Das Wirtschafts-Magazin berichtet täglich über die Entwicklungen, die die Schweizer Börse bewegen. Trends und Prespektiven werden beobachtet und analysiert.
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Erster hiesiger Börsengang 2026: Centiel, ein Unternehmen für Notstromlösungen, erreicht einen Wert von rund 300 Millionen Franken. Laut Geschäftsführer Gerardo Lecuona wird das Stromnetz wegen der steigenden Stromnachfrage instabiler und der Bedarf an stabilisierenden Systemen daher grösser. SMI +1.9%

Helium ist unverzichtbar für die Chip-Produktion. Doch seit dem Irankrieg ist es knapp: Ein Grossteil staut bei der Strasse von Hormus, zudem sind Produktionsanlagen beschädigt. Bis der Markt wieder intakt ist, dauert es Jahre, so Qian Zhang, Investmentspezialistin bei Baillie Gifford. SMI -0.4%

Die Aktionäre der fusionierten Helvetia Baloise sollen über die nächsten drei Jahre knapp drei Milliarden Franken Dividenden erhalten. Das zeigt das Jahresergebnis. Gleichzeitig werden in der Schweiz bis zu 1'800 Stellen abgebaut. Das führe zu gewissen Zielkonflikten, so Konzernchef Fabian Rupprecht. SMI -0.4%

Energiepreise treiben Inflationsängste und verteuern Festhypotheken. Viele setzen daher auf günstigere SARON-Hypotheken. Diese sind jedoch kurzfristigen Zinsschwankungen ausgesetzt und bergen das Risiko plötzlich mehr bezahlen zu müssen, so Fredy Hasenmaile, Chefökonom Raiffeisen. SMI +0.9%

Das Pariser Strafgericht verurteilt das Holcim-Tochterunternehmen Lafarge. Die Firma zahlte 2013/14 rund 5 Millionen Franken an Terrorgruppen in Syrien, um die Produktion zu sichern. Die Zahlungen verschafften dem IS Macht und ermöglichten Terroranschläge in Europa, etwa auf Charlie Hebdo. SMI -0.3 %

Der Ölpreis bleibt volatil, das belastet die Chemiefirmen Ems und Clariant. Erdöl ist ein zentraler Rohstoff für sie. Doch noch zeigt sich dies nicht in den beiden Aktienkursen. Laut Vontobel Analystin, Sibylle Bischofberger, sind die Kriegsfolgen noch nicht vollständig eingepreist. SMI +0.2%

Quartalszahlen von Delta Airlines und Levi's liefern erste Einblicke in die Auswirkungen des Iran-Kriegs. Insgesamt ist die Wall Street sehr optimistisch. Dies sei mit ein Grund, weshalb zuletzt die Aktienkurse relativ stabil geblieben seien, sagt Jens Korte, Börsenkorrespondent SRF. SMI +0.4%

Die Börsen reagieren erleichtert auf die Feuerpause im Nahen Osten. So legten weltweit die Aktienindizes zu. Im SMI profitierten insbesondere die konjunktursensitiven Titel und Finanz-Aktien, während die Defensive verloren. Zudem entspannten sich die Preise auf dem Erdöl- und Erdgasmarkt. SMI +2.5%

Während handelsfreien Feiertagen, wie Ostern, können Anlegerinnen und Anleger nur begrenzt auf Nachrichten reagieren. Manche sehen sich veranlasst, sich vor den Feiertagen neu zu positionieren. So lasse sich häufig ein Kursabfall vor Handelsschluss beobachten, erklärt Thomas Stucki, Anlagechef SGKB. SMI -1.5%

Der Börsengang von Elon Musks Weltraumfirma SpaceX wird bald erwartet. Auch die Schweizer Unternehmen Huber+Suhner und Cicor engagieren sich im Weltraumgeschäft. Beide beliefern zugleich die wachsende Rüstungsindustrie. Analyst Reto Huber erklärt, wie die beiden Branchen zusammenhängen. SMI -0,1%

Der SMI bildet die 20 bedeutendsten Schweizer Aktien gewichtet ab. Dabei machen die drei Konzerne Novartis, Roche und Nestlé über 50 Prozent aus. Nun lanciert die Schweizer Börse einen gleichgewichteten SMI. Dieser habe ein reduziertes Klumpenrisiko, sagt Christian Bahr, Leiter Index Services SIX. SMI +1.7%

Aktuell werden in der Schweiz im Schnitt 163 Unternehmen pro Tag gegründet – so viele wie noch nie. Laut Simon May, Co-Geschäftsführer Institut für Jungunternehmen, liegt es auch daran, dass einige grössere Unternehmen Personal entlassen haben und viele nun den Weg in die Selbstständigkeit wagen. SMI +0.9%

Der Öl-Preis ist seit Beginn des Iran-Kriegs in aller Munde. Einen einzigen Öl-Preis gibt es jedoch nicht. Die wichtigsten Preise sind die von Brent und WTI. Der Preis von Brent sei stärker gestiegen, weil es bei dieser Sorte eine physische Mangellage gebe, so Rohstoffexpertin Cornelia Meyer. SMI +0,8%.

Der US-Regierung missfällt, dass sie Anthropics KI nicht für Massenüberwachung oder autonome Waffen nutzen darf. Sie hat die Firma als Lieferketten-Risiko für die nationale Sicherheit eingestuft. Ein Gericht erklärte dies nun für unzulässig. Ein Teilerfolg vor dem geplanten Börsengang, so Börsenkorrespondent Jens Korte. SMI -0.6%

Der CEO von On verlässt die Firma, Mitgründer David Allemann und Caspar Coppetti werden Co-CEOs. Die On-Aktie fiel daraufhin in New York um 11%. Der Führungswechsel schüre zwar Sorgen, so Christina Fernández, Analystin bei Telsey Advisory Group. An der Strategie werde sich aber kaum etwas ändern. SMI -0.6%

Der Wind hat gedreht: Internationale Energiekonzerne setzen wieder vermehrt auf fossile Energien. Dabei seien es die Erneuerbaren, die in der aktuellen Situation für Entspannung bei Versorgungssicherheit und Energiepreisen sorgen könnten, so Norbert Rücker, Rohstoffanalyst Julius Bär. SMI +1.6%

Anstatt eines Gewinnes weist die Börsen-Betreiberin SIX für 2025 einen Millionen-Verlust aus. Grund ist die Worldline-Beteiligung, die massiv an Wert verloren hat. SIX-Chef Bjørn Sibbern will das Worldline-Kapitel abschliessen und auf das Kerngeschäft fokussieren. Dieses läuft rund. SMI +1.0%

Ein Post von Donald Trump zum Iran-Krieg liess den SMI heute nach oben schnellen. Dennoch weist der Schweizer Leitindex seit Kriegsbeginn eine deutlich negative Bilanz auf. Laut Matthias Geissbühler, Anlagechef Raiffeisen, besteht auch weiterhin Korrekturpotenzial. SMI +0.6%

Während der Kohlepreis seit Kriegsbeginn gestiegen ist, bewegt sich Gold an den Märkten in die andere Richtung. Der Preisanstieg bei Kohle sei darauf zurückzuführen, dass Stromproduzenten von Gas auf Kohle umstiegen, erklärt Norbert Rücker, Rohstoffexperte Julius Bär. SMI -1.1 %.

Die neusten Angriffe auf Gasfelder und Raffinerien im Iran-Krieg lassen die Energiepreise ansteigen. Dies beschäftigt nicht nur den Aktienmarkt, sondern auch die Schweizer Nationalbank. So informiert heute der Präsident Martin Schlegel über eine höhere Bereitschaft am Devisenmarkt zu intervenieren. SMI -2.4%.

Kritiker fordern eine klarere Positionierung der Swatch Group. Laut Nick Hayeck, CEO Swatch Group, ist jedoch die gewünschte Fokussierung auf den Luxusmarkt und der damit verbundene Abbau von Überkapazitäten Nonsens. Denn die Uhrenindustrie müsse auch die Mittelklasse bedienen. SMI -1.5%

Jensen Huang, CEO Nvidia, sieht bis 2027 Aufträge im Wert von 1 Billion Dollar. Diese Erwartung ist laut Michael Foeth, Analyst Vontobel, gerechtfertigt aufgrund der stark steigenden Nachfrage nach Chips. Kunde ist auch der Pharmakonzern Roche, der seine KI-Infrastruktur ausbauen will. SMI +0.6%

Der Präzisionsmaschinen-Hersteller StarragTornos zeigt ein durchwachsenes Jahresergebnis 2025. Einzig der Absatzmarkt Luftfahrt floriert, wobei rund die Hälfte der Aufträge aus dem Verteidigungsbereich stammen. Laut CEO-StarragTornos, Martin Buyle, wird dieser Trend mittel- bis langfristig andauern. SMI +0.3%

Der Ausbruch des Krieges im Iran setzt Börsen unter Druck. Einige Investoren denken bereits an erneute Zukäufe. Wer nicht warten kann und risikoaffin ist, soll im Heimmarkt oder in überdurchschnittlich stark abgestrafte Märkte investieren, so Anja Hochberg, Anlagechefin ZKB. SMI ±0.0%

Im Nahen Osten konnte der Sanitärtechnik-Konzern Geberit im letzten Jahr um 25 Prozent wachsen. Neben den höheren Rohmaterialpreisen und Lieferkettenschwierigkeiten würden derzeit auch die erschwerten Arbeitsbedingungen das Geschäft vor Ort belasten, sagt Christian Buhl, CEO Geberit. SMI -0.9%

Seit dem Kriegsausbruch im Iran schwanken die Gas-, Öl- und Strompreise an der Börse. Gefordert sind auch die Händlerinnen und Händler des Stromkonzerns BKW. Laut Robert Itschner, CEO BKW, ist es kaum möglich den zukünftigen Verlauf vorauszusagen. SMI -0.8%

Nicht nur der erhöhte Kakaopreis, auch der Iran-Krieg beeinflusst das Geschäft von Lindt & Sprüngli. Einerseits sehen sie einen Rückgang im Duty-Free-Geschäft, da weniger Touristen aus Asien reisen. Andererseits ist die Konsumentenstimmung getrübt, so Adalbert Lechner, CEO Lindt & Sprüngli. SMI +0.5%

Seit Kriegsbeginn im Iran schnellt der Ölpreis in die Höhe. Gerade für die US-Wirtschaft eine knifflige Situation, warnt Börsen-Korrespondent Jens Korte. Diese kühle ohnehin ab. Zusammen mit dem steigenden Ölpreis erhöhe dies das Risiko einer stagnierenden Wirtschaft mit gleichzeitiger Teuerung. SMI -0.7%

Der Krieg im Iran erhöht die Unsicherheit in der Weltwirtschaft. Und hat reale Folgen für Schweizer Unternehmen wie den Metallverarbeiter SFS. Laut Konzernchef Jens Breu werden die Verzögerungen in der Lieferkette nach zwei Wochen spürbar. Umso wichtiger sind gut gefüllte Lager. SMI -1,5%

Der Krieg im Iran bringt Anlegerinnen und Anleger durcheinander. David Solomon, CEO Goldman Sachs, beobachtet eine grosse Unsicherheit über den weiteren Verlauf des Konfliktes. Umso mehr erstaunt ihn die bislang «milde» Reaktion der Märkte. SMI -1,6%

Die Auftragsbücher des Baukonzerns Implenia sind mit 8.5 Mrd. Franken so gut gefüllt wie noch nie, auch wegen grosser Infrastrukturprojekte in Deutschland. CEO Jens Vollmar hat keine Angst, dass sich das ändert, auch wenn die EU Aufträge künftig primär an europäische Unternehmen vergeben möchte. SMI +0.8%

Das aktuelle Chaos im Welthandel betrifft auch den Logistiker Kühne + Nagel. Insbesondere in der Luftfracht sieht der CEO-Kühne + Nagel Stefan Paul einen Rückgang der Kapazitäten von 18 Prozent. Dort erwartet der Logistiker nach einem durchzogenen Geschäftsjahr 2025 eine Zunahme der Nachfrage. SMI -3.1%

Am ersten Handelstag nach den amerikanisch-israelischen Angriffen im Iran stehen die Aktienmärkte unter Druck. Von einem Crash kann jedoch keine Rede sein. Laut Chefstrategin Katja Gisler von Wellershoff & Partners hofft die Börse auf einen zeitlich begrenzten Krieg mit geringen Folgen für Unternehmen. SMI -1.3%

Schäden verursacht durch Naturkatastrophen steigen langfristig an, betont Swiss Re. Trotzdem war 2025 für den Rückversicherer ein Jahr mit einer tieferen Schadenssumme. Grosse Schäden, bei denen Rückversicherungen unterstützen, berge grosse Volatilität, erklärt Anders Malmström, CFO Swiss Re. SMI +0.7%

Zum dritten Mal in Folge ist der Umsatz der Calida-Gruppe rückläufig. Nun soll der Pyjama- und Unterwäsche-Hersteller moderner werden. Für Thomas Stöcklin, CEO Calida ist klar, dass der Strategiewechsel bei einer solchen Traditionsmarke wie Calida sanft und nicht auf einen Schlag passieren darf. SMI -0.5%

In der Pharmaindustrie laufen in den nächsten 10 Jahren Patente im Wert von über 650 Mrd. US-Dollar aus. Profiteure sind Hersteller von Nachahmer-Produkten wie Sandoz. Laut der Produkte-Leiterin Rebecca Guntern hat Sandoz mit 27 Biosimilars eine führende Pipeline in diesem margenstarken Segment. SMI -0.1%

Der Umsatz des Industrie-Konzerns Oerlikon sank 2025 über 4 Prozent. Ohne die Währungseffekt wäre dieser nur 0.3 Prozent gesunken. Oerlikon konnte in den letzten Jahren wiederholt ein Wachstum verzeichnen, dass durch den Rapport in Schweizer Franken weggeschmolzen ist, so Michael Süss, CEO Oerlikon. SMI +0.9%

Der Gebäudetechniker Belimo steigert den Gewinn um über 20 Prozent – auch dank dem boomenden Geschäft mit Kühlsystemen für Rechenzentren. Da Belimo eine gute Reputation im Markt geniesse, bestehe ein Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz, sagt Belimo-CEO Lars van der Haegen. SMI +0.1%

Im letzten Jahr schrumpfte der Gewinn des Bauchemie-Konzerns Sika um 16 Prozent, auf noch 1 Mrd. Franken. Insbesondere das Geschäft in China trübt die Zahlen, da aufgrund der sinkenden Häuserpreise und den schlechten Zukunftsaussichten, weniger Wohnungen bezogen werden, so Thomas Hasler, CEO Sika. SMI +0.4%

Die Zürich Versicherung verkündet 2025 ein Rekordergebnis. Dies ist auch den gestiegenen Kunden-Prämien zu verdanken. Noch sei die Kundentreue hoch. Sie sei ein sehr wichtiger Parameter, der global mittels Standard-Prozess überwacht werde, so Mario Greco, CEO Zürich Versicherung, SMI -0.1%

Sonderdividenden und ein Aktienrückkaufprogramm lassen die Amrize-Aktie 13.3 Prozent ansteigen. Das milliardenschwere Rückkaufprogramm könne der Zementkonzern problemlos stemmen, sagt Marco Estermann, Analyst Luzerner Kantonalbank. Dank freien Mitteln durch eine optimale Lagerbewirtschaftung. SMI +0.4%

Mit einem einzigen Medikament erwirtschaftet das Biotech-Unternehmen Basilea rund 90 Prozent seines Umsatzes. Ende 2027 läuft das Patent teilweise aus. Es handle sich jedoch nicht um eine Patent-Klippe, betont Basilea-Chef David Veitch, da es nicht überall gleichzeitig an Exklusivität verliert. SMI: +0,7 %