Das Wirtschafts-Magazin berichtet täglich über die Entwicklungen, die die Schweizer Börse bewegen. Trends und Prespektiven werden beobachtet und analysiert.
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Anstatt eines Gewinnes weist die Börsen-Betreiberin SIX für 2025 einen Millionen-Verlust aus. Grund ist die Worldline-Beteiligung, die massiv an Wert verloren hat. SIX-Chef Bjørn Sibbern will das Worldline-Kapitel abschliessen und auf das Kerngeschäft fokussieren. Dieses läuft rund. SMI +1.0%

Ein Post von Donald Trump zum Iran-Krieg liess den SMI heute nach oben schnellen. Dennoch weist der Schweizer Leitindex seit Kriegsbeginn eine deutlich negative Bilanz auf. Laut Matthias Geissbühler, Anlagechef Raiffeisen, besteht auch weiterhin Korrekturpotenzial. SMI +0.6%

Während der Kohlepreis seit Kriegsbeginn gestiegen ist, bewegt sich Gold an den Märkten in die andere Richtung. Der Preisanstieg bei Kohle sei darauf zurückzuführen, dass Stromproduzenten von Gas auf Kohle umstiegen, erklärt Norbert Rücker, Rohstoffexperte Julius Bär. SMI -1.1 %.

Die neusten Angriffe auf Gasfelder und Raffinerien im Iran-Krieg lassen die Energiepreise ansteigen. Dies beschäftigt nicht nur den Aktienmarkt, sondern auch die Schweizer Nationalbank. So informiert heute der Präsident Martin Schlegel über eine höhere Bereitschaft am Devisenmarkt zu intervenieren. SMI -2.4%.

Kritiker fordern eine klarere Positionierung der Swatch Group. Laut Nick Hayeck, CEO Swatch Group, ist jedoch die gewünschte Fokussierung auf den Luxusmarkt und der damit verbundene Abbau von Überkapazitäten Nonsens. Denn die Uhrenindustrie müsse auch die Mittelklasse bedienen. SMI -1.5%

Jensen Huang, CEO Nvidia, sieht bis 2027 Aufträge im Wert von 1 Billion Dollar. Diese Erwartung ist laut Michael Foeth, Analyst Vontobel, gerechtfertigt aufgrund der stark steigenden Nachfrage nach Chips. Kunde ist auch der Pharmakonzern Roche, der seine KI-Infrastruktur ausbauen will. SMI +0.6%

Der Präzisionsmaschinen-Hersteller StarragTornos zeigt ein durchwachsenes Jahresergebnis 2025. Einzig der Absatzmarkt Luftfahrt floriert, wobei rund die Hälfte der Aufträge aus dem Verteidigungsbereich stammen. Laut CEO-StarragTornos, Martin Buyle, wird dieser Trend mittel- bis langfristig andauern. SMI +0.3%

Der Ausbruch des Krieges im Iran setzt Börsen unter Druck. Einige Investoren denken bereits an erneute Zukäufe. Wer nicht warten kann und risikoaffin ist, soll im Heimmarkt oder in überdurchschnittlich stark abgestrafte Märkte investieren, so Anja Hochberg, Anlagechefin ZKB. SMI ±0.0%

Im Nahen Osten konnte der Sanitärtechnik-Konzern Geberit im letzten Jahr um 25 Prozent wachsen. Neben den höheren Rohmaterialpreisen und Lieferkettenschwierigkeiten würden derzeit auch die erschwerten Arbeitsbedingungen das Geschäft vor Ort belasten, sagt Christian Buhl, CEO Geberit. SMI -0.9%

Seit dem Kriegsausbruch im Iran schwanken die Gas-, Öl- und Strompreise an der Börse. Gefordert sind auch die Händlerinnen und Händler des Stromkonzerns BKW. Laut Robert Itschner, CEO BKW, ist es kaum möglich den zukünftigen Verlauf vorauszusagen. SMI -0.8%

Nicht nur der erhöhte Kakaopreis, auch der Iran-Krieg beeinflusst das Geschäft von Lindt & Sprüngli. Einerseits sehen sie einen Rückgang im Duty-Free-Geschäft, da weniger Touristen aus Asien reisen. Andererseits ist die Konsumentenstimmung getrübt, so Adalbert Lechner, CEO Lindt & Sprüngli. SMI +0.5%

Seit Kriegsbeginn im Iran schnellt der Ölpreis in die Höhe. Gerade für die US-Wirtschaft eine knifflige Situation, warnt Börsen-Korrespondent Jens Korte. Diese kühle ohnehin ab. Zusammen mit dem steigenden Ölpreis erhöhe dies das Risiko einer stagnierenden Wirtschaft mit gleichzeitiger Teuerung. SMI -0.7%

Der Krieg im Iran erhöht die Unsicherheit in der Weltwirtschaft. Und hat reale Folgen für Schweizer Unternehmen wie den Metallverarbeiter SFS. Laut Konzernchef Jens Breu werden die Verzögerungen in der Lieferkette nach zwei Wochen spürbar. Umso wichtiger sind gut gefüllte Lager. SMI -1,5%

Der Krieg im Iran bringt Anlegerinnen und Anleger durcheinander. David Solomon, CEO Goldman Sachs, beobachtet eine grosse Unsicherheit über den weiteren Verlauf des Konfliktes. Umso mehr erstaunt ihn die bislang «milde» Reaktion der Märkte. SMI -1,6%

Die Auftragsbücher des Baukonzerns Implenia sind mit 8.5 Mrd. Franken so gut gefüllt wie noch nie, auch wegen grosser Infrastrukturprojekte in Deutschland. CEO Jens Vollmar hat keine Angst, dass sich das ändert, auch wenn die EU Aufträge künftig primär an europäische Unternehmen vergeben möchte. SMI +0.8%

Das aktuelle Chaos im Welthandel betrifft auch den Logistiker Kühne + Nagel. Insbesondere in der Luftfracht sieht der CEO-Kühne + Nagel Stefan Paul einen Rückgang der Kapazitäten von 18 Prozent. Dort erwartet der Logistiker nach einem durchzogenen Geschäftsjahr 2025 eine Zunahme der Nachfrage. SMI -3.1%

Am ersten Handelstag nach den amerikanisch-israelischen Angriffen im Iran stehen die Aktienmärkte unter Druck. Von einem Crash kann jedoch keine Rede sein. Laut Chefstrategin Katja Gisler von Wellershoff & Partners hofft die Börse auf einen zeitlich begrenzten Krieg mit geringen Folgen für Unternehmen. SMI -1.3%

Schäden verursacht durch Naturkatastrophen steigen langfristig an, betont Swiss Re. Trotzdem war 2025 für den Rückversicherer ein Jahr mit einer tieferen Schadenssumme. Grosse Schäden, bei denen Rückversicherungen unterstützen, berge grosse Volatilität, erklärt Anders Malmström, CFO Swiss Re. SMI +0.7%

Zum dritten Mal in Folge ist der Umsatz der Calida-Gruppe rückläufig. Nun soll der Pyjama- und Unterwäsche-Hersteller moderner werden. Für Thomas Stöcklin, CEO Calida ist klar, dass der Strategiewechsel bei einer solchen Traditionsmarke wie Calida sanft und nicht auf einen Schlag passieren darf. SMI -0.5%

In der Pharmaindustrie laufen in den nächsten 10 Jahren Patente im Wert von über 650 Mrd. US-Dollar aus. Profiteure sind Hersteller von Nachahmer-Produkten wie Sandoz. Laut der Produkte-Leiterin Rebecca Guntern hat Sandoz mit 27 Biosimilars eine führende Pipeline in diesem margenstarken Segment. SMI -0.1%

Der Umsatz des Industrie-Konzerns Oerlikon sank 2025 über 4 Prozent. Ohne die Währungseffekt wäre dieser nur 0.3 Prozent gesunken. Oerlikon konnte in den letzten Jahren wiederholt ein Wachstum verzeichnen, dass durch den Rapport in Schweizer Franken weggeschmolzen ist, so Michael Süss, CEO Oerlikon. SMI +0.9%

Der Gebäudetechniker Belimo steigert den Gewinn um über 20 Prozent – auch dank dem boomenden Geschäft mit Kühlsystemen für Rechenzentren. Da Belimo eine gute Reputation im Markt geniesse, bestehe ein Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz, sagt Belimo-CEO Lars van der Haegen. SMI +0.1%

Im letzten Jahr schrumpfte der Gewinn des Bauchemie-Konzerns Sika um 16 Prozent, auf noch 1 Mrd. Franken. Insbesondere das Geschäft in China trübt die Zahlen, da aufgrund der sinkenden Häuserpreise und den schlechten Zukunftsaussichten, weniger Wohnungen bezogen werden, so Thomas Hasler, CEO Sika. SMI +0.4%

Die Zürich Versicherung verkündet 2025 ein Rekordergebnis. Dies ist auch den gestiegenen Kunden-Prämien zu verdanken. Noch sei die Kundentreue hoch. Sie sei ein sehr wichtiger Parameter, der global mittels Standard-Prozess überwacht werde, so Mario Greco, CEO Zürich Versicherung, SMI -0.1%

Sonderdividenden und ein Aktienrückkaufprogramm lassen die Amrize-Aktie 13.3 Prozent ansteigen. Das milliardenschwere Rückkaufprogramm könne der Zementkonzern problemlos stemmen, sagt Marco Estermann, Analyst Luzerner Kantonalbank. Dank freien Mitteln durch eine optimale Lagerbewirtschaftung. SMI +0.4%

Mit einem einzigen Medikament erwirtschaftet das Biotech-Unternehmen Basilea rund 90 Prozent seines Umsatzes. Ende 2027 läuft das Patent teilweise aus. Es handle sich jedoch nicht um eine Patent-Klippe, betont Basilea-Chef David Veitch, da es nicht überall gleichzeitig an Exklusivität verliert. SMI: +0,7 %

Keine Branche hat ihre Gewinnausschüttungen im letzten Jahr so stark gesteigert wie die Tech-Branche, um 15 Prozent. Gemäss Jonathan Decurtins, Leiter Vertrieb Vanguard Schweiz, hat bei den Tech-Unternehmen ein Umdenken stattgefunden, sodass verstärkt Investoreninteressen im Vordergrund stehen. SMI +0.4%

Die Immobilienpreise bleiben schweizweit hoch. Profiteure sind vor allem die Eigentümer, zunehmend institutionelle Investoren. Gründe dafür sind die wachsende Komplexität von Bauprojekten und der hohe Kapitalbedarf, den Private immer seltener stemmen können, so Raiffeisen-Analyst Francis Schwartz. SMI: +0.5 %

Das Italien-Geschäft trübt das Ergebnis der Swisscom. Die Zusammenführung von Vodafone Italia und Fastweb hat 2025 über 200 Millionen Euro verschlungen und übersteigt die Synergien. Trotzdem will Swisscom die Dividende erhöhen, da der Geldfluss stabil sei, sagt Swisscom-Chef Christoph Aeschlimann. SMI -0.1%

Die Google-Konzernmutter Alphabet hat Anleihen im Wert von 32 Mrd. Dollar ausgegeben, darunter eine mit 100 Jahre Laufzeit. Gemäss Matthias Geissbühler, Anlagechef Raiffeisen, ist dieser Anlagehorizont nicht risikolos, da er stark von der technologischen Entwicklung sowie dem Zinsniveau abhängt. SMI +0.2%

Innerhalb eines Jahres hat der US-Dollar gegenüber dem Franken über 14 Rappen verloren. Gründe für eine weitere Abwertung könnten anhaltende Zweifel an der Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed sowie weitere Zinssenkungen zur Stärkung der US-Wirtschaft sein, sagt Florian Germanier, UBS-Ökonom. SMI ±0.0%

Der Super Bowl gilt als kurioses Börsenorakel. Der Sieg der Seattle Seahawks nährt gemäss dem «Super-Bowl-Indikator» zwar Hoffnungen auf ein gutes Börsenjahr, doch ein kausaler Zusammenhang fehlt. SRF-Börsenkorrespondent Jens Korte warnt angesichts des Rekordstands des Dow Jones vor überzogenem Optimismus. SMI +0.1%

Trotz des steigenden Protektionismus und dem starken Franken kann Ems-Chemie für 2025 ein Gewinnwachstum ausweisen. Doch an der Börse bleiben Anleger nervös – es sei für sie schwierig Industrieunternehmen einzuordnen, so Magdalena Martullo-Blocher, Konzernchefin Ems-Chemie. SMI +0.3%

Swiss Prime Site hat heute ihre Jahreszahlen präsentiert und eine Erhöhung der Dividende angekündigt. Konzernchef Marcel Kucher nennt das gute Netzwerk und die Unternehmensgrösse von SPS als klare Wettbewerbsvorteile. Das Markt- und Zinsumfeld mache den Erwerb geeigneter Gebäude jedoch weiterhin kostspielig. SMI -0.3%

Das Schweizer Geschäft der UBS liefert jährlich konstante Gewinne. Doch zuletzt ist es aufgrund der Nullzinsen unter Druck geraten. Jedoch werde die CS-Integration zu mehr Kosteneinsparungen führen, sodass für 2026 trotzdem ein Gewinnanstieg zu erwarten sei, sagt Andreas Venditti, Analyst Vontobel. SMI +1.0%

Elon Musk fusioniert seine Raumfahrt-Firma Space X und sein Unternehmen im Bereich künstlicher Intelligenz xAI. Zusammen mit der Plattform X entsteht ein Konstrukt im Wert von 1250 Mrd. Dollar. Seine Vision: Space-X-Raketen zu verwenden, um auf dem Mond KI-Rechenzentren zu bauen und zu betreiben. SMI -0.3%

Der Preissturz der Edelmetalle setzt sich anfangs dieser Woche fort. Auslöser ist unter anderem die Nominierung des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh, der weniger auf Zinssenkungen drängt als andere Kandidaten. Dies wiederum drücke auf die Edelmetallpreise, sagt Jens Korte, Börsenkorrespondent SRF. SMI +1.7%

Der Umsatz des Uhrenkonzerns Swatch ist im letzten Jahr um weitere 6 Prozent gesunken. Ein grosser Bremsfaktor war der schwache US-Dollar. Jede zweite Uhr werde in Dollar oder in dollarnahen Währungen verkauft, sagt Patrik Schwendimann, Analyst der ZKB. SMI +0.3%

Roche gehört weltweit zu den Pharma-Unternehmen, die am meisten in Forschung und Entwicklung investieren, jährlich über 13 Mrd. Fr. Unter anderem entwickelt Roche ein neues Abnehm-Mittel, das laut Roche-CEO, Thomas Schinecker, bei übergewichtigen Patienten bereits nach 48 Wochen Ergebnisse zeigt. SMI +1.0%

Die Schweizer Pharma-Zulieferin Lonza will zukünftig 7 Mrd. Franken in ausländische Produktionsstätten in den USA, in Europa und in Asien investieren. Gemäss Wolfgang Wienand, CEO der Lonza, soll jedoch auch der Standort Schweiz weiter gefördert werden, solange dieser wettbewerbsfähig bleibt. SMI -1.5%

Trotz globaler Unsicherheiten dürften Schweizer Unternehmen dieses Jahr so hohe Dividenden auszahlen wie noch nie. Unter Berücksichtigung von Inflation und Währungsrisiken seien Schweizer Dividenden auch im Vergleich zu den Europäischen attraktiver, sagt Manuel Lang, Aktienanalyst Bank Vontobel. SMI +0.6%

Ein bewegtes Börsenjahr geht zu Ende. Nach dem Absacker durch die US-Zölle im April erholt sich der SMI und schliesst mit einem Plus von 14%. Gründe dafür sind laut Anja Hochberg, Anlagechefin bei der ZKB, die Anpassungsfähigkeit der Firmen und dass es weltweit kaum Vergeltungszölle gab. SMI + 0.2%