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Worum es geht: Rund 150.000 Artikel auf SKU-Ebene, 270 intern verwaltete Attribute— und regionale Lieferanten, die keine Zeit haben, die von ihnen geforderten 50 Attribute in eine Eingabemaske zu tippen. Manchmal ist es ein Betrieb von drei Leuten. Katharina Bülowius hat bei REWE erst die eigene Abteilung sichtbar gemacht und dann mit der internen AI-Innovation-Abteilung zwei KI-Module bauen lassen, die Produktangaben von Fotos auslesen und gegen einen Gold-Standard prüfen. Worüber wir sprechen: **Das eigentliche Problem: regionale Lieferanten.** Käse, Hoflimonade, Kartoffeln — die Angaben stehen auf der Verpackung im Markt, nicht in einem Datenpool. **Lea und der Goldhamster.** Ein Modul liest Produktfotos aus, ein zweites prüft die Ergebnisse gegen verifizierte Wahrheiten und lernt aus jeder Korrektur des Teams. **Der Rückschlag bei 80 Prozent.** Warum die erste Version nicht online gehen durfte und wie daraus das zweite Modul entstand. **Stammdaten gegen Produktwissen.** Warum der Name mitentscheidet, ob das Thema im Unternehmen eine Bühne bekommt. **Wer betreibt das eigentlich?** Nach dem Pitch vor der Geschäftsführung steht die Operating-Model-Frage im Raum. Der Gast: Katharina Bülowius ist Lead Ecom Master Data Management bei REWE und verantwortet die Produktdaten für Liefer- und Abholservice. Vor REWE war sie Geschäftsführerin einer Digitalagentur mit Kunden überwiegend im Mittelstand. Jonas und sie kennen sich von Douglas, wo sie als Freelancerin 20 Jahre alte Produktdaten für die SAP-Einführung neu strukturiert hat. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts.
Dreißig Kilometer, ein Bundesland oder einfach ein gutes Gefühl: Regional steht auf fast jeder Verpackung, nur meint jeder etwas anderes damit. Wo hört Herkunft auf und wo fängt Etikett an? Warum lehnt die Branche feste Regionalquoten fast geschlossen ab? Und hält ein regionales Lieferantennetz wirklich, wenn die Ketten reißen? Stefan Fak spricht mit Bettina Röttig von der Lebensmittel Praxis, die den Regional-Star in Berlin organisiert und moderiert hat, und mit Vanessa Schmelcher, die bei Kaufland den Einkauf Regionalität verantwortet und in der Jury saß. Zwei Perspektiven auf dasselbe Wort: die Beobachterin, die jedes Jahr Dutzende Konzepte nebeneinander sieht, und die Einkäuferin, die Regionalität in Prozesse, Mengen und Regalmeter übersetzen muss. Kaufland zieht eine harte Linie: dreißig Kilometer Umkreis um die Filiale, dort produziert, verarbeitet oder veredelt. Erst dann gibt es das Regio-Herz aufs Etikett, samt Herstellungsort. Rund 2.000 regionale Lieferanten und 25.000 Artikel hängen an dieser Definition. Bettina Röttig zeigt, wie breit das Feld daneben ist: Manche Konzepte denken in zehn Kilometern um den Kirchturm, andere in zweihundert. Rechtlich geschützt ist der Begriff nicht. Im zweiten Teil wird es härter. In den Krisenjahren hat Regionalität die Seite gewechselt, vom Gefühlsthema zur Frage der Versorgungssicherheit. Vanessa Schmelcher erzählt, wie regionale Nudelhersteller einsprangen, als die großen Lieferanten während der Pandemie nicht mehr lieferten. Bettina Röttig ordnet ein, warum das Thema inzwischen bis aufs Podium mit dem Bundeslandwirtschaftsminister gewandert ist, wo Quoten scheitern und weshalb Bürokratieabbau die lauteste Forderung der Branche bleibt. Dazu Zahlen: 68 Prozent bevorzugen regional, jeder Zweite zahlt dafür mehr. Wichtigster Kaufgrund ist laut Kauflands Regio-Index weder Klimaschutz noch Frische, sondern die Unterstützung der Betriebe vor Ort. Was das für kleine Erzeuger bedeutet, die den Listungsprozess einer bundesweiten Kette durchlaufen, sagt Vanessa Schmelcher offen: Es muss für beide Seiten wirtschaftlich sein, sonst gibt es den Partner in zwei Jahren nicht mehr. Zum Schluss der Blick nach vorn: Kommt das eigene Regionalregal? Was macht die EmpCo-Richtlinie mit der Kommunikation von Herkunft? Und warum zeigt ausgerechnet ein Händler in Vorarlberg direkt auf dem Kassenbon, wie viel Region im Einkaufswagen liegt? Eine Folge über Nähe, Vertrauen und die Frage, wie viel Region im Regal überhaupt möglich ist.
Fünf bis 7,5 Millionen Euro Einsparung, aus einem Einkaufsvolumen, nicht aus einem Stellenabbau. Genau diesen Hebel zeigt Robert Kaiser, Geschäftsführer bei Tacto, einer KI-gestützten Procurement-Intelligence-Plattform für die Industrie, in dieser Folge mit Host Dr. Sebastian Voigt. Am Beispiel eines Industrieunternehmens mit 500 Millionen Euro Umsatz und 250 Millionen Euro Einkaufsvolumen rechnet Kaiser vor: Zwei bis drei Prozent Einsparung im Einkauf bringen fünf bis 7,5 Millionen Euro, deutlich mehr als eine halbe Million Euro durch den Abbau von vier bis fünf Stellen. Den größten Hebel findet die KI im Long-Tail-Spend, den kleinteiligen, selten nachverhandelten Artikeln, für die im Einkauf schlicht die Zeit fehlt. Beim eigenen Pricing verzichtet Tacto trotzdem überwiegend auf ein Erfolgshonorar. Kaisers Einwand: Der Einkauf hängt von Faktoren ab, die sich schlecht isolieren lassen, etwa Lieferkettenschocks oder Rohstoffpreis-Verfall, für die weder Tacto noch der Kunde etwas können. Deshalb bleibt der Großteil des Preises modular und planbar, nur ein kleiner Teil ist an konservativ gesetzte Einsparschwellen gekoppelt. Robert Kaiser erzählt außerdem von dem KI-gestützten „Defender Agent", der Preiserhöhungs-Schreiben von Lieferanten automatisiert prüft und kontert, und warum er aus Tactos eigenen Pricing-Fehlern gelernt hat, Preiserhöhungen nie zu verstecken, sondern sie von Anfang an mit einzupreisen. Über den Gast Robert Kaiser ist seit April 2026 Geschäftsführer (Managing Director) bei Tacto. Seit seinem Einstieg im August 2021 durchlief er dort mehrere Stationen: zunächst im Bereich Business/Ops, ab November 2021 als Chief of Staff, ab März 2024 als Head of Customer Experience und ab Juni 2025 als Head of Revenue, bevor er die Geschäftsführung übernahm. Davor arbeitete er gut zwei Jahre bei der Boston Consulting Group, zunächst als Junior Associate, später als Associate. Erste berufliche Stationen führten ihn unter anderem zu PwC, KPMG und Roland Berger, außerdem war er Co-Founder von AIDLETICS, einem Start-up rund um Sport und sozialen Impact.
Thema: Service unter Druck: Wie Unternehmen Logistik und Ersatzteilversorgung krisenfest machen Gäste: Univ.-Prof. Dr. habil. Dr. h. c. Michael Henke, Institutsleiter Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML & Inhaber des Lehrstuhls für Unternehmenslogistik (LFO) an der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund Dr.-Ing. Thomas Heller, Abteilungsleiter Anlagen- und Servicemanagement Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML Lieferketten werden unsicherer, Ersatzteile sind nicht jederzeit verfügbar und geopolitische Krisen verändern die Spielregeln für den technischen Service. Gleichzeitig eröffnen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz neue Möglichkeiten, Serviceorganisationen widerstandsfähiger und wirtschaftlicher aufzustellen. In dieser Folge des KVD ServicePodcast sprechen Moderator Michael Braun und KVD Geschäftsführer Carsten Neugrodda mit Prof. Dr. Michael Henke und Dr. Thomas Heller vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) darüber, warum klassische Effizienzstrategien heute nicht mehr ausreichen und wie Unternehmen ihre Service- und Logistikprozesse zukunftssicher gestalten können. Darum geht es in dieser Folge: / Warum Resilienz heute genauso wichtig ist wie Effizienz / Welche Auswirkungen geopolitische Krisen auf Service und Ersatzteilversorgung haben / Wie Unternehmen Lieferketten robuster gestalten können / Weshalb Ersatzteilmanagement zum strategischen Erfolgsfaktor wird / Welche Chancen KI, Predictive Maintenance und Wissensmanagement für den technischen Service bieten / Warum Kreislaufwirtschaft und Reparaturfähigkeit wirtschaftliche Vorteile schaffen / Welche Rolle neue Geschäftsmodelle wie Pay-per-Use künftig spielen Die wichtigsten Erkenntnisse: / Resilienz kostet zunächst Geld – fehlende Resilienz wird jedoch oft deutlich teurer. Unternehmen sollten deshalb Risiken systematisch bewerten und alternative Lieferanten, Lieferwege sowie Ersatzteilstrategien entwickeln. / Service und Logistik müssen enger zusammenarbeiten. Eine belastbare Ersatzteilversorgung entscheidet zunehmend über Kundenzufriedenheit, Anlagenverfügbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit. / Künstliche Intelligenz unterstützt Serviceorganisationen künftig bei der Einsatzplanung, der Fehlerdiagnose, der Ersatzteilprognose und dem Wissensmanagement. Sie ersetzt den Menschen nicht, sondern macht ihn produktiver. / Nachhaltigkeit ist längst kein reines Compliance-Thema mehr. Reparaturfähigkeit, Wiederaufbereitung und zirkuläre Wertschöpfung stärken gleichzeitig Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Unabhängigkeit. / Der beste Einstieg in die Transformation ist nicht das große KI-Projekt, sondern ein klar abgegrenzter Anwendungsfall mit messbarem Nutzen. Klein starten, Erfahrungen sammeln und anschließend gezielt skalieren. Mehr Informationen zum Fraunhofer IML: https://www.iml.fraunhofer.de
Sascha wird auf der Autobahn mit Lichthupe bedrängt? Max liebt Stadttourbusse und Flo muss für den Vormieter putzen? Lohnt sich ein Hauskauf heutzutage eigentlich noch und was ist die beste Ausrede, wenn man als Creator vom Lieferanten beim Öffnen der Haustür erkannt wird? In der Kategorie "Bin ich das Arschloch?" geht es außerdem um Waschbeckenpinkler, erwartete Geldgeschenke, Zocken in Raucherpausen und ein geteiltes Bett nach dem Beziehungsaus. Alles Infos rund um den Podcast gibt es hier: https://linktr.ee/offlineundehrlich Fragen für "Bin ich das Arschloch?" und "Mache nur ich das?": fragen@offlineundehrlich.de Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
**Kooperation** Die Windkraft ist einer der Schlüsselfaktoren auf dem Weg zu einem sauberen und sicheren, heimischen Energiesystem in Zeiten der Klimaveränderung. Sie fördert sowohl Energie-Unabhängigkeit als auch die regionale Wertschöpfungskette und schafft Resilienz gegenüber ausländischen Lieferanten.
Der Preis war gestern – heute entscheidet die Wiederbeschaffungszeit. In dieser Interviewfolge spricht Thomas Lührmann mit Vertriebsleiter Enrico Kußmaul über die spürbare Verschiebung im Einkaufsmarkt: Warum Kunden reihenweise zu zuverlässigen Lieferanten zurückkehren, welche Rolle Insolvenzen und die wachsende Rüstungsindustrie bei der schwindenden Fertigungskapazität in Deutschland spielen, und wie sich Rohstoffpreise bei Aluminium, Edelstahl und Stahl gerade entwickeln. Enrico gibt konkrete Tipps, wie Einkäufer ihre Lieferanten aktiv abfragen sollten, warum Gleitklauseln für beide Seiten fair sind und wie Metallbau Lührmann Bestandskunden mit einem monatlichen Kapazitäts-Update proaktiv auf dem Laufenden hält. Eine Folge mit vielen Praxisbeispielen für alle, die ihre Lieferkette gerade neu absichern.
Wir sind Fußball-Weltmeister! Und zwar schon zum 6. Mal! Allerdings nicht im normalen Menschen-Fußball sondern im Roboterfußball. Bei der RoboCup WM 2026 in Südkorea konnte das Team der Mannheimer DHBW im Wettbewerb "Small Size League" erneut den Titel holen. Was tun gegen Einsamkeit? Ein rüstiger Senior eröffnet einfach einen Paketshop, inkl. Dosenwurst-Sortiment. Absolute WIN-WIN Situation. Er bekommt täglich Besuch von Lieferanten und Abholern mit denen er eine kurzes Pläuschchen halten kann, Anwohner und Berufstätige freuen sich über einen guten Service. Wie reagiert man richtig, wenn die Polizei mit einem Haftbefehl vor der Tür steht? Genau - man verpfeift seine Frau, die ebenfalls von der Polizei gesucht wird. All diese Geschichten diskutieren Jan und Karsten in knackigen 29 Minuten und 59 Sekunden. Sei dabei, oder sei Quadrat. 29:59 ist der Podcast, der sich wöchentlich mit spannenden Themen aus dem Sendegebiet des Radiosenders "die neue welle" auseinandersetzt. Unterhaltsame und manchmal auch sehr kuriose Geschichten, die im Radio nur kurz oder gar nicht vorkommen. Dies ist Folge: 341.
Wie lassen sich Süßigkeiten neu denken – ohne Industriezucker, ohne künstliche Zusatzstoffe und mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit? In dieser Folge sprechen wir mit dem Team von diiszwii über ihre Vision einer bewussteren Snackkultur und erfahren, wie aus einer Idee eine innovative Marke entstanden ist. Wir sprechen darüber: Wie die Idee zu diiszwii entstanden ist und welche Bedeutung hinter dem Namen steckt. Wie Nachhaltigkeit bei der Auswahl der Zutaten und Lieferanten gelebt wird. Warum natürliche Zutaten für echten Geschmack sorgen – ganz ohne Industriezucker oder künstliche Zusätze. Welche Rolle regionale Partnerschaften und der stationäre Handel für die Entwicklung der Marke spielen. Welche Ziele diiszwii mit ihrer Vision „diiszwii 2030“ verfolgt und wie die Zukunft der Marke aussehen soll. Warum natürliche Snacks mehr sind als nur ein Trend und weshalb sie eine echte Alternative zu herkömmlichen Süßigkeiten sein können. Freut euch auf spannende Einblicke in die Welt bewusster Ernährung, nachhaltiger Innovation und die Geschichte hinter einer Marke, die Genuss neu definiert. Jetzt reinhören und inspirieren lassen!
Frank Sundermann und Hans Boot ziehen ein Resümee ihrer Besuche auf den Einkäuferkongressen Procurement Summit, Swissmem und DEFCON. Dabei sprechen sie über die zentralen Themen, die den Einkauf aktuell bewegen: Künstliche Intelligenz, Prozessoptimierung, Fachkräftemangel, Lieferantenmanagement und Innovationsfähigkeit. Im Gespräch wird deutlich: KI ist im Einkauf angekommen und bietet viele Chancen — sie ist jedoch kein Allheilmittel. Viele Unternehmen müssen zunächst ihre Prozesse vereinfachen, Daten verbessern und den Einkauf strategischer aufstellen. Gleichzeitig bleibt menschliche Kompetenz entscheidend, wenn es um Lieferantenbeziehungen, Projektarbeit und die erfolgreiche Umsetzung von Veränderungen geht. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, wie europäische Unternehmen im internationalen Wettbewerb schneller und innovativer werden können. Der Einkauf spielt dabei eine wichtige Rolle, indem er Lieferanten frühzeitig einbindet und Innovationen aktiv vorantreibt.
In dieser Episode spreche ich mit dem Gründer von Leisure Golf. Er erzählt, wie er mit einem einfachen Elektro-Golf-Trolley gestartet ist, den ersten Verkauf über eBay realisierte und bereits zwei Jahre später den Schritt in die vollständige Selbstständigkeit wagte. Wir sprechen darüber, wie sich Leisure Golf gegen bekannte Marken behauptet, warum ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis wichtiger ist als eine reine Billigstrategie und welche Rolle Qualität, Produktentwicklung und internationale Lieferanten spielen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Service. Steffen erklärt, warum schnelle Reparaturen, langfristige Ersatzteilversorgung und persönliche Erreichbarkeit für ihn entscheidende Wettbewerbsvorteile sind. Außerdem geht es um technische Innovationen wie Titanrahmen, Direktantriebe in den Rädern, Sensorik und die Frage, wie viel Technik ein moderner Golf-Trolley wirklich braucht. Weitere Themen der Episode sind der Aufbau einer Marke mit kleinem Team, der Vertrieb über Onlineshop und Handelspartner, Social Media, Influencer-Marketing, Video-Content und die Bedeutung persönlicher Empfehlungen im Golfmarkt. Eine spannende Unternehmergeschichte über Mut, Produktqualität, Kundenorientierung und den langen Weg vom Nebenprojekt zur erfolgreichen Nischenmarke. Besucht unbedingt unseren Podcast-Partner Billbee unter https://digitales-unternehmertum.de/unternehmertum - erfahrt, was ihr mit der Multi-Channel-Zentrale für Online-Händler alles umsetzen könnt.
Folge 202: Fisch, der reift statt vergammelt – und einer, der dafür den Beraterjob hinschmiss.Diesmal sind die Soul Food Passionistas in Köln-Ehrenfeld zu Gast, im Restaurant Kluth, einer der spannendsten Neueröffnungen der Stadt – und haben einen Lieferanten mitgebracht: Niklas Herpertz von La Goonery, den Mann hinter dem Dry-Aged-Fisch, der gerade durch die Kölner Gastro-Szene rollt. Sein Credo: gereift ist nicht gleich alt. Frischer Fisch schmeckt mild, der eigentliche Geschmack kommt erst übers Reifen – kontrolliert, akribisch, kopfüber aufgehängt, weil der Fisch bekanntlich vom Kopf her stinkt.Es geht um Handwerk statt Industrie: stressfreies Schlachten nach eigener Ikejime-Art, der Sweet Spot aus Feuchtigkeit und Temperatur, sieben bis vierzehn Tage Reife – und warum die Köpfe bewusst dranbleiben. Dazu die Origin Story, auf die Carsten die halbe Folge hinfiebert: ein australisches Weingut, das Buch „The Whole Fish", gelesen mit der Taschenlampe im Dachzelt-Jeep – und die Entscheidung, statt mit kommerziellem Bluefin-Thunfisch lieber mit regionalem Fisch aus Forellenzucht, Stör und Zander anzufangen.Außerdem: warum Franzosen gereiften Fisch ausspucken, der Deutsche aber erstaunlich offen ist, wie der Vertrieb plötzlich Türen in Drei-Sterne-Küchen öffnet, weshalb Niklas' Vater im Rentner-Minijob die Kisten ausfährt („nur nette Kunden!") und was neun Monate Fisch in der Schwangerschaft mit Geschmacksprägung zu tun haben. Zum Schluss landet eine dry-aged Lachsforelle mit fermentiertem Rhabarber auf dem Teller – Slogan inklusive: wie frisch, nur besser. Kompliment an die Helden vom Kluth - die demnächst auch mal vor's Mikro müssen.Allzeit eine Handbreit Wasser unterm Kiel, ihr Helden am Herd.#soulfoodpassionistas #lagoonery #niklasherpertz #dryagedfisch #fischreifung #köln #ehrenfeld #kluth #spitzengastronomie #regionalerfisch #ikejime #foodpodcast #kulinarik#SOULFOOD # SOULFOODPASSIONISTAS # CARSTENHENN #GASTROSURIVIAL #BUDDYZIPPER #GASTROPODCAST #KULINARIK #STERNEKUECHE #KOCHGOTT #gastrosurivial #sterneküche #foodporn #foodlover #instafood #gastronomie #podcast @buddyzipper @carstenhenn @soulfoodpassionistas
Deutschland steckt in einer schweren Krise. Was bringt Besserung? dm-Chef Christoph Werner ist überzeugt: Einzelne Reformen reichen nicht. Wir müssen grundlegende Dinge verändern. Er schlägt längere Legislaturperioden, begrenzte Amtszeiten für politische Amtsträger und Gesetze mit Ablaufdatum vor. Das schafft Raum für frische Ideen, denn für den großen Wurf braucht es eine Vision: "In der Vergangenheit haben wir uns immer dann weiterentwickelt, wenn es Zukunftsbilder wie 'Wohlstand für alle' von Ludwig Erhard nach dem Zweiten Weltkrieg gab", sagt Werner im Interview. Doch statt einer Vision erkennt der dm-Chef bei den Verantwortlichen derzeit eher Defizite: Die Politik weiß nicht, was die Bürgerinnen und Bürger eigentlich wollen. Zuständige Behörden sind ihm zufolge nicht mit den Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft vertraut. "Deswegen wird vermutlich so oft nach dem Staat gerufen", sagt er im Podcast. Diese Unzulänglichkeiten macht er auch am Umgang der regierenden Parteien mit der AfD aus. Sein Tipp: "Wenn man feststellt, dass eine Partei großen Zulauf erlebt, sollte man sich vielleicht überlegen, warum das eigene Angebot die Menschen nicht mehr überzeugt, anstatt sie zu beschimpfen." Die anderen Themen im Podcast: +++ Wie findet dm heraus, was die Kundinnen und Kunden wirklich wollen? +++ Welche Aussage eines Lieferanten hat bei Christoph Werner Eindruck hinterlassen? +++ Welche Aussage von Robert Habeck findet er problematisch? +++ Warum wünscht er sich eine CO2-Abgabe auf ganz neu hergestelltes "Virgin Plastic"? +++ Warum ist das Lieferkettengesetz gut gemeint, aber der falsche Ansatz? +++ Warum müssen wir Menschenschutz statt Umweltschutz machen? Gast: Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Drogeriemarktkette dm Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Geschätzte Lesedauer: 8 Minuten Es gibt Vertriebsfehler, die Aufträge kosten — und einer davon ist so alltäglich, dass ihn fast jeder täglich begeht. Hunderte Male. Ohne es zu merken. Genauer gesagt: Es ist eine einzige Nachricht. Sie killt mehr Deals als jeder Preiseinwand. Mehr als jeder Wettbewerber. Mehr als jede verpatzte Kaltakquise. Und zwar alle zusammen. Ich spreche konkret vom Autoresponder. Der klassischen „Bin dann mal weg"-Mail. Vielleicht denkst du jetzt: „Christopher, das ist doch Standard. Jeder hat eine Abwesenheitsnotiz." Genau das ist aber das Problem. Weil sie Standard ist, denkt niemand darüber nach. Was sie eigentlich kommuniziert. Und vor allem: was sie kostet. Eine Geschichte, die sich so zugetragen hat Um Ostern herum hat mich ein Kunde um Hilfe gebeten. Es ging um die Auswahl eines CRM-Systems. Wer sowas schon mal gemacht hat, weiß: Das ist nervenaufreibend. Und verdammt wichtig. Schließlich ist das CRM das digitale Rückgrat deines gesamten Vertriebs. Wir hatten zwei Anbieter in der engeren Auswahl. Zwei starke Lösungen. Zwei motivierte Sales-Teams. Vor Ostern liefen die Drähte heiß. Denn es ging auf eine Entscheidung zu. Die Nerven waren blank. Kurz vor dem Finale schickte der Projektleiter noch eine letzte Frage. Gleiche Mail. Gleiche Uhrzeit. An beide Anbieter. Bei Anbieter A kam zurück: ein Autoresponder. „Ich bin bis zum 30. im Urlaub. In dringenden Fällen wenden Sie sich an meinen Kollegen XY." Der Projektleiter war fassungslos. Der Vertriebler war einfach weg. Ohne Vorankündigung. Ohne Übergabe. Er schrieb den Vertriebsleiter an. Auch von dem: Autoresponder. „Bin ebenfalls nicht erreichbar. Meine Assistentin hilft weiter." In diesem Moment klingelte sein Handy. Mitten in die Wut hinein. Anbieter B. Jemand sagte: „Herr Mayer hier. Mein Kollege ist heute leider nicht da — aber ich habe Ihre Nachricht gesehen und bin direkt ins System. Ihre Antwort habe ich vorbereitet. Wollen wir kurz sprechen?" Die Entscheidung war damit gefallen. Nicht wegen des Preises. Nicht wegen der Features. Sondern weil einer einfach da war. Der andere nicht. Ein Autoresponder hat diesen Deal gekillt. Und das in weniger als fünf Sekunden. Daran siehst du also: Es geht nicht um große Strategie — sondern um solche kleinen, alltäglichen Vertriebsfehler die Aufträge kosten. Was dein Kunde wirklich will — und was ihn zum Abbruch bringt McKinsey hat Ende 2025 über 3.600 B2B-Einkäufer befragt. Das Ergebnis ist brutal ehrlich. Die wichtigsten Gründe, warum Einkäufer einen Lieferanten verlassen: 52 %: Verschiedene Teams geben widersprüchliche Informationen zu Preis, Verfügbarkeit oder Lieferzeit. 52 %: Ich kann die Person mit dem richtigen Wissen nicht erreichen. 51 %: Der Lieferant kann nicht kanalübergreifend kommunizieren. 50 %: Keine auf mein Geschäft zugeschnittene Vertriebserfahrung. Merkst du was? Keiner dieser Gründe hat mit Preis oder Produkt zu tun. Es geht ausschließlich um Erreichbarkeit und Reibungslosigkeit. Das nennt man Customer Effort. Der Kunde will nämlich gar nicht „begeistert" werden. Er will einfach keine Steine im Weg. Die Harvard Business Review hat das schon 2010 gezeigt. Nicht Begeisterung treibt Loyalität. Sondern wie einfach der Kunde sein Problem lösen kann. Deshalb bestätigt Gartner das auch: Kunden mit nur einer schwierigen Interaktion haben eine viermal niedrigere Loyalität. Schlimmer noch: 81 Prozent verbreiten danach negative Mundpropaganda. Ein Autoresponder ist die Definition einer schwierigen Interaktion. Vertriebsfehler die Aufträge kosten: Die drei Szenarien, in denen dein Autoresponder zuschlägt 1. Der Neukunde Stell dir vor: Jemand wurde dir empfohlen. „Sprich mal mit dem Account Manager da. Der ist super." Der Interessent schreibt dir eine Mail. Vielleicht der wichtigste Neukunde des Jahres. Und was kommt zurück? „Bin im Urlaub. Melden Sie sich bei..." Glaubst du wirklich, der ruft jetzt einen fremden Kollegen an? Und erklärt dem alles nochmal von vorne? Vergiss es. Der hat nämlich nicht nur dich angeschrieben. Sondern zwei, drei andere auch. Außerdem zeigt die Studie von Drift: Wer zuerst antwortet, hat eine über 50 Prozent höhere Chance auf den Auftrag. Völlig unabhängig von Preis und Leistung. Dein Autoresponder hat dir diesen Vorsprung genommen. Und zwar endgültig. 2. Der Kunde im Angebotsprozess Noch schmerzhafter. Du hast Wochen investiert. Präsentationen gehalten. Referenzen geschickt. Der Kunde ist heiß. Er will abschließen. Und hat noch eine letzte Frage. Du bist im Urlaub. Dein Autoresponder sagt: „Kümmer dich selbst." Zwei Wochen später fragst du dich: „Was ist eigentlich aus dem Angebot geworden? Der Kunde meldet sich einfach nicht mehr." Doch. Hat er. Du hast nur nicht geantwortet. 3. Der treue Bestandskunde Der, der seit Jahren bei dir kauft. Der ein Problem hat und schnell Hilfe braucht. Dein Autoresponder signalisiert ihm: „Meine Freizeit ist wichtiger als dein Problem." Dazu fällt mir Anthony Iannarino ein. Einer der klügsten Sales-Köpfe der USA. Er bringt es auf den Punkt: „Abwesenheit lässt die Zuneigung nicht wachsen. Sie lässt sie abwandern. Mehr Kunden gehen durch Vernachlässigung verloren als durch jede andere Ursache." Vernachlässigung. Genau das tut dein Autoresponder. „Aber ich habe doch ein Recht auf Urlaub!" Ja, hast du. Absolut. Darum geht es aber gar nicht. Es geht nämlich um den Unterschied zwischen Person und Firma. Dein Kunde will etwas von deinem Unternehmen. Und dein Unternehmen muss dafür sorgen, dass seine Customer Experience einfach und schnell ist. Völlig egal, ob du gerade am Strand liegst. Sam Walton, der Gründer von Walmart, hat es einmal so gesagt: „Es gibt nur einen Chef — den Kunden. Und der kann jeden im Unternehmen feuern. Vom Vorstand abwärts. Einfach indem er sein Geld woanders ausgibt." Der Kunde muss sich nicht um deine interne Organisation kümmern. Er muss nicht warten. Und vor allem: Er muss nicht dreimal nachfragen. Im Gegenteil: Seine Aufgabe endet, sobald er auf „Senden" klickt. Ab da ist es deine Bringschuld. Punkt. So machst du es besser: Drei Stufen der Vertriebs-Erreichbarkeit Stufe 1: Proaktiv kommunizieren (kostet nichts) Wenn du länger als zwei, drei Tage weg bist: Informiere deine wichtigsten Kunden. Und zwar vor deiner Abreise. Nicht durch einen Autoresponder — sondern proaktiv. „Hallo Herr Kunde, ich bin von Donnerstag bis Dienstag auf einer Familienfeier. Kein Problem — mein Kollege Peter Mayer übernimmt. Er ist komplett eingearbeitet und kann jede Frage sofort beantworten. Sie erreichen ihn unter [Durchwahl/Mail]." Am besten stellst du den Kollegen vorher schon vor. In einem gemeinsamen Call oder per Mail. Dann kennt der Kunde ihn nämlich. Und fühlt sich nicht abgeschoben. Stufe 2: Echte Übergabe mit Substanz (braucht Struktur) Telefon umstellen. E-Mail-Zugriff für die Vertretung. Und vor allem: Das CRM so pflegen, dass jeder Kollege innerhalb von 30 Sekunden versteht, was Phase ist. Wenn ein Kunde anruft und du nicht da bist, sollte nicht der Praktikant rangehen. Der dann sagt: „Äh, der Herr Müller ist nicht da. Keine Ahnung, worum es geht. Soll er zurückrufen?" Besser so: „Herr Mayer hier, Kollege von Herrn Müller. Ich sehe gerade im System: Es geht um den Projektabschluss Phase 2. Angebot vom 12. Juni. Hier ist Ihre Antwort. Wollen wir's kurz besprechen?" Das ist 2026 übrigens kein Hexenwerk mehr. CRM-Systeme. Cloud-Telefonanlagen. Shared Inboxes. Das kostet nämlich nur ein paar Euro im Monat. Und spart dir hunderttausende an verlorenen Deals. Stufe 3: Hyperpersonalisierung (der echte Wettbewerbsvorteil) Die Top-Performer im B2B-Vertrieb gehen noch weiter. McKinsey zeigt nämlich: Diese Unternehmen wachsen 15 Prozent schneller als der Durchschnitt. Die anderen schaffen nur 7 Prozent. Was heißt das konkret? Ein Dealroom für jeden Kunden. Eine gemeinsame Projektseite. Alle Ansprechpartner sichtbar — inklusive Verfügbarkeitsstatus. Alle Dokumente und der aktuelle Stand an einem Ort. Der Kunde sieht sofort: Wer ist da? Wen spreche ich an? Und für Routinefragen findet er die Antwort vielleicht sogar direkt auf der Seite. Ohne überhaupt jemanden zu kontaktieren. Das ist längst keine Science-Fiction mehr. Es gibt Standardsoftware, die das abbildet. Und Kunden lieben es. Denn sie bekommen damit endlich, was sie wirklich wollen: Kontrolle und Geschwindigkeit. Quick Takeaways Dein Autoresponder tötet Deals. Jeden Tag. Auch wenn du es nicht mitbekommst. Der Kunde will keine Begeisterung — er will keine Hindernisse. Customer Effort ist der Loyalitätstreiber Nr. 1. Jeder Kundenkontakt ist ein „Moment der Wahrheit" (Jan Carlzon). Ein Autoresponder ist immer ein negativer Moment. 50 % der Einkäufer verlassen einen Lieferanten, weil sie die richtige Person nicht erreichen (McKinsey 2025). Proaktive Abwesenheits-Kommunikation kostet dich 2 Minuten. Einen verlorenen Kunden reinzuholen kostet dich dagegen Wochen. Eine echte Urlaubsvertretung braucht CRM-Zugriff und Telefonumstellung. Nicht „ruf doch mal den Soundso an". Dealrooms und Hyperpersonalisierung sind keine Spielerei — sie bringen 15 % mehr Wachstum als der Durchschnitt. FAQ: Häufige Fragen zum Autoresponder Warum ist ein Autoresponder schädlich für den Vertrieb? Er signalisiert: „Meine Abwesenheit ist wichtiger als dein Anliegen." Der Kunde soll einen fremden Kollegen anrufen und alles nochmal erklären. Die meisten tun das nicht. Sie gehen zum Wettbewerber. Schnelle Reaktion ist der wichtigste Conversion-Faktor — ein Autoresponder macht das unmöglich. Was ist die beste Alternative zur klassischen Abwesenheitsnotiz? Die proaktive Kommunikation vor der Abwesenheit. Informiere aktive Kunden und Interessenten, bevor du gehst. Stelle außerdem eine echte Vertretung vor — jemanden, der das CRM kennt und sofort antworten kann. Ideal ist ein Dealroom. Oder eine Projektseite. Dort sehen Kunden, wer verfügbar ist. Und finden direkt Antworten. Wie richte ich eine professionelle Urlaubsvertretung im Vertrieb ein? Erstens: CRM und E-Mail-Zugriff für die Vertretung sicherstellen. Zweitens: Telefon auf den Kollegen umstellen. Drittens: Die Vertretung proaktiv beim Kunden vorstellen — am besten noch vor der Abreise. Außerdem alle offenen Vorgänge dokumentieren. Mit Status und nächsten Schritten. So kann der Vertreter selbstständig antworten. Was kostet ein verlorener Kunde durch schlechte Erreichbarkeit? McKinsey beziffert die Wahrscheinlichkeit eines Lieferantenwechsels bei schlechter Erreichbarkeit auf über 50 Prozent. Dazu kommt nämlich: Negative Kundenerfahrungen führen zu viermal niedrigerer Loyalität. Und 81 Prozent verbreiten danach negative Mundpropaganda. Ein verpasster Anruf kostet also nicht nur den aktuellen Deal. Sondern auch zukünftige — durch Reputationsverlust. Kann ich im Urlaub komplett abschalten, ohne Kunden zu verlieren? Ja — mit dem richtigen System. Der Schlüssel: Das Unternehmen bleibt erreichbar, nicht die Person. Dafür brauchst du drei Dinge. Erstens: einen gut eingearbeiteten Vertreter. Zweitens: ein CRM mit vollständiger Dokumentation. Drittens: eine gemeinsame Projektseite als Dealroom. So bekommen Kunden jederzeit Antworten — während du völlig offline bist. Entscheidend ist die Vorbereitung. Wer im CRM nur Stichworte hinterlässt, kann keine saubere Übergabe erwarten. Anleitung: Bessere Erreichbarkeit in 6 Schritten So verhinderst du ab sofort, dass deine Abwesenheit Kunden kostet. CRM-Check: Sind alle offenen Vorgänge aktuell dokumentiert? Kann ein Kollege innerhalb von 30 Sekunden verstehen, was Phase ist? Wenn nicht: nacharbeiten. Telefonanlage prüfen: Rufumleitung auf Vertretung einrichten. Keine Weiterleitung ins Leere. Idealerweise mit Rufnummernerkennung, die sofort den Kundendatensatz öffnet. Proaktiv informieren: Drei Tage vor Abwesenheit alle aktiven Kontakte per Mail anschreiben. Vertretung namentlich vorstellen. Erreichbarkeit nennen. Übergabestatus bestätigen. Außerdem: ruhig auch anrufen, nicht nur mailen. Vertretung briefen: 30-Minuten-Call mit dem Kollegen. Durchgehen: Welche Deals sind heiß? Welche Kunden brauchen besondere Aufmerksamkeit? Wo liegen die Antworten? Eigene Abwesenheitsnotiz optimieren: Falls du doch eine brauchst: Kein „ich bin nicht da". Sondern konkrete Vertretung mit Namen und Durchwahl. Mit dem Hinweis, dass die Vertretung bereits informiert ist. Rückkehr-Check: Nach dem Urlaub prüfen: Welche Kunden haben sich gemeldet? Wurden alle Anfragen beantwortet? Was kannst du beim nächsten Mal noch besser machen? Schließlich geht es um kontinuierliche Verbesserung.
MINDSET MOVERSWie erfolgreiche Führungskräfte Konflikte lösen, Menschen überzeugen und Ziele erreichen.---Du möchtest als Führungskraft wirksamer sein? Dann komm in unsere kostenfreie WhatsApp Community zum Thema "Wirksam führen". In der Community teilen Arne und Jörg Inhalte, Tools und Fallbeispiele, die Führungskräften wie dir helfen, erfolgreicher zu führen.Hier der Community beitreten:https://chat.whatsapp.com/FpC51flq6XP7x1RzVG0U41---REFLECT - Das tiefgreifende 12-Wochen Online-Programm für starke Performance UND gute Stimmung im Team ➔ Jetzt anmelden!---Alles über MINDSET MOVERS:https://linktr.ee/mindsetmovers---
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
KI-Agenten, die Lieferanten onboarden, Verträge vorbereiten und Preise verhandeln: Im B2B-Einkauf geht es nicht um nette Chatbots, sondern um echte Effizienzgewinne, weniger Papierkram und smartere Entscheidungen. Business-Unit-Leader André Wolf zeigt, wie Agentic Commerce im B2B wirklich funktioniert – weit weg vom Buzzword-Bingo.Zur KI Studie von dotSource und dem ECC: https://s.dotsource.de/studie Kontakt zu André Wolf auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/andr%C3%A9-wolf-86a7a386/ Dein Startpunkt für Agentic Commerce im B2B: https://s.dotsource.de/agents
Energiesouveränität ist eine Frage der nationalen Handlungsfähigkeit. Für die deutsche Wirtschaft sind eine Diversifizierung der Lieferanten und ein eigenständiges Handeln gegenüber Brüssel dringend notwendig, um die Energiekrise zu überwinden – doch die Politik ignoriert dies. Von Dieter Reinisch.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Europa droht eine akute Gasknappheit, sollte die Straße von HormusWeiterlesen
Myanmar ist einer der wichtigsten Lieferanten der Welt für Seltene Erden. Die werden zum Beispiel für die Produktion von Elektroautos und Wärmepumpen gebraucht – auch von deutschen Unternehmen. Doch für die Menschen im angrenzenden Thailand ist der Bergbau eine Katastrophe: Flüsse in der Region sind von Schwermetallen verseucht. Christiane Justus aus dem ARD-Studio Singapur ist in die Region gereist und hat mit Betroffenen und Wissenschaftlern gesprochen. Sie erzählt in dieser 11KM-Folge, wie eine ganze Region um ihre Lebensgrundlage bangt und wieso niemand Verantwortung für die Umweltschäden übernimmt. Hier geht's zum Weltspiegel-Film “Thailand: Seltene Erden gegen Menschen“ von Christiane Justus: https://www.ardmediathek.de/video/weltspiegel/thailand-seltene-erden-gegen-menschen/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC81MzMzMWE4MC03Nzg0LTQwOGYtYjI2MS1kZjBlMjlmYTI5Zjlfb25saW5lYnJvYWRjYXN0L3NlY3Rpb24vNTMzMzFhODAtNzc4NC00MDhmLWIyNjEtZGYwZTI5ZmEyOWY5 Auch in der Demokratischen Republik Kongo betreiben Milizen lukrative Minen – und profitieren vom Export in die ganze Welt. In dieser früheren 11KM-Folge “Minen und Macht” schauen wir auf den andauernden Bürgerkrieg im Kongo: https://1.ard.de/11KM_Rohstoffe_Ostkongo Hier geht's zu “Die OpenAI Story”, unserem Podcast-Tipp: https://www.deutschlandfunk.de/die-peter-thiel-story-100.html Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Jakob Marlon Müller Mitarbeit: Niklas Münch, Lukas Waschbüsch Host: David Krause Produktion: Konrad Winkler, Timo Lindemann, Christine Dreyer Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Themen der Sendung:*Tomer Gardi hat 2022 den Preis der Leipziger Buchmesse bekommen und jetzt einen neuen Roman vorgelegt. Darin betrachtete er die Menschen, die allzuoft übersehen werden, die uns die Pizzen und Reisgerichte nach Haus bringen und mit ihrem Fahrrädern oder Kleinautos durch die Stadt sausen, auf der ganzen Welt: die Lieferanten. Über seinen Roman "Liefern" ist er im Gespräch mit Kais Harrabi. *Ein Roman, der größtenteils in der Fahrerkabine eines LKWs spielt, den gab es noch nicht so oft. Domenico Müllensiefen hat ihn geschrieben: "Manchmal muss man sich entscheiden". Mit Tino Dallmann hat er über sein Buch gesprochen.
Major League Elevator - Führungskräfte sprechen über die Zukunft
In dieser Folge von Major League Elevator sprechen Alexandra und Martin mit Volker Pudel, Einkaufs- und Produktionsleiter bei der Stingl GmbH.Was als Gespräch über Aufzüge beginnt, wird schnell zu einer ehrlichen Reflexion über moderne Zusammenarbeit: Warum wird heute so viel abgesichert? Was geht verloren, wenn wir nur noch schreiben statt miteinander zu sprechen?Und warum sind verlässliche Beziehungen in Einkauf, Produktion und Lieferketten oft wertvoller als der schnellste digitale Prozess? Volker erzählt von seinem Weg über Projektmanagement und große Infrastrukturprojekte zur Aufzugsbranche, von der Entwicklung der Stengel GmbH, von internationalen Lieferanten, Mentalitätsunterschieden und der Frage, wie Unternehmen wachsen können, ohne ihre Menschlichkeit zu verlieren.Außerdem geht es um Digitalisierung, KI, Verantwortung, Neugier und die vielleicht wichtigste Erkenntnis der Folge: Technischer Fortschritt sollte uns nicht nur schneller machen – sondern wieder mehr Raum für echte Gespräche schaffen.Du hast Feedback, Themen- oder Gästevorschläge? Du erreichst uns über: podcast@uns.gmbhMartin & Alexandra Reichl: https://www.linkedin.com/in/martin-reichl/https://www.linkedin.com/in/alexandra-reichl/UNS GmbH: https://www.uns-gmbh.dehttps://www.facebook.com/unsgmbh.aufzughttps://www.instagram.com/uns_gmbh/https://www.linkedin.com/company/uns-gmbh/
Kaltakquise gehört zu den anspruchsvollsten Disziplinen im Vertrieb, und zu den wichtigsten. In dieser Episode sprechen Claudia und Sabine über die häufigsten Hürden im Erstkontakt und zeigen, wie du souverän damit umgehst. Das erwartet dich: • Warum der klassische Gesprächseinstieg ("Wir haben tolle Produkte...") nicht funktioniert und was stattdessen wirkt • Wie eine klare, nutzenorientierte Gesprächsstruktur die Terminabschlussquote auf bis zu 75 % steigern kann • Konkrete Antworten auf die typischen Blocker: "Wir haben schon einen Lieferanten", "Kein Interesse", "Schicken Sie Unterlagen", "Dafür bin ich nicht zuständig" • Wie du die Zentrale oder das Sekretariat als Verbündete gewinnst, statt an ihnen zu scheitern • Warum LinkedIn-Recherche vor dem Anruf einen echten Unterschied macht Das Zitat der Episode: "Es findet immer ein Verkauf statt. Entweder verkaufen Sie dem Kunden ihr Produkt – oder der Kunde verkauft Ihnen sein Nein.", David Ogilvy Ihre Informationsquelle zu aktuellen Themen im Vertrieb: https://mercuri.de Hat Ihnen die Episode gefallen? Dann geben Sie uns doch bitte eine 5-Sterne-Bewertung und abonnieren Sie den Vertriebs-Podcast von Mercuri International. Über detailliertes Feedback freuen wir uns genauso. Schreiben Sie einfach an: info@mercuri.de So können wir unseren Podcast weiter verbessern und die für Sie und Ihr Unternehmen relevanten Inhalte präsentieren.
Das Statement von Julian Röpcke hat vor allem in den alternativen Medien für Aufsehen gesorgt. Der „Bild“-Reporter machte im April öffentlich, dass er noch in diesem Jahr die Bild-Zeitung verlassen und zu einem ukrainisch-deutschen Drohnen-Hersteller wechseln wird. Das nicht näher genannte Unternehmen soll seit 2023 operieren und zu den größten Lieferanten der Ukraine gehören.Weiterlesen
Behind the Brand bei JACKS: Miriam holt zwei Frauen aus ihrem Team ins Glowcast Studio, die sonst nie zu hören sind. Annalena Remy leitet die Produktentwicklung seit über drei Jahren und erzählt, wie ein Produkt vom Briefing bis ins Regal kommt, warum bei JACKS jeder Inhaltsstoff über eine Blacklist läuft und was Wellaging in der Praxis bedeutet. Danach setzt sich Barbara Lindert dazu, Head of Growth & Commerce, früher selbst Make-up-Artistin. Sie nimmt dich mit hinter den Webshop, erklärt was eine Customer Journey ist und warum JACKS bewusst auf Dringlichkeitstricks verzichtet. Dazwischen erzählt Miriam, wie die Love Your Glow Kampagne entstanden ist und worum es ihr dabei wirklich geht. Die Aktion läuft vom 17. bis 24. Mai. Über Annalena Remy: Annalena ist seit über drei Jahren Head of Product bei JACKS beauty line. Sie verantwortet die Formulierungen, arbeitet eng mit den Laboren und Lieferanten und hat die gesamte Skincare-Linie mitentwickelt. Ihre Handschrift findet sich in fast jedem aktuellen JACKS-Produkt. Über Barbara Lindert: Barbara ist seit 2022 bei JACKS und hat sich von der eCommerce-Managerin zur Head of Growth & Commerce entwickelt. Sie hat den Webshop maßgeblich aufgebaut, A/B-Testing eingeführt und arbeitet an Themen wie Customer Journey, SEO und Newsletter. Das nimmst du mit: Wie ein Beauty-Produkt von der ersten Idee bis ins Regal entsteht, manchmal über drei Jahre Warum JACKS bewusst gegen Markttrends entscheidet und was Bauchgefühl im Brand Building bedeutet Was eine Customer Journey im Webshop ist und wie viel Detailarbeit hinter einem "einfachen" Button steckt Wie JACKS Authentizität und Community-Bindung im JACKS Club lebt, mit über 42.000 Mitgliedern Zur Love Your Glow Kampagne: Am 17. Mai ab 8 Uhr startet der Presale exklusiv für JACKS-Club-Mitglieder und Newsletter-Abonnentinnen, 24 Stunden lang mit 20 Prozent Rabatt. Vom 18. bis 24. Mai gibt es 15 Prozent für alle. Ab 75 Euro Bestellwert legen wir die Mini Day Cream SPF 30 als Geschenk dazu. Ausgenommen sind Pinsel der Artist Collection, der #20 Kabuki Pinsel, digitale Gutscheine und Sets. Am 20. Mai um 20:30 Uhr gibt es zusätzlich eine kostenfreie Live-Masterclass mit Miriam. Anmeldung über den Newsletter oder den JACKS Club.
Der Personalberater Coach Podcast - Branchen-Insights, die dein Geschäft wirklich weiterbringen
Folge 254: In dieser Folge zeige ich dir, wie du in der erfolgsbasierten Personalvermittlung den Sprung von der unverbindlichen ‚Schicken Sie mal was‘-Anfrage hin zum echten, besetzbaren Auftrag schaffst. Viele Vermittler machen den Fehler, lediglich als „Bestellannahme“ zu fungieren, anstatt aktiv die Rahmenbedingungen zu gestalten. Wahre Verbindlichkeit entsteht jedoch erst, wenn du den Kundenschmerz identifizierst und durch gezielte Beratung Flexibilität bei Gehaltsgefügen, Anforderungsprofilen und Prozessabläufen kreierst. Du lernst, warum die bloße Aufnahme von Kundenwünschen oft in unbesetzbaren B- oder C-Jobs endet und wie du stattdessen durch das Aufdecken von Unstimmigkeiten und das Herausarbeiten von USPs deine Abschlussquote massiv steigerst. Werde vom passiven Lieferanten zum aktiven Prozessgestalter, der klare Zusagen nicht nur erhofft, sondern professionell einfordert. Nur durch diese konsequente Auftragsqualifikation sicherst du dir die Projekte, die am Ende wirklich zu Placements und Umsatz führen. Wenn du deine Auftragsqualität gezielt optimieren willst, unterstütze ich dich gerne ;-)
In dieser Folge sprechen Hans Boot und Frank Sundermannn über die aktuellen Herausforderungen bei Lieferengpässen – von geopolitischen Krisen bis zu steigenden Rohstoffpreisen. Sie teilen praktische Tipps, wie man Risiken bei Lieferanten erkennt, Zölle und Preise im Blick behält und mit cleverem Bestandsmanagement Engpässe abfedert. Außerdem geht es darum, wie wichtig Flexibilität bei Materialien ist und wie einfache Tools wie Google Alerts helfen können, frühzeitig informiert zu sein. Perfekt für alle, die ihre Lieferketten fit für die Zukunft machen wollen!
Heute scheint es erstrebenswerter denn je, von den Lieferanten der fossilen Brennstoffe unabhängig zu sein. Ein wichtiger Baustein dafür ist die Offshore-Windenergie. Wie steht es in Deutschland und Europa um den Ausbau? Und wie stehen wir da im internationalem Vergleich, etwa mit China. Dank Fernerkundungsdaten und KI können wir genau sehen, in der Nordsee passiert – und im chinesischen Meer.Diesmal mit dabei: Thorsten Höser vom Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DLR), Autor und Podcaster Thomas Ramge sowie Autor und Professor für Digitale Kommunikation, Christian Stöcker (Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg).
Sprachnachrichten aus der Hölle, mit 88 Jahren, Udo Jürgens für Udo Lindenberg, 15 Sekunden Denis Scheck, mit blauen Haaren in die Selfie-Kamera heulen, Michael Ende hat mein Leben zerstört, Tod keines Kritikers, Birdman, Lieferanten in Schutzuniform, die die eigene Guillotine auslösen. Das alles in der aktuellen Folge.Werbepartner Trade Republic[trade.re/ff20] – lade dir jetzt die Trade Republic App herunter und sichere dir den Bonus!Disclaimer: Kapitalanlagen bergen Risiken. Investitionen in Kryptowährungen sind hochvolatil und unterliegen einem Totalverlustrisiko. Erhalte Zinsen von Partnerbanken und Dividenden aus Geldmarktfonds. Investitionen in Geldmarktfonds beinhalten Kursrisiken. Bedingungen für Saveback gelten. Das Angebot gilt nur für Neukunden.Executive Producer: Ruben Schulze-FröhlichProjektleitung: Annabell RühlemannSounddesign & Produktion: Carl von Gaisberg„Beisenherz und Polak – Friendly Fire“ ist ein Podcast aus den Acast Creative Studios Germany. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Energiewende entscheidet sich nicht nur auf Dächern, in Heizungskellern oder an Ladesäulen — sie entscheidet sich zunehmend in der Software. In dieser Folge von Energie im Wandel spreche ich mit Björn Waide, Geschäftsführer von Lynqtech, über die vielleicht unterschätzteste Dimension der Transformation: die digitale Infrastruktur hinter der neuen Energiewelt. Björn bringt jahrzehntelange Erfahrung aus der Digitalwirtschaft mit und zeigt eindrucksvoll, warum Energieversorger IT nicht länger als Kostenstelle betrachten dürfen. Es geht um weit mehr als schöne Oberflächen: Es geht um Geschwindigkeit, Nutzerfreundlichkeit, Prozessintelligenz und die Fähigkeit, Komplexität für Kundinnen und Kunden radikal zu reduzieren. Wir sprechen darüber, warum Smart Metering in Deutschland noch immer an Prozessen statt an Hardware scheitert, weshalb Stadtwerke Standardaufgaben stärker auslagern sollten und wo echte Differenzierung künftig entsteht: an der Schnittstelle zum Kunden. Außerdem werfen wir einen Blick auf KI, Home Energy Management und die Frage, wie Energieversorger sich vom reinen Lieferanten zum digitalen Lösungsanbieter entwickeln können. Eine Folge über Mut zum Umdenken, digitale Souveränität und die große Chance, die Energiewende endlich einfacher, schneller und kundenfreundlicher zu machen.
Tickets zum Founder Summit 2026:
US-Präsident Trump verlängert sein Ultimatum an den Iran zur Freigabe der Straße von Hormus ein weiteres Mal/ Ungarns Ministerpräsident Orban stellt die Durchleitung von Erdgas durch sein Land in die Ukraine ab Juli ein/ Tankstellen und Lieferanten, die aufgrund des Krieges im Nahen Osten Wucherpreise verlangen, müssen mit deutlich höheren Strafen rechnen/ der deutsche Filmemacher, Philosoph und Autor Alexander Kluge ist tot.
Brandschutz To Go - News, Tipps und Anekdoten aus der Sicherheitstechnik
AGBs hat fast jedes Unternehmen. Aber haben deine auch ein Datum?
Wer kennt sie nicht? Diese rauen, dünnen Servietten, die in Eisdielen überall in Deutschland auf den Tischen liegen. Phil & C-Bas, die Stimmen hinter dem Podcast „Eistee Pistazie“, haben genug. Nach einer besonders intensiven Podcast-Aufnahme, bei der die beiden sich wieder einmal an den kratzigen Servietten stören, fassen sie einen Entschluss: Es ist Zeit, etwas zu tun. In ihrer aktuellen Folge brechen sie eine Lanze für den Komfort der Eisliebhaber. Sie nennen die Servietten beim Namen: „Schmirgelpapierservietten“. Kein Euphemismus mehr, kein Wegsehen. „Es ist ein Skandal, dass wir uns beim Eisessen quasi die Haut abreiben“, sagt Phil im Podcast, während C-Bas zustimmend nickt. Was als beiläufige Beschwerde beginnt, entwickelt sich innerhalb weniger Stunden zu einem digitalen Aufschrei. Phil & C-Bas bleiben nicht bei Worten. Sie machen sich auf den Weg. Quer durch Deutschland, von kleiner Dorf-Eisdiele bis hin zu großen Stadtbetrieben. Ihr Ziel: herausfinden, warum ausgerechnet diese Servietten überall verwendet werden – und die Betreiber davon überzeugen, auf weichere Alternativen umzusteigen. Doch die Realität ist zäh. Viele Eisdielen arbeiten seit Jahren, teilweise seit Jahrzehnten, mit denselben Lieferanten. „Die nimmt man halt“, heißt es immer wieder. Routine statt Reflexion. Gewohnheit statt Komfort. Aber Phil & C-Bas lassen nicht locker. Die ersten Gespräche verlaufen holprig. Manche Betreiber reagieren genervt, andere belächeln das Thema. Für viele wirkt es wie ein übertriebener Internet-Hype. Doch dann passiert etwas Entscheidendes. In einer unscheinbaren Eisdiele kippt die Stimmung. Ein Besitzer lehnt sich über die Theke und sagt leise: „Ganz ehrlich – die sind wirklich schrecklich. Ich hasse die auch.“ Diese Aussage landet im Podcast – und verbreitet sich explosionsartig. Plötzlich ist klar: Das Problem ist real. Und es betrifft nicht nur Kunden, sondern auch die, die täglich damit arbeiten. Mit dieser Erkenntnis wächst die Bewegung weiter. Menschen aus ganz Deutschland melden sich, berichten von identischen Erfahrungen. Die „Schmirgelpapierserviette“ wird zum Begriff. Zum Meme. Zum Symbol. Phil & C-Bas greifen die Dynamik auf. Sie testen verschiedene Serviettenarten, vergleichen Materialien, interviewen Experten und liefern immer neuen Gesprächsstoff. Aus einer Beobachtung wird eine Mission. Aus einem Gag wird Ernst. Und dann kommt Bewegung in die Sache. Erste Eisdielen reagieren. Kleine Betriebe, die den Mut haben, etwas zu verändern. Sie bestellen weichere Servietten. Probieren Neues aus. Und erleben sofort die Konsequenzen: Kunden sprechen sie darauf an. Positiv. Überrascht. Begeistert. Fotos von „weichen Servietten“ gehen viral. Kommentare häufen sich. „Endlich!“ ist das Wort, das immer wieder fällt. Phil & C-Bas feiern jede Umstellung im Podcast. Jeder Laden wird erwähnt. Gewürdigt. Teil der Bewegung. Was hier passiert, ist mehr als eine Diskussion über Papier. Es ist ein kollektives Aufwachen im Kleinen. Ein Alltagsdetail, das jahrelang ignoriert wird, rückt plötzlich ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Menschen beginnen, Dinge zu hinterfragen, die sie vorher einfach akzeptieren. Phil & C-Bas stehen im Mittelpunkt dieser Entwicklung. Nicht als Aktivisten im klassischen Sinne, sondern als Auslöser. Als Verstärker. Als Stimmen, die aussprechen, was alle fühlen, aber niemand formuliert.
Cyberattacken auf Firmen, auf sensible Datenleitungen - und physische Sabotage gegen die Bahn und auf die Strom- und Wasserversorgung. Das geschieht fast täglich. Inwieweit ist die deutsche Wirtschaft abwehrbereit gegen hybride Angriffe? Darum geht es auf einer Sicherheitstagung des Bundesamts für Verfassungsschutz und des Verbands für die Sicherheit in der Wirtschaft (VSW). Das Problem sei, dass man die Angriffe nicht zu einhundert Prozent zuordnen könne, sagt der VSW-Vorsitzende, Johannes Strümpfel, in SWR Aktuell. "Es gibt Hinweise darauf, dass diese hybriden Angriffe aus Russland gesteuert sind. Auch wir Unternehmen sehen täglich niedrigschwellige Angriffe, Eindringversuche, die teilweise durch russischsprachige Personen verübt werden, aber einen Beweis dafür, dass diese Angriffe alle gezielt von Russland ausgehen, haben wir nicht." Hochsensible Daten sind im Internet für jeden frei zugänglich Hinzu komme, dass im Internet hochsensible Daten problemlos für alle zugänglich sind, beispielsweise Karten des deutschen Stromnetzes. "Das ist ein Dilemma: Die Gesellschaft hat ein Anrecht auf Informationen. Leider können wir auch hochsensible Informationen, wie diese nicht geheim halten. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit." Dadurch, dass hybride Angriffe zunehmen, werde das Bewusstsein in den Firmen besser - und auch die Gegenmaßnahmen: Es gehe um Abwehrbereitschaft und um Widerstandsfähigkeit. "Die Firmen haben erkannt, dass es ganz wichtig ist, in Business-Continuing-Management, in Krisenmanagement und in die Stärkung von Liefer- und Wertschöpfungsketten zu investieren. Viele Unternehmen investieren in Cybersicherheitsmaßnahmen." "Unternehmen müssen erkennen, wo sie verwundbar sind" Sorgen bereiten dem Sicherheitsverbands-Vorsitzenden dagegen vor allem die kleineren mittelständischen Unternehmen, die bisher noch nicht in teure Abwehrmaßnahmen investieren konnten. Ein sinnvoller Schritt, um die Sicherheit zu erhöhen, sei zu wissen, wo man verwundbar ist. "Man muss die kritischen Infrastrukturen verstehen. Man muss Zusammenhänge mit Lieferanten und Kunden verstehen - und wo es Abhängigkeiten gibt." Zudem müsse man wissen, welche Mitarbeitenden man in Blaulichtorganisationen habe, also Reservisten der Bundeswehr, die bei einer Verschärfung der Sicherheitslage möglicherweise als Arbeitskräfte nicht mehr verfügbar seien. "Das sind Dinge, wo Unternehmen sehr viel mehr tun können und müssen", so Strümpfel im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.
Malte spricht als Lagerleiter im Gesundheitswesen, über seinen Arbeitsalltag und die Herausforderungen in der Lagerverwaltung. Er erklärt, wie die Bestellprozesse ablaufen, welche Technologien eingesetzt werden und wie wichtig die Logistik für den reibungslosen Betrieb in Kliniken ist. Zudem gibt er Einblicke in die Zusammenarbeit mit Lieferanten und die Mitarbeiterführung in seinem Team.Abonniert gerne den Podcast & Social Media- wir werden wöchentlich andere Berufe "offenlegen" => einfach die Glocke aktivieren & dabei sein.www.berufsinsider-podcast.de
257 | IT Security ist ein Milliarden-Business. Mit AI wird IT Security zu Human Security - diese Geschäftsideen sind jetzt vielversprechend.Partner dieser Folge:HolviFinanzen für kleine Unternehmen: Von Chaos zu Klarheit mit HOLVI - Das kostenlos Holvi Flex Konto ist perfekt für Solopreneure, Freelancer und Unternehmen, die wachsen wollen. www.holvi.comMach das 1-minütige Quiz und finde eine Geschäftsidee, die zu dir passt: digitaleoptimisten.de/quiz.Kapitel(00:00) Intro(05:20) Project Genie und Wehrpflicht(19:42) Sequoia Artikel: Service-as-a-software → https://sequoiacap.com/article/services-the-new-software/(33:15) Roast my Geschäftsidee: Christians Anti-Enkeltrick (habe Post von Optimisten genutzt, weil du das so anmoderiert hast)(41:40) AI Use Case der Woche: Samuels Demand & Supply Analyst mit Claude und Make(54:18) Samuels Geschäftsidee: Lan Corner(58:52) Alex' Geschäftsidee: Nudge PayLearningsService als Software-AnsatzSequoia beschreibt Servatisation of Startups: statt Softwarelizenzen werden Ergebnisse geliefert; AI macht diese Dienstleistungen skalierbar. Aus diesem Grund wächst der Fokus auf Services statt reiner Software. Hypothese: Dieser Trend könnte künftig dominante Geschäftsmodelle formen, weil Service-Outcomes leichter skalierbar sind als herkömmliche Software.Vier-Quadranten-DenkregelEs ergibt sich ein Vier-Quadranten-Modell: zwei Achsen Intelligence versus Judgment und Outsourced versus Insourced. Beispiele: Versicherungsbroker fällt in Outsourced + Intelligenz, NDAs werden als spezialisiertes Outsourcing gesehen. Die Einordnung hilft bei der Priorisierung von Markt-Chancen, Personalplanung und go-to-market-Strategien. Hypothese: Unternehmen werden stärker auf AI-unterstützte Outsourcing-Angebote setzen, um Kosten zu senken und Skalierung zu ermöglichen.AI-Agenten für Demand-Supply-PlanungEin konkreter Use Case ist der Einsatz von AI-Agenten für Demand-Supply-Planning: Daten aus Airtable fließen in einen Monthly-Report über Make.com, Claude und Anthropic-Module, der per Slack versendet wird. So entsteht eine automatisierte Forecast- und Allocations-Ansicht für Vertrieb und Marketing. Damit lassen sich Budgets gezielt auf Gewerke und Regionen lenken und kurzfristig Anpassungen vornehmen.Gesellschaftliche Vernetzung in AI-Zeit Project Genie zeigt, wie AI Jobs entgrenzt und gemeinsame kulturelle Erlebnisse gefährden könnte; es werden Ideen wie Wehrpflicht oder gemeinschaftliche Formate diskutiert, um soziale Bindung zu stärken. Hypothese: in einer von AI geprägten Arbeitswelt braucht es kollektive Rahmen, um gesellschaftliche Kohäsion und Austausch zu erhalten.KeywordsAI-AgentenProject GenieService-as-a-Software-ModellAI-AutopilotAI-DienstleistungenAI-Autopilot für VersicherungsbrokerNDAs automatisieren mit AIKYC-Automatisierung durch AIAI-gestützte Lieferanten- und HandwerkeranalyseAutomatisierungOutsourcing vs InsourcingHuman SecurityIntelligenz vs UrteilsvermögenGesellschaftliche Auswirkungen von KI
Fette haben keinen besonders guten Ruf. Viele verbinden damit Gewichtszunahme, ungesunde Ernährung oder schlechtes Cholesterin. Dabei gibt es eine Gruppe von Fettsäuren, ohne die unser Körper gar nicht funktionieren kann: Omega-3. Sie gehören zu den Stoffen, die unser Herz schützen, Entzündungen im Körper bremsen und sogar für Gehirn und Augen wichtig sind. In dieser Folge von DA GEHT NOCH WAS geht es um Omega-3-Fettsäuren - einen Nährstoff, über den gerade viel gesprochen wird. Besonders für Frauen, etwa in der Perimenopause oder den Wechseljahren, kann das Thema eine wichtige Rolle spielen. Omega-3-Fettsäuren gehören zu den sogenannten essentiellen Fettsäuren. Essentiell bedeutet: lebensnotwendig. Unser Körper braucht sie, kann sie aber nicht selbst herstellen. Sie beeinflussen unter anderem Herz-Kreislauf-Prozesse, Blutfettwerte, Entzündungsreaktionen und die Funktion von Nervenzellen. Gleichzeitig spielt auch das Verhältnis zu anderen Fettsäuren eine Rolle. Vor allem das Gleichgewicht zwischen Omega-3 und Omega-6 ist entscheidend – ein Verhältnis, das in unserer modernen Ernährung oft deutlich aus dem Lot geraten ist. Omega-3 steckt klassischerweise in fettem Fisch. Gleichzeitig rücken pflanzliche Quellen immer stärker in den Fokus: Leinsamen, Leinöl, Walnüsse, Chiasamen oder Hanfsamen gehören zu den wichtigsten Lieferanten. Auch Algen sind eine ursprüngliche Quelle dieser Fettsäuren und damit eine interessante Alternative für alle, die wenig oder keinen Fisch essen. Bei Nahrungsergänzungsmittel spielen ist die Qualität entscheidend - Herkunft, Dosierung und mögliche Belastungen durch Schwermetalle oder Mikroplastik. Und: Fettsäuren sollten immer zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit eingenommen werden, damit der Körper sie optimal aufnehmen kann. Brauchen wir wirklich jeden Tag Omega-3-Kapseln? Welche Lebensmittel liefern die wertvollen Fettsäuren ganz natürlich? Und wann kann eine Supplementierung tatsächlich sinnvoll sein? Ich verrate es Euch. Eure Anastasia.
Send a text✈️ Mehr Komfort auf Europas Kurzstrecken!Die Lufthansa startet eine große Kabinen-Modernisierung: 38 Airbus A320 erhalten neue Sitze von Geven, deutlich größere Gepäckfächer, USB-Anschlüsse an jedem Sitz sowie praktische Halterungen für Tablet & Smartphone.Der erste umgerüstete Jet – D-AIZY – ist bereits wieder im Einsatz. Insgesamt dauert ein Retrofit rund 30 Tage pro Flugzeug, verbaut werden etwa 1.000 neue Komponenten von rund 100 Lieferanten. Bis 2029 soll die gesamte Flotte umgestellt sein.Was bedeutet das für Passagiere? Mehr Komfort, weniger Stress beim Boarding und bessere Technik an Bord.Ist das der richtige Schritt – oder nur Kosmetik?
Direkt zur Spryker & Alibaba Integration: https://spryker.com/alibaba Spryker Finanzierungsrunde: www.spryker.com In dieser Folge führen wir ein ausführliches Gespräch mit Kuo Zhang, dem Präsidenten von Alibaba.com, und erkunden die komplexen Abläufe und das transformative Potenzial der Plattform. Als weltweit führende B2B-Plattform gibt Zhang Einblicke in deren Umfang, die über 50 Millionen Käufer und 200.000 Lieferanten bedient. Seit ihrer Gründung im Jahr 1999 und Zhangs Einstieg im Jahr 2017 hat die Plattform bedeutende Verbesserungen erfahren und sich von einem traditionellen Modell zu einem Modell gewandelt, das zunehmend KI-Technologien nutzt und damit die Art und Weise, wie Unternehmen weltweit Produkte beschaffen, grundlegend verändert hat. Zhang geht näher auf die Käuferdemografie der Plattform ein und stellt fest, dass die Mehrheit von außerhalb Chinas stammt, wobei ein erheblicher Anteil aus den USA und Europa kommt. Die Käufer reichen von großen Einzelhändlern bis hin zu kleineren Unternehmen, die nach einzigartigen Produkten suchen, was ein vielfältiges Ökosystem zeigt, das verschiedene Branchen umfasst. Das Gespräch kommt auch auf die beeindruckende Transaktionssumme von Alibaba.com in Höhe von über 60 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr zu sprechen und erklärt, dass dies den Bruttowarenwert (GMV) darstellt und das Potenzial für noch höhere Einzelhandelswerte hervorhebt, wenn man die Wiederverkaufsmargen berücksichtigt. Zur Accio App: www.accio.com Partner in der Folge: https://linktr.ee/kassenzone Community: https://kassenzone.de/discord Feedback zum Podcast? Mail an alex@kassenzone.de Disclaimer: https://www.kassenzone.de/disclaimer/ Kassenzone” wird vermarktet von Podstars by OMR. Du möchtest in “Kassenzone” werben? Dann https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_kassenzone Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/ https://twitter.com/supergraf Youtube: https://www.youtube.com/c/KassenzoneDe/ Blog: https://www.kassenzone.de/ E-Commerce Buch 2019: https://amzn.eu/d/5Adc1ZH Plattformbuch 2024: https://amzn.eu/d/1tAk82E
Beim Essens-Lieferdienst Lieferando in Berlin wurde am Donnerstag gestreikt. Kurierfahrer wehren sich gegen Stellenabbau und Lohndruck. Die Wettbewerber der Branche kämpfen mit Verdrängungs- und Kostendruck. Von Johannes Frewel
In keiner Branche zeigt sich die Krise der deutschen Wirtschaft so geballt wie bei den Autozulieferern. Viele kleinere Lieferanten kämpfen ums Überleben. Wie gefährlich die Lage aber auch für die Großen wie ZF, Bosch oder Continental ist, erfahren Sie im Podcast. Weiterführende Links: Nach interner Rebellion: ZF-Chef Klein muss gehen Von Christoph Seyerlein Autoindustrie: Bosch, Conti, ZF, Schaeffler, Mahle – die Streichpläne der Zulieferer Zum manager magazin Abo Newsletter manage:mobility Nie zuvor gab es so viel Bewegung im Geschäft mit der Mobilität. Welche Player und Geschäftsmodelle setzen sich durch? Wer avanciert zum Rolemodel, wer zur Luftnummer? Mit dem Mobility-Newsletter des manager magazins erhalten Sie jeden Donnerstag exklusive Recherchen unserer Redaktion und die wichtigsten News. Dazu spannende Personalien, Analysen und Interviews. Schnell und investigativ, früh morgens direkt in Ihr Postfach. Damit Sie früher und besser Bescheid wissen. Hier geht es zur Anmeldung! Dieser Podcast wurde produziert von Felix Klein und Sven Bergmann.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die manager-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Alle Podcasts der manager Gruppe finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei manager+. Jetzt drei Monate für nur € 10,- mtl. lesen und 50% sparen manager-magazin.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Job-Kollaps: Berufe für immer verloren – was das für dich bedeutet und wie du jetzt gegensteuerst! Deutschland rutscht in eine spürbare Jobkrise, und zwar schneller als viele denken. Zwar reden manche weiter vom Fachkräftemangel, doch die Zahlen zeigen ein anderes Bild: weniger offene Stellen, mehr Unsicherheit und drastische Umbrüche. Weil KI, Rezession und Strukturwandel gleichzeitig wirken, brechen vor allem Routinetätigkeiten in Industrie, Standard-IT und Verwaltung weg – während neue Bedarfe erst langsam nachwachsen. Genau hier setzt unser Thema Job-Kollaps: Berufe für immer verloren an. Während klassische Aufgaben schrumpfen, entstehen Chancen in krisenfesten Bereichen: Gesundheit, Pflege, soziale Dienste, öffentlicher Sektor, KI-nahe Services sowie erneuerbare Energien. Deshalb lohnt sich ein gezielter Kurswechsel. Wer die eigene Erfahrung klug mit Zukunftsfeldern verbindet, gewinnt Tempo – und macht sich unabhängiger von Zyklus und Zufall. Statt abzuwarten brauchst du jetzt einen klaren, messbaren Plan. Analysiere ehrlich, welche Kernskills du mitbringst, und identifiziere systematisch die Lücken. Als Entwickler:in könntest du dich beispielsweise Richtung IT-Security oder Data Governance entwickeln; in Kombination mit Branchen wie Medizintechnik oder Energie entsteht ein besonders robuster Mix. So nutzt du dein bestehendes Know-how und positionierst dich dennoch für Wachstum. Upskilling darf nicht abstrakt bleiben, sondern muss sich rechnen. Starte deshalb mit praxisnahen Onlinekursen, Micro-Zertifikaten und internen Projekten, dokumentiere echte Use Cases mit KI-Tools und übersetze Ergebnisse in verwertbare Referenzen. Dadurch belegt dein Lebenslauf Wirkung statt Willen – und Recruiter erkennen auf einen Blick, warum du Mehrwert stiftest. Außerdem brauchst du Sichtbarkeit. Weil 70–80 % aller Jobs über Netzwerke vergeben werden, solltest du dein Umfeld reaktivieren: ehemalige Kolleg:innen, Kund:innen, Lieferanten und Mitstudierende. Parallel optimierst du LinkedIn, folgst Zielunternehmen, kommentierst fachlich, bittest um kurzes Sparring – und wandelst Gespräche konsequent in Chancen um. So beschleunigst du den Marktzugang, während andere noch zögern. Mein 3-Schritte-Plan für den Turnaround: Erstens Realitätscheck – bin ich kurz- oder mittelfristig betroffen, und wodurch genau? Zweitens Skill-Gap schließen – welche Zertifikate, Projekte und Deadlines bringen den größten Hebel? Drittens Marktzugang – Kontakte aktivieren, Referenzen zeigen, fokussiert wechseln. Im Ergebnis gilt: Job-Kollaps: Berufe für immer verloren ist kein Schicksal, sondern ein Weckruf, jetzt entschlossen zu handeln. Zum Schluss der Bewerbungs-Boost: Weil Interviews einer wiederkehrenden Logik folgen, trainierst du deine Antworten und belegst Aussagen mit Projekten. Dadurch erzählst du nicht nur eine starke Story, sondern erhöhst auch die Abschlusswahrscheinlichkeit – gerade dann, wenn der Markt rau ist.
Job wechseln? Stell dir zuerst diese Fragen! Wenn du die Job wechseln Fragen klar beantwortest, wird dein Wechsel planbar statt chaotisch. Fühlst du dich im aktuellen Job leer, gestresst oder fehl am Platz? Viele springen aus der Not in den nächsten Job – und landen wieder unzufrieden. In dieser Folge zeige ich dir, wie du bevor du wechselst, mit ein paar klugen Fragen Klarheit gewinnst und deinen nächsten Schritt souverän planst. Frage 1: Wohin willst du wirklich? Nicht nur „weg von“, sondern vor allem „hin zu“. Was ist dein ideales Zielbild? Welches Umfeld, welche Aufgabe, welcher Impact? Stell dir nicht nur den Sprung vor, sondern den Ort, an dem du landen willst. Die „burning platform“ kann Tempo machen – aber ohne Ziel kein Kurs. Frage 2: Kannst du es erst ändern – statt gleich zu gehen? „Love it, change it or leave it“. Hast du mit Chef, Team oder HR gesprochen, Rahmenbedingungen verhandelt, Aufgaben geschärft? Ist deine aktuelle Phase vielleicht nur ein zeitlich begrenztes „Bootcamp“, das dich aufs nächste Level hebt? Wenn es ein Ende mit Datum gibt, lohnt sich Durchhalten. Wenn nicht – dann ist „leave it“ die richtige Entscheidung. Frage 3: Was ist dein Stärkenmuster – und welche drei Routen passen dazu? Schau nicht nur auf deinen CV, sondern auf dein ganzes Leben: Wobei fragen dich andere um Rat? Wobei erzielst du überdurchschnittliche Ergebnisse? Aus diesem Muster leitest du drei konkrete Routen ab (z. B. gleicher Job in anderem Umfeld, ähnlicher Job in neuer Branche, neuer Job in bekannter Branche). So erhöhst du Trefferquote und Passung. Nutze Branchen-Know-how, statt bei null zu starten. Der schwierigste Move ist „neuer Job in neuer Branche“. Leichter ist: Rolle wechseln, Branche behalten – oder umgekehrt. Beispiel: OP-Pflege in den medizinischen Vertrieb wechseln. Du nutzt dein tiefes Kundenverständnis, bleibst deiner Mission treu – gewinnst aber neue Entwicklungschancen. Ohne Netzwerk geht wenig – mit Netzwerk geht fast alles. Rund 85 % der Jobs entstehen über Kontakte. Geh deine WhatsApp-Liste durch, sprich mit früheren Kollegen, Kunden, Lieferanten. Teile deine drei Routen statt nur „Ich suche was Neues“. So können andere gezielt mitdenken und Türen öffnen. Wenn du die Job wechseln Fragen für dich geklärt hast, wird Networking sofort konkreter. Timing ist Strategie. Ein gelungener Wechsel ist selten eine Hauruck-Aktion. Plane in Monaten, nicht in Tagen. So kannst du testen, Gespräche führen, Angebote vergleichen und mit Ruhe entscheiden. Mehrere Wechsel sind heute normal – umso wichtiger, dass jeder Schritt deinen Marktwert erhöht. Beantworte dafür die Job wechseln Fragen ehrlich – dann wird aus Bauchgefühl ein Plan. Mein Angebot an dich: Im Kursmodul Karriere-Neustart zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du deine Routen systematisch herleitest – von Stärkenanalyse bis Networking-Plan. Und weil du für deinen nächsten Move einen starken CV brauchst: In der nächsten Folge zeige ich dir, wie du deinen Lebenslauf in eine echte Verkaufsunterlage verwandelst. Wenn du jetzt spürst: „Es ist Zeit“, dann nimm dir heute 30 Minuten und beantworte die drei Fragen. Und wenn du Sparring willst: Buche dir ein Strategiegespräch – ich helfe dir, den nächsten Schritt messerscharf zu planen.
Noel Bollmann, Gründer von yfood, spricht über den Aufbau einer der erfolgreichsten D2C-Marken Europas. Mit über 120 Millionen Euro Umsatz teilt Noel, wie sie von der ersten Charge bis zum Millionengeschäft skaliert haben, warum der richtige Marketing-Mix entscheidend ist und wie sie den Weg von Performance zu Brand Marketing gemeistert haben. Was du lernst: Von der Idee zum Produkt: Die ersten 8.000 Flaschen und der Weg zur Million Wie du mit Lieferanten und Händlern verhandelst Die Balance zwischen D2C und Retail Marketing Evolution: Von reinem Performance zu Brand Marketing Wie du Influencer Marketing richtig skalierst Die Bedeutung von Brand Awareness Finanzierung & Wachstum: Der Weg vom Bootstrapping zu VC Wann Banken interessant werden Die richtige Balance zwischen Equity und Debt Internationalisierung: Die Strategie für neue Märkte Wie du Retail-Partnerschaften aufbaust Der Weg zur Milliarden-Marke Team & Organisation: Die Evolution der Organisationsstruktur Wie du Marketing-Teams richtig aufbaust Die Balance zwischen Online und Offline ALLES ZU UNICORN BAKERY: https://zez.am/unicornbakery Mehr zu Noel: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/noel-bollmann-9b601392/ Website: https://yfood.com/ Join our Founder Tactics Newsletter: 2x die Woche bekommst du die Taktiken der besten Gründer der Welt direkt ins Postfach: https://www.tactics.unicornbakery.de/ Kapitel: (00:00:00) Wie entstand die Idee zu yfood? (00:04:55) So findest du einen guten Partner (00:16:24) Finanzierungsstrategie bei yfood (00:21:21) Die Höhle der Löwen als Sprungbrett (00:35:26) Operations von Großbestellungen bei einem kleinen Team (00:40:13) yfood in Retail vs. D2C (00:57:11) Der Zeitpunkt für Brand Awareness (01:02:46) Wie definiere ich Zielgruppen? (01:09:36) Influencer-Marketing in den letzten 7 Jahren - Noels Rat für die heutige Zeit (01:13:07) Marktsättigung und Anpassung der Marketingstrategie (01:22:29) Kundenakquise bei yfood (01:31:52) Welche Finanzierungsmittel wurden relevanter über die Zeit? (01:41:16) Was muss passieren, damit yfood die Milliarde Umsatz knackt?
In manchen Regionen von Mexiko herrscht Krieg, ein Krieg zwischen kriminellen Organisationen, in dem es um Einfluss, Geld und Macht geht. Wer darunter leidet: das ist die Bevölkerung selbst. 30.000 Menschen sterben jährlich in diesem Krieg. Die Waffen, die die Kriminellen benutzen, sind geschmuggelt - sie stammen zu 70 - 90 Prozent aus den USA. Wie ist es möglich, dass massenhaft Sturmgewehre, Maschinenpistolen und Kugeln in die Hände von Killern kommen, die unzählige Menschen auf dem Gewissen haben? Was heißt es, in einer der vielen von der Mafia kontrollierten Regionen zu leben? Wie herrschen die Kriminellen in ihren Gebieten? Und wieso landen nach wie vor auch deutsche Waffen in diesen von Gewalt gezeichneten Regionen? Mit diesen Fragen haben sich die ARD-Korrespondentin Anne Demmer und der Reporter Wolf-Dieter Vogel in den letzten Jahren immer wieder beschäftigt.
Schindler präsentiert die Halbjahreszahlen: Das Fahrstuhl- und Rolltreppengeschäft läuft solide. Trumps Zollpolitik trifft das USA-Geschäft, zumindest indirekt. Lieferanten müssen nach wie vor Material in die USA importieren, so Konzernchef Paolo Compagna. SMI +0.2%
In einigen Regionen Mexikos herrscht Drogenkrieg. Kriminelle Banden kämpfen um Einfluss, Geld und Macht. Mit Waffen, die zum grossen Teil aus den USA ins Land geschmuggelt werden. Die laschen Waffengesetze im Nachbarland tragen ihren Teil dazu bei. Drogenbanden haben in manchen Regionen von Mexiko die Kontrolle übernommen, der Staat hat seinen Einfluss teils komplett verloren. Wer darunter leidet, ist die Bevölkerung: Im innermexikanischen Krieg sterben jedes Jahr rund 30'000 Menschen. Die Waffen, die die Kriminellen benutzen, sind grösstenteils geschmuggelt - sie stammen zu 70 bis 90 Prozent aus den USA. Es sind Sturmgewehre, Maschinenpistolen und Kugeln, die im nördlichen Nachbarland häufig problemlos zu erstehen sind. Was bedeutet es, in einer der vielen von der Mafia kontrollierten Regionen zu leben? Und wie herrschen die Kriminellen in ihren Gebieten? International macht sich auf die Spurensuche in Mexiko und in den USA.
Serious Sellers Podcast auf Deutsch: Lerne erfolgreich Verkaufen auf Amazon
Erleben Sie die spannenden Dynamiken des internationalen Handels in einer sich wandelnden Welt. Wir bieten Ihnen Einblicke, wie Strafzölle und Zollpolitik unter der Trump-Administration die globalen Lieferketten beeinflussen und welche Herausforderungen sich für Unternehmen ergeben, die mit den USA Handel treiben. Gemeinsam mit unserem Gast, dem renommierten Experten für Zoll und Marktkonformität, Patrick Burwitz, untersuchen wir die Reaktionen Europas und die besonderen Auswirkungen auf deutsche Amazon-Händler, die auf chinesische Lieferanten angewiesen sind. Welche Möglichkeiten und Herausforderungen ergeben sich aus der Produktion von Elektroautos und Robotern in den USA, insbesondere durch Unternehmen wie Tesla? Und wie beeinflussen politische Entscheidungen und Lieferkettenabhängigkeiten diese Entwicklungen? Entdecken Sie, weshalb Anreize für lokale Produktion entscheidend sind und wie Krisen, wie die COVID-19-Pandemie, die Fragilität der weltweiten Lieferketten offenbaren. Ein erstaunliches Beispiel aus der EU zeigt, wie die Nachverfolgung des Stahls in Importprodukten neue Handelsbarrieren schaffen kann. Erfahren Sie mehr über die komplexe Rolle chinesischer Händler auf dem US-Markt und die Herausforderungen, die sich aus wirtschaftlichen und politischen Spannungen ergeben. Wir beleuchten die Taktiken, mit denen sich chinesische Verkäufer als lokale Anbieter tarnen, und diskutieren die Bedeutung hochwertiger Übersetzungen im internationalen Handel. Lassen Sie sich von humorvollen Beispielen inspirieren, die auf dem YouTube-Kanal Cold Mirror vorgestellt werden, und verstehen Sie die Feinheiten der Präferenzkalkulation und die rechtlichen Risiken bei falschen Ursprungsangaben. Verpassen Sie nicht diese tiefgehende Analyse globaler Handelspraktiken und deren Konsequenzen! In Episode 175 des Serious Sellers Podcast diskutieren Marcus und Patrick über 00:01 - Auswirkung Der Strafzölle Auf Weltwirtschaft 09:26 - Auswirkungen Von Handelsbeschränkungen Auf Die Weltwirtschaft 14:59 - Chinesische Händler Und Globale Handelsbeziehungen 24:22 - Zollpräferenzen Und Steuerhinterziehung 37:58 - Kommunikationskanäle Und Webseiten Promotion
In manchen Regionen von Mexiko herrscht Krieg, ein Krieg zwischen kriminellen Organisationen, in dem es um Einfluss, Geld und Macht geht. Wer darunter leidet: das ist die Bevölkerung selbst. 30.000 Menschen sterben jährlich in diesem Krieg. Die Waffen, die die Kriminellen benutzen, sind geschmuggelt - sie stammen zu 70-90 Prozent aus den USA. Was heißt es, in einer der vielen von der Mafia kontrollierten Regionen zu leben? Wie herrschen die Kriminellen in ihren Gebieten? ARD-Korrespondentin Anne Demmer und Reporter Wolf-Dieter Vogel, die sich in den letzten Jahren immer wieder damit beschäftigt haben, sind diesen Fragen nachgegangen.