Neue Musik entdecken, täglich mit SRF 3: Die «Sounds!»-Crew mit Andi Rohrer, Matthias Erb und Luca Bruno präsentiert das volle Programm in Sachen Indie, Alternative und Underground – von Indie-Rock, Pop über Electro, Hip Hop, Dubstep, Chillwave bis zu Folk, Punk und Singer/Songwriter. Im Radio Monta…
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Chaos im echten Leben? Taranja Wu hat dafür einen simplen Vorschlag: tanzen. Ihr neues Album ist der Soundtrack fürs Durcheinander – bevölkert von Figuren aus Filmen und Serien. Im Interview erzählt sie, warum Saoirse Ronan, Carey Mulligan und David Lynch plötzlich Teil ihrer Songs werden. «All Messed Up» ist kein autobiografisches Album – zumindest nicht im klassischen Sinn. Taranja Wu versteht ihre Kunstfigur eher als Echo oder Spiegel: Durch sie schlüpft sie in andere Menschen und Situationen. So landen plötzlich Figuren wie Saoirse Ronans Charakter aus «The Outrun» oder Carey Mulligan aus «Promising Young Woman» in ihren Songs. Auch David Lynchs «Blue Velvet» hinterlässt Spuren. Das passt zu Wus intuitiver Art zu schreiben: Sie beginnt meist mit einem Beat, ohne zu wissen, wohin die Reise geht. Erst nach und nach tauchen Figuren, Geschichten und Atmosphären auf. Und obwohl es dabei inhaltlich auch mal richtig düster wird, soll «All Messed Up» kein Album zum Versinken sein. Wu will dem Chaos lieber tanzend begegnen – ohne falsche Hoffnung, aber mit genug Drive, um weiterzumachen. «All Messed Up» ist das neue Sounds! Album der Woche. Es gibt Vinyl und CDs zu gewinnen, nur live im Radio.

In den Staaten ist Labour-Day-Weekend, heisst: Der Releasekalender ist nicht so Highlight-beladen wie auch schon. Dafür gingen wir umso tiefer im Neuheitenhaufen buddeln und haben richtig nice Sachen gefunden. Tollen Lo-Fi-Indie von Rubber Band Gun aus New Jersey z. B. – eine echte Entdeckung!

Langes weisses Haar x krakeliger Gesang x Gitarrensoli ohne Ende: Die Konzepttreue zahlt sich auch 20 Jahre nach der «Wiedervereinigung» der 90er-Alternative-Helden aus. Das selbe gilt für die New Yorker Interpol: Paul Banks Stimme prägt den kühlen Post-Punk auch nach bald 30 Jahren unverkennbar.

Ja, richtig gehört. Tom Hardy – Oscar-nominierter Schauspieler, bekannt aus Filmen wie «Dunkirk», «Mad Max: Fury Road» oder als Batman-Bösewicht Bane – rappt jetzt. Und er meint es ernst. Und das ist auch alles abgesegnet – sogar aus der Wu-Tang-Clan-Ecke! «CZARFACE Meets Frankie Pulitzer» ist nämlich ein Kollabo-Album mit der gleichnamigen Hip-Hop-Supergruppe CZARFACE, bei der u. a. Wu-Tang-Clan-Mitglied Inspectah Deck mitrappt. Ausserdem durch Gastauftritte auf dem Album mit dabei: Method Man und Busta Rhymes.

Beiz, See und Erdbeerfelder rufen: Am Wochenende (3.-5. September) lädt die unbeugsame Bad Bonn Kilbi zum Musik geniessen. Heute sind die Programmköpfe Daniel Fontana und Maisch Gosteli im Sounds! und sortieren für uns ihr wunderbar knallbuntes Programm. Und: Wir verlosen die letzten Festivalpässe.

Da fühlt man sich wirklich fast wie im Traum: Über ein Jahrzehnt und zwei Soloalben von Brittany Howard später (und minus einem Drummer) melden sich die bluesigen Southern-Rocker mit einem neuen Album zurück. Stimmlich hat Howard nichts eingebüsst, doch die Songs wirken ausgefranster und rauer. Sounds! hören und Tonträger-Regal erweitern: «I Must Be Dreaming» ist das neue Sounds! Album der Woche. Die ganze Woche durch bis und mit Freitag gibt's bei uns live in der Sendung eine Vinyl- oder CD-Ausgabe des Albums zu gewinnen.

Die heutige Neuheitenübersicht, sie klingt wie ein bizarres Wunschkonzert: neue, bislang unveröffentlichte Prince-Songs? Das immer wieder angekündigte und verschobene Album von Erykah Badu & The Alchemist? Elton John covert Turnstile? Schauspieler Tom Hardy als Rapper? What is happening?!

Bald 35 Jahre und (je nach Zählweise) 20 Alben: Weezer sind zweifelsohne eine der wichtigsten Rockbands der letzten zwei Generationen. Die wuchtigen Riffs und Rivers Cuomos Hornbrille haben Suchtpotential - und nach ein paar mageren Jahren aktivieren sie auf dem «Gold Album» ihr Kultpotential. Auch hier sind ein paar Nieten dabei, aber Songs wie «We Might As Well Be Strangers» mit der wunderbaren Karly Hartzman von Wednesday oder «C.E.O.» verdienen durchaus Gold-Status in der Weezer-Welt. Und wie sich Rivers Cuomo im letzteren damit beschäftigt, dass man von ihm ganz einfach immer das gute alte (Gold?) hören will, dann fühlt man sich in bester Weise ertappt.

«THRASHER» ist das 3. Soloalbum vom Sänger von The Killers, doch erstmals tönt er deutlich anders als Zuhause: Ein Country-Album von A bis Z, inspiriert von der Musik im Elternhaus in Utah und aufgenommen mit Szenegrössen in Nashville. Macht Spass, auch wenn ihm die Boots noch nicht perfekt sitzen.

Dann ist die Chance nicht allzu klein, dass ihr auch an den neuen Platten von Chelsea Wolfe («The Dark»), Squirrel Flower («Say a Prayer to the Gods of Getting Going») oder Julia Holter («Materia») euren Spass haben werdet. Hört mit, geniesst – und lasst euch auf das heutige Playlist-Experiment ein!

Das Musik-College war nicht der richtige Ort für vier junge Talente aus Manchester. Das Wichtigste, das sie zwischen Schulbank und Notenständer lernten? Dass sie sich nie wieder Gedanken über das perfekte Tempo oder die theoretisch korrekte Akkordfolge eines Songs machen möchten. Die Antwort auf den Wunsch, Musik wieder intuitiv und ohne akademischen Überbau zu machen, heisst Westside Cowboy. Aus vier frustrierten Studierenden entwickelte sich in den vergangenen zwei Jahren eine der meistbeachteten Newcomer-Bands Grossbritanniens. Auch in der Schweiz konnte man sich diesen Frühling bereits von den Live-Qualitäten des Quartetts überzeugen: Als Support der New Yorker Hype-Band Geese tourten Westside Cowboy durch Europa, obwohl ihre Diskografie zu diesem Zeitpunkt erst zwei EPs klein war. In Vorbereitung auf das Debütalbum «It Goes On» tourten Westside Cowboy in den letzten Monaten schier pausenlos. Auch das Sounds!-Interview musste unterwegs auf der Autobahn zwischen Hamburg und London stattfinden. Nun ist das erste Album da, der grosse Labelvertrag in der Tasche und alle Interviews im Kasten. Zeit also, Westside Cowboy kennenzulernen. Ihr Debütalbum «It Goes On» ist das neue Sounds! Album der Woche. Wir verlosen täglich Vinyl – nur live im Radio.

Schon verrückt. Sobald das Thermometer nicht mehr im vierstelligen Bereich ist, müsste unsere allfreitägliche Übersicht über die spannendsten Neuentdeckungen aus dem digitalen Neuheitenregal eigentlich doppelt so lange sein. Was für ein toller Tag für neue Alben - und neue Musik im Allgemeinen! Mit dabei heute u. a. – Achtung: tief einatmen! – neue Alben von Killers-Frontmann Brandon Flowers, Weezer, Wild Pink, Cleo Sol, Lambchop und sogar neu ausgegrabene, bislang unveröffentlichte Aufnahmen der Psychobilly-Pioniere The Cramps schaffen es in die Playlist. Wow!

Der enorm gefragte Produzent (Arctic Monkeys, Florence + The Machine, Fontaines D.C.) und Mitgründer von Simian und Simian Mobile Disco hat sein neues Soloalbum auf der Schwelle zwischen Leben und Tod geschrieben: an akuter Leukämie erkrankt mit einem improvisierten Mini-Studio am Spitalbett. Wow!

Ein letztes Mal schwillt die Hitzewelle auf über 30 Grad an, bevor sie endlich abebbt. Während die Spätsommersonne die Welt in Sepiatöne tränkt, liefert die britische Retro-Soul-Band Jungle den Soundtrack für die letzten heissen Tage. «Sunshine» ist einmal mehr dasselbe und einmal mehr gut.

Dieses Wochenende konnte man förmlich zusehen, wie Phoebe Bridgers der Einzug in die nächsthöhere Liga des Musikzirkus' gelang. Der einstige Sounds!-Artist-to-Watch überzeugt auf «Lost Weekend» mit noch clevererem Songwriting und einer weltklassigen Produktion. Mit ihren zwei ersten Alben «Stranger in the Alps» und «Punisher» wurde Phoebe Bridgers so etwas wie die Päpstin der Sad Boys und Girls. Ihre Supergroup boygenius mit dem vieldekorierten Album «The Record» und die unzähligen Features bei Stars wie SZA, The National oder The 1975 brachten die Kalifornierin einem noch grösseren Publikum näher. «Lost Weekend» dürfte nun der endgültige Durchbruch sein, immerhin nennt sogar Taylor Swift das Album einen absoluten Triumph. Wir suchen bis am Freitag jeden Abend nach den Eastereggs, die auf der Platte versteckt sind, denn «Lost Weekend» von Phoebe Bridgers ist das neue Sounds! Album der Woche. Wir verlosen täglich CDs - nur live im Radio.

Kleine Planänderung: die Sendung zum neuen Sounds! Album der Woche (Phoebe Bridgers!) gibt's erst morgen Abend. Dafür gibt's heute das Neuheiten-Potpourri zur Abkühlung - mit vielen neuen potenziellen Lieblingssongs, direkt aus der Sounds!-Küche.

Die Ferien sind vorbei, die Hitzewelle ebbt ab und die Retro-Sonnenanbeter*innen von Jungle liefern den Soundtrack für die letzten Sommerabende. Der beste New Music Friday seit Langem! Auch dank der ersten Herbstgefühle mit Phoebe Bridgers' «Lost Weekend» und der Albumankündigung von Binary Sunset.

Die Kalifornier Ceremony verarbeiten einen superbreiten Horizont von Hardcore über Brit-Pop bis New Wave zu treibendem Post-Punk mit dunklem Unterton. The Mountain Goats finden mit «Days» zurück zu ihrer ganz eigenen Form und Weezer, Dinosaur Jr. und Eels machen allesamt neue Alben bereit.

Sie hören gerne The Jesus and Mary Chain, Ride oder Yo La Tengo und machen dreamy Shoegaze: Slow Fiction passen bestens zur aktuellen Dream-Pop-Welle, die sich fest an den 90er-Jahren orientiert. Nicht brandneu, aber ihr Debütalbum «dollhouse» hat einige schwelgerische Hits zu bieten.

Sie gehören auf jede Hot-List: Die blutjungen London-Scenesters Man/Woman/Chainsaw. Die Musikschüler:innen mit über 200 Gigs auf dem Buckel mischen auf dem Debütalbum 3 Esslöffel Black Country, New Road, 2 Tassen The Last Dinner Party und eine Prise Black Midi. Im Sounds! Interview verraten Man/Woman/Chainsaw heute, wie sie mit dem Bandnamen hadern oder wie sie während der Anfangszeit in ihren Biografien blufften, damit sie alt genug wirkten, um in Clubs spielen zu dürfen. Und wie immer verlosen wir Tonträger: Gewinnt täglich Vinyl oder CDs vom aktuellen Sounds! Album der Woche - nur live im Radio!

Die Musikindustrie traut sich wieder aus den abgedunkelten, klimatisierten Büros raus. Der New Music Friday bietet einige Souvenirs aus dem Sommerloch: Ravyn Lenaes Album nach dem TikTok-Hit, Neues von Brandon Flowers (The Killers) und eine Albumankündigung von The Avalanches.

Kai Campos, die Hälfte des Kernteams der UK-Post-Dubsteb-Darlings, hat für den legendären Londoner Club «fabric» ein neues Mixalbum vorgelegt. «Ohne viel nachdenken, perfekt für lange Clubnächte» lautete sein Memo in etwa - und er trifft voll ins Schwarze. Ein simpler Genuss im besten Sinne.

Lara Gut-Behrami tritt zurück, Vini Reilly ist wieder da: What a day! 16 Jahre (und drei Schlaganfälle) nach dem letzten Album seines Ambient-/Dream-Pop-Projekts The Durutti Column erscheint «Renascent». Dafür gibt's sogar eine neue Katalognummer des längst stillgelegten Factory Records-Labels.

Zu den ersten Releases von Arca gehörte eine Reihe von experimentellen Mixtapes: «&&&&&», «@@@@@» oder «±±±±±». Der neuste Wurf der Venezolanerin hätte eigentlich ein Zuwachs zur Mixtapesammlung werden sollen. Dann wuchs «XXXXX» aber zum Album an. Die futuristischen Sound-Experimente blieben.

«Du, lass mal...» Wir wissen natürlich nicht, wie genau Kultlabel Sub Pop der kalifornischen Songwriterin nach drei Alben beibrachte, dass aus der vierten Zusammenarbeit nichts wird. Aber wir stellen es uns ungefähr so vor. Genau darum ist «Past the Veil» ein unfreiwilliger Neuanfang geworden. Auch wenn Sub Pop «nur» ein Indie-Label ist, bringt ein Plattenvertrag gewisse Vorteile mit sich. Das Studio, in dem Lay ihr neues Album aufgenommen hat, konnte sie dank eines Deals mit Produzent Rob Shelton – dem das Studio gehört – nur dann nutzen, wenn andere Acts absagten oder gerade kein Slot belegt war. Das Ergebnis kann sich trotz des fehlenden Sicherheitsnetzes mehr als hören lassen: dreamy Folk-Pop, der zwischendurch sogar Richtung Jazz abdriftet. Perfekt zum Durchschnaufen, wenn man irgendwo gerade ein Stückchen Schatten gefunden hat.

Nach Olivia Rodrigo und Charli XCX lierfert mit Ariana Grande die nächste Pop-Queen: Auch wenn man sie suchen muss hat «Petals» ein paar schöne Ecken und Kanten. Kleinere Namen geben heute direkteren Genuss für die Sounds!-Ohren: Mallory Hawk, Catherine Moan oder The Durutti Column. Press Play.

Winter in Down Under: Angenehme 15°C werden in diesen Tagen in Sydney gemessen. Mit viel Vorstellungskraft weht der winterliche Meereswind beim Anhören des neusten Albums von Body Type bis zu uns. Das Quartett feiert zehnjähriges Bestehen und beschenkt uns dafür mit «Tally».

Beziehung kaputt, Kasse knapp und dann wurde sie auch noch von einem KI-Projekt kopiert: Jilian Medford hatte grad 'bitz gnueg' von allem. Ihr 5. Album «Shiverstruck» ist ein Rückzug und Aufbruch, wobei die stärksten Momente den guten alten sad girl pop, den Ian Sweet mitgeprägt hat, zelebrieren.

Der Dancefloor ist tot, sie macht jetzt Rockmusik, war die Ankündigung der britischen Überfliegerin Charli xcx nach dem Megaerfolg von «BRAT». Rock findet man auf «Music, Fashion, Film» zwar nur stellenweise, dafür aber einen notizbuchartigen Einblick in den Sinn des Lebens von Charli xcx. «Music, Fashion, Film» wirkt nach der durchdesignten und starbesetzten BRAT-Era spontan, halbfertig, aus einer Laune heraus und genau darin liegt der Charme dieser Platte. Charli xcx läutet den Rock-Summer ein, der dem güftgrünen Vorgäger in keiner Weise nachsteht.

Vor 25 Jahren releasten sie ihr Debütalbum und wurden damit zum Inbegriff des Indie-Rock der 00er-Jahre. Am Freitag erschien das siebte Album der New Yorker Band The Strokes. Wer über den extensiven Autotune-Gebrauch hinwegsehen kann, wird sich über «Reality Awaits» sehr freuen können. Die Debatte um den Autotune-Effekt auf Julian Casablancas' Gesang dominiert die Kommentarspalten seit der ersten Single von «Reality Awaits». Dabei gehören Verzerrungen und Effekte auf der Stimme seit jeher zum Erfolgsrezept der New Yorker Band. Casablancas' Soundspielereien seien ihm also gegönnt - zumal die Band instrumental zur Topform aufläuft. Ausserdem passt der Autotune-Effekt, popularisiert von Hip-Hop-Acts mitte 2000er, auch insofern zu diesem neuen Strokes-Album, als dass darauf gleich mehrere Figuren aus Musik und Popkultur ihr Fett wegbekommen - fast so, als würden The Strokes einen Rap-Beef austragen. «Reality Awaits» von The Strokes ist Sounds!-Album der Woche. Wir verlosen täglich Vinyl – nur live im Radio.

Nebst den heutigen Heavy-Hitter-Releases von den Strokes und Charli XCX, die wir nächste Woche natürlich ausführlich behören und -sprechen werden, stehen rechtzeitig zum Wochenende auch ein paar hübsche Singles in der Pipeline – u. a. anderem von Frau Lehmann aus Leipzig oder K-Pop-Superstar JENNIE.

Sydney Bennett war erst 15 Jahre alt, als sie Teil des Odd Future-Kollektivs wurde. Später entstand daraus die Band The Internet zusammen mit u. a. Steve Lacy (Album der Woche). Unterdessen hat sich Syd eine Solo-Karriere aufgebaut und erzählt auf «Beard» vom Erwachsenwerden.

Das Musikbusiness kennt keine Sommerpause - Sounds! auch nicht. Uns hört ihr am Kieselstrand, bei der Eselwanderung oder in der kasachischen Wüste. Oder wenn Podcasthören zu lange geht: Die Sounds! Top 5 Playlist hält up to date. Neu mit Militarie Gun, The Klittens, Noname u. v. m. - Link unten!

Die 26-jährige Britin gehört zu jener Generation junger Producer:innen, die noch gar nicht auf der Welt waren, als in den 90er-Jahren Jungle- und DnB-Beats ein erstes Mal durch die Clubs in London wummerten. Macht aber gar nichts. Musik gut – nur die Gäste (Sampha, Jorja Smith) sind verschenkt.

Die Tunes? Irgendwo zwischen Frank Ocean, Prince und Blood Orange. Die Gästeliste? Mit SZA und Erykah Badu prominent besetzt. Eigentlich ist das dritte Album des Kaliforniers das perfekte Sommeralbum. Wenn da bloss nicht diese stellenweise ziemlich cringe Lyrics wären. Aber hey: Nobody's perfect! Genau darum ernennen wir das neue Steve-Lacy-Soloalbum trotzdem zum besten Album der Woche – und verschenken Vinyl und CDs. Nur live in der Radiosendung auf SRF 3.

Sie kommen aus England, Schottland und Deutschland, haben in Chören gesungen oder bei den Münchner Philharmonikern als Tontechniker gearbeitet – und freuen sich über Vergleiche mit alt-J, den Foals oder Everything Everything. Ebbb sind das neue Hype-Indie-Trio aus London. Nach einer wilden, experimentellen Frühphase rund um die «Windmill»-Szene in Brixton (black midi, Black Country, New Road, Squid, Shame u.v.m.) kommt die Band auf ihrem Debütalbum geordneter, aber nicht weniger spielfreudig daher. Zum Songwriting-Ethos von Ebbb gehören «Plot Twists» – unerwartete Wendungen –, wie uns Lev Ceylan im exklusiven Gespräch verrät. Ein Prinzip, das auch den ersten Langspieler an jeder Ecke prägt. «Shallow Hits» ist das wichtigste Album einer Sounds!-Woche, die wegen Festival- und Fussball-Übertragungen unregelmässiger ausfällt wie gewohnt. Wenn unsere Sendung stattfindet, gibt's jedes Mal Vinyl zu gewinnen.

Kommt der Releasekalender im Hochsommer oft enttäuschend ausgedünnt daher, schöpft er heute aus dem Vollen. Die grossen Namen stehen im Titel – hört mit uns aber auch in die Highlights der neuen Alben von Panda Bear, Four Tet oder Suki Waterhouse rein.

Punkt Mitternacht bekommt die Welt das 25. Studioalbum der Rolling Stones zu hören. Im Sounds! dürfen wir schon heute reinhören. Zuerst aber übernehmt ihr den Sender – mit einer Stunde eurer All-Time-Stones-Favorites.

Die Instrumente sind noch nicht mal abbezahlt, schon schlägt das Hype-Barometer aus. Little Grandad aus London machte sich im UK schon einen Namen als gute Live-Band. Nun erscheinen die ersten Aufnahmen und das Barometer zittert weiter. Ihr neuster Song schafft's heute in die Sounds! Top 5 Playlist.

Dem Clubsterben und Festival-Erosion trotzend entsteht hoch oben in den Zentralschweizer Bergen ein neues Festival: Jardin Bizarre. Das Gelände ist so fernab der Zivilisation, dass es nur per Wanderung erreichbar ist. Festival extrem. Wir checken's aus.

Das Londoner Indie-Trio bündelt die Essenz des britischen Post-Punk-Untergrunds der letzten fünf Jahre: ein bisschen Wolf Alice, Dry Cleaning und Black Country, New Road – alles verpackt in elegante, teils zarte Songs. Dieses Debütalbum ist ein Hinhörer! «Role Model Hermit» ist unser neustes Album der Woche. Jeden Abend bis und mit Freitag gibt's Vinyl und CDs zu gewinnen – nur live am Radio.

Entweder traut sich niemand zu releasen, wenn Mother Madonna es tut, oder alle warten auf die Einladung zu Taylor Swifts Hochzeit, denn die Ausbeute am heutigen New Music Friday ist recht dünn. Was sich trotzdem lohnt, am Wochenende auszuchecken, ist in der heutigen Sounds!-Playlist.