Neue Musik entdecken, täglich mit SRF 3: Die «Sounds!»-Crew mit Andi Rohrer, Matthias Erb und Luca Bruno präsentiert das volle Programm in Sachen Indie, Alternative und Underground – von Indie-Rock, Pop über Electro, Hip Hop, Dubstep, Chillwave bis zu Folk, Punk und Singer/Songwriter. Im Radio Monta…
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Ghostface Killahs 2000er Soloalbum «Supreme Clientele» gilt als Rapklassiker. 25 Jahre später liefert das Wu-Tang-Clan-Kernmitglied nun eine Fortsetzung, die vielleicht nicht ganz auf dem Level des Originals ist... aber trotzdem mächtige Bars austeilt. Und sogar ein Tom Jones-Sample ist mit dabei? Zusammen mit Rap-Korrespondent Pablo Vögtli checken wir heute mal wieder neue Releases aus seinem Gärtli. Nebst Ghostface Killahs neuem Album liegen auch neue Releases von Offset, Earl Sweatshirt und Lila Iké auf dem Sounds!-Plattenteller.
Yes, wir verschenken auch dieses Jahr wieder die allerletzten Festivalpässe für die Bad Bonn Kilbi. Das endlos sympathische Festival in Düdingen FR garantiert uferloses Musikentdecken, ist notorisch ausverkauft und ab diesem Jahr im Frühherbst (4.-7. September). Lasst uns das neue Programm checken! Die Düdinger Chefköche Maisch Gosteli und Daniel Fontana haben für uns die Playlist gewürzt und diskutieren Musik-Highlights, die neue Herbst-Realität und den ungestillten Düdinger Wahnsinnsdurst. Dagelassen haben die zwei Lieben auch 1x2 Festivalpässe für das enorm gefragt Bad Bonn-Wochenende. Hört Sounds! und werdet glücklich.
«So lange hiess es bei mir im Kopf nur Musik, Musik, Musik», sagt Wolf Alice-Sängerin Ellie Rowsell im Sounds!-Interview, «aber jetzt wo wir in grossen Hallen spielen, habe ich mich angefangen zu fragen: Wo können wir unsere Show sonst noch verbessern?» Und ja, das man hört auf dem neuen Album. Es steckt nämlich mehr Theatralik drin in «The Clearing», dem vierten Album der britischen Indie-Band... die sich für ihre neuste Platte von Rockopern, aber auch den leichtfüssigen, smoothen Sounds vom Kalifornien der 70er-Jahre anstecken liessen. Passt das zusammen? Wir finden: Ja! Aber natürlich blicken wir unserem Gespräch mit Rowsell auch auf das 10-jährige Jubiläum ihres Debütalbums «My Love Is Cool» zurück. «The Clearing» ist das neuste Sounds! Album der Woche. Jeden Abend gibt's CDs zu gewinnen – nur live in der Sendung.
...oder: die Musikindustrie erwacht aus ihrem Sommerschlaf. Vollgepacktes Neuheitenregal heute – mit Sounds! gibt's den ersten Überblick über jene Releases, die *wirklich* was drauf haben. Ein Service Musique, den wir euch jeden Freitag bieten.
Shoegaze und grossflächige Gitarren feiern ein Revival. Wie unterschiedlich Bands damit umgehen zeigt der Vintage-Rock von Black Honey aus Brighton und das (Spoiler!) spannendste Metal-Album des Jahres von Deftones. Rise Against leben noch (so halb) und Batbait schenken uns eine Sounds!-Premiere.
Cass McCombs ist zurück. Auf seinem 11. Studioalbum bleibt der Indie-Veteran unberechenbar und gelassen zugleich. Ein Album fürs Durchatmen und Loslassen – irgendwo zwischen Elliott Smith, Iron & Wine oder Springsteen.
Ein aufregender Rap-Sommer liegt hinter uns. Das einzige, das unseren Hip Hop-Redaktor Pablo Vögtli dabei nervt: Die meisten Hochkaräter droppten genau während seinen Ferien. Also nix wie aufholen! Wer zu Hochform aufläuft, wer enttäuscht, und wer Album des Jahres-Kandidat wird? Press Play.
Seit 2022 haben sich Alison Goldfrapp und ihr ehemaliger Bandkollege Will Gregory musikalisch nicht mehr viel zu sagen. Darum liegt Goldfrapp (das Bandprojekt) auf Eis, dafür liefert Alison nun ihr zweites Soloalbum. Darauf gibt's sunny Electro-Pop und den einen oder anderen schlageresken Ausflug. «Flux» ist das neue Sounds! Album der Woche: Wir verschenken eine CD, jeden Abend – nur live in der Sendung.
...sowie ganz viele internationale News, die uns vom digitalen Neuheitenregal winken: Kaytranada, Black Honey oder Alison Goldfrapp veröffentlichen neue Alben. Aber eben, die grössten Stars kommen heute aus der Schweiz: die neuen Singles Malummí aus Basel und Anna Rey («Unity») aus Luzern nämmli.
...oder auf Englisch «No Rain, No Flowers». Doch im kitschigen Wandtattoo-Spruch steckt ein Fünkchen Wahrheit. Denn The Black Keys sind fast schon gestärkt aus ihrem Horrorjahr zurück: Das letzte Album floppte, sie mussten eine Tour absagen und feuerten ihr Management. Aus dem intensiven Regenschauer treten sie mit gutem Songwriting und Popmelodien auf Album Nummer 13 «No Rain, No Flowers» hervor.
Die Welt von Ethel Cain ist surreal. Nicht nur in den schaudernd-schönen Südstaaten-Balladen, sondern in echt. Im April hat sie als erste Transgender-Frau die Top 10 der USA geentert. Dies mit ihrem Debütalbum «A Preacher's Daughter» - und zwar drei Jahre nach der ersten Veröffentlichung. Die Gründe für dieses Kunststück? Ein wachsender Kult und eine Neuauflage auf Vinyl. Auf dem offiziellen Nachfolger «Willoughby Tucker, I'll Always Love You» kann man die Geheimnisse und die Faszination der Kunstfigur von Hayden Anhedönia aufs neue erfahren: Während sie am poppigeren Ende des Spektrums zurecht mit Lana Del Rey oder gar Taylor Swift verglichen wird, bekommt man ansatzweise auch ihre rabenschwarzen DIY-Drone-Experimente zu spüren, welche uns Ethel Cain erst Anfang Jahr auf der EP «Perverts» vor die Füsse klatschte. Nicht nur musikalisch zelebriert sie Gegensätze. Bei Ethel Cain gehen grosse Liebe und grässliches Unbehagen Hand in Hand. «Willoughby Tucker, I'll Always Love You» ist ein Album zum Gefühl, wenn man im Schaukelstuhl auf der Veranda sitzt, die Sonne geniesst, aber nichts anderes denken kann, als: Was übertönt dieses beschauliche Zirpen der Grillen? Wie immer verlosen wir das Sounds! Album der Woche. Gewinnt Ethel Cains «Willoughby Tucker, I'll Always Love You» jeden Tag auf CD - nur live im Radio!
Ob der US-Präsident bei den verhängten 39-Prozent-Zöllen in Betracht gezogen hat, wie viel amerikanische Musik Sounds! diese Woche importiert hat? Wohl nicht. Obwohl die schweizerisch-amerikansiche Beziehung gerade kriselt: viel hard working Sound von ennet dem Atlantik im New Music Friday.
Mit OK Cool ist hier nicht die kaltschnäuzige Antwort eines pubertierenden Kindes auf jede Fragege gemeint, sondern die musikalische Symbiose von Bridget Stiebris und Haley Blomquist aus Chicago. Und OK Cool ist hier auch nicht das Urteil über ihre Musik, sondern einfach ihr Bandname. OK Cool!
Keine Lust, immer das Gleiche zu hören? Dann lohnt sich ein Abo unserer «Sounds! Top 5»-Playlist! Darin fassen wir jeden Mittwoch die fünf besten Neuentdeckungen der Woche zusammen. Dieses Mal mit orchestralem Pop aus Mexiko und Disco-Pop aus London.
Ihre Songs drehen sich um Messinstrumente, die im alten Griechenland erfunden wurden. Ihre Musik eignet sich perfekt dafür, um um einen alten, kochenden Topf im Kreis herumzutanzen. Dürfen wir vorstellen: The New Eves aus Brighton, Your Friendly(?) Neighborhood Witches.
Eigentlich schränkt der Rubrikname «Album der Woche» das Format des Releases sehr streng ein. Für Sofia Kourtesis' «Volver» machen wir aber gerne eine Ausnahme. Die neuste Veröffentlichung der Berliner Produzentin ist «nur» eine EP, ist aber so gut, dass wir sie die ganze Woche hören wollen. Zuletzt feierte die Welt Sofia Kourtesis für ihr Debütalbum «Madres». Darauf erzählt die Musikerin die Geschichte ihrer damals krebskranken und mittlerweile geheilten Mutter, die für ihre Behandlung extra aus ihrer Heimat Peru zu ihrer Tochter nach Berlin zog. Politisches und Persönliches in pulsierende House-Songs zu verpacken, versteht wohl niemand so gut wie Sofia Kourtesis. Und auch die neue EP «Volver» kann man nicht nur mit dem Körper, sondern auch mit Hirn und Herz hören. Sie widmet sie den Transfrauen, die sie in den letzten Jahren kennenlernen durfte und schreibt: «Ihr Mut und ihre blosse Existenz in einer von Hass geprägten Welt schenken Hoffnung und Licht – gerade für die verletzlichsten Gruppen in unserer Gesellschaft, etwa jene, die unter der massiven Korruption des lateinamerikanischen Gesundheits- und Sozialsystems leiden».
Zugegeben, die neue EP des New Yorker Electro-Pop-Duos Sex Week ist weit davon entfernt, der beste neue Release der Woche zu sein (das wäre dann wohl eher die neue Sofia Kourtesis EP), aber hey: Wenn es uns ein paar zusätzliche Klicks gibt... nehmen wir also gerne! Wie immer am Freitag hören wir uns gemeinsam durchs digitale Neuheitenregal. Kein Spezialprogramm wegen 1. August. [An dieser Stelle dürft ihr euch aber gerne irgendeinen Kalauer bzgl. "musikalischem Feuerwerk zünden" vorstellen.]
Während andere Festivals eingehen oder nur noch mit Crowdfundings überleben, schaffen es die Winterthurer Musikfestwochen auch im Jubiläumsjahr auf sicheren Beinen zu stehen. Das sei der Kontinuität und engen Bindung zum Publikum zu verdanken, meint Booker Matthias Schlemmermeyer. Seit 13 Jahren macht er das Programm des mehrheitlich kostenlosen Festivals und hat auch dieses Jahr wieder gut 100 Bands engagieren können. Von Indie zu Hip-Hop, von Soul zu Metal - Schlemmermeyer gestaltet ein sehr diverses Line-Up. Zusammen mit ihm hören wir uns durch die diesjährigen Highlights.
Er liebt sie alle: die Grosse und die Chliiine, die Dicke und die Dünne... nein, wirklich! Mit seinem vierten Soloalbum orientiert sich der sonst ziemlich laute Garage-Rocker an Fleetwood Mac, Harry Nilsson und weiteren smoothen Tönen aus Kalifornien. Love is in the Air!
Überwältigt von zu intensiven Albumaufnahmen, geschwächt von einer chronischen Krankheit und gelähmt von einer Angst- und Zwangsstörung versucht sich Joel Johnston alias Far Caspian von den letzten Jahren aufzurappeln und schreibt dabei sanften Hymnen aufs Sorgetragen und Rücksichtnehmen.
Von der persönlichen Tragödie zur Neuerfindung: 2024 wird Indigo de Souzas ganzes Hab und Gut von Hurrikan Helene buchstäblich weggespült. Also zieht die Songwriterin nach Los Angeles um – und schreibt dort ihr bislang poppigstes Album. «Precipice», das vierte Album von De Souza, lernen wir im Verlauf der heutigen Sendung nicht nur kennen, wir verlosen es auch auf Vinyl... und zwar nicht zum letzten Mal! Das Album gibt's bis und mit Freitag ein Mal pro Abend zu gewinnen – nur live in der Sendung.
Immer freitags checken wir die neuen Alben und Singles: Die Amis schicken mit Indigo de Souza und Ryan Davis fantastischen Indie. Aus Down Under kommt ein neuer Tame Impala-Tune, das Debüt von Folk Bitch Trio und Nachschlag von Royel Otis. Und die CH-Szene vertreten Elie Zoé und Dirty Sound Magnet.
30 Minuten Spass gefällig? Dann bitte auf den Play-Button auf Tyler, The Creators neuem Album – und sicher NICHT aufs Glas – tippen. «Don't Tap The Glass» kommt nur acht Monate nach «Chromakopia», das wir als Rap-Champions-League bezeichnet haben. Wie kann man das toppen? Rap-Klub-WM?
Gestern verstarb Ozzy Osbourne: der legendäre Black Sabbath-Frontmann und kultige Reality-TV-Star spielte seine allerletzte Zugabe. Sounds! schaut auf sein Leben zurück und spielt ihm die Totenmesse.
Die Seattle-Band Coral Grief liefert mit «Air Between Us» ein tolles, krautiges Shoegaze-Debüt und stellt mit dem Wortspiel im Bandnamen gleich die ganz grosse Frage: Was erwartet uns da draussen – ein wundervolles Korallenriff oder das Verderben? Und weil wir Meeresmetaphern genau so lieben wie Coral Grief, widmen wir heute Grossteile der Playlist dem Strand und der Unterwasserwelt. Ein bisschen Meer für zu Hause – oder dann grad zum Mitnehmen in die Sommerferien!
Alex Giannascoli auf seinen musikalischen Fleiss zu reduzieren (10 Alben in 15 Jahren), wird dem Songwritertalent eigentlich nicht gerecht. Denn wenn bei dieser Quantität auch die Qualität hoch ist, gebührt das echter Anerkennung. Mit «Headlights» trifft Alex G zum zehnten Mal ins Schwarze.
«Tough time never lasts – only tough people last,» sagte der südafrikanische Motivationsredner Mr. Demi Demi zu seiner Handykamera und wurde damit zum Meme. Doch er hat inhaltlich recht, findet das Londoner Jazz-Kollektiv Kokoroko und machte aus dem Meme ihr neustes Album: «Tuff Times Never Last»
Als 17jährige war Gwenno Saunders aus Cardiff, Wales, zwei Jahre lang Tänzerin für «Lord of the Dance» in Las Vegas . Zusammengefasst «drink, drugs, and eating disorders». Unter dem Namen ihres damaligen Lieblings-Clubs «Utopia» verarbeitet Gwenno nun ihr «musikalisches Erwachen» in dieser Zeit. Auf ihrem 4. Soloalbum singt die Ex-The Pipettes-Sängerin erstmals hauptsächlich auf Englisch, lässt aber Walisisch (die Sprache ihrer Mutter) und Kornisch (die Sprache ihres Vaters) auch diesmal wieder aufblitzen. Ein verträumter Vintage-Pop-Trip in eine längst vergangene Scheinwelt.
Die Fakten sprechen für sich: 2 Grammys, 2 Brit Awards, Tour mit Harry Styles und Foo Fighters und knapp 300 gespielte Shows - alles dank des phänomenalen Debütalbums. Nun ist Wet Legs Zweitling da. «moisturizer» ist weirder, maximalistischer, gewiefter - und besser. Wet Leg, das Duo von der Isle of Wight, das mittlerweile zum Quintett anwuchs, hält dem Hype stand, den es 2021 mit «Chaise Longue» auslöste. Der Sounds!-UK-Korrespondent Hanspeter «Düsi» Künzler sprach mit Sängerin Rhian Teasdale über den unaufhörlichen Höhenflug, über den Unterschied zwischen den Harry-Styles-Fans und dem Foo-Fighters-Publikum und über das grosse Geld.
Eigentlich ist bei Deftones die Devise ja «Schnauze halten, weiterfahren» («Be Quiet and Drive (Far Away»). Nun aber ein Boxenstopp für die frohe Kunde: Deftones bringen Ende August ein neues Album raus! Boxenstopp zu Ende. Schnauze halten, weiterfahren! Happy New Music Friday! Nebst Deftones lauern auch Burna Boy, Wet Leg, Soulwax und viele mehr auf der Playlist.
Zugegeben, die Zeit für die Steuererklärung ist vorbei (ausser ihr habt die Frist verlängert - dann aber hopp!), doch die neue Single der New Yorker Band GEESE lässt uns fröstelnd an den alljährlichen Papierkrieg denken. Immerhin: «Taxes» macht Spass beim Hören. So viel Spass, wie nur vier weitere Songs diese Woche machen. Die Sounds! Top 5 Playlist auf Spotify hat ein Update bekommen. Mit diesen 5 Songs schafft man die Steuern sogar noch innerhalb der verlängerten Frist fertig.
Zuerst war da das tolle Album «My Method Actor» (Sounds! Album der Woche im September 2024), dann kam die Tour... und nun gibt's die Extrarunde: Zusammen mit Produzent Wilma Archer durchkämmte Nilüfer Yanya nochmals den Restestapel vom letzten Album – mit Erfolg! Die neue EP darf sich sehen lassen. +++ PLAYLIST +++ · 20:04 – THE JESUS AND MARY CHAIN «COME ON» · 20:07 – NILÜFER YANYA «LIKE I SAY (I RUNAWAY)» · 20:11 – NILÜFER YANYA «COLD HEART» · 20:14 – NILÜFER YANYA «WHERE TO LOOK» · 20:20 – NILÜFER YANYA «TREASON» · 20:24 – THE CLASH «ROCK THE CASBAH» · 20:28 – DEPECHE MODE «NEVER LET ME DOWN AGAIN» · 20:33 – HOT CHIP «OVER & OVER» · 20:40 – HOT CHIP «DEVOTION» · 20:44 – HOME COUNTIES «HUMDRUM» · 20:48 – JARI ANTTI «REAL» · 20:51 – NEW ORDER «AGE OF CONSENT» · 20:56 – THE BEACHES «TOUCH MYSELF» · 21:04 – NEKO CASE «WRECK» · 21:07 – KAE TEMPEST «DIAGNOSES» · 21:11 – KAE TEMPEST «BREATHE» · 21:18 – YOUNG FATHERS «LOWLY» · 21:21 – ROXY MUSIC «MORE THAN THIS» · 21:25 – IDK FEAT. CORDAE «PRINCE GEORGE» · 21:30 – PINA PALAU «OUTDOOR GUY» · 21:32 – KHRUANGBIN «DERN KALA» · 21:36 – HAIM «ALL OVER ME» · 21:40 – INDIGO DE SOUZA «BE LIKE THE WATER» · 21:43 – WET LEG «DAVINA MCCALL» · 21:48 – GUEDRA GUEDRA «PARADIGM» · 21:51 – MALUMMÍ «KEY» · 21:54 – GEESE «TAXES» · 21:57 – YAYA BEY «DREAM GIRL» · 22:09 – WEEZER «ISLAND IN THE SUN» · 22:12 – LORD HURON «BAG OF BONES» · 22:16 – BRÒGEAL «FRIDAYON MY MIND» · 22:19 – BRÒGEAL «TUESDAY PAPER CLUB» · 22:22 – FEIST «HOW COME YOU NEVER GO THERE» · 22:25 – THE ENGLISH BEAT «SAVE IT FOR LATER» · 22:31 – THE LIGHTNING SEEDS «PURE» · 22:34 – CUT COPY «WHEN THIS IS OVER» · 22:38 – BIG SPECIAL «GOD SAVE THE PONY.» · 22:43 – SHAME «QUIET LIFE» · 22:46 – MAC DEMARCO «HOME» · 22:48 – WARHAUS «OPEN WINDOW» · 22:54 – L'ECLAIR FEAT. GELLI HAHA «RUN» · 22:56 – BLOOD ORANGE FEAT. THE DURUTTI COLUMN & TARIQ AL-SABIR & CAROLINE POLACHEK & DANIEL CAESAR «THE FIELD»
«Erwartungen sind der Feind der Kreativität», sagt der 1985 geborene britische Rapper im Sounds!-Interview. Wenn man Songs schreibt, so Kae Tempest weiter, soll man sich ausschliesslich von der inneren Inspiration leiten lassen. Und die war bei ihm für das fünfte Album so ausbalanciert wie noch nie. Zum ersten Mal veröffentlicht der Londoner Rapper neue Musik, seit er die Pronomen he/him angenommen hat. Das kommt natürlich auch auf dem Album zur Sprache. Alleine schon stimmlich – die Testosterontherapie, die Tempest auf seinem Album mehrmals thematisiert, hat seine Stimme tiefer werden lassen. «Self Titled» ist unser neues Sounds! Album der Woche. Vinyl und CD für euch zum Gewinnen gibt's täglich immer ab 20h live im Radio.
5795 Tage nachdem sie zum letzten Mal gemeinsam auf einer Bühne standen, kehren die Gallagher-Brüder heute Abend offiziell aufs Parkett zurück. Da wird sogar die kläglich besetzte Releaseliste des heutigen Freitags zur Nebengeschichte. Denn: In den USA ist Feiertag, die Musikindustrie steht still.
Matthew Herbert ist bekannt dafür, dass er seine Umgebung zum Instrument macht. Auf dem ersten gemeinsamen Album mit der Londoner Perkussionistin und Sängerin Momoko Gill griff er erneut zu Alltagsgegenständen: Teetassen, Fussbälle und Turnschuhe bringen «Clay» zum Tönen.
The Sun is burning – und eure Radiolautsprecher glühen gleich mit. Wir hören uns gemeinsam durch die heissesten Tracks der letzten drei Monate: Hypes, ewige Darlings und Neuentdeckungen gehen dabei Hand in Hand – zumindest bis sich im Sounds!-Team wieder leidenschaftlich gestritten wird. Die individuellen Favoriten eurer Sounds!-Crew in der Übersicht: > LEA INDERBITZIN < 1) Wednesday «Elderberry Wine» 2) Brògeal «Friday on My Mind» 3) Little Simz feat. Obongjayar «Lion» > ANDI ROHRER < 1) Lorde «What Was That» 2) Turnstile «SLOWDIVE» 3) Pina Palau «Letter to the Editor» > LUCA BRUNO < 1) Saint Etienne «Glad» 2) Pulp «Spike Island» 3) The Moonlandingz & Iggy Pop «It's Where I'm From» > CLAUDIO LANDOLT < 1) Lorde «Hammer» 2) Momoko & Herbert «Need to Run» 3) Little Simz feat. Obongjayar «Lion» > PABLO VÖGTLI < 1) Erykah Badu & The Alchemist «Next To You» 2) Westside Gunn feat. Doechii «EGYPT» (Remix) 3) AJ Tracey feat. Big Zuu & WaX & Ets & D7 «Paid in Full» > DOMINIC DILLIER < 1) Viagra Boys «Man Made of Meat» 2) Mclusky «way of the exploding dickhead» 3) Skunk Anansie «An Artist Is An Artist» > HANSPETER «DÜSI» KÜNZLER < 1) Wet Leg «Catch These Fists» 2) Tropical Fuck Storm «Irukandji Syndrome» 3) Robert Forster «All of the Time»
Psychische Gesundheit, Genderdysphorie und Fan-Trolling: Lorde wählt den Weg der totalen Offenheit, um ihre Dämonen zu vertreiben. Auf dem 4. Album «Virgin» stellt sie sich körperlich und seelisch aus - und gewinnt auf der ganzen Linie. Vier Jahre nach der minimalistischen Sommerbrise «Solar Power» serviert Lorde wieder elektronischen Pop. Musikalisch eine Rückkehr zu den ersten zwei Alben, welche sie zu Beginn noch als Teenager kometenhaft berühmt machten, ist «Virgin» inhaltlich eine Aufarbeitung der Folgen des Heranwachsens im ständigen Fokus von Medien und Fans. Und diese Folgen haben es - daraus macht Lorde schon länger keinen Hehl mehr - in sich: Essstörungen, Panikattacken, Selbstzweifel und Belästigung durch Fans. Die schonungslose Offenheit macht «Virgin», das btw sehr gemütlich anzuhören ist und durchaus grosse Festival- oder vereinzelt sogar Clubmomente bereithält, so verletzlich und so komplex, dass ich behaupte: Niemand kann dieses Album ignorieren.
Da wir am Freitag live vom Openair St. Gallen senden, gibt es schon heute die saftigsten Schnitze vom morgigen Tag der neuen Musik. Und next level: L'Eclair aus Genf entführen uns in funky Galaxien, mit neuem Bandgefüge, neuem Album und Label in Kalifornien.
Nur gerade knapp ein Jahr ist es her, seit sich die New Yorker Musikerin Yaya Bey mit dem letzten Album «Ten Fold» und ihrem süffigen Mix zwischen Neo-Soul und RnB in den Gehörgängen festgesetzt hat. Nun gibt's schon wieder eine neue Platte – «do it afraid» – und ihre Palette erweitert sich. «Hold me in your arms tonight / act like it's the last night of your life», singt die Musikerin aus Brooklyn leicht dramatisch auf einem der insgesamt 18 Songs. Doch passen die House-Beats, mit denen Yaya Bey auf ihrem fünften Album experimentiert, wirklich zu ihrem entspannten Flow? Sounds!-RnB-Connaisseur Pablo Vögtli macht den Test.
Unser langjähriger Aussenposten in London, Hanspeter «Düsi» Künzler, meidet die Hitze wie ein Hund. Umso schöner, dass die Spürnase trotzdem auftaucht und neue Tunes aus dem Königreich mit uns teilt. Neben der Londoner Szene gibt es diesmal einen Abstecher nach Wales. +++ PLAYLIST +++ +++ 20-22h: «Düsi»'s neuste Entdeckungen +++ · 20:03 – OWEN AND THE EYEBALLS «MOONHEAD» · 20:09 – SMERZ «BIG CITY LIFE» · 20:11 – GWENNO «Y GATH» · 20:20 – GRUFF RHYS «CHWYN CHWYLDROADOL!» · 20:22 – THE GENTLE GOOD FEAT. ASIN KHAN LANGA «DESERT OF WALES» · 20:31 – GWENIFER RAYMOND «JACK PARSONS BLUES» · 20:35 – BLIND YEO «WHERE HAVE ALL THE PEOPLE GONE?» · 20:41 – FORMAL SPPEEDWEAR «WAIT» · 20:45 – DOG RACE«IT'S THE SQUEEZE» · 20:52 – JADU HEART «YOU'RE DEAD» · 20:56 – THE NEW EVES «HIGHWAY MAN» · 21:04 – PICTURE PARLOUR «WHO'S THERE TO LOVE WITHOUT YOU?» · 21:07 – TROPICAL FUCK STORM «IRUKANDJI SYNDROME» · 21:14 – PSYCHEDELIC PORN CRUMPETS «WEIRD WORLD AWOKE» · 21:17 – KUUNATIC «SYZYGY AND A COUNTER TRUTH» · 21:25 – SHONEN KNIFE «SWEET CANDY POWER» · 21:28 – SAUNA YOUTH «TRANSMITTERS» · 21:33 – LIGHT-SPACE MODULATOR «THE LAST TIME» · 21:38 – STEREOLAB «VERMONA F TRANSISTOR» · 21:46 – TH' FAITH HEALERS «REPTILE SMILE» · 21:51 – STEVE QUERALT FEAT. EMMA ANDERSON «SWISS AIR» · 21:57 – FELL «M.O.S.S.» · 22:09 – AMYL & THE SNIFFERS «SECURITY» · 22:13 – AMYL & THE SNIFFERS «U SHOULD NOT BE DOING THAT» · 22:17 – SPRINTS «ADORE ADORE ADORE» · 22:20 – SPRINTS «DESCARTES» · 22:24 – THE YOUNG GODS «BLACKWATER» · 22:30 – WET LEG «DAVINA MCCALL» · 22:34 – HAIM «ALL OVER ME» · 22:38 – HAIM «TRY TO FEEL MY PAIN» · 22:41 – SAY SHE SHE «CUT & REWIND» · 22:44 – LCD SOUNDSYSTEM «HOME» (TOM SHARKETT EDIT) · 22:51 – L'ECLAIR «MEMPHIS» · 22:54 – YAYA BEY «DREAM GIRL» · 22:56 – JUSTICE & TAME IMPALA «ONE NIGHT/ALL NIGHT»
HAIM machen Schluss. Aber nicht öppe als Band. Angetrieben vom Breakup mit Produzent Ariel Rechtshaid fertigten Danielle Haim und ihre beiden Schwestern eine Liste an von Dingen, mit denen man endlich aufhören will: u. a. «Nikotin», «Vorurteile», «unbegründete Ängste» stehen da nun drauf. Verpackt werden diese Vorsätze in das übliche musikalische Gewand irgendwo zwischen Fleetwood Mac, Sheryl Crow und Vampire Weekend. Heisst aber noch lange nicht, dass HAIM auf ihrem vierten Album deswegen auf der Stelle treten – man nehme da nur mal die unerwarteten Samples (George Michael! U2?!), die es in den insgesamt 15 Songs zu entdecken gibt. So etwas haben wir von den Kalifornierinnen noch nie gehört! «I quit» ist das neue Sounds! Album der Woche. Vinyl? CD? Dein Lieblingsformat gibt's diese Woche bis Donnerstag ein Mal pro Sendung zu gewinnen.
Seit gestern läuft Danny Boyles (grossartige!) Zombiefilm-Fortsetzung «28 Years Later» in unseren Kinos. Heute erschien nun der ebenso gute Soundtrack der schottischen Band Young Fathers – heute Freitag Teil unserer «New Music Friday»-Auswahl, zusammen mit neuen Tunes von Erykah Badu oder Lorde.