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Themen: Teure Hörnchen? Eis-Preise in NRW [00:29 Min.] | Manchmal lebensgefährlich: Wechselwirkungen bei Medikamenten [08:57 Min.] | Abzocke mit schlechten Pflege-Angeboten [18:03 Min.] | Schnäppchenjagd Sonnenbrillen [26:48 Min.] | Im Labortest: Bodylotion [35:16 Min.]
Europäische Autoindustrie nicht abschreiben, hohe Effiziensteigerungen am Bau möglichDie zentrale Frage, die sich Anleger aktuell stellen sollten: wie stark schlagen sich die gestiegenen Ölpreise, Transportkosten und Energieabhängigkeit auf Unternehmen, Verbraucherinnen und Kapitalmärkte durch. In dieser Podcast-Folge der Geldmeisterin spricht Julia Kistner mit #GuyStear, Head of Developed Markets Strategy beim Amundi Investment Institute über die wirtschaftlichen Folgen steigender Energiepreise, die Auswirkungen geopolitischer Spannungen und die Frage, welche Branchen unter Druck geraten - und wo sich trotz Krise Chancen ergeben. Amundi rechnet im Szenario einer angespannten Lage rund um die Straße von Hormus mit Ölpreisen um etwa 90 US-Dollar pro Barrel. Das wäre deutlich höher als zu Jahresbeginn und würde viele Unternehmen erst mit Verzögerung treffen, weil sie Lagerbestände und bestehende Verträge kurzfristig noch abfedern können.Besonders betroffen sind laut Stear energieintensive Branchen: Transport, Luftfahrt, Chemie, Düngemittelproduktion und Teile der Industrie. Bei Unternehmen entscheidet vor allem, ob sie höhere Inputkosten an ihre KundInnen weitergeben können. Ein klares Bild hierzu könnten erst die kommenden Quartale liefern.Gleichzeitig gibt es auch Gewinner. So können Energieproduzenten außerhalb der Krisenregionen von höheren Preisen profitieren. Auch Unternehmen, die weniger direkt von Energiepreisen abhängig sind und zugleich von strukturellen Trends wie Künstlicher Intelligenz und hohen Investitionen in Rechenzentren, Infrastruktur und Automatisierung profitieren, bleiben interessant. Stear sieht hohe Investitionen in künstliche Intelligenz als wichtigen Motor, vor allem für die USA, aber auch zunehmend für Europa. Telekommunikations- und Kommunikationsdienstleister könnten vom steigenden Datenverkehr profitieren. Auch Finanzwerte könnten durch höhere Investitionstätigkeit, Kreditnachfrage und ein Zinsumfeld mit wieder höheren Renditen Rückenwind bekommen.Bei Konsumwerten ist Amundi vorsichtiger. Höhere Energiepreise, höhere Zinsen und ein schwächerer finanzieller Spielraum vieler Haushalte könnten sowohl zyklische Konsumwerte als auch Teile des Basiskonsums belasten. Auch Tourismus und Luftfahrt könnten darunter leiden, wenn Haushalte mehr Geld für Energie, Mobilität und Wohnen ausgeben müsse.Spannend bleibt die Autoindustrie: Trotz aktueller Belastungen sieht Stear langfristige Chancen. Europäische Autobauer verfügen über viel Know-How in industrieller Fertigung, Prozessmanagement und automatisierter Produktion. Wenn KI stärker in die physische Welt kommt - etwa über Robotik, Drohnen oder neue Produktionsprozesse - könnten Industrie- und Autounternehmen davon profitieren.Auch Gesundheit und Biotechnologie bleiben aus Sicht von Amundi strukturell interessant. Eine alternde Bevölkerung sorgt weiter für Nachfrage nach Medikamenten und Gesundheitsdienstleistungen. KI könnte zusätzlich helfen, Forschung, Entwicklung und Prozesse im Gesundheitsbereich zu verbessern.Beim Immobiliensektor ist das Bild gemischt. Rechenzentren und neue Infrastruktur schaffen Nachfrage. Besonders interessant könnte KI im Bauwesen werden, wenn Robotik und Automatisierung langfristig die Produktivität steigern und Baukosten senken.Musik sieht Guy Stears auch bei grünen Technologien. Steigende Energiepreise und geopolitische Unsicherheit wirken als Katalysator für Elektrifizierung, erneuerbare Energien und Energieunabhängigkeit. Länder und Unternehmen, die stärker auf eigene Energieproduktion setzen - etwa durch Wind, Solar oder Atomkraft - könnten strukturell besser aufgestellt sein.Viele neue Investmentideen und viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Warum ist die Diagnose von postinfektiösen Erkrankungen bei Kindern so schwierig? Eine Sonderfolge mit Dr. Daniel Vilser.Es ist schwer zu sagen, wie viele Kinder und Jugendliche in Deutschland an postinfektiösen Erkrankungen leiden - ausgelöst durch verschiedene Erreger, nicht nur durch Corona. Schätzungen reichen von 10.000 bis 100.000 Fällen. Das Krankheitsbild ist divers, deshalb sind Diagnose und Therapie nach wie vor schwierig. Obwohl es für Kinder neuerdings ein bundesweites Versorgungsnetzwerk gibt, klagen betroffene Familien weiter über Wartezeiten und Unkenntnis im Gesundheitssystem, und es mangelt an großen Studien. Was weiß man mittlerweile über die Krankheitsmechanismen? Darüber spricht "Synapsen"-Host Korinna Hennig in dieser Sonderfolge mit Dr. Daniel Vilser, der sich während der Pandemie als einer der ersten mit Long Covid bei Kindern beschäftigt hat. Heute ist er Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am AMEOS-Klinikum in Neuburg und leitet dort eine Ambulanz für Betroffene. Er schildert die vergebliche Suche nach einem Biomarker und den langen Weg zur Evidenz bei Medikamenten - und erzählt, warum er seinen Patientinnen und Patienten trotz allem Hoffnung machen will.HINTERGRUNDINFORMATIONENVersorgungsnetz für Postinfektiöse Erkrankungen bei Kindern in Deutschland: https://pednet-lc.de/Daten aus der RECOVER-Studie zu Long Covid bei Kindern und Jugendlichen: https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2822770Studie von Daniel Vilser et al. zu Long Covid-Subtypen: https://www.nature.com/articles/s41467-026-72224-yStudie zu Risikofaktoren für schweres Post Covid bei jungen Patient:innen: https://link.springer.com/article/10.1007/s00431-026-06995-3Alle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Warum ist die Diagnose von postinfektiösen Erkrankungen bei Kindern so schwierig? Eine Sonderfolge mit Dr. Daniel Vilser.Es ist schwer zu sagen, wie viele Kinder und Jugendliche in Deutschland an postinfektiösen Erkrankungen leiden - ausgelöst durch verschiedene Erreger, nicht nur durch Corona. Schätzungen reichen von 10.000 bis 100.000 Fällen. Das Krankheitsbild ist divers, deshalb sind Diagnose und Therapie nach wie vor schwierig. Obwohl es für Kinder neuerdings ein bundesweites Versorgungsnetzwerk gibt, klagen betroffene Familien weiter über Wartezeiten und Unkenntnis im Gesundheitssystem, und es mangelt an großen Studien. Was weiß man mittlerweile über die Krankheitsmechanismen? Darüber spricht "Synapsen"-Host Korinna Hennig in dieser Sonderfolge mit Dr. Daniel Vilser, der sich während der Pandemie als einer der ersten mit Long Covid bei Kindern beschäftigt hat. Heute ist er Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am AMEOS-Klinikum in Neuburg und leitet dort eine Ambulanz für Betroffene. Er schildert die vergebliche Suche nach einem Biomarker und den langen Weg zur Evidenz bei Medikamenten - und erzählt, warum er seinen Patientinnen und Patienten trotz allem Hoffnung machen will.HINTERGRUNDINFORMATIONENVersorgungsnetz für Postinfektiöse Erkrankungen bei Kindern in Deutschland: https://pednet-lc.de/Daten aus der RECOVER-Studie zu Long Covid bei Kindern und Jugendlichen: https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2822770Studie von Daniel Vilser et al. zu Long Covid-Subtypen: https://www.nature.com/articles/s41467-026-72224-yStudie zu Risikofaktoren für schweres Post Covid bei jungen Patient:innen: https://link.springer.com/article/10.1007/s00431-026-06995-3Alle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Pikayzo bricht in einem Hühnerstall zusammen, klaut als Teenager 100-Euro-Schinken für Straßenhunde und erklärt, warum ein toter Wal mehr Menschen bewegt als Millionen Schweine. Kay ist zum dritten Mal am Start, und es ist eher ein Telefonat unter Freunden als ein Interview. Während ich eigentlich in Thailand im Urlaub bin, Kay nachts um halb 3 in Deutschland, und zwischen Kaffee und Wasser geht's quer durch alles: das neue Album "Stimme des Löwen", die ADHS-Diagnose mit 11 und die Tics, die von den Medikamenten blieben, jede Menge Mist aus der Jugend und die Frage, wie man Leute für Tierrechte gewinnt, ohne dass sie sofort wegskippen. Der ehrlichste Teil kommt spät: Kay über das Abgebrühtsein, das Recherchen im Stall verlangen, und den einen Moment, der selbst ihn umgehauen hat. Über den Gast: Pikayzo, bürgerlich Kay, ist Rapper und Tierrechtsaktivist. Statt reine Aktivisten-Songs zu schreiben, schmuggelt er die Message in emotionale Tracks, die auch Leute hören, die mit Veganismus erstmal nichts am Hut haben. Sein Album "Stimme des Löwen" ist genau dieser Versuch, in Albumlänge. Die stärksten Momente: - Warum der Song "Suche nach Glück" eine Zeitreise in Kays Jugend ist - ADHS, drei Medikamente, drei Rap-Parts, und die Tics, die blieben - Die Schinken-Geschichte und der Dopamin-Kick hinterm Klauen - Wie man eine einzige Zeile über Tierrechte in einen Mainstream-Song bringt - Was der tote Wal uns über Empathie und Aktivismus beibringt
Wie kam es zum Ausbruch des Hantavirus in Südamerika? Um welchen Stamm des Virus handelt es sich und was hat das alles mit der Lüftungssituation auf Kreuzfahrtschiffen zu tun. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Es waren Meldungen, die an die Corona-Zeit erinnerten. Auf dem Kreuzfahrtschiff Hondius starb Anfang Mai ein Mann an einer Variante des Hantavirus, wenig später seine Frau. Das Schiff wurde in Quarantäne gesetzt, die WHO eingeschalten und schnell hatten Virologen eruiert, dass es sich um die Andes-Variante aus der Familie der Hantaviren handelt.Seine Besonderheit: Es springt nicht nur von Nagetieren auf Menschen, sondern dann auch von Mensch zu Mensch. „Es ist eine Neuweltvariante und kommt immer wieder in Südamerika vor“, resümiert der Viren-Experte Florian Krammer, der den Hantaviren seine Berufswahl zu verdanken hat. In seiner Heimat in Steiermark werden immer wieder Menschen infiziert, wenn sie „zum Beispiel Garagen auskehren und auf diese Weise den pulverisierten Kot von Rötelmäusen einatmen“, erzählt Krammer. Einige von ihnen erkrankten schwer, andere nicht.Mittlerweile forscht Krammer an Medikamenten und Impfstoffen für Erkrankte, eine Frage der finanziellen Mittel. Aber es geht auch um die Infektionsgefahr etwa auf Kreuzfahrtschiffen. Ihn als Virologe brächten keine zehn Pferde auf so ein Schiff, zu groß ist dort die Infektionsgefahr. Unser Gast in dieser Folge: Florian Krammer hat an der Universität für Bodenkultur in Wien studiert und seine Postdoc-Ausbildung im Labor von Peter Palese an der Icahn School of Medicine at Mount Sinai, New York absolviert. Dort beschäftigte er sich vor allem mit dem Influenzavirus. Im Jahr 2014 wurde er unabhängiger Principal Investigator und ist derzeit Mount-Sinai-Stiftungsprofessor für Vakzinologie an der Icahn School of Medicine at Mount Sinai. Außerdem ist Krammer seit 2024 Professor für Infektionsmedizin am Ignaz-Semmelweis-Institut der Medizinischen Universität Wien. Er konzentriert sich auf das Verständnis der Mechanismen von Interaktionen zwischen Antikörpern und viralen Oberflächenglykoproteinen und auf die Umsetzung dieser Arbeit in neuartige, breit schützende Impfstoffe und Therapeutika. Sein Hauptfokus ist das Influenzavirus, aber er arbeitet auch an Coronaviren, Flaviviren, Hantaviren, Filoviren und Arenaviren. Er hat mehr als 400 Arbeiten zu diesen Themen veröffentlicht.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
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Ebola ist eine echte Schreckenskrankheit: etwa jeder Zweite überlebt eine Infektion nicht. Ein aktuell laufender – und offenbar lange unentdeckter und auch deshalb nur schwer zu kontrollierender – Ausbruch läuft derzeit in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda. Wer jetzt denkt: „Moment, da war doch was, gibt es nicht seit 2014 einen Impfstoff gegen Ebola?“, liegt zwar nicht falsch, aber beim aktuellen Ausbruch handelt es sich um ein anderes Virus, nämlich das Bundibugyo-Virus, das auch zu den Ebola-Viren gehört, gegen das der verfügbare Impfstoff jedoch nicht oder nur begrenzt wirksam ist. Warum sind Ebola-Viren so tödlich, woher kommen sie, was macht Ausbrüche so schwer zu kontrollieren? Darüber haben sich Johannes und Roman für die heutige Folge schlau gemacht und eine Vielzahl an wichtigen Quellen zusammengetragen. Dabei kommen sie auf die Forschung zu sprechen: Wie wird in Laboren weltweit an Medikamenten und Impfstoffen gearbeitet? Welche Rolle spielen Tierversuche dabei noch immer? Um auch die nächste Folge nicht zu verpassen, jetzt abonnieren und weitersagen – überall, wo es Podcasts gibt! Links zur Folge: Podcast-Empfehlungen:„viroLOGISCH“ Podcast von Austro-US-Virologe Florian Krammer: https://open.spotify.com/episode/4b4z6BDl4Knl2o9fSNUSe2?si=13cad807123e4158 (und überall, wo es Podcasts gibt) – Folge #47 beschäftigt sich mit dem Bundibugyo-Ebola-Virus Elementarfragen-Podcast mit Carl Gierstorfer & Laura Salm-Reifferscheidt zur ihrer Doku über den Ebola-Ausbruch in Liberia & Guinea 2014: https://superelektrik.de/elementarfragen/ebola-carl-gierstorfer-laura-salm-reifferscheidt/ Übersicht über aktuelle und frühere Ausbrüche: https://www.bbc.com/news/articles/cwy2g197dp8o Berichterstattung und Daten bei Nature: https://www.nature.com/articles/d41586-026-01646-x Tierversuche und Ebola-Forschung:(1) https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5482517/(2) https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5610641/(3) https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11233014/Widerlegte Stellungnahme des Vereins Ärzte gegen Tierversuche 2014: https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/news/tierversuche-fuer-ebola Aktuelles Statement des Direktors der European Animal Research Association bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7464258396154753024/ Aktuelle Statements von Forschenden & Expert:innen in Deutschland für das Science Media Center:(1) https://www.sciencemediacenter.de/en/services/ebola-ausbruch-in-zentralafrika–ausblick-auf-versorgung-und-impfstoff-entwicklung-26132 (2) https://www.sciencemediacenter.de/en/services/ebola-ausbruch-in-zentralafrika–verbreitung-impfstoffforschung-eindaemmung-26118 Aktuelle Stellungnahme der Oxford Vaccine Group, zusammen mit dem Serum Institut of India: https://www.ox.ac.uk/news/2026-05-22-statement-on-vaccine-efforts-relating-to-the-bundibugyo-ebolavirus-outbreak-in-the Artikel von Infektions-Journalist Kai Kupferschmidt für Science: https://www.science.org/content/author/kai-kupferschmidt Aktuelle Informationen der WHO: https://www.who.int/news-room/speeches/item/who-director-general-s-remarks-at-the-virtual-ministerial-briefing-on-the-bundibugyo-ebola-outbreak-25-may-2026 Wikipedia-Artikel zu existierendem Impfstoff gegen Zaire-Variante (rVSV-ZEBOV / Ervebo): https://en.wikipedia.org/wiki/RVSV-ZEBOV_vaccine (EN) Zur Rolle von Trumps Zerstörung der USAID im aktuellen Ausbruch: https://www.dw.com/de/ebola-afrika-usa-trump-gesundheitspolitik-kritik-v2/a-77225734 Fragen, Anregungen, Wünsche und Feedback gerne an die Email-Adresse: 3F@tierversuche-verstehen.de oder via Bluesky @TVVde, @ProfBeckers.bsky.social, @neuromancing.bsky.social oder Mastodon @TVV, @NeurRoman_cer@fediscience.org oder via X @TVVde, @JohBeckershttps://www.tierversuche-verstehen.de
Dieses Video ersetzt keine ärztliche Beratung. Jeder kennt den Satz „mit 40 wird der Stoffwechsel langsamer". Aber stimmt das überhaupt? In diesem Spotlight-Gespräch räumt Biohacker Michael Steiner – bekannt als „Iron Mike" – mit einer der hartnäckigsten Annahmen rund um Gewicht, Alter und Fitness auf. Worum es geht: Ich treffe Iron Mike für ein direktes Gespräch über die Frage, die fast jeden über 40 beschäftigt – warum setzt sich Fett ausgerechnet am Bauch fest, und was hilft wirklich dagegen? Von da führt das Gespräch tiefer: in die Datenlage zum Stoffwechsel, in die Rolle von Krafttraining und Alltagsbewegung (NEAT) und schließlich zu einem Thema, das gerade die ganze Medizin verändert – Peptide und GLP-1-Rezeptor-Agonisten, also die sogenannte „Abnehmspritze". Iron Mike erklärt, was Peptide eigentlich sind, warum sie anders wirken als klassische Medikamente und warum viele der kursierenden Behauptungen über GLP-1 sich seiner Einschätzung nach durch die Forschung nicht halten lassen. Außerdem: der neue Wirkstoff Retatrutid und die Frage, warum Adipositas medizinisch ein größeres Risiko ist als die Diskussion darüber oft zulässt. Was du mitnimmst: ein nüchterner, datenorientierter Blick auf Stoffwechsel, Fettabbau und Wirkstoffe – jenseits von Mythen und Panikmache, aber auch ohne Heilsversprechen. Hör selbst und bilde dir deine eigene Meinung. Shownotes 00:04 – Ist Kraftsport überhaupt „Sport"? Iron Mike ordnet Krafttraining und Cardio als getrennte Longevity-Bausteine ein. 01:08 – Warum setzt Fett am Bauch an? Der Einstieg in die zentrale Frage des Gesprächs. 01:31 – Der Stoffwechsel-Mythos: Warum sich der Energieumsatz zwischen 20 und 60 laut Datenlage kaum verändert. 03:51 – NEAT, Krafttraining und „Skinnyfat": die unterschätzten Faktoren beim Fettabbau. 04:46 – Warum zu kardiolastiges Training (z. B. für Hyrox) Muskelmasse kostet und den Grundumsatz senkt. 07:10 – Was sind Peptide? Wie sie sich von klassischen Medikamenten unterscheiden. 12:50 – GLP-1, Retatrutid und Adipositas: Mythen, Forschungsstand und Einordnung. „Der Stoffwechsel an sich verändert sich nicht." – Iron Mike zum hartnäckigsten Mythos rund ums Älterwerden „In dem Moment, in dem du deine Bewegung wieder anpasst und in dein Defizit kommst, wirst du auch wieder Fett verbrennen. Ganz einfach." – über den eigentlichen Hebel beim Fettabbau „Klassische Medikamente hauen mit dem Hammer drauf – Peptide kommen rein und gucken, wer eigentlich Hilfe braucht." – Iron Mikes Bild für den Wirkmechanismus von Peptiden „Wenn jemand sagt, die Abnehmspritze sei ungesund, und gleichzeitig Übergewicht hat – dieser Vergleich existiert medizinisch gar nicht." – zur Risikoeinordnung von Adipositas vs. GLP-1 „Für mich ist ein Wirkstoff nicht wegen einer fiktiven Ländergrenze plötzlich Gift." – über seinen Anspruch, weltweit auf den Forschungskonsens zu schauen Frage: Wird der Stoffwechsel mit dem Alter wirklich langsamer? Antwort: Laut Iron Mike zeigt die Datenlage, dass sich der Energieumsatz zwischen etwa 20 und 60 kaum verändert. Was zunimmt, ist meist weniger Bewegung, mehr Stress und Muskelabbau – nicht der Stoffwechsel selbst. Frage: Warum nehme ich am Bauch nicht ab? Antwort: Gezielter Fettabbau an einer Körperstelle ist nicht steuerbar. Entscheidend sind ein Kaloriendefizit und Krafttraining zum Muskelerhalt; viszerales Bauchfett baut sich dabei mit ab. Frage: Was ist NEAT? Antwort: NEAT steht für „Non-Exercise Activity Thermogenesis" – alle Bewegung außerhalb des Trainings, etwa Treppensteigen statt Aufzug. Laut Iron Mike ist sie ein stark unterschätzter Faktor beim Fettabbau. Frage: Was sind Peptide? Antwort: Peptide sind aneinandergereihte Aminosäureketten, die der Körper selbst produziert (endogen). Im Gespräch beschreibt Iron Mike sie als tendenziell zielgerichteter wirkend als viele klassische Medikamente. Frage: Bauen GLP-1-Medikamente („Abnehmspritze") Muskeln ab? Antwort: Laut Iron Mike ist Muskelabbau Folge zu schneller Diäten, nicht des Wirkstoffs
Diese Podcast-Folge ist erstmalig am 09.04.2026 im O-Ton Allgemeinmedizin erschienen. Kill the Pill: Deprescribing als wichtige ärztliche Routine Polypharmazie ist im Alter eher die Regel als die Ausnahme. Im Durchschnitt nehmen geriatrische Patientinnen und Patienten neun bis zehn Dauermedikamente ein. Die Risiken werden häufig unterschätzt: Sturzgefahr, Delir, Müdigkeit, sinkende Therapietreue und gefährliche Wechselwirkungen. In dieser Folge von O-Ton Innere Medizin spricht Medizinredakteuer Tobias Stolzenberg mit Prof. Dr. Michael Denkinger, Chefarzt und Ärztlicher Direktor der Agaplesion Bethesda Klinik Ulm und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie, über das gezielte Reduzieren und Absetzen von Medikamenten, das sogenannte Deprescribing. Prof. Denkinger erklärt, wann Polypharmazie zum Problem wird, welche Rolle Tools wie die FORTA-Liste, die Priscus-Liste und die STOPP/START-Kriterien spielen, und warum klinische Erfahrung, strukturierte Algorithmen und der Dialog mit Patientinnen, Patienten und Angehörigen unersetzlich sind. Außerdem: Wie sieht es haftungsrechtlich aus? Welche Substanzen sind beim Deprescribing besonders heikel – Opioide, Antipsychotika, Schlafmittel? Und was muss sich strukturell ändern, damit Deprescribing in Deutschland Breitenwirkung entfaltet? In dieser Folge u. a.: • Definition und Häufigkeit von Polypharmazie • Drug-Drug- und Drug-Disease-Interaktionen • FORTA, Priscus, STOPP/START, Beers im Vergleich • Deprescribing-Algorithmen und internationale Ressourcen • rechtliche Absicherung und Dokumentation • Wann ist der richtige Zeitpunkt für Deprescribing? • Zukunftsvision: Vernetzung, Digitalisierung, Gesprächsmedizin Gast dieser Folge: Prof. Dr. Michael Denkinger, Agaplesion Bethesda Klinik Ulm; Institut für Geriatrische Forschung am Universitätsklinikum Ulm; Deutsche Gesellschaft für Geriatrie Prof. Denkinger ist Mitglied der FORTA-Expertengruppe. Host dieser Folge: Tobias Stolzenberg, Redakteur bei Medical Tribune in Wiesbaden Weiterführende Links: S3-Leitlinie Hausärztliche Leitlinie Multimedikation https://register.awmf.org/assets/guidelines/053-043l_S3_Multimedikation_2021-08.pdf Priscus 2.0 – Liste potenziell inadäquater Medikation für ältere Menschen https://www.priscus2-0.de/index.html FORTA-Liste – Fit FOR The Aged https://www.umm.uni-heidelberg.de/ecas/experimentelle-pharmakologie/research/gruppe-wehling/ Die FORTA-Liste gibt es auch als App im Google Play Store und im App Store für iPhone. Beers-Kriterien, deutsche Version der Beers-Liste https://www.bcp.fu-berlin.de/pharmazie/faecher/klinische_pharmazie/arbeitsgruppe_kloft/materialien/Beers-Liste.pdf Stopp/Start-Kriterien, in englischer Sprache https://www.cgakit.com/_files/ugd/2a1cfa_94280508e6014f3db06594abd0193994.pdf German Deprescribing Network (GerDeN) https://deprescribing.de Primary Health Tasmania, medication management – deprescribing https://www.primaryhealthtas.com.au/resources/deprescribing-resources/ Deprescribing-Leitlinien und -Empfehlungen Kanada https://deprescribing.org RETREAT-Frail-Studie – Reduction of Antihypertensive Treatment in Nursing Home Residents https://doi.org/10.1056/nejmoa2508157 DANTON-Studie – Effects of the discontinuation of antihypertensive treatment on neuropsychiatric symptoms and quality of life in nursing home residents with dementia (DANTON): a multicentre, open-label, blinded-outcome, randomised controlled trial https://doi.org/10.1093/ageing/afae133 https://bit.ly/3NFotcj
Der Sommer kommt mit großen Schritten auf uns zu – und viele denken schon an Urlaub, Freibad oder den ersten Tag am Strand. Gleichzeitig taucht damit auch wieder ein Thema auf, das jedes Jahr Schlagzeilen macht: die sogenannte Bikini- oder Strandfigur. Und in diesem Zusammenhang fällt auch immer wieder ein Begriff: Abnehmspritzen. Doch was steckt wirklich hinter diesen Medikamenten? Wie wirken sie? Für wen sind sie gedacht – und welche Risiken gibt es? Darüber sprechen sprechen Manon und Marc in dieser Folge von ErnährungPlus mit dem renommierten Adipositas-Experten Prof. Dr. Arya M. Sharma. Dabei geht es nicht nur um Gewichtsverlust, sondern auch um verändertes Essverhalten, Genuss, Einkaufsgewohnheiten und die Frage, wie stark diese Präparate unsere Ernährungskultur künftig beeinflussen könnten. Eine Folge über Hoffnung, Erwartungen, gesellschaftlichen Druck – und die Frage, ob Abnehmen wirklich so einfach werden kann, wie es oft in den sozialen Medien dargestellt wird.
Der Sommer kommt mit großen Schritten auf uns zu – und viele denken schon an Urlaub, Freibad oder den ersten Tag am Strand. Gleichzeitig taucht damit auch wieder ein Thema auf, das jedes Jahr Schlagzeilen macht: die sogenannte Bikini- oder Strandfigur. Und in diesem Zusammenhang fällt auch immer wieder ein Begriff: Abnehmspritzen. Doch was steckt wirklich hinter diesen Medikamenten? Wie wirken sie? Für wen sind sie gedacht – und welche Risiken gibt es? Darüber sprechen sprechen Manon und Marc in dieser Folge von ErnährungPlus mit dem renommierten Adipositas-Experten Prof. Dr. Arya M. Sharma. Dabei geht es nicht nur um Gewichtsverlust, sondern auch um verändertes Essverhalten, Genuss, Einkaufsgewohnheiten und die Frage, wie stark diese Präparate unsere Ernährungskultur künftig beeinflussen könnten. Eine Folge über Hoffnung, Erwartungen, gesellschaftlichen Druck – und die Frage, ob Abnehmen wirklich so einfach werden kann, wie es oft in den sozialen Medien dargestellt wird.
NOTFALLeinsatz – retten: für alle im Rettungsdienst und in der Notfallmedizin
„Low-Level“ Einsätze sind eines sicherlich nicht: einfach. Oftmals handelt es sich um sehr komplexe Krankheitsbilder und nicht zuletzt sind es doch keine böswilligen Alarmierungen, sondern bewusste Hilfeersuchen. Wie treffen wir dann also zuverlässig eine Transportentscheidung? Das erfahrt ihr in dieser Folge! Du interessierst dich für den Artikel in der Zeitschrift retten!, passend zu unserer heutigen Folge? Zum Abo hier entlang: https://shop.thieme.de/retten-Das-Fachmagazin-fuer-den-Rettungsdienst/2193-2387.x Sende uns Feedback an: audio@thieme.de Oder schreibe uns direkt auf Instagram: Mike @mmike_94 Gabi @fraufachsprache Diese Podcast-Folge ist als Video verfügbar, Aufnahmedatum: 27.04.2026. Video-Quellennachweise: Sound Effekte: © 2010 Adobe Systems Incorporated Der Podcast richtet sich an medizinisches Fachpersonal und dient der Aus- und Weiterbildung. Marken, geschäftliche Bezeichnungen oder Handelsnamen wurden nicht in jedem Fall besonders kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises kann nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Handelsnamen handelt. Wir Hosts bzw. Thieme haben keinerlei finanzielle Zuwendung von Herstellern für diese Folge erhalten. Wie immer ist die Nennung von Medikamenten bzw. Substanzen ausschließlich fachlich begründet. Und die genannten Handelsnamen sind jeweils Beispiele. Natürlich gibt es sehr oft noch andere Präparate, die bei gleichem Wirkstoff gleiches leisten. Fallbeispiele während der Folge sind fiktiv und frei erfunden oder soweit mit allen Informationen zum Fall so verändert, dass keine Rückschlüsse mehr auf die tatsächliche Begebenheiten und Personen gezogen werden können. Dieser Podcast enthält Produktplatzierungen. Mehr spannende Podcasts von Thieme findest du hier: https://www.thieme.com/de-de/podcast
In dieser Folge von Fitness im Ohr spricht Janosch Marx mit Philipp Roesch-Schlanderer, Gründer und CEO von EGYM, über die Entwicklung der Branche, Firmenfitness, Aggregatoren und die Verbindung von Fitness und Gesundheitsmarkt. Außerdem geht es um den Zusammenschluss mit Playlist, die Rolle von Investoren sowie den Einfluss von GLP-1-Medikamenten auf Studios, Training und Prävention. Hörerinnen und Hörer erfahren, warum Krafttraining künftig noch relevanter wird und wie sich Fitnessstudios strategisch aufstellen sollten. Host: Janosch Marx, Geschäftsführer fitness MANAGEMENT Gast: Philipp Roesch-Schlanderer, Gründer und CEO von EGYM In dieser Folge erfährst du: Warum Fitnessstudios eine zentrale Rolle im Gesundheitsmarkt einnehmen können. Weshalb Firmenfitness und Aggregatoren den Markt stark verändern. Wie EGYM und Wellpass internationale Wachstumsstrategien verfolgen. Warum Krafttraining für Prävention und Longevity entscheidend ist. Welche Auswirkungen GLP-1-Medikamente auf Fitnessstudios haben. Wie Studios sich auf neue Zielgruppen und Gesundheitsangebote vorbereiten können. Key Takeaways: Fitness als Präventionsmarkt: Fitnessstudios können langfristig einen wichtigen Beitrag leisten, das Gesundheitssystem zu entlasten. Krafttraining als Gesundheitsfaktor: Muskelmasse zählt zu den wichtigsten Faktoren für Gesundheit und Langlebigkeit. Firmenfitness verändert den Markt: Arbeitgeberfinanzierte Fitnessangebote sorgen für deutlich höhere Aktivierungsraten. GLP-1 braucht Training: Medikamente zur Gewichtsreduktion entfalten ihren gesundheitlichen Nutzen erst in Kombination mit Krafttraining, Proteinversorgung und professioneller Betreuung. Langfristiges Unternehmertum als Strategie: Nachhaltige Wachstumsentscheidungen entstehen dort, wo Gründer langfristig denken und unabhängig von kurzfristigen Renditezielen agieren. Weitere Informationen: EGYM: (https://egym.com/de) BSA-Akademie: https://www.bsa-akademie.de (ANZEIGE) DHfPG: https://www.dhfpg.de (ANZEIGE) LinkedIn-Profile: Philipp Roesch-Schlanderer: https://www.linkedin.com/in/philipp-roesch-schlanderer-bb33137/ Janosch Marx: https://www.linkedin.com/in/janosch-marx-02978438/
Besser pendeln - Wie kommen wir entspannt zur Arbeit?; Rettender Pieks - Neugeborenen-Screening wird erweitert; Gemüse aus der Stadt - Wie urbane Landwirtschaft helfen kann unseren Bedarf zu decken; Wann wird ein Song zum Hit?; PFAS in vielen Medikamenten ersetzbar; Moderation: Martin Winkelheide. Von WDR 5.
Bahner, Eva www.deutschlandfunk.de, Wirtschaft und Gesellschaft
Die Schweiz hat den Covid-Impfstoffherstellern die Haftung abgenommen. War dieser Entscheid verantwortbar, zumal der Bund bei der Unterzeichnung über die Risiken des Impfstoffs noch gar nicht Bescheid wissen konnte? Kritische Fragen an Anne Lévy, Direktorin des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Anne Lévy hat einen Teil der Impfverträge mit Moderna und Novavax selbst unterzeichnet. Hat der Bund überhaupt versucht, die Haftungsübernahme wegzuverhandeln? War das Risiko verantwortbar? Und: Würde der Bund das nächste Mal wieder die Haftung im gleichen Umfang übernehmen von den Herstellern? In der Samtagrundschau nimmt die BAG-Direktorin Stellung. Thema ist aber auch die Aktualität: Die Schweiz hat einen ersten Fall eines Hantavirus-Infizierten. Das BAG beruhigt und erwartet keine weiteren Fälle. Nimmt die Behörde die potentiell gefährliche Virusvariante ernst genug? Und schliesslich: Das Ringen mit der Pharmaindustrie. Die Medikamentenhersteller verlangen höhere Preise für neue Medikamente, während es bei älteren Medikamenten laufend zu Engpässen kommt. Der Bundesrat will die Pharmaindustrie mit bis zu einer halben Milliarde Franken pro Jahr subventionieren, wenn sie Schritte unternehmen für eine Produktion in der Schweiz oder für sichere Lieferketten. Sind solche Subventionen an eine prosperierende Industrie wirklich nötig? Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Die Schweiz hat den Covid-Impfstoffherstellern die Haftung abgenommen. War dieser Entscheid verantwortbar, zumal der Bund bei der Unterzeichnung über die Risiken des Impfstoffs noch gar nicht Bescheid wissen konnte? Kritische Fragen an Anne Lévy, Direktorin des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Anne Lévy hat einen Teil der Impfverträge mit Moderna und Novavax selbst unterzeichnet. Hat der Bund überhaupt versucht, die Haftungsübernahme wegzuverhandeln? War das Risiko verantwortbar? Und: Würde der Bund das nächste Mal wieder die Haftung im gleichen Umfang übernehmen von den Herstellern? In der Samtagrundschau nimmt die BAG-Direktorin Stellung. Thema ist aber auch die Aktualität: Die Schweiz hat einen ersten Fall eines Hantavirus-Infizierten. Das BAG beruhigt und erwartet keine weiteren Fälle. Nimmt die Behörde die potentiell gefährliche Virusvariante ernst genug? Und schliesslich: Das Ringen mit der Pharmaindustrie. Die Medikamentenhersteller verlangen höhere Preise für neue Medikamente, während es bei älteren Medikamenten laufend zu Engpässen kommt. Der Bundesrat will die Pharmaindustrie mit bis zu einer halben Milliarde Franken pro Jahr subventionieren, wenn sie Schritte unternehmen für eine Produktion in der Schweiz oder für sichere Lieferketten. Sind solche Subventionen an eine prosperierende Industrie wirklich nötig?
Verpackungen sind unverzichtbar für die sichere Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten - und stehen zugleich zunehmend in der Kritik. Zwischen steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen, neuen regulatorischen Vorgaben und wachsendem Wettbewerbsdruck befindet sich die Branche im Umbruch. Die aktuelle Folge des Industrie Podcasts des VDMA beleuchtet mit Judith Binzer, VDMA, und Prof. Dr. Marek Hauptmann, Fraunhofer IVV, warum Verpackungen trotz aller Diskussionen systemrelevant bleiben, welche konkreten Herausforderungen die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) für Unternehmen mit sich bringt und wie moderne Maschinen- und Anlagentechnik dazu beiträgt, Zielkonflikte zwischen Recyclingfähigkeit, Produktschutz und Wirtschaftlichkeit zu bewältigen. Experten aus Industrie und Forschung ordnen ein und geben Einblicke in die strategischen Weichenstellungen der Branche. Produktion: New Media Art Pictures
Vor einigen Jahren wurde in Basel ein spezialisiertes Angebot für Jugendliche mit komplizierten Behinderungen gestrichen. Sie würden nun nach der obligatorischen Schulzeit nur halbherzig betreut, bis sie volljährig sind, kritisieren Eltern und Lehrpersonen und fordern eine Lösung. Ausserdem: · Plädoyers im Prozess um Femizid: Die Staatsanwältin fordert eine lebenslange Freiheitsstrafe für Mann, der seine Frau erwürgt und zerstücklet haben soll. · Kleine Firmen, grosse Investitionen: Wie Basler Biotech-Firmen an neuen Medikamenten forschen, die dann häufig die grossen Pharma-Konzerne übernehmen.
In dieser Folge zu Gast: Angela Klausen – Expertin für Nahrungsergänzungsmittel bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit dem boomenden Markt rund um Supplements, Health Claims und den Einfluss von Social Media auf unsere Gesundheitsentscheidungen. Immer mehr Influencer versprechen mit Vitaminen, Pflanzenstoffen oder Omega-3-Kapseln bessere Gesundheit, mehr Energie oder sogar ein längeres Leben. Doch was davon ist wirklich wissenschaftlich belegt – und was ist eher Marketing als Medizin? In unserem Gespräch werfen wir einen kritischen Blick hinter die Kulissen der Supplement-Industrie. Angela erklärt, warum Begriffe wie „Biohacking“, „Longevity“ oder „Metabolic Health“ häufig mehr Versprechen als Substanz enthalten und weshalb viele Produkte mit wissenschaftlichen Halbwahrheiten beworben werden. Gleichzeitig zeigt sie, dass Nahrungsergänzungsmittel durchaus ihre Berechtigung haben können – wenn sie gezielt, richtig dosiert und im passenden Kontext eingesetzt werden. Doch wann sind Supplements tatsächlich sinnvoll? Welche Risiken entstehen durch falsche Dosierungen oder Wechselwirkungen mit Medikamenten? Und warum sind viele Selbsttests aus dem Internet alles andere als verlässlich? In dieser Folge erfährst du: • Warum Nahrungsergänzungsmittel erst seit wenigen Jahrzehnten reguliert sind • Wie Health Claims funktionieren – und wo Werbung oft übertreibt • Wann Supplements wirklich sinnvoll sein können und wann nicht • Warum Vitamin- und Mineralstoffmängel oft überschätzt werden • Was hinter dem Hype um Omega-3, Magnesium und Co. steckt • Welche Rolle Influencer im boomenden Supplement-Markt spielen • Wie du seriöse Informationen von Marketingversprechen unterscheiden kannst Schlüsselbegriffe: Nahrungsergänzungsmittel, Supplements, Health Claims, Omega-3, Magnesium, Ernährung, Verbraucherzentrale, Gesundheit, Influencer Marketing, Biohacking #Ernährung #Gesundheit #Supplemente #Nahrungsergänzung #Longevity Links: Supporte den Podcast auf Steady: https://steady.page/de/inspirierend-anders/about Zur Homepage: https://inspirierendanders.com Dein eigener Podcast: https://bakuba.eu
sehr oft brauchen menschen keine medikamente sondern einfach einen menschen, der ihnen wirklich zurhört, für sie da ist und sie begleitet!
Medizin aus der Natur und die Kunst, wieder auf den eigenen Körper zu hörenWas hilft, wenn der Schlaf bröckelt, der Körper zwickt und der Alltag langsam zu viel wird? Bertram Kasper spricht mit der Heilpraktikerin und Autorin Melanie Wenzel über Naturheilkunde für zu Hause, über Selbstfürsorge ohne Selbstoptimierungswahn und über die Frage, warum Heilpflanzen oft da ansetzen, wo wir längst spüren, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Eine Folge, die Mut macht, klein anzufangen, klar hinzuhören und dem eigenen Körper wieder mehr zuzutrauen.Darum geht's in dieser Episode:Warum Naturheilkunde nicht bloß Symptome wegdrücken will, sondern den Menschen als Ganzes in den Blick nimmt.Weshalb Selbstwirksamkeit heilsam sein kann, gerade dann, wenn wir uns erschöpft, überfordert oder ausgeliefert fühlen.Welche historischen Stimmen Melanie Wenzel geprägt haben, von Hildegard von Bingen bis Paracelsus.Warum Bitterstoffe, einfache Hausmittel und drei Kräuter auf der Fensterbank oft schon ein guter Anfang sind.Weshalb Wechseljahre nicht nur als Mangelgeschichte erzählt werden sollten, sondern auch als Phase der Neuorientierung, der Rückkehr zu sich selbst.Was bei pflanzlichen Mitteln zu beachten ist, besonders im Zusammenspiel mit Medikamenten.Ein praktisches Rezept aus dem Gespräch, ein Nasenöl für Erwachsene bei Erkältung und verstopfter Nase.Besonders schön ist der Gedanke, dass Gesundheit nicht aus immer mehr Trends entsteht. Nicht aus Eisbaden um jeden Preis, nicht aus dem nächsten Wundermittel, sondern oft aus etwas viel Schlichterem: hinhören, reduzieren, dranbleiben. Oder, wie Melanie Wenzel sinngemäß sagt, man muss garnicht alles auf einmal ändern, manchmal reicht ein erster, ehrlicher Schritt.Zitat der Folge:„Jetzt ist es Zeit. Was möchtest du? Jetzt wird es dein Leben.“Melanie WenzelErwähnt in der Folge:Buch „Herbal Healing Medizin aus der Natur“ von Melanie WenzelHinweis: Diese Folge ersetzt keine medizinische Beratung. Wer Medikamente einnimmt oder stärkere Beschwerden hat, sollte pflanzliche Mittel immer sorgfältig abklären.Hier könnt ihr mein Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden" vorbestellen!Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an info@gelassen-aelter-werden.de – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
NOTFALLeinsatz – retten: für alle im Rettungsdienst und in der Notfallmedizin
Wir halten, was wir versprechen! In dieser Folge geht es um das Akute Aortensyndrom (AAS). Hierzu zählen: Aortendissektion (AAD) Penetrierendes Aortenulkus (PAU) Intramurales Hämatom der Aorta (IMH) Viel Spaß beim Reinhören! Triff uns dieses Jahr auf der RETTmobil in Fulda! Vom 06.–08. Mai 2026 findest du Thieme in Halle H, Stand 1421 (Korrektur: Stand 1420). Bring am besten deine Dozentinnen und Dozenten, Lehrerinnen und Lehrer sowie deine Schulleitungen mit und lasst euch unser vielseitiges Angebot zeigen. Das Meet and Greet mit Mike und Gabi findet am Mittwoch, den 06.05.2026 um 14:00 Uhr am Thieme Stand statt. Du interessierst dich für die Jobs bei Thieme? Dann schau mal auf unsere Karriere-Seite: https://careers.thieme.com/de-de Sende uns Feedback an: audio@thieme.de Oder schreibe uns direkt auf Instagram: Mike @mmike_94 Gabi @fraufachsprache Diese Podcast-Folge ist als Video verfügbar, Aufnahmedatum: 10.04.2026. Video-Quellennachweise: Sound Effekte: © 2010 Adobe Systems Incorporated Der Podcast richtet sich an medizinisches Fachpersonal und dient der Aus- und Weiterbildung. Marken, geschäftliche Bezeichnungen oder Handelsnamen wurden nicht in jedem Fall besonders kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises kann nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Handelsnamen handelt. Wir Hosts bzw. Thieme haben keinerlei finanzielle Zuwendung von Herstellern für diese Folge erhalten. Wie immer ist die Nennung von Medikamenten bzw. Substanzen ausschließlich fachlich begründet. Und die genannten Handelsnamen sind jeweils Beispiele. Natürlich gibt es sehr oft noch andere Präparate, die bei gleichem Wirkstoff gleiches leisten. Fallbeispiele während der Folge sind fiktiv und frei erfunden oder soweit mit allen Informationen zum Fall so verändert, dass keine Rückschlüsse mehr auf die tatsächliche Begebenheiten und Personen gezogen werden können. Dieser Podcast enthält Produktplatzierungen. Mehr spannende Podcasts von Thieme findest du hier: https://www.thieme.com/de-de/podcast
In dieser Folge spreche ich mit Professor Nisar Malek, dem Direktor der Medizinischen Klinik 1 am Universitätsklinikum Tübingen und Gründungsdirektor des Zentrums für Personalisierte Medizin sowie des M3 Research Centers. Er ist einer der führenden Experten für personalisierte Krebsmedizin in Deutschland und hat ein System aufgebaut, das Tumortherapien exakt auf die genetische Signatur jedes einzelnen Patienten zuschneidet. Was zunächst nach reiner Krebsmedizin klingt, hat enorme Bedeutung für die Prävention und das gesunde Altern. Denn viele Erkrankungen – auch Krebs – entstehen lange vor ihrem Ausbruch. Professor Malek erklärt, wie Genomsequenzierung, Proteomik und Künstliche Intelligenz zusammenwirken, um Therapien präziser und wirksamer zu machen. Besonders faszinierend: Seine aktuelle Forschung zur Darmalterung zeigt, dass mitochondriale Dysfunktion in Darmstammzellen eine Schlüsselrolle beim Altern spielen könnte. Wir sprechen über das biologische Alter, personalisierte Prävention, die Rolle des Mikrobioms und darüber, warum ein lernendes Gesundheitssystem der Schlüssel zur Medizin der Zukunft ist. In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: Warum ist personalisierte Medizin der Schlüssel zu besseren Krebstherapien? Was verrät die DNA eines Tumors über die beste Behandlungsstrategie? Wie setzen die Zentren für Personalisierte Medizin Genomsequenzierung und Proteomik ein? Weshalb kann Künstliche Intelligenz die Krebstherapie revolutionieren? Was bedeutet Off-Label-Einsatz von Medikamenten und warum ist Deutschland hier einzigartig? Wie können Liquid Biopsies Tumorveränderungen im Blut sichtbar machen? Warum spielt das Darmmikrobiom eine entscheidende Rolle bei der Wirksamkeit von Medikamenten? Was unterscheidet das biologische vom chronologischen Alter – und warum ist das für Therapieentscheidungen wichtig? Wie könnte personalisierte Prävention die klassische Gesundheitsvorsorge ablösen? Weshalb sind Mitochondrien ein Schlüsselfaktor für die Darmalterung? Was können wir vom Grönlandhai über das Altern lernen? Wie kann eine Zuckersteuer die Prävention in der breiten Bevölkerung voranbringen? Weitere Informationen zu Prof. Nisar Malek findest du hier: https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/mitarbeiter/profil/1550 Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin.
Nicht nur Profis, sondern auch Hobbysportler greifen zu Schmerzmitteln. Eine Studie unter Amateurgolfern zeigt: Rund 47 Prozent nehmen Medikamente auf dem Platz, bei Turnieren sogar mehr als die Hälfte. Die Sportwissenschaftlerin Bianca Werdelmann sieht das kritisch. "Schmerz ist ein Warnhinweis für eine Verletzung oder auch für eine Überlastung", sagt sie. Wer ihn mit Medikamenten unterdrückt, riskiere langfristige Schäden. Warnsignal wird ignoriert Besonders problematisch ist laut Werdelmann der vorbeugende Konsum. Schon ein Drittel der befragten Golfer nimmt Schmerzmittel, bevor überhaupt Beschwerden auftreten. Die Folgen können gravierend sein: Aus kleinen Beschwerden werden schnell chronische Probleme, etwa ein sogenannter Golferarm oder dauerhafte Rückenschmerzen. Statt zur Tablette zu greifen, empfiehlt die Expertin, Schmerzen ärztlich abklären zu lassen und gezielt vorzubeugen, etwa durch mehr Kraft- und Koordinationstraining.
Gefälschtes Viagra, dubiose Schlankmacher, Anabolika, Psychopharmaka: Im Internet lässt sich alles beschaffen. Jährlich werden in der Schweiz Tausende von illegalen Produkten aus dem Ausland beschlagnahmt. «Puls» zeigt die Risiken und Nebenwirkungen des einfachen Bestellens im Onlineshop. Wer die Paketflut kontrolliert und wo Gefährliches landet Rund eine halbe Million Klein- und Kleinstsendungen strömen Tag für Tag in die Schweiz – darunter stapelweise illegale Medikamente und andere problematische Produkte. «Puls» gibt Einblicke in den Alltag der Zöllnerinnen und Zöllner im Paketzentrum Mülligen und besucht das Lager des schweizerischen Heilmittelinstituts Swissmedic, wo beschlagnahmte Arzneimittel landen. Darunter: Potenzförderer, Schlankmacher, Honig mit versteckten Viagra-Wirkstoffen und sogar Psychopharmaka. Original oder Fälschung? – Forensische Chemikerin auf Spurensuche Im Kanton Luzern untersucht ein Labor verdächtige Medikamente aus aller Welt. «Puls» begleitet eine forensische Chemikerin bei ihrer anspruchsvollen Detektivarbeit. Dabei zeigt sich: Ob Lifestyle-Pille oder Krebsmedikament – die Kopien werden immer professioneller. Rezeptfrei, also harmlos? – Nahrungsergänzungsmittel unter der Lupe Jedes vierte Nahrungsergänzungsmittel in der Schweiz wird im Internet bestellt. Weil die Präparate unter das Lebensmittelgesetz fallen, braucht es für sie kein Rezept – was sie völlig unbedenklich erscheinen lässt. Wie harmlos oder problematisch sind solche Produkte aus dem Internet wirklich? «Puls»-Host Daniela Lager macht mit Testkäufen die Probe aufs Exempel und gibt gute Tipps vor dem Mausklick auf «Bestellen». Botox aus dem Internet – Gefahr im Schönheitsstudio Immer mehr Beauty-Studios in der Schweiz spritzen Botox und Filler. Nicht alle halten sich an die dafür geltenden Vorschriften, und manche bestellen ihre Präparate auch über asiatische Onlineshops, ohne zu wissen, was wirklich in den Ampullen steckt. Profitabel für die Studiobetreiber, gefährlich für ihre Kundschaft. Muskeln per Mausklick – Doping und Anabolika boomen Einschlägige Videos auf Tiktok & Co. versprechen mühelosen Muskelaufbau, verschweigen jedoch die gesundheitlichen Risiken von Anabolika und Doping. Bei «Swiss Sport Integrity» landen alle Pakete, die vom Zoll wegen Dopingsubstanzen abgefangen werden. Darunter sind immer häufiger Wachstumshormone, die speziell bei Jugendlichen unter 18 Jahren populär sind. «Puls»-Chat zum Thema «Pillen aus dem Internet» Worauf muss ich bei Bestellungen von Medikamenten über das Internet achten? Wie erkenne ich seriöse Anbieter, was entlarvt Betrüger? Welche Nahrungsergänzungsmittel sind zulässig, welche problematisch? Und wann sollten beim Onlineeinkauf die Alarmglocken läuten? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
Die Zukunft der klinischen Forschung in Österreich nimmt zunehmend konkrete Formen an. Moderne Forschungszentren, die derzeit an der MedUni Wien entstehen, sollen den Weg von wissenschaftlichen Erkenntnissen zur praktischen Anwendung deutlich verkürzen. Ziel ist es, neue Therapien schneller, sicherer und individueller zu den Patientinnen und Patienten zu bringen. Das sagt Prof. Dr. Markus Zeitlinger, Leiter der Universitätsklinik für Klinische Pharmakologie der MedUni Wien, im Gespräch mit Springer-Podcast-Chef Martin Krenek-Burger. Ein wesentlicher Fortschritt liegt demnach in der engeren Verzahnung von Forschung und Klinik. Früher fanden Studien oft isoliert statt. Neue Strukturen ermöglichen nun eine direkte Integration in den medizinischen Alltag. Patientinnen und Patienten können dadurch frühzeitig von innovativen Behandlungsmethoden profitieren, oft lange bevor diese zum allgemeinen Standard werden. Besonders wichtig sind dabei die Phase-1- und Phase-2-Forschung. In diesen Phasen testen Forscher neue Medikamente erstmals am Menschen und überprüfen ihre Wirksamkeit. Dank moderner Technologien, wie bildgebender Verfahren und molekularer Analysen, lassen sich Therapien heute präziser an individuelle Bedürfnisse anpassen. Vertrauen bleibt ein entscheidender Faktor. Klinische Studien unterliegen strengen ethischen und rechtlichen Vorgaben. Transparenz, Aufklärung und die aktive Einbindung der Patientinnen und Patienten sind unerlässlich, um Vorbehalte abzubauen. Die Lehre aus der Vergangenheit ist klar: Fortschritt in der Medizin entsteht durch Forschung. Je effizienter diese organisiert ist, desto schneller profitieren alle davon. Die Medizin von morgen beginnt daher schon heute.
Ob Schmerztabletten oder Antidepressiva - viele von uns nehmen regelmäßig Medikamente. Tablette rein und dann erwarten wir, dass sie wirkt - ist ja schließlich ein pharmakologischer Wirkstoff drin. Aber welche Rolle spielt dabei eigentlich unser Kopf? Und was heißt das für unseren Umgang mit Medikamenten? // Weitere Infos findet ihr hier: https://www.quarks.de/daily-quarks-spezial/ Habt ihr Feedback, dann meldet euch unter Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 Von Jan Rudloff.
In dieser Episode starten Patricia und Janina mit einem ehrlichen Alltags-Update und dann wird es überraschend ernst. Denn: Viele Produkte, Medikamente und sogar Sicherheitsstandards wurden lange Zeit nicht für Frauen gemacht. Warum gilt der männliche Körper bis heute als „Standard“? Die beiden sprechen über den sogenannten Gender Data Gap und darüber, welche Folgen das ganz konkret für Frauen hat: von stärkeren Nebenwirkungen bei Medikamenten bis hin zu einem höheren Risiko bei Autounfällen. Eine Episode, die mit Leichtigkeit beginnt und garantiert zum Nachdenken bleibt.
Community Health Nurses – Wie ein neues Konzept die Pflege retten will; Polarstern - Antarktis erkunden wollen, zufällig Insel entdecken; Brain Gain: Forscherin aus Harvard findet Zuflucht an der Uni Mannheim; Große Fragen - Wie beeinflussen Kriege unser Klima?; Wenn Konsum von Medikamenten problematisch wird; Moderation: Martin Winkelheide. Von WDR 5.
Kill the Pill: Deprescribing als wichtige ärztliche Routine Polypharmazie ist im Alter eher die Regel als die Ausnahme. Im Durchschnitt nehmen geriatrische Patientinnen und Patienten neun bis zehn Dauermedikamente ein. Die Risiken werden häufig unterschätzt: Sturzgefahr, Delir, Müdigkeit, sinkende Therapietreue und gefährliche Wechselwirkungen. In dieser Folge von O-Ton Allgemeinmedizin spricht Medizinredakteuer Tobias Stolzenberg mit Prof. Dr. Michael Denkinger, Chefarzt und Ärztlicher Direktor der Agaplesion Bethesda Klinik Ulm und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie, über das gezielte Reduzieren und Absetzen von Medikamenten, das sogenannte Deprescribing. Prof. Denkinger erklärt, wann Polypharmazie zum Problem wird, welche Rolle Tools wie die FORTA-Liste, die Priscus-Liste und die STOPP/START-Kriterien spielen, und warum klinische Erfahrung, strukturierte Algorithmen und der Dialog mit Patientinnen, Patienten und Angehörigen unersetzlich sind. Außerdem: Wie sieht es haftungsrechtlich aus? Welche Substanzen sind beim Deprescribing besonders heikel – Opioide, Antipsychotika, Schlafmittel? Und was muss sich strukturell ändern, damit Deprescribing in Deutschland Breitenwirkung entfaltet? In dieser Folge u. a.: • Definition und Häufigkeit von Polypharmazie • Drug-Drug- und Drug-Disease-Interaktionen • FORTA, Priscus, STOPP/START, Beers im Vergleich • Deprescribing-Algorithmen und internationale Ressourcen • rechtliche Absicherung und Dokumentation • Wann ist der richtige Zeitpunkt für Deprescribing? • Zukunftsvision: Vernetzung, Digitalisierung, Gesprächsmedizin Gast dieser Folge: Prof. Dr. Michael Denkinger, Agaplesion Bethesda Klinik Ulm; Institut für Geriatrische Forschung am Universitätsklinikum Ulm; Deutsche Gesellschaft für Geriatrie Prof. Denkinger ist Mitglied der FORTA-Expertengruppe. Host dieser Folge: Tobias Stolzenberg, Redakteur bei Medical Tribune in Wiesbaden Kontakt zur Redaktion: o-ton-allgemeinmedizin@medtrix.group Weiterführende Links: S3-Leitlinie Hausärztliche Leitlinie Multimedikation https://register.awmf.org/assets/guidelines/053-043l_S3_Multimedikation_2021-08.pdf Priscus 2.0 – Liste potenziell inadäquater Medikation für ältere Menschen https://www.priscus2-0.de/index.html FORTA-Liste – Fit FOR The Aged https://www.umm.uni-heidelberg.de/ecas/experimentelle-pharmakologie/research/gruppe-wehling/ Die FORTA-Liste gibt es auch als App im Google Play Store und im App Store für iPhone. Beers-Kriterien, deutsche Version der Beers-Liste https://www.bcp.fu-berlin.de/pharmazie/faecher/klinische_pharmazie/arbeitsgruppe_kloft/materialien/Beers-Liste.pdf Stopp/Start-Kriterien, in englischer Sprache https://www.cgakit.com/_files/ugd/2a1cfa_94280508e6014f3db06594abd0193994.pdf German Deprescribing Network (GerDeN) https://deprescribing.de Primary Health Tasmania, medication management – deprescribing https://www.primaryhealthtas.com.au/resources/deprescribing-resources/ Deprescribing-Leitlinien und -Empfehlungen Kanada https://deprescribing.org RETREAT-Frail-Studie – Reduction of Antihypertensive Treatment in Nursing Home Residents https://doi.org/10.1056/nejmoa2508157 DANTON-Studie – Effects of the discontinuation of antihypertensive treatment on neuropsychiatric symptoms and quality of life in nursing home residents with dementia (DANTON): a multicentre, open-label, blinded-outcome, randomised controlled trial https://doi.org/10.1093/ageing/afae133
66 Maßnahmen, ein Ziel: Die Expertenvorschläge liegen auf dem Tisch. Höhere Zuzahlungen bei Medikamenten, ein gesenktes Krankengeld, Steuern auf Zucker und Alkohol, das Ende der Homöopathieerstattung – das Paket ist umfangreich. Helene Bubrowski, Sara Sievert und Laura Block ordnen ein: Welche Vorschläge sind in der Koalition realistisch – und wo wird es schwierig zwischen CDU, CSU und SPD? [01:38]Steffen Saebisch ist der neue Vorstandsvorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Er erklärt im Gespräch mit Michael Bröcker, warum die FDP strukturell mutiger werden muss. Saebisch spricht von einer Modernisierung, aber liberale Kernsätze hält er immer noch für richtig: „Leistung muss sich lohnen. Der, der arbeitet, muss mehr haben als der, der nicht arbeitet. Das müssen wir in heute wieder attraktive Losungen übersetzen – und dafür gibt es auch einen Wählermarkt."[15:04]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie immer diskutieren wir im ersten Teil unseres Programms aktuelle Ereignisse der Woche. Wir beginnen mit einer Diskussion über die moralische Frage, ob es richtig ist, das iranische Volk zum Aufstand gegen das Regime aufzurufen, wenn bekannt ist, dass dabei viele Menschen unweigerlich ums Leben kommen werden. Anschließend sprechen wir über Unternehmen in der Eurozone, die unter wachsendem Druck stehen, da der Krieg im Iran die Ölpreise in die Höhe treibt, Lieferketten beeinträchtigt und das Vertrauen in die Wirtschaft schwächt. Unser Wissenschaftsthema ist heute einer Studie gewidmet, die über eine neue Klasse von Medikamenten gegen Adipositas berichtet. Diese basieren auf einem Molekül, das in burmesischen Pythons vorkommt und bei diesen nach dem Fressen eine dramatische Beschleunigung des Stoffwechsels bewirkt. Und zum Schluss gratulieren wir Finnland, das zum neunten Mal in Folge das glücklichste Land der Welt ist. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf To Leave Verbs. Dadurch, dass immer mehr Deutsche aus der Kirche austreten, bleiben viele Kirchengebäude leer. Es gibt die verschiedensten Ansätze, wie man die ehemaligen Gotteshäuser anderweitig nutzen kann. Und es ist nicht das erste Mal in der Geschichte, dass Kirchengebäude einem anderen Zweck dienen. Der Kölner Dom braucht Geld. Die Verwalter des Kölner Doms haben deshalb beschlossen, dass für Touristen ab der zweiten Hälfte des Jahres ein Eintrittsgeld fällig werden wird. Der Grund? Wie überall im öffentlichen Raum ist auch hier Schmalhans Küchenmeister, und genau das ist die Redewendung dieser Woche. Nach den Luftangriffen im Iran: Keine Spur vom erhofften Aufstand Krieg im Iran schürt Ängste vor einer Stagflation in der Eurozone Schlangenblut-Studie weckt Hoffnung auf neue Medikamente gegen Adipositas Europa belegt 8 der Top 10 im World Happiness Report 2026 Immer mehr Kirchengebäude werden umgenutzt Eintrittsgeld für den Kölner Dom
Wie immer diskutieren wir im ersten Teil unseres Programms aktuelle Ereignisse der Woche. Wir beginnen mit einer Diskussion über die moralische Frage, ob es richtig ist, das iranische Volk zum Aufstand gegen das Regime aufzurufen, wenn bekannt ist, dass dabei viele Menschen unweigerlich ums Leben kommen werden. Anschließend sprechen wir über Unternehmen in der Eurozone, die unter wachsendem Druck stehen, da der Krieg im Iran die Ölpreise in die Höhe treibt, Lieferketten beeinträchtigt und das Vertrauen in die Wirtschaft schwächt. Unser Wissenschaftsthema ist heute einer Studie gewidmet, die über eine neue Klasse von Medikamenten gegen Adipositas berichtet. Diese basieren auf einem Molekül, das in burmesischen Pythons vorkommt und bei diesen nach dem Fressen eine dramatische Beschleunigung des Stoffwechsels bewirkt. Und zum Schluss gratulieren wir Finnland, das zum neunten Mal in Folge das glücklichste Land der Welt ist. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf To Leave Verbs. Dadurch, dass immer mehr Deutsche aus der Kirche austreten, bleiben viele Kirchengebäude leer. Es gibt die verschiedensten Ansätze, wie man die ehemaligen Gotteshäuser anderweitig nutzen kann. Und es ist nicht das erste Mal in der Geschichte, dass Kirchengebäude einem anderen Zweck dienen. Der Kölner Dom braucht Geld. Die Verwalter des Kölner Doms haben deshalb beschlossen, dass für Touristen ab der zweiten Hälfte des Jahres ein Eintrittsgeld fällig werden wird. Der Grund? Wie überall im öffentlichen Raum ist auch hier Schmalhans Küchenmeister, und genau das ist die Redewendung dieser Woche. Nach den Luftangriffen im Iran: Keine Spur vom erhofften Aufstand Krieg im Iran schürt Ängste vor einer Stagflation in der Eurozone Schlangenblut-Studie weckt Hoffnung auf neue Medikamente gegen Adipositas Europa belegt 8 der Top 10 im World Happiness Report 2026 Immer mehr Kirchengebäude werden umgenutzt Eintrittsgeld für den Kölner Dom
Eine private Facebook-Umfrage deutet auf breite Unzufriedenheit der Kubaner mit der Regierung hin. Die wirtschaftliche Krise verschärft Engpässe bei Strom, Wasser, Lebensmitteln und Medikamenten, während Proteste zunehmen. Kuba bleibt ein Einparteienstaat, in dem Oppositionelle stark eingeschränkt und politische Reformen vom US-Embargo abhängig sind.
Nach Wahl in Rheinland-Pfalz hält Bundes-SPD an Führung fest und FDP-Spitze tritt geschlossen zurück, Co-Parteivorsitzende Bärbel Bas zu möglicher Neuausrichtung der SPD im Bund, Lage in Golfregion bleibt angespannt, Widersprüchliche Signale zu Verhandlungen aus Iran und USA, Italiens Ministerpräsidentin Meloni scheitert mit Justizreform, Flugzeugunglück in New York: Zwei Tote und viele Verletzte nach Kollision auf Rollfeld, Apotheker protestieren für höhere Honorare bei verschreibungspflichtigen Medikamenten, Buckelwal strandet in der Lübecker Bucht, Das Wetter
Nach Wahl in Rheinland-Pfalz hält Bundes-SPD an Führung fest und FDP-Spitze tritt geschlossen zurück, Co-Parteivorsitzende Bärbel Bas zu möglicher Neuausrichtung der SPD im Bund, Lage in Golfregion bleibt angespannt, Widersprüchliche Signale zu Verhandlungen aus Iran und USA, Italiens Ministerpräsidentin Meloni scheitert mit Justizreform, Flugzeugunglück in New York: Zwei Tote und viele Verletzte nach Kollision auf Rollfeld, Apotheker protestieren für höhere Honorare bei verschreibungspflichtigen Medikamenten, Buckelwal strandet in der Lübecker Bucht, Das Wetter
Wie geht man als mündiger, lebenslustiger Mensch mit Geschlechtskrankheiten um? Wie sollte man sich verhalten, was sollte man wissen, wie oft sich testen lassen? Das habe ich Mirjiam Hall gefragt. Sie ist Gynäkologin und Vorsitzende der Aids Hilfe Wien. Wie man Risiken reduziert, ohne sich verrückt zu machen.
Klex inhaliert, der Frühling kommt – und wir sprechen über Atemwege, Training mit Maß und die Tücken von Medikamenten im Turniersport. Plus: eine Hörer-Mail, die uns sehr berührt hat.
Die Berliner Apotheken werden immer weniger, trotz hoher Nachfrage nach Medikamenten. Das Problem: Viele Pharmazeuten scheuen sich, eine Apotheke zu übernehmen - wegen der Rahmenbedingungen. Von Anja Dobrodinsky
Dr. Anne Fleck - Gesundheit und Ernährung mit BRIGITTE LEBEN!
In ihrer „Sprechstunde“ (vorher Wundertüte) kümmert sich Dr. Anne Fleck heute um die Nebenwirkungen von Medikamenten bei Beschwerden in den Wechseljahren, und sie erklärt, was außerhalb der Hormon-Einnahme noch hilft. Es gibt außerdem einen sehr persönlichen Rat zum späten Kinderwunsch von ihr. Die weiteren Themen: Post-Pill-Syndrom (nach dem Absetzen der Pille), den damit einhergehenden Haarwuchs und den Unterschied zum PCOS - Calprotectin und was der Wert über die Gesundheit der Darmschleimhaut aussagt - SIBO – Hashimoto - Eisenmangel, Entzündungsherde im Kiefer und Herzrhythmusstörungen unter Belastung. +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/gesundheitundernaehrung +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Günter erlebt im Heim Zwang, Gewalt – und sexualisierte Übergriffe durch andere Bewohner. In Nachkriegsheimen wird Sexualität streng kontrolliert, teils mit Medikamenten. Aber das verhindert Übergriffe nicht, sondern begünstigt sie oft. Von Ilona Toller www.deutschlandfunk.de, Mikrokosmos
Borderline ist behandelbar. Leonie-Rachel Soyel erzählt, wie sie durch Therapie und Arbeit an sich selbst die Symptome unter die Nachweisgrenze brachte. Der Schlüssel: Den »A-B-Moment« erkennen und zwischen destruktivem Impuls und gesunder Wahl entscheiden. Ein Gespräch, das Hoffnung macht und Stigma abbaut.
Die Themen von Lisa und Jan am 30.01.2026: (00:00:00) Viraler Cheesecake: Wie schmeckt‘s? (00:01:23) Revolutionsgarde im Iran: Wer die sind und warum die EU sie auf die Terrorliste setzt. (00:05:39) Fußball-WM: Warum Fans im Senegal und auch einige in Deutschland einen Boykott des Turniers in den USA fordern - und wie wahrscheinlich das ist. (00:10:21) ADHS: Wie Medikamente bei Betroffenen wirken und warum in Deutschland relativ viele die Tabletten schnell wieder absetzen. (00:16:14) Handball-EM: Warum der kroatische Trainer sich wie ein gefrorenes Hühnchen fühlt. Hat euch unsere Folge gefallen? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder ne Mail an 0630@wdr.de. Kennt ihr schon unseren WhatsApp Channel? Den findet ihr hier: https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Oder einfach diesen QR-Code abscannen: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Warum wir echte Begegnungen brauchen; Radfahren: Weniger Promille für mehr Sicherheit; Haltbarkeit von Medikamenten; Wie Lawinen auf der Sonne Polarlichter auslösen; ME/CFS - die unsichtbare Krankheit; 40. Jahrestag der Challenger-Katastrophe; Multiscreening - wer schaut noch richtig hin?; Moderation: Sebastian Sonntag. Von WDR 5.
In Berlin sollen zwei Standorte eines Arzneimittelproduzenten schließen. Dabei wollte die Politik eigentlich die Herstellung von Medikamenten hierzulande stärken. Der Branchenverband kritisiert fehlende Unterstützung. Von Jörn Kersten und Anna Corves
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung könnten in den kommenden Jahren deutlich steigen. Wir schauen auf die finanziellen Folgen und die Auswirkungen auf Wirtschaft und Märkte. „Arbeitnehmer hätten sicherlich deutlich weniger Netto vom Brutto in der Tasche, wenn die Sätze steigen. Das könnte sich auf den Konsum auswirken. Für Unternehmen wären das deutlich steigende Lohnnebenkosten. Das könnte weniger Investitionen zur Folge haben“, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Wie in vielen Bereichen sind die Kosten einfach sehr viel höher als die Einnahmen. Wir haben Kostenpunkte wie Pflege, Personal und Medikamente. Ohne Reformen wird es schwer, einfach so weiterzumachen. Es gibt Finanzierungslücken. Geplant sind Einschnitte bei Krankenhäusern, bei Ärzten und strengere Preisregeln bei Medikamenten. Die Krankenkassen hätte zudem gerne höhere Zuschüsse vom Staat - zum Beispiel bei Bürgergeld-Empfängern." Alle Details im Interview mit BWL-Influencer David Döbele an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Parteiübergreifend haben EU-Abgeordnete einen Offenen Brief an Außenminister Johann Wadephul verfasst. In diesem Brief fordern sie ihn auf, Druck auf die israelische Regierung auszuüben, damit die seit Monaten anhaltende Blockierung von EU-Hilfsgütern in Form von Medikamenten und chirurgischen Instrumenten für abertausende Kriegsverletzte in Gaza aufgehoben wird. Die israelische Seite verhindert den Transport dieser EU-Hilfslieferung mitWeiterlesen
Kristalle bestimmen die Eigenschaften vieler Materialien, von Smartphone-Chips bis hin zu Medikamenten. Ihre Struktur vorherzusagen ist extrem schwierig. Doch KI könnte den entscheidenden Fortschritt bringen. (00:00:00) Intro (00:02:05) Was ist ein Kristall? (00:04:55) Warum ist die Vorhersage so schwer? (00:07:47) Bedeutung für die Pharmaindustrie (00:09:51) Wie kann KI helfen? (00:11:51) Wie erfolgsversprechend ist KI? (00:12:14) Alternative Strategie: Crystal Math (00:16:40) Herausforderungen für die Zukunft (00:18:09) Verabschiedung Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft Die neue Staffel “ENDEN – die Rückkehr“ sowie alle anderen Folgen der Doku-Podcast-Reihe „ENDEN“ von Undone und Futurium findet ihr hier: futurium.de/podcast >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-kristalle-ki