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Parkplätze in Städten sind knapp und oft teuer. Deshalb werden Gratis-Besucherparkplätze immer wieder zweckentfremdet, was zu Streit führt. Nun hat das Bundesgericht in einem wegweisenden Entscheid präzisiert, wer als Besucherin oder Besucher gilt. (BG-Urteil: 6B_829/2025) Weitere Themen: Auf Sportereignisse werden Milliardenbeträge verwettet, auch auf die 104 Spiele der Fussball-WM. Besonders beliebt sind Prognosemärkte wie Kalshi oder Polymarket. Obwohl sie keine Wettanbieter sein wollen, nutzen sie rechtliche Schlupflöcher. Mehr als eine halbe Million Reisende nutzen jeden Tag den Zürcher Hauptbahnhof. Neben dem täglichen Betrieb wird seit Jahren an verschiedenen Orten gebaut. Zurzeit wird der Nordtrakt für 45 Millionen Franken saniert. Ein Baustellenbesuch.
Die Stadt Bülach hat eine grosse Wohnraumanalyse gemacht. So will die Stadt im Zürcher Unterland herausfinden, wie sie das Problem angehen kann. Es zeigt sich: Es gibt zwar genug Wohnungen in Bülach, aber viele Menschen können sich diese nicht leisten. Weitere Themen: · Auch Winterthur und Uster erlassen ein absolutes Feuerverbot. Grund ist die Trockenheit. Gester hat bereits die Stadt Zürich ein Feuer- und Holzkohlegrill-Verbot beschlossen. · Schaffhauser Kantonalbank erzielt im ersten Halbjahr einen Gewinn von knapp 26 Millionen Franken. · Polizist wird verletzt, als er zwei Männer verhaften will. Die beiden Männer wurden verhaftet, sie hätten gar nicht in der Schweiz sein dürfen.
Am Wochenende finden in Engelberg OW Meisterschaftsturniere im Seilziehen statt. In der höchsten Gewichtsklasse führt die Heimmannschaft die Rangliste an. Weiter in der Sendung: · Die Luzerner Gemeinde Weggis kauft das Hotel Viktoria für 3.2 Millionen Franken. · Die Spitzenpaarungen für das Rigi Schwingen sind bekannt, unter anderem trifft der Luzerner Marc Lustenberger auf den Berner Michael Moser. · Serie der Regionaljournale zum Thema Netzwerke: Der FC Kosova Züri verbindet Menschen aus diversen Nationen. Hinweis: Dass Bundespräsident Guy Parmelin für Zoll-Verhandlungen in die USA reist, dazu ist nichts bekannt. Korrekt ist, dass nächste Woche kommuniziert wird, welche Zölle die USA für Schweizer Unternehmen festlegen.
Wegen SBB-Bauarbeiten am Bahnhof Herrliberg gilt bei den Verkehrsbetrieben Zürichsee und Oberland (VZO) für fünf Wochen ein Sonderfahrplan. Nun zieht VZO-Direktor Joe Schmid eine positive Bilanz. Die zusätzlichen Kosten übernimmt der ZVV. Ab 16. August gilt wieder der normale Fahrplan. Weitere Themen: · Nach zwölf mutmasslichen Magen-Darm-Fällen hat die Pfadi Wädenswil ihr Primarschullager in Disentis (GR) abgebrochen. Das Lager der Jugendlichen und Leitenden wird fortgesetzt. · Gegen den mutmasslichen Schützen von Regensdorf läuft ein Strafverfahren. Die Staatsanwaltschaft beantragt Untersuchungshaft wegen Schreckung der Bevölkerung und Sachbeschädigung. · In der Zürcher Gemeinde Winkel soll bei einem römischen Gutshof ein Freilichtmuseum entstehen. Der Regierungsrat hat dafür über zwei Millionen Franken bewilligt. Der Kantonsrat muss noch zustimmen.
Die Stadt St. Gallen stellt Privaten für ihre Gärten gratis Bäume zur Verfügung. Angesichts der St. Galler Sparbemühungen wird dies aus den Reihen der FDP infrage gestellt. Weitere Themen: · Ausserrhoder Regierung will PFAS-Härtefälle mit 2,5 Millionen Franken unterstützen. · Murmeltiere verbringen wegen der Hitze aktuell mehr Zeit im Bau. Dies könnte im Winter zum Problem werden.
Die USA haben in der Nacht erneut Ziele im Iran aus der Luft angegriffen. Damit solle die Fähigkeit des Irans eingeschränkt werden, Handelsschiffe in der Strasse von Hormus anzugreifen, teilten die USA mit. Weitere Themen: · In einer Bar in der thailändischen Hauptstadt Bangkok ist ein verheerendes Feuer ausgebrochen – ganz in der Nähe eines beliebten Marktes. Mindestens 27 Menschen sind ums Leben gekommen, viele weitere wurden verletzt. · 50 Kilometer südlich von Paris ist ein Waldbrand ausgebrochen. Zur Bekämpfung sollen in der Region Löschflugzeuge eingesetzt werden. · Die britische Regierung will jüdische Menschen besser schützen und dafür in den nächsten drei Jahren umgerechnet rund 270 Millionen Franken investieren. Unter anderem sollen in Stadtvierteln, in denen viele Jüdinnen und Juden leben, mehr Polizistinnen und Polizisten eingesetzt werden.
Mit falschen Versprechungen betrog ein Mann 39 Personen aus seinem Umfeld um über 800'000 Franken. Unter anderem gaukelte er vor, Luxusuhren zu stark vergünstigen Preisen liefern zu können. Er wurde zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. Weiter in der Sendung: · Der Bezirk Schwyz und die EBS Energie AG haben die Baueingabe für den Rückbau des Kraftwerks Brunnen eingereicht. · Der bewilligte Kredit über 31 Millionen Franken reicht nicht aus für die Sanierung der Kantonsstrasse zwischen Gersau und Vitznau im Kanton Schwyz, die Regierung beantragt einen Nachtragskredit.
Die Gemeindeversammlung von Albula/Alvra hat sich gestern Abend deutlich für einen Kredit zur freiwilligen Umsiedlung aus dem Bündner Bergdorf Brienz ausgesprochen. Es geht dabei um gut 82 Millionen Franken. Der Gemeindepräsident ist froh über den deutlichen Entscheid. Weitere Themen: · Die Glarner Regierung lehnt Steuergutschriften ab, wenn der Kanton beispielsweise ein Minus budgetiert, aber mit einem Plus abschliessen sollte. Das geht aus ihrer Antwort auf einen Vorstoss von zwei SVP-Landräten hervor. · In der Ostschweiz bereiten sich die Public Viewings auf das Viertelfinalspiel der Schweizer Nati vor. In mehreren Ostschweizer Städten und Gemeinden gibt es Freinächte.
Die Freestyle-WM in Ski und Snowboard 2025 in St. Moritz haben sich finanziell überhaupt nicht gerechnet: Am Ende stand ein Minus von fast fünf Millionen Franken in der Rechnung. Nun liegen zwei externe Berichte vor, beide mit keinen guten Noten für die Organisatoren. Weitere Themen: · Gemeinde Glarus will Konzept der Bürgerversammlung auf den Kopf stellen · Futuro Elm: Verträge unterschrieben, Betrag überwiesen · Mehrere Betrugsfälle in Stadt St. Gallen mit «Taxi»-Masche · Tötungsdelikt vermutet: Tote Frau in Buchackern TG gefunden, Mann verhaftet · Hungerstreik in St. Gallen: Welche Rechte und Pflichten gelten? · Vom Rock-Openair zum grössten Hip-Hop-Festival Europas: Ein Blick in die Geschichte des Openair Frauenfeld
Rund 35'000 Schützinnen und Schützen nahmen am Eidgenössischen Schützenfest in Chur teil. Der Anlass war mit rund 14 Millionen Franken budgetiert. Das werde man einhalten können, sagt OK-Präsident Martin Candinas. Er zieht eine positive Bilanz des Gossanlasses. Weitere Themen: · Die meisten Thurgauer Gemeinden lassen ihren Steuerfuss unverändert. · Die Lombardei sagt finanzielle Unterstützung für das Verkehrskonzept für die Olympischen Winterspiele 2026 zu. · Die St. Galler Regierung legt einen Entwurf für ein neues Musikschulgesetz vor. · Der Glarner Regierungsrat beantragt beim Kantonsparlament drei Millionen Franken für Sportanlagen.
Die SP des Kantons Zürich schickt Nationalrätin Priska Seiler Graf und den Winterthurer Stadtrat Nicolas Galladé in den Regierungsrats-Wahlkampf 2027. Das hat die Parteiversammlung in Pfäffikon entschieden. Weitere Themen: · Verbannung aus dem Hundeparadies: Hundeverbot auf einem Teil der Allmend Brunau in Zürich. · Gasgrillbrand führt zu Feuer in Mehrfamilienhaus in Horgen. · Raser in Elsau mit Tempo 184 gefasst. · Meilen zur kinderfreundlichen Gemeinde gekürt. · Bild von Ferdinand Hodler für 7 Millionen Franken versteigert. · Verein Kinder- und Jugendmedien Zürich löst sich auf.
Rund 35'000 Schützinnen und Schützen nahmen am Eidgenössischen Schützenfest in Chur teil. Der Anlass war mit rund 14 Millionen Franken budgetiert. Das werde man einhalten können, sagt OK-Präsident Martin Candinas. Er zieht eine positive Bilanz des Gossanlasses. Weitere Themen: · Die meisten Thurgauer Gemeinden lassen ihren Steuerfuss unverändert. · Die Lombardei sagt finanzielle Unterstützung für das Verkehrskonzept für die Olympischen Winterspiele 2026 zu. · Die St. Galler Regierung legt einen Entwurf für ein neues Musikschulgesetz vor. · Der Glarner Regierungsrat beantragt beim Kantonsparlament drei Millionen Franken für Sportanlagen.
Wohnraum für Einheimische wird in den Bündner Bergorten immer rarer. Jetzt entscheidet das Bundesgericht: Gemeinden dürfen die Umwandlung von Wohnungen in Business-Apartments, zum Beispiel Airbnb-Wohnungen, einschränken. Weitere Themen: · Wasserpumpwerk in Glarus wegen PFAS-Chemikalie abgestellt · Stadt St. Gallen: Neubau Hallenbad Blumenwies wird 1.5 Millionen Franken teurer und dauert neun Monate länger · So war die Stimmung beim Zmorge-Public-Viewing um 5 Uhr im St. Galler Waaghaus · Hof zu Wil nach 30 Jahren fertig saniert
Die Stadt St. Gallen ist beim neuen Hallenbad Blumenwies nicht auf Kurs. Der Neubau eröffnet erst im August 2028 und damit neun Monate später als geplant. Auch die Kosten steigen um knapp 1.5 Millionen Franken. Weitere Themen: · Sofortiges Wasserentnahmeverbot in Appenzell Innerrhoden · Gerichtsurteil zu Business-Apartments könnte Auswirkungen auf Graubünden haben · Reportage vom WM-Public-Viewing im St. Galler Waaghaus
Es war eine Märchenhochzeit, die das Fürstentum Liechtenstein am 3. Juli 1993 erlebte. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein heiratete Herzogin Sophie. 2,8 Millionen Franken bewilligte das Liechtensteiner Parlament für ein «bescheidenes Fest».
Bei einer amtlichen Probenahme im Grundwasserpumpwerk Tierfed in Linthal GL wurde ein zu hoher PFOA-Wert festgestellt. Das Werk der Axpo und des Kantons Glarus wurde umgehend abgeschaltet. PFOA gehört zur Gruppe der PFAS-Chemikalien. Weitere Themen: · Stadt St. Gallen: Neubau Hallenbad Blumenwies wird 1.5 Millionen Franken teurer und dauert neun Monate länger · Gerichtsurteil zu Business-Apartments könnte Auswirkungen auf Graubünden haben · So war die Stimmung beim Zmorge-Public-Viewing um 5 Uhr im St. Galler Waaghaus · Hof zu Wil nach 30 Jahren fertig saniert
Die Rechnung 2025 des Kantons Thurgau mit einem Minus von 6,6 Millionen Franken hat der Thurgauer Grosse Rat gestern Mittwoch zwar genehmigt. Dies allerdings erst nach einer langen und hitzigen Diskussion, viel Kritik an der Thurgauer Regierung und Nebengeräuschen. Ausserdem in dieser Sendung: · Der St. Galler FDP-Kantonsrat und langjährige Präsident des St. Galler Bauernverbandes, Peter Nüesch, ist gestorben. · Der Kanton St. Gallen startet das Verfahren für zwei Windparks in den Gemeinden Wattwil und Mosnang. · Der FC St. Gallen leiht seinen Publikumsliebling Jordi Quintillà eine Saison in die höchste zypriotische Liga aus.
Das Gefängnis am Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg soll 15 statt 10 zusätzliche Zellen erhalten. Die Schwyzer Kantonsregierung stellt sich hinter den entsprechenden Antrag der vorberatenden Kommission. Mit der grösseren Erweiterung steigen die Kosten von 8.3 auf 10.6 Millionen Franken. Weiter in der Sendung: · Kantonale Wahlen Luzern: Die Grüne Rahel Estermann kandidiert als Regierungsrätin. · Verbindung zwischen Uri und Bern: Sustenpassstrasse ist nach Gewitter wieder offen. Hinweis: Der Ausbau des Sicherheitsstützpunkts Biberbrugg wird gut zwei Millionen Franken teurer. Korrekt ist, dass die Kosten von 8.3 auf 10.6 Millionen Franken steigen.
Die Rega will ihren Hauptsitz bis 2030 nach Kägiswil OW verlegen. Sie plant dort beim Flugplatz für 100 Millionen Franken ein neues Verwaltungsgebäude und ein Hangar für die Helikopterwartung. Ab Mitte Juli zeigt sie die Pläne in einem Info-Büro in Sarnen der Öffentlichkeit. Weiter in der Sendung: · Der Zuger Kantonsrat debattiert über einen Steuerrabatt. · Der langjährige Nidwaldner Landweibel Edy Amstad geht in Pension. · Der FC Luzern trifft in der ersten Runde des Schweizer Cup auf Buochs.
15 Jahre nach der Änderung des Bundesgesetzes wird nun auch im Aargau die Schadensminderung gesetzlich verankert. Künftig muss der Kanton also für Konsumräume und Notschlafstellen sorgen. Der Grosse Rat zeigte sich in dieser Thematik am Dienstag geschlossen. Weitere Themen: · Lebenslänglich im Mordfall Bellach: Das Amtsgericht Solothurn Lebern verhängt die Höchststrafe gegen den 22-jährigen Mann, der eine junge Frau brutal ermordet hat. Er muss nun in eine stationäre Massnahme. · Der Aargauer Finanzausgleich wird im Vergleich zum Vorjahr um vier Millionen Franken auf 109 Millionen Franken aufgestockt.
Die Luzerner Stimmberechtigten können über den Bau eines Sicherheitszentrums in Rothenburg abstimmen. Der Kantonsrat hat für die Realisierung des Gebäudes 276 Millionen Franken genehmigt. Der Entscheid fiel einstimmig. Weiter in der Sendung: · Kantone Schwyz und Glarus prüfen Abschuss von Jungwölfen in Ausserschwyz. · SVP des Kantons Obwalden wehrt sich mit Initiative gegen Solarpflicht.
Das Schwimmbad der Gemeinde Ostermundigen beschränkt wegen dem hohen Gästeaufkommen an Hitzetagen die Anzahl seiner Badegäste. Neu dürfen nur noch 1'500 Gäste gleichzeitig im Freibad sein. Solche Massnahmen ergreifen bisher nur wenige Bäder in Bern, Freiburg und im Wallis. Weiter in der Sendung: · Das Freiburger Kantonsparlament bewilligt einen Kredit von 150 Millionen Franken für die Sanierung seiner Verwaltungsgebäude. · Bundesgerichtsurteil: In einem Fall von Fischsterben muss das Freiburger Kantonsgericht noch einmal über die Bücher.
Der Kanton Freiburg investiert in den nächsten Jahren 150 Millionen Franken, um seine Gebäude zu sanieren. Das Kantonsparlament hat diesen Kredit abgesegnet. Weiter in der Sendung: · Berner Stadtrat will mehr Raum für Fahrende im Buech. · Kanton Bern ruft Bevölkerung zu besonderer Rücksichtnahme auf Fische in der Aare und in Bächen auf.
Seit Jahren ermittelt die Wettbewerbskommission wegen möglicher Bauabsprachen im Bündner Südtal. Jetzt gibt es neue Hinweise. Weitere Themen: · Tausende tote Fische in Sufers: Als im Stausee der Wasserpegel gesenkt wurde, blieben die Fische in einem Algenteppich hängen. · Auslegeordnung angenommen: Der Churer Gemeinderat sagt Ja zur Prioritätenliste für Grossinvestitionen, und dem vorgeschlagenen Zielwert von 45 Millionen Franken pro Jahr. · Trickbetrüger in der Surselva: Eine 95-Jährige verkauft ihren Schmuck an einen Lockvogel, für einen Bruchteil des eigentlichen Werts.
Beim Schloss Bottmingen soll es einen neuen Busbahnhof und eine neue Tram-Wendeschlaufe geben - das möchten der Kanton und die BLT. Die Neugestaltung kostet 19 Millionen Franken. Der Landrat dürfte diesem Projekt heute zustimmen- trotz Kritik aus Bottmingen. Ausserdem: - Landrat weicht in den Stadtsaal im Hotel Engel aus - Andreas Dürr (FDP) dürfte heute Landratspräsident werden
Fideris und Klosters sollen mit einem neuen Tunnel und einer neuen Strasse verbunden werden. Die RhB und das Bündner Tiefbauamt haben das Grossprojekt im Umfang 470 Millionen Franken nun vorgestellt. Nur das nationale Parlament muss noch Ja sagen. Weitere Themen: · Hitze und Trockenheit: Thurgau und St. Gallen haben die Wasserentnahme aus Bächen und Weihern verboten - in Graubünden sind noch keine Einschränkungen in Sicht. · Branche im Wandel: Viele Metzgereien haben Mühe bei der Nachfolgeregelung - das verändert den Beruf.
Die verschärften Brandschutzmassnahmen für Cliquen-Keller während der diesjährigen Fasnacht sorgten für viele Diskussionen. Nun gibt die Basler Gebäudeversicherung bekannt, dass kommende Fasnacht die gleichen Regeln gelten. Ausserdem: · Basler Parlament genehmigt Jahresrechnung 2025 mit 12 Millionen Franken Überschuss
Ausnahmezustand in der Uhrenstadt Grenchen: Die Stadtpräsidentin darf nicht mehr regieren. Deshalb musste von einer Minute auf die andere der Vizepräsident die Leitung der Geschäfte übernehmen. Am Dienstagabend der Sprung ins kalte Wasser: Patrick Crausaz leitete die Sitzung des Gemeinderates. Weiter in der Sendung: · Maja Riniker ist die Überfliegerin der FDP Aargau. Einstimmig wurde sie als Kandidatin für die Ersatzwahl in die Regierung nominiert. Erfahrung als Exekutiv-Politikerin hat die 48-Jährige nicht. Aber sie traut sich das Amt als Regierungsrätin trotzdem zu. · Der Aargau ist reich. In seiner Reservekasse hat er rund 1.5 Milliarden Franken. Der Grosse Rat hat den Überschuss von 345 Millionen Franken aus der Rechnung 2025 der Bilanzausgleichsreserve zugewiesen.
Gemeinnütziges Wohnen soll im Kanton Basel-Landschaft gefördert werden. Dafür gibt es seit 2024 einen Fonds mit 40 Millionen Franken. Bisher hat der Kanton dieses Geld noch nicht ausgegeben und wird deshalb von Politikerinnen und Politikern kritisiert.
Das Internet ist zur Selbstverständlichkeit geworden, fest in den Alltag eingewoben. Doch es gab Zeiten, da teilten sich ganze Universitäten einen Internet-Anschluss, bei dem man am Bildschirm mitlesen konnte, wie eine E-Mail ankam. Ein Blick zurück auf die Anfänge des Internets in der Schweiz. 1969 wird in Kalifornien die erste Nachricht über das ARPANET verschickt, den militärischen Vorläufer des Internets. In der Schweiz bekommt das kaum jemand mit. Hier hält die PTT das absolute Monopol auf die Datenübermittlung. Und sie verfolgt einen eigenen Plan: ein vollständig schweizerisches, vom Ausland unabhängiges digitales Fernmeldesystem. Das «Integrierte Fernmeldesystem» IFS verschlingt 14 Jahre Entwicklung und über 200 Millionen Franken. 1983 wird es abgebrochen. Ein nationaler Alleingang ist in einer global vernetzten Welt zum Scheitern verurteilt. Erst jetzt erkennt auch die Politik den Rückstand. 1985 beschliesst der Bundesrat Sondermassnahmen für die Informatik. 15 von 207 Millionen Franken fliessen in ein Hochschulnetz. Eine entscheidende Rolle spielen dabei zwei Männer: ETH-Professor Bernhard Plattner und sein Doktorand Hannes Lubich. Sie verbinden die Schweizer Hochschulen und gründen mit dem Bund die Stiftung Switch. Und sie registrieren am 20. Mai 1987 die Länderdomain «.ch». Niemand in Bern ist zuständig, niemand will sie haben. Also tragen die beiden sie kurzerhand auf ihre eigenen Namen ein, als Notlösung. Ende 1989 sind alle Schweizer Universitäten und das CERN am Netz. Der grosse Schub kommt aber erst Mitte der 90er Jahre, als die Anträge für «.ch»-Adressen sprunghaft zunehmen. Das Erstaunliche daran: Geplant hat das niemand. Während die Schweiz Millionen in ein gescheitertes Staatsprojekt steckt, entsteht das Internet fast nebenbei – als Prototyp, den man wegen seines Erfolgs nicht mehr abschalten kann. ____________________ In dieser Episode zu hören: Bernhard Plattner, emeritierter Professor ETH Zürich Hannes Lubich, Informatiker und Hochschullehrer Urs Eppenberger, erster Mitarbeiter von SWITCH ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Jürg Tschirren ____________________ Literatur: Gugerli, David (2018): Wie die Welt in den Computer kam: Zur Entstehung digitaler Wirklichkeit. S. Fischer Verlage. Zetti, Daniela: Special measures: networking Swiss cantonal and federal universities, in: Bori, Paolo und Zetti, Daniela (2022): Digital Federalism Information, Institutions, Infrastructures (1950–2000), 90-116. ETH Zürich: Die Geschichte der Informatikdienste. https://ethz.ch/staffnet/de/organisation/abteilungen/informatikdienste/historisches.html ____________________ Links: SRF 2 Kontext über das integrierte Fernmeldesystem der PTT: Die vergessenen Anfänge der digitalen Telefonie https://www.srf.ch/audio/kontext/die-vergessenen-anfaenge-der-digitalen-telefonie?partId=bb188950-f53e-4ebc-b1f9-38e8ebeaa8ca SRF Rendez -vous-Serie über Bernhard Plattner: «Selbstgemacht»: Bernhard Plattner, Schweizer Internet-Pionier https://www.srf.ch/audio/rendez-vous/selbstgemacht-bernhard-plattner-schweizer-internet-pionier?partId=6796eddb-6c6c-4019-aa0c-7b10955bbe5f ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
Die bisherigen sechs Maturitätsprofile werden an den Zürcher Kantonsschulen durch zwölf Schwerpunktfächer ersetzt. Das neue Angebot wird ab dem Schuljahr 2029/2030 eingeführt. Weitere Themen: · Winterthurer Stadtrat beantragt vier Millionen Franken für die Erneuerung des Technoramas · Mittelstand wird im Kanton Zürich moderat besteuert · Ostschweizer Kantone wollen beim Thema Künstliche Intelligenz zusammenarbeiten
Die Stimmbevölkerung in der Stadt Zürich hat sich für das neue Tram Affoltern ausgesprochen. 68 Prozent stimmten der Vorlage zu. Der betroffene Kreis 11 bejahte mit 65 Prozent. Die neue Tramlinie soll den stark wachsenden Kreis 11 entlasten, da es 50 Prozent mehr Kapazität als die Busse biete. Weitere Themen: · Stadt Zürich: Der «Parkplatz-Kompromiss» der SVP ist an der Urne gescheitert. Über 59 Prozent der Stadtzürcher Stimmberechtigten lehnten die Initiative ab, die sich gegen den Parkplatzabbau richtete. · Winterthur: Die Stimmberechtigten haben einen Kredit von 6,9 Millionen Franken für einen Neubau des Campingplatzes am Schützenweiher abgelehnt. 53,2 Prozent stimmten gegen die Vorlage und fast alle Stadtkreise lehnten sie ab. · Das Stadtparlament in Zürich wird neu die Taxen der städtischen Altersheime festlegen und nicht mehr die Stadtregierung: Die Stimmberechtigten stimmten mit 52,6 Prozent dieser Änderung zu. · Die Stadt Zürich kann ihr Fernwärmenetz weiter ausbauen: Die Stimmberechtigten haben den Kredit von 2,26 Milliarden Franken mit 80,7 Prozent gutgeheissen und damit den grössten Rahmenkredit in der Stadtgeschichte bewilligt. · Feministischer Streiktag in Zürich: Laut eigenen Angaben sind am Sonntagabend 60'000 Personen durch die Stadt gezogen und haben am Demonstrationsumzug auf unbezahlte «Care-Arbeit» (Pflege, Sorge und Hausarbeit) aufmerksam gemacht.
Das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten ist bereits unterzeichnet. Doch die innenpolitische Ausmarchung nimmt erst jetzt so richtig Fahrt auf. Kritik kommt einerseits vom Bauernverband und andererseits von Umweltorganisationen, Grünen und der SP. Während acht Jahren hat die Schweiz gemeinsam mit den weiteren Efta-Staaten ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten ausgehandelt. Im September letzten Jahres unterzeichnete der zuständige Bundesrat Guy Parmelin das Verhandlungsergebnis in Rio de Janeiro. Zum Mercosur gehören die südamerikanischen Länder Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay – ein Markt mit über 270 Millionen Menschen. Durch das Abkommen werden rund 96 Prozent der Schweizer Exporte in die Mercosur-Zone zollbefreit. Wie wichtig ist das Abkommen für die Schweizer Wirtschaft? Bauernverband droht mit Referendum Das Freihandelsabkommen ermöglicht umgekehrt auch den Mercosur-Staaten einfachere Exportbedingungen. So können sie grössere Mengen an Fleisch, Getreide oder Wein zu tieferen Zollsätzen in die Schweiz verkaufen. Dagegen regt sich Widerstand aus der Landwirtschaft. Die Bauern befürchten hohe Einbussen und fordern eine höhere Entschädigung. «Der Beschluss des Bundesrates ist derart provokativ, dass wir uns ganz klar Gedanken machen das Referendum betreffend», liess sich Bauernpräsident Markus Ritter zitieren. Muss die Schweizer Landwirtschaft höher entschädigt werden? Oder sind die Forderungen in der Höhe von über 800 Millionen Franken völlig überrissen? Kritik von Umweltorganisationen, Grünen und SP Auch aus linken Kreisen kommt Gegenwind. Sie fordern weitergehende Massnahmen in den Bereichen Umweltschutz und Menschenrechte. So soll die Schweiz etwa die Entwaldungsverordnung der EU übernehmen. Sind die im Abkommen bereits enthaltenen Nachhaltigkeitskapitel griffig? Oder droht eine unheilige Allianz aus Grünen und Bauern, das Freihandelsabkommen zum Absturz zu bringen? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 12. Juni 2026 in der «Arena»: – Markus Ritter, Nationalrat Die Mitte/SG und Präsident Schweizer Bauernverband; – Meret Schneider, Nationalrätin Grüne/ZH; – Tiana Moser, Ständerätin GLP/ZH; und – Stefan Brupbacher, Direktor Swissmem.
Einstimmig nimmt der Landrat den Gegenvorschlag zu einer SP-Initiative an. Diese hatte gefordert, dass der Kanton die gesamten Kosten für externe Kinderbetreuung übernimmt. Die SP zieht ihre Initiative zurück. Die Umsetzung des Gegenvorschlags kostet den Kanton rund 35 Millionen Franken pro Jahr. Ausserdem: · Der erste und einzige Quartier-Entsorgungspunkt in Basel schliesst Ende Juli. · Glasfaser-Sabotage in Rheinfelden: Fünf Schweizer stehen vor Gericht.
Ziel sei es, die finanzielle Stabilität langfristig zu sichern und die Selbstfinanzierung der Stadt zu stärken, erklärt die Stadtregierung. Neu gilt für die Jahre 2028 bis 2035 ein Investitionsplafond von jährlich 45 Millionen Franken. Weitere Themen: · Die Waffenkontrolle: Für jeden Wettkämpfer erste Station am Schützenfest in Chur · Melina Stauffer aus Vilters erfüllt sich auf der Walenseebühne ein Kindheitstraum: Sie ist Teil des Ensembles
Das Basler Münster setzt seit kurzem auf mehr Musik und weniger Gebet. Die traditionelle Vesper am frühen Samstagabend weicht einen Musikprogramm ¬- diese Veränderung kommt gut an. Ausserdem: - Bankomat im Zentrum von Oberwil gesprengt – die Fahndung läuft - Binningen macht 2025 einen Überschuss von fast neun Millionen Franken
Aktuell laufen die Arbeiten am Rohbau. Diese sollen bis im Herbst 2026 abgeschlossen sein. Anschliessend beginnt der Einbau der Fassade. Das Gesamtprojekt - inklusive der Instandsetzung einer Liegenschaft kostet rund 178 Millionen Franken. Weitere Themen: · Umfrage unter Bündner Unternehmen: Mehrheit der Betriebe beurteilt aktuelle Geschäftslage als gut oder sehr gut - Interview mit dem Geschäftsführer des Bündner Gewerbeverbands Maurus Blumenthal.
Ein früherer Kadermann hat beim staatlichen Rüstungskonzern Ruag ein immenses Betrugssystem aufgebaut. Die Aufarbeitung zieht sich hin, die Kritik wächst. Unzufrieden ist auch die Armee: Die Ruag sei zu teuer und unpünktlich. Kritische Frage an Verwaltungsratspräsident Jürg Rötheli. Der Schaden für den Bundeskonzern Ruag und damit auch für die Allgemeinheit ist enorm: Über 50 Millionen Franken sind der Ruag durch die betrügerischen Machenschaften eines früheren Kadermannes entgangen. Jahrelang hatte er im Handel mit Panzerteilen unkontrolliert in die eigene Tasche gewirtschaftet. Wie sieht die aktuelle Schadensbilanz aus? Wie werden frühere Vorgesetzte zur Rechenschaft gezogen, die weggeschaut haben? Die Untersuchung der Ruag zieht sich seit fast drei Jahren hin und verursacht Millionenkosten: Wie lässt sich das rechtfertigen? Und: Was tut die Ruag-Chefetage, um die Betriebskultur zu ändern? Denn selbst sehr konkrete Warnungen wurden intern nicht ernst genommen. In der Samstagsrundschau stellt sich Verwaltungsratspräsident Jürg Rötheli den Fragen. Thema ist auch das zurzeit wohl wichtigste Projekt der Ruag: Sie wollte ursprünglich vier der neuen F-35-Kampfjets selbst zusammenbauen. Das verursacht grosse Kosten und wird seit Jahren kritisiert. Kommt das Prestigeprojekt zustande? Und wie lassen sich die hohen Kosten rechtfertigen? Kritisiert wird die Ruag auch von ihrer Hauptkundin, der Schweizer Armee. Die Ruag wartet sämtliche Kampfjets, Panzer, Helikopter und andere Waffensysteme der Armee - doch diese ist unzufrieden: Sie spricht von zu hohen Preisen, mangelnder Pünktlichkeit und zu viel Personal- und Verwaltungsaufwand. Was unternimmt der Ruag-Präsident? Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Statt 59 Millionen Franken sollen nächstes Jahr nur noch rund 31 Millionen ins Programm DigiSanté fliessen. Verschiedene Digitalisierungsprojekte kommen damit weniger schnell voran, als ursprünglich geplant. Weitere Themen: Seit neun Monaten ist Philipp Navratil Chef des weltweit grössten Nahrungsmittelkonzerns Nestlé. Seine Aufgabe: Den Konzern nach mehreren Chefwechseln wieder auf Kurs bringen. Wo steht er in diesem Prozess? Thailand will weg von billigem Massentourismus hin zu Qualität und Nachhaltigkeit: Gäste sollen länger bleiben und mehr Geld ausgeben. Doch die Folgen des Irankrieges erschweren diesen Kurswechsel.
Im Kanton Basel-Stadt kann die Regierung derzeit auch sehr teure Areale ohne Zustimmung des Parlaments kaufen. Ein FDP-Politiker möchte das ändern: Künftig sollen Käufe ab 50 Millionen Franken vom Grossen Rat genehmigt werden. Ausserdem: · Kriminalität: Unregelmässigkeiten auf Konto bei Swissmechanic beider Basel · 35-Jähriger im Zusammenhang mit Brand in Basel festgenommen · Podiumsdiskussion in der oberen Fabrik in Sissach: das Baselbiet und seine Universität
Im mächtigsten UNO-Gremium, dem Sicherheitsrat, verpasst Deutschland erstmals die Wahl. Der Entscheid fiel am Abend. Die Reaktionen. Und in der Waadtländer Steueraffäre hat die Regierung nun doch beziffert, wie gross der Schaden ist – wegen Steuergeschenken verlor der Kanton über 200 Millionen Franken.
Das «Mannebüro Züri» berät Männer seit 37 Jahren, die Gewalt gegen ihre Partnerinnen ausüben oder davorstehen. Nun wollte der Verein in Winterthur ein zweites Büro eröffnen. Daraus wird vorerst nichts: Kurz vor dem Start wurde das Projekt gestoppt, weil es den Verein zu stark belastet hätte. Weitere Themen: · Das Bezirksgericht Winterthur hat eine Hundehalterin wegen mehrfacher Tierquälerei verurteilt. Sie erhält eine bedingte Geldstrafe von 16'200 Franken und eine Busse von 800 Franken, weil sie laut Gericht unter anderem ihre Wolfshündin an einer Türklinke aufgehängt und den Kopf des Tiers eingegipst hatte. Entscheidend waren Sprachnachrichten der Frau selbst. die Hündin lebt laut «Tages Anzeiger» weiterhin bei der Verurteilten. · Im Winterthurer Endliker-Quartier müssen rund 400 Mieterinnen und Mieter eine neue Wohnung suchen. Die Auwiesen Immobilien AG hat ihnen auf Frühling 2028 gekündigt und will die sieben Mehrfamilienhäuser aus dem Jahr 1968 abreissen; laut «Landbote» dürften die neuen Wohnungen teurer werden. Der Mieterinnen- und Mieterverband empfiehlt den Betroffenen, die Kündigung anzufechten. · Das Schaffhauser Stadtparlament hat die Jahresrechnung der Stadt einstimmig genehmigt. Sie schliesst mit einem Plus von 10.5 Millionen Franken, budgetiert war eine rote Null. Zu reden gaben vor allem der Einbruch der Unternehmenssteuern um ein Viertel und die weiter gestiegenen Personalausgaben.
Die erste Hochrechnung für das laufende Jahr ergibt für den Kanton Basel-Stadt einen Überschuss von 136 Millionen Franken. Die Basler Regierung rechnet mit höheren Steuereinnahmen bei den Unternehmen. Das Budget ging von einem ausgeglichenen Ergebnis aus. Ausserdem Thema: · Corden Pharma investiert Übersee
Matthias Hüppi bleibt Präsident des FC St. Gallen, Luzern will Stadtbibliothek für 10 Millionen Franken umbauen, Schwarznasenschafwolle aus der Schweiz kann besser genutzt werden
Länger arbeiten sollen möglichst viele. Das Rentenalter erhöhen, will die zuständige Bundesrätin mit AHV2030 aber nicht. Was bringen ihre Vorschläge tatsächlich? Warum die Zweite Säule auch anfassen? Und, was ist mit der 13. AHV-Rente? Fragen an Innenministerin, Elisabeth Baume-Schneider. Das Ziel ist klar: die AHV soll für die Zeit bis 2040 stabilisiert werden. Um Ausgaben und Einnahmen bei einer alternden Bevölkerung im Gleichgewicht zu halten, will der Bundesrat die Anreize so setzen, dass möglichst viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer länger im Arbeitsmarkt bleiben. Frühpensionierungen würden deutlich weniger attraktiv. Gleichzeitig sollen mehr Anreize geschaffen werden für Menschen, die nach Erreichen des Referenzalters 65 weiterarbeiten. Auch in der Zweiten Säule will der Bundesrat dazu das Mindestalter für Bezüge von heute 58 auf 63 erhöhen. Finanzierungs- und Einnahmelücken sollen geschlossen werden. Insgesamt erhofft sich die Regierung dadurch Mehreinnahmen von rund 600 Millionen Franken pro Jahr. Das heisse Eisen Rentenaltererhöhung fasst die zuständige SP-Bundesrätin jedoch nicht an. Das wäre nicht mehrheitsfähig, ist sie überzeugt. Aber der neuen Vorlage ist eine Mehrheit auch nicht gewiss. Der Eingriff in die berufliche Vorsorge beispielsweise stösst links und rechts auf Ablehnung. Kommt dazu: noch ist offen, wie die vom Volk beschlossene 13. AHV-Rente finanziert werden soll. Wenn sich das Parlament in der kommenden Sommersession nicht einig wird, woher das Geld für die zusätzliche AHV-Rente kommen soll, droht dem Sozialwerk schon in wenigen Jahren ein Milliardenloch. Bundesrätin Baume-Schneider will es mit einer Erhöhung der Mehrwertsteuer stopfen. Ob eine solche mehrheitsfähig wäre, ist fraglich. Was bringt die neue Reform tatsächlich? Ist es richtig, die Frage der Erhöhung des Rentenalters zu verschieben? Was, wenn ältere Arbeitswillige gar keinen Job finden? Neben der Altersvorsorge ist auch der Streit um Medikamentenpreise Thema im Gespräch mit der Gesundheitsministerin. Sie hat konkrete Massnahmen zur Kostendämpfung vorgeschlagen. Dagegen läuft die Pharma-Industrie Sturm und verweist auf den Druck aus den USA. Wie geht sie mit dem Lobbying der Branche um? Und, was kann die Arbeitsgruppe «Lifesciences-Standort», die Elisabeth Baume-Schneider zusammen mit Wirtschaftsminister Guy Parmelin ins Leben gerufen hat, überhaupt erreichen? Bundesrätin und Innen- sowie Gesundheitsministerin, Elisabeth Baume-Schneider, nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Die US-Justiz klagt den ehemaligen kubanischen Präsidenten Raúl Castro wegen Mordes an. Er soll mitverantwortlich sein für den Tod von drei US-Bürgern vor rund 30 Jahren. Mit dieser Anklage erhöht die US-Regierung den Druck auf das Regime in Kuba. Weitere Themen: · Seit Monaten kursieren in Frankreich Berichte über sexuellen Missbrauch in dutzenden Kitas, Kindergärten und Schulen im Grossraum Paris. Nun hat die Polizei 16 Personen festgenommen. Ihnen werden Vergewaltigungen von Minderjährigen und andere sexuelle Übergriffe vorgeworfen. · Der Bundesrat will die Landwirtschaft wegen neuer Freihandelsabkommen gezielt unterstützen. Er will die Subventionen um 158 Millionen Franken erhöhen. Hintergrund ist das geplante Abkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten. Der Bauernverband kritisiert die Massnahme des Bundesrats jedoch und fordert deutlich mehr Unterstützung.
Die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Landquart wächst. Um ihnen genügend Platz zu bieten, hat Landquart heute einen neue Schulraumstrategie vorgestellt. Geplant sind Investitionen von 106 Millionen Franken. Weitere Themen: · Vor den Wahlen: Was sind die wichtigsten Themen bei den Bündner Grossratswahlen? Welche Parteien werden zulegen? Das Gespräch mit Politologe Clau Dermont.
Seit Monaten verhandelt die Schweiz mit den USA über ein Handelsabkommen – bisher ohne Resultat. Derweil werden von der Schweiz bestellte Rüstungsgüter aus den USA immer teurer. Wie reagiert Bundespräsident Guy Parmelin? Im Januar hat der Bundesrat Verhandlungen mit den USA gestartet und im März bekräftigt, sie weiterzuführen, obschon der Oberste Gerichtshof der USA im Februar festgestellt hat, dass US-Präsident Donald Trump gar nicht befugt gewesen sei, Zusatzzölle zu verhängen. Diesen Mittwoch hat der Bundesrat die Lage in einer Klausur erörtert. In der «Samstagsrundschau» sagt Bundespräsident Guy Parmelin, wie es nun weitergehen soll. Thema in der Sendung ist auch die Europäische Union, die trotz Einigung mit dem Schweizer Bundesrat auf ein ganzes Vertragspaket massiv höhere Zölle für Schweizer Stahlproduzenten verhängen und eine neue Verordnung zu arbeitslosen Grenzgängern einführen will, welche die Schweiz nach Schätzungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) zusätzlich bis zu 900 Millionen Franken pro Jahr kosten könnte. Bundespräsident Guy Parmelin stellt sich den Fragen von Philipp Burkhardt. Ergänzend zum «Tagesgespräch» finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle «Samstagsrundschau».
Beim Güterzug 45016 bricht am 10. August 2023 ein Rad im Gotthard-Basistunnel. Hätte das Personal in der SBB-Betriebszentrale reagieren müssen? Weiter: Der Kampf um die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz». Und: Bundesrat Beat Jans steigt in die «Abstimmungs-Arena». Gotthard-Unfall: Warum wurde der Pannen-Zug nicht gestoppt? Der Unfall im Gotthard-Basistunnel hatte 2023 gravierende Folgen. Eine Tunnelröhre war ein Jahr lang gesperrt – es entstanden Schäden in Höhe von rund 150 Millionen Franken. Ursache des Unfalls war der Bruch einer Radscheibe. Doch, warum wurde der Güterzug nicht sofort gestoppt? Recherche über die verheerenden Minuten nach dem Radbruch. Streit um Zuwanderung: SP-Marti gegen SVP-Rüegger Es ist der wichtigste und teuerste Abstimmungskampf in diesem Jahr. Die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» lässt niemanden kalt. Befürworter und Gegner der SVP-Initiative streiten landauf, landab über die Zukunft der Schweiz. Wir begleiten SVP-Nationalrätin Monika Rüegger und SP-Nationalrätin Samira Marti durch die heisse Phase des Abstimmungskampfs. Polit-Showdown: Die «Arena» zur 10-Millionen-Initiative «Rundschau» und «Arena» spannen zum Politabend zusammen. Nach der «Rundschau» übernimmt Sandro Brotz im «Arena»-Studio und leitet die Debatte zur Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz». Unter den Gästen ist Bundesrat Beat Jans. Der SP-Justizminister kämpft seit Monaten mit Nachdruck gegen die SVP-Initiative – und wird deswegen von Befürwortern kritisiert.
Am 1. Mai beginnt vielerorts die Campingsaison. Doch im Wallis kocht die Camper-Seele. Mehrere Plätze dürfen gemäss Kanton aus Sicherheitsgründen nicht öffnen. Weiter: Der Ärztemangel in der Kindermedizin verschärft sich. Und: Falsche Polizisten – echte Opfer. Zeltplatz gesperrt: Im Wallis tobt ein Campingstreit Dreizehn Zeltplätze im Wallis sollen vorerst geschlossen bleiben. Der Grund ist die potenzielle Gefährdung durch Naturkatastrophen. Einigen betroffenen Campingbetreibern droht nun kurz vor der Saisoneröffnung der Konkurs. Für viele ist der Schliessungsentscheid des Kantons nicht nachvollziehbar. Besuch bei Campings im Goms. Kinderärzte-Mangel: Nachfolger verzweifelt gesucht Jede zehnte Kinderarzt-Praxis nimmt keine neuen Patienten mehr auf. Der Ärztemangel in der Kindermedizin verschärft sich. In den kommenden zehn Jahren gehen rund 40 Prozent der Kinderärzte in Pension. Wir portraitieren den 77-jährigen Kinderarzt Mohamed Nazir Shalati, der über 3000 Kinder und Jugendliche betreut. Empfohlen sind 1000. Was tun, um die Situation in der Kindermedizin zu entschärfen? Marc Sidler, Präsident von Kinderärzte Schweiz, im «Rundschau»-Interview mit Gion-Duri Vincenz. Betrugsmasche: Wenn ein falscher Polizist klingelt Eine neue Form des Betrugs: Kriminelle geben sich als Polizisten aus. Ihre Opfer sind ältere, alleinstehende und schutzbedürftige Menschen. Im Glauben, es mit der Polizei zu tun zu haben, geben sie den Betrügern Kreditkarten, Bargeld und Schmuck. Fast zehn Millionen Franken haben die meist französischen Täter in den letzten vier Jahren erbeutet.