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Nach Brand in Crans-Montana bleiben Bilder im Kopf, Rückforderungen für US-Zöllen, Proteste im Iran weiten sich aus, «Nacktgeld» von Thomas Imbach im Kino
Ein Mann, der in Blatten alles verloren hat und dem die Worte fehlen. Ein Satiriker, der seine Kritiker auslacht. Eine IKRK-Präsidentin, die vor dem "totalen Krieg" warnt. Das «Tagesgespräch» blickt auf die eindrücklichsten Gäste, Momente und Themen des Jahres zurück. Das Tagesgespräch-Team präsentiert die eindrücklichsten Momente aus rund 250 Sendungen des Jahres 2025. Besonders nahe ging das Gespräch mit Kulturwissenschaftler Werner Bellwald, der beim Bergsturz in Blatten seine Heimat verlor und offen über Trauer und Neubeginn sprach. Für Diskussionen sorgte Satiriker Harald Schmidt, der mit provokanten Aussagen über Rollenbilder und kirchliche Machtstrukturen aneckte. Auch grosse politische Themen wie die US-Zölle und das EU-Vertragspaket prägten das Jahr. Aufgefallen sind wiederum Live-Ausgaben vor Publikum – etwa das Gespräch mit Migros-Präsidentin Ursula Nold im ausverkauften Kaufleuten Zürich. Ein Jahresrückblick voller Stimmen, Streitgespräche und berührender Einsichten. Mit Karoline Arn, Simone Hulliger und David Karasek.
Ein bewegtes Börsenjahr geht zu Ende. Nach dem Absacker durch die US-Zölle im April erholt sich der SMI und schliesst mit einem Plus von 14%. Gründe dafür sind laut Anja Hochberg, Anlagechefin bei der ZKB, die Anpassungsfähigkeit der Firmen und dass es weltweit kaum Vergeltungszölle gab. SMI + 0.2%
US-Zölle von 39 Prozent für Waren aus der Schweiz haben Zentralschweizer Unternehmen im Sommer zünftig durchgeschüttelt. Unterdessen betragen die US-Zölle noch 15 Prozent. Können hiesige Unternehmen aufatmen? Andreas Ruch, Präsident der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz nimmt Stellung. Weiter in der Sendung: · Kanton Schwyz: Der Hauptort muss ohne rechtskräftiges Budget ins neue Jahr starten. · Kanton Nidwalden: Ein Grossbrand in Beckenried löst eine Solidaritätswelle aus. · Kanton Luzern: Eine Ballwilerin tüftelt an Spielen, die Kindern Mathematik näher bringen.
Was waren die heissesten Themen an den Aktienmärkten im Jahr 2025?
Finanzkrise, Frankenschock, Corona-Pandemie, das Aus der CS oder die US-Zölle: Reto Lipp hat all diese Krisen nicht nur miterlebt, sondern sie am Bildschirm verständlich gemacht. Nun wird der Wirtschaftsjournalist pensioniert. Ein Gespräch über prägende Erlebnisse, Geld, Macht und Sparen. Nach 18 Jahren als prägendes Gesicht der SRF-Wirtschaftsberichterstattung verabschiedet sich Reto Lipp in den Ruhestand. Heute Montag moderiert er «Eco Talk» zum letzten Mal. Welche Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner haben ihn besonders beeindruckt? Wo stiess er auf harte Widerstände? Und wie haben sich Wirtschaft und Journalismus in dieser Zeit gewandelt? Reto Lipp ist zu Gast bei David Karasek.
Der Co-Leiter der KOF der ETH Zürich hat berechnet, was die Schweiz in die Waagschale werfen kann, wenn es um Zollverhandlungen geht. Die handelspolitische Macht ist eher klein. Welchen Preis zahlt also die Schweiz, wenn sie die US-Zölle, wie geplant, mit einem Abkommen senkt? Das Verhandlungsmandat des Bundesrates für ein Abkommen mit den USA ist in der politischen Diskussion. Die Aussenpolitische Kommission des Nationalrats hat grünes Licht gegeben, möchte aber mit einer Garantie verhindern, dass die Schweiz geradestehen müsste, falls die privaten Unternehmen ihre angekündigten 200 Milliarden Investitionen nicht leisten können. Ist dies eine wichtige Ergänzung? Wie realistisch ist es, dass solche Summen investiert werden können – und wie werden sie überhaupt berechnet? Der Co-Leiter der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich, Hans Gersbach, entwirft neue Modelle, um die handlungspolitischen Spielräume der Schweiz zu berechnen und die Folgen für die Schweiz, wenn ein Abkommen mit den USA zustande kommt. Welche Analysen sollten in die politische Diskussion einbezogen werden? Hans Gersbach ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Es ist das Problem der Rahmenverträge: Sie sind durch die EU einseitig abänderbar – wegen der Rechtsübernahme. Warum den Umfragen zur Nachhaltigkeitsinitiative nicht zu trauen ist. Was die Flüchtlingskrise wirklich beendet hat.
Aufatmen in der Schweizer Exportbranche: Die US-Zölle werden von 39 auf 15 Prozent gesenkt – rückwirkend auf den 14. November. Im Gegenzug kommt die Schweiz den USA in verschiedenen Handelsfragen entgegen. Rahul Sahgal, Chef der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer, zeigt sich zufrieden. Weitere Themen in dieser Sendung: · Über den kriegszerstörten Gazastreifen zieht ein heftiges Sturmtief. Menschen berichten von Überflutungen, Flüchtlingszelte wurden umgerissen, Abwasser fliesst durch die Strassen. Ausland-Redaktorin Susanne Brunner über die prekäre Situation. · Wer zuhause putzt oder auf die Kinder aufpasst, leistet Care-Arbeit. SRF-Wirtschaftsredaktor Andi Lüscher über den Wert dieser Arbeit. · Internationale Ehre für die Schweiz: Jodeln wird zum immateriellen Weltkulturerbe der Unesco. Was diese Auszeichnung für den Brauchtum bedeutet, erklärt die Musik-Ethnologin und SRF-Mitarbeiterin Lea Hagmann.
Mitte November hatten sich Bern und Washington geeinigt: Die USA senken die seit August geltenden Zölle auf Warenimporte aus der Schweiz. Im Gegenzug kommt die Schweiz den USA in zahlreichen Handelsfragen entgegen. Nun steht fest, die Zollsenkung soll rückwirkend ab Mitte November gelten. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:28) US-Zölle: Senkung gilt rückwirkend per Mitte November (07:53) Nachrichtenübersicht (11:57) Berset sucht Minimalkonsens bei Umgang mit Migration im Europarat (16:27) Nahostberichterstattung: Medienschaffende unter Druck (23:41) Guy Parmelin ist 2026 Bundespräsident (29:13) Baubranche droht vertragsloser Zustand (34:47) Von Simbabwe bis New York: Grossmütter als Seelsorgerinnen
Ignazio Cassis übernimmt nächstes Jahr den OSZE-Vorsitz. Im Interview spricht er über die Herausforderungen der Sicherheitsorganisation. Und: Was sagt der Bundesrat zu den US-Zöllen und den Geschenken an Präsident Trump? Auch ein Thema: Die nationale Sicherheitsstrategie der USA, die das Weisse Haus kürzlich veröffentlicht hat. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump sieht Europa kritisch, die Einwanderungspolitik, die »Zensur der freien Meinungsäußerung und die Unterdrückung der politischen Opposition. Ist das ein bedrohliches Pamphlet? Bundesrat und Aussenminister Cassis ist zu Gast bei David Karasek.
Deutschland startet mit vielen kleinen steuerlichen Anpassungen – und großen Erwartungen – ins Jahr 2026. In dieser Folge von KPMG on air ordnet Steuerexperte und Moderator Lars Mahler gemeinsam mit Expertin Anja Pösel (Unternehmenssteuern) sowie den Experten Jonathan Eßer (Zoll) und Christopher Böcker (Umsatzsteuer) die wichtigsten Themen kompakt und praxisnah ein: globale Mindeststeuer (Pillar 2), der geplante Investitionsbooster mit der Senkung der Körperschaftsteuer, degressive AfA und erhöhte F&E-Förderung bis zu 3 Millionen Euro, aktuelle Aspekte zu Verrechnungspreisen sowie E-Rechnung, US-Zölle und Auswirkungen des EU Green Deal. Mit klaren Empfehlungen, wo Unternehmen heute ansetzen sollten – von Datenaufbereitung und compliancebezogenen Prozessen bis zur Modellierung latenter Steuern – und einem Verweis auf unseren ausführlichen Webcast. Jetzt reinhören und vorbereitet ins Steuerjahr starten. Den in dieser Folge angesprochenen Webcast finden Sie hier: https://videostream.kpmg.de/2026-was-bringt-das-neue-steuerjahr
Für die Schweizer Volkswirtschaft waren 2025 die US-Zölle das beherrschende Thema, die Exporte wurden stark beeinflusst. Laut Fredy Hasenmaile, Chefökonom bei Raiffeisen Schweiz, herrscht in der Binnenwirtschaft aber weiterhin eine stabile Lage, auch wegen des starken Dienstleistungssektors. SMI +0.3%
Franziska Roth zur Wiedereinführung der Taschenmunition, Friedensplan ohne die Ukraine, Uhrenindustrie trotz gesunkenen US-Zöllen nur verhalten optimistisch, «Hallo Betty» – Film über die Erfinderin von Betty Bossi
Die USA senken die Zölle auf Schweizer Exporte auf 15 Prozent. Der Bundesrat teilte mit, die Schweiz und die USA hätten erfolgreich eine Lösung erreicht. Das Treffen mit dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer sei produktiv gewesen. Was heisst das nun für die Schweizer Wirtschaft? Alle Themen: (00:00) Schlagzeilen und Intro (01:33) 15 statt 39 Prozent: die US-Zölle auf Schweizer Exporte sinken (12:25) Nachrichtenübersicht (16:47) BBC entschuldigt sich bei Trump, weist Verleumdung aber zurück (23:35) Straffreiheit für pakistanischen Armeechef bis zum Lebensende (27:46)Wie wirken sich Erbschaften auf die Vermögensverteilung aus? (31:54) CAR-T-Zelltherapie: Meilenstein in der Krebstherapie (37:02) Spanien tut sich schwer mit Diktator Francos Erbe
Die USA senken die Zölle auf Schweizer Exporte auf 15 Prozent. Der Bundesrat teilte mit, die Schweiz und die USA hätten erfolgreich eine Lösung erreicht. Das Treffen mit dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer sei produktiv gewesen. Was heisst das nun für die Schweizer Wirtschaft? Ausserdem: Der Entwickler der sogenannten CAR-T-Zelltherapie, Carl June, ist am Freitag für seine Pionierarbeit mit einem Wissenschaftspreis ausgezeichnet worden. Die Therapie wird derzeit gegen Blutkrebs eingesetzt, könnte künftig aber auch bei Autoimmunerkrankungen angewendet werden.
Luxusgüterkonzern Richemont stellt Halbjahreszahlen vor. Der Umsatz steigt um 10, der Gewinn um 4 Prozent. Bisher bremsten die hohen US-Zölle, die dank eines Deals sinken werden. Trotzdem meint Verwaltungsratspräsident Johann Rupert, eine umfassende Einigung würde sich bis in den Februar hinziehen. SMI -0.8%
Der Oberste Gerichtshof der USA untersucht, ob Trumps Zölle rechtmäßig sind. Der Präsident verweist auf einen Rückgang der Inflation und auf Zolleinnahmen, die er an Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen ausschütten könnte.
Die türkische Oppositionspartei CHP wurde 2024 stärkste Kraft bei den Gemeindewahlen. Seither haben die Behörden Hunderte CHP-Mitglieder festgenommen, unter ihnen der Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu. Und nun droht gar ein Verbot der CHP. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:43) Droht der türkischen Partei CHP das Verbot? (05:53) Nachrichtenübersicht (10:36) Trump und die Republikaner: Wählerschaft emanzipiert sich etwas (18:38) Die Denke hinter der Service-Citoyen-Initiative (23:11) Das grösste Auslandprojekt des Flughafens Zürich ist umstritten (28:10) US-Zölle: Experte rät der Schweiz zu anderen Handelspartnern (33:54) 50 Jahre Unabhängigkeit: Wo steht Angola heute?
US-Zölle für die Schweiz könnten sinken, Präventionskampage: «Gleichstellung verhindert Gewalt», Irak wählt neues Parlament, Marco Odermatt enthüllt in «Meine Welt» Geheimnisse
Von China-Schock über die juristische Prüfung der US-Zölle, bis hin zur Dauerstagnation der deutschen Wirtschaft. Unsere Volkswirte unternehmen in dieser Woche eine wirtschaftliche Reise rund um den Globus. Und fühlen sich, als hätten sie das alles schon mal erzählt. Ist wahrscheinlich auch so. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski wird im Gespräch mit Franziska Biehl dennoch nicht müde zu betonen, dass eine Erholung noch kein Aufschwung ist, dass die deutsche Wirtschaft, um aus der ewigen Hängepartie auszubrechen vor allem Reformen und strukturellen Wandel braucht, und erklärt, warum unrechtmäßig verhängte Zölle noch lange nicht das Ende des Handelschaos wären.
In der Stadt New York wird ein Demokrat Stadtpräsident und auch in den US-Bundesstaaten Virginia und New Jersey gewinnen die Kandidatinnen der demokratischen Partei die Gouverneurswahlen. Ein Kenner der US-Politik ordnet ein, welche Bedeutung die Wahl für US-Präsident Donald Trump hat. Weitere Themen in dieser Sendung: · US-Präsident Donald Trump hat sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Schweiz getroffen, das hat Trump auf seiner eigenen Social-Media-Plattform geschrieben. Thema: die hohen US-Zölle auf Schweizer Importe in die USA. Doch mit wem sich Trump genau getroffen hat, ist nicht klar. · Im nächsten Sommer dürfte die Schweiz über die SVP-Initiative «Keine 10 Millionen-Schweiz» abstimmen. Sie verlangt eine Obergrenze fürs Bevölkerungswachstum und in letzter Konsequenz die Kündigung der Personenfreizügigkeit mit der EU. Nun zeichnet sich immer deutlicher ab: Es wird keinen Gegenvorschlag zu dieser Initiative geben. Für einen solchen Gegenvorschlag hat sich die Mitte Partei stark gemacht. Warum ist es ihr nicht gelungen, einen Gegenvorschlag zu finden? · Eine prägende Figur der amerikanischen Politik ist tot: Der ehemalige US-Vizepräsident Dick Cheney ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Unter George W. Bush war er von 2001 bis 2009 der zweitmächtigste Mann im Weissen Haus. Das ist die Zeit, in der die USA in Afghanistan und im Irak einmarschiert sind. Welche Rolle hat Cheney in diesen Kriegen damals gespielt?
Der Schweizer Wirtschaft geht es trotz US-Zöllen, Krieg und starkem Franken besser als noch im Sommer, wie das KOF Institut der ETH Zürich meldet. Die Unternehmen seien auch im aktuellen Umfeld fähig, ihre Produkte zu verkaufen und ihre Ertragslage zu halten, sagt KOF-Direktor Jan-Egbert Sturm. SMI +0.5%
Die Industriefirmen Burckhardt Compression, Georg Fischer und Oerlikon geben trotz US-Zöllen und starkem Schweizer Franken ein robustes Bild ab. Laut Andrea Bally, Anlagespezialistin der Migros Bank, repräsentieren sie aber nicht die ganze Schweizer Industrie. SMI +0.6%
Die ASEAN-Staaten in Südostasien gewinnen durch ihr Wachstum und ihre strategische Lage an Bedeutung. Sie streben Unabhängigkeit von USA und China an. Neue Chancen ergeben sich durch die US-Zollpolitik – besonders für China und andere Partner. Angelika Henkel, Felix Heiduk, Katrin Materna www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Seine Branche sei am legitimiertesten, sich zu den EU-Verträgen zu äussern, sagt Adrian Hunn, Direktor von Swiss Medtech. Der Verlust des Marktzugangs bedeute Kosten und weniger Investitionen. Nun treffen auch die US-Zölle die Firmen hart. 20 Prozent wollen Produktionen ins Ausland verlagern. Der Druck auf die Medtechbranche steigt weiter. Nach dem Scheitern der Verhandlungen über das Rahmenabkommen aktualisierte die EU das Abkommen für den Marktzugang für Schweizer Medtechprodukte nicht mehr. Die Branche musste mit Bürokratie und hohen Kosten neue Vertriebswege finden. Wie viel an Investitionen durch dieses Handelshemmnis verloren gingen, ist nicht zu beziffern. Nun treffen zudem die 39 Prozent Zölle die Firmen hart. Eine aktuelle Umfrage zeigt, 30 Prozent der Unternehmen suchen neue Absatzmärkte. 20 Prozent prüfen eine Verlagerung von Teilen der Produktion ins Ausland. Kommt die Wachstumsindustrie Medtech in der Schweiz zum Stillstand? Welche Perspektiven bietet die Schweiz für diese Branche? Warum könnte die Anerkennung der US-Zulassung allenfalls etwas Abhilfe schaffen? Adrian Hunn, Direktor des Branchenverbands Swiss Medtech ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Seit genau zwei Monaten müssen Schweizer Firmen 39 Prozent Zoll auf Exporte in die USA zahlen. Die Aufträge von Logistikfirmen brechen seither teilweise bis zur 50 Prozent ein. Ausserdem: · Ausstellung im Basler Münster zeigt 400 Jahre alte Kupferstichbilder · Herbstgast: Fabienne Ballmer, Präsidentin von Gastro Baselland
Die Schweiz hat zu viel Milch und damit einen sinkenden Milchpreis. Gründe sind die US-Zölle von Präsident Donald Trump sowie die besonders hohe Milchproduktion in diesem Jahr. Um den Überschuss an Milch zu senken, werden nun zum Teil Milchkühe frühzeitig geschlachtet. Weitere Themen: · Junge Menschen werden an der Urne zunehmend von älteren Generationen überstimmt. Darum gibt es jetzt Forderungen, dass die Stimmen von jungen Menschen stärker gewichtet werden müssten. Auch der Vorschlag einer Altersbeschränkung für Stimmberechtigte wird diskutiert. · Die Migros plant einen wesentlich schlichteren Auftritt für ihre M-Budget-Produkte. Der Name verschwindet und das Sortiment schrumpft. Es ist das Ende einer Ära: Die grün-weissen M-Budget-Produkte hatten in den 2000er-Jahre einen regelrechten Hype ausgelöst mit Partys, Merchandise und sogar einer eigenen Fernseh-Sendung. · Die US-Regierung erklärt wiederholt, sie wolle linke Gruppen verfolgen und zerstören. In diesem Zusammenhang ziehen einige US-Medien einen Vergleich zur McCarthy-Ära. Damals verfolgten die US-Behörden Kommunistinnen und Kommunisten – teils mit Recht, teils unbegründet. Wie fundiert ist dieser Vergleich?
Donald Trump schwingt mal wieder den Zollhammer. Die AfD muss sich bald eine neue Bleibe suchen. Und Berlin muss einen andauernden Stau auflösen. Das ist die Lage am Freitagabend. Hier die Artikel zum Nachlesen: 100 Prozent auf Arzneimittelimporte: Deshalb zielt Trumps nächster Zollhammer auf die Pharmabranche Urteil in Berlin: AfD muss Bundesgeschäftsstelle 2026 verlassen Wie Deutschlands teuerster Autobahnabschnitt den Verkehr lahmlegt+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
In der Nacht auf Freitag hat US-Präsident Donald Trump 100 Prozent Zölle auf Pharmaimporte angekündigt. Diese sollen ab dem 1. Oktober gelten. Die Schweizer Pharmabranche schlägt Alarm. Weitere Themen: Der Bundesrat macht mit der Verschärfung der Eigenmittel-Vorschriften für die UBS ernst. Er hat die Vernehmlassung zur Änderung des Bankengesetzes und der Eigenmittelverordnung eröffnet. Die Kirchen in der Schweiz verlieren Mitglieder. Die Missbrauchsskandale in der römisch-katholischen oder der reformierten Kirche hatten zu deutlich mehr Austritten geführt. Setzt sich dieser Trend fort oder ist eine Wende in Sicht?
In der Nacht auf Freitag hat US-Präsident Donald Trump 100 Prozent Zölle auf Pharmaimporte angekündigt. Diese sollen ab dem 1. Oktober gelten. Die Schweizer Pharmabranche schlägt Alarm.
Trump verhängt 100-Prozent-Zölle auf importierte Medikamente. Novartis sieht sich dank US-Investitionen nicht betroffen. Die Schweizer Pharmabranche bleibt dennoch unter Druck. Ausserdem: · Baselbieter Gemeinden fordern finanzielle Entlastung · Live-Interview mit SVP-Kandidatin Caroline Mall
Die Swiss steht unter Druck: Es fehlen Pilotinnen und Piloten, Frankfurt zieht Kompetenzen ab, geopolitische Spannungen nehmen zu und die Flugtickets werden teurer. Der Swiss-Chef Jens Fehlinger nimmt dazu Stellung und sagt auch, wie er mit dem Bundesrat die US-Zölle verhandelt. Jens Fehlinger stellt klar: Die Swiss verliert keine Kompetenzen an die Lufthansa. Zudem erläutert er die Gründe für steigende Ticketpreise und fehlende Pilotinnen und Piloten. Und: Warum setzt die Swiss auf Wetlease-Partnerschaften – und wieso würde Fehlinger am liebsten darauf verzichten? Der CEO der Fluggesellschaft Swiss ist zu Gast bei David Karasek.
Gestern Abend lud der Bundesrat Vertreterinnen und Vertreter der Schweizer Pharmafirmen nach Bern ein. Diskutiert wurden die Standortattraktivität der Schweiz und die Medikamentenpreise, denn es drohen US-Zölle von bis zu 250 Prozent - ein Thema, dass die Region Basel besonders stark beschäftigt. Ausserdem: - Basel testet E-Baustelle mit ausschliesslich elektrischen Baumaschinen
Die US-Zölle von 39 Prozent für die Schweiz treffen die Firma Thermoplan hart. Sie liefert Kaffeemaschinen an Starbucks. Doch ein Umzug in die USA kommt für Thermoplan nicht infrage. Deshalb sucht der CEO nach kreativen Lösungen. Gast: Marcel Gyr, Reporter Host: Antonia Moser Die Reportage aus Weggis gibt's in der [NZZ](https://www.nzz.ch/wirtschaft/ein-familienunternehmen-aus-weggis-baut-kaffeemaschinen-fuer-starbucks-nun-schielt-die-firma-nach-china-und-hofft-auf-das-naechste-grosse-ding-ld.1898786). Falls du die NZZ mal drei Monate testen willst, [hier ](https://abo.nzz.ch/25076874_033226/?utm_source=google_ads&utm_medium=pmax&utm_campaign=sommer25-100fuer10&utm_term=display_banner&gad_source=1&gad_campaignid=16986380079&gbraid=0AAAAAD5QrmlNYjEmkHRL_ts-o6PsfHdmh&gclid=Cj0KCQjw8eTFBhCXARIsAIkiuOy-XTbnz4HcSiQ6R5ZrAvfdLBNaesFSmfivKjNgUHwemEH5BRZk9VUaAqLAEALw_wcB)geht`s zum Probeabo.
An verschiedenen Stellen wittern deutsche Unternehmen Chancen, die durch die amerikanische Handelspolitik entstehen. Selbst die schwächelnde US-Kaufkraft könnte teils von Vorteil sein.
Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter wurde am Dienstag in Berlin mit militärischen Ehren von Kanzler Friedrich Merz empfangen. Im Fokus der Gespräche standen die US-Zölle, die bilateralen Beziehungen und mögliche Friedensgespräche im Ukrainekrieg in Genf. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:34) Keller-Sutter und Merz wollen wirtschaftlich enger zusammenstehen (04:43) Nachrichtenübersicht (09:36) Schweizer Forschende entwickeln transparente KI (13:42) Bund spart Studie zu Belastung durch PFAS und Pestizide weg (17:58) Für mehr Pflegepersonal: Berner Projekt bildet Asylsuchende aus (22:43) Amnesty-Bericht belegt Massaker an syrischen Drusen (28:01) Nach Anschlag auf Huthi-Regierung: Wie weiter in Jemen? (34:06) Die Schweizer Gebäudeversicherung - heute kaum noch einführbar (39:50) Der Rotmilan und die Windkraftanlagen
Ein Berufungsgericht spricht dem US-Präsidenten die Befugnis ab, unter Berufung auf ein Notstandsgesetz weitreichende Zölle zu verhängen. Doch noch ist das letzte Wort nicht gesprochen.
Nach dem deutsch-französischen Spitzentreffen an der Côte d'Azur sprechen Frankreichs Präsident Macron und Bundeskanzler Merz von «exzellenten Beziehungen». Zwischen Macron und Merz' Vorgänger Scholz war das Verhältnis noch eher unterkühlt. Steht nun also alles wieder zum Besten? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:20) Merz und Macron zelebrieren deutsch-französische «Achse» (06:13) Nachrichtenübersicht (10:55) Nach Telefon-Leak: Thailands Premierministerin abgesetzt (14:18) Was sich westliche Verbünde bei anderen abschauen könnten (19:12) Kompass-Initiative: Welche Rolle spielen die US-Zölle? (23:20) Eigenmietwert: Kantone und Städte warnen vor Steuerausfällen (27:43) US-Zölle: Vorschlag sieht Aussetzung der OECD-Mindeststeuer vor (32:40) Das Nullsummenspiel mit syrischen Flüchtlingen im Libanon (38:22) Der Krieg geht auch an Tschernobyl nicht spurlos vorbei
Deutschland, Frankreich und Grossbritannien fordern den UNO-Sicherheitsrat dazu auf, sämtliche Sanktionen gegen den Iran wieder einzuführen. Zuvor sind Verhandlungen mit dem Iran zugunsten einer Weiterführung des Atomabkommens gescheitert. Wie ist das einzuordnen? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:16) Dem Iran droht die Reaktivierung alter UN-Sanktionen (06:15) Nachrichtenübersicht (10:56) Spitäler wappnen sich gegen zunehmende Cyberangriffe (15:17) Wegen hohen US-Zöllen: Exportieren ist jetzt noch komplizierter (19:47) Grossbritannien: Asylsuchende in Hotels sorgen für Unmut (26:55) Indien: Mord wegen Mitgift - trotz Verbot (32:40) Öffentlich-rechtliche Radios in Europa zunehmend unter Druck (36:39) Wie KI die Antibiotikaentwicklung vorantreibt
Seit über 100 Tagen ist Jérôme Cosandey Leiter der Direktion Arbeit beim Seco. Kurz nach Antritt verloren in Blatten mit dem Bergsturz viele ihre Arbeitsstelle, schnell mussten Lösungen her. Nur wenig später verhängte die USA die 39%-Zölle. Die Kurzarbeit nimmt zu, besonders in vie Branchen. Vom Thinktank Avenir Suisse wechselte Jérôme Cosandey vor rund 100 Tagen ins Staatssekretariat für Wirtschaft Seco. Die Herausforderungen waren seit Corona nie mehr so hoch: Die Wirtschaftsprognosen gehen auch aufgrund der US-Zölle von einem schwächeren Wachstum aus als erwartet. Vor allem die Wertschöpfung in der Industrie und die Exporte gehen deutlich zurück. Eine schwere Rezession wird nicht erwartet, dennoch können für gewisse Branchen und Unternehmen die Folgen schwer wiegen. Das wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus. Nicht alle Regionen sind gleich betroffen, auch nicht alle Branchen. Nach Corona sanken die Arbeitslosenzahlen auf 2.4 Prozent, den tiefsten Wert seit 20 Jahren. Seither steigen die Zahlen wieder. Mit wie vielen Arbeitslosen rechnet das Seco? Wen trifft es meisten? Wie stark nehmen die Gesuche für Kurzarbeit zu? Kann eine Verlängerung dieser Massnahme die steigende Arbeitslosigkeit bremsen? Jérôme Cosandey muss seit seinem Amtsantritt unterschiedliche Herausforderungen meistern, darunter auch die Folgen des Bergsturzes in Blatten. Welche Lösungen wurden für diesen Spezialfall gefunden? Im Oktober läuft die Vernehmlassung zu den neuen Verträgen mit der EU aus. Unter der Federführung des Seco haben die Sozialpartner sich auf Massnahmen zum Lohnschutz einigen können. Nur ein Punkt ist noch strittig. Hier möchte Cosandey auch eine Lösung finden. Ist er zuversichtlich? Jérôme Cosandey ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn
Ende Juli gaben US-Präsident Trump und EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen nach einem Treffen in Schottland eine Einigung im monatelangen Zollkonflikt bekannt. Die damals angekündigte gemeinsame schriftliche Erklärung ließ allerdings noch einmal mehr als drei Wochen auf sich warten. Nun ist sie da.
Muss die Ukraine Gebiete, die Russland aktuell besetzt hält, offiziell abgeben, um den Weg frei zu machen für eine Friedensvereinbarung? Völkerrechtler Aaron Dumont erklärt im Gespräch, unter welchen Bedingungen eine solche Abmachung durch das Völkerrecht gedeckt wäre. (00:00) Intro und Schlagzeilen (06:24) Ukrainekrieg: Wären Gebietsabtretungen völkerrechtskonform? (14:22) Yvonne Bürgin will Mitte-Fraktionspräsidium übernehmen (18:18) Sexueller Missbrauch: Prozess gegen Tessiner Priester (23:05) Wie Gegner zu Befürwortern der E-ID werden (28:01) US-Zölle: Wirtschaftshistoriker macht Unternehmen Mut (32:54) Ostkongo: Nach Idengos Tod kam das Schweigen
Deutsche Autos, Schweizer Käse - kaum etwas entgeht den neuen US-Zöllen. WDR 2 Kabarettist Martin Zingsheim kann dem Ganzen auch Gutes abgewinnen und lernt von Trump für den Familienalltag. Von Martin Zingsheim.
Ensminger, Petra www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Israels Sicherheitskabinett hat beschlossen, den ganzen Gazastreifen einzunehmen. Doch der Plan ist umstritten. Die Armee-Führung ist dagegen und auch prominente ehemalige Militärs fordern, den Krieg zu stoppen. Das Gespräch mit Gadi Shamni, Generalmajor Ausser Dienst, über Netanjahus Plan. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:09) Israel will den Gazastreifen ganz besetzen (07:51) Deutschland stoppt Rüstungsexporte nach Israel (11:10) Nachrichtenübersicht (14:29) US-Zölle sollen auch für Schweizer Goldbarren gelten (19:13) Schwierige Zeiten für die Schweizer Bundespräsidentin (24:29) Wie geht es der US-Wirtschaft? (29:20) Bürgerkrieg im Sudan: RSF stellen Gegenregierung auf
Gleich zwei Mitglieder der Landesregierung sind derzeit in Washington, um die drohenden US-Zölle wenn möglich noch abzuwenden. Ob und was Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter und Wirtschaftsminister Guy Parmelin erreichen, dringt nur tröpfchenweise an die Öffentlichkeit. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:27) Keller-Sutter und Parmelin im US-Aussenministerium (06:25) Nachrichtenübersicht (17:27) Kein russisches Öl mehr: USA stellen klare Forderungen an Indien (22:38) Militärregime in Myanmar interpretiert US-Zollbrief positiv (10:55) Monatelange Sanierungsarbeiten bei der Deutschen Bahn (25:29) mRNA-Forschung in den USA wird der Geldhahn abgedreht (31:11) Genf und Frankreich: die Beziehung ist kompliziert
Debatte über weitere Einschränkungen beim Bürgergeld, Israel: Härte gegen Hamas oder Verhandlungen über Freilassung der Geiseln, Fünf Jahre nach Explosion im Hafen von Beirut, Proteste gegen besonders hohe US-Zölle wegen Verfahrens gegen Ex-Präsidenten Bolsonaro in Brasilien, Deutscher Maschinenbau beklagt Folgen der US-Zölle, Nach einem Report der DKV leben 98 Prozent der Deutschen ungesund, Das Wetter
Der Bundesrat ist enttäuscht über die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, auf Güter aus der Schweiz Zölle von 39 Prozent draufzuschlagen. Trotz der Enttäuschung reagierte die Regierung aber betont gelassen. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:10) Bundesrat reagiert enttäuscht, aber gelassen auf US-Zölle (07:01) Nachrichtenübersicht (12:34) 39 Prozent Zölle - Schweizer Wirtschaft ist schockiert (19:49) Welche Druckmittel hat die Schweiz gegen die US-Regierung? (28:26) Was hinter den extrem hohen Zöllen für die Schweiz steckt
Israel lässt mehr Hilfslieferungen nach Gaza. Die israelische Armee will taktische Feuerpausen einhalten und Korridore für die Durchfahrt von Konvois einrichten. Aus der Luft werden Hilfsgüter abgeworfen. Wie viel Hilfe kommt nun an? Das weiss Martin Frick vom Uno-Welternährungsprogramm. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:29) Gaza braucht mindestens 100 Lastwagen mit Hilfe pro Tag (05:54) Nachrichtenübersicht (11:18) Der durchzogene Start der Gaza Humanitarian Foundation (17:32) Wer bezahlt schlussendlich die US-Zölle? (24:29) Deutsche Grenzstadt sucht Kita-Personal in Indien (29:45) Wie stark übergewichtige Menschen mit dem Stigma umgehen