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Drei Tage lang hat der Ständerat über das Vertragspaket mit der EU debattiert. Unzählige Voten und Argumente wurden in der kleinen Kammer ausgetauscht. Was bleibt nach dieser Diskussion noch übrig von den Verträgen? Und wie ist die EU-Sicht darauf? Weiteres Thema: Durch die politische Lage im Nahen Osten haben sich die Preise auf dem Gasmarkt seit Anfang des Jahres bereits verdreifacht. Die Schweizer Gasbranche blickt mit Sorge auf den kommenden Winter. Müssen wir in den kommenden Monaten frieren?
Themen u.a.: Deutschland kann von Großbritannien lernen, dass Politik in der Kommune spielen muss, meint der Aktivist Philipp von der Wippel. Und: Beim Tanken wird's erst günstiger, wenn der Konflikt im Nahen Osten gelöst wird. Diskutieren wir am Küchentisch. Von WDR 5.
Die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin haben verdeutlicht, dass sich die politische Landschaft im Wandel befindet: Volksparteien verlieren an Bindungskraft, die Ränder erstarken. Gleichzeitig erschüttern der Krieg gegen die Ukraine, der schwelende Konflikt im Nahen Osten und ein Amerika, das sich aus Europa zurückzieht, die Weltordnung. Robert Habeck war Hauptakteur einer Koalition, die auch unter dem Druck solcher Krisen zerbrach – und blickt heute mit dem Abstand des Beobachters auf die Entwicklungen der vergangenen Jahre. Caren Miosga diskutiert mit dem früheren Vizekanzler, Wirtschaftsminister und Grünen-Chef, welche Fehler das Vertrauen in die politische Mitte beschädigt haben und wie sich Vertrauen in die Handlungsfähigkeit von Politik zurückgewinnen lässt.
Ein gebürtiger Deutscher soll für die USA einen der wichtigsten Diplomatenposten im Nahen Osten übernehmen: Der 48-jährige Jurist Dr. Nick Oberheiden wurde von Donald Trump als US-Botschafter in Ägypten nominiert. Aufgewachsen in Oberhausen, absolvierte Oberheiden sein Jurastudium in Deutschland und den USA, bevor er in Texas eine Kanzlei gründete. Dort spezialisierte er sich darauf, hochrangige Politiker und Führungskräfte zu vertreten, wodurch er ein einflussreiches Netzwerk in Washington knüpfte und das Vertrauen des US-Präsidenten gewann. Auch seine Wahlspenden an Donald Trump werden ihm wohl geholfen haben. Der NZZ-Redaktor Melchior Poppe erklärt im Gespräch mit Simon Schaffer, warum diese Personalie beispielhaft für den Wandel in der amerikanischen Diplomatie steht. Während Kairo traditionell von erfahrenen Karrierediplomaten besetzt wurde, setzt Trump verstärkt auf politische Vertraute und Wahlkampfspender. Gast: Melchior Poppe, NZZ Redaktor, Berlin Host: Simon Schaffer Redaktion: David Vogel Hier ist Melchiors ganzer [Text zu Oberheiden bei der NZZ](https://www.nzz.ch/deutschland/politik/trump-macht-einen-gebuertigen-deutschen-zu-seinem-botschafter-in-aegypten-wer-ist-nick-oberheiden-ld.10021950?srsltid=AU7gw4VZLx71BFpjGMO0fs6xRVKO6MtwxQJ40G4XdupjJfDpTGbWaHf2).
Haben die USA den Krieg gegen den Iran verloren? Ex-NATO-General Erhard Bühler kommt zu einem bemerkenswerten Urteil: Gemessen an den ursprünglich formulierten Zielen sei der Krieg für Washington politisch und militärisch gescheitert. Die USA hätten ihre Kräfte überdehnt, Munitionsbestände aufgebraucht und stünden nun vor den Folgen einer Eskalation, die weit über den Nahen Osten hinausreicht. Im Podcast „Was tun, Herr General?“ analysiert Bühler, welche Alternativen es zum militärischen Vorgehen gegeben, weshalb erfahrene Militärs die Risiken eines Angriffs gekannt haben dürften und warum der Konflikt nicht mit früheren vergleichbar ist: "Der Iran ist eine ganz andere Hausnummer als Venezuela." Außerdem geht es um die strategische Bedeutung der Straße von Hormus und des Roten Meeres, die Rolle der Huthi-Miliz sowie die Frage, unter welchen Bedingungen eine diplomatische Lösung überhaupt noch möglich erscheint.Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 6373737. Podcasttipp: Politikum - Der Meinungspodcast
Was passiert mit deinem Geld, wenn Energie immer teurer wird und die Zinsen weiter steigen? Die bedrohten Öltransportwege im Nahen Osten könnten Folgen haben, die wir beim Tanken, Heizen und Einkaufen spüren. In diesem Marktupdate zeige ich dir die entscheidenden Charts und erkläre, warum ich langfristig auf Sachwerte setze.Das Video in Videoformat + mit allen Links:https://youtu.be/vz8liPF-k0s
Wie gefährlich künstliche Intelligenz im militärischen Einsatz ist. KI-Expertin Dr. Yvonne Hofstetter im GesprächIn dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um einen differenzierten Blick auf künstliche Intelligenz im militärischen Bereich und um die Frage, wie gefährlich ihr Einsatz sein kann, wenn man die Ergebnisse einfach unkritisch nutzt und nicht hinterfragt.Am Anfang steht ein Vorfall, der wie Science-Fiction klingt. Am vergangenen Wochenende berichteten US-Medien, dass es im April fast zu einer militärischen Eskalation gekommen wäre. Ein KI-generierter Bericht hatte behauptet, ein chinesisches Schiff transportiere im Nahen Osten Teile einer Nuklearwaffe. Die US-Streitkräfte machten sich laut CNN bereits zum Angriff bereit, bis einem Offizier auffiel, dass der Bericht von einer KI erfunden war.Ich spreche mit Dr. Yvonne Hofstetter, KI-Expertin und CEO von 21 Strategies, einem Unternehmen, das KI-Anwendungen im militärischen Bereich entwickelt. Sie beschäftigt sich seit Ende der 90er Jahre mit künstlicher Intelligenz und ordnet ein, warum KI im Militär nichts Neues ist, sondern schon seit dem AWACS-System der 90er Jahre eingesetzt wird, und weshalb der Begriff so oft missverstanden wird.Wir sprechen über den Unterschied zwischen der ersten, zweiten und dritten Welle der KI und darüber, warum Large Language Models keine Absicht haben, nicht planen können und auf dem Gefechtsfeld deshalb wenig verloren haben. Die eigentliche Frage sei nicht, ob Claude oder ChatGPT besser ist, sondern dass es für verlässliche Handlungsempfehlungen ganz andere Verfahren braucht.Im weiteren Verlauf geht es um Regulierung und Haftung, um die Grenzen des AI-Acts, um die Diskussion über einen Kill-Switch und autonome Waffensysteme und um die Frage, wie souverän Europa in diesem Feld eigentlich ist.Außerdem im Podcast:Warum ein falscher KI-Bericht im April fast zu einer Eskalation im Nahen Osten geführt hätteWarum künstliche Intelligenz im Militär schon seit den 90er Jahren im Einsatz istWas die erste, zweite und dritte Welle der KI unterscheidetWarum Large Language Models keine Absicht haben und nicht planen könnenWeshalb die Frage Claude oder ChatGPT im militärischen Einsatz der falsche Ansatz istWarum der AI-Act der EU aus Sicht von Yvonne Hofstetter schon wieder überholt istWarum am Ende alles auf ein Sicherheitsproblem und die Frage der Haftung hinausläuftOb sich außer Kontrolle geratene KI-Systeme mit einem Kill-Switch überhaupt noch stoppen lassenWarum an autonomen Waffensystemen kein Weg mehr vorbeiführtWo Europa im KI-Wettlauf steht und warum synthetische Daten und Physical AI eine Chance sindEin Gespräch über die Geschichte der militärischen KI, über die Grenzen von Large Language Models, über Regulierung, Haftung und autonome Waffensysteme und über die Frage, wie souverän Europa in diesem Feld wirklich ist.
"Was zählt ein Mensch?" Mit dieser Frage hat die preisgekrönte Publizistin Carolin Emcke ihr neues Buch betitelt. Darin ergründet sie, welche Forderungen ein "radikaler Humanismus" stellt – vor allem mit Blick auf Israel/Palästina, das Massaker am 7. Oktober 2023, den Gaza-Krieg und die internationale Debatte. Emcke kommt dabei zugute, dass sie seit 20 Jahren den Nahen Osten bereist und dort viele Freunde hat. Sie prüft die Geltung der Menschenrechte, das Gewicht der Erinnerung zumal an den Holocaust und die Argumente der hiesigen Öffentlichkeit. Keine leichte Kost, wie es scheint. radio3-Literaturkritiker Arno Orzessek weiß Genaueres.
Das Nachrichtenportal Axios berichtete am 15. September 2026 über ein geheimes Treffen, das zwischen der US-Kommandozentrale, Israel und mehreren arabischen Staaten kürzlich in Deutschland stattfand. Ein genaues Datum des Treffens wurde öffentlich nicht bekannt gegeben.(1) Das Bundesverteidigungsministerium soll laut des Spiegels nichts von dem Treffen gewusst haben.(2)Ein Kommentar von Claudia Töpper.Das CENTCOM-TreffenIn der vergangenen Woche hat ein CENTCOM-Treffen zum Thema Irankrieg in Deutschland stattgefunden. Der Kommandeur des US-Zentralkommandos, Admiral Brad Cooper organisierte dieses Treffen, bei dem Staats- und Regierungschefs aus Israel, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Kuwait, Katar, Jordanien und Ägypten anwesend waren. Unter anderem sollen der Erhalt der US-Stützpunkte im Nahen Osten und das weitere Vorgehen in Bezug auf die Straße von Hormuz diskutiert worden sein.(3) Hierbei stellte Cooper klar, dass die USA die US-Stützpunkte im Nahen Osten nicht verlassen werden, obwohl diese das Ziel iranischer Angriffe waren. Zudem erklärte er, dass die USA plane, den Seeverkehr in der Straße von Hormuz zu erweitern. Genauere Details zu dem Treffen sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. Auch der genaue Ort des Treffens wurde nicht genannt. Die Times of Israel verwies lediglich auf ein Skiresort in Deutschland.(4)Das Treffen fand statt, obwohl Israel keine diplomatischen Beziehungen zu beteiligten arabischen Staaten hat, insbesondere mit Saudi-Arabien und Katar. Beide Staaten wurden zudem von israelischen Politikern als feindlich bezeichnet.(5) Keiner der beteiligten Golfstaaten hat seine Teilnahme bisher öffentlich bestätigt oder bestritten.(6)Was ist CENTCOM?Das United States Central Command (auf Deutsch: Zentralkommando der Vereinigten Staaten) ist eines von 11 US-Kampfkommandos. Es ist die militärische Führungszentrale der USA, die für den Nahen Osten, Ost-Afrika und Zentral-Asien zuständig ist. Die unterstellten Truppen haben unter anderem Stützpunkte in Kuwait, Bahrain, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Oman, Pakistan und mehreren Ländern in Zentralasien. Zusätzlich waren in der Vergangenheit Truppen in Jordanien, Israel und Saudi-Arabien aktiv. CENTCOM plant und bereitet militärische Reaktionen auf Krisen und mögliche Krisenszenarien vor. Das Hauptquartier befindet sich auf der MacDill Air Force Base in Tampa, Florida. Das CENTCOM wurde 1983 aufgestellt. Es untersteht dem derzeitigen US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der für die übergeordnete militärische Führung und politische Steuerung des Verteidigungsministeriums verantwortlich ist.(7) CENTCOM selbst wird seit August 2025 von Admiral Charles Bradford Cooper II als Commander geführt.Warum ein Treffen in Deutschland?Da Deutschland nicht zum CENTCOM-Gebiet gehört, stellt sich die Frage, warum ein Treffen mit hochrangigen Militäroffizieren aus acht Nationen genau dort stattfand. Auch, wenn bisher keine offiziellen Informationen zum genauen Ort des Treffens vorliegen, lassen die bekannten Informationen zumindest eine Vermutung zu. Wenn es sich bei dem Ort tatsächlich um ein Skigebiet in Deutschland handelte, scheint es weder Ramstein, Spangdahlem noch Stuttgart zu sein, wie der Spiegel vermuten lässt. Es könnte sich um Garmisch-Partenkirchen handeln, genauer Edelweiss Lodge and Resort. Hier handelt es sich um eine Einrichtung des US-Verteidigungsministeriums innerhalb der US Army Garrison Bavaria. Zudem befindet sich dort das George C. Marshall European Center for Security Studies und die NATO School in Oberammergau. Die US Army beschreibt das Marshall Center und die NATO School ausdrücklich als Orte für internationale militärische Diplomatie, Ausbildung und Kooperation.(8)...https://apolut.net/geheimes-centcom-treffen-in-deutschland-von-claudia-topper/
Über der neuen Woche steht weiter die Frage, wie belastbar der globale Aufschwung in einem Umfeld hoher Energiepreise und straffer werdender Geldpolitik bleibt. Der Iran-Konflikt bleibt ungelöst, und die Gefahren für Transportwege sowie Energieinfrastruktur im Nahen Osten bestehen fort. Trotz des anhaltend hohen Ölpreises zeigen sich die Risikoprämien an den Aktienmärkten aber zuletzt überraschend gedämpft. Welche weiteren Termine und Entscheidungen in dieser Woche anstehen und welche Ereignisse Sie unbedingt im Blick behalten sollten, erfahren Sie jetzt in unserem Podcast: Agenda 2026 – Die Woche in 5 Minuten. Dieser Podcast wurde durch eine KI-Stimme gesprochen. BNP Paribas Zertifikate im Web [https://derivate.bnpparibas.com/](https://derivate.bnpparibas.com/) Wichtige rechtliche Hinweise [https://derivate.bnpparibas.com/service/rechtliche-hinweise/](https://derivate.bnpparibas.com/service/rechtliche-hinweise/) Grundsätze zur Weitergabe von Anlage- und Anlagestrategieempfehlungen sowie Informationen über eigene Interessen und Interessenkonflikte: [https://derivate.bnpparibas.com/service/disclosure/grundsatze-zur-weitergabe-von-anlage--und-anlagestrategieempfehlungen/](https://derivate.bnpparibas.com/service/disclosure/grundsatze-zur-weitergabe-von-anlage--und-anlagestrategieempfehlungen/) Informationen über Interessen und Interessenkonflikte des Erstellers: https://feingoldresearch.de/impressum/?lid=q6uvv0u30t4f
Sein und Streit - Das Philosophiemagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Carolin Emcke fragt, wie universell unser Humanismus mit Blick auf den Nahen Osten tatsächlich ist. Warum wird Solidarität dort brüchig, wo Menschenleben unterschiedlich bewertet werden? Ein Gespräch über Empathie und Erinnerungskultur. Emcke, Carolin; Rohde, Stephanie www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit
Mohammed ist für Muslime Prophet und Gesandter Gottes. Seine Nachfolger, die Kalifen, bauten den Einfluss des Islam von der Arabischen Halbinsel über den Nahen Osten und Nordafrika bis nach Persien und später auch auf die Iberische Halbinsel aus.**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":4:28 - Der Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi fasst zusammen, was wir über das Leben des Propheten Mohammed aus dem Koran und anderen Quellen wissen.13:59 - Deutschlandfunk-Nova-Reporter Benedikt Schulz erinnert an den Exodus Mohammeds nach Medina im Jahr 622.20:34 - Die Islamwissenschaflterin und Historikerin Gudrun Krämer beschreibt die sogenannte "Islamische Expansion" vom 7. bis ins 8. Jahrhundert.31:35 - Der Islam- und Terrorismusexperte Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik ordnet ein, wie und warum sich der islamistische Terror entwickelt hat.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Circa 6 v. Chr.: Jesus von Nazareth und das Christentum1000 v. Chr.: Das Judentum und der MonotheismusEine Stunde History: Mohammed - Der Exodus des Propheten**********Hörtipp"Der Politikpodcast" vom Deutschlandfunk**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderation: Markus Dichmann Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte Gesprächspartner: Abdel-Hakim Ourghi, Islamwissenschaftler Gesprächspartnerin: Gudrun Krämer, Islamwissenschaflterin und Historikerin Gesprächspartner: Guido Steinberg, Islam- und Terrorismusexperte, Stiftung Wissenschaft und Politik Autor: Benedikt Schulz, Deutschlandfunk-Nova-Reporter Redaktion: Dr. Matthias von Hellfeld, Grit Eggerichs**********Kontakt E-Mail: history@deutschlandfunknova.de
Der Krieg im Nahen Osten eskaliert weiter, die hohen Ölpreise bringen bei uns Rekordstände bei den Spritpreisen und die Zinsen an den Finanzmärkten steigen weiter. Die Inflationsangst geht wieder um und auch die Befürchtungen, dass die Notenbanken die Leitzinsen noch aggressiv weiter erhöhen werden. Die Gründe hinter den letzten Marktbewegungen und wie es wohl weitergehen wird erklärt Carsten Brzeski heute in einer besonderen Soloaktion.
Der Nahostkonflikt hält nun schon seit Jahrzehnten an. Und seit dem Massaker der Hamas an mehr als tausend Israelis im Oktober 2023 ist die ganze Region in Aufruhr. Der Krieg der USA und Israels gegen Iran Anfang dieses Jahres hat weltpolitische und -wirtschaftliche Auswirkungen. Zwei Kenner der Region, die in Teheran geborene Journalistin Sharzad Eden Osterer und der Journalist und Autor Richard C. Schneider, untersuchen nun in dem Buch "Eskalation" den Stand des Konflikts und die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte. Arno Orzessek hat das Buch gelesen und stellt es auf radio3 vor.
Die geopolitische Tektonik im Nahen Osten und dem Rest der Welt gerät in Bewegung. Während die Weltöffentlichkeit bei den Ereignissen im Jemen derzeit vor allem auf die explodierenden Erdölpreise und blockierte Handelsrouten blickt, wird die darunter liegende Entwicklung erst langsam klar: Die Ereignisse an der Meerenge Bab al-Mandab sind nicht nur eine Gefahr für dieWeiterlesen
Send us Fan Mail✈️ Neue 777X-Verzögerung, Sydney-Route und HotelbonusBoeing warnt vor weiteren Verzögerungen bei der 777X. Lufthansa plant zwar weiterhin mit einem Start im Sommer 2027, hält aber Airbus A340 als Reserve bereit. EgyptAir startet eine neue A350-Verbindung von Kairo über Singapur nach Sydney. Außerdem gibt es dreifache ALL-Accor-Punkte im Nahen Osten.Glaubt ihr noch an die Lufthansa 777-9 im Sommer 2027? Diskutiert mit uns!
Die Lage im Nahen Osten hat sich in den vergangenen Wochen weiter zugespitzt. Welche Folgen hat dies für die geopolitischen Kräfteverhältnisse in der Region und für die Rolle der USA? Die Energiepreise sind kräftig gestiegen. Wie groß ist die Gefahr, dass aus dem aktuellen Preisschock eine länger anhaltende Energiekrise wird? Und wie lassen sich die jüngsten Ausschläge bei Öl und Erdgas mit der Entwicklung nach dem russischen Großangriff auf die Ukraine im Jahr 2022 vergleichen? – Der aktuelle Preissprung fällt in eine politisch sensible Zeit: Welche Auswirkungen haben die hohen Energiekosten auf die anstehenden Wahlen in den USA und Deutschland? Könnten die hohen Preise an den Tankstellen auch das Wahlverhalten in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin beeinflussen? – In Deutschland stellt sich darüber hinaus die Frage nach den möglichen politischen Folgen der Landtagswahlen. Wie stabil ist die Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz? Und was würde ein möglicher Streit über die Führung der Regierung für die Koalition bedeuten? – Der neue Energiepreisschock trifft auch die Wirtschaft. Wie verändern sich die Aussichten für Wachstum und Inflation in den USA, Deutschland und Europa? Und wie sollten die Europäische Zentralbank und die Federal Reserve auf die Kombination aus höherem Preisdruck und konjunkturellen Risiken reagieren? – Schließlich: Müssen sich Verbraucher und Unternehmen auf dauerhaft höhere Energiepreise einstellen? Oder gibt es mittelfristig Aussicht auf eine spürbare Entspannung?
Die Zinserhöhung ist eingepreist – der weitere Kurs der Fed nicht. Die Wall Street steuert nach sechs Verlusttagen innerhalb von sieben Sitzungen auf eine leichte Erholung zu. Die Nasdaq-Futures gewinnen rund 0,5 Prozent, die S&P-Futures etwa 0,2 Prozent. Für die heutige Fed-Entscheidung wird eine Anhebung um 0,25 Prozentpunkte auf 3,75 bis 4,00 Prozent erwartet. Entscheidend werden die neuen Zinsprognosen und die Aussagen von Kevin Warsh. JPMorgans Market-Intelligence-Team hält zwei Zinserhöhungen, im September und Dezember, für wahrscheinlicher als drei. Diese Einschätzung setzt allerdings voraus, dass eine Einigung im Nahen Osten die Ölpreise noch vor Jahresende deutlich sinken lässt. Eine Anhebung ohne konkrete Hinweise auf weitere Schritte könnte laut dem Team sogar einen Kursgewinn des S&P 500 von 0,25 bis 0,75 Prozent ermöglichen. Derweil bleibt der Kostendruck erheblich: Brent kostet knapp 108 US-Dollar, zehnjährige US-Staatsanleihen rentieren bei rund fünf Prozent. Wie stark die Belastungen inzwischen auf Unternehmensgewinne durchschlagen, zeigt J.B. Hunt: Der Transportkonzern erwartet im dritten Quartal fünf bis zehn Prozent weniger Gewinn als im Vorquartal, unter anderem wegen höherer Transportkosten und verzögert greifender Treibstoffzuschläge. Im Technologiesektor sorgen Gespräche zwischen Intel und SK Hynix über eine mögliche Speicherchipproduktion in Ohio für Aufmerksamkeit. SK Hynix betont jedoch, dass bislang keine konkreten Pläne oder Vereinbarungen finalisiert wurden. Die Hoffnung für heute: höhere Leitzinsen, aber keine Aussicht auf einen langen Zinserhöhungszyklus. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Jetzt beim Börsenspiel Trader mitmachen und Range Rover Evoque gewinnen: https://sg-zerti.de/wall-street-podcast ► Entdecke den exklusiven NordVPN Deal! Jetzt risikofrei testen mit einer 30-Tage-Geld-zurück-Garantie: https://nordvpn.com/wallstreet * +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wallstreet_podcast +++ ► Meine Trades. Direkter Austausch.
Die Wall Street hofft vor der Fed-Entscheidung auf Entlastung. Die Nasdaq-Futures gewinnen rund 0,5 Prozent. Erwartet wird eine Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte auf 3,75 bis 4,00 Prozent. Entscheidend ist jedoch, wie viele Schritte noch folgen. JPMorgans Market-Intelligence-Team favorisiert zwei Anhebungen im September und Dezember – vorausgesetzt, eine Einigung im Nahen Osten lässt die Ölpreise noch vor Jahresende deutlich sinken. Der Ausblick zählt damit mehr als der heutige Zinsschritt. Noch bleibt der Kostendruck hoch: Brent kostet knapp 108 US-Dollar, zehnjährige US-Staatsanleihen rentieren bei rund fünf Prozent. Die Folgen zeigen sich bei J.B. Hunt: Höhere Transportkosten und verzögert greifende Treibstoffzuschläge dürften den Quartalsgewinn gegenüber dem Vorquartal um fünf bis zehn Prozent drücken. Im Chipsektor sorgen Berichte über eine mögliche Zusammenarbeit zwischen Intel und SK Hynix bei der Speicherproduktion in Ohio für Aufmerksamkeit. Eine endgültige Vereinbarung gibt es nach Angaben von SK Hynix allerdings noch nicht. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! ____ Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • X: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Der Ölpreis gibt leicht nach, während die US-Rohöllagerbestände überraschend deutlich gestiegen sind. Gleichzeitig bleibt die Lage im Nahen Osten ein entscheidender Unsicherheitsfaktor für die Märkte. Dazu: Die US-Notenbank und die Zinsentscheidung als möglicher Kurstreiber, der große Verfall an den Terminbörsen am Freitag. Außerdem im Fokus: der stark gestiegene Kupferpreis, die Bedeutung von Kupfer für den Ausbau von KI-Rechenzentren und die Frage, was ein nachlassender KI-Investitionsboom für den Rohstoff bedeuten könnte.
Vor der Fed-Entscheidung legt der DAX 0,53 % auf 25.537,75 Punkte zu, der MDAX steigt 0,45 % auf 31.276,77 Punkte. Eine Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte gilt als eingepreist. Entlastung kommt vom Öl: Brent fällt 2,8 % auf rund 106 USD. Die Konflikte im Nahen Osten bleiben jedoch ungelöst, damit bleibt das Energiepreisrisiko bestehen. OMV erklärt gemeinsam mit Libyens NOC den Ölfund "Essar" im Sirte-Becken für wirtschaftlich rentabel; bis zu 45 Mio. Barrel sollen förderbar sein. OpenAI spricht laut Insidern über eine Finanzierungsrunde mit einer möglichen Bewertung von mehr als 1,2 Billionen USD. SK Hynix einigt sich im Tarifstreit auf KI-Boom-Sonderboni, zur Hälfte bar und zur Hälfte in Aktien. Frasers-Chef Michael Murray wird Aufsichtsratschef von Hugo Boss. Börsenweisheit von Benjamin Graham: "Das Hauptproblem des Investors und sogar sein schlimmster Feind ist wahrscheinlich er selbst."
Themen sind die zunehmenden Spannungen zwischen Russland und der NATO nach neuen Zwischenfällen im Ostseeraum, die Entlassung des ukrainischen Generalstaatsanwalts Krawtschenko sowie die Lage im Nahen Osten und die wachsenden Risiken für wichtige internationale Handelsrouten. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Am Sonntag hat eine russische Drohne einen ukrainischen Passagierzug nahe der polnischen Grenze angegriffen. Kai Küstner und Peter Hornung sprechen in dieser Ausgabe von Streitkräfte und Strategien darüber, dass Bahnlinien in der Ukraine immer häufiger zum Ziel der Attacken aus Russland werden. Ohnehin erlebt die Ukraine gerade Drohnenangriffe von beispielloser Intensität. Besonders schwer abzuwehren sind die vom neuesten Typ Geran 5, wie der Drohnenexperte Julian Röpcke berichtet. Außerdem blickt Peter auf die Lage im Nahen Osten. Nach der Straße von Hormus ist nun eine andere Meeresstraße in den Fokus gerückt - Bab al-Mandab im Süden der arabischen Halbinsel.Im Schwerpunkt dieser Folge geht es um die nukleare Bedrohung. Seit Beginn des Ukraine-Krieges 2022 ist aus Sicht des Wissenschaftlers Florian Gering die Gefahr des Einsatzes von Kernwaffen und die Bedrohung von AKW durch militärische Angriffe gewachsen. Im Interview mit Kai Küstner spricht der Experte vom Bundesamt für Strahlenschutz über den Kernwaffen-Teststopp-Vertrag, der in diesen Tagen 30 Jahre alt wird, Atomtests verbietet und helfen soll, den Einsatz und die Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern. Auch wenn es wegen fehlender Unterschriften aller Staaten bis heute nicht in Kraft ist, entfaltet das Abkommen aus Sicht von Gering eine sehr deutliche Wirkung. "Seit 1996 gab es nur noch eine Handvoll Kernwaffentests. In den Jahrzehnten zuvor hatten wir einige tausend Kernwaffentests." Das liege auch an einem mittlerweile sehr umfassenden Überwachungsnetzwerk. Der Wissenschaftler erklärt, welche Rolle dabei das Bundesamt für Strahlenschutz spielt und welche Verfahren es gibt, um Kernwaffentests weltweit nachzuweisen. Außerdem geht es im Interview um die Frage, ob die Bevölkerung in Deutschland auf einen derzeit noch sehr theoretisch scheinenden, nuklearen Angriff ausreichend vorbereitet wäre.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deweitere Informationen:Interview mit Dr. Florian Geringhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3478408.htmlDer Atomwaffen-Teststopp-Vertraghttps://www.bfs.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/BfS/DE/2026/010.htmlRusslands Drohnenangriff nahe NATO-Gebiethttps://edition.cnn.com/2026/09/14/europe/russia-drone-strike-ukraine-poland-rail-nato-diplomacy-intlProgrammtipp: NDR Info Live Podcast zur "Hamburger Woche der Pressefreiheit" https://1.ard.de/livepodcastAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Donald Trump steht vor entscheidenden Wochen. Bei den Midterms droht den Republikanern der Verlust des Repräsentantenhauses, auch im Senat könnte es eng werden. Gleichzeitig belasten der Iran-Krieg, steigende Öl- und Gaspreise und die ungelösten Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten die Präsidentschaft.
In Indien ist der jüngste Brics-Gipfel zu Ende gegangen, und viele Krisen werden dort anders bewertet als im globalen Westen. Welche Pläne die Brics-Staaten verfolgen, erklärt der Wirtschaftsgeograf Alexander Schleyer. Der Konflikt im Nahen Osten hat spürbare Auswirkungen auf die Energiepreise, nun blockieren Huthi-Milizen einen weiteren Transportweg. Auf welche Preise wir uns einstellen müssen, erläutert der Energieexperte Johannes Benigni. Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD gibt es bei geheimem Stand der Ermittlungen noch immer viele offene Fragen. Der Journalist Thomas Moser sagt: All das erinnert an den Anschlag auf den Berliner Breitscheidplatz im Dezember 2016. In seinem Kommentar blickt Oliver Stock auf die Finanzierung von künstlicher Intelligenz und vielbeachtete Börsengänge.
Der Mittelstand als idyllisches Bayern-Klischee? Ein Irrtum. Zwischen Rheinland-Pfalz, Hessen und den östlichen Bundesländern – inklusive der Chip-Hochburg Sachsen – verantwortet Sascha Malsy seit Juli als Bereichsvorstand Mitte/Ost das Mittelstandsgeschäft der Commerzbank. Der ehemalige Generalbevollmächtigte der ING bringt M&A-Erfahrung, internationales Know-how und eine klare Devise mit: „Aus meiner Sicht ist der Mittelstand das Rückgrat Deutschlands. Und das darf man nicht kleinreden. Man muss ihn eigentlich besonders großreden und auch in den Fokus stellen.“Im Gespräch mit FINANCE TV analysiert Malsy die Herausforderungen seiner Kunden zwischen Marktunsicherheit, Nachfolgeregelungen und Transformation. „Jeden Tag steht man auf und hat eine neue Information entweder aus den USA oder aus dem Nahen Osten, was eine Auswirkung auf die Lieferketten, die Preisgestaltung oder Weiteres hat“, so Malsy. Darüber hinaus verrät der Banker, warum es ihn trotz der anstehenden Übernahme durch die Unicredit zur Commerzbank zog.Das erwartet Sie in diesem Talk:Warum Marktunsicherheit, demografischer Wandel und internationale Transformation den Mittelstand gerade mit voller Wucht treffenWie sich die Stimmungslage bei mittelständischen Kunden zuletzt verändert hatWo die Commerzbank im Firmenkundengeschäft bereits gut aufgestellt ist, und wo er noch Nachholbedarf siehtWas die bevorstehende Übernahme der Commerzbank für den Bereich Mitte/Ost bedeuten könnteWas Malsy in seiner neuen Rolle antreibtDie Gesprächsteilnehmer:Host: Thomas Holzamer (FINANCE Magazin)Gast: Sascha Malsy (Bereichsvorstand Mitte/Ost Mittelstandsbank, Commerzbank)Hinweis: Dieser Talk entstand in Kooperation mit Commerzbank.________________________________________________________________Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Jede Woche erwarten Sie hier exklusive Interviews mit CFOs, führenden Bankern und Experten aus Corporate Finance. Wir unterhalten uns über alles, was Finanzentscheider wissen müssen: von M&A und Finanzierung bis hin zu Private Equity, Wirtschaftsprüfung, Karriere, Gehalt und aktuellen Finanzskandalen.Kompakt, direkt und auf den Punkt!Mehr Infos gibt es hier: https://www.finance-magazin.de/tv/
Heute mit Kommentaren zur Parlamentswahl in Schweden sowie zu einer möglichen engeren Zusammenarbeit zwischen Kanada und der EU. Zunächst aber ein Blick auf die Lage im Nahen Osten. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Warum der Ölpreis so hoch ist und die großen Sorgen um die künstliche Intelligenz. Thu Lan Nguyen von der Commerzbank im GesprächIn dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um den Ölmarkt, der jeden Tanktag zum Schreck macht, und um die wachsende Angst, dass sich künstliche Intelligenz verselbstständigt.Ich spreche mit Thu Lan Nguyen, Leiterin der Devisen- und Rohstoffanalyse bei der Commerzbank. Sie ordnet ein, warum der Brent-Rohölpreis zuletzt auf fast 110 Dollar je Barrel gestiegen ist, warum die Ölproduktpreise sogar noch stärker anziehen als das Rohöl und warum gerade Diesel besonders teuer ist.Ein wichtiger Faktor ist die angespannte Lage im Nahen Osten. Durch die gegenseitigen Angriffe zwischen Iran und USA ist die Straße von Hormus wieder schwerer befahrbar, und das trifft die Produktmärkte härter als den Rohölmarkt. Beim Diesel kommt hinzu, dass auch Russland als wichtiger Exporteur wegen eines Exportverbots ausfällt. Wir sprechen darüber, welche Rationale die Konfliktparteien verfolgen und warum weder der Iran noch die USA aktuell großes Interesse an einem neuen Abkommen haben.Außerdem geht es um die sogenannten Dark Transits, also Öltransporter, die mit abgeschalteten Transpondern durch die Straße von Hormus fahren, und um die Frage, warum sich die Lage am Ölmarkt trotz ungelöstem Konflikt wieder entspannen könnte.Im zweiten Teil schauen wir auf die künstliche Intelligenz. KI-Pionier Geoffrey Hinton und inzwischen auch die CEOs der großen amerikanischen KI-Firmen warnen vor den Gefahren einer Superintelligenz und fordern eine Entschleunigung. Die große Frage bleibt, was China macht.Außerdem im Podcast:Warum der Brent-Rohölpreis auf fast 110 Dollar je Barrel gestiegen istWarum die Ölproduktpreise noch stärker steigen als der RohölpreisWarum Diesel besonders teuer ist und welche Rolle Russland dabei spieltWelche Rationale Iran und USA im Konflikt verfolgenWas Dark Transits sind und wie sie den Ölmarkt entlasten könnenWarum Geoffrey Hinton vor kurzfristigen und langfristigen KI-Gefahren warntWarum inzwischen auch Sam Altman, Dario Amodei und Elon Musk einen Slowdown fordernWarum Präsident Trump die KI-Ängste für eine Falschmeldung hält und welche Rolle China spieltEin Gespräch über Öl, Geopolitik, Diesel, Rohstoffmärkte und die großen Fragen rund um künstliche Intelligenz und ihre Regulierung.
mit Noura Maan, Sara Hassan, Josefa Niedermaier, Ali Dönmez, Tamara Ehs, Flavia Matei und Mara Verlič„Wer gegen wen?“: Ungleichheit ist kein Zufall, sondern politisch gemacht und gewollt. Menschen in Bereichen wie Arbeit, Bildung, Wohnen oder Pflege werden oft in einem dauerhaften Wettbewerbs-Diskurs gegeneinander ausgespielt. Doch wer profitiert von dieser Erzählung eines „Gegeneinanders“: Gemeinsam mit verschiedenen ExpertInnen analysiert Sara Hassan, wer von sozialer Ungleichheit profitiert, wie Machtstrukturen funktionieren und welche Möglichkeiten es gibt, mehr Solidarität und Gerechtigkeit zu schaffen.Um die Frage „Wer gegen wen?“ gemeinsam zu beantworten – oder ihr zumindest ein Stück näherzukommen –, bietet der Abend Raum für vertiefende Perspektiven und offenen Austausch .Die Herausgeber:innen Sara Hassan und Josefa Niedermaier kommen mit Stadtsoziologin Mara Verlič, Demokratieforscherin Tamara Ehs, Aktivistin der IG24 Flavia Matei und Logopäde Ali Dönmez ins Gespräch und werden ihre Gedanken über das Buch hinaus weiterführen und zur Diskussion stellen. Moderiert wird die Veranstaltung von Noura Maan. In einem anschließenden interaktiven Gespräch besteht die Möglichkeit, Fragen, Erfahrungen und eigene Perspektiven einzubringen und gemeinsam über Wege zu mehr Solidarität und Gerechtigkeit nachzudenken.Sara Hassan, Autorin, ehemalige Referntin im EU-Parlament, beschäftigt sich in Ihrer Arbeit damit, wie Macht institutionell gebraucht, aber auch missbraucht wird.Josefa Niedermaier, freie Lektorin, begleitet (Sach-)Buch- und Textprojekte rund um die Themen Gesellschaft, Inklusion und Nachhaltigkeit. Mehr unter stimmt-das-so.at. Ali Dönmez, Logopäde und Lehrer für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (DaF/DaZ) leitet Workshops zum Thema der Mehrsprachigkeit und rassismuskritischen Bildung.Tamara Ehs, Politikwissenschafterin und Demokratieberaterin, ist Associate Fellow der Academy of International Affairs in Bonn und berät u.a. das Competence Centre on Participatory and Deliberative Democracy der Europäischen Kommission und die European Association for Local Democracy in Brüssel.Flavia Matei, Lehrende und Forscherin an der Kunstuniversität Linz, arbeitet derzeit im #ConnectingMinds-Projekt zu sozial-ökologisch nachhaltiger Architektur. In ihrer Freizeit engagiert sie sich als Aktivistin für die Rechte migrantischer Care-Arbeiter:innen in Österreich.Mara Verlič, Referentin in der Abteilung Kommunalpolitik der Arbeiterkammer Wien mit besonderem Fokus auf städtische Migrations- und Wohnungspolitik.Moderation:Noura Maan Noura Maan arbeitet als Chefin vom Dienst und Außenpolitikredakteurin beim STANDARD. In ihrer journalistischen Arbeit beschäftigt sie sich unter anderem mit dem Nahen Osten, US-Politik sowie gleichstellungspolitischen Themen und kommentiert regelmäßig aktuelle internationale Entwicklungen. 2023 gab sie gemeinsam mit Beate Hausbichler den Sammelband „Geradegerückt – Vorverurteilt, skandalisiert, verleumdet: Wie die Biografien prominenter Frauen verzerrt werden“ im Verlag Kremayr & Scheriau heraus
Donald Trumps Politik hat Folgen – für die Energiepreise, die Wirtschaft und für Europas Sicherheit. Während die Ölpreise steigen und die Menschen an den Tankstellen die Auswirkungen spüren, sucht Trump nach einem Schuldigen und macht unter anderem den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj verantwortlich. Doch wie viel ist an dieser Argumentation dran? Und warum wächst bei vielen Menschen das Gefühl, der internationalen Politik ausgeliefert zu sein? Und welche Konsequenzen ziehen andere Partner? Kanada etwa sucht als Reaktion auf Trumps Politik den Schulterschluss mit Europa und strebt ein Assoziierungsabkommen mit der EU an. Die ZDF-Korrespondenten Katrin Eigendorf, Elmar Theveßen und Ulf Röller sprechen darüber, wie Trumps Politik die Weltordnung verändert, welche Folgen Handels- und Energiekrisen für Deutschland und Europa haben und warum Europa zunehmend auf sich selbst gestellt ist. Es geht um den Krieg im Nahen Osten und in der Ukraine, künstliche Intelligenz, die wachsende Abhängigkeit von den USA und die Frage, ob Europa seine eigene Rolle in der Welt neu definieren muss. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am Dienstag, 15.09.2026 um 14:30 Uhr. ______________ Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF auslandsjournal – der Podcast ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Julia Ilan Schnitt und Sound: Sebastian Schäfer Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Narîn Şevîn Doğan Leiter ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Wie Washington an Teheran scheitert.
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Ein Oktoberfest-Streit geht vor Gericht, AfD-Mann Siegmund provoziert mit einer Aussage über »Rüstungsgüter« für »Remigration«. Und der Weltwirtschaft droht die nächste Seeblockade. Das ist die Lage am Freitagabend. Hier geht´s zu den Artikeln: Wie ein Wirt das Wiesn-Kartell aufmischt Siegmund bringt »Rüstungsgüter« als Hilfsmittel für Abschiebungen ins Spiel Huthis erobern Insel in wichtiger Meerenge Bab al-Mandab +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Der bundesweite Warntag diese Woche ist Anlass, in Streitkräfte und Strategien eine zentrale Frage zu stellen: Wie gut sind wir in Deutschland auf einen Krisen- oder gar Kriegsfall vorbereitet? Anna Engelke spricht darüber mit Oberst Armin Schaus, dem Abteilungsleiter "Zivil-militärische Zusammenarbeit" im Operativen Führungskommando der Bundeswehr. Er erklärt den "Operationsplan Deutschland", der das Land auf hybride Bedrohungen, Krisen und Krieg vorbereiten soll. Dieser Plan soll "alarmieren, aber nicht alarmistisch sein". Wichtig sei, dass sich jeder Einzelne im Land gedanklich und auch ganz praktisch vorbereite nach dem Motto: "Vollkasko ist da, aber du hast Selbstbeteiligung". Peter Hornung berichtet über die Lage in der Ukraine und die im Nahen Osten. Die Ukraine leidet weiterhin unter heftigen Angriffen aus Russland – vor allem mit strahlengetriebenen, schnellen Drohnen, die immer schwerer abzufangen sind. Weil dem Land die Patriot-Abwehrraketen ausgegangen sind und es auch an Luft-Luft-Raketen mangelt, versuchen ukrainische Kampfpiloten in waghalsigen Manövern solche Angriffe abzuwehren - mit ihren Bordkanonen. Eine russische Drohne war es auch, die angeblich dem Flugzeug von Präsident Selenskyj beim Abflug von Moldaus Hauptstadt bedrohlich nahegekommen sei. Unklar allerdings bleibt, wie groß die Gefahr tatsächlich war. Die Ukraine demonstriert erneut, dass sie in der Lage ist, Ziele auch in den entferntesten Ecken des europäischen Teils von Russland zu treffen - wie diese Woche zwei Gasanlagen in der Nähe des Polarkreises, fast 3.000 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deInterview mit Oberst Armin Schaushttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3471832.htmlBundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe / Ratgeberhttps://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/Medienpaket-Ratgeber-BBK/medienpaket-ratgeber-bbk_node.html)Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.htmlPodcast-Tipp: NDR Talk-Format "OHA!" Reservist trifft Friedensaktivistinhttps://www.ndr.de/fernsehen/oha-120.html
«Da ist ein Airliner ins World Trade Center geflogen». In der 10vor10-Redaktion sitzt Stephan Klapproth mit dem Rücken zum Fernseher, als er zum ersten Mal von den Anschlägen in den USA hört. Kurze Zeit später geht der Moderator selbst auf Sendung. Hier erzählt er, wie er um passende Worte rang. · Wo früher das World Trade Center stand, befinden sich heute keine neuen Gebäude – sondern eine Gedenkstätte. Dafür hat unter anderem Monica Iken-Murphy gesorgt. Am 11. September 2001 verlor sie ihren Mann Michael. Danach wandelte sich ihre Trauer in Aktivismus: Monica Iken-Murphy wollte verhindern, dass über den Toten wieder gebaut wurde. Die Reportage von ARD-Korrespondent Martin Ganslmeier. · Neben der Strasse von Hormus ist im Nahen Osten eine weitere Schifffahrtsroute gestört. Im Jemen haben die Huthi-Rebellen die Hafenstadt Mokka eingenommen und kontrollieren so eine für den Ölhandel wichtige Meerenge. Was die Miliz damit bezweckt, erklärt Nahost-Korrespondent Thomas Gutersohn. · Der spanische Geheimdienst hat die Behörden vor der Massenankunft von Migrantinnen und Migranten in der Exklave Ceuta gewarnt. Das geht aus geheimen Unterlagen hervor, die die Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez freigegeben hat. Sanchez hatte stets bestritten, etwas gewusst zu haben. Wir haben die freie Journalistin Julia Macher gefragt, was die Veröffentlichung für ihn bedeutet.
Es ist ein Vierteljahrhundert her, und doch sehen viele von uns die Bilder noch vor sich. Am 11. September 2001 erschütterte der schwerste Terroranschlag der Geschichte die Vereinigten Staaten und leitete eine neue geopolitische Ära ein. Fast 3.000 Menschen verloren an diesem Tag im World Trade Center, im Pentagon und beim Absturz von Flug 93 in Pennsylvania ihr Leben. Der Einsturz der Zwillingstürme in Manhattan markierte nicht nur eine menschliche Tragödie unvorstellbaren Ausmaßes, sondern auch eine fundamentale Zäsur für die globale Gemeinschaft. Die Folgen von „9/11“ prägen unseren Alltag bis heute - von drastisch verschärften Sicherheitsvorkehrungen an internationalen Flughäfen über die Neuausrichtung der globalen Außen- und Sicherheitspolitik bis hin zu langjährigen militärischen Konflikten im Nahen Osten und einem Generalverdacht, den sich muslimische Menschen zunehmend ausgesetzt sehen. Dazu spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Markus Albrecht, Ersthelfer am Ground Zero, dem ehemaligen ARD-Korrespondenten in New York, Thomas Nehls, dem ARD-Terrorismusexperten Michael Götschenberg und mit Bernhard Docke, dem Anwalt von Murat Kurnaz, der unschuldig in Guantanamo inhaftiert wurde. Podcast-Tipp: Dark Matters In der Sonderstaffel „Staatsgeheimnis 9/11“ folgt WDR-Journalist Nikolaus Steiner der Spur eines Mannes, der nach den Anschlägen im Zentrum internationaler Ermittlungen steht: der saudische Staatsbürger Omar Al-Bayoumi. Mit exklusiven Dokumenten, bislang unveröffentlichten Tonaufnahmen und Gesprächen mit ehemaligen FBI-Ermittlern geht die Serie der Frage nach, welche Rolle Saudi-Arabien möglicherweise gespielt haben könnte. https://www.ardsounds.de/sendung/dark-matters-geheimnisse-der-geheimdienste/urn:ard:show:870aeeecdf31b1b9/ Doku-Tipp: September https://1.ard.de/september?derTag Der 11. September 2001 veränderte die Welt. Doch wie wurden aus einem einzigen Tag die Erschütterungen, die bis heute nachwirken? "SEPTEMBER" erzählt die Geschichte der Terroranschläge neu - verdichtet auf die 30 Tage eines Monats, der das 21. Jahrhundert prägte.
Der 7. Oktober 2023 gilt als Wendepunkt im Nahen Osten. An diesem Tag stürmen Hamas-Terroristen die Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen, massakrieren rund 1200 Menschen und nehmen hunderte Zivilisten als Geiseln. Doch hätte dieser Angriff verhindert werden können? Recherchen der israelischen Zeitung Haaretz wollen jetzt offengelegt haben, dass der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu vor dem 7. Oktober gewarnt wurde und diese Warnung für sich behalten hat. Eric Frey, Leitender Redakteur beim STANDARD ordnet diese ungeheuerlichen Vorwürfe für uns ein.
Als Korrespondent für die NZZ berichtet Daniel Böhm über die arabischen Länder im Nahen Osten und in Nordafrika. Es ist eine Region im Krisenmodus, die komplexer nicht sein könnte. Obwohl er etwa die Hälfte seiner Arbeitszeit mit Lesen verbringe, sagt Böhm: «Es wäre vermessen zu behaupten, ich hätte den Nahen Osten verstanden.» Das sei nur schon im Libanon der Fall, ein Land etwa ein Viertel so gross wie die Schweiz. In Beirut fühle sich das Leben manchmal komplett normal an. Wenige Kilometer südwärts wohnen Menschen in zerbombten Dörfern und leben im Ausnahmezustand. Wie Daniel Böhm sich in diesen Realitäten zurechtfindet und wie er bei Reportagen in Krisengebieten vorgeht, erzählt er in dieser Podcastfolge. Gast: Daniel Böhm, Nahost-Korrespondent der NZZ Host: Alice Grosjean 00:30 Krasse Kontraste im Libanon 04:59 Wie man den Alltag in eienr Krisenregion organisiert 08:29 Vorbereitung und Sicherheitsrisiken bei Reportagereisen 15:53 Den Überblick behalten im Nahen Osten 19:09 Gastfreundschaft, Kultur und gesellschaftliche Schranken 22:45 Zwischen dem Nahen Osten und Europa [Die NZZ-Akzent-Folge mit Daniel](https://www.nzz.ch/podcast/syrien-nach-asad-zwischen-hoffnung-und-chaos-nzz-akzent-ld.1863171), nachdem er das erste Mal nach Syrien gereist war. [NZZ-Akzent-Folge mit Daniel,](https://www.nzz.ch/podcast/libanon-warum-die-neuen-staatlichen-busse-ein-zeichen-der-hoffnung-sind-nzz-akzent-ld.1912251) der mit öffentlichen Bussen einmal durch den Libanon gereist ist. [Die Repo aus Syrien](https://www.nzz.ch/international/syrien-eindruecke-aus-dem-umkaempften-suweida-ld.1894572), als Daniel und sein Kollege in eine Schiesserei gerieten. [Daniels Reportage aus Ceuta](https://www.nzz.ch/international/die-stadt-der-enttaeuschten-drei-wochen-nach-beginn-der-fluechtlingskrise-herrscht-in-ceuta-immer-noch-ausnahmezustand-ld.10020502) in der NZZ. Noch mehr Texte von Daniel [hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/daniel-boehm-ld.1861409).
Die Staatsanleiherenditen eilen von einem Mehrjahreshoch zum nächsten - die Gründe sind vielfältig, doch einer wiegt besonders schwer. Neue Eskalationen im Nahen Osten treiben die Märkte um. Und, wie unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Gespräch mit Franziska Biehl erklärt, trüben auch die Kristallkugeln unserer Ökonomen. Was sie aber deutlich sehen: mehr als eine weitere Zinserhöhung der EZB ist aktuell unwahrscheinlich. Außerdem geht es neben der Geldpolitik auch um die in dieser Woche anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt - und was die aktuellen Umfragewerte für Deutschland insgesamt bedeuten.
Eine neue Studie zeigt deutliche Unterschiede bei den Wahlneigungen verschiedener Einwanderergruppen. Besonders SPD und Union verlieren bei Wählern mit Bezug zur Türkei sowie dem Nahen Osten und Nordafrika.
US-Präsident Donald Trump hat einen Öl-Deal mit Venezuela präsentiert. Bis zu 100 Milliarden US-Dollar sollen im südamerikanischen Land investiert werden – und im Gegenzug soll Öl aus Venezuela in die USA fliessen. So will Trump unabhängiger werden vom Öl aus dem Nahen Osten. Und auch Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodriguez lobt das Abkommen und verspricht sich viel davon. Lateinamerika-Experte Wolfgang Muno sieht den Öl-Deal hingegen skeptisch. Es sei keine Vereinbarung zweier gleichberechtigter Länder: «Venezuela hat eigentlich gar keine Wahl. Das Land steht völlig unter der Kontrolle der USA». Kann Venezuela vielleicht trotzdem davon profitieren, dass die USA neue Investitionen anstreben? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Wolfgang Muno, Lateinamerika-Experte und Professor an der Universität Rostock ___________________ Team - Moderation: Dominik Brand - Produktion: Marisa Eggli - Mitarbeit: Martina Koch ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Diese Woche hat der Chef des US-amerikanischen Auslandsgeheimdienstes, Ratcliffe, Moskau besucht. Warum, darüber wird spekuliert. Zeitungen berichten, der CIA-Direktor habe Russland vor einem möglichen Angriff auf die NATO gewarnt. Für den Militärhistoriker Sönke Neitzel ist es zumindest ein Hinweis darauf, dass die westliche Allianz eine Eskalation mit Russland für möglich hält. "Und dass das so öffentlich gemacht wird, (…) ist meines Erachtens schon Teil einer amerikanischen Strategie, die eigentlich für uns ganz positiv ist, weil (…) Trump ja vielfach den Artikel 5, die Beistandsklausel der NATO, infrage gestellt" hat, sagt Neitzel im Interview mit Host Anna Engelke. Im Bündnis werde darüber diskutiert, ob Russlands Machthaber Putin den Krieg gegen die Ukraine weiter eskaliert. Neitzel bewertet im Interview die Aussagen von Bundeskanzler Merz, der Urhebern hybrider Angriffe drohte. Der Militärhistoriker analysiert die geplanten Änderungen am BND-Gesetz und erklärt, dass die Bundeswehr aus seiner Sicht grundlegend reformiert werden muss. Und: Ein halbes Jahr nach Kriegsbeginn im Nahen Osten ordnet Neitzel im Podcast auch die aktuelle Situation ein. Die USA, größte Militärmacht der Welt, stehe "wie ein begossener Pudel da".Im Ukraine-Krieg gibt es keine dramatischen Veränderungen an der Front. Stefan Niemann analysiert die Lage im Donezk am Beispiel der Stadt Kramatorsk. Wolodymyr Selenskyj plane, die Truppen in dieser Region neu aufzustellen und zu verstärken. Am Rande der Feierlichkeiten zum ukrainischen Unabhängigkeitstag hat die Koalition der Willigen der Ukraine weitere Unterstützung zugesagt. Künftig dürfen die Marschflugkörper britisch-französischer Bauart (Storm Shadow und Scalp) in der Ukraine produziert werden. Das trägt zur Verschärfung des Streits zwischen Moskau und London bei - unverhohlen droht Russland inzwischen mit Angriffen auf britische Rüstungsunternehmen. Eine Eskalation an der diplomatischen Front.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deInterview mit Militärhistoriker Sönke Neitzelhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3444524.htmlAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.htmlPodcast-Tipp: Hateland - "Die Schill Show"https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:7ae4f72cbe4a75e2/
In dieser Samstagsfolge blickt der langjährige NZZ-Journalist Christian Weisflog auf viereinhalb bewegte Jahre als politischer US-Korrespondent in Washington zurück. Es war eine filmreife Zeit voller historischer Wendepunkte: vom Sturm auf das Kapitol über die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten bis hin zum spektakulären Comeback von Donald Trump. Im Gespräch mit Simon Schaffer erzählt er, wie sich die Arbeit unter der enormen Nachrichtenflut verändert hat und mit welchen Eindrücken er aus den USA nach Zürich zurückkehrt. Gast: Christian Weisflog, Auslandredaktor NZZ Host: Simon Schaffer Mehr Texte von Christian [hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/christian-weisflog-ld.665516). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Die Nächte für die Menschen in der ukrainischen Hauptstadt sind derzeit besonders zermürbend. Immer wieder greift Russland Kiew mit ballistischen Raketen an, die die Ukraine wegen des Mangels an entsprechenden Waffen nicht abwehren kann. Im Gespräch mit Host Anna Engelke schildert Denis Trubetskoy, wie die Menschen in der Hauptstadt mit der ständigen Bedrohung leben. Auf den schwersten Kriegswinter, sagt der ukrainische Journalist, folgte der schwerste Kriegssommer. Dem kommenden Winter schauen die Menschen mit großer Sorge entgegen, besonders wegen der angeschlagenen Strom- und Wasserversorgung. Doch der Präsident der Ukraine steht nicht nur wegen des russischen Angriffskrieges unter Druck, sondern auch innenpolitisch. Selenskyj befinde sich wegen der Entlassung des Verteidigungsministers Mykhailo Fedorov und der daraus resultierenden Proteste in der größten innenpolitischen Krise, meint Trubetskoy. Mit seiner Forderung nach Neuwahlen habe sich Fedorov aber ins Abseits gestellt. Die Ukrainer blickten mit einer großen Ambivalenz auf die Durchführung von Wahlen mitten im Krieg.Die Lage in verschiedenen Frontabschnitten, wo Russlands Truppen trotz teilweise heftiger Gefechte kaum nennenswerte Geländegewinne machen können, schildert Stefan Niemann. Nahezu wehrlos wirkt die ukrainische Luftverteidigung dagegen bei den massiven Angriffen mit Iskander-Raketen und Marschflugkörpern wie zuletzt auf Kiew. Der chronische Mangel an Patriot PAC-3 Abwehrraketen kostet Tag für Tag Menschenleben. Die von einem rumänischen F-16 Kampfjet abgeschossene schwimmende Sprengstoffdrohne unweit einer Gasförderplattform am Schwarzen Meer zeigt der NATO, wie leicht ihre Verteidigungsfähigkeit zu testen ist. Bukarest macht Moskau für den gefährlichen Zwischenfall verantwortlich. Russlands Außenminister hatte westliche Länder unlängst gewarnt: wer die Ukraine unterstütze, müsse mit schärferen Maßnahmen rechnen. Zuletzt stellte der Kreml Großbritannien an den Pranger, weil dort hergestellte Drohnen bei ukrainischen Angriffen auf Russland zum Einsatz gekommen sein sollen. Auch im Ostseeraum wachsen die Spannungen. Russland entsandte erneut ein Kriegsschiff vor die Küste Fehmarns, mutmaßlich um seine Schattenflotte zu schützen. Ein Blick in den Nahen Osten zeigt, dass auch nach Ablauf der 60-Tage Frist die Beendigung des Iran-Krieges in weiter Ferne liegt. Das Regime in Teheran trotzt allen Drohungen Trumps – der US-Präsident wirkt rat- und planloser denn je.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deInterview mit Denis Trubetskoyhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3431500.htmlDebatte über Neuwahlen in der Ukrainehttps://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-debatte-wahlen-100.htmlAlle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.htmlPodcast-Tipp: Springerstiefel - Alpha oder Täter?https://1.ard.de/springerstiefel_s3?streitkraefte
Dittmer, Nicole www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...
Im ersten Teil unseres Programms sprechen wir wie immer über aktuelle Ereignisse. Wir beginnen mit der wachsenden Frustration bei US-Präsident Donald Trump über die Unfähigkeit, den Krieg gegen den Iran zu gewinnen. Anschließend sprechen wir über Chinas Ankündigung einer neuen Schifffahrtsroute durch die Arktis. Diese bietet eine Alternative zu den traditionellen Routen durch das Rote Meer, die durch Konflikte im Nahen Osten gestört sind. Die sogenannte „Eis-Seidenstraße" beginnt in Ostchina, verläuft über die russische Nordostpassage durch den Polarkreis und endet in England. In unserem Wissenschafts- und Technologie-Thema geht es um das Einfrieren von Eizellen. Immer mehr Frauen wählen dieses Verfahren, um sich ihren Kinderwunsch zu einem späteren Zeitpunkt zu erfüllen. Und zum Abschluss des ersten Teils des Programms stoßen wir auf den Internationalen Tag des Bieres an. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf False Cognates – Part 1. In Deutschland dürfen die meisten Geschäfte sonntags aufgrund gesetzlicher Regelungen nicht öffnen. Manche fordern nun, dass diese Regelung geändert wird, damit mehr konsumiert werden kann. Andere geben zu bedenken, dass der Sonntag nicht ohne Grund für die meisten Menschen arbeitsfrei ist. Der britische Konzern Frasers hat Anlegern von Hugo Boss ein Angebot gemacht. Der Konzern besitzt bereits 30 % von Hugo Boss. Wollen die Briten bei Hugo Boss alles auf den Kopf stellen? Und wenn ja, wäre das so schlimm? Alles auf den Kopf stellen ist diese Woche auch unsere Redewendung. Iran-Krieg ohne Sieg: Trump greift US-Verbündete an Arktis statt Nahost: China sucht neue Schifffahrtswege Ocasio-Cortez will ihre Eizellen einfrieren lassen Der Internationale Tag des Bieres Sollten Läden sonntags öffnen? Frasers macht Angebot für Hugo Boss
Im ersten Teil unseres Programms sprechen wir wie immer über aktuelle Ereignisse. Wir beginnen mit der wachsenden Frustration bei US-Präsident Donald Trump über die Unfähigkeit, den Krieg gegen den Iran zu gewinnen. Anschließend sprechen wir über Chinas Ankündigung einer neuen Schifffahrtsroute durch die Arktis. Diese bietet eine Alternative zu den traditionellen Routen durch das Rote Meer, die durch Konflikte im Nahen Osten gestört sind. Die sogenannte „Eis-Seidenstraße" beginnt in Ostchina, verläuft über die russische Nordostpassage durch den Polarkreis und endet in England. In unserem Wissenschafts- und Technologie-Thema geht es um das Einfrieren von Eizellen. Immer mehr Frauen wählen dieses Verfahren, um sich ihren Kinderwunsch zu einem späteren Zeitpunkt zu erfüllen. Und zum Abschluss des ersten Teils des Programms stoßen wir auf den Internationalen Tag des Bieres an. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf False Cognates – Part 1. In Deutschland dürfen die meisten Geschäfte sonntags aufgrund gesetzlicher Regelungen nicht öffnen. Manche fordern nun, dass diese Regelung geändert wird, damit mehr konsumiert werden kann. Andere geben zu bedenken, dass der Sonntag nicht ohne Grund für die meisten Menschen arbeitsfrei ist. Der britische Konzern Frasers hat Anlegern von Hugo Boss ein Angebot gemacht. Der Konzern besitzt bereits 30 % von Hugo Boss. Wollen die Briten bei Hugo Boss alles auf den Kopf stellen? Und wenn ja, wäre das so schlimm? Alles auf den Kopf stellen ist diese Woche auch unsere Redewendung. Iran-Krieg ohne Sieg: Trump greift US-Verbündete an Arktis statt Nahost: China sucht neue Schifffahrtswege Ocasio-Cortez will ihre Eizellen einfrieren lassen Der Internationale Tag des Bieres Sollten Läden sonntags öffnen? Frasers macht Angebot für Hugo Boss
Jahrzehntelang übten die USA und die von ihnen dominierten Institutionen ein machtvolles Privileg aus: Sie legten fest, welche Frage Länder im Nahen Osten zu beantworten hatten. Der Iran fordert dieses Privileg jetzt heraus. Es geht nicht mehr darum, was der Iran aufgeben muss. Es geht darum, worüber jede Macht (einschließlich der USA) bereit sein muss,Weiterlesen
Was bedeutet der neue Mekka-Verteidigungspakt zwischen der Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan? Der Politik-Influencer und Geopolitik-Analyst Andreas Grassl nennt dieses Bündnis die „muslimische NATO“ – ist dieser Begriff gerechtfertigt? Auf was müssen sich die NATO und andere Großmächte jetzt einstellen? Und wie hängen die Konflikte im Nahen Osten und in der Ukraine zusammen? Im LOOKAUT-Gespräch mit Hannelore Veit bringt Andreas Grassl seine Sicht der geopolitischen Entwicklungen dar und schildert, wie er als 30-Jähriger ein junges Publikum für weltpolitische Themen interessieren will.
Der Drohnen-Vorfall am Leipziger Flughafen Anfang August hat in Deutschland für Aufregung und Besorgnis gesorgt und eine Diskussion über die Abwehr solcher und hybrider Angriffe ausgelöst. Im Interview mit Host Stefan Niemann spricht der Sicherheitsexperte Nico Lange über die aus seiner Sicht immer noch mangelhafte Drohnenabwehr an deutschen Flughäfen. Man sei “an einer Katastrophe knapp vorbeigeschlittert, aber nicht, weil wir sie verhindert hätten oder abgewehrt hätten, sondern nur durch zufällige Umstände, möglicherweise einen technischen Defekt.” Der Gründer des Instituts für Risikoanalyse und Internationale Sicherheit (IRIS) bemängelt, die notwendige Sensorentechnik sei längst vorhanden, aber die Politik hinke hinterher. Daran ändere auch der neugeschaffene Nationale Sicherheitsrat wenig. Laut Lange passt die Sprengstoffdrohne zu Russlands gezielter hybrider Kriegführung gegen Staaten, die die Ukraine unterstützen. Deutschland müsse da deutlich wehrhafter werden. Man müsse damit rechnen, dass Russlands Machthaber möglicherweise noch in diesem Jahr testen will, ob die NATO wirklich zusammenhält, und zwar “nicht mit dem Angriff einer riesigen russischen Streitmacht, sondern mit einer Kombination aus hybriden und versteckten Angriffen und vielleicht kleinen, kurzen Vorstößen auf NATO-Gebiet.” Derweil geht der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine unvermindert weiter. Die ukrainische Armee wehrt sich mit Attacken im russischen Hinterland auf Ölraffinieren und Lager des Versandhändlers Wildberries. Zugenommen haben in den vergangenen Wochen auch gegenseitige Angriffe auf Schiffe und Häfen, berichtet Astrid Corall. Dadurch leide der wichtige Export von Getreide. Ukraines Präsident Selenskyj hat nach eigenen Angaben den US-Amerikanern Vorschläge zur Beendigung des Krieges vorgelegt, Details sind bislang nicht bekannt. Er fordert aber erneut mehr Unterstützung bei der Flugabwehr – und bittet die USA, der Ukraine mindestens fünf Prozent ihrer Raketenbestände zu verkaufen. Astrid berichtet auch über Berichte, wonach Russland nach der Parlamentswahl im September eine Mobilmachung plant, über die gestiegene Zahl der im Krieg getöteten Zivilisten und sie wirft einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten und in der Straße von Hormus.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Nico Langehttps://www.ndr.de/audio-3417806.htmlAlle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp : REICH - Das Geschäft mit dem Zweifel:https://1.ard.de/REICH