Einstein

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Das Wissensmagazin berichtet wöchentlich über aktuelle und hintergründige Themen aus allen Wissensbereichen, Phänomene und die Geheimnisse des Alltags und des Lebens.

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)


    • Nov 24, 2022 LATEST EPISODE
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    Wie wir Behinderte behindern

    Play Episode Listen Later Nov 24, 2022 36:30


    20 Prozent der Gesamtbevölkerung leben mit einer Beeinträchtigung. Doch der Alltag der Betroffenen ist auch acht Jahre nach dem Beitritt zur UNO-Behindertenrechtskonvention voller Barrieren. «Einstein» zeigt, warum die Gesellschaft von der Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung weit entfernt ist. 20 Prozent der Gesamtbevölkerung leben mit einer Beeinträchtigung. Die Hochschulen und Start-ups sind im Entwickeln von Assistenz-Technologien top. Doch der Alltag der Betroffenen ist auch acht Jahre nach dem Beitritt zur UNO-Behindertenrechtskonvention voller Barrieren. Menü Surprise: Hier kocht der «Blind-Chef» Gemüse schneiden, Fleisch braten und Desserts kreieren, ohne etwas zu sehen – eigentlich unmöglich. Das merkt Moderatorin Bigna Silberschmidt sofort, als sie dem erblindeten Koch Reto Frey mit verbundenen Augen zur Hand geht. Doch genau dieser Challenge muss sich Frey tagtäglich stellen. Bei «Einstein» demonstriert er, wie er dank viel Intuition und weniger Hilfsmittel einen delikaten Mehrgänger auf die Teller seiner Gäste zaubert. Land voll Barrieren: Schlechtes UNO-Zeugnis für die Schweiz Eine UNO-Konvention hat die Rechte aller Menschen mit Beeinträchtigung festgehalten. Die Schweiz bekommt acht Jahre nach dem Beitritt zu diesem Übereinkommen schlechte Noten. Insbesondere bei Gleichstellung und Selbstbestimmung von behinderten Menschen stellt der UN-Ausschuss grosse Defizite fest. Der Basler Staatsrechtler Markus Schefer, Mitglied des unabhängigen Expertengremiums, spricht bei «Einstein» Klartext. Hindernis Architektur: Bildung in der Schweiz noch voller Barrieren Die UNO verlangt für Menschen mit Beeinträchtigung ungehinderten Zugang zu allen Lebensbereichen. Doch im Vergleich zu anderen Ländern hinkt die Schweiz diesbezüglich weit hinterher. Rollstuhlfahrer und Uni-Professor Rolf Sethe zeigt, wie gross die Hindernisse im Universitätsalltag noch immer sind. Die Zürcher Hochschulen haben das Problem inzwischen erkannt und grosse Projekte lanciert, um für alle zugänglich zu sein. Aber bauliche Massnahmen allein reichen nicht: Künftig sollen auch Lehre und Studium endlich barrierefrei werden. Kein Blindflug mehr: Wie das Internet barrierefrei wird «Inklusion» und «Diversity» sind im Internet populäre Schlagworte. Doch in Realität sind Websites, PDF-Dokumente oder Apps für Menschen mit Sehbehinderung eben oft nicht barrierefrei. Dabei wären die technischen Lösungen längst da, um den Betroffenen ungehinderten Zugang zur digitalen Welt zu ermöglichen. Das demonstriert Alireza Darvishy, Informatik-Professor und selbst stark sehbehindert, mit eindrücklichen Beispielen. «bro»: Der «Tesla» unter den Rollstühlen Er heisst «bro» und will, wie der Name sagt, auch in kniffligsten Situationen der verlässliche «Kumpel» sein. Er kann klettern, meistert 70 Prozent Gefälle und bringt die Rollstuhlfahrenden dank Liftfunktion endlich auf Augenhöhe mit andern. Das Wunderding des Winterthurer Start-ups «scewo» ist vollgepackt mit Software und wird als Meisterwerk der Technik gefeiert. «Einstein» hat den «bro» von einem Piloten mit Beeinträchtigung testen lassen. Hält er wirklich alles, was er verspricht?

    Eisenbahnweltmeister Schweiz

    Play Episode Listen Later Nov 3, 2022 37:01


    Der längste Bahntunnel, das dichteste Netz, die meisten Fahrgäste. Die Schweiz reiht Rekord an Rekord. «Einstein» geht selbst auf Rekordfahrt, zeigt, wie mit Hightech das Schienennetz erneuert wird und wie die Bahn energieeffizient und klimaneutral in die Zukunft rollt. Ein Zug für das Guinnessbuch der Rekorde Die RHB geht mit dem längsten Zug der Welt auf der pittoresken Albulastrecke auf Rekordjagd. Was sind die Herausforderungen, einen zwei Kilometer langen und 3000 Tonnen schweren Zug über Kehrtunnel, Brücken und Viadukte zu fahren. «Einstein» schaut hinter die Kulissen der Rekordfahrt und die Vorbereitungsarbeiten, die nicht nur pannenfrei verliefen. Schienenunterhalt eine technische Meisterleistung Für das Bahnland Schweiz ist ihr 5300km langes Schienennetz die Lebensader. Doch die teils über hundertjährigen Strecken müssen instandgehalten werden. Und im Gegensatz zum Ausland werden Gleissanierungen meist während des laufenden Betriebes ausgeführt. «Einstein» zeigt am Beispiel des Lötschberg-Scheiteltunnels, welch technischer und logistischer Aufwand betrieben wird, um trotz Totalsanierung, den Bahnverkehr aufrecht zu erhalten und fragt nach, was dies für die Sicherheit der Arbeiter bedeutet. Energie sparen seit 100 Jahren Bis 1920 fuhr die Bahn noch mit Kohle und brauchte über 4000 GWh Energie. Ab 1920 wurde sie stetig elektrifiziert. Der Leichtbau, modernere Loks kamen dazu und in den letzten zehn Jahren eine Vielzahl weiterer Energie- Sparmassnahmen, wie zum Beispiel intelligente Fahr- und Heizsysteme. Fazit: Obwohl der Bahnverkehr in den letzten 100 Jahren um das 10fache zugenommen hat, die Züge schneller und komfortabler wurden, hat sich der Energieverbrauch halbiert. Wir zeigen, welche Massnahmen dies möglich machten und wie die Bahn in Zukunft noch effizienter werden soll. Wasserstoffzug «Made in Switzerland» Das Schweizer Bahnnetz ist zu 99 Prozent elektrifiziert. Und der Bahnstrom ist zu über 90 Prozent aus Wasserkraft. Das ist ein Spitzenwert. In der EU sind jedoch im Durchschnitt nur 57 Prozent des Eisenbahnnetzes elektrifiziert. In den USA sogar nur 1 Prozent. Wie kann da die Bahn klimaneutral in die Zukunft fahren? Stadler Rail hat diesbezüglich neue Massstäbe gesetzt und einen Zug mit Wasserstoffantrieb gebaut. Der erste Zug kommt in der Agglomeration von Los Angeles zum Einsatz. Wie sicher und wie effizient ist dieser Zug? «Einstein» nimmt einen exklusiven Augenschein.

    Nachhaltiger Lifestyle – Wie geht das?

    Play Episode Listen Later Oct 27, 2022 36:49


    Wie wirkt sich unser täglicher Lifestyle eigentlich auf die Ressourcen aus? Moderatorin Kathrin Hönegger und Jara Helmi, Host des YouTube-Nachhaltigkeitsformats «CO2ntrol», schauen gemeinsam, welchen Impact etwa unser Umgang mit Mode, Online-Shopping oder Milchersatzprodukte hat. Problem «Fast Fashion» Die Textilindustrie verursacht mit billiger Mode jedes Jahr riesige Mengen an Treibhausgasen und ein grosser Teil landet innerhalb eines Jahres wieder im Abfall. Wie kann man solcher Verschwendung entgegenwirken? Nachhaltig einkaufen? Was ist nachhaltiger bezüglich CO2-Ausstoss: Online-Shopping oder normales Einkaufen im Laden? «Einstein» macht einen Vergleich. Filme streamen und Milch ersetzen Streaming ist kaum mehr aus dem Alltag wegzudenken. Doch welche Ressourcen sind dazu nötig? Und wie kann man diesen Verbrauch reduzieren? Milchersatzprodukte wie Hafer- oder Sojamilch boomen. Aber sind solche Produkte anstatt Kuhmilch in unserem täglichen Kaffee auch wirklich nachhaltiger?

    Kann die Forschung unser Wasser retten?

    Play Episode Listen Later Oct 20, 2022 34:17


    Darf man noch duschen? Noch scheint die Schweiz genügend Wasser zu haben. Doch die Folgen des Klimawandels gehen nicht spurlos am Wasserschloss vorbei. «Einstein» zeigt, wo der Wassermangel die Schweiz trifft und was mögliche Lösungen der Wissenschaft sind.

    Wie schaffen wir es ohne Öl und Gas?

    Play Episode Listen Later Oct 6, 2022 36:21


    Die aktuellen Krisen zeigen, welch drastische Auswirkungen die Abhängigkeit von Öl und Gas für uns haben können: beim Bauen, Sanieren und in der Industrie. «Einstein» zeigt, welche Lösungen die Wissenschaft parat hat, um aus der fossilen Energie auszusteigen.

    Was die Chirurgie von Laborschafen lernt

    Play Episode Listen Later Sep 25, 2022 29:37


    Das AO Zentrum Davos ist in der Forschung zur Heilung von Knochenfrakturen seit Jahrzehnten weltweit führend. Neu wächst am Institut eine in Europa einzigartige Schafherde heran. Forschende geben «Einstein» Einblick ins Spannungsfeld zwischen Spitzenforschung und neuen Standards bei Tierversuchen. Unfallchirurgie neu erfunden In den 60er-Jahren setzten 13 Schweizer Ärzte die ganze Unfallchirurgie auf den Kopf. Damals wurden Knochenbrüche lediglich eingegipst und über Monate ruhiggestellt. Sie aber wollten operieren und gründeten die AO Foundation und waren erfolgreich. Sie standardisierten Instrumente und Schrauben, werteten jede Operation wissenschaftlich aus und schulten Chirurgen. So gelang es ihnen, weltweit neue Standards für die Operation von Knochenbrüchen zu setzen. AO setzt weltweite Standards Es gibt kaum ein Chirurg oder eine Chirurgin, die ihr Handwerk nicht bei der AO in Davos gelernt haben oder sich dort weiterbilden lassen. Kaum ein neues Implantat oder eine Schraube, die nicht am Institut entwickelt oder getestet worden sind. Global vernetzt ist die AO bei der Forschung und Heilung von Knochenfrakturen und Krankheiten des Bewegungsapparats weltweit führend. Die «Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen» ist eine Stiftung und forscht nicht gewinnorientiert. Tierversuche laufend reduzieren 161 Mäuse, 51 Ratten, 86 Hasen und 43 Schafe. Mit dieser Anzahl Tiere wurden 2021 an der AO Studien durchgeführt. Dennoch gilt bei der AO das «Drei R»-Prinzip «replace, reduce, refine» – also ersetzen, reduzieren, verbessern. Experimente und Vorstudien finden per Computermodell, mit Zellkulturen im Labor und mittels sogenannter Bioreaktoren statt. Das Fernziel der AO Forschenden ist, eines Tages ganz ohne Tierversuche auszukommen. Einzigartiger Labor-Schafstall Die AO nahm im August 2021 einen Stall mit sogenannten SPF-Schafen in Betrieb. Die Tiere sind «spezifisch pathogen frei» und in diesem Sinne frei von bestimmten Krankheitserregern. Damit wollen die Forschenden sicherstellen, dass bei Studien keine versteckten Krankheiten ausbrechen, die die Ergebnisse verfälschen könnten. Die SPF-Herde soll von heute 50 auf etwa 200 Tiere wachsen. Sie werden von konventionellen Schafen getrennt und hinter Schleusen gehalten.

    Für immer jung - Wieso wir nicht mehr alt werden können

    Play Episode Listen Later Sep 25, 2022 26:17


    Für immer jung! Wieso können wir nicht mehr alt werden? Die Forschung schert sich nicht mehr ums Geburtsdatum und hat eine neue Grösse definiert: das biologische Alter, das Alter des Körpers. Der «Einstein»-Moderator ist einer der ersten Menschen weltweit, der sein biologisches Alter bestimmen kann.

    Fliegen wir in Zukunft elektrisch?

    Play Episode Listen Later Sep 22, 2022 36:19


    Fliegen schadet dem Klima – das wissen wir. Aber welche Alternativen gibt es? Auf kurzen Strecken und in kleinen Fliegern könnte man in Zukunft elektrisch fliegen. «Einstein» zeigt, wo diese Technologie heute steht und weshalb gerade in der Schweiz so viele elektrische Flugzeuge entwickelt werden. In der Schweiz gehört die Luftfahrt zu den klimaschädlichsten Sektoren, denn wir sind ein Land von Vielfliegern. 2019 verursachte die Fliegerei 29 Prozent der Emissionen und lag damit vor dem Strassenverkehr und noch deutlicher vor der Industrie. Weshalb gibt es bis heute so wenig Alternativen? Weltweit arbeitet zwar die Flugindustrie mit Hochdruck daran, den Luftverkehr sauberer zu machen. Und trotzdem geht im Vergleich zur Automobilindustrie alles sehr langsam. PIONIERE DER ELEKTROFLIEGEREI SIND SCHWEIZER Während elektrische Autos heute schon zum Alltag gehören, gibt es bis heute kaum elektrische Flugzeuge am Himmel. Vor allem bei Kurzstreckenflügen und Kleinflugzeugen könnten aber elektrische Antriebe in Zukunft eine grosse Rolle spielen. Einstein zeigt, wenn es um die Neuentwicklung solcher Flugzeuge geht, gilt die Schweiz als ein Hotspot. Die Pioniere Bertrand Piccard und André Borschberg bewiesen mit Solarimpuls als erste, dass elektrische Motoren auch in der Luftfahrt Sinn machen. Auch heute setzt der Ingenieur André Borschberg sein damals erworbenes Knowhow für die Elektrifizierung der Luftfahrt ein. Er entwickelt mit der Firma H55 elektrische Motoren und Batterien, die dereinst ganz einfach in schon bestehende Flugzeuge eingebaut werden könnten. Aber eine grosse Hürde ist die Zertifizierung dieser Flugzeuge. In der Luft gelten viel strengere Sicherheitsvorschriften als am Boden, deshalb dauerte es oft Jahre, bis ein elektrisches Flugzeug abheben darf. ETH INVESTIERT IN ELEKTRIFIZIERUNG DER LUFTFAHRT Auch Schweizer Universitäten investieren in die elektrische Luftfahrt: An der ETH Zürich bauen Bachelor-Studenten mit Unterstützung der Industrie ein Elektroflugzeug. Ihre Arbeit zeigt – in der Schweiz ist das ganze Knowhow vorhanden, es muss einfach auf die Luftfahrtindustrie angepasst werden. Die Zusammenarbeit zeigt erste Erfolge. Bald schon wollen die Studenten mit ihrem Elektroflieger erste Flugversuche wagen. ELEKTRISCHE SENKRECHTSTARTER Elektrische Flugzeuge könnten in Zukunft aber auch Helikopter ersetzten. Vertical Flying heisst das Zauberwort in der modernen Flugindustrie: Elektrische Flieger die senkrecht starten und landen. Sie könnten dereinst in grösseren Städten als Lufttaxis eingesetzt werden oder zum Beispiel auch Helikopter der REGA ersetzen. Das Schweizer Startup Dufour sieht vor allem in Letzterem ein grosses Potential und baut deshalb einen Schweizer Senkrechtstarter, der auch für medizinische Transporte genutzt werden könnte. Aber die Mühlen in der Luftfahrtindustrie mahlen langsam. All diese Projekte sind sehr kostspielig und brauchen unglaublich viel Geduld. Bis elektrische Flugzeuge am Himmel zum Alltag gehören, werden noch einige Jahre vergehen.

    «Mond, wir kommen!»

    Play Episode Listen Later Sep 15, 2022 36:21


    Zum Mond und dann zum Mars. «Einstein» trifft Schweizer, die mittendrin sind beim neuen Wettlauf ins All. Wie der Wissenschaftsdirektor der Nasa aus Bern. Er erläutert die Hintergründe. Schweizer Firmen bauen wichtige Teile für die Mondrakete und im Gotthard wird das Leben auf dem Mond simuliert.

    Bikepacking: Abenteuerreise auf dem Velo, Teil 2

    Play Episode Listen Later Sep 1, 2022 36:41


    Tobias Müller will vom Bodensee an den Genfersee radeln. 800 Kilometer in acht Tagen. Auf der zweiten Streckenhälfte warten viele Höhenmeter. Hilft ihm eine Zitrone über den Berg? Ist sein Gravelbike schneller als ein Weltmeister-Mountainbike? Und wie zauberte er seine Sitzbeschwerden weg? Gravelbike gegen Mountainbike Gravelbikes boomen. Die Mischung aus Rennrad und Mountainbike soll das effizienteste Fahrrad für wechselnde Untergründe sein. Nur: Nach wissenschaftlichen Standards hat das noch nie jemand gemessen. «Einstein» macht das Experiment. Und lässt Tobias Müllers Gravelbike gegen die schnellsten Mountainbikes der Profis antreten. Ist es flach oder steil, werden die Gravelbikes den hohen Erwartungen gerecht. Eine Überraschung zeigt sich hingegen bei der Fahrt abwärts. Mentaltricks mit Zitrone Irgendwann müssen alle beissen. Auch Tobias Müller – und wie. Gut hat er im Vorfeld mit dem Sportpsychologen Heinz Müller Strategien entwickelt, wie er neue Kräfte mobilisieren kann. Welches persönliche Energiewort ihm hilft, wie er Musik auswählen muss, damit ihn diese pusht, und was eine Zitrone mit ihm in der Krise macht? Das Experiment zeigt es. Tricks gegen Sitzbeschwerden Sein Sattel bereitete Tobias Müller schlaflose Nächte. Was, wenn der schon am ersten der acht Tage langen Tour die üblichen Schmerzen verursacht? So wendet er sich an die Bewegungswissenschaftlerin Manuela Weibel. Doch ihre Vergleichsmessungen sind ernüchternd: Ein Sattelwechsel bringt keine Linderung. Wie sie es dann doch noch schafft, Müllers Sitzbeschwerden verschwinden zu lassen? Mit Tricks, dank denen jeder Hobbyfahrer etwas gegen Sitzbeschwerden tun kann.

    Bikepacking: Abenteuerreise auf dem Velo, Teil 1

    Play Episode Listen Later Aug 25, 2022 36:50


    Bikepacking ist Trend: Veloabenteuer mit leichtem Gepäck. Auch Tobias Müller geht auf grosse Tour. Sein Plan: vom Bodensee zum Genfersee, 800 Kilometer in acht Tagen. Unterstützung erhält er von der Wissenschaft. Doch schon bald sind die schönen Pläne trotz Koffein und Wattmessung Makulatur. Fahren in grünen Bereich Tobias Müller erlebt in den Wochen vor der Tour, was wohl so viele kennen: Die Trainingskilometer, die man sich vornimmt, kann man nicht annähernd abstrampeln. Wie schafft man trotzdem die Fahrradtour, auch ohne dem Hammermann zu begegnen? Der Sportmediziner Patrick Noack hat Tobias Müller durchgecheckt und ihm genaue Leitlinien mitgeben können für seine Puls- und Wattbereiche. Er gibt aber auch Ratschläge, wie man ohne Watt- oder Pulsmessung fahren muss, damit man eine Tour schafft – egal, wie wenig Trainingskilometer man in den Beinen hat. Koffein, das legale Doping Kaffee ist ein Lieblingsgetränk unter Radfahrern. Denn: Koffein gilt als Leistungs-Booster. Doch neueste Erkenntnisse zeigen: Nicht alle Menschen profitieren davon. Es kann gar sein, dass Koffein die Leistung reduziert. Tobias Müller macht den Test: Ist er, der keinen Kaffee mag, ein Koffeintyp oder nicht? Und wieviel würde ihm Koffein bringen? Die Ergebnisse erstaunen. Nicht nur die Ausdauerleistung auf dem Rad hat sich verändert mit Koffein – auch seine Handkraft. Mit dem Blutzuckersensor gegen den Hungerast? Eigentlich sind sie ein wichtiges Hilfsmittel für Diabetespatienten: Die Blutzuckersensoren. Doch nun entdecken sie Sportler wie der Schweizer Radprofi Stefan Küng oder der Ironman-Weltmeister Kristian Blummenfelt. Sinkt der Blutzucker, soll man essen. Funktioniert das? Ist der Sensor der vielgepriesene Gamechanger? Tobias Müller testet, ob er tatsächlich den gefürchteten Hungerast verhindern kann. So viel sei verraten: Ob man Hobbyfahrer oder Radprofi ist, macht einen immensen Unterschied.

    Rendez-vous im Park – Wildnispark Zürich Sihlwald (Staffel 2022, Folge 1)

    Play Episode Listen Later Jul 8, 2022 45:13


    In einer gemeinsamen Dokumentationsreihe von SRF, RTS und RSI werden fünf Naturparks von nationaler Bedeutung vorgestellt. Die drei Moderierenden Bigna Silberschmidt (SRF), Alain Orange (RTS) und Christian Bernasconi (RSI) beleuchten Themen wie Biodiversität oder Geschichte und Kultur der Naturparks. Der Wildnispark Zürich Sihlwald ist eine einzigartige Kombination aus Wald und Wildnis, eine Art Urwald, der seit Jahrzehnten fast sich selbst überlassen wird, direkt vor den Stadttoren von Zürich. Moderator Alain Orange erzählt von der Geschichte dieses Waldes, der sich dank einer Initiative engagierter Menschen in ein wertvolles Naturschutzgebiet verwandelt hat. Heute ist der Sihlwald ein Zufluchtsort, in dem die Menschen Energie tanken können. Bigna Silberschmid erfährt Wissenswertes von der Leiterin Karin Hindenlang und einer Rangerin des Wildnisparks Zürich. Moderator Christian Bernasconi trifft einen Forscher, der die Entwicklung und die Artenvielfalt im Urwald untersucht, macht sich auf Spurensuche nach wild lebenden Rothirschen, die vor wenigen Jahren von den Bergen her bis in den Sihlwald vorgedrungenen sind, und stösst auf die schweizweit seltenen Fischotter. Zusammen mit einer Wildkräuter-Expertin probiert das Moderations-Trio einige Gerichte mit wild gepflückten Pflanzen.

    Was die Chirurgie von Laborschafen lernt

    Play Episode Listen Later Jun 30, 2022 38:41


    Das AO Zentrum Davos ist in der Forschung zur Heilung von Knochenfrakturen seit Jahrzehnten weltweit führend. Neu wächst am Institut eine in Europa einzigartige Schafherde heran. Forschende geben «Einstein» Einblick ins Spannungsfeld zwischen Spitzenforschung und neuen Standards bei Tierversuchen. Unfallchirurgie neu erfunden In den 60er-Jahren setzten 13 Schweizer Ärzte die ganze Unfallchirurgie auf den Kopf. Damals wurden Knochenbrüche lediglich eingegipst und über Monate ruhiggestellt. Sie aber wollten operieren und gründeten die AO Foundation und waren erfolgreich. Sie standardisierten Instrumente und Schrauben, werteten jede Operation wissenschaftlich aus und schulten Chirurgen. So gelang es ihnen, weltweit neue Standards für die Operation von Knochenbrüchen zu setzen. AO setzt weltweite Standards Es gibt kaum ein Chirurg oder eine Chirurgin, die ihr Handwerk nicht bei der AO in Davos gelernt haben oder sich dort weiterbilden lassen. Kaum ein neues Implantat oder eine Schraube, die nicht am Institut entwickelt oder getestet worden sind. Global vernetzt ist die AO bei der Forschung und Heilung von Knochenfrakturen und Krankheiten des Bewegungsapparats weltweit führend. Die «Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen» ist eine Stiftung und forscht nicht gewinnorientiert. Tierversuche laufend reduzieren 161 Mäuse, 51 Ratten, 86 Hasen und 43 Schafe. Mit dieser Anzahl Tiere wurden 2021 an der AO Studien durchgeführt. Dennoch gilt bei der AO das «Drei R»-Prinzip «replace, reduce, refine» – also ersetzen, reduzieren, verbessern. Experimente und Vorstudien finden per Computermodell, mit Zellkulturen im Labor und mittels sogenannter Bioreaktoren statt. Das Fernziel der AO Forschenden ist, eines Tages ganz ohne Tierversuche auszukommen. Einzigartiger Labor-Schafstall Die AO nahm im August 2021 einen Stall mit sogenannten SPF-Schafen in Betrieb. Die Tiere sind «spezifisch pathogen frei» und in diesem Sinne frei von bestimmten Krankheitserregern. Damit wollen die Forschenden sicherstellen, dass bei Studien keine versteckten Krankheiten ausbrechen, die die Ergebnisse verfälschen könnten. Die SPF-Herde soll von heute 50 auf etwa 200 Tiere wachsen. Sie werden von konventionellen Schafen getrennt und hinter Schleusen gehalten.

    Was wir von Mumien lernen können

    Play Episode Listen Later Jun 16, 2022 36:19


    Wie Zeitkapseln konservieren Mumien Krankheitssymptome und -erreger aus längst vergangen Zeiten. «Einstein» zeigt, was Forschende dank Mumien aus dem alten Ägypten über die Gesundheitsprobleme von morgen lernen können.

    Was tun mit all dem Plastik?

    Play Episode Listen Later Jun 9, 2022 35:31


    Jede Menge Plastik im Alltag: Wie soll man damit umgehen? Kathrin Hönegger trifft ihre Kollegin Jara Helmi, Host des YouTube-Formats «CO2ntrol», das auf Nachhaltigkeitsthemen fokussiert. Gemeinsam tragen sie Fakten zusammen und zeigen auf, was man mit Recycling oder Bioplastik erreichen kann. Problem Mikroplastik Kaum sichtbar sind diese kleinsten Teilchen, aber sehr umweltschädlich. Besonders, wenn sie ins Wasser gelangen. «CO2ntrol»-Host Jara hat eine Expertin der ETH getroffen, die in einem Forschungsprojekt Mikroplastik in Engadiner Bergseen untersucht. Wie kann man Mikroplastik nachweisen? Effort Plastikrecycling Plastik-Recycling kennen die meisten von ihren PET-Retouren. Doch immer mehr werden auch andere Arten von Plastik gesammelt, um sie zu recyclen – doch nicht alles ist dafür geeignet. Spezialisten können einordnen. Alternative Bioplastik Bioplastik kann bei Verpackungen fossiles Plastik ersetzen. «Einstein» ist dem Bio-Material auf den Grund gegangen und fragt bei Expertinnen und Experten nach: Ist Bioplastik nun die Lösung für das Problem? Und als kleine «Challenge» haben Jara und Kathrin privat eine Woche lang ihren eigenen Plastik gesammelt – interessant, was da zusammenkommen kann.

    Wie die Forschung die Hypnose entdeckt

    Play Episode Listen Later Jun 2, 2022 36:33


    Noch immer hat Hypnose einen schlechten Ruf. Man verbindet sie mit fauler Zauberei, Show oder Schamanismus. Dies, obwohl immer öfter Hypnose in der Psychotherapie oder im Operationssaal eingesetzt wird. Und weltweit sind Wissenschaftler daran, das Phänomen des Trance-Zustandes zu entschlüsseln. «Einstein»-Moderatoren in Trance Tobias Müller und Kathrin Hönegger sind beide skeptisch, aber neugierig. Darum wagen es die beiden und lassen sich von einem Profi hypnotisieren. Als Highlight versucht sich Tobias Müller selbst als Hypnotiseur. Schafft er es, seine Moderationskollegin Kathrin Hönegger in den Trance-Zustand zu versetzen? Mentaltraining mal anders Wegen einer Blockade schaffte es der Leichtathlet Simon Ehammer nicht mehr über die Latte beim Stabhochsprung. Mithilfe von Sporthypnose konnte das 22-jährige Sportlernachwuchstalent sein Trauma besiegen. Im März 2022 gewann er seine erste Silber-Medaille im Siebenkampf. Die Trance im Gehirn Tiefer und tiefer sinken. Forschende der Universität Zürich wollten herausfinden, was im Gehirn eines Menschen in Hypnose passiert. Sie konnten aufzeigen, dass die Probanden im Magnetresonanztomographen unterschiedliche Trance-Zustände erlebten. Den Forschenden gelang es mit verschiedenen Bildgebungsmethoden, einen Zusammenhang zwischen diesen Zuständen und den damit einhergehenden Veränderungen im Gehirn nachzuweisen.

    Wie Drohnen und Roboter Leben retten

    Play Episode Listen Later May 19, 2022 36:40


    «Einstein» zeigt, wie Roboter und Drohnen Feuerwehr, Militär, Polizei und Tierschutz unterstützen und dabei nicht nur die Handlungsmöglichkeiten der Lebensretterinnen und Lebensretter erweitern, sondern auch deren Einsätze sicherer machen. Nach Katastrophen, bei Bränden aber auch bei Unfällen kommen immer öfter Drohnen und Roboter zum Einsatz. «Einstein» zeigt, wie und wo die mechanischen Helfer schon heute die Einsatzkräfte unterstützen, und demonstriert Zukunftstechnologien, die schon bald in Einsatz kommen werden. Der Ort: Waffenplatz Wangen an der Aare. Hier testet das Schweizerische Drohnen- und Robotik-Zentrum des VBS regelmässig die neuesten Entwicklungen von Hochschulen und der ETH. Ziel: den Stand der Technologie und die Einsatztauglichkeit für die Katastrophenhilfe zu beurteilen. Das Szenario bei «Einstein». Ein Brand in einer Industrieanlage, aus der radioaktives Material in die Umwelt gelangte und für Menschen also akute Lebensgefahr bedeutet. Für genau solche Einsätze sind Drohnen und Roboter ideal. Was können sie heute schon leisten? «Einstein» begleitet die mechanischen Einsatzkräfte und ihre Entwickler. Roboter bei der Feuerwehr Bei Grossbränden wird immer öfter auf Robotik gesetzt. Drohnen geben dem Einsatzleiter eine Übersicht, zeigen versteckte Feuersbrünste und messen die Hitzeentwicklung. So können die Feuerwehrleute gezielter das Feuer bekämpfen. Und wenn die Gefahr für die Feuerwehrleute zu gross ist, beispielsweise bei Einsturzgefahr des brennenden Gebäudes, kommen auch Löschroboter zum Einsatz. Doch wie funktioniert die Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine? «Einstein» zeigt an konkreten Beispielen, wie die Technologien den Handlungsspielraum für die Einsatzkräfte massiv erweitert und gleichzeitig die Sicherheit erhöht. Rega: Drohne statt Helikopter Die Rettungsflugwacht Rega setzt bei der Suche nach vermissten Personen seit kurzem auf eine Drohne. Sie soll bei schlechter Witterung zum Einsatz kommen, dann wenn der Suchhelikopter am Boden bleiben muss. Derzeit findet die Suche via Handyortung statt, zukünftig sollen aber auch Infrarot- und optische Sensoren zum Einsatz kommen. Wie gut funktioniert die Drohne? «Einstein» war an einem Testtag dabei und hat erlebt, wie die neue Technik noch ihre Tücken hat Drohnen retten Tausende Rehkitz Jährlich sterben Tausende Rehkitze auf Schweizer Wiesen einen grausamen Tod. Die Jungtiere verstecken sich oft im hohen Gras und werden dann von den Mähmaschinen der Bauern erfasst. Viele können mittlerweile jedoch gerettet werden. Freiwillige Retter spüren mit ihren eigens finanzierten Drohnen die Kitze auf und retten sie so vor dem sicheren Tod. Über 5000 Rehkitze konnten so in den letzten Jahren gerettet werden. Szenario: Terroranschlag mit Autobombe Militär und Blaulichtorganisationen üben das Extremszenario: Bombenanschlag in einer Stadt – eingestürzte Gebäude, brennende Autos. Die Feuerwehr ist als erste Vorort. Eine weitere nicht detonierte Bombe wird entdeckt, worauf das Entschärfer-Team des forensischen Dienstes und das Militär mit Fernlenk-Robotern angefordert werden. «Einstein» zeigt, wie bei diesem Extremszenario Roboter zum Einsatz kommen und wie die Polizei, Feuerwehr und Militär in solchen Fällen zusammenarbeiten.

    Sind unsere Frösche noch zu retten?

    Play Episode Listen Later May 12, 2022 36:50


    Ja, es gibt sie noch, die riesigen Froschhochzeiten, bei denen sich die Frösche gleich zu Tausenden paaren. Und trotzdem sind die Amphibien in der Schweiz weiterhin bedroht. Wie kann die Forschung, wie können wir alle helfen, dass diese einzigartigen Tiere überleben? So beschaulich das Gurtentäli mit seinem Weiher über das Jahr hinweg daher kommt, so turbulent geht es dort im Frühling zu und her. Im Teich quaken zahlreiche Frösche. Es sind so viele, dass sie gar einen Schweizerrekord halten. Nirgends werden so viele Amphibien gezählt wie hier auf dem Gebiet der Berner Gemeinde Köniz. Letztes Jahr waren es über 10'000 Tiere. Darunter auch solche, die auf der Roten Liste der gefährdeten Arten stehen. Tobias Müller hilft dieses Jahr mit, die Frösche, Molche und Kröten zu zählen. Ob es einen neuen Schweizerrekord gibt? Gute Teiche, schlechte Teiche Leider sind Weiher wie jener im Gurtentäli in der Schweiz nicht die Regel, sondern die Ausnahme. Von 20 in der Schweiz vorkommenden Amphibien gelten 17 als bedroht. Die Bestände nehmen weiterhin ab. Überbauung, Pestizide, Klimawandel: Die Gründe sind mannigfaltig. Und manchmal rätseln selbst Expertinnen und Experten. «Einstein» besucht einen Weiher, in dem Frösche und Co. plötzlich verschwunden sind. Zusammen mit der Umweltwissenschaftlerin Esther Schweizer. Mit Wassermessungen findet sie heraus, dass es verwesende Pflanzen sind, die das Wasser vergiften. Ein Problem, das oft auch Gartenweiher ereilt. Winterstarre: Wo können Frosch & Co noch hin? Im Winter legen sich die Amphibien zur Ruhe. Doch ihre Winterruhe wird zunehmend schwierig. In vielen - zu aufgeräumten – Gärten finden sie keinen Unterschlupf mehr. Und die Klimaerwärmung kann sie zu früh wecken, wodurch sie wertvolle Energie verlieren und geschwächt werden. Auch lange Trockenperioden können gefährlich werden für Amphibien. Die sensiblen Tiere sind auf einen feuchten Boden angewiesen. Ist es zu trocken, können sie während der Winterruhe vertrocknen. Unterführungen: Wieso sie nicht immer funktionieren Dank Amphibienunterführungen können die Tiere Strassen und neuerdings auch Bahnlinien gefahrlos unterqueren können. Nun zeigen neueste Beobachtungen, dass auch ganz viele andere Tiere von den Unterführungen profitieren. Doch dort können sich aber auch Schadstoffe von Strasse und Umland ansammeln. Der Rat der Expertinnen und Experten: einmal im Jahr die Unterführung durchspülen und damit reinigen.

    Corona-Radikalisierung: Die Analyse

    Play Episode Listen Later Mar 24, 2022 36:19


    Die Corona-Massnahmen fallen. Doch wie viel Spaltung und Misstrauen bleiben zurück? Wird die Gesellschaft immer radikaler? Welche Rolle spielen Verschwörungstheorien, Hassreden und soziale Medien? Und wie überwindet man trotz unterschiedlicher Meinungen die Gräben? «Einstein» sucht nach Antworten. Telegram – Brandbeschleuniger der Radikalisierung Für die Radikalisierung ist Telegram die ideale Plattform. Im Gegensatz zu Facebook, Twitter & Co können hier radikale Inhalte ungefiltert verbreitet werden. «Einstein» analysiert eine Schweizer Telegram-Extremisten-Gruppe und zeigt auf, wie sich die Corona-Skeptiker immer stärker radikalisiert haben. Vom anfänglichen Maskenverweigerern bis zum Aufruf zu Gewalt. Verschwörungstheorien: P(l)andemie und Great Reset Bei den Massnahmenkritikerinnen ist der Glaube weit verbreitet, dass die Pandemie von Eliten entweder geplant oder zumindest ausgenutzt wird, um die Gesellschaft nach ihrem Willen umzugestalten. Kommunikationsforscher Mike Schäfer hat in aktuellen Studien analysiert, welche Verschwörungstheorien am populärsten sind und wie sie innerhalb von Gruppen miteinander verbunden sind oder gar verschmelzen. Und er stellte fest, dass das Schlagwort «Great Reset» heute für Verschwörungstheoretiker als Sammelbegriff genutzt wird und anknüpft an verschiedene Verschwörungserzählungen, die schon länger kursieren. Und er geht davon aus, dass dieses Verschwörungsnarrativ noch weit über die Pandemie hinaus Bestand haben wird. Freiheitstrychler – Die Aushängeschilder des Corona-Protestes Die Freiheitstrychler entwickelten sich zu einer Art Maskottchen der Massnahmenkritiker. Wurden zu regelrechten Stars bei den Corona-Demonstrationen. Und wurden zu einer Projektionsfläche weit über die Corona-Skeptikerinnen-Bewegung hinaus. «Einstein» beleuchtet das Phänomen. Was treibt Trychler an? Und wie geht es jetzt, wo die meisten Massnahmen aufgehoben sind, mit dem Protest weiter? Empathie wirkt gegen Hass im Netz Im Netz hat der Hass während der letzten zwei Jahre massiv zugenommen. Bis hin zum Aufruf zu Gewalt. Forschende der ETH und Uni Zürich haben nun ein Computerprogramm entwickelt, die solchen «Hate Speech» automatisiert erkennen kann. Das Forschungsteam hat dann eine Versuchsreihe gestartet, in der sie Personen, die Hassbotschaften im Netz verbreiten, direkt anspricht. Und sie damit konfrontiert, wie verletzend ihre Posts sind. Und sehr oft führte diese direkte Ansprache bei den Hassrednern zu einem Einsehen. In einem weiteren Schritt soll mit dieser Methode nun automatisiert und grossflächig dem Hass im Netz begegnet werden.

    Langlauf der Supersport

    Play Episode Listen Later Mar 10, 2022 37:11


    Corona hat einen Langlaufboom ausgelöst: Früher galt der Sport als uncool, heute strömen immer mehr Naturbegeisterte auf die Loipe, um ihre Ausdauer zu verbessern. Aber ist Langlauf auch tatsächlich der ideale Fitmacher im Schnee? «Einstein» macht deshalb mit Moderatorin Kathrin Hönegger den ultimativen Langlauf-Fitnesstest: Schafft sie es, innerhalb von sechs Wochen Langlaufen zu lernen und gleichzeitig ihre Fitness markant zu verbessern? Mit der Unterstützung von Seppi Hurschler, einem Langlauflehrer und ehemaligen Olympionik, lernt sie den Sport von Grund auf. Gleichzeitig kümmert sich der Sportphysiologe Thomas Steiner der Hochschule für Sport in Magglingen um ihre Trainingspläne und überwacht ihre Fortschritte mit den modernsten Methoden der Wissenschaft. Wie Forschung Langlauf schneller macht Auch Spitzensportlerin Nadine Fähndrich setzt im Training auf die Unterstützung der Wissenschaft. Als Vorbereitung für Olympia trainiert sie in St. Moritz auf 1800 Höhenmetern bei Temperaturen von minus 12 Grad. Dort setzt Sportphysiologe Thomas Steiner eine neue Messmethode ein, um ihren Wärmehaushalt zu optimieren. Denn die eisigen Temperaturen in China könnten ihre Leistung beeinträchtigen. Tatsächlich, die Messungen mit Sensoren zeigen, dass gewisse Körperteile bei diesen Temperaturen viel zu schnell auskühlen. Fieberhafte Suche nach dem neuen Wachs An den Winterspielen in Peking war Fluor zum letzten Mal das Non-Plus-Ultra für schnelle Skier. Das für Natur und Mensch schädliche Superwachs wird aus dem Spitzensport verbannt. Weltweit suchen Hersteller und Verbände fieberhaft nach fluorfreien Alternativen. Im Rennen um das Wachs der Zukunft mischt auch ein 2-Mann-Familien-Startup aus dem Rheintal vorne mit. Wer Schnee lesen kann, gewinnt Wer im Spitzensport ganz vorne mit dabei sein will, der muss den Schnee verstehen. Das gilt für den Langlauf ganz besonders und auch für andere Disziplinen im Schnee. Sportingenieur Fabian Wolfsperger vom Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF hat ein sogenanntes Infrasnow-Gerät entwickelt, das die Schneestruktur messen kann. Mit diesem Gerät will er künftig das Gleiten voraussagen und den Athletinnen und Athleten im Schnee das erhoffte Quäntchen Vorsprung sichern.

    Nachhaltig essen: Das Experiment II

    Play Episode Listen Later Feb 17, 2022 37:14


    Wollen wir die Klimakrise abwenden, müssen wir anders essen. Aber wie sieht ein klimafreundlicher Speiseplan aus? In einer Essens-Challenge testet «Einstein» zwölf Zuschauende und Moderator Tobias Müller, und will herausfinden, wer den Durchblick in Sachen nachhaltiger Ernährung hat. Avocado, Mango oder Bio-Beef – was darf ich eigentlich noch essen und wie oft? Was muss ich beachten, wenn ich nachhaltig essen will? Welche Lebensmittel belasten die Umwelt besonders stark? Mit der richtigen Wahl der Lebensmittel kann jede und jeder Einzelne viel für die Umwelt tun. Testessen mit 13 Freiwilligen «Einstein» bewirtet deshalb zwölf Freiwillige und Tobias Müller. Sie haben die Aufgabe, bei einem dreigängigen Nachtessen jeweils diejenige Speise auszuwählen, die den kleinsten CO2-Fussabdruck aufweist und somit am nachhaltigsten ist. Wer hat den richtigen Riecher und wird Umwelt-Champion? Und wie schlägt sich «Einstein»-Moderator Tobias Müller? Ein Koch mit einer Mission Der Profikoch Andreas Handke ist nicht irgendein Koch, sondern ein von der UNO zertifizierter «Food and Climate Shaper». «Einstein» zeigt, wie er nachhaltig kocht, und lässt ihn das Menu für das Essens-Experiment zusammenstellen. Dabei hat Handke die eine oder andere CO2-Tücke eingebaut, um es den Teilnehmenden nicht allzu einfach zu machen. Wieviel bringt Fleischersatz? Weniger Fleisch muss sein, sonst schafft es die Gesellschaft nicht, die von der IPCC geforderten Klimaziele zu erreichen. Und Fleischersatz-Produkte spielen dabei eine grosse Rolle. Sie werden aus Soja, Erbsen oder Ackerbohnen hergestellt, doch sind sie tatsächlich nachhaltiger als Fleisch?

    Nachhaltig essen: Das Experiment I

    Play Episode Listen Later Feb 10, 2022 37:23


    Ein Drittel der Treibhausgasemissionen gehen aufs Konto der Lebensmittelproduktion. Worauf muss man achten, um das Klima zu schonen? In einer Essens-Challenge testet «Einstein» zwölf Zuschauende und Moderator Tobias Müller, und will herausfinden, wer den Durchblick bei nachhaltiger Ernährung hat. Avocado, Mango oder Bio-Beef – was darf ich eigentlich noch essen und wie oft? Was muss ich beachten, wenn ich nachhaltig essen will? Welche Lebensmittel belasten die Umwelt besonders stark? Mit der richtigen Wahl der Lebensmittel kann jede und jeder Einzelne viel für die Umwelt tun. Testessen mit 13 Freiwilligen «Einstein» bewirtet deshalb zwölf Freiwillige und Tobias Müller. Sie haben die Aufgabe, bei einem dreigängigen Nachtessen jeweils diejenige Speise auszuwählen, die den kleinsten CO2-Fussabdruck aufweist und somit am nachhaltigsten ist. Wer hat den richtigen Riecher und wird Umwelt-Champion? Und wie schlägt sich «Einstein»-Moderator Tobias Müller? Ein Koch mit einer Mission Der Profikoch Andreas Handke ist nicht irgendein Koch, sondern ein von der UNO zertifizierter «Food and Climate Shaper». «Einstein» zeigt, wie er nachhaltig kocht, und lässt ihn das Menu für das Essens-Experiment zusammenstellen. Dabei hat Handke die eine oder andere CO2-Tücke eingebaut, um es den Teilnehmenden nicht allzu einfach zu machen.

    In der Welt der Gehörlosen

    Play Episode Listen Later Jan 6, 2022 37:28


    Ab Neujahr wurde das SRF-Angebot in Gebärdensprache erweitert. Neu werden national insgesamt 1000 Programmstunden in Gebärdensprache angeboten, im Januar erstmals auch «Einstein». Das Wissensmagazin macht die «Muttersprache der Gehörlosen» zum Thema dieser Premiere. Kunst der Gebärdensprache Gebärdensprache ist die Muttersprache der Gehörlosen. Sie gebärden hierzulande in Schweizerdeutsch, hochdeutsch, französisch, «welsch» und italienisch, ja sogar in Dialekten. Die Gebärdensprache ist eine eigenständige Sprache und der gesprochenen Sprache absolut gleichwertig. Untermauert wird diese Tatsache durch das erste Grammatik-Handbuch für Deutschschweizerische Gebärdensprache (DSGS). Die selbst gehörlose Projektleiterin Katja Tissi hat die linguistischen Informationen «ihrer» Sprache mit diesem Handbuch auch den Hörenden breit zugänglich gemacht. «Einstein» hat die Dozentin für Gebärdensprache besucht. Der Kampf der Gehörlosen für ihre Sprache Gehörlose Menschen haben einen schweren Stand. Sie werden oft ausgegrenzt und sind Vorurteilen ausgesetzt. Ihre Sprache, die Gebärdensprache, war an Schweizer Schulen bis 1981 gar verboten. Anders als in anderen Ländern ist sie noch heute nicht als offizielle Sprache anerkannt. Erst kürzlich lehnte der Bundesrat ein entsprechendes Postulat ab, sehr zum Ärger von Betroffenen wie Tatjana Binggeli. «Einstein» begleitet die Präsidentin des Gehörlosenbundes ins Bundeshaus, wo sie vor Parlamentarierinnen und Parlamentariern Tacheles redet – in Gebärdensprache versteht sich. Gebärden dolmetschen: Die Brückenbauerinnen am Leutschenbach Medienkonferenzen aus dem Bundeshaus, «Meteo» vom Dach, «Einstein» aus dem Studio. Ab 2022 werden Gebärdensprach-Dolmetscherinnen jährlich 1000 Stunden SRG-Programm in die Sprache der Gehörlosen und Hörbehinderten übersetzen. Hörende und gehörlose Gebärdendolmetscherinnen geben Einblick in ihren spannenden und herausfordernden Fernsehalltag bei SRF. «Signes» und die Reise in die Welt der Stille Seit 40 Jahren sendet das Westschweizer Fernsehen RTS das Magazin «Signes» für Hörbehinderte und Gehörlose. Zwei der jährlich sieben Ausgaben kommen seit 2020 aus der Deutschschweiz. Der Mix aus hörenden und gehörlosen Macherinnen und Machern ist so vielfältig wie die Reportagen. So zeigt «Signes» bei «Einstein» auf, wie für Gehörlose selbst Musik gedolmetscht werden kann oder warum die Kunst seit jeher auch durch die Sprache der Gehörlosen inspiriert wird. Warum gehörlose Filmschaffende die Welt mit anderen Augen sehen In Stanko Pavlicas Produktionsfirma sind alle Mitarbeitenden gehörlos. Kommuniziert wird in Gebärdensprache. Seit bald 20 Jahren macht der 47-Jährige Filme. Nicht zu hören sei bei seiner Arbeit kein Nach- sondern vielmehr ein Vorteil. Seine visuelle Wahrnehmung sei ausgeprägter und könne das Wesentliche schneller erfassen, gerade weil das Hören wegfalle. Stanko Pavlica und «Signes»-Moderatorin Natasha Ruf zeigen am Schnittplatz, wie Gehörlose in ihren Filmen die Welt sehen.

    Wie «Miss Bones» Todesfälle aufklärt

    Play Episode Listen Later Dec 16, 2021 36:38


    Sie erforscht Tod und Verwesung mit Leidenschaft, doch das sieht man der sympathischen jungen Frau nicht an. Anthropologin Lara Indra lässt im Wald Schweine verwesen, um wie «Bones» aus der TV-Serie Morde aufzuklären. Welche Rolle dabei Knochen und Fliegen spielen, erlebt Kathrin Hönegger hautnah. Der Knochenfall Ein fast vollständiges, blankes Skelett kam vor ein paar Jahren im Schilthorngebiet oberhalb von Mürren zum Vorschein. Was ist passiert? Wie die Anthropologinnen und Anthropologen in den Knochen lesen und was «Miss Bones» Erstaunliches über den Fall herausgefunden hat. Der Insektenfall Es war der Gärtner, der die Leichen entdeckte. Damals, im Frühling 2000, auf dem Anwesen von Charlie Chaplin. Ein Mann und eine Frau, und sie mussten da schon länger gelegen haben – aber wie lange? Da können nur noch die Insekten helfen. Das Flüchtlingsschiff Barcone, so nennen die Forensikerinnen und Forensiker das namenlose Flüchtlingsschiff, das im April 2015 im Mittelmeer versank. Es wurde ein Jahr später gehoben und seither versuchen sie, den rund tausend ertrunkenen Menschen ihre Identität zurückzugeben. Und damit auch ihre Würde. Eine bewegende Erfahrung für Anthropologin Lara Indra. Ein Feldexperiment der anderen Art Wie viele Forschende tummelt sich auch Lara Indra am liebsten draussen in der Natur, nur legt sie dort tote Schweine aus. Und lässt sie nach allen Regeln der Wissenschaft verwesen. Kathrin Hönegger hilft ihr dabei und kommt an ihre Grenzen, als die beiden nach einer Woche Sommerhitze wieder bei den Schweinen Daten sammeln.

    Bessere Balance – Besseres Leben

    Play Episode Listen Later Dec 9, 2021 36:32


    Wir Menschen verlieren das Gleichgewicht. Die grassierende Bewegungsarmut bringt uns aus der Balance. Das führt zu mehr Stürzen. Doch nicht nur der Körper, auch der Geist leidet. «Einstein» zeigt, wie riesig der Einfluss eines besseren Gleichgewichts ist. Gleichgewichtstraining gegen Sturzgefahr Wie schnell lässt sich das Gleichgewicht trainieren. Und wie stark wirkt sich dies auf die Sturzwahrscheinlichkeit aus. Tobias Müller und Kathrin Hönegger machen ein Gleichgewichtsexperiment im Bewegungslabor des Campus Balgrist. Die Forscher analysieren, wie stark sich das reaktive Gleichgewicht, das für die schnellen Reflexe des Körpers zuständig ist, durch gezieltes Training optimieren lässt. Senioren und Kinder trainieren gemeinsam Unser moderner Lebensstil mit wenig körperlichen Tätigkeiten führt dazu, dass wir zunehmend unser Gleichgewicht verlieren. Kinder und Seniorinnen sind davon besonders betroffen. Bei Kindern befindet sich das Gleichgewicht im Aufbau. Ohne Training bildet sich der Gleichgewichtsinn ab dem 20 Altersjahr ab. Die Konsequenz: Eine vielfach höhere Sturzwahrscheinlichkeit im Alter. Gegensteuer kann hier Generationenübergreifendes Training bieten. Eine neue Studie beleuchtet die Vorteile, wenn Kinder gemeinsam mit Senioren trainieren. Für Jung und Alt. Gleichgewichtstraining für bessere Schulnoten Ein besseres Gleichgewicht fördert auch die Kognition. Basler Forschende wiesen nach, dass der Effekt am grössten ist, wenn beides zusammen trainiert wird. Was führt zu diesem Effekt? Und können mit speziell entwickelten Computerspielen auch Bewegungsmuffel von diesem Effekt profitieren? Mit Computer-Games zu mehr Gleichgewicht und Grips Immer mehr Kinder mutieren zu «couch potatoes» und verbringen ihre Zeit mit Computer-Games. Das Startup «Sphery» möchte dem Bewegungsmangel entgegenwirken und hat ein Game entwickelt, mit dem gleichzeitig Gleichgewicht, Fitness und der Kopf trainiert werden können. Erste Studien zeigen, dass die Kinder neben einer besseren Fitness ebenfalls ihre kognitiven Fähigkeiten verbessern konnten. Die Game-Entwickler planen nun das Game grossflächig in Schulen einzusetzen. Samuel Volery – Der Meister des Gleichgewichts Samuel Volery gehört seit Jahren zur Weltklasse auf der Slackline. Das Thema Gleichgewicht ist ein wichtiger Teil in seinem Leben. Sein Weltrekord-Versuch auf einer Slackline, die zwischen zwei Gipfeln der Churfirsten gespannt wurde, machte Furore. Slacklinen ist für ihn Beruf und Lebensschule zugleich. Beim Tanz auf dem schmalen Band benötigt er eine Fokussiertheit, die er auf alle anderen Lebensbereiche und persönlichen Ziele überträgt.

    New Space: Das Weltall für alle

    Play Episode Listen Later Dec 2, 2021 36:28


    Es ist ein Bubentraum, den sich Milliardäre wie Jeff Bezos und Elon Musk erfüllen: Sie fliegen ins All. Zudem machen neue Start-ups die Reise in den Weltraum immer günstiger. «Einstein» begleitet ETH-Studierende mit ihrer Rakete zu einem emotionalen Countdown nach Portugal. Wird ihre Eigenentwicklung abheben? Raketen-Kids Die Studierenden, die «Einstein»-Moderator Tobias Müller zu einem Raketenflugwettbewerb begleitet, wollen hoch hinaus. Ihre Piccard-Rakete ist über sechseinhalb Meter lang und fliegt schneller als der Schall. Die Startvorbereitungen in Portugal sind aber hochkomplex und verlangen dem Team alles ab. Mars-Enthusiasten Den Mars auf der Erde simulieren: Das ist das Ziel der Amadee20-Mission. Für drei Wochen leben sechs sogenannte Analog-Astronautinnen und -Astrounauten in einer «Mars-Kolonie» in der israelischen Wüste. Was nach Zukunftsmusik tönt, könnte bald Realität werden. In den nächsten Jahren sind mehrere bemannte Mond-Missionen geplant und Multimilliardär Elon Musk will mit seinen Raketen Menschen auf den Mars bringen. Weltall-Start-ups Clearspace und Astrocast sind zwei Schweizer Start-ups aus dem New-Space-Bereich – und sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Astrocast mit ihren Klein-Satelliten Internetempfang an den entlegensten Orten der Welt garantieren will, versucht Clearspace das All von ausgedienter Raumfahrt-Technik zu befreien. Bereits 2025 soll ihr Roboter ein kühlschrankgrosses Stück Weltraumschrott beseitigen.

    Elektroauto – Die Fragen unseres Publikums

    Play Episode Listen Later Nov 25, 2021 36:19


    Das Elektroauto bewegt – nach der «Einstein»-Sendung im Mai gab es viel Feedback. Den Inputs und Anliegen des Publikums geht «Einstein» auf den Grund: Ist das Wasserstoffauto nicht doch das bessere Auto? Wie weit sind synthetische Treibstoffe? Und: Wie viel Energie steckt in einem Liter Benzin? Mobilitätsexperten und Praxiserfahrungen «Einstein» spiegelt die Fragen des Publikums rund um das Elektroauto mit dem TCS-Elektromobilitätsexperten Martin Bolliger. Zudem besuchen sie einen «Einstein»-Zuschauer, der bereits seit vielen Jahren rein elektrisch fährt und machen zusammen eine Probefahrt in seinem neuen E-Auto, «made in China». Praxiswissen und Expertise. Synthetische Treibstoffe? Jahrzehnte werden noch Verbrenner-Fahrzeuge auf den Strassen fahren. Wie schafft man es, auch mit normalen Autos künftig CO2 zu reduzieren? Synthetische, nachhaltige Treibstoffe, sogenannte «eFuels» sind maximal CO2-neutral und könnten in jedem Verbrenner eingesetzt werden. Das Problem sind die Kosten und die Verfügbarkeit. Aber in der Aviatik sind sie bereits ein grosses Thema und die Schweiz mischt ganz vorne mit. Wasserstoff-Antrieb – Ja, aber nicht überall «Einstein» beleuchtet das Thema Wasserstoff als Treibstoff- und Antriebs-Alternative. Im Schwerverkehr sind sie bereits Teil nachhaltigerer Lösungen und «Einstein» zeigt, wie heute schon Firmen ihre Logistik-Szenarien nach ihnen ausrichten. Darüber hinaus könnten die Plane für die Wasserstoff-Produktion in der Mobilität einer der grössten Treiber im Ausbau nachhaltiger Energien werden. Und «Einstein» schaut genauer hin, wie eigentlich die Energiebilanz bei der Produktion fossiler Treibstoffe aussieht. Da schlägt einiges zu Buche und der Energieverlust über die ganze Kette ist enorm.