Measurement unit used in typography
POPULARITY
Categories
Ein psychisch instabiler Mann aus dem Kanton Bern ist mutmasslich für den Postautobrand im freiburgischen Kerzers verantwortlich. Er übergoss sich laut Polizei mit einer Flüssigkeit und zündete sich an. Das Motiv ist noch unklar. Bei dem Brand wurden sechs Personen getötet. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:22) Postautobrand in Kerzers: mutmasslicher Täter war instabil (13:00) Nachrichtenübersicht (17:33) Internationale Energieagentur gibt Ölreserven frei (20:51) Ständerat und Bundesrat wollen Kernkraft wiederbeleben (26:22) Ständerat will mehr Mittel im Kampf gegen Gewaltextremismus (30:07) Roger Elsener folgt auf Nathalie Wappler an der SRF-Spitze (34:21) Iranerinnen und Iraner in der Schweiz sind voller Sorge
Die Koalition sucht ein Mittel gegen den Schmerz an der Zapfsäule. Boris Palmer scheint bereit für einen Regierungsjob. Und: Welche deutschen Unis gehören zur Elite? Das ist die Lage am Mittwochmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergründe hier: Müssen die Spritkonzerne von ihren Milliarden wieder etwas abgeben? Mehr Hintergründe hier: So treibt die CDU den Preis für die Koalition in die Höhe Mehr Hintergründe hier: So (wenig) exzellent ist die Exzellenzstrategie+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Moritz, Alexander www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Im neuesten Podcast von Live-Radio, der sich mit moralischen Fragen auseinandersetzt, wird die Situation einer Zuhörerin namens Christina thematisiert. Sie hat ein Dilemma, das viele kennen könnten. Christina ist frisch verliebt in einen Musiker, der lieber neues Equipment kauft, anstatt mit ihr zu verreisen. Das widerspricht ihrer Vorstellung von einer gemeinsamen Zeit und stellt die Frage auf, ob ihre Beziehung eine Zukunft hat. Damit eröffnet sich ein spannendes Gespräch über die unterschiedlichen Werte und Prioritäten in einer Beziehung. Die Moderatoren fordern die Zuhörer auf, ihr Bauchgefühl zu teilen. Die Diskussionsrunde wird lebhaft, als verschiedene Stimmen zu diesem Thema zu Wort kommen. Einige Hörer schildern eigene Erfahrungen aus ihren Beziehungen und ziehen Parallelen zu Christinas Situation. Dabei wird deutlich, dass es oft zu Reibereien kommt, wenn die Partner unterschiedliche Ansichten über Geld und gemeinsame Erlebnisse haben. Eine Hörerin erzählt von ihrem eigenen Deal mit ihrem Partner, der auch viel Geld in Hobbys investiert, aber dennoch darauf achtet, dass sie regelmäßig gemeinsam verreisen können. Diese Kompromisse seien wichtig, um eine harmonische Beziehung zu führen. Christinas Freund wird von einigen Hörern als wenig geeigneter Reisepartner beschrieben, da er anscheinend seine Prioritäten klar setzt: Statt in Urlaub zu investieren, gibt er seine Mittel lieber für seine Musikkarriere aus. Während einige darauf hinweisen, dass Musiker oft ihre eigene Leidenschaft leben und möglicherweise erst später die Vorteile eines gemeinsamen Urlaubs erkennen, äußert sich eine Zuhörerin skeptisch. Sie sieht hinter seinem Verhalten nicht nur die Liebe zur Musik, sondern ein potenzielles Signal für mangelndes Interesse an der Beziehung. Die Moderatoren ermutigen die Hörer, ihre Meinungen zu teilen, und eine Vielzahl von Antworten kommt über soziale Medien und WhatsApp. Während einige Zuhörer eine eindeutig negative Haltung gegenüber Christinas Freund einnehmen und argumentieren, dass Liebe nicht mit Equipmentkäufen gleichzusetzen ist, plädieren andere dafür, die Leidenschaft des Partners zu verstehen und nach einem Mittelweg zu suchen. Ein besonders prägnanter Kommentar kommt von einer Hörerin, die darauf hinweist, dass im besten Fall die gemeinsamen Momente der Beziehung Priorität haben sollten. Der Podcast findet schließlich mit einer Einschätzung von Live-Coach Konstanze Hill ein würdiges Ende. Sie betont, dass die Beziehung unter dem Druck von Interessenskonflikten leidet und dass es wichtig ist, dass beide Partner sich als Priorität in der Beziehung fühlen. Konstanze rät zu einer professionellen Beratung, um die grundsätzlichen Fragen der Beziehung zu klären. Die Episode endet mit dem Wunsch nach einer klaren Entscheidung für Christina, egal in welche Richtung es gehen mag, und kündigt den nächsten Moralmittwoch an. In dieser Episode von "Die Frage der Moral" werden die Zuhörer auf eine emotionale Reise mitgenommen, die nicht nur Christinas Situation beleuchtet, sondern auch tiefere Einblicke in die Dynamiken von Beziehungen und die Herausforderungen gibt, die sich aus den unterschiedlichen Lebensanschauungen ergeben können.
Unangenehme Gerüche sind … unangenehm. Was NICHT hilft, sind Duftsprays, Raumdeos und Duftkerzen. Es gibt jedoch einfache und günstige Mittel, die viele schlechte Gerüche beseitigen oder zumindest reduzieren.Über Parfüme und Düfte aussortieren geht es in der Folge Nr. 135.
Mit einem Klick ratzfatz ein Online-Abo abgeschlossen, aber um zu kündigen muss man sich durch sechs Seiten klicken und mindestens fünfmal bestätigen, dass man lieber dumm bleiben will. Willkommen in der Welt der Dark Patterns. In dieser Ausgabe von 9vor9 nehmen wir manipulative Designtricks unter die Lupe, die uns täglich im Netz begegnen, oft ohne dass wir es bewusst merken. Ob Roach Motel, Confirm Shaming, künstliche Verknappung oder das berüchtigte Klick-Labyrinth: Dark Patterns sind gezielt gestaltete Benutzeroberflächen, die uns zu Entscheidungen drängen, die wir eigentlich nicht treffen wollten Und obwohl es Gesetze gibt, die Dark Patterns verbieten woollen, setzen immer noch 97 Prozent der beliebtesten EU-Websites mindestens ein Dark Pattern ein. Wir sprechen über Mittel und Wege, Dark Patterns nicht auf den Leim zu gehen, zum Beispiel die 3-Sekunden-Regel, künstliche Dringlichkeit erkennen oder das Widerrufsrecht nutzen.
In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Daniel Jimenez Schuster, Managing Partner und Mitgründer von iLiMarkets. Daniel ist seit mehr als zwanzig Jahren in der globalen Lithiumindustrie tätig und hat in dieser Zeit unter anderem in führenden Positionen bei SQM gearbeitet. Sein Blick auf Elektromobilität, Batterien und Industriepolitik ist geprägt von Marktdaten, praktischer Erfahrung und einem tiefen Verständnis der gesamten Batterie-Wertschöpfungskette. Im Zentrum unseres Gesprächs steht eine These, die der öffentlichen Debatte widerspricht: Lithium ist nicht das eigentliche Kernproblem der europäischen Energiewende. Während Politik und Öffentlichkeit stark auf Rohstoffe und Versorgungssicherheit fokussieren, sieht Daniel den entscheidenden Engpass an anderer Stelle. Wettbewerbsfähige Batteriezellfertigung fehle in Europa weitgehend. Ohne diese industrielle Basis entstehe weder ein stabiler Bedarf an Kathodenmaterialien noch an Lithiumchemikalien. Sein Leitsatz dazu lautet: Das Upstream folgt dem Downstream. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle Chinas im globalen Batteriemarkt. Daniel erklärt, warum China heute eine dominante Stellung innehat und wie Skalierung, Lernkurven und frühe Technologieentscheidungen – insbesondere zugunsten von LFP-Zellen – zu erheblichen Kostenvorteilen geführt haben. Europa und die USA hätten dagegen lange auf andere Zellchemien gesetzt und dadurch mehrere Jahre verloren. Viele aktuell geplante Zellprojekte müssten deshalb neu ausgerichtet werden. Auch industriepolitische Maßnahmen wie Förderprogramme, der Aufbau europäischer Lithiumförderung oder der Critical Raw Materials Act werden kritisch eingeordnet. Daniel argumentiert, dass Europa keinen strukturellen Vorteil im Bergbau habe und öffentliche Mittel besser in Technologie, Industrie und Zellproduktion investiert wären. Rohstoffautarkie allein schaffe keine Wettbewerbsfähigkeit. Ein eigenes Kapitel widmet sich der Direct Lithium Extraction. Diese Technologie wird häufig als nachhaltige Lösung für Europa dargestellt, etwa im Oberrheingraben. Daniel ordnet Chancen und Grenzen realistisch ein und erklärt, warum DLE langfristig relevant sein kann, kurzfristig jedoch kaum ein kostengünstiger Gamechanger ist. Abschließend sprechen wir über Partnerschaften mit China, steigende Lithiumpreise und die Frage, wie Europa industrielle Souveränität erreichen kann. Die zentrale Erkenntnis dieser Folge: Nicht der Rohstoff entscheidet über die Zukunft der Elektromobilität, sondern Know-how, Skalierung und industrielle Umsetzung. Nun aber genug der Einordnung – lasst uns direkt in das Gespräch einsteigen.
Ja, Wahnsinn. Du hast gesagt, es ist nicht nur positiv, sondern auch negativ. Was siehst du da negativ? Weil alle nur sagen: Geil, geil. Und ich finde, mittlerweile ist fast jeder ein KI-Experte oder KI-Coach. Das ist total albern, weil viele auf einer Technologie sitzen, die alle haben. Das Problem ist: Sie verlassen sich blind darauf. Wenn ich heute manche Ideenvorschläge oder diese typische LinkedIn-Kultur sehe, weiß ich sofort: Das stammt nicht mehr aus eigener Feder. Man darf nicht vergessen: Die Datensätze sind teilweise alt, nicht aktuell, und wenn man nicht sauber promptet, kommt schnell Schwachsinn heraus. Weil man so viel Verantwortung abgibt, prüft man oft gar nicht mehr, ob das, was man rauslässt, überhaupt stimmt. Genau da entsteht die Gefahr, dass man ungefiltert Falschinformationen verbreitet. Dazu kommt die politische und mediale Stimmungsmache. Früher dachte man: Wenn es von der DPA oder der Tagesschau kommt, wird es schon einigermaßen stimmen. Heute werden Meldungen in sozialen Medien einfach übernommen. Das Erstarken extremer Parteien hängt klar mit Social Media zusammen. Manipulation der Massen ist heute viel einfacher als noch vor fünf Jahren. Du hast Büros in Polen, Tschechien, der Slowakei, Spanien, Rumänien und Ungarn. Wie läuft deine Arbeit ab? Wir haben Kunden aus Handwerk und Industrie, die Bedarfe anmelden. Dann strecken wir europaweit unsere Fühler aus, akquirieren passende Leute, bringen beide Seiten in einen Call und begleiten alles vollständig. Über Arbeitnehmerüberlassung ist der Mitarbeiter zunächst ein Jahr lang bei mir angestellt. So können beide Seiten testen: Passt die Chemie? Passt der Arbeitsplatz? Danach wird der Mitarbeiter oft übernommen. Für beide Seiten ist das eine gute Testphase. Ich frage bei Vorträgen oft: Was ist der erste Brief, den ein ausländischer Facharbeiter in Deutschland bekommt? Viele tippen auf einen Willkommensbrief. Nein, es ist die Rechnung zur Rundfunkgebühr. Das ist zwar lustig, zeigt aber auch, wie hinten dran wir sind. Aus der Praxis kann ich sagen: Jeder dritte Facharbeiter, der etwas kann, sagt Deutschland ab, wenn er auch ein Angebot aus Skandinavien, den Niederlanden oder der Schweiz hat. Wir sind abgesunken. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen. Warum ist Skandinavien so attraktiv? Weniger Belastung, oft Englisch als Arbeitssprache und besseres Onboarding. Man stellt sich dort stärker auf die Menschen ein, die neu ins Land kommen. Ich liebe Deutschland, aber bei Infrastruktur, Hilfe und Begleitung sind andere Länder oft weiter. Dann kommt die Bürokratie dazu. Ein Kunde sucht dringend einen Lkw-Fahrer, der seit 30 Jahren fährt und trotzdem muss er nochmal den ganzen Apparat durchlaufen. Was soll das? Es wird einem die unternehmerische Freiheit geklaut. Besonders schlimm ist es bei Drittstaaten. Wenn du als Unternehmer jemanden einstellen willst, den du im Ausland kennengelernt hast, dann kannst du das eben nicht einfach tun. Obwohl er Sozialabgaben zahlt, Steuern zahlt und gebraucht wird, musst du dich durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz kämpfen. Ein bürokratisches Monster. Muss es wirklich den Staat etwas angehen, ob jemand perfekt Deutsch spricht, wenn der Unternehmer ihn einstellen will und für alles aufkommt? Diese Bürokratie lähmt uns. Der Staat ist für mich der größte Arbeitsverhinderer überhaupt und gleichzeitig der größte Arbeitgeber im Land. Genau daraus entstehen dann Zustände, in denen du für einen Bauantrag zwei Jahre wartest, weil der zuständige Sachbearbeiter ausfällt und niemand übernimmt. Digitalisierung findet nicht statt. Gleichzeitig ist es oft einfacher, in Deutschland ins Sozialsystem zu kommen, als in den Arbeitsmarkt. Das ist doch das Problem. Es kippt gerade, weil notwendige Investitionen ausbleiben und das Sozialsystem immer mehr Mittel frisst. Dabei geht es nicht darum, Menschen etwas wegzunehmen. Asyl ist Recht auf Zeit, und wir sind ein humanes Land. Aber wir brauchen auch Vernunft und Fairness. Die Menschen, die hier arbeiten, Steuern zahlen und etwas aufbauen wollen, müssen wir mit Handkuss halten. Genau solche Menschen brauchen wir. Mir geht es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der bröckelt, wenn es keine Fairness mehr gibt. Wenn jemand sein Leben lang arbeitet und kaum von der Rente leben kann, während andere Leistungen beziehen, ohne je eingezahlt zu haben, dann sorgt das für Unfrieden. Und trotzdem gilt: Wir brauchen eine Willkommenskultur für gute, motivierte Menschen aus dem Ausland, Menschen, die hier arbeiten, mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Die müssen wir fördern und fordern. #PhilippErikBreitenfeld #Interview #Podcast #KI #KuenstlicheIntelligenz #SocialMedia #Fachkraefte #Arbeitsmarkt #Deutschland #Buerokratie #Einwanderung #Onboarding #Unternehmertum #Gesellschaft #Fairness #Wirtschaft #Willkommenskultur #Ergebnisorientiert Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Erfolgs-Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
Verdacht auf Menschenhandel gäbe es in Basel häufig, sagt EVP-Grossrat und Polizist Christoph Hochuli. Doch die Polizei habe zu wenig Personal, um gegen Menschenhandel vorzugehen. Er fordert deshalb in einem Vorstoss, den alle Fraktionen unterschrieben haben, mehr Ressourcen. Ausserdem: · Die Baselbieter Polizei zieht eine positive Bilanz nach der Fasnacht. Die Sicherheitsvorschriften wurden umgesetzt.
Das Depot in Mülheim war über zehn Jahre die Interimsspielstätte des Schauspiel Köln. Dieses Jahr zieht das Schauspiel zurück in die Innenstadt. Im Depot sollte damit eine große Bühne für die freie Tanzszene entstehen. Doch wegen fehlender finanzieller Mittel der Stadt erhält die freie Szene jetzt nur eine kleinere Bühne. Die große Bühne wird an ein privates Musical vermietet. Über die Folgen für die freie Szene hat Kölncampus-Reporter Simon Zerzawy mit Manuel Moser aus dem Vorstand des Vereins für darstellende Künste Köln gesprochen.
Ihr ökonomisches Hauptwerk „Die Akkumulation des Kapitals. Ein Beitrag zur ökonomischen Erklärung des Imperialismus“ verfasste Rosa Luxemburg im Jahr 1913 innerhalb von nur vier Monaten. Darin knüpft sie an Karl Marx‘ Theorie der ursprünglichen Akkumulation an, deutet diese jedoch grundlegend anders: Nicht als abgeschlossenes Frühstadium des Kapitalismus, sondern als sein dauerhaftes Strukturmerkmal. Weil sich das Kapitalverhältnis nicht aus sich selbst heraus reproduzieren könne, unterliege es einem ständigen Expansionszwang. Das Kapital sei daher auf ein „nicht-kapitalistisches Außen“ angewiesen, das es sich aneignen und ausbeuten kann, um Mehrwert zu produzieren. Kolonialismus und Imperialismus erscheinen bei Luxemburg somit nicht nur als politische Machtkonstellationen, sondern als ökonomische Notwendigkeit, die sie aus dem Expansionszwang des Kapitalismus ableitet. Das europäische Kapital müsse sich auf außereuropäische, nicht-kapitalistische Gebiete ausdehnen, um neue Märkte zu erschließen und diese in den kapitalistischen Wirtschaftskreislauf zu integrieren. Dabei komme dem Militarismus eine zentrale ökonomische Funktion zu: einerseits als Rüstungsindustrie und Absatzmarkt, andererseits als Mittel zur gewaltvollen Erschließung nicht-kapitalistischer Gebiete und Produktivkräfte. Doch was passiert, wenn sich das Modell der Expansion irgendwann erschöpft; wenn alle gesellschaftlichen Sphären durchdrungen sind und keine Arbeitskraft, keine Natur, keine Ressourcen mehr außerhalb des kapitalistischen Weltmarkts existieren, die dem Kreislauf des Kapitals noch unterworfen werden können? Mit dem Soziologen Klaus Dörre diskutiert Alex Demirović die historische wie aktuelle Relevanz von Luxemburgs Beitrag zur Theorie der Ausdehnung der kapitalistischen Ökonomie durch den Imperialismus. Kontakt, Kritik, Feedback: theoriepodcast@rosalux.org
Bildschirmnutzung kann süchtig machen – und mancherorts wird der Kampf gegen die Sucht aufgenommen. Die japanische Stadt Toyoake etwa hat ihren Bürgern ein Bildschirmzeit-Limit von zwei Stunden verordnet. Indien und China setzen bei den Kindern an. Felix Lill, Antje Stiebitz, Katja Drinhausen, Yana Adu, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Schriftsteller Navid Kermani kritisiert, dass friedliche Mittel gegen den Iran nicht ausgeschöpft wurden. Stattdessen werde nun blind bombardiert. Der Orientalist fürchtet, dass das Regime künftig brutal gegen die eigene Bevölkerung vorgehen wird. Armbrüster, Tobias www.deutschlandfunk.de, Interviews
Schriftsteller Navid Kermani kritisiert, dass friedliche Mittel gegen den Iran nicht ausgeschöpft wurden. Stattdessen werde nun blind bombardiert. Der Orientalist fürchtet, dass das Regime künftig brutal gegen die eigene Bevölkerung vorgehen wird. Armbrüster, Tobias www.deutschlandfunk.de, Interviews
Um deutsche Jugendliche gegen Russland aufzuhetzen, ist nahezu jedes Mittel recht. Jetzt durfte ein Asow-Vertreter einen Vortrag vor deutschen Schülern halten. Ein Überblick über die aktuellen Tendenzen der antirussischen Indoktrination. Von Astrid Sigena
Hjalmar Schacht war Hitlers Banker. Als Reichsbankpräsident und Wirtschaftsminister erfand er die Mittel, mit denen das Dritte Reich seine Aufrüstung finanzierte. Aber Schacht war nur die bekannteste Figur in einem viel größeren Spiel. Hinter ihm stand eine ganze Riege von Industriellen und Unternehmern, die vom Regime profitierten – und ohne die das Regime nicht funktioniert hätte. Melde dich und unterstütz mich doch auf Patreon oder mit Paypal: https://linktr.ee/deutschland33_45pod Erwähnte Folgen: - 33.10 (Februar 1933, Treffen von Hitler, Göring und Schacht mit führenden deutschen Industriellen, “Und nun, meine Herren, an die Kasse!”) - 33.25 (Finanzierung des Regierungsprogramms 1933, Schacht öffnet die Tresore der Reichsbank, „Jeden Betrag, mein Führer.”) - 34.4 (Einrichtung der Reichswirtschaftskammer und Unterorganisationen ab Februar 1934) Ausgewählte Literatur: Christopher Kopper: Hjalmar Schacht. Aufstieg und Fall von Hitlers mächtigstem Bankier, München 2006. Adam Tooze: Ökonomie der Zerstörung. Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus, München 2007. Paul Windolf / Christian Marx: Die braune Wirtschaftselite. Unternehmer und Manager in der NSDAP, Frankfurt/Main/New York 2022. Intro-Musik arrangiert und vertont von Max, Auszüge aus Reden von Hermann Goering – Verkündung der Nürnberger Gesetze und Adolf Hitler – Reichstagsrede – Einführung der allgemeinen Wehrpflicht, via www.archive.org Episodenbild: Bundesarchiv, B 145 Bild-P046283 / Weinrother, Carl / CC-BY-SA 3.0 (Berlin 1932: NS-Betriebszellen-Versammlung im Sportpalast) Tags: #Neuere_und_neueste_Geschichte #Deutschland #USA
Ein vielleicht gar nicht mal so überraschendes Ergebnis lieferte die Bestenliste-Runde im Freiburger Literaturhaus. Werke, die auf die Vergangenheit zurückblicken, führten nicht selten zu hitzigen Diskussionen über die Gegenwart. Meike Feßmann, Eberhard Falcke und Jörg Magenau diskutierten über vier auf der SWR Bestenliste im März verzeichneten Werke. Auf Platz 4 steht ein Buch aus der Friedenauer Presse, nämlich Banines „Liebe ist Dir verboten. Ernst Jünger und ich. Aufzeichnungen 1942-1991“. Die von Alexander Pschera übersetzten, eingeleiteten und herausgegebenen Reflexionen der in Baku geborenen Schriftstellerin führten zur kontrovers beantworteten Frage, wie neben der geistigen Anziehung das erotische Verhältnis, insbesondere ein sexueller Übergriff Jüngers zu bewerten sei. Safae el Khannoussis Roman „Oroppa“ in der deutschen Fassung von Stefanie Ochel wird durchweg gelobt. Das Buch der marokkanisch-niederländischen Autorin, das im Hanser Verlag erschienen ist, steht auf Platz 3 der März-Bestenliste und zeichnet sich vor allem durch eine vielschichtige und zunächst nicht leicht zu lesende Mehrstimmigkeit aus. Trotzdem oder auch gerade deshalb wird es als „Meisterwerk“ gefeiert. Kurios, komisch und surreal ist Dorota Masłowskas Episodenroman „Im Paradies“, den Olaf Kühl für den Rowohlt Berlin Verlag aus dem Polnischen ins Deutsche übertragen hat. Die ästhetischen Mittel der Autorin und das Roman-Etikett werden innerhalb der Jury unterschiedlich bewertet, genau wie die Frage, ob „Im Paradies“ (Platz 2) auch als Gesellschaftsportrait Polens zu lesen sei. Äußerst kritische Anmerkungen gab es zu Judith Hermanns Erinnerungsbuch „Ich möchte zurückgehen in der Zeit (S. Fischer Verlag). Hermann begibt sich auf Spurensuche in Polen. Dort möchte sie mehr über ihren Großvater erfahren, der Mitglied der SS und mutmaßlich an Verbrechen der Besatzer beteiligt war. Doch die Recherche verläuft im Dunklen. Worum geht es in dem Text? Handelt es sich um eine literarische Familienaufstellung? Wie fügt sich der Besuch der Erzählerin bei der Schwester in Neapel in die Gesamtkonstruktion ein? Welche Rolle spielt der Stil der Autorin bei Einordnung des Buchs? Es wurden viele Fragen gestellt, die zu heftiger Kritik der Jury führten. Ein Buch, das auf Platz 1 der SWR Bestenliste steht, das Publikum nachdenklich stimmt und Debatten über die Gegenwart der Vergangenheit auslöst. Aus den vier Büchern lasen Antje Keil und Sebastian Mirow. Durch den Abend führte Carsten Otte.
In seiner Vorlesung behandelt Michael Esfeld die Frage, wie Staaten offensichtliches, schweres Unrecht in anderen Staaten behandeln sollen. Sollen sie, wenn sie die Machtmittel dafür zur Verfügung haben, gegen das Unrecht vorgehen? Dies scheint moralisch geboten, doch ist der Weg mit dem republikanischen Rechtsstaat nicht vereinbar, denn er höhlt die Grundlage des Rechtsstaats aus und fügt den eigenen Bürgern Schaden zu. Auch wenn humanitäre Prinzipien in einem fremden Land schwer verletzt werden, ist es deshalb falsch, militärische Mittel zur Behebung des Unrechts einzusetzen. Das Beispiel von Sokrates zeigt einen Ausweg aus diesem Dilemma: Er führt vor, wie man sich selbst weigern kann, Unrecht zu tun, ohne dabei mit Gewalt gegen andere vorzugehen.
Als Leiter einer Parlamentariergruppe lobbyierte Ständerat Damian Müller in den USA für die Schweiz. Als Sozialpolitiker und FDP-Wahlkampfchef kämpft er gegen höhere Steuern und will ein höheres Rentenalter. Ist das das richtige Rezept vor den Wahlen 2027? Die vier Parlamentsmitglieder trafen US-Abgeordnete, Mitarbeiter des Handelsbeauftragten von US-Präsident Trump und besuchten Firmen: Doch wieviel kann eine parteiübergreifende Parlamentsgruppe im Zollstreit überhaupt bewirken, da ja einzig US-Präsident Trump entscheidet – ist eine solche Reise das Geld wert, das sie kostet? Delegationsleiter Damian Müller, Luzerner FDP-Ständerat, nimmt Stellung. In der Sozialpolitik will die FDP möglichst keine höheren Steuern oder Lohnabzüge – die 13. AHV-Rente will sie erst mit einer grossen AHV-Reform finanzieren. Rentenalter 66 findet Damian Müller zumutbar – und propagiert ein höheres Rentenalter persönlich auch als Mittel, um den hohen Armeekosten zu begegnen. Sind mehr Sparen und ein höheres Rentenalter wirklich erfolgsversprechend für eine Partei, die nächstes Jahr bei den nationalen Wahlen indirekt auch um ihren zweiten Bundesratssitz kämpft? Was entgegnet Müller den älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die mit zunehmendem Alter mehr Mühe haben, überhaupt eine Stelle zu finden? Der Luzerner Ständerat stellt sich in der Samstagsrundschau den kritischen Fragen von Nathalie Christen. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Seit gut 100 Tagen ist Serge Bavaud Direktor des Nachrichtendienstes des Bundes. Er übernahm in einer schwierigen Zeit: Die Bedrohungslage hat sich verschlechtert, gleichzeitig hat eine Reorganisation den NDB geschwächt. Wo steht der Geheimdienst heute? Serge Bavaud ist zu Gast bei Simone Hulliger. Die Umstrukturierung war zu viel für den Nachrichtendienst, räumt Bavaud ein, das Personal war ermüdet. Auch die Zusammenarbeit mit den Kantonen habe nicht mehr so funktioniert, wie sie sollte. Er ist aber überzeugt, dass er seit seinem Amtsantritt erste Verbesserungen initiieren konnte. Das sei wichtig, denn der NDB sei gefordert. Die Bedrohungslage habe sich verschlechtert. Die Schweiz befinde ich in einem hybriden Krieg. Ausserdem sei die Gefahr von Terrorismus und gewaltbereitem politischem Extremismus gross. Um all den Anforderungen gerecht zu werden, fordert Bavaud mehr Mittel. Serge Bavaud war vorher Leiter des Zentrums für Krisenmanagement im Departement des Äussern (EDA). Seit November 2025 leitet er den Nachrichtendienst des Bundes.
Es gibt Bücher, die nicht durch literarische Eleganz oder wissenschaftliche Präzision bestechen, sondern durch die beklemmende Nähe, aus der heraus sie sprechen. „Gespräche mit Hitler“ von Hermann Rauschning, 1939 veröffentlicht, ist ein solches Werk. Es erhebt keinen Anspruch auf historische Vollständigkeit oder archivalische Beweiskraft – und doch fasziniert und verstört es bis heute. Rauschning, ehemaliger politischer Mitstreiter Hitlers, behauptet, den Diktator nicht nur beobachtet, sondern in privaten Gesprächen erlebt zu haben. Sein Buch ist kein klassisches Geschichtswerk, sondern ein intimes Zeugnis – ein Versuch, das Denken eines der zerstörerischsten Menschen des 20. Jahrhunderts jenseits von Propaganda und öffentlicher Inszenierung zu verstehen. Doch genau diese Nähe wirft Fragen auf: Was bedeutet es, Hitler zuzuhören? Wo liegt die Grenze zwischen historischem Dokument und der Gefahr, das Böse durch bloße Reproduktion zu normalisieren? In dieser Podcast-Folge beleuchten wir Rauschnings Werk als kulturelles Dokument einer Zeit, in der die Gewaltbereitschaft des NS-Regimes bereits sichtbar war, ihre volle Dimension aber noch nicht absehbar. Wir fragen: Wie entsteht das Bild eines radikalisierten Ideologen, der Zerstörung nicht als Mittel, sondern als Ziel begreift? Und was sagt uns das über die Verantwortung des Zuhörers – damals wie heute? Ein Podcast über die Macht der Worte, die Spannung zwischen Nähe und Distanz, und die ethische Herausforderung, die jedes Zeugnis über das Böse an uns stellt.
Wie viel steckt hinterm Walking? Und kann Walking wirklich jeder? In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Klaus Bös vom Institut für Sport und Sportwissenschaft am KIT über die physiologischen Effekte, die unterschätzte Trainingswirkung und darüber, warum gerade Walking einen festen Platz in der Gesundheitsförderung haben sollte.Themen:– Unterschiede: Gehen, Walking, Joggen– Sinn & Unsinn von Walking-Stöcken– Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Walking– Walking als Einstieg in regelmäßige Bewegung– Walking als Mittel der Prävention und Gesundheitsförderung Mehr zum Walking:www.walking.de
Das Verwaltungsgericht Köln hat zumindest vorläufig, im Eilverfahren, der AfD Recht gegeben: Der Verfassungsschutz dürfe die Partei vorerst nicht als „gesichert rechtsextrem“ einstufen. Bis zu einer endgültigen Entscheidung darf der Geheimdienst die AfD nur als „extremistischen Verdachtsfall“ führen. Bei einer Einstufung als „gesichert rechtsextrem“ dürften die Ermittler mehr nachrichtendienstliche Mittel einsetzen. Ob das für Befürworter eines AfD-Verbots ein Rückschlag ist, erklärt Alexander Thiele, Professor für öffentliches Recht an der BSP Business and Law School in Berlin, in SWR Aktuell bei Florian Rudolph.
Von der Antike bis heute gilt Arbeit als eines der wichtigsten Mittel in der Versorgung psychisch kranker Menschen. Aber was genau steckt hinter diesem Ansatz? Und wie sieht das heute, im 21. Jahrhundert, konkret aus? In dieser Folge sprechen wir mit der Ergotherapeutin und Jobcoach Stefanie Esser über den therapeutischen Einsatz von Arbeit in der Psychiatrie – und Steffi hat etwas Besonderes mitgebracht: einen ihrer programmierbaren Roboterbaukästen. Sie zeigt uns direkt im Podcast, wie sie mit diesen kleinen Robotern arbeitet und warum gerade diese moderne, technische Herangehensweise so wirksam sein kann. Wir erfahren, wie das Prinzip „Learning by doing" oder „Therapy bei doing“ funktioniert – einen Ansatz, der den Fokus von problembezogenen Inhalten auf konstruktives Handeln lenkt. Ob jemand einen Roboter programmiert, an der Werkbank schraubt oder in der Küche arbeitet: Es geht darum, wieder handlungsfähig zu werden. Und dabei werden ganz nebenbei wichtige Fähigkeiten für Alltag und Beruf trainiert. Eine Folge über Roboter und psychiatrische Arbeitsrehabilitation, über die Kraft des praktischen Tuns und darüber, warum Programmieren manchmal heilsamer ist... Weiterführende Informationen: Fachausschuss Arbeit und Rehabilitation des Deutschen Verbands Ergotherapie e.V. (DVE): https://www.dve.info/verband/fachausschuesse/arbeit-und-rehabiliation Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR): https://www.bar-frankfurt.de/ Informationen zu Rehabilitation und Teilhabe, einschließlich beruflicher Rehabilitation Bundesagentur für Arbeit – Reha und Teilhabe: https://www.arbeitsagentur.de/menschen-mit-behinderungen Informationen zu Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation Deutsche Rentenversicherung – Berufliche Rehabilitation: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Reha/Berufliche-Reha/berufliche-reha.html Informationen zu beruflicher Rehabilitation LVR (Beispiel NRW): https://www.lvr.de/de/navmain/soziales1/menschenmitbehinderung/arbeitundausbildung/arbeitundausbildung.jsp Informationen zur Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderungen Fachbuch zu Thema: https://www.skvshop.de/ergotherapie/produktivitaet-und-teilhabe-am-arbeitsleben-978-3-8248-1193-9.html Der in der Folge erwähnte Arbeitsfähigkeitenkreis (auf der Folie14): https://www.apk-ev.de/fileadmin/downloads/Jahrestagung2020/Trosch.pdf
Es ist nicht zu übersehen: Das Stricken erlebt eine Renaissance. Mit der Corona-Pandemie hat es für viele angefangen. Sie wollten die leere Zeit sinnvoll verbringen. Heute ist es ein gutes Mittel gegen übermäßigen Handy-Konsum und die Anstrengungen der alltäglichen Unruhe. Es ist eine ganz einfache Tätigkeit, zugleich aber kann man Stricken als Ausdruck einer modernen Lebenskunst verstehen. Sie setzt sich ab von Arbeitsstress und Konsumgier, genießt ein ruhiges Tun, hat gar nichts gegen viele Wiederholungen einzuwenden, teilt diese Freude mit anderen und ist dabei ganz bei sich. So ist Stricken das Symbol eines nicht mehr entfremdeten Lebens. Man kann sich sogar fragen, ob im Stricken nicht auch ein spirituelles Element steckt.
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Wir schauen heute auf ein Beispiel, wie man Aktien an der Börse handelt. Dafür nehmen wir 50.000 Euro. Wie könnten Anleger diese dann investieren? „In unserem Beispiel hatte der Anleger eine gute Fundamental- und Chartanalyse. Der Markt hatte geliefert bis mir an Momentum verloren hatten. Der Trader hat die Position aber zu schwer gemacht und war voll investiert ohne liquide Mittel. Er hat mehrere Ausstiegspunkte nicht getroffen. Es gilt die Risiken zu managen", sagt der Senior Börsenhändler und Kapitalmarktexperte Tim Oechsner (Steubing AG). Alle Details erklärt der Experte im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und mehr Infos auf https://inside-wirtschaft.de
Viele halten Antibiotika für ein schnelles Mittel gegen Husten, Schnupfen oder Halsweh. Doch bei den meisten Erkältungen helfen sie nicht, denn diese werden fast immer durch Viren ausgelöst. Wann der Einsatz wirklich sinnvoll ist und wie gefährlich Resistenzen werden können, erklärt Professor Jan Rybniker. Er leitet den Schwerpunkt Klinische Infektiologie an der Klinik für Innere Medizin der Uniklinik Köln. Er zeigt, wie und wann Antibiotika wirken, was Antibiotikaresistenzen sind und was man dagegen tun kann. Und danach klären wir: Können Tiere trauern? Hier lest ihr noch mehr zum Thema "Trauer bei Tieren" https://journals.publishing.umich.edu/ergo/article/id/6157/ https://www.bbcearth.com/news/the-truth-about-animal-grief https://www.bbc.com/future/article/20250110-why-some-animals-appear-to-mourn-their-dead https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35210440/ "Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de. Produktion: Sermet Agartan Redaktion: Christine van den Berg Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Politische Debatten finden heute nicht nur im Parlament, sondern auch online statt – und gerade Frauen sehen sich dort massiver Gewalt ausgesetzt. Beleidigungen, Drohungen und Hasskampagnen sind keine Randerscheinungen, sondern ein gezieltes Mittel, um Stimmen im digitalen Diskurs zum Schweigen zu bringen. In dieser Folge von Ganz Offen Gesagt spricht Anna-Lisa Bier mit der Digitalexpertin und Autorin Ingrid Brodnig darüber, wie digitale Gewalt funktioniert, warum Politikerinnen häufig intensiver und gezielter attackiert werden als Männer, warum jene Angriffe sexualisiert und entwertend sind und welche Folgen das für den digitalen Umgangston, Selbstzensur und politische Beteiligung hat. Dabei geht es auch um die Plattformen selbst, wie Algorithmen Hass verbreiten, warum die Moderation von Hasskommentaren oft scheitert und welche Rolle traditionelle Medien bei der Verstärkung von Empörungswellen spielen. Außerdem wird klar, welche rechtlichen Möglichkeiten es gibt, wo sie an ihre Grenzen stoßen und warum bestehende Regeln oft nicht konsequent umgesetzt werden. Beratungsangebote: Digitale Gewalt ist kein individuelles Problem, und ihr müsst damit nicht allein bleiben. Wenn ihr selbst oder Menschen in eurem Umfeld von digitaler Gewalt betroffen seid, gibt es unter anderem folgende Meldestellen und Beratungsangebote, die Unterstützung bieten: Österreich:Zara (Online-Beratung bei Hass im Netz) Frauenhelpline (Anonyme Beratung) Rat auf Draht (Beratung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, auch für digitale Probleme) BanHate (App, bei der man österreichweit Hasskommentare melden kann) Weisser Ring (Hilfsorganisation für Opfer von Straftaten in Österreich) Deutschland: HateAid (Meldestelle für Betroffene als auch Beobachter*innen von digitaler Gewalt) Bundesweites Hilfetelefon "Gewalt Gegen Frauen" (Anonyme Beratung, eingerichtet vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben) Meldestelle REspect! Im Netz Weiterführende Inhalte:Buch "Feindbild Frau" von Ingrid Brodnig (Thalia) Die Gemeinschaftsstandards von Meta Mehr zum eXit NDR-Recherche zur Incel-Szene: Zerrwelt der Frauenhasser - Wie die "Incel"-Szene an Bedeutung gewinnt und wie gefährlich sie ist Abschlussbericht des Radical Awarness Network zum Incel-Phänomen: https://home-affairs.ec.europa.eu/system/files/2021-08/ran_cn_incel_phenomenon_20210803_de.pdfSafer Internet Jugend Internet Monitor 2026 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Schreibblockaden, Sprachlosigkeit und der Versuch, den Schrecken in Worte zu fassen: Ukrainische Autorinnen und Autoren gehen unterschiedlich mit dem mittlerweile vier Jahre andauernden Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine um. Leben als ukrainische Hausärztin in Deutschland – Iryna Fingerovas Roman „Zugwind“ Eine von ihnen ist Iryna Fingerova. Sie kam 2018 aus Odesa nach Deutschland und arbeitet als Ärztin in Dresden. Außerdem schreibt sie. Gerade ist ihr dritter Roman erschienen. In „Zugwind“ erzählt sie von einer Frau, die ihr nicht unähnlich ist: Mira Zehmann kommt auch aus Odesa und lebt als Hausärztin in Deutschland. Ihre Praxis wird zu einer Anlaufstelle für ukrainische Geflüchtete. Einige kommen, weil sie einfach jemanden zum Reden brauchen. Die meisten aber wünschen sich von der Ärztin ein Mittel, das sie sofort gesund macht. Die Diagnose, die alle teilen, lautet: Krieg. Was die Flucht aus der Ukraine mit den Menschen macht, davon erzählt Fingerova als Ärztin mit einer sachlichen, genauen Art. Aber auch mit einem sehr menschlichen Blick.
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Bundeskanzler Merz reist vom 24. bis 27. Februar nach China. Mit dabei eine große Wirtschaftsdelegation mit vielen wichtigen CEOs von Adidas, Bayer, Henkel, BMW, Mercedes, Volkswagen, der Commerzbank und vielen anderen Konzernen. Dahinter stecken natürlich viele Interessen - auch Rohstoffe spielen eine große Rolle. „Tendenziell bin ich ein Freund davon, dass man miteinander spricht statt beleidigte Leberwurst zu spielen. Gerade das Thema Rohstoffe ist ein enorm wichtiges Thema. Da hat China im letzten Jahr schon mal die Daumenschrauben gezeigt. Wir sind - das kann man nicht leugnen - in einem recht hohen Maße abhängig davon, dass wir aus China Rohstoffe wie seltene Erden importieren können. Deswegen ist diese Reise enorm wichtig", erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank über den Gold- und Silberpreis nach dem großen Knall: „Wir hatten eine Beschleunigung Ende Januar gesehen, die völlig überzeichnet gewesen ist. Auch in Silber irrsinnig der Preis. Dann kam diese Korrektur. Die Problematik war gewesen, dass viele Händler nicht mit diesen hohen Preisen gerechnet hatten. Viele Optionen sind da in Schieflage geraten. Mittel- bis langfristig sehe ich für Gold Potenzial. Alles spricht weiterhin für den Goldpreis. Auf kurze Sicht könnten wir immer mal Rückschläge sehen. Wir haben unsere Prognose auf 6.000 Dollar je Unze bis Jahresende angehoben. Der Investment-Case für Gold ist da." Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com
Noch gibt es in Baden-Württemberg ein reiches Kulturangebot. Doch in den Städten werden die Mittel knapper. Welche Pläne haben die Parteien für die Kultur vor den Landtagswahlen?
Sanktionen statt Diskussionen – Der neue brutale Ton der Macht Eine bemerkenswerte Woche in Sachen Meinungsfreiheit: Im Hamburger Thalia-Theater wird ein „Prozess gegen Deutschland“ inszeniert – mit echten Kontroversen und scharfen Wortgefechten. Influencer Feroz Khan gerät ins Kreuzverhör, argumentiert mit offiziellen Zahlen – und wird dennoch moralisch gemaßregelt. In Bochum stürmt ein Zuschauer die Bühne, weil er offenbar nicht mehr zwischen Rolle und Realität unterscheiden kann. In Brüssel wird der Schweizer Bürger Jaques Baud für vogelfrei erklärt. Und in Berlin sorgt ein Regierungssprecher für Aufsehen: Sanktionen gegen Einzelpersonen sollen abschreckend wirken – als „erzieherisches“ Mittel. Diskutiert wird auch über EU-Sanktionspraxis ohne klassisches Gerichtsverfahren, Klarnamenpflicht in sozialen Medien und die Frage: Wie stabil ist die Debattenkultur noch? Eine Woche, die zeigt, wie angespannt das Verhältnis zwischen Staat, Bühne und öffentlicher Rede geworden ist. Ein Gespräch mit Maximilian Tichy über seine Interviews in dieser Sache in dieser Woche. Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
Für Kulturstaatsminister Weimer ist die Berlinale 2026 ein „Festival des Aufbruchs“. Mit Investitionspakt und Filmförderung seien die Mittel für weltweit erfolgreiche Filme da.
In dieser Episode 08 von "Mit IHM Betrachten" dieser neuen 5.Serie (von Beleuchten und Verbinden) zum SELBST-Reflektieren, sehen wir uns genauer an, was uns CHRISTUS Jesus in Bezug auf eine "Neue Wahrnehmung" und die Mittel zur Heilung unseres Geistes anbietet. Wir kommen einen langen Weg, auf dem Heilmittel im weitesten Sinne des Verständisses darüber zu Götzen erhoben wurden, indem wir annahmen, dass in dem Mittel die Heilkraft liegen würde. Was wir jetzt erkennen müssen, ist, dass alle Heilkraft in uns liegt und wir die Macht der Entscheidung, wie wir alles sehen wollen, in uns tragen und exerzieren. Nichts außerhalb unseres Geistes vermag dies zu bewirken. Wir teilen unsere Erfahrungen diesbezüglich und sehen uns dazu auch einige praktische Beispiele aus unseren persönlichen Situationen an, die wir mit IHM betrachten und – so neu ausgerichtet – verstehen lernen, was unser Verständnis darüber uns anbietet und in uns an Erkenntnisse eröffnet. ◊ ◊"#MitIHMBetrachten" mit #Devavan und EKIW – #einkursinwundern * — mit Teilen der Lektion 49 des Übungsbuchs von Ein Kurs in Wundern - EKIW ◊ ◊BITTE unterstütze diese Aktivitäten mit deiner SPENDE!Wenn du meinst, dass diese Aktivitäten, Sendungen und Archive dir für deine persönliche Transformation eine Hilfestellung beim Erinnern bringen:DANKE für “Deine Wertschätzung”. Klick einfach auf den Link und wähle dann aus, welche und wieviel Deine Unterstützung dieser Arbeit als “Mitgliedsbeitrag” sein soll. Du kannst es auch jederzeit verändern. Und DANKE an alle, die es schon tun!https://steady.page/de/ekiw-zu-einer-neuen-wahrnehmung-mit-devavan/aboutFür eine einmalige Wertschätzung oder einen Dauerauftrag von deinem Bankkonto, verwende BITTE mein dt. Comdirect Konto (siehe Details auf der Webseite: https://devavan.com/spenden/)Kontaktmöglichkeiten (wie erwähnt)...auf Telegram:Gruppe: EKIW - zu einer Neuen Wahrnehmung -- https://t.me/+HweY3ga0kMtkYjYxMit IHM Betrachten - Teilnehmer Kommunikation -- https://t.me/mitIHMbetrachtenKanal: Devavan & Kurs in Wundern -- https://t.me/devavan_kursAufyeichnung auf YouTube> https://youtu.be/L4JL8rpGrVQ
Geschätzte Lesedauer: 13 Minuten Herzlich willkommen zum Vertriebsfunk. Mein Name ist Christopher Funk. Heute widmen wir uns einem Führungsthema, das mir in meinen Projekten immer wieder begegnet: Führung im Vertrieb. Ich spreche oft mit Vertriebsleitern, die mir berichten: „Ich weiß nicht mal mehr, was ich heute eigentlich gemacht habe". Denn der Alltag besteht häufig nur aus Troubleshooting, dem Lösen akuter Probleme, der Betreuung eigener Kunden und einem endlosen Meeting-Marathon. Folglich sind die meisten Führungskräfte zwar „super crazy busy", aber sie kommen strategisch kaum voran. Anstatt den Markt aktiv zu treiben, werden wir somit zum Opfer der Umstände und reagieren nur noch auf externe Einflüsse. In dieser Folge zeige ich dir jedoch, wie du diesen Teufelskreis durchbrichst. Zudem schauen wir uns an, was professionelles Sales Management wirklich bedeutet, welche Vertriebsleiter Aufgaben Priorität haben und wie du durch klare Routinen das Ruder wieder fest in die Hand bekommst. Warum Führung im Vertrieb oft im Chaos versinkt Im Vertrieb gibt es bekanntlich keinen Punkt, an dem man sagt: „Ich bin fertig". Jeden Monat und jedes Quartal geht das Spiel von vorne los, weil die Umsatzzahlen wieder auf Null stehen. Dieser permanente Druck führt oft dazu, dass man sich im operativen Klein-Klein verliert. Deshalb ist es extrem wichtig, dass du Dringendes von Wichtigem trennst. Dringendes ist selten wichtig. Wichtiges ist selten dringend, entscheidet aber dennoch über deinen langfristigen Erfolg. Die zentrale Frage muss also lauten: Komme ich meinen Zielen näher? Liegen wir wirklich auf Kurs? Eine effiziente Vertriebsleitung bedeutet schließlich, Herr der eigenen Zeit zu sein. Du solltest dir deswegen 30 bis 50 Prozent deiner Zeit für deine eigene Agenda reservieren, sonst wirst du es extrem schwer haben, strategisch nach vorne zu kommen. Kurs setzen: Die Basis für deine Vertriebsleiter Aufgaben Stell dir vor, du bist Kapitän auf einem Schiff. Das Erste, was die Mannschaft wissen muss, ist natürlich: Wo geht's hin? Der Kurs ist die absolute Basis jeder Führung im Vertrieb. Es reicht dabei nicht, nur eine Umsatzvorgabe im CRM zu haben. Vielmehr musst du definieren: In welchem Markt bewegen wir uns eigentlich? Wer sind unsere Idealkunden (ICP)? Welche Art von Deals wollen wir konkret gewinnen? Das nennt man militärisch ausgedrückt „Commander's Intent". Deine Mannschaft muss nämlich verstehen, was erreicht werden soll. Nur wenn das Ziel klar ist, kann jeder Einzelne Verantwortung übernehmen und intelligente Entscheidungen treffen, ohne ständig auf Befehle warten zu müssen. Strategie und Mittelansatz im Sales Management Wenn das Ziel steht, brauchst du anschließend eine Strategie. Die Frage lautet: Wie setzen wir das um und welche Mittel haben wir? Ressourcen und Marktbearbeitung Zuerst klären wir den Mittelansatz: Sitzen wir in einem Ruderboot oder auf einem Dampfer? Sind die Ziele mit den vorhandenen Ressourcen realistisch? Zudem musst du entscheiden, wie der Markt bearbeitet wird. Gehen wir auf Neukunden zu oder kümmern wir uns primär um den Bestand? Methodik und Werkzeuge Ein weiterer Aspekt deiner Vertriebsleiter Aufgaben ist die Wahl der Waffen. Nutzen wir Ansätze wie den Challenger Sale? Gerade wenn Produkte vergleichbar werden und es nur noch um den Preis geht, müssen wir weg vom „Schweinebauchgeschäft" hin zum Solution Selling. Denn nur so bieten wir dem Kunden neue Perspektiven. Das Cockpit: Effiziente Vertriebsleitung durch Zahlen Du hast den Kurs und die Strategie festgelegt. Jetzt brauchst du jedoch die Steuerung. Woher weißt du eigentlich, dass du auf Kurs bist? Viele Führungskräfte sind im Blindflug unterwegs und sehen erst am Monatsende, dass das Ziel verfehlt wurde. Deshalb brauchst du ein Cockpit mit 5 bis 6 KPIs, auf die du täglich schauen kannst. Hierbei ist der Unterschied zwischen Ergebnissen und Aktivitäten entscheidend: Ergebnisse (Umsatz) sind lediglich ein Blick in den Rückspiegel. Aktivitäten (Ersttermine, Pipeline-Wachstum) sind hingegen Frühindikatoren. Wenn du beispielsweise siehst, dass die Ersttermine einbrechen, kannst du sofort gegensteuern, noch bevor der Umsatz fehlt. Das ist echte, proaktive Vertriebssteuerung. Deine Routinen für bessere Führung im Vertrieb Wie setzt du das nun im Alltag um, ohne in der „Meeting-Hölle" zu landen? Die Antwort liegt in einem festen Rhythmus, der Struktur schafft. Der Daily Huddle für den Tagesfokus Beginne mit einem kurzen Meeting am Morgen, maximal 15 Minuten. Jeder Mitarbeiter berichtet kurz: Was sind meine Prioritäten heute? Was will ich erreichen? Hier geht es keinesfalls um Diskussionen. Du prüfst nur die „Situational Awareness": Machen alle das Richtige? Rudern wir in die gleiche Richtung? Das Weekly Meeting zur Kontrolle Zusätzlich schauen wir im Weekly auf die Wochenebene: Ergebnisse der letzten Woche. Pipeline-Check: Was ist neu, was ist rausgefallen? Status von Projekten (z.B. CRM-Einführung). Wenn die Zahlen gut vorbereitet sind, ist das oft schon in 20 Minuten erledigt. Das One-on-One als wichtigste der Vertriebsleiter Aufgaben Kritik oder individuelle Pipeline-Details gehören definitiv nicht ins Team-Meeting. Dein wichtigstes Instrument für Führung im Vertrieb ist daher das persönliche 1:1-Gespräch. Klarheit schaffen und Status Quo prüfen Zunächst klärst du Erwartungen und schaust gemeinsam auf das Dashboard. Da Zahlen nicht lügen, muss hierüber auch nicht diskutiert werden. Wo steht der Mitarbeiter im Vergleich zum Ziel oder zum Vorjahr? Das ist die objektive Basis des Gesprächs. Pipeline Review und Deal Innovation Jetzt geht es ans Eingemachte. Was kommt wirklich rein? Warum wurde ein Deal geschoben? Haben wir alle Infos über Entscheider und Wettbewerb? An dieser Stelle findet „Deal Innovation" statt. Ihr überlegt gemeinsam: Wie kriegen wir den Deal eine Phase weiter? Können wir das Packaging ändern? Das ist echtes Coaching am Objekt, statt nur Kontrolle. Individuelles Coaching und Entwicklung Neben dem Deal-Coaching gibt es außerdem das Skill-Coaching. Nach gemeinsamen Kundenterminen (die du als Beobachter begleitest!) gibst du Feedback. Wo kann der Mitarbeiter besser werden? Wie entwickelt er sich langfristig? Standards erleichtern die Vertriebsleiter Aufgaben Um dir das Leben leichter zu machen, brauchst du Standards, denn sie schaffen Skalierbarkeit. Wie läuft ein Ersttermin ab? Was ist unser Pitch? Wie behandeln wir Einwände? Erstelle deshalb Playbooks. Wenn jeder weiß, wie „wir das hier machen", musst du nämlich weniger Mikromanagement betreiben. Das Ergebnis all dieser Maßnahmen – klare Ziele, Strategie, Steuerung und Standards – ist schließlich eine starke Vertriebskultur. Eine Kultur, in der jeder Verantwortung übernimmt, wo man offen über Fehler spricht („Fuck-Up Sessions"), um daraus zu lernen, und sich gegenseitig unterstützt. Fazit: Erfolgreiche Führung im Vertrieb bedeutet Gestaltung Führung im Vertrieb bedeutet, aktiv zu gestalten und nicht nur Feuerwehr zu spielen. Wenn du diese Struktur etablierst – Kurs, Strategie, Cockpit, Routinen – dann wirst du merken: Das Chaos verschwindet. Du bekommst wieder Luft zum Atmen und erreichst deine Ziele planbar. Mach was draus, setz es um und sorge für mehr Umsatz und Erfolg! Quick Takeaways für dein Sales Management Raus aus dem Hamsterrad: Reserviere dir 30–50% deiner Zeit für aktive Steuerung statt nur operatives Troubleshooting zu betreiben. Klarer Kurs (Commander's Intent): Dein Team muss das Ziel und den Weg dorthin genau kennen, um eigenverantwortlich handeln zu können. Steuerung statt Blindflug: Etablieren Sie ein Cockpit mit 5–6 KPIs, die dir täglich zeigen, ob du auf Kurs bist – Fokus auf Aktivitäten! Der Rhythmus macht's: Nutze Daily Huddles für den Tagesfokus und Weeklys für die Erfolgskontrolle, um Meetings kurz und knackig zu halten. One-on-Ones sind Pflicht: Nutze Einzelgespräche für Pipeline-Checks, Deal-Innovation und individuelles Coaching – niemals Kritik vor der Gruppe üben. Playbooks schaffen Freiheit: Standards für Pitches, Termine und Einwandbehandlung reduzieren den Mikromanagement-Bedarf massiv. Kultur der Verantwortung: Gute Führung führt zu einer Sales-Kultur, in der Mitarbeiter Fehler offenlegen, lernen und den Markt aktiv treiben. Was sind die wichtigsten Aufgaben eines Vertriebsleiters? Die wichtigsten Vertriebsleiter Aufgaben sind nicht das eigene Verkaufen, sondern die strategische Steuerung. Dazu gehören: Ziele definieren (Kurs), den Weg festlegen (Strategie), die Kontrolle über Kennzahlen behalten (Steuerung) und das Team durch Coaching und klare Routinen zum Erfolg führen. Wie verhindere ich Chaos und Meeting-Marathons im Vertrieb? Indem du eine klare Meeting-Struktur etablierst. Ein kurzes Daily Huddle (15 Min) klärt die Tagesprioritäten, während ein straffes Weekly den Kurs prüft. Lagere individuelle Probleme und Pipeline-Details zudem konsequent in One-on-One-Gespräche aus. Welche KPIs sollte ich für die Führung im Vertrieb nutzen? Nutze ein Cockpit mit 5-6 Kennzahlen. Wichtig ist dabei der Mix aus Ergebniszahlen (Umsatz) und vor allem Aktivitätskennzahlen (Ersttermine, Pipeline-Zuwachs). Letztere erlauben dir nämlich, frühzeitig einzugreifen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Was ist Deal Innovation im Sales Management? Deal Innovation bedeutet, dass Führungskraft und Vertriebler gemeinsam kreativ an einem stockenden Deal arbeiten. Statt nur den Preis zu senken, überlegt man: Wie können wir das Angebot umstrukturieren, neue Entscheider ins Boot holen oder den Nutzen besser kommunizieren? Warum sind Playbooks für eine effiziente Vertriebsleitung wichtig? Playbooks definieren Standards für wiederkehrende Situationen wie Einwandbehandlung oder Pitches. Sie sorgen folglich für gleichbleibende Qualität und geben dem Team Sicherheit. Das spart dir als Chef Zeit, da du nicht jedes Detail neu erklären musst und weniger diskutieren musst. Möchtest du deine Führung im Vertrieb professionalisieren? Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um von der Feuerwehr zur strategischen Steuerung zu kommen. Schritt 1: Kurs und Mittel bestimmen Definiere glasklar: Wo wollen wir hin (Marktziele)? Welche Ressourcen (Manpower, Budget) haben wir dafür? Kommuniziere diesen "Commander's Intent" anschließend an dein Team. Schritt 2: Das Cockpit bauen Lege 5-6 KPIs fest, die dir täglich zeigen, ob ihr auf Kurs seid. Achte dabei besonders auf Frühindikatoren wie Aktivitäten und Ersttermine, nicht nur auf den Umsatz. Schritt 3: Meeting-Rhythmus etablieren Führe Daily Huddles (max. 15 Min) für den Tagesfokus ein. Nutze zudem ein Weekly Meeting für die Wochenkontrolle. Halte diese Termine heilig, aber kurz. Schritt 4: One-on-Ones intensivieren Setze regelmäßige Einzelgespräche an. Nutze diese Zeit für harte Fakten: Pipeline-Review, Deal-Strategien und persönliches Coaching. Schritt 5: Standards setzen (Playbooks) Dokumentiere, was funktioniert. Erstelle Leitfäden für Pitches und Prozesse. Sorge schließlich dafür, dass jeder diese Standards kennt und lebt.
15.02.2026 – Die österr. Nationalratsabgeordnete Marie-Christine Giuliani (FPÖ), der Schriftsteller und Werbefachmann Thor Kunkel und der Politblogger und Kontrafunk-Redakteur Roger Letsch diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die abgekartete Anti-AfD-Show im Hamburger Thalia Theater, über ein gerichtlich empfohlenes mildes Mittel, um die AfD zum Schweigen zu bringen, über das Münchner Sicherheitskonferenzschauspiel, die Anschlußverwendung einiger abgelaufener deutscher Politiker und die Glückwünsche des UN-Generalsekretärs für das iranische Terrorregime zum Jahrestag der islamischen Revolution sowie über die Frage, welche Familien-Beschäftigungsverhältnisse im Medien- und Politikbetrieb üblich und statthaft oder skandalös sind.
Besprochene Entscheidungen:1. Verwaltungsgericht Gelsenkirchen – Ingewahrsamnahme bei RuhestörungUrteil vom 21.01.2026 – 17 K 3775/22PolizeirechtIngewahrsamnahme wegen nächtlicher Ruhestörung rechtswidrigSicherstellung der Musikbox hätte als milderes Mittel ausgereicht2. Verwaltungsgericht Schleswig – Günther-Äußerungen bei "Markus Lanz"Beschluss vom 05.02.2026 – 6 B 2/26Verfassungsrecht (Neutralitätsgebot)Äußerungen als Parteipolitiker, nicht in amtlicher FunktionKeine Zurechenbarkeit zum Land Schleswig-Holstein3. Bundesverfassungsgericht – Otto-Wels-Saal im BundestagBeschluss vom 27.01.2026 – 2 BvE 14/25Staatsrecht (Organstreitverfahren)Kein Anspruch auf zweitgrößten Saal für zweitstärkste FraktionKeine "Erfolgsprämien", sondern Mitwirkungsmöglichkeiten4. Verwaltungsgericht Berlin – TausalzverbotBeschluss vom 03.02.2026 – VG 1 L 49/26Verwaltungsrecht (Umweltrecht)Allgemeinverfügung der Senatsverwaltung rechtswidrigKeine behördliche Befreiungsmöglichkeit vom gesetzlichen Verbot5. Oberlandesgericht Karlsruhe – Fehlerhaftes SchallschutzgutachtenUrteil vom 27.11.2025 – 19 U 134/24Zivilrecht (Werkvertragsrecht, Gutachterhaftung)Hälftiges Mitverschulden der Stadt bei BauverzögerungPrüfpflicht der zugrunde gelegten Normen6. Bundesgerichtshof – Corona-Isolation auf KreuzfahrtUrteil vom 20.01.2026 – X ZR 15/25Zivilrecht (Reiserecht)Isolation wegen Corona-Infektion ist kein ReisemangelKeine Preisminderung bei gesundheitsbedingter IsolationSupport the show
Der Kanton Graubünden verfügt zurzeit über rund 1.4 Milliarden Franken flüssige Mittel. Diese Mittel werden risikoarm bewirtschaftet, rund 90 Prozent als Darlehen, der Rest im Aktien- und Anleihenmarkt. · Im Zusammenhang mit seinem Chalet in St. Moritz muss der Chef von Stadler Rail, Peter Spuhler, über 850'000 Franken Steuern zurückzahlen. · Wie können Besucherströme, wie zum Beispiel an Olympischen Spielen, prognostiziert und gesteuert werden? Ein Projekt der Fachhochschule Graubünden gibt Antworten.
Der letzte Atomwaffen-Abrüstungsvertrag zwischen den USA und Russland ist ausgelaufen. Weder Russland noch die USA hätten jedoch ein Interesse an einem neuen Wettrüsten, so schätzt es Fabian Hoffmann im Podcast Streitkräfte und Strategien ein. Der Militärexperte an der Universität Oslo sieht im Gespräch mit Host Kai Küstner nach dem Aus des New-START-Vertrags für Europa keine neue Bedrohungslage. Schon jetzt könne Russland jedes Bevölkerungszentrum in Europa mit seinem Atomwaffenarsenal treffen, so Hoffmann. Weil beiden Ländern aber die finanziellen Mittel und industriellen Kapazitäten fehlen, werde sich vermutlich auch an der Zahl der Sprengköpfe zunächst nichts verändern, so die Einschätzung des Wissenschaftlers, der für das Oslo Nuclear Project forscht. Stefan Niemann bilanziert die zweite Gesprächsrunde in Abu Dhabi, wo die Delegationen beider Kriegsparteien spürbar bemüht sind, die Amerikaner bei Laune zu halten. Die Ukraine wolle den impulsiven Trump nicht provozieren, Russland suche, den US-Präsidenten als Hebel zu benutzen, um auf dem Verhandlungsweg zu erringen, was sich im Donbass bisher militärisch nicht erobern ließ. Einen Durchbruch hat Abu Dhabi nicht gebracht, aber einen größeren Gefangenenaustausch zwischen Kiew und Moskau. Weitere Themen dieser Folge sind Selenskyjs jüngste Äußerungen zur Zahl der ukrainischen Gefallenen und die erneute Unterstützung der russischen Streitkräfte durch nordkoreanische Soldaten, die von Russland aus die Ukraine angreifen.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Militärexperte Fabian Hoffmann https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-409560.html Neues atomares Wettrüsten nach Ende von New Start? https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/atomwaffenvertrag-new-start-endet-100.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: “Raus aus der Depression” mit Jonathan Hilbert https://1.ard.de/raus-aus-der-depression Podcast-Tipp: Der Sportschau Olympia Podcast https://1.ard.de/sportschau-olympia-podcast
Charlie Chaplin zählt zu den einflussreichsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Für ihn war Komik niemals bloße Unterhaltung oder Flucht aus der Realität, sondern ein Mittel, die Absurdität, Brutalität und Ungerechtigkeit der Welt sichtbar zu machen – und sie zugleich erträglich zu halten. Lachen bedeutete für Chaplin keine Verharmlosung, sondern konnte entlarven, bloßstellen und Machtstrukturen erschüttern. Besonders deutlich wird diese Haltung in den 1930er- und frühen 1940er-Jahren. Während Chaplin in Hollywood zu einer globalen Ikone wurde, stieg in Deutschland Adolf Hitler zur Macht auf – ein Mann, dessen äußere Erscheinung und Gestik eine irritierende Nähe zu Chaplins berühmter Leinwandfigur aufwiesen. Was zunächst Anlass für Spott und Karikaturen bot, entwickelte sich mit dem Fortschreiten der Geschichte zu einer beunruhigenden Konstellation. Beide waren Produkte derselben Epoche, einer Zeit, in der Film, Fotografie und Massenmedien begannen, politische Realität zu formen. Beide verstanden die Macht von Bildern, Gesten und Inszenierung – doch sie nutzten sie für gegensätzliche Zwecke. Während Chaplin das Lachen zur Humanisierung einsetzte und den Einzelnen sichtbar machte, nutzte Hitler Inszenierung zur Entmenschlichung und zur Mobilisierung von Hass und Gewalt. Diese Episode erzählt keine bloße historische Kuriosität, sondern stellt eine grundlegende Frage: Welche Verantwortung trägt Kunst in Zeiten politischer Extreme? Und kann Satire dem absolut Bösen etwas entgegensetzen – oder stößt sie an ihre Grenzen?
Bluttest, Hormone oder Gestagenpille? Wer in den Wechseljahren nach Hilfe sucht, steht vor vielen Optionen. Doch welche Mittel wirken tatsächlich, wo fehlt der wissenschaftliche Beweis und welche Kosten übernehmen die Krankenkassen? Jochen Steiner im Gespräch mit Katrin Simonsen, Host des Wechseljahre-Podcast Hormongesteuert (ARD-Gesundheitsredaktion)
Am 8. März stimmen wir über die Klimafonds-Initiative ab. Diese verlangt mehr Mittel für den Klimaschutz, etwa für Solarpanels oder die Förderung klimaneutraler Technologien. Ist die Schweiz auf Kurs in Sachen Klimaschutz - oder braucht es einen zusätzlichen Klimafonds, um die Ziele zu erreichen? Der Bund soll deutlich mehr für den Klimaschutz ausgeben – das fordert die Klimafonds-Initiative. Bis 2050 sollen jährlich zwischen 0.5 bis 1 Prozent des nationalen Bruttoinlandprodukts in einen staatlichen Klimafonds fliessen. Die Ausgaben wären zumindest vorübergehend von der Schuldenbremse ausgenommen. Während die Initiantinnen und Initianten darin eine notwendige Investition sehen, um hohe Kosten künftiger Klimaschäden zu vermeiden, warnen die Gegnerinnen und Gegner vor einer Verschuldung auf Kosten künftiger Generationen. Über die Initiative diskutieren Grünen-Nationalrätin Marionna Schlatter als Befürworterin und SVP-Ständerat Jakob Stark als Gegner.
Ein verbrannter Hühnerkadaver mit Drohbrief, Brandanschläge mit Molotowcocktails auf Regierungskritiker – in Indonesien breitet sich seit Wochen ein Klima der Einschüchterung aus. Ein neues Strafgesetzbuch gibt der Regierung weitreichende Mittel gegen die Opposition an die Hand. Menschenrechtler warnen vor einem gefährlichen Schritt in Richtung Autoritarismus – unsere Kollegin Barbara Barkhausen berichtet.
Schmude, Jürgen www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Fünfjährige wollen Limo und Eis gleichzeitig. Der US-Präsident will zugleich die Vorzüge eines starken und eines schwachen Dollar. Dafür könnte Trump zu einem vertrauten Mittel greifen: Zwang.
Leider mussten wir unsere Winterpause aus persönlichen Gründen um zwei Wochen verlängern. Das tut uns wahnsinnig leid. Um euch ein wenig zu vertrösten, kommt heute dafür eine Folge aus dem Archiv, die wir sehr spannend finden. Regulär geht es hier dann am 04. Februar mit einer neuen mindestens genauso spannenden Folge weiter. Triggerwarnung: In dem ersten Fall geht es um Gewalt an Kindern. Wenn es um die Tötung eines Menschen geht, definiert das Strafgesetzbuch mit den Mordmerkmalen eine Reihe verwerflicher Gründe und Begehungsweisen. Doch manchmal kann auch die Wahl der Tatwaffe dazu führen, dass ein Tötungsdelikt als Mord gewertet wird. Als die zwölfjährige Jaquie nach einem langen Schultag den Flur ihres Wohnhauses betritt, fällt ihr eine Sache sofort ins Auge: Aus dem Schlitz des Familienbriefkastens ragt ein großer Umschlag. Sterne und Nikoläuse verzieren das weiße Papier. Jaquie ist sich sicher: Das muss Weihnachtspost sein. Doch als sie entschlossen an der Briefsendung zieht, wird alles um sie herum schwarz… Für Mascha und Valentin neigt sich ein gelungenes Wochenende dem Ende zu. Nach einem Aufenthalt an der Ostsee befindet sich das Paar am Ostersonntag 2008 gemeinsam mit seinen zwei Kindern auf dem Heimweg. Genauso wie im Familienauto geht es auch auf der A27 an diesem Abend ruhig zu. Doch dann zerstört plötzlich ein ohrenbetäubender Knall die Stille - und der Kilometer 42 bei Oldenburg wird zum Tatort. Dieses Mal wird es gemein und gefährlich. In dieser Folge von “Mordlust - Verbrechen und ihre Hintergründe” widmen wir uns nämlich dem Mordmerkmal der gemeingefährlichen Mittel. Anhand von Beispielen erklären wir, was die Gemeingefährlichkeit ausmacht und welche Rolle der Vorsatz dabei spielt. Außerdem erhalten wir einen Einblick in die Psyche einer besonderen Täter:innengruppe. Interviewpartner dieser Folge: Rechtspsychologe Prof. Dr. Dietmar Heubrock, Strafrechtsprofessor Dr. Sönke Gerhold **Credit** Produzentinnen/ Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Recherche: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Jennifer Fahrenholz Schnitt: Pauline Korb **Shownotes** *Fall “Mailin”* LG Berlin, Urteil vom 22.01.2010 - (529) 1 Kap Js 2276/08 Ks (8/09) Zeit: Die zertrümmerte Idylle: https://tinyurl.com/2jshb8ph Süddeutsche Zeitung: Rachefeldzug gegen die eigene Familie: https://tinyurl.com/bde4c884 Tagesspiegel: Urteil. Briefbomber ließ den Opfern keine Chance: https://tinyurl.com/ph6j89zh ZDF Doku: Ermittler! Tatort Berlin: https://tinyurl.com/pmpt2839 *Fall “Mascha”* LG Oldenburg, Urteil vom 20.05.2009 - 5 Ks 8/08 Stern: Holzklotz-Anschlag: „Mörder sollen das hier lesen“: https://tinyurl.com/22jmnzkz Spiegel: Holzklotz-Prozess: „Heimtückisch mit gemeingefährlichen Mitteln“: https://tinyurl.com/3cfsxr9z Frankfurter Allgemeine: Lebenslang für den Holzklotzwerfer: „Eine grauenvolle, sinnlose Tat“: https://tinyurl.com/3vw34hhc *Diskussion* BGH, Beschluss vom 14.04.2020 - Aktenzeichen 5 StR 93/20 BGH Urteil vom 16.8.2005, Az: 4 StR 168/05 FAZ: Betrunkener Autofahrer rast in Straßencafé: https://tinyurl.com/y2wxt7xd ADAC: Steinewerfer: Wie reagiere ich richtig?: https://tinyurl.com/k86z46cf Stuttgarter Zeitung: Die Todesbrücke auf der Insel Fünen: https://tinyurl.com/mr9r6sfj **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Aktive und ehemalige Lega-Mitglieder sollen sich in Zusammenhang mit einem Medizinalunternehmen bereichert haben. Es geht auch um Günstlingswirtschaft. Nun hat das Parlament beschlossen, sein schärfstes Instrument für Ermittlungen einzusetzen - eine Untersuchungskommission PUK. Weitere Themen: · Die Schweiz unterstützt mit 130 Millionen Franken pro Jahr wirtschaftlich schwächere EU-Länder. Als Gegenleistung erhält sie Zugang zum europäischen Binnenmarkt. Diesen Kohäsionsbeitrag hat nun die Eidgenössische Finanzkontrolle unter die Lupe genommen und fordert: Die Schweiz soll ihre Mittel gezielter einsetzen. · Nun sollen auch in Frankreich Jugendliche keine sozialen Medien mehr nutzen dürfen. Das will die Regierungspartei von Emmanuel Macron. Die Nationalversammlung hat dem Verbot zugestimmt. Sagt auch der Senat ja, soll es schon aufs nächste Schuljahr hin in Kraft treten. Als erstes Land hatte Australien vor einigen Wochen soziale Medien für unter 16-jährige verboten. · Nachdem die Hamas die letzte tote Geisel an Israel übergeben hat, habe man in der israelischen Bevölkerung ein kollektives Aufatmen verspürt, sagt SRF-Beobachterin Susanne Brunner. Israel hat nun angekündigt, weitere Hilfslieferungen nach Gaza zu erlauben. Für die Bevölkerung in Gaza habe sich aktuell jedoch noch nichts geändert, so Brunner.
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos 2026 wurde vor dem Eintritt in eine neue geopolitische Phase gewarnt: einer Epoche dominanter Hard Power, in der militärische Stärke an Bedeutung gewinnt und multilaterale Zusammenarbeit unter Druck gerät. Vor diesem Hintergrund wird ein tiefgreifender Epochenbruch in der internationalen Ordnung sichtbar: Der Westen verliert seine Hegemonie im Bereich der Soft Power, militärische Mittel rücken wieder ins Zentrum der Politik und Deutschland muss seine Außenpolitik neu ausrichten. In der vorerst letzten Episode von „Die Kulturmittler:innen“ sprechen ifa-Präsidentin Daniela Schwarzer und ifa-Generalsekretärin Gitte Zschoch gemeinsam mit Moderatorin Amira El Ahl über die Rolle des ifa und internationaler Kulturarbeit in Zeiten globaler Verunsicherung. Wie kann sie bestehen, wenn Hard Power die politische Agenda dominiert? Welche Handlungsspielräume entstehen für Deutschland und Europa? Zudem geht es um die Kunstszene als Seismograf gesellschaftlicher Umbrüche und warum Dialog, zivilgesellschaftliche Programme für Kunst- und Kulturschaffende und Plattformen wie die Kunstbiennale Venedig 2026 gerade jetzt wichtiger denn je sind. Alle Folgen bleiben zum Nachhören auf der ifa-Website und allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar. Danke an alle, die uns begleitet haben – bleiben Sie im Gespräch. SHOWNOTES: Daniela Schwarzer im Gespräch mit dem Magazin “Internationale Politik”: https://internationalepolitik.de/de/unsere-staerke-ist-der-pluralismus Blogbeitrag: Das ifa als zentraler Akteur der auswärtigen Kulturpolitik im Epochenbruch https://www.ifa.de/blog/beitrag/freiheit-ermoeglichen-vielfalt-und-demokratie-staerken/ Mehr über den Deutschen Pavillon auf der Kunstbiennale in Venedig 2026 https://www.ifa.de/kunst/deutscher-pavillon-venedig-biennale/ Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.ifa.de/ Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, senden Sie uns gerne eine E-Mail an podcast@ifa.de.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! In dieser Ausgabe blicken wir hinter die Kulissen der Macht: Der Berliner Senat streicht Mittel gegen Linksextremismus, während freigeklagte Corona-Protokolle das interne Ringen zur Zeit der Pandemie offenbaren. Zudem eskaliert der Streit um die Pressefreiheit zwischen „NIUS” und Daniel Günther vor Gericht. Drei Analysen zu aktuellen Brennpunkten, die Politik und Justiz herausfordern.
Kaffee, süßer als tausend Küsse, auch ein Mittel um sich wach zu halten oder zum komponieren. Es gab auch einen Komponisten, der dem beliebten Getränk ein Werk widmete: Johann Sebastian Bach in seiner "Kaffeekantate".