«Echo der Zeit» ist die älteste politische Hintergrundsendung von Radio SRF: Seit 1945 vermittelt die Sendung täglich die wichtigsten Nachrichten, Berichte, Reportagen, Interviews und Analysen über das aktuelle Zeitgeschehen.
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Seit den tödlichen Schüssen auf den Krankenpfleger Alex Pretti ist die US-Regierung in Erklärungsnot. Donald Trump hat als Reaktion den Grenzschutzbeauftragten Tom Homan nach Minneapolis geschickt und den bisherigen ICE-Einsatzchef abgezogen. Nun hat sich Homan erstmals öffentlich geäussert. Alle Themen: Intro und Schlagzeilen (01:25) Wie weiter in Minneapolis nach den tödlichen Schüssen? (06:29) Nachrichtenübersicht (10:53) Roche-Chef: Warum die Schweiz mehr bezahlen soll (16:39) Italiens Regierung will Metalldetektoren an Schulen (19:30) Was ist los in Chinas Volksbefreiungsarmee? (24:09) Wie SRF-Korrespondenten an verlässliche Informationen kommen (34:38) Holzwirtschaft im Berggebiet – eine Branche im Wandel

Ab 2028 braucht die Schweiz laut dem Bundesrat rund 31 Milliarden Franken zur Stärkung der Sicherheit. Er will diese Mehrausgaben mit einer befristeten Mehrwertsteuer-Erhöhung um 0,8 Prozentpunkte decken, wie er am Mittwoch bekannt gab. Das letzte Wort hat das Stimmvolk. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:24) Bundesrat will Mehrwertsteuer zugunsten der Armee erhöhen (09:03) Nachrichtenübersicht (13:05) Deutsche Bundesregierung senkt Konjunkturprognose (18:58) Verkehr 45: Lob und Kritik für Röstis neue Verkehrsplänen (23:05) Sanija Ameti zu bedingter Geldstrafe verurteilt (25:57) Starmer sucht auf Chinareise wirtschaftliche Impulse (33:01) Erste Anhörungen im Völkermord-Prozess gegen Myanmar (38:19) Die Quelle hinter verlässlichem Ausland-Journalismus

Europa und Indien schreibe mit diesem Freihandelsabkommen Geschichte, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Durch das Abkommen sollen Zölle auf 96 Prozent der gehandelten Waren abgeschafft oder gesenkt werden. Ist das der «Mutter aller Abkommen», wie Indiens Premier Modi sagt? (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:27) EU und Indien schliessen umfassendes Handelsabkommen (12:41) Schweiz irritiert wegen Italiens Kritik nach Crans-Montana (17:29) Neue Wohnstrategie für die Stadt Zürich (20:45) Erstmals Vogelgrippefall bei Milchkuh in Europa (24:11) KI-generierte Holocaust-Bilder auf Social Media (32:02) Brugg: Prozess zum Tod eines autistischen Teenagers (35:27) Angriff auf Schweizer Stromnetz möglich? (39:54) Waadt: Vorstoss fordert Promillegrenze für Parlamentarier

Derzeit müssen Arbeitslose zum Teil länger auf ihr Arbeitslosengeld warten. Grund dafür sind Probleme eines neuen IT-Systems des Staatssekretariats für Wirtschaft. Für die Arbeitslosenkassen bedeutet das viel Arbeit, für die Arbeitslosen weiterhin Unsicherheit. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:05) IT-Panne beim Seco mit unangenehmen Auswirkungen (05:30) Nachrichtenübersicht (09:39) So erstellt der Bund Asylprognosen (16:55) Kantone wollen einheitliche Vorgaben bei Opferhilfe (20:04) WHO reagiert mit scharfer Kritik auf Austritt der USA (23:17) Grossbritannien zögert bei Trumps Friedensrat (29:50) Echo Wissen: Studie zu Mikroplastik sorgt für Diskussionen (38:24) Das Dorf Brienz erwacht wieder vorsichtig zum Leben

In Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota haben Agenten der US-Migrationspolizei einen Mann getötet. Minneapolis ist im Visier der US-Regierung von Präsident Trump. Seit Wochen läuft eine aggressive Operation der Migrationspolizei um Papierlose festzunehmen. Doch viele in Minneapolis wehren sich. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:18) Wie sich Minneapolis gegen die US-Migrationspolizei wehrt (07:52) Nachrichtenübersicht (13:20) «Ein Balancieren auf Messers Schneide» in Kuba (19:42) Mit Kritik an der Schweiz kann man in Italien derzeit punkten (22:57) Warum Künstliche Intelligenz zum öffentlichen Gut werden soll

Gestern wurde Jacques Moretti, der Betreiber der Unglücks-Bar in Crans-Montana, aus der Untersuchungshaft entlassen. In Italien hat die Nachricht in der Politik und in der Öffentlichkeit Empörung ausgelöst. Nun hat Italien seinen Botschafter aus der Schweiz zu Konsultationen zurückbeordert. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:10) Italien beordert Botschafter in der Schweiz nach Rom (08:12) Nachrichtenübersicht (14:09) Iranerinnen und Iraner berichten von Angst und Verzweiflung (18:57) Generalsekretär To Lam bleibt Vietnams starker Mann (22:08) SVP verlangt Obergrenze für Fremdsprachige pro Klasse

Zur Niederschlagung der Protestbewegung im Iran nahm das Mullah-Regime in den letzten Tagen und Wochen tausende von Toten in Kauf. Die genaue Anzahl der Opfer ist weiterhin unklar. Nun beschäftigte sich der UNO-Menschenrechtsrat in Genf in einer Sondersitzung mit der Gewalt im Iran. Alle Themen: (00:00) Intro & Schlagzeilen (01:05) UNO wirft Führung im Iran «brutale Unterdrückung» vor (05:22) Nachrichtenübersicht (09:52) «Die humanitäre Not wurde am WEF kaum beachtet» (15:44) Medikamentenpreise: Quo vadis Roche und Novartis? (21:24) Milde Urteile im Genfer Motorradbanden-Prozess (26:05) Wie Russland ukrainische Kinder zu seinen Soldaten macht (33:07) Ist Spaniens Schienennetz noch sicher? (37:44) Rückblick auf die Ära Winfried Kretschmann

Im Grönland-Streit haben sich der US-Präsident und die Nato-Staaten am WEF auf vier Punkte geeinigt. Die Befürchtungen vor einem militärischen Vorgehen und einem Handelskrieg sind vorerst vom Tisch. Ist man in Dänemark und Grönland nun also erleichtert? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:47) Wie blickt man in Dänemark auf die Grönland-Einigung? (05:30) Nachrichtenübersicht (09:54) Grönland und Venezuela: Worum geht es Trump eigentlich? (18:03) Trumps «Friedensrat» und die Schweiz (22:04) Frankreichs Regierung steht erneut unter Druck (25:35) Wallis sorgt mit neuer Wasserkraftoffensive für Irritationen (29:21) Entwarnung in Brienz: Die Bewohner dürfen heimkehren (33:07) Thailand warnt iraelische Touristen

US-Präsident Donald Trump sprach in seiner Rede am WEF in Davos unter anderem über seine Grönlandpläne, kritisierte Europa, lobte sich selbst und pries seine Politik der Isolation an - auch mit Seitenhieben gegen die Schweiz. Wie ist diese Rede einzuordnen - und wie reagieren Schweizer Politiker? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (13:25) Nachrichtenübersicht (01:16) Trump am WEF: Keine Zweifel an «America first» und viel Kritik (17:49) Bundesrat und Parlament lehnen Halbierungsinitiative ab (25:49) Nepals enttäuschte Jugend (33:20) Republik Moldau verfolgt EU-Kurs konsequent (38:13) Jugendliche und Religion: Tiktok ist die neue Kirche

Im Streit um Grönland droht US-Präsident Donald Trump acht europäischen Staaten mit Strafzöllen. Am Weltwirtschaftsforum WEF in Davos haben unter anderem der französische Präsidet Emmanuel Macron und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betont, die angedrohten Zölle seien ein Fehler. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:23) Grönlandstreit: EU bleibt hart, streckt aber die Hand aus (06:12) Die offizielle Schweiz am WEF (08:59) Nachrichtenübersicht (13:13) Bau von Atomkraftwerden soll in der Schweiz wieder erlaubt sein (18:02) Waffenruhe in Syrien scheint fragil (23:47) Wie zielführend ist Trumps Friedensrat? (31:44) London bewilligt chinesische Super-Botschaft (35:36) Telefonieren mit Trump: Mexikos Taktik hat sich bewährt

Das tödliche Zugunglück im Süden Spaniens beschäftigt das ganze Land. Ministerpräsident Pedro Sanchez ist am Montag zum Unglücksort gereist. Bei der Kollision zweier Züge am Sonntagabend sind mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 170 sind verletzt. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:21) Viele offene Fragen nach Zugunglück in Spanien (03:14) Nachrichtenübersicht (08:04) Zollkrieg: Warum Italien bei Gegenmassnahmen auf die Bremse tritt (12:23) Ein Jahr Donald Trump (16:23) NDB will Mängel bei Funk- und Kabelüberwachung beheben (20:25) Nidwaldner Kantonsregierung in stiller Wahl gewählt (24:58) «Echo Wissen»: Sepsis - ein unterschätztes Gesundheitsproblem (35:59) Wenn statt Ausgang plötzlich Töpfern angesagt ist

In seinem Bestreben, Grönland einzuverleiben, droht nun US-Präsident Donald Trump acht europäischen Staaten mit Strafzöllen, darunter Frankreich, Deutschland und Grossbritannien. Einschätzungen dazu von Fredy Gsteiger, dem SRF-Experten für internationale Sicherheitspolitik. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:01) Grönland: Trump droht mit neuen Zöllen gegen europäische Staaten (06:36) Nachrichtenübersicht (10:38) Reaktionen aus Brüssel und den USA auf Trumps Drohung (17:02) Mehr Erwerbstätige dank Individualbesteuerung? (22:15) Heikle Abwägungen bei der Rehabilitierung von Widerstandskämpfern

Eine ganze Reihe von Skandalen erschüttern den Buddhismus in Thailand. Das Vertrauen in die Mönche, die einst als moralische Stütze der Gesellschaft galten, schwindet, die Religion steckt in der Krise. Eine Frau erpresste hochrangige Mönche mit zehntausenden kompromittierenden Fotos und erbeutete Millionen. Ein angesehener Abt soll über Jahre Spendengelder eines Hospizes veruntreut haben. Doch die Krise zeigt sich auch im Kleinen, wie in der Provinz Chumphon. Dort wurden alle Mönche eines Tempels, inklusive Abt, wegen Drogenkonsums festgenommen. «Ich habe diesen Tempel seither nie wieder betreten», sagt eine Dorfbewohnerin, die nach der Razzia die Asche ihres Vaters wieder mit nach Hause nahm. Solche Vorfälle nähren die Kritik am buddhistischen Klerus. Reformer sprechen von einem Machtsystem, in dem alte Männer herrschen. Die Institution selbst sieht das Problem bei Einzelpersonen: Die Menschen könnten vom Weg abkommen, doch die Lehren Buddhas seien unvergänglich. Währenddessen wendet sich die junge Generation zunehmend ab und das Interesse, selbst Mönch zu werden, sinkt. Gleichzeitig kämpfen Frauen um die Anerkennung als gleichgestellte Nonnen – bisher ohne Erfolg.

Fast 26 Jahre haben die Verhandlungen gedauert. Heute nun unterzeichnen die Spitzen der Europäischen Union in Paraguay das Mercosur-Abkommen, das Handelsabkommen mit der Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur - mit den Ländern Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:05) Nachrichtenübersicht (05:44) Was bringt das EU-Mercosur-Handelsabkommen? (14:49) Proteste in Bern gegen das iranische Regime (18:52) Videos aus dem Iran zeigen Ausmass der staatlichen Gewalt (23:22) Der erste Eruv der Schweiz in Zürich

Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana hat die Walliser Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung eröffnet. Mittlerweile haben auch andere Länder angekündigt, eine Strafuntersuchung eröffnen zu wollen - namentlich Frankreich, Belgien und Italien. (00:40) Intro und Schlagzeilen (06:21) Crans-Montana: Mehrere Länder wollen Strafverfahren eröffnen (11:43) Die Rolle von Le Pens politischem Ziehson Jordan Bardella (17:28) Erstes UNO-Abkommen zum Schutz der Hochsee tritt in Kraft (21:22) EU-Vertragspaket: Ist ein Ständemehr juristisch erforderlich? (30:46) Abnehmspritzen: Sie wirken, aber sind schwer abzusetzen (35:31) Brot-Verteilete in Lugano: Es geht um mehr als Tradition

Recherchen von RTS zeigen: In der Gemeinde Leytron im Unterwallis hat die Gemeindebehörde warnende Berichte ihrer Sicherheitsbeauftragten bewusst ignoriert. Der Kanton wusste davon - und reagierte ebenfalls nicht. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:22) Mangelhafter Brandschutz in Walliser Gemeinde Leytron (04:56) Nachrichtenübersicht (09:19) Pflanzenschutzmittel: Neue Verordnung bleibt umstritten (14:07) Biodiversität auf Abwegen: Gibt es noch Hoffnung? (18:22) Wie kommt Venezuela aus der Schuldenfalle? (23:30) Die Ohnmacht des Völkerrechts (31:04) Basler Gehirnforscherin gewinnt Louis-Jeantet-Preis (36:36) Tessin: Bosco-Gurin sorgt sich um seine Kultur und Sprache

Die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana oder ihre Familien erhalten vom Kanton Wallis per sofort finanzielle Unterstützung. Das hat die Kantonsregierung beschlossen. Und auch der Bundesrat ist bereit, finanzielle Leistungen zu erbringen, sofern dies nötig werden sollte. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:22) Wallis spricht Soforthilfe für Familien von Brandopfern (03:42) Nachrichtenübersicht (08:17) Angespannte Ruhe im Iran (14:43) Kiew: Kriegsalltag ohne Strom und Warmwasser (20:20) Trumps Druck und die schwierige Zukunft der US-Notenbank (25:13) Zunehmende Repression in Uganda vor der Präsidentenwahl (30:17) Birsfelden: Millionen dank eines Blitzers (35:03) Crans-Montana: Wie ein Bestatter mit dem grossen Leid umgeht

Zentralbanken aus aller Welt zeigen sich in einem gemeinsamen Brief solidarisch mit dem ins Visier der US-Justiz geratenen Notenbankchef Jerome Powell. Unterschrieben haben den Brief neben EZB-Präsidentin Christine Lagarde auch Martin Schlegel, der Präsident der Schweizerischen Nationalbank. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:48) Zentralbanken bekunden ihre Solidarität mit Fed-Chef Powell (07:04) Nachrichtenübersicht (11:25) Bund lanciert Abstimmungskampf um Individualbesteuerung (16:25) Bürgerkrieg in Jemen: Der Zwist der Golfmonarchien (22:21) Streit um Grönland: USA und Dänemark treffen sich zur Aussprache (27:24) Südsudan: Die Gesundheitsversorgung steht vor dem Kollaps (34:58) Los Angeles: Ein Jahr nach den verheerenden Bränden

Jacques Moretti, der Besitzer der Unglücksbar «Le Constellation» in Crans-Montana, bleibt in Haft. Das hat das Walliser Zwangsmassnahmengericht entschieden. Der Entscheid gilt zunächst für einen Zeitraum von drei Monaten. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (08:15) Barbesitzer von «Le Constellation» bleibt in Untersuchungshaft (14:04) Nachrichtenübersicht (08:15) Schweizer Energieversorger schlagen Alarm (14:06) Iran: «Für den Regime-Sturz fehlt der grosse Schulterschluss» (21:53) «Echo Wissen»: Pestizide als Krankmacher – ein heikles Thema (32:40) Wegen schädlicher Implantate: Berner Chirurg vor Gericht (37:10) Mumbai: Eine Hip-Hop-Schule mitten im Slum macht Mut

Dieses Wochenende haben sich die Berichte von tödlicher Gewalt gegen Protestierende im Iran gehäuft. Trotzdem gehen die Menschen weiter auf die Strassen. Derweil drohen die USA mit einem Eingreifen. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:26) Iran-Proteste: Berichte von über 400 Toten (03:06) Nachrichtenübersicht (08:54) Gaza: Der sogenannte Friedensplan schreitet kaum voran (15:10) Atomare Langstreckenwaffen: Was, wenn New Start ausläuft? (20:10) Solothurns PFAS- und radioaktiv belastete Mülldeponie ( 24:23 ) Erich von Däniken ist tot

Die Türkei hat im Norden der Mittelmeerinsel Zypern einen Staat nach ihrem Zuschnitt geschaffen. Doch dieser wird nur von der Türkei selbst anerkannt. Die Umarmung durch die «Schutzmacht» spaltet die Bevölkerung. Und die internationale Isolation führt zu handfesten Problemen im Alltag. Die nordzyprische Politwissenschaftlerin Hayriye Rüzgar erinnert sich daran, wie aufgeregt sie war, als sie an der Hand der Eltern erstmals die Waffenstillstandslinie überschritt. 2003 gingen die ersten Checkpoints zur international anerkannten «Republik Zypern» auf. Was würde geschehen, wenn sie in diesem griechisch-zyprischen Teil türkisch sprächen, fragte sich die damals Zehnjährige besorgt. Seither sind viele Programme für Dialog und Austausch entstanden. Doch alle Versuche, den Zypernkonflikt beizulegen, sind gescheitert. Im Norden bleiben zehntausende türkische Soldaten stationiert, das Gebiet hängt wirtschaftlich am Tropf der «Schutzmacht». In der Isolation und einseitigen Abhängigkeit hat sich eine Ökonomie mit Schattenseiten entwickelt. Ein spektakulärer Immobilienboom deute auf Geldwäscherei in grossem Stil, sagt der Wirtschaftsexperte Mertkan Hamit. Doch die letzten Präsidentschaftswahlen in Nordzypern brachten einen Kurswechsel. Steigen damit die Chancen für eine Lösung des Zypernkonflikts?

Nach der Brandkatastrophe von Crans Montana gab es erneut viel Lob für Ärztinnen und Pflegende, auch von der Politik. Weniger enthusiastisch klingt die Politik in Bezug auf die Pflegeinitiative. Diese soll laut dem gestrigen Entscheid der zuständigen Kommission nur teilweise umgesetzt werden. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:34) Nachrichtenübersicht (07:48) Kritik an Umsetzungsplänen der Pflege-Initiative (12:40) Syrien: Konflikt zwischen Regierung und kurdischen Milizen (19:13 ) Mercosur: Macron scheitert innen- wie aussenpolitisch (22:36) David Bowie und Berlin

Es kommt in der Schweiz nicht häufig vor, dass es einen nationalen Trauertag gibt und während Tagen die Fahnen bei Regierungsgebäuden auf Halbmast sind. Die Brandkatastrophe hat vor allem auch wegen der vielen ausländischen Opfer auch international für viel Aufsehen gesorgt. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:56) Gedenkfeier für die Opfer von Crans-Montana (08:17) Nachrichtenübersicht (12:19) Trauertag in der Schweiz – und die Frage der Aufarbeitung (22:28) EU-Staaten stimmen für Mercosur-Abkommen (25:31) Wieviel Eigenkapital für die UBS? (30:37) Venezuela: China reagiert gelassen (36:51) Die Zukunft des Lesens in einer digitalisierten Welt

Die US-Migrationspolizei ICE geht in Razzien mit rigoroser Härte gegen mutmassliche Papierlose vor. Am Mittwoch hat ein ICE-Beamter eine Frau im Auto erschossen, der Tathergang wird unterschiedlich beurteilt. Was genau ist in Minneapolis geschehen? (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:11) Minneapolis: was bisher bekannt ist - und was nicht (06:46) Nachrichtenübersicht (11:02) Brandopfer von Crans-Montana sollen keine Rechnungen erhalten (15:29) Die Brandopfer von Crans-Montana erwartet ein langer Weg (21:43) So will sich die Schweiz gegen Desinformation wappnen (25:59) Schweizer Pharmaindustrie mit mahnenden Worten an Jahreskonferenz (30:56) Proteste im Iran weiten sich aus (35:45) Von Donald Trumps Strategie der Drohungen

US-Präsident Donald Trump will Grönland annektieren. Die Aussenminister Grossbritanniens, Frankreichs und Polens haben sich am Mittwoch dazu ausgetauscht und zeigen sich solidarisch mit der Arktisinsel. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:38) Europäische Länder: solidarisch mit Grönland (06:04) Nachrichtenübersicht (10:48) USA beschlagnahmen russischen Öltanker (14:21) Crans-Montana: Die juristische Aufarbeitung wird dauern (19:01) Plötzlich im Fokus: Der Walliser Regierungspräsident Reynard (24:16) Warum Venezuelas Wirtschaft am Boden ist (30:22) Warum Kriege auch dem Klima schaden (35:33) Zypern: ein nicht endender Konflikt?

Nach der Brand-Katastrophe in Crans-Montana steht auch die Gemeinde in der Kritik. Seit 2020 wurde die Bar nicht mehr kontrolliert. Man habe getan, was die Walliser Gesetzgebung verlangt, versicherte die Gemeinde am Dienstag. Solche Erklärungen seien unanständig, sagt hingegen eine Opferanwältin. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:28) Gemeinde Crans-Montana sträubt sich gegen Schuldzuweisungen (06:15) Nachrichtenübersicht (11:32) Proteste in Iran: Regime gibt sich unbeeindruckt (18:06) Geflüchtete Venezolanerinnen zwischen Hoffnung und Sorge (24:50) Ausnahme für US-Firmen: OECD-Mindeststeuer auf der Kippe? (30:06) So will die Schweiz auf die EU-Gesetzgebung einwirken (36:08) Briten brillieren beim Debattieren

Zum Wochenstart hat der UNO-Sicherheitsrat in einer Dringlichkeitssitzung über den US-Militäreinsatz in Venezuela beraten. Das Treffen war auf Antrag Venezuelas angesetzt worden. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:25) UNO-Sicherheitsrat berät über US-Militäreinsatz in Venezuela (05:17) Nachrichtenübersicht (09:51) Venezuela: Die neue Tonalität von Präsidentin Delcy Rodriguez (14:36) Warum der US-Angriff Russland auch in die Hände spielt (18:03) Dänemarks Umgang mit erneuten US-Ansprüchen auf Grönland (21:42) Bundesrat sperrt allfällige Vermögen von Nicolás Maduro (25:10) Crans-Montana: Warum keine U-Haft für die Bar-Betreiber? (29:50) Fragen nach Vorschriften beim Brandschutz rücken ins Zentrum (34:44) Wie steht es um den Katastrophenschutz in der Schweiz? (39:00) Die Wichtigkeit von Ritualen bei kollektiver Trauer

Einen Tag nach der gewaltsamen Festnahme des venezolanischen Präsidenten Maduro durch US-Spezialeinheiten hat heute der Oberste Gerichtshof Venezuelas angeordnet, wer die Führung des Landes übernehmen soll. Es ist die bisherige Vizepräsidentin - Delcy Rodríguez. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:11) Delcy Rodríguez – die neue starke Frau in Venezuela (06:00) Nachrichtenübersicht (11:52) US-Aktion verletzt das Völkerrecht, aber nicht alle stört das (15:47) In Venezuela soll wieder Öl sprudeln – auch für die USA (20:06) Gedenken an die Brand-Opfer und Fragen nach der Verantwortung

«International-Spezial» zum Jahresende, Teil 2: Frankreich-Korrespondentin Zoe Geissler und Grossbritannien-Korrespondent Patrik Wülser blicken zurück auf ein turbulentes, ereignisreiches 2025. Ein Jahr, in dem sich die beiden «alten Mächte» dank Trump erstmals seit Brexit wieder annäherten. US-Präsident Donald Trump hielt «das alte Europa» im vergangenen Jahr, gelinde gesagt, auf Trab. In Paris und London war die Politik gefordert, aber nicht nur von Trump, sondern auch von eigenen Problemen, die beidseits des Ärmelkanals ähnlich sind. Zoe Geissler hatte kaum Zeit, in Paris ihre Koffer auszupacken und sich als neue Frankreich-Korrespondentin einzurichten, bevor sie über eine Kaskade von Regierungswechseln und Prozessen berichten musste. Und Grossbritannien-Korrespondent Patrik Wülser erlebte, wie die Bevölkerung im Königreich weiterhin auf bessere Zeiten warten muss, trotz Versprechen eines relativ neuen Premiers. Die «neueste» SRF-Korrespondentin und der dienst-älteste Korrespondent blicken auf ein turbulentes Jahr und auf eindrückliche Begegnungen in ihren Berichtsgebieten zurück, und wagen einen Ausblick aufs Neue Jahr.

Die USA haben in einer beispiellosen Militäraktion Venezuela angegriffen und Staatschef Nicolás Maduro sowie dessen Ehefrau ausser Landes gebracht. Ihnen soll nun in den USA der Prozess gemacht werden. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:32) USA greifen Venezuela an – Machthaber Maduro festgenommen (09:00) Nachrichtenübersicht (12:32) Venezuela nach Maduros Sturz: viele offene Fragen (16:43) Nicolás Maduros Aufstieg und Fall (22:17) Strafuntersuchung gegen Barbetreiber von Crans-Montana (24:54) Verlegung von Verbrennungsopfern: ein Wettlauf gegen die Zeit (29:08) Wie die Angehörigen der Opfer der Brandkatastrophe betreut werden (32:15) Einfühlsam und hartnäckig: Generalstaatsanwältin Béatrice Pilloud

Nach dem schweren Unglück in Crans-Montana laufen die Ermittlungen, die ans Licht bringen sollen, was in der Silvesternacht in der Bar «Le Constellation» genau passiert ist. Heute Nachmittag haben die Behörden über den aktuellen Stand der Dinge informiert. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:18) Ermittlungen in Crans-Montana laufen auf Hochtouren (07:09) Italiens Aussenminister Antonio Tajani in Crans-Montana (10:31) Nachrichtenübersicht (14:37) Wo die Schweiz in Sachen Brandschutz steht (19:46) Crans-Montana ist eine beliebte Partydestination für Junge (24:06) Worauf es bei der Behandlung schwerer Verbrennung ankommt (28:39) Die Wut der Iranerinnen und Iraner auf das Regime ist gross

Noch sind zahlreich Details der Katastrophe unklar, die sich in der Nacht auf Neujahr ereignet hat. Klar ist aber, mit mindestens 40 Toten und 115 zumeist Schwerverletzten gehört das, was in Crans-Montana passiert ist, zu den schwersten Brandunfällen der Schweizer Geschichte. (00:00) Intro und Schlagzeilen (00:56) Tragödie in Crans-Montana – was bisher bekannt ist (08:39) Wie Crans-Montana mit dem Unglück umgeht (13:08) Rettungskräfte standen während Stunden im Einsatz (16:25) Wie versorgt man so viele schwerverletzte Personen?

Nach mehr als 20 Militärschlägen gegen vermeintliche Drogen-Boote in der Karibik, bestätigt die US-Regierung nun auch einen Drohnenangriff auf venezolanischem Boden. Dieser richtete sich offenbar gegen einen Umschlagplatz in einem Hafengebiet. Was bedeutet dieser Vorfall? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:44) Eskaliert jetzt die Situation zwischen den USA und Venezuela? (05:30) Nachrichtenübersicht (09:45) Proteste nach Israels Anerkennung von Somaliland (17:25) Wenn häusliche Gewalt über Weihnachten eskaliert (22:12) Wer Stalking betreibt, macht sich jetzt strafbar (26:22) Die Faszination hinter dem Film «K-Pop Demon Hunters» (33:19) Berner Jura: Moutiers Abgang rückt Saint-Imier ins Zentrum

Donald Trump empfängt am späten Abend Israels Premierminister Benjamin Netanjahu in Florida. Hauptthema des Treffens ist die Zukunft des Gazastreifens. Was erhofft man sich von dem Treffen, und wo steht die Umsetzung des US-Plans für Gaza? Einschätzungen von SRF-Auslandredaktorin Susanne Brunner. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:44) Nachrichtenübersicht (06:08) Trump empfängt Netanjahu: Wie weiter im Gazastreifen? (12:11) Militärmanöver um Taiwan: «China testet Donald Trumps Reaktion» (19:33) Der finanzpolitische Ausblick zum Jahreswechsel (24:15) Französisch unterrichten, ohne zu überfordern (30:09) Funktioniert die «traditionelle» Schweizer Diplomatie noch? (36:23) Hat die Schweiz ein Problem mit starken Politfiguren?

Israel hat die abtrünnige Region Somaliland als unabhängigen Staat anerkannt. Dies sorgt für Kritik. Der UNO-Sicherheitsrat wird am Montag zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen. Was bezweckt Israel mit dieser Anerkennung? Das Gespräch mit der Journalistin Gisela Dachs in Tel Aviv. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:22) Kritik an der Anerkennung Somalilands durch Israel (05:36) Nachrichtenübersicht (11:01) Urgestein der Grünen: Daniel Brélaz 75-jährig gestorben (14:58) «Demut gegenüber hervorragendem Bildungssystem fehlt» (22:16) Diva und Tierschützerin: Nachruf auf Brigitte Bardot

Zum Jahres-Ende zwei «International-Spezial»: im ersten ein Jahresrück- und ausblick aus Afrika: über den Kontinent berichten für SRF Sarah Fluck, aus Kampala, der Hauptstadt Ugandas, und Fabian Urech, aus Accra, der Hauptstadt Ghanas. Die beiden reden miteinander über Krieg, Proteste und Hoffnung. Das Korrespondenten-Duo lebt auf dem gleichen Kontinent - Sarah Fluck im Osten, Fabian Urech im Westen – und trotzdem in komplett verschiedenen Welten. Afrika, mit seinen über fünfzig Staaten, ist nicht gleich Afrika, das zeigt schon die Bürokratie: In einigen afrikanischen Staaten, sagt Fabian, erinnere ihn die Visumsbürokratie an «Asterix bei den Römern», in anderen liefen gewisse Dinge besser als in den USA. Sarah wiederum reiste den Sudan, ins drittgrösste Land des Kontinents, wo sich zur Zeit die weltweit grösste humanitäre Katastrophe abspielt; sie erzählt sie aber auch von der Rad-Weltmeisterschaft , die 2025 in Ruanda stattfand. Ein Kontinent voller Gegensätze: ein politisches, persönliches und auch humorvolles Gespräch zum Jahresende.

Russland hat die Ukraine wiederum mit massiven Luftschlägen angegriffen, auch in Kiew. Gleichzeitig ist der ukrainische Präsident Selsenski für Verhandlungen nach Nordamerika aufgebrochen. In der Schweiz zeigen sich Ukrainer trotz der diplomatischen Bemühungen nicht sehr hoffnungsvoll. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:21) Wenig Hoffnung auf baldigen Frieden bei Ukrainern in der Schweiz (06:36) Nachrichtenübersicht (11:20) Dreitägige Waffenruhe zwischen Kambodscha und Thailand vereinbart (13:46) Viele Vorschusslorbeeren für den neuen Armeechef (18:28) Sebastian Kurz vor einem Comeback in Österreich? (23:41) Innovation als Mittel gegen die «Flucht der Gehirne» aus Italien

Das US-Militär hat Luftangriffe gegen IS-Terroristen in Nigeria geflogen. Laut US-Präsident Trump haben sich die Angriffe gegen IS-Kämpfer gerichtet, die in Nigeria Christen getötet hätten. Das nigerianische Aussenministerium liess verlauten, die Angriffe hätten nichts mit einer Religion zu tun. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (00:56) USA greifen mutmassliche IS-Stellungen in Nigeria an (07:10) Nachrichtenübersicht (11:53) Myanmar: Wahlen mitten im Chaos des Bürgerkriegs (16:43) «Klima-Zölle» der EU: fair oder protektionistisch? (21:46) Finanzkräftiges Genf: selbstbewusst, aber auch bescheiden

Die Allianz für ein Atomwaffenverbot hat am Dienstag 135'000 Unterschriften für eine Volksinitiative eingereicht. Diese fordert den Beitritt der Schweiz zum Atomwaffenverbotsvertrag. Obwohl die Schweiz keine Atomwaffen besitzt, sträubt sich der Bundesrat bislang diesen Vertrag zu unterzeichnen. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:57) Unterschriften für Volksinitiative gegen Atomwaffen eingereicht (07:08) Nachrichtenübersicht (11:44) Fehlendes Budget: Frankreich verabschiedet Spezialgesetz (16:43) Syrien: Erneute Eskalation der Gewalt in Aleppo (19:47) Turning Point USA: Streitereien in Kirks Nachwuchsschmiede (26:54) Pakistan: Mit aller Härte gegen afghanische Flüchtlinge (32:34) Der Jäger der Menschenhändler (37:43) Wein und Apéroplättli: In der Westschweiz kaum wegzudenken

Trump will in den USA die Medikamentenpreise senken und hat dazu mit neun internationalen Pharmaherstellern eine Vereinbarung abgeschlossen. Darunter auch Schweizer Hersteller. Das wiederum könnte steigende Medikamentenpreise in der Schweiz zur Folge haben. Wie geht die Politik damit um? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:30) Medikamente drohen teurer zu werden: Was tut die Politik? (06:19) Nachrichtenübersicht (10:58) Wieso Frankreich einen neuen Flugzeugträger bauen will (15:19) Russlands Angst-Narrativ vor Europas Angriff (23:15) Marwan Barghouthi - Palästinas grösster Hoffnungsträger (31:09) Hat der politische Stillstand im Kosovo bald ein Ende? (36:29) Zu verkaufen: Vier Quadratmeter britische Geschichte

Seit Wochen laufen Verhandlungen für ein Ende des Kriegs in der Ukraine. In Genf, Berlin und seit Samstag in Miami. US-Vertreter sprechen mit einer hochrangigen Delegation aus Russland. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:33) Ringen um Frieden in der Ukraine in Miami (03:18) Nachrichtenübersicht (08:15) Dekarbonisierung in der Schifffahrt (13:46) Forschungserfolg: Malaria-immune Mücke entwickelt (18:55) Dumpinglöhne im Orchestergraben (23:06) Im Lötschental soll es wieder aufwärts gehen

Jahrzehntelang galt Pakistan als sicherer Hafen für Millionen afghanische Flüchtlinge, die vor Krieg und Verfolgung in ihrer Heimat flohen. Damit ist Schluss. Bis Jahresende will Pakistan die Flüchtlinge abschieben. In Afghanistan erwarten sie Armut, Hunger und die radikal-islamistischen Taliban. Mehrafzon Jalili hatte grosse Träume. In Afghanistan studierte die 24-jährige Zahnmedizin. Dann kamen die Taliban, ihr Vater wurde ermordet, die Rest-Familie floh ins Nachbarland Pakistan. Gut vier Jahre später steht wieder alles auf der Kippe. Erst setzten sie die pakistanischen Vermieter auf die Strasse. Dann wurde auch ihr Not-Lager in einem Park in Islamabad mitten in der Nacht von der Polizei gestürmt. Pakistan will bis Jahres-Ende alle afghanischen Flüchtlinge ausschaffen. Darunter auch solche, die vor der Machtübernahme der Taliban für westliche Regierungen oder das Militär gearbeitet haben. In Afghanistan drohen ihnen Folter und Tod. Frauen wie Mehrafzon Jalili dürfen unter den Taliban nicht studieren, nicht arbeiten, nicht einmal singen. «Afghanistan ist wie ein Friedhof geworden», sagt Jalili. Pakistan - politisch instabil, hochverschuldet und vom Militär dominiert - gibt den afghanischen Flüchtlingen pauschal eine Mitschuld an den vielen Terroranschlägen in Pakistan - und bestraft sie. Die Flüchtlinge würden zu Sündenböcken gemacht, kritisieren Menschenrechtsorganisationen. Die internationale Gemeinschaft, die helfen könnte, schaut weg.