Ein Podcast der Wochenschrift Das Goetheanum.

In a country where still approximately 100.000 holocaust survivors live, and where residents experience ongoing battles and terrorist attacks, trauma is an everyday topic. In this episode of our podcast, “Humanity and Health”, the Israelian psychotherapist Nurit Rosengarten and the physician Meron Barak share their perspectives and experience on what is needed to treat trauma patients. They explain how an anthroposophical understanding of the human being leads them to individual therapies that empower their patients. The aim is to help patients regain control over their lives and reorganise themselves back to a greater balance between body, spirit and soul.Sound engineering: Philipp Vogt

Was passiert mit dem menschlichen Bewusstsein an der Schwelle zwischen Leben und Tod? Wie können Ärztinnen oder Therapeuten sterbende Menschen einfühlsam und professionell begleiten? Über diese Fragen sprechen in dieser Folge von Mensch und Gesundheit Marion Debus (Fachärztin für Innere Medizin und Onkologie) und Jörg Eberhardt (Palliativmediziner und Anästhesist) mit Moderatorin Julia Eßwein. Sie erzählen, welche überraschenden Entwicklungen sie in der Begleitung lebensbedrohlich erkrankter Menschen bis zum Lebensende beobachtet haben. Vor dem Hintergrund ihres Selbstverständnisses im Beruf als Ärztin bzw. Arzt erklären sie außerdem, wie sie damit umgehen, wenn Patienten den Wunsch nach einem ärztlich assistierten Suizid äußern und welche Möglichkeiten die Anthroposophische Medizin und die Palliativmedizin bieten, Schmerzen und Leiden zu lindern, um innere Entwicklung zu ermöglichen. Sound-Engineering: Philipp Vogt***Wenn Sie selbst oder jemand in Ihrem Umfeld Gedanken an Suizid haben, finden Sie hier Hilfe und Beratung:Schweiz: Dargebotene Hand/Sorgentelefon (rund um die Uhr): Tel. 143 - Web: https://www.143.ch/; Sanität Notruf: Tel. 144Deutschland: Telefonseelsorge (kostenlos, rund um die Uhr): 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder 116 123 - Web: http://www.telefonseelsorge.de ; Notruf Rettungsdienst: Tel. 112***

Die anthroposophischen Kunsttherapien bieten ein breites Spektrum an Möglichkeiten, bei verschiedenen Krankheitsbildern Symptome zu lindern und den Heilungsprozess zu unterstützen. In dieser Folge von "Mensch und Gesundheit" stellt Musiktherapeutin Laura Piffaretti im Gespräch mit Julia Demming die Broschüre "Orientierungshilfe Anthroposophische Kunsttherapien" vor, die Ärztinnen und Ärzten, aber auch Patientinnen und Patienten helfen kann, den richtigen Therapieansatz zu finden. Am Beispiel der Krankheitsbilder Schlafstörung und Fatigue hören Sie, wie die Broschüre aufgebaut ist und wie die musiktherapeutische Arbeit damit klingen kann.Die Broschüre ist kostenfrei online verfügbar unter https://medsektion.goetheanum.ch/ikam-icaat#orientierungshilfe (D/EN/FR/IT)Sound Engineering: Philipp Vogt

Das soziale Leben liegt zwischen Punkt und Umkreis. Eurythmie entsteht aus diesem Pendeln. Ist sie deshalb im Zwischenmenschlichen besonders fruchtbar? Eurythmie kommt in zahlreichen Gruppen als Hilfsmittel zum Einsatz: zur Salutogenese, als Teambuilding oder in bewusster Prozessarbeit. «Eurythmie ist im Grunde sehr nüchtern. Ich ‹versinke› nicht im Feingefühl, sondern mache daraus eine nützliche Methode», sagt Noëmi Böken. Seit vielen Jahren lotet sie das Potenzial von Eurythmie in Unternehmen, Organisationen und der Fortbildung für ‹Bewegte Prozessbegleitung› aus.mit Noëmi Böken und Franka Henn

"Inklusive soziale Entwicklung ist ein interdisziplinäres Arbeitsfeld, in dem sich Soziales, Pädagogisches und Medizinisch-Therapeutisches überlappen", sagt Jan Göschel, Leiter der neuen zwölften Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum. Deshalb habe sich die Sektion für Heilpädagogik und Inklusive Soziale Entwicklung Anfang Oktober aus ihrer bisherigen Angliederung an die Medizinische Sektion gelöst. Jan Göschel und sein Team wollen erforschen, wie der einzelne Mensch, aber auch kulturelle und soziale Institutionen inklusiv oder exklusiv wirken – und wie man im Bereich der Heilpädagogik und Inklusion im gesamtgesellschaftlichen Kontext gestalterisch tätig werden kann. Im Interview mit Julia Demming erklärt der studierte Psychologe und Sonderschullehrer, dass er, auf Grundlage des anthroposophischen Karmabegriffs, immer von der Möglichkeit zur positiven Entwicklung der Gesamtsituation ausgeht.

What else is there, when all the knowledge that is given from protocols and guidelines doesn't fit? What helps a doctor or therapist meet the needs of an individual patient? How can we come to a diagnosis and therapy that goes beyond numbers and facts, beyond the laboratory findings and diagnostic testing that sometimes still don't add up to a clear image? Prof. Dr. Erik Baars (MD, epidemiologist, senior healthcare researcher at the Louis Bolk Institute and professor of Anthroposophic Medicine at the University of Applied Sciences Leiden, NL) has evaluated and documented scientific findings on “therapeutic intuition”. He describes situations in which this seemingly unconscious knowledge suddenly arises in the midst of clinical practice, and also what we can do to develop greater capacity for an intuitive treatment approach and why this topic touches the core of Anthroposophy.

Prof. Dr. med. Harald Matthes begleitet seit Beginn der Covid 19-Pandemie Menschen, die sich nach einer Infektion mit dem Virus oder nach einer Impfung dagegen nicht vollständig erholt haben oder sogar noch schwerer erkrankt sind. In dieser ersten Folge der Serie «Mensch und Gesundheit» aus der Redaktion der Medizinischen Sektion am Goetheanum beschreibt der ärztliche Leiter des Berliner Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe im Gespräch mit der Journalistin Julia Demming, warum es für Betroffene oftmals ein steiniger Weg ist, Hilfe zu bekommen. Außerdem stellt er geeignete anthroposophische Therapien vor, auf Grundlage der neuen Expertenempfehlung «Post-COVID- und Post-Vakzin-Syndrom aus Sicht der Anthroposophischen Medizin – Symptome und Behandlungsmöglichkeiten». >>> https://www.anthromedics.org/PRA-0993-DE

Gemeinschaften brauchen spielerische Begegnungen nicht als Luxus, sondern für ihre innere Gesundheit. Im Spiel öffnet sich der Mensch ganz, macht sich verletzlich, aber auch zugänglich. So entstehen Räume der Authentizität, die die Beziehungen von Altlasten oder Erwartungen, Hierarchien und Vorstellungen von anderen und sich selbst befreien und sie in die Gegenwart holen. Sonja Zausch erzählt von ihrer Gemeinschaftsarbeit mit Menschen mit oder ohne Assistenzbedarf und von ihrem eigenen Lernprozess.

Therapeut und Ärztin, Pflegekraft und Chirurg sollten zusammenspannen. Das scheint klar zu sein und doch ist dieses Miteinander der Heilberufe noch in Entwicklung. Neu ist, dass auch Patienten mit gleichem Leid gemeinsam in die Sprechstunde kommen, denn die Mit-Betroffenen erleichtern es, Gewohnheiten anzupacken. In und durch die Gemeinschaft zu heilen – darum geht es im Gespräch mit Georg Soldner anlässlich der kommenden Jahreskonferenz der Medizinischen Sektion von 13. bis 18. September 2022. Die Fragen stellt Wolfgang Held.

Kinder und Jugendliche verbringen immer früher immer mehr Zeit vor den Bildschirmen. Im Dokumentarfilm #KIDS ON TECH (2021) wird mit viel Expertise der kindliche Medien-Konsum beleuchtet und der Frage nachgegangen, wie sich Kinder in einer digitalisierten Welt frei entfalten können. Ein Gespräch mit dem Co-Produzenten und ehemaligen Vorstand des Bundes der Freien Waldorfschulen in Deutschland, Henning Kullak-Ublick.

Bettina Grube, ist Künstlerin und Ausbilderin für Eurythmie und hat zahllose Eurythmietheaterprojekte entwickelt. Sie lebt in Hamburg und arbeitet von dort auch als eine der wenigen aktiven Eurythmiekünstlerinnen intensiv auch an einer Regie-Perspektive. Was kommt ihr dabei vom Theater entgegen und was bedingt die Eurythmie?

Die Krise in der Ukraine spitzt sich weiter zu. Welche Rolle spielt Europa? Sich nicht zwischen den beiden Lagern von Ost und West aufreiben zu lassen, wäre für Europa eine Chance. Nötig wäre dafür ein neues Verständnis für Ängste und Gemeinsamkeiten, für mehr Selbstbestimmung und mehr Vertrauen ineinander. Dazu braucht es jetzt die richtigen politischen Ideen und Entschlusskraft. Louis Defèche sprach dazu mit Gerald Häfner.

Naturwissenschaft und Technik haben uns von der Natur frei werden lassen, machen möglich, dass wir uns selbst erkennen. Doch jetzt ruft die Natur nach Partnerschaft mit uns. Partnerschaft beginnt mit einander verstehen - wie geht das? Ein Gespräch mit Johannes Wirz, Biologe an der Naturwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum.

In den meisten europäischen Ländern ist die Corona-Impfrate bereits recht hoch. Dennoch werden Einschränkungen beibehalten, insbesondere für diejenigen, die sich nicht impfen lassen können oder wollen. Ein Gespräch mit Georg Soldner, Medizinische Sektion am Goetheanum.