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Führung ist kein statischer Zustand, sondern ein dynamischer Prozess der Weiterentwicklung – für dich selbst, dein Team und deine Organisation. In dieser Folge von Next Level Leadership spricht Julia Peters mit Dr. Peter Hardt, einem Experten für Führung und Veränderung, der einen ungewöhnlichen Werdegang vorweisen kann: vom Bankkaufmann über Theologie und Unternehmensberatung bis hin zur Selbstständigkeit als Senior Berater, Coach und Trainer für obere Führungskräfte. Im Gespräch wird klar: Echte Führung entsteht dort, wo Menschlichkeit, Klarheit und die Bereitschaft zur Veränderung aufeinandertreffen. Peter Hardt betont, dass Führungskräfte heute mehr denn je Komplexität meistern, Partizipation leben und gleichzeitig klare Entscheidungen treffen müssen – ohne dabei die menschliche Dimension aus den Augen zu verlieren. Drei zentrale Erkenntnisse prägen diese Folge: 1. Führung ist kein Zertifikat, sondern Haltung – Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern reflektiert, authentisch und lernbereit zu bleiben. 2. Veränderung ist der rote Faden – Ob im Beruf oder privat: Wer Führung übernimmt, muss sich selbst und seine Umgebung ständig weiterentwickeln. 3. Next Level beginnt im Basic Level – Bevor man nach der nächsten Stufe strebt, sollte man die Grundlagen der Führung beherrschen – wie Delegation, Kommunikation und Selbstreflexion. Das Gespräch zeigt auch, dass Führung dann besonders gut gelingt, wenn sie menschenzentriert, mutig und gleichzeitig bescheiden ist. Und nochmal 3 Takeaways für dein Next Level Führung: 1. Führung ist kein Soloakt – Partizipation schafft bessere Entscheidungen. Führungskräfte, die nur auf sich selbst hören, verpassen Potenzial. Jack Welch bringt es auf den Punkt: „Ein diverses Unternehmen sieht mehr Wirklichkeit.“ Nutze die Vielfalt deines Teams, um komplexe Herausforderungen zu meistern – aber sei dir bewusst: Partizipation ist anstrengend. Sie erfordert die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven zu integrieren und dann klare Entscheidungen zu treffen. 2. Next Level fängt im Basic Level an – Meistere die Grundlagen Bevor du nach der nächsten Stufe strebst, prüfe: Beherrschst du die Basics? Delegation, klare Kommunikation und Selbstreflexion sind keine Selbstverständlichkeiten – selbst in höchsten Führungsetagen. Peter Hardts Erfahrung: „Ich arbeite gar nicht am Next Level, sondern am Basic Level.“ Investiere Zeit darin, deine Führungsgrundlagen zu festigen, bevor du dich auf neue Herausforderungen stürzt. 3. Führung braucht Menschlichkeit – Klarheit und Wärme sind kein Widerspruch Autoritäre Führung mag kurzfristig Klarheit bieten, doch auf Dauer zerstört sie Vertrauen und Kreativität. Das Modell Radical Candor zeigt: Echte Führung vereint Klarheit mit sozialer Wärme. Peters Rat: „Führung hat für mich viel mit Menschlichkeit zu tun.“ Sei konsequent in deinen Entscheidungen, aber nie gleichgültig gegenüber den Menschen, die sie umsetzen. Zitate zum Mitnehmen von Dr. Peter Hardt: „Führung und Veränderung sind mein roter Faden – ich habe mich selbst immer wieder verändert und Organisationen mitgestaltet.“ (Peter über seinen Werdegang und die Dynamik von Führung) „Wenn nur der Chef denkt, kommt weniger Intelligentes raus, als wenn eine ganze Organisation denkt.“ (Warum Partizipation und Vielfalt bessere Entscheidungen ermöglichen) „Es geht immer weiter. Dein persönliches Next Level kann auch sein, dass du dir die Eisenhower-Matrix nochmal reinholst und wirklich anwendest.“ (Next Level als kontinuierliche Entwicklung, nicht als feste Stufe)
Satire soll Dinge zum Vorschein, aber auch zum Lachen bringen. ORF-Satiriker Peter Klien erklärt sein Selbstverständnis – und ob Satire Grenzen gesetzt sind. Die Folge ist erstmals im Dezember 2018 erschienen. Peter Klien ist Satiriker und Host der ORF-Late-Night-Politsatire „Gute Nacht Österreich“. Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt" ***Hilf wie 400+ andere Hörer:innen mit, den Podcast zu finanzieren. Danke an alle Unterstützer:innen. ***MACH DEN PODCAST BESSERSchick uns deine Fragen und Wünsche für EpisodenErzähl uns von dir! Mach bei der Hörer:innen-Befragung mit ***NÜTZLICHE LINKS Hier geht's zu unserem Partner paper republicBewirb dich als Hörer:in des MonatsHol dir Updates zum Podcast per E-Mail, Signal, WhatsApp oder TelegramFolge uns bei Instagram, Tiktok und FacebookAlle Folgen ab Mai 2023 gibt es mit Video auf YouTubeSchau im Merch-Shop vorbeiHier kannst du Werbung im Podcast buchenAndreas' Buch "Alles gut?!" darüber, was er im Kampf gegen Armut auf der Welt beitragen kann ***DAS TEAMMitarbeit: Valentina Pfattner und Thomas PelkmannVermarktung: Therese Illiasch und Stefan Lassnig (Missing Link)Audio- und Video: Andreas Fischer (Sisigrant)Logo und CI: Florian HalbmayrMusik: Something Elated by Broke For Free, CC BYBeatbox am Ende: Azad Arslantas
Es wird Zeit für ein Update nach über 350 Folgen: Gepäck auf dem Motorrad ist für uns Kurz- und Fernreisende ein Dauerbrenner-Thema und in den letzten Jahren hat sich absurd viel getan. Es gibt nicht nur wahnsinnig viele neue Lösungen und Produkte, sondern auch neue Trends und Möglichkeiten, für jede individuelle Anforderung eine passende Lösung zu finden. Tina und Haui gleichen über anderthalb Stunden ihre Pack-Realitäten und Erfahrungen ab und schauen mit euch gemeinsam, was der Markt so Neues zu bieten hat. Selbstverständlich finden dabei auch Klassiker, wie die ewige Debatte um Soft- und Hartgepäck, Platz. Ganz bestimmt findet ihr hier und da wertvolle Anregungen für euch und eure Pläne; Super gerne würden wir aber auch von euren Erkenntnissen profitieren, also meldet euch gerne und lasst die Bubble zu einem Markplatz an Wissen und Lifehacks wachsen. Links zur Folge: Tina bei Insta (für alle netten Fragen und Feedback) Fellows Ride Der Fellows Ride Münster mit Tina Lone Ride Gepäcklösungen SW Motech Retro Gear Mosko Moto Video "Welches Gepäck passt?" Unterstützen könnt ihr uns unter: http://patreon.com/bearsontour oder, indem ihr beispielsweise eine positive Rezension bei iTunes verfasst und uns bei Spotify die 5 Sterne gebt. Wenn ihr Kommentare und Grüße schicken wollt: +4917623979025 (WhatsApp oder threema) SAUBÄR BLEIBEN!!!! BEARcast Playlist bei Spotify Mehr Infos unter: @realbearsontour (Instagram) http://bearcast.bearsontour.de (Podcast) http://Video.bearsontour.de (Video) … sehr freuen tun wir uns auch über eine positive Rezension, z.B. bei iTunes. Folge direkt herunterladen
"Ich bin schwul, und das ist auch gut so", sagte Klaus Wowereit 2001. Das bis dato erste Coming Out in der Spitzenpolitik. Wie selbstverständlich ist sexuelle Vielfalt heute? Diskussion mit Sven Lehmann, MdB Grüne, ehemaliger Queer-Beauftragter und Tobi Schäfer. Von WDR 5.
Manchmal erkennt man es schon in den Augen der Patientinnen und Patienten: ein Blick der Verwirrtheit und stilles Nicken. Dann kann es gut sein, dass das besprochene Thema überfordert. Nicht selten kann die Ursache der Verwirrtheit eine Ansammlung an numerischen Fakten, wie Risiken und Zahlen sein, die es schwer machen, aufmerksam zu folgen. Doch Zahlen gehören nun einmal dazu, oder? Selbstverständlich, sagt auch Dr. Julia Lühnen, Juniorprofessorin an der Charité Berlin und Coautorin der Leitlinie „Evidenzbasierte Gesundheitsinformation“ (Version 2.0 gerade in Bearbeitung). Doch es kommt auf das „Wie“ an, um Patientinnen und Patienten nicht zu überfordern. Wann nutze ich das relative und wann das absolute Risiko? Was bedeutet es eigentlich genau, wenn eine Nebenwirkung „sehr selten“ oder doch nur „selten“ auftritt? Im „ÄrzteTag“-Podcast spricht Lühnen über ein paar einfache Strategien, um Risiken und Zahlen so zu kommunizieren, dass sie auch wirklich hängen bleiben.
Warum investieren viele Menschen erst in ihre Gesundheit, wenn Probleme auftreten? Milena Kostic sieht einen Hauptgrund darin, dass viele Gesundheit als selbstverständlich betrachten. Erst wenn Beschwerden entstehen, erkennen sie deren Wert. Eigenverantwortung sei deshalb eines der wichtigsten Themen überhaupt. Jeder Mensch sei für seine Gesundheit, seine finanzielle Situation und sein Leben selbst verantwortlich. Die entscheidende Frage lautet: Wie sehr bin ich für mich selbst da? Mache ich täglich etwas für meinen Körper, meinen Geist und meine Seele? Oder warte ich darauf, dass andere mein Leben verbessern? Als Therapeut habe ich oft erlebt, dass Menschen gesagt haben: „Mach mal." Doch niemand kann die Verantwortung für einen anderen übernehmen. Begleitung ist möglich, die Umsetzung muss jeder selbst leisten. Im weiteren Gespräch sprechen wir über die zunehmende Zahl von Menschen mit Demenz und darüber, wie sich Ernährung, Bewegungsmangel und Konsumverhalten in den letzten Jahrzehnten verändert haben. Viele Menschen verbringen ihren Alltag sitzend, konsumieren ständig Informationen und nehmen sich kaum noch Zeit für Reflexion. Du musst jeden Tag etwas für dich tun, denn niemand übernimmt die Verantwortung für dein Leben und deine Gesundheit. Viele versuchen, Unzufriedenheit mit Essen, Süßigkeiten oder anderen Gewohnheiten zu kompensieren. Doch echte Veränderung beginnt erst mit der Frage: Was tut mir wirklich gut? Milena beobachtet außerdem, dass viele Menschen ständig mit äußeren Themen beschäftigt sind – Nachrichten, Krisen oder politische Diskussionen. Dabei wären Fragen wie diese oft wichtiger: Wer bin ich wirklich? Was will ich wirklich? Was will ich nie mehr? Wer unzufrieden ist, sollte nicht nur darüber sprechen, sondern aktiv nach Lösungen suchen. Ein weiteres Thema ist Milenas Weg als alleinerziehende Mutter und Unternehmerin. Sie berichtet, dass es nicht immer einfach war, aber sie stets nach Möglichkeiten gesucht hat, Beruf und Familie miteinander zu verbinden. Es gibt immer Lösungen, wenn man bereit ist, danach zu suchen. Unterstützung anzunehmen, Hilfe zu organisieren und offen zu kommunizieren seien wichtige Schritte gewesen. Besonders wichtig ist ihr dabei ein Gedanke: Auf einen Menschen kannst du dich immer verlassen, auf dich selbst. Zum Abschluss gibt Milena den Zuhörern noch einen Rat mit: Lasst Probleme nicht wachsen, bis sie zu einem riesigen Berg werden. Kümmert euch frühzeitig um eure Gesundheit und euer Wohlbefinden. Denn wenn es dir gut geht, profitiert auch dein Umfeld davon. Du bist verantwortlich für dich. Deshalb lohnt es sich, gut für dich selbst zu sorgen. Vielen Dank, liebe Milena, für dieses inspirierende Gespräch. #Podcast #MilenaKostic #Gesundheit #Eigenverantwortung #Selbstliebe #Selbstwert #Mindset #Persönlichkeitsentwicklung #Erfolg #Lebensqualität #Motivation #Inspiration #PodcastInterview #ErnstCrameri #Ergebnisorientiert #Verantwortung #Veränderung #GesundLeben #Lösungen #Bewusstsein Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Bild: 4. Expertenbuch in Venedig Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
Manche Menschen stolpern in die Tattoo-Branche – Isi Siebert ist hineingewachsen. In dieser Folge nimmt uns die Münchnerin mit auf ihren Weg vom undankbaren Einzelhandel, in dem sie sich oft ausgenutzt gefühlt hat, über das Shopmanagement im Corpse Painter bis hin zur Tätowiererin, die heute große, düstere Projekte mit einer Selbstverständlichkeit zieht, die ihr in den ersten Jahren noch reihenweise Nervenzusammenbrüche beschert hat. Isi erzählt offen, wie es sich anfühlt, an einer Messlatte zu wachsen, die von Anfang an ganz oben hängt, warum sie ihr eigener härtester Kritiker ist – und wieso ausgerechnet ein Cover-up über einem „schwarzen Blumenkohl" zu den schönsten Momenten ihres Jobs zählt.Doch es geht um weit mehr als Tinte: Seb und Isi sprechen über ihre langjährige Verwurzelung in der Fetisch- und Latex-Szene, über OnlyFans und den Aufwand, der hinter dem vermeintlich leichten Geld steckt, und über die wachsende Prüderie der Social-Media-Algorithmen. Besonders ehrlich wird es, wenn Isi schildert, warum sie sich auf einer Kinky-Party sicherer fühlt als in jedem normalen Club, was Männer in ihren DMs so alles abladen – und warum 160.000 Follower für sie ungefähr so viel wert sind wie Monopoly-Geld. Eine Folge über Selbstbehauptung, Leidenschaft und ein Studio, das sich anfühlt wie Familie.Isi Siebert findest du hier auf Instagram.[ WERBUNG ]Bei unseren Werbepartnern könnt ihr richtig sparen - darunter bei Neonsfeer, Murostar, Killer Ink, Cheyenne Tattoo Equipment, CoalBlack oder Caos Nero! Alle Infos auf www.tftn-podcast.com.
Homosexualität war in der DDR seit 1968 zwar offiziell erlaubt. Doch Lesben und Schwule hatten kaum Möglichkeiten, sich über ihr Selbstverständnis auszutauschen. Die evangelische Kirche der DDR bot ihnen ab den frühen 1980er Jahren den Raum dafür, mit Gesprächskreisen über Coming-out, schwul-lesbisches Leben und alternative Vorstellungen vom Leben im Sozialismus. Alles unter dem Dach der Kirche.
Historiker Imanuel Baumann blickt auf den Historikerstreit um die Shoa und die Nürnberger Prozesse. Welche Rolle muss der Holocaust im Selbstverständnis Deutschlands spielen?
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Geld macht zwar nicht automatisch glücklich, aber es besteht ein elementarer Zusammenhang zwischen dem Ersparten und Glücksgefühlen. Daraus sollte man in der modernen Bankberatung unbedingt die richtigen Schlüsse ziehen. Deswegen tauchen wir in unserer aktuellen Podcast-Folge an dieser Stelle tiefer ein, speziell mit Blick auf den Ruhestand. Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und quirion-Gründer, stellt dieses Mal die Fragen. Für die spannenden Einsichten ist Julia Blaschke zuständig. Sie ist Vermögensberaterin und gleichzeitig Glückscoach, also eine ausgewiesene Expertin. Julia beantwortet folgende Fragen von Karl: Wie genau sieht die glückliche Doppelrolle von Julia Blaschke aus? (01:45) Warum wird Geldanlage und Glück so oft getrennt betrachtet? (02:54) Was steckt in diesem Zusammenhang hinter dem sogenannten PERMA-Modell? (04:17) Warum ist der Ruhestand ein besonders kritischer psychologischer Moment? (06:17) Gibt es Beispiele für Kunden, die finanziell alles richtig gemacht haben, aber dennoch unglücklich sind zu Beginn des Ruhestands? (07:38) Was genau ist mit „positive Emotionen“ gemeint, wenn man das in der Ruhestandsphase psychologisch etwas tiefer betrachtet? (08:49) Ist der Gedanke vom „kleinen Glück“ nicht etwas zu einfach? (11:05) Wie hängen Emotionen und Geld zusammen? (12:43) Warum gibt es große Unterschiede beim Thema Engagement im Ruhestand? (14:25) Wie findet man echtes Engagement im Ruhestand? (16:24) Ist Beziehungspflege im Ruhestand nicht eine Selbstverständlichkeit? (17:24) Was kann man im Bereich der Beziehungen finanziell klug planen? (19:15) Sind Sinn- und Zweckfragen wirklich relevant für jemanden, der einfach nur in Rente gehen möchte? (20:25) Wie hilft man Menschen das „Gebrauchtwerden“ im Ruhestand zu finden? (23:13) Was ist und Thema Ziele und Erfolge im Ruhestand zu beachten? (24:42) Was sind die häufigsten Fehler auf dem Weg in den Ruhestand? (26:12) Was hält Julia Blaschke für den wichtigsten Aspekt im Kontext von Geld und Glück im Ruhestand? (28:21) Gut zu wissen Ab einem bestimmten Einkommensniveau macht mehr Geld allein nicht mehr glücklicher. Was wirklich zählt, sind Autonomie, tiefe Beziehungen, Sinn. Die meisten Menschen planen jahrelang finanziell für den Ruhestand – aber die psychologische Seite wird häufig übersehen. Positive Emotionen sind insbesondere auch im Ruhestand wichtig und man kann sie kultivieren. Kleine Glücksmomente lassen sich im Ruhestand besser bemerken als zu Arbeitszeiten. Echtes Engagement versüßt den Ruhestand – Leidenschaften sollten also gepflegt werden. Mit dem Beruf verlieren die meisten Menschen schlagartig 60 bis 70 % ihrer sozialen Kontakte – Geld sollte also auch für Beziehungspflege eingeplant werden. Ein erfüllter Ruhestand ist oft eng verknüpft mit dem „Gebrauchtwerden“ und der Erreichung selbstgesteckter Ziele. Glück im Ruhestand passiert nicht einfach so – es ist das Ergebnis bewusster Entscheidungen – am besten frühzeitiger. Menschen sollten ihr Geld im Dienst ihres Glücks einsetzen – nicht umgekehrt. Folgenempfehlung: Folge 251 unseres Podcast mit dem Titel: „Was haben Wünsche und Träume mit Finanzen zu tun?“ (01:45) Wie genau sieht die glückliche Doppelrolle von Julia Blaschke aus? (01:45) (02:54) Warum wird Geldanlage und Glück so oft getrennt betrachtet? (02:54) (04:17) Was steckt in diesem Zusammenhang hinter dem sogenannten PERMA-Modell? (04:17) (06:17) Warum ist der Ruhestand ein besonders kritischer psychologischer Moment? (06:17) (07:38) Gibt es Beispiele für Kunden, die finanziell alles richtig gemacht haben, aber dennoch unglücklich sind zu Beginn des Ruhestands? (07:38) (08:49) Was genau ist mit „positive Emotionen“ gemeint, wenn man das in der Ruhestandsphase psychologisch etwas tiefer betrachtet? (08:49) (11:05) Ist der Gedanke vom „kleinen Glück“ nicht etwas zu einfach? (11:05) (12:43) Wie hängen Emotionen und Geld zusammen? (12:43) (14:25) Warum gibt es große Unterschiede beim Thema Engagement im Ruhestand? (14:25) (16:24) Wie findet man echtes Engagement im Ruhestand? (16:24) (17:24) Ist Beziehungspflege im Ruhestand nicht eine Selbstverständlichkeit? (17:24) (20:25) Sind Sinn- und Zweckfragen wirklich relevant für jemanden, der einfach nur in Rente gehen möchte? (20:25) (23:13) Wie hilft man Menschen das „Gebrauchtwerden“ im Ruhestand zu finden? (23:13) (24:42) Was ist und Thema Ziele und Erfolge im Ruhestand zu beachten? (24:42) (26:12) Was sind die häufigsten Fehler auf dem Weg in den Ruhestand? (26:12) (28:21) Was hält Julia Blaschke für den wichtigsten Aspekt im Kontext von Geld und Glück im Ruhestand? (28:21)
Wir leben in einer dualen Welt: Schon die Kleinsten lernen ihren Wortschatz oftmals über Gegensätze: Eckig-rund, wenig-viel, groß-klein. In den letzten Jahren mussten wir schmerzlich erfahren, was drinnen-und draußen bedeutet, ein- oder ausgeschlossen und den Versuch, die Gedanken in richtig und falsch sortiert zu bekommen. Auf diesem Weg schreiten jetzt zwei Landesmedienanstalten fort. Sie wollen nützliche, verbreitungsfähige und gemeinnützige Inhalte mit einem Art digitalen Qualitäts-Stempel kennzeichnen. Inhalte, die Träger dieses Stempels sind, sollen in den – und hier gelten besonders große Anführungszeichen - „sozialen“ Medien bevorzugt verbreitet werden. Ist eine solche Aufspaltung des breitflächigen Medienangebots in gestempelt und ungestempelt grundgesetzlich zulässig? Schließlich kann das als eine mehr oder weniger subtile Form der Zensur gedeutet werden. Und wie ist es mit dem Selbstverständnis der Landesmedienanstalten Bayerns und Nordrheinwestfalens vereinbar, Meinungspluralismus sicherzustellen? Norbert Häring hat sich hierzu Gedanken gemacht. Hören Sie seinen Beitrag „Stempel für nützliche Inhalte“, der zunächst auf seinem Blog erschienen war. https://norberthaering.de/propaganda-zensur/public-value-angebote/ Norbert Häring veröffentlichte übrigens vor kurzem auch sein Buch „Der Wahrheitskomplex: Wie NGOs im Staatsauftrag unerwünschte Meinungen bekämpfen“. Sprecher: Karsten Troyke Bild: KI www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482
Claudius Unger ist definitiv kein Sommelier im klassischen Sinne. Im „Blauen Engel“ in Aue, den er gemeinsam mit seinem Bruder Benjamin führt, ist er ein hochverdichtetes Hybrid-Talent aus Serviceintelligenz, purem Weinerlebnis und situativer Präzision. Sommelier ist für ihn kein Berufsbild, sondern eine Funktionsverschiebung: weg von der Rolle, hin zu einem beweglichen System aus Wahrnehmung, Anpassung und radikaler Gegenwärtigkeit. Man könnte sagen: Er ist das Ergebnis einer Gastronomie, die sich nicht mehr über reine Dienstleistung definiert, sondern über Interpretation. Und genau dort bewegt sich Claudius Unger mit einer Selbstverständlichkeit, die nicht konstruiert wirkt, sondern gewachsen – destilliert über Jahre, über Flaschen hinweg, über Gespräche, die sich oft länger entfalten als die gesamte gastronomische Familiengeschichte selbst. Dabei arbeitet er nicht gegen die Tradition, sondern durch sie hindurch. In der nüchternen Betrachtung ist er ein hochfunktionaler Generalist innerhalb eines extrem spezialisierten Feldes. Er liest nicht nur Wein, er liest Situationen. Mikrospannungen am Tisch, verschobene Blickrichtungen, unausgesprochene Hierarchien zwischen Gästen – all das wird Teil seiner Sensorik. Und der Wein ist dabei nicht Kulisse, sondern präzises Werkzeug dieser Wahrnehmung. Doch jede reine Kompetenzbeschreibung greift zu kurz, weil sie ihn in ein statisches System zwingt. In Wahrheit ist er ein bewegliches Koordinatensystem aus Erfahrung, Intuition und kalkulierter Improvisation. Wo andere im Aromarad argumentieren, setzt er einen Satz, der Situationen entkrampft, bevor sie sich verfestigen. Keine Überhöhung, keine Mystifizierung – sondern eine Sprache, die Wein wieder zugänglich macht, noch bevor er beschrieben wird. Dieser Allrounder innerhalb der Sommelier-Welt bewegt sich permanent im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Kontrollverlust. Zwischen der exakten Temperatur eines Weins und der unexakten Temperatur eines Raums. Zwischen technischer Präzision und sozialer Unschärfe, die kein Lehrbuch vollständig abbilden kann. Ach, und habe ich eigentlich schon über seine Vorliebe für mit Weinhefen gebraute Biere gesprochen? Brauche ich nicht, das macht er selber am besten.
In Armenien ist Schach weit mehr als nur ein Spiel. Es ist ein Nationalsport und sogar ein obligatorisches Schulfach. Das hängt mit der Schachbegeisterung der Sowjetunion zusammen. Armenien war früher Teil der Sowjetunion, wo Schach als Mittel galt, um die Überlegenheit des eigenen Systems zu demonstrieren. Doch auch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion blieb Schach in Armenien populär. Denn man verspricht sich Grosses davon: Schach soll junge Leute resilienter machen und ihnen zu einer anständigen Karriere verhelfen. Mittlerweile gehört Schach zum nationalen Selbstverständnis in Armenien. Gast: Jana Kehl, Auslandredaktorin Host: Antonia Moser Redaktion: Dominik Schottner In [Janas Reportage aus Armenien](https://www.nzz.ch/international/in-armenien-muessen-alle-kinder-schach-lernen-ld.10003532) kannst du dir die Schach-Szene auch anschauen. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Genügt der klassische Aufsichtsrat als Kontrollorgan, den Anforderungen eines dauerhaft volatilen Umfelds oder ist die Zeit für ein grundlegend neues Selbstverständnis der Gremienarbeit gekommen? In dieser Folge des The Agenda Podcasts von Sherpany erläutert Isabel Hartung – unter anderem Aufsichtsrätin der TK Elevator GmbH und Beirätin der Röchling Group – wie Aufsichts- und Vorstandsgremien von formaler Kontrolle zu einem aktiven strategischen Dialog auf Augenhöhe gelangen. Aus ihrer Erfahrung als ehemalige CEO High Volume Markets Lasertechnology bei TRUMPF und Director of Knowledge Global Operations bei McKinsey & Company erörtert Hartung, was die Kernaufgaben des Aufsichtsrats heute weiterhin definiert, warum Resilienz auf jede Aufsichtsratsagenda gehört und wie Szenarioplanung und künstliche Intelligenz die Qualität strategischer Entscheidungen schärfen können. The Agenda wird von Ingo Notthoff moderiert – Podcast-Produzent und -Moderator mit langjähriger Erfahrung in Führungs- und Managementrollen auf Konzern-, Mittelstands- und Verbandsebene. Sie sind an tiefgehenden strategischen Themen für Vorstände, Aufsichts- und Verwaltungsräte interessiert? Abonnieren Sie den The Agenda Podcast von Sherpany, dem führenden Anbieter von Lösungen für das Meeting-Management. In diese Folge erfahren Sie: Warum die Kernaufgaben des Aufsichtsrats unverändert relevant bleiben, der Kontext jedoch deutlich anspruchsvoller geworden ist. Wie sich die Aufsichtsratsarbeit in den letzten zehn Jahren verändert hat – durch Multitransformation, ausgeweitete Regulatorik und ESG. Warum die Polykrise zu engerer Sitzungstaktung, geschärften Agenden und einem partnerschaftlicheren Ton zwischen Aufsichtsrat und Vorstand führt. Wie Gremien die Informationsflut bewältigen – durch Cockpit-Formate, frühe Indikatoren, Executive Summaries und klare Entscheidungspunkte Warum Resilienz auf jede Aufsichtsratsagenda gehört – nicht als Notfallordner, sondern als strategischer Hebel, der messbar mit Wachstum verbunden ist. Wie Szenarioplanung die Organisation von Prognose-Illusionen zu echter Handlungsfähigkeit führt und warum der Abschied vom Einzelplan entscheidend ist. Warum KI die Vorbereitung schärft und den Möglichkeitenrahmen erweitert, während Urteilskraft und Verantwortung beim Gremium verbleiben müssen. Warum Mut – der Mut zu unbequemen Fragen und zur Unbeliebtheit – eine wichtige Führungskompetenz heutiger Aufsichtsräte istThank you for listening! Visit us at Sherpany.com or follow us on LinkedIn for board, board committee, and executive meetings solutions.
In dieser Episode spricht Walter Peters über ein Phänomen, das in vielen Agrarvertrieben zu beobachten ist: Fachlich herausragende Berater genießen hohes Ansehen bei ihren Kunden, bleiben bei den Verkaufszahlen jedoch oft hinter den Erwartungen zurück.Anhand eines Praxisbeispiels zeigt Walter, warum exzellente Beratung allein nicht ausreicht, wenn daraus keine wirtschaftlichen Ergebnisse entstehen. Er diskutiert die Frage, ob sich manche Vertriebsmitarbeiter eher als Berater oder sogar als „Anwälte der Landwirtschaft“ verstehen und dadurch ihren eigentlichen Auftrag aus den Augen verlieren.Du erfährst, warum Beratung immer bezahlt werden muss, entweder über profitable Produktverkäufe oder über ein direktes Honorar. Außerdem beleuchtet Walter die Rolle des persönlichen Selbstverständnisses im Vertrieb und erklärt, weshalb genau dort häufig die eigentliche Ursache für ausbleibende Verkaufserfolge liegt.Eine kontroverse Folge über die Balance zwischen Beratung und Verkauf, über Wertschätzung für Fachkompetenz und über die Frage, ob Unternehmen sich zweckfreie Beratung dauerhaft leisten können.Hör rein und bilde Dir Deine eigene Meinung: Was ist wichtiger: Beratung, Verkauf oder die richtige Mischung aus beidem?Mehr Informationen und die Möglichkeit für ein persönliches Gespräch findest Du unter: www.walter-peters.deReiche Ernte!
Viele Menschen sagen: „Montag ist der schlimmste Tag der Woche." Warum eigentlich? Montag ist genauso wie Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag oder Sonntag. Jeder Tag ist genau das, was du daraus machst. Je schneller du das erkennst, desto leichter wird dein Leben. Jeder Tag schenkt dir 24 Stunden. Jede Woche schenkt dir 168 Stunden voller Chancen und Möglichkeiten. Nutze diese Zeit bewusst. Sie ist eines der wertvollsten Geschenke, die wir überhaupt haben. Ich bin für jeden Tag dankbar. Denn es ist keine Selbstverständlichkeit, morgens aufzuwachen und einen neuen Tag erleben zu dürfen. Viele Menschen, die wir kannten, sind heute nicht mehr da. Und wir wissen nie, wie lange wir selbst bleiben dürfen. Genau deshalb ist es so wichtig, jeden Tag bewusst zu leben. Frag dich regelmäßig: Bist du wirklich in deinem Leben angekommen? Bist du in deinem Flow? Tust du das, was dich glücklich macht? Wenn ja, wunderbar. Wenn nein, was musst du verändern, damit du dorthin kommst? Verbringe dein Leben nicht nur mit Social Media, Ablenkungen oder Doomscrolling. Nimm dir jeden Tag Zeit für dich. Reflektiere. Denke nach. Frage dich: Was will ich wirklich? Was ist mir wichtig? Wo soll meine Reise hingehen? Dann gehe diesen Weg konsequent. Nicht alle Menschen werden deine Entscheidungen verstehen. Nicht alle werden begeistert sein. Aber das ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass du glücklich bist. Denn Glück entsteht nicht durch äußere Umstände. Es entsteht in dir. Du bist verantwortlich für dein Glück. Niemand sonst. Wer das verstanden hat, hat bereits einen wichtigen Schlüssel für ein erfülltes Leben gefunden. Viele Menschen sagen: „Ich habe vor ..." „Ich plane ..." „Irgendwann werde ich ..." Doch oft bleibt es genau dabei. Deshalb: Hör auf zu warten. Fang an. Heute. Jetzt. Denn niemand weiß, ob morgen überhaupt noch kommt. Kenne deine Ziele. Wisse, warum du sie erreichen möchtest. Und überlege dir auch, welche Menschen dich auf deinem Weg begleiten sollen. Zum Leben gehört ebenso, Dinge loszulassen, die dir nicht guttun. Die Frage ist ganz einfach: Tut es mir gut? Mehr davon. Tut es mir nicht gut? Weg damit. Je klarer du hier wirst, desto leichter und glücklicher wird dein Leben. Wenn du das wirklich verinnerlichst, hältst du einen der wichtigsten Schlüssel für ein erfülltes Leben in der Hand. Ich wünsche dir maximalen Erfolg, ganz viel Freude und vor allem: Enjoy your life! #Montag #Motivation #Glück #Erfolg #Dankbarkeit #Persönlichkeitsentwicklung #Mindset #Podcast #Lebensfreude #Flow #Selbstverantwortung #Lebensziele #ErnstCrameri #Ergebnisorientiert Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Bild: 9. One-Millionen-Mastermind in Malta Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
Mai Recap. Oder auch: Wie viele Systeme können einen eigentlich gleichzeitig enttäuschen?! Oder auch: Die Wut-Folge ;)In dieser neuen Hi, Baby! Folge wird's wie in jeder Recap Folge persönlich. Ich bin viel wütend, sehr ehrlich und ziemlich deutlich. Ich spreche darüber, warum wir jetzt das Jugendamt verklagen, wie unfassbar schlecht Inklusion in Deutschland in der Realität oft funktioniert und warum ich es so satt habe, dass Familien mit besonderen Kindern ständig kämpfen müssen, um das Selbstverständlichste überhaupt zu bekommen. Und als wäre das nicht schon genug, läuft es auch im Kindergarten gerade alles andere als rund. Auch darüber spreche ich. Und dann war da noch der Muttertag. Den habe ich dieses Jahr mal ganz anders als die Jahre davor verbracht. Wie? Erfahrt ihr ebenfalls in der Folge! Enjoy!
Seit Jahrzehnten prägt die CSU Politik, Gesellschaft und Selbstverständnis Bayerns. Doch wie konnte die Partei eine solche Machtbasis aufbauen? Und wie kommen die Wappensymbole Löwe und Raute auf das CSU-Logo? Ein Podcast von Christian Schaaf und Michael Zametzer (BR 2026)
Heute geht es um Liebe, aber ohne die rosarote Brille. Riana über ihren neuen Song «Kafi Crème»: «Wir tendieren dazu, nach Sachen zu suchen und zu streben, nach Besserem, nach Neuem, nach Mehr. Darum glaube ich auch, dass viele Beziehungen kurzfristig sind und nicht lang halten, weil man immer den Kick braucht. Mit dem Song will ich zeigen, dass es eben diesen Kick nicht immer braucht, sondern dass auch Beständigkeit ein wohliges Gefühl auslösen kann – und dass wir das brauchen, damit es uns gut geht.» «Kafi Crème» ist ihr erstes Liebeslied und gleichzeitig ein fröhlicher Erstling, was für die «SRF 3 Best Talent»-Jahressiegerin aus dem Appenzell keine Selbstverständlichkeit ist: «Es fällt mir schwerer, Songs zu schreiben, wenn es mir gut geht. Dann habe ich weniger zu erzählen, als wenn mich etwas beschäftigt.»
Frau Kreuzer ist Professorin für Ethik, Wissenschaftstheorie und Geschichte der Pflege an der FH Münster. In unserem Gespräch werfen wir einen Blick auf die historischen Wurzeln der Pflege und auf die Frage, was Pflegende heute aus ihrer eigenen Geschichte lernen können. Dabei wird schnell deutlich: Viele Debatten, die wir heute führen – über Organisation, Professionalisierung und Selbstverständnis – haben tiefe historische Linien. Bis dahin, einfach weiter Podcast hören, eure Francesca!
Jeder Morgen ist neu. Nicht garantiert. Nicht verdient. Geschenkt. Der große Stoiker Seneca zeigt: Dankbarkeit verändert alles – nicht weil plötzlich alles gut ist, sondern weil wir sehen, was ist. Viel Spaß beim HörenLars
Radfahren ist für viele Kinder keine Selbstverständlichkeit mehr. In Thüringen können laut Polizei bis zu fünf Grundschüler pro Klasse kaum fahren. Hier seien in erster Linie die Eltern gefragt.
Evolution Radio Show - Alles was du über Keto, Low Carb und Paleo wissen musst
Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen Zusammenfassung In dieser Folge der Evolution Radio Show spricht Julia Tulipan mit Heilpraktikerin, Osteopathin und Human-Design-Coach Nina Landwehr über ein Selbstverständnis-Tool, das viele zum ersten Mal hören: Human Design. Nina beschreibt es als "energetische Landkarte deiner eigenen Persönlichkeit" – ein System, das Elemente aus Genetik, Quantenphysik, Astrologie und Chakrenlehre kombiniert, um angeborene Potenziale sichtbar zu machen, Konditionierungen zu erkennen und – das zieht sich als roter Faden durch das Gespräch – authentische Entscheidungen zu treffen: vom Kopf zurück in den Körper. Zur Einordnung erklärt Nina den Hintergrund: Begründer Ra Uru Hu, die Idee, dass von der Sonne ausgehende Neutrinos auf dem Weg zur Erde die Planeten kreuzen, und dass sich aus Geburtsort, Geburtszeit und Geburtsdatum eine "Persönlichkeitsseite" sowie – rund 88 Tage vor der Geburt – eine "Designseite" konstellieren. Daraus ergeben sich Typ, Profil und die Frage, wo im Körper man Entscheidungen trifft. Wichtig ist ihr dabei die Doppelnatur des Ansatzes: eine spirituelle Ebene (Chakren) trifft auf handfeste Coaching-Psychologie – und Human Design "ist nicht alles", es bügelt körperliche Themen nicht weg, sondern verschafft im Coaching leichteren, individuelleren Zugang zum Menschen. Konkret werden die vier Typen vorgestellt – Manifestoren, manifestierende Generatoren, Projektoren und Reflektoren – sowie die sieben inneren Autoritäten als Art und Weise, wie wir über den Körper entscheiden: sakral im Jetzt, emotional über Hoch- und Tiefphasen der Emotionskurve bis zur Neutralität, über die leise Milz-Intuition oder als Mondautorität über einen ganzen Mondzyklus. Für manifestierende Generatoren bringt Nina den für sie wichtigsten Satz auf den Punkt: "Entweder es ist ein Hell-Yes – oder ein Fuck-No." Sie zeigt, warum Mond- und emotionale Autoritäten Bedenkzeit brauchen und das auch kommunizieren dürfen, gerade beim Autokauf, beim Wohnungskauf oder bei einem Retreat. Besonders praxisnah wird es bei den Coaching-Beispielen: Nina erzählt von ihrem eigenen "Aufatmen", als sie sich als manifestierenden Generator erkannte – jemand, der viele Bälle in der Luft hält und nicht alles "bis aufs Blut" zu Ende bringen muss. Sie spricht über ihr offenes Emotionszentrum, das fremde Emotionen so stark aufnimmt, dass Grenzensetzen und Konfliktfähigkeit zur Lebensaufgabe werden. Sie beschreibt MG-Kinder, die sich durch Hobbys ausprobieren, einen einjährigen Manifestor, der sich in der Kita sofort beruhigt, sobald er informiert statt übergangen wird, und die Kollegin, die für eine Präsentation eine Woche brauchte, wo Nina zwei Stunden brauchte – bis das Verstehen des anderen Energietyps den inneren Vorwurf auflöste. Ihr Plädoyer: aufhören, sich zu vergleichen ("Du bist kein Freak of Nature"), und Human Design nie als Ausrede missbrauchen. Zum Abschluss geht es um die Anwendung – von Human-Design-Apps, Chart-Portalen und Composites bis zu den Originalbüchern von Ra Uru Hu – und um den Wert eines Coaches, der die Landkarte interpretiert: welches Zentrum tatsächlich konditioniert ist, welche Glaubenssätze (auch rund um Ernährung und Bewegung) aufzulösen sind, damit man in der Informationsflut nicht untergeht. Nina arbeitet im Einzelsetting, online und in Präsenz in Süddeutschland, und bietet bewegungsbasierte Coaching-Formate sowie Retreats an Naturorten wie dem Allgäu an. Eine Folge für alle, die sich selbst – und die Menschen um sie herum – besser verstehen wollen, statt zu funktionieren. Was du lernst
In dieser Folge tauchen wir tief in die Thematik der Ambivalenzen im Umgang mit Neurodiversität und den späten Diagnosen ein. Meine Gästin Anuschka teilt ihre persönlichen Erfahrungen und Reflexionen, wie das Bewusstwerden ihrer Neurodivergenz ihr Leben und ihre Arbeit beeinflusst. Ein wertvoller Einblick in Selbstakzeptanz, Führung und das Verständnis für ungeahnte Potenziale.Hauptthemen:Das Leben mit Ambivalenzen: Zwei Seelen in einer Brust vereinenSpäte Diagnosen bei Erwachsenen: Warum es nie zu spät ist, sich selbst zu verstehenDer Einfluss von Kindheit und Schulzeit auf das ErwachsenenlebenMasking und authentische Beziehungen in Familie, Schule und BerufDas Gleichgewicht zwischen Strukturen und Menschlichkeit im pädagogischen KontextSelbstfürsorge durch Selbstverständnis und Akzeptanz Die Bedeutung von Beziehung und authentischer Kommunikation in der Unterstützung neurodivergenter MenschenImpulse für Lehrkräfte und Eltern: Verantwortung, Haltung und emotionale PräsenzKörperliche Signale und deren Bedeutung für das SelbstverständnisDie Kraft der persönlichen Transformation durch SelbstwahrnehmungWichtige Links: Kinder, die durchs Raster fallen - BuchHier findest du Anuschkas Website Schick mir eine kleine Textnachricht ❤️Bitte schreibe eine Rezension für mein Buch, damit wir neurodivergenten Stimmen ausreichend repräsentiert sind - weil wir wissen, warum es dieses Buch braucht.Und falls du es noch nicht gelesen hast - hier kannst du das Buch bestellen.Danke!
Wer war Albert Ballin – und was können wir heute von ihm lernen? Der Hamburger Reeder und Generaldirektor der Hapag von 1899 bis 1918 gilt als Motor der ersten Globalisierung, als brillanter Diplomat und als Mann, für den politische Haltung und das Einstehen füreinander keine Frage des Mutes war, sondern eine Selbstverständlichkeit. Sein Lebenswerk zerbrach mit dem Kaiserreich – aber seine Fragen sind aktueller denn je. Mitte Mai lud Hapag-Lloyd zum Albert-Ballin-Forum in die Kühne Logistics University in der Hamburger HafenCity: Experten aus Schifffahrt, Wissenschaft und Bundeswehr diskutierten die Sicherheitslage auf den Weltmeeren. Gekappte Unterseekabel in der Ostsee, eine russische Schattenflotte, die gesperrte Straße von Hormus – wir sind nicht im Krieg, aber wir sind auch nicht mehr im Frieden. Was das für die Handelsschifffahrt, die Deutsche Marine und unsere Häfen bedeutet, darüber sprechen Politikwissenschaftler Prof. Herfried Münkler, Marineexperte Dr. Moritz Brake, Hapag-Lloyd-Flottenchefin Silke Lehmköster, VDR-Vertreterin Irina Haesler, Bundeswehr-Kommandeur Kurt Leonards und Logistikforscher Prof. Carlos Jahn. Ausgabe 3733 des Hamburger Hafenkonzerts bei NDR 90,3.⚓ Themen dieser Ausgabe (in Sendereihenfolge)
Annette Frier weiß früh, dass sie auf die Bühne will. Schon während ihrer Ausbildung sammelt die gebürtige Kölnerin erste Erfahrungen vor der Kamera. Ihr Schauspieldebüt gibt sie 1994 in der Serie "Familie Heinz Becker" – seither begeistert die heute 52-Jährige in unterschiedlichsten Produktionen. Ob in preisdekorierten Serien, auf der Theaterbühne oder in großen Unterhaltungsshows: Mit großer Selbstverständlichkeit wechselt sie zwischen humorvollen und dramatischen Stoffen und zeigt dabei immer wieder neue Facetten ihres Könnens. Auch abseits der Kamera engagiert sich Annette Frier: Sie bezieht öffentlich Stellung zu gesellschaftlichen Themen und zeigt dabei stets klare Haltung. Aktuell beweist sie sich in der Rolle als Mutter von Olivia Jones in deren Biografie, die sich auch mit Themen wie Akzeptanz und Diversität auseinandersetzt. Was Annette Frier antreibt, woher sie ihre unbändige Energie nimmt und warum sie sich immer wieder neu erfindet, erzählt sie bei 3nach9.
Welche Rolle spielen Politikergedenkstiftungen für politische Bildung, Erinnerungskultur und demokratische Verständigung? In dieser Folge des Politischen Pausen Podcasts spricht PD Dr. Julia Schwanholz mit Dr. Jacqueline Boysen, der hauptamtlichen Geschäftsführerin der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung, über Auftrag, Selbstverständnis und gesellschaftliche Bedeutung dieser besonderen Institutionen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Demokratiegeschichte über politische Persönlichkeiten erzählt werden kann, ohne in Personenkult oder unkritische Heldenverehrung zu verfallen. Das Gespräch beleuchtet, warum biografische Zugänge in der politischen Bildungsarbeit weiterhin wirksam sind und wie sich historische Entwicklungen, politische Entscheidungsprozesse und demokratische Verantwortung über einzelne Personen vermitteln lassen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Rolle von Politikergedenkstiftungen im Umgang mit gesellschaftlicher Polarisierung und wachsendem Misstrauen gegenüber Politik. Diskutiert wird, wie historische Persönlichkeiten als Ausgangspunkt dienen können, um demokratische Institutionen, politische Führung und Kommunikationsstil verständlich zu machen und warum gerade niedrigschwellige, inklusive Zugänge dabei zentral sind. Zugleich geht es um die Herausforderungen demokratischer Erinnerungskultur. Das Gespräch thematisiert den Umgang mit Ambivalenzen und Kontroversen, etwa rund um die CDU Spendenaffäre, sowie die Frage, wie staatlich organisierte Erinnerung zwischen Würdigung, historischer Einordnung und kritischer Aufarbeitung vermittelt. Ergänzend zeigt sich die überparteiliche Ausrichtung der Politikergedenkstiftungen auch in gemeinsamen Projekten, etwa im Berliner Schülerwettbewerb zur politischen Bildung der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus und der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung. Ein Gespräch über politische Bildung, historische Narrative und die Frage, wie Demokratiegeschichte im öffentlichen Raum sichtbar und erfahrbar gemacht werden kann.
Er könne auf der Fifth Avenue jemanden erschießen und er würde keine Wähler verlieren. Diese Selbstbeschreibung des Präsidenten hat im Wahlkampf 2016 für viel Wirbel gesorgt und das Selbstverständnis des späteren Präsidenten geprägt. Heute, zehn Jahre später, stellt sich die Frage, ob Trumps Prognose wirklich aufgegangen wäre, oder ob seine Beliebtheit inzwischen schon wieder vorbei ist. Zahlenmäßig liegt sie am Boden, doch immer noch hat er in den Staaten unzählige Anhänger. Wir sprechen heute darüber, warum Donald Trump immer noch so beliebt ist, wo die Beliebtheit herkommt und was das für künftige Wahlen bedeutet.
„Ich glaube, wir dürfen einfach mutiger sein und selbstbewusster.“ – Alessa Thönnessen, CFO Ogilvy Group Germany In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Alessa Thönnessen, CFO der Ogilvy Group Germany, über die wirtschaftliche Realität des Agenturgeschäfts. Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage: Wie tragfähig ist das klassische Agenturmodell eigentlich noch? Kim und Alessa beleuchten, warum das traditionelle System aus Stundenlogik, Auslastung und pyramidenartigen Organisationsstrukturen zunehmend unter Druck gerät – und wie sich Agenturen in einem Umfeld behaupten können, in dem AI Effizienzpotenziale neu definiert werden und Kreativität stärker denn je wirtschaftlich erklärbar sein muss. Außerdem geht es um die Frage, wie sich AI konkret auf Leistung, Wertschöpfung und Selbstverständnis von Agenturen auswirkt: Werden Effizienzgewinne automatisch zu Preisnachlässen? Welche Rolle spielen Technologie-Investitionen künftig im Pricing? Und nach welchen KPIs steuert man heute eigentlich eine Agentur? Das Gespräch verdeutlicht, dass Finance heute längst mehr ist als Korrektiv und Kostenkontrolle. Vielmehr wird die CFO-Rolle zum strategischen Treiber von Transformation – mit klarem Blick auf Strukturen, Profitabilität, Ressourceneinsatz und die Frage, wie Agenturen wieder unternehmerischer denken und handeln können.
Klimaschutz findet in der Bevölkerung weiterhin breite Zustimmung, rutscht in den persönlichen Prioritäten jedoch nach hinten während sich der Ton der Debatte zugleich verschärft hat. Wie unter diesen veränderten Bedingungen über Klimaschutz gesprochen werden kann, diskutieren in dieser Folge Carla Reemtsma, Sprecherin von Fridays for Future, und Dr. Vita Zimmermann, Senior Researcherin im Forschungsbereich Produkt und Konsumsysteme am Wuppertal Institut. Sie sprechen darüber, wann es sinnvoll ist, Klimaschutz mit konkreten Vorteilen wie geringeren Kosten, mehr Lebensqualität oder Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten zu verknüpfen – und wann das Klimaargument trotzdem nicht fehlen darf. Reemtsma und Zimmermann erörtern zudem den Vorwurf der Moralisierung, den Unterschied zwischen individueller und struktureller Verantwortung sowie die Frage, wie politische Entscheidungen das gesellschaftliche Selbstverständnis verschieben können. Einig sind sich beide, dass ökologische Optionen strukturell zur einfacheren Wahl werden müssen, statt jede Alltagsentscheidung zur moralischen Grundsatzfrage zu machen. *** Moderation: Jonas Zerweck Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: zukunftswissen_fm@wupperinst.org und bei LinkedIn, Bluesky sowie Instagram @wupperinst Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH Impressum: https://wupperinst.org/impressum Musikrechte: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
Fragestellungen in der Unterhaltung mit Bernd Sägmüller: Was haben Business-Systeme mit Mitarbeiterentwicklungsprozessen zu tun? Welche Fragen stehen dabei im Raum im Umgang mit den Mitarbeitern? Welche Rolle spielt Coaching in der Mitarbeiterentwicklung? Wo und wie kommen dabei Standards ins Spiel? Welchen Einfluss über Erfahrung und methodische auch am Shopfloor-Board aus? Was sind Lernziele auf Seiten der Führungskräfte, auch in ihrem Selbstverständnis? Welche Rolle spielt dabe die Wissenschöpfung und wie sieht die Wechselwirkung mit dem Shopfloor-Board aus? Wie kann ein bewusster Einstieg aussehen?
Wer ist dieser Mann unterm Hut, hinter der Sonnenbrille und den Zigarrenrauchwolken? Am 17. Mai 1946 in Gronau geboren, wurde Udo Gerhard Lindenberg zum ersten deutschsprachigen Rockmusiker mit Millionenvertrag, zur Legende, zum Ehrenbürger Hamburgs – und zu einem Künstler, für den politische Haltung, das Einstehen füreinander und der Einsatz für Toleranz und Frieden bis heute eine Selbstverständlichkeit ist. Der Hafenkonzert-Podcast lädt zu einer Entdeckungsreise ein: von der Nachkriegszeit in Westfalen über die wilden Hamburger Jahre am Rondeel bis zum sensationellen Comeback und dem neuen Geburtstags-Hype rund um den 80. Moderatorin und Udo Lindenberg-Expertin Susanne Hasenjäger trifft Weggefährten und die Panikfamilie, lässt Musikerkolleginnen und -kollegen wie Johannes Oerding, Jan Delay, Ina Müller und Anna Loos zu Wort kommen und spricht mit Udo selbst: über seine neongrünen Socken, seine Kindheit, seine Musik und seine politische Haltung. Dazu gibt es Coverversionen vom neuen Album „We Love Udo", einen Blick ins neue Udoversum im Stilwerk und Benjamin von Stuckrad-Barres Liebeserklärung „Udo Fröhliche".⚓ Themen dieser Ausgabe (in Sendereihenfolge)
36% so viel weniger Einkommen haben laut Statistischem Bundesamt Frauen über 65 Jahre gegenüber Männern. Dabei sind die durchschnittlichen Einkommen im Alter ohnehin selten sehr üppig. Für Frauen ergeben sich zudem aufgrund oftmals gebrochener Erwerbsbiografien (Stichwort Elternzeit und Pflege von Angehörigen) dazu nochmal erhebliche Einschnitte. Obwohl Frauen heute gut ausgebildet sind und viel Verantwortung tragen, hält fast die Hälfte ihre eigene Altersvorsorge für unzureichend. So waren 2025 nur gut 15 % der Frauen, aber fast 25 % der Männer in Aktien, Fonds oder ETFs investiert. Studien zeigen: Frauen sind nicht „per se“ weniger interessiert an rentierlicher Geldanlage, sondern sie stoßen oft auf tradierte Rollenbilder, strukturelle Ungleichheiten und Beratungsangebote, die eher Sicherheit als Teilhabe fördern. Wie kann es gelingen, dass finanzielle Unabhängigkeit für Frauen zur Selbstverständlichkeit wird und was fehlt, damit Female Finance kein Nischenthema bleibt? Das klärt Falko Block, Anlage-Stratege im Bereich Privatkunden-Sales in seiner 100. Podcast-Folge mit seinem besonderen Gast Souâd Benkredda, Vorständin bei der DZ BANK.#100 Female Finance - Gleichberechtigung auch an der Börse!
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Prof. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin, hat vorgeschlagen, die Bundesbank solle einen Teil ihrer Goldreserven verkaufen, um mit den Erlösen die dringend nötigen Investitionen in die Zukunft zu tätigen. Ein Vorschlag, der nicht nur einmal mehr verdeutlicht, wie sehr die staatlichen Finanzen aus dem Ruder laufen, sondern auch, wie gering die Neigung in Politik und der ihr zugeneigten Wissenschaft ist, die unumgängliche Priorisierung der Staatsausgaben endlich vorzunehmen. Wie schon die Milliarden-Schulden aus den sogenannten “Sondervermögen” dürften auch Milliarden aus Goldverkäufen letztlich nur dem Stopfen von Haushaltslöchern dienen. Viel schwerer wiegt, dass der Vorschlag von einem eklatanten Mangel an Verständnis für die geänderte geopolitische Lage zeugt. Während die Notenbanken der Welt massiv ihre Goldbestände aufstocken und jene, die in den letzten Jahren Gold verkauft haben, dies bitterlich bedauern, soll Deutschland den entgegengesetzten Weg einschlagen? Gold könnte bei einer Neuordnung des Weltwährungssystems eine entscheidende Rolle spielen und wäre auch für den Fall eines Zerfalls des Euro und einem Neustart der Mark ein wesentlicher Anker in der Bundesbankbilanz. So unwahrscheinlich so ein Szenario heute erscheint, so wichtig ist es, darauf vorbereitet zu sein. Denn nur das wäre die Krise, die den Einsatz von Gold rechtfertigt. Die Bedeutung der Bilanz der Bundesbank war Gegenstand eines Gesprächs in Folge 176 mit Dr. Ingo Sauer im Januar 2023. In Anbetracht der Fantasien, den deutschen Goldschatz zu schröpfen, ist es Zeit für ein bto REFRESH! Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceKolumne Deutschlands goldenes Sparschwein von Prof. Marcel Fratzscher (DIW) in DIE ZEIT (08.05.2026): https://is.gd/aOplWl Beitrag Marcel Fratzscher: Goldreserven als „riesiges Sparschwein für Krisen“ – wie diese? in Frankfurter Allgmeine Zeitung (26.04.2026): https://is.gd/ZhEgAF Beitrag Fratzscher fordert Teilverkauf von Reserven zur Krisenbewältigung im Handelsblatt (27.04.2026): https://is.gd/ERi5TW Interview Die Goldreserven sind sicher mit Burkhard Balz, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, in Welt am Sonntag (21.03.2026): https://is.gd/YHUtGm Leitartikel Die Bundesbank sollte ihr Gold weder verlagern noch verkaufen im Handelsblatt (26.01.2026): https://is.gd/mlaRvi Analyse des World Gold Council: Gold Demand Trends — Zentralbanken Jahr 2025 (863 t Nettokäufe): https://is.gd/3PCuWg Beitrag Bundesbank: Wert der deutschen Goldreserven steigt auf 395 Milliarden Euro auf FinanzNachrichten.de (Meldung dpa-AFX, 05.03.2026): https://is.gd/XxeQ8M Beitrag zur Entwicklung der Goldbestände seit Bretton Woods auf der Homepage der Deutschen Bundesbank: https://is.gd/NtRgwR GoldPrice.org Goldpreis am 01.05.2026 — 4.627 USD/Unze: https://is.gd/JSgC3E bto #176 Ernsthafte Bedrohung des Geldwerts (Januar 2023) mit Dr. Ingo Sauer: https://is.gd/leH9F7 beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Die deutschen Gesundheitsausgaben haben 2024 mit 538,2 Milliarden Euro einen neuen Rekord erreicht – 12,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, ein Plus von 37,4 Milliarden gegenüber 2023. Für 2025 schätzt das Statistische Bundesamt 579,5 Milliarden, ein weiterer Anstieg um 7,7 Prozent. Wir geben pro Kopf 6.444 Euro pro Jahr aus, mehr als jede vergleichbare europäische Volkswirtschaft. Und trotzdem: Die Lebenserwartung ist niedriger als in Frankreich oder Italien, der Rückstand zu Westeuropa hat sich seit den 2000er-Jahren sogar vergrößert. Am Geld kann es also nicht liegen. In dieser Episode spricht Daniel Stelter mit Neurochirurg Prof. Dr. Alexander Muacevic, Gründer und Leiter des Europäischen Radiochirurgie Centrums München (ERCM) über Hochpräzisionsmedizin und was sie über das deutsche Gesundheitswesen lehrt; über die Trennung zwischen ambulant und stationär, die konkurrierenden Krankenkassen, die Bürokratie und die fehlende Digitalisierung. Vor allem aber über ein Thema: das Paradox eines Systems, das die bessere und billigere Behandlung nicht zulässt – weil es nach falschen Anreizen gebaut ist. Das Gespräch zeigt: Mehr Geld in das System zu kippen, ist genau die falsche Antwort.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerservicePressemitteilung Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 auf 538 Milliarden Euro gestiegen des Statistischen Bundesamtes (2.4.2026): https://is.gd/QEuYqj Fachartikel Sterblichkeitsentwicklung in Deutschland im internationalen Kontext im Bundesgesundheitsblatt (April 2024): https://is.gd/GrNhisFachartikel How does health spending in the U.S. compare to other countries? auf dem Online-Portal Health System Tracker (März 2026) von Peterson-KFF: https://is.gd/qeIQzt Bericht Health at a Glance 2023 — Health expenditure per capita der OECD: https://is.gd/eJCX6qEssay Langlebigkeit, ein herausforderndes Geschenk (September 2025) von Dr. Sven Ebert, Versicherungsmathematiker, Senior Research Analyst am Flossbach von Storch Research Institute: https://is.gd/bwGu1e 21 Vorschläge zum Bürokratieabbau (März 2026) der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV): https://is.gd/GO3B7V bto REFRESH #376 Die mutlose Gesundheitskommission: https://is.gd/QUasBfbeyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Jedes Jahr eine neue Schweden-Erfahrung. Diesmal geht es in den Norden in die Provinz Västerbotten Das Ziel Getreu der Touristenstatistik, die gerade auch im Winter immer mehr Besucher in Nordschweden zählt, sind wir diesmal im Norden unterwegs. Allerdings ist der Ort, den ich herausgesucht habe, noch ein gutes Stück vom Polarkreis entfernt. Es geht nach Granö, zwischen Umeå und Lycksele, am Ume-Fluss in den Wäldern der Provinz Västerbotten. Umeå wurde ja vor vier Jahren bekannter als Europäische Kulturhauptstadt. Vogelnest: Granö Beckasin Baumhaus im Sommer – Foto: Granö Beckasin Hej Christopher oder mein Talkgast aus dem Paradies Talkgast ist Christopher Storm vom Ekohotel Granö Beckasin. Christopher ist „halber Deutscher“ (so sagte er mir) und in Granö Beckasin i.a. fürs Marketing zuständig. Christopher Storm – Foto: privat Das Geheimnis des jährlichen Schweden-Podcasts ist die Tatsache, dass ich als Fragenstellender in der Regel noch nicht am Ort des Geschehens war und als Vorbereitung diente mir nur das Material, dass Ihr auch lesen könnt. Manchmal bekomme ich von den Talkgästen vorab ein paar Fotos geschickt. Die Brücke ins Resort – Foto: Granö Beckasin Die Bilder, die ich aus Granö gesehen hatte waren so wunderschön, dass mir spontan der Satz „Välkommen till Paradiset“ (Willkommen im Paradies) einfiel. Kommt man denn nun wirklich im Paradies an, war folglich meine erste Frage an Christopher. Seine Antwort könnt Ihr im Podcast hören. Foto: Granö Beckasin Unsere Talkthemen Da ist ja zunächst mal die Landschaft. Ich soll vorwegschicken, dass man sich mit der Provinz Västerbotten bereits in der Region aufhält, die den Namen „Schwedisch Lappland“ trägt. Es ist der südliche Teil eines Riesengebiets, das sich vom Polarkreis aus weit, sehr weit noch nach Norden ausdehnt. Nur wie sieht's da aus? Ist die Gegend rund um Granö typisch für Västerbotten? Was bedeutet der Name Granö Beckasin? Die Vor- und Entstehungsgeschichte von Granö Beckasin Winter in Granö – Foto: Granö Beckasin Granö war und ist zunächst einmal „nur“ ein Dorf. Leider war es vor Jahren ein Dorf, das immer kleiner wurde. Irgendwann sollte sogar die Schule zugemacht werden, da es zu wenig Kinder in Granö gab. Jetzt mussten sich die Bewohnerfamilien etwas einfallen lassen. Aus den Überlegungen entstand die Rettung von Granö, die Gründung von Granö Beckasin als „Ecohotel und Resort“ und ein touristischer, wie wirtschaftlicher Aufschwung den man zwar erhofft hatte, der aber natürlich nicht garantiert war. Ganz nebenbei gibt es eine schöne kleine Geschichte über die Entstehung der Idee, wie des Namens. Damit zu tun hat eine ganz besondere Schnepfe (Beckasin). Hört Euch die Story im Podcast an. Die Anlage Die Möglichkeiten von Unterbringung wie Aktivitäten sind fast unerschöpflich. Camping geht, gleich ob Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen. Die 21 Plätze liegen dicht am Flussufer und einige besitzen sogar ihren eigenen Steg. Die Hauptunterkunftsmöglichkeiten sind aber Die Zimmer im Öko-Hotel Fika auf der Hotelterrasse – Foto: Granö Beckasin Die Wohn“hütten“ auf dem Gelände Hotel”hütte” – Foto: Granö Beckasin Die Baumhäuser mit komfortabler Ausstattung und beneidenswertem Blick in die Waldlandschaft von Västerbotten. “Vogelnest” im Winter – Foto: Granö Beckasin Grundsätzlich ist es ratsam vorab zu reservieren. Die Anlage ist nicht so groß, dass freie Unterkünfte garantiert wären. Action Christopher hat mir auch die Aktivitäten vorgestellt. Diese haben alle eher mehr, als weniger mit Natur zu tun. Das Spektrum des ganzjährigen Angebots ist breit und natürlich auch von der Jahreszeit abhängig Traditioneller Floss-Bau und natürlich eine Tour nach Fertigstellung Das fertige Floß – Foto: Granö Beckasin Kanutouren Kanutour mit Mitternachtssonne – Foto: Granö Beckasin Wanderungen (geführt) durch die, für uns Mitteleuropäer schon recht einsame, Natur Bewegung in der Natur – Foto: Granö Beckasin Schneeschuh-Wanderungen Touren mit Langlaufskiern Husky-Touren mit Wagen oder Schlitten (je nach Jahreszeit inkl. Nordlichttouren) Husky-Tour im Sommer – Foto: Granö Beckasin Husky Tour im Winter – Foto: Granö Beckasin Elchsafaris am Abend, die nicht in einem eingezäunten Elchpark, sondern in freier Natur stattfinden Besuch in einem samischen Rentiercamp Foto: Granö Beckasin Schwimmen Eisbaden Foto: Granö Beckasin Schneemobiltouren Sauna Als Hauptbestreben gilt aber auch Runterkommen, Notebook und Handy abschalten. Ja es gibt WLAN, aber auf sich selbst besinnen und die Umgebung genießen hat ohne Elektronik einen besonderen Reiz. Kaneelbullar = die besten Zimtschnecken der Welt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Dabei ist es jedem selbst überlassen, ob er sich viel bewegt, an Aktivitäten teilnimmt oder am Nachmittag mit der Tasse Kaffee und einer Kanelbulle, seine persönliche Fika feiert. Das Restaurant – Foto: Granö Beckasin Das Restaurant bietet am Abend ein Menü an, aus dem man allerdings auch nur Teile bestellen kann. Der Öko-Anspruch Die Idee von Granö Beckasin zeigt, wie aus Notwendigkeiten eine Idee geboren werden kann, die sich inzwischen auszahlt: Ökonomisch wie ökologisch. Die Details gibt's natürlich im Podcast zu hören. Wir haben darüber geredet, was Öko bedeutet, wenn ich dorthin fahre. Eine Frage war mir dabei ganz wichtig: Ist es typisch schwedisch, sich schon vor mehr als 20 Jahren an dieser Stelle für Naturschutz und Ökologie entschieden zu haben und gleichzeitig die soziale Nachhaltigkeit der Region zu fördern? Es ist anspruchsvoll, wenn ich lese, dass es möglich ist, der Natur nahe sein zu können, ohne auf Komfort oder Nachhaltigkeit zu verzichten. Muss man das als Tourist erst lernen und kriegt man dabei Hilfe? Welche festen Regeln gibt es? Foto: Granö Beckasin Overtourism auch in der Natur? Vielleicht klingt es ein wenig absurd. Trotzdem ist die Frage, wann die Zahl der Touristen zu viel wird eine Frage, mit der sich die Leute in Granö Beckasin beschäftigen. Schwedisch Lappland (und damit auch Västerbotten und Norbotten) ist ja in den letzten 3 bis 4 Jahren zu einem besonders beliebten Ziel, gerade auch im Winter geworden. Kam das überraschend, denn der „Boom“ mit Coolcation im Sommer und dem Hauch von Freiheit und Abenteuer im Winter ist ja zweifelsfrei vorhanden? Wir reden drüber. Praktische Tipps und Eindrücke Granö Beckasin ist ganzjährig geöffnet. Wo liegen die Unterschiede der vier oder (nach Sami-Prinzip) acht Jahreszeiten? Wie reist man am besten an? Bequem ist das Fliegen. Die Fahrt mit dem Auto, Fähre, Bahn geht auch; ist ökologischer, wenn man mehr Zeit mitbringt. Natürlich gibt es Ladestationen für E-Autos im Resort. Angeboten werden wahlweise Übernachtung und Verpflegung im Resort, aber auch ganze Pakete (Abenteuer inklusive) sind buchbar. Granö Beckasin ist darüber hinaus eine beliebte Station für Einzel- oder Gruppenrundreisen in Schwedisch Lappland. Das Innere des “Vogelnests” – Foto: Granö Beckasin Die Frage nach Angeboten über Reiseveranstalter bejaht und begrüßt Christopher. Es seien nicht die „Großen“, aber bei Spezialisten auf dem Markt lasse sich ein Aufenthalt buchen. Dazu gehören (Stand 2026) u.a. auch Vamos-Reisen, Nordic, Feelgood-Reisen, Reisen mit Sinnen und einige mehr. Selbstverständlich lässt sich die Unterkunft auf bei „booking.com“ buchen. Das Umfeld Natürlich haben wir auch über die Umgebung Västerbotten geredet und über die Vielfältigkeit einer Provinz, die sich von der Ostsee und der Küste bei Umeå bis an die norwegische Grenze erstreckt. In direkter Umgebung befindet man sich in einer waldreichen Landschaft mit vielen Flüssen und auch Seen. Typisch: In der Ortschaft Granö gibt es inzwischen wieder zwei Bäckereien, ein Betrieb ist u.a. spezialisiert auf die Herstellung von glutenfreiem Brot. Die Sensation ist aber der „Västerbotten-Ost“, ein Käse aus dem kulinarische Träume werden können. Wie Parmigiano, sagt Christopher, nur viel cremiger. Aus dem “nationalen Käse” wird die “schwedische Quiche” zubereitet. Sie darf gerade im Norden bei keinem Fest, wie zum Beispiel einer sommerlichen Kräftskiva, fehlen. Quiche aus “National Käse”: Västerbotten-Käse, fester Bestandteil jeder Kräftskiva – Foto: Hans Shimoda / imagebank.sweden.se Ganz nebenbei: Surströmming ist in Västerbotten an der Küste auch ein großes Thema. Touristen sehen den eingelegten Hering in der Regel als Kuriosität, die mann und frau nicht zwingend konsumieren muss. Surströmming – Foto: Bernadette Olderdissen Wollt Ihr noch wissen, welche der acht samischen Jahreszeiten mein Talkgast Christopher, am meisten mag? Im Podcast gibt's die Antwort und natürlich noch viel mehr Atmosphärisches aus einem besonderen Reiseziel. Information und Links Granö Beckasin Visit Sweden Västerbotten Anreisetipps Schwedisches im Reiseradio The post Podcast 317 Schweden-TALK: Granö Beckasin Eco-Resort first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Der Sozialabgabengedenktag – ein symbolischer Stichtag, der zeigt, bis zu welchem Tag eine durchschnittliche Person in Deutschland rechnerisch für alle Sozialausgaben gearbeitet hat – fiel 2026 auf den 11. April und lag damit zwei Tage später als noch 2025. Deutschland baut den Sozialstaat aus, statt ihn zu reformieren – über eine Billion Euro Sozialausgaben pro Jahr. Nach Umfragen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) scheint das auf Zustimmung zu stoßen. 77 Prozent der Befragten fordern demnach eine gemeinsame Rentenversicherung für alle, eine deutliche Mehrheit will einen „stärkeren und solidarischen“ Sozialstaat. So hat der Bundestag am 5. Dezember 2025 das Rentenpaket mit Mütterrente III und Aktivrente beschlossen. Die Politik liefert also, offenbar in dem Glauben, mit immer mehr Sozialleistungen die eigene Wählerbasis überzeugen zu können. Doch was ist, wenn der Sozialstaat genau das Problem ist, was er zu lösen vorgibt? Die AfD wird nach aktuellen Umfragen immer stärker. Die Regierungsparteien fallen immer mehr zurück. Höhere staatliche Transfers schwächen die AfD nicht. Im Gegenteil – die Erwartungshaltung an den Sozialstaat befeuert den Populismus, weil sie immer enttäuscht werden muss. Das konstatierte der Demokratie-Experte Dr. Knut Bergmann vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln im Gespräch mit Daniel Stelter bereits in Episode #245 vom Juni 2024. In Anbetracht von gegenwärtig 6,6 Prozent Zugewinn der AfD gegenüber der Wahl 2025 ist es Zeit für ein bto REFRESH. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceAufsatzsammlung Wohlstand in Gefahr? – Ursachen und Folgen von Populismus zu den sozialpolitischen Einstellungen der AfD-Wähler veröffentlicht durch das ifo Institut in München: https://is.gd/BAqJty Essay Did Austerity Cause Brexit? von Thiemo Fetzer veröffentlicht im American Economic Review (2019) der American Economic Assoziation: https://is.gd/ffpbgE Umfrage sozialstaatsradar 2026 des DGB, der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Arbeitskammer Saarland: https://is.gd/lUZMOC und https://is.gd/dR0Noj Papier Kurz- und langfristige Kosten des Sozialstaates: Der Sozialabgabengedenktag 2026 der Stiftung Marktwirtschaft: https://is.gd/fYIjph beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Die EZB treibt den digitalen Euro mit Hochdruck voran — als strategisches Prestigeprojekt, begründet mit Souveränität, Effizienz und dem Erhalt von Zentralbankgeld im digitalen Zeitalter. Aber was soll dieses Ding eigentlich lösen? Wozu brauchen Bürgerinnen und Bürger einen „digitalen Euro“, wenn sie bereits bargeldlos mit Karte, SEPA Instant oder Wero zahlen können? Dr. Volker Wieland, Professor für Monetäre Ökonomie und Direktor des Institute for Monetary and Financial Stability an der Goethe-Universität Frankfurt, einer der führenden deutschen Geldtheoretiker, bringt es in seiner Bundestags-Stellungnahme auf den Punkt: Das digitale Notenbankgeld sei „eine Lösung auf der Suche nach einem Problem“. Mit ihm diskutiert Daniel Stelter in dieser Episode, was genau geplant ist, wie die EZB es begründet, welche ernstzunehmenden Pro-Argumente es gibt und warum die Risiken für Bargeld, Datenschutz, Bankenstabilität und letztlich die Freiheit der Bürger gewichtiger sind als der mutmaßliche Nutzen.Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBeitrag Der digitale Euro – Chancen und Risiken einer digitalen Notenbankwährung von Prof. Dr. Volker Wieland u. a. in Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für Wirtschaftspolitik: https://is.gd/uQ0GR5 Schriftliche Stellungnahme von Prof. Dr. Volker Wieland zur öffentlichen Anhörung im Finanzausschuss des DeutschenBundestages zu dem Thema „Digitaler Euro“ am 19. Februar 2025https://is.gd/ZwFYGJ Bericht Preparation phase of a digital euro — Closing report der EZB (29.10.2025): https://is.gd/zsXuFC OECD-Papier Central Bank Digital Currencies (CBDCs) and Democratic Values: https://is.gd/ljFf2w Bericht Central bank digital currencies: financial stability implications der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich: https://is.gd/yTpJDtAusführung The role of the digital euro in digital payments and finance von Piero Cipollone, EZB-Direktor: https://is.gd/5ApvGK beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Max ist 63, Anna etwas jünger. Er ist allein, sie ist verheiratet. Sie lernen sich kennen, werden ein Paar. Ihre Liebe hat etwas berührend Selbstverständliches. So beschreibt Hettche sie auch, in all ihren Facetten, in allen Details.
Erichsen Geld & Gold, der Podcast für die erfolgreiche Geldanlage
► Jetzt zum LIVE-Webinar „Bekannte Aktie vor völliger Neubewertung!“ am Dienstag, 5. Mai um 18:00 Uhr anmelden (100% gratis) → https://www.lars-erichsen.de/webinar Heute möchte ich über eine Disziplin der Aktienanlage sprechen, die hochprofitabel sein kann. Sie ist sehr spannend und sehr lukrativ, aber nicht ganz einfach in der Umsetzung. Selbstverständlich erhaltet ihr auch ein bisschen „Fleisch am Knochen“. Ich werde außerdem über ein aktuelles Beispiel sprechen, das perfekt in genau diese Kategorie der Aktienanlage passt. ► Hole dir jetzt deinen Zugang zur brandneuen BuyTheDip App! Jetzt anmelden & downloaden: http://buy-the-dip.de ► An diese E-Mail-Adresse kannst du mir deine Themen-Wünsche senden: podcast@lars-erichsen.de ► Meinen BuyTheDip-Podcast mit Sebastian Hell und Timo Baudzus findet ihr hier: https://buythedip.podigee.io ► Schau Dir hier die neue Aktion der Rendite-Spezialisten an: https://www.rendite-spezialisten.de/aktion Viel Freude beim Anhören. Über eine Bewertung und einen Kommentar freue ich mich sehr. Jede Bewertung ist wichtig. Denn sie hilft dabei, den Podcast bekannter zu machen. Damit noch mehr Menschen verstehen, wie sie ihr Geld mit Rendite anlegen können. ► Mein YouTube-Kanal: http://youtube.com/ErichsenGeld ► Folge meinem LinkedIn-Account: https://www.linkedin.com/in/erichsenlars/ ► Folge mir bei Facebook: https://www.facebook.com/ErichsenGeld/ ► Folge meinem Instagram-Account: https://www.instagram.com/erichsenlars Die verwendete Musik wurde unter www.soundtaxi.net lizenziert. Ein wichtiger abschließender Hinweis: Aus rechtlichen Gründen darf ich keine individuelle Einzelberatung geben. Meine geäußerte Meinung stellt keinerlei Aufforderung zum Handeln dar. Sie ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags, lagen bei dem Autor, Lars Erichsen, keine Interessenskonflikte vor. Geplante Änderungen: Keine. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Transparenzhinweis zum Umgang mit Interessenskonflikten: https://www.lars-erichsen.de/transparenz-und-rechtshinweis
Wir leben im Zeitalter der Selbstanalyse. Wir nennen unsere Chefs Narzissten, fragen nach verdrängten Wünschen und wollen wissen, was unser inneres Kind heilt. Bei all diesen Fragen kommt man an einem kaum vorbei: Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse – der im Mai seinen 170. Geburtstag gefeiert hätte. Der jüdische Arzt aus Wien hat Begriffe wie das „Unbewusste“ geprägt - und damit unser modernes Selbstverständnis erschaffen. Von seiner Praxis in der Wiener Berggasse aus veränderte Freud die Welt. Er wurde gefeiert wie ein Popstar der Wissenschaft – und bekämpft wie ein Scharlatan. Aber wer war dieser Mann wirklich? In unserer Serie „Der Fall Freud“ begeben wir uns auf die Spuren jenes Mannes, der uns bis heute im Kopf herumspukt – wie kaum ein anderer Österreicher. Wir erzählen seine Geschichte. Aber wir stellen auch die Frage: Kann uns Freud heute, in einer komplexen Welt, helfen, zumindest uns selbst besser zu verstehen? Oder hat er uns mit seinen Ideen erst recht in die Irre geführt? In der ersten Folge widmen wir uns der Kindheit. Welchen Einfluss haben frühe Erfahrungen im Elternhaus darauf, wie wir später durchs Leben gehen? Was uns Angst macht? Wir wollen verstehen, wie Freud seine berühmten Theorien zur Kindheit entwickelte – zum Beispiel die vom Ödipuskomplex. Und wie er auf dem Weg zur Entdeckung des Unbewussten die Hypnose erkundet. Dazu legen wir uns selbst bei einem Wiener Psychoanalytiker auf die Couch – und lassen uns hypnotisieren. Interviewpartner: Georg Markus, Kurier-Kolumnist und Autor der Biografie »Sigmund Freud. Der Mensch und Arzt. Seine Fälle und sein Leben». Cecile Loetz und Jakob Müller (Podcast "Rätsel des Unbewussten", Autoren "Jetzt bin ich schon wie meine Eltern") Claudia Muchitsch (Alpine Foxes Stadtführungen) Juan Jose Rios Vela (Hypnosetherapeut und Psychoanalytiker) Sercan Agpunar (Psychotherapeut) Esther Hutfless (Professor*in für Psychotherapiewissenschaften an der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien und Psychoanalytiker*in) Daniela Finzi (Wissenschaftliche Leiterin Freud-Museum) Christfried Tögel (Freud-Biograf) Margherita Fink (Psychoanalytikerin) Eva-Maria Schnurr (History-Redakteurin "Spiegel") Dank geht außerdem an Stephanie Hoffmann aus der Dokumentationsabteilung des SPIEGEL, Laura Stuth für die redaktionelle Unterstützung und Ole Reißmann für die KI-Unterstützung.
LANDSCHAFTSFOTOGRAFIE IN DER PFALZ Heute zu Gast im Podcast ist der pfälzische Landschafts- und Hochzeitsfotograf Yannick Scherthan. Seine Arbeiten wurden bereits in diversen Büchern renommierter Verlage wie Bruckmann, Frederking & Thaler und National Geographic veröffentlicht. Darüber hinaus ist er ehrenamtlich tätig und seit einem Jahr hauptberuflich als Fotograf aktiv. Wir sprechen natürlich über seine Heimat, den Pfälzer Wald, und darüber, wie dieser seine Fotografie geprägt hat. Außerdem geht es darum, warum man auf seiner Website keine Bilder aus Neuseeland oder Nicaragua findet – obwohl es ihn auch dorthin schon verschlagen hat.Natürlich sprechen wir auch über sein Selbstverständnis von Fotografie sowie über sein zweites Standbein, die Hochzeitsfotografie, die er eng mit der Landschaft des Pfälzer Waldes verbindet. Viel Spaß beim Reinhören! Yannick’s Portfolio könnt ihr hier finden: YannickScherthan.com Hier die erwähnte Tolkcast-Folge: 231 – Deutschland für Herr der Ringe Fans Wie immer freue ich mich über Euer Feedback zur Episode. Ihr könnt mir gerne eine Nachricht auf Instagram schicken oder mir eine E-Mail über mein Kontaktformular senden. Ich bin offen für Eure Vorschläge und konstruktive Kritik. Wenn Ihr selbst einen Gast vorschlagen möchtet, schreibt mir das ebenfalls sehr gerne! Außerdem würde ich mich über eine Bewertung bei Apple Podcasts oder Spotify freuen. Das hilft mir wirklich weiter – denn so können mehr Hörerinnen und Hörer den Landschaftsfotografie-Podcast entdecken. Dadurch habe ich wiederum die Möglichkeit, noch spannendere Gäste für Euch einzuladen! Hier noch ein paar der Namen von Fotografen und Fotografinnen, die im Podcast gefallen sind: Kilian Schönberger | Maximilian Uhl | Oliver Schwenn | Harald Kröhr
Lange Zeit wurde die Bibel gelesen als ein Buch, das für uns, die christlichen Kirchen, geschrieben wurde. Gemeinsam mit der Pfarrerin und Neutestamentlerin Tania Oldenhage stellen Andi und Thorsten diese Selbstverständlichkeit in Frage. Denn das Alte Testament ist als Hebräische Bibel zugleich die Heilige Schrift des Judentums. Auch die Verfasser des Neuen Testaments waren zum grössten Teil Juden. Diese Verwurzelung im Judentum wurde nicht nur verdrängt. Allzu lange wurde das Judentum in der Bibelauslegung als eine Art Dunkelfolie des Christentums benutzt. Und schlimmer. Im Anschluss an einzelne Passagen im Neuen Testament wie die Passionsgeschichte wurden «die Juden» pauschal als «Gottesmörder» verurteilt, die von Gott verstossen wurden. Tania Oldenhage macht deutlich, wie tief die Wirkungsgeschichte solcher antijüdischer Stereotype in der Christentumsgeschichte war und ist. Und sie macht Mut, diese Sichtweisen konsequent zu hinterfragen und die biblischen Texte neu zu entdecken, auch wenn das bedeutet, sich auf eine intensive Auseinandersetzung mit den überlieferten Worten einzulassen. Im Gespräch kommen sie auf ihr neues Buch «Else Lasker-Schüler und der Flüchtlingssonntag» (2025), in dem Oldenhage zeigt, wie anregend der Bibelumgang einer jüdischen Schriftstellerin wie Lasker-Schüler (1869-1945) auch für uns sein kann. Oldenhage erzählt von der 1933 erfolgten Flucht der deutsch-jüdischen Autorin nach Zürich und ihren dortigen Erfahrungen. Bibeltexte waren für sie Halt und Inspirationsquelle, um ihr Geschick in Zeiten eines mörderischen Antisemitismus zu deuten. Wer sich für diese Erfahrungen öffnet, kann nicht übersehen, dass die Schweiz auch heute Ziel von Geflüchteten ist, die vielfach auf Vorurteile und Abwehr treffen. «Gott ist ein Flüchtling», so habe ihr ein Mann aus Eritrea einmal im Zusammenhang eines Gottesdienstes mit Geflüchteten gesagt. Bibeltexte voller Migrationserfahrungen erweisen sich bis heute als lichtvoll, wenn wir sie nicht als sicheren Besitz ansehen, sondern sie mit Erfahrungen unserer Zeit ins Gespräch bringen. Quellen: Tania Oldenhage (2025): Else Lasker-Schüler und der Flüchtlingssonntag. Impulse für eine biblische Migrationstheologie, Zürich: TVZ Videovortrag von Tania Oldenhage: «Selig sind die Unfruchtbaren». Tania Oldenhage zur Gerichtsandrohung an Jerusalem. https://www.eaberlin.de/themen/projekte/bildstoerungen/antisemitismuskritische-bibelauslegungen/selig-sind-die-unfruchtbaren/ In den nächsten Tagen erscheint von ihr ein Vortrag zum Kindermord des Herodes in der Reihe «Antisemitismuskritische Bibelauslegungen» der Evangelischen Akademie in Berlin. https://www.eaberlin.de/themen/projekte/bildstoerungen/antisemitismuskritische-bibelauslegungen/ Im März 2026 wurde die Handreichung «Kirche ohne Antisemitismus» von der Synode der Zürcher Landeskirche angenommen. Hier geht es zum Text und weiteren Materialien. https://fokustheologie.ch/stoffwelten-dossiers/kirche-ohne-antisemitismus/
Geschätzte Lesedauer: 12 Minuten Du willst komplexe B2B Deals gewinnen und fragst dich, warum so viele Angebote im Nirvana verschwinden? Was glaubst du, ist eigentlich der häufigste Grund, warum du Aufträge verlierst? Der Wettbewerb? Der Preis? Dein Produkt? Falsch. Denn der häufigste Grund ist, dass dein Kunde sich gar nicht entscheidet. Er sagt also nicht „Nein, wir nehmen den anderen". Stattdessen sagt er: „Wir warten erst mal ab." Genau hier liegt das Problem, das deine Pipeline aufbläht und außerdem deine Marge frisst. 40 bis 60 Prozent aller qualifizierten B2B-Pipelines enden in „No Decision". Das ist also zwei- bis dreimal so viel, wie du an den Wettbewerb verlierst. Folglich zeige ich dir in dieser Folge, warum das so ist und wie du als Verkäufer im Mittelstand vom ahnungslosen Hoffnungsverkäufer zum gefragten Entscheidungsarchitekten wirst. Wir reden über Buying Center, über die drei Phasen jeder Kaufentscheidung und außerdem über die eine Frage, die du stellen musst, bevor du jemals wieder ein Angebot rausschickst. Warum 60 % deiner Pipeline im komplexen B2B Vertrieb in „No Decision" enden Lass uns ehrlich sein. Du steckst Tage, manchmal sogar Wochen in ein Angebot. Dein Team ist beschäftigt. Die Kalkulation steht. Außerdem hat dein Vertrieb das Ding gefühlt schon im Sack. Und dann? Funkstille. Kein Auftrag, keine Absage, einfach nichts. Das ist kein Einzelfall, sondern die Regel. Studien zeigen seit Jahren das gleiche Bild: Der größte Wettbewerber im B2B ist nicht der Anbieter um die Ecke. Vielmehr ist es die Nicht-Entscheidung. Der Kunde verschiebt, vertagt oder vergisst. Manchmal hat er auch intern einfach keinen Konsens erreicht, was er überhaupt will. Gartner hat 2025 untersucht, wie B2B-Buying-Committees ticken. Das Ergebnis: 74 Prozent dieser Buying-Teams zeigen einen ungesunden Konflikt während des Entscheidungsprozesses. Das ist also keine produktive Meinungsverschiedenheit, sondern lähmender Stillstand. Forrester legt sogar noch nach: 86 Prozent aller B2B-Käufe kommen in den frühen Phasen ins Stocken, bevor überhaupt ein Lieferant ausgewählt wird. Wenn du also brav wartest, bis der Kunde mit einer Anfrage auf dich zukommt, bist du nicht im Spiel. Im Gegenteil: Du bist Teil des Problems. Tote Pferde reiten – das große Pipeline-Märchen Viele Verkäufer im Mittelstand reiten tote Pferde. Sie haben Pipelines, die voll aussehen, aber zu 80 Prozent aus Angeboten bestehen, die niemals einen Auftrag werden. Das frisst Zeit, Geld und außerdem deine Brainpower. Folglich lenkt es dich von den wenigen, wirklich relevanten Deals ab. Eine Not-to-do-Liste ist hier oft wirksamer als jede Akquise-Kampagne. Welche Angebote schreibst du nicht? Wo investierst du keine Stunde mehr? Im transaktionalen Geschäft („Schick mir mal eine Kiste Schrauben") magst du mit Masse arbeiten. Aber im komplexen B2B Vertrieb, in dem dein Kunde mit der Entscheidung ein echtes Risiko eingeht, gilt das Gegenteil. Die drei Phasen jeder B2B-Kaufentscheidung Damit du komplexe B2B Deals gewinnen kannst, musst du zuerst verstehen, wie eine Kaufentscheidung beim Kunden überhaupt entsteht. Es sind drei Phasen, und in keiner davon stehst du als Verkäufer automatisch im Mittelpunkt. Phase 1: Das Problem erkennen und priorisieren Bevor irgendetwas passiert, muss intern jemand sagen: „So kann es nicht weitergehen." Ein Beispiel: Der Vertriebsleiter merkt, dass die Daten über seinen Vertriebsprozess nicht reichen. Folglich kann er sein Team nicht steuern. Erst wenn dieses Problem benannt und priorisiert ist, entsteht überhaupt Handlungsdruck. Ohne diesen Druck passiert gar nichts. Null. Nada. Phase 2: Den Lösungsweg wählen Jetzt wird es spannend. Der Kunde überlegt nämlich, wie er das Problem lösen kann. Stellt er jemanden ein? Nimmt er ein neues CRM-System? Oder beauftragt er eine Beratung? Hier sitzt plötzlich nicht mehr nur der Vertriebsleiter am Tisch. Stattdessen kommen IT, Controlling, Marketing und Geschäftsführung dazu. Genau hier entsteht das Buying Center B2B – das Einkaufsgremium, das gemeinsam entscheidet. Und genau hier scheitern die meisten Projekte. Nicht etwa, weil die Leute böse sind, sondern weil sie sich intern nicht einig werden, was die beste Lösung ist. Phase 3: Den Lieferanten auswählen Das ist die einfachste Phase – aber nur für den Kunden. Er hat sich entschieden, was er will. Jetzt googelt er, vergleicht und holt drei Angebote ein. Genau hier kommen die meisten Verkäufer ins Spiel. Allerdings zu spät. Wenn du erst in Phase 3 auftauchst, sind die Kriterien schon definiert. Folglich bist du austauschbar. Es geht nur noch um Preis und Spezifikation. Damit bist du einer von vielen, der eine Ausschreibung beantwortet. Willkommen also in der Margenhölle. Buying Center B2B: Mit wem du wirklich sprechen musst Verkaufst du komplexe Lösungen, verkaufst du nie an „den Entscheider". Vielmehr verkaufst du an ein Gremium. Forrester hat in einer Studie aus 2025 nachgewiesen: An einer typischen B2B-Kaufentscheidung sind 13 interne Stakeholder und 9 externe Beteiligte involviert. Das ist also kein Meeting mehr, sondern eine Konferenz. Jeder dieser Stakeholder hat andere Prioritäten: Der Einkauf denkt an Kosten und Compliance. Der Fachbereich will Funktionalität und außerdem einen einfachen Alltag. Die IT denkt an Integration, Sicherheit und ihren ohnehin schon vollen Schreibtisch. Die Geschäftsführung will den strategischen Wert sehen. Legal will Verträge prüfen, die nicht zur Falle werden. Diese Leute reden oft gar nicht miteinander. Außerdem haben sie unterschiedliche Risikoprofile, Budgetverantwortungen und manchmal sogar unterschiedliche Zeitzonen. Das Ergebnis ist meistens nicht „Wir machen es nicht", sondern „Wir warten ab". Und genau das ist No Decision. Die gute Nachricht im Chaos des Buying Center B2B Wenn ein Buying Center es schafft, einen Konsens zu erreichen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Deal auch wirklich durchgezogen wird, 2,5 Mal so hoch. Das heißt: Wenn du es schaffst, dem Gremium beim Konsens zu helfen, hast du einen riesigen Hebel. Genau das ist heute deine Aufgabe als Verkäufer im Mittelstand. Nicht charmant lächeln. Sondern moderieren, strukturieren und vor allem führen. Komplexe B2B Deals gewinnen: Vom Hoffnungsverkäufer zum Entscheidungsarchitekten Hier kommt der entscheidende Mindset-Shift, den du im Kopf machen musst. Ein Angebot ist nämlich kein Akquise-Tool. Vielmehr ist ein Angebot die Bestätigung eines gemeinsam erarbeiteten Lösungswegs. Es gehört auf Stufe 3. Wenn Stufe 1 und 2 nicht abgeschlossen sind, macht ein Angebot überhaupt keinen Sinn. Der Hoffnungsverkäufer schreibt 50 Angebote pro Quartal und betet, dass eines davon zurückkommt. Der Entscheidungsarchitekt dagegen schreibt 10 Angebote, von denen 7 gewonnen werden – weil er vorher gemeinsam mit dem Kunden den Boden bereitet hat. Welcher von beiden willst du sein? Früh rein, statt spät reagieren: Der Challenger-Ansatz für komplexen B2B Vertrieb Die wirklich starken Verkäufer im Mittelstand sind nicht die, die schnell Angebote rausballern. Im Gegenteil: Es sind die, die früh beim Kunden auf der Matte stehen. Idealerweise, bevor der Kunde das Problem überhaupt erkannt hat. Stell dir vor, du gehst zu einem potenziellen Kunden und sagst: „Bei euch läuft im Vertrieb scheinbar alles super. Aber wusstet ihr, dass euer Wettbewerb längst Datenmodelle nutzt, mit denen er eure besten Kunden gezielt abfischen kann? Wenn ihr da nicht in den nächsten zwölf Monaten nachzieht, habt ihr ein massives Problem." Das ist die Idee hinter dem Challenger Sale. Du provozierst, du bringst neue Perspektiven und außerdem schaffst du den Handlungsdruck, der intern noch fehlt. Und – by the way – du bist der Anbieter, der das Problem lösen kann. So bist du nicht mehr Teilnehmer einer Ausschreibung, sondern Architekt der Entscheidung. Bevor du das nächste Angebot schreibst: Diese Fragen MUSST du stellen Wenn ein Kunde sagt „Schicken Sie uns mal ein Angebot", ist das der Moment, in dem 80 Prozent der Verkäufer den größten Fehler ihrer Woche machen. Sie sagen nämlich begeistert „Ja, mache ich!" und verschwinden zwei Wochen in der Angebotsstube. Mach das bitte nicht. Stell stattdessen Fragen. Diese hier: Gibt es ein definiertes Budget oder zumindest einen Investitionsrahmen? Gibt es einen konkreten Zeitdruck oder ein Critical Event (z. B. auslaufende Lizenzen, neue Mitarbeiter, regulatorische Frist)? Wer ist am Entscheidungsprozess beteiligt? Wie läuft so eine Entscheidung typischerweise bei euch ab? Wer wird das am Ende unterschreiben – und was ist für diese Person besonders wichtig? Was passiert, wenn ihr nichts tut? Welche Konsequenz hat die Nicht-Entscheidung? Wenn dein Ansprechpartner diese Fragen nicht beantworten kann oder will, ist das ein Signal. Entweder bist du beim falschen Menschen. Oder du bist zum falschen Zeitpunkt da. Beides ist also wichtig zu wissen, bevor du Tage in ein Angebot investierst, das nie kommen wird. Übrigens: Manchmal steckt hinter „Schick uns ein Angebot" schlicht die Botschaft: „Geh mir nicht auf den Sack und verpiss dich." Auch das musst du herausfinden. Mit Fragen. Die Stakeholder-Map: Dein wichtigstes Werkzeug im B2B Entscheidungsgremium Um das B2B Entscheidungsgremium wirklich zu verstehen, brauchst du eine Stakeholder-Map. Das ist eine Karte, auf der du gemeinsam mit deinem Ansprechpartner aufzeichnest, wer in welcher Rolle an der Entscheidung beteiligt ist. Wer ist Promoter, wer ist Blocker, wer ist Mobilizer und wer ist Gatekeeper? Amerikanische Studien zeigen: Unternehmen, die systematisch eine Stakeholder-Influencer-Map aufstellen, haben fast 40 Prozent höhere Gewinnchancen in ihrer Pipeline. Logisch. Wenn nämlich irgendwo im Unternehmen jemand sitzt, der dich blockiert, wird dein Angebot nicht gewinnen, egal wie schön es ist. Die richtigen Fragen für deine Stakeholder-Map Stell deinem Ansprechpartner diese Fragen, um die Map gemeinsam zu bauen: Mit diesen Fragen baust du eine belastbare Stakeholder-Map und kannst komplexe B2B Deals gewinnen. Wer muss bei einer Investition in dieser Größenordnung mit am Tisch sitzen? Damit findest du Einkauf, IT, Legal, Fachbereich und außerdem die Geschäftsführung. Gab es in der Vergangenheit ähnliche Projekte, die intern gescheitert sind? Woran lag das? Damit erkennst du Haken und Ösen, bevor du reintappst. Wer könnte interne Bedenken haben – und welche? Damit identifizierst du Blocker, bevor sie aktiv werden. Wer hat zuletzt eine ähnliche Entscheidung erfolgreich intern durchgebracht? Wie hat er das gemacht? Damit findest du den Mobilizer – die Person, die intern verkaufen kann. Was passiert, wenn ihr nichts tut? Damit machst du den Schmerz der Nicht-Entscheidung greifbar. Wenn du diese Map gemeinsam mit deinem Ansprechpartner erstellst, passiert etwas Magisches. Erstens: Du siehst sofort, wie tief er selbst im Thema drin ist. Zweitens: Er commitet sich automatisch stärker, weil er aktiv mitgearbeitet hat. Und drittens: Du kannst plötzlich viel besser einschätzen, ob und wann das Angebot kommt – und außerdem, woran es vielleicht hängt. Mobilizer finden – die Geheimwaffe, um komplexe B2B Deals zu gewinnen Im Buch The Challenger Customer beschreiben Brent Adamson und Matthew Dixon eine Rolle, die im Buying Center alles entscheidet: den Mobilizer. Das ist nämlich die Person, die intern andere überzeugen kann. Die Veränderung treiben will. Die nicht nur nett zuhört, sondern das Projekt aktiv durchdrückt. Talker und Blocker gibt es genug. Mobilizer dagegen sind selten. Aber wenn du einen findest und ihn richtig ausstattest – mit Argumenten, mit Daten und außerdem mit einer klaren Story – wird er für dich intern arbeiten. Das ist also der einzige Hebel, der „Unhealthy Conflict" in einem Buying Committee aufbrechen kann. Quick Takeaways: Was du sofort umsetzen kannst 40 bis 60 Prozent aller B2B-Angebote enden in No Decision – das ist also dein größter Wettbewerber, nicht der Mitbewerber. Eine Kaufentscheidung läuft in drei Phasen ab: Problem erkennen, Lösungsweg wählen und außerdem Lieferant auswählen. Sei früh dabei, nicht erst in Phase 3. 13 interne und 9 externe Stakeholder sind im Schnitt an einer komplexen B2B-Entscheidung beteiligt – verkaufe also nie an „den einen Entscheider". 74 % der Buying-Teams erleben ungesunden Konflikt – folglich ist es deine Aufgabe, Konsens zu moderieren. Ein Angebot ist kein Akquise-Tool, sondern die Bestätigung eines gemeinsam erarbeiteten Lösungswegs. Stelle die fünf Killer-Fragen (Budget, Critical Event, Buying Center, Unterzeichner, Konsequenz der Nicht-Entscheidung), bevor du auch nur eine Excel-Zeile für ein Angebot tippst. Bau eine Stakeholder-Map mit deinem Ansprechpartner – das erhöht deine Win-Rate um bis zu 40 %. Pragmatismus zum Schluss Musst du das bei jedem Angebot durchziehen? Nein. Wenn du einen Bestandskunden hast, der seit Jahren zuverlässig kauft und dir Aufträge zuschiebt – dann mach es einfach. Aber selbst dann lohnt es sich, regelmäßig zu hinterfragen: Habe ich wirklich alles erfasst? Verkaufe ich nur an meinen einen Ansprechpartner – oder gibt es da intern noch jemanden, an den ich verkaufen könnte? Sehr viele Verkäufer lassen genau hier viel Geld liegen. Die Regel: Bei jedem komplexen Deal, bei dem es um Risiko, Investition und Veränderung geht, stell die Fragen. Bau die Map. Werde zum Architekten. Sonst bleibst du Hoffnungsverkäufer. Fazit: Komplexe B2B Deals gewinnen ist eine Frage der Methode Wenn du im Mittelstand komplexe B2B Deals gewinnen willst, hilft dir kein neues CRM-System und auch keine geschliffene Verkaufsphrase. Was dir wirklich hilft, ist ein anderes Selbstverständnis. Du bist nicht mehr der Anbieter, der ein Angebot abgibt. Vielmehr bist du der Architekt, der einem Buying Center hilft, eine Entscheidung zu treffen, die alle tragen. Das ist Arbeit. Außerdem ist es mehr Zeit pro Deal. Aber es ist die einzige Methode, mit der du raus aus dem No-Decision-Sumpf kommst und endlich wieder planbar gewinnst. Folglich steigt deine Win-Rate, deine Marge auch – und nebenbei hörst du auf, tote Pferde zu reiten. Frag dich heute Abend: An welchen drei Deals in meiner Pipeline arbeite ich gerade, ohne wirklich zu wissen, wie der Kunde entscheidet? Dann ruf morgen früh dort an. Stell die Fragen. Bau die Map. Und falls du dabei Unterstützung brauchst – mein Team und ich helfen Vertriebsleitern und Unternehmern im Mittelstand genau dabei. Buch dir hier dein kostenloses Strategiegespräch und wir schauen uns deine Pipeline gemeinsam an: Termin mit Chris vereinbaren. FAQ – Komplexe B2B Deals gewinnen Was bedeutet „No Decision" im komplexen B2B Vertrieb? „No Decision" heißt, dass ein Kunde sich am Ende eines Verkaufsprozesses gar nicht entscheidet – weder für dich noch gegen dich. Statt eines Auftrags oder einer Absage passiert: nichts. Studien zeigen, dass 40 bis 60 % aller qualifizierten B2B-Pipelines so enden. Folglich ist das im komplexen B2B Vertrieb der größte Verlustgrund – größer als jeder Wettbewerber. Was ist ein Buying Center B2B? Ein Buying Center B2B (auch Einkaufsgremium oder B2B Entscheidungsgremium) ist die Gruppe von Personen, die im Unternehmen eines Kunden gemeinsam über einen Kauf entscheidet. Im Schnitt sind das 13 interne und außerdem 9 externe Stakeholder. Dazu gehören Fachbereich, Einkauf, IT, Legal und Geschäftsführung – jede Rolle mit eigenen Prioritäten. Wie viele Personen sind an einer B2B-Kaufentscheidung beteiligt? Forrester hat 2025 ermittelt, dass an einer typischen komplexen B2B-Kaufentscheidung im Schnitt 13 interne und 9 externe Stakeholder beteiligt sind. Frühere Studien sprachen dagegen von 5,4 Personen – die Zahl ist in den letzten Jahren also massiv gestiegen, weil Risiken, Compliance und Digitalisierung mehr Abteilungen einbinden. Welche Fragen muss ich stellen, um komplexe B2B Deals gewinnen zu können? Mindestens fünf: Gibt es ein konkretes Budget? Gibt es einen Critical Event mit Zeitdruck? Wer ist im Buying Center? Wer unterschreibt am Ende und was ist diesem Menschen wichtig? Und außerdem: Was passiert, wenn der Kunde nichts tut? Wer diese Fragen nicht beantwortet bekommt, schreibt das Angebot oft umsonst. Was ist ein Mobilizer im komplexen B2B Vertrieb? Ein Mobilizer ist eine Person im Buying Center, die intern Veränderung treiben kann und auch will. Er überzeugt Kollegen, räumt Widerstände aus und treibt das Projekt zum Abschluss. Im Buch „The Challenger Customer" wird er als entscheidender Hebel beschrieben, um komplexe B2B Deals gewinnen zu können – weil ohne ihn der interne Konsens kaum entsteht. Was nimmst du mit? Welche Frage aus dieser Folge wirst du beim nächsten komplexen Angebot zuerst stellen? Schreib es gerne in die Kommentare auf YouTube oder schick mir eine Nachricht auf LinkedIn. Und wenn dir die Folge geholfen hat: Teile sie mit einem Vertriebskollegen, der gerade mal wieder ein Angebot in den Wind schreibt. Das ist nämlich die beste Hilfe, die du ihm heute geben kannst.
Luft ist das Selbstverständlichste der Welt und vielleicht gerade deshalb das Übersehenste. Sie umgibt uns ständig, trägt unsere Stimmen, unsere Gerüche, unsere Stimmungen und jeden einzelnen Atemzug. In dieser Folge sprechen Albert und Jan mit dem Chemiker, Philosophen und Umweltforscher Jens Soentgen über ein Element, das wir kaum beachten und ohne das wir keine Minute leben könnten. Im Gespräch wird deutlich: Luft ist weit mehr als ein Gasgemisch aus Sauerstoff und Stickstoff. Sie ist Verbindungsraum zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen und Welt. Sie trägt Sprache, Erinnerungen, Atmosphäre und beeinflusst unser Wohlbefinden stärker, als uns oft bewusst ist. Warum beruhigt bewusstes Atmen? Weshalb tut uns frische Luft so gut? Und was verlieren wir, wenn wir uns immer mehr in klimatisierte Innenräume zurückziehen? Die Folge verbindet Naturwissenschaft und praktische Philosophie. Es geht um Atemtechniken, die Bedeutung von Gerüchen, die Weisheit alter Traditionen von Yoga bis Stoa und um die Frage, wie wir durch mehr Luftbewusstsein gelassener, gesünder und verbundener leben können. Eine Folge über das Unsichtbare, das uns trägt und darüber, warum es klug sein kann, öfter das Fenster zu öffnen, rauszugehen und einmal tief durchzuatmen.
Wer hatte auf seiner Bingo-Karte, dass mit Lost & Found Co. ein Wimmelbildspiel bzw. Hidden Object Adventure ein heißer GOTY-Anwärter werden würde? Micha und Pumkin jedenfalls nicht, die aber letztendlich völlig hin und weg von diesem Indie-Geheimtipp von Bit Egg Inc. und Gamirror Games sind!Micha hat das Spiel letztes Jahr zum ersten Mal auf der Gamescom beim Games Pavilion im Partnerland Thailand entdeckt, wo es ihn als Demo bereits faszinierte. Ihr spielt Ducky, eine in einen Menschen verwandelte Ente als Praktikant in einem magischen Startup der kleinen Drachengöttin Mei, die in einer modernen Stadt ihren Schrein vor dem Vergessen retten will. Worum es bei dem Startup geht? Selbstverständlich um ein Fundbüro!Der Unterschied zu vielen anderen Wimmelbildspielen: Die Welt wirkt lebendig und konsistent, die Handlung ist herzerwärmend, und trotz wahnsinnig vieler Details bleibt das Spiel für das suchende Auge stets angenehm und sehr gut lesbar. Lost & Found Co. ist so gelungen, dass es selbst Genremuffel überzeugen könnte! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In einer Welt voller Krisen rückt die eigene Verletzlichkeit schmerzlich ins Bewusstsein – und wird zur Einladung, Stärke neu zu denken: als Fähigkeit, berührbar zu bleiben. Doch was ist sie überhaupt für eine Fähigkeit und welche Kraft liegt in der Verletzlichkeit? Jetzt, wo weltweit Kriege eskalieren und soziale Spannungen zunehmen, wird die menschliche Verletzlichkeit sichtbarer denn je. Was als ferne geopolitische Krise beginnt, reicht längst in unseren Alltag hinein: Unsicherheit, Kontrollverlust, das Gefühl, dass Stabilität keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Zugleich wächst das Bedürfnis nach Solidarität, nach verlässlichen Beziehungen und nach einem neuen Verständnis von Stärke, das nicht auf Unangreifbarkeit, sondern auf Berührbarkeit gründet. Die Moderne erzählt gerne die Geschichte der radikal autonomen Person, die niemanden braucht und ihre Abhängigkeiten hinter sich lässt. Verletzlichkeit erscheint dabei als Makel, als Bedrohung der eigenen Souveränität. Die Philosophin und Autorin Barbara Schmitz und der Philosoph und Mediziner Giovanni Maio widersprechen dieser Erzählung entschieden. Für sie gehört Verletzlichkeit zu den grundlegenden Bedingungen des Menschseins: Sie mache Beziehung überhaupt erst möglich, sei Voraussetzung von Empathie und könne eine Quelle von Sinn und Solidarität sein. Olivia Röllin fragt nach, wie wir Verletzlichkeit neu denken können, wie sich der Blick auf uns selbst, auf andere und auf die demokratische Gemeinschaft verändert, wenn wir Abhängigkeit nicht länger stigmatisieren, sondern als ureigene menschliche Kraft begreifen, und worin diese Kraft eigentlich besteht.
In einer Welt voller Krisen rückt die eigene Verletzlichkeit schmerzlich ins Bewusstsein – und wird zur Einladung, Stärke neu zu denken: als Fähigkeit, berührbar zu bleiben. Doch was ist sie überhaupt für eine Fähigkeit und welche Kraft liegt in der Verletzlichkeit? Jetzt, wo weltweit Kriege eskalieren und soziale Spannungen zunehmen, wird die menschliche Verletzlichkeit sichtbarer denn je. Was als ferne geopolitische Krise beginnt, reicht längst in unseren Alltag hinein: Unsicherheit, Kontrollverlust, das Gefühl, dass Stabilität keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Zugleich wächst das Bedürfnis nach Solidarität, nach verlässlichen Beziehungen und nach einem neuen Verständnis von Stärke, das nicht auf Unangreifbarkeit, sondern auf Berührbarkeit gründet. Die Moderne erzählt gerne die Geschichte der radikal autonomen Person, die niemanden braucht und ihre Abhängigkeiten hinter sich lässt. Verletzlichkeit erscheint dabei als Makel, als Bedrohung der eigenen Souveränität. Die Philosophin und Autorin Barbara Schmitz und der Philosoph und Mediziner Giovanni Maio widersprechen dieser Erzählung entschieden. Für sie gehört Verletzlichkeit zu den grundlegenden Bedingungen des Menschseins: Sie mache Beziehung überhaupt erst möglich, sei Voraussetzung von Empathie und könne eine Quelle von Sinn und Solidarität sein. Olivia Röllin fragt nach, wie wir Verletzlichkeit neu denken können, wie sich der Blick auf uns selbst, auf andere und auf die demokratische Gemeinschaft verändert, wenn wir Abhängigkeit nicht länger stigmatisieren, sondern als ureigene menschliche Kraft begreifen, und worin diese Kraft eigentlich besteht.
Identity Habits Shownotes In dieser Episode von TomsTalkTime geht es um ein Thema, das oft unterschätzt wird – obwohl es über langfristigen Erfolg entscheidet: Identity Habits. Viele Unternehmer setzen sich große Ziele, entwickeln Strategien und planen ambitionierte Projekte. Doch was am Ende wirklich über Wachstum entscheidet, sind die täglichen Gewohnheiten. Identity Habits sind Gewohnheiten, die nicht nur dein Verhalten verändern, sondern dein Selbstbild formen. Denn Identität entsteht nicht durch einmalige Entscheidungen, sondern durch Wiederholung. Jede kleine Handlung ist eine Abstimmung darüber, wer du bist – und wer du wirst. In Episode 938 erfährst du, warum kleine Handlungen stärker sind als große Vorsätze. Wenn du täglich deine Standards einhältst, stärkst du dein Selbstbild als klarer, fokussierter Unternehmer. Wenn du regelmäßig Kompromisse eingehst, entsteht unbewusst ein anderes Selbstbild. Ein zentraler Gedanke dieser Folge ist: Struktur schlägt Motivation. Erfolgreiche Unternehmer verlassen sich nicht auf gute Tage oder starke Emotionen. Sie bauen Systeme in ihren Alltag ein, die ihre Identität unterstützen. Ihr Kalender, ihre Routinen und ihre Prioritäten sind bewusst gestaltet. Darüber hinaus lernst du, warum dein Umfeld einen enormen Einfluss auf deine Gewohnheiten hat. Menschen, Inhalte und Gespräche prägen deine Standards. Identity Habits entstehen leichter, wenn dein Umfeld deine nächste Entwicklungsstufe unterstützt. Die Episode zeigt dir außerdem, warum Disziplin nicht der Schlüssel ist. Disziplin kostet Energie. Identität erzeugt Klarheit. Wenn du dich als Unternehmer mit klaren Standards definierst, wird bestimmtes Verhalten selbstverständlich. Besonders wichtig ist der praktische Teil: Du erfährst, wie du schlechte Gewohnheiten identitätsbasiert ersetzt, statt sie nur zu unterdrücken. Veränderung entsteht nicht durch Verzicht, sondern durch ein neues Selbstverständnis. Episode 938 macht deutlich: Erfolg beginnt nicht im Jahresziel, sondern im Montagmorgen. Identity Habits formen deinen Alltag – und dein Alltag formt deinen Erfolg. Wenn du langfristig wachsen willst, ohne ständig gegen dich selbst zu kämpfen, dann liefert dir diese Folge die entscheidenden Impulse. Shownotes und Episodendetails Episode: 938 Titel: Identity Habits – Erfolg beginnt im Alltag Mini-Serie: Unternehmer-Identität – Werde die Person, die Erfolge anzieht Diese Episode richtet sich an Unternehmer und Selbstständige, die nachhaltiges Wachstum aufbauen möchten. Denn Identity Habits sind keine kurzfristigen Tricks, sondern langfristige Standards. In der Folge lernst du, warum kleine tägliche Handlungen dein Selbstbild stärker beeinflussen als große Visionen. Jede Wiederholung verstärkt deine Identität. Deshalb ist es entscheidend, welche Gewohnheiten du täglich lebst. Ein zentrales Learning ist der Perspektivwechsel von Disziplin zu Identität. Statt dich ständig zu motivieren, baust du Gewohnheiten, die zu deiner gewünschten Unternehmer-Persönlichkeit passen. Wenn du dich als fokussierter Unternehmer definierst, planst du automatisch klare Fokuszeiten ein. Darüber hinaus erfährst du, wie erfolgreiche Unternehmer ihren Alltag strukturieren. Sie beginnen den Tag bewusst, statt im Reaktionsmodus zu starten. Sie beenden den Tag mit Reflexion, statt ihn unkontrolliert auslaufen zu lassen. Identity Habits zeigen sich besonders in Morgen- und Abendroutinen. Diese Zeitfenster entscheiden über Energie, Klarheit und Prioritäten. Wer hier bewusst handelt, setzt Standards für den gesamten Tag. Die Episode macht außerdem deutlich, dass dein Umfeld deine Gewohnheiten maßgeblich beeinflusst. Wenn Fokus und Wachstum in deinem Umfeld normal sind, wird es leichter, diese Standards zu übernehmen. Deshalb gehört Umfeldgestaltung zur Identitätsarbeit. Diese Episode ist besonders wertvoll für dich, wenn du: – deine täglichen Routinen verbessern willst – nachhaltige Gewohnheiten aufbauen möchtest – weniger von Motivation abhängig sein willst – deine Unternehmer-Identität stärken willst Dein nächster Schritt: Definiere eine kleine tägliche Handlung, die deine nächste Identitätsstufe unterstützt. Wiederhole sie konsequent. Genau so entstehen Identity Habits. Feedback & Austausch: Was war deine wichtigste Erkenntnis aus dieser Episode? Schick mir gern eine Sprachnachricht über https://tomstalktime.com/ und klicke auf „Frag Tom". Empfehlung: Hol dir mein Hörbuch „9 Eigenschaften von Multi-Millionären" unter https://tomstalktime.com/eigenschaften Und denk immer daran: Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. Tschüss, mach's gut. Dein Tom. Hol Dir jetzt Dein Hörbuch "Selfmade Millionäre packen aus" und klicke auf das Bild! 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