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Wie viel Vergangenheit steckt in der Gegenwart? Wer sich heute mit Geschichte beschäftigt, kann darauf eine Antwort finden. Allerdings darf die Geschichte nicht darauf reduziert werden, gegenwärtige Narrative nur zu bestätigen. Von Ralf Konersmann www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Daniela Danz lässt in ihren Gedichten die Strömungen der Vergangenheit in die nervöse Gegenwart einfließen. In „Portolan“ fährt Danz die Schifffahrtsrouten der Welt lyrisch nach. Formbewusstsein trifft auf dichterische Freiheit.
Heute betreten wir eine erste, fast unscheinbare Schwelle: den Augenblick, in dem die Welt ihre laute Selbstverständlichkeit verliert. Nicht, weil sie verschwindet – sondern weil ich aufhöre, sie zu besetzen. Was mich umgibt, ist wie eine Bühne im Halbdunkel. Formen stehen da, als hätten sie längst entschieden, wer ich bin und was ich zu fühlen habe. Doch der Kurs führt mich an einen stillen Ursprung zurück: dorthin, wo Bedeutung nicht gefunden, sondern gemacht wird. Wenn ich übe, lege ich die Welt nicht ab wie ein Kleid – ich lege nur die Etiketten ab, die ich ihr angenäht habe. Ich lasse die Dinge Dinge sein, die Straße Straße, das Fenster Fenster, den Ort Ort. Und während ich ihnen meine Urteile entziehe, entsteht in mir ein freier Raum, der nicht kalt ist, sondern weit. In dieser Weite wird etwas möglich, das bisher kaum Atem hatte: ein Sehen ohne Griff, ein Schauen ohne Forderung. Als würde hinter allem Sichtbaren eine sanfte Gegenwart warten – geduldig, ungekränkt, unverbraucht – bis ich endlich still genug bin, sie zu bemerken. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #Lektion1 #WorkbookLesson1 #Geistesschulung #Wahrnehmung #Bedeutung #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #Stille #InnererFrieden #Vergebung #HeiligerGeist #NichtAnhaften #Bewusstseinsarbeit #SpirituellerWeg #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch
So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle "Normalgestörten"
Warum können uns unsere Eltern selbst als Erwachsene noch so stark aus der Fassung bringen? Ein einziger Satz, ein Blick oder ein scheinbar harmloser Kommentar und plötzlich fühlen wir uns wieder klein, wütend, verletzt oder ziehen uns zurück. Viele kennen dieses Gefühl, obwohl sie längst ein eigenständiges Leben führen. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum gerade unsere Eltern alte emotionale Knöpfe so zuverlässig drücken, welche Rolle unser inneres Kind dabei spielt und warum unser Nervensystem oft schneller reagiert als unser Verstand. Wir erklären, wie frühkindliche Prägungen und familiäre Rollen bis ins Heute wirken, woran ihr erkennt, ob eine starke Emotion aus der Gegenwart stammt oder ein alter Trigger ist, und wie ihr euch innerlich abgrenzen könnt, ohne den Kontakt zu euren Eltern abbrechen zu müssen. Außerdem geht es um Schuldgefühle, alltagstaugliche Strategien, mit denen Nähe heute neue Regeln bekommen darf. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Askese klingt für viele nach Verzicht, Selbstkasteiung und dem bewussten Abschied von Lust und Komfort. Doch ursprünglich meint Askese etwas anderes: die Kunst, sich im richtigen Maß, im bewussten Leben, im Freisein von unnötigen Abhängigkeiten zu üben. Sie stellt die Frage, wie viel wir wirklich brauchen, um gut zu leben, und ob weniger nicht manchmal mehr sein kann. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über Askese als Lebenspraxis zwischen Freiheit und Selbstdisziplin. Sie erkunden ihre philosophischen Wurzeln von der Antike bis in die Gegenwart, diskutieren ihre Chancen und Missverständnisse und zeigen, wie ein maßvoller Umgang mit Verzicht helfen kann, Klarheit, innere Ruhe und neue Lebensfreude zu gewinnen.
Jakob hat erst gedacht der Songtitel wäre eine Redewendung in der englischen Sprache. Was sie aber gar nicht – er hat sich das also praktisch selbst ausgedacht. Das kam so: Papageien sind dafür berühmt, dass sie das nachsagen und immer wieder wiederholen, was man ihnen beibringt. Das kann negativ sein oder eben positiv – wenn es so ein Mantra ist – Free from Pain, free from Pain – Der Papagei sagt ich bin frei von Schmerzen, immer und immer wieder. Dadurch entsteht ein Focus ich bekomme in den Blick auf was es gerade ankommt. Und wenn ich weiß auf was es ankommt, dann kommt in meiner Gegenwart die Zukunft in den Blick, ohne, dass ich die Gegenwart verloren geht.Gegenwart ist genau JETZTManchmal haben wir unseren Kopf in den Wolken, oder sind immer zwei Schritte voraus, wenn das so ist, verlieren wir unsere Gegenwart. Natürlich ist es gut Hoffnung und Pläne zu haben, aber diese Wege brauchen ihren Startpunkt eben – vor der Haustür und nicht in einem Wolkenschloss. Jakob erzählt im Podcast wie er an seiner Fantasie und seinen Träumen festgehalten hat aber auch seine Gegenwart gefunden hat. Ihr könnt ihn im Podcast reden hören und im Song singen. Viel Spaß dabei.Bild © @jakobwhaleartHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/37Fa9Lvv9aKy7Rh4ERbtfm?si=ee87164dfd474ea2Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Wie bei der Popmusik üblich, gibt es auch im Klassik-Genre Hitlisten der Top-Titel. Erhoben werden sie vom Baden-Badener Marktforschungsunternehmen GfK Entertainment, und entscheidend ist dabei die Zahl an CD-Verkäufen, Download und Streaming. Im Dezember werden dann die Top Ten des zu Ende gehenden Jahres veröffentlicht. Und 2025 fällt an dieser Liste einmal mehr auf: Die zeitgenössische Musik dominiert deutlich! Statt Bach, Mozart und Brahms belegen Komponisten der Gegenwart die Spitzenränge. Hat die Avantgarde endlich den Durchbruch geschafft? Michael Rebhahn, Redakteur für Neue Musik bei SWR Kultur, hat sich die Klassik-Top Ten genauer angesehen.
Wie können wir das Jahr 2025 mit Dankbarkeit und Sehnsucht abschließen? Schindler und Zukowski teilen wertvolle Einsichten und konkrete Fragen, um das Beste aus dem Jahresende herauszuholen. Eine Übersicht aller Fragen findest du hier:Frage 1Dankbarkeit: Wo hast du Gottes Wirken bereits erlebt? Sehnsucht: Wo wünschst du dir Gottes Wirken? Frage 2Dankbarkeit: Was durftest du bereits mit/für Gott bewegen? Sehnsucht: Was möchtest du mit/für Gott erreichen? Frage 3Dankbarkeit: In welchem Moment hast du dich Gott ganz nah gefühlt? Sehnsucht: In welchen Situationen sehnst du dich nach seiner Gegenwart? Frage 4Dankbarkeit: Welches Wort aus der Bibel hat sich erfüllt?Sehnsucht: Auf welche Zusage Gottes wartest du gerade? Frage 5Dankbarkeit: Was durftest du über Jesus lernen? Sehnsucht: Was verstehst du an Jesus noch nicht? Frage 6Dankbarkeit: Was schätzt du an deiner Persönlichkeit? Sehnsucht: Wo sehnst du dich nach Gottes verändernder Kraft? Frage 7Dankbarkeit: Wo durftest du zur Ruhe kommen? Sehnsucht: Wo möchtest du aufbrechen? Frage 8Dankbarkeit: Wo konntest du vergeben? Sehnsucht: Wo möchtest du lernen, zu vergeben? --- Du möchtest gerne, dass wir in einer Podcast-Folge über einen Bibelvers sprechen, der dich bewegt? Oder über ein Thema sprechen, zu dem du Fragen hast? Dann sende deine Sprachnachricht mit "Hey, ich bin ... und wünsche mir, dass ihr über diese Bibelstelle sprecht", ganz bequem per WhatsApp. Hier der direkte Link zum Chat: https://wa.me/491783232220
Der Nobelpreisträger Abdulrazak Gurnah hat erstmals seit seiner Auszeichnung 2021 einen neuen Roman vorgelegt. "Diebstahl" ist ein packendes und herzerwärmendes Buch, das von drei jungen Leuten im Tansania der Gegenwart erzählt. Gerk, Andrea; Gurnah, Abdulrazak www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Der Nobelpreisträger Abdulrazak Gurnah hat erstmals seit seiner Auszeichnung 2021 einen neuen Roman vorgelegt. "Diebstahl" ist ein packendes und herzerwärmendes Buch, das von drei jungen Leuten im Tansania der Gegenwart erzählt. Gerk, Andrea; Gurnah, Abdulrazak www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Thomalla, Erika www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Der Nobelpreisträger Abdulrazak Gurnah hat erstmals seit seiner Auszeichnung 2021 einen neuen Roman vorgelegt. "Diebstahl" ist ein packendes und herzerwärmendes Buch, das von drei jungen Leuten im Tansania der Gegenwart erzählt. Gerk, Andrea; Gurnah, Abdulrazak www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
„Ich schaue ihn an, er schaut mich an – das ist genug.“Diese Episode lädt dazu ein, Anbetung neu zu entdecken! Wer sich oft fragt, was man „tun soll“ in der Stille vor dem Allerheiligsten, findet hier Orientierung: Wie man beginnt, wie man verweilt – und wie aus zehn mühsamen Minuten erfüllte Momente der Gegenwart werden. In dieser Folge spricht P. Deneke über den Weg zur wahren Anbetung – nicht als Pflicht, sondern als liebevolle Begegnung mit dem lebendigen Gott. Ausgehend von einer persönlichen Erinnerung an eine Szene in einer Wallfahrtskirche, in der zwei kleine Mädchen sich gegenseitig das Beten beibringen, entfaltet er, was Anbetung im tiefsten Sinn bedeutet: eine Schule der Stille, der Hingabe und der Gegenwart. Denn: Anbetung verwandelt das Herz und führt in eine tiefere Beziehung der Liebe zu Christus. Sie ist kein Mittel zum Zweck, sondern Ziel und Erfüllung zugleich.Kapitel:00:00 Wenn Anbetung sich leer anfühlt – der erste Schritt!0:30 Von Kindern lernen – die Schule der Anbetung01:49 Praktische Anleitung zur inneren und äußeren Vorbereitung04:32 Die Essenz der Anbetung – Beziehung statt Leistung––––––––––Damit wir weiterhin tausenden Menschen die Schätze der Kirche zugänglich machen können, sind wir auch auf eure Großzügigkeit angewiesen.
Das Thema der deutschen Kultur gehört zu den brennenden Fragen der Gegenwart und bildete eine, wenn nicht sogar die zentrale Fragestellung des Werkes von Thomas Mann. Der vor 150 Jahren geborene Schriftsteller erlebte in seinen frühen Jahren den Einbruch der Moderne in Kunst und Gesellschaft und suchte nach Antworten, wie eine genuine deutsche Kultur unter diesen Bedingungen gestaltet werden könnte. Zunächst Anhänger Nietzsches und ihm folgend Fürsprecher einer „Rebarbarisierung“, wandelten sich seine Ansichten im Angesicht des heraufziehenden Nationalsozialismus. Die Versöhnung der scheinbaren Gegensätze von Zivilisation und Kultur wurde zu seinem wichtigen Anliegen. Philipp Gut zeichnet in seinem Essay diese Entwicklung nach und hebt hervor, warum Thomas Manns Ideen von der deutschen Kultur heute noch als Vorbild dienen sollten. (Wiederholung vom 8. Juni 2025)
Das Jahr geht vorbei, Zeit für Bilanzen. Maja Beckers und Alexander Cammann schauen in dieser letzten Sachbuch-Folge von Was liest Du gerade? im Jahr 2025 auf Bücher, die für spezielle Trends stehen oder große Themen des Jahres diskutieren. In der Rubrik „Der erste Satz“ geht es um ein Zitat aus dem Buch der Journalistin Eva Thöne unter dem Titel Weibliche Macht neu denken: Steckt im Kampf um Sichtbarkeit auch eine Gefahr für den Feminismus? Katja Gloger und Georg Mascolos Buch Das Versagen über die deutsche Russlandpolitik steht seit Wochen auf den Bestsellerlisten. Ihre investigative Recherche liefert auf der Basis zahlloser Dokumente und Interviews mit Akteuren und Zeitzeugen einen schonungslosen Blick hinter die Kulissen von Außen- und Wirtschaftspolitik vor dem russischen Überfall auf die Ukraine. Gesprächsbücher lagen in diesem Jahr im Trend: Die Politikerin Ricarda Lang und der Soziologe Steffen Mau liefern in ihrem Buch Der große Umbruch eines davon. Beide melden sich oft in den Medien zu Wort – wie funktioniert ihr Langgespräch aus zwei ganz unterschiedlichen Perspektiven über die Krisen unserer Gegenwart? In der „Klassiker“-Rubrik erinnern wir an den TV-Moderator, Journalisten und Buchliebhaber Roger Willemsen, der vor zehn Jahren gestorben ist: Unter dem Titel Liegen Sie bequem? sind viele seiner Texte, Kolumnen und Interviews in einem Sammelband erschienen, der um seine Begeisterung für das Lesen und die Literatur kreist. So steigt garantiert die Vorfreude auf das Lesejahr 2026! Das Team von "Was liest Du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Eva Thöne: Weibliche Macht neu denken. Hanser Berlin, 240 Seiten, 24 Euro - Katja Gloger/Georg Mascolo: Das Versagen. Eine investigative Geschichte der deutschen Russlandpolitik. Ullstein, 496 Seiten, 26,99 Euro - Ricarda Lang/Steffen Mau: Der große Umbruch. Ein Gespräch über Krisen, Konflikte und Kompromisse. Ullstein, 400 Seiten, 24,99 Euro - Roger Willemsen: Liegen Sie bequem? Von Lesen und von Büchern, hrsg. v. Insa Wilke, S. Fischer, 448 Seiten, 28 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Es ist bereits der 34. Roman, den Autor Andreas J. Schulte geschrieben hat - Schreibblockaden kennt er nicht. Diesmal steht wieder sein Ermittler Paul David im Mittelpunkt, ein ehemaliger Militärpolizist, der nach einer Verletzung im Dienst nun einen Campingplatz betreibt und nebenbei eine Detektei. Unterstützung erhält er von seiner Lebensgefährtin Linda Becking. In „Eifelschatten“ bekommen sie es mit einem historischen Fall zu tun, dessen Auswirkungen auch in der Gegenwart noch spürbar sind.
Janine Löwenberg lebt Wein nicht wie ein Kostüm oder wie eine Aufgabe, sondern wie ein Teil ihrer selbst – selbstverständlich und authentisch. Ihre Präsenz ist frisch, lebendig und doch klar und ruhig, geprägt von einer Souveränität, die nicht inszeniert wirkt. Sie weiß, wer sie ist, und genau darin liegt ihre Eleganz. Sie lebt und liebt Wein und ihre Arbeit, weil sie diese nicht nur versteht, sondern fühlt. Das spürt man – und genau darüber spricht sie. Ihre vinophile Gelassenheit – nicht nur beim Wein – ist nicht erlernt, sondern gewachsen: genährt aus Erfahrung, Aufmerksamkeit und einem feinen Gespür für Balance sowie dem Wissen, dass Tiefe und Freude keine Gegensätze sind. Sie agiert frisch und inspirierend, jedoch niemals hastig. Janine hört zu, bevor sie spricht, und wenn sie spricht, dann mit Präzision, Klarheit und einer unglaublichen Wärme. Ihr Stil ist trotz – oder vielleicht gerade wegen – dieses hochdekorierten Restaurants, in dem sie ihre Weinleidenschaft lebt, unaufgeregt souverän. Keine Effekthascherei, sondern eine lässige Eleganz, lebendige, aber niemals laute Gesten. Sie bevorzugt klare Linien, eine ehrliche Ansprache und eine Ästhetik, die Reife und Charakter ausstrahlt, ohne im Geringsten gealtert zu wirken. Ihr Auftreten ist weltgewandt, stilbewusst und dabei immer nahbar. Sie meistert Herausforderungen mit einem feinen Gespür für Timing: wann man schweigt, wann man handelt, wann man loslässt. Ihre Stärke ist leise, ihre Autorität trägt, ohne zu fordern. Gäste wie Kollegen vertrauen ihr, ohne genau sagen zu können, warum. Wahrscheinlich ist es diese zutiefst menschliche Art und der Gleichmut, die sie so überzeugend vermittelt. Wein ist für sie stets eine Begegnung – mit dem Gast, mit der Küche, mit dem Winzer, mit Freunden. Kein Statussymbol, sondern ein kultureller Dialog zwischen Boden und Mensch, Vergangenheit und Gegenwart, Handwerk und Intuition. Janine Löwenberg kann analytisch verkosten und poetisch erzählen, ohne dass sich beides widerspricht. Ihre Worte sind wie gut gesetzte Tannine: strukturiert, balanciert, aber nie trocken. Und sie lacht so wunderbar und gerne. Es ist dieses herzliche Lachen, das begeistert und fesselt. Und im gleichen Atemzug denkt sie nicht nur tief, sondern tiefsinnig. Sie vermag es, sich mit Menschen zu verbinden, ohne sich je in den Vordergrund zu stellen. Im Gespräch sind ihre Leichtigkeit und Lebensfreude ansteckend, ihre Neugier respektvoll, ihre Ernsthaftigkeit beruhigend. Am Ende ist Janine Löwenberg das, was man nur selten findet: souveräne Leichtigkeit mit Charakter. Eine Sommelière, die Wein nicht erklärt, sondern verkörpert. Die zeigt, dass wahrer Stil nichts mit Perfektion zu tun hat, sondern mit Wahrhaftigkeit. Wie ein großer Wein bleibt sie lange in Erinnerung – nicht laut, sondern klar, nicht flüchtig, sondern nachhaltig.
Was geschieht,wenn Glaube nicht länger verwaltet, sondern verkörpert wird? Und was, wenn dieWeihnachtsgeschichte weniger Erzählung als vielmehr ein innerer Erfahrungsraumist? Dieses Video lädtein zu einer tiefgreifenden Neuausrichtung des christlichen Glaubens – einerDesäkularisierung, die starre Institutionen hinter sich lässt und lebendigespirituelle Räume öffnet. Im Zentrum steht eine Deutung der Krippe, in der sichchristliche Theologie mit der theistischen Vedanta-Philosophie nach JoachimNusch verbindet: Gott erscheint nicht als fernes Prinzip, sondern alsuntrennbare Gegenwart in der Schöpfung und im Menschen selbst. Konzepte wie die„Katzen-Logik“ verweisen auf einen Glauben der radikalen Hingabe, in dem Vertrauendas eigene Bemühen ersetzt und Gnade zur tragenden Kraft wird. So entfaltetsich eine Vision von Religion, die auf somatischer Nähe, innerer Stille undeiner unmittelbaren Herzensbeziehung zum Göttlichen gründet – erfahrbar inMeditation, Präsenz und der stillen Gewissheit, in der Krippe einen Heimathafender Seele zu finden.
Dass das Weihnachtsfest unzählige, auch widersprüchliche Traditionen in sich aufzunehmen vermag und vermocht hat, ist keine neue Erkenntnis. Vor einigen Tagen erinnerten wir hier im Podcast daran, dass der Advent früher bisweilen auch als Fastenzeit begangen worden ist, heute preist der Wandsbeker Bote vom 24. Dezember 1925 alte hanseatische Neigungen zur Völlerei an den Feiertagen. Aber auch von anderen nordischen Bräuchen hören wir, etwa vom Rummelpott-Laufen, dessen Wurzeln freilich in der Armut weiter Bevölkerungsteile gründeten. Womit der Artikel den Bogen in seine Gegenwart schlägt und bei den sozialen und ökonomischen Schwierigkeiten der Weihnachtsaussichten 1925 landet. Es liest Frank Riede.
Märchenzeit In dieser Special-Weihnachtsfolge hörst du eine Neuinterpretation von Charles Dickens' A Christmas Carol.Wir begegnen Cornelius, einem Unternehmer, der mit Härte, Kontrolle und dem festen Glauben an „Nonsens“ durch die Welt geht. Mitgefühl, Nähe und Wärme haben in seinem Leben schon lange keinen Platz mehr. Weihnachten ist für ihn nichts weiter als ein Störfaktor im Alltag.Doch in einer eisigen Weihnachtsnacht geschieht das Unerwartete.Drei tierische Geister treten in Cornelius' Leben und führen ihn durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Mit wachen Augen, feiner Wahrnehmung und einer ganz eigenen Weisheit zeigen sie ihm, was er verloren hat und was vielleicht noch möglich ist.Diese Geschichte erzählt von Schuld und Verantwortung, von Vergebung und Veränderung. Von der leisen Kraft, die entsteht, wenn wir beginnen hinzusehen. Und davon, wie Tiere manchmal das aussprechen, wofür Menschen keine Worte mehr finden.Für diesen Heiligabend habe ich alle drei Teile (von 2023) der Geschichte zu einer zusammenhängenden Folge verbunden, ohne Unterbrechung, zum Zuhören, Mitgehen und Innehalten.Eine Weihnachtsgeschichte für Erwachsene, für leise Momente und für alle, die sich an diesem Abend eine Geschichte wünschen, die wärmt, ohne zu verklären. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser besonderen Episode begrüße ich erneut Dr. Andreas Kaufmann, Aufsichtsratsvorsitzender von Leica und eine der prägendsten Persönlichkeiten hinter der Marke. Gemeinsam blicken wir auf ein außergewöhnliches Jubiläum: 100 Jahre Leica Kamera. Dr. Kaufmann nimmt uns mit auf eine Reise rund um den Globus – von Dubai über New York bis nach Tokio – und erklärt, warum Leica dieses Jubiläum bewusst weltweit gefeiert hat und was hinter dem Motto „Die Welt ist mein Feld“ steckt.Wir sprechen über die historische Bedeutung der Marke, die technischen Meilensteine von der analogen M3 über die ersten digitalen Entwicklungen bis hin zur heutigen M11-Generation. Besonders spannend: die neue „M-Welt“ mit elektronischem Sucher, die Chancen neuer Objektiv- und Nutzungsmöglichkeiten sowie die Frage, wie Leica Tradition bewahrt und gleichzeitig mutig neue Wege geht. Dazu gehören auch spannende Einblicke in Themen wie Sensorentwicklung, die Rolle externer Partner, zukünftige eigene Technologien und die Überlegung, warum Leica sich intensiv mit Smartphones beschäftigt – und was das für die Zukunft bedeutet.Natürlich reden wir auch über die Leica-typische Bildästhetik, Mythen rund um legendäre Sensor-Looks, die Erwartungen verschiedener Märkte weltweit und darüber, warum Deutschland Leica manchmal ganz anders wahrnimmt als die USA, Japan oder China. Zum Schluss wird es sehr persönlich: Dr. Kaufmann spricht über seinen größten Wunsch...Eine Episode voller Hintergrundwissen, Vision, Persönlichkeit und spannendem Leica-Blick in Vergangenheit, Gegenwart und ZukunftLetzte Episode im PodcastEpisode vom 24.8.2021 (nur Audio im Podcast)https://www.leica-enthusiast-podcast.de/episode/gespraech-mit-dr-andreas-kaufmann
Die politische Gegenwart gibt wenig Anlass zu Optimismus: Die Mitte driftet zunehmend ins Autoritäre und bestellt damit das Feld für die AfD. Die rechtsradikale Partei ist in Umfragen stärkste Kraft, bei den Landtagswahlen im kommenden Jahr wird sich zeigen, ob die Brandmauer noch hält. Gleichzeitig aber wächst auch der Widerstand und eine breite Linke erprobt Strategien gegen die Faschisierung. Wie real ist die Gefahr einer AfD an der Macht? Welche Orientierung braucht Antifaschismus, um das Ruder rumzureißen? Mit Sebastian Friedrich von "Über rechts" blicken wir auf die Treiber des Rechtsrucks, die Zukunft der Brandmauer und langfristige Strategien gegen Rechts.
Ricarda Lang war bis zum Ende der Ampelkoalition im Bund Co-Vorsitzende der Grünen – und als solche mitten im digitalen Sturm von Spin, Zuspitzung und pointierten Botschaften. Im Krisenpodcast sprechen wir mit ihr über die Frage, warum sie Privates postet. Und es in diesen Zeiten noch gelingt, über Sachthemen und komplexe Inhalte zu diskutieren. Dabei kritisiert Ricarda Lang die großen digitalen Plattformen und ihr Geschäftsinteresse an Wut und Empörung: "Wenn wir das einfach so laufen lassen, dann wird unsere Gesellschaft immer gespaltener werden durch soziale Medien, als sie es eigentlich ist." In jeder Folge des Krisenpodcasts besprechen und hinterfragen Petra Pinzler und Stefan Schmitt eine Facette der krisenhaften Gegenwart mit einer Expertin oder einem Fachmann. Und sie versuchen, zu verstehen, wie es besser laufen könnte. Weitere Links und Quellen zur Folge finden Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Zum Abschluss des Jahres werfen wir einen Blick auf die großen Themen, um die sich viele Schlagteilen drehten: Die neue Ästhetik der Macht – Plattformen, Pop & Propaganda – und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit als prägende Dynamik unserer Gegenwart. Wir sprechen u.a. über Rechtsruck, Dogwhistling und Antisemitismus in Popkultur, über Plattformmacht, KI-Mythen und Medienverantwortung, über Deutschrap, Influencer-Trends und kulturelle Leere, über Militarisierung, Pathos und Mythos. Ein Fazit für 2025 – und ein kritischer Blick auf das, was 2026 auf uns zukommt. Jetzt hören. Alte Episoden nachholen. Abonnieren nicht vergessen. Fugengold ist zurück am 24. Januar.
Der Big-N-Club Podcast wünscht Frohe Weihnachten!Micha, Ruben, Fabi und Dome haben ihren großen Auftritt in der klassischen "Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens, neuinterpretiert von Oli Watroba.Der hartherzige sowie gnadenlose Podcastler und Quizmaster Micha wird von drei Geistern auf eine Reise durch seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft geschickt. Dabei erkennt er letztlich doch die wahre Bedeutung von Gastfreundschaft und Gaming-Podcasts. "Der Kühne Podcastler - eine BIG-N-Club-Weihnachtsgeschichte" ist ein Hörspiel voller Humor und Wärme für Jung und Alt, 8BIT und 4K, das alle Gamer-Herzen höher schlagen lässt. Time Codes: 00:00 – Intro00:32 – Tutorial: Kölle im Winter02:50 – Level 1: Pah, Wind Waker06:29 – Level 2: Rubens Schatten11:59 – Level 3: Der erste Geist17:16 – Level 4: Der zweite Geist22:52 – Level 5: Der dritte Geist27:16 – Postgame: Michas Wandlung31:18 – Outro Podcast-Credits:Idee und Text: Oli WatrobaSprecher: Oli Watroba (Erzähler), Michael Breuer (der Kühne Podcastler), Ruben Esch (Geist), Fabian Frenzel (Geist der Vergangenheit), Dominik Christ (Geist der Gegenwart), Wattes Patenkind (1. Kinderstimme), Wattes Sohn (2. Kinderstimme), Wattes Frau (weibliche Stimmen)Audioproduktion: Michael Breuer und Christoph KreerMusik: Christoph Kreer Besucht uns auf www.bign-club.de und werdet Mitglied!
Die Zeit ist aus den Fugen. Trumps USA wenden sich von Europa ab. Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine geht ins vierte Jahr. Wie lässt sich die neue, unheimliche Gegenwart auf den Begriff bringen? Ein Gespräch mit dem Historiker Karl Schlögel über den Beginn einer neuen weltgeschichtlichen Epoche. Nichts ist schwieriger, als zu sagen, was die eigene Gegenwart ausmacht. Auch der mehrfach preisgekrönte Historiker und Russland-Experte Karl Schlögel gesteht offen, noch auf der Suche nach den richtigen Begriffen für unsere Jetztzeit zu sein. Eine Zeit neuer Kriege und Kriegsdrohungen inmitten Europas, schwankender Demokratien, zerbrechender Sicherheitsbündnisse und schamlos autokratischen Machtzugriffs. Wie lässt sich die drohende Selbstaufgabe der amerikanischen Demokratie begreifen? Was, wenn überhaupt, ist neu an Putins Gewaltherrschaft? Wie konnte Zentraleuropa sich so lange in Sicherheit wähnen? Haben «wir» denn gar nichts aus der Geschichte gelernt? Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger spricht Karl Schlögel, Chronist des 20. Jahrhunderts und Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels 2025, über das Dunkle des gegenwärtigen Augenblicks – und mögliche Ausgänge in eine hellere Zeit.
Die Zeit ist aus den Fugen. Trumps USA wenden sich von Europa ab. Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine geht ins vierte Jahr. Wie lässt sich die neue, unheimliche Gegenwart auf den Begriff bringen? Ein Gespräch mit dem Historiker Karl Schlögel über den Beginn einer neuen weltgeschichtlichen Epoche. Nichts ist schwieriger, als zu sagen, was die eigene Gegenwart ausmacht. Auch der mehrfach preisgekrönte Historiker und Russland-Experte Karl Schlögel gesteht offen, noch auf der Suche nach den richtigen Begriffen für unsere Jetztzeit zu sein. Eine Zeit neuer Kriege und Kriegsdrohungen inmitten Europas, schwankender Demokratien, zerbrechender Sicherheitsbündnisse und schamlos autokratischen Machtzugriffs. Wie lässt sich die drohende Selbstaufgabe der amerikanischen Demokratie begreifen? Was, wenn überhaupt, ist neu an Putins Gewaltherrschaft? Wie konnte Zentraleuropa sich so lange in Sicherheit wähnen? Haben «wir» denn gar nichts aus der Geschichte gelernt? Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger spricht Karl Schlögel, Chronist des 20. Jahrhunderts und Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels 2025, über das Dunkle des gegenwärtigen Augenblicks – und mögliche Ausgänge in eine hellere Zeit.
Bunt ist die heutige Landschaft der Spiritualität, in und ausserhalb der Kirche. Gibt es in all den vielfältigen Angeboten der Gegenwart noch so etwas wie eine typisch reformierte Spiritualität? So fragen Andi und Thorsten ihren Gast für diese Folge, Prof. Matthias Zeindler, langjähriger Leiter der Abteilung Theologie der Reformierten Kirche Bern, Jura und Solothurn. Auf den ersten Blick mag es so erscheinen, als wären die Reformatoren in der Schweiz vor allem Meister der Dekonstruktion gewesen: Unzählige Bilder und Skulpturen wurden zerstört. Abgeschafft wurden die Verehrung der Heiligen, Wallfahrten, Marienfrömmigkeit, Fastentage etc. In den reformierten Kirchen wurde die Frömmigkeit karg und nüchtern. Ja, so Matthias Zeindler: die Reformierten setzten auf eine Spiritualität der Andacht und der Konzentration. Die vermeintliche Leere der Kirchen schaffte Platz für das, worum es eigentlich geht: Die Gemeinschaft mit Christus und das Vertrauen auf Gott, für ein Leben in der Liebe Gottes, das sich in tätiger Hingabe im Alltag der Welt bewährt. Aber brauchen Menschen nicht auch praktische Hilfen, um ihren Glauben mit dem Lebens-Alltag bewusst zu verbinden? Dass die Reformierten an dieser Stelle wenig für notwendig erklärten, macht die Offenheit für individuelle und aktuelle Entwicklungen so typisch reformiert, so Zeindler. Weil es für Reformierte keine heiligen Orte, Zeiten und Praktiken gibt, sind sie frei, je nach Herausforderung Übungen und Wege zu finden, die den Glauben stärken: Immer neue Lieder und Musikstile, das Wort der Bibel in vielfältiger Gestalt, von der Losung am Morgen bis zum Gottesdienst mit seinen Gebeten und Predigten.
Nikolaus Habjans neuer "Fidelio" an der Wiener Staatsoper verlegt Beethovens Freiheitsoper in eine kalte Gegenwart. Musikalisch glänzt der Abend, szenisch bleibt er zwischen starken Bildern und zu viel Symbolik gefangen.
In 20 Jahren Triathlon hat Niclas Bock viel gesehen und erlebt – und seinen Blick auf den Sport nun in einem Buch zusammengefasst. Es ist das Abschiedswerk eines Mannes, der in diesem Sport viele Akzente gesetzt hat. Wie sieht der Ex-Profi den Sport heute? Ein Gespräch über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Triathlons.
Vor 650 Jahren starb in der Toskana Giovanni Boccaccio. Ein Dichter am Ende des italienischen Mittelalters, Rechtsanwalt und Sohn eines erfolgreichen Kaufmanns. Vor allem aber ein großer Gelehrter und Entertainer. Als die Pest wütete, schrieb er 100 Geschichten über die Liebe. Das Dekamerone ist schlau, deftig und bis heute sehr gut lesbar. Giovanni Boccaccio hat viel zur italienischen Kultur beigetragen – wie Dante und sein Zeitgenosse Petrarca. Zum Todestag erscheinen pünktlich zu Weihnachten eine Neuübersetzung und eine neue Biographie – man kann von Boccaccio auch lernen, wie das ist mit der Liebe heute. Alexander Wasner diskutiert mit Franziska Meier – Professorin für Romanistik und Komparatistik, Universität Göttingen; Ijoma Mangold – Feuilletonredakteur "DIE ZEIT" und einer der Teilnehmer am Podcast „Die sogenannte Gegenwart“; Barbara Vinken – Professorin für Romanistik an der LMU München
Dass Literatur schlauer macht, dass sie uns Welten eröffnet oder dass wir durch sie die Welt, in der wir leben, erst richtig sehen lernen, das ist eine Pathosformel, ein Klischee, das immer wieder bemüht wird.
Zeitspiel ist das Magazin für die Ereignisse und Entwicklungen im Fußball, die in der gewöhnlichen Berichterstattung eher wenig Berücksichtigung finden. Wir blicken einerseits zurück auf die gute alte Zeit, ohne zu verklären, begleiten andererseits den Fußball aber auch aktiv auf seinem Weg in die Gegenwart. Weniger wichtig sind uns Bundesliga und Champions League, WM und EM. Die überlassen wir ruhigen Gewissens anderen Magazinen haben aber auch mit Grund kann Spuren von Kommerz-Fußball enthalten auf unser Cover geschrieben. Neben dem Magazin führen wir ein wachsendes Buchprogramm zu ausgewählten Themen rund um den Fußball. Zu jeder neuen Ausgabe gibt es in Zusammenarbeit mit der Fussballfrequenz eine ...Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Wenn PeterLicht über die Gegenwart nachdenkt, kommt es ihm so vor, als würde er mit den Fingern durch Schaum fahren. Dass daraus trotzdem tolle Texte entstehen können, zeigt sein neues Buch. Rezension von Eberhard Falcke
Wie bei vielen Phänomenen unserer Gegenwart offenbaren sich auch beim Einsatz von GenAI im Kontext der Fashion-Branche sowohl Potentiale als auch Risiken: Während Branchenvertreter*innen die vielfältigen Innovations- und ökonomischen Potentiale der Technologie wittern, sehen Jurist*innen primär persönlichkeitsrechtlichen Klärungsbedarf. Fashion Models sehen wiederum ihre Existenzgrundlage bedroht. Anlass genug, damit wir uns in der aktuellen Episode "Perspectives on: GenAI in Fashion" zusammen mit dem Experten David Wenzel mit aktuellen Entwicklungen rund um generative KI im Kontext der Modebranche zu beschäftigen. Wie verändern KI-Anwendungen dort die Content Creation, welche Folgen hat dies für Kostenstrukturen, Arbeitsfelder und Konsumentenerwartungen? Ausgehend von diesen Fragen, werden wir außerdem aufzeigen, welche Kompetenzen zukünftig in diesem Arbeitsfeld relevant bleiben und welche ethischen Fragen beim Einsatz von GenAI zu berücksichtigen sind.
Wenn PeterLicht über die Gegenwart nachdenkt, kommt es ihm so vor, als würde er mit den Fingern durch Schaum fahren. Dass daraus trotzdem tolle Texte entstehen können, zeigt sein neues Buch. Rezension von Eberhard Falcke
Gofi hatte die sehr schöne Idee seinen 55.(!!!) Geburtstag mit der Aufnahme der finalen Hossa Talk-Folge in diesem Jahr zu feiern - und hat dazu nicht nur Jay und Marco eingeladen, sondern die Runde geöffnet für Hörerinnen und Hörer, die den Abend gemeinsam mit den drei verbracht und auch fröhlich mitgetalkt haben. Einen passenderen Jahres-Abschluss hätte es für Hossa Talk auch kaum geben können, denn Gemeinschaft, Austausch und das Stärken von und das Nachdenken über Communities waren und sind ganz zentrale Themen, die sowohl in den Folgen, als auch der App oder Live-Formaten wie den Rudel Talks immer wieder sichtbar wurden. Und darum geht es natürlich auch in diesem Talk, in dem Jay, Marco und Gofi gemeinsam auf das Jahr zurückblicken, ihre Lieblingsepisoden küren und das eine oder andere Detail hinter der Kulissen hervorziehen. Und auch der Blick nach vorne in die Zukunft und das Feiern der Gegenwart kommen dem Anlass entsprechend natürlich nicht zu kurz. Mit dieser Folge wünschen Jay, Marco und Gofi allen Hossa-Hörenden lichtvolle und besinnliche Feiertage und verabschieden sich in eine kurze Feiertagspause. Die nächste Folge erscheint dann am 11. Januar 2026.
In dieser JUST SOME KIDS GROWING UP Podcast Episode begeben sich Oliver und Valentin in die Geschichte und Gegenwart der AFC – All Female Crew, einer vor fast 30 Jahren in Hamburg gegründeten Graffiti-Crew. Los ging's 1996 in Altona, steht die AFC CREW bis heute für Sichtbarkeit, Zusammenhalt und natürlich auch female empowerment in einer Szene, die lange stark männlich dominiert war. Zu Gast sind die Graffitikünstlerinnen REAM und WAVE, zwei zentrale Stimmen der Gruppe. Mit ihnen sprechen Oliver und Valentin über ihre persönlichen Anfänge im Graffiti, über das Aufwachsen in Hamburg und darüber, was es bedeutet, sich als Frauen dauerhaft Raum in der Graffiti-Kultur zu nehmen. Es geht um Crew-Strukturen, Styles und Entwicklungen, um legale und illegale Flächen, um Wandel in der Szene – aber auch um Kontinuität, Haltung und gegenseitige Unterstützung. REAM und WAVE geben Einblicke in ihre Motivation, ihre Praxis und in das, wofür AFC seit fast drei Jahrzehnten steht. Diese Episode ist ein Gespräch über Graffiti, über Selbstbehauptung, über Geschichte, die weitergeschrieben wird – und über eine Crew, die weit über Hamburg hinaus Spuren und Eindruck hinterlassen hat. Wer sich während der Episode Fotos anschauen möchte, nutzt entweder den Beitrag auf ilovegraffiti.de oder klickt sich in die YouTube Version. Lasst gern eure Meinung da in den Kommentaren und folgt uns hier auf Spotify für viele weitere kommende Podcast-Episoden.
In dieser JUST SOME KIDS GROWING UP Podcast Episode begeben sich Oliver und Valentin in die Geschichte und Gegenwart der AFC – All Female Crew, einer vor fast 30 Jahren in Hamburg gegründeten Graffiti-Crew. Los ging's 1996 in Altona, steht die AFC CREW bis heute für Sichtbarkeit, Zusammenhalt und natürlich auch female empowerment in einer Szene, die lange stark männlich dominiert war. Zu Gast sind die Graffitikünstlerinnen REAM und WAVE, zwei zentrale Stimmen der Gruppe. Mit ihnen sprechen Oliver und Valentin über ihre persönlichen Anfänge im Graffiti, über das Aufwachsen in Hamburg und darüber, was es bedeutet, sich als Frauen dauerhaft Raum in der Graffiti-Kultur zu nehmen. Es geht um Crew-Strukturen, Styles und Entwicklungen, um legale und illegale Flächen, um Wandel in der Szene – aber auch um Kontinuität, Haltung und gegenseitige Unterstützung. REAM und WAVE geben Einblicke in ihre Motivation, ihre Praxis und in das, wofür AFC seit fast drei Jahrzehnten steht. Diese Episode ist ein Gespräch über Graffiti, über Selbstbehauptung, über Geschichte, die weitergeschrieben wird – und über eine Crew, die weit über Hamburg hinaus Spuren und Eindruck hinterlassen hat. Wer sich während der Episode Fotos anschauen möchte, nutzt entweder den Beitrag auf ilovegraffiti.de oder klickt sich in die YouTube Version. Lasst gern eure Meinung da in den Kommentaren und folgt uns hier auf Spotify für viele weitere kommende Podcast-Episoden.
Elena Ferrantes "Neapolitanische Saga". Elena Greco, und Lila Cerullo - die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft von den 1950er Jahren bis in die Gegenwart. Ein Deep Dive in die Europäische Nachkriegsgeschichte, eine Erzählung vom Kampf um Bildung, Gleichberechtigung und ums Recht, gehört zu werden.
Annegret Kramp-Karrenbauer, kurz: AKK, war Ministerpräsidentin des Saarlands, Bundesverteidigungsministerin und CDU-Vorsitzende. Jetzt will sie Chefin der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung werden. Der aktuelle Parteivorsitzende, Bundeskanzler Friedrich Merz, hat einen Gegenkandidaten ins Rennen geschickt. Noch vor Weihnachten soll abgestimmt werden. Zwischenzeitlich hat Kramp-Karrenbauer über Deutschland und den Globalen Süden nachgedacht. So heißt die Kommission, die sie für die Nichtregierungsorganisation Global Perspectives geleitet hat. Mit dabei waren unter anderem die frühere Siemens-Vorständin Janina Kugel und der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer. Im Podcast spricht sie über neue Wege in der Entwicklungszusammenarbeit jenseits alter Stereotypen – und von der Suche nach Partnerschaften auf Augenhöhe. Denn ausgerechnet in der Polykrise kürzen viele Staaten ihre Unterstützung für diese Länder, nicht nur die USA. In jeder Folge des Krisenpodcasts besprechen und hinterfragen Petra Pinzler und Stefan Schmitt eine Facette der krisenhaften Gegenwart mit einer Expertin oder einem Fachmann. Und sie versuchen, zu verstehen, wie es besser laufen könnte. Weitere Links und Quellen zur Folge finden Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Es ist ein Bild, das in die Geschichte eingehen dürfte. König Charles III betritt den Vatikan, nimmt an der Seite von Papst Franziskus an einer gemeinsamen anglikanisch katholischen Messe teil - ein Moment, den es seit fast 500 Jahren nicht mehr gegeben hat. Ein englischer Monarch, traditionell Oberhaupt der anglikanischen Kirche, feiert eine Messe mit dem Papst. Ein Gestenwechsel, der so leise wie bedeutsam ist. In dieser Folge von BRITPOD – England at its best spricht Alexander Klaus Stecher mit Königshaus-Experte Andy Englert über die Hintergründe dieses historischen Treffens. Was bedeutet dieser Schritt in einem Königreich, dessen religiöse Spaltung auf Heinrich VIII und die harte Abkehr von Rom zurückgeht. Von zerstörten Klöstern über jahrhundertelange Benachteiligung katholischer Familien bis hin zu den noch sichtbaren Narben in alten Adelshäusern: Die Folge führt mitten hinein in die Geschichte eines Konflikts, der das Land geprägt hat. Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die Gegenwart. Charles zeigt sich seit Jahren als König des Dialogs - offen gegenüber Weltreligionen, Minderheiten und Traditionen des Commonwealth. Die gemeinsame Messe im Vatikan wirkt wie ein bewusst gesetztes Zeichen für Versöhnung und Verständigung in einer Zeit, in der Kirchen in Großbritannien selbst um Relevanz ringen. Doch wie wird dieser Schritt im Land gesehen? Ist er mutig, riskant oder schlicht überfällig? Und was heißt das für die Zukunft der Monarchie? Wie kann ein Königshaus mit einer solch langen Geschichte Brücken bauen, ohne seine eigene Identität zu verlieren? Welche Rolle spielt die Kirche noch in einem modernen Staat? Und wie sehr kann Charles die Weichen stellen - auch für Prinz William, der eines Tages in einem ganz anderen gesellschaftlichen Klima regieren wird? BRITPOD - England at its best. WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Unsere Sachbuchtipps im Dezember: Was wir von Schildkröten lernen können. Wie Literaturskandale unsere politische Gegenwart beschreiben. Warum man Richard David Precht lesen sollte. Und weshalb Künstliche Intelligenz nicht weiß, dass sie nichts weiß. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Diese Folge hat echten Netflix-Plot: Der Ex-Almost-Lover, der damals das Herz gebrochen hat, taucht plötzlich wieder auf – als Papa vom Kita-Bestie der eigenen Tochter.
Der Osteuropa-Spezialist Oliver Jens Schmitt untersucht in einem detailreichen Wälzer die Beziehungen zwischen Moskau und den westlichen Nachbarn. Er sagt: Wer die Gegenwart verstehen will, muss ins 9. Jahrhundert zurückgehen. Die „grünen Männchen“ auf der Krim etwa hat sich Putin von den Mongolen abgeschaut. Ein Gespräch mit Lina Paulitsch und Eva Konzett Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Transkript Deutsch-Englisch & Wortschatzerklärungen & Übungen gibt's hierTeste jetzt dein Hörverständnis!Thema der Folge:In der heutigen Folge von Deutsches Geplapper erinnern sich Flemming und Amelie an die Nazizeit in Deutschland. Sie sprechen darüber, wie sehr die Deutschen diese grausame Vergangenheit geprägt hat und über ihren Umgang mit der wachsenden Aktualität der Thematik in der Gegenwart. Für natürliche Gespräche auf Deutsch höre dir die Folge an!Welches Thema sollen Amelie und Flemming besprechen? Sag es uns!Per Instagram: https://www.instagram.com/deutschesgeplapper.podcast?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw==Per Mail an: flemming@naturalfluentgerman.comWEITERE LERNANGEBOTE