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Macht die bevorstehende MDR-Revision die Medical Device Regulation tatsächlich zu einer besseren Regulierung? Kaum eine Frage wird derzeit in der Medizintechnikbranche intensiver diskutiert. Gleichzeitig entsteht häufig der Eindruck, Hersteller und Benannte Stellen stünden sich in dieser Debatte unversöhnlich gegenüber. Dabei lohnt sich ein genauerer Blick: Beide Seiten tragen Verantwortung für dasselbe Ziel – sichere Medizinprodukte auf den Markt zu bringen und eine verlässliche Versorgung von Patientinnen und Patienten zu gewährleisten. In dieser Folge von MedTalk ON AIR spricht Julia Steckeler mit Ralf Klein, Geschäftsführer der radimed GmbH, und Markus Gratzfeld, Vice President Medical Device International bei der TÜV NORD CERT GmbH, über die Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Benannten Stellen. Im Mittelpunkt stehen die unterschiedlichen Perspektiven auf den regulatorischen Alltag, Kommunikation und Transparenz, die Auslegung von Anforderungen sowie die Frage, wie mehr Harmonisierung gelingen kann. Darüber hinaus diskutieren die Gäste aktuelle Vorschläge zur MDR-Revision: von Sampling und Periodic Reviews über die bessere Nutzung bereits vorhandener Evidenz bis hin zum Umgang mit unangekündigten Audits. Weil es besonders viel zu besprechen gab, erscheint das Gespräch in zwei Folgen.
Schmerzen die Beine beim schnellen Gehen oder wenn es den Berg hoch geht, kann dies ein Hinweis auf eine Durchblutungsstörung sein. Diese nennt man auch Schaufensterkrankheit. Patientinnen und Patienten klagen häufig über Schmerzen beim Bergaufgehen oder beim schnellen Gehen, sagt Lea Attias-Widmer, Chefärztin Angiologie am Spitalzentrum Biel. Da dieser Schmerz die Leute dazu zwingt, stehen zu bleiben, nennt man Durchblutungsstörungen in den Beinen auch Schaufensterkrankheit: Es sieht aus, als ob man stehen bleiben würde, um in ein Schaufenster zu blicken. Dabei sind es die Beine beziehungsweise die Muskeln, die zu wenig mit Blut versorgt sind. Das Innehalten führt dazu, dass die Muskeln wieder mit Blut versorgt werden und die Patientin oder der Patient weitergehen kann – bis zum nächsten Schaufenster.
Social Freezing wird fast ausschließlich als Frauenthema diskutiert - dabei betrifft es Männer genauso. In dieser Episode erklärt Priv. Doz. DDr. Michael Feichtinger vom Wunschbaby Institut Feichtinger in Wien die aktuelle Rechtslage: Nach dem österreichischen Fortpflanzungsmedizingesetz, das 2015 novelliert wurde, dürfen Ei- und Samenzellen bisher nur bei medizinischer Begründung eingefroren werden. Ein Spruch des Verfassungsgerichtshofs vom Herbst 2025 verlangt, dass das auch auf reinen Patientenwunsch hin möglich sein muss - Österreich war hier eines der letzten EU-Länder. Er erläutert den fundamentalen biologischen Unterschied zwischen Ei- und Samenzellen: Eizellen sind bereits vor der Geburt angelegt und lagern jahrzehntelang, während Samenzellen ab der Pubertät ständig neu gebildet werden. Genau deshalb wirkt der Lebensstil beim Mann so unmittelbar - und lassen sich etwa Krampfadern am Hoden oder Übergewicht und Rauchen als Faktoren angehen. Außerdem spricht er über das steigende väterliche Alter, darüber warum die Fruchtbarkeit der Frau ab 40 bis 45 deutlich stärker abfällt, und über das aus seiner Sicht größte Missverständnis: die systematische Überschätzung der eigenen Zeugungsfähigkeit durch Männer, obwohl in über 50 Prozent der Fälle auch der Mann ein Mitgrund für einen unerfüllten Kinderwunsch ist. Sein differenziertes Fazit: Samen einfrieren ist nicht so allgemein zu empfehlen wie das Einfrieren von Eizellen - aber vor einer medizinischen Therapie, vor einer geplanten Vasektomie oder bei einem bereits in jungen Jahren eingeschränkten Spermiogramm ist es ein sehr wertvolles Backup. ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Wie aus Forschung erfolgreiche Start-ups werden – Claudia Dirks über Innovation, KI und das Berliner Health-Tech-Ökosystem Deutschland gehört zu den führenden Forschungsstandorten im Gesundheitswesen. Jedes Jahr entstehen an Universitäten, Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen neue Ideen – von Künstlicher Intelligenz über digitale Gesundheitsanwendungen bis hin zu innovativen Diagnostik- und Therapieverfahren. Doch nur ein Bruchteil dieser Innovationen schafft den Sprung aus dem Labor in die medizinische Versorgung. Warum ist das so? In dieser Folge von MehrEinsatzWagen spricht Artur Olesch mit Claudia Dirks, Launchpad Managerin für Healthcare & Prevention bei Science & Startups, dem gemeinsamen Gründungszentrum der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Charité. Dort begleitet sie wissenschaftsbasierte Startups auf ihrem Weg von der ersten Idee bis zur Unternehmensgründung und unterstützt Forschende dabei, ihre Innovationen in marktfähige Lösungen zu verwandeln. Claudia Dirks kennt das deutsche Digital-Health-Ökosystem aus außergewöhnlich vielen Perspektiven. Sie war Journalistin und Chefredakteurin, verantwortete Programme bei HIMSS Europe, leitete die Kommunikation des Health Innovation Hub des Bundesgesundheitsministeriums und arbeitete als Pressereferentin der gematik. Im Gespräch erklärt sie, welche Voraussetzungen erfolgreiche wissenschaftliche Ausgründungen benötigen, warum Netzwerke oft wichtiger sind als Technologie und welche Rolle Künstliche Intelligenz heute im Berliner Start-up-Ökosystem spielt. Außerdem sprechen wir darüber, wie der ChatGPT-Moment die Kommunikation über Innovation verändert hat, woran sich erfolgreiche Gründerteams früh erkennen lassen und warum Deutschland trotz exzellenter Forschung noch immer Schwierigkeiten hat, Gesundheitsinnovationen schnell in die Versorgung zu bringen. Key Topics • Warum aus exzellenter Forschung so selten skalierbare Gesundheitsunternehmen entstehen • Die Rolle von Science & Startups im Berliner Innovationsökosystem • Wie Forschende den Schritt vom Labor in den Markt schaffen • Welche Eigenschaften erfolgreiche Gründerteams auszeichnen • Finanzierung, Regulierung und die größten Hürden für Health-Tech-Start-ups • Hat der ChatGPT-Moment die Innovationskommunikation verändert? • KI als Chance – und als neuer Hype in der Start-up-Szene • Warum Netzwerke zwischen Wissenschaft, Kliniken und Investoren entscheidend sind • Die Zukunft des deutschen Health-Tech-Ökosystems Warum diese Episode wichtig ist Deutschland verfügt über exzellente Forschung, doch zwischen wissenschaftlicher Entdeckung und erfolgreicher Anwendung klafft häufig eine große Lücke. Diese Folge zeigt, warum Innovation mehr braucht als gute Technologie – nämlich Unternehmergeist, starke Netzwerke und die richtigen Rahmenbedingungen, damit aus Forschung Lösungen entstehen, die Patientinnen und Patienten tatsächlich erreichen. Stay connected MehrEinsatzWagen ist der Podcast über die Zukunft des Gesundheitswesens. In jeder Folge spricht Tobias Gantner (Healthcare Futurists) und Artur Olesch (Journalist) mit internationalen Expertinnen und Experten über Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Innovationen und die Transformation der Gesundheitsversorgung. Abonniere den Podcast auf deiner bevorzugten Plattform und folge uns auf LinkedIn, um keine neue Folge zu verpassen.Linkshttps://science-startups.berlin/https://entrepreneurship.de/speaker/claudia
„Kann ich mir das leisten?“ und „Wie kann ich es bezahlen?“ klingen ähnlich, können beim Konsum aber zu ganz unterschiedlichen Entscheidungen führen. Gerade wenn Ratenkäufe, Kreditkarte und Dispo parallel laufen, können kleine Verpflichtungen zunehmend unübersichtlich werden. (15:45) Deep Dive Schulden beginnen nicht immer mit einem großen Kredit. Kim spricht mit Lara Planet, Gründerin und CEO von der App Norta. Die App unterstützt Menschen, deren Schulden und finanzielle Verpflichtungen unübersichtlich werden, dabei, ihre Situation zu strukturieren und mögliche nächste Schritte zu erkennen. Norta setzt damit bewusst früher an als eine klassische Schuldnerberatung und ersetzt diese nicht. Im Gespräch geht es um Buy Now Pay Later, Ratenkäufe und die Frage, wann finanzielle Flexibilität zum Warnsignal werden kann. Warum verlieren Menschen den Überblick über ihre Verpflichtungen? Welche Rolle spielen Scham und Vermeidung? Und wann ist der Moment gekommen, sich Unterstützung zu holen? Außerdem im Podcast: (02:04) Let's talk about Die geplante GKV-Reform ab 2027 wirft für Swetlana einige Fragen auf: Was könnten die Änderungen für Patientinnen und Arztpraxen bedeuten? Welche Folgen könnte es für die Verfügbarkeit von Terminen und Leistungen geben? Und müssen wir künftig zusätzliches Budget einplanen, wenn wir uns mehr Flexibilität bei unserer gesundheitlichen Versorgung erhalten möchten? (36:57) Community Corner Eigentlich wolltest Du 300 Euro investieren, aktuell sind aber nur 50 Euro möglich. Lohnt sich ein ETF-Sparplan trotzdem? Swetlana nimmt die Frage einer Followerin zum Anlass, über den Einstieg ins Investieren und den Umgang mit einer Sparrate zu sprechen, die noch nicht dem eigenen Ziel entspricht. Bleib mit uns in Kontakt! App: https://finanzheldinnen.comdirect.de Website: https://finanz-heldinnen.de/ Instagram: https://www.instagram.com/finanzheldinnen/ Workbook: https://finanz-heldinnen.de/workbook comdirect Depot und Altersvorsorgedepot: https://www.comdirect.de/heldinnen
Eine gerade im Ärzteblatt publizierte Studie zeigt: Mangelernährung gehört zu den häufigsten Begleiterkrankungen stationärer Patientinnen und Patienten – und dennoch wird sie im Krankenhaus erstaunlich selten erkannt und behandelt. Eine bundesweite Analyse von rund neun Millionen Versichertendaten zeigt, wie groß die Lücke zwischen wissenschaftlicher Evidenz und klinischer Realität ist. Neue gesetzliche Vorgaben haben den Weg frei gemacht für ein verbessertes Screening. Was muss passieren, damit Mangelernährung zukünftig konsequent diagnostiziert und therapiert wird?
80 Prozent der Patientinnen und Patienten nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall erreichen ihren LDL-Zielwert von unter 55 Milligramm pro Deziliter nicht. Dabei sind Herzerkrankungen die Todesursache Nummer 1. Bei Krebs gibt es Vorsorge, Diagnose, begleitete Therapie, Nachsorge und Register. Warum fehlt das beim Herzen – und wo muss Prävention ansetzen? Darüber spricht EinBlick-Redakteur Christoph Nitz mit Prof. Ksenija Stach. Sie leitet seit Juli 2025 das Department für Endokrinologie und Diabetologie am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam und ist Professorin für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie der HMU Health and Medical University Potsdam. Zuvor leitete sie die Lipidambulanz der Universitätsmedizin Mannheim. Beim Kongress für Gesundheitsnetzwerker sprach sie im März 2026 über Investitionen in die Herzgesundheit. Die Themen der Folge: – Warum LDL zählt: LDL-Cholesterin ist der am besten beeinflussbare Risikofaktor, denn ohne LDL-Cholesterin entsteht kein Plaque. Der erste Schritt ist, die Werte zu messen. Doch den Check-up 35 nehmen nach Stachs Angaben nur 30 Prozent der Bevölkerung wahr, weil die Information zu wenige Menschen erreicht. – Register wie bei Krebs: Hierzulande gibt es Kampagnen wie ›Auf Ziel‹ der Deutschen Gesellschaft für Lipidologie DGFL, aber nach ihren Worten keine Register. In Schweden werden alle Patientinnen und Patienten nach einem Herzinfarkt erfasst. Die Kliniken stehen mit ihren Ergebnissen beim LDL-Zielwert in der Zeitung. Die Besten werden ausgezeichnet, und der Letztplatzierte muss bei ihnen lernen. – Netzwerk in Potsdam: Ein niedergelassener Kollege, der auch bei Kindern das Cholesterin misst, hat dort ein Kompetenznetzwerk aufgebaut. Wer das bezahlt? »Na, niemand.« – Wearables und die »Cholesterinlüge«: Schritte, Herzfrequenz, EKG und Blutdruck haben viele per Wearable im Blick. Das Gesundheitsbewusstsein wächst, aber nicht in allen sozialen Schichten. Cholesterin hat an Ansehen verloren, auch durch Fernsehsendungen, die die Warnungen davor als Humbug abtun. Mehr Aufmerksamkeit bekommt Lipoprotein(a). – Sparen bei der Früherkennung? »Genau das ist das, was wir nicht tun dürfen«, sagt Stach. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz empfindet sie als Rückschritt – kein gutes Signal, denn frühzeitige Prävention spare später Milliarden Euro. – Kinderscreening ab 6 Jahren: In den Gesprächen zum Gesundes-Herz-Gesetz war man mit der Politik nach ihren Worten schon weit. Ein solches Screening findet genetisch bedingte Fettstoffwechselstörungen früh und schützt zugleich das Kind und einen Elternteil. – Prävention ab der Kita: Kinder sollen früh lernen, was ein gesunder Lebensstil ist und welche Werte wichtig sind. In den Niederlanden entsteht so Gesundheitsbewusstsein von klein auf. Und der 60-jährige Hochrisikopatient? »Nein, um Gottes willen, da ist noch gar nichts verloren.« LDL-Senkung, Blutdruckeinstellung, Lebensstil und Reha helfen auch nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. – Was die elektronische Patientenakte ePA leisten könnte: Befunde sind dort abrufbar. Es fehlen eine Abfrage zur Familienanamnese, die bei Risiko zum Check-up 35 einlädt, und die Messwerte aus Apotheken samt Hinweis, sich ärztlich abklären zu lassen. Die Schnittstellen funktionieren noch nicht gut. Ksenija Stach: »Wir müssen an einem Strang ziehen, Fakten auf den Tisch legen und nicht irgendwelche Märchen.« Stachs Vorschlag an Gesundheitsminister Carsten Linnemann: ein Kinderscreening ab 6 Jahren und Aufklärung über Risikofaktoren in Kitas, Schulen und Studiengängen. Ihr Rat an alle Hörerinnen und Hörer: die eigenen Werte kennen – Blutdruck, Langzeitblutzucker, LDL-Cholesterin und Lipoprotein(a). Wer sie nicht kennt, lässt sie bei nächster Gelegenheit in der Hausarztpraxis messen.
Wer den Notruf 144 wählt, erwartet vor allem eines: schnelle Hilfe. Doch wer tatsächlich zum Einsatz fährt, ist zunehmend Gegenstand einer fachlichen Debatte. Im Hörgang spricht Mario Krammel, Chefarzt der Berufsrettung Wien und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Notfall- und Katastrophenmedizin, über die Zukunft der Notfallversorgung in Österreich. Der Hintergrund: Die Zahl der Einsätze steigt kontinuierlich, während Notärztinnen und Notärzte dort gebraucht werden, wo jede Minute über Leben und Tod entscheidet. Viele Aufgaben können heute bereits speziell ausgebildete Notfallsanitäter eigenverantwortlich übernehmen, von Schmerztherapien bis zur Verabreichung bestimmter Medikamente. Krammell plädiert deshalb für eine Reform des Sanitätergesetzes und eine deutlich längere Ausbildung in der Notfallrettung. Gleichzeitig sieht er in der Telemedizin großes Potenzial: Telenotärzte könnten künftig bei weniger kritischen Einsätzen unterstützen und ärztliche Ressourcen gezielter verfügbar machen. Anhand konkreter Beispiele berichtet Krammell auch von neuen Möglichkeiten der präklinischen Notfallmedizin. Entscheidend sei jedoch, dass Reformen letztlich den Patientinnen und Patienten zugutekommen: durch schnellere Hilfe, besser ausgebildete Teams und einen effizienteren Einsatz knapper Ressourcen.
Herzinsuffizienz ist eine chronische Erkrankung, die den Alltag Betroffener stark beeinflusst. Die Pflegeexpertin Claudia Guttmann (DGKP mit Weiterbildung Herzinsuffizienz Nurse) unterstützt Betroffene dabei, ihre Erkrankung besser zu verstehen, Symptome richtig einzuschätzen und die Therapieadhärenz zu verbessern. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten im Selbstmanagement nachhaltig zu stärken, um Krankenhausaufenthalte zu reduzieren, Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu erhöhen. Der Podcast „Pflegeimpulse“ wird produziert von der NÖ Landesgesundheitsagentur – https://news.noe-lga.at
Zehntausende Personen werden in der Schweiz jedes Jahr Opfer von medizinischen Behandlungsfehlern. Doch der Weg zu einer Entschädigung ist für Patientinnen lang, teuer und nervenaufreibend. Kassensturz» zeigt, wie Patienten unverschuldet in eine Versicherungslücke geraten können und blickt nach Österreich, wo Opfern unbürokratisch geholfen wird.
Nach einem OP-Fehler ist keine Versicherung zuständig – trotz Obligatorium: «Kassensturz» zeigt, wie Patientinnen und Patienten unverschuldet in eine Versicherungslücke geraten können und blickt nach Österreich, wo Opfern unbürokratisch geholfen wird. Und: Velolichter im Test. Arzt ohne Haftpflichtversicherung: Patientin bleibt auf Kosten sitzen Eine Fettabsaugung beim Chirurgen läuft völlig schief. Die betroffene Patientin muss sich verschiedenen Korrektur-Operationen unterziehen. Doch sie bleibt auf den Kosten von 50'000 Franken sitzen. Denn der betreffende Arzt hat keine Haftpflichtversicherung – trotz Obligatorium. Die Recherche zeigt: Ob Ärztinnen und Ärzte tatsächlich eine Versicherung haben, wird zu wenig kontrolliert. Haftpflicht-Ansprüche nach Arztfehlern: Der lange, steinige Weg für Patientinnen und Patienten Zehntausende Personen werden in der Schweiz jedes Jahr Opfer von medizinischen Behandlungsfehlern. Doch der Weg zu einer Entschädigung ist für Patientinnen lang, teuer und nervenaufreibend. Patienten-Anwälte stellen fest: Die Gegenseite rüstet auf oder verzögert. Die Branche hält dagegen. Unbürokratische Hilfe für Geschädigte: Das Modell Österreich Nach Schäden durch eine medizinische Behandlung beginnt für die Betroffenen in der Schweiz oft ein langer, zermürbender Kampf. Dass es auch anders geht, zeigt das Nachbarland Österreich: Ein solidarisch finanzierter Entschädigungsfonds hilft Opfern von Komplikationen niederschwellig und kostenlos. Ohne Anwälte, ohne teuren Rechtsstreit. Sicher durch die dunkle Jahreszeit – Velolichter im Labor-Test Jedes vierte Velo ist im Dunkeln ohne Licht unterwegs – dabei ist das Unfallrisiko in der Nacht dreimal höher als am Tag. «Kassensturz» und «Saldo» haben zehn Akku-Velolampen-Sets zwischen knapp 10 bis 100 Franken im Labor testen lassen. Sichtbarkeit, Ausleuchtung und Akku-Dauer wurden geprüft. Fünf von zehn Produkten schneiden gut ab, zwei fallen durch – darunter ein Set, dessen Rücklicht nur 8 Meter weit sichtbar war.
Zehntausende Personen werden in der Schweiz jedes Jahr Opfer von medizinischen Behandlungsfehlern. Doch der Weg zu einer Entschädigung ist für Patientinnen lang, teuer und nervenaufreibend. Kassensturz» zeigt, wie Patienten unverschuldet in eine Versicherungslücke geraten können und blickt nach Österreich, wo Opfern unbürokratisch geholfen wird.
Nach einem OP-Fehler ist keine Versicherung zuständig – trotz Obligatorium: «Kassensturz» zeigt, wie Patientinnen und Patienten unverschuldet in eine Versicherungslücke geraten können und blickt nach Österreich, wo Opfern unbürokratisch geholfen wird. Und: Velolichter im Test. Arzt ohne Haftpflichtversicherung: Patientin bleibt auf Kosten sitzen Eine Fettabsaugung beim Chirurgen läuft völlig schief. Die betroffene Patientin muss sich verschiedenen Korrektur-Operationen unterziehen. Doch sie bleibt auf den Kosten von 50'000 Franken sitzen. Denn der betreffende Arzt hat keine Haftpflichtversicherung – trotz Obligatorium. Die Recherche zeigt: Ob Ärztinnen und Ärzte tatsächlich eine Versicherung haben, wird zu wenig kontrolliert. Haftpflicht-Ansprüche nach Arztfehlern: Der lange, steinige Weg für Patientinnen und Patienten Zehntausende Personen werden in der Schweiz jedes Jahr Opfer von medizinischen Behandlungsfehlern. Doch der Weg zu einer Entschädigung ist für Patientinnen lang, teuer und nervenaufreibend. Patienten-Anwälte stellen fest: Die Gegenseite rüstet auf oder verzögert. Die Branche hält dagegen. Unbürokratische Hilfe für Geschädigte: Das Modell Österreich Nach Schäden durch eine medizinische Behandlung beginnt für die Betroffenen in der Schweiz oft ein langer, zermürbender Kampf. Dass es auch anders geht, zeigt das Nachbarland Österreich: Ein solidarisch finanzierter Entschädigungsfonds hilft Opfern von Komplikationen niederschwellig und kostenlos. Ohne Anwälte, ohne teuren Rechtsstreit. Sicher durch die dunkle Jahreszeit – Velolichter im Labor-Test Jedes vierte Velo ist im Dunkeln ohne Licht unterwegs – dabei ist das Unfallrisiko in der Nacht dreimal höher als am Tag. «Kassensturz» und «Saldo» haben zehn Akku-Velolampen-Sets zwischen knapp 10 bis 100 Franken im Labor testen lassen. Sichtbarkeit, Ausleuchtung und Akku-Dauer wurden geprüft. Fünf von zehn Produkten schneiden gut ab, zwei fallen durch – darunter ein Set, dessen Rücklicht nur 8 Meter weit sichtbar war.
Ob emotionale Geburten, wachsender administrative Druck in der Hausarztpraxis oder der Einsatz in der Langzeitpflege: Schweizer Gesundheitsfachkräfte kämpfen täglich für das Wohl ihrer Patienten. Die dritte Folge zeigt die Hürden, Hoffnungsmomente und mögliche Wege aus der Krise. Lange Geburten und Tränen im Wochenbett Mit einem emotionalen Eröffnungstag geht die Arbeit in der Geburtspraxis richtig los. Zwischen langen Fahrten ins Wochenbett und Geburten mitten in der Nacht – die Hebammen sind gefordert und erleichtert zugleich. Hausarztpraxis – zwischen Administration und Wundertüte Linda Habib übernimmt in Grenchen eine Stelle als Hausärztin. Sie liebt die Vielfalt in ihrem Beruf und versucht, sich so viel Zeit wie möglich für ihre Patienten zu nehmen. Doch der Druck und der bürokratische Aufwand nimmt für Hausärzte immer mehr zu. Anika Brunner: Als Pflegeexpertin die Spitex der Zukunft gestalten Auf ihren Spitex-Runden in Hombrechtikon betreut Pflegeexpertin Anika Brunner schwerstkranke Menschen direkt zu Hause. Durch ihre erweiterte Fachkompetenz koordiniert sie Behandlungen mit Ärzten und verhindert so unnötige Spitaleinweisungen. Für Patientinnen und Angehörige bedeutet das eine enorme Entlastung im Alltag. Anikas Einsatz steht für den Schweizer Wandel hin zu «ambulant vor stationär». Als APN zeigt sie, wie hochqualifizierte Pflege die Zukunft des Gesundheitssystems sichert. Christines Neuanfang: Angekommen im neuen Pflegealltag Nach zwei Monaten am neuen Arbeitsort ist Christine Müller gut angekommen und hat ihren Rhythmus gefunden. Die bessere Unterstützung im Team bringt der 59-Jährigen die ersehnte Entlastung, sodass sie sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren kann. Dank des geglückten Wechsels blickt sie optimistisch auf die Jahre bis zu ihrer Pensionierung. Für ihre Branche wünscht sie sich nun rasche politische Reformen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen aller Pflegenden.
In Weilmünster wurden zur Zeit des Nationalsozialismus tausende Patientinnen und Patienten der Landesheilanstalt getötet. Bisher ist das kaum bekannt. Eine Initiative will das nun mit einem neuen Lern- und Erinnerungsort ändern. Außerdem der EC Bad Nauheim startet mit einer Niederlage und einem Sieg in die neue Eishockey-Saison.
Ein neues Heilmittel wird oft zuerst in den USA oder in Europa zugelassen. Weshalb prüft es die Schweiz dann nochmals? Steht die strenge Prüfung einem raschen Zugang zu innovativen Therapien im Weg? Vincenza Trivigno spricht über die schwierige Gratwanderung zwischen Patientensicherheit und Schnelligkeit. Dank internationaler Kooperationen konnte Swissmedic die Prozesse beschleunigen. Im Gespräch mit Christoph Eisenring betont Trivigno zudem: Die Zulassung durch Swissmedic ist nur ein Teil des Prozesses, bis ein Medikament für Patientinnen und Patienten verfügbar ist. In der nächsten Stufe muss ein Preis festgelegt werden, damit es von den Krankenkassen vergütet wird. Und einmal durch die obligatorische Krankenversicherung gedeckt, ist die Arbeit nicht abgeschlossen: Swissmedic überwacht den Markt laufend, um Risiken und Nebenwirkungen früh zu erkennen. The post Zu Gast: Warum leisten wir uns eine eigene Heilmittelbehörde? appeared first on Avenir Suisse.
Die digitale Sprechstunde von Hamburger Abendblatt und Asklepios
Einen extrem starken, geradezu blitzartig auftretenden Kopfschmerz spüren die Betroffenen. Als „Vernichtungskopfschmerz“ beschreiben Mediziner dieses typische Symptom, das auftritt, wenn ein Aneurysma an einem Blutgefäß im Gehirn plötzlich platzt, die Gefäßwand aufreißt und sich ein Blutstrom in den Hirnraum ergießt. „Diese Art von Hirnblutung ist ein absoluter Notfall. Ein Drittel der Patientinnen und Patienten, die eine solche Blutung erleiden, verstirbt daran“, sagt Privatdozent Dr. Thomas Sauvigny, seit Juni 2026 Chefarzt für Neurochirurgie an der Asklepios Klinik St. Georg. Doch zum Glück mache der Großteil der Aneurysmen keine Probleme. Was zu tun ist, wenn man zufällig ein Aneurysma entdeckt und wie sich die Behandlungsmethoden in den vergangenen Jahren verändert haben, erklärt der Experte im Podcast.
Eine der häufigsten hormonellen Erkrankungen bei Frauen hat einen neuen Namen: Aus dem polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) wird das polyendokrine metabolische Ovarialsyndrom -- kurz PMOS. In dieser Episode erklärt Dr. Alena Pichler vom Wunschbaby Institut Feichtinger in Baden, warum jahrzehntelange Arbeit in diese Umbenennung geflossen ist: Viele Betroffene haben weder klassische Zysten, noch stehen die Eierstöcke allein im Mittelpunkt. Tatsächlich handelt es sich um eine komplexe hormonelle und stoffwechselbezogene Erkrankung, die den ganzen Körper betrifft. Inhaltlich, so stellt sie klar, ändert sich nichts -- weder an den Diagnosekriterien noch an der Behandlung. Sie beschreibt die typischen Warnsignale (unregelmäßige oder ausbleibende Perioden, unerfüllter Kinderwunsch, Akne über das Jugendalter hinaus, verstärkte Körperbehaarung, Gewichts- und Stoffwechselprobleme), erläutert die Rolle von Androgenen und Insulinresistenz und zeigt den Behandlungsweg bei Kinderwunsch auf: Lifestyle-Modifikation als Basis, dann Letrozol zur Auslösung des Eisprungs (das in Studien besser abschneidet als das früher übliche Clomifen), gegebenenfalls kombiniert mit Metformin, und als weiterer Schritt die künstliche Befruchtung. Auch ohne Kinderwunsch ist die Behandlung wichtig -- etwa antiandrogen bei hohem Leidensdruck oder mit der Pille, um über die regelmäßige Umwandlung der Gebärmutterschleimhaut das erhöhte Risiko für Gebärmutterkrebs wieder dem der Allgemeinbevölkerung anzugleichen. Ihr Wunsch: dass der neue Name den Blick auf die gesamte Erkrankung richtet -- Stoffwechsel, Herz-Kreislauf- und mentale Gesundheit inklusive -- und so zu früherer Diagnose, besserer Aufklärung und weniger Stigmatisierung führt. ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Der Hals kratzt und schon wollen wir uns etwas Gutes tun, am besten mit einer Vitamin-C-Tablette. Dieses Bedürfnis hat die Pharmaindustrie in uns geweckt. Dabei war das synthetische Vitamin C in den 1930er-Jahren ohne Verwendungszweck erfunden worden. Diesen schuf erst die Marketingabteilung. Damals hiess sie noch Propagandaabteilung, als in den 1930er-Jahren Vitamin C gratis an Ärzte abgegeben wurde. Diese verteilten es munter an ihre Patientinnen und Patienten. Der Hype um Vitamin C gegen Erkältungen und zur Stärkung des Immunsystems war geboren. Und er hält bis heute an. Beat Bächi ist Medizinhistoriker und hat die Karriere des Vitamin C erforscht. «Das Interessante am Vitamin C ist, dass man einen Stoff hatte, aber nicht wusste, wofür er gut war.» Also wurde experimentiert, zum Beispiel mit Strumpfhosen, die mit Vitamin C angereichert waren oder Vitamin C Zigaretten. Erst die Abgabe via Ärzteschaft brachte den Durchbruch. Es erstaunt den Wissenschaftler nicht, dass das Vitamin C in den 1930er-Jahren aus Supplement auf fruchtbaren Boden fiel. Nach einem ersten Weltkrieg und der Weltwirtschaftskrise entdeckten die Menschen die Selbstoptimierung. Gesunde tun etwas für Ihre Gesundheit - das gilt bis heute.
Substanzen wie Ketamin, LSD oder MDMA kennt man vor allem als Partydrogen. Mittlerweile werden sie aber auch vermehrt für medizinische Zwecke genutzt. Ketamin etwa wird immer häufiger bei Menschen mit schweren Depressionen eingesetzt – vor allem dann, wenn herkömmliche Therapien nicht helfen.Das Potenzial von Behandlungen mit Narkosemittel gilt unter Expertinnen und Experten aus der Psychiatrie und Psychotherapie als gross. Gleichzeitig ist der Zugang dazu in der Schweiz schwierig.Wie fühlt es sich für Patientinnen und Patienten an, wenn sie mit Ketamin behandelt werden? Welche Substanzen können bei welchen Krankheiten helfen? Und welche Risiken bergen die Behandlungen?Wissenschaftsjournalist Felix Straumann hat sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der psychedelischen Medizin beschäftigt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt er, welche Rolle der Einsatz der Substanzen künftig in der Medizin spielen könnte.Host: Alexandra AreggerProduzentin: Valeria MazzeoMehr zu Ketamin und Co. als HeilmittelKetamin gegen Depression: Susanne Stucki erzählt von ihren ErfahrungenLSD und Ecstasy: So wollen Schweizer Ärzte künftig mit Psychedelika behandelnSchweizer Studie: Antidepressiva: Werden Langzeitfolgen unterschätzt? Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
In der therapeutischen Ausbildung lernen wir es von Tag eins an: Wertschätzung, Kongruenz und Empathie bilden nach Carl Rogers das Fundament jeder tragfähigen therapeutischen Beziehung. Empathie ist unendlich wertvoll. Sie schafft einen geschützten Raum, vermittelt Sicherheit und gibt Patientinnen und Patienten das tiefgreifende Gefühl, endlich wirklich gesehen und verstanden zu werden. Doch bestimmt kennst du diese Momente aus deinem Praxisalltag: Die Psychoedukation steht, das Störungsmodell ist klar, und die Patientin versteht genau, warum sie bestimmte Symptome hat und woher ihre Verhaltensmuster stammen. Die Einsicht ist da – und trotzdem bleibt die Veränderung aus. Genau an diesem Punkt stoßen wir rein mit Empathie an eine unsichtbare Mauer. Wir tappen in die Empathiefalle. Wie du da herauskommst und Therapien wieder mehr Schwung bekommen und mehr Leichtigkeit, erfährst du in dieser Folge:-) Auch interessant für Nicht-Therapeuten, die andere unterstützen wollen oder sich selbst weiterentwickeln wollen... Bist du bereit, den nächsten Schritt für deine persönliche Transformation zu gehen? Wenn du an einem Punkt stehst, an dem du nicht nur träumen, sondern wirklich etwas verändern willst, haben wir ein besonderes Angebot für dich: Wir schenken dir eine exklusive, kostenlose Coaching-Session zu deinem persönlichen Thema. Das Einzige, was wir dafür verlangen: Deine Bereitschaft, zu wachsen, und die Erlaubnis, deine Session als Audiospur in unserem Podcast zu teilen – um auch andere auf ihrem Weg zu inspirieren. Nutze diese Chance für deinen Durchbruch und schreib uns direkt an: ✉️ mail@mind4health.de Mach dir ein Bild von unserer Arbeit und tauche tiefer ein: •
Macht die bevorstehende MDR-Revision die Medical Device Regulation tatsächlich zu einer besseren Regulierung? Kaum eine Frage wird derzeit in der Medizintechnikbranche intensiver diskutiert.Gleichzeitig entsteht häufig der Eindruck, Hersteller und Benannte Stellen stünden sich in dieser Debatte unversöhnlich gegenüber. Dabei lohnt sich ein genauerer Blick: Beide Seiten tragen Verantwortung für dasselbe Ziel – sichere Medizinprodukte auf den Markt zu bringen und eine verlässliche Versorgung von Patientinnen und Patienten zu gewährleisten. In dieser Folge von MedTalk ON AIR spricht Julia Steckeler mit Ralf Klein, Geschäftsführer der radimed GmbH, und Markus Gratzfeld, Vice President Medical Device International bei der TÜV NORD CERT GmbH, über die Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Benannten Stellen. Im Mittelpunkt stehen die unterschiedlichen Perspektiven auf den regulatorischen Alltag, Kommunikation und Transparenz, die Auslegung von Anforderungen sowie die Frage, wie mehr Harmonisierung gelingen kann. Darüber hinaus diskutieren die Gäste aktuelle Vorschläge zur MDR-Revision: von Sampling und Periodic Reviews über die bessere Nutzung bereits vorhandener Evidenz bis hin zum Umgang mit unangekündigten Audits. Weil es besonders viel zu besprechen gab, erscheint das Gespräch in zwei Folgen.
Genau das fragen sich viele, vor allem ältere PatientInnen, wenn sie mit einer noch längeren Arzneimittelliste nach einem Krankenhausaufenthalt wieder nach Hause kommen. Passt das überhaupt alles zusammen? Muss das wirklich sein? Ist das nicht viel zu viel Chemie für meinen Körper? Zusammen mit meiner erfahrenen Kollegin, Sabine Haul aus Hamburg, sprechen wir in dieser Folge über das Thema Polymedikation, also die Einnahme von mehr als 5 Dauermedikamenten. Wir beleuchten, warum das Thema in der Regel vor allem für ältere Patientinnen und Patienten relevant ist und welche Strategien es gibt, damit umzugehen. Welche Bedeutung haben eine nachlassende Nieren- oder Leberfunktion bei der Einnahme mehrerer Medikamente? Gelten für ältere PatientInnen überhaupt noch die gleichen strengen Therapieziele wie für einen jüngeren Menschen? Oder gibt es sogar Medikamente, die im höheren Alter reduziert oder nach Rücksprache mit dem Arzt oder der Ärztin ganz weggelassen werden können? Und welche Rolle kann der neue elektronische Medikationsplan für eine bessere Gesamtübersicht spielen? Zum Wohle des Patienten. Freut euch auf eine spannende, neue Folge unseres Apotheken Podcasts.Mehr zu Sabine Haul:Apothekerin seit 1995, angestellt in der Elefanten- Apotheke Hamburg Bergedorf seit 2013 und bei der pharma4u seit 2024.Schwerpunkte in Apotheke: Medikationsmanagement, Geriatrische Pharmazie, Primärversorgung (wir sind Kooperationspartner in einem Gesundheitszentrum), Pilotierung der ePA in der Modellregion HamburgSchwerpunkte bei der pharma4u: Leitung eines Ärzteteams für den Ärzteservice, pDL- Akademie, NetzwerkarbeitMitglied und ehrenamtliche Beschäftigungen:VorstandstätigkeitStellvertretende Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für klinische Pharmazie DGKPha:Vorstandsmitglied Förderinitiative Pharmazeutische Betreuunghttps://www.foerderinitiative.deMitglied Aktionsbündnis Patientensicherheit (AG AMTS)https://www.aps-ev.deMitglied Deutsche Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie (AG AMTS Prof. Wehling)Verein der demokratischen Ärztinnen und Ärzte: VdPP (Tagungen, Kongresse, Anhörung im Bundestag, interprofessionelle Arbeitsgruppen zur PrimärversorgungDeutschePharmazeutischeGesellschaft DPhG(AGPrescribingPharmacist)WeitereMitgliedschaftenverbundenmitgelegentlichenehrenamtlichen Aktivitäten-Demenznetzwerk, Alzheimer Gesellschaft-Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (Kongressteilnahme und Vorträge) -Deutsche SchmerzligaDozententätigkeit:Diverse Apothekerkammern Von Bayern bis Schleswig HolsteinABDAATHINA Münster 2x/JahrDiverse Universitäten zum Thema Primärversorgung und AMTS (UKE, HBB, FFH, Albertinen Akademie)Diakonische Fort-und Weiterbildungsakademie (Gerontopsychiatrie und AMTS) FOMF Fortbildungsinstitut für ÄrzteÄrztekammer HamburgDiverse Kongresse (DMEA, Interpharm, Expopharm, BMC, DGSMP Mehr Infos findest Du auf unserer Website oder auf Social Mediahttps://www.westfalenapotheke.de/instagram.com/westfalen.apothekehttps://www.youtube.com/@westfalen_apothekeHast du eine Frage?Schreib uns gerne eine Email oder ruf uns an!welper@westfalenapotheke.de02324/ 67888
Ob Rösti, Pommes frites, Chips oder Salzkartoffeln: Die Kartoffeln sind von unseren Tellern kaum wegzudenken. Doch die Hitze und Trockenheit des Sommers haben der Landwirtschaft zugesetzt. Das wirkt sich auch auf die Kartoffelernte aus. Weitere Themen: Die ukrainische Hauptstadt Kiew gerät immer mehr ins Visier Russlands. Nicht, weil die russischen Truppen so weit in die Ukraine vorgedrungen wären, sondern weil die russische Armee mit neuen Drohnen angreift. Am Mittwoch war in Kiew während zwölf Stunden der Luftalarm aktiv. Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana befinden sich aktuell noch 10 Patientinnen und Patienten in den spezialisierten Reha-Kliniken in Sitten/VS und Bellikon/AG. Für das Personal ist die Behandlung der Überlebenden von Crans-Montana nach wie vor eine Ausnahmesituation.
Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana befinden sich aktuell noch zehn Patientinnen und Patienten in den spezialisierten Reha-Kliniken in Sitten/VS und Bellikon/AG. Für das Personal ist die Behandlung der Überlebenden von Crans-Montana nach wie vor eine Ausnahmesituation.
Eine Änderung des Lebensstils ist die am wenigsten invasive Form der Adipositas-Therapie. Sie erfordert aber viel Zeit und Disziplin. Da nicht alle Patientinnen und Patienten gleichermaßen von strukturierten Programmen profitieren, hat ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Hohenheim in Stuttgart ein neues Verfahren entwickelt. Dieses soll bereits vor Therapie-Beginn vorhersagen, wie erfolgreich die Behandlung sein wird. Christine Langer im Gespräch mit Dr. Benjamin Seethaler, Institut für Ernährungsmedizin an der Universität Hohenheim.
In dieser Folge spreche ich über Nährstoffmängel, die bei Beschwerden wie Kiefer-, Nacken- und Rückenproblemen häufig übersehen werden. Dabei geht es nicht nur um Vitamin D, sondern um vier weitere wichtige Nährstoffe, die bei sehr vielen Patientinnen und Patienten eine relevante Rolle spielen. Denn entscheidend ist nicht nur, ob ein Nährstoffmangel besteht. Auch der tatsächliche Status im Körper, die Qualität der eingenommenen Präparate und vor allem die richtige Dosierung spielen eine wichtige Rolle. Ich zeige dir, warum diese drei Aspekte so häufig unterschätzt werden und weshalb es sinnvoll sein kann, bei anhaltenden Beschwerden auch den eigenen Nährstoffstatus genauer unter die Lupe zu nehmen. Außerdem erfährst du, welche Nährstoffe besonders relevant sein können und worauf du bei der Einnahme achten solltest. Und hier kannst du unseren Nährstofftest bestellen (optional inkl. Beratung) sowie eigene Supplements bestellen: https://stefaniekapp.myshopify.com/ Kieferwissen Website (Erstgespräch, Webinare): https://kieferwissen.de/ Hier findest du das Smoothie-Rezept und Video dazu: https://www.instagram.com/stefanienicolekapp/
In dieser Episode sprechen Christine Michelfeit-Schaper, Nicole Voß und Antje Redlich über die vielseitige Arbeitswelt an der Universitätsmedizin Magdeburg. Als Maximalversorger und zentraler Versorger für den Norden Sachsen-Anhalts vereint die UMMD Krankenversorgung, Forschung und Lehre unter einem Dach.37 Kliniken, 23 Institute und 7 Zentren mit über 7.000 Mitarbeitenden machen die Universitätsmedizin Magdeburg zu einem vielfältigen und dynamischen Arbeits- und Bildungsstandort. Was uns dabei verbindet? Die enge Zusammenarbeit und der gemeinsame Anspruch, Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen.Ob Pflege, Medizin, Verwaltung, Forschung oder Ausbildung: In dieser Folge geht es darum, was die Arbeit an der UMMD ausmacht, welche Entwicklungsmöglichkeiten es gibt und warum Teamarbeit auf Augenhöhe dabei eine zentrale Rolle spielt.Hier geht's direkt zur Karriere bei der Universitätsmedizin Magdeburg:https://www.med.ovgu.de/karriere.html
In dieser Folge des PsychCast Psychosomatik Podcasts spricht Alex mit Lisa Holtmeier über die Macht der Sprache und wie ungesunde Kommunikationsmuster unsere Gesundheit beeinflussen können. Sie stellt das Konzept der Wortmedizin vor, eine Systematik zur Erkennung und Veränderung schädlicher Kommunikationsmuster. In dieser Episode sprechen wir über Medical Gaslighting im Gesundheitswesen, die Auswirkungen auf Patientinnen und Patienten sowie die Bedeutung achtsamer Kommunikation. Lisa Holtmeier erklärt, wie Sprache unsere Wahrnehmung und unser Wohlbefinden beeinflusst und gibt praktische Tipps für eine gesunde Kommunikation.
Wer sich am Morgen trotz Ausschlafen müde und abgeschlagen fühlt, könnte an einer Schlafapnoe leidern. Helfen kann ein Gerät oder Digeridoospielen. Müde, abgeschlagen, wie gerädert - so wachen viele auf, die unter einer Schlafapnoe leiden. «Eine langweilige Sitzung tagsüber und die Patientinnen und Patienten schlafen ein. Gefährlich ist besonders der Sekundenschlaf am Steuer, da gefährdet man auch noch andere», sagt Jörg Leuppi, Professor für Pneumologie am Kantonsspital Basel-Land in Liestal. Es gibt aber Hilfe. Zum einen kann Abnehmen helfen. Denn die erschlaffte Anatomie und ein bisschen Fettansatz im Hals-Rachenraum verursacht die Schlafapnoe. Als Folge wachen die Leidenden 20 bis 40 mal pro Nacht auf. Kein Wunder fühlen sie sich am Morgen wie gerädert. Didgeridoo-Spielen zeigt auch Erfolge. Es gibt aber auch Menschen, die schlank sind, und trotzdem an Schlafapnoe leiden. Ihnen kann ein Gerät helfen, das via Maske Zimmerluft in die Nase strömen lässt. «Patientinnen und Patienten berichten, dass sie seither morgens wie frisch geboren aufwachen.» Und das Einnicken an langweiligen Sitzungen gehört der Vergangenheit an.
Ob als Ärztin, Osteopathin, Physiotherapeutin oder Hebamme: Der Beckenboden spielt in fast jedem Fachgebiet eine Rolle – wird aber selten in der Weiterbildung aktiv mitgedacht. In dieser Podcastfolge spricht Dr. med. Rieke Hermann mit Dr. med. Devi Menan, Fachärztin für physikalische und rehabilitative Medizin, über den Weg zur Beckenboden-Fortbildung, was fundierte Weiterbildung in diesem Bereich ausmacht und wie sich der Blick auf Patientinnen verändert, sobald der Beckenboden mitgedacht wird. Inhalt: Warum der Beckenboden in der Orthopädie und Physiotherapie oft ein blinder Fleck ist und wie eng er mit Rückenschmerzen, Hüft- und Beinachsenproblemen zusammenhängt Wie du als Fachperson gezielt nach Inkontinenz und Beckenbodenbeschwerden fragst, ohne dass das Thema im Schamgefühl der Patientin untergeht Was eine fundierte Beckenboden-Fortbildung von reiner Theorie unterscheidet: Studienbezug, Praxisbeispiele und direktes Feedback beim Üben Wie der Praxistag mit Ultraschall, Pessaranpassung und intravaginalem Üben aneinander abläuft – und warum genau das den Unterschied macht Was sich im Praxisalltag konkret verändert, wenn Therapeutinnen und Ärztinnen den Beckenboden aktiv mitdenken Zeitmarken 00:00 – Vorstellung: Devi, Fachärztin für physikalische & rehabilitative Medizin 03:10 – Der blinde Fleck: Warum der Beckenboden in der Orthopädie fehlt 05:52 – Scham und Schweigen: Warum Patientinnen von sich aus nicht erzählen 09:27 – Studien statt Bauchgefühl: Was die Fortbildung fachlich anders macht 11:49 – Der Praxistag: Intravaginales Üben, Ultraschall & Pessaranpassung 18:06 – Mehr Sicherheit im Alltag – und für wen sich die Fortbildung lohnt Erwähnte Ressourcen & Links Beckenboden-Fortbildung für Therapeutinnen Beckenboden-Fortbildung für Ärztinnen Rektusdiastase Deep Dive Modul Exklusiv für die MamAcademy-Community: 10% Rabatt auf alle ROOKIE-Babytragen! https://rookie-baby.com/ACADEMY10 Mehr zu unseren Kursen, Ausbildungen, unserem Buch, Webinaren & Social Media, sowie unseren Werbepartnern findest Du hier: Shownotes Starte jetzt deinen Präventionskurs mit 7Mind: https://bit.ly/7Mind-mamacademy
Hormongesteuert – Der Wechseljahre-Podcast mit Dr. Katrin Schaudig
Schlechte Nachrichten für Frauen in den Wechseljahren: Ab 2027 wird bei den Krankenkassenleistungen gespart. Was bedeutet das für Beratung, Termine und Versorgung? Müssen Frauen künftig länger auf Arzttermine warten? Werden wichtige Beratungen gestrichen?Fest steht: Die Finanzen der gesetzlichen Krankenkassen stehen unter Druck. Mit dem im Juli 2026 verabschiedeten GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz sollen die Kosten begrenzt werden, um weitere Beitragserhöhungen zu vermeiden. Fachleute befürchten, dass die Einsparungen nicht ohne Folgen für Patientinnen bleiben werden.Der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte rechnet bereits mit bis zu 35.000 weniger Behandlungsterminen. Welche Veränderungen erwarten Frauen bei ihrer gynäkologischen Versorgung? Müssen Ärztinnen und Ärzte künftig stärker priorisieren? Was bleibt von der Wechseljahre-Offensive? Wird eine ausführliche Wechseljahre-Beratung künftig zur Privatleistung?Darüber sprechen Katrin Simonsen und Dr. Katrin Schaudig in dieser Folge des Podcasts "Hormongesteuert" mit Dr. Nicole Mattern, Berliner Landesvorsitzende des Berufsverbandes der Frauenärztinnen und Frauenärzte. Sie beleuchten die Hintergründe des Gesetzes, diskutieren die möglichen Folgen für Patientinnen und fragen, wie die frauenmedizinische Versorgung in Zukunft aussehen könnte.Links- Hormongesteuert zum Nachlesen- Hormongesteuert #47 Teure Wechseljahre: Was zahlt die Kasse – und was nicht?- Podcast-Tipp: ARD-Psychologie-Podcast "Die Lösung"Inhaltsverzeichnis:0:02:50 GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz: Wie groß ist die Hoffnung auf Nachbesserung?0:06:00 Kürzungen passen mit versprochener Politik nicht zusammen0:09:00 Wie war die Finanzierungslage bisher und was ändert sich?0:12:20 Wer legt fest, wie viele Patientinnen eine Praxis versorgen darf?0:15:00 Patientinnenpool muss verkleinert werden0:17:20 Müssen schwangere Patientinnen weggeschickt werden?0:21:00 Auch offene Sprechstunden werden nicht mehr extra bezahlt0:27:50 Kein Anreiz für Ärztinnen, sich niederzulassen0:29:10 Müssen Gynäkologinnen nun mehr Selbstzahlerleistungen anbieten?0:36:30 Ausverkauf der Kassensitze0:41:00 Wird eine bezahlte Wechseljahreberatung kommen?0:42:30 Frauenärztinnen und Patientinnen müssen sich besser verständigen0:46:00 Appell an die Patientinnen – Bitte Termine absagen!Fragen und Feedback gern an hormongesteuert@mdraktuell.de
Lange galt: Eizellen lassen sich nur in der ersten Zyklushälfte gewinnen. Heute weiß man, dass Eibläschen über den gesamten Zyklus verteilt in Wellen heranreifen - und genau das macht die Doppelstimulation, kurz DuoStim, möglich. In dieser Episode erklärt Priv. Doz. DDr. Michael Feichtinger vom Wunschbaby Institut Feichtinger in Wien, wie zwei vollständige Stimulationen mit zwei Eizellentnahmen in einen einzigen Monat passen: Start mit der Regelblutung, erste Entnahme nach rund zwei Wochen, und schon drei bis sechs Tage später beginnt ohne Wartezeit auf die nächste Regelblutung die zweite Stimulation in der Gelbkörperphase. Er erläutert, für wen sich das besonders eignet - Frauen mit erniedrigter Eierstockreserve und schlechtem Ansprechen auf die klassische Stimulation, Patientinnen unter Zeitdruck etwa vor einer Krebstherapie, und Paare mit Präimplantationsdiagnostik, die möglichst viele genetisch getestete Embryonen anstreben. Ebenso offen spricht er über die Kehrseite: die längere Östrogenwirkung und mögliche Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Brustspannen (im Vergleich zu neun Monaten Schwangerschaft aber kurz), den Verzicht auf einen frischen Transfer und die Tatsache, dass DuoStim in Österreich nur als Privatleistung möglich ist. Sein Fazit nach fünf bis sieben Jahren wissenschaftlicher Daten: Die zweite Zyklushälfte liefert Eizellen und Embryonen in vergleichbarer Zahl und Qualität wie die erste - nur eben deutlich schneller. ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Dr. Stefan Simond hat einen großen Teil seines Forscherlebens der Beschäftigung mit "Wahnsinn" in Spielen gewidmet: er begutachtete Gegner in Zwangsjacken, analysierte fetischisierte Patientinnen und stellte sich die Frage, warum die Spielewelt seit Jahrzehnten so sehr vom "Wahnsinn" fasziniert ist, das sie ihn immer wieder als Stilmittel und Eigenschaft zitiert. Von Vaas Montenegro aus FarCry über Outlast bis Bloodborne - die Chancen stehen gut, dass SpielerInnen dieses Phänomen schon einmal auf dem Bildschirm begegnet ist. Aber warum ist das so? Gemeinsam mit Dom Schott sucht Stefan Simond nach Gründen für die scheinbare Omnipräsenz des "Wahnsinns" in Videospielen und kontrastiert die fiktiven, oftmals stark verzerrten Darstellungen mit seiner Berufserfahrung als Pfleger in einer psychiatrischen Klinik. Kleine Vorwarnung: Im Gespräch geht es um teils sehr eindrückliche Schilderungen aus dem Alltag in einer psychiatrischen Klinik und mentale Erkrankungen im Allgemeinen. Wer sich nicht danach fühlt, kann sich diese Folge für einen besseren Tag aufheben!
Ambulanzen können den Notfall der Berner Frauenklinik nicht anfahren. Die Autos sind zu hoch für den Notfall. Nun müssen Patientinnen und Patienten durch die Eingangshalle. Weiter in der Sendung: · Unwetter im Oberaargau: Autobahnausfahrt Wangen an der Aare war in der Nacht gesperrt.
Leonie Konczalla ist Ärztin, Sportmedizinerin und Triathletin. Lange war ihr Weg klar: Medizin studieren, Chirurgin werden, Menschen helfen. Doch ein schwerer Skiunfall im Jahr 2015 veränderte ihren Blick auf das System, in dem sie selbst arbeiten wollte.Als Patientin erlebte Leonie, wie schnell man im Krankenhaus zur Nummer werden kann. Später, als Ärztin in der Chirurgie, spürte sie den Druck, die Müdigkeit, die Verantwortung und die Grenzen eines Systems, in dem oft zu wenig Zeit für echte Menschlichkeit bleibt.In dieser Folge spricht Leonie über ihren Weg aus der Chirurgie in die Sportmedizin, über den Wert eines funktionierenden Körpers, über Triathlon als Ventil, über Krebsforschung, Verantwortung und die Frage, was es bedeutet, Menschen wirklich zu helfen.Heute verbindet sie Medizin, Sport und Menschlichkeit. Sie arbeitet mit Patientinnen und Patienten, betreut Athletinnen und Athleten, engagiert sich ehrenamtlich und stellt sich immer wieder der Frage: Was gibt meinem Leben eigentlich Sinn?Ein ehrliches Gespräch über Verantwortung, Veränderung und den Mut, den eigenen Weg neu zu definieren.
Viele ältere Patientinnen und Patienten nehmen zehn oder mehr Medikamente ein. Doch je länger eine Medikation besteht, desto wichtiger wird die Frage, ob sie noch zum aktuellen Gesundheitszustand, zur Funktionalität und zu den Therapiezielen passt. „Man kann in der Altersmedizin keine One-size-fits-all-Empfehlungen geben“, sagt Prof. M. Cristina Polidori.
Unter der aktuellen Hitze leiden auch die Patientinnen und Patienten der Spitäler. Viele Spitäler in der Region überlegen sich deshalb Massnahmen für die Zukunft. Unterstützt werden sie dabei von zwei Zürcher Startups. Weitere Themen? · Angelica Moser aus Andelfingen gewinnt an Leichtathletik-EM in Birmingham · Handgranate bei Badi Unterer Letten in Zürich aus Limmat geborgen
Spitäler, Apotheken und Arztpraxen können Medikamente vergünstigt einkaufen – und müssten einen grossen Teil des Rabatts an die Patientinnen und Patienten weitergeben. Das geschieht häufig nicht, zeigt ein neuer Bericht. Die weiteren Themen: · Der Bundesrat will bei gewissen Krankenkassen die Spitzenlöhne begrenzen. In Zukunft sollen Chefs und Verwaltungsrätinnen nicht mehr als rund eine halbe Million Franken verdienen. · Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien hat die Regierung eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Die Zahl der Todesopfer ist auf mindestens 265 angestiegen. · In den USA kommt es im Weissen Haus zu einem prominenten Abgang: Karoline Leavitt, die Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, tritt Ende Monat zurück. · Millionen Menschen in Europa haben sich am Abend die Sonnenfinsternis angeschaut. In Spanien kam es deswegen zu kilometerlangen Staus. ⦁ An der Leichtathletik-EM in Grossbritannien gibt's die erste Goldmedaille für die Schweiz: Der Baselbieter Hürdenläufer Jason Joseph gewinnt über 110 Meter Hürden.
Unser heutiger Gast ist Arzt. Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie und Chefarzt für Innere Medizin an der Klinik Arlesheim in der Schweiz. Er arbeitet an einer Stelle, an der viele der großen Fragen unserer Zeit sehr konkret werden: Wie bleibt Medizin menschlich, wenn das Gesundheitssystem immer stärker unter Druck gerät? Wie gelingt Heilung, wenn Ärztinnen und Ärzte selbst oft am Limit arbeiten? Und was braucht es, damit Patientinnen und Patienten nicht nur behandelt, sondern wirklich gesehen werden? Er verbindet die klassische Innere Medizin mit einem integrativen Blick auf Gesundheit. Er ist in der anthroposophisch erweiterten Medizin qualifiziert, engagiert sich in der GAÄD, der Gesellschaft Anthroposophischer Ärztinnen und Ärzte in Deutschland, und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit ärztlicher Ausbildung. Seit 2016 leitet er die Ärzteausbildung an der Klinik Arlesheim. Außerdem unterrichtet er seit vielen Jahren an der Eugen-Kolisko-Akademie. Das heißt: Er denkt Medizin nicht nur aus der Perspektive der Behandlung, sondern auch aus der Perspektive der nächsten Generation von Ärztinnen und Ärzten. Und genau deshalb passt dieses Gespräch so gut zu On the Way to New Work. Seit neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. In mehr als 560 Episoden haben wir mit mehr als 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich für sie verändert hat und was sich weiter ändern muss. Heute sprechen wir darüber, was gute Medizin mit guter Arbeit zu tun hat. Darüber, welche Rolle Beziehung, Haltung und Ausbildung im Gesundheitswesen spielen. Und darüber, wie ein System aussehen müsste, in dem Menschen nicht nur funktionieren, sondern gesund bleiben können. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute mit Philipp Busche. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
Eine Kamera am Bahnübergang in Uster hat über 4000 Autofahrerinnen und Autofahrer erfasst. Die Stadt nahm damit im vergangenen Jahr 1.1 Million Franken ein. Doch ob die neue Technologie überhaupt zulässig war, darüber haben Uster und das Bundesamt für Strassen (Astra) unterschiedliche Auffassungen. Weitere Themen: · Brennende Akkus und Batterien haben in Zürich, im Zürcher Oberland und in Winterthur mehrere Brände ausgelöst. Eine neue Kampagne soll die Bevölkerung für die wachsende Brandgefahr sensibilisieren. · Ein 65-jähriger Arzt soll Patientinnen betäubt, missbraucht und heimlich gefilmt haben; die Behörden prüfen mindestens acht weitere Fälle. Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung. · Zürcher Erwerbstätige fehlten im vergangenen Jahr durchschnittlich sieben Tage aus gesundheitlichen Gründen und damit einen Tag weniger als 2024. Besonders deutlich ging die Zahl der Absenzen bei den unter 25-Jährigen zurück. · Das traditionelle Rheinfall-Feuerwerk in Schaffhausen fällt wegen Trockenheit und hoher Waldbrandgefahr aus. Feuerwerke und Höhenfeuer bleiben im ganzen Kanton auch am 1. August verboten. · Nach einer enttäuschenden Spielzeit hoffen der FC Zürich und GC auf einen erfolgreichen Neustart in der Super League. Der FCZ setzt auf Trainer Marcel Koller, während die Grasshoppers mit neuen Besitzern antreten. · Eine WhatsApp-Gruppe bringt die Bewohnerinnen und Bewohner der Hochhäuser auf der Luzerner Allmend vom ersten bis zum 30. Stock zusammen. Der Verein stärkt damit die Nachbarschaft und erleichtert den Austausch unter Menschen, die im selben Gebäude leben. · Der Tag beginnt sonnig, bevor aus Westen dichtere Wolken aufziehen und vereinzelt gewittrige Regengüsse bringen. Die Temperaturen erreichen rund 30 Grad.
Wer professionelle Hilfe für die Seele braucht, wartet oft lange auf einen Therapieplatz. Jetzt sollen Leistungen begrenzt werden, um Kosten zu senken. Patientinnen und Therapeuten fürchten harte Folgen, Ökonomen sehen keinen anderen Weg. Wo ziehen Sie die Grenze beim Sparen? Diskussion mit dem psychologischen Psychotherapeut Mathias Heinicke und Moderatorin Elif Şenel Von WDR 5.
Es beginnt harmlos: Der 14-jährige Elia kehrt mit einem leichten Husten aus dem Skilager zurück. Doch sein Zustand verschlechtert sich zunehmend, sodass ihn seine Eltern in die Notaufnahme des Kantonsspitals Baden bringen. Trotz anhaltender Beschwerden wird Elia von den Ärztinnen nach Hause geschickt – zum Unverständnis seiner Eltern. Vier Tage später stirbt er an einem septischen Schock und Multiorganversagen. Gegen mehrere Ärzte des Kantonsspitals läuft inzwischen ein Strafverfahren. Es gilt die Unschuldsvermutung. Dass sich Eltern zu wenig ernst genommen fühlen, war auch in Luzern bereits Thema. Vor einem Jahr starb dort ein einjähriger Bub an einer bakteriellen Infektion, nachdem seine Mutter im Kinderspital vergeblich auf den kritischen Zustand hingewiesen haben soll. Deshalb hat das Kinderspital Luzern als erstes Schweizer Spital «Martha's Rule» eingeführt: Wenn Eltern mit der ärztlichen Einschätzung nicht einverstanden sind, können sie eine unabhängige Zweitmeinung einholen. Was ist im Fall Elia passiert? Was ist «Martha's Rule» genau – und inwiefern kann sie künftig Leben retten? Und bedeutet sie einen Kulturwandel in den Spitälern? Janina Gehrig, Redaktorin im Ressort Leben, hat den Fall von Elia recherchiert, Bundeshausredaktor Markus Brotschi die Hintergründe zu «Martha's Rule». In der neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnen sie den Fall ein und erklären, wie die Regel die Sicherheit von Patientinnen und Patienten verbessern könnte. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zu Elias Fall und «Martha's Rule» Teil 1: Der Fall von Elias und wie er an einer nicht erkannten Sepsis starb Teil 2: Der Fall von Elias – wurde der Bericht beschönigt? Martha's Rule: Kinderspital Luzern führt Notknopf für Eltern ein Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
In Venezuela steigt die Zahl der Todesopfer auch zwei Wochen nach den schweren Erdbeben immer noch. Bei der Rettung engagieren sich die USA auffällig stark. Trump spielt das in die Hände, sagt die freie Journalistin Anne Demmer. Ausserdem in dieser Sendung: · «Alarmstufe Rot», mit diesen Worten warnte UNO-Menschenrechtskommissar Volker Türk in Genf kürzlich vor einer Katastrophe in der sudanesischen Stadt El Obeid. Rund eine halbe Million Menschen sind dort eingeschlossen. Hager Ali, Sicherheits-Expertin am Giga-Institut erklärt, wie gefährlich die Situation für die Bevölkerung vor Ort ist. · Fifa-Effekt: Die Wirtschaft im Kanton Zürich profitiert von der Weltmeisterschaft in Übersee. Während der WM steigt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ungefähr um 1 Prozent. Wie stark der Kanton von diesem Effekt tatsächlich profitiert, sagt Kevin Gismondi, Ökonom bei der Zürcher Kantonalbank, die den Effekt untersucht hat. · Physio-Knatsch: Der Streit um die neue Tarifstruktur eskaliert. Die grossen Praxen spalten sich vom Branchenverband ab. Was das für Patientinnen und Patienten bedeutet, sagt Felix Schneuwly, Gesundheitsfachmann beim Vergleichsdienst Comparis.
Wenn ältere Patienten ins Krankenhaus müssen, kommen sie oft als Pflegefälle wieder nach Hause. Doch es gibt Behandlungsleitlinien, die das verhindern können. Plötzlich wie dement: Jeder dritte Mensch über 65 erleidet im Krankenhaus eine akute kognitive Funktionsstörung mit extremen Verwirrtheitszuständen. Das so genannte "Delir" ist eins der Hauptrisiken, wenn Ältere in der Klinik nicht fachgerecht behandelt werden. Denn alte Menschen sind als Patient:innen ähnliche Spezialfälle wie Kinder. Synapsen-Host Korinna Hennig und Medizinjournalistin Daniela Remus haben das beide mit ihren Vätern erlebt. In dieser sehr persönlichen Folge gehen sie der Frage nach, was schieflaufen kann, wenn geriatrische Leitlinien nicht umgesetzt werden. Sie berichten von über 80-jährigen Patienten, die noch zur Quittenernte auf Bäume geklettert sind oder Tischtennis gespielt haben - und nach dem Klinikaufenthalt um ein Haar als Pflegefälle geendet wären. Es geht um kognitive Funktionsreserven, die Suche der Forschung nach einem Biomarker für das Delir-Risiko, Physiotherapie im Klettergurt - und darum, was das Gesundheitssystem sparen kann, wenn Angehörige mit im Krankenzimmer aufgenommen werden.HINTERGRUNDINFORMATIONEN: Delir: Symptome, Definition und Behandlunghttps://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/delir-symptome-definitionund-behandlung,delir-102.htmlStatistische Angaben zur Zahl älterer Patienten im Krankenhaus: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/11/PD25_398_231.html Betreibbare Betten in deutschen Krankenhäusern: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Krankenhauser/Tabellen/gd-krankenhaeuser-jahre.html Überblicksstudie zur Häufigkeit von Delir im Krankenhaus: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0163834320301237 S3-Leitlinie Perioperatives Delir bei älteren Patientinnen und Patienten: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/001-021Überblicks- und Berichtsdaten des RKI zur Häufigkeit von Multimorbidität bei Menschen ab 65 Jahren: https://www.rki.de/DE/Content/GesundAZ/G/Gesundheit-aelterer-menschen/Gesundheit-aelterer-menschen_node.htmlCornell-Preprint von 2024 zu Delirraten auf Intensivstationen: https://arxiv.org/abs/2410.17363 PAWEL-Studie: Delirprävention durch ein Multikomponentenprogramm bei älteren chirurgischen Patientinnen und Patienten: https://www.umg.eu/forschung/klinische-studien/projekt-pawel/Schätzungen zur Mangelernährung bei Krankenhausaufnahme: https://www.aerzteblatt.de/news/mangelernaehrung-im-krankenhaus-etwa-55000-vermeidbare-todesfaelle-a2ea8292-8741-40b1-918a-db51a3be287f Alle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Ein Pflegeheim soll ein Ort der Sicherheit und Würde sein. Angehörige vertrauen das Leben ihrer Liebsten den Händen von Fachkräften an. Doch in Lambrecht entsteht eine andere Dynamik.Denn eigentlich sollten die 3 Personen in diesem Fall ihre Patientinnen, die dement, bettlägerig und vollkommen wehrlos sind, hinter den verschlossenen Türen pflegen. Aber sie entscheiden sich für etwas anderes. Sie entscheiden sich für Demütigung und Kaltblütigkeit und sie sollen zum Glück nicht ungesühnt davonkommen.! TRIGGER-WARNUNG ! Mord, Missbrauch von Schutzbefohlenen, Demütigung, physische und psychische Gewalt in der PflegeRecherche unterstützt durch Luisa Zeidler WIR GEHEN LIVE!! CONTRA CREATE präsentiert: Überdosis Crime LIVE 2026
Die Hitze macht auch vor den Spitälern nicht halt: In vielen Patientenzimmern steigen die Temperaturen deutlich an. Weil nur ein kleiner Teil der Räume klimatisiert ist, setzen das Universitätsspital Basel und das KSBL auf alternative Massnahmen, um die Patientinnen und Patienten zu schützen. Ausserdem: · Mehr Sprayereien in Basel im 2025 · Brand Stoppelfeld im Hölstein BL
Das Fürstentum Liechtenstein hat eines der strengsten Abtreibungsgesetze Europas. Und dabei dürfte es bleiben. Erbprinz Alois hat nämlich sein Veto angekündigt, sollte sich die Bevölkerung in einer Abstimmung für legale Abtreibungen aussprechen. Schätzungsweise 40 Frauen aus Liechtenstein reisen jedes Jahr ins benachbarte Ausland, um eine Schwangerschaft abzubrechen. Im Fürstentum sind Abtreibungen verboten. Ärztinnen dürfen mit ihren Patientinnen nicht einmal über das Thema sprechen. Ein Initiativ-Komitee möchte das ändern: Es sammelt derzeit Unterschriften für eine Abstimmung über legale Schwangerschaftsabbrüche. Doch noch bevor ein Abstimmungstermin feststeht, erteilt der Erbprinz dem Anliegen eine Abfuhr. Warum kündigt das Fürstenhaus bereits jetzt sein Veto an? Und was hält die Bevölkerung von diesem Machtinstrument des Erbprinzen? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - David Sele, Leiter Politik bei der Liechtensteiner Zeitung «Vaterland» ____________________ Links - https://www.srf.ch/audio ____________________ Team - Moderation: Dominik Rolli - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Unser Gesundheitswesen ist eines der teuersten der Welt. Aber das Geld wird nicht effizient eingesetzt. Zum Beispiel gibt es Überversorgung. Schadet das Patienten und Patientinnen? Erfahrungen von Hausarzt Prof. Jörg Schelling.
Nach einer Brustkrebsoperation ist eine Chemotherapie nicht immer notwendig. Ein Gentest kann dabei helfen, jene Patientinnen und Patienten zu identifizieren, die darauf verzichten können. Dazu gibt es nun neue Erkenntnisse. In der Schweiz ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Pro Jahr erkranken laut Krebsliga Schweiz rund 7000 Frauen und etwa 60 Männer daran. In vielen Fällen lässt sich der Tumor operativ entfernen. Die Behandlung ist damit aber oft nicht abgeschlossen: Häufig folgt eine Chemotherapie. Diese kann lebenswichtig sein und entscheidend zur Heilung beitragen. Gleichzeitig ist sie für manche Betroffene sehr belastend. Nun rückt eine neue Studie rund um einen Gentest in den Fokus. Dieser könnte mehr Patientinnen und Patienten vor einer Chemotherapie bewahren. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Felicitas Erzinger, SRF Wissenschaftsredaktorin - Elena Kralidis, Leiterin Onkologie am Brustzentrum "Affidea brustCare" in Zürich - Jens Huober, Chefarzt am Brustzentrum des Kantonsspitals St.Gallen ____________________ Links: Erste Folge von «König Gianni – Die Infantino-Story»: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/koenig-gianni-die-infantino-story-1-4-der-kaempfer?id=AUDI20260601_NR_0009 ____________________ Team: - Moderation: Vanessa Ledergerber - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Gabriel Gasser ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. Ihr erreicht uns mit euren Fragen und Inputs per Mail an newsplus@srf.ch oder per Sprachnachricht an 076 320 10 37. News Plus von SRF erscheint jeden Wochentag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend. ____________________ Während zwei Wochen publizieren wir hier nachmittags auch noch einen Deepdive in ein Thema mit dem SRF-Podcast News Plus. Was haltet ihr davon? Sagt es uns: https://panel.srf.ch/NewsPlus