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Beauty-Eingriffe sehen auf Social Media oft easy aus: ein bisschen Filler hier, bisschen Botox dort. Kurzer Eingriff, kleines Pflaster, nächster Tag wieder Alltag. Aber was, wenn es nicht so läuft wie erhofft? Hannah wollte verhärtete Hyaluron-Filler unter den Augen loswerden. Online findet sie einen Arzt mit Top-Bewertungen. Der rät ihr zu einer Unterlidstraffung. Doch nach dem Eingriff verschlechtert sich ihr ganzes Leben: Sie berichtet von starken Schmerzen und davon, dass sie ihre Augen nicht mehr richtig schließen konnte. Für Hannah beginnt ein jahrelanger Streit und der Besuch vieler anderer Ärzte, denn bis heute folgen weitere Eingriffe, um dem früheren Zustand wieder näherzukommen. Diese investigative Recherche zeigt: Wer über schlechte Erfahrungen mit Beauty-Eingriffen spricht, kann schnell unter Druck geraten. Menschen berichten uns von Angst, Abmahnungen und Drohnachrichten. Selbst die Reporterin erhält während der Recherche eine Drohung per Email. Unsere Y-Reporterin stößt auf einen Markt, der für Patientienten und Patientinnen schwer zu durchschauen ist. Es geht um Geld, viel Geld. Der Begriff "Schönheitschirurg" ist in Deutschland nicht geschützt. Wie findet man heraus, wem man vertrauen kann? Was tun, wenn man nach einem Eingriff Beschwerden hat? Und warum kämpft Hannah heute gemeinsam mit anderen Betroffenen? Unser aktueller Podcast Tipp: Die Frage https://1.ard.de/die-frage In der aktuellen Staffel der NDR-Doku "Bin ich schön?" werden zwei Männer und Frauen bei ihren Schönheits-Eingriffen begleitet und berichten von Körperscham und Schönheitsdruck. Schaut doch mal rein: https://1.ard.de/Bin_ich_schoen_S3_F1?y=pc Habt ihr Feedback oder einen Themenvorschlag? Schreibt uns gerne an y-podcast@ard.de oder instagram.com/y_kollektiv/ Reporter bzw. Reporterin: Olga Leu (Pseudonym) Host: Annika Prigge Redaktion: Linda Achtermann Technische Produktion: Martin Seelig Korrekturhinweis: In dieser Folge ist uns bei den verwendeten Sprachnachrichten ab Minute 15:00 ein Fehler unterlaufen. Da der Quellenschutz nicht ausreichend gewährt wurde, haben wir eine Sprachnachricht entfernt und am Samstagvormittag (30.5.) eine korrigierte Fassung dieser Folge hochgeladen. "Y-Kollektiv – Der Podcast" wird verantwortet von Radio Bremen und dem rbb. Diese Episode ist eine Produktion vom rbb 2026.
Neue Woche, neue Folge Zwischenschicht. Diesmal spricht Litti mit Lars und Florian über die Pflege neurologisch erkrankter Menschen und über einen Bereich, der oft viel zu wenig gesehen wird. Gemeinsam geht es um schwerstbetroffene Patientinnen und Patienten, um Rehabilitation, um kleine Fortschritte und um die Frage, was gute Pflege eigentlich ausmacht, wenn Heilung nicht immer möglich ist. Die beiden geben einen ehrlichen Einblick in ihren Alltag und erzählen, warum gerade die kleinen Momente oft die größten Erfolge sind. Wenn ein Patient plötzlich reagiert, ein Blick länger gehalten wird oder Kommunikation wieder möglich wird, entstehen Situationen, die weit über klassische Pflege hinausgehen. Dabei geht es auch um Ethik, Empathie und die Frage, wie man mit Menschen arbeitet, deren Leben sich von einem Tag auf den anderen komplett verändert hat. Gleichzeitig sprechen sie offen darüber, wie wichtig Teamarbeit, Haltung und gegenseitige Unterstützung in diesem Bereich sind. Eine ruhige, ehrliche und gleichzeitig sehr emotionale Folge über neurologische Pflege, Menschlichkeit und darüber, warum auch kleine Fortschritte manchmal alles bedeuten können. Einschaltbefehl!
Ärztinnen und Ärzte sollen zuhören, behandeln und entscheiden – nicht ihre knappe Zeit mit Korrigieren, Suchen und Nachdokumentieren verlieren. In dieser Folge sprechen Alfred Angerer und Stefan Lienhard mit Steffen Schmidt, Co-Gründer von Medicusdata, über KI-gestützte Dokumentation im Gesundheitswesen – ein Thema, das in Praxen und Spitälern im Alltag angekommen ist. Steffen erzählt, wie Medicusdata aus echter Beobachtung entstanden ist: Praxen und Spitäler haben er und sein Mitgründer besucht, um zu verstehen, wo Dokumentation heute bremst. Daraus entstand eine modulare Lösung für Diktat, Ambient Listening und Chat. Nutzbar dort, wo ohnehin gearbeitet wird: im PIS, KIS, in Word, Outlook oder per Smartphone. Die Folge zeigt: - Wann hilft KI wirklich? - Wann schafft sie nur neue Arbeit? - Wie reagieren Patientinnen und Patienten, wenn KI mithört? - Und warum sind Datenschutz und Datensouveränität wichtig – aber erst dann wertvoll, wenn die Lösung im Alltag tatsächlich besser funktioniert? Zum Schluss spricht Steffen über Mut und echten Nutzen als beste Förderung.
Colitis ulcerosa, oft als UC bezeichnet, ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Dickdarms, die weltweit immer häufiger auftritt, auch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Für viele Patientinnen und Patienten beginnt sie mit subtilen Warnzeichen wie Bauchbeschwerden, Durchfall, Müdigkeit oder Spuren von Blut im Stuhl. Im Laufe der Zeit können sich diese Symptome zu schmerzhaften und beängstigenden Schüben entwickeln, die Ausbildung, Karriere, Familienleben und das emotionale Wohlbefinden beeinträchtigen. Obwohl die moderne Medizin bemerkenswert wirksam darin geworden ist, diese akuten Krankheitsepisoden zu kontrollieren, bleibt UC hartnäckig bestehen. Bei den meisten Betroffenen kehrt die Erkrankung nach Phasen scheinbarer Erholung zurück, manchmal ohne einen offensichtlichen äußeren Auslöser.
Ab 2027 wird Social Freezing in Österreich neu geregelt – doch wann ist der richtige Zeitpunkt, um Eizellen einfrieren zu lassen? Dr. Alena Pichler erklärt in dieser Wunschbaby Podcast Episode, für wen Social Freezing sinnvoll sein kann, welche Chancen und Grenzen es gibt und warum das Alter der Frau dabei eine entscheidende Rolle spielt. In dieser Podcast-Episode spricht Dr. Alena Pichler vom Wunschbaby-Institut Feichtinger über das Thema Social Freezing und die neue gesetzliche Regelung in Österreich ab 2027. Sie erklärt den Unterschied zwischen Medical und Social Freezing, warum immer mehr Frauen sich frühzeitig mit ihrer Fruchtbarkeit beschäftigen und weshalb insbesondere die Eizellqualität stark vom Alter abhängt. Außerdem gibt sie Einblicke in den Ablauf der Behandlung, mögliche Risiken, realistische Erfolgschancen und die Bedeutung einer ehrlichen und individuellen Aufklärung. ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Der Großteil der Patientinnen und Patienten müsse sich über die Versorgung mit Arzneimitteln keine Sorgen machen, sagt Bork Bretthauer von Pro Generika. Trotzdem müsse man vorhandene Engpässe ernst nehmen. Aktuell sei die EU gefährlich abhängig von Importen. Von WDR 5.
"Sei nicht so hysterisch" – den Ausdruck kennen viele, vor allem Frauen. Hysterisch hat sich in unserem heutigen Sprachgebrauch als abwertende Bezeichnung durchgesetzt. Zu Zeiten von Sigmund Freud war die Hysterie aber ein echtes Krankheitsbild. Eine mysteriöse Krankheit, die damals scheinbar sehr viele Frauen befällt. Der junge Arzt Freud will seinen hysterischen Patientinnen helfen – und entwickelt in der Arbeit mit ihnen die Psychoanalyse. In Folge 2 erzählen wir, wie hysterische Patientinnen Freud dabei helfen, die Psychoanalyse zu entwickeln. Und warum er heute trotzdem gerade für sein Frauenbild in der Kritik steht.
Im Januar 2026 hat der Bundesrat neue Tarife für ambulante Behandlungen in Praxen und Spitälern eingeführt. Wie Meldungen von Patientinnen zeigen: Es gibt hunderte Fehler im System. Das führt zu massiven Mehrkosten für Patienten und Krankenkassen. Trotzdem erfolgt die Tarif-Anpassung nur jährlich.
Es ist einer der grössten Schweizer Medizin-Skandale der jüngeren Geschichte. In dessen Zentrum steht Francesco Maisano, der ehemalige Leiter der Herzchirurgie am Universitätsspital Zürich (USZ). Konkret sollen Patienten gefährdet worden sein, indem Maisano selbst entwickelte Implantate getestet und Komplikationen unterschlagen habe. Eine Untersuchung am USZ kommt nun zu einem erschütternden Schluss: Während Maisanos Amtszeit gab es statistisch gesehen rund 70 Todesfälle zu viel in der Herzchirurgie. Patientinnen und Patienten seien gefährdet worden, teilte das USZ am Dienstag mit. Der «Tages-Anzeiger» deckte den Fall vor rund sechs Jahren auf, gestützt auf Hinweise eines Whistleblowers. Seither bestreitet Maisano die Vorwürfe. Im Rahmen des aktuellen Untersuchungsberichts bestreitet er, individuell rechtlich verantwortlich zu sein für die beschriebenen Probleme. Catherine Boss und Roland Gamp vom Tamedia Recherchedesk haben die Vorwürfe gegen Maisano damals erstmals publik gemacht. In der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählen sie, was der Bericht des USZ offenlegt und was dieser für die Medizinbranche und die Spitalführung bedeutet. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum Fall Maisano Skandal am Unispital: 70 tote Patienten zu viel an Zürcher Herzklinik Ein Bericht zeigt schwere Verfehlungen durch Ex-Klinikchef Francesco Maisano Whistleblower im Interview: Er deckte die Zürcher Herzklinik-Affäre auf Das sind die Hauptfiguren im Fall Maisano Apropos-Folge zum Fall des Berner Starchirurgen vor Gericht Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
US-Präsident Donald Trump will den US-Einsatz für eine sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Strasse von Hormus «für kurze Zeit» aussetzen. Während des Stopps von «Project Freedom» solle geprüft werden, ob ein Abkommen zwischen Washington und Teheran abgeschlossen und unterzeichnet werden könne. · Nach dem Skandal an der USZ-Herzklinik stellt sich die Frage, was Patientinnen und Patienten tun können, wenn sie selbst einen Behandlungsfehler vermuten. Anwalt Stephan Kinzl, der sich auf Personenschäden als Folge von ärztlichen Behandlungsfehlern spezialisiert hat, gibt Auskunft. · Seit 2019 haben sich Bauernbetriebe in den Kantonen Aargau, Thurgau und Zürich an einem Projekt zur Pflanzenschutzoptimierung mit «Precision Farming» beteiligt. Dabei zeigte sich: auf einen Viertel der Pflanzenschutzmittel könnte man eigentlich verzichten. Wie geht das? Die Reportage aus dem aargauischen Birrhard.
Es geht um die Herzchirurgie des Unispitals Zürich: Bis zu 74 Menschen hätten nicht sterben müssen, wären sie nicht zu falschen Zeit am falschen Ort behandelt worden, zeigt eine Untersuchung. Was bedeutet das für das Vertrauen der Patientinnen und Patienten ins Gesundheitssystem? Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Oliver Peters, Mitverfasser des unabhängigen Untersuchungsberichts zum Universitätsspital Zürich und ehemaliger Vizedirektor des Bundesamtes für Gesundheit - Susanne Hochuli, Stiftungsratspräsidentin Schweizerische Patientenorganisation ____________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Marc Allemann - Mitarbeit: Gabriel Gasser ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Weitere Themen: Toter und Verletzter nach Schusswechsel in Nienburg // Razzien gegen Rechtsextreme auch in Niedersachsen // Reaktionen auf Kommunalisierung des Staatsbades Nenndorf
Bakteriophagen sind Viren, die sich in Bakterien vermehren und diese dabei zerstören. Die Phagentherapie könnte ein Ausweg aus der Antibiotikakrise sein und hat bereits erste Erfolge vorzuweisen. «Puls» zeigt, welche offenen Fragen auf dem Weg zu einer Zulassung in der Schweiz noch zu klären sind. Wenig Hilfe durch Antibiotika – Neue Hoffnung Viren Reto Weibel leidet seit Geburt an zystischer Fibrose, die unter anderem zu einer Verschleimung der Lunge führt. Im Schleim sammeln sich Bakterien an, die die Lunge angreifen und mit Antibiotika bekämpft werden müssen. Da die Wirkung dieser Medikamente wegen Resistenzen laufend abnimmt, sinkt auch die Lebensqualität deutlich. Eine experimentelle Phagentherapie könnte Besserung bringen – falls Reto Weibel dazu Zugang erhält. Hilfe durch Viren – Experiment gelungen José Vidal leidet an einer Lungeninfektion wegen antibiotikaresistenten Bakterien. Als kaum mehr Hoffnung auf Heilung besteht, greifen Genfer Ärzte zu einer experimentellen Therapie: Sie lassen ihn Bakteriophagen inhalieren – Viren, welche nur die krankmachenden Bakterien angreifen. Mit Erfolg. Der Infekt ist unter Kontrolle und José Vidals Lebensqualität hat sich deutlich verbessert. Einsatz trotz fehlender Evidenz – So macht es Belgien In Georgien ist die Phagentherapie seit Jahrzehnten Teil der medizinischen Grundversorgung. Was Menschen aus aller Welt nach Tiflis reisen lässt, um hartnäckige Infekte dort behandeln zu lassen. Nach den Regeln evidenzbasierter Medizin wurden die georgischen Therapieerfolge jedoch nie untersucht, was sie für eine Zulassung in der Schweiz wertlos macht. Belgien zeigt einen Ausweg aus dem Dilemma: Seit 2018 ist dort eine spezielle Regelung in Kraft, die den Einsatz von Phagenpräparaten erleichtert und deren geprüfte Anwendung sicherstellt. Einsatz für die Evidenz – Forschung in der Schweiz An den Unikliniken in Zürich, Bern, Genf und Lausanne wird rege an Phagen geforscht. So ist man in Lausanne etwa daran, ein Programm für personalisierte Phagentherapie zu etablieren. Es umfasst alle Phasen bis hin zur Produktion, Reinigung und Verabreichung der Phagenpräparate. Im Rahmen dieses Programms plant das Universitätsspital Lausanne nun eine klinische Studie für Patientinnen und Patienten mit Lungeninfekten. Wie weiter in der Schweiz? – Gemeinsame Suche nach Lösungen Das «Forum Phagentherapie» bringt in der Schweiz Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitswesen, Patientinnen und Patienten sowie Politikerinnen und Politiker zusammen, um über die Rolle dieser experimentellen Behandlungsform zu diskutieren. «Puls» gibt Einblicke in die Arbeit des Forums zur Förderung der Phagentherapie in der Schweiz. «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema «hartnäckige Infekte» Leiden Sie an einem hartnäckigen Infekt? Klingt er einfach nicht ab oder kehrt er immer wieder zurück? Gibt es Alternativen zum Einsatz von Antibiotika? Und wie kann ich mich vor resistenten Keimen schützen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
Der erste Embryotransfer war nicht erfolgreich – und jetzt? In dieser Episode erklärt Dr. Alena Pichler, warum das häufiger vorkommt als viele denken und welche nächsten Schritte sinnvoll sind. In dieser Episode des Wunschbaby Podcasts spricht Dr. Alena Pichler vom Wunschbaby Institut Feichtinger über eine Situation, die viele Paare verunsichert: ein negativer Schwangerschaftstest nach dem ersten IVF-Transfer. Sie erklärt, warum ein einzelner Versuch noch keine Aussage über den langfristigen Erfolg zulässt und ordnet die realistischen Schwangerschaftsraten ein. Dabei wird deutlich: Auch wenn der erste Transfer nicht erfolgreich ist, steigen die Chancen mit weiteren Versuchen deutlich an. Dr. Pichler geht außerdem auf den Ablauf einer IVF-Behandlung ein, erklärt den Unterschied zwischen frischen und kryokonservierten Embryotransfers und gibt Orientierung, wie Paare nach einem negativen Ergebnis sinnvoll weitermachen können – medizinisch wie auch emotional. ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
»Sei nicht so hysterisch« - den Ausdruck kennen wahrscheinlich viele Menschen, vor allem Frauen. Hysterisch hat sich in unserem heutigen Sprachgebrauch als abwertende Bezeichnung durchgesetzt. Zu Zeiten von Sigmund Freud war die Hysterie aber ein echtes Krankheitsbild. Eine mysteriöse Krankheit, die damals scheinbar sehr viele Frauen befällt. Freud will seinen hysterischen Patientinnen helfen und stößt durch die Arbeit mit ihnen auf die Methoden der freien Assoziation und der Traumdeutung. In dieser Folge erzählen wir, wie hysterische Patientinnen Freud dabei helfen, die Psychoanalyse zu entwickeln. Und warum er heute trotzdem gerade für sein Frauenbild in der Kritik steht. Autorinnen: Lucia Heisterkamp und Antonia RauthMusik und Produktion: Christoph Neuwirth und Philipp FacklerRedaktionelle Leitung: Sven Preger und Zsolt WilhelmDank geht außerdem an Stephanie Hoffmann aus der Dokumentationsabteilung des SPIEGEL, Laura Stuth für die redaktionelle Unterstützung und Ole Reißmann für die KI-Unterstützung. Und an unsere Gesprächspartner:innen, darunter: Georg Markus, Kolumnist beim Kurier und Autor der Biografie »Sigmund Freud. Der Mensch und Arzt. Seine Fälle und sein Leben». Cecile Loetz und Jakob Müller, ihren Podcast »Rätsel des Unbewussten« findet ihr zum Beispiel hier und überall, wo es Podcasts gibt. Die beiden haben außerdem gerade ein Buch veröffentlicht, es heißt »Jetzt bin ich schon wie meine Eltern«. Claudia Muchitsch, sie bietet mit ihrem Unternehmen Alpine Foxes Stadtführungen an, unter anderem (aber nicht nur) auf den Spuren von Sigmund Freud. Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Wie viel Therapie ist beim low risk Schilddrüsenkarzinom eigentlich notwendig?Die ESTIMABL2-Studie untersucht Patientinnen und Patienten mit differenziertem Schilddrüsenkarzinom und niedrigem Risikoprofil nach kompletter Operation. Im Zentrum steht der Vergleich zweier Strategien:
Ob Räusperzwang oder ein Globusgefühl im Hals: Oft sind Betroffene, die wegen solcher Beschwerden in der HNO-Praxis vorstellig werden, besorgt. Dabei verbirgt sich nicht selten ein Refluxgeschehen hinter den Symptomen. Welche teils einfachen Möglichkeiten - medikamentös und in der Lebensführung - den Patientinnen und Patienten helfen können, hören Sie im Podcast.
Die Bundesregierung hat den Entwurf von Gesundheitsministerin Warken für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen. Ziel ist es, die Kassen zu entlasten und die Beiträge der Versicherten stabil zu halten. Allein im kommenden Jahr sollen die Ausgaben um 16 Milliarden Euro reduziert werden. Patientinnen und Patienten müssen sich deshalb auf höhere Zuzahlungen und einige Abstriche einstellen. Bundeskanzler Merz nannte die Reform historisch; sie mache das Gesundheitssystem für alle bezahlbar.
Judith Weisz ist Osteopathin und praktische Ärztin mit einer Praxis für Osteopathie und aufrechte Haltung in Hamburg-Ottensen. Nach ihrem Medizinstudium am UKE absolvierte sie ein fünfjähriges Osteopathiestudium. Als Dozentin ist sie Klaas und Dennis über den Weg gelaufen und in Erinnerung geblieben. Im Interview spricht sie mit Klaas über Wege, wie wir Patientinnen und Patienten bei Problemen auf emotionaler Ebene abholen und behandeln können. Bei diesem körperpsychotherapeutischen Ansatz geht es darum, mit welchen Grundemotionen myofasziale Meridiane in Beziehung stehen und wie wir dieses Wissen in der Praxis anwenden können, damit auch Emotionen und Gefühle Teil des Heilungsprozesses sein dürfen. Außerdem brennt Judith für ihre Sidequest als Sprecherin, egal ob bei einer Liveperformance oder im Studio. Unbedingt reinhören! Im Oktober organisiert Klaas einen Kurs mit ihr in Stade. [Kurs: Faszien-Meridiane-Emotionen](https://www.osteopathiepraxis-stade.de/kurse/2026-10-23-faszien---meridiane---emotionen) Der ganze Mensch oder das Ende des Dualismus oder „es ist nicht alles parietal, was man anfassen kann“ 24.+25. Oktober 2026 in Stade (nähe HH) [Website Judith Weisz](https://judithweisz.de/) [Website Judith Weisz als Sprecherin](https://judithweisz.de/sprecherin)
Wir atmen rund 20.000 Mal am Tag – meist unbewusst. Dabei beeinflusst unsere Atmung weit mehr als nur die Sauerstoffversorgung. Dr. med. Wolfgang Gesierich, Chefarzt einer der größten Lungenfachkliniken Deutschlands, und Tom Sietas, 22-facher Weltmeister im Apnoetauchen, sprechen im ERCM Medizin Podcast über das oft unterschätzte Potenzial der Atmung: wissenschaftlich fundiert, differenziert und alltagsnah. Tom Sietas hielt in seiner Profikarriere über 22 Minuten die Luft an (Weltrekord 2012). Er erklärt, warum der Umgang mit großen Herausforderungen entscheidender ist als das Lungenvolumen – und wie Atemtechniken aus dem Leistungssport für jeden von uns nutzbar sind: ob zur Stressregulation, für Fokus oder innere Balance. Diese Episode beantwortet: Warum der Mensch nur 10 bis 20% seiner Lungenkapazität nutzt – und welche Folgen flache Atmung im Alltag haben kann. Wie eine tiefe Bauchatmung das Nervensystem messbar beruhigt und wie Sie diese Methode sofort anwenden können. Wie Klimawandel, Feinstaub und unser urbaner Lebensstil das Risiko für Allergien erhöhen. Welche Rolle die Milz als natürlicher Sauerstoffspeicher beim Tauchen spielt. Was Hyperventilation vor dem Tauchen gefährlich macht – und warum die intensive Wim-Hof-Methode kritisch zu bewerten ist. Warum Lungenkrebserkrankungen heute alle Generationen betreffen – und welche Rolle Risikofaktoren wie Rauchen und Vaping spielen. Die Experten im ERCM Medizin Podcast sind sich einig: Bewusstes Atmen beeinflusst sowohl unsere körperliche als auch geistige Gesundheit auf mehreren Ebenen. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie Atmung funktioniert – und wie man sie sinnvoll nutzt. "Der ERCM Medizin Podcast" Social & Webseite: Instagram: https://www.instagram.com/ercm.podcast/ TikTok: https://www.tiktok.com/@ercm.podcast?lang=de-DE Webseite: http://www.erc-munich.com Kontakt: podcast@erc-munich.com Dr. med. Wolfgang Gesirich: Asklepios Fachkliniken München Gauting: https://www.asklepios.com/gauting Tom Sietas: Webseite: https://tomsietas.de/ Buch "Deine Atmung ändert alles": https://tomsietas.de/buch-deine-atmung-aendert-alles/ Über das ERCM: Im Europäischen Radiochirurgie Centrum München (ERCM) setzen wir seit über 20 Jahren auf präzise Tumortherapien: hochmoderne Radiochirurgie und innovative Medizintechnologien zur gezielten und schonenden Behandlung verschiedener Tumoren – gutartige Neubildungen ebenso wie schwere Krebserkrankungen. Jahr für Jahr schenken uns mehr als 1.000 Patientinnen und Patienten ihr Vertrauen auf dem Weg zu einer individuell abgestimmten Therapie. Unser Ziel: Personalisierte, präzise und vor allem patientenzentrierte Behandlungen, die auf eine effektive und nebenwirkungsarme Therapie bei guter Lebensqualität fokussieren. Chapters 00:00:00 Intro 00:01:34 22 Minuten ohne Atmen: Die Faszination des Apnoe-Tauchens 00:03:11 Die Lunge: Ein anatomisches Wunderwerk 00:06:38 Vom ersten Tauchgang zum Weltmeister: Tom Sietas' Weg 00:09:12 Genetik oder Training? Die Physiologie des Luftanhaltens 00:12:13 Trainingseffekte der Lunge: Was ist möglich? 00:17:22 Die Psychologie des Extremen: Mentale Kontrolle unter Wasser 00:22:26 Sicherheit beim Apnoe-Tauchen: Risiken und Schutzmaßnahmen 00:24:45 Meditation und Flow: Die mentalen Effekte des Tauchens 00:36:36 Atemtraining für den Alltag: 3-5 Minuten, die alles verändern 00:41:22 Allergien auf dem Vormarsch: Klimawandel und Immunsystem 00:49:29 Prävention und Therapie: Was hilft wirklich bei Atemwegserkrankungen? 00:55:06 Wim Hof, Eisbaden und Hyperventilation: Nutzen oder Risiko? 00:59:38 Take-Home-Message: Bewusst atmen für mehr Lebensqualität #Atmung #Atemtechnik #Apnoetauchen #Lungengesundheit #Stressreduktion #Meditation #TomSietas #RainaldGesirich #Allergien #COPD #Lungenfunktion #Bauchatmung #Parasympathikus #Resilienz #ERCMPodcast
Eine Studie der Universität Zürich zeigt, dass es ein starkes Bedürfnis gibt nach seelischer Unterstützung im Spital oder der Klinik – auch bei Menschen, die mit Kirche nichts am Hut haben. Was braucht es also in Zukunft, um den Bedürfnissen von Patientinnen und Patienten gerecht zu werden? Rund die Hälfte der Zürcher Bevölkerung wünscht sich eine spirituelle Unterstützung bei schwerer Erkrankung. Zu diesem Schluss kommt eine repräsentative Studie der Universität Zürich. Dieses deutliche Ergebnis habe ihn überrascht, sagt Simon Peng-Keller, Theologieprofessor für Spiritual Care und Leiter der Studie: «Erstaunt hat mich, dass dieser Wunsch besonders bei jungen Menschen zwischen 16 und 29 ausgeprägt ist.» Viele der Befragten seien spirituell offen, wollten aber mit institutionalisierter Religion nichts zu tun haben. Was heisst das für die Seelsorge der Zukunft? Soll sie sich weiter öffnen, wie das in den letzten Jahren unter dem Stichwort «Spiritual Care» bereits geschehen ist? Oder bleibt eine konfessionell gebundene Seelsorge wichtig? Welche Konsequenzen hat die eine oder andere Haltung fürs Berufsverständnis und letztlich auch für die Finanzierung? Mit Simon Peng-Keller werden in «Perspektiven» die Studienergebnisse diskutiert ebenso wie die aktuellen Entwicklungen und Zukunftsszenarien im Bereich der Seelsorge im Gesundheitswesen. Autorin: Léa Burger
260424PC Kassenpatient? Pech gehabtMensch Mahler am 24.4.2026Mein Freund ist schwer erkrankt. Burn-Out, Depression, seit 4 Monaten arbeitsunfähig. Mein Freund hat ein Problem: er ist Kassenpatient. Obwohl er ganz dringend eine Behandlung braucht, am besten stationär, steht er bis heute auf einer Warteliste für den Psychiater. An Psychotherapie kann er nicht einmal denken. Kassenpatienten können – egal welche Fachrichtung – ein Lied davon singen. Termine werden, selbst bei Akuterkrankungen – in 3-4 Monaten vergeben – wenn man Glück hat. Die Gründe hierfür sind mannigfaltig: Ärztemangel, Überlastung durch die demografische Entwicklung, seit der Corona-Pandemie ist die Anzahl der behandlungsbedürftigen psychisch erkrankten Kinder und Jugendlicher sprunghaft angestiegen. Eine Gesundheitsreform jagt die andere, die Finanzierung durch die Kassen funktioniert schon lange nicht mehr. Mahlers Vorschlag zur Reform der Reform: schafft endlich das 2-Klassen System ab. Alle Bürgerinnen und Bürger im Land haben das Recht auf die bestmögliche Behandlung, und das möglichst zeitnah. Stattet die gesetzlichen Kassen mit genügend Kapital aus, dass der Gleichheitsgrundsatz hier gewahrt werden kann. Und: Die Ärzte müssen auch bei den gesetzlichen Kassen eine Rechnung schreiben und ihre Leistung den Patientinnen gegenüber sauber dokumentieren. Ein drittes: Hört mit dem Unfug auf, dass Therapeutinnen nur zugelassen werden, wenn sie die klassische Ausbildung haben. Ich bekomme immer sofort einen Termin, weil ich Selbstzahler bin und es mir leisten kann. Schluss damit! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Praxisflüsterer Podcast - Business Wissen für erfolgreiche Zahnärzte
In dieser Episode, der Aufzeichnung der Dental Late Night Show März 2026, sprechen Christian Henrici und Dr. Stefan Helka über die zunehmende Abhängigkeit von digitalen Tools und Plattformen in Zahnarztpraxen. Besonderes Augenmerk liegt auf den sogenannten Geo-Abhängigkeiten – etwa die Nutzung von US-amerikanischen Servern und Clouds für sensible Gesundheitsdaten. Highlights dieser Episode: - Aktueller Aufhänger: Ein Beitrag von Jan Böhmermann über Doctolib sorgt in der Ärzteschaft für Diskussionen und gibt den Anstoß, das Thema Abhängigkeiten kritisch zu beleuchten. - Risiken digitaler Infrastruktur: Christian Henrici und Dr. Stefan Helka diskutieren, wie kritisch es ist, persönliche und Patienten-Daten auf fremde Plattformen und Server – oft außerhalb Europas – auszulagern. - Convenience vs. Kontrolle: Die Bequemlichkeit digitaler Services führt häufig dazu, dass Praxen (und auch PatientInnen) die Kontrolle über essentielle Daten und Prozesse verlieren. - Marktdominanz und Monopolgefahr: Die Hosts beleuchten, wie zentrale Plattformen wie Doctolib potenziell kritische Infrastrukturen schaffen und warnen vor deren Einfluss auf Praxisautonomie und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit. - Praktische Tipps und philosophische Einordnung: Konkrete Empfehlungen, um Geo-Abhängigkeiten schrittweise zu verringern, sowie der Appell, sich als Praxis unternehmerisch und datenschutzrechtlich resilient aufzustellen. Teil 2 erscheint am 8.5.2026. Shownotes: Unsere Weiterbildungsmöglichkeiten:
Er ist einArzt, dem die Menschen vertrauen. In seiner Orthopädie-Praxis in Augsburgbefreit er Menschen von Schmerzen und seine Patientinnen und Patienten fühlensich bei ihm in guten Händen. Doch niemand von ihnen kennt den Mann, der sichwirklich hinter dem weißen Kittel verbirgt. Ein Lügner, ein Manipulator, einSchwerverbrecher und ein Mann, der ganz genau weiß, wie man das Leben einesMenschen auslöschen kann. Inhalt:00:00 Intro00:41 Anton F.03:08 ErsteSpuren04:51 Dr. Mord09:24 Dasrätselhafte Blut12:03 DerProzess_______________________________________Weitere interessante Fälle:► https://youtu.be/tRmMIfPO7Us ► https://youtu.be/jR02p09O-1M _______________________________________Die Kommentarsektion unter diesem Video wird moderiert. Mein Kanalist kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen,Gewaltandrohungen, Todeswünsche und rassistische Bemerkungen. Deshalb löschenmeine Moderatoren und ich dementsprechende Kommentare, egal ob sie Täter, Opferoder Videocreator betreffen._______________________________________***Entdecke jetzt meine Rätselkerzen und löse den Fall:CRIME CANDLES: https://shop.katiwinter.de/crime-candleMehr von Kati: https://linktr.ee/katiwinter_______________________________________Quellen: https://pastebin.com/sBdgM6kr **Solltestdu für deinen Podcast oder einen Beitrag meine Recherche als Quelle nutzen,freue ich mich über Credits.**
Kuratorin Kathrin Dünser zu "Museum auf Rezept". Kultur auf Krankenschein oder Kunst als Medikament? Zahlreiche Sudien belegen: ein Museumsbesuch kann heilende Wirkung entfalten. Deshalb hat das vorarlberg museum das Projekt "Museum auf Rezept" ins Leben gerufen und damit ein vielbeachtetes österreichweites Pilotprojekt gestartet. Vorarlberger Ärztinnen und Ärzte können seither ihre Patientinnen zwecks Erholung, Stressabbaus und Sinnstiftung ins Museum schicken. Initiiert hat dieses Projekt Kathrin Dünser, Kuratorin am vorarlberg museum. In diesem Podcast spricht sie über ernüchternde Anfänge, euphorische Resonanz und mögliche Zukünfte. Sendehinweis: ORF Radio Vorarlberg am 22.04.2026.
Direktzugang in der Ergotherapie — klingt nach Zukunft, ist aber längst ein zentrales Thema in der fachlichen Diskussion. In dieser Folge schauen wir darauf, was sich dadurch für Therapeutinnen und Therapeuten, für Patientinnen und Patienten und für die gesamte Versorgung verändern könnte. Sowie berichtet Sabrina über ihr Ergomoment und welchen Wunsch sie für die Ausbildung hätte! Ihr habt dazu Fragen oder Feedback? Schreibt uns diese gerne in die Kommentare oder schreibt uns eine E-Mail unter info@performance-skills.de Wir freuen uns auf Feedback! Viel Spaß mit dieser Folge wünscht euch Sabrina und Robert
Fehlender Respekt, fachliches Kauderwelsch oder mangelnde Empathie sind nicht nur ärgerlich, sie sind auch eine vergebene Chance für eine erfolgreichere Behandlung. «Puls» zeigt, wo es bei der Kommunikation zwischen Arzt und Patient hakt und was beide Seiten besser machen können. Wie Kommunikation die Heilung fördert – oder auch nicht Sabina Hunziker ist Pionierin und Professorin für Kommunikation in der Medizin. Ihre Mission ist es, angehenden Ärztinnen und Ärzten beizubringen, wie mit Patienten richtig kommuniziert wird. «Puls»-Host Daniela Lager spricht mit ihr über Zeitdruck, wachsende Bürokratie und die Schwierigkeiten verständlicher, einfühlsamer Erklärungen. Im Spital wird sie von «Puls» beim Coaching einer Assistenzärztin am Patientenbett begleitet. Dort zeigt sich eindrücklich, welchen Einfluss die Kommunikation auf den Krankheitsverlauf hat. Medizinstudium in Basel – Rollenspiele inklusive Im Medizinstudium an der Universität Basel wird viel Gewicht auf die Kommunikation in der Medizin gelegt. Schwierige Gesprächssituationen wie das Überbringen schlechter Nachrichten oder ein motivierendes Gespräch für eine notwendige Therapie werden so realistisch wie möglich geübt, teils auch mit Schauspielpatienten. «Puls» durfte ein solches Rollenspiel filmen. «Café Med» – Fachpersonen beraten medizinische Laien Seit zehn Jahren bieten die «Café Med» der Akademie für Menschenmedizin medizinischen Laien einen unschätzbaren Service: Ärztinnen, Psychologen, Sozialarbeiter und andere Fachpersonen beantworten unentgeltlich Fragen, besprechen Behandlungsoptionen und bieten individuelle Orientierungshilfe bei medizinischen Entscheidungen. Zwei wichtige Trümpfe dabei: Die Fachpersonen haben Zeit und sind absolut unabhängig. «Das bilden Sie sich nur ein!» – Aus dem Alltag zweier Patientinnen Die Schweizerische Patientenorganisation (SPO) ist Anlaufstelle für Kommunikationsprobleme aller Art im Gesundheitssystem. Herablassende Mediziner, unsensibles Pflegepersonal oder der leichtfertige Befund «psychosomatisch» sind nur eine kleine Auswahl der gemeldeten Konflikte. Zwei Betroffene mit seltenen Krankheiten erzählen aus ihrem Alltag als Patientinnen. «Puls»-Chat zum Thema «Arzt-Patienten-Gespräch» Wie stelle ich im entscheidenden Moment die richtigen Fragen? Weshalb ist mein letzter Termin beim Hausarzt so unbefriedigend verlaufen – und wie wird der nächste besser? Wie gehe ich mit Patienten um, die ihre Krankheit zum Beruf gemacht haben und mir ständig die letzten Studien unter die Nase reiben? Wie bleibe ich auch nach einem anstrengenden Tag ruhig und finde bei schwierigen Themen den richtigen Ton? Die Fachrunde weiss Rat und hilft am Montag von 21.00 bis 23.00 – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
In dieser Episode des Wunschbaby Podcasts spricht Priv. Doz. DDr. Michael Feichtinger vom Wunschbaby Institut Feichtinger über ein oft unterschätztes Thema: das Alter des Mannes beim Kinderwunsch. Während das biologische Alter der Frau häufig im Fokus steht, wird der Einfluss des männlichen Alters oft unterschätzt. Dabei zeigt die moderne Medizin, dass auch bei Männern mit zunehmendem Alter Veränderungen auftreten – insbesondere in Bezug auf Spermienqualität, -menge und genetische Stabilität. Dr. Feichtinger erklärt, ab wann man medizinisch von einem „älteren Vater" spricht, warum sich immer mehr Männer erst später für Kinder entscheiden und welche Auswirkungen das auf die Fruchtbarkeit sowie mögliche Risiken für Schwangerschaft und Kind haben kann. Eine wichtige Folge für Paare, die ihren Kinderwunsch bewusst planen und alle relevanten Faktoren berücksichtigen möchten. ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
"Ich spüre ja nichts" – genau das ist der größte Denkfehler, den Frauen bei Brustkrebs machen können.Jede achte Frau bekommt Brustkrebs, und trotzdem geht in Deutschland nur jede zweite zum Screening. Warum? Und was passiert eigentlich wirklich in den 15 Minuten zwischen MTR und Patientin?Ayda Yildiz, Fachfrau für Mammographie am St. Claraspital Basel, erzählt, warum die Qualität einer Mammographie viel stärker in den Händen der MTR liegt als viele denken. Sie spricht über den Umgang mit Angst, über schwierige Patientinnen ("Fassen Sie mich nicht an"), über KI als neue Kollegin im Befundungsraum und über die Frage, warum Mammographie unter MTR immer noch das ungeliebte Stiefkind ist. Eine Folge mit sehr viel Handwerk, sehr viel Haltung – und einem klaren Appell am Ende.Zum Gast: Ayda Yildiz ist RFP/MTR und Ausbilderin für Mammographie am St. Claraspital Basel, Referentin auf Mammakongress, ECR und Röntgenkongress Leipzig."Auf Knopfdruck" ist der Radiologie-Podcast von Martin Methlow (RADiness GmbH). Jeden Monat Gespräche mit Menschen aus Radiologie und Healthtech – für MTR, Radiolog:innen und alle, die mitreden wollen. Abonnieren nicht vergessen.
In dieser Folge geht es um neuroendokrine Tumore! Wir besprechen eine hochrangig publizierte amerikanische Phase-III-Studie (CABINET trial), die den Einsatz des small-molecule inhibitors Cabozantinib bei Patientinnen und Patienten im Tumorprogess untersucht hat. Viel Spaß beim Reinhören!Moderation: Felix RühlmannGast: PD Dr. med. Alexander KönigBesprochene Publikation:Chan JA, Geyer S, Zemla T, Knopp MV, Behr S, Pulsipher S, Ou FS, Dueck AC, Acoba J, Shergill A, Wolin EM, Halfdanarson TR, Konda B, Trikalinos NA, Tawfik B, Raj N, Shaheen S, Vijayvergia N, Dasari A, Strosberg JR, Kohn EC, Kulke MH, O'Reilly EM, Meyerhardt JA. Phase 3 Trial of Cabozantinib to Treat Advanced Neuroendocrine Tumors. N Engl J Med. 2025 Feb 13;392(7):653-665. doi: 10.1056/NEJMoa2403991. Epub 2024 Sep 16. PMID: 39282913; PMCID: PMC11821447.
Ein gutes Verhältnis zwischen Ärztin oder Arzt und Patientin oder Patient ist entscheidend für den Behandlungserfolg – und doch kommt es oft zu Missverständnissen. Fachsprache, Zeitdruck und Unsicherheit erschweren das Gespräch auf beiden Seiten. Es ist wissenschaftlich erwiesen: Die Kommunikation zwischen Arzt oder Ärztin und Patient oder Patientin beeinflusst den Therapieverlauf und das Wohlbefinden. Aber oft stehts nicht zum besten um den Austausch zwischen den beiden Seiten. Grund können Zeitdruck, sprachliche Verständigungsprobleme oder ungleiche Machtverhältnisse sein. Wie kann Kommunikation in der Medizin besser gelingen? Was erwarten Patientinnen und Patienten von ihren Ärztinnen und Ärzten ?Wie gut darf oder soll eine persönliche Beziehung sein? Und was können Betroffene selbst tun, um im Gespräch verstanden zu werden und informierte Entscheidungen zu treffen? «Treffpunkt»-Gast ist Psychologin Annina HessCabalzar, die sich seit vielen Jahren mit dem ArztPatientenVerhältnis beschäftigt. Gemeinsam sprechen wir über Nähe und Distanz, Eigenverantwortung, Zweitmeinungen – und darüber, wie Vertrauen im medizinischen Alltag entsteht.
Beim Bundesasylzentrum in Altstätten gibt es weitere Probleme. Nachdem der Boden dort zunächst wegen PFAS saniert werden musste, gibt es jetzt weitere Verzögerungen. Grund ist, dass beim Verlegen der Leitungen im Boden nicht alles wie geplant funktioniert hat. Weitere Themen: · Das Kantonsspital Graubünden kann für das vergangene Jahr einen Gewinn von knapp neun Millionen Franken verzeichnen. Die Zahl der stationär behandelten Patientinnen und Patienten stieg um drei Prozent. · In Maienfeld wird heute Nachmittag ein Platz für den Bündner Schwingerkönig Armon Orlik eingeweiht. Die Stadt gibt für den Platz und das Fest rund 25 000 Franken aus.
Die meisten unserer Folgen (bis jetzt eigentlich alle) sind Schilderungen über Angebote/Berufsgruppen/Hilfestellungen, die das deutsche Gesundheitssystem so zu bieten hat…Mit der eigentlich größten „Gruppe“ haben wir uns aber einfach noch gar nicht so richtig beschäftigt - nämlich Patientinnen und Patienten!
Max und ich kennen uns aus der Schulzeit - lustig, wie sich die Wege unterschiedlich entwickeln. Heute ist Max nicht nur Max sondern OA Dr. Dr. med. univ. Zaussinger und Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie sowie leitender Oberarzt der Plastischen Chirurgie am Kepler Universitätsklinikum Linz, dem zweitgrößten Krankenhaus Österreichs. Seine Praxis im 1. Bezirk ist nicht nur super schön anzusehen sondern auch bekannt für die gute Betreuung der PatientInnen. Heut will ich aber die Fragen stellen, die das ganze Thema der Schönheitschirurgie kritisch beleuchten - und bin positiv überrascht von den Antworten und Werten, die Dr. Zaussinger mit mir teilt. Mehr dazu findest du noch auf: https://www.tf-plasticsurgery.at/team/dr-med-univ-oa-maximilian-zaussinger https://www.instagram.com/drzaussinger/ https://www.instagram.com/tf_plasticsurgery/
Über 13 verschiedene Krebsarten sind mit Adipositas assoziiert – und dennoch wird die Erkrankung häufig als reine Willenssache abgetan. Doch Adipositas ist weit mehr als ein kosmetisches Problem: Es handelt sich um eine komplexe Stoffwechselerkrankung mit weitreichenden Folgen für den gesamten Körper. Im ERCM Medizin Podcast spricht Dr. med. Peter Kirchmeyer, Facharzt und Experte für Adipositas-Chirurgie am Exzellenzzentrum in Düsseldorf, über die Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und gesellschaftlichen Herausforderungen im Umgang mit starkem Übergewicht. Es wird kalkuliert, dass 2050 mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung adipös sein wird. In Deutschland sind bereits zwei Drittel der Männer und über die Hälfte der Frauen übergewichtig. Dr. Kirchmeyer erklärt, warum konservative Therapien oft nicht ausreichen – und welche Rolle moderne chirurgische Verfahren wie der Schlauchmagen spielen können. Weitere Themen in dieser Episode: Warum Adipositas keine Willensstörung ist, sondern eine behandlungsbedürftige Krankheit. Welche Rolle Genetik, Hormone, Ernährung und Umweltfaktoren spielen. Wie viszerales Fett chronische Entzündungen fördert und das Risiko für Diabetes, Herzerkrankungen und Demenz erhöht. Was vor, während und nach einer Adipositas-Operation passiert – und warum die Nachsorge entscheidend ist. Welche Bedeutung Ernährungsberatung, psychologische Betreuung und Selbsthilfegruppen haben. Warum Prävention im Kindesalter so wichtig ist – und welche strukturellen Änderungen in Schulen, Politik und Gesundheitssystem notwendig wären. Dr. Kirchmeyer macht deutlich: Die Operation ist nur ein Teil der Lösung. Langfristiger Erfolg erfordert ein gut abgestimmtes, interdisziplinäres Team aus Chirurgen, Ernährungsberatern, Psychologen, Diabetologen und Hausärzten. Und vor allem: die aktive Mitarbeit der Patientinnen und Patienten selbst. Ein differenzierter Blick auf eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit – ohne Stigmatisierung, mit klaren Fakten und konkreten Lösungsansätzen. "Der ERCM Medizin Podcast" Social & Webseite: Instagram: https://www.instagram.com/ercm.podcast/ TikTok: https://www.tiktok.com/@ercm.podcast?lang=de-DE Webseite: http://www.erc-munich.com Kontakt: podcast@erc-munich.com Über das ERCM: Im Europäischen Radiochirurgie Centrum München (ERCM) setzen wir seit über 20 Jahren auf präzise Tumortherapien: hochmoderne Radiochirurgie und innovative Medizintechnologien zur gezielten und schonenden Behandlung verschiedener Tumoren – gutartige Neubildungen ebenso wie schwere Krebserkrankungen. Jahr für Jahr schenken uns mehr als 1.000 Patientinnen und Patienten ihr Vertrauen auf dem Weg zu einer individuell abgestimmten Therapie. Unser Ziel: Personalisierte, präzise und vor allem patientenzentrierte Behandlungen, die auf eine effektive und nebenwirkungsarme Therapie bei guter Lebensqualität fokussieren. Chapters 00:00:00 Intro 00:01:26 Adipositas-Epidemie: Die erschreckenden Zahlen für 2050 00:03:17 Ernährungskultur im Wandel: Warum Deutschland aufholt 00:05:15 Adipositas als Krankheit: Mehr als nur ein Schönheitsproblem 00:06:27 Evolutionäre Fallen: Warum unser Körper auf Speichern programmiert ist 00:07:33 Das Mikrobiom und Adipositas: Spannende Mäuse-Studien 00:09:54 Viszerales Fett: Die unterschätzte Gefahr für Gehirn und Herz 00:13:04 Der Weg zur OP: Multimodales Konzept und Hürden 00:15:24 Ernährungsberatung und Sport: Warum konservativ oft nicht funktioniert 00:16:13 Türkei-Tourismus: Die gefährlichen Schnell-OPs 00:17:02 Haupttreiber der Adipositas: Genetik, Hormone oder Lifestyle? 00:30:18 Der Schlauchmagen: So funktioniert die häufigste OP 00:33:50 Leben nach der OP: Ernährung, Nachsorge und Komplikationen 00:39:52 Hautüberschuss nach Gewichtsverlust: Die zweite Operation 00:43:19 Psyche und Selbsthilfegruppen: Der unterschätzte Erfolgsfaktor 00:45:40 Exzellenzzentren und ihre Zukunft: Kritik an neuen Regelungen 00:48:19 Adipositas bei Kindern: Die Zeitbombe tickt 00:50:43 Prävention statt Operation: Was wirklich helfen würde 00:57:09 Supplements und Mangelerscheinungen: Was Patienten wissen müssen 01:01:07 Abschlussbotschaft: Mut zur Veränderung ohne Stigmatisierung #Adipositas #Übergewicht #Schlauchmagen #AdipositasChirurgie #BMI #Stoffwechselerkrankung #Diabetes #ViszeralesFett #Prävention #Ernährung #Gesundheit #ERCMPodcast #PeterKirchmeier #Exzellenzzentrum #Selbsthilfe
Die Zukunft der klinischen Forschung in Österreich nimmt zunehmend konkrete Formen an. Moderne Forschungszentren, die derzeit an der MedUni Wien entstehen, sollen den Weg von wissenschaftlichen Erkenntnissen zur praktischen Anwendung deutlich verkürzen. Ziel ist es, neue Therapien schneller, sicherer und individueller zu den Patientinnen und Patienten zu bringen. Das sagt Prof. Dr. Markus Zeitlinger, Leiter der Universitätsklinik für Klinische Pharmakologie der MedUni Wien, im Gespräch mit Springer-Podcast-Chef Martin Krenek-Burger. Ein wesentlicher Fortschritt liegt demnach in der engeren Verzahnung von Forschung und Klinik. Früher fanden Studien oft isoliert statt. Neue Strukturen ermöglichen nun eine direkte Integration in den medizinischen Alltag. Patientinnen und Patienten können dadurch frühzeitig von innovativen Behandlungsmethoden profitieren, oft lange bevor diese zum allgemeinen Standard werden. Besonders wichtig sind dabei die Phase-1- und Phase-2-Forschung. In diesen Phasen testen Forscher neue Medikamente erstmals am Menschen und überprüfen ihre Wirksamkeit. Dank moderner Technologien, wie bildgebender Verfahren und molekularer Analysen, lassen sich Therapien heute präziser an individuelle Bedürfnisse anpassen. Vertrauen bleibt ein entscheidender Faktor. Klinische Studien unterliegen strengen ethischen und rechtlichen Vorgaben. Transparenz, Aufklärung und die aktive Einbindung der Patientinnen und Patienten sind unerlässlich, um Vorbehalte abzubauen. Die Lehre aus der Vergangenheit ist klar: Fortschritt in der Medizin entsteht durch Forschung. Je effizienter diese organisiert ist, desto schneller profitieren alle davon. Die Medizin von morgen beginnt daher schon heute.
Selbsthilfe ist weit mehr als der klischeebehaftete Stuhlkreis. Sie schließt Versorgungslücken, stabilisiert Patientinnen und Patienten emotional und adressiert soziale, ökonomische und versorgungsrelevante Herausforderungen. In dieser Folge beleuchten wir die Aufgaben, Defizite und Potenziale der Krebsselbsthilfe – mit Fokus auf den Nutzen in der onkologischen Versorgung.
Podcast #393 - In dieser Episode spreche ich mit Jasmin Baumgarten, Internistin, Ayurvedaexpertin und Mutter von drei Kindern, über einen bewussteren, differenzierten Umgang mit Nährstoffen, Blutwerten und Supplementen. Dr. Jasmin Baumgarten führt eine Privatpraxis für ganzheitliche Medizin, in der sie moderne Schulmedizin, Psychosomatik und ayurvedische Heilkunst miteinander verbindet. Ihr Ansatz ist es, Beschwerden nicht isoliert zu betrachten, sondern in einen ganzheitlichen Zusammenhang zu bringen und gemeinsam mit ihren Patientinnen und Patienten individuelle Behandlungspläne zu entwickeln, die medizinisch fundiert, alltagsnah und zugleich intuitiv sind. Im Mittelpunkt unseres Gesprächs steht die Frage, wie wir Nährstoffe sinnvoll einsetzen können, ohne in ein Muster von immer mehr, immer genauer und immer komplexer zu geraten. Wir sprechen darüber, warum Blutwerte wichtig sein können, wo ihre Grenzen liegen und weshalb es einen großen Unterschied macht, ob wir über Therapie oder Prävention sprechen. Ein zentrales Thema ist dabei die Verdauung und das ayurvedische Konzept von Agni, denn eine gesunde Nährstoffversorgung beginnt nicht mit der Kapsel, sondern mit der Fähigkeit des Körpers, das, was wir ihm zuführen, überhaupt aufzunehmen und zu verwerten.
Wer heutzutage psychotherapeutische Hilfe sucht, braucht gute Nerven. Die Praxen sind voll, lange Wartezeiten üblich. Und gute Nerven haben genau die, die Hilfe brauchen, gerade nicht. Sie sind in Not. Jetzt wollen die Krankenkassen die Kosten im Gesundheitssystem senken und dabei auch das Honorar für Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen kürzen. Nicht nur sie wehren sich, auch Patientenverbände warnen. Für gesetzlich Versicherte könnte die Wartezeit noch länger werden und unbehandelte psychische Erkrankungen könnten in der Folge noch teurer werden. Vom Leid der Betroffenen mal abgesehen. Welche Gründe gibt es für die Kürzung der Honorare? Welche Folgen drohen für Patienten und Patientinnen? Und welche auf lange Sicht auch für das Gesundheitssystem und für die gesamte Gesellschaft? Über diese Fragen spricht Karen Fuhrmann mit Tanja Müller, Vorsitzende des Anna-Freud-Instituts in Frankfurt, mit dem Psychologieprofessor Wolfgang Lutz, mit dem Therapeuten und Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Depressionsliga Jürgen Leuther, und mit Miriam Davoudvandi, die mit ihrem Podcast „Danke, gut.“ etwas für die Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen tun will. Podcast-Tipp: SWR Das Wissen Was ist gute Psychotherapie? Wer in einer psychischen Krise steckt, kann schnell überfordert sein: Ein paar kurze Coachingsessions oder jahrelange Psychoanalyse auf der Couch? Welche Art von Psychotherapie ist für wen hilfreich? Mehr dazu im Podcast „SWR Das Wissen“ in der ARD Sounds App https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:7a1a9510a89eeff9/
KI-Sensoren überwachen Patientinnen und Patienten im Zürcher Universitätsspital. Aber auch in Bülach oder Winterthur setzt die Spitalpflege immer mehr auf künstliche Intelligenz. Weitere Themen: · Der Flughafen Zürich erzielte 2025 ein Rekordergebnis · Pro Velo Lanciert hat in Neuhausen eine Initiative für ein sicheres Velonetz eingereicht · Heimatschutz kämpft um 300-jährige Scheune in Männedorf · 100 Quintillionen Ruandische Dollar am Flughafen Zürich sichergestellt
Wann hast du zuletzt mit einem Arzt oder einer Ärztin über Sex gesprochen? Über deine Orgasmen? Die meisten Menschen: nie. Mein heutiger Gast sagt, das ist ein Problem. Dr. Mertcan Usluer ist Frauenarzt und hat Hunderttausende Follower auf Instagram und Tiktok. Dort antwortet er auf Fragen, die viele sich gar nicht trauen zu stellen. Und er spricht aus, was in Arztpraxen und Krankenhäusern schiefläuft – und zwar nicht nur für Frauen. Mertcan hat selbst in Kliniken gearbeitet und festgestellt: Nicht jeder kann im Krankenhaus gesund werden. Manche werden da erst krank. Er selbst auch. Wir reden heute darüber, was im deutschen Gesundheitssystem schiefläuft – aber vor allem, was du konkret tun kannst: Wie du im Netz verlässliche Informationen und unseriöse Quellen unterscheidest. Warum dein Arzt oft so wenig Zeit für dich hat. Und wie du trotzdem bekommst, was du brauchst.Hier kommt eine gute Stunde mit Dr. med. Mertcan Usluer. ►►►Deutschland3000 Instagram: @deutschland3000 https://www.instagram.com/deutschland3000Mertcan UsluerInstagram: @gynaekollegehttps://www.instagram.com/gynaekollege/?hl=deEva Schulz Instagram: @evaschulzhttps://www.instagram.com/evaschulz/ ►►►Zur Flexikon-Folge mit Mertcan kommt ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:e7182152283cb3a2/ Zur türkischen Kochshow „MasterChef Türkiye“ mit Mertcan kommt ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=m0kZ8vMV87Q►►►Redaktion: Sabine Lebek und Ruby-Ann Schwiethal Gäste-Management: Axel Schöning Produktion: Sabine Lebek, Axel Schöning und Dennis TerreySocial Media: Kim Vanessa Schang und das Sounddesign kommt von Soundquadrat. Deutschland3000 mit Eva Schulz ist ein Podcast von N-JOY vom NDR.
Das Gesundheitszentrum Laufen soll die überfüllten Notfallstationen entlasten. Bei manchen Notfällen müssen Patientinnen und Patienten aber weiterhin ins Spital. Das sorgt für Verwirrung. Ausserdem: · Kimmi Repond stürzt in der Kür
Das Kantonsspital startet zusammen mit der ÖKK und der Spitex Chur das Pilotprojekt Hospital@Home. Die Verlagerung von Leistungen zu den Patientinnen und Patienten nach Hause bringe viele Vorteile, sagen die Verantwortlichen. Und das neue Modell könnte langfristig das Gesundheitssystem verändern. Weitere Themen: · Lawinengefahr in Graubünden: Der Lawinenforscher erklärt, wie der Schutzwald Schäden verhindern kann. · Kaminfeger gesucht: Wie die Branche unter dem Fachkräftemangel leidet.
Die ersten Brandopfer von Crans-Montana wurden nun in Rehakliniken verlegt. Im Tagesgespräch erzählen Manuela Tuchschmid, Leitung Pflege, und Thomas Koller, Fachexperte muskuloskelettale Physiotherapie, von ihrer Arbeit mit den Patientinnen und Patienten in der Rehaklinik Bellikon. Aktuell befinden sich in den zwei auf Brandverletzte spezialisierten Suva Rehakliniken neun Brandopfer von Crans-Montana, acht in Sion und eine in Bellikon. Man stelle sich in den kommenden Wochen auf mehr Patientinnen und Patienten ein und sei dazu bereit, erklärt Tuchschmid. In der Reha warten langwierige Therapien auf die Patientinnen und Patienten. Die Betreuung der Opfer von Crans-Montana sei für ihn speziell, erklärt Koller, es sei ein besonderes Ereignis und emotional für alle herausfordernd. Manuela Tuchschmid, Chief Nursing Officer und Thomas Koller, Fachexperte muskuloskelettale Physiotherapie, sind zu Gast bei Simone Hulliger.
Thomas Fischer und Holger Schmidt treten am 11.04.2026 mit "Sprechen wir über Mord?!" live beim SWR Podcastfestival in Mannheim auf! Tickets gibt es hier: https://www.swr.de/home/swr-podcastfestival-100.html Michael W. gibt sich als Heilpraktiker aus. Unter dem Vorwand therapeutischer Behandlungen belästigt er zahlreiche seiner Patientinnen sexuell und macht heimlich Nacktaufnahmen von ihnen. Als sein Doppelleben aufzufliegen droht, stirbt seine bettlägerige Frau an einer Überdosis Tabletten. Die Ermittler glauben nicht an Suizid. Holger Schmidt und der ehemalige Bundesrichter Thomas Fischer diskutieren den Fall und sprechen dabei auch über prozessökonomische Verfahrensweisen und die Bedürfnisse und Rechte von Nebenklägern. Unser Podcast-Tipp: Tatort Geschichte - True Crime meets History Niklas Fischer und Hannes Liebrandt, zwei Historiker von der Ludwig-Maximilians-Universität in München, verlassen den Hörsaal und reisen zurück zu spannenden Verbrechen aus der Vergangenheit: eine mysteriöse Wasserleiche im Berliner Landwehrkanal, der junge Stalin als Anführer eines blutigen Raubüberfalls oder die Jagd nach einem Kriegsverbrecher um die halbe Welt. True Crime aus der Geschichte unterhaltsam besprochen. https://1.ard.de/tatort-geschichte-q1?sprechen-wir-ueber-mord
Trotz effektiver Therapieoptionen bei Migräne werden viele Patientinnen und Patienten nicht leitliniengerecht behandelt. In dieser Folge der ZFA TALKS erklärt Migräneforscher Dr. med. Lukas Becker, wie Betroffene bestmöglich beraten und betreut werden können. Die Aufklärung spielt dabei für ihn eine zentrale Rolle und auch eine Erstlinien-Prophylaxe kann bereits in der Hausarztpraxis gestartet werden.
Schwere Fälle von Fehlbehandlungen durch einen Proktologen zeigen Missstände im Meldewesen auf. Betroffene berichten.
Ein Arzt behandelt Patientinnen und Patienten falsch. Für die Betroffenen hat das traumatische Folgen. Auch weil eine griffige Meldestelle in der Schweiz fehlt. Weitere Themen in «Kassensturz»: Aufbackgipfeli im Degustations-Test und die Rubrik «Darf man das?». Arzt behandelt Patienten falsch – griffige Meldestelle gefordert Ein Arzt behandelt Patientinnen und Patienten falsch. Für die Betroffenen hat das traumatische Folgen. Auch weil sie sich allein gelassen fühlen: Denn es fehlt eine griffige Meldestelle, wie sie in «Kassensturz» beklagen. Fachleute fordern seit Jahren eine niederschwellige Beschwerdestelle – nicht nur für Patientinnen und Patienten, sondern auch für Mitarbeitende des Gesundheitswesens. Aufbackgipfeli im Degustationstest: Die Hälfte fällt durch «Kassensturz» lässt zwölf Aufbackgipfeli der Grossverteiler von geschulten Gaumen testen. Die Jury beurteilt Aussehen, Duft, Aroma und Konsistenz. Das Fazit ist ernüchternd: Die Hälfte der degustierten Produkte fällt durch. «Darf man das?»: Mit 2. Klasse-Billet im Gang zur 1. Klasse stehen In der Serie «Darf man das?» beantwortet «Kassensturz» Rechtsfragen aus dem Alltag. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können ihr Rechtsempfinden testen. Heute: Darf ich mit einem 2. Klasse-Billet im Gang zum 1. Klasse-Abteil stehen? Mit «Kassensturz»-Juristin Gabriela Baumgartner.
Seit der Brandkatastrophe werden die Verletzten in speziellen Abteilungen gepflegt. Da die Haut viele wichtige Funktionen erfüllt, müssen verbrannte Stellen ersetzt werden. Die Spitzenmedizin kann heute viel mehr für brandverletzte Menschen tun als noch vor einigen Jahren. Sie arbeitet mit Eigenhaut der Patientinnen und Patienten, bei grösseren Verletzungen auch mit sogenannter Laborhaut. Bis diese bereit ist, dauert es aber - dann werden die verletzten Körperstellen mit gespendeter Haut bedeckt. Im Moment melden sich Menschen bei den Spitälern und fragen, ob sie Haut spenden können. Wie die Medizin bei Hauttransplantationen vorgeht und was sie für die Verletzten erreichen kann, das hört ihr in dieser Podcast-Ausgabe. ___________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Angelika Kren, Wissenschaftsredaktorin SRF ____________________ Team: - Moderation: Isabelle Maissen - Produktion: Peter Hanselmann - Mitarbeit: Gabriel Gasser ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Antibiotika, Schmerzmittel, Fiebersäfte: Immer wieder stehen Patientinnen und Patienten sowie Eltern kranker Kinder vor leeren Apothekenregalen. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände warnte bereits: „Auch in diesen Winter gehen wir schlecht vorbereitet.“ Von Katja Scherer.