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In dieser Sommer-Episode spricht Dr. Alena Pichler vom Wunschbaby Institut Feichtinger in Baden über die Frage, ob die warme Jahreszeit die Fruchtbarkeit und die Erfolgsquoten der künstlichen Befruchtung beeinflusst. Tatsächlich gibt es Hinweise auf leicht bessere IVF-Raten im Sommer -- der Grund liegt aber weniger in der Jahreszeit selbst als in den begleitenden Lifestyle-Faktoren: mehr Sonnenlicht und damit mehr Vitamin D, ein besserer Schlafrhythmus, mehr Bewegung und eine gesündere, mediterrane Ernährung. Dr. Pichler erläutert, warum Vitamin D für Eizellqualität und Einnistung relevant ist, weshalb fast jede Patientin einen Mangel mitbringt und wann eine Substitution sinnvoll ist. Außerdem geht es um den Einfluss von Hitze -- extreme Hitzewellen können sowohl die Spermienqualität als auch eine laufende Stimulationsbehandlung belasten. Ihr klares Fazit: Der saisonale Effekt ist messbar gering, viel entscheidender sind Alter, Eizellqualität und Spermiogramm. Mit einer Behandlung bis zum Sommer zu warten, ist daher keine gute Idee -- die guten Sommer-Gewohnheiten sollte man stattdessen einfach das ganze Jahr über beibehalten. ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Menschen mit einer metastasierten Erkrankung leben heute dank moderner Therapien oft viele Jahre mit ihrer Diagnose. Sie haben den Krebs weder überwunden, noch ist er für sie Endstation. Ihr Leben findet irgendwo dazwischen statt. Zwei Expertinnen und zwei Betroffene erklären uns in dieser Staffel, wie man mit Unsicherheit umgehen, wie man in dieser Phase gute Entscheidungen treffen und welche Tipps helfen können, mit und trotz Metastasen ein gutes Leben zu führen. Wir freuen uns sehr über Rückmeldungen, Ideen und Themenvorschläge für unseren Podcast. Schreib uns gerne auf Instagram (@lebenmitkrebs_ch), Facebook (@LebenmitKrebsSchweiz) oder via E-Mail auf info@lebenmitkrebs.ch. Alles Liebe Nadine & Sandra Disclaimer:Gekennzeichnete Folgen wurden mit finanzieller Unterstützung der jeweiligen Unternehmen erstellt. Die Unternehmen haben keinen Einfluss auf den finalen Inhalt der Folgen. Die Unternehmen sowie die Produzentin übernehmen keine Verantwortung für wiedergegebenen Meinungen und Aussagen von Interviewpartnern in den jeweiligen Folgen. Die unterstützenden Unternehmen und die Redaktion geben ebenso wenig individuelle Empfehlungen in Bezug auf die Diagnose oder den Behandlungsplan von Patienten und Patientinnen. Diese Fragen sind mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten zu besprechen.
Wie verändert sich Pflege, wenn immer mehr Krebstherapien ambulant stattfinden? Und welche Rolle spielen Pflegefachpersonen, wenn Patientinnen und Patienten nach wenigen Stunden wieder nach Hause gehen?In dieser Folge von PflegeKraft HD spricht Jana Wagner mit Eva Klein, stellvertretende Stationsleitung und pflegefachliche Leitung der NCT Tagesklinik am Universitätsklinikum Heidelberg. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf die moderne onkologische Versorgung und die Frage, wie die zunehmende Ambulantisierung den Pflegealltag verändert. Eva erklärt, wie die Arbeit in einer onkologischen Tagesklinik aussieht und wie Pflege Patient:innen dabei unterstützt, auch außerhalb der Klinik sicher mit ihrer Therapie umzugehen. Dabei wird deutlich: Ambulante Versorgung bedeutet nicht weniger Pflege, sondern andere Anforderungen an Fachwissen, Kommunikation und Begleitung. Außerdem geht es um innovative Therapien, das Nebenwirkungsmanagement und darum, wie sich die Onkologie durch Forschung und neue Behandlungsmöglichkeiten ständig weiterentwickelt – und welche Chancen sich daraus für Pflegefachpersonen ergeben. Eine Folge für alle, die erfahren möchten, wie moderne onkologische Pflege heute aussieht – fachlich anspruchsvoll, innovativ und immer nah an den Menschen.
Ein Baum am WasserSusanna Meyer Kunz, Leiterin Spitalseelsorge Universitätsspital ZürichTitel: Ein Baum am WasserAutorin: Susanna Meyer-Kunz, leitende Spitalseelsorgerin am Universitätsspital ZürichDie Sommerhitze macht vielen Menschen zu schaffen. Besonders schwer ist sie für Patientinnen und Patienten, die im Spitalbett liegen und nicht einfach an einen kühlen Ort ausweichen können.Susanna Meyer-Kunz erzählt von einer Frau, die nach einem schweren Unfall von Albträumen geplagt wird. In den schlaflosen Nächten hilft ihr ein inneres Bild: ein kleiner Fluss, schattige Bäume und das beruhigende Gefühl von Wasser.Dazu passt ein Wort aus dem Buch Jeremia: «Gesegnet ist der Mensch, der sich auf Gott verlässt. Er ist wie ein Baum am Wasser gepflanzt.»Manchmal können uns Bilder, Erinnerungen, Musik oder ein vertrauter Bibelvers durch schwere Stunden tragen. Sie schenken Ruhe, Halt und Zuversicht, wenn Sorgen oder Ängste uns nicht schlafen lassen.Welcher Ort, welches Lied oder welcher Gedanke schenkt Ihnen Frieden?Spendenaufruf:„Wort zum Tag“ lebt von Menschen, die zuhören und mittragen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende:https://wortzumtag.ch/unterstuetzenTrost, Hoffnung, Vertrauen, Spital, Ruhe, Schlaf, Jeremia, Zuversicht#wortzumtag #hoffnung #trost #vertrauen #zuversicht #glaubeimalltag #spitalseelsorge #ruhefinden #jeremia #sonntagsgedanken
Das Fürstentum Liechtenstein hat eines der strengsten Abtreibungsgesetze Europas. Und dabei dürfte es bleiben. Erbprinz Alois hat nämlich sein Veto angekündigt, sollte sich die Bevölkerung in einer Abstimmung für legale Abtreibungen aussprechen. Schätzungsweise 40 Frauen aus Liechtenstein reisen jedes Jahr ins benachbarte Ausland, um eine Schwangerschaft abzubrechen. Im Fürstentum sind Abtreibungen verboten. Ärztinnen dürfen mit ihren Patientinnen nicht einmal über das Thema sprechen. Ein Initiativ-Komitee möchte das ändern: Es sammelt derzeit Unterschriften für eine Abstimmung über legale Schwangerschaftsabbrüche. Doch noch bevor ein Abstimmungstermin feststeht, erteilt der Erbprinz dem Anliegen eine Abfuhr. Warum kündigt das Fürstenhaus bereits jetzt sein Veto an? Und was hält die Bevölkerung von diesem Machtinstrument des Erbprinzen? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - David Sele, Leiter Politik bei der Liechtensteiner Zeitung «Vaterland» ____________________ Links - https://www.srf.ch/audio ____________________ Team - Moderation: Dominik Rolli - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
In dieser Folge sprechen wir über die CHALLENGE-Studie, die erste große randomisierte Phase-III-Studie zur Bewegungstherapie in der Nachsorge des Kolonkarzinoms. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Ein strukturiertes Bewegungsprogramm verbessert nicht nur das Gesamtüberleben, sondern senkt auch das Risiko für Rückfälle und das Auftreten weiterer Tumorerkrankungen. Damit liegt erstmals ein wissenschaftlich belastbarer Nachweis vor, dass Bewegung weit mehr ist als eine unterstützende Maßnahme – sie kann selbst zu einer wirksamen Therapie werden. Doch wie lassen sich diese Erkenntnisse in die Versorgung übertragen? Wer begleitet die Patientinnen und Patienten? Brauchen wir künftig strukturierte Bewegungsprogramme als festen Bestandteil der onkologischen Nachsorge? Unserer Gäste geben konkrete Empfehlungen – und gleichzeitig eröffnet sich eine grundsätzliche Diskussion: Warum gelingt es leichter, neue Medikamente in die Versorgung zu integrieren als kostengünstige Lebensstilinterventionen, obwohl deren Nutzen manch eine medikamentöse Therapie übersteigt? Eine Folge über Evidenz, Umsetzung und die Frage, wie Bewegung künftig einen festen Platz in der Krebstherapie und -prävention erhalten kann
Die digitale Sprechstunde von Hamburger Abendblatt und Asklepios
Morgens eine Operation am Herzen und abends schon wieder zu Hause? „Das ist gar nicht mehr so unüblich“, sagt Dr. Lukas Kaiser, Leitender Oberarzt der Abteilung für Kardiologie und internistische Intensivmedizin an der Asklepios Klinik St. Georg. Die Verfahren in der Herzmedizin seien in den vergangenen Jahren immer schonender geworden, viele Eingriffe erfolgten über miniaturisierte Zugänge mit winzig kleinen Kathetern. „30 Prozent unserer Patientinnen und Patienten können wir daher schon am selben Tag wieder entlassen“, sagt der Mediziner. „Same Day Discharge“ (Entlassung am selben Tag) nennen die Mediziner diesen schnellen Ablauf. Wann dies möglich ist und für wen das nicht infrage kommt, erklärt der Kardiologe im Podcast.
„Es lohnt sich." Das sagt Ivana am Ende dieses Gesprächs. Sie wartet seit zweieinhalb Jahren auf ihre deutsche Anerkennung.Vor zwei Jahren hat Ivana einen Kommentar unter unsere erste Folge geschrieben — sie sei MTR in Buenos Aires, wolle in Deutschland anerkannt werden, und höre uns, um Vokabeln zu lernen. Heute sitzt sie im RöKo Leipzig vor dem Mikrofon. Wir reden über die argentinische Bioimágenes-Lizenziatur (fünf Jahre Universität) gegen die deutsche MTR-Ausbildung. Über das „Alles oder nichts" im Anerkennungsverfahren. Über ihre über 200.000 Follower als „Ivis" auf Instagram und TikTok. Und über ein US-Brustkrebs-Forschungsprotokoll mit fast 60.000 Patientinnen, das sie aus Dresden weiter für Argentinien betreut.Ivana Soledad Gallardo ist Lizenziatin für Bioimágenes (UBA, 2007), MRT-Spezialistin mit fast 20 Jahren Erfahrung und leitet die Online-Schule entreradiologos.com.„Auf Knopfdruck" — der Radiologie-Podcast mit Martin Methlow (RADiness GmbH) für MTR, Radiolog:innen und alle, die hinter die Bildgebung schauen wollen. Diese Folge ist die deutsche Originalfassung. Eine synchronisierte spanische Version ist alternativ verfügbar. Abonnieren nicht vergessen.
Hormongesteuert – Der Wechseljahre-Podcast mit Dr. Katrin Schaudig
Es beginnt oft ganz harmlos: Ein leichtes Brennen, ein Fremdkörpergefühl, müde Augen am Abend. Zuerst denkt man an zu viel Bildschirmzeit, zu wenig Schlaf. Doch trockene Augen sind auch typisch für die Wechseljahre. Trockene Augen sind im Alter ein Thema bei Frauen und Männern. Doch Frauen sind deutlich häufiger betroffen. Jede zweite Frau klagt ab 50 über trockene Augen. Und das hat eben auch mit unseren Hormonen zu tun. Ärztinnen und Ärzte sprechen beim trockenen Auge längst von einer Volkskrankheit. Und trotzdem wird sie häufig unterschätzt – oder einfach hingenommen. Für diese Folge haben sich Host Katrin Simonsen und Frauenärztin Dr. Katrin Schaudig wieder eine Expertin eingeladen. Prof. Elisabeth Messmer ist Augenärztin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und gilt als DIE Expertin in Deutschland für das Thema trockene Augen. Sie erklärt in dieser Folge des Podcasts "Hormongesteuert", was man über die Entstehung des trockenen Auges weiß und warum gerade in den Wechseljahren unsere Augen aus dem Gleichgewicht geraten können. Fehlt den Augen das Östrogen? Welche Rolle spielt das Testosteron für unsere Augengesundheit?Kleiner Spoiler: Es ist keine gute Idee, die Beschwerden einfach auszuhalten. Denn es geht um mehr als nur ein bisschen Trockenheit: Unbehandelt können trockene Augen die Lebensqualität massiv einschränken – und im schlimmsten Fall sogar die Augengesundheit gefährden. Was empfiehlt Prof. Messmer ihren Patientinnen? Und hilft auch eine Hormontherapie unseren trockenen Augen? Diese Folge liefert Antworten, Einordnung und konkrete Tipps.Links:- Hormongesteuert zum Nachlesen- Podcast-Tipp: IQ - Wissenschaft und ForschungIhr könnt uns gern schreiben: hormongesteuert@mdraktuell.deInhaltsverzeichnis 0:01:30 Warum sind so viele Frauen betroffen?0:03:00 Welche Rolle spielen die Sexualhormone?0:08:00 Wie zeigt sich das trockene Auge?0:08:40 Schleiersehen, Sehschwankungen, Tränenträufeln0:11:20 Andere Ursachen für das trockene Auge 0:13:10 Diagnostik beim trockenen Auge0:15:10 Therapiemöglichkeiten bei fehlender Tränenflüssigkeit0:18:20 Pflege der Meibomdrüsen0:21:50 Für die Nacht eine Augencreme?0:23:30 Studie: Macht Östrogen ein trockenes Auge?0:26:00 Reduktion der Androgene macht das Problem0:27:50 Welche Gestagenpille bei trockenem Auge?0:29:40 Was bringen Augentropfen mit Östrogen oder Testosteron?0:36:00 Soll ich wegen der Augen mit einer Hormontherapie beginnen?0:38:00 Triggert das trockene Augen eine Bindehautentzündung?0:40:20 Lichtempfindlichkeit nimmt zu0:43:00 Vitamine oder bestimmte Ernährung fürs Auge?0:46:40 Wie oft zum Augenarzt?
Mesh oder nicht bei der Typ-I-Hiatushernie? In dieser Folge sprechen wir über eine retrospektive Analyse aus dem Herniamedregister, in der das Outcome von Patientinnen und Patienten mit einer axialen Hiatushernie (mesh vs. non-mesh) anhand eines propensity-score matchings verglichen wurde. Viel Spaß beim Reinhören! Moderation: Felix Rühlmann Gast: Prof. Dr. Jessica Leers Besprochene Publikation: Hoffmann H, Glauser P, Adolf D, Kirchhoff P, Köckerling F. Mesh vs. non-mesh repair of type I hiatal hernias: a propensity-score matching analysis of 6533 patients from the Herniamed registry. Hernia. 2024 Oct;28(5):1667-1678. doi: 10.1007/s10029-024-03013-z. Epub 2024 Mar 29. PMID: 38551794; PMCID: PMC11450037.
Jahrzehntelang galt KRAS als „undruggable“ – also als therapeutisch nicht angreifbar. Jetzt sorgen Daten einer Phase-3-Studie beim metastasierten Pankreaskarzinom weltweit für Aufsehen. In dieser Folge sprechen Tom Lüdde, Christoph Roderburg und Petra Lynen über die neue RAS-Inhibition mit Daraxonrasib: Was unterscheidet den Wirkstoff von bisherigen KRAS-Inhibitoren? Warum sind die Ergebnisse der Phase-3-Studie so außergewöhnlich? Und stehen wir tatsächlich am Beginn einer neuen Ära für Patientinnen und Patienten mit KRAS-mutiertem Pankreaskarzinom? Neben den beeindruckenden Überlebensdaten geht es auch um Nebenwirkungen, Lebensqualität, ethische Aspekte und natürlich die Frage, wann die neue Therapie in Deutschland verfügbar sein wird. Ein Gespräch über einen der spannendsten Durchbrüche der GI-Onkologie der letzten Jahre.
Unser Gesundheitswesen ist eines der teuersten der Welt. Aber das Geld wird nicht effizient eingesetzt. Zum Beispiel gibt es Überversorgung. Schadet das Patienten und Patientinnen? Erfahrungen von Hausarzt Prof. Jörg Schelling.
Manchmal erkennt man es schon in den Augen der Patientinnen und Patienten: ein Blick der Verwirrtheit und stilles Nicken. Dann kann es gut sein, dass das besprochene Thema überfordert. Nicht selten kann die Ursache der Verwirrtheit eine Ansammlung an numerischen Fakten, wie Risiken und Zahlen sein, die es schwer machen, aufmerksam zu folgen. Doch Zahlen gehören nun einmal dazu, oder? Selbstverständlich, sagt auch Dr. Julia Lühnen, Juniorprofessorin an der Charité Berlin und Coautorin der Leitlinie „Evidenzbasierte Gesundheitsinformation“ (Version 2.0 gerade in Bearbeitung). Doch es kommt auf das „Wie“ an, um Patientinnen und Patienten nicht zu überfordern. Wann nutze ich das relative und wann das absolute Risiko? Was bedeutet es eigentlich genau, wenn eine Nebenwirkung „sehr selten“ oder doch nur „selten“ auftritt? Im „ÄrzteTag“-Podcast spricht Lühnen über ein paar einfache Strategien, um Risiken und Zahlen so zu kommunizieren, dass sie auch wirklich hängen bleiben.
Die Sanität im Baselland ist doch schneller bei den Patientinnen und Patienten als bisher angenommen. Sie hat 2025 die Hilfsfristen zu 91 Prozent erfüllt. Der Kanton korrigierte die vor einigen Monaten kommunizierten Zahlen heute nach oben. Diese waren falsch aufgrund eines Messfehlers. Ausserdem: · In Birsfelden beim Birsköpfli gibt es ein strengeres Parkplatz-Regime
In der ersten Folge zu HIPSTA ging es darum, wie die interprofessionelle Ausbildungsstation am Universitätsklinikum Heidelberg aufgebaut ist und wie Auszubildende und Studierende dort begleitet werden. In dieser Folge hören wir nun von zwei Menschen, die HIPSTA selbst erlebt haben: Ronja Latermann, Auszubildende in der Pflege, und Maximilian Moennig, Medizinstudent im Praktischen Jahr.Beide waren kurz vor der Aufnahme auf der chirurgischen HIPSTA eingesetzt und berichten, wie es sich anfühlt, als Nachwuchskraft Verantwortung für Patientinnen und Patienten zu übernehmen, den Stationsalltag mitzugestalten und eng im Team zusammenzuarbeiten. Dabei erzählen sie von besonderen Momenten, Herausforderungen und davon, wie sich ihr Blick auf die jeweils andere Berufsgruppe verändert hat.
Warum ist die Diagnose von postinfektiösen Erkrankungen bei Kindern so schwierig? Eine Sonderfolge mit Dr. Daniel Vilser.Es ist schwer zu sagen, wie viele Kinder und Jugendliche in Deutschland an postinfektiösen Erkrankungen leiden - ausgelöst durch verschiedene Erreger, nicht nur durch Corona. Schätzungen reichen von 10.000 bis 100.000 Fällen. Das Krankheitsbild ist divers, deshalb sind Diagnose und Therapie nach wie vor schwierig. Obwohl es für Kinder neuerdings ein bundesweites Versorgungsnetzwerk gibt, klagen betroffene Familien weiter über Wartezeiten und Unkenntnis im Gesundheitssystem, und es mangelt an großen Studien. Was weiß man mittlerweile über die Krankheitsmechanismen? Darüber spricht "Synapsen"-Host Korinna Hennig in dieser Sonderfolge mit Dr. Daniel Vilser, der sich während der Pandemie als einer der ersten mit Long Covid bei Kindern beschäftigt hat. Heute ist er Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am AMEOS-Klinikum in Neuburg und leitet dort eine Ambulanz für Betroffene. Er schildert die vergebliche Suche nach einem Biomarker und den langen Weg zur Evidenz bei Medikamenten - und erzählt, warum er seinen Patientinnen und Patienten trotz allem Hoffnung machen will.HINTERGRUNDINFORMATIONENVersorgungsnetz für Postinfektiöse Erkrankungen bei Kindern in Deutschland: https://pednet-lc.de/Daten aus der RECOVER-Studie zu Long Covid bei Kindern und Jugendlichen: https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2822770Studie von Daniel Vilser et al. zu Long Covid-Subtypen: https://www.nature.com/articles/s41467-026-72224-yStudie zu Risikofaktoren für schweres Post Covid bei jungen Patient:innen: https://link.springer.com/article/10.1007/s00431-026-06995-3Alle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Warum ist die Diagnose von postinfektiösen Erkrankungen bei Kindern so schwierig? Eine Sonderfolge mit Dr. Daniel Vilser.Es ist schwer zu sagen, wie viele Kinder und Jugendliche in Deutschland an postinfektiösen Erkrankungen leiden - ausgelöst durch verschiedene Erreger, nicht nur durch Corona. Schätzungen reichen von 10.000 bis 100.000 Fällen. Das Krankheitsbild ist divers, deshalb sind Diagnose und Therapie nach wie vor schwierig. Obwohl es für Kinder neuerdings ein bundesweites Versorgungsnetzwerk gibt, klagen betroffene Familien weiter über Wartezeiten und Unkenntnis im Gesundheitssystem, und es mangelt an großen Studien. Was weiß man mittlerweile über die Krankheitsmechanismen? Darüber spricht "Synapsen"-Host Korinna Hennig in dieser Sonderfolge mit Dr. Daniel Vilser, der sich während der Pandemie als einer der ersten mit Long Covid bei Kindern beschäftigt hat. Heute ist er Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am AMEOS-Klinikum in Neuburg und leitet dort eine Ambulanz für Betroffene. Er schildert die vergebliche Suche nach einem Biomarker und den langen Weg zur Evidenz bei Medikamenten - und erzählt, warum er seinen Patientinnen und Patienten trotz allem Hoffnung machen will.HINTERGRUNDINFORMATIONENVersorgungsnetz für Postinfektiöse Erkrankungen bei Kindern in Deutschland: https://pednet-lc.de/Daten aus der RECOVER-Studie zu Long Covid bei Kindern und Jugendlichen: https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2822770Studie von Daniel Vilser et al. zu Long Covid-Subtypen: https://www.nature.com/articles/s41467-026-72224-yStudie zu Risikofaktoren für schweres Post Covid bei jungen Patient:innen: https://link.springer.com/article/10.1007/s00431-026-06995-3Alle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Nach einer Brustkrebsoperation ist eine Chemotherapie nicht immer notwendig. Ein Gentest kann dabei helfen, jene Patientinnen und Patienten zu identifizieren, die darauf verzichten können. Dazu gibt es nun neue Erkenntnisse. In der Schweiz ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Pro Jahr erkranken laut Krebsliga Schweiz rund 7000 Frauen und etwa 60 Männer daran. In vielen Fällen lässt sich der Tumor operativ entfernen. Die Behandlung ist damit aber oft nicht abgeschlossen: Häufig folgt eine Chemotherapie. Diese kann lebenswichtig sein und entscheidend zur Heilung beitragen. Gleichzeitig ist sie für manche Betroffene sehr belastend. Nun rückt eine neue Studie rund um einen Gentest in den Fokus. Dieser könnte mehr Patientinnen und Patienten vor einer Chemotherapie bewahren. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Felicitas Erzinger, SRF Wissenschaftsredaktorin - Elena Kralidis, Leiterin Onkologie am Brustzentrum "Affidea brustCare" in Zürich - Jens Huober, Chefarzt am Brustzentrum des Kantonsspitals St.Gallen ____________________ Links: Erste Folge von «König Gianni – Die Infantino-Story»: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/koenig-gianni-die-infantino-story-1-4-der-kaempfer?id=AUDI20260601_NR_0009 ____________________ Team: - Moderation: Vanessa Ledergerber - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Gabriel Gasser ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. Ihr erreicht uns mit euren Fragen und Inputs per Mail an newsplus@srf.ch oder per Sprachnachricht an 076 320 10 37. News Plus von SRF erscheint jeden Wochentag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend. ____________________ Während zwei Wochen publizieren wir hier nachmittags auch noch einen Deepdive in ein Thema mit dem SRF-Podcast News Plus. Was haltet ihr davon? Sagt es uns: https://panel.srf.ch/NewsPlus
Nach einer Brustkrebsoperation ist eine Chemotherapie nicht immer notwendig. Ein Gentest kann dabei helfen, jene Patientinnen und Patienten zu identifizieren, die darauf verzichten können. Dazu gibt es nun neue Erkenntnisse. In der Schweiz ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Pro Jahr erkranken laut Krebsliga Schweiz rund 7000 Frauen und etwa 60 Männer daran. In vielen Fällen lässt sich der Tumor operativ entfernen. Die Behandlung ist damit aber oft nicht abgeschlossen: Häufig folgt eine Chemotherapie. Diese kann lebenswichtig sein und entscheidend zur Heilung beitragen. Gleichzeitig ist sie für manche Betroffene sehr belastend. Nun rückt eine neue Studie rund um einen Gentest in den Fokus. Dieser könnte mehr Patientinnen und Patienten vor einer Chemotherapie bewahren. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Felicitas Erzinger, SRF Wissenschaftsredaktorin - Elena Kralidis, Leiterin Onkologie am Brustzentrum "Affidea brustCare" in Zürich - Jens Huober, Chefarzt am Brustzentrum des Kantonsspitals St.Gallen ____________________ Links: Erste Folge von «König Gianni – Die Infantino-Story»: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/koenig-gianni-die-infantino-story-1-4-der-kaempfer?id=AUDI20260601_NR_0009 ____________________ Team: - Moderation: Vanessa Ledergerber - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Gabriel Gasser ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. Ihr erreicht uns mit euren Fragen und Inputs per Mail an newsplus@srf.ch oder per Sprachnachricht an 076 320 10 37. News Plus von SRF erscheint jeden Wochentag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Hallo und herzlich willkommen bei 50 über 50, dem Podcast für die zweite Lebenshälfte und gesundes Älterwerden. Heute hört ihr eine etwas andere Folge. Normalerweise sitzen wir hier zu zweit im Studio und sprechen über die großen und kleinen Fragen des Älterwerdens. Diesmal kommt diese Episode direkt von einer Bühne – aus dem Futurium in Berlin. Dort durfte ich im Rahmen des Wissenschaftsjahres „Medizin der Zukunft“ mit Menschen sprechen, die sich jeden Tag mit der Frage beschäftigen, wie wir Gesundheit, Medizin und wissenschaftliche Erkenntnisse künftig besser in unseren Alltag bringen können. Mein heutiger Gast ist Kinderarzt, Wissenschaftskommunikator und Podcaster. Gemeinsam mit seinem Kollegen erreicht er über soziale Medien und den Podcast „Hand, Fuß, Mund“ hunderttausende Menschen. Er erklärt Medizin verständlich, räumt mit Mythen auf und zeigt, warum gute Gesundheitsinformationen heute wichtiger sind denn je. Denn wir leben in einer Zeit, in der Wissen jederzeit verfügbar scheint – und gleichzeitig Falschinformationen oft genauso schnell verbreitet werden wie wissenschaftliche Fakten. Wie verändert Social Media die Beziehung zwischen Ärztinnen, Ärzten und Patientinnen und Patienten? Warum vertrauen manche Menschen lieber einem Influencer als einer wissenschaftlichen Quelle? Welche Verantwortung tragen Plattformen? Und wie könnte medizinische Kommunikation in Zukunft aussehen? Darüber spreche ich mit Dr. Nibras Naami. Ich wünsche euch viel Freude beim Zuhören.
Abnehmspritzen gelten als medizinischer Durchbruch bei starkem Übergewicht. Doch welchen Einfluss haben sie auf Fruchtbarkeit, Kinderwunsch und Schwangerschaft? Priv.-Doz. DDr. Michael Feichtinger erklärt, warum eine Gewichtsreduktion die Chancen auf eine natürliche Schwangerschaft und eine erfolgreiche Kinderwunschbehandlung verbessern kann – und worauf Frauen und Männer achten sollten. In dieser Podcast-Episode spricht Priv.-Doz. DDr. Michael Feichtinger über die sogenannten Abnehmspritzen und ihre Bedeutung für Menschen mit Kinderwunsch. Er erklärt, wie diese ursprünglich für die Diabetes-Therapie entwickelten Medikamente wirken, warum sie den Zyklus und die Fruchtbarkeit positiv beeinflussen können und welche Vorteile eine Gewichtsreduktion für Schwangerschaft und Geburt mit sich bringt. Außerdem geht es um mögliche Risiken, den richtigen Zeitpunkt für das Absetzen der Medikamente vor einer IVF-Behandlung und den Einfluss von Übergewicht sowie Gewichtsverlust auf die männliche Fruchtbarkeit. Ein informativer Überblick über Chancen, Grenzen und sinnvolle Einsatzmöglichkeiten der Abnehmspritze im Kinderwunschkontext. ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Drei Jahre nach der gesetzlichen Verankerung wird es jetzt konkret: Ab dem 1. Juli erhalten Apotheken eine Vergütung für die assistierte Telemedizin. Patientinnen und Patienten können dann per Videosprechstunde direkt aus der Apotheke heraus mit einer Ärztin oder einem Arzt sprechen. Jan Zeggel (arztkonsultation) und Stefan Spieren diskutieren, warum der befürchtete Aufschrei der Ärzteschaft bisher ausgeblieben ist, wie das Zusammenspiel zwischen Apotheke, Hausarztpraxis und integrierten Notfallzentren in der Praxis aussehen kann und welche Rolle digitale Triage, die ePA und ein bundesweites Telemedizinzentrum dabei spielen sollten. Es geht um Patientensteuerung statt angebotsinduzierter Nachfrage, um Bagatellfälle, die nicht in die Notaufnahme gehören, und um die Frage: Wo liegen heute eigentlich noch die Grenzen der Videosprechstunde? Ein Plädoyer für mehr Zusammenarbeit zwischen Heilberufen – mit klarem Blick auf die Versorgungsrealität.
In dieser Podcastfolge waren unsere beiden Kolleginnen Jasmin Dulaj und Gina Thomaßen aus dem Bereich Ergotherapie bei uns zu Gast. Sie betreuen bei uns auf der Station Foerster vor allem Patientinnen und Patienten, die zur Komplexbehandlung bei uns sind. In der Regel haben diese Personen eine schwer behandelbare, also therapierefraktäre Epilepsie und werden bei uns durch ein multiprofessionelles Team, bestehend aus Ärzt*innen, Physiotherapeut*innen, Psycholog*innen und eben auch Ergotherapeut*innen ganzheitlich behandelt. Ziel ist es, den Alltag mit der Erkrankung durch Therapieoptimierungen und Alltagstraining zu verbessern und so mehr Lebensqualität herzustellen. In diesem Gespräch haben wir erfahren, was in der Ergotherapie bei uns an der Klinik alles so passiert, dass dabei sehr viel gesprochen wird und wie überraschend Ergotherapie sowohl für Betroffene als auch für die Therapeutinnen manchmal ist. Haben Sie eine Frage zu Epilepsie oder epileptischen Anfällen, die wir in einer unserer nächsten Podcastfolgen beantworten sollen? Oder möchten Sie uns einfach Ihr Feedback zur „Scharfen Welle“ geben? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an scharfe.welle@ukbonn.de. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht! Internetauftritt der Klinik und Poliklinik für Epileptologie Wir sind auch auf Instagram, Facebook und YouTube! Der Podcast ”Scharfe Welle” wird unterstützt durch den Verein zur Förderung der Epilepsieforschung e.V.
Diese Podcast-Folge ist erstmalig am 09.04.2026 im O-Ton Allgemeinmedizin erschienen. Kill the Pill: Deprescribing als wichtige ärztliche Routine Polypharmazie ist im Alter eher die Regel als die Ausnahme. Im Durchschnitt nehmen geriatrische Patientinnen und Patienten neun bis zehn Dauermedikamente ein. Die Risiken werden häufig unterschätzt: Sturzgefahr, Delir, Müdigkeit, sinkende Therapietreue und gefährliche Wechselwirkungen. In dieser Folge von O-Ton Innere Medizin spricht Medizinredakteuer Tobias Stolzenberg mit Prof. Dr. Michael Denkinger, Chefarzt und Ärztlicher Direktor der Agaplesion Bethesda Klinik Ulm und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie, über das gezielte Reduzieren und Absetzen von Medikamenten, das sogenannte Deprescribing. Prof. Denkinger erklärt, wann Polypharmazie zum Problem wird, welche Rolle Tools wie die FORTA-Liste, die Priscus-Liste und die STOPP/START-Kriterien spielen, und warum klinische Erfahrung, strukturierte Algorithmen und der Dialog mit Patientinnen, Patienten und Angehörigen unersetzlich sind. Außerdem: Wie sieht es haftungsrechtlich aus? Welche Substanzen sind beim Deprescribing besonders heikel – Opioide, Antipsychotika, Schlafmittel? Und was muss sich strukturell ändern, damit Deprescribing in Deutschland Breitenwirkung entfaltet? In dieser Folge u. a.: • Definition und Häufigkeit von Polypharmazie • Drug-Drug- und Drug-Disease-Interaktionen • FORTA, Priscus, STOPP/START, Beers im Vergleich • Deprescribing-Algorithmen und internationale Ressourcen • rechtliche Absicherung und Dokumentation • Wann ist der richtige Zeitpunkt für Deprescribing? • Zukunftsvision: Vernetzung, Digitalisierung, Gesprächsmedizin Gast dieser Folge: Prof. Dr. Michael Denkinger, Agaplesion Bethesda Klinik Ulm; Institut für Geriatrische Forschung am Universitätsklinikum Ulm; Deutsche Gesellschaft für Geriatrie Prof. Denkinger ist Mitglied der FORTA-Expertengruppe. Host dieser Folge: Tobias Stolzenberg, Redakteur bei Medical Tribune in Wiesbaden Weiterführende Links: S3-Leitlinie Hausärztliche Leitlinie Multimedikation https://register.awmf.org/assets/guidelines/053-043l_S3_Multimedikation_2021-08.pdf Priscus 2.0 – Liste potenziell inadäquater Medikation für ältere Menschen https://www.priscus2-0.de/index.html FORTA-Liste – Fit FOR The Aged https://www.umm.uni-heidelberg.de/ecas/experimentelle-pharmakologie/research/gruppe-wehling/ Die FORTA-Liste gibt es auch als App im Google Play Store und im App Store für iPhone. Beers-Kriterien, deutsche Version der Beers-Liste https://www.bcp.fu-berlin.de/pharmazie/faecher/klinische_pharmazie/arbeitsgruppe_kloft/materialien/Beers-Liste.pdf Stopp/Start-Kriterien, in englischer Sprache https://www.cgakit.com/_files/ugd/2a1cfa_94280508e6014f3db06594abd0193994.pdf German Deprescribing Network (GerDeN) https://deprescribing.de Primary Health Tasmania, medication management – deprescribing https://www.primaryhealthtas.com.au/resources/deprescribing-resources/ Deprescribing-Leitlinien und -Empfehlungen Kanada https://deprescribing.org RETREAT-Frail-Studie – Reduction of Antihypertensive Treatment in Nursing Home Residents https://doi.org/10.1056/nejmoa2508157 DANTON-Studie – Effects of the discontinuation of antihypertensive treatment on neuropsychiatric symptoms and quality of life in nursing home residents with dementia (DANTON): a multicentre, open-label, blinded-outcome, randomised controlled trial https://doi.org/10.1093/ageing/afae133 https://bit.ly/3NFotcj
Während medizinische Systeme weltweit noch immer primär auf die Behandlung von Krankheiten ausgerichtet sind, entwickeln sich Datenanalytik, künstliche Intelligenz und prädiktive Modelle rasant weiter. Die zentrale Frage lautet deshalb nicht mehr, ob Prävention technologisch möglich ist, sondern warum Gesundheitssysteme weiterhin überwiegend reaktiv handeln.In dieser Folge von „MehrEinsatzWagen“, aufgenommen auf der HIMSS Europe 2026 in Kopenhagen, spricht Digital-Health-Journalist Artur Olesch mit Ran Balicer über die Transformation von kurativer hin zu prädiktiver und präventiver Medizin.Balicer gehört zu den international bekanntesten Vordenkern der datengetriebenen Gesundheitsversorgung. Als Chief Innovation Officer von Clalit Health Services, Israels größter Gesundheitsorganisation, arbeitet er seit Jahren daran, KI-gestützte Präventionsmodelle in die Routineversorgung zu integrieren. Im Gespräch erklärt er, warum viele Gesundheitssysteme trotz technologischer Möglichkeiten weiterhin im Krisenmodus agieren, weshalb Vergütungsmodelle Innovationen oft bremsen und wie sich prädiktive Versorgung wirtschaftlich und klinisch skalieren lässt.Die Episode beleuchtet, wie KI, longitudinale Gesundheitsdaten und neue Versorgungsmodelle dazu beitragen können, Krankheiten früher zu erkennen, Interventionen gezielter einzusetzen und Gesundheitsversorgung langfristig nachhaltiger zu gestalten. Gleichzeitig geht es um die Herausforderungen: das Vertrauen von Ärztinnen und Ärzten, regulatorische Hürden, Überdiagnostik und die Frage, wie Prävention umgesetzt werden kann, ohne unnötige Ängste bei Patientinnen und Patienten auszulösen.Diese Folge ist Teil der Reihe „Healthcare Foresight“ und richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider, die verstehen wollen, wie Prävention von einem politischen Schlagwort zu einem skalierbaren Versorgungsmodell werden kann.Warum diese Episode wichtig istGesundheitssysteme weltweit stehen unter wachsendem Druck: alternde Gesellschaften, steigende Zahl chronischer Erkrankungen, Fachkräftemangel und begrenzte finanzielle Ressourcen. Gleichzeitig ermöglichen KI und datengetriebene Analysen erstmals eine Medizin, die Risiken erkennt, bevor Krankheiten entstehen oder eskalieren.Diese Folge zeigt, dass Prävention nicht an fehlender Technologie scheitert, sondern häufig an Strukturen, Vergütungsmodellen und kulturellen Widerständen. Das Gespräch mit Ran Balicer liefert konkrete Einblicke darin, wie Gesundheitssysteme den Übergang von reaktiver Versorgung hin zu einer vorausschauenden, personalisierten Medizin gestalten können.Stay connectedWenn ihr die Diskussion über KI, Präventionsmedizin und die Zukunft datengetriebener Gesundheitsversorgung weiterverfolgen möchtet, vernetzt euch mit uns auf LinkedIn und folgt der Reihe „Healthcare Foresight“.Schreibt uns Eure Kommentare gerne an MehrEinsatzWagen@healthcarefuturists.com und vernetzt euch mit uns auf unseren Social-Media-Kanälen.
Beauty-Eingriffe sehen auf Social Media oft easy aus: ein bisschen Filler hier, bisschen Botox dort. Kurzer Eingriff, kleines Pflaster, nächster Tag wieder Alltag. Aber was, wenn es nicht so läuft wie erhofft? Hannah wollte verhärtete Hyaluron-Filler unter den Augen loswerden. Online findet sie einen Arzt mit Top-Bewertungen. Der rät ihr zu einer Unterlidstraffung. Doch nach dem Eingriff verschlechtert sich ihr ganzes Leben: Sie berichtet von starken Schmerzen und davon, dass sie ihre Augen nicht mehr richtig schließen konnte. Für Hannah beginnt ein jahrelanger Streit und der Besuch vieler anderer Ärzte, denn bis heute folgen weitere Eingriffe, um dem früheren Zustand wieder näherzukommen. Diese investigative Recherche zeigt: Wer über schlechte Erfahrungen mit Beauty-Eingriffen spricht, kann schnell unter Druck geraten. Menschen berichten uns von Angst, Abmahnungen und Drohnachrichten. Selbst die Reporterin erhält während der Recherche eine Drohung per Email. Unsere Y-Reporterin stößt auf einen Markt, der für Patientienten und Patientinnen schwer zu durchschauen ist. Es geht um Geld, viel Geld. Der Begriff "Schönheitschirurg" ist in Deutschland nicht geschützt. Wie findet man heraus, wem man vertrauen kann? Was tun, wenn man nach einem Eingriff Beschwerden hat? Und warum kämpft Hannah heute gemeinsam mit anderen Betroffenen? Unser aktueller Podcast Tipp: Die Frage https://1.ard.de/die-frage In der aktuellen Staffel der NDR-Doku "Bin ich schön?" werden zwei Männer und Frauen bei ihren Schönheits-Eingriffen begleitet und berichten von Körperscham und Schönheitsdruck. Schaut doch mal rein: https://1.ard.de/Bin_ich_schoen_S3_F1?y=pc Habt ihr Feedback oder einen Themenvorschlag? Schreibt uns gerne an y-podcast@ard.de oder instagram.com/y_kollektiv/ Reporter bzw. Reporterin: Olga Leu (Pseudonym) Host: Annika Prigge Redaktion: Linda Achtermann Technische Produktion: Martin Seelig Korrekturhinweis: In dieser Folge ist uns bei den verwendeten Sprachnachrichten ab Minute 15:00 ein Fehler unterlaufen. Da der Quellenschutz nicht ausreichend gewährt wurde, haben wir eine Sprachnachricht entfernt und am Samstagvormittag (30.5.) eine korrigierte Fassung dieser Folge hochgeladen. "Y-Kollektiv – Der Podcast" wird verantwortet von Radio Bremen und dem rbb. Diese Episode ist eine Produktion vom rbb 2026.
Neue Woche, neue Folge Zwischenschicht. Diesmal spricht Litti mit Lars und Florian über die Pflege neurologisch erkrankter Menschen und über einen Bereich, der oft viel zu wenig gesehen wird. Gemeinsam geht es um schwerstbetroffene Patientinnen und Patienten, um Rehabilitation, um kleine Fortschritte und um die Frage, was gute Pflege eigentlich ausmacht, wenn Heilung nicht immer möglich ist. Die beiden geben einen ehrlichen Einblick in ihren Alltag und erzählen, warum gerade die kleinen Momente oft die größten Erfolge sind. Wenn ein Patient plötzlich reagiert, ein Blick länger gehalten wird oder Kommunikation wieder möglich wird, entstehen Situationen, die weit über klassische Pflege hinausgehen. Dabei geht es auch um Ethik, Empathie und die Frage, wie man mit Menschen arbeitet, deren Leben sich von einem Tag auf den anderen komplett verändert hat. Gleichzeitig sprechen sie offen darüber, wie wichtig Teamarbeit, Haltung und gegenseitige Unterstützung in diesem Bereich sind. Eine ruhige, ehrliche und gleichzeitig sehr emotionale Folge über neurologische Pflege, Menschlichkeit und darüber, warum auch kleine Fortschritte manchmal alles bedeuten können. Einschaltbefehl!
Ärztinnen und Ärzte sollen zuhören, behandeln und entscheiden – nicht ihre knappe Zeit mit Korrigieren, Suchen und Nachdokumentieren verlieren. In dieser Folge sprechen Alfred Angerer und Stefan Lienhard mit Steffen Schmidt, Co-Gründer von Medicusdata, über KI-gestützte Dokumentation im Gesundheitswesen – ein Thema, das in Praxen und Spitälern im Alltag angekommen ist. Steffen erzählt, wie Medicusdata aus echter Beobachtung entstanden ist: Praxen und Spitäler haben er und sein Mitgründer besucht, um zu verstehen, wo Dokumentation heute bremst. Daraus entstand eine modulare Lösung für Diktat, Ambient Listening und Chat. Nutzbar dort, wo ohnehin gearbeitet wird: im PIS, KIS, in Word, Outlook oder per Smartphone. Die Folge zeigt: - Wann hilft KI wirklich? - Wann schafft sie nur neue Arbeit? - Wie reagieren Patientinnen und Patienten, wenn KI mithört? - Und warum sind Datenschutz und Datensouveränität wichtig – aber erst dann wertvoll, wenn die Lösung im Alltag tatsächlich besser funktioniert? Zum Schluss spricht Steffen über Mut und echten Nutzen als beste Förderung.
Colitis ulcerosa, oft als UC bezeichnet, ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Dickdarms, die weltweit immer häufiger auftritt, auch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Für viele Patientinnen und Patienten beginnt sie mit subtilen Warnzeichen wie Bauchbeschwerden, Durchfall, Müdigkeit oder Spuren von Blut im Stuhl. Im Laufe der Zeit können sich diese Symptome zu schmerzhaften und beängstigenden Schüben entwickeln, die Ausbildung, Karriere, Familienleben und das emotionale Wohlbefinden beeinträchtigen. Obwohl die moderne Medizin bemerkenswert wirksam darin geworden ist, diese akuten Krankheitsepisoden zu kontrollieren, bleibt UC hartnäckig bestehen. Bei den meisten Betroffenen kehrt die Erkrankung nach Phasen scheinbarer Erholung zurück, manchmal ohne einen offensichtlichen äußeren Auslöser.
Ab 2027 wird Social Freezing in Österreich neu geregelt – doch wann ist der richtige Zeitpunkt, um Eizellen einfrieren zu lassen? Dr. Alena Pichler erklärt in dieser Wunschbaby Podcast Episode, für wen Social Freezing sinnvoll sein kann, welche Chancen und Grenzen es gibt und warum das Alter der Frau dabei eine entscheidende Rolle spielt. In dieser Podcast-Episode spricht Dr. Alena Pichler vom Wunschbaby-Institut Feichtinger über das Thema Social Freezing und die neue gesetzliche Regelung in Österreich ab 2027. Sie erklärt den Unterschied zwischen Medical und Social Freezing, warum immer mehr Frauen sich frühzeitig mit ihrer Fruchtbarkeit beschäftigen und weshalb insbesondere die Eizellqualität stark vom Alter abhängt. Außerdem gibt sie Einblicke in den Ablauf der Behandlung, mögliche Risiken, realistische Erfolgschancen und die Bedeutung einer ehrlichen und individuellen Aufklärung. ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Schwindelattacken und hormonellen Veränderungen? Ja, den gibt es, und er wurde jahrzehntelang "kolossal vernachlässigt", sagt Prof. Dr. Julia Dlugaiczyk vom Interdisziplinären Zentrum für Schwindel an der Universität Zürich. Stattdessen hören betroffene Frauen noch viel zu oft: Dann ist es wohl psychisch. Diana spricht mit der Hals-Nasen-Ohren-Ärztin darüber, welche Schwindelformen häufiger werden, wenn die Hormone in der Lebensmitte schwanken, was man bei einer Attacke tun kann, außer sich hinzulegen und warum sie ihre Patientinnen bittet, ihr Selfie-Videos der Augen zu schicken von dem Moment, in dem sich alles dreht.
Ob Räusperzwang oder ein Globusgefühl im Hals: Oft sind Betroffene, die wegen solcher Beschwerden in der HNO-Praxis vorstellig werden, besorgt. Dabei verbirgt sich nicht selten ein Refluxgeschehen hinter den Symptomen. Welche teils einfachen Möglichkeiten - medikamentös und in der Lebensführung - den Patientinnen und Patienten helfen können, hören Sie im Podcast.
Der Großteil der Patientinnen und Patienten müsse sich über die Versorgung mit Arzneimitteln keine Sorgen machen, sagt Bork Bretthauer von Pro Generika. Trotzdem müsse man vorhandene Engpässe ernst nehmen. Aktuell sei die EU gefährlich abhängig von Importen. Von WDR 5.
"Sei nicht so hysterisch" – den Ausdruck kennen viele, vor allem Frauen. Hysterisch hat sich in unserem heutigen Sprachgebrauch als abwertende Bezeichnung durchgesetzt. Zu Zeiten von Sigmund Freud war die Hysterie aber ein echtes Krankheitsbild. Eine mysteriöse Krankheit, die damals scheinbar sehr viele Frauen befällt. Der junge Arzt Freud will seinen hysterischen Patientinnen helfen – und entwickelt in der Arbeit mit ihnen die Psychoanalyse. In Folge 2 erzählen wir, wie hysterische Patientinnen Freud dabei helfen, die Psychoanalyse zu entwickeln. Und warum er heute trotzdem gerade für sein Frauenbild in der Kritik steht.
Im Januar 2026 hat der Bundesrat neue Tarife für ambulante Behandlungen in Praxen und Spitälern eingeführt. Wie Meldungen von Patientinnen zeigen: Es gibt hunderte Fehler im System. Das führt zu massiven Mehrkosten für Patienten und Krankenkassen. Trotzdem erfolgt die Tarif-Anpassung nur jährlich.
Es ist einer der grössten Schweizer Medizin-Skandale der jüngeren Geschichte. In dessen Zentrum steht Francesco Maisano, der ehemalige Leiter der Herzchirurgie am Universitätsspital Zürich (USZ). Konkret sollen Patienten gefährdet worden sein, indem Maisano selbst entwickelte Implantate getestet und Komplikationen unterschlagen habe. Eine Untersuchung am USZ kommt nun zu einem erschütternden Schluss: Während Maisanos Amtszeit gab es statistisch gesehen rund 70 Todesfälle zu viel in der Herzchirurgie. Patientinnen und Patienten seien gefährdet worden, teilte das USZ am Dienstag mit. Der «Tages-Anzeiger» deckte den Fall vor rund sechs Jahren auf, gestützt auf Hinweise eines Whistleblowers. Seither bestreitet Maisano die Vorwürfe. Im Rahmen des aktuellen Untersuchungsberichts bestreitet er, individuell rechtlich verantwortlich zu sein für die beschriebenen Probleme. Catherine Boss und Roland Gamp vom Tamedia Recherchedesk haben die Vorwürfe gegen Maisano damals erstmals publik gemacht. In der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählen sie, was der Bericht des USZ offenlegt und was dieser für die Medizinbranche und die Spitalführung bedeutet. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum Fall Maisano Skandal am Unispital: 70 tote Patienten zu viel an Zürcher Herzklinik Ein Bericht zeigt schwere Verfehlungen durch Ex-Klinikchef Francesco Maisano Whistleblower im Interview: Er deckte die Zürcher Herzklinik-Affäre auf Das sind die Hauptfiguren im Fall Maisano Apropos-Folge zum Fall des Berner Starchirurgen vor Gericht Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
US-Präsident Donald Trump will den US-Einsatz für eine sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Strasse von Hormus «für kurze Zeit» aussetzen. Während des Stopps von «Project Freedom» solle geprüft werden, ob ein Abkommen zwischen Washington und Teheran abgeschlossen und unterzeichnet werden könne. · Nach dem Skandal an der USZ-Herzklinik stellt sich die Frage, was Patientinnen und Patienten tun können, wenn sie selbst einen Behandlungsfehler vermuten. Anwalt Stephan Kinzl, der sich auf Personenschäden als Folge von ärztlichen Behandlungsfehlern spezialisiert hat, gibt Auskunft. · Seit 2019 haben sich Bauernbetriebe in den Kantonen Aargau, Thurgau und Zürich an einem Projekt zur Pflanzenschutzoptimierung mit «Precision Farming» beteiligt. Dabei zeigte sich: auf einen Viertel der Pflanzenschutzmittel könnte man eigentlich verzichten. Wie geht das? Die Reportage aus dem aargauischen Birrhard.
Es geht um die Herzchirurgie des Unispitals Zürich: Bis zu 74 Menschen hätten nicht sterben müssen, wären sie nicht zu falschen Zeit am falschen Ort behandelt worden, zeigt eine Untersuchung. Was bedeutet das für das Vertrauen der Patientinnen und Patienten ins Gesundheitssystem? Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Oliver Peters, Mitverfasser des unabhängigen Untersuchungsberichts zum Universitätsspital Zürich und ehemaliger Vizedirektor des Bundesamtes für Gesundheit - Susanne Hochuli, Stiftungsratspräsidentin Schweizerische Patientenorganisation ____________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Marc Allemann - Mitarbeit: Gabriel Gasser ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Weitere Themen: Toter und Verletzter nach Schusswechsel in Nienburg // Razzien gegen Rechtsextreme auch in Niedersachsen // Reaktionen auf Kommunalisierung des Staatsbades Nenndorf
Bakteriophagen sind Viren, die sich in Bakterien vermehren und diese dabei zerstören. Die Phagentherapie könnte ein Ausweg aus der Antibiotikakrise sein und hat bereits erste Erfolge vorzuweisen. «Puls» zeigt, welche offenen Fragen auf dem Weg zu einer Zulassung in der Schweiz noch zu klären sind. Wenig Hilfe durch Antibiotika – Neue Hoffnung Viren Reto Weibel leidet seit Geburt an zystischer Fibrose, die unter anderem zu einer Verschleimung der Lunge führt. Im Schleim sammeln sich Bakterien an, die die Lunge angreifen und mit Antibiotika bekämpft werden müssen. Da die Wirkung dieser Medikamente wegen Resistenzen laufend abnimmt, sinkt auch die Lebensqualität deutlich. Eine experimentelle Phagentherapie könnte Besserung bringen – falls Reto Weibel dazu Zugang erhält. Hilfe durch Viren – Experiment gelungen José Vidal leidet an einer Lungeninfektion wegen antibiotikaresistenten Bakterien. Als kaum mehr Hoffnung auf Heilung besteht, greifen Genfer Ärzte zu einer experimentellen Therapie: Sie lassen ihn Bakteriophagen inhalieren – Viren, welche nur die krankmachenden Bakterien angreifen. Mit Erfolg. Der Infekt ist unter Kontrolle und José Vidals Lebensqualität hat sich deutlich verbessert. Einsatz trotz fehlender Evidenz – So macht es Belgien In Georgien ist die Phagentherapie seit Jahrzehnten Teil der medizinischen Grundversorgung. Was Menschen aus aller Welt nach Tiflis reisen lässt, um hartnäckige Infekte dort behandeln zu lassen. Nach den Regeln evidenzbasierter Medizin wurden die georgischen Therapieerfolge jedoch nie untersucht, was sie für eine Zulassung in der Schweiz wertlos macht. Belgien zeigt einen Ausweg aus dem Dilemma: Seit 2018 ist dort eine spezielle Regelung in Kraft, die den Einsatz von Phagenpräparaten erleichtert und deren geprüfte Anwendung sicherstellt. Einsatz für die Evidenz – Forschung in der Schweiz An den Unikliniken in Zürich, Bern, Genf und Lausanne wird rege an Phagen geforscht. So ist man in Lausanne etwa daran, ein Programm für personalisierte Phagentherapie zu etablieren. Es umfasst alle Phasen bis hin zur Produktion, Reinigung und Verabreichung der Phagenpräparate. Im Rahmen dieses Programms plant das Universitätsspital Lausanne nun eine klinische Studie für Patientinnen und Patienten mit Lungeninfekten. Wie weiter in der Schweiz? – Gemeinsame Suche nach Lösungen Das «Forum Phagentherapie» bringt in der Schweiz Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitswesen, Patientinnen und Patienten sowie Politikerinnen und Politiker zusammen, um über die Rolle dieser experimentellen Behandlungsform zu diskutieren. «Puls» gibt Einblicke in die Arbeit des Forums zur Förderung der Phagentherapie in der Schweiz. «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema «hartnäckige Infekte» Leiden Sie an einem hartnäckigen Infekt? Klingt er einfach nicht ab oder kehrt er immer wieder zurück? Gibt es Alternativen zum Einsatz von Antibiotika? Und wie kann ich mich vor resistenten Keimen schützen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
»Sei nicht so hysterisch« - den Ausdruck kennen wahrscheinlich viele Menschen, vor allem Frauen. Hysterisch hat sich in unserem heutigen Sprachgebrauch als abwertende Bezeichnung durchgesetzt. Zu Zeiten von Sigmund Freud war die Hysterie aber ein echtes Krankheitsbild. Eine mysteriöse Krankheit, die damals scheinbar sehr viele Frauen befällt. Freud will seinen hysterischen Patientinnen helfen und stößt durch die Arbeit mit ihnen auf die Methoden der freien Assoziation und der Traumdeutung. In dieser Folge erzählen wir, wie hysterische Patientinnen Freud dabei helfen, die Psychoanalyse zu entwickeln. Und warum er heute trotzdem gerade für sein Frauenbild in der Kritik steht. Autorinnen: Lucia Heisterkamp und Antonia RauthMusik und Produktion: Christoph Neuwirth und Philipp FacklerRedaktionelle Leitung: Sven Preger und Zsolt WilhelmDank geht außerdem an Stephanie Hoffmann aus der Dokumentationsabteilung des SPIEGEL, Laura Stuth für die redaktionelle Unterstützung und Ole Reißmann für die KI-Unterstützung. Und an unsere Gesprächspartner:innen, darunter: Georg Markus, Kolumnist beim Kurier und Autor der Biografie »Sigmund Freud. Der Mensch und Arzt. Seine Fälle und sein Leben». Cecile Loetz und Jakob Müller, ihren Podcast »Rätsel des Unbewussten« findet ihr zum Beispiel hier und überall, wo es Podcasts gibt. Die beiden haben außerdem gerade ein Buch veröffentlicht, es heißt »Jetzt bin ich schon wie meine Eltern«. Claudia Muchitsch, sie bietet mit ihrem Unternehmen Alpine Foxes Stadtführungen an, unter anderem (aber nicht nur) auf den Spuren von Sigmund Freud. Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Ob Räusperzwang oder ein Globusgefühl im Hals: Oft sind Betroffene, die wegen solcher Beschwerden in der HNO-Praxis vorstellig werden, besorgt. Dabei verbirgt sich nicht selten ein Refluxgeschehen hinter den Symptomen. Welche teils einfachen Möglichkeiten - medikamentös und in der Lebensführung - den Patientinnen und Patienten helfen können, hören Sie im Podcast.
Die Bundesregierung hat den Entwurf von Gesundheitsministerin Warken für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen. Ziel ist es, die Kassen zu entlasten und die Beiträge der Versicherten stabil zu halten. Allein im kommenden Jahr sollen die Ausgaben um 16 Milliarden Euro reduziert werden. Patientinnen und Patienten müssen sich deshalb auf höhere Zuzahlungen und einige Abstriche einstellen. Bundeskanzler Merz nannte die Reform historisch; sie mache das Gesundheitssystem für alle bezahlbar.
Fehlender Respekt, fachliches Kauderwelsch oder mangelnde Empathie sind nicht nur ärgerlich, sie sind auch eine vergebene Chance für eine erfolgreichere Behandlung. «Puls» zeigt, wo es bei der Kommunikation zwischen Arzt und Patient hakt und was beide Seiten besser machen können. Wie Kommunikation die Heilung fördert – oder auch nicht Sabina Hunziker ist Pionierin und Professorin für Kommunikation in der Medizin. Ihre Mission ist es, angehenden Ärztinnen und Ärzten beizubringen, wie mit Patienten richtig kommuniziert wird. «Puls»-Host Daniela Lager spricht mit ihr über Zeitdruck, wachsende Bürokratie und die Schwierigkeiten verständlicher, einfühlsamer Erklärungen. Im Spital wird sie von «Puls» beim Coaching einer Assistenzärztin am Patientenbett begleitet. Dort zeigt sich eindrücklich, welchen Einfluss die Kommunikation auf den Krankheitsverlauf hat. Medizinstudium in Basel – Rollenspiele inklusive Im Medizinstudium an der Universität Basel wird viel Gewicht auf die Kommunikation in der Medizin gelegt. Schwierige Gesprächssituationen wie das Überbringen schlechter Nachrichten oder ein motivierendes Gespräch für eine notwendige Therapie werden so realistisch wie möglich geübt, teils auch mit Schauspielpatienten. «Puls» durfte ein solches Rollenspiel filmen. «Café Med» – Fachpersonen beraten medizinische Laien Seit zehn Jahren bieten die «Café Med» der Akademie für Menschenmedizin medizinischen Laien einen unschätzbaren Service: Ärztinnen, Psychologen, Sozialarbeiter und andere Fachpersonen beantworten unentgeltlich Fragen, besprechen Behandlungsoptionen und bieten individuelle Orientierungshilfe bei medizinischen Entscheidungen. Zwei wichtige Trümpfe dabei: Die Fachpersonen haben Zeit und sind absolut unabhängig. «Das bilden Sie sich nur ein!» – Aus dem Alltag zweier Patientinnen Die Schweizerische Patientenorganisation (SPO) ist Anlaufstelle für Kommunikationsprobleme aller Art im Gesundheitssystem. Herablassende Mediziner, unsensibles Pflegepersonal oder der leichtfertige Befund «psychosomatisch» sind nur eine kleine Auswahl der gemeldeten Konflikte. Zwei Betroffene mit seltenen Krankheiten erzählen aus ihrem Alltag als Patientinnen. «Puls»-Chat zum Thema «Arzt-Patienten-Gespräch» Wie stelle ich im entscheidenden Moment die richtigen Fragen? Weshalb ist mein letzter Termin beim Hausarzt so unbefriedigend verlaufen – und wie wird der nächste besser? Wie gehe ich mit Patienten um, die ihre Krankheit zum Beruf gemacht haben und mir ständig die letzten Studien unter die Nase reiben? Wie bleibe ich auch nach einem anstrengenden Tag ruhig und finde bei schwierigen Themen den richtigen Ton? Die Fachrunde weiss Rat und hilft am Montag von 21.00 bis 23.00 – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
Selbsthilfe ist weit mehr als der klischeebehaftete Stuhlkreis. Sie schließt Versorgungslücken, stabilisiert Patientinnen und Patienten emotional und adressiert soziale, ökonomische und versorgungsrelevante Herausforderungen. In dieser Folge beleuchten wir die Aufgaben, Defizite und Potenziale der Krebsselbsthilfe – mit Fokus auf den Nutzen in der onkologischen Versorgung.
Podcast #393 - In dieser Episode spreche ich mit Jasmin Baumgarten, Internistin, Ayurvedaexpertin und Mutter von drei Kindern, über einen bewussteren, differenzierten Umgang mit Nährstoffen, Blutwerten und Supplementen. Dr. Jasmin Baumgarten führt eine Privatpraxis für ganzheitliche Medizin, in der sie moderne Schulmedizin, Psychosomatik und ayurvedische Heilkunst miteinander verbindet. Ihr Ansatz ist es, Beschwerden nicht isoliert zu betrachten, sondern in einen ganzheitlichen Zusammenhang zu bringen und gemeinsam mit ihren Patientinnen und Patienten individuelle Behandlungspläne zu entwickeln, die medizinisch fundiert, alltagsnah und zugleich intuitiv sind. Im Mittelpunkt unseres Gesprächs steht die Frage, wie wir Nährstoffe sinnvoll einsetzen können, ohne in ein Muster von immer mehr, immer genauer und immer komplexer zu geraten. Wir sprechen darüber, warum Blutwerte wichtig sein können, wo ihre Grenzen liegen und weshalb es einen großen Unterschied macht, ob wir über Therapie oder Prävention sprechen. Ein zentrales Thema ist dabei die Verdauung und das ayurvedische Konzept von Agni, denn eine gesunde Nährstoffversorgung beginnt nicht mit der Kapsel, sondern mit der Fähigkeit des Körpers, das, was wir ihm zuführen, überhaupt aufzunehmen und zu verwerten.
Wer heutzutage psychotherapeutische Hilfe sucht, braucht gute Nerven. Die Praxen sind voll, lange Wartezeiten üblich. Und gute Nerven haben genau die, die Hilfe brauchen, gerade nicht. Sie sind in Not. Jetzt wollen die Krankenkassen die Kosten im Gesundheitssystem senken und dabei auch das Honorar für Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen kürzen. Nicht nur sie wehren sich, auch Patientenverbände warnen. Für gesetzlich Versicherte könnte die Wartezeit noch länger werden und unbehandelte psychische Erkrankungen könnten in der Folge noch teurer werden. Vom Leid der Betroffenen mal abgesehen. Welche Gründe gibt es für die Kürzung der Honorare? Welche Folgen drohen für Patienten und Patientinnen? Und welche auf lange Sicht auch für das Gesundheitssystem und für die gesamte Gesellschaft? Über diese Fragen spricht Karen Fuhrmann mit Tanja Müller, Vorsitzende des Anna-Freud-Instituts in Frankfurt, mit dem Psychologieprofessor Wolfgang Lutz, mit dem Therapeuten und Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Depressionsliga Jürgen Leuther, und mit Miriam Davoudvandi, die mit ihrem Podcast „Danke, gut.“ etwas für die Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen tun will. Podcast-Tipp: SWR Das Wissen Was ist gute Psychotherapie? Wer in einer psychischen Krise steckt, kann schnell überfordert sein: Ein paar kurze Coachingsessions oder jahrelange Psychoanalyse auf der Couch? Welche Art von Psychotherapie ist für wen hilfreich? Mehr dazu im Podcast „SWR Das Wissen“ in der ARD Sounds App https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:7a1a9510a89eeff9/
Wann hast du zuletzt mit einem Arzt oder einer Ärztin über Sex gesprochen? Über deine Orgasmen? Die meisten Menschen: nie. Mein heutiger Gast sagt, das ist ein Problem. Dr. Mertcan Usluer ist Frauenarzt und hat Hunderttausende Follower auf Instagram und Tiktok. Dort antwortet er auf Fragen, die viele sich gar nicht trauen zu stellen. Und er spricht aus, was in Arztpraxen und Krankenhäusern schiefläuft – und zwar nicht nur für Frauen. Mertcan hat selbst in Kliniken gearbeitet und festgestellt: Nicht jeder kann im Krankenhaus gesund werden. Manche werden da erst krank. Er selbst auch. Wir reden heute darüber, was im deutschen Gesundheitssystem schiefläuft – aber vor allem, was du konkret tun kannst: Wie du im Netz verlässliche Informationen und unseriöse Quellen unterscheidest. Warum dein Arzt oft so wenig Zeit für dich hat. Und wie du trotzdem bekommst, was du brauchst.Hier kommt eine gute Stunde mit Dr. med. Mertcan Usluer. ►►►Deutschland3000 Instagram: @deutschland3000 https://www.instagram.com/deutschland3000Mertcan UsluerInstagram: @gynaekollegehttps://www.instagram.com/gynaekollege/?hl=deEva Schulz Instagram: @evaschulzhttps://www.instagram.com/evaschulz/ ►►►Zur Flexikon-Folge mit Mertcan kommt ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:e7182152283cb3a2/ Zur türkischen Kochshow „MasterChef Türkiye“ mit Mertcan kommt ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=m0kZ8vMV87Q►►►Redaktion: Sabine Lebek und Ruby-Ann Schwiethal Gäste-Management: Axel Schöning Produktion: Sabine Lebek, Axel Schöning und Dennis TerreySocial Media: Kim Vanessa Schang und das Sounddesign kommt von Soundquadrat. Deutschland3000 mit Eva Schulz ist ein Podcast von N-JOY vom NDR.
Die ersten Brandopfer von Crans-Montana wurden nun in Rehakliniken verlegt. Im Tagesgespräch erzählen Manuela Tuchschmid, Leitung Pflege, und Thomas Koller, Fachexperte muskuloskelettale Physiotherapie, von ihrer Arbeit mit den Patientinnen und Patienten in der Rehaklinik Bellikon. Aktuell befinden sich in den zwei auf Brandverletzte spezialisierten Suva Rehakliniken neun Brandopfer von Crans-Montana, acht in Sion und eine in Bellikon. Man stelle sich in den kommenden Wochen auf mehr Patientinnen und Patienten ein und sei dazu bereit, erklärt Tuchschmid. In der Reha warten langwierige Therapien auf die Patientinnen und Patienten. Die Betreuung der Opfer von Crans-Montana sei für ihn speziell, erklärt Koller, es sei ein besonderes Ereignis und emotional für alle herausfordernd. Manuela Tuchschmid, Chief Nursing Officer und Thomas Koller, Fachexperte muskuloskelettale Physiotherapie, sind zu Gast bei Simone Hulliger.
Thomas Fischer und Holger Schmidt treten am 11.04.2026 mit "Sprechen wir über Mord?!" live beim SWR Podcastfestival in Mannheim auf! Tickets gibt es hier: https://www.swr.de/home/swr-podcastfestival-100.html Michael W. gibt sich als Heilpraktiker aus. Unter dem Vorwand therapeutischer Behandlungen belästigt er zahlreiche seiner Patientinnen sexuell und macht heimlich Nacktaufnahmen von ihnen. Als sein Doppelleben aufzufliegen droht, stirbt seine bettlägerige Frau an einer Überdosis Tabletten. Die Ermittler glauben nicht an Suizid. Holger Schmidt und der ehemalige Bundesrichter Thomas Fischer diskutieren den Fall und sprechen dabei auch über prozessökonomische Verfahrensweisen und die Bedürfnisse und Rechte von Nebenklägern. Unser Podcast-Tipp: Tatort Geschichte - True Crime meets History Niklas Fischer und Hannes Liebrandt, zwei Historiker von der Ludwig-Maximilians-Universität in München, verlassen den Hörsaal und reisen zurück zu spannenden Verbrechen aus der Vergangenheit: eine mysteriöse Wasserleiche im Berliner Landwehrkanal, der junge Stalin als Anführer eines blutigen Raubüberfalls oder die Jagd nach einem Kriegsverbrecher um die halbe Welt. True Crime aus der Geschichte unterhaltsam besprochen. https://1.ard.de/tatort-geschichte-q1?sprechen-wir-ueber-mord