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Viele ältere Patientinnen und Patienten nehmen zehn oder mehr Medikamente ein. Doch je länger eine Medikation besteht, desto wichtiger wird die Frage, ob sie noch zum aktuellen Gesundheitszustand, zur Funktionalität und zu den Therapiezielen passt. „Man kann in der Altersmedizin keine One-size-fits-all-Empfehlungen geben“, sagt Prof. M. Cristina Polidori.
Unter der aktuellen Hitze leiden auch die Patientinnen und Patienten der Spitäler. Viele Spitäler in der Region überlegen sich deshalb Massnahmen für die Zukunft. Unterstützt werden sie dabei von zwei Zürcher Startups. Weitere Themen? · Angelica Moser aus Andelfingen gewinnt an Leichtathletik-EM in Birmingham · Handgranate bei Badi Unterer Letten in Zürich aus Limmat geborgen
Spitäler, Apotheken und Arztpraxen können Medikamente vergünstigt einkaufen – und müssten einen grossen Teil des Rabatts an die Patientinnen und Patienten weitergeben. Das geschieht häufig nicht, zeigt ein neuer Bericht. Die weiteren Themen: · Der Bundesrat will bei gewissen Krankenkassen die Spitzenlöhne begrenzen. In Zukunft sollen Chefs und Verwaltungsrätinnen nicht mehr als rund eine halbe Million Franken verdienen. · Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien hat die Regierung eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Die Zahl der Todesopfer ist auf mindestens 265 angestiegen. · In den USA kommt es im Weissen Haus zu einem prominenten Abgang: Karoline Leavitt, die Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, tritt Ende Monat zurück. · Millionen Menschen in Europa haben sich am Abend die Sonnenfinsternis angeschaut. In Spanien kam es deswegen zu kilometerlangen Staus. ⦁ An der Leichtathletik-EM in Grossbritannien gibt's die erste Goldmedaille für die Schweiz: Der Baselbieter Hürdenläufer Jason Joseph gewinnt über 110 Meter Hürden.
Stefan Schöndorfer ist Osteopath, Autor und Dozent – und verwendet sein Wissen nicht nur in der täglichen Arbeit mit seinen Patientinnen und Patienten, sondern gibt dieses auch in seinem Buch Psychosomatik & Osteopathie sowie in Fortbildungen, unter anderem an der bvo-Akademie in Bad Alexandersbad, weiter.In dieser Podcastfolge stellt er sein Behandlungskonzept vor, spricht über die Möglichkeiten Psychosomatik osteopathisch zu behandeln und gibt spannende Einblicke in seine Kursangebote. Besonders interessant: Einer seiner Kurse richtet sich bewusst nicht nur an Osteopathinnen und Osteopathen, sondern ist auch für Menschen aus anderen Berufsgruppen offen. Welcher das ist und was ihn so besonders macht, erfahrt ihr in dieser Folge bei Nachgefragt.
Arbeit ist heute deutlich sicherer als noch vor einigen Jahrzehnten. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis guter Prävention, neuer Erkenntnisse und wirksamer Schutzmaßnahmen. In dieser Wissen To Go-Folge geht es darum, wie moderne Prävention Beschäftigte im Gesundheitsdienst schützt. Wie lassen sich Patientinnen und Patienten bewegen, ohne den eigenen Rücken dauerhaft zu belasten? Welche Rolle spielen Pflegebetten, Lifter, Gleitmatten und andere Hilfsmittel? Und warum sind trockene, rissige oder entzündete Hände kein persönliches Problem, sondern ein wichtiges Thema des Arbeitsschutzes? Im Mittelpunkt steht ein zentrales Prinzip: Risiken frühzeitig erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen umsetzen, bevor Beschwerden, Unfälle oder Berufskrankheiten entstehen.
In Österreich ist die Leihmutterschaft verboten - viele Paare weichen deshalb in die Ukraine aus, wo sie 50.000 bis 60.000 Euro kostet. Priv. Doz. DDr. Michael Feichtinger erklärt, wann eine Leihmutterschaft medizinisch notwendig ist, wie sie tatsächlich abläuft und warum eine pauschale Ablehnung seiner Ansicht nach "denkfaul" ist. Kaum ein Thema der Reproduktionsmedizin spaltet so sehr wie die Leihmutterschaft. In dieser Episode spricht Priv. Doz. DDr. Michael Feichtinger vom Wunschbaby Institut Feichtinger in Wien darüber, warum das so ist - und was medizinisch wirklich dahintersteckt. Er erklärt, für welche Paare eine Leihmutterschaft überhaupt in Frage kommt: Frauen, die ohne Gebärmutter zur Welt gekommen sind oder ihre Gebärmutter durch eine Krebserkrankung oder Geburtskomplikationen verloren haben, Frauen mit Fehlbildungen, Myomen, ausgeprägter Adenomyose oder einem Aschermann-Syndrom sowie gleichgeschlechtliche männliche Paare. Er unterscheidet die altruistische von der kommerziellen Leihmutterschaft, ordnet die Gebärmuttertransplantation als Alternative ein (risikoreich, teuer, weltweit nur in wenigen Zentren) und beschreibt den medizinischen Ablauf Schritt für Schritt - von der Stimulation über die genetische Testung der Embryonen bis zum Embryotransfer bei der Leihmutter. Außerdem geht es um die rechtliche Lage: das explizite Verbot in Österreich, den Weg vieler Paare ins Ausland, die liberalere Regelung in Großbritannien, Portugal und den Benelux-Ländern, das strenge Vorgehen Italiens und die durch den Fall Jens Spahn neu entfachte Debatte. Zum Schluss räumt er mit verbreiteten Annahmen auf: Langzeitstudien über zehn und mehr Jahre zeigen eine normale Entwicklung von Kindern wie Leihmüttern, und ob Ausbeutung stattfindet, hängt vor allem am gesetzlichen Rahmen - wie das Beispiel USA zeigt. ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Den richtige Behandlung finden: was du tun kannst, wenn dich niemand ernst nimmt. Worum es geht: Sandra Seelig hat selbst jahrelang erlebt, wie es ist, in Arztpraxen abgespeist zu werden. Daraus ist Valdesana entstanden, ihre Berliner Plattform, die Patientinnen mit ganzheitlich arbeitenden Ärztinnen, Ärzten und Therapeutinnen zusammenbringt. Im GLOWCAST erklärt sie Miriam, warum die Postleitzahl bei der Suche oft mehr einschränkt als hilft und wie ihre Qualitätsrichtlinien gegen Enttäuschungen wirken sollen. Du hörst außerdem, wie offen die beiden über Geschäftspartnerschaften, das Loslassen als Gründerin und den Wunsch nach echten Frauen-Netzwerken sprechen. Im Update davor sprechen Miriam und Christian kurz über eigene Erfahrungen mit Ärzten und über KI in der Medizin. Über Sandra Seelig: Sandra hat als Heilpraktikerin mit Fokus auf ADHS-Diagnosen bei Kindern begonnen und dabei früh erkannt, wie wenig unternehmerisch der Markt für ganzheitliche Medizin arbeitet. Aus dieser Erkenntnis hat sie ihre Praxis aufgegeben und Valdesana gegründet, ihre Plattform für ganzheitliche Medizin, die mittlerweile über 180 geprüfte Ärztinnen, Ärzte und Therapeutinnen vermittelt. Sie treibt das Thema auch über die Plattform hinaus voran und hat in diesem Jahr den ersten Fachkongress für ganzheitliche Telemedizin ausgerichtet. Das nimmst du mit: - Warum die Postleitzahl-Suche dich bei der Therapeutensuche oft einschränkt, statt zu helfen - Wie Valdesana Qualität statt Masse durchsetzt, mit einem persönlichen Vorgespräch für jeden Behandler - Warum Sandra ADHS-Diagnosen bei Kindern kritisch sieht und was sie stattdessen vorschlägt - Wie Miriam und Sandra offen über das Loslassen als Gründerin und Geschäftspartnerschaften sprechen
Die Ursachen von Demenzerkrankungen sind vielfältig. Neben genetischen und altersbedingten Faktoren werden auch verschiedene beeinflussbare Gesundheits- und Lebensstilfaktoren als relevant diskutiert (1). In dieser Folge von „O-Ton Allgemeinmedizin“ spricht der Gießener Hausarzt Witold Rak, über modifizierbaren Risikofaktoren, die im hausärztlichen Alltag für die Gehirngesundheit von Bedeutung sein können. Er erläutert praxisnah, welche Rolle die Behandlung von Hypertonie, Diabetes oder Adipositas im Kontext der Risikoreduktion spielen kann. Erfahren Sie, wie Sie das Thema "Gehirngesundheit" im Praxisalltag ansprechen und Patientinnen und Patienten für einen gesundheitsfördernden Lebensstil sensibilisieren können. Hören Sie sich auch Folge 1 unserer Mini-Serie an „Normaler Alterungsprozess oder Beginn einer Alzheimer-Krankheit?“ Mehr über das Thema Gehirngesundheit erfahren Sie hier: Gehirngesundheit im Kontinuum der Alzheimer-Krankheit | Eli Lilly: https://e.lilly/podcast-alzheimer-krankheit MMAT-06609, Juli 2026 MMAT-06979, Juli 2026 Quellen: 1. Livingston G, et al. Lancet. 2024;404(10452):572-628
Sie haben Patienten und Patientinnen mit Behinderung, die häufiger mal nicht zum Termin erscheinen? Oder erst zu Ihnen kommen, wenn die Beschwerden sehr stark sind? Dann kann es sein, dass sie den Arztbesuch aus Angst vermeiden. Denn dies ist unter Menschen mit Behinderung häufiger vertreten. Im „ÄrzteTag“-Podcast erklärt Dr. Janina Schwabl, warum diese Ängste so groß sind und warum es da schon helfen kann, einfach den weißen Kittel wegzulassen. Sie ist Neurologin und leitende Oberärztin am SIMI, dem Sengelmann Institut für Medizin und Inklusion am Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf. Die Angst kann ganz unterschiedliche Gründe haben: Manche sind beispielsweise mit der Situation überfordert, manchen können den Arztbesuch überhaut nicht verstehen. Und manche sind möglicherweise traumatisiert von medizinischen Prozeduren und schlechten Erfahrungen im Gesundheitswesen. Im Podcast nennt Dr. Schwabl kleine Anpassungen im Praxisalltag, mit denen niedergelassene Ärztinnen und Ärzte den Arztbesuch für Menschen mit Behinderung erleichtern können – ohne großen zusätzlichen Zeitaufwand. Denn für Menschen mit Behinderung ist eine kontinuierliche Gesundheitsversorgung besonders wichtig: Viele sind häufiger und schwerer erkrankt als Menschen ohne Behinderung.
Unser heutiger Gast ist Arzt. Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie und Chefarzt für Innere Medizin an der Klinik Arlesheim in der Schweiz. Er arbeitet an einer Stelle, an der viele der großen Fragen unserer Zeit sehr konkret werden: Wie bleibt Medizin menschlich, wenn das Gesundheitssystem immer stärker unter Druck gerät? Wie gelingt Heilung, wenn Ärztinnen und Ärzte selbst oft am Limit arbeiten? Und was braucht es, damit Patientinnen und Patienten nicht nur behandelt, sondern wirklich gesehen werden? Er verbindet die klassische Innere Medizin mit einem integrativen Blick auf Gesundheit. Er ist in der anthroposophisch erweiterten Medizin qualifiziert, engagiert sich in der GAÄD, der Gesellschaft Anthroposophischer Ärztinnen und Ärzte in Deutschland, und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit ärztlicher Ausbildung. Seit 2016 leitet er die Ärzteausbildung an der Klinik Arlesheim. Außerdem unterrichtet er seit vielen Jahren an der Eugen-Kolisko-Akademie. Das heißt: Er denkt Medizin nicht nur aus der Perspektive der Behandlung, sondern auch aus der Perspektive der nächsten Generation von Ärztinnen und Ärzten. Und genau deshalb passt dieses Gespräch so gut zu On the Way to New Work. Seit neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. In mehr als 560 Episoden haben wir mit mehr als 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich für sie verändert hat und was sich weiter ändern muss. Heute sprechen wir darüber, was gute Medizin mit guter Arbeit zu tun hat. Darüber, welche Rolle Beziehung, Haltung und Ausbildung im Gesundheitswesen spielen. Und darüber, wie ein System aussehen müsste, in dem Menschen nicht nur funktionieren, sondern gesund bleiben können. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute mit Philipp Busche. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
In dieser Podcastfolge hatten wir gleich vier Gäste bei uns im Studio zu Gast, die unsere Klinik und Poliklinik für Epileptologie besucht haben: Vier Ärztinnen und Ärzte aus einer neurologischen Gemeinschaftspraxis in Solingen haben sich auf den Weg zu uns nach Bonn gemacht, um unsere Klinik, an die sie regelmäßig Patientinnen und Patienten zur Abklärung von Fragestellungen rund um Epilepsie überweisen, kennenzulernen. Diese Chance haben wir uns nicht entgehen lassen, um eine Podcastfolge aufzuzeichnen, in der wir mit Peter Jipps und Dr. Arne Hübscher darüber sprechen, wie die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Neurolog*innen und Epilepsiezentren eigentlich funktioniert, was sich beide Seiten in der Zusammenarbeit voneinander wünschen würden und was Betroffene selbst dazu beitragen können, damit der Übergang zwischen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und der Klinik gut und reibungslos funktioniert und alle Seiten davon profitieren. Haben Sie eine Frage zu Epilepsie oder epileptischen Anfällen, die wir in einer unserer nächsten Podcastfolgen beantworten sollen? Oder möchten Sie uns einfach Ihr Feedback zur „Scharfen Welle“ geben? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an scharfe.welle@ukbonn.de. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht! Internetauftritt der Klinik und Poliklinik für Epileptologie Wir sind auch auf Instagram, Facebook und YouTube! Der Podcast ”Scharfe Welle” wird unterstützt durch den Verein zur Förderung der Epilepsieforschung e.V. Podcast-Hosts: Simone Claß & Prof. Dr. Rainer Surges
Gestern Abend versammelten sich auf dem Dorfplatz in Untersiggenthal rund 400 Menschen. Sie solidarisierten sich mit den Frauen, die mutmasslich Opfer von mehr als insgesamt 180 Vergewaltigungen durch einen ehemaligen SVP-Grossrat wurden. Weiter in der Sendung: Demenz ist eine weitverbreitete Krankheit in der Schweiz. Sie verändert nicht nur das Leben der Patientinnen und Patienten, sondern auch jenes ihrer Angehörigen. Die Pflege von Demenzkranken Personen kann anstrengend sein. Darum gibt es spezielle Ferienwochen, welche die pflegenden Angehörigen etwas entlasten.
Weil die Samenqualität seit Jahrzehnten kontinuierlich abnimmt und immer mehr Paare - darunter auch gleichgeschlechtliche Paare - auf eine Samenspende angewiesen sind, hat das Wunschbaby Institut Feichtinger in Baden eine eigene Samenbank eröffnet. Embryologin Dr. Jana Schneider spricht in dieser Episode darüber, warum dieser Schritt gerade jetzt wichtig ist und weshalb es wertvoll ist, die Spender persönlich kennenzulernen, statt nur auf ausländische Samenbanken zurückzugreifen. Sie erklärt, wer in Österreich Spender werden kann, welche Untersuchungen dazugehören (Spermiogramm, Blutuntersuchung auf Hepatitis B/C und HIV, Chlamydien-Test und Karyogramm), wie der Weg vom ersten Gespräch bis zum Einfrieren der Proben verläuft und wie lange die Samenzellen in flüssigem Stickstoff gelagert werden dürfen. Außerdem geht es um die rechtlichen Rahmenbedingungen: die Begrenzung auf maximal drei Familien pro Spender, die Halbanonymität in Österreich und das Recht des Kindes, ab 14 Jahren die Identität des Spenders zu erfahren. Ihre Botschaft an unentschlossene Männer: sich informieren, das Gespräch suchen - und sich danach in aller Ruhe entscheiden. ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
In Simbabwe gibt es gerade einmal 19 Psychiater – aber mehr als 4000 Grossmütter, geschult in den Grundlagen der Gesprächstherapie. Auf einfachen Holzbänken bieten die «Gogos» niederschwellige Hilfe bei psychischen Problemen an. Kann Psychotherapie so funktionieren? Dixon Chibanda ist Psychiater in Harare, der Hauptstadt Simbabwes. 2005 erhält er einen Anruf. Es ist die Mutter von Erica, einer seiner Patientinnen. Erica habe sich das Leben genommen. «Jeder Suizid ist ein Albtraum», sagt Chibanda. Doch dieser traf ihn besonders tief. Ericas Zustand hatte sich seit längerem verschlechtert, und sie hatten vereinbart, dass sie so bald wie möglich zu ihm in die Klinik kommen sollte. In der Zwischenzeit lebte Erica jedoch 200 Kilometer von Harare entfernt. Reflexartig fragte er die Mutter: «Warum seid ihr nicht wie vereinbart zu mir gekommen?», erinnert sich Chibanda. Die Antwort der Mutter war knapp: «Wir hatten kein Geld für die Busfahrt.» Ein Satz, der bei Dixon Chibanda nachhallte. «Was ist meine Rolle als Psychiater in einem der ärmsten Länder der Welt?» Chibanda wusste: «Wir müssen Psychotherapie neu denken. Wir müssen die Therapie raus aus den Kliniken und zu den Leuten bringen.» So entstand die Idee mit den Grossmüttern, die auf einfachen Holzbänken, dem «Friendship-Bench», in ihren jeweiligen Communities Gesprächstherapie anbieten. Wie funktioniert das? Autorin: Anna Jungen
Eine Kamera am Bahnübergang in Uster hat über 4000 Autofahrerinnen und Autofahrer erfasst. Die Stadt nahm damit im vergangenen Jahr 1.1 Million Franken ein. Doch ob die neue Technologie überhaupt zulässig war, darüber haben Uster und das Bundesamt für Strassen (Astra) unterschiedliche Auffassungen. Weitere Themen: · Brennende Akkus und Batterien haben in Zürich, im Zürcher Oberland und in Winterthur mehrere Brände ausgelöst. Eine neue Kampagne soll die Bevölkerung für die wachsende Brandgefahr sensibilisieren. · Ein 65-jähriger Arzt soll Patientinnen betäubt, missbraucht und heimlich gefilmt haben; die Behörden prüfen mindestens acht weitere Fälle. Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung. · Zürcher Erwerbstätige fehlten im vergangenen Jahr durchschnittlich sieben Tage aus gesundheitlichen Gründen und damit einen Tag weniger als 2024. Besonders deutlich ging die Zahl der Absenzen bei den unter 25-Jährigen zurück. · Das traditionelle Rheinfall-Feuerwerk in Schaffhausen fällt wegen Trockenheit und hoher Waldbrandgefahr aus. Feuerwerke und Höhenfeuer bleiben im ganzen Kanton auch am 1. August verboten. · Nach einer enttäuschenden Spielzeit hoffen der FC Zürich und GC auf einen erfolgreichen Neustart in der Super League. Der FCZ setzt auf Trainer Marcel Koller, während die Grasshoppers mit neuen Besitzern antreten. · Eine WhatsApp-Gruppe bringt die Bewohnerinnen und Bewohner der Hochhäuser auf der Luzerner Allmend vom ersten bis zum 30. Stock zusammen. Der Verein stärkt damit die Nachbarschaft und erleichtert den Austausch unter Menschen, die im selben Gebäude leben. · Der Tag beginnt sonnig, bevor aus Westen dichtere Wolken aufziehen und vereinzelt gewittrige Regengüsse bringen. Die Temperaturen erreichen rund 30 Grad.
Wer professionelle Hilfe für die Seele braucht, wartet oft lange auf einen Therapieplatz. Jetzt sollen Leistungen begrenzt werden, um Kosten zu senken. Patientinnen und Therapeuten fürchten harte Folgen, Ökonomen sehen keinen anderen Weg. Wo ziehen Sie die Grenze beim Sparen? Diskussion mit dem psychologischen Psychotherapeut Mathias Heinicke und Moderatorin Elif Şenel Von WDR 5.
„Wir müssen Patientinnen stärken – vor allem aber müssen wir Ärztinnen besser darin schulen, Symptome von Anfang an ernst zu nehmen“, sagt Dr. Sarah Eitze. Herzinfarkte werden bei Frauen häufig später erkannt. Endometriose bleibt oft jahrelang undiagnostiziert. Medikamente wirken bei Frauen und Männern teilweise unterschiedlich. Gleichzeitig gelten viele medizinische Erkenntnisse noch immer als Standard, obwohl sie überwiegend an männlichen Probanden gewonnen wurden. „Endometriose betrifft Millionen Menschen. Dass viele trotzdem im Stillen leiden und jahrelang ohne Diagnose bleiben, sollte sich keine Gesellschaft leisten“, sagt Dr. Sigrid März. In dieser Folge des WortMelder-Podcast sprechen wir darüber, warum Geschlecht in der Medizin eine wichtige Rolle spielt – biologisch ebenso wie gesellschaftlich. Gemeinsam mit der Gesundheitswissenschaftlerin Dr. Sarah Eitze und der Wissenschaftsjournalistin Dr. Sigrid März geht es um Forschungslücken, stereotype Vorstellungen im medizinischen Alltag und die Frage, wie eine geschlechtersensible Medizin dazu beitragen kann, Diagnosen schneller zu stellen, Therapien individueller anzupassen und die Versorgung aller Menschen zu verbessern. Dabei wird deutlich: Geschlechtersensible Medizin bedeutet nicht, Menschen unterschiedlich wertzuschätzen. Sie bedeutet, Unterschiede dort zu berücksichtigen, wo sie medizinisch relevant sind – damit alle Menschen die bestmögliche Behandlung erhalten können. Dr. Sarah Eitze ist Gesundheitswissenschaftlerin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Gesundheitskommunikation der Universität Erfurt. Sie beschäftigt sich mit Wissenschafts- und Gesundheitskommunikation sowie der Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich vermittelt werden können. Im Verbundprojekt GendiMedNet verantwortet sie die Wissenschaftskommunikation zu geschlechtersensibler Medizin. Dr. Sigrid März ist promovierte Biologin, Wissenschaftsjournalistin und Autorin. Sie recherchiert und schreibt vor allem zu Medizin- und Gesundheitsthemen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Stefanie Burghaus veröffentlichte sie den Ratgeber „Let's talk about Endometriose“ und setzt sich dafür ein, medizinisches Wissen verständlich und evidenzbasiert zu vermitteln.
Wie verändert sich ein Pflegebereich, wenn neue Therapien entstehen, Forschung immer schneller voranschreitet und sich die Perspektiven für Patientinnen und Patienten stetig verbessern?In dieser Folge von PflegeKraft HD spricht Jana Wagner mit Florian Mersi und Magdalena Kraft von der hämato-onkologischen Station Thannhauser/Ackermann am Universitätsklinikum Heidelberg. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf die Entwicklung der Hämato-Onkologie – aus der Perspektive einer erfahrenen und einer jüngeren Pflegefachperson. Florian berichtet, wie sich die Pflege von Menschen mit Blut- und Krebserkrankungen im Laufe der Jahre verändert hat – von Therapieoptionen und Prognosen bis hin zur Rolle der Pflege im Behandlungsteam. Magdalena gibt Einblicke in moderne Entwicklungen wie die CAR-T-Zelltherapie und erklärt, welche neuen Anforderungen und Möglichkeiten daraus für Pflegende entstehen. Außerdem sprechen die beiden über interprofessionelle Zusammenarbeit, Weiterbildungsmöglichkeiten und die Frage, wie Pflege mit den rasanten Fortschritten in der Hämato-Onkologie Schritt hält.Eine Folge für alle, die einen Einblick in einen hochspezialisierten Pflegebereich erhalten möchten – und erfahren wollen, wie sich die Hämato-Onkologie und die Pflege gemeinsam weiterentwickeln.
Die Gesundheitsreform soll die Krankenkassen entlasten. Doch die geplanten Kürzungen bei den Honraren für Psychotherapeuten sorgen für Kritik. Was das für Patienten und Patientinnen bedeutet.
Es beginnt harmlos: Der 14-jährige Elia kehrt mit einem leichten Husten aus dem Skilager zurück. Doch sein Zustand verschlechtert sich zunehmend, sodass ihn seine Eltern in die Notaufnahme des Kantonsspitals Baden bringen. Trotz anhaltender Beschwerden wird Elia von den Ärztinnen nach Hause geschickt – zum Unverständnis seiner Eltern. Vier Tage später stirbt er an einem septischen Schock und Multiorganversagen. Gegen mehrere Ärzte des Kantonsspitals läuft inzwischen ein Strafverfahren. Es gilt die Unschuldsvermutung. Dass sich Eltern zu wenig ernst genommen fühlen, war auch in Luzern bereits Thema. Vor einem Jahr starb dort ein einjähriger Bub an einer bakteriellen Infektion, nachdem seine Mutter im Kinderspital vergeblich auf den kritischen Zustand hingewiesen haben soll. Deshalb hat das Kinderspital Luzern als erstes Schweizer Spital «Martha's Rule» eingeführt: Wenn Eltern mit der ärztlichen Einschätzung nicht einverstanden sind, können sie eine unabhängige Zweitmeinung einholen. Was ist im Fall Elia passiert? Was ist «Martha's Rule» genau – und inwiefern kann sie künftig Leben retten? Und bedeutet sie einen Kulturwandel in den Spitälern? Janina Gehrig, Redaktorin im Ressort Leben, hat den Fall von Elia recherchiert, Bundeshausredaktor Markus Brotschi die Hintergründe zu «Martha's Rule». In der neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnen sie den Fall ein und erklären, wie die Regel die Sicherheit von Patientinnen und Patienten verbessern könnte. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zu Elias Fall und «Martha's Rule» Teil 1: Der Fall von Elias und wie er an einer nicht erkannten Sepsis starb Teil 2: Der Fall von Elias – wurde der Bericht beschönigt? Martha's Rule: Kinderspital Luzern führt Notknopf für Eltern ein Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Link zu unserem Partner der Folge: https://www.quest.com/mydata - Was bremst Künstliche Intelligenz im Krankenhaus – die Technik oder die Organisation? Stefanie Kemp, Chief Transformation Officer der Sana Kliniken, kennt beide Welten: Sie hat Oracle Deutschland geleitet und gestaltet heute die Transformation eines Konzerns mit über 4 Millionen Patienten im Jahr. In der ersten Folge dieser neuen Podcastreihe geht es um Datenstrategie, Cloud-Souveränität und warum saubere Prozesse die eigentliche Voraussetzung für KI im Gesundheitswesen sind. In dieser Folge erfährst du: → Warum ein digitalisierter schlechter Prozess trotzdem ein schlechter Prozess bleibt → Wie Sana von 8 KIS-Systemen auf eine konsolidierte, skalierbare Plattform kommt → Was 'Cloud-first, but not cloud-only' und Souveränität mit der Schwarz-Gruppe bedeuten → Wofür Sana die eigene Sana Data Solutions GmbH für klinische Daten gegründet hat → Warum bis 2030 über 500.000 Fachkräfte fehlen – und wie KI entlasten kann Über den Gast: Stefanie Kemp ist Chief Transformation Officer der Sana Kliniken AG. Zuvor war sie u.a. bei RWE und Vorwerk und leitete Oracle Deutschland. Sie verbindet technologische Tiefe mit dem Anspruch, im Gesundheitssystem echten Mehrwert für Patientinnen und Patienten zu schaffen. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts.
Sittig, Nellie www.deutschlandfunk.de, Sprechstunde
Luigi Pantisano, stellvertretender Vorsitzender der Linken, bezeichnet die geplante Gesundheitsreform als "immenses Kürzungsprogramm", bei dem Patientinnen und Patienten mehr zahlen und schlechtere Leistungen erhalten: "Wir werden in Zukunft die Menschen, die in Armut leben, am Zustand ihrer Zähne erkennen."
Deutschland gibt so viel Geld für Gesundheit aus wie kaum ein anderes Land Europas – und trotzdem klagen viele Menschen über lange Wartezeiten, Personalmangel und Krankenhäuser in finanzieller Schieflage. Wie passt das zusammen?In dieser Folge sprechen wir mit Meike Rensen, die sich intensiv mit dem Gesundheitswesen und der Zukunft unseres Gesundheitssystems beschäftigt. Gemeinsam gehen wir den Ursachen der aktuellen Krise auf den Grund und diskutieren, welche Reformen notwendig sind, damit auch zukünftige Generationen auf eine hochwertige medizinische Versorgung vertrauen können.Wir sprechen darüber, warum Prävention oft zu kurz kommt, welche Chancen Digitalisierung und künstliche Intelligenz bieten, weshalb Spezialisierung die Qualität der medizinischen Versorgung verbessern kann und welche Rolle Europa bei der Bewältigung globaler Gesundheitsherausforderungen spielt.Dabei geht es nicht um einfache Antworten oder parteipolitische Schlagworte, sondern um die Frage, wie ein modernes Gesundheitssystem aussehen kann, das Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt stellt, medizinische Innovationen sinnvoll nutzt und gleichzeitig langfristig finanzierbar bleibt.Themen der Folge:Warum steht das deutsche Gesundheitssystem unter Druck?Reicht mehr Geld – oder brauchen wir bessere Strukturen?Weshalb Prävention der Schlüssel zu einem gesünderen Deutschland sein könnte.Krankenhausreform zwischen wohnortnaher Versorgung und medizinischer Spitzenqualität.Digitalisierung: Mehr Zeit für Menschen statt für Bürokratie.Was Deutschland von anderen europäischen Gesundheitssystemen lernen kann.Wie eine Gesundheitsversorgung aussieht, die auch in zwanzig Jahren noch funktioniert.Ein Gespräch über wissenschaftliche Evidenz, gesellschaftliche Verantwortung und die Zukunft einer der wichtigsten Säulen unseres Zusammenlebens.Zu Meikes Podcasthttps://www.instagram.com/unfencedmindspodcast?igsh=MXVnd21icm4wdjBscw%3D%3D&utm_source=qryoutube.com/channel/UCOW4UMmcs5CKbDfNw2TFhzQÜber VoltVolt ist die erste pan-europäische Partei, aktiv in über 30 Ländern. Volt setzt sich für mehr Teilhabe, Klimaschutz, digitale Innovation und soziale Gerechtigkeit ein. Sie verbindet progressive Politik mit wissenschaftlich fundierten Lösungen und setzt auf transnationale Zusammenarbeit. Europäisch denken, lokal handeln. Mehr dazu unter https://voltdeutschland.org (https://voltdeutschland.org/)
Im Münchner Klinikum Großhadern sorgen die Ehrenamtlichen des Malteser Patientenbegleitdienstes dafür, dass Patientinnen und Patienten sicher ans Ziel kommen. Wir begleiten einen Helfer bei seiner Arbeit und sprechen mit Verantwortlichen sowie Ehrenamtlichen über ihren Alltag, bewegende Begegnungen und die Bedeutung dieses besonderen Engagements. Warum jährlich rund 4.000 Menschen von dem Dienst profitieren, welche Voraussetzungen Interessierte mitbringen sollten und weshalb die Malteser dringend Verstärkung suchen, erfahren Sie in dieser Folge. Ein Einblick in gelebte Nächstenliebe, die Orientierung, Entlastung und menschliche Nähe schenkt.
In Venezuela steigt die Zahl der Todesopfer auch zwei Wochen nach den schweren Erdbeben immer noch. Bei der Rettung engagieren sich die USA auffällig stark. Trump spielt das in die Hände, sagt die freie Journalistin Anne Demmer. Ausserdem in dieser Sendung: · «Alarmstufe Rot», mit diesen Worten warnte UNO-Menschenrechtskommissar Volker Türk in Genf kürzlich vor einer Katastrophe in der sudanesischen Stadt El Obeid. Rund eine halbe Million Menschen sind dort eingeschlossen. Hager Ali, Sicherheits-Expertin am Giga-Institut erklärt, wie gefährlich die Situation für die Bevölkerung vor Ort ist. · Fifa-Effekt: Die Wirtschaft im Kanton Zürich profitiert von der Weltmeisterschaft in Übersee. Während der WM steigt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ungefähr um 1 Prozent. Wie stark der Kanton von diesem Effekt tatsächlich profitiert, sagt Kevin Gismondi, Ökonom bei der Zürcher Kantonalbank, die den Effekt untersucht hat. · Physio-Knatsch: Der Streit um die neue Tarifstruktur eskaliert. Die grossen Praxen spalten sich vom Branchenverband ab. Was das für Patientinnen und Patienten bedeutet, sagt Felix Schneuwly, Gesundheitsfachmann beim Vergleichsdienst Comparis.
Wie sieht der Alltag in der KinderRheumaKlinik Garmisch-Partenkirchen aus? Welche Therapieangebote gibt es für die jungen Patientinnen und Patienten und warum ist Bewegung ein so wichtiger Baustein der Behandlung? In dieser Folge ist unser Moderator Dennis Burk zu Gast in der KinderRheumaKlinik Garmisch-Partenkirchen. Gemeinsam mit Physiotherapeutin Sophia Meister wirft er einen Blick hinter die Kulissen, besucht verschiedene Therapie- und Behandlungsräume und erfährt, wie Kinder und Jugendliche mit rheumatischen Erkrankungen individuell begleitet werden. Eine spannende Folge über moderne Therapie, interdisziplinäre Zusammenarbeit und darüber, wie die KinderRheumaKlinik jungen Menschen dabei hilft, trotz ihrer Erkrankung aktiv und selbstbestimmt zu leben.
Humanoide Roboter machen Saltos auf Social Media. Aber was leistet Robotik heute wirklich in Arztpraxis, Krankenhaus und Pflegeeinrichtung? In Folge 26 sprechen Jan Zeggel und Stefan Spieren mit Alexander Maximilian Pröll von 10x Robotics. Er beschäftigt sich seit zehn Jahren mit Robotik in Medizin und Pflege. Es geht um Use Cases, die schon funktionieren: Reinigung, Transport, Wegführung und Warteraummanagement. Und um die Blocker, die den Einsatz in Deutschland bremsen: fehlende WLAN-Ausleuchtung, nicht vernetzte Türen und Aufzüge, Regulation und Haftungsfragen. Alexander räumt mit einem Vorurteil auf: Die Akzeptanz bei Patientinnen, Patienten und Pflegekräften ist längst da. Außerdem: Was kostet ein Roboter im Modell Robot as a Service? Warum spielt die Musik in der häuslichen Pflege, wo heute schon rund 80 Prozent der Pflege stattfindet? Und welche Rolle können Pflegekassen bei der Finanzierung übernehmen? Alexanders Prognose: In fünf Jahren kommen humanoide Roboter weltweit in den Alltag, in Deutschland dauert es eher zehn.
Was bedeutet es, Menschen durch eine Stammzelltransplantation zu begleiten? Und wie verändert sich die Pflege, wenn Patientinnen und Patienten zunehmend aktiv in ihre eigene Versorgung eingebunden werden?In dieser Folge von PflegeKraft HD spricht Jana Wagner mit Gwendolin Oppenberg von der Station von Dusch. Gemeinsam werfen sie einen Blick in einen hochspezialisierten Bereich der Hämato-Onkologie, in dem Patient:innen mit Erkrankungen des blutbildenden und des Immunsystems versorgt werden. Gwendolin erklärt, welche Rolle die Pflege rund um die allogene Stammzelltransplantation spielt, welche Herausforderungen durch Isolation, Infektionsschutz und mögliche Komplikationen entstehen und warum die Begleitung der Patient:innen weit über die rein medizinische Versorgung hinausgeht. Außerdem gibt sie Einblicke in das Selbstpflegemodell der Station, bei dem Patient:innen Schritt für Schritt dabei unterstützt werden, Verantwortung für ihre eigene Versorgung zu übernehmen. Eine Folge für alle, die erfahren möchten, wie moderne hämato-onkologische Pflege aussieht – und warum Fachwissen, Teamarbeit und die enge Begleitung von Menschen hier Hand in Hand gehen.
Wenn ältere Patienten ins Krankenhaus müssen, kommen sie oft als Pflegefälle wieder nach Hause. Doch es gibt Behandlungsleitlinien, die das verhindern können. Plötzlich wie dement: Jeder dritte Mensch über 65 erleidet im Krankenhaus eine akute kognitive Funktionsstörung mit extremen Verwirrtheitszuständen. Das so genannte "Delir" ist eins der Hauptrisiken, wenn Ältere in der Klinik nicht fachgerecht behandelt werden. Denn alte Menschen sind als Patient:innen ähnliche Spezialfälle wie Kinder. Synapsen-Host Korinna Hennig und Medizinjournalistin Daniela Remus haben das beide mit ihren Vätern erlebt. In dieser sehr persönlichen Folge gehen sie der Frage nach, was schieflaufen kann, wenn geriatrische Leitlinien nicht umgesetzt werden. Sie berichten von über 80-jährigen Patienten, die noch zur Quittenernte auf Bäume geklettert sind oder Tischtennis gespielt haben - und nach dem Klinikaufenthalt um ein Haar als Pflegefälle geendet wären. Es geht um kognitive Funktionsreserven, die Suche der Forschung nach einem Biomarker für das Delir-Risiko, Physiotherapie im Klettergurt - und darum, was das Gesundheitssystem sparen kann, wenn Angehörige mit im Krankenzimmer aufgenommen werden.HINTERGRUNDINFORMATIONEN: Delir: Symptome, Definition und Behandlunghttps://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/delir-symptome-definitionund-behandlung,delir-102.htmlStatistische Angaben zur Zahl älterer Patienten im Krankenhaus: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/11/PD25_398_231.html Betreibbare Betten in deutschen Krankenhäusern: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Krankenhauser/Tabellen/gd-krankenhaeuser-jahre.html Überblicksstudie zur Häufigkeit von Delir im Krankenhaus: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0163834320301237 S3-Leitlinie Perioperatives Delir bei älteren Patientinnen und Patienten: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/001-021Überblicks- und Berichtsdaten des RKI zur Häufigkeit von Multimorbidität bei Menschen ab 65 Jahren: https://www.rki.de/DE/Content/GesundAZ/G/Gesundheit-aelterer-menschen/Gesundheit-aelterer-menschen_node.htmlCornell-Preprint von 2024 zu Delirraten auf Intensivstationen: https://arxiv.org/abs/2410.17363 PAWEL-Studie: Delirprävention durch ein Multikomponentenprogramm bei älteren chirurgischen Patientinnen und Patienten: https://www.umg.eu/forschung/klinische-studien/projekt-pawel/Schätzungen zur Mangelernährung bei Krankenhausaufnahme: https://www.aerzteblatt.de/news/mangelernaehrung-im-krankenhaus-etwa-55000-vermeidbare-todesfaelle-a2ea8292-8741-40b1-918a-db51a3be287f Alle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Wenn ältere Patienten ins Krankenhaus müssen, kommen sie oft als Pflegefälle wieder nach Hause. Doch es gibt Behandlungsleitlinien, die das verhindern können. Plötzlich wie dement: Jeder dritte Mensch über 65 erleidet im Krankenhaus eine akute kognitive Funktionsstörung mit extremen Verwirrtheitszuständen. Das so genannte "Delir" ist eins der Hauptrisiken, wenn Ältere in der Klinik nicht fachgerecht behandelt werden. Denn alte Menschen sind als Patient:innen ähnliche Spezialfälle wie Kinder. Synapsen-Host Korinna Hennig und Medizinjournalistin Daniela Remus haben das beide mit ihren Vätern erlebt. In dieser sehr persönlichen Folge gehen sie der Frage nach, was schieflaufen kann, wenn geriatrische Leitlinien nicht umgesetzt werden. Sie berichten von über 80-jährigen Patienten, die noch zur Quittenernte auf Bäume geklettert sind oder Tischtennis gespielt haben - und nach dem Klinikaufenthalt um ein Haar als Pflegefälle geendet wären. Es geht um kognitive Funktionsreserven, die Suche der Forschung nach einem Biomarker für das Delir-Risiko, Physiotherapie im Klettergurt - und darum, was das Gesundheitssystem sparen kann, wenn Angehörige mit im Krankenzimmer aufgenommen werden.HINTERGRUNDINFORMATIONEN: Delir: Symptome, Definition und Behandlunghttps://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/delir-symptome-definitionund-behandlung,delir-102.htmlStatistische Angaben zur Zahl älterer Patienten im Krankenhaus: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/11/PD25_398_231.html Betreibbare Betten in deutschen Krankenhäusern: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Krankenhauser/Tabellen/gd-krankenhaeuser-jahre.html Überblicksstudie zur Häufigkeit von Delir im Krankenhaus: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0163834320301237 S3-Leitlinie Perioperatives Delir bei älteren Patientinnen und Patienten: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/001-021Überblicks- und Berichtsdaten des RKI zur Häufigkeit von Multimorbidität bei Menschen ab 65 Jahren: https://www.rki.de/DE/Content/GesundAZ/G/Gesundheit-aelterer-menschen/Gesundheit-aelterer-menschen_node.htmlCornell-Preprint von 2024 zu Delirraten auf Intensivstationen: https://arxiv.org/abs/2410.17363 PAWEL-Studie: Delirprävention durch ein Multikomponentenprogramm bei älteren chirurgischen Patientinnen und Patienten: https://www.umg.eu/forschung/klinische-studien/projekt-pawel/Schätzungen zur Mangelernährung bei Krankenhausaufnahme: https://www.aerzteblatt.de/news/mangelernaehrung-im-krankenhaus-etwa-55000-vermeidbare-todesfaelle-a2ea8292-8741-40b1-918a-db51a3be287f Alle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Ein Pflegeheim soll ein Ort der Sicherheit und Würde sein. Angehörige vertrauen das Leben ihrer Liebsten den Händen von Fachkräften an. Doch in Lambrecht entsteht eine andere Dynamik.Denn eigentlich sollten die 3 Personen in diesem Fall ihre Patientinnen, die dement, bettlägerig und vollkommen wehrlos sind, hinter den verschlossenen Türen pflegen. Aber sie entscheiden sich für etwas anderes. Sie entscheiden sich für Demütigung und Kaltblütigkeit und sie sollen zum Glück nicht ungesühnt davonkommen.! TRIGGER-WARNUNG ! Mord, Missbrauch von Schutzbefohlenen, Demütigung, physische und psychische Gewalt in der PflegeRecherche unterstützt durch Luisa Zeidler WIR GEHEN LIVE!! CONTRA CREATE präsentiert: Überdosis Crime LIVE 2026
Die Hitze macht auch vor den Spitälern nicht halt: In vielen Patientenzimmern steigen die Temperaturen deutlich an. Weil nur ein kleiner Teil der Räume klimatisiert ist, setzen das Universitätsspital Basel und das KSBL auf alternative Massnahmen, um die Patientinnen und Patienten zu schützen. Ausserdem: · Mehr Sprayereien in Basel im 2025 · Brand Stoppelfeld im Hölstein BL
Das Fürstentum Liechtenstein hat eines der strengsten Abtreibungsgesetze Europas. Und dabei dürfte es bleiben. Erbprinz Alois hat nämlich sein Veto angekündigt, sollte sich die Bevölkerung in einer Abstimmung für legale Abtreibungen aussprechen. Schätzungsweise 40 Frauen aus Liechtenstein reisen jedes Jahr ins benachbarte Ausland, um eine Schwangerschaft abzubrechen. Im Fürstentum sind Abtreibungen verboten. Ärztinnen dürfen mit ihren Patientinnen nicht einmal über das Thema sprechen. Ein Initiativ-Komitee möchte das ändern: Es sammelt derzeit Unterschriften für eine Abstimmung über legale Schwangerschaftsabbrüche. Doch noch bevor ein Abstimmungstermin feststeht, erteilt der Erbprinz dem Anliegen eine Abfuhr. Warum kündigt das Fürstenhaus bereits jetzt sein Veto an? Und was hält die Bevölkerung von diesem Machtinstrument des Erbprinzen? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - David Sele, Leiter Politik bei der Liechtensteiner Zeitung «Vaterland» ____________________ Links - https://www.srf.ch/audio ____________________ Team - Moderation: Dominik Rolli - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Unser Gesundheitswesen ist eines der teuersten der Welt. Aber das Geld wird nicht effizient eingesetzt. Zum Beispiel gibt es Überversorgung. Schadet das Patienten und Patientinnen? Erfahrungen von Hausarzt Prof. Jörg Schelling.
Die Sanität im Baselland ist doch schneller bei den Patientinnen und Patienten als bisher angenommen. Sie hat 2025 die Hilfsfristen zu 91 Prozent erfüllt. Der Kanton korrigierte die vor einigen Monaten kommunizierten Zahlen heute nach oben. Diese waren falsch aufgrund eines Messfehlers. Ausserdem: · In Birsfelden beim Birsköpfli gibt es ein strengeres Parkplatz-Regime
Warum ist die Diagnose von postinfektiösen Erkrankungen bei Kindern so schwierig? Eine Sonderfolge mit Dr. Daniel Vilser.Es ist schwer zu sagen, wie viele Kinder und Jugendliche in Deutschland an postinfektiösen Erkrankungen leiden - ausgelöst durch verschiedene Erreger, nicht nur durch Corona. Schätzungen reichen von 10.000 bis 100.000 Fällen. Das Krankheitsbild ist divers, deshalb sind Diagnose und Therapie nach wie vor schwierig. Obwohl es für Kinder neuerdings ein bundesweites Versorgungsnetzwerk gibt, klagen betroffene Familien weiter über Wartezeiten und Unkenntnis im Gesundheitssystem, und es mangelt an großen Studien. Was weiß man mittlerweile über die Krankheitsmechanismen? Darüber spricht "Synapsen"-Host Korinna Hennig in dieser Sonderfolge mit Dr. Daniel Vilser, der sich während der Pandemie als einer der ersten mit Long Covid bei Kindern beschäftigt hat. Heute ist er Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am AMEOS-Klinikum in Neuburg und leitet dort eine Ambulanz für Betroffene. Er schildert die vergebliche Suche nach einem Biomarker und den langen Weg zur Evidenz bei Medikamenten - und erzählt, warum er seinen Patientinnen und Patienten trotz allem Hoffnung machen will.HINTERGRUNDINFORMATIONENVersorgungsnetz für Postinfektiöse Erkrankungen bei Kindern in Deutschland: https://pednet-lc.de/Daten aus der RECOVER-Studie zu Long Covid bei Kindern und Jugendlichen: https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2822770Studie von Daniel Vilser et al. zu Long Covid-Subtypen: https://www.nature.com/articles/s41467-026-72224-yStudie zu Risikofaktoren für schweres Post Covid bei jungen Patient:innen: https://link.springer.com/article/10.1007/s00431-026-06995-3Alle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Warum ist die Diagnose von postinfektiösen Erkrankungen bei Kindern so schwierig? Eine Sonderfolge mit Dr. Daniel Vilser.Es ist schwer zu sagen, wie viele Kinder und Jugendliche in Deutschland an postinfektiösen Erkrankungen leiden - ausgelöst durch verschiedene Erreger, nicht nur durch Corona. Schätzungen reichen von 10.000 bis 100.000 Fällen. Das Krankheitsbild ist divers, deshalb sind Diagnose und Therapie nach wie vor schwierig. Obwohl es für Kinder neuerdings ein bundesweites Versorgungsnetzwerk gibt, klagen betroffene Familien weiter über Wartezeiten und Unkenntnis im Gesundheitssystem, und es mangelt an großen Studien. Was weiß man mittlerweile über die Krankheitsmechanismen? Darüber spricht "Synapsen"-Host Korinna Hennig in dieser Sonderfolge mit Dr. Daniel Vilser, der sich während der Pandemie als einer der ersten mit Long Covid bei Kindern beschäftigt hat. Heute ist er Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am AMEOS-Klinikum in Neuburg und leitet dort eine Ambulanz für Betroffene. Er schildert die vergebliche Suche nach einem Biomarker und den langen Weg zur Evidenz bei Medikamenten - und erzählt, warum er seinen Patientinnen und Patienten trotz allem Hoffnung machen will.HINTERGRUNDINFORMATIONENVersorgungsnetz für Postinfektiöse Erkrankungen bei Kindern in Deutschland: https://pednet-lc.de/Daten aus der RECOVER-Studie zu Long Covid bei Kindern und Jugendlichen: https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2822770Studie von Daniel Vilser et al. zu Long Covid-Subtypen: https://www.nature.com/articles/s41467-026-72224-yStudie zu Risikofaktoren für schweres Post Covid bei jungen Patient:innen: https://link.springer.com/article/10.1007/s00431-026-06995-3Alle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Nach einer Brustkrebsoperation ist eine Chemotherapie nicht immer notwendig. Ein Gentest kann dabei helfen, jene Patientinnen und Patienten zu identifizieren, die darauf verzichten können. Dazu gibt es nun neue Erkenntnisse. In der Schweiz ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Pro Jahr erkranken laut Krebsliga Schweiz rund 7000 Frauen und etwa 60 Männer daran. In vielen Fällen lässt sich der Tumor operativ entfernen. Die Behandlung ist damit aber oft nicht abgeschlossen: Häufig folgt eine Chemotherapie. Diese kann lebenswichtig sein und entscheidend zur Heilung beitragen. Gleichzeitig ist sie für manche Betroffene sehr belastend. Nun rückt eine neue Studie rund um einen Gentest in den Fokus. Dieser könnte mehr Patientinnen und Patienten vor einer Chemotherapie bewahren. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Felicitas Erzinger, SRF Wissenschaftsredaktorin - Elena Kralidis, Leiterin Onkologie am Brustzentrum "Affidea brustCare" in Zürich - Jens Huober, Chefarzt am Brustzentrum des Kantonsspitals St.Gallen ____________________ Links: Erste Folge von «König Gianni – Die Infantino-Story»: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/koenig-gianni-die-infantino-story-1-4-der-kaempfer?id=AUDI20260601_NR_0009 ____________________ Team: - Moderation: Vanessa Ledergerber - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Gabriel Gasser ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. Ihr erreicht uns mit euren Fragen und Inputs per Mail an newsplus@srf.ch oder per Sprachnachricht an 076 320 10 37. News Plus von SRF erscheint jeden Wochentag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend. ____________________ Während zwei Wochen publizieren wir hier nachmittags auch noch einen Deepdive in ein Thema mit dem SRF-Podcast News Plus. Was haltet ihr davon? Sagt es uns: https://panel.srf.ch/NewsPlus
Nach einer Brustkrebsoperation ist eine Chemotherapie nicht immer notwendig. Ein Gentest kann dabei helfen, jene Patientinnen und Patienten zu identifizieren, die darauf verzichten können. Dazu gibt es nun neue Erkenntnisse. In der Schweiz ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Pro Jahr erkranken laut Krebsliga Schweiz rund 7000 Frauen und etwa 60 Männer daran. In vielen Fällen lässt sich der Tumor operativ entfernen. Die Behandlung ist damit aber oft nicht abgeschlossen: Häufig folgt eine Chemotherapie. Diese kann lebenswichtig sein und entscheidend zur Heilung beitragen. Gleichzeitig ist sie für manche Betroffene sehr belastend. Nun rückt eine neue Studie rund um einen Gentest in den Fokus. Dieser könnte mehr Patientinnen und Patienten vor einer Chemotherapie bewahren. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Felicitas Erzinger, SRF Wissenschaftsredaktorin - Elena Kralidis, Leiterin Onkologie am Brustzentrum "Affidea brustCare" in Zürich - Jens Huober, Chefarzt am Brustzentrum des Kantonsspitals St.Gallen ____________________ Links: Erste Folge von «König Gianni – Die Infantino-Story»: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/koenig-gianni-die-infantino-story-1-4-der-kaempfer?id=AUDI20260601_NR_0009 ____________________ Team: - Moderation: Vanessa Ledergerber - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Gabriel Gasser ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. Ihr erreicht uns mit euren Fragen und Inputs per Mail an newsplus@srf.ch oder per Sprachnachricht an 076 320 10 37. News Plus von SRF erscheint jeden Wochentag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Beauty-Eingriffe sehen auf Social Media oft easy aus: ein bisschen Filler hier, bisschen Botox dort. Kurzer Eingriff, kleines Pflaster, nächster Tag wieder Alltag. Aber was, wenn es nicht so läuft wie erhofft? Hannah wollte verhärtete Hyaluron-Filler unter den Augen loswerden. Online findet sie einen Arzt mit Top-Bewertungen. Der rät ihr zu einer Unterlidstraffung. Doch nach dem Eingriff verschlechtert sich ihr ganzes Leben: Sie berichtet von starken Schmerzen und davon, dass sie ihre Augen nicht mehr richtig schließen konnte. Für Hannah beginnt ein jahrelanger Streit und der Besuch vieler anderer Ärzte, denn bis heute folgen weitere Eingriffe, um dem früheren Zustand wieder näherzukommen. Diese investigative Recherche zeigt: Wer über schlechte Erfahrungen mit Beauty-Eingriffen spricht, kann schnell unter Druck geraten. Menschen berichten uns von Angst, Abmahnungen und Drohnachrichten. Selbst die Reporterin erhält während der Recherche eine Drohung per Email. Unsere Y-Reporterin stößt auf einen Markt, der für Patientienten und Patientinnen schwer zu durchschauen ist. Es geht um Geld, viel Geld. Der Begriff "Schönheitschirurg" ist in Deutschland nicht geschützt. Wie findet man heraus, wem man vertrauen kann? Was tun, wenn man nach einem Eingriff Beschwerden hat? Und warum kämpft Hannah heute gemeinsam mit anderen Betroffenen? Unser aktueller Podcast Tipp: Die Frage https://1.ard.de/die-frage In der aktuellen Staffel der NDR-Doku "Bin ich schön?" werden zwei Männer und Frauen bei ihren Schönheits-Eingriffen begleitet und berichten von Körperscham und Schönheitsdruck. Schaut doch mal rein: https://1.ard.de/Bin_ich_schoen_S3_F1?y=pc Habt ihr Feedback oder einen Themenvorschlag? Schreibt uns gerne an y-podcast@ard.de oder instagram.com/y_kollektiv/ Reporter bzw. Reporterin: Olga Leu (Pseudonym) Host: Annika Prigge Redaktion: Linda Achtermann Technische Produktion: Martin Seelig Korrekturhinweis: In dieser Folge ist uns bei den verwendeten Sprachnachrichten ab Minute 15:00 ein Fehler unterlaufen. Da der Quellenschutz nicht ausreichend gewährt wurde, haben wir eine Sprachnachricht entfernt und am Samstagvormittag (30.5.) eine korrigierte Fassung dieser Folge hochgeladen. "Y-Kollektiv – Der Podcast" wird verantwortet von Radio Bremen und dem rbb. Diese Episode ist eine Produktion vom rbb 2026.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Schwindelattacken und hormonellen Veränderungen? Ja, den gibt es, und er wurde jahrzehntelang "kolossal vernachlässigt", sagt Prof. Dr. Julia Dlugaiczyk vom Interdisziplinären Zentrum für Schwindel an der Universität Zürich. Stattdessen hören betroffene Frauen noch viel zu oft: Dann ist es wohl psychisch. Diana spricht mit der Hals-Nasen-Ohren-Ärztin darüber, welche Schwindelformen häufiger werden, wenn die Hormone in der Lebensmitte schwanken, was man bei einer Attacke tun kann, außer sich hinzulegen und warum sie ihre Patientinnen bittet, ihr Selfie-Videos der Augen zu schicken von dem Moment, in dem sich alles dreht.
"Sei nicht so hysterisch" – den Ausdruck kennen viele, vor allem Frauen. Hysterisch hat sich in unserem heutigen Sprachgebrauch als abwertende Bezeichnung durchgesetzt. Zu Zeiten von Sigmund Freud war die Hysterie aber ein echtes Krankheitsbild. Eine mysteriöse Krankheit, die damals scheinbar sehr viele Frauen befällt. Der junge Arzt Freud will seinen hysterischen Patientinnen helfen – und entwickelt in der Arbeit mit ihnen die Psychoanalyse. In Folge 2 erzählen wir, wie hysterische Patientinnen Freud dabei helfen, die Psychoanalyse zu entwickeln. Und warum er heute trotzdem gerade für sein Frauenbild in der Kritik steht.
Im Januar 2026 hat der Bundesrat neue Tarife für ambulante Behandlungen in Praxen und Spitälern eingeführt. Wie Meldungen von Patientinnen zeigen: Es gibt hunderte Fehler im System. Das führt zu massiven Mehrkosten für Patienten und Krankenkassen. Trotzdem erfolgt die Tarif-Anpassung nur jährlich.
Es ist einer der grössten Schweizer Medizin-Skandale der jüngeren Geschichte. In dessen Zentrum steht Francesco Maisano, der ehemalige Leiter der Herzchirurgie am Universitätsspital Zürich (USZ). Konkret sollen Patienten gefährdet worden sein, indem Maisano selbst entwickelte Implantate getestet und Komplikationen unterschlagen habe. Eine Untersuchung am USZ kommt nun zu einem erschütternden Schluss: Während Maisanos Amtszeit gab es statistisch gesehen rund 70 Todesfälle zu viel in der Herzchirurgie. Patientinnen und Patienten seien gefährdet worden, teilte das USZ am Dienstag mit. Der «Tages-Anzeiger» deckte den Fall vor rund sechs Jahren auf, gestützt auf Hinweise eines Whistleblowers. Seither bestreitet Maisano die Vorwürfe. Im Rahmen des aktuellen Untersuchungsberichts bestreitet er, individuell rechtlich verantwortlich zu sein für die beschriebenen Probleme. Catherine Boss und Roland Gamp vom Tamedia Recherchedesk haben die Vorwürfe gegen Maisano damals erstmals publik gemacht. In der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählen sie, was der Bericht des USZ offenlegt und was dieser für die Medizinbranche und die Spitalführung bedeutet. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum Fall Maisano Skandal am Unispital: 70 tote Patienten zu viel an Zürcher Herzklinik Ein Bericht zeigt schwere Verfehlungen durch Ex-Klinikchef Francesco Maisano Whistleblower im Interview: Er deckte die Zürcher Herzklinik-Affäre auf Das sind die Hauptfiguren im Fall Maisano Apropos-Folge zum Fall des Berner Starchirurgen vor Gericht Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
US-Präsident Donald Trump will den US-Einsatz für eine sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Strasse von Hormus «für kurze Zeit» aussetzen. Während des Stopps von «Project Freedom» solle geprüft werden, ob ein Abkommen zwischen Washington und Teheran abgeschlossen und unterzeichnet werden könne. · Nach dem Skandal an der USZ-Herzklinik stellt sich die Frage, was Patientinnen und Patienten tun können, wenn sie selbst einen Behandlungsfehler vermuten. Anwalt Stephan Kinzl, der sich auf Personenschäden als Folge von ärztlichen Behandlungsfehlern spezialisiert hat, gibt Auskunft. · Seit 2019 haben sich Bauernbetriebe in den Kantonen Aargau, Thurgau und Zürich an einem Projekt zur Pflanzenschutzoptimierung mit «Precision Farming» beteiligt. Dabei zeigte sich: auf einen Viertel der Pflanzenschutzmittel könnte man eigentlich verzichten. Wie geht das? Die Reportage aus dem aargauischen Birrhard.
Es geht um die Herzchirurgie des Unispitals Zürich: Bis zu 74 Menschen hätten nicht sterben müssen, wären sie nicht zu falschen Zeit am falschen Ort behandelt worden, zeigt eine Untersuchung. Was bedeutet das für das Vertrauen der Patientinnen und Patienten ins Gesundheitssystem? Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Oliver Peters, Mitverfasser des unabhängigen Untersuchungsberichts zum Universitätsspital Zürich und ehemaliger Vizedirektor des Bundesamtes für Gesundheit - Susanne Hochuli, Stiftungsratspräsidentin Schweizerische Patientenorganisation ____________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Marc Allemann - Mitarbeit: Gabriel Gasser ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
»Sei nicht so hysterisch« - den Ausdruck kennen wahrscheinlich viele Menschen, vor allem Frauen. Hysterisch hat sich in unserem heutigen Sprachgebrauch als abwertende Bezeichnung durchgesetzt. Zu Zeiten von Sigmund Freud war die Hysterie aber ein echtes Krankheitsbild. Eine mysteriöse Krankheit, die damals scheinbar sehr viele Frauen befällt. Freud will seinen hysterischen Patientinnen helfen und stößt durch die Arbeit mit ihnen auf die Methoden der freien Assoziation und der Traumdeutung. In dieser Folge erzählen wir, wie hysterische Patientinnen Freud dabei helfen, die Psychoanalyse zu entwickeln. Und warum er heute trotzdem gerade für sein Frauenbild in der Kritik steht. Autorinnen: Lucia Heisterkamp und Antonia RauthMusik und Produktion: Christoph Neuwirth und Philipp FacklerRedaktionelle Leitung: Sven Preger und Zsolt WilhelmDank geht außerdem an Stephanie Hoffmann aus der Dokumentationsabteilung des SPIEGEL, Laura Stuth für die redaktionelle Unterstützung und Ole Reißmann für die KI-Unterstützung. Und an unsere Gesprächspartner:innen, darunter: Georg Markus, Kolumnist beim Kurier und Autor der Biografie »Sigmund Freud. Der Mensch und Arzt. Seine Fälle und sein Leben». Cecile Loetz und Jakob Müller, ihren Podcast »Rätsel des Unbewussten« findet ihr zum Beispiel hier und überall, wo es Podcasts gibt. Die beiden haben außerdem gerade ein Buch veröffentlicht, es heißt »Jetzt bin ich schon wie meine Eltern«. Claudia Muchitsch, sie bietet mit ihrem Unternehmen Alpine Foxes Stadtführungen an, unter anderem (aber nicht nur) auf den Spuren von Sigmund Freud. Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Ob Räusperzwang oder ein Globusgefühl im Hals: Oft sind Betroffene, die wegen solcher Beschwerden in der HNO-Praxis vorstellig werden, besorgt. Dabei verbirgt sich nicht selten ein Refluxgeschehen hinter den Symptomen. Welche teils einfachen Möglichkeiten - medikamentös und in der Lebensführung - den Patientinnen und Patienten helfen können, hören Sie im Podcast.
Die Bundesregierung hat den Entwurf von Gesundheitsministerin Warken für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen. Ziel ist es, die Kassen zu entlasten und die Beiträge der Versicherten stabil zu halten. Allein im kommenden Jahr sollen die Ausgaben um 16 Milliarden Euro reduziert werden. Patientinnen und Patienten müssen sich deshalb auf höhere Zuzahlungen und einige Abstriche einstellen. Bundeskanzler Merz nannte die Reform historisch; sie mache das Gesundheitssystem für alle bezahlbar.