POPULARITY
Categories
Ist Vertrauen ein Wirtschaftsfaktor? Wie entsteht es in Unternehmen, wie lässt es sich stärken — und kann man es überhaupt messen? Genau das haben brand eins und die pilot Agenturgruppe in einer Studie untersucht. Über die Ergebnisse des „Vertrauensindex 2026“ spricht pilot-CEO Kristian Meinken. (00:00:00) Intro (00:02:08) Misstrauen und seine Kosten für Organisationen (00:03:52) Vertrauen messen – ein Paradoxon? (00:06:38) Der Vertrauensindex 2026: Überraschende Erkenntnisse (00:09:52) Vertrauen: Auch auf die kleinen Dinge kommt es an (00:11:45) Königsdisziplin Kommunikation (00:13:33) Vertrauen über Hierarchien hinweg (00:15:11) Vertrauen nach außen: Kunden, Partner und Politik (00:18:52) KI und Vertrauen im Arbeitsalltag (00:21:58) Vertrauen aufbauen und zerstören – Praxistipps Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/brand-eins-podcast Und hier entlang geht's zum aktuellen brand eins Magazin: https://www.brandeins.de/products/brand-eins-06-2026-07-2026 Hier ist der Link zur gemeinsamen Studie von brand eins und der pilot Agenturgruppe, der Vertrauensindex 2026: https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2026/modular-denken/werkstattbericht-vertrauen-rechnet-sich Hier gelangt ihr zu unseren Streams und Apps: https://detektor.fm/empfang ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-kristian-meinken
Ist Vertrauen ein Wirtschaftsfaktor? Wie entsteht es in Unternehmen, wie lässt es sich stärken — und kann man es überhaupt messen? Genau das haben brand eins und die pilot Agenturgruppe in einer Studie untersucht. Über die Ergebnisse des „Vertrauensindex 2026“ spricht pilot-CEO Kristian Meinken. (00:00:00) Intro (00:02:08) Misstrauen und seine Kosten für Organisationen (00:03:52) Vertrauen messen – ein Paradoxon? (00:06:38) Der Vertrauensindex 2026: Überraschende Erkenntnisse (00:09:52) Vertrauen: Auch auf die kleinen Dinge kommt es an (00:11:45) Königsdisziplin Kommunikation (00:13:33) Vertrauen über Hierarchien hinweg (00:15:11) Vertrauen nach außen: Kunden, Partner und Politik (00:18:52) KI und Vertrauen im Arbeitsalltag (00:21:58) Vertrauen aufbauen und zerstören – Praxistipps Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/brand-eins-podcast Und hier entlang geht's zum aktuellen brand eins Magazin: https://www.brandeins.de/products/brand-eins-06-2026-07-2026 Hier ist der Link zur gemeinsamen Studie von brand eins und der pilot Agenturgruppe, der Vertrauensindex 2026: https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2026/modular-denken/werkstattbericht-vertrauen-rechnet-sich Hier gelangt ihr zu unseren Streams und Apps: https://detektor.fm/empfang ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-kristian-meinken
Im zweiten Teil dieser Doppelfolge geht es um die systemische Wertedimension nach Robert S. Hartman — also um den Einfluss von Hierarchien, Status, Rollen, Zugehörigkeit und organisationalen Strukturen auf unsere Wahrnehmung von Menschen.Warum wirken Titel oft kompetenter als Verhalten?Weshalb erzeugen Systeme ihre eigenen Wahrheiten?Und wie entstehen daraus kollektive Verzerrungen und Fehlurteile?Ich spreche über typische systemische Beobachtungsfehler wie Authority Bias, Status Bias, Confirmation Bias oder Ingroup Bias — und darüber, warum viele Organisationen ihre eigenen Narrative stabilisieren, ohne es zu bemerken.Zum Schluss führe ich die menschliche, praktische und systemische Wertedimension zusammen und zeige, warum gute Diagnostik keine Schubladen erzeugen sollte — sondern eine Gegenperspektive zu unseren eigenen Verzerrungen sein kann.Eine Folge über Wahrnehmung, Blindstellen, Systeme — und die Herausforderung, Menschen möglichst präzise zu beobachten.profilingvalues Mediathek: https://podcast.profilingvalues.comFolie 1: Systemische_Wertedimension_Wahrnehmungsverzerrungen.pptxFolie 2: Wertedimension_Gesamtuebersicht_1.pptxLinkedin Profil Dr. Ulrich Vogel: https://de.linkedin.com/in/ulrich-vogel-profilingvaluesprofilingvalues Website: https://www.profilingvalues.comAutorenseite Dr. Uli Vogel: https://uli-vogel.com/Linkedin Profil profilingvalues: https://de.linkedin.com/company/profiling-values?trk=public_profile_topcard-current-companyprofilingvalues Blog: https://profilingvalues.com/ueber-uns/pv-blog/Keywords: Fehlurteile, Wahrnehmungsverzerrungen, Biases, systemische Biases, Authority Bias, Status Bias, Confirmation Bias, Ingroup Bias, Framing Effect, Robert S. Hartman, Wertedimensionen, Hierarchien, Status, Unternehmenskultur, Organisationsentwicklung, Führung, Diagnostik, Personaldiagnostik, Leadership, Systeme, Narrative, Wahrnehmung, Rollen, Strukturen, Komplexität, Menschenbeobachtung
Org-Design ist mehr als nur Hierarchien abbauen oder Führungsspannen anpassen – es ist die DNA eurer Kultur, Prozesse und Führung. In der Abschlussfolge von Staffel 3 ziehen Anjuli und Annika Bilanz: Warum Trends wie Delayering oft scheitern, wenn sie ohne Ziel und System umgesetzt werden, und wie HR hier proaktiv beraten kann – ohne die Verantwortung der Line Manager*innen zu übernehmen. Eine Folge voller Praxiseinblicke, klare Meinungen und Handlungsimpulse für alle, die HR nicht nur verwalten, sondern gestalten wollen.
Männichkeitsgehabe, Alkohol und Disziplinierung - schlechteste Kombi sowieso. Und trotzdem werden Studentenverbindungen oft als altbackene Traditionsvereine belächelt. Allerdings stecken hinter den Ritualen Netzwerke, Hierarchien und politische Einflüsse, die bis heute wirken. Im ersten Teil der Folge schauen wir uns an, wie Korporationen funktionieren und warum Burschenschaften immer wieder als Kaderschmieden der Rechten auftauchen. Außerdem geht's um einen fast vergessenen Versuch aus dem burschenschaftlichen Milieu, noch vor der AfD eine eigene Rechtsaußen-Partei aufzubauen. Dafür haben wir mit einer Person der Autonomen Antifa Freiburg gesprochen, die seit Jahren zu Verbindungen recherchieren, mit dem Journalisten Lucius Teidelbaum und mit einer Person vom Ladenschlussbündnis in Leipzig.
Claudius Unger ist definitiv kein Sommelier im klassischen Sinne. Im „Blauen Engel“ in Aue, den er gemeinsam mit seinem Bruder Benjamin führt, ist er ein hochverdichtetes Hybrid-Talent aus Serviceintelligenz, purem Weinerlebnis und situativer Präzision. Sommelier ist für ihn kein Berufsbild, sondern eine Funktionsverschiebung: weg von der Rolle, hin zu einem beweglichen System aus Wahrnehmung, Anpassung und radikaler Gegenwärtigkeit. Man könnte sagen: Er ist das Ergebnis einer Gastronomie, die sich nicht mehr über reine Dienstleistung definiert, sondern über Interpretation. Und genau dort bewegt sich Claudius Unger mit einer Selbstverständlichkeit, die nicht konstruiert wirkt, sondern gewachsen – destilliert über Jahre, über Flaschen hinweg, über Gespräche, die sich oft länger entfalten als die gesamte gastronomische Familiengeschichte selbst. Dabei arbeitet er nicht gegen die Tradition, sondern durch sie hindurch. In der nüchternen Betrachtung ist er ein hochfunktionaler Generalist innerhalb eines extrem spezialisierten Feldes. Er liest nicht nur Wein, er liest Situationen. Mikrospannungen am Tisch, verschobene Blickrichtungen, unausgesprochene Hierarchien zwischen Gästen – all das wird Teil seiner Sensorik. Und der Wein ist dabei nicht Kulisse, sondern präzises Werkzeug dieser Wahrnehmung. Doch jede reine Kompetenzbeschreibung greift zu kurz, weil sie ihn in ein statisches System zwingt. In Wahrheit ist er ein bewegliches Koordinatensystem aus Erfahrung, Intuition und kalkulierter Improvisation. Wo andere im Aromarad argumentieren, setzt er einen Satz, der Situationen entkrampft, bevor sie sich verfestigen. Keine Überhöhung, keine Mystifizierung – sondern eine Sprache, die Wein wieder zugänglich macht, noch bevor er beschrieben wird. Dieser Allrounder innerhalb der Sommelier-Welt bewegt sich permanent im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Kontrollverlust. Zwischen der exakten Temperatur eines Weins und der unexakten Temperatur eines Raums. Zwischen technischer Präzision und sozialer Unschärfe, die kein Lehrbuch vollständig abbilden kann. Ach, und habe ich eigentlich schon über seine Vorliebe für mit Weinhefen gebraute Biere gesprochen? Brauche ich nicht, das macht er selber am besten.
Im Gespräch erläutert Frank Goldammer, warum er mit *Strandopfer* Dresden verlässt und an der Ostsee, auf Usedom, einen neuen Schauplatz wählt. Der Verlag habe ihn gefragt, ob er auch Krimis außerhalb Dresdens schreiben wolle. Die Ostsee sei für ihn naheliegend gewesen, weil er dort regelmäßig Urlaub mache und die Gegend gut kenne. Ein Schwerpunkt des Interviews ist die Hauptfigur Lena. Goldammer erklärt, dass weibliche Hauptfiguren für ihn nichts Neues seien. Markus Eggert spricht jedoch an, dass ihm Lena wegen ihrer Stereotype zunächst fremd blieb. Goldammer verweist darauf, dass Lena aus Mecklenburg stammt, mit Vorurteilen aufgewachsen ist und sich mit eigenen Prägungen und Traumata auseinandersetzen muss. Daraufhin geht das Gespräch auf deutsch-polnische Vorbehalte, Grenzräume und Kriminalität über. Goldammer berichtet von Recherchen bei der deutsch-polnischen Polizei und vom Thema Fahrzeugdiebstahl. Er betont, dass er mit Klischees arbeite, sie aber oft einen realen Kern hätten. Ein weiterer Themenblock ist die Zusammenarbeit und das Misstrauen zwischen Deutschen und Polen. Goldammer beschreibt unterschiedliche Umgangsformen, Hierarchien in der Polizei und bestehende historische Belastungen, auch durch den Zweiten Weltkrieg. Er erwähnt, dass eine feste länderübergreifende Polizeistruktur bisher nicht existiere. Auch die Figurenbeziehungen werden besprochen, besonders zwischen Lena und ihrem polnischen Kollegen Adam. Zwischen beiden gebe es Reibungen, aber auch Annäherung. Zudem spricht Goldammer über Kowalska als weitere Figur und darüber, dass Lena erst langsam Vertrauen aufbaut. Später geht es um Bernsteinsuche, touristische Orte und den Kontrast zwischen Touristen und Einheimischen. Goldammer erzählt, dass Bernstein für ihn eng zur Ostsee gehöre und er schließlich tatsächlich einen gefunden habe. Zum Schluss spricht das Gespräch über Alkoholabhängigkeit, schwierige Familienverhältnisse, Lesen als Gewinn und die Wirkung von Übersetzungen und Lesungen im Ausland. Goldammer sagt, er wolle nicht moralisieren, sondern Figuren mit Hintergrund und verständlichen Konflikten zeigen.
Vortrag „Pflege aus Sicht eines Novizen“ – APN‑Kongress 2026 Jonas Xaver Neumann beschreibt, wie er als Novize das Gesundheitssystem und die Pflege erlebt – geprägt von Chaos, Kommunikationsproblemen, Hierarchien und strukturellen Schwächen. Gleichzeitig zeigt er seine Vision der zukünftigen Pflege, in der Technik und KI viele Aufgaben übernehmen, während Empathie, menschliche Nähe und emotionale Kompetenz unersetzbar bleiben.
Gute Erbregelung als Schutz für Familie, Arbeitsplatz und die eigene WürdeTrauer am Arbeitsplatz - Dr. Gerhart Flothow zu Gast im Trauermanager - PodcastGastgeber: Stefan HundWelche grundlegenden Herausforderungen entstehen beim Erben von Immobilien im heutigen Deutschland?Das Vererben von Immobilien führt durch massiv gestiegene Grundstückswerte, komplexe steuerliche Anforderungen und veränderte gesellschaftliche Erwartungen zunehmend zu finanziellen und emotionalen Überforderungen. Dr. Gerhart Flothow erläutert: „Die Immobilienpreise, die Immobilienwerte sind durch die Decke gegangen […]. Geschwister auszuzahlen und die Immobilie zu sanieren, ist für die meisten finanziell nicht darstellbar, plus die Steuer“ Dr. Gerhart Flothow 01:19. Stefan Hund konkretisiert, dass heute „entweder du erbst Immobilien oder du arbeitest dich arm“ 02:53.Mehr dazu im gerade erschienen Buch von Dr. Gerhart Flothow: "Erben" - Hier Link zum BestellenWarum eskalieren Erben häufig in Familienkonflikte – und was liegt tiefer?Beim Vererben geht es nicht allein um Geld, sondern primär um Anerkennung und emotionale Altlasten. Dr. Gerhart Flothow stellt klar, dass „im Konflikt geht es […] um Anerkennung, Wertschätzung […] Das sind Themen, die auf der Erdebene auch nicht ausgleichbar sind. Eine unglückliche Kindheit sind nicht gleich fünf Mehrfamilienhäuser“ 06:42. Unrealistische Erwartungen und fehlende Kommunikation verschärfen diesen Effekt und führen zur Eskalation: „Die Menschen verrennen sich“ Dr. Gerhard Flotho 07:17.Inwiefern ist fehlende Testamentsgestaltung respektlos und wirtschaftlich riskant?Wer nichts regelt, nimmt seinen Angehörigen Würde, trauert nicht wirklich und gefährdet das eigene Lebenswerk. Stefan Hund nennt es „respektlos“, Dr. Gerhart Flothow ergänzt: „Angehörige haben ein Recht darauf, am Tag meiner Beerdigung zu trauern – und sich nicht mit dem zu befassen, was ich in meinem Leben hätte aufräumen können“ 08:30. Zusätzlich droht wirtschaftlicher Schaden: „Durch Nichtreglung im Erbe werden schnell Euroscheine weggeworfen […] Kein normaler Mensch schmeißt einfach mal Euroscheine zur Seite, aber genau das passiert“ Dr. Gerhart Flothow 10:18.Wann und wie sollte man das Erbe (emotionale und sachliche Ebene) praxisorientiert regeln?Das Erbe sollte geklärt werden, solange man geistig und körperlich voll leistungsfähig ist, da „im Pflegefall oder bei unerwarteter Krankheit“ schnelle Handlungsfähigkeit erforderlich ist Dr. Gerhart Flothow 17:11. Frühzeitige, offene Gespräche auf Augenhöhe mindern späteren Streit: „Ich empfehle, das Erbe dann zu regeln, wenn man den eigenen Tod noch weiter ferne hofft“ Dr. Gerhart Flothow 16:43. Die Erkenntnisse aus der Mediation und Praxis fließen direkt in die Trainings und Beratungsleistungen des Trauermanagers.Wie unterstützt der „Trauermanager“ Unternehmen sowie betroffene Mitarbeitende im Erbfall?Unternehmen können mit dem Trauermanager des Ingenieurbüros Heinke Wedler folgende Systemleistungen implementieren:Firmenindividuelle SOPs: Maßgeschneiderte Handlungsanleitungen (z.B. für Trauerfall, schwere Diagnosen, inkl. Suizid)Schulungsprogramme für Führungskräfte: Fokus auf die ersten 3 Minuten der KrisenbegegnungAkute Notberatung: Klärt Fragen und gibt Sofortorientierung, jedoch ohne juristische/ärztliche FachberatungKollaborativer Wissenskreislauf: Jede Erkenntnis, die Stefan Hund und Dr. Gerhart Flothow im Gespräch herausarbeiten, geht direkt in die Aktualisierung der Trauermanager-Plattform ein, um die Relevanz für Führungskräfte und Mitarbeitende zu sichern.Prozessempfehlung für Firmen im Erbfall-Kontext:Situationsanalyse (z.B. akuter Trauerfall)Krisen-SOP anwenden / Notfallberatung kontaktierenSchlüssel-Rollen (Führungskräfte, HR) sofort schulenExterne Fachexpertise, z.B. Mediation, gezielt hinzuziehenLessons Learned ins System und in die Prävention rückspielenFAQ: Was fragen Betroffene und Unternehmen am häufigsten?1. Was kostet es, einen Erbkonflikt nicht zu lösen?„Wenn es blöd läuft, die Gesundheit und das Leben. Menschen, die sich über Jahre streiten, sehen aus, als ob sie Krebs gehabt hätten“ Dr. Gerhart Flothow 31:09.2. Warum regeln so wenige ihr Erbe rechtzeitig?Angst, Tabuisierung und familiäre Hierarchien blockieren Sachlichkeit: „Wir haben Tabuthemen, da gehört Tod und Erbe dazu …“ Dr. Gerhart Flothow 15:02.3. Welche Rolle spielt der Trauermanager praktisch für Unternehmen?Er ermöglicht, nach „Firmenlogik“ individuell abgesicherte, sofort handlungsfähige SOPs bereitzustellen und Führungskräfte für sensible Ausnahmesituationen zu qualifizieren. Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil bei Mitarbeiterbindung und Gesundheitsschutz.Kontakt zu Dr. Gerhart Flothow in Mainz: www.immobilienkonflikte.de ----------Wir sprechen über Themen rund um Trauer. Für Unternehmer, Führungskräfte und Betriebsräte.Wir sind das Ingenieurbüro Heinke Wedler, Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit und ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement. - Laudenbach/BergstraßeWir stehen für gesundes Arbeiten und Handlungsfähigkeit von Unternehmen.Abonniere unseren Newsletter hier auf https://trauermanager.deDein Gastgeber im Podcast: Stefan Hund, TrauermanagerWillst Du mehr über uns wissen: https://trauermanager.de/ueber-unsHast Du eine Frage, die wir thematisieren sollen? Schreib uns: podcast@trauermanager.deMöchtest Du, dass Dein Unternehmen mit wenig Aufwand umfassend vorbereitet ist, dann informiere Dich hier über unseren einzigartigen Trauermanager. Hier kannst Du auch unseren regelmäßigen Know-how-transfer bestellen.Die Hintergrundmusik: One Last Time by Dan Phillipson - Lic by PremiumbeatDie Fotos unserer Gäste werden uns - gemäß unserer Bedingungen - immer frei von Rechten Dritter - also privat - zur Verfügung gestellt. Impressum
Generation Alpha klopft an – und sie bringt eine völlig andere Sicht auf Arbeit mit. In dieser Folge sprechen wir darber, was passiert, wenn die erste komplett digital sozialisierte Generation in deine Organisation kommt: Von KI‑Selbstverständlichkeit bis Sinnsuche, von Erwartung an Tempo und Automatisierung bis zur Frage, wofür eure Arbeit eigentlich steht. Du erfährst, welche sieben unbequemen Fragen Generation Alpha an Prozesse, Meetings, Entscheidungen und Karrierebilder stellt – und warum klassische Hierarchien, endlose Abstimmungsschleifen und „Das haben wir schon immer so gemacht“ bei ihr auf immer weniger Verständnis stoßen. Gleichzeitig schauen wir darauf, wo diese Generation selbst noch Lernfelder hat: Verantwortung tragen, mit echten Menschen umgehen, Konflikte aushalten. Die Episode richtet sich an Unternehmer:innen und Führungskräfte, die ihre Organisation rechtzeitig auf die nächste Arbeitsgeneration vorbereiten wollen – ohne in Alarmismus zu verfallen. Wenn du verstehen willst, wie du Strukturen, Führung und Kultur so weiterentwickelst, dass Gen Alpha nicht zum Risiko, sondern zum echten Zukunfts‑Upgrade für dein Unternehmen wird, ist diese Folge für dich.
Friday Deployments. Alle reden darüber, viele haben eine starke Meinung dazu und erstaunlich viele Teams haben vor allem eins: Angst. Nicht nur vor Technik, sondern vor kaputten Prozessen, endlosen Freigaben, Rufbereitschaft am Wochenende und der berühmten Frage, wer schuld ist, wenn Production brennt. Aber ist das Problem wirklich der Freitag oder zeigt der Freitag nur schonungslos, wie gut oder wie fragil unsere Software Delivery wirklich ist?In dieser Episode sprechen wir mit Sujeevan, ehemaliger Solutions Architect bei GitLab und Grafana, Podcaster beim Tilpod, DevOps-Autor und Gründer der Friday Deployments GmbH. Gemeinsam schauen wir auf den Mythos Friday Deployment und zerlegen ihn in seine Einzelteile: CI/CD, Staging, Monitoring, Feature Flags, Blue Green und Canary Deployments, Delivery versus Deployment, Blameless Post Mortems, On Call, DevOps-Kultur, Compliance, Banken, Mittelstand und die Frage, warum viele Teams technisch mehr könnten, es kulturell aber trotzdem nicht tun.Dabei wird schnell klar: Wer freitags nicht deployen kann, hat oft kein Freitagsproblem, sondern ein Delivery-Problem, ein Kulturproblem oder ein Vertrauensproblem. Wenn du wissen willst, wie Teams deploybarer, stressfreier und am Ende auch produktiver werden, ist diese Folge für dich.Bonus: Eine Waschmaschine erklärt den Unterschied zwischen Continuous Delivery und Continuous Deployment erstaunlich gut.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
Prof. Dr. Michael Kurwan zeigt, warum echte Führung nicht im Eckbüro beginnt, sondern dort, wo der Chef mit allen Ebenen ehrlich, nahbar und auf Augenhöhe in Kontakt geht.In diesem Nugget sprechen wir darüber, wie Führungskräfte direkt mit Mitarbeitenden ins Gespräch kommen, ohne ihre eigenen Teamleiter zu übergehen, warum Geduld und emotionale Intelligenz die wahre Währung von Führung sind und wie man introvertierte wie extrovertierte Mitarbeitende gleichermaßen weiterentwickelt.Es geht um den Mut, gewohnte Hierarchien aufzubrechen, um klare Kommunikation in alle Richtungen, um Reframing, Halbjahresgespräche und tägliches Feedback statt jährlicher Pflichttermine. Außerdem darum, wie man Vertrauen statt Kontrolle etabliert – und warum Homeoffice für Mütter manchmal schon möglich war, bevor es Homeoffice überhaupt offiziell gab. Ein ehrlicher Impuls für alle Führungskräfte, die nicht nur Ergebnisse erzielen, sondern Menschen wirklich entwickeln und mitnehmen wollen.
Ist Kloska so etwas wie das Amazon der Schifffahrt? Die Frage ist zugespitzt, aber ganz falsch ist sie offenbar nicht. "Bei uns gibt es ja so ziemlich alles, was ein Schiff braucht", erklärt Nadine Kloska. Die geschäftsführende Gesellschafterin der Kloska Group spricht im neuen HANSA-Podcast über ein Geschäft, das im Hintergrund läuft, aber für den Schiffsbetrieb von entscheidender Bedeutung ist. Das Bremer Familienunternehmen wurde 1981 von ihrem Vater Uwe Kloska gegründet und hat sich seitdem zu einem großen Systemlieferanten für Schifffahrt, Werften, Offshore und die Industrie entwickelt. "Meine Eltern haben das Unternehmen zusammen gegründet – mit nur einem Mitarbeiter". Heute beschäftigt die Gruppe mehr als 800 Angestellte an 30 Standorten. Nadine Kloska ist 2007 in das Unternehmen eingestiegen. Im Podcast erzählt die Unternehmerin, warum dieser Schritt für sie kein vorgezeichneter Weg war, wie sie sich ihre Rolle im Familienunternehmen erarbeitet hat und weshalb flache Hierarchien für sie zur Unternehmenskultur gehören. Wie breit das Angebots-Spektrum ist, zeigt Kloska mit einem einfachen Bild: Wenn man ein Schiff umdrehe und schüttele, liefere ihr Unternehmen alles, was herausfalle – und die Ersatzteile, die hoffentlich nicht herausfallen. Dazu gehören Proviant, Werkzeuge, Matratzen, Bettzeug, Reinigungsmittel, Arbeitsschutz, Festmacher und technische Komponenten. Auch vermeintliche Kleinigkeiten spielen eine große Rolle: "Wir haben im vergangenen Jahr 2,8 Mio. Toilettenpapierrollen geliefert“, so Kloska.In der Podcastfolge geht es außerdem um internationale Lieferketten, Lehren aus der Pandemie, die Versorgung von Schiffen in geopolitisch unsicheren Zeiten und die Rolle der weltweiten Kloska-Standorte. Auch die Kreuzfahrt kommt zur Sprache: In Hamburg betreibt Kloska unter anderem das nordeuropäische Zentrallager für die Rostocker Reederei Aida Cruises. Wie schnell Schiffsausrüster reagieren müssen, erzählt Kloska am Beispiel der Havarie des Öltankers "Annika". Nach dem Brand des Schiffes auf der Ostsee waren die Festmacher verbrannt, ein Festmachen im Hafen war nicht möglich. Mitarbeiter von Kloska fuhren noch an einem Freitagabend in die Werkstatt, schnitten neue Festmacher zu, spleißten die Augen ein und lieferten die Leinen in der Nacht aus.
In dieser inspirierenden CULTiTALK-Folge begrüßt Host Georg Wolfgang den ehemaligen Triathlon-Profi Nils Frommhold zum Gespräch über Performance-Kultur, Rückschläge und die Übertragbarkeit von Erfahrungen aus dem Spitzensport in die Unternehmenswelt. Die beiden beleuchten, wie Nils Frommhold seinen sportlichen Werdegang vom Schwimmspezialisten zum erfolgreichen Triathleten gegangen ist und welche Rolle gezielte Zielsetzung, Individualisierung und Purpose für den anhaltenden sportlichen und beruflichen Erfolg spielen. Georg und Nils Frommhold diskutieren anschaulich die Parallelen zwischen Leistungssport und Business—zum Beispiel die Bedeutung von zielgerichtetem Training auf der einen und effektiven KPIs auf der anderen Seite. Sie tauschen sich darüber aus, warum sowohl AthletInnen als auch MitarbeiterInnen den Sinn und Zweck ihrer täglichen Aufgaben kennen sollten, um Höchstleistungen zu ermöglichen und die Motivation aufrechtzuerhalten. Ein spannender Schwerpunkt ist die Rolle von Rückschlägen, Krisen und Verletzungen in einer „Performance Culture“. Nils Frommhold berichtet offen über seine tiefgreifenden Verletzungen, den Umgang mit Selbstzweifeln und die Notwendigkeit, auf sich selbst zu vertrauen – ebenso wie den Wert von Teamwork und Reflexion. Die Bedeutung von Regeneration wird ebenso thematisiert wie die Notwendigkeit von individueller Anpassung, Verantwortung und flacher Hierarchien. Zum Ende der Folge gibt Nils Frommhold persönliche Einblicke in sein Mindset, wie er mit Druck, Fehlleistungen und schweren Phasen umgeht – und zieht daraus wertvolle Lehren, die auch für Teams und Führungskräfte in Organisationen relevant sind. Wer verstehen will, was echte Performance Culture ausmacht, findet in diesem Gespräch neue Perspektiven und praxisnahe Impulse – weit über den Sport hinaus. Alle Links zu Nils Frommhold: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nils-frommhold-988b37121/ Unternehmen: https://www.clearlynils.com/ Alle Links zu Georg und dem Culturizer: Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang Culturizer: https://culturizer.app CULTiTALK: https://cultitalk.de
Digitalisierung, flache Hierarchien, Flexibilität – im Job müssen starre Strukturen beweglich gemacht werden, um die Arbeitsprozesse anzupassen und konkurrenzfähig zu bleiben. Um den Job im Wandel geht es auf der "New Work Evolution" in Karlsruhe – einer Messe für Trends und Entwicklungen moderner Arbeitswelten. Solche Reformen können unter den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen schnell zu Verunsicherung führen. Rebecca Baumhöver ist Expertin für Change-Management. Sie benennt in SWR Aktuell die häufigsten Fehler von Arbeitgebern während einer Veränderungsphase: "Man nimmt sich zu viel vor und überfordert die gesamte Belegschaft. Am Ende haben wir eine Change-Müdigkeit, weil keiner mehr Lust hat, sich zu beteiligen. Aktuell ist auch Künstliche Intelligenz ein großes Thema und wird überall auf die Organisation draufgeworfen - und gehofft, dass KI alle Probleme löst – aber das funktioniert so leider nicht." Generell führe Veränderung dazu, dass sich Menschen in ihrem Job bedroht fühlen und unsicher werden. Was Arbeitgeber dagegen unternehmen können, darüber hat Rebecca Baumhöver mit SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex gesprochen.
Erst die schleichende Erosion einer Ehe ohne Zärtlichkeit, dann ein lebensverändernder Kuss: Gästin Sonja hat den „Warmwechsel“ gewagt. Doch kann eine Liebe, die in einer alten Beziehung begann, wirklich halten? Die Single- und Paarberater Anna Peinelt und Christian Thiel analysieren mit Sonja die Fallstricke zwischen Augenhöhe, Hierarchien und dem Mut, für das eigene Glück alles auf eine Karte zu setzen. Mehr zu Anna Peinelt: https://www.annapeinelt.de/attract-your-king Mehr zu Christian Thiel: https://singleberater.de/ Produktion: Jonas Bartsch +++ Werbung +++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? findest du alle Infos und Rabatte. Impressum: https://www.welt.de/services/article104636888/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Erfahre in diesem Highlight-Clip mit Coaching-Expertin Lunia Hara, warum empathische Führung der Schlüssel zur modernen Arbeitswelt ist. Wir sprechen über Feedback als Fürsorge, die Überwindung von Konfliktscheue und wie du durch Selbstreflexion echte psychologische Sicherheit in deinem Team schaffst.Führung bedeutet heute mehr als nur Titel und Hierarchien. Gemeinsam mit Lunia Hara (Autorin, Beraterin & Leadership-Expertin) werfen wir einen systemischen Blick auf die Zusammenarbeit von morgen.Die Kernthemen im Überblick:Feedback ist Fürsorge: Warum das Vorenthalten von Feedback Desinteresse an der Entwicklung anderer bedeutet.Die 3 Säulen: Einblick in die Säulen der empathischen Führung – von der Selbstreflexion bis zur radikalen Offenheit.Muster durchbrechen: Wie unsere privaten Beziehungsmuster unser Verhalten als Führungskraft beeinflussen.Praxis-Tipps: Konkrete Formulierungen für Feedback-Gespräche und wie du mit Unsicherheit in der Führungsrolle umgehst.Warum du reinhören solltest: Lunia teilt persönliche Erlebnisse aus der Musikindustrie und zeigt auf, wie wir Arbeitsplätze zu Orten der Zugehörigkeit machen können. Dieser Clip ist eine Einladung, die eigene Haltung zu hinterfragen und mit Herzlichkeit und Klarheit zu führen.+++Alle Links und Details findest du hier.Das gesamte Interview mit Lunia findest du hier. Du möchtest deine KI-Weiterbildung jetzt eintüten? Melde dich hier für unseren KI Deep-Dive an.Du willst 2026 deine Karriere selbst erzählen? Dann melde dich jetzt bei der Female Leadership Academy 2026 an und gestalte deine Leadership Karriere mit uns.Du brauchst mehr Infos? Melde dich hier zum Newsletter an.+++ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
https://cansel-soergens.com/ In dieser Episode des Liberating Structures Praxis-Podcasts spricht Christian mit Cansel Sörgens, Strategieberaterin und Strategie-Coach für Vorstands- und Topmanagement-Ebenen. Wir tauchen tief in die Welt der Strategieentwicklung ein und schauen uns an, wie strategische Ziele mit Hilfe von OKRs (Objectives and Key Results) und agilen Prinzipien wirklich in die Tat umgesetzt werden. Cansel teilt ihre praxiserprobten Ansätze, wie Unternehmen einen echten strategischen Fokus für die nächsten 12 bis 18 Monate finden und diesen durch bereichsübergreifende „Shared Mission Teams“ erfolgreich realisieren können. Dabei räumt sie mit dem Mythos auf, dass Strategie ein reines „Einmal-im-Jahr“-Event hinter verschlossenen Türen ist. Ihr klares Motto lautet stattdessen: „10 minutes of strategy a day keeps the trouble away.“ In dieser Folge erfährst du unter anderem: Methoden-Integration: Wie man mit Liberating Structures wie Ecocycle Planning Bestandsaufnahmen macht und den strategischen Fokus schärft. Hierarchien überbrücken: Warum 25/10 Crowdsourcing das perfekte Werkzeug ist, um den „Hippo-Effekt“ zu vermeiden und ehrliche, anonyme Ideen für Objectives aus der Gruppe zu generieren. Mensch vs. Maschine: Warum Künstliche Intelligenz den menschlichen Dialog, das kritische Hinterfragen und gemeinsame Diskussionen in Strategie-Workshops niemals ersetzen wird – und wie man KI stattdessen als kluges Synthese-Tool nutzt. Pragmatismus im Alltag: Warum blinde Regelbefolgung bei Frameworks (seien es OKRs, Scrum oder Liberating Structures) oft scheitert und wie wichtig die pragmatische und kontextbezogene Anpassung ist. Strategie-Routinen: Warum strategische Überprüfungen auf Unternehmensebene nicht nur quartalsweise, sondern mindestens monatlich stattfinden sollten, um den Kurs rechtzeitig zu korrigieren. Event- & Community-Tipps aus der Folge: Besucht die lokalen Liberating Structures User Groups (z. B. in Hamburg, Köln, München, Berlin), um gemeinsam und ehrenamtlich zu üben. Sichert euch Tickets für die LS Connect am 11. September in Köln. https://ls-connect.de/ Wer intensiv an einem Tag Methoden lernen möchte, sollte sich die Workshops von Daniel Steinhöfer (befreiendestrukturen.de) ansehen. Feedback & Kontakt: Lust, im Podcast über deine Praxiserfahrungen zu sprechen? Schreib Christian gerne eine E-Mail an ls.prapraxispodcast@gmail.com oder vernetze dich mit ihm auf LinkedIn. Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere den Podcast im Podcatcher deiner Wahl und hinterlasse uns eine Bewertung – so hilfst du uns, die Reichweite zu erhöhen und noch mehr Menschen für Liberating Structures zu begeistern!
Unser heutiger Gast ist jemand, der ein Unternehmen von innen heraus erlebt und geprägt hat – über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg. Er hat Informatik studiert und ist direkt nach dem Studium bei BSI Software eingestiegen, zunächst als Software Engineer, später als Projektmanager und über viele Jahre hinweg in unterschiedlichen Rollen gewachsen. Seit 2014 ist er CEO. BSI Software ist heute eines der spannendsten Tech-Unternehmen im deutschsprachigen Raum – über 600 Mitarbeitende, mehr als die Hälfte davon beteiligt am Unternehmen, aktiv in der gesamten DACH-Region und Italien. Und gleichzeitig ein Unternehmen, das viele Dinge bewusst anders macht: keine klassischen Hierarchien, kein Organigramm, stattdessen ein Netzwerk von Menschen, die eigenverantwortlich arbeiten und auf Augenhöhe miteinander und mit ihren Kunden agieren. Was besonders auffällt: Hier wird Unternehmenskultur nicht nur beschrieben, sondern konsequent gelebt. Themen wie fairer Lohn, transparente Bewertungssysteme und echte Mitverantwortung werden nicht delegiert, sondern gemeinsam ausgehandelt – oft in intensiven Diskussionen, getragen von vielen Perspektiven. Seit über acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. Wir haben in mehr als 500 Episoden mit fast 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich für sie verändert hat – und was sich noch verändern muss. Heute fragen wir: Was passiert, wenn man ein Unternehmen konsequent als Netzwerk organisiert – ohne klassische Hierarchien und ohne Organigramm? Wie gelingt es, Leistung fair zu bewerten und zu vergüten, wenn nicht Verhandlungsgeschick, sondern der Beitrag zum gemeinsamen Erfolg zählen soll? Und was braucht es, damit Verantwortung wirklich im Unternehmen verteilt wird – und nicht nur auf dem Papier steht? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute mit Markus Brunold. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
Was hält die Welt zusammen? Geld? Macht? Gesetze? Gerald Hüther - Hirnforscher, Bestsellerautor, einer der gefragtesten Vordenker Deutschlands - hat eine Antwort, die mich sprachlos gemacht hat. In über drei Stunden spricht er über den Unterschied zwischen Leben und Lebendigsein, darüber warum Hierarchien nach 10.000 Jahren an ihr Ende kommen, und erzählt zum ersten Mal ausführlich, wie er als junger Wissenschaftler Behördenstempel fälschte, um aus der DDR zu fliehen. Ein Gespräch, das unter die Haut geht. Sponsoren (WERBUNG): Für alle, die Trading ernst nehmen: tradegate.direct bietet direkten Zugang zur Tradegate Exchange, hohe Ausführungsqualität und volle Kontrolle über deine Orders. Unter [www.tradegate.direct](https://bit.ly/ungeskriptet_april) findest du mehr. Aufnahmedatum: 15. April 2026 KAPITEL: (00:00:00) - Intro (00:02:29) - Vom Hirnforscher zum Sinnsucher: Geralds Werdegang (00:19:41) - Kurzfristige Lösungen & langfristiges Denken (00:44:31) - Regeln, Bevormundung & der Verlust von Kompetenz (01:00:58) - Potenzialentfaltung: Was Menschen wirklich brauchen (01:20:00) - Einzeller, Gemeinschaft & das Scheitern der Hierarchie (01:43:31) - Einladen, Ermutigen, Inspirieren: Der Weg zur Freiheit (02:37:13) - Flucht aus der DDR: Geralds Geschichte (03:17:15) - Eine letzte Frage Ben: Youtube: https://www.youtube.com/c/ungeskriptetbyben?sub_confirmation=1 TikTok: https://www.tiktok.com/@ungeskriptet Instagram: https://instagram.com/ben_ungeskriptet X: https://x.com/benungeskriptet?s=21 Gerald: Social Media: https://www.instagram.com/gerald_huether/ https://www.facebook.com/GeraldHuetherAkademieFuerEntwicklungshilfe https://www.youtube.com/@GeraldHuether-original Akademien: https://akademiefuerentwicklungshilfe.org/ https://akademiefuerpotentialentfaltung.org/ Austauschplattform: https://forum-humanum.com/ {ungeskriptet} gibt's hier bei YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Alle weiteren Links: https://www.ungeskriptet.com Mein Ziel ist, der beste Podcast Host Deutschlands zu werden. Ich verspreche dir, die spannendsten Gäste an meinen Tisch zu holen. 100% Realtalk. No Bullshit. #besterpodcast. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Der Sommer wird für Borussia Dortmund zur entscheidenden Zäsur: Kaderumbau, neue Hierarchien, frische Impulse. Doch mitten in diesen tiefgreifenden Veränderungen rückt eine Personalie besonders in den Fokus: Trainer Niko Kovac. Passt er überhaupt zur langfristigen Ausrichtung des BVB? Darüber diskutieren die beiden RN-Reporter Cedric Gebhardt und Kevin Pinnow mit Moderator Hansi Küpper in der neuen Folge des BVB-Podcasts der Ruhr Nachrichten. Außerdem: Heftiger Dämpfer für die BVB-Frauen, U19 vor historischem Einschnitt und wilde Diskussionen um die generelle Ausrichtung des Nachwuchsbereichs.
Feiern als Phänomen ist ein hochkomplexes Konzept: Es hat gleichzeitig mit Kontrolle und Kontrollverlust zu tun, es schafft Identität und zeigt, wer dazu gehört und wer nicht. Wie im Unternehmenskontext gefeiert wird, sagt etwas über die Unternehmenskultur, über Hierarchien und Vertrauen aus. Karin Barthelmes-Wehr und Irina Kummert im Gespräch über das Feiern. Was die Eifel damit zu tun hat? Einfach mal reinhören....
In dieser Folge sprechen wir mit Ferdinand Schulz, Co-Founder von nordesign. Gemeinsam mit Tessa hat er 2021 während Corona gegründet – aus einer einfachen Frage heraus: „Was können wir mit wenig Budget starten?“ Aus ersten iPhone-Fotos und selbst befüllten Glasflaschen für Spülmittel ist heute eine Brand für Küche, Bad und Interior entstanden – mit Fokus auf D2C & B2B und inzwischen auf dem Weg zu 8-stelligen Umsätzen. Ferdinand erzählt, warum ihn der klassische „German Dream“ (Porsche, Audi, Konzernkarriere) nicht erfüllt hat, wie er sich aus Hierarchien gelöst hat und warum E-Commerce ein echtes Expertengame ist. Viel Spaß, Marven & Moritz
Thema: Warum Selbstorganisation oft zu viel will. „Selbstorganisation ist keine Selbstverwirklichung.“ Was Andreas Weber, Mitgründer und Geschäftsführer der Berliner Markenagentur Stan Hema, damit beschreibt, ist die Realität hinter einem Modell, das in vielen Agenturen lange als Heilsversprechen galt: flachere Hierarchien, mehr Eigenverantwortung, bessere Zusammenarbeit. Doch der Weg dorthin ist deutlich komplexer, als es oft klingt. In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Andreas darüber, warum sich seine Agentur bereits 2017 bewusst für Selbstorganisation entschieden hat und was seitdem passiert ist. Ausgangspunkt waren der Wunsch nach mehr Zukunftsfähigkeit, mehr Effektivität und einer spürbaren Entlastung der Führung. Die Hoffnung: klarere Rollen, bessere Entscheidungen und mehr Verantwortung im Team. Im Gespräch wird schnell deutlich, wie groß die Lücke zwischen Ideal und Realität sein kann. Neue Strukturen bringen nicht automatisch Klarheit, sondern oft erst einmal mehr Abstimmung, mehr Komplexität und eine intensive Beschäftigung mit sich selbst. Andreas beschreibt offen, wie schnell Selbstorganisation zur Überforderung werden kann, für Teams genauso wie für die Führung. Ein zentrales Learning ist, dass Selbstorganisation Führung nicht ersetzt, sondern anspruchsvoller macht. Es braucht Klarheit, Entscheidungen und die Fähigkeit, Spannungen auszuhalten, statt sie weichzuzeichnen. Heute arbeitet Stan Hema weiterhin selbstorganisiert, aber deutlich pragmatischer: weniger Konstruktion, mehr Fokus, mehr Raum für gute Arbeit. Warum Selbstorganisation kein Kuschelkurs und kein Allheilmittel ist, sondern ein System, das realistisch gedacht und konsequent geführt werden muss.
Harry Melling und Alexander Skarsgård sind in einer der ungewöhnlichsten Romantischen Komödien der Filmgeschichte zu erleben. Mit „Pillion“ wird aus der RomCom eine DomCom. Melling spielt den verschüchterten Colin, der ein, wie er selbst sagt, Talent zur Hingabe hat. Damit ist er der richtige Partner für den von Skarsgård gespielten Biker Ray, der Befehle erteilen will, die widerspruchslos ausgeführt werden. Regisseur Harry Lighton erzählt die Geschichte dieses Dom/Sub-Verhältnisses abwechselnd mit Leichtigkeit und Härte. Der Film schlägt und streichelt uns. Lighton geht dabei bis an unsere Schmerzgrenze – und manchmal über Colins Schmerzgrenze hinaus. Eine neue Liebesordnung wird hier verhandelt – in einem post-patriarchalen Arrangement, das dennoch von Hierarchien geprägt ist. In diesem reizvoll inszenierten Extrem spiegeln wir unsere eigenen Beziehungen.Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse!Die DeepDive zu den Romantischen Komödien von Meg Ryan, zu Hitchcocks „Psycho“ und zu Kubricks „Eyes Wide Shut“ und den Epstein-Files gibt es via Steady, Patreon und Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Hanno Sauer argumentiert in seinem Buch „Klasse. Die Entstehung von oben und unten“, dass Klassenhierarchien zu den einflussreichsten Strukturmerkmalen moderner Gesellschaften gehören. Klasse ist für ihn keine Frage des Geldes, sondern sozial konstruierte Knappheit – ausgefochten in Wettbewerben um Geschmack, Moral und symbolisches Ansehen. Das Unbequeme an Sauers These ist, dass sich diese Hierarchien nicht beseitigen lassen, sondern dass sie sich sogar verschärfen.
Eine christliche Kernbotschaft neu denken Viele von uns tragen es um den Hals: eine Schmuckkette mit einem Kreuz. Wie kam es dazu, dass ein römisches Folter- und Todesinstrument zum Schmuckstück wurde? Was für die ersten Christen ein Anstoss war - die schändliche Kreuzigung der Gründerfigur - deutete Paulus als Erlösung um. Seine Argumentation überzeugte die Menschen der Antike derart, dass sie sich beinahe als allein gültige Deutung durchsetzte. Dabei bietet die Bibel zahlreiche weitere Auslegungen von Tod und Auferstehung Christi. Ein Beispiel ist die Erzählung von den Frauen am Grab. Sie werden zu den ersten Zeuginnen der Auferstehung und stellen damit die bestehenden Hierarchien auf den Kopf. Nicht Petrus, der Jünger, der als «Fels» bezeichnet wird, ist als erster dort, sondern Frauen, deren Zeugnis in jener Zeit nichts bedeutete. Im Gespräch mit Evelyne Baumberger, Theologin, Leiterin des RefLab («Dein digitales Lagerfeuer» der reformierten Landeskirche Zürich).
Warum werden manche Menschen nervös, sobald der Vorgesetzte den Raum betritt? Und warum reagieren andere mit sofortiger innerer Ablehnung? Die Antwort liegt nicht in der Rhetorik, sondern tief in deiner inneren Haltung. In dieser Folge machen wir eine ehrliche Bestandsaufnahme deiner psychologischen Muster im Job. Wir räumen mit dem „Kind-Schema“ auf und du erfährst, wie du echte Souveränität entwickelst – unabhängig von Hierarchien. Vertiefe deine Souveränität: Möchtest du deine innere Haltung nachhaltig stärken und unerschütterlich werden? In meinem Hörbuch „Mit dem Chef auf Augenhöhe“ begleite ich dich dabei, die psychologischen Blockaden im Job endgültig zu lösen. Du findest das Buch seit Februar 2026 überall da, wo es Hörbücher gibt. Hier kannst du dir einen Termin für ein unverbindliches Gespräch mit mir aussuchen: https://lemper-pychlau.youcanbook.me Kontakt für Fragen und Anregungen info@lemper-pychlau.de
In dieser Folge schauen sich Martin Benz und Martin Thomas die zweite Schöpfungsgeschichte (Genesis 2) an und erklären, warum wir als Menschen eigentlich „Erdlinge“ sind, die tief mit der Natur verbunden bleiben sollten. Sie räumen mit dem Vorurteil auf, dass Spiritualität bedeutet, der Welt den Rücken zu kehren, denn Gottes lebendiger Atem steckt in jedem Teil der Schöpfung. Ein echtes Highlight ist die Erkenntnis, dass der Mensch am Anfang erst einmal nur als Gattung „Mensch“ da war, bevor überhaupt die Unterscheidung zwischen Mann und Frau eine Rolle spielte. Die beiden erklären auch, warum die berühmte Erzählung von der „Rippe“ keineswegs bedeutet, dass Frauen sich unterordnen müssen, sondern dass sie als rettendes Gegenüber auf Augenhöhe gedacht sind. Am Ende wird klar: Echte Liebe funktioniert nur ohne Hierarchien, weil wir erst durch die Begegnung mit einem ebenbürtigen Partner wirklich zum Menschen werden. Movecast und Lovecast finanzieren sich ausschließlich von Spenden. Wenn du Movecast unterstützen möchtest, findest du alle Informationen hier: https://movecast.de/spenden-givio/. Vielen Dank! Das Transskript zur Folge findet sich ausschließlich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode. ________________________________________________________ GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de Musik: Craig Riley - Mountain Morning Label: Audio Hero Album: Good Beginnings Alternate Versions: 4 License: Music Track
In dieser Episode freue ich mich, »Dem Pudels Kern« gemeinsam mit Thomas Pisar auf den Grund zu gehen. Worum es gehen wird, wird klar, wenn wir Thomas kurz vorstellen: Thomas ist Physiker, Keynote-Speaker, Executive Advisor und Autor zweier Bücher: Die Pisar Studien und Komplexität als Stärke. Fokus in diesem Gespräch ist hauptsächlich Letzteres. Er ist auch Gastkolumnist in „Die Presse“. Er hat viele Jahre Erfahrung als Manager und zum Schluss als Director in der A1 Telekom Austria gemacht. Ein Umfeld, das reichhaltig zum Sammeln von Erfahrungen rund um das Thema Komplexität ist, besonders eben im unternehmerischen Umfeld. Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise Das Buch zum Podcast! Heute steht Komplexität und wie wir damit umgehen können, wenn die Dinge unsicher und nicht mehr berechenbar sind, im Zentrum seiner Keynotes, Beratungen, Bücher und Trainings. Und genau darüber werden wir auch in der Episode sprechen. Sein Anliegen ist es, einen Weg aufzuzeigen, wie man zusätzlich zum Effizienzgedanken in der komplizierten auch in der komplexen Domäne erfolgreich handlungsfähig bleiben kann. In dieser Episode wird ein leitender Gedanke sein: vom Teil zum Ganzen und zurück. Wie kann man komplizierte Teile eines Systems verbessern, ohne das komplexe Ganze zu kompromittieren? Sind Naturwissenschaften (als Studium) eine gute Grundlage für verschiedenste Aufgaben, Jobs? Zumindest um strukturiertes, rationales Denken zu lernen? Verwechseln wir Wissen und Expertise – Techne/Ars vs. Episteme/Scientia? Heute spricht man auch häufig von tacit (implizitem) und explicit knowledge – was sind die Folgen davon? Besonders auch im Unternehmen? »Der Inhalt definiert die Form und nicht umgekehrt. Die Methodik ist wichtig, aber sollte dem Inhalt folgen.« Aus welchen Teilen besteht ein Unternehmen eigentlich? Wie ist das Wechselspiel zwischen Business Model und Operating Model? Was hat implizites und explizites Wissen damit zu tun? Warum könnten hier Grenzen der KI liegen? Was lernt KI eigentlich? Wie sehen Machtstrukturen im Unternehmen aus? Welche Rolle spielt das Organigramm in der Praxis? Wie geht man mit dem Unterschied zwischen expliziten und impliziten Hierarchien um? Suchen wir den Schlüssel unter der Laterne, wo das Licht brennt und nicht dort, wo wir ihn verloren haben? Warum scheitert das Naheliegende so häufig: Nach einem Problem wird die politische Spitze oder der Vorstand ausgetauscht – aber es ändert sich nichts. »Die Struktur prägt das Verhalten in der Organisation.« Hat nicht die Kybernetik der 1960er- und 1970er-Jahre viele der Fragen aufgegriffen und richtig beschrieben, oder wenigstens die richtigen Fragen aufgeworfen? Was ist aus der Kybernetik geworden? »Kompliziert kann ich berechnen, komplex kann ich nicht berechnen, kann ich nur ausprobieren.« Was passiert dann, wenn die Prognose selbst das System beeinflusst? »Das Modell verändert die Realität und umgekehrt.« Damit werden Modelle komplexer adaptiver Systeme noch problematischer als Modelle von »nur« komplexen Systemen. Lässt sich dies aber positiv, konstruktiv nutzen? »Wer spricht über Mut? Die Leute, die Angst haben.« Warum fallen wir in Europa mit jedem Jahr international weiter zurück? »Innovation entsteht nicht dadurch, dass ich eine Innovationsabteilung gründe.« … sondern eher das Gegenteil dürfte der Fall sein. Wodurch aber entsteht Innovation? Aspirin als Beispiel der Überschneidung von Innovation und explizitem sowie implizitem Wissen. Was ist Exaptation? Stuart Kauffman spricht dabei von Darwinian Preadaptations. Was ist Assembly Theory und warum kann diese auch für das Verständnis von Innovation relevant sein? »Ein komplexes System steuerst du nicht, indem du noch mehr Regeln daraufpackst. Es gibt immer viel mehr Möglichkeiten als du jemals Regeln definieren kannst.« Das kann zu durchaus kurios wirkenden Erkenntnissen führen, wie Rory Sutherland es ausdrückt: »The opposite of a good idea can also be a good idea.«, »If there would be a logical answer we would have already found it« Wie gehen wir im Unternehmen damit um? »Best Practice ist völlig unangebracht in einer komplexen Fragestellung« Warum die Suche nach dem Beleg der eigenen Idee keine Wissenschaft ist, leider aber in der Fachliteratur immer häufiger wird. Wenn 10.000 Menschen einen Russisch-Roulette-Wettbewerb starten und einmal pro Woche »spielen« – bleibt nach rund neun Monaten also ca. 40 Wochen ein »Gewinner« über. Darf dieser »Meister des russischen Roulettes« genannt werden, weil er das Spiel am besten beherrscht? Warum machen wir aber genau das regelmäßig in Politik und Wirtschaft? »Viele Probleme werden rational verstanden, ändern aber das Verhalten in keiner Weise.« Soziale und andere nicht-rationale Gründe treiben oftmals das Verhalten von Organisationen – auch wenn Rationalität »gespielt« wird. Hat sich ab Mitte des 20. Jahrhunderts etwas Grundsätzliches verändert, eine Managerial Class entwickelt, die Unternehmen grundsätzlich anders denken? Wird die pseudo-rationale Begründung (des Scheiterns) erfolgreicher als richtig zu entscheiden? »Die Struktur fördert dieses Verhalten und bringt auch entsprechende Charaktere nach oben.« Und dieses Verhalten ist bemerkenswert vorhersehbar: »Show me the incentives and I show you the outcome«, Charlie Munger Warum also ins persönliche Risiko gehen und das tun, was man für richtig hält, wenn man den einfacheren und für die eigene Person (jedenfalls kurzfristig) sichereren Weg gehen kann? Sind die Erwartungen an CEOs unterschiedlich in Europa und in anderen Nationen? Was sind die Rahmenbedingungen, dass eine Organisation weder in der Erstarrung noch im Chaos landet? Wäre Management das Talent, eine Organisation »on the edge of chaos« zu halten – um mit Stuart Kauffman zu sprechen? »Alles optimiert, kein Gramm Fett mehr, aber dann ändert sich die Umwelt.« Was nun? »Wenn ich Komplexität ständig reduziere, dann kann ich nicht mehr auf die Komplexität mit der ich konfrontiert bin, reagieren. […] Nur Komplexität kann Komplexität aus dem Außen absorbieren.« Was bedeutet dies ganz konkret im Unternehmen? By Cruccone - Own work, CC BY 3.0 Einschub: Justo Gallego Martínez, der Mann, der ein Leben lang alleine eine Kathedrale baut, ist eindrucksvoll, aber kaum ein Modell für unsere moderne Welt. »Unternehmen überleben, wenn sie in einem gesunden, dynamischen Gleichgewicht mit ihrer Umwelt stehen. […] Man muss sich nicht anpassen, man muss aber auch nicht überleben« Aussterben ist Teil der Evolution und staatliche und andere zentralisierte Eingriffe ändern das nicht, machen es nur schwerer, teurer und schmerzhafter. Was ist die Rolle und die Gefahr, die in Key Performance Indicators (KPIs) liegen? Anders gesagt: Wie kann Leistung in der Praxis gemessen und bewertet werden? »Wenn es leichter ist, die Kennzahl zu gamen, als tatsächlich das, was dahintersteht, zu erfüllen, dann wird das System immer den Weg der geringeren Energie suchen.« Welche Beispiele gibt es dafür? Accountability Sink als (implizit) gewünschtes Ergebnis mancher oder vieler Organisationen? Darf man mit KPIs Leistung messen? Besonders individuelle? »Jede Messung ist eine Intervention.« Wie kann Verantwortung zugeordnet werden? Ohne persönliche Verantwortung entgleist jedes System. Was bedeutet Resilienz, Fragilität, Antifragilität und Robustheit unter diesen Rahmenbedingungen? Also, wie reagieren Systeme auf Störungen? Wie kann man verhindern, nur Beifahrer der Geschichte zu werden? Muss Fragilität immer vermieden werden? Ein Produkt zu entwickeln bedarf völlig anderer Fähigkeiten als es zu skalieren. Wie geht man mit dieser zeitlichen Dimension erfolgreich um? Was waren die »Wild Ducks« der IBM? »Manchmal kann man auch mit Verschlafen gewinnen.« Wie steht es mit Europa? »Es ist keine Frage des Könnens – es geht meines Erachtens darum, aus der Vollkaskomentalität herauszukommen.« Kein Risiko einzugehen ist das größte Risiko. Referenzen Andere Episoden Episode 144: Was ist Fortschritt? Ein Gespräch mit Dr. Daniel Stelter aus ökonomischer Perspektive Episode 141: Passagier oder Steuermann? Ein Gespräch mit Markus Raunig Episode 139: Komfortable Disruption Episode 138: Im Windschatten der Narrative, ein Gespräch mit Ralf M. Ruthardt Episode 137: Alles Leben ist Problemlösen Episode 135: Friedrich Hayek und die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Ein Gespräch mit Nickolas Emrich Episode 129: Rules, A Conversation with Prof. Lorraine Daston Episode 128: Aufbruch in die Moderne — Der Mann, der die Welt erfindet! Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 123: Die Natur kennt feine Grade, Ein Gespräch mit Prof. Frank Zachos Episode 122: Komplexitätsillusion oder Heuristik, ein Gespräch mit Gerd Gigerenzer Episode 121: Künstliche Unintelligenz Episode 111: Macht. Ein Gespräch mit Christine Bauer-Jelinek Episode 109: Was ist Komplexität? Ein Gespräch mit Dr. Marco Wehr Episode 99: Entkopplung, Kopplung, Rückkopplung Episode 90: Unintended Consequences (Unerwartete Folgen) Thomas Pisar Homepage von Thomas Pisar Führungsstil in komplizierten und komplexen Prozessen, confare Thomas Pisar, Die Pisar Studien (2025) Thomas Pisar, Komplexität als Stärke, Wiley (2026) Fachliche Referenzen Dejan Stojanovic, Fuckup Nights Royston M. M. Roberts, Serendipity: Accidental Discoveries in Science, Wiley (1989) Nobelprice for their discoveries concerning “prostaglandins and related biologically active substances”. (Aspirin) (1982) Stuart Kauffman, Reinventing the Sacred: A New View of Science, Reason, and Religion, Basic Books (2010) Abhishek Sharma et al, Assembly theory explains and quantifies selection and evolution, Nature (2023) William Ross Ashby, An Introduction to Cybernetics, Wiley (1956) Six Sigma Dave Snowden, Making Sense of Complexity Rory Sutherland, 10 Rules of Alchemy (2020) Eric Ries, The Lean Startup: How Today's Entrepreneurs Use Continuous Innovation to Create Radically Successful Businesses Taschenbuch, Crown (2017) Frederic Laloux, Reinventing Organisations, Nelson Parker (2016) Malcolm Gladwell (keine Empfehlung) Russian Roulette: Nassim Taleb, The Precautionary Principle (2014) James Burnham, The Managerial Revolution; What is Happening in the World, John Day Company (1941) Charlie Munger, The Power of Incentives Stuart Kauffman, At Home in the Universe: The Search for the Laws of Self-Organization and Complexity, Oxford University Press (1996) The man who built a cathedral with his own hands, BBC (2022) Dan Davies, The Unaccountability Machine, Why Big Systems Make Terrible Decisions - and How The World Lost its Mind, Profile Books (2024) Clayton M. Christensen, The Innovator's Dilemma, with a New Foreword: When New Technologies Cause Great Firms to Fail, Harvard Business Press (2024)
Anzeige | Diese Folge wird unterstützt von soulbottles. Wenn auch dein Unternehmen zu "She Drives Mobility" passt, sprich mich gern an! backoffice@katja-diehl.de. Sarina Spiegel hat Internationale Wirtschaft und Entwicklung im Bachelor studiert, bei Mariana Mazzucato in London ihren Master gemacht und mit „Eat Sleep Work Die!" ein Buch geschrieben, das komplexe Wirtschaftsthemen radikal zugänglich macht – und dabei auch noch witzig ist. Julius Neumann moderiert als Klima-Moderator Veranstaltungen rund um eine enkelfeste Zukunft und kam als Wirtschaftsingenieur aus der Nutzfahrzeugbranche dahin, wo er heute ist: als Überzeugter, dass das Wie wir reden entscheidet, ob sich was bewegt. In dieser Folge sprechen wir über die Frage, warum das Narrativ „Auto gleich Freiheit" eine Lüge ist, die wir uns seit Jahrzehnten erzählen. Über eine recht homogene Vordenkergruppe, die unser Wirtschaftssystem geprägt hat, und über die Erkenntnis, dass der Status quo kein Naturgesetz ist, sondern eine Designentscheidung, die erst ein paar Jahrzehnte alt ist. Und darüber, was passiert, wenn man 80 Menschen auf den Boden setzt, Papierbahnen auslegt und sie malen lässt, wie die Welt in 30 Jahren aussehen soll. Was mich an diesem Gespräch besonders bewegt hat: die Verbindung zwischen Systemdenken und dem, was ich in meiner Arbeit täglich erlebe. Im Verkehrssektor steigen die CO2-Emissionen – während gleichzeitig an der Bahn gespart wird. Es wird nicht systemisch gedacht, sondern am Auspuff herumgebastelt. Sarina und Julius zeigen, warum das kein Zufall ist – und was wir tun können, um das zu ändern. Nicht irgendwann. Sondern jetzt, dort wo wir gerade sind. Sarina ist Mitinitiatorin des deutschen Ablegers der Wellbeing Economy Alliance und arbeitet bei der gemeinnützigen Organisation ProjectTogether. Julius moderiert unter anderem bei Energiekonferenzen und ist überzeugt: Lokale Initiativen und die Dunbar-Zahl sind mächtiger als jede Bundestagsrede. Beide sind im Herbst wieder auf Tour – Vorschläge für Städte und Locations nehmen sie gerne entgegen. soulbottles passt zu dem, worüber wir heute sprechen: neue Formen der Zusammenarbeit. Das Unternehmen arbeitet mit Holacracy – ohne klassische Hierarchien, dafür mit Entscheidungen dort, wo die Kompetenz sitzt. Ergänzt durch Gewaltfreie Kommunikation. Klingt ideal – und ist im Alltag ehrlich gesagt herausfordernd. soulbottles sagt das selbst so. Nicht alles läuft glatt. Aber der Mut, Dinge anders zu machen und daraus zu lernen, macht es besonders. Das Produkt: Trinkflaschen aus Glas und Edelstahl. Plastikfrei, fair produziert – und mit echtem Impact: Jede soulbottle spart Plastik, unterstützt den weltweiten Zugang zu sauberem Trinkwasser und fördert zukunftsweisendes Unternehmertum. Ob für euch selbst oder als nachhaltiges Firmengeschenk – eine echte Alternative zu klassischem Werbe-Merch. Mit Haltung und individuell gestaltbar. Auf soulbottles.com gibt's mit dem Code souldriver 16 % Rabatt!
Leben wir in unseren Glauben in klaren Hierarchien? Gott ist die oberste Autorität und wir haben zu dienen? Jesus spricht davon, dass die Verhältnisse umgekehrt werden.
MINDSET MOVERSIn dieser Folge sprechen wir über die versteckten Kosten schlechter Führung. Wie viel kostet Dich Fluktuation, Demotivation und Konfliktvermeidung wirklich? Finde es heraus – mit unserem kostenlosen Leadership-Kostenrechner. Basierend auf dem Gallup Engagement Index 2024, dem awork Agency Happiness Report und der KPMG Konfliktkostenstudie kannst Du in wenigen Klicks berechnen, was Dein Unternehmen durch mangelnde Führung verliert. Und was Du dagegen tun kannst.Zum Rechner: rechner.mindsetmovers.de---Entrepreneurial success follows personal growth Wie erfolgreiche Führungskräfte Konflikte lösen, Menschen überzeugen und Ziele erreichen.---Hier der Community beitreten:https://chat.whatsapp.com/FpC51flq6XP7x1RzVG0U41---REFLECT - Das tiefgreifende 12-Wochen Online-Programm für starke Performance UND gute Stimmung im Team ➔ Jetzt anmelden!---Du möchtest als Führungskraft wirksamer führen? Dann komm in unsere kostenfreie WhatsApp Community zum Thema "Wirksam führen". In der Community teilen Arne und Jörg Inhalte, Tools und Fallbeispiele, die Führungskräften wie dir helfen, wirksamer zu führen.---Hier kannst dich zu unseren kostenlosen Leadership Webinaren anmelden:https://www.mindsetmovers.de/kostenlose-webinare/---Alles über MINDSET MOVERS:https://linktr.ee/mindsetmovers---
"Halb drei Uhr morgens. Es ist kalt und zugig. Muß man sich sowas mit 62 noch antun?" Suse ist nicht gerade begeistert, als ihr Gatte sie auf der Farm absetzt. Der Wellblechverschlag neben dem Ziegenstall soll für sieben Tage ihr Zuhause sein. So müssen sich Landarbeiter seit Jahrhunderten fühlen. Doch dann geschieht ein Wunder. herzlich willkommen zu Vamos Schatzi!, dem Spezial des Mutmachpodcasts. Suse und Hajo Schumacher überwintern in Chile und erleben Überraschungen. Zum Beispiel eine völlig ungeplante Transformation. Die Themen: Alles riecht nach Ziege. Privilegien und Hierarchien. Macho, der Kuschelziegenbock. Kein Huhn gleicht dem anderen. Verdammte Brombeeren. Drama, Baby. Plus: Zum Glück gibt es Alma. Staffel2, Folge 24.Hier gehts direkt zu Suses Workshops Vamos Schatzi! Hier den kostenlosen Newsletter abonnierenDie MutMacher auf steady unterstützen und exklusiv Bonus-Podcastfolgen plus Reisetagebuch plus Fotoalbum plus Videos genießen.Der MutMachPodCast auf InstagramPodcast Elefantenrunde mit Frank Stauss und HajoPauls Band Udo Butter und das TeamBücher:Suse SchumacherDie Psychologie des Waldes, Kailash Verlag, 2024Michael Meisheit + Hajo SchumacherLaufende Ermittlungen - großartige Krimi-Reihe mit dem Berliner Kommissar Peer Pedes.Band 1 und Band 2 erschienen bei Droemer Knaur. Band 3 kommt im Frühsommer 2026.Kostenlose Meditationen für mehr Freundlichkeit (Metta) und Gelassenheit (Reise zum guten Ort) unter suseschumacher.deWir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Mit 30 der Kick: Ein Joint, ein kaputtes Studium, ein paar Rechner unterm Schreibtisch und plötzlich beginnt Sascha Pallenbergs radikaler Weg aus dem Chaos – von Bundeswehr-Hierarchie bis taiwanischer Tech-Revolution. Zwischen Burnout und Neugier prallen Sinnsuche, ADHS und Digitalsucht aufeinander. Was bleibt, ist der Mut, die eigenen Regeln immer wieder zu sprengen. Ein Gespräch über Grenzgänge, das Gefühl für genug und den Lernweg einer Generation, die niemals stillsteht. Du erfährst... …wie Sascha Pallenberg die Bedeutung von Ausbildung und Hierarchien neu bewertet. …warum der Wechsel ins Ausland Saschas Leben und Perspektive revolutionierte. …wie Sascha den Weg von einer "immer mehr" zu einer "genug" Welt fand. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Während den Corona-Lockdown-Jahren entstand ein neuer Lifestlye-Trend für heterosexuelle Frauen: Das Tradwife. Influencer*innen mit 1950er-Jahre Hausfrau-Nostalgie ließen immer mehr Menschen von einen Leben träumen, in dem sie sich vollkommen der Fürsorgearbeit widmen konnten - solange sie patriarchale Hierarchien akzeptierten und sich unterordneten. Das Tradwife unterstützte den Rechtsruck. Doch in den letzten Monaten ist wieder ein anderes rechtes Frauenideal aufgetaucht. Sie stellt sich mit Blazer und strengem Blick auf die Bühne und vor Mikrofone: Das rechte Girlboss. Sie will sich einerseits wie die Tradwives für "traditionelle" Werte einsetzen - andererseits Politik aktiv mitgestalten. Damit vermittelt sie eine Gegensätzlichkeit, die sie absichtlich nicht auflöst. Sie ist ambitioniert, ordnet sich aber den Männern unter - sie arbeitet viel und rät anderen Frauen zuhause zu bleiben. Ist das rechte Girlboss die Antwort auf eine Gesellschaftslage, wo die meisten Eltern es gar nicht schaffen, nur mit einem Einkommen zu leben? In dieser Folge diskutieren wir, was es mit dem rechten Girlboss auf sich hat.
Worthaus 13 – Tübingen: 8. Juni 2025 von Prof. Dr. Peter Arzt-Grabner.
Diese Folge ist unser sehr persönlicher Lagebericht aus dem Inneren des x3 Kollektivs: über Förderkrisen, überlastete Strukturen und die Frage, wie ein postmigrantisches Projekt zwischen Ehrenamt, Care-Arbeit und politischer Gegenwart überhaupt weiterexistieren kann.Migration, zivilgesellschaftliches Engagement und Podcast-Arbeit bedeuten derzeit permanente Unsicherheit, un(ter)bezahlte Expertisen und das ständige Aushandeln von Sichtbarkeit. Ausbleibende Förderzusagen, gekürzte Kulturmittel und institutionelle Hierarchien verschärfen den Druck – und machen zugleich deutlich, wie sehr selbstorganisierte Räume gebraucht werden.Mit dieser Folge brechen wir bewusst mit der Social-Media-Kultur, wo nur Erfolg performt. Stattdessen sprechen wir offen über unsere Herausforderungen, Hoffnungen und Entschlossenheit, sie gemeinsam zu meistern. Wir wissen auch, dass unsere Erfahrungen nicht einzigartig sind und exemplarisch dafür stehen, wovon viele Projekte betroffen sind. Deshalb appellieren wir an euch, auch Krisen solidarisch zu denken, um sie gemeinsam durchzustehen.Wie verändert Förderprekarität die Arbeit eines postmigrantischen Kollektivs – inhaltlich, strukturell und emotional?Welche Lücken lassen staatliche Institutionen bewusst offen, wenn sie Diskurse zu Osteuropa, Kaukasus und Zentralasien weiter marginalisieren?Und wie kann Solidarität praktisch aussehen – jenseits von symbolischen Credits und reiner Sichtbarkeit?
Diese Folge bewegt sich um die Frage, warum Understatement so oft als Tugend gilt – und wo es beginnt, zur Selbstbeschränkung zu werden. Zwischen Bescheidenheit, Zurückhaltung und dem Bedürfnis, nicht aufzufallen, entsteht ein Spannungsfeld, das viele Lebensbereiche prägt. Isabel und Lukas sprechen über Glauben und Zweifel, über Religion als kulturelle Struktur und über Systeme, die Orientierung versprechen, aber zugleich kompliziert und widersprüchlich sein können. Immer wieder taucht dabei das Thema Verantwortung auf: für die eigene Haltung, für die eigene Stimme und dafür, wie sichtbar man sich in der Öffentlichkeit macht. Ein zentraler Gedanke ist die Frage nach Legitimation. Wer darf sprechen, wer fühlt sich dazu berechtigt – und warum spielen Titel, Hierarchien und implizite Rangordnungen dabei noch immer eine so große Rolle, besonders in konservativen Berufsfeldern? Die Sorge vor Bewertung, Neid oder Ablehnung führt oft dazu, dass Kompetenzen nicht ausgesprochen werden. Am Ende steht kein Fazit, sondern ein Gedanke: Dort, wo persönliches Interesse, Erfahrung und reale Themen zusammentreffen, entsteht Relevanz. Und manchmal ist es sinnvoll, das eigene Können nicht weiter zu relativieren.
Zum dritten Mal ist Holger Fischer zu Gast im Podcast – und dieses Gespräch geht tiefer als je zuvor. Ausgangspunkt ist Holgers neues Buch zum Thema HSP, doch schnell wird klar: Hochsensibilität ist kein Persönlichkeitslabel, sondern ein biologisch und nervensystemisch erklärbares Phänomen. Wir sprechen darüber, warum HSP nicht nur „hochsensibel“, sondern oft extrem leistungsfähig sind – wenn Training, Alltag und Stress richtig gesteuert werden. Wir diskutieren das unterschiedliche Schmerzempfinden hochsensibler Menschen, den Zusammenhang zwischen Reizverarbeitung und Nervensystem sowie Holgers HSP-Test, der hilft, sich selbst besser einzuordnen. Besonders konkret wird es beim Thema Training: Warum viele HSP mit klassischen Volumen-Modellen scheitern – und wie gezielte Reduktion von TrainingsvolumenLeistung massiv steigern kann. Holger schildert dazu ein eindrucksvolles Beispiel aus dem Golfsport. Der Bogen spannt sich weiter: vom Boxkampf Jake Paul vs. Anthony Joshua als Spiegel moderner Leistungs- und Medienlogik bis hin zu Lionel Messi – und der Frage, warum sein scheinbares „Spazierengehen“ am Mittelkreis ein Ausdruck maximaler Effizienz ist. Ein weiterer zentraler Block: Führung und Hierarchie. Holger erklärt, warum er überzeugt ist, dass man Führungspersönlichkeiten nicht ausbilden kann, weshalb funktionierende Hierarchien entscheidend für Harmonie und Effektivität sind – und was passiert, wenn Gruppen diese Ordnung verlieren. Zum Abschluss sprechen wir über den Wandel im Kampfsport, den Boom von MMA im 30-plus-Bereich und warum bei vielen Menschen in den späten Dreißigern plötzlich Extrem- und Kampfsportarten auftauchen: Wenn die Ratio die Emotio schlägt – und der Körper nach echtem Reiz sucht. Eine Folge über Biologie statt Etiketten, Intelligenz im Training, echte Leistung – und warum HSP vielleicht weniger „sensibel“ und viel mehr Highspeed sind, als die meisten denken.
Schon Menschen und Neandertaler haben sich geküsst, hat vor Kurzem eine Oxford-Studie gezeigt. Aber warum kommt es überhaupt zu diesem intimen Moment von Mund zu Mund? Das erklärt Autorin Ulrike Zeitlinger, die darüber ein Buch geschrieben hat. #Küssen #Kuss #Knutschen #Bussi**********Ihr hört in dieser "Eine Stunde Liebe":00:01:10 - Ulrike Zeitlinger über ihre Faszination für den Kuss00:02:40 - Wie lange wir Menschen uns schon küssen und warum wir überhaupt damit angefangen haben.00:06:30 - Welche Grundbedürfnisse des Menschen der Kuss erfüllt.00:08:20 - Warum nicht überall auf der Welt geküsst wird.00:11:30 - Hollywood, die Popkultur und die Kunstwelt prägen unsere Art zu Küssen. 00:16:20 - Über die körperliche Wirkungen des Küssens. 00:19:30 - Geküsst wird nicht immer aus Liebe, sondern auch als Ritual oder um gesellschaftliche Hierarchien auszudrücken.00:21:50 - Wie binär gedacht Frauen und Männer sich beim Küssen unterscheiden. 00:23:50 - Über Zukunftsszenarien des Kusses in Zeiten der Digitalisierung. 00:28:10 - Liebestagebuch mit Pierre über eine ungewöhnliche Kuss-Erfahrung in Kanada.**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Command & Control oder Target & Track prägen Führungskultur und Teamdynamik weit über klassische Hierarchien hinaus. Judith Andresen zeigt, wie beide Ansätze in Organisationen wirken: Der präzise Rahmen von Command & Control gibt Sicherheit und Tempo, entzieht aber schnell Motivation, wenn Kontrolle zu Dominanz wird. Target & Track eröffnet dagegen Räume für Selbstorganisation, fordert aber Entscheidungen ein, die viele erst lernen müssen. Führung bleibt ein Balanceakt zwischen Klarheit, Vertrauen und der Bereitschaft, Verantwortung zu teilen. Du erfährst... …wie sich Command & Control und Target & Track in der Führung unterscheiden. …welche Gefahren und Chancen beide Führungsstile bieten. …wie situatives Führen Organisationen flexibler und effizienter macht. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Christopher & Jobst im Gespräch mit Robert. Wir reden über Familien-Mensch-Sein, wissen wer man ist, wer Hanuman eigentlich ist, die yogische Mythologie, identifizieren wer man nicht ist, Musik & Bücher als Konstanten im Leben, traurig durch "Man in the Mirror" im Radio, Axxis & Sodom, Dead Kennedys eher von Covern kennen, das Berlin-Syndrom, Priester spielen, sich nicht unbeschützt fühlen wollen, Lars Ulrich als Bezugsperson, Mad Dog Mcrea im Café Kairo, Shelter als singulär wichtigste Begegnung im Leben, die Neuerziehung, wenig für religiöse Hierarchien übrig haben, seit 33 Jahren jeden Tag meditieren, ein Sade-Tattoo, die Hoheit über das Tapedeck im My Hero Died Today-Ford Escort, endlich Heavy Metal Gitarre spielen können, die großartige Osho-Disco, der Schlagzeuger von Born Against, der kampfsport-treibende Yogi, sehr spät Straight Edge werden, Plant Medicine, die erste BoySetsFire LP in Marcos Wohnung, bei Sony in der Presseabteilung, die Tori Amos Platte von 2001, die erste Show mit BoySetsFire vor 50.000 Leuten, Coaching von Totze, unerfüllte yogische Träume, the future ist immer noch unwritten, Indien bricht die westlichen Befindlichkeiten, uvm.
Everyone Counts by Dr. Jürgen Weimann - Der Podcast über Transformation mit Begeisterung
In dieser inspirierenden Folge spricht Michael Wellershaus, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid, über die beeindruckende Transformationsreise seines Instituts. Die Sparkasse hat vor vier Jahren einen mutigen Weg eingeschlagen, um sich aus einer schwierigen wirtschaftlichen Lage neu zu erfinden. Dabei standen Kundenzentrierung, interne Prozessoptimierung und eine hierarchiefreie Zusammenarbeit im Fokus. Ein Highlight der Transformation war die Open House Woche, bei der in über 50 Workshops mehr als 1000 Ideen generiert wurden, die jetzt priorisiert und umgesetzt werden. Highlights der Episode: Einführung und Hintergrund (00:07 - 08:29): Michael Wellershaus schildert die Ausgangslage der Sparkasse Remscheid vor vier Jahren. Überblick über die Open House Woche mit über 1500 Gästen und mehr als 50 Workshops. Der Transformationsprozess als strategische Antwort auf wirtschaftliche Herausforderungen. Transformationsprozess (08:29 - 18:57): Einbindung von 60 Mitarbeitern in Workshops zu Kundenzentrierung und Prozessoptimierung. Abbau von Hierarchien und Förderung von Eigenverantwortung. Kommunikation und Stakeholder-Einbeziehung als Erfolgsfaktoren. Positive Ergebnisse trotz laufender Transformation. Open House Woche (18:58 - 30:43): Fünftägiges Event mit Zielgruppen wie Privatkunden, Firmenkunden und Ehrenamtlichen. Themenvielfalt der Workshops: Kundenreise, Auslandsgeschäft, Cybercrime und mehr. Ziel: Kunden in die Weiterentwicklung der Sparkasse aktiv einbinden. Ergebnisse und Auswirkungen (30:43 - 40:30): Über 1000 Ideen aus den Workshops identifiziert, die jetzt priorisiert werden. Positive Resonanz von Kunden und Mitarbeitern. Stärkung der Eigenverantwortung und des Gemeinschaftsgefühls. Zukunftsausblick und Learnings (40:30 - 48:31): Fokus auf Haltung und Mindset bei Neueinstellungen. Transformation als kontinuierlicher Prozess mit ganzheitlichem Ansatz. Authentizität und Glaubwürdigkeit als Schlüssel zum Erfolg. Einladung zum Austausch mit anderen Instituten. Hier kannst Du Dich mit Michael Wellershaus verbinden. LinkedIN. Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann freue ich mich über Deine Bewertung mit 5 Sternen bei Apple Podcasts und wenn Du meinen Podcast weiterempfiehlst. Mail mir gerne Deine Gedanken zur Folge unter jw@juergenweimann.com. Liebe Grüße, Jürgen Abonnier hier meinen Newsletter: https://juergenweimann.com/juergen-weimann-newsletter/
Wie können wir unsere Träume wirklich leben, ohne uns selbst im Weg zu stehen? In dieser Folge der Flowgrade Show spreche ich mit dem bekannten Hirnforscher und Autor Gerald Hüther über Neurobiologie, Potenzialentfaltung und die Kraft von echten Gemeinschaften. Du erfährst, warum Höchstleistungen meist nicht alleine, sondern in Verbindung mit anderen entstehen und was uns heute oft daran hindert, unser volles Potenzial zu leben.Wir sprechen über sein aktuelles Buch "Wie Träume wahr werden", den Zusammenbruch klassischer Hierarchien, über Sinnsuche, Schulbildung, Entscheidungskraft und wie Menschen in herausfordernden Zeiten aufblühen können – wenn sie wissen, wofür. Ein inspirierendes Gespräch über Würde, Freiheit, Verantwortung und die tiefe menschliche Sehnsucht, wirklich lebendig zu sein.In dieser Episode lernst du: – Warum Potenzialentfaltung ein Gemeinschaftsprozess ist – Wie du alte Denkstrukturen hinter dir lässt – Warum Lernen nichts mit Druck oder Schmerz zu tun haben muss – Wie du deine Entscheidungsfähigkeit zurückgewinnst – Was Gerald Hüther jungen Menschen heute raten würde► Kapitelübersicht: 02:15 Die Entstehung des Buchs „Wie Träume wahr werden“ 15:30 Technologie vs. Visionen 29:30 Träume gemeinsam wahr werden lassen 36:50 Hierarchien im Alltag aufbrechen 40:30 Schutz vor Reizüberflutung und Überangebot 45:30 Ist Lernen nur durch Schmerz möglich? 49:30 Die Vision der Akademie für Potenzialentfaltung 54:00 Warum Entscheidungen so vielen schwerfallen 55:15 Lächeln hilft – mehr als du denkst► Kontakt• YouTube Kanal abonnieren • Flowgrade Website• Flowgrade Instagram• FlowTribe Community• Max Gotzler Instagram• LinkedIn• Mail info@flowgrade.de#biohacking #podcast
Wohin mit dem Blick, wenn nicht nach oben? In dieser Folge wagen wir unter der Leitung von Karol eine Reise ins Ungefähre. Wir beginnen beim Stein von Ensisheim, diesem stummen Zeugen, dem wir allerlei Kräfte andichten, weil uns vielleicht die eigenen abhandengekommen sind. Was bleibt vom Glauben, wenn man die Religion abzieht? Ist der Aberglaube vielleicht nur der verzweifelte Versuch, dem Chaos einen Namen zu geben? Eine Expedition durch die Geröllhalden unserer Sehnsüchte. Dabei leuchtet Karol auch in jene dunklen Winkel, wo das Staunen endet und die Herrschaft beginnt, wie unsere metaphysische Obdachlosigkeit seit jeher bewirtschaftet wird und wie Mythen instrumentalisiert werden, um Hierarchien zu zementieren.
In dieser Folge betreten wir einen Ort, der Außenstehenden normalerweise verborgen bleibt: das Verbindungshaus der Burschenschaft Libertas in Wien. Zwischen Altbauten und Cafés öffnet sich die Tür zu einer Welt voller Rituale und mit einer dunklen Geschichte. Wir treffen den Vorsitzenden der deutschnationalen, schlagenden Verbindung – und erfahren, dass er einst mit Walter Rosenkranz studiert und gefochten hat. Alexis Pascuttini, Aussteiger aus einem schlagenden Corps, erzählt von seinem Alltag in der Verbindung – von strengen Hierarchien, Seilschaften und altertümlichen Bräuchen. Doch was passiert, wenn die Traditionen hinterfragt werden? Und was wird in der Verbindung totgeschwiegen? Wenn ihr jetzt direkt weiterhören möchtet, dann könnt ihr das mit einem SPIEGEL+ Abo. Unter spiegel.de/podcastburschenschaft findet ihr jetzt schon alle fünf Folgen. Dort könnt ihr auch ein Probeabo für 1 Euro pro Woche abschließen. Wenn ihr unter 30 seid, kostet das Probeabo in den ersten 4 Wochen gar nichts. Mit dem Abo hört ihr alle Folgen und könnt das gesamte Angebot von SPIEGEL+ nutzen. Die Macht der Burschenschaften ist eine Produktion von Inside Austria.Moderation, Recherche, Konzept und Skript: Lucia Heisterkamp und Antonia RauthSounddesign und Produktion: Philipp FacklerRedaktionelle Mitarbeit: Colette Schmidt, Veronica HabelaStorytelling: Käthe BergmannRedigatur: Käthe Bergmann, Zsolt Wilhelm und Benjamin Braden Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier: https://www.spiegel.de/thema/die-lage-inside-austria/+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Aus Burschenschaften dringt wenig nach außen. Sie sind verschworene Männerbünde, die großen Wert auf Diskretion legen. Doch ausgerechnet die Burschenschaft, bei der Walter Rosenkranz Mitglied ist, gewährt uns Einblicke in diese Welt. Und lässt uns sogar dorthin vor, wo blutige Mensuren gefochten werden. Wir treffen den Vorsitzenden der deutschnationalen, schlagenden Verbindung – und erfahren, dass er einst mit Walter Rosenkranz studiert und gefochten hat. Alexis Pascuttini, Aussteiger aus einem schlagenden Corps, erzählt in Folge zwei von seinem Alltag in der Verbindung – von strengen Hierarchien, Seilschaften und merkwürdigen Bräuchen. Doch was passiert, wenn die Traditionen hinterfragt werden? Und was wird in der Verbindung totgeschwiegen? In dieser Folge zu hören: Dieter Derntl (Steuerberater, Obmann Burschenschaft Libertas), Judith Götz (Politikwissenschafterin, Universität Innsbruck), Alexis Pascuttini (Rechtsanwalt, Gemeinderat in Graz, früher FPÖ, heute "Korruptionsfreier Gemeinderatsklub"), Bernhard Weidinger (Politikwissenschafter, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands); Moderation und Skript: Lucia Heisterkamp und Antonia Rauth; Redaktion: Käthe Bergmann, Benjamin Braden, Zsolt Wilhelm; Produktion: Philipp Fackler
Patrick Andrae, CEO von HomeToGo, spricht über die Transformation vom Gründer zum CEO einer 800-Personen-Organisation. Er teilt, warum flache Hierarchien auch bei großen Teams funktionieren, wie sie mit 30-minütigen Führungsmeetings die gesamte Firma steuern und warum zu viel Prozess manchmal kontraproduktiv ist. Was du lernst: Wie du die Transformation zum CEO meisterst Die richtige Balance zwischen Detail und Delegation Warum flache Hierarchien funktionieren Den richtigen Meeting-Rhythmus finden ALLES ZU UNICORN BAKERY: https://zez.am/unicornbakery Mehr zu Patrick: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/patrickandrae/ HomeToGo: https://www.hometogo.de/ Join our Founder Tactics Newsletter: 2x die Woche bekommst du die Taktiken der besten Gründer der Welt direkt ins Postfach: https://www.tactics.unicornbakery.de/