Die wichtigsten und spannendsten Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt, vorgestellt von der NDR Kultur Literaturredaktion.

Zwischen schrägen Einfällen und der Liebe zu Laurence Sterne entfaltet Markus Orths einen vielschichtigen Roman, der zum Nachdenken einlädt.

Norbert Gstrein erzählt ein Jahrhundert österreichischer Gewaltgeschichte als eindringliches, verstörendes Epochen-Porträt.

Walter Lüdens Fotos weben modernes Stadtbild und Fahrzeuge zu einem Bild des Aufbruchs und unbeirrten Optimismus.

Comic-Experte Mathias Heller stellt "Heartbreak Hotel", "Pier Paolo Pasolini" und "Eine kurze Geschichte der Gleichheit" vor.

Poetisch, skurril, feministisch: Dita Zipfels Roman handelt von einer ungewöhnlichen Komplizenschaft zweier Frauen.

In seinem neuen Buch kommen Kermani Zweifel und Ängste. Ein schmaler Roman, der mit voller Wucht in unsere Gegenwart trifft.

In Gianrico Carofiglios neuestem Krimi ist Avvocato Guerrieri nicht nur mit einem Fall, sondern auch mit seiner eigenen Psyche beschäftigt.

Die gebürtige Hamburgerin beschreibt, wie eine ehemalige Zwangsarbeiterin Jahrzehnte später an den Ort ihrer Qual zurückkehrt.

Die pastellfarbenen Zeichnungen des Künstlers spiegeln die kreative Vielfalt der Rheinischen Moderne wider - das zeigt ein neuer Bildband.

Tomer Gardi hat einen fiebrigen Gegenwartsroman geschrieben. Darin widmet er sich einer oft übersehenen Berufsgruppe.

In seinem Buch schickt Kristof Magnusson einen ahnungslosen Autor auf Agentenmission - ein Abenteuer mit angezogener Handbremse.

Der Gedichtband von Tove Ditlevsen ist radikal ehrlich, zärtlich und schmerzhaft klar.

Daniel Mellem ist das Kunststück gelungen, mit bewundernswerter Leichtigkeit von einer historischen Begebenheit zu erzählen.

Die Hamburgerin Nefeli Kavouras hat ein zutiefst bewegendes, poetisches und verstörendes Romandebüt geschrieben.

Das Buch "Ongoing" ist eine Tour hinter die Kulissen von Film-, Foto und Performance-Projekten. Angenehm uneitel und nahbar wirkt Swinton hier.

In Clara Umbachs Roman tauschen sich die Protagonnistinnen aus über Liebe, Sex, das Sterben und was der Alltag sonst noch bietet.

Liz Moores Frühwerk ist kein wirklich mitreißender Roman, aber dennoch bleibt man dran, weil er klug und ohne Pathos und Kitsch erzählt ist.

Die österreichische Autorin Stefanie Sargnagel schildert den Wiener Opernball voller Glanz, Peinlichkeiten und schriller Figuren.

Nach dem Aufbruch folgt die Ernüchterung: Lola Randl erkundet in ihrem zweiten Roman Dorfleben, Sinnsuche und Müdigkeit.

Das Buch zeigt Bilder von Jacques Devaulx, der damit das Wissen im 16. Jahrhundert über Kontinente, Ozeane und Nautik festhielt.

Nach "The Woman in Cabin 10" entspinnt die Autorin eine spannende neue Geschichte um die Protagonistin Lo Blacklock.

Mit einem sehr genauen Blick für Details und einem feinen Gespür für Atmosphäre entwirft der Autor eine wilde Geschichte , angesiedelt in dem Mikrokosmos Baumarkt.

In ihrem raffinierten, spannend zu lesenden Roman zeigt sich die Finnin Maisku Myllymäki als gute Beobachterin - von Menschen und Vögeln.

Der "Humpty Dumpty Club" sind Damen zwischen 60 und 80 Jahren, die sich umeinander kümmern. Ein liebevoller Roman voller Trost.

In Amy Dempseys Buch geht es um weit mehr als nur eine Zusammenstellung von Frauenakten und kurvenreichen Darstellungen.

Abbas Khider ist wieder einmal ein beeindruckender Roman gelungen. Darin zeigt er den Alltag unter religiösem Terror.

Zum Start des neuen Comic-Jahres stellt Mathias Heller Graphic Novels vor, die auf großen Film- und Literatur-Klassikern beruhen.

Wer Mirna Funks neues Buch liest, wird besser verstehen, wie es vielen jungen Jüdinnen und Juden in Deutschland geht.

Marco Balzanos Roman ist die Lebensgeschichte eines jungen Mannes, der sich den italienischen Faschisten anschließt.

Einmal mehr gelingt es Alena Schröder, die Geschichte einer Familie tiefgehend, unterhaltsam und auch lustig zu erzählen.

Die Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Tom Krausz begeistern - doch die chaotische Bilderordnung trübt den Genuss.

Der 95-jährige Schauspieler schafft mit seinen Gemälden eine eindrucksvolle Verbindung aus Malerei und Film.

Ohne jedes Selbstmitleid schreibt die 80-Jährige von brennenden Schmerzen, Bewegungsverlust, Depressionen und Einsamkeit.

Dylans Zeichnungen in "Point Blank" wirken bewusst unvollständig und laden zur Entdeckung seiner kreativen Entwicklung ein.

David Szalay erzählt von einem Mann, der sich auf seinen Körper verlassen kann, während ihm seine Gefühle fremd bleiben.

John Banvilles neues Buch ist ein meisterhaft erzählter Schauerroman über Angst und Verrat in Venedig.

Sirka Elspaß schreibt Gedichte über die Grundtatsachen des Lebens. Sie klingen einzigartig - und doch auch universell.

Die britische Autorin Charlotte Runcie zeigt in ihrem Debütroman, wie Hass und Empörung im Netz eskalieren können.

Ragnar Axelsson hat die alte Tradition des Schafabtriebs über Jahrzehnte auf Island dokumentiert. Sein neuer Fotoband erzählt davon.

Der Band versammelt Reden, die der Autor zu unterschiedlichen Anlässen gehalten hat - Literatur als Spiegel der Seele.

Elizabeth Georges neuestes Krimi "Wer Zwietracht sät" spielt in einem Lithium-Abbau-Gebiet in Cornwall.

Leon Englers etwas mühsam zu lesender Roman ist bestens geeignet als Trost für Menschen, die mit psychisch Erkrankten leben.