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Extremistische Siedler belagern im Westjordanland die Häuser palästinensischer Familien – und die israelische Regierung lässt sie gewähren. Steffen Seibert, bis vor Kurzem deutscher Botschafter in Israel, versucht im „Zeit"-Interview die Gratwanderung zwischen der „deutschen Staatsräson" und der Achtung der Menschenrechte. [01:31]Grünen-Chef Felix Banaszak will auch aus dem US-amerikanischen Wahlkampf Lehren ziehen. Politik werde an konkreten materiellen Fragen gemessen. „Ich glaube, dass dieser Kulturkampf, der alle westlichen Demokratien erfasst hat, eigentlich nur eine Ersatzhandlung für ungelöste materielle Konflikte ist." [08:55]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Jan Puhlmann: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Donald Trump hatte den Menschen in den USA ein goldenes Zeitalter mit mehr Frieden und Wohlstand versprochen. Doch die Realität sieht anders aus: internationale Konflikte, wirtschaftlicher Druck, politische Polarisierung und ein tiefgreifender Umbau demokratischer Institutionen. In dieser Folge "Tagesanbruch – die Diskussion" spricht t-online-Chefredakteur Florian Harms mit Politologin Cathryn Clüver Ashbrook darüber, wie sich die USA unter Trump verändert haben und was das für Europa, Deutschland und die Zukunft westlicher Demokratien bedeutet. Es geht um Trumps zweite Amtszeit, den Zustand der amerikanischen Demokratie, die Rolle der Midterms, das Verhältnis zu China und die Frage, wie Europa jetzt handeln muss. Außerdem diskutieren wir, warum demokratischer Abbau oft nicht plötzlich geschieht, sondern Schritt für Schritt: durch Überforderung, Misstrauen, institutionellen Druck und einfache Antworten auf komplexe Probleme.
Krisen, Populismus, Autoritarismus und mehr – Demokratien weltweit sind derzeit herausgefordert, auch die deutsche. Was macht Demokratien widerstandsfähig? Der Politikwissenschaftler Aurel Croissant über die Resilienz demokratischer Systeme. Aurel Croissant ist Professor für Politikwissenschaft an der Uni Heidelberg. Zu seinen Forschungsinteressen zählen unter anderem vergleichende Demokratisierung und Autoritarismus. Aktuell forscht er schwerpunktmäßig unter anderem zur Theorie und Messung demokratischer Resilienz. Seinen Vortrag "Resilienz demokratischer Systeme – Deutschland im internationalen Vergleich" hat er am 15. Juni 2026 an der Uni Heidelberg im Rahmen der Ruperto Carola Ringvorlesung gehalten. "Wehrhafte Demokratie - Resilienz, Sicherheit, Verteidigung" war das Thema im Sommersemester 2026. ********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Wissen +++ Wissenschaft +++ Politikwissenschaft +++ Vortrag +++ Demokratie +++ Politik +++ Populismus +++ Autoritarismus +++ Demokratisierung +++ Demokratie-Index +++ Polarisierung +++ antidemokratisch +++ Resilienz +++ wehrhafte Demokratie +++ streitbare Demokratie +++ Militant Democracy +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Katrin Ohlendorf Vortragender: Aurel Croissant, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Heidelberg**********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:25 - Beginn des Vortrags und Problemaufriss8:25 - Die vier Grundfragen des Vortrags9:01 - Demokratische Resilienz als Prozess22:49 - Demokratische Resilienz weltweit34:29 - Deutschland im internationalen Vergleich46:15 - Ausblick: Wie lässt sich demokratische Resilienz stärken?**********Quellen aus der Folge:Aurel Croissant, Lars Lott (2025): Democratic Resilience in the Twenty-First Century: Search for an Analytical Framework and Explorative Analysis. Political Studies, Volume 74, Issue 3.Aurel Croissant, Luca Tomini (eds.) (2024). The Routledge Handbook of Autocratization. New York and London: Routledge Nord, Marina, David Altman, Tiago Fernandes, Ana Good God, and Staffan I. Lindberg (2026): Democracy Report 2026 - Unraveling The Democratic Era? University of Gothenburg. V-Dem Institute.Bertelsmann Stiftung (2026). Transformationsindex der Bertelsmann Stiftung (BTI)Sika, N., & Szent-Iványi, B. (2026). There and back again: democratization, autocratization and democratic resilience. Democratization, 33(3), 451-471.Alle Quellen findet ihr hier.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Staatsstreiche: Wie Verfassungen ausgehebelt werdenKrise der Demokratie: Warum unsere Gesellschaft Vertrauen brauchtBig Tech: Wie Künstliche Intelligenz die Demokratie zerstört**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Themen u.a.: Um rechter Politik etwas entgegensetzen zu können, müssen sich liberale Demokratien international vernetzen, meint unser Gast Dr. Thomas Greven. Und: Homophobie per Gesetz in Afrika. Von WDR 5.
Die letzte Folge vor der Sommerpause – Zeit für eine Bilanz: Sieben Monate lang haben sich die internationalen Krisen zugespitzt, Bündnisse verschoben und politische Gewissheiten weiter aufgelöst. Während US-Präsident Donald Trump gewohnt unberechenbar agiert, blickt der Westen auf ein turbulentes erstes Halbjahr 2026 zurück. Ist die Welt wirklich außer Kontrolle – oder sind es vor allem die Demokratien, die am Abgrund stehen? Katrin Eigendorf, Ulf Röller und Elmar Theveßen ordnen ein, wer an Einfluss gewonnen und wer verloren hat. Sie sprechen über den größten politischen Fehler, die peinlichsten Momente und darüber, wo sie selbst mit ihren eigenen Prognosen falsch lagen. Eine Episode mit der politischen Bilanz des ersten Halbjahres – über politische Hybris und das Gefühl, dass der Überblick in einer unübersichtlichen Welt schleichend verloren geht. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am Mittwoch, 29.07.2026 um 14:00 Uhr. Ende August sind wir zurück aus der Sommerpause. Empfehlungen: ZDF auslandsjournal Dokumentation “frontlines: Kabul - die Rückkehr der Taliban” mit Katrin Eigendorf ZDF auslandsjournal Podcast “Trump und die Akte Afghanistan” mit Shakuntala Banerjee ______________ Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF auslandsjournal – der Podcast ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Julia Ilan und Jelena Berner Schnitt und Sound: Fabio Lautenschläger Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Jan Fritsche Leitung ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Ausgabe 137 des Science Busters Podcasts ist Teil 4 unserer Sommerserie. Anhand von 10 Ausgaben von "Frag die Science Busters", unserer monatlichen Frage & Antwortsendung auf Radio FM4, wollen wir in den kommenden Wochen dokumentieren, wie viel besser unsere Chancen vor 2 Jahren noch waren, etwas gegen die laufende Klimakatastrophe zu unternehmen. Und wir sehr wir es vergeigt haben und noch immer vergeigen. Kabarettist Martin Puntigam, Lydia Lienhart, Klimaökonomin an der Uni Graz & Reinhard Steurer, Klimaökonomin besprechen u.a. wie man Radwege finanziert, indem man sie baut, warum knapp 3 Grad Erhitzung mehr bereits ein Katastrophenszenario ist, wieso wir mit drei Grad Erderhitzung mehr viele Demokratien zerstören werden, wann wir das 1,5 Grad -Limit hinter uns gelassen haben, was Klima-Feedback ist, arum wir so veränderungsresistent sind, wieso die COP 29 in Baku alle Erwartungen erfüllt hat, weshalb es aktuell sinnlos ist, Klimapolitik tagesaktuell zu kommentieren, warum es spätestens ab 3 Grad mehr keine Insel der Seligen mehr gibt, wieso die Temperaturerhöhung in Binnenländern immer doppelt so viel bedeutet, dass Demokratien nicht besonders krisenresistent sind, wieso Carbon Capturing zwar faszinierend ist, aber kurzfristig keine Lösung für irgendwas, dass zwischen der letzten Eiszeit und heute auch nur 3 Grad Unterschied waren, weshalb KI bei der Grünen Transformation helfen kann, dabei aber dieselbe torpediert, indem sie durch Wahlmanipulation ihre Feinde an die Macht bringt, warum nicht ein Mangel an Wissen das Problem ist, sondern der Unwille es zu glauben, wieso Bäume ihrem guten Ruf langsam nicht mehr gerecht werden können, warum uns Anpassung nicht vor der Katastrophe schützen kann und wie man mit dem Slogan „Extrem, kriminell, Abflug“ Wahlen gewinnt, obwohl es sich um eine Selbstbeschreibung handelt.
"Europa ist unter Druck - von innen wie von außen", sagt Professor Markus Ogorek, Direktor des Instituts für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre an der Universität zu Köln. Er setzt auf Rechtsstaatlichkeit, wehrhafte Demokratien und gemeinsame Strukturen, die sich über die Jahre etabliert haben. Ein Beispiel: Der deutsch-französische Jura-Studiengang, den Markus Ogorek mitbetreut. Von Prof Markus Ogorek.
Ob in Washington oder Kiew – die Grundlagen demokratischer Ordnung geraten in Zeiten politischer und militärischer Krisen zunehmend unter Druck. Während US-Präsident Donald Trump mit erneuten Vorwürfen des Wahlbetrugs, Angriffen auf das Wahlrecht und der gezielten Verunsicherung der Öffentlichkeit die US-Demokratie belastet, sieht sich die ukrainische Führung unter Wolodymyr Selenskyj im laufenden Krieg mit schweren internen Machtkämpfen und personellen Spannungen im Militärapparat konfrontiert. Katrin Eigendorf, Elmar Theveßen und Ulf Röller analysieren die Verwundbarkeit demokratischer Systeme in Ausnahmesituationen: von Trumps autokratischen Narrativen und der Sorge ehemaliger Militärs vor einer Untergrabung künftiger Wahlergebnisse bis hin zur Entlassung des populären ukrainischen Verteidigungsministers Fedorow und dem Machtgefüge in Kiew. Eine Folge über das fragile Gleichgewicht von Macht und Freiheit, die Gefahren autokratischer Muster in etablierten Demokratien und die Widerstandskraft demokratischer Strukturen in Zeiten des Krieges. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am Dienstag, den 21. Juli um 14:00 Uhr. Und noch ein Hinweis: Fünf Jahre nach dem Abzug der Nato-Truppen im August 2021 schlagen wir die Akte Afghanistan wieder auf – mit unserer vierteiligen Podcast-Doku-Reihe: “Trump und die Akte Afghanistan” – nächsten Dienstag, hier auf diesem Kanal, moderiert von Shakuntala Banerjee. ______________ Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF auslandsjournal – der Podcast ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Katinka Böhm und Miki Sič Schnitt und Sound: Alexander von Bargen Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Jan Fritsche Leitung ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Die Angst greift um sich. Sie scheint unser Handeln zu lähmen und Misstrauen in unserer Gesellschaft zu säen. An die Stelle nüchterner politischer Analyse tritt zunehmend eine Emotionalisierung, die sich in Hass und Hetze entlädt. Unsere Hoffnungen weichen düsteren Zukunftsbildern, und anstelle von Eigenverantwortung tritt das Gefühl persönlicher Ohnmacht. Es ist höchste Zeit, dieses vielschichtige Gefühl differenziert zu beleuchten – aus sozialpsychologischer, soziologischer und rechtsphilosophischer Perspektive. Wir möchten die Funktion der Angst in unserer Gesellschaft kritisch hinterfragen und ihre Wirkungen genauer in den Blick nehmen. RECHT UND ANGST IN DEMOKRATIEN Prof. Dr. Benno Zabel, Universitätslehrer für Strafecht und Rechtsphilosophie der Goethe-Universität Frankfurt a.M., Forschungszentrum Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt a.M. Moderation: Prof. Marion Tiedtke, Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt a.M. und Dramaturgin PROF. DR. BENNO ZABEL Benno Zabel ist Hochschullehrer an Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er hat Rechtswissenschaften und Philosophie an der Universität Leipzig studiert und in diesen Bereichen auch promoviert sowie habilitiert. Zwischen 2015 und 2021 war er an der Universität Bonn tätig. Seit 2021 lehrt er Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Goethe-Universität. Er ist Zweiter Vorsitzender der Internationalen Vereinigung für Rechtsphilosophie – deutsche Sektion (IVR) und Mitglied des Forschungszentrums Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Benno Zabel ist Mitherausgeber verschiedener Periodika und Buchreihen zur Strafrechtstheorie, Rechtskritik und Rechtsphilosophie. Zuletzt von ihm erschienen ist der Sammelband Faszination und Freiheit – Gegenwartsdiagnosen im Anschluss an Christoph Menkes Theorie der Befreiung (hrsg. mit Klaus Günther, 2025) und die Monographie Kritik der strafenden Vernunft. Studien zu Recht, Verletzlichkeit und Schmerz (2025).
Der Kampf um die Ressourcen der Erde wird immer offensichtlicher. Autokraten nehmen sich mit Gewalt und Kriegen, was sie bekommen können. Wenige Superreiche konzentrieren immer mehr Macht, während das normale Volk sich das Leben immer schwerer leisten kann. Droht unsere Welt des Kapitalismus, die uns einst Wohlstand und Demokratien brachte, zu kollabieren? Und wie können wir das Schlimmste verhindern? Darüber sprechen mit der Ökonomin und Bestsellerautorin Ulrike Herrmann.
In seinem neuen Buch „Faschismus ist keine Meinung. Stabil bleiben in autoritären Zeiten“ bescheibt der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk einen Epochenwechsel hin zu einem autoritären Zeitalter und ruft dazu auf, Demokratien selbstbewusst zu verteidigen.
Was darf gesagt werden – und wer entscheidet darüber? Der Kampf gegen Desinformation ist ein globaler Konflikt, an dem die Zukunft der liberalen Demokratien hängt. Von Christian Jakob www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Was darf gesagt werden – und wer entscheidet darüber? Der Kampf gegen Desinformation ist ein globaler Konflikt, an dem die Zukunft der liberalen Demokratien hängt. Von Christian Jakob www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Was darf gesagt werden – und wer entscheidet darüber? Der Kampf gegen Desinformation ist ein globaler Konflikt, an dem die Zukunft der liberalen Demokratien hängt. Von Christian Jakob www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Wir beginnen unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. Der britische Premierminister ist nur zwei Jahre nach seinem massiven Wahlsieg zurückgetreten. Können westliche Regierungschefs daraus eine Lehre ziehen? Ist Starmers Rücktritt ein Zeichen für eine Krise der westlichen Demokratien? Anschließend sprechen wir über Trumps unaufhörliche Beleidigungen gegenüber den europäischen Regierungschefs. Haben diese nun die Nase voll davon? Markiert die Beleidigung der italienischen Ministerpräsidentin einen Wendepunkt? In unserem Wissenschaftsthema sprechen wir heute über eine faszinierende Studie, die untersucht, warum manche Schmetterlinge 25-mal länger leben als andere. Und zum Schluss sprechen wir über eine Krise in Boston. Den Kneipen der Stadt ist das Bier ausgegangen! Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Adverbs of Manner – Part 2. In Einrichtungen des öffentlichen Lebens wie im Supermarkt ist man einer Vielzahl von Reizen ausgesetzt. Für die meisten Menschen gehört dies zum Alltag und stellt kein Problem dar. Einige Menschen leiden jedoch unter dieser Reizüberflutung und können deshalb nicht immer richtig am öffentlichen Leben teilnehmen. Abhilfe schafft nun die sogenannte „Stille Stunde". Die Redewendung dieser Woche ist seinen Senf dazugeben. In der Schweiz gab es ein Referendum über einen Bevölkerungsdeckel, der die Bevölkerung des Landes bis 2050 auf 10 Millionen Menschen begrenzt hätte. Die Wähler in der Schweiz haben ihren Senf dazugegeben und dieses Vorhaben mit 54,8 % relativ deutlich abgelehnt. Starmers Rücktritt: Westliche Demokratien in der Vertrauenskrise? Bieten Europas Regierungschefs Trump endlich die Stirn? Neue Studie: Warum manche Schmetterlinge 25-mal länger leben als andere Schottische Invasion bringt Boston zum Feiern Die Stille Stunde Schweizer lehnen Bevölkerungsdeckel ab
Wir beginnen unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. Der britische Premierminister ist nur zwei Jahre nach seinem massiven Wahlsieg zurückgetreten. Können westliche Regierungschefs daraus eine Lehre ziehen? Ist Starmers Rücktritt ein Zeichen für eine Krise der westlichen Demokratien? Anschließend sprechen wir über Trumps unaufhörliche Beleidigungen gegenüber den europäischen Regierungschefs. Haben diese nun die Nase voll davon? Markiert die Beleidigung der italienischen Ministerpräsidentin einen Wendepunkt? In unserem Wissenschaftsthema sprechen wir heute über eine faszinierende Studie, die untersucht, warum manche Schmetterlinge 25-mal länger leben als andere. Und zum Schluss sprechen wir über eine Krise in Boston. Den Kneipen der Stadt ist das Bier ausgegangen! Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Adverbs of Manner – Part 2. In Einrichtungen des öffentlichen Lebens wie im Supermarkt ist man einer Vielzahl von Reizen ausgesetzt. Für die meisten Menschen gehört dies zum Alltag und stellt kein Problem dar. Einige Menschen leiden jedoch unter dieser Reizüberflutung und können deshalb nicht immer richtig am öffentlichen Leben teilnehmen. Abhilfe schafft nun die sogenannte „Stille Stunde". Die Redewendung dieser Woche ist seinen Senf dazugeben. In der Schweiz gab es ein Referendum über einen Bevölkerungsdeckel, der die Bevölkerung des Landes bis 2050 auf 10 Millionen Menschen begrenzt hätte. Die Wähler in der Schweiz haben ihren Senf dazugegeben und dieses Vorhaben mit 54,8 % relativ deutlich abgelehnt. Starmers Rücktritt: Westliche Demokratien in der Vertrauenskrise? Bieten Europas Regierungschefs Trump endlich die Stirn? Neue Studie: Warum manche Schmetterlinge 25-mal länger leben als andere Schottische Invasion bringt Boston zum Feiern Die Stille Stunde Schweizer lehnen Bevölkerungsdeckel ab
250 Jahre alt und in der schwersten Krise ihrer Geschichte: Die USA gelten als Mutterland der modernen Demokratie – doch seit Donald Trump zentrale Verfassungsbestimmungen missachtet, stehen ihre Grundprinzipien auf dem Spiel. Was 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung der 13 nordamerikanischen Kolonien als Versprechen einer besseren Welt begann und zum – nicht unumstrittenen – Maßstab für Demokratien weltweit wurde, scheint heute zu erodieren. Wie gefährdet ist die amerikanische Demokratie wirklich – und was bedeutet ihr Wanken für Deutschland und Europa? Der jährliche Festvortrag der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus zum Verfassungstag im Mai würdigt Theodor Heuss‘ Tätigkeit als einen der Verfassungsväter des Grundgesetzes. Die Vorträge nehmen dabei internationale und aktuelle Verfassungsfragen in den Blick. Der Historiker Prof. Dr. Manfred Berg ist Inhaber des Curt-Engelhorn-Lehrstuhls für Amerikanische Geschichte an der Universität Heidelberg. Im Mittelpunkt seiner Forschung steht die politische und soziale Geschichte der Vereinigten Staaten mit einem besonderen Interesse an Themen wie Bürgerrechten, Demokratie und politischer Polarisierung. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thh_250jahre_usa_manfred_berg
„Indem die Natur den Menschen zuließ, hat sie viel mehr als einen Rechenfehler begangen: ein Attentat auf sich selbst.“ Das schrieb der existentialistische Philosoph Emil Cioran in den 70er-Jahren. Auch wer seinen Pessimismus nicht teilt, wird kaum abstreiten können, dass die Menschheit oder zumindest ein mit großer Macht ausgestatteter Teil davon, mittlerweile ein Waffenarsenal angesammelt hat, mit dem sich zumindest menschliches Leben weitgehend von der Erde tilgen ließe. Wenn sich dem Rest der Menschheit eine Mitschuld unterstellen lässt, dann, weil sie diese potenzielle Macht immer wieder zulässt. Hierin besteht übrigens keinerlei Unterschied zwischen den angeblichen Demokratien und den angeblich autoritären Staatsformen. Das Machtkontrollversagen der Bürger oder Untertanen ist systemübergreifend. Wir nähern uns diesem apokalyptischen Szenario mit großen Schritten. Umso bedeutender ist jede Stimme, die sich dieser Entwicklung entgegenstellt und für Frieden wirbt. Mit unserer Reihe „Bücher gegen den Krieg“ möchten wir aufklären und der fortwährenden Propaganda von Regierung und Massen-Medien friedliche Positionen entgegenstellen. Lüge, Kriegshetze und ideologische Verblendung – ob mit oder ohne Hilfe von KI – ersetzen keine Wahrheit, egal wie laut sie hinausposaunt werden und wie sehr sie unsere Wahrnehmung beeinflussen. Radio München stellt sich gegen Krieg und Kriegstreiberei, gegen Kriegspropaganda und Feindbildpflege. Heute wieder mit einer Folge unserer Reihe Bücher gegen den Krieg. An jedem ersten Montag im Monat stellen wir ein Buch vor. Ob alt oder neu. Hauptsache gut und gegen den Krieg. Folge 11: Hiroshima von John Hersey – vorgestellt von Jonny Rieder. Sprecherin: Camilla Hildebrandt Das Buch ist erschienen im Verlag Jung & Jung, hat 224 Seiten und kostet 23 Euro: https://jungundjung.at/hiroshima/ Bild: ChatGPT im Auftrag von Radio München Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
Wenn Ihnen unser Video gefallen hat, dann unterstützen Sie bitte diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten. Das war nach 1968 die Rechtfertigung der Linken für ihren Widerstand gegen die verhasste "bürgerliche Gesellschaft". Jetzt, nach dem erfolgreichen "Langen Marsch durch die Institutionen", sind die Linken selbst an der Macht - und sie tun genau das: Sie sorgen dafür, dass sie behalten. Im Zweifel gegen den erklärten Willen der Wähler. Friedrich Merz trickste sich um das Grundgesetz herum, um die größte Schuldenorgie in Deutschlands Geschichte - und die größte Wählertäuschung - durchzudrücken. In Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz schleift die Parteien-Querfront von "Unsere Demokratie" das parlamentarische System, damit nur ja nicht die AfD auch nur in die Nähe der Macht kommt - obwohl der Wähler genau das will. In seinem Kommentar zur Lage der Nation zeichnet Roland Tichy das Bild einer polit-medialen Kaste, die immer tiefer in Wirtschaft und Privatleben eingreift – um sich selbst an den staatlichen Fleischtöpfen zu halten. Demokratien verschwinden nicht immer mit einem großen Knall. Meist sterben sie langsam – wenn Wahlen zwar noch stattfinden, aber keine echten Konsequenzen mehr haben dürfen. Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter/anmeldung/
Demokratien wie Deutschland müssen jetzt stark bleiben. Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter [t-online.de/tagesanbruch](https://www.t-online.de/tagesanbruch) Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis freitags ab 6 Uhr zum Start in den Tag vorgelesen von einer freundlichen KI-Stimme – am Wochenende mit einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei [Spotify] https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), [Apple Podcasts](https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), [Amazon Music](https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Was darf gesagt werden – und wer entscheidet darüber? Der Kampf gegen Desinformation ist ein globaler Konflikt, an dem die Zukunft der liberalen Demokratien hängt. In Singapur droht einer Aktivistin Gefängnis, weil sie sich weigert, staatlich verordnete Korrekturen zu veröffentlichen. In Europa werden Fact Checker mit dem Tod bedroht. Rechte Regierungen und Tech-Konzerne bekämpfen staatliche Regulierungen sozialer Medien als „Zensur". Es ist ein ungelöstes Problem: wie sehr sollen Staaten in die Meinungsfreiheit eingreifen, wenn sie missbraucht wird, um Demokratie zu zersetzen? Von Christian Jakob SWR/DLF/ORF 2026
Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, die Abwahl von Viktor Orbán in Ungarn, Donald Trumps mangelndes Geschichtsverständnis und die Angst vor der Zukunft. Der bulgarische Politologe Ivan Krastev zeigt auf, wie Europa den Disruptionen die Stirn bieten und sich neu erfinden kann. Unsere Träume sind europäisch, aber unsere Albträume sind national, sagt der in Wien lehrende bulgarische Politikwissenschaftler Ivan Krastev. Einst als Friedensprojekt gestartet, ist die EU mittlerweile vor allem ein Bündnis alter Ängste und neuer Traumata. Europas liberale Demokratien stehen auf der Kippe, seine wirtschaftliche Kraft scheint zu schwinden, seine Verteidigungsfähigkeit wirkt mehr als fraglich. Wie lässt sich ein europäischer Neustart denken? Könnte es sein, dass dieser Impuls aus dem Osten kommt? Bedeutet die Abwahl Viktor Orbáns gar den entscheidenden Wendepunkt? Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger analysiert Krastev die Zukunftsaussichten eines Kontinents, der im Angesicht von Krieg und Krise neu um seine Freiheit zu kämpfen hat.
Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, die Abwahl von Viktor Orbán in Ungarn, Donald Trumps mangelndes Geschichtsverständnis und die Angst vor der Zukunft. Der bulgarische Politologe Ivan Krastev zeigt auf, wie Europa den Disruptionen die Stirn bieten und sich neu erfinden kann. Unsere Träume sind europäisch, aber unsere Albträume sind national, sagt der in Wien lehrende bulgarische Politikwissenschaftler Ivan Krastev. Einst als Friedensprojekt gestartet, ist die EU mittlerweile vor allem ein Bündnis alter Ängste und neuer Traumata. Europas liberale Demokratien stehen auf der Kippe, seine wirtschaftliche Kraft scheint zu schwinden, seine Verteidigungsfähigkeit wirkt mehr als fraglich. Wie lässt sich ein europäischer Neustart denken? Könnte es sein, dass dieser Impuls aus dem Osten kommt? Bedeutet die Abwahl Viktor Orbáns gar den entscheidenden Wendepunkt? Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger analysiert Krastev die Zukunftsaussichten eines Kontinents, der im Angesicht von Krieg und Krise neu um seine Freiheit zu kämpfen hat.
In dieser Folge von „Zukunft gestalten“ geht es um den weltweiten Zustand der Demokratie – und um die Frage, warum autoritäre Systeme sich derzeit scheinbar stärker durchsetzen als seit vielen Jahren. Seit über 20 Jahren analysiert der Bertelsmann Transformation Index (BTI) die Entwicklung von demokratischen und autoritären Staatsformen. Ein Momentum für Demokratie haben wir gerade in Ungarn gesehen: Mit Péter Magyar ist dort überraschend ein neuer Herausforderer von Viktor Orbán aufgetreten und hat bei vielen Menschen Hoffnung auf demokratischen Wandel geweckt. Doch wie stabil sind Demokratien heute wirklich? Und wie gelingt der Weg zurück zu mehr Rechtsstaatlichkeit und politischer Teilhabe? Malva Sucker und Jochen Arntz sprechen mit Dr. Petra Guasti von der Karls-Universität Prag und Sebastian Plate von der Bertelsmann Stiftung über die aktuellen Ergebnisse des BTI. Gemeinsam ordnen sie weltweite Entwicklungen ein, sprechen über demokratische Erosion, gesellschaftlichen Widerstand – und darüber, warum Demokratie trotz aller Krisen lern- und widerstandsfähig bleibt. Kapitelübersicht: 00:00 Willkommen im Podcast – Demokratie unter Druck 03:26 Der Bertelsmann Transformation Index (BTI) 12:59 Gibt es „gut regierte“ Autokratien? 19:39 Wie geht es der Demokratie weltweit? 23:34 Hoffnung aus Ungarn? Der Aufstieg von Péter Magyar 27:32 Was wir aus 20 Jahren Demokratiebeobachtung lernen 33:17 Ausblick und Verabschiedung Weiterführende Links: Onlinemeldung zum BTI 2026 https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2026/immer-mehr-autokratien-auf-der-welt-aber-auch-mehr-demokratischer-widerstand Projekt https://bti-project.org/de/?&cb=00000 Publikation https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/transformation-index-bti-2026 Vortrag zum BTI 2024 https://youtu.be/VLq3vTqunDg?si=NaKIa8scSqQTIayN&t=4235 Podcast „Zukunft gestalten“ zum BTI 2022: https://www.youtube.com/watch?v=3QZssos95aA&list=PLxyQdUGjPEsEbFZvJ4Vcw2ULWdovtOOml&index=43&t=753s Podcasts der Bertelsmann Stiftung https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/presse/podcasts-der-bertelsmann-stiftung Schreibt uns an podcast@bertelsmann-stiftung.de oder auf https://www.instagram.com/bertelsmannstiftung/ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Themen u.a: Unsere Gehirne haben es in pluralistisches Demokratien schwer, meint unser Gast, die Politikwissenschaftlerin Liya Yu. Und: China liegt in Sachen Autoindustrie vorne. Von WDR 5.
In dieser ersten Folge einer kleinen Ausgeglaubt-Trilogie sprechen Manuel und Stephan über Katastrophenangst und neue Apokalyptik. Wer wissen will, wie über Weltende, Antichrist, Rettung und Untergang gesprochen wird, sollte nicht zuerst in dogmatische Lehrbücher schauen, sondern ins Silicon Valley… Ausgangspunkt ist die Beobachtung: Die Gegenwart denkt sich selbst wieder unter Endzeitdruck. Klimakollaps, Atomkrieg, Pandemie, künstliche Intelligenz, globale Überwachung und zerfallende Demokratien erzeugen eine Atmosphäre permanenter Dringlichkeit. Aber diese neue Apokalyptik ist selten klassisch religiös. Sie fragt nicht zuerst, was Gott verheisst, sondern wer die Katastrophe verhindern kann, wer die Systeme kontrolliert und wer im Ausnahmezustand entscheiden darf. Eine zentrale Figur ist dabei Peter Thiel. Der Tech-Investor spricht über den Antichristen, über René Girard, Carl Schmitt, den Weltstaat und die Gefahr globaler Gleichschaltung. Das klingt zunächst bizarr, berührt aber eine reale Frage: Was geschieht, wenn Menschen aus Angst vor Katastrophen bereit werden, Freiheit gegen Sicherheit einzutauschen? Und was passiert, wenn Rettung nur noch als Kontrolle denkbar ist? Manuel und Stephan diskutieren, warum Thiels Warnung vor totaler Verwaltung ernst zu nehmen ist – und warum seine eigenen Antworten trotzdem tief in Kontroll-, Monopol- und Souveränitätsphantasien verstrickt bleiben. Es geht um demokratische Langsamkeit, um die Versuchung des Ausnahmezustands, um Tech-Religion, um politische Theologie und um eine reformierte Eschatologie, die das Ende ernst nimmt, ohne es verfügbar zu machen. Die Pointe: Vielleicht brauchen wir heute nicht weniger Eschatologie, sondern bessere Eschatologie. Eine Hoffnung, die wach bleibt, aber nicht panisch wird. Eine Sprache für Gefahr, Gericht und Zukunft, die nicht sofort nach Kontrolle, Machtsteigerung und autoritärer Entscheidung greift. Denn das Letzte kommt – aber es kommt nicht aus unserer Hand. Im Hallelujah verrät Manu ausserdem, dass er einen wirklich fesselnden Kinobesuch erlebt hat. Und im Stossgebet muss Stephan bekennen, dass er am Backofen versagt hat. Eine Folge über Tech-Apokalyptik, Katastrophenangst, Peter Thiel, reformierte Hoffnung – und ein Lob auf die Langsamkeit.
US-Präsident Donald Trump versprach im Präsidentschaftswahlkampf 2023 ein neues Erdölzeitalter. Doch nun löst er möglicherweise unfreiwillig das exakte Gegenteil aus. Die These sieht auf den ersten Blick steil aus: Die Blockade der Straße von Hormus könnte in wenigen Jahren das auslösen, woran die Umweltbewegung in westlichen und liberalen Demokratien jahrzehntelang gescheitert ist. Den Sprung vom fossilen Zeitalter ins Zeitalter der erneuerbaren Energien. In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Bernhard Zand, der viele Jahre Korrespondent für den SPIEGEL war, unter anderem in Istanbul, Kairo, Dubai, Peking, New York und Hongkong. Zand sieht durchaus Anzeichen für eine weltweite Energiewende, die auch durch asiatische Länder und Nationen des Globalen Südens vorangetrieben wurde. Beschleuniger für diese Wende sind nun aber nicht ein gewachsenes Umweltbewusstsein, sondern nationale Sicherheitsinteressen und ökonomische Realitäten. Diese Entwicklung könnte allerdings eine neue geopolitische Krise auslösen. Mehr zum Thema:(S+) Tucker Carlson rechnet mit Donald Trump abhttps://www.spiegel.de/ausland/warum-tucker-carlson-jetzt-mit-donald-trump-abrechnet-a-e7102c44-efd6-4aa3-afb3-962726be23f3 (S+) Trump kapituliert vor den Mullahs https://www.spiegel.de/ausland/iran-donald-trump-kapituliert-vor-den-mullahs-kommentar-a-aac2fae3-fc11-482b-a4cc-568a6bbafbb1 +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die Bemühungen der Europäer, Donald Trump an ihrer Seite zu halten, sind im Sande verlaufen. Der Iran-Krieg hat auch diejenigen, die sich als Brückenbauer wähnten, an Einfluss verlieren lassen: Emmanuel Macron, Keir Starmer, Friedrich Merz und Giorgia Meloni. Das transatlantische Verhältnis hat einen neuen Tiefpunkt erreicht, während die führenden Europäer angesichts der Lage in der Straße von Hormus versuchen, sich eigenständiger zu positionieren. Was bedeutet das für den künftigen Umgang mit Trump – gerade jetzt, da selbst seine bisherigen Ansprechpartner an Einfluss verloren haben? Und warum ist die Strategie des Schmeichelns gescheitert? Darüber sprechen Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander in dieser Folge von Machtwechsel. Ihre Spurensuche führt mitten ins Dilemma der europäischen Demokratien – deren führende Köpfe auch innenpolitisch unter Druck stehen. –––– Sie möchten mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier finden Sie alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Machtwechsel Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio Sie möchten “Machtwechsel” komplett werbefrei hören und mitdiskutieren? Dann kommen Sie zu uns in die Machtwechsel-Community auf CampfireFM und werden hier Unterstützer des Podcasts! In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch: https://www.joincampfire.fm/api/download-app „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.
„Putin testet tagtäglich unsere Entschlossenheit. Er will unsere Demokratien beschädigen“ – das sind die Worte von Johann Wadephul, veröffentlicht in einem mehrteiligen Tweet auf der Plattform X am vergangenen Freitag. Umrahmt von militärischen Bildern, sind die Aussagen Dokument einer deutschen Politik, die sich in ihrem eigenen Feindbild verrannt hat – und daran regelrecht festhalten will.Weiterlesen
Unerlaubter Sex, Amtsmissbrauch, Geheimnisverrat: Der Epstein-Skandal bringt die britische Monarchie ins Wanken. Aber auch die Königshäuser in Norwegen oder Spanien machen und machten durch Affären von sich reden. Die Königinnen und Könige haben kaum politische Macht und kosten die Steuerzahler viel Geld. Sind die Royals das wert? Wozu brauchen Demokratien überhaupt Könige und Fürsten? Und was, wenn es sie nicht mehr gäbe? Marion Theis diskutiert mit Prof. Dr. Luc Heuschling – Staatsrechtler, Universität Luxemburg; PD Dr. Karina Urbach –Historikerin, Autorin, University of London; Prof. Dr. Reimut Zohlnhöfer –Politikwissenschaftler, Universität Heidelberg
Nach 16 Jahren im Amt wurde Viktor Orbán in Ungarn abgewählt. Tausende feierten das auf den Straßen von Budapest. Doch die Bedeutung der Wahl geht weit über Ungarn hinaus. Denn weltweit stehen liberale Demokratien durch rechtspopulistische Bewegungen von innen unter Druck. Orbán gilt als Vorbild für viele von ihnen. Schon 2014 sprach er ganz unverblümt davon, aus Ungarn einen “illiberalen Staat” innerhalb der EU machen zu wollen. Mit der Abwahl Orbáns zeigt sich jetzt: Liberale Demokraten können auch zurückschlagen. Selbst nach über 15 Jahren, in denen unabhängige Presse, Justiz und Verwaltung systematisch ausgehöhlt wurden, können sie zurückkommen. Für ein Amerika nach Trump könnte diese Erfahrung entscheidend werden. Aber taugt Ungarn wirklich zum neuen demokratischen Poster-Boy? Wie geht es weiter, nachdem die erste Euphorie verflogen ist? Und was lehrt uns Ungarn – nicht nur darüber, wie sich illiberale Demokratien reparieren lassen, sondern auch darüber, wie wir in Deutschland mit der AfD umgehen sollten? Der Apofika-Presseklub mit Verena Mayer (SZ), Timo Lehmann (Spiegel), Jannis Koltermann (FAZ) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel). Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/presseklub Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Die Demokratie steckt weltweit in der Krise, das Weltklima bekanntermaßen auch. Was hat das miteinander zu tun? Ziemlich viel, meint Jonas Schaible. Er ist Journalist beim SPIEGEL und hat 2023 in seinem Buch Demokratie im Feuer dafür plädiert, beide Krisen zusammenzudenken: Wer die Demokratie retten will, muss das Klima retten – und umgekehrt. Die Klimakrise befeuere genau jene Unsicherheiten und Verwerfungen, von denen autoritäre Kräfte profitieren – von Ernteausfällen und Überschwemmungen bis hin zu wirtschaftlichem Abstieg und Identitätsverlust. Dass die extreme Rechte Klimaschutz so gezielt verunglimpft, ist für ihn kein Zufall, sondern knallhartes politisches Kalkül. Im Podcast erklärt er, warum der bewundernde Blick nach China trügt, wo Demokratien beim Klimaschutz an ihre strukturellen Grenzen stoßen – und ob er selbst noch Hoffnung hat, dass die Wende gelingt.
Aya Jaff war einst selbst Teil der Tech-Bro-Welt, heute argumentiert sie für die Entmachtung von Big Tech. In ihrem Buch "Broligarchie" erzählt die Autorin davon, wie die Tech-Oligarchen unsere Demokratien bedrohen und was wir ihnen entgegenhalten können. Ein Gespräch über die Macht und Ideologie der Tech-Bros, Europas digitale Abhängigkeit von den Plattformkonzernen und den Kampf für eine demokratische Cloud.
Drohnen gelten traditionell als Hardware-Geschäft, doch die wahre geopolitische Aufholjagd des Westens entscheidet sich bei der Software. Über diese These diskutierten wir auf dem F.A.Z.-Kongress unter dem Leitmotiv „Zukunft gestalten“ im Frankfurter Kap Europa mit Lorenz Meier. Der Co-Gründer und CEO des deutsch-amerikanischen Softwareunternehmens Auterion, der jüngst schon einmal Gast im Digitalwirtschaft-Podcast war, verdeutlichte in dem Panel zum Thema „Drohnen für unsere Sicherheit?“, warum ein gemeinsamer Technologie-Standard für westliche Demokratien unerlässlich ist. In dem Gespräch, das als Video bereits auf YouTube verfügbar ist und nun in voller Länge als Audio-Premiere im F.A.Z. Digitalwirtschaft-Podcast gesendet wird, räumt Meier mit dem Missverständnis auf, die militärische und zivile Überlegenheit im Drohnenbereich sei eine reine Materialschlacht. Vielmehr entscheide die Intelligenz der Systeme über Erfolg und Sicherheit. Der Westen müsse den Fokus zwingend auf flexibel skalierbare und sichere Software legen, die schnelle Anpassungen an neue Bedrohungen erlaube, statt sich in einer fragmentierten Hardware-Landschaft zu verlieren. Meier, dessen technologische Wurzeln an der ETH Zürich liegen und der als Architekt der modernen Drohnensteuerung gilt, erläutert in diesem Kontext die Bedeutung des von ihm mitentwickelten „PX4“-Standards. Dieser hat sich mittlerweile als führende Open-Source-Lösung für Autopiloten etabliert. Darauf aufbauend hat Auterion ein Betriebssystem entwickelt, das in der Branche oft als das „Android der Lüfte“ bezeichnet wird und als universelle Schnittstelle zwischen unterschiedlichsten Hardware-Plattformen und den darauf laufenden Anwendungen fungiert. Meier argumentiert in der neuen Podcast-Episode eindringlich für herstellerübergreifende Kompatibilität. Nur durch einen gemeinsamen Software-Standard und die Möglichkeit, Drohnenflotten durch simple „Over-the-Air“-Updates kontinuierlich zu verbessern, könnten die Handlungsfähigkeit und technologische Souveränität gewahrt werden. So bietet der Mitschnitt den Zuhörern profunde Einblicke an der Schnittstelle von Deep-Tech, Verteidigungspolitik sowie innovativer Softwareentwicklung und macht anschaulich begreifbar, warum die Sicherheit von morgen untrennbar mit den Codezeilen von heute verbunden ist.
Die Lage ist unübersichtlich: Hilft es, die Welt in Demokratien und Autokratien einzuteilen? Oder ist es sinnvoller, zwischen autokratischen und liberalen Staaten zu unterscheiden? Dass dies ein großer Unterschied ist, wird uns deutlich, wenn wir einen Vergleich zwischen dem italienischen Faschismus, dem Nationalsozialismus und Roosevelts New Deal wagen.Wolfgang Schivebelbusch, einer der bedeutendsten Kulturhistoriker, publizierte vor zwanzig Jahren ein Buch mit dem Titel „Entfernte Verwandtschaft“ und zeigte darin erstaunliche Parallelen auf, ohne eine Gleichsetzung oder Relativierung zu betreiben. Stattdessen steht die Diagnose im Raum, dass in Krisenzeiten Staaten illiberaler werden und der liberale Kapitalismus als Störung empfunden und deshalb eingehegt wird.Das geht so weit, dass progressive Kräfte in den USA durchaus Bewunderung für Mussolini zeigten. Die Politik legt sich mit der Wirtschaft an. Das erleben wir jetzt wieder, wenn beispielsweise die EU-Außenpolitik gar nicht mit den Konzerninteressen übereinstimmt. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“. Literatur:Stephan Kaufmann: „Unprofitable Heimat“, in: Neues Deutschland: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1198609.industrie-unprofitable-heimat.htmlThomas Mann: „Franklin Delano Roosevelt“, in: Ders.: Zur Verteidigung der Demokratie. Politische Schriften, S. Fischer.Wolfgang Schivelbusch: Entfernte Verwandtschaft: Faschismus, Nationalsozialismus, New Deal 1933–1939, Hanser.Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Die Schweiz gilt weltweit als eine der stabilsten Demokratien. Und eine grosse Mehrheit schätzt diese Demokratie, wie eine neue Studie zeigt. Und doch gibt es auch die Demokratiemüden – vorab jüngere und politisch weniger aktive Menschen. Studien Co-Autor Ivo Scherrer erläutert die Erkenntnisse. Die weiteren Themen: · Im Süden des Libanons sind innerhalb von 24 Stunden drei Uno-Friedenssoldaten getötet worden, weitere Blauhelm-Soldaten wurden verletzt. Nahost-Korrespondent Thomas Gutersohn erklärt, was genau passiert ist. · Der Sklavenhandel sei das schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit. So steht es in einer neuen Resolution, die die Uno-Generalversammlung vergangene Woche angenommen hat. Unter anderem fordert diese, dass Kulturgüter und Kunstobjekte an Herkunftsländer zurückgegeben werden. Die Resolution ist allerdings rechtlich nicht bindend. Viola Franziska Müller, die an der Universität Wageningen in den Niederlanden zu Sklaverei forscht, zur Wirkung dieser Resolution. · Im Tessin ist es derzeit mild und trocken. Darum hat es bereits erste Waldbrände gegeben. Tessin-Korrespondent Iwan Santoro schildert die Situation im Südkanton.
Schüle, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
In ihrem Buch „Covert Regime Change“ (Verdeckte Regimewechsel) rekonstruiert die US-amerikanische Politikwissenschaftlerin Lindsey A. O'Rourke die verborgene Architektur der Macht der USA und zeigt, wie westliche Demokratien wiederholt ausländische politische Systeme zerstört haben. Eine Buchbesprechung von Michael Holmes. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Die moderne internationale Ordnung beruht auf einemWeiterlesen
Sind die aktuellen Entwicklungen in den USA ein Sonderfall, oder ein Blick in die Zukunft westlicher Demokratien? Andreas Grassl, geopolitischer Analyst und Journalist, spricht mit Saskia Jungnikl-Gossy darüber, warum er globale Krisen lieber im großen historischen Bogen betrachtet, was das für die Einordnung von Donald Trump, staatlicher Macht und demokratischer Stabilität bedeutet, und wo er besonders gefährliche Eskalationspotenziale sieht. Außerdem geht es um Social Media als Nachrichtenraum: Wie verändern TikTok, Instagram und Algorithmen unseren Blick auf die Welt? Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Die Verunsicherung ist riesig. Welchen Nachrichten kann man noch trauen? Besonders in digitalen Medien werden Fake News und «alternative Fakten» gezielt gestreut, um unsere Demokratien zu schwächen. Aber wirkt das überhaupt? Und wenn ja, wie genau? Der Soziologe Nils Kumkar klärt auf. Laut einer aktuellen Erhebung sind annähernd drei Viertel der befragten Internet-User überzeugt, binnen der letzten Woche mit Fake News konfrontiert worden zu sein. Diese gezielt gestreuten Falschinformationen haben meist unklare Absender, breiten sich rasend schnell aus und benebeln die Urteilskraft. Nicht zuletzt wird es im Zuge neuerer KI-Technologien immer schwieriger, diese Fälschungen und Fakes als solche zu erkennen und zu entlarven. Was also tun? Wem oder was kann man, gerade in der digitalen Sphäre, überhaupt noch trauen? Und wie sähe eine Demokratie aus, deren mündige Bürger sich nicht mehr verlässlich informieren können? Der Soziologe Nils Kumkar, Autor von Büchern wie «Alternative Fakten» und «Polarisierung», forscht seit vielen Jahren über Dynamiken digitaler Desinformation. Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger klärt er über Wesen und Wirkung von Fake News auf – und räumt gleichzeitig zahlreiche Fehlannahmen aus dem Weg. Entlarvt sich die angenommene Bedrohung unserer Demokratie durch Fake News am Ende gar selbst als «Fake»?
Die Verunsicherung ist riesig. Welchen Nachrichten kann man noch trauen? Besonders in digitalen Medien werden Fake News und «alternative Fakten» gezielt gestreut, um unsere Demokratien zu schwächen. Aber wirkt das überhaupt? Und wenn ja, wie genau? Der Soziologe Nils Kumkar klärt auf. Laut einer aktuellen Erhebung sind annähernd drei Viertel der befragten Internet-User überzeugt, binnen der letzten Woche mit Fake News konfrontiert worden zu sein. Diese gezielt gestreuten Falschinformationen haben meist unklare Absender, breiten sich rasend schnell aus und benebeln die Urteilskraft. Nicht zuletzt wird es im Zuge neuerer KI-Technologien immer schwieriger, diese Fälschungen und Fakes als solche zu erkennen und zu entlarven. Was also tun? Wem oder was kann man, gerade in der digitalen Sphäre, überhaupt noch trauen? Und wie sähe eine Demokratie aus, deren mündige Bürger sich nicht mehr verlässlich informieren können? Der Soziologe Nils Kumkar, Autor von Büchern wie «Alternative Fakten» und «Polarisierung», forscht seit vielen Jahren über Dynamiken digitaler Desinformation. Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger klärt er über Wesen und Wirkung von Fake News auf – und räumt gleichzeitig zahlreiche Fehlannahmen aus dem Weg. Entlarvt sich die angenommene Bedrohung unserer Demokratie durch Fake News am Ende gar selbst als «Fake»?
Im Durchschnitt lügt der Mensch zweimal pro Tag – aus Höflichkeit, aus Not oder um zu täuschen. Die Motive sind vielfältig. Braucht der Mensch die Lüge? Und welche Rolle spielt sie heute in Demokratien, die sich einst der Wahrheit verpflichtet haben? Gamer, Matthias; Dachsel, Felix www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Christoph Chorherr eröffnet den zweiten Teil der Demokratie-Serie mit der Diagnose, dass repräsentative Demokratien in vielen westlichen Ländern massiv unter Druck stehen und autoritäre oder rechtspopulistische Kräfte von dieser Krise profitieren. Nikolaus Kowall beschreibt die parlamentarische Demokratie als „abgekoppelten“ professionellen Politikbetrieb, der ein Eigenleben führt und mit der Lebensrealität vieler Menschen kaum noch verbunden ist. Sibylle Hamann betont, dass Wählerinnen und Wähler von Politik immer stärker Spektakel, Unterhaltung und Bewunderung erwarten – und sich deshalb Figuren wie Donald Trump trotz offensichtlicher Widersprüche großer Faszination erfreuen. Ausführlich diskutiert wird die Unfähigkeit vieler Staaten, längst bekannte Dauerprobleme wie föderale Kompetenzwirrnisse, Bildungs- oder Gesundheitssysteme zu reformieren, während rechtspopulistische Parteien zugleich Handlungsfähigkeit zusagen. Die Runde analysiert die mediale Logik von „Bad News“, Empörung und Social Media-Echokammern, die das Gefühl verstärken, alles werde schlechter, obwohl sich objektiv auch viele Lebensbereiche verbessert haben. Hamann schildert aus ihrer Erfahrung als Lehrerin, dass Jugendliche demokratische Grundhaltungen im Schulalltag durchaus praktizieren, das politische System und seine Institutionen aber als fern und unverständlich erleben – zumal viele gar kein Wahlrecht haben. Gemeinsam mit Kowall plädiert sie für ein modernes, europäisch geprägtes Werte- und Hausordnungsverständnis, das Menschenrechte, Rechtsstaat, Gewaltverzicht, sozialen Staat und Klimaschutz als gemeinsame Basis klar formuliert. Abschließend diskutiert die Runde, wie Parteien wieder glaubwürdiger und repräsentativer werden könnten, wie man Brücken zwischen engagierter Zivilgesellschaft und Profipolitik baut und wie man Menschen ermutigt, trotz Shitstorms und öffentlicher Anfeindungen Verantwortung in der Demokratie zu übernehmen. Links zur Folge: Demokratie sucht Zukunft - Teil 1 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Christoph Chorherr eröffnet eine Serie zur „Zukunft der Demokratie“ und spricht mit Judith Kohlenberger, Kurt Guwak und Laurenz Ennser-Jedenastik über die Thesen ihres gemeinsamen Buchs „Demokratie sucht Zukunft – Wie Parteien neu gedacht werden müssen“. Die Gäste schildern, warum Parteien im Vergleich zu Unternehmen strukturell innovationsarm, innerlich verknöchert und stark von Kontrollbedürfnis, Risikoaversion und kurzfristiger Wahllogik geprägt sind. Laurenz Ennser-Jedenastik erklärt mit Verweis auf das „eherne Gesetz der Oligarchie“, wie sich in Parteien funktionale Eliten und mächtige Vetospieler – von Landeshauptleuten bis Bürgermeistern – herausbilden, die Reformen und Zentralisierungsvorschläge blockieren. Judith Kohlenberger beschreibt eine polarisierte Öffentlichkeit, Veränderungserschöpfung und Vertrauensverlust in staatliche Handlungsfähigkeit, während zugleich viele Menschen weiterhin politisch interessiert, aber von Parteipolitik abgestoßen sind. Am Beispiel Migration zeigt sie, wie symbolpolitische Maßnahmen (Asyl-Auslagerung, Scharia-Verbot) echte Zukunftsthemen wie demografischen Wandel und qualifizierte Zuwanderung verdrängen und wissenschaftliche Expertise meist nur für Wahlkampf-Framings abgefragt wird. Im Gespräch über Brexit, Orban, Erdogan, Trump, China und neue rechte Bewegungen diskutieren die vier, warum Demokratien ineffizient wirken, autoritäre Systeme scheinbar „liefern“ – und dennoch nur die liberale Demokratie Menschenrechte, individuelle Freiheit und Machtbegrenzung garantieren kann. Die Runde arbeitet heraus, wie Hyper-Individualisierung, soziale Medien, Boulevardlogik und alternative Medien-Ökosysteme Parteien zusätzlich unter Druck setzen, Politiker:innen zu permanent defensiver Kommunikation zwingen und geteilte Öffentlichkeit erodieren lassen. Am Ende skizzieren die Autor:innen Reformideen: Parteien sollen sich öffnen, echte inhaltliche Beteiligungsräume jenseits von Mitgliedschaft schaffen, Zukunftsbilder und kollektive Ziele stärker in den Mittelpunkt stellen und gemeinsam mit einer aktiven Zivilgesellschaft neue, konfliktfähige und dennoch entscheidungsstarke Formen demokratischer Politik entwickeln.Links zur Folge:Buch "Demokratie sucht Zukunft" (Goldegg-Verlag)Buch "Ungleich vereint" (Suhrkamp-Verlag)Ganz offen gesagt SPEZIAL Über das politische Handwerk - mit Laurenz Ennser-Jedenastik und Christoph Chorherr vom 21.03.2025Initiative "mehrGRIPS""Ehernes Prinzip der Oligarchie" (Wikipedia) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Donald Trumps Militärschlag gegen Venezuelas Machthaber - völkerrechtswidrig, aber trotzdem richtig?In der neuen Folge „STREIT“ führt Paul Ronzheimer als Moderator durch eine kontroverse Debatte zwischen Grünenpolitiker Jürgen Trittin und ZEIT-Journalist Jochen Bittner: War Trumps Eingreifen in Venezuela ein klarer Bruch des Völkerrechts - oder ein notwendiger Schritt gegen einen Diktator?Trittin argumentiert entschieden, dass der Einsatz militärischer Gewalt gegen einen souveränen Staat völkerrechtlich nur in engsten Ausnahmefällen zulässig ist. Ein unmittelbar drohender Angriff habe nicht vorgelegen - und Trumps Motive seien ohnehin nicht Menschenrechte, sondern Macht- und Ressourcenpolitik: kein „Regimewechsel“, sondern ein „Ölwechsel“.Bittner stimmt der juristischen Diagnose weitgehend zu, hält aber dagegen: Das Völkerrecht sei in seiner Logik moralisch neutral - es behandle den Angriff auf eine Demokratie und die Entfernung eines brutalen Diktators rechtlich ähnlich. Genau darin liege ein strukturelles Problem, das Demokratien in einer Welt wachsender Autokraten-Allianzen zunehmend schwäche.Im weiteren Schlagabtausch geht es um fehlende UN-Mandate, die Grenzen von Sanktionen, die Schutzverantwortung („Responsibility to Protect“) - und um die Frage, wie Europa künftig handlungsfähig bleibt, wenn Machtpolitik zur neuen Norm wird. Am Ende rückt der Blick auf Grönland, Trumps Drohkulisse gegen Verbündete und die Frage: Welche Antwort findet Europa - und wie sollte sich der Bundeskanzler in dieser Lage positionieren?Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Wandel passiert meist schleichend: Schritt für Schritt untergraben Politiker und Parteien demokratische Institutionen. Und wenn sie damit fertig sind, ist von einer einstigen Demokratie meist nurmehr die Hülle übrig, sagt die Politikwissenschafterin Tamara Ehs. Dieser politische Wandel trifft für viele wohl gerade auf die USA zu – wobei US-Präsident Donald Trump laut Ehs im Vergleich zur Vergangenheit und zu anderen Machthabern die Demokratie aktuell sogar beachtlich schnell umbaut. Im Podcast "Edition Zukunft" spricht Ehs darüber, welche Versuchungen von "starken Männern" wie Donald Trump ausgeht, inwiefern eine Autokratisierung mit Krisen wie dem Ukrainekrieg und der Corona-Pandemie zusammenhängt, wie sich diese Entwicklung stoppen lässt und warum sich unsere Demokratien dafür wandeln müssen. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Die Welt scheint aus den Fugen zu geraten: Klimakrise, Artensterben, Kriege, taumelnde Demokratien – und das Gefühl, dass alles den Bach runtergeht. Doch während viele sich vom Zustand der Welt entmutigen lassen, bleibt Dirk Steffens hartnäckig: hoffnungslos optimistisch.In dieser Folge des Weltwach Podcasts spricht der bekannte Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator und Autor über das Denken in Krisen – und warum genau jetzt der richtige Moment ist, sich für eine neue Erzählung über unsere Zukunft stark zu machen, denn: “Die Zukunft wird so sein, wie wir heute über sie sprechen.” So plädiert Dirk für einen Optimismus, der nicht naiv ist, sondern notwendig: weil Resignation keine Option ist.Wir sprechen über die Kraft von Narrativen, über kognitive Verzerrungen und gefühlte Realitäten, über politischen Stillstand und wissenschaftliche Lösungen, die längst da sind – aber noch nicht umgesetzt werden. Es geht um Wale, Vertical Farming, demokratische Verantwortung und eine zentrale Frage: Wie kann ein Mensch angesichts all dessen optimistisch bleiben?Dirk Steffens ist mehrfach ausgezeichneter Wissenschaftsjournalist, UN-Botschafter für Biodiversität und Bestsellerautor. Sein neues Buch „Hoffnungslos optimistisch – Ein ziemlich wissenschaftlicher Blick in die Zukunft“ ist ein leidenschaftliches Plädoyer für kluge Zuversicht und reflektiertes Handeln.Termine und Tickets zu Dirks Live-Tour: https://www.eventim.de/artist/dirk-steffens/?affiliate=GMD ----------------------------------Redaktion & Postproduktion: Erik Lorenz----------------------------------Dieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden.----------------------------------WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwach Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Zeit ist aus den Fugen. Trumps USA wenden sich von Europa ab. Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine geht ins vierte Jahr. Wie lässt sich die neue, unheimliche Gegenwart auf den Begriff bringen? Ein Gespräch mit dem Historiker Karl Schlögel über den Beginn einer neuen weltgeschichtlichen Epoche. Nichts ist schwieriger, als zu sagen, was die eigene Gegenwart ausmacht. Auch der mehrfach preisgekrönte Historiker und Russland-Experte Karl Schlögel gesteht offen, noch auf der Suche nach den richtigen Begriffen für unsere Jetztzeit zu sein. Eine Zeit neuer Kriege und Kriegsdrohungen inmitten Europas, schwankender Demokratien, zerbrechender Sicherheitsbündnisse und schamlos autokratischen Machtzugriffs. Wie lässt sich die drohende Selbstaufgabe der amerikanischen Demokratie begreifen? Was, wenn überhaupt, ist neu an Putins Gewaltherrschaft? Wie konnte Zentraleuropa sich so lange in Sicherheit wähnen? Haben «wir» denn gar nichts aus der Geschichte gelernt? Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger spricht Karl Schlögel, Chronist des 20. Jahrhunderts und Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels 2025, über das Dunkle des gegenwärtigen Augenblicks – und mögliche Ausgänge in eine hellere Zeit.
Die US-Regierung hat ihren Sicherheitskurs ausformuliert – »flexibler Realismus« statt wertebasierter Weltordnung. Wichtige Passagen werden potenziellen Trump-Nachfolgern zugeschrieben. Was das Papier für Europa bedeutet. Die Aufregung über die »Nationale Sicherheitsstrategie« der USA ist groß: Die einen sprechen von einem »Kremlpapier«, weil sich das Dokument in Teilen wie eine Wunschliste Moskaus liest. Die anderen, gerade die Europäer, sind entsetzt, wie sehr sich die Amerikaner in europäische Angelegenheiten einzumischen versuchen. So wird beispielsweise sehr deutlich, welche europäischen Parteien die Amerikaner bevorzugen: populistische. Unter Joe Biden klang das 2022 noch anders: Die Welt war aufgeteilt in Demokratien und Autokratien, die Klimapolitik war eine Sicherheitsfrage, Allianzen der größte strategische Vorteil der USA. Jetzt gilt dagegen: »America First«. In dieser Folge von »Trumps Amerika« schauen wir auf diese neue Sicherheitsstrategie. Was ist wirklich neu – was bereits eine schriftliche Ausformulierung von dem, was längst bekannt ist? Was bedeutet diese Strategie für die Ukraine, was für einen möglichen Krieg mit Venezuela? Das bespricht Host Juan Moreno mit Britta Kollenbroich, der Washington-Korrespondentin des SPIEGEL. Die Frage lautet: Ist dieses Dokument das Ende der wertebasierten Weltordnung? Mehr zum Thema: (S+) Neuer Sicherheitskurs der USA: Wer hinter Trumps Anti-EU-Strategie steckt – von Britta Kollenbroich: https://www.spiegel.de/ausland/donald-trump-und-die-nationale-sicherheitsstrategie-der-usa-wer-steckt-dahinter-a-b501fbca-0c2f-40b2-82ce-b678d90c8d43 (S+) Nationale Sicherheitsstrategie: So will sich der US-Präsident in Europa einmischen – von Francesco Collini: https://www.spiegel.de/ausland/strategie-zur-nationalen-sicherheit-der-usa-so-will-sich-trump-in-europa-einmischen-a-26b71afa-41b3-4345-9651-ae7503228c36 (S+) Vertrauliche Telefonkonferenz mit europäischen Spitzenpolitikern: »Wir dürfen die Ukraine und Wolodymyr nicht mit diesen Jungs alleinlassen« – von Mathias Gebauer, Leo Klimm, Paul-Anton Krüger, Timo Lehmann, Fedir Petrov, Jan Petter, Fidelius Schmid und Michael Weiss: https://www.spiegel.de/politik/ukraine-verhandlungen-europaeer-misstrauen-trumps-friedensplan-a-7a439009-716d-48de-bda6-5d3926d8dbc3 Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Liest man die Schlagzeilen, die einem dieser Tage in den Medien entgegenspringen, bekommt man das Gefühl, dass die Welt nicht mehr lange steht. Demokratien brechen zusammen, Superreiche kapern in Lichtgeschwindigkeit die Ressourcen unserer Erde und der Klimawandel bedroht zunehmend unseren Lebensraum. Wie wir da wieder herauskommen und die Welt retten, besprechen wir mit Transformationsforscherin und Politökonomin Maja Göpel. Maja Göpel moderiert den Podcast “Neu Denken” von Mission wertvoll und hat das Buch "Werte – ein Kompass für die Zukunft" geschrieben. Diese Folge könnte euch auch interessieren: https://www.derstandard.at/story/3000000290451/ist-die-menschheit-noch-zu-retten **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)