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Wer am Tisch mit den Pflichtteilen sitzt, will wissen, wie groß die Torte überhaupt ist. Da kann man den Erben fragen – oder man schickt die Notarin, die alles aufnimmt und ein notarielles Nachlassverzeichnis erstellt. Etwa, weil man befürchtet, vom Erben hinter die Fichte geführt zu werden. Vielleicht hat man sogar konkrete Anhaltspunkte dafür, dass da etwas verschwiegen wird. Knifflig ist die Sache, weil beispielsweise auch Schenkungen aus den letzten zehn Jahren berücksichtigt werden können und sich so auf den Anspruch des Pflichtteilsberechtigten auswirken. Also sind Jahre an Kontoauszügen durchzuwälzen. Aber zurück zum Titel dieser Folge: Die Notarin rückt in der Regel auch aus und nimmt den Hausstand des Erblassers auf. Britta und Maraike berichten, wie unangenehm das sein kann. Und auch, wie viel Arbeit mit der sorgfältigen Anfertigung eines notariellen Nachlassverzeichnisses generell verbunden ist. Ein Umstand, weshalb manche Notare solche Mandate ghosten oder versuchen, sich auf andere Weise das Leben einfacher zu machen. Ein interessantes erbrechtliches Instrument. Die Kapelle bezahlen muss übrigens der Erbe – aber sie schmälert auch die Erbmasse. Und damit am Ende auch das Pflichtstück. Was ihr hier hört, bringt euch weiter, stellt aber keine Rechtsberatung dar. Es kann insbesondere keine individuelle rechtliche Beratung ersetzen, welche die Besonderheiten des Einzelfalles berücksichtigt. Insofern verstehen sich alle Informationen ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit.
Steffi Graf führt mit Andre Agassi ein zurückgezogenes Familienleben in Las Vegas. Doch nur wenige Kilometer entfernt spielt sich ein Familiendrama ab: Ihr jüngerer Bruder Michael wird von der Polizei gesucht, gegen ihn liegt ein Haftbefehl vor. Wie konnte es so weit kommen und wie lange kann Steffi ihren Bruder noch auffangen? Darüber spricht Barbara Fischer mit ihrem Kollegen Stefan Blatt. Außerdem: Barbara Palvin und Dylan Sprouse sind erstmals Eltern geworden, Wladimir Klitschko kämpft um das Erbe seiner Tochter, Meghan baut Stress mit Reformer-Pilates ab und Corinna Schumacher gibt überraschend private Einblicke in die Anfänge ihrer Liebe mit Michael Schumacher.
Warum haben wir nach einem großen Essen trotzdem noch Lust auf ein Dessert? Diese scheinbar unlogische Frage steht im Zentrum unsrer neuen Folge, in der wir – zum dritten Mal – virtuell am Kölner Exzellenzcluster CECAD zu Gast sind. Gemeinsam mit der Ärztin und Wissenschaftlerin Ruth Hanssen und dem Neurowissenschaftler Marc Tittgemeyer erfahren wir, warum Essen und Belohnung im Gehirn untrennbar miteinander verknüpft sind – ein evolutionäres Erbe aus Zeiten, in denen Nahrung knapp war und Zucker sowie Fett überlebenswichtige Energiereserven bedeuteten. Wir klären, warum Adipositas keine Frage von Willenskraft oder Disziplin ist, sondern messbare Veränderungen im Gehirn – etwa eine gestörte Insulinwirkung – eine zentrale Rolle spielen. Wir sprechen darüber, wieso Diäten in über 80 Prozent der Fälle scheitern, wie sich Vorlieben fürs Süße durch wiederholten Konsum regelrecht neu „verdrahten“ lassen, welche Rolle moderne Abnehmmedikamente (GLP-1-Analoga) dabei spielen können, und warum Prävention – bis hin zu politischen Maßnahmen wie einer Zuckersteuer – der wohl wirksamste Hebel ist.
Das Werk, in dem der F-35 gebaut wird, gleicht einem Hochsicherheitsgefängnis: Um hereinzukommen muss USA-Korrespondentin Marie-Astrid Langer vorbei an bewaffneten Wachen und Checkpoints, um schliesslich noch alle technischen Geräte abzugeben - und sogar ihren Schmuck: "Die Befürchtung ist, dass sich ein kleines Teil ansonsten in diesen Kampfjet verirren könnte", erzählt sie in dieser Folge von NZZ Akzent. Der Besuch in der Fabrik zeigt, wieso die Schweiz nun mehr für den F-35 zahlt als gedacht. Es ist eben nicht nur der vermeintliche Fixpreis-Skandal, der die Schweiz seit einiger Zeit beschäftigt. Das Schweizer Verteidigungsministerium VBS hatte lange auf der Sichtweise bestanden, den Flieger zu einem Festpreis zu bekommen. Das aber geben die Verträge nicht her - mit der Folge, dass das bewilligte Geld nun nur noch für 30 statt 36 Jets reicht. Gast: Marie-Astrid Langer, NZZ-USA-Korrespondentin Host: Dominik Schottner Redaktion: Simon Schaffer, Lillybelle Eisele Die Reportage von Marie-Astrid Langer genau wie Analysen und weitere Berichte rund um das Rüstungsprojekt F-35 findet ihr [hier auf nzz.ch](https://www.nzz.ch/suche?query=F-35) Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.
Ein künstlerisches Erbe besorgt Darmstadt, die „Reichsbürger“ bleiben auch während ihrer Demo in der Unterzahl und was Darmstadt mit der US-Partnerstadt San Antonio verbindet. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: Ein opulentes Stück Darmstädter Jugendstil bleibt Baustelle https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/ein-opulentes-stueck-darmstaedter-jugendstil-bleibt-baustelle-6418429 „Reichsbürger“ bleiben in Darmstadt in der Unterzahl https://www.echo-online.de/politik/politik-deutschland/reichsbuerger-bleiben-in-darmstadt-in-der-unterzahl-6480657 Das verbindet Darmstadt mit der US-Partnerstadt San Antonio https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/das-verbindet-darmstadt-mit-der-us-partnerstadt-san-antonio-6287152 Darmstädter Drogenszene: Die Fakten zu den Gefühlen https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/darmstaedter-drogenszene-die-fakten-zu-den-gefuehlen-6280136 Gastro-Preise für Südhessen: Das sind die Top 8 Restaurants https://www.echo-online.de/lokales/suedhessen/restaurants-odenwald-bergstrasse-gastro-preise-suedhessen-top-8-dieburg-hessen-carte-6415207 Ein Angebot der VRM.
Warum ist Adipositas weit mehr als eine Frage des Lebensstils? Wie helfen Familienstrukturen Käfern, die Folgen des Klimawandels zu bewältigen? Was können Städte gegen die wachsende Einsamkeit tun? Und was hält unsere Gesellschaft in politisch polarisierten Zeiten zusammen? Außerdem blicken wir auf die Debatte um Olympia 2036 und die Frage, wie Deutschland mit dem historischen Erbe der Spiele von 1936 umgehen sollte.
"Das Filmfestival von San Sebastián ist sehr politisch!" sagt der Schweizer Filmkritiker Geri Krebs im neuen artechock-Podcast vom Filmfestival in San Sebastián. Im Gespräch mit Rüdiger Suchsland erzählt er von den Erfahrungen seiner Besuche dieses tollen Festivals und dessen Veränderungen seit 2002. Im Gespräch geht es um Filme aus Spanien über den Bürgerkrieg und aus Lateinamerika, etwa um die zum Film gewordene Serie "Mis muertos tristes" von Pablo Larraín. Es geht auch um das Erbe der nationalistischen Terrorbewegung ETA und fragwürdige Sympathien für politische Gewalt auf dem Festival
Die Bundesregierung verengt Schutzwege und schwächt die Möglichkeiten, Rechte durchzusetzen. Bei der Arbeitsmigration bleiben Abhängigkeiten trotz einzelner Verbesserungen bestehen. Die Folgen treffen Menschen schon heute – und reichen über diese Wahlperiode hinaus. Von Detlef Koch.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Links zu den anderen Folgen der Serie finden sich unter dem Artikel.Eine afghanischeWeiterlesen
Ein 80-Jähriger aus Wil SG hofft auf das grosse Erbe – und verliert alles. Vor vier Jahren vertraut Kurt Nüssli einem angeblichen Notar aus Frankreich, der ihm ein Millionenvermögen einer Fremden verspricht. Die Gier macht ihn blind, die Falle schnappt zu. Vom gehobenen Mittelstand bleiben dem Ehepaar heute knapp 2000 Franken im Monat. Wie konnte es dazu kommen? «Rentner-Paar verliert 400'000 Franken» ist die neuste Folge unserer Podcast-Reihe «Der Fall». Moderator Eric Facon spricht mit Autorin Birthe Homann und Rechtsexpertin Katharina Siegrist über die Hintergründe.
+++ Sonderfolge in englischer Sprache +++In dieser zweiten Folge der Kooperation zwischen dem Völkerrechtspodcast und dem „Mal nach den Rechten schauen“-Podcast setzen wir uns weiter mit nationalsozialistischen Kontinuitäten im Völkerrecht auseinander.Im Mittelpunkt stehen dieses Mal zwei der prägendsten, aber auch gegensätzlichsten Figuren des Völkerrechts im 20. Jahrhundert: Carl Schmitt und Hans Kelsen. Fachlich vertraten beide konträre Positionen und auch persönlich könnten sie unterschiedlicher kaum gewesen sein. Diese beiden Figuren sind die Protagonisten in einem Kapitel des Buches „The Internationalist“, welches Scott Shapiro gemeinsam mit Oona Hathaway geschrieben hat. Wir durften Scott Shapiro zu Hans Kelsen und Carl Schmitt interviewen und haben mit ihm über die Rivalität der beiden, ihre Biografien und das fachliche Erbe von Schmitt und Kelsen gesprochen.Hier könnt ihr die erste Folge unserer Podcast-Kooperation anhören:Folge 29, Völkerrecht und Nationalsozialismus (Teil I) Interview: Prof. Scott J. ShapiroModeration: Elisa Costadura, Manuel Klein, Rouven Diekjobst, Viktoria MoissiadisSchnitt: Daniela RauWeiterführende Literatur: Scott J. Shapiro/Oona A. Hathaway, The Internationalist: How a Radical Plan to Outlaw War Remade the World, 2017. Link zu der Memorial Lecture von Scott Shapiro am Institute for International Peace and Security Law der Universität zu Köln: https://www.youtube.com/watch?v=W-xsFsGDGMs&t=517sClaus Kreß, „Hans Kelsen, Hermann Jahrreiß, Carl Schmitt und die Frage von Krieg und Frieden im Völkerrecht“, in: 100 Jahre Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln, Hanns Prütting, Köln 2021, S. 79-106, welcher auch auf die Persona von Hermann Jahrreiß und dessen Vergangenheit an der Universität zu Köln und seine Rolle als Verteidiger Deutschlands vor dem Nürnberger IMT eingeht. Dazu siehe auch: Annette Weinke, „Hermann Jahrreiß (1894-1992) – Vom Exponenten des völkerrechtlichen Kriegseinsatzes zum Verteidiger der deutschen Eliten in Nürnberg, in: Kölner Juristen im 20. Jahrhundert, Steffen Augsberg/Andreas Funke, S. 163-195.Carl Schmitt, Tagebücher 1930 bis 1934, hrsg. v. Wolfgang Schuller in Zusammenarb. mit Gerd Giesler, Berlin 2010.Siehe zu Carl Schmitts Tagebüchern auch die digitale Edition hrsg. v. Philip Manor/Florian Meinel/Angela Reinthal: https://carlschmitt.bio. Joseph Weiler, Cancelling Carl Schmitt?: https://www.ejiltalk.org/cancelling-carl-schmitt/.
Gründer-Frust statt Gründer-Lust: Die Corona-Impfstoff-Helden verzetteln sich bei der Neuausrichtung. Darüber reden wollen sie nicht. Was dennoch bekannt wurde.
In dieser zweiten Folge der Kooperation zwischen dem Völkerrechtspodcast und dem „Mal nach den Rechten schauen“-Podcast setzen wir uns weiter mit nationalsozialistischen Kontinuitäten im Völkerrecht auseinander. Im Mittelpunkt stehen dieses Mal zwei der prägendsten, aber auch gegensätzlichsten Figuren des Völkerrechts im 20. Jahrhundert: Carl Schmitt und Hans Kelsen. Fachlich vertraten beide konträre Positionen und auch persönlich könnten sie unterschiedlicher kaum gewesen sein. Diese beiden Figuren sind die Protagonisten in einem Kapitel des Buches „The Internationalist“, welches Scott Shapiro gemeinsam mit Oona Hathaway geschrieben hat. Wir durften Scott Shapiro zu Hans Kelsen und Carl Schmitt interviewen und haben mit ihm über die Rivalität der beiden, ihre Biografien und das fachliche Erbe von Schmitt und Kelsen gesprochen. Interview mit: Scott Shapiro Moderation: Elisa Costadura, Manuel Klein, Rouven Diekjobst, Viktoria Moissiadis Schnitt: Daniela Rau Weiterführende Literatur:Scott J. Shapiro/Oona A. Hathaway, The Internationalist: How a Radical Plan to Outlaw War Remade the World, 2017. Link zu der Memorial Lecture von Scott Shapiro am Institute for International Peace and Security Law der Universität zu Köln: https://www.youtube.com/watch?v=W-xsFsGDGMs&t=517s Claus Kreß, „Hans Kelsen, Hermann Jahrreiß, Carl Schmitt und die Frage von Krieg und Frieden im Völkerrecht“, in: 100 Jahre Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln, Hanns Prütting, Köln 2021, S. 79-106, welcher auch auf die Persona von Hermann Jahrreiß und dessen Vergangenheit an der Universität zu Köln und seine Rolle als Verteidiger Deutschlands vor dem Nürnberger IMT eingeht. Dazu siehe auch: Annette Weinke, „Hermann Jahrreiß (1894-1992) – Vom Exponenten des völkerrechtlichen Kriegseinsatzes zum Verteidiger der deutschen Eliten in Nürnberg, in: Kölner Juristen im 20. Jahrhundert, Steffen Augsberg/Andreas Funke, S. 163-195. Carl Schmitt, Tagebücher 1930 bis 1934, hrsg. v. Wolfgang Schuller in Zusammenarb. mit Gerd Giesler, Berlin 2010. Siehe zu Carl Schmitts Tagebüchern auch die digitale Edition hrsg. v. Philip Manor/Florian Meinel/Angela Reinthal: https://carlschmitt.bio. Joseph Weiler, Cancelling Carl Schmitt?: https://www.ejiltalk.org/cancelling-carl-schmitt/.
Der Podcast von https://www.youtube.com/channel/UCcJ468cakFPyFEcjrFGz0Og und https://www.youtube.com/@Milgeschichte
KAP Podcast über Kunst, Kultur, Architektur, Wissenschaft und Forschung
«Glaub nicht alles, was du denkst» – so beginnt «Talent zum Glück», der erste Roman von Sasa Hanten. Ein Satz, der auch gut zu ihr selbst passt. Denn was verbindet eine Juristin, eine gerichtlich bestellte Kunstsachverständige, eine Autorin, ein Model – und eine Elfe? Sasa Hanten bewegt sich zwischen Recht, Kunst, Kultur und Literatur. In «Talent zum Glück» erzählt sie von der Freundschaft zwischen zwei Menschen, deren Leben kaum unterschiedlicher sein könnten: Eby, Erbe einer Schaustellerfamilie, und Charlotte, Notarin – beide an einem Punkt, an dem nichts mehr selbstverständlich scheint. Doch hinter dem Buch steht eine Frau, die selbst zwischen ganz unterschiedlichen Welten lebt. Was steckt hinter dieser Vielseitigkeit, und wie prägt ein solcher Lebensweg den Blick auf Menschen und Werte? Birgit spricht mit Sasa Hanten darüber, wie aus der Juristin eine Kunstsachverständige wurde, wie sie Kunstwerke und ganze Sammlungen bewertet – und wie ein bekannter Literaturkritiker sie dazu drängte, einen Roman zu schreiben. Schliesslich geht es um die Frage: Was verbindet all diese unterschiedlichen Rollen – und was hat Talent eigentlich mit Glück zu tun? Birgit Eller Krumm ist Kapitän der Folge 125 von KAP Podcast. Links zur Folge www.sasahantenschmidt.com https://sasahantenschmidt.com/publikationen/ Instagram Sasahanten.com Hier geht's zum Buch “Talent zum Glück” https://www.penguin.de/buecher/sasa-hanten-talent-zum-glueck/buch/9783896678003 Sasa on Tour - hier sind die Termine Sasa Hanten-Schmidt ist Autorin, Rechtsanwältin und öffentlich bestellte Sachverständige für zeitgenössische bildende Kunst. Ihr Spezialgebiet ist die Bewertung großer Sammlungen und Künstlernachlässe. Sie leitet das Atelier von Angela Glajcar und verantwortet ihr Werkverzeichnis. Als Autorin hat sie sich zunächst mit soziologischen und juristischen Themen beschäftigt, darunter die Genealogie einer deutschen Unternehmersammlung («Sieh mich an», 2018) und der Generationsübergang mit Kunstbezug («Der Faktor Mensch», 2019). 2022 entstand mit Hanspeter Horner die Komödie «Das große Geschäft». Zuletzt erschien «Spiel mit mir», eine Einladung zu einem überschwänglichen Leben. Sasa Hanten-Schmidt lebt und arbeitet in Dresden, Köln und Wien. KAP ist auf Substack - hier geht's zum Newsletter https://substack.com/@kappodcast KAP unterstützen patreon.com/kap_podcast Apply to be a KAP guest: https://www.kapture.ch/contact Get in touch with KAP: https://www.kapture.ch/contact Credits: Montage Markus Spatzier, Luster Lobmeyr Wien
Ref.: Paul Grötsch, Fachanwalt für Erbrecht, Geschäftsführer des Deutschen Forums für Erbrecht, München Viele Deutsche haben kein gültiges Testament. Dabei kann ein sorgfältiges Ordnen des Nachlasses Familienstreitigkeiten und bösen Überraschungen vorbeugen, wie etwa einer ungeahnt hohen Erbschaftssteuer. Gleichzeitig bleibt Erbe ein sensibles Thema - es ist ja immer auch Ausdruck von Zuwendung und auch von gefühlter Bevorzugung oder Benachteiligung unter Geschwistern. Ein Grund mehr, sich rechtzeitig und genau zu überlegen, wem wir was von unseren großen und kleinen Besitztümern hinterlassen. In der Lebenshilfe stellt sich der renommierte Münchner Erbrechtsanwalt Dr. Anton Steiner Ihren Fragen rund um Testament, Erbe und Vermächtnis: Was ist bei der Ausgestaltung eines Testamentes zu beachten? Wie viel Gestaltungsfreiheit gibt es und wo ist man durch gesetzliche Pflichtanteile begrenzt? Wann ist es sinnvoll, einen Fachanwalt zu Rate zu ziehen - und wie viel kostet so etwas...? Sie erreichen Dr. Steiner in der Sendung unter unserer Hörernummer 089 517008 008. Auch nach der Sendung ist Rechtsanwalt Matthias Rösler noch bis 12 Uhr unter der Hörernummer für Sie zu sprechen.
Philipp Blom im Gespräch mit Aurora Mejía, Thomas Stölting, Irene Filip & Ute SonnleitnerFRANCO MUSS VERGESSEN WERDEN.90 Jahre Spanischer Bürgerkrieg„Ein Lehrstück über die Zerstörung der Demokratie. (…) Angesichts des weltweiten Rechtsrucks ist die spanische Erfahrung bedrückend aktuell.“Wolfgang Benz, em. Professor für Zeitgeschichte an der TU Berlin, Gründer des Berliner Zentrums für AntisemitismusforschungAm 17. Juli 1936 begann in einer spanischen Enklave in Nordafrika ein Aufstand, der Spanien in einen blutigen Bürgerkrieg stürzen und es für die folgenden Jahrzehnte in eine Militärdiktatur verwandeln sollte: Die jahrelange Mordorgie, bei der nationalistische Einheiten ganze republikanische Dörfer auslöschten, war ein Krieg, der von den Sowjets und den Nationalsozialisten als Experimentierfeld für neue Taktiken und Militärtechnologien verwendet wurde.Auf republikanischer Seite kam es hingegen zu einer beispiellosen Welle internationaler Solidarität und der Bildung von Internationalen Brigaden, an denen auch 1400 ÖsterreicherInnen beteiligt waren. Unter ihnen waren 34 Frauen, in der Mehrzahl zwischen 20 und 35 Jahre alt, die als Krankenschwestern, Ärztinnen oder Röntgenassistentinnen im Sanitätsdienst agierten. Die meisten waren schon vorher politisch aktiv und in der Zeit des Austrofaschismus verhaftet worden.Der Literaturwissenschafter Thomas Stölting beschäftigt sich in seinem aktuellen Buch „Franco muss vergessen werden“ mit faschistischer Gewalt, historischer Erinnerung und politischer Verantwortung. Indem er die Vor- und Nachgeschichte des Spanischen Bürgerkriegs ausbreitet, wird ein Muster erkennbar, das wir aus heutigen Auseinandersetzungen kennen. Dabei handelt es sich nicht um eine plumpe Wiederholung der Geschichte. Vielmehr tritt gerade in den Unterschieden der gleichbleibende Kern faschistischen Denkens und Handelns umso deutlicher hervor: das strategische Spalten einer Gesellschaft und die Verfolgung derer, die als „anders“ oder „fremd“ markiert und ausgegrenzt werden.Wie kann eine demokratische Gesellschaft mit diesem Erbe umgehen? Und warum gibt es heute – angesichts zahlreicher Kriege auf der Welt – keine großen, internationalen Solidaritätsbewegungen mehr?Begrüßung:I.E. Aurora Mejía, Botschafterin des Königreiches Spanien in ÖsterreichPanelistInnen:Thomas Stölting, geb. 1959 in Bielefeld, ist Literaturwissenschaftler und Soziologe. 1997 wurde er als Bezirksabgeordneter in Hamburg-Mitte gewählt und war seit 2000 Parlamentarischer Geschäftsführer seiner Fraktion. Zwischen 2006 und 2013 war er zudem Hamburger Landesvorsitzender der überparteilichen Europa-Union Deutschland e.V. Zwischen 2013 und 2022 lebte und arbeitete er in Spanien und seitdem in Berlin. Er schreibt u.a. für Lettre International.Irene Filip, geb. 1952 in Mödling, ist Leiterin des Spanien-Archivs des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstands (DÖW). Sie ist die Tochter eines österreichischen Freiwilligen in den Internationalen Brigaden. Ab den 1990er Jahren arbeitete sie in der Vereinigung Österreichischer Freiwilliger in der Spanischen Republik 1936-1939. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die Erforschung des Schicksals der österreichischen Frauen auf Seiten der Spanischen Republik.Ute Sonnleitner, geb. 1981, ist Historikerin und forscht zu den Schwerpunkten Widerstand und Subversion, Migrationsgeschichte und Frauen- und Geschlechterforschung. Seit 2016 leitet sie die Bildungsabteilung des V/ÖGB Steiermark.Moderation:Philipp Blom, studierte Philosophie, Geschichte und Judaistik in Wien und Oxford. Er lebt als Schriftsteller und Historiker in Wien und schreibt regelmäßig für europäische und amerikanische Zeitschriften und Zeitungen
Im exklusiven Entwickler-Interview zu Diablo 5 sprechen John Mueller und Tiffany Wat über das radikal neue Welt-Design ohne klassische Open World. Wir klären aus erster Hand, wie das neue Karawanen-System funktioniert und was es bedeutet, durch ein komplett prozedural generiertes Sanctuario zu reisen. Außerdem verraten die Devs, warum die Story als Erbe von Westmark persönlicher und düsterer wird als je zuvor. Alle Links zum GameStar Podcast und unseren Werbepartnern: https://linktr.ee/gamestarpodcast
Was passiert, wenn aus einem Gitarrenbauer ein international gefragter Künstler wird und seine Instrumente plötzlich nicht mehr nur von Musikern, sondern von Sammlern, Museen und Investoren gekauft werden? Ich besuche Jens Ritter in seiner Manufaktur in Deidesheim. Seit 1996 baut er außergewöhnliche Gitarren und Bässe. Seine Instrumente landeten bei Künstlern wie Prince und Lady Gaga und in internationalen Museen. Aber diese Folge geht weit über Gitarren hinaus. Wir sprechen darüber, was Prince Jens über Kunst und Selbstverständnis beigebracht hat, warum man als Künstler nicht permanent dem Markt hinterherlaufen sollte und wie aus einem Handwerker selbst eine Marke wird. Besonders spannend wird es beim Thema künstliche Intelligenz. Jens zeigt mir seine „Sleeping Beauties“: voll funktionsfähige Gitarren, die für exakt 100 Jahre versiegelt werden. Ein Kunstprojekt über Zeit, menschliche Kreativität und die Frage, welche Rolle echte Kunst in einer Welt mit KI noch spielen wird. Außerdem sprechen wir über Luxus, Sammler, Unternehmertum, Personal Brand, Legacy und darüber, warum Jens sagt, dass er eigentlich schon längst in Rente ist. Wenn euch Gespräche über Wirtschaft, Gesellschaft, Unternehmertum, Technologie und Mindset interessieren, abonniert den Reza Mehman Podcast und schreibt mir eure Meinung in die Kommentare. SHOWNOTES 00:00 – Seine Manufaktur 07:21 – Markt für Luxusgitarren 10:25 – Prince und Lady Gaga 17:13 – International gefragter Künstler 31:23 – Prince & Jens Ritter 43:02 – Sleeping Beauties 53:20 – Das nächste Level HIGHLIGHT PASSAGEN / ZITATE „Das ist ja bezahlte Selbstverwirklichung.“ – Jens über den Unterschied zwischen seinem früheren Beruf und seinem heutigen Leben „Du denkst nur in deiner Lebenszeit.“ – über die Erkenntnis, dass ein Werk den eigenen Tod lange überleben kann „Wenn du dich anpasst, dann bist du Dienstleister, aber kein Artist.“ – über die Lektion, die Jens aus seinem Gespräch mit Prince mitgenommen hat „Kunst ist ein Katalysator für unsere menschliche kulturelle Weiterentwicklung.“ – Jens über den Unterschied zwischen menschlicher Kreativität und KI „Ich bin schon längst in Rente. Ich mache das, was ich machen würde, wenn ich in Pension wäre.“ – Jens über Arbeit, Freiheit und Selbstverwirklichung Frage: Wer ist Jens Ritter? Antwort: Jens Ritter ist ein deutscher Gitarrenbauer und Künstler aus Deidesheim. Ritter Instruments wurde 1996 gegründet und feiert 2026 sein 30 jähriges Bestehen. Frage: Für welche Stars hat Jens Ritter Gitarren gebaut? Antwort: Zu den bekannten Musikern, die mit seinen Instrumenten verbunden sind, gehören unter anderem Prince, Lady Gaga, Mary J. Blige, George Benson und Nile Rodgers. Frage: Was sind Jens Ritters Sleeping Beauties? Antwort: Es handelt sich um voll funktionsfähige, handgefertigte E Gitarren, die einmal gespielt und anschließend für exakt 100 Jahre versiegelt werden. Sie werden damit zu kulturellen Zeitkapseln. Frage: Warum versiegelt Jens Ritter Gitarren für 100 Jahre? Antwort: Das Projekt soll Fragen über menschliche Kreativität, kulturelles Erbe, Zeit und die zunehmende Bedeutung künstlicher Intelligenz in der Musik aufwerfen. Frage: Was denkt Jens Ritter über künstliche Intelligenz und Kunst? Antwort: Ritter sieht großes Potenzial für KI in Bereichen wie Medizin und Umweltschutz. Gleichzeitig vertritt er die persönliche Position, dass echte Kunst aus menschlicher kultureller und emotionaler Entwicklung entsteht. Frage: Wie teuer sind Gitarren von Jens Ritter? Antwort: Im Podcast beschreibt Ritter seine besonders exklusive Palatia Serie als Instrumente, die ab etwa 100.000 Euro beginnen und teilweise von Sammlern als Anlageobjekte betrachtet werden. Frage: Was hat Prince Jens Ritter über Kunst beigebracht? Antwort: Ritter erzählt, Prince habe ihm geholfen, die Frage nach seiner Berufsbezeichnung loszulassen. Entscheidend sei nicht, ob der Markt ihn Gitarrenbauer oder Künstler nennt, sondern dass er seine eigenen Ideen material
Die Verteidigung des Glaubens. In einem ordentlichen Rechtsstaat wie der Bundesrepublik darf man sich vor Gericht verteidigen. Dazu wird sogar ein Anwalt bereitgestellt oder kann selbst gewählt werden. Dieser sorgt ggf. dafür, dass man zu seinem Recht kommt und nicht zu Unrecht verurteilt wird. In einer Strafsache kann das den Ausschlag geben; aber auch im Rechtsstreit um ein Erbe, um Besitz oder Schadensersatz ist das von Belang.Der Apostel Paulus wurde mehrfach wegen seines Glaubens angeklagt. Dieser konnte von manchen seiner Gegner offenbar nicht geduldet werden und war ihnen ein großes Ärgernis. Sowohl unter den Juden als auch den Heiden hatte Paulus Jesus Christus als den von Gott gesandten Messias bzw. Retter verkündigt. Das war vor allem den Juden ein Ärgernis, denn sie hatten kaum 20 Jahre zuvor genau diesen Jesus abgelehnt, verurteilt und den Römern zur Kreuzigung überliefert. Der nun sollte ihr Retter und Herr sein? Das war ihnen unerträglich. Deshalb bekämpften sie Paulus bis aufs Äußerste.Und doch gibt es gute Gründe dafür, dass Jesus für uns alle der Retter ist, wie Paulus das in seinen Reden und Briefen während seines Lebens im Einsatz für das Evangelium ausführlich und nachvollziehbar dargelegt hat. Und vor allem: Er konnte es den Juden aus ihren eigenen heiligen Schriften nachweisen! Und so schätzte er sich tatsächlich glücklich, vor Gericht erscheinen zu müssen, um sich zu verteidigen. Denn das gab ihm die Gelegenheit, erneut von seinem Retter zu zeugen und seinen Zuhörern den Glauben an ihn zu erklären und ans Herz zu legen. So hoffte er, selbst Könige und Herrscher davon überzeugen zu können, dass Jesus Christus lebt und für alle Menschen der Weg zu Gott, zum ewigen Leben ist.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Immer mehr Menschen können sich vorstellen, nicht nur Angehörige oder Freunde in ihrem Testament zu bedenken, sondern auch gemeinnützige Organisationen. Das zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der SOS-Kinderdörfer weltweit.
Mao Zedong ist seit 50 Jahren tot - doch der Schatten des ersten Staats- und Parteichefs der Volksrepublik Chinas liegt noch immer über dem Land. In dieser Folge zum 50. Todestag von Mao tauchen wir ein in die Geschichte seiner Kulturrevolution: Gewalt, Verfolgung, Personenkult - und ein Kapitel, über das in China bis heute kaum gesprochen wird. ARD-Korrespondentin Eva Lamby-Schmitt nimmt euch mit zu Maos früherer Wohnung in Shanghai zwischen Gucci und anderen Luxusläden. Deutsche Welle Reporter Cui Mu erzählt, wie seine Großeltern als überzeugte Kommunisten erst an Mao glaubten - und dann an seinen grausamen Kampagnen verzweifelten: Hungersnot, Umerziehung auf dem Land, Verfolgung. Host Joyce Lee spricht außerdem mit Historiker Daniel Leese, der erklärt, wie die KPCh dieses dunkle Kapitel aufarbeitet (oder auch nicht), was von Maos Ideologie im heutigen Einparteienstaat übrig ist und warum in China gleichzeitig Xi Jinping gefeiert und Mao teilweise noch immer wie eine Popikone verehrt wird. "Welt.Macht.China" ist der China-Podcast der ARD. Aktuelle und ehemalige Korrespondent*innen und Expert*innen haben sich zusammengetan, um einen vielfältigen Einblick in das riesige Land zu geben. Es geht um Politik, Wirtschaft, Kultur, das Leben und den Alltag in der Volksrepublik, außerdem um Klischees und Chinas Rolle in der Welt. Eine neue Folge gibt es jeden zweiten Dienstag unter anderem in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/welt-macht-china/urn:ard:show:b5d8f07b1baa22d0/ Ihr habt Anmerkungen, Lob und Kritik? Schreibt uns an weltmachtchina@ard.de. Und hier noch ein Podcast-Tipp von uns für euch: "Alles Geschichte - Der History-Podcast" https://www.ardsounds.de/sendung/alles-geschichte-der-history-podcast/urn:ard:show:fdb83c5530d71150/
In dieser Folge beantworte ich eine spannende Frage aus meiner Community: Eine Hörerin hat geerbt und überlegt, ihr gesamtes Erbe in eine Ferienimmobilie zu investieren. Sie hat sogar schon ein konkretes Objekt im Blick – gleichzeitig begleiten sie einige Ängste und Zweifel. Ich teile meine Einschätzung dazu, worauf ich bei einer solchen Entscheidung unbedingt achten würde und welche Fragen man sich stellen sollte, bevor man einen großen Teil – oder sogar das gesamte Vermögen – in eine Ferienimmobilie steckt. Eine Folge über Chancen, Risiken, Bauchgefühl und die Frage: Wann ist ein Immobilieninvestment mutig – und wann vielleicht zu mutig?
Auftrag erfüllt! Während meiner Ausbildung als Lehrer ging es in allen universitären Fachbereichen, mit denen ich zu tun hatte, darum, zu lernen, wie man erworbenes Wissen weitergeben kann. Und nicht nur das. Es ging auch darum, altersbezogen von dem umfangreichen Lernstoff das auszuwählen, was wichtig und unverzichtbar war. Dazu werden Lehrpläne entwickelt, die aber von Zeit zu Zeit aufgrund des gesellschaftlichen Wandels immer wieder einer Überarbeitung und Anpassung bedürfen. Die sogenannten Basics in den meisten Fächern sind aber im Wesentlichen unverändert geblieben.Das ist auch im Christentum so. Der Glaube hat ein festes unveränderliches Fundament, verbunden mit der einen Person, die für uns alle lebenswichtig ist: Jesus Christus. Und die Apostel haben mit ihrer Verkündigung diese Grundlage gelegt. Daran orientiert sich die Kirche bis heute. Wo das nicht mehr geschieht, erfährt der Glaube eine Reduzierung, steht auf schwachen Füßen oder kommt gar nicht erst zustande. Es wäre vergleichbar damit, von einem Menschen ohne Ausbildung zu erwarten, dass er einen Beruf ausüben könnte.Welches Fazit können Sie ziehen, wenn Sie auf Ihr Lebenswerk zurückblicken? Haben Sie auch dazu beitragen können, dass andere Menschen von dem erfahren haben, was seit rund 2000 Jahren auf Grundlage der Bibel gelehrt wird? Das kann man nur glaubhaft tun, wenn man selbst auf dieser Grundlage sein Leben gebaut hat. Paulus jedenfalls war davon zutiefst überzeugt und vertraute die Christen »Gott und dem Wort seiner Gnade an, das die Kraft hat, euch im Glauben wachsen zu lassen und euch das Erbe unter allen zu geben, die zu seinem heiligen Volk gehören« (Apostelgeschichte 20,32).Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Der Architekt Nikolaus Hirsch hat viele Erinnerungsorte geschaffen: die Synagoge in Dresden, das Jüdische Zentrum in München, das Mahnmal Gleis 17 am Bahnhof Grunewald in Berlin. Für ihn ist der Umgang mit dem historischen Erbe ein großes Thema. Bürger, Britta www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Auch ohne blaues Blut will Margarete Greville dazugehören. Geld genug hat sie und entsprechend kauft sie sich bei den britischen Royals ein, macht Geschenke und verteilt ein reiches Erbe. So üppig, dass es der reichlich bedachten Queen zunächst fast ein bisschen peinlich ist.
Winfried Kretschmann (Grüne), früherer Ministerpräsident von Baden-Württemberg, erwartet von einer AfD-geführten Regierung in Magdeburg keinen schnellen Umbau – Föderalismus und Grundgesetz bremsen. „Also man muss sich jetzt im Moment keine Sorgen machen, dass jetzt nur weil die eventuell an die Regierung kommen, irgendwie der Faschismus ausbricht.“ Ein Verbotsverfahren gegen die AfD hält er für prüfenswert – als Bundesratspräsident scheiterte er einst mit dem Antrag gegen die NPD. [01:56]Die stellvertretende CDU-Generalsekretärin Christina Stumpp hat den Rücktritt verweigert, den Friedrich Merz von ihr verlangt hatte – sie sei vom Parteitag gewählt. Inzwischen gibt sie den Posten doch auf, nachfolgen soll der Erfurter Bundestagsabgeordnete Michael Hose. Ein Parteichef, dem die eigene Stellvertreterin offen widerspricht – Merz ist auch in der Parteizentrale geschwächt. [15:40]Sabine Herold, Geschäftsführerin des Klebstoffherstellers Delo in Windach, will die Erbschaftsteuer abschaffen und stattdessen die Erträge aus dem Erbe besteuern. Wer einen Betrieb erbe, erbe Gebäude und Maschinen, kein Geld: „Ich kann ja auch keine Backsteine zum Finanzamt schieben.“ Im Oktober verhandelt das Bundesverfassungsgericht über die Privilegien für Betriebsvermögen – deshalb hat Herold ihren Vorschlag an Politiker verschickt. [17:39]Singapur hat seine Regenwälder abgeholzt und seine Gewässer verschmutzt, viele Tierarten verschwanden. Seit Ende der sechziger Jahre steuert der Stadtstaat mit Umweltschutz gegen – jetzt filmen Spaziergänger dort den Weichfellotter, eine gefährdete Art. [27:01]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Jan Puhlmann: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Neun Tage vor den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin schrillen im Konrad-Adenauer-Haus die Alarmglocken. Angesichts historisch schlechter Umfragewerte analysieren Rixa Fürsen und Hans von der Burchard die politische Zukunft von Friedrich Merz. Im Raum stehen drei konkrete Szenarien für eine mögliche Machtablösung. Vom freiwilligen Rücktritt bis zum konstruktiven Misstrauensvotum. Im 200-Sekunden-Interview stellt sich der CDU-Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, der drängenden Vertrauensfrage. Er erklärt, warum die Partei trotz drohender Einstelligkeit an ihrem Kurs festhalten will und welche Rolle die Polarisierung durch SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im aktuellen Wahlkampf spielt. Zudem richtet sich der Blick auf den 25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September. Aus Washington ordnet Jonathan Martin ein, wie das historische Trauma die amerikanische Gesellschaft bis heute prägt und welche tiefgreifenden Auswirkungen dieses Erbe auf die aktuelle Politik von Donald Trump hat. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Rixa Fürsen, Maximilian Stascheit und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbHAxel-Springer-Straße 65, 10888 BerlinTel: +49 (30) 2591 0information@axelspringer.deSitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 BUSt-IdNr: DE 214 852 390Geschäftsführer: Christoph Eck-Schmidt, Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Catch-up: Verena spielt Tennis, Padel und Schwarzlicht-Minigolf mit maximalem Ehrgeiz und feiert den erfolgreichen Testflug von Isar Aerospace. Lea erzählt von einer Konferenz, die eher Community-Treffen als Speaker-Show war, und erinnert zum Weltsepsistag daran, warum man die Symptome einer Sepsis kennen sollte. News der Woche: Die AfD ist in Sachsen-Anhalt stärkste Kraft geworden. Wir sprechen über den politischen Dammbruch und die Verantwortung der etablierten Parteien. Braucht Deutschland jetzt eine neue Partei? Was bewegt uns: Immer weniger Menschen treffen sich regelmäßig mit Freundinnen und Freunden. Es geht um Einsamkeit, digitale Ersatzbefriedigung und die Rückkehr zu mehr echten Begegnungen. Meine Frage an: Was geben wir unseren Kindern später weiter? Wir sprechen über Vermögen, Vorsorge und die Frage, wie viel eigenen Antrieb ein Erbe übrig lassen sollte. Außerdem diskutieren wir Kalorienangaben - zwischen hilfreicher Transparenz und Appetitkiller.
Dr. Mareike Ohlberg, China-Expertin vom German Marshall Fund, erklärt Maos widersprüchliches Erbe und die Linie zu Xi Jinping: "Was Xi Jinping letztlich gemacht hat, war Tabus zu brechen."
Wer kennt schon noch das bäurische Milieu, wer weiß schon noch wie es in den Köpfen von Landwirten aussieht, egal ob Männer oder Frauen? Und wer kann das aus einer Sicht von innen vermitteln? Reinhard Kaiser-Mühlecker kann das. Der österreichische Schriftsteller ist Landwirtssohn und mittlerweile Inhaber des elterlichen Bauernhofs in der Nähe der Stadt Wels. (Wdh. vom 19.05.2025)
Wohl jeder weiß heute noch, wo er sich am 11. September 2001 aufgehalten hat. Dem Tag, als Al-Kaida Selbstmordattentäter zwei Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers in Manhattan gesteuert und zum Einsturz gebracht haben. Als ein drittes Flugzeug ins Pentagon geflogen und ein viertes bei Shanksville, Pennsylvania abgestürzt ist. Ein Tag, der die Welt veränderte. Und enorme Konsequenzen auch für uns in Deutschland hatte. Nicht nur, weil einige der Attentäter sich in Hamburg-Harburg zusammengefunden hatten.Auch Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon wissen noch genau, wie sie vor 25 Jahren die islamistischen Terroranschläge erlebt haben. Gemeinsam mit dem damaligen New York-Korrespondenten Carsten Vick und NDR Info Podcast-Host Konstanze Nastarowitz erinnern sie sich an den Moment, als die USA angegriffen wurden, und fast 3000 Menschen starben. Wenn die Erinnerungen zu den Jahrestagen wieder hochgeholt werden, "macht das was mit einem und dann fällt es schwer", erzählt Carsten Vick sichtlich bewegt von seinem damaligen Einsatz als Radioreporter in Manhattan.Eigentlich haben die USA mit den Ozeanen zu beiden Seiten immer als "unangreifbar" gegolten, analysiert Ingo. Es sei ein tiefer Schock für die Gesellschaft gewesen, sich plötzlich auf diese Weise verwundbar zu fühlen.Konstanze Nastarowitz war damals erst sieben Jahre alt. Sie hat nur noch eine vage Erinnerung an den 11. September 2001. Ihr Podcast "Pearl Harburg: Deutschland nach 9/11" will erklären, was dieser Tag heute noch bedeutet – gerade auch für die jüngere Generation. Konstanze hat dafür mit Menschen gesprochen, die dieser Tag bis heute prägt: Menschen mit Einwanderungsgeschichte zum Beispiel, denen man bis heute misstraue und die wegen ihres Aussehens als gefährlich wahrgenommen würden.Alle vier sind sich einig: 9/11 hat die Welt verändert und nachhaltig beeinflusst – bis zum heutigen Tag.Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de!Podcast-Tipps:Pearl Harburg - Deutschland nach 9/11https://1.ard.de/Pearl_Harburg?cp=awmrDark Matters - Staatsgeheimnis 9/11https://1.ard.de/podcast-tipp-staatsgeheimnisTV-Doku: Das Erbe von 9/11 – Deutschland nach den Anschlägenhttps://1.ard.de/9_11_Erbe?cp=awmrAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.htmlHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/
Der Angst vor einem Kahlschlag in der Kulturszene sei groß, sagt Anett Krause: „Es herrscht absolute Fassungslosigkeit, pures Entsetzen“, so die Leiterin des Netzwerks „Musikland Sachsen-Anhalt“ in SWR Kultur.
In dieser Folge widmen wir uns einem der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit: Heinar Kipphardt. Ausgehend von seinem fesselnden Erzählband „Die Tugend der Kannibalen“ tauchen wir tief in das Leben und Schaffen eines Autors ein, dessen Werk zu den eindringlichsten literarischen Auseinandersetzungen mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus zählt. Kipphardt, der selbst als Soldat an der Ostfront kämpfte und später desertierte, verarbeitete seine traumatischen Kriegserlebnisse und die Verfolgung seines marxistischen Vaters durch das NS-Regime in einer psychologisch tiefen, unbarmherzigen Prosa. Seine Texte stellen immer wieder die fundamentalen Fragen nach Befehl und Gehorsam, individueller Verantwortung und dem moralischen Gewissen des Einzelnen im Getriebe einer mörderischen Maschinerie. Wir beleuchten in dieser Episode seine wichtigsten literarischen Stationen – von frühen Erzählungen wie „Späte Erkenntnis“ über das bitter-ironische Kriegsbuch „Der Hund des Generals“ bis hin zu seinem weltberühmten Dokumentarstück „In der Sache J. Robert Oppenheimer“. Letzteres seziert die Zerrissenheit des modernen Wissenschaftlers und die bedrohlichen Loyalitätsansprüche des Staates bis ins Privatleben hinein auf eine Weise, die den neueren Hollywood-Film politisch weit in den Schatten stellt. Zudem blicken wir auf Kipphardts späteren, fragmentarischen Montagestil in „Der Deserteur“, mit dem er geschickte SS-Karrieristen der Nachkriegszeit entlarvte und gleichzeitig die tragischen Verstrickungen der politischen Linken im Stalinismus mutig hinterfragte. Eine intensive Folge über die „penetrante Sachlichkeit des Grauens“, die Pflicht zur gesellschaftlichen Selbstreflexion und ein literarisches Erbe, das heute aktueller ist denn je.
Lindner, Nadine www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Wehrheim, Karin www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Die Geschichte des finnischen Winterkrieges von 1939 ist untrennbar mit einem Namen verbunden, der bis heute legendären Status genießt: Simo Häyhä. Unter den sowjetischen Soldaten ehrfürchtig als „Weißer Tod“ gefürchtet, gilt der bescheidene Mann mit einer unvorstellbaren Treffersicherheit als der tödlichste Scharfschütze der Militärgeschichte. Doch wer war der Mensch hinter diesem überlebensgroßen Mythos? In dieser Folge blicken wir tief in die verschneiten Wälder der Kollaa-Front. Wir beleuchten, wie ein einfacher finnischer Landwirt und leidenschaftlicher Jäger ganz ohne technische Hilfsmittel wie ein Zielfernrohr, aber mit genialen Tarnmethoden – wie gefrorenen Schneegruben und Schneeklumpen im Mund gegen den Atem-Dampf – die zahlenmäßig weit überlegene Rote Armee in Angst und Schrecken versetzte. Dabei werfen wir auch einen Blick auf die statistische Debatte rund um seine geschätzten 542 Abschüsse und wie ein verblüffender Patronenfund im Jahr 2000 diese Zahl untermauert. Doch unsere Reise geht weit über die reinen Schlachtfeld-Statistiken hinaus. Wir sprechen über die sensationelle Entdeckung seiner persönlichen, handgeschriebenen „Kriegsgedächtnisse“ im Jahr 2018, die uns den Menschen Häyhä mit all seinem überlebensnotwendigen schwarzen Humor und seinen ganz alltäglichen Momenten an der Front zeigt. Zudem beleuchten wir die tiefe Tragik seines späteren Lebens: Nach einer schweren Gesichtsverletzung durch eine explodierende Kugel kurz vor Kriegsende war Häyhä zeitlebens gezeichnet. Im Frieden konnte sich der Mann, der sich im Krieg so meisterhaft zu tarnen wusste, nicht mehr verstecken – während er als Nationalheld gefeiert wurde, schlug ihm im politisch gespaltenen Nachkriegsfinnland auch bitterer Hass entgegen, der ihn in die Einsamkeit trieb. Abschließend schauen wir auf sein weltweites, popkulturelles Erbe, das von schwedischen Metal-Songs bis hin zu japanischen Mangas reicht, und fragen uns: Was können wir heute von der stoischen Bescheidenheit dieses Mannes lernen? Eine bewegende Folge über die Pflicht im Sturm der Geschichte und den unbezahlbaren Preis des Ruhms.
Zweiter Weltkrieg lange vorbei. Da gibt´s nichts mehr zu reden, oder? Von wegen. In vielen Familien lebt der Krieg weiter – als Schweigen, Schuldgefühl oder zwischenmenschlicher Kälte. Stephan Lebert, Reporter der ZEIT, hat mit dem Psychologen Louis Lewitan das Buch "Der blinde Fleck" geschrieben. Suse Schumacher spricht mit Lebert über Sprachmuster, die wie Mauerwerk in Familien wirken. Über verkrustete Strukturen, die Nähe unmöglich machen. Über vererbte Traumata, verdrängte Geschichten und das Erbe, das viele erst begreifen, wenn es vielleicht zu spät ist. Unsere Themen: Zwischen Heldenerzählung und Schuldverdrängung – was das Schweigen mit uns macht. Warum es so viele unvollständige Biografien in diesem Land gibt. Wie Karl Theodor zu Guttenberg mit dem Schatten von Widerstand und Mittäterschaft lebt. Warum fällt es so schwer, den eigenen Eltern Fragen zu stellen? Was man gewinnt, wenn man das Dunkel der eigenen Familiengeschichte ausleuchtet? Plus: Warum Komfortzonen manchmal genau der falsche Ort sind. Folge 69 (Wiederholung vom 26. Juli 2025)Das Buch: Der blinde Fleck von Stephan Lebert und Louis Lewitan, Penguin Verlag, 2025Wikipedia über Stephan Lebert und über Louis Lewitan"Mama, wie geht eigentlich Erholung?" - das neue Donnerstagsformat von PaulPodcast Elefantenrunde mitFrank Stauss und HajoDie MutMacher auf steady unterstützenHier den kostenlosen MutMach-Newsletter abonnierenHier gehts direkt zu Suses Workshops Der MutMachPodCast auf InstagramPauls Band Udo Butter und das Team mit allen AuftrittsterminenBücher:Suse SchumacherDie Psychologie des Waldes,Kailash Verlag, 2024Michael Meisheit + Hajo SchumacherLaufende Ermittlungen - großartige Krimi-Reihe mit dem Berliner Kommissar Peer Pedes.Band 1, 2 und 3 erscheinenbei Droemer Knaur.Kostenlose Meditationen für mehr Freundlichkeit (Metta) und Gelassenheit (Reise zum guten Ort) unter suseschumacher.deWir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Alfred freut sich auf Schwiegermutter? Undenkbar!
Originalteile-Podcast – Folge #87 mit Tilmann Distelbarth (Verleger der Heilbronner Stimme) Tilmann Distelbarth über die Nacht des Cyberangriffs, das Erbe seines Großvaters, seine Wette auf gedrucktes Papier – und warum ihm künstliche Intelligenz aus Amerika Angst macht. In Folge #87 des Originalteile-Podcasts sitzt Tilmann Distelbarth am Mikrofon, Verleger der Heilbronner Stimme in dritter Generation. Sein Großvater Paul Distelbarth bekam 1946 die Lizenz der amerikanischen Militärregierung, sein Vater Frank führte das Haus dreiundvierzig Jahre. 1997 übernahm Tilmann – mit dreißig, und mit einer Ansage seines Vaters, die man sich merken sollte. Er erzählt vom Jungen am Frühstückstisch, der noch nicht lesen konnte und deshalb traurig war, weil er doch unbedingt »unsere Zeitung« lesen wollte. Von Jura in Tübingen, das er nicht zu fassen bekam, und von Rouen statt Paris, weil dort keine Deutschen waren. Vom Volontariat beim Tagesspiegel und bei der Münchner Abendzeitung – erst seriös, dann Boulevard, ganz bewusst. Und von der ersten schweren Entscheidung als junger Chef, als er eine Abteilung schließen musste. Dann die Nacht, die in diesem Haus keiner vergisst: 14. Oktober 2022, viertel vor eins, ein Anruf aus der Rotation. »Ich lese Ihnen mal vor. Auf Englisch.« Der Cyberangriff legt die komplette Stimme lahm. Warum am Ende der Wohnort des IT-Leiters entscheidend war, erzählt er selbst. Außerdem geht es um seine Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender des Süddeutschen Verlags, um die Frage, warum sein Haus beim Cyber Valley andockt und nicht beim IPAI, und um künstliche Intelligenz: »Wer hat denn diese KI programmiert? Wer hat die Filter eingestellt?« Er sagt klar, dass ihm ein Amerika, wie es gerade unterwegs ist, echt Angst macht. Erfahrt mehr über Tilmann Distelbarths Blick auf Heilbronn, über die Zeitung als Vertrauensanker in einer Region im Umbruch, über Homeoffice, Nick Cave und den Neckar – und darüber, warum ein Mann, der ein Medienhaus mit fast 500 Beschäftigten führt, keinen aktiven Social-Media-Account hat. Neu: Originalteile gibt es ab sofort auch als Video-Podcast. Ihr könnt die Gespräche jetzt nicht nur hören, sondern auch sehen – mit allem, was dazugehört: Blicke, Pausen, Lachen. Am Bild schrauben wir weiter. Weblinks & Social Media der Heilbronner Stimme: Web: www.stimme.de Instagram: www.instagram.com/heilbronnerstimme/ Facebook: www.facebook.com/heilbronnerstimme LinkedIn: www.linkedin.com/company/heilbronner-stimme/ Audio: Philipp Seitz (www.philipp-seitz.de) #heilbronn #podcast #originalteile #heilbronnerstimme #tilmanndistelbarth #verleger #lokaljournalismus #cyberangriff #zeitung #videopodcast
In dieser Folge tauchen wir tief in das Zeitalter des Kinos im „Dritten Reich“ ein und beleuchten, wie die Nationalsozialisten das damals boomende Massenmedium systematisch für ihre Zwecke einspannten. Entgegen der Vorstellung, dass damals nur plumpe, offensichtliche Hetzfilme liefen, zeigt ein genauerer Blick eine weitaus subtilere Strategie: Das Propagandaministerium unter Joseph Goebbels setzte auf ein kalkuliertes Zusammenspiel aus politischer Indoktrination und scheinbar harmloser, seichter Unterhaltung. Von den manipulativen „Kulturfilmen“ und der Wochenschau im Vorprogramm bis hin zu den großen antisemitischen Hetzwerken wie Jud Süß oder den kriegsverherrlichenden Fliegerfilmen – das Kinoprogramm war bis ins kleinste Detail durchorganisiert und gleichgeschaltet. Besonders spannend wird es, wenn wir hinter die Kulissen der damaligen Filmindustrie blicken. Wir beleuchten die radikale Umstrukturierung des Filmsektors, die erzwungene „Arisierung“ und die tragischen Schicksale derjenigen, die Berufsverbote erlitten oder fliehen mussten. Im Zentrum steht dabei die faszinierende und zugleich widersprüchliche Geschichte des Star-Regisseurs Fritz Lang. Floh er wirklich in einer dramatischen Nacht-und-Nebel-Aktion nach einem Treffen mit Goebbels, oder bauten er und die Nachwelt hier an einer Legende, die den historischen Fakten nicht ganz standhält? Abschließend sprechen wir darüber, wie das filmische Erbe dieser dunklen Epoche nach 1945 durch die alliierten Siegermächte aufgearbeitet wurde und warum bestimmte „Vorbehaltsfilme“ bis heute nicht frei zugänglich sind. Eine packende Folge über die Macht der Bilder, die Dynamik einer Diktatur und den schmalen Grat zwischen Mythos und Wahrheit.
16.08.2026 10:00: Reiner Wörz - Timotheus - geistlicher Sohn und "Erbe" (Apg. 16, 1-5) - Gottesdienst
Eine idyllische Stadt in Oberösterreich – mit einem schweren Erbe. Adolf Hitler wurde in Braunau am Inn am 20. April 1889 geboren. Noch immer zieht es Hitler-Verehrer und Neonazis aus aller Welt in die Kleinstadt nahe der deutschen Grenze. Ihr Ziel: das Hitler-Geburtshaus mit der unscheinbaren Adresse »Salzburger Vorstadt 15«. Der Mythos Hitler scheint hier ungebrochen – bis jetzt. Ausgerechnet eine Polizeistation soll die Stadt nun davon befreien. Wie kam es zu dieser Entscheidung? Und warum hadern viele Menschen damit? In dieser Folge von »Inside Austria« erzählen wir die Geschichte von Hitlers Geburtshaus und der Stadt Braunau. Wie kann das Erinnern an einen Ort gelingen, ohne dass er dabei zur Pilgerstätte für Rechte wird? Darüber sprechen wir mit dem SPIEGEL-Korrespondenten in Wien, Jörg Schindler, dem Zeithistoriker Oliver Rathkolb und dem Historiker und ehemaligen Gymnasialdirektor aus Braunau, Florian Kotanko. Die »Inside Austria«-Folge über Österreichs rechtsextreme Szene und ihre Verbindungen zur FPÖ findet ihr hier. Mehr zum umstrittenen Polizeieinsatz bei einem antifaschistischem Sommercamp in Kärnten lest ihr hier.Moderation & Redaktion: Antonia Rauth, Katharina Zingerle Redaktionelle Leitung: Lucia Heisterkamp und Frauke BögerRedaktionelle Mitarbeit: Annika SchultzProduktion: Philipp Fackler Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Militärisch gilt der "Islamische Staat" als besiegt, doch sein Erbe beschäftigt Syrien immer noch. Während die Ideologie der Dschihadisten weiterlebt, versuchen Frauen und Kinder aus alten IS-Gebieten, neu Fuß zu fassen – und stoßen auf Misstrauen. Bachmann, Anna-Theresa www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
„Tod und Verzweiflung flammet um mich her!“ Allerdings nicht bei Manu Kahl. Der Pflegedienstleiter begleitet Menschen in der Palliativversorgung mit professioneller Präsenz, menschlichem Mitgefühl und beherztem Beistand. Trotz Buhrufen aus dem Sterbezimmer, eines unfreiwilligen Kuschelns mit einem Verstorbenen und einer Fußballkarriere mit tödlichem Ausgang. …Und wie lange dürfen Dahingeschiedene eigentlich aufgebahrt werden? Bei „NotAufnahme“ gibt es weitere Hospiz-Geschichten. Hört die Folge: "Zum Totlachen, Hamburg." Geht in eurer Podcast‑App zu dieser Folge. „NotAufnahme“ macht Sommerpause und wünscht fröhliche Ferien. Nutzt die freie Zeit, um in über 175 Folgen reinzuhören. Ab dem 11.09.2026 gibt es die lustigsten Patientengeschichten dann wieder alle zwei Wochen überall, wo es Podcasts gibt. WERBUNG Hier gibt es viele Rabatte und alle Infos zu den Werbepartnern und „NotAufnahme“: https://linktr.ee/notaufnahme Ihr möchtet Werbung in diesem Podcast schalten? Schickt gerne eine E-Mail an: hallo@podever.de
Gestützt vom Westen und gefürchtet im Inneren: Mobutu Sese Seko ergreift 1965 die Macht und wird zum unantastbaren Herrscher des Kongo. Aus der Hoffnung auf Stabilität wird ein System aus Personenkult und Selbstbereicherung - ein Erbe, das die Demokratische Republik Kongo bis heute prägt. Ein Podcast von Linus Lüring (BR 2026)
Join the Inner Circle. Crazy Crew, it's time to level up. Get closer to the show, unlock exclusive content, and stay connected with us beyond the mic. Tap in below: ~ Join On YouTube Memberships: https://wesoundcrazy.ffm.to/youtubemembers ~ Join On Patreon: https://wesoundcrazy.ffm.to/patreon ~ Subscribe to Email & SMS: https://wesoundcrazy.ffm.to/jointhewesoundcrazy-emailandsms Listen on your favorite podcast service: https://pods.to/wesoundcrazy Stream songs from the episode on our official We Sound Crazy playlists: https://lnkfi.re/8I8Drkfz The We Sound Crazy family opens the door in Nashville this week for one of modern R&B's most consistent singer-songwriters, the Grammy-nominated Compton-bred pen game legend Eric Bellinger. Joining hosts Philionaire, Claude Kelly and Chuck Harmony of Louis York, and Tamone Bacon, Eric arrives at a defining crossroads: his upcoming self-titled album with lead single "Cry In Front Of You" marks his first move under a new partnership between his Evolve Music imprint and the iconic Tamla Motown, ending a fully independent run of more than forty released projects. And before the episode is over, a legend pulls up unannounced to make it official. The songwriter stories arrive fast and land clean. Eric relives the moment he heard Verse Simmons cooking up the beat next door at a writing camp and knew instantly that "You know me and my baby" was going to become Usher and Chris Brown's "New Flame," a record that is now the lead song on Usher's upcoming R&B tour. He shouts out silent-sniper Ne-Yo writing full verses on his phone in five minutes, unpacks the Usher gem that a melody has to be able to fill a stadium, and shares the Jermaine Dupri note that finally pushed him out of his rap-cadence comfort zone. He also calls his shot on the R&B resurgence, naming Coco Jones, Leon Thomas, Victoria Monet, and Muni Long as proof that the technical, intricate stuff is winning again. Then Eric goes where he has never gone on record. Guided by fan-submitted questions from the Crazy Crew, he opens up about the death of his mother, the grief that pushed him to co-write the album cold-sober from scratch with Troy Taylor, Harmony Samuels, Oak, Chris Riddick, Tony, and KP, and why "I Need Help" felt like the only honest way to open the record. He explains how his wife Lamaya, his kids, and the "Bell Ringers" who kept showing up with blankets at meet-and-greets carried him through, and offers real advice to a viewer grieving her own father about why you should never force creativity through loss. He also reflects on marriage in the industry, the "Never Be Lonely" duet with Amber Riley, sneaking onto Usher's Tiny Desk, and why family in the frame at Def Comedy Jam's 25th anniversary meant everything. The episode's biggest surprise walks through the door mid-conversation: legendary producer, songwriter, and Darkchild architect Rodney Jerkins pulls up to make the Evolve Music, Tamla Motown, Eric Bellinger partnership official on camera. Rodney, who has known Eric since he was thirteen, breaks down why this is a Quincy-and-Michael-style one-two punch, why he told Eric "you're gonna need a machine," and why the game right now is missing taste, patience, and the willingness to spend three years on an album. Eric closes the room by thanking Rodney directly, on mic, for his trust and brotherhood. Eric also sits in for our signature segment, Take It to the Bridge, and helps the crew split this week's Esther Rolle Award of Black Excellence (The ERBE) between the legendary Greg Phillinganes (this week's ERBE winner) and Stevie Wonder (crowned with the GOAT honors). Now without further ado, hit that play button and jump into this episode! We Sound Crazy is your backstage pass to all things music and culture. Special thanks to our We Sound Crazy team! Director: Aaron Walton Camera Op: Bryan Williams, Mike Johnson Editing/Producer: Hyyer Creative Show Producer/Remixer: Michael "Roux" Johnson Assistant: Brittany Guydon Thank you to all of our listeners, as well as our partners at Visit Music City. Special thanks to Eric Bellinger and Rodney Jerkins! Subscribe to We Sound Crazy on Spotify, Apple Podcasts, and anywhere you get your favorite podcast. Follow We Sound Crazy on Social Media: ~ Facebook: https://wesoundcrazy.ffm.to/wscfacebook ~ Instagram: https://wesoundcrazy.ffm.to/wscinstagram ~ Twitter: https://wesoundcrazy.ffm.to/wsctwitter ~ TikTok: https://wesoundcrazy.ffm.to/wsctiktok Subscribe to We Sound Crazy on YouTube: https://wesoundcrazy.ffm.to/wscyoutube-subscribe Visit the official We Sound Crazy website: https://wesoundcrazy.ffm.to/officialwebsite #WeSoundCrazy #EricBellinger #RodneyJerkins Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Was bleibt von einer Religion, wenn ihre Kirchen leerer werden, ihre Institutionen an Bedeutung verlieren und immer weniger Menschen ihre Glaubenssätze teilen? Vielleicht überraschend viel. Vielleicht ist die Geschichte der Säkularisierung nämlich nicht nur eine Geschichte vom Verschwinden des Christentums – sondern auch eine seines Erfolgs. Ausgehend von Stephans Reise nach Luxor und der irritierenden Erfahrung, vor den gewaltigen Überresten einer Religion zu stehen, die ihre eigenen Tempel um Jahrtausende überlebt haben, fragen wir: Woran würden wir eigentlich erkennen, dass das Christentum verschwunden ist? An leeren Kirchen? Fehlenden Pfarrpersonen? Oder erst dann, wenn auch seine Vorstellungen aus unserer Kultur verschwunden sind? Mit Tom Hollands These vom christlichen Erbe der westlichen Welt diskutieren wir, wie viel Christentum noch in scheinbar säkularen Überzeugungen steckt: in Menschenwürde und Menschenrechten, im moralischen Vorrang der Opfer, in Solidarität, Sozialstaat und der Sorge für die Schwachen. Ist Säkularisierung vielleicht auch eine gewaltige Übersetzungsleistung – Diakonie wird Sozialstaat, Nächstenliebe Solidarität, Schöpfungsverantwortung ökologische Ethik? Doch dann wird es theologisch heikel: Wenn sich das Christentum vollständig in säkulare Begriffe übersetzen liesse – wozu bräuchte es dann noch das Christentum? Was geht verloren, wenn aus dem Glauben nur noch Ethik wird? Wir suchen nach dem unübersetzbaren Rest und landen bei Gnade, Gebet und der eigentümlichen Erfahrung, von Gott angenommen und geliebt zu sein. Passend dazu berichtet Stephan im Stossgebet von seinen erstaunlich zahlreichen und ausgesprochen ernst gemeinten Gebeten auf ägyptischen Landstrassen. Und Manu bringt ein Halleluja mit, das ordentlich Bass hat: ein Hip-Hop-Erlebnis, das offenbar auch religiöse Qualitäten entfalten konnte. Eine Folge über tote Götter und lebendige Werte, Säkularisierung als Verlust und Erfolg – und über die Frage, was vom Christentum bleiben muss, damit es noch Christentum ist.
Summer 2026: House Mix: By @Chaosineverything
Kaufen amerikanische KI-Unternehmen eine große Anzahl alter Bücher bei deutschen Antiquariaten? Über diese Vermutung berichteten zahlreiche Medien. Es wird auch angenommen, dass die Ladenhüter nach dem Einscannen vernichtet werden. Es geht um das Urheberrecht und um das kulturelle Erbe. Sind diese Sorgen berechtigt oder handelt es sich um eine „künstliche“ Aufregung?
In dieser Predigt geht es um drei Bewegungen: Identität, Familie und Vermächtnis. Denn nur wer weiß, wer er ist, kann sich wirklich verschenken. Wenn zwei Menschen eins werden, wird etwas von Gottes Reich sichtbar. Doch Gott denkt weiter: in Familien, Generationen und geistlichem Erbe. Vermächtnis ist nicht nur das, was wir hinterlassen – sondern das, was wir heute vorleben. Die Frage ist: Leben wir nur für das, was wir selbst bekommen? Oder denken wir schon an die Generationen nach uns? Andere höher zu achten beginnt bei den Menschen in unserem eigenen Zuhause. Was bleibt von deinem Leben?Eine Predigt mit Jake Hamilton (Guest) aus der Serie ''We belong together''. Weitere Informationen findest du hier: ICF MünchenDas Smallgroupprogramm zu diesem Podcast findest du hier. FOLGE UNS AUF SOCIAL MEDIA Facebook | Instagram | Telegram | YouTube Um ICF München zu unterstützen, weiterhin Menschen für ein Leben mit Jesus zu begeistern, klicke hier.Bücher von Pastor Tobias Teichen findest du hier.