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Eine russische Drohne sorgt an der polnischen Ostseeküste für Aufsehen. Das unbemannte Fluggerät war am Montag aus der Ostsee geborgen worden. Inzwischen wurden sie unschädlich gemacht. Außerdem geht es um die schlesische Sprache: Sie soll künftig den Weg zum UNESCO-Kulturerbe einschlagen. Und wir berichten über Ingeborg Bachmann. Für viele Leser gilt sie als die bedeutendste deutschsprachige Autorin des 20. Jahrhunderts. Doch nur wenige wissen, dass ihre letzte Lesereise sie nach Polen führte.
Bruno Walter zählt zu den wichtigsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts und gilt als authentischer Mahler-Vermittler. Wie die Karriere vieler jüdischer Musiker hatte auch seine einen Bruch durch die Flucht vor den Nazis. Vor 150 Jahren kam er zur Welt. Struck-Schloen, Michael www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Mitte des 19. Jahrhunderts zerstört die Reblaus in Europa komplette Weinberge. Winzer verzweifeln, die Menschen in den Weinregionen verarmen. Bis ein Botaniker eine Lösung findet, der den europäischen Wein für immer verändert. Ein Podcast von Stefan Foag (BR 2026)
Anfang des 20. Jahrhunderts hat Karl Schwarzschild in Wien und Göttingen untersucht, wie das Licht von Sternen unterschiedlicher Helligkeit eine Fotoplatte schwärzt. Das Schwarzschildsche Schwärzungsgesetz ist ein Klassiker der Astrophysik. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Volker Schlöndorff stellt ein Objekt vor, das er dem DFF zur Archivierung übergibt: das Arbeitsdrehbuch zu seinem neuen Film HEIMSUCHUNG – EINE JAHRHUNDERTGESCHICHTE. Die Verfilmung des Romans von Jenny Erpenbeck wurde im Mai bei den Filmfestspielen von Cannes uraufgeführt und kommt am 15. Oktober ins Kino. Der Film zeichnet ein Panorama des 20. Jahrhunderts deutscher Geschichte. Schauplatz ist ein Haus an einem märkischen See. Dort entfalten sich die Lebensgeschichten der Bewohner*innen vor dem Hintergrund historischer Ereignisse.
Die Oper war einer der größten Opernerfolge Ende des 19. Jahrhunderts, ein Werk, das es mit jedem Verismo-Knüller aufnehmen konnte. Das Opus brachte es in vierzig Jahren auf 5.300 Aufführungen: Der "Evangelimann" von Wilhelm Kienzl.
Streuobstwiesen prägen das Bild des Saarlandes. Doch seit Mitte des letzten Jahrhunderts gingen zwei Drittel der Bäume verloren. Was bedeutet das für unsere zahlreichen Apfelsorten? Unser Thema am Sonntag.
Ich habe kürzlich auf einer Konferenz Dr. Patrick Schüffel kennengelernt, auf der er über Central Bank Digital Currencies gesprochen hat. Daraus hat sich diese Episode entwickelt, weil mir klar geworden ist, wie ich im Gespräch auch erwähne, dass ich das für unsere moderne Gesellschaft fundamentale Werkzeug »Geld« noch nie richtig thematisiert habe. Dr. Patrick Schüffel ist Adjunct Professor an der Hochschule für Wirtschaft in Fribourg mit den Forschungsschwerpunkten Banking, Fintech und Krypto. Parallel dazu ist er als Berater und Gründer im Banken- und Fintech-Umfeld tätig. Zuvor war er viele Jahre im Bankwesen in Zürich und Liechtenstein beschäftigt, unter anderem auch als Chief Operating Officer der Saxo Bank (Schweiz). Dieses Gespräch ist ein gutes Beispiel dafür, wie ich das Konzept dieses Podcasts verstehe. Ich versuche Themen aufzugreifen, die einen wesentlichen Anker in der Vergangenheit haben, aktuell bedeutsam sind und deren zukünftige Entwicklung für uns als Menschheit wesentlich ist. All diese Aspekte sind in der heutigen Folge unbedingt gegeben. Unterstützen Sie bitte auch dieses Projekt und kaufen Sie mein neues Buch Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise, das sich grundsätzlicher und mit vielen Beispielen mit der Krise auseinandersetzt, in die unsere Wissensgesellschaft geraten ist. Eine Krise, die — wie Sie auch an dieser Episode sehen werden — weitreichende und negative Auswirkungen haben kann. Dieser Podcast ist explizit keine Vermögens- oder Anlageberatung. Wir sprechen über Szenarien und geben keinerlei Ratschläge, wie Sie Ihr eigenes Geld anlegen oder Ihr Vermögen handhaben sollten. Warum habe ich in fast 160 Episoden eigentlich noch nie über Geld im engeren Sinne gesprochen? Was also war und ist Geld, und was wird es in der Zukunft sein? Ist Geld, obwohl alltäglich, doch ein blinder Fleck in der Gesellschaft? Welche Funktionen und Charakteristika erfüllt »Geld«? »Geld ist, worauf sich zwei Parteien verständigen, dass es Geld ist.« Seit wann kann man in der menschlichen Geschichte von Geld sprechen? Was bedeutet der Übergang vom Metall- zum Token-Geld? Welche Folgen hatte das? Wann und wie sind Banknoten entstanden? Was repräsentierten Banknoten in der Vergangenheit und was repräsentieren sie heute? Was bedeutete die Aufkündigung des Bretton-Woods-Abkommens ab den 1970er Jahren? Was versteht man unter »Fiat-Geld«? Auf welchen realen Wert bezieht sich Fiat-Geld in der Praxis? Ist Geld eine Serie von Abstraktionen und sind wir heute zu weit gegangen? Welche Rolle spielt heute die Digitalisierung in der Virtualisierung von Geld? »Inflation ist so alt wie das Staatswesen.« Inflation hatte aber nicht immer nur mit politischer Einflussnahme zu tun. Auch privates »Clipping« war eine Manipulation in der Vergangenheit — was den Rand von Münzen bis heute erklärt. Was ist der Wirkradius, die Einflusssphäre von Fiat-Geld? Was hatte es mit den Company Towns in den Vereinigten Staaten auf sich, mit Geld in Besatzungszonen, mit Notgeldern? Was haben heute Bits und Bytes als Repräsentation mit Geld zu tun? Sind aktuelle Entwicklungen wie etwa Krypto-Währungen eine neue Form von Abstraktion oder im Grunde nur alter Wein in neuen Schläuchen? Was sind Smart Contracts? Warum handelt es sich dabei mit Sicherheit um eine neue »Fähigkeit« von digitalem Geld, die es in der Vergangenheit so nicht gab? Ist jede Form von Geld dynamisch stabilisiert? Was bedeutet dies systemisch? Ergänzung beziehungsweise Korrektur zum Aluminium-Beispiel, das ich in der Episode erwähne: Die Geschichte mit dem Aluminium-Geschirr ist oft erzählt, aber schlecht belegt. Tatsächlich wurde Aluminium aber in der Mitte des 19. Jahrhunderts, etwa von Napoleon III., als Statussymbol verwendet, insofern ist die Geschichte im Kern korrekt. Mit der aufkommenden industriellen Produktion war die Zeit dieses »Wertmetalls« dann sehr schnell zu Ende. Was gewinnen und was verlieren wir, wenn wir alleinstehende Artefakte wie Gold, Silber oder Bargeld gegen Zahlungsmittel tauschen, die auf eine große technische Infrastruktur angewiesen sind? Was ist der Unterschied zwischen Eigentum und Besitz sowie Herrschaftsrecht bei verschiedenen Zahlungsmitteln? Was bedeutet diese Unterscheidung vor allem bei den gerade aufkommenden digitalen Zentralbankgeldern — Central Bank Digital Currency (CBDC)? »Digitales Bargeld ist meiner Ansicht nach ein Oxymoron. Das gibt es nicht.« Aber wurde Eigentum in unseren Gesellschaften nicht schon auf viel grundsätzlicherer Ebene beschränkt oder gar beschädigt — etwa bei Landbesitz? Aber, aus der Lebenspraxis betrachtet, ist Bargeld nicht schlicht veraltet und stirbt ohnedies aus? Was bedeutet Debanking? In Deutschland werden allerdings keine Statistiken geführt, in UK gab es 400.000 Personen, deren Konten gegen ihren Willen gekündigt wurden. Wir erinnern uns auch noch an die Fälle von Kontosperrungen, bei denen rund 8 Mio. CAD der friedlichen Trucker-Proteste in Kanada gesperrt wurden, sowie an den Fall des deutschen Journalisten Ulrich Heyden, der als Individuum wegen vermeintlicher Propaganda debanked wurde. Aber es geht nicht nur um Konto-Kündigungen, sondern auch um die selektive Einflussnahme auf einzelne Transaktionen, die durch Programmierbarkeit von Geld entstehen kann. Daraus entsteht ein ungeheuer wirkmächtiger Werkzeugkasten für autoritär agierende Politik oder Verwaltung. »Die EZB sagt, der digitale Euro wird nicht programmierbar sein. Er wird konditionierbar sein. […] Mit der Infrastruktur allerdings, die gebaut wird, kann man später auch das Geld programmieren.« Mit digitaler Währung kann man prinzipiell in Zukunft Konsumentengruppen kleinteilig in ihrem Verhalten steuern. Manche Ökonomen beschreiben dies explizit als Vorteil. Ist dies ein weiteres Puzzlestück einer etatistischen, total kontrollierten und gesteuerten Wirtschaft und totaler politischer Überwachung? Was ist der Schleier des Unwissens? »Was kann der schlimmstmögliche Herrscher, der uns mal zukünftig bestimmt, mit dieser Technologie machen? Wie kann er sie gegen uns einsetzen?« Was könnte der Effekt solcher Technologien sein? »Menschen werden versuchen, sich willfährig zu verhalten. […] Ein gewisser vorauseilender Gehorsam wird sich etablieren.« Aber es gibt noch einen Hoffnungsschimmer — worin liegt dieser? Ergänzend zum Thema Geld spielen auch Tokens, die Tokenisierung der Welt, eine immer größere Rolle. »Ich kann jeden Gegenstand, der in der realen Welt existiert, als einen String von Bits und Bytes verbriefen, besitzen und übertragen.« Stablecoins sind eine Technologie, die Token repräsentiert und die andere Werte verbrieft. Sogar Dienstleistungen können so verbrieft werden. Was bedeutet dies konkret? Ist dies eine positive oder negative Entwicklung? Könnten damit Alternativwährungen etabliert werden, die politischem Zugriff weitgehend entzogen und in der Realwirtschaft verankert sind? Werden bestehende Konzepte schlicht auf eine andere technische Plattform gehoben, oder ergeben sich hier völlig neue Möglichkeiten? Wie kann es sein, dass Geldwertstabilität gar nicht mehr eine Priorität von Notenbanken ist, sondern Entwertung zum Standard erklärt wird? Kann es einen Wettbewerb um das beste Geld geben, damit diese Manipulationen zum Schaden der Bürger ein Ende finden? Friedrich Hayek forderte schon eine Entnationalisierung des Geldes. »Es ist höchst ungerecht, vor allem auch gegenüber Menschen mit geringerem Einkommen.« Welche Rolle spielt KI als neue Technologie, die in ungleichem Umfang die Wirtschaft in der Zukunft beeinflussen könnte? Was ist die Währung der KI? »In Zukunft wird es im Geldwesen fundamentale Änderungen geben, die komplett dem entgegengehen, was wir heute als Geld verstehen.« Kommt es hier zu einer neuen Ressourcenbindung zu Energie und Infrastruktur? Eine Ressourcenbindung, die viele Staaten nicht werden bereitstellen können? Was können wir konkret noch tun, um die Situation zu verbessern? Andere Episoden Episode 157: Kollektivismus oder Freiheit? Ein Gespräch mit Oliver Gorus Episode 155: Freiheit oder Sicherheit? Ein Gespräch mit Prof. Konrad Paul Liessmann Episode 144: Was ist Fortschritt? Ein Gespräch mit Dr. Daniel Stelter aus ökonomischer Perspektive Episode 141: Passagier oder Steuermann? Ein Gespräch mit Markus Raunig Episode 138: Im Windschatten der Narrative, ein Gespräch mit Ralf M. Ruthardt Episode 135: Friedrich Hayek und die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Ein Gespräch mit Nickolas Emrich Episode 133: Desinformiere Dich! Ein Gespräch mit Jakob Schirrmacher Episode 131: Wot Se Fack, Deutschland? Ein Gespräch mit Vince Ebert Episode 130: Populismus und (Ordo)liberalismus, ein Gespräch mit Nils Hesse Episode 117: Der humpelnde Staat, ein Gespräch mit Prof. Christoph Kletzer Episode 107: How to Organise Complex Societies? A Conversation with Johan Norberg Episode 88: Liberalismus und Freiheitsgrade, ein Gespräch mit Prof. Christoph Möllers Episode 77: Freie Privatstädte, ein Gespräch mit Dr. Titus Gebel Referenzen LinkedIn-Profil von Patrick Schueffel Der wissenschaftliche Vergleich Digitaler Euro vs. physisches Bargeld: Patrick Schueffel, »Can CBDC Mimic Cash? A Deep Dive into the Digital Euro Case«, Journal of Risk and Financial Management 18(7), 394, MDPI (2025), DOI: 10.3390/jrfm18070394: Das Ganze auf allgemeinverständlichem Deutsch Patrick Schueffel, Schneller als gedacht: Die Einführung des Digitalen Euro im Turbo-Modus (2023) Patrick Schueffel, Die politische Komponente von CBDC (2024) Company Scrip (Wikipedia) Bitcoin: Satoshi Nakamoto, Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System (2008) Ethereum: Vitalik Buterin, Ethereum Whitepaper: A Next-Generation Smart Contract and Decentralized Application Platform (2014) Napoleon III. verwendet Aluminium als Statussymbol (ca. 1850er Jahre): Thierry Renaux, »La naissance de l'industrie de l'aluminium sous le Second Empire«, in: Éric Anceau und Pierre Branda (Hrsg.), Napoléon III et l'économie, CNRS Éditions (2024), S. 131–147 Friedrich A. von Hayek, Entnationalisierung des Geldes. Eine Analyse der Theorie und Praxis konkurrierender Umlaufsmittel, J. C. B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen (1977); englisches Original: Denationalisation of Money, Institute of Economic Affairs, London (1976) Schleier des Unwissens: John Rawls, A Theory of Justice, Harvard University Press (1971) Alexander Schatten, Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise, Seifert Verlag (2025), ISBN 978-3-903583-10-8 Beispiel Porno-Darstellerin, der Kreditkartenzahlung verweigert wurde, zahlreiche Fälle, Rolling Stone (2023) Trucker-Proteste in Kanada Journalistische Äußerung, die zum digitalen Zahlungs-Boykott führt, der Fall Ulrich Heyden: ND-Aktuell (2026) und European Conservative (2026)
(00:35) Die deutsche Geigerin Anne-Sophie Mutter ist die wohl berühmteste Geigerin des 20. und 21. Jahrhunderts. Nun feiert die 63-Jährige ihr 50. Bühnenjubiläum. Weitere Themen: (05:37) US-amerikanische Jazzsängerin Cassandra Wilson im Alter von 70 Jahren gestorben. (06:55) Das Schicksal von Schweizer Bergkindern im 20. Jahrhundert: Ausstellung «Berg Kind Welt» mit Fotografien von Emil Brunner in Braunwald GL. (11:17) Knallbunt bemaltes Haus in Bottmingen: Verein «Urbane Kunst» zeigt Street-Art-Projekt «Temporary» von 30 Künstlerinnen und Künstlern. (16:15) Was für ein Theater: Schweizer Autor Alain Claude Sulzer überzeugt mit neuem Roman «Szenenwechsel». (21:02) Was ein Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt für die dortige Kulturszene bedeuten könnte.
Eldorado: Der Mythos von der goldenen Stadt im Amazonasregenwald galt schon Ende des 16. Jahrhunderts als Lügenmärchen. Aber lange in Archiven vergessene Berichte und modernste Lasertechnik zeichnen heute ein anders Bild. Ein Podcast von Frank Halbach (BR 2026)
Der Sänger und Schauspieler Russ Columbo war auf dem besten Weg, einer der großen Stars des 20. Jahrhunderts zu werden. Doch ein tragischer Unfall beendet das Leben des 26-Jährigen. Seine Mutter wurde nicht informiert.
Am 5. September startet das Euroclassic Festival 2026 in der Südpfalz, im Saarland und in Lothringen. Das Festivalmotto lautet „die goldenen 20er“, damit sind aber nicht nur die 1920er gemeint, sondern auch die 20er-Jahre des vorherigen Jahrhunderts und die heutige Zeit, weiß Projektleiter Thilo Huble. Im SWR Kultur Musikgespräch präsentiert er Highlights und erzählt, wie der bunte Strauß „Euroclassic Festival“ klingt.
Eine kleine Maßeinheit mit erstaunlich großer Wirkung: Die Kalorie hat nicht nur verändert, wie wir über Essen denken, sondern auch darüber, was als gesund, leistungsfähig und diszipliniert gilt. In dieser Folge erzählt Historikerin Nina Mackert, warum die Kalorie Ende des 19. Jahrhunderts zunächst als Antwort auf Fragen von Arbeit, Armut und Ernährung populär wurde – und wie sie später zum Maßstab für Körper und Gewicht avancierte. Es geht um gesellschaftliche Normen und politische Interessen, um Selbstoptimierung und Fatshaming – und um die Frage, warum die Kalorie trotz aller Kritik bis heute so wirkmächtig ist. Moderation: Kirsten Pörschke
Jack Bilbo hielten die einen für Al Capones Bodyguard, andere dachten, er sei ein legendärer Kapitän oder sogar der Schriftsteller B. Traven aus Mexiko. Doch diese Legenden und Mythen hatte Jack Bilbo selbst geschaffen, mit Büchern, in denen er sich als den größten Abenteurer des 20. Jahrhunderts erfand. Dabei wäre sein wirkliches Leben schon abenteuerlich genug gewesen.Jack Bilbo, der in Wirklichkeit Hugo Cyrill Kulp Baruch hieß, stammte aus einer reichen jüdischen Berliner Theaterfamilie. Als Siebenjähriger musste er, der eine englische Mutter hatte, nach Holland emigrieren, mit sechzehn schob ihn sein Vater nach Amerika ab und mit vierundzwanzig feierte er als Schriftsteller seinen ersten Erfolg. Bilbo kämpfte gegen die Nazis in Deutschland und gegen die Faschisten im spanischen Bürgerkrieg. Auf der Isle of Man, wo man ihn während des II. Weltkriegs als Deutschen internierte, gründete er die Volksuniversität und in London die "Modern Art Gallery", die bedeutendste Galerie dieser Zeit. Gegen Lebensende besaß er eine Bar in Berlin: "Käpt'n Bilbos Hafenspelunke". Dort hatte ihn kurz vor seinem Tod 1967 Ludwig Lugmeier besucht. Für den Gangster und Abenteurer, der später selbst Schriftsteller wurde, war Jack Bilbo ein Vorbild gewesen. Vierzig Jahre danach zeichnet er ein Portrait des Mannes, einer Gestalt zwischen Realität und Fiktion.Feature von Ludwig LugmeierMit: Udo Wachtveitl, Hans Teuscher, Katja NottkeProduktion: MDR 2006Verfügbar bis 30. September 2026
Zwei verfeindete Zwillingsbrüder im alten Ägypten und Griechenland, eine Massenhochzeit, ein Massenmord und ein infernales Schlussbild mit Furienchor und Feuerregen. Salieri lieferte dem Pariser Publikum bei der Uraufführung am 26. April 1784 eine Dramatik und ein Spektakel, das man dort noch nicht auf der Bühne gesehen hatte. Antonio Salieri landete mit seinen Danaiden einen Riesenerfolg, der noch Jahrzehnte nachwirkte. Über diesen Fünfakter schwärmten später auch Hector Berlioz sowie Richard Wagner, und Ludwig van Beethoven, nur einer der vielen berühmten Schüler des Hofkomponisten von Joseph II., kopierte Stellen des Werks im Unterricht, um davon zu lernen. Wohl wegen des aufkommenden Nationalismus am Anfang des 19. Jahrhunderts fielen Antonio Salieri und sein grosses, teils geradezu avantgardistisches Œuvre mit fast 40 Opern zwischen Stuhl und Bank: Für die Italiener war der bereits als Teenager ausgewanderte Salieri ein Wiener, für die Wiener blieb er Italiener, und für die Franzosen war er ein Deutscher. Er wurde somit in keinem der Länder, in welchen er so erfolgreich wirkte, zur nationalen Identifikationsfigur oder zum Nationalkomponisten erkoren. 2025 jährten sich Salieris 200. Todestag. Aus diesem Anlass fand erstmals ein Werk dieses damals so beliebten und häufig gespielten Komponisten in die Diskothek. Gäste von Moritz Weber sind der Salieri-Biograf Timo Jouko Herrmann und der Bassbariton Robert Koller. Erstausstrahlung: 08.09.2025
In der neuen Folge sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria, über folgende Themen:
«Vertrauen ist das Schlüsselwort des 21. Jahrhunderts» – zu diesem Schluss kommt Henrik Otto. Er beobachtet ein massives Auseinanderdriften und eine starke Spaltung in der Welt. In seinem Buch «Was die Welt am meisten braucht» zeigt er auf, wie Vertrauen in der Bibel dargestellt wird und dass es aus seiner Sicht der Schlüssel ist für eine persönliche Beziehung mit Gott. Dieses Vertrauen ist auch und gerade in schwierigen Phasen des Lebens ein grosser Faktor, der Hoffnung geben kann – das Wissen, dass das irdische Leben nicht das Ende ist und Gottes Liebe es am Ende immer gut meint.Buch «Was die Welt am meisten braucht» von Henrik Otto: https://www.fontis-shop.ch/products/was-die-welt-am-meisten-brauchtMehr zu den Sprüchen: https://livenet.ch/spruecheDir gefällt unsere Arbeit?Unterstütze uns hier: https://www.livenet.ch/spendeVielen Dank für deinen Beitrag!
Herzlich willkommen zum Gebet am Montag. Ich habe im Urlaub ein dickes Buch zum größten Teil, und hier zu Hause dann zu Ende gelesen. Es geht in diesem historischen Roman um den Dreikönigsschrein im Kölner Dom und seinen Erschaffer, einen Goldschmied aus Frankreich. Diese Geschichte hat mich entführt in die Zeit des 12. Jahrhunderts und das Leben in Köln und in Mitteleuropa damals, um viele echte handelnde und natürlich viele erdachte Personen dazu. Und die Zeitläufe damals waren verwirrend und zum Teil verstörend, geprägt von Kriegen und Feldzügen, von Machtspielen zwischen Erzbischöfen, Kaisern, Königen und Päpsten, zwischen Getreuen und Willkürlichen, zwischen Leben und Überleben, zwischen äußerer Frömmigkeit und wirklichem Glauben, zwischen Mord und Totschlag, zwischen Krankheiten und Katastrophen und Festen und Feierlichkeiten. Unglaublich vielfältig und atemlos scheinend. Und dazwischen dieser Goldschmied, der seinen Auftrag, diesen Dreikönigsschrein zu erschaffen, immer treu bleibt und mit vielen Stellen aus der Bibel seine Wahl der Personen belegt und immer wieder verteidigt, die auf den verschiedenen Seiten des Schreins erstehen sollen. Und an seinem Auftrag entlang erlebt er seinen Glauben und sein Zweifeln, wenn seine Frauen und Kinder ihn und seinen Glauben immer wieder auf die Probe stellen und er manchmal nicht mehr weiß, was wirklich gut und richtig ist. Und immer zwischendurch ist es mir leichtgefallen, Vergleiche zu ziehen zu heute und unserem Leben hier. In vielem, was wir tun und woran wir engagiert arbeiten, gibt es immer wieder Anfragen und Gegenwind und Unterstützung und Hilfe und immer wieder frage ich mich selbst an, wo und wie da meine Position ist. So ist Leben eben.Paulus schreibt in seinem Brief an die Gemeinde in Korinth:"Als ich zu euch kam, kam ich nicht, um glänzende Reden oder gelehrte Weisheit vorzutragen, sondern um euch das Zeugnis Gottes zu verkündigen. Denn ich hatte mich entschlossen, bei euch nichts zu wissen außer Jesus Christus, und zwar als den Gekreuzigten. Zudem kam ich in Schwäche und in Furcht, zitternd und bebend zu euch." In Schwäche und Furcht, schreibt er, also nicht als Besserwisser und Alleskönner will er sein Zeugnis für Gott verbreiten und Christus verkünden. Das kommt dem Hauptdarsteller in meinem Buch und auch meinem und Deinem Verständnis von Leben aus dem Glauben wahrscheinlich ziemlich nahe.
Ende des 18. Jahrhunderts war das Innere Westafrikas für die meisten Europäer noch weitgehend unbekannt. Einer der ersten, der sich auf den Weg machte, dieses vermeintlich „weiße Fleckchen“ auf der Landkarte zu erkunden, war der schottische Arzt und Afrikaforscher Mungo Park. Moritz und Michi begleiten ihn auf seinen beiden spektakulären Expeditionen entlang des Niger, sprechen über seine Begegnungen mit den Menschen Westafrikas, seine Gefangenschaft, die extremen Strapazen der Reisen und die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die er mit nach Europa brachte. Gleichzeitig werfen sie einen kritischen Blick auf den kolonialen Kontext seiner Unternehmungen und darauf, wie Entdeckungsreisen später den europäischen Einfluss auf dem afrikanischen Kontinent vorbereiteten. Eine Folge über Abenteuer, Neugier, Überlebenswillen und einen Mann, dessen letzte Expedition zu einem der großen Rätsel der Entdeckungsgeschichte wurde.
Deutschland sei täglich Ziel hybrider Kriegsführung, sagt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und spricht von einem "Schattenkrieg des 21. Jahrhunderts". Der Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig/Halle ist der bislang spektakulärste Fall einer wachsenden Serie von Drohnenangriffen über Cyberattacken bis hin zu Brandanschlägen auf Logistikzentren. Zuletzt reiste CIA-Direktor John Ratcliffe eigens nach Moskau, laut Medienberichten auch um den Kreml vor weiterer Eskalation gegen Nato-Verbündete zu warnen. Wie weit ist Russlands Präsident Wladimir Putin bereit zu gehen? Wie gut ist Deutschland auf diesen hybriden Krieg vorbereitet? Und verfolgt die Bundesregierung eine wirksame Strategie zur Abwehr dieser Gefahren?
REPLAY: Unsere Hosts sind in der Sommerpause und so wiederholen wir an dieser Stelle besonders interessante Folgen (Erstveröffentlichung dieser Episode war am 10.12.2025): Was bedeutet die neue US-Sicherheitsstrategie, die das vereinte Europa praktisch zur unerwünschten Organisation erklärt, für Österreich und die regelbasierte Weltordnung? Georg Renner spricht mit Völkerrechtler Ralph Janík über die zertrümmerten Konventionen des 20. Jahrhunderts - und was danach kommen wird. Hier findet Ihr die Trump-Sicherheitsstrategie:https://www.whitehouse.gov/wp-content/uploads/2025/12/2025-National-Security-Strategy.pdf Ralph Janíks eigener Podcast:https://ralphjanik.com/podcast/ Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
In England und Amerika sind die feinsinnig-hintergündigen Erzählungen des gebürtigen Schotten George MacDonald, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts lebte, nie in Vergessenheit geraten. Den berühmten Autor John Tolkien ("Kleinen Hobbit"/ "Herr der Ringe") bezeichnet George MacDonald als einen geistigen Vorläufer. Eine enge Freundschaft verband George MacDonald mit Lewis Carroll, der sich „Alice im Wunderland“ ausgedacht hat.Die Sendung ist auch ein Wiederhören mit dem unvergesslichen Vorleser Hans Paetsch.
Ende des 4. Jahrhunderts ist das Römische Reich zu groß geworden. Mit der Reichsteilung in eine westliche und eine östliche Hälfte wird Konstantinopel zu einem zweiten Machtzentrum. Konkurrenz und Rivalität bestimmen das Verhältnis der beiden Teile.**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":5:25 - Deutschlandfunk-Nova-Reporterin Veronika von Borries begleitet Cornelia und Tiberius bei ihrem Umzug in die neue Residenzstadt Konstantinopel.11:00 - Hartmut Leppin spricht über den letzten gesamtrömischen Kaiser Theodosius I.20:35 - Henning Börm, Professor für Alte Geschichte erläutert die Folgen der Teilung des Imperium Romanum und das Verhältnis der beiden Reichsteile zueinander.32:57 - Der Byzantinist Johannes Preiser-Kapeller spricht über verschiedene Daten, die das Ende der Antike markieren.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:313 n. Chr. - Kaiser Konstantin und der Aufstieg des Christentums132 n. Chr.: Der Bar-Kochba-Aufstand und die jüdische Diaspora64 n. Chr.: Kaiser Nero und die Christenverfolgung**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderatorin: Steffi Orbach Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte Gesprächspartner: Hartmut Leppin, Professor für Alte Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt Gesprächspartner: Henning Börm, Professor für Alte Geschichte an der Universität Rostock Gesprächspartner: Johannes Preiser-Kapeller, Byzantinist an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Beitrag: Veronika von Borries, Deutschlandfunk-Nova-Reporterin**********Kontakt E-Mail: history@deutschlandfunknova.de
Die Rumänin Ileana Cotrubas war beides: eine der berühmtesten Sopranistinnen des 20. Jahrhunderts und eine der streitbarsten Künstlerinnen in der Opernbranche. Nun ist sie im Alter von 87 Jahren gestorben.
Casanova nennt den Fandango den „wollüstigsten Tanz der Welt“. Ausgerechnet der Mönch Antonio Soler macht daraus ein halsbrecherisches Cembalostück – zwölf Minuten Verführung und Virtuosität. Von Volker Sellmann.
Weiter geht es am Kohlmarkt: Einerseits mit Lustbarkeiten, sei es das Wachsfigurenmuseum des Joseph Müller, sei es das Kohlmarktkino, seien es die zahlreichen Kaffeehäuser, andrerseits mit den Geschäften von weltberühmten Marken, welchen leider zahlreiche alteingesessene Läden weichen mussten. Ebenso bekannt wie Adolf Loos zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Hans Hollein im letzten Drittel, auch seine Handschrift ist am Kohlmarkt zu sehen. Davon und von einigen G´schichtln dahinter erzählen wir in dieser Folge.
Der pfiffige Gallier Asterix, der smarte Cowboy Lucky Luke, der liebenswerte kleine Nick: René Goscinny hat gleich mehrere der beliebtesten und langlebigsten europäischen Comicfiguren erfunden oder ihre Abenteuer geschrieben. Wie wurde Goscinny – in Argentinien aufgewachsen und bei Walt Disney in den USA zunächst gescheitert - zu einem der erfolgreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts? Wie hat er einen so urfranzösischen, antiken Helden wie Asterix zum weltweiten Klassiker gemacht, mit Pointen, die Fans auch Jahrzehnte später noch zitieren? Wie gut sind seine Geschichten gealtert? Und wer sind Goscinnys künstlerische Erben? Bernd Lechler diskutiert mit Barbara Buchholz – freie Journalistin; Flix – Comiczeichner und -autor; Andreas Platthaus – Journalist, FAZ
Wir springen in dieser Folge ins erste Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. In England kämpfen die Suffragetten für das Frauenwahlrecht, und eine Frau aus ihren Reihen ist keine Geringere als die Tochter des letzten Herrschers über das nordindische Sikh-Reich. Wir sprechen in dieser Folge darüber, wie es dazu kam, dass Sophia Duleep Singh in jenem Land aufwuchs, das ihren Vater abgesetzt und sein Reich annektiert hatte, und sie danach zu einer glühenden Verfechterin des Frauenwahlrecht wurde. // Literatur - Anand, Anita: Sophia: Princess, Suffragette, Revolutionary. London: Bloomsbury, 2015. - Asher, Catherine B., und Cynthia Talbot: India Before Europe. Cambridge: Cambridge University Press, 2006. - Atwal, Priya: Royals and Rebels: The Rise and Fall of the Sikh Empire. London: Hurst, 2020. - Great Britain / East India Company: Papers Relating to the Punjab, 1847–1849. Parliamentary Command Papers, 1849. // Erwähnte Folgen - GAG439: Kyros II. und die Entstehung eines Mythos – https://gadg.fm/439 - GAG462: Die Schlacht an den Thermopylen oder Das erste letzte Gefecht der Geschichte – https://gadg.fm/462 - GAG333: Alexandria – https://gadg.fm/333 - GAG539: Der Mongolensturm und das Jahrzehnt der Witwen – https://gadg.fm/539 - GAG550: Akbar und die Entstehung des Mogulreichs – https://gadg.fm/550 - GAG345: Suffrajitsu – https://gadg.fm/345 Das Episodenbild zeigt ein Zeitungsfoto von Sophia Duleep Singh, während sie The Suffragette vor den Toren von Hampton Court verkauft. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Immer mehr Menschen nutzen die Dienstleistungen von Smartphone-Banken. Eine davon ist Revolut. Dieses Fin-Tech-Unternehmen hat nun in Frankreich eine Banklizenz erhalten. Was verspricht man sich davon. Und wie sieht es in der Schweiz aus? Wirtschaftsredaktorin Susanne Schmugge gibt Antworten. Weitere Themen: Für US-Präsident Donald Trumps Rückflug nach dem Nato-Gipfel in der Türkei wurde wegen einer Drohung zu einer List gegriffen. Trump stieg in Ankara vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine ein, stieg dann aber laut «Washington Post» unbemerkt in einen Catering-Container. Was danach passierte, davon berichtet SRF-Redaktor Julius Schmid. Nach dem Drohnen-Vorfall am Flughafen in Leipzig will die deutsche Regierung noch stärker in die Drohnenabwehr investieren. Wie man gefährliche Drohnen erkennen und stoppen kann und wo die Schweiz bei der Drohnenabwehr steht, sagt Roland Siegwart, Professor für Autonome Systeme an der ETH Zürich. Er arbeitet mit dem Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) zusammen. Einem US-amerikanischen Forschungsteam der Universität Stanford ist es erstmals gelungen, mit Hilfe einer Künstlichen Intelligenz die Bauanleitung für neue, funktionsfähige Viren herzustellen. Wissenschaftsredaktorin Cathrin Caprez erklärt, wie die Forscher vorgegangen sind und wo die Hoffnungen und Gefahren liegen. Kürzlich wurde in einem Kloster in der Toskana ein Rezept gefunden aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Mixtur ähnelt Coca-Cola. Wurde das Brausegetränk vielleicht gar nicht in den USA erfunden, sondern in Italien? Kulturredaktorin Gisela Feuz ist der Sache nachgegangen.
Die Regierung will Kindern unter 14 Jahren den Zugang zu Youtube, TikTok, Instagram und Co. verbieten. Doch es gibt Zweifel an der Umsetzbarkeit des geplanten Gesetzes. Warum der Gesundheitspsychologe Oliver Scheibenbogen den Entwurf dennoch begrüßt und warum Smartphones laut ihm das Kokain des 21. Jahrhunderts sind, erklärt er im Gespräch mit Tessa Szyszkowitz. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Abschluss von Tartarins abenteuerlicher Reise durch die Kulissen der hochalpinen Schweiz am Ende des 19. Jahrhunderts. Der brave Held aus Frankreich macht Bekanntschaft mit Schloss Chillon, wo er als vermeintlicher Terrorist eingekerkert wird. Nach seiner Freilassung zwingen ihn leidige Rivalitäten durch Mitglieder seines heimatlichen Alpenclubs, auch noch den Mont Blanc zu besteigen. Und da schlägt das Schicksal zu. Tartarins fantastischen Trugbilder werden am Ende harte Wirklichkeit. Daudets Roman ist 1983 durch den Zürcher Schauspieler René Scheibli (1936–2010) als Hörspiel bearbeitet worden. Als Erzähler ist der inzwischen 86-jährige Matthias Habich zu hören. ____________________ Mit: Matthias Habich (Erzähler), Hans-Helmut Dickow (Tartarin), Bert Müller-Kopp (Bravida Kommandant a.D.), Günther Ziessler (Excourbaniès, Krämer), Matthias Schuppli (Pascalon), Irina Schönen (Sonja Wassiliew), Michael Gempart (Bompart, Kurier), Larry Mc Guire (Lord Chippendale), Jeanette Grab (seine Nichte), Klaus Henner Russius (Professor Schwanthaler), Roswitha Dost (Frau Schwanthaler), Günter Kropp (Professor Astier-Réhu), Vinzenso Biagi (Italienischer Tenor), Daniel Kasztura (Otto, schwedischer Student), Walter Hess (Polizeioffizier), Alex Freihart (Pförtner), René Scheibli (Amtmann), Erwin Kohlund (Papa Baltet), Ernst Stiefel (Hüttenwart), Hans-Rudolf Spühler (Bergführer) ____________________ Hörspielbearbeitung: René Scheibli – Regie: Walter Baumgartner ____________________ Produktion: SRF 1983 ____________________ Dauer: 50' Die erste Folge können Sie hier nachhören: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/1-3-tartarin-bezwingt-die-schweizer-alpen-von-alphonse-daudet?id=AUDI20260807_NR_0003 Die zweite hier: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/2-3-tartarin-bezwingt-die-schweizer-alpen-von-alphonse-daudet?id=AUDI20260807_NR_0034
- Der Herbst wird teuer: iPhone-Preiserhöhungen voraus - In Luft aufgelöst: MacBook Air mit Lieferschwierigkeiten - Apples Quartalszahlen: Starke Vergangenheit, düstere Aussichten - Copy & Paste: Wie Microsoft Apple in der EU zu einer neuen Funktion verdonnert - Apple und der Telegramm-Stil: Messenger fliegt kurz aus App Store raus - Umfrage der Woche - Zuschriften unserer Hörer === Anzeige / Sponsorenhinweis === Erhalte einen exklusiven Rabatt von 15% auf Saily Datentarife! Benutze den Code apfelfunk beim Bezahlen. Lade die Saily-App herunter oder gehe auf https://saily.com/apfelfunk === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende === Links zur Sendung: - Mac & i: iPhone 18 Pro mit Preisschock bis 300 US-Dollar - https://www.heise.de/news/iPhone-18-Pro-Analyst-prognostiziert-Preisschock-von-bis-zu-300-US-Dollar-11395800.html - Apfelfunk News: M5 MacBook Air mit Lieferengpässen durch Speicherkrise - https://apfelfunk.com/m5-macbook-air-schwere-lieferengpaesse-wegen-speicherkrise-geruecht/ - Apfelfunk News: Apple-Aktie stürzt nach Q3-Zahlen ab – 430 Mrd. Dollar Marktwert weg - https://apfelfunk.com/apple-aktie-stuerzt-nach-q3-zahlen-ab-430-mrd-dollar-marktwert-weg/ - Six Colors: Apple meldet Rekordzahlen im dritten Quartal - https://sixcolors.com/post/2026/07/apple-announces-record-q3-results/ - MacRumors: Apple plant iPhone-zu-Windows-Kopieren und Einfügen in der EU - https://www.macrumors.com/2026/08/03/apple-iphone-windows-copy-paste/ - 9to5Mac: Telegram kurzzeitig aus dem App Store entfernt - https://9to5mac.com/2026/08/03/telegram-appears-to-have-been-pulled-from-the-app-store-worldwide/ Kapitelmarken: (00:00:00) Begrüßung (00:22:08) Werbung (00:25:01) Themen (00:26:08) Der Herbst wird teuer: iPhone-Preiserhöhungen voraus (00:41:08) In Luft aufgelöst: MacBook Air mit Lieferschwierigkeiten (00:59:17) Apples Quartalszahlen: Starke Vergangenheit, düstere Aussichten (01:16:42) Copy & Paste: Wie Microsoft Apple in der EU zu einer neuen Funktion verdonnert (01:26:11) Apple und der Telegramm-Stil: Messenger fliegt kurz aus App Store raus (01:37:15) Umfrage der Woche (01:41:36) Zuschriften unserer Hörer
1.500 Seiten, 18,5 Kilogramm und mehr als fünf Stunden Musik: Olivier Messiaens "Saint François d'Assise" zählt zu den monumentalsten Opern des 20. Jahrhunderts. Gestern feierte das Werk bei den Salzburger Festspielen Premiere. Meret Forster war dabei.
Zum Glück spricht Patrick circa 30 Prozent besser französisch als niederländisch, weswegen er sich diesmal nicht die Zunge verknoten muss, um Namen wie Isabelle Huppert, Laurent Lafitte oder Virginie Efira über die Lippen zu bringen. Aber zuvor begeben sich die Herren Bastian und Lohmeier ins besetzte Holland kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs, wo Paul Verhoeven den Spionage-Abenteuerfilm BLACK BOOK (Zwartboek, 2006) angesiedelt hat. Dieser geht nicht nur adäquat respektlos mit dem düstersten Kapitel der Geschichte des 20. Jahrhunderts um, sondert zaubert auch mit Carice van Houten einen neuen Star auf die Leinwand. Ganz anders Madame Huppert, die schon vor ELLE (2016) einer der größten Ikonen des französischen Kinos der letzten Jahrzehnte war. Umso erstaunlicher, dass sich die Schauspielerin für wirklich gar nichts zu fein ist und ihr Porträt einer traumatisierten Frau so schonungslos und ehrlich ist, wie es die düstere Geschichte um Sex, Gewalt und Mord verlangt. Selbiges gibt es auch zur Genüge in BENEDETTA (2021), dem (mutmaßlichen) finalen Werk des niederländischen Regisseurs, das neben lüsternen Nonnen, angriffslustigen Schlangen und platzenden Pestbeulen auch noch einen echten sexy Jesus von Nazareth auffährt. Aber kann dieser pietätlose Historienfilm qualitativ mit dem Rest von Verhoevens Werk mithalten? Hmm, "Jein!", finden Dennis und Patrick ...
Über sechs Stunden Musik und kaum klassische Oper: Olivier Messiaens "Saint François d'Assise" zählt zu den außergewöhnlichsten Werken des 20. Jahrhunderts. Larissa Schütz war vor der Salzburger Premiere bei den Proben dabei.
Daten aus uralten Schlammschichten belegen einen natürlichen Effekt, der sowohl vor 6.000 Jahren als auch heute für längere Sommer sorgt. Bis ZUM Ende des Jahrhunderts seien so bis zu 42 Tage mehr Sommer möglich, wobei die Forscher eine abweichende Definition von „Sommer“ verwenden.
Ganz klar, wenn man zum ersten Mal in die USA reist, wird man höchstwahrscheinlich nicht gerade Arkansas und Alabama besuchen. Wegen der wechselvollen oft dunklen Geschichte der Südstaaten gibt es in den Südosten des Landes viel zu entdecken – Orte, die an die Bürgerrechtsbewegung erinnern ebenso wie lebendige Musikgeschichte, Artenvielfalt in State Parks und schnuckelige kleine Downtowns.„La petite roche“- kleiner Felsen- so nannte der französische Entdecker de la Harpe eine Gesteinsformation, als er Anfang des 18. Jahrhunderts den heutigen Arkansas River landeinwärts entlangschipperte. Die Hauptstadt des heutigen Bundesstaats Arkansas heißt „Little Rock“. Eine Stadt mit rund 200 000 Einwohnern, die sich über viele Quadratkilometer verteilt, aus einem Patchwork unterschiedlicher Neighbourhoods besteht und mit viel Interessantem aufwartet. Nahe des State Capitols von Arkansas erinnert eine eindrucksvolle Skulptur an die „Little Rock Nine“.Das waren die ersten afroamerikanischen Schülerinnen und Schüler, die nach der offiziellen Aufhebung der Rassentrennung in Arkansas eine High School besuchten. 1957 war das - der Gouverneur von Arkansas versuchte, ihnen den Besuch der High School zu verwehren, ein weißer Mob demonstrierte vor der Schule. Und Präsident Eisenhower setzte schließlich Bundestruppen ein, um die Schüler zum Unterricht zu eskortieren. Heute wird die High School samt Gelände vom National Park Service betreut, es gibt Führungen und unterschiedlichste Veranstaltungen.Überhaupt, Little Rock bietet eine ziemlich vielfältige Museumslandschaft. Von den dichten Wäldern und mittelgebirgsähnlichen Regionen in Arkansas zum Süden von Alabama. Das Tensaw River Delta bei Mobile wird auch der „Amazonas Nordamerikas“ genannt. Hier, wo sich Salz- und Süßwasser mischen, ist eine enorme Artenvielfalt zu finden - allein rund 300 Vogelarten sind hier gesichtet worden, dazu zahlreiche Amphibien, Alligatoren und kleine Säugetiere.Mobile selbst gehört zu den ältesten Städten der USA und ist besonders stolz auf seinen „Mardi Gras“, den ältesten Nordamerikas. Doch Mobile steht auch für ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte - im Viertel Africatown erzählt ein kleines Museum seit einigen Jahren die Geschichte der „Clotilda“. Das Schiff schmuggelte 1860 – Jahrzehnte nach dem Verbot des transatlantischen Sklavenhandels - 110 aus Westafrika verschleppte Menschen nach Alabama. Ihre Nachfahren leben heute teilweise noch in Africatown. Und wollen mit dem Museum aber auch mit regelmäßigen Veranstaltungen dafür sorgen, dass ihre Geschichte nicht in Vergessenheit gerät.Crosspromotion: ARD-Podcast: "Amerika, wir müssen reden" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast5882.htmlModeration: Philipp AbreschAutor:in: Sabine LoeprickRedaktion: Philipp Abresch, Angelika PenzMitarbeit: Patricia Batlle Produktion: Wolfgang Seesko, Konrad Winkler
Florian Illies bespielt Bestsellerlisten, entfaltet in seinen Büchern Geschichtspanoramen, beobachtet Naturphänomene und lotet Stimmungen und Gefühle aus. Das Etikett Pop-Literat brachte ihm sein Buch "Generation Golf" ein. Es folgten Titel wie "1913. Der Sommer des Jahrhunderts", "Zauber der Stille", das Buch über Caspar David Friedrich. Die Liste ginge weiter und weiter. "Wenn die Sonne untergeht. Familie Mann in Sanary" war sein Bestseller aus dem Jahr 2025. In seinem neuen Buch "Träume aus Feuer. Der Alchimist von der Pfaueninsel" taucht Florian Illies ein ins Barockzeitalter, in die Geheimnisse der Glaskunst, erzählt von Johannes Kunckel, der auf der verwunschenen Pfaueninsel, unweit von Potsdam, rubinrotes Glas zum Leuchten bringt und den Großen Kurfürsten damit begeistert. Über die Faszination der Glaskunst, über eine magisch schöne Insel und auch über die Rezeptur seines Schreibens spricht Florian Illies bei NDR Kultur à la carte mit Claudia Christophersen.(00:00:00) Intro(05:11) Suite für Violoncello solo Nr. 1 G-Dur BWV 1007 - Prélude (1. Satz)(16:07) Nocturnes, op. 9 - Nr. 2 Es-Dur(29:16) Goldberg Variationen, BWV 988 - Variation 14_ Variation 29_ Variation 30(40:06) Suite für Violoncello solo Nr. 6 D-Dur, BWV 1012 - Gigue (6. Satz)(46:57) Walzer op. 69 - Nr. 1 As-Dur (Abschiedswalzer)
Ein Twitter-Beef des Jahrhunderts! Romano und Plettigoal beefen sich an! Wer hat das Here We Go für sich gepachtet? Was hat Vini Jr. an seinem Körper harmonisieren lassen? Die FIFA plant den Untergang des Fussballs. Außerdem spannende Transferstories aus dem Ruhrgebiet: Ist der Kader von Schalke erstligatauglich? Und wer wird der Königstransfer beim BVB? Karetsas oder El Mala?Ihr habt Bock bekommen auf HOLY? Eure Alternative zu ungesunden Soft- und Energydrinks! Dann nutzt doch unsere Rabattcodes und spart bei eurer nächsten Bestellung:FRITZSTROH5 (5€ Rabatt auf die erste Bestellung)FRITZSTROH (10% Rabatt auf alles, auch für Bestandskunden)Nutzt unseren Link und ab dafür in den ... Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Paul Lendvai verkörpert den Journalismus wie kaum ein anderer. Auch mit 96 Jahren schreibt er noch regelmässig Kolumnen für die österreichische Tageszeitung «Der Standard». Gleichzeitig ist er als Holocaustüberlebender und Opfer des Stalinismus Zeitzeuge der dunkelsten Phase des 20. Jahrhunderts. Paul Lendvais Geschichte ist so aussergewöhnlich wie beispielhaft. 1929 in Budapest als Sohn jüdischer Eltern geboren, erlebt er den institutionalisierten Antisemitismus der ungarischen Horthy-Jahre. 1944 wird er verschleppt und auf einen der sogenannte Todesmärsche geschickt, auf denen die ungarischen Juden in die österreichischen KZs gebracht wurden. Mit viel Glück gelingt ihm die Flucht, doch die Verfolgung hört nicht auf. Als junger Journalist im mittlerweile kommunistischen Ungarn gerät er in die Mühlen des Stalinismus und wird interniert. Erst nach dem Aufstand von 1956 und dessen Niederschlagung durch sowjetische Truppen gelingt ihm die Flucht nach Wien und damit der Start in ein neues Leben. Von seinen dunklen Jahren und dem Glück der Befreiung, von seiner Ankunft in Wien und seiner beispiellosen Karriere als Journalist, von seinem Kampf für Demokratie und seinem Engagement für Meinungsfreiheit, von seiner Abscheu gegen Antisemitismus und seinem Ärger über die derzeitige israelische Regierung und natürlich von seinem intensiven Bezug zur Musik erzählt der 96-jährige kerngesunde Paul Lendvai im Gespräch mit Michael Luisier. Die Musiktitel: - Richard Strauss: «Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding», aus Der Rosenkavalier (Camilla Nylund, Sopran; Netherlands Philharmonic Orchestra, Amsterdam; Marc Albrecht, Leitung) - Wolfgang Amadeus Mozart: «Madamina, il catalogo è questo», aus Don Giovanni (Luca Pisaroni, Bass; Mahler Chamber Orchestra; Yannick Nézet-Séguin, Leitung) - Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre aus Così fan tutte (Scottish Chamber Orchestra; Sir Charles Mackerras, Leitung) - Kurt Weill: «Die Moritat von Meckie-Messer», aus Die Dreigroschenoper (Lotte Lenya, Gesang; Roger Bean und sein Orchester) - Gustav Mahler: «Der Abschied», aus Das Lied von der Erde (Christa Ludwig, Mezzosopran; Fritz Wunderlich, Tenor; Philharmonia Orchestra; Otto Klemperer, Leitung) Erstausstrahlung: 21.09.2025
BILDBEARBEITUNG MAL ANDERS PHOTOSHOP UND PROTOKOLLPINSEL Heute im Podcast am Start der Frankfurter Fotograf Markus Albert. Seine Arbeiten zeichen sich durch einen ungewöhnlichen visuellen Stil aus, welcher auf die Landschaftsmalerei des späten 18. Jahrhunderts zurück geht. Wir haben über seine unorthodoxe Herangehenseweise an die Bildbearbeitung gesprochen und währenddessen allerlei interessante Nebenschauplätze besucht. Von Ideallandschaften der Romantik über Protokollpinsel-Techniken und seiner fotografischen Herkunft sind allerlei Themen vertreten, also hör auf jeden Fall mal rein. Mark’s Bilder findet ihr auf seiner Seite: MarkusAlbert.com Wie immer freue ich mich über Euer Feedback zur Episode. Ihr könnt mir gerne eine Nachricht auf Instagram schicken oder mir eine E-Mail über mein Kontaktformular senden. Ich bin offen für Eure Vorschläge und konstruktive Kritik. Wenn Ihr selbst einen Gast vorschlagen möchtet, schreibt mir das ebenfalls sehr gerne! Außerdem würde ich mich über eine Bewertung bei Apple Podcasts oder Spotify freuen. Das hilft mir wirklich weiter – denn so können mehr Hörerinnen und Hörer den Landschaftsfotografie-Podcast entdecken. Dadurch habe ich wiederum die Möglichkeit, noch spannendere Gäste für Euch einzuladen! Hier noch ein paar der Namen von Fotografen und Fotografinnen, die im Podcast gefallen sind: Thomas Heaton | Marc Adamus | Ryan Dyar | Nico Rinaldi | Willian Patino | Phillip Lutz | Benjamin Höger | George D Wolfe | Kilian Schönberger | Kai Hornung
Tom Hillenbrand entwirft ein spektakuläres Bild unserer Gesellschaft am Ende des 21. Jahrhunderts. Wenn KI die Welt retten kann – geben wir die Kontrolle ab? Alle 9 Folgen in der Deutschlank App. Schumann
Hannah Arendt gilt als eine der einflussreichsten politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts – unkonventionell, ideologiekritisch, streitbar. Ihr Denken, entstanden aus den Erschütterungen von Flucht, Exil und Staatenlosigkeit, bleibt 50 Jahre nach ihrem Tod von erstaunlicher Gegenwartskraft. «Denken ohne Geländer» – diesem Anspruch widmete Arendt ihr ganzes Leben. Sie durchlebte die Katastrophen des 20. Jahrhunderts, floh vor den Nationalsozialisten, stellte sich in den USA neu auf und widmete ihr Leben der Suche nach Wahrheit und Freiheit. Sie beharrte auf intellektuelle Beweglichkeit statt Zugehörigkeit und war konsequent ideologiekritisch. Freundschaft wurde für sie zur politischen Tugend, Pluralität zum Grundprinzip menschlichen Zusammenlebens. Wie wirken die biografischen Brüche und Neuanfänge in ihr Werk hinein? Warum spielt Zwischenmenschlichkeit und Freundschaft eine so zentrale Rolle in ihrer politischen Theorie? Und weshalb gewinnen Arendts Ideen gerade heute so an Brisanz? Olivia Röllin im Gespräch mit Grit Strassenberger, Professorin für Politische Theorie und Autorin der neuen Biografie «Die Denkerin. Hannah Arendt und ihr Jahrhundert». Wiederholung vom 7. Dezember 2025
Hannah Arendt gilt als eine der einflussreichsten politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts – unkonventionell, ideologiekritisch, streitbar. Ihr Denken, entstanden aus den Erschütterungen von Flucht, Exil und Staatenlosigkeit, bleibt 50 Jahre nach ihrem Tod von erstaunlicher Gegenwartskraft. «Denken ohne Geländer» – diesem Anspruch widmete Arendt ihr ganzes Leben. Sie durchlebte die Katastrophen des 20. Jahrhunderts, floh vor den Nationalsozialisten, stellte sich in den USA neu auf und widmete ihr Leben der Suche nach Wahrheit und Freiheit. Sie beharrte auf intellektuelle Beweglichkeit statt Zugehörigkeit und war konsequent ideologiekritisch. Freundschaft wurde für sie zur politischen Tugend, Pluralität zum Grundprinzip menschlichen Zusammenlebens. Wie wirken die biografischen Brüche und Neuanfänge in ihr Werk hinein? Warum spielt Zwischenmenschlichkeit und Freundschaft eine so zentrale Rolle in ihrer politischen Theorie? Und weshalb gewinnen Arendts Ideen gerade heute so an Brisanz? Olivia Röllin im Gespräch mit Grit Strassenberger, Professorin für Politische Theorie und Autorin der neuen Biografie «Die Denkerin. Hannah Arendt und ihr Jahrhundert». Wiederholung vom 7. Dezember 2025
Wir springen in dieser Folge in die USA, genauer nach San José in Kalifornien. Dort steht ein auf den ersten Blick rätselhaftes Gebäude, bekannt als das Winchester Mystery House. Es ist heute eine viel besuchte Attraktion, der eine geisterhafte Legende zugrunde liegt. Wir sprechen in dieser Folge über diese Legende: wie dieses Haus zustande kam, wer die angeblich so geheimnisvolle Bauherrin war und warum gerade das Ende des 19. Jahrhunderts in den USA ein so fruchtbarer Boden für Geistergeschichten ist. // Erwähnte Folgen - GAG237: Friedrich Anton Mesmer und der Animalische Magnetismus – https://gadg.fm/237 - GAG505: William H. Mumler, Geisterfotograf – https://gadg.fm/505 - GAG546: Sarah Biffin, Miniaturmalerin – https://gadg.fm/546 // Literatur - Haag, Pamela, The Gunning of America: Business and the Making of American Gun Culture, New York: Basic Books, 2016. - Ignoffo, Mary Jo, Captive of the Labyrinth: Sarah L. Winchester, Heiress to the Rifle Fortune, Columbia: University of Missouri Press, 2010. - Junker, Christine R., „Unruly Women and Their Crazy Houses: Sarah Winchester's Unconventional Domesticity“, in: Home Cultures 12/3 (2015), S. 329–346, DOI: 10.1080/17406315.2015.1084763. - Lueck, Amy J., „Haunting Women's Public Memory: Ethos, Space, and Gender in the Winchester Mystery House“, in: Rhetoric Review 40/2 (2021), S. 107–122, DOI: 10.1080/07350198.2021.1883832. Das eingangs erwähnte Past Puzzle findet sich hier: https://www.pastpuzzle.de Hier gibt's die von Lene erwähnte "Lore"-Folge: https://www.lorepodcast.com/episodes/79 //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
„Es macht mich fassungslos, wie wenig wir als vermeintlich aufgeklärte Europäer aus der Geschichte des letzten Jahrhunderts gelernt haben“, sagt Ulrike Guérot im Interview mit den NachDenkSeiten. Guérot hat sich die Ergebnisse des gerade zu Ende gegangenen NATO-Gipfels in der Türkei näher angeschaut und stellt fest: Die NATO hat „keine Ideen einer NachkriegsordnungWeiterlesen
Hey Leute, wir haben aktuell zwei Wochen Pause bei Mord auf Ex – aber, um die Zeit zu überbrücken, gibt es hier eine besonders fesselnde Folge True Love: Jeder von uns kennt die Liebesgeschichte der Titanic: Jack und Rose. Aber kaum jemand weiß, welche große, wahre Liebesgeschichte sich in Wirklichkeit auf dem Schiff abgespielt hat. Obwohl in New York bis heute Gedenktafeln an Ida und Isidor Straus erinnern, ist ihr Name den meisten völlig unbekannt. Dabei galten die beiden zu Lebzeiten als eines der beliebtesten und angesehensten Paare der USA. In dieser Folge schauen wir auf eine der bewegendsten Liebesgeschichten des vergangenen Jahrhunderts. Wir tauchen ein in das Leben des Ehepaars, das in Deutschland beginnt und auf dem Deck der Titanic zu enden droht. Eine Produktion von Auf Ex Productions. Hosts: Leonie Bartsch & Linn Schütze Recherche: Anna Busse Redaktion: Antonia Fischer Produktion: Lorenz Schütze Experte: Malte Fiebing-Petersen, Vorsitzender des Deutschen Titanic-Vereins Quellen (Auswahl) Buch "A Titanic Love Story: Ida and Isidor Straus" von June Hall McCash Website [Straus Historical Society](https://www.straushistoricalsociety.org/) Artikel [Der Spiegel](https://www.spiegel.de/geschichte/ida-und-isidor-straus-auf-der-titanic-die-tragische-familiengeschichte-des-tauchbootpiloten-der-titan-a-1fb676de-bc04-4f25-88a6-e446fae75cf5) Artikel [ARD](https://www.ardalpha.de/wissen/geschichte/kulturgeschichte/titanic-untergang-schiff-eis-100.html) Hintergrundinformationen, Bilder und Videos findet ihr auf unserem Instagram- oder TikTok-Kanal @true.lovepodcast. Oder auf unseren privaten Profilen @leonie_bartsch und @linnschuetze. Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr den Podcast bewertet und teilt. Haben euch lieb & bis in zwei Wochen! Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/MordaufEx Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Johannes Müller von Königsberg ("Regiomontanus") gilt als bedeutendster Mathematiker und Astronom des 15. Jahrhunderts. Sein früher Tod am 6.7.1476 in Rom gibt bis heute Rätsel auf. Von Thomas Mau.
Wir springen in dieser Folge in die Mitte des 18. Jahrhunderts. Ein Augenarzt bereist in dieser Zeit nicht nur sein Heimatland England, sondern das gesamte vereinigte Königreich, schließlich auch den Kontintent und landet dann in Leipzig. Dort hat der berühmteste Musiker der Stadt, Johann Sebastian Bach, schon länger mit einem Augenleiden zu kämpfen, und der berühmte Augenarzt aus England wird ihn operieren. Nur, geht das auch gut aus? Wir sprechen in dieser Folge über Chevalier John Taylor, der in der Medizingeschichte manchmal als Pionier und oft als Quacksalber bezeichnet wurde, der aber tatsächlich eine Art Zwischenwelt in der Medizingeschichte bewohnte, in der die beiden Eigenschaften oft nicht so einfach voneinander zu trennen waren. // Erwähnte Folgen - GAG443: J.S. Bach oder Wie sich ein Komponist den Lebensunterhalt verdient – https://gadg.fm/443 - GAG546: Sarah Biffin, Miniaturmalerin – https://gadg.fm/546 // Literatur - Albert, Daniel M. / Paul Henkind, Men of Vision: Lives of Notable Figures in Ophthalmology, Philadelphia: W. B. Saunders, 1993. - Jackson, David M., „Bach, Handel, and the Chevalier Taylor“, in: Medical History 12/4 (1968), S. 385–393. - Lenth, Bert, „Bach and the English Oculist“, in: Music & Letters 19/2 (1938), S. 182–198. - Mounsey, Chris, Sight Correction: Vision and Blindness in Eighteenth-Century Britain, Charlottesville: University of Virginia Press, 2019. - Scholtz, Sibylle / Myriam Becker / Lee MacMorris / Achim Langenbucher, „Taylor. A Gold-Plated Charlatan“, in: Curiosities in Medicine: Alphabetically, Cham: Springer Nature Switzerland, 2025, S. 335–337. - Schwartz, Stephen G. / Christopher T. Leffler / Andrzej Grzybowski / Hans-Reinhard Koch / Dennis Bermudez, „The Taylor Dynasty: Three Generations of 18th–19th Century Oculists“, in: Historia Ophthalmologica Internationalis 1/1 (2015), S. 67–81. - Jones, Henry [zugeschrieben], The Life and Extraordinary History of the Chevalier John Taylor. Written from Authentic Materials, and Published by His Son, John Taylor, Oculist, Dublin: D. Chamberlain, 1761. - Zegers, Richard H. C., „The Eyes of Johann Sebastian Bach“, in: Archives of Ophthalmology 123/10 (2005), S. 1427–1430. Das Episodenbild zeigt John Taylor in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Unser neues Buch „Mehr Geschichten aus der Geschichte“ erscheint am 4. September. Es kann hier signiert vorbestellt werden: https://shop.autorenwelt.de/products/mehr-geschichten-aus-der-geschichte-von-richard-hemmer-und-daniel-messner //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Worum geht's? Mit Darklands (1992) schuf Microprose ein Rollenspiel, das Genre-Konventionen sprengte. Nicht so sehr durch die schiere Raffinesse seiner Systeme oder die überbordende Exotik seiner Welt, sondern eher durch das Gegenteil: Es ordnet seine Systeme und seine Welt einer ungewöhnlichen Prämisse unter. Das Spiel spielt im spätmittelalterlichen Heiligen Römischen Reich (1400–1499), und was die Menschen des 15. Jahrhunderts für wahr hielten, ist im Spiel real. Hexen, Heilige, Alchemisten und Drachen existieren nicht als Klischees, sondern als integrale Bestandteile einer Welt, in der Glaube, Politik und Magie untrennbar verwoben sind. Chris und Gunnar beleuchten, wie Darklands durch sein Lebenspfad-System, das Echtzeit-Kampfsystem mit Pause, das produktionsbasierte Alchemie-System und die offene Welt Maßstäbe setzte, und warum es bis heute als eines der ambitioniertesten Rollenspiele der 90er gilt. Infos zum Spiel: Thema: Darklands Erscheinungstermin: August 1992 Plattform: MS-DOS Entwickler: Microprose / MPS Labs Publisher: Microprose Genre: Rollenspiel Designer: Arnold Hendrick, Douglas Kaufman, Sandy Petersen, Jim Synoski, Douglas Whatley, Matt Scibilia u.a. Musik: Jeff Briggs Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Christian Schmidt, Gunnar Lott Gäste: Doug Kaufmann, Matt Scibilia, Dr. Matthias von Hellfeld Synchronsprecher in dieser Folge: Andreas Groeber (als Arnold Hendrick), Dennis Richtarski (als Matt Scibilia) und Tim Heinke (als Doug Kaufman) Audioproduktion: Matthias Kuhlmann, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro & Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik) Vielen Dank an unsere Gesprächspartner in dieser Folge: Doug Kaufmann, Co-Designer von Darklands Matt Scibilia alias "Artino", Hauptgrafiker von Darklands Dr. Matthias von Hellfeld, Historiker Die Interview-Auszüge von Arnold Hendrick stammen aus Matt Bartons Gespräch mit ihm aus dem Jahr 2010.