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Eldorado: Der Mythos von der goldenen Stadt im Amazonasregenwald galt schon Ende des 16. Jahrhunderts als Lügenmärchen. Aber lange in Archiven vergessene Berichte und modernste Lasertechnik zeichnen heute ein anders Bild. Ein Podcast von Frank Halbach (BR 2026)
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Systemrelevant - Der Wirtschafts-Podcast der Hans-Böckler-Stiftung
Halbleiter sind eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Gleichzeitig ist ihre Produktion weltweit auf wenige Unternehmen und Standorte verteilt. Fehlt nur ein Bauteil, können ganze Wertschöpfungsketten ins Stocken geraten. Europa ist auf andere Regionen angewiesen, verfügt aber selbst über wichtige Kompetenzen. Christina Schildmann und Sarah Hinz erklären, wer bei Halbleitern von wem abhängt und wie Europa seine Position stärken kann.
260817PC Der globale Crash – Urlaubstagebuch Tag 7Mensch Mahler am 17.08.2026Ich stehe im Kieler Hafen vor der Aida. 20 Stockwerke hoch. 6.600 Passagiere passen drauf, bis zu 1.500 Besatzungsmitglieder umsorgen sie Tag und Nacht. Um mich herum wuseln Menschen mit Rollkoffern. Daneben liegt die Fähre der Stena Line nach Göteborg. Und dahinter die Colour Line nach Oslo, mit der wir am Dienstag losfahren. Mich überkommt ein beklemmendes Gefühl. Wir reisen mit Hurtigruten ans Nordkap. Es ist unsere erste Kreuzfahrt. Und eigentlich wollten wir nie so reisen. Wir haben uns damit getröstet, dass es ja ein Postschiff ist. Aber das ist es schon lange nicht mehr. Das ist ein Kreuzfahrtschiff wie jedes andere auch. Das eben die alte Postschiffroute von Bergen nach Kirkenes an der finnisch-russischen Grenze befährt.Und da war es wieder, das Scheiß-Gefühl, dass wir gerade dabei sind, unseren Globus zu zerstören. Massentourismus ist ein Faktor, dieser ganze Plastikscheiß, der in riesigen Containerschiffen von China nach Europa geschippert wird, ein anderer. Kein Mensch braucht das. Und doch werden millionenfach Spielzeuge, Nippes, Plastik-Souvenirs via Etsy in unsere Läden gebracht. Und gekauft. Verstauben in irgendeiner Ecke oder landen im Müll.Was machen wir? Wir zerstören uns selbst. Wir schaffen uns ab. Das hauptsächliche Problem ist die Überbevölkerung. Hoimar von Dittfurth benannte es in den 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts.Er verband das starke Wachstum der Weltbevölkerung direkt mit Ressourcenknappheit, Umweltverschmutzung und der Zerstörung von Ökosystemen.Die menschliche Zivilisation treibe durch auf wirtschaftliches Wachstum ausgerichtete Systeme sehenden Auges auf eine globale Katastrophe zu. Das ist jetzt 50 Jahre her. Und wir haben die Stimmen der Warner nicht gehört. Auch nicht die „Grenzen des Wachstums“, publiziert vom Club of Rome 1972, ernst genommen. Es ist alles längst bekannt, und wir tun jetzt so, als käme etwas über uns, was niemand hätte sehen können. Warum sollten andere Zivilisationen nicht das gleiche Recht auf Kühlschränke und Autos haben als die größten Dreckschleudern der Welt, Nordamerika, China und Europa? Ich engagiere mich bei den Grünen. Aber das schale Gefühl bleibt. Der Ruck geht auch nicht nach dem Ahrtal oder der Trockenheit und den Bränden in diesen Tagen durch die Bevölkerung. Wir wählen nach wie vor die, die uns vorgaukeln, dass Wachstum und Wohlstand das Allheilmittel sei. Es tut mir leid, an diesem Urlaubstag hab ich keine schöne Botschaft von Sonne, Meer und Happyness. So gründlich lässt sich die Realität leider nicht verdrängen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Obwaldner Hans Küchler hat sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts schweizweit einen Namen als Grafiker und Künstler gemacht. Ausserdem hatte Küchler stets eine Leidenschaft für das Fliegen. Im Hans-Erni-Museum in Luzern zeigt nun eine Sonderausstellung Küchlers Werke zum Thema Fliegen. Weiter in der Sendung: · Der Seelisbergtunnel muss nach dem schweren Unfall am vergangenen Freitag aufwändig repariert werden. · Im Kanton Uri fielen erneut Schafe dem Wolf zum Opfer. · Die Luzerner Polizei warnt vor Betrügern, die sich als Handwerker ausgeben.
Weiter geht es am Kohlmarkt: Einerseits mit Lustbarkeiten, sei es das Wachsfigurenmuseum des Joseph Müller, sei es das Kohlmarktkino, seien es die zahlreichen Kaffeehäuser, andrerseits mit den Geschäften von weltberühmten Marken, welchen leider zahlreiche alteingesessene Läden weichen mussten. Ebenso bekannt wie Adolf Loos zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Hans Hollein im letzten Drittel, auch seine Handschrift ist am Kohlmarkt zu sehen. Davon und von einigen G´schichtln dahinter erzählen wir in dieser Folge.
Der pfiffige Gallier Asterix, der smarte Cowboy Lucky Luke, der liebenswerte kleine Nick: René Goscinny hat gleich mehrere der beliebtesten und langlebigsten europäischen Comicfiguren erfunden oder ihre Abenteuer geschrieben. Wie wurde Goscinny – in Argentinien aufgewachsen und bei Walt Disney in den USA zunächst gescheitert - zu einem der erfolgreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts? Wie hat er einen so urfranzösischen, antiken Helden wie Asterix zum weltweiten Klassiker gemacht, mit Pointen, die Fans auch Jahrzehnte später noch zitieren? Wie gut sind seine Geschichten gealtert? Und wer sind Goscinnys künstlerische Erben? Bernd Lechler diskutiert mit Barbara Buchholz – freie Journalistin; Flix – Comiczeichner und -autor; Andreas Platthaus – Journalist, FAZ
Rom, 7. August 1814: In der Gesù-Kirche stellt Papst Pius VII. die Gesellschaft Jesu wieder her — einundvierzig Jahre nach ihrer Auflösung. Aber der Orden, der neu beginnt, steht vor einer völlig veränderten Welt.In der dritten und letzten Folge sprechen wir mit Dr. Fernando Amado Aymoré über den langen Weg in die Gegenwart: die Jesuitenfeindschaft des 19. Jahrhunderts und Bismarcks Kulturkampf, die Jesuiten als Naturwissenschaftler und Astronomen, das Zweite Vatikanische Konzil und Pedro Arrupe, die umstrittene Befreiungstheologie und das Massaker von San Salvador, die ikonische Szene zwischen Johannes Paul II. und Ernesto Cardenal in Managua — und schließlich 2013: Mit Jorge Mario Bergoglio wird zum ersten Mal ein Jesuit Papst.Begegnung oder Zerstörung, reale Institution oder Phantom — die Fäden aus drei Folgen laufen hier zusammen.
Wir springen in dieser Folge ins erste Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. In England kämpfen die Suffragetten für das Frauenwahlrecht, und eine Frau aus ihren Reihen ist keine Geringere als die Tochter des letzten Herrschers über das nordindische Sikh-Reich. Wir sprechen in dieser Folge darüber, wie es dazu kam, dass Sophia Duleep Singh in jenem Land aufwuchs, das ihren Vater abgesetzt und sein Reich annektiert hatte, und sie danach zu einer glühenden Verfechterin des Frauenwahlrecht wurde. // Literatur - Anand, Anita: Sophia: Princess, Suffragette, Revolutionary. London: Bloomsbury, 2015. - Asher, Catherine B., und Cynthia Talbot: India Before Europe. Cambridge: Cambridge University Press, 2006. - Atwal, Priya: Royals and Rebels: The Rise and Fall of the Sikh Empire. London: Hurst, 2020. - Great Britain / East India Company: Papers Relating to the Punjab, 1847–1849. Parliamentary Command Papers, 1849. // Erwähnte Folgen - GAG439: Kyros II. und die Entstehung eines Mythos – https://gadg.fm/439 - GAG462: Die Schlacht an den Thermopylen oder Das erste letzte Gefecht der Geschichte – https://gadg.fm/462 - GAG333: Alexandria – https://gadg.fm/333 - GAG539: Der Mongolensturm und das Jahrzehnt der Witwen – https://gadg.fm/539 - GAG550: Akbar und die Entstehung des Mogulreichs – https://gadg.fm/550 - GAG345: Suffrajitsu – https://gadg.fm/345 Das Episodenbild zeigt ein Zeitungsfoto von Sophia Duleep Singh, während sie The Suffragette vor den Toren von Hampton Court verkauft. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Im zweiten Teil unserer Four Tops zum Thema "Diamanten" machen wir vieles anders als im ersten. Wir gehen weg von den Geheimtipps und hin zu einigen der größten Stars des 20. Jahrhunderts, und wir spielen, wie versprochen, Musik aus fünf Jahrzehnten. Außerdem lernt Torsten einen neuen Beruf kennen, wir diskutieren den Output zweier musikalischer Workaholics, und wir erfahren, was regelmäßige "Bares für Rares"-Gucker*innen kaum überraschen dürfte, nämlich dass Diamanten sowohl mit Perlen als auch mit Gold prima zusammenpassen. Lob, Kritik und Anregungen könnt ihr hier loswerden: listen@ribzap.de Viel Spaß beim Hören!
Der österreichische Journalist Karl-Peter Schwarz hatte das Privileg, den 2019 verstorbenen großen liberalen Philosophen und Ökonomen Anthony de Jasay noch persönlich kennenlernen zu dürfen. In seinem Beitrag würdigt Schwarz den gebürtigen Ungarn, der heute zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist. De Jasay gehörte keiner intellektuellen Schule an. Er war ein origineller Denker, der radikalste unter den radikalen Individualisten, ein großer Einzelgänger unter den politischen Philosophen des 20. Jahrhunderts. (Wiederholung vom 22. Februar 2026)
Immer mehr Menschen nutzen die Dienstleistungen von Smartphone-Banken. Eine davon ist Revolut. Dieses Fin-Tech-Unternehmen hat nun in Frankreich eine Banklizenz erhalten. Was verspricht man sich davon. Und wie sieht es in der Schweiz aus? Wirtschaftsredaktorin Susanne Schmugge gibt Antworten. Weitere Themen: Für US-Präsident Donald Trumps Rückflug nach dem Nato-Gipfel in der Türkei wurde wegen einer Drohung zu einer List gegriffen. Trump stieg in Ankara vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine ein, stieg dann aber laut «Washington Post» unbemerkt in einen Catering-Container. Was danach passierte, davon berichtet SRF-Redaktor Julius Schmid. Nach dem Drohnen-Vorfall am Flughafen in Leipzig will die deutsche Regierung noch stärker in die Drohnenabwehr investieren. Wie man gefährliche Drohnen erkennen und stoppen kann und wo die Schweiz bei der Drohnenabwehr steht, sagt Roland Siegwart, Professor für Autonome Systeme an der ETH Zürich. Er arbeitet mit dem Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) zusammen. Einem US-amerikanischen Forschungsteam der Universität Stanford ist es erstmals gelungen, mit Hilfe einer Künstlichen Intelligenz die Bauanleitung für neue, funktionsfähige Viren herzustellen. Wissenschaftsredaktorin Cathrin Caprez erklärt, wie die Forscher vorgegangen sind und wo die Hoffnungen und Gefahren liegen. Kürzlich wurde in einem Kloster in der Toskana ein Rezept gefunden aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Mixtur ähnelt Coca-Cola. Wurde das Brausegetränk vielleicht gar nicht in den USA erfunden, sondern in Italien? Kulturredaktorin Gisela Feuz ist der Sache nachgegangen.
Die Regierung will Kindern unter 14 Jahren den Zugang zu Youtube, TikTok, Instagram und Co. verbieten. Doch es gibt Zweifel an der Umsetzbarkeit des geplanten Gesetzes. Warum der Gesundheitspsychologe Oliver Scheibenbogen den Entwurf dennoch begrüßt und warum Smartphones laut ihm das Kokain des 21. Jahrhunderts sind, erklärt er im Gespräch mit Tessa Szyszkowitz. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Als ältestes Kloster auf deutschem Boden gilt die Benediktinerabtei Tholey im Nordsaarland. Doch auch 1.400 Jahre nach ihrer ersten urkundlichen Erwähnung ist die Abtei heute alles andere als eine Klosterruine - auch wenn es Anfang des 21. Jahrhunderts fast danach aussah: Kaum noch Mönche, die Bausubstanz zerfiel, der Abt trat zurück. Heute gilt die Abtei St. Mauritius allerdings als geistliches Zentrum in der grenznahen Region zwischen Pfalz und Frankreich, aber auch weit darüber hinaus. Nicht ohne vielfältige Schwierigkeiten konnte die Abtei seit 2008 umfangreich saniert werden, auch die Abteikirche aus dem 13. Jahrhundert, die zu den ältesten gotischen Kirchen Deutschlands zählt. Seit 2020 ist das katholische Gotteshaus zu internationaler Bekanntheit gelangt, denn es wurden drei Fenster des Künstlers Gerhard Richter sowie weitere Fenster der deutsch-afghanischen Künstlerin Mahbuba Maqsoodi eingebaut. Aber moderne Weltkunst würde das älteste deutsche Kloster wohl nicht so lebendig machen wie monastische Gastfreundschaft - unter anderem kulinarisch: Mehr Zeit in der Küche als in der Kirche verbracht haben soll der 2025 plötzlich und unerwartet verstorbene Abt Mauritius. Wie gelingt es den derzeit elf Mönchen, darüber hinaus Lebendigkeit auszustrahlen, attraktiv zu bleiben für spirituell begeisterte Pilgerinnen wie auch weniger religiös motivierte Touristen? Oliver Buchholz hat einen Tag in der Abtei Tholey verbracht, um herauszufinden: Was macht diesen Ort heilig?
Barbusiger Protest ist keine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Schon in den 68ern wurde die weibliche Brust zum Mittel des Protests, weiß Clemens Hoffmann.
Abschluss von Tartarins abenteuerlicher Reise durch die Kulissen der hochalpinen Schweiz am Ende des 19. Jahrhunderts. Der brave Held aus Frankreich macht Bekanntschaft mit Schloss Chillon, wo er als vermeintlicher Terrorist eingekerkert wird. Nach seiner Freilassung zwingen ihn leidige Rivalitäten durch Mitglieder seines heimatlichen Alpenclubs, auch noch den Mont Blanc zu besteigen. Und da schlägt das Schicksal zu. Tartarins fantastischen Trugbilder werden am Ende harte Wirklichkeit. Daudets Roman ist 1983 durch den Zürcher Schauspieler René Scheibli (1936–2010) als Hörspiel bearbeitet worden. Als Erzähler ist der inzwischen 86-jährige Matthias Habich zu hören. ____________________ Mit: Matthias Habich (Erzähler), Hans-Helmut Dickow (Tartarin), Bert Müller-Kopp (Bravida Kommandant a.D.), Günther Ziessler (Excourbaniès, Krämer), Matthias Schuppli (Pascalon), Irina Schönen (Sonja Wassiliew), Michael Gempart (Bompart, Kurier), Larry Mc Guire (Lord Chippendale), Jeanette Grab (seine Nichte), Klaus Henner Russius (Professor Schwanthaler), Roswitha Dost (Frau Schwanthaler), Günter Kropp (Professor Astier-Réhu), Vinzenso Biagi (Italienischer Tenor), Daniel Kasztura (Otto, schwedischer Student), Walter Hess (Polizeioffizier), Alex Freihart (Pförtner), René Scheibli (Amtmann), Erwin Kohlund (Papa Baltet), Ernst Stiefel (Hüttenwart), Hans-Rudolf Spühler (Bergführer) ____________________ Hörspielbearbeitung: René Scheibli – Regie: Walter Baumgartner ____________________ Produktion: SRF 1983 ____________________ Dauer: 50' Die erste Folge können Sie hier nachhören: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/1-3-tartarin-bezwingt-die-schweizer-alpen-von-alphonse-daudet?id=AUDI20260807_NR_0003 Die zweite hier: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/2-3-tartarin-bezwingt-die-schweizer-alpen-von-alphonse-daudet?id=AUDI20260807_NR_0034
Gold begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden. Es gilt als Wertspeicher, Krisenwährung und Schmuck zugleich. Doch bevor Gold überhaupt gekauft oder als Reserve in den Tresoren der Notenbanken landet, muss es erst einmal gefördert werden. Wo kommt Gold eigentlich her? Und warum ist Südafrika längst nicht mehr die Goldmacht vergangener Jahrzehnte?„König Krösus (590 bis 541 v. Chr.) war einer der ersten, der dann Gold auch als Zahlungsmittel eingeführt hat. Aber die industrielle Förderung begann erst wesentlich später. Als Startschuss kann man sagen so um 1848 herum. Das war zwar noch nicht richtig industriell, aber da wurde in Kalifornien Gold entdeckt und geschürft. Deshalb gibt es Städte wie San Francisco, weil damals viele hingezogen sind. Die richtige industrielle Förderung war dann eher Richtung Ende des 19. Jahrhunderts", sagt Michael Blumenroth in Folge 128.Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank im Interview von Manuel Koch an der Frankfurter Börse weiter: „Ende des 19. Jahrhunderts wurde bei Johannesburg ein riesiges Goldvorkommen entdeckt. Südafrika war dann jahrzehntelang das Zentrum des Goldabbaus schlechthin. 1970 wurden allein in Südafrika 1.002 Tonnen Gold gefördert. Auch 30 bis 40 Prozent des Goldes heute in Notenbanktresoren kommt aus Südafrika."Welche Länder bestimmen heute den Weltmarkt? Und weshalb ist das Goldangebot deutlich stabiler, als viele Anleger vermuten würden?Seit 2026 ist der Goldwissen-Podcast nicht mehr nur ein Audio-, sondern auch ein Video-Format! Uns gibt es jetzt mit eigenem Kanal auf YouTube.com/@xetra-goldDer Podcast erscheint alle zwei Wochen immer freitags. Hören und schauen Sie gerne rein!
- Der Herbst wird teuer: iPhone-Preiserhöhungen voraus - In Luft aufgelöst: MacBook Air mit Lieferschwierigkeiten - Apples Quartalszahlen: Starke Vergangenheit, düstere Aussichten - Copy & Paste: Wie Microsoft Apple in der EU zu einer neuen Funktion verdonnert - Apple und der Telegramm-Stil: Messenger fliegt kurz aus App Store raus - Umfrage der Woche - Zuschriften unserer Hörer === Anzeige / Sponsorenhinweis === Erhalte einen exklusiven Rabatt von 15% auf Saily Datentarife! Benutze den Code apfelfunk beim Bezahlen. Lade die Saily-App herunter oder gehe auf https://saily.com/apfelfunk === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende === Links zur Sendung: - Mac & i: iPhone 18 Pro mit Preisschock bis 300 US-Dollar - https://www.heise.de/news/iPhone-18-Pro-Analyst-prognostiziert-Preisschock-von-bis-zu-300-US-Dollar-11395800.html - Apfelfunk News: M5 MacBook Air mit Lieferengpässen durch Speicherkrise - https://apfelfunk.com/m5-macbook-air-schwere-lieferengpaesse-wegen-speicherkrise-geruecht/ - Apfelfunk News: Apple-Aktie stürzt nach Q3-Zahlen ab – 430 Mrd. Dollar Marktwert weg - https://apfelfunk.com/apple-aktie-stuerzt-nach-q3-zahlen-ab-430-mrd-dollar-marktwert-weg/ - Six Colors: Apple meldet Rekordzahlen im dritten Quartal - https://sixcolors.com/post/2026/07/apple-announces-record-q3-results/ - MacRumors: Apple plant iPhone-zu-Windows-Kopieren und Einfügen in der EU - https://www.macrumors.com/2026/08/03/apple-iphone-windows-copy-paste/ - 9to5Mac: Telegram kurzzeitig aus dem App Store entfernt - https://9to5mac.com/2026/08/03/telegram-appears-to-have-been-pulled-from-the-app-store-worldwide/ Kapitelmarken: (00:00:00) Begrüßung (00:22:08) Werbung (00:25:01) Themen (00:26:08) Der Herbst wird teuer: iPhone-Preiserhöhungen voraus (00:41:08) In Luft aufgelöst: MacBook Air mit Lieferschwierigkeiten (00:59:17) Apples Quartalszahlen: Starke Vergangenheit, düstere Aussichten (01:16:42) Copy & Paste: Wie Microsoft Apple in der EU zu einer neuen Funktion verdonnert (01:26:11) Apple und der Telegramm-Stil: Messenger fliegt kurz aus App Store raus (01:37:15) Umfrage der Woche (01:41:36) Zuschriften unserer Hörer
1.500 Seiten, 18,5 Kilogramm und mehr als fünf Stunden Musik: Olivier Messiaens "Saint François d'Assise" zählt zu den monumentalsten Opern des 20. Jahrhunderts. Gestern feierte das Werk bei den Salzburger Festspielen Premiere. Meret Forster war dabei.
Es war das Jahr 1922, als der irische Autor James Joyce einen Roman schrieb, der irgendwie als der meiste Roman in die Geschichte des 20. Jahrhunderts eingehen sollte. Ein Großstadtroman, ein Roman der Moderne mit allen Spielereien, die die Epik zu Beginn des 20. Jahrhunderts hergibt: Bewusstseinsströme, symbolische Überhöhung, Tiefenpsychologie, Metatextualität, Kryptizismus, ein wilder Ritt durch alle Genres: Erzählung, Drama, Yellow Press, freie Assoziation, dialektisches Frage- und Antwortspiel… achja, just for the record: Ich liebe liebe liebe dieses Buch! Aber wir sind nicht hier, um über dieses unverfilmbare Stück Prosa zu reden, sondern über seine Verfilmung aus dem Jahr 1962, die sich zumindest auf dem Papier sehr nah an der Vorlage orientiert. Erzählt wird ein Tag in der irischen Hauptstadt Dublin. Im Zentrum stehen zwei Personen: Der grüblerische junge Schriftsteller Stephen Dedalus und der gutherzige Jude Leopold Bloom, der versucht darüber hinwegzukommen, dass er von seiner Frau Molly betrogen wird. Die Wege der beiden werden sich an diesem Tag mehrmals kreuzen, bis es schließlich am späten Abend zu einem echten Miteinander kommt. Aber was passiert dazwischen? Stephen ist am Strand unterwegs und verliert sich in seinen Gedanken, Leopold ist permanent antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt. Wir erleben eine Beerdigung und eine Geburt, Zeitungsannoncen werden gesetzt, philosophische und politische Diskussionen werden geführt, irgendwann geht es ins Bordellviertel, wo der Film zu einem bizarren Fiebertraum wird. Und am Ende dürfen wir dem Gedankenstrom einer einschlafenden - oder orgasmierenden - Frau beiwohnen. Aber was passiert da eigentlich wirklich? Die Odyssee natürlich, also in irgendeiner pervertierten, eklektischen, modernen Version. Okay, ich habe natürlich leicht reden, weil ich die Vorlage gut kenne, die Cheat Codes zum Verstehen im Kopf und diverse Komplettlösungen gelesen habe. Hast du bestimmt auch im Nachhinein, Johannes. Aber die spannende Frage ist: Wie wirkt dieser kaleidoskopische Film auf jemanden, der das Buch nicht kennt, der noch nie vom Gilbert-Schema gehört hat? Kommt man da überhaupt rein oder bleibt es von Anfang bis Ende unverständliches akademisches Gewichse?
Über sechs Stunden Musik und kaum klassische Oper: Olivier Messiaens "Saint François d'Assise" zählt zu den außergewöhnlichsten Werken des 20. Jahrhunderts. Larissa Schütz war vor der Salzburger Premiere bei den Proben dabei.
Zum Glück spricht Patrick circa 30 Prozent besser französisch als niederländisch, weswegen er sich diesmal nicht die Zunge verknoten muss, um Namen wie Isabelle Huppert, Laurent Lafitte oder Virginie Efira über die Lippen zu bringen. Aber zuvor begeben sich die Herren Bastian und Lohmeier ins besetzte Holland kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs, wo Paul Verhoeven den Spionage-Abenteuerfilm BLACK BOOK (Zwartboek, 2006) angesiedelt hat. Dieser geht nicht nur adäquat respektlos mit dem düstersten Kapitel der Geschichte des 20. Jahrhunderts um, sondert zaubert auch mit Carice van Houten einen neuen Star auf die Leinwand. Ganz anders Madame Huppert, die schon vor ELLE (2016) einer der größten Ikonen des französischen Kinos der letzten Jahrzehnte war. Umso erstaunlicher, dass sich die Schauspielerin für wirklich gar nichts zu fein ist und ihr Porträt einer traumatisierten Frau so schonungslos und ehrlich ist, wie es die düstere Geschichte um Sex, Gewalt und Mord verlangt. Selbiges gibt es auch zur Genüge in BENEDETTA (2021), dem (mutmaßlichen) finalen Werk des niederländischen Regisseurs, das neben lüsternen Nonnen, angriffslustigen Schlangen und platzenden Pestbeulen auch noch einen echten sexy Jesus von Nazareth auffährt. Aber kann dieser pietätlose Historienfilm qualitativ mit dem Rest von Verhoevens Werk mithalten? Hmm, "Jein!", finden Dennis und Patrick ...
Während er mit seinem Elektro-Roller Essenslieferungen an die Haustüren brachte, hat Wang Jibing zwischendurch Gedichte geschrieben. Manche auf kleine Zettel, andere hat er unterwegs als Sprachnachricht aufgezeichnet. Seine Gedichtsammlung "Low Flight", die über die täglichen Herausforderungen von Lieferdienstfahrern in China erzählt, wird nun mit dem Lu-Xun-Preis gewürdigt. Dies ist eine der höchsten literarischen Auszeichnungen des Landes, benannt nach Lu Xun, einem Schriftsteller, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Weg der modernen chinesischen Literatur ebnete. Eva Lamby-Schmitt, ARD-Korrespondentin in China, hat Wang Jibing getroffen.
Zum Glück spricht Patrick circa 30 Prozent besser französisch als niederländisch, weswegen er sich diesmal nicht die Zunge verknoten muss, um Namen wie Isabelle Huppert, Laurent Lafitte oder Virginie Efira über die Lippen zu bringen. Aber zuvor begeben sich die Herren Bastian und Lohmeier ins besetzte Holland kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs, wo Paul Verhoeven den Spionage-Abenteuerfilm BLACK BOOK (Zwartboek, 2006) angesiedelt hat. Dieser geht nicht nur adäquat respektlos mit dem düstersten Kapitel der Geschichte des 20. Jahrhunderts um, sondert zaubert auch mit Carice van Houten einen neuen Star auf die Leinwand. Ganz anders Madame Huppert, die schon vor ELLE (2016) einer der größten Ikonen des französischen Kinos der letzten Jahrzehnte war. Umso erstaunlicher, dass sich die Schauspielerin für wirklich gar nichts zu fein ist und ihr Porträt einer traumatisierten Frau so schonungslos und ehrlich ist, wie es die düstere Geschichte um Sex, Gewalt und Mord verlangt. Selbiges gibt es auch zur Genüge in BENEDETTA (2021), dem (mutmaßlichen) finalen Werk des niederländischen Regisseurs, das neben lüsternen Nonnen, angriffslustigen Schlangen und platzenden Pestbeulen auch noch einen echten sexy Jesus von Nazareth auffährt. Aber kann dieser pietätlose Historienfilm qualitativ mit dem Rest von Verhoevens Werk mithalten? Hmm, "Jein!", finden Dennis und Patrick ...
Daten aus uralten Schlammschichten belegen einen natürlichen Effekt, der sowohl vor 6.000 Jahren als auch heute für längere Sommer sorgt. Bis ZUM Ende des Jahrhunderts seien so bis zu 42 Tage mehr Sommer möglich, wobei die Forscher eine abweichende Definition von „Sommer“ verwenden.
Ganz klar, wenn man zum ersten Mal in die USA reist, wird man höchstwahrscheinlich nicht gerade Arkansas und Alabama besuchen. Wegen der wechselvollen oft dunklen Geschichte der Südstaaten gibt es in den Südosten des Landes viel zu entdecken – Orte, die an die Bürgerrechtsbewegung erinnern ebenso wie lebendige Musikgeschichte, Artenvielfalt in State Parks und schnuckelige kleine Downtowns.„La petite roche“- kleiner Felsen- so nannte der französische Entdecker de la Harpe eine Gesteinsformation, als er Anfang des 18. Jahrhunderts den heutigen Arkansas River landeinwärts entlangschipperte. Die Hauptstadt des heutigen Bundesstaats Arkansas heißt „Little Rock“. Eine Stadt mit rund 200 000 Einwohnern, die sich über viele Quadratkilometer verteilt, aus einem Patchwork unterschiedlicher Neighbourhoods besteht und mit viel Interessantem aufwartet. Nahe des State Capitols von Arkansas erinnert eine eindrucksvolle Skulptur an die „Little Rock Nine“.Das waren die ersten afroamerikanischen Schülerinnen und Schüler, die nach der offiziellen Aufhebung der Rassentrennung in Arkansas eine High School besuchten. 1957 war das - der Gouverneur von Arkansas versuchte, ihnen den Besuch der High School zu verwehren, ein weißer Mob demonstrierte vor der Schule. Und Präsident Eisenhower setzte schließlich Bundestruppen ein, um die Schüler zum Unterricht zu eskortieren. Heute wird die High School samt Gelände vom National Park Service betreut, es gibt Führungen und unterschiedlichste Veranstaltungen.Überhaupt, Little Rock bietet eine ziemlich vielfältige Museumslandschaft. Von den dichten Wäldern und mittelgebirgsähnlichen Regionen in Arkansas zum Süden von Alabama. Das Tensaw River Delta bei Mobile wird auch der „Amazonas Nordamerikas“ genannt. Hier, wo sich Salz- und Süßwasser mischen, ist eine enorme Artenvielfalt zu finden - allein rund 300 Vogelarten sind hier gesichtet worden, dazu zahlreiche Amphibien, Alligatoren und kleine Säugetiere.Mobile selbst gehört zu den ältesten Städten der USA und ist besonders stolz auf seinen „Mardi Gras“, den ältesten Nordamerikas. Doch Mobile steht auch für ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte - im Viertel Africatown erzählt ein kleines Museum seit einigen Jahren die Geschichte der „Clotilda“. Das Schiff schmuggelte 1860 – Jahrzehnte nach dem Verbot des transatlantischen Sklavenhandels - 110 aus Westafrika verschleppte Menschen nach Alabama. Ihre Nachfahren leben heute teilweise noch in Africatown. Und wollen mit dem Museum aber auch mit regelmäßigen Veranstaltungen dafür sorgen, dass ihre Geschichte nicht in Vergessenheit gerät.Crosspromotion: ARD-Podcast: "Amerika, wir müssen reden" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast5882.htmlModeration: Philipp AbreschAutor:in: Sabine LoeprickRedaktion: Philipp Abresch, Angelika PenzMitarbeit: Patricia Batlle Produktion: Wolfgang Seesko, Konrad Winkler
Florian Illies bespielt Bestsellerlisten, entfaltet in seinen Büchern Geschichtspanoramen, beobachtet Naturphänomene und lotet Stimmungen und Gefühle aus. Das Etikett Pop-Literat brachte ihm sein Buch "Generation Golf" ein. Es folgten Titel wie "1913. Der Sommer des Jahrhunderts", "Zauber der Stille", das Buch über Caspar David Friedrich. Die Liste ginge weiter und weiter. "Wenn die Sonne untergeht. Familie Mann in Sanary" war sein Bestseller aus dem Jahr 2025. In seinem neuen Buch "Träume aus Feuer. Der Alchimist von der Pfaueninsel" taucht Florian Illies ein ins Barockzeitalter, in die Geheimnisse der Glaskunst, erzählt von Johannes Kunckel, der auf der verwunschenen Pfaueninsel, unweit von Potsdam, rubinrotes Glas zum Leuchten bringt und den Großen Kurfürsten damit begeistert. Über die Faszination der Glaskunst, über eine magisch schöne Insel und auch über die Rezeptur seines Schreibens spricht Florian Illies bei NDR Kultur à la carte mit Claudia Christophersen.(00:00:00) Intro(05:11) Suite für Violoncello solo Nr. 1 G-Dur BWV 1007 - Prélude (1. Satz)(16:07) Nocturnes, op. 9 - Nr. 2 Es-Dur(29:16) Goldberg Variationen, BWV 988 - Variation 14_ Variation 29_ Variation 30(40:06) Suite für Violoncello solo Nr. 6 D-Dur, BWV 1012 - Gigue (6. Satz)(46:57) Walzer op. 69 - Nr. 1 As-Dur (Abschiedswalzer)
Ein Twitter-Beef des Jahrhunderts! Romano und Plettigoal beefen sich an! Wer hat das Here We Go für sich gepachtet? Was hat Vini Jr. an seinem Körper harmonisieren lassen? Die FIFA plant den Untergang des Fussballs. Außerdem spannende Transferstories aus dem Ruhrgebiet: Ist der Kader von Schalke erstligatauglich? Und wer wird der Königstransfer beim BVB? Karetsas oder El Mala?Ihr habt Bock bekommen auf HOLY? Eure Alternative zu ungesunden Soft- und Energydrinks! Dann nutzt doch unsere Rabattcodes und spart bei eurer nächsten Bestellung:FRITZSTROH5 (5€ Rabatt auf die erste Bestellung)FRITZSTROH (10% Rabatt auf alles, auch für Bestandskunden)Nutzt unseren Link und ab dafür in den ... Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Paul Lendvai verkörpert den Journalismus wie kaum ein anderer. Auch mit 96 Jahren schreibt er noch regelmässig Kolumnen für die österreichische Tageszeitung «Der Standard». Gleichzeitig ist er als Holocaustüberlebender und Opfer des Stalinismus Zeitzeuge der dunkelsten Phase des 20. Jahrhunderts. Paul Lendvais Geschichte ist so aussergewöhnlich wie beispielhaft. 1929 in Budapest als Sohn jüdischer Eltern geboren, erlebt er den institutionalisierten Antisemitismus der ungarischen Horthy-Jahre. 1944 wird er verschleppt und auf einen der sogenannte Todesmärsche geschickt, auf denen die ungarischen Juden in die österreichischen KZs gebracht wurden. Mit viel Glück gelingt ihm die Flucht, doch die Verfolgung hört nicht auf. Als junger Journalist im mittlerweile kommunistischen Ungarn gerät er in die Mühlen des Stalinismus und wird interniert. Erst nach dem Aufstand von 1956 und dessen Niederschlagung durch sowjetische Truppen gelingt ihm die Flucht nach Wien und damit der Start in ein neues Leben. Von seinen dunklen Jahren und dem Glück der Befreiung, von seiner Ankunft in Wien und seiner beispiellosen Karriere als Journalist, von seinem Kampf für Demokratie und seinem Engagement für Meinungsfreiheit, von seiner Abscheu gegen Antisemitismus und seinem Ärger über die derzeitige israelische Regierung und natürlich von seinem intensiven Bezug zur Musik erzählt der 96-jährige kerngesunde Paul Lendvai im Gespräch mit Michael Luisier. Die Musiktitel: - Richard Strauss: «Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding», aus Der Rosenkavalier (Camilla Nylund, Sopran; Netherlands Philharmonic Orchestra, Amsterdam; Marc Albrecht, Leitung) - Wolfgang Amadeus Mozart: «Madamina, il catalogo è questo», aus Don Giovanni (Luca Pisaroni, Bass; Mahler Chamber Orchestra; Yannick Nézet-Séguin, Leitung) - Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre aus Così fan tutte (Scottish Chamber Orchestra; Sir Charles Mackerras, Leitung) - Kurt Weill: «Die Moritat von Meckie-Messer», aus Die Dreigroschenoper (Lotte Lenya, Gesang; Roger Bean und sein Orchester) - Gustav Mahler: «Der Abschied», aus Das Lied von der Erde (Christa Ludwig, Mezzosopran; Fritz Wunderlich, Tenor; Philharmonia Orchestra; Otto Klemperer, Leitung) Erstausstrahlung: 21.09.2025
BILDBEARBEITUNG MAL ANDERS PHOTOSHOP UND PROTOKOLLPINSEL Heute im Podcast am Start der Frankfurter Fotograf Markus Albert. Seine Arbeiten zeichen sich durch einen ungewöhnlichen visuellen Stil aus, welcher auf die Landschaftsmalerei des späten 18. Jahrhunderts zurück geht. Wir haben über seine unorthodoxe Herangehenseweise an die Bildbearbeitung gesprochen und währenddessen allerlei interessante Nebenschauplätze besucht. Von Ideallandschaften der Romantik über Protokollpinsel-Techniken und seiner fotografischen Herkunft sind allerlei Themen vertreten, also hör auf jeden Fall mal rein. Mark’s Bilder findet ihr auf seiner Seite: MarkusAlbert.com Wie immer freue ich mich über Euer Feedback zur Episode. Ihr könnt mir gerne eine Nachricht auf Instagram schicken oder mir eine E-Mail über mein Kontaktformular senden. Ich bin offen für Eure Vorschläge und konstruktive Kritik. Wenn Ihr selbst einen Gast vorschlagen möchtet, schreibt mir das ebenfalls sehr gerne! Außerdem würde ich mich über eine Bewertung bei Apple Podcasts oder Spotify freuen. Das hilft mir wirklich weiter – denn so können mehr Hörerinnen und Hörer den Landschaftsfotografie-Podcast entdecken. Dadurch habe ich wiederum die Möglichkeit, noch spannendere Gäste für Euch einzuladen! Hier noch ein paar der Namen von Fotografen und Fotografinnen, die im Podcast gefallen sind: Thomas Heaton | Marc Adamus | Ryan Dyar | Nico Rinaldi | Willian Patino | Phillip Lutz | Benjamin Höger | George D Wolfe | Kilian Schönberger | Kai Hornung
Tom Hillenbrand entwirft ein spektakuläres Bild unserer Gesellschaft am Ende des 21. Jahrhunderts. Wenn KI die Welt retten kann – geben wir die Kontrolle ab? Alle 9 Folgen in der Deutschlank App. Schumann
Hannah Arendt gilt als eine der einflussreichsten politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts – unkonventionell, ideologiekritisch, streitbar. Ihr Denken, entstanden aus den Erschütterungen von Flucht, Exil und Staatenlosigkeit, bleibt 50 Jahre nach ihrem Tod von erstaunlicher Gegenwartskraft. «Denken ohne Geländer» – diesem Anspruch widmete Arendt ihr ganzes Leben. Sie durchlebte die Katastrophen des 20. Jahrhunderts, floh vor den Nationalsozialisten, stellte sich in den USA neu auf und widmete ihr Leben der Suche nach Wahrheit und Freiheit. Sie beharrte auf intellektuelle Beweglichkeit statt Zugehörigkeit und war konsequent ideologiekritisch. Freundschaft wurde für sie zur politischen Tugend, Pluralität zum Grundprinzip menschlichen Zusammenlebens. Wie wirken die biografischen Brüche und Neuanfänge in ihr Werk hinein? Warum spielt Zwischenmenschlichkeit und Freundschaft eine so zentrale Rolle in ihrer politischen Theorie? Und weshalb gewinnen Arendts Ideen gerade heute so an Brisanz? Olivia Röllin im Gespräch mit Grit Strassenberger, Professorin für Politische Theorie und Autorin der neuen Biografie «Die Denkerin. Hannah Arendt und ihr Jahrhundert». Wiederholung vom 7. Dezember 2025
Hannah Arendt gilt als eine der einflussreichsten politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts – unkonventionell, ideologiekritisch, streitbar. Ihr Denken, entstanden aus den Erschütterungen von Flucht, Exil und Staatenlosigkeit, bleibt 50 Jahre nach ihrem Tod von erstaunlicher Gegenwartskraft. «Denken ohne Geländer» – diesem Anspruch widmete Arendt ihr ganzes Leben. Sie durchlebte die Katastrophen des 20. Jahrhunderts, floh vor den Nationalsozialisten, stellte sich in den USA neu auf und widmete ihr Leben der Suche nach Wahrheit und Freiheit. Sie beharrte auf intellektuelle Beweglichkeit statt Zugehörigkeit und war konsequent ideologiekritisch. Freundschaft wurde für sie zur politischen Tugend, Pluralität zum Grundprinzip menschlichen Zusammenlebens. Wie wirken die biografischen Brüche und Neuanfänge in ihr Werk hinein? Warum spielt Zwischenmenschlichkeit und Freundschaft eine so zentrale Rolle in ihrer politischen Theorie? Und weshalb gewinnen Arendts Ideen gerade heute so an Brisanz? Olivia Röllin im Gespräch mit Grit Strassenberger, Professorin für Politische Theorie und Autorin der neuen Biografie «Die Denkerin. Hannah Arendt und ihr Jahrhundert». Wiederholung vom 7. Dezember 2025
Warum ausgerechnet Bremen? Liebeserklärungen sind ja meist tief in einem selbst begründet. Also folgt mir nach Bremen. Vorgeschichte 1984: Da bin ich (fast) jeden Montag mit dem IC (das drangehängte E gab's noch nicht) von Frankfurt nach Norden gefahren, um am Dienstagmorgen „Bremen und Umzu“ aus dem Radio heraus zu wecken. 6-9 Uhr, Hansawelle. Ich habe Bremen geliebt und es gleichzeitig nie richtig kennengelernt. Der „Rück-Zug“ ging nämlich meist um 11 Uhr, manchmal schon um 9 Uhr 56. So hab ich die Liebe zu einer Stadt vertan. Okay, mag man sagen: „Er war jung und brauchte das Geld“, da kann man sich Gefühlsduselei nicht leisten. Stimmt: Radio Bremen, genauer die Norddeutsche Funkwerbung, zahlte hervorragend. Aber was auch stimmt, war das Gefühl in Bremen irgendwas verpasst zu haben. Jetzt, 42 Jahre später, war ich endlich wieder dort. Es war kein Zurückkehren, sondern eher der Versuch eine „neue Liebe“ zu finden. Mehr darf man da auch nicht erwarten. Ob es geklappt hat? Hört selber. Im Podcast ist das alles festgehalten. Moin Bremen! Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Immerhin wusste ich Eins aus der Erinnerung: Bremen ist kein Ziel für einen Tag oder eine Nacht. Deshalb habe ich endlich einmal gleich mehrere Tage daraus gemacht. Kritische Geister werden vielleicht anmerken, das könne doch nie eine Liebesgeschichte werden. Letztlich sei diese akustische Story auch nur ein Stadtporträt. Stimmt, aber eine, die versucht sich auf das Stadtgefühl einzulassen. Mit meinen Gefühl, meiner ganz normalen Wahrnehmung und meiner subjektiven Intelligenz. Letztere ist übrigens nicht künstlich. Ich hoffe, nein ich weiß, das hört man Dieser Podcast ist so eigenwillig wie lang. Letzteres bedingt Ersteres. Ich habe viel zugehört und deshalb kommen die Akteur:innen auch ausführlich zu Wort. Neugierde braucht Zeit. Ich habe sie mir genommen und hoffe, Ihr belohnt dies mit Eurer Zeit fürs Zuhören. Facts & Gefühl Bremer Himmel – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der Podcast wird deshalb auf dieser Seite nicht „nacherzählt“. Hören ist deshalb unerlässlich! Ergänzt wird er auf dieser Seite mit den wichtigsten Facts, um die Story nachempfinden zu können. Ortsangaben, Sehens- und Fühlenswertes, belegt mit Fotos und Links, um (hoffentlich) Eure persönliche Zuneigung zu entwickeln. Viel Spaß beim Hören, denn dafür werden Podcasts gemacht. “Die gute Stube” Mein fachkundiger Begleiter durch Bremen, City-Guide Hendrik Pröhl; hat den Bremer Markt so genannt. Hier ist das Zentrum und hier habe auch ich angefangen, Bremen neu zu entdecken. Gute Stube: Roland, Rathaus, Dom – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Rathaus, Roland, Dom und Bürgerschaft: All diese Dinge haben eine Adresse: Am Markt, 28195 Bremen Nur der Dom macht eine Ausnahme. Dessen Adresse lautet “Am Dom”. Ach was?! Bremische Bürgerschaft – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Letztlich gehen die beiden großen Plätze ineinander über und beherbergen zudem noch das Gebäude der Bremischen Bürgerschaft, dem quasi Landtag der Freien Hansestadt Bremen, zu der ja auch noch die Stadt Bremerhaven gehört. Die Stadtmusikanten Sie sind in Bremen überall gut vertreten. Und tauchen auch nochmal im Kapitel Kunst & Kultur auf. Hauptanziehungspunkt ist aber das Denkmal der Bremer Stadtmusikanten, gleich links neben dem Rathaus. Offizielle Adresse: Schoppensteel 1. An Tagen mit schönem Wetter, sieht man in der Regel die Menschenansammlung, wenn man um die Ecke biegt. Stadtmusikanten-Denkmal von Gerhard Marcks – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Stadtmusikanten kann man aber nicht nur sehen und anfassen, sondern auch hören. Das geht am Bremer Loch. Das Bremer Loch auf dem Markt -Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Geschichte der Stadtmusikanten stammt aus der Märchensammlung der Brüder Grimm. Die Geschichte hat für Bremen nur leider einen kleinen Haken: Die Tiere kommen nie in Bremen an. Eine Variante, die der Bremer Verleger Horst Temmen vor Jahren in der Autorenfunktion des Kinderbuchautors Janosch auf den Markt gebracht hat, löst genau dieses Problem. Wie müsstet Ihr selber nachlesen. Bemerkenswert: Die „neue“ Geschichte gibt es in über 20 Sprachen. Janoschs Stadtmusikanten bei “Edition Temmen” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Stadtmusikanten verfolgen mich im Übrigen auch noch durch diverse Museen der Stadt (siehe weiter unten). Böttcherstraße Wer beim Besuch in Bremen nicht dort war, hat etwas verpasst. Erfahrt alles über die wechselhafte Geschichte dieser traditionellen Straße, des Neubaus der Böttcherstraße zu Beginn des 20. Jahrhunderts und über die Museen, die Läden, das Glockenspiel und den von Ludwig Roselius per Zufall erfundenen Kaffee HAG. Der Eingang zur Böttcherstraße – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Bemerkenswert ist auch die Geschichte von der Rettung der damals frisch gebauten Böttcherstraße vor den Nazis. Ein nachträglich 1936 angebrachtes Kunstwerk, das heute noch den Eingang ziert, konnte den ideologisch begründeten Abriss verhindern. Ideologische Rettung der Böttcherstraße vor den Nazis: Der Lichtbringer – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wer genau hinsieht, wird den von den kleinen Figuren, die das gerettete deutsche Volk zeigen sollen, gezeigten Hitlergruß erkennen. Paula Moderson-Becker: Becoming Paula – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Besonders sehenswert sind neben den Museen für Paula Modersohn-Becker, Ludwig Roselius und Gestalter Bernhard Hoetger, das beliebte Glockenspiel aus Meißner Porzellan, das Roselius gestiftet hatte. Meißner Glockenspiel in der Böttcherstraße – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Straße hat zudem weitere Läden, ein Kino, Restaurants und Bars. Ein Besuch lohnt damit zu jeder Tageszeit. Kaffeepause Kaffee ist bis heute ein wichtiger Wirtschaftszweig in Bremen. Im Johann-Jakobs-Haus kann man nicht nur die Geschichte einer „Kaffeefamilie“ nachvollziehen. Es gibt dort inzwischen auch eine Rösterei von Spezialitätenkaffees, das Angebot von Kaffeeseminaren und ein Café im Innenhof bei der ehemaligen Bremer Stadtwaage. Hört dazu auch den Bremer Reiseradio-Kaffee-Podcast. Talk zwischen Röstung, Kaffeesäcken und Filtern – Foto: Andeas Behr / Johann-Jacobs-Haus Die Alternativen Wer in der Innenstadt unterwegs ist findet zahlreiche Möglichkeiten für eine genüssliche Pause auf dem Marktplatz und in den Seitenstraßen. Empfehlenswert ist sicher die „Schüttinger Gasthausbrauerei“. Dort warten nicht nur hausgemachte Biere, sondern auch lokale Bremer Spezialitäten. Außerdem kann man im „Spitzen Gebel“ die Bremer Kneipentaufe erleben. Schüttingers “Bremer Pannfisch” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Tradtionen und Anekdoten: Spitzen Gebel – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Schlachte & Weserpromenade Da, wo einst der historische Hafen der Hansestadt Bremen war, befindet sich heute nicht nur die schöne Weserpromenade, sondern mit der Schlachte auch die Bar- und Kneipenmeile der Stadt. Abends, insbesondere im Sommer, ist hier immer etwas los. Schlachte und Weserpromenade – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Besonderer Anziehungspunkt ist der Dreimaster „Alexander von Humboldt“, bekanntgeworden vor vielen Jahren, als der Segler aus der Bierwerbung. Flussaufwärts liegt auch noch das „Bremer Theaterschiff“. Das Beck’s Schiff: SS Alexander von Humboldt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Auf in'n Schnoor Schnoor: Einmal Straßenbreite bitte – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der Schnoor, das sieht man sofort, geht's ziemlich eng zu. Und das Viertel ist wohl der echteste Teil der echten Altstadt. Es wartet richtig Altes, von Bausubstanz bis Tradition. Heute ist das Viertel wohl der größte Anziehungspunkt für Touristen mit seinen Läden, Kneipen, Restaurants, dem Teestübchen und dem kleinsten Hotel der Welt, dem Hochzeitshaus. Es war Bremens altes Fischerviertel Klein und fast niedlich: Teestübchen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Deutschlands kleinstes Hotel: Das “Hochzeitshaus” hat 1 Zimmer – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Im Schnoor ist aber auch Kultur zuhause. Zu erwähnen sind das Bremer Packhaustheater, das Institut für niederdeutsche Sprache und, gerade wird Jubiläum gefeiert, das Bremer Geschichtenhaus. Geschichten über Geschichte Bremer Geschichtenhaus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Im Schnoor befindet sich das Geschichtenhaus mitten in der Enge der „Wüste Stätte“ in einem stattlichen Gebäude, einem alten Lagerhaus. Aber was ist das Geschichtenhaus: Museum? Theater? Kultur- oder gar Sozialprodukt? Wie auch immer, es lohnt sich das Geschichtenhaus zu besuchen. Bremer Geschichte oder “Dariusz Kaffeehaus”: Immer arbeite… – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Talk mit Bremer Geschichtenhaus “Chefin” Sara Fruchtmann – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Erfahrt mehr im Podcast und im Gespräch mit Chefin Sara Fruchtmann Kulinarischer Schnoor Süß am Tag Marterburg 32: Schnoor-Konditorei – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Kaffee und dazu etwas Süßes? Im Schnoor ist das kein Problem, es gibt ja die drei Filialen der Schnoor-Konditorei. Hier ist die wohl umfangreichste Produktion von Bremer Spezialitäten der süßen Seite zuhause: Klaben, Kluten, Kaffeebrot und Kuller. Klaben und Schnoorkuller – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Viel Butter und noch mehr Zimt: Bremer Kaffeebrot – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Herzhaft am Abend Becks in’n Snoor – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Bremer Spezialitäten. Den Grünkohl, oder in Bremen eher Braunkohl, gibt's nur im Winter. Im Schnoor, wo die Häuser alt sind, gibt es auch noch traditionelle Gerichte. Getestet: Der Bremer Teller bei „Becks in‘n Snoor“ eine Tafel finde, wo mit dem Bremer Teller, gleich zwei kulinarische Traditionen auf einem Teller serviert werden: Labskaus und Knipp. Bremer Teller: Labskaus und Knipp – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ausruhen Da wo einst Bremens Befestigungsanlagen waren, ist heute ein grüner Gürtel rund um die Innenstadt. Der „Wall“ als grüne Lunge, auch zum „mal Ausruhen“. Wall: Entspannen im Grünen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD „Tour de Kultur“ Museen, Theater und als Teaser, einmal mehr die Bremer Stadtmusikanten. Das vermeintliche Epizentrum in Sachen Bildender Kunst liegt mitten in der Bremer Wallanlage am Übergang zum Steintor-Viertel. Dicke Säulen am Wall: Wilhelm-Wagenfeld-Haus (links) & Gerhard Marcks-Haus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Mitten in diesem Übergang in die neueren Stadtteile finden sich heute die Bremer Kunsthalle, das Gerhard Marcks-Haus, das Wilhelm-Wagenfeld-Haus und gleich dahinter das größte Städtische „Theater am Goetheplatz“. Es ist gewissermaßen die Bremer Kulturmeile. Es mag schwerfallen, sich das subjektiv Richtige herauszusuchen. „Stattreisen Bremen“ bietet deshalb eine „Tour de Kultur“ zum Reinschnuppern an. Wilhelm Wagenfeld Haus Bauhaus: Die “Wagenfeld-Lampe” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Wilhelm-Wagenfeld-Haus ist in der Hauptsache dem großen Designkünstler gewidmet. Wagenfeld war Bauhaus-Mitglied und wurde weltberühmt durch seine stylische Lampe. Sein Geld hat er als Designer von Gebrauchsgegenständen verdient: Von der Butterdose bis zum Salzstreuer. Alltagsdesign: Wagenfelds Salzstreuer – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Museum ist auch immer gut für Sonderausstellungen. Derzeit und noch bis 4. Oktober 2026 zeigt man Werke der Bremer „Blaumeier-Gruppe“. 40 Jahre Blaumeier Gruppe: Sonderausstellung im Wagenfeld-Haus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Gerhard Marcks & die Stadtmusikanten Gerhard-Marcks-Haus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Direkt gegenüber, auf der anderen Straßenseite, schaut man auf ein fast identisches Gebäude. Hier befindet sich das Gerhard-Marcks-Haus. Marcks war bekannter Bildhauer des 20. Jahrhunderts und ist in Bremen berühmt als Schöpfer der „Bremer Stadtmusikanten“ am Rathaus. Stadtmusikanten: Modell & Schöpfer – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Kunsthalle Bremen Kunsthalle Bremen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das war es mit den Stadtmusikanten als Kunstobjekt noch lange nicht. Selbst im klassischen Kulturtempel „Bremer Kunsthalle“ sind sie im Bremen-Saal ganz anders, aber nicht zu übersehen. Doppelte Stadtmusikanten im Bremen-Saal der Kunsthalle – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Künstlerkolonie Worpswede, vor den Toren der Hansestadt hat in der Kunsthalle ebenfalls einen eigenen Raum. Das Potential der Kunsthalle ist nahezu unerschöpflich. Wer mal was Besonderes erleben will, sollte sich „verzaubern“ lassen im „Pixelwald Wisera“ der Pipilotti Rist. Der Stoff des Pixelwalds besteht aus 3.000 von der Decke hängenden LED-Lichtern. Theater am Goetheplatz Theater am Goetheplatz – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Theater wirkt, genauso wie die Museen, eher klassizistisch. Allerdings: Rückschlüsse auf die Inhalte lässt das nicht zu. Es sind mehrere große und kleine Bühnen im größten Bremer Theater, das von Klassikern bis Avantgarde einen vielfältigen Spielplan hat Das Viertel Ostertorsteinweg – das “Viertel” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Unbedingt empfehlenswert ist der Besuch im „Viertel“. Von der Kulturmeile aus geht es in Richtung Ostertor und Steintor. Der Bremer sagt sehr salopp: Ins Viertel. Graffiti: Jederzeit und oft in den Nebenstraßen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ein besonderer Stadtteil mit Kult und Kultur. War sicher mal sehr alternativ und bewegt sich heute in der Mitte von Kritik, Genuss und „voll das Leben Das Viertel zwischen Kultur und Gastronomie: Die Engel-Apothe ist heute eine Weinstube – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Neue Kunst Die (fast) Insel zwischen Kleiner und Großer Weser beheimatet, neben Natur und Wohngebieten, die „Weserburg“. Bremens Museum für moderne Kunst. Dies bietet in der Tat Avantgarde ziemlich durchgehend in wechselnden “Teddy” aus Fellen in der Weserburg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ausstellungen. Palette: Von „Ansprechend“ bis „Anstrengend“ ist alles dabei. Derzeit gibt es auch interessante Videoinstallationen. Historisches: Das Hafenmuseum Speicher 11,1 – Das Hafenmuseum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Große Vergangenheit zum Anfassen. Okay nochmal Museum, Aber was für Eins. Das Hafenmuseum liegt in der Bremer Überseestadt, ist im Speicher 11 untergebracht und vermittelt so ziemlich alles vom Beginn bis zum Niedergang der Bremer Häfen. Anfassen erlaubt: Interaktives Hafenmuseum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Container vs Säcke: Hafenmuseum und die Geschichte – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wer aber denkt, in Bremen geht „hafentechnisch“ nix mehr, seht sich getäuscht. Hier findet man ein Mitmachmuseum für die ganze Familie. Fachleute wie absolute Laien können hier glücklich werden. Voll die Länge: Speicher XI – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Tschüss Bremen! Aus dem Wiedersehen wurde ein Neu-Kennenlernen, denn so Vieles gab es vor 40 Jahren noch gar nicht. Fazit: Bremen lohnt jetzt noch mehr. Am besten Ihr fahrt jetzt auch mal hin und ich komme bald wieder. Moin und Auf bald. Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Information Bremen – Touristische Infos Hinweis Die Recherche zu diesem Podcast wurde unterstützt von Bremen Tourismus, eine Abteilung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Die Recherche wurde nicht beeinflusst. Dieser Podcast ist ein unabhängiges, reisejournalistisches Produkt. Danke an Maike Bialek und ganz besonders an Hendrik Pröhl für Zeit, Unterstützung und Betreuung. The post Podcast 324 – Moin Bremen, Versuch einer Liebeserklärung first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Wir springen in dieser Folge in die USA, genauer nach San José in Kalifornien. Dort steht ein auf den ersten Blick rätselhaftes Gebäude, bekannt als das Winchester Mystery House. Es ist heute eine viel besuchte Attraktion, der eine geisterhafte Legende zugrunde liegt. Wir sprechen in dieser Folge über diese Legende: wie dieses Haus zustande kam, wer die angeblich so geheimnisvolle Bauherrin war und warum gerade das Ende des 19. Jahrhunderts in den USA ein so fruchtbarer Boden für Geistergeschichten ist. // Erwähnte Folgen - GAG237: Friedrich Anton Mesmer und der Animalische Magnetismus – https://gadg.fm/237 - GAG505: William H. Mumler, Geisterfotograf – https://gadg.fm/505 - GAG546: Sarah Biffin, Miniaturmalerin – https://gadg.fm/546 // Literatur - Haag, Pamela, The Gunning of America: Business and the Making of American Gun Culture, New York: Basic Books, 2016. - Ignoffo, Mary Jo, Captive of the Labyrinth: Sarah L. Winchester, Heiress to the Rifle Fortune, Columbia: University of Missouri Press, 2010. - Junker, Christine R., „Unruly Women and Their Crazy Houses: Sarah Winchester's Unconventional Domesticity“, in: Home Cultures 12/3 (2015), S. 329–346, DOI: 10.1080/17406315.2015.1084763. - Lueck, Amy J., „Haunting Women's Public Memory: Ethos, Space, and Gender in the Winchester Mystery House“, in: Rhetoric Review 40/2 (2021), S. 107–122, DOI: 10.1080/07350198.2021.1883832. Das eingangs erwähnte Past Puzzle findet sich hier: https://www.pastpuzzle.de Hier gibt's die von Lene erwähnte "Lore"-Folge: https://www.lorepodcast.com/episodes/79 //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
„Es macht mich fassungslos, wie wenig wir als vermeintlich aufgeklärte Europäer aus der Geschichte des letzten Jahrhunderts gelernt haben“, sagt Ulrike Guérot im Interview mit den NachDenkSeiten. Guérot hat sich die Ergebnisse des gerade zu Ende gegangenen NATO-Gipfels in der Türkei näher angeschaut und stellt fest: Die NATO hat „keine Ideen einer NachkriegsordnungWeiterlesen
1325 gründen die Mexica auf einer sumpfigen Insel im westlichen Teil des Texcoco-Sees eine Siedlung. Nur wenige Jahre später entsteht nördlich davon auf einer zweiten Insel Tlatelolco, zunächst eine eigenständige Stadt mit eigenem Herrscher. Beide Städte wachsen über Generationen zusammen – zur aztekischen Metropole Tenochtitlan.Anfang des 16. Jahrhunderts gehört Tenochtitlan zu den größten Städten der Welt. Bis zu einer Viertelmillion Menschen leben hier, handeln mit Kakao aus dem Süden, Baumwolle von den Küsten, Gold, Jade, exotische Federn und Sklaven. Heute existiert nichts mehr davon. Doch wir erwecken die Stadt in dieser Folge noch einmal zum Leben.Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne bei Instagram: @wasbishergeschah.podcastQuellen:Hernando Cortés: Die Eroberung Mexikos: drei Berichte an Kaiser Karl V. 5. Aufl. Insel Verlag, Frankfurt/Main 1980, ISBN 3-458-32093-8. Arthur Schurig (Hrsg.): Die Eroberung von Mexiko durch Ferdinand Cortés. Mit den eigenhändigen Berichten des Feldherrn an Kaiser Karl V. von 1520 und 1522. Insel Verlag, Leipzig 1923. Michael E. Smith: The Aztecs. Peoples of America (Band 1), Hoboken 2011³.Camilla Townsend: Fifth Sun: A New History of the Aztecs, Oxford 2019.Hugh Thomas: Die Eroberung Mexíkos: Cortés und Montezuma (Fischer Sachbücher), Frankfurt a.M. 2000. Frances F. Berdan: Aztec Archaeology and Ethnohistory, Oxford 2014.++ Du willst Teil der WBG-Community auf Steady werden und werbefrei hören? Hier gehts lang! ++++ Bookbeat 60 Tage kostenlos nutzen mit dem Code "geschichte26" : https://wbgprods.com/bookbeat ++++ 115 Euro bei deinem Stromtarif sichern mit dem Code "WBG115": bei Octopus Energy ++++ Livetour 2027: Jetzt Tickets sichern ++ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Hey Leute, wir haben aktuell zwei Wochen Pause bei Mord auf Ex – aber, um die Zeit zu überbrücken, gibt es hier eine besonders fesselnde Folge True Love: Jeder von uns kennt die Liebesgeschichte der Titanic: Jack und Rose. Aber kaum jemand weiß, welche große, wahre Liebesgeschichte sich in Wirklichkeit auf dem Schiff abgespielt hat. Obwohl in New York bis heute Gedenktafeln an Ida und Isidor Straus erinnern, ist ihr Name den meisten völlig unbekannt. Dabei galten die beiden zu Lebzeiten als eines der beliebtesten und angesehensten Paare der USA. In dieser Folge schauen wir auf eine der bewegendsten Liebesgeschichten des vergangenen Jahrhunderts. Wir tauchen ein in das Leben des Ehepaars, das in Deutschland beginnt und auf dem Deck der Titanic zu enden droht. Eine Produktion von Auf Ex Productions. Hosts: Leonie Bartsch & Linn Schütze Recherche: Anna Busse Redaktion: Antonia Fischer Produktion: Lorenz Schütze Experte: Malte Fiebing-Petersen, Vorsitzender des Deutschen Titanic-Vereins Quellen (Auswahl) Buch "A Titanic Love Story: Ida and Isidor Straus" von June Hall McCash Website [Straus Historical Society](https://www.straushistoricalsociety.org/) Artikel [Der Spiegel](https://www.spiegel.de/geschichte/ida-und-isidor-straus-auf-der-titanic-die-tragische-familiengeschichte-des-tauchbootpiloten-der-titan-a-1fb676de-bc04-4f25-88a6-e446fae75cf5) Artikel [ARD](https://www.ardalpha.de/wissen/geschichte/kulturgeschichte/titanic-untergang-schiff-eis-100.html) Hintergrundinformationen, Bilder und Videos findet ihr auf unserem Instagram- oder TikTok-Kanal @true.lovepodcast. Oder auf unseren privaten Profilen @leonie_bartsch und @linnschuetze. Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr den Podcast bewertet und teilt. Haben euch lieb & bis in zwei Wochen! Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/MordaufEx Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Johannes Müller von Königsberg ("Regiomontanus") gilt als bedeutendster Mathematiker und Astronom des 15. Jahrhunderts. Sein früher Tod am 6.7.1476 in Rom gibt bis heute Rätsel auf. Von Thomas Mau.
Wir springen in dieser Folge in die Mitte des 18. Jahrhunderts. Ein Augenarzt bereist in dieser Zeit nicht nur sein Heimatland England, sondern das gesamte vereinigte Königreich, schließlich auch den Kontintent und landet dann in Leipzig. Dort hat der berühmteste Musiker der Stadt, Johann Sebastian Bach, schon länger mit einem Augenleiden zu kämpfen, und der berühmte Augenarzt aus England wird ihn operieren. Nur, geht das auch gut aus? Wir sprechen in dieser Folge über Chevalier John Taylor, der in der Medizingeschichte manchmal als Pionier und oft als Quacksalber bezeichnet wurde, der aber tatsächlich eine Art Zwischenwelt in der Medizingeschichte bewohnte, in der die beiden Eigenschaften oft nicht so einfach voneinander zu trennen waren. // Erwähnte Folgen - GAG443: J.S. Bach oder Wie sich ein Komponist den Lebensunterhalt verdient – https://gadg.fm/443 - GAG546: Sarah Biffin, Miniaturmalerin – https://gadg.fm/546 // Literatur - Albert, Daniel M. / Paul Henkind, Men of Vision: Lives of Notable Figures in Ophthalmology, Philadelphia: W. B. Saunders, 1993. - Jackson, David M., „Bach, Handel, and the Chevalier Taylor“, in: Medical History 12/4 (1968), S. 385–393. - Lenth, Bert, „Bach and the English Oculist“, in: Music & Letters 19/2 (1938), S. 182–198. - Mounsey, Chris, Sight Correction: Vision and Blindness in Eighteenth-Century Britain, Charlottesville: University of Virginia Press, 2019. - Scholtz, Sibylle / Myriam Becker / Lee MacMorris / Achim Langenbucher, „Taylor. A Gold-Plated Charlatan“, in: Curiosities in Medicine: Alphabetically, Cham: Springer Nature Switzerland, 2025, S. 335–337. - Schwartz, Stephen G. / Christopher T. Leffler / Andrzej Grzybowski / Hans-Reinhard Koch / Dennis Bermudez, „The Taylor Dynasty: Three Generations of 18th–19th Century Oculists“, in: Historia Ophthalmologica Internationalis 1/1 (2015), S. 67–81. - Jones, Henry [zugeschrieben], The Life and Extraordinary History of the Chevalier John Taylor. Written from Authentic Materials, and Published by His Son, John Taylor, Oculist, Dublin: D. Chamberlain, 1761. - Zegers, Richard H. C., „The Eyes of Johann Sebastian Bach“, in: Archives of Ophthalmology 123/10 (2005), S. 1427–1430. Das Episodenbild zeigt John Taylor in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Unser neues Buch „Mehr Geschichten aus der Geschichte“ erscheint am 4. September. Es kann hier signiert vorbestellt werden: https://shop.autorenwelt.de/products/mehr-geschichten-aus-der-geschichte-von-richard-hemmer-und-daniel-messner //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Worum geht's? Mit Darklands (1992) schuf Microprose ein Rollenspiel, das Genre-Konventionen sprengte. Nicht so sehr durch die schiere Raffinesse seiner Systeme oder die überbordende Exotik seiner Welt, sondern eher durch das Gegenteil: Es ordnet seine Systeme und seine Welt einer ungewöhnlichen Prämisse unter. Das Spiel spielt im spätmittelalterlichen Heiligen Römischen Reich (1400–1499), und was die Menschen des 15. Jahrhunderts für wahr hielten, ist im Spiel real. Hexen, Heilige, Alchemisten und Drachen existieren nicht als Klischees, sondern als integrale Bestandteile einer Welt, in der Glaube, Politik und Magie untrennbar verwoben sind. Chris und Gunnar beleuchten, wie Darklands durch sein Lebenspfad-System, das Echtzeit-Kampfsystem mit Pause, das produktionsbasierte Alchemie-System und die offene Welt Maßstäbe setzte, und warum es bis heute als eines der ambitioniertesten Rollenspiele der 90er gilt. Infos zum Spiel: Thema: Darklands Erscheinungstermin: August 1992 Plattform: MS-DOS Entwickler: Microprose / MPS Labs Publisher: Microprose Genre: Rollenspiel Designer: Arnold Hendrick, Douglas Kaufman, Sandy Petersen, Jim Synoski, Douglas Whatley, Matt Scibilia u.a. Musik: Jeff Briggs Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Christian Schmidt, Gunnar Lott Gäste: Doug Kaufmann, Matt Scibilia, Dr. Matthias von Hellfeld Synchronsprecher in dieser Folge: Andreas Groeber (als Arnold Hendrick), Dennis Richtarski (als Matt Scibilia) und Tim Heinke (als Doug Kaufman) Audioproduktion: Matthias Kuhlmann, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro & Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik) Vielen Dank an unsere Gesprächspartner in dieser Folge: Doug Kaufmann, Co-Designer von Darklands Matt Scibilia alias "Artino", Hauptgrafiker von Darklands Dr. Matthias von Hellfeld, Historiker Die Interview-Auszüge von Arnold Hendrick stammen aus Matt Bartons Gespräch mit ihm aus dem Jahr 2010.
Ingeborg Bachmann, deren Geburtstag sich am kommenden Donnerstag zum 100. Mal jährt, gilt als eine der bedeutendsten europäischen Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Literaturkritiker Cornelius Hell widmet ihr diese Woche seine „Gedanken für den Tag“. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 22.06.2026
Deep Dive - Folgen mit Tiefgang In dieser Folge begeben wir uns auf eine Reise durch die Geschichte des Satanismus – von den ersten Vorstellungen des Teufels als Gegenspieler Gottes über okkulte Zirkel des 19. Jahrhunderts bis hin zur Gründung der Church of Satan und den modernen satanistischen Bewegungen unserer Zeit. Wir werden dabei feststellen, dass Satanismus oft weniger mit dem Teufel zu tun hat, als viele Menschen glauben, und dass die Geschichte dieser Weltanschauung zugleich eine Geschichte von Angst, Projektion und gesellschaftlicher Panik ist. Die Frage ist also nicht nur, was Satanisten glauben. Sondern auch, warum Gesellschaften über Jahrhunderte hinweg immer wieder überzeugt waren, Satanisten überall dort zu sehen, wo es nie welche gegeben hat. Ist Satanismus vielleicht nur ein Symptom einer zunehmend säkularen Gesellschaft? ***ANZEIGE*** Alle Infos zu unseren Kooperationspartnern: https://linktr.ee/podcaststimmenimkopf Flaconi: Bei Flaconi sparen Hörerherzchen mit unserem Code STIMMEN10 bis zum 15.07.2026 10% auf ihren Einkauf. Das Angebot gilt natürlich auch für Österreich über flaconi.at und für die Schweiz über flaconi.ch – Code und Gültigkeit bleiben dabei genau gleich. KoRo: Mit unserem Code STIMMENIMKOPF erhaltet ihr bei Koro 5% Rabatt auf euren Einkauf. Hier geht's zum Angebot: https://serv.linkster.co/r/8PglNuMojL Erdnusssauce: Pro Portion ca. 30g Erdnussmus, mit Zitronensaft, einem EL Sojasauce, einem TL Reisessig und Salz abschmecken. Möhren, Avocado und Gurke raspeln oder in schmale Streifen schneiden. Tofu anbraten und Reisnudeln kochen. Anschließend das Reispapier mit allen Zutaten belegen und mit Minze, Koriander und der Erdnusssauce toppen. Fertig! :) Taxfix: Spart als Neukunden unter http://taxfix.de mit dem Code KOPF26 bis zum 30.08.2026 15% auf eure Steuererklärung mit Taxfix! // Kontakt // Denise Instagram: podcast.stimmenimkopf E-Mail: podcast.stimmenimkopf@gmail.com Pia Instagram: pia.liest_ Pia Web: www.pia-liest.de // Quellen // TBA
Perser gegen Griechen: Anfang des 5. Jahrhunderts v. Chr. beginnt ein historischer Machtkampf. Aus einem regionalen Aufstand entsteht ein jahrzehntelanger Konflikt, der mit Xerxes' Feldzug und der Schlacht von Salamis seinen Höhepunkt erreicht.**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":4:54 - Deutschandfunk-Nova-Reporterin Luisa Filips athmosphärischer Beitrag spürt der Schlacht von Salamis von 480 v. Chr. nach10:11 - Althistoriker Hilmar Klinkott beschreibt den persischen König Xerxes I.23:11 - Historiker Julian Degen erläutert Struktur und Funktionsweisen des Reichs der Achämeniden35:14 - Althistorikerin Susanne Froehlich spricht über Herodot, den "Vater der Geschichtsschreibung"**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Griechische Antike: Die Reformen des Kleisthenes und die attische DemokratieUrsprung der Demokratie: Die Reformen des SolonKunstraub und Kolonialzeit: Das Prachtboot aus dem Pazifik**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderation: Steffi Orbach Gesprächspartner: Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte
Die Kolonialmächte des frühen 20. Jahrhunderts schickten auch Menschen aus den Kolonien in den ersten Weltkrieg. Das Zarenreich zwang ab Juni 1916 Muslime in den Dienst. Von Heiner Wember.
Der Erste Weltkrieg. Die sogenannte Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. Er verwandelt Europa in ein grausames Schlachtfeld und kostet über 17 Millionen Menschen das Leben. ABER heute spricht kaum noch jemand über das dunkle Kapitel zwischen 1914 und 18. Und das, obwohl der Erste Weltkrieg auch in die Gegenwart hineinreicht, unsere Welt geformt hat und es deutliche Parallelen zur Jetzt-Zeit gibt. Steht die Welt erneut vor einer Situation wie vor dem Kriegsausbruch im Juli 1914 und was können wir aus dieser Zeit für die Gegenwart lernen? Darüber sprechen wir heute mit dem Historiker Oliver Rathkolb.
Die Museumshistorikerin Stefanie Jovanovic-Kruspel spricht im letzten Teil der Serie über den ersten afrikanischen Elefanten, der Ende des 19. Jahrhunderts als Schauobjekt nach Wien kam. Gestaltung: Rosemarie Burgstaller- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 19.6.2026.
Der Zoologe Andreas Hantschk spricht im zweiten Teil der Serie über die erste Giraffe, die als Schauobjekt zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach Wien gelangte. Gestaltung: Rosemarie Burgstaller- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 16.6.2026.
„Wir stellen uns gegen diese gesamte Politik (Israels). Und zwar aus einer dezidiert jüdischen Position heraus, indem wir sagen, dass die jüdische Geschichte und auch die Leidenserfahrungen der letzten Jahrhunderte – vor allem des letzten Jahrhunderts, aber auch der Jahrhunderte davor, nicht dazu benutzt werden dürfen, Unrecht in Palästina zu rechtfertigen. Ebenso wenig dürfen sieWeiterlesen
Was, wenn wahre Größe nicht im Durchsetzen, sondern im Loslassen liegt? Dieser Vortrag zeigt, warum freiwillige Hingabe keine Schwäche ist, sondern der Weg zu innerer Freiheit, Würde und echter Stärke – und warum Liebe am Ende mächtiger ist als Dominanz.Ganzes Video "Die Altäre des 21. Jahrhunderts": https://youtu.be/AY7mhL70I7c