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Die Shortlist in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung des diesjährigen Preises der Leipziger Buchmesse steht fest. Die fünf nominierten Romane setzen sich mit der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts auseinander. Ein Kommentar von Wiebke Porombka
Die Shortlist in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung des diesjährigen Preises der Leipziger Buchmesse steht fest. Die fünf nominierten Romane setzen sich mit der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts auseinander. Ein Kommentar von Wiebke Porombka
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Die Shortlist in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung des diesjährigen Preises der Leipziger Buchmesse steht fest. Die fünf nominierten Romane setzen sich mit der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts auseinander. Ein Kommentar von Wiebke Porombka
Obwohl die Pariser Kommune während der Französischen Revolution nur wenige Monate Bestand hatte, diente sie als frühe Blaupause für spätere kommunistische Regime des 20. Jahrhunderts.
Wir sprechen mit Fabian Goldmann über sein neues Buch "Staats(räson)funk": "Israels Krieg im Nahen Osten gilt in vielerlei Hinsicht als der verheerendste des 21. Jahrhunderts: ermöglicht durch Bomben, Blockaden und eine beispiellose mediale Unterstützung. Wie in kaum einem anderen Land haben Medien in Deutschland nach dem 7. Oktober 2023 die tödliche Realität in der Region verharmlost, gerechtfertigt oder gleich ganz verschwiegen. Welche Methoden Tagesschau, BILD, Spiegel, taz und Co. dabei angewandt haben und wie aus gut ausgebildeten Journalisten Propagandisten eines Genozids werden konnten, zeigt diese Untersuchung. Anhand eigens erhobener Daten und sorgsamer Recherchen liefert das Buch die Anatomie eines Systemversagens irgendwo zwischen Stereotypen, Selbstzensur und Staatsräson." Wir sind 99 ZU EINS! Ein Podcast mit Kommentaren zu aktuellen Geschehnissen, sowie Analysen und Interviews zu den wichtigsten politischen Aufgaben unserer Zeit.#leftisbest #linksbringts #machsmitlinks Wir brauchen eure Hilfe! So könnt ihr uns unterstützen: Bitte abonniert unseren Kanal und liked unsere Videos. Teil unseren content auf social media und folgt uns auch auf Twitter, Instagram und FB Wenn ihr Zugang zu unserer Discord-Community, sowie exklusive After-Show Episoden und Einladungen in unsere Livestreams bekommen wollt, dann unterstützt uns doch bitte auf Patreon: www.patreon.com/99zueins Wir empfangen auch Spenden unter: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=NSABEZ5567QZE
Tickets für unsere Live-Tour im Mai! -Im Jahr 1857 verlässt ein Dampfschiff mit fast 600 Menschen und tonnenweise Gold den Hafen von Havanna. Vier Tage später kämpft die SS Central America in einem Hurrikan um ihr Überleben. Diese Folge erzählt vom kalifornischen Goldrausch, vom riskanten Weg zwischen West- und Ostküste – und von den dramatischen Stunden an Bord eines sinkenden Schiffes. Augenzeugenberichte, Technikgeschichte und menschliche Schicksale machen den Untergang zu einer der größten Katastrophen der amerikanischen Seefahrt.……Das Folgenbild zeigt eine zeitgenössische Darstellung des Untergangs der Central America SS im Jahr 1857.……LITERATURKinder, Garry: Das Goldschiff. Die größte Schatzsuche des 20. Jahrhunderts, 1999.……PREMIUM - testet einen Monat lang gratis!His2Go unterstützen für tolle Vorteile - über Steady!Klick hier und werde His2Go Hero oder His2Go Legend……WERBUNGDu willst dir die Rabatte unserer weiteren Werbepartner sichern? Hier geht's zu den Angeboten!…….UNTERSTÜTZUNGFolgt und bewertet uns bei Spotify, Apple Podcasts, Podimo oder über eure Lieblings-Podcastplattformen.Wir freuen uns über euer Feedback, Input und Vorschläge zum Podcast, die ihr uns über das Kontaktformular auf der Website, Instagram und unsere Feedback E-Mail: kontakt@his2go.de schicken könnt. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an jede einzelne Rückmeldung, die uns bisher erreicht hat und uns sehr motiviert.…….COPYRIGHTMusic from https://filmmusic.io: “Sneaky Snitch” by Kevin MacLeod and "Plain Loafer" by Kevin MacLeod (https://incompetech.com) License: Creative Commons CC BY 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/Das Folgenbild zeigt den Untergang der Jeannette im Packeis (aus DeLongs Tagebüchern, nachträglich illustriert).Hier bekommt ihr die Tickets zur "His2Go - Live Tournee" Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Welche Spuren die gewaltvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts und Zwangsarbeit hinterlassen haben bis in die Gegenwart und Landschaften hinein, das macht Svenja Leiber in ihrem neuen Roman sichtbar. Im Zentrum steht die 16-jährige Nelka, die 1941 in Lemberg von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt wird. Auf einem norddeutschen Gutshof werden sie zu schwerer Arbeit gezwungen. Gerrit Bartels hat das Buch "Nelka" für radio3 gelesen.
In unserer neuen Episoden-Reihe Clash Of Years treffen immer zwei Jahre popkulturell aufeinander! Dieses Mal starten wir mit dem bekanntesten Agenten aller Zeiten, switchen rüber in den heißesten Sommer des 20. Jahrhunderts, treffen auf den Gewaltrausch einer Romanfigur, schmunzeln über die Eskapaden von zwei deutschen Entertainern, wandeln in der Kunstszene der frühen 60er und lassen uns schließlich vom neuen Sound aus Queens mitreißen. Explaining 1962 - Fashion, Music & Filmhttps://www.youtube.com/watch?v=tel7Y78zxBwDie Geburt einer LEGENDE: James Bond jagt Dr. Nohttps://www.youtube.com/watch?v=1K5b4lcwtSEJames Bond Retrospektive (1962 - 2012)https://www.youtube.com/watch?v=SzVTRyvpYVoBond meets Honeyhttps://www.youtube.com/watch?v=FQXnfjBd-hASean Connery Unveiled - The Man Behind the James Bond Legendhttps://www.youtube.com/watch?v=uXdgkhzeprMPortishead - All Minehttps://www.youtube.com/watch?v=FvFY2StxlzcUdo Lindenberg - Legendärer Auftritt im Palast der Republik in Ostberlinhttps://www.youtube.com/watch?v=b3cseKzj360Bananarama - Cruel Summerhttps://www.youtube.com/watch?v=l9ml3nyww80A Clockwork Orange To Go - Burgess in 12 Minutenhttps://www.youtube.com/watch?v=fHhCBqMFxnEAnthony Burgess discusses A Clockwork Orangehttps://www.youtube.com/watch?v=7jYOqu4b9BYA Clockwork Orange - Book vs. Moviehttps://www.youtube.com/watch?v=VizyFWqP0-sA Clockwork Orange - Trailerhttps://www.youtube.com/watch?v=T54uZPI4Z8AHeartsrevolution - Ultraviolencehttps://www.youtube.com/watch?v=vxI4od2s0tEDie Supernasen Trailer https://www.youtube.com/watch?v=3MB2sC95VmUMike Krüger - Mein Gott, Walther (Live-Auftritt im ORF, 1975)https://www.youtube.com/watch?v=kD1_Q2queCgMike Krüger - Der Nippel (Hitparade, 19.05.1980)https://www.youtube.com/watch?v=1KRa4pD6ZUISzene 79 , Thomas Gottschalk Musikshowhttps://www.youtube.com/watch?v=vBb56YSM_1oTelespiele 1977 - Thomas Gottschalk in seiner 1. Unterhaltungsshow (Ausschnitt)https://www.youtube.com/watch?v=tuAcIVvALdMZDF 17.12.1983 - Thommys Pop-Show extrahttps://www.youtube.com/watch?v=oGj6nnnH4UgGLS-United - Rapper´s Deutsch - 1. deutscher Rap-Song 1980https://www.youtube.com/watch?v=6pQ5Xqv6bQkNa Sowas - Folge 56 (Completely Remastered) https://www.youtube.com/watch?v=-rNQPYxcY0E4 gegen Willi (1987) https://www.youtube.com/watch?v=0Y6EgMIA9LsMike Krüger - Freiheit für Grönland https://www.youtube.com/watch?v=ySr7hnLbnMcGeorge: The Story of George Maciunas and Fluxus - Trailerhttps://www.youtube.com/watch?v=dChZISqg7ScFluxus Festival (Wiesbaden 1962)https://www.youtube.com/watch?v=YibFHWZ66GQFluxus Documentaryhttps://www.youtube.com/watch?v=LaswEn5med8Fett, Filz und 7000 Eichen: Der Jahrhundertkünstler Jospeh Beuyshttps://www.youtube.com/watch?v=kPjzO8pinwsSonic Youth - The Sprawlhttps://www.youtube.com/watch?v=t6QW1KcDV8MThe History of Rap (in less than 5 minutes)https://www.youtube.com/watch?v=OIsVz54WB0Q1985: Run-DMC in the UK | Whistle Test | Classic BBC Music | BBC Archivehttps://www.youtube.com/watch?v=9tKMTg7a57MRun DMC - Interview 1986https://www.youtube.com/watch?v=D-xi2RL1ryAEminem inducts Run DMC Rock and Roll Hall of Fame Inductions 2009https://www.youtube.com/watch?v=IXSAdX1VCXcRUN DMC - Sucker MC's https://www.youtube.com/watch?v=CIQ1s4lXi0E
Der österreichische Journalist Karl-Peter Schwarz hatte das Privileg, den 2019 verstorbenen großen liberalen Philosophen und Ökonomen Anthony de Jasay noch persönlich kennenlernen zu dürfen. In seinem Beitrag würdigt er den gebürtigen Ungarn, der heute zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist. De Jasay gehörte keiner intellektuellen Schule an. Er war ein origineller Denker, der radikalste unter den radikalen Individualisten, ein großer Einzelgänger unter den politischen Philosophen des 20. Jahrhunderts. Mit seiner originellen Analyse der wahren Natur des Staates gelang es ihm, einen völlig neuen Blick auf dessen Funktionsweise zu werfen. Nach seiner Theorie ist der Staat kein Instrument in den Händen von Klassen oder Parteien, sondern ein autonomer Akteur mit einem eigenen Willen und eigenen Zielen, nämlich der Machtmaximierung und Selbsterhaltung.
Tücher und BücherEr druckte, was die Nazis verbrannten. Bericht von der Sonderausstellung im Brechthaus Augsburg mit Ingvild RichardsenDie Ausstellung, Tücher und Bücher, kuratiert von Ingvild Richardsen erzählt die Familiengeschichte von Hein Kohn.Interview mit Rupert Grübl - Direktor der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit (Hördauer 12 Minuten)Begrüßung und Einführung in die Ausstellung (Jürgen Enninger, Rupert Grübl, Ingvild Richardsen) (Hördauer 60 Minuten)Interview mit Menno Kohn - Sohn von Hein Kohn und Linda Kohn, Tochter von Menno Kohn (Hördauer 12 Minuten)Hören Sie als Erstes ein kurzes Interview, das Uwe Kullnick, vom Literatur Radio Hörbahn mit Rupert Grübl, dem Direktor der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. Dem folgt ein Auszug aus der Eröffnungsansprache durch den Kulturreferenten von Augsburg, Jürgen Enninger, und anschließend, eine kurze Würdigung durch Rupert Grübl. Dann erklärt die Kuratorin Ingvild Richardsen die Entstehung der Ausstellung und gibt eine Einführung in die Ausstellung selbst. Im Anschluss folgt ein Interview mit dem Sohn von Hein Kohn, Benno Kohn und dessen Tochter Linda Kohn. Ingvild Richardsen war 2018 Kuratorin der Ausstellung "Evas Töchter. Münchner Schriftstellerinnen und die moderne Frauenbewegung 1894-1933" in der Monacensia im Hildebrandhaus und der Ausstellung „Die modernen Frauen des Atelier Elvira“ 2022 in den Kunstsammlungen in Augsburg. Sie forscht über die Frauenbewegungen und vergessenen Autorinnen des 19. und 20. Jahrhunderts, jüdisches Erbe und NS-Zeit. Sie lehrt und forscht an der Universität Augsburg- 2019 veröffentlichte sie bei S. Fischer das Buch «Leidenschaftliche Herzen, feurige Seelen.Wie Frauen die Welt veränderten», in der sie die Entstehung der deutschen Emanzipationsbewegung und des Jugendstils neu erzählt. 2022 gab sie im Beck Verlag das von ihr entdeckte Typoskript „Der Weg zur Grenze“ heraus. 2023 erschien das Buch bereits auf Niederländisch.Sie forscht und lehrt an der Universität Augsburg und am Literaturschloss Edelstetten e.V. Zusammen mit Prof. Klaus Wolf führt sie Pilotprojekte zur Erinnerungskultur durch.Mit Prof. Dr. Waldemar Fromm (Arbeitsstelle für Literatur in Bayern) gibt sie die Reihe Vergessenes Bayern heraus. Realisation: Uwe Kullnick (ukullnick)
Die Epstein-Affäre zieht immer größere Kreise. Ex-Prinz Andrew wird von der britischen Polizei verhaftet. Was sagt der Fall Epstein über die Moral in unserer Gesellschaft? Warum scheint Recht und Gesetz nicht für alle zu gelten? Über diese Fragen sprechen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge. Erleben wir die „spätrömische Dekadenz“ des 21. Jahrhunderts? Richard David Precht blickt auf die Abgründe des absolutistischen Frankreichs und der römischen Senatoren und kommt zu dem Schluss: „Wann immer eine Sozialnorm auf eine Marktnorm trifft, wird die Sozialnorm kannibalisiert.“ Der Fall Epstein jedenfalls wirkt wie eine „Säure für die Demokratie.“
In dieser Folge sprechen wir mit einem Historiker über die Ursachen, den Verlauf und die weitreichenden Folgen des Ersten Weltkriegs. Zwischen Schützengräben, Giftgaseinsatz und globaler Machtpolitik beleuchten wir, warum dieser Krieg als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ gilt.*Mein Lieblingsbuch zum Ersten Weltkrieg gibt es bei C.C. Buchner: Hier klickenPerfekt für Lehrer, Referendare, Schüler und alle, die mehr über unsere Geschichte lernen möchten!Täglicher Geschichte Content auf Instagram: https://www.instagram.com/zeit.fuer.history/Diese Folge könnte dich auch interessieren:Wojtek: Ein Bär besiegt die Nazis: Hier klicken
Gold & Silber | Podcast für Investoren, Krisenvorsorger und Sammler | Kettner-Edelmetalle
Die Edelmetallmärkte erleben historische Turbulenzen – doch was steckt wirklich dahinter? Jochen Steiger deckt auf, warum Silber bis Juli ausverkauft ist, welche Banken jetzt zittern und warum China die Comex in die Knie zwingt. Erfahre, warum die fundamentalen Daten trotz Kursrückgang ein klares Kaufsignal senden!
Seit dem Stromeinspeisungsgesetz von 1991 und insbesondere seit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Jahr 2000 ist der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in Deutschland von nahezu null auf heute fast 60 % gestiegen. Nach einem – vor allem zu Beginn des Jahrhunderts – nahezu exponentiellen Wachstum haben sich die Zuwachsraten infolge politischer Entscheidungen zwar abgeschwächt. Dennoch zeichnet sich ab, dass Deutschland früher oder später seinen Strom vollständig aus erneuerbaren Quellen beziehen wird. Gleichzeitig schreitet die Elektrifizierung in den Bereichen Mobilität und Wärme voran. Damit geht es längst nicht mehr nur um die Stromversorgung, sondern um die Frage, wann Deutschland insgesamt 100 % erneuerbare Energien erreichen kann. Mit den Energy Charts stellt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) eines der umfassendsten und transparentesten Datenportale zur Stromerzeugung in Europa bereit – nahezu in Echtzeit. Die Zahlen zeigen nicht nur den Anteil Erneuerbarer Energien, sondern auch Stromhandel, Preisentwicklungen und langfristige Trends. Unser Gast Leonhard Gandhi betreut als Wissenschaftler dieses Portal. Wir sprechen mit ihm über die Bedeutung belastbarer statistischer Daten, über langfristige Trends – und darüber, wann Deutschland voraussichtlich die Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien erreichen kann. Welche Faktoren sind für den weiteren Erfolg ausschlaggebend?
Am Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Vorbereitungszeit auf Ostern hin. Seit Ende des 11. Jahrhunderts gibt es die Tradition, sich an diesem Tag in Gottesdiensten ein Aschenkreuz auf die Stirn zeichnen oder Asche aufs Haupt streuen zu lassen. Die aus gesegneten Palmzweigen vom Vorjahr gewonnene Asche gilt als Symbol der Trauer und Buße.Das Aschenkreuz steht für den Beginn der Bußzeit und zugleich für die Hoffnung der Christen auf Auferstehung. In den vergangenen Pandemiejahren wurde kein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet, sondern Asche auf den Kopf gestreut. Das ist die viel frühere und ursprünglichere Form dieses Startsignals in die Fastenzeit.Manche kennen vielleicht noch die Formulierung: „Oh, Asche auf mein Haupt,“ man einen Fehler zugibt und sich entschuldigen möchte. Ich habe mal nachgeforscht, warum die Asche so das normale Mittel für den Beginn der Fastenzeit ist: Asche ist seit Jahrhunderten ein vielfältig verwendetes Putz- und Scheuermittel. Man kann damit Silber reinigen, Fußböden wischen, Wäsche waschen, Geschirrspülen. Aber man kann Asche auch als Dünger und Schädlingsbekämpfer und Unkrautvernichter einsetzen. Und so in unser Leben übersetzt ist das auch notwendig: wir müssten schon manches Mal abstauben und reinigen und putzen, damit wieder deutlich wird, wozu wir als Christen so da sind: um Jesus Christus nachzufolgen und zu versuchen, nach seinem Evangelium zu leben. Und da ist die Asche als Dünger auch nicht so verkehrt, damit Neues und Gutes wachsen kann und der Auftrag: „Kehr um und glaub an das Evangelium“ durch uns und unser Tun und Beten, Hand und Fuß bekommt und das Reich Gottes unter uns Wachsen und Großwerden kann. Der eigentliche Grund für unsere Mühen steht im Buch Deuteronomium im Alten Testament. Da heißt es: Daran sollst du erkennen: Jahwe, dein Gott, ist der Gott; er ist der treue Gott; noch nach tausend Generationen achtet er auf den Bund und erweist denen seine Huld, die ihn lieben und auf seine Gebote achten. Versuchen wir es. Sieben Wochen sind dafür eine ziemlich gute Zeit.
Herbert von Karajan zählt zu den prägendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Mit seinen Interpretationen von Beethoven über Verdi bis Mahler setzte er Maßstäbe in der klassischen Musik. So unumstritten er aber in der Kunst war, so umstritten ist Karajan historisch. Vor allem sein Verhalten während der NS-Zeit wird bis heute kontrovers diskutiert, ohne, dass eine umfassende historische Aufarbeitung und Einordnung stattgefunden hat. Der Historiker Michael Wolffsohn zeichnet nun auf Grundlage zahlreicher, teils erstmals ausgewerteter Quellen und vielfältiger Perspektiven ein umfassendes Bild von Karajans Leben und Handeln während der NS-Zeit und in den Jahren danach. Das Ergebnis ist eine Figur zwischen „Genie und Gewissen“ im Spannungsfeld von Musik, Politik und Geschichte.
Die Dichterin Else Lasker-Schüler lebt Anfang des 20. Jahrhunderts in höchst prekären Verhältnissen. Künsterlfreunde wollen sie durch eine Benefiz-Auktion unterstützen, aber der gewünschte Erfolg blieb aus.
Aus "The Metropolitan Chronicle", 17. Oktober 1893 Der Äther-Salon der endlosen Stimmen Mit Bewunderung und erheblicher Beklemmung vermerkt dieses Blatt eine frische Neuerung unseres ruhelosen Zeitalters. Dampf zähmte die Entfernung, der Telegraph die Zeit, das Telefon die Rede. Nun aber tritt ein Gerät hinzu, klein wie ein Etui, doch groß in seinen Folgen: Es bringt fremde Stimmen, konserviert und beliebig wieder abrufbar, direkt ins Ohr des Bürgers. Ohne Versammlung, ohne gesellschaftliche Hemmung. Die Erfinder preisen Unterhaltung zum Mitnehmen. Wir sind weniger heiter gestimmt. Denn bereits mehren sich Berichte, dass Menschen abhängig werden von diesem stetigen Strom gesprochener Worte. Man sieht Schreiber über das Pflaster wandern, mit leerem Blick, als stünden sie im vertraulichen Gespräch mit unsichtbaren Bekannten. Damen lachen im Park über Witze, die niemand sonst gehört hat. Lehrlinge meiden lebendige Kollegen und wählen lieber die ewige Stimme aus der Tasche. Selbst im Orchestergraben macht sich die Veränderung bemerkbar. Trompeter-Pan, einst bekannt für seinen kräftigen Auftritt zur rechten Stunde, erscheint neuerdings mit Bügeln auf den Ohren zur Probe und verpasst den Einsatz, weil er einer fernen Debatte lauscht. Klarinetten-Karl wiederum, sonst Meister der feinen Zwischentöne, nickt entrückt, während um ihn herum gestimmt wird. Als gelte seine Aufmerksamkeit nicht mehr dem Atem der Mitspieler, sondern dem Atem unsichtbarer Erzähler. Noch bedenklicher sind erste ärztliche Beobachtungen: Das Ohr, so fein gebaut, passt sich dem Bügelwerk der Hörkapseln an. Nach Wochen des Gebrauchs soll sich das Knorpelwerk dem Druck beugen, die Ohrmuschel der Form des Geräts entgegenkommen und bisweilen diese Form sogar behalten, als hätte die Natur dem Gummi und Metall die Oberhoheit eingeräumt. Ist dies Fortschritt? Man rühmt „Gemeinschaft“, weil der Hörer eine intime Nähe zu den unbekannten Sprechern empfinde. Doch was ist das für ein Verkehr, in dem einer unaufhörlich redet und der andere nur empfängt? Die alte Debatte verlangte Gegenrede und Mut; hier wird Meinung in den Bürger gegossen, ohne Widerspruch und Maß. Wir leugnen den Nutzen nicht: Nachrichten, Lehre, Trost. Aber wir mahnen zur Mäßigung. Wo das Ohr nie leer ist, bleibt der Geist selten allein. Und wenn die Stille verschwindet, verschwindet bald auch die echte Betrachtung. Die Wunder dieses Jahrhunderts sind zahlreich, aber nicht jedes ist harmlos.
Von schweren Wochen, Film-Therapie und einem poetischen Meisterwerk Die Folge beginnt diesmal etwas gedämpfter: Timo und Zeljko sprechen über eine emotional schwere Woche, nachdem Timo auf der Beerdigung eines Freundes war. Das führt zu einem nachdenklichen Austausch über die Endlichkeit des Lebens, Carpe Diem und die therapeutische Wirkung von Filmen. Nach einem kleinen, philosophischen Exkurs über das "Nicht-Wissen" (Danke, Sokrates!) und geschwollene Sprache, geht es direkt in den Film-Talk. Zeljko hat sich No Other Choice noch einmal in der deutschen Synchronfassung im Kino angesehen und war erneut begeistert. Die Nuancen, die er durch die Synchro noch besser verstehen konnte, haben den Film für ihn sogar noch aufgewertet. Timo hingegen bleibt ein Verfechter des O-Tons, auch wenn er zugibt, dass man manchmal nicht jedes Detail versteht. Das entfacht eine spannende Diskussion über Medienkonsum: Vinyl vs. Streaming, Alben vs. Singles und die Kunst, sich voll und ganz auf ein Werk einzulassen. Zeljko berichtet außerdem von der HBO-Miniserie Task, die er fast beendet hat. Er ist voll des Lobes für die spannende Story und die komplexen Charaktere. Mark Ruffalo liefert für ihn eine seiner stärksten Leistungen ab. Der Film der Woche ist Chloé Zhaos Historien-Drama Hamnet. Und hier sind sich beide einig: Der Film ist visuell atemberaubend! Die authentischen Sets, das natürliche Licht und die Kostüme versetzen einen direkt ins England des 16. Jahrhunderts. Während Timo die erste Hälfte und das Kennenlernen des Paares etwas zu hastig fand und die emotionale Verbindung anfangs vermisste, war Zeljko von der Darstellung der Begierde und der späteren Tiefe beeindruckt. Beide feiern die herausragende Performance von Jessie Buckley, die den Film trägt und viel über Mimik und Gestik transportiert. Das poetische, anspruchsvolle Englisch (Shakespeare-Style!) war für beide eine Herausforderung, aber die emotionale Wucht des Films kam dennoch an. Ein Film, der trotz kleiner Schwächen durch seine Schönheit und sein Schauspiel besticht und zu Recht im Oscar-Gespräch ist. Eine Folge, die von ernsten Lebensthemen über leidenschaftliche Medien-Diskussionen bis hin zu einem bildgewaltigen Drama reicht – wie immer mit viel Herz und persönlichen Einblicken. Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" - jeden Sonntag um 10:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt! Inhalt:(00:00) Intro (06:10) No Other Choice (07:40) Vinyl vs. Streaming, Alben vs. Singles und die Kunst (21:55) Task (26:15) Hamnet ____ Der Film-Podcast mit Zeljko und Timo Anfragen: ouatic@gmx.de https://letterboxd.com/OuaticPodcast https://instagram.com/onceuponatimeincinema_
In dieser Folge rekonstruieren wir eine verbotene Liebesgeschichte, die über Buenos Aires nach Kufstein führt. Es geht um Migration im 20. Jahrhundert, um den Traum vom neuen Leben in Amerika. Um einen gigantischen Betrug. Und eine Liebe, die nicht erlaubt war. Eigentlich ist Lucia Heisterkamp (Spiegel) die Deutsche bei Inside Austria. Dabei muss man ihren Stammbaum nur wenige Generationen zurückverfolgen, um auf österreichische Wurzeln zu stoßen. Ihr Tiroler Urgroßvater wanderte in den 1920er Jahren von Kufstein nach Südamerika aus. Aber für ihre Großmutter sollte die "Perle Tirols" noch einmal eine besondere Rolle spielen. Sie heiratete dort am 14. Februar 1959 in einer kleinen Kapelle in den Bergen. Wie es dazu kam, hört ihr in dieser Episode. Und wir sprechen darüber, warum Anfang des 20. Jahrhunderts zehntausende Österreicher nach Südamerika auswanderten. Die Sonderserie »Social Therapy – was braucht die Liebe von uns?« von SPIEGEL-Podcast Smarter Leben findet ihr hier. Und hier geht's zur Podcastfolge über Giséle Pelicot. Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Eigentlich ist Lucia Heisterkamp (Spiegel) die "Deitsche" bei Inside Austria. Dabei muss man ihren Stammbaum nur wenige Generationen zurückverfolgen, um auf österreichische Wurzeln zu stoßen. Gut, ihr Tiroler Urgroßvater ist schon in den 1920er Jahren von Kufstein nach Lateinamerika ausgewandert – aber für ihre Großmutter sollte die "Perle Tirols" noch einmal eine ganz besondere Rolle spielen. Als sie dort nämlich als junge Frau gegen den Willen ihrer Familie ihre verbotene Liebe heiratete. In dieser Folge erzählen wir die Geschichte einer Ehe, die gegen antisemitische Ressentiments geschlossen wurde, und zwar in einer kleinen Kapelle im Inntal, ausgerechnet am 14. Februar 1959, am Valentinstag. Doch wir gehen noch weiter zurück. Wir wollen verstehen, warum zigtausende Österreicher Anfang des 20. Jahrhunderts ihr Glück in Südamerika suchten. Was ihre Geschichten darüber erzählen, wie stark sich unser Blick auf Migration verändert hat, und wie Lucia Heisterkamp nun doch wieder ihre österreichischen Wurzeln in Ehren hält.
Verkannt, vergessen oder ein Verlust: Heute geht's um Filme wie BABYLON, A SCANNER DARKLY, ALLES EINE FRAGE DER ZEIT oder I LOVE YOU PHILLIP MORRIS. Also um Filme, die bei der Kritik durchfielen, zu wenig gesehen wurden oder an den Kinokassen so richtig untergingen, obwohl sie… eigentlich echt gut sind. Angeregt durch eine Liste des Time Magazines, die den Titel THE 50 MOST UNDERAPPRECIATED MOVIES OF THE 21ST CENTURY trägt. Wegen der wollen Antje, Matthias und Schröck nämlich eine ähnliche Liste erstellen, nachdem sie erst ein wenig die Parameter geklärt haben und auf die inspirierende Time-Liste eingegangen sind. Deswegen geht es darüber hinaus auch noch um Streifen wie WALTZ WITH BASHIR, A CURE FOR WELLNESS, 11:14, JUGEND OHNE JUGEND oder POSSUM. Außerdem wollen wir noch PFERDE STEHLEN, eine Runde mit WORLD'S GREATEST DAD abhängen, den SPARTAN auf seiner Mission begleiten und THE MUSTANG zähmen, bevor wir uns an THE WILD GOOSE LAKE - SEE DER WILDEN GÄNSE zur Ruhe setzen. Abgerundet durch ein paar weitere Überraschungen wie G.O.A.T. - BOCK AUF GROSSE SPRÜNGE, KNIVES OUT: GLASS ONION, BRIMSTONE: ERLÖSE UNS VON DEM BÖSEN oder KNIGHTRIDERS – RITTER AUF HEISSEN ÖFEN. Doch das Beste ist: Ihr könnt an der Liste mitwirken. Wir laden diese Liste wieder bei Letterboxd hoch, so dass Ihr dort Vorschläge machen könnt, um noch weitere Filme, die mehr Liebe verdienen, auf die Liste zu packen. Bis dahin wünschen wir Euch aber erstmal viel Spaß mit dem Talk und bleibt bitte so gesund wie gut drauf. Adiós. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Am 17. Juli 1987 schafft die DDR die Todesstrafe ab. Nach dem sie sie zuvor zumeist heimlich verkündet und angewendet hatte. Wie kommt es zu diesem Sinneswandel? der Strafrechtler Arnd Koch mit einer Bestandaufnahme und einer Begründung. Arnd Koch ist Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Risiko- und Präventionsstrafrecht sowie Juristische Zeitgeschichte an der Universität Augsburg. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der deutschen und europäischen Strafrechtsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Seinen Vortrag mit dem Titel "'Wahrhaft menschlich' – Theorie und Praxis der Todesstrafe in der DDR" hat er am 7. Januar 2026 im Rahmen der "Greifswalder Rechtsgespräche" an der Universität Greifswald gehalten, in der Reihe "Recht im Sozialismus". *********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Wissenschaft +++ DDR +++ Todesstrafe +++ Nachkriegsdeutschland +++ Sowjetunion +++ Arnd Koch +++ Universität Augsburg +++ Universität +++ Strafrecht der DDR +++ **********In dieser Folge mit: Moderation: Katja Weber Vortragender: Arnd Koch, Strafrechtler, Universität Augsburg**********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:16 - Beginn des Vortrages, Vorbemerkung4:09 - Überblick: Abschaffung der Todesstrafe in europäischen Staaten7:15 - Zahlen, Anwendungsbereiche & Arten der Vollstreckung in der DDR21:52 - Zur Unsichtbarkeit der Todesstrafe in der DDR26:05 - Haltung der ostdeutschen Rechtswissenschaft zur Todesstrafe30:01 - Gründe für die Abschaffung der Todesstrafe34:05 - Spezifische Besonderheiten**********Quellen aus der Folge:Hinrichtung von Werner Teske am 26. Juni 1981: Der letzte NahschussTod eines Stasi-Offiziers – BundesarchivMuseum in der "Runden Ecke" mit dem Museum im Stasi-Bunker. Bürgerkomitee Leipzig e.V.: Hinrichtungsstätte**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Heavy Metal in der DDR: Wie die Szene an ihre Musik kamSoziologie: Warum es immer noch Ost und West gibtDoping in der DDR: Pillen auch für Kinder und Jugendliche**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Mit Musik auf Zeitreise gehen. Das ist möglich. Das Leonkoro Quartett nimmt uns auf seinem neuen Album mit ins Wien des beginnenden 20. Jahrhunderts.
Vom Mond wissen wir mehr als vom Meer, obgleich dreiviertel der Erdoberfläche "blau" sind, wir auf einem "blauen Planeten" leben. Die Vermessung der Ozeane beginnt spät, Mitte des 19. Jahrhunderts. Entdeckungsreisen übers Meer reichen weiter zurück. Von Michael Köhler.
Send a textZum zweiten Mal in Rantsville, hat Luca viele neue Themen mitgebracht: Wenn Sportler Englisch reden und immer zwischendurch “you know” sagen; Die Tristesse in Fastfood Restaurants; Einen fast leeren Müllsack entsorgen müssen, nur weil der Inhalt schon stinkt; Und vieles mehr. Hör's dir halt an. Dann weißt du's. Viel Spass in Rantsville!#rantsville #podcast #petpeeves #rantDu willst mit-ranten? Schreib uns: Schick deine eigenen pet peeves (kleine Dinge, die dich riesig nerven), Fragen, Meinungen und Kommentare an Helmut unter 0699-1-237 50 83Begriffsdefinitionen RANT Engl. für: Schimpfkanonade · Schimpftirade · Wutgeheul · WutredeGoogle: „Die Person, die sich das Geschimpfe anhört, wird nicht beachtet, und oft ist der Vorgang für den Zuhörer nicht einvernehmlich. Es wird extrem toxisch, da die Person, die emotional ablädt, oft nicht in der Lage ist, eine konstruktive Bemerkung oder einen Ratschlag zu geben. Der ganze Prozess lässt keinen Raum für eine Lösung.“Etymologie: Rant kommt aus dem Niederländischen ranten, „Unsinn reden“.Der erste dokumentierte Gebrauch von rant stammt aus dem Ende des sechzehnten Jahrhunderts, aus Shakespeares Die lustigen Weiber von Windsor.VILLE Urban dictionary: „Populäres Suffix, das häufig als Verstärker an ein beliebiges Wort angehängt wird, etwa: ‚hoe ville‘: eine Stadt voller Schlampen“PET PEEVE „Das Lieblingsärgernis“; ein kleines Ärgernis, das einen immer wieder aufs neue auf die Palme bringt.Danke fürs Zuhören und fürs Teilen!Cover Art: Cat AsenguaMusik: Helmut Stekl und Michael „Mitch“ Dörfler, www.tripbox.com#rant #ranting #rantsville #complaining #petpeeves #jammern #beschweren #negativ
Neutral geht gar nicht - Debattenpodcast der Politischen Meinung
Zu Gast im Podcast Menschenrechte: nachgefragt der Zeitschrift Die Politische Meinung und der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. h.c. Bernd Posselt MdEP a.D.. „Der Nationalismus ist die große Pest – leider auch des 21. Jahrhunderts“, so der christlich und antinationalistisch gesinnte Europapolitiker, der von 1994 bis 2014 dem Europäischen Parlament angehörte. Als Sprecher der Volksgruppe der Sudetendeutschen, Bundesvorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft und als Präsident der Paneuropa-Union spricht er über den Kampf gegen Nationalismus in Europa und über die europäische Menschenrechtspolitik. Es geht um ein dunkles Kapitel der deutsch-tschechischen Beziehungen: um die Vertreibung von drei Millionen Sudetendeutschen nach Ende des 2. Weltkrieges. 80 Jahre später findet der 76. Sudetentag in diesem Jahr erstmals im tschechischen Brünn statt. Das Besondere: Er vereint Menschen aus Tschechien und Deutschland. Die mit dem sudetendeutschen Menschenrechtspreis 2025 ausgezeichnete Initiative Meeting Brno engagiert sich seit zehn Jahren für die Aufarbeitung der Vertreibungen und die damit in Zusammenhang stehenden Verbrechen. Sie hat das Treffen von tschechischer Seite initiiert. Im Gespräch mit Bernd Posselt geht es auch um die bis heute gültigen und nicht unumstrittenen Beneš-Dekrete, die die Sudetendeutschen nach Kriegsende kollektiv entrechteten. Als Vorsitzender Paneuropa Union, der ältesten europäischen Einigungsbewegung, ist Bernd Posselt auch Konrad Adenauer eng verbunden. Adenauer hatte sich bereits als Kölner Oberbürgermeister im Jahre 1926 der paneuropäischen Bewegung angeschlossen und in der Zeitschrift „Paneuropa“ geschrieben „Wir brauchen die Vereinigten Staaten von Europa“. Ein spannendes Interview mit einem engagierten Europäer und mutigen Streiter für Freiheit und Menschenrechte.
In dieser Folge von „Alle Zeit der Welt" widmen wir uns einem Mann, über den es bisher keine wissenschaftliche Biografie gibt – obwohl er zu den wichtigsten deutschsprachigen Okkulismushistorikern des 19. Jahrhunderts zählt: Karl (oder Carl) Kiesewetter (1854–1895).Zu Gast ist der Kultur- und Religionswissenschaftler Benjamin Rübsam, der selbst aus Meiningen stammt und diese Forschungslücke schließen will. Gemeinsam erkunden wir Kiesewetters Familiengeschichte – von einem schiffbrüchigen Alchemisten an der niederländischen Küste über das herzogliche Bergwerk Glücksbrunn bis hin zu Rosenkreuzer-Briefwechseln im 18. Jahrhundert.Wir sprechen über Kiesewetters Kindheit, geprägt von Hexengeschichten und mystischen Erlebnissen, seine Selbstexperimente mit halluzinogenen Hexensalben, seine Versuche der psychischen Fernwirkung (inklusive eines Fahrradsturzes) und seine Konflikte mit der Theosophischen Gesellschaft. Am Ende steht ein Grab auf dem Meininger Friedhof mit Rosenkreuzer-Siegel und die Frage, wie ein so einflussreicher Autor so in Vergessenheit geraten konnte.Eine Folge für alle, die sich für Esoterikgeschichte, Okkultismus und die verborgenen Traditionen der deutschen Provinz interessieren.
Wir taumeln zwischen digitaler Zerstreuung und dem Wunsch nach Sinn – zwischen „ständig online“ und innerer Leere. Doch die Antwort liegt nicht in mehr Kontrolle, nicht in neuen Systemen, nicht im nächsten großen Kulturprojekt. Wahre Erneuerung beginnt im Zentrum: im Herzen. Worauf wir unseren Fokus legen, dem geben wir Macht. Und was wir verehren, dem opfern wir Zeit. Heilung entsteht dort, wo wir die Krone ablegen, neu ausrichten, und Liebe wieder zum Mittelpunkt wird. Anbetung wirkt.
Viele Lesarten bergen die Druckgraphiken aus der Kunstsammlung der Universität im Auditorium, aus denen Studierende des Kunstgeschichtlichen Seminars eine Ausstellung konzipiert haben. Darauf deutet bereits das Leitmotiv „Eremiten. Naturräume der Einsamkeit“. In der Sammlung von Arbeiten bedeutender Künstler wie etwa Albrecht Dürer und Henrik Goltzin werden Wüsten, Höhlen, Felslandschaften und waldreiche Regionen als Rückzugsorte erfahrbar. In diesen lebten christliche Heilige wie ...
Vor hundert Jahren, am 26. Mai 1926, wurde in einer Kleinstadt am Mississippi einer der über den Jazz hinaus einflussreichsten Musiker des letzten Jahrhunderts geboren: der afroamerikanische Trompeter Miles Davis. Auch wenn diesen Musiker etliche Mythen umgeben, hat er doch von den 50er- bis in die 80-Jahre des letzten Jahrhunderts der Jazzentwicklung einige wichtige Impulse gegeben. Der Hamburger Musikjournalist Stefan Hentz widmet sich dem bedeutenden Musiker in der neuen Biografie: „Miles Davis. Sound eines Lebens“.
Die Spraydose ist eine der vielseitigsten Alltags- und Industrieerfindungen des 20. Jahrhunderts. Sie ermöglicht es, Flüssigkeiten fein zu zerstäuben. Erfunden haben soll sie angeblich ein Norweger, der seine Ski damit wachsen wollte. Fakt oder Fake?
Der Französische «Jahrhundertkoch» wäre heute, am 11. Februar 2026, hundert Jahre alt geworden. Wie aktuell ist sein kulinarisches Erbe? Das bekannteste Gericht von Paul Bocuse ist Soupe aux truffes – eine Suppe auf Kalbsfondbasis mit Perigord-Trüffeln und Foie gras, die der Koch unter einer Haube aus golden gebackenem Blätterteig servieren liess. Das Suppenrezept hatte Bocuse 1975 für ein Bankett im Pariser Élysée-Palast entwickelt, wo er selber zum Ritter der Ehrenlegion ernannt wurde. Paul Bocuse, der 2018 im Alter von 91 Jahren gestorben ist, war Meisterkoch, Gastronom, Unternehmer und Kochbuchautor. Sein Restaurant Paul Bocuse wurde von 1965 bis 2019 ohne Unterbrechung mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet. 1989 wurde er vom Gault-Millau zum Koch des Jahrhunderts ernannt.
Charlie Chaplin zählt zu den einflussreichsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Für ihn war Komik niemals bloße Unterhaltung oder Flucht aus der Realität, sondern ein Mittel, die Absurdität, Brutalität und Ungerechtigkeit der Welt sichtbar zu machen – und sie zugleich erträglich zu halten. Lachen bedeutete für Chaplin keine Verharmlosung, sondern konnte entlarven, bloßstellen und Machtstrukturen erschüttern. Besonders deutlich wird diese Haltung in den 1930er- und frühen 1940er-Jahren. Während Chaplin in Hollywood zu einer globalen Ikone wurde, stieg in Deutschland Adolf Hitler zur Macht auf – ein Mann, dessen äußere Erscheinung und Gestik eine irritierende Nähe zu Chaplins berühmter Leinwandfigur aufwiesen. Was zunächst Anlass für Spott und Karikaturen bot, entwickelte sich mit dem Fortschreiten der Geschichte zu einer beunruhigenden Konstellation. Beide waren Produkte derselben Epoche, einer Zeit, in der Film, Fotografie und Massenmedien begannen, politische Realität zu formen. Beide verstanden die Macht von Bildern, Gesten und Inszenierung – doch sie nutzten sie für gegensätzliche Zwecke. Während Chaplin das Lachen zur Humanisierung einsetzte und den Einzelnen sichtbar machte, nutzte Hitler Inszenierung zur Entmenschlichung und zur Mobilisierung von Hass und Gewalt. Diese Episode erzählt keine bloße historische Kuriosität, sondern stellt eine grundlegende Frage: Welche Verantwortung trägt Kunst in Zeiten politischer Extreme? Und kann Satire dem absolut Bösen etwas entgegensetzen – oder stößt sie an ihre Grenzen?
Salzburg im Zeichen von Mozart 270. Geburtstag und einem Mozarteum-Jubiläum, das schon wieder Vergangenheit ist. Die 70. Mozartwoche lieferte Highlights, die sich durchs ganze Jahr ziehen werden. Salzburg und eine Reise in die Mozartwelt Büste in Mozarts Geburtshaus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der erste ernstzunehmende Pop-Star der musikalischen Welt hat gerade seinen 270. Geburtstag gefeiert. Genau genommen: Wir feiern ihn. Mozart, Wolfgang Amadeus. Was wissen wir über ihn, seine Familie, seine mindestens genauso talentierte große Schwester Maria Anna und das Leben als Wunderkind. Papa Leopold unterrichtete seine Kinder. Er erkannte die Talente, musste lernen, dass Auftritte seiner Tochter („nur ein Mädel“) kaum Interesse fanden. Ganz im Gegensatz zum „Wolferl“. Die Reise des Wunderkinds aus Salzburg, kreuz und quer durch Europa begann als Wolfgang gerade mal sechs Jahre alt. Als alle höfischen Kreise in Europa abgehakt waren, war er gerade mal 15. Mutter Anna Maria Mozart starb auf einer dieser Reisen in Paris im Jahre 1778. Historisches Klavier in Mozarts Wohnhaus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die „Rest-Familie“ ließ sich 1779 in Salzburg nieder und ging dann ihrer Wege. 1781 ging Wolfgang als freierschaffender Künstler nach Wien. Seine Schwester „Nannerl“ wurde verheiratet und nur Vater Leopold blieb im eigentlich viel zu prachtvollen Wohnhaus am Marktplatz 8 in der Salzburger Neustadt zurück. Wolfgang in Wien, das heißt in Schlagzeilen: Mehrere Wohnungen, Konstanze, seine Frau, die er abgöttisch geliebt haben soll, 6 Kinder, von denen nur zwei überlebten. Dank seiner außergewöhnlich großen Schöpfungs- und Arbeitskraft, schrieb er Konzert nach Konzert, Oper nach Oper und Sinfonie nach Sinfonie. Biografen sagten später auch, dass dieser ständige Arbeitsstress für seinen Tod verantwortlich gewesen sein könnte. Wolfgang Amadé Mozart starb am 3. Dezember 1791 mit nur 35 Jahren. Wolfgang und Rolando Rolando Villazon, künstl. Leiter der Stiftung Mozarteum – Foto: Wolfgang Lienbacher / Stiftung Mozarteum Wie sagt Rolando Villazon, der künstlerische Leiter des Mozarteum Salzburg: Halleluja, Mozart lebt! Das klingt wie bei Elvis, um mal auf die Legende vom Pop-Star zurückzukommen. Nur dass da bisher niemand „Halleluja“ gesagt hat. Rolando und Wolfgang konnten sich nie kennenlernen. Ich behaupte aber mal, sie hätten sich sehr gut verstanden, bis weit hinein in den Humor, der beiden zu eigen ist. Vielleicht wurde Rolando Villazon gerade deshalb zum glühenden Mozart-Verehrer und sein musikalisches Talent führte ihn eventuell auch deshalb nach Salzburg. Seit 2019 ist er Teil der Stiftung Mozarteum, erst als Kommunikator, seit 2021 als künstlerischer Leiter. Sein Vertrag wurde gerade verlängert und so dürfte er dem Mozarteum bis 2031 als künstlerischer Leiter erhalten bleiben. Mozart in Salzburg Blick auf die Altstadt von Salzburg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Für sehr viele Salzburg-Touristen ist Mozart einer der Hauptgründe für einen Besuch der Stadt. Es gibt noch ein paar andere: Sound of Music zum Beispiel. Mozart überall. Seine Statue, folgerichtig auf dem Mozartplatz gegenüber vom Salzburg Museum und auf dem Weg zum großen Residenzplatz vor dem Dom. Wer aus der Neustadt kommt hat eventuell die Salzach auf dem Mozartsteg überquert um dort hin zu kommen. Mozartstatue in der Salzburger Altstadt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD In der Neustadt, direkt am Mirabellgarten, ist die Stiftung Mozarteum zuhause. Sie fühlt sich für das Mozarterbe verantwortlich. Hier wird das Programm der jährlichen Mozartwoche im Januar geplant und umgesetzt. Die Stiftung ist aber auch verantwortlich für das Geburtshaus in der Getreidegasse und das Mozart-Wohnhaus am Makartplatz in der Neustadt. Ehemals zusammengehörig, gibt es heute organisatorisch getrennt, auch noch die Universität Mozarteum Salzburg und das Mozarteum Orchester. Ohne Mozarteum heute auch kein Mozart in Salzburg. Mozartwoche und Stiftung Mozarteum Mozarts 270. Geburtstag und gerade ist die siebzigste Mozartwoche in Salzburg zu Ende gegangen. Auch der Geburtstag war in der letzten Woche. Geboren am 27. Januar 1756. Ein sogenannter runder Geburtstag. Immer Grund genug für ein Mozartjahr und das hat ja nun gerade erst begonnen. Aus diesen Eckpunkten ergeben sich die beiden Zahlen der Überschrift: 270 Jahre Mozart und die 70. Mozartwoche. Der große Konzertsaal der Stiftung Mozarteum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Mozarteum – Rundreise Rolando Villazon hatte, sehr nachvollziehbar, keine Zeit mir sein Mozart-Salzburg vorzustellen. Aber Linus Klumpner, der Direktor der Mozart Museen innerhalb des weltberühmten Mozarteum, nahm sich die Zeit umfassend Auskunft zu geben. Linus Klumpner, Direktor der Mozart Museen im Mozarteum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Er informiert, ordnet ein, liefert Hintergründiges, genauso wie wundervolle „Fun-Facts“. Er zeigte uns nicht nur den Großen Konzertsaal des Mozarteums, er berichtet von der Geschichte der Stiftung, ihr Engagement, Organisation und Anspruch. Im Podcast klären wir auch die Sache mit dem Namen. Wer genau hinhört, merkt dass immer von Wolfgang Amadé die Rede ist. Linus klärt auch die Sache mit dem Namen. Die Mozart-Häuser und Museen Mozarts Geburtshaus in der Salzburger Altstadt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Stärke der beiden Häuser, sagt Linus Klumpner, sei die Reichhaltigkeit. Nicht nur die Räumlichkeiten sind zu sehen. Beide Museen verfügen über unendlich viel Material aus der Kunst- und Materialsammlung des Mozarteums. Der Erfolg gibt dieser Tatsache recht. Immerhin besucht mehr als eine halbe Million Menschen die Museen jedes Jahr. Mozart Wohnhaus in der Salzburger Neustadt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Erfahrt im Podcast sehr viel Neues über die beiden Häuser und einige Überraschungen, die sie bereit halten. Wohnen bei Mozarts – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILS Das Vermächtnis Unvorstellbar: Wäre der kleine Wolferl nicht zum Kinder- und Jugendstar in Europa geworden, gäbe es heute keine Nachtmusik, keine Zauberflöte, keine großen Konzerte, kein Mozarteum. Umgekehrt wäre Mozart heute vermutlich in Salzburg nicht so präsent, wenn es zur Mitte des 19. Jahrhunderts nicht Menschen gegeben hätte, die eine Stiftung gründeten um das Kulturgut Mozart vor dem Vergessen zu bewahren und neu zu beleben: Hat geklappt. Zauberflöte: Instrument und Klavierauszug der Oper in Mozarts Geburtshaus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Da die Villazonsche Zauberflöte vermutlich erst einmal nicht mehr auf die Bühne kommt, sollte man beim Salzburg Besuch vielleicht auf das Marionettentheater ausweichen. Denn dort hat zum Beispiel die Zauberflöte einen Stammplatz im Repertoire. Ich habe mir von Geschäftsführerin Susanne Tiefenbacher viel über Tradition und Mozartopern auf der Marionettentheaterbühne erzählen lassen. Susanne Tiefenbacher und “ihre” Marionetten – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Noch in Tipp in Sachen Zauberflöte: Am 25. April hat die „Kleine Zauberflöte“ Premiere im Salzburger Landestheater. Ein wenig Jugendtheater (für alle, die mit Kindern unterwegs sind) und ein wenig für Alle, die Mozarts berühmteste Oper entspannter und kürzer genießen möchten. An Faden und Drehkreuz: Marionetten aus der Zauberflöte – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Mozart, Kugeln, Kapaun und Nockerl Die Besuchenden sollten die Stadt auf jeden Fall inhalieren, gleich ob ausschließliche Mozartluft oder das weitere großartige Angebot der Stadt Salzburg. Original Mozartkugeln aus dem Hause Fürst – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der „kulinarische“ Mozart drängt sich natürlich ebenfalls auf. Nur in Salzburg gibt es das ORIGINAL. Mozartkugeln kauft man ausschließlich in den Geschäften der Konditorei und Confiserie Fürst. Der Preis ist stattlich, der Genuss auch. Mozart-Dinner-Konzert: Oper und Kulinarik – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Für Mozartfans, die Musik und Kulinarik verbinden möchten, hab ich noch einen, durchaus wohlbekannten, aber reizvollen Tipp. Wie wäre es mit einem Mozart Dinner Konzert? Hier lässt sich ein Abend mit Menü und „Mozart live“ verbinden. Die Räumlichkeiten im Barocksaal des Stiftskulinarium St. Peter haben Anziehungskraft. Ein 3 Gang-Menü in Kombination mit Highlights aus Mozartopern verspricht einen wundervollen Abend. Getestet und genossen. Hört selber im Podcast. Dessert Highlight: Salzburger Nockerl – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Information & Links Salzburg Tourismusinfos Stiftung Mozarteum Mozart Museen Mozartwoche Salzburger Marionettentheater Salzburger Landestheater Mozart Dinner-Konzert Urlaub in Österreich Hinweis Die Recherche zu diesem Podcast wurde unterstützt von Salzburg Tourismus und der Österreich Werbung. Meine Meinung wurde nicht beeinflusst! Salzburg: Eine Stadt zum Wiederkommen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILDThe post D-RR306 – 270/70: “Popstar” Mozart und Salzburger Spuren first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Zu Lebzeiten hatte sie nur zwei Bilder verkauft, heute gilt Paula Modersohn-Becker als Wegbereiterin der Moderne. Sie habe sich vom Ballast des 19. Jahrhunderts befreit, sagt der Autor Boris von Brauchitsch in SWR Kultur.
Ursula K. Le Guin gehört zu den bedeutendsten Science-Fiction-Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre feministischen Geschichten regen immer wieder zum Nach- und Umdenken an. Mit dem Erzählband "Der Tag der Revolution" kann man sie jetzt neu entdecken. Lehmkuhl, Tobias www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
In „Wohlstand für Alle“-Literatur sprachen wir bereits über zwei Romane von Émile Zola: „Germinal“ und „Das Paradies der Damen“. Ersterer handelt von Klassenkampf und Industrialisierung, Letzterer von Konsum, Marketing und dem Aufstieg einer Angestellten.In der neuen Folge sprechen wir über Zolas Börsenroman „Das Geld“ und begeben uns damit hinein in den finanzialisierten Kapitalismus des 19. Jahrhunderts. Der Protagonist Saccard hat eine kühne Idee: Er will eine Bank gründen, um damit angeblich den Orient mit Infrastruktur und Industrie auszustatten, ja, sogar der Papst könnte bald von Jerusalem aus regieren.Der kapitalistische Fortschritt wird ebenso propagiert wie die Wiedererstarkung des Katholizismus. Gegründet wird diese Bank vor allem auf tolle Erzählungen, auf Gaunereien und Fiktionen. Zunächst funktioniert alles ausgezeichnet: Nicht nur die reichen Kapitalisten investieren, sondern auch Kleinbürger und die arme Landbevölkerung lassen sich vom Börsenfieber anstecken. Das kann nicht lange gutgehen.„Das Geld“ ist einer der großen Finanzkrisenromane, der erstaunlich viele Parallelen zur Gegenwart zulässt.Darüber diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur! Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Karl Valentin war einer der großartigsten Komiker des 20. Jahrhunderts. Ein Alltagsphilosoph, der bei seinen Granteleien nur selten auch nur eine Mine verzog, ganz anders als sein brüllendes Publikum. Der Meister des Wortwitzes fasziniert bis heute. Renate Milczewsky, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Macbeth - Shakespeares düstere Parabel über Gewaltherrschaft - wird in Konstanz von Regisseur Abdullah Maria Karaca in der Fassung des Dramatikers Heiner Müller inszeniert, die er Anfang der 1970er Jahre unter dem Eindruck von den grausamen Diktatoren des 20. Jahrhunderts geschrieben hat. Abdullah Maria Karaca setzt die Brutalität dieses Stoffes szenisch nicht mit blutigem Gemetzel um, sondern legt seinen Fokus auf die Innenwelt der Figuren, auf deren Gedanken und Konflikte.
In dieser #amr_buchklub - Folge tauchen Kathi, Coco, Thilo und Luca tief in Nelio Biedermanns „Lázár“ ein – eine dichte Familiensaga, die eine Adelsfamilie über Generationen durch die Wirren des 20. Jahrhunderts begleitet und Themen wie Klassenzugehörigkeit, Schuld, Erinnerung und die Spuren politischer Umbrüche beleuchtet. In der Runde sprechen wir über die faszinierende, poetische Sprache, die einen mit ihrer Sogwirkung packt, und diskutieren, warum dieses hochgelobte Buch so polarisiert: Ist es ein literarisches Meisterwerk oder ist das Buch zu sehr "gehypt"? Außerdem wird über die Darstellung von Liebe, Sexualität und Gewalt geredet. Dazu kommen Reflexionen übers Schreiben selbst, die Rolle von Tragik in guten Geschichten und ob „Lázár“ vor allem für ambitionierte Leser:innen oder Buchklubs gemacht ist. Am Ende bleibt „Lazar“ für die Runde kein Wohlfühlbuch, aber perfekter Stoff für genau das, was ihr hier hört: ein Buchklub – und der großen Frage, ob man für dieses Buch gerade in der richtigen Lesestimmung sein muss. In der kommenden Woche starten wir unsere nächste Runde - dann könnt ihr wieder abstimmen, was wir als nächstes Lesen (und natürlich gibt es auch wieder Bücher für euch zu gewinnen). Mehr dazu bei Instagram: https://www.instagram.com/tmi.journalism/ Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Chen Reiss gehört zu den international gefragtesten Opernsängerinnen. Als Sopranistin tritt sie in den großen Häusern der Welt auf, singt bei den bedeutendsten Festivals, hat Hauptrollen an der Bayerischen Staatsoper, dem Théâtre des Champs-Élysées, der Mailänder Scala, der Hamburgischen Staatsoper oder der Wiener Staatsoper gesungen. Ihr jüngstes Album "Jewish Vienna" hat sie zusammen mit Daniel Grossmann und dem Jewish Chamber Orchestra Munich bedeutenden Komponistinnen und Komponisten des 20. Jahrhunderts gewidmet. Darunter sind auch weniger bekannte Namen wie Josefine Winter, die 1943 von den Nazis ermordet wurde. Bevor Chen Reiss Ende März zusammen mit Sharon Kam und Yael Kareth mit Schumann, Mahler und Spohr in der Hamburger Elbphilharmonie auftritt, ist sie zu Gast bei NDR Kultur à la carte. Kurz vor dem 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, spricht die israelische Sopranistin mit Friederike Westerhaus über Tradition und zeitgenössische Klänge in Musik und aktueller Gegenwart.
Der dritte Teil unserer kleinen Reihe über den Komponisten Isaac Albéniz widmet sich dem Zyklus "Iberia" - eines der Monumentalwerke der Klavierliteratur des 20. Jahrhunderts.
Pippi Langstrumpf ist ganz klar unsere Kindheitsheldin. Das starke, mutige, freche Mädchen, eine Romanfigur von Astrid Lindgren. Ihre roten Haare, die Sommersprossen, die Villa Kunterbunt, ihre Abenteuer: alles frei erfunden – oder? Nicht ganz. Heute erzählen wir euch die Geschichte der echten Pippi Langstrumpf. Ester Blenda Nordström ist wohl die mutigste Reporterin, von der wir je gehört haben. Anfang des 20. Jahrhunderts rast sie nicht nur mit ihrem Motorrad durch Stockholm, sondern auch den spannendsten Geschichten des Landes hinterher. Sie tut etwas, das vor ihr noch kein schwedischer Journalist – und erst recht keine schwedische Journalistin – gewagt hat: Sie geht für ihre Reportagen undercover. Klingt ein bisschen nach Pippi Langstrumpf? Das ist ganz bestimmt kein Zufall. Ob sich Astrid Lindgren tatsächlich von der mutigen Reporterin Ester Blenda Nordström inspirieren ließ, beleuchten wir in dieser Folge von True Love. Eine Produktion von Auf Ex Productions. Hosts: Leonie Bartsch & Linn Schütze Recherche: Tanja Kachler, Antonia Faltermaier Redaktion: Antonia Fischer Produktion: Lorenz Schütze, Julian Ortleb Quellen (Auswahl) Buch "Life in Every Breath: Ester Blenda: Reporter, Adventurer, Pioneer" von Fatima Bremmer und Gloria Nneoma Onwuneme Buch "Pippi Langstrumpf. Alle Abenteuer in einem Band" von Astrid Lindgren Artikel [Emma](https://www.emma.de/artikel/die-echte-pippi-340679) [Dokumentation](https://www.esterblenda.com/projects/people-eyrmp) Hintergrundinformationen, Bilder und Videos findet ihr auf unserem Instagram- oder TikTok-Kanal @true.lovepodcast. Oder auf unseren privaten Profilen @leonie_bartsch und @linnschuetze. Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr den Podcast bewertet und teilt. Haben euch lieb & bis in zwei Wochen! Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!: https://linktr.ee/truelove_podcast Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audioDu möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/truelove_podcast) Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? [**Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio!**](https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio)
Ankündigung Future Histories LIVE in Berlin! Am 26.1. spreche ich mit der großartigen Anna-Verena Nosthoff über ihr neues Buch "Kybernetik und Kritik" (Suhrkamp Verlag) im Medientheater der Humboldt-Universität. Beginn: 18:30 Ort: Georgenstraße 47, Berlin ----------------------------------------------------------------------------------------------------------- Miriam Lang zu Systemalternativen jenseits des Entwicklungsparadigmas. Shownotes Miriam Lang an der Universidad Andina Simón Bolívar: https://www.uasb.edu.ec/docente/miriam-lang-id907/ Global Working Group Beyond Development: https://beyonddevelopment.net/ Pacto EcoSocial e Intercultural del Sur: https://pactoecosocialdelsur.com/ Lang, M., Manahan, M. A., & Bringel, B. (Hrsg.). (2025). Grüner Kolonialismus. Zwischen Energiewende und globaler Gerechtigkeit. oekom Verlag. https://www.oekom.de/buch/gruener-kolonialismus-9783987261671 Hoffman, O. (2025). Polykrise. Anatomie eines globalen Zusammenbruchs. Warum alle Krisen zusammenhängen - und was das für unsere Zukunft bedeutet. Königshausen & Neumann. https://verlag.koenigshausen-neumann.de/product/9783826093883-polykrise/ zu Intersektionalität: https://de.wikipedia.org/wiki/Intersektionalit%C3%A4t Acosta, A. (2015). Buen vivir. Vom Recht auf ein gutes Leben. oekom Verlag. https://www.oekom.de/buch/buen-vivir-9783865817051 zum „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“: https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialismus_des_21._Jahrhunderts Peters, S. (2019). Sozialismus des 21. Jahrhunderts in Venezuela. Aufstieg und Fall der Bolivarischen Revolution von Hugo Chávez. Schmetterling Verlag. https://schmetterling-verlag.de/produkt/sozialismus-des-21-jahrhunderts-in-venezuela/ zur Gesamtamerikanischen Freihandelszone ALCA: https://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanische_Freihandelszone zum zapatistischen Aufstand in Chiapas: https://de.wikipedia.org/wiki/Chiapas-Konflikt zur CONAIE (Confederación de Nacionalidades Indígenas del Ecuador): https://de.wikipedia.org/wiki/CONAIE zu BRICS: https://de.wikipedia.org/wiki/BRICS zur UNASUR (Unión de Naciones Suramericanas): https://de.wikipedia.org/wiki/Union_S%C3%BCdamerikanischer_Nationen zu Hugo Chávez: https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Ch%C3%A1vez zu Rafael Correa: https://de.wikipedia.org/wiki/Rafael_Correa zu Álvaro García Linera: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%81lvaro_Garc%C3%ADa_Linera zu Evo Morales: https://de.wikipedia.org/wiki/Evo_Morales Barié, C. G. (2022). Representation of Indigenous Peoples in Times of Progressive Governments. Lessons Learned from Bolivia. Latin American and Caribbean Ethnic Studies, 17(2), 167–192. https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/17442222.2020.1839225 zum Ministerium der Kultur, Dekolonialisierung und Depatriarchalisierung in Bolivien: https://en.wikipedia.org/wiki/Ministry_of_Cultures_(Bolivia) zu Extraktivismus: https://de.wikipedia.org/wiki/Extraktivismus Riofrancos, T. (2025). Extraction. The Frontiers of Green Capitalism. W.W. Norton. https://www.theariofrancos.com/extraction zur PSUV (Partido Socialista Unido de Venezuela): https://de.wikipedia.org/wiki/Partido_Socialista_Unido_de_Venezuela de Sousa Santos, B. (2018). Epistemologien des Südens. Gegen die Hegemonie des westlichen Denkens. Unrast Verlag. https://www.isbn.de/buch/9783897712423/epistemologien-des-suedens zu Daniel Noboa: https://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Noboa zum Schuldenaudit in Ecuador in 2007: https://www.debtforclimate.org/post/8-2008-ecuador-buys-back-its-own-debt-after-audit zur Bank des Südens: https://de.wikipedia.org/wiki/Bank_des_S%C3%BCdens zur ALBA (Bolivarianische Allianz für die Völker unseres Amerika – Handelsvertrag der Völker): https://de.wikipedia.org/wiki/Bolivarianische_Allianz_f%C3%BCr_Amerika zum Consejo Nacional para la Igualdad de Género (Nationaler Rat für Geschlechtergleichstellung): https://www.igualdadgenero.gob.ec/ Amin, S. (1990). Delinking. Towards a Polycentric World. Zed Books. https://www.bloomsbury.com/uk/delinking-9780862328030/ zum informellen Sektor der Wirtschaft: https://de.wikipedia.org/wiki/Informelle_Wirtschaft zu Commoning: https://de.wikipedia.org/wiki/Commoning Aguilar, R. G. (2024). In Defense of Common Life. 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Experten für Geopolitik gehen davon aus, dass die Rivalität zwischen China und den USA eine der gefährlichsten Konstellationen des 21. Jahrhunderts ist. Der langjährige Peking-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, Kai Strittmatter, hat mehrere Bücher über die Situation in dem Land geschrieben. Besonders viel Aufmerksamkeit hat „Die Neuerfindung der Diktatur” auf sich gezogen – eine Beschreibung des Überwachungsstaates in China. Beim Humanities Festival des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) im vergangenen Herbst hat Podcast-Host Raimund Löw mit Strittmatter über den Aufstieg Chinas und die chinesisch-amerikanischen Beziehungen gesprochen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wachsen die Städte rasant, Unterkünfte platzen aus allen Nähten. Münchens Bevölkerung zum Beispiel hat sich innerhalb kurzer Zeit verdoppelt. Die Folge war nicht nur Wohnungsnot, sondern auch Umwälzungen.
Einfach auf den Punkt gebracht, wurde New York zu dem gemacht, was es heute ist, von Iren, Juden, Deutschen … und Italienern. Für diesen Hintergrund stehen ikonische Namen wie beispielsweise Frank Sinatra, Robert De Niro oder Al Pacino. Aus unterschiedlichen Gründen hat es mehrere Einwanderungswellen aus Italien nach New York gegeben: Ende des 19.Jahrhunderts, während des Zweiten Weltkriegs und nach 1945. 2013 hieß es, dass gut 17 Millionen US-Amerikaner italienische Wurzeln haben. In der Stadt und im Staat New York ist ihre Zahl besonders groß, die Angaben variieren zwischen zweieinhalb und drei Millionen. Die Italiener haben sich im Stadtbild verewigt: Vielen New York-Reisenden wird er etwas sagen: der Columbus Circle am Central Park. Dort steht Kolumbus auf einer Säule: Der Mann aus Genua, der Amerika „entdeckt“ hat. Die große Brücke zwischen Brooklyn und Staten Island ist nach dem berühmten Entdecker Giovanni da Verrazzano benannt. Wer möchte, kann im Stadtbezirk Queens auf dem LaGuardia-Flughafen landen. Dieser ist nach Fiorello La Guardia benannt, New Yorks erstem Bürgermeister mit italienischen Wurzeln. Große Geschichten - ARD Literatur-Hörspiele in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/grosse-geschichten-ard-literatur-hoerspiele/urn:ard:show:de76181e5527c837/ Verrückt nach Meer: 325: Der Herzschlag von Manhattan - Das Video in der ARD Mediathek https://www.ardmediathek.de/video/verrueckt-nach-meer/325-der-herzschlag-von-manhattan-s09-e08/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC8xNDJkMjk3ZS0xYWM3LTRjNDEtYTc4MS1lNjNiNDljZjFhZDA
Stellt Trump einen Meilenstein für die USA dar? Der Amerikanist Volker Depkat sieht den Multilateralismus der USA im Kalten Krieg als Besonderheit, die im Gegensatz zur Philosophie der reinen Interessenspolitik des 18. und 19. Jahrhunderts steht. Donald Trump ist aus seiner Sicht der bisherige Höhepunkt einer kulturkonservativen Gegenbewegung zu den 1960er-Jahren, in denen Minderheiten ihre Rechte erkämpft haben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.