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Wir springen in dieser Folge ins England des frühen 19. Jahrhunderts. Hier entwickelt sich Sarah Biffin zu einer der bekanntesten Miniaturmalerinnen ihrer Zeit. Außergewöhnlich ist das nicht nur, weil sie sich als Frau in der britischen Kunstwelt behauptet, sondern auch, weil sie ohne Arme und Beine zur Welt kam. Wir sprechen darüber, wie Sarah Biffin vom Jahrmarkt in die Ateliers und Salons aufstieg, warum ihre Miniaturporträts so viele Menschen beeindruckten und was ihre Geschichte über Talent, Ausdauer und gesellschaftliche Grenzen im 19. Jahrhundert erzählt. // Erwähnte Episoden - GAG107: Eine kurze Geschichte der Guillotine – https://gadg.fm/107 - GAG274: Das Petzvalobjektiv – https://gadg.fm/274 - GAG328: P. T. Barnum und die größte Show der Welt – https://gadg.fm/328 - GAG505: William H. Mumler, Geisterfotograf – https://gadg.fm/505 // Literatur - Joshua, Essaka: Physical Disability in British Romantic Literature. Cambridge: Cambridge University Press, 2020. - Lipscomb, Suzannah / Carr, Helen (Hrsg.): What Is History, Now? London: Weidenfeld & Nicolson, 2021. - Natale, Simone: Supernatural Entertainments: Victorian Spiritualism and the Rise of Modern Media Culture. University Park: Penn State University Press, 2016. - Rutherford, Emma / Shushan, Elle (Hrsg.): Without Hands: The Art of Sarah Biffin. London: Philip Mould & Company / Paul Holberton Publishing, 2022. - Stoddard Holmes, Martha: Physical Disability in Victorian Culture. Ann Arbor: The University of Michigan Press, 2004. Das Folgenbild zeigt das in der Einleitung erwähnte Selbstporträt. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio**AUS UNSERER WERBUNG** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte)
Von Frauentagsfeiern gestern und heute bis zur ersten Liebe, vom Fußballplatz bis zur Brigadefeier, von großen Frauen der Weltgeschichte bis zu den Wechseljahren, von einer starken Frau des 17. Jahrhunderts bis hin zu den Ostseewellen in Lied und am Strand: Wenn diese sechs Frauen zusammen kommen, treffen sechs Lebenswelten aufeinander und jede trägt etwas bei zur munteren Plauderei vor dem Mikrofon. Die Frauentags-Klönkist - mit Kaffee, Keksen und Saft und sogar mit Gesang zur Gitarre!
Der gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts als ältere Hälfte der Gebrüder Schöllerbacher und ihres Kabarett-Duos „Schöller und Bacher“ erstmals ins Rampenlicht getretene und später durch seine Rolle als Butler und stummer Schneekugelträger in der TV-Serie „Wir sind Kaiser“ zu bundesweiter Berühmtheit gelangte Rudi Schöller hat ein neues Soloprogramm: „Ein traumhafter Abend“. Laut Pressetext „eine Reise durch den Alltagswahnsinn, skurrile Begegnungen und kleine Dramen, die nur das Leben – und manchmal ein seltsamer Traum – schreiben kann“. In Wahrheit ein sehr persönliches, wahrhaftiges Programm über seine neue Patchworkfamilie mit ihren diversen Generationskonflikten. Im Gespräch mit Peter Blau erzählt er u.a. von seiner Vorliebe für Zeitschriften, ferngesteuerte Autos und den Standup-Comedian Mike Birbiglia. Ausschnitte aus dieser vielseitigen Unterhaltung – und aus dem Programm „Ein traumhafter Abend“ – hören Sie in der Ö1-Sendung Contra vom 7. März 2026.
In dieser Folge geht es um Christ:innen und die politische Linke. Was bedeutet „links“ eigentlich – historisch, politisch und theologisch? Tobias Faix und Thorsten Dietz zeichnen die zunächst die Anfänge nach, von der sozialen Frage des 19. Jahrhunderts über Marx, die Arbeiterbewegung und die Sozialdemokratie, bis hin zu den Verzweigungen des 20. und 21. Jahrhunderts, der demokratischen Linken, der grün-alternativen Bewegung und der neuen Linken. Dabei zeigt sich: „Links“ ist keine einheitliche Haltung, sondern ein breites Spektrum von Reformpolitik bis radikale Systemkritik. Sie diskutieren einige Schattenseiten, wie die Ideologieanfälligkeit und die Versuchlichkeit zu totalitären Systemen wie Kommunismus und Sozialismus. Zu fragen ist aber auch: Welche Anknüpfungspunkte gibt es zwischen linken Ideen von Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung und dem Evangelium von Jesus Christus?
In Europa ist die amerikanische Künstlerin Georgia O'Keeffe kaum bekannt. Doch in den USA gilt sie als Ikone, die die Kunst des 20. Jahrhunderts wesentlich mitgeprägt hat – nicht zuletzt durch großformatige Blumenbilder. Vor 40 Jahren starb O'Keeffe. Quirin, Anne www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Israel und die USA haben militärische Gewalt gegen einen souveränen Staat eingesetzt, ohne Mandat des UN-Sicherheitsrates[1] und ohne den Nachweis eines unmittelbar bevorstehenden bewaffneten Angriffs[2]. Das Gewaltverbot[3] der UN-Charta ist kein politisches Dekorationsstück. Es ist die zentrale Lehre aus dem Zivilisationsbruch des 20. Jahrhunderts. Wer militärische Gewalt einsetzt, ohneWeiterlesen
Nikolaus Harnoncourt hat als Dirigent die Interpretationsgeschichte des 20. Jahrhunderts wie kaum ein zweiter aufgemischt. Sein Name steht stellvertretend für die Bewegung der sogenannten „historischen Aufführungspraxis“. Was ist von seinem umfassenden musikalischen Erbe als Dirigent und Autor geblieben? Christoph Vratz begibt sich auf die Spurensuche.
Das Völkerrecht erlebt im 21. Jahrhunderts eine schwere Krise. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine mit dem Anspruch, ein ganzes Land zu unterwerfen, ist eine Verletzung der Grundnormen des Völkerrechts. Und mit der zweiten Amtszeit von Donald Trump haben die USA eine Position zum Völkerrecht eingenommen, die dessen Geltung grundsätzlich verneint. Bricht mit den Angriffen der USA und Israels auf den Iran und dem neuen Krieg im Nahen Osten endgültig die Herrschaft der Gewalt und der brachialen militärischen Interessensdurchsetzung an? Wird die Weltordnung zu einer Weltunordnung des nationalistischen Egoismus? Kann das Völkerrecht das überleben? Diese Fragen stellen Justizreporter Max Bauer und Benjamin Coen an Völkerrechtsexpertin Anne Peters, Direktorin des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg und Mitglied im völkerrechtswissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung.
Wenn heute irgendwo mehr Anrufe eingehen, als bearbeitet werden können, landet man üblicherweise in einer Warteschleife - oder muss es zu einem späteren Zeitpunkt erneut versuchen. Anders sah es allerdings noch in der Mitte des 20. Jahrhunderts aus, denn damals konnte ein zu hohes Anrufaufkommen Telefonvermittlungsstellen lahmlegen. In der 59. Folge von Informatik für die moderne Hausfrau beschäftigen wir uns mit den computergesteuerten Switching Systems, die den Anrufaufbau automatisierten, und mit Erna Schneider Hoover, die diese Systeme nicht nur vor dem Zusammenbruch schützte, sondern auch eines der ersten Softwarepatente überhaupt anmeldete. In dieser Folge wurde auf zwei andere Folgen verwiesen: - Folge 5 ("Netzwerke und wie man sie widerstandsfähiger machen kann - Interview mit Stephanie Althoff"): https://informatik-hausfrau.de/2024/04/02/folge-3-netzwerke-und-wie-man-sie-widerstandsfaehiger-machen-kann/ - Folge 34 ("Margaret Hamilton und die Software, die die erste Mondlandung möglich machte"): https://informatik-hausfrau.de/2025/02/06/folge-34-margaret-hamilton-und-die-software-die-die-erste-mondlandung-moeglich-machte/ Zur erwähnten Folge des Podcasts "Geschichten aus der Geschichte" über die Erfindung des Telefons gelangt ihr hier: https://www.geschichte.fm/archiv/gag358/ Mehr Informationen zu Erna Schneider Hoover in der National Inventors Hall of Fame findet ihr hier: https://www.invent.org/inductees/erna-schneider-hoover Das Patent, das Erna Schneider Hoover und ihr Kollege angemeldet haben, findet ihr hier: https://patents.google.com/patent/US3623007 Publikationen im Zusammenhang mit dem ESS-Computer, an denen Erna Schneider Hoover mitgewirkt hat, findet ihr unter den folgenden Links (Paywall, aus Hochschulnetzen und über Bibliotheken ggf. kostenfrei zu erreichen): - "No. 1 ESS call processing": https://ieeexplore.ieee.org/document/6771506 - "Organization of the no. 1 ESS stored program": https://ieeexplore.ieee.org/document/6771492 - "Safeguard data-processing system: Safeguard data reduction system": https://ieeexplore.ieee.org/document/6778889 Alle Informationen zum Podcast findet ihr auf der zugehörigen Webseite https://www.informatik-hausfrau.de. Zur Kontaktaufnahme schreibt mir gerne eine Mail an mail@informatik-hausfrau.de oder meldet euch über Social Media. Auf Instagram und Bluesky ist der Podcast unter dem Handle @informatikfrau (bzw. @informatikfrau.bsky.social) zu finden. Wenn euch dieser Podcast gefällt, abonniert ihn doch bitte und hinterlasst eine positive Bewertung oder eine kurze Rezension, um ihm zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen. Rezensionen könnt ihr zum Beispiel bei Apple Podcasts schreiben oder auf panoptikum.social. Falls ihr den Podcast werbefrei hören möchtet oder die Produktion des Podcasts finanziell unterstützen möchtet, habt ihr die Möglichkeit, dies über die Plattform Steady zu tun. Weitere Informationen dazu sind hier zu finden: https://steadyhq.com/de/informatikfrau Falls ihr mir auf anderem Wege etwas 'in den Hut werfen' möchtet, ist dies (auch ohne Registrierung) über die Plattform Ko-fi möglich: https://ko-fi.com/leaschoenberger Dieser Podcast wird gefördert durch das Kulturbüro der Stadt Dortmund.
In mehr als dreitausend Metern Tiefe, auf dem eisigen, lichtlosen Grund des Atlantischen Ozeans, liegt seit über hundert Jahren die „Central America“ und in ihrem Inneren ein Goldschatz von unermesslicher Kostbarkeit: Abertausende von Goldmünzen, Säcke voller Goldstaub und Berge von massiven Goldbarren. Das verschollene Goldgräberschiff zu finden scheint aussichtslos, bis der junge Tiefseeingenieur Tommy Thompson in See sticht, um es zu heben.……Das Folgenbild zeigt ein Daguerreotypie-Foto einer jungen Frau, das im Wrack des Schiffes gefunden wurde.……LITERATURKinder, Garry: Das Goldschiff. Die größte Schatzsuche des 20. Jahrhunderts, 1999.Stones, D. Lawrence: Search for the SS Central America: Mathematical Treasure Hunting, 1992, URL: .Hier gehts zum Interview mit Tommy Thompson und der Dokumentation.……PREMIUM - testet einen Monat lang gratis!His2Go unterstützen für tolle Vorteile - über Steady!Klick hier und werde His2Go Hero oder His2Go Legend……WERBUNGDu willst dir die Rabatte unserer weiteren Werbepartner sichern? Hier geht's zu den Angeboten!…….UNTERSTÜTZUNGFolgt und bewertet uns bei Spotify, Apple Podcasts, Podimo oder über eure Lieblings-Podcastplattformen.Wir freuen uns über euer Feedback, Input und Vorschläge zum Podcast, die ihr uns über das Kontaktformular auf der Website, Instagram und unsere Feedback E-Mail: kontakt@his2go.de schicken könnt. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an jede einzelne Rückmeldung, die uns bisher erreicht hat und uns sehr motiviert.…….COPYRIGHTMusic from https://filmmusic.io: “Sneaky Snitch” by Kevin MacLeod and "Plain Loafer" by Kevin MacLeod (https://incompetech.com) License: Creative Commons CC BY 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/Das Folgenbild zeigt den Untergang der Jeannette im Packeis (aus DeLongs Tagebüchern, nachträglich illustriert).Hier bekommt ihr die Tickets zur "His2Go - Live Tournee" Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sie ist eine der erfolgreichsten Musiktheaterwerke des 21. Jahrhunderts und wird nun in Frankfurt aufgeführt. Die Oper „Written on Skin“ von George Benjamin erzählt die Geschichte eines mittelalterlichen Dramas, in dem sich eine Liebesgeschichte in ein Theater der Grausamkeit verwandelt. Laut SWR Opernexperte Bernd Künzig eine absolute Empfehlung, „weil sie uns in ihrem Innersten berührt und weil es eine Geschichte ist, die man über die Konditio humana heute erzählen kann.“ Sie sei zurecht eine der meistgespielten Opern des 21. Jahrhunderts. Gelungene Inszenierung und Bühnenbild „Großartig ist natürlich auch die musikalische Leitung, die Erik Nielsen hier mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester macht“, so Opernexperte Bernd Künzig. Darüber hinaus besteche auch das Bühnenbild von Klaus Grünberg, das trotz des mittelalterlichen Ursprungs der Oper auf mittelalterliche Elemente verzichte. Bernd Künzig. „Wir sehen wir so eine Art Modelllandschaft. Die besteht aus gleichförmigen Dreiecken und die bilden so eine Art Hügellandschaft. Man sieht noch ein bisschen eine Stadtsilhouette, so Hochhaus-Silhouette beleuchtet im Hintergrund.“ „Written on Skin“ ist eine Oper in drei Teilen mit Musik von George Benjamin und einem Text von Martin Crimp. Sie ist inspiriert von einer mittelalterlichen Erzählung aus Okzitanien. 2012 wurde sie in Aix-en-Provence uraufgeführt. Die Aufführung in Frankfurt erfolgt in deutscher und englischer Sprache.
Der oberste Führer des Iran, Ajatollah Ali Khamenei, ist bei einem amerikanisch-israelischen Luftangriff auf Teheran ums Leben gekommen. Seit Samstagmorgen bombardieren die USA und Israel den Iran im Rahmen der Operation „Epic Fury“. Hunderte Ziele wurden getroffen, der Iran schlägt mit Raketen auf US-Basen und Golfstaaten zurück. Flughäfen in Dubai und Abu Dhabi sind lahmgelegt, der Ölpreis steigt. Wie reagiert die polnische Politik auf diese Eskalation? Welche Folgen hat der Krieg am Golf für die Ukraine – politisch, militärisch und wirtschaftlich? Und was bedeutet die neue Lage für Reisende und für die europäische Wirtschaft? Außerdem blicken wir auf die Literatur: Walter Kempowski zählt in Deutschland zu den bedeutendsten Erzählern des 20. Jahrhunderts – in Polen jedoch ist er bislang kaum bekannt. Neue Übersetzungen seiner Romane sollen das nun ändern. Wir sprechen darüber, warum Kempowski hierzulande erst jetzt entdeckt wird – und was seine Bücher heute zu sagen haben.
Viele Unternehmen zögern bei KI-Einführung wegen unklarer Use Cases, technischer Hürden und Zeitmangel. KI ist wie das Schweißgerät des 21. Jahrhunderts. Drei Szenarien: Wachstum mit KI, Stagnation mit Strategie oder Stagnation ohne Vision. Letzteres bedeutet: Gehen Sie. Wer zu lange wartet, verliert gegen agilere Wettbewerber mit niedrigeren Kosten. ----------------------------------------------------------- Lesen Sie den kompletten Beitrag: 585 KI-Einführung: Wachstum oder Untergang? ----------------------------------------------------------- Hinweise zum Anmeldeverfahren, Versanddienstleister, statistischer Auswertung und Widerruf finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Ernst Jünger ist der vielleicht umstrittenste deutsche Autor des 20. Jahrhunderts. Das nun publizierte Tagebuch der französischen Schriftstellerin Banine eröffnet spannende Einblicke in Jüngers Pariser Zeit während der deutschen Besatzung.
Send a textDiesmal wieder ohne Gast, leider. Eine traurige Folge mit ChatGPT statt Menschen. Die Antworten sind langweilig und dröge, die Erkenntnis minimal, der Spaßfaktor bei null. Zusätzlich gibt Helmut noch an, wie oft er letztes Jahr im Gym war – DAS ist cringe. Hätte man sich diese Folge ersparen können? Absolut. Sollte man sie trotzdem anhören? Wahrscheinlich nicht. Aber ihr macht ja sowieso, was ihr wollt. Ihr wilden Dinger, ihr! Viel Freue. Rantsville hat euch lieb.#rantsville #podcast #petpeeves #rantDu willst mit-ranten? Schreib uns: Schick deine eigenen pet peeves (kleine Dinge, die dich riesig nerven), Fragen, Meinungen und Kommentare an Helmut unter 0699-1-237 50 83Begriffsdefinitionen RANT Engl. für: Schimpfkanonade · Schimpftirade · Wutgeheul · WutredeGoogle: „Die Person, die sich das Geschimpfe anhört, wird nicht beachtet, und oft ist der Vorgang für den Zuhörer nicht einvernehmlich. Es wird extrem toxisch, da die Person, die emotional ablädt, oft nicht in der Lage ist, eine konstruktive Bemerkung oder einen Ratschlag zu geben. Der ganze Prozess lässt keinen Raum für eine Lösung.“Etymologie: Rant kommt aus dem Niederländischen ranten, „Unsinn reden“.Der erste dokumentierte Gebrauch von rant stammt aus dem Ende des sechzehnten Jahrhunderts, aus Shakespeares Die lustigen Weiber von Windsor.VILLE Urban dictionary: „Populäres Suffix, das häufig als Verstärker an ein beliebiges Wort angehängt wird, etwa: ‚hoe ville‘: eine Stadt voller Schlampen“PET PEEVE „Das Lieblingsärgernis“; ein kleines Ärgernis, das einen immer wieder aufs neue auf die Palme bringt.Danke fürs Zuhören und fürs Teilen!Cover Art: Cat AsenguaMusik: Helmut Stekl und Michael „Mitch“ Dörfler, www.tripbox.com#rant #ranting #rantsville #complaining #petpeeves #jammern #beschweren #negativ
Heldin Modesta wird am 1. Januar 1900 geboren und ist damit ein Aushängeschild des zwanzigsten Jahrhunderts. Ihre Geschichte ist jedoch alles andere als gewöhnlich: Erst bettelarmes Waisenkind in Sizilien, dann Novizin in einem strengen Kloster, wird sie zunächst Fürstin, dann Kommunistin und Widerstandskämpferin gegen den aufkommenden Faschismus. Ein Vorbild? Nur bedingt. Denn Modestas sozialer Aufstieg ist stets auf ihren eigenen Vorteil bedacht und erfordert eine ganze Reihe Bauernopfer. In dieser Folge haben wir uns gefragt, wofür eine Heldin wie Modesta denn nun eigentlich steht, ob die "Freude" im Titel wohl die Freude am Kampf bedeutet und ob die Aneignung eines männlich konnotierten Aufstiegsopportunismus wirklich so feministisch ist, wie man auf den ersten Blick meinen könnte.
Wir machen nach 150 Folgen eine Pause! Damit ihr trotzdem gut versorgt seid, haben wir Pausenprogramm für euch organisiert. Jeden Samstag gibt's eine persönliche Folgenempfehlung von uns. Heute geht's um Abu Rayhan Al-Biruni. Wir reisen zusammen in den Orient des 10. Jahrhunderts. Riecht ihr schon den Duft von Jasmin? Dann hört gerne im Anschluss unsere Folge über Rahaf Aziz, eine Kinderbuch-Erfinderin mit Geschichten aus Syrien. “Behind Science” gibt's jeden Samstag – am Science-Samstag. Zwischendurch erreicht ihr uns per Mail und Instagram, und hier gibt's unsere Links, die gerade wichtig sind.
Der Name Spitzbergen oder Svalbard bedeutet "Kalte Küste" und wird erstmals in isländischen Texten des 12. Jahrhunderts erwähnt. Die Region besteht aus über 400 Inseln, ist etwa so groß wie Kroatien, hat aber nur rund 3.000 Einwohner. Im Sommer ist es 24 Stunden hell, im Winter dunkel, dann sinkt die Temperatur auf durchschnittlich 25 Grad unter null. Die Mørketid, die dunkle Zeit, dauert von Ende Oktober bis Mitte Februar. Im Hochwinter wird es nicht einmal dämmrig, auch nicht mittags um zwölf. Kaum eine andere Gegend der Welt ist so eng mit dem Eisbären verbunden wie Spitzbergen. Im Hauptort Longyearbyen wird alles mit dem Konterfei des "Königs der Arktis" beworben, vom lokalen Bier bis hin zum Supermarkt des Ortes. Die Population der Eisbären ist bislang nicht zurückgegangen – trotz des Klimawandels. Große Teile Spitzbergens stehen unter Naturschutz, seit 1973 hat Norwegen verschiedene Naturparks und -reservate eingerichtet, die auch die Küstengewässer mit einbeziehen. Doch der Klimawandel hat auch Spitzbergen erreicht. Das schmelzende Eis, der Anstieg des Meeresspiegels und der Verlust der Lebensräume bedrohen nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt, sondern haben auch direkte Auswirkungen auf die Menschen, die in dieser Region leben. Michael Marek war für uns dort.https://www.ardmediathek.de/video/maretv/fruehling-auf-spitzbergen/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjMzOTcxOF9nYW56ZVNlbmR1bmc
Es gibt Bücher, die nicht durch literarische Eleganz oder wissenschaftliche Präzision bestechen, sondern durch die beklemmende Nähe, aus der heraus sie sprechen. „Gespräche mit Hitler“ von Hermann Rauschning, 1939 veröffentlicht, ist ein solches Werk. Es erhebt keinen Anspruch auf historische Vollständigkeit oder archivalische Beweiskraft – und doch fasziniert und verstört es bis heute. Rauschning, ehemaliger politischer Mitstreiter Hitlers, behauptet, den Diktator nicht nur beobachtet, sondern in privaten Gesprächen erlebt zu haben. Sein Buch ist kein klassisches Geschichtswerk, sondern ein intimes Zeugnis – ein Versuch, das Denken eines der zerstörerischsten Menschen des 20. Jahrhunderts jenseits von Propaganda und öffentlicher Inszenierung zu verstehen. Doch genau diese Nähe wirft Fragen auf: Was bedeutet es, Hitler zuzuhören? Wo liegt die Grenze zwischen historischem Dokument und der Gefahr, das Böse durch bloße Reproduktion zu normalisieren? In dieser Podcast-Folge beleuchten wir Rauschnings Werk als kulturelles Dokument einer Zeit, in der die Gewaltbereitschaft des NS-Regimes bereits sichtbar war, ihre volle Dimension aber noch nicht absehbar. Wir fragen: Wie entsteht das Bild eines radikalisierten Ideologen, der Zerstörung nicht als Mittel, sondern als Ziel begreift? Und was sagt uns das über die Verantwortung des Zuhörers – damals wie heute? Ein Podcast über die Macht der Worte, die Spannung zwischen Nähe und Distanz, und die ethische Herausforderung, die jedes Zeugnis über das Böse an uns stellt.
Ein Leben im Schatten der Kriege: Der Österreicher Norbert Gstrein erzählt in seinem packenden Antikriegsroman von einem, der nie kämpft und doch geprägt wird von den Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. Im Gespräch mit Felix Münger sagt der Autor, weshalb diese Konstellation gerade heute aktuell ist. In seinem Roman «Im ersten Licht» greift Norbert Gstrein einmal mehr grosse Themen unserer Zeit auf: Wie verhalten wir uns zum Krieg, der zurück ist in Europa? Und: Können wir «Zaungäste» sein, wenn die Ordnung untergeht, die wir gekannt haben? Gstrein spielt drängende Fragen wie diese in der Historie durch – und schafft dadurch die nötige zeitliche Distanz zur kritischen Selbstbefragung als Menschen im Hier und Jetzt. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Norbert Gstrein. «Im ersten Licht». 416 Seiten. Hanser, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören - Norbert Gstrein, Schriftsteller ____________________ - Host: Felix Münger ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.
Der Essay hat Konjunktur. Geschätzt wird die Form auch als Anregung zum Nachdenken und Antidot zur digitalen Snackkultur. Und wie die großen Essayisten des 20. Jahrhunderts reagieren heutige Essayisten ebenfalls auf die Krisen ihrer Zeit. Schniederjann, Nils www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Der Essay hat Konjunktur. Geschätzt wird die Form auch als Anregung zum Nachdenken und Antidot zur digitalen Snackkultur. Und wie die großen Essayisten des 20. Jahrhunderts reagieren heutige Essayisten ebenfalls auf die Krisen ihrer Zeit. Schniederjann, Nils www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Im Germanischen Nationalmuseum der Stadt Nürnberg hängt ein beeindruckendes Bild. Gemalt hat es zu Beginn des 16. Jahrhunderts der Künstler Lukas Kranach. Darauf ist Jesus am Kreuz zu sehen.
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Der Essay hat Konjunktur. Geschätzt wird die Form auch als Anregung zum Nachdenken und Antidot zur digitalen Snackkultur. Und wie die großen Essayisten des 20. Jahrhunderts reagieren heutige Essayisten ebenfalls auf die Krisen ihrer Zeit. Schniederjann, Nils www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
In seinem ersten Roman "Buddenbrooks. Verfall einer Familie" schildert Thomas Mann das Schicksal der Lübecker Kaufmannsfamilie Buddenbrook über vier Generationen hinweg. Das Werk gilt bis heute als eines der größten Meisterwerke des 20. Jahrhunderts. Auf radio3 senden wir die "Buddenbrooks" in einer neuen Aufnahme mit Thomas Sarbacher. Der Hamburger Schauspieler lässt das Familienpanorama des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit großer stimmlicher Vielfalt lebendig werden. Über 125 Jahre "Buddenbrooks" sprechen wir heute mit dem Literaturkritiker Volker Weidermann.
"Trump mag Putin. Er mag ihn einfach. Trump will Amerika so regieren, wie Putin Russland regiert, das ist sehr klar." So beschreibt der ehemalige ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba das Verhältnis zwischen Donald Trump und Wladimir Putin. In dieser Sonderfolge vom "Trump Effekt" spricht ZDF-Sonderkorrespondentin Katrin Eigendorf mit Kuleba über die dramatische Lage in der Ukraine, über innenpolitische Spannungen und darüber, wie Energie, Kälte und Hunger zu Waffen des 21. Jahrhunderts geworden sind. Ein Gespräch über Macht, Abhängigkeiten und die Frage, wer in Europa in Zukunft Verantwortung trägt. Abonniert unseren Podcast-Kanal und lasst gerne ein Like da. Alle Folgen gibt es auch hier: kurz.zdf.de/Sv64/ Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de Redaktion: ZDF auslandsjournal: Christian Semm Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Die Shortlist in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung des diesjährigen Preises der Leipziger Buchmesse steht fest. Die fünf nominierten Romane setzen sich mit der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts auseinander. Ein Kommentar von Wiebke Porombka
Die Shortlist in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung des diesjährigen Preises der Leipziger Buchmesse steht fest. Die fünf nominierten Romane setzen sich mit der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts auseinander. Ein Kommentar von Wiebke Porombka
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Die Shortlist in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung des diesjährigen Preises der Leipziger Buchmesse steht fest. Die fünf nominierten Romane setzen sich mit der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts auseinander. Ein Kommentar von Wiebke Porombka
Obwohl die Pariser Kommune während der Französischen Revolution nur wenige Monate Bestand hatte, diente sie als frühe Blaupause für spätere kommunistische Regime des 20. Jahrhunderts.
Wir sprechen mit Fabian Goldmann über sein neues Buch "Staats(räson)funk": "Israels Krieg im Nahen Osten gilt in vielerlei Hinsicht als der verheerendste des 21. Jahrhunderts: ermöglicht durch Bomben, Blockaden und eine beispiellose mediale Unterstützung. Wie in kaum einem anderen Land haben Medien in Deutschland nach dem 7. Oktober 2023 die tödliche Realität in der Region verharmlost, gerechtfertigt oder gleich ganz verschwiegen. Welche Methoden Tagesschau, BILD, Spiegel, taz und Co. dabei angewandt haben und wie aus gut ausgebildeten Journalisten Propagandisten eines Genozids werden konnten, zeigt diese Untersuchung. Anhand eigens erhobener Daten und sorgsamer Recherchen liefert das Buch die Anatomie eines Systemversagens irgendwo zwischen Stereotypen, Selbstzensur und Staatsräson." Wir sind 99 ZU EINS! Ein Podcast mit Kommentaren zu aktuellen Geschehnissen, sowie Analysen und Interviews zu den wichtigsten politischen Aufgaben unserer Zeit.#leftisbest #linksbringts #machsmitlinks Wir brauchen eure Hilfe! So könnt ihr uns unterstützen: Bitte abonniert unseren Kanal und liked unsere Videos. Teil unseren content auf social media und folgt uns auch auf Twitter, Instagram und FB Wenn ihr Zugang zu unserer Discord-Community, sowie exklusive After-Show Episoden und Einladungen in unsere Livestreams bekommen wollt, dann unterstützt uns doch bitte auf Patreon: www.patreon.com/99zueins Wir empfangen auch Spenden unter: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=NSABEZ5567QZE
Tickets für unsere Live-Tour im Mai! -Im Jahr 1857 verlässt ein Dampfschiff mit fast 600 Menschen und tonnenweise Gold den Hafen von Havanna. Vier Tage später kämpft die SS Central America in einem Hurrikan um ihr Überleben. Diese Folge erzählt vom kalifornischen Goldrausch, vom riskanten Weg zwischen West- und Ostküste – und von den dramatischen Stunden an Bord eines sinkenden Schiffes. Augenzeugenberichte, Technikgeschichte und menschliche Schicksale machen den Untergang zu einer der größten Katastrophen der amerikanischen Seefahrt.……Das Folgenbild zeigt eine zeitgenössische Darstellung des Untergangs der Central America SS im Jahr 1857.……LITERATURKinder, Garry: Das Goldschiff. Die größte Schatzsuche des 20. Jahrhunderts, 1999.……PREMIUM - testet einen Monat lang gratis!His2Go unterstützen für tolle Vorteile - über Steady!Klick hier und werde His2Go Hero oder His2Go Legend……WERBUNGDu willst dir die Rabatte unserer weiteren Werbepartner sichern? Hier geht's zu den Angeboten!…….UNTERSTÜTZUNGFolgt und bewertet uns bei Spotify, Apple Podcasts, Podimo oder über eure Lieblings-Podcastplattformen.Wir freuen uns über euer Feedback, Input und Vorschläge zum Podcast, die ihr uns über das Kontaktformular auf der Website, Instagram und unsere Feedback E-Mail: kontakt@his2go.de schicken könnt. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an jede einzelne Rückmeldung, die uns bisher erreicht hat und uns sehr motiviert.…….COPYRIGHTMusic from https://filmmusic.io: “Sneaky Snitch” by Kevin MacLeod and "Plain Loafer" by Kevin MacLeod (https://incompetech.com) License: Creative Commons CC BY 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/Das Folgenbild zeigt den Untergang der Jeannette im Packeis (aus DeLongs Tagebüchern, nachträglich illustriert).Hier bekommt ihr die Tickets zur "His2Go - Live Tournee" Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Epstein-Affäre zieht immer größere Kreise. Ex-Prinz Andrew wird von der britischen Polizei verhaftet. Was sagt der Fall Epstein über die Moral in unserer Gesellschaft? Warum scheint Recht und Gesetz nicht für alle zu gelten? Über diese Fragen sprechen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge. Erleben wir die „spätrömische Dekadenz“ des 21. Jahrhunderts? Richard David Precht blickt auf die Abgründe des absolutistischen Frankreichs und der römischen Senatoren und kommt zu dem Schluss: „Wann immer eine Sozialnorm auf eine Marktnorm trifft, wird die Sozialnorm kannibalisiert.“ Der Fall Epstein jedenfalls wirkt wie eine „Säure für die Demokratie.“
Aus "The Metropolitan Chronicle", 17. Oktober 1893 Der Äther-Salon der endlosen Stimmen Mit Bewunderung und erheblicher Beklemmung vermerkt dieses Blatt eine frische Neuerung unseres ruhelosen Zeitalters. Dampf zähmte die Entfernung, der Telegraph die Zeit, das Telefon die Rede. Nun aber tritt ein Gerät hinzu, klein wie ein Etui, doch groß in seinen Folgen: Es bringt fremde Stimmen, konserviert und beliebig wieder abrufbar, direkt ins Ohr des Bürgers. Ohne Versammlung, ohne gesellschaftliche Hemmung. Die Erfinder preisen Unterhaltung zum Mitnehmen. Wir sind weniger heiter gestimmt. Denn bereits mehren sich Berichte, dass Menschen abhängig werden von diesem stetigen Strom gesprochener Worte. Man sieht Schreiber über das Pflaster wandern, mit leerem Blick, als stünden sie im vertraulichen Gespräch mit unsichtbaren Bekannten. Damen lachen im Park über Witze, die niemand sonst gehört hat. Lehrlinge meiden lebendige Kollegen und wählen lieber die ewige Stimme aus der Tasche. Selbst im Orchestergraben macht sich die Veränderung bemerkbar. Trompeter-Pan, einst bekannt für seinen kräftigen Auftritt zur rechten Stunde, erscheint neuerdings mit Bügeln auf den Ohren zur Probe und verpasst den Einsatz, weil er einer fernen Debatte lauscht. Klarinetten-Karl wiederum, sonst Meister der feinen Zwischentöne, nickt entrückt, während um ihn herum gestimmt wird. Als gelte seine Aufmerksamkeit nicht mehr dem Atem der Mitspieler, sondern dem Atem unsichtbarer Erzähler. Noch bedenklicher sind erste ärztliche Beobachtungen: Das Ohr, so fein gebaut, passt sich dem Bügelwerk der Hörkapseln an. Nach Wochen des Gebrauchs soll sich das Knorpelwerk dem Druck beugen, die Ohrmuschel der Form des Geräts entgegenkommen und bisweilen diese Form sogar behalten, als hätte die Natur dem Gummi und Metall die Oberhoheit eingeräumt. Ist dies Fortschritt? Man rühmt „Gemeinschaft“, weil der Hörer eine intime Nähe zu den unbekannten Sprechern empfinde. Doch was ist das für ein Verkehr, in dem einer unaufhörlich redet und der andere nur empfängt? Die alte Debatte verlangte Gegenrede und Mut; hier wird Meinung in den Bürger gegossen, ohne Widerspruch und Maß. Wir leugnen den Nutzen nicht: Nachrichten, Lehre, Trost. Aber wir mahnen zur Mäßigung. Wo das Ohr nie leer ist, bleibt der Geist selten allein. Und wenn die Stille verschwindet, verschwindet bald auch die echte Betrachtung. Die Wunder dieses Jahrhunderts sind zahlreich, aber nicht jedes ist harmlos.
In dieser Folge rekonstruieren wir eine verbotene Liebesgeschichte, die über Buenos Aires nach Kufstein führt. Es geht um Migration im 20. Jahrhundert, um den Traum vom neuen Leben in Amerika. Um einen gigantischen Betrug. Und eine Liebe, die nicht erlaubt war. Eigentlich ist Lucia Heisterkamp (Spiegel) die Deutsche bei Inside Austria. Dabei muss man ihren Stammbaum nur wenige Generationen zurückverfolgen, um auf österreichische Wurzeln zu stoßen. Ihr Tiroler Urgroßvater wanderte in den 1920er Jahren von Kufstein nach Südamerika aus. Aber für ihre Großmutter sollte die "Perle Tirols" noch einmal eine besondere Rolle spielen. Sie heiratete dort am 14. Februar 1959 in einer kleinen Kapelle in den Bergen. Wie es dazu kam, hört ihr in dieser Episode. Und wir sprechen darüber, warum Anfang des 20. Jahrhunderts zehntausende Österreicher nach Südamerika auswanderten. Die Sonderserie »Social Therapy – was braucht die Liebe von uns?« von SPIEGEL-Podcast Smarter Leben findet ihr hier. Und hier geht's zur Podcastfolge über Giséle Pelicot. Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Eigentlich ist Lucia Heisterkamp (Spiegel) die "Deitsche" bei Inside Austria. Dabei muss man ihren Stammbaum nur wenige Generationen zurückverfolgen, um auf österreichische Wurzeln zu stoßen. Gut, ihr Tiroler Urgroßvater ist schon in den 1920er Jahren von Kufstein nach Lateinamerika ausgewandert – aber für ihre Großmutter sollte die "Perle Tirols" noch einmal eine ganz besondere Rolle spielen. Als sie dort nämlich als junge Frau gegen den Willen ihrer Familie ihre verbotene Liebe heiratete. In dieser Folge erzählen wir die Geschichte einer Ehe, die gegen antisemitische Ressentiments geschlossen wurde, und zwar in einer kleinen Kapelle im Inntal, ausgerechnet am 14. Februar 1959, am Valentinstag. Doch wir gehen noch weiter zurück. Wir wollen verstehen, warum zigtausende Österreicher Anfang des 20. Jahrhunderts ihr Glück in Südamerika suchten. Was ihre Geschichten darüber erzählen, wie stark sich unser Blick auf Migration verändert hat, und wie Lucia Heisterkamp nun doch wieder ihre österreichischen Wurzeln in Ehren hält.
Verkannt, vergessen oder ein Verlust: Heute geht's um Filme wie BABYLON, A SCANNER DARKLY, ALLES EINE FRAGE DER ZEIT oder I LOVE YOU PHILLIP MORRIS. Also um Filme, die bei der Kritik durchfielen, zu wenig gesehen wurden oder an den Kinokassen so richtig untergingen, obwohl sie… eigentlich echt gut sind. Angeregt durch eine Liste des Time Magazines, die den Titel THE 50 MOST UNDERAPPRECIATED MOVIES OF THE 21ST CENTURY trägt. Wegen der wollen Antje, Matthias und Schröck nämlich eine ähnliche Liste erstellen, nachdem sie erst ein wenig die Parameter geklärt haben und auf die inspirierende Time-Liste eingegangen sind. Deswegen geht es darüber hinaus auch noch um Streifen wie WALTZ WITH BASHIR, A CURE FOR WELLNESS, 11:14, JUGEND OHNE JUGEND oder POSSUM. Außerdem wollen wir noch PFERDE STEHLEN, eine Runde mit WORLD'S GREATEST DAD abhängen, den SPARTAN auf seiner Mission begleiten und THE MUSTANG zähmen, bevor wir uns an THE WILD GOOSE LAKE - SEE DER WILDEN GÄNSE zur Ruhe setzen. Abgerundet durch ein paar weitere Überraschungen wie G.O.A.T. - BOCK AUF GROSSE SPRÜNGE, KNIVES OUT: GLASS ONION, BRIMSTONE: ERLÖSE UNS VON DEM BÖSEN oder KNIGHTRIDERS – RITTER AUF HEISSEN ÖFEN. Doch das Beste ist: Ihr könnt an der Liste mitwirken. Wir laden diese Liste wieder bei Letterboxd hoch, so dass Ihr dort Vorschläge machen könnt, um noch weitere Filme, die mehr Liebe verdienen, auf die Liste zu packen. Bis dahin wünschen wir Euch aber erstmal viel Spaß mit dem Talk und bleibt bitte so gesund wie gut drauf. Adiós. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Am 17. Juli 1987 schafft die DDR die Todesstrafe ab. Nach dem sie sie zuvor zumeist heimlich verkündet und angewendet hatte. Wie kommt es zu diesem Sinneswandel? der Strafrechtler Arnd Koch mit einer Bestandaufnahme und einer Begründung. Arnd Koch ist Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Risiko- und Präventionsstrafrecht sowie Juristische Zeitgeschichte an der Universität Augsburg. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der deutschen und europäischen Strafrechtsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Seinen Vortrag mit dem Titel "'Wahrhaft menschlich' – Theorie und Praxis der Todesstrafe in der DDR" hat er am 7. Januar 2026 im Rahmen der "Greifswalder Rechtsgespräche" an der Universität Greifswald gehalten, in der Reihe "Recht im Sozialismus". *********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Wissenschaft +++ DDR +++ Todesstrafe +++ Nachkriegsdeutschland +++ Sowjetunion +++ Arnd Koch +++ Universität Augsburg +++ Universität +++ Strafrecht der DDR +++ **********In dieser Folge mit: Moderation: Katja Weber Vortragender: Arnd Koch, Strafrechtler, Universität Augsburg**********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:16 - Beginn des Vortrages, Vorbemerkung4:09 - Überblick: Abschaffung der Todesstrafe in europäischen Staaten7:15 - Zahlen, Anwendungsbereiche & Arten der Vollstreckung in der DDR21:52 - Zur Unsichtbarkeit der Todesstrafe in der DDR26:05 - Haltung der ostdeutschen Rechtswissenschaft zur Todesstrafe30:01 - Gründe für die Abschaffung der Todesstrafe34:05 - Spezifische Besonderheiten**********Quellen aus der Folge:Hinrichtung von Werner Teske am 26. Juni 1981: Der letzte NahschussTod eines Stasi-Offiziers – BundesarchivMuseum in der "Runden Ecke" mit dem Museum im Stasi-Bunker. Bürgerkomitee Leipzig e.V.: Hinrichtungsstätte**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Heavy Metal in der DDR: Wie die Szene an ihre Musik kamSoziologie: Warum es immer noch Ost und West gibtDoping in der DDR: Pillen auch für Kinder und Jugendliche**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Mit Musik auf Zeitreise gehen. Das ist möglich. Das Leonkoro Quartett nimmt uns auf seinem neuen Album mit ins Wien des beginnenden 20. Jahrhunderts.
Wir taumeln zwischen digitaler Zerstreuung und dem Wunsch nach Sinn – zwischen „ständig online“ und innerer Leere. Doch die Antwort liegt nicht in mehr Kontrolle, nicht in neuen Systemen, nicht im nächsten großen Kulturprojekt. Wahre Erneuerung beginnt im Zentrum: im Herzen. Worauf wir unseren Fokus legen, dem geben wir Macht. Und was wir verehren, dem opfern wir Zeit. Heilung entsteht dort, wo wir die Krone ablegen, neu ausrichten, und Liebe wieder zum Mittelpunkt wird. Anbetung wirkt.
Viele Lesarten bergen die Druckgraphiken aus der Kunstsammlung der Universität im Auditorium, aus denen Studierende des Kunstgeschichtlichen Seminars eine Ausstellung konzipiert haben. Darauf deutet bereits das Leitmotiv „Eremiten. Naturräume der Einsamkeit“. In der Sammlung von Arbeiten bedeutender Künstler wie etwa Albrecht Dürer und Henrik Goltzin werden Wüsten, Höhlen, Felslandschaften und waldreiche Regionen als Rückzugsorte erfahrbar. In diesen lebten christliche Heilige wie ...
Charlie Chaplin zählt zu den einflussreichsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Für ihn war Komik niemals bloße Unterhaltung oder Flucht aus der Realität, sondern ein Mittel, die Absurdität, Brutalität und Ungerechtigkeit der Welt sichtbar zu machen – und sie zugleich erträglich zu halten. Lachen bedeutete für Chaplin keine Verharmlosung, sondern konnte entlarven, bloßstellen und Machtstrukturen erschüttern. Besonders deutlich wird diese Haltung in den 1930er- und frühen 1940er-Jahren. Während Chaplin in Hollywood zu einer globalen Ikone wurde, stieg in Deutschland Adolf Hitler zur Macht auf – ein Mann, dessen äußere Erscheinung und Gestik eine irritierende Nähe zu Chaplins berühmter Leinwandfigur aufwiesen. Was zunächst Anlass für Spott und Karikaturen bot, entwickelte sich mit dem Fortschreiten der Geschichte zu einer beunruhigenden Konstellation. Beide waren Produkte derselben Epoche, einer Zeit, in der Film, Fotografie und Massenmedien begannen, politische Realität zu formen. Beide verstanden die Macht von Bildern, Gesten und Inszenierung – doch sie nutzten sie für gegensätzliche Zwecke. Während Chaplin das Lachen zur Humanisierung einsetzte und den Einzelnen sichtbar machte, nutzte Hitler Inszenierung zur Entmenschlichung und zur Mobilisierung von Hass und Gewalt. Diese Episode erzählt keine bloße historische Kuriosität, sondern stellt eine grundlegende Frage: Welche Verantwortung trägt Kunst in Zeiten politischer Extreme? Und kann Satire dem absolut Bösen etwas entgegensetzen – oder stößt sie an ihre Grenzen?
Salzburg im Zeichen von Mozart 270. Geburtstag und einem Mozarteum-Jubiläum, das schon wieder Vergangenheit ist. Die 70. Mozartwoche lieferte Highlights, die sich durchs ganze Jahr ziehen werden. Salzburg und eine Reise in die Mozartwelt Büste in Mozarts Geburtshaus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der erste ernstzunehmende Pop-Star der musikalischen Welt hat gerade seinen 270. Geburtstag gefeiert. Genau genommen: Wir feiern ihn. Mozart, Wolfgang Amadeus. Was wissen wir über ihn, seine Familie, seine mindestens genauso talentierte große Schwester Maria Anna und das Leben als Wunderkind. Papa Leopold unterrichtete seine Kinder. Er erkannte die Talente, musste lernen, dass Auftritte seiner Tochter („nur ein Mädel“) kaum Interesse fanden. Ganz im Gegensatz zum „Wolferl“. Die Reise des Wunderkinds aus Salzburg, kreuz und quer durch Europa begann als Wolfgang gerade mal sechs Jahre alt. Als alle höfischen Kreise in Europa abgehakt waren, war er gerade mal 15. Mutter Anna Maria Mozart starb auf einer dieser Reisen in Paris im Jahre 1778. Historisches Klavier in Mozarts Wohnhaus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die „Rest-Familie“ ließ sich 1779 in Salzburg nieder und ging dann ihrer Wege. 1781 ging Wolfgang als freierschaffender Künstler nach Wien. Seine Schwester „Nannerl“ wurde verheiratet und nur Vater Leopold blieb im eigentlich viel zu prachtvollen Wohnhaus am Marktplatz 8 in der Salzburger Neustadt zurück. Wolfgang in Wien, das heißt in Schlagzeilen: Mehrere Wohnungen, Konstanze, seine Frau, die er abgöttisch geliebt haben soll, 6 Kinder, von denen nur zwei überlebten. Dank seiner außergewöhnlich großen Schöpfungs- und Arbeitskraft, schrieb er Konzert nach Konzert, Oper nach Oper und Sinfonie nach Sinfonie. Biografen sagten später auch, dass dieser ständige Arbeitsstress für seinen Tod verantwortlich gewesen sein könnte. Wolfgang Amadé Mozart starb am 3. Dezember 1791 mit nur 35 Jahren. Wolfgang und Rolando Rolando Villazon, künstl. Leiter der Stiftung Mozarteum – Foto: Wolfgang Lienbacher / Stiftung Mozarteum Wie sagt Rolando Villazon, der künstlerische Leiter des Mozarteum Salzburg: Halleluja, Mozart lebt! Das klingt wie bei Elvis, um mal auf die Legende vom Pop-Star zurückzukommen. Nur dass da bisher niemand „Halleluja“ gesagt hat. Rolando und Wolfgang konnten sich nie kennenlernen. Ich behaupte aber mal, sie hätten sich sehr gut verstanden, bis weit hinein in den Humor, der beiden zu eigen ist. Vielleicht wurde Rolando Villazon gerade deshalb zum glühenden Mozart-Verehrer und sein musikalisches Talent führte ihn eventuell auch deshalb nach Salzburg. Seit 2019 ist er Teil der Stiftung Mozarteum, erst als Kommunikator, seit 2021 als künstlerischer Leiter. Sein Vertrag wurde gerade verlängert und so dürfte er dem Mozarteum bis 2031 als künstlerischer Leiter erhalten bleiben. Mozart in Salzburg Blick auf die Altstadt von Salzburg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Für sehr viele Salzburg-Touristen ist Mozart einer der Hauptgründe für einen Besuch der Stadt. Es gibt noch ein paar andere: Sound of Music zum Beispiel. Mozart überall. Seine Statue, folgerichtig auf dem Mozartplatz gegenüber vom Salzburg Museum und auf dem Weg zum großen Residenzplatz vor dem Dom. Wer aus der Neustadt kommt hat eventuell die Salzach auf dem Mozartsteg überquert um dort hin zu kommen. Mozartstatue in der Salzburger Altstadt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD In der Neustadt, direkt am Mirabellgarten, ist die Stiftung Mozarteum zuhause. Sie fühlt sich für das Mozarterbe verantwortlich. Hier wird das Programm der jährlichen Mozartwoche im Januar geplant und umgesetzt. Die Stiftung ist aber auch verantwortlich für das Geburtshaus in der Getreidegasse und das Mozart-Wohnhaus am Makartplatz in der Neustadt. Ehemals zusammengehörig, gibt es heute organisatorisch getrennt, auch noch die Universität Mozarteum Salzburg und das Mozarteum Orchester. Ohne Mozarteum heute auch kein Mozart in Salzburg. Mozartwoche und Stiftung Mozarteum Mozarts 270. Geburtstag und gerade ist die siebzigste Mozartwoche in Salzburg zu Ende gegangen. Auch der Geburtstag war in der letzten Woche. Geboren am 27. Januar 1756. Ein sogenannter runder Geburtstag. Immer Grund genug für ein Mozartjahr und das hat ja nun gerade erst begonnen. Aus diesen Eckpunkten ergeben sich die beiden Zahlen der Überschrift: 270 Jahre Mozart und die 70. Mozartwoche. Der große Konzertsaal der Stiftung Mozarteum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Mozarteum – Rundreise Rolando Villazon hatte, sehr nachvollziehbar, keine Zeit mir sein Mozart-Salzburg vorzustellen. Aber Linus Klumpner, der Direktor der Mozart Museen innerhalb des weltberühmten Mozarteum, nahm sich die Zeit umfassend Auskunft zu geben. Linus Klumpner, Direktor der Mozart Museen im Mozarteum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Er informiert, ordnet ein, liefert Hintergründiges, genauso wie wundervolle „Fun-Facts“. Er zeigte uns nicht nur den Großen Konzertsaal des Mozarteums, er berichtet von der Geschichte der Stiftung, ihr Engagement, Organisation und Anspruch. Im Podcast klären wir auch die Sache mit dem Namen. Wer genau hinhört, merkt dass immer von Wolfgang Amadé die Rede ist. Linus klärt auch die Sache mit dem Namen. Die Mozart-Häuser und Museen Mozarts Geburtshaus in der Salzburger Altstadt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Stärke der beiden Häuser, sagt Linus Klumpner, sei die Reichhaltigkeit. Nicht nur die Räumlichkeiten sind zu sehen. Beide Museen verfügen über unendlich viel Material aus der Kunst- und Materialsammlung des Mozarteums. Der Erfolg gibt dieser Tatsache recht. Immerhin besucht mehr als eine halbe Million Menschen die Museen jedes Jahr. Mozart Wohnhaus in der Salzburger Neustadt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Erfahrt im Podcast sehr viel Neues über die beiden Häuser und einige Überraschungen, die sie bereit halten. Wohnen bei Mozarts – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILS Das Vermächtnis Unvorstellbar: Wäre der kleine Wolferl nicht zum Kinder- und Jugendstar in Europa geworden, gäbe es heute keine Nachtmusik, keine Zauberflöte, keine großen Konzerte, kein Mozarteum. Umgekehrt wäre Mozart heute vermutlich in Salzburg nicht so präsent, wenn es zur Mitte des 19. Jahrhunderts nicht Menschen gegeben hätte, die eine Stiftung gründeten um das Kulturgut Mozart vor dem Vergessen zu bewahren und neu zu beleben: Hat geklappt. Zauberflöte: Instrument und Klavierauszug der Oper in Mozarts Geburtshaus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Da die Villazonsche Zauberflöte vermutlich erst einmal nicht mehr auf die Bühne kommt, sollte man beim Salzburg Besuch vielleicht auf das Marionettentheater ausweichen. Denn dort hat zum Beispiel die Zauberflöte einen Stammplatz im Repertoire. Ich habe mir von Geschäftsführerin Susanne Tiefenbacher viel über Tradition und Mozartopern auf der Marionettentheaterbühne erzählen lassen. Susanne Tiefenbacher und “ihre” Marionetten – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Noch in Tipp in Sachen Zauberflöte: Am 25. April hat die „Kleine Zauberflöte“ Premiere im Salzburger Landestheater. Ein wenig Jugendtheater (für alle, die mit Kindern unterwegs sind) und ein wenig für Alle, die Mozarts berühmteste Oper entspannter und kürzer genießen möchten. An Faden und Drehkreuz: Marionetten aus der Zauberflöte – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Mozart, Kugeln, Kapaun und Nockerl Die Besuchenden sollten die Stadt auf jeden Fall inhalieren, gleich ob ausschließliche Mozartluft oder das weitere großartige Angebot der Stadt Salzburg. Original Mozartkugeln aus dem Hause Fürst – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der „kulinarische“ Mozart drängt sich natürlich ebenfalls auf. Nur in Salzburg gibt es das ORIGINAL. Mozartkugeln kauft man ausschließlich in den Geschäften der Konditorei und Confiserie Fürst. Der Preis ist stattlich, der Genuss auch. Mozart-Dinner-Konzert: Oper und Kulinarik – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Für Mozartfans, die Musik und Kulinarik verbinden möchten, hab ich noch einen, durchaus wohlbekannten, aber reizvollen Tipp. Wie wäre es mit einem Mozart Dinner Konzert? Hier lässt sich ein Abend mit Menü und „Mozart live“ verbinden. Die Räumlichkeiten im Barocksaal des Stiftskulinarium St. Peter haben Anziehungskraft. Ein 3 Gang-Menü in Kombination mit Highlights aus Mozartopern verspricht einen wundervollen Abend. Getestet und genossen. Hört selber im Podcast. Dessert Highlight: Salzburger Nockerl – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Information & Links Salzburg Tourismusinfos Stiftung Mozarteum Mozart Museen Mozartwoche Salzburger Marionettentheater Salzburger Landestheater Mozart Dinner-Konzert Urlaub in Österreich Hinweis Die Recherche zu diesem Podcast wurde unterstützt von Salzburg Tourismus und der Österreich Werbung. Meine Meinung wurde nicht beeinflusst! Salzburg: Eine Stadt zum Wiederkommen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILDThe post D-RR306 – 270/70: “Popstar” Mozart und Salzburger Spuren first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Zu Lebzeiten hatte sie nur zwei Bilder verkauft, heute gilt Paula Modersohn-Becker als Wegbereiterin der Moderne. Sie habe sich vom Ballast des 19. Jahrhunderts befreit, sagt der Autor Boris von Brauchitsch in SWR Kultur.
Ursula K. Le Guin gehört zu den bedeutendsten Science-Fiction-Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre feministischen Geschichten regen immer wieder zum Nach- und Umdenken an. Mit dem Erzählband "Der Tag der Revolution" kann man sie jetzt neu entdecken. Lehmkuhl, Tobias www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
In „Wohlstand für Alle“-Literatur sprachen wir bereits über zwei Romane von Émile Zola: „Germinal“ und „Das Paradies der Damen“. Ersterer handelt von Klassenkampf und Industrialisierung, Letzterer von Konsum, Marketing und dem Aufstieg einer Angestellten.In der neuen Folge sprechen wir über Zolas Börsenroman „Das Geld“ und begeben uns damit hinein in den finanzialisierten Kapitalismus des 19. Jahrhunderts. Der Protagonist Saccard hat eine kühne Idee: Er will eine Bank gründen, um damit angeblich den Orient mit Infrastruktur und Industrie auszustatten, ja, sogar der Papst könnte bald von Jerusalem aus regieren.Der kapitalistische Fortschritt wird ebenso propagiert wie die Wiedererstarkung des Katholizismus. Gegründet wird diese Bank vor allem auf tolle Erzählungen, auf Gaunereien und Fiktionen. Zunächst funktioniert alles ausgezeichnet: Nicht nur die reichen Kapitalisten investieren, sondern auch Kleinbürger und die arme Landbevölkerung lassen sich vom Börsenfieber anstecken. Das kann nicht lange gutgehen.„Das Geld“ ist einer der großen Finanzkrisenromane, der erstaunlich viele Parallelen zur Gegenwart zulässt.Darüber diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur! Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Karl Valentin war einer der großartigsten Komiker des 20. Jahrhunderts. Ein Alltagsphilosoph, der bei seinen Granteleien nur selten auch nur eine Mine verzog, ganz anders als sein brüllendes Publikum. Der Meister des Wortwitzes fasziniert bis heute. Renate Milczewsky, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Pippi Langstrumpf ist ganz klar unsere Kindheitsheldin. Das starke, mutige, freche Mädchen, eine Romanfigur von Astrid Lindgren. Ihre roten Haare, die Sommersprossen, die Villa Kunterbunt, ihre Abenteuer: alles frei erfunden – oder? Nicht ganz. Heute erzählen wir euch die Geschichte der echten Pippi Langstrumpf. Ester Blenda Nordström ist wohl die mutigste Reporterin, von der wir je gehört haben. Anfang des 20. Jahrhunderts rast sie nicht nur mit ihrem Motorrad durch Stockholm, sondern auch den spannendsten Geschichten des Landes hinterher. Sie tut etwas, das vor ihr noch kein schwedischer Journalist – und erst recht keine schwedische Journalistin – gewagt hat: Sie geht für ihre Reportagen undercover. Klingt ein bisschen nach Pippi Langstrumpf? Das ist ganz bestimmt kein Zufall. Ob sich Astrid Lindgren tatsächlich von der mutigen Reporterin Ester Blenda Nordström inspirieren ließ, beleuchten wir in dieser Folge von True Love. Eine Produktion von Auf Ex Productions. Hosts: Leonie Bartsch & Linn Schütze Recherche: Tanja Kachler, Antonia Faltermaier Redaktion: Antonia Fischer Produktion: Lorenz Schütze, Julian Ortleb Quellen (Auswahl) Buch "Life in Every Breath: Ester Blenda: Reporter, Adventurer, Pioneer" von Fatima Bremmer und Gloria Nneoma Onwuneme Buch "Pippi Langstrumpf. Alle Abenteuer in einem Band" von Astrid Lindgren Artikel [Emma](https://www.emma.de/artikel/die-echte-pippi-340679) [Dokumentation](https://www.esterblenda.com/projects/people-eyrmp) Hintergrundinformationen, Bilder und Videos findet ihr auf unserem Instagram- oder TikTok-Kanal @true.lovepodcast. Oder auf unseren privaten Profilen @leonie_bartsch und @linnschuetze. Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr den Podcast bewertet und teilt. Haben euch lieb & bis in zwei Wochen! Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!: https://linktr.ee/truelove_podcast Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audioDu möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/truelove_podcast) Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? [**Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio!**](https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio)
Experten für Geopolitik gehen davon aus, dass die Rivalität zwischen China und den USA eine der gefährlichsten Konstellationen des 21. Jahrhunderts ist. Der langjährige Peking-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, Kai Strittmatter, hat mehrere Bücher über die Situation in dem Land geschrieben. Besonders viel Aufmerksamkeit hat „Die Neuerfindung der Diktatur” auf sich gezogen – eine Beschreibung des Überwachungsstaates in China. Beim Humanities Festival des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) im vergangenen Herbst hat Podcast-Host Raimund Löw mit Strittmatter über den Aufstieg Chinas und die chinesisch-amerikanischen Beziehungen gesprochen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wachsen die Städte rasant, Unterkünfte platzen aus allen Nähten. Münchens Bevölkerung zum Beispiel hat sich innerhalb kurzer Zeit verdoppelt. Die Folge war nicht nur Wohnungsnot, sondern auch Umwälzungen.