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Es ist das größte Geheimnis der Musik-Industrie. Seit 30 Jahren. Jetzt wird der Fall neu aufgerollt. Der 7. September 1996. Die Schüsse auf Tupac Shakur. Eine rote Ampel in Las Vegas. 4 Kugeln treffen ihn. Die HipHop Legende stirbt. Am 9. März 1997: Das gleiche Szenario. Vier Kugeln. Diesmal in Los Angeles. Auf Notorious B.I.G. Kein Arzt kann ihn mehr retten. West Coast gegen East Coast. Die Zeit, als HipHop Culture endgültig Gangster wird. Die Frage, die seit dem alle beschäftigt: Was hat P. Diddy damit zu tun? Gab er heimlich die Mord-Befehle? DJ Tomekk hat miterlebt, wie HipHop Geschichte geschrieben hat. Er ist der Deutsche OG. Die Liste an Stars, mit denen er gearbeitet hat, ist das Who-is-Who der Branche: Ob Dr. Dre. Run-D.M.C. Wu-Tang-Clan, oder Jay-Z. Und sogar P. Diddy. Er kennt Diddy noch, als er Background-Dancer bei einer seiner Bühnenshows war. DJ Tomekk. Als sein Vater starb, war er 15. Im Kinderheim lernt er Sido kennen. Und dann Kurtis Blow. Der Pionier des Rap. Er nimmt ihn mit nach Amerika. Tomekk gewinnt Awards – der erste weiße HipHopper in den USA, noch vor Eminem. Jetzt in TOMorrow und als TOMorrow Video-Podcast bei YouTube. Live aus dem The Flag Hotel in München. Was denkst du: Schreib mir in die Kommentare. Werden die Morde jemals aufgeklärt? Und Gangster natürlich, wenn du TOMorrow abonnierst. Das kostet dich nichts, bringt dir aber den richtigen Beat für dein Leben und deine Karriere.
Ein Anruf in der Nacht und die Vergangenheit kehrt zurück. Melancholisch, fragil, vor allem aber hoffnungsvoll beschreibt Torcik die Identitätssuche eines jungen Mannes mit dem Mut, zu sich selbst zu stehen.
Warum ist das englische Königshaus mehr als bunter Boulevard, warum ist Armut in Großbritannien so unsichtbar und wie lebt es sich eigentlich auf einem Hausboot in London? Annette Dittert hat nach fast 20 Jahren als Korrespondentin bei der ARD gekündigt und ein Buch geschrieben, mit dem sie sich auf die Suche nach der Seele Großbritanniens begibt. Dear Britain. Auf der Suche nach der Seele Großbritanniens wurde sofort zum Nummer-1-Bestseller und zur ersten Sachbuchempfehlung für den Sommer von Maja Beckers und Alexander Cammann in dieser Folge. Ein persönliches, unterhaltsames und selbst für Kenner noch lehrreiches Portrait dieses wunderbaren, bisweilen skurrilen Landes. Als Zweites empfehlen die beiden einen herausragenden Nature-Writing-Titel: Die dänische Journalistin Lea Koorsgaard hat sich vorgenommen, in einem Jahr alle Schmetterlingsarten Dänemarks zu sehen. Das Jahr der Schmetterlinge, eine Erkundung dieser zarten Tiere, Dänemarks und seiner Natur und eigentlich des Lebens an sich. Und falls Sie nach Paris fahren, jemals dort waren oder irgendwann hinwollen, sollte Ruth Zylbermans Rue Saint Maur 209 in ihren Koffer, eine außergewöhnliche und wunderbar geschriebene Recherche über die Bewohner eines Pariser Wohnhauses von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute. Einen besonderen Fokus legt Zylberman auf die Zeit des Zweiten Weltkrieges, in der jüdische Bewohner von hier aus deportiert wurden und zu der Nazi-Kollaborateure und Retter, die jüdische Kinder versteckten, hier unter einem Dach lebten. Der Klassiker, den man diesen Sommer wunderbar gut lesen kann, ist Die Alpen des berühmten Alpenforschers Werner Bätzing. Er hat sein extrem erfolgreiches Buch von 1984 komplett überarbeitet und mehrere Kapitel neu geschrieben, unter anderem das über die Zukunft der Alpen. Hochaktuell und unterhaltsam – nirgendwo lernt man mehr über Europas größtes Hochgebirge. Und zuletzt geben Maja Beckers und Alexander Cammann auch wieder eine persönliche Empfehlung: Das ist diesmal Shakespeares Schwestern. Wie Frauen die Renaissance schrieben von Ramie Targoff und Ein Sommer mit Goethe von Gustav Seibt. Auch diese beiden sind perfekter Ferienlesestoff. Literaturhinweise: Annette Dittert: Dear Britain. Auf der Suche nach der Seele Großbritanniens, Dumont, 256 Seiten, 24 Euro Lea Koorsgaard: Das Jahr der Schmetterlinge, übersetzt von Kerstin Schöps, Ullstein, 336 Seiten, 22,99 Euro Ruth Zylberman: Rue Saint-Maur 209. Ein Pariser Wohnhaus und seine Geschichten, Schöffling, 480 Seiten, 21,99 Euro Werner Bätzing: Die Alpen. Geschichte und Zukunft einer europäischen Kulturlandschaft, C.H. Beck, 502 Seiten, 39,90 Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe, C.H. Beck, 272 Seiten, 25 Euro Ramie Targoff: Shakespeares Schwestern. Wie Frauen die Renaissance schrieben, Insel, 431 Seiten, 28 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 findet die Fußballweltmeisterschaft der Männer statt. Ausgetragen wird das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko. Von dort aus begleiten Christian Spiller, Ressortleiter Sport bei der ZEIT, und Oliver Fritsch, Redakteur im Ressort Sport, das Turnier. Gemeinsam mit dem Sportredakteur und Podcasthost Fabian Scheler sprechen sie im Videopodcast »Kicken kann er« über ihre Eindrücke und analysieren alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft nach Abpfiff. Die erste Folge, zur Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft, können Sie hier als »Was jetzt?«-Spezial hören. Alle weiteren Analysen am Morgen nach den Deutschland-Spielen finden Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Germany is rearming as the Russian threat looms over Europe and much of the continent's security rests on its success. Backed by an emergency ‘Zeitenwende' fund and an ever-expanding defence budget, Germany is undertaking a profound military transformation with the aim of becoming Europe's strongest conventional army. What does this mean more broadly? And where do they need to focus? Jörg Lau, foreign policy correspondent at Die Zeit, joins Gavin Esler to discuss how the budget will be spent and the challenges facing Germany – from domestic politics to European unity and the uncertainty over relations with Trump's US administration. You can buy Jörg Lau's new book Der Westen Sind Jetzt Wir (in German) here. • Support us on Patreon to keep This Is Not A Drill producing thought-provoking podcasts like this. Written and presented by Gavin Esler. Produced by Robin Leeburn. Original theme music by Paul Hartnoll – https://www.orbitalofficial.com. Executive Producer Martin Bojtos. Managing Editor Jacob Jarvis. Group Editor Andrew Harrison. This Is Not A Drill is a Podmasters production. Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
Mehr Bafög für bedürftige Studierende – so steht es im Koalitionsvertrag. Aber das Vorhaben wackelt. In Zeiten allgemeiner Sparzwänge seien zusätzliche Sozialleistungen für Studierende politisch nicht vermittelbar, so Bundesforschungsministerin Dorothee Bär, CSU. Gehen dann künftig nur noch die Kinder von Wohlhabenden an die Uni? Und: brauchen wir überhaupt so viele Jungakademiker, wenn die K.I. uns das Denken abnimmt? Doris Maull diskutiert mit Prof. Dr. Zümrüt Gülbay-Peischard – Wirtschaftsrechtlerin, Hochschule Anhalt und Autorin; Katharina Rummenhöller – Vorstandsmitglied freier Zusammenschluss von Student*innenschaften, fzs; Dr. Anna-Lena Scholz – Co-Leiterin des Bildungsressorts, „DIE ZEIT“
Die Corona-Pandemie ist Vergangenheit. Die Zeit der Isolation ist vorbei. Für die meisten von uns. Nicht so für Menschen mit Long Covid. Für die 1,4 Millionen Menschen allein in Deutschland mit Long Covid oder dem chronischen Fatigue-Syndrom in Folge einer Corona-Infektion ist nichts wie vorher. Doch was wissen wir eigentlich über sie und ihre Krankheit? Wenig. Die Schweizer Schriftstellerin und Theaterregisseurin Ivna Žic trägt dazu bei, Long Covid sichtbar zu machen: Morgen erscheint ihr Essay „Die Unversehrten“, in dem sie sich literarisch mit ihrer Long-Covid-Erkrankung auseinandersetzt – pünktlich zur Verleihung des Wortmeldungen Literaturpreises, der jährlich einen literarischen Kurztext von gesellschaftlicher Dringlichkeit auszeichnet: in diesem Jahr den Essay von Ivna Žic. radio3-Literaturkritikerin Sarah Murrenhoff hat „Die Unversehrten“ gelesen.
Wo liegt der Unterschied zwischen Zeit und Zyklus? Die Zeit ist eine gerade Linie, die unendlich scheint. Sie kommt aus dem „Nichts“ und verliert sich im „Nichts“ und die Sekunde dazwischen nennt man Leben. Zyklen sind keine geraden Linien, sondern Schleifen die sich wiederfinden, auch wenn sie sich von Zyklus zu Zyklus oder von Wandel zu Wandel verändert haben. Und wenn wir wissen, dass sich alle Zyklen wiederfinden und wenn wir die Wandlungen innerhalb eines Zyklus kennen, dann können wir so die Wiederkehr voraussagen. Die Einteilungen von Zeitlinien mit Tagen, Monaten oder Jahren, die vergehen und kommen nie wieder. Aber die Einteilungen von Zeitschleifen, also Zyklen, wiederholen sich immer wieder. Sie entwickeln sich weiter und zwar schleifenförmig von Zyklus zu Zyklus. Wenn wir die Wandlungen kennen die sie durchlaufen, dann können wir die Veränderungen annähernd abschätzen. Karl-Willy Wittstadt erklärt die Einflüsse der Zyklen auf uns Menschen und versucht zu ergründen, wo am Ende die Veränderung hinzielen.
Der Soziologe Matthias Quent spricht über den Rechtsruck in Deutschland. Er erklärt, wie die CDU und andere Parteien Themen der AfD übernehmen und warum Klimathemen und soziale Ungleichheit zum Kern gesellschaftlicher Konflikte werden. Quent zeigt, wie Backlashs gegen Bewegungen wie Fridays for Future entstehen, und stellt verschiedene Krisenreaktionstypen vor: die Ohnmächtigen, die Resignierten, die Flexiblen und die Kämpfenden. Am Ende geht es um Wege aus der Ohnmacht und darum, wie Demokratie wieder handlungsfähig werden kann. In jeder Folge von »Auch das noch? Der freundliche Krisenpodcast« sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege. Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte dabei, zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch. Weitere Links zur Folge und zum Thema Klimaschutz und soziale Ungleichheit finden Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Die Weltmeisterschaft stellt Fans vor Schwierigkeiten – wenn etwa die Nationalmannschaft um drei Uhr nachts spielt. Schottland begegnet diesem Problem pragmatisch: mit einem neu geschaffenen Feiertag. Keine so einfache Lösung gibt es für einen Streit, der sich um die Finanzierung der öffentlichen Anbindung des Stadions in New Jersey dreht – und zu exorbitanten Ticketpreisen für die Fahrt zum Spiel führt. Fans reagieren: 29 Kilometer durch sumpfiges Gebiet? Das läuft sich doch flott … Das Spotlight-Team – in dieser Folge vertreten durch Owen Connors, Inez Sharp, Lorraine Turner Akcakaya und Mae McCreary – hat neben diesen WM-News zwei weitere, ganz große Themen für Sie: die Nasa-Pläne für eine permanente Mondbasis und spannende Neuinterpretationen von Homers Klassiker, der Odyssee. Unser Buchtipp widmet sich einem moderneren Werk: Rachel Khongs Roman »Real Americans«. Die Familiensaga begleitet ihre Charaktere über drei Generationen, vom China zu Zeiten der Kulturrevolution bis in die USA im Jahr 2030. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Immer wieder berichtet ihr uns von euren Frustrationen mit deutschen Botschaften. Gerade für Menschen aus dem Iran erscheint es derzeit fast unmöglich, ein Visum für Deutschland zu bekommen. Wir greifen dieses Thema in einem „Das nervt" aus unserer Community auf. Danach widmen wir uns einem großen Thema: Zeit. Was ist Zeit überhaupt? Was bedeutet sie in unserem Leben – und ist sie wirklich relativ? Wir sprechen darüber, wie man sein eigenes Zeitempfinden beeinflussen kann, warum wir gerade die Zeit unseres Lebens haben, und welche Dinge im Leben zeitlos sind. Dabei lernen wir viele interessante Wörter, wie Zeitnot, zeitraubend, zeitweise und Zeitreisen. Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership Sponsoren Hier findet ihr unsere Sponsoren und exklusive Angebote: easygerman.org/sponsors Was ist... Zeit? Carlo Rovelli: The Order of Time (Goodreads) Mythos Midlife Crisis? Was wirklich dahinter steckt (Psychologie To Go! Podcast) Zeitgeist (Wikipedia) Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership
Warum das Schicksal Draco Malfoy und Hermine Granger gerade auf dem Friedhof zusammentreffen lässt können Beide nicht sagen. 13 Jahre nach der Schlacht um Hogwarts hat sich einiges verändert auch die Hexe und der Zauberer. Märchen schreibt die Zeit...
In den Ländern von Russland bis Iran regiert ein Autokrat neben dem anderen – mit einer Ausnahme. Es gibt ein Land, das am 7. Juni eine echte Wahl hat: Armenien. 2,5 Millionen Wahlberechtigte können über 18 Wahlbündnisse abstimmen. Der jetzige Premierminister Nikol Paschinjan wirbt dabei für eine Annäherung an die EU. Dabei ist Paschinjan innenpolitisch angeschlagen. Denn unter seiner Regierung verlor Armenien 2020 einen Krieg gegen Aserbaidschan, drei Jahre später nahm Aserbaidschan die von Armeniern bewohnte Exklave Bergkarabach ein. Ein nationales Trauma für Armenien – aber auch eine Chance, wie Nikol Paschinjan meint. Seine wichtigsten Herausforderer sind drei einflussreiche Oligarchen mit engen Verbindungen zum Kreml. Laut Recherchen investigativer Medien haben sie ihr Vermögen teils mithilfe von Putins Regierung gemacht. Denn die pumpt viel Geld in den armenischen Wahlkampf, um aus Armenien wieder einen treuen Vasallenstaat zu machen. Und dafür ist diese Wahl entscheidend. Schon warnt Wladimir Putin Paschinjan vor einer Annäherung an die EU und droht ihm offen. Welche Chancen hat Nikol Paschinjan, sich dem russischen Druck zu widersetzen? Wer sind seine schillernden Herausforderer? Und welche Folgen hätte die Wahl für Moskau? Darüber diskutieren Alice Bota und Michael Thumann, der gerade von einer Recherche in Armenien zurückgekehrt ist, in der aktuellen Folge des Ostcasts. Im Ostcast diskutieren wir alle drei Wochen über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Reichart, Manuela www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
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Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Reichart, Manuela www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
"La Légende", "Die Legende" - der Titel des neuen Buchs von Boualem Sansal spielt ironisch mit dem Namen, den ihm die Mitgefangenen in Algerien gaben. Neben einem eindringlichen Haft-Protokoll ist es auch eine Abrechnung mit Frankreichs Politik. Fuhrig, Dirk www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
"La Légende", "Die Legende" - der Titel des neuen Buchs von Boualem Sansal spielt ironisch mit dem Namen, den ihm die Mitgefangenen in Algerien gaben. Neben einem eindringlichen Haft-Protokoll ist es auch eine Abrechnung mit Frankreichs Politik. Fuhrig, Dirk www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
"La Légende", "Die Legende" - der Titel des neuen Buchs von Boualem Sansal spielt ironisch mit dem Namen, den ihm die Mitgefangenen in Algerien gaben. Neben einem eindringlichen Haft-Protokoll ist es auch eine Abrechnung mit Frankreichs Politik. Fuhrig, Dirk www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Weniger oder nichts mehr trinken: Das birgt so viele Unbekannte!In dieser Folge teile ich mit dir, was mit dieser Entscheidung endlich aufhört. Was anfängt. Und was mich wirklich überrascht hat. In dieser Folge spreche ich darüber, wie es sich anfühlt, wenn das schlechte Gewissen, die Scham und die Reue einfach vorbei sind (es ist magisch).Und ich bin wie immer ehrlich zu dir: Manches wird schwieriger ohne Alkohol. Aber vieles wird so viel besser, dass du dich fragst, warum du so lange gewartet hast
In der berühmten Erzählung »Michael Kohlhaas« von Heinrich von Kleist wird der brave Pferdehändler aus Brandenburg zu einem gefürchteten Terroristen, der verzweifelt um sein Recht kämpft. Aber wer ist Michaela Kohlhaas? Sie ist die Heldin im aktuellen Roman der Leipziger Schriftstellerin Heike Geißler. Michaela Kohlhaas verlässt ihre bürgerliche Existenz, zieht mit einem Planwagen durch Deutschland und kämpft für mehr Gerechtigkeit auf der Welt. Wir diskutieren in unserem ZEIT-Bücherpodcast: Ist das eine gelungene Aktualisierung von Kleist? Oder etwas völlig anderes? Und was hat es mit dieser modernen Systemsprengerin auf sich? Am 25. Juni wäre Ingeborg Bachmann hundert Jahre alt geworden. Wir fragen uns: Warum lieben wir sie noch immer so sehr? Was hat sie uns zu sagen? Und wir sprechen über eine ihrer autobiografischen Erzählungen: »Drei Wege zum See«. Die Erzählung erschien ein Jahr vor ihrem Tod und enthält all ihre großen Lebensthemen. Wie lebt eine Frau in der Männergesellschaft? Wie schwer lastet die Vergangenheit auf uns? Warum fühlte Bachmann sich überall wie eine Fremde? Die italienische Schriftstellerin Fleur Jaeggy, heute 85 Jahre alt, war eine enge Freundin von Ingeborg Bachmann. In einem ergreifenden kleinen Erinnerungsbuch erzählt sie von den letzten Tagen ihrer Freundin. Und sie erhebt schwere Vorwürfe gegen Bachmanns österreichische Familie und die deutschen Freundinnen. Wir diskutieren über Jaeggys These: Hätte Ingeborg Bachmann nach dem schweren Brandunfall 1973 in ihrer Wohnung in Rom noch gerettet werden können? Die Wucht dieses kleinen Buches zeigt – Bachmann lässt noch immer niemanden kalt. Das Team von »Was liest du gerade?« erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturhinweise: - Heike Geißler. »Michaela Kohlhaas«. Suhrkamp Verlag. 253 Seiten, 24,– Euro - Fleur Jaeggy. »Die letzten Tage von Ingeborg Bachmann«. Suhrkamp Verlag. 44 Seiten. 16,– Euro - Ingeborg Bachmann. »Drei Wege zum See«. In: »Simultan«. Piper Verlag. 224 Seiten. 11,– Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Könige und Autokraten haben es leicht: Sie können sich selbst Denkmäler bauen, und ihre Namen auf Regierungsgebäude pinseln lassen. Aber wie inszeniert sich eigentlich die Demokratie? Gelingt es ihr, Orte und Monumente zu schaffen, die ihren Bürgern wirklich etwas bedeuten? Oder müssen Parlamentsgebäude wirklich so trist und nichtssagend aussehen wie das EU-Parlament in Brüssel, oder die zertrampelte Wiese zwischen Reichstag und Kanzleramt? In dieser Folge von “Was Jetzt? Der Wahlkreis” befassen sich die Hosts Paul Middelhoff und Robert Pausch mit der Ästhetik der MAGA-Bewegung, mit den operierten Gesichtern der Frauen in der Trump-Welt, all dem Gold und Prunk im Oval Office, und der smarten Strategie der Rechten, mit einer völlig enthemmten visuellen Sprache das Internet zu fluten. Und sie fragen sich, ob es da wirklich kein Gegenmittel gibt, und liberale Politik nicht doch auch schön sein kann. Der nächste Wahlkreis erscheint am 27. Juni. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
While the podcast team is taking a Radical Sabbatical, Kim is interviewing authors of the books that have had a big impact on her in the past two years. In this episode, Kim speaks with Gary Gerstle, best-selling author of The Rise and Fall of the Neoliberal Order and ten other books. Kim said that after reading this book, she began to feel that when it comes to economic policy, we really have a one-party system. The architect of the New Deal Order was FDR, a Democrat, but its general contractor was Eisenhower, arguably the most progressive of all American presidents. The architect of the Neoliberal order was Reagan, but its general contractor was Clinton. Kim also said that reading this book made her realize that, time and again throughout her career, she thought she was working towards progressive ends, not understanding how neoliberalism had taken hold of the Democratic Party. Gerstle explains that “the phrase political order is meant to connote a constellation of ideologies, policies, and constituencies that shape American politics in ways that endure beyond the two-, four-, and six-year election cycles. In the last hundred years, America has had two political orders: the New Deal order that arose in the 1930s and 1940s, crested in the 1950s and 1960s, and fell in the 1970s; and the neoliberal order that arose in the 1970s and 1980s, crested in the 1990s and 2000s, and fell in the 2010s At the heart of each of these two political orders stood a distinctive program of political economy. The New Deal order was founded on the conviction that capitalism left to its own devices spelled economic disaster. It had to be managed by a strong central state able to govern the economic system in the public interest. The neoliberal order, by contrast, was grounded in the belief that market forces had to be liberated from government regulatory controls that were stymying growth, innovation, and freedom. The architects of the neoliberal order set out in the 1980s and 1990s to dismantle everything that the New Deal order had built across its forty-year span. Now it, too, is being dismantled. Alarmingly, there seems to be no coherent policy around whatever it is replacing the Neoliberal order–just a mad grab for wealth, leading to even greater disparities than those that led to the Gilded Age's excesses and to the Great Depression. Guest Background: Gary Gerstle is Paul Mellon Professor of American History Emeritus and Paul Mellon Director of Research at the University of Cambridge. He is the author and editor of more than ten books, including two prizewinners, American Crucible (2017) and Liberty and Coercion (2015). He is a Guardian columnist and has also written for the Atlantic Monthly, the New Statesman, Dissent, The Nation, and Die Zeit, among others. He frequently appears on BBC Radio 4, BBC World Service, ITV 4, Talking Politics, and NPR. CHAPTERS (00:00) Introduction to Radical Sabbatical and Guest (03:03) Understanding Liberalism and Neoliberalism (06:11) The Evolution of Liberalism in America (09:06) The New Deal and Its Impact (12:10) Violence and Wealth Inequality in Capitalism (14:59) The Great Depression and Its Consequences (18:07) Defining Political Order (21:11) The Rise of the Neoliberal Order (24:05) Clinton's Role in Neoliberalism (26:58) The Gorky Automobile Factory and Communism's Appeal (31:19) The Rise of Soviet Communism as a Challenge to Capitalism (36:18) The Treaty of Detroit: Compromise Between Labor and Capital (41:43) Transition to Neoliberalism: The Powell Memo and Its Impact (49:13) Telecom Act of 1996: Deregulation and Its Consequences (54:16) The 2008 Financial Crisis: A Turning Point for Neoliberalism Connect with the Radical Candor team: Website LinkedIn YouTube Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Die Zeit der multiplen Krise: Klimanotstand, Kriege, Gewalt, Hunger, soziale Ungerechtigkeiten, die Bedrohung demokratischer Werte. Die Lage ist ernst. Haben wir überhaupt noch Hoffnung? Was ist Hoffnung eigentlich?
Es ist wieder DIE Zeit im Jahr... Wo die Natur erwacht und nicht nur alle Pflanzen und Bäume ausschlagen, die Natur wieder an Farbe gewinnt, sondern auch die Tierwelt ihren Kindergarten zwischen einigen Herausforderungen zu bewältigen hat. Eine Zeit, in der Hundehalter manches Mal Freiheit vermissen, doch leicht vergessen, dass es einen wirklich guten Grund dafür gibt. Sicherlich ein guter Anlass dafür, das Thema "Brut- und Setzzeit" noch einmal auf den Tisch zu bringen. Mit Boray Kraetz (https://www.instagram.com/jagdlive/) hatte ich einen tollen Interviewgast, welcher als Jäger und Hundeliebhaber doch alle Seiten kennt und uns einmal in seine Sichtweise mitgenommen hat. Viele ehrliche Einblicke, gewährt Boray sowohl auf seinem Instagramkanal (https://www.instagram.com/jagdlive/), als auch bei Youtube: https://www.youtube.com/@jagdlive/videos Folgen lohnt sich!
Die Journalistin Christiane Grefe hat ein Buch mit dem Greifswalder Moorforscher Michael Succow über sein Leben als Naturschützer in der DDR geschrieben. In dieser Episode fragen wir sie: Wie kann ein Einzelner so viel bewegen? Grefe schildert die Hintergründe, die es ermöglichten, in einem Moment der historischen Gunst wertvolle Naturgebiete unter Schutz zu stellen. Und wie Succow nach der Wiedervereinigung weit über Deutschland hinaus wirken konnte. In jeder Folge von Auch das noch – der freundliche Krisenpodcast sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege. Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte dabei, zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch. Weitere Links zur Folge und zum Thema Klimaschutz finden Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Der tschechische Autor Marek Torčík erzählt in seinem gefeierten Debütroman „Was die Zeit nicht nimmt“ klug und eindringlich von einem schwulen Jungen in der Provinz.
Sprawdź, czy Twój dziadek był w NSDAP - zachęcają SPIEGEL i DIE ZEIT. Czy ich wyszukiwarki to nowe rozliczenie z przeszłością w Niemczech? Mówi prof. Felix Ackermann z Fernuniversität Hagen. Gościem Tomasza Kyci jest też Olaf Kühl, laureat tegorocznej nagrody im. Karla Dedeciusa dla tłumaczy a Knut Abraham, pełnomocnik niemieckiego rządu apeluje o zachowanie radia COSMO. Kontakt: cosmopopolsku@rbb-online.de Homepage: cosmopopolsku.de Facebook: www.facebook.com/cosmopopolsku Von Thomas Kycia.
Neu verfügbare Dokumente zeigen, wieviel Geld die vom Baukartell geschädigten Gemeinden aus den Vergleichsverhandlungen des Kantons mit Kartellfirmen erhalten haben. Die Zeit drängte offenbar, weil viele Gemeinden neue Bauaufträge vergeben mussten.
Katherina Reiche will die deutsche Energiepolitik reformieren – aus Sicht der Wirtschaftsministerin soll der Ausbau der Erneuerbaren Energien so wirtschaftlicher und günstiger werden. Unter anderem will die CDU-Politikerin die Förderung von privaten Solaranlagen streichen. Für ihre Ideen bekommt Reiche viel Kritik. Der Vorwurf: Diese gefährdeten die Energiewende. Andere dagegen, die Netzbetreiber, aber auch Ökonomen und Unternehmerinnen begrüßen die Pläne. Welche Folgen haben Reiches Gesetzentwürfe für die Versorgungssicherheit, die Klimaziele und die Preise? Geli Hensolt diskutiert mit Leonhard Gandhi – Fraunhofer Institute for Solar Energy Systems ISE; Annika Joerges – Redakteurin bei Correctiv und Autorin für DIE ZEIT; Dr. Ursula Weidenfeld – Autorin und Journalistin
Kuba bereitet seine Bevölkerung für den Fall vor, dass die USA das Land angreifen. Familien sollen Rucksäcke mit Lebensmitteln für den Kriegsfall bereithalten – doch der Bevölkerung fehlt es an allem. Der freie Journalist Tony Keppeler erzählt von der Lage auf der Insel. · Vor den Zwischenwahlen in den USA, sorgt das sogenannte Gerrymandering für Schlagzeilen. Republikaner wie auch Demokraten versuchen, die Wahlkreise so zu verändern, dass sie in den entsprechenden Wahlkreisen eine Mehrheit erhalten. Das hat in den USA Tradition, wie Patrick Emmenegger, Professor für Politikwissenschaft in St. Gallen, erklärt. · Der reichste Mann der Welt, Elon Musk, streitet sich mit der mächtigsten KI-Firma der Welt, OpenAI. Und das vor Gericht. Nicolas Killian, KI-Korrespondent für «Die Zeit», hat den Prozess mitverfolgt und berichtet, wie Elon Musk und seine Anwälte vor Gericht argumentieren und auftreten. · Entwicklerinnen und Entwickler von Internetshops bereiten sich darauf vor, dass in Zukunft nicht mehr nur Menschen auf ihren Seiten surfen, Artikel suchen, Produkte vergleichen und dann kaufen, sondern auch KI-Agenten. SRF-Digitalredaktor Jürg Tschirren darüber, was für Folgen dies auf die Vermarktung der Produkte im Internet hat.
Beschleunigung, Zeitdruck, Stress. Der moderne Mensch rennt gegen die Zeit und verpasst dabei allzu oft den Moment, das Jetzt. Doch was ist dieses Jetzt? Wem gehört meine Zeit? Und wie wollen wir am Ende des Lebens gelebt haben? Darüber spricht Yves Bossart mit dem Philosophen Udo Marquardt. Teilzeitarbeit liegt im Trend. Fast 40 Prozent aller Erwerbstätigen in der Schweiz arbeiten Teilzeit. Mehr Zeit für die wichtigen und schönen Dinge im Leben. Das wäre das Ziel, findet auch der Philosoph Udo Marquardt. Doch der moderne Mensch sei gefangen im Strudel der Beschleunigung. Wie also kommen wir da wieder raus? Und wie hat das Ganze angefangen? Udo Marquardt erzählt in seinem Buch «Zeit und Mensch. Facetten einer Kulturgeschichte» die Geschichte des Zeitverlusts und meint: Die Moderne hat die Zeit zum Fetisch gemacht, zu einem Götzen, der unser Leben diktiert. Höchste Zeit, das zu ändern. Zeit sei nicht abstrakt, sondern immer «meine eigene Zeit», Lebenszeit, meint Marquardt. Zusammen mit Yves Bossart spricht Udo Marquardt über das Rätsel der Zeit, über die Anfänge der Beschleunigung und über das gute Leben angesichts der Endlichkeit.
Beschleunigung, Zeitdruck, Stress. Der moderne Mensch rennt gegen die Zeit und verpasst dabei allzu oft den Moment, das Jetzt. Doch was ist dieses Jetzt? Wem gehört meine Zeit? Und wie wollen wir am Ende des Lebens gelebt haben? Darüber spricht Yves Bossart mit dem Philosophen Udo Marquardt. Teilzeitarbeit liegt im Trend. Fast 40 Prozent aller Erwerbstätigen in der Schweiz arbeiten Teilzeit. Mehr Zeit für die wichtigen und schönen Dinge im Leben. Das wäre das Ziel, findet auch der Philosoph Udo Marquardt. Doch der moderne Mensch sei gefangen im Strudel der Beschleunigung. Wie also kommen wir da wieder raus? Und wie hat das Ganze angefangen? Udo Marquardt erzählt in seinem Buch «Zeit und Mensch. Facetten einer Kulturgeschichte» die Geschichte des Zeitverlusts und meint: Die Moderne hat die Zeit zum Fetisch gemacht, zu einem Götzen, der unser Leben diktiert. Höchste Zeit, das zu ändern. Zeit sei nicht abstrakt, sondern immer «meine eigene Zeit», Lebenszeit, meint Marquardt. Zusammen mit Yves Bossart spricht Udo Marquardt über das Rätsel der Zeit, über die Anfänge der Beschleunigung und über das gute Leben angesichts der Endlichkeit.
Es ist ein Ereignis: Der Schauspieler Matthias Brandt setzt sich in seinem Bestseller erstmals intensiv und öffentlich mit seinen berühmten Eltern Rut und Willy Brandt auseinander. Was hat ihr widerständiges Leben uns gerade heute wieder zu sagen? Darüber diskutieren Maja Beckers und Alexander Cammann in der aktuellen Sachbuchfolge von »Was liest Du gerade?«. Die Brandts kämpften als Antifaschisten gegen den Nationalsozialismus – und wurden später von den Deutschen geliebt, verehrt und gehasst. Lange wollte ihr prominentes Kind aber seinen eigenen Weg gehen, nicht als ewiger Sohn des Kanzlers. Angesichts der Bedrohung für unsere Demokratie durch die AfD entdeckt Matthias Brandt in diesem schmalen Band jedoch die Aktualität seiner Eltern, die unter Lebensgefahr im Exil Mut bewiesen. Narzisstisch sind meistens ja immer nur die anderen. Seit ein paar Jahren ist die Diagnose populär, oft soll sie auch die Krise unserer Gesellschaft erklären – und vor Narzissmus-Warnungen kann man sich kaum retten. Aber Thomas Arnold und Thomas Fuchs sortieren jetzt in ihrem Buch »Das unersättliche Selbst« die verschiedenen Phänomene, analysieren Selfie-Kult und Social-Media-Sucht und zeigen, was Narzissmus mit mangelndem Selbstwertgefühl und Fluchtimpulsen zu tun hat. Entgeht man so dieser speziellen Ego-Falle? Viel zu wenig bekannt ist die 2003 verstorbene französische Autorin Monique Wittig, eine feministische Klassikerin, die seit 1976 in den USA lebte. Warum sie heute wieder lesenswert ist, erkennt man an ihrem originellen Essayband »Das straighte Denken«, der ihre wichtigsten Texte vorstellt: Sie will die Geschlechterkategorien Frau und Mann gleich ganz abschaffen und plädiert für ein lesbisches Leben, weil schon in der Heterosexualität die Unterdrückung lauert. Am Schluss wie immer die Geheimtipps unserer Hosts: Kia Vahlands Buch »Tizian und Venedig«, ein schönes Porträt des berühmten Renaissancemalers in seiner Lagunenstadt, und den von Julien Gupta herausgegebenen Band »Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen« mit klugen Essays prominenter Autoren zu einem Gefühl, das wir heute dringend brauchen. Das Team von Was liest Du gerade erreichen Sie unter buecher@zeit.de Literaturhinweise: - Thomas Arnold/Thomas Fuchs: Das unersättliche Selbst. Phänomenologie des Narzissmus, Suhrkamp, 200 Seiten, 28 Euro - Matthias Brandt: Nein sagen. Über den 20. Juli 1944, meine Eltern und persönliche Verantwortung heute, Kiepenheuer & Witsch, 16 Euro, 128 Seiten - Monique Wittig: Das straighte Denken, Merve, 144 Seiten, 15 Euro - Kia Vahland: Tizian und Venedig, Insel, 117 Seiten, 16 Euro - Julien Gupta (Hrsg.): Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen, Oekom, 208 Seiten, 19 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Es war das erste Thema, mit dem Alice Bota und Michael Thumann den Ostcast vor drei Jahren starteten: der russische Kinderraub in der Ukraine. Es ist eines der furchtbarsten Verbrechen in diesem mehr als vier Jahre andauernden Krieg. Im Jahr 2023 hat der Internationale Strafgerichtshof Haftbefehl gegen Wladimir Putin und Maria Lwowa-Belowa, die Kinderschutzbeauftragte des Präsidenten, erlassen. Putin und Lwowa-Belowa haben sich mehrfach öffentlich für die organisierten Entführungen gerühmt. Die faktische Selbstbezichtigung war die Grundlage für die Anklage. Russische Besatzer haben die Kinder oft gewaltsam oder unter falschen Vorwänden von ihren leiblichen Eltern getrennt. Doch nun sind einige der Kinder zurückgekehrt. Darüber sprechen Michael Thumann und Alice Bota in dieser Folge mit Olivia Kortas, der ZEIT-Korrespondentin in Kyjiw. Sie hat eine Familie getroffen und begleitet, die ihre entführten Kinder zurück in die Ukraine holen konnte. Kortas erzählt, was die Kinder in Russland erlebt haben, wie die Mutter nach Russland reiste und den Entführern begegnet ist und welche Traumata die Familie davongetragen hat. Im Ostcast diskutieren wir alle drei Wochen über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Joanne Sheppard is a strategic advisor to the Holzbrinck Group — the German family holding company behind Macmillan Publishers, Springer Nature, and Die Zeit — and a board member across several of its owned and invested companies. Her career spans publishing, M&A, and corporate strategy, and she brings an unusually wide lens to her work: graduate study in English literature, executive education in AI and innovation at MIT, positive psychology from Penn, and board governance through INSEAD.In this conversation, we explore why AI adoption stalls inside large organisations — and why the answer has far less to do with technology than most leaders assume.Things we will cover:Why AI adoption is fundamentally a change management problem, not a technology problemHow to build the psychological safety that makes experimentation and upskilling possibleWhat IKEA and JP Morgan can teach us about bringing employees along on the journeyHow to think about reinvesting the productivity AI frees up — and why that decision deserves a quarterly board conversationThe architects, bridgers, and catalysts framework for understanding the role of leadership in driving adoptionFrom employee resistance to board-level strategy, Joanne draws on real experience inside a complex, decentralised organisation to offer one of the most grounded and human-centred perspectives on AI adoption you'll hear.Learn more about Outthinker's community of chief strategy officers - https://outthinker.com/Follow us on LinkedIn - https://www.linkedin.com/company/outthinker-networks
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Prof. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin, hat vorgeschlagen, die Bundesbank solle einen Teil ihrer Goldreserven verkaufen, um mit den Erlösen die dringend nötigen Investitionen in die Zukunft zu tätigen. Ein Vorschlag, der nicht nur einmal mehr verdeutlicht, wie sehr die staatlichen Finanzen aus dem Ruder laufen, sondern auch, wie gering die Neigung in Politik und der ihr zugeneigten Wissenschaft ist, die unumgängliche Priorisierung der Staatsausgaben endlich vorzunehmen. Wie schon die Milliarden-Schulden aus den sogenannten “Sondervermögen” dürften auch Milliarden aus Goldverkäufen letztlich nur dem Stopfen von Haushaltslöchern dienen. Viel schwerer wiegt, dass der Vorschlag von einem eklatanten Mangel an Verständnis für die geänderte geopolitische Lage zeugt. Während die Notenbanken der Welt massiv ihre Goldbestände aufstocken und jene, die in den letzten Jahren Gold verkauft haben, dies bitterlich bedauern, soll Deutschland den entgegengesetzten Weg einschlagen? Gold könnte bei einer Neuordnung des Weltwährungssystems eine entscheidende Rolle spielen und wäre auch für den Fall eines Zerfalls des Euro und einem Neustart der Mark ein wesentlicher Anker in der Bundesbankbilanz. So unwahrscheinlich so ein Szenario heute erscheint, so wichtig ist es, darauf vorbereitet zu sein. Denn nur das wäre die Krise, die den Einsatz von Gold rechtfertigt. Die Bedeutung der Bilanz der Bundesbank war Gegenstand eines Gesprächs in Folge 176 mit Dr. Ingo Sauer im Januar 2023. In Anbetracht der Fantasien, den deutschen Goldschatz zu schröpfen, ist es Zeit für ein bto REFRESH! Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceKolumne Deutschlands goldenes Sparschwein von Prof. Marcel Fratzscher (DIW) in DIE ZEIT (08.05.2026): https://is.gd/aOplWl Beitrag Marcel Fratzscher: Goldreserven als „riesiges Sparschwein für Krisen“ – wie diese? in Frankfurter Allgmeine Zeitung (26.04.2026): https://is.gd/ZhEgAF Beitrag Fratzscher fordert Teilverkauf von Reserven zur Krisenbewältigung im Handelsblatt (27.04.2026): https://is.gd/ERi5TW Interview Die Goldreserven sind sicher mit Burkhard Balz, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, in Welt am Sonntag (21.03.2026): https://is.gd/YHUtGm Leitartikel Die Bundesbank sollte ihr Gold weder verlagern noch verkaufen im Handelsblatt (26.01.2026): https://is.gd/mlaRvi Analyse des World Gold Council: Gold Demand Trends — Zentralbanken Jahr 2025 (863 t Nettokäufe): https://is.gd/3PCuWg Beitrag Bundesbank: Wert der deutschen Goldreserven steigt auf 395 Milliarden Euro auf FinanzNachrichten.de (Meldung dpa-AFX, 05.03.2026): https://is.gd/XxeQ8M Beitrag zur Entwicklung der Goldbestände seit Bretton Woods auf der Homepage der Deutschen Bundesbank: https://is.gd/NtRgwR GoldPrice.org Goldpreis am 01.05.2026 — 4.627 USD/Unze: https://is.gd/JSgC3E bto #176 Ernsthafte Bedrohung des Geldwerts (Januar 2023) mit Dr. Ingo Sauer: https://is.gd/leH9F7 beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wenn du spürst, dass es Zeit ist, deinem Leben wieder mehr Klarheit, Ruhe und Richtung zu geben, dann komm zu „Die Kunst zu LEBEN“ am 13. & 14. Juni 2026 in Altötting. Ein Wochenende voller echter Impulse, emotionaler Tiefe und neuer Perspektiven – ohne Motivationsshow, sondern mit nachhaltiger Wirkung. Alle Infos & Tickets findest du hier: https://www.steffenkirchneracademy.de/diekunstzuleben-podcast Warum folgen Menschen immer noch Gurus, spirituellen Lehrern oder scheinbaren Heilsbringern? In dieser Folge geht es darum, warum das Zeitalter der Gurus endet – und warum echte Entwicklung nur durch Selbstverantwortung entstehen kann.
Jens Spahn fordert vor dem heutigen Koalitionsausschuss eine Steuerreform mit mindestens zehn Milliarden Euro Volumen – alles darunter sei für die Bürgerinnen und Bürger nicht spürbar. Der Fraktionsvorsitzende der Union erklärt im Gespräch mit Michael Bröcker die Marschroute: „Wachstum ohne Schulden, das ist das Motto für die nächsten Wochen und Monate." Wie die Gegenfinanzierung für eine Steuerreform aussehen soll, muss unter Ausschluss der Öffentlichkeit diskutiert werden, wenn es nach Jens Spahn geht. Er sei jedenfalls inzwischen der Überzeugung, sagt Spahn, dass eine pauschale Kürzung von fünf Prozent bei allen Steuervergünstigungen eine höhere Akzeptanz habe, als sich durch jede einzelne durchzuarbeiten. [09:42] Wladimir Putin deutet ein Ende des Krieges in der Ukraine an. Viktor Funk vom Security.Table analysiert die Lage. Die Zeit für echte Friedensgespräche könnte näher gerückt sein. [01:49]Table.Briefings - For better informed decisions. Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren Werbepartnern Hol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Energiewende steht vor der zweiten Halbzeit – sagt Bernd Weber, Chef des Thinktanks Epico und früher Energieexperte im Wirtschaftsrat der CDU. Er erklärt, warum die moralische Aufladung der Klimapolitik schadet, was Deutschland von anderen Ländern lernen kann und was der Energiewende noch fehlt. Außerdem: warum CO₂-Preis und EU-Emissionshandel ein konservativer Erfolg sind – und so wichtig für das Gelingen der Energiewende. In jeder Folge von Auch das noch – der freundliche Krisenpodcast sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege. Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte dabei zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch. Weitere Links zur Folge und zum Thema Klimaschutz finden Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Unsere heutige Gästin kennt ihr bereits. Sie war schon einmal bei uns – in Folge 355 – und seitdem ist viel passiert. Nicht nur bei ihr, sondern in der gesamten Arbeitswelt. Sara Weber ist deutsch-amerikanische Journalistin, Autorin und eine der prägendsten Stimmen, wenn es um die Zukunft der Arbeit geht. Sie hat Buchwissenschaft in Mainz studiert, die Deutsche Journalistenschule in München absolviert und als freie Autorin unter anderem für Die Zeit, die Süddeutsche Zeitung und den Deutschlandfunk geschrieben. Dann ging sie zu LinkedIn – fünf Jahre lang war sie Senior Managing Editor für die DACH-Region und wurde als eine der Chefredakteurinnen des Jahres ausgezeichnet. Und dann wurde sie selbst Teil der Geschichte, die sie erzählt hatte: Sie kündigte. Mitten in der „Great Resignation". Aus dieser Erfahrung entstand 2023 ihr erstes Buch: „Die Welt geht unter, und ich muss trotzdem arbeiten?" – ein Spiegel-Bestseller der vielen Menschen aus der Seele sprach, die sich fragten, warum Arbeit sich oft so falsch anfühlt, obwohl sie so viel Raum in unserem Leben einnimmt. Doch Sara blieb nicht bei der Diagnose stehen. Im August 2024 erschien ihr zweites Buch: „Das kann doch jemand anderes machen! – Wie KI uns alle sinnvoller arbeiten lässt." Darin geht sie der Frage nach, wie Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt nicht nur effizienter, sondern auch gerechter und sinnvoller machen kann. Sie schreibt die Spiegel-Kolumne „ÜberArbeiten", ist gefragte Keynote-Speakerin und berät Unternehmen und Organisationen zu den Themen, die uns alle betreffen: Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Heute ist sie zurück – live, auf der Bühne, am Vorabend der ZP Nord in Hamburg. Und das Timing könnte nicht besser sein. DANKE an Factorial fürs zusammenbringen und möglich machen! Seit fast neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. Wir haben in über 500 Episoden darüber gesprochen, was sich bereits verändert hat und was sich weiter ändern muss. Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Wir suchen weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näher bringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work – live – heute mit Sara Weber. [Hier](https://factorialhr.de/hr-data-report-2026#Form-hr-data-report-2026-de) findet ihr den vollständingen Report von factorial [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
2016 hat Udo Lindenberg sein Album "Stärker als die Zeit" veröffentlicht. In dieser Folge feiern wir also gleich doppelt: Das Album wird 10 und Udo feiert seinen 80. Geburtstag. Udo Lindenberg ist wirklich eine Ikone und eine Konstante der deutschen Musiklandschaft. Mit "Stärker als die Zeit" hat er 2016 sein 36. und bisher letztes Studioalbum veröffentlicht. Musiker Peter Freudenthaler von der Band Fools Garden gehört zum erweiterten musikalischen Kreis von Udo Lindenbergs Panik-Orchester, und er ist (und war schon immer) großer Fan von ihm. Einer der bekanntesten Songs des Albums – und der letzte Song der Platte – ist der Titelsong "Stärker als die Zeit". Aufgenommen wurde der Song in einem der legendärsten Tonstudios der Welt: den Londoner Abbey Road Studios. In denen haben auch schon die Beatles einige Zeit verbracht. Als Erklärung, warum ein Udo Lindenberg als deutscher Künstler in die Abbey Road Studios nach London geht, vermutet Musikredakteurin Ilka Siebert, dass man dort "etwas Episches machen kann". Wenn man sich die Schwere und die Breite im Sound von "Stärker als die Zeit" anhört, dann klingt das, als wäre der Plan von Udo Lindenberg für diesen Song aufgegangen. Während viele Künstler im Alter eher bei dem bleiben, was sie kennen, und wenig Neues ausprobieren, ist Udo Lindenberg hier der positive Gegenentwurf. Er entwickelt sich immer noch weiter, macht Dinge zusammen mit jüngeren Künstlern, auch aus anderen musikalischen Sphären, und hält einfach gerne Kontakt – Udo steht nicht still. Als positiven Beleg dafür kann man zum Beispiel seine Zusammenarbeit mit dem Rapper Apache 207 sehen, mit dem er vor einiger Zeit den Song "Komet" aufgenommen hat. Pop-Ppianist und Songwriter Vince Bahrdt kennen wir als Kopf hinter der Band Orange Blue, die Anfang der 2000er mit "She's Got That Light" einen großen Hit in der deutschen Radiolandschaft hatten. Vince ist aber auch Songwriter und hat mit Udo Lindenberg selbst schon mehrfach zusammengearbeitet – und das immer gerne: "Udo nimmt sich nicht zu ernst und nicht zu wichtig. Er ist ein ganz angenehmer, netter Mann – davon hätte ich gerne mehr in der deutschen Musiklandschaft." __________ Über diese Songs vom Album "Stärker als die Zeit" sprechen wir im Podcast (20:15) – "Stärker als die Zeit"(29:29) – "Durch die schweren Zeiten"(37:56) – "Muss da durch"(49:34) – "Mein Body und ich"(53:16) – "Der einsamste Moment"(01:01:12) – "Eldorado"__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "Stärker als die Zeit" findet ihr hier: https://x.swr.de/s/udolindenbergstrkeralsdiezeit __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Liebe Leute,in dieser Folge wird gespielt. Mein Gast Baptiste und ich nehmen uns das Spiel 30 Seconds vor.Das Prinzip klingt einfach: Auf einer Karte stehen fünf Begriffe, die innerhalb von 30 Sekunden erklärt und erraten werden müssen. Aber ganz so einfach ist es dann natürlich doch nicht.Baptiste und ich sprechen dabei nicht nur über die Begriffe selbst, sondern auch über kulturelle Referenzen, deutsche Medien, Österreich und die Frage, warum man unter Druck manchmal Dinge vergisst, die man eigentlich weiß.Es wird also spielerisch, spaßig und sprachlich wieder sehr ergiebig.Und so wartet in der Sprachanalyse (24:47) wieder interessanter Wortschatz wie „die Fremdscham“, „der Rabauke“ und Redewendungen wie „in der Versenkung verschwinden“ auf euch.Viel Spaß beim Mitraten!Euer RobinZum Spiel 30 Seconds:https://www.denkriesen.com/products/30-seconds%C2%AE-nur-die-zeit-kann-euch-stoppen?_pos=1&_psq=30+&_ss=e&_v=1.020 % Rabatt mit dem Code: AUFDEUTSCH20Hier geht es zum Handout:https://www.dropbox.com/scl/fi/gzra7jtxd1iif590xz0lp/Episode_166_Wortspiel-gegen-die-Zeit-mit-Baptiste_Handout.pdf?rlkey=y961402lrgeaoc8k4wnat5hmu&dl=0Das Transkript und viele weitere Extras gibt es auf Patreon:https://www.patreon.com/aufdeutschgesagtZum Newsletter:https://aufdeutschgesagt.us21.list-manage.com/subscribe?u=530247c810b1c462df23c5ff9&id=b3c548b8d1Wer meine Arbeit finanziell unterstützen will, der kann das hier tun:https://paypal.me/aufdeutschgesagt?locale.x=de_DEE-Mail:info@aufdeutschgesagt.deHomepage:www.aufdeutschgesagt.deFolge dem Podcast auch auf diesen Kanälen:Facebook:https://www.facebook.com/pages/category/Podcast/Auf-Deutsch-gesagt-Podcast-2244379965835103/Instagram:www.instagram.com/aufdeutschgesagtYouTube:https://www.youtube.com/aufdeutschgesagtHier geht es zum Podcast auf anderen Seiten:https://plinkhq.com/i/1455018378?to=page Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Um den russischen Pavillon bei der Kunstbiennale in Venedig gibt es seit Wochen Streit: die EU hat deswegen Subventionen gekürzt, der italienische Kulturminister will der Eröffnung aus Protest fernbleiben. Auch zum Auftritt Israels gibt es wie schon vor zwei Jahren Boykottaufrufe. Wie sind diese Debatten zu bewerten? Sind Kunst und Nationalismus noch in irgendeiner Form vereinbar? Und welche Rolle spielt das Konzept der vor einem Jahr verstorbenen Kuratorin Koyo Kouoh, die die Ausstellung unter den Titel „In Minor Keys“ (In Moll) gestellt hat? Karsten Umlauf diskutiert mit Silke Hohmann – Kunstkritikerin und Journalistin, Monopol-Magazin; Dr. Hanno Rauterberg – Kunsthistoriker und Journalist, Die Zeit; Marcus Woeller – Feuilleton-Redakteur, Die Welt
La Seconde Guerre mondiale a pris fin il y a 81 ans, le 8 mai 1945. Pour l'Allemagne nazie vaincue, une nouvelle ère commençait. Longtemps refoulé, le douloureux passé lié au IIIᵉ Reich a plus tard donné lieu à un travail de mémoire exemplaire. Depuis un mois, il devient un peu plus concret pour beaucoup d'Allemands qui peuvent, en quelques clics sur le site d'un magazine, avoir accès aux fichiers du parti nazi et savoir si leurs ancêtres en étaient membres. De notre correspondant à Berlin, « J'ai envoyé une photo sans commentaire des cartes de membres du parti nazi de mes deux grands-pères à mes parents, témoigne Moritz Baumstieger. Ils ont été très déçus, car leurs pères leur avaient parlé parfois du IIIᵉ Reich, mais ils n'avaient jamais révélé qu'ils étaient membres du NSDAP. » Comme Moritz Baumstieger, ils sont des millions à avoir utilisé la recherche en ligne mise à disposition depuis début avril par l'hebdomadaire Die Zeit. Le fichier du parti nazi, le NSDAP, est disponible depuis longtemps, mais il fallait dans le passé faire une demande compliquée auprès des archives et s'y rendre. On estime que 90% de ce fichier a survécu à la guerre. Dix millions de personnes ont été membres du NSDAP de sa création, dans les années 1920, à 1945. En mars, les archives américaines ont mis ce fichier en accès libre, mais les recherches n'y sont pas simples. « Des milliers de personnes ont consulté le site des archives américaines qui fonctionnait mal, explique Christian Staas, responsable du service histoire au magazine Die Zeit. La recherche était très compliquée. Il y avait une forte demande, ce qui frustrait les utilisateurs. » À lire aussiAllemagne: retour sur le procès de Nuremberg, à l'origine de la justice internationale il y a 80 ans « Peut-être que c'est plus simple pour notre génération d'affronter ce passé » Grâce à l'intelligence artificielle, le fichier a été mis en ligne par Die Zeit avec une recherche des plus simples. Il faut juste souscrire un abonnement pour y avoir accès. Plus de 80 ans après la fin de la guerre, quelques clics suffisent à savoir si papi était nazi. Les deux grands-pères de Moritz Baumstieger ont adhéré au NSDAP début 1940. « Ça remonte à plus de 80 ans. Cela crée une certaine distance. Peut-être que c'est plus simple pour notre génération d'affronter ce passé », analyse-t-il. Mais ces formulaires d'adhésion livrent peu d'informations et ne permettent pas de conclusion hâtive, comme le confirme l'historienne Andrea Erkenbrecher : « Il y a eu des criminels de guerre qui n'étaient pas membres du parti, on pouvait être très antisémite sans avoir adhéré au parti. » Ces recherches devenues très simples pourraient remettre en cause certains récits familiaux et le décalage entre ces derniers et la réalité historique. Malgré un travail de mémoire impressionnant, beaucoup d'Allemands pensent souvent que leurs ancêtres n'étaient pas impliqués dans les rouages du IIIᵉ Reich, voire s'y opposaient. Le moteur de recherche de Die Zeit débouchera-t-il sur une introspection plus profonde ? « Si on veut vraiment apprendre quelque chose sur ses grands-parents, poursuit l'historienne, ce fichier peut vous donner un petit morceau de la mosaïque, mais pas beaucoup plus, il faut faire beaucoup de recherches, bien davantage que deux clics. » Si des Allemands en nombre devaient rechercher ce que leur ancêtre nazi a fait durant la guerre, ces investigations familiales pourraient relancer le travail de mémoire. À lire aussi7 et 8 mai 1945: les deux capitulations de l'Allemagne nazie
Mit der Schöpfung, die Gott gemacht hat, haben wir auch den Beginn der Zeit, mit Jahren, Monaten, Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden. Zeit ist für uns Menschen immer kostbar, weil sie einmal begrenzt ist und zum anderen, wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen. Verpasse nicht die Zeit Gottes! Was möchte ich mit diesem Thema sagen? Dazu […]
Schalke 04 hat es geschafft! Die Mannschaft von Miron Muslic spielt in der nächsten Saison wieder erstklassig! Die Zeit von Frankfurt-Coach Albert Riera ist spätestens im Sommer wohl schon wieder vorbei und im Dreikampf um Platz 4 ist Bayer Leverkusen nun in der Pole-Position.
Plötzlich bist du ein »ausländischer Agent« – das bedeutet: Du verlierst die Kontrolle über dein Leben an den russischen Staat. Und das könnte erst der Anfang sein. Ein Gericht könnte deine Organisation für unerwünscht, extremistisch – oder gar terroristisch – erklären. Die Folge: jahrelange Haft. Die Gesetze sind bewusst schwammig gehalten, sodass sie jeden treffen könnten. Das jüngste Opfer: die Menschenrechtsorganisation Memorial. Die Angst geht um in Russland. Der Staat und die Geheimdienste erfinden überall neue Bedrohungen und Gefahren – und bekämpfen sie mit Gewalt und Repression. Viele besinnen sich auf alte sowjetische Regeln: Trau keinem Fremden, sag nicht das Falsche, heb den Kopf nicht aus der Menge. Die Mehrheit flieht in die Passivität, so wie schon ihre Vorfahren zu überleben versucht haben. Über Putins Herrschaft, die auf Angst gebaut ist, sprechen Michael Thumann und Alice Bota in dieser Folge des Ostcasts. Denn die Furcht, die Putin verbreitet, kennt er selbst: Ein zutiefst ängstlicher Mann, der sich hinter Virendetektoren und in Bunkern verbarrikadiert. Aber er und seine Helfer exportieren diese Angst. Und drohen den Europäern immer wieder mit der ultimativen Katastrophe: dem Nuklearschlag. Alle drei Wochen sprechen wir im »Ostcast« über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war für viele eine Zeit langer qualvoller Wanderungen und Bevölkerungsverschiebungen: ehemalige KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter, Vertriebene sowie Ex-Soldaten machten sich auf in die Heimat. Viele strandeten dabei - oder blieben, wo sie befreit wurden. Konflikte zwischen Entwurzelten und Einheimischen waren häufig. Der Podcast wirft einen Blick nach Bayern und erzählt, wie die ersten Monate in Burghausen abliefen. Von Lukas Grasberger (BR 2026)