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Mehr Bafög für bedürftige Studierende – so steht es im Koalitionsvertrag. Aber das Vorhaben wackelt. In Zeiten allgemeiner Sparzwänge seien zusätzliche Sozialleistungen für Studierende politisch nicht vermittelbar, so Bundesforschungsministerin Dorothee Bär, CSU. Gehen dann künftig nur noch die Kinder von Wohlhabenden an die Uni? Und: brauchen wir überhaupt so viele Jungakademiker, wenn die K.I. uns das Denken abnimmt? Doris Maull diskutiert mit Prof. Dr. Zümrüt Gülbay-Peischard – Wirtschaftsrechtlerin, Hochschule Anhalt und Autorin; Katharina Rummenhöller – Vorstandsmitglied freier Zusammenschluss von Student*innenschaften, fzs; Dr. Anna-Lena Scholz – Co-Leiterin des Bildungsressorts, „DIE ZEIT“
Die Corona-Pandemie ist Vergangenheit. Die Zeit der Isolation ist vorbei. Für die meisten von uns. Nicht so für Menschen mit Long Covid. Für die 1,4 Millionen Menschen allein in Deutschland mit Long Covid oder dem chronischen Fatigue-Syndrom in Folge einer Corona-Infektion ist nichts wie vorher. Doch was wissen wir eigentlich über sie und ihre Krankheit? Wenig. Die Schweizer Schriftstellerin und Theaterregisseurin Ivna Žic trägt dazu bei, Long Covid sichtbar zu machen: Morgen erscheint ihr Essay „Die Unversehrten“, in dem sie sich literarisch mit ihrer Long-Covid-Erkrankung auseinandersetzt – pünktlich zur Verleihung des Wortmeldungen Literaturpreises, der jährlich einen literarischen Kurztext von gesellschaftlicher Dringlichkeit auszeichnet: in diesem Jahr den Essay von Ivna Žic. radio3-Literaturkritikerin Sarah Murrenhoff hat „Die Unversehrten“ gelesen.
Immer wieder berichtet ihr uns von euren Frustrationen mit deutschen Botschaften. Gerade für Menschen aus dem Iran erscheint es derzeit fast unmöglich, ein Visum für Deutschland zu bekommen. Wir greifen dieses Thema in einem „Das nervt" aus unserer Community auf. Danach widmen wir uns einem großen Thema: Zeit. Was ist Zeit überhaupt? Was bedeutet sie in unserem Leben – und ist sie wirklich relativ? Wir sprechen darüber, wie man sein eigenes Zeitempfinden beeinflussen kann, warum wir gerade die Zeit unseres Lebens haben, und welche Dinge im Leben zeitlos sind. Dabei lernen wir viele interessante Wörter, wie Zeitnot, zeitraubend, zeitweise und Zeitreisen. Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership Sponsoren Hier findet ihr unsere Sponsoren und exklusive Angebote: easygerman.org/sponsors Was ist... Zeit? Carlo Rovelli: The Order of Time (Goodreads) Mythos Midlife Crisis? Was wirklich dahinter steckt (Psychologie To Go! Podcast) Zeitgeist (Wikipedia) Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership
While the podcast team is taking a Radical Sabbatical, Kim is interviewing authors of the books that have had a big impact on her in the past two years. In this episode, Kim speaks with Gary Gerstle, best-selling author of The Rise and Fall of the Neoliberal Order and ten other books. Kim said that after reading this book, she began to feel that when it comes to economic policy, we really have a one-party system. The architect of the New Deal Order was FDR, a Democrat, but its general contractor was Eisenhower, arguably the most progressive of all American presidents. The architect of the Neoliberal order was Reagan, but its general contractor was Clinton. Kim also said that reading this book made her realize that, time and again throughout her career, she thought she was working towards progressive ends, not understanding how neoliberalism had taken hold of the Democratic Party. Gerstle explains that “the phrase political order is meant to connote a constellation of ideologies, policies, and constituencies that shape American politics in ways that endure beyond the two-, four-, and six-year election cycles. In the last hundred years, America has had two political orders: the New Deal order that arose in the 1930s and 1940s, crested in the 1950s and 1960s, and fell in the 1970s; and the neoliberal order that arose in the 1970s and 1980s, crested in the 1990s and 2000s, and fell in the 2010s At the heart of each of these two political orders stood a distinctive program of political economy. The New Deal order was founded on the conviction that capitalism left to its own devices spelled economic disaster. It had to be managed by a strong central state able to govern the economic system in the public interest. The neoliberal order, by contrast, was grounded in the belief that market forces had to be liberated from government regulatory controls that were stymying growth, innovation, and freedom. The architects of the neoliberal order set out in the 1980s and 1990s to dismantle everything that the New Deal order had built across its forty-year span. Now it, too, is being dismantled. Alarmingly, there seems to be no coherent policy around whatever it is replacing the Neoliberal order–just a mad grab for wealth, leading to even greater disparities than those that led to the Gilded Age's excesses and to the Great Depression. Guest Background: Gary Gerstle is Paul Mellon Professor of American History Emeritus and Paul Mellon Director of Research at the University of Cambridge. He is the author and editor of more than ten books, including two prizewinners, American Crucible (2017) and Liberty and Coercion (2015). He is a Guardian columnist and has also written for the Atlantic Monthly, the New Statesman, Dissent, The Nation, and Die Zeit, among others. He frequently appears on BBC Radio 4, BBC World Service, ITV 4, Talking Politics, and NPR. CHAPTERS (00:00) Introduction to Radical Sabbatical and Guest (03:03) Understanding Liberalism and Neoliberalism (06:11) The Evolution of Liberalism in America (09:06) The New Deal and Its Impact (12:10) Violence and Wealth Inequality in Capitalism (14:59) The Great Depression and Its Consequences (18:07) Defining Political Order (21:11) The Rise of the Neoliberal Order (24:05) Clinton's Role in Neoliberalism (26:58) The Gorky Automobile Factory and Communism's Appeal (31:19) The Rise of Soviet Communism as a Challenge to Capitalism (36:18) The Treaty of Detroit: Compromise Between Labor and Capital (41:43) Transition to Neoliberalism: The Powell Memo and Its Impact (49:13) Telecom Act of 1996: Deregulation and Its Consequences (54:16) The 2008 Financial Crisis: A Turning Point for Neoliberalism Connect with the Radical Candor team: Website LinkedIn YouTube Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Der tschechische Autor Marek Torčík erzählt in seinem gefeierten Debütroman „Was die Zeit nicht nimmt“ klug und eindringlich von einem schwulen Jungen in der Provinz.
Katherina Reiche will die deutsche Energiepolitik reformieren – aus Sicht der Wirtschaftsministerin soll der Ausbau der Erneuerbaren Energien so wirtschaftlicher und günstiger werden. Unter anderem will die CDU-Politikerin die Förderung von privaten Solaranlagen streichen. Für ihre Ideen bekommt Reiche viel Kritik. Der Vorwurf: Diese gefährdeten die Energiewende. Andere dagegen, die Netzbetreiber, aber auch Ökonomen und Unternehmerinnen begrüßen die Pläne. Welche Folgen haben Reiches Gesetzentwürfe für die Versorgungssicherheit, die Klimaziele und die Preise? Geli Hensolt diskutiert mit Leonhard Gandhi – Fraunhofer Institute for Solar Energy Systems ISE; Annika Joerges – Redakteurin bei Correctiv und Autorin für DIE ZEIT; Dr. Ursula Weidenfeld – Autorin und Journalistin
Kuba bereitet seine Bevölkerung für den Fall vor, dass die USA das Land angreifen. Familien sollen Rucksäcke mit Lebensmitteln für den Kriegsfall bereithalten – doch der Bevölkerung fehlt es an allem. Der freie Journalist Tony Keppeler erzählt von der Lage auf der Insel. · Vor den Zwischenwahlen in den USA, sorgt das sogenannte Gerrymandering für Schlagzeilen. Republikaner wie auch Demokraten versuchen, die Wahlkreise so zu verändern, dass sie in den entsprechenden Wahlkreisen eine Mehrheit erhalten. Das hat in den USA Tradition, wie Patrick Emmenegger, Professor für Politikwissenschaft in St. Gallen, erklärt. · Der reichste Mann der Welt, Elon Musk, streitet sich mit der mächtigsten KI-Firma der Welt, OpenAI. Und das vor Gericht. Nicolas Killian, KI-Korrespondent für «Die Zeit», hat den Prozess mitverfolgt und berichtet, wie Elon Musk und seine Anwälte vor Gericht argumentieren und auftreten. · Entwicklerinnen und Entwickler von Internetshops bereiten sich darauf vor, dass in Zukunft nicht mehr nur Menschen auf ihren Seiten surfen, Artikel suchen, Produkte vergleichen und dann kaufen, sondern auch KI-Agenten. SRF-Digitalredaktor Jürg Tschirren darüber, was für Folgen dies auf die Vermarktung der Produkte im Internet hat.
Beschleunigung, Zeitdruck, Stress. Der moderne Mensch rennt gegen die Zeit und verpasst dabei allzu oft den Moment, das Jetzt. Doch was ist dieses Jetzt? Wem gehört meine Zeit? Und wie wollen wir am Ende des Lebens gelebt haben? Darüber spricht Yves Bossart mit dem Philosophen Udo Marquardt. Teilzeitarbeit liegt im Trend. Fast 40 Prozent aller Erwerbstätigen in der Schweiz arbeiten Teilzeit. Mehr Zeit für die wichtigen und schönen Dinge im Leben. Das wäre das Ziel, findet auch der Philosoph Udo Marquardt. Doch der moderne Mensch sei gefangen im Strudel der Beschleunigung. Wie also kommen wir da wieder raus? Und wie hat das Ganze angefangen? Udo Marquardt erzählt in seinem Buch «Zeit und Mensch. Facetten einer Kulturgeschichte» die Geschichte des Zeitverlusts und meint: Die Moderne hat die Zeit zum Fetisch gemacht, zu einem Götzen, der unser Leben diktiert. Höchste Zeit, das zu ändern. Zeit sei nicht abstrakt, sondern immer «meine eigene Zeit», Lebenszeit, meint Marquardt. Zusammen mit Yves Bossart spricht Udo Marquardt über das Rätsel der Zeit, über die Anfänge der Beschleunigung und über das gute Leben angesichts der Endlichkeit.
Beschleunigung, Zeitdruck, Stress. Der moderne Mensch rennt gegen die Zeit und verpasst dabei allzu oft den Moment, das Jetzt. Doch was ist dieses Jetzt? Wem gehört meine Zeit? Und wie wollen wir am Ende des Lebens gelebt haben? Darüber spricht Yves Bossart mit dem Philosophen Udo Marquardt. Teilzeitarbeit liegt im Trend. Fast 40 Prozent aller Erwerbstätigen in der Schweiz arbeiten Teilzeit. Mehr Zeit für die wichtigen und schönen Dinge im Leben. Das wäre das Ziel, findet auch der Philosoph Udo Marquardt. Doch der moderne Mensch sei gefangen im Strudel der Beschleunigung. Wie also kommen wir da wieder raus? Und wie hat das Ganze angefangen? Udo Marquardt erzählt in seinem Buch «Zeit und Mensch. Facetten einer Kulturgeschichte» die Geschichte des Zeitverlusts und meint: Die Moderne hat die Zeit zum Fetisch gemacht, zu einem Götzen, der unser Leben diktiert. Höchste Zeit, das zu ändern. Zeit sei nicht abstrakt, sondern immer «meine eigene Zeit», Lebenszeit, meint Marquardt. Zusammen mit Yves Bossart spricht Udo Marquardt über das Rätsel der Zeit, über die Anfänge der Beschleunigung und über das gute Leben angesichts der Endlichkeit.
Die Welt ist erschöpft. Nachrichten, Krisen, Unsicherheit. Nicht nur der Körper wird müde. Auch die Hoffnung. "Seht, die Zeit kommt." Was heißt das zwischen Ostern und Pfingsten, zwischen Verheißung und Wirklichkeit? Eine Predigt über Gottes Zukunft mitten in einer verwundeten Welt.
Es ist ein Ereignis: Der Schauspieler Matthias Brandt setzt sich in seinem Bestseller erstmals intensiv und öffentlich mit seinen berühmten Eltern Rut und Willy Brandt auseinander. Was hat ihr widerständiges Leben uns gerade heute wieder zu sagen? Darüber diskutieren Maja Beckers und Alexander Cammann in der aktuellen Sachbuchfolge von »Was liest Du gerade?«. Die Brandts kämpften als Antifaschisten gegen den Nationalsozialismus – und wurden später von den Deutschen geliebt, verehrt und gehasst. Lange wollte ihr prominentes Kind aber seinen eigenen Weg gehen, nicht als ewiger Sohn des Kanzlers. Angesichts der Bedrohung für unsere Demokratie durch die AfD entdeckt Matthias Brandt in diesem schmalen Band jedoch die Aktualität seiner Eltern, die unter Lebensgefahr im Exil Mut bewiesen. Narzisstisch sind meistens ja immer nur die anderen. Seit ein paar Jahren ist die Diagnose populär, oft soll sie auch die Krise unserer Gesellschaft erklären – und vor Narzissmus-Warnungen kann man sich kaum retten. Aber Thomas Arnold und Thomas Fuchs sortieren jetzt in ihrem Buch »Das unersättliche Selbst« die verschiedenen Phänomene, analysieren Selfie-Kult und Social-Media-Sucht und zeigen, was Narzissmus mit mangelndem Selbstwertgefühl und Fluchtimpulsen zu tun hat. Entgeht man so dieser speziellen Ego-Falle? Viel zu wenig bekannt ist die 2003 verstorbene französische Autorin Monique Wittig, eine feministische Klassikerin, die seit 1976 in den USA lebte. Warum sie heute wieder lesenswert ist, erkennt man an ihrem originellen Essayband »Das straighte Denken«, der ihre wichtigsten Texte vorstellt: Sie will die Geschlechterkategorien Frau und Mann gleich ganz abschaffen und plädiert für ein lesbisches Leben, weil schon in der Heterosexualität die Unterdrückung lauert. Am Schluss wie immer die Geheimtipps unserer Hosts: Kia Vahlands Buch »Tizian und Venedig«, ein schönes Porträt des berühmten Renaissancemalers in seiner Lagunenstadt, und den von Julien Gupta herausgegebenen Band »Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen« mit klugen Essays prominenter Autoren zu einem Gefühl, das wir heute dringend brauchen. Das Team von Was liest Du gerade erreichen Sie unter buecher@zeit.de Literaturhinweise: - Thomas Arnold/Thomas Fuchs: Das unersättliche Selbst. Phänomenologie des Narzissmus, Suhrkamp, 200 Seiten, 28 Euro - Matthias Brandt: Nein sagen. Über den 20. Juli 1944, meine Eltern und persönliche Verantwortung heute, Kiepenheuer & Witsch, 16 Euro, 128 Seiten - Monique Wittig: Das straighte Denken, Merve, 144 Seiten, 15 Euro - Kia Vahland: Tizian und Venedig, Insel, 117 Seiten, 16 Euro - Julien Gupta (Hrsg.): Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen, Oekom, 208 Seiten, 19 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Harijs Witolinsch hat eine bemerkenswerte Biografie: Als Junior wurde er vom legendären russischen Trainer Wladimir Jursinow geprägt. Im harten Sowjet-System kannte er nur eines: Training, Training, Training. Seine einzige U20-WM spielte der Lette noch für die Sowjetunion. Später war er erfolgreicher Trainer in Clubs und Nationalteam in Russland: Er gewann drei Landesmeisterschaften und wurde Olympiasieger und Weltmeister. Eine ganz andere Bedeutung hat für ihn dennoch die Sensation mit WM-Bronze 2023 als Lettlands Nationaltrainer. Die Beziehung zu Russland hat sich seit 2022 und dem Beginn des Krieges in der Ukraine auch für Witolinsch von einem Tag auf den anderen verändert. Wie er seine regelmässigen Besuche in der alten Heimat erlebt. Wie er im Sowjet-System gross wurde. Wie er sich in die Schweiz verliebte. Was er vom Spiel Schweiz - Lettland am Samstagabend erwartet. All das erzählt der 58-Jährige aus Riga im Eisbrecher. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Taktgeberinnen ist kein „Frauenformat“.Es ist eine bewusste Erweiterung der Perspektive auf Uhren.In dieser ersten Folge kommen Frauen aus der Uhrenbranche zusammen, um genau darüber zu sprechen:Wie entstehen Uhren? Welche Aspekte machen sie besonders? Und warum greifen klassische Kategorien wie „Damen-“ und „Herrenuhr“ heute oft zu kurz?Es geht um Design, Haltung und echte Einblicke – aber auch darum, wie unterschiedlich Themen diskutiert und gedacht werden, je nachdem, wer am Tisch sitzt.Eine ehrliche, offene Runde, die zeigt:Uhren sind nicht männlich oder weiblich – sondern Ausdruck der Menschen, die sie tragen.Mit dabei:Mona: https://www.instagram.com/monaskatzenwelt/Simone:https://www.linkedin.com/in/designschnee https://www.instagram.com/belchengruppe/Petra:https://www.instagram.com/petra.p777?igsh=eGt3Zjlla3czdGQx https://www.instagram.com/fortiswatches/ZEITZONE ist ein Podcast über mechanische Uhren, Uhrmacherei und die Menschen hinter den Marken – für Einsteiger, Sammler und echte Uhrenenthusiasten.Host Daniel spricht mit CEOs, Uhrmachern, Manufakturen, Creatorn und Sammlern über Technik, Unternehmertum und die Geschichten hinter den Zeitmessern.Der Podcast bietetInterviews mit BrancheninsidernEinblicke in Manufakturen und MicrobrandsGespräche über Technik, Leidenschaft und UnternehmertumCommunity-Formate wie Uhren-Stammtisch, Engine Room und TaktgeberinnenZEITZONE ist kein PR-Podcast, sondern ein Ort für echte Uhrenleidenschaft und offene Gespräche aus der Szene.Wenn dir der Podcast gefällt, folge ZEITZONE und werde Teil der Community.Alle Folgen, Links, Social Media und Updates findest du hier:Website und alle Episodenhttps://www.zeitzone-podcast.deInstagram – ZEITZONEhttps://www.instagram.com/zeitzonepodcastInstagram – Uhren Speed Datinghttps://www.instagram.com/uhrenspeeddatingWhatsApp-Kanal (News und Updates)https://whatsapp.com/channel/0029Va9KTelegram-Gruppehttps://t.me/+pxv5hrIRuDczOGViFacebook-Gruppehttps://www.facebook.com/groups/654538230540039/Zeitzone-Partner(Bezahlte Werbung gemäß §5 TMG*)STOWAhttps://www.stowa.de/Hanharthttps://www.hanhart.com/Fortishttps://www.fortis-swiss.com/Archimedehttps://www.archimede-watches.com/Pierre Lannierhttps://www.pierre-lannier.com/de/1977 Montreshttps://1977montres.com/ChronoRestorehttps://chronorestore.com/Freundschaftliche PartnerschaftUhrenclub Westerwaldhttps://uhrenclub-westerwald.de/Kontaktkontakt@zeitzone-podcast.deDienstleistungenhttps://zeitzone-podcast.de/dienstleistungenDatenschutzerklärunghttps://zeitzone-podcast.de/datenschutzerklaerungImpressumhttps://zeitzone-podcast.de/impressum*Hinweis gemäß §5 TMG:Diese Folge kann bezahlte Werbung in Form von Sponsoring enthalten. Darüber hinaus kann unbezahlte Werbung durch Markennennung, Interviews oder redaktionelle Berichterstattung erfolgen.
Tausende junge Menschen aus Indien kommen mit großen Hoffnungen nach Deutschland. Sie wollen hier studieren und sich ein Leben aufbauen. So geht es auch Ravi, er heißt eigentlich anders. Ravi lebt seit zwei Jahren in Deutschland, offiziell ist er bei einer privaten Hochschule in Berlin eingeschrieben. Doch wie so viele junge indische Studierende gerät auch er in einen Teufelskreis. Private Hochschulen verlangen oft hohe Studiengebühren, viele Studierende finanzieren sie mit Krediten. In Deutschland angekommen, müssen sie schnell Geld verdienen. Weil ihnen oft die Sprachkenntnisse fehlen, landen viele bei Lieferdiensten — häufig bei dubiosen Subunternehmen. Dort arbeiten manche schwarz, erhalten keinen Mindestlohn und werden nur pro Lieferung bezahlt. Wer sich beschwert, riskiert den Job. Auch beim Wohnen werden viele ausgebeutet. Oft teilen sich Menschen wie Ravi winzige, heruntergekommene Zimmer, zahlen Hunderte Euro für ein Bett und leben ohne Privatsphäre. Die Lebensumstände sind hart und doch wollen viele nicht zurück nach Indien: Mit indischen Gehältern ließen sich die Schulden nie tilgen. Sie sitzen in der Falle, gefangen zwischen Scham, Verzweiflung und der Hoffnung, es doch noch zu schaffen. Wie dieses System funktioniert, wer daran verdient und was die Politik dazu sagt, darum geht es in diesem Was Jetzt?- Spezial mit Hannah Grünewald und Anant Agarwala. In diesem Was Jetzt Spezial sprechen Hannah Grünewald und Anant Agarwala über das Ausbeutungssystem hinter den Berliner Kurierfahrern. Recherche: Jana Gioa Baurmann und Anant Agarwala Produktion: Markus Gläser Redaktion: Elise Landschek Skript und Moderation: Hannah Grünewald Weitere Links zur Folge: Ausbeutung bei Lieferdiensten: »Ich sage allen: Macht nicht den Fehler, nach Deutschland zu kommen« IU Hochschule: Das soll mein Studium sein? Online-Lieferdienste: "Die Essenslieferbranche ist ein Labor für Arbeit ohne Rechte" Kurierfahrer von Lieferdiensten: Komm nach Deutschland zum Studieren, haben sie gesagt [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Es war das erste Thema, mit dem Alice Bota und Michael Thumann den Ostcast vor drei Jahren starteten: der russische Kinderraub in der Ukraine. Es ist eines der furchtbarsten Verbrechen in diesem mehr als vier Jahre andauernden Krieg. Im Jahr 2023 hat der Internationale Strafgerichtshof Haftbefehl gegen Wladimir Putin und Maria Lwowa-Belowa, die Kinderschutzbeauftragte des Präsidenten, erlassen. Putin und Lwowa-Belowa haben sich mehrfach öffentlich für die organisierten Entführungen gerühmt. Die faktische Selbstbezichtigung war die Grundlage für die Anklage. Russische Besatzer haben die Kinder oft gewaltsam oder unter falschen Vorwänden von ihren leiblichen Eltern getrennt. Doch nun sind einige der Kinder zurückgekehrt. Darüber sprechen Michael Thumann und Alice Bota in dieser Folge mit Olivia Kortas, der ZEIT-Korrespondentin in Kyjiw. Sie hat eine Familie getroffen und begleitet, die ihre entführten Kinder zurück in die Ukraine holen konnte. Kortas erzählt, was die Kinder in Russland erlebt haben, wie die Mutter nach Russland reiste und den Entführern begegnet ist und welche Traumata die Familie davongetragen hat. Im Ostcast diskutieren wir alle drei Wochen über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Joanne Sheppard is a strategic advisor to the Holzbrinck Group — the German family holding company behind Macmillan Publishers, Springer Nature, and Die Zeit — and a board member across several of its owned and invested companies. Her career spans publishing, M&A, and corporate strategy, and she brings an unusually wide lens to her work: graduate study in English literature, executive education in AI and innovation at MIT, positive psychology from Penn, and board governance through INSEAD.In this conversation, we explore why AI adoption stalls inside large organisations — and why the answer has far less to do with technology than most leaders assume.Things we will cover:Why AI adoption is fundamentally a change management problem, not a technology problemHow to build the psychological safety that makes experimentation and upskilling possibleWhat IKEA and JP Morgan can teach us about bringing employees along on the journeyHow to think about reinvesting the productivity AI frees up — and why that decision deserves a quarterly board conversationThe architects, bridgers, and catalysts framework for understanding the role of leadership in driving adoptionFrom employee resistance to board-level strategy, Joanne draws on real experience inside a complex, decentralised organisation to offer one of the most grounded and human-centred perspectives on AI adoption you'll hear.Learn more about Outthinker's community of chief strategy officers - https://outthinker.com/Follow us on LinkedIn - https://www.linkedin.com/company/outthinker-networks
Zunächst einmal drehte das Feuilleton durch: Die ZEIT schrieb: So exakt, bösartig und amüsant hat lange keiner mehr dem Mediengeschäft den Prozess gemacht. Die Rede ist vom neuen Roman von Sebastian Hotz, auch bekannt als „El Hotzo“. Der Titel des Romans ist schlicht: „Sidekick“. Die Literaturpäpste Andrack und Neu befassen sich intensiv mit diesem Schlüsselroman der deutschen Late-Night-Geschichte. Welche Figur soll Jan Böhmermann darstellen? Ist der Moderator eher eine Persiflage auf Harald Schmidt oder eine auf Stefan Raab? Und wer ist Vorbild für den Sidekick? Der dicke Elton oder der Wandervogel Andrack? Außerdem: Ein sehr schönes Interview von unserer Kreuzfahrt auf dem Rhein mit unserem größten Fan aus Luxemburg.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Prof. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin, hat vorgeschlagen, die Bundesbank solle einen Teil ihrer Goldreserven verkaufen, um mit den Erlösen die dringend nötigen Investitionen in die Zukunft zu tätigen. Ein Vorschlag, der nicht nur einmal mehr verdeutlicht, wie sehr die staatlichen Finanzen aus dem Ruder laufen, sondern auch, wie gering die Neigung in Politik und der ihr zugeneigten Wissenschaft ist, die unumgängliche Priorisierung der Staatsausgaben endlich vorzunehmen. Wie schon die Milliarden-Schulden aus den sogenannten “Sondervermögen” dürften auch Milliarden aus Goldverkäufen letztlich nur dem Stopfen von Haushaltslöchern dienen. Viel schwerer wiegt, dass der Vorschlag von einem eklatanten Mangel an Verständnis für die geänderte geopolitische Lage zeugt. Während die Notenbanken der Welt massiv ihre Goldbestände aufstocken und jene, die in den letzten Jahren Gold verkauft haben, dies bitterlich bedauern, soll Deutschland den entgegengesetzten Weg einschlagen? Gold könnte bei einer Neuordnung des Weltwährungssystems eine entscheidende Rolle spielen und wäre auch für den Fall eines Zerfalls des Euro und einem Neustart der Mark ein wesentlicher Anker in der Bundesbankbilanz. So unwahrscheinlich so ein Szenario heute erscheint, so wichtig ist es, darauf vorbereitet zu sein. Denn nur das wäre die Krise, die den Einsatz von Gold rechtfertigt. Die Bedeutung der Bilanz der Bundesbank war Gegenstand eines Gesprächs in Folge 176 mit Dr. Ingo Sauer im Januar 2023. In Anbetracht der Fantasien, den deutschen Goldschatz zu schröpfen, ist es Zeit für ein bto REFRESH! Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceKolumne Deutschlands goldenes Sparschwein von Prof. Marcel Fratzscher (DIW) in DIE ZEIT (08.05.2026): https://is.gd/aOplWl Beitrag Marcel Fratzscher: Goldreserven als „riesiges Sparschwein für Krisen“ – wie diese? in Frankfurter Allgmeine Zeitung (26.04.2026): https://is.gd/ZhEgAF Beitrag Fratzscher fordert Teilverkauf von Reserven zur Krisenbewältigung im Handelsblatt (27.04.2026): https://is.gd/ERi5TW Interview Die Goldreserven sind sicher mit Burkhard Balz, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, in Welt am Sonntag (21.03.2026): https://is.gd/YHUtGm Leitartikel Die Bundesbank sollte ihr Gold weder verlagern noch verkaufen im Handelsblatt (26.01.2026): https://is.gd/mlaRvi Analyse des World Gold Council: Gold Demand Trends — Zentralbanken Jahr 2025 (863 t Nettokäufe): https://is.gd/3PCuWg Beitrag Bundesbank: Wert der deutschen Goldreserven steigt auf 395 Milliarden Euro auf FinanzNachrichten.de (Meldung dpa-AFX, 05.03.2026): https://is.gd/XxeQ8M Beitrag zur Entwicklung der Goldbestände seit Bretton Woods auf der Homepage der Deutschen Bundesbank: https://is.gd/NtRgwR GoldPrice.org Goldpreis am 01.05.2026 — 4.627 USD/Unze: https://is.gd/JSgC3E bto #176 Ernsthafte Bedrohung des Geldwerts (Januar 2023) mit Dr. Ingo Sauer: https://is.gd/leH9F7 beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wenn du spürst, dass es Zeit ist, deinem Leben wieder mehr Klarheit, Ruhe und Richtung zu geben, dann komm zu „Die Kunst zu LEBEN“ am 13. & 14. Juni 2026 in Altötting. Ein Wochenende voller echter Impulse, emotionaler Tiefe und neuer Perspektiven – ohne Motivationsshow, sondern mit nachhaltiger Wirkung. Alle Infos & Tickets findest du hier: https://www.steffenkirchneracademy.de/diekunstzuleben-podcast Warum folgen Menschen immer noch Gurus, spirituellen Lehrern oder scheinbaren Heilsbringern? In dieser Folge geht es darum, warum das Zeitalter der Gurus endet – und warum echte Entwicklung nur durch Selbstverantwortung entstehen kann.
Jens Spahn fordert vor dem heutigen Koalitionsausschuss eine Steuerreform mit mindestens zehn Milliarden Euro Volumen – alles darunter sei für die Bürgerinnen und Bürger nicht spürbar. Der Fraktionsvorsitzende der Union erklärt im Gespräch mit Michael Bröcker die Marschroute: „Wachstum ohne Schulden, das ist das Motto für die nächsten Wochen und Monate." Wie die Gegenfinanzierung für eine Steuerreform aussehen soll, muss unter Ausschluss der Öffentlichkeit diskutiert werden, wenn es nach Jens Spahn geht. Er sei jedenfalls inzwischen der Überzeugung, sagt Spahn, dass eine pauschale Kürzung von fünf Prozent bei allen Steuervergünstigungen eine höhere Akzeptanz habe, als sich durch jede einzelne durchzuarbeiten. [09:42] Wladimir Putin deutet ein Ende des Krieges in der Ukraine an. Viktor Funk vom Security.Table analysiert die Lage. Die Zeit für echte Friedensgespräche könnte näher gerückt sein. [01:49]Table.Briefings - For better informed decisions. Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren Werbepartnern Hol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Energiewende steht vor der zweiten Halbzeit – sagt Bernd Weber, Chef des Thinktanks Epico und früher Energieexperte im Wirtschaftsrat der CDU. Er erklärt, warum die moralische Aufladung der Klimapolitik schadet, was Deutschland von anderen Ländern lernen kann und was der Energiewende noch fehlt. Außerdem: warum CO₂-Preis und EU-Emissionshandel ein konservativer Erfolg sind – und so wichtig für das Gelingen der Energiewende. In jeder Folge von Auch das noch – der freundliche Krisenpodcast sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege. Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte dabei zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch. Weitere Links zur Folge und zum Thema Klimaschutz finden Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Unsere heutige Gästin kennt ihr bereits. Sie war schon einmal bei uns – in Folge 355 – und seitdem ist viel passiert. Nicht nur bei ihr, sondern in der gesamten Arbeitswelt. Sara Weber ist deutsch-amerikanische Journalistin, Autorin und eine der prägendsten Stimmen, wenn es um die Zukunft der Arbeit geht. Sie hat Buchwissenschaft in Mainz studiert, die Deutsche Journalistenschule in München absolviert und als freie Autorin unter anderem für Die Zeit, die Süddeutsche Zeitung und den Deutschlandfunk geschrieben. Dann ging sie zu LinkedIn – fünf Jahre lang war sie Senior Managing Editor für die DACH-Region und wurde als eine der Chefredakteurinnen des Jahres ausgezeichnet. Und dann wurde sie selbst Teil der Geschichte, die sie erzählt hatte: Sie kündigte. Mitten in der „Great Resignation". Aus dieser Erfahrung entstand 2023 ihr erstes Buch: „Die Welt geht unter, und ich muss trotzdem arbeiten?" – ein Spiegel-Bestseller der vielen Menschen aus der Seele sprach, die sich fragten, warum Arbeit sich oft so falsch anfühlt, obwohl sie so viel Raum in unserem Leben einnimmt. Doch Sara blieb nicht bei der Diagnose stehen. Im August 2024 erschien ihr zweites Buch: „Das kann doch jemand anderes machen! – Wie KI uns alle sinnvoller arbeiten lässt." Darin geht sie der Frage nach, wie Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt nicht nur effizienter, sondern auch gerechter und sinnvoller machen kann. Sie schreibt die Spiegel-Kolumne „ÜberArbeiten", ist gefragte Keynote-Speakerin und berät Unternehmen und Organisationen zu den Themen, die uns alle betreffen: Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Heute ist sie zurück – live, auf der Bühne, am Vorabend der ZP Nord in Hamburg. Und das Timing könnte nicht besser sein. DANKE an Factorial fürs zusammenbringen und möglich machen! Seit fast neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. Wir haben in über 500 Episoden darüber gesprochen, was sich bereits verändert hat und was sich weiter ändern muss. Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Wir suchen weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näher bringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work – live – heute mit Sara Weber. [Hier](https://factorialhr.de/hr-data-report-2026#Form-hr-data-report-2026-de) findet ihr den vollständingen Report von factorial [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
2016 hat Udo Lindenberg sein Album "Stärker als die Zeit" veröffentlicht. In dieser Folge feiern wir also gleich doppelt: Das Album wird 10 und Udo feiert seinen 80. Geburtstag. Udo Lindenberg ist wirklich eine Ikone und eine Konstante der deutschen Musiklandschaft. Mit "Stärker als die Zeit" hat er 2016 sein 36. und bisher letztes Studioalbum veröffentlicht. Musiker Peter Freudenthaler von der Band Fools Garden gehört zum erweiterten musikalischen Kreis von Udo Lindenbergs Panik-Orchester, und er ist (und war schon immer) großer Fan von ihm. Einer der bekanntesten Songs des Albums – und der letzte Song der Platte – ist der Titelsong "Stärker als die Zeit". Aufgenommen wurde der Song in einem der legendärsten Tonstudios der Welt: den Londoner Abbey Road Studios. In denen haben auch schon die Beatles einige Zeit verbracht. Als Erklärung, warum ein Udo Lindenberg als deutscher Künstler in die Abbey Road Studios nach London geht, vermutet Musikredakteurin Ilka Siebert, dass man dort "etwas Episches machen kann". Wenn man sich die Schwere und die Breite im Sound von "Stärker als die Zeit" anhört, dann klingt das, als wäre der Plan von Udo Lindenberg für diesen Song aufgegangen. Während viele Künstler im Alter eher bei dem bleiben, was sie kennen, und wenig Neues ausprobieren, ist Udo Lindenberg hier der positive Gegenentwurf. Er entwickelt sich immer noch weiter, macht Dinge zusammen mit jüngeren Künstlern, auch aus anderen musikalischen Sphären, und hält einfach gerne Kontakt – Udo steht nicht still. Als positiven Beleg dafür kann man zum Beispiel seine Zusammenarbeit mit dem Rapper Apache 207 sehen, mit dem er vor einiger Zeit den Song "Komet" aufgenommen hat. Pop-Ppianist und Songwriter Vince Bahrdt kennen wir als Kopf hinter der Band Orange Blue, die Anfang der 2000er mit "She's Got That Light" einen großen Hit in der deutschen Radiolandschaft hatten. Vince ist aber auch Songwriter und hat mit Udo Lindenberg selbst schon mehrfach zusammengearbeitet – und das immer gerne: "Udo nimmt sich nicht zu ernst und nicht zu wichtig. Er ist ein ganz angenehmer, netter Mann – davon hätte ich gerne mehr in der deutschen Musiklandschaft." __________ Über diese Songs vom Album "Stärker als die Zeit" sprechen wir im Podcast (20:15) – "Stärker als die Zeit"(29:29) – "Durch die schweren Zeiten"(37:56) – "Muss da durch"(49:34) – "Mein Body und ich"(53:16) – "Der einsamste Moment"(01:01:12) – "Eldorado"__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "Stärker als die Zeit" findet ihr hier: https://x.swr.de/s/udolindenbergstrkeralsdiezeit __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Liebe Leute,in dieser Folge wird gespielt. Mein Gast Baptiste und ich nehmen uns das Spiel 30 Seconds vor.Das Prinzip klingt einfach: Auf einer Karte stehen fünf Begriffe, die innerhalb von 30 Sekunden erklärt und erraten werden müssen. Aber ganz so einfach ist es dann natürlich doch nicht.Baptiste und ich sprechen dabei nicht nur über die Begriffe selbst, sondern auch über kulturelle Referenzen, deutsche Medien, Österreich und die Frage, warum man unter Druck manchmal Dinge vergisst, die man eigentlich weiß.Es wird also spielerisch, spaßig und sprachlich wieder sehr ergiebig.Und so wartet in der Sprachanalyse (24:47) wieder interessanter Wortschatz wie „die Fremdscham“, „der Rabauke“ und Redewendungen wie „in der Versenkung verschwinden“ auf euch.Viel Spaß beim Mitraten!Euer RobinZum Spiel 30 Seconds:https://www.denkriesen.com/products/30-seconds%C2%AE-nur-die-zeit-kann-euch-stoppen?_pos=1&_psq=30+&_ss=e&_v=1.020 % Rabatt mit dem Code: AUFDEUTSCH20Hier geht es zum Handout:https://www.dropbox.com/scl/fi/gzra7jtxd1iif590xz0lp/Episode_166_Wortspiel-gegen-die-Zeit-mit-Baptiste_Handout.pdf?rlkey=y961402lrgeaoc8k4wnat5hmu&dl=0Das Transkript und viele weitere Extras gibt es auf Patreon:https://www.patreon.com/aufdeutschgesagtZum Newsletter:https://aufdeutschgesagt.us21.list-manage.com/subscribe?u=530247c810b1c462df23c5ff9&id=b3c548b8d1Wer meine Arbeit finanziell unterstützen will, der kann das hier tun:https://paypal.me/aufdeutschgesagt?locale.x=de_DEE-Mail:info@aufdeutschgesagt.deHomepage:www.aufdeutschgesagt.deFolge dem Podcast auch auf diesen Kanälen:Facebook:https://www.facebook.com/pages/category/Podcast/Auf-Deutsch-gesagt-Podcast-2244379965835103/Instagram:www.instagram.com/aufdeutschgesagtYouTube:https://www.youtube.com/aufdeutschgesagtHier geht es zum Podcast auf anderen Seiten:https://plinkhq.com/i/1455018378?to=page Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Um den russischen Pavillon bei der Kunstbiennale in Venedig gibt es seit Wochen Streit: die EU hat deswegen Subventionen gekürzt, der italienische Kulturminister will der Eröffnung aus Protest fernbleiben. Auch zum Auftritt Israels gibt es wie schon vor zwei Jahren Boykottaufrufe. Wie sind diese Debatten zu bewerten? Sind Kunst und Nationalismus noch in irgendeiner Form vereinbar? Und welche Rolle spielt das Konzept der vor einem Jahr verstorbenen Kuratorin Koyo Kouoh, die die Ausstellung unter den Titel „In Minor Keys“ (In Moll) gestellt hat? Karsten Umlauf diskutiert mit Silke Hohmann – Kunstkritikerin und Journalistin, Monopol-Magazin; Dr. Hanno Rauterberg – Kunsthistoriker und Journalist, Die Zeit; Marcus Woeller – Feuilleton-Redakteur, Die Welt
La Seconde Guerre mondiale a pris fin il y a 81 ans, le 8 mai 1945. Pour l'Allemagne nazie vaincue, une nouvelle ère commençait. Longtemps refoulé, le douloureux passé lié au IIIᵉ Reich a plus tard donné lieu à un travail de mémoire exemplaire. Depuis un mois, il devient un peu plus concret pour beaucoup d'Allemands qui peuvent, en quelques clics sur le site d'un magazine, avoir accès aux fichiers du parti nazi et savoir si leurs ancêtres en étaient membres. De notre correspondant à Berlin, « J'ai envoyé une photo sans commentaire des cartes de membres du parti nazi de mes deux grands-pères à mes parents, témoigne Moritz Baumstieger. Ils ont été très déçus, car leurs pères leur avaient parlé parfois du IIIᵉ Reich, mais ils n'avaient jamais révélé qu'ils étaient membres du NSDAP. » Comme Moritz Baumstieger, ils sont des millions à avoir utilisé la recherche en ligne mise à disposition depuis début avril par l'hebdomadaire Die Zeit. Le fichier du parti nazi, le NSDAP, est disponible depuis longtemps, mais il fallait dans le passé faire une demande compliquée auprès des archives et s'y rendre. On estime que 90% de ce fichier a survécu à la guerre. Dix millions de personnes ont été membres du NSDAP de sa création, dans les années 1920, à 1945. En mars, les archives américaines ont mis ce fichier en accès libre, mais les recherches n'y sont pas simples. « Des milliers de personnes ont consulté le site des archives américaines qui fonctionnait mal, explique Christian Staas, responsable du service histoire au magazine Die Zeit. La recherche était très compliquée. Il y avait une forte demande, ce qui frustrait les utilisateurs. » À lire aussiAllemagne: retour sur le procès de Nuremberg, à l'origine de la justice internationale il y a 80 ans « Peut-être que c'est plus simple pour notre génération d'affronter ce passé » Grâce à l'intelligence artificielle, le fichier a été mis en ligne par Die Zeit avec une recherche des plus simples. Il faut juste souscrire un abonnement pour y avoir accès. Plus de 80 ans après la fin de la guerre, quelques clics suffisent à savoir si papi était nazi. Les deux grands-pères de Moritz Baumstieger ont adhéré au NSDAP début 1940. « Ça remonte à plus de 80 ans. Cela crée une certaine distance. Peut-être que c'est plus simple pour notre génération d'affronter ce passé », analyse-t-il. Mais ces formulaires d'adhésion livrent peu d'informations et ne permettent pas de conclusion hâtive, comme le confirme l'historienne Andrea Erkenbrecher : « Il y a eu des criminels de guerre qui n'étaient pas membres du parti, on pouvait être très antisémite sans avoir adhéré au parti. » Ces recherches devenues très simples pourraient remettre en cause certains récits familiaux et le décalage entre ces derniers et la réalité historique. Malgré un travail de mémoire impressionnant, beaucoup d'Allemands pensent souvent que leurs ancêtres n'étaient pas impliqués dans les rouages du IIIᵉ Reich, voire s'y opposaient. Le moteur de recherche de Die Zeit débouchera-t-il sur une introspection plus profonde ? « Si on veut vraiment apprendre quelque chose sur ses grands-parents, poursuit l'historienne, ce fichier peut vous donner un petit morceau de la mosaïque, mais pas beaucoup plus, il faut faire beaucoup de recherches, bien davantage que deux clics. » Si des Allemands en nombre devaient rechercher ce que leur ancêtre nazi a fait durant la guerre, ces investigations familiales pourraient relancer le travail de mémoire. À lire aussi7 et 8 mai 1945: les deux capitulations de l'Allemagne nazie
Mit der Schöpfung, die Gott gemacht hat, haben wir auch den Beginn der Zeit, mit Jahren, Monaten, Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden. Zeit ist für uns Menschen immer kostbar, weil sie einmal begrenzt ist und zum anderen, wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen. Verpasse nicht die Zeit Gottes! Was möchte ich mit diesem Thema sagen? Dazu […]
Schalke 04 hat es geschafft! Die Mannschaft von Miron Muslic spielt in der nächsten Saison wieder erstklassig! Die Zeit von Frankfurt-Coach Albert Riera ist spätestens im Sommer wohl schon wieder vorbei und im Dreikampf um Platz 4 ist Bayer Leverkusen nun in der Pole-Position.
In dieser Folge sprechen Christian Rach und Hans-Ulrich Jörges mit:Harald Martenstein, BILD-Kolumnist, schrieb 24 Jahre für DIE ZEIT, Buchautor „Wenn das Denken die Richtung ändert“Aktionen und Rabatte unserer Werbepartner finden Sie hier:https://wonderl.ink/@diewochentesterHören Sie „Dreimal freie Meinung - Der Debatten Podcast“ und unsere Kolumne „Deutschland-Psychogramm“ werbefrei vorab in unserem Club. Infos dazu hier:https://steady.page/de/wochentester-club/aboutVermarktung: Wake Word Network und ARD MEDIAFragen, Anregungen, Kritik: kontakt@diewochentester.deHier den Vodafone Business-Tarif zum Spezial-Preis sichern, über den Bosbach, Jörges und Rach im Podcast sprechen: https://www.vodafone.de/business/shop/360grad-security/?t=179&o=10483&i=102Das Spezialangebot von VINOS über diesen Link sichern: https://www.vinos.de/bosbach-joerges-rach-weinangebote/?utm_source=kooperation&utm_medium=podcast&utm_campaign=2603&utm_term=BJR Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Im neuen Roman des Bestsellerautors Robert Seethaler wird das Leben einer gewöhnlichen Straße eingefangen. Welche Wünsche und Träume, welche Abgründe und welches Glück lauern hinter den Fassaden? Und wie wehren sich die Bewohner, als ein Immobilieninvestor sie zu verdrängen versucht? Seethaler vermag es auch in seinem Roman »Die Straße« meisterhaft, im Gewöhnlichen und Alltäglichen das Zauberhafte zu finden. Außerdem sprechen Iris Radisch und Adam Soboczynski in der neuen Folge des Literaturpodcasts »Was liest du gerade?« über ein grandioses Romandebüt: Die Schriftstellerin Son Lewandowski zeigt in »Die Routinen« das brutale Leben von jungen Leistungsturnerinnen, die brutalem Missbrauch, seelischen und körperlichen Qualen ausgesetzt sind. Unser Klassiker ist diesmal Leo Tolstois weltberühmte Erzählung »Der Tod des Iwan Iljitsch«. Hier geht es ans Eingemachte, nämlich um den Sinn des Lebens. Literaturangaben: - Robert Seethaler: »Die Straße«. Roman. Claassen Verlag, Berlin 2026. 232 S., 25,– €. - Son Lewandowski. »Die Routinen«. Roman. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2026. 272 Seiten, 25,– €. - Lew Tolstoi: »Der Tod des Iwan Iljitsch«. Erzählung. Reclam Verlag, Stuttgart 2022. 104 Seiten, 10,– €. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
In dieser Folge geben Christian Rach und Hans-Ulrich Jörges Antworten auf diese Fragen:Merz und die Kritiker: Alles nur ein Missverständnis?Höhere Steuern: Bricht die Union mit den Topverdienern?Martenstein: Hat er beim Denken wirklich die Richtung geändert?Experte im Gespräch:Harald Martenstein, BILD-Kolumnist, schrieb 24 Jahre für DIE ZEIT, Buchautor „Wenn das Denken die Richtung ändert“Aktionen und Rabatte unserer Werbepartner finden Sie hier:https://wonderl.ink/@diewochentesterHören Sie „Dreimal freie Meinung - Der Debatten Podcast“ und unsere Kolumne „Deutschland-Psychogramm“ werbefrei vorab in unserem Club. Infos dazu hier:https://steady.page/de/wochentester-club/aboutVermarktung: Wake Word Network und ARD MEDIAFragen, Anregungen, Kritik: kontakt@diewochentester.deHier den Vodafone Business-Tarif zum Spezial-Preis sichern, über den Bosbach, Jörges und Rach im Podcast sprechen: https://www.vodafone.de/business/shop/360grad-security/?t=179&o=10483&i=102Das Spezialangebot von VINOS über diesen Link sichern: https://www.vinos.de/bosbach-joerges-rach-weinangebote/?utm_source=kooperation&utm_medium=podcast&utm_campaign=2603&utm_term=BJR Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Anwalt Remo Klinger hat die Bundesregierung immer wieder erfolgreich verklagt. Er erklärt, warum Gerichte die Politik auch fünf Jahre nach dem spektakulären Klimaurteil zum Handeln zwingen müssen. Klinger erzählt von erfolgreichen Verfahren wie den Diesel-Fahrverboten, vom Einfluss internationaler Urteile und von der Bedeutung des Rechtsstaats. Und er reagiert auf die Kritik der CDU an seinen Klagen – indem er die Frage stellt, »ab welcher Zahl gewonnener Prozesse man eigentlich in Deutschland seine Gemeinnützigkeit verlieren sollte«. In jeder Folge von Auch das noch – der freundliche Krisenpodcast sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege. Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte dabei zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch. Weitere Links zur Folge und zum Thema Klimaschutz finden Sie hier auf ZEIT ONLINE. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Plötzlich bist du ein »ausländischer Agent« – das bedeutet: Du verlierst die Kontrolle über dein Leben an den russischen Staat. Und das könnte erst der Anfang sein. Ein Gericht könnte deine Organisation für unerwünscht, extremistisch – oder gar terroristisch – erklären. Die Folge: jahrelange Haft. Die Gesetze sind bewusst schwammig gehalten, sodass sie jeden treffen könnten. Das jüngste Opfer: die Menschenrechtsorganisation Memorial. Die Angst geht um in Russland. Der Staat und die Geheimdienste erfinden überall neue Bedrohungen und Gefahren – und bekämpfen sie mit Gewalt und Repression. Viele besinnen sich auf alte sowjetische Regeln: Trau keinem Fremden, sag nicht das Falsche, heb den Kopf nicht aus der Menge. Die Mehrheit flieht in die Passivität, so wie schon ihre Vorfahren zu überleben versucht haben. Über Putins Herrschaft, die auf Angst gebaut ist, sprechen Michael Thumann und Alice Bota in dieser Folge des Ostcasts. Denn die Furcht, die Putin verbreitet, kennt er selbst: Ein zutiefst ängstlicher Mann, der sich hinter Virendetektoren und in Bunkern verbarrikadiert. Aber er und seine Helfer exportieren diese Angst. Und drohen den Europäern immer wieder mit der ultimativen Katastrophe: dem Nuklearschlag. Alle drei Wochen sprechen wir im »Ostcast« über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Momentan ist es der Nummer-1-Sachbuch-Bestseller: Alt genug von Ildikó von Kürthy, heftig kritisiert von Fernsehkritiker Denis Scheck – ebenso wie Sophie Passmanns Bestseller Wie kann sie nur? Grund genug für Maja Beckers und Alexander Cammann, in dieser Sachbuchfolge von Was liest du gerade? über beide Bücher zu sprechen, über die gerade alle diskutieren: Wie gut oder schlecht sind sie denn nun wirklich? Es geht um Selbstbespiegelung und Selbstzweifel, um Social-Media-Scrollen im Bett, um Geständnisbücher, Menopause vs. Midlife-Crisis, Erfolgsstrategien für Bestseller und die Frage, ob Männer sich endlich stärker selbst reflektieren sollten. Der Klassiker ist dieses Mal eines der erfolgreichsten Sachbücher in Deutschland aller Zeiten: Hape Kerkelings Ich bin dann mal weg wird nach 20 Jahren neu aufgelegt, mit einem aktuellen Vorwort des Autors. Alexander Cammann und Maja Beckers sprechen darüber, wie dieses Buch das Land verändert hat. Am Schluss eine neue Rubrik bei Was liest Du gerade?: Unser Geheimtipp – Maja Beckers und Alexander Cammann bringen künftig jeweils einen besonderen Lesetipp mit, kurz und knackig präsentiert. Den Anfang machen Messalina. Intrigen, Macht und Origien im antiken Rom von Honor Cargill-Martin und Die Buchhandlung der Exilanten von Uwe Neumahr. Das Team von Was liest du gerade? erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturhinweise: Ildikó von Kürthy: »Alt genug«, Ullstein, 272 Seiten, 22,99 Euro Sophie Passmann: »Wie kann sie nur?«, Kiepenheuer & Witsch, 240 Seiten, 23 Euro Hape Kerkeling: »Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg«, Piper, 368 Seiten, 14 Euro Honor Cargill-Martin: »Messalina. Intrigen, Macht und Orgien im alten Rom. Die wahre Geschichte der Skandalkaiserin«, übersetzt von Michael Bischoff und Ulrike Bischoff, C.H. Beck, 459 Seiten, 34 Euro Uwe Neumahr: »Die Buchhandlung der Exilanten. Paris 1940, Zuflucht und Widerstand«, 320 Seiten, 26 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
L'émission 28 minutes du 18/04/2026 Ce samedi, Renaud Dély décrypte l'actualité avec le regard international de nos clubistes : Jon Henley, correspondant Europe pour le quotidien “The Guardian”, Mariam Pirzadeh, rédactrice en chef à France 24, ancienne correspondante à Téhéran, Maya Khadra, journaliste franco-libanaise, spécialiste du Moyen-Orient à “La Revue politique et parlementaire” et le dessinateur de presse Pierre Kroll. Restitutions d'œuvres d'art : tournant historique ou geste symbolique ? Lundi 13 avril, les députés français ont adopté un projet de loi facilitant le retour d'œuvres spoliées pendant la colonisation. Encore suspendu à un accord avec les sénateurs, le texte ne concerne que les objets pillés entre 1815 et 1972, et exclut les butins de guerre. Israël, France et UE : une fracture irréversible ? Alors qu'un cessez-le-feu partiel et fragile a été signé entre Israël et le Liban Israël a appelé à maintenir la France “aussi loin que possible” des négociations. Une pétition appelant à revenir sur l'accord d'association entre Israël et l'Union européenne a dépassé le million de signatures. Nous recevons Clément Cogitore, metteur en scène et artiste plasticien, qui présente l'exposition “Ferdinandea : l'île éphémère”, qui se tient au Mucem, à Marseille, jusqu'au 20 septembre 2026. Elle revient sur l'histoire d'une île, entre la Sicile et la Tunisie, qui n'a existé que pendant cinq mois. Valérie Brochard nous emmène chez nos voisins d'outre-Rhin. Le quotidien “Die Zeit” a mis en ligne une base de données qui répertorie les personnes qui ont adhéré au parti nazi entre 1925 et 1945. Olivier Boucreux décerne le titre d'employé de la semaine à Bruno Lafont, ex-PDG de Lafarge. Depuis le 13 avril, il a été déclaré coupable d'avoir versé des pots-de-vin à l'État islamique pour maintenir ouverte une cimenterie en Syrie. Jean-Mathieu Pernin zappe sur la télévision chinoise, où un semi-marathon de robots humanoïdes se prépare. Natacha Triou nous invite à méditer sur notre irrépressible désir de voir l'inconnu, du conte de Barbe-Bleue au récent voyage vers la face cachée de la Lune. Enfin, ne manquez pas Dérive des continents de Benoît Forgeard. 28 minutes est le magazine d'actualité d'ARTE, présenté par Élisabeth Quin du lundi au jeudi à 20h05. Renaud Dély est aux commandes de l'émission le vendredi et le samedi. Ce podcast est coproduit par KM et ARTE Radio. Enregistrement 18 avril 2026 Présentation Renaud Dély Production KM, ARTE Radio
Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war für viele eine Zeit langer qualvoller Wanderungen und Bevölkerungsverschiebungen: ehemalige KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter, Vertriebene sowie Ex-Soldaten machten sich auf in die Heimat. Viele strandeten dabei - oder blieben, wo sie befreit wurden. Konflikte zwischen Entwurzelten und Einheimischen waren häufig. Der Podcast wirft einen Blick nach Bayern und erzählt, wie die ersten Monate in Burghausen abliefen. Von Lukas Grasberger (BR 2026)
durée : 00:03:45 - Les chroniques de Daniel Morin - par : Daniel Morin - Le journal allemand Die Zeit a mis en place un moteur de recherche pour savoir, en rentrant tout simplement son nom, si on a des ancêtres nazis. Vous aimez ce podcast ? Pour écouter tous les épisodes sans limite, rendez-vous sur Radio France
durée : 00:03:45 - Le Billet de Daniel Morin - par : Daniel Morin - Le journal allemand Die Zeit a mis en place un moteur de recherche pour savoir, en rentrant tout simplement son nom, si on a des ancêtres nazis. Vous aimez ce podcast ? Pour écouter tous les épisodes sans limite, rendez-vous sur Radio France
Die Welt scheint immer komplexer zu werden. Von trivialen Alltagsdingen wie Reparaturen, Warteschleifen und Konsumentscheidungen bis hin zur Polykrise in Geopolitik, Klima und der dazugehörigen Energiewende: Ist das nur ein Gefühl, wie es in allen Zeiten vorhanden war? Oder erleben wir etwas fundamental Neues? Das fragen wir den Philosophen und Physiker Marco Wehr, der sich nicht nur mit der Komplexität beschäftigt hat, sondern auch mit dem richtigen Umgang mit ihr. Natürlich wollen wir auch wissen: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen komplex und kompliziert? Und natürlich, wie der Einzelne auf dieses Gefühl reagieren soll. In jeder Folge von Auch das noch – der freundliche Krisenpodcast sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege. Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte dabei zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch. Weitere Links zur Folge und zum Thema Komplexität finden Sie hier. Senden Sie Kritik und Anregungen gerne per E-Mail an krisen@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Presa internațională comentează victoria netă a lui Péter Magyar în alegerile din Ungaria. Jurnaliștii vorbesc despre consecințe la nivel regional, european și global. Le Monde notează că „odată cu victoria lui Péter Magyar, Budapesta își va pierde statutul de far al internaționalei reacționare, pe care Viktor Orbán îl construise cu răbdare prin intermediul unor grupuri de experți și al unor personalități din extrema dreaptă globală.” The Conversation consideră, la rândul său, că ”victoria lui Magyar este o mustrare severă la adresa forțelor întunecate, transnaționale ale nativismului, diviziunii și politicii resentimentelor, care au devenit parte a discursului politic mainstream”. Pentru ziarul francez Les Echos, „înfrângerea lui Viktor Orbán este o veste proastă pentru Rusia, care conta pe Budapesta pentru a bloca sau încetini sancțiunile împotriva Kremlinului” Citeste siCe moștenire economică preia Péter Magyar Potrivit ziarului german Die Zeit, aceste alegeri marchează un punct de cotitură. „O nouă eră se deschide pentru maghiari, care oferă Europei un dar neprețuit. Acum este momentul să profităm din plin de ea. Cu toate acestea, o schimbare sistemică autentică va rămâne dificilă în țară”, crede ziarul german. Politico observă cum Ursula Von der Leyen folosește înfrângerea lui Orbán pentru a impune sfârșitul dreptului de veto în politica externă a UE: Președinta Comisiei Europene a declarat că guvernele ar trebui să poată impune politicile UE - pe teme care ar putea include sancțiuni împotriva Rusiei și fonduri pentru Ucraina - cu majoritate, mai degrabă decât să permită națiunilor individuale să exercite dreptul de veto. La Stampa avertizează că acum, ”cel mai mare risc pentru UE ar fi să creadă că pericolul a trecut și că valul reacționar s-a potolit. Fără calul troian al Moscovei Bruxelles-ul, va putea, fără îndoială, să adopte mai ușor cel de-al douăzecilea pachet de sancțiuni împotriva Rusiei și să se deblocheze împrumutul de 90 de miliarde pentru Ucraina. Dar liderii europeni nu se mai pot ascunde acum în spatele vetoului maghiar pentru a-și scuza lipsa de acțiune.” (Sursa. Eurotopics) Citeste siPeter Magyar, discurs după victorie: Relația Budapestei cu Moscova se va schimba în viitorul apropiat Rezultatul alegerilor din Ungaria va fi o lovitură pentru camarazii lui Orbán din țările vecine, notează revista pragheză Respekt: „Toți cei care se opun tendințelor autoritare din Europa de Vest și Centrală au acum vânt proaspăt în pânze. Magyar nu este un salvator, iar poziția sa va diferi, fără îndoială, de cea a Europei de Vest în multe privințe. Dar a reușit performanța aparent imposibilă de a-l răsturna pe autoritarul Viktor Orbán. Există multă îngrijorare și încruntare în guvernul ceh. Iar în Slovacia vecină, panica va fi izbucnit în cercurile guvernamentale.” (Sursa: Eurotopics)
Aus Belgien überquert der Besenwagen die Grenze nach Frankreich. Die Zeit in Flandern war schön, aber nebenan steht mit der Königin der Klassiker das nächste Monument und das große Finale der Kopsteinpflaster-Rennen an. Es ist Zeit für einen Rückblick auf die Flandern-Rundfahrt, ein Gedenken an die Pavé-Helden und einen Ausblick auf die Hölle des Nordens. Paris-Roubaix könnte Monument Nummer 3 für Tadej Pogačar werden und der Weg für ein historisches Quintupel wäre bereitet. Falls Mathieu van der Poel, Wout van Aert, Mads Pedersen und Filippo Ganna es nicht schaffen diesen zu verwehren, kann es dann vielleicht ein Paul Seixas in den Ardennen?
Marion Gräfin Dönhoff, Journalistin und später Herausgeberin der Wochenzeitung "Die Zeit", schreibt in ihren Lebenserinnerungen über die Kindheit im gräflichen Schloss. Werner Küstenmacher / unveröffentlichter Text
"Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand" von Baek Seungyeon erzählt von Hyoyeong, die Regisseurin werden will, aber ihr Studium schmeißt. Sie flieht von Zuhause – und aus dem Schatten ihrer Schwester. Aber ihr Plan geht nicht auf.**********Weitere BeiträgeLiteratur: "Das grüne Auge" von Nathacha AppanahLiteratur: Gelbe Monster von Clara LeinemannLiteratur: "King Cobra" von Muri Darida**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Seit 16 Jahren ist Viktor Orbán Regierungschef in Ungarn. Er hat das System auf sich zugeschnitten: Wahlrecht geändert, Medien und Gerichte unter Kontrolle gebracht. Er ergreift offen für Wladimir Putin Partei, lässt seinen Außenminister aus EU-Sitzungen nach Moskau berichten, setzte auf einen anti-ukrainischen Wahlkampf: Nur er, Viktor Orbán, könne den Frieden in Europa gegen Brüssel und die Ukraine verteidigen. Doch das System Orbán wird nun ernsthaft herausgefordert. In den Wahlumfragen führt Orbáns ehemaliger Mitstreiter und heutiger Gegenkandidat Péter Magyar mit einem Vorsprung von über zehn Prozentpunkten. Aber hat der 45-Jährige ernsthaft eine Chance? Und steht Magyar, der aus dem System Orbáns kommt, für eine Wende in Ungarn? In diesem Ostcast sprechen Michael Thumann und Alice Bota mit Ulrich Ladurner, Europa-Korrespondent der ZEIT, über die Wahl und die Folgen, sollte Viktor Orbán tatsächlich scheitern. Ladurner hat den ungarischen Wahlkampf in der Hauptstadt und auf dem Land beobachtet. Er beschreibt die Polarisierung im Land und versucht zu beantworten, wofür Péter Magyar steht und was Ungarn und die EU von ihm zu erwarten hätten. Zugleich beschreibt er Orbáns Versuch, mit allen Mitteln an der Macht zu bleiben und dafür die Nähe zu Wladimir Putin und Donald Trump zu suchen. Hat Ungarn eine Chance, sich aus dem Orbánismus zu befreien? Alle drei Wochen sprechen wir im Ostcast über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Die Familie ihres Partners ist sehr aktiv. Es gibt immer was zu tun: Mal wird gegrillt, dann ein Spieleabend, und die besonderen Events gibt es auch noch. Da hat - nennen wir sie mal - Inga immer etwas zu tun. Aber ein Event geht dann doch zu weit. Weil sie nicht achtsam genug war, ist sie plötzlich beim sogenannten Ringreiten mit eingeplant worden. Die Zeit, die sie auf dem Rücken eines Pferdes verbracht hat, ist überschaubar. Jetzt hat sie den Salat und möchte alles, nur nicht an dem Turnier teilnehmen… .
Düster, rückständig, frauenfeindlich – das Mittelalter hat einen schlechten Ruf. Völlig zu Unrecht. Vielmehr würden seine Wirtschafts- und Lebensformen den Weg in eine bessere, nachhaltigere, emanzipiertere Zukunft weisen, argumentiert Historikerin Annette Kehnel. Mittelaltermärkte boomen, Fantasy-Sagas werden zu Bestsellern und Streaming-Hits. Abgesehen davon wird jedoch mit Abscheu und Angst auf das sogenannte Mittelalter geblickt. Die Zeit zwischen 500 und 1500 n. Chr. gilt als verlorene Epoche der Stagnation, des Aberglaubens und der Unterdrückung. Schuld daran sei eine Mischung aus Unwissen und Überheblichkeit, argumentiert Historikerin und Sachbuchautorin Annette Kehnel. Tatsächlich offenbart ein Blick auf die vormoderne Geschichte wertvolle Anregungen für unsere Zukunft – jenseits von Gewinnstreben und Eigennutz. Baustoffrecycling, Crowdfunding, nachhaltige Fischerei, Secondhand-Märkte – das alles gab es schon einmal. Wie konnte dieses Wissen verloren gehen? Und wie wäre es neu fruchtbar zu machen? Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger entwirft Annette Kehnel Wege in ein anderes Wirtschaften.
Düster, rückständig, frauenfeindlich – das Mittelalter hat einen schlechten Ruf. Völlig zu Unrecht. Vielmehr würden seine Wirtschafts- und Lebensformen den Weg in eine bessere, nachhaltigere, emanzipiertere Zukunft weisen, argumentiert Historikerin Annette Kehnel. Mittelaltermärkte boomen, Fantasy-Sagas werden zu Bestsellern und Streaming-Hits. Abgesehen davon wird jedoch mit Abscheu und Angst auf das sogenannte Mittelalter geblickt. Die Zeit zwischen 500 und 1500 n. Chr. gilt als verlorene Epoche der Stagnation, des Aberglaubens und der Unterdrückung. Schuld daran sei eine Mischung aus Unwissen und Überheblichkeit, argumentiert Historikerin und Sachbuchautorin Annette Kehnel. Tatsächlich offenbart ein Blick auf die vormoderne Geschichte wertvolle Anregungen für unsere Zukunft – jenseits von Gewinnstreben und Eigennutz. Baustoffrecycling, Crowdfunding, nachhaltige Fischerei, Secondhand-Märkte – das alles gab es schon einmal. Wie konnte dieses Wissen verloren gehen? Und wie wäre es neu fruchtbar zu machen? Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger entwirft Annette Kehnel Wege in ein anderes Wirtschaften.
Der grösste Uhren-Konzern der Schweiz, die Swatch-Gruppe, hat einen Gewinneinbruch erlitten. Warum gibt sich der Chef trotzdem optimistisch? Was steckt hinter der Kritik an der Nationalbank? Und, wie reagiert er als Industrieller auf die aktuellen Kriege? Kritische Fragen an Swatch-Chef, Nick Hayek. Der Reingewinn der Swatch-Gruppe ist im letzten Jahr um fast 90 Prozent zurück gegangen, nach einem bereits schlechten Jahr 2024. Wie schon vor einem Jahr gibt sich der Chef der Swatch-Gruppe, Nick Hayek trotzdem optimistisch fürs laufende Jahr. Woher schöpft er seine Zuversicht? Alles andere als zufrieden ist Nick Hayek gleichzeitig mit der Schweizerischen Nationalbank. Diese unternehme viel zu wenig gegen den starken Franken, der die Exportindustrie stark belaste, meint er. Macht es sich der Swatch-Chef nicht ein bisschen zu einfach? Wie erklärt er sich, dass andere Industriebetriebe die Situation aktuell eher gelassen nehmen? Trotz sinkenden Margen und schlechter Auslastung der Produktionsstätten, will die Swatch-Gruppe keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen. Wie lange noch? Und, was sagt der Chef zur Kritik von Beobachterinnen und Beobachtern, dass die Swatch-Gruppe ihr Potential nicht ausschöpfe und er sein Unternehmen wie ein Monarch führe? Welche Zukunft hat die Schweizer Uhrenindustrie und wo? Nick Hayek hat in den letzten Monaten nicht gespart mit Kritik am Verhalten der Schweizer Position gegenüber der US-Zollpolitik. Aber wären Gegenzölle auf Gold zum Beispiel tatsächlich zielführend im Verhältnis zu den USA? Wie hat's der scharfe Kritiker eines Rahmenabkommens angesichts der unsichereren Weltlage heute mit der EU? Und, wie blickt er auf den Krieg im Nahen Osten, wo Schweizer Uhren insbesondere in den reichen Golfstaaten bisher zahlreiche Kunden gefunden haben? Nick Hayek, der Chef der Swatch-Gruppe, nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war für viele eine Zeit langer Wanderungen und Bevölkerungsverschiebungen: Viele strandeten dabei - oder blieben, wo sie befreit wurden. Konflikte zwischen solcherart Entwurzelter und Einheimischer waren häufig.