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Der Roman spielt vor der Kulisse der Flüchtlingskrise 2015. Benjamin Weiß betreut als Jurist das Asylverfahren eines Syrers, dem Kriegsverbrechen vorgeworfen werden. Dabei holt Benjamin Weiß die NS-Vergangenheit seiner eigenen Familie ein. Denn seine Großmutter zieht in das Häuschen am Strombad Kritzendorf ein, versucht dort belastende Dokumente aus der NS-Zeit zu entsorgen. Ein Roman über die Grautöne bei der Bewertung von Tätern und Opfern, die Zeitbomben der Vergangenheit in unseren Familien und die schwierige Suche nach der Wahrheit. Stephan hat sich mit Daniel Zipfel am Donau-Strombad Kritzendorf getroffen, das die Nazis nach dem Anschluss Österreichs "arisierten". Das Buch Daniel Zipfel: "Walküre", Leykam, 256 Seiten, 25,00 Euro. Die Bücher, über die Stephan und Daniel sonst noch sprechen: Daniel empfiehlt Dokupodcast: Deutsche Geister | DIE ZEIT https://www.zeit.de/serie/deutsche-geister Stephan empfiehlt Franco. Der ewige Faschist. Eine Biografie. Beck-Verlag. 376 Seiten. 28,00 Euro. Clara Sánchez:"Lo que esconde tu nombre". Booket. 446 Seiten. Antiquarisch. Auf Deutsch als WDR-Hörspiel in ARD Sounds | Schlechte Gesellschaft - ARD Polit- und Psychokrimis | Was dein Name verbirgt (1/2): KZ-Überlebender jagt NS-Verbrecher https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:e1401ee9f414366c/ Podcast: Gestern ist jetzt – Der Podcast für Familiengeschichte im Nationalsozialismus https://gesternistjetzt.de/ Der Autor Daniel Zipfel. 1983 in Freiburg im Breisgau geboren. Lebt und arbeitet in Wien. Der Jurist ist in der Asylrechtsberatung tätig. Er hat eine Ausbildung am Institut für Narrative Kunst absolviert und ist Mitglied der Grazer Autor*innenvereinigung. "Walküre" ist sein vierter Roman. Zahlreiche Stipendien und Preise. Der Ort Donaustrombad Kritzendorf bei Wien Podcast-Tipp Buchgefühl – Lesung und Gespräch https://www.ardsounds.de/sendung/buchgefuehl-lesung-und-gespraech/urn:ard:show:35ac3473ddd03266/
Douglas Stuart ist seit seinem Debüt „Shuggie Bain“ ein Literaturstar. Sehr zu recht, findet zumindest Podcaster Thomas Andre. Für ihn ist der Mann ein großer, ein grandioser Autor. Der einen betörenden Realismus schreibt. Ohne Experimente und Postmodernismen. Letztere kann und darf man mögen, klar. Aber so eine Schwarte mit Dickens-Vibes ist halt gerne mal das Mittel der Wahl.
Themen der Sendung:*Tomer Gardi hat 2022 den Preis der Leipziger Buchmesse bekommen und jetzt einen neuen Roman vorgelegt. Darin betrachtete er die Menschen, die allzuoft übersehen werden, die uns die Pizzen und Reisgerichte nach Haus bringen und mit ihrem Fahrrädern oder Kleinautos durch die Stadt sausen, auf der ganzen Welt: die Lieferanten. Über seinen Roman "Liefern" ist er im Gespräch mit Kais Harrabi. *Ein Roman, der größtenteils in der Fahrerkabine eines LKWs spielt, den gab es noch nicht so oft. Domenico Müllensiefen hat ihn geschrieben: "Manchmal muss man sich entscheiden". Mit Tino Dallmann hat er über sein Buch gesprochen.
Wer Gegenwartsliteratur aus Italien sucht, dürfte beim Berliner Wagenbach Verlag schnell fündig werden. Ein Roman, der in Italien ein Bestseller war, ist nun dort erschienen: "Die Pause ist vorbei" von Dario Ferrari. Dieser Campusroman schlägt einen Bogen von der frustrierenden Gegenwart junger, italienischer Akademiker zurück in die 19070er, als die Mischung von Hedonismus und anarchistischer Militanz Italien zum Sehnsuchtsort vieler Linker in Deutschland werden ließ. Tomas Fitzel, bestens vertraut mit der italienischen Literatur und Kultur, stellt ihn vor.
Robert Seethaler erzählt in seinem neuen Roman "Die Straße" in bunten Textsplittern aus verschiedenen Leben. Sein Grundgedanke beim Schreiben sei ein großes Mosaik gewesen, sagt der Autor. "Das ist das Leben, wie ich es tagtäglich erlebe." Gerk, Andrea; Seethaler, Robert www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Robert Seethaler erzählt in seinem neuen Roman "Die Straße" in bunten Textsplittern aus verschiedenen Leben. Sein Grundgedanke beim Schreiben sei ein großes Mosaik gewesen, sagt der Autor. "Das ist das Leben, wie ich es tagtäglich erlebe." Gerk, Andrea; Seethaler, Robert www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Robert Seethaler erzählt in seinem neuen Roman "Die Straße" in bunten Textsplittern aus verschiedenen Leben. Sein Grundgedanke beim Schreiben sei ein großes Mosaik gewesen, sagt der Autor. "Das ist das Leben, wie ich es tagtäglich erlebe." Gerk, Andrea; Seethaler, Robert www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Die Nachwendejahre in Rumänien und die Begegnung mit dem eigenen Folterknecht im aktuellen Roman von Catalin Dorian Florescu sowie die Liebe im fortgeschrittenen Alter bei Thomas Hettche – dies die Themen in unserer Buchtipps-Sendung. Matei musste wegen politischer Gedichte furchtbare Jahre im rumänischen Straflager verbringen. Jahre nach der Wende trifft er plötzlich seinen Folterknecht wieder. Dunkle Erinnerungen bahnen sich ihren Weg an die Oberfläche und lassen Rachegelüste keimen. Ein Roman, der Rumäniens Niedergang während der kommunistischen Diktatur und die darauffolgende Unsicherheit angesichts der Wende vielfältig beleuchtet. Restlos überzeugt ist Simon Leuthold dennoch nicht von Catalin Dorian Florescus aktuellem Roman. Thomas Hettches Roman «Liebe» ist ein leiser, intensiver Roman über eine späte Leidenschaft, die zwei Menschen völlig aus der Bahn wirft. Präzise, zärtlich und schmerzhaft zeigt Hettche, wie Liebe im Alter an Kraft gewinnt, weil sie weniger Zeit hat. Ein Buch über Sehnsucht, Verletzlichkeit und das Staunen darüber, dass einen ein Gefühl noch einmal so überwältigen kann, sagt Annette König, die das Buch in der Sendung empfiehlt. Buchhinweise: Catalin Dorian Florescu. Matei entdeckt die Freiheit. 288 Seiten. Rowohlt Berlin, 2026. Thomas Hettche. Liebe. 176 Seiten. Kiepenheuer & Witsch, 2026.
Ein Roman von Maik Brüggemeyer - vorgestellt auf NDR Kultur.
Die 14-jährige Tanja trifft auf einer Ausstellung ihres Vaters einen über 30-jährigen Schriftsteller und hält ihn für ihre große Liebe. Ein Roman nach wahren Ereignissen.
Die 14-jährige Tanja trifft auf einer Ausstellung ihres Vaters einen über 30-jährigen Schriftsteller und hält ihn für ihre große Liebe. Ein Roman nach wahren Ereignissen.
Feinschmeckertouren – Der Reise- und Genusspodcast mit Betina Fischer und Burkhard Siebert
Von Edith Meinhart. Raj Khatiwada, geboren 1978 in einem kleinen, nepalesischen Dorf nahe der Grenze zu Tibet, schloss sich in jungen Jahren dem maoistischen Widerstand gegen die Monarchie und den Staat in Nepal an. 2004 flog er auf und landete im Gefängnis. Viele seiner Kampfgefährten wurden hingerichtet. Er überlebte, kam nach internationalen Protesten frei und schaffte es als Flüchtling nach Österreich. Hier konvertierte der glühende Kommunist zur Sozialdemokratie, heiratete, bekam zwei Kinder und arbeitete sich von der Reinigungskraft zum operativen Geschäftsführer einer Schlafwagenfirma hoch. Heute vermittelt er Arbeitskräfte aus Nepal oder Indien nach Europa und hilft Industriellen bei der Anbahnung von Geschäften. In dieser Episode spricht Raj Khatiwada über seine Kindheit, seine abenteuerliche Flucht mit gefälschtem Pass und von seinem Neuanfang in Österreich bis heute. Ein Leben wie ein Roman. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Abonnieren Sie hier den Edle Federn Newsletter von Juli Zeh.In dieser Folge von Edle Federn , dem Lieteratur Podcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit der Autorin und Journalistin Theresia Enzensberger über ihren Roman Auf See – eine literarische Dystopie, die zugleich ein Nachdenken über politische Utopien, alternative Gesellschaftsentwürfe und die Zerbrechlichkeit großer Ideen ist.Im Zentrum steht eine künstlich geschaffene Inselgemeinschaft in der nahen Zukunft – gegründet aus Angst vor dem Kollaps der Weltordnung, getragen von libertären Idealen, erschüttert durch Realität und Machtstrukturen. Enzensberger erzählt die Geschichte zweier Frauen: Yada, die auf der Seestadt aufwächst, und Helena, eine gefeierte Künstlerin auf dem Festland – auf der Flucht vor Verantwortung, Ruhm und sich selbst.Im Gespräch geht es um libertäre Fantasien und linke Gegenentwürfe, um Verantwortung, Kontrolle und die Frage: Was bedeutet Freiheit – individuell wie gesellschaftlich? Und warum mangelt es unserer Zeit an echten Utopien?Juli Zeh sagt über Auf See:„Ein Roman wie die Brandung am Meer – Ideen prallen auf Wirklichkeit, scheitern, kehren zurück. Und hinterlassen Spuren.“Ein Gespräch über Gemeinschaft, Selbstbestimmung – und die literarische Sehnsucht nach einem besseren Morgen. ID:{5z0VTSamjLl4BxOVw48ySI} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Eine Beerdigung im Nieselregen auf einem Waldfriedhof: Heide, Schwiegermutter und Freundin der Ich-Erzählerin wird mit einer schlichten Trauerfeier ohne christliche Begleitung verabschiedet. Eine Zumutung für die Schwiegertochter, die sich mit aller Macht gegen das Unabänderliche zur Wehr setzt. In einem traurig-zornigen Zwiegespräch nimmt sie Abschied, in dem sie auf die Freundschaft und die Beziehung der beiden Frauen zurückblickt. Der autofiktionale Roman von Manuela Fuelle besticht durch seine rasante Erzählweise und den Mut, sich auf eine unbequeme Suche zu machen. Ein Roman, der lange nachhallt.
(00:45) Die Ausstellung «Gezeichnet» zeigt die besten Pressezeichnungen des Jahres 2025 im Museum für Kommunikation in Bern. Weitere Themen: (05:11) «Abschied von gestern» von Lili Körber - Ein Roman mit dem man viel über Flüchtlingsschicksale lernen kann. (09:27) «Luft zum Leben – Geschichten vom Übergang» sammelt 40 Texte von Helga Schubert aus 65 Jahren. (13:55) Was wäre wenn? Eine Ausstellung im Berner Kornhausforum stellt sich den Fragen zur Zukunft.
LiteraturPur #69: Wie verhält sich Kunst zur Macht? Darüber habe ich mit dem Schriftsteller Alain Claude Sulzer und dem Pianisten Oliver Schnyder im Salon LiteraturPur diskutiert. Anlass war das 50ste Todesjahr des russischen Komponisten Dimitri Schostakovitsch, das mit Konzerten und Festivals begangen wurde. Dimitri Schostakowitsch lebte ein Leben im Schatten der Macht, in Angst und Schrecken, in Anpassung und Widerstand. Er war gefangen zwischen künstlerischer Integrität und den Zwängen des stalinistischen Regimes. Was das mit ihm machte und wie es seine Musik beeinflusst hat, das beschreibt der britische Autor Julian Barnes im Roman „Der Lärm der Zeit“. Ein Roman über einen Musiker unter Stress. So beschreibt Julian Barnes, wie Schostakovitsch 1937 nächtelang mit gepacktem Koffer vor dem Lift auf seine Verhaftung wartete. Künstler unter Stress, ein Thema das auch heute immer noch oder wieder aktuell ist. Wie Alain Claude Sulzer und Oliver Schnyder diesen biografischen Roman über Schostakovitsch gelsen haben und wo sie Stress, Widerstand, Angst aber auch Ironie in seiner Musik hören, das war Thema im Salon LiteraturPur. Eine gekürzte Version des Salongesprächs kannst du in dieser Podcastfolge von LiteraturPur nachhören.Julian Barns, Der Lärm der Zeit, im Verlag Kiepenheuer&WitschOliver Schnyder hat diesen Herbst ein grossaritges Schostakowitsch Album veröffentlicht: Shostakovich, Piano Trios & Piano Quintet, Prospero / 2025
Ozan Zakariya Keskinkılıç hat eines der sexuell explizitesten Bücher des Jahres geschrieben. Sind wir dafür etwa zu spießig?
Die Wienerin Lili Körber erzählt persönlich grundiert von einem Paar, das nach New York auswandert. Stefan Hertmans widmet sich einer berührenden platonischen Freundschaft zwischen zwei Männern. Und Elisa Shua Dusapin beschreibt mit grosser Zartheit die ambivalente Beziehung zweier Schwestern. Ein Roman, der vor 80 Jahren geschrieben wurde und erst heute erscheint: «Abschied von gestern». Die Wienerin Lili Körber (1897-1982) erzählt darin autobiografisch grundiert vom Exil. Schauplatz ist New York. Dorthin konnte sich ein gutbürgerliches jüdisches Ehepaar um 1940 vor den Nazis flüchten. Aber vom alten Leben ist ihnen nichts geblieben. Der Roman beginnt mit einer demütigenden Zimmersuche. Die Ignoranz Menschen gegenüber, die alles verloren haben, ist omnipräsent. Ein berührend zeitloses Buch über Flüchtlingsschicksale, findet SRF-Literaturredaktorin Franziska Hirsbrunner. Mit «Dius» legt der flämische Autor Stefan Hertmans seinen vierten Roman in deutscher Übersetzung vor. Einmal mehr sei Hertmans damit ein herausragendes Stück Literatur gelungen, findet Felix Münger. Es schildert eine Freundschaft zwischen zwei Männern, fernab von aller Erotik und Sexualität. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein – ein junger emotionaler Künstler und ein etwas älterer Intellektueller, welcher der rationalen Analyse zuneigt. Doch beide finden im Gegenüber jenen fehlenden Teil des eigenen Ichs, der sie beide zu ganzen Menschen macht. Agathe, Drehbuchautorin in New York, kehrt nach fünfzehn Jahren ins französische Périgord zurück, um mit ihrer Schwester Véra das Elternhaus auszuräumen. Neun Tage lang suchen die beiden Nähe – und stoßen auf Distanz. Alte Erinnerungen brechen auf, an die Kindheit, ans Schweigen. Denn Véra spricht seit ihrem sechsten Lebensjahr nicht mehr. Elisa Shua Dusapin inszeniert ein Kammerspiel von großer Intensität über die zerbrechliche Beziehung zweier Schwestern. Ihr Stil ist knapp, elliptisch, voller Pausen. Das Ungesagte wird zum Resonanzraum für Emotionen. Ein leiser, eindringlicher Roman, der im französischen Sprachraum begeistert aufgenommen wurde. Buchhinweise: Stefan Hertmans. Dius. Aus dem Niederländischen von Ira Wilhlem. 352 Seiten. Diogenes, 2025. Lili Körber. Abschied von gestern. Herausgegeben von Peter Graf. Aus dem Englischen von Beate Swoboda. 320 Seiten. Das Kulturelle Gedächtnis. Elisa Shua Dusapin. Damals waren wir unzertrennlich. Aus dem Französischen von Andreas Jandl. 144 Seiten. Kein & Aber, 2025.
Ein Roman, der ins Island heute und Anfang des 20. Jahrhunderts führt: Berit Glanz‘ „Unter weitem Himmel“. Weihnachtstipp von Nina Wolf
Im Buch „Scheißkerle“ erinnert sich Andrev Walden an seine Jugend im Schweden der 80er- und 90er-Jahre zwischen Waldorfschule, Alternativmilieu und sieben wechselnden Vaterfiguren. Ein Roman voller Humor, Schmerz und staunender Genauigkeit. Das Hörbuch, gelesen von Shenja Lacher, verstärkt seine außergewöhnlichen Beobachtungen mit einem ganz eigenen und unaufgeregten Ton.
Im Zentrum von Brigid Brophys Roman von 1964 steht ein opulenter Maskenball: Zu Silvester trifft sich die Londoner Society. Man kennt sich oder lernt sich kennen, isst und trinkt zu viel. Die Protagonistin Anna kommt als Donna Anna zum Ball und trifft dort einen Mann, der als Don Giovanni verkleidet ist. Wie in Mozarts Oper geht es um diese Frage: Wer hat hier wen verführt? Ein Roman über eine ungewöhnliche mittelalte kluge Frau, die das absolute Gehör hat und die keine Liebe will, sondern nur guten Sex. Manuela Reichart hat das Buch gelesen.
Die Hauptfigur des Romans “Was nicht gesagt werden kann” ist recht wortkarg, erlebt turbulente Ereignisse, hat viel Sex. Er wollte Drama und Alltag in seinem Werk miteinander versöhnen, erzählt David Szalay, der den Booker Prize dafür gewonnen hat. Szalay, David www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Die Hauptfigur des Romans “Was nicht gesagt werden kann” ist recht wortkarg, erlebt turbulente Ereignisse, hat viel Sex. Er wollte Drama und Alltag in seinem Werk miteinander versöhnen, erzählt David Szalay, der den Booker Prize dafür gewonnen hat. Szalay, David www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Die Hauptfigur des Romans “Was nicht gesagt werden kann” ist recht wortkarg, erlebt turbulente Ereignisse, hat viel Sex. Er wollte Drama und Alltag in seinem Werk miteinander versöhnen, erzählt David Szalay, der den Booker Prize dafür gewonnen hat. Szalay, David www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Im Okt.2025 stellen euch Sabine und Manfred wieder zwei Bücher vor. Zwei ,von der Thematik her, sehr unterschiedliche Bücher; beide Romane unbedingt lesenswert! Wir beginnen mit dem Roman von Jakob Hein: Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste.; erschienen bei Galiani Auszug aus dem Klappentext des Buch-Covers: Jakob Heins absurd komischer Roman über eins der größten deutschen Geheimnisse: Wie nur brachten die Ostler einst den bayrischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß dazu, mit einem Milliardenkredit ihr bankrottes Land zu retten? Eine herrlich abgedrehte Geschichte mit einem der entspanntesten Helden der Literatur. Ein Roman über Wahrheit und Dichtung. Und über die macht der Phantasie. Im zweiten Teil der Sendung stellen sie euch den Roman von Tamar Noort : Der Schlaf der Anderen.; erschienen bei Rowohlt. Auszug aus dem Klappentext des Buch-Covers: Zwei Frauen, eine Freundschaft und die Suche nach dem richtigen Platz im Leben... Als Nachtwache im Schlaflabor bringt Janis fremde ins Bett und schaut ihnen beim Schlafen zu .Der Tag Nacht Rhytmus , der anderen Menschen eine natürliche Struktur gibt, gilt nicht für sie. Sina ist Lehrerin und hat einen geregelten Alltag doch allmählich entgleitet ihr die Kontrolle: über ihre Familie, ihre Arbeit, ihr ganzes Leben. Als sie Janis kennen lernt, lässt sie einmal die Krisen los, die die zuhause auf sie warten.
Ein Roman über hunderttausende Flüchtlingskinder am Ende des Zweiten Weltkriegs: Schläge, Demütigung, sogar medizinische Versuche. Von WDR4 Funktion (Köln).
Mit Sanctuary: A Bad Batch Novel gelingt Autor Lamar Giles etwas, was selten geworden ist: Er überrascht uns. Schon bei der Ankündigung als Erwachsenenroman hoben sich die ersten Augenbrauen. Wie passt das zu The Bad Batch? Dann auch noch mitten in der Serie angesiedelt? Dann passt das ja noch weniger zum Erwachsenengenre. Nun ja, weit gefehlt. Giles schafft es in Die Zuflucht: ein Bad-Batch-Roman, wie der Roman auf Deutsch heißt, erwachsene Themen zu erzählen und dabei durchgehend den Ton der Klontruppe zu treffen. Humor und Ernst wechseln sich ab, spannende Anta- und Protagonisten kommen hinzu und das Bad Batch wandelt zwischen Projektionsfläche und Hauptfiguren. Viele Punkte also, über die Ines und Tobias mal ausgiebig sprechen müssen. In dieser Ausgabe des JediCasts geht es deshalb genau darum: Wie schafft es Lamar Giles einen fast perfekten Roman abzuliefern - und das, obwohl wir uns kaum etwas davon erwartet haben. Welchen Einfluss darauf hat die Rolle des Bad Batch? Welchen die wirklich starken Original-Charaktere, die alle vielschichtig sind und deren Motivationen nicht plakativ? Sie fragen sich auch, ob bei all dem Lob auch der Eskapismus zu Star Wars zurückkehren muss und was andere Romane, die sich ebenfalls auf existierende Serien oder Filme stützen, in Zukunft von Giles' Werk lernen können. Zeitmarken 00:00:00 - Willkommen zu Die Zuflucht: Ein Bad-Batch-Roman 00:03:44 - Erfahrungen mit The Bad Batch und Erwartungen 00:06:46 - The Bad Batch ist erwachsen geworden 00:10:04 - Nur eine Nebenrolle? 00:12:49 - Leseempfehlung (für wen?) 00:13:50 - Eskapismus, irgendwer? 00:15:36 - Vorwissen notwendig? 00:18:58 - Spoiler ab hier: Die Handlung 00:22:42 - Einstieg im Folgenstil 00:27:28 - Sehende Passagiere 00:41:40 - Crane und der Red Room 00:48:24 - Freundschaft Minus 00:51:35 - Bei Cellia geht was, Sheev 01:01:07 - Hunter und die Spiegelrolle 01:13:44 - Ein Roman mit Relevanz-Erlaubnis 01:28:50 - Fazit Blick in die Datenbank Zur Werksübersicht von Die Zuflucht: Ein Bad-Batch-Roman (Sanctuary: A Bad Batch Novel), geschrieben von Lamar Giles Das Werk erschien am 5. August 2025 auf Englisch bei Random House Worlds. Am selben Tag erschien zudem eine englische Hörbuchversion des Werks, gesprochen von Marc Thompson. Die deutsche Übersetzung wird am 22. Juli 2025 bei Blanvalet erwartet. Die Rezension Ines hat das Werk zu Release für euch rezensiert. Auch sie war verwundert über die Qualität - gerade weil das Bad Batch nicht automatisch Erwachsenenroman schreit. Sie resümiert daher: "Kindgerechte Animationsfiguren werden hier erwachsen. Dazu erschafft Lamar Giles wunderbar fiese Bösewichte und vielschichtige Charaktere. Schrittweise emotionale Enthüllungen halten die Spannung hoch und sorgen dafür, dass man das Buch nicht weglegen mag. Dafür vergebe ich gerne fünf von fünf Holocrons." Den JediCast abonnieren Wir sind auf allen gängigen Podcast-Plattformen vertreten! Abonniert uns also gerne auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts (etc.), oder fügt bequem unsere Feeds in euren präferierten Podcast-Player ein. Alle Links dazu findet ihr oben unter dem Player verlinkt sowie auch jederzeit unter dem Audioplayer in der rechten Sidebar. Wir freuen uns auch immer über Bewertungen auf den jeweiligen Podcast-Seiten. Falls ihr umfangreichere Anmerkungen habt, schreibt auch gerne eine Mail an podcast@jedi-bibliothek.de! Unsere Arbeit unterstützen Seit einigen Monaten haben wir nun auch einen Buymeacoffee-Link. Darüber könnt ihr uns einmalig einen gewünschten Geldbetrag zukommen lassen. Damit setzen wir dann Gewinnspiele, Convention-Auftritte (wie jüngst in Speyer oder auf der NFC in Fürth) oder technische Ausstattung für unser Projekt um. Deine Meinung zum Roman! Was denkt ihr über Lamar Giles ersten Star Wars-Roman? Hat euch die Darstellung eines erwachsenen Bad Batch gefallen und fügt sich die Handlung gut in die zweite Staffel der Serie ein? Was ist in euren Augen der Grund dafür, dass dieser Roman auch Charakterarbeit leisten durfte? Liegt es am Mut von Giles, dem Desinteresse von Lucasfilm, sobald es nicht um die Filme geht oder doch eher daran, dass die Serie mit dem Epilog in der dritten Staffel Raum für diese Endgültigkeit ermöglicht hat?
"Ein Roman, wie man ihn über Mutterschaft noch nie gelesen hat", ist "Kopflos", der neue Roman der argentinischen Schriftstellerin Ariana Harwicz - so verspricht es zumindest der Verlag C.H. Beck, in dem gerade die deutsche Übersetzung erschienen ist. Ariana Harwicz - das ist die Autorin, deren Roman "Stirb doch, Liebling" gerade erst verfilmt wurde und als "Die, my love" Mitte November in unsere Kinos kommt, nachdem er im Mai in Cannes im Wettbewerb lief. "Stirb doch, Liebling" - vor sechs Jahren auf Deutsch erschienen - ist der brutale Monolog einer Mutter, die nach der Geburt ihres Babys von Mordfantasien und sexuellen Wahnvorstellungen heimgesucht wird. Was kommt jetzt? Sarah Murrenhoff hat Ariana Harwicz' neuen Roman "Kopflos" gelesen und verrät uns mehr darüber.
Er ist der erfolgreichste Schweizer Autor, den es je gab. Seine Bücher werden millionenfach verkauft – über elf Millionen Bücher sind es weltweit. Auch sein neustes Werk, «Wut und Liebe», prägt seit Wochen die Bestsellerliste. Ein Roman über die Liebesgeschichte von Noah und Camilla.Wie wird jedes seiner Bücher zu einem Bestseller? Welchen Nerv trifft Martin Suter? Und was bedeutet dieser Erfolg für die alte Unterscheidung von E- und U-Literatur, sprich der ernsten Literatur und der Unterhaltungsliteratur?In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» spricht Literaturredaktorin Nora Zukker darüber, wie sie sich Martin Suters Erfolg erklärt, wie Autorinnen und Autoren wie er mit harter Kritik umgehen und was überhaupt ein Bestseller ist.Host: Philipp LoserProduzentin: Sibylle HartmannArtikel über Martin SuterMartin Suter über unsere Arbeitswelt: «Der Begriff Work-Life-Balance ärgert mich. Work ist doch Life»«Wut und Liebe» vom Bestsellerautor: Der Schluss gelingt, aber der Rest? So ist der neue Martin-Suter-RomanErfolg in der Literatur: Was macht ein Buch zum Bestseller? Antworten von Branchen-Insidern – und von Martin Suter Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
Ob Hausfrau, Narco Braut, Prostituierte oder Auftragskillerin, sie kämpfen in Mexiko ums Überleben. Dahlia de la Cerdas raue Erzählungen über Sex, Drogen und Gewalt verbinden sich zu einem kritischen Portrait der mexikanischen Gesellschaft. Rezension von Marcela Drumm
Mutter werden oder nicht – zweifellos eine folgenreiche Entscheidung im Leben der Frauen. Mutterschaft wird oft verklärt und auch heute noch von vielen als Ideal hochgehalten. Der neue Roman der Mexikanerin Guadalupe Nettel setzt sich mit schwierigen und leidvollen Erfahrungen des Mutterseins auseinander. Rezension von Victoria Eglau
Jacinta Nandi erzählt in “Single Mom Supper Club” von Müttern, die den anstrengenden Alltag mit Kindern teils nur mit Alkohol durchstehen. Sie alle kümmern sich liebevoll, nehmen es mit der Moral aber nicht zu ernst. Ein Roman mit scharfem Humor. Jacinta, Nandi www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Jacinta Nandi erzählt in “Single Mom Supper Club” von Müttern, die den anstrengenden Alltag mit Kindern teils nur mit Alkohol durchstehen. Sie alle kümmern sich liebevoll, nehmen es mit der Moral aber nicht zu ernst. Ein Roman mit scharfem Humor. Jacinta, Nandi www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Ein Gericht urteilt: Unser Autor John Hoewer darf nicht Volljurist werden. Die Begründung: reichlich absurd.
In der Episode 298 berichtet die Autorin und Journalistin Michaela Maria Müller über ihr neues Buch Klinsmann. Ein Briefroman aus der Reihe Ikonen im Verlag Voland & Quist. Die Autorin nutzt darin eine besondere Erzählform: In einer Reihe von Briefen entfaltet sich die Geschichte einer Frau, die sich schreibend mit ihrer Vergangenheit, ihren Träumen und nicht zuletzt mit dem Fußballidol Jürgen Klinsmann auseinandersetzt. Ein Roman über Identität, Sehnsucht und die Kraft der Sprache. Links Michaela Maria Müller Internetseite: michaelamariamueller.de Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Michaela_Maria_M%C3%BCller Instagram: https://www.instagram.com/michaelamariamueller/ Klinsmann. Ein Briefroman. Lesetermine Podcastempfehlungen zum Thema #227 | Freiheit, Fußball und ein weißer Strich #294 | Ich hasse Fussball Feedback Sagt mir Eure Meinung! Es kann immer mal passieren, ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion.
Queere Liebe in China im Schatten der Leinwand: In „Cinema Love“ erzählt Jiaming Tang von einem verlorenen Kino, das einst ein Zufluchtsort war – und von den gebrochenen Menschen, die dessen Verlust bis ins New York von heute prägt. Ein Roman über verbotene Liebe, Schuld und Erlösung. Rezension von Oliver Pfohlmann
Buchhalter Justus hat einen Brief geöffnet. Weil er nicht für ihn bestimmt war, plagt ihn sein Gewissen. Wie sich Justus danach verwandelt, erzählt Schriftstellerin Ulrike Damm in ihrem neuen Roman "Die Poesie des Buchhalters" auf eigenwillige Weise. Damm, Ulrike www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Buchhalter Justus hat einen Brief geöffnet. Weil er nicht für ihn bestimmt war, plagt ihn sein Gewissen. Wie sich Justus danach verwandelt, erzählt Schriftstellerin Ulrike Damm in ihrem neuen Roman "Die Poesie des Buchhalters" auf eigenwillige Weise. Damm, Ulrike www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
«Ein Roman in vier Teilen mit himmlischer Länge» - so bezeichnete Robert Schumann die Sinfonie Nr. 8 in C-Dur von Franz Schubert. Das sinfonische Meisterwerk, auch bekannt als die «Grosse C-Dur», galt mit einer Dauer von etwa einer Stunde zu Schuberts Lebzeiten als das längste Instrumentalwerk überhaupt. Die Sinfonie beeindruckt noch heute mit ihrer epischen Länge und künstlerischen Tiefe. Ihre Entstehungsgeschichte war lange Zeit unklar: Obwohl das Manuskript das Jahr 1828, Schuberts Todesjahr, trägt, geht man davon aus, dass das Werk früher komponiert wurde. Schubert hat die Sinfonie allerdings nie gehört, sie wurde nicht aufgeführt, da sie als «unspielbar» und zu lang galt. Erst 1839 wurde sie von Robert Schumann entdeckt und im gleichen Jahr von Felix Mendelssohn im Gewandhaus Leipzig uraufgeführt. In der Diskothek stehen fünf Interpretationen von Schuberts Grosser C-Dur-Sinfonie zur Diskussion. Gäste von Eva Oertle sind die Musikpublizistin Verena Naegele und der Dirigent Manuel Oswald.
Ein Roman wie ein Song, ein Song wie ein Roman. Viel Musik, eine Freundschaft, eine Katastrophe, die sich anbahnt. Und ein besonderes Konzert. Das erste Buch der Musikerin. Sophie Hunger im Gespräch. Lesung mit Xenia Tiling.
Heinrich Mann liebäugelte im Gegensatz zu seinem jüngeren Bruder Thomas Mann nie mit dem Deutschnationalen und Konservativen. Er setzte sich in dem Roman „Der Untertan“ kritisch mit dem Militär und dem deutschen Obrigkeitsdenken auseinander und in „Professor Unrat“ wendet er sich gegen die bürgerliche Doppelmoral, während er mit seinem ersten großen Roman „Im Schlaraffenland“ nicht nur den börsengetriebenen Kapitalismus, sondern auch den Habitus der Reichen und den Opportunismus der Literaten und Journalisten aufs Korn nimmt. In dem satirischen Roman geht der junge Provinzler Andreas Zumsee nach Berlin, weil er von einer Karriere als Schriftsteller träumt. Schnell stellt er Kontakte zu Zeitungen her, bald wird er ins Haus des Börsenspekulanten Türkheimer eingeladen, wo er auch auf die Gattin Adelheid trifft, mit der er eine lukrative Affäre beginnen wird. Sein Aufstieg vollzieht sich nun rasant. Heinrich Mann zeigt eine Welt der Spekulation, bei der sowohl die Börsianer als auch die Künstler mit dem Nichts jonglieren. Dabei persifliert Mann den Bildungsroman und macht daraus einen Anpassungsroman. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Satire. Literatur: Heinrich Mann: Im Schlaraffenland. Ein Roman unter feinen Leuten, S. Fischer. Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Die Strafrechtlerin Elisa Hoven widmet sich in ihrem Roman "Dunkle Momente" den Abgründen des Menschseins. Sie will ihre Leser damit herausfordern, nicht vorschnell ein Urteil zu fällen. Sie sagt, das Recht sollte Gerechtigkeit zum Ziel haben. Hoven, Elisa www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Die Strafrechtlerin Elisa Hoven widmet sich in ihrem Roman "Dunkle Momente" den Abgründen des Menschseins. Sie will ihre Leser damit herausfordern, nicht vorschnell ein Urteil zu fällen. Sie sagt, das Recht sollte Gerechtigkeit zum Ziel haben. Hoven, Elisa www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Ursula Krechels neuer Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin" handelt von einem jungen Mann, der zunächst Stalker ist und dann gewalttätig wird. Ein Roman mit aktuellen politischen Bezügen, für den der Ukraine-Krieg Impulsgeber war.
Klimakrise, Liebe und persönliche Unzulänglichkeiten: Im neuen Roman von Frank Schulz treffen Kosmos und Komik aufeinander. Herumschwirrende Kohlmeisen inspirierten ihn zu „Amor gegen Goliath“, erzählt der Schriftsteller. Schulz, Frank www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Klimakrise, Liebe und persönliche Unzulänglichkeiten: Im neuen Roman von Frank Schulz treffen Kosmos und Komik aufeinander. Herumschwirrende Kohlmeisen inspirierten ihn zu „Amor gegen Goliath“, erzählt der Schriftsteller. Schulz, Frank www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Drees, Jan www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Ein Roman über ein Gewaltverbrechen in einem kleinen Ort in Westkansas an vier unschuldigen Mitgliedern einer Familie. Bei seinem Erscheinen im Jahr 1965 ist "Kaltblütig" eine literarische Sensation. Denn die Schüsse auf die nette Familie Clutter sind sechs Jahre zuvor tatsächlich gefallen. Die Angehörigen und Nachbarn leben wirklich in dem 270-Seelen-Dorf Holcomb. Und die zwei jungen Mörder sind wenige Monate zuvor exakt so hingerichtet worden, wie es Truman Capote in seinem Meisterwerk schildert. "In Cold Blood" ist ein Tatsachenroman: der "wahrheitsgemäße Bericht über einen mehrfachen Mord und seine Folgen". Capote hat dafür sechs Jahre lang Interviews geführt, beobachtet und geschrieben. Das Ergebnis ist ein Text von legendärer atmosphärischer Dichte, einer der berühmtesten US-amerikanischen Romane überhaupt. Von Irene Schuck (BR 2011)
Plath, Jörg www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt