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Philipp Blom im Gespräch mit Aurora Mejía, Thomas Stölting, Irene Filip & Ute SonnleitnerFRANCO MUSS VERGESSEN WERDEN.90 Jahre Spanischer Bürgerkrieg„Ein Lehrstück über die Zerstörung der Demokratie. (…) Angesichts des weltweiten Rechtsrucks ist die spanische Erfahrung bedrückend aktuell.“Wolfgang Benz, em. Professor für Zeitgeschichte an der TU Berlin, Gründer des Berliner Zentrums für AntisemitismusforschungAm 17. Juli 1936 begann in einer spanischen Enklave in Nordafrika ein Aufstand, der Spanien in einen blutigen Bürgerkrieg stürzen und es für die folgenden Jahrzehnte in eine Militärdiktatur verwandeln sollte: Die jahrelange Mordorgie, bei der nationalistische Einheiten ganze republikanische Dörfer auslöschten, war ein Krieg, der von den Sowjets und den Nationalsozialisten als Experimentierfeld für neue Taktiken und Militärtechnologien verwendet wurde.Auf republikanischer Seite kam es hingegen zu einer beispiellosen Welle internationaler Solidarität und der Bildung von Internationalen Brigaden, an denen auch 1400 ÖsterreicherInnen beteiligt waren. Unter ihnen waren 34 Frauen, in der Mehrzahl zwischen 20 und 35 Jahre alt, die als Krankenschwestern, Ärztinnen oder Röntgenassistentinnen im Sanitätsdienst agierten. Die meisten waren schon vorher politisch aktiv und in der Zeit des Austrofaschismus verhaftet worden.Der Literaturwissenschafter Thomas Stölting beschäftigt sich in seinem aktuellen Buch „Franco muss vergessen werden“ mit faschistischer Gewalt, historischer Erinnerung und politischer Verantwortung. Indem er die Vor- und Nachgeschichte des Spanischen Bürgerkriegs ausbreitet, wird ein Muster erkennbar, das wir aus heutigen Auseinandersetzungen kennen. Dabei handelt es sich nicht um eine plumpe Wiederholung der Geschichte. Vielmehr tritt gerade in den Unterschieden der gleichbleibende Kern faschistischen Denkens und Handelns umso deutlicher hervor: das strategische Spalten einer Gesellschaft und die Verfolgung derer, die als „anders“ oder „fremd“ markiert und ausgegrenzt werden.Wie kann eine demokratische Gesellschaft mit diesem Erbe umgehen? Und warum gibt es heute – angesichts zahlreicher Kriege auf der Welt – keine großen, internationalen Solidaritätsbewegungen mehr?Begrüßung:I.E. Aurora Mejía, Botschafterin des Königreiches Spanien in ÖsterreichPanelistInnen:Thomas Stölting, geb. 1959 in Bielefeld, ist Literaturwissenschaftler und Soziologe. 1997 wurde er als Bezirksabgeordneter in Hamburg-Mitte gewählt und war seit 2000 Parlamentarischer Geschäftsführer seiner Fraktion. Zwischen 2006 und 2013 war er zudem Hamburger Landesvorsitzender der überparteilichen Europa-Union Deutschland e.V. Zwischen 2013 und 2022 lebte und arbeitete er in Spanien und seitdem in Berlin. Er schreibt u.a. für Lettre International.Irene Filip, geb. 1952 in Mödling, ist Leiterin des Spanien-Archivs des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstands (DÖW). Sie ist die Tochter eines österreichischen Freiwilligen in den Internationalen Brigaden. Ab den 1990er Jahren arbeitete sie in der Vereinigung Österreichischer Freiwilliger in der Spanischen Republik 1936-1939. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die Erforschung des Schicksals der österreichischen Frauen auf Seiten der Spanischen Republik.Ute Sonnleitner, geb. 1981, ist Historikerin und forscht zu den Schwerpunkten Widerstand und Subversion, Migrationsgeschichte und Frauen- und Geschlechterforschung. Seit 2016 leitet sie die Bildungsabteilung des V/ÖGB Steiermark.Moderation:Philipp Blom, studierte Philosophie, Geschichte und Judaistik in Wien und Oxford. Er lebt als Schriftsteller und Historiker in Wien und schreibt regelmäßig für europäische und amerikanische Zeitschriften und Zeitungen
In dieser Jubiläumsfolge sprechen Florian, Anna Seidl-Schulz und Oliver Wiedmann von Mehr Demokratie e. V. über direkte Demokratie in Berlin und die Frage: Warum kann man Volksbegehren eigentlich noch nicht digital per eID unterstützen?Wir sprechen über kalte Finger, volle Klemmbretter und die mühsame Prüfung von Papierlisten. Aber auch über Barrierefreiheit, Verwaltungsentlastung und die Chancen digitaler Unterstützungserklärungen. Denn wenn die Verwaltung die eID bereits für andere Leistungen nutzt, warum nicht auch für Volksinitiativen und Volksbegehren?Außerdem geht es um 20 Jahre direkte Demokratie in Berlin, die Grenzen parlamentarischer Repräsentation und die Frage, wie Bürger:innen mehr Selbstwirksamkeit erleben können.Der Ball liegt seit Jahren auf dem Elfmeterpunkt. Zeit, ihn reinzumachen.Berlins Zukunft ist autofrei – und dit is ooch jut so!Neugierig geworden? Dann bitte hier einsteigen! Ring frei! live im Radio: Ihr könnt uns auf DAB+ und per Livestream hören, wir senden immer am zweiten Dienstag im Monat um 18 Uhr live aus der Raumfahrtagentur in Berlin Wedding.Jetzt Fördermitglied in unserem Verein werden!Für alle, die uns finanziell unterstützen möchten, gibt es neben einmaligen Spenden ab sofort auch die Möglichkeit, Fördermitglied des Vereins zu werden.Mitmachen!Wir freuen uns jetzt besonders über neue motivierte Menschen, die beim Unterschriftensammeln unterstützen möchten!!! NEUE WEBSITE & CROWDFUNDING !!Website Verkehrsentscheid BerlinBluesky Instagram MastodonAlle Infos zur Initiative und wie ihr helfen könnt:https://www.verkehrsentscheid.de/Website Mehr Demokratie e. V.
Biesler, Jörg www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Das Training von KIs schreite zu schnell voran und die menschliche Absicherung komme nicht hinterher, sagt Informatiker Björn Ommer. Eine externe Prüfung der Systeme sei sinnvoll. Außerdem brauche Europa eigene KIs, um nicht politisch abhängig zu sein. Von WDR 5.
»Gott schütze unsere Demokratie und unser Vaterland!« So beendet Markus Söder seine Rede vor dem deutschen Bundestag am 13. November 2024. Ich freue mich, dass die Existenz Gottes in Erinnerung gebracht wird. Gleichzeitig komme ich ins Nachdenken: Ist unsere Demokratie nicht unangreifbar? Ist das System der unterschiedlichen Gewalten nicht sicher, sogar vor sich selbst? Ist die Demokratie nicht die beste Staatsform, um Polarisierung und Einseitigkeit zu unterbinden? Ist sie nicht ein verlässlicher Apparat, um Fehler der Vergangenheit in der Zukunft zu verhindern? Was denken Sie? Der Applaus nach Söders Rede ist einseitig und verhalten.Was ist, wenn der Gott der Bibel nur noch ein ungewollter Autoritätsbegriff in der Präambel des Grundgesetzes ist? Wenn dieser Gott im Regierungsalltag schon lange keine »Mehrheit«, keine »Sperrminorität«, ja, noch nicht einmal eine »Stimme« mehr hat? Ja, dann ist unsere sicher gedachte Demokratie tatsächlich in Gefahr.Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Mir geht es nicht darum, eine Lanze für eine bestimmte Staatsform zu brechen oder für ein politisches Lager Partei zu ergreifen. Mir geht es darum, dass wir sehr wohl Gott brauchen. Unsere Demokratie, unser Vaterland braucht den Gott der Bibel! Die Stärke und Sicherheit unserer Staatsform liegt nicht in sich selbst begründet, sondern in dem ewigen Gott. Wenn das vergessen oder sogar abgelehnt wird, dann »helfe uns Gott«! Ohne Gott geht es in die Dunkelheit eines moralischen Verfalles. Volle Fahrt bergab in die Orientierungslosigkeit und Willkür. Und was im Großen für unsere Regierung gilt, das gilt auch für Sie selbst. Welche Rolle spielt Gott in Ihrem Leben? Regierung, Opposition? Oder schafft Gott es noch nicht einmal über die Fünf-Prozent-Hürde bei Ihnen? Die Sicherheit Ihres Lebens hängt von dieser Frage ab.David Johannes GrimmDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Déi nei Plattform wëllt d'Demokratie méi resilient maachen. Mee wéi? Dat froe mir de jonke Politiker vun déi gréng, deen d'Initiativ gegrënnt huet.
Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 14. September 2026! In vielen Ländern ist ein Zuwachs der äußeren Rechten zu erkennen, dies gilt auch für Deutschland. Um den Zuwachs und die damit einhergehenden Risiken besser verstehen zu können, gibt es bald in Neumünster die Gelegenheit, sich auf Grundlage eines Inputs des Soziologen und Faschismus-Experten Andreas Kemper über die äußere Rechte in Deutschland auszutauschen. Dieser Austausch findet am 2. Oktober bei der Langen Nacht der Demokratie statt, die Veranstaltung mit Andreas Kemper wird in der Mensa des Bildungszentrums Vicelinviertel in der Kieler Str. 90 in Neumünster durchgeführt. Keiner von uns sollte die Ereignisse in Sachsen-Anhalt einfach hinnehmen. Vielleicht kann Andreas Kemper uns aufzeigen, wie man optimistisch bleibt und sich mit eigenem Gestaltungswillen einbringt. Echten Gestaltungswillen hatte die Intersectional Pride in Neumünster - eine queere Demonstration, die den klassischen Pride-Gedanken um einen intersektionalen Ansatz erweitert. „Intersektional“ bedeutet dabei: Nicht alle queeren Menschen erleben Diskriminierung auf dieselbe Weise – etwa wenn Queersein mit Rassismus, Ableismus, Misogynie oder anderen Formen der Ausgrenzung zusammentrifft. Die Veranstaltung am 12. September 2026 wurde von IMo organisiert. Die Intersectional Pride ist nicht nur eine Feier der queeren Community, sondern ausdrücklich auch eine politische Protestveranstaltung für queere Menschen, insbesondere mehrfach marginalisierte Menschen. Unsere Themen im Fleckenhörer heute: +++ Recherchearbeit an der Gemeinschaftsschule Faldera +++ Intersectional Pride am 12. September in Neumünster +++ Naturzerstörung gefährdet hunderte Zugvogelarten: „State of the World's Birds“ zeigt Ursachen und Gegenmaßnahmen Musik: RANCŒUR (Frankreich) Baby Jane (Spanien) Apéro (Hamburg)
Als Tochter einer Tessiner Bergbauernfamilie half Denise Tonella oft auf dem Hof mit. Museen entdeckte sie erst als Studentin in Basel. Heute ist sie Direktorin des Schweizerischen Nationalmuseums. Sie ist überzeugt: Wer sich mit Geschichte auseinandersetzt, versteht auch die Gegenwart besser. Wenn andere Schulkinder nach den Sommerferien vom Meer schwärmten, konnte Denise Tonella nur vom Heuen erzählen: «Damals hat mich das frustriert. Später wurde mir klar, wie viel Kraft und Ausdauer mir die landwirtschaftliche Arbeit für viele Dinge im Leben gegeben hat.» Ihre Lehrer setzten sich bei der Familie dafür ein, dass Denise Tonella das Gymnasium besuchen konnte. Nach ihrem Geschichtsstudium arbeitete sie zunächst in der Filmbranche, später wurde sie Kuratorin am Zürcher Landesmuseum. Seit 2021 ist sie Direktorin des Schweizerischen Nationalmuseums. Mit aktuellen Ausstellungen wie «Sexarbeit» oder «Bankenland Schweiz» will Tonella das Museum zum Ort für gesellschaftliche Debatten machen. Wichtig ist ihr besonders die Vielstimmigkeit, wie sie im Gespräch mit Irene Grüter erzählt: «Gerade in Zeiten der Bedrohung der Demokratie müssen Museen die Fähigkeit zum kritischen Hinterfragen fördern.» Die Musiktitel: - Astor Piazzolla: Oblivión - Ennio Morricone: Per qualche dollaro in più - Tracy Chapman: Talkin' About a Revolution - Konstantinos Argiros: Sinefasmeni Kiriaki - Lou Kaena: Bye Bye
Man müsste sich mal ganz tief in den Skandal um Nord Stream einbuddeln und recherchieren. „Man müsste sich mal ganz tief in den Skandal um Nord Stream einbuddeln und recherchieren.“, sagt Steffen Dobbert und hat genau dies getan. Fast drei Jahre lang, gemeinsam mit vier Kolleginnen und Kollegen. Herausgekommen ist das Buch „Nord Stream – Wie Deutschland Putins Krieg bezahlt“, ein Bestseller – und eine Recherche, die ihren Autoren einiges abverlangt hat. In unserer neuen Folge von „Man müsste mal …“ sprechen wir mit dem in Wismar aufgewachsenen Journalisten und Buchautor darüber, wie investigativer Journalismus eigentlich funktioniert. Wie findet man ein Thema, das eine jahrelange Recherche rechtfertigt? Wie kommt man an Menschen, die vertrauliche Informationen weitergeben? Wie arbeitet man sich durch Tausende Seiten interner Dokumente? Wie überprüft man schwere Vorwürfe? Und was passiert, wenn Anwälte ins Spiel kommen, Quellen geschützt werden müssen oder eine Recherche auch persönlich an die Grenzen führt? Natürlich sprechen wir auch über Nord Stream selbst: über Gerhard Schröder und Angela Merkel, Erwin Sellering und Manuela Schwesig, Gazprom und den Kreml – und über die Frage, warum Deutschland noch nach der Annexion der Krim 2014 an Nord Stream 2 festhielt. Dobbert erzählt von Dokumenten, bei deren Lektüre er selbst dachte: „Das gibt es doch nicht.“ Und er berichtet davon, warum Menschen Journalisten Informationen anvertrauen, obwohl sie damit ein persönliches Risiko eingehen. Für ihn hat das unmittelbar mit Demokratie zu tun: Missstände können nur verändert werden, wenn sie zunächst öffentlich werden. Eine „gute halbe Stunde“ sollte es eigentlich werden. Es wurde etwas mehr. Wir fanden: Bei diesem Thema durfte das sein. Ob er das Buch wieder so schreiben würde? Gute Unterhaltung mit der neuen Folge von „Man müsste mal …“ mit Steffen Dobbert. Wünschen Euch Andreas Lußky und Claus Oellerking. Diese Folge haben wir am 27. August 2026 aufgenommen. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V
Zwei prominente ostdeutsche Stimmen zum Erfolg der Rechten. Die Publizistin Jana Hensel erklärt, „warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet“. Und meint, eine westdeutsch dominierte Politik habe seit der Wende dazu geführt, dass eine in Teilen rechtsextreme Partei im Osten zur stärksten politischen Kraft werden konnte. Was tun, wenn nicht mit der AfD Reden nicht mehr geht, weil die Nachbarschaft mehrheitlich rechts wählt? Diesen Alltag in seinem „54-Prozent-Dorf“ beschreibt Monchi, Sänger der Band „Feine Sahne Fischfilet“, in seinem Buch „Jenseits der Brandmauer“.
Gast: Roger Köppel Roger Köppel ist Schweizer, bewundert Deutschland und macht sich ernsthaft Sorgen. Wir befinden uns in der „…gefährlichste[n] geschichtliche[n] Lage seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.“ Und den Grund dafür sieht der Eigentümer der „Weltwoche“ nicht etwa in einem vermeintlich aggressiven Verhalten von Russland. Sondern vielmehr in der beinahe überheblichen Haltung des Westens. „…[U]nd fürchterlicherweise ist ja Deutschland hier […] wieder in einer sehr entscheidenden Rolle.“ Ein Land, auf das die Deutschen einmal sehr stolz sein konnten. Ein „…großartiges Land, das […] alle Abgründe und Höhenflüge durchlitten hat.“ Und das sagt der ehemalige Chefredakteur der Tageszeitung „Die Welt“ nicht etwa aus der Ferne daher. Er kennt nicht nur Deutschland gut, aus dem Innern eines der wichtigsten Verlage des Landes, sondern begleitete Viktor Orbán bereits zu Selenskyj nach Kiew und besuchte den Kreml-Sprecher Dmitri Peskov. Wenn man den früheren Schweizer Nationalrat sprechen hört, kann man kaum anders, als gebannt zuzuhören. Von seiner Bewunderung für Deutschland, das „quasi den eigenen Untergang überlebt“ hat, seine Verbitterung, weil es ihn „beelendet“ zu sehen, „…was jetzt da los [ist]“ und seinen Warnungen, dass Deutschland wider besseres Wissen einen Konflikt zu eskalieren droht, den es so nicht geben müsste. Ich habe von einem Schweizer viel über Demokratie gelernt, warum Deutschland im Ausland so angesehen ist, warum wir gerade im Begriff sind, genau dieses Ansehen zu verspielen und wie nahe wir möglicherweise einem Dritten Weltkrieg tatsächlich sind. Sind wir wirklich „dermaßen geblendet von der eigenen Gutheit, dass [wir] gar nicht [merken], dass [wir] die Dummheiten der Vergangenheit zu wiederholen im Begriff [sind]", wie Roger Köppel sagt? Sponsoren: (WERBUNG) Fundloop: https://fundloop.de/de https://linktr.ee/ungeskriptet_werbepartner KAPITEL: (00:00:00) - Intro (00:02:30) - Angst vor dem Dritten Weltkrieg: Der Drohnenvorfall (00:08:20) - Kriegserinnerungen: Königsberg und die deutsche Geschichte (00:16:51) - Zwischen Moskau und Kiew: Eindrücke aus beiden Kriegsparteien (00:32:45) - Medienkonformismus: Vom Journalisten zum Chefredakteur der Welt (01:03:49) - Unabhängigkeit, historische Schuld und der Journalismus des Widerspruchs (02:06:00) - Deutschlands Weg: Demokratie, AfD und die Eskalation in der Ukraine (03:20:05) - Eine letzte Frage Ben: Youtube: https://www.youtube.com/c/ungeskriptetbyben?sub_confirmation=1 TikTok: https://www.tiktok.com/@ungeskriptet Instagram: https://instagram.com/ben_ungeskriptet X: https://x.com/benungeskriptet?s=21 Roger: Website Schweiz: www.weltwoche.ch Weltwoche Deutschland: www.weltwoche.de YouTube: www.youtube.com/@die.weltwoche Instagram: https://www.instagram.com/weltwoche/ Twitter/X: https://twitter.com/Weltwoche Facebook: https://www.facebook.com/weltwoche TikTok: https://www.tiktok.com/@weltwoche Telegram: https://t.me/Die_Weltwoche WhatsApp: https://whatsapp.com/channel/0029VbB1UJ4FXUuXOFRuoE2A Aufnahmedatum: 2. September 2026 {ungeskriptet} gibt's hier bei YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Alle weiteren Links: https://www.ungeskriptet.com Ich öffne Dir die Tür in die Welt von Menschen, die Du sonst nicht treffen würdest. Damit Du Dir Dein eigenes Bild machen kannst. Neugierig. Wahrhaftig. {ungeskriptet}. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
OLG Frankfurt a.M. 19.08.2026 – 3 U 20/26: Abonnieren und weiter empfehlen! Instagram: rechtsprechung_newsJura; Urteil; Rechtsprechung; News; Referendariat;Rechtswissenschaften; Prozess; Recht; Gericht; Gesetz; Klage;Rechtsanwalt; Staatsexamen; Paragraf; Jurist; Examen; StEx;Rechtsreferendariat; Anwalt; Ref; Paragraph; Referendar; Justiz; Bundesverfassungsgericht; Rechtsreferendar; Richter; law; Jurastudent; Jurapodcast; Staatsanwalt; Rechtswissenschaft; Streit; Verurteilung; Polizei; Beamte; Polizist; Klage; Kläger; Beklagte; Klausur; Erstesexamen; Assessorexamen; Erstesstaatsexamen; Repetitor; Repetitorium; Assessor; Zivilrecht; BGB; BGH; Bundesgerichthof; Landgericht; Oberlandesgericht; OLG; LG; Amtsgericht; AG; ZPO; Strafrecht; StGB; Strafgesetzbuch; Strafe; StPO; strafbar; Bewährung; Beschlagnahme; Prozess; Haftung; Rechtsstaat; Demokratie; zivil; Verbraucher; Unternehmer; Widerruf; Unternehmen; Grundrechte; Strafverteidiger; Grundgesetz; Schein; Scheingeschäft; Beweis; Beweislast; Ferrari; Daytona; PKW; KfZ; Auto; Fahrzeug; KfZ-Handel; Gebrauchtwagen; Sportwagen; Sammler; Vertrag; Eigentum; Eigentümer; Kauf; Kaufvertrag; Schenkung; Übereignung;
Nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt drängen einige Bundestagsabgeordnete erneut auf ein Verbotsverfahren gegen die Partei. Die AfD habe sich immer weiter radikalisiert, sagt Grünen-Politiker Till Steffen. Von WDR 5.
Existenzsichernde Leistungen sind kein Almosen. Das Bundesverfassungsgericht leitet einen einklagbaren Anspruch ab, der die physische Existenz und ein Mindestmaß gesellschaftlicher, kultureller und politischer Teilhabe umfasst. Kontrolle kann organisierten Betrug begrenzen, aber Kontrolle darf nicht zum Leitbild sozialer Sicherung werden. Arme Menschen zu demütigen und Armut lückenlos zu überwachen, beschädigt die Demokratie. Von Detlef Koch.Dieser BeitragWeiterlesen
Am 10. September 2006 gründet sich in Berlin die Piratenpartei. Zunächst hat sie Erfolg mit der Idee, Demokratie transparent, zugänglich und digital zu machen. Dann aber stehen ihr die eigenen hohen Ansprüche im Weg. Baum, Andreas www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Jongpolitiker wëllen d'Demokratie retten an ee Kulturminister, dee sech ageschafft huet: Dat sinn d'Theemen an der Presserevue
Die Debatte mit Natascha Freundel, Justus Bender und Heike Klüver "Wir haben Geschichte geschrieben", frohlockte die AfD nach ihrem haushohen Wahlsieg bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt. Welche Geschichte? Erleben wir gerade ein zweites 1933, wie es der FAZ-Journalist Justus Bender in seinem aktuellen Buch "Deutschland 2033" nahelegt? Oder ist alles ganz anders – vor allem in Zeiten von Social Media? Beim Internationalen Literaturfestival Berlin hat die Politikwissenschaftlerin Heike Klüver mit Justus Bender am Wahlabend die ersten Hochrechnungen aus Sachsen-Anhalt kommentiert und über die Zukunft Deutschlands nachgedacht. In einer aktuellen Ergänzung schlagen sie konkrete Strategien gegen eine autoritäre, rechtsextreme Machtübernahme vor. In Kooperation mit dem internationalen literaturfestival berlin Aufgezeichnet am 6.September 2026 und ergänzt am 9. September 2026 Videomitschnitt vom 6. September 2026 beim ilb: https://www.youtube.com/live/GkCjTUes440 Justus Bender ist stellvertretender Leiter des Politikressorts der FAS. Sein Buch "Deutschland 2033. Ein Szenario" ist bei C.H.Beck erschienen. Heike Klüver ist Professorin für Politisches Verhalten im Vergleich an der HU Berlin, wo sie das Humboldt Governance Lab leitet. Derzeit arbeitet sie an einem Buch über evidenzbasierte Strategien zur Stärkung der Demokratie. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:03:08 Sind wir schon gescheitert? 00:09:01 Deutschland 2033, Alice Weidel und Jens Spahn 00:12:59 Rechtspopulisten an der Macht: keine Entzauberung 00:17:31 Ordnungsbedürfnis, Ängste und Problem-Übertreibung 00:23:03 Rechtsextremismus in Zeiten des Internets 00:32:20 Emotionale Kommunikation und Problemlösung 00:39:37 Publikumsfragen: Social Media, Ungleichheit, linke Parteien 00:48:44 Exit Polls aus Sachsen-Anhalt: AfD bei 44% 00:50:35 Vetternwirtschaft ohne Folgen 00:54:31 AfD-Landesverbände verbieten? 00:59:00 Publikumsfrage: Koexistenz AfD-CDU 01:01:10 Deutschland 1933 – AfD-Politik heute? 01:06:43 Der zweite Gedanke von Heike Klüver: Demokratie konkret verteidigen 01:08:45 Der zweite Gedanke von Justus Bender: Nähe und Vertrauen aufbauen 01:11:44 Outro: Resignation ist keine Lösung Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Die AfD gewinnt Sachsen-Anhalt. Nicht überraschend, trotzdem ein Schock. Was das für Frauen heißt und was du mit Geld und Zeit jetzt tun kannst.
Wüllenkemper, Cornelius www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Woop! Woop! Nach dem "Schock" von Sachsen-Anhalt spreche ich heute zuerst mit dem FAZ-Journalisten und Autor Patrick Bahners über sein Buch „Die Wiederkehr. Die AfD und der neue deutsche Nationalismus" (Klett-Cotta, 2023). Zehn Jahre AfD — aber das Problem ist größer als eine Partei. Bahners zeigt scharfsinnig und historisch argumentierend, dass die Neue Rechte einen festen Platz in unseren politischen Institutionen behaupten wird. Kein vorübergehender Protest, kein Betriebsunfall der Demokratie — sondern ein neuer Nationalismus, der sich längst in allen Parteien eingenistet hat. Bahners wechselt dabei zwischen dichter Beschreibung und kalter Analyse — er dreht und wendet den rechten Weltbild-Stoff so lange, bis der toxische Kern offen zutage liegt. Ein Buch, das fordert. Und das genau deshalb notwendig ist. Dann spreche ich mit der Politikwissenschaftlerin Martyna Linartas über „Unverdiente Ungleichheit. Wie der Weg aus der Erbengesellschaft gelingen kann" (Rowohlt, 2025) — auf der Shortlist für „Das politische Buch" 2026. In kaum einem anderen westlichen Land ist Vermögen so ungleich verteilt wie in Deutschland — und die Schere geht immer weiter auf. Jeder Sechste lebt in Armut, während Superreiche ihr Vermögen von Generation zu Generation weitervererben. Linartas seziert das politische Tabuthema unserer Zeit: Dass wir die Reichen nicht besteuern, gefährdet unseren Wohlstand, unsere Umwelt und unsere Demokratie. Für ihr Buch hat sie exklusiv mit der Wirtschaftselite gesprochen — und die Antworten sind überraschender, als man denkt. Zwei Bücher, ein roter Faden: Warum ist es so schwer, dieses Land gerechter zu machen — und wer hat ein Interesse daran, dass alles bleibt, wie es ist? Enjoy!^^
Der AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt hat Folgen - nicht nur für das Bundesland selbst mit seinen 2,1 Millionen Einwohnern, sondern auch auf Bundesebene. Wie damit umgehen, ohne die Demokratie zu beschädigen? Darüber diskutieren wir. Engels, Silvia www.deutschlandfunk.de, Kontrovers
Wahlsieg und Rekordergebnis für die AfD in Sachsen-Anhalt. Die CDU stürzt ab, SPD, Grüne und Linke landen einstellig. Wie soll es jetzt weitergehen? Kann oder darf man die AfD noch von der Macht fernhalten – und was bedeutet dieses Ergebnis für die Demokratie? Diskussion mit Malte Pieper vom MDR und Moderator Ralph Erdenberger im WDR 5 Tagesgespräch! Von WDR 5.
Sachsen-Anhalt wählt – und ganz Deutschland schaut gespannt hin. Die AfD liegt seit Wochen in allen Umfragen weit vor allen anderen Parteien. Zum ersten Mal könnte sie sogar einen Ministerpräsidenten stellen. Wie ist in Magdeburg eine Regierungsbildung möglich? Wofür entscheiden sich CDU und Linke? Welche Auswirkungen hat die Wahlentscheidung für die Bundesregierung, Kanzler Merz und für die Stimmung im Land?
Themen u.a.: Die AfD wird die Demokratie still und leise abschaffen, sagt unser Gast, Journalist Justus Bender. Und: Merz hat nur noch die eine Aufgabe: die Reformen durchziehen. Von WDR 5.
Die Briefwahl boomt – doch was bedeutet das für die Sicherheit und Freiheit unserer Wahlen? In diesem Ausschnitt aus unserer Wahlsendung diskutiert Roland Tichy mit dem Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Volker Boehme-Nessler über die problematische Entwicklung der Briefwahl in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus. Das Bundesverfassungsgericht stufte die Briefwahl bereits in den 90er Jahren als "unsicherer" gegenüber der Urnenwahl ein. Heute, bei Briefwahlanteilen von bis zu 60 % in einigen Regionen, stellt sich die Frage drängender denn je: Ist die geheime und freie Wahl am Küchentisch oder im Pflegeheim noch gewährleistet? Und das ist mehr als eine Lappalie, wie Boehme-Neßler erklärt: Demokratie funktioniert nur, wenn die Verlierer ihre Niederlage akzeptieren und wenn die Bürger darauf vertrauen, dass die Wahl fair und wirkungsvoll ist. Die massive Briefwahl unterminiert jedoch das Vertrauen in den korrekten Ablauf der Wahl und das Verhalten der Parteien, den Wählerwillen einfach zu ignorieren, zerstört den Glauben an die Wirksamkeit von Wahlen. ANZEIGE: Dieser Livestream wird unterstützt von Sioux Schuhen. Mit dem Code Wahl20 sparen Sie 20 € auf Ihre Bestellung ab einem Mindestbestellwert von 65 €. Der Gutschein ist ausschließlich auf www.Sioux.de und bis zum 31.12.2026 gültig. Er gilt auch für bereits reduzierte Ware. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Pro Bestellung kann nur ein Gutschein eingelöst werden. Finden Sie hier Ihre neuen Schuhe: https://www.sioux.de/
Vor einigen Jahren hat sich Philipp Jessen gefragt, ob er an eine goldene Zukunft des klassischen Journalismus glaubt. Der langjährige Journalist musste sich eingestehen: Nein. Nach Jahren in den Chefredaktionen großer Magazine des Landes gründete er eine eigene Agentur mit Fokus auf Social Media und bekam so tiefe Einblicke in die Mechanik von Desinformation und Meinungsmache im Netz. Heute setzt sich Philipp Jessen dafür ein, dass die etablierten Parteien aufwachen und begreifen, dass die Zukunft der Demokratie auf dem Spiel steht. Im OMR Podcast spricht er über die zentralen Thesen seines Buchs "Shitfluencer", die Erfolgsfaktoren der AfD im Netz und die Frage, ob er jemandem wie JP Kraemer bei einer Image-Korrektur helfen würde.
Der Kölner Sozialpfarrer Franz Meurer ruft Bürgerinnen und Bürger zur Mitarbeit in der Gesellschaft auf. Ohne eine Unterstützung aus der Gesellschaft heraus könne eine Kommune oder ein Staat das Zusammenleben nicht organisieren. Heinemann, Christoph www.deutschlandfunk.de, Interview der Woche
Wahlergebnisse, Stellenstreichungen, hybride Angriffe, Jens Spahns Comeback? Axel Naumer und Henning Bornemann machen sich Sorgen. Gast: Nils Heinrich Von Satire Deluxe.
Wohnen ist zur Schicksalsfrage geworden und zu einer der größten gesellschaftlichen Krisen, sagen Rolf Heinze und Sebastian Kurtenbach, zwei renommierte Forscher in Sachen Stadtentwicklung, Wohnungswesen und Immobilienwirtschaft. In dieser Folge diskutieren Maja Beckers und Alexander Cammann über ihr Buch Die Wohnkrise. Wie sie Demokratie und Zusammenhalt bedroht. Es geht um die wahren Ursachen der Wohnungskrise, ihre vielfältigen Folgen und was die beiden Wissenschaftler zu ihrer Lösung vorschlagen. Außerdem sprechen die beiden über eines der meistdiskutierten Sachbücher in diesem frühen Herbst: den Bestseller Deutschland 2033. Ein Szenario. Der Journalist Justus Bender entwirft hier eine fiktive Zukunft, 2033, in der die AfD in Deutschland an die Macht kommt. Wie krempelt sie das Land um und was würde eine Kanzlerin Weidel bedeuten für Klima, Kultur und Pressefreiheit? Ein Buch für alle, die sich fragen, ob man die AfD mal machen lassen sollte, um sich selbst zu entzaubern. Spoiler: Nein. Der Klassiker ist diesmal eine Premiere. Es ist nämlich zum ersten Mal ein religiöser Text: Franz von Assisis Sonnengesang. Mit welchen kirchlichen Konventionen brach dieser Text und warum ist er bis heute so beliebt – in Form des absoluten Kirchenhits Laudato si oder Pop-Referenzen von Donovan bis Mickie Krause. Zum Schluss geben unsere Hosts wieder eine persönliche Empfehlung mit. Maja Beckers empfiehlt allen, die diesen Sommer oder irgendwann einmal durch Ruinen gelaufen sind, dieses Buch des Althistorikers Martin Zimmermann: Versunkene Welten. Ruinenstädte in der Antike von Troja bis Pompeji. Es erzählt davon, wie man früher in diesen Ruinen lebte, als sie schon Ruinen waren, aber es noch keine neuzeitlichen Bestrebungen gab, sie zu erhalten und zu besichtigen. Alexander Cammann empfiehlt das neue Buch der Tausendsasserin Judith Schalansky: Marmor, Quecksilber, Nebel. Woraus die Welt gemacht ist. Es versammelt drei überraschende Essays über das Leben und seine Materialien. Das Team von Was liest du gerade? erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Rolf G. Heinze / Sebastian Kurtenbach: Die Wohnkrise. Wie sie Demokratie und Zusammenhalt bedroht, Kiepenheuer & Witsch, 272 Seiten, 24 Euro - Justus Bender: Deutschland 2033. Ein Szenario, CH Beck, 284 Seiten, 20 Euro - Franz von Assisi: Sonnengesang, u.a. in: Franziskus von Assisi: Sämtliche Schriften, Reclam, 379 Seiten, 9,80 Euro - Martin Zimmermann: Versunkene Welten. Ruinenstädte in der Antike von Troja bis Pompeji, CH Beck, 544 Seiten, 39,90 Euro - Judith Schalansky: Marmor, Quecksilber, Nebel. Woraus die Welt gemacht ist, Suhrkamp, 176 Seiten, 24 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
„Seit den 1930er Jahren hat die radikale Rechte keinen solchen Aufschwung erlebt“, sagt Carolin Amlinger. Die Literatursoziologin diagnostiziert aktuell eine grassierende „Zerstörungslust“ als Kern dessen, was sie „Demokratischen Faschismus“ nennt. Statt sich programmatisch rechten Parteien wie der AfD anzunähern, fordert sie die Parteien der politischen Mitte auf, eigene Zukunftsvisionen zu entwickeln. Ziel müsse es sein, die vielen frustrierten Menschen in Deutschland wieder für die Demokratie zu begeistern. Buch-Tipp: Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey: „Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus“, Suhrkamp Verlag, 30 Euro
Themen u.a.: Die ostdeutsche Zivilgesellschaft leidet an Vorurteilen, obwohl sie sehr mutig ist, meint der Aktivist Max Schneller. Und: Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt könnte es Umbenennungen geben, meint unser Satiriker. Von WDR 5.
Die Briefwahl – eigentlich als „Notnagel“ für Kranke und Gebrechliche gedacht – wird zu einem unkontrollierbaren Risiko für die Demokratie in Deutschland. Doch mit der Demokratie nehmen es die Mächtigen ohnehin nicht so genau: In Sachsen-Anhalt wollen NGOs wie Campact, aber auch die Kirchen, die Wahl direkt beeinflussen. CDU-Spitzenkandidat und Noch-Ministerpräsident Sven Schulze denkt darüber nach, wie er den Wählerwillen umgehen und dennoch an der Macht bleiben kann. All das zerstört das Vertrauen in die Demokratie. „Die Parteien, die sich mit Gewalt an der Brandmauer festklammern, müssen von ihrer Machtversessenheit runter“, sagt der Verfassungsrechtler Professor Volker Boehme-Neßler im Gespräch mit Klaus-Rüdiger Mai.
Seit Trump kriselt es offen zwischen Deutschland und Amerika. Das Bild vom starken Bündnis, das weltweit Demokratie und Freiheit eintritt, ist entzwei. Abgezeichnet haben sich Risse schon früher. Ehemals hochrangige Akteure beider Seiten äußern sich erstmals zu Schlüsselmomenten im deutsch-amerikanischen Verhältnis seit 9/11. Damals erklärte die Bundesregierung ihre "uneingeschränkte Solidarität" mit Amerika. Seitdem hängt Deutschland immer irgendwie mit drin im "war on terror", mal offen, mal verdeckt. Die militärische Zusammenarbeit überdauert sogar den "Bruch", den Trump brachte.
Von Christa Zöchling. Die deutsche Debatte über ein Verbot der AfD geht in die nächste Runde, vor allem, weil die AfD mittlerweile stark genug wäre, die liberale Demokratie zu stürzen. Um die FPÖ ist es in dieser Hinsicht immer ruhig geblieben. Warum? // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
„Freiheit stirbt immer zentimeterweise.“ – Mit diesem Zitat von Karl-Hermann Flach warnte Guido Westerwelle bereits 2011 davor, dass Grundrechte oft leise und mit „gut gemeinten“ Begründungen schwinden. Genau diese Warnung wird heute Realität: Ein Familienvater kritisiert die Corona-Maßnahmen auf Facebook, woraufhin er seine Waffe, die er legal besitzt, abgeben musste. In dieser Folge von TICHYS Rechtsstaat spricht Rechtsanwalt Tobias Gall mit Rechtsanwalt René M. Kieselmann über diesen brisanten Fall und den erfolgreichen Kampf vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart gegen den Entzug der Waffenbesitzkarte. Kieselmann ist spezialisiert auf EU-Vergaberecht sowie Sicherheitsrecht und bringt langjährige Erfahrung aus dem Sicherheitsdienst, dem Katastrophenschutz sowie der Militärpolizei und dem Waffenrecht mit. Gemeinsam diskutieren sie, wie Behörden das Waffenrecht zweckentfremden, um es als scharfes Instrument gegen unliebsame Meinungsäußerungen einzusetzen. Dabei würde es schon riechen kritische Stimmen unterhalb der Strafbarkeitsschwelle zu sanktionieren, indem die „waffenrechtliche Zuverlässigkeit“ allein aufgrund politischer Missliebigkeit abgesprochen wird. Obwohl das Verwaltungsgericht Stuttgart diesen staatlichen Eingriff im vorliegenden Fall gestoppt hat, offenbart der Fall dennoch eine bedenkliche Entwicklung: Das Waffenrecht wird immer mehr missbraucht, um die politische Einstellung der Bürger zu kontrollieren und sie für Kritik an deerRegierung zu bestrafen. Den Kommentar spricht Rechtsanwalt Dirk Sattelmaier. Er thematisiert die besorgniserregende Ausweitung der Geheimdienstbefugnisse und die damit verbundene Überwachung der Anwälte. Am Beispiel der Beobachtung von Hans-Georg Maaßen durch den Verfassungsschutz warnt Sattelmaier eindringlich vor der Aushöhlung des Rechtsstaats. Wenn Anwälte befürchten müssen, selbst ins Visier der Behörden zu geraten, ist die Unabhängigkeit der Verteidigung und damit ein Grundpfeiler unserer Demokratie in Gefahr. ________ TICHYS Rechtsstaat: Debatte für unsere Freiheit. „Seit Politiker die Bürger verklagen und abgewählte Parlamente noch rasch die Verfassung ändern, werden juristische Streitfragen in der Öffentlichkeit immer stärker diskutiert“, sagt TE-Videochef Maximilian Tichy zum Start des neuen Debattenformats TICHYS Rechtsstaat. Jeden Donnerstag um 13:00 Uhr diskutiert ein Jurist der Redaktion mit einem Gastjuristen aktuelle Fragestellungen. Anschließend wird eine weitere Entwicklung der Rechtspflege kommentiert. In einer ersten Testsendung wurde mit dem renommierten Staatsrechtler Prof. Rupert Scholz diskutiert, ob es rechtlich zulässig ist, einen möglichen Landesinnenminister der AfD von den Konferenzen der Innenminister auszuschließen. Dirk Sattelmaier erläuterte im Anschluss, warum Kanzler Friedrich Merz im „Lügenfritze“-Skandal flunkert, wenn er behauptet, keine Bürger mehr wegen „Majestätsbeleidigung“ verfolgen zu wollen. Das neue Sendungsformat ist wöchentlich auf der Webseite von Tichys Einblick zu sehen und auf allen Podcast-Plattformen, sowie dem YouTube-Kanal „Tichys Rechtsstaat“ zu hören. „Uns geht es darum, juristische Fragestellungen auch für Normalbürger leicht verständlich zu beleuchten“, so Maximilian Tichy. Dazu hat die Redaktion fünf Volljuristen gewonnen, die verschiedene Rechtsgebiete abdecken und die Gespräche im Wechsel führen.
Der Sommer geht in die Schlussrunde, die Politik ist wieder da und es wird gewählt. Landtagswahl an diesem Sonntag in Sachsen-Anhalt. Claudia Christophersen setzt auf die Vernunft in der Wahlkabine.
Die Schiesserei am Aarauer Rave – wer steckt dahinter? Weiter zeigt die «Rundschau»: Dichtestress auf Schweizer Seen. Auf einen Bootsplatz wartet man in Zürich bis zu 20 Jahre. Und: In Deutschland könnte die in Teilen rechtsextreme AfD erstmals ein Bundesland regieren. Schüsse an Rave-Party: Wer steckt dahinter? Der Schock sitzt immer noch tief in Aarau. Rund 2000 Menschen feiern in der Nacht auf Sonntag an einer Rave-Party. Plötzlich fallen Schüsse. Eine junge Frau wird getötet, fünf weitere Rave-Besucher werden verletzt. Einen Tag nach der Schiesserei nimmt die Polizei einen Tatverdächtigen fest. Wer ist der Mann? Kampf um Bootsplätze: Dichtestress im Hafen Auf Schweizer Seen wird um Bootsplätze gekämpft. Es hat wenig Plätze und viele Boote. Wer zum Beispiel in Zürich einen städtischen Platz will, muss teils über 20 Jahre warten. Gleichzeitig gibt es Boote, die kaum von ihren Plätzen bewegt werden, wie unsere Recherche zeigt. Nun soll die exklusive Böötli-Szene geöffnet werden. Das gibt Zoff. Vormarsch der Rechtspopulisten: AFD vor historischem Sieg Die AFD könnte bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt das absolute Mehr erreichen und regieren. Zum ersten Mal nach 1945 würde damit eine rechtsextreme Partei in einem Bundesland an die Macht kommen. Mitte-Links-Parteien sehen in Sachsen-Anhalt die Demokratie in Gefahr. Zu Recht? Die Rundschau-Reportage.
War der Beitritt zur EU vor zwanzig oder dreißig Jahren schon eine schlechte Idee, so ist er heute eine unendlich viel schlechtere. Denn die EU von 2026 ist nicht einmal mehr die EU von 2008. Die oligarchische Maschinerie des Blocks – die Sparpolitik, die Technokratie, die Verachtung der Demokratie – hat sich zu etwas weitausWeiterlesen
Wenn Dir das Bier in der Kneipe nicht schmeckt, trinkst Du dann aus dem Klo? Ja, vieles an der Demokratie heute schmeckt mir nicht, aber deshalb zurück zur Autokratie und zum Faschismus ist das dümmste, was man sich ausdenken kann.
Vom Marxisten zum Realitäts-Analysten: Harald Martenstein im Sommerinterview Heute Rechtsversteher, früher Marxist: Nach 24 Jahren beendet Harald Martenstein seine Zeit als Kolumnist bei der „Zeit“ und wechselt zu Axel Springer. Mit seiner Rede beim fiktiven „Prozess gegen Deutschland“ im Hamburger Thalia Theater sorgte Martenstein bundesweit für Aufsehen. Als „Zeuge“ sprach sich der Journalist gegen ein Verbot der AfD aus. Eine Partei dieser Größe könne seiner Ansicht nach nicht aufgrund einzelner Äußerungen verboten werden. Dafür brauche es handfeste Belege für konkrete Umsturzpläne oder Gewaltbereitschaft. Demokratie verteidige man nicht, indem man unliebsame politische Meinungen aus dem demokratischen Wettbewerb ausschließe. Martenstein warnt: „Wenn man Wahlergebnisse durch schmutzige Tricks entwertet, ist das der Weg in den autoritären Staat. Wir brauchen keine Revolution, wir müssen diese Regierung einfach abwählen.“ Seit der Zensur von 2015 beobachtet Martenstein zudem eine gefährliche „Herdenmentalität“ in deutschen Redaktionen. Abweichende Positionen hätten es zunehmend schwer. Für ihn ist klar: Echte Diversität bedeutet auch Meinungsvielfalt. Doch stattdessen fürchteten viele Journalisten die persönlichen und beruflichen Folgen, wenn sie vom vorherrschenden Kurs abweichen. Im Sommerinterview mit Maximilian Tichy blickt Martenstein deshalb auch auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September. Sie könnte für ihn zum Schlüsselmoment werden: Sollte die AfD die Wahl gewinnen, anschließend aber unabhängig vom Ergebnis grundsätzlich vom Regieren ausgeschlossen werden, wäre das für Martenstein ein weiteres Indiz dafür, dass sich Deutschland in eine autoritäre Richtung bewegt. Über Migration und die Folgen des Jahres 2015, die Brandmauer gegen die AfD, Meinungsfreiheit und Journalismus bis hin zu seinem Worst-Case-Szenario einer „gelenkten Demokratie“: Harald Martenstein analysiert im Sommerinterview, wo Deutschland heute steht – und wohin sich das Land entwickeln könnte. Das Buch „Gelenkte Demokratie“ von Harald Martenstein können Sie im Buchshop von Tichys Einblick vorbestellen: https://live.tichyseinblick.shop/produkt/martenstein-gelenkte-demokratie/
Wut, Frust und Enttäuschung – vielerorts ist das die Reaktion auf die Politik aus Berlin. 71 Prozent der Deutschen sagen, die Demokratie habe sich in den vergangenen zehn Jahren eher zum Schlechteren entwickelt. Werden die Landtagswahlen im Herbst zur Abrechnung mit den etablierten Parteien? Schützt die Brandmauer die Demokratie – oder verschärft sie die politische Spaltung? Was muss passieren, dass die Bürger wieder zuversichtlicher in die Zukunft blicken?
Wie die AfD zurückgedrängt werden kann, sei der Journalist Dirk Laabs bei Lesungen seines Buchs „Angriff auf Deutschland“ gefragt worden. Nun antwortet er mit dem Buch „Widersetzt euch!“. Mit Michael Kraske räumt er darin mit Fake News auf. Stövesand, Catrin www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Bei der Wahl am 6. September in Sachsen-Anhalt könnte die AfD auf eine absolute Mehrheit kommen und in der Regierung landen. Der umstrittene Spitzenkandidat Ulrich Siegmund könnte Ministerpräsident werden. Vielen bereitet das Sorgen, auch da sie dadurch auch wichtige Schaltstellen wie das Innenministerium besetzen könnte. Deutschland schaut deshalb gespannt nach Österreich – immerhin haben hier Rechtspopulisten schon häufig mitregiert. Wie das aktuell auf Landesebene läuft, darüber haben wir im ersten Teil dieser Miniserie gesprochen. Jetzt wollen wir wissen: Was können wir aus den Bundesregierungen mit FPÖ-Beteiligung über Rechtspopulisten an der Macht lernen? Und: lassen sich die FPÖ und die AfD überhaupt vergleichen? Darüber hinaus wollen wir wissen, wie die FPÖ-Regierungen sich auf Österreichs Demokratie ausgewirkt haben, und ob sich die FPÖ in Regierungsverantwortung radikalisiert oder gemäßigt hat. Und: Was folgt daraus für eine mögliche AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt? In dieser Folge zu hören: Ann-Katrin Müller ((Politikredakteurin beim "Spiegel"), Reinhard C. Heinisch (Politikwissenschafter), Oliver Das Gupta (Autor beim STANDARD und beim "Spiegel"), Kathrin Stainer-Hämmerle (Politikwissenschafterin); Skript und Recherche: Lucia Heisterkamp und Kim Höbel; Moderation: Lucia Heisterkamp und Antonia Rauth; Redigat: Frauke Böger; Produktion: Christoph Neuwirth
Breitband - Medien und digitale Kultur (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Was passiert, wenn Demokratie zum Spiel wird? Auf der Gamescom zeigt sich: Wer Wahlen gewinnen, eine Stadt regieren und die Bedürfnisse der Bürger im Blick behalten muss, erlebt Politik ganz neu. Können Games Demokratie stärken? Martin Böttcher, Benedikt Wenck, Friedemann Brenneis, Jochen Dreier www.deutschlandfunkkultur.de, Breitband
Faschismusvergleiche sind ein Teil der politischen Debatte geworden. Wird mit der AfD die Demokratie abgewählt, oder gehen solche Vergleiche an der Realität vorbei? Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal und Publizist Simon Strauß diskutieren. Pizzato, Lucca www.deutschlandfunk.de, Streitkultur
Konsole an, Spiel rein, abtauchen - so sah Gaming lange aus. Heute stecken die Spiele in fast jeder Hosentasche auf dem Smartphone. Games wie Fortnite oder Roblox sind mehr als ein Zeitvertreib: Sie gelten als soziale Räume, in denen Menschen Freundschaften pflegen, miteinander konkurrieren, Geld ausgeben. Auf Plattformen wie Discord werden auch gesellschaftliche Konflikte ausgetragen. Gaming ist Alltag. Wie wichtig diese Welt auch für die Politik geworden ist, zeigt die diesjährige Gamescom. Zum ersten Mal besucht mit Frank-Walter Steinmeier ein Bundespräsident die Spielemesse; Demokratie ist ein Schwerpunkt in diesem Jahr. Denn wo Millionen Menschen zusammenkommen, stellt sich auch die Frage nach den Regeln des Zusammenseins: Wer bestimmt sie in digitalen Spielwelten? Wer verdient an unserer Aufmerksamkeit? Warum interessieren sich rechtsextreme Kräfte für Gaming-Communitys? Und kann man durch Computerspiele lernen, wie Demokratie funktioniert? Darüber spricht Tag-Moderatorin Hadija Haruna-Oelker mit hr-Reporter Stefan Kiske live von der Gamescom, dem Medienwissenschaftler und Games-Forscher Hanns Christian Schmidt, Maik Fielitz vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena und Felix Zimmermann von der Bundeszentrale für politische Bildung. Podcast-Tipp: Quarks Daily GAMING - Was macht es mit Körper, Psyche und Beziehungen? Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland spielen regelmäßig auf Konsolen, dem PC oder auf dem Smartphone. Gaming gehört zu uns. Trotzdem halten sich viele Klischees hartnäckig: Gamer seien übergewichtig, sozial isoliert oder gar süchtig. Aber was ist wirklich dran? Und was wissen wir aus der Wissenschaft über die Auswirkungen des Spielens auf Körper, Psyche und Beziehungen? https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:9168f9a173bac893/
„Quick and Dirty“ gehört zur Welt der Autoritären, Demokraten brauchen Geduld und Ausdauer, so die These dieses Vortrags. Die Journalistin Solmaz Khorsand plädiert für bewusste Nachdenklichkeit als Alternative zur Kurzatmigkeit der Politik. Eine Wiener Vorlesung über Ausdauer als DNA der Demokratie. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Anfang September wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Die rechtsextreme AfD könnte dort auf eine absolute Mehrheit kommen – und zum ersten Mal in eine Regierung gelangen. In Deutschland wird deshalb seit Monaten darüber diskutiert, was passiert, wenn die Rechtsaußen-Partei an die Macht kommt. Österreich ist da um einiges an Erfahrung reicher. Die rechtspopulistische FPÖ regiert seit Jahrzehnten mit, aktuell ist sie an fünf von neun Landesregierungen beteiligt. In der Steiermark stellt sie sogar den Landeschef. Wie haben sich die Bundesländer unter FPÖ-Regierungen verändert? Und was folgt daraus für Deutschland - falls tatsächlich die AfD bald regiert? In dieser zweiteiligen Miniserie wollen wir wissen, was Deutschland aus Österreichs Erfahrung mit der FPÖ an der Macht lernen kann. In Folge 1 nehmen wir euch mit auf eine Reise durch die fünf Bundesländer, in denen die Rechtspopulisten aktuell mitregieren. Was ist dran an der Rhetorik vom Asylstopp und mehr Geld für »österreichische« Familien? Und sind die blauen Landesregierungen eine Gefahr für Österreichs Demokratie? Redaktion: Lucia Heisterkamp und Kim HöbelModeration: Antonia Rauth und Lucia HeisterkampRedigatur: Frauke BögerRedaktionelle Mitarbeit: Annika SchultzProduktion: Christoph Neuwirth Zur Folge über Marlene Svazek geht's hier. Die Folge zum FPÖ-Finanzskandal in Graz findet ihr hier. Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Badestrände in Paris? Ja, es gibt sie für alle, und sie sind super! Susann Atwell war für uns da und kürt außerdem ihre schönste Straße in Frankreichs Hauptstadt, hat einen tollen Hotel-Tipp, winkt vom Montmartre und Jochen und Michael aus den besten Hotel-Restaurants in Nordengland und Südtirol. Olivia Dean bringt mit ihrer Musik Leichtigkeit in diese Zeiten, Heavysaurus Kinder zum Metal und Jochen gesteht, welcher Trip ihn demütig gemacht hat: Russland, einfache Leute, die wenig haben, aber alles teilen. Und wir hoffen mit Sachsen-Anhalt vor den Wahlen, dass die Vernunft siegt, denn wir wissen von unseren Besuchen: Die meisten Menschen dort wollen Demokratie und Vielfalt. Homestead Kitchen: https://thehomesteadgoathland.com/Villa Verde, Südtirol: https://www.villaverde-meran.com/Hotel L'amour, Paris: https://hotelamourparis.fr/de/hotel-amour/Olivia Dean: https://www.oliviadeano.com/Unsere Werbepartner findet ihr hier. https://www.reisenreisen.info/p/unsere-werbepartnerinnenMehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram https://www.instagram.com/reisenreisen.podcast/?hl=de oder auf reisenreisen.infoAbboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletter Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ehrenamtliche Bürgermeister am Limit – Bürgermeister im Ehrenamt haben es schwer: Sie arbeiten viel und erfahren immer wieder Anfeindungen. Obwohl ihr Amt für die Demokratie eine wichtige Rolle spielt, mangelt es in vielen Kommunen an Unterstützung und Geld.