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In dieser Folge spreche ich mit Jessica, 50, über den Suizid ihres Lebensgefährten vor 7 Jahren. Das neue Buch "Jugendsuizid - Das Leben danach" könnt ihr ab sofort hier bestellen: www.waldschnecke-verlag.de/product-pag…ugendsuizid HIER KÖNNT IHR DAS BUCH "SUIZID - DAS LEBEN DANACH" von Elisa Roth bestellen: www.waldschnecke-verlag.de/product-pag…eben-danach Hier findet ihr alles zu den Huggis: www.huggi.shop www.selbstwort.com (hier findet ihr den Spendenlink) „Trauer nach Suizid –Hilfe für Betroffene“ Der Podcast für Suizidbetroffene und alle,die mehr zum Thema wissen möchten. Ein Podcast von AGUS e.V. – Angehörige um Suizid. Ab 10. September wird wöchentlich eine Folge auf Spotify und auf weiteren Podcast-Plattformen veröffentlicht. Robert-Enke-Stiftung: 05105-77-5555-33 www.agus-selbsthilfe.de/ (Für Suizid-Trauernde) www.frnd.de (Freunde fürs Leben)
Diesmal zu Gast: Polarise – und wir haben keinen Smalltalk gemacht, sondern Realtalk. Es geht um Authentizität in der Musikindustrie, um Druck, Erwartungen und die Frage, wie man sich selbst treu bleibt. Wir sprechen über die Skate-Kultur als Mindset, über seinen Sound und warum Verletzlichkeit kein Zeichen von Schwäche ist. Außerdem wird's persönlich: Depressionen, mentale Gesundheit und der Umgang mit Tiefphasen – ehrlich, direkt und ohne Filter.
Obwohl der deutsche Sozialstaat gut funktioniert, sterben arme Menschen auch hier früher als reiche. Welche Konzepte kennt die Forschung dagegen? Rund 13 Millionen Menschen in Deutschland leben in Armut. Eine erdrückende Zahl von Studien zeigt: Sie haben ein deutlich höheres Risiko zu erkranken - an Herz-Kreislauf-Symptomen, Depressionen, und sogar Infektionen. Das Risiko, seinen 65. Geburtstag nicht zu erleben, ist für arme Menschen doppelt so hoch wie für andere. Wie kann das sein, in einem wohlhabenden Land wie der Bundesrepublik? Und was muss anders laufen? Unser Autor Sebastian Friedrich hat sich epidemiologische Daten dazu angesehen und Fachleute vom Robert Koch-Institut und aus der Medizinsoziologie dazu befragt. Im Gespräch mit Host Korinna Hennig berichtet Sebastian von seinem Besuch in der Poliklinik auf der Hamburger Elbinsel Veddel. Er erläutert, warum die Forschung auf Verhältnisänderung statt Verhaltensänderung setzt und was dafür getan werden kann. Und er erzählt, inwiefern er ganz persönlich von den gesundheitlichen Folgen sozialer Bedingungen in seiner Kindheit betroffen ist.HINTERGRUNDINFORMATIONENRKI-Studie zu Lebenserwartung nach Daten des SOEP: https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/5909/JoHM_01_2019_Mortalitaet_Lebenserwartung.pdf?sequence=1&isAllowed=yRKI-Studie zur Lebenserwartungslücke nach Einkommensverteilung: https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Journal-of-Health-Monitoring/GBEDownloadsJ/Focus/JHealthMonit_2025_01_Lebenserwartungsluecke.pdf?__blob=publicationFile&v=5Meta-Analyse zu Jobunsicherheit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen: https://www.bmj.com/content/347/bmj.f4746.abstractAlle weiteren Studien findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.de.Hier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Obwohl der deutsche Sozialstaat gut funktioniert, sterben arme Menschen auch hier früher als reiche. Welche Konzepte kennt die Forschung dagegen? Rund 13 Millionen Menschen in Deutschland leben in Armut. Eine erdrückende Zahl von Studien zeigt: Sie haben ein deutlich höheres Risiko zu erkranken - an Herz-Kreislauf-Symptomen, Depressionen, und sogar Infektionen. Das Risiko, seinen 65. Geburtstag nicht zu erleben, ist für arme Menschen doppelt so hoch wie für andere. Wie kann das sein, in einem wohlhabenden Land wie der Bundesrepublik? Und was muss anders laufen? Unser Autor Sebastian Friedrich hat sich epidemiologische Daten dazu angesehen und Fachleute vom Robert Koch-Institut und aus der Medizinsoziologie dazu befragt. Im Gespräch mit Host Korinna Hennig berichtet Sebastian von seinem Besuch in der Poliklinik auf der Hamburger Elbinsel Veddel. Er erläutert, warum die Forschung auf Verhältnisänderung statt Verhaltensänderung setzt und was dafür getan werden kann. Und er erzählt, inwiefern er ganz persönlich von den gesundheitlichen Folgen sozialer Bedingungen in seiner Kindheit betroffen ist.HINTERGRUNDINFORMATIONENRKI-Studie zu Lebenserwartung nach Daten des SOEP: https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/5909/JoHM_01_2019_Mortalitaet_Lebenserwartung.pdf?sequence=1&isAllowed=yRKI-Studie zur Lebenserwartungslücke nach Einkommensverteilung: https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Journal-of-Health-Monitoring/GBEDownloadsJ/Focus/JHealthMonit_2025_01_Lebenserwartungsluecke.pdf?__blob=publicationFile&v=5Meta-Analyse zu Jobunsicherheit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen: https://www.bmj.com/content/347/bmj.f4746.abstractAlle weiteren Studien findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.de.Hier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
In dieser Podcast-Folge sprechen wir offen über Depressionen und Burnout. Wir beleuchten mögliche Ursachen, therapeutische Wege und Behandlungsmöglichkeiten und gehen darauf ein, wie wichtig Unterstützung durch Familie und Freunde ist. Ein ehrliches Gespräch über ein ernstes Thema, das viele Menschen betriff - und über das es mehr Offenheit braucht. Es ist eine Krankheit - niemand sollte sich dafür schämen! Hört gleich rein. Eure Marion & Euer Manuel!
Neuer Podcast! Ab Sonntag startet MIDLIFE QUEST. Die ersten 3 Folgen droppen Sonntag und danach gibt's an jedem Sonntag eine neue Folge. Insgesamt haben wir 10 Folgen am Start!Sebastian Kempke und Hannes Radke sind Comic-Zeichner, Väter, Philosophie-Nerds - und auf einer Quest durch die Lebensmitte. Am metaphorischen Lagerfeuer beschwören sie mit jedem Gespräch neue Einsichten über Identität, Familie, Depression und die Kunst, im Chaos einen roten Faden zu finden.Über den Podcast:"Hi, ich bin Sebastian Kempke. Ich arbeite als Illustrator und Comiczeichner und manchmal mache ich Podcasts. In diesem hier geht es allerdings nicht um Comics, nicht um Filme sondern um das Leben an sich, um Depressionen, darum seinen roten Faden wieder aufzunehmen mit Mitte 40. Nach jahrelanger Therapie und vielen hundert Stunden Meditation sagte ich mir, es ist Zeit, das Leben mit neuen Augen zu betrachten, neu durchzustarten. Aber GANZ sicher war ich mir nicht - trotz der ganzen Mediation. Also habe ich einen Telefonjoker gezogen und Hannes Radke angerufen. Hannes steht auch in der Mitte des Lebens, hat auch Kinder und ist auch Comiczeichner, allerdings sehr viel effizienter als ich. Und Hannes liebt es zu philosophieren, auf sehr pragmatische Art - Pragmatisch, dachte ich, das könnte mir helfen, meinen roten Faden wieder aufzunehmen und alte Themen in neuem Licht zu betrachten. Was folgt sind unsere Gespräche, unser Versuch das Leben an sich wieder zu einer Mission zu machen, zu einer Quest. Weniger wie König Artus, sondern mehr wie Link, oder wie zwei verwirrte Zauberer in einem Rollenspiel, ganz ohne Rückendeckung, aber mit reichlich Stauswerten und stapelweise Papierkram. Jede Quest einen Plan. Es ist gefährlich allein zu gehen! Dies ist MIDLIFE QUEST!"MIDLIFE QUEST - Zehn Rituale der Selbsterkenntnis. Statt magischer Kodexe nutzen Hannes und Sebastian dämliche Persönlichkeits-Quizzes aus dem Internet. Das Beste: Du kannst selbst mitmachen. Check dazu einfach den jeweiligen Link in den Shownotes! Ab Sonntag überall dort wo es es Podcasts gibt und auf Youtube.Cover-Pixelart von Hannes RadkeEin weiteres Produkt aus dem Hause Buddelfisch
Kurz vor den Tagen mit starken Beschwerden zu kämpfen kennen viele Menschen, die menstruieren. Regelmäßige starke psychische Beschwerden, wie Depressionen, Angstzuständen oder starke Konzentrationsschwächen kur vor der Periode können auch ein Hinweis für PMDS sein. Mehr dazu hört ihr in diesem Kolleg*innengespräch.
Tatjana Michalak ist Psychologin, kommt aus der Ukraine und arbeitet seit 25 Jahren für das Sorgentelefon "Doweria". Es richtet sich an Menschen, die Russisch und Ukrainisch sprechen.
Jede zweite Person erfährt in ihrem Leben eine psychische Erkrankung. Doch was heisst überhaupt krank? Und warum verstehen wir noch heute nicht richtig, woher psychische Leiden kommen? Ein Gespräch über Diagnosen, Vererbung und soziale Umstände – und über die heilende Kraft von Geschichten. Angststörungen, Depressionen, Sucht: Jede zweite Person erkrankt in ihrem Leben psychisch. Eine erschreckend hohe Zahl, welche die Frage aufwirft, ob wir als Gesellschaft immer kränker werden. Oder wird eher das Raster, was als normal gilt, immer enger? Welche Ursachen liegen den Krankheiten zugrunde, sind es die Gene oder macht doch das gesellschaftliche Umfeld krank? Und welche Rolle spielt die Psychiatrie, um seelischen Leiden zu begegnen oder sie sogar zu heilen? Darüber spricht Olivia Röllin mit Leon Engler, Autor des Buchs «Botanik des Wahnsinns» und angehender Psychotherapeut, und dem Mediziner und Wissenschaftshistoriker Michael Hagner.
Jede zweite Person erfährt in ihrem Leben eine psychische Erkrankung. Doch was heisst überhaupt krank? Und warum verstehen wir noch heute nicht richtig, woher psychische Leiden kommen? Ein Gespräch über Diagnosen, Vererbung und soziale Umstände – und über die heilende Kraft von Geschichten. Angststörungen, Depressionen, Sucht: Jede zweite Person erkrankt in ihrem Leben psychisch. Eine erschreckend hohe Zahl, welche die Frage aufwirft, ob wir als Gesellschaft immer kränker werden. Oder wird eher das Raster, was als normal gilt, immer enger? Welche Ursachen liegen den Krankheiten zugrunde, sind es die Gene oder macht doch das gesellschaftliche Umfeld krank? Und welche Rolle spielt die Psychiatrie, um seelischen Leiden zu begegnen oder sie sogar zu heilen? Darüber spricht Olivia Röllin mit Leon Engler, Autor des Buchs «Botanik des Wahnsinns» und angehender Psychotherapeut, und dem Mediziner und Wissenschaftshistoriker Michael Hagner.
Nicht auf die große Liebe warten, sondern einfach Freund*innen heiraten, vielleicht sogar gleich mehrere auf einmal - wie würde das unser Leben und unsere Gesellschaft verändern? Gäbe es dann weniger Streit und mehr Zuversicht? // Alle Hintergründe von uns findest Du hier: www.quarks.de. Hast du selbst ein Szenario, das wir prüfen sollen oder Feedback? Schreib uns gerne an: mal_angenommen@wdr.de Eure Hosts sind: Julia Nestlen und Samira El Hattab Hier geht's zur Folge von Studio Q zur Frage wie zufrieden oder unzufrieden Kinder machen: https://www.youtube.com/watch?v=qIEV6oAQhiU&list=PLBVy5saB_LC5MUujpBpmwiYI-XcnDoGir&index=2 Und das sind unsere wichtigsten Quellen: Expertin: Rosalie Weigand Psychotherapeutin & Paartherapeutin Studie zu Einsamkeit vom Bundesamt für Bevölkerungsforschung: https://www.bib.bund.de/DE/Presse/Mitteilungen/2024/2024-05-29-Einsamkeit-im-jungen-und-mittleren-Erwachsenenalter-hat-zugenommen-besonders-unter-jungen-Menschen.html Meta-Analyse, die zeigt, dass soziale Isolation und Einsamkeit im Zusammenhang mit einem höheren Krebsrisiko stehen: https://www.nature.com/articles/s41562-023-01617-6.epdf Diese Studie zeigt, dass im Alter von 60 fast täglich Freunde treffen das Demenzrisiko senkt: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31374073/ Laut dieser Studie profitieren Männer mehr von romantischen Beziehungen als Frauen: https://www.hu-berlin.de/de/pr/nachrichten/januar-2025/nr-2516 Gute Freundschaften zeigen im Hinblick auf Depressionen einen positiveren Effekt auf die Psyche als romantische Beziehungen – laut dieser Längsschnittanalyse: https://doi.org/10.1177/02654075251321385 Studie zu Herausforderungen in Kommunen: https://www.kommune-niederkaufungen.de/wp-content/uploads/2016/09/Erg%C3%A4nzungspapier-2015.pdf Infos zur Ehegattennotvertretung in Gesundheitsangelegenheiten: https://www.bmjv.de/DE/themen/vorsorge_betreuungsrecht/ehegattennotvertretung/ehegattennotvertretung_node.html Zahlen zu getrennten Eltern im Familienreport 2024: https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/239468/c00efd559163092ed00fb2fb931ce1bf/familienreport-2024-data.pdf Studie zum Co-Parenting: https://doi.org/10.1016/j.rbmo.2024.104747 Alternativen zur Ehe in anderen Ländern: https://www.bundestag.de/resource/blob/645642/1555642dbaa59ca8633da5bbb78b941b/WD-7-055-19-pdf-data.pdf
Endurance Nerd Talk – Über Ausdauersport und Triathlon: Training, Equipment, Ernährung, Szene
Neue Woche, neue Folge! Bevor wir tief in die aktuellen News der Triathlon-Szene eintauchen, klären wir erst einmal, wie Nils es geschafft hat, seinen eigenen Familienurlaub nach London komplett zu vergessen.Wir sprechen über den bevorstehenden Saisonstart von Fred Funk bei der Challenge Wanaka und warum die „Norboys“ Gustav Iden und Casper Stornes aktuell verletzungsbedingt passen müssen. Außerdem brodelt die Gerüchteküche: Feiert Rico Bogen wirklich sein Langdistanz-Debüt bei der Challenge Roth? Im zweiten Teil der Episode wird es ernst: Inspiriert von den extrem ehrlichen Interviews von Martin van Riel und Daniel Bækkegård sprechen wir ausführlich über mentale Gesundheit im Profi- und Amateursport. Wir beleuchten den enormen Druck, Depressionen, Burnout und den schmalen Grat zwischen sportlichem Ehrgeiz und dem Verlust der Freude.Zudem werfen wir einen Blick auf das faszinierende Trainingstagebuch von Eisschnelllauf-Olympiasieger Nils van der Poel, der mit einem strengen „5 Tage Training, 2 Tage Wochenende“-Rhythmus Gold holte. Wäre das 5/2-Modell auch die Lösung für Age-Grouper, um Job, Familie und Sport gesund unter einen Hut zu bekommen?
Jetzt hat sich auch noch der Bundeskanzler eingeschaltet und ein Social-Media-Verbot für Minderjährige befürwortet. Die SPD schlägt ein nach Alter abgestuftes Modell mit einem Verbot für unter 14-jährige vor; beim heute beginnenden CDU-Parteitag in Stuttgart wird ein Antrag aus Schleswig-Holstein diskutiert werden, der den Zugang zu Facebook, Instagram und TikTok erst ab 16 vorsieht. Der Grund: soziale Medien machen süchtig, konfrontieren Kinder mit überfordernden Inhalten; können Depressionen oder Essstörungen auslösen oder verstärken. Sie sind also eindeutig gefährlich – ob man diesen Gefahren allerdings mit Verboten sinnvoll begegnet, das ist nochmal eine andere Frage. Bernd Lechler diskutiert mit Elisabeth Koblitz – Journalistin und „Newsfluencerin“; Sebastian Meineck – Journalist bei der Nachrichten-Website netzpolitik.org; Dr. Isabel Brandhorst – Psychologin am Universitätsklinikum Tübingen
Depressionen, Angstzustände und hohes Suchtpotenzial. Eine verzerrte Selbstwahrnehmung durch Schönheitsideale und unklarer Datenschutz. Der Konsum von Social Media ist mit hohen Risiken verbunden. Australien hat Ende 2025 als erstes Land weltweit ein Mindestalter für Instagram, TikTok, Snapchat und andere Plattformen eingeführt. Unter 16-Jährige dürfen nicht mehr auf zahlreiche Plattformen zugreifen. Die Diskussion wird auch in Deutschland immer konkreter. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert in einem Impulspapier ein abgestuftes Verbot von Social-Media-Plattformen – nachdem sie im Sommer noch gegen ein Verbot war. Die CDU will die Altersgrenze noch höher ansetzen. Sie berät auf ihrem Parteitag von Freitag an über ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige. Auch Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich inzwischen für ein Verbot ausgesprochen. Mehrere europäische Länder denken ebenfalls über strengere Vorgaben nach. Dazu gehören Dänemark, Großbritannien, Frankreich und Spanien. Sie orientieren sich am Vorbild von Australien. Auch die Europäische Kommission prüft ein mögliches EU-weites Vorgehen und will bis zum Sommer entscheiden. Doch Fragen bleiben offen: Ist die Altersverifikation datenschutzkonform möglich? Wie werden Plattformen zur Verantwortung gezogen? Und welche Bedenken gibt es bei einem Social-Media-Verbot, zum Beispiel bei den Grundrechten von Kindern und Jugendlichen? Darüber spricht Rita Lauter mit dem Leiter des Digitalressorts der ZEIT, Jakob von Lindern, in der 128. Folge von Was jetzt? – Die Woche. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube. Moderation und Redaktion: Rita Lauter Postproduktion: Simon Schmalhorst, Matthias Giordano Redaktion und Produktion: Lucie Liu, Ina Rotter, Matthias Giordano, Fish&Clips Mitarbeit: Svenja Lorenz, Sophie Matysek Studentische Unterstützung: Luisa Holzkamp Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin #tiktok #instagram #verbot #meta #zuckerberg
Wie viele Red Flags beim Dating braucht es eigentlich, bis man endlich geht? Und ab wann ist nicht der Typ das Problem – sondern die eigene Unsicherheit? Heute haben wir drei Mails, bei denen ihr euch genau das fragt. In Mail eins wird's filmreif: Zwei Wochen „Wir sind ein Paar“, dann plötzlich Marderschaden, Wohnungsbrand, Feuerwehr, Polizei – nur blöd, dass das Beweisfoto zwei Jahre alt ist und aus dem Internet stammt. Handelt es sich hier um einen Schlawiner oder doch einen echten Lügenbaron? Und kann man so einen Fehlstart überhaupt reparieren – oder rennt man da sehenden Auges in die nächste Story? Mail zwei geht leiser, aber genauso tief: Zwei schöne Dates, dann der Vorwurf, es sei „zu schwer“ mit ihr. Der Grund? Sie lebt seit Jahren mit Depressionen. Jetzt stellt sie sich die Frage: Können depressive Menschen überhaupt daten? Und wann ist der beste Zeitpunkt, um von meiner Krankheit zu erzählen? Und Mail drei bringt uns ins Schwitzen – im wahrsten Sinne des Wortes. Eine Hörerin lebt seit ihrer Jugend mit Hyperhidrose, jahrelanger Scham und dem ständigen Versuch, ihren Körper zu verstecken – heute ist sie viel selbstbewusster, aber beim Sex kommen die alten Unsicherheiten zurück: Ist starkes Schwitzen ein Abturner – oder machen wir uns da mehr Druck als nötig? Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/beste_freundinnen Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Milka Loff Fernandes wurde in den 2000er Jahren als VIVA-Moderatorin bekannt. Schon als Jugendliche struggelte sie mit Depressionen.
Kriege, Krisen, Klimakatastrophen, soziale Spaltung – ein Blick aufs Handy reicht, und viele fühlen sich von den Nachrichten überfordert. Das Leid der Welt scheint plötzlich auf den eigenen Schultern zu liegen. Dieses Gefühl hat einen Namen: Weltschmerz. In dieser Folge von Betreutes Fühlen sprechen Leon und Atze darüber, warum uns das aktuelle Weltgeschehen emotional so stark belastet, was Dauerkrisen mit unserer psychischen Gesundheit machen und warum Abstumpfen keine Lösung ist. Es geht um Empathie, emotionale Überforderung und den Unterschied zwischen Mitfühlen und Wegschauen – aber auch darum, warum Empathie allein nicht reicht. Wozu ist dieser Schmerz da? Und wie können wir mit Weltschmerz umgehen, ohne uns ohnmächtig oder leer zu fühlen? Fühlt euch gut betreut Leon & Atze Instagram: https://www.instagram.com/leonwindscheid/ https://www.instagram.com/atzeschroeder_offiziell/ Mehr zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/betreutesfuehlen Tickets: Atze: https://www.atzeschroeder.de/#termine Leon: https://leonwindscheid.de/tour/ Vorverkauf 2026: https://betreutes-fuehlen.ticket.io/ Quellen: U.S. Department of Justice (SDNY) United States v. Jeffrey Epstein – Indictment & Press Release. → Grundlage für die Einordnung sexualisierter Gewalt, Machtmissbrauch und struktureller Wegschau-Dynamiken zu Beginn der Folge. https://www.justice.gov/usao-sdny/press-release/file/1180481/dl The Examined Life – Stephen Grosz → Warum Schmerz eine wichtige psychische Funktion hat und was passiert, wenn wir ihn nicht mehr fühlen Pei, R., Grayson, S. J., Appel, R. E. et al. (2025). Bridging the empathy perception gap fosters social connection. Nature Human Behaviour. → Zentrale Studie zur „Empathy Perception Gap“ https://doi.org/10.1038/s41562-025-02307-1 Moralische Ambition – Rutger Bregman (2024) → Die Idee, Weltschmerz nicht nur zu fühlen, sondern ihn in sinnvolles, wirksames Handeln zu übersetzen. Altruistic Personality – Samuel P. Oliner (1992) → Frühe psychologische Forschung zu Menschen, die im Nationalsozialismus Juden retteten – und warum „der gute Charakter“ allein keine Erklärung ist. Conscience and Courage – Eva Fogelman (1995) → Ergänzende Interviews mit Helfer:innen, die zeigen, wie gewöhnlich Widerstand leistende Menschen oft waren. Varese, F., & Yaish, M. (2000). The importance of being asked. Rationality and Society. → Schlüsselbefund der Folge: Der wichtigste Faktor für Helfen ist, gefragt zu werden. https://doi.org/10.1177/104346300012003003 Arts and Minds – Anton Howes (2020) → Wie Fortschritt, Innovation und Hoffnung sozial „ansteckend“ werden können – Parallele zur moralischen Ambition. Building a Life Worth Living – Marsha Linehan → Das Karten-Beispiel und das Konzept radikaler Akzeptanz: Die Realität annehmen, um sie verändern zu können. Abundance – Ezra Klein & Derek Thompson (2025) → Gegen den Fatalismus: Warum Zukunftsvisionen von Überfluss Hoffnung zurückbringen können. CNBC (2023). Nobel Prize winner Katalin Karikó on being demoted and perseverance. → Grundlage für das „Karikó-Problem“: Wie Institutionen mutige, riskante Ideen systematisch ausbremsen. https://www.cnbc.com/2023/10/06/nobel-prize-winner-katalin-karik-on-being-demoted-perseverance-.html Empfehlungen YouTube-Interview mit Katalin Karikó & Drew Weissman über wissenschaftliche Beharrlichkeit, Zweifel und den langen Weg zum Durchbruch. https://www.youtube.com/watch?v=-3x4IMdeFdI Rki: Walther L, Vogelgesang F. Schaffrath Rosario A, Kersjes C, Thom J. Peitz D, et al. Depressive und Angstsymptomatik bei Erwachsenen in Deutschland: Ergebnisse aus dem Panel Gesundheit in Deutschland" 2024. J Health Monit. 2025. Angst und Depressionssymptome: Mauz, E., Walther, L., Junker, S., Kersjes, C., Damerow, S., Eicher, S.,... & Thom, J. (2023). Time trends in mental health indicators in Germany's adult population before and during the COVID-19 pandemic. Frontiers in public health Redaktion: Julia Ditzer, Dr. Leon Windscheid
In Los Angeles hat ein Prozess gegen die grossen Social-Media-Firmen Meta, Google und Snapchat begonnen. Die Klägerin wirft den Firmen vor, ihre Jugend durch gezielte Suchtmechanismen ruiniert zu haben. Depressionen, Essstörungen und Suizidgedanken – die Vorwürfe wiegen schwer und betreffen eine ganze Generation. Korrespondentin Marie-Astrid Langer erklärt, warum dieser Prozess eine neue Ära einläutet. Es geht nicht mehr nur um die Moderation von Inhalten, sondern um das Design der Plattformen selbst. Interne Dokumente legen nahe, dass sich Mitarbeiter bei Facebook und Instagram ihrer Rolle durchaus bewusst waren. Doch wie stehen die Chancen, dass die Kläger tatsächlich gegen die Tech-Giganten gewinnen? Gast: Marie-Astrid Langer, USA-Korrespondentin Host: Simon Schaffer Den Hintergrund zu diesen Prozessen findest du [hier](https://www.nzz.ch/technologie/der-tabak-moment-von-social-media-junge-erwachsene-beschuldigen-instagram-tiktok-und-co-sie-suechtig-gemacht-zu-haben-ld.1923401). Für ein Probeabo der NZZ gehts [hierlang](https://abo.nzz.ch/25077808-2).
Jeder Mensch wünscht sich irgendetwas am eigenen Körper anders. Führt diese Unzufriedenheit zu einem krankhaften Schönheitswahn, kann es Betroffene psychisch an Grenzen bringen. «Puls» geht den Ursachen solcher Körperbildstörungen nach und fragt: Wie lebt es sich mit einem verzerrten Selbstbild? Körperdysmorphie – Im Spiegel nur noch Unschönes sehen Mia, 21, entwickelte schon als Mädchen erste Symptome einer Körperdysmorphie – verstärkt durch familiären Schönheitsdruck und Ausgrenzung in der Schule. Während der Corona-Pandemie schottete sie sich völlig ab, verbrachte täglich Stunden vor dem Spiegel, brach die Schule ab, kämpfte mit Klinikaufenthalten und Suizidgedanken. Mit 19 folgten Schönheitsoperationen, die nur kurz halfen. Heute sieht sie Licht am Horizont, doch der Weg aus der gestörten Selbstwahrnehmung ist lang. Verzerrtes Körperbild – Die Rolle der sozialen Medien Tina, 27, geriet als Teenager in den Sog von Social Media und entwickelte einen Wahn zur äusserlichen Selbstoptimierung. Der ständige Vergleich mit geschönten Bildern anderer Menschen führte zu einem verzerrten Körperbild, Selbstzweifeln und Depressionen. Die ehemalige DSDS-Kandidatin war aber nicht nur Opfer der Beauty-Algorithmen: Sie fütterte Instagram auch aktiv mit bearbeiteten Bildern von sich. Mittlerweile hat sie als Schauspielerin einen positiveren Bezug zu ihrem Äusseren gefunden – und geniesst in ihren Rollen sogar das Spiel mit der Hässlichkeit. Körperbildstörungen – Nicht nur Frauensache Philipps Körper ist beeindruckend durchtrainiert. Angetrieben vom Beispiel einschlägiger Fitnessidole, hatte er sein Leben irgendwann nur noch dem Muskelwachstum und der Sixpack-Pflege gewidmet. Schaut er in den Spiegel, ist er mit seinem gestählten Äusseren dennoch nie zufrieden. Philipps Beispiel zeigt: Körperbildstörungen werden primär Frauen zugeschrieben, sie können aber auch Männer betreffen – besonders Jugendliche. «Puls»-Chat zum Thema Körperbildstörung Wird das tägliche Schönheitsritual immer mehr zur Last? Verbringe ich zu viel Zeit im Fitnesscenter? Wann macht eine Beauty-Operation alles nur noch schlimmer? Und wie lässt sich ein gesundes Körpergefühl entwickeln? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
Brain Fog – wenn der Kopf im Nebel stecktBrain Fog – auch Gehirnnebel genannt – beschreibt einen Zustand, in dem klares Denken kaum möglich ist. Gedanken fühlen sich träge an, Worte sind plötzlich weg, Konzentration zerfällt. Viele Betroffene beschreiben es, als wäre der Kopf „in Watte gepackt“.Du bist nicht zerstreut. Du bist nicht unfähig. Dein Nervensystem ist überlastet.Typische Symptome von Brain Fog sind kognitive Defizite wie verlangsamte Informationsverarbeitung, Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisprobleme, Wortfindungsstörungen und mentale Müdigkeit. Selbst kleine Aufgaben fühlen sich anstrengend an. Multitasking ist kaum möglich, Entscheidungen fallen schwer. Dazu kommen oft Reizbarkeit, Verwirrtheit, Desorientierung oder ein deutlicher Motivationsverlust. In ausgeprägten Phasen kann selbst Zuhören oder Sprechen schwerfallen.Brain Fog ist kein offizieller medizinischer Begriff, wird aber weltweit genutzt, um genau diesen Zustand mentaler Unklarheit zu beschreiben. Im Englischen bezeichnet er eine vorübergehende Einschränkung der Fähigkeit, klar zu denken oder sich zu fokussieren. Besonders häufig tritt Brain Fog im Zusammenhang mit chronischem Stress, Erschöpfung oder hormonellen Veränderungen auf.Die Ursachen sind vielfältig. Ein zentraler Faktor ist der Lebensstil: Dauerstress, schlechter Schlaf, Bewegungsmangel, Flüssigkeitsmangel und eine ungünstige Ernährung – insbesondere hoher Zuckerkonsum oder ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren – können die kognitive Klarheit deutlich beeinträchtigen.Auch hormonelle Schwankungen spielen eine große Rolle. Frauen sind besonders in Phasen wie Schwangerschaft, Perimenopause und Menopause betroffen, wenn der Östrogenspiegel stark schwankt. Hinzu kommt häufig eine hohe mentale Dauerverantwortung, die das Nervensystem dauerhaft unter Spannung hält.Brain Fog tritt außerdem als Begleiterscheinung medizinischer oder psychischer Zustände auf. Dazu zählen post-virale Erkrankungen wie Long COVID, Stoffwechsel- und Autoimmunerkrankungen, Schilddrüsenunterfunktion, Diabetes, Rheumatoide Arthritis, Depressionen, Angststörungen, ADHS sowie Nährstoffmängel, insbesondere Vitamin-B12-Mangel. Auch bestimmte Medikamente können kognitive Trübungen auslösen.Auf biologischer Ebene spielen Entzündungsprozesse im Gehirn, Durchblutungsstörungen und Veränderungen der Blut-Hirn-Schranke eine Rolle. Doch Brain Fog ist nicht nur ein Defekt – er kann auch als Schutzreaktion verstanden werden. Wenn zu viele Reize, Aufgaben und emotionale Belastungen gleichzeitig wirken, drosselt das Nervensystem die Informationsverarbeitung. Nicht, um zu sabotieren, sondern um zu schützen.Man kann sich Brain Fog wie eine Sicherung vorstellen: Wenn zu viele Geräte gleichzeitig laufen, schaltet das System ab, um Schaden zu verhindern. Der Nebel ist kein Versagen – er ist ein Signal.In dieser Folge geht es darum, Brain Fog zu verstehen, einzuordnen und ihm mit Klarheit statt Selbstverurteilung zu begegnen. Verstehen ist der erste Schritt zurück zu mentaler Entlastung.Klar im Kopf – weil Klarheit oft dort beginnt, wo wir aufhören, gegen uns zu kämpfen.www.friedpartner.ch
Präsentiert vom Berlin Triathlon und der Laufbar in MünchenHeute erwartet euch der bisher längste Podcast bei Klartext Triathlon, nämlich der mit Triathlonprofi Max Hoffmann, der von einem unserer Partner, der Laufbar in München, unterstützt wird.Ich rede mit Max offen und ehrlich über seine psychischen Erkrankungen (rezidivierende Depressionen, ADHS, Borderline) und wie diese sein Leben und sein Wirken als Triathlonprofi beeinflussen. Zudem geht es in dem Gespräch viel um den Klima- und Umweltschutz. Max ist überzeugter Veganer und geht als Profi seinen ganz eigenen Weg: Keine Flüge, Wettkämpfe nur in Europa, Verzicht auf Trainingslager, Minimalismus, kaltes Duschen. Er möchte nicht nur reden, sondern handeln. Außerdem erfahrt ihr, warum Max als Profi jetzt noch einmal ernst machen möchte und wie er das angehen möchte.Viel Spaß beim Zuhören!Max und AlexUnsere Partner:Berlin TriathlonBerlin TriathlonInstagram Berlin TriathlonMarathon CommunityAlle Infos gibt es auf der Website der Klartext Marathon Community und im Blog von Klartext Triathlon!Tritt jetzt unseren verschiedenen Kanälen bei:Whats-App-CommunityInstagram ChannelStrava ClubSchneider und PiechaSchneider & Piecha – Ihr Sanitätshaus in OffenbachSchneider und Piecha (@schneiderundpiecha) • Instagram-Fotos und -VideosPrime WearPrime Wear - 100% Custom Performance Clothing(Bezahlte Werbepartnerschaften)Erreichbarkeit:Wenn euch unsere Arbeit gefällt, dann folgt uns auf Instagram und teilt diesen Podcast über Social Media! Danke!Klartext Triathlon (@klartexttriathlon) • Instagram-Fotos und -VideosAlex Feldhaus (@alex.fldhs) • Instagram-Fotos und -VideosSebi Neef (@sebi_neef) • Instagram-Fotos und -VideosSchaut doch gerne auch einmal auf unserer Website vorbei:Klartext Triathlon | Podcast und BlogImpressum:Klartext Triathlon e.U., Alexander Feldhaus (Reinachstraße 57, 80995 München), Mail: eiaswim@web.de Telefon: 0049 176 70956367Support this podcast at — https://redcircle.com/klartext-triathlon/exclusive-contentAdvertising Inquiries: https://redcircle.com/brandsPrivacy & Opt-Out: https://redcircle.com/privacy
Milliarden Mikroorganismen leben in uns – vor allem im Darm. Dieses Mikrobiom steuert nicht nur die Verdauung, sondern greift tief in unsere Gesundheit ein. Immer deutlicher zeigt sich: Es beeinflusst auch die Psyche. Der Psychiater Martin Aigner erklärt, dass Darm und Gehirn eng verbunden sind. Über Nerven, Hormone und Botenstoffe stehen sie im ständigen Austausch. Besonders wichtig ist dabei Serotonin – ein Großteil dieses „Glückshormons“ entsteht im Darm. Gerät das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht, kann sich das auch auf Stimmung und Stressreaktionen auswirken. Studien zeigen: Ein vielfältiges Mikrobiom geht oft mit besserer psychischer Gesundheit einher. Umgekehrt finden sich bei Depressionen oder Angststörungen häufig Veränderungen. Klare Ursachen sind schwer zu benennen – die Forschung spricht eher von Zusammenhängen als von eindeutigen Wirkungen. Ein zentraler Hebel ist die Ernährung. Ballaststoffe, Vielfalt und regelmäßige Mahlzeiten fördern „gute“ Bakterien. Einseitige, stark verarbeitete Nahrung kann das Gleichgewicht stören. Neue Ansätze setzen daher auf Prä- und Probiotika – als Ergänzung zur klassischen Therapie. Noch steht vieles am Anfang. Doch eines wird klar: Wer den Darm versteht, versteht auch die Psyche besser.
Der Fahrer des umgekippten Faschings-Anhängers im Weinviertel hatte keine Genehmigung für den Personen-Transport // Sport hilft gegen Depressionen - das zeigt eine Untersuchung der Universität für Weiterbildung Krems
Was Krieg bedeutet, das haben bisher nur wenige am eigenen Leib erfahren. Von denen, die als junge Soldaten aktiv am Krieg teilgenommen haben, leben nur noch sehr wenige. Doch oft wirkt Tod, Trauer, Angst, Hunger, Zerstörung weiter, weit über das eigene Leben hinaus. Therapeuten wissen inzwischen: Was die Vorfahren erlitten haben, kann bei Kriegskindern, Kriegsenkeln und -urenkeln weiterwirken. Transgenerationale Traumata werden auf den ersten Blick häufig als unerklärliche Ängste, Aggressionen und Verhaltensweisen erlebt. Auch viele Soldaten im Auslandseinsatz leiden unter Depressionen und Angststörungen.
Außerdem: E-Auto-Umstieg - Für wen lohnt es sich? (13:15) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Yvi Strüwing.
Die Zahlen sind erschreckend: Immer mehr Menschen leiden unter Depressionen, Angststörungen, Erschöpfung und innerer Leere. In dieser Podcastfolge spreche ich offen darüber, warum die „Pandemie der psychischen Gesundheit" längst begonnen hat – und was du konkret tun kannst, um dich selbst zu schützen und wieder in deine Kraft zu kommen.
Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen – und doch werden sie oft nicht erkannt. Wie sich eine Depression bemerkbar macht und wie sie sich anfühlt, erzählt Andreas Menke in dieser Folge. Er ist ärztlicher Direktor einer Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. In seinem Buch „Depression – Wissen, was hilft“ schreibt er über die neuesten Erkenntnisse und wirksame Therapien zur Bewältigung der Erkrankung. In dieser Folge versuchen wir eine Depression erlebbar zu machen. Wäre sie ein Raum – wie würden wir uns darin bewegen? Andreas Menke schildert den fiktiven Tagesablauf eines depressiven Menschen vom Morgen bis zum Abend. Außerdem erklärt er, welche Fehler Außenstehende im Umgang mit einer depressiven Person häufig machen. Podcasttipp: Innenwelt - Der Psychologie-Podcast von WDR 5 https://www.ardaudiothek.de/sendung/innenwelt-der-psychologie-podcast-von-wdr-5/urn:ard:show:1ed47ad24053fa4d/
Die Darm-Hirn-Achse ist eine wechselseitige Kommunikationsverbindung zwischen Darm und Gehirn, bei der der Vagusnerv eine große Rolle spielt, sowie das enterische Nervensystem („Bauchhirn“) und das Mikrobiom. Etwa 90 % der Signale fließen vom Darm zum Gehirn, was emotionale Zustände, Stress und kognitive Fähigkeiten beeinflusst. Eine gestörte Achse wird mit Reizdarmsyndrom, Depressionen und Angstzuständen in Verbindung gebracht. In dieser Folge erkläre ich mehr zu dieser Verbindung und gebe dir Tipps, wie du deinen Darm und somit auch dein Gehirn noch mehr stärken kannst. Werbung: Mit dem Code „katypodcast15“ erhaltet ihr 15 % Rabatt auf eure erste Bestellung bei Norsan: https://norsan.de Zu meinen Büchern: https://tastykaty.de/mabuchamazon Zum Pilates-Onlinestudio: https://pilatesmitkaty.de Zum Saisonkalender: https://tastykatyboutique.etsy.com
Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT): Mit Angst leben – statt gegen sie zu kämpfen Viele Menschen mit Angst, Depression, chronischem Stress oder innerer Leere versuchen jahrelang, ihre belastenden Gedanken und Gefühle zu kontrollieren oder zu vermeiden – oft ohne nachhaltigen Erfolg. In dieser Podcast-Folge erfährst du, warum genau dieser Kampf das Leiden häufig verstärkt und wie die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) einen völlig neuen, wirksamen Weg eröffnet. ACT gehört zu den modernen, wissenschaftlich fundierten Psychotherapieverfahren und zielt nicht darauf ab, Angst „wegzumachen", sondern darauf, psychische Flexibilität zu entwickeln: die Fähigkeit, mit schwierigen inneren Erfahrungen umzugehen und trotzdem ein erfülltes, werteorientiertes Leben zu führen. In dieser Episode erfährst du unter anderem: Was die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) genau ist und wie sie sich von klassischer Verhaltenstherapie unterscheidet Warum der Versuch, Angst zu kontrollieren, sie langfristig oft verstärkt Wie Achtsamkeit, Akzeptanz und kognitive Defusion dabei helfen, Abstand zu belastenden Gedanken zu gewinnen Warum Wertearbeit ein zentraler Schlüssel für Motivation, Sinn und Lebensqualität ist Wie ACT bei Angststörungen, Depressionen, Burnout, chronischem Stress, Schmerzen und Zwangsstörungen eingesetzt wird Ein konkretes Fallbeispiel aus der Praxis: Leben mit sozialer Angst – und trotzdem mutige Schritte gehen ACT in der Praxis: Leben nach deinen Werten Ein zentraler Bestandteil der ACT ist die Frage: „Was ist mir wirklich wichtig im Leben?" Statt das eigene Leben an der Vermeidung von Angst auszurichten, lernen Betroffene, sich bewusst für das zu entscheiden, was ihnen Sinn gibt – etwa Nähe, Verbundenheit, Freiheit, Mitgefühl oder persönliche Entwicklung. Die Angst darf dabei da sein, muss aber nicht länger das Steuer übernehmen. Diese Haltung kann einen tiefgreifenden Perspektivwechsel ermöglichen – weg vom ständigen inneren Kampf, hin zu mehr Selbstwirksamkeit und Lebensfreude.
ADHS in der Beziehung und Familie: Das kann schnell zu einer hochexplosiven Angelegenheit werden, vor allem wenn die Diagnose (noch) nicht bekannt ist und/oder Begleit- und Folgeerkrankungen wie Depressionen oder Süchte hinzukommen. Die studierte Psychologin, Paar- und Sexualtherapeutin Julia Kugler arbeitet in eigener Praxis mit Menschen auf dem Spektrum, darunter auch viele Betroffene von ADHS. Sie weiß um die besonderen Herausforderungen einer Neurodivergenz und was das für Beziehungen jeglicher Art bedeutet. Heute spricht sie darüber, wie sich ADHS im Zusammenleben bemerkbar macht, wann sich die Störung vor allem zeigt und was Betroffenen hilft. In "ihrer Zauberkiste" hat sie zudem allerlei kleine "Tricks", die das Zusammenleben erleichtern, wenn ADHS im Spiel ist.
Mehr von Bettina. Mehr von Brit. Viele Tierhalter kennen das Gefühl, dass ihr Tier plötzlich nicht mehr so fröhlich oder aktiv wirkt wie sonst. Aber können Tiere depressiv werden? Und wenn ja, woran erkennt man das? In diesem Webinar gehen die Tierheilpraktikerin Brit Kröger und die Besitzerin einer Pension für Pferde im Ruhestand („Haslhof“) Bettina Hottner der Frage auf den Grund, ob und wie Depressionen bei Tieren auftreten können. Sie beleuchten mögliche Ursachen wie Stress, Trauer, Umweltfaktoren und gesundheitliche Probleme. Außerdem geht es um die Symptome, die auf eine depressive Verstimmung hindeuten können und welche Möglichkeiten es gibt, betroffenen Tieren zu helfen – von der Anpassung der Lebensumstände über naturheilkundliche Ansätze bis hin zu therapeutischen Maßnahmen. Präsentation
Podcast-Folge #158: Zwischen Blei-Gedanken und Badehosen-Kritikern Zu Gast: Eva Jahnen (@depridisco)Wie beschreibt man einen Zustand, für den es oft keine Worte gibt? In der heutigen Folge treffen zwei Welten aufeinander, die sich verdammt gut verstehen: Ich spreche mit der wunderbaren Eva Jahnen – und da wir beide Erfahrungsexperten sind, wissen wir genau, wie sich die dunklen Phasen einer Depression anfühlen. Eva ist Kommunikationsdesignerin, Autorin und das Gesicht hinter „Depridisco“. Auf ihrem Blog und ihrem Instagram-Kanal teilt sie ihre ganz persönlichen Erlebnisse und macht das Unsichtbare durch ihre Illustrationen greifbar. Dabei ist uns eines besonders wichtig: Jeder Mensch erlebt eine Depression anders. Es gibt kein „Richtig“ oder „Falsch“, nur individuelle Wege durch den Nebel. In dieser Episode sprechen wir unter anderem über: Der innere Kritiker in Badehose: Wie Eva es schafft, ihre Selbstzweifel zu entmachten, indem sie ihren inneren Kritiker in ein ziemlich unvorteilhaftes Outfit steckt. Wenn wir uns selbst im Weg stehen: Warum wir uns oft blockieren und wie wir lernen können, diese Muster zu erkennen. Evas Geheimwaffe: Warum Sport für Eva seit über 10 Jahren eine unverzichtbare Säule ist und wie sie diese Kontinuität beibehält. Termine mit dir selbst: Ein ganz entscheidender Punkt – warum du genau die Termine nicht absagen solltest, die dir richtig gut tun (auch wenn der Antrieb fehlt). Anschauliche Einblicke: Eva beschreibt ihre Depressionen so bildhaft, dass Betroffene sich verstanden fühlen und Angehörige eine echte Ahnung davon bekommen, was im Inneren vorgeht. Eva teilt ihre Geschichte mit viel Herz, einer Prise Humor und einer beeindruckenden Offenheit. Wir sprechen darüber, wie wichtig es ist, für die eigenen Bedürfnisse einzustehen und sich den Raum zu nehmen, den man braucht – ohne Entschuldigung. Mehr über Eva Jahnen & Depridisco: Website: https://depridisco.de/ Instagram: @depridisco Buch: „Die Gedanken sind Blei“ https://amzn.to/46vDpDr Ich wünsche dir ganz viel Freude beim hören meiner #158 Podcast-Episode und würde mich riesig freuen, wenn du meinen Podcast weiterempfehlst und mir ein LIKE schenkst. Ganz liebe Grüße Sven Ein kleiner Reminder für dich: Nimm dir das, was dir guttut. Du darfst Grenzen setzen und für dein Wohlbefinden eintreten. Es ist dein Recht, laut zu sagen, was du brauchst. Wenn du selbst Hilfe benötigst: Die Telefonseelsorge ist anonym und kostenlos erreichbar unter 0800/1110111.
Erschöpfung, Ängste oder Depressionen nach der Geburt sind keine Seltenheit. In Folge 35 stellen Martina und Dorota, die Departmentleitungen der neuen Mutter/Vater-Kind-Station im Alexius/Josef Krankenhaus, ein seltenes psychiatrisches Angebot vor: stationäre Behandlung gemeinsam mit dem eigenen Kind. Sie sprechen über frühe Hilfe und individuelle Therapie. Zum Abschluss berichtet die pflegerische Stationsleitung Antje Rügen, dass die ersten Mütter die Station bereits mit erhobenem Haupt verlassen haben. Jetzt reinhören. Ihr wollt uns Feedback geben?Dann schreibt uns einfach an podcast-ajk@ak-neuss.de Wir freuen uns auf eure Anregungen und Kommentare!
Wir alle kennen schlechte Tage. Zeiten, in denen man müde ist, genervt, traurig oder einfach keine Energie hat. Doch was ist der Unterschied zwischen einer vorübergehenden schlechten Stimmung und einer Depression? Und ab wann sollte man Hilfe in Anspruch nehmen? In dieser Folge von „Ist das noch normal?! Der kronehit Psychotalk“ sprechen Meli Tüchler und der psychotherapeutische Experte Daniel Martos darüber, wie sich depressive Stimmungen von einer Depression unterscheiden – und warum man nicht warten sollte, bis gar nichts mehr geht.Sie sprechen über die unterschiedlichen Arten von Depressionen und hinterfragen was Social Media und die aktuelle Weltlage mit steigenden Zahlen an Betroffenen, vor allem in den jüngeren Generationen zu tun haben. Gleichzeitig geht es auch um ganz normale Tiefs und schlechte Laune: Wie entstehen sie, wie gehen wir besser mit ihnen um – und wie gelingt es, selbst in schwierigen Zeiten den Blick wieder vorsichtig nach vorne zu richten?Am Mittwoch, ab 22:00 Uhr auf kronehit. Ab Donnerstag ist die ganze Sendung, wie immer, auf allen gängigen Plattformen als Podcast verfügbar. Du möchtest mit unserer Moderatorin Meli Tüchler oder unseren psychotherapeutischen ExpertInnen, Mag.a Romana Gilli und Daniel Martos, eine Frage stellen? Schreib uns an psychotalk@kronehit.at oder auf unserem neuen Instagram-Kanal @psychotalk.at!Wichtige Kontakte & Links:· Polizei: 133o Gehörlose Frauen und Mädchen können per SMS rund um die Uhr unter 0800 133 133 polizeiliche Hilfe rufen (Angabe von Ort und Notsituation).· Rettung: 144· Telefonseelsorge (0-24 Uhr): 142· Psychiatrische Soforthilfe und mobiler Krisendienst: +43 1 31330 (0 - 24 Uhr), per Mail, Chat oder TelefonAlle psychosozialen Dienste für ganz Österreich findest du hier: https://www.gesundheit.gv.at/service/beratungsstellen/krankheiten/psyche/psychosozialer-dienst.html · "Rat auf Draht" für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 24 Jahre: Hotline 24 Stunden - kostenlos und anonym aus ganz Österreich - 147 - https://www.rataufdraht.at/ · "Rat auf Draht" für Eltern: Kostenlose Beratung von Eltern via Video, Audio oder Text-Chat rund um: Schule, Erziehung, Sexualität usw. - https://elternseite.at/ · Gesund aus der Krise: Ermöglicht bis zu 15 kostenlose Therapieeinheiten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene! Anmeldung online oder unter 0800/800122 www.gesundausderkrise.at · Kriseninterventionszentrum: Du befindest dich in einer akuten Krise und brauchst Hilfe dann wende dich hierhin: https://kriseninterventionszentrum.at/ Mental Health Days: Dieses österreichweite Projekt stärkt das Bewusstsein für psychische Gesundheit an Schulen. Bis Juni 2024 wurden über 75.000 Schüler erreicht. www.mentalhealthdays.eu
Der Rapper Gian Marco Schmid alias Gimma trifft bei Olivia Röllin in Chur auf die Architektin und Journalistin Anita Simeon Lutz. Gian Marco Schmid (45) besser bekannt als «Gimma», ist Rapper und Autor aus Haldenstein bei Chur. Er verteilt schon in der Sekundarschule auf dem Pausenhof seine ersten RapTapes, später prägt er mit düsteren und provokativen Mundarttexten über Drogen, Sex, Depressionen und Familienchaos die Schweizer HipHopSzene und steuert mit «Hymna» sogar den Nati-Song zur WM 2006 bei. Seine Biografie: Hirntumor mit zwölf, Hörverlust auf einem Ohr, früher Drogenkonsum, eine alkoholkranke Mutter und ein Jahr im Kloster, bevor er eine KVLehre bei Calanda Bräu abschliesst. Offen spricht er über seine Psychotherapien und sagt trotz allem, er habe eine gute Kindheit gehabt. Letztes Jahr schrieb er ein Buch über das Leben mit einer süchtigen Mutter, das er innert acht Tagen nach deren Tod verfasste. Aktuell arbeitet er an einem neuen Album, in dem er seinen bisherigen Werde- und Wendegang verarbeitet. ________________________________________ Anita Simeon Lutz (54) ist Architektin und Journalistin. In Lenz aufgewachsen, als jüngste von fünf Kindern, ging sie jeden Sonntag in die Kirche und genoss es, dort vor versammelter Gemeinde aus den biblischen Texten vorzulesen, denn das Amt der Ministrantin wurde ihr als Mädchen verwehrt. Bald keimt der Berufswunsch Nonne in ihr auf. Schliesslich wird ihr das 400-Seelendorf aber zu eng, sie wechselt an die Kantonsschule Chur, schlägt ab und an über die Stränge und entscheidet sich für ein Architekturstudium in Zürich. Schon früh entwickelt sie eine Leidenschaft dafür, Architektur verständlich zu erzählen. 2012 wird sie Chefredakteurin des Wohnmagazins «Das ideale Heim» und gründet eine Familie. Als ihr Mann an Krebs erkrankt und schliesslich stirbt, stürzt sie sich in die Arbeit - eine Zeit, die sie bis heute verdaut. 2022 gründete sie die Zurich Design Weeks. Heute ist sie Chefredaktorin der Verbandszeitschrift «Schweizer Samariter». Zudem ist sie als Expertin in der RTRArchitekturserie «Portas Avertas» zu sehen. ________________________________________ Moderation: Olivia Röllin ________________________________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
In dieser Folge spreche ich mit Manu, 43, über den Suizid ihres Vaters vor fast 5 Jahren. Alle Infos zum Treffen 02/2026 und Anmeldung: https://www.selbstwort.com/treffen-09-25 Das neue Buch "Jugendsuizid - Das Leben danach" könnt ihr ab sofort hier bestellen: https://www.waldschnecke-verlag.de/product-page/das-leben-danach-jugendsuizid HIER KÖNNT IHR DAS BUCH "SUIZID - DAS LEBEN DANACH" von Elisa Roth bestellen: https://www.waldschnecke-verlag.de/product-page/suizid-das-leben-danach Hier findet ihr alles zu den Huggis: www.huggi.shop www.selbstwort.com (hier findet ihr den Spendenlink) „Trauer nach Suizid –Hilfe für Betroffene“ Der Podcast für Suizidbetroffene und alle,die mehr zum Thema wissen möchten. Ein Podcast von AGUS e.V. – Angehörige um Suizid. Ab 10. September wird wöchentlich eine Folge auf Spotify und auf weiteren Podcast-Plattformen veröffentlicht. Robert-Enke-Stiftung: 05105-77-5555-33 www.agus-selbsthilfe.de/ (Für Suizid-Trauernde) www.frnd.de (Freunde fürs Leben)
Ein Spieler vom FC Bayern München, der nicht mehr leben will. Er stürzt sich vor Ibiza in die Schiffsschrauben seiner Yacht. Triggerwarnung: Diese Folge behandelt mentale Krisen, Exzesse und innere Leere trotz äußerem Erfolg. Dies ist Teil 2 der Doppelfolge mit FC Bayern-Star Christian Lell. Teil 1: „Ich starb – bevor ich gestorben bin“ Diese Episode spielt auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Als alle nur den Glamour sehen, aber nicht den Schmerz dahinter. Gewalt im Elternhaus. Angst. Depressionen. Christian Lell – Deutscher Meister, Double-Gewinner, Champions-League-Spieler beim FC Bayern München – spricht in Teil 2 offen über eine Zeit, in der er sportlich alles erreicht hatte und innerlich immer mehr verlor. Weißer Ferrari, Ibiza-Nächte, 100.000-Euro-Tische. Nicht als Ausstieg aus dem Profifußball, sondern mitten im System Leistung, Druck und Erwartung. In dieser Episode erzählt Christian Lell: - warum Exzess für ihn ein Ventil der Angst war - vom Anruf von Uli Hoeneß, den er nie vergessen wird - wofür er Stephan Beckenbauer bis heute dankbar ist - warum Spiele irgendwann nur noch eine Qual waren - und weshalb wir Glück so oft im Außen suchen Aus diesen Erfahrungen heraus entsteht heute sein neues Projekt: Finding Freedom – für Menschen, die funktionieren, leisten und gewinnen, aber innerlich leer sind. Diese Folge ist für alle, die glauben, dass Erfolg automatisch glücklich macht und spüren, dass das nicht stimmt. Wenn dich diese Themen belasten, höre bitte achtsam oder überspringe einzelne Passagen. Wichtige Nothilfe-Nummern: - **112** - Notruf (akute Gefahr, medizinischer Notfall) - **110** - Polizei (wenn du dich nicht sicher fühlst oder sofortige Hilfe brauchst) - **116 123** - TelefonSeelsorge 24/7, kostenlos und anonym - **116 117** - Ärztlicher Bereitschaftsdienst (wenn es dringend ist, aber nicht lebensbedrohlich) - **116 111** - Nummer gegen Kummer (Kinder und Jugendliche), kostenlos und anonym - **0800 111 0 550** - Elterntelefon für Eltern und Bezugspersonen
In dieser Folge spreche ich mit Nina, 44, über den Suizid ihres Mannes vor 9 Monaten. Alle Infos zum Treffen 02/2026 und Anmeldung: https://www.selbstwort.com/treffen-09-25 Das neue Buch "Jugendsuizid - Das Leben danach" könnt ihr ab sofort hier bestellen: https://www.waldschnecke-verlag.de/product-page/das-leben-danach-jugendsuizid HIER KÖNNT IHR DAS BUCH "SUIZID - DAS LEBEN DANACH" von Elisa Roth bestellen: https://www.waldschnecke-verlag.de/product-page/suizid-das-leben-danach Hier findet ihr alles zu den Huggis: www.huggi.shop www.selbstwort.com (hier findet ihr den Spendenlink) „Trauer nach Suizid –Hilfe für Betroffene“ Der Podcast für Suizidbetroffene und alle,die mehr zum Thema wissen möchten. Ein Podcast von AGUS e.V. – Angehörige um Suizid. Ab 10. September wird wöchentlich eine Folge auf Spotify und auf weiteren Podcast-Plattformen veröffentlicht. Robert-Enke-Stiftung: 05105-77-5555-33 www.agus-selbsthilfe.de/ (Für Suizid-Trauernde) www.frnd.de (Freunde fürs Leben)
Torsten Sträter zählt seit Jahren zu den markantesten Stimmen der deutschsprachigen Comedy – ob auf der Bühne, im Fernsehen oder in seinen Büchern. Seine Geschichten sind mal absurd, mal nachdenklich, oft beides zugleich – und seine Stimme und sein Stil längst Kult.Im Gespräch mit Erik – aufgenommen am Küchentisch in Brooklyn – geht es um mehr als Witze. Es geht um New York und den Blick eines Comedians auf die Stadt, um die Unterschiede zwischen amerikanischem und deutschem Humor, um Politik, Popkultur und persönliche Überzeugungen. Torsten erzählt von seinen Reisen, etwa in die Bronx oder nach Italien, spricht über seine Tigerhai-Patenschaft (ja, wirklich!), über Batman, Stephen King und Depressionen – und über die Kraft (und Grenzen) des Humors in schweren Zeiten.----------------------------------Redaktion & Postproduktion: Erik Lorenz----------------------------------Dieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden.----------------------------------WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwach Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Triggerwarnung: In dieser Folge werden sensible Themen besprochen. Wenn diese Themen für dich belastend sein könnten, höre diese Episode bitte nur, wenn du dich stabil fühlst oder such dir ggf. Unterstützung. Themen, die angesprochen werden: Depressionen, Suizid, Vergewaltigung, Essstörungen, häusliche Gewalt & Nahtoderfahrung Wenn du mit diesen Themen Probleme hast, ist es okay darüber zu sprechen und Hilfe in Anspruch zu nehmen. https://www.telefonseelsorge.de/ www.hilfetelefon.de/beratung-fuer-frauen https://www.nummergegenkummer.de/ --------------------- Stell dir vor, du wachst eines Tages auf und beschließt: „Ich lasse mich von meiner Vergangenheit nicht mehr definieren – ich erschaffe eine neue Realität!" Genau das hat Victoria Jancke getan. In diesem intensiven Interview spreche ich mit der Powerfrau, Visionärin und Gründerin von Grow & Glow Women über Themen, für die andere Jahre brauchen, um sie überhaupt zu berühren:
In dieser Folge spreche ich mit Iwi, 31, über den Suizid ihres Ex-Freundes vor 4 Monaten. Alle Infos zum Treffen 02/2026 und Anmeldung: https://www.selbstwort.com/treffen-09-25 Das neue Buch "Jugendsuizid - Das Leben danach" könnt ihr ab sofort hier bestellen: https://www.waldschnecke-verlag.de/product-page/das-leben-danach-jugendsuizid HIER KÖNNT IHR DAS BUCH "SUIZID - DAS LEBEN DANACH" von Elisa Roth bestellen: https://www.waldschnecke-verlag.de/product-page/suizid-das-leben-danach Hier findet ihr alles zu den Huggis: www.huggi.shop www.selbstwort.com (hier findet ihr den Spendenlink) „Trauer nach Suizid –Hilfe für Betroffene“ Der Podcast für Suizidbetroffene und alle,die mehr zum Thema wissen möchten. Ein Podcast von AGUS e.V. – Angehörige um Suizid. Ab 10. September wird wöchentlich eine Folge auf Spotify und auf weiteren Podcast-Plattformen veröffentlicht. Robert-Enke-Stiftung: 05105-77-5555-33 www.agus-selbsthilfe.de/ (Für Suizid-Trauernde) www.frnd.de (Freunde fürs Leben)
Depressionen, Angststörungen, Einsamkeitswelle, steigende Selbstmordraten – die psychische Gesundheit unserer Gesellschaft steht massiv unter Druck. In dieser Podcastfolge spreche ich darüber, warum so viele Menschen innerlich ausbrennen und was du konkret tun kannst, um wieder zurück zu dir zu finden und menschgerechter zu leben.
Der Zweite Weltkrieg gehört zu unserer Geschichte. Die Mehrheit hierzulande kennt Krieg nur aus Erzählungen. Doch oft wirken Tod, Trauer, Angst, Hunger und Zerstörung weiter, weit über das eigene Leben hinaus. Therapeuten wissen inzwischen: Was die Vorfahren erlitten haben, kann bei Kriegskindern, Kriegsenkeln und -urenkeln weiterwirken. Transgenerationale Traumata werden auf den ersten Blick häufig als unerklärliche Ängste, Aggressionen und Verhaltensweisen erlebt. Auch viele Soldaten im Auslandseinsatz leiden unter Depressionen und Angststörungen.
► Tickets für unsere Tour: https://www.ticketmaster.de/artist/nizar-shayan-die-deutschen-podcast-tickets/1261474Pietro Lombardi packt aus! In dieser emotionalen Folge von "Die Deutschen Podcast" spricht der Megastar so offen wie nie zuvor über die Schattenseiten seines Ruhms. Warum wurde es nach seinem DSDS-Sieg plötzlich still um ihn? Pietro offenbart, wie er gegen Depressionen und Panikattacken kämpfte, als die erste Reihe bei seinen Konzerten plötzlich leer blieb.Erfahre die wahre Geschichte hinter seinem Mega-Hit "Senorita", warum er Kay One ewig dankbar sein wird und wie er es schaffte, sich aus dem Image des "ewigen Schusselkopfes" zu befreien. Außerdem: Pietro über sein neues Leben als dreifacher Familienvater, seinen Start auf Twitch und die knallharte Wahrheit über das Millionengeschäft am Ballermann. Ein Deep-Talk voller Reue, Respekt und echter Emotionen.Alle Kanäle | Pietro Lombardihttps://www.instagram.com/pietrolombardihttps://www.facebook.com/PietroLombardiOfficialhttps://www.pietrolombardi.de/https://open.spotify.com/intl-de/artist/387fj6TuPJ3y2H8ViAm6r0https://www.youtube.com/@PietroLombardihttps://www.twitch.tv/pietrolombardiAlle Kanäle | Die Deutschen► Folgt uns: https://linktr.ee/diedeutschen► Werdet Teil der Community auf Patreon: http://www.patreon.com/diedeutschenpodcast/membership
RIP Leo➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖10% FERDI10 ☕️LIATA cacao: http://instagram.com/liata.family/ YouTube English: https://www.youtube.com/Vegains YouTube DE: https://www.youtube.com/VegainsDE German Rap: https://www.youtube.com/@VegainsrapInstagram: https://www.instagram.com/vegainstrength Instagram DE: https://www.instagram.com/vegains/My DE Amazon: https://amazon.de/shop/vegainsde Listen to my podcast: https://anchor.fm/ferdibeckGerman podcast: https://anchor.fm/ferdibeckdeWebsite: https://www.vegansavage.com
In dieser Folge lese ich Jeannettes Geschichte vor. Sie ist heute 50 und hat 2009 im Alter von 34 ihren Vater durch Suizid verloren. Alle Infos zum Treffen 02/2026 und Anmeldung: https://www.selbstwort.com/treffen-09-25 Das neue Buch "Jugendsuizid - Das Leben danach" könnt ihr ab sofort hier bestellen: https://www.waldschnecke-verlag.de/product-page/das-leben-danach-jugendsuizid HIER KÖNNT IHR DAS BUCH "SUIZID - DAS LEBEN DANACH" von Elisa Roth bestellen: https://www.waldschnecke-verlag.de/product-page/suizid-das-leben-danach Hier findet ihr alles zu den Huggis: www.huggi.shop www.selbstwort.com (hier findet ihr den Spendenlink) „Trauer nach Suizid –Hilfe für Betroffene“ Der Podcast für Suizidbetroffene und alle,die mehr zum Thema wissen möchten. Ein Podcast von AGUS e.V. – Angehörige um Suizid. Ab 10. September wird wöchentlich eine Folge auf Spotify und auf weiteren Podcast-Plattformen veröffentlicht. Robert-Enke-Stiftung: 05105-77-5555-33 www.agus-selbsthilfe.de/ (Für Suizid-Trauernde) www.frnd.de (Freunde fürs Leben)
In dieser Folge spreche ich mit Milka Loff Fernandes über ein Thema, das wir alle zu kennen glauben, aber selten ehrlich anschauen: Freude. Nicht als Dauergrinsen oder positives Denken, sondern als bewusste Entscheidung – mitten im Chaos des Lebens. Milka wurde als junges Gesicht von VIVA zur Projektionsfläche einer ganzen Generation. Gute Laune nach außen, innere Kämpfe nach innen. Im Gespräch erzählt sie offen, warum Freude für sie nie selbstverständlich war, wie Schuldgefühle, Leistungsdruck und Angst uns davon abhalten, sie zuzulassen – und warum Freude heute für sie ein fast revolutionärer Akt ist. Es geht um Depressionen, emotionale Ehrlichkeit, Nervensysteme im Dauerstress, Mitgefühl statt Mitleid und die Frage, warum wir glauben, uns Freude erst „verdienen“ zu müssen. Gleichzeitig teilt Milka ganz konkrete Impulse, Rituale und Perspektiven, wie Freude im Alltag wieder Platz bekommen kann – ohne Bali, ohne Ausstieg, ohne Selbstoptimierungswahn. Diese Folge ist für alle, die funktionieren, aber sich dabei selbst verlieren. Für alle, die viel fühlen – und sich dafür schämen. Und für alle, die spüren: So wie es gerade läuft, kann es nicht bleiben. +++ Mein neues Buch "Heute hör ich auf zu zweifeln" https://www.amazon.de/Heute-hör-zweifeln-Imposter-Syndrom-Hochstapler-Syndrom-Selbsttest/dp Der Kalender für 2026: https://www.amazon.de/dp/B0DLK12CMB Melde dich kostenfrei zum Newsletter an: https://sarahdesai.de/mindful-minute Das Superpower Affirmations Kartenset: https://www.amazon.de/dp/B0BMVQ9ZTR Meine Ausbildung, Coachingkurse und Bücher findest du hier: https://sarahdesai.de +++ Zu Milkas Buch: https://www.amazon.de/Agent-Joy-feierst-niemand-anderes
TW: Explizite Gewaltdarstellung, Gewalt an Kindern, postpartale Depression In dieser Folge tauchen Meli und Phuxi tief ein in einen der erschütterndsten Fälle der US-Kriminalgeschichte: Andrea Yates, die fünffache Mutter, die im Jahr 2001 ihre Kinder ertränkte – überzeugt davon, sie vor etwas weitaus Schlimmerem bewahren zu müssen. War es Wahnsinn? Paranoide Angst? Fanatische Überzeugung? Oder ein tragisches Zusammenspiel aus psychischer Erkrankung, gesellschaftlichem Druck und fatalen Fehlentscheidungen im Gesundheitssystem? Phuxi zeichnet den Weg nach, der zu dieser unvorstellbaren Tat führte: von schweren postpartalen Depressionen über religiös aufgeladene Wahnvorstellungen bis hin zu Momenten, in denen alle Warnsignale übersehen wurden. Dabei beleuchten sie nicht nur die Tat selbst, sondern auch den aufsehenerregenden Prozess, die medizinischen Hintergründe und die Frage, ob dieser Fall anders hätte enden können. Euch gefällt unser Podcast und ihr wollt uns unterstützen? Dann gebt uns gerne einen Kaffee aus: ko-fi.com/tellmemordpodcast Folgt uns gerne auch auf Instagram (@tellmemordpodcast) für mehr Content zu den Fällen! +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern & Rabattcodes unter: https://linktr.ee/tellmemordpodcast
In dieser Folge spreche ich mit Hanna, 45, über den Suizid ihres Lebensgefährten vor guten 1,5 Jahren . Alle Infos zum Treffen 02/2026 und Anmeldung: www.selbstwort.com/treffen-09-25 Das neue Buch "Jugendsuizid - Das Leben danach" könnt ihr ab sofort hier bestellen: www.waldschnecke-verlag.de/product-pag…ugendsuizid HIER KÖNNT IHR DAS BUCH "SUIZID - DAS LEBEN DANACH" von Elisa Roth bestellen: www.waldschnecke-verlag.de/product-pag…eben-danach Hier findet ihr alles zu den Huggis: www.huggi.shop www.selbstwort.com (hier findet ihr den Spendenlink) „Trauer nach Suizid –Hilfe für Betroffene“ Der Podcast für Suizidbetroffene und alle,die mehr zum Thema wissen möchten. Ein Podcast von AGUS e.V. – Angehörige um Suizid. Ab 10. September wird wöchentlich eine Folge auf Spotify und auf weiteren Podcast-Plattformen veröffentlicht. Robert-Enke-Stiftung: 05105-77-5555-33 www.agus-selbsthilfe.de/ (Für Suizid-Trauernde) www.frnd.de (Freunde fürs Leben)
Der Mensch ist ein Ökosystem. Er lebt in Symbiose mit Bakterien, Viren und Pilzen. Diese Mikroorganismen halten die Welt am Leben. Wie aber beeinflussen sie uns Menschen? Yves Bossart spricht über die Macht der Mikroben mit der Ärztin Giulia Enders und der Philosophin Anne-Sophie Moreau. Die Hälfte unserer Zellen am Körper sind keine menschlichen Zellen, sondern die Zellen von kleinsten Mikroorganismen, vor allem von Bakterien. Sie sind auf unserer Haut, auf der Zunge, und natürlich im Darm, unserem «zweiten Gehirn», wie Forschende herausgefunden haben. Bakterien beeinflussen sogar unser Unbewusstes, sollen für Depressionen und Ängste mitverantwortlich sein. Es sind Bakterien, Viren und Pilze, die alle dafür sorgen, dass der Kreislauf des Lebens überhaupt funktioniert – ein Kreislauf, in dem Kooperation, nicht Konkurrenz, das Grundprinzip ist. Wie verändert das Wissen über die Macht der Mikroben unser Bild vom Menschen? Wie frei sind Menschen überhaupt in ihren Entscheidungen angesichts dieser Abhängigkeiten? Und was steckt hinter dem aktuellen Trend, eigenes Sauerteigbrot zu machen und Gemüse zu fermentieren? Ein Gespräch unter der Leitung von Yves Bossart mit Giulia Enders, Ärztin und Bestsellerautorin («Darm mit Charme», «Organisch») und mit Anne-Sophie Moreau, Philosophin und Autorin («Fermentations»).