Mit dem Mutmacher hört ihr einen kleinen Impuls und Gedanken zu Losung oder Lehrtext nach den Herrnhuter Losungen. Wir haben mit Beginn der Corona-Pandemie einen kleinen Andachtsimpuls zunächst als reinen Telefon-Podcast gestartet und diesen dann recht schnell auch online gestellt. Es ging uns um ein kleines Wort der Zuversicht und des Mutes, das wir täglich miteinander teilen können, auch wenn wir uns im Social-Distancing einüben mussten. Nun gibt es unseren Mutmacher also als richtigen Podcast. Die Impulse dauern alle unter 3 Minuten. Viel Spaß beim Hören! Sonja Oppermann ist Pfarrerin in den Evangelischen Kirchengemeinden in Mittenaar Ballersbach, Bicken und Offenbach (Hessen). Weitere Informationen zu den drei Gemeinden unter: www.ev-mittenaar.ekhn.de

Wasser begegnet uns in unserer Welt in den unterschiedlichsten Möglichkeiten, als Gefahr und als Quelle des Lebens, als Mangel oder im Übermaß. Im Wasser sehen wir auch ein Symbol des Lebens.

Manchmal verbinden wir starke Gefühle mit einzelnen Bibelversen, sie werden so persönlich, wie unsere Lebenslagen und Biografien.

Sonnenschein oder Regen, Durst können wir in allen Wetterlagen haben. Es gibt so etwas wie einen Durst, den unsere Seele haben kann. Was braucht meine Seele?

Nicht jeder spiritueller Moment hinterlässt tiefe Spuren. Manchmal bleiben wir sogar ratlos zurück. Manche machen auch einfach weiter in ihrem Alltagstrott, als ob nichts gewesen wäre.

Der Alltagstrott stellt sich manchmal die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Hamsterrades. Albert Camus beschreibt eine Erfahrung, die viele Menschen machen. Wenn uns die Routinen zu ersticken drohen, können wir etwas ändern.

Wir bekommen bei Jesus Christus eine wichtige Aufgabe. Damit setzt er ein großes Vertrauen in uns und geht auch ein Risiko ein.

Ahnenvorschung kann spannend sein. So manche Geschichte verbirgt sich in der Familie, die erzählt werden will. Auch Jesus hatte einen Stammbaum und mit ihm löst Gott ein Versprechen ein.

Das Fähnchen im Wind wehen zu lassen, ist eine Möglichkeit. Daran festzuhalten, was gut und richtig ist, eröffnet aber vollkommen andere Horizonte.

Es gibt Versprechen, die sind eigentlich zu gut, als das sie wahr sein können. Aber manche Versprechen brauchen eben auch unser zutun. Sonst können sie nicht in Erfüllung gehen.

Manchmal suchen wir verzweifelt nach irgendwelchen Dingen, die wir verlegt haben. Manchmal suchen wir auch uns selbst, weil wir uns irgendwie verloren haben.

Warum sollte ich Gott suchen, wenn es da nichts zu finden und nichts zu kriegen gibt. Wie ist das mit der Belohnung für die, die Gott suchen? Wer muss welche Schritte tun?

Wann haben wir das letzte mal lauthals gelacht? Lachen tut gut und verursacht ein Glücksgefühl das selbst in unserem Körper Veränderung bewirkt. Lachen ist gesund! Gönnen wir uns das Lachen noch?

Vater, Sohn und Heiliger Geist - wie soll man das eigentlich verstehen? Ein kleines Kleeblatt bringt uns auf die Spur. Dabei ist die Liebe die Quelle.

Arroganz, Stolz und Uneinsichtigkeit machen Beziehungen schwierig, manchmal unmöglich. Auch in der Beziehung zu Gott steht uns unser Stolz manchmal selbst im Weg.

In welcher Wirklichkeit leben wir? Welche Wirklichkeit sehen wir? Es ist unsere Entscheidung.

Es gibt Momente in denen die Frage aufkommt, warum etwas passiert. Nicht für alles gibt es an dieser Stelle eine Antwort. Aber Strafe ist es niemals.

Heute denkt Kater Raffy im Mutmacher mit! Wie ist das eigentlich mit der unverständlichen Seite Gottes?

Wie ist das eigentlich mit dem Haß? Kann es wirklich etwas Gutes bewirken zu hassen oder unserem Jähzorn nachzugeben? Gibt es Alternativen?

Verstehen ist nicht immer so einfach und das im doppelten Sinne. Selbst wenn wir Sprachbarrieren überwunden haben, heißt dass noch nicht, dass wir einander verstehen oder Verständnis füreinander haben.

Der Heilige Geist kommt mit Macht und macht etwas mit uns. Manchmal macht er uns einfach Mut und stärkt uns. Er begeistert uns und lässt uns Neuanfänge wagen.

Warum beseitigt Gott nicht einfach die Bösen? Wieso löst er nicht einfach alle Probleme?

Nichts ist schwerer zu begreifen als das Offensichtliche.

Oftmals fällt das schwer. Und doch verändert es die Sicht auf die Dinge. Und es ist ja nicht so, dass wir keinen Grund dafür hätten.

Manchmal muss die Freude aus uns heraus. Schön, wenn wir uns trauen, auch vor anderen aus vollem Mund zu singen. Aber das geht natürlich auch alleine, im Wald oder Zuhause, wo mich vielleicht kein anderer Mensch hört - nur Gott.

Manchmal leiden wir Menschen unter kongnitiven Verzerrungen. Nicht nur, dass wir manchmal zu gering von uns denken. Manche unter uns überschätzen sich und ihre Verdienste.

Wem applaudieren wir eigentlich am liebsten? Uns selbst? Anderen? Gott? Die Antwort sagt vorallem etwas über unsere Sicht auf uns und die Welt.

Die Grenzen von Raum und Zeit, Sein und Nichtsein werden durch die Auferstehung Jesu durchschritten. Das verändert unser Leben hier und jetzt.

Wir singen Lieder und hören Predigten und Mutmacher, deren Gedanken sich in uns festsetzen. Wie wirken sie sich auf unseren Alltag aus?

Wir machen Pläne, versuchen Ordnung zu schaffen. Aber Gott hat meist ganz andere Pläne.

Oftmals stören Menschen sich mehr an dem was die anderen tun, als sich ihrer eignen Ausrichtung bewusst zu werden.

Was erfüllt uns? Was schenkt uns die Kraft, was gibt uns den Raum Lebendig zu sein?

Was wird eigentlich durch das Gebet verändert? Bewirken Gebet überhaupt etwas?

Was ist eigentlich die Gemeinschaft der Heiligen? Sind wir überhaupt Heilig? Müssen wir perfekt sein, um dazu zugehören? Können wir lernen mit Fehlern zu leben?

Klagen bedeutet nicht nur, dass wir unserer Frustration Luft machen. Klagen bedeutet vielmehr in den Tiefen des menschlichen Schmerzes Gottes Gegenwart zu suchen. Geistliches Leben ist mehr als einen Gott zu glauben, der immer nah ist.

Wie ist das eigentlich mit dem Segen, der uns zugesprochen wird? Bedeutet ein gesegnetes Leben automatisch ein sicheres und heiles und glückliches Leben

Manche Bekenntnisse werden mitten in der Erschöpfung gesprochen. Sie sind Zeugnisse unseres Vertrauens, selbst wenn uns Gott weit weg erscheint.

Wir können uns auf viele Weisen auf das vorbereiten, was vor uns liegt.

Gott liebt nicht nur die, die alles richtig machen. Auch wer Fehler macht, bleibt von Gott angenommen und geliebt. Dafür steht das Wort "Ephraim" - ein Hoffnungswort.

Manche Worte und Rituale sind uns vertraut. Wir können uns in ihnen fallen lassen und empfangen. Beim Segen dürfen wir hören und vertraute Worte in uns aufnehmen.

Ist es eigentlich wichtig, dass wir alle Lasten ablegen? Oder ist es manchmal auch ausreichend, Lasten leichter tragen zu können? Es ist nicht einfach, zu unterscheiden, ob es gilt Lasten abzulegen oder zu tragen.

Singen tut der Seele gut. Es ist nicht nur schön, wenn viele Stimmen sich zusammentun. Es hilft uns - wortwörtlich auszurichten und auch aufzurichten.

Jesus - Vorbild oder Influencer? Was sind unsere Influencer und unsere Vorbilder? Was macht sie aus und wem bringe ich Vertrauen entgegen? Wem folge ich?

Was hält uns? Was gibt uns Richtung? Von was lassen wir uns ausrichten?

Wirklichkeiten können unterschiedlich sein. Je nachdem, welchen Blick ich einnehme.

Teilhabe ist nicht selbstverständlich. Es braucht Menschen, die darauf aufmerksam machen, aber auch ermöglichen, dass andere die Erfahrung bekommen: Sie gehören dazu. Da werden Berührungsängste überwunden und Inklusion möglich

Es gibt so viele Attribute Gottes. Wir denken von ihm als einen großen, guten, lieben, barmherzigen, gnädigen, treuen Gott. Ist das alles? Was, wenn er einfach nur schrecklich erscheint?

Es gibt so viele Werke. Wir alle sind täglich am Werk. In irgendeiner Weise erschaffen wir oder werkeln wir, mit unserem Kopf, unseren Händen oder Füßen. Gott ist auch am Werk.

In der Nachfolge geht es um eine vollständige Umwandlung des alten Lebens in ein ganz Neues.

Wir haben so manche Vorstellung davon im Kopf, wie es sein wird. Nicht jede Vorstellung entspricht dabei aber den Tatsachen.

Auch in unserer Zeit steht das Pflügen an. Denn nicht alles was da wächst ist hilfreich für die Zukunft.

Der Comedian Alain Frei stellt die Frage auf der Bühne. Was haben wir als einer wunderbar geschaffenen Welt gemacht?