Mit dem Mutmacher hört ihr einen kleinen Impuls und Gedanken zu Losung oder Lehrtext nach den Herrnhuter Losungen. Wir haben mit Beginn der Corona-Pandemie einen kleinen Andachtsimpuls zunächst als reinen Telefon-Podcast gestartet und diesen dann recht schnell auch online gestellt. Es ging uns um ein kleines Wort der Zuversicht und des Mutes, das wir täglich miteinander teilen können, auch wenn wir uns im Social-Distancing einüben mussten. Nun gibt es unseren Mutmacher also als richtigen Podcast. Die Impulse dauern alle unter 3 Minuten. Viel Spaß beim Hören! Sonja Oppermann ist Pfarrerin in den Evangelischen Kirchengemeinden in Mittenaar Ballersbach, Bicken und Offenbach (Hessen). Weitere Informationen zu den drei Gemeinden unter: www.ev-mittenaar.ekhn.de

Das Klopfzeichen des Hirten gibt den Schafen Sicherheit. Wenn Jesus davon spricht, dass wir ihm "gehören" dann meint es nicht "besitzen". Dann spricht Jesus von einer untrennbaren Lebensgemeinschaft.

Nicht jedes Feuer ist romantisch. Nicht immer erleben wir Gott als nahbar. Manchmal ist Gott ganz anders als wir ihn vielleicht gerne hätten.

Der Psalm 71 ist kein Gassenhauer. Er erzählt von Angst und Not und dass Gott uns in Anspruch nimmt. Und doch führt er uns hinein in ein tiefes Vertrauen.

Manchmal sind wir wütend. Weil wir denken, dass wir ein Recht dazu hätten. Aber haben wir das?

Nicht nur unsere Handys brauchen Energie, auch wir. Wenn unser innerer Akku leer ist, wenn wir ausgewowert sind und nicht mehr weiterkönnen, können unsere stillsten Stunden besonders wertvoll werden.

Wie teuer oder billig ist eigentlich die Gnade, die wir ständnig predigen? Bewirkt sie irgendetwas?

Wir alle haben endlos lange ToDo-Listen. Wie können wir sie bewältigen? Angesichts der Ewigkeit relativiert sich mancher Zeitdruck, den wir uns machen.

Manchmal ist es schwer, die Dinge auf den Punkt zu bringen. Auch Petrus fällt es schwer, wesentliche Glaubensdinge in einfacher Sprache auszudrücken.

Spätestens beim Bügeln fallen sie auf: die kleinen Flecken, die das blütenreine Hemd dann doch beschmutzen. Ist die Rede von Schuld und Sünde wirklich unnötig?

Manchmal vergessen wir bei unserer eigenen Geschichte, dass sie hineingewoben ist in eine noch längere Geschichte Gottes mit seinen geliebten Menschen.

Wir haben viel zu sagen und schwätzen oft ohne Sinn und Verstand.

Wiederholung von gestern? Wir werden geformt durch die Meinungen, Worte und Gedanken, denen wir uns aussetzen. Können auch harte Herzen neu geformt werden?

Jedentag Spezialwürstchen ist auf Dauer vielleicht nicht gesund. Manchmal muss man Altbekanntes neu hören. In der Wiederholung erinnern wir uns an wichtiges.

Christus hat die dunkle Seite überwunden und hat den Tod besiegt. Das alles, weil Gott sein Volk und uns behütet und umsorgt, wie einen wertvollen Augapfel.

Wir feiern den größten Triumph, den die Welt je gesehen hat. Manchmal braucht es aber ein bisschen, bis wir das erkennen und glauben können. Aber dann verändert diese Siegesbotschaft alles.

Wir machen und viele Mühen, wenn wir wissen, wir bekommen Gäste. Bei Jesus sind wir eingeladen. Er hat schon alles vorbereitet.

Heute geht es nicht um lautes Brüllen, sondern um die Erkenntnis, dass wir eigentlich nichts zu sagen haben.

Es ist gut einen Standpunkt zu haben. Noch besser ist es, wenn dieser Standpunkt viel Erfahrung vorweisen kann.

... der macht, was er will. Unser Leben ist manchmal wie das Aprilwetter, äußerst wechselhaft. Das wirkt sich auch auf unsere Stimmung aus. Auch da kennen wir durchaus eine wechselhafte Stimmungslage.

So mancher Streit landet vor Gericht, dabei geht es nicht nur um Erbstreitigkeiten. Die Richter sollen entscheiden und Recht sprechen. Aber ist Recht auch immer gerecht? Und spricht Gott Recht oder gerecht?

Wann ist genug gesagt? Kommunikation ist nicht einfach: Manchmal sagen wir zuviel, manchmal zu wenig, manchmal ist Schweigen besser für uns.

Alte Geschichten erzählen vom Heil und von Hilfe. Wo erwarten wir heute Hilfe? Von wem erwarten wir Lösungen unserer Lebensfragen?

"Bitte" und "Danke" das sind doch Grundformen unserer Höflichkeit. Wir ermahnen unsere Kinder, aber wer ermahnt die Erwachsenen?

So manches Bumensamenpäckchen hält eine Überraschung bereit. Allerdings macht es keinen Sinn, die Samen einfach irgendwohin zu säen. Ein gute Bodenkultur ist hilfreich für Wachsen und Gedeihen.

Gerechtigkeit macht nicht einfach alles gut.Dazu braucht es vielmehr.

Kritik ist einfach, aber das Loben verändert die Welt.

Eine Welt, in der Menschen über andere hinwegsehen und nur noch die Stärksten gewinnen. Ein Gegenentwurf ist die Liebe. Liebe hat aber mehr mit einer Entscheidung zu tun, als wir denken. Können wir "trotzdem" ein großes Herz behalten?

Wie spricht die Bibel eigentlich von Engeln? Was ist ihre Aufgabe? Was tun sie und was tun sie nicht?

Wie groß ist Gottes Ego? Hat er seinen Exklusivheitsanspruch eigentlich nötig? Was macht ihn so kostbar für uns?

Leben wir in unseren Glauben in klaren Hierarchien? Gott ist die oberste Autorität und wir haben zu dienen? Jesus spricht davon, dass die Verhältnisse umgekehrt werden.

Wie manche Dinge sich entwickeln, lässt sich leider oftmals erahnen. Und dann helfen leider auch keine guten Ratschläge. Sonst wäre die Welt eine andere.

Sache, Beziehung, Preisgabe, Wunsch - vier ganz unterschiedliche Ebenen, die in jedem Gespräch ihren Platz haben.

Bei Schaun dem Schaf ist das ziemlich lustig, was die Herde so treibt, wenn der Bauer gerade nicht hinsieht. Aber wie ist das mit der Gemeindeherde? Wie ist das mit uns als Schafen einer Herde, wenn wir das Gefühl haben, keiner sieht hin?

Ausgepowert? Am Rande der Möglichkeiten? Keine Ressourcen mehr? Dann brauchen wir keine Ratschläge mehr. Vielleicht einfach ein Gebet?

Manchen stößt es auf, von Gott als "Herr" zu denken und zu reden. Zeugt die Anrede "Herr Jesus" von einer selbstkasteienden Unterwürfigkeit? Übt Gott seine Macht willkürlich und beliebig aus? Wie passt das zur Freiheit im Glauben und zur Liebe Gottes?

Wie weit zurück geht unser Glaube an Gott in unserem Leben? Welche Wurzeln gründen vielleicht in unserer frühsten Kindheit? Wie hat sich unser Glaube in der Kindheit und Jugend entwickelt?

Beispiele aus der Landwirtschaft können auf anschauliche Weise verdeutlichen, was zwischen Himmel und Erde vor sich geht.

Gott ist ein Gott der Freiheit. Allerdings Freiheit ist für alle da, bedeutet also nicht, dass wir machen können was wir wollen.

Um nicht auf den Weg zu schauen, sondern auf den zu schauen, der uns den Grund gibt zu gehen.

Gerechtigkeit ist nicht der Ausgleich, sondern die Bereitschaft den eigenen Anspruch zurückzunehmen.

Manchmal brauchen wir einen Moment, anhalten und atmen. Wir müssen nicht immer einfach so tun, als wäre alles Ok und wir würden alles schaffen. Unsere Seele braucht manchmal mehr.

Was ist eigentlich Wagemut? Es beschreibt den Mut Risiken einzugehen und mutig Schwieriges anzugehen. Dabei ist es gut sich von Gott den Rücken stärken zu lassen.

Die Erde ist ein Hoffnungsraum, das wird uns besonders im Frühling bewusst. Wir ahnen noch gar nicht, was am Ende des Jahres herauskommt. Wir wissen nicht, was wir als Ernte bekommen. Bei aller Arbeit, die wir investieren, bleibt vieles unverfügbar.

Jesu Mitarbeitermotivation entspricht nicht den Lehrbüchern moderner Leadership- und Leitungsvorstellungen. Hat er zu hohe Erwartungen? Will er zuviel?

Welches Bild von einem unsichtbaren Gott ist eigentlich das richtige? Wie erkenne ich überhaupt etwas von Gott und wie kann ich mich vor Fake schützen?

Wissen und Erkennen sind nicht unbedingt das gleiche. Den von der Armut des anderen zu wissen, heißt noch lange nicht, auch erkannt zu haben, dass die Armut des Anderen auch immer meine Aufgabe ist.

Oftmals streiten wir uns viel zu sehr über das "Wie" anstatt uns einfach mal gemeinsam über das "Wieso" Gedanken zu machen.

Als Kind im Spielzeugladen werden Wünsche erfüllt - oder auch nicht. Welche Wünsche möchten wir erfüllt sehen, um glücklich zu sein?

Manchmal ist es in unserem Rennen und Laufen auch nötig, kurz stehen zu bleiben. Anhalten - Atmen und sich kurz orientieren. Renne ich noch auf dem richtigen Weg?

Haben wir den Glauben eigentlich sicher? Können Zeiten von Zweifel und Fragen uns auch weiterbringen? Bringen sie uns vielleicht zu Gott zurück?

Wann ist der Mensch etwas wert? Welche Menschen sind etwas wert? Liebe gibt unserem Leben einen besonderen Wert. Dass Gott uns liebt, definiert unseren Wert.