POPULARITY
Der Morgenkreis ist und bleibt wahrscheinlich ein zentrales Thema in Kitas. Meine Ansicht kennst Du: er sollte freiwillig sein. Aber was braucht es darüber hinaus um Kindern wirkliche Beteiligung und nicht nur Teilnahme zu ermöglichen? Was geht in der Krippe und was geht nicht? Was können wir ganz getrost auch sein lassen? Über all das habe ich mit Jessica gesprochen. Ihr neues Buch möchte ich von Herzen empfehlen und Du findest unter anderem hier: https://shop.wolterskluwer-online.de/qualitaet/08256378/ Jessica kannst Du kontaktieren über https://www.jessica-schuch.de oder bei Instagram @jessicaschuch_begegnung Nächste Woche kommt eine weitere Folge mit Jessica zum Thema Kinderkonferenzen. Bis dahin viel Freude mit dieser hier. Alles Liebe Fea
Anke war beim Friseur und Claudija zusammen mit frischer Lockenpracht und Schattenbegegnungen auf dem Klassentreffen. Dieser Somer ist kein Sommer der Langsamkeit und trotzdem machen die Shinieschwestern alles mit links. Wenn der erste Satz eines Fitzeks wieder einmal überzeugt und dieser nette Typ wieder einmal eine superklasse Horrorgeschichte erzählt, vergessen wir, dass Kinder nicht am Kapitalstock sind. Das ist nämlich unser persönlicher Horror. Dagegen helfen auch Bücherpakete für Anke nichts, denn sie kennt sich aus mit Eingewöhnungen. Nein, es ist nicht normal, wenn Paula weint und nicht mehr weiß, wer ist jetzt wer! So mancher Chef ist unwillig und manch klare Konzeptionen taugen so wenig wie gestresste Nervensysteme, mangelndes Vertrauen und Sicherheitslücken. Anke hing auch jahrelang im Maschendrahtzaun und ihre Eltern haben es mit Bindung und Beziehung nur gut gemeint. Säbelzahntiger und Kettenhemden sind definitiv aus keinem Thriller, sondern von Kindern empfundene Realitäten. Sie müssen unsere Entscheidungen aushalten und die Folgen nicht vorhandener Investitionen aushalten. So manch alkoholkranker Herzinfarkttyp vermisst Selbsterfahrung und ertränkt seine Dämonen in Rotwein. Da ist es klüger Sebastian Fitzeks Dämonen in der Hängematte tanzen zu lassen, denn damit übernimmt man Verantwortung. Und was man kennt und gezähnt hat, fliegt einem auch nicht mehr um die, für billige Ausreden tauben, Ohren. Shine on! Claudija Stolz https://www.claudijastolz.com https://fruehe-bindung.de https://www.youtube.com/@claudijastolz7433 Dr. Anke Elisabeth Ballmann https://www.ankeelisabethballmann.de https://www.youtube.com/@dr.ankeelisabethballmann https://stiftung-gewaltfreie-kindheit.de
Anke ist Friedas beste Schülerin und liest endlich und äußerst ungeduldig wieder bergeweise grandiose Romane. Claudija mag mutige Elternwege und wir beide mögen unsere Babys. Der kinderlose Gedanke von Anke ist, die Freude über die Krippenfreiheit ihres Babys, weil ihre Erfahrungen überwiegend unerfreulich sind. Claudijas Expertisen sind zahlreich und sie hat große Freude daran, Eltern aufzuklären. Wir wissen: Gehirnentwicklung hat zu tun mit Stress und Würde. Wir wissen zudem: Bindungssysteme ohne Antworten, sind wie unfähige Klavierbauer. Nette Leute reichen ebenso wenig wie grandiose Rollenspiele. Ja, da Haare reißen und je nach Temperament auch ausgerissen werden, sind angepasste Kinder diejenigen, die sicher nicht früher abgeholt werden. Kinder schlagen Kinder und Eltern, auch Hannah und Paula tun das. Anständige Kinder sind oft Kinder mit Dissoziationen. Sie wimmern und weinen unerhört und ungehört. Die Frage ist so oft – was ist uns wirklich wichtig, Geld oder Kindeswohl? Wenn Lügen lila Flecken im Gesicht machen würde, wäre die Welt bunter, vor allem lila. Unsere Wut kommt aus unserem Bewusstsein für innere Systeme, weil wir sehen, wie Gewalt steigt, wie psychische Erkrankungen steigen und dass Gefühle als Kompass ungesehen bleiben. Wobei Anke sagt, sie stellt das in Frage. Sie hat aber gerade auch nur Paula im Kopf und ist stolz auf ihre Hunde, die über Sausewiesen rennen dürfen. Beide wissen wir, bei allen Lebewesen ist die Bedürfnisbefriedigung eine Zufriedenheitsgarantie. Shine on! Claudija Stolz https://www.claudijastolz.com https://fruehe-bindung.de https://www.youtube.com/@claudijastolz7433 Dr. Anke Elisabeth Ballmann https://www.ankeelisabethballmann.de https://www.youtube.com/@dr.ankeelisabethballmann https://stiftung-gewaltfreie-kindheit.de
Claudija ist schon wieder älter und ein ganzes Symphonieorchester hat ihr angemessen gehuldigt. Das Hauptgeschenk war ein Apfel, der nur leider keine Kopfhörer mag. Claudija weiß sich natürlich zu helfen und Anke lässt sich helfen. Sie hat entdeckt, dass die KI perfekte Folien und Filme macht und setzt nun noch mehr auf Persönlichkeit. Denn beide wissen: Originalität ist die Methode und die ganzen faden Reels sind ähnlich langweilig wie Referenten aus der Retorte, die jedes Thema zu ihren eigenen machen, obwohl alles nur kopiert ist. Wenn Menschen nicht mehr menscheln, wird bald die Empathie-KI übernehmen und wir stechen uns dann aus lauter Langeweile Dolche in den Rücken, um endlich wieder was zu fühlen. Anke denkt, wir dürfen uns von der materialistischen Welt verabschieden und spüren, wie Fingerpositionen über geleistete Arbeit berichten. Wenn Überbelichtete KI dann Erstakademiker in Fabriken grillt, damit Roboter im Service Wunschbedürfnisse erfüllen, wird niemand mehr im Einhorn Kostüm Medientechnik studieren. Leider wird dann auch die Seele in Bildern fehlen und die dicke Frieda mit den dicken Backen wird gecancelt. Noch ist es nicht so weit, denn Toodles muss abnehmen und auf die liebevolle Fütterung seines Papis verzichten. Schlimmer sind dann nur die gequälten Hunde, die bei so abartig kranken Typen leben müssen, die auch Sarajewo Safaris verkauft haben. Wenn wir daran denken, hätten wir gerne eine ethische KI und gerne auch eine Buddha AI, die Schokoladenkuchen und Speichelfluss als Ziel hat. Wir empfehlen euch, dass ihr dabei auf eure Wahrnehmung achtet, denn sie verändert unsere Stimmungen. Wir haben alles im Leben – Licht und Schatten und wir wissen: Liebe kann man nicht outsourcen, auch nicht an eine KI. Wir haben uns für das Licht und die Liebe entschieden, auch wenn das zuweilen schwer ist. Shine on! Claudija Stolz https://www.claudijastolz.com https://fruehe-bindung.de https://www.youtube.com/@claudijastolz7433 Dr. Anke Elisabeth Ballmann https://www.ankeelisabethballmann.de https://www.youtube.com/@dr.ankeelisabethballmann https://stiftung-gewaltfreie-kindheit.de
Heute plaudern wir über Unterwäsche, belangloses Primen und Ankes kritischen Blick auf Schlumpf Häuser und Kommunisten. Claudija erzählt von ihrer Cola Zero-Sünde und dem Milchschnitten-Leberwurstbrot-Tausch im Spielzimmer. Das waren noch Zeiten so ganz ohne Stanley-Cup und scheinbarem Individualismus und damals hatten wir auch noch keinen Fersensporn und saßen uneigennützig in Kabuffs rum. Heute ist unser Thema Kindesmissbrauch in Krippen und wir engagieren uns für Menschen, die Kindern Priorität einräumen, das dürfen auch gerne Tanten sein, denn Kinder brauchen Liebe. Leider müssen Kinder noch immer im ein oder anderen Steinbruch für wenig Spielzeug arbeiten und das bricht uns das Herz. Wenn nur mehr Erwachsene Belohnungsverzögerung aushalten würden, bräuchten unbekannte Babys weniger Selbstdisziplin lernen und die Muttersucherei hätte ein Ende. Menschen sind zuweilen Feinde und Frust aushalten in der Betreuung ist keine gute Bedingung. Das nicht nur in Frankreich, wo die Gewalt gerade aufploppt und man jahrelang dachte, die Kinder seien gut begleitet. Wir brauchen Nachschulungen – weltweit! Weil wie wissen, Leben ist anstrengend und niemand braucht Physik für Babys, die sollen einfach spielen, bis ihnen das Herz aufgeht. Sichere Menschen sollten unsichere Eltern begleiten, dafür gibt es viele Möglichkeiten und manche kann man sogar von Tieren lernen. Alles im Leben hat einen Preis und wenn wir nicht die erste Zeit mit den Kindern zelebrieren, einfach, weil Menschenkinder sich nur gut entwickeln, wenn sie geliebt werden, wird es bald noch dunkler werden und das wollen wir nicht. Wir lieben lieber. Shine on! Claudija Stolz https://www.claudijastolz.com https://fruehe-bindung.de https://www.youtube.com/@claudijastolz7433 Dr. Anke Elisabeth Ballmann https://www.ankeelisabethballmann.de https://www.youtube.com/@dr.ankeelisabethballmann
Eingewöhnung tut manchmal weh – das stimmt. Aber wann wird aus Schmerz eine Verletzung? Und wann ist das, was in einer Krippe passiert, eigentlich ein Fall für den Kinderschutz? In dieser Folge erzähle ich von einem konkreten Fall aus meiner Praxis, bei dem wir ein Kinderschutzverfahren einleiten mussten – und erkläre, warum emotionale Vernachlässigung in Eingewöhnungen noch viel zu selten als das erkannt wird, was sie ist. Außerdem beantworte ich zwei Nachrichten aus der Community: Eine Mutter beobachtet in der laufenden Eingewöhnung verletzende Verhaltensweisen einer Erzieherin – Sprachgewalt, Fixieren, emotionale Erpressung. Ist das schon Gewalt? Und was kann sie tun? Eine Fachkraft weiß, dass manche Kinder einfach zu lange in der Kita sind – aber die Eltern können nicht früher kommen. Wie geht man damit um, ohne die Beziehung zu den Eltern zu beschädigen? Und zum Schluss räume ich mit einem Missverständnis auf: Nein, Eingewöhnung muss nicht tränenfrei sein. Aber Weinen ist nicht gleich Weinen.
Das Kind lässt den Sand durch die Finger rinnen, ganz versunken. Katharina Hochhaus erinnert das an ein Lied.
Die Maus zum Hören - Lach- und Sachgeschichten. Heute: mit beschimpften Tieren, schlauen Eseln, lachenden Hühnern, mit Nina natürlich mit der Maus und dem Elefanten. Sachgeschichte - Beschimpfte Tiere (1:05) Frage des Tages - Warum reitet man nicht auf Kühen? (13:07) Trudes Tier - Das Schöne und die Biest (19:10) Wortschatzkiste - Unter aller Sau (29:24) Tierische Geräusche - Stinktier (36:43) Lachgeschichte - Wirbelwind (58:15) Von Nina Heuser.
Autorin Ksenija Auksutat entdeckt im Holz, von dem die Bibel erzählt, die Botschaft, dass nach dem Leid neues Leben kommt.
Warum fühle ich mich in meiner Beziehung nie wirklich geliebt – obwohl ich so viel gebe? Genau dieser Frage gehe ich in dieser Folge auf den Grund. Ich zeige dir, wie frühe Erfahrungen, besonders aus der DDR-Kindheit, dein heutiges Beziehungsverhalten prägen. Du wirst verstehen, warum du funktionierst, deine Bedürfnisse kaum spürst oder dich zwischen Klammern und Rückzug bewegst. Und vor allem: was es wirklich braucht, um das zu verändern. HIER KANNST DU RAUSFINDEN, WELCHE SPUREN DEINE KINDHEIT HINTERLASSEN HAT (Klick) Warum fühle ich mich nie geliebt, wenn ich in der DDR aufgewachsen bin Wenn du in der DDR aufgewachsen bist und dich heute fragst: Warum fühle ich mich nie geliebt? dann hat das sehr wahrscheinlich weniger mit deiner aktuellen Beziehung zu tun, als du denkst. Sondern mit etwas, das viel früher begonnen hat. Mit einer Erfahrung, die dein Körper bis heute nicht vergessen hat. Ich habe in den letzten Monaten viele Gespräche geführt mit Frauen, die genau das erlebt haben. Und da ist ein Muster immer wieder aufgetaucht. Kinder, die schon mit wenigen Wochen in der Krippe waren. Sechs Wochen. Acht Wochen. Spätestens drei Monate. Und wenn du das selbst erlebt hast, dann weißt du nicht bewusst, wie sich das angefühlt hat. Aber dein Körper weiß es. Was wirklich passiert ist – nicht im Kopf, sondern in deinem Körper Stell dir ein Baby vor. Ein paar Wochen alt. Komplett abhängig von Nähe, von Körperkontakt, von Verbindung. Und plötzlich ist diese Verbindung weg. Die Mutter ist nicht da. Weiterlesen
Bald haben wir Jubiläum und dann kommt die spannende Anika zu uns. Ob Anke dann auch ihr illegales Gerät nutzt, um ihre Freiheit zu behalten? Derzeit sind Podcast und Hörbücher wieder im Rennen und bei Claudija besonders der Grusel in der Hütte im Wald. Claudija Fitzek ist Ankes Heldin, dabei ist ihr eigentlich ihr Strengewunsch im Autoalltag der Druck, den sie für diszipliniertes Fahren braucht. Druck haben viele auch beim Thema Fremdbetreuung, die durchwegs psychisch verletzte Menschen produziert, weil mangelhafte Eingewöhnungen das Feinzeichenlesen verhindert und damit auch eine stabile Kindheit. All das führt dann zu Machtwippereien, die Eltern altersabhängige Körpergerüche und schwierige Leben zumuten. Wer seine Selbstverantwortung nicht übernimmt, verhindert de Selbstwirksamkeit der Kinder und darf dann den ganzen Mist ausbaden. So auch Claudija in ihrer Mutterrolle als Strafaufseherin, die gelernt hat, Meinungen können einsam machen und Selbstzufriedenheit führt zu Gegenwind. Durch eine Stahlbetonbasis lernt man aber auch, dass Pampern kontraproduktiv ist und selten ans Gipfelkreuz führt. Zu nah an der Wand geschaukelte Menschen entziehen Kindern körperliche Zuwendung und landen auf dem Selbstoptimierungsmarkt, weil sie nie ein Stiftungsmobil oder Therapie hatten. Wenn die Ansprüche noch weiter sinken, sehnt Anke sich immer mehr in die Highlands und ihr offenes Herz macht dann gutes Karma für Hunde und Rinder. Während Claudija Einhorn Luftballons visionisiert und beide hoffentlich noch 1000 Podcasts lang über fried(a)volle Kindheiten sinnieren und sich viele Stunden ehrenamtlich für Kinder einsetzen. Shine on! Claudija Stolz https://www.claudijastolz.com https://fruehe-bindung.de https://www.youtube.com/@claudijastolz7433 Dr. Anke Elisabeth Ballmann https://www.ankeelisabethballmann.de https://www.youtube.com/@dr.ankeelisabethballmann
Weil wir euch lieben, machen wir weiter und ignorieren die noch verschlafene Stimme von Claudija. Wir ignorieren nicht, das Buch, das gerade entsteht in einer Welt ohne Ablenkungen. Da muss man durch beim lesen und schreiben, das weiß auch der Herr Winterhoff, der viele Kinder hoffnungslos in Systeme gepresst hat. Schade, dass wir auch jetzt noch viel zu viele Kinder alleine lassen und denken, sie brauchen Erwachsene nicht. Wir können Kindern fast Nichts erklären und schon gar nicht, dass wir sie wie Wanderpokale behandeln. Wir retten Essen, während wir Krippe als Normalität ansehen. Claudija war Putzen morgens um vier, was zeigt, dass es immer eine andere Lösung gibt. Die ist aber mit Verzicht verbunden. Bescheidenheit, Demut und Achtung vor Kindern ist leider nicht zeitgemäß. Und das führt zu Unfrieden im Selbst und in der Welt. Den anderen zu Dienen ist auch nicht schick und Gucci Claudija sieht täglich, wie Bindungspersonen ausgeschaltet werden. Dabei ist ein Kind der Spiegel dessen, was ich in mir sehe und die Gewalt von Seelenprügeln wird noch immer relativiert. Blaue Flecken sind einfach besser zu sehen wie Trampelpfade in Nervensystemen. Nur im ersten Jahr ist es noch legal bei seinen Eltern zu leben, danach sind zu viele Kinder ein Teil von vielen und gehen deshalb alsbald offline. Die neue Gesetzesänderung enteltert Kinder und führt eine Krippenpflicht für Menschen ein, die Geldnot haben. Wir beide kennen finanzielle Not und führen seit wir denken können ein Leben ohne doppelten Boden. Unsere Biografie zeigt aber auch – es geht! Es gibt immer einen Weg, wenn man will. Und wir wollen keinen Weltfrauentag, sondern einen täglichen Weltkindertag, einfach weil Eltern die Welt für Kinder sind. Shine on! Claudija Stolz https://www.claudijastolz.com https://fruehe-bindung.de https://www.youtube.com/@claudijastolz7433 Dr. Anke Elisabeth Ballmann https://www.ankeelisabethballmann.de https://www.youtube.com/@dr.ankeelisabethballmann
In dieser Folge spricht Anne Hackenberger mit Hedie Meyling, Autorin und Pikler-Pädagogin, über die zeitlose Arbeit der ungarischen Kinderärztin Emmi Pikler. Was bedeutet es, Babys und Kleinkinder wirklich respektvoll zu begleiten – sei es zu Hause oder in der Krippe? Die beiden tauchen ein in die drei Säulen der Pikler-Pädagogik: die achtsame Pflege als Beziehungsmoment, die freie Bewegungsentwicklung und eine vorbereitete Umgebung, die Kinder zum eigenen Entdecken einlädt. Ein Gespräch, das zeigt, wie aus kleinen Handlungen im Alltag große Wirkung für das ganze Leben entstehen kann. Vertiefen lässt sich das Thema in der Fortbildungsreihe „Ein guter Start ins Leben“ – 7 Präsenz-Module für alle, die mit Babys und Kleinkindern leben oder arbeiten. Infos & Anmeldung: https://www.mit-kindern-wachsen.de/start2603 Das Buch „Ein Tag in unserer Krippengruppe“ von Hedie Meyling bietet einen lebendigen Einblick in den Alltag einer von Emmi Pikler inspirierten Kita, mit Illustrationen von Jom Semah und einem Vorwort von Anna Tardos.
Heute reden wir über Faschingshochburgen und Kindheitsträume vom Marschieren. Besonders wichtig dabei ist, Anke hat all das fast ohne Alkohol, ja, auch ohne Lambrusco geschafft, aber nie ganz ohne Süßkram und zuweilen mit wilden Mixgetränken. Immer dabei waren blöde Witze und Schlager. Damals gab es noch keine Ü-50-Party, obwohl auch damals einige aus der exzessive Faschingsfamilie der Weilbacher Frösch schon Ü-50 waren. Leider haben die meisten von Ankes Verwandtschaft die Nixe Claudija nie kennengelernt. Es gab in Ankes Faschingszeit immer viel zu tun, viele Büttenreden zu halten, viele Betrunkene zu managen und viele Strohpuppen zu verbrennen. Das alles war anstrengend und amüsant für ein motiviertes Gardemädchen, das nun, in die Jahre gekommen, einen Schlagerfaschingsball plant, für den ab sofort Bewerbungen angenommen werden. Im nächsten Jahr wird es dann, nach durchgrölten Nächten, erst einen Frühschoppen geben, dann Claudijas Heringssalat und am Ende wird die heilige Anke zusammen mit der heiligen Claudija in einer stillen Kirche über die Endlichkeit der Glutenunverträglichkeit und den Wert selbstgemachter Dattelcreme sprechen. Weil es Liebe ist, wenn man Rituale hat und kein Spagat zwischen Bodenpersonal und Gott machen muss. Wir beide sind uns sicher, solange die Erinnerung an Butter in Scheiben auf einem Nutella Brot unser Herz erwärmt, bleiben wir im Glitzerglanz unseres Metamorphosen Geschmeides und helfen gerne auch anderen Menschen durch gravierende Lebensveränderungen hindurch. Dabei helfen uns alle Engelscharen und ein paar christliche Staubgedanken, die ritualisiert und rhythmisch an Vergänglichkeit und Neuanfänge erinnern. Shine on! Claudija Stolz https://www.claudijastolz.com https://fruehe-bindung.de https://www.youtube.com/@claudijastolz7433 Dr. Anke Elisabeth Ballmann https://www.ankeelisabethballmann.de https://www.youtube.com/@dr.ankeelisabethballmann
Kennen Sie die 80/20-Regel? Sie besagt, dass bei einem Projekt schon 20 % des Aufwands oder der investierten Zeit 80 % des Ergebnisses liefern – eine erfreuliche Nachricht. Schon ein kleiner Teil der Anstrengung macht den größten Teil des Erfolgs aus. Zudem ist es nicht immer notwendig, jede Arbeit bis ins kleinste Detail zu perfektionieren. Wenn wir versuchen würden, stets 100 % zu erreichen, müssten wir für die letzten 20 % überproportional viel Zeit und Energie aufwenden – nämlich 80 % des gesamten Einsatzes. Daher genügt es in vielen Lebensbereichen, wenn Aufgaben überwiegend, aber nicht unbedingt vollständig erledigt sind.Doch wie ist das bei unserer Erlösung? Hat Gott da nur den Anfang gemacht, sodass wir den Rest durch ein gutes Leben ergänzen müssen?Als Jesus kurz vor seinem Tod ausrief: »Es ist vollbracht!«, waren 100 % der Arbeit getan. Wenn man sein Leben auf dieser Erde betrachtet, so war es von Anfang an schwer und voller Mühen. Der Sohn Gottes lag in einer Krippe anstatt in einem weichen Bettchen, er kannte harte Arbeit, erfuhr die Ablehnung seiner Familie, erlebte die Anfeindung und den Hass vieler Menschen. Aber am schlimmsten waren seine letzten Stunden, als seine Freunde ihn verließen, er in einem ungerechten Prozess verurteilt und schließlich auf die grausamste Art, die Menschen sich je ausgedacht haben, hingerichtet wurde. Am Kreuz trug er unsere Sünden, weswegen sich der heilige Gott von seinem eigenen Sohn abwenden musste und es für drei Stunden völlig finster wurde. Als Jesus starb, war das Werk der Erlösung komplett vollbracht. Für uns bleibt nichts mehr zu tun übrig, als nur daran zu glauben und es persönlich in Anspruch zu nehmen. Wie gut, dass Vater und Sohn keine Mühen gescheut haben, dieses schwere Werk ganz zu Ende zu bringen!Elisabeth WeiseDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Nach Terminversäumnissen wird Ihnen der Krankenversicherungsschutz entzogen. Undenkbar? In der „Bürgergeldreform“ ist genau dies möglich. Ihr grundgesetzlicher Anspruch auf ein menschenwürdiges Leben endet: Essen, Trinken, Miete, Heizung, Krankenversicherung – alles weg. Schneller kann man eine Existenz kaum zerstören. Mütter sollen ihre Babys mit einem Jahr in die Krippe geben, um trotz Massenentlassungen nach Arbeit zuWeiterlesen
Der Kirchenkalender sagt: Es ist Epiphaniaszeit – die Zeit nach dem Dreikönigstag. Weihnachten klingt noch nach. Der Besuch der drei Weisen an der Krippe. Ein besonderer Stern war ihnen am Himmel erschienen.
Da die Weihnachtszeit früher bis zum 2. Februar dauerte, haben manche auch jetzt noch im Januar ihre Weihnachtskrippen in den Häusern und Wohnungen stehen. So auch Pastoralreferent Daniel Stehling. Warum seine Weihnachtskrippe, etwas ungewöhnlich, aber gleichzeitig etwas ganz Besonderes ist, davon erzählt er im heutigen hr4 „Übrigens“.
Anke Wolf Steger denkt darüber nach, wie es wäre, wenn wir den Goliath-Typen dieser Welt das Kind in die Krippe entgegensetzen würden
Beim amerikanischen Autor, Menschenrechtler und Theologen Howard Thurmann, der 1981 gestorben ist, habe ich einen sehr interessanten Text gefunden, der noch einmal ganz anders mein derzeitiges Lieblingswort von der Weihnachtsnachfreude beschreibt. Der Text geht so:DIE AUFGABE VON WEIHNACHTENWenn das Lied der Engel ausklingt und der Stern im Himmel erloschen ist,die Könige und Weisen zu Hause und die Hirten wieder bei ihren Schafen sind,beginnt die Arbeit von Weihnachten:die Verlorenen zu finden, die Zerbrochenen zu heilen, die Hungrigen zu speisen,die Gefangenen zu befreien, die Nationen wiederherzustellen, den Frieden zu bringen,Musik im Herzen anzustimmen.Diese Aufzählung von Aufgaben von Weihnachten ist sehr konkret und ist nicht zu verwechseln mit Weihnachtsbaum abbauen, Deko verpacken, Sterne von den Fenstern abmachen und einmal durchsaugen. Die Aufgaben von Weihnachten sind all die Dinge, die Jesus getan hat und zu denen er uns, seine Jünger, Follower, Christen ebenso aufruft. Die Verlorenen finden hat vielerlei Aspekte: es können die sein, die sich irgendwann zurückgezogen haben und keinen Kontakt mehr wollten und jetzt den Neuanfang nicht mehr hinbekommen. Es können die sein, die durch Krankheiten, Süchte und Schicksalsschläge einsam und versteckt in der Anonymität der Masse mehr existieren als leben. Und es können die sein, die für sich keinen Sinn und keine Perspektive im Leben mehr sehen und nur noch einen Schritt vor dem drohenden Abgrund stehen.Um die Verlorenen zu finden braucht es offene Augen und Ohren im normalen Alltag. Nicht verschämt vorbeigehen an offensichtlicher Not und nicht die Straßenseite wechseln, um den Bettelnden auszuweichen. Die Aktion Glücklichter hier im Bistum Paderborn hat vielen Menschen, die sonst kaum gesehen und beachtet werden, Zuwendung, notwendige Lebensmittel und Alltagsnotwendigkeiten geschenkt und hat scheinbar Verlorene aufgespürt und ihnen aufgeholfen.Die Aufgaben von Weihnachten sind nicht so lieblich, gemütlich und heimelig wie die Krippe im Wohnzimmer unterm leuchtenden Tannenbaum. Die Aufgabe von Weihnachten ist es, wie dieses zu uns gekommene Gotteskind, Gottes Menschen zu suchen und zu finden und ihnen leben zu helfen.
“Denn uns ist ein Kind geboren! Sein Name ist: »Starker Gott«, »Ewiger Vater«, »Friedensfürst«.” (nach Jesaja 9,5).So wird Jesus hunderte Jahre vor seiner Geburt vom Propheten Jesaja angekündigt. Zwischen Weihnachtsmärkten, Geschenkestress und Glühweinduft wollen wir genau hinschauen: Wer ist dieses Kind in der Krippe wirklich? Und was bedeuten seine Namen für uns? Egal wer Jesus für dich ist – diese Adventsserie ist die Einladung, die Botschaft von Weihnachten neu zu erleben.Mehr Infos über unsere Kirche findest du unter https://www.puls-kirche.deFOLGE UNS AUF SOCIAL MEDIAInstagram: https://www.instagram.com/puls.kirche/Facebook: https://www.facebook.com/puls.kirche/Telegram: https://t.me/pulskircheUm PULS - Kirche für Schweinfurt zu unterstützen, damit noch mehr suchende Menschen ein Zuhause bei Gott finden, klicke hier: https://www.puls-kirche.de/spenden
Am Sonntag endet sie offiziell, die diesjährige Weihnachtszeit. Das Fest der Taufe Jesu ist quasi Ende und Anfang für das Feiern dieser göttlichen Geheimnisse rund um die Menschwerdung Gottes. Weihnachten als Gedenken an die Geburt Christi, Epiphanie als die Deutung der Erscheinung der Herrlichkeit Gottes vor aller Welt, die Taufe im Jordan als Startpunkt des öffentlichen Erscheinens Jesu und mit der Ablösung Johannes des Täufers und die Hochzeit in Kanaan als Wunder der Zuwendung Gottes zu seinen Menschen. Dieser Tage habe ich ein schönes Wort gelesen. Es ging um die Nachfreude des Weihnachtsfestes. Vorfreude können schon die Kinder gut und wir fangen schon früh an mit dem Feiern. Aber die Nachfreude? Also die Freude über all diese schönen Zeichen, die wir in den letzten 19 Tagen erlebt haben. Bedenkenswert!In unserer Mutterhauskirche ist nach alter franziskanischer Tradition Krippe, Altar und Kreuz auf einer Linie angelegt: die Krippe vor dem Altar und dahinter das Kreuz. Einen Gottesdienst vor einer schönen Krippe zu feiern, wo auch drei prächtig gekleidete Sterndeuter zu sehen sind, hat etwas sehr Berührendes. Das Kind in der Krippe ist nicht nur lieblich und freundlich und herzig, es ist auch das Versprechen dieses Gottes: ich gehe alle Eure Wege mit. Die Wege derer, die sich und ihr Leben ihm weihen, die Wege derer, denen das völlig egal ist, und auch die Wege derer, die zwar sein Wort im Mund führen und sich mit der Bibel in der Hand fotografieren lassen, denen Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit, Respekt und Liebe aber völlig unwichtig sind. Das ist das große Wagnis dieses Gottes. Er hat uns die Freiheit der Kinder Gottes gegeben und die Zusage, bei uns zu bleiben in allen unseren Haupt- und Neben- und Irrwegen. Ein ziemlich guter Grund für noch viel Nachfreude in diesen Tagen.
Vorgestern haben wir das Fest der Erscheinung des Herrn, Heilige drei Könige, gefeiert und der Dom in Köln ist zu ihrer Verehrung gebaut worden. Um den größten goldenen Schrein der Geschichte herum wurde diese Kathedrale gebaut. Um Pilgerscharen aus aller Welt anzulocken und die Stadt und die Kirche von Köln noch bekannter zu machen und Handel und Verkehr zu beleben. Die Stadt wurde im späten Mittelalter zum drittgrößten Pilgerort der Christen und Reichtum und Pracht kamen in die Stadt. Den Festgottesdienst in diesem Jahr über die Medien mit zu feiern, war einfach wunderbar, das Evangelium von der Anbetung der Sterndeuter zu hören und wie sie dem Herodes ein Schnippchen geschlagen haben und auf einem anderen Weg nachhause zurückgekehrt sind.Vom verstorbenen Aachener Bischof Klaus Hemmerle habe ich einen Text zu diesem Fest, der auch in eine ganz andere Richtung geht und der mir sehr gefällt. Diese Zeilen möchte ich Dir mit in diesen Tag geben. Sie lauten: „Der Stern hat sich nicht geirrt, als er die Fernsten rief, aufzubrechen zum nahen Gott.Der Stern hat sich nicht geirrt, als er den Wüstenweg wies, den untersten, den härtesten Weg. Der Stern hat sich nicht geirrt, als er stehen blieb über dem Haus der kleinen Leute:Dort ist die große Zukunft geboren.Dein Herz hat sich nicht geirrt, als es sich aufmachte, den Unbekannten zu suchen. Dein Herz hat sich nicht geirrt, als es nicht aufgab in der sichtlosen Ungeduld. Dein Herz hat sich nicht geirrt, als es sich beugte vor dem Kind.“Manche Menschen haben ihr Leben lang nach Gott und dem Sinn ihres Lebens gesucht und ihn dann in einem Weihnachtsgottesdienst gefunden, den sie nur wegen der Stimmung besucht haben. Sich aufmachen um den unbekannten Gott zu suchen, geht immer und das Herz, das immer unruhig bleibt, bis es Ruhe findet in Gott, irrt nie. Und sich beugen vor dem Kind, in der Krippe oder unter den Nachbarskindern, im Flüchtlingslager oder im Kinderhospiz, dazu ist unser Herz geschaffen, vom Schöpfer aller Dinge, dem kleinen großen Gott.Beugen wir also heute und in den kommenden Tagen unsere Knie und unser Herz vor diesem Kind, dass sich nicht gescheut hat, unter den kleinen Leuten auf die Welt zu kommen, damit die kleinen Leute groß werden vor aller Welt.
Dr. Traugott Schächtele, Freiburg, Evangelische Kirche: Heute wird's erst königlich
Am Fest der Erscheinung des Herrn erinnert Pater Philipp daran, dass das Licht Christi allen Menschen gilt. Die Weisen an der Krippe stehen stellvertretend für die ganze Welt, die in Christus Hoffnung und Orientierung findet.
Ref.: Wallfahrtsrektor Norbert Traub, Wemding
Das Bandoneon wurde als wehmütige Stimme des argentinischen Tangos weltberühmt. Fast unbekannt ist jedoch das frühere Leben des emblematischen Jammerkastens: Zwischen den schwieligen Händen deutscher Kumpel wurde die Bergmannsorgel in Deutschland massenhaft gespielt. Ein argentinischer Bandoneonist macht sich auf die Suche nach den deutschen Seelen, die in seinem singenden Blasebalg hausen. In einem Dorf im sächsischen Erzgebirge erkennt er dessen erkaltete Krippe; in Köln lernt er einen besessen sammelnden Schuhmacher kennen, in einer Knappensiedlung im Ruhrgebiet schliesslich erfährt er, warum die Deutschen keine Volksmusik mehr haben. Seine Reise führt den Musiker anschließend zurück über den Atlantik in seine Heimatstadt Buenos Aires, wo heute Volksbandoneons gebaut werden, um das Eliteninstrument wieder unter die Besitzlosen zu bringen.
In jener Zeit eilten die Hirten nach Betlehem und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war. Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, bevor das Kind im Mutterleib empfangen war.(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
In jener Zeit eilten die Hirten nach Betlehem und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war. Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, bevor das Kind im Mutterleib empfangen war. (© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Krippe – ja oder nein? Kaum eine Frage wird unter Eltern, Fachkräften und gesellschaftlich so emotional, so kontrovers und so pauschal diskutiert wie diese. In dieser Episode nehme ich mir bewusst Zeit, diese Frage aus pädagogischer, bindungstheoretischer, gesellschaftlicher und politischer Perspektive zu beleuchten – ohne einfache Antworten, ohne Schuldzuweisungen und ohne Ideologie. Ich spreche darüber, • warum die Meinungen zur Krippe so weit auseinandergehen, • welchen Einfluss unsere eigene Sozialisation (West/Ost, DDR-Erfahrung, Rollenbilder) hat, • weshalb Begriffe wie „Krippenlüge“ Eltern eher verunsichern als unterstützen • und warum Qualität, Beziehung und Kontext viel entscheidender sind als das Alter allein.
Der Columba-Altar des Malers Rogier van der Weyden zeigt die "Anbetung der Könige" aus dem Matthäus-Evangelium. Wie erzählt er diese Weihnachtsgeschichte? Und wie kommt jenes unscheinbare Detail ins Bild: ein Kreuz in der Krippe? Nettling, Astrid www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft
"Ich hab Gott nur vom Hörensagen gekannt. Jetzt habe ich ihn mit eigenen Augen gesehn". Das Kind in der Krippe kann Menschen die Augen öffnen oder - wie die biblische Figur Hiob - wenn sie schweres Leid durchlebt haben.
Als die Engel von den Hirten in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Lasst uns nach Betlehem gehen, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr kundgetan hat! So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Kardinal Woelki greift in der Christmette Rilkes Bild von der dunklen Nacht auf und verbindet es mit Hunger, Flucht, Krieg und Einsamkeit als Ausdruck eines tiefen "Dunkels in den Herzen". Gott begegne dieser Dunkelheit, indem er im Kind in der Krippe "einer von uns" werde – unscheinbar, aber solidarisch mit menschlicher Not. Durch Jesu Geburt und seinen Tod sei die Nacht verwandelt: "Alles ist von der Liebe Gottes getroffen". Weihnachten bedeute deshalb, dass nicht jede Nacht dunkel bleibt, sondern das Leben im "Siegel der Liebe Gottes" steht.
Ein König, der sich nicht auf einen Thron setzt, sondern sich in einen Futtertrog legen lässt? Die Geburt Jesu konfrontiert uns mit einer radikalen Botschaft: Gott entscheidet sich für die Schwachheit. Für Verletzlichkeit. Für Nähe. Was bedeutet das für unseren Glauben, für unsere Vorstellung von Macht, von Gott – und von uns selbst? Lass dich von dieser Predigt ermutigen. Eine Predigt von David Schimmel
Predigt in der Christmette im Passauer Stephansdom - Weihnachten 2025
Die Ersatzkrippe der Computerzeit oder die schlichte, raue, zum Besinnen anregende Krippe bei der Geburt der wichtigsten Persönlichkeit des ganzen Universums, dem Sohn Gottes? An welcher Krippe sitzt du? Kann es sein, du kniest vor dem, der alles erworben hat, was jemals in Ewigkeit für dich wichtig ist?
Weihnachten hat in den USA einen hohen Stellenwert. Davon zeugt allein schon die Tradition, dass die First Lady das Weisse Haus nach ihrem Geschmack dekorieren lässt. 51 Weihnachtsbäume, 213 Meter Girlanden, 75 Kränze, 54 Kilogramm Lebkuchen, mehr als 2000 Lichterketten und 2800 – natürlich – goldene Sterne schmücken gemäss Agenturen das Anwesen. Konkurrenz machte dem einzig Jill Biden, die zuletzt mehr als 80 Bäume aufstellen liess. Thema des diesjährigen Weihnachtsfestes sei «Zu Hause ist, wo das Herz ist», teilte Melania Trump mit.Am Herzen liegt Weihnachten auch Gatte Donald. Seinen Slogan «Make America Great Again» hat er entsprechend angepasst. «Make Christmas Great Again» ziert Weihnachtskarten mit dem Präsidenten. Er habe «Weihnachten zurückgebracht», sagte Donald Trump kürzlich bei einem Auftritt in Pennsylvania. «Die radikale Linke wollte das Wort Weihnachten abschaffen.» Jetzt aber sage wieder jeder «Frohe Weihnachten».Auch Trump-Kritikerinnen und -Kritiker instrumentalisieren die Geburt Jesu. So stellte eine katholische Kirche in der Nähe von Boston, Massachusetts, eine Krippe mit Maria, Joseph und den Hirten auf. Was fehlte, war das Jesuskind in der Krippe. Darüber stand ein Schild mit der Aufschrift: «ICE was here.» Eine Anspielung auf die Immigrationsbehörde «United States Immigration and Customs Enforcement» (ICE), die Zehntausende illegale Einwanderer verhaftete und ausschaffte.Tina Kempin Reuter, Professorin in Birmingham, Alabama, steckt mitten in den Weihnachtsvorbereitungen. Und sie verkauft sogar selbst Christbäume. Können sich die Amerikanerinnen und Amerikaner einen Christbaum leisten angesichts der gestiegenen Preise? Wie erlebt sie den Kulturkampf um Weihnachten in Trumps Amerika? Und sagt sie nun «Merry Christmas» oder «Happy Holiday», wenn sie frohe Weihnachten wünscht? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Kempin Reuter in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Produzent ist Noah FendHier seht ihr noch Trumps Weihnachtskarte sowie die Krippeninstallation ohne Jesuskind in Massachusetts:Santa Trump politisiert sogar Weihnachten Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
In der heutigen Folge setzen sich Aaron und Willi zusammen und sprechen über die Engel und die Hirten. Die Engel verkünden große Freude: Der Retter ist geboren. Nicht als König in einem Schloss, sondern ganz demütig in einer Krippe. Der Himmel öffnet sich und offenbart sich zuerst den Niedrigsten der Gesellschaft – denen, die oft übersehen werden, und genau für sie ist diese Botschaft gedacht. Und dieser Retter ist nicht nur der Retter der ganzen Welt, sondern auch dein ganz persönlicher Retter.Was kannst du ihm geben, der doch schon alles hat? Nichts anderes als dein Herz und deine Gaben.
In Lukas 2, Vers 7+15 lesen wir: „Und Maria gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasset uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.“
Warum taucht in manchen Ländern eine Spinne im Weihnachtsbrauchtum auf, während bei uns traditionell der Esel an der Krippe steht? Was stimmt eigentlich an den Tiergeschichten rund um Weihnachten – und was ist eher romantische Legende als zoologische Realität? Die Wildtierbiologinnen Frauke und Lydia nehmen euch mit auf eine adventliche Reise durch Stall, Steppe und Spinnennetz. Diese Folge ist etwas Besonderes- mit ihr sind wir nämlich Teil des Wisspodcast-Adventskalenders! Da versteckt sich an jedem Tag im Advent ein anderer toller Wissenschaftspodcast mit einer kleinen Folge hinter dem Kläppchen. Hört unbedingt rein- es sind schon superspannende Beiträge am Start!Die neuen Folgen hört ihr jeden Morgen auf der Webseite: https://wissenschaftspodcasts.de/adventskalender2025 Oder ihr abonniert den Podcast bequem in einer Podcatcher-App eures Vertrauens: https://wissenschaftspodcasts.de/wisspodcast/ Der Feed liegt unter: https://wissenschaftspodcasts.de/feed-wisspodcast/ Wer durch den Kalender neu hier dazu gekommen ist: Willkommen bei tierisch!! Hier bringen wir euch jeden Mittwoch die wilde Tierwelt ins Ohr – mit ungebremster Begeisterung und bodenlos wissenschaftlichem Tiefgang. Handgemacht von echten Expertinnen: Lydia Möcklinghoff ist Ameisenbärenforscherin und Wissenschaftsjournalistin. Dr. Frauke Fischer hat viele Jahre Antilopen erforscht und ist heute Deutschlands führende Expertin für Biodiversität. Mehr unter https://linktr.ee/tierischpodcast Und übrigens: Wie haben seit Neustem einen eigenen Instagram Kanal. Der ist noch so neu, wir brauchen dringend ein paar Follower, wie sieht das denn sonst aus?! Also gerne abonnieren unter: https://www.instagram.com/tierisch_podcast Weiterführende Links: Tierisch! Website: https://weltwach.de/tierisch/ Weihnachtsinsel-Folge bei tierisch!: https://open.spotify.com/episode/1rCwFw3pd3H45325cOBEun Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Einer der Namen, die dem Kind in der Krippe gegeben wird, ist »Starker Gott«. Es wird deutlich, dass dieses unscheinbare Baby Gott in Person ist, der alle Macht im Himmel und auf Erden besitzt.
Der Passauer Christkindlmarkt ist eröffnet und damit auch der traditionelle Krippenweg! Und heuer erwartet die Besucherinnen und Besucher gleich zu Beginn eine besondere Überraschung: Im Schaufenster des Domladens steht eine seltene Krippe aus der französischen Partnerstadt Cagnes-sur-Mer. Wie dieses außergewöhnliche Geschenk nach Passau kam und warum es fast in Vergessenheit geraten wäre , darüber berichtet Armin Berger.
In jener Zeit lehrte Jesus am Sabbat in einer Synagoge. Und siehe, da war eine Frau, die seit achtzehn Jahren krank war, weil sie von einem Geist geplagt wurde; sie war ganz verkrümmt und konnte nicht mehr aufrecht gehen. Als Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sagte: Frau, du bist von deinem Leiden erlöst. Und er legte ihr die Hände auf. Im gleichen Augenblick richtete sie sich auf und pries Gott. Der Synagogenvorsteher aber war empört darüber, dass Jesus am Sabbat heilte, und sagte zu den Leuten: Sechs Tage sind zum Arbeiten da. Kommt also an diesen Tagen und lasst euch heilen, nicht am Sabbat! Der Herr erwiderte ihm: Ihr Heuchler! Bindet nicht jeder von euch am Sabbat seinen Ochsen oder Esel von der Krippe los und führt ihn zur Tränke? Diese Frau aber, die eine Tochter Abrahams ist und die der Satan schon seit achtzehn Jahren gefesselt hielt, sollte am Sabbat nicht davon befreit werden dürfen? Durch diese Worte wurden alle seine Gegner beschämt; das ganze Volk aber freute sich über all die großen Taten, die er vollbrachte.(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Gegen 5 Uhr strahlt am Osthimmel die Venus. Wer genau hinsieht, entdeckt etwas links unterhalb des hellen Planeten einen schwachen Nebelfleck. Das ist der Sternhaufen Praesepe, die Futterkrippe – manchmal ist auch vom Bienenkorb die Rede. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
In Chur gehen heute fast 25 Prozent mehr Kinder und Jugendliche zur Schule als noch vor sieben Jahren. Der Ausbau hinkt hinterher, Projekte verzögern sich – und es wird zunehmend schwieriger, genügend Lehrpersonen zu finden. Weitere Themen: · In Graubünden werden so viele Schneehasen und Schneehühner geschossen wie in keinem anderen Kanton – trotz Kritik hält das Amt für Jagd und Fischerei an der Jagd fest. · Ab 1. August übernehmen Kanton und Gemeinden je nach Einkommen bis zu 90 Prozent der Betreuungskosten für Kita und Krippe – deutlich mehr als bisher.
Natürlich wird dieses Fest heute völlig anders gesehen, als vor über 2000 Jahren! Was bewegt diesbezüglich noch die so fortschrittlichen Menschen unserer hochmodernen Zeit, über diese Krippe von Bethlehem, in die hinein der Sohn Gottes geboren wurde? Gedanklich kommen da die meisten Menschen heute doch eher auf die Futterkrippe in der Landwirtschaft. Das Bild passt ja symbolisch auch immer noch, als geistliche Versorgungsstelle aller Völker.
14. Dezember 2024, 19 Uhr, Heilig-Geist-Kirche München, 3. Adventssonntag Lesejahr B Die Welt ist laut. Bomben, Krisen, Ungerechtigkeit. Manchmal könnte man denken: Besser schweigen. Und dann kommt Weihnachten. Und plötzlich singen wir. "Stille Nacht", "Oh du fröhliche", sogar "Last Christmas". Warum? Weil Singen Hoffnung schenkt. Weihnachten sagt: Gott wird Mensch. Ein neuer Vorsänger liegt in der Krippe, dessen Lied nicht aufhören wird. Der den Tod nimmt als Harfe für einen neuen Gesang von Ewigkeit und Vollendung. Es klingt das Lied von der Gottebenbildlichkeit aller Menschen, von der Würde, die dem Menschen keiner nehmen kann. Von einer geschenkten Vollendung, die uns den Stress nicht, uns selbst optimieren zu müssen. Von einer Hoffnung, die uns befreit aus der gnadenlose Suche nach Sinn. Denn: Der Sinn kommt in deine Suche. In Deine Nacht. Da muss man einfach Singen. Das singt vom Mut, den uns Weihnachten macht. Lässt uns Luft holen, auch wenn der Alltag mir die Stimme rauben will. Es verbindet mich, über alle Gräben hinweg, mit Freunden und Fremden, mit lieben Menschen und mit denen, die mir feindlich gesinnt sind (und dafür selbst so gute Gründe habe, wie ich sie habe für mein Handeln). Eine Familie, ein Chor, ein Gottesdienst – alle singen. Also: Trau dich. Egal, ob du den Ton triffst oder nicht. An Weihnachten geht's nicht um Perfektion. Es geht um die Hoffnung, die in jedem Ton steckt. Sing, weil du lebst. Weil Gott ankommt. Und weil das Leben eine Melodie hat, die von Gott angestimmt wurde und nicht verstummt. Klingende Weihnachten wünsche ich Ihnen. Ihr Bruder Paulus
Wir leben in der Adventszeit. Was heißt das eigentlich? Geht es um stimmungsvolle Feiern, zu Hause oder in den Kirchengemeinden? Geht es um den allseits bekannten und beliebten Adventskranz und schöne Lieder? Advent bedeutet: Dass wir einen Heiland haben, unseren Herrn, der wiederkommt. Christus kommt wieder. Aber dann nicht in einer armseligen Krippe auf einem Strohbündel liegend.
Was macht einen Weihnachtsfilm eigentlich zu einem Weihnachtsfilm? Das fragen sich Aaron und Willi in dieser Episode. Viele der Filme, die wir in der Weihnachtszeit anschauen, haben wenig bis gar nichts mit der Geburt Christi zu tun. Sind sie deshalb wertlos? Einige Weihnachtsfilme können Freude bereiten und positive Themen behandeln. Andere wiederum greifen sogar christliche Werte auf und rücken sie ins Zentrum der Handlung. Wenn Hollywood in der Lage ist, Filme zu schaffen, die Werte vermitteln, die wir als Christen nachahmen sollten, warum sollten wir diese Werte nicht in unserem eigenen Leben widerspiegeln? Und warum sollten wir solche Filme nicht auch genießen können? Ein Blick auf Weihnachtsfilme kann uns inspirieren, tiefer über die Bedeutung von Weihnachten und die Werte, die es repräsentiert, nachzudenken.