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Adrian konfrontiert mich mit Aussagen aus einer meiner letzten Podcastfolgen, die bei einigen Menschen als rassistisch angekommen sind. Wir sprechen offen über kulturelle Einflüsse, deutsche Identität, Vorurteile und die Frage, warum eine Aussage völlig anders wirken kann, als sie gemeint war. Ein ehrliches Gespräch ohne vorbereitetes Ergebnis – aber mit der Bereitschaft, einander wirklich zuzuhören.
Viele Unternehmen posten regelmäßig auf Social Media – und trotzdem bleiben Reichweite, Anfragen und Wachstum aus. Woran liegt das? Oft entscheidet nicht der Algorithmus über den Erfolg, sondern eine klare Strategie, konsequente Umsetzung und die Bereitschaft, aus den eigenen Daten zu lernen.In dieser Folge spricht Linda Weise von Traumnoten über ihren Weg vom ersten Lern-Content zur erfolgreichen Content Creatorin und Unternehmerin. Sie erklärt, warum Konsistenz wichtiger ist als Perfektion, weshalb man sich zunächst auf eine Plattform konzentrieren sollte und wie Analytics dabei helfen, erfolgreiche Inhalte systematisch zu wiederholen. Außerdem geht es um den Aufbau einer Personal Brand, den Mehrwert von kostenlosem Content, den Verkauf digitaler Produkte sowie praktische Tools und Workflows für die Content-Erstellung – mit vielen konkreten Tipps für Gründer, Unternehmer und Creator.Die Folgen gibt es überall, wo du Podcasts hörst: https://linktr.ee/founderflow https://open.spotify.com/show/1B3JyqXvDP9nWoAwORyRLzhttps://podcasts.apple.com/us/podcast/founderflow-der-gr%C3%BCndungspodcast/id1481847368Folgt uns auf für weitere spannende Einblicke: Instagram / https://www.instagram.com/founderflow.fm/LinkedIn / https://www.linkedin.com/company/founderflow/posts/?feedView=allDas Team wünscht viel Spaß mit der Folge :)
Worte wirken – Behinderung in den Medien neu denken Sonntag Trifft IGEL – Der Sonntagstalk mit Jennifer Sonntag und Sascha Lang Worte sind nie nur Worte. Sie können Türen öffnen, Menschen stärken – oder ungewollt Vorurteile festigen. Gerade wenn es um Behinderung geht, begegnen uns bis heute Formulierungen, die längst überholt sind und dennoch täglich in Medien, Politik und im privaten Umfeld verwendet werden. Doch wann ist Sprache wirklich respektvoll? Und wer entscheidet eigentlich darüber?In dieser Ausgabe von Sonntag trifft IGEL sprechen Jennifer Sonntag und Sascha Lang über Begriffe, die viele von uns schon unzählige Male gehört haben: „an den Rollstuhl gefesselt“, „ans Bett gebunden“ oder „mit seinem Blindenhund“. Warum wirken solche Formulierungen auf den ersten Blick harmlos und transportieren dennoch ein bestimmtes Menschenbild? Gleichzeitig stellen wir uns die Frage, ob es überhaupt die eine richtige Sprache geben kann oder ob wir vielmehr lernen müssen, zuzuhören und unterschiedliche Perspektiven auszuhalten.Dabei geht es nicht um Sprachpolizei oder darum, Menschen für jedes falsche Wort zu verurteilen. Es geht um Bewusstsein. Denn Sprache beeinflusst unsere Haltung – und unsere Haltung entscheidet darüber, ob Inklusion gelingt oder nur ein gut gemeintes Schlagwort bleibt.Freut euch auf eine ehrliche, kontroverse und gleichzeitig wertschätzende Diskussion über Worte, Wirkung und Wahrnehmung. Eine Episode, die Denkanstöße liefert, Gewohntes hinterfragt und deutlich macht: Inklusion beginnt nicht erst mit Gesetzen oder Barrierefreiheit. Sie beginnt oft mit den Worten, die wir wählen – und mit der Bereitschaft, den Menschen vor der Behinderung zu sehen.Hört rein, diskutiert mit und erzählt uns: Welche Begriffe begegnen euch immer wieder, bei denen ihr denkt – das müsste sich endlich ändern? Links aus der Episode:Kolumne von Jennifer Sonntag auf „Die Neue Norm“:https://dieneuenorm.de/gesellschaft/nicht-an-den-rollstuhl-gefesselt-aber-an-das-bett-gebunden/ Tipps für die Berichterstattung über Menschen mit Behinderung:https://www.tu-chemnitz.de/tu/inklusion/PDF/Tipps%20fuer%20die%20Berichterstattung_Menschen%20mit%20Behinderungen_Leidmedien.pdf Leitfaden für die inklusive Berichterstattung:https://un-label.eu/wp-content/uploads/Leitfaden_Inklusive_Berichterstattung.pdf Webseite der Leidmedien mit buchbaren Workshops für Journalist*innen:https://leidmedien.de/ Hier geht es zu Jennifer Sonntag:www.jennifer-sonntag.deInstagram:https://www.instagram.com/blind.feminista/Facebook:https://www.facebook.com/Jennifersonntaginklusionsbotschafterin/ Link zu Sascha Lang Facebook:https://www.facebook.com/share/16U3LWoDMK/?mibextid=wwXIfr> Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: http://www.inklusator.com Social Media:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcast Instagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/ Feedback: sonntagtrifftigel@inklusator.com
Die Klimakrise ist in Deutschland inzwischen Alltag: Hitzetage, überhitzte Wohnungen, Städte, die sich wie Backöfen anfühlen – und gleichzeitig mehr als 5.000 hitzebedingte Todesfälle allein im ersten Halbjahr 2026. Europa gilt als Klimahotspot, erwärmt sich doppelt so schnell wie der Rest der Welt, und Meteorologen warnen vor einer neuen, besonders starken El-Niño-Phase. In diesem Apofika-Presseklub geht es deshalb weniger um Ziele und Gipfel, sondern um unser Leben im Klimaalltag: Wie machen wir Wohnungen und Städte hitzeresistenter? Wie verändert sich unser Urlaub, wenn Südeuropa zur Hitzefalle wird? Und welche Anpassungen sind nötig, damit die Erderwärmung uns nicht die Lebensgrundlage nimmt? Gleichzeitig geht es um eine unbequeme Diagnose: Während die Extremwetter zunehmen, zeigen Studien eine wachsende Klimamüdigkeit – weniger Vertrauen in Klimapolitik, sinkende Bereitschaft, „mehr für den Klimaschutz zu tun“. Was hat der Klimajournalismus dabei falsch gemacht, was sollte er anders erzählen? Darüber diskutieren Leonie Sontheimer (Netzwerk Klimajournalismus), Morten Freidel (NZZ Deutschland) und ARD-Meteorologe Sven Plöger und natürlich unser Host Markus Feldenkirchen (Der Spiegel). Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/presseklub Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Mein großes Danke geht heute an Stefan Schwarz, Geschäftsführer der PC MENTOR GmbH und Gründer der AI-Guys. Stefan führt mit viel Praxiserfahrungen aus, warum KI und Vibe Coding die Arbeitsweise von IT-Systemhäusern grundlegend verändern und erweitern werden. Dabei geht es nicht darum, Softwareentwickler zu werden – sondern Kundenprobleme schneller, individueller und wirtschaftlicher zu lösen. Wir sprechen über den Einstieg ins Vibe Coding, typische Fehler, den Weg vom Kundengespräch zur fertigen Anwendung und darüber, welche Chancen Managed Service Provider jetzt nutzen sollten. Drei Aussagen von Stefan sind bei mir besonders hängen geblieben: Zur Zukunft der Systemhäuser: „In fünf Jahren werden die erfolgreichen Systemhäuser Software entwickeln – in zehn Jahren sind diejenigen, die das nicht tun, möglicherweise gar nicht mehr am Markt.“ Zum Einstieg ins Vibe Coding: „Man muss kein Softwareentwickler sein. Entscheidend sind Neugier, die richtigen Werkzeuge und die Bereitschaft, einfach anzufangen.“ Zum Kundennutzen: „Der Kunde muss mir nur erzählen, wo der Schuh drückt. Den Weg zur Lösung findet die KI gemeinsam mit uns.“ Bleibt bis zum Ende dran, da führt Stefan 5 konkrete Use Cases seiner Kunden aus. ----------------------- Mehr von Olaf Kaiser: www.linkedin.com/in/olafkaiser/ www.olaf-kaiser.coach/ www.ubega.de Direkt einen kostenfreien Termin mit Olaf buchen https://bit.ly/allgemeinen-termin-buchen
Fight your Schweinehund - der Laufmotivations-Podcast mit Annette
In dieser Folge gibt es eine Ankündigung, mit der vielleicht nicht alle gerechnet haben: Ich lege eine Sommerpause ein. ☀️
Du kannst dich jetzt für die neue Female Leadership Academy auf die E-Mail Liste setzen und dir deinen Platz im Herbst-Semester sichern!Ein Kommentar im Meeting, ein skeptischer Blick, Widerstand im Team: Plötzlich fühlen wir uns klein, übergangen oder nicht ernst genommen.Mangelnde Akzeptanz hat selten etwas mit Kompetenz zu tun. Es geht um Status, unbewusste Dynamiken und die Bereitschaft, im Sinne der Sache auch mal unpopulär zu sein. Und nicht selten um die eigene Interpretation und Missverständnisse. Vera Strauch beantwortet eine Hörerinnenfrage: “Wie führe ich ältere Teammitglieder, die meinen Führungsstil ablehnen?” Diese Episode zeigt dir anhand von 5 Ideen, wie du aus Widerstand aufrichtiges Vertrauen baust.
Erfolg ist kein Zufall – Der Erfolgspodcast für finanzielle Freiheit
Heute freue ich mich auf eine Unternehmerin, die zeigt, dass Erfolg das Ergebnis von Mut, harter Arbeit und der Bereitschaft ist, immer wieder neue Wege zu gehen.Zu Gast ist Agnes Kowalska. Sie ist Gründerin und Geschäftsführerin von KOCO Immobilien, einem der bekanntesten Immobilienunternehmen im Raum Düsseldorf. Ihre Geschichte beginnt allerdings lange vor dem Unternehmertum. Agnes wurde im polnischen Łódź geboren und kam im Alter von neun Jahren nach Deutschland. Sie absolvierte ein Einser-Abitur, studierte Germanistik und Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf – und fand schließlich ihren Weg in die Immobilienbranche, obwohl sie ursprünglich keinerlei Vorkenntnisse hatte. Mit viel Eigeninitiative, Wissensdurst und Beharrlichkeit arbeitete sie sich Schritt für Schritt zur erfolgreichen Unternehmerin hoch.Heute ist sie nicht nur Immobilienunternehmerin, sondern auch Speakerin, TV-Maklerin und Unternehmerin mit einer klaren Haltung. Sie spricht offen darüber, dass nachhaltiger Erfolg nicht durch schnelle Gewinne entsteht, sondern durch Disziplin, Verantwortung, kontinuierliches Lernen und ein starkes Team. Gleichzeitig ist sie Mutter und verbindet unternehmerischen Erfolg mit dem Anspruch, Menschen und Unternehmen langfristig weiterzuentwickeln.Genau darüber möchten wir heute sprechen: über ihren außergewöhnlichen Weg, die Entscheidungen, die ihr Leben verändert haben, die größten Herausforderungen, ihre wichtigsten Learnings und darüber, wie sich ihre Definition von Erfolg im Laufe der Jahre entwickelt hat.✘ HIER gibt es die Tickets für den Tag der Persönlichkeitsentwicklung am 26. September bei Frankfurt am Main.✘ Bewirb dich für Deutschlands stärkstes Wachstumsnetzwerk www.die-wichtigste-Stunde.de #nobrainer✘ Mein Kinderbuch "Ein Papagei namens Selly: 22 Geschichten, wie Kinder Freunde gewinnen, mutig werden und groß träumen" ist HIER bestellbar.✘ Mein neues Buch "Erfolg ist kein Zufall" ist HIER bestellbar.✘ Tickets für den Tag der Persönlichkeitsentwicklung am 26.9.26 sind HIER bestellbar.✘ Bestelle dir jetzt mein weiteres SPIEGEL-Bestseller-Buch "Du kannst nicht nicht verkaufen: Beruflicher und privater Erfolg dank der 22 Gesetze eines Topverkäufers" KLICKEHIER✘ Du möchtest endlich ein Immobilien-Portfolio aufbauen? Dann frage unbedingt bei meinem Unternehmen "Erfolg mit Immobilien" an und vereinbare HIER ein Kennenlern-Termin.✘ Du willst ein Teil meiner Mastermindreise vom 31.10. - 06.11. auf Djerba werden. Alle Infos zu dieser Beach-Mastermind findest du in der Videovorstellung HIER und als PDF HIER
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Heute geht es um typische Fehler von Privatanlegern, den Umgang mit Risiken und worauf es beim langfristigen Vermögensaufbau wirklich ankommt. „Schon in der Schule bekommen wir nicht beigebracht, wie Finanzprodukte funktionieren. Wir sehen mangelnde Bildung und mangelnde Bereitschaft, sich damit zu beschäftigen. Für viele geht es ja heute ums Überleben statt Leben. Statt in die Rolex lieber in Wissen investieren und Seminare besuchen. Das bringt die meiste Rendite. Chancen ergeben sich immer wieder", sagt Sebastian Kieser. Der Börsenexperte und Gründer vom Saphir Club weiter: „Ich glaube nicht, dass die Hochhäuser in Frankfurt von unseren Kontogebühren entstehen. Aber ich glaube, dass wir in einer Welt leben, in der einfache Dinge kompliziert dargestellt werden. Es ist nicht gewollt, dass jemand finanziell unabhängig wird. Wir haben ein ganz klares Risikomanagement. Wir sind keine Zocker. Wir halten eine Position im Schnitt vier bis sechs Wochen. Das ist lang im Trading. Streuen ist wichtig und nicht zu viel Kapital auf einmal einsetzen. Mutig sein heißt aber auch, mutige Entscheidungen zu treffen." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://saphir-club.com
Auch wenn sich Matussek noch so sehr bemüht, in die seligen Sixties abzutauchen – die raue Wirklichkeit fährt ihm mit einer Grätsche in die Parade. Der AfD-Parteitag in Erfurt, Prügel und Tritte der Linksradikalen und die Verharmlosungsschnulzen der „Zeit“. Zwei Bücher: Chrupallas Rückblick in seinem neuen Buch „Handwerk – Meister – Politik“, ein wunderbares erfahrungsgesättigtes Plädoyer für Problemlösung und Handanlegen, Disziplinen, die unsere Politiker vergessen haben. Und als zweite Buchempfehlung Sebastian Schwaerzels bitterböse Satire auf unsere Bereitschaft zur Selbstoptimierung und die gleichzeitige Bereitschaft zur Selbstvernichtung. Briefe, Youtube-Stimmen. Die letzte Sendung vor der Sommerpause – schönen Urlaub!
Der NATO-Gipfel in Ankara – Viel Applaus, wenig SubstanzWie westliche Regierungen und Medien einen Erfolg feiern, während die Glaubwürdigkeit der Allianz schwindet.Ein Kommentar von Rainer Rupp.Der NATO-Gipfel in Ankara endete mit der einhelligen Einschätzung der Staats- und Regierungschefs, dass das Treffen ein bedeutendes Zeichen für die Geschlossenheit des Bündnisses und einen erneuerten Gestaltungswillen gesetzt habe. Trotz unterschiedlicher nationaler Prioritäten und früherer Sorgen um den transatlantischen Zusammenhalt betonten die Regierungschefs, der Gipfel habe die gemeinsame Entschlossenheit der NATO gestärkt und konkrete Fortschritte bei der Abschreckung Russlands und der Verteidigung und Unterstützung der Ukraine erzielt.NATO-Generalsekretär Mark Rutte, dessen Schleimspur aus Unterwürfigkeit und Huldigungen von Trump sich quer durch den NATO-Gipfel zog, bezeichnete das Treffen als einen „außerordentlich erfolgreichen“ Gipfel. Er hob hervor, dass das Bündnis den Übergang von ehrgeizigen Zielsetzungen zur konkreten Umsetzung geschafft habe. Steigende Verteidigungsausgaben, der Ausbau der Rüstungsproduktion sowie die wachsende Bereitschaft der europäischen Verbündeten und Kanadas, mehr Verantwortung für die gemeinsame Sicherheit für den gemeinsam geplanten Krieg gegen Russland zu übernehmen. So fasste Rutte die Botschaft des Gipfels mit den Worten zusammen:US-Präsident Donald Trump bewertete den Gipfel ebenfalls positiv. Er erklärte, die Gespräche mit den Verbündeten seien von „viel gegenseitiger Wertschätzung“ geprägt gewesen, womit er nur die Huldigungen und Bewunderungsorgien bezüglich seiner Person gemeint haben kann, denn dem größten US-Präsidenten aller Zeiten käme sowas wie eine Wertschätzung seiner Vasallen nicht über die Lippen. Zur unendlichen Erleichterung seiner Vasallen bekräftigte Trump sein Bekenntnis zum Grundsatz von Artikel 5, d.h. der kollektiven Verteidigung der NordAtlantischen TerrorOrganisation (NATO).Besonders hervorgehoben wurden neue Verpflichtungen zum Ausbau militärischer Fähigkeiten und der Rüstungskooperation sowie die Zusage langfristiger militärischer Unterstützung für die Ukraine. An letzterer hat sich Trump jedoch nicht beteiligt. Er hat lediglich zugesichert, dass er, wenn die Europäer bezahlen, Waffen liefern wird, die dann von den Europäern an die Ukraine weitergereicht, bzw. verschenkt werden könnenTrotz fortbestehender Meinungsverschiedenheiten in einzelnen geopolitischen Fragen begrüßte Trump die höheren europäischen Verteidigungsausgaben, die hauptsächlich in die Taschen der US-Rüstungskonzerne fließen, und mit Blick auf die wichtigen Zwischenwahlen für den US-Kongress die Konzerne zu großzügigen Spenden für Trump und seine Republikaner ermuntern. Im Herbst steht ein Drittel der Sitze im US-Senat zur Wiederwahl und hundert Prozent der Sitze des Repräsentantenhauses. Vor diesem Hintergrund bezeichnete auch Trump das Treffen in Ankara als Erfolg, der eine gerechtere Lastenteilung innerhalb des Bündnisses belege.Derweil werden Trumps Stiefellecker unter den europäischen Staats- und Regierungschefs (das sind fast alle) nicht müde, triumphierend das „unerschütterliche Bekenntnis“ der Bündnispartner zur kollektiven Verteidigung auf dem Gipfel in Ankara in den geneigten Medien zu feiern und zu bekräftigen:Zugleich betonen sie weiter die Lüge, dass NATO-Einheit, Solidarität und gemeinsame Stärke weiterhin das Fundament von Frieden und Sicherheit für die rund eine Milliarde Bürgerinnen und Bürger des Bündnisses bilden. Damit wird versucht – allerdings vergeblich - der Welt den Ankara-Gipfel als Beweis für eine geschlossene und entschlossene Allianz zu präsentieren, trotz aller fundamental entgegengesetzter Interessen in vielen Mitgliedstaaten.„Die NATO liefert.“„Ein Angriff auf einen ist ein Angriff auf alle.“...https://apolut.net/der-nato-gipfel-trump-fuhrt-europa-folgt-von-rainer-rupp/
Jeden Tag schießt dir dein Kopf alte Muster und automatisierte Zweifel um die Ohren. Du steckst im Hamsterrad fest, weil du deine Gegenwart permanent mit den Filmen deiner Vergangenheit bewertest.BORDER ALLEIN ist dein wöchentlicher Arschtritt in Sachen Selbstführung, emotionale Regulation und radikale Eigenverantwortung. Wir sprechen unzensiert über die Themen, die unter den Teppich gekehrt werden:Warum 90 % deiner Ängste reine Illusion sind und wie du das Katastrophisieren stoppst.Wie du Warnsignale deines Körpers wie Erschöpfung und Bauchschmerzen richtig liest.Warum die Bereitschaft zur Veränderung und echte Einsicht der einzige Weg für Beziehungen auf Augenhöhe sind.Wie du aus jedem Scheitern eine ganze Tüte voller Tools für deine Selbstverwirklichung mitnimmst.Kein weichgespültes Blabla, sondern tiefe psychologische Impulse direkt aus dem Leben gegriffen – kombiniert mit ehrlichen Rückblicken aus Coachings und Live-Events.Schalt den Autopiloten aus. Jeden Donnerstag neu.
Was wäre, wenn die wirkungsvollsten Unternehmen nicht diejenigen wären, die selbst möglichst laut auftreten, sondern diejenigen, die anderen Gehör verschaffen? Für Hilke Krause, Marketing Director bei Lemonaid & ChariTea und zum Zeitpunkt der Aufnahme noch bei bei Ben & Jerry's, beginnt gesellschaftliche Verantwortung genau an diesem Punkt. Marken sollten ihre Reichweite nicht nur nutzen, um Produkte zu verkaufen oder ihr eigenes Image zu pflegen, sondern um Initiativen sichtbar zu machen, die politische Veränderungen vorantreiben. Ob Sea-Watch, das Bündnis „Ehe für alle“ oder andere zivilgesellschaftliche Organisationen – Unternehmen können ihre Bekanntheit nutzen, damit diejenigen gehört werden, die den Wandel tatsächlich vorantreiben. Aktivismus endet für Hilke nicht am Supermarktregal. Er beginnt dort, wo Unternehmen bereit sind, Haltung zu zeigen – auch wenn das Gegenwind bedeutet.Diese Haltung zieht sich durch das gesamte Gespräch und endet überraschend bei einem zweiten Thema: Führung. Seit Jahren teilt sich Hilke ihre Position mit Anne Wortmann im Jobsharing – erst bei Ben & Jerry's, heute bei Lemonaid & ChariTea. Beide sind überzeugt, dass Führung nicht schwächer, sondern besser wird, wenn Verantwortung geteilt wird. Zwei Menschen bringen mehr Perspektiven ein, korrigieren blinde Flecken, coachen sich gegenseitig und treffen oft klügere Entscheidungen als eine einzelne Führungskraft. Voraussetzung dafür ist allerdings die Bereitschaft, das eigene Ego hintenanzustellen und Erfolge gemeinsam zu tragen.So verbindet diese Folge zwei Themen, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben. Doch am Ende steht dieselbe Erkenntnis: Die größten Veränderungen entstehen selten durch einzelne Heldinnen oder Helden. Sie entstehen dort, wo Menschen bereit sind, ihre Reichweite, ihre Verantwortung und ihren Erfolg miteinander zu teilen.Zu Gast:Hilke Krause, Marketing Director bei Lemonaid & ChariTea (im Jobsharing mit Anne Wortmann), ehemalige Country Lead DACH bei Ben & Jerry's und Purpose Coach.Create your podcast today! #madeonzencastr
Lektion 189 Ich fühle GOTTES LIEBE jetzt in mir.- EKIW 189 Wärme ohne Grund. Heute geht es nicht um ein Gefühl, das gemacht werden muss. Es geht um das Zulassen dessen, was tiefer liegt als Stimmung, Körperempfinden und Tagesform. Gottes Liebe ist nicht abhängig davon, ob ich sie gerade stark spüre. Sie ist da, bevor ich sie bemerke. Das Ego sucht Beweise: ein besonderes Erlebnis, ein Zeichen, eine Erschütterung, etwas, das eindeutig genug wirkt. Doch diese Lektion führt in eine stillere Gewissheit. Liebe muss nicht laut werden, um wahr zu sein. Sie muss nicht dramatisch erscheinen, um zu heilen. Ich darf heute weicher werden. Nicht sentimental, sondern empfänglich. Ich lasse die Abwehr sinken, die immer noch meint, ich müsse mich schützen, verdienen oder beweisen. Und wo der Widerstand nachlässt, wird erfahrbar, was nie weg war: eine Nähe, die nicht urteilt. Wärme ohne Grund heißt: Ich muss Liebe nicht herbeiführen. Ich darf aufhören, sie fernzuhalten. Und in dieser einfachen Bereitschaft beginnt der Geist, sich an sein Zuhause zu erinnern. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #EKIW #Lektion189 #WorkbookLesson189 #Geistesschulung #Liebe #Frieden #Vergebung #Heilung #Fuehrung #Wahrnehmung #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch
Einfach Manifestieren - mit dem Gesetz der Annahme nach Neville Goddard
Großartigkeit ist kein Zufall. Sie entsteht, wenn du dich bewusst für deinen Weg entscheidest und bereit bist, ihm mit Hingabe zu folgen.In dieser Folge von „Einfach Manifestieren“ sprechen wir über eine unbequeme, aber unglaublich kraftvolle Wahrheit: Deine Träume verwirklichen sich nicht allein durch Hoffnung oder Glück. Es braucht eine klare Entscheidung, Vertrauen in dich selbst und die Bereitschaft, immer wieder für das loszugehen, was du wirklich willst.Diese Episode erinnert dich daran, dass du dein Leben aktiv gestalten kannst. Nicht irgendwann. Sondern heute.Deine Katy und YvonnePS: Maile uns gern deine Frage(n) an office@team-huetterer.com - wir beantworten sie im Podcast! Mehr Infos findest du unter www.team-huetterer.com oder www.einfachmanifestieren.com! PPS: Falls du unseren Podcast gerne hörst, freuen wir uns, wenn du ihn mit anderen teilst und ihm fünf Sterne gibst. Danke!------- Yvonnes Bücher findest du hier auf einen Klick: https://www.amazon.de/stores/author/B082X6WFN/allbooks- Katys Bücher findest du hier auf einen Klick: https://www.amazon.de/stores/author/B06XPHFJS2/allbooks- Unsere Podcasts sind werbefrei - unterstütze uns gern: https://paypal.me/einfachmanifestieren.- Unsere kostenlose Schnellanleitung für erfolgreiches Manifestieren findest du hier: www.team-huetterer.com oder www.einfachmanifestieren.com!
Was möchte durch mich geheilt werden? Diese Frage verändert alles. Du musst nicht sofort eine Lösung finden. Halte einfach einen Moment inne und höre zu. Vielleicht möchte gerade eine Angst losgelassen werden, ein Urteil, ein Groll oder der Gedanke, getrennt zu sein. Der Heilige Geist braucht nur deine Bereitschaft. Oft beginnt Heilung genau dort, wo du aufhörst zu kämpfen und bereit bist, die Situation mit neuen Augen zu sehen. Möchtest du mehr erfahren? Auf meiner Website findest du alle kommenden Termine und Infos: https://www.gottfriedsumser.com Wertschätzung https://gottfriedsumser.com/wertschaetzung Dein Einladungslink für Telegram. Diese App ist für Android sowie für iOS verfügbar. Hier kannst du tägliche Lektionen anhören und viele inspirierende Impulse empfangen. https://t.me/joinchat/AAAAAE7xQ67edqq1Goh51A Soundcloud: https://soundcloud.com/gottfriedsumser Spotify: https://open.spotify.com/show/7k98M4kCwr5ZBvgSFP8gql?si=6RjRI7HAQsSQchfZjsisPg&dl_branch=1&nd=1 Amazon Music: https://music.amazon.de/podcasts/1fe60f78-5246-4749-b859-0c28dd10b0ba/GOTTFRIED-SUMSER--LEBE-MAJESTTISCH Deezer: https://deezer.page.link/bpumKHezGLYTMVf28 iTunes: https://podcasts.apple.com/us/podcast/gottfried-sumser-lebe-majestätisch/id1581542180 YouTube: https://www.youtube.com/c/GottfriedSumser
Lektion 186 Die Erlösung der Welt hängt von mir ab. - EKIW 186 Kein kleiner Auftrag. Heute klingt es zuerst riesig, fast zu gross: als würde alles auf meinen Schultern liegen. Doch der Kurs meint nicht das Ego, das die Welt retten soll. Er meint den Geist, der aufhört, Trennung zu bestätigen. Erlösung beginnt dort, wo ich nicht länger an Angriff, Schuld und Opfersein festhalte. Das ist kein Grössenwahn, sondern Verantwortung im besten Sinn. Ich bin nicht machtlos gegenüber meinen Gedanken. Ich kann wählen, ob ich Angst weitergebe oder Frieden. Ob ich urteile oder vergeben lasse. Ob ich die alte Geschichte wiederhole oder einen anderen Blick zulasse. Die Welt hängt nicht von meiner persönlichen Anstrengung ab, sondern von meiner Bereitschaft, mich berichtigen zu lassen. In jedem Moment, in dem ich den inneren Krieg beende, wird etwas im Ganzen leichter. Nicht spektakulär. Aber wirklich. Kein kleiner Auftrag heißt: Ich nehme meine Funktion ernst, ohne mich wichtig zu machen. Ich muss nicht die Welt kontrollieren. Ich darf nur aufhören, sie mit Angst zu sehen — und genau dort beginnt Heilung. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #EKIW #Lektion186 #WorkbookLesson186 #Geistesschulung #Funktion #Vergebung #Heilung #Frieden #Fuehrung #Wahrnehmung #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch
Die Konzertsaison ist in vollem Gange und wir starten direkt mit Musik: Robyn steht bei uns diese Woche auf dem Programm – und Jana hat ihr Outfit bereits gefunden. Wir sind uns einig: Genau dieser Look muss es werden. Gleichzeitig versuchen wir, sie schon jetzt für Andrea Berg 2027 zu begeistern. Aber sogar ein Meet & Greet würde sie sogar for free nicht wahrnehmen mit ihr, da ist Jana überraschend standhaft. Natürlich sprechen wir auch über die ganz großen Popstars: Madonna hat mit Confessions II ein neues Album veröffentlicht. Wir diskutieren unsere ersten Eindrücke, blicken auf ihre außergewöhnliche Karriere zurück und fragen uns: Was macht Madonna seit Jahrzehnten so erfolgreich? Wie viele Alben hat sie eigentlich veröffentlicht? Und welche Künstlerinnen und Künstler von heute könnten mit Ende 60 noch genauso relevant sein? Dabei wird es grundsätzlich: Was bedeutet langfristiger Erfolg überhaupt? Jana entwickelt ihre ganz persönliche Formel für nachhaltige Relevanz – von einer starken Basis über eine treue Community bis hin zu Disziplin und der Bereitschaft, sich immer wieder neu zu erfinden. Außerdem diskutieren wir, ob es für Reality Stars heute schwieriger ist, Privatleben und Öffentlichkeit voneinander zu trennen als für internationale Superstars. Danach geht es überraschend in die Welt von Mode und Kaffee. Lars war auf einer Veranstaltung, bei der genau diese beiden Themen miteinander verbunden wurden. Wie passt Fashion zu Kaffeekultur? Zum Abschluss wird es sommerlich: Wir räumen mit einigen Mythen rund um öffentliche Schwimmbäder auf. Wie viele Menschen pinkeln tatsächlich in einen Pool? Welche Behauptungen stimmen und welche gehören eher in die Kategorie Großstadtlegenden? Eine Folge zwischen Popkultur, Musik, Mode, Lifestyle und kuriosen Sommerfragen.
Gedanken von Jürgen Drensek Manchmal passiert es auch mir abends, dass ich mich in den endlosen Weiten von Instagram verliere. Ich scrolle vorbei an makellosen Infinity-Pools, perfekt ausgeleuchteten Boutique-Hotels und Sonnenuntergängen, die so kitschig weichgezeichnet sind, dass sie jede Kante verloren haben. Alles ist nur einen Klick entfernt, bereitgestellt von Algorithmen, die uns soufflieren, wie sich „authentisches Reisen“ anzufühlen hat. Und genau in solchen Momenten sollte ich sie spüren: eine leise, fast schmerzhafte Sehnsucht nach dem Ungefilterten. Nach dem echten, staubigen, unvorhersehbaren Aufbruch. Tue ich auch. Aber ehrlicherweise denke ich dann gleich: muss ich ja nicht selbst unbedingt machen. Reicht ja, wenn ich das Ergebnis von anderen lesen darf… Und dann liegt da plötzlich dieses Buch auf meinem Tisch: „Lasterleben“ von Anja Kocherscheidt. Und auf einmal wird es sehr kantig. Als Reisejournalist, der seit Jahren die professionelle Brille trägt, ertappe ich mich anfangs bei einer inneren Abwehr. Da ist dieser antrainierte Reflex: Wo ist der Nutzwert für den Leser? Wo sind die Buchungslinks, die Geheimtipps, die man am nächsten Wochenende nachreisen kann? Doch dieses Buch verweigert sich dem schnellen Konsum. Man kann ein Jahr im selbst ausgebauten, tonnenschweren THW-Lkw ohne festen Plan durch Nord- und Mittelamerika eben nicht im Reisebüro buchen. Und genau deshalb berührt mich diese Geschichte. Sie erinnert an das, was wir auf dem Altar der perfekten Urlaubsplanung geopfert haben: das Abenteuer des Unbekannten. Der Sprung ins kalte, blaue Wasser Meine Kollegin Anja Kocherscheidt war keine naive Träumerin, die nichts zu verlieren hatte. Anja stand mitten im Leben, war zwei Jahrzehnte lang eine erfolgreiche PR-Beraterin im Tourismus. Sie wusste ganz genau, wie man uns Journalisten Träume verkauft und Fassaden poliert. Doch hinter den Kulissen wartete das, was so viele von uns kennen: das unerbittliche Hamsterrad. Der Zustand, in dem man funktioniert, aber nicht mehr fühlt. Der Moment, in dem die Erschöpfung die Lebensfreude frisst und man das Gefühl hat, den eigenen Kindern nur noch die Reste seiner Energie zu schenken. Gemeinsam mit ihrem Mann Oliver und den Kindern Vincent und Marlene traf sie eine radikale Entscheidung: Sie zog die Reißleine. Anja Kocherscheidt während ihrer Expedition ins Ich (Foto © Anja Kocherscheidt) Ihr neues Zuhause wurde „Herr Turtur“ – ein königsblauer Mercedes-Kurzhauber, neun Tonnen schwer, Baujahr 1980, früher im Dienst des THW. Zwölf Quadratmeter Lebensraum für vier Menschen. Kein Luxus, keine Komfortzone, kein doppelter Boden. Wenn man darüber nachdenkt, hört sich das ganz und gar nicht Vergnügungssteuer-pflichtig an. Das ist kein Urlaub, das ist ein radikaler Entzug von all den kleinen Bequemlichkeiten, die wir als Schutzschild um uns herum aufbauen. Der Nutzwert dieses Buches liegt nicht in Hotel-Empfehlungen und Routen-Tipps. Er liegt in den intimen Einblicken, die uns die Autorin schenkt: Wir sind dabei, wenn das „Roadschooling“ der Kinder zwischen tränenreichem Frust und plötzlichem Lern-Flow schwankt, wir spüren die Kälte bei den ersten Reparaturen in Kanada und erleben die berührende Stille bei den Begegnungen mit den Hutterern, die völlig technikfern nach uralten Grundsätzen leben. Es ist ein Buch, das uns einen Spiegel vorhält und uns leise fragt: Wie viel Ballast schleppst du eigentlich mit dir herum? Wenn die Romantik Risse bekommt Was mich an dieser Erzählung bewegt, ist ihre schonungslose Ehrlichkeit. Anja schreibt nicht für die Likes. Sie verbirgt die Risse nicht. Wir spüren die nackte Frustration, als die romantische Vorstellung vom freien Leben schon an einer simplen Highway-Auffahrt in Halifax zu zerspringen droht. Und wir fühlen das leise Zittern im Hintergrund, das mitreist, wenn die Familie die Grenze nach Mexiko überquert. Die Angst ist ein ständiger Passagier. (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt Besonders intensiv wird es, als die Familie im Dschungel von Petén nachts plötzlich zwischen die Fronten von Drogenschmuggler-Kartellen zu geraten droht. In diesen Passagen zeigt sich auch die literarische Kraft des Buches: Anja verwebt das persönliche Herzklopfen, die Angst um ihre Kinder, mit den harten, traurigen Fakten über die politische Realität vor Ort. Das ist nicht so ein oberflächlicher Reisebericht, das ist gelebte Reportage, die wehtut und genau deshalb so wertvoll ist. Sie hebt sich einfach ab von all den weichgespülten Texten, die sonst in nicht unerheblicher Anzahl aus Blogs und Reiseteilen quellen. Das unersetzbare Herz des Menschen In Zeiten, in denen Künstliche Intelligenz in Sekundenschnelle perfekte Reiseführer über die Ruinen von Tikal oder die Magie des Atitlán-Sees ausspucken kann, stellt sich in unserer Branche oft eine existenzielle Frage: Warum braucht es uns überhaupt noch? Die Antwort liegt genau in Büchern wie diesem. Eine KI kann Daten analysieren, aber sie kann nicht fühlen. Sie weiß nicht, wie es sich anfühlt, wenn einem bei einer indigenen Zeremonie im guatemaltekischen Hochland jede Kontrolle entgleitet. Sie spürt nicht das überwältigende, bittersüße Ziehen im Herzen, wenn man winzige Baby-Schildkröten in den mächtigen Pazifik entlässt – in dem Wissen, dass nur die wenigsten von ihnen überleben werden. „Lasterleben“ ist der flammende Beweis dafür, dass die Zukunft des Erzählens im tief Persönlichen liegt. Nur die physische Präsenz, der Schweiß, der Staub auf der Haut und die Bereitschaft, sich der Welt völlig verwundbar auszuliefern, schaffen eine Wahrheit, die kein Algorithmus jemals simulieren kann. Dieser Text atmet. Er riecht nach dem Regen des Dschungels und dem heißen Asphalt der endlosen Highways. Das ist die einzige Währung, die in Zukunft noch zählt, wenn wir uns berühren lassen wollen. Zwei Stimmen, eine Wahrheit Wer noch tiefer eintauchen möchte, dem sei der begleitende Podcast neben diesem Text wärmstens empfohlen. Es ist faszinierend: Dort geht es natürlich zunächst um diese zutiefst menschliche Reise, aber auch genauso um die Zerrissenheit der Aktion. Wir nähern uns Anjas Weg mit unheimlich viel Empathie und Wärme – und verstehen den Schrei nach Freiheit. Aber natürlich muss es auch die Rolle geben des rationalen Mahners, der die unbequemen Fragen stellt, die uns vielleicht auch durch den Kopf gehen: Darf man das den eigenen Kindern antun? Ist das nicht egoistisch? Diese Diskussion im Podcast ist ein echter Gewinn, weil sie das Buch von jedem Verdacht der reinen Aussteiger-Romantik befreit. Am Ende finden beide Stimmen einen gemeinsamen Nenner, dem ich mich nur voller Respekt anschließen kann: „Lasterleben“ will uns nicht belehren. Es will uns nicht sagen, wie wir zu leben haben. Es stupst uns nur sanft an und erinnert uns daran, dass wir immer eine Wahl haben. Ein Buch für die Mutigen Brauchen wir also Berichte über Reisen, die wir niemals nachmachen können? Ja, mehr denn je. Weil sie uns zeigen, dass die wichtigste Reise nicht auf der Landkarte stattfindet. Anja Kocherscheidt schaffte es durch den plötzlichen Corona-Lockdown nicht bis nach Patagonien, sie strandete am Atitlán-See. Und genau dort, im Stillstand, fand sie die eigentliche Destination: die Reise nach innen, die Konfrontation mit sich selbst. Ich sag mal so: Lass die Finger von diesem Buch, wenn du eine strukturierte Packliste oder einen durchgetakteten Routenplaner suchst. Aber wenn du spüren willst, wie es aussieht, wenn die Welt um dich herum verstummt und du plötzlich nur noch dich selbst, die Menschen, die du liebst, und den weiten, unendlichen Horizont hast – dann nimm dieses Buch in die Hand. Es ist eine ehrliche Hymne auf den Mut, das Zulassen von Fehlern und die wilde Schönheit des Ungeplanten. Wenn du den Podcast hören magst, dann bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken! Hintergrund-Infos Der Beitrag Freiheit auf zwölf Quadratmetern Anja Kocherscheidts „Lasterleben“ ist kein Aussteiger-Kitsch erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Kostenfreie Online-Events:https://kalifornische-terrassen.de/eventsZum Buch:Zeit mit mir – 30 Tage zur inneren Wahrheit | Stefan RudelPersonen:Stefan Rudel · Gründer Ressourcenkraftwerk, systemischer Berater & Autor · @ressourcenkraftwerk · https://www.ressourcenkraftwerk.de/Kevin Baron · @hausdesbarons · https://www.instagram.com/hausdesbarons/BeschreibungHerzlich willkommen bei „Kalifornische Terrassen".Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.ZusammenfassungIn dieser Folge sprechen Kevin Baron und Stefan Rudel über Stefans neues Buch „Zeit mit mir – 30 Tage zur inneren Wahrheit" und über die Frage, wie viel Kontakt wir eigentlich noch zu uns selbst haben.Ausgangspunkt war ein Urlaub in Andalusien, in dem Stefan bemerkte: Ich funktioniere, aber ich bin nicht bei mir. Aus dieser Beobachtung entstand über mehrere Tage ein Schreibprozess, der sich zu einem Buch mit 30 Reflexionsimpulsen entwickelte – aufgeteilt in vier Wochen, die jeweils bei der eigenen Wahrnehmung beginnen und sich über Beziehungen bis hin zur Wirkung nach außen bewegen. Im Gespräch wird deutlich, dass es dabei nicht um vorgefertigte Antworten geht, sondern um Fragen, die einen eigenen Denkprozess in Gang setzen.Ein zentrales Thema ist die Unterscheidung zwischen Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit: nicht nur etwas Wahres sagen, sondern sich selbst gegenüber stimmig sein – auch wenn das bedeutet, unangenehme Gefühle erst einmal auszuhalten, statt sie wegzudrücken. Die systemische Frage „Was hätte ich denn gern stattdessen?" dient dabei als Werkzeug, um aus einer Abwärtsspirale herauszufinden, ohne das Unangenehme zu verleugnen. Beide sprechen außerdem über das Konzept der Masken: verschiedene Facetten, die je nach Kontext hilfreich sein können – solange bewusst bleibt, wann eine Maske dient und wann sie eher trennt.Dabei wird deutlich:Wahrhaftigkeit beginnt nicht mit einer fertigen Antwort, sondern mit der Bereitschaft, mehrere – manchmal widersprüchliche – Gefühle gleichzeitig bei sich zuzulassen.Selbstreflexion, Wahrhaftigkeit, systemisches Denken, Achtsamkeit, Masken, Persönlichkeitsentwicklung, Ressourcenarbeit, Systemisches Zentrum, wispo, Systemischer Club, Kalifornische TerrassenHast du Fragen, Gedanken oder willst deiner Idee Gehör verschaffen?Schreib uns gerne an:support@systemischer-club.de
Nach dem Rücktritt von Julian Nagelsmann als Fußball-Bundestrainer wird Jürgen Klopp als Nachfolger gehandelt. Nach Angaben des DFB hat Klopp schon seine Bereitschaft signalisiert, den Posten zu übernehmen. Man werde nun das Gespräch mit dem 59-Jährigen suchen, hieß es. Julian Nagelsmann hatte am Mittag seinen Rücktritt bekanntgegeben. Der 38-Jährige erklärte, die National-Mannschaft habe nach so einer herben Enttäuschung bei der WM einen unbelasteten Neuanfang verdient.
In dieser Folge erwähnter Link: Level me up! CLUB – jetzt 30 Tage kostenlos testen Man muss nicht die Beste sein, um die Hand zu heben. Man muss es einfach tun.
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Kriege, Handelskonflikte, Naturkatastrophen – die Krisen auf der Welt häufen sich. Es ist eine Lage, die nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für Unternehmer schwer zu bewältigen ist. Konjunktur haben daher Berater, die sich auf geopolitische Risiken spezialisieren. Dazu gehört Agora Strategy, eine Strategieberatung, die einst von Wolfgang Ischinger gegründet wurde, dem Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz. „Die Welt ist unsicherer geworden. Das ist nicht nur ein Gefühl“, sagt Timo Blenk, der Chef von Agora. „Egal welche Daten man anschaut, in den letzten 20 bis 30 Jahren ist die Zahl der Krisen gewachsen.“ Im Capital Wirtschaftspodcast schildert Blenk, wie Unternehmen dazu gezwungen sind, „Entscheidungen bei wachsender Unsicherheit“ zu treffen, also auch sehr problematische Szenarien durchzuspielen. „Man muss auch darüber nachdenken, was bei einer Staatspleite der USA passiert“, sagt Blenk mit Blick auf die zum Teil erratische Politik der aktuellen Regierung in Washington. „Ich sollte immer davon ausgehen, dass etwas kommt – und darauf muss ich mich vorbereiten.“ Blenk fordert von deutschen Unternehmen weniger Naivität und mehr Bereitschaft vorzusorgen. Resilienz, also Widerstandsfähigkeit, bedeute zudem auch, dass Europa sich seiner eigenen Stärken bewusst werden müsse. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Was braucht es, damit keine Frau ihren Weg mit einer Krebserfahrung allein gehen muss? Menschen, die sehen, was LebensHeldin! möglich macht. Und Menschen, die geben: durch Spenden, Zeit, Aufmerksamkeit, Vertrauen oder die Bereitschaft, unsere Arbeit bekannter zu machen. In dieser Folge spricht Silke Linsenmaier mit Andreas Schiemenz, Philanthropie-Berater und Fundraisingexperte von neues stiften (https://www.neues-stiften.de/), über Großzügigkeit, Sinn, Verantwortung und gesellschaftliches Engagement. Es geht darum, warum Geben weit mehr ist als Geld und warum Großzügigkeit nicht vom Kontostand abhängt. Und warum jede Form von Unterstützung dazu beitragen kann, dass Frauen mit Krebserfahrung bei LebensHeldin! Begleitung, Verbundenheit und seelische Stärkung finden. Eine Folge über die Kraft des Gebens und darüber, wie aus Unterstützung echte Verbindung entsteht.
Inspiration bekommst du hier im Podcast – aber echte Transformation passiert live. Hol dir jetzt dein Ticket und starte deinen Weg zu mehr Klarheit, innerer Kraft und einem Leben nach deinen eigenen Maßstäben: https://www.steffenkirchneracademy.de/diekunstzuleben-podcast Ich erkläre, warum die deutsche Arbeitsmentalität erfolgreiches Unternehmertum aktiv verhindert – und warum Erfolg nicht von Talent abhängt, sondern von der Bereitschaft, einen Preis zu zahlen, bevor die Ernte kommt.
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Institutionelle Investoren gelten als besonders smart an den Finanzmärkten. Doch wie positionieren sich die großen Fondsmanager aktuell angesichts steigender Energiepreise, Inflationssorgen und neuer geopolitischer Risiken? „Wir sind nicht nur stark im Markt geblieben, sondern haben auch noch einen Turbo umgelegt. In den letzten Jahren waren wir ja eher defensiv unterwegs. Jetzt hat man eine erhöhte Bereitschaft in Aktien zu gehen. Aber nicht in irgendwelche Aktien", sagt Patrick Antoniou. Der Börsenhändler von der ICF Bank weiter: „Wir sehen eine Sektor-Rotation. Viele Tech-Kandidaten werden zum Teil verkauft und umgeschichtet in andere Werte. Es ist auch ein Risikomanagement." Welche Strategien sollten Anleger jetzt verfolgen? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Hast du das Gefühl, dass da etwas in dir nach Veränderung ruft – und gleichzeitig eine Stimme in dir sagt: „Bleib lieber, wo du bist“?In dieser Podcastfolge spreche ich über einen Moment, den viele Menschen kennen: Du spürst, dass es Zeit ist für den nächsten Schritt. Du ahnst, dass ein anderer Weg möglich ist. Doch gleichzeitig tauchen Zweifel, Ängste und Unsicherheiten auf.Warum fällt es uns oft so schwer, dem Ruf unserer inneren Stimme zu folgen? Warum halten wir an alten Mustern fest, obwohl sie uns längst nicht mehr guttun?Ich teile mit dir Gedanken und Erfahrungen rund um die Angst vor Veränderung, die Sehnsucht nach Entwicklung und die Kraft, die entsteht, wenn wir beginnen, uns selbst wieder zu vertrauen.Außerdem lade ich dich herzlich in meinen ersten Buchraum „Die Lösung in der Suchtbeziehung - Zwischen den Zeilen" am 08. Juli um 19 Uhr ein.Der Buchraum ist ein Ort für Begegnung, Reflexion und gemeinsames Wachstum. Ein Raum, in dem wir tiefer in die Themen des Buches eintauchen und uns den Fragen widmen, die auf dem Weg aus Co-Abhängigkeit und emotionaler Verstrickung entstehen.Vielleicht ist diese Folge genau die Erinnerung, die du heute brauchst: Du musst nicht bereit sein, um loszugehen. Oft entsteht Bereitschaft erst auf dem Weg.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil
Brandschutz To Go - News, Tipps und Anekdoten aus der Sicherheitstechnik
Wie wird man eigentlich Geschäftsführer in der Sicherheitstechnik? Nicht immer führt der klassische Weg über große Titel, perfekte Karrierepläne oder einen komplett durchgeplanten Lebenslauf. In der neuen Folge von Brandschutz To Go von Stephan Wenzel spricht Stephan mit Oliver Noerdlinger, Geschäftsführer der simax electronics GmbH. Es geht um seinen Weg aus der Praxis, über spannende Projekte, viele Jahre Erfahrung in Brandmeldeanlagen, Sprachalarmanlagen und Sicherheitstechnik bis hin zur Geschäftsführung bei einem Hersteller. Besonders spannend: Oliver zeigt sehr ehrlich, dass Entwicklung oft nicht durch einen festen Plan entsteht, sondern durch Einsatz, Kontinuität und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Ein Gespräch über Praxiswissen, persönliche Weiterentwicklung, große Projekte, mutige Entscheidungen und darüber, warum Leistung, Erfahrung und Herzblut manchmal mehr zählen als der perfekte Titel auf dem Papier.
Bitte, und dir wird gegeben. Wir müssen Gott nicht überreden, uns etwas zu geben. Seine Liebe war nie weg. Was uns fehlt, ist nicht seine Gabe, sondern unsere Bereitschaft, sie anzunehmen. Bitten bedeutet im Kurs, innerlich still zu werden und zu sagen: Ich weiß nicht mehr weiter. Zeige Du mir den Weg. In diesem Moment öffnet sich unser Herz, weil wir endlich bereit sind zu empfangen, was die ganze Zeit auf uns gewartet hat. Möchtest du mehr erfahren? Auf meiner Website findest du alle kommenden Termine und Infos: https://www.gottfriedsumser.com Wertschätzung https://gottfriedsumser.com/wertschaetzung Dein Einladungslink für Telegram. Diese App ist für Android sowie für iOS verfügbar. Hier kannst du tägliche Lektionen anhören und viele inspirierende Impulse empfangen. https://t.me/joinchat/AAAAAE7xQ67edqq1Goh51A Soundcloud: https://soundcloud.com/gottfriedsumser Spotify: https://open.spotify.com/show/7k98M4kCwr5ZBvgSFP8gql?si=6RjRI7HAQsSQchfZjsisPg&dl_branch=1&nd=1 Amazon Music: https://music.amazon.de/podcasts/1fe60f78-5246-4749-b859-0c28dd10b0ba/GOTTFRIED-SUMSER--LEBE-MAJESTTISCH Deezer: https://deezer.page.link/bpumKHezGLYTMVf28 iTunes: https://podcasts.apple.com/us/podcast/gottfried-sumser-lebe-majestätisch/id1581542180 YouTube: https://www.youtube.com/c/GottfriedSumser
Johannes Vogel, ehemaliger stellvertretender FDP-Bundesvorsitzender und heute Leiter Personal und Recht bei Eurowings, gibt sein erstes Podcast-Interview seit dem Abschied aus der Politik – und erklärt, warum er den Seitenwechsel nicht bereut. „Ich hatte immer das Gefühl, ich fände rasend spannend, verschiedene Dinge zu tun, zu erleben, zu lernen", sagt Vogel; was ihn heute antreibe, sei die Frage, was künstliche Intelligenz für ein klassisches Industrieunternehmen wie Eurowings bedeute. Eine Rückkehr in die Politik schließt er nicht vollends aus: „Ich habe jetzt Bock, diese Zickzack-Biografie zu leben – und das treibt mich an." [24:20]Zwei verheerende Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 haben am 24. Juni 2026 im Abstand von nur 39 Sekunden den Norden Venezuelas erschüttert und schwere Schäden in der Hauptstadt Caracas sowie im besonders betroffenen Küstenstaat La Guaira angerichtet. Die amtierende Präsidentin Delcy Rodríguez rief den Notstand aus und kündigte einen Wiederaufbaufonds von 200 Millionen Dollar an, gespeist unter anderem aus Mitteln des Internationalen Währungsfonds. Deutschland, die USA und zahlreiche weitere Länder haben humanitäre Hilfe zugesagt, während die Bergungsarbeiten wegen anhaltender Nachbeben und zerstörter Infrastruktur unter extremem Zeitdruck stehen. [03:27]Beim G7-Gipfel im französischen Évian mehren sich die Zeichen für einen Kurswechsel Washingtons in der Ukraine-Politik – und Viktor Funk, Redakteur beim Security.Table, ordnet die Lage ein. Russland komme mit Reparaturen und Abwehrmaßnahmen nicht mehr hinterher: „Die Qualität dieser Schläge hat sich verändert – die sind intensiver geworden, die Schäden an Öl- und Gas-Infrastruktur sind größer geworden." Ob Putin zum Einlenken gezwungen wird, bleibt offen – seine Bereitschaft, „sowohl seinem eigenen Volk als auch natürlich in erster Linie der Ukraine wehzutun", sei laut Funk nach wie vor ungebrochen. [08:14]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Jan Puhlmann: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Immobilien Marketing Podcast | Wissen zur Vermarktung deiner Immobilie sowie deines Unternehmens
Wie wird aus einem jungen Festival-Veranstalter einer der spannendsten Akteure im österreichischen Off-Market-Immobiliengeschäft?In dieser Folge spreche ich mit Thomas Greisberger, Gründer der TG Group. Thomas erzählt offen von seinem Weg vom Electric Love Festival über gescheiterte Projekte, teure Fehler und persönliche Learnings bis hin zu hochvolumigen Immobilien-Transaktionen im DACH-Raum.Dabei wird schnell klar: Erfolg entsteht nicht durch Glück, sondern durch konsequentes Handeln, starke Netzwerke und die Bereitschaft, Chancen zu erkennen, bevor sie andere sehen.Wir sprechen über Off-Market-Deals, institutionelle Investoren, den Aufbau eines wertvollen Netzwerks, die Zukunft der Immobilienbranche und warum große Ziele oft näher sind, als man denkt.Eine Folge für Immobilieninvestoren, Unternehmer und alle, die verstehen möchten, wie man sich in kurzer Zeit in einer anspruchsvollen Branche etabliert.
Diesmal sind wir bei der ITW Industrietore GmbH in Donzdorf, einem unserer Kunden. Robert Kirs spricht mit Tom Dressler, der in der Vertriebsleitung sitzt und zur dritten Generation der Unternehmerfamilie gehört. Gegründet vom Großvater, produziert ITW seit über 40 Jahren Schnelllauftore. Von Reinraum über Lebensmittel bis hin zu Atex-Bereichen, dazu seitlich öffnende Tore für hochfrequentierte Zonen, schnelllaufende Außentore und Wartung für jeden Hersteller am Markt. Tom erklärt, warum Sichtbarkeit für ein kleines, kaum bekanntes Unternehmen heute überlebenswichtig ist. Super Produkte bringen nichts, wenn keiner sie sieht. Wir sprechen über die Zusammenarbeit mit Social Media Schwaben, über LinkedIn, über das neue Kalkulator-Tool für Partner und darüber, warum Selfie-Videos auch ohne Vorerfahrung funktionieren. Im B2B braucht es keine Millionen Follower. Es reichen die richtigen paar Hundert zum passenden Zeitpunkt. Jetzt reinschauen.Key LearningsIm B2B zählt nicht die Reichweite, sondern dass die richtigen paar Hundert Entscheider zum passenden Zeitpunkt das richtige Gesicht und den richtigen Namen sehen.Sichtbarkeit ist für ein kleines, kaum bekanntes Unternehmen mit super Produkten der entscheidende Hebel, weil das beste Angebot nichts bringt, wenn es keiner kennt.Selfie-Videos funktionieren auch ohne Vorerfahrung. Es braucht nur die richtige Einstellung und die Bereitschaft, es einfach öfter zu machen.Timestamps00:00 Intro bei ITW Industrietore00:31 Tom Dressler, dritte Generation01:05 Schnelllauftore seit über 40 Jahren01:53 Ein Tor zum Anschauen02:14 Neuer Kalkulator für Partner03:07 Wer sind die Wunschkunden04:26 Wie wichtig Sichtbarkeit ist05:35 Der Aha-Moment mit Selfie-Videos06:20 Gesicht statt Fassade im B2B07:04 Ein Blick auf die Zusammenarbeit08:51 So nimmt man Kontakt auf
Dirk Kreuters Vertriebsoffensive: Verkauf | Marketing | Vertrieb | Führung | Motivation
Die meisten Menschen glauben, ein Plan B gibt Sicherheit.Ich glaube das Gegenteil.Ein Plan B sorgt oft dafür, dass du bei Plan A nicht alles gibst. Du hältst dir eine Hintertür offen, zweifelst früher und gehst nicht konsequent genug auf dein Ziel zu.In dieser Folge erfährst du, warum erfolgreiche Menschen häufig ohne Plan B antreten und weshalb Zweifel in Teams und Unternehmen gefährlich werden können.Die wichtigsten Punkte aus dem Video:Das spannende Experiment mit 160 Studenten• Warum ein Plan B deine Leistung reduzieren kann• Weshalb Arnold Schwarzenegger gegen Plan B ist• Warum Zweifel ansteckend sind• Welche Rolle Führungskräfte dabei spielen• Warum volles Commitment Ergebnisse verändert• Wie du deinen Fokus auf Plan A stärkstWer außergewöhnliche Ergebnisse erzielen will, braucht Klarheit, Fokus und die Bereitschaft, alles auf ein Ziel auszurichten.
So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle "Normalgestörten"
Im zweiten Teil zum Thema Beziehungsbereitschaft sprechen Steffi und Lukas darüber, warum starke Gefühle nicht automatisch ein Zeichen für die richtige Beziehung sind, weshalb unerreichbare Menschen oft schwerer loszulassen sind als verfügbare und wie wir erkennen können, ob wir uns tatsächlich eine Beziehung wünschen oder vor allem Sicherheit suchen. Anhand zweier Hörermails geht es um die Frage, warum manche Menschen sich immer wieder zurückziehen, sobald Beziehung möglich wird, während andere zwar eine Partnerschaft wollen, aber kaum bereit sind, Kompromisse einzugehen. Außerdem erfährst du, woran sich echte Beziehungsbereitschaft erkennen lässt und warum sie weniger mit Perfektion als mit der Bereitschaft zu tun hat, Unsicherheit, Nähe und Verletzlichkeit auszuhalten.+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Sponsoren findet ihr hier: https://linktr.ee/sobinicheben+++Den Kurs "Beziehungen auf Augenhöhe führen" findest du hier in der Stefanie Stahl Akademie."So bin ich eben" ist jetzt auf Campfire! Diskutier mit, teil deine Erfahrungen und geh tiefer rein – mit Zusatzmaterial, Highlights und Fragerunden zu jeder Folge.
Die Diskussion um Spike-Proteine wird oft emotional geführt. Statt Lagerdenken braucht es wissenschaftliche Neugier, kritische Fragen und die Bereitschaft, Unsicherheiten auszuhalten. _____________________________ Das reine Shilajit von Annapurna liefert dir einen wertvollen, naturbelassenen Pflanzen- und Mineralstoffkomplex aus dem Himalaya-Hochgebirge mit 50 Prozent Fulvinsäure für deine Grundenergie. Mit dem Gutscheincode bio360 sparst du auch noch bares Geld. >>>Jetzt anschauen
Wir beginnen den ersten Teil unseres Programms, der wie immer aktuellen Ereignissen gewidmet ist, mit einer Diskussion über die Zukunft der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus. Wir sprechen über die Bereitschaft europäischer Länder, Marineeinheiten zur Sicherung der Meerenge zu entsenden. Unser nächstes Thema sind die Versuche der Ukraine, die russischen Versorgungswege zur Krim abzuschneiden. In den letzten Monaten hat die Ukraine ihre Offensive zur Schwächung der russischen Kontrolle über die Halbinsel mit Raketen und Drohnen verstärkt. In unserem Wissenschaftsteil sprechen wir über eine Studie, die zeigt, dass das sozioökonomische Umfeld eines Kindes dessen Gehirnentwicklung stärker prägt als jeder andere Faktor. Und zum Schluss sprechen wir über die bisherigen Überraschungen bei der Fußball-WM. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Adverbs of Manner – Part 1. Wie in jedem Land auf der Welt gibt es auch in Deutschland nationale Eigenheiten. Dazu gehört die Freikörperkultur, eine kollektive Nacktheit, die oft an speziell dafür ausgewiesenen Stränden zu beobachten ist. Sie wird häufig mit der ehemaligen DDR in Verbindung gebracht, was gesellschaftliche Gründe hat. Unsere Redewendung diese Woche ist ein Auge zudrücken. In diesem Zusammenhang sprechen wir über das Aus des deutsch-französischen Kampfjet-Projekts FCAS. Bundeskanzler Merz und Präsident Macron beendeten das Programm einvernehmlich, nachdem in wichtigen Punkten keine Einigung erzielt werden konnte. Wir werden mögliche Alternativen diskutieren. Europäische Länder sind bereit für Mission zur Sicherung der Straße von Hormus Die Ukraine schneidet die russischen Versorgungswege zur Krim systematisch ab Armut beeinflusst die Entwicklung des Gehirns von Kindern stärker als andere Faktoren Fußball-Weltmeisterschaft 2026 beginnt mit einigen überraschenden Ergebnissen Die Freikörperkultur in Deutschland Das 100-Milliarden-Projekt FCAS ist Geschichte
Wir beginnen den ersten Teil unseres Programms, der wie immer aktuellen Ereignissen gewidmet ist, mit einer Diskussion über die Zukunft der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus. Wir sprechen über die Bereitschaft europäischer Länder, Marineeinheiten zur Sicherung der Meerenge zu entsenden. Unser nächstes Thema sind die Versuche der Ukraine, die russischen Versorgungswege zur Krim abzuschneiden. In den letzten Monaten hat die Ukraine ihre Offensive zur Schwächung der russischen Kontrolle über die Halbinsel mit Raketen und Drohnen verstärkt. In unserem Wissenschaftsteil sprechen wir über eine Studie, die zeigt, dass das sozioökonomische Umfeld eines Kindes dessen Gehirnentwicklung stärker prägt als jeder andere Faktor. Und zum Schluss sprechen wir über die bisherigen Überraschungen bei der Fußball-WM. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Adverbs of Manner – Part 1. Wie in jedem Land auf der Welt gibt es auch in Deutschland nationale Eigenheiten. Dazu gehört die Freikörperkultur, eine kollektive Nacktheit, die oft an speziell dafür ausgewiesenen Stränden zu beobachten ist. Sie wird häufig mit der ehemaligen DDR in Verbindung gebracht, was gesellschaftliche Gründe hat. Unsere Redewendung diese Woche ist ein Auge zudrücken. In diesem Zusammenhang sprechen wir über das Aus des deutsch-französischen Kampfjet-Projekts FCAS. Bundeskanzler Merz und Präsident Macron beendeten das Programm einvernehmlich, nachdem in wichtigen Punkten keine Einigung erzielt werden konnte. Wir werden mögliche Alternativen diskutieren. Europäische Länder sind bereit für Mission zur Sicherung der Straße von Hormus Die Ukraine schneidet die russischen Versorgungswege zur Krim systematisch ab Armut beeinflusst die Entwicklung des Gehirns von Kindern stärker als andere Faktoren Fußball-Weltmeisterschaft 2026 beginnt mit einigen überraschenden Ergebnissen Die Freikörperkultur in Deutschland Das 100-Milliarden-Projekt FCAS ist Geschichte
361: Du hast Erfahrung, setzt um und weißt eigentlich, wie Online-Business funktioniert – aber trotzdem kommst du nicht so voran, wie du es gerne würdest? In dieser Episode sprechen wir über eine oft übersehene Wachstumsbremse: die Fähigkeit, die eigenen Entscheidungen, Ergebnisse und Annahmen regelmäßig zu hinterfragen. Denn manchmal fehlt uns nicht mehr Wissen, sondern die Bereitschaft, genauer hinzusehen. Wenn du das Gefühl hast, auf der Stelle zu treten, obwohl du längst weißt, wie es geht, ist diese Folge für dich.
„Opa war kein Nazi“ schrieb Anfang der 2000er Jahre der Sozialpsychologe Harald Welzer, und er legte dar, wie sehr in Familien die eigene Nazi-Vergangenheit noch immer beschwiegen, verdrängt oder beschönigt wurde. Die Nazis, das waren immer die anderen. Jetzt, mehr als 80 Jahre nach Kriegsende, scheint die Bereitschaft, die eigene Familiengeschichte zu durchleuchten größer denn je. Seit das US-Nationalarchiv die NSDAP-Mitgliederdatei öffentlich gemacht und deutsche Medien sie mithilfe von Künstlicher Intelligenz leicht durchsuchbar gemacht haben, ist das Interesse riesig. Waren meine Vorfahren vielleicht doch Nazis? Aber wie aussagekräftig sind die Ergebnisse? Was machen sie mit uns heute? Verändert sich gerade etwas in der deutschen Erinnerungskultur? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. Götz Aly – Historiker und Publizist; Dr. Felix Bohr – Leiter des Geschichtsressorts beim Magazin „Der Spiegel“; Julia Wolrab – Wissenschaftliche Leiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus Freiburg
Wie du im Selfpublishing erfolgreich mit Dienstleistern und Dienstleisterinnen zusammenarbeitest In dieser Folge spreche ich über ein zentrales Thema im Selfpublishing: die Zusammenarbeit mit Dienstleister:innen. Ob große Konzerne wie Amazon und BOD oder individuelle Profis wie Coverdesignerinnen, Lektoren und Buchsetzerinnen – die Art der Kommunikation und die Qualität der Zusammenarbeit sind entscheidend für den Erfolg deines Buchprojekts. Ich teile meine Erfahrungen aus über 15 Jahren in der Buchbranche und zeige dir, worauf du achten solltest, wie du Missverständnisse vermeidest und mit welchen Strategien du das Beste aus der Zusammenarbeit herausholst. Außerdem erfährst du, warum klare Abmachungen, Vertragsdetails und Respekt im Umgang miteinander so wichtig sind – und wie du langfristige, vertrauensvolle Beziehungen aufbauen kannst. Ob du gerade erst startest oder schon mehrere Bücher veröffentlicht hast: ‚Auch diese Folge bietet dir wertvolle Tipps und Impulse für deinen eigenen Weg im Selfpublishing! Hier die wichtigsten Aspekte, die ich in dieser Folge anspreche: # Die 10 wichtigsten Erkenntnisse aus der Folge 1. Zwei Hauptgruppen von Dienstleistern Die Zusammenarbeit im Selfpublishing unterscheidet sich stark zwischen großen Firmen (wie Amazon, BOD, Tolino) und Einzeldienstleister:innen (z.B. Coverdesigner:innen, Lektor:innen). Diese beiden Gruppen erfordern jeweils unterschiedliche Kommunikationsstrategien. 2. Großunternehmen sind nicht für Autor:innen da, sondern für den eigenen Profit Eine zentrale Erkenntnis ist, dass große Unternehmen wie Amazon & Co. primär auf Gewinn ausgerichtet sind und nicht existieren, um Autor:innen zu helfen, ihre Bücher zu veröffentlichen. 3. Kommunikation verläuft oft über Filter und Automatisierungen Der Kontakt mit Großunternehmen verläuft meist unpersönlich und automatisiert. Persönlicher Kontakt findet nur selten statt – und selbst dann sind die Mitarbeitenden an Vorgaben gebunden. 4. Respekt und Freundlichkeit sind grundlegend Ich kann es nicht oft genug wiederholen, sowohl im Umgang mit Großunternehmen als auch Einzeldienstleister:innen lohnt es sich stets respektvoll und freundlich zu bleiben, aber dabei auch bestimmte Anliegen klar und bestimmt zu äußern. 5. Kommunikation und Austausch mit Kolleg:innen ist wertvoll Der Austausch mit anderen Selfpublisher:innen hilft, gemeinsame Probleme zu erkennen und Lösungsansätze zu finden. Oft treten dieselben Schwierigkeiten bei mehreren gleichzeitig auf. 6. Geduld und Vorbereitung sind wichtig Gerade bei großen Firmen muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Es ist hilfreich, sich vor Anfragen bereits in den Hilfetexten und Angeboten zu informieren, um gezielt nachfragen zu können. 7. Vertragsprüfung ist unerlässlich Du musst die Vertragsbedingungen und AGBs der Dienstleister:innen unbedingt genau lesen, insbesondere was Rechte, Exklusivität und nicht beabsichtigte Klauseln (z.B. Hörbuchrechte) betrifft. 8. Schriftliche Abmachungen mit Einzeldienstleister:innen sind essenziell Für alle Leistungen – vom Coverdesign bis zum Lektorat – brauchst du klare, schriftliche Abmachungen darüber, was geleistet wird und wie die Bezahlung geregelt ist, um Missverständnisse zu vermeiden. 9. Präzises Briefing ist erfolgsentscheidend Je genauer und spezifischer die eigenen Vorstellungen an Dienstleister:innen kommuniziert werden, desto besser werden die Ergebnisse. Unklare Angaben führen zu schlechten Resultaten und langwierigen Prozessen. 10. Klare Absprachen zu Kommunikation und Bezahlung schaffen Sicherheit Vereinbarungen über Kommunikationswege und Zahlungsmodalitäten sollen von Anfang an geklärt werden. Auch Authentizität, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit in der Zusammenarbeit sind Schlüssel für langfristig erfolgreiche Beziehungen. Zusammenarbeit mit Dienstleister:innen im Selfpublishing – Warum, wie und worauf du achten solltest Wenn du dein Buch im Selfpublishing veröffentlichen willst, kommst du nicht drum herum: Du musst mit Dienstleister:innen zusammenarbeiten. Das klingt erstmal stressig, kann aber richtig Spaß machen – wenn du ein paar Dinge beachtest. In Folge 334 vom Mission Bestseller Podcast dreht sich alles um das Thema: Wie läuft die Zusammenarbeit mit Dienstleister:innen ab? Welche Fettnäpfchen kannst du vermeiden? Und wie sorgst du dafür, dass dein Buch-Projekt nicht zur Katastrophe wird? Hier bekommst du den Überblick – locker-flockig und mit einem Augenzwinkern. Zwei Sorten Dienstleister:innen – und warum das wichtig ist In der Selfpublishing-Welt unterscheiden sich grob zwischen zwei Arten von Dienstleister:innen: die großen Konzerne (Amazon, BOD, Tolino, Nova MD etc.) und die Einzeldienstleister:innen wie Cover-Designer:innen, Lektor:innen oder Buchsetzer:innen. Und ganz ehrlich: Der Unterschied könnte größer nicht sein! Die großen Firmen sind deine Eintrittskarte in den Buchmarkt. Ohne sie läuft nichts - sie drucken, distribuierten, listen und liefern deine Buchbabys aus. Aber Achtung: Die machen das nicht für dein Wohl, sondern für den Profit. Liebe Autor:in, falls du dachtest, Amazon und Co. existieren nur, um deinen Traum vom Bestseller zu realisieren – sorry, da muss ich die Seifenblase platzen lassen. Sie wollen Geld verdienen, und zwar so viel wie möglich. Respekt und Professionalität – auch bei den Großen Was heißt das für die Zusammenarbeit? Erstmal: Bleib freundlich! Die Menschen (und Bots), die dir bei den großen Dienstleister:innen begegnen, hängen auch nur in ihrem Arbeitskorsett und können nicht zaubern. Aufregen bringt nix, Respekt hingegen kommt immer gut an. Kommunikation ist das A und O – und manchmal leider auch ein Geduldsspiel. Mach dir klar: Die Wartezeiten können lang werden, gerade bei BOD oder Nova MD. Amazon antwortet zwar schnell, aber meistens bekommst du erstmal Standardantworten à la FAQ-Bot 3000. Da hilft: Sich mit anderen Autor:innen austauschen, nachfragen, ob dein Problem ein Einzelfall ist oder ob gleich eine ganze Meute betroffen ist. So fühlst du dich weniger allein und kommst eventuell schneller voran. Ganz, ganz wichtig: Lies dir die Vertragsbedingungen durch! Und ja, ich weiß, das ist so spannend wie Steuererklärung, aber du willst nicht plötzlich alle Hörbuchrechte bei einem Dienstleister eingebucht wissen, nur weil du aus Versehen ein Häkchen falsch gesetzt hast. Die Einzeldienstleister:innen – Lektorat, Cover, und Co. Kommen wir zum zweiten Team in deinem Autor:innen-Leben: die Einzelkämpfer:innen, die sich liebevoll um deinen Text, dein Cover oder das Korrektorat kümmern. Hier ist der Umgang oft persönlicher – aber gerade deshalb sollte alles Schwarz auf Weiß geregelt sein. Verträge schützen beide Seiten. Das klingt nach Anwalt und Stress, ist aber oft das, was am Ende Freundschaften rettet. Wer übernimmt was, zu welchem Preis und in welcher Frist? Das klärst du unbedingt schriftlich. Und wenn dir jemand für ein Komplett-Korrektorat 50 Euro anbietet, dann investiere das Geld lieber in einen Espresso und nutze eine Textmaschine – Ernsthaftigkeit sieht anders aus. Gute Arbeit hat ihren Preis, und das ist auch sinnvoll, schließlich möchtest du, dass die Leute von ihrer Arbeit leben können. Sei ehrlich zu dir selbst: Was ist dir dein Buch wert? Ein gutes Cover ist kein Fiverr-Schnäppchen und ein ordentliches Lektorat kostet Zeit und Geld. Klar kommunizieren – macht alles leichter Egal, ob Cover-Design oder Buchsatz: Je klarer du beschreibst, was du willst, desto glücklicher sind am Ende alle. Vage Angaben führen nur zu Frust und endlosen Korrekturrunden. Rot und Gelb sind für dich vielleicht Farben, für Grafiker:innen aber ein ganzes Universum. Je genauer dein Briefing, desto besser das Ergebnis! Und wenn mal etwas nicht passt – sei ehrlich. Freundlich, aber ehrlich. Nur so kommt ihr gemeinsam ans Ziel. Sprich auch Kommunikationskanäle ab. Wenn du nur E-Mail magst, sag es. Wenn du WhatsApp nicht ausstehen kannst, dann sag's auch. Das erspart vielen Beteiligten das große: „Wie war nochmal der letzte Stand?" Und zu guter Letzt: Bleib flexibel. Nicht jedes Dienstleister:innen-Abenteuer wird ein Match made in Heaven. Jede:r hat schon die eine oder andere Enttäuschung erlebt – das gehört dazu. Offenheit, Respekt und die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen, bringen dich immer weiter. Das Miteinander macht den Unterschied Selfpublishing ist Teamarbeit. Du hast die Kontrolle, klar – aber ohne gute Zusammenarbeit mit Dienstleister:innen wird's schnell ein einsames, frustiges Unterfangen. Also: Verträge machen, respektvoll (und mit einer Prise Humor) kommunizieren, Budgets realistisch kalkulieren – und immer wieder mit anderen austauschen. So wird dein Buchprojekt nicht nur erfolgreich, sondern auch angenehm für alle, die an ihm mitarbeiten. Und falls du doch mal mit eine:r Dienstleister:in streitest – denk daran: Jede Anekdote ist potenzieller Stoff für dein nächstes Kapitel.
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Die globale Sicherheitslage bleibt angespannt. Die iranischen Streitkräfte haben ihre Angriffe auf Israel zwar vorerst für beendet erklärt, drohen aber mit weiteren Schlägen. US-Präsident Trump mahnt unterdessen zur Deeskalation. Die Lage im Nahen Osten gilt weiterhin als instabil. Gleichzeitig bleiben die Fronten in Europa verhärtet. Ein europäischer Fünf-Punkte-Plan für die Ukraine, der von Merz, Macron und Starmer unterstützt wird, stößt in Moskau auf Ablehnung. Die unterschiedlichen Vorstellungen zu Grenzverläufen und Sicherheitsgarantien scheinen unüberbrückbar. Die diplomatischen Vorstöße zeigen deutlich, wie verfahren die Situation an beiden geopolitischen Schauplätzen ist. Es bedarf mehr als offener Briefe, um echte Durchbrüche zu erzielen. Ein tragfähiger Friede erfordert von allen Parteien ernsthafte Kompromissbereitschaft – eine Bereitschaft, die derzeit in Nahost und Osteuropa nicht zu erkennen ist.
Wissen ist nicht gleich Wissen. Erst wenn sich unser Wissen auf unser Verhalten auswirkt, ist es tatsächlich bei uns angekommen, meint Joyce Meyer und stellt dir die Frage: „Weißt du, was Gott wichtig ist?" Erfahre in dieser Predigt, wie du deine Bereitschaft, Gottes Gebote im Alltag umzusetzen, ankurbeln kannst. — Für ein erfülltes Leben nutze unsere kostenfreie Angebote als Mutmacher und Tröster: ✅ https://www.joyce-meyer.de/fuer-dich/taegliche-andacht-von-joyce-meyer/ – deine tägliche E-Mail-Andacht mit Joyce ✅ https://www.joyce-meyer.de/gebet/brauchst-du-ein-gebet/ – du bist nicht alleine, ruf uns an 040/888841111, wir beten für dich ✅ https://www.joyce-meyer.de/fuer-dich/magazin-bestellen/ – das Magazin für dein "Das Leben genießen" ✅ https://www.joyce-meyer.de/fuer-dich/infobroschuere-bestellen/ - alle Segensimpulse von Joyce auf einen Broschüren-Blick ✅ https://www.joyce-meyer.de/fuer-dich/e-mail-newsletter-abonnieren/ - dein monatlicher Möglichmach-Impulsgeber per E-Mail Möchtest du mit uns und deiner Spende die Welt verändern? Vielen Dank für deine Spende unter:
In diesem Podcast zeige ich dir eine meiner liebsten Übungen, die ich seit vielen Jahren nutze, um mein Nervensystem in kurzer Zeit zu beruhigen – auch nach anstrengenden Tagen oder in stressigen Situationen. Ich möchte dir etwas an die Hand geben, das so einfach ist, dass du es überall anwenden kannst, ohne dass es jemand merkt. Es geht um eine Praxis, die aus der buddhistischen Tradition kommt, heute aber auch wissenschaftlich gut verstanden ist.
Du spürst, dass da mehr in dir steckt? Dann sichere dir jetzt dein kostenloses Beratungsgespräch und finde heraus, ob „The Art of Communication" dein nächster Schritt ist: https://ausbildung.tobias-beck.com/tb-termin
Die Frage, die Jörg wahrscheinlich am häufigsten gestellt bekommt: „Wie werde ich Millionär?“ In dieser Folge beantwortet er sie – und kommt zu einem überraschend klaren Fazit: leichter, als viele denken. Entscheidend ist nicht nur, wie viel Geld du verdienst, sondern wie du denkst, handelst und welche Entscheidungen du frühzeitig triffst. Jörg erklärt, warum du anfangen musst, Geld bewusst zur Seite zu legen und weshalb du dir vor allem darüber klar werden solltest, was du bereit bist zu tun, um deine Ziele zu erreichen. Denn Vermögen entsteht nicht zufällig, sondern durch Konsequenz, Verantwortung und die Bereitschaft, Dinge zu bewegen. Außerdem geht es um die Fragen, die du dir stellen musst, bevor du überhaupt über Zahlen nachdenkst – und warum viele Menschen genau daran scheitern. Bewerte diesen Podcast bei iTunes und/oder Spotify und abonniere „KINTZEL MINDSET", wenn du keine weitere Folge mehr verpassen möchtest. __________ Mehr von Jörg: UnternehmenX - Dein Weg zum erfolgreichen Unternehmensberater: https://linktw.in/qUCMZF ► Instagram: https://www.instagram.com/joergkintzel/ ► YouTube: https://www.youtube.com/@joergkintzel ► LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jörg-kintzel-vertrieb-unternehmertum/ ► Homepage: https://joergkintzel.com/ Jörg Kintzel ist Vorstand, selbstständiger Handelsvertreter und Aktionär der Valuniq AG, einer der größten unabhängigen Finanzdienstleister Deutschlands (gem. jährlicher Cash-Rangliste). Gemeinsam mit seiner Frau Birgit Elisabeth Kintzel führt er als Unternehmer und Investor die SVART GmbH, ein Family Office, das verschiedene Beteiligungen an Unternehmen und Start-ups bündelt. Mit der SVART GmbH fördern Jörg und Birgit Elisabeth Kintzel zusammen ganz gezielt Ideen und setzen sie gemeinsam in die Tat um. Über Erfolge wird leider in Deutschland viel zu wenig geredet, dabei hat dieses Land Unglaubliches und auch viele Innovationen zu verbuchen. Darum ist es ihnen ein persönliches Anliegen, ihr Wissen und ihre Finanzkraft in Menschen zu investieren und diese Erfolge sichtbarer und größer zu machen. Denn sie werden zukünftig dazu beitragen, dieses Land nach vorne zu bringen. Impressum: https://joergkintzel.com/impressum/ __________ KINTZEL MINDSET, Jörg Kintzel, Business, Unternehmertum, Wirtschaft, Interviewpodcast, Wirtschaftspodcast, Investor, Geld, Autos, Uhren, Mindset, Family Office, Unternehmer, Performance, Unternehmen gründen, Verkauf, Sales, Start-Up, Vertrieb, Mindset, Erfolg, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstbewusstsein, Leadership, Produktivität, Motivation, Karriere, Unternehmertum, Nein sagen, Entscheidungsfindung, Selbstmanagement, Zielsetzung, Selbstreflexion, Kommunikation, Kundenakquise, Zeitmanagement, Selbstvertrauen, Erfolgsstrategien, Verkaufstechniken, Resilienz, Stressmanagement, Mentaltraining, Selbstwirksamkeit, Netzwerken, Innovationsgeist, Business-Strategien, Work-Life-Balance, Weiterbildung
// „Hier bin ich Türke, obwohl ich in Bremen geboren wurde, in der Türkei der Deutsche”, sagt Savas Coban. Hin- und hergerissen zwischen den Identitäten bricht der Abenteurer und Ultraläufer auf, die Heimat seiner Mutter zu umrunden. Tausende Kilometer legt er zurück, fast drei Monate ist er unterwegs. Er lernt dabei nicht nur die Türkei auf eine ganz besondere Art und Weise neu kennen, sondern auch sich selbst. In dieser Folge erzählt er von kulinarischen Höhepunkten, unerwarteten Begegnungen und einer versöhnlichen Erkenntnis. Ich spreche mit Savas aber auch über die Faszination der weiten Strecken und die Gefahren, die der aktuelle Hype um das Ultralaufen (Arda Saatci, Backyard Ultras und Co) birgt. Es geht um schmale Grate, das Schwach-sein-dürfen und die Bereitschaft, die Kontrolle über die Zukunft abzugeben. Ach ja, und dann ist da noch Savas' neues Buch ... // Alle Werbepartner des FREI RAUS Podcast und aktuelle Rabatte für Hörer:innen findest du unter https://www.christofoerster.com/freiraus-partner // Hier kannst du den wöchentlichen Newsletter zum Podcast abonnieren: https://www.christofoerster.com/freiraus // Ich freue mich, wenn du den Podcast mit einem kleinen Beitrag unterstützt! Alle Infos dazu ebenfalls auf https://www.christofoerster.com/freiraus // Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)
Adele Neuhauser zählt zu den markantesten Persönlichkeiten der deutschsprachigen Schauspielszene. Große Bekanntheit erlangte sie vor allem als Wiener „Tatort“-Kommissarin Bibi Fellner. Geboren in Athen und aufgewachsen in Wien, wusste sie schon früh, dass ihr Weg kein leichter sein würde. Wer ihr heute begegnet – mit ihrer positiven Ausstrahlung, ihrer Dankbarkeit und diesem ansteckenden Lachen – würde kaum ahnen, dass sie in ihrer Kindheit mehrere Suizidversuche überlebt hat. Adele Neuhauser ist eine Grenzgängerin: eine Frau mit einer außergewöhnlichen Lebensgeschichte, geprägt von Brüchen und Härten, zugleich aber voller Humor, Wärme und der Bereitschaft, sich den dunklen Seiten des Lebens zu stellen – mit Offenheit, Tiefe und erstaunlicher Kraft. Podcasttipp: „Das Geld zu Gast bei Freunden – Die wirklich wahre Geschichte, wie Deutschland WM-Gastgeber 2006 wurde" https://1.ard.de/dgzgbf
"Anerkennung ändert alles", sagt Barbara Strohschein. Die Psychologin und Philosophin betont, dass Menschen andere Menschen zum Überleben brauchen. Vor allem wollen wir von anderen gesehen werden. Dabei geht es laut Strohschein um mehr als einfaches Lob, sondern auch um eine Haltung zur Neugier sowie die Bereitschaft, andere wahrzunehmen und sich für sie zu interessieren. Denn Konflikte entstehen oft aus einer Kränkung heraus – aus einer Kränkung, die auf mangelnde Anerkennung folgt, so die Expertin. Die Tendenz zu mehr Kränkung und weniger Anerkennung sieht sie auch in aktuellen politischen Debatten, in denen sich oft zwei konträre Seiten ohne Kompromiss gegenüberstehen. Man kann Anerkennung aber lernen. Sogar bei Menschen, die einem auf den ersten Blick nicht besonders sympathisch sind. Wie das authentisch gelingt, wie man in der Arbeit eine Anerkennungskultur schafft, und warum Anerkennung bei einem selbst beginnt, erklärt Strohschein diese Woche im Podcast.
„Mehr als jeder vierte junge Mann ignoriert Bundeswehrbrief“, lautet eine aktuelle Schlagzeile. Die Nachricht von der fehlenden Bereitschaft der 18-Jährigen, den Brief von „der Truppe“ in Sachen Musterung auszufüllen, machte am Donnerstag die Runde durch die Medien. Wie soll man darauf aus friedenspolitischer Sicht reagieren? Mit Freude darüber, dass 28 Prozent nicht mitmachen wollen?Weiterlesen