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Urlaubsfahrten sind oft mühsam und nervig, vor allem mit Kindern. Man will schnell ans Ziel oder nach Hause kommen, muss aber immer wieder Pausen einlegen. Doch vielleicht hilft ein langsamerer Weg ja auch, abzuschalten und den Alltag hinter sich zu lassen.
3162 Achtung vor Kollegenschweinen Ich weiß, das Wort „Kollegenschweine" ist hart. Es ist umgangssprachlich und steht hier symbolisch für Menschen, die sich bewusst unkollegial verhalten. Kennst du solche Kollegen? Sie lassen dich für sich arbeiten, drücken dir ständig neue Aufgaben aufs Auge, reden hinter deinem Rücken und beschweren sich beim Chef. Sie machen dir das Arbeitsleben schwer und nutzen deine Hilfsbereitschaft aus. Dann heißt es schnell: „Ich werde gemobbt." Natürlich tragen diejenigen Verantwortung, die dich schlecht behandeln. Aber du musst trotzdem anfangen, klare Grenzen zu setzen. Solange du immer Ja sagst, alles herunterschluckst und versuchst, es allen recht zu machen, wird sich nichts verändern. „Kannst du das noch schnell erledigen?" Eigentlich willst du Nein sagen. Trotzdem machst du es. Warum? Vielleicht hast du Angst, nicht mehr gemocht zu werden. Vielleicht befürchtest du, dass dir später niemand mehr hilft oder dass schlecht über dich gesprochen wird. Doch genau dadurch wirst du immer mehr zum Fußabtreter der Abteilung. Alle laden ihre Arbeit bei dir ab und verlassen sich darauf, dass du schon funktionieren wirst. Hör auf, dich für andere selbst aufzugeben. Wenn du ständig Aufgaben übernimmst, die gar nicht zu deinem Bereich gehören, bleibt deine eigene Arbeit liegen. Danach musst du Überstunden machen und bekommst möglicherweise sogar Ärger vom Chef, weil deine Aufgaben nicht erledigt sind. Du warst für alle da, nur nicht für dich selbst. Das führt zu Frust, Erschöpfung und dauerhaftem Stress. Du gehst ungern zur Arbeit, kommst abends völlig ausgelaugt nach Hause und handelst ständig gegen deine eigenen Bedürfnisse. Frag dich ehrlich: Wie oft helfen dir diese Kollegen wirklich? Wie oft bist nur du derjenige, der einspringt? Wie lange möchtest du dieses Spiel noch mitmachen? Natürlich müssen Kollegen zusammenarbeiten. Aber Zusammenarbeit bedeutet nicht, dass einer alles erledigt und die anderen sich darauf ausruhen. Du darfst sagen: „Nein, das gehört nicht zu meinen aktuellen Aufgaben." „Nein, ich muss zuerst meine eigene Arbeit fertigstellen." „Nein, dafür habe ich heute keine Kapazität." Das ist nicht unkollegial. Das ist Selbstschutz. Wichtig ist, dass du ruhig, klar und konsequent bleibst. Du musst nicht aggressiv werden. Aber du darfst deutlich zeigen: Bis hierher und keinen Schritt weiter. Nein zu sagen ist Übungssache. Wenn du jahrelang automatisch zugestimmt hast, wirst du dieses Muster nicht an einem Tag verändern. Du musst es trainieren. Ende August findet deshalb in St. Moritz ein zweieinhalbtägiges Trainingscamp statt. Dort üben wir, klare Grenzen zu setzen, sicher Nein zu sagen und ohne Angst für dich einzustehen. Für die ersten vier Anmeldungen gibt es einen Spezialpreis. Danach wird es schrittweise teurer. Hier findest du das aktuelle Seminar: https://bit.ly/NEIN-Seminar-Podcast Hör auf, nur für andere zu funktionieren. Steh zu dir und erschaffe dir ein starkes, freies Leben. Tschüss, bye-bye, dein Ernst. #Kollegen #Arbeitsplatz #GrenzenSetzen #NeinSagen #Mobbing #Selbstachtung #Selbstschutz #Arbeitsleben #StMoritz #podcast #ergebnisorientiert #ernstcrameri Wenn du Ernst Crameri im Video sehen willst, in unterschiedlichen Umgebungen, schaue es dir jetzt hier an https://www.youtube.com/user/ErnstCrameri Kontaktdaten von Ernst Crameri: Facebook: https://www.facebook.com/ErnstCrameri Instagram: https://www.instagram.com/crameriernst/ TikTok: https://www.tiktok.com/@ernst_crameri LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ernstcrameri/ X: https://x.com/Ernst_Crameri
1918 ist das Jahr, in dem der große Krieg zu Ende geht und die Monarchien in Wien und Berlin gestürzt werden, so wie zuvor bereits das Zarenreich in Russland. In ihrem Historischen Salon im Grätzelmixer in Wien-Favoriten zeichnen der Historiker Wolfgang Maderthaner und der Journalist Peter Lachnit nach, wie es in Österreich zum Umbruch in das 20. Jahrhundert kam.Diese Folge ist Teil 3 einer Reihe an Aufnahmen aus dem Historischen Salon. Hier sind die beiden anderen Teile zu finden:Teil 1: Österreichs blutiger Barock und seine FolgenTeil 2: Joseph II.: Aufklärung von oben im Hause Österreich Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sie ist die Moderatorin der heurigen ORF-Sommergespräche: Simone Stribl. Am 10.8. startet sie mit den Polittalks im ORF.Die 39-jährige Oberösterreicherin hat für "Frühstück bei mir" nach Hause geladen, in ihre Zweizimmerwohnung in Wien-Landstraße. Bei selbstgemachter Kriecherl- und Kirschmarmelade, Croissants und Beeren erzählt sie über den Mut, den es gebraucht hat, vom 2000-Einwohner-Dorf Grünau im Almtal nach Wien zu ziehen, über ihren Dialekt und ihren journalistischen Weg. Sie spricht mit Claudia Stöckl darüber, was der Shitstorm 2020 bewirkt hat, als sie erstmals die "Sommergespräche" moderiert hat und warum sie zuerst gar nicht zum Ö3-Frühstück kommen wollte. (Dieser Beitrag begleitete die Sendung "Frühstück bei mir", Ö3, 2. August 2026)
Liebe Radsportfreunde, MOININGER und ein herzliches Willkommen zur 179. Folge der JAN ULLRICH ULTRAS.Das Rasante Radsport Ratequiz – Spezialausgabe zur Tour de France ist da!Der Bub übernimmt die Rolle des Spielleiters und stellt die kniffligen Fragen rund um die größte Rundfahrt der Welt.Staufenberger und der Major treten gegeneinander an und versuchen, ihr Tour-de-France-Wissen unter Beweis zu stellen.Wer kennt die meisten Etappen, Legenden, Rekorde und kuriosen Geschichten? Und wer fährt am Ende den Quiz-Sieg nach Hause?Jetzt reinhören und mitraten!
Peter Herren ist Fahrlehrer und nun auch Winzer. Gleich mit seinem ersten Jahrgang wurde er vom Kanton Bern ausgezeichnet. Im Gespräch erzählt er von seinem Neuanfang und einer grossen Demut. Weiter in der Sendung: · Der FC Sion spielt zu Hause gegen den FC Luzern.
Wir alle kennen das Versprechen: Wir fahren in den Urlaub, um komplett entspannt und erholt nach Hause zu kommen. Die Realität sieht mit Kindern im Camper jedoch oft anders aus – Dauer-Stand-by-Modus, mentale Überlastung und die ständige Frage nach den Bedürfnissen aller anderen. Ist echter Urlaub mit Kindern etwa nur eine Illusion? Inke (@luftschloss_liebe) und Eva (@czamping) sagen ganz klar: Nein! Ausgehend von der Weisheit ihrer ehemaligen Tagesmutter („Gute Eltern denken auch an sich“) knöpfen sich die beiden das Thema Urlaubs-Entspannung für Eltern vor. Wir sprechen über das sogenannte „Tankstellen-Modell“, feste Aufgabenverteilungen beim Auf- und Abbau und verraten euch, warum sich Eva am liebsten mit Musik durchs Vorzelt tanzt, während Inke auf der Isomatte den Schnitzmesser-Pilz zückt. ✨ Das erwartet euch in dieser Blitzfolge⛽ Das Tankstellen-Modell: Wie ein leeres Eltern-Konto wieder aufgetankt werden kann und warum wir herausfinden müssen, was uns individuell WIRKLICH entspannt.
Die drei Doomguys Björn, Christian und Sven sprechen in der heutigen Episode über den ikonischen Ego Shooter „Doom“ aus dem Hause id Software aus dem Jahre 1993. Neben der PC-Version gibt es zudem auch viele Details zur Game Boy Advance Umsetzung zu hören. Packt die BFG 9000 ein, wir fahren in unserem Staffelfinale gemeinsam zur Hölle!Weiterführende Links zu dieser Episode: Svens YouTube-Kanal: Fog Lake ProductionSvens Podcast: beachcastUnsere WebsiteSprachnachricht sendenTBOP auf XTBOP auf InstagramTBOP auf MastodonTBOP auf BlueskyTBOP auf NostrTBOP Discord-Channel
Was ist sein Geld wirklich wert und wofür lohnt es sich, ein bisschen mehr auszugeben?In dieser Folge von Ungeduldig & Ratlos sprechen wir über Produkte, Anschaffungen und kleine Alltagsluxus Dinge, die unser Leben wirklich leichter machen und die wir sofort wieder kaufen würden. Keine gesponserte Empfehlungsliste, sondern Sachen, die wir selbst benutzen, privat kaufen und über die Jahre wirklich schätzen gelernt haben.Bevor wir zu unserer Liste kommen, starten wir natürlich komplett woanders. Samy trinkt Tomatensaft und Trixi versucht zu erraten, worum es in Christopher Nolans The Odyssey geht, obwohl sie die Geschichte eigentlich gar nicht kennt. Von berühmten Schauspielern über Männer, die wegen Frauen kämpfen, bis zu einem sehr großen Pferd ist bei ihrer Interpretation alles dabei. Vielleicht brauchen wir wirklich ein Format, in dem Trixi Filme nur anhand des Posters oder der ersten Sekunden eines Trailers erklärt.Danach erzählt Trixi von ihrer Reise nach München und einer Rückfahrt, die zur eigenen kleinen Odyssee wird. Zwischen Hitze, vollen Bahnsteigen und der Frage, wie man überhaupt wieder nach Hause kommt, entwickelt sich aus einem normalen Termin plötzlich eine komplette Geschichte.Dann sammeln wir dann die Dinge, die für uns wirklich ihr Geld wert sind. Dazu gehören elektrische Wärmflaschen, die lange warm bleiben, und AirTags für Menschen wie Samy, die ihre Schlüssel sogar in der eigenen Wohnung verlieren. Wir sprechen darüber, warum solche Produkte ihren Wert oft nicht durch Luxus bekommen, sondern weil sie regelmäßig Stress, Zeit oder unnötige Suchaktionen sparen.Am Ende landen wir aber bei etwas, das gar nichts kostet: handgeschriebene Briefe und kleine Zettel für die Menschen, die man liebt. Nach all den Produkten ist das wahrscheinlich die schönste Erkenntnis der Folge. Manche Dinge sind ihren Preis wert und andere sind komplett unbezahlbar.Was dich im Podcast erwartet:✨ Trixi erklärt Christopher Nolans The Odyssey, ohne die Geschichte zu kennen✨ Eine Reise nach München und die persönliche kleine Odyssee zurück nach Berlin✨ Produkte und Anschaffungen, die ihr Geld wirklich wert sind✨ Elektrische Wärmflaschen, AirTags und Alltagsprodukte, die Stress sparen✨ Korean Skincare, elektrische Zahnbürsten und ein Föhn mit richtig Power✨ Trixis persönliche Erfahrung mit Botox gegen Zähneknirschen✨ Regenjacken, Parfüms, Cloud Speicher und weitere Käufe, die wir nicht bereuen✨ Warum handgeschriebene Briefe manchmal wertvoller als jedes Geschenk sindFür wen ist diese Folge?Diese Folge ist für alle, die ehrliche Produktempfehlungen ohne perfekte Shopping Liste mögen, vor einem Kauf gerne echte Erfahrungen hören und wissen möchten, bei welchen Alltagsprodukten sich Qualität für uns wirklich auszahlt.
Ich habe mit Simone gesprochen. Sie ist Erzieherin, Mutter von drei Kindern und jemand, der weiß, wie es sich anfühlt, wenn das System immer wieder versagt.Ihr mittlerer Sohn hat ADHS und eine Lernschwäche. Trotzdem (oder gerade deshalb!?) musste er an der Förderschule Straftexte abschreiben. Eine DIN-A4-Seite, vollgeschrieben, ohne Rand. Texte, die ihm suggerierten, wie dumm er sei. Texte, die er monatelang geheim hielt, weil er dachte, es sei sein Fehler.Wie alles begann: Mobbing an der Mittelschule, eine Tagesklinik, der Wechsel zur Förderschule, ein Lehrer, der abwertend über andere Schüler sprach und schließlich die Entscheidung: Er geht nicht mehr hin. Seit eineinhalb Jahren ist er zu Hause. Macht Kampfsport. Geht zur Web-Individualschule. Und wirkt, laut Nachbarn, wie ausgewechselt.Wir sprechen außerdem über Simones jüngsten Sohn, der autistisch und selektiv mutistisch ist, über das bayerische Schulrecht und die nahezu unmögliche Schulpflichtbefreiung, und darüber, wie Simone selbst als Erzieherin einen Prozess durchlaufen hat, der ihr Bild von Erziehung komplett verändert hat.Ihr Buch: „Wenn aus Erziehung Beziehung wird" – erscheint demnächst.Schick mir eine kleine Textnachricht ❤️Hol dir mein Dokument für neuroinklusiven Schulunterricht!Ich komme auch an deine Schule und bilde das gesamte Kollegium zu den Themen ADHS, Autismus & herausforderndem Verhalten in der Schule weiter!➡️ Du findest mich auf Instagram unter @kapierfehler und auf meiner Website. Liebe Grüße,deine Corina
Als ein Sohn sein Erbteil verprasst hat, wagt er wieder nach Hause zu kehren und seinen Vater um Arbeit zu bitten. Wie dieser auf die Bitte reagiert, welche ungewöhnliche Verhalten der Vater in dem biblischen Gleichnis wagt, und was wir von beiden lernen können, erzählt Autorin Claudia Rudolff.
In dieser die Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit auf eine Tour unter dem Motto Berlin-Plauen-Hof. Es wird eine Reise durch den Äther der Vergangenheit. Die Vier magischen Buchstaben RIAS bestimmen den Kurs auf einer deutsch-deutschen Geschichtsreise, die zugleich Radiogeschichte sein wird. Anlaß für diese Sendung ist der 80. Geburtstag des einstigen Rundfunks im amerikanischen Sektor Berlins. Aus diesem Grund hat Alexander Tauscher RIAS-Moderatoren und RIAS-Hörer getroffen. Die Reise startet im einstigen amerikansischen Sektor, in Berlin Alt-Mariendorf. Hier lebt mit weit über 90 Jahren die RIAS-Ikone Horst Wendt. Alexander Tauscher hatte ihn als Schüler einst im RIAS-Funkhaus an der Kufsteiner Straße besucht und durfte nun bei Horst Wendt zu Hause in seinem privaten RIAS-Album blättern und natürlich mit dieser prägenden Stimme ein Interview führen. Diese enge Freundschaft mit Horst Wendt teilt auch Jürgen Stader aus Hof. Er ist Vorsitzende des Bundes der Berliner und Freunde Berlins in der Sektion Franken. Mit ihm sprechen wir zum Beispiel über das legende Licht der einstigen RIAS-Sendeanlagen in Hof, dass Jürgen gerettet hat. Bei einer Feier zum 80. Geburtstag der leider längst verklungenen Station trafen wir auf dem Gelände des Ersten FC Wacker Plauen dessen langjährigen Vorsitzenden Wolfgang Dörschel. Er spricht über die Bedeutung des RIAS in der Ostvorstand, über ein Leben im einstigen Arbeiterviertel und die Veränderungen nach der Wende. Die Geburstagsparty für einen lieben Freund im Äther hatte Karsten Repert organisiert, mit dem wir ebenfalls in Erinnerungen an die vier Buchstaben schwelgen. Außerdem dürfen Sie sich auf den ehemaligen rias2-Treffpunkt-Moderator Gerhard Kothy freuen, der über seine Arbeit als DJ an den Turntables spricht. Viel Spaß auf einer Reise, die sich dem schönstem Medium der Welt widmet!
Es gibt so Bücher, da quält man sich. Ob man das muss, gerade als freier, unbezahlter Rezensent, aber auch als schnöder Leser von Büchern, es ist ein ewiger Streit. Ein Streit, in dem Anzahl und Vehemenz bejahender Argumente reziprok mit dem Alter des Argumentierenden korrelieren. Ok, man kann auch formulieren: Je näher man dem Grabe ist, desto weniger ist man geneigt, einen Autor langsam zur Sache kommen zu lassen. Aber das klingt grausam, oberflächlich, und Anne Findeisen setzt gerade zum “OK Boomer” an.Und es ist tatsächlich ungerecht dem Autor gegenüber, einschränkend: sobald man ihm ein Niveau zugesteht oberhalb des seit ein paar Jahren aufgrund irgendeines Marketingkurses so heftig promoteten “Deutschen Krimis mit Lokalkolorit”, ein Genre, in dem arbeitslose Redakteure von regionalen Tageblättern ihr Gehalt aufbessern, indem sie uns weiß machen wollen, dass es in Berlin-Marzahn fast genauso zur Sache ginge wie in Chicago Southside.Gehen wir also von den guten Autoren aus.Ein Autor schreibt auf leerem Blatt eine Story, und je ferner sie von der Lebenswirklichkeit des Lesers entfernt ist, desto größer des Autor-Dilemma: Erklärt er mit Begriffen, die dem Leser nahe sind, die ferne Seltsamkeit seiner Phantasie, oder lässt er es den Leser selbst herausfinden? Ersteres vergrößert die Chance auf die Bahnhofsbuchhandlung und erhöht die Anzahl der Bücher, die der Leser bis zum Grabgang, siehe oben, lesen kann, enorm, aber es ist auch potentiell langweilig, bricht die Magie, nicht zu reden von der künstlerischen Integrität des Auteur.Kann man also Regeln finden, die man anwenden kann, wenn man auf Seite 10 eines Buches noch kein Wort verstanden hat?Statt theoretisch zu salbadern, greifen wir in den Fundus der aktuellen Falschgoldschen Buchliste “in progress”. Der Punkt, dass darunter ein Buch aus Papier ist, so zum Blättern, mit Rascheln und so, macht deutlich, dass wir hier nicht von anekdotenhafter Beweisführung, sondern regelrecht von Empirie reden können, so alt ist der Rezensent, so viele Bücher las er schon. Dem Zuhörer kommen die Tränen.Das papierne Buch ist dunkelgrün, ein Paperback, und öffnet sich automatisch auf Seite 374/375 - Ein Eselsohr! Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass der Papierschnitt, also die Außenseite des geschlossenen Buches, von dieser Stelle an bis zur Seite 1014 glatt ist, die Seiten davor uneben. Denn ich habe Ulysses von James Joyce schon so oft angefangen, und bin so oft nur bis zur Hälfte gekommen, dass ich einmal den Traum hatte, dass der Quizmaster unseres monatlichen Kneipenquiz die Frage stellt, welches Buch folgendermaßen beginnt:Erste Seite UlyssesSTATTLICH UND FEIST erschien Buck Mulligan am Treppenaustritt, ein Seifenbecken in Händen, auf dem gekreuzt ein Spiegel und ein Rasiermesser lagen. Ein gelber Schlafrock mit offenem Gürtel bauschte sich leicht hinter ihm in der milden Morgenluft. Er hielt das Becken in die Höhe und intonierte: “Introibo ad altare Dei.”Woraufhin ich meinem Kollegen beruhigend zuzwinkere “Hab ich”. Im Sinne von “die Antwort”, aber auf keinen Fall “verstanden”. Denn jetzt, auf Seite 374 sitzt Leopold Bloom immer noch am 16.6.1904 und frühstückt Leber. Sehr sympathisch, und das mit dem Frühstück ist nur ein educated guess, ein Drittel im Buch, das berühmterweise einen Tag im Leben eines Anzeigenverkäufers in Dublin beschreibt, das muss noch Frühstück sein.Ach, ich lese mal kurz rein..Dreißig Minuten später habe ich noch keine Ahnung, ob es Frühstück, Brunch oder Mittag ist, aber mehr als eine davon, warum ich das Buch immer wieder beginne: Es ist ein Rätsellabyrinth. Zusammengehalten von der Einfachheit der Prämisse: Ein Mann, ein Tag, eine Stadt, und damit unkompliziert reinzukommen, ist es fast unmöglich, wieder rauszufinden: So viele Fragen gestellt in bildlichster Sprache, man sieht sie vor sich, die verrückten Dubliner, immer etwas schmuddlig, nie unter 3,8 im Turm und dennoch gebildet, klug und rätselhaft. Wenn man weiß, dass man etwas nie ganz verstehen wird, befreit das ungemein, und wenn man weiß, dass das Literaturprofessoren so geht, nicht zu reden von Übersetzern und Rezensenten, ist das ein Argument, das Buch immer wieder zu beginnen, ohne das Ziel, es jemals zu beenden.Ein weiteres Beispiel, ein ganz anderes: Am 20.1. diesen Jahres 2020 kam der neue William Gibson raus, “Agency”, und der Vorbestellen-Knopf war schon halb gedrückt, als ich aus den Augenwinkeln das Cover sah, mh.. erinnert an etwas, und auch die “Kunden kauften sonst noch”-Zeile des bösen Onlinebuchhändlers erinnerte an Bekanntes. Genauer an Gibsons 2014er Roman “Peripherie” und daran, dass ich trotz heftigem Fanboyseins das Buch nicht nur nicht zu Ende gelesen habe, nein, dass ich kaum über Seite 30 hinweggekommen war. Was zumindest für diesen Rezensenten, der eine Buchserie von vorn bis hinten lesen muss, ohne Lücken, es unmöglich macht, den neuen Gibson zu lesen, ohne den alten Gibson gelesen zu haben. Anne Findeisen murmelt übrigens gerade wieder “Ok Boomer”, bekanntermaßen kann sie Simon Beckets David-Hunter-Serie Buch 6 lesen und Buch 5 mal eben so locker überspringen. Sie ist ein Monster.Ich bin keines, also holte ich mir “Peripherie” von William Gibson auf den E-Reader und kann berichten, ich bin sechs Jahre älter, nicht weiser. William Gibson ist ein allgemein anerkannter Visionär und Erfinder des allgegenwärtigen Begriffes “Cyberspace”, der, wie sich das gehört für unsere oberflächliche Zeit, mit dem “Cyberspace” in Gibsons Newromancer nichts, aber auch gar nichts gemein hat. Daraus scheint mir Gibson sein Lehren gezogen zu haben und erklärt nun einfach gar nichts mehr. Wir springen aus dem Wohnwagen eines Kriegsveteranen in ein Computerspiel, Fragezeichen, gespielt mit einem faltbaren, Fragezeichen, Handy als Controller und dargestellt auf mehreren, Fragezeichen, Displays, physischen, Fragezeichen. Eine Welt aus Fragezeichen, aber noch hat Gibson drei Bücher minus 30 Seiten, von denen eines noch nicht mal geschrieben ist, Zeit, uns zu erklären, wie wir bald leben werden, und schon jetzt spüre ich, dass er ziemlich weit daneben liegen wird, denn schon lange ist es nicht mehr möglich, ein Buch in der nahen Zukunft anzusiedeln, ohne von dieser bei Veröffentlichung überholt zu werden. Aber William Gibson muss gelesen werden, er ist Kanon, und kein Weg führt an der Tatsache vorbei, dass es aktuell keinen genaueren Beobachter unserer gegenwärtigen Zukunft gibt. Ich ignoriere also zunächst die Fragezeichen und werde mit großer Wahrscheinlichkeit in Kürze hier an dieser Stelle berichten können, ob Gibson recht hat, ob Periphery und Agency uns helfen, uns zu verstehen.Sich zu verstehen, ist das Hauptproblem des titelgebenden Haupthelden in einem Buch, welches kaum diametraler sein könnte als die bisher angesprochenen “schwer lesbaren” Werke. “The Death and Life of Schneider Wrack” ist kein Bestseller, es spielt weder an einem Tag noch in naher Zukunft. Es ist ein Roman in einer fremden und seltsamen Welt. Geschrieben wurde er von Nate Crowley, einem Briten, den mein Lieblings-Online-Computerspielmagazin mit Namen “Rock, Paper, Shotgun” letztes Jahr eingestellt hat. Ja, Herr Falschgold liest nicht nur seit 25 Jahren Ulysses, sondern auch Computerspielmagazine. Clearly the most interesting man in the world. Gleich nach Nate Crowley muss er jedoch neidlos anerkennen. Nicht nur hat er, wie Herr Falschgold, eine Vorliebe für eine Nische im Computerspielkosmos, in der sich Games an ein Publikum wenden, das nicht reaktionsschnell das fünfhundertachtzigste x-beliebige Monster zu Brei ballern will, sondern stattdessen, das Kinn in die Hand gestützt, stundenlang virtuellen Figuren zuschaut, wie sie nur geringst von ihrem ihnen zuschauenden Gott beeinflusst ihrem Leben nachgehen. Für fantasielose Träumer von Eigentumswohnung und Minivan sind das die Sims, in dem sich realistische 3d-Instagrammodels in realistischen Mietwohnungen realistisch langweilen, für milde fantasiebegabte das aktuelle Lieblingsgame des Rezensenten namens “Rimworld”, in dem drei zufällige und meist ziemlich gestörte Raumfahrer auf einem Planeten stranden und versuchen, ohne dem Kannibalismus zu verfallen, von diesem wieder wegzukommen, dargestellt in der Draufsicht von liebevoll gezeichneten kleinen Pixelmenschen in einer Welt voller Gefahren. Nate Crowley jedoch machte auf sich aufmerksam durch das, was er aus dem Spielen des Programmes “Dwarf Fortress”, also “Zwergenburg”, machte. Ein Spiel, in dem die Personen nicht in 3d gezeigt werden oder pixelsüß animiert sind, sondern einfach nur verschiedenfarbige Buchstaben auf einem schwarzen Bildschirm, die sich blinkend von A nach B bewegen und deren Tun und Sein in Statistiken und gelegentlichen Beschreibungen aufgezeigt wird. Klingt trocken, aber mit dem fantasievollen Kopf eines Nate Crowley wurde daraus eine 23-Folgen-Fortsetzungsstory über “The Basement of Curiosity”, in dem Nate seine alphanumerischen Zwerge die wildesten, lustigsten Abenteuer bestehen lässt und darüber in solch schillernden Farben berichtete, als ginge es um den neuesten photorealistischen Blockbuster unter den Spielen und nicht um eine Textwüste in Grün auf Schwarz. Dazu hat Nate Crowley einen Twitteraccount, auf dem er Fotos seines Terrarium/Aquarium zeigt, welches statt mit den üblichen Fischen und Fröschen komplett mit Krabben, Langusten und ähnlich vielbeinigem Krustengetier bewohnt wird.Wenn man solcherlei seltsames Hobby mit derlei ausschweifender Phantasie kombiniert, muss ein Roman rauskommen. 2017 war es soweit, und es ist ein Trip. Unser Hauptheld Schneider Wrack war gerade noch Bibliothekar in einer postapokalyptischen Hafenstadt und erwacht auf einmal auf.. einem Schiff? Er weiß es nicht. Er weiß so gut wie gar nichts mehr. Er weiß noch nicht mal, ob er lebt. Er bewegt sich, er sieht und fühlt, aber.. er atmet schon mal nicht. Zumindest muss er es nicht. Um ihn herum sind ein paar hundert Menschen, die einen riesigen Wal mit Äxten und Messern traktieren und das rausgehackte Fleisch in Wagons verladen. Das Ganze passiert auf hoher See, so viel scheint klar, aber das Schiff ist so groß, dass er nicht sieht, wo es beginnt und endet. Auch sagt keiner ein Wort, zunächst noch nicht mal er selbst. Es scheint sich niemand um ihn zu kümmern, also beginnt er, auf dem Schiff zu wandern, und sieht die seltsamsten Dinge. Aufseher mit zugewachsenen Mündern, als Wachtiere begleiten sie Haie auf metallenen Beinen. Die Arbeiter haben alle Verletzungen, die auf einen gewaltsamen Tod hindeuten - und doch bewegen sie sich wie.. Zombies! In einer abgelegenen Halle finden sich in eine Ecke gestapelt so kaputte Exemplare, dass sie nicht mehr zur Arbeit zu gebrauchen sind, aber, Horror, sie bewegen sich noch. Auf Händen, so noch welche dran sind, oder sie schauen verwirrt von links nach rechts, wenn der Kopf noch dran ist, der Rest aber schon ab. Es ist eine Freakshow und nichts für schwache Gemüter. Es ist einem permanent ein bisschen schlecht. Es wimmelt von Worten, die ich nicht kenne und Wikipedia auch nicht, Fischarten vermutet man, halb-lateinisch klingend, aber auch Namen von Orten und Städten, bei denen man ob der Tatsache, dass sie so klingen, als müsste man sie kennen, Google Maps aber nichts findet, noch verwirrter ist als unser Hauptheld Schneider Wrack.Endgültig fertig macht Schneider, einige Seiten im Buch, dass er mit niemandem kommunizieren kann, sich niemand um ihn kümmert. Bis er eine Frau mit einem Loch in der Brust trifft, typische Säbelwunde, die leise vor sich hin jammert. Er tauft sie Moana und spricht leise auf sie ein. Bis sie ihm antwortet..Nate Crowley hat einen der abgefahrensten Romane in einer der abgefahrensten Settings ever geschrieben - und ich habe jetzt schon fünf Bücher von Jasper Fforde gelesen, wir erinnern uns, die Detektivin Thursday Next, die in Büchern lebt. Wir müssen unser Vorstellungsvermögen anpassen, alles ist größer als man denkt, und dann noch ein Stück. Wale so groß wie Fußballfelder werden von Kraken gefressen, so groß wie kleine Ostseeinseln. Wir bereisen den Amazonas und bemerken als Leser spätestens dann, warum Nate Crowley dazu neigt, deutsche Worte einzubauen, man sieht die Inspiration zum Buch in dem fiktiven Werk, welches Schneider Wrack, unser Protagonist, auf einmal im Körper einer Krabbe, fragt nicht, liest, es ist der Bericht einer Amazonasexpedition wie geschrieben von Alexander von Humboldt. Wir können das Buch, obwohl lange nicht explizit geschrieben, nur als Parabel auf eine Ökokatastrophe lesen und werden dazu mit moralischen Dilemmata konfrontiert - wann ist man tot und wann ist man so richtig tot? Und was passiert, wenn dann künstliche Intelligenz ins Spiel kommt. All das ist kaum zu greifen durch bestsellergewohntes eiliges Lesen. Man muss sich Zeit nehmen, man muss das Buch weglegen, schon weil einem manchmal ein bisschen übel ist. Aber man wird es immer wieder aufnehmen, man will mehr wissen von dieser fremden und seltsamen Welt des Schneider Wrack und Nate Crowley.Und das ist am Ende das Kriterium für jedes “schwere Buch”. Will man mehr wissen? Und da ist es egal, ob man mehr wissen will, weil man kaum etwas versteht, wie bei Joyces Ulysses, ob man mehr wissen will, weil man weiß, dass der Autor viel zu sagen hat, wie bei jedem Roman von Will Gibson, oder weil man einfach wissen will, ob sich Moana und Schneider, zu Beginn des Romans Zombies und zur Hälfte der eine eine Krabbe und die Andere ein Kampfroboter, am Ende doch bekommen und warum die Welt des Nate Crowley so abgefuckt ist, wie sie ist.Ja, Bücher sind manchmal schwer, inhaltlich, sprachlich, emotional, aber wir haben ein Leben Zeit, oder um es mit James Joyce zu sagen: “„Der längste Umweg ist der kürzeste nach Hause.“ - und hätte ich den Ulysses zu Ende gelesen, hätte ich vielleicht ein wirklich passendes Zitat gefunden. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
260801PC Merz am EndeMensch Mahler am 01.08.2026Wenn es eine Fußballmannschaft vergeigt, wird in aller Regel der Trainer rausgeschmissen. Siehe Julian Nagelsmann. In der aktuellen Politik ist das anders. Der Trainer bleibt, die Spieler werden hektisch getauscht. Jens Spahn hat mit seiner Leihmutteraffäre den Laden in die Luft gejagt. Und der Kanzler? Beruft einen Nachfolger als Generalsekretär und tauscht wild Ministerinnenposten. Kaum einer hat es verstanden. Und das kurz vor den Wahlen in Sachsen-Anhalt. In sechsWochen wird gewählt, die AfD ist stabil bei 41%, die Christdemokraten verlieren 2%, stehen jetzt bei 24 und die Talfahrt wird weiter gehen. Befeuert von einem hektisch agierenden planlosen Kanzler.Ein Kommentar von Georg Schwarte, ARD-Hauptstadtstudio in Auszügen:"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne", schrieb Hermann Hesse. Der Dichter kannte Friedrich Merz nicht. Dessen Anfängen, angefangen von der missglückten Kanzlerwahl im ersten Wahlgang vor 15 Monaten bis zum heutigen Tag, wohnt manches inne: nur eben kein Zauber. Dass die Unionsfraktion Thorsten Frei, den Ex-Kanzleramtsminister in Ausbildung, mit sehr gutem Ergebnis zum ihrem neuen Vorsitzenden wählten - geschenkt.Gegenfrage: Was wäre wohl passiert, hätten sie den Mann, den Merz so sehr wollte, jetzt abgestraft? Die "Kanzler-Dämmerung" wäre zur "Merz-Finsternis" geworden. Friedrich Merz, der Mann, der weder Zauber noch "Rambo-Zambo" bietet, hätte gleich die Vertrauensfrage stellen können. Die 91,9 Prozent für Thorsten Frei gehen nur - und ausschließlich - mit Thorsten Frei nach Hause in die Sommerpause.Die Botschaft: Die Fraktion steht noch, nur der Kanzler wackelt. Für ihn ist es bisher ein "Sommer des Grauens" geworden, auf den ja der nächste "Herbst der Reformen" folgen soll und muss - mit dann neuem Personal.Mit einem Gesundheitsminister Carsten Linnemann etwa. Dessen Kernkompetenz "Einfach mal machen" jetzt auf ein Gesundheits- und Pflegesystem treffen wird, an dem so gar nichts mal "einfach zu machen" sein wird.Mit einem Verkehrsminister Steffen Bilger, der wie sein glückloser Vorgänger Patrick Schnieder anfängt, ohne zaubern zu können. Die Bahn baut nicht schneller, nur weil der Minister jetzt Bilger heißt. Und der Verkehrsetat wird auch nicht größer.Für diesen Kanzler ist das bereits der zweite Sommer des Missvergnügens. Den ersten verhagelte die unselige Debatte über die Kandidatin fürs Bundesverfassungsgericht Frauke Brosius-Gersdorf. Man gelobte Besserung, sprach von einem "ruckeligen Start". Und dann? Bis hierhin und so weiter.Denn den zweiten Sommer verhagelt sich Merz gerade selbst, weil er autoritär sein mit erarbeiteter Autorität verwechselt.Es ist eine besondere Leistung, Landesverbände, Ortsvereine, einfache Mitglieder, CDU-Wahlkämpfer und ehemalige Kanzleramtsminister gleichermaßen so zu verstören, wie es dieser Friedrich Merz gerade mit seinem missglückten Kabinettsumbau geschafft hat.Wenn das alles einem durchdachten Plan folgte, wäre es interessant zu wissen, was eigentlich passiert, wenn dieser Kanzler keinen Plan mehr hat."Sie können es nicht", rief einst der Oppositionsführer Merz dem damaligen Kanzler Olaf Scholz zu. Mit ganz dicken Backen. Aber kann er es besser? Nach 15 Monaten zweifelt daran ausgerechnet die eigene Parteibasis, die ihn einst zu dem machte, was er heute ist: Kanzler.Zweifel? Kennt Friedrich Merz offenbar nicht. Der pfeift im Walde weiter tapfer das Lied vom Reformkanzler. Dass der jetzt erst mal Urlaub macht statt neuer Pläne, ist da möglicherweise sogar eine gute Nachricht. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Damit sie nicht zu Hause rumhängen, können Kinder im Kindergartenalter auch 12 Stunden am Tag in einer Raffinerie arbeiten. Das nennt man ganztägige Erdölförderung. Von Ulrich Winters.
Der Attentäter von Berlin war polizeibekannt. Er wurde vom Verfassungsschutz beobachtet. Trotzdem konnte er sich frei in Deutschland bewegen. Er war Teil einer gescheiterten Politik, die bereits bekannte Gefährder zu oft nicht konsequent stoppt. Nicht nur die Strafen sind zu lasch – auch die Polizei wird im Stich gelassen: durch zu wenig Rückendeckung, zu geringe Ausstattung und zu wenig politischen Willen, konsequent durchzugreifen. Dazu Manuel Ostermann, der stellvertretende Bundesvorsitzende der Bundespolizeigewerkschaft: „Eine Polizistin verabschiedet sich heute ganz bewusst von zu Hause“ […]. „Es war immer schon ein gefährlicher Job, aber so gefährlich wie jetzt musste er nicht sein“ […]. „Nahezu 80 Messerdelikte pro Tag“ […], so Manuel Ostermann. Im Interview mit Tichys Einblick erzählt er vom fehlenden Schutz derjenigen, die jeden Tag für die Sicherheit der Bürger einstehen. Zudem gebe zu wenige Abschiebehaftplätze. Zu wenig politische Konsequenz. Zu viel Bürokratie. Zu viele Zuständigkeiten, die im Ernstfall niemanden schützen. Wer ausreisepflichtig ist, darf nicht im Niemandsland zwischen Justiz, Behörden und politischem Wegsehen verschwinden. Kapitel 00:00 Messer-Terror & Kontrollverlust: Polizisten schutzlos ausgeliefert? 01:15 Staatsversagen: Warum IS-Sympathisanten frei herumlaufen 04:18 Beamten-Bashing: Wie die Politik unsere Einsatzkräfte opfert 08:21 Systemkollaps: Was der Polizei zur Terrorabwehr wirklich fehlt 14:46 Anarchie droht: Wenn der Rechtsstaat endgültig kapituliert Wenn Ihnen unser Interview gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterst... Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newslet... #Berlin #Polizei #ManuelOstermann #Bundespolizeigewerkschaft #Verfassungsschutz #Sicherheit #Innenpolitik #Abschiebung #Radikalisierung #Extremismus #Gewaltkriminalität #Einsatzkräfte #Deutschland #Polizeiarbeit #TichysEinblick
Katzen machen glücklich – und manchmal auch ganz schön arm. Sabrina erzählt von ihrer Tierschutzaktion, bei der sie mit Makramee-Katzenliegen aus ihrem Onlineshop Geld für Katzen in der Türkei sammelt. Unterstützt wird sie dabei von mehreren Sponsoren. Doch warum haben selbst einige Absagen sie am Ende richtig glücklich gemacht?Außerdem gibt es Neues von Kater Lui, der draußen sein bestes Leben führt, aber bevorzugt zu Uhrzeiten nach Hause kommt, zu denen seine Menschen eigentlich schlafen möchten. Die innere Uhr der Katzen bleibt also ein großes Thema.Und dann wäre da noch Püpi: Ein Grashalm, ein weiterer Tierarztbesuch und am Ende eine Rechnung über 400 Euro. Dabei würde sie so gerne noch häufiger nach draußen. Sabrina fragt sich deshalb, ob Freigänger-Eltern vielleicht weniger Sorgen haben – und die Katzenhaltung am Ende sogar günstiger ist. Eine durchaus steile These, über die natürlich ausführlich diskutiert wird. Denn bei Sabrina muss schließlich jede Sorge und jede Rechnung gleich mal vier genommen werden.
Eigentlich wollten Josi und Mira nur kurz die Seele baumeln lassen – Spoiler: Hat absolut nicht geklappt. Während Mira sich eine Grippe eingefangen hat, sich mit ihren Geschwistern im Kinderzimmer stapelt und im Minutentakt der Tierarzt zu Hause aufläuft, kocht Josi bei 40 Grad im schwarzen Tiny House.Wenn das Kind schmilzt, der Hund kollabiert und das „Traumhaus“ zur Hitzefalle wird, hilft nur eins: Flucht! Warum die zwei ab sofort lieber zu Hause bleiben und ab wann Urlaub offiziell als gescheitert gilt, hört ihr in dieser Folge.Und damit eure Pferde gut durch den Sommer kommen, könnt ihr mit dem Code
Die Weltentdecker – Schweden: Südschweden, Öland, Astrid Lindgren Värld und unsere schwedischen LieblingswörterIn unserer zweiten Schweden-Folge nehmen wir euch noch einmal mit nach Südschweden. Nachdem Jasmin bereits in Folge 85 von ihrem Roadtrip erzählt hat, berichtet diesmal Katrin von ihrer Reise mit der Familie – mit neuen Eindrücken, persönlichen Erlebnissen und vielen weiteren Reisetipps für euren Schweden-Urlaub.Dieses Mal geht´s ins Astrid Lindgren Värld, einen der schönsten Freizeitparks für Familien in Schweden. Außerdem sprechen wir über Öland, die Sonneninsel an der schwedischen Ostküste, in die wir uns beide sofort verliebt haben.Freut euch auf zahlreiche Tipps für euren Roadtrip durch Südschweden, Empfehlungen für Familien, persönliche Lieblingsorte und kleine Entdeckungen abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten.Ein besonderes Highlight dieser Folge ist unser kleiner Ausflug in die schwedische Sprache. Statt der üblichen Reisefloskeln stellen wir euch unsere schwedischen Lieblingswörter vor – Begriffe, die das Lebensgefühl in Schweden wunderbar beschreiben und die wir am liebsten direkt mit nach Hause nehmen würden.Wenn ihr einen Schweden-Roadtrip plant, Südschweden mit Kindern entdecken möchtet oder einfach Inspiration für eure nächste Reise sucht, seid ihr in dieser Folge genau richtig.Viel Spaß beim Zuhören!Die Weltentdecker – Stadt, Land, MeerUnd hier geht's zum heyson Magazin:https://www.hejsson.de/?utm_source=ig&utm_medium=social&utm_content=link_in_bio&fbclid=PAb21jcATadipwZG9mAmV4dG4DYWVtAjExAHNydGMGYXBwX2lkDzU2NzA2NzM0MzM1MjQyNwABp_ontVwinmfuwuydyTG7CyavwTuL6cbPKIjmskgN_Gg2zBImAzukiphLqNXL_aem_ToP3qHPWPgxwbGuCXV8gIw
Da geht leider mehr - letztes Mal wars doch noch so schön gewesen, und wir nahmen 3 Punkte und die richtige Tordifferenz für den Aufstieg mit zurück nach Hause. Ausser Lehrgeld blechen und schlechten Kunstrasen geniessen ging für Rot-Weiss auf dem ersten Auswärtsmatch in der Saison 26/27 nicht sehr viel. Toni Gassmann hat das Spiel für euch zusammengefasst. Runde 2: SC Kriens - FC Winterthur 2:0 31.7.2026 20:15, Kleinfeldstadion Kriens Schiedsrichter Jonathan Jaussi Tore FCW - :( SC Kriens 45' Martin François 65' Luka Sliskovic
Die fünfte Abfahrt ist wieder da, also verhaltet euch bitte Standesgemäß. Ihr habt kein „von“ im Namen? Dann geht bitte nach Hause. Ist natürlich quatsch!!! Hier ist jede Person willkommen. Naja, was haltet ihr von den vorgestellten Hörspielen? Und welche hättet ihr genommen. Sowohl für das heutige Thema und als auch beim nächsten Mal. Erzählt uns doch davon. https://linktr.ee/AbfahrtA2
Oh ja, es ist nun Sommer, es ist num heiß. Aber Atze hat die Patentrezepte um auch die heißesten Woche des Jahres durchzustehen. Man braucht einfach Freunde mit Pool und Luxus-Grill. So bleibt auch die Küche zu Hause sauber und man ist unter Freunden. Das Wacken mittlerweile mehr ist als ein Festival sollte auch dem Kanzler klar sein. Es ist Weltanschauung plus Religion, denn eins ist klar: Wer auf dem Holy Ground Stagediving macht, der bleibt fit bis ins hohe Alter. God give Rock'n Roll to you!Instagram:https://www.instagram.com/atzeschroeder_offiziell/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wegen der Waldbrände an der französischen Atlantikküste wurden zeitweise rund 240'000 Einheimische und Feriengäste in Notunterkünften untergebracht. Inzwischen durften einige wieder nach Hause, allgemein herrscht eine grosse Solidarität. Ausserdem: Mehr als 1500 Migrantinnen und Migranten haben in den letzten Tagen schwimmend versucht, von Marokko nach Ceuta zu gelangen. Ceuta ist eine spanische Exklave am Mittelmeer, ein kleines Stück Europa umgeben von Marokko, abgeriegelt mit einem Zaun. Warum wollen gerade jetzt so viele dorthin? Mit der Neutralitäts-Initiative will ein Komitee aus dem Umfeld der SVP die Neutralität detailliert in der Bundesverfassung verankern. Die Initiantinnen und Initianten sprechen von einer Rückkehr zur traditionellen Neutralität. Was das bedeutet, ist unter Historikern umstritten.
Wegen der Waldbrände an der französischen Atlantikküste wurden zeitweise rund 240'000 Einheimische und Feriengäste in Notunterkünften untergebracht. Inzwischen durften einige wieder nach Hause, allgemein herrscht eine grosse Solidarität.
Was tun gegen Tropennächte? Wie geht grillieren richtig? Mit welchen Massnahmen fühlen wir uns zu Hause sicher? Fragen über Fragen, Meinungen dazu gibt's in dieser Folge.
Hätte dieses Date nackt stattgefunden, wäre vielleicht was passiert. So musste der Typ leider seine abtrennbare Dreiviertelhose einpacken und wieder nach Hause radeln. Doch auch ohne Modesünde gilt: Wir müssen in Beziehungen nicht alles schlucken.
Thu, 30 Jul 2026 18:35:00 +0200https://lokr-room.blogs.audiorella.com/132-new-episodeb0ea9010-9e42-4d1c-b70d-ccae21a4d1f9Servus Leute, der LoKr Room Talk ist zurück! Mario und Sinan melden sich nach einer etwas längeren (und ungeplanten) Pause wieder. Wo war Sinan? Im Entradikalisierungsseminar? Im Keller eingesperrt? Nein, die Wahrheit ist viel schöner: Er hat geheiratet! Und Mario ist in der Zwischenzeit Papa geworden. Nach all den lebensverändernden privaten News sind wir jetzt aber wieder voll da und nehmen die aktuellen Geschehnisse ins Visier!Heute besprechen wir einen handfesten Skandal, bei dem Sinan sich gegen einen Carsharing-Anbieter zur Wehr gesetzt hat – und zwar mithilfe von KI! Außerdem warnen wir euch vor einer brandgefährlichen neuen Betrugsmasche (Amex/Consorsbank), die so professionell ist, dass selbst Digital-Natives fast darauf reinfallen.Natürlich wird auch wieder politisch ausgeteilt: Von Kloppos "Leadership"-PK, über die verfehlte und absurde Kabinettsumbildung, bis hin zu den systemischen Fehlern unserer Parteien und dem ständigen Ruf nach NGOs und sinnloser Bürokratie. Warum haben wir in Deutschland verlernt, Probleme einfach pragmatisch zu lösen?Kapitel / Timestamps:00:00 Begrüßung, wo wir waren: Hochzeit & Baby!01:35 Entradikalisierung durch Nachrichten-Detox vor der Hochzeit05:14 Sinans Carsharing-Skandal: Mit ChatGPT den Inkasso-Prozess gewonnen08:00 Kino-Filme für 50 Euro zu Hause streamen? Ein Gedankenspiel10:22 Netflix-Kritik vs. Apple TV+: Warum Streaming-Qualität stark schwankt13:38 Achtung Betrug! Wie Sinan fast auf einen extrem professionellen Amex-Scam hereinfiel20:00 Der Aufstieg der KI: Bessere Ergebnisse und der absurde "AI Act" aus Brüssel27:18 Jürgen Klopps PK und LinkedIn-Bullshit: Was ist echtes Leadership?32:44 Fußball, EM & die Leidensfähigkeit, die Deutschland in der Politik fehlt34:36 Realsatire in der Bundesregierung: Friedrich Merz in Wimbledon & Kabinetts-Chaos38:31 CSD, NGOs & Co.: Die Absurdität der "Entradikalisierungs"-Narrative44:55 Kaputte Infrastruktur: Niedrigwasser am Rhein vs. Ausbau in China47:08 Arendt & Bürokratie: Die Herrschaft des Niemand und das Fehlen von Verantwortung48:40 Hitze & keine Klimaanlagen in deutschen Krankenhäusern50:39 Institutionelle Bettler: Wann haben NGOs & Bürokratie eigentlich einen Benefit?53:23 Steuerreform als Taschenspielertrick & wie wir Unternehmen vertreiben58:39 Passvergabe, Integration & systemische Anreizprobleme in der Politik1:01:14 Schlussgedanken: Baby-Entspannung & positiver Ausblick
Den ganzen Weg nach Hause gehen - Alle wollen ins Retreat - EKiW Session mit #andreaspröhl Mehr Informationen zum Programm der Aleph Akademie: https://www.aleph-akademie.de Telegram: https://t.me/AlephAkademie WhatApp https://chat.whatsapp.com/L40lKLGeL7H5JM8BTvFY1J #alephakademie #einkursinwundern #ekiw Alle Sessions als Audio sind hier zu finden: SoundCloud: https://soundcloud.com/aleph-akademie Spotify: https://open.spotify.com/show/3HRjaWo11mazIcgEaSWNt3 Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/aleph-akademie/id1531860057 Amazon Music: https://music.amazon.de/podcasts/3f5c0081-60eb-47ef-a6ac-d55335c26b4a/Aleph-Akademie deezer: https://deezer.page.link/TgUdkZFGCmmaiZZN9 Alle Zitate stammen aus Ein Kurs in Wundern ©2006 Foundation for Inner Peace, Novato, CA 94949, https://acim.org, verwendet mit freundlicher Erlaubnis.
Wie können wir unsere Kinder sicher und freudig ins Wasser begleiten – ganz ohne Druck? Anne Hackenberger spricht mit Anja Kjarko, Gründerin der Rochenkinder, darüber, wie die freie Bewegungsentwicklung auch im Wasser möglich ist. Die Idee dahinter: Kinder brauchen keine Anleitung, um Laufen, Krabbeln oder Klettern zu lernen – sie entwickeln das aus sich heraus, wenn wir ihnen vertrauen und Raum lassen. Kinderärztin Emmi Pikler hat das schon vor Jahrzehnten beschrieben. Und Anja überträgt genau diese Haltung ins Wasser. Anja erzählt, wie das konkret aussehen kann. Warum Kinder, die so begleitet werden, nicht nur sicherer schwimmen, sondern auch mehr Freude daran haben. Was wir tun können, wenn ein Kind zögert oder Angst hat. Und warum Brustschwimmen gar nicht die Voraussetzung für Wassersicherheit ist, für die wir es halten. Eine Folge für alle, die diesen Sommer mit ihren Kindern ans Wasser gehen. Shownotes: Mehr über Anja & ROCHENKINDER® Online-Minikurs für 0€: „Schwimmen lernen beginnt daheim!“ Bereite dein Kind schon zu Hause spielerisch und ohne Druck auf das Schwimmenlernen vor und erfahre, welche Grundlagen Kinder ganz natürlich im Alltag entwickeln können. Kursübersicht: Für einen entspannten und natürlichen Start ins Schwimmenlernen hat ROCHENKINDER® einige Angebote und Kurse. Möchtest du keine Folge verpassen und noch tiefer in bewusste Elternschaft eintauchen? Melde dich für unseren Newsletter an – mit Geschenken für den Start: https://www.mit-kindern-wachsen.de/newsletter Das „Mit Kindern wachsen" Jahrestraining begleitet dich intensiv und freudvoll auf deinem Weg zur bewussten Elternschaft. Alle Infos und Warteliste: https://www.mit-kindern-wachsen.de/jahrestraining
"Kein Mucks!" – der Krimi-Podcast mit Bastian Pastewka (Neue Folgen)
Der ehemalige Chef einer Waffenfabrik ruft nachts die Polizei an. Er meldet, dass er soeben einen Einbrecher bei sich zu Hause erschossen hat. Nach dieser Aussage scheint der Fall völlig klar zu liegen. Aber Kleinigkeiten machen die britischen Ermittler stutzig. Wieso war seine Waffe in einer unverschlossenen Schublade? Bastian Pastewka präsentiert: Tod in der Schublade Von Kenneth Bird Mit Günther Ungeheuer, Peter Fitz, Helga Engel u.a. Regie: Volker Kühn hr 1971 Podcast-Tipp: Der Beifahrer – Düsterer Rache-Krimi im Film-Noir-Stil https://1.ard.de/knallhart
Eine Blutspur zieht sich durch Deutschland. In den vergangenen zwei Wochen sind ein dutzend Menschen gestorben. Sechs Tote in Stade, ein Todesopfer beim CSD und mindestens 25 Verletzte. In diesem Interview spricht Roland Tichy mit dem Publizisten Gerald Grosz über die neue Dimension der Gewalt in Europa. Gerald Grosz rechnet mit dem ab, was er als „Verwaltung der eigenen Trauer“ bezeichnet, und stellt die brennende Frage: Hat der Rechtsstaat den Mut verloren, seine Bürger zu schützen? „Wir heucheln, wir trauern, wir setzen uns die Maske als Grabredner auf von Woche zu Woche [...] aber wir lernen aus dem Wahnsinn nichts, weil wir uns nicht trauen, weil uns mittlerweile der Mut fehlt, uns selbst zu verteidigen“, Gerald Grosz. In seinem Buch: „Ab nach Hause“, analysiert Grosz die Folgen einer jahrelangen, unkontrollierten Zuwanderung nach Europa. Er beschreibt es als notwendiges Korrektiv zu einer Politik, die er als realitätsfern und gefährlich für den sozialen Frieden einstuft. Er fordert darin eine konsequente Rückführung von kriminellen Gefährdern und eine Rückkehr zu einem starken Rechtsstaat, der die Sicherheit seiner Bürger priorisiert. Wenn Ihnen das Interview gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter/anmeldung/ Kapitel: 0:00 Die Blutspur durch Deutschland: Analyse der Sicherheitslage 3:50 Warum Europa aus den Tragödien nichts lernt 6:00 Remigration als Lösung für kriminelle Gefährder 12:17 Das schwindende Gewaltmonopol des Staates 20:01 Konservative Wende oder Scheinkonservatismus? #TichysEinblick #GeraldGrosz #Sicherheit #Politik #Migration #Remigration #Rechtsstaat #Deutschland #Österreich #Meinungsfreiheit
Die Waldbrandgefahr ist in weiten Teilen des Landes gross bis sehr gross. Es herrscht ein grossflächiges Feuer- und Feuerwerksverbot. Mit Blick auf Frankreich und Spanien stellt sich die Frage: Wie gut ist die Schweiz auf solche Brände vorbereitet? Weitere Themen: Die Aargauer Staatsanwaltschaft sieht in der Betäubung und Vergewaltigung von Frauen einen versuchten Mord und verlangt die Höchststrafe gegen einen ehemaligen Grossrat. Ab wann geht ein Täter ein derart hohes Risiko ein, dass diese Gefährdung einen versuchten Mord darstellt? Die Aids-Hilfe Schweiz hat ein nationales Pilotprojekt mit HIV-Tests durchgeführt. Die Tests können anonym und kostenlos nach Hause bestellt werden. So will die Aids-Hilfe dem Ziel näher kommen, die Zahl der HIV-Infektionen bis 2030 auf null zu reduzieren.
„Märchenhaft“, beschreibt Thilo Sarrazin die Kritik an seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“. Er analysierte darin die Konsequenzen der Migrationspolitik im Jahr 2008 – doch seine pessimistischsten Projektionen wurden von der Realität überholt. Und die Politik bleibt untätig. Obwohl nun eine CDU-Regierung die Geschäfte führt, wurde die illegale Einwanderung nur verlangsamt, nicht beendet. „Und es geht ja auch keiner zurück“, kommentiert Sarrazin. Gewalt- und Straftäter „tauchen ab“, während die, die wenigstens arbeiten und für den eigenen Unterhalt sorgen, abgeschoben werden, „um die Quoten zu erfüllen“, so der ehemalige SPD-Politiker. Statt auf eine Wiederherstellung der alten Zustände zu hoffen, will Sarrazin nun darauf blicken, wie sich die Gesellschaft Deutschlands verändert. Und die Ergebnisse sind fatal: Der Bildungsstandard nimmt rapide ab, die innere Sicherheit bricht weg und das Vertrauen der Bevölkerung ineinander schwindet. Deutschland wird zur Einwanderergesellschaft – mit allen bitteren Konsequenzen, die das mit sich bringt. Tichys Sommerinterview: Abseits des politischen Tagesgeschäfts führt Maximilian Tichy ausführliche Gespräche mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. In einer persönlichen Atmosphäre – im Garten, zu Hause oder an einem für den Gast besonderen Ort – entstehen Gespräche über Ideen, Erfahrungen und die großen Fragen unserer Zeit. Statt kurzer Schlagabtausche stehen Hintergründe, Analysen und persönliche Perspektiven im Mittelpunkt. Zu den Gästen dieser ersten Staffel gehören unter anderem Thilo Sarrazin und Peter Hahne. Eine neue Folge erwartet Sie immer Dienstags. Die Sommerinterviews erscheinen auf tichyseinblick.de, auf dem YouTube-Kanal von Tichys Einblick sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Die Tichys Sommerinterviews sind möglich dank der Unterstützung von S-Deposito, ein Produkt der BB-Wertmetall:
Ein fremder Mann bietet anredo an, als Putzsklave seine Wohnung zu reinigen. Währenddessen gerät Basti in Italien fast in eine Schlägerei und kämpft zu Hause weiter gegen seine mysteriöse Nachbarin. BastiMasti kehrt von seiner Italien-Reise zurück. Kurz vor der Heimfahrt gerät er in Triest mit einem betrunkenen Taubentreter aneinander: Aus einer dummen Bemerkung entwickelt sich plötzlich ein hitziger Streit. Basti versucht die Situation mit Worten zu lösen. Ob das gelungen ist, steht auf einem anderen Blatt. Zurück in Mainz wartet schon das nächste Problem. Die verwirrte Nachbarin klingelt erneut wegen eines angeblich eingeschalteten Lichts. Gleichzeitig breiten sich die Ameisen in seiner Wohnung weiter aus. Langsam fragt er sich, ob hinter dem ganzen Chaos vielleicht doch mehr steckt. Währenddessen erhält anredo eine der ungewöhnlichsten Instagram-Nachrichten seines Lebens. Ein selbsternannter Putzsklave bietet an, kostenlos seine Wohnung zu putzen. Was steckt wirklich dahinter? Will jemand einfach nur seine Kölner Bude schrubben, steckt ein perverser Trieb oder eine kriminelle Masche dahinter? Die beiden diskutieren über Fetische, Versicherungen, Steuerbetrug und die Frage, ob man einen fremden Putzsklaven wirklich in die eigenen vier Wände lassen sollte. Außerdem geht es um Bro-Handshakes, Uri Geller, freigelassene Starter-Pokémon sowie schrullige Tanten. Und die wichtigste Frage der Woche. Würdet ihr einen Putzsklaven in eure Wohnung lassen? Diese und alle anderen Episoden #rundfunk17 findet ihr unter anderem bei Apple Podcasts, Spotify, Deezer und als RSS-Feed.
Die Basler Grünen-Grossrätin Jo Vergeat fordert in einem Vorstoss, dass Auflagen für Klimageräte gelockert werden. Bei ihrer Partei habe ein Umdenken stattgefunden bezüglich Klimaanlagen, ausserdem hätten sich die Geräte entwickelt und seien viel effizienter geworden. Das freut die Bürgerlichen. Ausserdem: 160'000 Menschen leben in der Schweiz mit einer Demenz-Diagnose. Davon betroffen sind auch ihre Angehörigen, denn Demenzkranke werden häufig zu Hause gepflegt. Dies kann eine grosse Belastung sein für die Angehörigen.
Kaiser Joseph II., der Sohn Maria Theresias, war der Reformer der österreichischen Monarchie. Der nach ihm benannte Josephinismus steht für Umgestaltung des Staates von oben als Alternative zur Französischen Revolution. Doch: Er ist gescheitert. Ein Historischer Salon von Peter Lachnit und Wolfgang Maderthaner über die Auswirkungen und Nachwirkungen des Schaffens Joseph II. im Grätzelmixer in Wien-Favoriten.Diese Folge ist Teil 2 einer Reihe an Aufnahmen aus dem Historischen Salon. Hier sind die beiden anderen Teile zu finden:Teil 1: Österreichs blutiger Barock und seine FolgenTeil 3: 1918: Österreichs unmögliche Revolution Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Podcastfolge erfährst du von zwei sehr verschiedenen Geburten - einer schwierigen Klinikgeburt mit unerwarteten Interventionen und einer ungeplanten Alleingeburt zu Hause, bei der die Hebamme nicht mehr rechtzeitig ankam. Wie alles trotzdem gut ging, erzählen Christina & Johannes sehr spannend.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Eine Metropole auf zwei Kontinenten, getrennt durch Wasser. Fünfzehn Millionen Menschen, die größte Stadt Europas, Hügel so steil, dass deine Schritte-App durchdreht, und abends wartet eine kleine orange Katze darauf, dass du nach Hause kommst.Camilla war in Istanbul. Jochen träumt schon lange davon, kommt als Journalist aber gerade nicht so leicht hin. Also hat die Chefin übernommen und alles mitgebracht, was diese Stadt ausmacht.Istanbul ist laut, riesig, fordernd. Aber das Geheimnis liegt in den Pausen. Du steigst auf eine Fähre, trinkst Tee aus dem Glas, und plötzlich wird diese riesige Stadt zwischen zwei Kontinenten für zwanzig Minuten ganz still. Du setzt dich auf eine Bank, und schon streicht dir eine Katze ums Bein. Du stehst in der blauen Stunde vor der Blauen Moschee und bekommst eine Gänsehaut, die du nicht bestellt hast.Dazwischen isst du dich durch eine Metropole, die weder die saure Gurke noch den süßen Cheesecake auslässt. Fermentierte Säfte to go, ein Maiskolben vom Wagen auf dem Weg zur Fähre und immer, wenn der Trubel zu groß wird, hilft derselbe Tipp: geh einmal mehr um die Ecke. Hinter der nächsten Straße, hinter einer unscheinbaren braunen Holztür, wartet manchmal eine ganze Oase. Oder ein kleines neues Abenteuer.—Unsere Werbepartner findet ihr hier.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Klingel, Zeugnis, Arme hoch, raus! Sechs Wochen, die sich anfühlen wie ein anderer Planet. Wie kriegt man dieses Gefühl noch einmal zurück?Michi klettert mit dreizehn Jahren nachts aus einem Zugfenster in Ostende. Jochen fliegt an der Costa Brava auf, weil im verspiegelten Fahrstuhl die Disco-Sticker leuchten. Diese Naivität, dieses Es-passiert-gleich-was - genau das versuchen wir bis heute mit auf jede Reise zu nehmen.Und dann ein Ort, an den niemand freiwillig reist: Ein paar Schneeflocken legen London lahm, alle Flüge sind gestrichen, und ein Shuttle-Bus setzt Jochen im Dunkeln vor einem Hotel ab, in dem hunderte Fremde dasselbe Schicksal teilen: steckengeblieben zu sein. Business-Typen, die ins Nichts starren. Fremde, die zusammen feiern. Kinder, die aus Langeweile winzige Schneemänner auf Parkplätzen bauen. Wie ein Raumschiff im Orbit, in dem alle festhängen und niemand weiß, wo genau man ist und wann es weitergeht.Dazu kommen die lieben Jenny und Basti von 22places mit Packtipps, die selbst bei Jochen noch was reißen könnten. Und eine Weekender Card, die überraschend tief geht: ein Mitbringsel, das mehr bedeutet als sein Preis.Schönes Wochenende, ihr Lieben.—
Helena war lange nicht zu Hause und glaubt jetzt zu verstehen, was Zuhause für sie bedeutet: die liebsten Menschen in der Nähe und vertraute Gerüche. Deshalb will sie heute mit euch über dieses Gefühl sprechen. Wo fühlt ihr euch wirklich zuhause? Ist es eure Wohnung oder eure Familie? Bei Oma, auf Festivals oder abends mit den Friends vorm Späti? Ist Zuhause ein Ort oder eher ein Gefühl?
Im Berliner Tonstudio herrscht Pferde-Energie. Denn anstatt Musik zu machen, lockt das Pony-Haarsystem lüsterne Bremsen an und sorgt für reichlich Fehltritte: Bill geht neuerdings nach dem Parkplatz-Sex einfach mit pelziger Zunge ins Bett und Tom klopft an der eigenen Tür und fragt sich, ob jemand zu Hause ist. Frau Holla, die Waldfee! Haben die Twins wieder das Weed vom Wegesrand genascht oder werden sie insgesamt irre? Zeit zum Ausruhen gibt es jedenfalls nicht. Noch ein Gangbang mit den Popel-Ollis, dann ist es so weit: Die High End Doku Soap geht in die dritte Runde. Also Standlicht an! Voyeure erwünscht! - Cheers, ihr Mäuse! Achso! Alle, die sich genauso wie Tom für malende Puppenspieler begeistern können, finden hier das Video: https://www.reddit.com/r/awesome/comments/1ps3fop/artist_marionette_doll_paints_a_portrait/?tl=de Alle weiteren Infos rund um den Podcast, Updates und Werbepartner findet ihr hier: https://www.instagram.com/kaulitzhills.podcast/ Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
BastiMasti geht auf große Adria-Tour, während anredo zu Hause gegen die Hitze kämpft. Dabei erleben die beiden mehr skurrile Momente, als in einen einzigen Sommerurlaub eigentlich hineinpassen dürften. BastiMasti sitzt irgendwo zwischen Italien, Kroatien und Slowenien und genießt plötzlich eine Reise, die schnell zur absurden Kaffeefahrt wurde. Der junge Mann mit der feschen Damenfrisur versucht, Urlaub, Kultur und Workation irgendwie unter einen Hut zu bringen. Eine KI hat ihn nach Triest geschickt, von dort ging es in den letzten Tagen weiter nach Florenz und Venedig. Mitten in Italien greift plötzlich eine Möwe die Reisetruppe an, doch das ist längst nicht mehr die verrückteste Geschichte dieses Urlaubs. Beim My Chemical Romance Konzert erlebt Basti nämlich auch die Renaissance der Emos und lässt sich spontan ein neues Tattoo stechen. Mitten auf die Brust. Während Basti im Drei-Länder-Eck tourt, sitzt anredo im Drei-Ventilatoren-Eck. Bei offener Wohnungstür schwitzt er halbnackt auf der Couch und kassiert irritierte Blicke aus dem Treppenhaus. In Mainz spielt dagegen die Smart-Home-Beleuchtung der AI-Wohnung aus der Ferne völlig verrückt. Das nächtliche Licht bringt Bastis Nachbarin um den Schlaf und niemand weiß, wer die Technik noch kontrollieren kann. Schließlich folgt noch ein neuer Mansplaining-Shitstorm von Harald, Sven und Jochen: In den Kommentaren eines neuen viralen rundfunk 17 Clips erklären sie sehr genau, warum die Klimaanlagen-Rechnung aus der letzten Folge definitiv falsch war und Basti und anredo sowieso das größte Problem der Menschheit sind. Zwischen italienischer Studienreise, überforderter Technik und neuen Running Gags bleibt am Ende immerhin eine Erkenntnis: Das bringt Glück. Diese und alle anderen Episoden #rundfunk17 findet ihr unter anderem bei Apple Podcasts, Spotify, Deezer und als RSS-Feed.
Ist es eigentlich ein Traum oder eher ein Albtraum, den Sommer im Ferienlager zu verbringen? Laura und Simon geben ihr Bestes für euch und sich und machen Sachen zusammen, für den Urlaub zu Hause. Heute geht es auf die Rollen des Lebens. Es wurden Inline-Skates geholt. Eine von den beiden hatte sie schon im Lockdown als Corona-Hobby. Der andere stand seit vermutlich über 20 Jahren nicht mehr auf welchen. Es geht raus in die Welt, auf den Fläming-Skate. Was kann da schon schief gehen?
Da merkt man mal, was eine einzige Woche Urlaub bereits so anrichten kann. Dieser Podcast stolpert mit der Tür ins Haus wie eine Antwort, die man bekommt, & währenddessen denkt: Hätt ich mal nicht gefragt. Mit vorgespanntem Redeschwall schießt Klaas Heufer-Umlauf in diese Folge, und jedes seiner hektisch ins Mikro gehetzten Worte scheint zu fragen: Haben mich die Leute bereits vergessen? Bin ich in Germany noch ein Star? Will das hier ÜBERHAUPT noch einer hören? Auch die Summer Breeze bleibt selbst aus Macher-Sicht nicht von dem Effekt verschont, den jeder schon mal an sich festgestellt hat: Wenn einem der Trott fehlt, traut man der Heimat einfach zu viel zu. Wenn man auch nur 7 Tage irgendwo am Strand liegt, denkt man: Ich werde nicht mehr in die gleiche Stadt zurückkehren – die Zeit rast bestimmt zu Hause & die Ereignisse überschlagen sich. Dass dem nicht so ist, merkt man in der Regel erst, wenn man seinen Koffer mit der Stinkwäsche wieder im Flur abgestellt hat. In der ersten Folge Baywatch Berlin ist es jedoch Thomas Schmitt, der wie der Wellensittich in der Brusttasche eines Bergmanns noch zu Hause ist und mit seinem Look & Feel zu jeder Zeit versichert: Zu Hause ist alles wie immer. Same Shit, Different Day. So können sich Jakob & Klaas viel besser auf ihre Abenteuer-Ersatzerlebnisse wie Verarschtwerden bei der Massage (Rotlicht-Entsprechung: „Blender“) & Aufeinandertreffen mit exotischen Tieren konzentrieren, die sich am Ende aber als ungefährlicher herausstellen als z. B. Schmetterlinge. Die Baywatch Berlin Summer Breeze ist also zu 66,666% geladen und buffert sich nun unter euren treuen Ohren ins Paradies der nächsten Wochen. Aloah Liebe. Aloah Gute. Danke, Urlaub! Unser diesjähriges Summer Breeze Cover, ist spektakulär geworden. Warum malen, wenn man auch Steinbehauen kann? In mühevoller Handarbeit hat Christoph Schlozer aus Basel unser Cover aus edlem Pallissandro Marmor gehauen. Die Originalplatte ist 32 cm x 32 cm groß und 12 cm dick. Christoph ist Bildhauer www.christoph-schlozer.ch und keine Ahnung, wer ihm diesen Floh ins Ohr gesetzt hat, aber das verdient Respekt. Ebenso, wie alle anderen Zusendungen, von denen wir auch in diesem Jahr wieder eine Auswahl posten werden. Checkt seine Instaseite: https://www.instagram.com/christophschlozer www.christoph-schlozer.ch Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/BaywatchBerlin Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio