Eigentlich sind "Betthupferl" kleine Süßigkeiten kurz vor dem Schlafengehen. Für die meisten Kinder in Bayern sind "Betthupferl" aber auch Gutenachtgeschichten. Genau das richtige Ritual vor dem Zubettgehen für unsere kleinsten Hörer.

Yasin entdeckt am Badeweiher ein Ungeheuer. Naja: ein UngeheurCHEN. Es ist unglücklich, weil niemand vor ihm erschrickt. Doch Yasin kann es trösten. (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Paul Herwig.)

Der Fritz besucht seinen Opa. Der wohnt mit einem jungen Waschbären, dem Wugg, in seinem alten Häuschen im Wald. Weil aber der Wugg den halben Tag verschläft, überlegt der Fritz, wie er ihn wach kriegt. Zum Glück hat der Opa ein paar Weintrauben. (Eine Geschichte von Joseph Berlinger, erzählt von Sepp Fischer in Oberpfälzer Mundart.)

Das Kind, dessen Zahn Zora holen soll, schläft tief und fest. Doch wo ist der Zahn? In ihren Haarspitzen spürt sie kein Vibrieren. Auf dem Bett erwarten sie kichernde Kuscheltiere und kurz denkt Zora: Das ist ein Mission impossible! (Eine Geschichte von Silke Wolfrum, erzählt von Eva Löbau.)

Das wird schwierig, denkt Dentgirl Zora, als sie das Hochbett von Tim sieht. Ganz schön hoch! Aber ein Dentgirl kennt kein zurück. Mission ist Mission. Nur komisch, dass sie heute nicht allein unterwegs zu sein scheint. (Eine Geschichte von Silke Wolfrum, erzählt von Eva Löbau.)

Heute läuft alles glatt, denkt Dentgirl Zora. Aber dann sitzt da diese merkwürdige Tasche im Kinderbett und hört einfach nicht auf zu labern. Wie soll Zora da ihre große Mission erfüllen? (Eine Geschichte von Silke Wolfrum, erzählt von Eva Löbau.)

Dentgirl Zora ist auf ihre Mission bestens vorbereitet. Aber: Weder Kind noch Zahn befinden sich im Kinderzimmer. Was ist da passiert? Bloß gut, dass auf Zoras Zöpfe Verlass ist. Die erspüren jeden Milchzahn! (Eine Geschichte von Silke Wolfrum, erzählt von Eva Löbau.)

Dentgirl Zora ist mit modernster Technik ausgestattet, doch ihre Mission ist heute nicht leicht. Das Kind, unter dessen Kopfkissen sie tauchen muss, ist erkältet und das riesige Kinderbett bebt wie ein Trampolin. (Eine Geschichte von Silke Wolfrum, erzählt von Eva Löbau.)

Das Passauer Donaunixerl ist ganz wild auf Flaschenpost. Heute kriegt sie eine mit einer tollen Einladung nach Hengersberg. Aber ein bösartiger Schwan macht ihr die Reise schwer... (Eine Geschichte von Joseph Berlinger, erzählt von Barbara Dorsch in niederbayerischer Mundart.)

Ycks und Toni lieben das Umdreh-Spiel im Computer. Da steht nämlich alles auf dem Kopf, wenn man auf einen bestimmten Knopf drückt. Doch in der Echten Welt geht das nicht. Oder finden sie auch hier einen magischen Umdreh-Knopf? (Eine Geschichte von Cee Neudert, erzählt von Burchard Dabinnus.)

Ycks ist ein Meister der Computerspiele und liebt Herausforderungen. Aber schafft er das schwere Level auch in der Echten Welt: Von der Schaukel zum Apfelbaum, ohne den Boden zu berühren? (Eine Geschichte von Cee Neudert, erzählt von Burchard Dabinnus.)

So etwas Gemeines! Toni wird im Computerspiel beklaut. Und der Spielverderber haut einfach ab. Toni ist traurig und will nie mehr Computer spielen. Da muss Ycks auch weinen. Ob die beiden ihre Spielfreude wiederfinden können? (Eine Geschichte von Cee Neudert, erzählt von Burchard Dabinnus.)

Goldmünzen, Geschenke und Herzen - Ycks sammelt alles im Computerspiel. In der Echten Welt geht das nicht. Oder doch? Und gibt es dort vielleicht sogar eine bessere Belohnung als einen Highscore? (Eine Geschichte von Cee Neudert, erzählt von Burchard Dabinnus.)

Ycks liebt es, im Computerspiel mit bunten Würfeln zu bauen. Kann man das in der Echten Welt auch? Toni zeigt ihm eine Kiste voller Bausteine, aber die findet Ycks zu klein. Ob es nicht etwas Größeres gibt? (Eine Geschichte von Cee Neudert, erzählt von Burchard Dabinnus.)

So eine Gemeinheit! Irgendwer hat einfach seinen Müll in den Spessart gekippt. Da helfen die Tiere natürlich, und mit einem kleinen Trick geht alles viel schneller als gedacht. (Eine Geschichte von Eo Borucki, erzählt von Ansgar Nöth in unterlfränkischer Mundart.)

Rokia und Juri spielen, dass sie mit einem Schiff auf dem Meer fahren. Juri ist ein Pirat und Rokia die Oktopus-Hexe. (Eine Geschichte von Renus Berbig, erzählt von Lisa Wagner.)

Juri sieht an der Ampel eine Frau mit Blindenstock. Da erinnert Juri sich, wie schwer es ihm fiel, sich zurechtzufinden, als er beim Blinde Kuh spielen die Augen verbunden hatte. (Eine Geschichte von Renus Berbig, erzählt von Lisa Wagner.)

Die Petra erklärt Juri und den Kita-Kindern, mit welchen sechs Sinnen Menschen ihre Umwelt wahrnehmen können. Aber Juri hat sogar noch einen siebten Sinn. (Eine Geschichte von Renus Berbig, erzählt von Lisa Wagner.)

Juri beobachtet, wie Hunde mit ihrer feinen Nase alles beschnuppern. Er schließt die Augen und stellt sich vor, er hätte eine Hundenase. (Eine Geschichte von Renus Berbig, erzählt von Lisa Wagner.)

Juri und Flo messen in der Kita, wer größer ist. Da Flo darauf besteht, dass seine Haare mitzählen, muss sich Juri etwas ausdenken. (Eine Geschichte von Renus Berbig, erzählt von Lisa Wagner.)

Es wird eng im großen Burgturmfenster. Beppo, die Burgfledermaus und Chiara, die Kreuzspinne, sind sich in die Quere gekommen. Aber Platz ist in der kleinsten Hütte, findet Eule Eusebia. (Geschrieben und erzählt von Florian Hartmann in mittelfränkischer Mundart.)

Lieblingsbeschäftigung der Ritter der Tafelrunde war die Suche nach dem Gral. Wie dieser Gral genau aussah? Ritter-Lehrling Wendel und das sprechende Pferd Troubadour wissen es nicht. Aber es wäre doch möglich, dass genau dieser Gral sich auf ihrer Burg verbirgt. Die Suche beginnt. (Eine Geschichte von Cee Neudert, erzählt von Rufus Beck.)

Die starke Eleonore ist Ritterin auf Burg Halb-Eck. Sie reitet zu einem Turnier. Klar, dass Eleonore das Pferd Troubadour mitnimmt! Schließlich hat Troubadour schon in hundertzwölf Turnieren gekämpft und hundertdrei davon gewonnen! Oder? (Eine Geschichte von Cee Neudert, erzählt von Rufus Beck.)

Ritter-Lehrling Wendel muss bei der Rübenernte helfen und hat keine Lust. Da erzählt ihm das sprechende Pferd Troubadour die Geschichte, wie der legendäre König Artus die magische Rübe aus dem Stein gezogen hat. Oder war es doch ein magisches Schwert? (Eine Geschichte von Cee Neudert, erzählt von Rufus Beck.)

In der Nachbarburg findet ein Musik-Festival statt. Das sprechende Pferd Troubadour will unbedingt hin! Und Ritter-Lehrling Wendel auch. Also schleichen sich die beiden heimlich aus der Burg. Ob sie es schaffen, rechtzeitig zum Abendessen zurück zu sein, wenn Wendel bei Tisch bedienen muss? (Eine Geschichte von Cee Neudert, erzählt von Rufus Beck.)

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Fanny geht untertags in einen Waldkindergarten. Abends, im Traum, schlüpft sie als kleiner roter Fuchs mit weißer Schwanzspitze durch den Wald. Heute trifft Fanny Fuchs dabei andere Fuchskinder. Als es ums Essen geht, hat Fanny ein Problem. (Eine Geschichte von Ingrid Kellner, erzählt von Johanna Bittenbinder in oberbayerischer Mundart.)

Oft kann Bjartur auf seiner Fahrt im Schulbus den Vulkan Hekla sehen. Manchmal spuckt er richtig glühende Lava! Heute muss der Schulbus warten, bis eine komplette Schafherde über die Straße gelaufen ist. Dabei denkt Bjartur an alles Mögliche, auch an seinen Onkel, der Touristen tätowiert. (Eine Geschichte von Ulrike Klausmann, erzählt von Helgi Schmid)

Bei Ylvi ist heute ihr allerliebster schwedischer Feiertag: Mittsommer. Ausgerechnet dieser Tag beginnt damit, dass Großvater von Ylvi stocksauer ist: auf Ylvis Katze! (Eine Geschichte von Ursel Böhm, erzählt von Elna Lindgens.)

Bei Jules ist Wochenende und die ganze Familie fährt zusammen ans Meer. Bevor es losgeht, muss Jules für die Schule noch ein ganzes Gedicht auswendig lernen. Puh. Am Meer passiert dann noch etwas ganz anderes. (Eine Geschichte von Silke Wolfrum, erzählt von Johannes Hitzelberger.)

Im Innenhof von Mariems Familie duftet es nach Jasminblüten und nach frischem Fladenbrot. Hier frühstückt die ganze Familie zusammen. Und in der Schule findet Mariems Sportunterricht heute draußen statt: Fußball am Strand! (Eine Geschichte von Sarah Ben Bornia, erzählt von Sonja Hurani.)

Durch den Garten von Finlay ist neulich eine Schwarzbärin getappt, mit ihren drei Jungen! Darum nehmen sie heute auf dem Weg zum Hockeyspiel lieber ein Bärenspray mit. Für alle Fälle. (Eine Geschichte von Martina Baumbach, erzählt von Steffen Mennekes.)

Ein Holzwurm will im Bilderrahmen vom Ölbild mit Hase Henry ein Holzwurmgourmetrestaurant eröffnen! Tintenzeichnung mit Max, dem kleinen Matrosen, und das Foto mit Rasputin Rennpferd beschließen, dem Ölbildhasen zu helfen. (Geschrieben und erzählt von Mia Pittroff in oberfränkischer Mundart.)

Endlich ist Ronny, der Regenwurm, draußen in der großen, weiten Welt. Da sieht er seinen Freund Konrad, das Känguru. Will Konrad ihn jetzt doch begleiten? (Eine Geschichte von Lotte Kinskofer, erzählt von Stefan Murr.)

Ronny, der Regenwurm, findet den Ausgang des Zoos nicht. Da kann Gisela, die Giraffe helfen. Er kriecht auf ihr Maul, sie hebt den Kopf, er sieht sich um: Da vorne ist der Ausgang! Eine weite Reise für einen kleinen Wurm. (Eine Geschichte von Lotte Kinskofer, erzählt von Stefan Murr.)

Ronny, der Regenwurm, sieht sich um: Ist er endlich raus aus dem Zoo? Doch Samia, die Schildkröte, muss ihn enttäuschen. Das hier ist ihr Gehege. (Eine Geschichte von Lotte Kinskofer, erzählt von Stefan Murr.)

Ronny, der Regenwurm ist schon weit gekrochen. Da entdeckt er ein großes Wasserbecken mit schwarz-weißen Tieren, die Kunststücke vorführen. (Eine Geschichte von Lotte Kinskofer, erzählt von Stefan Murr.)

Ronny, der Regenwurm, möchte raus aus dem Zoo. Hat er es schon geschafft? Er nimmt seinen Mut zusammen und fragt dieses große, gelb-schwarz gestreifte Tier. (Eine Geschichte von Lotte Kinskofer, erzählt von Stefan Murr.)

"Der singt aber schön", meint Flecki, der Hund aus Düsseldorf, als er Häschniggl Herbert singen hört. Stubenfliege Christine erzählt ihm von Herberts Liebeskummer und Flecki fängt an zu jaulen. (Eine Geschichte von Silke Wolfrum, erzählt von Conny Glogger in schwäbischer Mundart.)

Heute malt Klara an der gezeichneten Tür und plötzlich taucht Tante Jenny auf. Und die sorgt immer für eine Überraschung. (Eine Geschichte von Christa Kempter, erzählt von Luise Kinseher.)

Heute ist Klara bei Schokoladen-Fresserchen in der Wohnung, die dringend ihre Hilfe brauchen. (Eine Geschichte von Christa Kempter, erzählt von Luise Kinseher.)

Heute trifft Klara in einer Wohnung Rosamunda, das dichtende Schwein. (Eine Geschichte von Christa Kempter, erzählt von Luise Kinseher.)

Heute landet Klara in der Wohnung von einem Raubritter, der eigentlich gar keiner ist. (Eine Geschichte von Christa Kempter, erzählt von Luise Kinseher.)