Eigentlich sind "Betthupferl" kleine Süßigkeiten kurz vor dem Schlafengehen. Für die meisten Kinder in Bayern sind "Betthupferl" aber auch Gutenachtgeschichten. Genau das richtige Ritual vor dem Zubettgehen für unsere kleinsten Hörer.

Auf Tante Silvias Fensterbank steht eine neue Orchidee. Die ist ganz schön eingebildet. Aber Hase Henry aus dem Ölbild, Max der kleine Matrose aus der Tintenzeichnung und Rasputin Rennpferd aus dem Foto wissen, wie man mit eingebildeten Orchideen umgeht. Kommt Zeit, kommt Blütenstaub! (Geschrieben und erzählt von Mia Pittroff in oberfränkischer Mundart.)

Diesmal landen die vier Kinder Tom, Rosa, Jascha und Leyna bei ihrer Zeitreise auf einer Theaterbühne in London. Welches Stück wird denn da gespielt? (Ein Betthupferl von Cee Neudert)

In Asien, wo schon vor tausenden von Jahren die wilden Apfelbäume wuchsen, landen diesmal die vier Zeitreisenden. (Ein Betthupferl von Cee Neudert)

Bei ihrer Zeitreise landen Leyna, Jascha, Rosa und Tom im Schloss von Versailles, zur Zeit Ludwigs XIV. Schönes Schloss, aber nicht gerade sauber...(Ein Betthupferl von Cee Neudert)

Bei ihrer Zeitreise landen die vier Kinder diesmal im Mittelalter und wollen herausfinden, ob es da schon Zahnspangen gab. (Ein Betthupferl von Cee Neudert)

Leyna, Jascha, Rosa und Tom sind wieder auf Zeitreise, diesmal in einem Steinbruch im Alten Ägypten. Was aus den vielen Steinen wohl gebaut wird? (Eine Geschichte von Cee Neudert, erzählt von Teresa Rizos.)

Flecki findet in seinem Hundenapf einen schläfrigen Regenwurm. Zweimal retten er und die Stubenfliege Christine dem Wurm das Leben, aber dann kommt plötzlich eine Amsel angeschossen ... (Eine Geschichte von Silke Wolfrum, erzählt von Conny Glogger in schwäbischer Mundart.)

Lina hat auf dem Spielplatz einen schlechten Ruf, denn sie nimmt gerne anderen die Spielsachen weg. Die Babysitterinnen Ronja und Elif müssen sich was einfallen lassen, damit es keinen Streit mit den anderen Kindern und ihren Eltern gibt. (Eine Geschichte von Ulrike Klausmann, erzählt von Sina Reiß.)

Theseus wohnt in einem großen Haus, aber er hat kaum Spielsachen. Obwohl es regnet und die Babysitterinnen Ronja und Elif mit ihm drinnen bleiben müssen, wird es kein bisschen langweilig. (Eine Geschichte von Ulrike Klausmann, erzählt von Sina Reiß.)

Mia bemalt gerne ihre Arme und Beine. Aber heute muss sie zum Kinderarzt uns soll sauber bleiben. Die Babysitterinnen Ronja und Elif müssen aufpassen, dass Mia keinen Stift in die Finger bekommt. Ob ihnen das gelingt? (Eine Geschichte von Ulrike Klausmann, erzählt von Sina Reiß.)

Heute passen Ronja und Elif auf Clara auf, die will immer Prinzessin spielen. Aber Ronja hat keine Lust und rührt lieber eine Schokocreme für alle an. Weil nicht genug Milch da ist, erfindet sie ein neues Rezept. (Eine Geschichte von Ulrike Klausmann, erzählt von Sina Reiß.)

Sie sind zehn Jahre alt und brauchen das Geld - für ihre Reitstunden. Deshalb haben sie einen Zettel in den Hof gehängt: BABYSITTER-SERVICE RONJA UND ELIF. Sie sind die besten Babysitterinnen der Welt. Nur der kleine Yunus macht Probleme: Er hat seine eigene Kleinkindsprache. Und nicht immer erraten Ronja und Elif, was er sagen will. (Eine Geschichte von Ulrike Klausmann, erzählt von Sina Reiß.)

Der Fritz besucht seinen Opa. Der wohnt mit einem jungen Waschbären, dem Wugg, in seinem alten Häuschen im Wald. Am Morgen ist der Wugg nicht zu finden. Auch das Handy vom Opa ist weg. Puuuuh...(Eine Geschichte von Joseph Berlinger, erzählt von Sepp Fischer in oberpfälzischer Mundart.)

Muss man wirklich muxmäuschenstill sein, um Regenwürmer zu beobachten? Braucht man ein Nachtsicht-Fernglas um beim Nachbarn im Wohnzimmer den Wäscheständer zu erspechten? Und was hat ein Opa mit einem Trampeltier zu tun? (Von und mit Stefan Murr und Heinz-Josef Braun)

Kann es passieren, dass der Osterhase Nikolaus-Aufkleber auf die Ostereier klebt? Muss man vor dem Ostereiersuchen wirklich einen Ostereier-Such-Test machen? Und klauen Opas manchmal Schoko-Hasen? (Von und mit Stefan Murr und Heinz-Josef Braun)

Braucht man zum Gemüsebeet bepflanzen wirklich einen Laubbläser aus einer Hundehütte? Hilft ein Antischleim-Kupfernetz sicher gegen gefräßige Schnecken? Und wer will denn bitte im Garten vom Boden essen? (Von und mit Stefan Murr und Heinz-Josef Braun)

Kann es passieren, dass man beim Müll raustragen aus der Puste kommt? Wird das besser, wenn man seinen Nachbarn mit Jonglierbällen bewirft? Und kann man wirklich auf keinem Bein Seilspringen? (Von und mit Stefan Murr und Heinz-Josef Braun)

Muss man im Frühling sein Fahrrad wirklich mit einer Checkliste wieder klar machen? Und ist es dann tatsächlich wichtig, beim Bremsenreparieren gut hören zu hören können? Und kann man echt zwei linke Daumen haben? (Von und mit Stefan Murr und Heinz-Josef Braun)

Das Passauer Donaunixerl ist ganz wild auf Flaschenpost. Heute kriegt sie eine mit einer geheimnisvollen Botschaft. Wenn sie die entschlüsselt, soll sie mit einem großen Schatz belohnt werden... (Eine Geschichte von Joseph Berlinger, erzählt von Barbara Dorsch - in niederbayerischer Mundart.)

Als Frau Schönweiß, Minnas Kunstlehrerin, kurz die Klasse verlässt, schwimmt eine winzige Meerjungfrau in Minnas getuschtes Meeresbild hinein. Sie behauptet, verzaubert zu sein und bittet Minna um Hilfe. Wird es ihr gelingen, die die Meerjungfrau zu erlösen? (Eine Geschichte von Kathi Roman, erzählt von Axel Milberg.)

Minna ist die letzte in der Umkleidekabine nach dem Kinderturnen, als es plötzlich an der Tür klopft. Es sind der zahnpasta-tuben-große Heinrich und seine Kuh Natalie. Natalie ist eine talentierte Fußballerin und Heinrich möchte mit ihr nach Brasilien reisen. Ganz schön weit, findet Minna. Doch mit ihrer Hilfe verreisen die zwei ruck-zuck! (Eine Geschichte von Kathi Roman, erzählt von Axel Milberg.)

Minna macht Schularbeiten, als Anton mit seinem turnschuhgroßen Auto mit einem lauten Knall mitten in Minnas Zimmer zum Stehen kommt. Anton ist verzweifelt. Er braucht dringend eine Mechanikerin, sagt er. Aber wo soll Minna denn so schnell eine herbekommen? (Eine Geschichte von Kathi Roman, erzählt von Axel Milberg.)

Minna lümmelt auf dem Sofa herum, als plötzlich der Cowboy Jimi unter dem Fernsehschrank hervor geritten kommt. Völlig unerwartet findet er seine verlorengegangene Schafherde auf Minnas Sofakissen. Aber das schwarze Schaf weigert sich herunterzuspringen. Ein Glück für Minna! (Eine Geschichte von Kathi Roman, erzählt von Axel Milberg.)

Minna kann einfach nicht einschlafen und genau in diesem Moment kommt Willi mit seinem handtellergroßen Ruderboot über ihr Kissen gerudert. Er ist auf der Suche nach den Puffer-Inseln. Aber wo liegen die denn? (Eine Geschichte von Kathi Roman, erzählt von Axel Milberg.)

Einen Kühlschrank müsste man haben, meint jedenfalls Erik Eichhorn. Dann hätte er nämlich immer frische Nüsse. Aber wie kriegt man so ein Ding in den tiefen Spessartwald, wenn man nur ein Eichhörnchen ist? (Eine Geschichte von Eo Borucki, erzählt von Ansgar Nöth in unterfränkischer Mundart.)

In der Kita wird ein Repair-Café-Tag veranstaltet. Die Kinder lernen dort, mit Hilfe der Erzieherinnen, kaputte Sachen nicht einfach wegzuschmeißen, sondern zu reparieren. Ob der Traktor ein Rad verloren hat, oder eine Perlenkette gerissen ist: Vieles lässt sich wieder reparieren. Juri bringt eine leere Konservendose und ein kaputtes Vogelhäuschen mit und kommt auf neue Ideen. (Eine Geschichte von Renus Berbig, erzählt von Lisa Wagner.)

In einer "Zu verschenken"-Kiste auf der Straße findet Juri einen Strohhut. Doch leider ist der so kaputt, dass er nicht mehr zu gebrauchen ist. Ein Stück weiter, trifft er auf einen Jungen, der eine schwere Kaffeemaschine trägt und Juri hilft ihm. Als Juri erfährt, dass der Junge die Maschine in ein Repair-Café bringt, wo kaputte Sachen repariert werden, hat Juri eine Idee. (Eine Geschichte von Renus Berbig, erzählt von Lisa Wagner.)

Weil Mama Wasser sparen will, bringt sie in der Dusche einen Spar-Duschkopf an. Juri überlegt, wie er selbst Wasser sparen könnte: Am einfachsten ginge es beim Händewaschen! (Eine Geschichte von Renus Berbig, erzählt von Lisa Wagner.)

Juri wundert sich über die verschiedenen Farben der Mülltonnen und erfährt, was sie bedeuten. Er lernt, wie Papier recycelt wird und staunt über die vielen kleinen Lebewesen im Bio-Müll. Und am Ende denkt er sich aus, was man mit einer roten Tonne machen könnte. (Eine Geschichte von Renus Berbig, erzählt von Lisa Wagner.)

Juri kann nicht mehr. Er ist mit Papa schon so weit durch die Stadt gelaufen, dass er einfach stehen bleibt, obwohl es nur noch wenige Meter bis zu ihrem Ziel sind. Doch ist ein Meter für Erwachsene genauso weit wie für Kinder? (Eine Geschichte von Renus Berbig, erzählt von Lisa Wagner.)

Kalt ist's dem Beppo, der Burgfledermaus. Da kommt ihm das Kuscheltuch von der Wäscheleine gerade recht. Das wärmt aber nur so lange, bis sich Beppos schlechtes Gewissen meldet. (Geschrieben und erzählt von Florian Hartmann - in mittelfränkischer Mundart.)

Zusammen wollen die Ratten mit dem Rux einen Knoten in das dickste Seil an Bord hinein bringen. Aber plötzlich ruft ein Mensch: Leinen Los! (Eine Geschichte von Kilian Leypold, erzählt von Stefan Zinner.)

Auch Menschen können pfeifen. Ein spezieller Pfiff hat sogar Macht über andere Menschen, behauptet der Rux. (Eine Geschichte von Kilian Leypold, erzählt von Stefan Zinner.)

Wen gibt es länger: Klabauter oder Ratten? Klabauter angeblich so viele Jahre, wie Sterne am Himmel stehen. Wie sollen Pfiff und Quieps die zählen? (Eine Geschichte von Kilian Leypold, erzählt von Stefan Zinner.)

Krockerich der Rux ist begeistert: Der Wind heult um das Schiff. So stark, dass kein einziges Segel gesetzt ist. Das will der Rux zusammen mit Pfiff ändern. (Eine Geschichte von Kilian Leypold, erzählt von Stefan Zinner.)

Quieps, der beste Freund von Pfiff, frisst nichts mehr! Er magert ab und alles nur, weil er solche Sehnsucht hat! Nach einem Wal. (Eine Geschichte von Kilian Leypold, erzählt von Stefan Zinner.)

Fanny geht untertags in einen Waldkindergarten. Abends, wenn sie einschläft, denkt sie manchmal, wie es wäre, ein Fuchs zu sein. Und schon schlüpft sie im Traum als ein kleiner roter Fuchs mit weißer Schwanzspitze durch den Wald. Heute verteidigt sie einen Angsthasen... (Eine Geschichte von Ingrid Kellner, erzählt von Johanna Bittenbinder in oberbayerischer Mundart.)

Es schüttet wie aus Eimern. Wie soll man da im Hof spielen? Mit Schirm? Aber dann hat man ja nur eine Hand frei und außerdem passen Melek, Alia und Jakob zu dritt gar nicht darunter. Das denken sie zumindest. Aber dann entdecken sie einen magischen Knopf am Schirm. (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Elif Esmen)

Es schüttet wie aus Eimern. Wie soll man da im Hof spielen? Mit Schirm? Aber dann hat man ja nur eine Hand frei und außerdem passen Melek, Alia und Jakob zu dritt gar nicht darunter. Das denken sie zumindest. Aber dann entdecken sie einen magischen Knopf am Schirm. (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Elif Esmen)

Heute ist es noch einmal so kalt geworden, dass Meleks Freunde Alia und Jakob nicht in den Hof zum Spielen kommen. Wie blöd! Melek ist langweilig. Doch da hört sie ein leises Klingeln. Versteckt sich ein Glöckchen im Bommel der Mütze? Nein, die Sache ist noch viel besser... (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Elif Esmen)

Heute ist es noch einmal so kalt geworden, dass Meleks Freunde Alia und Jakob nicht in den Hof zum Spielen kommen. Wie blöd! Melek ist langweilig. Doch da hört sie ein leises Klingeln. Versteckt sich ein Glöckchen im Bommel der Mütze? Nein, die Sache ist noch viel besser... (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Elif Esmen)

Melek, Alia und der große Jakob spielen, dass sie Drachen wären. Melek ist neidisch, denn Alias Mütze hat Zacken oben drauf. Und wenn Jakob die Arme anhebt, sieht der Stoff seines Regenumhangs ein bisschen aus wie Flügel. Melek hätte so gern auch eine Drachensache! Plötzlich merkt sie, dass ihre Jacke am aller-drachenmäßigsten ist. (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Elif Esmen)