Eigentlich sind "Betthupferl" kleine Süßigkeiten kurz vor dem Schlafengehen. Für die meisten Kinder in Bayern sind "Betthupferl" aber auch Gutenachtgeschichten. Genau das richtige Ritual vor dem Zubettgehen für unsere kleinsten Hörer.

Als Frau Schönweiß, Minnas Kunstlehrerin, kurz die Klasse verlässt, schwimmt eine winzige Meerjungfrau in Minnas getuschtes Meeresbild hinein. Sie behauptet, verzaubert zu sein und bittet Minna um Hilfe. Wird es ihr gelingen, die die Meerjungfrau zu erlösen? (Eine Geschichte von Kathi Roman, erzählt von Axel Milberg.)

Minna ist die letzte in der Umkleidekabine nach dem Kinderturnen, als es plötzlich an der Tür klopft. Es sind der zahnpasta-tuben-große Heinrich und seine Kuh Natalie. Natalie ist eine talentierte Fußballerin und Heinrich möchte mit ihr nach Brasilien reisen. Ganz schön weit, findet Minna. Doch mit ihrer Hilfe verreisen die zwei ruck-zuck! (Eine Geschichte von Kathi Roman, erzählt von Axel Milberg.)

Minna macht Schularbeiten, als Anton mit seinem turnschuhgroßen Auto mit einem lauten Knall mitten in Minnas Zimmer zum Stehen kommt. Anton ist verzweifelt. Er braucht dringend eine Mechanikerin, sagt er. Aber wo soll Minna denn so schnell eine herbekommen? (Eine Geschichte von Kathi Roman, erzählt von Axel Milberg.)

Minna lümmelt auf dem Sofa herum, als plötzlich der Cowboy Jimi unter dem Fernsehschrank hervor geritten kommt. Völlig unerwartet findet er seine verlorengegangene Schafherde auf Minnas Sofakissen. Aber das schwarze Schaf weigert sich herunterzuspringen. Ein Glück für Minna! (Eine Geschichte von Kathi Roman, erzählt von Axel Milberg.)

Minna kann einfach nicht einschlafen und genau in diesem Moment kommt Willi mit seinem handtellergroßen Ruderboot über ihr Kissen gerudert. Er ist auf der Suche nach den Puffer-Inseln. Aber wo liegen die denn? (Eine Geschichte von Kathi Roman, erzählt von Axel Milberg.)

Einen Kühlschrank müsste man haben, meint jedenfalls Erik Eichhorn. Dann hätte er nämlich immer frische Nüsse. Aber wie kriegt man so ein Ding in den tiefen Spessartwald, wenn man nur ein Eichhörnchen ist? (Eine Geschichte von Eo Borucki, erzählt von Ansgar Nöth in unterfränkischer Mundart.)

In der Kita wird ein Repair-Café-Tag veranstaltet. Die Kinder lernen dort, mit Hilfe der Erzieherinnen, kaputte Sachen nicht einfach wegzuschmeißen, sondern zu reparieren. Ob der Traktor ein Rad verloren hat, oder eine Perlenkette gerissen ist: Vieles lässt sich wieder reparieren. Juri bringt eine leere Konservendose und ein kaputtes Vogelhäuschen mit und kommt auf neue Ideen. (Eine Geschichte von Renus Berbig, erzählt von Lisa Wagner.)

In einer "Zu verschenken"-Kiste auf der Straße findet Juri einen Strohhut. Doch leider ist der so kaputt, dass er nicht mehr zu gebrauchen ist. Ein Stück weiter, trifft er auf einen Jungen, der eine schwere Kaffeemaschine trägt und Juri hilft ihm. Als Juri erfährt, dass der Junge die Maschine in ein Repair-Café bringt, wo kaputte Sachen repariert werden, hat Juri eine Idee. (Eine Geschichte von Renus Berbig, erzählt von Lisa Wagner.)

Weil Mama Wasser sparen will, bringt sie in der Dusche einen Spar-Duschkopf an. Juri überlegt, wie er selbst Wasser sparen könnte: Am einfachsten ginge es beim Händewaschen! (Eine Geschichte von Renus Berbig, erzählt von Lisa Wagner.)

Juri wundert sich über die verschiedenen Farben der Mülltonnen und erfährt, was sie bedeuten. Er lernt, wie Papier recycelt wird und staunt über die vielen kleinen Lebewesen im Bio-Müll. Und am Ende denkt er sich aus, was man mit einer roten Tonne machen könnte. (Eine Geschichte von Renus Berbig, erzählt von Lisa Wagner.)

Juri kann nicht mehr. Er ist mit Papa schon so weit durch die Stadt gelaufen, dass er einfach stehen bleibt, obwohl es nur noch wenige Meter bis zu ihrem Ziel sind. Doch ist ein Meter für Erwachsene genauso weit wie für Kinder? (Eine Geschichte von Renus Berbig, erzählt von Lisa Wagner.)

Kalt ist's dem Beppo, der Burgfledermaus. Da kommt ihm das Kuscheltuch von der Wäscheleine gerade recht. Das wärmt aber nur so lange, bis sich Beppos schlechtes Gewissen meldet. (Geschrieben und erzählt von Florian Hartmann - in mittelfränkischer Mundart.)

Zusammen wollen die Ratten mit dem Rux einen Knoten in das dickste Seil an Bord hinein bringen. Aber plötzlich ruft ein Mensch: Leinen Los! (Eine Geschichte von Kilian Leypold, erzählt von Stefan Zinner.)

Auch Menschen können pfeifen. Ein spezieller Pfiff hat sogar Macht über andere Menschen, behauptet der Rux. (Eine Geschichte von Kilian Leypold, erzählt von Stefan Zinner.)

Wen gibt es länger: Klabauter oder Ratten? Klabauter angeblich so viele Jahre, wie Sterne am Himmel stehen. Wie sollen Pfiff und Quieps die zählen? (Eine Geschichte von Kilian Leypold, erzählt von Stefan Zinner.)

Krockerich der Rux ist begeistert: Der Wind heult um das Schiff. So stark, dass kein einziges Segel gesetzt ist. Das will der Rux zusammen mit Pfiff ändern. (Eine Geschichte von Kilian Leypold, erzählt von Stefan Zinner.)

Quieps, der beste Freund von Pfiff, frisst nichts mehr! Er magert ab und alles nur, weil er solche Sehnsucht hat! Nach einem Wal. (Eine Geschichte von Kilian Leypold, erzählt von Stefan Zinner.)

Fanny geht untertags in einen Waldkindergarten. Abends, wenn sie einschläft, denkt sie manchmal, wie es wäre, ein Fuchs zu sein. Und schon schlüpft sie im Traum als ein kleiner roter Fuchs mit weißer Schwanzspitze durch den Wald. Heute verteidigt sie einen Angsthasen... (Eine Geschichte von Ingrid Kellner, erzählt von Johanna Bittenbinder in oberbayerischer Mundart.)

Es schüttet wie aus Eimern. Wie soll man da im Hof spielen? Mit Schirm? Aber dann hat man ja nur eine Hand frei und außerdem passen Melek, Alia und Jakob zu dritt gar nicht darunter. Das denken sie zumindest. Aber dann entdecken sie einen magischen Knopf am Schirm. (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Elif Esmen)

Es schüttet wie aus Eimern. Wie soll man da im Hof spielen? Mit Schirm? Aber dann hat man ja nur eine Hand frei und außerdem passen Melek, Alia und Jakob zu dritt gar nicht darunter. Das denken sie zumindest. Aber dann entdecken sie einen magischen Knopf am Schirm. (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Elif Esmen)

Heute ist es noch einmal so kalt geworden, dass Meleks Freunde Alia und Jakob nicht in den Hof zum Spielen kommen. Wie blöd! Melek ist langweilig. Doch da hört sie ein leises Klingeln. Versteckt sich ein Glöckchen im Bommel der Mütze? Nein, die Sache ist noch viel besser... (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Elif Esmen)

Heute ist es noch einmal so kalt geworden, dass Meleks Freunde Alia und Jakob nicht in den Hof zum Spielen kommen. Wie blöd! Melek ist langweilig. Doch da hört sie ein leises Klingeln. Versteckt sich ein Glöckchen im Bommel der Mütze? Nein, die Sache ist noch viel besser... (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Elif Esmen)

Melek, Alia und der große Jakob spielen, dass sie Drachen wären. Melek ist neidisch, denn Alias Mütze hat Zacken oben drauf. Und wenn Jakob die Arme anhebt, sieht der Stoff seines Regenumhangs ein bisschen aus wie Flügel. Melek hätte so gern auch eine Drachensache! Plötzlich merkt sie, dass ihre Jacke am aller-drachenmäßigsten ist. (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Elif Esmen)

Melek, Alia und der große Jakob spielen, dass sie Drachen wären. Melek ist neidisch, denn Alias Mütze hat Zacken oben drauf. Und wenn Jakob die Arme anhebt, sieht der Stoff seines Regenumhangs ein bisschen aus wie Flügel. Melek hätte so gern auch eine Drachensache! Plötzlich merkt sie, dass ihre Jacke am aller-drachenmäßigsten ist. (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Elif Esmen)

Zum Glück hat der Regen aufgehört und Melek darf noch kurz in den Hof zum Spielen; leider nur in der doofen Matschhose. Doch als es zu Dämmern beginnt, sorgt genau diese Hose für ein kleines Wunder. (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Elif Esmen)

Zum Glück hat der Regen aufgehört und Melek darf noch kurz in den Hof zum Spielen; leider nur in der doofen Matschhose. Doch als es zu Dämmern beginnt, sorgt genau diese Hose für ein kleines Wunder. (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Elif Esmen)

So was Blödes: Ohne Matschklamotten darf Melek nicht raus. Dabei stören die Gummistiefel doch so, wenn man rennen will. Schlecht gelaunt zieht Melek sie an - und erlebt dann großen magischen Gummistiefel-Spaß! (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Elif Esmen)

So was Blödes: Ohne Matschklamotten darf Melek nicht raus. Dabei stören die Gummistiefel doch so, wenn man rennen will. Schlecht gelaunt zieht Melek sie an - und erlebt dann großen magischen Gummistiefel-Spaß! (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Elif Esmen)

Tante Silvia ist verzweifelt: Ihre Freundin Luise kommt zu Besuch und alles ist noch unordentlich! Die drei Bilder an ihrer Wand: Ölbild mit Hase Henry, Tintenzeichnung mit Matrose Max und das Foto mit Rennpferd Rasputin, starten eine heimliche Wohnzimmer-Putzaktion. Dabei kommt ihnen der gemeine Nachbarskater in die Quere.(Eine Geschichte von und mit Mia Pittroff, erzählt in oberfränkischer Mundart)

Moritz Banknachbarin hat einen Einhorn-Spitzer bekommen. Seitdem spitzt sie ununterbrochen. Niemals wird sie Moritz spitzen lassen. Aber genau das ist seine heutige Superhelden-Aufgabe. Wird er es schaffen? (Eine Geschichte von Silke Wolfrum, erzählt von Rufus Beck)

Papa soll in der Schule, beim Lernentwicklungsgespräch mit Frau Heinz, ein Haar von ihr erobern. Aber wie soll das gehen? Er kann Moritz Lehrerin doch nicht einfach ein Haar ausreißen! Oder doch? (Eine Geschichte von Silke Wolfrum, erzählt von Rufus Beck)

Moritz soll beim Völkerball den Ball fangen. Dabei hasst er Völkerball! Noch dazu soll er vom Ball einen Abdruck machen, als Beweismittel. Ob er auch diese Superhelden-Mutprobe meistert? (Eine Geschichte von Silke Wolfrum, erzählt von Rufus Beck)

Moritz Papa stellt heute seinen Beruf in Moritz Klasse vor: Er ist Zahntechniker. Doch ob es ihm auch gelingt, einen Zahnabdruck von Lotti zu erobern? Das ist nämlich die Aufgabe, die er lösen muss, um immer mehr ein Superheld zu werden. (Eine Geschichte von Silke Wolfrum, erzählt von Rufus Beck)

Moritz und sein Papa machen Mutproben, um Superhelden zu werden. Heute soll Moritz seinen Handschuh aus der Schlamperkiste befreien. Aber montags bewacht die immer die schreckliche Sphinx. Das ist die Schulsekretärin, deren Blicke töten können! (Eine Geschichte von Silke Wolfrum, erzählt von Rufus Beck)

Flecki, der Hund aus Düsseldorf, und Christine, die schwäbische Stubenfliege, müssen zusehen, wie die Schäfenackerin mit dem Staubsauger einen Habergaukl einsaugt.

Frau Chapati hat Randi für die Faschingsferien ihre Zauberbrille geliehen. Zu Randis Freude hat sich ihr Papa endlich breitschlagen lassen, mit Randi in den Wald zu gehen.

Randi wartet auf den Schnee, und der blöde Regen soll endlich aufhören! Dass die Kombination von Regen und Kälte etwas ziemlich Großartiges ergeben kann, merkt Randi am Schlittenberg.

Randi entdeckt im Park einen traurigen jungen Clown, der allein im Regen sitzt. Dank Frau Chapatis Zauberbrille kann sie auch seine Gedanken hören. Außerdem wäre da noch Randis Freundin Ylva, die im Krankenhaus liegt, und der gerade gar nicht zum Lachen zumute ist.

Frau Chapati hat Randi für die Faschingsferien ihre Zauberbrille geliehen. Vielleicht kann die Randi sogar beim großen Krapfen-Raten helfen.

Randi hat keine Lust auf diesen blöden Faschingsball. Sie hat Angst, dass die anderen sie wieder auslachen, weil sie ihr Kostüm peinlich finden. Und dann wäre da noch Carlo aus der dritten Klasse, den Randi sehr gerne mag.

Der Fritz besucht seinen Opa, der mit Waschbär Wugg in seinem alten Häuschen im Wald wohnt. Als der Fritz am Morgen in die Küche kommt, liegt alles verstreut am Boden. Hat da ein Einbrecher die Wohnung auf den Kopf gestellt?

Mia ist traurig: Ihre Freundin Emily ist in eine andere Stadt gezogen. Sie hätte so gerne eine neue Freundin. Ob Wilma, die Minifee, da helfen kann? (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Komi Togbonou)