Eigentlich sind "Betthupferl" kleine Süßigkeiten kurz vor dem Schlafengehen. Für die meisten Kinder in Bayern sind "Betthupferl" aber auch Gutenachtgeschichten. Genau das richtige Ritual vor dem Zubettgehen für unsere kleinsten Hörer.

In der Nachbarburg findet ein Musik-Festival statt. Das sprechende Pferd Troubadour will unbedingt hin! Und Ritter-Lehrling Wendel auch. Also schleichen sich die beiden heimlich aus der Burg. Ob sie es schaffen, rechtzeitig zum Abendessen zurück zu sein, wenn Wendel bei Tisch bedienen muss? (Eine Geschichte von Cee Neudert, erzählt von Rufus Beck.)

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Fanny geht untertags in einen Waldkindergarten. Abends, im Traum, schlüpft sie als kleiner roter Fuchs mit weißer Schwanzspitze durch den Wald. Heute trifft Fanny Fuchs dabei andere Fuchskinder. Als es ums Essen geht, hat Fanny ein Problem. (Eine Geschichte von Ingrid Kellner, erzählt von Johanna Bittenbinder in oberbayerischer Mundart.)

Oft kann Bjartur auf seiner Fahrt im Schulbus den Vulkan Hekla sehen. Manchmal spuckt er richtig glühende Lava! Heute muss der Schulbus warten, bis eine komplette Schafherde über die Straße gelaufen ist. Dabei denkt Bjartur an alles Mögliche, auch an seinen Onkel, der Touristen tätowiert. (Eine Geschichte von Ulrike Klausmann, erzählt von Helgi Schmid)

Bei Ylvi ist heute ihr allerliebster schwedischer Feiertag: Mittsommer. Ausgerechnet dieser Tag beginnt damit, dass Großvater von Ylvi stocksauer ist: auf Ylvis Katze! (Eine Geschichte von Ursel Böhm, erzählt von Elna Lindgens.)

Bei Jules ist Wochenende und die ganze Familie fährt zusammen ans Meer. Bevor es losgeht, muss Jules für die Schule noch ein ganzes Gedicht auswendig lernen. Puh. Am Meer passiert dann noch etwas ganz anderes. (Eine Geschichte von Silke Wolfrum, erzählt von Johannes Hitzelberger.)

Im Innenhof von Mariems Familie duftet es nach Jasminblüten und nach frischem Fladenbrot. Hier frühstückt die ganze Familie zusammen. Und in der Schule findet Mariems Sportunterricht heute draußen statt: Fußball am Strand! (Eine Geschichte von Sarah Ben Bornia, erzählt von Sonja Hurani.)

Durch den Garten von Finlay ist neulich eine Schwarzbärin getappt, mit ihren drei Jungen! Darum nehmen sie heute auf dem Weg zum Hockeyspiel lieber ein Bärenspray mit. Für alle Fälle. (Eine Geschichte von Martina Baumbach, erzählt von Steffen Mennekes.)

Ein Holzwurm will im Bilderrahmen vom Ölbild mit Hase Henry ein Holzwurmgourmetrestaurant eröffnen! Tintenzeichnung mit Max, dem kleinen Matrosen, und das Foto mit Rasputin Rennpferd beschließen, dem Ölbildhasen zu helfen. (Geschrieben und erzählt von Mia Pittroff in oberfränkischer Mundart.)

Endlich ist Ronny, der Regenwurm, draußen in der großen, weiten Welt. Da sieht er seinen Freund Konrad, das Känguru. Will Konrad ihn jetzt doch begleiten? (Eine Geschichte von Lotte Kinskofer, erzählt von Stefan Murr.)

Ronny, der Regenwurm, findet den Ausgang des Zoos nicht. Da kann Gisela, die Giraffe helfen. Er kriecht auf ihr Maul, sie hebt den Kopf, er sieht sich um: Da vorne ist der Ausgang! Eine weite Reise für einen kleinen Wurm. (Eine Geschichte von Lotte Kinskofer, erzählt von Stefan Murr.)

Ronny, der Regenwurm, sieht sich um: Ist er endlich raus aus dem Zoo? Doch Samia, die Schildkröte, muss ihn enttäuschen. Das hier ist ihr Gehege. (Eine Geschichte von Lotte Kinskofer, erzählt von Stefan Murr.)

Ronny, der Regenwurm ist schon weit gekrochen. Da entdeckt er ein großes Wasserbecken mit schwarz-weißen Tieren, die Kunststücke vorführen. (Eine Geschichte von Lotte Kinskofer, erzählt von Stefan Murr.)

Ronny, der Regenwurm, möchte raus aus dem Zoo. Hat er es schon geschafft? Er nimmt seinen Mut zusammen und fragt dieses große, gelb-schwarz gestreifte Tier. (Eine Geschichte von Lotte Kinskofer, erzählt von Stefan Murr.)

"Der singt aber schön", meint Flecki, der Hund aus Düsseldorf, als er Häschniggl Herbert singen hört. Stubenfliege Christine erzählt ihm von Herberts Liebeskummer und Flecki fängt an zu jaulen. (Eine Geschichte von Silke Wolfrum, erzählt von Conny Glogger in schwäbischer Mundart.)

Heute malt Klara an der gezeichneten Tür und plötzlich taucht Tante Jenny auf. Und die sorgt immer für eine Überraschung. (Eine Geschichte von Christa Kempter, erzählt von Luise Kinseher.)

Heute ist Klara bei Schokoladen-Fresserchen in der Wohnung, die dringend ihre Hilfe brauchen. (Eine Geschichte von Christa Kempter, erzählt von Luise Kinseher.)

Heute trifft Klara in einer Wohnung Rosamunda, das dichtende Schwein. (Eine Geschichte von Christa Kempter, erzählt von Luise Kinseher.)

Heute landet Klara in der Wohnung von einem Raubritter, der eigentlich gar keiner ist. (Eine Geschichte von Christa Kempter, erzählt von Luise Kinseher.)

Immer wenn Klara mit Tante Jennys Buntstiften malt, passiert etwas Merkwürdiges. Heute malt Klara ein Haus und steht plötzlich bei einem Ärgermich in der Wohnung. (Eine Geschichte von Christa Kempter, erzählt von Luise Kinseher.)

Der Fritz besucht seinen Opa. Der wohnt mit einem jungen Waschbären, dem Wugg, in seinem alten Häuschen im Wald. Heute gehen die Drei zum Fischen. Und dem Fritz wird klar, warum die Waschbären Waschbären heißen. (Eine Geschichte von Joseph Berlinger, erzählt von Sepp Fischer in Oberpfälzer Mundart.)

Bald müssen Alexander und Leo wieder nach Deutschland. Siku ist richtig traurig, dass sie keinen wichtigen Tag im Jahr zusammen verbringen. Doch klar, Siku hat wieder eine Idee. (Eine Geschichte von Kathrin Reikowski, erzählt von Samuel Koch.)

Siku, Leo und Alexander passen für Taschengeld auf die Teppiche des Nachbarn auf. Doch der will nicht bezahlen. Oma weiß, wie man ihn austrickst. (Eine Geschichte von Kathrin Reikowski, erzählt von Samuel Koch.)

Papas Familie hat eine riesige Willkommensparty organisiert. Doch Alexander und Leo sind müde und wollen schlafen. Ihr Cousin Siku bereitet etwas vor ... (Eine Geschichte von Kathrin Reikowski, erzählt von Samuel Koch.)

Der Papa von Alexander und Leo kommt aus Namibia. Als die drei und Mama die Familie in Namibia besuchen, freuen sich alle auf das Wiedersehen. Aber dann läuft ausgerechnet Oma an Alexander und Leo vorbei, ohne sie zu begrüßen. (Eine Geschichte von Kathrin Reikowski, erzählt von Samuel Koch.)

Das Passauer Donaunixerl ist ganz wild auf Flaschenpost. Heute kriegt sie eine mit zwei Euro drin. Für zwei Kugeln Eis. Aber eigentlich müsste sie sich von dem Geld zwei neue Schuppen kaufen. (Eine Geschichte von Joseph Berlinger, erzählt von Barbara Dorsch in niederbayerischer Mundart.)

Die Roboter Spirit und Oppo erforschen den Mars für die Menschen auf der Erde. Heute haben die Roboter keine Lust zu arbeiten. Sie machen Unsinn und bringen die Menschen auf der Erde ganz schön durcheinander. (Eine Geschichte von Ulrike Klausmann, erzählt von Lisa Wagner.)

Immer wollen alle hier, dass man sauber gewaschen ist. Klar, dass ein Ausflug ans Meer mit sandigen Beinen und Haaren endet. Wie nach Hause kommen, wenn man so nicht ins Auto darf? (Eine Geschichte von Kathrin Reikowski, erzählt von Samuel Koch.)

Spirit und Oppo sind Roboter. Die Menschen haben sie auf den Mars geschickt, damit sie den fremden Planeten erforschen. Der Mars hat zwei Monde. Für jeden einen, findet Oppo. Aber wieso ist sein Mond heute Nacht vom Himmel verschwunden? (Eine Geschichte von Ulrike Klausmann, erzählt von Lisa Wagner.)

Roboter Oppo ist sauer, weil Roboter Spirit immer alles besser kann als er. Oppo gibt ihm einen kleinen Stups - das hätte er besser nicht getan! (Eine Geschichte von Ulrike Klausmann, erzählt von Lisa Wagner.)

Spirit und Oppo sind Roboter. Heute pustet ein Sandsturm einen unbekannten Flugkörper herbei. Ist es eine Marsmücke? Oder ein Hubschrauber? Aber wie kommt ein Hubschrauber auf den Mars? (Eine Geschichte von Ulrike Klausmann, erzählt von Lisa Wagner.)

Spirit und Oppo sind Roboter. Die Menschen haben sie auf den Mars geschickt, damit sie den fremden Planeten erforschen. Oppo will heute seinen Geburtstag feiern. Denn vor einem Jahr wurde er zu Ende gebaut. Aber auf dem Mars dauert ein Jahr länger als auf der Erde. Wird Oppo dennoch ein Geburtstagständchen bekommen? (Eine Geschichte von Ulrike Klausmann, erzählt von Lisa Wagner.)

Erik Eichhorn und Max Maulwurf sind auf Abenteuer aus: Nach einer Nachtwanderung durch den finsteren Spessart wollen sie am Morgen das erste Gänseblümchen der Saison pflücken. Ob das wohl klappt? Erika Eichhorn ist da skeptisch. (Eine Geschichte von Eo Borucki, erzählt von Ansgar Nöth.)

Meine Freundin Lotte ist in eine andere Stadt gezogen und ich vermisse sie sehr. Dank Simon kann ich sie besuchen. (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Axel Milberg.)

Heute muss ich aufräumen und habe wirklich gar keine Lust dazu. Aber als Simon mir hilft, macht es plötzlich großen Spaß. (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Axel Milberg)

Abends fallen meine Augen einfach nicht zu. Simon ist sich sicher: Der Sandmann hat dich vergessen! Also gehen wir ihn suchen. (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Axel Milberg.)

Ich habe meinen Ball verloren! Mit Simon suche ich vom Boden bis zu den Wolken alles ab. Erfolglos. Dann kommt mir eine Idee. (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Axel Milberg)

Ich bin krank und darf nicht raus zum Spielen. Doch mit Simons Hilfe wird es trotzdem ein wunderschöner Nachmittag. (Eine Geschichte von Meike Haas, erzählt von Axel Milberg.)

Keine Frage, Beppo die Burgfledermaus hat große Ohren. Und sein Freund, Konrad, die Kanalratte, hat einen langen, nackten Schwanz. Aber müssen die beiden deswegen streiten? Schließlich hat ja alles auch seine Vorteile.(Geschrieben und erzählt von Florian Hartmann in mittelfränkischer Mundart.)

Normalerweise bringt Esras Mama ihre Tochter am Morgen zu Esras bester Freundin Ida. Heute hat ihre Mama keine Zeit und Esra will deshalb allein mit der U-Bahn zu Ida fahren. "Traust du dir das wirklich zu?", hat Mama immer wieder gefragt. "Traust du mir das denn gar nicht zu?", hat Esra irgendwann zurückgefragt. Esras Mama hat gelacht: "Mist. Da ist was dran, dann übe ich das jetzt." Jetzt steht Esra allein auf dem U-Bahnsteig. Ein bisschen mulmig ist ihr dabei schon. (Eine Geschichte von Sabine Westermaier, erzählt von Elif Esmen.)

Esras Opa liegt im Krankenhaus, seitdem wohnt seine Katze bei Esra, Batu und Mama. Die Katze schläft die ganze Zeit und frisst nichts. "Sie vermisst Tick-Tack-Opa", meint Esra. "Kann sein", sagt Esras Mama, "aber Tiere sind nun mal im Krankenhaus verboten." Als Esra und Batu das Krankenhaus mit der verhüllten Katzentransportbox betreten, klopft Esras Herz bis zum Hals. (Eine Geschichte von Sabine Westermaier, erzählt von Elif Esmen.)

Esra geht in die erste Klasse. Heute übernachtet Esras beste Freundin bei ihr. Als die beiden Mädchen nachhause kommen, hält ihre Mama zwei Kleider hoch: "Welches soll ich anziehen?". "Keine Ahnung, beide voll cringe!", meint Esra. "Grinsch? Was soll das denn jetzt schon wieder heißen?" Die meisten der englischen Wörter, die Esra benutzt, sind von Batu, ihrem großen Bruder. Aber der ist grad nicht da, um das Wort zu erklären. (Eine Geschichte von Sabine Westermaier, erzählt von Elif Esmen.)