Peninsula in Norway
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Nach Kai Wegners Rückzug dauerte es nur wenige Stunden, bis die Berliner CDU ihre Allzweckwaffe einwechselte: Finanz- und Kultursenator Stefan Evers ist Spitzenkandidat wider Willen, aber mit vollem Einsatz. Von der ersten Minute an grenzt er sich von seinem Vorgänger ab („Ich bin nicht Kai Wegner“) und warnt vor den politischen Rändern, die „am demokratischen Fundament der Stadt rütteln“. Er wolle Berlin „aus der politischen Mitte heraus“ regieren. Außerdem geht es um Wohnungsbau, Sicherheit und Finanzen: „Ich bin der Typ, auf den alle schauen, wenn die Rechnung bezahlt werden soll – insofern geübt darin, unbequeme Wahrheiten auszusprechen.“ Anke Myrrhe, stellvertretende Chefredakteurin des Tagesspiegels, hat ihn im Restaurant „Of Eden“ in Treptow, direkt an der Spree, getroffen. Auf dem Tagesspiegel-Youtube-Kanal können Sie das Interview auch im Video anschauen: https://www.youtube.com/playlist?list=PLFGgduyN13Vc Als nächstes hören Sie ein Interview mit Steffen Krach (SPD). Wir haben noch eine Podcast-Tipp für Sie: Im Osten - Wo Deutschland sich entscheidet. Jeden Donnerstag analysieren Robert Ide, Autor des Tagesspiegel-Newsletters „Im Osten", und Sabine Schicketanz, Chefredakteurin der Potsdamer Neuesten Nachrichten, die wichtigste politische Frage der Woche: aktuell, klar eingeordnet und mit Stimmen aus der Region. Hier reinhören: https://pod.link/6783746741
Zürich hat ein wachsendes Drogenproblem: Mitten in der Stadt, in der Nähe des Hauptbahnhofs, werden Kokain und Crack gehandelt und konsumiert. Die Stadt hat die Polizeipräsenz an gewissen Brennpunkten verstärkt. Ein Augenschein vor Ort. Weitere Themen: Russland bestreitet die nordkoreanische Unterstützung im Ukrainekrieg nicht länger. Vertreter des Kremls reisten kürzlich nach Nordkorea, um ein Denkmal für die gefallenen Nordkoreaner einzuweihen. In Moskau inszeniert eine Ausstellung das Bündnis zwischen den beiden Ländern als «heilige Mission». Eine Sprache lernen und dies mit Ausflügen und Sport verbinden: Dafür steht seit Jahren das Sommerlager «Italiando» im Tessin, wo Jugendliche aus der Deutschschweiz eine Woche lang italienisch lernen. Diesen Sommer nehmen mehr als 150 Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren daran Teil. Dabei zeigt sich: Freiwillig und ohne Notendruck lernt es sich besser als in der Schule.
Eine blutige Nacht an der Ulrepforte verändert Köln für immer. Während die einst mächtigen Weisen von der Mühlengasse aus der Stadt getrieben werden, übernehmen die Overstolzen das Ruder und bauen den Stadtrat zur neuen Machtzentrale aus. Doch der Frieden hängt an einem seidenen Faden: Erzbischof Engelbert schmachtet seit drei Jahren im Kerker von Burg Nideggen. Nur ein Mann besitzt noch die Autorität, zwischen den Fronten zu vermitteln: der Gelehrte Albertus Magnus.
ⓦ weekly52 Blog Podcast Video & Artworkhttps://weekly52.de/weekly/487----------------------------------------------------Jeder Euro aus den Verkauf des Booklets geht an die WE&ME Stiftung zugunsten ME/CFS-BetroffenerSo funktioniert die Booklet-Spendenaktion Wenn du eines der sieben analogen Booklets zum Fotofestival Baden erwerben möchtest, sende mir bitte eine Mail an thomas@weekly52.deIn deiner Nachricht sollten stehen:• dein Kaufwunsch und deine individuelle Spendensumme (mindestens 25 Euro, das Porto für DACH über nehmen wir) und deine vollständige AdresseEntscheidend ist nicht die Reihenfolge der Mails, sondern die Höhe deiner Spendenabsicht. Die sieben höchsten Spendenangebote erhalten am 15.8.2026 (meinem Geburtstag) den Zuschlag.Nach der Auswahl melde ich mich bei den „Gewinnern“. Erst dann überweist ihr euren Spendenbeitrag über diesen Link:
Die ganz große Kunst ist in der Altmark eher nicht zu vermuten. Wir meinen Bilder von sehr berühmten Künstlerinnen und Künstlern – wie sie in Museen in Berlin, Madrid oder Paris zu sehen sind. In der Hansestadt Salzwedel gibt es aber ein Haus, das damit wirbt, eine exklusive Sammlung von einem Kunstliebhaber aus Houston in Texas zu zeigen. Wir wollten wissen, wie es dazu kam. Und haben in der Stadt, die vor allem für ihren Baumkuchen bekannt ist, ein außergewöhnliches Kunsthaus gefunden. Wie nehmen euch in dieser Folge mit hinein – und wünschen viel Spaß beim Hören.
Der Innsbruck Podcast - Typisch Innsbruck, Innsbruck in 10 Minuten & Wie Wird Man..?
Die Berufsfeuerwehr Innsbruck ist rund um die Uhr einsatzbereit – aber ihr Alltag besteht aus weit mehr als Bränden und Blaulicht. In dieser Folge sprechen wir über das Leben auf der Wache, Einsätze zwischen Gasgeruch, Tierrettung, Gefahrstoffen und Wasserdienst, über psychische Belastung, Teamzusammenhalt und darüber, was Innsbruck als alpine Stadt für die Feuerwehr besonders macht. Außerdem geht es um Schlangen im Altpapiercontainer, eine gerettete Gemse, Hochwasser und den Lawinen-Einsatzzug der Stadt Innsbruck.Moderation: Sandra TilgProduktion: Stubnhockerzusätzliches Bildmaterial: Berufsfeuerwehr InnsbruckLink zur Berufsfeuerwehr
Gattendorf, Geiselwind, Frankfurt (Oder): Einige der spannendsten Logistikprojekte entstehen heute an Orten, die viele erst einmal auf der Karte suchen müssen. Im neuen PB3C Talk spricht Kai Gutacker mit Dennis Knecht, Vertriebsleiter der OSMAB Gruppe, über Projekte abseits der bekannten Hotspots. Warum entscheidet sich ein Entwickler für eine Lage, an der Nachfrage und Infrastruktur erst noch wachsen müssen? Wie überzeugt man Mieter von einem Standort, an dem zunächst vor allem Fläche und eine Idee vorhanden sind? Dennis Knecht berichtet von Großbeeren und Frankfurt (Oder), von spekulativen Entwicklungen und von Kommunen, die neue Ansiedlungen mit hohem Tempo begleiten. Neben Grundstückspreisen und Autobahnanschlüssen spielen dabei Strom, Arbeitskräfte und kurze Wege in der Verwaltung eine zentrale Rolle.
Unsere Aktion "Der Sommer der guten Geschichten" bringt diese Woche zum fünften Mal Menschen zur Lektüre zusammen. Die Idee: Unser Kollege Thomas Böhm liest mit einer Gruppe unserer Hörerinnen und Hörer in einem Lesekreis eine Geschichte – und dann wird sich ausgetauscht. Wie wirken die Figuren? Was löst die Geschichte für Gefühle aus? Jede Woche trifft sich eine Gruppe in einer anderen Stadt. Dieses Mal geht es um Gabriele Reuters Kurzgeschichte "Das Opernglas". Thomas Böhm stellt die Geschichte vor.
„Man, warum weckst du mich gerade jetzt?" – Träume fühlen sich echt an, bis der Wecker klingelt. In Jesaja 29 weckt Gott gleich zwei Gruppen aus einem täuschenden Traum: sein eigenes Volk in Jerusalem, das meint, der äußere Tempeldienst genüge – und die Feinde, die meinen, sie könnten das Volk Gottes auslöschen. Gott selbst belagert die Stadt, die er Ariël nennt, seinen Feuerherd. Er beugt die Stolzen in den Staub, bis ihre Stimme leise wird und sie nicht länger auf sich selbst vertrauen. Doch dann kippt alles: Die übermächtige Armee wird selbst zu feinem Staub und weggewehter Spreu – wie der Hungrige, der vom Essen träumt und mit leerer Seele aufwacht. Am Kreuz wurde Jesus zum wahren Ariël: Er trug das Gerichtsfeuer, das eigentlich uns galt. Am Ostermorgen hieß es für die Hölle: Ausgeträumt. Christus ist der Eckstein auf dem Berg Zion, an dem jede feindliche Macht zerschellt.
Der Kohlmarkt, schon in der Zeiten Vindobonas einer der wichtigsten Handelswege nach Westen, hat seinen Namen vom Handel mit Holzkohle. Schon seit dem 12. Jahrhundert wurde er besiedelt, jedes Haus hat eine andere Geschichte zu erzählen. Der Kohlmarkt ist eigentlich gar keine Einkaufsstraße. Er ist ein Theater. Hier marschieren Flöhe. Hier spielt ein Pianist mit einer Hand. Man merkt schon in diesem ersten Teil, dass Wien seit Jahrhunderten eine Stadt ist, die Luxus und Humor wunderbar miteinander verbinden kann
In St. Gallen ist am Samstagabend das Dach eines unbewohnten Hauses eingestürzt. Verletzt wurde niemand. Nun wird das restliche Dach zurückgebaut. Weitere Themen: · Ruhiger 1. August für Polizeien – trotz Feuer- und Feuerwerksverbot · Tödlicher Unfall in Pfyn TG: Motorradfahrer kollidiert in Fussgängergruppe · Stromausfall am Freitagnachmittag in der Bündner Surselva · Waldbrand am Gonzen bei Sargans SG gelöscht · Nachwuchs-Leichtathlet für EM nominiert: Manuel Gerber im Interview
In St. Gallen ist am Samstagabend das Dach eines unbewohnten Hauses eingestürzt. Verletzt wurde niemand. Nun wird das restliche Dach zurückgebaut. Weitere Themen: · Ruhiger 1. August für Polizeien – trotz Feuer- und Feuerwerksverbot · Tödlicher Unfall in Pfyn TG: Motorradfahrer kollidiert in Fussgängergruppe · Stromausfall am Freitagnachmittag in der Bündner Surselva · Waldbrand am Gonzen bei Sargans SG gelöscht · Nachwuchs-Leichtathlet für EM nominiert: Manuel Gerber im Interview
Es gibt so Bücher, da quält man sich. Ob man das muss, gerade als freier, unbezahlter Rezensent, aber auch als schnöder Leser von Büchern, es ist ein ewiger Streit. Ein Streit, in dem Anzahl und Vehemenz bejahender Argumente reziprok mit dem Alter des Argumentierenden korrelieren. Ok, man kann auch formulieren: Je näher man dem Grabe ist, desto weniger ist man geneigt, einen Autor langsam zur Sache kommen zu lassen. Aber das klingt grausam, oberflächlich, und Anne Findeisen setzt gerade zum “OK Boomer” an.Und es ist tatsächlich ungerecht dem Autor gegenüber, einschränkend: sobald man ihm ein Niveau zugesteht oberhalb des seit ein paar Jahren aufgrund irgendeines Marketingkurses so heftig promoteten “Deutschen Krimis mit Lokalkolorit”, ein Genre, in dem arbeitslose Redakteure von regionalen Tageblättern ihr Gehalt aufbessern, indem sie uns weiß machen wollen, dass es in Berlin-Marzahn fast genauso zur Sache ginge wie in Chicago Southside.Gehen wir also von den guten Autoren aus.Ein Autor schreibt auf leerem Blatt eine Story, und je ferner sie von der Lebenswirklichkeit des Lesers entfernt ist, desto größer des Autor-Dilemma: Erklärt er mit Begriffen, die dem Leser nahe sind, die ferne Seltsamkeit seiner Phantasie, oder lässt er es den Leser selbst herausfinden? Ersteres vergrößert die Chance auf die Bahnhofsbuchhandlung und erhöht die Anzahl der Bücher, die der Leser bis zum Grabgang, siehe oben, lesen kann, enorm, aber es ist auch potentiell langweilig, bricht die Magie, nicht zu reden von der künstlerischen Integrität des Auteur.Kann man also Regeln finden, die man anwenden kann, wenn man auf Seite 10 eines Buches noch kein Wort verstanden hat?Statt theoretisch zu salbadern, greifen wir in den Fundus der aktuellen Falschgoldschen Buchliste “in progress”. Der Punkt, dass darunter ein Buch aus Papier ist, so zum Blättern, mit Rascheln und so, macht deutlich, dass wir hier nicht von anekdotenhafter Beweisführung, sondern regelrecht von Empirie reden können, so alt ist der Rezensent, so viele Bücher las er schon. Dem Zuhörer kommen die Tränen.Das papierne Buch ist dunkelgrün, ein Paperback, und öffnet sich automatisch auf Seite 374/375 - Ein Eselsohr! Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass der Papierschnitt, also die Außenseite des geschlossenen Buches, von dieser Stelle an bis zur Seite 1014 glatt ist, die Seiten davor uneben. Denn ich habe Ulysses von James Joyce schon so oft angefangen, und bin so oft nur bis zur Hälfte gekommen, dass ich einmal den Traum hatte, dass der Quizmaster unseres monatlichen Kneipenquiz die Frage stellt, welches Buch folgendermaßen beginnt:Erste Seite UlyssesSTATTLICH UND FEIST erschien Buck Mulligan am Treppenaustritt, ein Seifenbecken in Händen, auf dem gekreuzt ein Spiegel und ein Rasiermesser lagen. Ein gelber Schlafrock mit offenem Gürtel bauschte sich leicht hinter ihm in der milden Morgenluft. Er hielt das Becken in die Höhe und intonierte: “Introibo ad altare Dei.”Woraufhin ich meinem Kollegen beruhigend zuzwinkere “Hab ich”. Im Sinne von “die Antwort”, aber auf keinen Fall “verstanden”. Denn jetzt, auf Seite 374 sitzt Leopold Bloom immer noch am 16.6.1904 und frühstückt Leber. Sehr sympathisch, und das mit dem Frühstück ist nur ein educated guess, ein Drittel im Buch, das berühmterweise einen Tag im Leben eines Anzeigenverkäufers in Dublin beschreibt, das muss noch Frühstück sein.Ach, ich lese mal kurz rein..Dreißig Minuten später habe ich noch keine Ahnung, ob es Frühstück, Brunch oder Mittag ist, aber mehr als eine davon, warum ich das Buch immer wieder beginne: Es ist ein Rätsellabyrinth. Zusammengehalten von der Einfachheit der Prämisse: Ein Mann, ein Tag, eine Stadt, und damit unkompliziert reinzukommen, ist es fast unmöglich, wieder rauszufinden: So viele Fragen gestellt in bildlichster Sprache, man sieht sie vor sich, die verrückten Dubliner, immer etwas schmuddlig, nie unter 3,8 im Turm und dennoch gebildet, klug und rätselhaft. Wenn man weiß, dass man etwas nie ganz verstehen wird, befreit das ungemein, und wenn man weiß, dass das Literaturprofessoren so geht, nicht zu reden von Übersetzern und Rezensenten, ist das ein Argument, das Buch immer wieder zu beginnen, ohne das Ziel, es jemals zu beenden.Ein weiteres Beispiel, ein ganz anderes: Am 20.1. diesen Jahres 2020 kam der neue William Gibson raus, “Agency”, und der Vorbestellen-Knopf war schon halb gedrückt, als ich aus den Augenwinkeln das Cover sah, mh.. erinnert an etwas, und auch die “Kunden kauften sonst noch”-Zeile des bösen Onlinebuchhändlers erinnerte an Bekanntes. Genauer an Gibsons 2014er Roman “Peripherie” und daran, dass ich trotz heftigem Fanboyseins das Buch nicht nur nicht zu Ende gelesen habe, nein, dass ich kaum über Seite 30 hinweggekommen war. Was zumindest für diesen Rezensenten, der eine Buchserie von vorn bis hinten lesen muss, ohne Lücken, es unmöglich macht, den neuen Gibson zu lesen, ohne den alten Gibson gelesen zu haben. Anne Findeisen murmelt übrigens gerade wieder “Ok Boomer”, bekanntermaßen kann sie Simon Beckets David-Hunter-Serie Buch 6 lesen und Buch 5 mal eben so locker überspringen. Sie ist ein Monster.Ich bin keines, also holte ich mir “Peripherie” von William Gibson auf den E-Reader und kann berichten, ich bin sechs Jahre älter, nicht weiser. William Gibson ist ein allgemein anerkannter Visionär und Erfinder des allgegenwärtigen Begriffes “Cyberspace”, der, wie sich das gehört für unsere oberflächliche Zeit, mit dem “Cyberspace” in Gibsons Newromancer nichts, aber auch gar nichts gemein hat. Daraus scheint mir Gibson sein Lehren gezogen zu haben und erklärt nun einfach gar nichts mehr. Wir springen aus dem Wohnwagen eines Kriegsveteranen in ein Computerspiel, Fragezeichen, gespielt mit einem faltbaren, Fragezeichen, Handy als Controller und dargestellt auf mehreren, Fragezeichen, Displays, physischen, Fragezeichen. Eine Welt aus Fragezeichen, aber noch hat Gibson drei Bücher minus 30 Seiten, von denen eines noch nicht mal geschrieben ist, Zeit, uns zu erklären, wie wir bald leben werden, und schon jetzt spüre ich, dass er ziemlich weit daneben liegen wird, denn schon lange ist es nicht mehr möglich, ein Buch in der nahen Zukunft anzusiedeln, ohne von dieser bei Veröffentlichung überholt zu werden. Aber William Gibson muss gelesen werden, er ist Kanon, und kein Weg führt an der Tatsache vorbei, dass es aktuell keinen genaueren Beobachter unserer gegenwärtigen Zukunft gibt. Ich ignoriere also zunächst die Fragezeichen und werde mit großer Wahrscheinlichkeit in Kürze hier an dieser Stelle berichten können, ob Gibson recht hat, ob Periphery und Agency uns helfen, uns zu verstehen.Sich zu verstehen, ist das Hauptproblem des titelgebenden Haupthelden in einem Buch, welches kaum diametraler sein könnte als die bisher angesprochenen “schwer lesbaren” Werke. “The Death and Life of Schneider Wrack” ist kein Bestseller, es spielt weder an einem Tag noch in naher Zukunft. Es ist ein Roman in einer fremden und seltsamen Welt. Geschrieben wurde er von Nate Crowley, einem Briten, den mein Lieblings-Online-Computerspielmagazin mit Namen “Rock, Paper, Shotgun” letztes Jahr eingestellt hat. Ja, Herr Falschgold liest nicht nur seit 25 Jahren Ulysses, sondern auch Computerspielmagazine. Clearly the most interesting man in the world. Gleich nach Nate Crowley muss er jedoch neidlos anerkennen. Nicht nur hat er, wie Herr Falschgold, eine Vorliebe für eine Nische im Computerspielkosmos, in der sich Games an ein Publikum wenden, das nicht reaktionsschnell das fünfhundertachtzigste x-beliebige Monster zu Brei ballern will, sondern stattdessen, das Kinn in die Hand gestützt, stundenlang virtuellen Figuren zuschaut, wie sie nur geringst von ihrem ihnen zuschauenden Gott beeinflusst ihrem Leben nachgehen. Für fantasielose Träumer von Eigentumswohnung und Minivan sind das die Sims, in dem sich realistische 3d-Instagrammodels in realistischen Mietwohnungen realistisch langweilen, für milde fantasiebegabte das aktuelle Lieblingsgame des Rezensenten namens “Rimworld”, in dem drei zufällige und meist ziemlich gestörte Raumfahrer auf einem Planeten stranden und versuchen, ohne dem Kannibalismus zu verfallen, von diesem wieder wegzukommen, dargestellt in der Draufsicht von liebevoll gezeichneten kleinen Pixelmenschen in einer Welt voller Gefahren. Nate Crowley jedoch machte auf sich aufmerksam durch das, was er aus dem Spielen des Programmes “Dwarf Fortress”, also “Zwergenburg”, machte. Ein Spiel, in dem die Personen nicht in 3d gezeigt werden oder pixelsüß animiert sind, sondern einfach nur verschiedenfarbige Buchstaben auf einem schwarzen Bildschirm, die sich blinkend von A nach B bewegen und deren Tun und Sein in Statistiken und gelegentlichen Beschreibungen aufgezeigt wird. Klingt trocken, aber mit dem fantasievollen Kopf eines Nate Crowley wurde daraus eine 23-Folgen-Fortsetzungsstory über “The Basement of Curiosity”, in dem Nate seine alphanumerischen Zwerge die wildesten, lustigsten Abenteuer bestehen lässt und darüber in solch schillernden Farben berichtete, als ginge es um den neuesten photorealistischen Blockbuster unter den Spielen und nicht um eine Textwüste in Grün auf Schwarz. Dazu hat Nate Crowley einen Twitteraccount, auf dem er Fotos seines Terrarium/Aquarium zeigt, welches statt mit den üblichen Fischen und Fröschen komplett mit Krabben, Langusten und ähnlich vielbeinigem Krustengetier bewohnt wird.Wenn man solcherlei seltsames Hobby mit derlei ausschweifender Phantasie kombiniert, muss ein Roman rauskommen. 2017 war es soweit, und es ist ein Trip. Unser Hauptheld Schneider Wrack war gerade noch Bibliothekar in einer postapokalyptischen Hafenstadt und erwacht auf einmal auf.. einem Schiff? Er weiß es nicht. Er weiß so gut wie gar nichts mehr. Er weiß noch nicht mal, ob er lebt. Er bewegt sich, er sieht und fühlt, aber.. er atmet schon mal nicht. Zumindest muss er es nicht. Um ihn herum sind ein paar hundert Menschen, die einen riesigen Wal mit Äxten und Messern traktieren und das rausgehackte Fleisch in Wagons verladen. Das Ganze passiert auf hoher See, so viel scheint klar, aber das Schiff ist so groß, dass er nicht sieht, wo es beginnt und endet. Auch sagt keiner ein Wort, zunächst noch nicht mal er selbst. Es scheint sich niemand um ihn zu kümmern, also beginnt er, auf dem Schiff zu wandern, und sieht die seltsamsten Dinge. Aufseher mit zugewachsenen Mündern, als Wachtiere begleiten sie Haie auf metallenen Beinen. Die Arbeiter haben alle Verletzungen, die auf einen gewaltsamen Tod hindeuten - und doch bewegen sie sich wie.. Zombies! In einer abgelegenen Halle finden sich in eine Ecke gestapelt so kaputte Exemplare, dass sie nicht mehr zur Arbeit zu gebrauchen sind, aber, Horror, sie bewegen sich noch. Auf Händen, so noch welche dran sind, oder sie schauen verwirrt von links nach rechts, wenn der Kopf noch dran ist, der Rest aber schon ab. Es ist eine Freakshow und nichts für schwache Gemüter. Es ist einem permanent ein bisschen schlecht. Es wimmelt von Worten, die ich nicht kenne und Wikipedia auch nicht, Fischarten vermutet man, halb-lateinisch klingend, aber auch Namen von Orten und Städten, bei denen man ob der Tatsache, dass sie so klingen, als müsste man sie kennen, Google Maps aber nichts findet, noch verwirrter ist als unser Hauptheld Schneider Wrack.Endgültig fertig macht Schneider, einige Seiten im Buch, dass er mit niemandem kommunizieren kann, sich niemand um ihn kümmert. Bis er eine Frau mit einem Loch in der Brust trifft, typische Säbelwunde, die leise vor sich hin jammert. Er tauft sie Moana und spricht leise auf sie ein. Bis sie ihm antwortet..Nate Crowley hat einen der abgefahrensten Romane in einer der abgefahrensten Settings ever geschrieben - und ich habe jetzt schon fünf Bücher von Jasper Fforde gelesen, wir erinnern uns, die Detektivin Thursday Next, die in Büchern lebt. Wir müssen unser Vorstellungsvermögen anpassen, alles ist größer als man denkt, und dann noch ein Stück. Wale so groß wie Fußballfelder werden von Kraken gefressen, so groß wie kleine Ostseeinseln. Wir bereisen den Amazonas und bemerken als Leser spätestens dann, warum Nate Crowley dazu neigt, deutsche Worte einzubauen, man sieht die Inspiration zum Buch in dem fiktiven Werk, welches Schneider Wrack, unser Protagonist, auf einmal im Körper einer Krabbe, fragt nicht, liest, es ist der Bericht einer Amazonasexpedition wie geschrieben von Alexander von Humboldt. Wir können das Buch, obwohl lange nicht explizit geschrieben, nur als Parabel auf eine Ökokatastrophe lesen und werden dazu mit moralischen Dilemmata konfrontiert - wann ist man tot und wann ist man so richtig tot? Und was passiert, wenn dann künstliche Intelligenz ins Spiel kommt. All das ist kaum zu greifen durch bestsellergewohntes eiliges Lesen. Man muss sich Zeit nehmen, man muss das Buch weglegen, schon weil einem manchmal ein bisschen übel ist. Aber man wird es immer wieder aufnehmen, man will mehr wissen von dieser fremden und seltsamen Welt des Schneider Wrack und Nate Crowley.Und das ist am Ende das Kriterium für jedes “schwere Buch”. Will man mehr wissen? Und da ist es egal, ob man mehr wissen will, weil man kaum etwas versteht, wie bei Joyces Ulysses, ob man mehr wissen will, weil man weiß, dass der Autor viel zu sagen hat, wie bei jedem Roman von Will Gibson, oder weil man einfach wissen will, ob sich Moana und Schneider, zu Beginn des Romans Zombies und zur Hälfte der eine eine Krabbe und die Andere ein Kampfroboter, am Ende doch bekommen und warum die Welt des Nate Crowley so abgefuckt ist, wie sie ist.Ja, Bücher sind manchmal schwer, inhaltlich, sprachlich, emotional, aber wir haben ein Leben Zeit, oder um es mit James Joyce zu sagen: “„Der längste Umweg ist der kürzeste nach Hause.“ - und hätte ich den Ulysses zu Ende gelesen, hätte ich vielleicht ein wirklich passendes Zitat gefunden. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Was braucht Natur wirklich, um in der Stadt zu überleben? Und wie viel Natur brauchen urbane Räume? Eine Diskussionsrunde mit Bettina Leidl (Direktorin Museumsquartier Wien), Ferdinand Schmeller (Stadt Wien Umweltschutz), Isa Klee (Städteplanerin mit Fokus auf Artenvielfalt in der Stadt), Dominique Zimmermann (Kuratorin NHM und Falter-Autorin) und FALTER-Redakteurin Katharina Kropshofer. Aufgezeichnet im Rahmen der Falter-Sommergespräche im Museumsquartier Wien. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Stefan Evers, Finanzsenator und Spitzenkandidat der Berliner CDU, will nach dem Rückzug von Kai Wegner Regierender Bürgermeister werden. Dreckige Straßen sind für ihn mehr als ein Ordnungsproblem: „Ich glaube, dass vielen die Stadt zu egal geworden ist." 60 Müllsheriffs, 4.000 Euro Bußgeld für ein Sofa auf der Straße – und ein Besoldungsurteil, das Berlin nach Evers' Rechnung mindestens 800 Millionen bis 1,2 Milliarden Euro kostet. Warum hält der Finanzsenator diese Stadt trotzdem für alles andere als arm? Wie sollen Hunderttausende fehlende Wohnungen entstehen, wenn schon der Rand des Tempelhofer Felds umstritten ist? Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Jan Puhlmann: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Stundenlang durch die Dünen. Keine Menschenseele, nur Sand, Wind und das Licht, dem hier schon so viele Maler verfallen sind.Michi war rund um Ostende unterwegs, draußen in Westflandern, wo die Küste plötzlich leer wird. Er steht in einem Naturpark, der sich selbst den Flughafen für Vögel nennt, und nimmt die längste Straßenbahn der Welt bis nach De Haan, einem Belle-Époque-Ort so unversehrt, dass hier sogar Einstein einmal wohnte. Dann steht er mitten in den Dünen vor einem Schild. FKK. Und muss sich entscheiden: Blankziehen oder nicht……Am Ende bleibt ein Bild, das kaum jemand kennt. In Oostduinkerke reiten Fischer auf mächtigen Brabanter Pferden brusttief ins Meer und fangen Krabben so wie vor fünfhundert Jahren. Der einzige Ort der Welt, an dem das noch lebt. UNESCO-Erbe der Menschheit.Und ob Michi wirklich blank gezogen hat am Nacktstrand, erfahrt ihr in dieser Folge.—
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Eine Stadt am Meer, auf den ersten Blick kein Paradies, aber ein Ort, den Du nie vergisst. Michi war wieder in Ostende. Schon zum dritten Mal. Er kommt mit dem Zug aus Köln an und schon am Bahnhof begrüßen ihn die Möwen. Nordsee! Das Abendlicht ist einzigartig, die Luft auch. In den Dünen fühlt sich Michi, als hätte ihm jemand einen Eimer Salzwasser in die Lunge gekippt. Jeden Tag wird er mit fantastischen Essen belohnt, dass er morgens schon auf dem Vistrap begrüßt, wo nur noch vier Fischer- Familien ihren Fang direkt vom Boot verkaufen dürfen. Dazu überall Kunst, Ostende ist eine Stadt voller riesiger Wandbilder, eine der größten Freiluft-Galerien Europas.Und am Ende bleibt eine Geschichte, die kaum jemand kennt. Ein kaputter, verschuldeter Marvin Gaye kommt 1981 nach Ostende, um sich zu retten. Und schreibt hier einen seiner größten Hits: Sexual Healing.Rüüdach! Kommt mit an die belgische Nordsee. Übrigens: In Folge zwei geht es raus in die Natur, aufs Meer und, ja, an einen Nacktstrand.—
The Garma Festival is Australia's largest Indigenous cultural gathering where thousands of people travel to a remote town in Nhulunbuy on northeast Arnhem Land in the Northern Territory. Here's what happens at Garma and who can attend. - Das Garma Festival ist Australiens größtes indigenes Kulturtreffen, bei dem Tausende von Menschen in eine abgelegene Stadt in Nhulunbuy im Nordosten von Arnhem Land im Northern Territory reisen. Hier erfahren Sie, was in Garma passiert und wer teilnehmen kann.
Watt willse denn in Duisburg? – Angucken! Ich lade Euch ein nach Duisburg und zu meinen ersten flüchtigen Erfahrungen in einer Stadt, von der vermutlich viele sagen: Duisburg. Warum fährt er denn da hin? Wahrheitsgemäße Antwort: Ich war dort zu einer Preisverleihung. (man höre den Podcast vom April). Und wenn man schon mal dort ist, kann man sich auch umgucken. Schlaglichter Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Damit ist aber auch klar: Dieser Podcast ist ein Schlaglicht. Kenner von Duisburg und dem Pott bin ich nicht. Trotzdem gibt es eine Menge zu erzählen. Facts Duisburg-Ruhrort Museumshafen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Duisburg. 500 Tausend Einwohner. Mündung der Ruhr in den Rhein. Weltgrößter Binnenhafen und MSV Duisburg. Currywurst und Pommes Schranke. Kohle und Ruhrgebiet. Erz und Koks. Eisen und Stahl. Thyssen und Haniel. Hütten und Landschaftspark. Schimmi und Thanner. Die Aufzählung könnte man noch ziemlich lange fortsetzen. Eindruck 1: City Tour & Industriekultur Seid bei einer City-Tour dabei. Glaubt man erst mal nicht, aber die Geschichte Duisburgs geht bis ins Jahr 883 zurück. Und lange davor waren hier auch die Römer auf Stippvisite. Viel ist davon nicht übrig. Allenfalls kleine Stadtmauerabschnitte aus dem Mittelalter existieren noch. – Die wirklich interessante Geschichte findet ohnehin in der jüngeren Geschichte statt. Es ist die Zeit der Industrialisierung, der Hochzeiten des Kohlenpotts, der Eisen- und Stahlproduktion, der wirtschaftliche Niedergang in den 1980er Jahren und der Wandel der Region. Industriekultur – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Schlagwort seit dieser Zeit: Industriekultur. Es war etwas Neues, dass man sich nach dem kulturellen Schutz für Schlösser, Burgen und Gärten auch Schutz für Industriebauwerke geben sollte und seitdem gibt. Kunst und neue Innenstadt: Marcatorhalle und das Kunstwerk “5 Arcx 5” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Prinz-Heinrich Platz und City Palais – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Theater Duisburg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Teil der Stadtführung ist dabei nicht nur die neue Innenstadt Duisburgs rund um den Prinz Heinrich Platz, sondern auch der Gang zum Innenhafen der Stadt. Einst geschäftiger zusätzlicher Hafen, nahe am Stadtzentrum. Jetzt Fläche für Dienstleistung, für Kultur, Museen, einen Stadtpark und inzwischen auch neuer Wohnraum. Eindruck 2: Der Innenhafen Innenhafen Duisburg zur Dämmerung – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Dass der Innenhafen heute optisch immer noch als Hafen daherkommt, ist vorher festgelegten klaren Regeln zu verdanken und dem Engagement von Museumsleuten der Region. Star des Projekts war und ist der britische Stararchitekt Norman Foster und seine für die bereits in den 1980er Jahren entwickelten Ideen, die zu dieser Zeit geradezu revolutionär waren. Duisburgr Innenhafen mit Museen und “Kneipenmeile” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Umsetzung hat prima geklappt. In alten Speichern ist wieder Leben eingekehrt. Das „Museum Küppersmühle für moderne Kunst“ sorgt qualitativ für Furore. Außerdem gibt es das Kultur- und Stadthistorische Zentrum, ein Museumsgarten, das Ludwigforum und natürlich der Altstadtpark, mit großem Spielplatz. und selbst die selbstgegebene Regel in Sachen Wohnungsbau wurde erfolgreich umgesetzt. Eindruck 3: Duisburgs Sozialstruktur und „Schimmi“ Schimanski: Auch heute noch allgegenwärtig – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ja, sagt City Guide Franz-Josef Tolle, bei allem Fortschritt habe es damals auch gehörige Kritik gegeben. Nicht am Bauen, aber am sozialen Konzept der Umsetzung zum Beispiel im Wohnungsbau. Viele Wohnungen am Innenhafen seien zu teuer gewesen. Der Zugang von Wohnungsgesellschaften zum Bau von Sozialwohnungen sei ausgeblieben. Dieser Ausbau ist heute noch dringlicher, als vor 30 Jahren. Denn: Probleme mit der Sozialstruktur hat Duisburg jede Menge. Geringe Gehälter, hohe Arbeitslosigkeit, hohe Mietkosten und wachsender Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund machen das Leben schwieriger. Eine Folge: Wachsende Kriminalität. Die Infrastruktur der Stadt kommt da nicht mehr nach. Der Duisburg-Tatort Duisburg gehörte noch nie zu den angeblich feinen Adressen der Republik und die Menschen waren schon immer, einfach, rau und herzlich. Nicht von ungefähr entstanden die Tatort Kommissare Christian Thanner und Horst Schimanski, alias Eberhard Feik und Götz George. Thanner und Schimanski ermittelten in der ARD zwischen 1981 und 1991. Schaut man zurück, wurde der WDR wegen dieser Idee erst einmal angefeindet. Die Duisburger müssen Schimmi aber innerhalb des Jahrzehnts sehr lieb gewonnen haben. Noch heute ist die Serie schlicht und einfach Kult. Schimanski “Denkmal” in Ruhrort – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Eindruck 4: Menschennähe und Currywurst Heute kann man ungestraft sagen, dass Schimmi nicht nur den Tatort, sondern auch Duisburg verändert hat. Es war die Zeit mitten im Wandel der Region. Filmaufnahmen fanden mitten in sozialen Brennpunkten oder auch im Hafengebiet von Duisburg-Ruhrort statt. Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das ist jetzt 35 Jahre her, doch Schimmi bleibt allgegenwärtig, mit eigenem Straßenschild in der „Horst Schimanski Gasse“ im alten Ruhrort. Allgegenwärtig auch die Currywurst. Die Einschätzung kann man natürlich nur einem „UR-Duisburger“ überlassen. Gehse inne Stadt… – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Currywurst-Fachsimpelei – Foto: Marina Noble Mitten in Ruhrort, dicht am Wasser liegt die Hafenkneipe „Zum Hübi“. Drinnen wartet „lecker Currywurst“ und vor der Tür, in der Horst Schimanski-Gasse, steht das Schimmi-Denkmal. (Unter uns: Es ist ziemlich klein und auch nicht wirklich gut getroffen) Im Ort, hinter der Dammstraße, findet man weitere Devotionalien, wie ein Schimanski-Graffiti und den Hinweis auf einige Stellen (Der Anker), an denen in unmittelbarer Nachbarschaft des Hafenbeckens gedreht wurde. Eindruck 5: Hütte und Landschaftspark Duisburg ist Hafenstadt und Hüttenstadt; immer noch. Einige Stahlhütten produzieren nach wie vor. Unter anderen die „August Thyssen Hütte“, das größte Hüttenwerk Europas. Früher Frühling im Landschaftspark-Nord – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Rohmaterial für die Stahlproduktion ist Eisen. Es kam bis vor einigen Jahren aus der Eisenhütte im Stadtteil Meiderich. Dort findet man heute die zweitgrößte Attraktion im Pott, den Landschaftspark Duisburg-Nord. Nur die Essener „Zeche Zollverein“ hat mehr Besucher. Viel Grün und viel Industriekultur, das sind die Zutaten für den Landschaftspark. Jährlich kommen rund 1,2 Millionen Besucher. Genau lässt sich das nicht sagen, denn hier gibt es weder Eintrittspreise noch Öffnungszeiten. 24/7 kostenfrei geöffnet. Hochofen 5 Führungen gibt es. Die kosten Geld, aber das sind Euros, die sich lohnen. Ich könnte zwar behaupten, dass ich vor der Tour genau in die Eisenproduktion eingeweiht war, müsste dafür aber ziemlich hemmungslos lügen. Alles, was ich jetzt weiß, habe ich der sachkundigen wie humorigen Manuela Sass zu verdanken. Weiß Bescheid: Manuela Sass – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das müsst Ihr Euch unbedingt im Original anhören. Im Podcast bekommt Ihr gleichzeitig Infos und ein „Stücksken“ Ruhrpott-Sprache und Humor. Danach seid Ihr nicht nur schlauer, sondern habt Euch auch amüsiert. Die Tour ist gewissermaßen Lernen, ohne dass man's merkt. Danach wisst Ihr, wie das funktioniert mit dem Eisen. So wurde bis 1985 produziert. Eisenhütte: Hochofen 5 – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Abstichstelle am Hochofen 5 – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das mit dem Landschaftspark dauerte dann noch eine Weile. Es gibt ihn seit 1994 und seit 2000 steht der ehemalige Industriekomplex unter Denkmalschutz. In Sachen Freizeit hat der Landschaftspark wirklich viel zu bieten. Vor allem viel Grün auf der Fläche von 180 Fußballfeldern. Im Sommer gibt's Fackelführungen, Open Air Kino, Konzerte, den Gasometer zum Tauchen, einen Lehr- und Lernbauernhof und jede Menge Freiflächen zum Spielen und Bewegen. Es warten ein Besucherzentrum und natürlich Gastronomie. Nicht zu vergessen, das Programm für die ganz Wagemutigen. Ein anspruchsvoller „Klettergarten“ zwischen den Hochöfen 1 und 2. Klettern mitten in der Industriekultur – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das waren ein paar Eindrücke aus Duisburg, falls ich über eine Stadt erzählen darf, in der ich gerade mal gut 24 Stunden war. Da gibt's das Vorurteil und dann auch die subjektiven Eindrücke. Komplett ist das nicht. Das Trotzdem-Fazit: War und ist spannend! Information Landschaftspark Duisburg-Nord Duisburg Duisburg – Tourismus NRW – Tourismus The post Podcast 325 – Der „Hömma Duisburg“ Städtereisetipp first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Zwischen Marktständen und Straßenbahnen wacht Georg Friedrich Händel über Halle. Das Händel-Denkmal erzählt vom Weg des Komponisten von der Stadt an der Saale nach London. Darin steckt viel internationale Musikgeschichte.
In dieser Folge nehmen wir euch mit an den jüngst wiedereröffneten Stadthafen Leipzig. Um den Ort in all seinen Facetten kennenzulernen, lassen sich die Podcast-Hosts Axel und Klara von Geschäftsführer Jan Benzien durch den Hafen führen. Dieser gibt exklusive Einblicke in die Geschichte des traditionsreichen Ortes, der einmal Blüthner Klavierfabrik gewesen ist, die gastronomische Vielfalt und das Wassersport-Angebot. Hört rein und findet heraus, wie aus einer alten Industriebrache ein lebendiger, moderner und maritimer Treffpunkt mitten im Herzen von Leipzig wird. Außerdem wird der beste Spot für einen Sonnenuntergang verraten und auf welche Events man sich in Zukunft freuen darf. Weitere Infos: Stadthafen Leipzig Blüthner Weincafé DOCK 20 Schreberbad Gedrénks [Zierlich Manierlich] (http://www.zierlichmanierlich.de/) Restaurant Kaiserbad am Karl-Heine-Kanal Café Alma Diese Podcast-Folge wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.
Unsere Aktion "Der Sommer der guten Geschichten" hat diese Woche zum vierten Mal Menschen zur Lektüre zusammengebracht. Die Idee: Unser Kollege Thomas Böhm liest mit einer Gruppe unserer Hörerinnen und Hörern in einem Lesekreis eine Geschichte - und dann wird sich ausgetauscht. Wie wirken die Figuren? Was löst die Geschichte für Gefühle aus? Jede Woche trifft sich eine Gruppe in einer anderen Stadt. Diesmal kam ein Lesekreis im Kurt Tucholsky Museum im Schloss Rheinsberg zusammen. Thomas Böhm berichtet bei uns auf radio3, wie die Teilnehmenden über Oscar Wildes Kunstmärchen "Der selbstsüchtige Riese" gesprochen haben.
AfD bleibt in Sachsen-Anhalt klar vorn und setzt CDU im Wahlkampf unter Druck, Die Meinung, Hitze verschärft Dürre und gefährdet die Ernte, Nach Anschlag auf Berliner CSD rückt die Prävention gegen Radikalisierung in den Fokus, Neue HIV-Spritze macht Hoffnung auf das Ende der AIDS-Pandemie, Weitere Nachrichten im Überblick, Hamburg feiert spektakulären Transport der neuen Sternbrücke durch die Stadt, Camping wird immer luxuriöser und stellt Betreiber vor neue Herausforderungen, Das Wetter
Außerdm: Wut - Wie kann ich sinnvoll damit umgehen? (14:25) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Yvi Strüwing.
Hinweis: Diese Reportage ist eine Wiederholung vom 3.10.2025. Die einen haben noch nie von ihr gehört und die anderen gehen an ihr zu Grunde: Die Droge Flex wirkt stärker als Heroin und macht süchtiger als Kokain. Verbreitet hat sich Flex ausgerechnet in der deutschen Stadt, die bekannt ist für ihre angesehene Universität und märchenhafte Altstadt: Göttingen. Wieso ausgerechnet in Göttingen? Y-Kollektiv-Reporter Jim Laage reist für diese Folge in die niedersächsische Stadt, der Heimat der größten Flexszene Deutschlands, um herauszufinden, wie die Horror-Droge die Stadt und ihre Menschen verändert. Dabei trifft er nicht nur viele Menschen die wünschten, sie hätten Flex nie kennengelernt. Er besucht auch einen Ort an dem viele an Flex gestorben sind und kommt bei dieser Recherche schneller an seine Grenzen, als er je vermutet hätte. Reporter: Jim Laage Redaktion: Marie Hecht Technische Produktion: Eva Garthe Unser aktueller Podcast Tipp: "Spielabbruch – macht Gewalt den Amateurfußball kaputt?" https://1.ard.de/ "Y-Kollektiv – Der Podcast" wird verantwortet von Radio Bremen und dem rbb. Diese Episode ist eine Produktion von Radio Bremen 2025. Habt ihr Feedback oder Kritik? Schreibt uns gerne an y-podcast@ard.de oder www.instagram.com/y_kollektiv/ Wenn du selbst Unterstützung suchst oder dir Sorgen um jemanden machst, kannst du dich anonym und kostenlos an diese Anlaufstellen für Suchtfragen wenden: – BZgA Sucht & Drogen Hotline: 01806 313031 (Das Angebot ist kostenpflichtig: 0,20 € pro Anruf aus dem deutschen Festnetz und aus dem Mobilfunknetz.) – digitale Suchtberatung DigiSucht: https://www.suchtberatung.digital – TelefonSeelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 – rund um die Uhr – Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) – Beratungsstellensuche: https://www.suchthilfe.de – Caritas Suchtberatung: www.caritas.de/hilfeundberatung – Blaues Kreuz in Deutschland: https://www.blaues-kreuz.de
AfD bleibt in Sachsen-Anhalt klar vorn und setzt CDU im Wahlkampf unter Druck, Die Meinung, Hitze verschärft Dürre und gefährdet die Ernte, Nach Anschlag auf Berliner CSD rückt die Prävention gegen Radikalisierung in den Fokus, Neue HIV-Spritze macht Hoffnung auf das Ende der AIDS-Pandemie, Weitere Nachrichten im Überblick, Hamburg feiert spektakulären Transport der neuen Sternbrücke durch die Stadt, Camping wird immer luxuriöser und stellt Betreiber vor neue Herausforderungen, Das Wetter
TE-Exklusiv: Tonmitschnitt enthüllt den skandalösen Schauprozess gegen Stephan Bothe +++ AfD Kandidaten: Der Bürger darf wählen – aber nicht mehr jeden +++ spanische Exklave Ceuta in der Notlage: 2.000 Migranten in zehn Tagen – das Militär wird mobilisiert +++ Obszöner Auftritt eines ImmoScout24-Mitarbeiters bei CSD unmittelbar neben einem Kind +++ Zehn Millionen Euro Kosten, zweieinhalb Jahre Betrieb: XXL-Windrad wird wieder abgebaut +++ Akku explodiert im Rucksack – 45-Jähriger gerät in Brand +++ München hebt die Wasserverbote auf – konkrete Zahlen über Angebot und Verbrauch kann die Stadt nicht nennen +++ TE Energiewendewetter +++ Der heutige Wecker wird unterstützt von SIOUX Mit dem Code Tichy20 sparen Sie 20% ab einem Mindestbestellwert von 65 €.Gültig nur auf der Webseite www.Sioux.de und nur bis 31.12.2026. Gutschein gilt auch für bereits reduzierte Ware. Keine Barauszahlung möglich. Pro Bestellung kann der Gutschein nur einmal eingesetzt werden. Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
AfD bleibt in Sachsen-Anhalt klar vorn und setzt CDU im Wahlkampf unter Druck, Die Meinung, Hitze verschärft Dürre und gefährdet die Ernte, Nach Anschlag auf Berliner CSD rückt die Prävention gegen Radikalisierung in den Fokus, Neue HIV-Spritze macht Hoffnung auf das Ende der AIDS-Pandemie, Weitere Nachrichten im Überblick, Hamburg feiert spektakulären Transport der neuen Sternbrücke durch die Stadt, Camping wird immer luxuriöser und stellt Betreiber vor neue Herausforderungen, Das Wetter
Im 18. Jahrhundert war Edo, das heutige Tokyo, die größte Stadt der Welt. Auf den Hügeln dort lebte der Shogun mit seinen Samurai, in der Unterstadt zwischen Wasserwegen die Handwerker und Händler. Eine Suche in den Straßen von Tokyo nach dem echten Edo-Lebensgefühl. Ein Podcast von Jenny von Sperber (BR 2026)
SOS Humanity setzt sich für Menschen ein, die auf ihrer Flucht über das Mittelmeer in lebensbedrohliche Situationen geraten. Doch die Unterstützung der Organisation ist nicht nur auf dem Meer möglich: Auch an Land können sich Menschen engagieren. Seit Januar gibt es in Göttingen, einer Stadt des Bündnisses „Sichere Häfen“, eine Freiwilligengruppe von SOS Humanity. Johanna Görlich spricht mit Kyra Kammann, einer der Koordinatorinnen der Gruppe, über die Bedeutung freiwilligen ...
Wer einen Gutschein verschenkt, fragt in der Regel nicht nach, ob der auch tatsächlich eingelöst wurde. Bei - nennen wir sie mal - Tilda ist das anders. Ihre Tante fragt seit Jahren, ob sie ihren Gutschein schon eingelöst hat. Einen Gutschein, mit dem sie ein Make-up-Makeover inklusive Fotoshooting bekommen soll. Tilda will aber gar nicht geschminkt und dann fotografiert werden. Und dafür schon gar nicht in die nächstgrößere Stadt fahren. Jetzt ist dieser Gutschein ja aber schon bezahlt. Und Tilda fragt sich und uns, wie sie aus dieser Nummer rauskommen kann.
In der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch» reisen wir mit EU-Korrespondent Charles Liebherr durch das Europa-Quartier in Brüssel. Im Jubelpark zwitschern tausende Papageien aus Afrika. Kaum ein Ort erzählt so viel über Migration, Geschichte und Europa wie diese grüne Oase. Im Brüsseler Jubelpark leben Tausende frei fliegende Papageien. Für SRF-EU-Korrespondent Charles Liebherr stehen sie sinnbildlich für eine offene, internationale Stadt. Dieser Park ist zugleich die grüne Visitenkarte des Europaviertels und Spiegel der belgischen Geschichte. Hier werden auch die Widersprüche Europas sichtbar, von Migration und Zusammenleben bis zur kolonialen Vergangenheit Belgiens. In der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch» kommen Persönlichkeiten zu Wort, die das «Tagesgespräch» über viele Jahre geprägt haben. Charles Liebherr ist zu Gast bei David Karasek.
Eine Million Menschen tanzen jedes Jahr um das Zürcher Seebecken. Angefangen hat es mit 1500 – und einem Kampf gegen das Tanzverbot. Marek Krynski, Gründer der Street Parade, erzählt, wie aus einer nächtlichen Eingebung die grösste Technoparade der Welt wurde. In dieser Folge von «Soltis Studiocast» erzählt der damalige Mathematik- und Philosophiestudent, wie ihn 1991 ein MTV-Beitrag über die Berliner Love Parade nicht mehr losliess, bis er mitten in der Nacht aufwachte mit dem Gedanken: Das geht auch in Zürich. Am 5. September 1992 zogen dann rund 1500 Menschen über die Bahnhofstrasse, angemeldet als politische Demonstration gegen das Tanzverbot. Heute kommen gegen eine Million. Krynski erinnert sich an ein Zürich, in dem es «meistens gar nichts gab»: kaum Clubs, kaum Orte, an denen man bis morgens tanzen konnte, wenig Lebensfreude. Er erzählt, wie die Stadt 1994 die Bewilligung verweigerte, weil Zürich angeblich zu klein für die Parade sei, wie eine Medienkonferenz und öffentlicher Druck den Entscheid kippten, und warum die erzwungene Verlegung ans Seebecken das Beste war, was der Parade passieren konnte.Host Christoph Soltmannowski war selbst in die Anfänge involviert: Er gründete damals mit Gregory Zäch, Zeno Van Essel und Peter Wolf das House- und Technomagazin Sputnik, verteilte mit Marek am Voraben der ersten Parade Flyer, war einer der drei Gründer des Vereins Street Parade und war lange Medienchef der Parade. 2002 schrieb er ein Buch über die Street Parade. Entsprechend persönlich fällt das Gespräch aus. Zum Schluss geht es um Marek Krynskis aktuelles Anliegen: die verbreitete Behauptung, Techno habe in Detroit angefangen, wie sie zuletzt auch die Ausstellung im Landesmuseum vertrat. Für ihn liegt der Ursprung woanders, beim Chicago House und beim belgischen New Beat. Warum ihn diese Frage nicht loslässt? «Wir müssen wissen, woher wir kommen, damit wir wissen, wohin wir gehen sollen.»5 wegweisende Songs, ausgesucht von Marek KrynskiFür Marek Krynski ist «Jack Your Body» von Steve «Silk» Hurley der Inbegriff von Chicago House: Wenn er nur ein Lied nennen dürfte, dann dieses. Das Hi-Hat auf dem Offbeat macht für ihn den Kern von House und Techno aus. Es war auch der Song, der ihn selbst zu House brachte. Als Schüler hörte er ihn abends beim Hausaufgabenmachen im «Black Music Special» auf DRS 3, einer Sendung, die ihn sonst kaum interessierte. Nach dreissig Sekunden drückte er die Aufnahmetaste seines Kassettengeräts, hörte das Stück wieder und wieder und tanzte zum ersten Mal allein in seinem Zimmer. Das, sagt er, sei die Magie von House Music.https://www.youtube.com/watch?v=0M8Pa4kQCmg… und ebenso wichtig für Marek:GTO – Pure (1990) – ein ganz früher Techno-TitelWenn Marek nur einen Titel abspielen dürfte, um zu erklären, was Techno ist, dann würde Marek GTO – Pure (1990) abspielen.https://www.youtube.com/watch?v=B30T7Ryo3mc«The Sound of C» von Confetti's steht für ihn exemplarisch für den belgischen New Beat: der schleppende Beat und vor allem die Klänge. Chicago House fand er klanglich wenig interessant, erst New Beat brachte die Sounds. Beides zusammen ergibt für Krynski den Techno.https://youtu.be/aV69I6-2G0o?si=lEnLaJM0XEvtIoB8An «Higher Destiny» von Rhythm Device faszinierte ihn der erste bewusste Einsatz des Samplers: Je nachdem, wie hoch oder tief man ein Sample spielt, wird es schneller oder langsamer, was einen ganz eigenen Groove erzeugt. Dahinter steckt Frank De Wulf, für Krynski ein zentraler Name des Techno, gerade wegen seiner B-Seiten.https://www.youtube.com/watch?v=b0oVaCn6U24«People Are People» von Depeche Mode wählte er als Beispiel für den «alten Techno» der frühen Achtziger. Er habe einmal versucht, den Takt zu zählen, und sei gescheitert: Bei House ist das Eins-zwei-drei-vier völlig klar, hier nicht. Sein Punkt: Im frühen Techno war die Rhythmik nicht zentral. Die kam erst mit Chicago House, als Energie fürs Tanzen. https://www.youtube.com/watch?v=MzGnX-MbYE4
Schweiz rüstet sich gegen Waldbrände, Medfluencer im Faktencheck, Landdienst bringt Jugendliche aus der Stadt seit 80 Jahren auf Bauernhöfe
Nach dem tödlichen Angriff auf den Berliner Christopher Street Day ist die Stadt erschüttert. Ein Tag, an dem Hunderttausende Vielfalt, Freiheit und queeres Leben feiern wollten, endete in Trauer und Entsetzen. Im Blue Moon wollte Gianni von euch wissen: Was macht diese Tat mit euch? Warum ist die Sichtbarkeit von Vielfalt heute wichtiger denn je? Und wie können wir Ausgrenzung im Alltag wirksam entgegentreten?
Der letzte Tanz: Das Highfield-Festival macht Schluss. Nach 16 Jahren am Störmthaler See bei Leipzig steigt das Open-Air mit bis zu 35.000 Besuchern jetzt zum vorerst letzten Mal. Warum ziehen die Veranstalter den Stecker? Welche Highfield-Highlights bleiben in Erinnerung? Ihr hört's von uns, Euren Hosts Daniel Heinze und Guido Corleone - in dieser neuen Folge von HELDENSTADT, dem Wohnzimmerpodcast der LVZ. Bei uns geht's alle 14 Tage montags um das, was Leipzig gerade bewegt. Zum Beispiel die vielleicht meistgeteilte Doku der letzten Tage: Spiegel TV berichtet über einen merkwürdigen Luxuswohnungs-Leerstand in Leipzig: Top-Immobilien, in die seit Jahren niemand einzieht, Anleger, die auf ihr Geld warten und Mieten von 18 Euro kalt pro Quadratmeter. Als der schlimme Heat Dome neulich die Strassenbahnnen ausgeknockt hatte, war das eine lukrative Zeit für Leipzigs Taxiunternehmen. Für alle, die Taxis eher selten nutzen, gibt's von uns die Top-5-HELDENSTADT-Servicetipps: von der Wahl des richtigen Wagens bis zu Fahrpreis, Quittungspflicht und Trinkgeld - alles über Eure Rechte als Fahrgäste! Vorsicht, Ast von oben, morsche Bäume im Auwald! Die Stadt prüft den Baumbestand auf Schäden, deshalb kommt es immer mal zu Wegsperrungen. Jeder fünfte Bewerber bei Sachsens Polizei ist beim Intelligenztest durchgefallen. Und eine bayerische Uni befragt gerade Menschen in Leipzig zum Zusammenleben in der Stadt - mit einem ganz schön wilden Fragebogen. Be-Beat-and-Rhythm! In den HELDENSTADT-Tipps empfehlen wir Euch die "Leipziger Markt Musik" in der Innenstadt, den Dokumentarfilm "Grünau 50", die EP-Release-Party von Josi Miller in Ilses Erika und das Konzert von Nation Of Language im Täubchenthal. Zum Schluss werden wir dann noch zum Mystery-Podcast: Reddit nimmt uns mit in ein Geisterhaus auf die Georg-Schwarz-Straße - buhuuuu! Ganz viel Leipzig-Content zum Hören für die zweite Sommerferienhälfte - viel Spaß mit den Freibadpommes unter den Leipzig-Podcasts: „HELDENSTADT. Der LVZ-Podcast aus Leipzig mit Daniel Heinze und Guido Corleone“, Folge vom 27. Juli 2026! FOLGT DEM PODCAST, damit neue Episoden automatisch angezeigt werden! Und los, jeder erzählt einer anderen Person von HELDENSTADT! HOLT EUCH DEN HELDENSTADT-NEWSLETTER und folgt uns bei Instagram, Threads, Facebook und Mastodon! ++ Hinweis: Diese Folge wurde bereits vor dem Anschlag auf den CSD in Berlin aufgenommen.
Heute geht es um die Pünktlichkeit der Züge im Hamburger Hauptbahnhof. Weitere Themen: Der Krankenstand in den Betrieben der Stadt sinkt leicht, bei einem Streit in Farmsen-Berne wird ein junger Mann getötet – und Starschauspieler Philipp Hochmair mag keine Stadt so gern wie Hamburg.
Bookbeat 60 Tage kostenlos nutzen mit dem Code "geschichte26" : https://wbgprods.com/bookbeatEr gilt als der erste Mafia-Pate der USA: Giuseppe Morello. Sein Territorium sind die Armenviertel von Manhattan. Dort baut er um die Jahrhundertwende eine kriminelle Bande auf – gnadenloser und besser organisiert als sie die Stadt je zuvor gesehen hat. Die Behörden schauen lange weg. Doch dann machen sich zwei mutige Beamten daran, die Klauenhand ein für alle mal auszuschalten.Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne bei Instagram: @wasbishergeschah.podcastQuellen:Mike Dash: The First Family – Terror, Extortion and the Birth of the American MafiaTim Newark: Boardwalk Gangster – The Real Lucky LucianoJohn Dickie: Cosa Nostra - Die Geschichte der MafiaThomas Repetto: American Mafia – A History of Its Rise to PowerSelwyn Raab: Five Families –The Rise, Decline and Resurgence of America's Most Powerful Mafia Empires++ Du willst Teil der WBG-Community auf Steady werden und werbefrei hören? Hier gehts lang! ++++ Bookbeat 60 Tage kostenlos nutzen mit dem Code "geschichte26" : https://wbgprods.com/bookbeat ++++ 115 Euro bei deinem Stromtarif sichern mit dem Code "WBG115": bei Octopus Energy ++++ Livetour 2027: Jetzt Tickets sichern ++ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Rembrandts Karriere in der Amsterdamer Kunstszene ist steil: Er profitiert vom Boom der Stadt, doch sein Eigensinn steht dem Erfolg im Weg. Am 26.7.1656 ist er bankrott. Von Anja Reinhardt.
Nach der enttäuschenden letzten Saison ist der FCB erfolgreich in die neue Spielzeit gestartet. Die Basler gewinnen 1:0 gegen Servette. Für den entscheidenden Treffer hat Zan Celar in der 78. Minute gesorgt mit einem Penaltyschuss. Zuvor hat Houboulang Mendes den Basler Coleen Louis gefoult. Ausserdem: · Die Basler Politik diskutiert Massnahmen gegen die Hitze in der Stadt.
Werbung in eigener Sache: Du hast genug von all den Videos zur Mobilitätstransformation in Paris, Kopenhagen, Utrecht? Du willst ins Handeln kommen und vor deiner Haustür gerechte Mobilität erschaffen? Dann komm´ mit meiner zweiten Delegationsreise nach Graubünden! 2,5 Tage geballtes Learn&Travel, Austausch mit Expert*innen vor Ort, Export von Ideen nach Deutschland. Die Plätze sind limitiert, um einen guten Austausch zu garantieren. https://katja-diehl.de/die-naechste-delegationsreise-ist-buchbar-diesmal-gehts-nach-graubuenden/ Für diese Folge habe ich drei Gäste eingeladen, die auf sehr unterschiedliche Weise mit Volkswagen verbunden sind: Corinna Budras, Wirtschaftskorrespondentin der FAZ in Berlin, ihren Kollegen Christian aus Hamburg, der bei der FAZ für die Berichterstattung über den Volkswagen-Konzern verantwortlich ist, und Thorsten Donnermeier, der seit 42 Jahren im VW-Werk Kassel-Baunatal arbeitet. Mit Thorsten und zwei weiteren Autor*innen, Tobi und Kiki, habe ich vor einiger Zeit gemeinsam ein Buch über die Transformation von Volkswagen und der Autoindustrie geschrieben. Werbung: Die Erkenntnisse der Bosch Unfallforschung sind eindeutig: Wenn alle Ebikes mit ABS ausgestattet wären, könnten jährlich bis zu 29 % aller Pedelec-Unfälle abgemildert oder verhindert werden. Bosch eBike ABS Bremst dein Bike, nicht deinen Flow. Mehr Infos unter bosch-ebike.com/abs Wir treffen uns zu einem Zeitpunkt, an dem erneut angekündigt wurde, dass 100.000 Stellen bei Volkswagen gestrichen werden sollen. Corinna und Christian erzählen zunächst, wie sie sich dem Thema in ihrer sechsteiligen FAZ-Serie „Die VW Story" genähert haben: von der Gründung in der NS-Zeit über die identitätsstiftenden Jahre des Wirtschaftswunders bis zu den Skandalen und dem Blick nach China. Thorsten ordnet das aus der Beschäftigtenperspektive ein und erinnert an einen Punkt, der in vielen Debatten fehlt: dass Volkswagen 1933 mit enteignetem Gewerkschaftsvermögen aufgebaut wurde. Von dort aus geht es in die Gegenwart: die massive Existenzangst in der Belegschaft, immer neue Sparprogramme, sinkende Löhne trotz steigender Anforderungen. Thorsten rechnet vor, dass ein Nettolohn von rund 2.600 Euro in der mittleren Entgeltgruppe branchenweit schon als gut gilt – „das sind die reichen VW-Arbeiter", sagt er, „mit 2.600 Euro ist man nicht reich." Wir sprechen über den Abgasskandal und wie unterschiedlich er in Deutschland und den USA aufgearbeitet wurde, über die Kluft zwischen Managementgehältern im Millionenbereich und dem, was am Band verdient wird, und darüber, wie sehr Sparprogramme wie „Speed" das Verhältnis zwischen Konzern und Belegschaft geprägt haben. Im Zentrum des Gesprächs steht dann die vielleicht schwierigste Frage: Soll, muss, darf ein Autokonzern zum Rüstungsbetrieb werden? Am Beispiel des Standorts Osnabrück – ausgerechnet der Stadt, in der einst der Dreißigjährige Krieg beendet wurde – diskutieren wir die ethischen Widersprüche dieser Entwicklung. Thorsten bringt es auf den Punkt: Wäre die Beschäftigung sicher und der Tarif gut, würde niemand freiwillig in die Rüstungsproduktion wollen. Er zitiert dazu Charlie Chaplins Rede aus „Der große Diktator": „Ihr habt die Macht, Bomben zu bauen oder Glück zu spenden." Nur die Beschäftigten selbst, sagt er, hätten am Ende die Macht, es mit den eigenen Händen zu tun oder zu lassen – „wir sind die beherrschte Klasse, wir dürfen nicht mal entscheiden, ob wir einen Panzer oder etwas anderes bauen wollen." Wir sprechen auch über Alternativen jenseits von Rüstung und reiner Kostenlogik: über Mobilitätsprojekte wie MOIA, über Mobilitätsarmut in Deutschland und darüber, was es bedeutet, wenn ein Konzern, der Generationen von Menschen mobil gemacht hat, plötzlich vor allem kalt und kapitalistisch wirkt. Gegen Ende ziehen wir den Bogen zu Solidaritätsbewegungen bei Mercedes, die Thorsten Hoffnung machen, und zur Frage, wer eigentlich entscheidet, was produziert wird - und wer am Ende die Konsequenzen trägt.
Wenn wir heute über das Klima sprechen, dann meist aus naturwissenschaftlicher Perspektive. Aber was kann uns die Kulturgeschichte über den Klimawandel erzählen? Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Eva Horn spricht mit der Leiterin des Natur-Ressorts Katharina Kropshofer über Hitze in der Stadt, Klima als „Katastrophe ohne Knall“ und wieso wir lieber über „Luft“ als über Klima sprechen sollten. Im Rahmen der Falter-Sommergespräche im Museumsquartier Wien. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Klingel, Zeugnis, Arme hoch, raus! Sechs Wochen, die sich anfühlen wie ein anderer Planet. Wie kriegt man dieses Gefühl noch einmal zurück?Michi klettert mit dreizehn Jahren nachts aus einem Zugfenster in Ostende. Jochen fliegt an der Costa Brava auf, weil im verspiegelten Fahrstuhl die Disco-Sticker leuchten. Diese Naivität, dieses Es-passiert-gleich-was - genau das versuchen wir bis heute mit auf jede Reise zu nehmen.Und dann ein Ort, an den niemand freiwillig reist: Ein paar Schneeflocken legen London lahm, alle Flüge sind gestrichen, und ein Shuttle-Bus setzt Jochen im Dunkeln vor einem Hotel ab, in dem hunderte Fremde dasselbe Schicksal teilen: steckengeblieben zu sein. Business-Typen, die ins Nichts starren. Fremde, die zusammen feiern. Kinder, die aus Langeweile winzige Schneemänner auf Parkplätzen bauen. Wie ein Raumschiff im Orbit, in dem alle festhängen und niemand weiß, wo genau man ist und wann es weitergeht.Dazu kommen die lieben Jenny und Basti von 22places mit Packtipps, die selbst bei Jochen noch was reißen könnten. Und eine Weekender Card, die überraschend tief geht: ein Mitbringsel, das mehr bedeutet als sein Preis.Schönes Wochenende, ihr Lieben.—
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Eine Metropole auf zwei Kontinenten, getrennt durch Wasser. Fünfzehn Millionen Menschen, die größte Stadt Europas, Hügel so steil, dass deine Schritte-App durchdreht, und abends wartet eine kleine orange Katze darauf, dass du nach Hause kommst.Camilla war in Istanbul. Jochen träumt schon lange davon, kommt als Journalist aber gerade nicht so leicht hin. Also hat die Chefin übernommen und alles mitgebracht, was diese Stadt ausmacht.Istanbul ist laut, riesig, fordernd. Aber das Geheimnis liegt in den Pausen. Du steigst auf eine Fähre, trinkst Tee aus dem Glas, und plötzlich wird diese riesige Stadt zwischen zwei Kontinenten für zwanzig Minuten ganz still. Du setzt dich auf eine Bank, und schon streicht dir eine Katze ums Bein. Du stehst in der blauen Stunde vor der Blauen Moschee und bekommst eine Gänsehaut, die du nicht bestellt hast.Dazwischen isst du dich durch eine Metropole, die weder die saure Gurke noch den süßen Cheesecake auslässt. Fermentierte Säfte to go, ein Maiskolben vom Wagen auf dem Weg zur Fähre und immer, wenn der Trubel zu groß wird, hilft derselbe Tipp: geh einmal mehr um die Ecke. Hinter der nächsten Straße, hinter einer unscheinbaren braunen Holztür, wartet manchmal eine ganze Oase. Oder ein kleines neues Abenteuer.—Unsere Werbepartner findet ihr hier.
Peschel verbringt die Sommerferien bei seinem Opa. Er liebt ihn sehr. Aber alle seine Freunde reisen in ferne Länder. Opa Lothar wohnt nur drei Straßen von ihm entfernt in derselben Stadt. Was kann Peschel am ersten Schultag Spannendes von seinen Ferien erzählen? Nichts. Oder? Denn was hat es mit der windbetriebenen Straßenbahn auf sich?! Alle 6 Folgen der OHRENBÄR-Hörgeschichte: Schienen gucken von Jelena Schulte. Es liest: Boris Aljinovic. ▶ Mehr Hörgeschichten empfohlen ab 6: https://www.ohrenbaer.de/podcast/empfohlen-ab-6.html ▶ Mehr Infos unter https://www.ohrenbaer.de & ohrenbaer@rbb-online.de
Außerdem: Fittes Hirn - Solltest du jetzt schon was gegen Demenz tun? (11:05) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Sebastian Sonntag.
Der letzte Urlaubstag ist da. Erst hatte Selma gedacht, auf dem Land sei es langweilig. Nun fällt der Abschied schwer. Für ihre Freundin Emmi in der Stadt hat sie alles aufgeschrieben. Aus der OHRENBÄR-Hörgeschichte: Selmas Sommertagebuch (Folge 7 von 7) von Jeanette Wagner. Es liest: Marion Elskis. ▶ Mehr Hörgeschichten empfohlen ab 6: https://www.ohrenbaer.de/podcast/empfohlen-ab-6.html ▶ Mehr Infos unter https://www.ohrenbaer.de & ohrenbaer@rbb-online.de
Die Sommer werden heißer, Tropennächte häufiger und extreme Wetterereignisse nehmen zu. Was bedeutet das für das Leben in einer Millionenstadt? Andreas Januskovecz, Bereichsleiter für Klimaangelegenheiten der Stadt Wien, spricht mit Saskia Jungnikl-Gossy darüber, warum Hitze längst eine soziale und gesundheitliche Frage ist, weshalb Schulen, Spitäler und Pflegeeinrichtungen besser geschützt werden müssen und warum Außenjalousien, Gebäudesanierung und Fernkälte zu den wichtigsten Hebeln gehören. Es geht um den Wienerwald als größte Klimaanlage der Stadt, um weniger Autos und die Frage, wie Wien in Zukunft lebenswert bleiben kann. Den Wiener Hitzeaktionsplan gibt es hier. Link zu unserem aktuellen Werbepartner "DIe Presse":http://diepresse.com/ganzoffengesagtCode: ganzoffengesagtWir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Werksschließungen bei VW: eine Stadt in Sorge – Der Autokonzern VW steckt in einer schweren Krise und plant deshalb Werksschließungen, auch in der ostdeutschen Stadt Zwickau. Dort sind viele Menschen von Volkswagen abhängig und machen sich nun Sorgen um ihre Zukunft.