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"Kuddelmuddel", dat weer düt Johr dat Thema vun "Vertell doch mal", den plattdüütschen Geschichtenwettbewarv vun'n NDR, Radio Bremen un dat Ohnsorg-Theater. Mehr as 500 Geschichten hebbt Plattsnackerinnen un Plattsnacker uns toschickt - un de söss Besten sünd an'n 14. Juni 2026 bi en grote Afsluss-Gala in't Ohnsorg-Theater in Hamborg uttekent worrn. Für de Musik an düssen Vörmiddag sorg de Hamborger Band "mahoin". Modereert hebbt de Gala Ilka Brüggemann un Yared Dibaba.
Bi "Wi snackt Platt" geiht dat dütmal üm de Highlights vun uns uns grote Vertell doch mal-Afsluss-Gala an'n verleden Sünndag in't Ohnsorg-Theater. Freit Jo op twee Geschichten, mit de Schölerinnen un Schölers ut Griepswohlt den Jugendpries wunnen hebbt un op de Winnergeschicht “WG Waschdag” vun Rainer Martens ut Garding!Mehr wat över Platt bi'n NDR gifft dat ünner ndr.de/platt
Fanny geht untertags in einen Waldkindergarten. Abends, im Traum, schlüpft sie als kleiner roter Fuchs mit weißer Schwanzspitze durch den Wald. Heute trifft Fanny Fuchs dabei andere Fuchskinder. Als es ums Essen geht, hat Fanny ein Problem. (Eine Geschichte von Ingrid Kellner, erzählt von Johanna Bittenbinder in oberbayerischer Mundart.)
Vor dieser Frage stehen Menschen, die in die Deutschschweiz flüchten. Beide Sprachen sind im Alltag wichtig. In der Standardsprache wird gelesen und geschrieben und mit ihr kann man sich auch mündlich zurechtfinden. Aber die Einheimischen reden untereinander Mundart. Zwei Sprachvarianten also, die sich sehr stark unterscheiden. Markus Gasser und Nadia Zollinger von der SRF-Mundartredaktion besprechen in der Sendung die sprachlichen Herausforderungen, mit denen Flüchtlinge hier konfrontiert werden. Und sie gehen der Frage nach, wieso Deutsch so schwer zu lernen ist. Der irakisch-deutsche Autor Abbas Khider findet, in der deutschen Sprache werde ständig «geballert, geboxt und geknetet». Er meint damit: Es gibt so viele Regeln und gleichzeitig so viele Ausnahmen von diesen Regeln, dass man Deutsch eigentlich auswendig lernen müsse. Eine steile These! Mit ihm und mit Rahim Mohammadzadeh, der vor 6 Jahren aus dem Iran in die Schweiz geflüchtet ist, kommen Betroffene zu Wort, deren Integration durch die «Hölle des Deutschlernens» geführt hat. Wiederholung der Sendung vom 17.03.2022 Der Familienname «Lorenz» Der Familienname Lorenz ist an verschiedenen Orten unabhängig voneinander entstanden. Es ist ein Vatersname (Patronym): Der Taufname eines Vaters wurde als Familienname auf seine Kinder übertragen. Lorenz war als Taufname insbesondere wegen dem Heiligen Lorenz von Rom beliebt.
Ob direkt auf unserem Nachrichtenportal oder im Podcast-Player eurer Wahl: Zwischen Montag- und Freitagmorgen liefert unser „Gude“-Podcast die wichtigsten News am Morgen. Und zwar ab sofort noch lokaler: Denn aus „Gude, Rheinhessen!“ wird „Gude, Mainz!“. Weitere Orte aus der Umgebung sollen später hinzukommen. Gesprochen und aufbereitet werden die Nachrichten von einer KI, allerdings vor der Veröffentlichung immer mit einer vorherigen sorgfältigen Prüfung durch unsere Redakteurinnen und Redakteure. Und für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle, dass ihr euch fragt, was „Gude" eigentlich bedeutet, sei an dieser Stelle ausnahmsweise Wikipedia zitiert: „Gude ist eine universelle Grußformel, die in mittelhessischer, südhessischer, rheinhessischer, Odenwälder, Westerwälder und Hunsrücker Mundart genauso Verwendung findet wie im Moselfränkischen." Über Feedback zum Podcast freuen wir uns sehr – zum Beispiel per Mail an audio@vrm.de!
Ob direkt auf unserem Nachrichtenportal oder im Podcast-Player eurer Wahl: Zwischen Montag- und Freitagmorgen liefert unser „Gude“-Podcast die wichtigsten News am Morgen. Und zwar ab sofort noch lokaler: Denn aus „Gude, Mittelhessen!“ wird „Gude, Wetzlar!“. Weitere Orte aus der Umgebung sollen später hinzukommen. Gesprochen und aufbereitet werden die Nachrichten von einer KI, allerdings vor der Veröffentlichung immer mit einer vorherigen sorgfältigen Prüfung durch unsere Redakteurinnen und Redakteure. Und für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle, dass ihr euch fragt, was „Gude" eigentlich bedeutet, sei an dieser Stelle ausnahmsweise Wikipedia zitiert: „Gude ist eine universelle Grußformel, die in mittelhessischer, südhessischer, rheinhessischer, Odenwälder, Westerwälder und Hunsrücker Mundart genauso Verwendung findet wie im Moselfränkischen." Über Feedback zum Podcast freuen wir uns sehr – zum Beispiel per Mail an audio@vrm.de!
Ob direkt auf unserem Nachrichtenportal oder im Podcast-Player eurer Wahl: Zwischen Montag- und Freitagmorgen liefert unser „Gude“-Podcast die wichtigsten News am Morgen. Und zwar ab sofort noch lokaler: Denn aus „Gude, Südhessen!“ wird „Gude, Darmstadt!“. Weitere Orte aus der Umgebung sollen später hinzukommen. Gesprochen und aufbereitet werden die Nachrichten von einer KI, allerdings vor der Veröffentlichung immer mit einer vorherigen sorgfältigen Prüfung durch unsere Redakteurinnen und Redakteure. Und für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle, dass ihr euch fragt, was „Gude" eigentlich bedeutet, sei an dieser Stelle ausnahmsweise Wikipedia zitiert: „Gude ist eine universelle Grußformel, die in mittelhessischer, südhessischer, rheinhessischer, Odenwälder, Westerwälder und Hunsrücker Mundart genauso Verwendung findet wie im Moselfränkischen." Über Feedback zum Podcast freuen wir uns sehr – zum Beispiel per Mail an audio@vrm.de!
Bi "Wi snackt Platt" maakt wi dütmal Lust op en Flohmarkt, den dat an'n Maandag, den 15. Juni, in't Foyer vun't Ohnsorg-Theater to beleven gifft. Wi hebbt uns al vöraf mal mit Ohnsorg-Schauspelerin Meike Meiners in'n Requisiten-Fundus vun't Ohnsorg drapen un vertellt Jo, wat dat allens bi düssen Flohmarkt to köpen gifft. Denn geiht dat ok noch üm en Mittsommer-Leesavend vun'e Hamborger Quickborn-Vereenigen an'n 20. Juni, avends vunaf Klock 7 in'e Nedderdüütsche Bibliothek in'e Petersstraat 36 - un wi sünd an en School in Neddersassen to Besöök, wo de Schölerinnen un Schölers nu blangen Französch un Spaansch nu ok Plattdüütsch as twete Fremdspraak wählen un lehren köönt.
Ein Holzwurm will im Bilderrahmen vom Ölbild mit Hase Henry ein Holzwurmgourmetrestaurant eröffnen! Tintenzeichnung mit Max, dem kleinen Matrosen, und das Foto mit Rasputin Rennpferd beschließen, dem Ölbildhasen zu helfen. (Geschrieben und erzählt von Mia Pittroff in oberfränkischer Mundart.)
In dieser Sendung beantworten wir Ihre Fragen zu Mundart, Sprache und Namen. Vom sprichwörtlichen «Böölimaa» über das Mundartwort «Flüngg» für einen Stein und die Frage, warum es eigentlich zum Landammann kein weibliches Pendant gibt, bis zu den Familiennamen Zurkirchen und Zumbrunnen. Diese Fragen werden in der Sendung beantwortet: · Wo hat der «Böölimaa» seinen Namen her? · Wie ist die Bezeichnung «Hafetatze» für Topflappen entstanden? · Was hat es mit dem Berner Begriff «Flüngg» für einen Stein auf sich? · Manche Menschen sagen «ufd Apothek gaa» statt «id Apothek gaa» – warum? · Warum gibt es zur Amtsbezeichnung «Landammann» nicht das weibliche Pendant «Landamfrau»? · Wie ist die sprachliche Herkunft der Familiennamen Zurkirch(en) und Zumbrunnen zu erklären? Ausserdem haben wir einen Mundart-Musiktipp für Sie bereit: Die Zürcher Musikerin Follia mit ihrem aktuellen Song «verrutscht».
"Der singt aber schön", meint Flecki, der Hund aus Düsseldorf, als er Häschniggl Herbert singen hört. Stubenfliege Christine erzählt ihm von Herberts Liebeskummer und Flecki fängt an zu jaulen. (Eine Geschichte von Silke Wolfrum, erzählt von Conny Glogger in schwäbischer Mundart.)
Paul Münch gilt als der bedeutendste pfälzische Mundartdichter, weil er die Sprache und das Lebensgefühl der Pfalz besonders authentisch dargestellt hat. Seine Gedichte und Geschichten beschreiben Alltag, Weinbau, Natur und Menschen der Region mit viel Humor und Heimatverbundenheit. Er schrieb konsequent in pfälzischer Mundart und trug dadurch wesentlich dazu bei, den Dialekt literarisch aufzuwerten.
Dein Ansprechpartner für Digitale Kompetenz und mehr Selbstbestimmtheit als Blinder Mensch!Hier sind wir: https://schulze-graben.deGeburtstagsgeschenke – macht ihr euch wirklich Gedanken oder landet am Ende doch wieder nur der klassische **Tankgutschein**?
Dütmal geiht dat bi "Wi snackt Platt" üm dat ne'e Stück in't Ohnsorg-Theater. “Veer Lüüd in'n Neven” heet dat Stück, dat dor verleden Sünndag Premieer fiert hett – un wi, wi weern dorbi! Denn hebbt wi ok noch en lütten Utfloog-Tipp för Jo: wi kiekt uns den Lüchttorn "Dicke Berta" in Cuxhaven-Olenbrook an. Dorto gifft dat ok noch ne'e Musik op Platt vun Timsen vun'e Band Santiano un wi maakt Lust op uns Vertell doch mal-Afsluss Gala an'n 14. Juni, morgens Klock 11 in't Ohnsorg-Theater.
In Folge 261 starten Robert und Sebastian in den (fast) Sommer – und es wird ein einziges Zufalls-Wiedersehen: Beim Reifenflicken im Radlgeschäft läuft Bassi ausgerechnet dem ehemaligen Klassenlehrer über den Weg. 80 Jahre, topfit, mit dem Radl unterwegs – und mit eigenem YouTube-Kanal voller VHS-Zeitkapseln. Anlass genug für eine große Portion Schul-Nostalgie, das anstehende Klassentreffen und die Frage, mit wie wenig Leuten man eigentlich noch Kontakt hat. Danach wird's tech & talkig: Robert zeigt sein neues Teleprompter-Setup, China dreht uns angeblich den Germanium-Hahn zu, und dann das große Thema – KI. Robert steckt mitten im Website-Umbau mit Claude, berichtet vom Marketing-Networking-Event in Augsburg und von einem Großkunden, der plötzlich KI auf seinem Shooting-Material trainieren will. Urheberrecht an generierten Bildern, Schöpfungshöhe, Lizenzfragen, AI-Fatigue, Kennzeichnungspflicht in der EU und die ganze Welt voller Fake-Tierrettungs- und Scam-Videos. Plus: ein Teaser auf die Aftershow zum Thema „Manzipation", Red Pill & Co.
Der Fritz besucht seinen Opa. Der wohnt mit einem jungen Waschbären, dem Wugg, in seinem alten Häuschen im Wald. Heute gehen die Drei zum Fischen. Und dem Fritz wird klar, warum die Waschbären Waschbären heißen. (Eine Geschichte von Joseph Berlinger, erzählt von Sepp Fischer in Oberpfälzer Mundart.)
Obwohl sie ihre Comedy-Programme «Reptil» und «Leben» auf Mundart bestreitet, empfindet Jane Mumford Schweizerdeutsch als Fremdsprache. Denn sie wuchs zwar in der Schweiz auf, aber mit der Erstsprache Englisch. Eine perfekte Ausgangslage für die Sprachsendung «Dini Mundart Schnabelweid»! Die Stimmung ist heiter bis ausgelassen in der Cantina del Vino in Solothurn, wo das Gespräch mit Mundartredaktor Markus Gasser anlässlich der Literaturtage vor Publikum aufgezeichnet wurde. An manchen Stellen fällt es schwer zu sagen, ob Jane Mumford gerade einen Ausschnitt aus einem ihrer Programme performt oder über ihre sprachliche Prägungen diskutiert. Denn die Übergänge zwischen Gespräch und Auftritt sind fliessend und das Bühnentier Jane Mumford macht aus jedem beliebigen Stichwort spontan eine kleine Nummer. Beim Thema Fremdwörter zum Beispiel: Das Wort «Portemonnaie» sei ja auch mal von aussen ins Deutsche gekommen, vorher gab es da nichts. Doch, widerspricht Markus Gasser: «Geldseckel». Das sagt man im Senslerdeutschen heute noch. Geldseckel! Das Wort komme ihr gerade recht. Klingt wie ein Schimpfwort. Und so geht es Schlag auf Schlag. Auch bei den an sich seriösen Themen wie zum Beispiel den kulturellen Unterschieden zwischen England und der Schweiz. Mumford erläutert sie am Beispiel der Erfindung des Tourismus in der Schweiz durch die Briten vor etwa 200 Jahren. Da traf Snobismus auf Bauernschläue mit Profit auf beiden Seiten. Weniger zu lachen gab ihr Blick zurück auf die Anfänge ihrer Bühnenkarriere, als Frauen im Comedy-Genre noch Exotinnen waren und als solche behandelt und nicht ernst genommen wurden. Das habe sich in den seither verflossenen 12 Jahren spürbar geändert. Wenn sich jetzt noch alle etwas mehr entspannen könnten in der neu gewonnenen Ebenbürtigkeit, dann wäre es schon fast gut auf und hinter den Comedybühnen. Die Sendung bringt das Gespräch in voller Länge und im Originaltempo der unglaublich schnellen, klugen und witzigen Jane Mumford. Buchtipp Jane Mumford: Reptil. Ein kaltblütiges Libretto. Knapp Verlag 2024, 125 Seiten
Das Passauer Donaunixerl ist ganz wild auf Flaschenpost. Heute kriegt sie eine mit zwei Euro drin. Für zwei Kugeln Eis. Aber eigentlich müsste sie sich von dem Geld zwei neue Schuppen kaufen. (Eine Geschichte von Joseph Berlinger, erzählt von Barbara Dorsch in niederbayerischer Mundart.)
«veschpere», «wauele», «ergelschtere», «güllemüggere»: In dieser Sendung gehen wir unter anderem auf diese kreativen Verben ein, eingeschickt von unseren Hörerinnen und Hörern. Und auch Flur- und Familiennamen erklären wir. Sie fragen, wir antworten - in dieser Stunde behandeln wir folgene Mundartfragen: · Kann man «veschpere» nur für 'Zvieri essen' brauchen oder auch für «Znüni essen»? · Warum sagt man «wauele» für 'reklamieren, protestieren'? · Hat das Verb «ergelschtere» für 'sich ereifern' etwas mit Elstern zu tun? · Woher kommt der Ausdruck «güllemüggere» für das Besetztzeichen am Telefon? Und ist es vielleicht nur in der Familie unseres Hörers bekannt? · Warum sagte man dem Schaufenster früher auch «Montere» oder «Muntere»? · Woher kommt das Mundartwort «Höumi» für einen Ort, der vor Wind und Wetter geschützt ist? · Steckt im Hofnamen «Holzschuepisse» eine ungebührliche Handlung? Ausserdem stellen wir das neue «Kleine Flurnamenbuch für Wandernde» vom Namenforscher Roland Hofer vor. Er erklärt darin die Herkunft und Bedeutung vieler Orts-, Flur- und Bergnamen, denen man beim Wandern begegnet. Und wir erklären, wie es zum Familiennamen Stirnimann, bzw. Stirnemann gekommen ist. Buch-Tipp: Roland Hofer: Kleines Flurnamenbuch für Wandernde. Weber-Verlag 2026. 244 Seiten.
(00:48) Das Theater St. Gallen übt sich im Matchmaking und bietet Vorstellungen mit Blind Dates an. Weitere Themen: (05:37) Wolfgang Tillmans erhält Roswitha Haftmann Preis 2026. (06:43) Mundart oder Hochdeutsch? Eine Studie der Universität Bern analysiert unser Schreibverhalten. (10:15) «Ich bin einfach niemand gewesen»: Wanderausstellung zu «fürsorgerischen Zwangsmassnahmen» setzt auf Partizipation von Betroffenen. (15:05) Zwischen Aufbruch und Aufstand: Der Film «Palestine 36» erzählt von den Anfängen des Nahostkonflikts. (19:42) «Fortezza Bellinzona»: Die Tessiner Stadt hat teure Projekte mit ihren Schlössern. (23:30) «Svatbata» von Choreograph Marcos Morau im Grand Théâtre de Genève verbindet Rituale und Gegenwart.
Gstanzl und Rap sind Klangformen, die Haltung zeigen, Mundart sei Dank! Auf den Brettlbühnen haben die Volkssänger gespottet - und im Rap auf bairisch setzt sich diese Tradition fort, wie Monaco F., RiA REiSER und Dicht & Ergreifend zeigen.
Erik Eichhorn und Max Maulwurf sind auf Abenteuer aus: Nach einer Nachtwanderung durch den finsteren Spessart wollen sie am Morgen das erste Gänseblümchen der Saison pflücken. Ob das wohl klappt? Erika Eichhorn ist da skeptisch. (Eine Geschichte von Eo Borucki, erzählt von Ansgar Nöth.)
“Grüezi, Servus und Moin.” So viele Ausdrücke für den immergleichen gleichen Mist! Ich als Papagei verstehe ja nichts von Dialekten, aber um genau die soll es ja in dieser Ausgabe von Eisenbart & Meisendraht gehen, dem unschlagbar schnellzüngigem Magazin der Sprachkuriositäten. Unsere beiden Radiolinguisten Eisi und Meisi hören sich um. So hat Herr Eisenbart diesmal ein Nippelboard aus dem Nachlass eines vermögenden Kölner Metzgers und Fernsehmoderators auf Kleinanzeigen geschossen und verwandelt die Sendung in eine nie dagewesene Game-Show: Erkennen sie die Dialekte? Frau Meisendraht begnügt sich statt mit Verortung mit Dialekt-Mimese. Spannend jedenfalls, wie viele Zungen so rundherum in Bayern herumschlabbern. Dazu haben uns aus dem gesamten deutschsprachigen Raum Originaltöne in den verschiedensten Sprachfärbungen erreicht, die wir fachgerecht anhören und einsortieren. Frau Meisendraht hat anektdotisches von Schiller (Schwäbisch) und Goethe (Hessisch) mitgebracht, den auch Goethe war ein Dialekt. Außerdem dabei: Große Lautverschiebungen, die Phil-Collins-Scheiden und Dachböden. Wie immer steuert unser original EBMD-Autor:innenpool wieder eine Menge Texte bei, teils sogar in diesen so viel besungenen Dialekten. Salli, euer Pappy, der Redaktionspapgey Die Autor:innen - Christian Knieps - David Telgin - FD - Katrin Rauch - Silke Gruber - Andreas Prucker - Theobald Fuchs Sprecher:innen - Verena Schmidt - Katrin “ohneh” Rauch Dialekt-O-Töne von: - FD (Hessisch) - Frédéric Valin (Alemannisch) - Joerg Meijer (Kölsch) - Jasper Nicolaisen (Kieler Platt) - Josi (Sächsisch) - Julia Kubik (Ostschweizer Dialekt) - Michael Schmidt (Ost-Niederbayerisch) - Nathalie Schäfer (Pfälzisch) - Saile Klein (Schwäbisch) - Valentin Witt (Wildcard)
Keine Frage, Beppo die Burgfledermaus hat große Ohren. Und sein Freund, Konrad, die Kanalratte, hat einen langen, nackten Schwanz. Aber müssen die beiden deswegen streiten? Schließlich hat ja alles auch seine Vorteile.(Geschrieben und erzählt von Florian Hartmann in mittelfränkischer Mundart.)
Nach 15 Jahren Karriere, vier Alben und dem Titel Miss Schweiz 2009 schlägt Linda Fäh ein neues Kapitel auf: Sie singt erstmals in Mundart. Kürzlich wurde sie für ihre 15-jährige Laufbahn mit dem Schlager Prix Walo ausgezeichnet – ein Moment des Innehaltens vor einem sehr persönlichen Neustart. Der neue Song ist poppig, modern und dennoch tief verwurzelt. Alphorn-Klänge und Örgeli treffen auf zeitgemässen Sound. Mitgeschrieben hat unter anderem Bligg (Marco Bliggensdorfer), mit dem sie intensiv an mehreren Titeln gefeilt hat. Linda ist dabei stark ins Songwriting eingebunden. Inhaltlich geht es um Herkunft, Zusammenhalt und Dankbarkeit. Ihrem Heimatdorf Benken SG, das sie 2009 nach ihrer Wahl zur Miss Schweiz feierte wie eine Königin, widmet sie musikalisch ein Denkmal. «I mim chline Dorf» ist Ausdruck dieser Verbundenheit. Auch heute lebt ihre Familie dort – ihre Grossmutter, die 2024 im Alter von 100 Jahren verstorben ist, prägte sie ebenso wie ihr Vater, der selbst Musiker ist. Im Keller der Waschküche probte er – Linda sang mit. Heute lebt sie in Einsiedeln, ist Mutter eines dreijährigen Sohnes und macht neben der Musik auch ihre eigene Kreationen für Bühnenoutfits mit dem Modelabel «Birds of Love Fashion». Muttersein, Familie und Bodenständigkeit sind für sie Anker und Inspiration zugleich. Mit der neuen Mundartmusik möchte sie noch näher an die Menschen rücken – echt, persönlich und im Hier und Jetzt. Das Musikvideo zu «I mim chline Dorf» erscheint am 8. Mai um 20:00 Uhr auf YouTube.
Fanny geht untertags in einen Waldkindergarten. Abends im Bett träumt sie, sie wäre ein kleiner Fuchs. Heute ist Beppi Oachkatzls Schatz verschwunden und Fanny Fuchs hilft ihm beim Suchen. Und macht dabei eine seltsame Entdeckung. (Eine Geschichte von Ingrid Kellner, erzählt von Johanna Bittenbinder in oberbayerischer Mundart.)
In dieser Sendung beantworten wir Ihre Fragen zu Mundart, Sprache und Namen. Von Lautlichem wie der die Frage, ob die Steigerungsform «langsamer» oder «langsämer» heisst, über das Wort «Butscheretä» bis zu den Familiennamen Dübi, Düblin und Dübendorfer. Diese Fragen werden in der Sendung beantwortet: · Was steckt hinter dem Mundartwort «Butscheretä» für eine grössere Menge von etwas? · Ist die korrekte, mundartliche Steigerungsform von «langsam» nun «langsamer» oder «langsämer»? · Warum spricht man das Mundartwort für «Sägerei» in manchen Regionen als «Soogi» aus? · «Bratis», «Schimpfis», «Stunggis»: Woher kommt das «-is» am Ende dieser Wörter? · Was hat es mit der Redensart «Lengg und Lämp händ sich gfunde und Hudi isch Bürg gsii» auf sich? · Warum haben die Zeitangaben «Vieri», «Füfi», «Sächsi» etc. ein zusätzliches «-i» hintendran, aber «Eis», «Zwei» und «Drü» nicht? · Wie ist die sprachliche Herkunft der Familiennamen Dübi, Düblin und Dübendorfer zu erklären? · Dabu Fantastic covern den bekannten, berndeutschen Mundartsong «Teddybär» der Band Rumpelstilz auf Zürichdeutsch – wie geht das?
Eine Bombe platzen lassen! Das will ein Whistleblower auf dem Rütli machen – bildlich gesprochen. Doch gegen ihn und die Veranstaltung gibt es echte Bombendrohungen! Leutnant Stanko und Entschärfer Küster ermitteln. Krimi-Komödie auf Mundart. Im Anschluss: Gespräch mit Autor Roland Schäfli. (00:00) Beginn Episode (01:27) Beginn Hörspiel (51:03) Gespräch mit Autor Roland Schäfli ____________________ Mit: Patricija Bronić (Stanko), Peter Jecklin (Küster), Urs Jucker (Brüderlin, Kapo-Kommandant), Samuel Streiff (Wüthrich, Chef der Vordenker), Gilles Marti (Melchthal, sein Assistent), Nils Habermacher (Julius Avanti, Whistleblower), Dashmir Ristemi (Lorik), Peter Fischli (Franz, Forensiker), Antonio Ramon Luque (Polizist Müller), Aaron Hitz (Chef der Scharfschützen), Moïse de Quay (Hundeführer), Carina Braunschmidt (Aktivistin), Martin Hug (Moser von der «NZZ»), Wanda Wylowa (Lüthi vom «Tagi»), Ilja Baumeier (Gerber vom «Blick»), Xenia Assenza (Sager von «SRF»), Irene Grüter (Kellnerin) und Caroline Kirnbauer (Lehrerin) mit der 2. Primarklasse Margarethenschulhaus Basel ____________________ Musik: Julian Sartorius – Tontechnik: Tom Willen – Dramaturgie: Susanne Janson und Wolfram Höll – Regie: Susanne Janson ____________________ Produktion: SRF 2026 ____________________ Roland Schäfli hat für SRF u.a. die Comedy-Hörspielserie «Telefonzentrale Bundeshaus Ost» geschrieben. Hier könnt Ihr sie nachhören: https://www.srf.ch/radio-srf-1/neue-comedy-serie-lustiges-aus-der-telefonzentrale-bundeshaus-ost
Auf Tante Silvias Fensterbank steht eine neue Orchidee. Die ist ganz schön eingebildet. Aber Hase Henry aus dem Ölbild, Max der kleine Matrose aus der Tintenzeichnung und Rasputin Rennpferd aus dem Foto wissen, wie man mit eingebildeten Orchideen umgeht. Kommt Zeit, kommt Blütenstaub! (Geschrieben und erzählt von Mia Pittroff in oberfränkischer Mundart.)
"Ech woar ja en der Stoht …" – per Zufall stößt der Autor auf alte Tonaufnahmen in Siebenbürgischer Mundart. Er selbst ist Kind eines Siebenbürger Sachsen und damit eigentlich Teil dieser deutschsprachigen Minderheit, die über 700 Jahre in Rumänien lebte. Doch der Kontakt zum Vater ist lange abgebrochen und die Tonaufnahmen wie auch die gesamte siebenbürgische Kultur erscheinen ihm fremd. Lässt sich das ändern? Eine Suche nach der Vatersprache.
„Ich kann nicht glauben, wie gut die neue Folge Baywatch Berlin geworden ist!“ Was passiert in ihrem Kopf, wenn sie diesen Satz lesen? Baut ihr Geist die Worte still und leise zu einem sinnvollen Satz zusammen oder hören Sie Ihre eigene Stimme, die ihnen die Worte wie in einem Hörbuch vorliest? „I glaub's ja ned, wie guat die Folg Bäiwatsch Berli worda isch!“ Und jetzt? Liest ihnen „die innere Stimme“ diesen Satz auf Schwäbisch vor, ganz so als würden Sie in einem gemütlichen Ohrensessel Teddy Teclebran beim Vorlesen lauschen? Oder signalisiert ihr Gehirn lediglich „Achtung, Mundart“ und hält beim weiterlesen schön vornehm sein Maul? Ja, jetzt sind sie am überlegen: Gibt es verschiedene Arten zu lesen? Gibt es „die richtige Art“ zu lesen und die falsche Art zu denken? Und was hat dieses esoterische Gefasel hier mit meinem Idioten-Podcast Baywatch Berlin zu tun? Und wie schreibt man eigentlich „esothe- nee -esoterisch“? „Big things have small beginnings!“ und so wird aus dieser kleinen Verblüffung, das Menschen unterschiedlich lesen, wieder das ganz große Baywatch Berlin-Geschrei. Es fliegen Anschuldigungen durch den Raum, es werden Zeugen geladen, es wird sich sternförmig durchbeleidigt und am Ende geeinigt: Das was die Herren Heufer-Umlauf, Schmitt und Lundt in dieser Folge diskutieren, ist nicht weniger als die kniffligste, philosophischste und größte Checkerfrage aller Zeiten. Für schnöde Scheissthemen bleibt da kaum noch Platz, aber es wäre nicht Baywatch Berlin, wenn sich der Schwachsinn nicht noch reindrängen würde, wie ein verspäteter U-Bahn-Passagier in Tokio. Lundt hat sich „versockt“ (zu kleine Socken) und alle machen so, als wäre es ein diskussionswürdiges Problem. Es wird sich wegen der philosophischen Idee hinter Tik Tok (!) durchbeleidigt, der schlampige Gebrauch des Wortes „ungegoogelt“ angemahnt und die Urlaubsbekanntschaft „Sparkling Jupp“ zum großen Künstler unserer Zeit erklärt. („WEIL ALLE WEGEN TIK TOK VERRÜCKT GEWORDEN SIND“ - „Jaja, Schmitt, und jetzt nimm deine Tropfen“) „Wat soll ick zu dem janzen Quatsch noch sagen?“ liest jetzt ihre innere Stimme - und man kann ihnen nur wünschen, dass sie nicht wie Jakob Lundt klingt. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/BaywatchBerlin Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Flecki findet in seinem Hundenapf einen schläfrigen Regenwurm. Zweimal retten er und die Stubenfliege Christine dem Wurm das Leben, aber dann kommt plötzlich eine Amsel angeschossen ... (Eine Geschichte von Silke Wolfrum, erzählt von Conny Glogger in schwäbischer Mundart.)
In dieser Sendung beantworten wir Ihre Fragen zu Mundart, Sprache und Namen. Von der Redewendung «Öpperem Schimmel und Bless säge» über die Wollkappe namens «Beanie» bis zu den Familiennamen Krebs und Krebser. Diese Fragen werden in der Sendung beantwortet: · Was ist die «richtige» schweizerdeutsche Formulierung für «einen Brief einwerfen»? · Warum sagt man in einigen Dialekten «disi» statt «di anderi»? · Welche Geschichte steckt hinter dem Mundartwort «arig» («komisch, merkwürdig»)? · «Öpperem Schimmel und Bless säge» heisst, dass man jemandem Schimpf und Schande sagt. Was haben die beiden Tiere (Schimmel und Bless) in der Redensart verloren? · Was hat die englische Bezeichnung «Beanie» für eine Wollmütze mit Bohnen zu tun? · In manchen Regionen sagt man «jehar» statt «diesseits von ...». Was hat es mit diesem Wort «jehar» auf sich? · Wie kamen Menschen, die Krebs oder Krebser mit Nachnamen heissen, zu ihrem Familiennamen?
Der Fritz besucht seinen Opa. Der wohnt mit einem jungen Waschbären, dem Wugg, in seinem alten Häuschen im Wald. Am Morgen ist der Wugg nicht zu finden. Auch das Handy vom Opa ist weg. Puuuuh...(Eine Geschichte von Joseph Berlinger, erzählt von Sepp Fischer in oberpfälzischer Mundart.)
Das Passauer Donaunixerl ist ganz wild auf Flaschenpost. Heute kriegt sie eine mit einer geheimnisvollen Botschaft. Wenn sie die entschlüsselt, soll sie mit einem großen Schatz belohnt werden... (Eine Geschichte von Joseph Berlinger, erzählt von Barbara Dorsch - in niederbayerischer Mundart.)
Einen Kühlschrank müsste man haben, meint jedenfalls Erik Eichhorn. Dann hätte er nämlich immer frische Nüsse. Aber wie kriegt man so ein Ding in den tiefen Spessartwald, wenn man nur ein Eichhörnchen ist? (Eine Geschichte von Eo Borucki, erzählt von Ansgar Nöth in unterfränkischer Mundart.)
Kalt ist's dem Beppo, der Burgfledermaus. Da kommt ihm das Kuscheltuch von der Wäscheleine gerade recht. Das wärmt aber nur so lange, bis sich Beppos schlechtes Gewissen meldet. (Geschrieben und erzählt von Florian Hartmann - in mittelfränkischer Mundart.)
In dieser Sendung beantworten wir Ihre Fragen zu Mundart, Sprache und Namen. Vom «Putzen» des Stroms über schweizerdeutsche Wörter für «Klugscheisser» bis zum Familiennamen «Läber». Diese Fragen werden in dieser Sendung beantwortet: · «Es het mer eis putzt.»: Was hat ein Stromschlag mit «putzen» zu tun? · Warum kann berndeutsch «süngge» sowohl 'schmerzen' als auch 'gurgelnd schmatzen, von Schuhen im Schlamm' bedeuten? Und was hat das alles mit 'brennen' zu tun? · Welche schweizerdeutschen Varianten gibt es für das Wort «Klugscheisser»? · Sind schweizerdeutsch «Ramsele» u.ä. und englisch «Ramson» für den Bärlauch tatsächlich verwandt? · Hat der Bach «Biberze» seinen Namen tatsächlich von Bibern? · Warum heissen der Thurgauer Weiler «Uerenbohl» und das Haus «zum wiisse Güggel» so wie sie heissen? · Was steckt im Flurnamen «Germatt»? · Und was verrät der Familienname «Leber» bzw. «Läber» über den ersten Träger dieses Namens? Zum Schluss der Sendung stellen wir Ihnen das neue Album der «Mundart-Folk-Rock-Polka-Countryband für Kinder und Eltern» Marius und die Jagdkapelle vor.
Fanny geht untertags in einen Waldkindergarten. Abends, wenn sie einschläft, denkt sie manchmal, wie es wäre, ein Fuchs zu sein. Und schon schlüpft sie im Traum als ein kleiner roter Fuchs mit weißer Schwanzspitze durch den Wald. Heute verteidigt sie einen Angsthasen... (Eine Geschichte von Ingrid Kellner, erzählt von Johanna Bittenbinder in oberbayerischer Mundart.)
Tante Silvia ist verzweifelt: Ihre Freundin Luise kommt zu Besuch und alles ist noch unordentlich! Die drei Bilder an ihrer Wand: Ölbild mit Hase Henry, Tintenzeichnung mit Matrose Max und das Foto mit Rennpferd Rasputin, starten eine heimliche Wohnzimmer-Putzaktion. Dabei kommt ihnen der gemeine Nachbarskater in die Quere.(Eine Geschichte von und mit Mia Pittroff, erzählt in oberfränkischer Mundart)
Flecki, der Hund aus Düsseldorf, und Christine, die schwäbische Stubenfliege, müssen zusehen, wie die Schäfenackerin mit dem Staubsauger einen Habergaukl einsaugt.
Der Fritz besucht seinen Opa, der mit Waschbär Wugg in seinem alten Häuschen im Wald wohnt. Als der Fritz am Morgen in die Küche kommt, liegt alles verstreut am Boden. Hat da ein Einbrecher die Wohnung auf den Kopf gestellt?
Die Welt zu Gast in der Deutschschweiz! Viele ausländische Fachkräfte arbeiten einige Jahre hier für eine international tätige Firma. Diese sogenannten Expats kommen mit Hochdeutsch oder Englisch gut durch. Aber einige lernen auch Schweizerdeutsch. Der Sprachlehrer Marco Fenaroli hat jahrelange Erfahrung als Leiter für Schweizerdeutschkurse. Von ihm wollte Mundartredaktor Markus Gasser unter anderem wissen, mit welcher Muttersprache man Vorteile hat beim Schweizerdeutschlernen – und mit welchen weniger. Das führt zur Frage, wie man die Distanz zwischen Schweizerdeutsch und anderen Sprachen überhaupt messen kann. Kollegin Nadia Zollinger hat sich mit Melissa Tan aus Singapur ausgetauscht. Sie lebt seit anderthalb Jahren in Zürich und spricht schon jetzt ein beachtliches «Züritüütsch». Aber was motiviert sie überhaupt, Mundart zu lernen? Die Antworten der beiden helfen, allfällige Vorurteile gegenüber Expats, etwa, dass sie sich nicht integrieren wollen, zu hinterfragen. Wiederholung der Sendung vom 31.3.2022 Familienname Duttwiler und Duttweiler Der Familienname Duttwiler mit den Schreibvarianten Duttwiler und Duttweiler ist ein Herkunftsname, der zum thurgauischen Dorfnamen Tuttwil (Gemeinde Wängi) gebildet ist. Ein Wernherus de Tuotewilere lebte um 1150 nachweislich in Tuttwil.
Für Rap begeistern konnte sich Anita Gmeiner schon früh, aber erst mit 28 Jahren begann sie selbst damit. Ihre bairische Mundart eignet sich für Sprechgesang. Mit "Kirwa im Kopf" landete sie gleich einen kleinen Hit.
Warum wünscht man sich mit «toi, toi, toi» Glück? Wie heisst das Löwenweibchen auf Schweizerdeutsch? Und woher kommen eigentlich «Choder» und «Spöiz»? Die Antworten geben wir in dieser Sendung. In dieser Stunde stehen Ihre Mundartfragen im Vordergrund: Wir beginnen mit der Frage, wie man dem Löwenweibchen auf Schweizerdeutsch sagt. «Löwin», «Löiin» oder vielleicht doch «Löiefrau»? Weiter geht es mit den Adjektiven «hübsch» und «schön»: In vielen Dialekten wird «hübsch» nur für Menschen verwendet. Im Prättigau oder in Davos bekommt man aber statt einem schönen Abend «än hübschän Aabed» gewünscht. Woher kommt das? Unter «Tschäppi» verstehen die meisten eine Dächlikappe. Eine Hörerin nennt aber auch das Fangis-Spiel «Tschäppi». Wie kommt dieses Mundartwort zu derart unterschiedlichen Bedeutungen? In der Emmentaler Gemeinde Alchenstorf gibt es einen Weiler mit dem merkwürdigen Namen «Tumli». Wir erklären, woher dieser Ortsname kommen könnte. Woher kommen eigentlich die Wörter «Choder» und «Spöiz»? Und ist «Choder/chodere» mit «Chuder/chudere» verwandt? Wir haben die Antwort. Wer seine Fähigkeiten nicht zeigt und nutzt, «stellt sein Licht unter den Scheffel». Woher kommt diese Redewendung? Und was muss man sich überhaupt unter einem «Scheffel» vorstellen? Eine weitere bekannte Redewendung kommt aus dem Theaterbetrieb: «toi, toi, toi» wünscht man jemandem vor einem Auftritt. Warum eigentlich? Könnte «toi, toi, toi», wie eine Hörerin vermutet, eigentlich «Teufel, Teufel, Teufel» meinen? Auch hier schafft die Mundartredaktion Klarheit. Für 'heiraten' sagte man früher auch «i s läng Jahr dinge». Wir erklären, was diese Redewendung mit Knechten und Mägden zu tun hat. Und zum Schluss der Sendung erklärt This Fetzer die Herkunft der Familiennamen Brühwiler, Ziswiler und Grosswiler.
Wer wem den Vortritt lassen muss? Bei den Zwillingen Erik und Erika Eichhorn ist das gar nicht so einfach.
Schon klar, meistens essen Fledermäuse Schnaken und andere Insekten. Doch heute hat Beppo, die Burgfledermaus, Appetit auf Apfel. Nur wie kommt er daran? Konrad, die Kanalratte hat schon eine Idee.(Geschrieben und erzählt von Florian Hartmann in mittelfränkischer Mundart.)
Manchmal sind Wörter nicht das, was sie zu sein scheinen. Das Wetterleuchten zum Beispiel hat etymologisch gar nichts mit «leuchten» zu tun. Aber unser Sprachempfinden knüpft gern Verbindungen, wo sprachlich keine existieren. Das Phänomen nennt sich Volksetymologie. (Wiederholungssendung) Volksetymologie ist wie die Verballhornung und der Malapropismus eine Art, absichtlich oder unabsichtlich Wörter zu verwenden, die zwar korrekt tönen, mit denen man aber knapp daneben liegt. Besonders mit Fremdwörtern kann man sich leicht plombieren! Diese Falschverwendung eines Wortes heisst Malapropismus. «Afflikat» dagegen, wie man früher im Dialekt für Advokat sagte, zählt zu den Verballhornungen. Ein Thema wie geschaffen für Nadia Zollinger und Markus Gasser von der Mundartredaktion. Hinter den Fachbegriffen stecken nämlich oftmals schöne Wortgeschichten! Das Wetterleuchten, in der alten Mundart «wätterläichne» ausgesprochen, ist nämlich ursprünglich und wörtlich ein «Wettertanz»! Familiennamen Madöry und Madörin Die Familiennamen Madörin und Madöry sind im Kanton Baselland einheimisch gehen vermutlich auf einen lateinischen Rufnamen Madorinus zurück, der seinerseits auf den Namen Maternus, Materninus zurückzuführen ist.
Fanny geht untertags in einen Waldkindergarten. Abends, im Traum, schlüpft sie als kleiner roter Fuchs mit weißer Schwanzspitze durch den Wald. Heute denkt sie sich für sieben kleine Wildschweinkinder einen Namen aus.
Hase Henry aus dem Ölbild hat ein Gedicht verfasst und will es seinen Freunden aus den anderen Wohnzimmerbildern vortragen. Doch im entscheidenden Moment versagt ihm die Stimme. (Geschrieben und erzählt von Mia Pittroff in oberfränkischer Mundart.)