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Tante Silvia ist verzweifelt: Ihre Freundin Luise kommt zu Besuch und alles ist noch unordentlich! Die drei Bilder an ihrer Wand: Ölbild mit Hase Henry, Tintenzeichnung mit Matrose Max und das Foto mit Rennpferd Rasputin, starten eine heimliche Wohnzimmer-Putzaktion. Dabei kommt ihnen der gemeine Nachbarskater in die Quere.(Eine Geschichte von und mit Mia Pittroff, erzählt in oberfränkischer Mundart)
Flecki, der Hund aus Düsseldorf, und Christine, die schwäbische Stubenfliege, müssen zusehen, wie die Schäfenackerin mit dem Staubsauger einen Habergaukl einsaugt.
Franz Habersack ist in der Rhön längst mehr als nur ein Name: Als „Buideonkel“ bringt er Rhöner Mundart auf die Bühne – pointiert, liebevoll beobachtet und herrlich direkt. In dieser Folge spricht Shaggy mit Michael Bleuel, dem Menschen hinter der Figur, über den Weg zur Mundart-Comedy, über Heimat, Sprache und warum Dialekt nicht „von gestern“, sondern ziemlich lebendig ist. Außerdem geht's um Habersacks Programme – darunter die „Kanapee Chroniken“ und sein aktuelles Bühnenprogramm „Un jetz kömmst Du“ – sowie um seine Arbeit als Autor: mit den Rhön-Krimis „Quätschenääbl“ und „Bappschnee“ zeigt er, dass zwischen Dorfleben, Humor und Spannung oft nur ein guter Satz Abstand liegt.
Bi "Wi snackt Platt" geiht dat dütmal üm en grotet Grönkohleten in Japan. Eenmal in't Johr draapt sik in Tokio mehr as 100 Lüüd, üm dor op so richtig wat noordüütsche Aart un Wies to slemmen un to fiern. Wi hebbt mit de Sängerin, Entertainerin un Autorin Annie Heger snackt, de dor nu al dat veerte Mal för de richtige noordüütsche Stimmung in Saal soorgt hett. Denn weern wi ok noch bi de Premieer vun dat Theaterstück “Regen in'n Kopp” vun den Hamborger Ledermaker un Kinnerbookautor Ove Thomsen mit dorbi – un dat geiht üm märkenhaft Waterwesen, de in'e Elv in'n Hamborger Hoben leven doot – dorüm dreiht sik nämmich allens bi uns Plattdüütsch Höörspeel "Ölben siene Waterwesen", dat Ji an'n Middewekenavend vunaf fief na negen bi NDR 90,3 höörn köönt. Un ok ne'e plattdüütsche Musik ut Hamborg hebbt wi för Jo! An'n 21. Februor speelt de "Tüdelband" en Album-Release-Kunzert in'e Fischhall in Hamborg-Harborg. Avends, Klock 8 geiht dat los. As Vörgesmack gifft dat bi "Wi snackt Platt" al mal en Leed vun dat ne'e Album "Foffteihn" to hören!Un noch en Veranstaltens-Tipp: Ok an'n Sünnavend, den 21. Februor, avends Klock 6 speelt de Ledermaker Willie Stemwede ut Hamborg-Rahlsteed en Kunzert in't Schulungszentrum vun "Hamburg Wasser" in´n Wellingsbüttler Weg 25a. To hören gifft dat ünner annern Leder vun sien ne'estet Album "Seewievke". Korten gifft dat bi't Torhaus Wellingsbüddel.
Der Fritz besucht seinen Opa, der mit Waschbär Wugg in seinem alten Häuschen im Wald wohnt. Als der Fritz am Morgen in die Küche kommt, liegt alles verstreut am Boden. Hat da ein Einbrecher die Wohnung auf den Kopf gestellt?
Die Welt zu Gast in der Deutschschweiz! Viele ausländische Fachkräfte arbeiten einige Jahre hier für eine international tätige Firma. Diese sogenannten Expats kommen mit Hochdeutsch oder Englisch gut durch. Aber einige lernen auch Schweizerdeutsch. Der Sprachlehrer Marco Fenaroli hat jahrelange Erfahrung als Leiter für Schweizerdeutschkurse. Von ihm wollte Mundartredaktor Markus Gasser unter anderem wissen, mit welcher Muttersprache man Vorteile hat beim Schweizerdeutschlernen – und mit welchen weniger. Das führt zur Frage, wie man die Distanz zwischen Schweizerdeutsch und anderen Sprachen überhaupt messen kann. Kollegin Nadia Zollinger hat sich mit Melissa Tan aus Singapur ausgetauscht. Sie lebt seit anderthalb Jahren in Zürich und spricht schon jetzt ein beachtliches «Züritüütsch». Aber was motiviert sie überhaupt, Mundart zu lernen? Die Antworten der beiden helfen, allfällige Vorurteile gegenüber Expats, etwa, dass sie sich nicht integrieren wollen, zu hinterfragen. Wiederholung der Sendung vom 31.3.2022 Familienname Duttwiler und Duttweiler Der Familienname Duttwiler mit den Schreibvarianten Duttwiler und Duttweiler ist ein Herkunftsname, der zum thurgauischen Dorfnamen Tuttwil (Gemeinde Wängi) gebildet ist. Ein Wernherus de Tuotewilere lebte um 1150 nachweislich in Tuttwil.
Für Rap begeistern konnte sich Anita Gmeiner schon früh, aber erst mit 28 Jahren begann sie selbst damit. Ihre bairische Mundart eignet sich für Sprechgesang. Mit "Kirwa im Kopf" landete sie gleich einen kleinen Hit.
Von Montag bis Freitag gibt es auf SR 3 Saarlandwelle täglich um 8.30 Uhr Nachrichten in Mundart. Die "Nachrischde uff platt" werden mal in moselfränkischer mal in rheinfränkischer Mundart präsentiert. Heute mi'm Katharina Weber
Wat in Hamborg un ümto in de plattdüütsche Welt passeren deit un över wat in Kultur, Politik un Sport op Platt snackt warrt - dat kriegt Ji mit bi "Wi snackt Platt".Herma Koehn - 60 Johr op'e BühnIn wiet mehr as 120 Rullen und Stücken weer de wunnerbare Schauspelersch Herma Koehn alleen an't Ohnsorg-Theater to beleven – man se hett ok noch an so vele anner Theaters speelt, weer in't Fernsehn to sehn un as Hörspeelsprekerin aktiv. Düssen Februor is dat 60 Johr her, dat de Bühnkarieer vun Herma Koehn losgüng: mit een Optritt bi dat Musical "Heimweh nach St. Pauli" in't Hamborger Operettenhuus - an'e Siet vun Freddy Quinn. Bi "Wi snackt Platt" vertellt wi Jo mehr över de grootardige Karrieer vun Herma Koehn.Momsen - Tiere - SensationenEen kennt em vun'e Theaterbühn, vun "Hör mal'n beten to", man ok vun't Fernsehn: Klappmuulpopp Werner Momsen. Tohoop mit sien Achtermann Detlef Wutschik hett he nu en ne'et Book rutbröcht. "Momsen. Tiere. Sensationen" vertellt vun Deerten un jümehr verrückte Egenschoppen: vun Wombats, de mit eckige Köddels jümehr Reveer markeert, vun Sülverfisch, de de Wollmüüs vun'n Bodden opfreten un Grottenolmen, de sik in een Johr blots fief Meters wiet bewegen doot. "Wi snackt Platt"-Reportersch Benita Brunnert hett sik mit Werner Momsen un sien Achtermann Detlef Wutschik drapen un mit jüm över dat ne'e Book snackt.Mehr Plattdüütsch gifft dat op ndr.de/platt
Warum wünscht man sich mit «toi, toi, toi» Glück? Wie heisst das Löwenweibchen auf Schweizerdeutsch? Und woher kommen eigentlich «Choder» und «Spöiz»? Die Antworten geben wir in dieser Sendung. In dieser Stunde stehen Ihre Mundartfragen im Vordergrund: Wir beginnen mit der Frage, wie man dem Löwenweibchen auf Schweizerdeutsch sagt. «Löwin», «Löiin» oder vielleicht doch «Löiefrau»? Weiter geht es mit den Adjektiven «hübsch» und «schön»: In vielen Dialekten wird «hübsch» nur für Menschen verwendet. Im Prättigau oder in Davos bekommt man aber statt einem schönen Abend «än hübschän Aabed» gewünscht. Woher kommt das? Unter «Tschäppi» verstehen die meisten eine Dächlikappe. Eine Hörerin nennt aber auch das Fangis-Spiel «Tschäppi». Wie kommt dieses Mundartwort zu derart unterschiedlichen Bedeutungen? In der Emmentaler Gemeinde Alchenstorf gibt es einen Weiler mit dem merkwürdigen Namen «Tumli». Wir erklären, woher dieser Ortsname kommen könnte. Woher kommen eigentlich die Wörter «Choder» und «Spöiz»? Und ist «Choder/chodere» mit «Chuder/chudere» verwandt? Wir haben die Antwort. Wer seine Fähigkeiten nicht zeigt und nutzt, «stellt sein Licht unter den Scheffel». Woher kommt diese Redewendung? Und was muss man sich überhaupt unter einem «Scheffel» vorstellen? Eine weitere bekannte Redewendung kommt aus dem Theaterbetrieb: «toi, toi, toi» wünscht man jemandem vor einem Auftritt. Warum eigentlich? Könnte «toi, toi, toi», wie eine Hörerin vermutet, eigentlich «Teufel, Teufel, Teufel» meinen? Auch hier schafft die Mundartredaktion Klarheit. Für 'heiraten' sagte man früher auch «i s läng Jahr dinge». Wir erklären, was diese Redewendung mit Knechten und Mägden zu tun hat. Und zum Schluss der Sendung erklärt This Fetzer die Herkunft der Familiennamen Brühwiler, Ziswiler und Grosswiler.
Bi de Amateurtheaters in Hamborg un ümto is in'n Ogenblick ornlich wat los: dat Amateurtheater Duvenstedt speelt de Geister-Kummedie „Kugelfisch Hawai“ un bi dat Stück "Een kommodigen Avend" vun de Bickbeern Schweizer Speeldeel in Rosengoorn-Nenndörp dörv Baggerfohrer Manni mal för en Avend beleven, wat dat heet, een Fro to ween. Un Wi snackt Platt-Reporters weern bi dat Amateurtheater Duvensteed un bi de Bickbeern-Schweizer-Speeldeel to Besöök. Bavento geiht dat ok noch üm uns Plattdüütsch Hörspeel an'n Middewekenavend: Heidi Mahler is dor in dat Stück "Dat ole Huus vun Tante Getrud" to beleven. Wi maakt Jo en beten wat Lust dorop!Moderatschoon: Jan Wulf
Wer wem den Vortritt lassen muss? Bei den Zwillingen Erik und Erika Eichhorn ist das gar nicht so einfach.
Dütmal vertellt uns Timsen vun'e Band Santiano wat doröver, wat för em wohre Frünschop is. Dorto geiht ok noch üm Howard Carpendale siene eersten Schreed as Musiker in "Metas Musikschuppen" in Oostfreesland, un wi sünd bi de Hittfelder Speeldeel to Besöök, de tokamen Wekenenn mit dat Theaterstück “Blots keen Püttjerkraam” Premieer fiert. "FRÜNN" - ne'et Leed vun TimsenVerleden Johr, dor hett Timsen vun'e Band Santiano en helet Solo-Album mit plattdüütsche Leder rutbröcht - un nu, nu leggt he nochmal en Single na. "Frünn", so heet dat ne'e Leed un dat is en wohret Leevsbekenntnis an echte Frünschop. Bi "Wi snackt Platt" vertellt Timsen, wat "wohre Frünnen" för em sünd - un, kloor: dat gifft ok dat ne'e Leed to hören."Blots keen Püttjerkraam" bi de Hittfelder SpeeldeelVunaf Sünndag, den 1. Februar, gifft dat bi de Hittfelder Speeldeel dat Stück "Blots keen Püttjerkraam" to beleven. Benita Brunnert hett de Lüüd vun't Theater bi en Proov besöcht.De oostfreeschen Wuddeln vun Howard CarpendaleHoward Carpendale is een vun de ganz groten Schlagerstars hier bi uns in Düütschland. Jüst annerletzt is he 80 Johr oolt worrn. Aver weet Ji egens woans dat allens mit de Karieer vun Howard Carpendale losgahn is? Ilka Brüggemann vertellt Jo mehr över Howard Carpendale siene eersten Schreed as Musiker in "Metas Musikschuppen" in Oostfreesland.Neewahlen bi'n Plattdüütsch Root un Vörberden op den Plattdüütsch DagAn'n Middeken, den 21.2.2026, stunnen bi'n Plattdüütsch Root för Hamborg Neewahlen op'n Plaan. Wat dorbi rutsuert is: Peer-Marten Scheller is as Spreker un Vörsitter vun'n Plattdüütsch Root wedderwählt worrn. Sien Stellvertreder warrt in'e Tokunft Uwe Michelsen ween. Tohoop mit Olaf Duge warrt Uwe Michelsen ok de Hamborger Plattsnackerinnen un Plattsnackers in'n Bunnsraat för Nedderdüütsch vertreden. Peer-Marten freit sik to de Wedderwahl - un op den Plattdüütsch Dag in Hamborg an'n 18. April. "Dat sünd bet nu al över 40 Veranstaltens, de mellt sünd!", so Scheller. Geern köönt sik ok wiederhen Lüüd mellen, de wat to'n Hamborger Plattdüütsch Dag bidregen wüllt: dat kann en Kunzert ween, en Lesen, en Informatschoons-Drapen vun en Plattkrink, en Föhren dör en Kark - oder wat ok jümmers. Bet to'n 10. Februar mutt de Plattdüütsch Root Bescheed weten.
Schon klar, meistens essen Fledermäuse Schnaken und andere Insekten. Doch heute hat Beppo, die Burgfledermaus, Appetit auf Apfel. Nur wie kommt er daran? Konrad, die Kanalratte hat schon eine Idee.(Geschrieben und erzählt von Florian Hartmann in mittelfränkischer Mundart.)
Abgründiges Gesellschaftsporträt alter weisser Männer, von Guy Krneta. Louis, Drogist aus Hindelbank, Witwer und SVP-Gemeinderat, trifft in einem Restaurant in Bern auf Geri, KMU-Berater und abgewählter Nationalrat aus Zug. Sie trinken und schwadronieren sich lustvoll um Kopf und Kragen. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 24.01.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Geri hilft Louis aus der Patsche, weil dessen Portemonnaie geklaut worden ist. Zu zweit warten sie auf Louis' Zug nach Hause, vertreiben sich die Zeit gemeinsam beim Bier und kommen einander im Gespräch über Gott und die Welt näher. Louis verpasst den letzten Zug und strandet mit seinem Trinkkumpan gegen Morgen in einem Nachtlokal. Der Barkeeper, ein ehemaliger Bärenwärter vom Bärengraben, weckt in den beiden eine verborgene Liebe zu den Bären. Das Hörspiel in Mundart ist die Radiofassung des gleichnamigen Theaterstücks. Es thematisiert auf eine augenzwinkernd sympathische Art die Bundesstadt Bern als Begegnungsort von Politikern unterschiedlicher Strömungen. Die wahrhaftigen Dialoge der beiden über ihre Karrieren lassen immer wieder ganz persönliche Abgründe zweier ungleicher Männer aufblitzen und entlarven sie als typische Vertreter einer speziellen Kaste und ihres Geschlechts. ____________________ Mit: Ueli Jäggi (Louis), Martin Hug (Geri), Marco Morelli (Barkeeper) ____________________ Musik: Jürg Kienberger – Tontechnik: Norbert Elser, Roland Fatzer, Jack Jakob – Regie: Geri Dillier ____________________ Produktion: SRF 2007 ____________________ Dauer: 48'
Manchmal sind Wörter nicht das, was sie zu sein scheinen. Das Wetterleuchten zum Beispiel hat etymologisch gar nichts mit «leuchten» zu tun. Aber unser Sprachempfinden knüpft gern Verbindungen, wo sprachlich keine existieren. Das Phänomen nennt sich Volksetymologie. (Wiederholungssendung) Volksetymologie ist wie die Verballhornung und der Malapropismus eine Art, absichtlich oder unabsichtlich Wörter zu verwenden, die zwar korrekt tönen, mit denen man aber knapp daneben liegt. Besonders mit Fremdwörtern kann man sich leicht plombieren! Diese Falschverwendung eines Wortes heisst Malapropismus. «Afflikat» dagegen, wie man früher im Dialekt für Advokat sagte, zählt zu den Verballhornungen. Ein Thema wie geschaffen für Nadia Zollinger und Markus Gasser von der Mundartredaktion. Hinter den Fachbegriffen stecken nämlich oftmals schöne Wortgeschichten! Das Wetterleuchten, in der alten Mundart «wätterläichne» ausgesprochen, ist nämlich ursprünglich und wörtlich ein «Wettertanz»! Familiennamen Madöry und Madörin Die Familiennamen Madörin und Madöry sind im Kanton Baselland einheimisch gehen vermutlich auf einen lateinischen Rufnamen Madorinus zurück, der seinerseits auf den Namen Maternus, Materninus zurückzuführen ist.
Obwohl es keinen schweizerdeutschen Duden gibt und auch keinen Schulunterricht in Mundart, lauern gefühlt hinter jeder Ecke und in jeder Kommentarspalte die Dialektpolizisten. Wer bestimmt eigentlich, was «richtig» und was «falsch» ist im Dialekt? Heisst es im Berndeutsch «zwöi Manne» oder «zwo Manne»? Solche Fragen bewegen die Schweizer Dialektpolizistinnen und -polizisten. Allerdings gibt es im Dialekt keine klaren Regeln. Entsprechend liefert unsere Sprache viel Diskussionspotenzial. In der Sendung Treffpunkt reden wir darüber. Was ist «richtiger» Mundart? Wer bestimmt das? Wie sollte man den Mundart pflegen? Gast: André Perler, Mundartredaktion SRF
Mal Hand op't Hart: wannehr hebbt Ji dat letzte Mal so richtig wat Kribbeln in'n Buuk hatt? Wenn Ji dorop mal wedder Lust hebbt, denn is villicht dat ne'e Stück in't Ohnsorg-Theater wat för Jo: denn noch bet to'n 15. Februaar speelt se dor de Kumedie "Kribbeln in'n Buuk - Der Himmel voller Geigen". Bi "Wi snackt Platt" vertellt wi Jo mehr över dat Stück. Sarah Kästner - Museums-Verklorersch un Plattkurs-LeiterschSe arbeidt as Verklorersch in't Museum för Kunst un Gewarv un vunaf Februar, dor is se ok Leitersch vun en Plattkurs för Anfängers bi de Hamborger Volkshoochschool in Hamborg-Borgfell: Sarah Kästner. Wi hebbt de studeerte Designerin in't Museum för Kunst un Gewarv drapen un stellt se Jo vör.Plattsnackers överall - ok in Berlin!Jedeen Sünndagmorgen draapt sik in Berlin de Lüüd vun'n Berliner Oostfreesenvereen, üm ok in de Hööftstadt de oostfreeschen Traditschonen to plegen - dat heet: Tee drinken, Klöönsnack un, kloor, Boßeln. Leandra Morich weer bi een vun de Boßeltörns vun'n Berliner Oostfreesenvereen mit dorbi. (Henwies: Ok in Hamborg gifft dat en Oostfreesenvereen!)Bi't "Plattdüütsche Hörspeel" warrt dat ieskoolt!Hebbt Ji bi all den Snee in'e verleden Weken ok mal doröver nadacht, woans dat woll weer, wenn mal so veel Snee fallt, dat een gor nich mehr so recht na buten kümmt? Jüst dorüm geiht dat bi uns Plattdüütsch Höörspeel "Iestappen oder Kiek na buten" vun Gunda Wirschun. Bi "Wi snackt Platt" maakt wi Jo en beten wat Lust op dat Stück, dat Ji an'n Middewekenavend üm fief na negen bi NDR 90,3 un ok in'e ARD Audiothek anhöörn köönt.
Fanny geht untertags in einen Waldkindergarten. Abends, im Traum, schlüpft sie als kleiner roter Fuchs mit weißer Schwanzspitze durch den Wald. Heute denkt sie sich für sieben kleine Wildschweinkinder einen Namen aus.
Bi "Wi snackt Platt" sünd wi dütmal bi de Plattsnackerinnen un Plattsnackers vun't Kreativhuus in Eimbüddel to Besöök: bi'n Plattkrink vun Heiko Thomsen. Dorto stellt wi Jo ok noch den Regisseur un Sänger Philip Lüsebrink vör, de in'n Ogenblick dat Stück "Achtertüksche Süstern" in't Stadttheater Cuxhaven inszeneern deit - un dat geiht üm dat Plattdüütsche Toonarchiv PLATO vun't Institut för Nedderdüütsche Spraak. Op de Websiet vun dat Internet-Projekt kann en sik nämmich nu Interviews mit bekannte plattdüütsche Autorinnen un Autoren anhöörn.
Hase Henry aus dem Ölbild hat ein Gedicht verfasst und will es seinen Freunden aus den anderen Wohnzimmerbildern vortragen. Doch im entscheidenden Moment versagt ihm die Stimme. (Geschrieben und erzählt von Mia Pittroff in oberfränkischer Mundart.)
Die Basler Literaturzeitschrift «Das Narr» hat ihre aktuelle Ausgabe ganz der Mundart verschrieben. Es gibt viele neue Stimmen und besondere Dialekte zu entdecken – auch von ausserhalb der Schweiz. Die Literaturzeitschrift «Das Narr» ist in der Schweiz bereits eine eine kleine Institution. Seit 2011 hat sie sich der Publikation literarischer «Stimmen, die anderswo noch nicht gehört werden» verschrieben, und das rund dreimal jährlich. Die aktuelle Ausgabe des «Narr» geht ungewohnte Wege: Sie ist voll und ganz der Mundart verschrieben. Oder genauer gesagt: den Mundarten, denn die Texte im Heft stammen aus den verschiedensten Dialektregionen der Schweiz und sogar auch unserer deutschsprachigen Nachbarländer. Ein Text ist gar in einer neu erfundenen Mundart verfasst. Das Heft mit seinem kurzen Geschichten, Gedichten und einem Essay ist gleichermassen ein idealer Startpunkt für Leserinnen und Leser mit wenig Mundart-Erfahrung, die Lust auf etwas Neues zum «schnöigge» haben, und für eingefleischte Mundartliteratur-Fans eine inspirierende Versammlung weniger bekannter Mundartautorinnen und -Autoren, die es zu entdecken gilt. Anhand dieser Narr-Ausgabe lassen sich diverse wesentliche Fragen rund ums Mundartschreiben diskutieren: Wer tut das? Mit welcher Motivation? Wo sind die grössten Fallen beim Schreiben im Vergleich zum Hochdeutschen als Standardsprache? Und was ist, wenn die Leserinnen und Leser gar nicht verstehen, was da geschrieben ist? Diesen Fragen gehen wir in der Sendung nach mit Stephan Germann, Tanja Arx und Valérie Hug, die Texte zum Narr beigetragen haben, sowie mit Narr-Redaktor Benjamin Bieri. Natürlich gibt es auch diverse Textbeispiele zu hören. In der zweiten Hälfte der Mundartstunde beantworten wir zwei Fragen aus dem Publikum: Wir erklären den Unterschied zwischen den Zeitangaben «Foif ab ...» und «Füf über ...» und wir gehen der Frage nach, warum es auf Schweizerdeutsch so viele Konstruktionen mit dem Verb «tun» gibt. Erklärt wird ausserdem auch die Herkunft des Familiennamens Brülisauer.
"Vertell doch mal" wedder los un dat gifft ornlich wat to winnen! De NDR söcht tohoop mit Radio Bremen un dat Ohnsorg-Theater de beste Kortgeschicht op Platt to't Thema Kuddelmuddel. Wat nee is düt Johr: erstmalig köönt Kinner- un junge Lüüd bet 18 Johr ok mit lütte Videos, Podcasts, Comics un anner Saken an'n Wettbewarv deelnehmen - un dat alleen oder as Grupp. Bottschopperin vun uns plattdüütschen Geschichtenwettbewarv is de Sängerin, Schauspelerin und Autorin Annie Heger. Bi "Wi snackt Platt" snackt wi mit Annie över den Wettbewarv, över ehr Leevde to de plattdüütsche Spraak un över Tipps un Tricks bi't Vertellen vun Geschichten.
Fleckis Hundehalsband ist verschwunden. Doch Christine, die schwäbische Stubenfliege, hat schon einen Verdacht.
Der Fritz besucht seinen Opa. Der wohnt mit einem jungen Waschbären, dem Wugg, in seinem alten Häuschen im Wald. Der Fritz hat vergessen, beim Müll Wegbringen die Tonne wieder zu verschließen. Das hat Folgen... (Eine Geschichte von Joseph Berlinger, erzählt von Sepp Fischer in Oberpfälzer Mundart.)
Nur 40 Prozent der Deutschen können eine Mundart verstehen, doch zugleich wächst das Bedürfnis nach regionaler Identität. Eine dialektale Einfärbung gewinnt wieder mehr Akzeptanz. Berufsbildende Schulen setzen auf Plattdeutsch in der Ausbildung. Jahn, Thekla www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Dieses Mal ist der Christbaum beim Edi besonders schön geschmückt: seine Mutter hat dafür besondere Plätzchen gebacken, der Edi hat viele Nüsse vergoldet, und heimlich hat er noch seinen Kiesel, die Liesel an die Spitze gehängt.
Zum Abschluss des «Dini Mundart»-Podcasts picken Nadia Zollinger, Markus Gasser und André Höhepunkte, Lieblingsgäste und Anekdoten heraus. Insgesamt, stellen sie fest, haben sie das Schweizerdeutsch ziemlich gründlich, aber noch nicht abschliessend analysiert und gefeiert. Rücklick auf 95 Folgen Mundart-Podcast: Was ist von der «Coronasprache», die im Herbst 2020 im Podcast besprochen wurde, übriggeblieben? Wie haben sich die Germanismen seit Folge 3 entwickelt? Spoiler: Gemäss Nadia zum Schlechten! Am Ende bleibt den dreien der Kontakt zu den Hörerinnen und Hörern als stärkste Erinnerung. All die Anregungen, Ideen und dankbaren Rückmeldungen hinterlassen das gute Gefühl, bei sich selbst und bei den Zuhörenden das Bewusstsein für die Sprache gestärkt zu haben. Was für ein Fazit! P.S. Mit dem Satz im Titel oben schliesst Nadia Zollinger nicht nur den Podcast ab, sondern auch ihre Aufgabe im SRF-Mundartteam. Familienname Altermatt Zum Schluss der Sendung gibt es noch alles Wissenswerte zu einem Familiennamen - dieses Mal: Altermatt. Ein Solothurner Name mit Wurzeln in Norditalien.
Eine Pionierin der Germanistik war die 1879 in einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Berlin geborene Agathe Lasch. Sie wurde an der Universität Hamburg 1923 die erste Professorin dieses Faches in Deutschland und gilt als Begründerin der historischen Erforschung der mittelniederdeutschen Sprache. Eines ihrer Spezialgebiete war die Untersuchung von verschiedenen Dialekten. Neben der Konzipierung des erst 1956 erscheinenden Handwörterbuchs des Mittelniederdeutschen, publizierte sie also auch etwa ein Buch mit dem Titel „Berlinisch“. Am Leben von Agathe Lasch lässt sich nicht nur das Emanzipationsstreben der Frauen greifen, leider ist sie auch ein Beispiel für die Vernichtungspolitik des Nationalsozialismus. Nach einem Berufsverbot, dem Verbot der Nutzung von Universitätsbibliotheken, der Beschlagnahmung der Privatbibliothek und dem Verbot, Rufe an ausländischen Universitäten anzunehmen, wurde sie 1942 mit ihren Schwestern nach Riga deportiert und in den umliegenden Wäldern ermordet. Heute liest Frank Riede den Bericht des Wandsbeker Boten vom 17. Dezember 1925 über den Vortrag „Von der Sprache der Hamburger“, den Frl. Prof. Dr. Agathe Lasch mit 46 Jahren vor dem Deutschen Sprachverein hielt.
O Schreck! Wem gehören denn die zwei schwarzen Augen, die Erik Eichhorn durch seinen Lieblings-Haselnussbusch hindurch beobachten?
Zum Abschluss dieses Podcasts picken Nadia, Markus und André aus den 95 Folgen Höhepunkte, Lieblingsgäste und Anekdoten heraus. Insgesamt, stellen sie fest, haben sie das Schweizerdeutsch ziemlich gründlich, aber noch nicht abschliessend analysiert und gefeiert. Was ist von der «Coronasprache», die im Herbst 2020 im Podcast besprochen wurde, übriggeblieben? Wie haben sich die Germanismen seit Folge 3 entwickelt? Spoiler: Gemäss Nadia zum Schlechten! Am Ende bleibt den dreien der Kontakt zu den Hörerinnen und Hörern als stärkste Erinnerung. All die Anregungen, Ideen und dankbaren Rückmeldungen hinterlassen das gute Gefühl, bei sich selbst und bei den Zuhörenden das Bewusstsein für die Sprache gestärkt zu haben. Was für ein Fazit! P.S. Mit dem Satz im Titel oben schliesst Nadia nicht nur den Podcast ab, sondern auch ihre Aufgabe im SRF-Mundartteam.
Beppo, die Burgfledermaus kann es nicht fassen. Gerade erfährt er, dass aus seiner Burg ein Hotel werden soll.
Fanny geht untertags in einen Waldkindergarten. Abends im Bett träumt sie, sie wäre ein kleiner Fuchs. Heute rettet sie eine weiße Gans, die nicht mehr heimfindet, oder doch?
Im Bündner Oberland spricht man Romanisch, aber heute können alle Einheimischen auch Schweizerdeutsch. Nur: Woher kommt diese Mundart eigentlich, wenn Deutsch in der Surselva nicht alteinheimisch ist? Und was macht sie aus? Nadia und Markus sprechen darüber mit dem Nationalrat Martin Candinas. Candinas' Sprachbiografie ist typisch für die Surselva, denn er ist mit Rätoromanisch aufgewachsen und hat Deutsch erst nach und nach gelernt. Sein charakteristisches Oberländerdeutsch wird in Chur belächelt, aber in Zürich oder Bern gilt es als charmant. Darüber kann er herzhaft lachen, denn sein Verhältnis zu seinem Schweizerdeutsch ist ausgesprochen entspannt. Und mit seinen Kindern spricht er natürlich konsequent Rätoromanisch. Live vor Publikum im Cinema Sil Plaz in Ilanz sprechen die drei über typische Merkmale dieses Oberländer Dialekts: Das charakteristische Rachen-R, der Anteil des Churer Dialekts, die Einflüsse des Romanischen. Fazit: Ohne Deutsch geht es nicht mehr, aber das Rätoromanische ist in der Surselva noch immer die erste Herzenssprache. Ausserdem in der Sendung: Alles zum Familiennamen Büchli, beziehungsweise Büchlin.
Tante Silvias Neffe Felix ist zu Besuch bei Tante Silvia. Dem ist ganz schön langweilig und er hat nur Unsinn im Kopf. Die drei Bilder an der Wohnzimmerwand erteilen Felix eine Lektion, die ihm richtig Spaß macht ... (Geschrieben und erzählt von Mia Pittroff in oberfränkischer Mundart)
Im Bündner Oberland spricht man Romanisch, aber heute können alle Einheimischen auch Schweizerdeutsch. Nur: Woher kommt diese Mundart eigentlich, wenn Deutsch in der Surselva nicht alteinheimisch ist? Und was macht sie aus? Nadia und Markus sprechen darüber mit dem Nationalrat Martin Candinas. Candinas' Sprachbiografie ist typisch für die Surselva, denn er ist mit Rätoromanisch aufgewachsen und hat Deutsch erst nach und nach gelernt. Sein charakteristisches Oberländerdeutsch wird in Chur belächelt, aber in Zürich oder Bern gilt es als charmant. Darüber kann er herzhaft lachen, denn sein Verhältnis zu seinem Schweizerdeutsch ist ausgesprochen entspannt. Und mit seinen Kindern spricht er natürlich konsequent Rätoromanisch. Live vor Publikum im Cinema Sil Plaz in Ilanz sprechen Nadia, Markus und Martin über typische Merkmale dieses Oberländer Dialekts: Das charakteristische Rachen-R, der Anteil des Churer Dialekts, die Einflüsse des Romanischen. Fazit: Ohne Deutsch geht es nicht mehr, aber das Rätoromanische ist in der Surselva noch immer die erste Herzenssprache.
Im Garten wird Christine, die schwäbische Stubenfliege, von einem komischen Hund aufgeschreckt. Der sagt "Hallo!" statt "Griaste!" Ein Nussjäckl findet das unmöglich und schimpft.
Der Fritz besucht seinen Opa. Der wohnt mit einem jungen Waschbären, dem Wugg, in seinem alten Häuschen im Wald. Aber wo hat sich heute der Wugg wieder versteckt? Der Opa hilft dem Fritz beim Suchen. (Von Joseph Berlinger, erzählt von Sepp Fischer in oberpfälzer Mundart.)
Obwohl der Edi erkältet ist, soll er kurz auf das Kätzchen der Nachbarin aufpassen. Das rennt aber gleich weg und der Edi flitzt hinterher bis zum Haustor. Dort sieht er die Katze auf der anderen Straßenseite. Er kann sie aber nicht holen, denn er hat den Haustürschlüssel vergessen. Aber seine Freundin, die Kiesel-Liesel hat er dabei. (Von Josef Parzefall, erzählt von Bettina Mittendorfer in niederbayerischer Mundart)
Die Schweizer Autorin Olga Lakritz im Gespräch über ihren ersten Roman auf Mundart. «ich ha dir nie verzellt, dass du e abweseheit i mir gfüllt häsch» - die namenlose Ich-Erzählerin kann ihrem Freund nicht mehr sagen, was er ihr bedeutet hat. Er ist tot – gestorben an einer Demonstration. Im links-politischen Milieu verdächtigt man die Polizei, es kommt zu Unruhen und Untersuchungen und mittendrin: die junge Freundin des toten Aktivisten. Ohne ihn fühlt sie sich völlig allein. Sie zieht sich zurück und lässt ihre Freundinnen, ihre Eltern und selbst ihre Therapeutin im Ungewissen, was sie über das Geschehen weiss. In ihrem Mundartroman zeigt Olga Lakritz, wie sehr das Private und das Politische miteinander verschränkt sind. «so öppis wie d wahrheit» ist ein eindringlicher Bericht über Polizeigewalt, über die Trauer einer jungen Frau und die Schwierigkeit, über schmerzhafte Wahrheiten zu erzählen. Das chaotische, düstere Innenleben ihrer jungen Ich-Erzählerin schildert die Autorin in einer rhythmischen Zürcher Mundart. Dabei hat Olga Lakritz Schweizerdeutsch lange gar nie in Betracht gezogen als literarische Sprache. Warum das so ist und wieso ein Mundartroman gar nicht so klingen muss, wie gesprochene Mundart, erzählt Olga Lakritz im Gespräch. Im zweiten Teil der Sendung erklären wir den Flurnamen «Hinterofe» und den Familiennamen Bregy und wir schauen auf die verschiedenen Bedeutungen des Wortes «Schlumpf». Ausserdem zeigen wir, wie sich im Wort-und-Musik-Programm «es nachtet» von EIGETS Tänze, Lieder, Jutze und Rufe mit berndeutschen Texten verbinden.
Vreni hat ein Wochenende frei und unternimmt mit ihren Freunden einen Ausflug auf dem Main. Doch wie kommen die Leute ohne Vreni in der Zeit über den Fluss? Müssen sie etwa fliegen? Als Vreni wieder zuhause ist, ist die Freude bei allen groß. (Von Claudia Schulz, erzählt von Anna Graenzer in unterfränkischer Mundart)
Abend für Abend sieht man in den Fenstern rund um den Spielplatz bunte, flackernde Lichter. Woher sie kommen, kann nur der Wellensittich Willibald erklären, der schon einmal in einem menschlichen Wohnzimmer gelebt hat. (Von Elmar Tannert, erzählt von Roman Bahr in mittelfränkischer Mundart)
Warum trägt Billy, der weltbeste Putz-Saug-Wisch-Biber, plötzlich einen Mistkäfer auf dem Rücken? Braucht man wirklich einen Biberschein, wenn man in eine Bienenpolizei-Kontrolle gerät? Und was hat eine Mistkugel vor dem Restaurant "Zur Bachstelze" zu suchen? (Von Heinz-Josef Braun und Stefan Murr, erzählt von Stephan Zinner in oberbayerischer Mundart)
Über 80 Jahre nach seiner Entstehung fasziniert der Kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry weiter. Heuer wurde er gleich in vier schweizerdeutsche Dialekte übersetzt. Wir sprechen mit zwei Übersetzerinnen über den Klassiker. 1943 erschien Le Petit Prince des französischen Piloten und Autors Antoine de Saint-Exupéry erstmals: eine philosophische Kindergeschichte für Ewachsene. Seither findet das Buch reissenden Absatz - und es wird universell verstanden: In über 600 Sprachen und Dialekte wurde es bereits übersetzt. Auch etliche schweizerdeutsche Dialekte gehören dazu. Kein anderes Buch ausser der Bibel wurde in so viele Sprachen übersetzt. 2025 sind vier weitere Mundart-Übersetzungen dazugekommen: Glarnerdeutsch, Bündnerdeutsch, Zugerdeutsch (alle im Baeschlin-Verlag) sowie Solothurnerdeutsch. Wir haben die beiden Übersetzerinnen der Zuger und der Solothurner Ausgabe, Judith Stadlin und Claudia Brander, zum Gespräch getroffen. Darin erklären sie, warum sie was wie übersetzt haben und welche Mundartwörter sie beim Übersetzen in den Text geschmuggelt haben. Ausserdem sprechen Stadlin und Brander mit Mundartredaktor André Perler über die vielen Interpretationsmöglichkeiten des Kleinen Prinzen und diskutieren darüber, warum das Buch noch heute jährlich fünf Millionen Mal verkauft wird. Ausserdem in der Sendung: Verschwundene Wörter und Namen mit und ohne Artikel Im zweiten Teil der Mundartstunde widmen wir uns der Frage, warum in einigen Dialekten Namen ohne Artikel gebraucht werden - genau wie im Hochdeutschen: «I ha Patrick gseh.» statt «I ha dr Patrick gseh.» Und auch einem österreichischen Familiennamen - Panhuber - versuchen wir auf die Schliche zu kommen. Gegen Ende der Sendung stellen wir Ihnen schliesslich noch ein weiteres neues Buch vor: In «Verschwundene Wörter» erzählt Matthias Heine unterhaltsam die Geschichte von 181 alten Wörtern, die fast oder ganz in Vergessenheit geraten sind wie «Anstandsdame», «Beinkleid», «Freudenmädchen» oder «Engelmacherin». Buch-Tipps: · Antoine de Saint-Exupéry: De Chly Prinz. Zugertüütschi Uusgaab vo de Judith Stadlin. Baeschlin-Verlag 2025, 113 Seiten. · Antoine de Saint-Exupéry: Der Chly Prinz. Soledurner-Mundart vo der Claudia Brander. Verlag Alte Chäserei 2025, 105 Seiten. · Matthias Heine: Verschwundene Wörter. 181 kuriose Wörter von damals und ihre Geschichten. Duden-Verlag 2025, 273 Seiten.
Österreichische Klänge bei radioeins: Nach Kreisky ist heute Anna Buchegger zu Gast im studioeins. Mit ihrem neuen Album "Soiz" bringt sie nicht nur musikalische Vielfalt zwischen Mundart, Pop und Jodeln mit, sondern auch große Fragen: Was bedeutet Heimat – und wie lässt sich der Begriff neu denken, jenseits von Klischees und Mief? Wir freuen uns auf ein Gespräch und eine Live-Performance mit einer Künstlerin, die Grenzen auslotet – musikalisch wie gesellschaftlich.
Hamish geht allein in den Wald und trifft seinen Freund Schdoffi, den Dachs, wie er gerade Fangen mit einem Dackel spielt. Die Drei haben jede Menge Spaß, bis ein Jäger daherkommt, um nach seinem Hund zu sehen - ein Jäger auf Dachsjagd ... Halten die Tiere zusammen? (Von Thomas Kastura, erzählt von Andreas Leopold Schadt in oberfränkischer Mundart)
Monaco F hat als erster konsequent in bayerischer Mundart gerappt. Und damit eine Welle unter jungen Musikern aus Bayern ausgelöst. Gerade arbeitet er an seinem neuen Album "Midlife Rises".
Die Musikerin Fatima Dunn und die Autorin und Spoken-Word-Künstlerin Tanja Kummer betrachen in ihrem Mundart-Bühnenprogramm die Schweiz aus neuen Perspektiven. Leichtfüssig, aber trotz dem Titel mit Bodenhaftung. «Du chasch nöd eifach kei Luscht ha uf Schwerchraft!» – So sagt es Fatima Dunn zu Beginn des Abends zu ihrer Bühnenpartnerin, der Autorin und Spoken-Word-Poetin Tanja Kummer. Und dann beweisen die beiden anderthalb Stunden lang: Das kann man eben doch. Mit Mundartsongs, Prosatexten und sämtlichen erdenklichen Mischformen dazwischen (zu nennen wäre etwa ein Musiklöffel-Duell) sagen die beiden Künstlerinnen allem den Kampf an, was sie im Alltag runterzieht. Und dabei entsteht fast en passant ein differenziertes Bild, das die das Land Schweiz und das Hier-Sein aus etwas anderen Perspektiven beleuchtet. Sei es beispielsweise als «Säuli» auf der Landkarte, sei es als «Zmorgeland», oder auch ganz schlicht als «Dihei». Stets bleiben sie zugewandt, scheuen sich dabei aber nicht vor ironisch-satirischen Anspielungen – und auch nicht vor lustvollem Schabernack. In der Sendung sind Ausschnitte aus Dunn&Kummers neuem Bühnenstück «Kei Luscht uf Schwerchraft» zu hören, wir sprechen mit den beiden Künstlerinnen über ihre Arbeit daran – und darüber, warum die Mundart für sie viel mehr als ein Mittel zum Zweck ist. Ausserdem erklären wir eine Reihe besonderer Wörter aus der Schifffahrtssprache, darunter die Namen einiger Manöver und der Ausdruck «s Elbetritschli jage», sowie die Familiennamen Grob und Gröbli. Veranstaltungshinweis: · Dunn&Kummer: «Kei Luscht uf Schwerchraft» – nächste Spieldaten: 24.10.2025 (Gleis 21, Dietikon) / 25.10.2025 (Kleinbühne Chupferturm, Schwyz) / 1.11.2025 (Buchfestival Olten). Weitere Spieldaten sind auf der Website unten ersichtlich.
Der Papa von Liesi und Tobi hat Sonnenblumen eingepflanzt, aber es regnet nicht. Die Kinder gießen und gießen und machen Pläne für ein Bewässerungssystem. Viel einfacher, denkt Liesi, wäre es doch, einen Regentanz zu machen. Mit Zottelmaske und Kochtopftrommel hüpft Liesi den ganzen Abend um das Beet herum. Ob das hilft? (Eine Geschichte von Martina Wildner, erzählt von Herrn Braun in schwäbischer Mundart)
Warum ist dem Schlossgespenst Kunibert heute gar nicht zum Lachen? Kann man auf gute Ideen kommen, wenn man über seinen Schulranzen stolpert? Und was hat Charlie Chaplin damit zu tun? (Eine Geschichte von Stefan Murr, erzählt von Jonathan Müller in oberpfälzischer Mundart)