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Koldehoff, Stefan www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Für ein paar Wochen erreichte sie Weltberühmtheit: Kuh Veronika, das erste – bekannte – Rind, das Werkzeuge benutzen kann. Sie ließ uns fragen: Haben wir Tiere maßlos unterschätzt? Wie schlau sind jene, die uns in der Stadt umgeben?Über die Intelligenz von Stadt-Tieren diskutieren beim FALTER-Sommergespräch im Wiener Museumsquartier die Kognitionsbiologin Alice Auersperg (VetMed Uni Wien) und der Verhaltensbiologe Thomas Bugnyar (Uni Wien), moderiert von Katharina Kropshofer, Leiterin des FALTER-Naturressorts.Hier geht's zu den ersten beiden Teilen der FALTER-Sommergespräche:Teil 1: Klimawandel: Die Stadt, die Hitze und die LuftTeil 2: Platzkämpfe: Wie viel Natur passt in die Stadt? Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Jena wirkt erstmal unscheinbar. Eine oft funktionlae Architektur, ein riesiger Turm aus DDR-Zeiten, der schon von der Autobahn grüßt, und eine Stadt, in der viele vielleicht nur einen Kaffee trinken… Jochen ist geblieben. Und war begeistert.Er fährt auf den JenTower und sieht plötzlich, dass diese Stadt mitten im Grünen liegt. Umringt von Hügeln, durchflossen von der Saale. Er landet in einem verwilderten Garten direkt neben Schillers Gartenhaus, wo Schiller einst den Wallenstein schrieb und Goethe regelmäßig vorbeikam. Er sitzt in einem der ältesten Großraum-Planetarien der Welt, das 2026 hundert Jahre alt wird und gerade komplett neu eröffnet hat. Und er hört morgens eine junge Band durch die Fußgängerzone singen und spürt, wie sich ein warmer Schleier über die ganze Stadt legt.Rundherum ist die Natur sofort da. Die Leuchtenburg mit ihrem Steg der Wünsche hoch über dem Tal. Und in Bad Sulza ein Thermalbad, in dem du unter Wasser Musik hörst, erdacht nach dem Gesang von Walen in Kanada.Kommt mit nach Jena. Die Stadt der kurzen Wege, die euch mit dem zweiten Blick kriegt. Und wer Teil eins verpasst hat: Saale-Unstrut und die Himmelsscheibe warten schon im Feed.—
Neutral geht gar nicht - Debattenpodcast der Politischen Meinung
Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD steht die Gesellschaft zusammen und zeigt Haltung gegen den Terror. Am 25. Juli fand der 48. Berliner CSD (Christopher Street Day) statt, eine der größten Demonstrationen Deutschlands mit Hunderttausenden Gästen aus aller Welt. Doch die Demonstration wurde am Abend durch einen brutalen Terrorangriff beendet: Ein 21-jähriger Islamist fuhr im Tiergarten mit einem Auto in die Menschenmenge, tötete eine Frau aus Polen und verletzte mehr als 30 weitere Personen, zum Teil schwer. René Powilleit leitet den Landesverband der LSU Berlin, der Interessenvertretung für LSBTIQ+-Personen innerhalb der CDU/CSU. Er befand sich inmitten der Demonstrierenden am Brandenburger Tor, als unmittelbar nach dem Attentat die Evakuierung des gesamten Areals durch den Veranstalter und die Polizei Berlin angeordnet wurde. Mit ihm haben wir in Folge 101 unseres Podcasts „Menschenrechte nachgefragt“ der Politischen Meinung und der Konrad-Adenauer-Stiftung über den Anschlag und seine Folgen gesprochen: für die Betroffenen, für die LSBTIQ+-Community und ihre Freunde, aber auch für die Mehrheitsgesellschaft. Wie hat er den Einsatz der Veranstalter und der Polizei erlebt? Wie die engagierte Notfall- und Krisenseelsorge, die noch in der Tatnacht die Betroffenen am Tatort unterstützte? Wie bewertet er die Angriffe aus verschiedenen extremistischen Milieus? Aufgrund der massiven Gefährdung der LSBTIQ+-Community steht die Uhr für ihn bereits auf „zwei vor zwölf“, sagt René Powilleit im Podcast. Hört rein in eine Podcastfolge, die emotionaler ist als die 100 Folgen davor. Eine Folge, die wir in Solidarität mit den betroffenen Menschen aufgenommen haben, damit wir die Opfer nicht vergessen, sondern als Gesellschaft geschlossen an ihrer Seite stehen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung liegt in unmittelbarer Nähe zum Tatort. Die Flaggen vor der Akademie in der Tiergartenstraße wurden mit Trauerflor versehen und eine Trauerbekundung veröffentlicht. Statement der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Anschlag auf den Berliner CSD „Mit großer Bestürzung haben wir die Ereignisse am Rande des Berliner Christopher Street Day verfolgt, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Konrad-Adenauer-Stiftung zugetragen haben. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien, Freunden sowie allen, die durch diese schreckliche Tat Leid erfahren haben. Gerade in Zeiten, in denen Freiheit und Zusammenhalt in ungeahntem Maße herausgefordert werden, ist es wichtig, Haltung zu zeigen. Als Konrad-Adenauer-Stiftung setzen wir uns für eine offene und vielfältige Gesellschaft ein, die von Respekt und gegenseitiger Achtung geprägt ist. Hass, Extremismus und Gewalt widersprechen den Werten, die uns als Stiftung leiten. Das christliche Menschenbild erinnert uns daran, dass die Würde jedes Menschen unantastbar ist und dass Toleranz und Nächstenliebe die Grundlagen unseres politischen Denkens und Handelns bilden. Deshalb treten wir entschlossen für ein respektvolles Miteinander und eine Kultur der Freiheit und des Rechts ein.“
Wien ist nach dem Zweiten Weltkrieg eine geteilte Stadt. Vier Besatzungszonen der vier großen Mächte, die den Krieg gewonnen haben. Untereinander nicht eins. Die Stadt ist arm und es mangelt an Allem. Und so floriert der Schwarzmarkt. Düstere Verzweiflungsgeschäfte machen Menschen reich, die skrupellos sind, moralisch zweifelhafte Tauschgeschäfte zu betreiben. In diese Stadt kommt Holly, ein Amerikaner der von seinem besten Freund Harry ein Jobangebot bekommen hat. Bei seiner Ankunft allerdings ist Harry tot. Frisch vom Auto überfahren und wird gerade beerdigt. Aber irgendwie wirken die Todesumstände merkwürdig, und schnell denkt Holly es sei Mord gewesen. Er fühlt sich verantwortlich der Sache auf den Grund zu gehen und macht sich auf die Suche nach einem geheimnisvollen dritten Mann, den ein Portier am Unfallort gesehen haben will. Doch alle anderen Beteiligten schwören, dass es nur zwei Männer gab. Immer tiefer in den Wiener Sumpf gezogen, stellt Holly irgendwann fest, dass er nicht nur sichergehen muss, WIE Harry gestorben ist, sondern OB er wirklich tot ist. Denn wie sich herausstellt, ist Harry am Leben und der Strippenzieher eines Verbrechens das Menschenleben kostet. Soll er seinen besten Freund an die Polizei verraten? Die Verfolgungsjagd am Schluss, endet tödlich. Für Harry und für Hollys amerikanische Naivität. Plor, ist es ein schlechtes Zeichen, dass eine Beschreibung des Filmplots auch vollkommen ohne die Erwähnung der weiblichen Hauptfigur auskommt? Denn eigentlich passiert am Ende des Films etwas sehr ungewöhnliches für die End-40er.
Auf der Bocholder Straße ist in der Nacht eine große Wasserleitung gerissen. Der Riss ist sechs Meter lang und es ist sehr viel Wasser ausgelaufen. Die Stadtwerke müssen erst einmal nachsehen, wie viel unterspült wurde. Die Ruhrtalbrücke auf der A52 wird noch einmal gesperrt. Die Sperrungen dauern jeweils ein Wochenende. Die Wiesen in der Stadt sind extrem trocken. Die Stadt hat deshalb das Grillen in den Grillzonen wieder verboten.
In Prag gehören Nutrias für viele Touristinnen und Touristen inzwischen zum Stadtbild – sie schwimmen in der Moldau und lassen sich am Ufer füttern. Doch die Nagetiere sind eine invasive Art, vermehren sich stark und schaden der Natur. Die Stadt versucht deshalb, die Ausbreitung zu stoppen. Ob das gelingt, hat sich Mathias von Lieben angeschaut
An der Street Parade in Zürich konsumieren viele Menschen Ecstasy oder andere Drogen. Die Stadt toleriert das und bietet sogar ein kostenloses Drogenchecking an. Drogenkonsum scheint normalisiert zu sein - oder? Wie viele der Besucherinnen und Besucher an der Street Parade effektiv Drogen konsumieren, ist nicht bekannt. Da beispielsweise Ecstasy-Pillen illegal sind und es sich um einen Schwarzmarkt handelt, gibt es keine Statistiken. Sicher ist, dass Konsum stattfindet und dass die Stadt dies bis zu einem gewissen Grad toleriert, indem sie ein Drogenchecking anbietet und dieses von der Polizei unbehelligt lässt. Auch in der Gesellschaft scheint akzeptiert zu sein, dass an der Street Parade konsumiert wird. In dieser Podcast-Folge fragen wir einen Fachmann, inwiefern Drogenkonsum normal ist und wie ein guter gesellschaftlicher Umgang damit aussehen könnte. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ Links zum SRF-Podcast «Techno & Rave: So entstand die Technokultur in der Schweiz»: - https://www.srf.ch/audio/geschichte/techno-rave-so-entstand-die-technokultur-in-der-schweiz?id=6fae5644-9376-4337-b4b8-0f3e1d4b78e7 ____________________ In dieser Episode zu hören: - Dominique Schori, Co-Leiter Drogeninformationszentrum Zürich ____________________ Team: - Moderation: Isabelle Maissen - Produktion: Martina Koch - Mitarbeit: Sofia Fässler / Selina Etter ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Die Trockenheit in Südbaden zwingt Trinkwasserversorger zu Notfallplänen. Die Stadt führt ein Badeverbot an einem Teil der Dreisam ein. Die Flüsse Neumagen und Mühlin sind derzeit ausgetrocknet.
„OASE 26“ bietet im Kirchenschiff einen Rückzugsort gegen die Sommerhitze mit buntem Programm.
„OASE 26“ bietet im Kirchenschiff einen Rückzugsort gegen die Sommerhitze mit buntem Programm.
Vor zwei Jahren hat das Wiler Stadtparlament entschieden, das Gasnetz bis 2050 schrittweise abzustellen. Die Stadt rechnet mit Kosten von rund 46 Millionen Franken. Ein grosser Teil davon soll über eine Gebühr finanziert werden. Dagegen hat der Hauseigentümerverband das Referendum ergriffen. Weitere Themen: · Appenzeller Bahnen vergeben zur Modernisierung der Strecke Rheineck-Walzenhausen Aufträge in der Höhe von über 50 Millionen Franken. · Stiftungsaufsicht soll Mehrkosten bei der Sanierung des Hofs zu Wil untersuchen. Die SVP der Stadt Wil hat eine Aufsichtsanzeige eingereicht. · Scheune in Ebnat-Kappel brennt vollständig aus. Keine Menschen oder Tiere wurden verletzt oder getötet. · Rund 350 Tonnen Sand werden für das Sandskulpturen-Festival in Rorschach angeliefert.
In dieser Folge von UNhörbar Nachhaltigkeit sprechen wir mit Dr. Simone Sandholz vom Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen (United Nations University - UNU) über das elfte UN-Nachhaltigkeitsziel: Nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG 11). Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Städte lebenswerter, klimaresilienter und gerechter werden können und warum urbane Transformation weit mehr bedeutet als neue Technologien oder mehr Grünflächen.Im Gespräch geht es um Klimaanpassung, soziale Gerechtigkeit und das Recht auf Stadt. Außerdem sprechen wir darüber, weshalb nachhaltige Stadtentwicklung immer Zielkonflikte mit sich bringt, warum Bürgerbeteiligung entscheidend ist und wie internationale Beispiele zeigen, dass lebenswerte Städte nur gemeinsam entstehen können.InhaltWas bedeutet urbane Transformation? (03:30)Warum SDG 11 mehr ist als Klimaschutz (05:30)Gendergerechte Stadtplanung und Angsträume (12:15)Klimawandel im Alltag von Städten (14:30)Die Bonner Klimabefragung (16:10)Das Recht auf Stadt und soziale Gerechtigkeit (24:15)Das Projekt Transformative Urban Coalitions (29:00)Weiterführende InformationenUniversität der Vereinten Nationen (UNU), Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit: https://unu.edu/ehs Universität der Vereinten Nationen (UNU), Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit, Urban Futures & Sustainability Transformation Programme: https://unu.edu/ehs/our-work/transformation/urban-transformation Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Nachhaltige Städte und Regionen: https://www.bmftr.bund.de/DE/Forschung/EnergieKlimaUndNachhaltigkeit/UmweltUndGesellschaft/NachhaltigeStaedteUndRegionen/nachhaltigestaedteundregionen_node.html Moderation: Natalia RudenkoRedaktion: Leonardo Pereira & DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und KlimagerechtigkeitPostproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
Zürich hat ein wachsendes Drogenproblem: Mitten in der Stadt, in der Nähe des Hauptbahnhofs, werden Kokain und Crack gehandelt und konsumiert. Die Stadt hat die Polizeipräsenz an gewissen Brennpunkten verstärkt. Ein Augenschein vor Ort. Weitere Themen: Russland bestreitet die nordkoreanische Unterstützung im Ukrainekrieg nicht länger. Vertreter des Kremls reisten kürzlich nach Nordkorea, um ein Denkmal für die gefallenen Nordkoreaner einzuweihen. In Moskau inszeniert eine Ausstellung das Bündnis zwischen den beiden Ländern als «heilige Mission». Eine Sprache lernen und dies mit Ausflügen und Sport verbinden: Dafür steht seit Jahren das Sommerlager «Italiando» im Tessin, wo Jugendliche aus der Deutschschweiz eine Woche lang italienisch lernen. Diesen Sommer nehmen mehr als 150 Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren daran Teil. Dabei zeigt sich: Freiwillig und ohne Notendruck lernt es sich besser als in der Schule.
Eine Aktion am Kopstadtplatz hat heute für Aufmerksamkeit gesorgt. Die Stadt will dort das letzte Toilettenhäuschen in der Innenstadt abreißen. Um dagegen zu protestieren, sind zwei Anwohner aufs Dach geklettert.
Sie machen sich Notizen und sie klingeln an Wohnungstüren. FOLGE 'HÖR MAL DEUTSCHLAND' AUF SPOTIFY Die beiden Männer gehören der neu ins Leben gerufenen Abfallstreife an. Die Stadt hat sie eingestellt, um die wilde Müllentsorgung auf den Straßen und Plätzen in den Griff zu bekommen. Die Ermittler befragen HausbewohnerInnen und hoffen, die Verantwortlichen zu finden. Von Anja Kempe. Regie und Produktion Anja Kempe. SWR Kultur /WDR 5 — Reportage .
Was braucht Natur wirklich, um in der Stadt zu überleben? Und wie viel Natur brauchen urbane Räume? Eine Diskussionsrunde mit Bettina Leidl (Direktorin Museumsquartier Wien), Ferdinand Schmeller (Stadt Wien Umweltschutz), Isa Klee (Städteplanerin mit Fokus auf Artenvielfalt in der Stadt), Dominique Zimmermann (Kuratorin NHM und Falter-Autorin) und FALTER-Redakteurin Katharina Kropshofer. Aufgezeichnet im Rahmen der Falter-Sommergespräche im Museumsquartier Wien. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mundt, Anna www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Die Parkplatz-Initiative in der Stadt St. Gallen ist mit 1'013 gültigen Unterschriften zustande gekommen. Die Initianten hatten jedoch über 1'300 Unterschriften eingereicht. Die Stadt zählt und prüft nun nur noch so viele Unterschriften, wie für das Zustandekommen einer Initiative nötig sind. Weiter in der Sendung: · Ab heute gilt auch im österreichischen Bundesland Vorarlberg ein Feuerverbot im Wald. Im Kanton St. Gallen auf der anderen Seite der Grenze gilt ein solches Verbot bereits seit fast zwei Wochen. · Sommerserie «Timeout» der Regionaljournale: Bei Depressionen, Angststörungen oder Burn-out suchen Männer deutlich seltener professionelle Hilfe als Frauen. Ein spezielles Angebot der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich gibt Betroffenen Raum für eine Auszeit.
In dieser Folge fahren Luise, ihre Oma und ihr Opa nach Rostock. Die Stadt, in der ihre Großeltern zehn Jahre gelebt haben, in der es kurz so aussah, als könnten sie in der DDR doch noch glücklich werden – und in der sie irgendwann doch entschieden haben: Wir müssen hier weg. Wir schauen uns an, wie das Leben von Luises Großeltern in Rostock aussah, warum ihre Kirchengemeinde so besonders für sie war und was der Moment war, in dem klar wurde, dass es keine andere Option mehr gibt. Und dann: ein ziemlich irrer, erster Fluchtplan mit einem Highspeed-Boot. Mehr über Fluchtversuche aus der DDR gibt's beim Zeitkapsel-Podcast: https://1.ard.de/zeitkapsel-2?cpolr Hier geht's zum Podcast “Wissen mit Zoé”: https://1.ard.de/wissenmitzoe „Oma, lass reden" ist ein ARD-Podcast, produziert von DASDING vom SWR in Kooperation mit Fritz vom rbb.
Der letzte Tanz: Das Highfield-Festival macht Schluss. Nach 16 Jahren am Störmthaler See bei Leipzig steigt das Open-Air mit bis zu 35.000 Besuchern jetzt zum vorerst letzten Mal. Warum ziehen die Veranstalter den Stecker? Welche Highfield-Highlights bleiben in Erinnerung? Ihr hört's von uns, Euren Hosts Daniel Heinze und Guido Corleone - in dieser neuen Folge von HELDENSTADT, dem Wohnzimmerpodcast der LVZ. Bei uns geht's alle 14 Tage montags um das, was Leipzig gerade bewegt. Zum Beispiel die vielleicht meistgeteilte Doku der letzten Tage: Spiegel TV berichtet über einen merkwürdigen Luxuswohnungs-Leerstand in Leipzig: Top-Immobilien, in die seit Jahren niemand einzieht, Anleger, die auf ihr Geld warten und Mieten von 18 Euro kalt pro Quadratmeter. Als der schlimme Heat Dome neulich die Strassenbahnnen ausgeknockt hatte, war das eine lukrative Zeit für Leipzigs Taxiunternehmen. Für alle, die Taxis eher selten nutzen, gibt's von uns die Top-5-HELDENSTADT-Servicetipps: von der Wahl des richtigen Wagens bis zu Fahrpreis, Quittungspflicht und Trinkgeld - alles über Eure Rechte als Fahrgäste! Vorsicht, Ast von oben, morsche Bäume im Auwald! Die Stadt prüft den Baumbestand auf Schäden, deshalb kommt es immer mal zu Wegsperrungen. Jeder fünfte Bewerber bei Sachsens Polizei ist beim Intelligenztest durchgefallen. Und eine bayerische Uni befragt gerade Menschen in Leipzig zum Zusammenleben in der Stadt - mit einem ganz schön wilden Fragebogen. Be-Beat-and-Rhythm! In den HELDENSTADT-Tipps empfehlen wir Euch die "Leipziger Markt Musik" in der Innenstadt, den Dokumentarfilm "Grünau 50", die EP-Release-Party von Josi Miller in Ilses Erika und das Konzert von Nation Of Language im Täubchenthal. Zum Schluss werden wir dann noch zum Mystery-Podcast: Reddit nimmt uns mit in ein Geisterhaus auf die Georg-Schwarz-Straße - buhuuuu! Ganz viel Leipzig-Content zum Hören für die zweite Sommerferienhälfte - viel Spaß mit den Freibadpommes unter den Leipzig-Podcasts: „HELDENSTADT. Der LVZ-Podcast aus Leipzig mit Daniel Heinze und Guido Corleone“, Folge vom 27. Juli 2026! FOLGT DEM PODCAST, damit neue Episoden automatisch angezeigt werden! Und los, jeder erzählt einer anderen Person von HELDENSTADT! HOLT EUCH DEN HELDENSTADT-NEWSLETTER und folgt uns bei Instagram, Threads, Facebook und Mastodon! ++ Hinweis: Diese Folge wurde bereits vor dem Anschlag auf den CSD in Berlin aufgenommen.
Auto - Rund ums Auto. Fahrberichte, Gespräche und Informationen
Lake Powell Resort and Marina Foto © Arizona Office of TourismWir müssen zugeben, dass man sich momentan gut überlegen sollte, ob man die USA besucht. Diese Entscheidung können wir Ihnen auch nicht abnehmen. Falls es Sie aber in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten treibt, dann wollen wir Sie mit einem kleinen Reisetipp unterstützen, der Sie durch Arizona führen wird. Foto © Flagstaff, Ping Tang Darum geht es diesmal!Heute nutzen wir mal wieder die Gelegenheit, innerhalb unserer Automobilberichterstattung einen Reisetipp zu geben. Und dazu begeben wir uns nach Arizona. Der US-Bundesstaat gilt für viele als Synonym für Sonne und Wüste. Doch wer den US-Bundesstaat vor allem mit Kakteen und roten Felsen verbindet, irrt. Teile von Arizona zählen zu den abwechslungsreichsten Höhenlandschaften der USA. Nur wenige Fahrstunden von den Wüstenregionen entfernt erwarten Besucher angenehm kühle Bergorte, schattige Kiefernwälder, glasklare Seen und Gipfel auf über 3.000 Metern Höhe. Möglich machen das die enormen Höhenunterschiede des Bundesstaates. Vom Wüstenboden bis zu alpinen Berglandschaften reicht das Spektrum – und damit auch der Temperaturunterschied. Arizona zeigt, dass der amerikanische Südwesten überraschend vielseitig sein kann. Also ist das die Gelegenheit für einen Roadtrip. Egal, mit welchem Fahrzeug. Flagstaff - Sunset Crater Volcano National Park © credit Arizona Office of TourismFlagstaff: Sommerfrische zwischen Kiefernwäldern und SternenhimmelAls ich vor vielen Jahren mal die Route 66 unter die Räder genommen habe, war Flagstaff ein absolutes Muss. Auf rund 2.100 Metern Höhe bietet die Stadt eine willkommene Auszeit von der Wüstenhitze. Wander- und Mountainbike-Strecken führen durch die größten zusammenhängenden Ponderosa-Kiefernwälder der Welt. Dank der klaren Luft zählt Flagstaff außerdem zu den besten Orten der USA für Sternenbeobachtungen. Die Stadt mit ihren rund 77.000 Einwohnern gilt auch als Tor zum Grand Canyon.Lake Powell Foto © Arizona Office of Tourism Lake Powell: Hausboot statt HotelLake Powell, der riesige Stausee an der Grenze zu Utah, begeistert mit türkisblauem Wasser, versteckten Buchten und eindrucksvollen Sandsteinwänden. Besonders beliebt sind hier mehrtägige Hausboot-Urlaube, bei denen das Boot zum schwimmenden Ferienhaus wird.Prescott, Foto © AZ Robert MinklerPrescott: Kajakfahren zwischen GranitfelsenPrescott im Zentrum des US-Bundesstaates überrascht mit Granitfelsen, Seen und angenehm milden Sommertemperaturen. Am Watson Lake, Lynx Lake und Goldwater Lake laden Kajaktouren, Stand-up-Paddling, Angeln und Spaziergänge entlang markanter Granitformationen zu aktiven Sommertagen ein. Payson - Green Valley Park and Lake_Foto /C) credit An Pham_10-25 (17)White Mountains: Arizona auf mehr als 3.000 MeternIm Osten des Bundesstaates erstrecken sich die White Mountains – eine Landschaft aus Bergwäldern, kristallklaren Seen und Gipfeln mit mehr als 3.000 Metern Höhe. Pine und Payson: Versteckte Rückzugsorte im GrünenZwischen Phoenix und den White Mountains liegen die kleinen Orte Pine und Payson. Und hier endet unser Roadtrip durch Arizona. Zumindest vorerst! Alle Fotos: © Siehe Bildunterschriften. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Wenn wir heute über das Klima sprechen, dann meist aus naturwissenschaftlicher Perspektive. Aber was kann uns die Kulturgeschichte über den Klimawandel erzählen? Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Eva Horn spricht mit der Leiterin des Natur-Ressorts Katharina Kropshofer über Hitze in der Stadt, Klima als „Katastrophe ohne Knall“ und wieso wir lieber über „Luft“ als über Klima sprechen sollten. Im Rahmen der Falter-Sommergespräche im Museumsquartier Wien. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Eine Kamera am Bahnübergang in Uster hat über 4000 Autofahrerinnen und Autofahrer erfasst. Die Stadt nahm damit im vergangenen Jahr 1.1 Million Franken ein. Doch ob die neue Technologie überhaupt zulässig war, darüber haben Uster und das Bundesamt für Strassen (Astra) unterschiedliche Auffassungen. Weitere Themen: · Brennende Akkus und Batterien haben in Zürich, im Zürcher Oberland und in Winterthur mehrere Brände ausgelöst. Eine neue Kampagne soll die Bevölkerung für die wachsende Brandgefahr sensibilisieren. · Ein 65-jähriger Arzt soll Patientinnen betäubt, missbraucht und heimlich gefilmt haben; die Behörden prüfen mindestens acht weitere Fälle. Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung. · Zürcher Erwerbstätige fehlten im vergangenen Jahr durchschnittlich sieben Tage aus gesundheitlichen Gründen und damit einen Tag weniger als 2024. Besonders deutlich ging die Zahl der Absenzen bei den unter 25-Jährigen zurück. · Das traditionelle Rheinfall-Feuerwerk in Schaffhausen fällt wegen Trockenheit und hoher Waldbrandgefahr aus. Feuerwerke und Höhenfeuer bleiben im ganzen Kanton auch am 1. August verboten. · Nach einer enttäuschenden Spielzeit hoffen der FC Zürich und GC auf einen erfolgreichen Neustart in der Super League. Der FCZ setzt auf Trainer Marcel Koller, während die Grasshoppers mit neuen Besitzern antreten. · Eine WhatsApp-Gruppe bringt die Bewohnerinnen und Bewohner der Hochhäuser auf der Luzerner Allmend vom ersten bis zum 30. Stock zusammen. Der Verein stärkt damit die Nachbarschaft und erleichtert den Austausch unter Menschen, die im selben Gebäude leben. · Der Tag beginnt sonnig, bevor aus Westen dichtere Wolken aufziehen und vereinzelt gewittrige Regengüsse bringen. Die Temperaturen erreichen rund 30 Grad.
So, Burn wollte sich wieder solo durch die Verlagsveröffentlichungsflut kämpfen. Aber er war überfordert. Deshalb hat er seine treue Hündin mit rein schauen lassen. Vier Augen sehen mehr als zwei, deshalb hier ne geile Auswahl aus den Vorschauen der größeren Comic Verlage fürs Winterhalbjahr. Die gefunden Schmankerl sind unten gelistet zum Vormerken und gerne schon Vorbestellen Die Titel: The Three-Body Problem 1 Cixin, Liu ISBN 9783551807397, Carlsen Verlag GmbH, € 25,00 Valerian & Veronique Doppelband 1: Schlechte Träume und Die Stadt der tosenden Wasser Christin, Pierre ISBN 9783551810328, Carlsen Verlag GmbH, € 15,00 Berlinoir (Neuausgabe) Kleist, Reinhard ISBN 9783551809155, Carlsen Verlag GmbH, € 30,00 Castro - Neuausgabe Kleist, Reinhard ISBN 9783551810601, Carlsen Verlag GmbH, € 26,00 Der spazierende Mann (Neuausgabe in japanischer Leserichtung) Taniguchi, Jiro ISBN 9783551810373, Carlsen Verlag GmbH, € 18,00 Lucky Luke 103 Achdé ISBN 9783770412105, Egmont Comic Collection, € 15,00 Der lange Marsch Bonhomme, Matthieu ISBN 9783770412907, Egmont Comic Collection, € 17,00 Der Mann der kam, sah und schneller zog als sein Schatten Bouzard, Guillaume ISBN 9783770412822, Egmont Comic Collection, € 25,00 Auf den Spuren von Achdé Achdé ISBN 9783770412440, Egmont Comic Collection, € 30,00 Entenhausener Weihnachtsklassiker Disney ISBN 9783770412334, Egmont Comic Collection, € 35,00 Asterix erobert Rom - Limitierte Sonderausgabe Goscinny, René ISBN 9783770412198, Egmont Comic Collection, € 17,00 Die Küche der Oger. Band 2 Vehlmann, Fabien ISBN 9783692580760, Splitter Verlag, € 19,80 Corum. Band 1 Chauvel, David ISBN 9783692581002, Splitter Verlag, € 18,00 Cheyenne Prugne, Patrick ISBN 9783692580920, Splitter Verlag, € 22,00 Interplanetar - Saturn Lecigne, Bruno ISBN 9783692580395, Splitter Verlag, € 18,00 Woodstock 69 Toussaint, Kid ISBN 9783692580715, Splitter Verlag, € 25,00 Die Spiegelreisende. Band 1 Dabos, Christelle ISBN 9783987217739, Splitter Verlag, € 39,80 Bud Spencer Sonseri, Marco ISBN 9783692580296, Splitter Verlag, € 19,80 Der Magier im Kreml ISBN 9783965822474, Schreiber + Leser, € 29,80 Nestor Burma in der Klemme (Neuausgabe größeres Format) ISBN 9783965822412, Schreiber + Leser, € 22,80
Klassiker in der Literatur sind wie Bilder in einem Museum: einbalsamierte Kunst, überhöht und deshalb still gelegt. Klassiker ärgern niemanden mehr. Schade eigentlich. Als kleine Sommerserie habe ich mir dieses Jahr deshalb vorgenommen, sechs Klassiker mit frischem Blick zu lesen. Heute nehme ich mir Johanna Spyri vor. Ihr «Heidi» hat das Bild der Schweiz geprägt, auch das Bild, das sich die Schweizer von ihrem eigenen Land machen. Längst hat der Mythos Heidi den Roman von Johanna Spyri überlagert, ja mit Kitsch überwuchert. Wer all den bombastischen Ballast, die Serien und Zeichentrickfiguren, die Filme und Hörspiele und die ganze Werbung darum herum zur Seite schiebt, ist überrascht: Der Roman von Johanna Spyri (oder besser: die beiden «Heidi»-Romane) haben es in sich. Ich habe den Originaltext in meinen Sommerferien neu gelesen und gestaunt. «Heidi» ist für uns zum Hohelied der Alpen und des ursprünglichen Lebens in den Bergen erstarrt. Elemente davon kommen zwar im Originaltext vor, mir scheint aber, die zentrale Aussage ist eine ganz andere. In der vierten Folge meiner Sommerserie werfe ich deshalb einen frischen Blick auf «Heidi» von Johanna Spyri. Als interaktive Ergänzung habe ich dazu das «Sommerklassiker: Quiz» kreiert. Da können Sie Ihr eigenes Wissen über alle meine Sommerklassiker testen.Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
260723PC Palmer räumt aufMensch Mahler am 23.7.2026Er ist als Berater in Cem Özdemirs Landesregierung in Baden-Württemberg noch nicht im Amt, da kann Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer schon einen Erfolg beim Bürokratie-Abbau vermelden: Auf Facebook teilte er mit, dass seine Beschwerde über "Mehrwertsteuer-Irrsinn" bei Parkplätzen offenbar erfolgreich war. Die Stadt muss nun doch nicht unterscheiden, ob Parkplätze längs oder quer zur Straße liegen. Im vergangenen Jahr hatte Boris Palmer sich in einer Talkshow über eine "irrsinnige Vorschrift" beschwert: Tübingen sollte erfassen, ob städtische Parkplätze längs oder quer zur Straße liegen. Denn: Längsparkplätze sollten mehrwertsteuerfrei sein, Querparkplätze nicht. Hintergrund war offenbar eine europaweite Regelung, die verhindern soll, dass Städte privaten Parkplatzanbietern Konkurrenz machen. Man kann ja nicht jedes Mal zu Markus Lanz gehen, wenn man eine unsinnige Vorschrift loswerden will.In der Parkplatzsache hätte Tübingen nur einen riesigen Aufwand gehabt, der Staat aber keinerlei Mehreinnahmen, so Boris Palmer. 40.000 Parkplätze hätte die Stadt erfassen sollen. Seine Beschwerde habe offenbar Wirkung gezeigt, folgert er.In einem Schreiben des Finanzamts Tübingen, das der OB auf Facebook gepostet hat, ist zu lesen, dass die Ausrichtung der Parkplätze bezüglich der Fahrbahn jetzt doch keine Rolle spielt. Die "obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder" hätten sich zwischenzeitlich mit dem Thema befasst.Das baden-württembergische Finanzministerium bestätigt auf Anfrage: Man habe das Problem besprochen. Jetzt gelte für städtische Parkplätze am Straßenrand: "Tatsächlich ist jetzt abgestimmt, dass es bei solchen Parkbuchten nicht auf die Ausrichtung ankommt. Sie unterliegen nicht der Umsatzsteuer."Hoffen wir mal, dass Palmer als Bürokratie-Abschaffer im Land ebenso erfolgreich ist wie in Tübingen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
New York, Anfang der 80er Jahre. Die Stadt ist im letzten Jahrzehnt gerade so der drohenden Insolvenz entkommen. Die Rettung lag - zumindest wenn es nach dem Neoliberalismus geht - in Revitalisierung und Redevelopment. Konkret: Vermeintlich heruntergekommene Stadtviertel werden abgerissen um neuen schicken Bauten Platz zu machen. Einer der prominentesten Investoren dabei ist der Immobilienmagnat Christopher Van der Veer. Als dieser eines Nachts zusammen mit seiner Frau und seinem Bodyguard ermordet wird, scheint die Sache ziemlich klar: Irgendwelche linksradikalen Terroristen müssen dafür verantwortlich sein. Der ehemalige Ermittler Dewey Wilson wird daraufhin von der NYPD zurückgeholt, gemeinsam mit der Psychologin Rebecca Neff soll er den Fall aufklären. Schnell jedoch entdeckt Wilson, dass es wohl keine linken Terroristen sind, die für die Morde verantwortlich sind: Die Leichen wurden regelrecht zerrissen, es gibt keine Spuren irgendwelcher Waffeneinwirkung, stattdessen finden sich Wolfshaare am Tatort. Wilsons Ermittlungen führen zu einem alten indigenen Kult, in dessen Zentrum der Wolf eine große Rolle spielt: Zum Morden dressierte Tiere? Gestaltwandler? Werwölfe? Was wir hier vor uns haben, ist nicht sicher. Sicher ist nur, dass es alles andere als Menschlich ist. Und das Morden geht weiter. Wolfen aus dem Jahr 1981, ein Horrorthriller aus einer Zeit, in der das Genre gerade einen kleinen Werwolf-Craze erlebte. Aber Obacht: Michael Wadleighs Vision ist weit weg vom europäischen Werwolfsmythos. Stattdessen vermischt er indigene Mythologie mit einem zynischen Blick auf die New Yorker Stadtentwicklung und einer ebenso ökologischen wie sozialdarwinistischen Botschaft. Und ob die Wölfe wirklich die Bösen sind, wird dann auch eher ambivalent beantwortet. Johannes, was macht dir mehr Angst: Wölfe in der Wildnis oder Kapitalismus im urbanen Raum?
Die Stadt arbeitet an einem kommunalen Frühwarnsystem für Drogen – wir erklären, wer hinter dem Projekt steckt und welches Ziel damit verfolgt wird. Außerdem geht es um einen nächtlichen Polizeieinsatz an einer Bahnhaltestelle, bei dem ein aggressiver 17-Jähriger für Aufsehen sorgte. Und: Das Schülerticket wird digital – Eltern können es ab sofort bequem über ein neues Online-Portal von Ruhrbahn und Stadt Essen beantragen. Alle Hintergründe und Infos hört ihr in dieser Folge.
Es gibt so Abende, da braucht man nicht rausgehen und trotzdem bekommt man mit, dass irgendetwas anders ist als sonst. Gestern Abend spürte man so eine Aufregung in der Stadt und andere Stimmen, Klänge und Düfte. Der Donnerstag vor dem Schützenfest ist hier in Olpe FAHNE HISSEN. Jedes Grundstück hat einen Fahnenmast und da wird am Abend die grünweiße Schützenfahne gehisst. Das dauert ja nur eine Minute, aber gefeiert wird das den ganzen Abend mit Grillparty im Garten mit den Nachbarschaften, mit Musik und fröhlichem Geplauder. Die Stadt ist erfüllt davon und an jeder Ecke hört und sieht man vergnügte Leute, die sich vorfreuen auf das Fest und alle begrüßen, die aus nah und fern zu diesem Fest nachhause kommen. Bei uns zuhause im Eichsfeld in Thüringen gibt es die Kirmes, die eine ebensolche Bedeutung hat. Das Dorf wird auf Vordermann gebracht und geschmückt und der Prozessionsweg für den Sonntag besonders schön zurecht gemacht. Feste zu feiern sind die wunderbaren Gelegenheiten, zusammen zu kommen, Gemeinschaft zu erleben, sich des Miteinanders zu versichern. Schon Demokrit, ein griechischer Philosoph aus dem dritten Jahrhundert vor Christus hat den sehr treffenden Satz geprägt:"Ein Leben ohne Feste ist wie eine lange Wanderung ohne Einkehr!"Ob nun also Schützenfest oder Kirchweih, ob die Großkonzerte von Taylor Swift oder kleine Geburtstagspartys, ob Sommerfest oder Kindergartenabschluss, ob Bundesligastart oder Strandparty, ob Sonntagsgottesdienst oder Tauffeier am Nachmittag: Feiert die Feste, die vor euch liegen und genießt das Miteinander, den Austausch und die Unbeschwertheit. Unser Leben sei ein Fest, heißt nicht umsonst eins der Lieder im Gotteslob. Feiern wir den Geist Gottes in unsere Mitte, das Wort Jesu, dass uns beschwingt und befreit, die Worte der Wahrheit, die uns Jesus auf den Weg mitgibt. Feiern wir und genießen wir den Sommer.
Im Gebiet der Stadt und Region Bern wurde jüngst eine Japankäfer-Population entdeckt. Nun untersucht der Kanton, wie weit sich der Schädling bereits verbreitet hat. Weiter in der Sendung: · Ein Ferienhausbesitzer auf der St. Petersinsel in Twann BE muss seinen Bootssteg abbauen. Das Bundesgericht hat entschieden, dass eine nachträgliche Bewilligung von bereits gemachten Erneuerungen nicht möglich ist. · Wegen Markierungsarbeiten wird die A6 zwischen Thun und Lattigen vom 20. bis 23. Juli jeweils ab 20 Uhr gesperrt. · Die Young Boys verstärken ihre Abwehr weiter. Nach Cédric Zesiger wechselt auch Isaac Schmidt nach Bern. Der fünffache Nati-Spieler kommt von Leeds United und unterschreibt einen Vertrag bis im Sommer 2030.
"Über die Hälfte der Menschen in meiner südbadischen Heimatstadt Singen haben eine Migrationsgeschichte. Bei der Bundestagswahl 2025 wurde die AfD in der Industriestadt mit fast 30 Prozent stärkste Partei. Auch bei der Landtagswahl im März 2026 in Baden-Württemberg ist sie erfolgreich. Von Charly Kowalczyk.
Besonders schwierig ist die Wohnungssuche in Berlin für junge Menschen, die gerade erst ins Berufsleben starten. Die Stadt will dem entgegenwirken, und hat dafür Berlins erstes kommunales Wohnheim für Azubis eröffnet. Von Kendrick Heinz
In Erfurt findet an diesem Wochenende der Bundesparteitag der AfD statt – auf den Tag genau 100 Jahre nach dem Reichsparteitag der NSDAP in Weimar. Die Stadt bereitet sich seit Wochen auf ein Ausnahmewochenende vor. Eine breite Allianz rief zu Protesten auf. Die Sorge vor Ausschreitungen ist gross. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:27 ) AfD-Parteitag in Erfurt weckt historische Assoziationen (06:34) Nachrichtenübersicht (11:14) Fort Ticonderoga erinnert an Amerikas Unabhängigkeitskrieg (16:39) Israels Wirtschaft wächst trotz des Krieges (23:49t) Papst Leo setzt in Lampedusa ein Zeichen gegen das Wegschauen
Wer in der Wohnsiedlung Leutschenbach in der Stadt Zürich wohnt, muss grundsätzlich auf ein Auto verzichten. Weil sich aber viele nicht an die Regeln hielten, hat die Stadt die Kontrollen verschärft und bereits über zwei Dutzend Bewohnerinnen und Bewohner angezeigt. Weitere Themen: · Die FDP der Stadt Zürich fordert einen Deckel über der Autobahn in der Brunau. · Das Zürcher Obergericht spricht ein Ehepaar des Menschenhandels schuldig.
Die Stadt Zürich darf Business-Apartments stärker einschränken. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde abgewiesen. Künftig zählen solche Wohnungen nicht mehr zum Pflichtwohnanteil. Die Stadt setzt das Urteil ab Herbst um, mit strengeren Vorgaben für Baugesuche. Weitere Themen: · Eigentümerin reisst Maag-Hallen in Zürich doch nicht ab. · Kanton Zürich warnt vor Legionellen. · SVP scheitert knapp mit Vorstoss für schlankere Zürcher Stadtverwaltung. · Wildwest im Zürcher Oberland: Theater «Spiel mir das Lied von Uster».
Hamburg steht vor einem extremen Hitzewochenende mit bis zu 38 Grad! In dieser Folge des Hamburg News Podcasts blicken wir auf den Ausnahmezustand bei Hamburg Wasser und erklären, warum Sie Ihren Pool jetzt nur noch schrittweise befüllen sollten. Außerdem: Wie sich die Veranstalter des Hamburger Halbmarathons gegen die Hitze wappnen, warum am Alten Wall ein neues Großprojekt startet und wie ein Lkw-Fahrer in Groß Borstel stundenlang in der Falle saß. Und zum Schluss wird es sportlich: Der Oberligist HEBC sorgt für eine Sensation und zieht für das DFB-Pokal-Spiel gegen Borussia Dortmund ins Volksparkstadion – plus ein Update zum WM-Fieber in der Stadt!
Das Wort zum Sonntag von Jörg Thadeusz
Seit gut acht Monaten gibt es in der Stadt Zürich einen Konsumraum für Drogenabhängige, die nicht in der Stadt Zürich wohnen. Die Massnahme entstand als Reaktion auf die zunehmenden Probleme rund um die Bäckeranlage. Die Stadt zieht eine positive Bilanz, es sind aber noch nicht alle Ziele erreicht. Weitere Themen: · Zürich: Die SVP-Kantonalpartei geht mit der Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli und dem Nationalrat Martin Hübscher in den Regierungsratwahlkampf im nächsten Frühling. · Schaffhausen: Die Polizei hat einen Motorradfahrer festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, in Hallau mit 148 Stundenkilometern durch eine 80er-Zone gefahren zu sein. · Wetter von SRF Meteo: Heute trotz Wolkenfelder recht sonnig. Vereinzelter Platzregen am Nachmittag und Abend nicht ausgeschlossen. Temperaturen bei schwachem Wind um die 30 Grad.
Ich melde mich aus Kopenhagen, wo gleichzeitig Radrennen, Pokémon-Go-Fest und Three Days of Design stattfinden – kurz: Die Stadt ist komplett drüber und ich mittendrin. Zwischen Hubschraubern, Pikachu-Ohren, gratis Design-Semmeln, fragwürdiger Hotel-Öko-Logik, Saunaverwirrung und meinem neuen Whoop frage ich mich: Ist das noch Urlaub oder schon ein Belastungstest für mein Nervensystem?Sponsor der heutigen Folge ist BILLA Simply Good.
Die Fußball-WM läuft. Und auch wenn wir, Eure Hosts Guido Corleone und Daniel Heinze, von Fußball (und Sport generell) wenig Ahnung haben, können wir den Ballsport nicht ganz ignorieren - in dieser neuen Folge von HELDENSTADT, dem Wohnzimmerpodcast der LVZ. Hier hört Ihr alle 14 Tage montags, was Leipzig gerade bewegt. Viele Spiele beginnen dank Zeitverschiebung für uns in Deutschland ja mitten in der Nacht. Ihr hört, unter welchen Bedingungen Leipziger Freisitze trotzdem WM-Partien zeigen dürfen. Und wenn wir schon bei Fußball sind: Die Stadt hat einen Lösungsvorschlag für die Erweiterung des RB-Trainingsgeländes am Cottaweg präsentiert. Die Kleinmesse kann bleiben, das Wäldchen daneben soll weichen. Nicht alle sind davon begeistert, schließlich kann Leipzig jeden Baum gebrauchen. Apropos - im Hitzecheck der Deutschen Umwelthilfe landet unsere Stadt auf dem letzten Platz der sächsischen Städte. Mehr als 15.000 Bäume sind in den letzten Jahren verschwunden und in Sachen versiegelter Flächen zeigt der Check Leipzig sogar die rote Karte. Schöne Brunnen gibt's bei uns ja viele, aber wieso sind einige der beliebtesten Fontänen (Schwanenteich, Augustusplatz, Johannapark) außer Betrieb? Große Freude über den neuen Leipziger Stadthafen am Westplatz! Daniel hat das Areal gleich nach der Eröffnung inspiziert und erzählt, wie's war. Der Ökolöwe Leipzig sorgt sich allerdings um den Auwald, schließlich sorgt der neue Hafen für zusätzlichen (Motor-)Bootsbetrieb und gefährdet die Lebensräume sensibler Tierarten. Am Eutritzscher Freiladebahnhof geht's einfach nicht vorwärts. Die Leipziger Wohnungsbau- und Baugesellschaft (LWB) und der zuständige Baukonzern konnten sich nicht einigen. Wie geht es nun weiter, nördlich des Hauptbahnhofs? Außerdem hört Ihr, wie tausende Frauen im Scheibenholz beim "Muddy Angel Run" Spaß im Schlamm für eine gute Sache hatten. Und wir freuen uns auf die neuen Doppelhaltestellenpositionsanzeigen (was für ein Wort!) der LVB! Be-Beat-and-Rhythm! In den HELDENSTADT-Raus- und Ausgehtipps empfehlen wir Euch die Konzerte von Slowklahoma im Noch Besser Leben und PolaroX im Geyserhaus, und freuen uns auf die Leipziger CSD-Woche mit Star-Botschafter Hape Kerkeling. Und wer im Herbst die Shows von My Ugly Clementine im Werk II und Apsilon im Felsenkeller erleben will, sollte sich am besten schon heute um Tickets kümmern. Schließlich entdecken wir dank Reddit noch eine Karte von Restaurants und Cafés in Leipzig, die ihre schlechten Rezensionen bei Google entfernen lassen - spannend! Feinster Leipzig-Content zum Hören für Euren Start in den Sommer - viel Spaß mit dem Weltmeister unter den Leipzig-Podcasts: „HELDENSTADT. Der LVZ-Podcast aus Leipzig mit Daniel Heinze und Guido Corleone“, Folge vom 15. Juni 2026! Neue Folge alle zwei Wochen montags. Folgt uns und schenkt uns Abos und Glocken in Eurer Podcast-App, damit Ihr sofort Bescheid bekommt, wenn die nächste Folge raus ist! Wir sind @heldenstadt bei Instagram, Threads, Mastodon und Facebook!
Noch etwa 100‘000 Beduinen leben in Dörfern, die der Staat Israel nicht anerkennt, ohne Strom, Wasser und ohne Rechte. Und das, obwohl die Beduinen seit Generationen vor allem in der Negev-Wüste und im Jordantal leben. Doch ihre traditionelle Lebensweise und ihre Dörfer sind in Gefahr. Erst kürzlich drohte Israels Finanzminister Bezalel Smotrich damit, die Beduinengemeinde Khan al-Ahmar im besetzten Westjordanland räumen zu lassen. Nicht nur die Beduinen aus Khan al-Ahmar leben seit Jahren mit der Angst, vertrieben zu werden. Für die Familie Zayed ist das bereits Realität geworden. Jüdische Siedler überfielen ihr Heimatdorf im Jordantal, drangen in Häuser ein, bedrohten die Bewohner. Die Familie musste fliehen. Doch auch dort, wohin Israel die Beduinen zwangsumsiedeln will, gibt es keine Zukunft. Seit den 70er Jahren versucht der Staat, die Beduinen nach Rahat umzusiedeln. Die Stadt in der Negev-Wüste platzt aus allen Nähten. Der Staat hat die Bewohner vergessen. Besonders für die vielen jungen Beduinen, die in Rahat aufwachsen, ist die Situation kaum erträglich. Viele Junge fühlen sich abgehängt vom modernen Leben. Gleichzeitig identifizieren sie sich nicht mehr mit traditionellen Lebensweisen der Beduinen, sagt Sozialarbeiter Jamal Al-Kirnawi. Sein Motto: Hilfe zur Selbsthilfe. Wenn Kinder verfeindeter Beduinenclans in Rahat gemeinsam Fussball spielen, kann das Brücken bauen, sagt er und zeigt, wie ein Fussballfeld zum Rückzugsort für junge Beduinen wird.
Die Millionenstadt Mexiko City ist eine der grössten der Welt. Gerade finden in Mexiko die Spiele der Fussball WM statt. Mittendrin lebt Tanja Vultier und koordiniert für eine NGO die Zusammenarbeit mit Hilfswerken für Angehörige von Verschwundenen. Vielen Menschen ist die WM ein Dorn im Auge. Mexiko-City ist eine Stadt der Gegensätze, in der Musik, Lebensfreude und Tradition auf Verkehrschaos, Korruption sowie Luxus und Moderne treffen. Tanja Vultier aus Spiez (BE) betreut seit drei Jahren verschiedene Friedensprojekte von lokalen Organisationen: «In Mexiko verschwinden massenhaft Menschen, wegen der Drogenkartelle, organisierter Kriminalität und sozialer Ungleichheit.» Bereits in der Vergangenheit arbeitete die 42-Jährige für verschiedene Friedensförderungsprogramme in Kolumbien, Ecuador oder Brasilien: «Ich hatte schon von klein auf einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.» Die aktuelle Fussball-WM sorgt in der Bevölkerung für Unmut und Proteste, sagt Tanja Vultier: «Guadalajara will zur Fussball-WM Sicherheit demonstrieren, doch Menschen verschwinden nach wie vor und Familien bleiben mit der Suche allein.» Zwischen Megacity und Natur Tanja Vultier lebt in einem familiären Quartier inmitten von Mexiko Stadt, wo sie sich sehr wohlfühlt und gerne ihren Balkon bepflanzt: «Auch wenn die Eichhörnchen meine Geranien fressen.» Die Stadt liegt auf über 2'200 Metern im Hochland und überrascht mit vielen grünen Ecken. In ihrer Freizeit zieht es Tanja oft hinaus in die Natur zum Wandern. Rund um die Stadt erheben sich imposante Berge und Vulkane wie der aktive Popocatépetl.
Leue, Vivien www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Hitzetage nehmen zu. Das ist besonders in alten Zürcher Schulhäusern spürbar und für Lehrkräfte und Kinder eine Herausforderung. Mit mehr Bäumen, Fassadenbegrünung und Entsiegelungen will das Parlament Abhilfe schaffen. Die Stadt soll die Massnahmen rasch umsetzen, fordert eine links-grüne Mehrheit. Weitere Themen: -Regierungsrätin Natalie Rickli will doch nicht Ständerätin werden. - neue Studie zeigt: Beim Kanton Zürich gibt es keine Lohndiskriminierung. - Winterthurer Stadtrat lehnt «Wohninitiative» der SVP ab.
Noch etwa 100‘000 Beduinen leben in Dörfern, die der Staat Israel nicht anerkennt, ohne Strom, Wasser und ohne Rechte. Und das, obwohl die Beduinen seit Generationen vor allem in der Negev-Wüste und im Jordantal leben. Doch ihre traditionelle Lebensweise und ihre Dörfer sind in Gefahr. Erst kürzlich drohte Israels Finanzminister Bezalel Smotrich damit, die Beduinengemeinde Khan al-Ahmar im besetzten Westjordanland räumen zu lassen. Nicht nur die Beduinen aus Khan al-Ahmar leben seit Jahren mit der Angst, vertrieben zu werden. Für die Familie Zayed ist das bereits Realität geworden. Jüdische Siedler überfielen ihr Heimatdorf im Jordantal, drangen in Häuser ein, bedrohten die Bewohner. Die Familie musste fliehen. Doch auch dort, wohin Israel die Beduinen zwangsumsiedeln will, gibt es keine Zukunft. Seit den 70er Jahren versucht der Staat, die Beduinen nach Rahat umzusiedeln. Die Stadt in der Negev-Wüste platzt aus allen Nähten. Der Staat hat die Bewohner vergessen. Besonders für die vielen jungen Beduinen, die in Rahat aufwachsen, ist die Situation kaum erträglich. Viele Junge fühlen sich abgehängt vom modernen Leben. Gleichzeitig identifizieren sie sich nicht mehr mit traditionellen Lebensweisen der Beduinen, sagt Sozialarbeiter Jamal Al-Kirnawi. Sein Motto: Hilfe zur Selbsthilfe. Wenn Kinder verfeindeter Beduinenclans in Rahat gemeinsam Fussball spielen, kann das Brücken bauen, sagt er und zeigt, wie ein Fussballfeld zum Rückzugsort für junge Beduinen wird.
Die Fußball-WM in Nordamerika ist wie der gesamte Weltfußball auf Sialkot angewiesen. Aus der pakistanischen Stadt kommt der Großteil der Fußbälle weltweit. Inzwischen sind dort auch zehntausende Frauen beschäftigt - ein Vorteil für die Hersteller. Lena Bodewein, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Der Jurist und SP-Politiker Thierry Steiert war zehn Jahre lang Stadtpräsident von Freiburg. Kurz nach seinem Abschied gewann HC Freiburg-Gottéron erstmals die Schweizer Meisterschaft - über 90 Jahre nach der Clubgründung. Für Steiert ein perfekter politischer Schlusspunkt. Zwischen der Universitätsstadt Freiburg und dem Kanton knirscht es seit Jahren heftig. Die Stadt entwickelt sich politisch immer mehr nach links, der Kanton hingegen pflegt seine bürgerlichen Wurzeln. Als auf dem Land geborener Stadtpräsident war Thierry Steiert oft auch als Vermittler gefragt - etwa wenn es darum ging zu erklären, warum Freiburg als erste Schweizer Stadt Tempo 30 einführte oder in der Innenstadt Parkplätze aufhob, um den Lebensraum der Stadtbevölkerung aufzuwerten. Manchmal ermahnte der SP-Mann aber auch sein eigenes politisches Lager, es mit der progressiven Politik nicht auf die Spitze zu treiben. Umso mehr freut sich Steiert, dass der Eishockeyclub HC Freiburg-Gottéron nun den Schweizer Meistertitel gewann, denn dieser Club wird von allen geliebt und im Eisstadion auch besungen. 80'000 Menschen haben in der Stadt Freiburg «ihre» Eishockeyspieler bejubelt – also doppelt so viele Menschen, wie die Stadt Einwohner hat. Thierry Steiert ist Gast im Tagesgespräch bei SRF-Westschweiz-Korrespondent Philippe Reichen.
Über die Hälfte der Menschen in Singen, der Heimatstadt des Autors, haben eine Migrationsgeschichte. Bei der Bundestagswahl 2025 wurde die AfD in der südbadischen Industriestadt mit fast 30 Prozent stärkste Partei. Woran liegt das? Von Charly Kowalczyk www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Die Hafenstadt Grindavik wurde wegen eines drohenden Vulkanausbruchs evakuiert. Ein Lehrstück im Umgang mit der Natur. Die Reportage. Grindavik ist eine der wichtigsten Hafenstädte Islands. Ganz in der Nähe liegt die Blaue Lagune, eine berühmte Touristenattraktion. In den letzten zweieinhalb Jahren haben Lava-Ströme grosse Teile des Gemeindegebietes verschüttet. Die Bevölkerung wurde evakuiert. Nun kämpfen sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt langsam zurück. Was in Grindavik passiert, könnte für andere Weltregionen lehrreich sein, die ebenfalls mit Naturgewalten zu kämpfen haben. Nach der Evakuierung der Hafenstadt ersetzte der Staat den Gemeinderat durch ein Technokraten-Gremium und kaufte den Evakuierten ihre Häuser zum Marktwert ab: damit sie sich anderswo etwas kaufen konnten. Und der isländische Staat investierte viel Geld in die Erneuerung der beschädigten Infrastruktur in die Hafenstadt, um sie am Leben zu erhalten. Kann die Rückkehr der Bevölkerung nach Grindavik verantwortet werden? Vom Vulkan geht weiterhin Gefahr aus. Die Stadt aufzugeben, würde eine Gemeinschaft für immer zerstören. Noch nie musste in Island eine ganze Stadt evakuiert werden. Der Umgang mit der vulkanischen Gefahr ist deshalb ein Lehrstück für das Land selbst, das sich die Frage stellen muss: Was ist ein akzeptables Risiko?