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Prof. Dr. Hermann Simon wuchs auf einem Bauernhof in der Eifel auf, studierte Wirtschaftswissenschaften in Köln und Bonn und wurde nach Promotion und Habilitation bei Horst Albach zunächst Professor in Bielefeld (1979–1989) und Mainz (1989–1995). 1985 gründete er gemeinsam mit Eckhard Kucher und Karl-Heinz Sebastian die Beratung Simon-Kucher & Partners, gab 1995 seine Professur vollständig auf und führte das Unternehmen bis 2009 als Vorsitzender der Geschäftsführung; heute ist er Ehrenvorsitzender. In den frühen 1990er-Jahren prägte er den Begriff „Hidden Champions“ für die unbekannten Weltmarktführer des deutschen Mittelstands. Simon hat mehr als 40 Bücher in 27 Sprachen veröffentlicht und zählt laut Thinkers50 zu den einflussreichsten Managementdenkern weltweit. Im Gespräch mit Georgiy Michailov erklärt er, warum Führung bis heute ein mysteriöses Phänomen bleibt und was fünfzig Jahre gesammelte Notizen über Erfolg und Scheitern lehren.
Wie testet ein Handwerksbetrieb ein neues E-Auto, ohne sich gleich fest zu binden? Genau darum geht es in dieser Folge des EAN-Podcasts mit Rainer Thies, Geschäftsführer der DACH-Region bei MHC Mobility. Das Unternehmen bietet Fahrzeug-Abos ausschließlich für Gewerbekunden an und hat kürzlich die Marke von 50.000 Fahrzeugen in der eigenen Flotte erreicht, verteilt auf drei Geschäftsführungen in Europa. Im Gespräch erklärt Rainer, warum sich MHC bewusst auf Flotten zwischen 10 und 100 Fahrzeugen konzentriert, wobei auch einzelne Fahrzeuge und größere Flotten mit 200 bis 300 Einheiten bedient werden. Er beschreibt, wie die eigenen Branchen-Teams für Bau, Dienstleistung und Industrie aufgebaut sind und wie individuell Fahrzeuge je nach Vertragslaufzeit ausgestattet werden können, von Standard-Einbauten bis zur vollständig individuellen Lösung. Wir sprechen darüber, woran der Umstieg auf Elektroautos in vielen Handwerksbetrieben noch scheitert, und warum es dabei weniger um die grundsätzliche Bereitschaft geht als um Ladeinfrastruktur, Parkplätze und organisatorische Fragen im Betriebsalltag. Der relevante B2B-Markt liegt laut Rainer bei rund 900.000 Zulassungen im Jahr, mit einer Elektroquote von etwa 30 bis 32 Prozent, während MHC selbst noch darunter liegt. Ein zentrales Thema ist das Prinzip des Ausprobierens: Kundinnen und Kunden können neue Modelle, etwa von chinesischen Marken wie Xpeng, für einige Monate testen, bevor sie sich langfristig festlegen. Das wirtschaftliche Risiko bei neuen Automarken trägt dabei MHC Mobility selbst, nicht die Kundschaft. Rainer erzählt außerdem eine Anekdote von einer Testfahrt mit einem Denza Z9 GT, bei der er ausgerechnet auf einem Bauernhof auf die schnellste Ladesäule seines bisherigen Lebens traf, betrieben von einem Landwirt, der seinen kompletten Fuhrpark bereits elektrifiziert hat. Wir sprechen auch über die Preisstruktur der Auto-Abos, die Flexibilität bei Laufzeiten zwischen einem und 72 Monaten sowie darüber, wie unterschiedlich stark Nachhaltigkeit je nach Betriebsgröße als Entscheidungsfaktor wirkt. Zum Schluss gibt Rainer einen Ausblick darauf, wie MHC Mobility den Elektroanteil in der eigenen Flotte weiter ausbauen will, insbesondere im Transporter-Segment, unter anderem über eine neue Partnerschaft rund um intelligente Ladelösungen. Eine Folge für alle, die wissen wollen, wie Elektromobilität im Gewerbealltag tatsächlich funktioniert, jenseits der reinen Zulassungszahlen.
Die Kater Arthur und Paul beobachten, dass Marei eine Überraschung auf den Bauernhof bringt: den kleinen Hundewelpen Kritschelack. Was sollen sie davon halten?! Aus der OHRENBÄR-Hörgeschichte: Kritschelack und die Flohhalsband-Bande (Folge 1 von 5) von Ilke S. Prick. Es liest: Florian Lukas. ▶ Mehr Hörgeschichten empfohlen ab 4: https://www.ohrenbaer.de/podcast/empfohlen-ab-4.html ▶ Mehr Infos unter https://www.ohrenbaer.de & ohrenbaer@rbb-online.de
Es ist Mitte August, auf dem Bauernhof herrscht Hochsaison. Und die Wahrscheinlichkeit ist höher denn je, dass eine Frau auf dem Traktor sitzt. Skills auf dem Traktor, aber Existenzängste bei einer Scheidung und keine Altersvorsorge? Zum UNO-Jahr der Bäuerinnen beleuchten wir die Realität von durchschnittlich 18 Franken Stundenlohn bei einer 65-Stunden-Woche. Zwischen Goldmedaille, unbezahlter Arbeit und Altersvorsorge: Wie sieht die Realität von Landwirtinnen in der Schweiz aus?
In dieser Folge: Es ist soooo heiß und alle Tiere und Pflanzen haben Durst.Als das Wasser Im Brunnen leer ist und der See immer mehr austrocknet, finden Lotta und Junis eine kleine blaue Glocke im Brunnen. Vielleicht gibt es ja magische Hilfe?
Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, bekommen seltener Allergien, Heuschnupfen und Asthma als Stadtkinder. Dieser sogenannte Bauernhofeffekt ist höchstwahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass Bakterien aus der Stallluft überschießende Entzündungsreaktionen des Immunsystems verhindern. Ein Forschungsteam aus München hat jetzt herausgefunden, welche Stoffe der Bakterien für den Bauernhofeffekt sorgen und an welchen Rezeptoren im Körper diese Stoffe andocken. Martin Gramlich im Gespräch mit Professor Markus Ege, LMU Klinikum München
Zita Langenstein arbeitete unter anderem für das britische Königshaus – als erster Schweizer Butlerin. In «Focus» spricht die Nidwaldnerin über das Dienen als Haltung, über Freundlichkeit im Alltag und darüber, weshalb Fussball ihr hilft, im Leben geerdet zu bleiben. Sie hat es von einem Bauernhof im Kanton Nidwalden bis in den Buckingham Palast in London geschafft. Zita Langenstein servierte der Queen den Afternoon Tea und sagt: «Dienen macht glücklich». In Focus erzählt sie von ihrem aussergewöhnlichen Lebensweg als erster Schweizer Butlerin und verrät, weshalb Reklamationen für sie ein Fest sind. Die heutige Leiterin Weiterbildung bei GastroSuisse betont im Gespräch die grosse Bedeutung der Freundlichkeit – nicht als Floskel, sondern als Haltung. Diese findet der Fan des FC Bayern München sogar auch dort, wo die Emotionen besonders hochgehen: beim Fussball. ___________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an focus@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ___________________ «Focus» ist ein Podcast von SRF -Host: Judith Wernli -Angebotsverantwortung: Anita Richner _____________________ Das ist «Focus»: Ein Gast – eine Stunde. «Focus» ist der SRF-Talk, der Tiefe mit Leichtigkeit verbindet. Nirgends lernt man Persönlichkeiten besser kennen. _____________________ Diese Folge wurde zum ersten Mal am 12.01.2026 ausgestrahlt.
Im Burgenland könnte auf einem aufgelassenen Bauernhof still und heimlich Österreichs nächstes großes Rechenzentrum entstehen. Und was ist im Rest Österreichs geplant? profil-Redakteurinnen Maria Prchal und Clara Peterlik ordnen ein. Moderation: Franziska Schwarz
Mit 20 Jahren verliert Wolfgang Bauer bei einem Maschinenunfall seine rechte Hand - doch seinen Traum, Landwirt zu werden, gibt er nicht auf. Mit Handprothese bewirtschaftet er seinen eigenen Bauernhof. Von Stefanie Heiß
Die Bio Blumen Bäuerin Brigitte Dörner steht im ersten Teil der Serie am Feld vor ihrem Bauernhof in Eugendorf bei Salzburg und stellt ihre Schnittblumen vor. Gestaltung: Juliane Nagiller- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 20.7.2026.
Franz Meurer führt seine Gemeinde in Kölner Problemstadtteilen nach einem Motto: Die Kirche ist vor Ort. Er betreibt einen Kinderbauernhof, segnet homosexuelle Paare und hängt AfD-Plakate in der Nachbarschaft auch mal selbst ab. Heise, Katrin www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
“Ein tiefes Erlebnis hat mich bewegt und meine Einstellung verändert: Als ich mit 24 Jahren auf einem Bauernhof selber miterlebt habe, wie eine Kuh und ein Kalb kurz nach der Geburt des Kalbes getrennt wurden, habe ich begriffen, was für ein Trauma diese schreienden Tiere mir mitgeteilt haben: Die Kuh erlebte eine Psychose, die herzzerreißend war. Ich habe den Bauern gefragt: “Muss das sein?” Er hat mir geantwortet: “Ihr wollt es ja so! Ihr wollt Fleisch und Milch, darum müssen wir das tun!” Da habe ich zum ersten Mal begriffen, dass meine Nachfrage das Angebot und damit das Leiden der Tiere bestimmt. Ich habe von diesem Tag an nie mehr Fleisch gegessen und nach und nach auch die Milchprodukte ersetzt. Ich habe meine persönliche Freiheit dazu benutzt, meine Nachfrage zu verändern, und diese Entscheidung hat mich ein Leben lang begleitet. Sie hat dazu geführt, dass ich Soyana gegründet und versucht habe, anderen Menschen mit qualitativ guten Fleisch- und Milch-Alternativen eine Ernährungsumstellung zu erleichtern. Wir haben mit Walter Dänzer auch über neue Produkte gesprochen. www.veggiepodcast.de und www.veggieradio.de
Sie spüren den aktuell sehr heissen Sommer: Martin Zemp und Manuela Thalmann, welche in Ebnet im Entlebuch (LU) auf dem Bauernhof Schintbühl Glace produzieren. Angefangen hat alles vor über 20 Jahren, und inzwischen gibt es ihre Glace in grossen Läden in verschiedenen Schweizer Regionen. Weiter in der Sendung: · Die Ursache des Brandes beim Hotel Continental Park ist nach wie vor nicht bekannt. · Serie der Regionaljournale: Leute mit sogenannten Kleinstberufen wie Steinmetz oder Orgelbauerin schliessen sich in einem Netzwerk zusammen.
• Erinnerungen • Während des Zweiten Weltkriegs überlebt Raymond Federman als Arbeiter auf einem Bauernhof die Verfolgung durch die Nazis im besetzten Frankreich. 50 Jahre später bereist er die Gegend als amerikanischer Tourist. Von Raymond Federman www.deutschlandfunkkultur.de, Hörspiel
In dieser Folge: Bruno sucht verzweifelt seinen leckeren Knochen. Den hatte er doch hier irgendwo vergraben? Oder etwa im Wald? Schnuppernd macht der Hund sich auf die Suche. Als er nicht zurück kommt, machen sich Lotta, Junis und sogar Katze Nala auf die Suche nach Bruno. Als sie ihn finden, kann nur Magie helfen....und die cleveren Kinder und der mutige Bruno.
Auf einem Bauernhof in Hemishofen im Kanton Schaffhausen ist am Dienstagnachmittag eine Scheune vollständig abgebrannt. Dabei wurden insgesamt vier Menschen verletzt, zwei davon schwer. (Hinweis: Wegen technischer Probleme war die Moderation der Sendung bei der Ausstrahlung um 6:30 Uhr nicht zu hören. Dies wurde für den Podcast korrigiert. Wir bitten um Entschuldigung.) Weitere Themen: · Neues Spielcasino in Winterthur: 70'000 Eintritte im ersten halben Jahr. · Sommerserie "Netzwerke": Wie wichtig Kontakte in der Luxushotellerie sind.
Der Westen plant die Sommerferien, und weil vom Sprit bis zu den Hotels alles teurer geworden ist, bleiben viele in der Nähe und machen Camping. Zum Beispiel auf dem Kerstgenshof in Sonsbeck am Niederrhein, der mal ein Bauernhof war und es nach 50 Jahren zum 5-Sterne-Platz gebracht hat. Wie hat Familie Ingenlath das geschafft? Was erwarten die Gäste von einem Campingplatz? Und wie hat sich Camping verändert? Antworten von Ann Christin Bußmann und ihrem Vater Leo Ingenlath. Von Gisela Steinhauer.
Die Münchner Regisseurin und Drehbuchautorin Mimi Kezele hatte schon als Kind ein großes künstlerisches Talent und wollte eigentlich Sängerin werden. Sie wuchs zwischen der Gaststätte ihrer Eltern in München und dem Bauernhof der Großeltern in Dubrovnik auf. Ihre glückliche Kindheit hat sie stark gemacht, doch sie endete abrupt mit dem Krieg im ehemaligen Jugoslawien. Ihre persönlichen Kriegserfahrungen, ihre 90er-Jahre-Jugend in München und ihre Liebe zu Geschichten verarbeitet sie als Regisseurin in Filmen und Serien - vom preisgekrönten Kriegsdrama "Die Brücke am Ibar" bis zur neuen Techno-Serie "München Beats" oder der Katarina-Witt-Doku "Kati - Eine Kür, die bleibt". Ihr Metier ist die Tragikomödie, sie erzählt Dramen mit Leichtigkeit und Humor. Ihr Traum: Mehr Zeit am Meer verbringen.
Es wird immer heißer und bei Benjamin schlackerts schon. Grund genug, mal wieder in Urlaub zu fahren. Und weil es nichts kosten darf wird Benjamin Erntehelfer bei Bauer Humpe... wenn da nur dieser Hagel nicht wäre... Shownotes: Clarkson's Farm Zoohörer*Innen-Frage: Wie hättet ihr die Ponys nach Bergdorf transportiert? Und wie immer schreibt uns gerne per E-Mail oder kontaktiert uns via instagram. Und es gibt es uns auch im Discord. Schaut doch gerne mal vorbei!
Die Sommerferien stehen vor der Tür - und mit ihnen die große Frage: Kann Urlaub mit Kindern überhaupt entspannend sein? Zwischen Organisation, Kosten, Erwartungen und den Bedürfnissen aller Familienmitglieder wird die gemeinsame Auszeit oft zum Balanceakt.Für diese Folge von "Zwischen Hamburg und Haiti" besucht Reporterin Clea Schnitzlein einen Ferienhof in Franken. Dort erleben Kinder Ferien zwischen Ziegenfütterung, Traktorfahrten und Lagerfeuer. Eltern erzählen, warum sie sich bewusst für Urlaub auf dem Bauernhof entscheiden und was für sie eine gelungene Familienreise ausmacht.Außerdem spricht die Tourismussoziologin Kerstin Heuwinkel über aktuelle Trends im Familienurlaub, den wachsenden Anspruch an die perfekte Auszeit und darüber, wie sich veränderte Familienstrukturen auf das Reiseverhalten auswirken.Doch die Folge blickt auch auf die Realität vieler Familien: Nicht alle können sich eine Urlaubsreise leisten. Alleinerziehende berichten von finanziellen Herausforderungen und davon, wie sie ihren Kindern trotzdem unvergessliche Ferien ermöglichen wollen.weitere Informationen:Tourismussoziologin Kerstin Heuwinkelhttps://kerstin-heuwinkel.de/Zahlen des Deutschen Tourismusverbandes 2025https://www.deutschertourismusverband.de/fileadmin/user_upload/Footer/Presse/Zahlen-Daten-Fakten_2025.pdfReportage: Wenn die Ferienzeit zur finanziellen Herausforderung wirdhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/jugenderholungswerk-100.htmlPodcast-Tipp:Wenn Ihr wissen wollt, wie andere Eltern ihren Alltag gestalten, hört doch mal rein in "Eltern ohne Filter". Mütter und Väter erzählen ungefiltert von ihrem Leben als Eltern. Vom irrsinnigen Glück. Vom ganz normalen Wahnsinn. Und von ihren dunklen Momenten. Es ist und bleibt ein Abenteuer.Eltern ohne Filter · Neue Folgen - Jetzt Podcast anhören!https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:821f9bc1b027e65d/
Die Maus zum Hören - Lach- und Sachgeschichten. Heute: mit Geschichten und Musik auf Kassetten, Pfadflaschenautomaten, einem Robotier, mit Verena und natürlich mit der Maus und dem Elefanten. Du hörst eine Wiederholung: Frage des Tages - Wie kommt Musik oder eine Geschichte auf die Kassette? (01:07) Wortschatzkiste - Roboter (12:26) Trudes Tier - Robotier(19:14) Maus-Reportage - Automatenverkauf auf dem Bauernhof (36:10) Sachgeschichte - Wie funktioniert ein Pfandflaschenautomat? (48:15) Von Verena Specks-Ludwig.
Eine Freundin von mir sagte über den Talkshow-Auftritt meines heutigen Gastes: Wie kann man so viel wissen und wie kann man so cool bleiben, wenn um einen herum ganz offensichtlich nur Idioten sitzen, die versuchen, dir die Welt zu erklären? Dieses Zitat ist zu schön, um es zu unterschlagen und es beschreibt das Charisma der 1976 in Bielefeld geborenen Gesellschaftwissenschaftlerin und Nachhaltigkeitsexpertin Maja Göpel ziemlich gut. Maja ist noch Professorin und Politökonomin, sie ist Speakerin und Podcasthost und manchmal auch Moderatorin, sie ist zweifache Mutter und einfach eine sehr inspirierende und auch lustige Person. Auf einem Bauernhof wuchs sie auf, nicht ganz hippie-esk, aber ein bißchen, viele Tiere, ein paar Erwachsene, ein paar Kinder. Sonntags aßen alle gemeinsam, was übrigens auch heute noch so ist. Darüber hinaus sprechen wir über labberige Cornflakes und Spaghetti Carbonara, Chiasamen und Zahnseide, bunte Nudeln, rote Marmelade und Eiskugeln für 20 Pfennig. Und in eigener Sache möchte ich um Nachsicht bitten, da mich im Laufe des Gesprächs eine Heuschnupfenattacke heimsucht und ich von Minute zu Minute nasaler klinge. Stehen wir das gemeinsam durch? Ich sage: ja. Los geht's. *** WERBUNG Toast Hawaii wird unterstützt von dmBio, die Bio-Lebensmittelmarke von dm-drogerie markt. Ganz nach dem Motto „Natürlich lecker erleben“ bietet dmBio mit mehr als 550 Produkten eine vielfältige Auswahl – von leckeren Snacks für zwischendurch bis hin zu original italienischen Tomatensaucen. Haben auch Sie eine dmBio-Geschichte, die im Podcast erzählt werden soll? Dann schreiben Sie uns gerne unter rustberlin@icloud.com ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-007
Was passiert mit einem Bauernhof, wenn dort keine Landwirtschaft mehr betrieben wird. Corina Wegler über Möglichkeiten, alte Gemäuer im Münsterland neu zu nutzen. Von Corina Wegler.
Heute mit Ferien auf dem Land, einer Radtour mit Opa, einem etwas anderen Sonntag und natürlich mit der Maus. Ihr hört eine Wiederholung. Von WDR.
In dieser Folge: Die Ritterburg droht einzustürzen und Junis soll helfen. Aber er kann doch keine Burg reparieren? Sowas kann nur sein Opa! Der reist im Halbschlaf auf Drachen Paffnirs Rücken ins Ritterland und hält das Ganze für einen spannenden Traum mit fremden Rittern, starken Drachen und Flöhen, die besser helfen als Juckpuilver. Warum? Das hörst du in der Geschichte ;-)
Brandes, Claudia; Meschkat; , Sonja www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Amanda Hessle aus Freienbach (SZ) lebt seit bald 30 Jahren auf der Insel Torsö im Vänern-See im Süden von Schweden. Als Reiseleiterin zeigt sie Gästen ihr persönliches Schweden. Von stiller Natur im Süden bis zu den Weiten des Nordens. Eine Studienreise auf dem berühmte Göte Kanal in Schweden veränderte das Leben von Amanda Hessle. Die Reiseleiterin verliebte sich damals in den Steuermann des Kanalschiffes. Mittlerweile ist sie Mutter von drei erwachsenen Kindern. Seit 26 Jahren lebt sie auf der Insel Torsö im See Vänern. Torsö liegt in der Provinz Västra Götalands län und ist Teil der Gemeinde Mariestad. Nur über eine Brücke erreicht man das Festland. Als Reiseleiterin hat sich Amanda Hessle vor allem auf Reisen in den Norden spezialisiert und arbeitet für verschiedene Reiseanbieter: «Immer wieder darf ich Gästen aus der Schweiz in meiner Heimat willkommen heissen und zeige ihnen meine Herzensplätze.» Für viele Schweizerinnen und Schweizer ist Schweden ein Sehnsuchtsort und ein Land voller Gegensätze, sagt Amanda Hessle: «Der hohe Norden mit seinen Nordlichtern und der Mitternachtssonne. Andere zieht es in den Süden auf den Spuren von Astrid Lindgrens abenteuerlichen Geschichten.» Auf der Insel Torsö scheint die Zeit stillzustehen Amanda Hessle lebt in einem umgebauten Bauernhof inmitten der Natur: «Ich habe Obstbäume und viel Wald rund herum, unweit vom Vänern See.» Die Insel ist geprägt von Wäldern, sanften Hügeln, weiten Wiesen und unberührter Natur. Rund 400 Menschen leben hier auf vereinzelten Höfen und es hat eine kleine Inselschule mit etwa 30 Kindern: «Es ist ein Ort zum Durchatmen, weitab vom Tourismus. Torsö ist mir in all den Jahren ans Herz gewachsen!»
Können kleine Bioreaktoren zur Produktion von "richtigem" Fleisch eine Zukunftsperspektive sein? Neuere Forschung hält das für nachhaltig.Nur jeder achte Mensch in Deutschland verzichtet ganz oder weitgehend auf Fleisch. Und gerade das Methan, das Rinder ausstoßen, gilt als Treiber des Klimawandels - vom Tierleid ganz abgesehen. Doch Kochen mit Fleisch ist auch ein kultureller Faktor. Wissenschaftsjournalistin Sigrid März stellt einen ungewöhnlichen Lösungsansatz jenseits pflanzlicher Alternativen vor: Auf einem Bauernhof in den Niederlanden steht ein kleiner Bioreaktor, mit dem "echtes" Fleisch aus tierischen Zellen kultiviert werden soll. Kann das tatsächlich eine Zukunftsperspektive sein? Im Gespräch mit Host Korinna Hennig erklärt Sigrid, wie das Verfahren funktioniert und welche Vorteile es hat, wenn Zellkulturfleisch vom Hof und nicht aus dem Labor kommt. Sie hat mit Expertinnen aus der Soziologie und der Agrarwissenschaft gesprochen, berichtet über Akzeptanzstudien, Nachhaltigkeitsmodellierungen und komplizierte Zulassungsverfahren. Und: Am Ende gibt es womöglich sogar eine Perspektive für Käseliebhaber: "echte" Kuhmilch aus der Zellkultur. HINTERGRUNDINFORMATIONENAnalyse aus Kalifornien zur Nachhaltigkeit von Fleisch aus Zellkulturen: https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acsfoodscitech.4c00281Niederländische Studie zur Nachhaltigkeit von Fleisch aus Zellkulturen: https://link.springer.com/article/10.1007/s11367-022-02128-8Studie zur Akzeptanz von Zellkulturfleisch: https://www.mdpi.com/2071-1050/17/4/1633Studie zu Nährstoffgehalt und Potenzialen von kultiviertem Fleisch: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0924224424005144Multidimensionales Review zu kultiviertem Fleisch: https://ift.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/1750-3841.70915Alle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Können kleine Bioreaktoren zur Produktion von "richtigem" Fleisch eine Zukunftsperspektive sein? Neuere Forschung hält das für nachhaltig.Nur jeder achte Mensch in Deutschland verzichtet ganz oder weitgehend auf Fleisch. Und gerade das Methan, das Rinder ausstoßen, gilt als Treiber des Klimawandels - vom Tierleid ganz abgesehen. Doch Kochen mit Fleisch ist auch ein kultureller Faktor. Wissenschaftsjournalistin Sigrid März stellt einen ungewöhnlichen Lösungsansatz jenseits pflanzlicher Alternativen vor: Auf einem Bauernhof in den Niederlanden steht ein kleiner Bioreaktor, mit dem "echtes" Fleisch aus tierischen Zellen kultiviert werden soll. Kann das tatsächlich eine Zukunftsperspektive sein? Im Gespräch mit Host Korinna Hennig erklärt Sigrid, wie das Verfahren funktioniert und welche Vorteile es hat, wenn Zellkulturfleisch vom Hof und nicht aus dem Labor kommt. Sie hat mit Expertinnen aus der Soziologie und der Agrarwissenschaft gesprochen, berichtet über Akzeptanzstudien, Nachhaltigkeitsmodellierungen und komplizierte Zulassungsverfahren. Und: Am Ende gibt es womöglich sogar eine Perspektive für Käseliebhaber: "echte" Kuhmilch aus der Zellkultur. HINTERGRUNDINFORMATIONENAnalyse aus Kalifornien zur Nachhaltigkeit von Fleisch aus Zellkulturen: https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acsfoodscitech.4c00281Niederländische Studie zur Nachhaltigkeit von Fleisch aus Zellkulturen: https://link.springer.com/article/10.1007/s11367-022-02128-8Studie zur Akzeptanz von Zellkulturfleisch: https://www.mdpi.com/2071-1050/17/4/1633Studie zu Nährstoffgehalt und Potenzialen von kultiviertem Fleisch: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0924224424005144Multidimensionales Review zu kultiviertem Fleisch: https://ift.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/1750-3841.70915Alle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Was den Unterschied zwischen einer Tante und einer Patentante ausmacht, hat Pastorin Margrit Wegner in ihrer Konfizeit erlebt.
In dieser Folge von BierTalk geht's über den Atlantik nach Kanada – genauer gesagt nach Paris, Ontario (ja, wirklich Paris!). Markus trifft dort Christian Riemerschmid von der Heide: Braumeister, Beerjudge, Biersommelier – und ein Mensch, der gefühlt gleich mehrere Leben parallel führt. Vom bayerischen Bauernhof über internationale Stationen bei großen Brauereien bis hin zu seinem heutigen Alltag zwischen Farm, Honig, Cider und eigener Brauerei. Gemeinsam sprechen die beiden darüber, wie man Bier mit Herkunft und Bedeutung füllt: mit Trauben-Hybriden im Holzfass, mit einem ungewöhnlichen glutenfreien Bier aus afrikanisch inspirierten Rohstoffen, mit einem Weißbier, das dank Honig und einem Hauch Minze plötzlich eine ganz neue Dimension bekommt – und natürlich auch mit Rauch, denn ein Smoked Porter darf für Markus nicht fehlen. Eine Folge voller Geschichten, Weltblick und Bierideen, die man so nicht jeden Tag hört...
In der Schweiz gibt es knapp 50'000 Bauernhöfe – halb so viele wie vor 40 Jahren. Kleinhöfe geraten ohnehin immer stärker unter Druck – jetzt will der Bundesrat Landwirtschaftsbetriebe erneut «effizienter und nachhaltiger» machen. Deshalb sollen neu nur noch grössere Höfe Direktzahlungen erhalten, so der Vorschlag von Wirtschaftsminister Guy Parmelin. Zehn Prozent aller Betriebe könnten dann ihre Subventionen verlieren – und vor einem ernsthaften Problem stehen. Von verschiedenen Seiten regt sich bereits Kritik – sie zeigt: Die Finanzierung der Landwirtschaft ist aus der Balance geraten. Worum geht es in diesem Streit genau? Um wie viel Geld geht es dabei eigentlich? Und stünden kleine Höfe ohne Direktzahlungen wirklich vor dem Aus? Das weiss Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach. Er hat zu den Plänen des Bundesamts für Landwirtschaft recherchiert und den Grünen-Nationalrat und Präsident der Kleinbauern-Vereinigung Kilian Baumann – ein prominenter Kritiker dieser Pläne – auf dessen Hof besucht. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zur Reform um die Direktzahlungen Der Text von Quentin Schlapbach über Kilian Baumann und den Vorschlag von Parmelin Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Durch diese Türe müsst Ihr gehen, dann kommt der Sneakpod mit Gästin Lissi und bespricht A Big Bold Beautiful Journey. Lissi hat außerdem For All Mankind im Gepäck und war außerdem in Südtirol! Bob hingehen hatte Stromausfall auf dem Bauernhof. Stefan ist krank und sollte daher mehr Cosmic Crisp essen. Bevor wir uns ins Kneipp-Bad stürzen, gibt es aber natürlich noch die üblichen Plaudereien und Dad-Jokes, die diesmal keine sind.
NEUER UPLOAD - Wir hatten einen technischen Fehler, darum haben wir die Folge neu hochgeladen. ✌
Sie war Deutschlands Beste. Dreimal Handballerin des Jahres. Beim BVB gelang ihr der Sprung in die Nationalmannschaft. Heute ist Clara Woltering Torwarttrainerin bei Borussia Dortmunds Handball-Damen. Natürlich fiebert sie dem Saisonfinale entgegen: Holt der BVB tatsächlich das Double?! Aber Clara Woltering hat längst auch eine zweite Leidenschaft neben dem Sport: die Landwirtschaft. Im Kreis Coesfeld ist sie die Chefin eines Bauernhofs. Heißt: Ihre Woche hat sieben Arbeitstage. Wie sie es schafft, Traktor und Torwarttraining unter einen Hut zu kriegen, erzählt Clara in unserem Sonderformat „Flutlicht & Flipcharts“. Mehr als 60 Minuten – also mehr als ein ganzes Handballspiel – nimmt sie sich Zeit, um mit Podcast-Host Christoph Bökamp über Champions-League-Erfolge zu sprechen, die mit Pyrotechnik und Cola gefeiert wurden. Über das harte Training mit Handball-Ikone Andreas Thiel, aka „der Hexer“. Und über die mögliche Krönung der aktuellen Bundesliga-Saison. „Flutlicht & Flipcharts“ ist ein Sonderformat im offiziellen Podcast von Borussia Dortmund, in dem wir alle zwei Wochen BVB-Mitarbeitende vorstellen: ihren Job, ihren Antrieb, wie sie ticken und was sie beschäftigt.
Christian Zeugin empfängt Simone Felber, Jodlerin und Musikpreisträgerin, und den Küssnachter Käsermeister Josef Werder. Simone Felber – Musikerin und Jodlerin Simone Felber gehört zu den prägendsten Stimmen der neuen Schweizer Volksmusik. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für den Jodel: Sie transkribiert alte Naturjodeltondokumente, besucht Naturjodler in der ganzen Schweiz und bringt diese Tradition mit zeitgenössischer Musik in Dialog. Seit 2016 tourt sie mit dem Ensemble «Simone Felbers iheimisch» auf Bühnen im In- und Ausland. Als Gründerin und Leiterin des feministischen Jodelchors «Echo vom Eierstock» und als Gesangspädagogin ist sie eine der vielseitigsten Musikerinnen der Zentralschweiz. 2024 wurde Simone Felber mit dem Musikpreis des Bundesamts für Kultur ausgezeichnet. ____________________ Josef Werder – Käsermeister und Unternehmer aus Leidenschaft Josef Werder wuchs auf einem Bauernhof in Küssnacht am Rigi auf und machte seine Käserlehre im Toggenburg – auch drei Sommer als Senn auf einer Alp im Prättigau prägten ihn. Mit 25 legte er die Meisterprüfung ab und wagte später nach Jahren in leitenden Positionen bei der Firma Baer den Schritt in die Selbständigkeit: Er übernahm die Dorfkäserei Küssnacht und baute sie zur eigenständigen Käserei mit rund 15 Halbhartkäse-Spezialitäten aus. Als ehemaliger Präsident des Zentralschweizer Käsermeisterverbandes und der Korporation Seebodenalp ist er tief in der Innerschweizer Landwirtschaft verwurzelt. Heute denkt Josef Werder laut über seine Nachfolge nach – und über das, was ihn antrieb: aus Milch, ohne Hokuspokus, etwas herzustellen, das die Menschen schätzen. ____________________ Moderation: Christian Zeugin ____________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Mischa steckt im Hühnerkostüm und pickt mit verbundenen Augen zwischen Sand und Steinchen umher! Wird er es schaffen, ein Korn zu finden? Und wie geht es den echten Hühnern - könnten die, ohne zu sehen, auch ein Korn finden. Oder gibt es blinde Hühner vielleicht gar nicht? Das Lachlabor macht den Versuch und sucht auf einem Bauernhof nach der Antwort.
Gleich zwei besondere Anlässe stehen im Mittelpunkt dieser Meilensteine-Spezial Episode: 50 Jahre BAP und der 75. Geburtstag von Wolfgang Niedecken am 30. März 2026. Diesmal geht es nicht nur um ein einzelnes Album, sondern BAP als Liveband im Spiegel von fünf Jahrzehnten Musikgeschichte. Passend dazu ist am 27. März 2026 die Jubiläumsbox "Paar Daach Spääder" erschienen, mit 50 Live-Aufnahmen aus 50 Jahren BAP. Für dieses besondere Meilensteine-Special kommt einer zu Wort, der diese Geschichte wie kein Zweiter geprägt hat: BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken. Gemeinsam mit Meilensteine-Host Frank König und SWR1 Musikredakteur Benjamin Brendebach blickt er zurück auf 50 Jahre BAP. Zur Aufzeichnung haben sich die drei im legendären Maarwegstudio2 in Köln getroffen, in dem auch einige BAP-Alben entstanden sind. Nach einem Malerei-Studium in den frühen 1970er Jahren absolvierte Wolfgang Niedecken gerade den Zivildienst und macht immer wieder mit unterschiedlichen Leuten Musik. Die Gruppe, die sich ab 1976 um ihn bildet, trifft sich zunächst in wechselnder Besetzung. An eine Rockstar-Karriere denkt zu diesem Zeitpunkt niemand. Der entscheidende Impuls kommt dann eher zufällig: Ein Saxophonist aus einer früheren Band meldet sich bei Niedecken. Er habe einen Bauernhof geerbt, erzählt er. Dort gebe es einen Hühnerstall, den man mit etwas Arbeit in einen Probenraum umbauen könne. Kein großer Plan und kein Karrieregedanke – einfach ein Ort, an dem man wieder zusammen Musik machen kann. Seinen ersten kölschen Song schrieb Wolfgang Niedecken damals aus Liebeskummer. Der Song kommt gut an, nach und nach entstehen weitere Songs und schließlich ein ganzes Album. Nach der Veröffentlichung wird die Band allerdings wieder umbesetzt. Viele der Musiker haben andere berufliche Verpflichtungen. Auch in den folgenden Jahren bleibt BAP in Bewegung. Mit Klaus Heuser, genannt "Major", kommt 1980 dann aber ein Gitarrist dazu, der die Band und ihren Sound bis 1999 entscheidend prägt. Als BAP im August 1982 auf der Loreley spielen, wird langsam klar, dass aus der Musik mehr werden könnte. Der Auftritt findet im Rahmen des Rockpalast statt. Das Konzert wird europaweit live im Fernsehen übertragen und verschafft der Band eine ganz neue Reichweite. Als offiziellen Gründungstag nennt Wolfgang Niedecken übrigens den 19. Juni 1976 – den Tag, an dem ihn der Anruf wegen des Hühnerstalls erreichte. In 50 Jahren haben BAP einige bemerkenswerte Meilensteine erreicht. Sie schafften es, 13 Nummer-eins-Alben herauszubringen und übertrumpften damit sogar die Beatles. Im Jahr 1982 spielen BAP als Vorband für die Rolling Stones – eine Band, die für sie immer ein wichtiges Vorbild war. Ihr Song "Hück ess sing Band en der Stadt" ist ihnen gewidmet. Und auch an diesem Abend hinterlassen BAP Eindruck: Schon als Vorband reißen sie das Publikum mit – so sehr, dass es selbst den Stones nicht entgeht. Mick Jagger soll die Szene mit einem ungläubigen "What the hell is this?" kommentiert haben. Für SWR1 Musikredakteur Benjamin Brendebach erzählt "Paar Daach Spääder" mehr als nur die Geschichte von BAP. In der Jubiläumsbox spiegelt sich auch ein halbes Jahrhundert deutscher Geschichte und eine Band, die immer dann präsent war, wenn es darauf ankam, Position zu beziehen. Haltung zu zeigen, sagt Wolfgang Niedecken, ist für ihn eine Selbstverständlichkeit. Er könne gar nicht anders. Dabei gehe es ihm nie darum, zu belehren oder politische Vorgaben zu machen. Vielmehr wolle er Menschen dazu bringen, sich mit den wichtigen Fragen auseinanderzusetzen. 50 Jahre BAP – das sind fünf Jahrzehnte voller prägender Momente mit einer der erfolgreichsten deutschen Rockbands und ihrem Frontmann Wolfgang Niedecken. Anlass genug, um zu gratulieren: zum Bandjubiläum und zu Niedeckens 75. Geburtstag. Eine kleine, persönliche Geste gibt es obendrein: Meilensteine Host Frank König und SWR1 Musikredakteur Benjamin Brendebach bringen dem Geburtstagskind ein Poster mit einer Collage aus 2CV-Enten mit. Eine Anspielung auf Niedeckens legendäre "Kastenente", die ihn in den Anfangsjahren von BAP oft begleitet hat. Über diese Songs vom Album "Paar Daach Spääder" sprechen wir im Podcast (15:45) – "Hück ess sing Band en der Stadt"(24:51) – "Psycho-Rodeo"(37:15) – "Paar Daach fröher"(41:30) – "Helfe kann dir keiner"(46:30) – "Amerika"(54:26) – "Et Levve ess en Autobahn"(1:00:50) – "Time Is Cash Time Is Money (Bläck Fööss)"(1:04:47) – "Absurdistan"__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "Paar Daach Spääder" findet ihr hier: https://1.ard.de/50-jahre-bap-paar-daach-spaeaeder __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Heute beschäftigen wir uns mit der Frage, warum der schwere Blackout auf der iberischen Halbinsel nicht nur Experten für erneuerbare Energien alarmiert hat. Zudem beleuchten wir die hitzige Debatte um das mögliche Aus der beitragsfreien Mitversicherung. Abschließend nehmen wir Sie mit nach Schweden, wo eine Juristin ihren Traum von einem regenerativen Bauernhof lebt. Weitere Artikel zusätzlich zum Newsletter finden Sie auf epochtimes.de
Die Bernerin Mirjam Zehnder lebt seit 2018 in Südschweden und hat sich dort als Volleyball-Scout einen Namen gemacht. Für die Volleyballmannschaft von Lund analysiert sie Spiele und schreibt Statistiken. Daneben engagiert sie sich seit vielen Jahren mit Herzblut für ein Kinderhilfswerk in Äthiopien. Mirjam Zehnder ist auf einem Bauernhof in Eriswil (BE) aufgewachsen. Seit 2018 lebt sie in der Stadt Lund im Süden von Schweden. Eine lebendige Studentenstadt nahe Malmö. Dort arbeitet sie als Scout im Trainerteam des Volleyballclubs von Lund. Bereits seit sie zwölf Jahre alt ist, spielt Mirjam mit Leidenschaft Volleyball und hat im schwedischen Volleyballverband längst einen festen Platz gefunden. Als Scout analysiert sie Spiele, Spielerinnen und gegnerische Teams: «Ich zeichne Ballkontakte auf, führe detaillierte Statistiken darüber, was auf dem Spielfeld passiert, und erstelle Videoanalysen für taktische Entscheidungen.» Nach ihrem Bachelor in Germanistik und Politikwissenschaften in Bern und einem Zwischenjahr bei einem Radiosender zog Mirjam für ihren Master in Medien- und Kommunikationswissenschaften nach Schweden. Kinderhilfswerk in Äthiopien Neben dem Volleyball schlägt Mirjams Herz seit vielen Jahren für ein Kinderhilfswerk in Äthiopien. Bereits mit 19 war sie drei Monate in Addis Abeba und arbeitete dort bei einer regionalen Zeitung. Seither kehrt die 35-Jährige immer wieder für einige Wochen zurück. Ihr Engagement für die Kinder begleitet sie bis heute genauso wie der Volleyball, der sie in Schweden heimisch gemacht hat.
Eine Malerin zwischen Alpen und Impressionismus trifft auf einen Arzt, der die Welt bereiste und Medizin neu dachte – Doris Windlin und Armin Koch im Gespräch in der Sendung «Persönlich». Doris Windlin, Malerin Nach dem Haushaltslehrjahr zog es Doris Windlin auf die Alp. Zwei Sommer lang hütete sie in der «Wildi» ob Kerns die Kühe, melkte sie und verarbeitete die Milch zu Käse. Aufgewachsen in einer Bauernfamilie mit sechs Geschwistern lernte sie früh, mit anzupacken. In Luzern besuchte die Obwaldnerin das Kunstseminar und traf dort auf ihren Mentor Radoslav Kutra. Der tschechische Maler war in den 1960er-Jahren nach dem Einmarsch der sowjetischen Truppen in die Schweiz geflüchtet. Als Kutra 1994 an die Kunsthochschule in Brünn berufen wurde, folgte ihm Doris Windlin nach Tschechien und liess sich in einem kleinen Dorf nieder. In einer Zeit, in der sie die fremde Sprache noch kaum verstand, sprach sie mit Farben und Pinsel. Es entstanden Szenen aus tschechischen Beizen, stille Bilder von Wiesen und Weiden – Momentaufnahmen des Alltags, geprägt von unmittelbarer Nähe zu Menschen und Natur. Doris Windlin malt impressionistisch. Ihre Werke zeigen Strassenszenen aus San Francisco, Berlin, Irland, aber auch aus Luzern und Bern. Ihre Handschrift erinnert an Paul Cézanne und Claude Monet. Bis heute lebt sie in ihrer zweiten Heimat, bewirtschaftet mit ihrem Mann einen Bauernhof und stellt noch immer Käse her. Und wenn sie in die Schweiz zurückkehrt, gibt sie Malkurse – Begegnungen, die ihr viel bedeuten, wie die Kunst selbst. ________________________________________ Armin Koch, Arzt Der Grossvater war Arzt, der Vater war Arzt, und auch die fünf Onkel. Armin Koch aber schlug zunächst einen anderen Weg ein: Er wurde Sekundarlehrer. Doch bald merkte der Älteste aus einer Hergiswiler Arztfamilie, dass er weiterstudieren wollte – und so fand er sich doch noch im Medizinstudium wieder. Noch während des Staatsexamens kam das erste Kind mit seiner Frau Ruth zur Welt. Kurz darauf reiste er nach Sri Lanka, um sich in Akupunktur ausbilden zu lassen. Die junge Familie lebte in dieser Zeit in einer Garage – eine prägende Erfahrung, die sie enger zusammenschweisste. Es folgte ein zweijähriger Aufenthalt in Südafrika, wo Armin Koch operierte und sich sogar einmal von einem Schamanen in die Kunst des Knochenlesens erklären liess. Zurück in der Schweiz arbeitete er als Hausarzt und verband klassische Schulmedizin mit traditioneller chinesischer Medizin. Doch die Neugier und der Wunsch nach neuen Horizonten blieben: Mit ihren vier Kindern zog die Familie erneut ins Ausland, diesmal nach Santa Fe in den USA. Seine letzten Arbeitsjahre verbrachte Armin Koch wieder in der Heimat, in einer Praxis im Obwaldner Kantonshauptort. Nur wenige Tage vor der Sendung «Persönlich» hat der 69-Jährige seine Praxis geräumt und damit ein langes berufliches Kapitel abgeschlossen – erfüllt und bereit für das, was kommt. _________________ Moderation: Michèle Schönbächler ____________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Markus Stöckle wächst auf einem Bauernhof im Allgäu auf und lernt früh, dass Essen mehr bedeutet als bloss satt zu werden: Es ist Kultur. Später kocht er im legendären Drei-Sterne-Restaurant The Fat Duck in England, wo nur die Neugier unantastbar bleibt. In Zürich erfindet er die bayerische Wirtshausküche neu: mit Kässpatzen, die Kindheitserinnerungen wecken, mit Schnaps aus dem Heliumballon und Gerichten, die die Gäste bewegen. Zusammen mit seiner Partnerin Elif Oskan prägt er die Zürcher Gastroszene mit Witz, Charme und unverwechselbaren Kreationen. Warum Markus Stöckle sein Spitzenrestaurant Rosi im Kreis 4 auf dem Höhepunkt schloss, weshalb er mit Elif eine wilde Ehe führt, aber längst seinen Hochzeitssong kennt, und wie man Magie ins Leben holt, erzählt er in «Musik für einen Gast» bei Simon Leu. Musiktitel: - Ulli Bäer: Ay ay ay - Jonny Greenwood: One Battle After Another (Film von Paul Thomas Anderson) - OutKast: Pink in Blue - MF Doom: Hoe Cakes - Alexandra: Schwarze Balalaika
Martin Frank ist eine feste Größe in der bayerischen Kabarettszene. Aufgewachsen ist er auf dem Bauernhof seiner Familie in Niederbayern. Doch nun gibt der Vater den Hof auf. Anlass für Martin Frank, über das Ende einer Landwirtschaft zu schreiben. Er ist bei Hermine Kaiser zu Gast.
Entscheidet die KI bald darüber, was auf dem Acker gepflanzt wird, welche Düngermengen es braucht und wann Tiere gefüttert werden? Und welche Rolle spielt dann noch der Landwirt?
Carolin Feismann gründete auf einem alten Bauernhof das spendenfinanzierte Kinderhospiz "Gut Feismann". Familien mit schwerkranken Kindern erhalten dort kostenlose Auszeiten. Mit zum Team gehören Meerschweinchen und Ponys. Bürger, Britta www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Zita Langenstein arbeitete unter anderem für das britische Königshaus – als erster Schweizer Butlerin. In «Focus» spricht die Nidwaldnerin über das Dienen als Haltung, über Freundlichkeit im Alltag und darüber, weshalb Fussball ihr hilft, im Leben geerdet zu bleiben. Sie hat es von einem Bauernhof im Kanton Nidwalden bis in den Buckingham Palast in London geschafft. Zita Langenstein servierte der Queen den Afternoon Tea und sagt: «Dienen macht glücklich». In Focus erzählt sie von ihrem aussergewöhnlichen Lebensweg als erster Schweizer Butlerin und verrät, weshalb Reklamationen für sie ein Fest sind. Die heutige Leiterin Weiterbildung bei GastroSuisse betont im Gespräch die grosse Bedeutung der Freundlichkeit – nicht als Floskel, sondern als Haltung. Diese findet der Fan des FC Bayern München sogar auch dort, wo die Emotionen besonders hochgehen: beim Fussball. ___________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an focus@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ___________________ «Focus» ist ein Podcast von SRF -Host: Judith Wernli -Angebotsverantwortung: Anita Richner _____________________ Das ist «Focus»: Ein Gast – eine Stunde. «Focus» ist der SRF-Talk, der Tiefe mit Leichtigkeit verbindet. Nirgends lernt man Persönlichkeiten besser kennen.
Winter 1945 im Mühlviertel. SS und Teile der lokalen Bevölkerung jagen Häftlinge, die aus dem Konzentrationslager Mauthausen geflohen sind. Die meisten werden aufgespürt und ermordet. Die Nationalsozialisten nennen es zynisch die "Mühlviertler Hasenjagd". Die damals 13-jährige Anna Hackl, geborene Langthaler, und ihre Familie gehören zu den wenigen Menschen in der Region, die sich den Befehlen der SS widersetzen. Zwei geflohene KZ-Häftlinge verstecken sie auf ihrem Bauernhof. Doch die Hilfe für die Verfolgten wird immer wieder lebensgefährlich – für die Männer ebenso wie für die Langthalers. Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier: https://www.spiegel.de/thema/die-lage-inside-austria/+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Eine versteckte Tür. Ein abfallender Gang. Ein Raum, der nie gefunden werden sollte. Unter einem Bauernhof finden Ermittler einen Saal, der wie für Zeremonien gebaut wirkt und zahlreiche Tote. Noch ahnt niemand, dass weitere Funde folgen. Wir erzählen die Geschichte einer Bewegung, die idealistisch begann und später eine fatale Eigendynamik entwickelte. Wie konnten so viele Menschen diesem Glauben folgen? Und was brachte diese Gemeinschaft dazu, sich fast gleichzeitig an mehreren Orten auszulöschen. --- Content Hinweis --- In dieser Folge sprechen wir über Mord und Massensuizid. Wenn du dich mit diesen Themen nicht wohlfühlst, hör dir die Folge bitte nicht alleine an. --- Links --- Fotos der Tatorte: https://ogy.de/4hkg https://ogy.de/yr06 Fotos der Zeremonien: https://ogy.de/pzqh https://ogy.de/708j --- Werbepartner [Werbung] --- Rabattcodes und Links von unseren Werbepartnern findet ihr unter https://linktr.ee/schwarzeakte --- Social Media & Kontakt --- Instagram: @schwarzeakte YouTube: @SchwarzeAkte TikTok: @schwarzeakte Mail: schwarzeakte@julep.de Website: www.schwarzeakte.de Pätrick auf Twitch: www.twitch.tv/thepaetrick --- Credits --- Hosts: Anne Luckmann & Patrick Strobusch Redaktion: Johanna Müssiger Schnitt: Anne Luckmann Intro und Trenner gesprochen von: Pia-Rhona Saxe Producer: Falko Schulte Eine Produktion der Julep Studios Du möchtest Werbung in der Schwarzen Akte schalten? Unsere Kolleg:innen von Julep helfen dir gerne weiter: www.julep.de/advertiser Impressum: www.julep.de/legal/imprint [Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links.] --- SPOILER --- Dieser Fall ist gelöst.