Evangelische und katholische Autorinnen und Autoren reden zeitgemäß vom Glauben.

Vom grauen Asphalt zur leuchtenden Löwenzahnblüte: Autorin Maike Westhelle erzählt, wie aus kleinen Impulsen große Veränderungen wachsen können. Ob ein kreativer Nachbarschaftsladen, die Initiative „Lebendige Spuren“ in Fulda oder die verbindende Kraft früher christlicher Gemeinschaften - überall wird sichtbar, wie Engagement, Erinnerungskultur und gelebter Glaube unsere Gesellschaft bereichern.

Fronleichnam - ein Feiertag voller Traditionen, Prozessionen und tiefer Bedeutung. Warum ziehen Gläubige mit der Monstranz durch die Straßen? Was steckt hinter Blumenteppichen, Birkenzweigen und gelb-weißen Fahnen? Und was hat das alles mit unserem Leben heute zu tun? Schulleiter Steffen Flicker aus Fulda blickt auf Ursprung, Brauchtum und die Frage, wie Fronleichnam bis heute Orientierung geben kann.

Manche Bilder geben ihre Geheimnisse nicht auf den ersten Blick preis. Im Kreuzgang des Paderborner Doms gibt es ein berühmtes Fenster mit drei Hasen: Jeder hat zwei Ohren - und doch sind insgesamt nur drei zu sehen. Ein Bild, das staunen lässt und zeigt: Manches erschließt sich erst, wenn man länger hinsieht. Heute am Dreifaltigkeitssonntag geht es um genau so ein Geheimnis: drei - und doch eins.

Klara erlebt nach dem Tod ihrer Mutter eine stille Leere. Beim offenen Mittagstisch der Kirchengemeinde findet sie neue Nähe und Hoffnung. Autor Ralf Schweinsberg erzählt davon, wie ein freier Stuhl und ein freundlicher Satz zu einem kleinen Pfingstwunder werden.

Wer an Pfingsten draußen in der Natur unterwegs ist, macht unter Umständen überraschende Begegnungen - menschlich, aber vielleicht auch mit anderen „Kräften“. Autor Stefan Herok erzählt da z.B. von den Botschaften des Windes und wie dieser als „heilige Geistkraft“ die Welt „erstürmt“.

„Vergissmeinnicht“ - so heißt ein Pflegeheim für Menschen mit Demenz. Eine kleine Kirchengemeinde in Tschechien hat es gebaut - ein riesen Projekt. Autorin Kathrin Mantey erzählt, wie aus kleinen Ideen Großes wird.

Christi Himmelfahrt ist mehr als ein Feiertag: Autorin Ayleen Nüchter nimmt Sie mit auf eine berührende Prozession voller Musik, Blüten und gelebtem Glauben. Sie zeigt, wie ein alter Brauch heute noch Hoffnung, Gemeinschaft und Gottes Nähe spürbar macht. Und einen Himmel zeigt, der nicht fern ist, sondern mitten unter uns.

Tagträume und Friedenssehnsucht: Die hr1 Sonntagsgedanken von Autorin Annegreth Schilling führen vom Mai vor dem Fenster über Jakobs Himmelsleiter bis zur Frage, wie Frieden im Alltag wachsen kann.

Garten, Grillen, Leichtigkeit - bis ein Wort im Radio alles verändert: Tschernobyl. Warum sie diese Erinnerung bis heute begleitet und was sie mit unserer Verantwortung für die Zukunft zu tun hat, davon erzählt Autorin Anke Jarzina in ihren hr1 Sonntagsgedanken zum 40. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl.

Autorin Mareike Clausing möchte am liebsten einen Laden eröffnen, in dem es Hoffnung gibt. So kann man Krisen bestehen und den Alltag verändern.

Einmütigkeit statt Einstimmigkeit: In seinen hr1 Sonntagsgedanken nimmt Autor André Lemmer die biblische Begegnung zwischen Jesus Christus und Nikodemus zum Anlass, über echte Gemeinschaft, geistliche Erneuerung und den Unterschied zwischen Konsens und innerer Verbundenheit nachzudenken. Eine inspirierende Reflexion über Glauben, Entscheidungen und den Mut zum Neuanfang.

An Ostermontag denkt Autor Lukas Sims an einen Friseurbesuch mit einem sehr tiefgründigen Gespräch. Warum man jeden Menschen lieben soll, erklärt sein irakischer Friseur ihm mithilfe seines Lebensweges.

Mitten im dunkelsten Raum, öffnet sich manchmal ein Fenster zum Himmel. Am Ostermorgen geht Autor Stephan Krebs dieser Hoffnung nach.

Gerade gibt es ganz schön viel, was Menschen auf die Palme bringt. Aber was hilft wirklich gegen die Unzufriedenheit? Anregungen findet Autor Fabian Vogt in der Geschichte vom Palmsonntag.

Eine Woche ohne warmes Wasser - nur eine Baustellenfolge, ein Luxusproblem. Für viele Menschen weltweit ist Wasserknappheit jedoch Alltag. Am Weltwassertag der Vereinten Nationen fragt Autorin Stephanie Rieth in den hr1 Sonntagsgedanken: Was stillt eigentlich den Durst unserer Welt? Wie verbinden sich in der Fastenzeit die Themen Wasser, Gerechtigkeit und Frieden?

Zur Kommunalwahl geht Autorin Lisa Maria Tumma ins Wahllokal: Zum Wählen und als Wahlhelferin. Sie denkt an zwei Menschen, die für Demokratie brennen: Conni aus der DDR und Aaron, der heute erstmals kandidiert. Beide zeigen, wie wichtig jede einzelne Stimme vor Ort ist für Freiheit, Menschenwürde und ein gutes Miteinander.

Wenn Familienstreit festfährt, hilft manchmal ein neuer Blickwinkel. Autor Sebastian Pilz aus Fulda zeigt in seinem Sonntagsgedanken, wie man Konflikte konstruktiv löst, Verantwortung teilt und gemeinsame Zeit wie „Trinkwasser“ für das Miteinander wird - inspiriert von einer alten biblischen Geschichte.

Auf welcher Schule geht es nach den Ferien weiter? Diese Frage stellt sich Autor Rüdiger Kohl gerade zusammen mit seinem Sohn. Eine Wunschschule gibt es. Aber was, wenn es ganz anders kommt?

Am heutigen ersten Fastensonntag eröffnet das kirchliche Hilfswerk Misereor seine diesjährige Sammelaktion. Unter dem Motto „Hier fängt Zukunft an“ rückt es die Ausbildungsunterstützung junger Menschen in Kamerun ins Blickfeld öffentlicher Wahrnehmung. Autor Stefan Herok stellt die Aktion vor und verbindet sie mit sehr persönlichen Gedanken zum Thema „Mitleid“.

In der Elisabethkirche in Marburg wurde die ganze Bibel an einem Stück gelesen: drei Tage, drei Nächte, über 100 Stimmen. Fremde werden zu Hörenden, alte Worte lebendig. Eine Erfahrung voller Mut, und Gemeinschaft- selbst für jene, die Gott fern sind. Autor Matti Fischer erzählt davon.

Jetzt am Anfang des Jahres denken viele ans Aufräumen und Ausmisten. Was soll ich behalten und was kann weg? Und wohin mit dem, was ich nicht mehr brauche?

Was wird das neue Jahr bringen? Die Klimakrise, Rechtsruck, Armut und Kriege nähren Angst und Ohnmacht. Gleichzeitig stehen Hoffnung, Gottvertrauen und der Wunsch, aktiv zu werden, dem gegenüber. Autor Ralf Schweinsberg erzählt …

Wem kann ich in diesen Zeiten überhaupt noch vertrauen? Diese Fragen stellen sich viele Menschen. Dabei ist Vertrauen eine so elementare Voraussetzung für das Zusammenleben von Menschen. Weshalb gibt es Schwierigkeiten, anderen Menschen Vertrauen zu schenken? Liegt es daran, dass ich schon einmal von einem Menschen, dem ich vertraut habe, enttäuscht worden bin? Liegt es also an schlechten Erfahrungen? Und wie lässt sich Vertrauen wiederaufbauen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Steffen Flicker, Schulleiter der katholischen Schule Marianum Fulda.

Autorin Ursel Wicke Reuter betrachtet die Sterne am Nachthimmel. Sie sind für sie Zeichen für eine ordnende Macht und gaben früher Seefahrern Orientierung. Zu Beginn des neuen Jahres fragt sie: Wo finde ich Halt, wenn die Zukunft ungewiss ist? Ihre Antwort hören Sie hier.

Müde und antriebslos - so fühlt sich Autorin Anke Jarzina in diesen Januartagen. Und trotzdem soll sie im neuen Jahr wieder „funktionieren. Warum sie jetzt lieber „überwintern“ will, statt sich zusammenzureißen - und was Gott mit einem geknickten Rohr zu tun hat, davon erzählt sie in ihren Sonntagsgedanken.

Das neue Jahr ist ein paar Tage alt - und schon spüren viele den Druck: Jetzt muss alles besser werden! Autorin Annegreth Schilling kennt das. Sie erzählt, warum gute Vorsätze oft wie Silvesterraketen verpuffen. Und wie es gelingt, dass trotzdem manches neu wird.

Siehe, ich mache alles neu, spricht Gott. So lautet die Jahreslosung für das neue Jahr. Autor Hermann Trusheim fragt: Was mache ich nun in meiner kleinen Welt mit diesem Bibelvers? Wie erde ich Gottes himmlische Verheißung? Eine Antwort auf diese Fragen, hören Sie hier.

Die Tage zwischen den Jahren haben einen ganz besonderen Charakter - zwischen Melancholie und Pläne machen, Umtriebigkeit und Müdigkeit. Vielleicht steckt in den Tagen aber auch deshalb eine echte Chance, sich im Loslassen zu üben und darauf zu vertrauen: , Gott ist auch im Unfertigen und Ungeplanten mit dabei, denn genau dafür steht die Botschaft von Weihnachten.

Weihnachten ist für Autor Lukas Sims Spielzeit. Wenn die Familien an den Feiertagen zusammenkommen, gehören Brettspiele, Karten und Würfel einfach dazu. Zwischen Lachen, kleinen Wettkämpfen und „Mensch ärgere dich nicht“-Momenten entdeckt er, was wirklich zählt.

Heiligabend ist vorbei. Jetzt fängt Weihnachten erst richtig an. Autorin Pia Baumann erzählt von einem besonderen Weihnachtsbild, von Zwischenzeiten und vom Ankommen, das Zeit braucht.

Wenige Tage vor Weihnachten steigt bei vielen die Vorfreude - aber nicht bei allen. Was fördert die Vorfreude? Was steht ihr entgegen? Das überlegt Autor Stephan Krebs mit einem Song von Celine Dion.

Viele Menschen kennen Personen, die sich schwer entscheiden können oder unklare Aussagen machen. So geht es auch Sebastian Pilz aus Fulda. Er bemerkt diesen Hang nämlich auch bei sich selbst. In seinen hr1-Sonntagsgedanken erklärt er, warum es für ihn manchmal sogar sinnvoll ist, keine eindeutigen Antworten zu geben.

Was macht der Nikolaus heute, am Tag nach dem 6. Dezember, an dem er überall Geschenke verteilt hat. Autor Hermann Trusheim macht sich darüber Gedanken und meint: Nikolaus ist einer bei dem es sich lohnt, mal genau hinzuschauen, was ihn heilig gemacht hat. Warum dies sich lohnt, hören Sie hier.

Zum ersten Advent macht sich Autor Stefan Herok Gedanken über den rechten Zeitpunkt für Weihnachtsbäume und zum rechten Advent. Um was geht es da eigentlich? Er erzählt von zwei Arten von Advent, die er gerne verbinden möchte.

Zum ersten Advent macht sich Autor Stefan Herok Gedanken über den rechten Zeitpunkt für Weihnachtsbäume und zum rechten Advent. Um was geht es da eigentlich? Er erzählt von zwei Arten von Advent, die er gerne verbinden möchte.

Wie kann Trauer zu etwas Wärmendem werden? Autor Ralf Schweinsberg erzählt von Menschen, die gemeinsam lernen, ihre Erinnerungen zu bewahren - und darin neuen Trost finden.

Wie kann Trauer zu etwas Wärmendem werden? Autor Ralf Schweinsberg erzählt von Menschen, die gemeinsam lernen, ihre Erinnerungen zu bewahren - und darin neuen Trost finden.

Im November trifft ganz Unterschiedliches aufeinander: Kälte draußen, Gemütlichkeit drinnen, Friedhofsbesuch und Fastnachtsstart - und heute: Der Volkstrauertag mit seinen Traditionen und Gedenkfeiern und ein viel jüngerer, unbekannterer Welttag, der Welttag der Toleranz.

Im November trifft ganz Unterschiedliches aufeinander: Kälte draußen, Gemütlichkeit drinnen, Friedhofsbesuch und Fastnachtsstart - und heute: Der Volkstrauertag mit seinen Traditionen und Gedenkfeiern und ein viel jüngerer, unbekannterer Welttag, der Welttag der Toleranz.

Auf den Schultern meines Vaters - so erinnert sich Autorin Annegreth Schilling an den Herbst 1989. Am 9. November erzählt sie von Erinnerungen, die tragen, heute und in Zukunft.

Auf den Schultern meines Vaters - so erinnert sich Autorin Annegreth Schilling an den Herbst 1989. Am 9. November erzählt sie von Erinnerungen, die tragen, heute und in Zukunft.

Mit dem Tod bekommen wir die Chance, das Böse und Schlechte unseres Lebens einfach abzuwaschen. Wir dürfen uns reinigen, um auch ganz rein vor Gottes Antlitz zu treten. Diese Interpretation eines Gemäldes in der Heilig-Geist-Kirche in München inspiriert Pfarrer Carsten Noll aus Hilders-Eckweisbach, an alle Verstorbenen zu denken und den Lebenden Mut zu schenken.

Mit dem Tod bekommen wir die Chance, das Böse und Schlechte unseres Lebens einfach abzuwaschen. Wir dürfen uns reinigen, um auch ganz rein vor Gottes Antlitz zu treten. Diese Interpretation eines Gemäldes in der Heilig-Geist-Kirche in München inspiriert Pfarrer Carsten Noll aus Hilders-Eckweisbach, an alle Verstorbenen zu denken und den Lebenden Mut zu schenken.

Heute Nacht wurde die Uhr zurückgestellt. Eine Stunde geschenkt - aber was damit anfangen?, fragt Autorin Tanja Griesel.

Heute Nacht wurde die Uhr zurückgestellt. Eine Stunde geschenkt - aber was damit anfangen?, fragt Autorin Tanja Griesel.

In ihrer Küche hängt die Lampe ein bisschen schief. Früher hätte das Autorin Anke Jarzina gestört - heute erinnert es sie daran, dass Leben nicht perfekt sein muss, um gut zu sein. Warum gerade das Unvollkommene etwas Göttliches haben kann, darüber spricht sie in ihren Sonntagsgedanken.

In ihrer Küche hängt die Lampe ein bisschen schief. Früher hätte das Autorin Anke Jarzina gestört - heute erinnert es sie daran, dass Leben nicht perfekt sein muss, um gut zu sein. Warum gerade das Unvollkommene etwas Göttliches haben kann, darüber spricht sie in ihren Sonntagsgedanken.

Bei „Nachverdichtung“ geht es um Flächen in einer Stadt, die noch bebaut werden können. Was passiert aber bei uns, wenn wir dieses Konzept auf unser Leben übertragen und versuchen, alle Lücken im Alltag zu füllen? Dieser Frage geht Autor Matti Fischer nach.

Bei „Nachverdichtung“ geht es um Flächen in einer Stadt, die noch bebaut werden können. Was passiert aber bei uns, wenn wir dieses Konzept auf unser Leben übertragen und versuchen, alle Lücken im Alltag zu füllen? Dieser Frage geht Autor Matti Fischer nach.

Autor Lukas Walther merkt, wie leicht uns im Alltag der Blick für das Wesentliche verloren geht: Für das, was uns staunen lässt, dankbar macht und innerlich still werden lässt. Die Aufforderung Jesu, mehr wie die Kinder zu sein, bekommt für ihn an Erntedank eine neue Facette.