village in Alborz, Iran
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Wein macht man, in dem man Trauben kontrolliert verderben lässt. Wie viel Einfluss der Jahrgang und wie viel der Bauer hat, wie man guten Wein von schlechtem unterscheidet – und über die Liebe Österreichs zum Grünen Veltliner. Winzer Franz Weninger erklärt. Die Folge ist 2021 erstmals ausgespielt worden.Franz Weninger ist Bio-Weinbauer. Franz auf Instagram. ***Hilf wie 400+ andere Hörer:innen mit, den Podcast zu finanzieren. Danke an alle Unterstützer:innen. ***MACH DEN PODCAST BESSERSchick uns deine Fragen und Wünsche für EpisodenErzähl uns von dir! Mach bei der Hörer:innen-Befragung mit ***NÜTZLICHE LINKS Hier geht's zu unserem Partner paper republicBewirb dich als Hörer:in des MonatsHol dir Updates zum Podcast per E-Mail, Signal, WhatsApp oder TelegramFolge uns bei Instagram, Tiktok und FacebookAlle Folgen ab Mai 2023 gibt es mit Video auf YouTubeSchau im Merch-Shop vorbeiHier kannst du Werbung im Podcast buchenAndreas' Buch "Alles gut?!" darüber, was er im Kampf gegen Armut auf der Welt beitragen kann ***DAS TEAMMitarbeit: Valentina Pfattner und Thomas PelkmannVermarktung: Therese Illiasch und Stefan Lassnig (Missing Link)Audio- und Video: Andreas Fischer (Sisigrant)Logo und CI: Florian HalbmayrMusik: Something Elated by Broke For Free, CC BYBeatbox am Ende: Azad Arslantas
Im Kampf für soziale Gerechtigkeit - so erlebte man Ulrich Schneider über Jahre als Chef des Paritätischen Wohlfahrtsverbands. Immer dabei im Hinterkopf: der frühe Tod seines Vaters nach Kriegsgefangenschaft und körperlich schwerer Arbeit. Wiese, Tim www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
18€ für einen Döner, 84€ für drei Pizzen und der normale Wocheneinkauf wird langsam zum Luxusgut. Während die Lebenshaltungskosten in Deutschland explodieren, flexen Teenager auf Social Media mit Luxusuhren und Leasing-Sportwagen. In dieser Folge von „Die Deutschen - Podcast“ sprechen Shayan und Nizar schonungslos über den grassierenden Fake-Flex-Kult, versteckte Armut und den extremen Kontrast zwischen Schein und Realität. Warum arbeiten Menschen monatelang, nur um im Luxusurlaub reich zu wirken? Und wie verliert man durch heimliche Abo-Fallen, fehlerhafte Nebenkostenabrechnungen und unnötige Versicherungen jeden Monat hunderte Euro?Wir rechnen vor: Wie viele Arbeitsstunden kostet dich ein einfacher Restaurantbesuch wirklich – und mit welchen einfachen Schritten holst du dir über 1.500 € pro Jahr zurück?Schreib uns deine Meinung in die Kommentare: Was war dein bisher teuerster oder absurdester Fehlkauf?
Was passiert eigentlich nach dem Blutspenden mit dem Blut? Wie es getestet, aufbereitet, gelagert und verschickt wird, erzählt Ursula Kreil. Wie wird dafür gesorgt, dass das Blut nie ausgeht? Wir begleiten eine Blutkonserve von der Spenderin zum Empfänger. Die Folge ist erstmals im März 2022 erschienen.Ursula Kreil ist Transfusionsmedizinerin und Leiterin der Abnahme der Blutspendezentrale für Wien, Niederösterreich und Burgenland. Wer noch nie gespendet hat, kann sich hier anmelden: gibdeinbestes.at ***Hilf wie 400+ andere Hörer:innen mit, den Podcast zu finanzieren. Danke an alle Unterstützer:innen. ***MACH DEN PODCAST BESSERSchick uns deine Fragen und Wünsche für EpisodenErzähl uns von dir! Mach bei der Hörer:innen-Befragung mit ***NÜTZLICHE LINKS Hier geht's zu unserem Partner paper republicBewirb dich als Hörer:in des MonatsHol dir Updates zum Podcast per E-Mail, Signal, WhatsApp oder TelegramFolge uns bei Instagram, Tiktok und FacebookAlle Folgen ab Mai 2023 gibt es mit Video auf YouTubeSchau im Merch-Shop vorbeiHier kannst du Werbung im Podcast buchenAndreas' Buch "Alles gut?!" darüber, was er im Kampf gegen Armut auf der Welt beitragen kann ***DAS TEAMMitarbeit: Valentina Pfattner und Thomas PelkmannVermarktung: Therese Illiasch und Stefan Lassnig (Missing Link)Audio- und Video: Andreas Fischer (Sisigrant)Logo und CI: Florian HalbmayrMusik: Something Elated by Broke For Free, CC BYBeatbox am Ende: Azad Arslantas
Armut, Krieg, Ebola, Naturkatastrophen: Viele Menschen in Sierra Leone leiden an Traumata. Doch lange Zeit gab es für sie kaum eine psychotherapeutische Hilfe. Nun wird eine neue Generation von Psychiaterinnen und Therapeuten ausgebildet. Von David Ehl, Max Haumann und Yana Adu www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Wenig zu essen, schlechte Zähne, alte Kleidung – Ramona Wuttig ist in Armut aufgewachsen. Das hat ihren ganzen Lebensweg beeinträchtigt, doch sie hat es geschafft, ganz neu anzufangen. Von WDR 5.
Woop! Woop! Zuerst spreche ich heute gemeinsam mit Helena Steinhaus und Claudia Cornelsen über ihr Buch „Es braucht nicht viel. Wie wir unseren Sozialstaat demokratisch, fair & armutsfest machen" (S. Fischer, 2023). Die beiden Vorständinnen des Vereins Sanktionsfrei rechnen ab — mit Hartz IV, mit dem Bürgergeld, das kaum besser ist, und mit den populistischen Erzählungen über Armut, die fern jeder Evidenz liegen. Jedes fünfte Kind wächst in Armut auf. Jede dritte Alleinerziehende ist auf Transferleistungen angewiesen. Millionen Aufstocker brauchen trotz Vollzeitjob staatliche Hilfe. Steinhaus und Cornelsen zeigen: Das ist kein Naturgesetz. Es wäre gar nicht so schwer, das zu ändern — wenn man nur wollte. Dann spreche ich mit Ulrich Schneider über sein neues Buch „Mutti, komma ans Fenster! Eine Arbeiterkindheit im Ruhrgebiet" (Westend, 2026). Schneider, 25 Jahre lang Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und bekanntester Soziallobbyist Deutschlands, erzählt diesmal keine Statistiken — sondern seine eigene Geschichte. Aufgewachsen in Oberhausen, Sohn eines Mannesmann-Maschinisten, der Schlamm schaufelte und erschöpft mit 61 Jahren starb. Ein Buch über Mütter, die alles zusammenhielten, über Väter, die früh verschlissen wurden, über Stolz, Solidarität und gebrochene Aufstiegsversprechen. Und über die Frage, was es mit einem Land macht, wenn es seine Arbeiterklasse vergisst. Drei Gäste, ein roter Faden: Wer zahlt in diesem Land den Preis — und wer schaut weg? Enjoy!^^
Zum Weltkindertag sprechen Jennifer Sonntag und Sascha Lang über das Motto „Starke Kinder, starke Zukunft“ – und darüber, was Stärke wirklich bedeutet. Denn Kinder sind weit mehr als ihre schulischen Leistungen. Stark sind sie, wenn sie sich angenommen fühlen, ihre Persönlichkeit entfalten können, ihre Rechte kennen und erleben, dass sie mit ihren Fähigkeiten, Bedürfnissen und Behinderungen selbstverständlich dazugehören.Ausgehend von der aktuellen politischen Entwicklung diskutieren Jennifer und Sascha über wachsende Ausgrenzung, geplante Kürzungen, überforderte Schulen und die gefährliche Vorstellung, Kinder mit Behinderungen seien eine Belastung für den Unterricht. Dabei wird deutlich: Nicht die Inklusion ist das Problem. Schulen und Familien stehen vielmehr vor einer Vielzahl sozialer Herausforderungen – von Armut und psychischen Belastungen über fehlende Unterstützung bis zu ungelösten Integrationsaufgaben. Kinder mit Behinderungen dafür verantwortlich zu machen, greift nicht nur zu kurz, sondern fördert neue Vorurteile und alte Denkmuster.Jennifer schildert sehr persönlich, welche Ängste die politische Entwicklung bei ihr auslöst und warum sie dennoch weiter für Vielfalt, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt eintritt. Gemeinsam fragen die beiden, wie Kinder mit und ohne Behinderung gestärkt werden können. Eine wichtige Grundlage ist die Akzeptanz der eigenen Behinderung – verbunden mit Selbstbestimmung, Empowerment und dem Recht, offen zu sagen: Was kann ich? Was brauche ich? Und wie möchte ich leben?Die Folge zeigt aber auch, dass Veränderung möglich ist. Sascha erzählt, wie aus einer kaum besuchten Elternversammlung durch persönliche Ansprache eine engagierte Gruppe von Eltern entstand. Sichtbarkeit, Begegnung und ehrliche Antworten auf respektvolle Fragen können Vorurteile abbauen. Kinder machen es uns dabei oft vor: Sie korrigieren diskriminierende Aussagen, leben Vielfalt selbstverständlich und engagieren sich auf ihre eigene Weise für soziale Gerechtigkeit, Umwelt und ein gutes Zusammenleben.Eine nachdenkliche, persönliche und zugleich ermutigende Ausgabe von „Sonntag trifft IGEL“ über Kinderrechte, schulische Inklusion, psychische Belastungen, politische Verantwortung und die Kraft kleiner Initiativen. Denn starke Kinder brauchen keine Sondersysteme, die sie aussortieren. Sie brauchen Erwachsene, die ihnen zuhören, ihnen etwas zutrauen und gemeinsam mit ihnen eine inklusive Zukunft gestalten.Außerdem gibt Sascha einen Ausblick auf die kommenden Folgen: In „Hingehört – Menschen erzählen Teilhabe“ berichtet Steven über das Leben mit seinem 14-jährigen autistischen Sohn und die Sorgen um dessen Zukunft. Ab Oktober startet zudem eine einjährige Reihe mit dem Bundesverband pflegender Eltern über Herausforderungen, politische Rahmenbedingungen und gelingende Beispiele aus dem Alltag betroffener Familien.Hier geht es zu Jennifer Sonntag:www.jennifer-sonntag.deInstagram:https://www.instagram.com/blind.feminista/Facebook:https://www.facebook.com/Jennifersonntaginklusionsbotschafterin/ Link zu Sascha Lang Facebook:https://www.facebook.com/share/16U3LWoDMK/?mibextid=wwXIfr> Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: http://www.inklusator.com Social Media:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcast Instagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/ Feedback: sonntagtrifftigel@inklusator.com #IGELPodcast #SonntagTrifftIGEL #Weltkindertag #StarkeKinderStarkeZukunft #Inklusion #Kinderrechte #KinderMitBehinderung #SchulischeInklusion #Teilhabe #Barrierefreiheit #Selbstbestimmung #Empowerment #Behindertenrechte #Vielfalt #Demokratie #MentaleGesundheit #PflegendeEltern #Jugendbeteiligung #GemeinsamStark #InklusionGanzEinfachLeben
Armut prägt den Alltag vieler Kinder und damit auch ihre Bildungs- und Zukunftschancen. Anlässlich des Weltkindertages sprechen wir mit Volkshilfe-Bundesgeschäftsführer Erich Fenninger darüber, was Kinderarmut in Österreich konkret bedeutet und was wir dagegen tun können. AK-Blitz-App jetzt downloaden!Bleiben Sie am Laufenden und abonnieren Sie die Push-Nachrichten der AK Niederösterreich. Mit den aktuellen Nachrichten und wichtigen Informationen bleiben Sie informiert. AppStore: https://apps.apple.com/at/app/ak-blitz/id1666257677 GooglePlay: https://play.google.com/store/apps/details?id=at.apptec.akblitz
Kinder sind die verletzlichsten Wesen in unserer Gesellschaft. Viele wachsen in Armut und Krieg auf, andere in Luxusvierteln mit vielen Privilegien. Doch was macht das mit ihnen? Eine Spurensuche über die Kinder dieser Welt und ihre Wege ins Leben. Litten, Margot www.deutschlandfunkkultur.de, Lange Nacht
Über 30 tödliche Unfälle hat Gerald Lindinger als Feuerwehrmann miterlebt.Was macht das mit einem Menschen?Gerald hat mir erklärt, wie die Feuerwehr in Österreich funktioniert.Von der Leitung von Einsätzen, der Physik eines Brandes zum Umgang mit den mentalen Lasten.Ein Gespräch, das mich tief beeindruckt hat.
Seçimi gelen Türkiye'yi hedef alarak sözlü saldırıya geçiyor. Yunanistan da İsrail de aynı kafada.
UnterstützenDieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via PaypalWerbefrei hörenWer uns unterstützt, bekommt einen persönlichen Feed ohne Werbung. Dafür eine Mail mit dem Wort „Fernsehpodcast“ und deinem Namen an mail@fernsehpodcast.de.Die Woche nach der Sachsen-Anhalt-Wahl: Straßenstimmen, Der Dunkle Parabelritter, Korte, Regierungsbildung in Magdeburg, Merz unter Druck, Generaldebatte, AfD-Verbot, Berlin-Wahl und VW Osnabrück als Rüstungsstandort.00:00:00 Editorische Notiz: Paywall und werbefreier FeedStefan erklärt, wie Unterstützer ihren eigenen werbefreien Feed bekommen.00:01:59 Einstieg: Vergebung, Spahns Rückkehr und Sachsen-Anhalt-NachwehenStefan legt sich fest, die AfD werde nie regieren. Dazu die Zuschauerin der Generaldebatte, Jens Spahns Rückkehr und die Berlin-Wahl.00:09:21 Staßfurt und die Joghurt-FrageEine Reportage aus Staßfurt. Stefan fragt, warum es im Supermarkt ständig neue Joghurtsorten gibt, in der Politik aber nur Blau als Alternative. Mick hält Armut als Erklärung der AfD-Wahl für einen Kurzschluss.00:18:30 DAX, Außengrenze und „Great Television“Stefan sieht eine „ARD-Dividende“ für die AfD, Mick den Blick nach unten auf vermeintliche Sozialschmarotzer.00:28:06 Stimmen nach der Wahl: Poller, Hauptbahnhof Halle, TankstelleStraßenumfragen zu Abschiebungen, Rente und Preisen. Stefan sieht Wünsche ohne Plan. Dazu der Bischof von Magdeburg und eine Tankstelle in Arendsee.00:45:04 Der Dunkle ParabelritterAlexander Prinz sagt in den Tagesthemen, es gehe nicht um Protest, sondern um Verzweiflung.00:52:22 Warum die AfD? Ostalgie, Kurswechsel, Stadt und LandStefan beschreibt die Ostalgie des AfD-Wahlkampfs, Mick nennt Trotz und Identitätspolitik. Beide sprechen über Parteilose, Bürgernähe und sterbende Dörfer.01:21:25 Korte: Die Mitte hat AfD gewähltKarl-Rudolf Korte nennt die AfD nach ihrer Wählerschaft eine Volkspartei. Stefan beschreibt sie als „Daytrader“, Mick sieht eine Politik der Alternativlosigkeit.01:40:17 Regierungsbildung in Magdeburg und WagenknechtSiegmund fehlen drei Stimmen, das BSW will sich enthalten, Wagenknecht bleibt beim überparteilichen Ministerpräsidenten.01:49:31 Merz unter DruckMerz bestellt die Ministerpräsidenten ein und verspricht eine „bessere Erzählung“. Stefan und Mick halten Hendrik Wüst für wahrscheinlicher als Söder.02:20:46 Generaldebatte im BundestagWeidel gegen Merz, „ethnische Säuberung“ und zwei Kommentare zur Brandmauer, denen Stefan und Mick widersprechen.02:46:01 AfD-Verbot und die Ermittlungen gegen Steffen KrachClaudia Kornmeier setzt auf Überzeugung statt Verbot. Stefan vergleicht mit den Ermittlungen gegen Krach, Mick hält ein Verbotsverfahren für demokratisch.03:01:35 Berlin-Wahl: Evers und BiskyStefan Evers auf der Demo „Die Linke stoppen“, Jens Bisky über das Berlinerwerden.03:08:43 VW Osnabrück wird RüstungsstandortLand und Aurelius übernehmen das Werk, Rafael soll einziehen. Stefan und Mick kritisieren Steuergeld für Rüstung.03:23:41 Netanjahu und 25 Jahre 9/11Der Haaretz-Bericht über eine Warnung vor dem 7. Oktober und 100 Millionen Amerikaner, die 9/11 nicht erlebt haben.03:29:15 Unterstützerdank und AbschiedDank an die Unterstützer, der Weg zum werbefreien Feed, Abschied.
Seine Mutter verließ ihn, sechs Jahren. Zu Hause erlebte er Armut, Gewalt und kaum Liebe. Heute ist Bernd Siggelkow Gründer des Kinder- und Jugendwerks „Die Arche“, das täglich rund 11.000 Kinder erreicht.Seine Mutter verließ ihn, sechs Jahren. Zu Hause erlebte er Armut, Gewalt und kaum Liebe. Heute ist Bernd Siggelkow Gründer des Kinder- und Jugendwerks „Die Arche“, das täglich rund 11.000 Kinder erreicht.In diesem außergewöhnlich offenen Gespräch spricht Bernd über seine bewegende Lebensgeschichte – und über ein Deutschland, in dem sich immer mehr Menschen vergessen fühlen.
260912PC Der schiefe Turm von PisaMensch Mahler am 12.09.2026Bildung – eines der großen Thema bei der Wahl in Sachsen-Anhalt. Futter für die Rechtsextremen. Sie wollen es besser machen – allerdings genau andersherum als es vernunftbegabte Menschen machen würden. Die AfD würde Kinder mit Migrationshintergrund noch stärker diskriminieren als bisher. Das Deutsche Kinderhilfswerk hingegen fordert angesichts der jüngst veröffentlichten PISA-Ergebnisse 2026 Bund, Länder, Kommunen und Schulen auf, einen wesentlich stärkeren Fokus auf die Bildungsgerechtigkeit in Deutschland zu legen. "In Deutschland hängen Bildungs- und Teilhabechancen weiterhin in erschreckend hohem Maße von der sozialen Herkunft ab. Das ist seit vielen Jahren bekannt, ohne dass wirksam entgegengesteuert wird. Diese Benachteiligung von Kindern aus Familien, die von Armut betroffen sind, widerspricht dem Recht jedes Kindes auf diskriminierungsfreien Zugang zu Bildung und auf bestmögliche Entwicklung. Kein Bildungssystem kann langfristig erfolgreich sein, ohne Chancengerechtigkeit sicherzustellen. Bildung ist der Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe und für den chancengerechten Zugang zu einer angemessenen beruflichen Entwicklung. Deshalb braucht es jetzt entschlossenes politisches Handeln von Bund, Ländern und Kommunen", betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes."Dafür müssen sowohl finanzielle Ressourcen mobilisiert, der Lehrkräftemangel effektiv angegangen als auch Schule und Schulunterricht selbst verändert werden. Dazu zählt beispielsweise die Vermittlung von Kinderrechten, die in Schulen zu einem Leitgedanken gemacht werden sollten, und die ins Leitbild jeder Schule gehören. Die Beteiligung von Schülerinnen und Schülern ist hier eine wesentliche Komponente, die leider in zu vielen Schulen nicht in den Blick genommen wird. Denn die gelingende Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und die damit verbundene Erfahrung von Selbstwirksamkeit bilden die Grundlage dafür, herausfordernde Situationen zu bewältigen und ein schulisches Miteinander zu gestalten, das die Lernmotivation stärkt", so Hofmann weiter."Erfolgreiche PISA-Länder stellen nicht nur hohe Erwartungen an Schülerinnen und Schüler und konzentrieren sich auf guten Unterricht, sondern investieren ihre Ressourcen im Rahmen langfristiger und kohärenter Strategien vor allem in Kinder und Schulen mit schwierigen Rahmenbedingungen. Davon können und müssen wir lernen. Dazu sollte aber auch mehr Wert auf die Persönlichkeitsbildung von Schülerinnen und Schülern gelegt werden, beispielsweise mittels Politik- oder Ethikunterricht. Gut gemacht, kann der dazu beitragen, Benachteiligungen zu kompensieren", sagt Holger Hofmann."Ein chancengerechtes Bildungssystem ist auch die Grundlage für die Verwirklichung der Kinderrechte und für eine demokratische und soziale Gesellschaft. Das beginnt nicht erst in der Schule, sondern bereits bei der frühkindlichen Bildung. Zukunftschancen können nur entstehen, wenn alle Kinder gefördert werden, statt soziale Ungleichheiten zu verstärken. Dafür braucht es auch im Zuge des Ganztagsausbaus massive Investitionen in Gebäude, Ausstattung und multiprofessionelle Teams. Zudem sind außerschulische Bildung und Offene Kinder- und Jugendarbeit unverzichtbar, um Teilhabe zu ermöglichen, soziale Benachteiligung auszugleichen und demokratische Kompetenzen zu stärken. Auch diese brauchen gute Rahmenbedingungen, eine Beteiligung in den kommunalen Bildungslandschaften auf Augenhöhe und gezielt und mehr finanzielle Mittel", so Hofmann abschließend. Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Außer dem einen: Bundeskanzler Friedrich Merz hat versprochen, große Anstrengungen zu unternehmen, dass es in der Bildungspolitik vorangeht. Man darf gespannt sein. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ich trinke jeden Tag Kaffee. Aber ich hatte keine Ahnung, wie er entsteht. Mit dem Barista-Staatsmeister Michael Prem machen wir eine Reise von der Kaffeebohne, dem Rösten, Mahlen bis in die Tasse. Wie guter Kaffee entsteht und warum ich mir jetzt eine Mühle zu lege, hört ihr in der Folge. Kaffee, erklärt. Die Folge ist erstmals im September 2021 erschienen. Michael Prem ist Kaffeeröster, Barista und Gründer der Rösterei Prem Frischkaffee. ***Hilf wie 400+ andere Hörer:innen mit, den Podcast zu finanzieren. Danke an alle Unterstützer:innen. ***MACH DEN PODCAST BESSERSchick uns deine Fragen und Wünsche für EpisodenErzähl uns von dir! Mach bei der Hörer:innen-Befragung mit ***NÜTZLICHE LINKS Hier geht's zu unserem Partner paper republicBewirb dich als Hörer:in des MonatsHol dir Updates zum Podcast per E-Mail, Signal, WhatsApp oder TelegramFolge uns bei Instagram, Tiktok und FacebookAlle Folgen ab Mai 2023 gibt es mit Video auf YouTubeSchau im Merch-Shop vorbeiHier kannst du Werbung im Podcast buchenAndreas' Buch "Alles gut?!" darüber, was er im Kampf gegen Armut auf der Welt beitragen kann ***DAS TEAMMitarbeit: Valentina Pfattner und Thomas PelkmannVermarktung: Therese Illiasch und Stefan Lassnig (Missing Link)Audio- und Video: Andreas Fischer (Sisigrant)Logo und CI: Florian HalbmayrMusik: Something Elated by Broke For Free, CC BYBeatbox am Ende: Azad Arslantas
Existenzsichernde Leistungen sind kein Almosen. Das Bundesverfassungsgericht leitet einen einklagbaren Anspruch ab, der die physische Existenz und ein Mindestmaß gesellschaftlicher, kultureller und politischer Teilhabe umfasst. Kontrolle kann organisierten Betrug begrenzen, aber Kontrolle darf nicht zum Leitbild sozialer Sicherung werden. Arme Menschen zu demütigen und Armut lückenlos zu überwachen, beschädigt die Demokratie. Von Detlef Koch.Dieser BeitragWeiterlesen
Ich habe Sandra Gathmann gefragt, wie man guten Sex hat. Sie meinte, dass könne sie nicht beantworten. Sie könne mir aber sagen, wie man schlechten Sex hat. Und dann macht man eben einfach das Gegenteil. Sandra ist Co-Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Sexualwissenschaften.
Woop! Woop! Nach dem "Schock" von Sachsen-Anhalt spreche ich heute zuerst mit dem FAZ-Journalisten und Autor Patrick Bahners über sein Buch „Die Wiederkehr. Die AfD und der neue deutsche Nationalismus" (Klett-Cotta, 2023). Zehn Jahre AfD — aber das Problem ist größer als eine Partei. Bahners zeigt scharfsinnig und historisch argumentierend, dass die Neue Rechte einen festen Platz in unseren politischen Institutionen behaupten wird. Kein vorübergehender Protest, kein Betriebsunfall der Demokratie — sondern ein neuer Nationalismus, der sich längst in allen Parteien eingenistet hat. Bahners wechselt dabei zwischen dichter Beschreibung und kalter Analyse — er dreht und wendet den rechten Weltbild-Stoff so lange, bis der toxische Kern offen zutage liegt. Ein Buch, das fordert. Und das genau deshalb notwendig ist. Dann spreche ich mit der Politikwissenschaftlerin Martyna Linartas über „Unverdiente Ungleichheit. Wie der Weg aus der Erbengesellschaft gelingen kann" (Rowohlt, 2025) — auf der Shortlist für „Das politische Buch" 2026. In kaum einem anderen westlichen Land ist Vermögen so ungleich verteilt wie in Deutschland — und die Schere geht immer weiter auf. Jeder Sechste lebt in Armut, während Superreiche ihr Vermögen von Generation zu Generation weitervererben. Linartas seziert das politische Tabuthema unserer Zeit: Dass wir die Reichen nicht besteuern, gefährdet unseren Wohlstand, unsere Umwelt und unsere Demokratie. Für ihr Buch hat sie exklusiv mit der Wirtschaftselite gesprochen — und die Antworten sind überraschender, als man denkt. Zwei Bücher, ein roter Faden: Warum ist es so schwer, dieses Land gerechter zu machen — und wer hat ein Interesse daran, dass alles bleibt, wie es ist? Enjoy!^^
Ausgebremst sein, bevor man überhaupt loslegen kann - das Gefühl haben viele junge Menschen. Der DGB Rheinland-Pfalz/Saarland hat jetzt eine Kampagne dazu gestartet. Worum geht's?
Während ich kürzlich an die Westküste der Vereinigten Staaten reiste und dies auch zum Anlass nahm, in meiner aktuellen Rezension einen Roman zu besprechen, der in den USA spielt, ist der Schauplatz eben jenes Werkes, um das es gleich gehen soll, aber auf der anderen Seite des Landes gelegen. Die Rede ist von Philadelphia, eine der bedeutendsten Städte Amerikas und nicht ohne Grund Schauplatz für Liz Moores Roman Long Bright River, denn in dieser schönen und geschichtsträchtigen Stadt, befindet sich eines der schlimmsten Drogenviertel des Landes – Kensington. Vor allem im 19. und frühen 20. Jahrhundert ein industrielles Zentrum für Textilfabriken, Schiffbau und Fabriken erlebt Kensington durch die Deindustrialisierung der 1960er Jahre einen stetig voranschreitenden Verfall durch Arbeitslosigkeit, Armut, Leerstand und wirtschaftlichen Niedergang, der den Nährboden für die später negative Entwicklung des Viertels, vor allem seines Drogenmarktes, bereitet. Dieser wird seit circa zwei Jahrzehnten von der Droge Fentanyl überschwemmt, der später noch ein Pferde-Beruhigungsmittel, oft Tranq genannt, beigemischt wurde, um das High zu verlängern. Was dabei herauskommt, wenn Menschen dies konsumieren, sind Zombies. Ich habe selbst schon Großstädte in Amerika bereist, in denen ich viel Obdachlosigkeit und auch Drogenmissbrauch auf offener Straße gesehen habe. Die Dokumentationen, die ich mir im Zuge dieser Rezension über Kensington angesehen habe, haben aber ein Ausmaß an Schrecken offenbart, das man sich nicht vorstellen kann, ohne es mit eigenen Augen gesehen zu haben.Liz Moores Roman, veröffentlicht 2020 in Deutschland im Verlag C.H.Beck und ein Jahr davor im amerikanischen Original, spielt hauptsächlich in der Gegenwart. Diese beschreibt das Leben der beiden Geschwister Michaela, meist Mickey genannt und gleichzeitig die Ich-Erzählerin, und ihrer Schwester Kacey. Während Mickey, die Ältere von beiden, als Streifenpolizistin im besagten Bezirk Kensington patrouilliert, ist ihre Schwester Kacey, selbst Opfer der Opioidkrise geworden, und finanziert sich ihre Sucht durch Prostitution. Die beiden Frauen haben damit einen sehr gegensätzlichen Bezug zum Handlungsort, wobei Mickey ihren Beruf nutzt, um ein Auge auf ihre Schwester zu haben, obwohl sie bereits seit fünf Jahren keinen Kontakt mehr zu ihr hat. Die Gründe für deren Funkstille offenbaren sich der Leserin nur langsam und erst spät im Fortgang der Geschichte erklärt sich der wahre Bruch der Schwestern miteinander in Gänze. Kaceys plötzliches Verschwinden und der Beginn einer Reihe ungeklärter Morde an jungen Frauen und Sexarbeiterinnen markieren schließlich den Ausgangspunkt der Geschichte. Diese erzählt Moore abwechselnd unter den Rubriken jetzt und damals.Drogen spielen dabei schon früh im Leben der Mädchen eine Rolle. Mickey ist erst vier Jahre alt, ihre Schwester noch ein Kleinkind, als ihre Mutter im jungen Alter an einer Überdosis Drogen stirbt und die Mädchen fortan bei ihrer Großmutter Gee leben. Diese wird als eher hart und auch die Atmosphäre im Haus als kalt beschrieben. Die Mädchen entwickeln sich sehr unterschiedlich in diesem Umfeld. Während Mickey eher zurückhaltend ist und gern lernt, ist Kacey lebhaft, laut, gern Anführerin, aber auch Verteidigerin gegen Ungerechtigkeiten. Die unterschiedliche Entwicklung der beiden und das gemeinsame Aufwachsen in einem Haushalt, der vor allem von Entbehrung und Lieblosigkeit geprägt beschrieben wird, schafft aber eine Verbindung zwischen den Schwestern, die auch durch die fatalen Ereignisse in der Gegenwart, die sich der Leserin erst nach und nach eröffnen, nicht gänzlich aufgelöst werden kann.Mit Kaceys Verschwinden und Mickeys Suche sowohl nach ihr als auch nach dem Frauenmörder – was nicht ihr Zuständigkeitsbereich ist – eröffnet Moore noch ein weiteres Themenfeld, in dem es um Korruption am Arbeitsplatz und Misstrauen geht. Mickey, die auch privat eher eine Einzelgängerin ist und allein ihren fünfjährigen Sohn Thomas großzieht, erlebt dies am eigenen Leib. Außer ihres ehemaligen Partners bei der Polizei, Truman Dawes, hat sie kaum Verbündete und wird von ihren Kollegen als Bedrohung wahrgenommen, da sie versucht, deren Korruption aufzudecken. Gleichzeitig ist sie, wie alle, auf ihren Job angewiesen, um nicht selbst durch das soziale Netz zu rutschen und so, wie so viele vor ihr, in eine Abwärtsspirale zu geraten.Was Liz Moore zunächst als Thriller oder Detektivgeschichte erscheinen lässt, entpuppt sich als weitverzweigtes thematisches Netz, das sich der Leserin nur langsam in seinen Einzelheiten erschließt. Es ist eine Spurensuche, bei der man auch als Leserin vorsichtig sein muss, wem man traut, denn „sie sind böse und gleichzeitig gut, alle Figuren […] je nachdem.“ (S.311) So heißt es im Roman; es ist wie beim Schach. Alles was Moore beschreibt, habe ich auch in realen Berichten über Kensington wiedergefunden und so mag ihre Geschichte, in deren Zentrum die beiden Schwestern stehen, vielleicht fiktiv sein, was sie beschreibt ist jedoch keine Fiktion. Es ist der Alltag in einer amerikanischen Großstadt, ein Gesellschaftsportrait, welches die massiven Auswirkungen der Opioidkrise zeigt, deren Konsequenz jährlich mehr als 100.000 Drogentote sind und auch die Fragen nach moralischer Verantwortung, Integrität, Hilfe und Moral stellt.Der Long Bright River ist in diesem Fall in mehrerlei Hinsicht symbolhaft. Er ist der leuchtende Fluss auf dem die Betroffenen, die Abhängigen nach dem nächsten Schuss dahingleiten und für eine Weile nichts mehr spüren, genauso wie er den unaufhaltsamen Nachschub an Drogen markiert, die nicht nur diese Stadt, sondern das Land überschwemmen und er ist, so sagt es die Autorin selbst, eine Metapher für all die geliebten Verstorbenen „[...] in einer Reihe, in einem Fluss, ohne Quelle, ohne Mündung, ein langer, leuchtender Fluss verstorbener Seelen.“ This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Du bist bedürftig, vielleicht sogar obdachlos und hast ein Tier das medizinische Hilfe braucht?Angebote gibt es in ganz Deutschland und auch Österreich. In diesem 1. Teil gibt es die Angebote von Ahlen, Berlin, Bonn, Gießen und dem Ruhrgebiet.Alle Links zu den Internetseiten der Anbieter, wo Ihr alle Details zu den folgenden Angeboten findet, wie Termine, Email Adressen und Telefonnummern sind wie immer in den Shownotes. Auf die Anbieter die kostenlos Futter abgeben wird in einer anderen Folge eingegangen.In Ahlen wird für Bedürftige im Forum gegen Armut monatlich von Anicura eine Tiersprechstunde abgehalten. Meldet euch dort bei Bedarf bitte an.Einmal monatlich gibt es in Berlin Treptow über Randfaelle Berlin e.V. Hilfe. Die Termine und Adresse, sowie benötigte Unterlagen findet ihr auf der Homepage. Voraussetzung ist, dass Ihr das Tier hattet bevor Ihr in finanzielle Schwierigkeiten kamt oder Rentnerin, Rentner, obdachlos oder chronisch erkrankt seid. Auch diejenigen, die einfach eine helfende Hand brauchen, bis sie wieder auf die Beine finden können unterstützt werden. Es muss der geringstmögliche Eigenanteil bezahlt werden, Kosten und Ausschlüsse sind ebenfalls auf der Homepage zu finden.Für Ihre Katze kann in Berlin vom Tierschutzverein für Berlin und Umgebung Corporation e.V. ggf. ein Kastrationszuschuss gezahlt werden, wenn du diesen vor der Kastration per Email mit einem Bedürftigkeitsnachweis, dem Personalausweis oder der Meldebescheinigung beantragst.Kostenübernahmen für Kastrationen und Impfungen sind bei Bedürftigkeit über die Berliner Tiertafel e.V. möglich. Auch Tierhalter die eine ärztliche Empfehlung zur Tierhaltung haben oder alleinstehend über 63 sind können einen Härtefallantrag stellen. Auch hier darf keine Neuanschaffung nach der Bedürftigkeit stattgefunden haben. Es gibt einen Ausschluss wenn Ihr mehr als 3 Tiere habt.In Berlin-Neukölln gibt es jeden Mittwoch von 13-15 Uhr die kostenlose Tierarztsprechstunde für obdachlose Tierhalter von der Berliner Tiertafel e.V. und der KUBUS gGmbH. Es wird um telefonische Voranmeldung gebeten.Ebenfalls in Berlin gibt es den HundeDoc, dass ist ein umgebauter Krankenwagen der zu Brennpunkten fährt und dort Hunden hilft, die nicht in einer regulären Tierarztpraxis vorgestellt werden können. Der Schwerpunkt liegt bei jungen Menschen und Obdachlosen und einem Gespräch um die Gründe herauszufinden warum der Hund gehalten wird.Die Praxis am Berliner Tierheim kümmert sich individuell nach Anfrage um Akutfälle.In Bonn, Gießen und dem Ruhrgebiet unterstützt der ETN e.V. bei medizinischer Hilfe für Tiere bedürftiger Senioren. Nach Prüfung der Bedürftigkeit und Feststellung, dass das Tier davor schon da war kann eine Kostenübernahme für kooperierende Praxen erstellt werden. 10% Eigenanteil sind zu leisten.Dies war Teil 1, weiter geht es in Teil 2 bis 4.Natürlich bekomme ich nichts für die Erwähnung der Anbieter.Links:Ahlenanicura.de/standorte/ahlen/informationen/soziales-engagementBerlinrandfaelle.detierschutz-berlin.de/katzenschutz/aktiv-helfentiertafel.org/hilfe-bekommenbuergerhilfe-ggmbh.de/kostenlose-tierarztsprechstunde-fuer-obdachlose-Tierhalteretn-ev.de/projekte-in-deutschland/partner/ein-bericht-aus-berlin (HundeDoc)tierarztpraxis-am-tierheim.de (Angebot laut randfaelle.de/faq)Bonn, Gießen und dem Ruhrgebietetn-ev.de/projekte-in-deutschland/eigene-projekte/medizinische-hilfe-fuer-tiere-beduerftiger-senioren-hilfe-wo-sie-gebraucht-wirdGibt es einen Tipp den ich noch nicht habe? Schreibe ihn mir gerne per Mail: 4lau@gmx.deMeinen Bluesky Account mit kurzfristigen Tipps findest du hier: https://bsky.app/profile/4lau.bsky.socialDie Datenschutzerklärung und das Impressum findest du auf der Homepage unter https://shows.acast.com/4-lau/about Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was gibt uns Sicherheit?Toni Zulauf, Initiator Wort zum Tag, RanflühKrieg, politische Spannungen, Klimaveränderungen, wirtschaftliche Sorgen und eine Technik, die sich immer schneller entwickelt: Viele Menschen erleben unsere Zeit als unsicher.War früher alles sicherer?Wahrscheinlich nicht. Unsere Eltern und Grosseltern kannten Krieg, Krankheit, Armut und wirtschaftliche Krisen. Aber manche Sicherheiten waren andere: Familie, Nachbarschaft, das Dorf, die Kirche, ein Beruf fürs Leben und vertraute Gewohnheiten gaben Halt und Struktur.Heute haben wir viel mehr Möglichkeiten. Wir können wählen, vergleichen und verändern. Doch vielleicht macht gerade diese Freiheit manchmal auch unsicher.Was trägt, wenn Sicherheiten ins Wanken geraten?Im Psalm 23 steht: «Und ob ich wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir.»Das finstere Tal verschwindet nicht. Und der Glaube verspricht uns kein Leben, in dem nichts Schlimmes geschieht.Die Zusage ist eine andere: Du bist nicht allein.Vielleicht liegt darin eine Form von Sicherheit, die wir heute besonders brauchen. Menschen, die zuhören. Beziehungen, auf die Verlass ist. Gemeinschaft. Ein vertrauter Tagesrhythmus. Ein Spaziergang, wenn die Nachrichten zu viel werden. Ein Anruf bei einem Menschen, dem wir vertrauen.Und manchmal ein ganz einfaches Gebet: «Gott, sei bei mir.»Wir können die Welt nicht vollkommen sicher machen. Aber wir können einander Sicherheit schenken – indem wir da sind, zuhören und jemanden nicht allein lassen.Vielleicht braucht gerade heute jemand genau das von dir.Und vielleicht brauchst du es selber.Spendenaufruf:„Wort zum Tag“ lebt von Menschen, die zuhören und mittragen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende:https://wortzumtag.ch/unterstuetzenKeywords: Sicherheit, Unsicherheit, Psalm 23, Vertrauen, Gemeinschaft, Beziehungen, ZuversichtHashtags:#wortzumtag #sicherheit #vertrauen #psalm23 #gemeinschaft
Franz von Assisi – kaum ein Heiliger steht so sehr für radikale Armut, Nächstenliebe und die Suche nach einem anderen Leben. Doch hinter dem vertrauten Bild des sanften Tierfreundes steckt eine weitaus widersprüchlichere und radikalere Persönlichkeit. Der Theologe und Kunsthistoriker Markus Hofer hat sich für sein neues Buch auf die Spuren dieses ungewöhnlichen Mannes begeben. Ich habe mit ihm über Franz von Assisi und die Faszination gesprochen, die von ihm bis heute ausgeht. Markus Hofers Buch "Franz von Assisi. Ein radikales Leben neu erzählt" erschien im Tyrolia Verlag: https://www.tyroliaverlag.at/item/Franz_von_Assisi/Markus_Hofer?isbn=9783702243265
Die meisten Läufer laufen zu schnell und sind zu ehrgeizig. Das ist einer der wichtigsten Erkenntnisse, die der Sportarzt Robert Fritz aus vielen tausend Untersuchungen von Läufern gewonnen hat. Wie man »richtig« läuft, was Laufen mit dem Gehirn macht und wie man auch als sehr übergewichtige Person damit beginnen kann.
Eine kleine Maßeinheit mit erstaunlich großer Wirkung: Die Kalorie hat nicht nur verändert, wie wir über Essen denken, sondern auch darüber, was als gesund, leistungsfähig und diszipliniert gilt. In dieser Folge erzählt Historikerin Nina Mackert, warum die Kalorie Ende des 19. Jahrhunderts zunächst als Antwort auf Fragen von Arbeit, Armut und Ernährung populär wurde – und wie sie später zum Maßstab für Körper und Gewicht avancierte. Es geht um gesellschaftliche Normen und politische Interessen, um Selbstoptimierung und Fatshaming – und um die Frage, warum die Kalorie trotz aller Kritik bis heute so wirkmächtig ist. Moderation: Kirsten Pörschke
Daniela Dolci ist Cembalistin, Dirigentin und Kulturvermittlerin. Über vier Jahrzehnte war sie auf internationalen Bühnen unterwegs. Heute setzt sie sich in Sizilien dafür ein, das «Borgo», das Bildungs- und Begegnungszentrum ihres Vaters Danilo Dolci wiederzubeleben. Daniela Dolci wächst als jüngstes von zehn Kindern auf Sizilien auf. Ihr Vater kämpft mit gewaltlosen Mitteln gegen Armut, soziale Ungerechtigkeit und die Mafia. Die Kinder erleben seine Aktionen aus nächster Nähe und lernen früh, was es bedeutet, sich für andere einzusetzen. Gleichzeitig ist ihr Zuhause voller Musik. Als Daniela Dolci mit etwa zehn Jahren erstmals ein Cembalo hört, ist sie fasziniert. Das Instrument wird zum Mittelpunkt ihres Lebens. Sie studiert an der Schola Cantorum Basiliensis und später bei Gustav Leonhardt in Amsterdam. 1990 gründet sie das Ensemble Musica Fiorita, das sie während dreissig Jahren leitet. Als Cembalistin und Dirigentin konzertiert sie weltweit und setzt sich auch für die Wiederentdeckung vergessener Komponistinnen ein. Nach dem Ende von Musica Fiorita beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Während der Coronazeit hat Dolci erstmals viel Zeit, über die Zukunft nachzudenken. Als sie 2021 nach Sizilien zurückkehrt und das teilweise zerstörte «Borgo» sieht, weiss sie: Das ist ihre nächste Aufgabe. Ihr Vater, einer der bekanntesten Sozialreformer und Friedensaktivisten Italiens, hatte dieses Projekt gegründet. Heute soll der Ort wieder jungen Menschen aus verschiedenen Ländern Raum für Begegnungen und den Austausch über gesellschaftliche Fragen bieten. In «Musik für einen Gast» bei Eva Oertle erzählt Daniela Dolci von ihrer ungewöhnlichen Kindheit auf Sizilien, vom Mut ihres Vaters und von ihrem eigenen Weg als Musikerin. Sie spricht über ihre Liebe zum Cembalo, über Gemeinschaft und darüber, warum Musik für sie auch etwas mit Frieden zu tun hat. Und sie erzählt, weshalb sie heute noch einmal viel Energie in ein neues Lebenswerk steckt – und sich dabei die Fähigkeit bewahrt hat, das Leben zu geniessen. Die Musiktitel: - Georg Friedrich Händel: Harfenkonzert B-Dur op. 4/6 (Ricercar Consort; Giovanna Pessi, Harfe; Philippe Pierlot, Leitung) - Louis Couperin: Passacaille g-Moll (Gustav Leonhardt, Cembalo) - Elisabeth Jacquet de la Guerre: Ouvertüre aus der Oper «Céphale et Procris» (Musica Fiorita; Daniela Dolci, Leitung) - Louis Armstrong: What a Wonderful World (At the BBC) - Johann Sebastian Bach: Air aus der Suite Nr. 3 D-Dur (Orchestra of the Age of Enlightenment; Frans Brueggen, Leitung)
Helga Feldner war 14 Jahre alt, als sie mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester von Nazis ins Konzentrationslager in Tschechien gebracht wurde. Wie das damals war - und ob man je verzeihen lernt. Helga ist im Oktober 2024 verstorben. Die Folge ist erstmals im September 2018 erschienen. Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt" ***Hilf wie 400+ andere Hörer:innen mit, den Podcast zu finanzieren. Danke an alle Unterstützer:innen. ***MACH DEN PODCAST BESSERSchick uns deine Fragen und Wünsche für EpisodenErzähl uns von dir! Mach bei der Hörer:innen-Befragung mit ***NÜTZLICHE LINKS Hier geht's zu unserem Partner paper republicBewirb dich als Hörer:in des MonatsHol dir Updates zum Podcast per E-Mail, Signal, WhatsApp oder TelegramFolge uns bei Instagram, Tiktok und FacebookAlle Folgen ab Mai 2023 gibt es mit Video auf YouTubeSchau im Merch-Shop vorbeiHier kannst du Werbung im Podcast buchenAndreas' Buch "Alles gut?!" darüber, was er im Kampf gegen Armut auf der Welt beitragen kann ***DAS TEAMMitarbeit: Valentina Pfattner und Thomas PelkmannVermarktung: Therese Illiasch und Stefan Lassnig (Missing Link)Audio- und Video: Andreas Fischer (Sisigrant)Logo und CI: Florian HalbmayrMusik: Something Elated by Broke For Free, CC BYBeatbox am Ende: Azad Arslantas
Das Schlimmste an Armut ist nicht der Verzicht auf Markenklamotten oder Urlaube. Miriam Davoudvandi schildert im Sonntagstalk eindrücklich den Druck, den Armut auf Menschen ausübt. Dafür dass die Familie drei zusätzliche Schuljahre finanzierte, um das Abitur zu ermöglichen, ist Miriam dankbar - und hatte doch Angst die Erwartungen zu enttäuschen. Im Gespräch mit Bärbel Schäfer spricht sie über unser Bild von Armut, geprägt von medial befeuerten Klischees, und zeigt, welche doppelten Standards wir anlegen.
Reden wir über das Reden! Claudia Stöckl moderiert seit 29 Jahren „Frühstück bei mir“ auf Ö3 und erklärt, wie man gute Gespräche führt und sich wirklich auf sein Gegenüber einlässt. Die Folge ist erstmals im Oktober 2019 erschienen. Claudia Stöckl ist Journalistin und moderiert seit 1997 Frühstück bei mir auf Ö3. Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt" ***Hilf wie 400+ andere Hörer:innen mit, den Podcast zu finanzieren. Danke an alle Unterstützer:innen. ***MACH DEN PODCAST BESSERSchick uns deine Fragen und Wünsche für EpisodenErzähl uns von dir! Mach bei der Hörer:innen-Befragung mit ***NÜTZLICHE LINKS Hier geht's zu unserem Partner paper republicBewirb dich als Hörer:in des MonatsHol dir Updates zum Podcast per E-Mail, Signal, WhatsApp oder TelegramFolge uns bei Instagram, Tiktok und FacebookAlle Folgen ab Mai 2023 gibt es mit Video auf YouTubeSchau im Merch-Shop vorbeiHier kannst du Werbung im Podcast buchenAndreas' Buch "Alles gut?!" darüber, was er im Kampf gegen Armut auf der Welt beitragen kann ***DAS TEAMMitarbeit: Valentina Pfattner und Thomas PelkmannVermarktung: Therese Illiasch und Stefan Lassnig (Missing Link)Audio- und Video: Andreas Fischer (Sisigrant)Logo und CI: Florian HalbmayrMusik: Something Elated by Broke For Free, CC BYBeatbox am Ende: Azad Arslantas
Ihr autofiktionaler Roman „Menschen wie wir“ handelt von der Zerrissenheit, wenn man zwei Heimatländer hat. Thị Thanh Thảo Trần ist selbst in Vietnam aufgewachsen und mit 13 Jahren mit ihrer Mutter nach Deutschland gekommen. Ihr Vater war noch kurz vorm Zusammenbruch der DDR als Vertragsarbeiter vorausgegangen. In ihrem Buch verarbeitet sie ihre Erlebnisse aus beiden Ländern und entführt die Leserschaft in eine Welt voller berührender und tragischer Begebenheiten zwischen Armut und Fremdsein, Ankommen und neuen Freundschaften. Über allem schwebt eine Sehnsucht zur alten Heimat und dem, was gewesen sein könnte, wenn die Ich-Erzählerin nicht so lange von ihrem Vater getrennt gewesen oder die Familie in Vietnam geblieben wäre. Thảo Trần erzählt im „Berliner Zimmer“-Podcast, moderiert von Judith Gridl und Klaus Rathje, wie es war, die eigene Geschichte aufzuschreiben und wie sie ihre Eltern auf diese kreative Reise mitgenommen hat.
In der Eifel kämpfen Hunderte Einsatzkräfte weiter gegen den größten Waldbrand in Nordrhein-Westfalen ++ Tausende Teilnehmende beim Christopher Street Day in Lübeck erwartet
Hühner leben in Österreich im europäischen Vergleich relativ gut - aber was ist mit Rindern und Schweinen? Was ist bei Haustieren zu beachten? Eva Rosenberg von Vier Pfoten erklärt Tierschutz. Die Folge ist erstmals im Juni 2020 erschienen.Eva Rosenberg ist Direktorin der Tierschutzorganisation Vier Pfoten. Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt" ***Hilf wie 400+ andere Hörer:innen mit, den Podcast zu finanzieren. Danke an alle Unterstützer:innen. ***MACH DEN PODCAST BESSERSchick uns deine Fragen und Wünsche für EpisodenErzähl uns von dir! Mach bei der Hörer:innen-Befragung mit ***NÜTZLICHE LINKS Hier geht's zu unserem Partner paper republicBewirb dich als Hörer:in des MonatsHol dir Updates zum Podcast per E-Mail, Signal, WhatsApp oder TelegramFolge uns bei Instagram, Tiktok und FacebookAlle Folgen ab Mai 2023 gibt es mit Video auf YouTubeSchau im Merch-Shop vorbeiHier kannst du Werbung im Podcast buchenAndreas' Buch "Alles gut?!" darüber, was er im Kampf gegen Armut auf der Welt beitragen kann ***DAS TEAMMitarbeit: Valentina Pfattner und Thomas PelkmannVermarktung: Therese Illiasch und Stefan Lassnig (Missing Link)Audio- und Video: Andreas Fischer (Sisigrant)Logo und CI: Florian HalbmayrMusik: Something Elated by Broke For Free, CC BYBeatbox am Ende: Azad Arslantas
Im Oktober 1929 kommt's an der Wall Street in New York zum grossen Crash. Bald folgt eine wirtschaftliche Krise, die grosse Depression, die weltweit spürbar ist – auch in der Schweiz, verspätet zwar aber härter als andere Länder. Anfangs kann die durch die starke Nachfrage nach Wohnungen gut ausgelastete Bauwirtschaft die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf die Schweiz abdämpfen. Zwei Jahre nach dem Crash in New York, stehen dann aber auch in Bern, die Zeichen auf Krise. Vor allem die Schweizer Exportindustrie aber auch der Finanzplatz leiden, die Arbeitslosigkeit steigt und Armut macht sich breit. Zwar ist in der Schweiz nie ein so grosser Teil der Bevölkerung ohne Stelle, wie in anderen Ländern, aber die Arbeitslosigkeit hält sich hartnäckig. Während Länder wie die USA die Nachfrage ankurbeln und die Krise vergleichsweise schnell überwinden, reagiert die politische Schweiz zuerst mit rigiden Sparmassnahmen und sie wertet den Franken lange nicht ab. Erst allmählich setzt auch hierzulande der Staat auf Arbeitsbeschaffungsmassnahmen. 1936 gibt die Nationalbank mit der Abwertung des Frankens der Exportindustrie Schub. In dieser Episode von SRF Geschichte treffen wir den Historiker Bernard Degen im Amt für Wirtschaft und Arbeit an der Utengasse in Basel, einem Gebäude, dass 1932 eröffnet wurde, um der wachsenden Zahl von Stellensuchenden Unterstützung zu bieten. Dort fragen wir, warum es die Schweiz später aber härter trifft als andere Länder, was die Weltwirtschaftskrise in der Schweiz auslöst und was bis heute davon sicht- und spürbar ist. ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Bernard Degen, Historiker, Universität Basel. - Nicole Hostettler, Leiterin Amt für Wirtschaft und Arbeit Basel-Stadt ____________________ Literatur: - Halbeisen, Patrick, u. a., Herausgeber. Wirtschaftsgeschichte der Schweiz im 20. Jahrhundert. Schwabe Verlag Basel, 2017. - Pressler, Florian. Die erste Weltwirtschaftskrise : eine kleine Geschichte der großen Depression. 2. Auflage, Unveränderter Nachdruck, C.H. Beck, 2019. ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Klaus Ammann ____________________ Hier lernt ihr die Schweizer Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei geschichte@srf.ch.
Warum machen Menschen Urlaub bei den Taliban? Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Afghanistan. Trotzdem kommen immer mehr Touristinnen und Touristen. Seitdem die Taliban vor fünf Jahren die Macht übernommen haben, hat sich das Land stark verändert. Es herrschen Armut und Hunger, Frauen und Mädchen werden systematisch unterdrückt. Wer reist freiwillig nach Afghanistan – und warum? Darüber spricht unsere Host Joana Jäschke mit ARD-Südasienkorrespondent Markus Spieker, der sich einer Reisegruppe angeschlossen hat. Die Leiterin der Afghanistan-Redaktion der Deutschen Welle Waslat Hasrat-Nazimi erzählt, welche fatalen Folgen die Herrschaft der Taliban-Herrschaft für Afghaninnen hat und warum sie trotzdem jedem wünscht, das Land einmal zu erleben. ---- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/ ---- Die Weltspiegel-Doku "Ferien bei den Taliban" findet ihr hier: https://1.ard.de/Ferien_bei_den_Taliban?yt=d ---- Podcast-Tipp: Politikum – Der Meinungspodcast https://1.ard.de/politikum-der-meinungspodcast ---- Feedback, Themenvorschläge und Lob gerne an: weltspiegel.podcast@ard.de Moderation: Joana Jäschke Redaktion: Steffi Fetz, Paula Kersten Mitarbeit: Matthias Franz, Michael Wagner, Sophia-Maria Kohn, Theo Weiß Redaktionsschluss: 06.08.2026
Warum machen Menschen Urlaub bei den Taliban? Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Afghanistan. Trotzdem kommen immer mehr Touristinnen und Touristen. Seitdem die Taliban vor fünf Jahren die Macht übernommen haben, hat sich das Land stark verändert. Es herrschen Armut und Hunger, Frauen und Mädchen werden systematisch unterdrückt. Wer reist freiwillig nach Afghanistan – und warum? Darüber spricht unsere Host Joana Jäschke mit ARD-Südasienkorrespondent Markus Spieker, der sich einer Reisegruppe angeschlossen hat. Die Leiterin der Afghanistan-Redaktion der Deutschen Welle Waslat Hasrat-Nazimi erzählt, welche fatalen Folgen die Herrschaft der Taliban-Herrschaft für Afghaninnen hat und warum sie trotzdem jedem wünscht, das Land einmal zu erleben. ---- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/ ---- Die Weltspiegel-Doku "Ferien bei den Taliban" findet ihr hier: https://1.ard.de/Ferien_bei_den_Taliban?yt=d ---- Podcast-Tipp: Politikum – Der Meinungspodcast https://1.ard.de/politikum-der-meinungspodcast ---- Feedback, Themenvorschläge und Lob gerne an: weltspiegel.podcast@ard.de Moderation: Joana Jäschke Redaktion: Steffi Fetz, Paula Kersten Mitarbeit: Matthias Franz, Michael Wagner, Sophia-Maria Kohn, Theo Weiß Redaktionsschluss: 06.08.2026
Armut ist statistisch gut erfasst — und Medien berichten regelmäßig über Menschen in Armut. Der Großteil der reichsten Menschen bleibt für die Öffentlichkeit dagegen nahezu unsichtbar. Eine neue Datenanalyse zeigt, wie die deutsche Reichtumselite in den Medien unterrepräsentiert bleibt. Link zur Studie „The Invisible Super-Rich?“ : https://pure.mpg.de/view/item_3705122 ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/forschungsquartett-superreiche-in-den-medien
Armut ist statistisch gut erfasst — und Medien berichten regelmäßig über Menschen in Armut. Der Großteil der reichsten Menschen bleibt für die Öffentlichkeit dagegen nahezu unsichtbar. Eine neue Datenanalyse zeigt, wie die deutsche Reichtumselite in den Medien unterrepräsentiert bleibt. Link zur Studie „The Invisible Super-Rich?“ : https://pure.mpg.de/view/item_3705122 ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/forschungsquartett-superreiche-in-den-medien
Hoppe Hoppe Scheitern - Der Eltern Real Talk mit Evelyn Weigert
Die dritte Highlight-Episode zu unserem Schwerpunkt-Thema „Schule”: Herr Reff (November 2025) Zuhören, hinschauen, vertrauen… Herr Reff ist der lebende Beweis dafür, dass ein Lehrer mit Herzblut, Mut und Kreativität einen extrem wertvollen Einfluss auf das Leben von Schüler:innen haben kann – und dafür von ihnen gefeiert wird! Wie hat er seine Berufung entdeckt? Was ist das Geheimnis seines Unterrichts? Wie kam er selbst zu Social Media und welche Haltung hat er diesbezüglich für seine Kids? Im Gespräch mit Evelyn gibt Herr Reff nicht nur Einblicke in seinen ungewöhnlichen persönlichen Weg. Sondern er erzählt auch, wie er als (Vertrauens-)Lehrer Kinder in einem oft schwierigen Umfeld tagtäglich unterstützt und stärkt. Gewalt, Armut, Ängste – leider Alltag in Teilen seiner Schülerschaft. Auf beeindruckende Weise findet Herr Reff einen besonderen Zugang zu „seinen“ Kindern. Wie er das schafft? Er erzählt es in dieser neuen Folge „Alle meine Eltern“! Absolut hörenswert! Auf Instagram ist Herr Reff hier zu finden: https://www.instagram.com/herrreff/ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/AllemeineEltern Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Männer machen 90 Prozent der Informatik-Abschlüsse an der TU Wien. Gerti Kappel ist Dekanin der Fakultät für Informatik und kämpft seit Jahrzehnten dagegen an. Wie es so weit gekommen ist, erzählt sie in Erklär mir die Welt. Die Folge ist erstmals im Juni 2020 erschienen. Gerti Kappel ist Dekanin der Fakultät für Informatik an der Technischen Universität (TU) Wien. Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt" ***Hilf wie 400+ andere Hörer:innen mit, den Podcast zu finanzieren. Danke an alle Unterstützer:innen. ***MACH DEN PODCAST BESSERSchick uns deine Fragen und Wünsche für EpisodenErzähl uns von dir! Mach bei der Hörer:innen-Befragung mit ***NÜTZLICHE LINKS Hier geht's zu unserem Partner paper republicBewirb dich als Hörer:in des MonatsHol dir Updates zum Podcast per E-Mail, Signal, WhatsApp oder TelegramFolge uns bei Instagram, Tiktok und FacebookAlle Folgen ab Mai 2023 gibt es mit Video auf YouTubeSchau im Merch-Shop vorbeiHier kannst du Werbung im Podcast buchenAndreas' Buch "Alles gut?!" darüber, was er im Kampf gegen Armut auf der Welt beitragen kann ***DAS TEAMMitarbeit: Valentina Pfattner und Thomas PelkmannVermarktung: Therese Illiasch und Stefan Lassnig (Missing Link)Audio- und Video: Andreas Fischer (Sisigrant)Logo und CI: Florian HalbmayrMusik: Something Elated by Broke For Free, CC BYBeatbox am Ende: Azad Arslantas
Der Tag in NRW: Nach Hitze Sturm un d Regen? Die Wetterlage im Land; SPD fordert schärferes Vorgehen gegen Benzinpreis-Verstöße; Schüler arbeiten Euthanasie-Fälle auf; Gewichtskontrolle für LKW; Mehr sichtbare Armut in der Düsseldorfer Altstadt; Interview mit Politikwissenschaftler Butterwegge; 200 Jahre Klosterfrau Melissengeist Moderation: Wiebke Dumpe Von WDR 5.
Ich muss meine Einstellung zu Viren, Bakterien und Pilzen ändern. Das hat mir die Mikrobiom-Forscherin Gabriele Berg empfohlen. Früher waren sie als Krankheitserreger verschrien. Ein bisschen ekelt mich die Vorstellung noch immer, dass so viele Mikroorganismen auf mir rumklettern. Aber wir wären ohne sie verloren. Warum, erklärt die Biologin im Podcast.
Der Börsencrash von 1929 an der Wall Street löst die Weltwirtschaftskrise aus. Warum Millionen Menschen in Armut und Elend schlitterten, wie Banker von Stars zu Buhmännern wurden und und weshalb es auch die Schweiz traf. In den 1920 Jahren werden Banker und Investoren gefeiert wie Popstars. Immer mehr Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft kaufen Aktien - auf Kredit. Dann bricht der Aktienmarkt zusammen. Die wilden Zwanziger Jahre kommen zu einem jähen Ende. Der Börsencrash am Schwarzen Dienstag stürzt Millionen Menschen in Armut und Verzweiflung. Banker wie der National City-Chef, Charlie Mitchell werden in der Grossen Depression von Stars zu Buhmännern. Und, schnell zieht die Krise Länder rund um den Globus in Mitleidenschaft. Die Schweiz wird erst mit ein paar Jahren Verzögerung getroffen. Dann aber hart und lange. Wie ist es zu dem gekommen, was wir heute als DIE Weltwirtschaftskrise bezeichnen? Hätte die Krise nach dem Crash verhindert werden können? Wie hat die Weltwirtschaftskrise die Schweiz verändert? Und, welche Lehren könnten wir ziehen für heute, wo die Börsenkurse gerade so hoch steigen wie noch nie? Diesen Fragen geht diese Folge von SRF Geschichte nach. ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Andrew Ross Sorkin, Finanzkolumnist der New York Times, Autor. ____________________ Literatur: - Pecora, Ferdinand. Wall Street under Oath : The Story of Our Modern Money Changers. Simon and Schuster, 1939. - Pressler, Florian. Die erste Weltwirtschaftskrise : eine kleine Geschichte der großen Depression. 2. Auflage, Unveränderter Nachdruck, C.H. Beck, 2019. - Sorkin, Andrew Ross. 1929 : Inside the Greatest Crash in Wall Street History - and How It Shattered a Nation. Viking, 2025. ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Klaus Ammann ____________________ Hier lernt ihr die Schweizer Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei geschichte@srf.ch.
Die Türkei und Erdoğan zeigen vor, wie man eine Demokratie nach und nach wie eine Salami zerstückelt. Eine Warnung für alle Demokraten im Rest der Welt. Cengiz Günay hat mir erklärt, wie Erdoğan vorgegangen ist und wie er die Türkei zur Autokratie umgemodelt hat. Und: Was ihm in der Türkei sehr viel Hoffnung macht.
Robert Tatar war vier Jahre lang obdachlos. In dieser Folge von Erklär mir die Welt erzählt er seine Geschichte. Das Interview ist erstmals im Februar 2019 erschienen.Robert Tatar ist Produktmanager bei Shades Tours und war vier Jahre lang obdachlos. Zur Werbung: Jetzt Die Presse für 3 Monate für 3 EUR testen auf diepresse.com/erklärmirdiewelt mit dem Code "erklärmirdiewelt" ***Hilf wie 400+ andere Hörer:innen mit, den Podcast zu finanzieren. Danke an alle Unterstützer:innen. ***MACH DEN PODCAST BESSERSchick uns deine Fragen und Wünsche für EpisodenErzähl uns von dir! Mach bei der Hörer:innen-Befragung mit ***NÜTZLICHE LINKS Hier geht's zu unserem Partner paper republicBewirb dich als Hörer:in des MonatsHol dir Updates zum Podcast per E-Mail, Signal, WhatsApp oder TelegramFolge uns bei Instagram, Tiktok und FacebookAlle Folgen ab Mai 2023 gibt es mit Video auf YouTubeSchau im Merch-Shop vorbeiHier kannst du Werbung im Podcast buchenAndreas' Buch "Alles gut?!" darüber, was er im Kampf gegen Armut auf der Welt beitragen kann ***DAS TEAMMitarbeit: Valentina Pfattner und Thomas PelkmannVermarktung: Therese Illiasch und Stefan Lassnig (Missing Link)Audio- und Video: Andreas Fischer (Sisigrant)Logo und CI: Florian HalbmayrMusik: Something Elated by Broke For Free, CC BYBeatbox am Ende: Azad Arslantas
Beim Einsturz der Morandi-Brücke in Genua kamen vor fast genau acht Jahren 43 Personen ums Leben. Das erstinstanzliche Gericht hat am Donnerstag Urteile gefällt: Manager des damaligen privaten Autobahnbetreibers und leitende Beamte des Verkehrsministeriums erhalten langjährige Haftstrafen. Ausserdem: Die UNO-Mitgliedstaaten haben sich mit der Agenda 2030 grosse Ziele gesetzt: Hunger und Armut bekämpfen etwa, Frieden fördern oder das Klima schützen. Die Schweiz dürfte viele der 17 Nachhaltigkeitsziele verfehlen und will nun den Fokus auf jene Ziele legen, bei denen die Wirkung am grössten ist. Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten in der Schweiz. Weil die UV-Strahlung aggressiver geworden ist, nehmen die Krankheitsfälle zu. Besonders gefährdet sind Personen, die der Strahlung berufsbedingt ausgesetzt sind. Bei ihnen gilt Hautkrebs unter Umständen als Berufskrankheit.
Wie baut man eigentlich einen Tunnel und wo kommt das ganze Zeug hin, dass man aus so einem Berg rausschafft? Das habe ich den Ingenieur Konrad Bergmeister gefragt. Ein faszinierendes Gespräch über Ingenieurskunst, den Menschen und sein Verhältnis zur Natur und was man von Tunneln über die Welt lernen kann.
Woher kommt eigentlich der Fußball? Und wie wurde er zu dieser superkapitalistischen Entertainment-Maschine, die er heute ist? Der Germanist Klaus Zeyringer hat mir die Kulturgeschichte des Fußballs erklärt. Ein Gespräch für alle Fans und Kritiker:innen des Sports.
Wir beginnen den ersten Teil unseres Programms, der wie immer aktuellen Ereignissen gewidmet ist, mit einer Diskussion über die Zukunft der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus. Wir sprechen über die Bereitschaft europäischer Länder, Marineeinheiten zur Sicherung der Meerenge zu entsenden. Unser nächstes Thema sind die Versuche der Ukraine, die russischen Versorgungswege zur Krim abzuschneiden. In den letzten Monaten hat die Ukraine ihre Offensive zur Schwächung der russischen Kontrolle über die Halbinsel mit Raketen und Drohnen verstärkt. In unserem Wissenschaftsteil sprechen wir über eine Studie, die zeigt, dass das sozioökonomische Umfeld eines Kindes dessen Gehirnentwicklung stärker prägt als jeder andere Faktor. Und zum Schluss sprechen wir über die bisherigen Überraschungen bei der Fußball-WM. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Adverbs of Manner – Part 1. Wie in jedem Land auf der Welt gibt es auch in Deutschland nationale Eigenheiten. Dazu gehört die Freikörperkultur, eine kollektive Nacktheit, die oft an speziell dafür ausgewiesenen Stränden zu beobachten ist. Sie wird häufig mit der ehemaligen DDR in Verbindung gebracht, was gesellschaftliche Gründe hat. Unsere Redewendung diese Woche ist ein Auge zudrücken. In diesem Zusammenhang sprechen wir über das Aus des deutsch-französischen Kampfjet-Projekts FCAS. Bundeskanzler Merz und Präsident Macron beendeten das Programm einvernehmlich, nachdem in wichtigen Punkten keine Einigung erzielt werden konnte. Wir werden mögliche Alternativen diskutieren. Europäische Länder sind bereit für Mission zur Sicherung der Straße von Hormus Die Ukraine schneidet die russischen Versorgungswege zur Krim systematisch ab Armut beeinflusst die Entwicklung des Gehirns von Kindern stärker als andere Faktoren Fußball-Weltmeisterschaft 2026 beginnt mit einigen überraschenden Ergebnissen Die Freikörperkultur in Deutschland Das 100-Milliarden-Projekt FCAS ist Geschichte
Was ist "Die Welt von …?" Wenn wir über Video- und Computerspiele sprechen, die entweder elaborat ausgestaltete eigene Welten mit Hintergrundgeschichten haben oder über solche, die ihre Welt aus Literatur, Rollenspiel oder Film borgen, nehmen wir uns zuweilen die Zeit und sprechen ausführlicher über Lore jener Welten als das in den regulären Folgen möglich wäre. Im Format Die Welt von… erkunden Rahel Schmitz und Mháire Stritter die Legenden, die Geografie, die Geschichte, die Politik von diesen fiktiven Welten und holen sich dabei von Fall zu Fall ergänzende Expertise von ausgewiesenen Kennern und Kennerinnen der jeweiligen Welt. Worum geht's: Die Welt von Alien ist kein klassisches Science-Fiction-Szenario mit klaren Fronten zwischen Gut und Böse, sondern ein düsteres, komplexes Geflecht aus technologischem Fortschritt, kapitalistischer Macht, biologischer Bedrohung und menschlicher Ohnmacht. Die Handlung spielt im 22. bis 25. Jahrhundert, in einer Zukunft, die von Megakonzernen wie der Weyland-Yutani Corporation dominiert wird. Diese Konzerne handeln mit Technologie, Kolonisierung und biologischen Waffen und opfern dabei bedenkenlos Menschenleben, um Profit zu sichern. Die politische Landschaft ist geprägt von einem zersplitterten Erd-Bund, der gegen die Interessen der Konzerne kämpft, während gleichzeitig abgelegene Kolonien und Frontier-Planeten im All existieren, die oft von Isolation, Armut und der ständigen Bedrohung durch außerirdische Lebensformen geprägt sind. Götter oder höhere Mächte existieren in dieser Welt nicht, stattdessen regieren Unternehmen Militärs und die unberechenbare Natur des Universums selbst. In dieser Folge erkunden Rahel und Mháire die Eigenheiten dieses Popkultur-Universum: seine politische Struktur, die Rolle von Technologie und Biowaffen, das Nebeneinander von wissenschaftlichem Fortschritt und archaischer Gewalt, sowie die bewusste Mehrdeutigkeit vieler Erzählungen. Es geht darum, wie Alien Weltenbau betreibt, warum sich das Universum je nach Standort völlig anders anfühlt und weshalb diese Franchise bis heute eine der dichtesten und faszinierendsten Sci-Fi-Welten der Computerspiel- und Filmgeschichte hervorgebracht hat. Gast: Diesmal kommt im Podcast neben den Sprecherinnen Felix Rick zu Wort, der als Redakteur bei GameStar arbeitet und sich seit 2002 als einer der profundesten Kenner der Alien-Lore einen Namen gemacht hat. Zuvor war er unter anderem für Giga Games und Gameswelt tätig und hat sich in unzähligen Artikeln, Analysen und Videos mit der Welt von Alien auseinandergesetzt. Podcast-Credits: Sprecher, Redaktion: Rahel Schmitz, Mháire Stritter Gast: Felix Rick Audioproduktion: Fabian Langer, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro, Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik) "Welt von"-Folgen sind Belgeitfolgen für Podcasts zu Games, die in der Welt spielen, aber zu einem Alien-Spiel hatten wir bisher noch keine Folge, ahem. Kommt sicher noch irgendwann.