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Am Montag reist eine fünfköpfige Delegation aus Schweizer Parlamentarierinnen und Parlamentarier in die USA. Ihr Auftrag: Sie sollen die Kolleginnen und Kollegen im US-Kongress auf einen Schweiz-freundlichen Kurs bringen. Auch in Sachen US-Zölle. Weitere Themen: Nemesio Osegura Cervantes galt als mächtigster Drogenboss Mexikos. Am Sonntag wurde er vom Militär erschossen. Seine Tötung hat eine Welle der Gewalt in Mexiko ausgelöst. Die Vermögen sind in der Schweiz in den letzten 25 Jahren deutlich stärker gewachsen als die Löhne. Das zeigt eine neue Studie. Die politische Debatte rund um eine Vermögenssteuer auf Bundesebene dürfte damit wieder in Bewegung kommen. Er lebte bescheiden und setzte sich für Bedürftige ein. Mit dieser Haltung gründete Franz von Assisi im Mittelalter einen katholischen Orden und wurde zum heiligen Franziskus. Erstmals werden nun seine Gebeine ausgestellt. Die Ausstellung hat in Italien einen regelrechten Ansturm ausgelöst.
Sie kam während der Coronazeit nach Berching – damals noch mit Dolmetscher und vielen offenen Fragen. Heute ist Anna Olari aus dem Pflegealltag im Caritas-Seniorenheim St. Franziskus nicht mehr wegzudenken. Die 33-jährige Mutter aus Moldawien hat Deutsch gelernt, sich eingelebt und begleitet die Bewohnerinnen und Bewohner mit viel Herz. Peter Esser hat ein Gespräch mit ihr geführt, darin erzählt sie von ihrem Weg nach Deutschland, ihrem Alltag in der Pflege und davon, warum das Seniorenheim für sie längst ein zweites Zuhause geworden ist.
Nach dem Sturz von US-Schi-Superstar Lindsey Vonn stellt sich die Frage nach den Grenzen im Spitzensport ++ Die Priester-Fußball-Europameisterschaft startet heute in Polen ++ Anlässlich des 800. Todesjahres des heiligen Franziskus werden zum ersten Mal Reliquien öffentlich ausgestellt werdenModeration: Susanne Krischkegesendet in Ö1 am 09.02.2026
Ref.: Sr. Maria Petra Grünert OSF, Augsburg
Diese Woche ist für mich und viele andere eine besondere Woche. Im Mutterhaus begleite ich jeden Tag eine sechste Klasse bei ihrem „Klostertag“ Seit vielen Jahren gibt es diese besonderen Tage für die SchülerInnen und ihre Lehrer. In unserer Franziskusschule, die seit 1870 besteht, waren früher alle Lehrerinnen Schwestern unserer Gemeinschaft, und so war es normal, dass die Schüler Ordensleute erlebt und kennengelernt haben. Da das aber seit 2005 nicht mehr so ist, haben wir uns diese Klostertage einfallen lassen. Die Klasse kommt also zu 8 Uhr ins Mutterhaus und wir beginnen mit einer gemeinsamen Gebetszeit in der großen Mutterhauskirche. Immer werden ein oder zwei Geschichten aus dem Leben von Franziskus von Assisi erzählt und manchmal bin ich erstaunt, wieviel die Kinder tatsächlich schon über ihren Schulpatron wissen.Danach gehen sie in drei Gruppen zu drei verschiedenen Angeboten, die dann alle 45 Minuten wechseln. Und mittendrin ist Frühstück im großen Speisesaal mit einigen Schwestern. Und kurz vor Schluss ist dann immer eine rasante Runde mit: Was ich schon immer mal fragen wollte. Und da wird es spannend. Die Kinder haben ihre Scheu abgelegt und wagen zu fragen nach Lebensart der Schwestern, Kleidung, Gebet und Alltag. Aber natürlich auch nach Smartphone, Auto, Fernseher und Computer und so weiter. Und voriges Jahr hat ein Mädchen in Ruhe der ganze Runde zugehört und als sie dran war gesagt: das klingt alles ziemlich normal aber ist doch irgendwie anders. Das hat mir gefallen. Leben und Zusammenleben kennen die Kinder von zuhause und dass die Schwestern arbeiten und dazu die Materialien brauchen, haben sie erkannt und auch, dass sie zusammen beten. Dieses „irgendwie anders“ hat sie so beschäftigt, dass sie im Advent zum Mädchenwochenende ins Mutterhaus gekommen ist, um mehr davon mitzubekommen. Für sich selbst zu erkennen, dass es Lebenswege gibt, die normal und gut sind, aber doch irgendwie anders, ist eine gute Voraussetzung für eigene Entscheidungen später.
Ref.: Sr. Maria Petra Grünert OSF, Augsburg
Es waren die meistgehörten Sendungen im 2025, die den Tod und später die Wahl des Papstes zum Inhalt hatten. In einem Rückblick schauen wir auf den Tod von Papst Franziskus, welches die Christen weltweit beschäftig hat. So hören wir etwas Kardinal Kurt Koch, der über die Spiritualität von Franziskus und über die Freiheiten, welche er seinem Umfeld gelassen habe, spricht.
Ref.: P. Gottfried Egger OFM, Autor, Brixen, Italien
Der Glaube der Menschen an den menschgewordenen Sohn Gottes war immer mehr zurückgegangen und wurde von vielen gläubigen Christen und hochgelehrten Theologen vehement abgelehnt. Und genau in dieser Zeit will Franziskus von Assisi das Weihnachtsgeschehen so feiern, dass man es fühlen, spüren und neu glauben kann. Johannes von Greccio berichtet aus dem Winter 1223: Franziskus habe den Wunsch gehabt, das Gedächtnis an jenes Kind [...], das in Bethlehem geboren wurde, und [...] die bittere Not, die es schon als kleines Kind zu leiden hatte, wie es in eine Krippe gelegt, an der Ochs und Esel standen, und wie es auf Heu gebettet wurde, so greifbar als möglich darstellen zu lassen. Und so haben die Leute ringsum alles dahingebracht: Ochs und Esel, Schafe und Heu und Stroh. Und die Brüder der umliegenden Klöster und die Menschen der umliegenden Dörfer sind gekommen, um mit Fackeln und Kerzen zu sehen, zu singen und zu beten. Und später wird berichtet: während der Predigt des Franziskus, der unentwegt davon gesprochen hat: „Das das heiligste und geliebte Kind uns geschenkt, für uns geboren am Weg und in eine Krippe gelegt worden ist, weil in der Herberge kein Platz gewesen ist“ da habe man gesehen, dass das leblos daliegende Kind in der Krippe lebendig wurde. Soll heißen: dass das Krippenspiel die Herzen der Menschen [...], die im Glauben an Christus erkaltet waren, wieder aufgeweckt hat. Nach der Prozession, der Lesung des Evangeliums und der Predigt wurde das Krippenspiel beendet und die Menschen kehrten in seliger Freude nach Hause zurück. In vielen Gemeinden werden in diesen Tagen Krippenspiele gespielt. Manchmal von Kindern, oft auch von Erwachsenen. Und wir, sonst so nüchterne Verstandesmenschen, fühlen uns im Inneren angerührt wegen der Geschichte der Geburt dieses Gotteskindes in Armut und Not. Wenn dieses Weihnachtsgeschehen mit seinen Krippenspielen, den alten, oft so romantischen Liedern und dem so bekannten Evangelium es schaffen kann, den Glauben an diesen menschgewordenen Sohn Gottes in uns wieder ein bisschen lebendiger zu machen, dann gibt es kein schöneres Geschenk in den nächsten Tagen für jeden von uns.
Hong, Elena www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Das waren die ersten Worte, die Papst Franziskus an den Vatikanexperten Andreas Englisch richtete. Franziskus ist ihm ein Freund geworden, Johannes Paul II. hat er verehrt. Seit fast vierzig Jahren lebt Englisch in Rom.
Welchen Kurs wird Papst Leo der Vierzehnte einschlagen? Und was unterscheidet ihn von seinem Vorgänger, Papst Franziskus? Darum geht es in diesem Thema des Tages. Anlass ist die erste Auslandsreise von Papst Leo, die ihn in zwei mehrheitlich muslimische Länder geführt hat. Nach seinem Besuch in der Türkei ist der Papst aktuell im Libanon zu Gast. Unsere Rom-Korrespondentin Anna Giordano begleitet ihn auf dieser Reise. Und Moderator Benny Riemer hat mit dem Leiter unseres Studios in Rom und langjährigen Vatikan-Berichterstatter, Tilmann Kleinjung, gesprochen.
Auf einem Wimmelbild sind viele unterschiedlichen Szenen vereint. Autorin Andrea Maschke bewundert in der Toskana ein solches Bild, das das Leben des heiligen Franziskus darstellt. Und sie fragt sich: Was wäre wohl auf dem Bild meines Lebens dargestellt?
Der Semesterstart liegt hinter uns und mit ihm kommen endlose Mensaschlangen und Gerangel um den berühmten Dönerteller – aber auch jede Menge Gespräche über Masterarbeiten! Shirley und Marco berichten aus ihrem aktuellen Unialltag und begrüßen diesmal wieder einen ganz besonderen Gast: Marie Kemper! Marie promoviert in der Mediävistik, ist leidenschaftliche Fußballfanin und Hobbykünstlerin. Mit ins Studio bringt sie ein spannendes Thema: Gemeinsam mit ihr begeben wir uns auf die Such nach den Spuren des ‘wahren' Franz von Assisi. War er eher Eremit oder Apostel? Was bedeutet das eigentlich? .... und warum ist das wichtig? Es erwartet euch ein Gespräch über die vielen Gesichter des Franz von Assisi, spirituelle Ideale im Mittelalter und was man daraus heute vielleicht noch für sich mitnehmen kann.
Auf einem Wimmelbild sind viele unterschiedlichen Szenen vereint. Autorin Andrea Maschke bewundert in der Toskana ein solches Bild, das das Leben des heiligen Franziskus darstellt. Und sie fragt sich: Was wäre wohl auf dem Bild meines Lebens dargestellt?
Die meisten von uns mögen den November nicht. In den letzten Wochen war er auch in vielen Gegenden so, wie wir es nicht mögen: nebelig bis zum Mittag, grau, nasskalt und windig und spätestens ab 16.00 Uhr geht es nur noch mit angeschaltetem Licht. Spätestens jetzt wird mir immer deutlich, warum in den Jahrtausenden ohne Elektrizität, die Sehnsucht nach Licht so stark war. Die Entdeckung des Feuers und seine praktikable Nutzung im Leben hat den frühen Menschen schon anfanghaft die Erfüllung ihrer Sehnsucht gebracht. Und dann kommt einer, der tatsächlich von sich sagt: Ich bin das Licht der Welt. Diese Aussage ist reich an Symbolik und weist auf mehrere Ebenen hin. Zum einen ist Licht das Symbol für Wahrheit und Erkenntnis. Im biblischen Zusammenhang steht Licht oft für Wahrheit, Weisheit und das Erkennen des Göttlichen. Wir sagen im Alltagsgebrauch schonmal, dass uns da ein Licht aufgegangen ist und das soll bedeuten, dass ich etwas erkannt oder verstanden habe.Indem Jesus sich als das "Licht der Welt" bezeichnet, betont er, dass er die Wahrheit über Gott offenbart und die Menschen leitet, damit sie in Gottes Licht leben können. Licht ist auch ein Symbol der Hoffnung und des Lebens nach dem Tod. Die Aussage Jesu schenkt Mut und Hoffnung, indem er verkündet, dass er die Kraft hat, sie von Sünde, Leid und Tod zu erlösen. Mit ihm als "Licht" können sie ein Leben voller Frieden und Erfüllung führen. Und wir beten am Sarg oder am Grab eines lieben Menschen: "Und das ewige Licht leuchte ihnen" in der Hoffnung, dass dieses Licht Jesu den Weg leiten wird durch den Tod zum Ewigen Leben, voller Licht und göttlicher Nähe. Und die andere Seite des Lichts ist die Dunkelheit, die oft ein Symbol für Sünde, Verzweiflung und das Böse an sich ist. Jesus, als das Licht der Welt stellt sich gegen diese Dunkelheit und verkündet, dass seine Anwesenheit die Macht hat, das Böse zu überwinden. Sein Evangelium, die gute Nachricht von einem liebenden Vater, und sein Lebensbeispiel wollen uns inspirieren, das Gute zu suchen, im Licht Gottes zu leben und füreinander Licht zu sein. Das Wort von Franziskus, dass es besser ist, ein kleines Licht zu entzünden, statt über die Dunkelheit zu klagen, ist eine schöne Anweisung in diesem trüben November, die Sehnsucht nach dem Licht schon mal in kleine echte Taten umzusetzen.
Am Freitag, 21. November, wird ganz Bayern singen. Das ist das Ziel des BR-Schwerpunkts "Bayern singt". In "Habe die Ehre!" stellt Franziskus Büscher die Mitmach-Aktion bei Andreas Estner vor.
Umbrische Landschaften erinnern an Ölgemälde mit gedeckten Brauntönen: Mittelalterliche Dörfer mit verwinkelten Kopfsteinpflastergassen thronen auf bewaldeten Bergrücken. Hinter dicken Stadtmauern aus ockerfarbenem Bruchstein finden bunte Gemüsemärkte statt. In den Sibillinischen Bergen ziehen Schäfer mit ihren Herden über sattgrüne Wiesen, aus dieser Gegend stammt auch das Lammfleisch, das die Italiener für herzhafte Eintöpfe verwenden. Das italienische Fremdenverkehrsamt nennt Umbrien „das grüne Herz“ Italiens. Bereits im Mittelalter galt diese Region als Kornkammer, auch heute bauen Landwirte viel Dinkel und Weizen an. Ähnlich wie in der mondäneren Toskana wechseln sich üppige Getreide- und Sonnenblumenfelder ab. Bis heute spürbar ist der Einfluss der Etrusker, die in Umbrien bereits in vorchristlichen Jahrhunderten Reben und Olivenbäume kultivierten. Zu Umbrien gehört kein Meer, dafür der viertgrößte See Italiens, der Lago di Trasimeno. Hier schlug Hannibal die römische Armee. Auch einige Prominente haben die Schönheit Umbriens entdeckt und sich Anwesen gekauft. Der „Star Wars“-Regisseur George Lucas richtete in einem früheren Kapuzinerkloster zehn Suiten ein. Der Sänger Ed Sheeran zieht sich gerne nach Paciano zurück, das zu den Borghi più belli, den schönsten Dörfern Italiens, zählt. Gleich zwei berühmte Ordensgründer kommen aus Umbrien. Benedikt von Nursia und Franziskus von Assisi. Auf den Spuren dieser Männer pilgern viele Reisende aus aller Welt von Dorf zu Dorf, um an den Schauplätzen zu sein, die im Leben der Männer eine Rolle spielten. Ein Höhepunkt ist die Basilika San Francesco in Assisi. Genau hier, am Grab des heiligen Franziskus, beginnt die Reise unserer Autorin Isa Hoffinger, die neben alten Villen und berühmten Kirchen das Festival Umbria Jazz besuchte.
Auf einem Fresko von Giotto von 1295 träumt Papst Innozenz III, wie die im Verfall befindliche Lateranbasilika vom heiligen Franziskus aufgerichtet und erneuert wird. Aber Franziskus war nicht bloß eine Art Reparateur, er war ein Baustein der Kirche. "Wisst ihr nicht, dass ihr es seid?", fragt Paulus die Korinther. Von dem, wovon die Christen vergessen, dass sie es sind, handelt der BetDenkzettel vom 9. November 2025, dem Weihetag der Lateranbasilika, unter https://www.betdenkzettel.de/.Fra' Georg Lengerke
Der heilige Franziskus hat das "Itineranz" genannte Prinzip des ständigen Unterwegsseins so verinnerlicht, dass er das ambulante Mönchtum erfunden hat.
Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 29.8.2025++Am kommenden Montag tritt der evangelische Bregenzer Pfarrer Ralf Stoffers sein Amt als Landessuperintendent an der Spitze der evangelisch-reformierten Kirche in Österreich an. (Mittendorfer)++ In den Niederlanden wurde ein türkischer Staatsbürger unter dem Verdacht, ein Attentat auf Papst Franziskus geplant zu haben, festgenommen. (Vospernik)++Seit Jahren schwelt zwischen dem berühmten Katharinen-Kloster am biblischen Berg Sinai und dem Staat Ägypten ein Streit um die Besitz-Verhältnisse des Klosters, der sich in den vergangenen Monaten zugespitzt hat. Hintergrund sind Vorhaben Ägyptens, das Gebiet des Klosters stärker touristisch zu erschließen. (Mittendorfer)
Meyer, Luisa www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Bis in vier Jahren muss die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft, zu der auch Radio SRF gehört, 270 Millionen Franken sparen. Das erfordert den grössten Umbau in der Geschichte der SRG. Nun hat das Unternehmen bekanntgegeben, wie dieser Umbau von statten gehen soll. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:16) Nachrichtenübersicht (05:59) Die SRG muss den Gürtel enger schnallen (10:39) Grösste Totalsperrung in der Geschichte der SBB (15:07) Der Dalai Lama und die grosse Nachfolge-Entscheidung (21:35) Grosse Risiken im internationalen Finanzsystem (25:52) USA: Die Gegenwehr der Wissenschaft wächst (31:05) Was Papst Leo anders macht als Franziskus (34:55) «Coolcation» - Abkühlen im Norden Europas ist jetzt Trend
Vor kurzem war Pfarrer Schießler mit seinen Ministranten auf Pilgerreise in Italien. Auf den Spuren von heiligen Franziskus bis hin zum Gottesdienst mit dem Heiligen Vater gab es so einiges zu sehen und zu erleben. Wie es war, was er alles erlebt und was ihn bewegt hat, hören Sie in der neuen Folge von Schießlers Woche.
Leo XIV. - so heißt das neue Oberhaupt der Katholischen Kirche. Seit Donnerstag ist der Amerikaner Robert Francis Prevost neuer Papst. Seitdem ist schon einiges passiert: Noch am Donnerstagabend präsentierte sich Leo den wartenden Gläubigen auf dem Balkon des Petersdoms und sprach den traditionellen Segen "Urbi et Orbi", am Tag nach seiner Wahl hielt Leo seine erste Messe ab - in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan. Am Sonntag dann der nächste wichtige Termin: Am Mittag sprach Leo XIV. erstmals das traditionelle Sonntagsgebet vor 100.000 Menschen auf dem Petersplatz. Domradio-Chefredakteur Renardo Schlegelmilch erzählt im Podcast von geschichtsträchtigen Momenten im Vatikan und warum der Amerikaner in diesen Zeiten das ideale Kirchenoberhaupt sein könnte.Moderation? Kevin SchulteGast? Renardo Schlegelmilch, Domradio-ChefredakteurSie möchten uns unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify.Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/wiederwasgelerntUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Der aus Chicago stammende Robert Prevos wurde am Donnerstag zum neuen Papst bestimmt. Leo XIV. folgt damit auf den kürzlich verstorbenen Franziskus. Wie der neue Papst sein Amt anlegen wird, wie seine Kritik an Trumps Politik einzuordnen ist und warum Trump Fans den neuen Papst bereits als "woke" beschimpfen, erklärt Eric Frey, Leitender Redakteur beim STANDARD.
Ein langes Konklave, ein konservativer Hardliner, ein Italiener: Kaum eine Vorhersage über den neuen Papst hat sich erfüllt. Leo XIV wirkt in mancher Hinsicht wie die jüngere Version von Franziskus.
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Die Katholische Kirche steht vor einer Richtungsentscheidung. Was steht bei der Nachfolge des verstorbenen Franziskus auf dem Spiel? Welche Kardinäle die Favoriten für das Konklave sind und wie sich die österreichischen Bischöfe im Meinungsspektrum der Kirche positionieren, erklären die Furche-Chefredakteurin Doris Helmberger-Fleckl (www.furche.at) und der Journalist Heiner Boberski. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Marco Politi, der führende Vatikan-Spezialist Italiens, erklärt die Fraktionskämpfe zwischen Ultrakonservativen, Progressiven und der pragmatischen Mitte vor dem Konklave, das einen Nachfolger für Papst Franziskus wählen wird. Die Hardliner sind stark und sie sind gut organisiert, sagt er. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Episode wird's philosophisch, peinlich und ziemlich gottlos. Jacob und Gabriel sprechen über den Tod des Papstes, was ein neuer Papst verändern könnte – und was sie selbst tun würden, wenn sie plötzlich das höchste Amt der katholischen Kirche übernehmen müssten. Jacob erzählt außerdem von seinem Ostertrip nach Ljubljana, Slowenien – und fragt sich, ob dort eigentlich das ganze Lube (ja, Gleitmittel!) herkommt. Warum? Weil in der Stadt alle Bauchtaschen tragen – und das ergibt für ihn irgendwie Sinn.Gabriel hingegen wird unfreiwillig zum Problemsucker, als er Gespräche von Teenager-Mädchen belauscht und sich wünscht, ihre simpleren Probleme zu haben. Daraus entsteht ein Gespräch darüber, was eigentlich echte Probleme sind – und was nicht. Jacob bleibt währenddessen bei der Religion und überlegt, wie man Kindern die Kreuzigung Jesu erklären kann, ohne ihnen eine lebenslange Therapie zu verschaffen.Zum Abschluss gibt's noch ein Spiel: Welche absurden Slogans würden große Marken niemals von sich behaupten?Und dann kommt noch Jacobs große Beichte...Highlights der Folge:✝️ Der Papst ist tot – was jetzt?
Trump und Selenskyj treffen sich am Rand der Trauerfeier für Franziskus in Rom. Welches Vermächtnis hinterlässt er? Das ist die Lage am Sonntag. Hier finden Sie Artikel zum Nachlesen: Minutenprotokoll von Trauerfeier und Beisetzung Nach der Trauerfeier ist vor der Papstwahl Trump und Selenskyj im Petersdom – eine fast zärtliche Szene Nachruf auf Papst Franziskus: Der Seelsorger +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Ein Konklave entscheidet über den Nachfolger von Papst Franziskus. Für den Kirchenkenner Matthias Drobinski wird das zur Richtungsentscheidung.
Pongratz, Elisabeth www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Am Tag als Jesus auferstand, ist Papst Franziskus hinabgefahren ins Reich des Todes. Er hatte ein mindestens ebenso gutes Gespür für Timing wie US-Vizepräsident J.D. Vance, der Franziskus letzter offizieller Besucher war. Es war seine letzte Prüfung auf Erden. Zu seiner Beisetzung werden sich Selbstdarsteller im Glanze des Vatikans sonnen, denen Franziskus, die Katholische Kirche und christliche Werte in Wahrheit am Allerwertesten vorbeigehen. Aber irgendwo müssen die Melanias dieser Welt ihre Outfits ja präsentieren – und die Donalds ihre teuflischen Egos befriedigen. Wir fragen: Wer war dieser Franziskus? Was hat er in seinem 12-Jährigen Pontifikat bewirkt? Und was hat er nicht bewirkt? Und wir blicken nach vorne: Was braucht die Katholische Kirche jetzt, im Frühjahr 2025, um wieder Strahlkraft zu erlangen und zum Leuchtfeuer zu werden? Kann das, was dazu nötig wäre ein einzelner vermutlich wieder älterer Herr bewirken oder braucht es dazu ganz grundlegende, die Tradition überwindende Reformen? Der Apofika-Presseklub – mit diesen Gästen: Christiane Florin (DLF), Bernd Ulrich (ZEIT), Alan Posener, und natürlich unser Host, Markus Feldenkirchen (DER SPIEGEL) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Was passiert nach dem Tod des Papstes? – Mit dem Tod von Papst Franziskus hat die katholische Kirche kein Oberhaupt mehr. Doch seit Jahrhunderten ist genau geregelt, was in der Zeit bis zur Wahl eines neuen Papstes passiert.
Mit zunehmendem Alter häufen sich die Beerdigungen. Und die sind für manche nicht nur Grund zur Trauer, sondern auch ein willkommener geselliger Anlass: Donald Trump zum Beispiel hat in einem Post angekündigt, er und seine Frau freuten sich darauf, bei der Beerdigung des Papstes dabei zu sein. Becker und Jünemann finden: nicht die feine Art. Von Jürgen Becker /Didi Jünemann.
Diesmal mit Verena Kern und Susanne Schwarz. Das Klima-Vermächtnis des gerade verstorbenen Papsts Franziskus gilt als groß. Aktivist*innen oder etwa auch der UN-Klimachef Simon Stiell würdigten das Oberhaupt der katholischen Kirche zu seinem Tod. Warum eigentlich? Wir gucken uns zusammen an, was Franziskus fürs Klima getan hat. Der ADAC hat einen Pannencheck veröffentlicht und darin E-Autos mit Verbrennern verglichen. Das Ergebnis: Erstere sind nicht nur besser fürs Klima, sie gehen auch seltener kaputt. Nur ganz wenige Unternehmen sind für einen gigantischen Anteil der CO2-Emissionen verantwortlich. Wissenschaftler*innen haben in einer Studie nachverfolgt, welche Konzerne die ganz großen Klimasünder sind. Das Ziel: die Verantwortlichen haftbar machen. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Der Papst ist tot, die Trauer weltweit groß. Aber was hat das mit uns zu tun? Wozu brauchen wir heute noch die Religion? „Ich bin sehr dankbar, dass wir diesen Papst gehabt haben“, meint Richard David Precht, gerade weil Franziskus die christliche Soziallehre wieder in den Mittelpunkt gerückt hat. Markus Lanz und Richard David Precht besprechen in dieser Folge, warum unsere spirituelle Sehnsucht keinesfalls kleiner geworden ist, sich aber trotzdem immer weniger Menschen religiös binden wollen. Woran liegt das? Weil wir alle „Heimwerker des eigenen Glaubens“ sind und bei spirituellen Ritualen ein bisschen „cherry picking“ betreiben? Markus Lanz erzählt, wie er mal Papst Franziskus im Vatikan begegnet ist. Am Salatbüffet. Wie es dazu kam und warum der Konflikt zwischen Reformern und Bewahrern in der Katholischen Kirche auf den Rest der Welt ausstrahlt, darum geht es in dieser Folge.
In diesem Video erzähle ich, was mich an dem Leben von Papst Franziskus, seinem Stil und seiner Botschaft beeindruckt hat und was wir heute von Franziskus für unseren Glauben und unsere Gesellschaft lernen können. Ich gehe auch der Frage nach, warum Katholiken eigentlich einen Papst haben. EDEN FEST 07.06-09.06.: https://eden-fest.de Mein neues Buch: "Die Kraft eines fokussierten Lebens": https://www.herder.de/leben/shop/p6/89556-die-kraft-eines-fokussierten-lebens-gebundene-ausgabe/
Hundreds of thousands of believers are currently gathering in Rome to pay their last respects to the deceased Pope Francis in front of his open coffin. The great grief of the Catholic faithful is obvious, but how do other Christian churches view Francis' passing? Pastor Christian Hohl from the German Evangelical Lutheran Church in Sydney summarises the reaction. - In Rom versammeln sich aktuell Hunderttausende von Gläubigen, um vor seinem offenen Sarg, dem verstorbenen Papst Franziskus die letzte Ehre zu erweisen. Die große Trauer der katholischen Gläubigen ist offenbar, doch wie sehen anderen christliche Kirchen das Ableben von Franziskus? Pastor Christian Hohl von der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Sydney faßt die Reaktion zusammen.
1980 reisten die Mächtigen aus Ost und West zum Begräbnis des jugoslawischen Staatschefs Tito - und redeten endlich wieder miteinander. Die Trauerfeier für Franziskus bietet eine ähnliche Chance.
Das Ringen um die Nachfolge des verstorbenen Papstes Franziskus. Die Kirchenschelte der Bundestagspräsidentin. Und: Wie lange hält Trump noch zu seinem Verteidigungsminister? Das ist die Lage am Dienstagmorgen.Die Artikel zum Nachlesen: »Trump dürfte froh sein, dass Franziskus weg ist«Massive Kritik an Klöckners Kulturkampf gegen die KirchenTrump stellt sich hinter Hegseth – »Pete macht tolle Arbeit«+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Franziskus hat versucht, Frauen zu fördern und die Kirche offener zu machen. Aber bis zum Ende hat er seine Reformversuche nicht durchgehalten.
Ein Italiener gilt als Nachfolge-Favorit für den verstorbenen Papst. Doch durch eine Entwicklung, die Franziskus selbst ausgelöst hat, ist die Wahl diesmal noch unberechenbarer als sonst.
Mehr als zwölf Jahre lang stand Franziskus an der Spitze der katholischen Kirche. Seine Wahl war eine Überraschung – getragen von der Hoffnung auf Erneuerung. Welche dieser Hoffnungen haben sich erfüllt, und welche sind offen geblieben? Moderatorin Carolin Courts. Von WDR 5.
Moritz, Sebastian www.deutschlandfunk.de, Wirtschaft und Gesellschaft
Papst Franziskus hat die katholische Welt polarisiert wie kaum ein Vorgänger. Die Frage ist, wohin sich das Papstamt und die Kirche nun bewegen werden, während alte Grenzen und neue Erwartungen aufeinanderprallen.
Er war der erste Papst aus Lateinamerika. Seit 2013 führte Franziskus die katholische Kirche an und machte vieles anders als seine Vorgänger. Erhoffte große Reformen setzte der Argentinier aber nicht um. Nun ist er mit 88 Jahren gestorben. Schäfers, Burkhard www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Papst Franziskus ist am Montagmorgen im Alter von 88 Jahren gestorben. Am Tag zuvor hatte er noch den traditionellen Ostersegen Urbi et Orbi gesprochen und sich unter die Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom gemischt. Franziskus stammte aus Argentinien und war der erste Papst aus Südamerika. Ausserdem: Der Tod von Papst Franziskus hat weltweit für Trauer und Bestürzung gesorgt. Kurz nachdem die Todesnachricht bekannt wurde, strömten bereits die ersten Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom, um Franziskus die letzte Ehre zu erweisen. Der Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos, Klaus Schwab, tritt von seinem Amt als WEF-Vorsitzender zurück. Der Vize-Vorsitzende Peter Brabeck-Letmathe wurde interimistisch mit den Aufgaben von Schwab betraut.