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Die Karnevalsmuffel haben die Hochburgen an Rhein und Main längst verlassen oder vergraben sich hinter der Olympiaberichterstattung. Alle anderen, mich inbegriffen, werden langsam aber sicher hibbelig und vorfreudig aufgeregt und können es kaum erwarten, dass es endlich losgeht – der vielgeliebte Rosenmontagszug. Für mich diesmal nur am Fernseher, aber für viele live und in Farbe in Köln, Mainz, Bonn oder auch in den vielen kleinen Städtchen und Dörfern. Aber, aber es ist doch immer noch Krieg in der Ukraine, da kann man doch nicht feiern? Und außerdem gibt es doch immer noch die Angst vor Anschlägen. Ja, der Krieg dauert immer noch an und ein Ende ist nicht abzusehen und Drohungen, die Feierfreude mit Anschlägen niederzumachen, ist nicht von der Hand zu weisen. Aber wir feiern, weil nach all dem Schrecklichen der letzten Jahre die Sehnsucht nach Gemeinschaft, nach miteinander Singen und Tanzen, sich verkleiden und vergnügt sein, so groß ist. So ist das Leben: Krieg und Frieden, Freude und Leid, Angst und Jubel, Trauer und Erlösung liegen so dicht beieinander, dass es, gerade in unserer Zeit fast mit den Händen greifbar wird. Singen gegen die Angst, zusammenschunkeln gegen die Einsamkeit, Jubeln und Lachen gegen Hass und Hetze und das viele Böse. Die einen mögen es Schicksal nennen, gegen das man ohnehin nichts machen kann. Aber andere, ich auch, lebe eher aus einer Hoffnung und einer Gewissheit. Die Gewissheit, dass die Menschen schon oft unlösbar scheinende Katastrophen und Kriege überstehen und wieder neu anfangen konnten und die Hoffnung, dass da ein guter Gott ist, dem wir nicht gleichgültig sind, sondern der uns liebt und unsere Wege mitgeht – in Kreuz und Leid, in Lust und Fröhlichkeit und in allen graubunten Farben dazwischen. In einem Kindergarten malen Kinder viele schöne Karnevalsbilder. Die Erzieherin schaut zu und merkt, dass ein Mädchen sehr vergnügt kunterbunt malt. Was malst Du? wird sie gefragt. „Ich male Gott“, ist die klare Antwort. Aber es weiß doch niemand, wie Gott aussieht, gibt die Frau zu bedenken. „In einer Minute schon“ sagt das Kind. Ist das nicht herrlich? Ein Wort von Johann Wolfgang von Goethe, dem großen Dichterfürsten, passt wunderbar dazu. Er sagte einmal: „Wenn ich an Gott dachte, war ich heiter und vergnügt.“ Denken wir also heute, beim Feiern und Schunkeln zwischendurch immer mal an Gott und seien wir heiter und vergnügt.
Ende einer Münchner Sicherheitskonferenz im Zeichen der transatlantischen Krise, SPD fordert stärkere Regulierung von Social-Media-Nutzung von Kindern und Jugendlichen, CDU-Generalsekretär Linnemann für Entlastungen bei der Einkommenssteuer, Gespräche über Kriege und Konflikte bei Treffen der Afrikanischen Union im äthiopischen Addis Abeba, Mitglieder des "Friedensrats" haben laut US-Präsident Trump vier Milliarden für Gazastreifen zugesagt, Karnvalsfeierlichkeiten in Braunschweig, Ergebnisse des 22. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Neunter Tag bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum Thema "Fußball" und "Olympia" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Ende einer Münchner Sicherheitskonferenz im Zeichen der transatlantischen Krise, SPD fordert stärkere Regulierung von Social-Media-Nutzung von Kindern und Jugendlichen, CDU-Generalsekretär Linnemann für Entlastungen bei der Einkommenssteuer, Gespräche über Kriege und Konflikte bei Treffen der Afrikanischen Union im äthiopischen Addis Abeba, Mitglieder des "Friedensrats" haben laut US-Präsident Trump vier Milliarden für Gazastreifen zugesagt, Karnevalsfeierlichkeiten in Braunschweig, Ergebnisse des 22. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Neunter Tag bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum Thema "Fußball" und "Olympia" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Die Münchner Sicherheitskonferenz ist einzigartig: Was dort seit 1963 Jahr für Jahr passiert, ist unvorhersehbar, geschieht oft spontan, wird von hochkarätigen Akteuren getrieben und besitzt oft globale Tragweite, politisch wie wirtschaftlich.
Ende einer Münchner Sicherheitskonferenz im Zeichen der transatlantischen Krise, SPD fordert stärkere Regulierung von Social-Media-Nutzung von Kindern und Jugendlichen, CDU-Generalsekretär Linnemann für Entlastungen bei der Einkommenssteuer, Gespräche über Kriege und Konflikte bei Treffen der Afrikanischen Union im äthiopischen Addis Abeba, Mitglieder des "Friedensrats" haben laut US-Präsident Trump vier Milliarden für Gazastreifen zugesagt, Karnevalsfeierlichkeiten in Braunschweig, Ergebnisse des 22. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Neunter Tag bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum Thema "Fußball" und "Olympia" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Verteidigung, Diplomatie und Entwicklung: Nur mit diesem Dreiklang lässt sich Sicherheit nachhaltig gestalten, sagt Entwicklungsministerin Alabali Radovan. Entwicklungspolitik diene nicht nur der Krisenprävention, sondern sei ein Stabilitätsfaktor. Buschert, Fanny www.deutschlandfunk.de, Interviews
Wenn es um Sicherheit geht, ist auch der Weltraum ein zentraler Faktor: Satellitentechnik wird fast täglich angegriffen, diese ist aber entscheidend für die Verteidigungsfähigkeit eines Landes. Von Jan Kerckhoff
Lust auf Montag - Wie Arbeit wieder Spaß macht; Menschen im Gedränge - Wann wird es zum Problem?; Chronobiologie - Ticken wir noch richtig?; Kettenreaktion beim Klimwandel - Unumkehrbare Hitzephase voraus?; Gravitationswellen - Was man 10 Jahre nach der Entdeckung weiß; Hat die Wissenschaft immer Recht?; Star Wars - Entscheiden sich Kriege bald im All?; Moderation: Sebastian Sonntag. Von WDR 5.
Im Finale des oldschoolsten aller Warhammer 40k Kriege erzählen Niko und Kommissar Dennis wie, mit dem Mut der Verzweiflung, die beherzten Verteidigungsstreitkräfte, den ehemaligen Heimatplaneten der Grünhäute gegen den Propheten Gorks und Morks und seine Horden verteidigen und warum Niko irgendwie keinen Bock hat Penitent Engine zu werden....
Prof. Dr. Thomas Weißer, Budenheim, Katholische Kirche: Manche Lieder haben ihre Zeit. Das Lied »Friedensnetz«, mittlerweile 50 Jahre alt, hat auch wieder seine Zeit. Weil es immer noch keinen Frieden gibt. Da tut es manchmal gut, gegen Kriege und Konflikte sich Mut anzusingen.
Viel ist passiert im vergangenen Jahr, auch viel Tragisches. Das werde sich auch an der Basler Fasnacht zeigen, hiess es heute vom Fasnachtscomité. Organisatorisch ein grosses Thema sind die verschärften Brandschutzvorschriften nach der Katastrophe in Crans Montana. Ausserdem: · Verkauft sich die Kunstwelt mit der Art Basel in Katar? · Verletzte bei Chemieunfall in Münchenstein
Du möchtest endlich eine erfolgreiche Modelkarriere und Teil der #ModelcoachingElite werden? Lass uns quatschen! Buche dir dein Model-Beratungsgespräch für 0€: https://wonderl.ink/@modelausbildung Model Einsteiger Online Kurs "Bist du für die Model-Welt gemacht?": https://elopage.com/s/modelcoaching/dein-erster-schritt-in-die-model-welt Viel Spaß beim Zuhören. Ich freue mich über dein Feedback und connecte dich gerne via Social Media mit mir :-). Hier findest du mehr über mich und mein Unternehmen „Modelcoaching by Miriam GmbH“: Website: www.miriam-modelcoaching.com Instagram: www.instagram.com/modelcoaching_/ Facebook: https://www.facebook.com/modelcoachingbymiriam/ YouTube: www.youtube.com/@miriam.rautert
„Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen.“ Dieses zeitlose Zitat von Erich Maria Remarque, Autor des Antikriegsromans Im Westen nichts Neues von 1928 zeigt mit wenigen Worten, warum es immer noch Kriege gibt. Eben deshalb sollten wir sogenannten Politikern, Journalisten und Experten misstrauen, die Kriege herbeireden, sie gar als notwendig preisen. Eben diese Menschen meinte Remarque: Menschen, die nicht hinmüssen. Die Kriegstüchtigkeit proklamieren und gegen Feinde hetzen, während sie sicher in warmen Stuben sitzen. Und junge Menschen weit weg im Kampfgebiet zu Mördern werden und ihr Leben verlieren. Radio München erteilt jeder Form von Aufrüstung ein Absage. Wir stellen uns gegen Krieg und Kriegstreiberei, gegen Kriegspropaganda und Feindbildpflege. Neben den Friedensnoten auch mit der Reihe Bücher gegen den Krieg. An jedem ersten Montag im Monat stellen wir ein Buch vor. Egal ob alt oder neu. Hauptsache gut und gegen den Krieg. Hören Sie in der 7. Folge: „Wenn die Waffen sprechen. Der Beginn einer Fabel“ von Martin Beck und Thorsten Bohnenberger - vorgestellt von Jonny Rieder. Sprecher: Karsten Troyke Das Buch ist erschienen bei epubli, hat 279 Seiten und kostet 18 Euro: https://www.epubli.com/shop/wenn-die-waffen-sprechen-9783565108947 Bild: ChatGPT im Auftrag von Radio München Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482
Was wird das neue Jahr bringen? Die Klimakrise, Rechtsruck, Armut und Kriege nähren Angst und Ohnmacht. Gleichzeitig stehen Hoffnung, Gottvertrauen und der Wunsch, aktiv zu werden, dem gegenüber. Autor Ralf Schweinsberg erzählt …
Krisen, Kriege, Katastrophen: Die Weltlage lässt auch viele Erwachsene verzweifeln. Um wie viel schwerer muss das die Psyche der Schüler belasten? Darüber reden wir mit dem Schulpsychologen Felix Peter aus Halle.
Putins Krieg in der Ukraine rutscht aus den Schlagzeilen - dabei wird er brutaler denn je.Paul Ronzheimer spricht mit ZDF-Sonderkorrespondentin Katrin Eigendorf darüber, warum selbst beim Weltwirtschaftsforum in Davos plötzlich mehr über Trump und Grönland als über die Front in Europa geredet wird - und was diese Aufmerksamkeitsschieflage für die Ukraine bedeutet.Eigendorf berichtet von Resignation bei ukrainischen Gesprächspartnern, von Verhandlungen ohne echte Bewegung und von einem Winterkrieg gegen die Zivilbevölkerung: zerstörte Energieinfrastruktur, Kiew ohne Wärme, hunderttausende Menschen auf der Flucht. Warum hält Putin trotz Sanktionen an seinen Maximalforderungen fest - und welche Zahl macht den Kreml ausgerechnet jetzt nervös? Es geht um Indiens Öl-Kurs, sinkende Einnahmen und die Frage, ob wirtschaftlicher Druck Russland irgendwann zum Einlenken zwingen kann.Erzählen, was ist - Berichten am Limit in einer Zeit der Kriege von Katrin EigendorfWenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Immer mehr Menschen werden in Zukunft ihre Heimat verlieren. Durch den Klimawandel, Kriege oder Diktaturen. Oder einfach, weil die politischen Verhältnisse sich so ändern, dass man sich plötzlich im eigenen Land fremd und heimatlos fühlt. Die Journalistin Ece Temelkuran fordert in ihrem neuen, sehr persönlichen Buch "Nation of Strangers" Heimat neu zu denken. Bevor sie die Türkei 2016 aus politischen Gründen verlassen musste, war sie eine der wichtigsten Stimmen der türkischen Zivilgesellschaft. radio3-Kritikerin Nadine Kreuzahler hat "Nation of Strangers" gelesen.
Meine Prognose für 2026 zeigt ein gemischtes Bild. Es ist viel Weitblick gefragt. Die Volatilität wird weiter hoch bleiben. Es gibt viele Risikofelder: den Handelskonflikt zwischen China und den USA, die Weltwirtschaft, Krisen, Kriege und Konflikte, Interventionen, den Kampf um Rohstoffe und … Dealmaker Trump.
Kriege werden nicht nur am Schlachtfeld, sondern in jedem einzelnen Haushalt ausgetragen, sagt Sicherheitsexperte Sönke Marahrens und gibt Einblick in hybride Kriegsführung.Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Jede Gesellschaft kämpft mit den Waffen, mit denen sie auch Geschäfte macht. Mit diesem Zitat bringt Sönke Marahrens, Experte für Cyberwar, das Thema dieses Podcast auf den Punkt. Es geht um den Krieg am Schlachtfeld, um Cyberwar, hybride Kriegsführung und Destabilisierungsaktionen aller Art, die die meisten gar nicht als kriegerisch wahrnehmen. Die modernen Schlachtfelder sind nicht nur in den Schützengräben, sondern überall dort, wo es Internet gibt. Sabotage von Mail-Servern, das Kappen von Unterseekabeln, Angriffe auf kritische Infrastruktur oder das Verbreiten von Falschmeldungen über Social Media: Noch nie war es für die Feinde einer freien Gesellschaft so leicht, in die Köpfe der Menschen vorzudringen. Krieg wird im 21. Jahrhundert stets auch auf einer psychologischen Ebene geführt. Wie sich also für die zunehmend kriegerische Welt rüsten? „Die Gefahren erkennen und ernst nehmen“, sagt Marahrens, der mit großer Bestimmtheit feststellt, dass die Zeit des Friedens nach 80 Jahren zu Ende ist – und so schnell auch nicht wiederkommt. Wenn die Menschen das begreifen und sich und ihre technischen Geräte für feindliche Angriffe rüsten, wäre viel gewonnen, sagt er. Denn in einer digitalisierten Welt kämpft nicht mehr nur das Militär, sondern die gesamte Gesellschaft. Die Finnen und Schweden machen vor, wie wehrhafte Demokratien aussehen könnte. Unser Gast in dieser Folge: Sönke Marahrens ist Experte für Cyberwar, Wargaming und hybride Kriegsführung in der Deutschen Bundeswehr und forscht am Institut für Sicherheitspolitik an der Christian Albrechts-Universität in Kiel.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
happycoollove Podcast: Dein Podcast für mehr Lebenssinn, Bewusstsein und Klarheit
Die Welt wirkt aktuell instabiler denn je: USA, Wirtschaft, Aktienmärkte, Politik, Kriege, Dauerkrisen. Unsere Schlagzeilen schreien Unsicherheit, Chaos und Angst. In dieser Podcastfolge schauen wir mit Ein Kurs in Wundern auf die aktuelle Weltlage und stellen eine Frage:
Send us a textWie bleiben wir wirksam in herausfordernden Zeiten?Wirtschaftliche Unsicherheit, Klimawandel, Kriege, soziale Spannungen und der Wandel in der Arbeitswelt sorgen dafür, dass viele Menschen sich gestresst und überfordert fühlen. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie wir mit Krisen umgehen können, warum es wichtig ist, auch negative Emotionen zuzulassen – und wie wir gleichzeitig positive Perspektiven entwickeln, um handlungsfähig zu bleiben. Mit praktischen Tipps für den Alltag und Impulsen für Führungskräfte. Jetzt reinhören und wertvolle Impulse für die eigene Führungsarbeit mitnehmen!
Podiumsdiskussion vom 18.12.2025DIE ZUKUNFT INTERNATIONALER MENSCHENRECHTSINSTITUTIONEN IN ZEITEN GLOBALER UMBRÜCHE Die globale Menschenrechtsordnung befindet sich im Wandel. Kriege, Massenflucht, Desinformation und demokratische Rückschritte haben das Vertrauen in die internationale Ordnung erschüttert. Institutionen, die zum Schutz der Menschenrechte und Menschenwürde geschaffen wurden, stehen unter nie dagewesenem politischem und strukturellem Druck. Eine fragmentierte Welt mit verschobenen Machtverhältnissen stellt internationale Menschenrechtsorganisationen und deren Handlungsfähigkeit vor große Herausforderungen. Die Schwächung des humanitären und internationalen Rechts kann bedeutende Auswirkungen auf globale Verantwortung und Gerechtigkeit haben.Mit jahrzehntelanger diplomatischer und politischer Erfahrung wird Volker Türk mit Ulrike Lunacek über die Herausforderungen und Chancen sprechen, das Vertrauen in das internationale Menschenrechtssystem wieder zu stärken, von der lokalen bis zur globalen Ebene.Volker Türk, Hoher Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte. Der österreichische Jurist und langjährige UN-Beamte widmet sein berufliches Leben dem Schutz der Menschenrechte, von Flüchtlingen und der Rechtsstaatlichkeit weltweit.Moderation:Ulrike Lunacek, Sonderemissärin für die Kampagne Österreichs für einen nicht-permanenten Sitz im UN-Sicherheitsrat, stv. Obfrau der Frauen*solidarität, Vizepräsidentin des Europaparlaments a.D.
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften Sendung - Deutschlandfunk
Sanktionen gelten als Alternative zu Militäreinsätzen. Doch sind derartige Strafmaßnahmen auch humaner? Eine umfangreiche Analyse von Ökonomen deutet darauf hin, dass Sanktionen genauso viele Menschenleben kosten wie Kriege. Müller, Paulus; Hufen, Uli www.deutschlandfunk.de, Systemfragen
Sanktionen gelten als Alternative zu Militäreinsätzen. Doch sind derartige Strafmaßnahmen auch humaner? Eine umfangreiche Analyse von Ökonomen deutet darauf hin, dass Sanktionen genauso viele Menschenleben kosten wie Kriege. Müller, Paulus; Hufen, Uli www.deutschlandfunk.de, Systemfragen
Kriege trennen Menschen. Freunde werden zu Feinden, Familien verlieren den Kontakt zueinander. Aber muss das immer so sein? Was eint Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion?
Dem Evolutionsbiologen Carel van Schaik ist es mit seinem Bestseller «Das Tagebuch der Menschheit. Was die Bibel über unsere Evolution verrät (mit Kai Michel)» gelungen, die Natur- und Kulturgeschichte des Menschen höchst anschaulich zu erschliessen und daraus sehr anregende Folgerungen für unser heutiges Menschenbild abzuleiten. In einem Live-Podcast in Münchenstein sprachen Andreas Loos und Thorsten Dietz mit ihm über sein jüngstes und hochaktuelles Buch: «Die Evolution der Gewalt. Warum wir Frieden wollen, aber Kriege führen» (zusammen mit Harald Meller und Kai Michel). Weit verbreitet ist der Mythos, das Gewalt und Krieg unlöslich mit der Menschheitsgeschichte verbunden seien. Auf Grundlage breiter Forschung zeigt der Zürcher Professor, dass sich dieses Bild nicht halten lässt. Kriege sind erst in den letzten Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte entstanden. Es ist nicht in uns veranlagt, dass wir Kriege führen müssen. Für den allergrössten Teil der Menschheitsgeschichte, als Menschen als Jäger:innen und Sammler:innen lebten, finden sich keine Spuren massenhafter Gewalt. Was bedeutet das für unser Bild vom Menschen? Im Gespräch führt Carel van Schaik ein in die Unterscheidung dreier Naturen des Menschen. Wir müssen zunächst zwischen der biologischen, der älteren Natur des Menschen, und der kulturellen, der jüngeren Natur des Menschen unterscheiden. Dann wird sichtbar: Gewalt ist eine Folge unserer jüngeren kulturellen Entwicklung. Darum ist diese Entwicklung kein Schicksal. Kraft ihrer dritten, der vernünftigen Natur, können Menschen sich kritisch zu ihrer eigenen Gewalttätigkeit verhalten. Für van Schaik sind die biblischen Texte aus dieser Perspektive überaus interessant. Vor allem in der Jesusbewegung sieht er eine Kritik menschlicher Gewalttätigkeit. In diesem jesuanischen Ethos der Gewaltlosigkeit und Feindesliebe könne man eine Anknüpfung an die besten Anlagen erkennen, die Menschen in ihrer langen Geschichte gezeigt haben: Ein Leben in Kooperation statt Konkurrenz, in Gemeinschaft und nicht in feindlichen Lagern. Wir danken Judith Borter und der Fachstelle Bildung und Diversität der Reformierten Kirche Baselland, dem Forum für Zeitfragen Basel sowie der Reformierten Kirche in Münchenstein für die Einladung und die Ausrichtung dieses Live-Podcasts. Literatur: Van Schaik, Carel/Michel, Kai: Mensch sein. Von der Evolution für die Zukunft lernen. Hamburg: Rowohlt Verlag 2023. Van Schaik, Carel/Michel, Kai: Das Tagebuch der Menschheit. Was die Bibel über unsere Evolution verrät. Hamburg: Rowohlt Verlag 2016
Jakob Fugger aus Augsburg verlieh Geld an Kaiser und Könige, finanzierte ganze Kriege und wurde zu einem Vorläufer des modernen Welthandels. Wer war dieser Mann und was bleibt von ihm?
In dieser neuen Folge von Der Letzte Podcast erfindet Daniel ein klassisches Händespiel neu und Loorie Wutz erklärt euch, wie einfach ihr einen „normalen“ Krieg überleben könnt. Damit möglichst viele von euch auch in Zukunft noch zwei gesunde Hände für „Schere Schein Papier“ parat haben, wünschen wir uns außerdem noch böllerfreie Jahreswechsel (zurück).Kapitel dieses Podcasts:00:00:00: Intro00:00:55: Fluchender Uber-Fahrer00:09:19: Überpackt auf Reisen00:18:54: Freifahrten dank BahnBonus00:28:08: Universelles Prämiensystem für Nachhaltigkeit00:30:27: Silvesterfeuerwerksdebatte00:31:48: Trinkgeld per PayPal direkt hier senden: https://www.paypal.com/paypalme/danielpook!00:48:11: Feuerkatastrophe in Crans-Montana00:50:10: Werd doch Feuerwerker von Beruf!00:53:09: Viele glauben, sie könnten Flugzeuge landen00:58:14: Feuerwerksstop mal ausprobieren00:58:46: Silvester hat sich zu The Purge entwickelt01:00:22: Großveranstaltungen zum Jahreswechsel01:01:45: „Hobby-Pyrotechniker“01:10:45: Das Munitionsdepot von Hürth-Hermülheim01:12:11: Wie Loorie Wutz sich Krieg vorstellt 01:18:13: Daniel plädiert für Kriege mit Spielzeugwaffen01:19:16: Schere, Schein, Papier01:20:35: Loorie Wutz favorisiert Recht des Stärkeren01:21:19: Moment, Töten ist doch schon längst verboten!01:21:41: Entschuldigung an alle Feuerwerksfans01:22:38: Outro - Besucht uns auf https://www.DieLetzte.website!
Hinter dem Sudan liegt eine Jahrhunderte alte Kolonialherrschaft: Ägypten (unter osmanischer Oberhoheit) und später Großbritannien beuten das Land aus. 1956 folgt die Unabhängigkeit, nachdem Ägypten auf seine Ansprüche verzichtet.**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":12:38 - Roman Deckert über den Start des Sudan in die Unabhängigkeit25:14 - Hager Ali über die Konfliktlinien, die den Sudan bis heute in Kriege und Bürgerkriege verwickelt34:18 - Anna Osius über die aktuelle Lage des Bürgerkriegslandes.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Hilfe gesucht: Sudan – die größte Krise der WeltKrieg im Sudan: Helfen unter LebensgefahrSudan: Wie Blutgold den Krieg finanziert**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderation: Markus Dichmann Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte Gesprächspartner: Roman Deckert, Sudanexperte und Historiker Gesprächspartnerin: Hager Ali, Politologin und Sudanexpertin vom Hamburger GIGA-Institut Gesprächspartnerin: Anna Osius, ARD-Korrespondentin in Kairo Autorin: Nadine Kreuzahler, Deutschlandfunk-Nova-Reporterin
Der US-Militärschlag auf Venezuela zeigt: das Jahr startet anspruchsvoll. Auch für Medien. Wie umgehen mit KI-Videos und dem Wunsch nach vertieftem Hintergrund? Darüber sprechen Shakuntala Banerjee (ZDF), Carsten Knop (FAZ) und Medienforscher Michael Graßl. Sascha Wandhöfer | Produktion: Anh Tran
Der Gemeinderat von Crans Montana hat Fehler eingeräumt: Eigentlich hätten die Behörden die Bar «Le Constellation» jährlich kontrollieren müssen. Doch die letzte Kontrolle fand bereits 2019 statt. SRF-4-Redaktor Yves Kilchör sortiert die Medienstimmen zum Auftritt des Gemeinderats. Weitere Themen: · Noch immer sind in Berlin rund 25.000 Haushalte ohne Strom. Verantwortlich für den Stromausfall ist ein Anschlag von mutmasslich Linksextremen. Wäre ein solcher Blackout auch in der Schweiz möglich? Wolfgang Kröger, emeritierter Professor für Sicherheitstechnik an der ETH Zürich, mit einer Einschätzung. · Kriege in der Ukraine und Gaza, der Angriff auf Venezuela, Trumps Drohungen gegen Grönland: Wir leben in einer Welt der Krisen und Konflikte. Doch mitten in diesem Krisensturm scheint es eine Bastion der Stabilität zu geben: die Aktienmärkte. Der Schweizer Leitindex SMI hat diese Woche - genauso wie der US-Index Dow Jones - ein Rekordhoch erreicht. Der Geldökonom Fabio Canetg erklärt, wie diese Höhenflüge mit dem Weltgeschehen zusammenpassen. · Eine TV-Ära geht zu Ende: Der Musiksender MTV hat viele seiner Musikkanäle per Ende 2025 eingestellt. SRF-Musikredaktor Schimun Krausz erklärt, was übrig bleibt vom Sender der Musikvideos, der Award-Shows und kuriosen Reality-Formate.
Kriege, Krisen, Klimawandel – Konstanten, die uns auch im neuen Jahr begleiten. «Kulturplatz»-Host Nino Gadient spricht mit Bestsellerautor Daniel Schreiber und Künstlerin Klodin Erb über die Frage: Wie gelingt es, trotz aller Widrigkeiten zuversichtlich zu bleiben? Bestsellerautor Daniel Schreiber propagiert die Liebe und das Aufeinanderzugehen in der Gesellschaft. Louise Brown hat ein Jahr lang den Sinn für das Gute in ihrem Alltag geschärft – eine Anleitung in der Kunst der Zuversicht. Franca Weibel musste den Freitod ihrer 46-jährigen Tochter hinnehmen und verliert trotzdem die Hoffnung nicht. Die Künstlerin Klodin Erb wiederum machte immer ihr Ding und blieb gelassen, jetzt kommt der Erfolg. Und die Klimaaktivistin Laurène Descamps bleibt zuversichtlich, auch wenn der Klimaschutz nicht mehr an erster Position auf der politischen Agenda steht.
In dieser Woche gibt es mal wieder eine Teamfolge. Luca spricht mit Katharina Weiß über die aktuelle Lage der weltweiten Pressefreiheit. Katharina ist Referentin bei der deutschen Sektion von Reporter ohne Grenzen, einer Menschenrechtsorganisation, die sich weltweit für Presse- und Informationsfreiheit einsetzt. Ausgangspunkt des Gesprächs ist die jüngste Jahresbilanz von Reporter ohne Grenzen und die Frage, unter welchen Bedingungen Journalistinnen und Journalisten weltweit arbeiten. Im Gespräch geht es um die konkrete Arbeit der Organisation: die Dokumentation von Übergriffen auf Medienschaffende, Nothilfe für bedrohte Journalist:innen, Sicherheitstrainings sowie internationale Kampagnen gegen Zensur und Straflosigkeit. Gemeinsam tauchen Luca und Katharina in die Schicksale von Journalist:innen ein, die in Regionen wie Gaza, Russland, China, Myanmar oder Aserbaidschan über Korruption, Kriegsverbrechen und Machtmissbrauch berichten – oft unter erheblichen Risiken für ihre Freiheit und ihr Leben. Die Folge erzählt von Mut, Verantwortung und persönlichen Geschichten und macht deutlich, warum Pressefreiheit kein fernes oder abstraktes Thema ist, sondern ein Grundrecht, das uns alle betrifft. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Aufstehen kann anstrengend sein und Überwindung kosten. Manchmal ist das auch so mit dem Aufbruch in ein neues Jahr: Viele spüren Unbehagen angesichts der vielen Krisen, Kriege und Konflikte. Diakon Thomas Schrollinger, Klinikseelsorger in Nürnberg, lädt am Fest "Erscheinung des Herrn" dazu ein, Zuversicht zu gewinnen und sich dem wachsenden Licht zuzuwenden.
2026 beginnt, wie 2025 endete. Trotzdem gibt es Hoffnung. Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter [t-online.de/tagesanbruch](https://www.t-online.de/tagesanbruch) Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis freitags ab 6 Uhr zum Start in den Tag vorgelesen von einer freundlichen KI-Stimme – am Wochenende mit einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei [Spotify] https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), [Apple Podcasts](https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), [Amazon Music](https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Kriege, Massenflucht und Desinformation erschüttern die globale Menschenrechtsordnung. Volker Türk, UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, bespricht mit der ehemaligen Vizepräsidentin des Europaparlaments, Ulrike Lunacek, die Chancen für internationale Humanität in unserer chaotischen Welt. Eine Veranstaltung des Bruno Kreisky-Forums. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Welt scheint aus den Fugen zu geraten: Klimakrise, Artensterben, Kriege, taumelnde Demokratien – und das Gefühl, dass alles den Bach runtergeht. Doch während viele sich vom Zustand der Welt entmutigen lassen, bleibt Dirk Steffens hartnäckig: hoffnungslos optimistisch.In dieser Folge des Weltwach Podcasts spricht der bekannte Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator und Autor über das Denken in Krisen – und warum genau jetzt der richtige Moment ist, sich für eine neue Erzählung über unsere Zukunft stark zu machen, denn: “Die Zukunft wird so sein, wie wir heute über sie sprechen.” So plädiert Dirk für einen Optimismus, der nicht naiv ist, sondern notwendig: weil Resignation keine Option ist.Wir sprechen über die Kraft von Narrativen, über kognitive Verzerrungen und gefühlte Realitäten, über politischen Stillstand und wissenschaftliche Lösungen, die längst da sind – aber noch nicht umgesetzt werden. Es geht um Wale, Vertical Farming, demokratische Verantwortung und eine zentrale Frage: Wie kann ein Mensch angesichts all dessen optimistisch bleiben?Dirk Steffens ist mehrfach ausgezeichneter Wissenschaftsjournalist, UN-Botschafter für Biodiversität und Bestsellerautor. Sein neues Buch „Hoffnungslos optimistisch – Ein ziemlich wissenschaftlicher Blick in die Zukunft“ ist ein leidenschaftliches Plädoyer für kluge Zuversicht und reflektiertes Handeln.Termine und Tickets zu Dirks Live-Tour: https://www.eventim.de/artist/dirk-steffens/?affiliate=GMD ----------------------------------Redaktion & Postproduktion: Erik Lorenz----------------------------------Dieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden.----------------------------------WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwach Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Meller; Dr. Harald www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Wir leben in einer Zeit der Krisen und Kriege. Aber auch Friedensbemühungen haben dieses Jahr geprägt. Was haben diese Verhandlungen gebracht? Gibt es 2026 Hoffnung auf mehr Frieden? Und was versteht man unter dem grossen Wort «Frieden»? Das klären wir mit SRF-Korrespondent Sebastian Ramspeck. Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Sebastian Ramspeck, SRF-Korrespondent für internationale Diplomatie __________________ Links: Kriege und Konflikte: Was braucht es, um Frieden zu schliessen? https://www.srf.ch/audio/news-plus/kriege-und-konflikte-was-braucht-es-um-frieden-zu-schliessen?id=05a69532-cfbd-4a7f-882d-517dbf683757 Weltweite Aufrüstung: Können mehr Waffen Frieden bringen? https://www.srf.ch/audio/news-plus/weltweite-aufruestung-koennen-mehr-waffen-frieden-bringen?id=AUDI20250428_NR_0029 ____________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Silvia Staub ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Als ich neulich mit jemandem ins Gespräch kam, tauchte die Frage auf: „In der ganzen Welt ist alles so chaotisch geworden. Wie wird alles weitergehen und enden? Was bringt die Zukunft?“ Das ist wirklich eine ernste Frage. Aber längst nicht jeder hat den Mut, sich mit dieser Frage konsequent auseinanderzusetzen. Ist ja auch kein Wunder. Die Fakten sprechen doch eine deutliche Sprache. Überall rumort es. Revolutionen und Kriege, Mord und Terror. Drogen, Kriminalität.
Die Zeit ist aus den Fugen. Trumps USA wenden sich von Europa ab. Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine geht ins vierte Jahr. Wie lässt sich die neue, unheimliche Gegenwart auf den Begriff bringen? Ein Gespräch mit dem Historiker Karl Schlögel über den Beginn einer neuen weltgeschichtlichen Epoche. Nichts ist schwieriger, als zu sagen, was die eigene Gegenwart ausmacht. Auch der mehrfach preisgekrönte Historiker und Russland-Experte Karl Schlögel gesteht offen, noch auf der Suche nach den richtigen Begriffen für unsere Jetztzeit zu sein. Eine Zeit neuer Kriege und Kriegsdrohungen inmitten Europas, schwankender Demokratien, zerbrechender Sicherheitsbündnisse und schamlos autokratischen Machtzugriffs. Wie lässt sich die drohende Selbstaufgabe der amerikanischen Demokratie begreifen? Was, wenn überhaupt, ist neu an Putins Gewaltherrschaft? Wie konnte Zentraleuropa sich so lange in Sicherheit wähnen? Haben «wir» denn gar nichts aus der Geschichte gelernt? Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger spricht Karl Schlögel, Chronist des 20. Jahrhunderts und Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels 2025, über das Dunkle des gegenwärtigen Augenblicks – und mögliche Ausgänge in eine hellere Zeit.
Die Zeit ist aus den Fugen. Trumps USA wenden sich von Europa ab. Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine geht ins vierte Jahr. Wie lässt sich die neue, unheimliche Gegenwart auf den Begriff bringen? Ein Gespräch mit dem Historiker Karl Schlögel über den Beginn einer neuen weltgeschichtlichen Epoche. Nichts ist schwieriger, als zu sagen, was die eigene Gegenwart ausmacht. Auch der mehrfach preisgekrönte Historiker und Russland-Experte Karl Schlögel gesteht offen, noch auf der Suche nach den richtigen Begriffen für unsere Jetztzeit zu sein. Eine Zeit neuer Kriege und Kriegsdrohungen inmitten Europas, schwankender Demokratien, zerbrechender Sicherheitsbündnisse und schamlos autokratischen Machtzugriffs. Wie lässt sich die drohende Selbstaufgabe der amerikanischen Demokratie begreifen? Was, wenn überhaupt, ist neu an Putins Gewaltherrschaft? Wie konnte Zentraleuropa sich so lange in Sicherheit wähnen? Haben «wir» denn gar nichts aus der Geschichte gelernt? Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger spricht Karl Schlögel, Chronist des 20. Jahrhunderts und Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels 2025, über das Dunkle des gegenwärtigen Augenblicks – und mögliche Ausgänge in eine hellere Zeit.
Probst, Carsten www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Der Mensch steht bei beiden im Mittelpunkt: Die ehemalige IKRK-Delegierte Karin Hofmann als Kämpferin für Menschenwürde. Der Dokumentarfilmer Hanspeter Bäni mit Geschichten aus dem Leben. Bei Dani Fohrler geben die beiden Einblick in ihre Biografie und ihren Alltag. Karin Hofmann (56), ehem. IKRK-Delegierte und Leiterin von «Wohnenbern»: Dreizehn Jahre lang war Karin Hofmann für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz tätig. Ihre Arbeit führte sie mitten in Kriege, Konflikte und humanitäre Ausnahmezustände rund um den Globus. Nach der Ausbildung zur Pflegefachfrau und dem Studium der Sozialarbeit suchte sie bewusst die Herausforderung. Was als ein oder zwei Einsätze geplant war, entwickelte sich zu einer dreizehnjährigen Laufbahn im Dienst der Menschlichkeit. Die Erfahrungen aus dieser Zeit prägen ihren Blick auf die Welt bis heute. Nach der Rückkehr in die Schweiz begann für die alleinerziehende Mutter ein neues Kapitel. Heute ist Karin Hofmann Geschäftsführerin von «Wohnenbern», das Menschen, die von Obdachlosigkeit betroffen oder bedroht sind, Wohnraum und professionelle Wohnbegleitung ermöglicht. Ihre Erlebnisse aus den Krisengebieten verarbeitete sie auch literarisch. In ihrem viel beachteten Buch «In jeder Hölle ein Stück Himmel» gewährt sie eindrückliche Einblicke in den Alltag humanitärer Arbeit. Dieses Jahr erschien zudem ihr erster Roman. Hanspeter Bäni (69), Dokumentarfilmer, Journalist: Selten hat ein Dokumentarfilmer in der Schweiz mit seinen Geschichten so viel Aufmerksamkeit erregt wie Hanspeter Bäni. Er löste Debatten aus – etwa um den jugendlichen Straftäter «Carlos» – und erzählte bewegende Lebensgeschichten, unter anderem in Langzeitbeobachtungen wie der «Bauernfamilie Epp». Nach einer Ausbildung zum Tiefbauzeichner und Maurer reiste er in jungen Jahren drei Jahre lang durch Nord- und Südamerika. Er lebte bei indigenen Völkern, geriet in Kriegsgebiete und machte prägende Grenzerfahrungen. Später holte er die Matura nach und stieg in die Medienbranche ein – zunächst als Moderator bei Privatradios, dann beim Schweizer Fernsehen, wo er über zwanzig Jahre als Reporter und Dokumentarfilmer Fernsehgeschichte schrieb. Seine Pensionierung verarbeitete er wandernd: Fast drei Monate war er zu Fuss durch Deutschland unterwegs. Daraus entstand ein Kinofilm. Sein neuestes Werk ist ein Buch, in dem er auch Einblicke hinter die Kulissen seiner Arbeit gibt. _______________________________________ Moderation: Dani Fohrler
Gemäss Unicef wurden dieses Jahr so viele schwere Verstösse gegen Kinder dokumentiert wie noch nie zuvor. Der Präsident von Unicef Schweiz, Christian Levrat, sagt: «Es gibt mehr Kriege, die werden härter geführt und Hilfsorganisationen werden schikaniert. Das ist neu.» Laut dem neusten Bericht vom Uno-Kinderhilfswerk Unicef lebten dieses Jahr weltweit über 473 Millionen Kinder in Konfliktgebieten; 213 Millionen waren auf humanitäre Hilfe angewiesen. Das sind historische Höchstwerte. Mehrere grosse Krisen überlagern sich und lassen die Bedarfe weiter ansteigen. Gleichzeitig werden weltweit die Gelder für Entwicklungszusammenarbeit zusammengestrichen. Wie kann mit weniger Geld gleich viel Menschlichkeit in armen Ländern geschaffen werden? Christian Levrat ist ehemaliger SP-Chef, jetzt Verwaltungsratspräsident der Post und seit über zwei Jahren Präsident von Unicef Schweiz und Liechtenstein. Er ist zu Gast bei David Karasek.
Angenommen Friedrich Merz macht zu Weihnachten ein Fotobuch: “Das war mein Jahr 2025”. Welche Bilder klebt er ein? Und welche lässt er lieber weg? In dieser Folge blättert Anne Will mit ihrem Gast Tina Hildebrandt, Politikchefin der ZEIT und Co-Host des „Politikteil“ durch ein politisches Jahr, das es in sich hatte: Ein neuer Kanzler, wackelige Mehrheiten, eine Regierung unter Dauerstress. Dazu der Kriege in der Ukraine, der 2025 vielleicht näher an einem Frieden heranrückt - oder auch nur neue Illusionen erzeugt. Berlin als diplomatische Bühne, Europa auf der Suche nach Haltung und eine USA auf Distanz. Was war Substanz, was Inszenierung? Was wird bleiben – und was erst in ein paar Jahren wirklich einzuordnen sein? Ein Rückblick mit Tiefenschärfe und ohne Filter. Redaktionsschluss für diese Folge war der 16.12.2025, 18:00 Uhr.
Auf der Erde werden Kriege inzwischen anders geführt als früher. Drohnen, autonome Systeme, Roboter - für all diese Technologien rückt der Weltraum zunehmend in den Fokus. Insbesondere Satelliten sind Teil einer globalen, digitalen Infrastruktur.
Krisen, Kriege, Infrastruktur: In der Regel müssen sich Staaten Geld leihen, um handlungsfähig zu bleiben. Doch wer sich verschuldet, macht sich auch abhängig - von Gläubigern, Finanzmärkten, Zinsen. Eine Geschichte über den Preis der staatlichen Verschuldung.
Was im Sudan stattfindet, das übertrifft Gaza und die Ukraine zusammen.“ Diese verstörende Einschätzung stammt von Tankred Stöbe, der für „Ärzte ohne Grenzen“ im Sudan im Einsatz war. „Wie kann es sein, dass wir diesen Krieg trotzdem ignorieren?“, fragt sich Markus Lanz. „Der Sudan ist kein vergessener, sondern ein verdrängter Krieg. Wir haben keine eigenen Interessen dort,“ glaubt Richard David Precht. Ein unsichtbares Land ohne Safari und Mittelmeerküste. Warum gelingt es nicht, Moral universell zu denken und zu leben? Das liegt an unserer Aufmerksamkeitsökonomie und der „begrenzten Reichweite unseres Mitgefühl“, so Precht. Markus Lanz verweist auf den Psychologe Jonathan Haidt, der meint: „Moral verbindet und verblendet“. Außerdem haben die 100 größten Rüstungsproduzenten im letzten Jahr ihre Umsätze weltweit um 6% gesteigert. Die Welt wird so sicher kein besserer Ort.
Wir beginnen das heutige Programm mit einer Diskussion über aktuelle Ereignisse. Als Erstes sprechen wir über die COP30-Klimakonferenz, die derzeit in Brasilien stattfindet. Danach diskutieren wir über die Warnung einer renommierten Völkerrechtswissenschaftlerin, dass die Kriege in der Ukraine und im Gazastreifen sowie die Drohungen von Donald Trump einen „totalen Kollaps" der globalen Rechtsordnung auslösen könnten. Unser Wissenschaftsthema ist den globalen Leitlinien zur Ethik der Neurotechnologie gewidmet, die letzte Woche von der UNESCO verabschiedet wurden. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit Paul McCartneys Appell an die COP30-Konferenz, vegetarisches Essen zu servieren. Michael: Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf den Overview of Flavoring Particles (Modalpartikel). Es geht um veganen Eierlikör mit dem Namen „Likör ohne Ei". Der Hersteller wurde wegen dieser Bezeichnung verklagt. Er bekam am Ende aber Recht, da der Name nicht irreführend ist. Viele der heutigen Weihnachtsbräuche gehen auf deutsche Traditionen zurück. Wäre Weihnachten ohne Weihnachtsbaum überhaupt denkbar? Wir wissen diese deutschen Bräuche zu schätzen, und genau das ist auch unsere Redewendung diese Woche: Etwas zu schätzen wissen. COP30-Klimakonferenz ohne Hauptverursacher der Klimakrise Rechtswissenschaftlerin ruft Länder zur Verteidigung der internationalen Rechtsordnung auf Die UNESCO will die Ethik von Neurotechnologien regulieren Paul McCartney appelliert an die COP30-Konferenz, vegetarisches Essen zu servieren Ärger um Eierlikör ohne Ei Deutsche Weihnachtstraditionen