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Großbritanniens Premier Keir Starmer tritt zurück, und das Land erlebt eine umfassende Krise. Wie es nun weitergeht und wer der potenzielle Nachfolger ist, berichtet Collin McMahon aus London. Washington und Teheran verhandeln aktuell in der Schweiz über einen dauerhaften Frieden. Zum aktuellen Stand der Gespräche und zur Lage vor Ort informiert Philipp Gut. Nach dem Schweizer Ständerat hat nun auch der Nationalrat zugestimmt, das AKW-Neubau-Verbot aufzuheben. Wie die Energieversorgung der Zukunft aussehen sollte, erklärt der Kerntechnikexperte Dr. Johannis Nöggerath. In ihrem Kommentar behandelt Martina Binnig die internationalen Bestrebungen des deutschen Ex-Ministers Karl Lauterbach zum Thema Klima und Gesundheit.
Wie erwartet kündigt Keir Starmer seinen Rückzug vom Posten des Labour-Vorsitzenden an und auch als Premierminister. Andy Burnham heißt sein wahrscheinlicher Nachfolger. Mit Global Reporter Anne McElvoy spricht Gordon Repinski über Burnham und es geht um die Frage, wie sich der Wechsel auch auf die Europapolitik von Kanzler Friedrich Merz auswirken könnte. Heute stellen Friedrich Merz und Bärbel Bas den mit Spannung erwarteten Bericht der Rentenkommission vor. Der stellvertretende Grünen Fraktionschef Andreas Audretsch warnt im 200-Sekunden-Interview vor dem drohenden Sinken des Rentenniveaus ab 2031 und wirft der Er fordert eine verlässliche Stabilisierung. Zum ersten Mal hat die Litauen-Brigade der Bundeswehr den Ernstfall trainiert. Rixa Fürsen berichtet von der Übung. Die wird allerdings auch überschattet von einer Personaldebatte. Erste interne Prognosen zeigen, dass das Prinzip der Freiwilligkeit für die angepeilten 5.000 Soldaten bis 2027 nicht ausreichen wird. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Es war nur ein Wimpernschlag in der Zeit. Unseren Jungs kam es jedoch vor wie eine halbe Ewigkeit. So viele Eindrücke, so viele Begegnungen und so viele Geschichten.Der Basta-Roadtrip 2026 ist beendet.Zum ersten Mal haben Wumms 1 und Wumms 2 gleich drei Länder in drei Tagen bereist. Los ging es in Bern, weiter führte die Reise ins phänomenale Weimar und schließlich folgte der große Abschluss mit einem Quicky in Würzburg.Marcel und Benjamin berichten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz des Jahres 2026.
Zum zweiten Mal wurde in diesem Jahr der Nationale Veteranentag in Deutschland begangen. Marcus Meissner, stellvertretender Bundesvorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbandes, ist mit der Umsetzung und der Resonanz äußerst zufrieden. Von WDR 5.
Viele Eltern fragen sich irgendwann vor der Einschulung: Ist mein Kind wirklich bereit für die Schule?Oft richtet sich der Blick dann zuerst auf Buchstaben, Zahlen, Stillsitzen oder erste Vorschulaufgaben. Aber Schulbereitschaft zeigt sich nicht nur daran, ob ein Kind schon seinen Namen schreiben, zählen oder ruhig am Tisch sitzen kann.In dieser Folge schauen wir ruhiger auf die Frage, was vor der Einschulung wirklich zählt. Denn ein Kind kann in manchen Bereichen schon sehr sicher wirken und in anderen noch viel Begleitung brauchen. Manchmal entsteht Unsicherheit auch durch Vergleiche mit anderen Kindern, die in einem bestimmten Bereich besonders weit wirken.Du erfährst, warum Schulstart kein einzelner Testmoment ist, sondern ein Übergang. Es geht um Konzentration, Selbstständigkeit, Sprache, Motorik, Gefühle, Übergänge und den Familienalltag, der sich mit der Schule verändert.Außerdem stelle ich dir den Schulstart-Meilenstein-Check für 0 Euro vor. Er hilft dir, deine Beobachtungen nicht nur aus dem Bauch heraus einzuordnen, sondern klarer zu sehen, wo dein Kind schon sicher wirkt und wo es vielleicht noch Begleitung braucht.Der Check ist kein Test und keine Bewertung deines Kindes. Er ist eine ruhige Orientierung für Eltern, die vor der Einschulung nicht in Druck, Vergleiche oder ständige Unsicherheit rutschen möchten.Wenn du dich gerade fragst, ob dein Kind bereit für die Schule ist, ist diese Folge ein ruhiger erster Schritt.Passende Links zur Folge:Zum Schulstart-Meilenstein-Check für 0 Euro:https://schulstartmitherz.com/schulstart-meilenstein-check/Zum passenden Blogartikel zur Folge:https://schulstartmitherz.com/blog/einschulung-ist-mein-kind-bereit-fuer-die-schule/Zum Blog von Schulstart mit Herz:https://schulstartmitherz.com/blog/Mehr über Schulstart mit Herz:https://schulstartmitherz.com/
Selbstzweifel, enttäuschte Liebe und die Suche nach Orientierung. Was Ingeborg Bachmann in den 1950er Jahren schrieb, wirkt bis heute erstaunlich aktuell. Zum 100. Geburtstag der österreichischen Schriftstellerin erscheint ihr siebenteiliger Erzählzyklus „Das dreißigste Jahr“ als Lesung von Marit Beyer. Die Hörbuchsprecherin macht den Schlüsseltext der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur mit ihrer eindringlichen Stimme zu einem lebendigen Hörerlebnis.
Zum 35. Jahrestag des deutsch-polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit werden die Beziehungen zwischen beiden Ländern weiterhin von offenen Streitpunkten begleitet. Was haben Deutschland und Polen in den vergangenen 35 Jahren gemeinsam erreicht? Und in welchen Bereichen besteht weiterhin Nachholbedarf?
Waymo, Baidu und das KI-Start-up Wayve wollen in London ihre Robotaxi-Dienste starten – und anschließend auch nach Deutschland expandieren. Wer wird den Markt dominieren, wer verlieren? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Host Henning Hinze mit Redakteur Jonas Rest. Weiterführende Links: Waymo, Baidu und Wayve: Kampf der Robotaxi-Anbieter um die Vorherrschaft in Europa Dienst ausgesetzt: Waymo-Robotaxis bleiben im Regen stecken Tech Update: Kampf um Europa – Robotaxis wollen von London aus den Kontinent erobern Autonomes Fahren: Uber und Autobrains wollen mit Robotaxis in München starten Zum manager magazin Abo Newsletter Tech Update Der wöchentliche Newsletter mit exklusiven Recherchen und Inside-Reports aus der Tech- und Start-up-Welt. Hier geht es zur Anmeldung! Host: Henning Hinze (Redakteur manager magazin)Gast: Jonas Rest (Redakteur manager magazin)Schnitt, Mixing/Mastering: Felix KleinProduktion: Nele Geiger, Sven Bergmann+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die manager-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Alle Podcasts der manager Gruppe finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei manager+. Jetzt drei Monate für nur € 10,- mtl. lesen und 50% sparen manager-magazin.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Im Religionsunterricht haben wir in unserer IVK (Internationale Vorbereitungsklasse / Flüchtlinge) das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter behandelt.Sousan* ist 16 Jahre alt. Sie, ihre acht Geschwister und die Eltern flohen 2015 mit dem Auto aus dem Kriegsland Syrien in die benachbarte Türkei. Zwei Jahre lang lebte die Familie in der Türkei, bevor sie dann 2017 mit einem Boot nach Griechenland übersetzte. Die Überfahrt kostete die Familie eine ungeheure Summe. In dem Boot waren insgesamt 70 Personen, die Überfahrt dauerte sieben Stunden. In Griechenland wurde die Familie ausgrenzend behandelt und floh weiter nach Deutschland, wo sie 2018 ankam. Die Kriegserlebnisse bleiben Sousan als tägliche Begleiter im Kopf präsent. Besonders erinnert sie sich an ein Erlebnis, als sie einmal auf dem Heimweg von der Schule war. In unmittelbarer Nähe warf ein Flugzeug seine Bombe ab und tötete Sousans Freundin.Zum barmherzigen Samariter schreibt Sousan: »Der Priester und der Levit hätten helfen müssen, da sie doch auch Juden waren. Sie hatten dieselbe Religion, deswegen müssen sie dem Verletzten helfen. … Ich wollte es wie der Samariter machen, weil wir alle Menschen sind. … Ich helfe allen, auch wenn sie meine Feinde sind. … Die Samariter und die Juden sind Feinde, aber der Samariter ist barmherzig, und sein Herz tut weh, deswegen hat er dem Verletzten geholfen, obwohl der Jude war.«Als Jesus dieses Gleichnis erzählte, ging es genau darum: ehrliche, spontane Hilfe, ungeachtet ethnischer, religiöser, kultureller oder sonstiger Hindernisse. Jesus selbst hat das vorgelebt, indem er auch einem römischen Hauptmann oder einer syrischen Frau geholfen hat. Auch wir dürfen das empfangen und an andere weitergeben.* Name geändertMartin von der MühlenDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Perpignan sichert sich in der Relegation gegen Aix den Klassenerhalt. Zum vierten Mal in fünf Jahren. Pau kann 20 Jahre nach dem letzten Halbfinale nicht gegen Racing gewinnen. Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Diese Woche gab es viel Talk um Superreiche. Zum einen war da der Tech-Milliardär Elon Musk, der mit dem Börsengang seines Raumfahrt- und Technologie-Unternehmens SpaceX so viel Geld eingesammelt hat, dass er jetzt der erste Dollar-Billionär der Welt ist. Viele sagen, dass er damit der Allmacht noch ein Stück nähergekommen ist. Zumindest der Allmacht auf Erden; die Raketen, die er ins All schickt, stürzen regelmäßig ab. Doch nicht nur in den USA nimmt Musk immer häufiger Einfluss auf die ganz reale Politik. Und das kann er, weil er superreich ist. Es entsteht ein Kult um die Schamlosigkeit der Superreichen. Ich frage mich, ob demokratische Gesellschaften dem noch etwas entgegenzusetzen haben, oder ob am Ende alle sein wollen wie die Superreichen. Wie sie sind, das zeigte eine andere superreiche Familie. Das Ehepaar Ivanka Trump und Jared Kushner will die albanische Insel Sazan zu einem schicken Hotel-Ressort ausbauen. Das wollen ziemlich viele Albaner aber nicht und gehen deswegen Tag um Tag auf die Straße in der Landeshauptstadt Tirana. Weil in der Lagune vor der Insel Flamingos rasten, sind die Proteste als „Flamingo-Proteste“ weltweit in die Schlagzeilen geraten. Die Proteste werden bewundert, doch können die Demonstranten noch etwas bewegen gegen die Macht der Ultrareichen? Die albanische Regierung unter Rama schwärmt weiter über das Projekt und wie es Albanien voranbringen könnte - eine unheilige Allianz zwischen Oligarchen und Regierungen? Zum gemeinsamen Nachdenken habe ich Klimaaktivistin Luisa Neubauer eingeladen, die zuletzt gesagt hat, dass es "eine andere Art des Aktivismus" braucht, um zu gewinnen. Mich interessiert: Welche könnte das sein? Und kann man gegen die Macht der Superreichen überhaupt noch etwas ausrichten? Shownotes: Bücher, Studien, Texte, die ich erwähne: Julia Friedrichs: „Crazy Rich“ erschienen bei Piper 2024 Lea Ypi im Guardian am 8. Juni 2026: www.theguardian.com/commentisfree/2026/jun/08/albania-jared-kushner-protests-europe Gresa Hasa für die Rosa Luxemburg Stiftung über „Albaniens Flamingo-Revolution“ www.rosalux.de/news/id/54911/albaniens-flamingo-revolution MARINIĆs FREIHEIT mit Jagoda Marinić ist ein Podcast von hr, Radio Bremen, SWR und WDR. Redaktionsteam: Simone Thielmann, Jagoda Marinić und Lukas Fleischmann Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de
Zum 150. Jubiläum stolpern die Bayreuther Festspiele über Wagners Antisemitismus, das NS-Erbe und eine abgesagte Gedenkfeier - bis Katharina Wagner zurückrudert und Michel Friedman doch auftritt. Ein vermeidbares Ärgernis.
Lesung und Gespräch. "In ihrer Literatur bin ich anders gemeint", sagt die Filmemacherin Regina Schilling über das Werk der österreichischen Schriftstellerin. Zum 100. Geburtstag die bekannteste Erzählung von Ingeborg Bachmann.
Zum 85. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion: Während deutsche Generäle mit Angriffen auf Russland drohen und die Bundeswehr zur größten Armee Europas aufgerüstet wird, gemahnt der 85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion an die gefährlichen historischen Kontinuitäten. Von Sevim Dagdelen.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Vor wenigen Tagen drohte derWeiterlesen
Zum ersten Mal seit der Brandkatastrophe hat in Crans-Montana eine Gemeindeversammlung stattgefunden. Dabei gab es kritische Stimmen, aber auch viel Rückhalt für den Gemeindepräsidenten Nicolas Féraud. Weitere Themen: Bundespräsident Guy Parmelin war Gast an einem besonderen Abendessen. Erstmals wurde ein Schweizer Bundespräsident zum Galadinner des G7-Gipfels eingeladen. Mit wem hat Parmelin dort gesprochen? Die G7-Staaten wollen den Druck auf Russland erhöhen. Sie haben eine gemeinsame Schlusserklärung zum Krieg gegen die Ukraine veröffentlicht. Vorgesehen sind unter anderem mehr Waffenlieferungen an Kiew.
Die 20-jährige Manoush Toth vertritt die Schweiz am «Eurovision Young Musicians»-Wettbewerb – dem klassischen Pendant des ESC – in Armenien. «Kulturplatz» begleitet die junge Pianistin nach Eriwan. Geht es ihr ums Gewinnen oder die pure Freude an der Musik? Zum ersten Mal ist die armenische Hauptstadt Gastgeberin des internationalen Musikwettbewerbs «Eurovision Young Musicians». Eine Woche lang begrüsst Eriwan elf Finalistinnen und Finalisten aus ganz Europa. Die Tage sind dicht gefüllt mit Proben und Ausflügen zu Armeniens Sehenswürdigkeiten. Normalerweise übt Manoush Toth, die seit ihrem achten Lebensjahr Klavier spielt, bis zu sechs Stunden täglich – doch kurz vor dem Wettbewerb fehlt dafür die Zeit. Kann sie die fehlenden Stunden mit Erfahrung und Routine wettmachen?
**Heute ist ein besonderer Tag.** Zum einen geht **_SUMMIT6 _**offiziell an den Start. Zum anderen sprechen wir darüber, wie sich JUNKMILES in Zukunft weiterentwickeln wird. Nach über 200 Podcast-Folgen, mehr als fünf Jahren Wissensvermittlung und unzähligen Gesprächen mit Ausdauersportlern wurde eines immer deutlicher: Wissen allein verändert noch keine Leistung. Erst wenn Wissen zur Umsetzung wird, entsteht Entwicklung. **In dieser Episode erfährst du:**
Die USA und der Iran kündigen einen «historischen Durchbruch» an. Doch unterschrieben ist noch nichts, und viele Fragen bleiben offen. Wie stabil ist dieses Abkommen wirklich? Und: Hat Donald Trump am Ende tatsächlich gewonnen? Zum ersten Mal seit Beginn des Kriegs der USA gegen den Iran gibt es eine gemeinsame Vereinbarung: Die Angriffe sollen aufhören und ein Frieden wird möglich. Doch konkret geregelt ist bisher wenig. Fredy Gsteiger, unser Korrespondent für internationale Diplomatie, erklärt die wichtigsten Punkte. Und die Verhandlungsexpertin Sara Hellmüller analysiert, weshalb jetzt erst die eigentlichen, schwierigen Verhandlungen beginnen. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Text-/Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Fredy Gsteiger, Korrespondent für internationale Diplomatie von Radio SRF - Sara Hellmüller, Forschungsprofessorin am Geneva Graduate Institute und Co-Leiterin am Center on Conflict Development and Peace Building. ___________________ Team: - Moderation: Vanessa Ledergerber - Produktion: Silvan Zemp - Mitarbeit: Tobias Bühlmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. Ihr erreicht uns mit euren Fragen und Inputs per Mail an newsplus@srf.ch oder per Sprachnachricht an 076 320 10 37. News Plus von SRF erscheint jeden Wochentag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
1986 hat die britische Band The Smiths ihr drittes Album "The Queen Is Dead" veröffentlicht. Es zählt mit Blick auf die Chartpositionierungen zu den international erfolgreichsten Alben der Gruppe, neben ihrem Album "Meat Is Murder". "The Queen Is Dead" von The Smiths ist Morrisseys Abrechnung mit dem britischen Königshaus, erklärt Frank König im Meilensteine Podcast. Und es ist gleichzeitig Wegbereiter für den Britpop, der Mitte der 90er die Charts erobern sollte. Das Album "The Queen Is Dead" ist auch der direkte Nachfolger ihres Meilenstein-Albums "Meat Is Murder" aus dem Jahr 1985, von dem wir unter anderem den Hit "How Soon Is Now?" kennen. Neben der genialen Gitarrenarbeit von Johnny Marr, steht auch bei diesem Album die polarisierende Figur Morrissey im Vordergrund. Zum einen mit seinem besonderen Stil und seinen außergewöhnlichen Gesangsmelodien, vor allem aber auch wegen seiner Texte und seinem öffentlichen Auftreten, das oft von Provokation geprägt ist. Was davon ernst gemeint ist und was nicht, ist oft nur sehr schwer auseinanderzuhalten. "Es zieht sich auch durch dieses Album. Auf der einen Seite dieses "Ihr könnt uns alle mal" und auf der anderen, dieses Trotzdem-geliebt-werden-wollen, scheint so immanent zu sein bei ihm", sagt Podcast-Host Frank König über die verschiedenen Signale, die Morrissey aussendet. Auch abseits der Musik hat Morrissey seine Provokationen nach außen getragen und sich und die Band immer so inszeniert, dass sie zu wenig Unterstützung (zum Beispiel durch die Plattenfirma) bekommen hätten und sie eigentlich viel erfolgreicher sein müssten. Zu der Zeit hat die Management-Aufgaben keine Agentur oder ein offizieller Manager übernommen, sondern Gitarrist Johnny Marr zusätzlich zu seiner musikalischen Arbeit. Zum Mangel an öffentlicher Aufmerksamkeit in den 80ern kann noch angefügt werden, dass die Gruppe sich in den 80ern selbst lange dagegen gewehrt hat, Musikvideos zu drehen, was damals das bestimmende Medium gewesen ist, erklärt Podcast Gast und Morrissey-Experte Klaus Biehler. Das erste Musikvideo gab es dann zu dem Song "The Boy With The Thorn In His Side" vom Album "The Queen Is Dead". Für Musikredakteurin Katharina Heinius ist "The Queen Is Dead" ein zeitloses Album, weil es eine Art Bindeglied ist. Die Band ist beeinflusst von der Musik der Rolling Stones, der Beatles, vom Soul der 60er Jahre genauso wie von Bands wie den New York Dolls. Diese Einflüsse nimmt die Band, besonders auf diesem Album, verarbeitet sie und wird damit zum Vorläufer des Britpop. __________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "The Queen Is Dead" findet ihr auf www.swr1.de __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Schreibt uns an meilensteine@swr.de
Zum zweiten Mal spielen Hazel und Thomas in der ausverkauften Stadthalle Groß-Umstadt, diesmal mit einigen Specials, Guests und Special Guests. Es geht um skurrile hessische Ortsnamen, Rubik's Cubes, Mikroplastik und die Trennung zwischen Troll und Künstler. 00:00:00 Intro 00:03:22 Schräge Ortsnamen 00:11:31 Hessen was geht Staffel 2 00:22:5 Was fehlt in Hessen? 00:29:08 Rubik's Cube 00:44:14 WM 2026 00:54:14 Kochen oder Essen gehen? 00:55:23 Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer 01:16:24 Marina Abramović 01:29:28 Verabschiedung 01:32:00 Outro Nächster Live-Podcast in Groß-Umstadt am 1.9. https://www.ztix.de/gross-umstadt/events/fun-facts-meets-live-podcast-hazel-thomas-hoererle-vI9xzc Miltenberg https://de.wikipedia.org/wiki/Miltenberg Ist „Lügenfritze“ erlaubt? https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/friedrich-merz-beleidigung-luegenfritz-strafbar-politiker-100.html Video: Hazel macht Handkäs https://youtu.be/SCST90n_1BQ?si=vN-xJt0V0pnMboz6 Birkenstock Handkäs https://www.instagram.com/kaeserei_birkenstock/ Buch Plastik im Kopf https://www.amazon.de/Plastik-Kopf-Mikropartikel-unterschätzten-Bestseller-Autor/ Hobby Horsing https://en.wikipedia.org/wiki/Hobby_horsing Andrea Petkovic https://de.wikipedia.org/wiki/Andrea_Petković IG Markus Rühl https://www.instagram.com/markusruehl/ * Bayern ist flächenmäßig ca. so groß wie die Schweiz, Hessen ca. halb so groß Bundesländer-Größen https://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/a-953549.html IG Bürgermeister Rene Kirch https://www.instagram.com/r_kirch/ Rubik's Cube https://en.wikipedia.org/wiki/Rubik%27s_Cube IG Krökeldil https://www.instagram.com/kroekeldil Reel HTH Rubik's Cube https://www.instagram.com/reel/DZAZwYRCyXo/?igsh=MTBhbnY4bXJ0ZnlwdA== Aryna Sabalenka https://www.instagram.com/arynasabalenka/ Podcast mit Marina Abramovic https://open.spotify.com/episode/10m21HAYgEuD3AaWIpX7Mw?si=ChTcgzSXTu2wMw78QlU5tQ Kunstwerk Banane https://www.deutschlandfunk.de/banane-aus-millionenschwerem-kunstwerk-comedian-gegessen-100.html Save the dates, Hazel und Thomas präsentieren: 1.9. nächster Live-Podcast in Umstadt, 15.9. Comedy Roast Städtebattle „Barcelona vs. Berlin“ in Frankfurt, 19.9. Tagesfestival beim Winzerfest Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/hoererlebnis Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Stahl aber herzlich – Der Psychotherapie-Podcast mit Stefanie Stahl
+++ Weitere Infos zu mir und meinen Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/stahlaberherzlich.podcast +++ Lilly hat große Probleme mit Konflikten. Seien es die Eltern, Freunde oder der Partner - Lilly schafft es nicht, für sich einzustehen und ist sehr konfliktscheu. Das bringt nicht nur sie selbst immer wieder in Schwierigkeiten, sie schafft es auch nicht, für andere Menschen einzustehen, wenn diese schlecht behandelt werden. Etwas, das Lilly unbedingt ändern will. Um den Ursprung ihrer Unsicherheit zu finden, gehen wir zurück in ihre Kindheit. Dort gab es für Lilly mehrere Herausforderungen. Zum einen eine chronische Krankheit, zum anderen eine alkoholkranke Mutter. Diese Faktoren haben bis heute Einfluss auf ihr Verhalten und ihre Glaubenssätze. Wie sie diese auflösen kann und welche Strategien sie in Konfliktsituationen anwenden kann, um schlagfertig zu werden, erarbeitet Steffi mit ihr in dieser Folge. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft kracht es noch mal gewaltig. Zum einen berichtet Herr Körber über die "Pressekonferenz" mit Joko & Klaas auf ProSieben und wieso alles anders lief, als ursprünglich gedacht. Dann stürzen sich die Rinderhälften auf alle bisher bekannten Infos zur neuen ZDF-Show mit Kurt Krömer, betrachten mit Schrecken die finanziellen Bilanzen zu Sport1 und unternehmen dann doch noch einen Mini-Ausflug in die Medien-Randthemen der WM. So setzt RTLzwei eine KI-Krake als Orakel ein, der Streamer DAZN startet eine Late-Night-Show zum guten Kick. Ach ja, dann läuft da aktuell auch noch die Petition, Hape Kerkeling zur Wahl des Bundespräsidenten aufstellen zu lassen. Und ganz am Ende rauschen sogar noch zwei News auf die Weide, die nicht unerwähnt bleiben dürfen. So verliert die Produktionsfirma Seapoint die RTL-Erfolgsshow "Let's Dance" und ProSiebenSat.1 stellt sich ohne klassische Senderchefs neu auf. ERNSEHEN 00:02:27 | Herr Körber und die Joko-und-Klaas-Pressekonferenz 00:21:05 | Kurt Krömer kehrt mit eigener ZDF-Show zurück 00:27:10 | Firmenwert am Boden: Sport1 oder doch Sport0? 00:33:42 | RTLzwei setzt KI-Krake Paul zur WM ein 00:36:57 | DAZN mit Late-Night-Show zur Fußball-WM 00:40:40 | Lecker Mittagessen? Kann Hape Kerkeling Bundespräsident werden? WEIDENGEFLÜSTER 00:45:43 | Viehdback zu Folge 528 01:11:24 | Danke für Euren Support und Hinweis Affiliate FILM 01:13:45 | Kino-Charts & -Starts 01:18:14 | Heimkino 01:29:59 | "Star Wars”-News der Woche FERNSEHEN (AGAIN, WEIL BREAKING NEWS) 01:33:10 | Bitter für Seapoint: "Let's Dance" wechselt die Produktionsfirma 01:37:54 | Crossplattform: ProSiebenSat.1 mit neuer Struktur ohne Senderchefs QUOTENTIPP 01:39:54 | Letztes Mal: "sportstudio live – FIFA WM 2026" (Donnerstag, 11. Juni 2026, 21:00 Uhr, ZDF) 01:43:56 | Dieses Mal: "Joey Kelly und Familie – Roadtrip Panamericana" (Mittwoch, 17. Juni 2026, 22:20 Uhr, RTLzwei) Alle Wortbeiträge dieser Folge sind eigene Meinungen – teils satirisch – oder Kommentare.
Zum 100. Todestag des Architekten Antoni Gaudí (am 10.6.) hat sich Johanna Schwanberg, Direktorin des Dom Museum Wien, „Gedanken für den Tag“ über sein Schaffen gemacht: Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 13.06.2026
Ihre Gedichte strahlen weit aus ihrer Zeit hinaus. Martha Müller-Grählert, die Dichterin des Ostseewellenlieds, hat ihrer Heimat Hymnen geschrieben, mal stolz und aufbrausend, mal zart und liebevoll. Zum 150. Geburtstag der Dichterin hat das Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik an der Universität Greifswald neues Material für die Schulen entwickelt, so dass die Kinder und Jugendlichen Martha Müller-Grählert für sich neu entdecken können. Die Band Seeside vom Pommerschen Diakonieverein hat dazu Texte der Dichterin neu vertont. In dieser Sendung lernen wir die Band in ihrem Proberaum kennen und die Leute von der Universität, wir erfahren, warum das Projekt so wichtig ist und hören jede Menge Musik - als Vorgeschmack auf die CD, die am 17. Juni 2026 erscheint und das alles exklusiv bei NDR1 Radio MV.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Zum neunten Mal in Folge führen die Finnen den World Happiness Report an. Nicht weil sie dauernd lachen. Sondern weil sie etwas verstanden haben, das viele andere Länder noch suchen: Gemeinschaft schlägt Optimierung. Natur schlägt Speed. Und in der Sauna sind alle gleich.Jochen war im Sommer in Finnisch-Lappland — und saß in einer Schutzhütte, 20 Meter von einer Bärenmutter und ihren Jungen entfernt. Er hat Beeren direkt vom Boden gegessen, Pilze gesammelt, die in Deutschland ein Vermögen kosten würden. Und am Ende eines langen Tages: ein gelbes Holzhaus am See. Kein Mückenstich. Nur Stille.Helsinki ist dann das Gegenteil — und trotzdem dasselbe Gefühl. Ein Hauptbahnhof, der aussieht wie ein Kunstwerk. Eine Bibliothek, in der 8.000 Menschen täglich zusammenkommen und die vom Volk aktiv mitgestaltet wurde. Ein Designviertel, in dem man stundenlang entdecken könnte. Und die Sauna Löyly direkt am Meer, von der das Time Magazine sagt, sie gehöre zu den 100 schönsten Orten der Welt.–Bei „Bella Skandinavia" reisen Deutschlands bekannteste Urlaubs-Expertin Tamina Kallert (u. a. „WDR Wunderschön") sowie Jochen Schliemann und Michael Dietz von „Reisen Reisen – der Podcast" durch den magischen Norden Europas.Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Bahn: www.bahn.de / Inspirationen Reisen (u.a. Skandinavien) www.bahn.de/summerrail / Interrail: www.bahn.de/interrail
Dank Kapital, Kontakten und Social Media starten die deutschen Fußball-Weltmeister von 2014 mittlerweile wie Private-Equity-Firmen ins Geschäftsleben. Aber wie erfolgreich ist die „Weltmeister-AG“ wirklich? Darüber spricht Host Sarah Heuberger in dieser Folge mit Redakteur Tim Spark. Weiterführende Links: Neuer, Kroos, Götze, Podolski: So investieren die Weltmeister von 2014 ihre Millionen Nummer eins im deutschen Tor: Das ist Manuel Neuers Firmenreich Interesse an Erstliga-Club und mehr: Die Millionengeschäfte des Thomas Müller Zum manager magazin Abo Der Tag – Die Wirtschaftsnachrichten als Newsletter Das manager magazin fasst den Tag für Sie zusammen: Die wichtigsten Wirtschaftsnachrichten im Überblick. Täglich ab 18:00 Uhr. Hier geht es zur Anmeldung! Host: Sarah Heuberger (Redakteurin manager magazin)Gast: Tim Spark (Redakteur manager magazin)Schnitt, Mixing/Mastering: Felix KleinProduktion: Nele Geiger, Sven Bergmann +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die manager-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Alle Podcasts der manager Gruppe finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei manager+. Jetzt drei Monate für nur € 10,- mtl. lesen und 50% sparen manager-magazin.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Zum 200. Geburtstag des Basler Stadtcasinos wurde die Theater-Passage neu gestaltet. Die Passage wirkt nun weniger dunkel als zuvor. Gestaltet wurde sie von Alma Roth. Ausserdem: · Dominik Schmid verlässt den FC Basel
Zum ersten Mal seit fast 3 Jahren erhöht die Europäische Zentralbank den Leitzins im Euroraum, von 2 auf 2,25 Prozent. Höhere Zinsen verteuern Kredite. Das soll die Nachfrage bremsen und damit die Teuerung abschwächen. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:29) EZB hebt erstmals seit 2023 den Leitzins an (05:20) Nachrichtenübersicht (10:53) Ausweg für Verschuldete: Parlament beschliesst Schuldenschnitt (15:37) Dmytro Kuleba: «Die EU braucht die Ukraine» (21:39) Urteil im Prozess gegen Glasfaser-Saboteure in Rheinfelden (24:36) Tanzen hilft gegen Depressionen (32:07) Ölkrise weltweit: Wie energieeffizient ist die Schweiz? (37:18) Die Karate-Grosis aus Nairobi
Zum 30. Juni 2026 endet auf eigenen Wunsch die zweite Amtszeit vom aktuellen Direktor Kommunikation und Medien des VfB Stuttgart. In dieser Folge gibt uns Holger Boyne einen Einblick in spannende 2,5 Jahre, in denen die Kommunikationsabteilung getrieben vom sportlichen Erfolg aller Teams und Abteilungen nicht nur stetig wuchs und eine Transformation durchlief, sondern auch zahlreiche neue Herausforderungen bewältigen musste. Aber natürlich blicken wir auch in Zukunft: Welche Schritte kann der VfB noch gehen, müssen die Clubs auf allen Plattformen präsent sein, wie wichtig ist "owned media" und was bedeutet generative KI für die Medienabteilungen? ···················································································· 00:00:00 Begrüßung 00:02:54 Persönliche Entscheidung 00:15:31 Rückblick auf die Amtszeit 00:30:50 Schnellfragerunde 00:33:57 Strukturen, Zusammenarbeit & interne Mechanik 00:52:34 Rebranding, Markenführung & digitale Vereinsmedien 01:14:03 Kommunikationsstrategie, Internationalisierung & Social Media 01:36:49 Bilanz & Zukunft 01:41:57 Hinweise & Verabschiedung ···················································································· Schon abonniert? VfB-Newsletter: http://www.vfb.de/newsletter YouTube: http://go.vfb.de/youtubeabo Facebook: https://www.vfb.de/facebook Twitter: https://www.vfb.de/twitter Instagram: https://www.vfb.de/instagram TikTok: https://www.tiktok.com/@vfb VfB STR auf X: https://twitter.com/VfBSTR VfB STR auf Instagram: https://www.instagram.com/vfbxstr Photo by Pressefoto Baumann
Vom Berliner Wunderkind zum König des Broadways: Wie Frederick Loewe nach harten Jahren in New York mit Alan Jay Lerner das Musical neu erfand - Zum 125. Geburtstag blickt BR Klassik auf ein bewegendes Leben.
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Nach über fünf Jahren JUNKMILES, fast 200 Podcast-Folgen und unzähligen Stunden Wissen rund um Training, Ernährung, Physiologie und mentale Stärke wurde eines immer deutlicher: Wissen allein führt noch nicht zu Entwicklung. In dieser Episode stellen wir erstmals die Methode vor, die in den vergangenen Monaten bei HYCYS entstanden ist. SUMMIT6 basiert auf einer einfachen Erkenntnis: Leistungsentwicklung entsteht nie durch einen einzelnen Faktor. Training, Ernährung, Regeneration, mentale Stärke, individuelle Physiologie und Wettkampfvorbereitung wirken immer zusammen. Erst wenn diese Bereiche in dieselbe Richtung arbeiten, entsteht nachhaltiger Fortschritt. In dieser Folge erfährst du: * warum viele Athleten trotz großen Einsatzes stagnieren * weshalb Training allein selten die Lösung ist * welche sechs Bausteine hinter SUMMIT6 stehen * wie wir Leistungsentwicklung bei HYCYS verstehen * warum die Verbindung aus Coach und Academy den Unterschied macht * für wen SUMMIT6 entwickelt wurde – und für wen nicht
Der Mann, der vor neun Jahren eine Krankenkassen-Filiale in Schaffhausen mit einer Kettensäge stürmte und zwei Angestellte verletzte, bleibt in der «kleinen Verwahrung». Das Schaffhauser Obergericht bestätigt damit das Urteil der Vorinstanz. Weitere Themen: - Bundesgericht gibt grünes Licht für Mindestlöhne in Zürich und Winterthur. - Zum ersten Mal zählen verschiedene Zürcher Gemeinden ihre Abstimmungsunterlagen elektronisch aus. - «Achtung Baustelle» ein Theaterstück auf der Baustelle des Koch-Areals.
Zum 80. Geburtstag von Joe Biden gab's Kokoskuchen im Weißen Haus. Der damalige US-Präsident hatte zu einem Familienbrunch geladen. Donald Trump plant hingegen ein Spektakel: einen Käfigkampf auf dem Rasen vor dem Weißen Haus. Und das soll nur der Auftakt sein – denn die USA feiern in diesem Jahr den 250. Unabhängigkeitstag. In dieser Folge von »Trumps Amerika« spricht Host Juan Moreno mit Britta Kollenbroich, die für den SPIEGEL aus Washington berichtet. Warum veranstaltet Trump diesen Käfigkampf? Warum wollen viele Musikstars nichts mit den offiziellen Feierlichkeiten zu tun haben? Und warum gebärdet sich Trump wie ein König, wo doch der Anlass die Unabhängigkeit von der britischen Monarchie ist?Mehr zum Thema: (S+) Pleiten rund um die große US-Jubiläumsfeier: Trump, der Partyschreckhttps://www.spiegel.de/ausland/donald-trump-und-die-250-jahres-feier-der-partyschreck-im-weissen-haus-a-01a45397-f52c-44cd-a1aa-5b3d1bf18756 (S+) UFC-Kampf am Weißen Haus: An Trumps Geburtstag wird Blut fließen. Ganz wörtlichhttps://www.spiegel.de/sport/donald-trump-und-der-ufc-kampf-vorm-weissen-haus-am-14-juni-es-wird-blut-fliessen-a-146923b3-67bb-407f-925a-86a2e95f7216 +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Zum ersten Mal machen die großen KI-Firmen Ernst: Anthropic hat seine Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht eingereicht, OpenAI soll im Herbst nachziehen - während SpaceX den womöglich größten Börsengang der Geschichte anpeilt.
(00:35) Zum dritten Mal findet das Tanzfestival «Lugano Dance Project» statt. Es bietet eine breite Mischung aus Aufführungen, Workshops und Begegnungen, an denen das Publikum teilhaben kann. Weitere Themen: (05:21) Tradition der Freilichtspiele Moosegg endet nach dieser Saison: Bei Abschluss steht im Emmental das Musical «Gotthelfs Kinder» im Zentrum. (09:52) Sagen und Literatur: Für den SRF-Tag der Schweizer Literatur schreiben Studierende des Schweizer Literaturinstituts neue Sagen. (15:33) SRF-Tag der Schweizer Literatur: Die Sage des «Schreckhorndrachens». (20:47) Erster Roman nach drei Krimis: Deutsche Autorin Hannah Häffner landet mit «Die Riesinnen» auf Bestenlisten.
Er ist der leise Star hinter den großen Bildern: James Newton Howard formt seit vier Jahrzehnten den Klang Hollywoods. Zum 75. Geburtstag des Filmkomponisten über die Arbeit des Genies.
Zum ersten Mal greift Iran Israel an, als Vergeltung für einen Angriff auf ein anderes Land. Israel schlägt zurück, obwohl Trump zur Zurückhaltung mahnt. Was bedeutet der Konflikt für die laufenden Verhandlungen? Cyrus Schayegh ist Historiker und Nahost-Experte vom «Geneva Graduate Institute». Optimisten hatten bis vor kurzem noch auf eine diplomatische Lösung gehofft. Doch seit gestern wird zwischen Iran, Israel und auch Jemen scharf geschossen. Sirenenalarme, Explosionen und Tote sind die Folge. Iran sieht seine Angriffe als Vergeltung für israelische Angriffe auf die Hisbollah, u.a. im Süden Beiruts.US-Präsident Trump hat sowohl Israel wie Iran dazu aufgerufen, von weiteren Angriffen abzusehen. Cyrus Schayegh, Historiker und Nahost-Experte vom «Geneva Graduate Institute» ist zu Gast bei David Karasek.
Zum ersten Mal seit dem Beginn der Waffenruhe im April greifen sich Iran und Israel gegenseitig an. Bricht der Krieg jetzt wieder aus?
Zum dritten Mal in 16 Monaten hat der Kosovo ein neues Parlament gewählt. Gewonnen hat die Partei Vetevendosje von Regierungschef Albin Kurtin. Die freie Journalistin Adelina Gashi erklärt, warum Kurtin nach wie vor viel Unterstützung im Kosovo geniesst. · Russland rationiert Treibstoffe, vor allem auf der annektierten Halbinsel Krim und im besetzten ukrainischen Gebiet Luhansk. Und auch in Moskau sprechen Tankstellenbetreiber von Versorgungsengpässen. Wie knapp ist der Treibstoff in Russland und in den besetzten Gebieten momentan? Und wie erklären die Behörden die Engpässe? Die Einschätzung von Osteuropa-Korrespondent Calum MacKenzie. · Der starke Schweizer Franken drückt der Schweizer Exportwirtschaft auf die Stimmung. Ihre Produkte werden im Ausland teurer – und das müssen die Schweizer Firmen teilweise bei ihrer Marge kompensieren. Am Swiss Economic Forum SEF haben wir unter anderem mit Claudia Moerker gesprochen. Sie ist Geschäftsleiterin des Verbands Swiss Export. Wir haben sie gefragt, wie gut die Unternehmen den starken Franken momentan wegstecken können. · Dass der Schweizer Franken so stark ist, hat auch historische Gründe. Zum Beispiel eine relativ niedrige Inflationsrate. Der Ökonom Adriel Jost erklärt, warum die Schweiz eine so stabile Währung hat – und wer davon profitiert.
Antoni Gaudí gilt als einer der visionärsten Architekten der Moderne und prägte das Erscheinungsbild von Barcelona wie kein anderer. Zum 100. Todestag soll mit der Fertigstellung des monumentalen Jesusturms seiner Sagrada Família ein weiterer Meilenstein erreicht werden. Johanna Schwanberg, Direktorin des Dom Museum Wien, widmet dem Architekten diese Woche ihre „Gedanken für den Tag“. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 08.06.2026
Als mittelalter Mann zum ersten Mal in seinem Leben im Phantasialand… und dann fallen am zweiten Tag gleich alle großen Achterbahnen gleichzeitig aus. Zum Glück hat unser Letzter Paketbote Thomas an Tag eins seines Aufenthalts bereits den gesamten Park ausgekostet und darum längst festgestellt: Das Beste am Phantasialand ist sowieso eigentlich das üppige Essen! Alle Eindrücke schildert er gegenüber Daniel Pook in Der Letzte Podcast!Kapitel dieses Podcasts:(00:00:00) Intro(00:00:32) Zum ersten Mal im Phantasialand(00:01:15) Tote und tödliche Freizeitparks(00:02:48) Warum nie zuvor da gewesen?(00:05:48) Beginn des Erlebnisberichts(00:06:43) Es kommt doch auf die Größe an?(00:08:13) Themengebiete & Gestaltung des Parks(00:11:31) Hotel in einer Achterbahn(00:12:46) Essensberatungs-Fail von Daniel(00:13:51) Übernachten wie im Uboot(00:16:40) Phantasialand-Restaurantbericht(00:20:37) Sich voll fressen vor und zwischen Attraktionen(00:23:05) Erster Halt: Berlin in Brühl(00:25:29) Das Verrückte Hotel Tartüff(00:26:55) Maus au Chocolat EXPOSED(00:30:37) Anstehzeiten(00:33:42) Blindflug im Crazy Bats(00:38:32) Michael Jackson‘s Thrill Ride(00:41:23) Das ist alles nur geklaut(00:42:24) Geister Rikscha(00:45:32) Märchensee & ehemalige Drachenbootsfahrt(00:46:50) Feng Ju Palace(00:48:11) 4D-Kino(00:51:58) Freefall Tower(00:54:15) Single-Rider-Trick bei Taron & Co.(00:55:38) Sogenannte Kotzmühlen(00:58:19) Das Achterbahnenzeitalter des Phantasialands(01:00:51) Achterbahnen im Disneyland Paris(01:02:45) Achterbahnmarathon & Fly Fail(01:09:01) Milkshake & Pancake-Tower(01:14:03) An Tag 2 war das Phantasialand kaputt(01:17:00) Die Phantasialand Maskottchen(01:17:32) Musikalische Untermalung des Parks(01:18:06) Rückreise im Frust über Wetter & Defekte(01:20:26) Gesamtfazit übers Phantasialand(01:24:25) Unterstützt uns bei Patreon - ab 1€ → https://www.patreon.com/DerLetztePodcast(01:25:32) Community (Serie)(01:28:00) Outro & Link auf unsere Letzte Website → https://www.DieLetzte.website
Wie immer starten wir mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. Wir beginnen mit einem neuen Bericht des französischen Innenministeriums, der eine deutliche Zunahme religiös motivierter Übergriffe beschreibt. Das Ministerium sagt, dass solche Übergriffe den nationalen Zusammenhalt und das Recht auf Religionsfreiheit gefährden. Anschließend sprechen wir über die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Vereinigten Staaten am 4. Juli. Mehrere Musiker haben ihre Teilnahme an der dafür geplanten Konzertreihe abgesagt. Präsident Trump fordert nun die komplette Absage der Konzerte und hat vorgeschlagen, stattdessen eine „Make America Great Again"-Kundgebung abzuhalten. In unserem Wissenschafts- und Technologiethema sprechen wir über eine neue Studie, die zeigt, dass ständige räumliche Nähe eine große Belastung für Teams darstellt, die in extremer Isolation leben. Und zum Abschluss des ersten Teils des Programms sprechen wir über einen neuen Kandidaten für das Amt des US-Präsidenten – den Simpsons-Autor, der Trumps Präsidentschaft „vorhergesagt" hat. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf The Passive Voice – Part 2. Heute geht es um die Wurst – genauer gesagt die bayerische Weißwurst. Zum bayerischen Lebensgefühl gehört ein zünftiges Weißwurst-Frühstück, serviert mit süßem Senf, Brezeln und natürlich Bier. Traditionell sollte Weißwurst möglichst vor zwölf Uhr mittags verzehrt werden. Außerdem erzählen wir die Geschichte des Buckelwals Timmy, der mehr als einen Monat lang vor Deutschlands Ostseeküste gestrandet war. Eine historisch lange Zeit. Wir nehmen hier kein Blatt vor den Mund, wenn wir über das Spektakel um Timmy diskutieren. Kein Blatt vor den Mund nehmen ist auch die Redewendung dieser Woche. Starker Anstieg religiös motivierter Vorfälle in Frankreich Konzerte ohne Musiker? Trump will Konzertreihe zum 250-jährigen Bestehen der USA absagen Neue Studie untersucht die Komplexität sozialer Interaktionen in isolierten und beengten Umgebungen Simpsons-Autor, der Trumps Präsidentschaft „vorhergesagt" hat, kandidiert für das Amt des Präsidenten Die Weißwurst Das Spektakel um Timmy, den Buckelwal
In einer Woche beginnt einer der grössten Sportveranstaltung der Welt. Zum ersten Mal findet eine Fussball-WM in drei Ländern statt. Sind die USA, Kanada und Mexiko bereit? SRF-USA-Korrespondentin Barbara Colpi und die freie Journalistin Anne Demmer sind zu Gast bei Simone Hulliger. Als die USA, Kanada und Mexiko die Spiele zugesprochen bekommen haben, war das Motto: «Nordamerika vereint». Heute ist die Stimmung eine andere. Gerade in dieser Woche hat Trump erneut mit Zöllen auch gegen Kanada und Mexiko gedroht. Im «Tagesgespräch» erzählen die beiden Journalistinnen und von der komplizierten Beziehung zwischen den Ländern, von dem unterschiedlichen Stellenwert des Fussballs, von der Bedeutung der WM für die mexikanischen Drogenkartelle und von der Angst vor der Einwanderungsbehörde ICE, welche bei vielen Fans in den USA die Vorfreude trübt. Barbara Colpi ist USA-Korrespondentin von Radio SRF, Anne Demmer arbeitet als freie Journalistin in Mexiko-Stadt.
Wie immer starten wir mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. Wir beginnen mit einem neuen Bericht des französischen Innenministeriums, der eine deutliche Zunahme religiös motivierter Übergriffe beschreibt. Das Ministerium sagt, dass solche Übergriffe den nationalen Zusammenhalt und das Recht auf Religionsfreiheit gefährden. Anschließend sprechen wir über die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Vereinigten Staaten am 4. Juli. Mehrere Musiker haben ihre Teilnahme an der dafür geplanten Konzertreihe abgesagt. Präsident Trump fordert nun die komplette Absage der Konzerte und hat vorgeschlagen, stattdessen eine „Make America Great Again"-Kundgebung abzuhalten. In unserem Wissenschafts- und Technologiethema sprechen wir über eine neue Studie, die zeigt, dass ständige räumliche Nähe eine große Belastung für Teams darstellt, die in extremer Isolation leben. Und zum Abschluss des ersten Teils des Programms sprechen wir über einen neuen Kandidaten für das Amt des US-Präsidenten – den Simpsons-Autor, der Trumps Präsidentschaft „vorhergesagt" hat. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf The Passive Voice – Part 2. Heute geht es um die Wurst – genauer gesagt die bayerische Weißwurst. Zum bayerischen Lebensgefühl gehört ein zünftiges Weißwurst-Frühstück, serviert mit süßem Senf, Brezeln und natürlich Bier. Traditionell sollte Weißwurst möglichst vor zwölf Uhr mittags verzehrt werden. Außerdem erzählen wir die Geschichte des Buckelwals Timmy, der mehr als einen Monat lang vor Deutschlands Ostseeküste gestrandet war. Eine historisch lange Zeit. Wir nehmen hier kein Blatt vor den Mund, wenn wir über das Spektakel um Timmy diskutieren. Kein Blatt vor den Mund nehmen ist auch die Redewendung dieser Woche. Starker Anstieg religiös motivierter Vorfälle in Frankreich Konzerte ohne Musiker? Trump will Konzertreihe zum 250-jährigen Bestehen der USA absagen Neue Studie untersucht die Komplexität sozialer Interaktionen in isolierten und beengten Umgebungen Simpsons-Autor, der Trumps Präsidentschaft „vorhergesagt" hat, kandidiert für das Amt des Präsidenten Die Weißwurst Das Spektakel um Timmy, den Buckelwal
Das Champions-League-Finale ist Geschichte! Micky, Maik und Lucas sezieren den „Sieg der Schönheit über den Zynismus“ zwischen PSG und Arsenal , die tragischsten Trippelschritte der Elfmeter-Historie und die Frage, warum eine Heimfahrt mit der Deutschen Bahn schlimmer ist als ein Transatlantikflug. Außerdem im Fokus: Der erfolgreiche WM-Test der Nationalmannschaft gegen Finnland. Deniz Undav grätscht und ballert sich mit zwei Buden mitten ins Fan-Herz – doch was bedeutet das eigentlich für Havertz und Musiala? Zum krönenden Abschluss serviert Lucas ein komplett irres, hochgradig subjektives Trainer-Ranking , bei dem Zinedine Zidane als „Trottel mit drei Titeln“ die Höchststrafe kassiert… Nun ja. Viel Spaß! Werbepartner dieser Folge: Indeed: Finde jetzt mit Indeed deinen passenden Job: https://de.indeed.com/eintracht !
Zum dritten Mal hintereinander verliert die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft im WM-Final. Gegen Finnland unterlang die Schweiz in der Verlängerung mit 0:1. Der entscheidende Treffer fiel in der 71. Minute. Warum hat es wieder nicht gereicht? Die Analyse. Weitere Themen: · Die Kolumbianerinnen und Kolumbianer müssen nochmals an die Urne: Bei den Präsidentschaftswahlen hat kein Kandidat im ersten Wahlgang die erforderlichen Stimmen erreicht. Am meisten Stimmen holte der rechtsgerichtete Anwalt Abelardo de la Espriella mit knapp 44 Prozent. Der linke Senator Ivan Cepeda kommt auf 41 Prozent. Das zeigen die vorläufigen Ergebnisse. · Die israelische Armee ist am Wochenende im Südlibanon weiter vorgerückt. Nun hat die Armee eine strategisch wichtige Burg eingenommen, wie sie mitteilt. Auslandredaktorin Anna Trechsel erklärt, welche Bedeutung dieser Vorstoss hat. · Im Berner Oberland ist in zwei Gemeinden das Trinkwasser verschmutzt. Betroffen sind Hofstetten bei Brienz und Schwanden bei Brienz. Das Wasser sei getrübt und solle vor dem Verwenden abgekocht werden. Es sei mikrobiologisch verunreinigt, wie die Behörden über den Warndienst Alertswiss mitteilten. · Im Kanton Uri ist die Axenstrasse nach einem Murgang wieder offen. Die Strasse musste gestern Abend bis heute Mrogen teilweise gesperrt werden.
Ein gehauchtes «Happy Birthday, Mr. President» wird Ihnen vielleicht in den Sinn kommen, wenn Sie an die Sängerin Marilyn Monroe denken, oder ihre kecke Versicherung, dass Diamanten die besten Freunde seien für ein Mädel. Zum 100. Geburtstag von Marilyn Monroe ein Wiederhören. Marilyn Monroe hat aber mehr zu bieten als uns das kollektive Gedächtnis überliefert. Die Popikone nahm Gesangsunterricht und war eine begeisterte Jazzhörerin. Davon zeugt z.B. das kindlich-laszive Kauderwelsch in «I Wanna Be Loved By You», das eben auch eine Hommage ist an den Scatgesang. Boop-boop-de-boop! An einem ihrer Konzertbesuche freundete sich Marilyn Monroe übrigens mit Ella Fitzgerald an und unterstützte die damals noch aufstrebende Jazzsängerin aktiv im Kampf gegen Rassendiskriminierung. Die beiden Frauen blieben ihr Leben lang befreundet. Welche Qualitäten die Monroe als Sängerin und Performerin hat, ob sie swingen konnte und wie ihr Talent als Komikerin mit einfloss, darüber diskutiert Manfred Papst in der Jazz Collection mit Annina Salis. Erstausstrahlung: 22.06.2021 Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - Madonna: Material Girl (Like a Virgin / Sire Records, Warner) - Elton John: Candle in the Wind (Elton John: Greatest Hits 1970-2002 / Mercury) - Pharrell Williams: Marilyn Monroe (Girl / Columbia Records) - Marilyn Monroe: Runnin' Wild (aus «Some Like It Hot» 1959) (Collector / Milan) - Marilyn Monroe: Every Baby Needs a Dad-Dad-Daddy (aus «Ladies of the Chorus» 1948) - Marilyn Monroe, Jane Russell: Diamonds Ar a Girl's Best Friend / Two Little Girls from Little Rock (aus «Gentlemen Prefer Blondes» 1953) (Marilyn Monroe: Complete Recordings / Legend) - Marilyn Monroe: Down in the Meadow (aus «River of No Return» 1954) (Marilyn Monroe: Complete Recordings / Legend) - Marilyn Monroe: Lazy (There's No Business Like Show Business: La Joyeuse Parade / BNF Collection) - Marilyn Monroe: That Old Black Magic (aus «Bus Stop» 1956) - Marilyn Monroe: I'm Through With Love / I Wanna Be Loved by You (aus «Some Like It Hot» 1959 / Some Like It Hot. Original Motion Picture Soundtrack / Varèse Sarabande Records) - Marilyn Monroe: Happy Birthday, Mr. President (Collector / MIlan) - Marilyn Monroe: My Heart Belongs to Daddy (aus «Let's Make Love» 1960) (Collector / Milan)
In vielen Teilen der Welt gewinnen rechtsnationale und autoritäre Kräfte an Einfluss – und immer öfter steht die Frage im Raum: Ist das schon Faschismus? Wo liegen die Ursachen dieses Rechtsrutsches und gibt es faschistische Tendenzen nur auf der rechten oder auch auf linker Seite? Die Schweiz ist in einer neuen Realität angekommen: Zum ersten Mal ist sie von Staaten umgeben, in denen Parteien die Umfragen anführen, die die Politikwissenschaft als «radical right» einordnet: Von Italien über Österreich bis nach Frankreich und Deutschland verschiebt sich das politische Koordinatensystem nach rechts. Treibende Kraft der neuen Rechten sind nicht zuletzt rechtsextreme Jugendgruppen: Sie organisieren sich über Plattformen wie Instagram, Tiktok oder Telegram und verknüpfen ihre rechtsextreme Ideologie mit Themen wie Ernährung, Sport und Natur. Haben wir es heute mit einer Art «Lifestyle-Faschismus» zu tun? Auch auf der linken Seite nehmen gewalttätige Ausschreitungen von Jugendgruppen zu. Woher kommen diese Entwicklungen? Und wie sinnvoll ist es, die Frage zu stellen: «Ist das schon Faschismus?» Hängt von ihrer Beantwortung überhaupt etwas ab? Barbara Bleisch spricht mit der Philosophin und Bestsellerautorin Eva von Redecker und dem Historiker und Rechtsextremismusforscher Damir Skenderovic.
Welchen Einfluss hat die digitale Transformation auf die Gesellschaft? Zum ersten Mal wurde diese Frage breit wissenschaftlich angeschaut mit einem nationalen Forschungsprogramm. Der Präsident der Leitungsgruppe, Abraham Bernstein, ist zu Gast bei Simone Hulliger. Die digitale Transformation ist ein Wechselspiel zwischen der Technologie und den Menschen, die sie nutzen. Es verändert sich also nicht nur die Technologie, sondern auch die Gesellschaft. Darum sei es zentral, dass sich Gesellschaft, Politik und Wirtschaft an der digitalen Transformation beteiligen und sich nicht treiben lassen, so Bernstein. Während fünf Jahren haben Forscherinnen und Forscher in 46 Projekten die Digitalisierung in der Schweiz untersucht und 12 Impulse generiert. Heute werden die Ergebnisse präsentiert. Abraham Bernstein ist Informatik-Professor an der Universität Zürich und Präsident der Leitungsgruppe dieses nationalen Forschungsprojektes.