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Aues Rathaus entgeht knapp einem Neonazi, dunkle Magie im Fernsehgarten und zum hundertsten Mal Dvoraks Moldau. Herzlich willkommen zur knackefrischen Wochenschau mit Paul und Hajo Schumacher und diesen Themen: Karl-Fahrt: Fußball-WM ohne Lennart. Klassenkeile für Kanzler Merz beendet? Wie zuverlässig ist ein Straßenbauchgefühl? 10 Millionen sind genug: Schweizer wollen unter sich bleiben. Gewinnspiel mit Gewinnen. Karl Lauterbach, die FDP und das verflixte Vertrauen. Erlebt Europa einen Buckelwalstau? Radio Cosmo wird sterben. Plus: Neuer Läuferkrimi von Michael Meisheit und Hajo Schumacher: Der Tod hat einen langen Atem. Staffel 2, Folge 46.Shownotes:Die MutMacher auf steady unterstützen und Geschenke-Newsletter bekommenHier den kostenlosen MutMach-Newsletter abonnierenHier gehts direkt zu Suses Workshops Der MutMachPodCast auf InstagramPodcast Elefantenrunde mit Frank Stauss und HajoPauls Band Udo Butter und das Team mit allen AuftrittsterminenBücher:Suse SchumacherDie Psychologie des Waldes, Kailash Verlag, 2024Michael Meisheit + Hajo SchumacherLaufende Ermittlungen - großartige Krimi-Reihe mit dem Berliner Kommissar Peer Pedes.Band 1, 2 und 3 erscheinen bei Droemer Knaur.Kostenlose Meditationen für mehr Freundlichkeit (Metta) und Gelassenheit (Reise zum guten Ort) unter suseschumacher.deWir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Es ist gerade eine üble Hitze hier in der Chefredaktion von Technikquatsch. Eines Tages wird dieser Text in einem auch im Sommer wohltemperiertem Büro mit guter auf der Nordseite eines gut gedämmten Hauses entstehen. Das ist der Traum. Unsere Gehirne mögen noch so gekocht sein, im Silicon Valley scheint es noch schlimmer zu sein, obwohl dort alles klimatisiert ist. Anders lassen sich die KI-Fantastereien dort nicht mehr erklären. Ok, es gibt andere Erklärungen, die sind aber deutlich weniger schmeichelhaft, aber leider auch wahrscheinlicher. Worauf das abzielt, sind im konkreten Fall die Verschlimmerungen der Google Suche. Microsoft hingegen ist bestrebt, die Integration von KI-Gedöns weniger invasiv zu gestalten. Ob das wirklich bedeutet, dass es weniger davon in Windows geben wird, ist das eine. Offensichtlich soll es nicht mehr direkt in unsere Gesicht gedrückt werden. In Zukunft soll die Copilot-Taste endlich frei belegbar sein. Ein kleiner Gewinn, aber es sind die vielen kleinen Nicklichkeiten, die Windows immer nerviger gemacht haben. Upside-Down-Steve (Hardware Unboxed) hat erneut die AMD Radeon RX 9070 XT gegen die Nvidia RTX 5070 Ti antreten lassen und inzwischen liegen beide Grafikkarten gleich auf. Zu Release war die 9070 XT noch etwa 5-10% hinter der 5070 Ti. Ähnliches ist auch in der aktualisierten Benchmark-Suite von Computerbase zu sehen. Bei einem Preisunterschied von etwa 250 Euro zugunsten der AMD-Karte dürfte die Entscheidung nicht schwer fallen. Viel Spaß mit Folge 308! Sprecher:innen: Meep, Michael KisterAudioproduktion: Michael KisterVideoproduktion: Mohammed Ali Dad, Michael KisterTitelbild: MeepText: Michael KisterBildquellen: GoogleAufnahmedatum: 22.05.2026 Besucht unsim Discord https://discord.gg/SneNarVCBMauf Bluesky https://bsky.app/profile/technikquatsch.deauf Youtube https://www.youtube.com/@technikquatsch https://www.youtube.com/@technikquatschgamingauf TikTok https://www.tiktok.com/@technikquatschauf Instagram https://www.instagram.com/technikquatschauf Twitch https://www.twitch.tv/technikquatsch RSS-Feed https://technikquatsch.de/feed/podcast/Spotify https://open.spotify.com/show/62ZVb7ZvmdtXqqNmnZLF5uApple Podcasts https://podcasts.apple.com/de/podcast/technikquatsch/id1510030975Deezer https://www.deezer.com/de/show/1162032 00:00:00 Herzlich willkommen zu Technikquatsch Folge 308! 00:02:36 Meeps iPhone ist verwirrt von Apple CarPlay. 00:06:04 neue AMD Radeon Legacy Treiber für Polaris und Vegahttps://www.computerbase.de/news/grafikkarten/fuer-legacy-gpus-von-amd-neuer-treiber-fuer-radeon-grafikkarten-mit-polaris-und-vega-chips-verfuegbar.97487/ 00:07:51 aktuelle Vergleiche zw. AMD Radeon RX 9070 XT und Nvidia RTX 5070 TiHardware Unboxed: Radeon RX 9070 XT vs. GeForce RTX 5070 Ti, 52 Game Benchmark @ 1440p & 4K (2026 Update) https://www.youtube.com/watch?v=IBNwDg9WkT8https://www.computerbase.de/artikel/grafikkarten/nvidia-geforce-amd-radeon-benchmark-test-2026.97097/ 00:14:34 Microsoft gibt bald die Copilot-Taste frei.https://www.computerbase.de/news/betriebssysteme/ki-rueckbau-microsoft-verabschiedet-sich-von-copilot-taste-im-tastatur-layout.97415/ 00:19:33 Windows-Update schlägt fehl wegen zu kleiner EFI System Partition; "best practice" für Windows/Linux-Dual-Boothttps://www.computerbase.de/news/betriebssysteme/windows-11-microsoft-bestaetigt-installationsfehler-beim-regulaeren-mai-update.97463/ 00:26:05 kein Backup, kein Mitleid; Partitionierung, Daten-Handling 00:36:17 Google Suche soll eine von KI angetriebene Erfahrung werden.https://techcrunch.com/2026/05/19/google-search-as-you-know-it-is-over/https://techcrunch.com/2026/05/22/you-can-no-longer-google-the-word-disregard/ 00:57:37 Summer Game Fest steht an. https://www.summergamefest.com/ 00:58:51 ESC 2026 https://www.eurovision.de/ 01:04:40 Vielen Dank! Bis zum nächsten Mal!
Der Ukraine gehen offenbar die Raketen für ihre Patriot-Systeme aus. Nachdem mehrere europäische Staaten neue Lieferungen abgelehnt haben sollen, bemüht sich Wladimir Selenskij nun um zusätzliche Unterstützung aus Frankreich. Von Irina Taran https://de-rtnews.com/europa/280408-raketenmangel-selenskij-hofft-auf-mitleid/
Manchmal fehlen uns die Worte oder Gesten. Manchmal fragen wir uns, wie wir reagieren können, um auch wirklich Unterstützung zu sein. Manchmal muss uns der zu Tröstende trösten, weil wir zu durchgeschleudert werden. Und was ist der Unterschied zwischen Mitgefühl und Mitleid?Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Man könnte denken, dies sei ein Fußball-Podcast. Sooooo viele über Fußball haben Andreas und Tobi ja seit Jahren nicht mehr gesprochen. Inklusive sind heute eine Lobhudelei auf den Sportclub aus Freiburg. Und natürlich gibt es auch so viel Kopfschütteln, dass ein wenig Schwindel einsetzt, wenn es um Hannover 96 geht. Und der HSV…ach der HSV sorgt für ein gutes Gefühl. Exklusiv ist Mitleid mit dem FC Bayern. Werbung machen wir an dieser Stelle für „AboutPOP“ in Stuttgart. Am 12.6.26 sind dort Andreas und sein Tennis-Podcast-Partner Philipp Joubert. Das Thema „Game, Set, Pop – Tennis als ästhetische Erfahrung“. Unter https://www.kicktipp.de/mspwgem/ wurde wie verrückt die Saison durchgetippt.Und jetzt sind wir auch schon bereit für die Saison 2025/26! Meldet Euch an! Tippt! Gewinnt! Damit Ihr keinen Podcast verpasst und immer up2date seid, könnt Ihr uns auf Twitter und Instagram und blusky und Threads folgen: www.twitter.com/DieWGPodcastwww.instagram.com/DieWGPodcastwww.threads.net/@diewgpodcastwww.bsky.app/profile/diewgpodcast.bsky
Der tiefe Fall eines Nationalistenführers: Meine liebe M. ist eine politische Terroristin. Ohne Spaß! Vor ein bisschen mehr als zehn Jahren wurde sie von einem bulgarischen Politiker eines Attentats auf ihn beschuldigt. "Mit Akzent", eine Kolumne von Todor Ovtcharov. Sendungshinweis: Sounds like FM4, 6.5.2026, 14 Uhr
Das Weltgeschehen ist im Retro-Fieber: Trumps Handelskrieg ist zurück und wir haben es erneut mit einer zerrütteten Bundesregierung zu tun. Die Ollis analysieren ein Jahr Schwarz-Rot und das äußerst angespannte Verhältnis Merz-Trump. Sie verabschieden Wal Timmy und Winfried Kretschmann in die große Freiheit. Freude kommt auf bei 40 Jahre ZDF-Fernsehgarten, wobei Kalk so manche Showeinlage in petto hätte, und sie gratulieren George Clooney zum 65. Geburtstag. Podcast Tipp: Kaff Crimes: https://1.ard.de/kaff-crimes
Zwei Doofe, eine Tanke - Die Wahrheit mit Wenzel und Olumbo.
In dieser Folge von Zwei Doofe, eine Tanke stürzen sich Wenzel und Olumbo kopfüber in die Welt der Schickeria, prangern die Münchener Bierzelt-Dekadenz an und beenden die Episode mit einem mittelscharfen Körperverletzungsversuch. Hier sind die Highlights aus dem Ozean der Ignoranz:Wal-Update – Timmy auf der "Bartsche": Der gestrandete Wal wurde in ein maßgeschneidertes Gestell (von Wenzel liebevoll "Bartsche" genannt) verfrachtet und schippert nun mitsamt pulsierendem Herzen Richtung Atlantik. Olumbo hat vom maritimen Mitleid allerdings längst die Nase voll und zitiert stattdessen eiskalte Kalendersprüche: "Mitleid kriegst du geschenkt, Neid musst du dir erarbeiten".Dekadenz im Weinzelt & das Champagner-Verbot: Ein nostalgischer Rant führt die beiden ins Kufler Weinzelt auf dem Oktoberfest. Die völlig absurde Tradition, dass Reiche riesige Champagner-Flaschen kaufen, sie nicht trinken, sondern auf den mit Regenschirmen bewaffneten Pöbel spritzen, soll durch den neuen Bürgermeister Dominik endlich abgeschafft werden. Das Motto dieser feucht-fröhlichen Unterdrückung lautet treffend: "Eure Armut kotzt mich an".Gunter Sachs und der goldene FKK-Kelch: Eine Zeitreise nach St. Tropez und an die Nacktbadestrände von Sylt bringt alte Playboy-Geschichten zutage. Gunter Sachs flanierte dort einst in einer weißen Toga und mit einem goldenen Kelch in der Hand in einer V-Formation durch die ahnungslosen Nackten.Der Ritterschlag zum "Chevalier de Moutard": Der beste Prank der 60er Jahre: Um spießige deutsche Touristen bloßzustellen, stahl Sachs ein Senftöpfchen, klatschte den Opfern feierlich zwei Löffel Senf auf die Schultern und schlug sie unter Applaus des ganzen Ladens zum "Chevalier de Moutard" (Fürst des Senfes).Die mittelscharfe Studio-Attacke: Da die obligatorische Dienstagswurst ausfällt, plant Olumbo einen gigantischen Fleisch-Exzess beim Lieblingsgriechen "Kalypso". Doch bevor er das Studio verlassen kann, holt Wenzel heimtückisch die Senftube aus der letzten Folge hervor, um Olumbo gegen seinen Willen zum "Chevalier de Moutard" zu krönen – woraufhin dieser entsetzt Reißaus nimmt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Als Andre P. am 2. Januar in seine Wohnung zurückkehrt ahnt er nicht, dass sich in den nächsten 24 Stunden dramatische Szenen abspielen werden: Sein PC, unser aller PC, startet nicht mehr. Die Lüfter drehen, LEDs leuchten, aber er kommt nicht mehr zu sich. Was folgt, ist die Beschreibung einer dramatischen Notrettung. Gemeinsam mit PC-Chefarzt Dr. Stange beginnt ein Ringen um das Leben des kaum 2 Jahre alten PCs, in dem schnell feststeht: Ohne Transplantation, wird hier nichts gehen. Und nicht alle Einzelteile werden diese Rettungsaktion lebend überstehen. Falls ihr jetzt dieses dringende Abo-Gefühl verspürt (oder auch nur ausreichende Mengen an Mitleid), kann der Dr. auch dabei helfen: https://www.gamespodcast.de/abo/
zum zweiten sonntag nach ostern ("das mitleid des Herrn").von der freiheit anders sein zu dürfen nach 1. petrusbrief 2,21-25:Auch Christus hat ja für euch gelitten und hat euch damit ein Beispiel hinterlassen. Tretet in seine Fußstapfen und folgt ihm auf dem Weg, den er euch vorangegangen ist –22 er, der keine Sünde beging und über dessen Lippen nie ein unwahres Wort kam23 er, der nicht mit Beschimpfungen reagierte, als er beschimpft wurde, und nicht ´mit Vergeltung` drohte, als er leiden musste, sondern seine Sache dem übergab, der ein gerechter Richter ist;24 er, der unsere Sünden an seinem eigenen Leib ans Kreuz hinaufgetragen hat, sodass wir jetzt den Sünden gegenüber gestorben sind und für das leben können, was vor Gott richtig ist. Ja, durch seine Wunden seid ihr geheilt.25 Ihr wart umhergeirrt wie Schafe, ´die sich verlaufen haben`; doch jetzt seid ihr zu dem zurückgekehrt, der als euer Hirte und Beschützer über euch wacht. Neue Genfer Übersetzung
Es kommt nicht oft vor, dass eine große Krankenhausabteilung von einem Ort in eine andere Stadt in ein anderes Krankenhaus umzieht. Das ist hier in Olpe im November geschehen und eine gesamte Psychiatrische Fachklinik mit 4 Stationen, Tagesklinik, Krisencafe, neuen Therapieräumen und vielfältigen andere Angebote sind nach Lennestadt umgezogen. Mit einem Festakt in der Krankenhauskapelle wurde das Ganze nun offiziell eröffnet und unter Gottes Segen gestellt. Für mich das Spannende an diesem Nachmittag war, dass eine Fachärztin in einem Vortrag die Entwicklung der Behandlung von psychischen Erkrankungen im Laufe der Jahrhunderte vorgestellt hat. Von der Gleichbehandlung und weitgehenden Forschung zu diesen Krankheiten in der Antike über das Mittelalter bis heute gab es immer wieder wellenartige Entwicklungen. Während sehr offensichtliche körperliche Erkrankungen sehr viel Aufmerksamkeit bekamen, war die intuitive Angst vor dem Anderssein der psychisch Kranken zum Teil so groß, dass sie weggesperrt und wie Verbrecher behandelt wurden. Das ging von sogenannten Narrentürmen über die städtischen Irrenanstalten bis zu den Euthanasieprogrammen der Nazis im dritten Reich. Und ehrlicherweise sind wir selbst im Urteil oft auch heute nicht frei davon. Der Ortsbürgermeister hat erzählt, dass bei seinen Mitarbeiterinnen im Rathaus Unfallverletzungen, Krebserkrankungen oder anderer körperliche Erkrankungen von Kollegen alles Mitleid und liebevolle Fürsorge bekommen. Wenn aber ein Mitarbeiter wegen Depressionen erkrankt ist, nimmt man Abstand, flüstert hinterm Rücken und weiß nicht, wie man damit umgehen soll. Der Ortspfarrer hat zum Schluss den geistlichen Impuls gegeben und aus den Evangelien zitiert, wo es immer wieder darum geht, wie sich Jesus den Kranken, den Verwirrten und Verstoßenen zugewandt hat und betont, was Jesus immer deutlich gesagt hat: „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.“ Alle Kranken!
„Das Sein bestimmt das Bewusstsein!” Wer hat's gesagt? Na? Wieder keiner? Der olle Marx war's!Das wussten natürlich alle Lob und Verriss-Leserinnen aber vor hundert Jahren wusste das so ziemlich jeder, denn Karl Marx war noch ein bestimmender Philosoph und keine versubstantivierte Ideologie. Man baute seine politischen Bewegungen um, gegen oder für seine Schriften. Kommunisten, Sozialisten, Sozialdemokraten gegen Nationalisten, Zentrums- und Volksparteien – das waren nur ein Bruchteil der neuen politischen Bewegungen. Das endete in den Auswüchsen der Weimarer Republik mit ihren siebzehn Parteien im Reichstag und der daraus folgenden Lähmung des Parlamentarismus, aber auch die Nachbarländer kamen in den Strudel dieses Chaos, es war die Zeit. Ins polnische Parlament, den Sejm, kamen und gingen über die jahre gar zweiunddreißig Parteien. Politik, so kommt es einem mit dem Blick von heute vor, war Lebenszweck, war Sport, war Theater. Nach der Erstarrung des Lebens in den immergleichen Kreisläufen des Mittelalters, aufgebrochen durch die industrielle Revolution, die den Reichtum nur vom Adel zum Bürgertum verteilte, gab Marx den Habenichtsen Ideen (und Wege, diese zu verwirklichen!) an die Hand, um die Gesellschaft zu ihren Gunsten zu verändern. Der Erste Weltkrieg hatte zudem die Verkrustungen auf nationaler Ebene brutal aufgebrochen, mit dem Nebeneffekt zwei Dutzend Monarchien zu beenden. Neue Länder entstanden, alte vereinigten sich wieder und all diese Staaten brauchten neue Gesellschaftsmodelle.Die Unordnung war aufregend für alle, die nach vorn wollten, (ver-)störend für alle, die wollten, dass sich nichts verändere oder die einfach keine Chance sahen, am großen Rennen in die Zukunft teilzunehmen. Für alle, die gar nicht durchsahen oder durchsehen wollten, gab es natürlich immer die Alternative, auf die Basics zurückzufallen - der gute alte Rassismus: die dort zu braun, der zu blond, dem seine Nase zu platt und die andere zu hakelig. Das erdet und reduziert die Komplexität und die Juden haben eh schon immer gestört. Da können wir Deutsche mitreden, da sind wir Experten. Weshalb wir da eben eher nicht mitreden sollten und im Gegenteil recht dankbar sind, wenn andere die Stories erzählen vom Leben vor der Shoah: vom Überleben, vom Sterben und vom Töten. Über all das ist intensiv, gewalttätig und unendlich faszinierend zu lesen in “Der Boxer”, einem Roman, im Warschau der dreißiger Jahre spielend, in dem der polnische Autor Szczepan Twardoch uns die schwere Arbeit abnimmt, ein Bild von jüdischem Leben zu zeichnen in und außerhalb dessen, was von den Deutschen nur wenige Jahre später zum “Warschauer Ghetto” gemacht wurde – nicht, dass die polnische Mehrheit in der Stadt viel dagegen gehabt hätte. Aber das Buch hat eben nichts mit solchem Schwarz-Weiß-Holzschnitt zu tun, der herauskommen müssen, wenn das Tätervolk vom Opfervolk berichtet.Die Erzählerstimme im Buch ist Mojżesz, ein zur Handlung 1937 siebzehnjähriger Junge, streng jüdisch erzogen, lebend in Warschau, und da es damals nicht “ein” Warschau gab, braucht es die Qualifizierung: “links der Weichsel”, zwischen Nalewki und Zamenhofstraße, in Mirów und Muranów, dort, wo Warschau nicht wie Paris roch, sondern wie der Orient, wie uns Twardoch erzählt. Wir sind nicht wirklich lange im Buch, als wir erfahren, das Mojżesz Halbwaise ist. Sein Vater Naum Bernstein wurde umgebracht, gerade eben erst, zwei Tage vorm Pessachfest, und eigentlich müsste er in den Tempel, und wer bestellt eigentlich das Kaddisch, seine Mutter weint den ganzen Tag, sein Bruder ist zu klein dafür, also eigentlich sein Job, aber er hat Karten bekommen für den Boxkampf in der Stadt, das Team von Legia vs. dem von Makkabi, und wir lernen bald, wenn wir nicht ganz so firm sind in den ethnischen Hintergründen beider Teamnamen, hier kämpfen Polen gegen Juden, hier ist Prestige im Spiel oder sagen wir einfach: Rassismus. Die Eintrittskarte hat er von seinem Helden bekommen, Jakub Shapiro, dem Boxmeister des Viertels, ein schöner Mann, ein starker, ein reicher zudem, Frauen lieben ihn, Männer beneiden ihn und ausgerechnet der hat dem kleinen Mojżesz ein Ticket geschenkt und er darf mit ihm hinterher im Auto fahren, einem roten Chrysler, der aber nicht dem Boxer selbst gehört (der hat “nur” einen Buick), sondern seinem Chef, der unverholen “Der Pate” genannt wird und genau das ist, ein Pate, Chef der jüdischen Unterwelt: Schutzgeld, Prostitution, Drogen, das ganze Programm, der Boss im Viertel, der vor genau zwei Tagen Jakub, dem Boxer, den Auftrag gab, Mojżesz' Vater umzubringen. Und mit den beiden sitzt Mojżesz jetzt im Auto. Oha. Ok. Jesus… Sorry. Falscher Zungenschlag.Das alles weiß in dem Augenblick nur der erzählende Mojżesz, der das als fast Siebzigjähriger aufschreibt. Wir erfahrne das immer wieder in Zwischensätzen, kurz herausgerissen aus der Geschichte vom jungen Mojżesz, wie der alte kurz von der Schreibmaschine aufsteht und auf die Dizengoff Street in Tel Aviv runterschaut, aus seinem Apartment, das er viel zu selten verlässt.Warum schenkt der Mörder dem Sohn des Opfers Tickets zum Boxkampf? Warum, wie es sich entwickelt, nimmt er ihn in seine Obhut, lässt ihn bei sich leben, trainiert mit ihm, macht ihn zu seiner rechten Hand? Schuldgefühle? Scham? Nach einem Jahrzehnt im Dienst des “Paten” eigentlich unwahrscheinlich, wird uns dieses Rätsel bis zum Ende des Romans begleiten, ja, es ist das zentrale Thema des Buches und am Ende ein Baustein für so manche Wendung.Nicht nur mit dem Mord, sondern mit der Art und Weise desselben setzt das Buch den Ton für eine Gangsterstory, einen politischen Thriller, ein Moralitätenstück angesiedelt im Polen zwischen 1918 und 1939. Denn der Mord war brutal, Naum Bernstein wurde nicht einfach umgebracht, weil er seine Schulden nicht bezahlen konnte, er wurde gevierteilt und in die verschiedenen Seen in und um Warschau verteilt, in Teile zerhackt wie der weiße Hahn, den man zu Pessach über dem Kopf schwenkt und dem man hinterher den Kopf abschlägt auf dass man von allen Sünden erlöst sei. Religion, you know.So brutal ging es in der gesamten zweiten polnischen Republik zu, wie sie genannt wurde. Entstanden war sie aus den Wirren des ersten Weltkrieges und der Oktoberrevolution, nach denen Polen die Chance zur Wiedervereinigung ergriff und verspielte. Wie sich Polen mit wem wiedervereinigte? Frag Chat. Wer sich in Polen politisch mit wem stritt, zoffte, intrigierte, putschte: versuch es zu verstehen, überlies es, lies den hervorragenden Anhang des hervorragenden Übersetzers Olaf Kühl zuerst oder: Frag Chat. Es ist endlos kompoliziert.Derart verworrene politische Chaosjahre künstlerisch zu verarbeiten kann enorm abturnend sein, wie ich kürzlich lernen musste, in einem dreistündigen Theaterstück, geschrieben nur ein paar Jahre vorm Handlungszeitraum des “Boxer” vom doch großen Hans Fallada. Das Stück “Bauern, Bonzen und Bomben” wurde gegeben am Dresdner Staatsschauspiel und es wurde einzig durch die Schauspieler und vor allem das Bühnenbild herausgerissen. Denn ob die Sozis, der Bauernpartei oder den Nationalen gerade im Bürgermeisteramt einer holsteinischen Kleinstadt Demonstrationen erlauben oder verbieten, interessierte die Theatergängerin 1931 sicherlich, eventuell, hundert Jahre später aber eher nicht. Denn so etwas spannend zu erzählen braucht es keinen begnadeten und innovativen Autoren der “Neuen Sachlichkeit” wie Hans Fallada, da braucht es einen Punk, einen atemlosen, rücksichtslosen Schreiber wie Szczepan Twardoch der uns die politischen Wirren des Warschau zwischen den Weltkriegen in einer Brutalität, Schmutzigkeit und oft kaum auszuhalten schmerzevoll in einem Stakkato von Szene zu Szene zu Szene um die Ohren haut - wir kommen oft genug nicht hinterher. Nicht nur wegen der real existierenden polnischen Politikernamen, die wir nur anhand der Diakritika an den Buchstaben ausseinanderhalten können, jeder Ausspracheversuch muss scheitern. Der mit P und durchgestrichen I ist Präsident (Ja, war Józef Piłsudski nicht wirklich, it's complicated), der mit L und durchgestrichenem T der Staatsanwalt, wer war nochmal der mit D und dem Schwänzchen unter dem E?Geschrieben ist das Ganze in einem mir sonst eher unangenehmen wilden Herumgespringe in der Zeit, von 1929 nach 1918 nach 1926 nach 1988 und wieder zurück, dazu die vielen Namen, die nur mit hartem Training bei Ellroy oder Pynchon zu durchsteigen (oder zu ignorieren) sind – es ergibt sich ein Vertigo, wie es die Zeitzeugen der Epoche selbst erlebt haben müssen und welches wir Szczepan Twardoch mal als gewolltes Stilmittel unterstellen. Nach ein paar Seiten Eingewöhnung wandelt sich das leicht verwirrte Lesen in manisches Pageturnen – man legt das Buch nicht mehr weg, man will die nächste Episode, die nächste kleine Backstory eines Charakters (oft im Sinne von “was ein Charakter!”) lesen. Ja, das Buch ist lang, aber es ist brillant und unglaublich gut übersetzt.Und so hangelt man sich also durch den politischen Urwald der 2. polnischen Republik und lernt doch viel, wenn man sich drauf einlässt, und es wird nicht einfacher dadurch, dass praktisch alle handelnden Personen permanent Wodka trinken, koksen, Frauen vergewaltigen, politische Gegner misshandeln, einsperren, umbringen – oder sich im allerbesten Fall nur mit ihnen prügeln. Wir sind nach spätestens hundert Seiten so abgestumpft, dass wir erschrocken Mitleid mit Mördern haben, Sympathie für Rechtsradikale entwickeln, Geldeintreiber als wertvolle Ordnungsmacht der Gesellschaft akzeptieren. Nur Vergewaltiger bleiben geradeso außerhalb unseres Verständnishorizontes, aber auch nur, weil Twardoch sich entscheidet, diese am Ende doch eindeutig als Bösewichte zu belassen. Alle anderen bekommen eine schwere Kindheit, ein Kriegstrauma, eine körperliche Missbildung (und was für eine, Herrgott, wurde mir schlecht!) als mildernde Umstände in die Story geschrieben, damit wir uns ja nicht zu sicher sind in unseren Urteilen.Über allem hängt die Fata Morgana eines jüdischen Staates in Palästina. Manche träumen von einem Neuanfang in Eretz Jisra'el andere warnen davor, denn ist das nicht die endgültige Niederlage, die Viertel in die man verbannt wurde freiwillig zu verlassen? Und was ist, wenn das wieder nur ein Ghetto, diesmal von Brittanias Gnaden ist? "Und was ist eigentlich mit den Palästinensern die dort leben?”, fragen besonders Weitsichtige.Das sind sie also, die berühmten Umstände, dieses “Sein”, das das Bewusstsein prägt, welches Menschen in harten Situationen hart werden lässt und in brutalen brutal. In ihren Vierteln lebend seit Jahrhunderten, chancenlos auszubrechen, entwickeln die Warschauer Juden Codes, Verhaltensmuster, “Coping Mechanisms” würde man heute sagen; es bilden sich brutale Machtstrukturen heraus wie in allen zu engen Gesellschaften, Schutz wird geboten und bezahlt und, wenn nicht, entzogen, es entstehen innerhalb der Unterdrückten Unterdrücker und Unterdrückte, innerhalb der Verlierer Verlierer und Gewinner. Druck von außen, in Warschau der fast prähistorische Antisemitismus, erzeugt kaum Gegendruck nach außen, sondern einen inhumanen solchen nach innen.“Der Boxer” ist eine Betrachtung dieser Mechanismen aus mindestens drei Perspektiven: Da ist die Erfolgsgeschichte des Gangsters Jakub Shapiro, dem Boxer, wie er zurückgekehrt aus dem Krieg der Polen gegen die Sowjetunion, bei dem er als Soldat auf der Siegerseite stand (was eher Zufall war), zu etwas bringt: im Sport, im Leben, in der Unterwelt. Bei all seiner Brutalität fiebern wir mit ihm mit und halten zum Schläger, zum Mörder.Da ist die traurige Geschichte von Mojżesz Bernstein, der seinen Vater verliert und einen Vater gewinnt, in Jakub, der Junge, der, hätte man nicht seinen Vater ermordet, wohl nicht das geworden wäre, was er heute ist.Und da ist die Perspektive des alten Mojżesz, unseres Erzählers mit erfüllter Vergangenheit, Brigadegeneral a.D. in Tel Aviv, Ende der 80er.Alle drei haben ein Leben gelebt, das nicht einfach war und Kompromisse erforderte. Jeder der drei stellt sich moralisch nicht frei. Jakub, der Boxer, der Mörder, leistet Buße, indem er Mojżesz annimmt. Dieser, der Junggangster, hat am Ende keine Wahl. Was soll er machen, fragt er sich? Nicht mit seinem Helden mitrennen, zurück in das ärmliche vaterlose Haus? Er lässt seine Mutter und seinen Bruder im Stich, bewusst. Und derselbe Mojżesz, am Ende seines Lebens, der Brigadegeneral in der israelischen Armee war, hatte doch auch keine Wahl, so sagt er sich immer wieder, was soll man machen als Israeli mit Arabern um einen herum? Die Araber nicht erschießen?Wir entwickeln Verständnis und merken genauso zu spät wie unsere Protagonisten, dass man irgendwann auf dem Weg zum Monsterwerden nicht stehen geblieben ist. Nicht “Neyn! Nie! Lo!” gesagt hat und dass man all seine moralistischen Begründungen in die Tonne treten kann, wenn man sich nicht zeitig genug wiederfindet, sich nicht zeitig genug selbst widerspricht, eine Grenze zieht, nicht mehr jedes Mittel zum Zweck erklärt und sich selbst und andere belügt.P.S. Für eine mildere und differenziertere Geschichte aus dieser Zeit sei (ungelesen) dieses nagelneuer Buch empfohlen: “Here Where We Live Is Our Country: The Story of the Jewish Bund” von Molly Crabapple (klingt wirklich vielversprechend) und dieser Klassiker aus dem Jahr 1941 “Who Goes Nazi?” by Dorothy Thompson. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
»Du kannst doch gar nicht mitreden!« Wer einem anderen in dessen Leid Trost spenden will, wird leicht mit diesem Vorwurf konfrontiert, wenn man die konkrete Not noch nie selbst erlitten hat. Man kann zwar Mitleid haben, aber die Schwere der Lage nicht wirklich nachvollziehen.Anders ist es bei Jesus Christus. Der Mensch gewordene Sohn Gottes hat menschliches Leid in seiner extremsten Form erlebt: Sein Leid – vor und während seiner Kreuzigung – war kein Leid, das er mit anderen teilen konnte. Oft ist es leichter, Not zu ertragen in der Gemeinschaft der Familie, mit Freunden oder Gleichgesinnten. Christus aber litt ganz allein und verlassen. Manches Leid wird dadurch gelindert, dass es verbunden ist mit Ehre, etwa, wenn man dabei wie ein Held gefeiert wird. Doch Jesus litt in Schande, unter Hohn und Verachtung. Manche Menschen leiden körperlich, und das ist schwer. Aber Jesus Christus litt nicht nur unglaubliche physische Schmerzen, sondern auch an Geist und Seele, um die Sündenlast der ganzen Welt zu tragen und zu sühnen.Vielleicht kennen Sie auch schweres Leid: einsam, verlassen, vergessen, ohne jede Wertschätzung. Vielleicht kennen Sie neben körperlichen Leiden auch die Schmerzen an Geist und Seele. Und vielleicht finden Sie keinen, der Sie in Ihrer Not begleitet und wirklich versteht, was Sie erleiden. Dann wissen Sie ab heute, dass es doch einen gibt, der jede Schwere menschlichen Leids selbst durchlebt hat. Jesus versteht Sie und hat echtes, tiefes Mitleid. Denn er hat unser Leid zu seinem eigenen gemacht.Für mich ist dabei das Größte, dass Jesus Christus all dieses Leid nicht aus Zwang getragen hat, sondern freiwillig, um jedem Menschen in seinem Leid ganz nahe sein zu können.Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
An Karfreitag gedenken wir der Hingabe Jesu, der am Kreuz blieb, nicht weil er machtlos war, sondern weil er in tiefem Gehorsam und Liebe die Menschheit retten wollte. Entgegen der Logik der Welt, die Stärke und Kontrolle fordert, zeigt sich Gott gerade in der Schwäche und im Mitleid mit den Menschen. Wie Dietrich Bonhoeffer treffend schrieb, kann uns nur ein leidender Gott wirklich helfen, da er unsere tiefsten Abgründe, Einsamkeit und das Versagen selbst durchlebt hat. Das Kreuz ist somit keine Niederlage, sondern der triumphale Ort der Versöhnung, an dem Gott uns mitten im Zerbruch begegnet und uns durch sein Opfer neue Freiheit und Hoffnung schenkt.
Julia hat seit neuestem ein E-Auto und musste nun auf schmerzliche Weise feststellen, dass sie ja jetzt warten muss, bis ihr Akku wieder geladen ist, anstatt mal eben zu tanken. Unsere (extrem) arme Maus beschwert sich heute lauthals darüber und wir haben natürlich sehr viel Mitleid. Joey ist heute etwas besser drauf und erzählt uns aufgeregt über seine kürzlich aufgeflammte Liebe zu sogenannten Leierschwänzen. Vor allem ihre einzigartigen Geräusche haben es ihm angetan. Kein Kommentar. Wir sind heute beide mal wieder etwas wahnsinnig und reden ohne es zu wollen mehr Englisch als Deutsch, aber vor allem reden wir ohne Blatt vor den Mündern über psychische Probleme. Über Erfahrungen mit Essstörungen und wie Ängste und Glaubenssätze unser Leben bestimmen können. Höre "Die Nervigen" immer schon Montags kostenlos bei Podimo. Zusätzlich gibt es jede Woche eine Bonusfolge bei Podimo Premium: https://podimo.de/nervig Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/dienervigen Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Ein junger Wal hat sich in der Ostsee verirrt. Sein Schicksal beschäftigt halb Deutschland. Wieso geht das vielen so nah? Fragen an Professorin Maren Urner, Neurowissenschaftlerin an der Fachhochschule Münster.
Das war zu erwarten, das war so gewünscht: Der Fall Collien Fernandes versus Christian Ulmen hat sich verselbständigt. Egal, wie die analoge Story zwischen beiden ausgehen wird, die mediale Schlacht um Einschränkung von digitalen Freiheitsrechten ist im vollen Gange. Bald schon kann sie ohne das verkrachte Paar auskommen. Die benötigte Munition für eine politische Überrumpelungs-Kampagne haben sie längst geliefert.Ein Kommentar von Paul Clemente.Nach Tagen des Schweigens erklärte Ulmens Anwalt, Christian Schertz, in einer Pressemitteilung: Sein Mandant habe keine Deepfake-Pornos von Frau Fernandez erstellt. Und sie auch nicht analog auf Mallorca verprügelt. Umgekehrt: Fernandes habe ihn, Ulmen, am Hals verletzt. Damals hätten spanische Polizisten beidseitige Gewaltanwendung konstatiert, keine einseitige Beschuldigung aufgestellt.Kurz nach Veröffentlichung der Schertz-Version schoss Fernandes auf Instagram zurück. O-Ton: „Oh mein Gott! Ich glaube es nicht! Er hatte einen kleinen Kratzer am Hals (weil mir ein Nagel eingerissen war) und hat selbst der Polizei gegenüber geäußert, dass ich ihm keinerlei Gewalt angetan habe. Und nun wird von einer Verletzung am Hals geschrieben, während ich am ganzen Körper blaue Flecken hatte, dies ist nachweislich dokumentiert. Wahnsinn!! Es gibt Bilder meiner blauen Flecken. Ich wurde vor einer Ärztin der Justiz ausgezogen. Ich bin so unfassbar fassungslos! Ich weiß gerade gar nicht, was ich sagen soll. Für so armselig hätte ich den Täter nicht gehalten.“Neben einer Sturmflut aus Solidaritäts- und Wutbekundung erschien manchen Alternativ-Medien der Zeitpunkt des Skandals suspekt. Der passte einfach zu gut: Schließlich werben die NGO HateAid und Justizministerin Stefanie Hubig für ein Verbot rufschädigender Deepfakes. Und ausgerechnet in dieser Zeitspanne kommt ein Paradebeispiel ins mediale Spotlight? Natürlich wurde jede Witterung von Absicht als „Verschwörungstheorie“ gebrandmarkt. Anderseits: Wie viele Verschwörungstheorien erweisen sich als wahr!Auch Talk-Masterin Anne Will bemerkte das perfekte Timing. Also befragte sie in ihrem Podcast die „Spiegel“-Autorin Juliane Löffler über den Zeitpunkt der Veröffentlichung: Warum hatte das Wochenmagazin die Anschuldigungen von Frau Fernandes ausgerechnet jetzt publiziert? Löffler antwortete, es habe „zwei konkrete Anlässe“ gegeben. Erstens: Nach Fernandes Anzeige habe Spanien die Vorermittlungen eingeleitet. Zweitens – und jetzt kommt's -„wir wussten, dass Stefanie Hubig ein digitales Gewaltschutzgesetz plant – das hatte sie auch schon angekündigt – und es natürlich dadurch diese politische Dimension gab.“Na, wenn das keine Absprache ist. Oder propagandistische Unterstützung der Politik.Diese Taktik fuhr auch HateAid-Mitgründerin Anna-Lena von Hodenberg. Die gestand inzwischen, sie sei schon seit Monaten über die Vorwürfe gegenüber Christian Ulmen informiert. Also noch vor dem Spiegel. Damit erweist der Skandal als Resultat eines Teamworks: Die Leute sollen mittels Schock, durch Mitleid mit Frau Fernandes ihre Vorbehalte vergessen. Sie sollen glauben: Das Gesetz zur Strafbarkeit von Deepfakes werde solche Demütigungen künftig verhindern. Folglich gilt jegliches Zögern, jeder Einwand gegen die Kriminalisierung von Deepfake als Beleg für strukturellen Frauenhass.Leider droht das ersehnte Gesetz nicht nur im Falle von Porno-Deepfake mit krassen Strafen. Ebenso justiziabel würde auch die Verbreitung von KI-generiertem Bildmaterial, das eine „erhebliche Ansehensschädigung“ bestimmter Personen erzeugt oder „nicht mehr als sozial hinnehmbar“ gilt. Schon jetzt zerren Politiker harmloseste Satiren als „Majestätsbeleidigung“ vors Gericht. Gestern Abend befragte ARD-Moderatorin Caren Miosga die Justizministerin Hubig zur Bedeutung künftiger Deepfake-Gesetze für Kunst und Satire. Nein, versicherte Hubig, politische Meinungsfreiheit, Kunst und Satire seien nicht betroffen... ...https://apolut.net/fernandes-vs-ulmen-das-perfekte-timing-von-paul-clemente/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Diese Folge von O-Ton Allgemeinmedizin ist der zweite Teil der Doppelfolge rund um Tötungsdelikte im medizinischen Kontext. Wie laufen die Ermittlungen ab, wenn Ärztinnen oder Ärzte verdächtigt werden, jemanden getötet zu haben? Und welche Faktoren bestimmen das Strafmaß? Chefredakteurin Kathrin Strobel und Redakteurin Isabel Aulehla sprechen mit dem Strafverteidiger Prof. Dr. Florian Zenger und der Palliativärztin Dr. Alexandra Scherg. Es geht um die rechtlichen Unterschiede von fahrlässiger Tötung und Mord, die Bedeutung von Heimtücke oder Mitleid für das Strafmaß – und um medizinische Extremsituationen am Lebensende. https://www.medical-tribune.de/medizin/allgemeinmedizin/toetungsdelikte-in-der-medizin-vom-verdacht-zur-verurteilung Dieser Podcast ist werbefinanziert. Wenn Sie in unserem Podcast Werbung schalten wollen, schreiben Sie uns gern unter podcast-vermarktung@medtrix.group
Abhängigkeit von Opiaten.Benzodiazepine.Kokain.Dazu Entzugssyndrome, epileptische Anfälle während eines Benzodiazepin-Entzugs und eine Substitution mit Levomethadon.Und damit hört es nicht auf.In den psychischen Diagnosen finden sich Hinweise auf Zwangsstörung, generalisierte Angststörung, Depression, ADHS und mögliche Autismus-Spektrum-Merkmale.Wenn man so etwas liest, wirkt es wie eine Liste.Eine Akte.Ein medizinischer Bericht.Aber hinter jeder dieser Zeilen steckt ein Mensch.Eine Geschichte.Ein Leben, das zeitweise komplett aus der Spur geraten ist.Ich zeige das nicht für Mitleid.Sondern für Ehrlichkeit.Sucht, psychische Erkrankungen und Abstürze passieren nicht nur „anderen“.Sie passieren mitten in unserer Gesellschaft.Und manchmal beginnt Veränderung genau da:Wenn man aufhört, Dinge zu verstecken.#sucht #polytox #drogen #entzug #suchterfahrung #mentalhealth #aufklärung
Im Podcast "Blick in die Bibel" erzählt Kristell Köhler, wie sich die Kirche verändert hat: Früher war man fest an seine Heimatgemeinde gebunden, heute kann man sich freier bewegen – und das ist nicht immer schlecht. Sie berichtet auch, wie sie als Kind für ihren Ministrantinnen-Wunsch den Kirchort wechselte und warum sie Theologie studierte, obwohl sie anfangs keine klare Berufsvorstellung hatte.Im heutigen Bibeltext aus dem Matthäusevangelium geht es um Vergebung: Petrus fragt Jesus, wie oft man verzeihen soll – "siebzigmal siebenmal", antwortet Jesus. Kristell Köhler erklärt, dass es dabei nicht um Rechnerei geht, sondern um Barmherzigkeit, die größer ist als unsere Vorstellung von Gerechtigkeit.Hört rein, um zu verstehen, warum Vergebung manchmal bedeutet, über den eigenen Schatten zu springen!Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit trat Petrus zu Jesus und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er gegen mich sündigt? Bis zu siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Ich sage dir nicht: Bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal.Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König, der beschloss, von seinen Knechten Rechenschaft zu verlangen. Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldig war. Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besaß, zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen. Da fiel der Knecht vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir! Ich werde dir alles zurückzahlen. Der Herr des Knechtes hatte Mitleid, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld.Als nun der Knecht hinausging, traf er einen Mitknecht, der ihm hundert Denare schuldig war. Er packte ihn, würgte ihn und sagte: Bezahl, was du schuldig bist! Da fiel der Mitknecht vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir! Ich werde es dir zurückzahlen. Er aber wollte nicht, sondern ging weg und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er die Schuld bezahlt habe. Als die Mitknechte das sahen, waren sie sehr betrübt; sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles, was geschehen war.Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Knecht! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich angefleht hast. Hättest nicht auch du mit deinem Mitknecht Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte? Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Peinigern, bis er die ganze Schuld bezahlt habe.Ebenso wird mein himmlischer Vater euch behandeln, wenn nicht jeder seinem Bruder von Herzen vergibt. (Mt 18,21-35)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Im Podcast "Blick in die Bibel" spricht Pfarrer Lothar Anhalt mit DOMRADIO-Host Mathias Peter über das Beten im Alltag. Er erzählt, wie ihm feste Zeiten am Morgen und Abend helfen, den Tag bewusst zu beginnen und abzugeben. Sein Tipp: klein anfangen, mit einem kurzen, festen Ritual. Danach geht es um das Gleichnis vom verlorenen Sohn aus dem Lukasevangelium. Anhalt erklärt, warum Gott den Menschen Freiheit lässt und warum die Freude über einen Neuanfang im Mittelpunkt steht. Eine Folge, die Mut macht und zeigt, wie nah Gottes offene Arme wirklich sind – unbedingt reinhören!Aus dem Lukasevangelium:In jener Zeit kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören. Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Dieser nimmt Sünder auf und isst mit ihnen. Da erzählte er ihnen dieses Gleichnis und sagte: Ein Mann hatte zwei Söhne. Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht! Da teilte der Vater das Vermögen unter sie auf. Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen. Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er begann Not zu leiden. Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten. Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon. Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluss, ich aber komme hier vor Hunger um. Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner! Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von Weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Da sagte der Sohn zu ihm: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein. Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an, steckt einen Ring an seine Hand und gebt ihm Sandalen an die Füße! Bringt das Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein. Denn dieser, mein Sohn, war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein Fest zu feiern. Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz. Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle. Der Knecht antwortete ihm: Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn gesund wiederbekommen hat. Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu. Doch er erwiderte seinem Vater: Siehe, so viele Jahre schon diene ich dir und nie habe ich dein Gebot übertreten; mir aber hast du nie einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte. Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet. Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir und alles, was mein ist, ist auch dein. Aber man muss doch ein Fest feiern und sich freuen; denn dieser, dein Bruder, war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. (Lk 15,1-3.11-32)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Im Podcast "Blick in die Bibel" spricht DOMRADIO-Moderator Matthias Peter mit Pfarrer Lothar Anhalt aus der Pfarrei St. Marien in Linz am Rhein.Anhalt gibt Einblick, wie Gebet im Alltag gelingen kann. Für ihn gehören feste Zeiten am Morgen und am Abend dazu, um den Tag Gott anzuvertrauen und ihn später noch einmal bewusst zu betrachten. Gerade kleine Rituale und kurze Gebete könnten helfen, auch dann ins Beten zu finden, wenn man damit noch wenig Erfahrung habe.Im Evangelium nach Lukas steht das Gleichnis vom verlorenen Sohn im Mittelpunkt. Der ältere Bruder spiegele die Haltung der Pharisäer wider, die sich schwer damit tun, dass auch Sünder wieder dazugehören sollen. Anhalt betont jedoch: Gott lasse den Menschen frei und verliere selbst den nicht aus dem Blick, der sich von ihm entfernt hat. Entscheidend sei die Freude über die Rückkehr.Für den Pfarrer ist das die eigentliche Botschaft des Evangeliums: Gott empfängt den Heimkehrenden ohne Vorwürfe und mit offenen Armen. Eine gute Nachricht, die auch heute Hoffnung macht – unbedingt reinhören!Aus dem Lukasevangelium:In jener Zeit kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören. Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Dieser nimmt Sünder auf und isst mit ihnen. Da erzählte er ihnen dieses Gleichnis und sagte: Ein Mann hatte zwei Söhne. Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen unter sie auf. Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen. Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er begann Not zu leiden. Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf. Der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten. Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen, aber niemand gab ihm davon. Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluss, ich aber komme hier vor Hunger um. Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner. Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von Weitem kommen und er hatte Mitleid; er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Da sagte der Sohn zu ihm: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein. Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an, steckt einen Ring an seine Hand und gebt ihm Sandalen an die Füße; bringt das Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein. Denn dieser mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen ein Fest zu feiern. Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz. Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle. Der Knecht antwortete ihm: Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn gesund wiederbekommen hat. Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu. Doch er erwiderte seinem Vater: Siehe, so viele Jahre schon diene ich dir und nie habe ich dein Gebot übertreten; mir aber hast du nie einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte. Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet. Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir und alles, was mein ist, ist auch dein. Aber man muss doch ein Fest feiern und sich freuen; denn dieser dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
In Zürich campt man nicht vor dem Apple Store fürs neue iPhone, sondern vor der Haustür für die Wohnungsbesichtigung. Darum ist Jane bisschen spät dran (die Vermieter*innen haben 5 Minuten zu spät aufgemacht, weil sie noch nicht fertig waren mit lachen). Renato hat dafür ein Fresspäckli für sie vorbereitet (mental health geht durch den Magen) und ein Thema, das sich um andere Gestrandete dreht, nämlich: Incluencer*innen in Dubai. Ein Zeichen unserer Zeit, dass Content Creator auf der Suche nach dem steuerfreiem Paradies (sozusagen als Wirtschaftsflüchtlinge) in den Nahen Osten pilgern und sich plötzlich mit Krieg konfrontiert sehen. Eine Auseinandersetzung mit Privilegien, Mitleid, Häme, Empathie und der grundsätzlichen Absurdität des Seins. Und dann wird noch über den Tod von Donald Trump geredet, weil: warum nicht. MUMFORD & KAISER - über den Podcast nur Gutes.
Was war das bitte vor dem Tor?! Mehrfach vergaben die Bremer Hochkaräter und dann endlich, gerade noch rechtzeitig hatte der Fußballgott scheinbar Mitleid und beendete die Negativserie der Bremer. Das ist der absolute Brustlöser und mit Blick auf die Tabelle im Nachgang ein Pflichtsieg! Wie Thioune selbst sagt, wird Bremen das Thema Abstiegskampf noch lange begleiten. Drücken wir die Daumen, dass Bremen jetzt eine positive Serie startet!
Die Verhandlungen zwischen den USA und Iran gehen in die wohl letzte Phase. Nach Hillary sagt auch Bill Clinton im US-Kongress zum Fall Epstein aus. Und: Die AfD will von der Verwandtenaffäre ablenken. Das ist die Lage am Freitagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Trumps gigantische Streitmacht – und warum Iran trotzdem nicht chancenlos ist Mehr Hintergründe hier: Wenn das Mitleid fehlt Zum SPIEGEL-Leitartikel geht es hier: AfD-Chefin Weidel – sie kann es nicht+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
In diesen Tagen der ersten Fastenwoche, gibt es ganz viele Ideen, worauf man fasten könnte. Da geht es, wie früher, schon mal ums Autofasten und mit den Öffis zu fahren, um der Umwelt Gutes zu tun. Da geht es ums Medienfasten, um die Seele und das Hirn wieder frei zu kriegen vom überbordenden Medienkonsum. Da geht es ums Jammerfasten, ein Ausdruck, der mir sehr gut gefällt und bedeutet, die ganzen sieben Wochen mal nicht zu jammern, worüber auch immer.Sieben Wochen ohne oder sieben Wochen mit waren auch schon mal dran, um einfach mal anders zu leben und den inneren Focus auf etwas neues zu legen. Vom verstorbenen Papst Franziskus gibt es ein paar Vorschläge, worauf ich fasten könnte und dann auch gleich jeweils einen Tipp, was ich stattdessen tun könnte. Er schrieb:„Faste auf verletzende Worte und gebe gute Worte weiter.Faste auf Wut und fülle dich an mit Sanftmut und Geduld.Faste auf den Egoismus und fülle dich stattdessen mit Mitleid für den anderen.Faste auf den Mangel an Vergebung und fülle dich stattdessen mit Versöhnung.Faste auf Unzufriedenheit und werde voller Dankbarkeit.Faste auf Pessimismus und fülle dich mit Hoffnung.Faste auf Jammern und fülle dich mit den einfachen Dingen des Lebens.Faste auf Traurigkeit und Bitterkeit. Fülle dich stattdessen mit HerzensfreudeFaste auf Sorgen und fülle dich mit Gottvertrauen.Faste auf Stress und fülle dich mit Gebet.Faste auf Worte und fülle dich mit Stille und Hören auf Gott.“Soweit Papst Franziskus. Denn am Ende geht es in unseren Versuchen, etwas in der Fastenzeit zu tun, immer um die Umkehr: zu mir selbst, zu den Mitmenschen und zu Gott.
Unser heutiger Gast hat früh lernen müssen, was es heißt, mit Rückschlägen zu leben und daran zu wachsen. Er verlor früh beide Eltern, überlebte im Alter von 13 Jahren einen Starkstromunfall nur knapp und lebt seitdem ohne Beine und ohne rechten Arm. Später folgte die Diagnose eines unheilbaren Lymphdrüsenkrebses. Doch auch diese Herausforderung hat er überlebt. Heute ist er Unternehmer, Speaker und einer der bekanntesten Inklusionsgestalter Deutschlands. Mit den Potenzial Pionieren und dem Inklusionsfit Institut begleitet er Unternehmen, Kommunen und Organisationen, die Inklusion nicht nur als Haltung verstehen wollen, sondern als strategisches und wirtschaftliches Handlungsfeld. Sein Weg führte vom internationalen Rollstuhlbasketball bis an die Spitze der Rhine River Rhinos, die er heute als Geschäftsführer leitet. Seine Botschaft ist klar: Inklusion funktioniert, wenn wir bereit sind, uns ehrlich zu begegnen: ohne Zwang, ohne Mitleid, sondern mit gegenseitigem Respekt und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. MT Seit mehr als acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. In über 500 Episoden mit fast 700 Persönlichkeiten haben wir darüber gesprochen, was sich verändert hat und was sich weiter ändern muss. Was können wir von Menschen lernen, die durch extreme Erfahrungen eine ganz andere Perspektive auf Leistung, Gesundheit und Sinn im Berufsleben mitbringen? Wie gelingt echte Inklusion, jenseits von Symbolik, mit klaren Konzepten und betriebswirtschaftlicher Relevanz? Und was braucht es, damit Unternehmen Inklusion nicht als Pflichtaufgabe sehen, sondern als Chance? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Wir suchen weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näher bringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work: heute mit Mirko Korder. Und ein besonderer Dank geht an David Hillmer vom Podcast Unboxing New Work, der uns zusammengebracht hat. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern **Mirkos Projekte & Angebote** [Potenzial Pioniere](https://potenzial-pioniere.de/) – Deine Anlaufstelle für Purpose-Prozesse, Workshops und inspirierende Keynote Speaker. [Rhine River Rhinos](https://www.rhine-river-rhinos.de/) – Unterstütze Mirkos sportlichen Traum von der Deutschen Meisterschaft oder erlebe ein Rollstuhlbasketball-Spiel live! [Inklusionsfit Institut](https://inklusionsfit.de/) – Beratung, Programme und Zertifizierungen, um Inklusion in deiner Organisation messbar und wirksam zu machen. Mirko und Olli Dürr arbeiten an einem gemeinsamen Doku-Filmprojekt, das bisher komplett eigenfinanziert ist. Du willst das Projekt unterstützen oder mehr erfahren? Geh direkt in den Austausch: [Olli Dürr auf LinkedIn kontaktieren](https://de.linkedin.com/in/olli-duerr-b91944212?trk=public_post-text)
Hendrik spult die Woche seines Lebens ab – einfach so, im Februar.Umfänge, Tempo, Selbstvertrauen: Der New York Halbmarathon kann kommen. Wir schauen genau hin, sezieren die Monster-Woche und fragen uns, ob da überhaupt noch Luft nach oben ist.Währenddessen versucht Hendrik, Schmidti wieder aufzurichten – nur um im nächsten Moment doch mit ihm zu schimpfen. Krank an Karneval? Selbstverschuldet! Da gibt's kein Mitleid und schon gar kein Gejammer.Aber Kopf hoch: Ab Mitte der Woche ist das alles eh vorbei. Die Kröten in Düsseldorf haben es schon angekündigt – das Frühjahr klopft an. Beste Voraussetzungen also, um nach vorne zu schauen.Und apropos: Ziele! Wer noch keine hat, sollte schleunigst welche festzurren. Denn eins ist klar: Wir laufen los.—*
Die Themen von Lisa & Matthis am 12.02.26: (00:00:00) Stundenlang in der Sackgasse: Wieso ein Busfahrer unser Mitleid bekommt. (00:01:28) Führerschein-Reform: Wie der Führerschein billiger werden soll und ob es sich lohnt, mit der Fahrschul-Anmeldung zu warten. (00:07:03) Siedlungspläne: Wie Israel seine Kontrolle im Westjordanland ausweiten will und welche Kritik es daran gibt. (00:09:38) Streit um Helm bei Olympia: Warum ein ukrainischer Skeleton-Fahrer seinen Helm nicht tragen darf und welche Diskussion das gerade auslöst. (00:12:45) Karneval: Die jecken Tage werden mal super kalt, mal mild - checkt am besten eure Wetter-Apps. Hat euch unsere Folge gefallen? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder ne Mail an 0630@wdr.de. Kennt ihr schon unseren WhatsApp Channel? Den findet ihr hier: https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Oder einfach diesen QR-Code abscannen: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Im Podcast "Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Journalist Matthias Peter am Samstag mit der Theologin Marion Heider über das Evangelium des Tages. Ausgangspunkt ist eine Stelle aus dem Markusevangelium, in der Jesus seine Jünger auffordert, sich auszuruhen. Marion Heider erklärt, warum Pausen wichtig sind – nicht nur für die Jünger damals, sondern auch für Menschen heute. Wer immer nur macht und funktioniert, brennt aus. Ruhe hilft, wieder Kraft zu finden und im Kontakt mit Gott und sich selbst zu bleiben. Gerade in Kirche, Jugendarbeit und Seelsorge müsse man nicht alles alleine schaffen, sondern auch vertrauen lernen. Weniger tun und mehr vertrauen kann befreiend sein. Diese Folge zeigt, wie aktuell und alltagstauglich Bibeltexte sein können – reinhören lohnt sich unbedingt.Aus dem MarkusevangeliumIn jener Zeit versammelten sich die Apostel, die Jesus ausgesandt hatte, wieder bei ihm und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus! Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen. Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber man sah sie abfahren und viele erfuhren davon; sie liefen zu Fuß aus allen Städten dorthin und kamen noch vor ihnen an. Als er ausstieg, sah er die vielen Menschen und hatte Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange. (Mk 6,30-34)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Der junge Soldat Isaac lässt die Rollstuhlfahrerin Edith glauben, er empfände Liebe für sie. Aus Scham, Mitleid und der Suche nach einem Sinn im Leben weckt er in ihr die Hoffnung, eines Tages tatsächlich wieder laufen zu können. Lauro Cress ist eine sehr zeitgemäße Verfilmung von Stefan Zweigs einzigem Roman gelungen.
In dieser Folge von Die Abschweifung geht es um etwas, das wir oft für selbstverständlich halten – und doch viel zu selten bewusst leben: Rücksichtnahme. Nicht als großes moralisches Konzept, sondern als alltägliche Haltung. Sascha erzählt von persönlichen Erfahrungen mit Inklusion, Behinderung und Neurodivergenz – von Rollstuhl, Rollator und Legasthenie, aber auch von kleinen Gesten, die den Alltag für andere spürbar leichter machen. Türen aufhalten. Zeit geben. Mitdenken. Dinge normalisieren, die eigentlich normal sein sollten. Es geht um Menstruation im Alltag, um unausgesprochene Erwartungen, um Scham, Unverständnis und darum, wie verletzend mangelnde Rücksicht sein kann – gerade dann, wenn sie als „Kritik“ oder vermeintliche Überlegenheit daherkommt. Gleichzeitig geht es um die Frage, warum viele dieser Dinge für manche Menschen ganz selbstverständlich sind und für andere offenbar nicht. Eine persönliche, nachdenkliche Folge über Empathie ohne Pathos, über Respekt statt Mitleid und über die leisen Entscheidungen, mit denen wir jeden Tag bestimmen, wie menschlich unsere Gesellschaft ist.
In jener Zeit kam ein Aussätziger zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du mich rein machen. Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will – werde rein! Sogleich verschwand der Aussatz und der Mann war rein. Jesus schickte ihn weg, wies ihn streng an und sagte zu ihm: Sieh, dass du niemandem etwas sagst, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring für deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat – ihnen zum Zeugnis. Der Mann aber ging weg und verkündete bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die Geschichte, sodass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von überallher zu ihm.(©Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Willkommen im Hamsterrad der Bedeutungslosigkeit. In dieser Sonderausgabe von Lautfunk betreten wir einen Raum, den es eigentlich nicht geben dürfte: Wir analysieren ein Video, das eine Reaktion auf ein Video ist, das wiederum eine Reaktion war. Wir sezieren den ultimativen Endgegner des Content-Business: Die Echokammer. Was passiert, wenn der Zynismus des Marktes auf die Hybris der Küchenpsychologie prallt? Auf der einen Seite: Frank (Die Fernsehschatztruhe). Der Buchhalter des Schmerzes, für den Tränen nur dann echt sind, wenn sie keine Quote bringen. Er sieht in jedem emotionalen Zusammenbruch nur ein „billiges Schauspiel“ für die nächste Gage. Auf der anderen Seite: Maren. Die Hohepriesterin der Diagnose, die Kritik pathologisiert. Wer das „Opfer“ hinterfragt, hat für sie einfach nur „keine Ahnung“ und ist „zu gesund“ für die dunkle Wahrheit. Dazwischen irrlichtern Figuren wie Aleks Petrovic, der sich erst als „Führer“ inszeniert und dann pünktlich zum Shitstorm Gott findet. Und Emmy Russ, die einen Streit über Hunderassen zur Rassismus-Debatte aufbläst, weil sie „blonder Chihuahua“ genannt wurde. Wir sprechen über: Die Kälte der Ökonomie: Warum Frank glaubt, dass man Schmerz bilanzieren kann. Die Diktatur der Therapie: Wie Maren Begriffe wie „Trauma Bonding“ nutzt, um Diskussionen zu ersticken. Den moralischen Kurzschluss: Wenn Rassismus nur noch ein Content-Modul für mehr Reichweite ist. Eine Folge über zwei Weltbilder, die sich anschreien, ohne sich zu hören. Analytisch. Kalt. Und ohne Mitleid.
Was tun, wenn ein Mensch vor Ihnen zusammenbricht? Meine Weihnachtserfahrung 2025 hat mir gezeigt, wie entscheidend Empathie in kritischen Situationen ist – und wie oft sie fehlt. Es geht nicht um moralisches Versagen, sondern um die Fähigkeit zur inneren Regulation.
Jaya Shiva Shankara Lausche einem Kirtan gesungen von Shambhunath mit Yogalehrer:innen aus Bamberg und Bayreuth während eines Samstagabend Satsangs bei Yoga Vidya in Bad Meinberg. Jaya Shiva Shankara richtet sich an Shiva in seinem freundlichen liebevollen Aspekt: Shiva heißt gütig, Shankara ist derjenige, der Gutes bewirkt. Bham, auch Bhum, ist der Klang von Shivas Trommel. Hara bedeutet wegnehmen – möge Shiva alles wegnehmen, was sich seiner Erfahrung trennt. Shiva ist aber auch Ati Sundara, überaus schön. Er ist Parameshwara, höchster Gott. Daya Karo, Oh Shiva, bitte habe Mitleid mit uns Menschen. Der gesungene Text Jaya Shiva Shankara,Bam Bam Hara Der Beitrag Shambhunath mit Yogalehrer:innen aus Bamberg und Bayreuth singen Jaya Shiva Shankara erschien zuerst auf Yoga Vidya Blog - Yoga, Meditation und Ayurveda.
Jaya Shiva Shankara Lausche einem Kirtan gesungen von Shambhunath mit Yogalehrer:innen aus Bamberg und Bayreuth während eines Samstagabend Satsangs bei Yoga Vidya in Bad Meinberg. Jaya Shiva Shankara richtet sich an Shiva in seinem freundlichen liebevollen Aspekt: Shiva heißt gütig, Shankara ist derjenige, der Gutes bewirkt. Bham, auch Bhum, ist der Klang von Shivas Trommel. Hara bedeutet wegnehmen – möge Shiva alles wegnehmen, was sich seiner Erfahrung trennt. Shiva ist aber auch Ati Sundara, überaus schön. Er ist Parameshwara, höchster Gott. Daya Karo, Oh Shiva, bitte habe Mitleid mit uns Menschen. Der gesungene Text Jaya Shiva Shankara,Bam Bam Hara Der Beitrag Shambhunath mit Yogalehrer:innen aus Bamberg und Bayreuth singen Jaya Shiva Shankara erschien zuerst auf Yoga Vidya Blog - Yoga, Meditation und Ayurveda.
In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange. Gegen Abend kamen seine Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen und es ist schon spät. Schick sie weg, damit sie in die umliegenden Gehöfte und Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können! Er erwiderte: Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten zu ihm: Sollen wir weggehen, für zweihundert Denáre Brot kaufen und es ihnen zu essen geben? Er sagte zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Geht und seht nach! Sie sahen nach und berichteten: Fünf Brote und außerdem zwei Fische. Dann befahl er ihnen, sie sollten sich in Mahlgemeinschaften im grünen Gras lagern. Und sie ließen sich in Gruppen zu hundert und zu fünfzig nieder. Darauf nahm er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern, damit sie diese an die Leute austeilten. Auch die zwei Fische ließ er unter allen verteilen. Und alle aßen und wurden satt. Und sie hoben Brocken auf, zwölf Körbe voll, und Reste von den Fischen. Es waren fünftausend Männer, die von den Broten gegessen hatten. (©Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Tanja Valérien spricht in ihrer 88. Podcastfolge mit der Unternehmerin, Publizistin und Autorin ANJA PRINZ, Jahrgang 1972, an ihrem Lieblingsort, dem Starnberger See, wo sie sie auch fotografiert hat, über den Mut, in Zeiten wie diesen das ungewöhnliche, moderne Gesellschaftsmagazin ANTIPAPER zu kreieren und zu finanzieren, das es nur in gedruckter Form gibt und ausschließlich über www.antipaper.de bestellt werden kann...ihre Kindheit und Jugend in der ehemaligen DDR…Freude und Leid, Sehnsucht und Geborgenheit, Verzicht und Verlangen, Wurzeln und Leere…ihre Heimat Berlin...die Zurückweisung des Vaters…die große Nähe zu ihrer alleinerziehenden Mutter und deren plötzlichen Tod, als sie 18 Jahre alt war und schwanger...der zeitgleiche Mauerfall…Überforderung, Trauer, Träume und Zuversicht…die frühe Mutterschaft, die in der DDR eine Selbstverständlichkeit war, nach der Wende jedoch oft als Makel galt…Mitleid, Unverständnis, Missverständnis, Überheblichkeit, Skepsis…schwere Zeiten...das Sich-fremd-Fühlen im eigenen Land…Heirat und Scheidung, Liebe und Schmerz…das Studium der Politikwissenschaften...Anspruch, Politik, Zukunft und Moral…das erfolgreiche Schauspiel ihrer Tochter in der Kinderserie „Schloss Einstein“...ihre Jahre in der Schweiz, wo sie für die Realisation und Finanzierung von Filmfestivals, Ausstellungen, Events und Bildbänden verantwortlich war…Chancen, Karriere, Selbstbewusstsein, Leidenschaft…die spannende Zeit in der Kreation und Organisation für die Wiener AFA / AUSTRIAN FASHION ASSOCIATION und später als Chefredakteurin des Magazins SLEEK in Berlin…Enttäuschung und Loslassen...Faszination, Individualität, Erfüllung, Freiheit…den Mut, das zu tun, was dir ein Bedürfnis ist…ihr gerade erschienenes erstes Buch (sie nennt es Büchlein) mit dem Titel „58 Minuten – Protokolle von Frauen“, für das sie mit Frauen, die sie zuvor nicht kannte, 58 Minuten am Starnberger See spazieren ging, das entstehende Gespräch mit dem Handy aufzeichnete, anschließend die jeweilige Person kurz fotografierte und all das schließlich in einen besonderen Text und ein einzigartiges Layout verwandelte (ich durfte ebenfalls Teil dieser Begegnungen sein und habe Anja so kennengelernt).
In dieser Folge spreche ich mit Milka Loff Fernandes über ein Thema, das wir alle zu kennen glauben, aber selten ehrlich anschauen: Freude. Nicht als Dauergrinsen oder positives Denken, sondern als bewusste Entscheidung – mitten im Chaos des Lebens. Milka wurde als junges Gesicht von VIVA zur Projektionsfläche einer ganzen Generation. Gute Laune nach außen, innere Kämpfe nach innen. Im Gespräch erzählt sie offen, warum Freude für sie nie selbstverständlich war, wie Schuldgefühle, Leistungsdruck und Angst uns davon abhalten, sie zuzulassen – und warum Freude heute für sie ein fast revolutionärer Akt ist. Es geht um Depressionen, emotionale Ehrlichkeit, Nervensysteme im Dauerstress, Mitgefühl statt Mitleid und die Frage, warum wir glauben, uns Freude erst „verdienen“ zu müssen. Gleichzeitig teilt Milka ganz konkrete Impulse, Rituale und Perspektiven, wie Freude im Alltag wieder Platz bekommen kann – ohne Bali, ohne Ausstieg, ohne Selbstoptimierungswahn. Diese Folge ist für alle, die funktionieren, aber sich dabei selbst verlieren. Für alle, die viel fühlen – und sich dafür schämen. Und für alle, die spüren: So wie es gerade läuft, kann es nicht bleiben. +++ Mein neues Buch "Heute hör ich auf zu zweifeln" https://www.amazon.de/Heute-hör-zweifeln-Imposter-Syndrom-Hochstapler-Syndrom-Selbsttest/dp Der Kalender für 2026: https://www.amazon.de/dp/B0DLK12CMB Melde dich kostenfrei zum Newsletter an: https://sarahdesai.de/mindful-minute Das Superpower Affirmations Kartenset: https://www.amazon.de/dp/B0BMVQ9ZTR Meine Ausbildung, Coachingkurse und Bücher findest du hier: https://sarahdesai.de +++ Zu Milkas Buch: https://www.amazon.de/Agent-Joy-feierst-niemand-anderes
In dieser Folge tauchen wir in die Geschichten von zwei Hörer:innen ein, die in einer Art emotionaler Grauzone festhängen: Ein Hörer versucht seit Monaten herauszufinden, ob er in der Friendzone steckt oder ob da noch was gehen könnte. Mal lässt sie Nähe zu, mal zieht sie sich komplett weg – und zwischendurch rennt sie auch noch einem Bad Boy hinterher. Von uns gibt's einen liebevollen Stupser und natürlich Tipps für den Weg aus der Friendzone (und der Passivität). Eine Hörerin kämpft hingegen mit etwas ganz anderem, das am Ende aber ähnlich wehtut: einem Partner, der bei ernsten Themen sofort dichtmacht. Egal ob Konflikte, Gefühle oder echte Gespräche – er blockt, sie zieht sich zurück, und plötzlich stehen beide emotional alleine da, obwohl sie sich eigentlich lieben. Wir erklären, wie emotionale Aufklärung klappen kann und warum der Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl dabei so wichtig ist. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/beste_freundinnen Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Diese Low Budget Kurzfilmdoku von Anna Zhukovets & Karen Abel wurde zwischen 2021 ( Karen hatte gerade die Untersuchungsergebnisse bekommen 3 Jahre mit einem Medikament stabil zu sein) und 2022 ( mitten im 2. Progress, das heißt der Tumor und die Metastasierung breiten sich aufgrund der Resistenz gegenüber der Behandlung aus) gefilmt. Inzwischen hat Karen schon den 4. Progress hinter sich:Die Regisseurin, Editorin, Fotografin und Journalistin Anna Zhukovets (Geboren 1997 in Mariupol; Vita unter https://www.hff-muc.de/de_DE/studente... ) schafft es innerhalb eines Jahres das Leben einer Frau – die niemals aufgibt - mit dem Lungenkrebs einzufangen. Dabei unterstützt Karen Anna inhaltlich und auch kreativ im gesamten Filmprozess.Wissbegierde, Offenheit, Loyalität und eine unermüdliche Selbstarbeit: Das ist Karen Abel. Gerade im Dokumentarfilm lernt man von jedem Menschen etwas. Von Karen lerne ich, mich mehr in Dankbarkeit und Optimismus zu üben. Von Anfang an, lehnt Karen Mitleid ab. Mitgefühl statt Mitleid. Das wünscht sie sich. Offene Fragen statt Stille. Zuhören. Wie hört man empathisch zu? Wie wird man einem persönlichen Portrait gerecht? Indem ich mich als Filmemacherin zurücknehme. Nur so kann man zuhören. Lungenkrebs, das ist die Krankheit der Zukunft. Sie betrifft uns alle. Familie, Freunde und Partner: Die Stigmata des rauchenden alten Mannes hemmt oft einen offenen Diskurs. Und es stimmt nicht. Immer mehr junge Nicht- und Nie Raucher sind betroffen. Ein Film, der die Vorurteile über Lungenkrebs entkräftet. Und gleichzeitig sichtbar macht. Nämlich: Die Geschichte von Karens und Vesnas '' Wie Phönix aus der Asche'' soll sich der eigenen Lebenskraft und Endlichkeit nähern.''Wie Phönix aus der Asche'' ist eine Film-Odyssee. Anna Zhukovets und Karen Abel machen sich auf die Suche nach den Tiefen der Krebsforschung. Sprechen mit Experten und Betroffenen, ohne zu erahnen, dass es sich bei dieser Reise durch die Wissenschaft um die eigene Reflexion dreht. Um den Tod und das Leben. ''Wie Phönix aus der Asche'' ist eine Erzählung einer Frau, die scheinbar dem Tod geweiht ist. Und dennoch: Nicht aufhören will die bestehenden Regeln der Medizin zu hinterfragen. Die Geschichte von Karen Abel, sie zeigt, wie sehr es sich lohnt, zu hinterfragen. Nach anderen Wegen zu suchen. Die Geschichte trägt die Erkenntnis mit sich, dass die Krebsforschung mehr kann als nur Strahlen- und Chemotherapie. Für Karen Abel muss sie ganzheitlich sein. Sie muss den Menschen im Kern mitdenken. Dafür muss die Ärzte-Patient: innen-Kommunikation auf Augenhöhe bleiben.Chapters00:00 Der Weg zur Selbstakzeptanz02:38 Stigmatisierung und die Realität von Lungenkrebs06:11 Die Entstehung von Lungenkrebs08:45 Die Herausforderungen der Diagnose12:03 Die Bedeutung von Lebensqualität und Achtsamkeit14:49 Der Umgang mit dem Tod und die Rolle der Ärzte
Dirk Kreuters Vertriebsoffensive: Verkauf | Marketing | Vertrieb | Führung | Motivation
In dieser Folge spreche ich Klartext über ein Thema, das viele nicht hören wollen: Opfermentalität. Ich erkläre, warum Kunden nur von Siegern kaufen – und warum niemand Mitleid bezahlt. Inspiriert von einem LinkedIn-Post, der sinnbildlich zeigt, wie sich Menschen in Selbstmitleid suhlen, spreche ich über Verantwortung, Disziplin und echtes Unternehmertum. Ich zeige dir, warum Erfolg immer bei dir selbst beginnt. Wenn du dich ständig als Opfer siehst, wirst du nie wachsen – weder im Business noch im Leben. Es geht um Haltung, Selbstführung und die Entscheidung, kein Jammerlappen zu sein, sondern ein Macher. Wenn du etwas in deinem Leben ändern willst, fang beim Menschen im Spiegel an. Diese Folge ist kein Streicheln fürs Ego, sondern ein Tritt in den Hintern – für alle, die wirklich Gas geben wollen.
Oma Rosi hat heute viel zu tun, aber keine Lust dazu. Deshalb spannt sie auf ganz raffinierte Weise ihre Familie für die Arbeiten ein. Und zwar indem sie an deren Mitleid appeliert. Mit Erfolg.
Joey ist gerade sehr arm. Wir dürfen aber alle kein Mitleid mit ihm haben, da er selbst an seinem Elend Schuld ist. Ihr fragt euch, was er hat? Keine Sorge, das wird er euch lang und breit in dieser Folge berichten und wir wissen ja alle, wie gut er Geschichten ausschmücken kann. Julia hingegen würde am liebsten die Party-Popper zünden, denn besser könnte es bei ihr gerade gar nicht laufen: Sie hat endlich wieder einen neuen Führerschein und auf dessen Bild sieht sie einfach nur perfekt aus. Unser Win der Woche. Neben dem vielen Jubel und Rumgeheule stellen wir uns heute einem Quiz und finden heraus, wie knauserig wir wirklich sind, wenn wir Trinkgeld geben. Wir reden über Julias Psychose, die sie dazu getrieben hat, sich den ganzen Kleiderschrank mit Ramsch voll zu räumen und gehen zuletzt der wohl wichtigsten Frage der Menschheitsgeschichte auf den Grund: Wenn wir eine Pizza bestellen, welche nehmen wir? Höre immer schon Montags und alle zwei Wochen eine Bonusfolge nur bei Podimo. Hier Podimo 30 Tage kostenlos testen: https://podimo.de/dienervigen_rss Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/dienervigen Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Andere machen Karriere, führen die perfekte Beziehung, sehen blendend aus: Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt, sagt ein Sprichwort. Neid kann schaden, Beziehungen spalten, spornt aber auch an. Mit Neid wird Politik gemacht. Neckel, Sighard; Overdick, Elke www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch