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Ein bemerkenswerter Gipfel findet in Evian statt, sagt Fredy Gsteiger, diplomatischer Korrespondent von SRF zu den Diskussionen ums Rahmenabkommen zwischen dem Iran und den USA und der Einladung von Guy Parmelin ans Galadinner. Die Spitzen der G7-Staaten, also von Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Grossbritannien und den USA, treffen sich im französischen Evian-les-Bains am Genfersee. Bemerkenswert: Der Bundespräsident und Wirtschaftsminister Guy Parmelin begrüsst die hochrangigen Gäste auf dem Rollfeld bei der Ankunft in Genf und ist erstmals als Bundespräsident eines benachbarten Landes ans Galadinner eingeladen. Die Erwartungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron sind hoch, Donald Trump soll wieder auf der Seite von Europa im Krieg von Russland gegen die Ukraine stehen. Der Zeitpunkt nach der Ankündigung des Rahmenabkommens zwischen den USA und Iran scheint günstig. Erhält nun Donald Trump die gewünschte Unterstützung in der Sicherung der Strasse von Hormus? Was unterscheidet diesen Gipfel von den 19 vorangehenden, welcher Fredy Gsteiger als diplomatischer Korrespondent von SRF besucht hat? Fredy Gsteiger ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn
Als ich mich auf das Gespräch mit Mai Thi Nguyen-Kim vorbereitete, merkte ich: Ich weiß genau gar nichts mehr über Chemie aus der Schule. Was für ein Fehler! Es ist faszinierend, wie viel man über unsere Welt durch die Brille der Chemie verstehen kann, ob das Kochen, Kaffee oder warum Furze riechen. So eine coole Aufnahme.
Everyone Counts by Dr. Jürgen Weimann - Der Podcast über Transformation mit Begeisterung
Die Zinsen verschieben sich, KI verändert das Finanzwissen deiner Kunden, und der erste Reflex ist: Zielkarte überarbeiten, Vertriebstraining buchen, Kunden neu segmentieren, alle wieder zurück ins Büro. Vertraute Werkzeuge, vertraute Routinen und genau das ist die Falle. „Mehr vom Alten" bringt dich nicht in die Zukunft. Diese Folge ist eine Einladung zur ehrlichen Inventur und zu vier Schritten, die echten Fortschritt von Aktionismus trennen. Das nimmst du mit: Berufserfahrung als Erfahrungsgefängnis. Wir greifen zu Lösungen, die wir kennen und lieben, weil sie Sicherheit geben. Die Metapher: Wer früher in Stresssituationen geraucht hat, sollte nicht wieder anfangen, nur weil heute der Druck steigt. Werkzeuge sind richtig, wenn der Anlass passt. Kunden neu segmentieren, Zielkarten ausmisten, hybride Arbeit neu denken: alles sinnvoll. Aber nur, wenn es einer Vision folgt, nicht einem Reflex auf nachlassende Absatzzahlen. Vier Schritte statt Rückwärtsgang: 1. Ehrliche Inventur: was haben wir in den letzten fünf Jahren genau dieser Maßnahmen schon gemacht, und was hat es gebracht? 2. Emotionales Zielbild im Alleingang erarbeiten, in ganzen Sätzen, ohne Bullet Points, beim Spaziergang oder am Schreibtisch bei Kerzenschein. 3. Gemeinsam mitgestalten, am Besten in großen Räumen an neuen Orten, mit Agenden, die Zeit für Dialog lassen. 4. Freude am Tun: wie bei einer Bergtour, wo das klare Gipfelbild durch die schweren Passagen trägt. Diese Woche ein Experiment: Bevor die nächste Maßnahme beschlossen wird, geh allein spazieren und beschreibe in ganzen Sätzen, wie sich dein Institut in fünf Jahren anfühlen soll. Erst dann der Abgleich mit der geplanten Initiative. Wenn dir die Folge weiterhilft, abonniere „Everyone Counts" und teile sie mit Kolleginnen und Kollegen, die gerade vor ähnlichen Entscheidungen stehen. Lass uns verbinden: [LinkedIN](https://www.linkedin.com/in/juergenweimann/) Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann freue ich mich über Deine Bewertung mit 5 Sternen bei Apple Podcasts und wenn Du meinen Podcast weiterempfiehlst. Mail mir gerne Deine Gedanken zur Folge unter jw@juergenweimann.com. Liebe Grüße, Jürgen [Abonnier hier meinen Newsletter.](https://juergenweimann.com/juergen-weimann-newsletter/)
Am Freitag beim Podcast "Blick in die Bibel" spricht Domkapitular und Hochschulrektor Prof. Dr. Christoph Ohly über Hoffnungszeichen für den Glauben in Europa. In seiner Arbeit mit jungen Menschen erlebt er viel Offenheit für Sinnfragen, Spiritualität und die Suche nach Gott. Auch die steigende Zahl von Erwachsenentaufen sieht er als ermutigendes Signal. Für ihn wächst heute etwas Neues heran, getragen von dem Wunsch nach einer persönlichen Beziehung zu Jesus.Beim Evangelium des Tages erklärt der Rektor der Kölner Hochschule für Katholische Theologie, dass Gottes Liebe besonders von Menschen erkannt wird, die mit offenem Herzen auf ihn zugehen. Das "Joch" Jesu versteht er als Einladung, die Lasten des Lebens nicht allein zu tragen. Zum Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu erinnert Prof. Ohly daran, dass Gott jeden Menschen liebt und begleitet. Eine Folge voller Zuversicht, die zeigt, warum gerade junge Menschen heute neue Hoffnung für den Glauben geben – und die neugierig auf mehr macht.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will. Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht. (Mt 11,25-30)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
In dieser Folge von „Sex in Berlin" spricht Nike mit Lea Holzfurtner und Iva Samina über ein Thema, das viele beschäftigt und das dennoch so selten offen besprochen wird: den weiblichen Orgasmus.Gemeinsam tauchen die drei ein in die Frage, was ein Orgasmus überhaupt ist, warum er sich so schwer in Worte fassen lässt und welche Rolle Klitoris, Beckenboden und das eigene Nervensystem dabei spielen. Lea erklärt, warum aus wissenschaftlicher Sicht alle Orgasmen von Menschen mit Vulva klitoraler Natur sind und Iva ergänzt mit einem ganzheitlicheren Blick auf die unendlich vielen Wege, wie orgiastische Erfahrungen entstehen können.Außerdem geht es darum, warum so viele von uns im Kopf feststecken statt im Körper anzukommen, welche Rolle Langsamkeit, Atem und Stimme spielen und wie das sexuelle Skript, das wir alle gelernt haben, uns dabei im Weg steht, das zu genießen, was sich für uns wirklich gut anfühlt.Eine Folge über Selbstkenntnis, neue Wörter für alte Wünsche und die Einladung: nicht Orgas-muss, sondern Orgas-kann.„Das mit dem Höhepunkt“ ist ein 12-monatiges online Gruppencoaching für Frauen* von Lea Holzfurtner und Iva Samina für Frauen* entwickelt wurde, die sich mehr Höhepunkte und Lust wünschen. Das Konzept ist neu! Es widerspricht der gelernten Scham Rund um dieses Thema und ist vielleicht genau deswegen so erfolgreich. Das Einjährige Gruppencoaching bietet erstmals einen Raum die positiven Effekte der Arbeit in der Gruppe auch für das Lösen von Orgasmusproblemen zu nutzten. Ortsunabhängig wird die kleine, feste Gruppe von zwei Expertinnen mit einer Kombination aus sexologischer Wissensvermittlung und körperorientierter Praxis begleitet. Man trifft sich zwei Mal monatlich online und zur Halbzeit des Kurses ein mal persönlich in Berlin. Ausserdem sind Madita Oeming, Viktoria Krug und Susanna Bouchain als Gastdozentinnen dabei!Nächster Start: 15.6.Weitere Informationen & Buchung auf den Webseiten von Lea und Iva Kurs Insta: @ohhcollectiveLea's insta: @sexcoach.berlinIva's Insta: @ivasaminaIva Samina ist tantrische Sexologin, Sex Coach, sexological Bodyworkerin, Frauenheilmasseurin und Sexual-Therapeutin i.A. Sie arbeitet im Bereich körperorientierter Sexualität und begleitet in ihrer Praxis in Berlin sowie bei Workshops in Deutschland und Europa Menschen dabei, einen bewussteren Zugang zu ihrem Körper, ihrer Lust und ihrer Sinnlichkeit zu entwickeln. Des Weiteren ist sie als Speakerin und Autorin tätig. Lea Holzfurtner (MBA/ BSC) -sie/ihr- ist klinische Sexologin, TV Sex Coach und Autorin von “Dein Orgasmus”. In Ihrer Berliner Praxis und online coacht sie Paare und Menschen mit Vulva. Lea ist als Expertin für Orgasmus- und Libidoprobleme u.a aus RTL+, Der Spiegel, Bild, Stern, Watson und Brigitte bekannt. In ihrem Podcast Berlin Intim kannst du bei echten Sexcoachingsitzungen mit bekannten Gesichtern live dabei sein. Lea ist Vorständin bei BiBerlin und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung.Alle Infos zum Podcast und dieser Folge:FEMTASYDein Link: https://links.femtasy.com/SexinBerlinDE-01062026Dein Code: SEXINBERLINSex in Berlin Eine Studio36 Produktion Host: Nike Wessel Ton & Schnitt: Vincent Lerche & Amadeus LindemannDu vermisst unsere englischen Folgen? Wir sind umgezogen. Alle englischen Folgen findest du ab jetzt auf diesem Kanal (wir freuen uns sehr über Bewertungen und Abos): https://open.spotify.com/show/6ZLLqrAefa6xOir3Ee3CB3Studio36 Website: https://studio36.berlin/Studio36 Instagram: https://www.instagram.com/studio36.berlin/Über Nike: Nike Wessel LinkedIN: https://www.linkedin.com/in/nike-wessel-73496118a/recent-activity/all/Nike Wessel Instagram: https://www.instagram.com/nike_wessel/Schau mal auf unsere “Sex in Berlin” Website vorbei! Da findest du Zusatzmaterial und Hintergrundinformationen zum Podcast und den Folgen: https://sexin.berlinSchickt uns Liebesbriefe, Feedback und Anfragen an: info@studio36.berlin Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser besonderen Folge von Nice2Know geht es nicht um ein klassisches Fachthema, sondern um ein Thema, das für das SHK-Handwerk enorm wichtig ist: die Innung.Florian spricht mit Justin Bartnik, Ausbilder und Dozent bei der Innung SHK Köln, sowie Andreas Bäcker, Geschäftsführer der Innung SHK Köln. Gemeinsam klären sie, was eine Innung eigentlich ist, worin sie sich von der Handwerkskammer unterscheidet und warum viele Vorurteile über Innungen heute nicht mehr passen. Was ist eine Innung?Die Innung ist im Gegensatz zur Handwerkskammer freiwillig. Sie vertritt die Interessen der SHK-Betriebe, organisiert Ausbildung, Prüfungen, Weiterbildungen und bietet Unterstützung in vielen betrieblichen Fragen.Ausbildung als HerzstückJustin erklärt, welche Rolle die Innung als dritte Säule neben Betrieb und Berufsschule spielt. Besonders die überbetrieblichen Lehrgänge sorgen dafür, dass Azubis praktische Fähigkeiten vertiefen und sicherer im Handwerk werden.Warum haben Innungen manchmal ein angestaubtes Image?Andreas und Justin sprechen offen über alte Vorurteile: alte weiße Männer, dicke Zigarren, verkrustete Strukturen. Die Innung Köln zeigt aber, dass es auch anders geht: jünger, transparenter, moderner und praxisnaher.Digitalisierung und moderne AusbildungEin großer Schwerpunkt ist die Frage, wie Ausbildung heute aussehen muss. AR-Brillen, Tablets, Apps, digitale Unterlagen und moderne Werkstätten gehören für die Innung Köln inzwischen dazu. Gleichzeitig geht es darum, jungen Menschen Orientierung zu geben und sie nicht einfach laufen zu lassen.Azubis sind keine billigen ArbeitskräfteFlorian macht deutlich: Wer gute Fachkräfte will, muss ausbilden, fördern und Zeit investieren. Berichthefte, praktische Anleitung und echtes Interesse am Nachwuchs dürfen nicht nebenbei laufen.Unterstützung für BetriebeDie Innung hilft nicht nur bei Ausbildung und Prüfungen, sondern auch bei rechtlichen Fragen, Betriebsübergaben, Normen, Fachinformationen und Netzwerken zwischen Betrieben, Herstellern und Endkunden.Einladung an SkeptikerZum Schluss laden Justin und Andreas Betriebe, Hersteller, Außendienstler und Handwerker ein, einfach mal vorbeizukommen, sich die Arbeit der Innung anzuschauen und sich selbst ein Bild zu machen.Darum geht's in der Folge
In dieser Folge spreche ich mit unserem Ingenieurshelden Team-Mitglied, HR-Experte und Recruiter Christian Abt darüber, wie Recruiting hinter den Kulissen wirklich abläuft. Christian kennt den Markt von beiden Seiten: Headhunting, internes Recruiting und HR-Businesspartnering. Für Ingenieure in der Umorientierungsphase ist diese Folge ein wertvoller Blick in die Karten der Gegenseite: Wie Stellen besetzt werden, wie man auf LinkedIn gefunden wird und was im CV und Interview über Einladung oder Absage entscheidet. Das lohnt sich! Mehr Infos zu Ingenieurshelden findest du hier. https://ingenieurshelden.de/
Seelenverbindungen – Der Spiegel zurück zu dir selbst Warum begegnen uns manche Menschen so tief, dass sie etwas in uns berühren, das wir kaum in Worte fassen können? Warum fühlen sich bestimmte Verbindungen vertraut an, obwohl wir uns erst seit kurzer Zeit kennen? In dieser Episode tauchen wir in die Welt der Seelenverbindungen ein und betrachten sie aus einer vielleicht ungewohnten Perspektive: Nicht als Menschen, die kommen, um uns zu vervollständigen, sondern als Spiegel, die uns zurück zu uns selbst führen. Wir sprechen darüber, * was Seelenverbindungen wirklich sind, * warum sie oft intensive Gefühle und starke Prozesse auslösen, * welche verborgenen Anteile sie in uns sichtbar machen, * weshalb Trigger, Sehnsucht und Anziehung wichtige Botschaften enthalten, * und wie jede bedeutsame Begegnung eine Einladung sein kann, uns selbst tiefer zu erkennen. Denn vielleicht geht es bei einer Seelenverbindung nicht darum, den anderen festzuhalten. Vielleicht geht es darum, durch den anderen die eigene Wahrheit, die eigenen Wunden und das eigene Licht zu entdecken. Diese Folge lädt dich ein, den Blick von außen nach innen zu richten und zu erkennen: Die tiefste Verbindung, die du jemals führen wirst, ist die Verbindung zu dir selbst. Eine Episode über Liebe, Bewusstsein, Wachstum und die Erinnerung daran, wer du wirklich bist. Und falls Dich das Thema interessiert, dann schaue gerne bei meiner Telegram Gruppe für mein neues Buch vorbei: https://t.me/+q6s1e_TvWo05YWRi Viel Spaß bei der Folge, Sina
Wie du mit nur 6 Kunden dein VA-Business auf 100.000 € jährlich skalierst, ohne nervige Akquise -> Jetzt hier anmeldenIn dieser Folge spreche ich mit Ulrike Merten – Virtuelle Assistenz, Website-Expertin und Gründerin mit einer spannenden Kombination aus Technik & Intuition.Ulrike ist seit einem Jahr vollselbstständig und unterstützt vor allem Solopreneurinnen und Personenmarken dabei, ihren Online-Auftritt authentischer, klarer und wirkungsvoller zu gestalten. Für sie geht es dabei nicht nur um Technik oder Design, sondern vor allem um die Frage:
Es gibt Momente im Berufsleben eines Reisejournalisten, da schaut man auf den Stapel neuer Bücher, Pressemappen und wohlmeinender Branchenliteratur und spürt, wie die innere Gangway langsam hochgezogen wird… Besonders zuverlässig passiert das bei Kreuzfahrtbüchern. Denn seien wir ehrlich: Die Welt ist nicht arm an Berichten über schwimmende Ferienanlagen, an hymnischen Beschreibungen von Sonnenuntergängen über dem Lido-Deck oder an literarisch ambitionierten Schilderungen jener existenziellen Grenzerfahrung, die darin besteht, am Seetag zwischen drei Buffets und zwei Shows wählen zu müssen. Meine Begeisterung war also überschaubar, als das nächste Manuskript über die große weite Welt auf See auf meinem Schreibtisch landete. Brauchen wir wirklich noch einen Reisebericht über „Abenteuer“ auf einem 6.000-Betten-Pott? Noch eine salzige Liebeserklärung an Balkonkabinen, Captains Dinner und das große Glück, morgens in einer anderen Destination aufzuwachen, während im Hintergrund die Klimaanlage summt und die Landstrom-Frage diskret über die Reling geworfen wird? Denn leider viel, was über Kreuzfahrten publiziert wird, ist ungefähr so gehaltvoll wie Instant-Milchreis in der Crew-Messe: süßlich, klebrig und ohne nennenswerten Nährwert für den kritischen Geist… Dann allerdings sah ich den Namen auf dem Cover: Christofer Knaak. Damit war das Interesse bei mir doch geweckt. Christofer ist, wie auch Franz Neumeier von Cruisetricks, keiner jener Autoren, die Kreuzfahrt vor allem als Kulisse für Selbstbegeisterung missverstehen. Er kennt die Branche. Er konsumiert sie nicht nur aus der Perspektive des Champagnerglases, sondern betrachtet sie mit journalistischem Handwerkszeug, historischem Bewusstsein und einem Blick für jene Details, die in PR-Texten gern hinter Adjektiven wie „einzigartig“, „exklusiv“ oder „unvergesslich“ versenkt werden. Sein neues Buch „Vorm Bug die Welt“ ist deshalb keine Broschüre im Hardcoverformat, sondern eine angenehm wache, kenntnisreiche und mitunter wunderbar entromantisierende Vermessung der Seereise. Seereise statt Bettenburg mit Schornstein Knaak interessiert sich nicht für die üblichen Rennstrecken des Massenmarkts, auf denen die Branche ihre Kapazitäten durchoptimiert wie ein Logistikunternehmen mit Showbühne. Sein Blick gilt der eigentlichen Seereise: kleineren Einheiten, besonderen Routen, Schiffen mit Charakter und Situationen, in denen das Meer nicht nur Hintergrundbild für Selfies ist, sondern tatsächlich eine Rolle spielt. Drei Stationen seines Buches zeigen sehr schön, worum es ihm geht. Da ist zunächst die Antarktis, bereist auf der *Sea Explorer*. Schon die Drake-Passage, jene berüchtigte Wasserstraße zwischen Südamerika und der Antarktischen Halbinsel, liefert die dramaturgische Fallhöhe gleich mit. Bei der Anreise zeigt sie sich als beinahe zahmer „Drake Lake“, auf der Rückfahrt dann als veritabler „Drake Shake“ mit acht Meter hohen Wellen und der freundlichen Einladung an die Passagiermägen, ihre bisherige Ordnung zu überdenken. Wer danach noch Energie, Mut oder eine leicht problematische Neigung zur Selbstprüfung besitzt, springt wie Knaak bei rund einem Grad Wassertemperatur ins Südpolarmeer. Sein Fazit ist ebenso schlicht wie richtig: Dort unten steht der Pinguin über dem Homo sapiens. Eine Erkenntnis, die man einigen Produktentwicklern der Branche gelegentlich auf die Tischvorlage drucken möchte. Ganz anders, aber nicht weniger aufschlussreich, ist die Passage über den schwedischen Göta Kanal an Bord der *MS Juno*, Baujahr 1874. Hier wird Luxus radikal neu definiert. Die Kabinen messen ungefähr 1,5 mal 2 Meter – ein Format, das heutigen Suite-Kunden vermutlich als begehbarer Kleiderschrank mit historischem Charme verkauft würde. Doch genau in dieser Reduktion liegt der Reiz. Kein schwimmendes Einkaufszentrum, keine Wasserpark-Architektur, keine LED-getränkte Erlebnisüberforderung. Stattdessen: Entschleunigung, Handwerk, Nähe zum Wasser. Um den historischen Rumpf in den engen Schleusen zu schützen, nutzt die Crew keine Plastikfender, sondern Birkenstämme. Manchmal ist Nachhaltigkeit eben keine Powerpoint-Folie, sondern ein Stück Holz. Und dann ist da noch die *Sea Cloud Spirit* vor den Kanaren: 138 Meter Schiff, 28 Segel, von Hand gesetzt. Während die Passagiere mit jener Mischung aus Andacht und leichter Ungläubigkeit nach oben blicken, arbeitet die Crew in schwindelerregender Höhe. Hier wird sichtbar, was in der Kreuzfahrtindustrie zunehmend selten geworden ist: maritimes Können, das nicht vollständig durch Hotelmanagement, Yield-Optimierung und Entertainmentdramaturgie ersetzt wurde. Mit Salzgehalt gegen Seemannskitsch Schon im Vorwort, das Knaak passend „Einschiffung“ nennt, macht er klar, dass er der Romantik nicht unbewaffnet begegnet. Er nimmt sich ein beliebtes Bild vor: die angebliche Nähe des Menschen zum Meer, weil Tränen und Ozean denselben Salzgehalt hätten. Ein hübscher Satz, bestens geeignet für Kalenderblätter, Taufreden und die sentimentalen Absätze in Kreuzfahrt-Katalogen. Nur leider falsch. Meerwasser enthält im Durchschnitt etwa 3,5 Prozent Salz. Eine menschliche Träne kommt auf rund 0,9 Prozent. Die Verbindung zwischen Mensch und Meer liegt also nicht in dieser poetischen Gleichung, sondern tiefer: in den Bausteinen unseres Körpers, in Natrium, Chlorid, Kalium und Calcium. Es ist typisch für dieses Buch, dass Knaak den Zauber nicht zerstört, sondern präzisiert. Er nimmt dem Meer nicht seine Faszination. Er befreit es nur vom schlechten Marketing. Für Touristiker ist genau das interessant. Denn die Branche steht seit Jahren vor der Frage, wie viel Mythos sie braucht – und wie viel Wirklichkeit sie erträgt. Kreuzfahrt lebt von Sehnsuchtsbildern, keine Frage. Aber eine Industrie, die weiter wachsen will, kann sich nicht dauerhaft in Sonnenuntergangslyrik einrichten, während Häfen über Overtourism klagen, Umweltverbände Messwerte vorlegen und die Crew unter Bedingungen arbeitet, die im Gästebereich kaum jemand sehen möchte. Versenker: Umwelt, Overtourism, Flaggenstaaten Der eigentliche Wert von „Vorm Bug die Welt“ liegt darin, dass Knaak genau diese Schattenseiten nicht ausblendet. In Kapiteln wie „Auf grünem Kurs“ und „Crew only“ verlässt er konsequent das Sonnendeck der Behauptungen und steigt hinab in die Maschinenräume der Realität. Cruise-Fachjournalist Christofer Knaak Er schreibt über Umweltaspekte, über die komplizierte Transformation einer Branche, die gern von Zukunft spricht, aber in der Gegenwart noch reichlich schwere Altlasten mitführt. Er thematisiert Overtourism, etwa in Venedig, wo die Kreuzfahrt jahrelang als besonders sichtbares Symbol für die Überforderung fragiler Stadträume stand. Und er blickt auf die ökonomischen und juristischen Konstruktionen hinter den Kulissen: Flaggenstaaten wie Bahamas oder Malta, steuerliche Optimierungen, Arbeitsregime, Verantwortlichkeiten, die sich je nach Bedarf erstaunlich elastisch anfühlen. Dabei verfällt Knaak nicht in pauschale Verdammung. Das ist wichtig. Denn die Kreuzfahrt ist nicht nur ein Problem, sie ist auch ein Produkt mit enormer Nachfrage, hoher Wertschöpfung, großer emotionaler Bindung und beträchtlichem Innovationsdruck. Wer sie verstehen will, muss mehr können als empört winken. Knaak kann das. Er ordnet ein, statt nur zu urteilen. Auch historisch liefert er Substanz. Die Branche beginnt bei ihm nicht mit Wasserrutschen und Spezialitätenrestaurants, sondern unter anderem mit Albert Ballin und der Hapag. Die erste „Lustreise“ der *Augusta Victoria* im Jahr 1891 erscheint dabei nicht als romantischer Geistesblitz, sondern als das, was sie auch war: ein klug kalkuliertes Geschäftsmodell, um Schiffe im Winter nicht ungenutzt herumliegen zu lassen. Kreuzfahrt war von Anfang an Sehnsucht und Auslastungsmanagement. Wer heute Revenue Management betreibt, darf sich also durchaus in einer langen Tradition sehen – wenn auch nicht zwingend in einer edlen. „Passenger Area – Start Smiling!“ Besonders lesenswert ist das Kapitel „Crew only“. Es sollte Pflichtlektüre für alle sein, die glauben, das Lächeln des Stewards sei im Preis der Balkonkabine selbstverständlich enthalten. Knaak beschreibt die Grenze zwischen Gästewelt und Arbeitswelt nicht abstrakt, sondern anhand eines Schildes: „Passenger Area – Start Smiling!“ Mehr muss man über emotionale Dienstleistungsarbeit eigentlich kaum wissen. Hinter dieser Tür beginnt die Performance. Müdigkeit, Heimweh, Rückenschmerzen, schlechte Laune – alles bleibt draußen. Drinnen wartet der Gast, und der hat schließlich Urlaub. Auf der *MS Europa*, so erzählt Knaak, zählen Crewmitglieder die Zeit bis zum Abmustern nicht in Wochen, sondern in Schnitzeltagen. Jeden Sonntag gibt es Schnitzel. Ein Kalender aus Panade. Man kann darüber lächeln, sollte aber nicht übersehen, was dahintersteckt: lange Verträge, wenig Privatsphäre, harte Routinen. Ein Arbeitstag kann bis zu 14 Stunden dauern. Das See-Arbeitsübereinkommen erlaubt monatliche Arbeitszeiten, die an Land vermutlich jeden Betriebsrat in Schnappatmung versetzen würden. Während der Gast über Servicequalität urteilt, stemmt die Crew ein System, das auf perfekter Freundlichkeit bei maximaler Effizienz beruht. Dass Reedereien Teile der Vergütung über Service-Entgelte faktisch an den Kunden delegieren, ist aus Unternehmenssicht elegant. Aus moralischer Perspektive wirkt es eher wie ein Taschenspielertrick mit Bordkarte. Buch als Branchenlektüre „Vorm Bug die Welt“ ist kein Anti-Kreuzfahrt-Buch. Zum Glück. Davon gibt es ebenfalls genug, und viele sind ungefähr so differenziert wie ein Shitstorm mit Seekrankheit. Knaak schreibt aus Sympathie zur Seereise, aber nicht aus Blindheit gegenüber der Industrie. Das macht sein Buch wertvoll – gerade für Profis im Tourismus. Er zeigt, dass eine Reise auf kleineren, charaktervollen Schiffen wie der *Artania*, der *MS Europa* oder historischen und spezialisierten Einheiten etwas anderes sein kann als das standardisierte Dahingleiten auf anonymen Megalinern. Er zeigt aber auch, dass diese Differenz nicht von selbst entsteht. Sie braucht Haltung, Produktintelligenz, gute Routenplanung, faire Arbeitsbedingungen, glaubwürdige Nachhaltigkeit und Gäste, die mehr erwarten dürfen als Quadratmeter, Buffetmeter und Showminuten. Für jemanden wie mich, der die angekündigten Neubauten der kommenden Jahre eher mit hochgezogener Augenbraue als mit Champagnerlaune betrachtet, ist dieses Buch eine wohltuende Erinnerung daran, was Seefahrt sein könnte: Begegnung mit Natur, Technik, Menschen und Geschichte. Nicht bloß ein schwimmendes Konsumversprechen mit Hafenblick. Die Empfehlung lautet daher: kaufen, lesen, Verstand einschalten. Und den PR-Kitsch bitte an der Gangway abgeben. Wer mehr über die Macher, Mechanismen und Zumutungen dieser Branche hören möchte: Im Reiseradio-Podcast, den Sie mit einem kleinen Klick auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild abrufen können, haben wir auch Christofer Knaaks Buch analysiert (mit Hilfe der Redaktions-KI-Tools) und daraus ein munteres Gespräch produziert – für die, die lieber nebenbei hören als nicht nebenbei zu lesen Bis dahin: immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Und gelegentlich auch eine Handbreit Skepsis im Kopf. Das Buch bei Amazon – hier klicken Um den Podcast anzuhören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Kreuzfahrt-Buch mit Biss Christofer Knaak blickt hinter die Bordkulissen erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Als Estelle eines Tages eine Einladung zur Hochzeit ihres Ex-Freundes Gustav bekommt, denkt sie sich: Warum nicht? Die Teenie-Liebe ist lange vorbei und sie freut sich für ihn. Doch schon kurz nach der Hochzeit kriselt es zwischen den frisch Vermählten und Estelle ist irgendwie mittendrin. Und dann bittet Gustav sie um einen Gefallen, der sie in eine Situation bringt, die man sich kaum ausmalen kann ... Spillt euren JUICE! Entweder per Mail an juice@kugelundniere.com oder slidet uns in die DMs bei Instagram @juicederpodcast Du möchtest Werbung im Podcast buchen oder mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte. JUICE ist eine Produktion von Kugel und Niere. Mit Lea Dakowski und Lina Kempenich. Zum Team gehören außerdem: Stefanie Buchholz und Hanna Autenrieth Audioproduktion: Joé Fleischhauer Executive Producer: Elisabeth Veh Intromusik: Robert Sladeczek Cover: Philipp Wortmann Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
3.000 Euro Schadensersatz, weil eine Bewerberin mit ausländischem Namen keine Antwort bekam und als Frau Müller plötzlich die Einladung zur Besichtigung. Genau dieses Urteil zeigt, wie teuer ein unsauberer Vermietungsprozess heute werden kann.Victor Baumann, COO von Ohne Makler, erklärt, warum aktuell ein großer Teil der Vermietungsprozesse nicht DSGVO konform läuft und worauf Vermieter mit 3 bis 5 Einheiten jetzt achten müssen. Es geht um Immobilien Investment in der Praxis: weniger Stress, weniger Risiko, ein sauber strukturierter Prozess.Das nimmst du mit:Warum du eine Selbstauskunft erst nach der Besichtigung anfragen darfst und nie vorab per Google Forms.Welche Daten in welcher der drei Phasen erlaubt sind, vom Namen bis zur Bonität.Wie du mit Gruppenbesichtigung und Sammelantwort viele Anfragen rechtssicher händelst.Warum Hausverwaltung und Makler in voller Höhe mithaften, wenn die Kriterien von dir kommen.Wie ein Mieterprofil ohne Objektbezug den rechtlichen Druck rausnimmt und dir 24 Prozent mehr Antwortrate bringt.Victor Baumann verantwortet bei Ohne Makler einen Marktplatz, über den letztes Jahr über 100.000 Einheiten vermietet oder verkauft wurden.Folgt unserem Gast:https://www.instagram.com/ohne_maklerhttps://www.linkedin.com/in/victor-baumann-2b972a160https://www.linkedin.com/company/ohne-makler.net/---
Wir hoffen, dass es bald noch weitere News von BOY geben wird, dem Duo bestehend aus Valeska Steiner aus Zürich und Sonja Glass aus Hamburg. Es ist zwar kein Comeback, wie wir es uns wünschen würden, und dennoch freut uns die News, dass BOY einer Einladung des «New Fall Festivals» gefolgt sind und im Herbst ein Konzert mit dem Kaiser Quartett spielen. Das Konzert war ratzfatz ausverkauft. Warum wir das erzählen? Weil wir hoffen, dass dies der Anfang eines Comebacks von BOY ist. Denn wir vermissen sie. Weitere News aus der CH-Musikwelt wie immer in der heutigen Sendung für euch.
Audiografie: Lebensgeschichten hörbar bewahrenWas bleibt von einem Menschen, wenn er erzählt? In dieser Folge von „Gelassen älter werden“ spricht Bertram mit Ingo Stoll, Gabriele Schuster-Klackl und Uwe Paris über Audiografie, also über die Kunst, Lebensgeschichten mit der eigenen Stimme festzuhalten.Es geht um Stimme, Erinnerung, Zuhören und um die Frage, warum ein gesprochenes Leben manchmal nähergeht als jeder geschriebene Satz. Ingo Stoll, Audiograf und Begründer der Audiografie im deutschsprachigen Raum, beschreibt, wie aus ausführlichen Gesprächen ein persönliches Hörportrait entsteht. Mit Musik, Geräuschen, Atmosphäre und vor allem mit den Zwischentönen, die nur eine Stimme tragen kann.Gabriele Schuster-Klackl bringt ihren sinnzentrierten Blick ein. Sie spricht von „Sinnsuche rückwärts“, vom Goldschürfen in der eigenen Vergangenheit und davon, wie Krisen, Wendepunkte und kleine Glücksmomente zu einem neuen Gesamtbild werden. Uwe Paris erzählt sehr persönlich, was seine eigene Audiografie mit ihm gemacht hat. Nicht nur für Familie, Freunde oder Enkelinnen, sondern auch für sich selbst. Denn im Erzählen hat sein Leben noch einmal ein eigenes Gewicht bekommen.In dieser Folge hörst du:Was Audiografie von Biografie, Film und klassischem Interview unterscheidet.Warum die Stimme durch alle Lebensalter führen kann.Wie gutes Zuhören zu einer Einladung wird.Weshalb Erinnern nicht nur rückwärts schaut, sondern auch Zukunft öffnet.Wie eine Audiografie Angehörige berühren und manchmal sogar versöhnen kann.Zitat aus der Folge:„Audiografien sind immer Liebeserklärungen.“ Gabriele Schuster-KlacklWeitere schöne Gedanken aus dem Gespräch:„Ich bin Clown und sammle Augenblicke.“ Uwe Paris„Die Arbeit eines Audiografen ist mehr die eines Archäologen. Es geht um das Freilegen der Dinge, die längst da sind.“ Ingo StollLinks und Hinweise:Ingo Stoll und die Audiografie: [Link einfügen]Festival der Lebensgeschichten: [Link einfügen]Gabriele Schuster-Klackl: [Link einfügen]Audiografie von Uwe Paris: [Link einfügen]Frühere Folge zur Audiografie aus März 2023: [Link einfügen]Vielleicht ist diese Folge auch eine kleine Einladung, mal zu fragen: Welche Geschichten in meinem Leben warten noch darauf, erzählt zu werden? Und wem würde meine Stimme, genau so wie sie ist, eines Tages fehlen?Hier könnt ihr mein Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden" vorbestellen!Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an info@gelassen-aelter-werden.de – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
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Du Liebe, vielleicht fragst du dich manchmal, ob du das alles richtig machst. Ob du genug tust. Ob du stark genug bist, weiterzumachen. Ich habe über 700 Frauen auf ihrem Kinderwunschweg begleitet. Und ich habe Muster gesehen. Keine Garantien, keine Checklisten – aber echte Beobachtungen. Dinge, die einen Unterschied gemacht haben. Innerlich. Emotional. Manchmal auch körperlich. In dieser Folge teile ich sie mit dir – aus meiner Arbeit, aber auch aus meinem eigenen Weg. In dieser Folge erfährst du: ✨ warum Urvertrauen – das Vertrauen, dass das Leben es gut mit dir meint – mehr bewirkt als jede Kontrolle ✨ wie du dein Leben wieder gestaltest, statt es auf Pause zu stellen ✨ was es bedeutet, aus dem Opfermodus in echte Selbstverantwortung zu kommen ✨ warum Durchhalten nicht „stark bleiben“ bedeutet – sondern erlaubte Trauer ✨ wie du deinen Körper wieder als Verbündeten findest, nicht als Feind ✨ weshalb Offenheit für ganzheitliche Ansätze so vielen Frauen neue Handlungsspielräume gegeben hat ✨ und was es heißt, Frieden zu schließen – egal wie der Weg endet Diese Folge ist kein Fahrplan. Sie ist eine Einladung, dich in dem, was du bereits trägst, zu sehen.
In dieser Folge von Leise war gestern nehmen Kai und Flo die Metal-Szene genauer unter die Lupe. Zwischen Festival-Nostalgie, Community-Gedanken und Podcast-Rückblicken geht es um die Frage, was Authentizität im Metal eigentlich bedeutet – und warum man ein Festival nicht einfach kopieren kann.Die beiden sprechen über die Entwicklung von Festivals zwischen Underground und Mainstream, über die Herausforderungen beim Wachstum von Veranstaltungen und darüber, warum kleinere Festivals oft ihren ganz eigenen Charme besitzen. Außerdem werfen sie einen Blick zurück auf die Entwicklung des Podcasts, sprechen über Community-Feedback und laden neue Podcaster ausdrücklich dazu ein, sich zu vernetzen.Für Gesprächsstoff sorgt auch ein Thema, das auf Konzerten regelmäßig diskutiert wird: Handyvideos. Sind sie eine wertvolle Erinnerung oder zerstören sie die Atmosphäre vor der Bühne? Kai und Flo beleuchten beide Seiten der Debatte und sprechen zusätzlich über Urheberrecht, Konzertmitschnitte und gesellschaftliche Veränderungen im Umgang mit Live-Musik.Eine Folge zwischen Szene-Liebe, kritischen Gedanken und jeder Menge Metal-Nerdtalk.
Lektion 159 Ich gebe die Wunder, die ich empfangen habe. - EKIW 159 Weitergeben ist Heimkommen. Heute wird das Wunder nicht als Privaterlebnis verstanden, sondern als Bewegung. Was ich empfange, ist nicht dafür da, bei mir zu enden. Es will durch mich weitergehen. Denn ein Wunder ist Berichtigung im Geist — und Berichtigung bleibt nicht eingeschlossen. Sie wird Ausstrahlung, Atmosphäre, Einladung. Wenn ich Wunder gebe, heißt das nicht, dass ich etwas „mache“. Es heißt, dass ich mich nicht mehr dazwischen stelle. Ich lasse die Führung wirken, statt zu kontrollieren. Ich lasse den Frieden durch mich sprechen, statt Recht zu behalten. Ich lasse Vergebung geschehen, statt die Rechnung zu führen. Das Wunder wird gegeben in dem Moment, in dem ich nicht angreife. Heute übe ich, das Empfangene nicht zu horten. Nicht als Besitz, nicht als „mein Fortschritt“, nicht als stiller Stolz. Ich gebe es weiter, indem ich sanft bin. Indem ich stoppe, bevor ich urteile. Indem ich im entscheidenden Moment den inneren Krieg beende. Dann wird das Wunder konkret — nicht spektakulär, aber real. Weitergeben ist Heimkommen: Denn je mehr ich es gebe, desto mehr erkenne ich, dass es nie getrennt war von mir. Und so wird der Tag zu einem einzigen Fluss: empfangen, geben, erinnern. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #EKIW #Lektion160 #WorkbookLesson160 #Geistesschulung #Wunder #GebenUndEmpfangen #Vergebung #Frieden #Fuehrung #Wahrnehmung #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch
In dieser Special-Podcastfolge sprechen wir über die tiefen Zusammenhänge zwischen deinem Money-Mindset, deinen Geldblockaden und deiner finanziellen Realität, in der du dich befindest. Kennst du Gedanken wie: “Das kann ich mir nicht leisten.” oder “Das wäre ja schön, aber ich habe die finanziellen Mittel nicht.”? Diese Mangelgedanken, die oft kollektiv geprägt sind, halten dich klein und halten dich davon ab, wirklich groß zu träumen! In dieser Folge erfährst du: ✨ Warum deine Beziehung zu Geld dein Leben unfassbar stark beeinflusst ✨ Wie du erkennst, wie dein Money-Mindset ist ✨ Praktische Übungen, wie du dich von limitierenden Geld-Glaubenssätzen befreien kannst Diese Folge ist eine Einladung, das Thema Geld von Angst, Mangel und Begrenzung zu entkoppeln und eine neue, stärkende Beziehung zu finanzieller Fülle aufzubauen. Ich wünsche dir, dass du dieses Thema nicht nur neutralisierst, sondern in etwas Positives wandelst!
Seit Jahrzehnten wird in der Human Design Welt über das Jahr 2027 gesprochen - doch was bedeutet dieser Wandel eigentlich wirklich? Und warum haben so viele Menschen das Gefühl, dass sich die Welt bereits jetzt grundlegend verändert? In dieser Podcastfolge nehme ich dich mit in eines der faszinierendsten und gleichzeitig meistdiskutierten Themen im Human Design. Wir sprechen darüber, warum alte Systeme ins Wanken geraten, weshalb immer mehr Menschen nach ihrer eigenen Wahrheit suchen und was Individualität, Selbstverantwortung und innere Autorität mit dem globalen Shift zu tun haben. Du erfährst: ✨ Was Human Design über 2027 sagt ✨ Was das Kreuz des Schlafenden Phönix bedeutet ✨ Warum sich Arbeit, Beziehungen und Gemeinschaft aktuell so stark verändern ✨ Weshalb immer mehr Menschen bestehende Lebensmodelle hinterfragen ✨ Warum innere Autorität in den kommenden Jahren wichtiger werden könnte als je zuvor ✨ Wie du den Wandel bewusst für dich nutzen kannst Diese Folge ist keine Weltuntergangs-Prognose, sondern eine Einladung, die aktuellen Veränderungen aus einer neuen Perspektive zu betrachten und zu verstehen, warum so viele Menschen gerade spüren, dass ein neues Kapitel beginnt.
Zurück in deine Kraft - Für einen bewussten und achtsamen Umgang mit Trauer und Verlust
Willkommen bei „Zurück in deine Kraft“. Dieser Podcast ist ein ruhiger Raum für Menschen in inneren Übergängen. Für Zeiten, in denen sich im Innen oder Außen etwas verändert, verschiebt oder nicht mehr wirklich stimmig anfühlt. Hier geht es nicht darum, schneller zu funktionieren oder dich ständig zu optimieren. Sondern darum, dich selbst wieder besser zu spüren und zu verstehen. Ich spreche über: • emotionale Überforderung • innere Prozesse • Nervensystem & Selbstkontakt • Wahrhaftigkeit • bewusste Veränderung • ein bewusstes Leben und den Weg zurück zu dir selbst. Ehrlich, ruhig und ohne künstliche Motivationsenergie. Dieser Podcast ist eine Einladung, langsamer zu werden, durchzuatmen, innerlich wieder klarer zu sehen und dich selbst zwischen all dem Außen wieder bewusster wahrzunehmen. Für mehr Verbindung, emotionale Sicherheit und einen bewussteren Alltag.
ⓦ weekly52 Blog Podcast Video & Artworkhttps://weekly52.de/weekly/moment6ⓦ
Ich komme gerade vom Natural Leadership Camp zurück. Fünf intensive Tage, in denen Menschen den Kontakt zu ihrer wahren Natur wiederfinden. Dieses Gefühl des tiefen Seins möchte ich Dir heute mit dieser Meditation schenken. Denn im Kontakt mit dem, wer Du wirklich bist, wird ein leichtes, sinnerfülltes Leben keine Frage des Tuns mehr, sondern des Seins. In dieser Meditation führe ich Dich durch: – Eine tiefe Körperentspannung, die Dich Schritt für Schritt loslassen lässt – Die Begegnung mit dem, was Dich im Alltag von Dir selbst entfernt: Gedanken, Rollen, Erwartungen – Den Kontakt mit dem Licht Deiner Liebe – Deiner innersten Führung und Wahrheit – Die Tiefe Deines Seins: dort, wo Intuition, Sehnsucht und Dein eigentlicher Lebensweg wohnen – Eine sanfte Rückkehr mit der Einladung, noch ein paar Minuten im Gefühl des Seins zu verweilen Besonders für Dich, wenn Du gerade eine stressige Zeit hast und merkst, dass Du Dich mehr und mehr im Funktionieren verlierst. ✨ Kostenloser Beziehungsbooster: [https://acade-me.de/beziehungsbooster](https://acade-me.de/beziehungsbooster) ✨ Mehr über Christian & die AcadeME: [https://acade-me.de](https://acade-me.de)
Send us Fan MailDas ist die letzte Folge unserer sechsteiligen Serie rund um Menopause, Perimenopause, Wechseljahre und Postmenopause dieses Mal als Solofolge und mit dem expliziten Blick des Yin-Prinzips.Denn es geht mir hier nicht mehr um Hormone oder Symptome. Es geht um das, was diese Jahre wirklich mit uns machen. Als Frau ab 50, ab 60 sowohl gesellschaftlich und innerlich auch.Ich rede offen darüber, dass mich eine gewisse Unsichtbarkeit trifft. Auf Bühnen, in Medien, auf Bilddatenbanken ... ältere Frauen existieren kaum. Und ganz ehrlich: manchmal kränkt mich das. Ich möchte mir das nicht schönreden.Aber ich frage mich auch: Wo machen wir uns selbst unsichtbar? Wo rutschen wir, oft ganz unbewusst, zurück in die alte Rolle der Stütze im Hintergrund? In die Care-Arbeit, in die emotionale Verfügbarkeit, ins Funktionieren für andere. Und was hat das mit dem Yin zu tun?Das beschäftigt mich in dieser Folge. Zusammen mit der Frage, was Selbstverwirklichung für Frauen in der Postmenopause wirklich bedeutet– und was TCM und Taoismus über die weibliche Energie nach der Menopause sagen.Älterwerden als Frau muss kein Rückzug sein: Das Yin reift. Und diese Folge ist eine Einladung, genau das zu spüren.Ich freue mich, wenn du mir schreibst ! Meine WhatsApp-Nummer und E-Mail findest du hier in den Show Notes.00:00 – Willkommen02:27 – Älterwerden als Frau: was Wechseljahre wirklich mit uns machen04:46 – Unsichtbarkeit ab 50/60: auf Bühnen, in Medien, im Alltag07:10 – Yang vs. Yin: Wofür werden Frauen eigentlich gesehen?09:27 – Das alte und das neue Rollenbild der reifen Frau11:56 – Care-Arbeit & die Stützen-Falle: warum Frauen unbewusst zurückrutschen13:56 – Die ungelebte Größe und warum Funktionieren einfacher scheint18:03 – Die reife Frau als Quelle nicht als Stütze21:11 – Wie Frauen ab 50 ihre eigene Sichtbarkeit gestalten können25:28 – Unsere inneren Bilder vom Älterwerden hinterfragen27:23 – TCM & Taoismus: was nach der Menopause energetisch möglich wird32:03 – Aus innerer Autonomie heraus ins Außen treten: das Yin-Prinzip35:16 – „Ich weiß nicht, womit ich mich zeigen soll" – was dann? Meine Links für dich: Free WebinarYin-Prinzip, Seminare, Retreats + CoachingsInstagramFacebookBuch Das Yin-PrinzipMöchtest Du mehr zu einem bestimmten Thema hören, soll ich einen bestimmten Gast einladen oder möchtest Du selbst zu Gast im Yin-Magazin sein – dann schick mir gerne eine Nachricht per E-Mail an info@danielahutter.com oder via WhatsApp: +436642250429.
Am Fronleichnamsfest spricht Anno Busch vom Fachbereich Evangelisierung im Erzbistum Köln über die Eucharistie – und über die Hoffnung auf einen neuen Aufbruch in der Kirche. Das Glaubensfestival "kommt&seht" versteht er als Einladung, "Christus in die Mitte zu stellen". Passend zum Fronleichnamsfest soll die Eucharistie dabei zur "Quelle unserer Einheit" werden – gerade in einer Zeit, die von Spaltung geprägt ist. Besonders eindrücklich beschreibt Busch die eucharistische Anbetung als "die niederschwelligste Methode, Menschen mit Christus in Verbindung zu bringen".Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium bezeichnet sich Jesus selbst als "das lebendige Brot". Anno Busch erklärt, warum dieses Bild weit mehr bedeutet als bloße Symbolik und weshalb Christen seit den ersten Jahrhunderten Missverständnisse rund um Eucharistie und Abendmahl erklären mussten. Dabei geht es um die Frage: Wie kann Gott Menschen so nahekommen, dass er selbst zur Nahrung wird?Ein Gespräch über Fronleichnam, die Sehnsucht nach Einheit und die bleibende Provokation der Eucharistie. Jetzt reinhören!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesu zu der Menge: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot ist, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt.Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag. Denn mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und mein Blut ist wahrhaft ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie das Brot, das die Väter gegessen haben, sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit. (Joh 6,51-58)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Der Bibeltext Hebräer 12,18-24 – ausgelegt von Rolf Röhm.
In dieser inspirierenden Folge beim CULTiTALK begrüßt Georg Wolfgang als Host den Leadership-Mentor, Unternehmer und Buchautor Christian Fuchs. Gemeinsam tauchen sie tief in das Thema "Stille Kündigung" ein – ein Phänomen, das aktuell viele Unternehmen beschäftigt. Christian, Geschäftsführer der Mentex GmbH, schildert offen seinen Werdegang, angefangen beim Start im elterlichen Unternehmen und seinen Erfahrungen im Mittelstand bis hin zu prägenden Stationen in DAX-Konzernen. Dabei wird deutlich, wie grundlegend sich Führungskultur und der Anspruch an Leadership gewandelt haben. Ein zentrales Thema ist das neue Verständnis von Führung: weg von reiner Hierarchie, hin zu echter Beziehung auf Augenhöhe, Nahbarkeit und Sinnstiftung. Christian schildert eindrucksvoll, wie dies gelingt – und warum es immer noch Chefs gibt, die lieber Kontrolle ausüben als Richtungsweisung und Mitgestaltung ermöglichen. Er spricht auch über typische Fehler in der Auswahl von Führungskräften und erläutert, weshalb nicht jeder starke Experte ein:e gute:r Leader:in ist. Anhand der Bilder von Picasso, der gemeinsam mit dem Team gestaltet wird, und der Metapher der 51-Prozent-Regel macht Christian nachvollziehbar, wie schleichende innere Kündigung entsteht und wie Unternehmen mit einfachen Reflexionen und anderen Prinzipien die Motivation und Identifikation ihrer Teams stärken können. Du erfährst, welche massiven, oft unsichtbaren Kosten durch innere Kündigung entstehen, wie man diese erkennt und wie Führung durch Klarheit, Vertrauen und Beteiligung eine positive Bewegung im Unternehmen erzeugt. Persönliche Anekdoten, praxisnahe Tipps und die Einladung, das eigene Führungsverständnis zu hinterfragen, machen diese Folge zu einer wahren Inspirationsquelle. Alle Links zu Christian Fuchs: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christian-fuchs-com/ Unternehmen: https://mentex-code.com/ Buch: https://mentoren-verlag.de/werke/die-stille-kuendigung-das-buch/ Alle Links zu Georg und dem Culturizer: Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang Culturizer: https://culturizer.app CULTiTALK: https://cultitalk.de
Bleisure Travel und Workation sind längst mehr als ein Trend– sie stehen für einen grundlegenden Wandel in der Art, wie wir arbeiten und reisen. Auch in Deutschland gewinnen diese neuen Formen des Reisens zunehmend an Bedeutung.In dieser Folge sprechen wir mit Fabienne Schönweitz vomConvention Bureau Rheinland-Pfalz und Prof. Dr. Peter Neumann über aktuelle Entwicklungen und Erfahrungen in einer der Vorreiterregionen in Deutschland.Ein zentraler Bestandteil der Folge ist der neue „Bleisure& Workation Monitor Deutschland“ – die erste bundesweite Studie zu Nachfrage und Angebot in diesem Themenfeld.Gemeinsam geben wir erste Einblicke und laden zurPräsentation der Ergebnisse am 24. Juni 2026 in Mainz ein. Dort werden die Studienergebnisse erstmals vorgestellt sowie gemeinsam mit Vertreter*innen aus Tourismus, Wirtschaft und Wissenschaft diskutiert und daraus konkrete Maßnahmen für die Praxis erarbeitet.In der Episode erfahren wir unter anderem:wie sich Bleisure Travel und Workation entwickelnwelche Erfahrungen Rheinland-Pfalz als Vorreiterregion gemacht hatwelche Rolle NeumannConsult in der Entwicklung des Monitors und der Begleitung von Destinationen spieltwelche Impulse der neue Monitor für die Branche liefertund warum sich eine Teilnahme an der Veranstaltung in Mainz lohnt.Eine spannende Folge mit Einblicken aus Rheinland-Pfalz –und einer Einladung nach Mainz, um die Zukunft von Bleisure Travel und Workation gemeinsam zu diskutieren (vor Ort oder virtuell).Anmeldung und weitere Informationen unter: https://www.bleisure-workation-monitor.de/ Talk-Gäste: Fabienne Schönweitz vom Convention Bureau Rheinland-Pfalz und Prof. Dr. Peter Neumann vom NeumannConsult & IU Internationale HochschuleGastgeberin: Sonia Carpinelli - NeumannConsultWeitere Themen des NeumannConsult Podcast „KomfortTour“ sind zudem:Komfort, Tourismus & Kultur, Wandern, Natur & Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit & Inklusion, ServicequalitätNeumannConsult:Website: https://www.neumann-consult.comFacebook: https://www.facebook.com/NeumannConsultLinkedIn: https://www.linkedin.com/company/638099/
In dieser Episode des HerEssence Podcasts spreche ich mit Corinna Holzner, der Gründerin von Beamdream Breathwork, über die Kraft unseres Atems. Wir sprechen darüber, was Breathwork eigentlich ist, warum unser Atem so viel über unseren körperlichen und emotionalen Zustand verrät und wie wir ihn nutzen können, um unser Nervensystem zu regulieren. Corinna erklärt, warum kleine Atemübungen im Alltag oft unterschätzt werden, was der Unterschied zwischen regulierender Atemarbeit und transformativen Breathwork-Sessions ist und warum viele Menschen vor emotionalen Prozessen oder Kontrollverlust Angst haben. Diese Folge ist eine Einladung, deinen Atem wieder bewusster wahrzunehmen. Nicht als etwas, das du „richtig machen“ musst, sondern als einen direkten Zugang zu deinem Körper, deinem Nervensystem und deiner inneren Welt. Hier findest du mehr über Beamdream Breathwork:➡️ Starte gleich mit dem Einsteigerkurs Begin To Breathe mit einem extra Rabatt von 20% mit dem Code: BEGIN20 www.beamdream.com/videokurse/breat…rk-beginner-kurs➡️ Schau auf der Webseite vorbei: www.beamdream.com
In dieser Folge sprechen Nora und Jalèe Grau über ein Thema, das viele Mütter beschäftigt und gleichzeitig selten offen ausgesprochen wird: das ständige Vergleichen. Vergleichen mit anderen Müttern, mit gesellschaftlichen Erwartungen, mit den Bildern auf Social Media – und oft auch mit dem eigenen Anspruch, alles „richtig“ machen zu wollen. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, warum die Mutterrolle so anfällig für Selbstzweifel und Vergleiche macht. Was passiert psychologisch, wenn wir uns ständig an anderen messen? Warum fühlen wir uns oft nicht gut genug, obwohl wir jeden Tag unser Bestes geben? Und weshalb geraten gerade Mütter so schnell unter Druck, bestimmten Vorstellungen entsprechen zu müssen? Die beiden sprechen über Perfektionismus, Leistungsdenken, Identitätsveränderungen durch die Mutterschaft und den Einfluss von Social Media. Dabei wird deutlich: Vergleichen ist zunächst etwas völlig Menschliches. Problematisch wird es erst dann, wenn wir anfangen, uns selbst abzuwerten und den Kontakt zu unseren eigenen Bedürfnissen, Werten und Stärken verlieren. Außerdem erfährst du: ✨ warum Selbstkenntnis der Schlüssel zu mehr Gelassenheit ist ✨ welche Rolle unsere Persönlichkeit und unsere individuellen Talente spielen ✨ weshalb Emotionen wichtige Wegweiser sein können ✨ wie du erkennst, was dir wirklich Energie gibt ✨ und wie du lernst, Entscheidungen zu treffen, die zu dir passen – statt zu den Erwartungen anderer Diese Folge ist eine Einladung, den Blick wieder mehr nach innen zu richten, den eigenen Weg als Mutter zu finden und sich von dem Gedanken zu verabschieden, dass es die „perfekte Mutter“ überhaupt gibt. Eine ehrliche, stärkende und inspirierende Folge für alle Mütter, die sich weniger vergleichen und mehr vertrauen möchten – sich selbst, ihren Kindern und ihrem ganz eigenen Weg.
Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Hand aufs Herz: Wenn du in deiner letzten Stellenanzeige „mindestens zehn Jahre Branchenerfahrung" gefordert hast, dann hast du auf eines der schlechtesten Kriterien gesetzt, die die Forschung kennt. Klingt hart? Ist aber so. Wenn du im Vertrieb Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, die wirklich performen, musst du dich von ein paar lieb gewonnenen Annahmen verabschieden. Denn die Kriterien, auf die wir im Recruiting am häufigsten filtern, sind nach vier Jahrzehnten Forschung genau die mit der schwächsten Treffsicherheit. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du einen Recruiting-Prozess auf Basis echter Daten aufbaust – kein Bauchgefühl, keine Bro-Science, sondern das, was die Wissenschaft wirklich misst. Du erfährst, welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren, warum der laute Verkäufer ein Mythos ist und wie du deine Fehlerquote von rund 40 % auf unter 10 % drückst. Warum die meisten beim Vertriebsmitarbeiter einstellen die falschen Kriterien nutzen Das teure Missverständnis Ich werde immer öfter gefragt: „Chris, schau dir mal unseren Recruiting-Prozess an, wir stellen ständig die Falschen ein." Und fast immer sehe ich dasselbe Muster – es werden die falschen Methoden genutzt. Berufserfahrung, Studienabschluss, ein nettes Gespräch nach Sympathie. Das fühlt sich sicher an, hat aber mit der Vorhersage von Vertriebserfolg wenig zu tun. Warum sich der Irrtum so hartnäckig hält Diese Kriterien wirken plausibel. Niemand wird gefeuert, weil er einen Kandidaten mit zehn Jahren Branchenerfahrung eingestellt hat. Genau deshalb hält sich der Irrtum so hartnäckig. Wer aber wirklich gute Vertriebsmitarbeiter einstellen will, muss aufhören, auf das zu filtern, was sich gut anfühlt – und anfangen, auf das zu setzen, was nachweislich funktioniert. Gutes Vertriebsrecruiting ist keine exakte Wissenschaft, aber es gibt sehr viel belegtes Wissen, das die meisten schlicht übergehen. Vertriebsmitarbeiter einstellen: Was eine Korrelation wirklich aussagt Zwei Beispiele zum Einordnen Damit du die folgenden Zahlen einordnen kannst, ein kurzer Methoden-Check. Wir sprechen von Korrelationen. Eine Korrelation liegt zwischen 0 und 1: Null heißt kein Zusammenhang, eins heißt perfekte Vorhersage. In der Personalauswahl kommst du praktisch nie über 0,60 – und das nur, wenn du die richtigen Methoden klug kombinierst. Die Korrelation zwischen regelmäßiger Aspirin-Einnahme und einem geringeren Herzinfarktrisiko liegt bei rund 0,03 – und rettet trotzdem Millionen Leben. Rauchen und Lungenkrebs hängen mit etwa 0,40 zusammen. Das ist die größte einzelne Risikoursache, die wir kennen. Eine 0,40 klingt also mickrig, ist in Wahrheit aber ein sehr starker Effekt. Die Faustregel-Skala für die Treffsicherheit Praktisch heißt das: Bei einem Wert von 0,40 hast du in einem Team von 20 Leuten statt drei oder vier Fehlbesetzungen nur noch ein oder zwei. Über drei Jahre gerechnet sind das Hunderttausende Euro Unterschied. Als grobe Orientierung gilt: unter 0,10 ist statistisch wertlos, 0,10 bis 0,20 ist schwach, 0,20 bis 0,35 ist praktisch relevant, 0,35 bis 0,50 ist sehr gut für ein einzelnes Werkzeug – und alles über 0,50 erreichst du nur durch Kombination. Vertriebsrecruiting: Welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren Seit über 40 Jahren untersucht die Forschung, wie gut einzelne Auswahl-Werkzeuge Berufserfolg vorhersagen. Wenn du dir die Werte ansiehst, ergibt sich eine klare Rangfolge – und sie widerspricht ziemlich genau dem, was im Mittelstand üblich ist. Wer datenbasiert Vertriebsmitarbeiter einstellen will, sollte diese Reihenfolge kennen. Strukturierte Interviews schlagen das Bauchgefühl Strukturierte Interviews – also Gespräche, bei denen du vorher genau festlegst, welche Fragen du stellst und welche Antworten gut oder schlecht sind – kommen auf einen Wert von 0,42. Unstrukturierte Interviews, das, was du typischerweise siehst, liegen nur bei 0,19. Allein die Struktur verdoppelt also die Treffsicherheit deines Interviews. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – und kaum jemand macht es. Arbeitsproben liegen bei 0,33, kognitive Leistung bei rund 0,31, Wissens-Tests bei 0,40. Berufsjahre und Abschlüsse sind fast wertlos Und jetzt der unbequeme Teil: Berufsjahre haben einen Wert von 0,09, Ausbildungsjahre von 0,10 – also quasi nutzlos für die Vorhersage von Vertriebserfolg. Handschrift-Gutachten kommen auf 0,02, das ist reines Voodoo. Wenn deine Ausschreibung Berufsjahre fordert und dein Interview unstrukturiert verläuft, setzt du auf zwei Kriterien zwischen 0,09 und 0,19. Das ist statistisch fast Würfeln. Werkzeuge kombinieren: Von 40 % auf unter 10 % Fehleinstellungen Jetzt kommt der spannendste Hebel. Wenn du die richtigen Werkzeuge kombinierst, kannst du die Treffsicherheit nochmal verdoppeln. Wichtig: Du zählst die Werte nicht einfach zusammen. Ein strukturiertes Interview (0,42) plus eine Arbeitsprobe (0,33) ergibt nicht 0,75. Denn jedes Werkzeug erfasst einen anderen Teil der Leistung. Warum sich gute Kombinationen ergänzen Zwei Verfahren, die Verschiedenes messen, ergänzen sich – zwei, die das Gleiche messen, bringen nichts. Ein kognitiver Test plus ein strukturiertes Interview treibt die Treffsicherheit auf etwa 0,63. Für den Vertrieb ist die stärkste Kombination: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Damit landest du bei 0,60 bis 0,65. Nimmst du für die Finalisten noch einen Persönlichkeitstest dazu, kommst du fast auf 0,68. Über 0,70 schaffst du selbst mit sechs Werkzeugen kaum – das ist die theoretische Decke. Was das für deine Fehlerquote bedeutet Übersetzt in die Praxis heißt das: Im klassischen Verfahren liegt deine „Luftpumpen-Quote", also das Risiko einer Fehleinstellung, bei rund 42 %. Fast jeder Zweite daneben. Mit der Maximalkombination sinkt sie auf 8 bis 10 %. Du kommst also von einer Fehlerquote von 40 % auf unter 10 %. Darüber muss man eigentlich nicht mehr reden. Kein Prozess liefert 100 % Sicherheit – aber wer die richtigen Werkzeuge kombiniert, ärgert sich nicht über die übrigen 10 %, sondern vermeidet die teuren 30 % dazwischen. Die Überraschung: Der laute Verkäufer ist ein Mythos Ambivertierte gewinnen Speziell für den Vertrieb gibt es einen Befund, der viele überrascht. Es hält sich die Annahme: je extrovertierter, desto besser der Verkäufer. Falsch. Studien zeigen, dass die besonders Extrovertierten nicht besonders gut verkaufen – aber die ganz Introvertierten eben auch nicht. Am erfolgreichsten sind die in der Mitte: die Ambivertierten, die je nach Situation zwischen offensiv und ruhig wählen können. Was wirklich zählt: Achievement Drive Der klassische Dampfplauderer ist also nicht dein Top-Performer. Im Interview gewinnt er trotzdem oft, weil er redegewandt ist – und genau hier liegen viele falsch. Der stärkste Faktor ist nicht Lautstärke, sondern Achievement Drive: das Leistungsstreben, der Wille zu gewinnen. Und das ist oft leise. Past Sales Performance allein hat übrigens einen Wert von rund 0,50 – der stärkste einzelne Faktor überhaupt. Wer das ernst nimmt, wird beim Vertriebsmitarbeiter einstellen nie wieder auf den lautesten Bewerber hereinfallen. Die Asymmetrie der Trainierbarkeit: selektiere DNA, trainiere Skill Was schnell lernbar ist – und was nicht Hier kommt der vielleicht wichtigste Denkfehler, den du vermeiden musst. Ja, im Prinzip kann man alles lernen. Aber der Trainingsertrag ist sehr verschieden. Skills und Wissen – eine SPIN-Selling-Methode, MEDDIC, ein CRM, dein Produktwissen – hat ein cleverer Verkäufer in Wochen bis Monaten drauf. Das ist mir bei der Auswahl deshalb ziemlich egal. Die rationale Strategie beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Persönlichkeit dagegen verschiebt sich nur über Jahre. Achievement Drive, Frustrationstoleranz, intellektuelle Neugier – das bringst du jemandem im Onboarding nicht bei. Daraus folgt die einzig rationale Strategie, wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst: Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare. Wer das Leistungsstreben nicht mitbringt, lernt es bei dir nicht mehr. Wer das Branchenvokabular nicht kennt, lernt es in drei Monaten. Die zwei häufigsten Fehler beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Fehler 1: Der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader Beide klassischen Fehler haben dieselbe Wurzel: Risiko meiden statt sauber prüfen. Der erste Fehler ist der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader – der Servicetechniker oder Anwendungsingenieur, der zum Verkäufer gemacht wird. Fachlich top zu sein erhöht die Chance, vertrieblich zu performen, schlicht nicht. Nach 20 Jahren in der fachlichen Beratung ist der Komfort in dieser Rolle kein Trainingsthema mehr. Fehler 2: Der Abschluss-Crack ohne Produkt-Interesse Der zweite Fehler ist das Spiegelbild: der abschlussstarke Sales-Crack ohne echtes Interesse am Produkt. Im Gespräch fragt er nur nach Provision, Gebiet und Tools – nie nach der Lösung. Im komplexen, beratungsintensiven Vertrieb wird der nie glaubwürdig als Experte auftreten. Der Branchenkenner fühlt sich sicher, weil seine Etikette stimmt. Der laute Verkäufer fühlt sich sicher, weil er Gespräche gewinnt. Beide sagen wenig über echte Leistung aus. Der Adjacent Industry Hire: die Lösung für den Bewerbermangel Adjazenz schlägt Branchenetikett Was tust du stattdessen? Du holst dir jemanden, der die Grundeigenschaften eines guten Verkäufers schon mitbringt – aus einer verwandten Branche. Das nennt sich Adjacent Industry Hire und ist sogar wissenschaftlich untersucht. Beispiele: ein SaaS-Vertriebler ins ERP-Geschäft, ein Industrieautomatisierer in die Robotik, jemand aus der Spezialchemie in den Bereich Coatings. Worauf es wirklich ankommt Entscheidend ist nicht die Branche selbst, sondern die Nähe von vier Dingen: Buyer-Persona, Sales-Cycle-Länge, Komplexität des Verkaufs und Entscheidungsstruktur. Wer mit ähnlichen Ansprechpartnern, in einem ähnlichen Zyklus und einer vergleichbaren Komplexität gearbeitet hat, bringt 100 % des Skills mit und braucht nur drei Monate für die Domain Fluency. „Zehn Jahre Branchenerfahrung" ist eben kein Eignungskriterium – es ist die Risiko-Versicherung des Recruiters, auf Kosten der Vertriebsleistung. Wann Fachwissen doch vor Sales-DNA geht Der Lackmustest für deine Rolle Damit ich ehrlich bleibe: Es gibt Fälle, in denen das Fachwissen wirklich vorgeht. Das gilt in hochregulierten, hochtechnischen Feldern – Pharma, Medical Devices, Halbleiter, Spezialchemie, Aerospace oder hochregulierte Cybersecurity. Der Lackmustest ist einfach: Hältst du das Erstgespräch ohne tiefes Fachwissen fünf Minuten durch, oder bist du sofort raus? Drei Lösungen für hochtechnische Rollen Nimm die OP-Technik: Wer nicht mitreden kann, wenn der Chirurg zur Sache kommt, bekommt keinen zweiten Termin. In solchen Fällen hast du drei Optionen: den seltenen Hybrid (teuer und schwer zu finden), den klassischen technischen Verkäufer mit Sales-Basis oder ein Tandem aus Verkäufer und Sales Engineer. Die Frage ist nie pauschal Fach oder Skill, sondern: Wie hoch ist die fachliche Hürde ins Erstgespräch dieser konkreten Rolle? So bildest du das richtige Anforderungsprofil Bevor du den ersten Lebenslauf liest, musst du wissen, wonach du suchst. Und zwar nicht aus dem Profil des – vielleicht mittelmäßigen – Vorgängers und nicht aus einer kopierten Stellenanzeige. Die saubere Methode heißt Anforderungsanalyse: Du leitest die Kriterien aus der Leistung deiner echten Top-Performer ab. In fünf Schritten zum richtigen Anforderungsprofil In fünf Schritten zu einem Anforderungsprofil, das wirklich auf Vertriebserfolg setzt – statt den nächsten Klon des Vorgängers zu suchen. Top-Performer analysieren Geh nicht von der Rolle aus, sondern von den Menschen, die heute oben performen. Was haben sie in Werdegang, Arbeitsstil und Persönlichkeit gemeinsam? Interviewe sie zu ihren besten Deals. Die Rolle entlang vier Achsen abklopfen Sales-Cycle-Länge, Komplexität (Einzelentscheider vs. Buying Center), Akquise- vs. Bestandsanteil und Beratungstiefe. Daraus ergibt sich deine Buyer-Persona. Strategisch vorausschauen Wo geht die Rolle in zwei bis drei Jahren hin? Welche Skills werden vom Nice-to-Have zur Pflicht? Definiere nicht die Rolle von gestern. Must-Have von Nice-to-Have trennen Maximal drei bis fünf Must-Haves – und zwar alles, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier, Past Performance. Produktwissen und CRM sind Nice-to-Have. In messbare CV-Signale übersetzen Aus „Achievement Drive" wird „belegte Quoten-Übererfüllung in zwei der letzten drei Jahre". Lege pro Signal einen klaren Schwellenwert fest. Anforderungsprofil ist nicht gleich Stellenbeschreibung Mehr als fünf Anforderungen brauchst du nicht – Studien zeigen, dass Bewerber ohnehin nur rund fünf Kriterien wirklich wahrnehmen. Das Anforderungsprofil ist nicht die Stellenbeschreibung. Die Stellenbeschreibung ist Werbung. Das Anforderungsprofil sagt, was jemand können muss, um in der Rolle erfolgreich zu sein. Zwei verschiedene Dokumente. Was im Lebenslauf wirklich zählt Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ist der Lebenslauf kein Vorhersage-Werkzeug. Er ist ein Filter, der die Falschen aussortiert. Lies ihn rückwärts – fang bei der letzten Leistungs-Zahl an. Im CV zählen Zahlen, nicht Adjektive. Harte Signale: worauf du achtest Harte Signale sind: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent („120 % der Quote in 2023"), ein Ranking im Team („Top 3 von 40"), bezifferte Deal-Größen und Cycle-Komplexität sowie Beförderungen innerhalb des Unternehmens. Red Flags: was dich stoppen sollte Red Flags sind: „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen wie „strategischer Vertriebsansatz" ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten pro Station ohne erkennbaren Grund. Die unbequeme Wahrheit: In den meisten deutschen Lebensläufen stehen die entscheidenden Zahlen gar nicht. Deshalb filterst du beim CV nur grob vor – und holst die fehlenden Fakten im Telefon-Pre-Screening. Verkäufer ohne Zahlen im CV haben entweder keine, schlechte – oder sie wissen nicht, dass Zahlen das Einzige sind, was im Vertriebs-CV zählt. Vertriebsrecruiting-Prozess: vom CV bis zum Onboarding Kriterien allein nützen nichts ohne Prozess. Wer 80 Lebensläufe planlos liest, sortiert am Ende den Falschen mit dem schönsten Foto rein. Du brauchst einen Trichter: erst Hard-Filter gegen die harten Signale (maximal 90 Sekunden pro CV), dann eine strukturierte Bewertung mit mindestens drei Signalen für die Einladung. Das Telefon-Pre-Screening: der unterschätzte ROI-Hebel Das Telefon-Pre-Screening ist der am stärksten unterschätzte Schritt im ganzen Prozess. In 15 bis 20 Minuten holst du die Zahlen, die im Lebenslauf fehlen: Quoten-Historie prüfen, Wechselgrund, Gehaltsrahmen, eine Frage zum echten Verhalten. Zwanzig Minuten am Telefon ersparen dir zwei Stunden falsch geführte Vor-Ort-Interviews. Und vergiss das Active Sourcing nicht – die richtig guten Verkäufer bewerben sich selten, sie werden gefunden. Ein gesundes Verhältnis sind 50 % Bewerbungseingang und 50 % Active Sourcing. Drei diagnostische Interviewfragen Im eigentlichen Interview haben sich drei Fragen bewährt. Erstens: „Wie würdest du dich in 30 Tagen in unsere Produktwelt einarbeiten?" – das misst Selbststeuerung und Lernstrategie. Zweitens: „Erzähl mir vom letzten Deal, den du selbst akquiriert hast – nicht ausgebaut, nicht betreut." – das trennt den echten Hunter vom Beziehungspfleger. Drittens: „Wie würdest du unser Produkt nach einer Stunde Vorbereitung verkaufen?" – das misst, wie schnell jemand von Produktmerkmal zu Kundennutzen übersetzt, die zentrale Vertriebsfähigkeit. Wichtig: Diese Fragen sind nur valide mit einer vorab festgelegten Bewertungsrubrik. Und geh nie allein ins Interview – idealerweise stellt HR die Fragen, die Führungskraft beobachtet. Die Rolle von HR: vom Briefträger zum methodischen Treiber Was HR wirklich leisten muss Hier sterben die meisten guten Prozesse. HR leitet CVs weiter, dann Funkstille – und der Vertriebsleiter entscheidet wieder aus dem Bauch. Eine starke Personalabteilung ist nicht der Verwalter im Hintergrund, sondern der methodische Treiber des Prozesses. Von HR kommen die Interview-Leitfäden, die Bewertungs-Skalen, die Arbeitsproben und die Test-Werkzeuge – das ganze Handwerk. Geschwindigkeit ist Qualität HR sorgt dafür, dass der Prozess eingehalten wird, dass die Kriterien gemeinsam festgelegt werden und dass die Führungskraft sauber durch den Prozess geführt wird. Dazu gehört auch Geschwindigkeit: Die besten Kandidaten sind laut LinkedIn nur rund zehn Tage aktiv verfügbar, nach 30 Tagen haben sich über 50 % anders entschieden. Geschwindigkeit ist im Recruiting nicht das Gegenteil von Sorgfalt – sie ist deren Ergebnis. Recruiting endet nicht mit dem Vertrag: Onboarding als zweiter Filter Die diagnostische Verlängerung Auch wer sauber Vertriebsmitarbeiter einstellen will, produziert mit dem besten Prozess noch rund 10 % Fehleinstellungen – das lässt sich rechnerisch nicht vermeiden. Genau diese 10 % fängst du im Onboarding ab. Denn 70 bis 80 % der späteren Fehlbesetzungen zeigen ihre Muster schon in den ersten drei Monaten. Klare Entscheidungspunkte nach 30, 60, 90 Tagen Verstehe das Onboarding deshalb nicht in erster Linie als Wissens-Vermittlung, sondern als Verlängerung des Recruitings mit anderen Mitteln: feste Check-ins, klare Frühwarn-Zeichen, klare Entscheidungspunkte nach 30, 60 und 90 Tagen. Wer nach 60 Tagen vor sich hin meckert und nicht vorankommt, wird nach 120 Tagen meistens nicht besser – sondern schlechter. Nutze die Probezeit konsequent als das, was sie ist: deine zweite Chance. Quick Takeaways Branchenjahre und Abschlüsse sind fast wertlos (Wert 0,09–0,10) – sie sind die teuersten falschen Kriterien. Strukturierte Interviews verdoppeln die Treffsicherheit gegenüber unstrukturierten Gesprächen (0,42 vs. 0,19). Die Kombination der richtigen Werkzeuge senkt die Fehlerquote von ~40 % auf unter 10 %. Achievement Drive schlägt Extraversion – der laute Dampfplauderer ist ein Mythos, die Ambivertierten gewinnen. Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare: Persönlichkeit bleibt über Jahre, Skills holst du in Monaten auf. Der Adjacent Industry Hire löst den Bewerbermangel – Nähe von Buyer-Persona, Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur zählt, nicht das Branchenetikett. Telefon-Pre-Screening und HR als Treiber sind die unterschätztesten Hebel im ganzen Prozess. Fazit: Schluss mit dem Würfeln beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Die drei Kernsätze Fassen wir zusammen. Strukturierte Interviews, Arbeitsproben und kognitive Tests sagen Vertriebserfolg drei- bis fünfmal besser voraus als Berufsjahre und unstrukturierte Bewertungen. Achievement Striving und Gewissenhaftigkeit sind die stabilsten Persönlichkeitsmerkmale – allgemeine Extraversion ist es nicht. Und weil Persönlichkeit über Jahre stabil bleibt, Skills aber in Monaten aufholbar sind, setzt du auf das Erste und trainierst das Zweite. Dein nächster Schritt Wer im Vertriebsrecruiting weiter auf Branchenjahre filtert, setzt auf das schlechteste verfügbare Kriterium. Wer auf Sales-Disposition baut und Wissen aufbaut, formt ein Team, das mit dem Markt mitwächst. Das ist eigentlich gar nicht schwer – du musst es nur konsequent machen. Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ohne dich auf dein Bauchgefühl zu verlassen, fang heute mit einem Punkt an: Führe das strukturierte Telefon-Pre-Screening ein. Damit halbierst du deine Time-to-Hire und verdoppelst die Qualität deiner Pipeline. Du willst tiefer einsteigen? Schreib mir einfach eine E-Mail an recruiting@vertriebsfunk.de – dann bekommst du von mir die komplette Zusammenfassung dieser Folge und den Bewertungsbogen, den ich in meinen Vertriebsprojekten als Blaupause nutze. Beides schicke ich dir kostenlos zu. Gib alles, dein Christopher Funk. Welche Kriterien sollte ich beim Vertriebsmitarbeiter einstellen wirklich beachten? Setze auf das, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier und geprüfte Past Sales Performance. Branchenjahre und Studienabschluss haben dagegen eine sehr geringe Vorhersagekraft auf Vertriebserfolg. Wie senke ich meine Fehlerquote im Vertriebsrecruiting? Indem du mehrere valide Werkzeuge kombinierst: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Das hebt die Treffsicherheit auf 0,60 bis 0,65 und drückt die Quote der Fehleinstellungen von rund 40 % auf unter 10 %. Ist Branchenerfahrung beim Verkäufer einstellen wichtig? Meistens nicht. Branchenerfahrung ist oft nur die Risiko-Versicherung des Recruiters. Wichtiger ist die Nähe von Buyer-Persona, Sales-Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur. Ausnahmen sind hochregulierte Märkte wie Pharma, Medical Devices oder Aerospace. Worauf achte ich im Lebenslauf eines Vertrieblers? Auf Zahlen statt Adjektive: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent, Ranking im Team, bezifferte Deal-Größen und Beförderungen. Red Flags sind „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten. Welche Rolle spielt HR beim Aufbau eines guten Recruiting-Prozesses? HR ist der methodische Treiber, nicht der Briefträger. Die Personalabteilung baut den Prozess, liefert Interview-Leitfäden und Bewertungs-Skalen, sorgt für Geschwindigkeit und führt die Führungskraft sauber durch das Verfahren. Wie sieht es bei dir aus: Filterst du noch nach Branchenjahren – oder setzt du schon auf Sales-DNA? Schreib mir deine Erfahrungen in die Kommentare und teile den Beitrag mit dem Vertriebsleiter, der das gerade dringend lesen sollte.
Das ist ein Mitschnitt des öffentlichen Hearings von fünf Bewerberinnen und Bewerbern für den ORF-Chefposten. Es diskutierten auf Einladung des Neoslab Markus Breitenecker, Petra Höfer, Johannes Larcher, Clemens Pig und Lisa Totzauer. Moderation: Anna Wallner, "Die Presse".
Die Ehe prägt die intimsten Lebensbereiche - und ist gleichzeitig eine sehr politische Angelegenheit. Ehevorstellungen beeinflussen den Umgang mit Sexualität und Kindern. In Deutschland regelte das Eherecht lange auch den Zugang zum Arbeitsmarkt und legte gesellschaftliche Rollen fest. Wie eine "gute Ehe" aussieht, verändert sich mit der Gesellschaft. Darüber spricht Moderatorin Sarah Zerback mit der Ethnologin Julia Pauli, der Juristin Anne Bittner und der Historikerin Hedwig Richter. Lesetipps auf bpb.deAnne Bittner, Ehen in Ost und West. Eine deutsche Rechtsgeschichte, in: APuZ 12/2026Sabine Böttcher, Nachholende Modernisierung im Westen, Der Wandel der Geschlechterrolle und des Familienbildes, Online-Dossier: Lange Wege der Deutschen Einheit (Okt. 2020)Hedwig Richter, Das "Herz der Familie". Zur Entstehung der Hausfrau, in: APuZ 12/2026Anna Katharina Mangold, Stationen der Ehe für alle in Deutschland, Online Dossier: Homosexualität (Aug. 2018)Julia Pauli, Eine gute Ehe. Heiraten in Mexiko und Namibia, in: APuZ 12/2026Naema N. Tahir, Die arrangierte Ehe. Einladung zu einem (neuen) Verständnis, in: APuZ 12/2026Hintergrund aktuell, 1976: Bundestag reformiert das Ehe- und Familienrecht (Apr. 2026) Zum WeiterhörenTaking the Red Pill - Einstiegsdroge Antifeminismus, Folge 4: Zurück an den Herd – Antifeministische Influencerinnen Transkript zur Folge InterviewgästeJulia Pauli, Professorin für Ethnologie, Universität HamburgHedwig Richter, Professorin für Neuere und Neuste Geschichte, Universität der Bundeswehr MünchenAnne Bittner, Juristin Redaktion Katrin Rönicke (hauseins), Sascha Kneip, Isabel Röder, Luise Römer (alle bpb) -------------- Wenn euch "Aus Politik und Zeitgeschichte" gefällt, abonniert uns und empfiehlt uns weiter. Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zum Podcast per Mail an apuz@bpb.de -------------- Podcast-Tipp Autokratische Kräfte arbeiten nach wiederkehrenden Mustern: Sie greifen gezielt Gerichte an, manipulieren Wahlen und verbreiten gezielt Desinformation. Doch es gibt Werkzeuge zur Verteidigung der Demokratie. The Playbook - Demokratische Strategien gegen das Drehbuch der Autokraten
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum echte Veränderung nicht im Außen beginnt — sondern im inneren Zustand. Du erfährst: ✨ warum viele Menschen dauerhaft im Überlebensmodus leben ✨ weshalb positives Denken allein oft nichts verändert ✨ wie Herz-Hirn-Kohärenz unser Nervensystem beeinflusst ✨ warum wir in Meditation üben, „niemand“ und „nichts“ zu werden ✨ was es bedeutet, aus dem Feld statt aus Mangel zu kreieren ✨ und weshalb die kommende Reise „The Field Within“ genau dort ansetzt Diese Folge ist eine Einladung, deinen Fokus zu weiten — und dich für eine neue Art zu öffnen, zu fühlen, wahrzunehmen & zu leben. Alle Infos und die SUPER EARLY BIRD Anmeldung: Breath & Balance – The Field Within findest du hier: THE FIELD WITHIN Und alle meine weiteren Angebote hier: zu Calendly Nervensystem regulieren Meditation & Bewusstsein Selbstheilung Präsenz Feminine Energie Stress & Nervensystem Bewusstseinsarbeit Kohärenz Spiritualität Meditation für Frauen
In dieser intensiven Episode spricht Michael Weyrauch, Verkaufstrainer & Gründer der Marke LoveSelling, über die wahre Kunst des Verkaufens: Verbindung statt Manipulation. Du erfährst, warum wahres Vertrauen entsteht, wenn du dich selbst ehrlich zeigst – mit Haltung, Herz und Authentizität.Erlebe, wie aus einem einfachen Verkaufsgespräch ein unvergesslicher Moment wird, der bleibt.Diese Episode ist kein Training. Sie ist eine Einladung, dich selbst im Verkauf neu zu entdecken.
In dieser Episode spreche ich darüber, warum kleine ungewohnte Übungen einen erstaunlich großen Einfluss auf unser Denken, unsere Kreativität und unsere persönliche Entwicklung haben können. Ausgangspunkt ist mein „Eddy-Newsletter“ – wobei „Eddy“ für „Erweiter deine Insel“ steht. Inspiriert von Vera F. Birkenbihl geht es darum, die eigene Komfortzone immer wieder ein kleines Stück zu verlassen und das Gehirn mit neuen Denkaufgaben zu fordern. Ich erzähle von einer kreativen Aufgabe aus dem Newsletter: „Finde mindestens 30 Einsatzmöglichkeiten für Hosenträger.“ Und genau dabei zeigt sich, wie spannend kreatives Denken sein kann. Denn plötzlich entstehen Ideen, auf die man vorher niemals gekommen wäre – von der Wäscheleine bis zum Familien-Stimmungsbarometer. Außerdem spreche ich darüber: Warum kreative Übungen das Gehirn wachsen lassen Weshalb neue Denkwege unsere Kreativität fördern Wie kleine Veränderungen im Alltag neue Nervenverbindungen schaffen Warum Humor, Geschichten und spielerisches Denken so wichtig sind Wie du selbst deine „Insel“ Stück für Stück erweitern kannst Diese Episode ist eine Einladung, neugierig zu bleiben, ungewöhnliche Dinge auszuprobieren und dem eigenen Gehirn wieder mehr Abenteuer zuzutrauen. Denn Kreativität entsteht oft genau dort, wo wir anfangen, Dinge einmal anders zu machen als sonst.
Du Liebe, vielleicht kennst du dieses Gefühl: Nach außen funktionierst du. Du lächelst, du machst weiter, du hältst alles zusammen. Und innerlich trägst du eine Last, die niemand sieht. Es steht in keinem Befund. Es kommt in keinem Arztgespräch vor. Und trotzdem zermürbt es dich von innen. I n dieser Folge spreche ich über genau das. Über die unsichtbare Seite des Kinderwunsches. Über das, was wirklich schwer ist, wenn keiner zuschaut. In dieser Folge erfährst du: ✨ warum die schwerste Belastung im Kinderwunsch oft die ist, über die niemand spricht ✨ wie der ständige Funktionsmodus aus Kontrolle, Planen und Perfektionismus dich immer mehr unter Druck setzt ✨ warum sich der Vergleich mit anderen, der Neid und die Frage „wann ist es bei euch so weit“ so tief einbrennen ✨ weshalb sich so viele Frauen damit allein fühlen, obwohl sie es nicht sind ✨ und warum diese Last kein Versagen ist, sondern ein Hinweis Diese Folge ist keine Anleitung. Sie ist eine Einladung, dich zum ersten Mal seit Langem wirklich gesehen zu fühlen.
Die Toten Hosen gehen auf große Abschiedstour. In dieser Folge ehren wir deshalb die Düsseldorfer Punkband und sprechen über das legendäre Konzeptalbum "Opium fürs Volk" von 1996. Dazu gehören auch Hits wie "Bonnie & Clyde" und "Paradies". Als die Toten Hosen im Frühjahr 2026 ihre Tour "Trink aus! Wir müssen gehen" ankündigen, ahnen viele Fans schon, dass es sich um einen Abschied handelt. Für die Meilensteine-Redaktion stand fest: Es wird Zeit, die Jungs rund um Leadsänger Campino zu ehren. Nur mit welchem Album? In unserem Online-Voting habt ihr euch für "Opium fürs Volk" entschieden. Es ist im selben Jahr wie "Le Frisur" von Die Ärzte erschienen – und ebenfalls ein Konzeptalbum. Einer, der Die Toten Hosen nicht nur kennt, sondern auch gut mit ihnen befreundet ist, ist Ingo Knollmann von den Donots. Als Podcastgast in dieser Folge erzählt er, dass die Hosen sein allererstes Konzert waren und ihn dazu inspiriert haben, eine eigene Band zu gründen. 1996 waren Die Toten Hosen auf dem bis dato Höhepunkt ihrer Karriere. Mit dem Album "Kauf mich!" erreichten sie Platz eins der deutschen Albumcharts und mussten sich mit der Frage herumschlagen, ob ihre Musik überhaupt noch Punk sei. Sie hatten aber auch ihr eigenes Label gegründet und damit neue Freiheiten gewonnen. Mit "Opium fürs Volk" schlug die Band eine klare Richtung ein: mehr hin zum Stadionrock – und man könnte auch vorsichtig sagen, dass sie dem Mainstream ein Stück näher gekommen sind. Das Konzept fürs Album entwickelte Sänger Campino, nachdem er auf Einladung des Abts Stephan Schröder eine Woche im Benediktinerabtei Königsmünster verbracht hatte. Campino nimmt dort am klösterlichen Leben teil und beschäftigt und sich mit den großen Fragen des Lebens – kein Wunder also, dass der Albumtitel von einem Zitat des Philosophen Karl Marx inspiriert ist. Klar wird der religiöse Bezug direkt auf dem Opener, "Vaterunser", der das wichtigste Gebet der Christen aufgreift und auch wie ein Gebet klingt. Für viele Punk-Fans war das sicherlich ein gewöhnungsbedürftiger Einstieg. Wer sich davon nicht abschrecken lässt und tiefer ins Album einsteigt, erkennt, dass zwischen der Religions- und Gesellschaftskritik jede Menge Selbstironie steckt. Während in "Und so weiter" deutsche Spießer und ihre Faulheit aufs Korn genommen werden, erlebt das Gangsterpaar in "Bonnie & Clyde" ein Abenteuer nach dem anderen – zumindest stellen sie es sich so vor. Man kann den Song als Hymne für Punks und Gangster interpretieren oder eben daraus schließen, dass alles nur eine Fantasie ist. Genau das zeichnet laut Ingo Knollmann die Toten Hosen aus: "Die Hosen sind in ihrer Art auch Punk, aber eben nicht dieses Brutale, dieses Aggressive. [...] Und das macht es dann auch aus, warum sie wirklich für viele so hörbar sind und auch Campino als Mensch so interessant und sympathisch ist." Neben den verschiedenen Themen und Lebensfragen, die auf dem Album behandelt werden, ist auch die Musik, die zu hören ist, "bemerkenswert vielseitig", findet Host Frank König. Gregorianische Gesänge teilen sich auf dem Album einen Platz mit Dudelsack, Flöten, Streicher, Synthesizer, Punk, Folk, Rock und Reggae. Und diese Mischung, die von einem religiösen roten Faden, durchzogen ist, geht auf. "Opium fürs Volk" gehört zu den meistverkauften Alben in Deutschland, erreichte Platz eins der deutschen Charts und wurde noch im Jahr der Veröffentlichung mit einer Goldenen und einer Platin-Schallplatte ausgezeichnet. __________ Über diese Songs vom Album "Opium fürs Volk" sprechen wir im Podcast (15:49) – "Vaterunser"(23:44) – "Und so weiter"(26:51) – "Bonnie & Clyde"(36:18) – "Paradies"(43:04) – "Viva la revolution"(47:35) – "10 kleine Jägermeister"__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "Opium fürs Volk" findet ihr hier: https://x.swr.de/s/dietotenhosenopiumfuersvolk __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Koch, Vincent www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
«Magnifica Humanitas – Über den Schutz des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz» So heisst die erste Enzyklika, das grosse Lehrschreiben, von Papst Leo XIV. In seinem Text denkt er über die künstliche Intelligenz nach und fordert klare Regulierungen für KI-Firmen und ihre Technologie. «Künstliche Intelligenz muss entwaffnet werden», so der Papst. Es brauche einen verantwortungsbewussten, ethisch fundierten Umgang mit KI. Das Schreiben wendet sich auch explizit an Menschen ausserhalb der Kirche. Womöglich war deswegen auch Chris Olah, der Mitgründer des KI-Unternehmens Anthropic, als Redner dabei. Spannend ist die Einladung, weil Olah und sein Unternehmen im Streit mit Trump liegt. Auch das Verhältnis zwischen Papst Leo und Donald Trump ist angespannt. Kommt die Botschaft des Papsts an? Kann die Autorität des Papstes etwas an der aktuellen Situation verändern? Und was sagt das über Papst Leo aus, dass er in seiner ersten Enzyklika ausgerechnet über KI schreibt? Das weiss Elisa Britzelmeier, Korrespondentin für Italien und den Vatikan, zu Gast in der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Hier geht's zum Text von Elisa Britzelmeier Mehr zum Papst Leo XIV und seiner Haltung zu KI: Papst Leo XIV. setzt eigene Kommission für künstliche Intelligenz ein Anthropic weigert sich, dem Pentagon seine Software auszuhändigen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
The Muse Effect — Muse, not Mothering Was, wenn Weiblichkeit nicht automatisch Fürsorge bedeutet? Was, wenn eine Frau inspirieren darf, ohne ständig zu nähren, zu tragen oder sich aufzuopfern? In dieser Folge spreche ich über den Unterschied zwischen Mothering und Muse Energy. Über Frauen, die sich nicht über Mutterschaft definieren wollen — emotional, gesellschaftlich oder biologisch. Über Kreativität statt Caretaking. Über Sinnlichkeit, Freiheit, Selbstbestimmung und die Kraft, einfach zu existieren, ohne permanent gebraucht zu werden. Und noch viel wichtiger: Warum wir uns trotzdem genau über diese Rolle weiterhin nähren. „The Muse Effect“ ist eine Einladung, Weiblichkeit neu zu denken: nicht als Funktion, sondern als Präsenz. Nicht als Rolle, sondern als Energie. Und wer Lust hat auf meinen Workshop um noch etwas tiefer in dieses Thema einzusteigen, der darf gerne am 27.6.2026 um 10 Uhr dabei sein. Es wird eine Aufzeichnung geben, für diejenigen die nicht live teilnehmen können: https://myablefy.com/epl/KcJZMJqwYTQ125u8xybd ✨ Muse, not mothering. Eure Sina
Der Politikwissenschaftler, Jurist und Publizist Albrecht von Lucke zeigt sich gerne vor seinen gut gefüllten Bücherregalen, wenn er im Fernsehen wortreich und schnell seine kritischen Einschätzungen zur aktuellen Politik abgibt. Viel lieber ist ihm aber die Langstrecke, die tiefgehende und durchdachte Analyse des Geschehens, die Prozesse hinter den Ereignissen und Diskussionen in Deutschland und der Welt. Er liefert sie als Redakteur der „Blätter für deutsche und internationale Politik“ und bei zahlreichen Vorträgen wie gerade auf der re:publica in Berlin, wo er seine Leidenschaft für das geschriebene Wort unterstrichen hat. Ihn reizt der Austausch unter Nachdenkenden, weshalb er sehr gerne der Einladung zu Freiheit Deluxe gefolgt ist. Im Gespräch mit Jagoda Marinić outet sich Albrecht von Lucke als klassischer Cis-Mann mit skeptischem Menschenbild und einer konservativen Grundhaltung mit Blick auf die Bewahrung der Natur. Die große Freiheitsfrage der Gegenwart liegt für ihn in einer Begrenzung der individuellen Freiheit, damit auch künftige Generationen überleben können. Jagoda Marinić und Albrecht von Lucke diskutieren darüber, ob und wie Tech-Bros und Superreiche in die Pflicht genommen werden können, ob wir zu viel konsumieren und zu wenig lernen und was ein Sieg der AfD bei den Wahlen im Herbst bedeutet. Hier hört ihr… warum Freiheit begrenzt werden sollte (5:22) inwieweit er konservativ geprägt ist (12:50) warum er eine Kampfkultur um Diskriminierung wahrnimmt (17:54) welches Gefühl wir zu wenig ansprechen (26:20) warum er skeptisch ist, dass Menschen mit Freiheit das Richtige anfangen (33:06) warum er den Staat für schwach hält (37:47) dass der Staat beim Handykonsum eingreifen sollte (44:48) dass er den öffentlichen Streit vermisst (54:53) was der große Fehler von Bundeskanzler Friedrich Merz ist (1:04:14) dass das Wohlstandsversprechen auch durch fehlende Skills bedroht ist (1:17:08) dass wir länger arbeiten (1:21:16) und die Reichen mehr zahlen müssen (1:24:19) dass die Demokratie stärker ist als die AfD (1:32:20) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Juliane Orth und Marit Tesar Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de Wollt Ihr noch mehr hören und erfahren? Hier unser Podcast-Tipp: https://1.ard.de/alles-in-butter
In dieser Folge von „Alles Liebe Erika“ spreche ich über das Thema Reue, Mut und die Frage, was Menschen am Ende ihres Lebens wirklich bereuen. Inspiriert wurde diese Episode von einem spannenden Podcast mit Mel Robbins und Daniel Pink, der auf der weltweit größten Studie zum Thema Bedauern basiert.Es geht darum, warum wir langfristig meist nicht unsere Fehler bereuen, sondern die Chancen, die wir nicht genutzt haben. mutige Entscheidungen, ehrliche Gespräche, gepflegte Beziehungen oder ein Leben, das wirklich zu uns passt. Außerdem teile ich die vier größten Arten von Reue und warum Mut, Verbindung und Sinnhaftigkeit entscheidend für ein erfülltes Leben sind.Eine inspirierende Folge über Selbstverantwortung, echte Beziehungen und die Einladung, das eigene Leben nicht aufzuschieben.Viel Freude beim Hören!Podcast Mel Robbins: https://open.spotify.com/episode/6FFmfpQkqaD4FbdSY3y8NK?si=SVhVmIGuRM69ACgodx2xRA#allesliebeerika#SelfLeadership#ConsciousLeadership#HörAufZuFunktionieren#FührenBeginntInDir#LeadershipMitHaltung#KlarStattHarmonisch#Loslassen#InnereKlarheit#FührungNeuDenken#Leadership #BeTheOne #Mut #Offenheit #Vertrauen #Persönlichkeitsentwicklung #Führung #Inspiration #PodcastNähere Informationen zu Dr. Erika Maria Kleestorfer:Website: www.kleestorfer.comInstagram: https://www.instagram.com/erikamariakleestorfer/?hl=deLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-erika-maria-k-a18426/Buch: Purpose: How Decisions in Life are Shaping Leadership JourneysLove-Cards: https://produkte.kleestorfer.com/love-cardsEmail: office@kleestorfer.com Dieser Podcast wurde bearbeitet von: Denise Berger https://www.movecut.at
Wir leben in einer Zeit, in der fast alles einfacher geworden ist. Doch genau das könnte unser größtes Problem sein. In dieser Folge geht es nicht darum, Komfort schlechtzureden – sondern darum zu verstehen, was passiert, wenn Bequemlichkeit zum Standard wird. Warum fällt es uns immer schwerer, ins Tun zu kommen? Warum fühlt sich schon leichter Widerstand wie eine echte Hürde an? Ich spreche darüber, wie Dauerkomfort unsere Disziplin, unseren Fokus und unser Selbstvertrauen beeinflusst – und warum Wachstum fast immer dort entsteht, wo es unbequem wird. Mit Beispielen aus dem Alltag und vom Rennrad zeige ich dir, wie schnell wir uns an den einfachen Weg gewöhnen – und was das langfristig mit uns macht. Diese Folge ist eine Einladung, ehrlich hinzuschauen: Wo ist es in deinem Leben zu bequem geworden? Und was passiert, wenn du genau dort wieder bewusst Widerstand zulässt? Für alle, die mehr wollen als „einfach“ – und bereit sind, dafür etwas zu verändern.
Bobby Schuller predigt über das Thema „Was dein Leben prägt: Gefühle“. In dieser Predigt geht es um eine wichtige Frage für dein Leben mit Gott: Lässt du dich von deinen Gefühlen, Gedanken und Wünschen leiten oder vom Heiligen Geist? Bobby Schuller erklärt den Unterschied zwischen Seele und Geist und zeigt, warum dieser Unterschied für den christlichen Glauben so entscheidend ist. Gefühle sind ein Geschenk Gottes, genauso wie Verstand, Wille, Musik, Kunst und persönliche Wünsche. Doch sie sollen nicht bestimmen, wer du bist und welchen Weg du gehst. Diese christliche Predigt hilft dir, genauer hinzusehen, was dein Leben prägt und wie du lernst, Gott zu vertrauen, auch wenn deine Gefühle etwas anderes sagen. Anhand der Bibel macht Bobby deutlich, dass Gottes Wort Seele und Geist unterscheiden kann und dass Jesus dich von innen heraus erneuert. Du erfährst, wie Glaube wächst, wie du Sorgen loslassen kannst und warum echter Frieden nicht aus deinen Umständen kommt, sondern aus einem Leben, das vom Heiligen Geist geleitet wird. Diese Predigt deutsch schenkt Ermutigung für deine Nachfolge Jesu, neue Hoffnung im Alltag und eine Einladung, im Gebet neu zu sagen: Herr, öffne die Augen meines Herzens. Erlebe Hour of Power mit Bobby Schuller – der Gottesdienst, der ermutigt, verbindet und berührt! Hier kannst du das Thema vertiefen und die Predigt von Bobby Schuller mit einem kostenlosen Arbeitsblatt weiter durchdenken. Mit Fragen, Bibelstellen und Impulsen für deinen Alltag im Glauben: https://hourofpower.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-05-17-Gefuehle.pdf
Hallo Wechseljahre! - Kraftvoll und ausgeglichen durch die Wechseljahre
In dieser tiefgehenden und berührenden Episode spreche ich mit der Podcasterin und traumasensiblen Coachin Kathie Kleff über ein Thema, das viele Frauen in der Lebensmitte plötzlich ganz intensiv spüren: Stress, Überforderung – und emotionale Reaktionen, die sich „neu“ anfühlen.WERBUNG: Diese Episode ist von Blackroll gesponsert - mit Code youroptimum-10 sparst du (*Werbung) https://blackroll.com/de/?aff=375Doch was, wenn das alles gar nicht neu ist?Kathie erklärt, warum unser Nervensystem oft schon seit Jahrzehnten im Dauerstress läuft - und warum wir das häufig erst in den Wechseljahren wirklich wahrnehmen. Wir sprechen darüber, was Trauma wirklich bedeutet (Spoiler: nicht nur „große“ Ereignisse), wie alte Muster entstehen und warum gerade diese Lebensphase eine riesige Chance für Heilung und persönliche Entwicklung sein kann.Du erfährst:Was traumasensibles Coaching wirklich bedeutet („Fuß vom Gas“)Warum dein Nervensystem eine zentrale Rolle spieltWeshalb viele Frauen erst in der Lebensmitte ihre Muster erkennenWas hinter chronischem Stress und emotionaler Überreaktion stecktWie transgenerationale Prägungen (Epigenetik) dich beeinflussen könnenWarum Selbstoptimierung oft mehr Stress erzeugt als löstPraktische Tools für mehr Ruhe & Resilienz im Alltag✨ Besonders wertvoll: Kathie teilt einfache, alltagstaugliche Strategien wie Slow Mornings, Mikropausen und Schlafhygiene – ganz ohne Druck oder Perfektionismus.Diese Episode ist eine Einladung, dich selbst mit mehr Mitgefühl zu sehen – und zu verstehen: Alles in dir ist für dich.