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Im Jahr 2020 passierte in Baden-Württemberg etwas fast Unglaubliches: Ein Lotto-Gewinner ließ die Drei-Jahre-Abholfrist verstreichen und verpasste den Gewinn von exakt 11.300.368 Euro. Seit der Ziehung im April 2017 war er gesucht worden, aber trotz zahlreicher Aufrufe hatte sich niemand gemeldet. Stellen Sie sich nur vor, was man mit so viel Geld alles hätte machen können! Wie bitter muss das sein, wenn man realisiert: Ich hätte es einfach haben können, aber ich habe es verpasst. Es ist zu spät!Mancher möchte jetzt einwenden: Es geht doch nur um Geld, daran soll man als Christ doch sowieso nicht hängen. Stimmt so weit. Tatsächlich gibt es etwas, das noch viel wertvoller ist als 11,3 Millionen Euro – und das ist unsere unsterbliche Seele! Vor knapp 2000 Jahren schickte Gott seinen geliebten Sohn Jesus Christus, damit dieser als unser Stellvertreter für unsere Schuld am Kreuz bezahlte. Seitdem schenkt Gott jedem Menschen, der darauf vertraut, Vergebung und ewiges Leben. Dieses Geschenk liegt für jeden bereit! Es gibt keine Einschränkung, keine notwendigen Vorleistungen, keinen Haken. Man muss nur einsehen, dass man als Sünder auf Gottes Gnade angewiesen ist, und dann im Gebet zu ihm kommen und seine ausgestreckte Hand ergreifen.Aber wie tragisch: So viele verpassen dieses unendlich wertvolle Geschenk! Sie kümmern sich nicht um ewige Dinge oder meinen, es mit den eigenen Verdiensten in den Himmel zu schaffen. All jene werden in der Ewigkeit erkennen müssen: Ich hätte es einfach haben können, aber ich habe es verpasst. Es ist zu spät! Ich bin ewig vom Gott der Liebe, Hoffnung und Freude getrennt. Deshalb beschreibt die Bibel diesen Zustand als Ort des Weinens und Zähneknirschens und warnt so eindringlich davor.Stefan HasewendDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Im Jahr 1993 erlebte die Schweiz einen sehr nassen September. Es regnete teils wochenlang. In vielen Regionen hatte das keine grösseren Auswirkungen. In der Walliser Gemeinde Brig-Glis kam es am 24. September 1993 aber zu einer riesigen Überschwemmung.
Im Jahr 1883 lässt der Lehrer Josef Vogl für sich und seine Stammtischfreunde von einem Säckler im oberbayerischen Miesbach kurze Lederhosen herstellen. Doch statt Bewunderung ernten sie vor allem skeptische Blicke. Als „Kniehösler“ werden sie verspottet und die Kirche verweigert ihnen die Teilnahme an Prozessionen. Zuspruch kommt hingegen vom bayerischen König. Wir sprechen in der Folge über Lederhosen, Dirndl und wie die bayerisch-alpenländischen Trachten im 19. Jahrhundert erfunden wurden. // Erwähnte Folgen - GAG475: Eine kleine Geschichte des Anzugs – https://gadg.fm/475 - GAG501: Wie die Jeans entstand – https://gadg.fm/501 - GAG01: Vier Langobarden-Könige und ein Trinkbecher – https://gadg.fm/01 // Literatur - Monika Ständecke & Jüdisches Museum (Hrsg.): Dirndl, Truhen, Edelweiss - Die Volkskunst der Brüder Wallach: [dieser Katalog erscheint zur gleichnamigen Ausstellung des Jüdischen Museums München vom 27. Juni bis 30. Dezember 2007] = Dirndl, trunks, and Edelweiss - The folk art of the Wallach brothers, 2007. Hier gibts alle Infos zum erwähnten Impulse Award: https://junge-impulse.de/impulse-award/ //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Der Kanton Bern blickt auf ein historisches Jubiläum: Im Jahr 2028 jährte sich die Einführung der Reformation zum 500. Mal. Unter der Federführung des Vereins «Berner Reformationsjahr 2028» ist ein breit gefächertes Programm geplant, das sowohl kirchliche als auch gesellschaftliche und kulturelle Anlässe umfasst. Im Zentrum stehen dabei historische Rückblicke – inklusive kritischer Beleuchtung von Schattenseiten wie dem Bildersturm und dem Verlust von Kunstschätzen – sowie der Dialog mit der heutigen Zivilgesellschaft und der Jugend.«Wir wollen nicht nur ein kirchliches Jubiläum feiern, sondern bewusst aufzeigen, was damals passiert ist und wie sich das in den heutigen gesellschaftlichen Fragen spiegelt.»— Barbara Studer, Berner Staatsarchivarin
Stell Dir vor, jede Deiner Transaktionen wird in Echtzeit überwacht, kategorisiert und im Zweifelsfall blockiert. Im Jahr 2026 ist der gläserne...
Im Jahr 2022 sind die Energiepreise massiv angestiegen. Ähnliches kann laut Montel schon in diesem Herbst wieder auf Deutschland zukommen. Das begründet sich unter anderem mit den nur mäßig gefüllten deutschen Gasspeichern.
Die Automechanika 2026 zeigte erneut das gesamte Spektrum im Aftersales-Geschäft. Wir ziehen Bilanz und ordnen ein, wohin sich der Aftermarket bewegt. Die Fahrzeughersteller bezeichnen das Aftersales-Geschäft mittlerweile als strategisches Bindeglied zwischen Hersteller, Handel und Kundschaft, und damit nicht mehr nur als nachgelagertes Geschäftsfeld. Der markengebundene Aftersales steht vor einem grundlegenden Wandel. Und das Marktpotenzial ist in Teilen unausgeschöpft. Hört Episode #146!
Glaubst Du wirklich noch, dass Dein Erspartes auf dem Tagesgeldkonto sicher ist, nur weil eine Zahl auf dem Bildschirm steht? Im Jahr 2026 ist die...
In Eisenach kam Alexandra Husemeyer zur Welt, dort wuchs Sie auf und dort lebt sie noch immer. Fragt man Sie auf Reisen, woher sie kommt, dann sagt sie aus Thüringen, ansonsten aber begreift sie sich als Europäerin. Seit 2019 ist Alexandra Husemeyer Projektleiterin der interkulturellen ACHAVA Festspiele in Eisenach und organisiert dafür jährlich an die 30 Veranstaltungen. Im Jahr 2015 wurden die ACHAVA Festspiele in Thüringen unter Leitung und Intendanz von Kulturmanager Martin Kranz in Weimar ins Leben gerufen, um ein Zeichen für Toleranz und Dialog zu setzen. Das hebräische Wort ACHAVA steht für Brüderlichkeit. Neben Konzerten renommierter internationaler Künstler gehören Ausstellungen, Tanz, Theater, Gespräche und Podiumsdiskussionen, sowie thüringenweite Schüler-Angebote zum Programm. Die 12. ACHAVA Festspiele Thüringen bringen vom 23. September bis 11. Oktober mehr als 80 Veranstaltungen in die sieben Städte Eisenach, Gera, Erfurt, Gotha, Mühlhausen, Weimar und Bad Salzungen. In Eisenach vom 13. September bis 10.Oktober. Höhepunkt ist das ACHAVA Familienfest am 04. Oktober im E-Werk Eisenach. 1972 in Eisenach geboren, besuchte nach der Oberschule von 1989 bis 1992 das Evangelisches Gymnasium in Potsdam-Hermannswerder. Anschließend absolvierte sie im Rahmen der Ausbildung zur Evangelischen Paramentikerin und Prüfung vor der EKD Hannover eine zweijährige Lehre in Handstickerei. In der Paramentenwerkstatt der von Veltheim-Stiftung Kloster St. Marienberg Helmstedt und in der Handweberei Peters in Königslutter ließ sich Alexandra Husemeyer von 1994 bis 1996 zur Handweberin ausbilden. 2002 bestand sie die Meisterprüfung im Weber-Handwerk vor der Handwerkskammer Hannover, eröffnete in Eisenach die Werkstatt "Der rote Faden“ und arbeitete als selbständige Paramentikerin, Textildesignerin und Textilrestauratorin, aber auch Kulturkoordinatorin und Moderatorin. Alexandra Husemeyer qualifizierte sich zur zertifizierten Gästeführerin im Bundesverband der Gästeführer in Deutschland e.V., wurde von 2008 bis 2013 im Wartburgverlag GmbH, Lutherhaus Eisenach Mitarbeiterin für Museumspädagogik und Öffentlichkeitsarbeit und besuchte berufsbegleitend von 2009 bis 2012 die Evangelische Erwachsenenbildung Thüringen "Lutherfinder“ in Erfurt und Schulungen bei der Thüringer Tourismus GmbH. Von 2014 bis 2020 arbeitete Alexandra Husemeyer in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland als Mitarbeiterin für Museumspädagogik, Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement und entschied 2020 wieder in die Freiberuflichkeit zu gehen. Über ihr Kulturbüro "Der rote Faden“ in Eisenach arbeitet sie als Moderatorin für die französische Botschaft in Berlin, die Evangelische Akademie Thüringen, lädt zu Stadtführungen, ist Kuratorin zahlreicher Ausstellungen über den Kunstverein in der Predigerkirche und im Stadtschloß, arbeitet als Museumspädagogin und an der Entwicklung neuer Bildungsangebote für Museen. Moderation Julia HemmerlingRedaktion: Angelika Zapf
Host Sebastian Voigt spricht mit Mariella Knospe, Senior Consultant im Pricing-Team von hy, und Felix Rahlmeyer, VP Strategy bei OMR Reviews, über den neuen SaaS & AI Pricing Report 2027 von hy, OMR Reviews und Appinio. Die Softwaresuche verlagert sich zunehmend zu KI-Assistenten und wer es dort nicht auf die Shortlist schafft, taucht im weiteren Kaufprozess oft gar nicht mehr auf. Felix macht das an einer zentralen Reportzahl fest: 92% aller Suchenden wählen am Ende ein Tool, das auf der allerersten KI-Shortlist stand. Für die Preisseite heißt das: Stellt ein Anbieter seine Preise nicht bereit, holt sich die KI die Information woanders, z. B. von Bewertungsplattformen oder direkt von der Konkurrenz. Einen zweiten Themenblock bildet der Wandel bei den Preismetriken selbst: Nur noch 7% der Befragten wollen künftig primär auf Per Seat setzen, während nutzungsbasierte Modelle wie Credits und Tokens von aktuell 6% auf über 30% Relevanz zulegen. 80% planen oder prüfen für die nächsten zwölf Monate ohnehin eine Preisänderung. Mariella ordnet ein, warum Credits dabei so gefragt sind: Sie funktionieren als Brücke zwischen einem technischen Token-Modell und einer für Kunden verständlichen Abrechnungseinheit. Die Kehrseite bleibt allerdings: Ein Credit-Guthaben schafft noch keine Planbarkeit, denn viele Nutzer wissen erst am Monatsende, wie viele Credits sie tatsächlich verbraucht haben. Den vollständigen SaaS & AI Pricing Report 2027 gibt's zum kostenlosen Download unter hy.co/pricing-and-sales/saas-ai-report-2027. Über die Gäste Mariella Knospe ist seit knapp vier Jahren Teil des Pricing-Teams von hy und war maßgeblich an der Entwicklung des Reports beteiligt. Vor hy sammelte sie Erfahrung in der Automobilindustrie, als Projektmanagerin für die Tesla Gigafactory Berlin und als strategische Assistentin der Geschäftsleitung bei MBition (Daimler), wo sie an Software für Navigation und User Experience der Mercedes-Benz-Flotte mitwirkte. Sie hat einen Bachelor in International Business Administration von der WHU Otto Beisheim School of Management, mit einem Auslandssemester an der University of Texas at Austin. Felix Rahlmeyer ist seit 2020 bei OMR Reviews, der B2B-Software-Bewertungsplattform mit über 85.000 verifizierten Reviews und mehr als 300.000 monatlichen Nutzer:innen. Er startete im Business Development, baute die Content-Funktion der Plattform von null auf, und wurde schließlich VP Strategy. Außerdem verantwortet er unter anderem die jährliche Keynote „State of SaaS" auf dem OMR Festival.
Unsere Terminator Reihe geht weiter! Mit „Terminator: Die Erlösung“ aus dem Jahr 2009 verlassen wir erstmals die vertraute Gegenwart und begeben uns mitten hinein in den Krieg zwischen Menschen und Maschinen.Im Jahr 2018 kämpft John Connor (Christian Bale) mit dem Widerstand gegen Skynet und dessen Maschinenarmee. Als der geheimnisvolle Marcus Wright (Sam Worthington) auftaucht und der junge Kyle Reese in die Hände Skynets gerät, beginnt eine Rettungsmission, die Connor direkt ins Herz des Feindes führt.Wir sprechen über Christian Bale als John Connor, die düstere Zukunftswelt, jede Menge Terminatoren und die spannende Frage, ob der radikale Richtungswechsel der Reihe nach drei Zeitreiseabenteuern wirklich gutgetan hat. Eine Besprechung mit Steffen Anton.Über Steffen AntonFacebookInstagramSteffens Nerdstuff & Nostalgia-Gruppe auf FacebookSteffens WebsiteRetrokramActionkult auf den sozialen MedienInstagramFacebookBlueskyWebsiteLetterboxdDas Actionkult-Intro "Cracked Shell" by Furlong Furlong auf den Sozialen MedienFacebook Instagram Über Actionkult: Früher wurde über Filme geschrieben (kult.ch), heute wird darüber gesprochen. Meine Gäste und ich freuen uns immer über Feedback oder sonstige Anmerkungen und Ideen. Kontaktieren könnt ihr uns auf Instagram, Facebook, Bluesky und Threads - oder herrlich old school via E-Mail: actionkult@gmail.com.
Im Jahr 1912 sah das Universum noch völlig anders aus als heute – zumindest laut den Vorstellungen der Astronominnen und Astronomen jener Zeit. Das Sonnensystem samt Sonne und Erde befand sich, wenn schon nicht völlig, dann doch sehr nahe dem Mittelpunkt des Universums. Besagtes Universum bestand aus einer einzigen Galaxie – nämlich unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße. Darüber hinaus war es winzig klein: ein paar tausend Lichtjahre sollte es durchmessen, mehr nicht. Doch in jenem Universum begannen irdische Forschende damit, die Sterne, die sie beobachten konnten, systematisch zu erfassen: Sie verzeichneten ihre Positionen am Nachthimmel und vermaßen ihre Helligkeiten. Dabei ist die Helligkeit mancher Sterne nicht immer gleich: Einige waren – und sind es immer noch – veränderliche Sterne, deren scheinbare Helligkeit sich ändert, mal zu- und dann wieder abnimmt. Die Astronomin Henrietta Swan Leavitt interessierte sich für eine besondere Klasse dieser veränderlichen Sterne, die heutzutage als Cepheiden bekannt sind, benannt nach dem namensgebenden Stern Delta Cephei. In den Beobachtungsdaten von Sternen in der Kleinen Magellanschen Wolke am Südhimmel fand Leavitt etwa zwei Dutzend Cepheiden – und dabei fiel ihr eine Besonderheit auf, die für Jahrzehnte unerklärbar bleiben sollte, die sich aber sofort als unheimlich nützlich erweisen sollte: Je heller einer dieser Sterne insgesamt war, desto länger war seine Periode, also der Zyklus einer Helligkeitveränderung. Leavitt beschrieb ihren Fund in einem Fachartikel, der im Jahr 1912 erschienen ist. In dieser Folge des AstroGeo-Podcasts erzählt Franzi die Geschichte der Cepheiden, der Perioden-Leuchtkraft-Beziehung, und warum sich ein Astronom namens Harlow Shapley als eine Art moderner Kopernikus sah. Die von Henrietta Swan Leavitt gefundene Perioden-Leuchtkraft-Beziehung sollte unser Verständnis vom kleinen Universum, das aus einer einzigen Welteninsel besteht, und in dem die Sonne im Mittelpunkt steht, revolutionieren – oder sogar völlig über den Haufen werfen. Denn Leavitt hatte erstmals eine sogenannte Standardkerze gefunden, ein Lineal für den Kosmos. Damit gab es eine Möglichkeit, die Entfernung zu weit entfernten Himmelskörpern zu ermitteln und so Maß zu nehmen im Universum. Episodenbild: ESO/Digitized Sky Survey 2. Acknowledgements: Davide De Martin
Im Jahr 2003 hat Bertrand Cantat, Sänger der französischen Rockband Noir Desir, seine damalige Lebensgefährtin, die Schauspielerin Marie Trintignant, getötet. Und nein, es war kein Verbrechen aus Leidenschaft. Es gibt nichts zu beschönigen: Bertrand Cantat ist ein Frauenmörder. Noir Desir - Le vent nous portera Franz Schubert - Schwanengesang, D957 Franz Liszt - Consolation No. 3 in D-Flat Major, S. 172 Jaques Brel - Ne me quittez pas Barbara - Le mal de vivre Jaques Brel - La chanson des vieux amants Édith Piaf - Les Amants D' Un Jour
Im Jahr 2033 gewinnt die AfD die Bundestagswahl mit 36 % Prozent. Die Brandmauer fällt, die CDU ermöglicht der Partei das erste Mal eine Regierungsbeteiligung. Was folgt, ist eine stille Machtübernahme. Nach weniger als einem Jahr ist das Land nicht mehr wiederzuerkennen. Diese Schilderungen sind noch nicht passiert. Sie sind Teil eines Szenarios des FAZ-Journalisten Justus Bender. Kaum einer kennt und beobachtet die AfD intensiver als er. Wir sprechen mit ihm heute darüber, was passieren könnte, wenn die AfD wirklich eine Bundestagswahl gewinnt, und wie man dieser Partei wirklich begegnen sollte. IMAGO/Revierfoto
Im Jahr 2022 gehören Roman Reigns, Seth Rollins und Jon Moxley zu den dominanten Persönlichkeiten bei WWE und All Elite Wrestling. Vor rund zehn Jahren aber sah das noch ganz anders aus. Bei der Survivor Series 2012 debütierten die drei als Söldner-Gruppierung The Shield und hinterließen damals im Main Event der Show Chaos und Verwüstung. Headlock-Host Olaf Bleich und Musterknabe Kai blicken im Year 1 zurück auf die drei Talente, das Konzept hinter The Shield und auf die Entwicklung, die deren Karriere in den ersten zwölf Monaten bei RAW und SmackDown durchmachte. Hinweis: Dieser Podcast erschien bereits im Jahr 2022 für Headlock-Supporter. YEAR 1 ist eines der vielen exklusiven Unterstützer-Formate bei Headlock.
++++ Hier könnt ihr Mitglied im Klub Reflektor werden, Jans Reflektor-Mitgliederbereich mit vielen Extras ++++ ++++ Hier gibt es Karten für Reflektor Live am 5. Dezember 2026 im Colosseum-Kino in Berlin ++++ In dieser Reflektor-Episode unternahm Jan eine Exkursion. Er besuchte seinen langjährigen Weggefährten Tobias Siebert. Tobias ist der Sänger und Gitarrist der im Jahr 2002 gegründeten Band Klez.e. Klez.e veröffentlichten im Juni 2026 ihr sechstes Studioalbum „Einmal mehr mit dir gegen die Furcht“. Außerdem spielte Tobias in der Band Delbo und startete im Jahr 2013 sein Soloprojekt And The Golden Choir. Darüber hinaus ist Tobias seit 25 Jahren als Musik-Produzent tätig. Er arbeitete mit Bands und Künstlern wie Phillip Boa and the Voodooclub, Herrenmagazin, Juli, Enno Bunger, Kettcar und vielen anderen.Im Jahr 2021 verließ Tobias gemeinsam mit seiner Frau Annette Hermann Berlin für ein beeindruckendes Projekt. Die beiden bauten einen alten Vierseiten-Bauernhof in Mecklenburg-Vorpommern zu einer kulturellen Begegnungsstätte inmitten von Feldern und Natur aus. Außerdem eröffnete Tobias dort auf dem Küsselhof sein neues Studio mit dem Namen The Cathedral. Darüber hinaus gibt es eine Tonwerkstatt, ein Café, einen Schwimmteich, einen Saal für Feiern und Konzerte und Urlaub machen kann man dort auch. Tobias und Annette sanierten diesen Hof über einen Zeitraum von vier Jahren mit nachhaltigen Materialien und haben so einen wundervollen Ort geschaffen. Jan sprach mit Tobias in dessen Cathedral-Studio über seine Arbeit als Musiker und Produzent, das Leben auf dem Land und über die Aufgabe, einen Ort der kulturellen Begegnung in einer strukturschwachen Region zu gestalten. Achja - und selbstverständlich sprachen die beiden auch über The Cure. Wir können euch den Küsselhof als Urlaubsort wärmstens empfehlen. Wenn man wirklich abschalten möchte, dann kann man das dort. Spätestens dann, wenn man den Kranichen begegnet. Und Annette und Tobias sind wundervolle Gastgeber. Hier könnt ihr euch über den Küsselhof informieren. Hier geht es zu den Tourterminen von Klez.e Hier könnt ihr das neue Album „Klepto“ von Muff Potter (vor)bestellen. Hier geht es zum Album „The Veil between the Worlds“ von Nilson. Hier geht es zum Label Ghost Box. Hier findet ihr Reflektor bei Instagram. Und hier findet ihr Jan bei Instagram. Schreibt uns gerne unter reflektor@cloudshill.com. (Foto-Credit Episodencover: Annette Herrmann) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein trauernder Vater schließt sich einer Tour durch die Herr der Ringe-Filmlocations an, und findet dort unerwartet Hoffnung und Heilung.Das ist die Prämisse des Kurzfilms "Society of the Lost & Found", der vor wenigen Tagen erfolgreich auf Kickstarter finanziert wurde und niemand geringeren als Bruce Hopkins (Darsteller von Gamling in der Jackson-Verfilmung) als Hauptdarsteller gewinnen konnte.Wir reden mit der Drehbuchautorin Pennie Hunt und dem Producer Stefan Roesch über das Projekt, die Schönheit Neuseelands und die positive Energie der Herr der Ringe-Fandoms.Ihr könnt das Projekt auch weiterhin unterstützen:https://www.kickstarter.com/projects/stefanroesch/society-of-the-lost-and-found-new-zealand-short-film/descriptionhttps://www.instagram.com/societylostfound/Informationen zu unseren Gästen:Stefan Roesch – ProduzentStefan Roesch ist Leiter von Film Dunedin und Co-Manager von Film Otago Southland mit Sitz in Neuseeland und verfügt über fast 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Marktforschung, Destinationsmarketing und Filmproduktion. Der gebürtige Deutsche zog 2003 nach Neuseeland, um an der University of Otago im Bereich Filmtourismus zu promovieren und leistete damit Pionierarbeit auf diesem Gebiet. Seine Doktorarbeit wurde später unter dem Titel „The Experiences of Film Location Tourists“ (Channel View Publications, London) veröffentlicht.Als führender Experte für Filmtourismus hat Stefan weltweit Reiseziele bei hochkarätigen Projekten beraten, darunter „PADDINGTON“ für VisitBritain, „THE MARTIAN“ für die Royal Film Commission of Jordan und „GAME OF THRONES“ für Tourism Northern Ireland. Er hat auf mehr als 50 internationalen Konferenzen Key Notes gehalten und damit seinen Ruf als Vordenker der Branche gefestigt.Seit 2024 ist er Vorstandsmitglied der Association of Film Commissioners International (AFCI) und derzeit stellvertretender Vorsitzender der Regional Film Offices of New Zealand (RFONZ). Bislang hat er drei preisgekrönte Kurzfilme produziert.Pennie Hunt - Drehbuchautorin und RegisseurinPennie Hunt ist Drehbuchautorin und Regisseurin und lebt in Port Chalmers, Dunedin. Während ihres neunjährigen Aufenthalts in Deutschland begann sie, Kurzfilme zu drehen. Ihre deutschsprachigen Kurzfilme „Earth, Hell, Heaven“ (gefördert von der Bayerischen Filmkommission/FFF Bayern) und „Freakwave“ wurden unter anderem auf Festivals in Palm Springs, bei Aesthetica und in Hof gezeigt. Nach ihrer Rückkehr nach Neuseeland drehte sie „Milk“ (2017), eine von Short Film Otago unterstützte Geschichte aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs an der Küste von Otago. „Milk“ wurde anschließend auf renommierten internationalen Festivals wie Austin, Aesthetica und Rom gezeigt.Pennie entwickelt derzeit gemeinsam mit Bloom Pictures ihren ersten Spielfilm „Tandem“. Das Projekt begann 2019 mit einem NZWG-Startzuschuss und hat seitdem vielfältige Unterstützung erhalten: einen Platz im „Emerging Women Filmmakers Incubator“ 2020, Autorenresidenzen bei Film Otago Southland und dem Robert Lord Writers Trust, ein NZFC-Online-Mentoringprogramm „Hunga Taunaki ā Rorohiko“ mit dem Regisseur Rob Sarkies, NZFC-Fördermittel für die frühe Entwicklungsphase, den „FilmUp Accelerator“ von „Script to Screen“ sowie eine „Catalyst“-Förderung der NZFC für ihren demnächst erscheinenden Kurzfilm „The Road Out“. Neben ihrer Arbeit bei Tandem entwickelt Pennie eine Reihe von Drehbüchern mit Frauen in den Hauptrollen aus verschiedenen Genres und verfasst sowie veröffentlicht kreative Sachliteratur. Im Jahr 2025 erhielt sie das Churchill-McNeish-Stipendium für Schriftsteller und reiste nach Tasmanien, um sich mit ihren Palawa-Vorfahren auseinanderzusetzen und darüber zu schreiben.
Ein trauernder Vater schließt sich einer Tour durch die Herr der Ringe-Filmlocations an, und findet dort unerwartet Hoffnung und Heilung.Das ist die Prämisse des Kurzfilms "Society of the Lost & Found", der vor wenigen Tagen erfolgreich auf Kickstarter finanziert wurde und niemand geringeren als Bruce Hopkins (Darsteller von Gamling in der Jackson-Verfilmung) als Hauptdarsteller gewinnen konnte.Wir reden mit der Drehbuchautorin Pennie Hunt und dem Producer Stefan Roesch über das Projekt, die Schönheit Neuseelands und die positive Energie der Herr der Ringe-Fandoms.Ihr könnt das Projekt auch weiterhin unterstützen:https://www.kickstarter.com/projects/stefanroesch/society-of-the-lost-and-found-new-zealand-short-film/descriptionhttps://www.instagram.com/societylostfound/Informationen zu unseren Gästen:Stefan Roesch – ProduzentStefan Roesch ist Leiter von Film Dunedin und Co-Manager von Film Otago Southland mit Sitz in Neuseeland und verfügt über fast 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Marktforschung, Destinationsmarketing und Filmproduktion. Der gebürtige Deutsche zog 2003 nach Neuseeland, um an der University of Otago im Bereich Filmtourismus zu promovieren und leistete damit Pionierarbeit auf diesem Gebiet. Seine Doktorarbeit wurde später unter dem Titel „The Experiences of Film Location Tourists“ (Channel View Publications, London) veröffentlicht.Als führender Experte für Filmtourismus hat Stefan weltweit Reiseziele bei hochkarätigen Projekten beraten, darunter „PADDINGTON“ für VisitBritain, „THE MARTIAN“ für die Royal Film Commission of Jordan und „GAME OF THRONES“ für Tourism Northern Ireland. Er hat auf mehr als 50 internationalen Konferenzen Key Notes gehalten und damit seinen Ruf als Vordenker der Branche gefestigt.Seit 2024 ist er Vorstandsmitglied der Association of Film Commissioners International (AFCI) und derzeit stellvertretender Vorsitzender der Regional Film Offices of New Zealand (RFONZ). Bislang hat er drei preisgekrönte Kurzfilme produziert.Pennie Hunt - Drehbuchautorin und RegisseurinPennie Hunt ist Drehbuchautorin und Regisseurin und lebt in Port Chalmers, Dunedin. Während ihres neunjährigen Aufenthalts in Deutschland begann sie, Kurzfilme zu drehen. Ihre deutschsprachigen Kurzfilme „Earth, Hell, Heaven“ (gefördert von der Bayerischen Filmkommission/FFF Bayern) und „Freakwave“ wurden unter anderem auf Festivals in Palm Springs, bei Aesthetica und in Hof gezeigt. Nach ihrer Rückkehr nach Neuseeland drehte sie „Milk“ (2017), eine von Short Film Otago unterstützte Geschichte aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs an der Küste von Otago. „Milk“ wurde anschließend auf renommierten internationalen Festivals wie Austin, Aesthetica und Rom gezeigt.Pennie entwickelt derzeit gemeinsam mit Bloom Pictures ihren ersten Spielfilm „Tandem“. Das Projekt begann 2019 mit einem NZWG-Startzuschuss und hat seitdem vielfältige Unterstützung erhalten: einen Platz im „Emerging Women Filmmakers Incubator“ 2020, Autorenresidenzen bei Film Otago Southland und dem Robert Lord Writers Trust, ein NZFC-Online-Mentoringprogramm „Hunga Taunaki ā Rorohiko“ mit dem Regisseur Rob Sarkies, NZFC-Fördermittel für die frühe Entwicklungsphase, den „FilmUp Accelerator“ von „Script to Screen“ sowie eine „Catalyst“-Förderung der NZFC für ihren demnächst erscheinenden Kurzfilm „The Road Out“. Neben ihrer Arbeit bei Tandem entwickelt Pennie eine Reihe von Drehbüchern mit Frauen in den Hauptrollen aus verschiedenen Genres und verfasst sowie veröffentlicht kreative Sachliteratur. Im Jahr 2025 erhielt sie das Churchill-McNeish-Stipendium für Schriftsteller und reiste nach Tasmanien, um sich mit ihren Palawa-Vorfahren auseinanderzusetzen und darüber zu schreiben.
Im Jahr 1802 gründet Nicolas Appert in der Nähe von Paris die erste Konservenfabrik der Welt. Noch wird das Essen allerdings nicht in Dosen verkauft. Die Glasflaschen werden von Hand befüllt und sind teure Luxusware. Wir sprechen in der Folge darüber, wie Appert die Hitzesterilisation zwar erfindet und sein Verfahren in einem Buch veröffentlicht, andere Geschäftsleute aber die entsprechenden Patente anmelden und den Weg in den Massenmarkt ebnen. // Erwähnte Folgen - GAG23: Ziemlich beste Feindschaft oder Die Anfänge der Bakteriologie – https://gadg.fm/23 - GAG324: Mit dem Ballon zum Nordpol – Andrées Polarexpedition von 1897 – https://gadg.fm/324 - GAG453: Pemmikan und der Pelzhandel in Nordamerika – https://gadg.fm/453 - GAG483: Bounty, Brotfrucht und die Rum-Rebellion – https://gadg.fm/483 - GAG126: Für immer im Eis – die Franklin Expedition – https://gadg.fm/126 - GAG531: Antonin Carême und die Geburt der modernen französischen Küche – https://gadg.fm/531 // Literatur - Uwe Spiekermann: Künstliche Kost: Ernährung in Deutschland, 1840 bis heute, 2018. - John Coupland: Containing Nature: The Ongoing Invention of Canned Food, 2026. - Nicolas Appert: Die Kunst alle thierische und vegetabilische Nahrungsmittel mehrere Jahre vollkommmen genießbar zu erhalten, 1810: https://play.google.com/books/reader?id=mMs6AAAAcAAJ&pg //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
#ItalianSecrets #ElkeHeselmeyer #DNEWS24 #ViaEmilia #EmiliaRomagna #ReiseninItalien Vor mehr als 2.000 Jahren ließ der römische Konsul Marcus Aemilius Lepidus diese Straße bauen. Im Jahr 187 v. Chr. begann ihr Bau – und bis heute prägt sie die Landschaft, die Städte und vor allem das Leben der Menschen in der Emilia-Romagna.Die antike Via Emilia verband zunächst Piacenza und Rimini. Heute ist die Strecke etwas mehr als 260 Kilometer lang und führt von Nordwesten nach Südosten durch eine Region, deren Name untrennbar mit dieser Straße verbunden ist.Und wenn man heute auf der Via Emilia unterwegs ist, fährt man nicht einfach nur eine alte Römerstraße entlang.Man fährt durch Parma, Reggio Emilia, Modena, Bologna, Imola und Faenza – durch Städte, die für Kunst und Kultur stehen, aber ebenso für etwas, das ich natürlich ganz besonders liebe: Essen und Trinken.
Der Fund einer weiteren wohl mit Sprengstoff beladenen Drohne im sachsen-anhaltischen Kabelsketal unweit des Flughafens Leipzig/Halle wirft neue Fragen zum Ausmaß des Anschlagsversuchs vor drei Wochen auf. Das Fluggerät soll rund 50 Gramm des Sprengstoffs Hexogen transportiert haben. „Das bestätigt die Auffassung, die einige schon hatten, ich ehrlich gesagt auch, dass es sich um eine professionelle Anschlagsplanung gehandelt hat“, sagt Sicherheitsexperte Nico Lange im Podcast „Thema in Sachsen“ von Sächsischer Zeitung und Leipziger Volkszeitung. Nicht nur mehrere Drohnen, sondern auch ein System aus Antennen und Relais deuteten darauf hin. Dass nun offenbar Hexogen an einer weiteren Drohne gefunden worden sei, zeige: „Es war ein größerer Anschlag geplant, der nur durch Glück nicht zu einer Katastrophe geworden ist.“ Nico Lange, Gründer und Direktor des Instituts für Risikoanalysen und Internationale Sicherheit, erkennt anhand des professionellen Vorgehens ein Muster, das stark an die militärische Drohnennutzung im Krieg in der Ukraine erinnere. „Etwas in diesem Umfang können wirklich nur wenige professionelle Akteure. Es das deutet alles in die Richtung Russland“, sagt er. Den neuerlichen Drohnenfund nimmt Lange zum Anlass für Kritik an den deutschen Sicherheitsbehörden. Dass diese „durch Rätsel raten und suchen“ jetzt klären müssten, wie viele Drohnen beteiligt waren und wo sie gestarteten oder gelandet seien, sei bedauerlich. „Im Jahr 2026 müsste man eigentlich längst dazu in der Lage sein.“ Der Podcast und das Gespräch mit Nico Lange geht auch der Frage nach, wie anfällig Deutschland für hybride Angriffe ist und wieso es der Politik mitunter schwerfällt, einen klaren Verdächtigen zu nennen. Stattdessen ist, so wie im Fall Leipzig, meist von „fremden Mächten“ die Rede. Lange erklärt, warum er diese Zurückhaltung für falsch hält. Außerdem geht es in dem Gespräch um die Frage, inwiefern Einflusskampagnen Teil von hybrider Kriegsführung sind – und gerade in Ostdeutschland wegen der besonderen historischen Verbindung der früheren DDR zu Russland möglicherweise mehr verfangen könnten. Lange warnt davor, von einem einheitlichen Russlandbild im Osten zu sprechen und berichtet von seinen Erlebnissen bei Veranstaltungen in Ostdeutschland. „Ich hatte nicht den Eindruck, dass es sowas wie eine geschlossene Ostidentität gibt.“ Jede Region habe eigene Standpunkte. „Ich hatte den Eindruck, da haben Leute auch untereinander gestritten. Da waren Leute voneinander genervt, weil sie sehr unterschiedliche Auffassungen hatten.“ Gleichzeitig warnt Lange aber vor den Mitteln, die Russland einsetze bei Einflussoperationen und für Propaganda. Ein wichtiges Muster sei dabei die Täter-Opfer-Umkehr: Der Angriff auf die Ukraine werde als vermeintliche Verteidigung dargestellt, der Westen oder die Nato als eigentliche Verursacher des Konflikts. Russland profitiere davon, „dass da viele mitmachen und diese Narrative immer wiederholen“. Das Gespräch mit Nico Lange über den Drohnen-Vorfall in Leipzig, den Schutz kritischer Infrastruktur und zur Frage, warum technisches Aufrüsten im Kampf gegen hybride Bedrohungen allein nicht reicht, gibt es jetzt im Podcast „Thema in Sachsen“.
One Night Only | Was wäre, wenn Sex nur eine Nacht im Jahr erlaubt wäre? Was wäre, wenn es eine Nacht im Jahr gäbe, in der Sex vor der Ehe erlaubt ist – und sonst streng verboten? Die Ausgangslage erinnert ein wenig an „The Purge“, nur dass hier nicht das Töten, sondern Sex für wenige Stunden erlaubt ist. Für Singles bedeutet das: eine Nacht, maximale Freiheit und jede Menge Druck, den perfekten Partner zu finden. Davon erzählt „One Night Only“, der am 27. August in unseren Kinos startet und den Schlogger und Stu für uns gesehen haben. Ob der neue Film des Regisseurs von „Freunde mit gewissen Vorzügen“ und „Wo die Lüge hinfällt“ die beiden überzeugen konnte oder ob der Titel mit Monica Barbaro, Callum Turner und Maya Hawke in den Hauptrollen tatsächlich zurecht in den USA gefloppt ist, erfahrt ihr im Podcast. Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch! Trailer Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server! Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen. Website | Youtube | PayPal | BuyMeACoffee Großer Dank und Gruß für das Einsprechen unseres Intros geht raus an Engelbert von Nordhausen. Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro! I used the following sounds of freesound.org: 16mm Film Reel by bone666138 wilhelm_scream.wav by Syna-Max backspin.wav by il112 Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup License (Copyright): Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Berufsunfähigkeit: fünf wichtige Fakten zur Absicherung Mit dem Start der Ausbildung oder des Studiums beginnt für viele junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt. Doch unabhängig davon, ob der Berufseinstieg gerade bevorsteht oder bereits Berufserfahrung vorhanden ist: Die eigene Arbeitskraft zählt zu den wichtigsten Voraussetzungen für finanzielle Sicherheit. Wer seinen Beruf aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls dauerhaft nicht mehr ausüben kann, muss häufig auch mit Einkommenseinbußen rechnen, sagt man bei der LVM-Versicherung. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (kurz: BU) federt eben dieses Risiko ab. Sie greift in Form einer monatlichen Rente, wenn die berufliche Tätigkeit dauerhaft eingeschränkt oder nicht mehr möglich ist. Worauf es bei dieser Absicherung ankommt, erklären diese fünf wichtigen Fakten. Fakt 1: Wer früh abschließt, zahlt oft weniger Je jünger eine Person beim Vertragsabschluss ist, desto günstiger fallen die Beiträge häufig aus. Diese Konditionen gelten in der Regel für die gesamte Laufzeit des Vertrags. Wer sich früh um seine Absicherung kümmert, kann daher oft langfristig von niedrigeren Beiträgen profitieren. Fakt 2: Wer früh abschließt, hat bessere Chancen auf umfassenden Schutz Neben dem Alter spielt auch der Gesundheitszustand beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung eine wichtige Rolle. Versicherer prüfen vor Vertragsabschluss verschiedene Gesundheitsangaben, um das individuelle Risiko einzuschätzen. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass bereits gesundheitliche Beschwerden oder Vorerkrankungen vorliegen, die sich auf die Versicherbarkeit oder die Vertragsbedingungen auswirken können. Fakt 3: Ehrliche Gesundheitsangaben zahlen sich aus Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, sollte Gesundheitsfragen sorgfältig und vollständig beantworten. Denn unvollständige oder fehlerhafte Angaben können später zu Problemen bei der Leistungsprüfung führen. Fakt 4: Psychische Erkrankungen an erster Stelle Viele Menschen verbinden Berufsunfähigkeit vor allem mit schweren Unfällen. Tatsächlich sind jedoch psychische Erkrankungen die häufigste Ursache. Im Jahr 2026 gingen rund 32 Prozent aller Fälle von Berufsunfähigkeit auf psychische Leiden und Erkrankungen des Nervensystems zurück. Dazu zählen unter anderem Depressionen, Burn-out oder Angststörungen. Fakt 5: Ein guter Vertrag schützt den ausgeübten Beruf Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung kommt es nicht nur auf die Höhe der versicherten Rente an. Ebenso wichtig sind die Vertragsbedingungen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten insbesondere auf den sogenannten "abstrakten Verweisungsverzicht" achten: Dieser stellt sicher, dass die Versicherung die versicherte Person nicht auf einen anderen Beruf verweisen kann, den sie theoretisch noch ausüben könnte. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Im Jahr 1275 schloss die Stadt Köln ein unerwartetes Freundschaftsabkommen, das seine Beziehung zu einem der mächtigsten Männer des Reiches neu prägte: dem neuen Erzbischof von Köln, Siegfried von Westerburg. Gleichzeitig erhielt die Stadt ein schönes neues gotisches Stadtsiegel – etwas , was uns mehr über mittelalterliche Identität, Politik und Ehrgeiz verrät, als es jede Urkunde jemals könnte. Wie kam es dazu, dass man nach Jahrzehnten des Konflikts plötzlich Freundschaft mit dem Erzbischof suchte? Und warum war das so wichtig? Nun, es startet den langen Weg nach Worringen 1288!
Die Spielvereinigung scheitert mal wieder in der ersten Runde des DFB-Pokals. Im neuen "Fürther Flachpass" sprechen wir über die Gründe für das 1:2 gegen Bochum - und auch die nächste Niederlage der U23.
Nora wird 2017 auf einer Party vergewaltigt. Ein Ereignis, das ihr Leben grundlegend verändert. Nach zwei Jahren entscheidet sie sich, den Täter anzuzeigen. Fast sechs Jahre später wird ein Urteil gefällt: Der Täter wird für den sexuellen Übergriff schuldig gesprochen.Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 12.771 Vergewaltigungen angezeigt, verurteilt wurden nur 512 Täter. Und die Dunkelziffer an Vergewaltigungen ist Studien zufolge deutlich höher. Sehr viele Frauen erleben im Laufe ihres Lebens sexualisierte Gewalt, die strafbar sein könnte, aber die meisten erstatten keine Anzeige. Nora entschied sich dafür, den Täter anzuzeigen und begab sich damit in einen langwierigen Prozess, in dem sie alle Beteiligten davon überzeugen musste, dass das, was ihr passiert ist, wirklich passiert ist. Wieso zeigen so wenige Betroffene an? Was passiert, wenn sie es tun? Und warum gibt es so selten einen Schuldspruch wegen Vergewaltigung? In diesem Spezial von Was jetzt? versuchen wir, auf diese Fragen Antworten zu finden. Moderation und Skript: Alicia Kleer Redaktion: Constanze Kainz Produktion und Sounddesign: Markus Gläser Musik: Markus Gläser und Blue Dot Sessi Alle Folgen dieses Podcasts finden Sie hier. Per Mail erreichen Sie uns unter wasjetzt@zeit.de. Mehr zu diesem Thema: Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
„Auf TikTok und in anderen Sozialen Medien ist es cool, rechtsextrem zu sein. Das nehmen wir wahr und wollen dem auch absolut entgegentreten.“ Mit diesen deutlichen Worten beschreibt Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) im Podcast „Thema in Sachsen“ von Leipziger Volkszeitung und Sächsischer Zeitung eine Entwicklung, die zunehmend auch an Schulen im Freistaat sichtbar wird: politisch motivierte Straftaten nehmen zu. Sachsen will diesem Trend begegnen. Am Dienstag wurde dafür der „Aktionsplan gegen Extremismus an Schulen“ vorgestellt. Doch wie groß ist das Problem tatsächlich? Warum bleiben viele Vorfälle unentdeckt oder werden gar nicht erst gemeldet? Woher kommen extremistische Einstellungen schon bei Kindern im Grundschulalter? Und kann ein Aktionsplan für Schulen überhaupt an die Wurzel eines Problems gehen, das häufig außerhalb des Klassenzimmers entsteht? Im Podcast gehen Valentin Dreher, Investigativreporter von LVZ und SZ, und Host Fabian Deicke auf die Suche nach Antworten. Die offiziellen Zahlen zeigen einen deutlichen Anstieg bei politisch motivierten Straftaten an sächsischen Schulen. Im Jahr 2020 waren es noch 100, im Jahr 2025 weist die Kriminalstatistik 335 Fälle aus. Innenminister Armin Schuster (CDU), der auch im Podcast zu hören ist, warnt dennoch vor Alarmismus: „Schule ist kein Hauptschwerpunkt von politisch motivierter Kriminalität.“ Trotzdem könne es angesichts der Entwicklung keine Entwarnung geben. Beim genauen Blick in die Statistik fällt zudem etwas Entscheidendes auf: „Das zunehmende und auch das größte Problem an den sächsischen Schulen ist gerade der Rechtsextremismus“, ordnet Reporter Dreher die Lage ein. Anschließend berichtet er von Recherchen, die nahelegen, dass die Dunkelziffer deutlich größer sein könnte, als es die offiziellen Statistiken erkennen lassen. Bemerkenswert bei der Betrachtung der Gesamtlage ist auch das Alter der Kinder, die bei gemeldeten Fällen erfasst werden. Dreher berichtet von Grundschülern, die sich gegenseitig als „Juden“ beschimpfen, Hakenkreuze malen oder bei einem Museumsbesuch neben einem Pappaufsteller eines Jungen in Hitlerjugend-Uniform den Hitlergruß zeigen. Gerade bei sehr jungen Kindern stellt sich deshalb die Frage: Wann wird ein Vorfall ein Fall für Polizei und Justiz? Wo verläuft die Grenze zwischen Meldung machen oder pädagogisch reagieren? Sachsens Justizministerin Constanze Geiert (CDU), die auch im Podcast zu hören ist, betont dabei den besonderen Status des Klassenraums: „Der geschützte Raum ist das Klassenzimmer.“ Was dort passiere, könne in der Regel auch dort geklärt werden – mit pädagogisch sinnvollen Maßnahmen. Darauf setzt auch der neue Aktionsplan: Lehrer sollen schneller Unterstützung bekommen, politische Bildung soll gestärkt und etwa mit einer neuen Klassenstunde Demokratie stärker erlebbar werden. Ob das reicht, um zunehmendem Extremismus an Schulen entgegenzuwirken, dessen Ursachen oft außerhalb der Schule liegen, ist eine der zentralen Fragen der neuen Folge von „Thema in Sachsen“.
Diese Doppel-Folge aus unserem Story-Fundus beleuchtet zwei außergewöhnliche Fälle von Entführungen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Wir starten mit der Geschichte EISKALTE TÄUSCHUNG. Im Jahr 2012, in Anchorage, Alaska, verschwindet eine junge Frau aus einem Kaffeekiosk und erste Ermittlungen verlaufen im Nichts. Doch dann wendet sich die Geschichte mit einem bizarren Anruf des Entführers, der den Ermittlern und den Angehörigen des Opfers eine grausame Falle stellt. Drei Jahre später, 2015, in Vallejo, Kalifornien, wird eine Frau entführt, während ihr Partner eine vollkommen abenteuerliche Erklärung liefert, die an den titelgebenden Film GONE GIRL erinnert, aber erschreckend viele Wahrheiten beinhaltet. Zwei Geschichten voller Täuschungen, emotionaler Tiefpunkte und einer Frage: Wie sehr können wir unserem Bauchgefühl trauen? Bereit für das Unfassbare? Die Antworten warten – in dieser Episode. In dieser Folge: Die dramatische Entführung der gerade erst 18-jährigen Samantha Koenig aus einem Kaffeekiosk in Anchorage Alaska und das anschließende, sadistische Spiel ihres Entführers mit den Angehörigen. Und: Ein Kidnapping-Fall von 2015, der spektakulärer anmutet als jedes Hollywood-Drehbuch – Die Entführung von Denise Huskins in Vallejo, Kalifornien.
Ecom Secrets mit Daniel Bidmon / E-Commerce, Funnels, Marketing
Irgendwann zu Beginn der 2010er Jahre steht die Doktorandin Fusa Miyake zum ersten Mal vor einer sehr alten Baumscheibe. Es ist eine Scheibe aus dem Stamm einer Japanischen Zeder, die 2000 Jahre lang auf der Insel Yakushima im Süden Japans gewachsen war. Die Aufgabe der jungen Physikerin: Sie soll die einzelnen Wachstumsringe des Baumes untersuchen, um mehr über die Sonnenaktivität im achten Jahrhundert herauszufinden, die dort chemische Spuren hinterlassen hat. In gewisser Weise erreicht Miyake wenige Jahre später ihr Ziel, allerdings deutlich spektakulärer als sie oder ihr Doktorvater Betreuer das erwartetet hatten. Zum Ende ihrer Doktorarbeit publiziert sie eine Studie im renommierten Magazin „Nature“ und berichtet: Der Gehalt an Kohlenstoff-14 war im achten Jahrhundert Jahr für Jahr unauffällig, stieg aber plötzlich innerhalb nur eines Jahres an. Im Jahr 774 muss die Menge des radioaktiven Nuklids in der Atmosphäre ganz plötzlich stark zugenommen haben. Warum – das ist damals noch völlig unklar. Karl erzählt in dieser Folge von einem rätselhaften Phänomen, das wenig später den Namen der japanischen Physikerin erhält. Miyake-Ereignisse beschäftigten schon bald Astrophysiker weltweit, als klar wurde: Es handelt sich um ein global nachweisbares Phänomen, in uralten Bäumen genauso wie im Gletschereis der Antarktis. Dessen Ursprung liegt höchstwahrscheinlich nicht auf der Erde. Hinzu kommt: Es blieb nicht bei einem einzelnen Ereignis im Jahr 774. Bis heute fanden Forschende neun derartige Ereignisse aus den letzten 14.000 Jahren, sieben gelten als gesichert. Nur in unserer modernen Welt fehlt jegliche Erinnerung daran. Denn das letzte Miyake-Ereignis fand man in Baumringen aus dem Jahr 993. Was den Zustrom der radioaktiven Nuklide ausgelöst hatte, ist lange unklar. Im Gespräch sind Supernova-Explosionen oder sogar exotische Gammablitze irgendwo in der Nachbarschaft des Planetensystems. Schon bald rückt auch die Sonne in den Fokus der Forschung. Was auch immer die Ursache war: Die Spuren der Miyake-Ereignisse haben bereits etliche Disziplinen beeinflusst. Dank ihnen gelang es, die Radiokarbonmethode zur Altersdatierung deutlich zu verbessern. Vereinzelt konnten sogar Jahrtausende zurückliegende Ereignisse aus der Geschichte aufs Jahr genau datiert werden. Episodenbild: CC0 Gabriel Jimenez / Unsplash
Obaid, Hiba www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen
Plötzlich wird es dunkel - doch nicht, weil die Nacht kommt. Die Sonne verschwindet, der Himmel verändert seine Farbe und für einen Moment schauen Millionen Menschen einfach nur nach oben. Denn dort ist nur noch eine schmale Sichel zu sehen. So ungefähr wird die Sonnenfinsternis auch am Mittwoch über Deutschland aussehen. Als wäre das noch nicht genug, sind gerade auch noch die Perseiden unterwegs. Am Nachthimmel ist also ganz schön was los. Warum ziehen uns solche Himmelsspektakel bis heute so stark in ihren Bann? Warum reisen Menschen für eine Minute Dunkelheit extra quer durch Europa? Über die Faszination Universum, über Mythen und Wissenschaft spricht die Moderatorin Jessy Trommer mit Sternenpark-Koordinatorin Sabine Frank und Volker Heinrich vom Physikalischen Verein Frankfurt. Der Astronom und Wissenschaftshistoriker Michael Rappenglück erklärt, wie unsere Vorfahren Sonnenfinsternisse und Sternschnuppen gedeutet haben, außerdem berichtet Astronaut Reinhold Ewald, wie es sich anfühlt, von der Raumstation auf Sonne, Mond und Sterne zu schauen. Podcast-Tipp: Wissenschaft im Brennpunkt Sonnen-Ausbruch - Der unberechenbare Stern Im Jahr 1859 traf ein Sonnensturm der Superlative die Erde. Kann es wieder passieren? Die Folgen für die technisierte Welt wären verheerend. Eine neue Generation von Sonden nähert sich der Sonne. Das Ziel: Gewappnet sein für die nächste Mega-Eruption. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:f4e3fd1ed445e2ea/
Im Jahr 1859 traf ein Sonnensturm der Superlative die Erde. Kann es wieder passieren? Die Folgen für die technisierte Welt wären verheerend. Eine neue Generation von Sonden nähert sich der Sonne. Das Ziel: Gewappnet sein für die nächste Mega-Eruption. Urban, Karl www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Im Jahr 2006 verschwand Frauke Liebs nach einem WM-Spiel in Paderborn. In den darauffolgenden Tagen erreichen ihren besten Freund Christos kryptische Anrufe, die darauf schließen lassen, dass Frauke Opfer eines Verbrechens wurde. Monate später findet man die Leiche der jungen Frau in einem Waldstück. Bis heute ist der Mord an Frauke Liebs ungeklärt.
Es ist ein schicksalhaftes Wiedersehen: 1920, die Malerin Baladine Klossowska begegnet dem Dichter Rainer Maria Rilke, sie verliebt sich leidenschaftlich, Rilke hingegen entfernt sich von ihr, sucht und braucht Rückzug und Ruhe zum Schreiben. Im Jahr von Rilkes 100. Todestag erzählt die Schriftstellerin Julia Franck die Geschichte der vergessenen Malerin Klossowska, von ihren Gefühlen und einer starken Liebe. "Ich ertrinke in den Wassern meiner eigenen Liebe" schreibt die liebestrunkene Baladine Klossowska an Rilke. Ihrer ungleichen Liebe ist die Malerin sich sehr bewusst. Julia Franck hat ihr Buch, frisch erschienen im Verlag Pfaueninsel, nach diesem Satz benannt.Für ihr schriftstellerisches Werk wurde Julia Franck vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet, erhielt 2007 den Deutschen Buchpreis für ihren Roman "Die Mittagsfrau", der in Bühnenbearbeitungen aufgeführt oder, wie auch ihr Roman "Lagerfeuer", verfilmt wurde.Über eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, über das Schreiben und die dazugehörige Recherche spricht Julia Franck bei NDR Kultur à la carte mit Andrea Schwyzer.(00:00:00) Intro(04:37) La vie en rose(16:05) Tosca (Oper) - "E lucevan le stelle"(24:45) Orpheus singt. 3 Sonette von Rainer Maria Rilke für gemischten Chor a cappella -(29:41) Sonate für Violine und Violoncello a-Moll - Allegro (1. Satz)(39:29) La bohème(47:39) Avalon
Die Tourismusbranche in Brandenburg boomt. Im Jahr 2025 wurden 14 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Doch stark gestiegene Kosten bedrohen viele Betriebe existentiell. Gleichzeitig entstehen neue Konzepte. Von Anja Dobrodinsky und Jan Pallokat
In 2020, the four Australian delegates to the Council of the Swiss Abroad founded the “Swiss Alliance Australia” (SAA) with the purpose of connecting Australian associations, clubs and interest groups. Carmen Trochsler is both a founding and board member. In an interview, she explains where the SAA stands today and what services SAA offers to Swiss people Down Under. - Im Jahr 2020 gründeten die vier australischen Delegierten im Auslandschweizerrat die „Swiss Alliance Australia“ (SAA) mit dem Zweck, australische Vereine, Clubs und Interessenvertretungen miteinander zu vernetzen. Carmen Trochsler ist sowohl Gründungs- als auch Boardmitglied. Im Interview erzählt sie, wo die SAA heute steht und welche Services die Allianz den Schweizerinnen und Schweizern in Down Under bietet.
In dieser Folge von Akte Rheinland geht es um einen der schrecklichsten historischen Kriminalfälle aus Bonn-Beuel: den des Mörders Adolph Moll. Im Jahr 1823 macht die Polizei eine schreckliche Entdeckung. Im Haus des 26-jährigen Schusters Adolph Moll finden die Ermittler nicht nur den Leichnam seines Freundes Heinrich Ochs. Auch die sterblichen Überreste von Molls Stiefmutter Margarethe und ihres dreijährigen Sohnes Johann werden entdeckt. Margaretha war im sechsten Monat schwanger. Der Fall erschüttert ganz Beuel — und die Wut im Ort entlädt sich wenig später auf dramatische Weise. Anna Maria Beekes spricht mit Reporterin Ebba Hagenberg-Miliu darüber, was über Adolph Moll bekannt ist, wie die Morde bekannt wurden, warum der Fall die Menschen damals so erschütterte und weshalb er bis heute nicht vergessen ist. Ebbas Artikel zum Fall beim General-Anzeiger: https://ga.de/bonn/beuel/historischer-mordfall-in-bonn-beuel_aid-143309965 (GA+) Feedback, Themenvorschläge und Fragen an podcast@ga.de oder via Instagram-DM an @akterheinland. Akte Rheinland bei YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PLKxR-1mH7nhxNVq2lgMresq3FpSykqAID Unser Podcast zum Fall Michael Winterhoff: https://cdn.audiorella.com/podcasts/1465-akte-winterhoff/feed.rss General-Anzeiger Bonn: https://ga.de
Sturmberg, Jessica www.deutschlandfunk.de, Wirtschaft und Gesellschaft
Krankschreibung ab dem ersten Tag - kaum ein Vorhaben der Bundesregierung hat zuletzt für so viel Wirbel gesorgt. In dieser Weekend-Ausgabe geht es um die Frage, was die geplanten Änderungen wirklich bringen und wer am Ende die Rechnung zahlt. Corinna Budras spricht dazu mit F.A.Z.-Wirtschaftskorrespondent Christian Geinitz und dem Arbeitsmarktforscher Enzo Weber.
Um den Hörfunksprecher Karl Obermayr geht es heute: Im Jahr 1980 kreierte der Bayerische Rundfunk mit seiner Serie 'Die Grandauers und ihre Zeit' eine wahre Straßenfeger-Serie. Die Hauptrolle des Polizeibeamten Benno Grandauer sprach Karl Obermayr.
Die Bundesregierung will kranke Arbeitnehmer künftig direkt zum Arzt schicken. Was ist damit gewonnen?
Von Klemens Patek. Die türkische Justiz sagt: Alles, was seit 2023 in der Oppositionspartei CHP passiert ist, gilt nicht mehr: „Mutlak Butlan“. Der unbeliebte Kemal Kılıçdaroğlu ist wieder Parteichef und der entmachtete Özgür Özel wälzt Neugründungspläne. Erdoğans Vier-Stufen-Plan geht auf, erklärt Duygu Özkan, Türkei-Expertin der „Presse“.
Im Jahr 1165 taucht ein eigenartiger Brief auf, gerichtet an den byzantinischen Kaiser. In diesem Brief stellt sich ein mächtiger christlicher Herrscher vor: Priesterkönig Johannes. Als Herrscher über die drei Indien, der über 72 Könige regiert, lädt er Manuel I. zu sich ein. Der Brief ist zwar eine Fälschung, entfaltete aber eine ungeheure Wirkung, die mehrere Jahrhunderte überdauerte. Wir sprechen in der Folge über die Legende vom Priesterkönig Johannes, wie er den Ausgang eines Kreuzzugs maßgeblich mitbestimmte und über eines der ältesten christlichen Reiche der Geschichte. // Erwähnte Folgen - GAG539: Der Mongolensturm und das Jahrzehnt der Witwen – https://gadg.fm/539 - GAG560: HB07 – Mit dem Finger auf der Landkarte und Wie das Floß der Medusa entstand – https://gadg.fm/560 - GAG291: Ein erfolgreicher Kampf gegen die Kolonialisierung – https://gadg.fm/291 - GAG319: Ashoka der Große – https://gadg.fm/319 // Literatur - Keagan Brewer: Prester John: the legend and its sources, 2015. - Björn Opfer-Kling: Der Mythos vom Priesterkönig Johannes, GWU 65, 2014, H1/2, S. 83–91. - Ulrich Knefelkamp: Der Priesterkönig Johannes und sein Reich – Legende oder Realität, Journal of Medieval History 14, 1988, S. 337–355. Unser neues Buch „Mehr Geschichten aus der Geschichte“ erscheint am 4. September. Es kann hier signiert vorbestellt werden: https://shop.autorenwelt.de/products/mehr-geschichten-aus-der-geschichte-von-richard-hemmer-und-daniel-messner //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Ich ging zum Rhein runter, obwohl ich den Rhein nie leiden konnte, nicht den Rhein selbst, sondern dieses Zum-Rhein-Runtergehen. Am Übergang von der Agentur zur Rheinpromenade stand ein Mann, der Teddy ähnlich sah, aber nicht Teddy war, schlimm genug Teddy allerdings, um mich sofort zu verärgern. Er sagte, er komme aus dem Jahr 2026. Ich sagte, das sei keine Information, sondern eine hanebüchende Belästigung. Er zog ein großes, flaches iPhone hervor, glatt und anmaßend, und zeigte mir darauf Fotos, die Sagrada Familia, weitergebaut als erlaubt, und einen Kassenzettel mit einem Datum, das es noch nicht geben durfte. Ich sagte, das sei alles gefälscht. Kalender armselig, Fotos verdächtig, Kassenzettel die verknüllte Inkorporation einer Niederlage. Dann gab er mir eine Euro-Münze. Prägedatum 2021. Ich hielt sie in der Hand und dachte, dass es doch lächerlich war, dass die Zukunft, wenn sie sich schon beweisen will, ausgerechnet als Kleingeld erscheint. Er sagte, nun müsse ich ihm glauben. Ich sagte, ich müsse gar nichts. Da öffnete der clonkatzige Teddy sein Telefon und spielte mir eine Podcastfolge vor. Die Stimme von Teddy sagte: Herr Müller. Ich sagte: Herr Teddy. Teddy sagte: Es ist Zeit. Und ich antwortete: Hallo, ja. Es war, so sagte er, unsere aktuelle Folge aus dem Jahr 2026. Eine Folge darüber, wie man im Jahr 2007 beweist, dass man aus dem Jahr 2026 kommt. Ich gab ihm seine Münze zurück. Solle sich ein Eis dafür kaufen. Er sagte, hier ginge das vielleicht noch, im Jahr 2026 würde man dafür nicht einmal mehr 5 Minuten in der Bonner Innenstadt parken können. Er fragte, ob ich überzeugt sei. Ich sagte, überzeugt nicht. Aber ruiniert, sagte ich, ruiniert sei ich jetzt immerhin.
Dieser 300 Jahre alte Geschichts-Krimi ist bis heute ungelöst: Die "Würzburger Lügensteine" sind kleine Figuren von Fröschen, Insekten, Sternen. Für uns heute als Kunstwerke erkennbar. Der damals renommierte Forscher Johann Beringer blieb der Nachwelt als Lachfigur in Erinnerung, er dachte, sie seien aus der Natur. Ein Podcast von Stefan Foag
Ja, ihr seht richtig: Gothic Diaries! Ja, es geht um das Original aus 2001. Andre und Géraldine haben nämlich noch nie „Gothic“ gespielt. Das mal kurz einwirken lassen. Ja, was man so plötzlich über Menschen erfährt, die eigentlich immer ganz normal aussahen. Aber, denkt bitte auch daran, was das bedeutet: Die beiden werden nun „Gothic“ spielen. Zum ersten Mal in ihrem Leben. Im Jahr 2026. Und ihr seid live dabei, von der ersten Sekunde an, in der es heißt: „Wie, da ist keine Maus? Es ist ein Hauptmenü, wieso hat es keine Maus?“
Im Jahr 2025 investierten die Staaten weltweit das elfte Jahr in Folge mehr Geld in Verteidigung. Europa rüstet besonders stark auf. In den USA wiederum sanken die Ausgaben. Warum? Und: Was steckt hinter den Phishing-Attacken auf Signal? Schulz, Josephine
Im Jahr 1857 startet die SMS Novara zur ersten österreichischen Weltumseglung. Ein Ziel der Reise: die Nikobaren, eine Inselgruppe im Golf von Bengalen. Bereits etwa 70 Jahre zuvor scheiterte der Versuch, auf Befehl des Abenteurers William Bolts, vier der Inseln für Kaiserin Maria Theresia in Besitz zu nehmen. Wir sprechen in der Folge über die Weltumseglung der SMS Novara und die Übersee-Kolonialgeschichte der Habsburgermonarchie. // Erwähnte Folgen - GAG550: Akbar und die Entstehung des Mogulreichs – https://gadg.fm/550 - GAG549: Coca und Cola – https://gadg.fm/549 - GAG323: Die Republik Ezo und das Ende des Shogunats – https://gadg.fm/323 - GAG151: Manjirō, der erste Japaner in Amerika – https://gadg.fm/151 // Literatur - Stefan Meisterle: Von Coblon bis Delagoa. Die kolonialen Aktivitäten der Habsburgermonarchie in Ostindien, 2014. https://utheses.univie.ac.at/detail/31047 - Andrew Drummond: The intriguing life and ignominious death of Maurice Benyovszky, 2018. - David G. L. Weiss & Gerd Schilddorfer: Die Novara.Österreichs Traum von der Weltmacht, 2010. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio