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Jedes Jahr kommen tausende Menschen zu den UN nach Genf, um über politische Verfolgung, Folter und Mord in ihrer Heimat zu berichten – und werden anschließend selbst bedroht und verfolgt. ARD-Korrespondentin Stefanie Dodt erzählt in dieser 11KM-Folge von einer Menschenrechtsverteidigerin aus Ostafrika, die seit ihrem Besuch bei den Vereinten Nationen in Genf um ihr Leben fürchtet. Stefanie erklärt, warum China in Genf so präsent ist – und wie ein geschwächtes UN-Menschenrechtssystem mehr und mehr an seine Grenzen stößt. Hier geht's zum Film von Stefanie Dodt: https://www.ardmediathek.de/video/weltspiegel/uno-schweiz-menschenrechtsanwalte-unter-druck/ard/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIzMDA3MjcHier geht's zu “Ein Zimmer für uns allein”, unserem Podcast-Tipp: https://www.ardaudiothek.de/sendung/ein-zimmer-fuer-uns-allein/urn:ard:show:0901ee64e854603b/ Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Julius Bretzel Mitarbeit: Caspar von Au, Lukas Waschbüsch Host: David Krause Produktion: Christiane Gerheuser-Kamp, Christine Frey, Regina Staerke und Christine Dreyer Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
In the flood of sources of information available to us today, Radio must be attributed the role of the really first mass medium. That is why the United Nations has proclaimed a 'World-Radio-Day,' which is held in February every year. - In der Flut von Informationsquellen, die uns heute zur Verfügung stehen, muss man dem Radio die Rolle des wirklich ersten Massenmediums zusprechen. Deswegen haben die Vereinten Nationen einen ‘Weltradiotag' proklamiert, der im Februar jeden Jahres abgehalten wird.
Das im Grundgesetz verbriefte Recht auf freie Meinungsäußerung wird schon seit einigen Jahren mit Füßen getreten. Jetzt soll diese illegale Praxis ganz offiziell legalisiert werden.Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Vor kurzem reiste die Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für Meinungsfreiheit, Frau Irene Khan, für etwa zwei Wochen durch Deutschland. Bei ihrer Winterreise sprach sie zunächst mit Vertretern der Bundesregierung, der Bundesländer und mit den obersten Verfassungsrichtern in Karlsruhe. Denn Frau Khan war von der Bundesregierung eingeladen worden. Vermutlich in der Hoffnung, dass Irene Khan der Bundesregierung gute Noten erteilen würde. Doch Frau Khan sprach auch mit einfachen Bürgern und Vertretern von deutschen Menschenrechtsorganisationen.Und den erhofften Persilschein für makellose Menschenrechtspolitik liefert Irene Khan der deutschen Bundesregierung keineswegs. Die ehemalige Direktorin von Amnesty International berichtet vielmehr von einem Klima der Einschüchterung und Angst in Deutschland.Die weitreichende Einschränkung der Meinungsfreiheit begründete die Bundesregierung gegenüber der UNO-Gesandten mit der zunehmenden Brutalisierung und Polarisierung, die durch die sogenannten sozialen Medien in der Bevölkerung um sich greife. Das ist zweifelsfrei ein großes Problem, das uns alle mit großer Sorge erfüllen sollte. Das Netz macht es möglich, einem Mitmenschen im Schutz der Anonymität Sachen an den Kopf zu werfen, die man sich in der direkten Begegnung von Auge zu Auge niemals trauen würde. Allerdings sind die Bundesregierung und die ihr unterstellten Behörden sehr selektiv in der Wahrnehmung dessen, was den sozialen Frieden untergraben könnte. Die Bundesregierung verbindet den Kampf gegen Hassrede mehr oder weniger geschickt immer wieder mit ihrer eigenen geopolitischen Agenda. Um es klar zu sagen: wer bei dem moralisch-mentalen Feldzug der Bundesregierung gegen Russland, China und die Palästinenser nicht mitmacht, wird bevorzugt Opfer des offiziellen Kampfes gegen Hassrede.Frau Khan muss diesen Tatbestand verständlicherweise in diplomatische Zurückhaltung kleiden, wenn sie ausführt:„Die Regierung hat diese Bedrohungen zwar zu Recht ernst genommen, aber sie hat sich bei der Bekämpfung der Gefahren zunehmend auf Sicherheitsmaßnahmen verlassen. Viele dieser Maßnahmen – von der verstärkten Absicherung von Beamten, die öffentlicher Kritik ausgesetzt sind, bis hin zu pauschalen Verboten von Slogans, die mit pro-palästinensischen Protesten in Verbindung stehen, und der Überwachung von Organisationen aus vagen, nicht näher definierten Gründen des ‚Extremismus‘ – sind nicht mit den internationalen Menschenrechtsstandards vereinbar. Sie führen zu Unsicherheiten, was den Unterschied zwischen zulässiger und unzulässiger Meinungsäußerung betrifft, und fördern Stigmatisierung und Selbstzensur.“ (1)...https://apolut.net/das-offizielle-ende-der-meinungsfreiheit-von-hermann-ploppa/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Bei den Bemühungen für ein mögliches Ende des Ukraine-Krieges hat die EU-Außenbeauftragte Kallas auf ein koordiniertes Vorgehen gepocht. │ Die Präsidentin der UN-Generalversammlung Baerbock hat von der EU gefordert, sich für den Schutz der Charta der Vereinten Nationen zu engagieren. │ In Deutschland wird darüber diskutiert, ob die Arktis-Leitlinien der Bundesregierung schon überholt sind. │ Der Admiral außer Dienst der Deutschen Marine, Wolfgang Nielson, äußert sich zu dem von US-Präsident Trump angekündigten Bau riesiger Schlachtschiffe.
US-Präsident Donald Trump hat Berichte zurückgewiesen, wonach die Vereinten Nationen aus finanziellen Gründen ihr Hauptquartier in New York aufgeben müssten. Zugleich betonte er das „gewaltige Potenzial“ der Organisation – stellte aber klar, dass Reformen und eine Neuausrichtung notwendig seien.
In dieser Folge beschäftigen wir uns mit der ersten Frage, die gleich zu Beginn des Kriegs aufgetaucht ist, nämlich: Darf Putin seine Armee in der Ukraine einmarschieren lassen. Nein darf er nicht. Das verstößt gegen das Gewaltverbot der Vereinten Nationen. Der ukrainische Präsident Selenski hat in den ersten Stunden die Einrichtung einer Flugverbotszone gefordert. Wir fragen, wer das dürfte und könnte. Diese Folge wurde am 30.4.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Turtlezone Tiny Talks - 20 Minuten Zeitgeist-Debatten mit Gebert und Schwartz
Unser heutiger Kalender wirkt wie ein Naturgesetz: Zwölf Monate, Zweiundfünfzig Wochen, Sieben Wochentage. Der Gregorianische Kalender, mit Wurzeln im Jahr 1582, ist jedoch ein politisches und religiöses Konstrukt. Schrittweise eingeführt und doch immer wieder mal in Frage gestellt. Eigentlich ist dieser Kalender eher ein historischer Flickenteppich als eine globale Norm. Für Unternehmer und Controller ist der Gregorianische Kalender eher ein Albtraum: Monate mit 28, 30 oder 31 Tagen. Quartale mit unterschiedlich vielen Arbeitstagen. Feiertage, die jedes Jahr woanders liegen. Wer Umsatz, Löhne oder Produktivität vergleichen will, vergleicht ständig Äpfel mit Birnen. In den 1910er- und 1920er-Jahren wächst deshalb die Idee: Man könnte das Jahr doch rationalisieren wie eine Maschine. Und zur Diskussion stand ein Kalender mit 13 Monaten! Mit namhaften Fürsprechern. Für die Episode 190 der Turtlezone Tiny Talks betrachten Dr. Michael Gebert und Oliver Schwartz das junge 20. Jahrhundert und erinnern an den Statistiker Moses B. Cotsworth, den Kodak-Gründer und Millionär George Eastman und die aufregenden politischen Debatten im Völkerbund und später den Vereinten Nationen – angetrieben vom „National Committee on Calendar Simplification“ und auch der US-Regierung. 23 spannende Podcast-Minuten rund um eine Initiative, die heute in Vergessen geraten ist – unser Leben aber hätte fundamental verändern können.
Trumps Board of PeaceTrumps Friedensrat stellt eine Revolution von oben dar. Trump regiert wie ein König und verquickt dabei Politik und private Geschäfte. Die ganze Welt lässt sich das klaglos bieten. Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Die Staatengemeinschaft auf diesem Globus gibt gerade ein extrem erbärmliches Bild ab.Das war recht gut zu erkennen am 17. November 2025. Da wollte die Regierung der USA unter Donald Trump gerne die Genehmigung und Unterstützung eines Friedensrates für den Gazastreifen vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen erhalten. Nach Darstellung der US-Delegation sollte dieser Friedensrat als Subunternehmen der Vereinten Nationen einen Frieden im Gazastreifen aushandeln und langfristig für Frieden in der erschütterten Region sorgen. Es wurde von einzelnen Delegierten Skepsis geäußert. China bemängelte, dass der Text der Resolution sehr schwammig ausgefallen war. Anderen Delegierten fiel auf, dass die Palästinenser in Trumps Entwurf gar nicht vorkamen. Schließlich aber nickten dreizehn Mitglieder des Weltsicherheitsrats den Entwurf von Trump ab. China und Russland hätten den Text mit einem Veto durchfallen lassen können. Sie taten es aber nicht. Sie enthielten sich lediglich der Stimme. Die Resolution 2803 beauftragte die Trump-Regierung, den Board of Peace ins Leben zu rufen.Die ehrenwerten Damen und Herren des Weltsicherheitsrats haben ein Blinde-Kuh-Spiel veranstaltet. Kollektive Amnesie erfasste am 17. November 2025 alle Delegierten. Denn die UNO hatte seit 1949 immer wieder in Resolutionen die Einrichtung eines vollwertigen Staates der Palästinenser gefordert. Besonders nachdrücklich wurde die Zweistaatenlösung in der Resolution 1397 im Jahre 2002 angemahnt. Davon war jedoch im letzten Herbst gar nicht mehr die Rede. Kein Wunder. Die energischen Anwälte der Palästinenser wie Muammar Al Ghaddafi oder Bashar al Assad sind von der Bildfläche verschwunden. Viele arabische Staaten im Nahen Osten sind jetzt zerrüttet und destabilisiert.Doch auch ein anderer Tatbestand verwundert. Denn die Regierung der USA und besonders die Trump-Sippe mit ihrem Anhang Jared Kushner, sowie der frühere britische Premierminister Tony Blair und Außenminister Marco Rubio hatten im August letzten Jahres im Weißen Haus den Entwurf einer israelischen Investorengruppe unterstützt und zur eigenen Agenda gemacht. Der Plan mit dem Namen GREAT (Gaza Reconstitution, Economic Acceleration and Transformation) sieht vor, die Palästinenser zur Auswanderung zu bewegen und dann auf dem ethnisch „gesäuberten“ Gelände eine hochmoderne Sonderwirtschaftszone mit acht Smart Cities sowie Autofertigungshallen für Tesla zu errichten. Dieser Plan war öffentlich zugänglich und ich habe den Plan ausführlich an dieser Stelle im September letzten Jahres dargelegt (1). Keiner kann sagen, er habe nichts gewusst. Allein die Unverschämtheit, auf dem Leichenberg von etwa 70.000 ermordeten Zivilisten eine Sonderwirtschaftszone zu planen, kann kaum noch in Worte gefasst werden.Trumps Board of Peace ist in Davos am Rande des Weltwirtschaftsgipfels konstituiert worden. Die Struktur des Trump'schen „Friedensrats“ ist ein Witz. Alleiniger Vorsitzender dieses Gremiums ist US-Präsident Donald Trump. Trump alleine bestimmt, welche Länder in diesem Friedensrat sitzen dürfen. Trump alleine entscheidet, welche Länder auch wieder rausfliegen. ...https://apolut.net/fuchse-verwalten-den-huhnerstall-von-hermann-ploppa/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In diesem Jahr wählen die Vereinten Nationen einen neuen UN-Generalsekretär bzw. eine neue Generalsekretärin. Bei UNhörbar wollen wir diesen Prozess begleiten und hierzu im Laufe des Jahres einen genaueren Blick auf die Wahl, das Amt des UN-Generalsekretärs sowie die bisherigen Amtsinhaber werfen. Den Aufschlag hierzu machen Patrick und Steve, indem sie über die Wahl und den aktuellen Stand der Bewerbungen sprechen. Zudem gibt es einige Informationen in eigener Sache.Inhalte Der UN-Generalsekretär im Überblick (04:49)Anforderungen an Amt und Person (11:32)Der Wahlprozess (20:59)Der aktuelle Stand der Bewerbungen (27:18)Weitere Schritte (45:44)Shownotes (47:42)Weiterführende InformationenDeutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen – Die Generalsekretäre der Vereinten Nationen: https://dgvn.de/un-im-ueberblick/un-system/generalsekretaereZeitschrift VEREINTE NATIONEN, Heft 1/2017 – Der Generalsekretär der Vereinten Nationen: https://zeitschrift-vereinte-nationen.de/suche/zvn/heft/vereinte-nationen-heft-12017%E2%81%A0 United Nations, Secretary-General – Selection and Appointment Process: https://www.un.org/sg/en/content/appointment-secretary-general1 for 8 Billion – Candidates and Speculation: https://1for8billion.org/candidates-and-speculationMark Simonoff – The Process for Selecting the Secretary-General of the United Nations, Center on International Cooperation: https://cic.nyu.edu/resources/the-process-for-selecting-the-secretary-general-of-the-united-nations/Ben Donaldson – The Ultimate Guide for the Upcoming UN Secretary-General Race, Pass Blue: https://passblue.com/2025/11/18/the-ultimate-guide-for-the-upcoming-un-secretary-general-race/Redaktion & Moderation: Steve Biedermann, Vorstandsmitglied des DGVN-Landesverbands Mitteldeutschland & Dr. Patrick Rosenow, Leitender Redakteur der Zeitschrift VEREINTE NATIONENPost-Produktion: mucks audio: Die Audio und Podcast Agentur
Weder die Weltgesundheitsorganisation noch die Vereinten Nationen haben die Möglichkeit, den USA den Austritt zu untersagen. Auch gibt es keine rechtlichen Möglichkeiten, die ausstehenden Mitgliedsbeiträge von 278 Millionen US-Dollar einzuklagen.
Heute zu Gast ist C. Otto Scharmer, Begründer der Theorie U, des weltweit viel beachteten Ansatzes einer Praxis der Führung von der Zukunft her. Die zentrale soziale Technik hierin ist das Presencing.Scharmer ist Senior Lecturer am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Mitbegründer des Presencing Institute in Cambridge, Massachusetts. Er berät globale Unternehmen, internationale Institutionen und Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) in den USA, Europa, Afrika und Asien. Vom Deputy Secretary General der Vereinten Nationen wurde er in den Learning Council für die Umsetzung der UN-Agenda 2030 benannt. Gemeinsam mit Katrin Käufer, Lecturer und Programmdirektorin am MIT sowie Managing Director des Presencing Instituts, verfasste Otto Scharmer das Praxisbuch mit dem Titel Presencing zu der genannten zentralen Technik. Vorgestellt werden sieben bewährte Praktiken für die Transformation des Selbst, von Unternehmen und Gesellschaft. Das Buch ist soeben im Carl-Auer Verlag in der deutschsprachigen Edition erschienen. Wir trafen Otto Scharmer im Dezember 2025 zum Gespräch bei Carl-Auer Sounds of Science. Wir sprechen – neben vielem anderen – über Ökosystem-Leadership, warum die Ausrichtung von Aufmerksamkeit und deren Beobachtung so bedeutend ist und wie es möglich wird, unsere Governance-Systeme wirkungsvoll zu aktivieren. Otto Scharmer wird auch beim Kongress Systemische Zukunft einen der beiden Vorkongresse mitgestalten und beim Hauptkongress eine Keynote halten. Systemische Zukunft ist Titel und Thema des großen Kongresses, der von 28. April bis 1. Mai 2027 in Würzburg stattfinden wird. Es geht um die Zukunft des Systemischen in Beratung, Coaching und Führung – ein Projekt von Trenkle Organisation, der Carl-Auer Akademie im Carl-Auer Verlag und Trigon Entwicklungsberatung, in Kooperation mit Simon Weber Friends, osb International Systemic Consulting und der Hypnosystemischen Gesellschaft. Alle Informationen und Anmeldung unter www.systemische-zukunft.de – bis 30. Januar 2026 zum attraktiven Early-Early-Bird-Preis.Willkommen zum spannenden Gespräch mit Otto Scharmer. Und viel Spaß!
Podiumsdiskussion vom 18.12.2025DIE ZUKUNFT INTERNATIONALER MENSCHENRECHTSINSTITUTIONEN IN ZEITEN GLOBALER UMBRÜCHE Die globale Menschenrechtsordnung befindet sich im Wandel. Kriege, Massenflucht, Desinformation und demokratische Rückschritte haben das Vertrauen in die internationale Ordnung erschüttert. Institutionen, die zum Schutz der Menschenrechte und Menschenwürde geschaffen wurden, stehen unter nie dagewesenem politischem und strukturellem Druck. Eine fragmentierte Welt mit verschobenen Machtverhältnissen stellt internationale Menschenrechtsorganisationen und deren Handlungsfähigkeit vor große Herausforderungen. Die Schwächung des humanitären und internationalen Rechts kann bedeutende Auswirkungen auf globale Verantwortung und Gerechtigkeit haben.Mit jahrzehntelanger diplomatischer und politischer Erfahrung wird Volker Türk mit Ulrike Lunacek über die Herausforderungen und Chancen sprechen, das Vertrauen in das internationale Menschenrechtssystem wieder zu stärken, von der lokalen bis zur globalen Ebene.Volker Türk, Hoher Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte. Der österreichische Jurist und langjährige UN-Beamte widmet sein berufliches Leben dem Schutz der Menschenrechte, von Flüchtlingen und der Rechtsstaatlichkeit weltweit.Moderation:Ulrike Lunacek, Sonderemissärin für die Kampagne Österreichs für einen nicht-permanenten Sitz im UN-Sicherheitsrat, stv. Obfrau der Frauen*solidarität, Vizepräsidentin des Europaparlaments a.D.
Israel hat diese Woche damit begonnen, mit schwerem Gerät das Hauptquartier des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) in Ostjerusalem zu zerstören. Die israelische Regierung erklärte, der Abriss stände im Einklang mit nationalem und internationalem Recht, zudem wäre man „Eigentümer“ des UN-Geländes. UNRWA wiederum nannte das Vorgehen eine „bewusste Missachtung des Völkerrechts“ und derWeiterlesen
„Es war wie im Krieg“ – so beschreiben Iranerinnen und Iraner die Tage nach dem jüngsten Volksaufstand gegen das Mullah-Regime. Sicherheitskräfte schossen mit scharfer Munition auf Demonstrierende, Menschenrechtsorganisationen sprechen von Massakern. Auch die Vereinten Nationen sehen Hinweise auf mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Innerhalb weniger Tage sollen die Todeszahlen in die Tausende gegangen sein. Eltern suchen nach ihren Kindern, viele Opfer wurden gezielt erschossen – auch in der Hauptstadt Teheran. Die Proteste richten sich gegen ein Regime, das den Menschen seit Jahrzehnten Freiheit und wirtschaftliche Perspektiven verwehrt. In dieser Weltspiegel-Podcast-Folge ordnen wir die dramatische Lage im Iran ein – mit einem Augenzeugen, der während der Proteste vor Ort war, und mit unserer ARD-Korrespondentin Katharina Willinger. Wir sprechen über die Brutalität des Regimes, den Einfluss der iranischen Revolutionsgarde, die Hoffnungen vieler Iranerinnen und Iraner auf internationale Unterstützung, über die Haltung der USA und die Aussagen von Donald Trump sowie über die Macht von Ajatollah Ali Chamenei. ----- Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Stefan Jäntsch, Nils Kopp Mitarbeit: Roman Maruhn, Caroline Mennerich ------ Unser Extra-Folge zum Iran vom 13.1. https://1.ard.de/Massenproteste_im_Iran_WeltspiegelPodcast?p=wsp Unser Podcast-Tipp: Berlin Code kurz.ard.de/berlincode Alle Folgen des Weltspiegel Podcast findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/
„Es war wie im Krieg“ – so beschreiben Iranerinnen und Iraner die Tage nach dem jüngsten Volksaufstand gegen das Mullah-Regime. Sicherheitskräfte schossen mit scharfer Munition auf Demonstrierende, Menschenrechtsorganisationen sprechen von Massakern. Auch die Vereinten Nationen sehen Hinweise auf mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Innerhalb weniger Tage sollen die Todeszahlen in die Tausende gegangen sein. Eltern suchen nach ihren Kindern, viele Opfer wurden gezielt erschossen – auch in der Hauptstadt Teheran. Die Proteste richten sich gegen ein Regime, das den Menschen seit Jahrzehnten Freiheit und wirtschaftliche Perspektiven verwehrt. In dieser Weltspiegel-Podcast-Folge ordnen wir die dramatische Lage im Iran ein – mit einem Augenzeugen, der während der Proteste vor Ort war, und mit unserer ARD-Korrespondentin Katharina Willinger. Wir sprechen über die Brutalität des Regimes, den Einfluss der iranischen Revolutionsgarde, die Hoffnungen vieler Iranerinnen und Iraner auf internationale Unterstützung, über die Haltung der USA und die Aussagen von Donald Trump sowie über die Macht von Ajatollah Ali Chamenei. ----- Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Stefan Jäntsch, Nils Kopp Mitarbeit: Roman Maruhn, Caroline Mennerich ------ Unser Extra-Folge zum Iran vom 13.1. https://1.ard.de/Massenproteste_im_Iran_WeltspiegelPodcast?p=wsp Unser Podcast-Tipp: Berlin Code kurz.ard.de/berlincode Alle Folgen des Weltspiegel Podcast findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/
Donald Trump stellt in Davos seinen neuen Friedensrat vor, dessen Vorsitzender er auf Lebenszeit ist. Das Gremium könnte der UNO Mittel entziehen, warnt Politikwissenschaftlerin Nicole Deitelhoff. Und sei so eine Gefahr für die Vereinten Nationen. Deitelhoff, Nicole www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
In dieser Folge schauen wir zwei internationale Abkommen, die jetzt nach mehr als 15 Jahren der Vorbereitung und Aushandlung nun einen ordentlichen Schritt nach vorne gemacht haben: das Hochseeabkommen der Vereinten Nationen und das Mercosur-Abkommen. Außerdem haben wir am Ende der Folge noch eine gute Nachricht für Dich aus den USA. Das alles in der heutigen Folge KLIMANEWS am Montag, den 19. Januar 2026.Weiterlesen: Quellen KLIMANEWSWir freuen uns über Feedback und Kommentare zu den Themen der Folge direkt auf Spotify, auf Instagram, Twitter oder in unserem Podcast-Telegram-Kanal. Allgemeine Anregungen oder Fragen? Schreib uns! redaktion@klimanews-podcast.de. Die täglich wichtigsten Klima-Nachrichten-Artikel findest du außerdem in unserem Hauptkanal auf Telegram. Empfehle diesen Podcast weiter! Mehr Infos findest du hier. Hier ist der Link zum Spendentool Betterplace. Danke für Deine Unterstützung!Redaktion: Imina Hecht, Linus Nolte (Redakteur vom Dienst)Moderation, Produktion & Schnitt: Laura Schüler
Wie immer beginnen wir unser Programm mit einer Diskussion über aktuelle Ereignisse. Seit Ende Dezember gibt es im Iran landesweit große Proteste. Nun hängt die Zukunft des Iran davon ab, wer länger durchhält: die Regierung oder das Volk. Mit dem Anwachsen der Proteste hat die iranische Regierung immer weniger Optionen. Danach sprechen wir über die Eröffnung von Anhörungen vor dem höchsten Gericht der Vereinten Nationen, wo darüber entschieden wird, ob Myanmar Völkermord an den Rohingya begangen hat. In diesem Fall wird argumentiert, dass die „Säuberungsaktionen" des Militärs von Myanmar im Jahr 2017 im Bundesstaat Rakhine gegen die Völkermordkonvention von 1948 verstoßen haben. Die Militärregierung von Myanmar weist die Vorwürfe zurück. In unserem Wissenschaftsteil diskutieren wir die Bedeutung einer vor Kurzem durchgeführten chemischen Analyse von Gesteinsproben unter dem grönländischen Eisschild. Die Analyse deutet darauf hin, dass die Region vor etwa 7.100 Jahren eisfrei war. Und zum Schluss sprechen wir über eine Flut von Memes auf Social Media, die auf Nicolás Maduros Trainingsanzug basieren. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Verbs with Prepositions (Part 2). Seit 2008 wird in Deutschland das „Instrument des Jahres" gewählt. Dies soll Musikinstrumente in den Mittelpunkt rücken, die zu wenig Aufmerksamkeit bekommen, obwohl sie aufgrund ihrer Vielseitigkeit viel populärer sein sollten. Das Instrument des Jahres 2026 ist das Akkordeon. In einem Interview im vergangenen Sommer mit der deutschen Fernsehanstalt ARD konnte – oder wollte – AfD-Politikerin Alice Weidel keine drei Dinge nennen, die in Deutschland richtig gut laufen. Vielleicht können wir beide ihr hier ein wenig aushelfen, Jana. Was ist denn alles in Butter in Deutschland? Genau das ist auch die Redewendung dieser Woche: Alles in Butter. Riesige Protestwelle im Iran bedroht das islamistische Regime UN-Gericht startet Völkermord-Prozess gegen Myanmar Beunruhigende Fakten über das Abschmelzen des Eises in Grönland Nicolás Maduros Trainingsanzug sorgt für Social-Media-Hype Akkordeon ist Instrument des Jahres 2026 Drei Dinge, die in Deutschland richtig gut laufen
Wie immer beginnen wir unser Programm mit einer Diskussion über aktuelle Ereignisse. Seit Ende Dezember gibt es im Iran landesweit große Proteste. Nun hängt die Zukunft des Iran davon ab, wer länger durchhält: die Regierung oder das Volk. Mit dem Anwachsen der Proteste hat die iranische Regierung immer weniger Optionen. Danach sprechen wir über die Eröffnung von Anhörungen vor dem höchsten Gericht der Vereinten Nationen, wo darüber entschieden wird, ob Myanmar Völkermord an den Rohingya begangen hat. In diesem Fall wird argumentiert, dass die „Säuberungsaktionen" des Militärs von Myanmar im Jahr 2017 im Bundesstaat Rakhine gegen die Völkermordkonvention von 1948 verstoßen haben. Die Militärregierung von Myanmar weist die Vorwürfe zurück. In unserem Wissenschaftsteil diskutieren wir die Bedeutung einer vor Kurzem durchgeführten chemischen Analyse von Gesteinsproben unter dem grönländischen Eisschild. Die Analyse deutet darauf hin, dass die Region vor etwa 7.100 Jahren eisfrei war. Und zum Schluss sprechen wir über eine Flut von Memes auf Social Media, die auf Nicolás Maduros Trainingsanzug basieren. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Verbs with Prepositions (Part 2). Seit 2008 wird in Deutschland das „Instrument des Jahres" gewählt. Dies soll Musikinstrumente in den Mittelpunkt rücken, die zu wenig Aufmerksamkeit bekommen, obwohl sie aufgrund ihrer Vielseitigkeit viel populärer sein sollten. Das Instrument des Jahres 2026 ist das Akkordeon. In einem Interview im vergangenen Sommer mit der deutschen Fernsehanstalt ARD konnte – oder wollte – AfD-Politikerin Alice Weidel keine drei Dinge nennen, die in Deutschland richtig gut laufen. Vielleicht können wir beide ihr hier ein wenig aushelfen, Jana. Was ist denn alles in Butter in Deutschland? Genau das ist auch die Redewendung dieser Woche: Alles in Butter. Riesige Protestwelle im Iran bedroht das islamistische Regime UN-Gericht startet Völkermord-Prozess gegen Myanmar Beunruhigende Fakten über das Abschmelzen des Eises in Grönland Nicolás Maduros Trainingsanzug sorgt für Social-Media-Hype Akkordeon ist Instrument des Jahres 2026 Drei Dinge, die in Deutschland richtig gut laufen
John D. Rockefeller jr. schenkte den Vereinten Nationen in New York ein Grundstück. 1951 wurde darauf das UN-Hauptquartier eröffnet. Ein symbolträchtiges Gebäude, das für Frieden steht, heute aber auch den schlechten Zustand der UN widerspiegelt. Peetz, Katharina www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Der Internationale Gerichtshof (IGH) ist das wichtigste Gericht der Vereinten Nationen. Er entscheidet Streitigkeiten zwischen Staaten auf Grundlage des Völkerrechts und trägt dazu bei, internationale Konflikte friedlich zu lösen.In dieser Folge von UNBasics schauen wir uns an, wie der Internationale Gerichtshof arbeitet, wie ein Verfahren vor ihm abläuft und warum seine Entscheidungen für das Zusammenleben der Staaten so wichtig sind.Hier findest du die verwendeten Quellen für diese Folge:Bundeszentrale für politische Bildung. (o.J.). Internationaler Gerichtshof (IGH). https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/politiklexikon/17659/internationaler-gerichtshof-igh/ Handelsblatt. (2025). IGH: Was ist der Internationale Gerichtshof? https://www.handelsblatt.com/politik/international/igh-was-ist-der-internationale-gerichtshof-/28233512.html Tams, C.J. (2007). Gerichtshöfe der UN ( VIFAPOL eDoc). Virtuelle Fachbibliothek Politikwissenschaft (ViFaPol). https://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2009/1054/pdf/BI_Gerichtshoefe_der_UN.pdf Bernhardt, R. (1962). Der Internationale Gerichtshof: Ein Überblick über seine bisherige Tätigkeit. In Vereinte Nationen (Heft 5/1962). Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. https://zeitschrift-vereinte-nationen.de/publications/PDFs/Zeitschrift_VN/VN_1962/Heft_5_1962/03_Beitrag_Bernhardt_VN_5_1962.pdfWillig, R., & Mäckelmann, M. (o.J.). Die Auseinandersetzung um die Seegrenze zwischen Peru und Chile. Konrad-Adenauer-Stiftung. https://www.kas.de/de/web/chile/laenderberichte/detail/-/content/die-auseinandersetzung-um-die-seegrenze-zwischen-peru-und-chileRedaktion & Moderation: Laura Stettner, Sophie Fasshauer & Mariam SousehPost-Produktion: Erwin Eisenhard
Konflikte, Klimakrise, Menschenrechtsverletzungen: Hinter jedem globalen Problem steckt eine Geschichte. Bei UNhörbar erzählen wir sie und geben gleichzeitig den Vereinten Nationen eine Stimme. In verschiedenen Formaten besprechen und diskutieren wir, welche Rolle die UN bei der Bearbeitung internationaler Herausforderungen spielen und was ihre Arbeit konkret für uns bedeutet. Ob Grundlagenwissen oder tiefgehende Analysen: Wir machen globale Politik verständlich.UNhörbar gibt es seit dem Jahr 2020 und wurde ursprünglich vom DGVN-Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ins Leben gerufen. Seit Januar 2026 haben wir den Podcast zu einem einheitlichen DGVN-Format weiterentwickelt. Er wird ehren- und hauptamtlich organisiert. Über Anregungen, Themenwünsche und gerne auch Initiativen zur Mitarbeit freuen wir uns jederzeit via podcast@dgvn.de.
Verhandlungen zwischen Trump und Selenskyj in Florida: Was haben sie gebracht? │ Schlimm oder noch schlimmer: So bewertet der Politikwissenschaftler Christian Hacke die Aussichten für die Ukraine.│ Kein Ende des Bürgerkriegs im Sudan: Für die Vereinten Nationen spielt sich dort die größte humanitäre Krise weltweit ab.
Unsere liberale Weltordnung mit ihren Institutionen wie den Vereinten Nationen bröckelt. Ein Vortrag mit zwei Szenarien über die Zukunft der internationalen Politik des Politikwissenschaftlers Michael Zürn.***Michael Zürn ist Politikwissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin und Professor für Internationale Beziehungen an der Freien Universität Berlin. Seinen Vortrag "Weltordnung - Was ist das und wohin geht sie?" hielt er am 19. September 2025 im Rahmen der Bad Homburg Conference 2025 mit dem Titel Die Verfassung der Welt. Recht und Macht in der internationalen Politik. Ausgerichtet wird die Konferenz vom Forschungskolleg Humanwissenschaften, dem Peace Research Institute Frankfurt (PRIF) und der Stadt Bad Homburg. ***+++ Weltordnung +++ Internationale Politik +++ Politikwissenschaft +++ UNO +++ Vereinte Nationen +++ Institutionen +++ Staatensystem +++ Staaten +++ Diplomatie +++ Demokratie +++ Autoritarismus +++ Autokratie +++ Systemkonflikt +++ Blöcke +++ Hegemonie +++ Multipolarität +++ USA +++ China +++ EU +++ Europa +++ Russland +++ Krieg +++ Sozialismus +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Nina Bust-Bartels Vortragender: Michael Zürn, Politikwissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin**********HörtippHört doch mal in den Deutschlandfunk-Podcast Tatort Kunst**********Ihr hört in diesem Hörsaal:0:00 - Einleitung5:05 - Sechs zentrale Merkmal der Weltordnung17:57 - Quo vadis Weltordnung?27:40 - Fazit**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Sicherheitspolitik: Deutschland und Europa im WeltordnungskonfliktSchockmethoden: Trumps zerstörerischer RadikalismusInternationale Politik: Und jetzt? Europa in einer neuen Weltordnung**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
120 Jahre und zwei Weltkriege sind vergangen, seit die österreichische Pazifistin und Autorin Bertha von Suttner den Friedensnobelpreis erhielt.Aktuell erleben wir ein globales Aufrüsten. Über Atomwaffen, KI und vernünftige Regularien spricht Monika Fischer mit dem Abrüstungsexperten Alexander Kmentt. Er leitete bis Ende November 2025 die Abteilung für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nonproliferation im Außenministerium, seit 1. Dezember ist er ständiger Vertreter Österreichs bei den Vereinten Nationen in Genf.
Es gibt Gedenktage, die im kollektiven Gedächtnis verankert sind und pompös gefeiert werden. Der Tag der Menschenrechte gehört nicht dazu. Dabei hätte er viel mehr Aufmerksamkeit verdient, denn die Menschenrechte sind die Grundlage unseres zivilisierten Zusammenlebens. Daher möchte die aktuelle Folge anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember daran erinnern, welche Errungenschaft es war, die Menschenrechte in Konventionen und Verfassungen zu verankern. Ein Umstand, den manche Politiker und Parteien heute schon fast als Lästigkeit empfinden. Solmaz Khorsand spricht mit dem langjährigen UN-Mitarbeiter Homayoun Alizadeh über den Zustand der Menschenrechte, die Glaubwürdigkeit der Vereinten Nationen und den sich ausbreitenden Völkerrechtszynismus. Der Menschenrechtsaktivist hat Jahrzehnte für die UNO in unterschiedlichen Funktionen in vielen Weltregionen gearbeitet, unter anderem in Ruanda, Kroatien, dem Sudan und auf den Philippinen. Auf "Ganz offen gesagt" lässt er die vergangenen Jahrzehnte Revue passieren und teilt seine Sorge über eine Welt, in der zunehmend das Recht des Stärkeren gilt. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Tensions in the Caribbean are increasing after the US government has moved over a dozen warships and around 15,000 troops to the region. President Donald Trump is openly threatening a ground offensive against Venezuela to stop the Maduro government's alleged drug trafficking. While Washington is talking about “narco terrorists,” the United Nations accuses the USA of airstrikes on Venezuelan boats that have already killed dozens of people. - Die Spannungen in der Karibik nehmen zu, nachdem die US-Regierung über ein Dutzend Kriegsschiffe und rund 15.000 Soldaten in die Region verlegt hat. Präsident Donald Trump droht offen mit einer Bodenoffensive gegen Venezuela, um den angeblichen Drogenhandel der Maduro-Regierung zu stoppen. Während Washington von „Narco-Terroristen“ spricht, werfen die Vereinten Nationen den USA völkerrechtswidrige Luftangriffe auf venezolanische Boote vor, bei denen bereits Dutzende Menschen starben.
Das Verbrechen wurde in Sachsen-Anhalt verübt - doch der Fall steht für ein Problem, das auch in Bayern beinahe jeden Tag Realität ist. Laut Sozialministerium sind rund 15.000 Frauen in Bayern jedes Jahr von Partnerschaftsgewalt betroffen. Fast jeden Tag versucht ein Mann in Deutschland, seine (Ex)-Partnerin zu töten. 133 Frauen sind im vergangenen Jahr deswegen oder in Folge einer Körperverletzung gestorben. Kira Lorenz schildert den Fall von Anna-Lena. Die 20-Jährige wurde von ihrem Ex-Freund umgebracht, obwohl sie ihn zuvor wegen Körperverletzung angezeigt und ein Annäherungsverbot erwirkt hatte. Vorsicht! Es ist ein sehr drastischer und extremer Fall. Aber er zeigt eindrücklich, welche Einzelschicksale hinter den Zahlen der Statistik stehen. Dieses Thema des Tages wird bewusst heute am Orange Day gesetzt. Die Kampagne der Vereinten Nationen soll auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam machen.Wenn Sie selbst von Gewalt betroffen sind oder jemanden kennen, der Hilfe braucht: Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" erreichen Sie rund um die Uhr unter 116 016 - anonym und kostenlos. Wenn Sie selbst von Gewalt betroffen sind oder jemanden kennen, der Hilfe braucht: Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" erreichen Sie rund um die Uhr unter 116 016 - anonym und kostenlos.
In Brasilien endet die Klimakonferenz der Vereinten Nationen. Schon jetzt ist klar: Für Deutschland wird es teuer. Die Merz-Regierung hat über eine Milliarde Euro zugesagt, die vor allem in Waldprojekte auf der Südhalbkugel fließen werden. Der Unternehmer Axel Pieper warnt: Die deutsche Klimapolitik gefährdet Existenzen. Mit dem ungarischen Journalisten und Osteuropaexperten Boris Kálnoky blicken wir auf dreißig Jahre Dayton-Abkommen. Das Sterben in Bosnien hatte ein Ende, ein echter Staat ist Bosnien-Herzegowina aber bis heute nicht. Mit unserem Korrespondenten Pierre Heumann blicken wir auf aktuelle Entwicklungen in Israel und Oliver Gorus kommentiert den Sumpf aus Politik und Wirtschaft.
Der Uno Sicherheitsrat hat in der Nacht dem Gaza-Plan von US- Präsident Trump deutlich zugestimmt. Was bedeutet das? Wie viel ist die Resolution in Tat und Wahrheit wert? Kommt nun endlich Frieden? Daniel Gerlach ist Nahostexperte und Chefredaktor des Nahost-Fachmagazins Zenith. Wie weiter im Gazastreifen? Diese Frage war Thema im UNO-Sicherheitsrat, dem mächtigsten Organ der Vereinten Nationen. Und der Sicherheitsrat stellte sich in der Nacht auf Dienstag deutlich hinter den Gaza-Plan von US-Präsident Donald Trump - dieser sieht eine internationale Stabilisierungstruppe vor. Nahostexperte Daniel Gerlach ordnet die Resolution für Gaza ein. Und: Morgen erscheint sein neues Buch: «Die Kunst des Friedens». Warum unser Bild der Region als ewiger Krisenherd trügerisch sei und Europa einen neuen Ansatz im Umgang mit dem Nahen Osten brauche. Das Buch erscheint C.Bertelsmann. Daniel Gerlach ist zu Gast bei David Karasek.
Präsidentin der UN-Vollversammlung: Das ist der neue Job von Außenministerin a.D. Baerbock. Wir fragen sie, was die Vereinten Nationen heute überhaupt noch bewirken können.
Im brasilianischen Belem findet derzeit die COP30, die 30. Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen, statt. Einmal mehr geht es um die Umsetzung nationaler Klimaziele. Deutschland will bis 2045 klimaneutral werden. Die Debatte, wie das konkret zu erreichen sein soll, wird uns in den nächsten Jahren noch begleiten, zumal die Zielsetzung bereits jetzt großen Einfluss auf InvestitionenWeiterlesen
In der brasilianischen Stadt Belém startet die 30. Klimakonferenz der Vereinten Nationen. Die Gastgeber erwarten rund 50'000 Teilnehmer aus mehr als 190 Staaten. Doch das Thema ist weltweit auf der politischen Agenda nach hinten gerückt. Was erwartet die Schweiz von dem Treffen? Die weiteren Themen: · Zum ersten Mal seit 80 Jahren ist ein syrischer Präsident auf Staatsbesuch im Weissen Haus. Kurz davor verkündet Ahmed al-Sharaa einen umfassenden Schlag gegen die Terrormiliz IS. Aber wie ernst meint es Syrien unter dem neuen Regierungschef mit dem Kampf gegen den Terror? · Schon wieder hat es Lüttich in Belgien getroffen: Eine Drohne hat wieder einen europäischen Flughafen lahmgelegt. Steckt Russland dahinter? Und welcher Zweck wird damit verfolgt? · Im Kanton Solothurn musste der Veterinärdienst auf einem Hof über 100 Hunde einschläfern. Es besteht der Verdacht auf Tierquälerei. Aber konnten die Hunde wirklich nicht gerettet werden? · Die EU will Zugreisen in Europa schneller machen und dafür hunderte Milliarden Euro ausgeben. Aber wie realistisch ist das Vorhaben?
Die Themen von Flo und Jan am 5.11.2025: (00:00:00) Law and Otter: Wie der Otter "Splash" der Polizei in Florida dabei helfen soll, Vermisste zu finden. (00:02:07) Erster muslimischer Bürgermeister in NYC: Wie der Demokrat Zohran Mamdani die Wahl dort gewonnen hat und warum US-Präsident Trump der Stadt jetzt Gelder kürzen will. (00:09:22) 2,8 Grad: Warum die Vereinten Nationen ihre Prognose zur Erderhitzung geändert haben und wie die EU sich auf den Weltklimagipfel vorbereitet. (00:13:48) Petition gegen Vinted: Wie sich eine Kölner Studentin dagegen wehrt, dass Fotos von ihr und anderen Nutzerinnen auf Pornoseiten landen. Habt ihr Fragen zum Weltklimagipfel? Schickt sie uns gerne als Sprachnachricht an 0151 15071635 oder per Mail an 0630@wdr.de. Kennt ihr schon unseren WhatsApp Channel? Den findet ihr hier: https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Oder einfach diesen QR-Code abscannen: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Erst hat US-Präsident Trump überraschend Atomwaffentests angekündigt, dann hat er Russland und China vorgeworfen, heimlich solche Tests durchzuführen. Was von den Aussagen zu halten ist und wie Peking und Moskau darauf reagieren, fasst Kai Küstner im Gespräch mit Host Stefan Niemann zusammen. Er zeichnet auch den Zick-Zack-Kurs nach, den Trump bei der möglichen Lieferung von Tomahawk-Marschflugkörpern an die Ukraine hingelegt hat. Unterstützung in Form von Patriots bekommt das von Russland angegriffene Land aus Deutschland. Gleichzeitig will die Ukraine in Berlin ein Büro für den Export ihrer Rüstungsgüter sowie eine gemeinsame Waffenproduktion eröffnen. Weitere Themen in dieser Ausgabe von Streitkräfte und Strategien sind die Situation der Kinder in der Ukraine, die wieder aufflammende Diskussion über den neuen Wehrdienst in Deutschland und die aktuelle Lage an der Front. Vor allem in der Stadt Pokrowsk wird sie immer brenzliger für die ukrainische Armee. Kai ordnet ein, welche strategische Bedeutung Pokrowsk noch hat. Außerdem blickt er nach Mali, wo Al-Kaida-Terroristen seit Wochen gezielt Tanklaster angreifen und damit die Militärregierung sowie russische Soldaten unter gewaltigen Druck setzen. Die Bundesregierung rät Deutschen jetzt zur Ausreise aus Mali. Im Schwerpunkt dieser Folge spricht Stefan mit Julia Weigelt über die Frage, ob und unter welchen Umständen Blauhelm-Truppen der Vereinten Nationen eines Tages beim Absichern eines möglichen Waffenstillstandes in der Ukraine helfen könnten. So fern dieses Szenario heute scheinen mag - eine UN-Beteiligung würde auch dem Völkerrecht wieder zu mehr Geltung verhelfen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Jugendliche und Kinder in russisch besetzten Gebieten: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-besetzte-gebiete-russland-102.html Aktueller ‘Save the Children'-Report: https://www.savethechildren.de/fileadmin/user_upload/Downloads_Dokumente/Berichte_Studien/2025/stop-the-war-on-children-2025-save-the-children.pdf Völkerrecht und Friedensmissionen (Bundeszentrale für politische Bildung) https://sicherheitspolitik.bpb.de/de/m2/articles/international-law-and-peace-missions Modelle zur Absicherung eines möglichen Waffenstillstandes in der Ukraine (SWP) https://www.swp-berlin.org/publications/products/arbeitspapiere/Arbeitspapier_FG03_02_2025_C_Major_A_Kleemann.pdf Potential European mission in Ukraine: key military factors (International Institute for Strategic Studies) https://www.iiss.org/online-analysis/military-balance/2025/03/potential-european-mission-in-ukraine-key-military-factors/ Terroristen erzeugen Treibstoffkrise in Mali: https://www.jeuneafrique.com/1736988/politique/mali-5-questions-pour-comprendre-la-crise-du-carburant-qui-paralyse-le-pays/ Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: ARD Klima Update https://1.ard.de/ARD_Klima_Update?=cp
Im Sudan spielt sich zurzeit nach Einschätzung der Vereinten Nationen die schwerste humanitäre Krise der Welt ab. Aktuelle Berichte und Bilder aus der Stadt Al-Faschir zeugen von der unermesslichen Gewalt, die vor allem Zivilisten erleiden. Die Stadt war der letzte Ort in der Region Darfur im Westen des Sudans, die noch unter der Kontrolle der sudanesischen Streitkräfte (SAF) stand. Kämpfer der paramilitärischen RSF-Milizen posten aktuell Videos, wie sie Al-Faschir einnehmen und Menschen hinrichten, die versuchen zu fliehen. ARD-Korrespondent Ramin Sina im Studio Kairo berichtet von den aktuellen Entwicklungen im Sudan und von dem unermesslichen Leid der Menschen dort. Wir klären aber auch ganz genau, welche Fraktionen sich da eigentlich gegenüberstehen und was die Hintergründe des aktuellen Konflikts sind. Ulf Laessing, Leiter des Regionalprogramms Sahel in Mali (Konrad-Adenauer-Stiftung) war selbst Mitte des Jahres an der Grenze zum Sudan. Im Weltspiegel Podcast erzählt er, was er dort erlebt hat und was ihm Flüchtlinge berichtet haben. Außerdem klären wir die Frage: Welche ausländischen Staaten mischen mit und welche Interessen haben sie in der Region? Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth und Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert Redaktionsschluss: 29.10.2025 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Wer für die Leidenden im Sudan spenden möchte, kann das hier tun: Spenden: Hilfe für die Menschen im Sudan | https://www.tagesschau.de/spendenkonten/spendenkonten-144.html ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Im Sudan spielt sich zurzeit nach Einschätzung der Vereinten Nationen die schwerste humanitäre Krise der Welt ab. Aktuelle Berichte und Bilder aus der Stadt Al-Faschir zeugen von der unermesslichen Gewalt, die vor allem Zivilisten erleiden. Die Stadt war der letzte Ort in der Region Darfur im Westen des Sudans, die noch unter der Kontrolle der sudanesischen Streitkräfte (SAF) stand. Kämpfer der paramilitärischen RSF-Milizen posten aktuell Videos, wie sie Al-Faschir einnehmen und Menschen hinrichten, die versuchen zu fliehen. ARD-Korrespondent Ramin Sina im Studio Kairo berichtet von den aktuellen Entwicklungen im Sudan und von dem unermesslichen Leid der Menschen dort. Wir klären aber auch ganz genau, welche Fraktionen sich da eigentlich gegenüberstehen und was die Hintergründe des aktuellen Konflikts sind. Ulf Laessing, Leiter des Regionalprogramms Sahel in Mali (Konrad-Adenauer-Stiftung) war selbst Mitte des Jahres an der Grenze zum Sudan. Im Weltspiegel Podcast erzählt er, was er dort erlebt hat und was ihm Flüchtlinge berichtet haben. Außerdem klären wir die Frage: Welche ausländischen Staaten mischen mit und welche Interessen haben sie in der Region? Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth und Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert Redaktionsschluss: 29.10.2025 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Wer für die Leidenden im Sudan spenden möchte, kann das hier tun: Spenden: Hilfe für die Menschen im Sudan | https://www.tagesschau.de/spendenkonten/spendenkonten-144.html ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Am 24. Oktober 1975 ist auf Island alles anders: Die Frauen sind an diesem Tag buchstäblich verschwunden und überlassen ihre Arbeit den Männern. Mit dem Streik folgen sie einem Aufruf der Vereinten Nationen, die 1975 zum "Jahr der Frau" erkoren hatten.**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":10:32 - Svana Helen Björnsdóttir, isländische Unternehmerin21:59 - Kristín Jóhannsdóttir, Historikerin30:58 - Lea Susemichel, Redakteurin des Magazins an.schläge**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Fränzi Kühne: Quote für Firmenvorstände und mehr GleichberechtigungGender-Pay-Gap: Bei jungen Menschen sinkt der Unterschied in der BezahlungFeministische Außenpolitik - Miriam Mona Mukalazi: "Ohne Feminismus kein Frieden"**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderation: Steffi Orbach Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte
Kommentiert wird unter anderem das Inkrafttreten der Charta der Vereinten Nationen vor 80 Jahren. In vielen Zeitungen geht es außerdem um die US-Sanktionen gegen Russland und den EU-Gipfel, bei dem eine Entscheidung über die Verwendung eingefrorener russischer Gelder ausgeblieben ist. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Am 24. Oktober 1945 trat die Charta der Vereinten Nationen in Kraft. Treibende Kraft waren die USA. Unter dem Eindruck von zwei Weltkriegen wünschten sich die unterzeichnenden Staaten vor allem Frieden. Wo aber stehen die Vereinten Nationen heute? Ganslmeier, Martin; Hondl, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Die Epoch Times und ihr Schwestermedium NTD erhielten erneut keine Akkreditierung für UN-Veranstaltungen. Seit Jahren üben chinesische Behörden Druck auf die Vereinten Nationen aus, um die Berichterstattung der Epoch Times zu behindern.
Viele Zeitungen befassen sich mit der Generaldebatte im Bundestag und dem Auftreten von Bundeskanzler Merz. Zunächst aber Stimmen zum Auftritt von Donald Trump bei den Vereinten Nationen sowie zu seinen Bemerkungen zu Russland und dem Ukraine-Krieg. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Themen sind heute die Angriffe mit Drohnen auf Flughäfen in Skandinavien und der Auftritt von US-Präsident Trump vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
In dieser Ausgabe lesen Sie, wie US-Präsident Trump die Vereinten Nationen vor versammelter Weltbühne angreift und die Energiepolitik Europas kritisiert – mehr dazu im ersten Artikel. Im zweiten Beitrag erfahren Sie, wie neue Bedrohungen und veränderte Kriegsführung die NATO und die Bundeswehr zwingen, ihre Strategien und medizinische Infrastruktur grundlegend zu überdenken. Außerdem berichten wir, wie gezielte Desinformation nach dem Mord an Charlie Kirk von chinesischen Influencern genutzt wird, um Gräben in den USA zu vertiefen.
US-Präsident Donald Trump nutzte seine Rede bei der UN-Generaldebatte für eine scharfe Abrechnung mit den Vereinten Nationen und die Betonung amerikanischer Führungsstärke. Er verwies auf Frieden, wirtschaftlichen Aufschwung und Migrationskontrolle während seiner Amtszeit und stellte die UNO als korrupt und ineffizient dar.
Der US-Präsident hat sich bei seinem Auftritt vor den Vereinten Nationen mal wieder selbst übertroffen. Nur einer huldigt ihm nicht.
Nach vier Jahren ist Donald Trump zurück im Kreis der Vereinten Nationen. In seiner Rede vor den Staats- und Regierungschefs der globalen Staaten skizziert er eine Weltordnung, die von Migration und Klimaschutz zerstört wird. Sein eigenes politisches Vorgehen lobt er dagegen überschwänglich. Antonia Beckermann und Wim Orth sprechen mit US-Korrespondentin Stefanie Bolzen darüber, wie der US-Präsident auf der Bühne und rund um die Generalversammlung auch für Überraschungen sorgt - bei Verbündeten wie Gegnern. Und sie sprechen über eine denkwürdige Pressekonferenz, in der Trump gemeinsam mit seinem Gesundheitsminister über medizinische Hinweise für eine vermeintliche Eindämmung von Autismusfällen referiert. US-Korrespondentin Stefanie Bolzen ordnet jede Woche im Gespräch mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth die aktuellen Nachrichten aus den USA ein – mal aus Washington, mal aus Florida oder den Flyover-States. "This is America" ist der Podcast zur US-Politik, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne eine Bewertung für uns da. Feedback gerne auch an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article104636888/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Am Wochenende haben Großbritannien, Kanada, Australien und Portugal Palästina als Staat völkerrechtlich anerkannt. Am Montag folgten Frankreich, Belgien[*], Luxemburg, Malta, Andorra, San Marino und Monaco während der Sitzung der Vereinten Nationen in New York. Damit folgen sie Spanien, Irland, Norwegen, Slowenien und Armenien, die dies 2024 getan hatten. Während die israelische Regierung empörtWeiterlesen
Drohnensichtungen über den Flughäfen Oslo und Kopenhagen, US-Präsident Trump teilt bei UN-Generaldebatte gegen die Vereinten Nationen aus, Treffen von US-Präsident Trump und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj am Rande der UN-Generaldebatte, Nach heftigen Protesten Rückkehr der Late-Night-Show von Jimmy Kimmel in den USA, Auftakt der Haushaltsberatungen 2026: Gesamtetat soll 520,5 Milliarden betragen, Weitere Meldungen im Überblick, Film "One battle after another" oscarverdächtig?, Italienischer Filmstar Claudia Cardinale gestorben, Das Wetter
Diese Woche wird in New York wieder Geschichte geschrieben. Die Staats- und Regierungschefs der Welt haben sich zur jährlichen Generalversammlung der Vereinten Nationen versammelt. Ein heißes Thema auf der Agenda ist ohne Frage der territoriale Konflikt zwischen Israel und Palästina.