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Was ist "Die Welt von …?" Wenn wir über Video- und Computerspiele sprechen, die entweder elaborat ausgestaltete eigene Welten mit Hintergrundgeschichten haben oder über solche, die ihre Welt aus Literatur, Rollenspiel oder Film borgen, nehmen wir uns zuweilen die Zeit und sprechen ausführlicher über Lore jener Welten als das in den regulären Folgen möglich wäre. Im Format Die Welt von… erkunden Rahel Schmitz und Mháire Stritter die Legenden, die Geografie, die Geschichte, die Politik von diesen fiktiven Welten und holen sich dabei von Fall zu Fall ergänzende Expertise von ausgewiesenen Kennern und Kennerinnen der jeweiligen Welt. Worum geht's: Die Welt von Alien ist kein klassisches Science-Fiction-Szenario mit klaren Fronten zwischen Gut und Böse, sondern ein düsteres, komplexes Geflecht aus technologischem Fortschritt, kapitalistischer Macht, biologischer Bedrohung und menschlicher Ohnmacht. Die Handlung spielt im 22. bis 25. Jahrhundert, in einer Zukunft, die von Megakonzernen wie der Weyland-Yutani Corporation dominiert wird. Diese Konzerne handeln mit Technologie, Kolonisierung und biologischen Waffen und opfern dabei bedenkenlos Menschenleben, um Profit zu sichern. Die politische Landschaft ist geprägt von einem zersplitterten Erd-Bund, der gegen die Interessen der Konzerne kämpft, während gleichzeitig abgelegene Kolonien und Frontier-Planeten im All existieren, die oft von Isolation, Armut und der ständigen Bedrohung durch außerirdische Lebensformen geprägt sind. Götter oder höhere Mächte existieren in dieser Welt nicht, stattdessen regieren Unternehmen Militärs und die unberechenbare Natur des Universums selbst. In dieser Folge erkunden Rahel und Mháire die Eigenheiten dieses Popkultur-Universum: seine politische Struktur, die Rolle von Technologie und Biowaffen, das Nebeneinander von wissenschaftlichem Fortschritt und archaischer Gewalt, sowie die bewusste Mehrdeutigkeit vieler Erzählungen. Es geht darum, wie Alien Weltenbau betreibt, warum sich das Universum je nach Standort völlig anders anfühlt und weshalb diese Franchise bis heute eine der dichtesten und faszinierendsten Sci-Fi-Welten der Computerspiel- und Filmgeschichte hervorgebracht hat. Gast: Diesmal kommt im Podcast neben den Sprecherinnen Felix Rick zu Wort, der als Redakteur bei GameStar arbeitet und sich seit 2002 als einer der profundesten Kenner der Alien-Lore einen Namen gemacht hat. Zuvor war er unter anderem für Giga Games und Gameswelt tätig und hat sich in unzähligen Artikeln, Analysen und Videos mit der Welt von Alien auseinandergesetzt. Podcast-Credits: Sprecher, Redaktion: Rahel Schmitz, Mháire Stritter Gast: Felix Rick Audioproduktion: Fabian Langer, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro, Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik) "Welt von"-Folgen sind Belgeitfolgen für Podcasts zu Games, die in der Welt spielen, aber zu einem Alien-Spiel hatten wir bisher noch keine Folge, ahem. Kommt sicher noch irgendwann.
Stefan Lassnig spricht mit dem Wiener Psychiater und Satiriker „Blauer Elefant“ über sein satirisches Handbuch „Zum Diktator in 30 Tagen“ und die „Rezeptur“ des modernen Rechtspopulismus. Die beiden diskutieren, wie autoritäre Persönlichkeiten in Zeiten von Kontrollverlust und Dauerkrisen mit einfachen Antworten, starken Bildern und klaren Freund‑Feind‑Narrativen punkten. Ausführlich geht es um die Rolle von Social Media, Boulevard und parteinahen Paramedien, deren Algorithmen und Mechanismen (Verknappung, Emotionalisierung, Polarisierung) rechtspopulistischen Akteuren enorme Reichweiten ermöglichen. „Blauer Elefant“ erklärt, warum Nationalismus, Personenkult und die Konstruktion von Feindbildern – vom „Schrödingers Ausländer“ bis zur „Lügenpresse“ – Kernbestandteile dieses Playbooks sind. Zum Abschluss wird die Frage gestellt, warum etablierte Parteien Emotionen wie Angst, Wut und Ohnmacht zu wenig adressieren und damit jenen das Feld überlassen, die mit einfachen Erzählungen komplexe Probleme ausnutzen. Links zur Folge: Buch "Zum Diktator in 30 Tagen" (Morawa) Podcast "Braune Kinderzimmer" (Stern) Ganz offen gesagt Folge #15 2025 Über Allahs mächtige Influencer Podcastempfehlung der Woche: Die Open-AI Story (ARD) Link zu unserem aktuellen Werbepartner "DIe Presse":http://diepresse.com/ganzoffengesagtCode: ganzoffengesagtWir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Dieser Podcast könnte Folgendes beinhalten: WM, Real Madrid, Champions League, Tor, Cristiano Ronaldo, Relegation, Kapitän, Verletzung, Bas Dost, Stefan Kuntz, Niko Kovač, Oliver Glasner, Homeoffice, Wolfsburg, VW, Fonds, Marke, Thomas Müller, neue Chancen.Vor gut einem Jahr war Maximilian Arnold zum ersten Mal zu Gast. Dazwischen ist viel passiert – und kaum etwas davon war positiv: Der VfL Wolfsburg ist erstmals nach 29 Bundesliga-Saisons abgestiegen, und ausgerechnet der Kapitän musste verletzt von der Tribüne zusehen.Wir sprechen über die Gründe für den Abstieg, über 32 aus der Führung verschenkte Punkte, über das Champions-League-Aus gegen Real Madrid vor zehn Jahren – und darüber, wie man nach der schlimmsten Niederlage wieder nach vorne findet.00:00:00 – Intro00:01:12 – WM 2026 Prognosen00:04:05 – Champions-League-Aus gegen CR7 & Co.00:08:05 – Abstieg nach 29 Jahren Bundesliga00:17:11 – Fitness und Relegation00:20:22 – Drei Trainer in einer Saison00:23:12 – Der Tiefpunkt00:27:44 – Verletzt nur zusehen: Ohnmacht des Kapitäns00:32:34 – „Du bist doch gar nicht verletzt"00:38:24 – Teamchemie und der Bayern-Kakadu00:43:00 – Die besten Trainer: Kuntz, Kovač, Glasner00:58:20 – VfL Wolfsburg & VW01:04:11 – Zukunft und wie man wieder nach vorne findetMaximilian ArnoldInstagramFolge uns aufYouTubeInstagramTikTokKontaktwww.bta-pod.comMark Hartmann
Die Angst greift um sich. Sie scheint unser Handeln zu lähmen und Misstrauen in unserer Gesellschaft zu säen. An die Stelle nüchterner politischer Analyse tritt zunehmend eine Emotionalisierung, die sich in Hass und Hetze entlädt. Unsere Hoffnungen weichen düsteren Zukunftsbildern, und anstelle von Eigenverantwortung tritt das Gefühl persönlicher Ohnmacht. Es ist höchste Zeit, dieses vielschichtige Gefühl differenziert zu beleuchten – aus sozialpsychologischer, soziologischer und rechtsphilosophischer Perspektive. Wir möchten die Funktion der Angst in unserer Gesellschaft kritisch hinterfragen und ihre Wirkungen genauer in den Blick nehmen. ANGST ALS GESELLSCHAFTLICHE STIMMUNG Prof. em. Dr. Heinz Bude, Professor em. für Makrosoziologie an der Universität Kassel PROF. EM. DR. HEINZ BUDE Heinz Bude, Jahrgang 1954, leitete von 2000 bis 2023 das Lehrgebiet Makrosoziologie an der Universität Kassel. Von 1992 bis 2014 war er zudem am Hamburger Institut für Sozialforschung tätig und war dort Leiter des Arbeitsbereichs Die Gesellschaft der Bundesrepublik. Im Jahre 2016 erhielt er von der Deutschen Gesellschaft für Soziologie den Preis für Hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der öffentlichen Wirksamkeit der Soziologie. Seit 2020 ist er Gründungsdirektor des documenta Instituts in Kassel. Unter seinen Veröffentlichungen Deutsche Karrieren (1987), Die Ausgeschlossenen (2008), Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee (2019) und zuletzt Abschied von den Boxern (2024) sowie der Roman mit Zeichnungen von Bude, Munk, Wieland Transit 64 (2025). Cover: Evgeni Tcherkasski auf Unsplash
Was bedeutet Heimat, wenn man in mehreren Welten zuhause ist? Wie gelingt es, Unterschiede nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung zu erleben? Und warum ist Neugier eine der wichtigsten Fähigkeiten für ein erfülltes Leben?In dieser Folge von GANZ SCHÖN MUTIG sprechen Melanie Wolfers und Tim Niedernolte mit Moderator, Autor und Diversity-Trainer Yared Dibaba über seine bewegende Lebensgeschichte zwischen Äthiopien und Norddeutschland, über Flucht, Zugehörigkeit und die Frage, was Menschen wirklich miteinander verbindet. Gemeinsam gehen sie der Kraft von Vielfalt, Menschlichkeit und Ambiguitätstoleranz auf den Grund – also der Fähigkeit, Unterschiede und Widersprüche auszuhalten, ohne den Kontakt zueinander zu verlieren.Zur Homepage vom Yared Dibaba: https://yared.de/Yared Dibaba bei Facebook und InstagramAktuelle Veröffentlichung: Bin da, wer noch? (Buch)
Wenn Dir das Gefühl von Ohnmacht oder Ausgeliefertsein immer wieder in Deinem Leben begegnet, dann ist diese Podcastfolge für Dich. Sehr oft findet dieses Gefühl, ohnmächtig und ausgeliefert zu sein, in zwischenmenschlichen Beziehungen statt, wie z.B. Partnerschaft. Aber genausogut kann man sich Situationen, Umständen oder dem Leben an sich ausgeliefert fühlen. Und irgendwann fragt man sich: Warum passiert mir das immer wieder? Was mache ich falsch? An dieser Stelle mag ich mit Dir zusammen ein bisschen tiefer hinschauen. Weil ich glaube, dass wir bei diesem Thema tatsächlich etwas ganz Wesentliches übersehen. Und eines möchte ich schonmal vorab betonen: Das Gefühl von Ohnmacht ist kein „Beweis“ dafür, dass Du (zu) schwach bist.
Woop! Woop! Heute habe ich gleich drei Gäste – und zwei Bücher, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch beide dieselbe Frage stellen: Was tun wir, wenn die Demokratie unter Druck gerät? Zuerst spreche ich mit Christian Goeschel und Daniel Hedinger. Die beiden Historiker haben mit „München 38" (C.H.Beck) ein Buch über drei Tage geschrieben, die die Welt verändert haben. September 1938 – Chamberlain, Daladier, Hitler. Appeasement statt Widerstand. Krieg trotzdem. Warum dieser Moment so viel über unsere Gegenwart sagt, darüber reden wir. Und dann ist Arne Semsrott zu Gast. Aktivist, Journalist, SPIEGEL-Bestsellerautor – und jemand, der sich mit Ohnmacht schlicht nicht abfindet. In „Gegenmacht" (Droemer) zeigt er, wie die Zivilgesellschaft zurückschlägt. Nicht irgendwann. Jetzt. Geschichte als Warnung. Und ein Manifest für den Moment. Schön, dass ihr dabei seid. Enjoy!^^
Was in den letzten Minuten eines jungen Mannes geschah, erschüttert Millionen Menschen. Die Bilder aus Southampton haben eine Debatte entfacht, die längst nicht mehr zu stoppen ist.Ein Kommentar von Janine Beicht.Der Atem reicht noch für ein paar Silben, gepresst, erstickend, ausgestoßen auf dem kalten Asphalt von Southampton. Ich kann nicht atmen. Mehrfach wiederholt der achtzehnjährige Student Henry Nowak seinen Hilferuf (1):„I can't breathe.“Die Antwort des britischen Staatsorgans in Uniform ist von einer eisigen, bürokratischen Arroganz, die das gesamte westliche Wertesystem in den Abgrund reißt. Man glaubt dem Sterbenden nicht, man fixiert ihn, man dreht seine Arme auf den Rücken und legt ihm Handschellen an, während der Täter danebensteht und die Früchte einer jahrelangen, gesellschaftlichen Gehirnwäsche erntet. Es ist das finale Stadium einer Justiz und einer Medienlandschaft, die sich in ihrer moralischen Selbstgerechtigkeit so tief in antirassistischen Denkmustern verfangen hat, dass die Realität eines sterbenden weißen Jugendlichen einfach nicht mehr in das ideologische Raster passt. (1)Der Fall Henry Nowak lässt sich nicht allein durch die Bluttat im Dezember 2025 erklären. Wer die Hintergründe verstehen will, muss auch das System in den Blick nehmen, das diese Tragödie überhaupt möglich machte. Ein junger Erstsemester-Student befindet sich auf dem Nachhauseweg von einer Feier mit Freunden, er hat kaum Alkohol konsumiert, als er auf Vickrum Digwa (2) trifft. Der dreiundzwanzigjährige Sikh zückt ohne Vorwarnung ein einundzwanzig Zentimeter langes Zeremonialmesser (3), ein sogenanntes Kirpan, und sticht fünfmal auf den wehrlosen Teenager ein. Während das Opfer über einen Zaun zu fliehen versucht und die Nachbarschaft mit seinen Todesschreien alarmiert, läuft der familiäre Vertuschungsapparat der Angreifer bereits auf Hochtouren. Die Mutter des Täters, die dreiundfünfzigjährige Kiran Kaur, eilt eigens zum Tatort, um die Tatwaffe diskret an sich zu nehmen und im gemeinsamen Haus zu verstecken [4], während der Bruder Gurpreet den folgenschweren Notruf absetzt. (5)„Wir wurden gerade von einer weißen Person rassistisch angegriffen. Ich habe gerade mein Auto abgestellt, um nach Hause zu gehen, und er hat meinen Bruder angegriffen. Wir sind Sikhs, wir tragen Turbane – und er hat meinen Bruder angegriffen.“Dieser strategische Einsatz der Opferrolle war kein spontaner Impuls, sondern die gezielte Aktivierung eines gesellschaftlichen Schutzschildes, das in Großbritannien jede kritische Rationalität sofort lahmlegt. Der Bruder wusste exakt, welche Knöpfe er in den Zentralen der Political Correctness drücken musste, um die anrückenden Beamten im Sinne der Täterfamilie zu konditionieren. Das magische Wort Rassismus reichte völlig aus, um die Wahrnehmung der herbeigerufenen Polizisten komplett zu verzerren, den realen Messerangriff zur Nebensache zu degradieren und den schwerverletzten, um sein Leben ringenden Studenten zum gefährlichen Aggressor zu erklären.Das tödliche Diktat der politischen Korrektheit im PolizeidienstAls die Streifenwagen am Tatort eintreffen, zeigt sich ein erschütterndes Bild: Beamte, die offenbar stärker darauf bedacht sind, gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden, als einen akut bedrohten Menschen zu schützen. Henry Nowak bittet die Beamten mehrfach im Zustand fortgeschrittener Ohnmacht um Hilfe, er artikuliert deutlich, dass auf ihn eingestochen wurde. (1)„I've been stabbed.“... https://apolut.net/henry-nowak-wenn-eine-ideologie-uber-leben-und-tod-entscheidet-von-janine-beicht/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das Internet-Zeitalter brachte zuerst Verheissung, dann Ernüchterung. Und nun? Prominente aus der Schweizer Kulturszene blicken auf den rasanten technologischen Wandel der vergangenen 25 Jahre – und all seine Folgen, die sich auf individueller und gesellschaftlicher Ebene ergeben. Das 21. Jahrhundert ist noch jung, führte aber schon zu bedeutenden Umwälzungen: Begriffe wie Me Too, Black Lives Matter, Gender-Diversität oder Klimastreik stehen für prägende Debatten. Die beiden Hosts Nina Brunner und Nino Gadient interessieren sich aber auch für leichtere Dinge, die von Bedeutung sind: wer online datet oder auf Instagram Beauty-Filter nutzt. Es geht um «Bros» und «Boomers», um Hoffnung und Ängste, Ohnmacht und Selbstwirksamkeit. Und um die Frage: Wie schafft sich die Menschheit in der wechselhaften Gegenwart eine verheissungsvolle Zukunft?
SMILE - Dein Liebes Channel Podcast für Dein Herz und Deine Seele, für die Liebe und das Leben
Du willst, dass endlich Bewegung in euren Seelenpartner-Prozess kommt? Dann ist dieses Video für Dich.
Reil, Juliane www.deutschlandfunk.de, Corso
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Der Möglichmacher Podcast mit Jan Schmiedel - Erkennen ist krasser als tun!
In dieser Folge von Gedankenkompass mit Jan Schmiedel geht es um einen Moment, den viele Menschen kennen: Ein Bild zerbricht. Von einem Menschen. Von einer Verbindung. Von einer Zusammenarbeit. Von einer Freundschaft. Von einer Beziehung, die innerlich größer war als das, was sich am Ende gezeigt hat. Enttäuschung beginnt oft leise. Ein Satz bleibt hängen. Eine Nachricht klingt anders. Ein Versprechen verliert Gewicht. Ein Mensch zeigt sich an einer Stelle, an der du Klarheit bekommst, die weh tut. Plötzlich erkennst du, dass du an etwas geglaubt hast, das in dir mehr Halt hatte als in der Wirklichkeit. Diese Folge spricht über Enttäuschung in Liebesbeziehungen, Freundschaften, Familien, Arbeitsbeziehungen, Kooperationen und beruflichen Verbindungen. Über innere Verträge, unausgesprochene Erwartungen, Hoffnung, Kränkung, Wut, Trauer, Ohnmacht, Scham, Rückzug und den Moment, in dem aus Schmerz langsam Klarheit wird. Denn Enttäuschung ist mehr als Verletzung. Sie ist oft der Augenblick, in dem eine Täuschung fällt. Ein Wunschbild bricht. Eine Beziehung zeigt ihre echte Form. Ein Mensch zeigt sein Verhalten. Und du erkennst, wo du Zeichen gespürt, übergangen, erklärt oder zu lange freundlich einsortiert hast. Hier beginnt mentale Intelligenz: die Fähigkeit, die eigene Wahrnehmung ernst zu nehmen, bevor der Schmerz dich zwingt. Hier beginnt mentale Gesundheit: der Weg zurück in innere Ehrlichkeit. Hier beginnt Selbstermächtigung: der Moment, in dem du handlungsfähig wirst, weil du deine Hoffnung von der Wirklichkeit unterscheiden lernst. Diese Folge ist ein Perspektivwechsel auf Enttäuschung. Weg von bloßer Kränkung. Hin zu Bewusstheit. Hin zu Schattenarbeit. Hin zu den Fragen, die unter der ersten Wunde liegen: Welches Bild ist zerbrochen? Welche Erwartung habe ich getragen? Welche alte Sehnsucht wurde berührt? Welche Zeichen habe ich gesehen? Welche Handlung wird jetzt wahrhaftig? Enttäuschung gehört zu den tiefen Transformationsprozessen des Lebens. Sie nimmt Illusionen die Macht und führt dich an eine klare Schwelle: Du kannst weiter am Bild festhalten, oder du beginnst, der Wahrheit in die Augen zu sehen. Hier geht es zum Buch: https://buchshop.bod.de/ Jan, der moderne Skalde - Worte, die wirken! Ich bin Jan Schmiedel, ein moderner Skalde. Meine Reise ist meine Botschaft – eine Suche nach Klarheit, Wahrheit und dem Mut, sich selbst zu begegnen. In einer Welt, die dich mit Erwartungen und Lärm überflutet, glaube ich daran, dass wahre Freiheit nur entsteht, wenn du bereit bist, deine eigene Dunkelheit zu durchschreiten und dein Licht zu entdecken. Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um Authentizität. Nicht darum, zu gefallen, sondern darum, zu erkennen, wer du wirklich bist. Ich lade dich ein, die Ketten zu sprengen, die du dir selbst angelegt hast, und den Weg zu gehen, der nur dir gehört. Gemeinsam erforschen wir die Pfade, die zu deinem wahren Selbst führen. Es geht nicht darum, etwas zu tun – es geht darum, zu sein. Zu fühlen. Zu wachsen. Die Weisheit liegt nicht in der Antwort, sondern in der Frage, die du dir selbst stellst. Wenn du bereit bist, die Masken fallen zu lassen und dich deiner eigenen Wahrheit zu stellen, begleite ich dich. Nicht als Lehrer, sondern als Weggefährte. Dein Licht und deine Freiheit sind keine Ziele – sie sind bereits in dir. Mein Weg hat mich dazu gebracht, dass ich eine schwere Depression mit suizidalität und einer komplexern Traumafolgestörung selber geheilt habe. Wahre Freiheit beginnt mit radikaler Ehrlichkeit – dir selbst gegenüber. #Selbsterkenntnis #JanSchmiedel #ErkennenIstLeben #MentaleFreiheit #Transformation #Perspektivwechsel #Selbstermächtigung #AuthentischSein #LebenImLicht
Zehn Jahre nach dem Tod von Niklas Pöhler und kurz nach der Einweihung der Gedenkstele, die an ihn erinnern soll, ist Niklas‘ Mutter Denise Pöhler bei „Akte Rheinland“ zu Gast. Schon 2021 haben wir den Fall Niklas in zwei Episoden behandelt. Nun spricht Denise Pöhler selbst: über die Tage nach der Tat, über den Prozess und die Ohnmacht, die sie gegenüber der Justiz verspürte. Aber auch darüber, was ihr Kraft gibt und wie sie Niklas‘ ansteckendes Lachen und seinen Gerechtigkeitssinn in Erinnerung behält. Podcast-Host Anna Maria Beekes und Reporterin Ayla Jacob, die den Fall Niklas von Beginn an begleitet hat, sprechen mit der Mutter des 17-Jährigen. Niklas war in der Nacht zum 7. Mai 2016 auf dem Heimweg von „Rhein in Flammen" am Rondell an der Rheinallee in Bad Godesberg von einer Gruppe junger Männer angegriffen worden. Er bekam einen Schlag gegen den Kopf, fiel zu Boden und wurde weiter attackiert. Fünf Tage später starb er. Als mutmaßlicher Täter wurde Walid S. wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt. Das Bonner Landgericht sprach ihn frei. 2019 stellte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ein – ohne Ergebnis. Denise Pöhler erfuhr davon aus den Medien. Ayla Jacob ordnet im Gespräch ein, wie die Stimmung in Bad Godesberg in den Tagen nach der Tat war, wie der Stadtteil sich in den vergangenen zehn Jahren verändert hat und welche Rolle rechte Aktivistinnen und Aktivisten bei der Instrumentalisierung des Falls gespielt haben - einer Instrumentalisierung, der sich Denise Pöhler immer dezidiert widersetzte. Parallel dazu zeigt der WDR ab Donnerstag, 28. Mai, um 22.45 Uhr die dreiteilige Dokumentarserie „Warum starb Niklas P.? Bonn sucht einen Täter". Alle Folgen sind ab 27. Mai in der ARD-Mediathek abrufbar: https://1.ard.de/NiklasP_Doku?arpod. Auch GA-Reporterin Ayla Jacob kommt in der Serie zu Wort. Unsere früheren Episoden zum Fall Niklas Pöhler: Ein Leben mit Träumen (1): https://akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s1e7-ein-leben-mit-traeumen-pruegelattacke-auf-niklas-poehler Kriminelle Karrieren (2): https://akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s1e9-kriminelle-karrieren-jugendliche-intensivtaeter Feedback, Themenvorschläge und Fragen an podcast@ga.de oder via Instagram-DM an @akterheinland. Akte Rheinland bei YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PLKxR-1mH7nhxNVq2lgMresq3FpSykqAID Unser Podcast zum Fall Michael Winterhoff: https://cdn.audiorella.com/podcasts/1465-akte-winterhoff/feed.rss General-Anzeiger Bonn: https://ga.de
Sein Weg aus häuslicher Gewalt zum inneren Frieden Pascal Brawand stieg als Teenager in den Boxring – ursprünglich, um sich gegen die Schläge seines Stiefvaters wehren zu können. Aus dem Boxen wurde mehr: ein Zufluchtsort, ein Ventil und ein klares Ziel. Im Ring feierte er Erfolge, doch kurz vor der Profi-Karriere ging ihm die Luft aus. Dank der Begegnung mit seiner zukünftigen Frau und dem christlichen Glauben begann Pascal innerlich zu heilen. Die bedingungslose Liebe, die er bei beiden fand, wurde zum Fundament seiner Genesung.Heute berührt Pascal Menschen, ohne sie zu schlagen. Als therapeutischer Box Coach schöpft er aus der Hoffnung, die ihm sein Glaube gibt. Seine Geschichte ist eine Reise von Ohnmacht, häuslicher Gewalt und Angst hin zu Heilung und Hoffnung.
Fünf Jahre GANZ SCHÖN MUTIG – und Zeit für eine ganz besondere Folge: Zum Jubiläum beantworten Melanie Wolfers und Tim Niedernolte eure Fragen.Wie ist der Podcast überhaupt entstanden? Wie bereiten sich die beiden auf Folgen vor? Gibt es Lampenfieber vor dem Mikrofon? Und was bedeutet Mut eigentlich ganz persönlich – gerade in Zeiten von Veränderung, Unsicherheit und Neuanfängen?Es geht um bewegende Rückmeldungen aus der Community, um Spiritualität, Stille und Ordensleben, um Familienalltag, Aufbruch, Vertrauen und die Frage, wie man mutig ins Ungewisse geht. Melanie erzählt von ihrem Leben als Ordensfrau, Tim spricht offen über berufliche Veränderungen und darüber, warum ihn dieser Podcast selbst durch herausfordernde Zeiten trägt.Eine sehr persönliche Jubiläumsfolge über Freundschaft, Sinnsuche, Dankbarkeit – und darüber, warum Mut oft genau dann beginnt, wenn wir noch nicht wissen, wie der Weg weitergeht.
Es war einmal … Märchen sind keine nostalgischen Relikte, sondern verdichtete Erfahrungsräume. Sie erzählen von Angst und Hoffnung, von Verlust, Prüfung und Wandlung und davon, wie Menschen mit Unsicherheit umgehen. Gerade ihre klare Struktur, ihre drastischen Bilder und ihre scheinbar einfache Moral machen sie bis heute wirksam. Doch warum? Weil Märchen Orientierung bieten und zeigen, dass auch Schwächere Widerstände überwinden können, dass Dunkelheit nicht das letzte Wort behält und dass Wandel möglich ist. In Zeiten persönlicher oder gesellschaftlicher Umbrüche fungieren sie als kulturelles Gedächtnis. Als Geschichten, die erinnern & uns sagen … „Wir sind nicht die Ersten, die durch Krisen wandern.“ Und entgegen der verbreiteten Kritik an Gewalt und Grausamkeit sind Märchen für Kinder und Erwachsene vor allem Glücks- und Hoffnungsgeschichten. Sie bieten einen geschützten Raum, um Ängste zu verarbeiten, innere Konflikte zu ordnen und ein Gefühl von Sinn und Handlungsfähigkeit zu entwickeln. Märchen beinhalten diverseste Impulse … Impulse zu Fragen von Macht und Ohnmacht, Gerechtigkeit und Fairness, Zugehörigkeit und Ausgrenzung und damit erzählen Märchen immer auch vom gesellschaftlichen Zusammenleben. Mein heutiger Podcast-Gast ist Janin Pisarek. Sie ist Erzählforscherin und Kulturwissenschaftlerin. Ihr Hauptinteresse gilt den europäischen Volksmärchen, den dämonologischen Sagen und Sagengestalten des deutschsprachigen Raumes sowie dem biografischen Erzählen. Dabei interessiert Janin Pisarek weniger die bloße Überlieferung von Märchen als vielmehr die Geschichte hinter den Geschichten, ihre sozialen Funktionen, ihre Bildsprache und ihre Bedeutung für Vergangenheit und Gegenwart. Im Podcast sprechen wir über viele Bekannt und auch unbekanntere Märchen, wie z.B. die Zottelhaube und Thema war auch, was das persönliche Lieblingsmärchen über den eigenen Charakter aussagen kann. Und schließlich ginge wir auf das Frauenbild in Märchen ein, das ich gänzlich falsch präsent hatte … Also lehnen Sie sich zurück und lassen Sie sich verzaubern … Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
Systemisch Denken - Systemtheorie trifft Wirtschaft, Theorie und Praxis für Ihren Beruf
Wer Macht ablehnt, wählt nicht Freiheit – er wählt, dass andere entscheiden. In dieser Episode geht es darum, den Machtbegriff vom negativen Framing zu befreien und ihn als das zu verstehen, was er systemisch ist – ein Werkzeug, um Entscheidungen zu ermöglichen, Folgeentscheidungen auszulösen und Organisationen handlungsfähig zu halten. Mit dem roten und blauen Topf bekommst du ein konkretes Werkzeug, um zu unterscheiden, was du selbst entscheiden willst und was du bewusst abgibst – für mehr Geschwindigkeit, mehr Resilienz und mehr Gestaltungsspielraum. Für dich als Führungskraft genauso wie für dein Team. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
In dieser Podcastfolge spreche ich mit Antje Meyer und Meike über die Frage: Welche Kosten haben Emotionen, für uns als Menschen, aber auch für Unternehmen und gesellschaftliche Transformation? Meine Erkenntnis ist, dass Veränderung niemals rein rational abläuft. Transformation löst Emotionen aus, nicht nur Angst oder Widerstand, sondern auch Hoffnung, Verunsicherung, Wut, Neugier oder Ohnmacht. Wir sprechen darüber, warum Menschen und Organisationen oft an Bestehendem festhalten, selbst wenn Strukturen längst nicht mehr gesund sind. Besonders spannend fand ich die Perspektive auf Unternehmen und Führung. Emotionen lassen sich weder verordnen noch kontrollieren. Unternehmen können keine Gefühle „erzeugen“, sondern nur Räume schaffen, in denen Menschen mit Veränderung umgehen können. Genau dort entstehen häufig die eigentlichen Kosten: wenn Emotionen ignoriert, verdrängt oder falsch interpretiert werden. Dann entstehen Widerstand, innere Kündigung, Konflikte, Fluktuation oder Reputationsschäden. Wir sprechen außerdem über die Rolle von Führungskräften in Transformationsprozessen. Führung bedeutet nicht, perfekte Antworten zu haben oder ständig Stärke auszustrahlen. Vielmehr geht es darum, mit Unsicherheit umgehen zu können, Ohnmacht auszuhalten und trotzdem Orientierung zu geben. Natürlich streifen wir auch die Themen KI, Geschwindigkeit und permanente Produktivität. Kapitel 06:10 Warum Veränderung starke Emotionen auslöst 11:36 Wie entstehen Emotionen überhaupt? 18:48 Emotionen in Unternehmen vs. Privatleben 25:12 Corporate Identity und Transformation 32:53 Warum Unternehmen Emotionen nicht steuern können 40:22 Wo entstehen die echten Kosten von Emotionen? 45:31 KI, Menschlichkeit und emotionale Transformation 51:42 Ohnmacht, Führung und Vorbildfunktion 58:23 KI, Perfektionismus und kreativer Druck 01:02:57 Was Transformationen emotional wirklich brauchen 01:06:23 Vorbilder, Führung und emotionale Wirkung 01:12:56 Empfehlungen für den Umgang mit Emotionen in Transformationen Empfehlungen Klaus Eidenschink zum Thema "Was dürfen wir hoffen?". Eine Tour de Force durch viele Jahrhunderte emotionaler Verfasstheit angesichts der jeweiligen Lebensherausforderungen. https://open.spotify.com/episode/0IZDBZG7X4Nq3RBKAvcqOR Klaus Eidenschink - "Organisationen in der Krise. Wenn Psychodynamiken das System lenken" https://open.spotify.com/episode/34NbhNSDl35x24l0bGvAgO www.sustainablenatives.com Kontakt Antje Meyer https://www.linkedin.com/in/antje-meyer-7bb19b164/ www.nextblooming.com Meike Frese https://www.linkedin.com/in/meike-frese-73542b145/ https://faehrmannschaft.de/ Wandel mit Wirkung Der Newsletter zum Podcasts: https://www.trimpact.net/news/anmelden/ Das Booklet zum Podcast (gratis Download) https://www.trimpact.net/podcast/booklet/ Kooperationen https://www.trimpact.net/beratung/ Mein Gastbeitrag zur nachhaltigen Geldanlage im Buch Green Finance https://fazbuch.de/produkt/green-finance/ref/1485/?utm_campaign=green-finance Social-Media Linkedin: https://www.linkedin.com/in/stella-dombrowsky/ Instagram: https://www.instagram.com/stella_dombrowsky/ YouTube: www.youtube.com/@Podcast-WandelmitWirkung Musik: https://elements.envato.com/documentary-film-DR358CU Item License Code: 5AM8J6RLKQ https://app.envato.com/item/f73d3698-6015-4bb4-abeb-4479e4a26f2a Item License Code: 4B3D7YCP85 Botschafterin der Ecosign Erhalte einen Rabatt von 50 Euro mit dem Code Stella50! Hier ist der Link zu deiner Zukunft: https://www.ecosign.de/weiterbildung/?crmid=aBbOBocOcKaAaAaKRaA Das ist dein Kontakt für deine Zukunft: weiterbildung@ecosign.de Ich wünsche dir viel Erfolg! Kooperationsanfragen & Kontakt: Stella Dombrowsky sd@trimpact.net www.trimpact.net
Kann ein ganzes Jahr in nur drei Monaten stecken? Jenni Neubacher hat den Beweis geliefert. In dieser neuen Kundenerfolgsstory sprechen wir über eine Transformation, die weit über bloße Verkaufszahlen hinausgeht. Obwohl Jenni über zehn Jahre Vertriebserfahrung und Millionen-Umsätze im Konzern im Gepäck hatte, fühlte sich der Start in ihre Selbstständigkeit an wie ein Kampf gegen eine unsichtbare Wand. In dieser Folge erfährst du, warum Jenni erst ‚stoppen‘ musste, um richtig Fahrt aufzunehmen. Wir sprechen über den Moment, als sie krank im Bett lag, eine wichtige Messe verpasste und genau dort begriff: Erfolg kommt nicht durch mehr Hustle, sondern durch die richtige Identität. Heute macht sie Umsätze, von denen sie früher ein ganzes Jahr geträumt hat – und das mit einer Ruhe, die sie selbst kaum fassen kann. In der heutigen Folge erfährst du: - Der Identitäts-Shift: Warum Jenni‘s über zehn Jahre Vertriebserfahrung in der eigenen Selbstständigkeit plötzlich nicht mehr zählten – und was wirklich fehlte, um auf Augenhöhe zu verkaufen. - Der Wendepunkt im Erkältungsbad: Warum Jenni ausgerechnet krank im Bett eine wichtige Gründerinnenmesse verpasste und wie genau dieser Moment der Ohnmacht zum Startschuss für ihren Erfolg wurde. - Ein Jahr in drei Monaten: Wie sie ihren Vorjahresumsatz von 40.000 Euro bereits im ersten Quartal 2026 getoppt hat und welche Rolle die Entscheidung spielte, radikal auf sich selbst zu setzen. - Vom Schlafanzug zur Badass-Vertrieblerin: Warum viele Mütter ihr Selbstbewusstsein ‚am Kreißsaal abgeben‘ und wie Jenni ihre kraftvolle Business-Identität zurückerobert hat. Lass dich von Jenni‘s Reise inspirieren und erfahre, warum Skalierung oft bedeutet, die ‚Tante im Kopf‘ in den Urlaub zu schicken und der eigenen Intuition zu vertrauen.
Golrokh Esmaili ist Trauerbegleiterin in Köln und hat iranische Wurzeln. Sie begleitet Trauernde und sie trägt gleichzeitig die Trauer um ein Land in sich, in dem das Regime seit Jahren Menschen tötet und unterdrückt. In dieser Folge sprechen wir mit ihr über zwei sehr unterschiedliche Trauerkulturen: die laute, kollektive, sichtbare Trauer im Iran und die eher stille, private Trauer in Deutschland. Es geht um Familien, die im Iran Söhne, Töchter und Freunde verlieren und um Angehörige hier, die aus der Distanz um sie trauern, oft mit einem Gefühl von Ohnmacht und Schuld: Ich bin in Sicherheit, andere sterben dort. Golrokh Esmaili erzählt, was Trauer mit diesen Menschen macht, welche Rolle Social Media und digitale Orte für Trauer auf Distanz spielen und wo sich Erfahrungen gleichen, ganz egal aus welcher Kultur wir kommen. Tim Wache besucht seit 2019 Menschen in Hospizen, um mit ihnen über das Leben zu sprechen – über das, was wirklich zählt, was bleibt und was sie am Ende noch sagen möchten. Aus diesen Begegnungen sind zwei berührende Bücher entstanden, voller letzter Sätze, ungefilterter Ehrlichkeit, Lebensweisheit und Humor. Im Gespräch erzählt Tim, was ihn zu dieser Arbeit geführt hat, welche Geschichten ihm bis heute nahegehen sind und warum die letzten Stunden eines Menschen manchmal für sehr viel Klarheit sorgen können. Ein tiefes, warmes Gespräch über Mut, Nähe, Verlust – und über die Kraft, die in echten Begegnungen steckt.
Heute möchte ich alle mit einem froh machenden Vers aus der Bibel grüßen: “Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit”. Dieses Wort können wir in 2. Timotheus 1 Vers 7 nachlesen. Bist du vielleicht auch gerade verzagt? Du spürst große Ohnmacht. Viele Menschen […]
Robert Francis Prevost beginnt sein Pontifikat am 8. Mai 2025 mit einem Friedensgruß: "Der Friede sei mit euch allen!" Er will Friedensstifter sein. Was ist bisher daraus geworden? Die Reportage von Tilmann Kleinjung.
Tognino, Till; Quent, Matthias www.deutschlandfunk.de, Kulturfragen
Nach dem Aus für die Entlastungsprämie ist vor dem Koalitionsausschuss heute. Doch Friedrich Merz' Probleme reichen tiefer. Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter [t-online.de/tagesanbruch](https://www.t-online.de/tagesanbruch) Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis freitags ab 6 Uhr zum Start in den Tag vorgelesen von einer freundlichen KI-Stimme – am Wochenende mit einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei [Spotify] https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), [Apple Podcasts](https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), [Amazon Music](https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Krisen, Kriege, Unsicherheit – und trotzdem zuversichtlich bleiben?In dieser Folge von GANZ SCHÖN MUTIG sprechen Melanie Wolfers und Tim darüber, warum Zuversicht gerade in herausfordernden Zeiten keine naive Schönfärberei ist, sondern eine der wichtigsten Kräfte überhaupt. Melanie zeigt, warum Zuversicht weit mehr ist als Optimismus: keine Verdrängung, kein „Wird schon“, sondern eine bewusste Haltung, die den Ernst der Lage erkennt – und trotzdem handlungsfähig macht.Es geht um den Unterschied zwischen Pessimismus, blindem Optimismus und echter Zuversicht. Um die Frage, wie Körperhaltung, Medienkonsum, Gemeinschaft und innere Ausrichtung unser Denken prägen. Und darum, warum wir uns die „Denkfaulheit des Pessimismus“ heute weniger denn je leisten können.Eine Folge über Hoffnung als Haltung, Mut als Entscheidung und die Kraft, auch in unsicheren Zeiten Möglichkeiten zu sehen – und zu gestalten. Mehr zum Thema im Buch von Melanie Wolfers: "Zuversicht: Die Kraft, die an das Morgen glaubt"
Diese Folge ist schon vor Monaten in der Podimo App veröffentlicht worden. In der Podimo App findet ihr schon jetzt 60 kostenlose Folgen, die ihr ganz ohne Anmeldung oder Abo hören könnt – Einfach nur die App öffnen und ‘12 Leben' finden: https://podimo.de/12leben Zusätzlich zu den 60 kostenlosen Folgen findet ihr dort auch die neueste Staffel im Premium-Bereich. _ München, 18. April 2013: Nina ist mit Freund:innen unterwegs, sie lacht, tanzt, fühlt sich sicher – bis ihre Erinnerung plötzlich abreißt. Stunden später wacht sie auf, verstört, verletzt, mit einer unerklärlichen Leere in ihrem Kopf. Erst langsam setzt sich das Puzzle zusammen: Sie wurde vergewaltigt und muss vorher mit K.-o.-Tropfen betäubt worden sein. Doch das Gefühl der Ohnmacht lässt nicht nach als Nina merkt, wie schwer es ist, Gerechtigkeit zu bekommen. Diese Folge erzählt Ninas Geschichte: den Kampf, ihre Erinnerung zu rekonstruieren, die Konfrontation mit der Justiz und ihren Weg vom Opfer zur Aktivistin. Sie hat den Verein „Kein Opfer e.V.“ gegründet, um aufzuklären, zu schützen und das System zu verändern. Für diese Folge haben wir mit Nina, der Betroffenen selbst, gesprochen. Mit Rechtsanwältin Anja Riemann-Uwer haben wir außerdem darüber gesprochen: die rechtlichen Hürden bei sexualisierter Gewalt, die Beweisproblematik in K.-o.-Tropfen-Fällen und warum so wenige mutmaßliche Täter verurteilt werden. Triggerwarnung: Diese Folge behandelt sexualisierte Gewalt. Bei Gewalterfahrungen findet ihr anonym und kostenfrei Unterstützung unter folgenden Nummern: Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen”: 08000 116 016 (rund um die Uhr) Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 (rund um die Uhr) Opfer-Telefon vom Weißen Ring: 116 006 (7-22h Uhr) Mehr Infos bekommt Ihr auf der Homepage der Online Datenbank für Betroffene von Straftaten: www.odabs.org Habt ihr Feedback? Dann könnt ihr uns eine E-Mail schreiben: 12leben.podimo@gmail.com "12 Leben – Verbrechen an Frauen" ist ein Podcast von Podimo. Hosts: Helen Schulte und Massimo Maio Autorin dieser Folge: Kiana Lensch Schnitt und Sound: Frieder Maurer & Luca Sartori (hipitch) Ausführende Produzentin: Madeleine Petry
Wer nach 1948 in seiner Heimat blieb, gilt in der arabischen Welt heute oft als Verräter – und ist in Israel Bürger zweiter Klasse. Eine Reise zu Palästinensern, die zwischen Repression, Ohnmacht und kleinen Akten des Widerstands leben. Artikel vom 02. Mai 2026: https://jacobin.de/artikel/israel-palaestina-westbank-1948-haifa Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Karbé, Lena www.deutschlandfunkkultur.de, Vollbild
Ref.: Andi Weiss, Liedermacher, Logotherapeut, Autor, München Das Leben ist kein Spaziergang - jeder von uns hat irgendwelche Schrammen oder Beulen an der Seele abgekommen. Und gerade in unserer Zeit ist die seelische Not groß: Viele Menschen fühlen sich einsam und ohnmächtig gegenüber einem Leben, das über sie hinwegzurollen scheint. In der Lebenshilfe ist unser Gast der Liedermacher und Logotherapeut Andi Weiss. Durch seine Arbeit als Therapeut erlebt er das Leiden des modernen Menschen ganz aus der Nähe. Aber er beobachtet auch immer wieder, wie in der Beziehung mit Jesus Menschen sich angenommen und geliebt erfahren und dadurch viel tiefer geheilt werden, als das allein durch Psychologie und Medizin möglich wäre.
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Gegen die Globalisierung der Ohnmacht – Für den Frieden auf Erden 1 Jahr Papst LEO XIV Eine Produktion des BR für die ARD
„Fußnoten aus dem späten 21. Jahrhundert“ heißt das Theaterstück, mit dem die Schriftstellerin Svealena Kutschke beim „Heidelberger Stückemarkt“ den FIDENA-Preis gewann. Angesiedelt in einem „Bienenstock der Verwaltung“, wo Angestellte sich über Kaffeetassen streiten, während draußen die Welt untergeht. Ähnlich wie im Roman „Gespensterfische“, der in einer Psychiatrie spielt, dominieren Neurosen das Geschehen: Wer Bedrängendes in den Griff bekommt und Schwieriges ausblendet, Probleme verdrängen kann und im Alltag funktioniert, gilt als gesund. Aber wie krank ist eigentlich die Gesellschaft?
Moritz, Alexander www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Moritz, Alexander www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Die Welt wirkt chaotisch, der eigene Einfluss klein – ein Gefühl, das viele kennen. Psychologieprofessorin Eva Asselmann erklärt, warum das in eine Abwärtsspirale führt. Und wie wir wieder ins Tun kommen. Wir freuen uns über Kritik, Anregungen und Vorschläge! Per Mail an smarterleben@spiegel.de oder auch per WhatsApp an +49 151 728 29 182. Mehr Infos: Buch: Too much Homepage: Evaasselmann.com Smarter leben: Wie erkenne ich, was mich wirklich stresst? Wie wir besser mit Druck klarkommen Wie bleiben wir zuversichtlich? +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Daniela Dröscher hat lange mit der Sprache gehadert. Mit ihrem pfälzischen Dialekt, mit dem Hochdeutschen, mit dem Fragenstellen. Oft habe sie Sprechen mit Macht und Ohnmacht in Verbindung gebracht. In ihrem Essay plädiert sie für mehr Verständnis. Dröscher, Daniela www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Daniela Dröscher hat lange mit der Sprache gehadert. Mit ihrem pfälzischen Dialekt, mit dem Hochdeutschen, mit dem Fragenstellen. Oft habe sie Sprechen mit Macht und Ohnmacht in Verbindung gebracht. In ihrem Essay plädiert sie für mehr Verständnis. Dröscher, Daniela www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Dreimal hat Franz Kafka München besucht, in unterschiedlichen Lebensphasen und mit durchwachsenem Erfolg: Zuletzt 1916 für eine Dichterlesung - bei der er angeblich sogar Damen in die Ohnmacht befördert haben soll!
Ein Drink, ein Moment – und alles entgleitet. Franziska Pille hat mehrere Menschen getroffen, die K.-o.-Tropfen ausgeliefert waren. Von Franziska Pille.
Viele Menschen fühlen sich angesichts der Krisen machtlos. Die Ohnmacht zeige sich als Gefühl, nichts bewirken zu können, sagt Soziologe Matthias Quent. Diese in politisches Kapital umzuwandeln, gelinge Trump und der AfD. Doch es gibt einen Ausweg. Tognino, Till www.deutschlandfunkkultur.de, Tacheles
Das Leben ist ein Dauer-Struggle. Wir werden krank, verlassen, gekündigt, gemobbt... Und jetzt?! Was, wenn du mit deinen Problemen nicht alleine wärst? Begleite uns auf unserer Suche. Raus aus der Ohnmacht, rein in den Konflikt. Das Private ist politisch, Du bist nicht allein! Und jetzt: Staffel 6! Klopp, Tina
Die Reichen werden immer reicher. Gleichzeitig diskutiert Deutschland diskutiert über Einschnitte im Sozialsystem. Krasse wirtschaftliche Ungleichheit fördert den Aufstieg der extremen Rechten, warnt der Philosoph Wolfgang Detel. Detel, Wolfgang; Jantschek, Thorsten www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Das Leben ist ein Dauer-Struggle. Wir werden krank, verlassen, gekündigt, gemobbt... Und jetzt?! Was, wenn du mit deinen Problemen nicht alleine wärst? Begleite uns auf unserer Suche. Raus aus der Ohnmacht, rein in den Konflikt. Das Private ist politisch, Du bist nicht allein! Und jetzt: Staffel 6! Klopp, Tina www.deutschlandfunk.de, Feature
Matthias Quent spricht über unterschätzte Ohnmachtsgefühle in der Demokratie, darüber, warum Rechtsextreme dieser Welt darauf oft die besseren Antworten haben und welche Antworten liberale Demokraten dem entgegensetzen müssten.
In dieser „Ganz offen gesagt“-Spezial-Ausgabe live aufgenommen in der "Kulisse Wien" spricht Host Michel Reimon mit der Politikwissenschaftlerin Gabriela Greilinger (University of Georgia), der Gewerkschafterin und ÖBB-Betriebsrätin Olivia Janisch sowie dem Medienforscher Luis Paulitsch über Donald Trump, seinen Angriff auf die Demokratie in den USA und die Lehren für Österreich. Ausgangspunkt ist die Frage, warum Trump trotz Sturm aufs Kapitol, außenpolitischer Irrationalität und schlechter Wirtschaftsdaten weiterhin breite Zustimmung erhält und 2024 wiedergewählt wurde. Greilinger erklärt anhand aktueller Forschung, welche Rolle Rassismus, Sexismus, Statusangst und die Normalisierung von Trump für das Wahlverhalten spielen – und warum viele Wähler nicht primär rational auf Daten, sondern auf Identität und Gefühle reagieren. Paulitsch beschreibt, wie eine fragmentierte Öffentlichkeit und „alternative“ bzw. rechtsextreme Medienprojekte, Fox News, Social Media und Slapp-Klagen dazu beitragen, dass rechtspopulistische und autoritäre Narrative dominieren und demokratische Gegenöffentlichkeiten geschwächt werden. Olivia Janisch schildert, wie autoritäre Politik in Betriebe und Arbeiterschaft hineinwirkt, warum Gewerkschaften und kollektive Organisation ein Gegenentwurf zu Ohnmacht und Vereinzelung sind und wie Arbeitskämpfe zunehmend delegitimiert oder bekämpft werden – bis hin zu Union Busting auch in Österreich. In der zweiten Hälfte diskutiert die Runde historische Parallelen zu den 1960er‑Jahren, die Rolle des Neoliberalismus, den Verlust von sozialen und demokratischen Räumen sowie die Frage, ob wir heute eher einen Konflikt „autoritäre vs. demokratische Politik“ als „rechts vs. links“ erleben. Die Gäste betonen, dass progressive und demokratische Kräfte wieder eigene positive Zukunftserzählungen, emotionale Angebote und niederschwellige Strukturen schaffen müssen – von neuen Medienformaten über solidarische Alltagsorganisation bis hin zu direkten Gesprächen in Betrieben. Beispiele aus den USA wie progressive Politiker:innen rund um AOC, neue Formen von Online‑Kampagnen sowie lokaler Widerstand gegen ICE zeigen, dass Gegenstrategien möglich sind, aber langfristige, geduldige Arbeit und Konfliktbereitschaft erfordern. Links zur Folge: Olivia Janisch Gabriela Greilinger Luis Paulitsch Michel Reimon Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Sis, kennst du diese Momente, in denen man Nachrichten liest, Dinge hört oder sieht und merkt: Wow… das ist viel. Wie geht man damit um und wie bleibt man trotzdem bei sich, wenn draußen so viel gleichzeitig passiert?Genau darüber sprechen wir in dieser Folge.Wir sprechen darüber, was gerade in der Welt passiert - und was das mit uns macht.Über Dualität.Über das gleichzeitige Fühlen von Mitgefühl, Ohnmacht, Hoffnung und Empowerment.Über diese Momente, in denen man sich kurz hilflos fühlt - und dann wieder merkt: Ich habe immer eine Wahl.Wir sprechen darüber:
Journalist und Nahost-Experte Karim El-Gawhary beschreibt die Situation im Gazastreifen als humanitäre Katastrophe mit zerstörter Infrastruktur, massiver Vertreibung und einer „Waffenruhe“, die diesen Namen kaum verdient. Er betont, dass die israelische Besatzung von Gaza und Westjordanland der zentrale Kernkonflikt ist und skizziert vier Optionen: Status quo, Vertreibung der Palästinenser, eine inzwischen fast unmögliche Zwei-Staaten-Lösung und eine schwer vorstellbare Einstaaten-Lösung mit gleichen Rechten für alle. El-Gawhary kritisiert die Rolle der USA und die „Glitzerpläne“ für Gaza, die die Lebensrealität der Palästinenser ausblenden, und warnt vor der politischen Dynamik unter Präsident Trump. Im Blick auf den Iran spricht er über ein reformunfähiges Regime, eine polarisierte Gesellschaft, mögliche Szenarien von Militärdiktatur bis Staatszerfall und die Gefahr eines regionalen Flächenbrands inklusive Angriffen auf Öl-Infrastruktur und der Straße von Hormus. Er erklärt, wie begrenzt der Zugang von Journalist:innen nach Gaza ist, schildert seine Arbeitsweise mit lokalen Partnern vor Ort und warum er konsequent menschennahe Geschichten erzählt. El-Gawhary setzt sich mit Vorwürfen der Einseitigkeit und des Antisemitismus auseinander und verweist darauf, dass Begriffe wie „Besatzung“ und „besetzte Gebiete“ völkerrechtlich definiert und vom Internationalen Gerichtshof bestätigt sind. Persönlich spricht er über Shitstorms, die Nicht-Verlängerung seines ORF-Vertrags, die große öffentliche Wertschätzung und seine Motivation, als unabhängiger Journalist weiterzuarbeiten – unter anderem mit einem wöchentlichen Podcast „Nahost. Nah dran.“ und Live-Formaten. Zum Schluss erzählt er, wie ihn Geschichten extremer Gewalt und Ohnmacht belasten und warum „Ausladen“ – also Erzählen, Schreiben und Diskutieren – für ihn ein zentraler Weg ist, seelisch in Balance zu bleiben. Podcast-Empfehlung der Woche: Podcast "Freiwärts - Aus dem Trauma in die Kraft" Titelbild Folge: Sascha Osaka Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Moritz, Alexander www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Nico ist Satiriker und war 5 Jahre lang Abgeordneter des Europäischen Parlaments. Ich wollte von ihm wissen, warum er Brüssel als unfreieste Zeit seines Lebens beschreibt, wieso er Angst als wesentlichen Motor in politischen Entscheidungen identifiziert hat und warum er heute auf Freude gegen den Faschismus setzt. Wir sprechen über Selbstwirksamkeit, Satire, Depression, Gruppendynamik, Macht und Ohnmacht und über die Frage, ob politische Veränderungen mit Spaß beginnen können. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEIN GAST: https://www.instagram.com/nicosemsrott/ DINGE: Nicos Buch: https://bit.ly/3ZVsI9Q Fun Facts: https://www.funfacts.de/ PRÜF: https://pruef-demos.de/ Georg Schramm: https://bit.ly/4aRXVj2 Chaos Communication Congress: https://events.ccc.de/ Heute-Show: https://bit.ly/4b86BmG Extra 3: https://bit.ly/3N0h2j6 Alexander Stößlein - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution MEIN ZEUG: Mein Fragenset FAMILIE: https://beherzt.net/products/familie Mein Fragenset LIEBE: https://beherzt.net/liebe Mein erstes Fragenset: https://beherzt.net/matze Meine Spendenaktion: https://machmit.wellfair.ngo/hotel-matze-spendenaktion-2025 Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Mein Buch: https://bit.ly/39FtHQy