In diesem Podcast wollen wir uns Bibelabschnitten widmen und sie auf unser (tägliches) Leben anwenden. Wie schön, wenn uns Gottes Wort mehr und mehr prägt. Da heute immer weniger gelesen wird, dafür aber mehr gehört wird, wollen wir künftig diesen Podcat zusätzlich zu Texten für Interessierte anbieten.

Das Kapitel ist beeindruckend, wie sich Joseph seinen Brüdern gegenüber offenbart. Es ist nicht nur, dass er sich ihnen gegenüber zu erkennen gibt, sondern das "Wie" ist wichtig. Es zeigt uns, wie Christus sich seinem gläubigen Überrest Judas bekanntmachen wird.

Am Ende seiner langen prophetischen Rede spricht der Herr von den Nationen. Auch hier gibt es zwei Gruppen, Schafe und Böcke. Der Herr erklärt die Unterschiede und spricht von ewigem Segen, aber auch von ewiger Strafe. Ein sehr ernster Augenblick, weil die Hölle eigentlich für den Teufel und seine Engel bereitet worden ist.

In diesem Kapitel geht die Wiederherstellung der Brüder Josephs als Vorbild auf die Wiederherstellung des Überrestes Judas weiter - ja sie erreicht ihr volles Maß. Sie ist zugleich ein Hinweis, was Buße und Wiederherstellung auch in unserem Leben bedeutet und nötig macht.

Die Kapitel 42-45 gehören zusammen. Gott wirkt an den Herzen der Brüder Josephs, dass sie zur Umkehr, Beugung, zu einem Bekenntnis und zum Erkennen ihres Bruders gebracht werden. Das hat nicht nur prophetische Bedeutung, sondern spricht auch in unsere Tage hinein.

Im dritten christlichen Gleichnis der prophetischen Rede des Herrn macht Er deutlich, dass jeder ganz persönlich Verantwortung trägt, wie er mit dem nahen Kommen des Herrn umgeht, wie er mit den Geschenken und der Verantwortlichkeit des Herrn verfährt. Was tun wir mit seinen Gaben, die Er uns anvertraut hat?

In Kapitel 42 beginnt das Handeln Gottes, die Brüder Josephs zur Buße zu führen und die Familie in Ägypten wiederzuvereinigen. Es ist ein langer, steiniger Weg. Aber die Liebe Gottes wird in der Liebe Josephs sichtbar, der weinen muss, als er den Beginn der inneren Umkehr seiner Brüder erkennen kann.

In 1. Mose 41 wendet sich "das Blatt". Joseph wird aus dem Gefängnis geholt und wird zum Retter der Welt. Kein Zweifel - damit ist er ein großartiges Vorbild auf den Herrn Jesus. Und nicht nur das ...

Im zweiten christlichen Gleichnis lernen wir, dass es zu jedem Zeitpunkt in der heutigen Zeit Christen gab, die bekehrt waren, und solche, die es nicht waren. Entscheidend ist, zu welcher Gruppe DU gehörst!

Kapitel 40 setzt die Geschichte von Kapitel 39 fort: Joseph im Gefängnis. Er muss schon ein enormes Standvermögen, also Ausharren, gehabt haben, wenn man bedenkt, wie sehr er gelitten hat und dennoch nicht aufgab. Auch jetzt, als man ihn schon wieder vergaß ...

1. Mose 39 steht in einem totalen Kontrast zu Kapitel 38, wo wir den unmoralischen, gewissenlosen Juda gesehen haben. Wie anders war Joseph - ein wunderbares Vorbild auf den Herrn Jesus. Aber auch für unser praktisches Glaubensleben können wir hier Wichtiges lernen.

Ab Matthäus 24,45 lesen wir von drei christlichen Gleichnissen - also Hinweisen auf die christliche Zeit. Das erste dieser Gleichnisse zeigt uns die allgemeine Entwicklung der christlichen Zeit: vom Guten zum Bösen, Schlechten. Wir leben in der Zeit, die durch das Böse geprägt ist. Aber müssen wir diesem Weg folgen? Gewiss nicht!

So schön das Vorbild von Joseph im Blick auf Christus ist, so traurig ist das, was uns Juda als Verantwortlicher der Brüder Josephs offenbart. Es ist unter anderem ein Vorbild auf die Geschichte Israels.

Mit 1. Mose 37 beginnt die Geschichte Josephs. Gibt es einen Bericht, der uns mehr als Vorausbild auf den Herrn Jesus dient? Wie sehr erfüllt es unsere Herzen, uns mit Ihm zu beschäftigen. Auch 1. Mose ist voll von Ihm!

In gleichnishaften Worten spricht der Herr Jesus jetzt von der Endzeit vor seinem Kommen. In Israel wird sich manches ändern. Aber traurig ist die Haltung vieler Menschen, von denen Christus spricht: Für sie gibt es nichts als ihr Leben. So werden sie wie ein Dieb vom Kommen des Herrn im Gericht überrascht werden. Dann ist es zu spät ...

Kann man in einem Kapitel, das fast nur von Namen als Nachkommen von Esau spricht, geistliche Nahrung finden? Kann man, wie 1. Mose 36 sehr deutlich zeigt!

Auf das Volk der Juden kommt eine Drangsalszeit zu, die unvergleichlich ist. Und dann kommt der Herr Jesus als Sohn des Menschen. Das wird eine herrliche Zeit sein - aber für Ungläubige mit einem furchtbaren Gericht verbunden.

Wenn Gläubige sich nicht von sich aus auf den Weg machen, hilft Gott. Er spricht zu Jakob, nach Bethel zurückzukehren, wo ihm Gott 20 Jahre zuvor erschienen war. Und damit veränderte sich etwas im Leben dieses Patriarchen, nicht zuletzt dadurch, dass Rahel ihren zweiten Sohn gebar: Benjamin.

In dem ersten Hauptteil der prophetischen Endzeitrede spricht der Herr von Dingen, die die Jünger damals nach der Himmelfahrt des Herrn erlebten und die nach der Entrückung von dem künftigen Überrest wieder erlebt werden: Kriege, Erdbeben, Verfolgungen. Aber besonders schön: Sie werden tätig werden und das Evangelium trotz Verfolgungen in die ganze Welt bringen. Ein echtes Vorbild für uns!

Jabob hatte versagt darin, sich von der Welt abzusondern. In diesem Kapitel erntet er die Folgen davon - nicht so sehr in seinem eigenen, persönlichen Leben, als mehr in dem Leben seiner Familie. Er war als Betrüger aus Kanaan weggegangen. Nun muss er ein erneutes Mal erleben, dass er selbst betrogen wird. Und nicht nur das ...

Jakob machte sich weiter auf in Richtung Kanaan (Israel). Aber leider blieb sein Weg auch nach den beeindruckenden Ereignissen in Pniel ein wankelmütiger, auf beiden Seiten hinkender. So wird es mit dem Überrest in der Zukunft sein. Und vielleicht auch in unserem Leben? Aber immerhin gibt es am Ende einen Altar, den ersten in seinem Leben.

In Matthäus 24-25 wird uns die große Endzeitrede des Herrn Jesus wiedergegeben. In drei Teilen erklärt Christus aus damaliger Perspektive die Zukunft. Einleitend sehen wir, wie die Jünger "jüdischen Charakter" offenbaren und dem Herrn drei Fragen stellen.

In 1. Mose 32 sehen wir, wie Jakob mit seiner Familie den Rückweg nach Kanaan antritt und schon nahe ans Land kommt. Dann zeigt er wieder seine "Strategien", die aber dieses Mal so nicht aufgehen. Denn Gott selbst schreitet ein ... Wieder ein Kapitel, das uns gleich eine ganze Anzahl an wichtigen - auch praktischen - Belehrungen gibt.

In 1. Mose 31 beginnt die Rückreise von Jakob in das Land seiner Väter. Darin spiegelt sich Gottes Wirken wieder, auch in der Zukunft den irdischen Überrest Judas dazu zu bringen, zu Gott umzukehren. Ganz gewiss ist der Ausgangspunkt die "Geburt Josefs", das Bewusstsein von Christus, dem wahren Josef. Aber auch praktische Belehrungen entnehmen wir diesem Kapitel.

Der Herr Jesus spricht ein siebenfaches Wehe über die Pharisäer und Schriftgelehrten aus. Das hat aber auch uns etwas zu sagen!

In 1. Mose 30 finden wir, wie das Hin und Her zwischen Jakob und Laban, zwischen Lea und Rahel weitergeht. Einerseits traurige Erfahrungen, andererseits scheint doch Gottes Segen daraus hervor.

Nun war es nötig, dass Jakob das "verheißene" Land verließ. Er musste ernten, was er gesät hatte. Aber es gibt noch mehr: Dieses Kapitel zeigt uns etwas über Christi Beziehung zu Israel und zu den Nationen, heute zur Versammlung (Gemeinde) Gottes. Rahel und Lea sind dafür die "Protagonisten".

Das letzte Buch gibt eine Fülle an Herrlichkeiten über die Person des Herrn Jesus wieder. Besonders wertvoll ist die Aussage, dass der eigentliche Inhalt der Weissagung(en) diese einzigartige Person ist: Christus.

In diesem Kapitel lernen wir, wie die Folgen fleischlichen Handelns aussehen. Jakob muss fliehen und wird so zu einem Vorbild für das Volk Israel, das heute in der Tat "auf der Flucht" ist, außerhalb des Segenslandes. Aber dieses Kapitel lehrt uns noch manches andere ...

In 1. Mose 27 lernen wir, wie Jakob mithilfe seiner Mutter versuchte, sich auf fleischliche Weise den Segen zu erschleichen, den Gott für ihn vorgesehen hatte. Er hätte einfach auf Gott vertrauen sollen ...: wie wir!

Es gibt eine schöne Verbindung dieses späten Briefes mit einem der ersten, die Paulus geschrieben hat. Und das hat mit dem Herrn Jesus selbst zu tun.

Dieses Kapitel ist das einzige, das sich dem Glaubensleben Isaaks widmet. Das liegt einerseits daran, dass Isaak der Himmlische ist, der sich geistlicherweise im Himmel und nicht auf der Erde aufhält ... Andererseits zeugt es von der Schwachheit seines Glaubenslebens.

Im zweiten Teil von 1. Mose 25 lernen wir wichtige Lektionen über die Auserwählung, aber auch, was die neue Geburt bedeutet. Das alles wird erst im Neuen Testament wirklich erklärt. Und dieser Abschnitt bietet noch weitaus mehr ...

Als ich jetzt diesen Brief las, musste ich Erstaunliches feststellen: Weder der Name "Jesus" noch der "Christus" noch ... kommen in diesem Brief vor. Es ist das einzige Dokument im Neuen Testament, für das diese Tatsache zutrifft. Das aber heißt nicht, dass seine herrliche Person hier nicht zu finden ist.

Mit den ersten 18 Versen schließt Mose die Geschichte Abrahams ab. Damit kommen die Kapitel zum Abschluss, die uns den Ratschluss Gottes zeigen (22-25). In allem gibt Gott seinem geliebten Sohn den Mittelpunkt.

Auch in 1. Mose 24 wird uns der ewige Ratschluss Gottes in bildlicher Form präsentiert. Ein sehr langes Kapitel, das uns den großen Wert der Versammlung Gottes in den Augen unseres himmlischen Vaters zeigt. Zentrum ist und bleibt der wahre Isaak: Christus.

Dieser Brief ist äußerst ernst, denn es geht um böse Lehre über die Person des Herrn Jesus. Da kann es niemals Kompromisse geben für uns.

Das große Thema dieses Kapitels ist der Tod und das Begräbnis Saras. Das hat im Ratschluss Gottes einen Anteil. Es ist nicht das "böse" Israel, das beiseite gesetzt wird. Aber die himmlische Braut Christi kann ihren Platz nur dann einnehmen, wenn das irdische weicht.

Dieses Kapitel steht einzigartig in diesem Buch, eigentlich in dem gesamten Wort Gottes. Uns wird hier etwas über die Empfindungen des Vaters verdeutlicht, was wir an keiner anderen Stelle so wiederfinden. Und vieles mehr ...

Wie großartig ist es, dass das an sich nicht sichtbare ewige Leben in Christus anschaubar und antastbar geworden ist: nur in Ihm!

Endlich wird der Erbe geboren. Er nimmt auch - im Bild - sofort in Besitz. Denn dieses Kapitel führt uns erneut ins Tausendjährige Friedensreich.

Tragisch, wenn wir eine (schlimme) Lüge gleich zweimal aussprechen - und dann noch unsere Ehefrau verleugnen ... Schlimm, wenn sogar die Welt uns tadeln muss. So verleugnen wir unsere himmlische Stellung, in die Gott uns gebracht hat. Letztlich ist das (geistliche) Hurerei.

Wer geistlich wachsen möchte, braucht Christus - nicht nur als Retter, sondern als Gegenstand der Beschäftigung. Wer in wahrer Erkenntnis dieser großartigen Person wächst, hat wirklich Wachstum!

Lot wurde durch Gott aus dem Feuer des Gerichts gerettet. Was hatte er in Sodom zu suchen? Diese Begebenheit aber zeigt uns viel mehr als das - auch etwas über Befreiung von der Macht der Sünde.

Gott hatte Abraham den Samen in 1. Mose 17 angekündigt. Aber jetzt kommt Er selbst vorbei - eine ganz neue Offenbarung seiner Person. Wunderbar, dass Er sich dem offenbart, der als Abgesonderter in dieser Welt für Ihn lebt.

Petrus kannte den Herrn Jesus drei Jahre lang als seinen Meister, Herrn und Retter. In seinem ersten Brief können wir erkennen, dass er manches von seinem Herrn gelernt hatte. Und dass er eine hohe Wertschätzung Jesu in seinen Leiden und in seinen Herrlichkeiten besaß.

In 1. Mose 17 lernen wir, dass das Fleisch (1. Mo 16) keinen aktiven Platz in unserem Leben haben muss. Nein, Gott hat sein Urteil darüber gesprochen. Genau das lernen wir in der Beschneidung. Aber dieses Kapitel zeigt uns noch viel mehr.

In 1. Mose 16 lernen wir etwas über das Gesetz, das sündige Fleisch und den Eigenwillen des Gläubigen. Selten findet man eine inspirierte Auslegung eines alttestamentlichen Abschnitts im Neuen Testament. Hier ist es der Fall!

Jakobus spricht mehr wie der Herr als über den Herrn. Und doch hat er uns etwas über die Zukunft unseres Herrn und damit auch die unsrige zu sagen, was wertvoll ist.

Mit 1. Mose 15 fängt ein neuer Abschnitt in diesem Buch an. Von den äußeren Wegen geht es jetzt um das Persönliche, das Innere. Und Gott geht auf die inneren Empfindungen Abrahams ein. Aber Prophetie wird weiter "geschrieben". Vor allem finden wir die Frage von Glauben und Gerechtigkeit im Römerbrief wieder!

Mit diesem Kapitel schließt der erste Teil der Geschichte Abrahams. Er führt uns prophetisch bis zum 1000-jährigen Reich und zeigt uns zugleich die Wichtigkeit, in Absonderung von dieser Welt zu leben. Und natürlich finden wir herrliche Hinweise auf den Herrn Jesus!

Gott hatte viele Mittel eingesetzt, um zu seinem Volk und zu den Menschen im Allgemeinen im Alten Testament zu sprechen. Letztlich haben sie alle Bemühungen Gottes abgelehnt. Am Ende sprach Er nicht nur durch den Sohn, sondern im Sohn, das heißt als Sohn. Gott selbst wurde Mensch - wunderbare Gnade Gottes. Wer ist dieser Sohn? Der Hebräerbrief zeigt uns unzählige Herrlichkeiten dieser Person!