In diesem Podcast wollen wir uns Bibelabschnitten widmen und sie auf unser (tägliches) Leben anwenden. Wie schön, wenn uns Gottes Wort mehr und mehr prägt. Da heute immer weniger gelesen wird, dafür aber mehr gehört wird, wollen wir künftig diesen Podcat zusätzlich zu Texten für Interessierte anbieten.

In diesem Kapitel wendet sich Gott noch einmal an Mose, um ihm und dem Volk zu signalisieren, dass Er jetzt mit Gerichten eingreifen wird, um das Volk aus der Sklaverei Ägyptens zu befreien.

Das Volk Israel musste in Ägypten durch den Auftritt von Mose und Aaron beim Pharao, dem sie klarmachten, dass Gott sein Volk zu einem Fest in der Wüste haben wollte, umso schlimmer die Herrschaft der Ägypter erleben. Das ist nicht nur Geschichte, sondern das Bild jedes natürlichen Menschen und weist und auch im Blick auf die Befreiung auf einen wichtigen Punkt hin.

Der Herr Jesus ist wirklich auferstanden. Das ist eine unumstößliche Heilstatsache. Sie ist von unendlicher Wichtigkeit für uns. Sie hat auch bedeutsame Folgen, wie dieses Kapitel zeigt.

In diesem Kapitel lernen wir weiter, die Gott sein "Instrument", um das Volk Gottes zu führen, zubereitet. Leider setzt Mose seine Einwände fort, die bis zu echtem Widerstand fortschreiten. Wie groß wird uns Gott, der trotzdem mit seinem Knecht weitermacht und ihm sogar drei Zeichen zur Bestätigung zeigt.

In Kapitel 3 lernen wir jetzt, wie Gott Mose nach 40 Jahren Wüstenzeit in Midian dazu beruft, das Volk Israel aus Ägypten zu erretten. Mose wird hier zu einem herausragenden Vorbild auf den Herrn Jesus, den Retter der Welt. Dennoch gibt es natürlich viele Kontraste ...

Der Feind möchte verhindern, dass jemand sagen kann, der Herr ist wirklich auferstanden. Aber alle seine Bemühungen führen nur dahin, dass diese Auferstehung umso sichtbarer wird. Der Hass der Menschen ist Gottes Gelegenheit!

Das zweite Kapitel in diesem Buch hat sehr viele prophetische Aspekte. Es spricht von Gottes Rettung des künftig wieder entstehenden Volkes Israel durch den Herrn Jesus, es zeigt aber zugleich, was Christus für uns ist und wie wir praktischerweise in Erziehung und Entscheidungen des Lebens die richtigen Prioritäten wählen.

Im ersten Kapitel lernen wir, dass aus den Familien, den Nachkommen Israels, ein Volk geworden ist. Aber es war ein unterdrücktes Volk! Und sie hatten einen furchtbaren und zugleich ängstlichen Herrscher über sich.

Der Tod des Herrn Jesus am Kreuz hat wunderbare Folgen - aber auch eine sehr ernste. Diese Konsequenzen werden uns in diesen Versen gezeigt, ausgehend von dem freien Zugang, den wir auf der Basis des Werkes Jesus zu Gott haben.

Im Alten Testament stellt Gott eine Verbindung zwischen falschen Gerüchten, ungerechten Zeugen und Gottlosen her. Wir schauen uns dazu in einer Bibelarbeit die entsprechenden Bibelstellen an, um zu Schlussfolgerungen für unsere heutige Zeit zu kommen. Wir stehen nicht unter Gesetz - wo wir die meisten dieser Hinweise finden. Aber das Gesetz stellt uns Grundsätze vor, die nicht auf die Zeit des Gesetzes beschränkt sind.

Das zweite Buch Mose beginnt mit einem "und". Das heißt, es setzt auf dem auf, was wir in 1. Mose lernen. Aber der Inhalt geht dann weiter, in eine andere Richtung. Besonders lernen wir manches über die "Erlösung".

Der Apostel spricht nicht nur von dem Auftreten der Frauen und ihrer Kleidung ohne Schmuck, sondern geht im zweiten Teil des Abschnittes auf ihre geistliche Betätigung ein, besonders auf Lehren. Es ist gut, sich das in einer Zeit ins Gedächtnis zu rufen, wo wir auch als Gläubige leicht vom Zeitgeist angesteckt werden.

Der Herr Jesus hat die drei Stunden der Finsternis in Hingabe und Liebe erduldet. Kaum, ist diese Zeit vorbei, in die der Mensch nicht hineinschauen kann, beginnt schon wieder die Verachtung der Juden. Wir bewundern unseren Retter, der das alles erduldet hat.

Nicht äußerer Schmuck, sondern gute Werke: Was meint das eigentlich? Will der Apostel damit sagen: Schmuck ist in Ordnung, wenn die guten Werke im Mittelpunkt stehen und vor allem zu sehen sind?

Das Erste, was gläubigen Frauen gesagt wird in 1. Timotheus 2,9 ist, dass sie sich schmücken dürfen. Womit? Mit Bescheidenheit im Äußeren ...

Nur zwei Verse verwendet der Geist Gottes, um uns die Leiden Jesu mitzuteilen, die sühnender Natur waren. Das ist eigentlich das Herz seiner Leiden. Aber offenbar können wir nur wenig davon erfassen, dass Gott nur diesen kurzen Abschnitt darüber berichtet.

Wenn es um die Frage von Kleidung und von Schmuck unter Christen geht, wird es oft sehr emotional - von allen Seiten. Daher ist es gut, sich dieses Thema anhand von Gottes Wort anzuschauen. Gerade 1. Timotheus 2,9-15 gibt uns hier wichtige Hinweise. Um das Thema zu versachlichen, machen wir in diesem und folgenden Podcasts eine Bibelstudie zu diesen Versen. Hier geht es zunächst einmal um die Einordnung im Kontext des Abschnittes und um einen Vergleich mit 1. Samuel 16,7.

Der Herr Jesus hing am Kreuz von Golgatha - in furchtbaren physischen Schmerzen. Und was machen die Menschen um Ihn herum? Sie verspotten Ihn - sogar die mit Ihm Gekreuzigten. Was für Leiden seiner Seele waren damit verbunden!

Der Herr Jesus war in einem ungerechten Verfahren zum Tod am Kreuz verurteilt worden. Jetzt ging es sehr schnell auf die Kreuzigung zu, allerdings nicht ohne weitere Brutalität und ätzenden Spott. Was muss unser Heiland gelitten haben!

Dreimal hat Petrus den Herrn verleugnet. Wie traurig, wenn wir an seine kühnen Worte denken, dass er bereit wäre, sogar mit Christus zu sterben. Aber Petrus kam zur Einsicht und Umkehr. Ganz andes Judas, bei dem es keine Buße, kein echtes Bekenntnis, sondern nur ein Geständnis gab. Wie oft sagen Menschen, was sie Böses getan haben, aber es ist keine wahre Buße damit verbunden.

Judas hat durch seinen Verrat gezeigt, was in seinem Herzen war. Was für ein Kontrast zum Herrn Jesus, der nur dann spricht, wenn es um Gott und die Wahrheit über seine eigene Person geht, aber schweigt, wenn es um Anklagen gegen Ihn selbst geht. Was für Leiden, was für eine Hingabe, was für ein Vorbild!

Judas' Verrat muss den Herrn in seinem Herzen geschmerzt haben. Drei Jahre lang hatte Er ihn getragen, ertragen und nicht anders behandelt als die anderen elf Jünger. Aber dieser Mann war ein Teufel. Was für ein Kontrast dazu die Hingabe und Ergebenheit des Herrn, der auch vor seinen ungerechten Richtern immer zur Wahrheit stand.

Was bleibt uns in Erinnerung von diesem ersten Buch der Bibel? Hoffentlich viel! Ein paar Punkte nenne ich an dieser Stelle ...

Wie kann man sich nur so selbst überschätzen - möchte man sagen, wenn man an Petrus denkt. Aber er ist nur ein Spiegelbild von uns ... Wie ganz anders der Herr, wenn wir an die vorempfindenden Leiden denken, die Er in Hingabe und Gehorsam in Gethsemane erlitten hat.

Das Schlusskapitel spricht von zwei Begräbnissen - dem von Israel (Jakob) und dem von Joseph. Eigentlich traurig! Dabei sind genau diese Ereignisse der Beweis des Glaubens dieser beiden Männer.

Das 49. Kapitel des ersten Buches Mose ist ganz erhaben: Es zeigt, wie Gott seinem Knecht Jakob die gesamte Geschichte (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) des Volkes Israel beschreibt. Gott hat alles in seiner Hand!

Judas hatte den Verrat vorbereitet. Im Kontrast dazu sehen wir den Herrn Jesus, der für seine Jünger sorgt und das letzte Passah vorbereitet. Dann wird Judas' Verrat beim Passahmahl entlarvt und im Gegensatz dazu die Hingabe Jesu in Brot und Kelch des Gedächtnismahls deutlich.

Die Kapitel 48 und 49 zeigen uns den Höhepunkt des Glaubenslebens Jakobs. In Hebräer 11 wird bemerkenswerterweise nicht die Weissagung von Kapitel 49 hervorgehoben, sondern der Glaube, den Israel in der Segnung der beiden Söhne Josephs offenbarte. Das muss uns zum Nachdenken über dieses Kapitel bringen!

In 1. Mose 47 erleben wir, wie Jakob seine schönsten und besten Jahre geschenkt bekam. Er war nämlich (wieder) in der Nähe Josephs, der inzwischen aber der Herrscher der Welt unter dem Pharao geworden war. Wenn wir doch mehr in der Nähe Christi unser Leben führen würden ...

Mit Kapitel 26 fängt die Schlussetappe im Leben des Herrn an. Die Vorbereitungen auf das Kreuz mit seinen Leiden stehen auf der einen Seite, der Hass und die Bosheit der Juden auf der anderen. Und inmitten steht der Eine ...

In diesem Kapitel lernen wir, dass Jakob sich wirklich aufmacht, um zu seinem Sohn Joseph nach Ägypten zu kommen. Er wird durch Gott dazu ermutigt, denn schon wieder wird er das Land Kanaan verlassen - was ungewöhnlich ist. Aber Gottes Wege sind immer recht.

Das Kapitel ist beeindruckend, wie sich Joseph seinen Brüdern gegenüber offenbart. Es ist nicht nur, dass er sich ihnen gegenüber zu erkennen gibt, sondern das "Wie" ist wichtig. Es zeigt uns, wie Christus sich seinem gläubigen Überrest Judas bekanntmachen wird.

Am Ende seiner langen prophetischen Rede spricht der Herr von den Nationen. Auch hier gibt es zwei Gruppen, Schafe und Böcke. Der Herr erklärt die Unterschiede und spricht von ewigem Segen, aber auch von ewiger Strafe. Ein sehr ernster Augenblick, weil die Hölle eigentlich für den Teufel und seine Engel bereitet worden ist.

In diesem Kapitel geht die Wiederherstellung der Brüder Josephs als Vorbild auf die Wiederherstellung des Überrestes Judas weiter - ja sie erreicht ihr volles Maß. Sie ist zugleich ein Hinweis, was Buße und Wiederherstellung auch in unserem Leben bedeutet und nötig macht.

Die Kapitel 42-45 gehören zusammen. Gott wirkt an den Herzen der Brüder Josephs, dass sie zur Umkehr, Beugung, zu einem Bekenntnis und zum Erkennen ihres Bruders gebracht werden. Das hat nicht nur prophetische Bedeutung, sondern spricht auch in unsere Tage hinein.

Im dritten christlichen Gleichnis der prophetischen Rede des Herrn macht Er deutlich, dass jeder ganz persönlich Verantwortung trägt, wie er mit dem nahen Kommen des Herrn umgeht, wie er mit den Geschenken und der Verantwortlichkeit des Herrn verfährt. Was tun wir mit seinen Gaben, die Er uns anvertraut hat?

In Kapitel 42 beginnt das Handeln Gottes, die Brüder Josephs zur Buße zu führen und die Familie in Ägypten wiederzuvereinigen. Es ist ein langer, steiniger Weg. Aber die Liebe Gottes wird in der Liebe Josephs sichtbar, der weinen muss, als er den Beginn der inneren Umkehr seiner Brüder erkennen kann.

In 1. Mose 41 wendet sich "das Blatt". Joseph wird aus dem Gefängnis geholt und wird zum Retter der Welt. Kein Zweifel - damit ist er ein großartiges Vorbild auf den Herrn Jesus. Und nicht nur das ...

Im zweiten christlichen Gleichnis lernen wir, dass es zu jedem Zeitpunkt in der heutigen Zeit Christen gab, die bekehrt waren, und solche, die es nicht waren. Entscheidend ist, zu welcher Gruppe DU gehörst!

Kapitel 40 setzt die Geschichte von Kapitel 39 fort: Joseph im Gefängnis. Er muss schon ein enormes Standvermögen, also Ausharren, gehabt haben, wenn man bedenkt, wie sehr er gelitten hat und dennoch nicht aufgab. Auch jetzt, als man ihn schon wieder vergaß ...

1. Mose 39 steht in einem totalen Kontrast zu Kapitel 38, wo wir den unmoralischen, gewissenlosen Juda gesehen haben. Wie anders war Joseph - ein wunderbares Vorbild auf den Herrn Jesus. Aber auch für unser praktisches Glaubensleben können wir hier Wichtiges lernen.

Ab Matthäus 24,45 lesen wir von drei christlichen Gleichnissen - also Hinweisen auf die christliche Zeit. Das erste dieser Gleichnisse zeigt uns die allgemeine Entwicklung der christlichen Zeit: vom Guten zum Bösen, Schlechten. Wir leben in der Zeit, die durch das Böse geprägt ist. Aber müssen wir diesem Weg folgen? Gewiss nicht!

So schön das Vorbild von Joseph im Blick auf Christus ist, so traurig ist das, was uns Juda als Verantwortlicher der Brüder Josephs offenbart. Es ist unter anderem ein Vorbild auf die Geschichte Israels.

Mit 1. Mose 37 beginnt die Geschichte Josephs. Gibt es einen Bericht, der uns mehr als Vorausbild auf den Herrn Jesus dient? Wie sehr erfüllt es unsere Herzen, uns mit Ihm zu beschäftigen. Auch 1. Mose ist voll von Ihm!

In gleichnishaften Worten spricht der Herr Jesus jetzt von der Endzeit vor seinem Kommen. In Israel wird sich manches ändern. Aber traurig ist die Haltung vieler Menschen, von denen Christus spricht: Für sie gibt es nichts als ihr Leben. So werden sie wie ein Dieb vom Kommen des Herrn im Gericht überrascht werden. Dann ist es zu spät ...

Kann man in einem Kapitel, das fast nur von Namen als Nachkommen von Esau spricht, geistliche Nahrung finden? Kann man, wie 1. Mose 36 sehr deutlich zeigt!

Auf das Volk der Juden kommt eine Drangsalszeit zu, die unvergleichlich ist. Und dann kommt der Herr Jesus als Sohn des Menschen. Das wird eine herrliche Zeit sein - aber für Ungläubige mit einem furchtbaren Gericht verbunden.

Wenn Gläubige sich nicht von sich aus auf den Weg machen, hilft Gott. Er spricht zu Jakob, nach Bethel zurückzukehren, wo ihm Gott 20 Jahre zuvor erschienen war. Und damit veränderte sich etwas im Leben dieses Patriarchen, nicht zuletzt dadurch, dass Rahel ihren zweiten Sohn gebar: Benjamin.

In dem ersten Hauptteil der prophetischen Endzeitrede spricht der Herr von Dingen, die die Jünger damals nach der Himmelfahrt des Herrn erlebten und die nach der Entrückung von dem künftigen Überrest wieder erlebt werden: Kriege, Erdbeben, Verfolgungen. Aber besonders schön: Sie werden tätig werden und das Evangelium trotz Verfolgungen in die ganze Welt bringen. Ein echtes Vorbild für uns!

Jabob hatte versagt darin, sich von der Welt abzusondern. In diesem Kapitel erntet er die Folgen davon - nicht so sehr in seinem eigenen, persönlichen Leben, als mehr in dem Leben seiner Familie. Er war als Betrüger aus Kanaan weggegangen. Nun muss er ein erneutes Mal erleben, dass er selbst betrogen wird. Und nicht nur das ...

Jakob machte sich weiter auf in Richtung Kanaan (Israel). Aber leider blieb sein Weg auch nach den beeindruckenden Ereignissen in Pniel ein wankelmütiger, auf beiden Seiten hinkender. So wird es mit dem Überrest in der Zukunft sein. Und vielleicht auch in unserem Leben? Aber immerhin gibt es am Ende einen Altar, den ersten in seinem Leben.