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Wir beginnen den ersten Teil des Programms mit Kanadas Ablehnung der amerikanischen Bedingungen für das Handelsabkommens mit den USA. Premierminister Carney hat damit nicht nur ein Handelsabkommen abgelehnt. Kanada sieht in der aggressiven Haltung der USA auch eine Bedrohung seiner Souveränität und kulturellen Identität. Unser nächstes Thema knüpft an unsere erste Story an: Kann die EU dem Beispiel Kanadas folgen und Trump die Stirn bieten? In unserem Wissenschaftsthema sprechen wir über eine Studie zu Verkehrstoten in den USA. Sie zeigt, dass deren Zahl an Tagen, an denen neue Alben bekannter Musiker veröffentlicht werden, um 15 % steigt. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit einer sensationellen Nachricht aus Großbritannien: Nigel Farage hat seinen größten Rivalen, Count Binface, bei den Parlamentswahlen souverän besiegt! Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf False Cognates — Part 2. Wir sprechen über Labskaus, eine gestampfte Masse aus Fleisch und Gemüse. Bei diesem norddeutschen Gericht scheiden sich die Geister. Einige lieben es, andere würden es niemals essen. Seinen Ursprung hat Labskaus in der Seefahrt im 18. Jahrhundert. Vor 65 Jahren begann die DDR mit dem historischen Bau der Berliner Mauer, die West-Berlin hermetisch vom DDR-Umland abriegelte. Mit dem Bau des sogenannten „antifaschistischen Schutzwalls" wollte die DDR die Abwanderung von Millionen von Flüchtlingen nach West-Berlin stoppen. Das DDR-Regime haute buchstäblich auf den Putz und genau das ist auch die Redewendung diese Woche – Auf den Putz hauen. Kanadas Widerstand gegen den Druck der USA hat tiefe historische Wurzeln Kanada bietet Trump die Stirn: Kann die EU diesem Beispiel folgen? 15 % mehr Verkehrstote in den USA nach Release von Alben populärer Musiker Nigel Farage gewinnt gegen Count Binface Labskaus Berliner Mauerbau vor 65 Jahren
Hand aufs Herz: Die meisten von uns haben keinen Gewölbekeller und keinen teuren Klimaschrank. Und trotzdem wollen wir, dass unser Wein nicht leidet. Lou erklärt heute, was Wein wirklich braucht – und verrät fünf ganz praktische Hacks, wie ihr eure Flaschen auch in einer normalen Wohnung richtig unterbringt. Ganz ohne Spezial-Equipment. Spoiler: Unterm Bett ist keine schlechte Idee. Wein der Woche Finca de la Vega Reserva – La Mancha DO, Spanien | Rheinberg Kellerei Ein spanischer Reserva aus dem sonnenverwöhnten La Mancha – Merlot und Tempranillo, 16 Monate in amerikanischen Eichenfässern gereift und danach weitere zwei Jahre auf der Flasche. Das Ergebnis: tiefrote Farbe, komplexes Aroma, volles Mundgefühl. Vanille und ein Hauch Holz in der Nase, dazu dunkle Früchte, reife Kirsche und eine runde, weiche Tanninstruktur. Kräftig, aber ausbalanciert – ideal zu dunklem Fleisch, Wildgerichten und kräftigem Käse. Erhältlich bei EDEKA und edeka24.de Weinlexikon: L wie Lichtschaden / Light Strike Lichtschaden – auf Englisch „light strike"" – entsteht, wenn Wein zu lange Licht ausgesetzt ist, vor allem UV-Strahlung aus direktem Sonnenlicht. Das Licht zerstört bestimmte Verbindungen im Wein und lässt Fehlaromen entstehen, die oft nach nasser Pappe, Kohl oder feuchter Wolle riechen. Besonders empfindlich sind helle Weißweine, Rosés und Schaumweine in hellen Glasflaschen. Genau deshalb werden Weine traditionell in dunkelgrüne oder braune Flaschen abgefüllt – das getönte Glas wirkt wie eine Sonnenbrille. Die gute Nachricht: normales Zimmerlicht macht dem Wein kaum etwas aus, bleicht höchstens das Etikett aus. Gefährlich ist vor allem direktes Sonnenlicht – also Flaschen niemals auf die sonnige Fensterbank stellen.
Kurz durchatmen, runterkommen – das ist die Grundhaltung dieser Folge. Und was passt besser dazu als Rosé? Nicht irgendeiner, sondern europäische Roséweine mit geschützter Ursprungsbezeichnung (g.U.) aus zwei der ältesten Weinregionen des Kontinents. Lou nimmt euch heute mit in die Provence in Südfrankreich und ans Westufer des Gardasees ins Valtènesi – zwei Regionen, ein Lebensgefühl. Ihr erfahrt, was das Kürzel g.U. auf dem Etikett wirklich bedeutet, was diese beiden so unterschiedlichen Ecken Europas verbindet – Terroir, jahrhundertealtes Handwerk, Geschichte – und warum Rosé viel mehr kann als nur Sommer. Und am Ende räumt Lou mit dem hartnäckigsten Rosé-Mythos auf: Ist Rosé einfach Rotwein plus Weißwein zusammengekippt? Mehr über die Weine, die Regionen und das Lebensgefühl dahinter auf pdorosewines.com/de – und auf Instagram unter @pdorosewines. Weine der Folge Mirabeau „Pure" Rosé – Côtes de Provence AOP | Grenache, Syrah, Cinsault Die Visitenkarte der Provence: seidiges, zartes Pfirsichrosa mit einem Hauch Silber. In der Nase Pink Grapefruit, Litschi, Mandarine und ein Hauch roter Sommerbeeren, feinmineralisch und frisch. Am Gaumen lebendige Säure mit salziger Mineralität, der Abgang lang und elegant. Die pure Finesse einer Region, in der Rosé keine Nebensache ist. Ideal zu Meeresfrüchten, Salaten und mediterraner Küche. Château Paradis Rosé (Bio) – Coteaux d'Aix-en-Provence AOP | Syrah, Grenache Noir, Vermentino 80 Hektar zwischen der Montagne Sainte-Victoire und dem Luberon – ein Gut, das Cézanne gemalt hätte. Zart lachsfarben im Glas, in der Nase zurückhaltend und fein: weiße Blüten, Pfirsich, Zitrusfrüchte und Beerenobst. Am Gaumen vollmundig, frisch, fruchtig – mit einer leicht mineralischen Note und guter Persistenz. Das Flaggschiff des Weinguts, Trauben nachts gelesen für maximale Aromafrische. Hervorragend zu gegrilltem Fisch, Meeresfrüchten und Ziegenkäse. Costaripa „Rosa Mara" Chiaretto – Valtènesi DOC | 50 % Groppello, 30 % Marzemino, 10 % Sangiovese, 10 % Barbera „Die Weine von Costaripa sind wie ein Kaschmirpullover: Er hält warm ohne schwer zu sein." Ein Blend der besten Lagen des Familienweinguts in Moniga del Garda, 40 % davon sechs Monate im kleinen Eichenholzfass gereift – das gibt dem „Wein einer Nacht" Tiefe und Komplexität. Zartes, leuchtendes Rosa; in der Nase Himbeeren, Weißdornblüten, Granatapfel und Sauerkirsche. Am Gaumen seidig und saftig mit leichten Bittermandel-Noten im langen Abgang. 90 Punkte James Suckling. Ideal zu Meeresfrüchten, Antipasti und hellem Fleisch. Pasini San Giovanni „Rosagreen" (Bio) – Valtènesi DOC | 100 % Groppello Der erste biologisch zertifizierte Rosé aus reiner Groppello-Traube – ausgezeichnet mit Tre Bicchieri Gambero Rosso, Gold beim Wine Hunter Award und dem Slow Wine Guide. Knapp ein Hektar biologisch bewirtschafteter Weinberg am Golfplatz von Soiano. Kurze Maischekontakt, dafür maximale Frische: frisch-fruchtige Beeren-Aromen, würziger Duft nach frischem Olivenholz, intensives Bukett nach Blüten – salzig, mineralisch, mit anhaltender Saftigkeit und Charakter. Bei der Verkostung der zwei Valtènesi-Weine direkt nebeneinander zeigt sich der Unterschied zwischen gereiftem Holzausbau und jugendlicher Frische am besten. Erhältlich bei spezialisierten Weinhändlern. Weinlexikon: R wie Rosé Rosé ist nicht Rotwein plus Weißwein – dieser Mythos hält sich hartnäckig, ist aber falsch. Bei stil Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für die Forschung (REA) wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden. Erfahre mehr über eine ausgewogene, gesunde Ernährung: Deutsche Gesellschaft für Ernährung www.dge.de.
Wie wird aus einem selbstgemachten Beef Jerky auf einer Bundeswehr-Stube ein Millionen-Unternehmen?Eugen Jungblut ist Gründer von Berserker Jerky. Seine Geschichte beginnt mit einem kleinen Dörrautomaten von eBay.Während seiner Zeit bei der Bundeswehr suchte Eugen nach einem proteinreichen Snack ohne unnötigen Zuckerzusatz und Konservierungsstoffe. Also kaufte er Fleisch, experimentierte mit Marinaden und begann, sein eigenes Beef Jerky auf seiner Stube herzustellen.Die ersten Chargen waren „nicht so geil“.Doch seine Kameraden wollten mehr.Aus einem Hobby wurden erste Verkäufe. Aus ersten Instagram-Posts wurden über 100 Anfragen. Und irgendwann stand Eugen vor einer Entscheidung: weitere vier Jahre Bundeswehr oder alles auf seine Geschäftsidee setzen.Er entschied sich für Berserker Jerky.Was du in dieser Folge erfährst:– Wie die Idee zu Berserker Jerky bei der Bundeswehr entstand– Warum Eugen sein Beef Jerky zunächst nur für sich selbst produzierte– Wie seine Kameraden zu seinen ersten Kunden wurden– Warum ein Instagram-Post plötzlich über 100 Anfragen brachte– Weshalb Eugen eine sichere Karriere bei der Bundeswehr aufgab– Wie er rund 40.000 € Erspartes in seine Selbstständigkeit investierte– Warum sein Konto während der Gründung fast auf null fiel– Wie schwierig der Aufbau einer eigenen Lebensmittelproduktion war– Wie Berserker Jerky heute arbeitet– Warum das Unternehmen rund 30 verschiedene Geschmacksrichtungen anbietet– Wie Social Media Berserker Jerky groß gemacht hat– Warum bezahlte Werbeanzeigen für Eugen zum größten Wachstumstreiber wurden– Welche Fehler Eugen beim Thema Mitarbeiterführung gemacht hatGespräche mit Menschen, die nicht den einfachsten Weg gegangen sind. #besterpodcast
Es ist unmöglich, eine Woche nix zu konsumieren, das durch eine GEA-Maschine (WKN: 660200) gelaufen ist. Jeder vierte Liter Milch weltweit, jedes zweite Bier, jede vierte Pasta. Trotzdem war die Aktie 2019 ein Problemfall. Dann kam Stefan Klebert und hat den Turnaround geschafft. Wie hat er das geschafft? Wie funktioniert das Business von GEA? Wie schaut er auf den Standort Deutschland? Und wieso sieht er riesen Potenzial bei Fleisch aus dem Labor? Das alles hat er uns im Podcast erzählt. Mehr Infos zu unserem neuen Partner DJE und seinem Dividende & Substanz Fonds: https://www.dje.de/de/investmentfonds/productdetail/LU0828771344/#fondsuebersicht Aktien hören ist gut. Aktien kaufen ist besser. Bei unserem Partner Scalable Capital geht's unbegrenzt per Trading-Flatrate und auf der hauseigenen European Investor Exchange, die genau auf Privatanleger zugeschnitten ist. Alle weiteren Infos gibt's hier: scalable.capital/oaws. Diesen Podcast vom 15.08.2026, 3:00 Uhr stellt dir die Podstars GmbH (Noah Leidinger) zur Verfügung. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Muskeln trainieren, Fleisch essen, Sportauto fahren – alles okay. Sagen die Unterzeichner eines grünen Männer-Manifests. Etwas spät, denn die Polemik gegen toxische und defizitäre Männer haben vor allem die Erstwähler bei der letzten Bundestagswahl auf dem Stimmzettel bereits beantwortet: über ein Viertel der Männer wählte AfD, während die jungen Frauen linke Parteien bevorzugten. Welche Antworten geben die politischen Parteien traditionellen Männern, deren Selbstbild in einer Krise steckt? Claus Heinrich diskutiert mit Dr. Ansgar Hudde – Soziologe Uni Köln; Julian Theilen – Feuilleton-Redakteur bei Welt; Prof. Dr. Eva Walther – leitet die Abteilung Sozialpsychologie Uni Trier
Religion verliert in Westeuropa an Bedeutung – doch die Sehnsucht nach Sinn, Trost und Orientierung bleibt. Für den Chefredakteur von Publik-Forum Matthias Drobinski beschreibt der Begriff der „religiösen Indifferenz“ zwar treffend, dass viele Menschen Gott nicht mehr aktiv suchen. Gleichzeitig verschwinden grundlegende Fragen des Lebens nicht, sondern richten sich auf andere Bereiche wie Familie, Gemeinschaft oder gesellschaftliches Engagement. Glauben lasse sich deshalb vor allem durch gelebte Erfahrungen weitergeben, weniger durch Belehrung. Auch wenn viele junge Menschen der Kirche den Rücken kehren, blieben Werte wie Solidarität oder Verantwortung oft erhalten.Mit Blick auf das Tagesevangelium vom 14. August plädiert er für eine zeitgemäße Auslegung biblischer Texte. Die Forderung nach lebenslanger Treue gelte auch für gleichgeschlechtliche Paare und spreche nicht gegen deren Segnung. Jesu Worte zur Scheidung versteht er vor allem als Schutz der damals rechtlosen Frauen – nicht als starres Verbot für Menschen, deren Beziehungen gescheitert oder zerstörerisch geworden sind. Entscheidend sei, den Geist der Botschaft ernst zu nehmen, statt einzelne Bibelstellen wörtlich zu verabsolutieren.Aus dem Matthäusevangelium In jener Zeit kamen Pharisäer zu Jesus, um ihn zu versuchen, und fragten: Darf man seine Frau aus jedem beliebigen Grund aus der Ehe entlassen? Er antwortete: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer den Menschen am Anfang männlich und weiblich erschaffen hat und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein? Sie sind also nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen. Sie sagten zu ihm: Wozu hat dann Mose vorgeschrieben, der Frau eine Scheidungsurkunde zu geben und sie aus der Ehe zu entlassen? Er antwortete: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat Mose euch gestattet, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen. Am Anfang war das nicht so. Ich sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch. Da sagten seine Jünger zu ihm: Wenn das Verhältnis des Mannes zur Frau so ist, dann ist es nicht gut zu heiraten. Jesus sagte zu ihnen: Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist. Denn manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches willen. Wer es erfassen kann, der erfasse es. (Mt 19,3-12)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Im Juli 2014 initiierte Daniela Böhm die erste 36-stündige Mahnwache vor dem Münchner Schlachthof. Diese regelmäßigen Mahnwachen tragen seitdem den Namen Ein Licht der Hoffnung ebenso wie der Mahnwachenaktionstag, der viermal im Jahr stattfindet. Die Kerzen brennen vor allem in Gedenken an die getöteten Tiere, sie sind aber bei jeder Aktion auch Ausdruck der Hoffnung für eine tierleidfreie Welt. Wir haben mit Daniela Böhm über den Verein und die Aufgaben gesprochen. www.veggiepodcast.de und www.veggieradio.de
Katrin ist Biodiversitätsforscherin, Direktorin am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig und eine der wichtigsten Stimmen, wenn es um das Verschwinden der Arten geht. Ich wollte von ihr wissen, warum wir das Artensterben so schwer begreifen, obwohl es längst unser Leben verändert, und warum Biodiversität viel mehr mit unserem Alltag zu tun hat, als wir denken. Wir sprechen über Störche, Wildbienen und Wälder, über Landwirtschaft, Fleisch, Kaffee und Schokolade, Naturschutz als Klimaschutz und darüber, warum Natur auch unsere Psyche schützt. Am Ende steht ein Satz, der einfacher klingt, als er ist: Raus in die Natur. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze GASTFREUNDSCHAFT: Die meisten meiner Sommerfrische-Interviews habe ich an einem ganz besonderen Ort im Spreewald aufgezeichnet: Im Bleiche Resort & Spa. Vielen Dank für die Gastfreundschaft! Wenn ihr auch mal eine ganz besondere Zeit verbringen wollt, dann schaut mal hier vorbei: https://www.bleiche.de/ MEIN GAST: https://bit.ly/4xw0ot7 https://bit.ly/4qf17N4 DINGE: “Vom Verschwinden der Arten” von Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese & Friederike Bauer https://bit.ly/4g7CInU Alle Publikationen von Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese: https://bit.ly/3RK0w9t Merlin – Vogelapp https://bit.ly/4wjphr1 Alexander Stößlein - Produktion Lena Rocholl & Maxi Stumm - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution MEIN ZEUG: Meine Fragensets: beherzt.net/hotel-matze Hotel Matze live - https://eventim.de/artist/hotel-matze/ Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Meine Bücher: https://bit.ly/4w3MGx1
Tierwohl - Ist es drin, wenn es draufsteht? (11:58) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Yvi Strüwing.
In dieser Folge spreche ich mit Thomas Diekamp vom AWO Bundesverband über ein Thema, das uns alle betrifft. Aber das irgendwie aktuell trotz Hitzekrise kaum Beachtung findet: Klimaschutz in der sozialen Arbeit. Thomas leitete Initiativen zur klimafreundlichen Pflege und Verpflegung und arbeitet eng mit den Landesverbänden zusammen, um den AWO-Klimaplan bis 2040 umzusetzen. Er erklärt mir, warum Umweltschutz untrennbar mit sozialer Gerechtigkeit verbunden ist und wie ein Verband wie die AWO mit 240.000 Beschäftigten den Wandel hin zur Klimaneutralität bis 2040 plant. Wir reden über echte Hürden, politische Lücken und warum weniger Fleisch in der Pflegeküche nicht Verzicht, sondern Gewinn bedeutet. Unsere Kernthemen: Warum Klimaschutz tief in der DNA der Wohlfahrtspflege verankert ist. Die schockierenden Auswirkungen der Hitzewellen auf vulnerable Gruppen in Pflegeheimen. Ernährungswende in der Gemeinschaftsverpflegung: Weniger Fleisch, mehr Bio und wirtschaftliche Vorteile. Die Finanzierungslücke: Warum gute Ideen an der Refinanzierung durch Kostenträger scheitern. Mobilitätswende: Von E-Flotten bis zum Pflege-Fahrrad im Kiez. Der interne „Kulturkampf“ um pflanzenbasierte Kantinen und wie man ihn gewinnt. Ist Dein Unternehmen auch Vorbild im Thema Klimaschutz? Dann melde Dich sehr gerne bei mir und komm in meinen Podcast :-) Jedes gute Beispiel hilft, dass wir uns inspirieren lassen und alle besser werden!
Bell steigert seinen Gewinn um 21 Prozent. Der Fleischverarbeiter setzt auf mehrere Säulen, wie Fleisch, Geflügel, Fisch, Rohschinken und Convenience, sowie hochwertige Nischen. Laut Konzernchef Marco Tschanz wachse Bell organisch über alle Segmente mit rund 2 Prozent. SMI: -0.4%
Claude & Jobst im Gespräch mit Andi. Wir reden über glücklich nichts zu tun, New Age Meditationsmusik, schwer sich selbst zu finden, der beste Dead Kennedys Song aller Zeiten, frühe NO FX & Tic Tac Toe, dicker Junge mit Skateboard, unconditional love von Oma, eine ganze Schüssel Haselnuss-Pudding von Haas, Sehnsucht nach Internet 1.0, mit Facebook gings bergab, die "Punkrock" von Goldene Zitronen, Against All Authority, Bacardi Breezer, wenn man jung ist nichts niedrigschwellig, Rise from Abuse, schon immer an Büchern interessiert, ein Semester Jura, Stephen King ist mega-captivating, die eigene Vergangenheit nicht archivieren, billige Phrasenhauerei, das Leben ist unendlich, Unmittelbarkeit zum Leben, Selbsterhalter-Studiums-Geld sparen, der Verlag Sonne & Fleisch, ein Jahr lang Selbstfindungsreise in Asien, weg vom Ästhetischen, immer wieder Daoismus, die Jugend würde sagen es manifestiert, nicht an Glück glauben, die Welt steckt voller Wunder, nicht an den Dualismus zwischen Geist & Seele glauben, keine Ahnung von NNDW, geschockt über 1 Million Videoaufrufe, kleine narzisstische Momente, die Nudist:innen im Tränen zu Wein-Video, als wenn live ne Maske gefallen ist, Orang-Utans auf Sumatra, low fi is over, mit Idles in Mannheim, Diagnose im Erwachsenen-Alter, die Band Silk, nie wieder im Leben arbeiten gehen wollen, eine Person die einem gerade steht, ein gewisser Zynismus, der Tod der Realität, vegane Sichuan-Pfeffer, die blaue Lady Ilse Benkö, Erregung öffentlicher Erregung, Kiev Stingl, uvm.Drei Lieder für die Playlist:1) Ein Lieblingssong des 14-jährigen Andi: LEFTOVER CRACK - Gang Control2) Ein Popsong mit mehr Punk-Attitüde als viele Punkbands: RIO REISER - Mein Manager3) Dein aktueller Lieblingssong: DIE GOLDENEN ZITRONEN - Schmeiß es weg
Der öffentliche Diskurs in Deutschland fährt sich oft in Grundsatzdiskussionen fest. Da werden Gegensätze wie "Fleisch gegen vegan" oder "Auto gegen Fahrrad" konstruiert, was dazu führt, dass Menschen Klimaschutz ablehnen, weil sie sich bevormundet fühlen. Der Autor David Nelles hat diesen Mechanismus in seinem Buch "Politikzirkus" beschrieben. Anstelle von Scheindebatten schlägt er vor, konstruktiv nach Lösungen zu suchen. Wie das gelingen kann, erklärt David Nelles im Klimagespräch auf radio3.
In den Jahren 1923 und 24 häuft sich die Anzahl spurlos verschwundenen männlicher Jugendlicher deutlich. Erst messen die Behörden dem nur wenig Bedeutung bei doch als mehrere abgetrennte Köpfe in der Leine gefunden werden, ändert sich ihre Einstellung. Obwohl das Konzept des Serientäters zur damaligen Zeit nicht existierte, ist der Polizei schnell klar, dass ein und derselbe Täter hinter den Morden steht. Als ihnen schließlich Fritz Haarmann ins Netz geht, sind sie nicht auf die Spur von Gewalt und Schrecken gefasst, die der unscheinbare Mann, der als Verkäufer von Fleisch und Wurstwaren arbeitet, in den letzten Monaten hinterlassen hat.
Wim Ongena: Das Wort wurde Fleisch
Evolution Radio Show - Alles was du über Keto, Low Carb und Paleo wissen musst
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Alle bisherigen Strategien der Nachhaltigkeit reichen nicht, um die Ökologiekrisen zu beenden – sagt Tilo Wesche, Autor des Buchs „Die Rechte der Natur“ und Professor für Praktische Philosophie: Grünes Wachstum und saubere Technologien, auch die Appelle an die Verantwortung Einzelner – mehr Bio, kein Fleisch, keine Verbrenner, nicht Fliegen – sind zu wenig, um Ressourcenerschöpfung, Klimakrise, Artensterben, Plastikvermüllung und Übersäuerung der Meere zu stoppen. Dagegen helfe nur, der Natur Eigentumsrechte zu verleihen. Damit ein Fluss oder ein Wald geschützt ist wie jedes andere Eigentum.
Pia und Moritz diskutieren in diesem Podcast, wie du deine Gesundheit in die eigenen Hände nehmen und gleichzeitig die Möglichkeiten der konventionellen Medizin optimal ausschöpfen kannst. Die beiden bringen klinische Erfahrungen aus Allgemeinmedizin, Psychotherapie, Anästhesie und Notfallmedizin mit und begeistern sich für eine Präventivmedizin mit Herz und Hirn. Moritz' Buch, mit dem du lange ein gesundes Herz behältst: https://www.amazon.de/dp/3842632355 Leseprobe zum Buch: https://moritzbinder.com/wp-content/uploads/2026/02/Leseprobe_Bluthochdruck.pdf Moritz Binder: https://www.moritzbinder.com Disclaimer: http://www.podcast.moritzbinder.com/disclaimer
Wir beginnen unsere Diskussion über aktuelle Ereignisse mit dem massiven Zustrom von Migranten nach Ceuta, einer kleinen spanischen Exklave an der nordafrikanischen Küste. Diese Entwicklungen stellen die Migrationspolitik Spaniens auf die Probe. Anschließend sprechen wir über die gescheiterten Pläne der FIFA, Anteile an der Fußball-Weltmeisterschaft und anderen FIFA-Turnieren an private Investoren zu verkaufen. Unser Thema aus Wissenschaft und Technik dreht sich um die Regulierung der Entwicklung von KI. Offenbar verfolgen die USA und China hier unterschiedliche Wege. Und zum Schluss sprechen wir über eine interessante historische Entdeckung, die neues Licht auf die Ursprünge eines der berühmtesten Getränke der Welt wirft: Coca-Cola. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Adverbs of Narration: Part 1. In jeder Region Deutschlands gibt es kulinarische Besonderheiten. Aber nicht alle haben eine so unterhaltsame Legende wie die schwäbischen Maultaschen. Ein Mönch soll in der Fastenzeit vor Ostern versucht haben, heimlich Fleisch in einem Teigmantel zu verstecken, damit es niemand bemerkte. Die Bayreuther Festspiele haben begonnen. In diesem Jahr feiern sie ihr 150-jähriges Jubiläum. 60.000 Besucher aus aller Welt können in die kleine bayerische Stadt kommen und dort bei Wagner-Musik ehrfürchtig die Ohren spitzen. Genau das ist auch die Redewendung dieser Woche: Die Ohren spitzen. Migranten überfordern Spaniens Ressourcen und stellen Migrationspolitik auf die Probe Der FIFA-Privatisierungsplan ist gescheitert KI-Regulierung: USA und China setzen auf unterschiedliche Strategien Könnte Coca-Cola seine Wurzeln in Europa haben? Schwäbische Maultaschen 150 Jahre Bayreuther Festspiele
Wir beginnen unsere Diskussion über aktuelle Ereignisse mit dem massiven Zustrom von Migranten nach Ceuta, einer kleinen spanischen Exklave an der nordafrikanischen Küste. Diese Entwicklungen stellen die Migrationspolitik Spaniens auf die Probe. Anschließend sprechen wir über die gescheiterten Pläne der FIFA, Anteile an der Fußball-Weltmeisterschaft und anderen FIFA-Turnieren an private Investoren zu verkaufen. Unser Thema aus Wissenschaft und Technik dreht sich um die Regulierung der Entwicklung von KI. Offenbar verfolgen die USA und China hier unterschiedliche Wege. Und zum Schluss sprechen wir über eine interessante historische Entdeckung, die neues Licht auf die Ursprünge eines der berühmtesten Getränke der Welt wirft: Coca-Cola. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Adverbs of Narration: Part 1. In jeder Region Deutschlands gibt es kulinarische Besonderheiten. Aber nicht alle haben eine so unterhaltsame Legende wie die schwäbischen Maultaschen. Ein Mönch soll in der Fastenzeit vor Ostern versucht haben, heimlich Fleisch in einem Teigmantel zu verstecken, damit es niemand bemerkte. Die Bayreuther Festspiele haben begonnen. In diesem Jahr feiern sie ihr 150-jähriges Jubiläum. 60.000 Besucher aus aller Welt können in die kleine bayerische Stadt kommen und dort bei Wagner-Musik ehrfürchtig die Ohren spitzen. Genau das ist auch die Redewendung dieser Woche: Die Ohren spitzen. Migranten überfordern Spaniens Ressourcen und stellen Migrationspolitik auf die Probe Der FIFA-Privatisierungsplan ist gescheitert KI-Regulierung: USA und China setzen auf unterschiedliche Strategien Könnte Coca-Cola seine Wurzeln in Europa haben? Schwäbische Maultaschen 150 Jahre Bayreuther Festspiele
260804PC The InviteMensch Mahler am 04.08.2026 Kino lohnt sich doch. The Invite – das ist Kammerspielkino at it‘s best. Wir haben ihn uns gestern Abend angesehen. Joe (Seth Rogen) war früher mal für einen Sommer ein erfolgreicher Rockstar. Aber inzwischen kann sich der Gastprofessor kaum noch dazu aufraffen, seine gleichermaßen unmotivierten Musikstudent*innen zu unterrichten. Seit ihm seine Frau Angela (Olivia Wilde) ein Klapprad geschenkt hat, sind seine Rückenschmerzen nur noch schlimmer geworden – und so will er auch an diesem Abend einfach nur seine Ruhe haben. Aber dann kommt die Hiobsbotschaft: Angela hat das Nachbarspaar von oben, das beim Sex immer so unglaublich laut ist, zum Abendessen eingeladen. Die Psychotherapeutin Piña (Penélope Cruz) und der auf Masseur umgeschulte Ex-Feuerwehrmann Hawk (Edward Norton) sind echt sympathisch. Aber auch sie spüren schnell, in was für eine angespannte Situation sie hier hineingestolpert sind. Ein wenig lockerer wird der Abend erst, als die Gäste über die Ursprünge des lauten nächtlichen Stöhnens auspacken. Die Geräusche stammen nämlich nicht zwingend nur von dem Paar selbst; stattdessen veranstalten Piña und Hawk offenbar regelmäßig Gruppensexpartys in ihrem Appartement …Vor zwei Jahren kam „Der Vierer“ mit Florian David Fitz in die Kinos. Allerdings geriet die Neuauflage eines spanischen Originals derart piefig, dass die Genrebezeichnung „Sex-Komödie“ schon viel zu hochgegriffen wäre. Stattdessen gab es doch nur altbackenes Beziehungskisten-Einerlei. Auch „The Invite“ basiert auf einem spanischen Vorbild, der Boulevard-Komödie „Sentimental“ aus dem Jahr 2020. Aber Olivia Wilde verleiht dem Stoff in jeder Hinsicht eine ganz neue Qualität. „The Invite“ mag zu 95 Prozent in einer einzigen Wohnung spielen – aber Hammer sieht der Film trotzdem aus! Das Drehbuch von Rashida Jones und Will McCormack passt sich den inszenatorischen Ambitionen an: Die beiden Paare sind nicht länger auf Klischees reduzierte Pointen-Ziele, sondern komplexe Figuren aus Fleisch und Blut – und gerade deshalb windet man sich bei den Peinlichkeiten der ersten Filmhälfte mitunter ganz schön im Kinosessel. Das Skript hat Biss – und der Cast trifft das Timing perfekt.Aber fast noch wichtiger sind die Änderungen in der zweiten Hälfte, wenn der Swinger-Sex erst einmal als Möglichkeit auf dem Tisch liegt. „The Invite“ ist tatsächlich auch eine Einladung, immer wieder richtig laut loszulachen – aber das zum Glück nicht auf dem üblichen „hi, hi, die sprechen über Gruppensex“-Niveau. Stattdessen wirken die Reaktionen der Figuren – inklusive des überraschten Gastgeberpärchens – erfreulich erwachsen. So katapultiert dieser Abend auch eine Menge schlummernder Probleme an die Oberfläche, die einem für eine Komödie dieser Art erstaunlich stark zu Herzen gehen. Fazit: Eine grandios gespielte, wahnsinnig unterhaltsame Komödie zum Fremdschämen mit einem wahrhaftigen emotionalen Kern, bei der man Tränen lacht, während das Schicksal der Charaktere im selben Moment aber auch ehrlich berührt.Also: wenn sie ein wenig mehr über sich selbst, über ihren Partner oder ihre Partnerin erfahren möchten – haben sie Mut und gehen sie rein in The Invite. Incl. Nachgespräch. Wenn sie sehr gut englisch sprechen – das Original mit Untertiteln bringt eine Menge mehr Emotionen und Nuancen rüber. Seit letzten Donnerstag in den Kinos: The Invite – deutscher Untertitel: Die Einladung. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die großen Handelsketten hatten versprochen, Fleisch mit der schlechtesten Haltungsform 1 aus den Regalen zu nehmen. Noch aber ist es da. Bei Rewe spricht man von Ausnahmen, Bauernvertreter verweisen auf Kundenwünsche.
Es gibt so Bücher, da quält man sich. Ob man das muss, gerade als freier, unbezahlter Rezensent, aber auch als schnöder Leser von Büchern, es ist ein ewiger Streit. Ein Streit, in dem Anzahl und Vehemenz bejahender Argumente reziprok mit dem Alter des Argumentierenden korrelieren. Ok, man kann auch formulieren: Je näher man dem Grabe ist, desto weniger ist man geneigt, einen Autor langsam zur Sache kommen zu lassen. Aber das klingt grausam, oberflächlich, und Anne Findeisen setzt gerade zum “OK Boomer” an.Und es ist tatsächlich ungerecht dem Autor gegenüber, einschränkend: sobald man ihm ein Niveau zugesteht oberhalb des seit ein paar Jahren aufgrund irgendeines Marketingkurses so heftig promoteten “Deutschen Krimis mit Lokalkolorit”, ein Genre, in dem arbeitslose Redakteure von regionalen Tageblättern ihr Gehalt aufbessern, indem sie uns weiß machen wollen, dass es in Berlin-Marzahn fast genauso zur Sache ginge wie in Chicago Southside.Gehen wir also von den guten Autoren aus.Ein Autor schreibt auf leerem Blatt eine Story, und je ferner sie von der Lebenswirklichkeit des Lesers entfernt ist, desto größer des Autor-Dilemma: Erklärt er mit Begriffen, die dem Leser nahe sind, die ferne Seltsamkeit seiner Phantasie, oder lässt er es den Leser selbst herausfinden? Ersteres vergrößert die Chance auf die Bahnhofsbuchhandlung und erhöht die Anzahl der Bücher, die der Leser bis zum Grabgang, siehe oben, lesen kann, enorm, aber es ist auch potentiell langweilig, bricht die Magie, nicht zu reden von der künstlerischen Integrität des Auteur.Kann man also Regeln finden, die man anwenden kann, wenn man auf Seite 10 eines Buches noch kein Wort verstanden hat?Statt theoretisch zu salbadern, greifen wir in den Fundus der aktuellen Falschgoldschen Buchliste “in progress”. Der Punkt, dass darunter ein Buch aus Papier ist, so zum Blättern, mit Rascheln und so, macht deutlich, dass wir hier nicht von anekdotenhafter Beweisführung, sondern regelrecht von Empirie reden können, so alt ist der Rezensent, so viele Bücher las er schon. Dem Zuhörer kommen die Tränen.Das papierne Buch ist dunkelgrün, ein Paperback, und öffnet sich automatisch auf Seite 374/375 - Ein Eselsohr! Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass der Papierschnitt, also die Außenseite des geschlossenen Buches, von dieser Stelle an bis zur Seite 1014 glatt ist, die Seiten davor uneben. Denn ich habe Ulysses von James Joyce schon so oft angefangen, und bin so oft nur bis zur Hälfte gekommen, dass ich einmal den Traum hatte, dass der Quizmaster unseres monatlichen Kneipenquiz die Frage stellt, welches Buch folgendermaßen beginnt:Erste Seite UlyssesSTATTLICH UND FEIST erschien Buck Mulligan am Treppenaustritt, ein Seifenbecken in Händen, auf dem gekreuzt ein Spiegel und ein Rasiermesser lagen. Ein gelber Schlafrock mit offenem Gürtel bauschte sich leicht hinter ihm in der milden Morgenluft. Er hielt das Becken in die Höhe und intonierte: “Introibo ad altare Dei.”Woraufhin ich meinem Kollegen beruhigend zuzwinkere “Hab ich”. Im Sinne von “die Antwort”, aber auf keinen Fall “verstanden”. Denn jetzt, auf Seite 374 sitzt Leopold Bloom immer noch am 16.6.1904 und frühstückt Leber. Sehr sympathisch, und das mit dem Frühstück ist nur ein educated guess, ein Drittel im Buch, das berühmterweise einen Tag im Leben eines Anzeigenverkäufers in Dublin beschreibt, das muss noch Frühstück sein.Ach, ich lese mal kurz rein..Dreißig Minuten später habe ich noch keine Ahnung, ob es Frühstück, Brunch oder Mittag ist, aber mehr als eine davon, warum ich das Buch immer wieder beginne: Es ist ein Rätsellabyrinth. Zusammengehalten von der Einfachheit der Prämisse: Ein Mann, ein Tag, eine Stadt, und damit unkompliziert reinzukommen, ist es fast unmöglich, wieder rauszufinden: So viele Fragen gestellt in bildlichster Sprache, man sieht sie vor sich, die verrückten Dubliner, immer etwas schmuddlig, nie unter 3,8 im Turm und dennoch gebildet, klug und rätselhaft. Wenn man weiß, dass man etwas nie ganz verstehen wird, befreit das ungemein, und wenn man weiß, dass das Literaturprofessoren so geht, nicht zu reden von Übersetzern und Rezensenten, ist das ein Argument, das Buch immer wieder zu beginnen, ohne das Ziel, es jemals zu beenden.Ein weiteres Beispiel, ein ganz anderes: Am 20.1. diesen Jahres 2020 kam der neue William Gibson raus, “Agency”, und der Vorbestellen-Knopf war schon halb gedrückt, als ich aus den Augenwinkeln das Cover sah, mh.. erinnert an etwas, und auch die “Kunden kauften sonst noch”-Zeile des bösen Onlinebuchhändlers erinnerte an Bekanntes. Genauer an Gibsons 2014er Roman “Peripherie” und daran, dass ich trotz heftigem Fanboyseins das Buch nicht nur nicht zu Ende gelesen habe, nein, dass ich kaum über Seite 30 hinweggekommen war. Was zumindest für diesen Rezensenten, der eine Buchserie von vorn bis hinten lesen muss, ohne Lücken, es unmöglich macht, den neuen Gibson zu lesen, ohne den alten Gibson gelesen zu haben. Anne Findeisen murmelt übrigens gerade wieder “Ok Boomer”, bekanntermaßen kann sie Simon Beckets David-Hunter-Serie Buch 6 lesen und Buch 5 mal eben so locker überspringen. Sie ist ein Monster.Ich bin keines, also holte ich mir “Peripherie” von William Gibson auf den E-Reader und kann berichten, ich bin sechs Jahre älter, nicht weiser. William Gibson ist ein allgemein anerkannter Visionär und Erfinder des allgegenwärtigen Begriffes “Cyberspace”, der, wie sich das gehört für unsere oberflächliche Zeit, mit dem “Cyberspace” in Gibsons Newromancer nichts, aber auch gar nichts gemein hat. Daraus scheint mir Gibson sein Lehren gezogen zu haben und erklärt nun einfach gar nichts mehr. Wir springen aus dem Wohnwagen eines Kriegsveteranen in ein Computerspiel, Fragezeichen, gespielt mit einem faltbaren, Fragezeichen, Handy als Controller und dargestellt auf mehreren, Fragezeichen, Displays, physischen, Fragezeichen. Eine Welt aus Fragezeichen, aber noch hat Gibson drei Bücher minus 30 Seiten, von denen eines noch nicht mal geschrieben ist, Zeit, uns zu erklären, wie wir bald leben werden, und schon jetzt spüre ich, dass er ziemlich weit daneben liegen wird, denn schon lange ist es nicht mehr möglich, ein Buch in der nahen Zukunft anzusiedeln, ohne von dieser bei Veröffentlichung überholt zu werden. Aber William Gibson muss gelesen werden, er ist Kanon, und kein Weg führt an der Tatsache vorbei, dass es aktuell keinen genaueren Beobachter unserer gegenwärtigen Zukunft gibt. Ich ignoriere also zunächst die Fragezeichen und werde mit großer Wahrscheinlichkeit in Kürze hier an dieser Stelle berichten können, ob Gibson recht hat, ob Periphery und Agency uns helfen, uns zu verstehen.Sich zu verstehen, ist das Hauptproblem des titelgebenden Haupthelden in einem Buch, welches kaum diametraler sein könnte als die bisher angesprochenen “schwer lesbaren” Werke. “The Death and Life of Schneider Wrack” ist kein Bestseller, es spielt weder an einem Tag noch in naher Zukunft. Es ist ein Roman in einer fremden und seltsamen Welt. Geschrieben wurde er von Nate Crowley, einem Briten, den mein Lieblings-Online-Computerspielmagazin mit Namen “Rock, Paper, Shotgun” letztes Jahr eingestellt hat. Ja, Herr Falschgold liest nicht nur seit 25 Jahren Ulysses, sondern auch Computerspielmagazine. Clearly the most interesting man in the world. Gleich nach Nate Crowley muss er jedoch neidlos anerkennen. Nicht nur hat er, wie Herr Falschgold, eine Vorliebe für eine Nische im Computerspielkosmos, in der sich Games an ein Publikum wenden, das nicht reaktionsschnell das fünfhundertachtzigste x-beliebige Monster zu Brei ballern will, sondern stattdessen, das Kinn in die Hand gestützt, stundenlang virtuellen Figuren zuschaut, wie sie nur geringst von ihrem ihnen zuschauenden Gott beeinflusst ihrem Leben nachgehen. Für fantasielose Träumer von Eigentumswohnung und Minivan sind das die Sims, in dem sich realistische 3d-Instagrammodels in realistischen Mietwohnungen realistisch langweilen, für milde fantasiebegabte das aktuelle Lieblingsgame des Rezensenten namens “Rimworld”, in dem drei zufällige und meist ziemlich gestörte Raumfahrer auf einem Planeten stranden und versuchen, ohne dem Kannibalismus zu verfallen, von diesem wieder wegzukommen, dargestellt in der Draufsicht von liebevoll gezeichneten kleinen Pixelmenschen in einer Welt voller Gefahren. Nate Crowley jedoch machte auf sich aufmerksam durch das, was er aus dem Spielen des Programmes “Dwarf Fortress”, also “Zwergenburg”, machte. Ein Spiel, in dem die Personen nicht in 3d gezeigt werden oder pixelsüß animiert sind, sondern einfach nur verschiedenfarbige Buchstaben auf einem schwarzen Bildschirm, die sich blinkend von A nach B bewegen und deren Tun und Sein in Statistiken und gelegentlichen Beschreibungen aufgezeigt wird. Klingt trocken, aber mit dem fantasievollen Kopf eines Nate Crowley wurde daraus eine 23-Folgen-Fortsetzungsstory über “The Basement of Curiosity”, in dem Nate seine alphanumerischen Zwerge die wildesten, lustigsten Abenteuer bestehen lässt und darüber in solch schillernden Farben berichtete, als ginge es um den neuesten photorealistischen Blockbuster unter den Spielen und nicht um eine Textwüste in Grün auf Schwarz. Dazu hat Nate Crowley einen Twitteraccount, auf dem er Fotos seines Terrarium/Aquarium zeigt, welches statt mit den üblichen Fischen und Fröschen komplett mit Krabben, Langusten und ähnlich vielbeinigem Krustengetier bewohnt wird.Wenn man solcherlei seltsames Hobby mit derlei ausschweifender Phantasie kombiniert, muss ein Roman rauskommen. 2017 war es soweit, und es ist ein Trip. Unser Hauptheld Schneider Wrack war gerade noch Bibliothekar in einer postapokalyptischen Hafenstadt und erwacht auf einmal auf.. einem Schiff? Er weiß es nicht. Er weiß so gut wie gar nichts mehr. Er weiß noch nicht mal, ob er lebt. Er bewegt sich, er sieht und fühlt, aber.. er atmet schon mal nicht. Zumindest muss er es nicht. Um ihn herum sind ein paar hundert Menschen, die einen riesigen Wal mit Äxten und Messern traktieren und das rausgehackte Fleisch in Wagons verladen. Das Ganze passiert auf hoher See, so viel scheint klar, aber das Schiff ist so groß, dass er nicht sieht, wo es beginnt und endet. Auch sagt keiner ein Wort, zunächst noch nicht mal er selbst. Es scheint sich niemand um ihn zu kümmern, also beginnt er, auf dem Schiff zu wandern, und sieht die seltsamsten Dinge. Aufseher mit zugewachsenen Mündern, als Wachtiere begleiten sie Haie auf metallenen Beinen. Die Arbeiter haben alle Verletzungen, die auf einen gewaltsamen Tod hindeuten - und doch bewegen sie sich wie.. Zombies! In einer abgelegenen Halle finden sich in eine Ecke gestapelt so kaputte Exemplare, dass sie nicht mehr zur Arbeit zu gebrauchen sind, aber, Horror, sie bewegen sich noch. Auf Händen, so noch welche dran sind, oder sie schauen verwirrt von links nach rechts, wenn der Kopf noch dran ist, der Rest aber schon ab. Es ist eine Freakshow und nichts für schwache Gemüter. Es ist einem permanent ein bisschen schlecht. Es wimmelt von Worten, die ich nicht kenne und Wikipedia auch nicht, Fischarten vermutet man, halb-lateinisch klingend, aber auch Namen von Orten und Städten, bei denen man ob der Tatsache, dass sie so klingen, als müsste man sie kennen, Google Maps aber nichts findet, noch verwirrter ist als unser Hauptheld Schneider Wrack.Endgültig fertig macht Schneider, einige Seiten im Buch, dass er mit niemandem kommunizieren kann, sich niemand um ihn kümmert. Bis er eine Frau mit einem Loch in der Brust trifft, typische Säbelwunde, die leise vor sich hin jammert. Er tauft sie Moana und spricht leise auf sie ein. Bis sie ihm antwortet..Nate Crowley hat einen der abgefahrensten Romane in einer der abgefahrensten Settings ever geschrieben - und ich habe jetzt schon fünf Bücher von Jasper Fforde gelesen, wir erinnern uns, die Detektivin Thursday Next, die in Büchern lebt. Wir müssen unser Vorstellungsvermögen anpassen, alles ist größer als man denkt, und dann noch ein Stück. Wale so groß wie Fußballfelder werden von Kraken gefressen, so groß wie kleine Ostseeinseln. Wir bereisen den Amazonas und bemerken als Leser spätestens dann, warum Nate Crowley dazu neigt, deutsche Worte einzubauen, man sieht die Inspiration zum Buch in dem fiktiven Werk, welches Schneider Wrack, unser Protagonist, auf einmal im Körper einer Krabbe, fragt nicht, liest, es ist der Bericht einer Amazonasexpedition wie geschrieben von Alexander von Humboldt. Wir können das Buch, obwohl lange nicht explizit geschrieben, nur als Parabel auf eine Ökokatastrophe lesen und werden dazu mit moralischen Dilemmata konfrontiert - wann ist man tot und wann ist man so richtig tot? Und was passiert, wenn dann künstliche Intelligenz ins Spiel kommt. All das ist kaum zu greifen durch bestsellergewohntes eiliges Lesen. Man muss sich Zeit nehmen, man muss das Buch weglegen, schon weil einem manchmal ein bisschen übel ist. Aber man wird es immer wieder aufnehmen, man will mehr wissen von dieser fremden und seltsamen Welt des Schneider Wrack und Nate Crowley.Und das ist am Ende das Kriterium für jedes “schwere Buch”. Will man mehr wissen? Und da ist es egal, ob man mehr wissen will, weil man kaum etwas versteht, wie bei Joyces Ulysses, ob man mehr wissen will, weil man weiß, dass der Autor viel zu sagen hat, wie bei jedem Roman von Will Gibson, oder weil man einfach wissen will, ob sich Moana und Schneider, zu Beginn des Romans Zombies und zur Hälfte der eine eine Krabbe und die Andere ein Kampfroboter, am Ende doch bekommen und warum die Welt des Nate Crowley so abgefuckt ist, wie sie ist.Ja, Bücher sind manchmal schwer, inhaltlich, sprachlich, emotional, aber wir haben ein Leben Zeit, oder um es mit James Joyce zu sagen: “„Der längste Umweg ist der kürzeste nach Hause.“ - und hätte ich den Ulysses zu Ende gelesen, hätte ich vielleicht ein wirklich passendes Zitat gefunden. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Sieh an, sieh an, für diese Ausgabe ist ihr liebstes Radioliteraturmagzins auf Radio Z mal wieder Ausgeflogen: In Urlaubsvertretung duften Eisi und Meisi im Juni das altehrwürdige Live-Literaturformat “Gostner Suppkultur" im Gostner Hoftheater kapern. Und Kapern sind ein exzellentes Stichwort zu unserem diesmaligen Thema: Suppe. Unsere beiden Radiopotagers Eisi und Meisi werfen also alles in den Topf, was nicht niet- und nagelfest ist: Einlagen, unendliche Affen, Weizenkleie und Dipeptide und kochen uns einen unendlichen Eintopf. Im Zentrum steht die Frage: Was ist überhaupt eine Suppe? Die auf den ersten Blick einfach klingende Frage entpuppt sich auf zwei Stunden Sendezeit ausgeweitet als hoch philosophisches, bisweilen sogar semiotisches Paradox. Damit das Publikum nicht vom Fleisch fällt, hat sich Herr Eisenbart eine Palette Instant-Ramen mitgebracht, die wir gemeinschaftlich knuspern. Das verbindet. Wir haben außerdem erstmals ein Publikumsbeteiligungsmikrofon aufgestellt, um unsere kleine Kultursendung aus dem Elfenbein herauszuzerren und zu demokratisieren. Außerdem mit dabei: Herr Marco und Herr Simon, die die ungezählte Menge an supper Texten aus dem originalen EBMD-Autor:innenpool mit viel Liebe und einer Prise Salz in Ihre Mikrofone sprechen und diesen denkwürdigen Abend geschmackvoll abrunden. Wohl bekommts Euer Pappy, der Redaktionspapgey === Die Autor:innen - Margret Bernreuther - Katrin Rauch - Andreas Dietz - Benjamin Weissinger - Matt S. Bakausky - David Telgin - Christian Knieps - Simon Metz - Andreas Prucker - Theo Fuchs - Felix Benjamin Die Sprecher:innen - Simon Metz - Marco Schrage - die Autor:innen
Jede Tat ist eine Saat und das Gesetz von Saat und Ernte ist dein bester Freund oder dein schlimmster Feind. Mit allem, was wir tun, säen wir entweder aufs Fleisch, von dem wir dann Verderben ernten, wie Absalom, oder auf den Geist, von dem wir ewiges Leben ernten, wie Kornelius. Doch Gott hilft Leuten, deren Taten sie in problematische Situationen brachten, wie die Ehebrecherin im Tempel. Man muss sich aber helfen lassen, damit man zum Schluß nicht auch noch unerlöst stirbt.Wichtige Bibelstellen:Galater 6,1-9Johannes 8,1-11Matthäus 26,31-35Römer 12,16Apostelgeschichte 10,42 Samuel 14,302 Samuel 18,14(2 Samuel 15,6)Unser Spendenkonto, falls Sie uns unterstützen möchten:Delta Christl. Dienste e.V. (Vorstandsvorsitzender: Gert Hoinle)DE13 7935 0101 0000 8235 91BYLADEM1KSWPaypal? Klicken Sie hier zwecks QR-Code: https://www.delta-edition.de/WPVersio...Oder an: Spende@OnlineKirche.orgUnser Wise-Tag: @deltachristlichediensteevSpendenquittung? Bitte Namen und Adresse angeben.
Alle Informationen zur Carnivoren Ernährung unter www.carnitarier.de. ______________________________________________ Herzlichen Dank an unsere WERBEPARTNER: www.carnivoro.eu: Supplemente rund um die Carnivore Ernährung Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 % Rabatt auf deinen ersten Einkauf! Affiliate Link: www.carnivoro.eu/carnitarierin www.kreutzers.eu: Die größte Auswahl an Online verfügbarem frischem Fleisch. Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 % Ermäßigung. www.mindful-meat.com: Hochwertiges Hirschfleisch aus den Wäldern Deutschlands. Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 € Ermäßigung auf deinen Einkauf. www.pemmican-shop.de: Europas einzige originale Survival Beef Bar – Made in Germany. Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 % Ermäßigung auf deinen ersten Einkauf. _____________________________________________ Evolutionäre Ernährung bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Was, wenn die Medizin bei einer der häufigsten Darmerkrankungen unserer Zeit schlicht die falsche Frage stellt? PD Dr. Rainer Klement macht in seinem Vortrag eine provokante Beobachtung: Morbus Crohn und Colitis ulcerosa waren bis in die 1950er Jahre außerhalb der westlichen Welt praktisch unbekannt – und breiten sich seither parallel zur modernen Ernährung aus. Zufall? Die offiziellen Leitlinien schweigen beim Thema Ernährung weitgehend und setzen auf Medikamente, die bei einem Drittel der Patienten schon im ersten Jahr versagen. Klement geht einen anderen Weg: zurück zu den Wurzeln der menschlichen Ernährung. Was aßen unsere Vorfahren wirklich? Welche Rolle spielen Gluten, Lektine und industriell verarbeitete Lebensmittel bei der Entstehung von Darmentzündungen? Und kann eine ketogene oder sogar rein carnivore Ernährung das schaffen, wofür Biologika Tausende Euro kosten – nämlich echte Remission? Dr. Klement präsentiert Fallberichte, Studiendaten und konkrete Handlungsempfehlungen – von der richtigen Ernährungsform über Vitamin-D-Hochdosierung nach dem Coimbra-Protokoll bis hin zu den Blutwerten, die man dabei im Blick behalten sollte. Eine Folge für alle, die bei ihrer Darmerkrankung mehr wollen als die nächste Tablette. ________________________________ Fleischzeit ist der erste deutschsprachige Podcast rund um die carnivore Ernährung. Hier erfahrt ihr Tipps zur Umsetzung des carnivoren Lifestyles, wissenschaftliche Hintergründe zur Heilsamkeit sowie ökologische und ethische Informationen zum Fleischkonsum. Eine Übersicht über alle Folgen findet ihr hier: www.carnitarier.de/fleischzeitpodcast Andrea Siemoneit berichtet nach über sechs Jahren carnivorer Ernährung über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse. Außerdem interviewt sie andere Carnivoren und Wissenschaftler. Ihr findet sie auf Instagram unter @carnitarier.de Handbuch der Carnivoren Ernährung: www.carnitarier.eu Haftungsausschluss:Alle Inhalte im Podcast werden von uns mit größter Sorgfalt recherchiert und publiziert. Dennoch übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Informationen. Sie stellen unsere persönliche subjektive Meinung dar und ersetzen auch keine medizinische Diagnose oder ärztliche Beratung. Dasselbe gilt für unsere Gäste. Konsultieren Sie bei Fragen oder Beschwerden immer Ihren behandelnden Arzt.
Alle Informationen zur Carnivoren Ernährung unter www.carnitarier.de. ______________________________________________ Herzlichen Dank an unsere WERBEPARTNER: www.carnivoro.eu: Supplemente rund um die Carnivore Ernährung Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 % Rabatt auf deinen ersten Einkauf! Affiliate Link: www.carnivoro.eu/carnitarierin www.kreutzers.eu: Die größte Auswahl an Online verfügbarem frischem Fleisch. Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 % Ermäßigung. www.mindful-meat.com: Hochwertiges Hirschfleisch aus den Wäldern Deutschlands. Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 € Ermäßigung auf deinen Einkauf. www.pemmican-shop.de: Europas einzige originale Survival Beef Bar – Made in Germany. Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 % Ermäßigung auf deinen ersten Einkauf. _____________________________________________ Julia Tulipan über Ketone als Signalmoleküle - mehr als nur Energie Julia Tulipan ist Biologin (Mag.) und Master of Science in klinischer Ernährungsmedizin, Speakerin, Dozentin und Bestseller-Autorin ("Keto Kompass"). Sie schreibt für verschiedene Magazine sowie auf ihrem eigenen Blog JuliaTulipan.com vor allem zu ketogener und artgerechter Ernährung sowie Bewegung. Auf dem Carnivore Convent 2026 hielt sie den Vortrag "Ketone als Signalmoleküle – Mehr als Energie", den wir in dieser Folge zusammenfassen. Ketonkörper – Beta-Hydroxybutyrat, Acetoacetat und Aceton – entstehen in der Leber aus Fettsäuren bei Fasten, intensivem Training oder kohlenhydratarmer Kost und galten lange nur als Notfall-Brennstoff fürs Gehirn. Tulipan zeigt, dass sie weit mehr sind: wasserlösliche Botenstoffe, die direkt in den Energiestoffwechsel eingreifen, mTOR und AMPK modulieren, das entzündungstreibende NLRP3-Inflammasom hemmen und als körpereigene HDAC-Inhibitoren sogar die Genexpression beeinflussen. Der Vortrag spannt den Bogen von der 100-jährigen Geschichte der ketogenen Ernährung in der Epilepsiebehandlung bis zur aktuellen Forschung zu Diabetes, Krebs, Alzheimer und psychiatrischen Erkrankungen – Stichwort "Metabolic Psychiatry" mit Studien zu Depression, Angst, Schizophrenie und Essstörungen. Eine aktuelle RCT-Studie (Hengist et al. 2024) belegt zudem messbare Vorteile gegenüber reiner Zuckerreduktion bei Gewicht, Hormonen wie GLP-1 und dem Darmmikrobiom. Tulipan ordnet auch kritisch ein, warum manche Schlagzeilen ein negativeres Bild zeichnen, als die Studienlage hergibt. Ihr Fazit: Ketogene Ernährung sollte als ernstzunehmende Stoffwechseltherapie einen festen Platz in der klinischen Praxis bekommen. Eine spannende Grundlage für alle, die verstehen wollen, warum Ketose weit mehr ist als nur eine Diät zum Abnehmen. ________________________________ Fleischzeit ist der erste deutschsprachige Podcast rund um die carnivore Ernährung. Hier erfahrt ihr Tipps zur Umsetzung des carnivoren Lifestyles, wissenschaftliche Hintergründe zur Heilsamkeit sowie ökologische und ethische Informationen zum Fleischkonsum. Eine Übersicht über alle Folgen findet ihr hier: www.carnitarier.de/fleischzeitpodcast Andrea Siemoneit berichtet nach über sechs Jahren carnivorer Ernährung über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse. Außerdem interviewt sie andere Carnivoren und Wissenschaftler. Ihr findet sie auf Instagram unter @carnitarier.de Handbuch der Carnivoren Ernährung: www.carnitarier.eu Haftungsausschluss:Alle Inhalte im Podcast werden von uns mit größter Sorgfalt recherchiert und publiziert. Dennoch übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Informationen. Sie stellen unsere persönliche subjektive Meinung dar und ersetzen auch keine medizinische Diagnose oder ärztliche Beratung. Dasselbe gilt für unsere Gäste. Konsultieren Sie bei Fragen oder Beschwerden immer Ihren behandelnden Arzt.
+++ Die Gesundheitserwartung sinkt +++ Wie sich Stacheln und Dornen entwickelt haben +++ Zeckenbiss kann Fleisch-Allergie auslösen +++ Ist unsere Milchstraße mal gekippt? +++**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:The Lancet zur LebenserwartungStudie zur Entwicklung von StachelnBBC-Artikel über Fleisch-Allergie durch ZeckenPaper über Kippen der Milchstraße**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Nach dem Abpfiff des Endspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 kochen die Emotionen noch einmal hoch - auf dem Rasen und im Podcast-Studio. Während sich die unterlegenen Argentinier mit dem wirklich schlechtesten Eindruck von dieser Weltmeisterschaft verabschieden, wird im Studio diskutiert, ob in diesem Finale überhaupt jemand einen guten Eindruck gemacht hat. Wobei, diskutiert ist vielleicht etwas zu freundlich ausgedrückt. In der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Folge streiten sich Fadi Keblawi, Uli Digmayer, Flo Zenger und Sebastian Gloser darüber, ob Spanien ein Weltmeister ist, den man lieben muss oder kann. Grundsätzlich wird noch einmal auf ein Turnier zurückgeblickt, in dem prügelnde Argentinier dann aber doch nicht die größten Bösewichte waren. Die saßen nämlich auf den teuren Plätzen und sind dummerweise die Präsidenten der Fifa und der USA. Und selbst da gibt es noch Diskussionsbedarf in der diesmal nicht in allen Punkten ganz einigen Podcast-Therapiegruppe. Das Spiel um Platz drei sehen die einen als wunderbares Spektakel, befreit von allen taktischen Zwängen. Und die anderen wollen es ersatzlos streichen, auch wenn die Welt dieses 6:4 von England gegen Frankreich dann nie zu sehen bekommen hätte. Es geht also wieder einmal an Grenzen in Ka Depp und um alles - nur nicht um den 1. FC Nürnberg, der spielt dann in der kommenden Woche wieder die Hauptrolle.
Knoll, Christiane www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Die Menschen in Kuba leiden: Es fehlen Medikamente und Lebensmittel, die Müllberge wachsen, dauernd fällt der Strom aus. Grund dafür sind auch die immer schärferen Sanktionen der USA. Die Feindschaft der beiden Länder hat eine lange Geschichte. Biesler, Jörg
Feinschmeckertouren – Der Reise- und Genusspodcast mit Betina Fischer und Burkhard Siebert
Eine kleine schwarze Beere mit ganz großer Geschichte – zu Gast im Cassissium Wein kennt man aus dem Burgund. Aber wusstest du, dass diese Region auch die Heimat einer kleinen, tiefschwarzen Beere ist, die hier seit über 100 Jahren zu einem der bekanntesten Liköre Frankreichs verarbeitet wird? Wir sind im Cassissium in Nuits-Saint-Georges – und hier dreht sich alles um die schwarze Johannisbeere. Genauer gesagt um die Noirede Bourgogne, die aromatischste und säurereichste Sorte ihrer Art, aus der der berühmte Crème de Cassis entsteht. 400 Gramm Zucker pro Liter, und trotzdem schmeckt man vor allem eines: pure, saftige Frucht. Im Gespräch mit Mélia vom Cassissium erfahren wir, warum die schwarze Johannisbeere überhaupt ins Burgund kam – und das hat tatsächlich mit einer Reblaus-Katastrophe zu tun. Wir lernen den Unterschied zwischen Likör, Sirup und Marc de Bourgogne, entdecken einen Gurkensirup und einen Basilikumsirup, die uns sprachlos machen, und verstehen, warum Schafe hier umweltfreundlicher sind als jede Maschine. Und natürlich wird verkostet: der Supercassis pur, mit Wasser, als Kir – und die Erkenntnis, dass man ihn genauso gut über Eis, zu Fleisch oder als Salatdressing verwenden kann. Ein Besuch, der zeigt: Im Burgund steckt mehr drin als Pinot Noir.
Männer, die auf Videos starren | Trashfilme, schlechte Musik und grottige Games
Zehn Jahre lang haben sich die „Männer, die auf Videos starren“ mit Mutanten geprügelt, Endzeitkriegern die Stirn geboten und sich mit größenwahnsinnigen Regisseuren angelegt. Hunderte Filme sind dabei vor unseren Visieren gelandet, unzählige Stunden Audiomaterial entstanden und vermutlich noch mehr Hirnzellen verdampft. Zeit also für eine kleine Verschnaufpause – und einen Blick zurück auf zehn Jahre Podcast-Wahnsinn. In dieser Sonderfolge erzählen wir endlich, warum wir diesen Podcast überhaupt aus der Taufe gehoben haben. Außerdem sprechen wir über unsere persönlichen Highlights, Lieblingsfolgen und darüber, wie sehr uns dieses Projekt inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen ist. Vor allem möchten wir aber euch Danke sagen. Ohne eure Unterstützung, eure Kommentare, eure Empfehlungen und eure Begeisterung gäbe es die Männer, die auf Videos starren heute nicht. Deshalb feiern wir unser Jubiläum gleich mit mehreren Aktionen:
LANESPLIT macht im Grunde jetzt schon richtig Laune. Wenn man in der Ego-Perspektive haarscharf an den Autos vorbeikachelt, pumpt das Adrenalin sofort. Das Geschwindigkeitsgefühl ist der Hammer und für eine schnelle Runde zwischendurch taugt die Jagd nach dem Highscore absolut. Man merkt dem Spiel aber an, dass es noch im Early Access steckt. Das größte Problem ist aktuell die Abwechslung: Es gibt einfach noch zu wenige Strecken und Modi, sodass sich das Ganze recht schnell abnutzt. Potenzial ist da, aber es fehlt noch das Fleisch am Knochen. Das brandneue VR-Update zeigt das perfekt: Die Mittendrin-Erfahrung im Headset ist zwar mega intensiv, fliegt einem aber aktuell noch regelmäßig um die Ohren. Die Abstürze und technischen Zicken nerven im VR-Modus leider noch spürbar.
Er frisst sich durch lebendes Fleisch, kann Menschen und Tiere befallen und hat einst Hunderttausende Rinder, Schafe und Ziegen getötet: der Neuwelt-Schraubenwurm (Cochliomyia hominivorax). Vor Jahrzehnten galt er in Nord- und Mittelamerika als besiegt – dank einer der ungewöhnlichsten Seuchenbekämpfungen der Geschichte. Millionen steriler Fliegen, aus Flugzeugen abgeworfen, drängten den Parasiten Stück für Stück zurück. Doch nun ist der Schraubenwurm wieder da. Laura und Kai erzählen die Geschichte einer spektakulären Ausrottungskampagne und gehen der Frage nach, warum die biologische Barriere versagt hat und wie der Parasit heute bekämpft wird.
Er frisst sich durch lebendes Fleisch, kann Menschen und Tiere befallen und hat einst Hunderttausende Rinder, Schafe und Ziegen getötet: der Neuwelt-Schraubenwurm (Cochliomyia hominivorax). Vor Jahrzehnten galt er in Nord- und Mittelamerika als besiegt – dank einer der ungewöhnlichsten Seuchenbekämpfungen der Geschichte. Millionen steriler Fliegen, aus Flugzeugen abgeworfen, drängten den Parasiten Stück für Stück zurück. Doch nun ist der Schraubenwurm wieder da. Laura und Kai erzählen die Geschichte einer spektakulären Ausrottungskampagne und gehen der Frage nach, warum die biologische Barriere versagt hat und wie der Parasit heute bekämpft wird.
Sie hat noch nie Fleisch gegessen. Ihr ganzes Leben lang. Aglaja Brix kennst du als Vivi aus der ersten Generation der Pfefferkörner, heute ist sie Tierrechtsaktivistin, Fotografin und DJ in Berlin. In dieser Folge des Plantbased Podcast reden wir darüber, wie es ist, seit der Geburt vegetarisch aufzuwachsen, warum sie die Milchindustrie für das Krankste hält, was die Menschheit hervorgebracht hat, und wieso dein Bio-Gemüse oft gar nicht vegan angebaut wird. Außerdem: wie KI gerade die Fotografie-Branche zerlegt, was das mit ihrer Karriere gemacht hat, und wie ihr erster DJ-Gig im Berliner About Blank lief. Aglaja war vier Jahre lang Pfefferkorn, länger als jedes andere Kind der Serie. Schon damals stand auf ihren Autogrammkarten: Tiere retten, gegen Tierversuche. Am Set wurde sie als Diva abgestempelt, weil sie kein Leder tragen und keine Kosmetik mit Tierversuchen benutzen wollte. Heute macht sie veganen Aktivismus auf ihre Art, ohne Straßenkonfrontation, dafür mit Reichweite, Ästhetik und Haltung. Die stärksten Momente: "Ein Elefant plus ein Elefant?" - "Freunde." Wie Aglaja als Kleinkind Tiere gesehen hat Warum Schlachtabfälle als Dünger auf deinem Gemüse landen, auch bei Bio Die Set-Diva-Story: Als Kind am Filmset Tierversuchs-Kosmetik verweigert KI hat ihre Fotoagentur dazu gebracht, sie zu entlassen. Ihre ehrliche Bilanz Ihr Traum: ein eigener Lebenshof mit bio-veganem Anbau
Mein wunderbarer Gast würde die Butterstulle zum Weltkulturerbe küren, wenn man ihn denn ließe. In der Schule damals hatte er eine verrückte Mischung aus Weiß- und Schwarzbrot dabei, die er an manchen Tagen erfolgreich gegen Honigbrote eintauschte, aber davon erzählt Felix Kramer viel besser selbst. Der 1973 im Osten Berlins geborene Schauspieler ist überhaupt ein guter Erzähler, auch wenn er in Erfolgen wie „Dark“, „Dogs of Berlin“, „Warten auf'n Bus“ oder „Oderbruch“ ja nicht er selbst ist, aber als Gast bei Toast Hawaii dann doch. Und so sprechen wir über Fleisch, das es früher eigentlich nur gab, wenn Handwerker im Haus waren, über Knupperkirschen und Flohsamenschalen, wirklich ausführlich über Butter, Lieblingsobst, Mütter, die absichtlich langsam essen und Würstchenonkel, die immer nur zu Weihnachten auftauchen. Hat viel Spaß gemacht. *** WERBUNG Toast Hawaii wird unterstützt von dmBio, die Bio-Lebensmittelmarke von dm-drogerie markt. Ganz nach dem Motto „Natürlich lecker erleben“ bietet dmBio mit mehr als 550 Produkten eine vielfältige Auswahl – von leckeren Snacks für zwischendurch bis hin zu original italienischen Tomatensaucen. Haben auch Sie eine dmBio-Geschichte, die im Podcast erzählt werden soll? Dann schreiben Sie uns gerne unter rustberlin@icloud.com ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-007
Die Zukunft isst pflanzlicher. Darin sind sich die Gäste des ersten "Besser leben" Live-Podcasts im Theater im Park einig. Doch bedeutet das auch, dass alle vegan werden müssen? Und warum wird über kaum ein Ernährungsthema so emotional diskutiert wie über vegane Schnitzel, Burger und Würstel? In traumhafter frühsommerlicher Kulisse sprechen wir mit der Kochbuchautorin Katharina Seiser, der Ernährungswissenschaftlerin Petra Rust und dem Content Creator Noah Nebosis über die Zukunft unserer Ernährung. Es geht um Proteinmythen, Ersatzprodukte und die Frage, warum Fleisch für viele Männer noch immer ein Identitätsmarker ist. Vor allem aber verraten unsere Gäste, wie eine gesunde und alltagstaugliche Ernährung aussehen kann – und wie sich mehr pflanzliche Lebensmittel unkompliziert in den Alltag integrieren lassen, ganz ohne Perfektionsanspruch und mit viel Genuss.
Ein Kunde fällt aus allen Wolken, als sich Ricardo bei ihm meldet. Für 40'000 Franken soll er einen SUV gekauft haben. Der Händler will den Kauf nur gegen eine hohe Gebühr stornieren. +++ Weiteres Thema: Filiale eines Grossverteilers fälschte Ablaufdatum von Fleisch.
«Kassensturz»-Recherchen zeigen: Eine Filiale eines Schweizer Grosshändlers verkaufte abgelaufenes Fleisch. Etiketten wurden überklebt und damit das Ablaufdatum verlängert. Wie konnte das geschehen? Ein Insider erzählt. Und: Wer Gourmet-Fleisch aus Südamerika kauft, muss genau hinschauen. Farmen in Uruguay halten Rinder nicht artgerecht, um die begehrte Marmorierung im Fleisch zu erzielen. Auch Schweizer Detailhändler verkaufen das Fleisch, ohne auf die umstrittenen Halte- und Fütterungsbedingungen hinzuweisen. Tierschützer kritisieren die Zustände scharf.
«Kassensturz»-Recherchen zeigen: Eine Filiale eines Schweizer Grosshändlers verkaufte abgelaufenes Fleisch. Etiketten wurden überklebt, um das Ablaufdatum zu verlängern. Was sagt die Firmenleitung? Und: Test Standventilatoren. Filiale eines Grossverteilers fälschte Ablaufdatum von Fleisch «Kassensturz»-Recherchen zeigen: In einer Filiale eines Grosshändlers wurde abgelaufenes Fleisch verkauft. Etiketten wurden überklebt und damit das Ablaufdatum verlängert. Das ist verboten, weil das Produkt so nicht mehr sicher ist. Was sagt die Firmenleitung? – Gespräch mit Claudio Beretta von der ZHAW: Sinnvoll umgehen mit Fleisch mit Ablaufdatum. Feedlot-Fleisch – Edelstücke auf Kosten des Tierwohls Wer Gourmetfleisch aus Südamerika kauft, erwartet gute Qualität. Doch «Kassensturz» zeigt: Farmen in Uruguay halten Rinder nicht artgerecht, um die begehrte intensive Marmorierung im Fleisch zu erzielen. Auch Schweizer Detailhändler verkaufen das Fleisch, ohne auf die umstrittenen Halte- und Fütterungsbedingungen hinzuweisen. Tierschützer kritisieren die Zustände scharf. Test Standventilatoren – ein Segen für Hitzetage? Getestet werden zehn Standventilatoren. Welcher Ventilator erzeugt am meisten Wind, welcher bläst am präzisesten? Welcher erfrischt angenehm leise? Die meisten Modelle sind genügend. Doch aufgepasst: In Sachen Sicherheit gibt es Abzüge.
Wolf, Marcus www.deutschlandfunk.de, Wirtschaft und Gesellschaft
Jean Ziegler ist tot – streitbar, widersprüchlich, prophetisch. Für uns ist sein Tod Anlass zu fragen: Wie politisch ist christlicher Glaube, wenn er das Evangelium ernst nimmt? In dieser Folge sprechen Stephan und Manuel über Jean Ziegler: den Globalisierungskritiker, UNO-Sonderberichterstatter, Marxisten – und gläubigen Christen. Ziegler sah in der Bergpredigt den revolutionärsten Text der Menschheitsgeschichte und sagte: «Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet.» Was bedeutet ein solcher Satz theologisch? Wann wird Glaube zur politischen Kraft? Und wo kippt prophetischer Furor in Vereinfachung, Selbstgerechtigkeit oder problematische Nähe zu Macht? Ausgehend von Ziegler diskutieren wir auch das unterschiedliche Glaubensverständnis von Jean Ziegler und Christoph Blocher. Beide berufen sich auf christliche Überzeugungen, ziehen daraus aber sehr unterschiedliche politische Konsequenzen. Was sagt das über das Verhältnis von Evangelium und Politik aus? Gibt es eine spezifisch christliche Sicht auf Gerechtigkeit, Freiheit und Verantwortung – oder lässt sich der Glaube grundsätzlich in verschiedene politische Richtungen übersetzen? Eine Folge über Hunger, Gerechtigkeit, Jesus als Stachel im Fleisch der Welt – und die Frage, wie Christentum unpolitisch politisch sein kann.
Jean-Pierre Bourquin ist Kinderonkologe, Forscher und leidenschaftlicher Cellist. Als Leiter der Onkologie am Kinderspital Zürich begleitet er Kinder und ihre Familien in den schwierigsten Momenten ihres Lebens. Gleichzeitig setzt er sich als Direktor des neuen nationalen Kompetenz -zentrums für Kinderkrebsforschung dafür ein, die Behandlung und Heilungschancen krebskranker Kinder weiter zu verbessern. Eine Erkenntnis begleitet ihn seit vielen Jahren: Kinder spüren immer, ob man ihnen die Wahrheit sagt. Ehrlichkeit und Vertrauen seien deshalb die Grundlage jeder Begegnung. Diese Haltung prägt seine Arbeit ebenso wie seine Überzeugung, dass Kinder niemals unterschätzt werden sollten. Geprägt wurde Bourquin von zwei Welten: der Medizin und der Musik. Sein Grossvater war Organist und vermittelte ihm früh die Freude an der Musik. Mit vierzehn Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für das Cello – ein Instrument, das ihn bis heute begleitet. Musik bedeutet für ihn weit mehr als Erholung: Sie eröffnet ihm Räume, die sich mit Worten kaum beschreiben lassen, und verbindet ihn mit den grossen Fragen des Lebens. Trotz der täglichen Konfrontation mit Krankheit, Hoffnung und Verlust empfindet Bourquin seine Arbeit als Privileg. Familien in existenziellen Situationen begleiten zu dürfen, sei für ihn eine Aufgabe von grosser Sinnhaftigkeit. Gleichzeitig treibt ihn die Vision an, durch Forschung die Zukunft von Kindern mit Krebs nachhaltig zu verbessern. In «Musik für einen Gast» bei Eva Oertle spricht Jean-Pierre Bourquin über die Verbindung von Musik und Medizin, über seine Faszination für Kinder und deren Sicht auf die Welt sowie über die Frage, wie man mit Krankheit, Sterblichkeit und den Grenzen des Machbaren umgeht. Er erzählt von seinem Weg zum Cello und von seiner Vision einer besseren Zukunft für Kinder mit Krebs. Die musikalische Reise führt von Johann Sebastian Bach über Johannes Brahms und Ludwig van Beethoven bis nach Kolumbien – Musik, die sein Leben begleitet und geprägt hat. Die Musiktitel: - Johann Sebastian Bach: Prélude aus Cellosuite Nr. 4 Es-Dur (Jean-Guihen Queyras, Violoncello) - Johannes Brahms: Denn alles Fleisch, es ist wie Gras, aus Ein deutsches Requiem (Arnold Schoenberg Chor; Wiener Philharmoniker; Nikolaus Harnoncourt) - Ludwig van Beethoven: Prestissimo, aus Klaviersonate E-Dur op. 109 (Vikingur Olafsson, Klavier) - Carlos Vives: La tierra del olvido - Franz Schubert: Streichquintett C-Dur (Alban Berg-Quartett; Heinrich Schiff, Klavier)
Ciprian* arbeitet in einem Schlachthof – wie knapp 180.000 andere Menschen in Deutschland. Oft kommen die Arbeiter und Arbeiterinnen aus dem Ausland und hoffen, hier in Deutschland gut bezahlte Arbeit zu finden. Doch die Realität ist oft eine andere: Rassismus, körperlich harte Arbeit und die psychische Belastung ständig zu töten macht den Job knochenhart. Y-Kollektiv-Reporter Moritz Kalvelage hat selbst als Schüler im Schlachthof gearbeitet und trifft jetzt, viele Jahre später, für diese Folge Ciprian* aus Rumänien, der ihm schockierende Einsichten gibt. In dieser Folge hört ihr, wie hart die Arbeit in einem Schlachthof sein kann, wie es in einem Schlachthof aussieht, worauf die Industrie achten muss und achten will – und warum kaum jemand an die Menschen denkt, die das Fleisch herstellen, das wir essen. *Name von der Redaktion geändert "Y-Kollektiv – Der Podcast" wird verantwortet von Radio Bremen und dem rbb in Zusammenarbeit mit dem SR. Diese Episode ist eine Produktion von Radio Bremen 2026. Autor: Moritz Kalvelage Host: Annika Prigge Redaktion: Jana Wagner, Daniel Kähler Produktion: Philipp Stemmer Habt ihr Feedback oder Kritik? Schreibt uns gerne an y-podcast@ard.de oder https://www.instagram.com/y_kollektiv/
Außerdem: Was bringt Demokratieförderung? (09:35) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Sebastian Sonntag.