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Die großen Handelsketten hatten versprochen, Fleisch mit der schlechtesten Haltungsform 1 aus den Regalen zu nehmen. Noch aber ist es da. Bei Rewe spricht man von Ausnahmen, Bauernvertreter verweisen auf Kundenwünsche.
Es gibt so Bücher, da quält man sich. Ob man das muss, gerade als freier, unbezahlter Rezensent, aber auch als schnöder Leser von Büchern, es ist ein ewiger Streit. Ein Streit, in dem Anzahl und Vehemenz bejahender Argumente reziprok mit dem Alter des Argumentierenden korrelieren. Ok, man kann auch formulieren: Je näher man dem Grabe ist, desto weniger ist man geneigt, einen Autor langsam zur Sache kommen zu lassen. Aber das klingt grausam, oberflächlich, und Anne Findeisen setzt gerade zum “OK Boomer” an.Und es ist tatsächlich ungerecht dem Autor gegenüber, einschränkend: sobald man ihm ein Niveau zugesteht oberhalb des seit ein paar Jahren aufgrund irgendeines Marketingkurses so heftig promoteten “Deutschen Krimis mit Lokalkolorit”, ein Genre, in dem arbeitslose Redakteure von regionalen Tageblättern ihr Gehalt aufbessern, indem sie uns weiß machen wollen, dass es in Berlin-Marzahn fast genauso zur Sache ginge wie in Chicago Southside.Gehen wir also von den guten Autoren aus.Ein Autor schreibt auf leerem Blatt eine Story, und je ferner sie von der Lebenswirklichkeit des Lesers entfernt ist, desto größer des Autor-Dilemma: Erklärt er mit Begriffen, die dem Leser nahe sind, die ferne Seltsamkeit seiner Phantasie, oder lässt er es den Leser selbst herausfinden? Ersteres vergrößert die Chance auf die Bahnhofsbuchhandlung und erhöht die Anzahl der Bücher, die der Leser bis zum Grabgang, siehe oben, lesen kann, enorm, aber es ist auch potentiell langweilig, bricht die Magie, nicht zu reden von der künstlerischen Integrität des Auteur.Kann man also Regeln finden, die man anwenden kann, wenn man auf Seite 10 eines Buches noch kein Wort verstanden hat?Statt theoretisch zu salbadern, greifen wir in den Fundus der aktuellen Falschgoldschen Buchliste “in progress”. Der Punkt, dass darunter ein Buch aus Papier ist, so zum Blättern, mit Rascheln und so, macht deutlich, dass wir hier nicht von anekdotenhafter Beweisführung, sondern regelrecht von Empirie reden können, so alt ist der Rezensent, so viele Bücher las er schon. Dem Zuhörer kommen die Tränen.Das papierne Buch ist dunkelgrün, ein Paperback, und öffnet sich automatisch auf Seite 374/375 - Ein Eselsohr! Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass der Papierschnitt, also die Außenseite des geschlossenen Buches, von dieser Stelle an bis zur Seite 1014 glatt ist, die Seiten davor uneben. Denn ich habe Ulysses von James Joyce schon so oft angefangen, und bin so oft nur bis zur Hälfte gekommen, dass ich einmal den Traum hatte, dass der Quizmaster unseres monatlichen Kneipenquiz die Frage stellt, welches Buch folgendermaßen beginnt:Erste Seite UlyssesSTATTLICH UND FEIST erschien Buck Mulligan am Treppenaustritt, ein Seifenbecken in Händen, auf dem gekreuzt ein Spiegel und ein Rasiermesser lagen. Ein gelber Schlafrock mit offenem Gürtel bauschte sich leicht hinter ihm in der milden Morgenluft. Er hielt das Becken in die Höhe und intonierte: “Introibo ad altare Dei.”Woraufhin ich meinem Kollegen beruhigend zuzwinkere “Hab ich”. Im Sinne von “die Antwort”, aber auf keinen Fall “verstanden”. Denn jetzt, auf Seite 374 sitzt Leopold Bloom immer noch am 16.6.1904 und frühstückt Leber. Sehr sympathisch, und das mit dem Frühstück ist nur ein educated guess, ein Drittel im Buch, das berühmterweise einen Tag im Leben eines Anzeigenverkäufers in Dublin beschreibt, das muss noch Frühstück sein.Ach, ich lese mal kurz rein..Dreißig Minuten später habe ich noch keine Ahnung, ob es Frühstück, Brunch oder Mittag ist, aber mehr als eine davon, warum ich das Buch immer wieder beginne: Es ist ein Rätsellabyrinth. Zusammengehalten von der Einfachheit der Prämisse: Ein Mann, ein Tag, eine Stadt, und damit unkompliziert reinzukommen, ist es fast unmöglich, wieder rauszufinden: So viele Fragen gestellt in bildlichster Sprache, man sieht sie vor sich, die verrückten Dubliner, immer etwas schmuddlig, nie unter 3,8 im Turm und dennoch gebildet, klug und rätselhaft. Wenn man weiß, dass man etwas nie ganz verstehen wird, befreit das ungemein, und wenn man weiß, dass das Literaturprofessoren so geht, nicht zu reden von Übersetzern und Rezensenten, ist das ein Argument, das Buch immer wieder zu beginnen, ohne das Ziel, es jemals zu beenden.Ein weiteres Beispiel, ein ganz anderes: Am 20.1. diesen Jahres 2020 kam der neue William Gibson raus, “Agency”, und der Vorbestellen-Knopf war schon halb gedrückt, als ich aus den Augenwinkeln das Cover sah, mh.. erinnert an etwas, und auch die “Kunden kauften sonst noch”-Zeile des bösen Onlinebuchhändlers erinnerte an Bekanntes. Genauer an Gibsons 2014er Roman “Peripherie” und daran, dass ich trotz heftigem Fanboyseins das Buch nicht nur nicht zu Ende gelesen habe, nein, dass ich kaum über Seite 30 hinweggekommen war. Was zumindest für diesen Rezensenten, der eine Buchserie von vorn bis hinten lesen muss, ohne Lücken, es unmöglich macht, den neuen Gibson zu lesen, ohne den alten Gibson gelesen zu haben. Anne Findeisen murmelt übrigens gerade wieder “Ok Boomer”, bekanntermaßen kann sie Simon Beckets David-Hunter-Serie Buch 6 lesen und Buch 5 mal eben so locker überspringen. Sie ist ein Monster.Ich bin keines, also holte ich mir “Peripherie” von William Gibson auf den E-Reader und kann berichten, ich bin sechs Jahre älter, nicht weiser. William Gibson ist ein allgemein anerkannter Visionär und Erfinder des allgegenwärtigen Begriffes “Cyberspace”, der, wie sich das gehört für unsere oberflächliche Zeit, mit dem “Cyberspace” in Gibsons Newromancer nichts, aber auch gar nichts gemein hat. Daraus scheint mir Gibson sein Lehren gezogen zu haben und erklärt nun einfach gar nichts mehr. Wir springen aus dem Wohnwagen eines Kriegsveteranen in ein Computerspiel, Fragezeichen, gespielt mit einem faltbaren, Fragezeichen, Handy als Controller und dargestellt auf mehreren, Fragezeichen, Displays, physischen, Fragezeichen. Eine Welt aus Fragezeichen, aber noch hat Gibson drei Bücher minus 30 Seiten, von denen eines noch nicht mal geschrieben ist, Zeit, uns zu erklären, wie wir bald leben werden, und schon jetzt spüre ich, dass er ziemlich weit daneben liegen wird, denn schon lange ist es nicht mehr möglich, ein Buch in der nahen Zukunft anzusiedeln, ohne von dieser bei Veröffentlichung überholt zu werden. Aber William Gibson muss gelesen werden, er ist Kanon, und kein Weg führt an der Tatsache vorbei, dass es aktuell keinen genaueren Beobachter unserer gegenwärtigen Zukunft gibt. Ich ignoriere also zunächst die Fragezeichen und werde mit großer Wahrscheinlichkeit in Kürze hier an dieser Stelle berichten können, ob Gibson recht hat, ob Periphery und Agency uns helfen, uns zu verstehen.Sich zu verstehen, ist das Hauptproblem des titelgebenden Haupthelden in einem Buch, welches kaum diametraler sein könnte als die bisher angesprochenen “schwer lesbaren” Werke. “The Death and Life of Schneider Wrack” ist kein Bestseller, es spielt weder an einem Tag noch in naher Zukunft. Es ist ein Roman in einer fremden und seltsamen Welt. Geschrieben wurde er von Nate Crowley, einem Briten, den mein Lieblings-Online-Computerspielmagazin mit Namen “Rock, Paper, Shotgun” letztes Jahr eingestellt hat. Ja, Herr Falschgold liest nicht nur seit 25 Jahren Ulysses, sondern auch Computerspielmagazine. Clearly the most interesting man in the world. Gleich nach Nate Crowley muss er jedoch neidlos anerkennen. Nicht nur hat er, wie Herr Falschgold, eine Vorliebe für eine Nische im Computerspielkosmos, in der sich Games an ein Publikum wenden, das nicht reaktionsschnell das fünfhundertachtzigste x-beliebige Monster zu Brei ballern will, sondern stattdessen, das Kinn in die Hand gestützt, stundenlang virtuellen Figuren zuschaut, wie sie nur geringst von ihrem ihnen zuschauenden Gott beeinflusst ihrem Leben nachgehen. Für fantasielose Träumer von Eigentumswohnung und Minivan sind das die Sims, in dem sich realistische 3d-Instagrammodels in realistischen Mietwohnungen realistisch langweilen, für milde fantasiebegabte das aktuelle Lieblingsgame des Rezensenten namens “Rimworld”, in dem drei zufällige und meist ziemlich gestörte Raumfahrer auf einem Planeten stranden und versuchen, ohne dem Kannibalismus zu verfallen, von diesem wieder wegzukommen, dargestellt in der Draufsicht von liebevoll gezeichneten kleinen Pixelmenschen in einer Welt voller Gefahren. Nate Crowley jedoch machte auf sich aufmerksam durch das, was er aus dem Spielen des Programmes “Dwarf Fortress”, also “Zwergenburg”, machte. Ein Spiel, in dem die Personen nicht in 3d gezeigt werden oder pixelsüß animiert sind, sondern einfach nur verschiedenfarbige Buchstaben auf einem schwarzen Bildschirm, die sich blinkend von A nach B bewegen und deren Tun und Sein in Statistiken und gelegentlichen Beschreibungen aufgezeigt wird. Klingt trocken, aber mit dem fantasievollen Kopf eines Nate Crowley wurde daraus eine 23-Folgen-Fortsetzungsstory über “The Basement of Curiosity”, in dem Nate seine alphanumerischen Zwerge die wildesten, lustigsten Abenteuer bestehen lässt und darüber in solch schillernden Farben berichtete, als ginge es um den neuesten photorealistischen Blockbuster unter den Spielen und nicht um eine Textwüste in Grün auf Schwarz. Dazu hat Nate Crowley einen Twitteraccount, auf dem er Fotos seines Terrarium/Aquarium zeigt, welches statt mit den üblichen Fischen und Fröschen komplett mit Krabben, Langusten und ähnlich vielbeinigem Krustengetier bewohnt wird.Wenn man solcherlei seltsames Hobby mit derlei ausschweifender Phantasie kombiniert, muss ein Roman rauskommen. 2017 war es soweit, und es ist ein Trip. Unser Hauptheld Schneider Wrack war gerade noch Bibliothekar in einer postapokalyptischen Hafenstadt und erwacht auf einmal auf.. einem Schiff? Er weiß es nicht. Er weiß so gut wie gar nichts mehr. Er weiß noch nicht mal, ob er lebt. Er bewegt sich, er sieht und fühlt, aber.. er atmet schon mal nicht. Zumindest muss er es nicht. Um ihn herum sind ein paar hundert Menschen, die einen riesigen Wal mit Äxten und Messern traktieren und das rausgehackte Fleisch in Wagons verladen. Das Ganze passiert auf hoher See, so viel scheint klar, aber das Schiff ist so groß, dass er nicht sieht, wo es beginnt und endet. Auch sagt keiner ein Wort, zunächst noch nicht mal er selbst. Es scheint sich niemand um ihn zu kümmern, also beginnt er, auf dem Schiff zu wandern, und sieht die seltsamsten Dinge. Aufseher mit zugewachsenen Mündern, als Wachtiere begleiten sie Haie auf metallenen Beinen. Die Arbeiter haben alle Verletzungen, die auf einen gewaltsamen Tod hindeuten - und doch bewegen sie sich wie.. Zombies! In einer abgelegenen Halle finden sich in eine Ecke gestapelt so kaputte Exemplare, dass sie nicht mehr zur Arbeit zu gebrauchen sind, aber, Horror, sie bewegen sich noch. Auf Händen, so noch welche dran sind, oder sie schauen verwirrt von links nach rechts, wenn der Kopf noch dran ist, der Rest aber schon ab. Es ist eine Freakshow und nichts für schwache Gemüter. Es ist einem permanent ein bisschen schlecht. Es wimmelt von Worten, die ich nicht kenne und Wikipedia auch nicht, Fischarten vermutet man, halb-lateinisch klingend, aber auch Namen von Orten und Städten, bei denen man ob der Tatsache, dass sie so klingen, als müsste man sie kennen, Google Maps aber nichts findet, noch verwirrter ist als unser Hauptheld Schneider Wrack.Endgültig fertig macht Schneider, einige Seiten im Buch, dass er mit niemandem kommunizieren kann, sich niemand um ihn kümmert. Bis er eine Frau mit einem Loch in der Brust trifft, typische Säbelwunde, die leise vor sich hin jammert. Er tauft sie Moana und spricht leise auf sie ein. Bis sie ihm antwortet..Nate Crowley hat einen der abgefahrensten Romane in einer der abgefahrensten Settings ever geschrieben - und ich habe jetzt schon fünf Bücher von Jasper Fforde gelesen, wir erinnern uns, die Detektivin Thursday Next, die in Büchern lebt. Wir müssen unser Vorstellungsvermögen anpassen, alles ist größer als man denkt, und dann noch ein Stück. Wale so groß wie Fußballfelder werden von Kraken gefressen, so groß wie kleine Ostseeinseln. Wir bereisen den Amazonas und bemerken als Leser spätestens dann, warum Nate Crowley dazu neigt, deutsche Worte einzubauen, man sieht die Inspiration zum Buch in dem fiktiven Werk, welches Schneider Wrack, unser Protagonist, auf einmal im Körper einer Krabbe, fragt nicht, liest, es ist der Bericht einer Amazonasexpedition wie geschrieben von Alexander von Humboldt. Wir können das Buch, obwohl lange nicht explizit geschrieben, nur als Parabel auf eine Ökokatastrophe lesen und werden dazu mit moralischen Dilemmata konfrontiert - wann ist man tot und wann ist man so richtig tot? Und was passiert, wenn dann künstliche Intelligenz ins Spiel kommt. All das ist kaum zu greifen durch bestsellergewohntes eiliges Lesen. Man muss sich Zeit nehmen, man muss das Buch weglegen, schon weil einem manchmal ein bisschen übel ist. Aber man wird es immer wieder aufnehmen, man will mehr wissen von dieser fremden und seltsamen Welt des Schneider Wrack und Nate Crowley.Und das ist am Ende das Kriterium für jedes “schwere Buch”. Will man mehr wissen? Und da ist es egal, ob man mehr wissen will, weil man kaum etwas versteht, wie bei Joyces Ulysses, ob man mehr wissen will, weil man weiß, dass der Autor viel zu sagen hat, wie bei jedem Roman von Will Gibson, oder weil man einfach wissen will, ob sich Moana und Schneider, zu Beginn des Romans Zombies und zur Hälfte der eine eine Krabbe und die Andere ein Kampfroboter, am Ende doch bekommen und warum die Welt des Nate Crowley so abgefuckt ist, wie sie ist.Ja, Bücher sind manchmal schwer, inhaltlich, sprachlich, emotional, aber wir haben ein Leben Zeit, oder um es mit James Joyce zu sagen: “„Der längste Umweg ist der kürzeste nach Hause.“ - und hätte ich den Ulysses zu Ende gelesen, hätte ich vielleicht ein wirklich passendes Zitat gefunden. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Sieh an, sieh an, für diese Ausgabe ist ihr liebstes Radioliteraturmagzins auf Radio Z mal wieder Ausgeflogen: In Urlaubsvertretung duften Eisi und Meisi im Juni das altehrwürdige Live-Literaturformat “Gostner Suppkultur" im Gostner Hoftheater kapern. Und Kapern sind ein exzellentes Stichwort zu unserem diesmaligen Thema: Suppe. Unsere beiden Radiopotagers Eisi und Meisi werfen also alles in den Topf, was nicht niet- und nagelfest ist: Einlagen, unendliche Affen, Weizenkleie und Dipeptide und kochen uns einen unendlichen Eintopf. Im Zentrum steht die Frage: Was ist überhaupt eine Suppe? Die auf den ersten Blick einfach klingende Frage entpuppt sich auf zwei Stunden Sendezeit ausgeweitet als hoch philosophisches, bisweilen sogar semiotisches Paradox. Damit das Publikum nicht vom Fleisch fällt, hat sich Herr Eisenbart eine Palette Instant-Ramen mitgebracht, die wir gemeinschaftlich knuspern. Das verbindet. Wir haben außerdem erstmals ein Publikumsbeteiligungsmikrofon aufgestellt, um unsere kleine Kultursendung aus dem Elfenbein herauszuzerren und zu demokratisieren. Außerdem mit dabei: Herr Marco und Herr Simon, die die ungezählte Menge an supper Texten aus dem originalen EBMD-Autor:innenpool mit viel Liebe und einer Prise Salz in Ihre Mikrofone sprechen und diesen denkwürdigen Abend geschmackvoll abrunden. Wohl bekommts Euer Pappy, der Redaktionspapgey === Die Autor:innen - Margret Bernreuther - Katrin Rauch - Andreas Dietz - Benjamin Weissinger - Matt S. Bakausky - David Telgin - Christian Knieps - Simon Metz - Andreas Prucker - Theo Fuchs - Felix Benjamin Die Sprecher:innen - Simon Metz - Marco Schrage - die Autor:innen
Jede Tat ist eine Saat und das Gesetz von Saat und Ernte ist dein bester Freund oder dein schlimmster Feind. Mit allem, was wir tun, säen wir entweder aufs Fleisch, von dem wir dann Verderben ernten, wie Absalom, oder auf den Geist, von dem wir ewiges Leben ernten, wie Kornelius. Doch Gott hilft Leuten, deren Taten sie in problematische Situationen brachten, wie die Ehebrecherin im Tempel. Man muss sich aber helfen lassen, damit man zum Schluß nicht auch noch unerlöst stirbt.Wichtige Bibelstellen:Galater 6,1-9Johannes 8,1-11Matthäus 26,31-35Römer 12,16Apostelgeschichte 10,42 Samuel 14,302 Samuel 18,14(2 Samuel 15,6)Unser Spendenkonto, falls Sie uns unterstützen möchten:Delta Christl. Dienste e.V. (Vorstandsvorsitzender: Gert Hoinle)DE13 7935 0101 0000 8235 91BYLADEM1KSWPaypal? Klicken Sie hier zwecks QR-Code: https://www.delta-edition.de/WPVersio...Oder an: Spende@OnlineKirche.orgUnser Wise-Tag: @deltachristlichediensteevSpendenquittung? Bitte Namen und Adresse angeben.
Alle Informationen zur Carnivoren Ernährung unter www.carnitarier.de. ______________________________________________ Herzlichen Dank an unsere WERBEPARTNER: www.carnivoro.eu: Supplemente rund um die Carnivore Ernährung Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 % Rabatt auf deinen ersten Einkauf! Affiliate Link: www.carnivoro.eu/carnitarierin www.kreutzers.eu: Die größte Auswahl an Online verfügbarem frischem Fleisch. Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 % Ermäßigung. www.mindful-meat.com: Hochwertiges Hirschfleisch aus den Wäldern Deutschlands. Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 € Ermäßigung auf deinen Einkauf. www.pemmican-shop.de: Europas einzige originale Survival Beef Bar – Made in Germany. Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 % Ermäßigung auf deinen ersten Einkauf. _____________________________________________ Evolutionäre Ernährung bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Was, wenn die Medizin bei einer der häufigsten Darmerkrankungen unserer Zeit schlicht die falsche Frage stellt? PD Dr. Rainer Klement macht in seinem Vortrag eine provokante Beobachtung: Morbus Crohn und Colitis ulcerosa waren bis in die 1950er Jahre außerhalb der westlichen Welt praktisch unbekannt – und breiten sich seither parallel zur modernen Ernährung aus. Zufall? Die offiziellen Leitlinien schweigen beim Thema Ernährung weitgehend und setzen auf Medikamente, die bei einem Drittel der Patienten schon im ersten Jahr versagen. Klement geht einen anderen Weg: zurück zu den Wurzeln der menschlichen Ernährung. Was aßen unsere Vorfahren wirklich? Welche Rolle spielen Gluten, Lektine und industriell verarbeitete Lebensmittel bei der Entstehung von Darmentzündungen? Und kann eine ketogene oder sogar rein carnivore Ernährung das schaffen, wofür Biologika Tausende Euro kosten – nämlich echte Remission? Dr. Klement präsentiert Fallberichte, Studiendaten und konkrete Handlungsempfehlungen – von der richtigen Ernährungsform über Vitamin-D-Hochdosierung nach dem Coimbra-Protokoll bis hin zu den Blutwerten, die man dabei im Blick behalten sollte. Eine Folge für alle, die bei ihrer Darmerkrankung mehr wollen als die nächste Tablette. ________________________________ Fleischzeit ist der erste deutschsprachige Podcast rund um die carnivore Ernährung. Hier erfahrt ihr Tipps zur Umsetzung des carnivoren Lifestyles, wissenschaftliche Hintergründe zur Heilsamkeit sowie ökologische und ethische Informationen zum Fleischkonsum. Eine Übersicht über alle Folgen findet ihr hier: www.carnitarier.de/fleischzeitpodcast Andrea Siemoneit berichtet nach über sechs Jahren carnivorer Ernährung über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse. Außerdem interviewt sie andere Carnivoren und Wissenschaftler. Ihr findet sie auf Instagram unter @carnitarier.de Handbuch der Carnivoren Ernährung: www.carnitarier.eu Haftungsausschluss:Alle Inhalte im Podcast werden von uns mit größter Sorgfalt recherchiert und publiziert. Dennoch übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Informationen. Sie stellen unsere persönliche subjektive Meinung dar und ersetzen auch keine medizinische Diagnose oder ärztliche Beratung. Dasselbe gilt für unsere Gäste. Konsultieren Sie bei Fragen oder Beschwerden immer Ihren behandelnden Arzt.
Alle Informationen zur Carnivoren Ernährung unter www.carnitarier.de. ______________________________________________ Herzlichen Dank an unsere WERBEPARTNER: www.carnivoro.eu: Supplemente rund um die Carnivore Ernährung Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 % Rabatt auf deinen ersten Einkauf! Affiliate Link: www.carnivoro.eu/carnitarierin www.kreutzers.eu: Die größte Auswahl an Online verfügbarem frischem Fleisch. Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 % Ermäßigung. www.mindful-meat.com: Hochwertiges Hirschfleisch aus den Wäldern Deutschlands. Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 € Ermäßigung auf deinen Einkauf. www.pemmican-shop.de: Europas einzige originale Survival Beef Bar – Made in Germany. Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 % Ermäßigung auf deinen ersten Einkauf. _____________________________________________ Julia Tulipan über Ketone als Signalmoleküle - mehr als nur Energie Julia Tulipan ist Biologin (Mag.) und Master of Science in klinischer Ernährungsmedizin, Speakerin, Dozentin und Bestseller-Autorin ("Keto Kompass"). Sie schreibt für verschiedene Magazine sowie auf ihrem eigenen Blog JuliaTulipan.com vor allem zu ketogener und artgerechter Ernährung sowie Bewegung. Auf dem Carnivore Convent 2026 hielt sie den Vortrag "Ketone als Signalmoleküle – Mehr als Energie", den wir in dieser Folge zusammenfassen. Ketonkörper – Beta-Hydroxybutyrat, Acetoacetat und Aceton – entstehen in der Leber aus Fettsäuren bei Fasten, intensivem Training oder kohlenhydratarmer Kost und galten lange nur als Notfall-Brennstoff fürs Gehirn. Tulipan zeigt, dass sie weit mehr sind: wasserlösliche Botenstoffe, die direkt in den Energiestoffwechsel eingreifen, mTOR und AMPK modulieren, das entzündungstreibende NLRP3-Inflammasom hemmen und als körpereigene HDAC-Inhibitoren sogar die Genexpression beeinflussen. Der Vortrag spannt den Bogen von der 100-jährigen Geschichte der ketogenen Ernährung in der Epilepsiebehandlung bis zur aktuellen Forschung zu Diabetes, Krebs, Alzheimer und psychiatrischen Erkrankungen – Stichwort "Metabolic Psychiatry" mit Studien zu Depression, Angst, Schizophrenie und Essstörungen. Eine aktuelle RCT-Studie (Hengist et al. 2024) belegt zudem messbare Vorteile gegenüber reiner Zuckerreduktion bei Gewicht, Hormonen wie GLP-1 und dem Darmmikrobiom. Tulipan ordnet auch kritisch ein, warum manche Schlagzeilen ein negativeres Bild zeichnen, als die Studienlage hergibt. Ihr Fazit: Ketogene Ernährung sollte als ernstzunehmende Stoffwechseltherapie einen festen Platz in der klinischen Praxis bekommen. Eine spannende Grundlage für alle, die verstehen wollen, warum Ketose weit mehr ist als nur eine Diät zum Abnehmen. ________________________________ Fleischzeit ist der erste deutschsprachige Podcast rund um die carnivore Ernährung. Hier erfahrt ihr Tipps zur Umsetzung des carnivoren Lifestyles, wissenschaftliche Hintergründe zur Heilsamkeit sowie ökologische und ethische Informationen zum Fleischkonsum. Eine Übersicht über alle Folgen findet ihr hier: www.carnitarier.de/fleischzeitpodcast Andrea Siemoneit berichtet nach über sechs Jahren carnivorer Ernährung über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse. Außerdem interviewt sie andere Carnivoren und Wissenschaftler. Ihr findet sie auf Instagram unter @carnitarier.de Handbuch der Carnivoren Ernährung: www.carnitarier.eu Haftungsausschluss:Alle Inhalte im Podcast werden von uns mit größter Sorgfalt recherchiert und publiziert. Dennoch übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Informationen. Sie stellen unsere persönliche subjektive Meinung dar und ersetzen auch keine medizinische Diagnose oder ärztliche Beratung. Dasselbe gilt für unsere Gäste. Konsultieren Sie bei Fragen oder Beschwerden immer Ihren behandelnden Arzt.
23 Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem Samen, sondern aus unvergänglichem, durch das lebendige und bleibende Wort Gottes. 24 Denn »alles Fleisch ist wie Gras und alle seine Herrlichkeit wie des Grases Blume. Das Gras ist verdorrt, und die Blume ist abgefallen; 25 aber das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit.« Dies aber ist das Wort, das euch als Evangelium verkündigt worden ist.1. Petrus 1, 23-25 ELB
Wie oft kommt es vor, dass Diskussionen rund ums Klima eskalieren. Der Flug in die Ferien wird auf einmal zu einer moralischen Frage, Fleisch essen wird zum identitären Problem, genau so wie eine Gasheizung im Keller. Die Eskalation findet auch auf der politischen Ebene statt, eine immer stärker werdende, rechtsgerichtete, autoritäre Bewegung reklamiert das Recht für sich, hemmungslos fossile Schadstoffe in die Luft zu blasen. Mit solchen Positionierungen kommen wir nicht weiter, sagt die Philosophin Kirsten Meyer, die an der Humboldt Universität zu Berlin lehrt, Sie ist die Mitverfasserin des Buchs «Besser um die Zukunft streiten» und findet, wir sollten wieder lernen zuzuhören und die eigene Position zu hinterfragen, wenn immer möglich.
Hähnchen gilt als gesund, rotes Fleisch dagegen oft als problematisch. Aber ist das wirklich so einfach? Wir klären, welche Stärken Rind, Schwein und Geflügel haben, wann rotes Fleisch kritisch wird und warum verarbeitetes Fleisch anders bewertet werden sollte. Außerdem erfahrt ihr, wie viel Fleisch pro Woche empfohlen wird und worauf ihr beim Einkauf achten könnt. Zum Schluss gibt es wie immer fünf praktische Tipps für den Alltag. Außerdem: Eine Einladung in eigener Sache. Wenn Ihr uns einmal live erleben möchtet, dann habt Ihr am 1. Oktober die Gelegenheit dazu. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Besser leben" sind wir in Bad Sassendorf mit einer Live-Ausgabe von GESUND GEFRAGT auf der Bühne. Freut Euch auf spannende Gespräche, praktische Gesundheitstipps und die Möglichkeit, Eure Fragen direkt an uns zu stellen. Wir würden uns freuen, Euch dort persönlich zu treffen. Bis zur nächsten Folge – und bleibt gesund!
Junge Erwachsene verursachen weltweit die höchsten Treibhausgasemissionen durch ihre Ernährung, vor allem weil sie viel Fleisch und stark verarbeitete Lebensmittel essen. Forschende haben dafür über 20 Jahre lang Ernährungsdaten aus 149 Ländern ausgewertet. Gerald Perschke mit den Hintergründen
+++ Die Gesundheitserwartung sinkt +++ Wie sich Stacheln und Dornen entwickelt haben +++ Zeckenbiss kann Fleisch-Allergie auslösen +++ Ist unsere Milchstraße mal gekippt? +++**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:The Lancet zur LebenserwartungStudie zur Entwicklung von StachelnBBC-Artikel über Fleisch-Allergie durch ZeckenPaper über Kippen der Milchstraße**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Mit Gott sind schwere Sachen leicht. Trotz Anstrengung und Arbeitsqual haben wir eine bleibende Freude. Ohne Gott hingegen können selbst leichte Dinge schwer sein. Die Galater waren gerade dabei, aus dieser Gnade der Leichtigkeit zu fallen, als Paulus ihnen eine Warnung schreibt. Er vergleicht Hagar mit Sarah und Ismael mit Isaak. Ismael entstand durch Abrahams Initiative und wurde schwierig bis zum Rauswurf. Isaak hingegen kam durch Gottes Initiative zustande. Denn Abraham und Sarah waren dafür bereits zu alt und Sarah obendrein unfruchtbar. Isaak war das gesegnete Kind der Verheißung. Sein Name bedeutet "Lachen."Pastor Gert öffnet die Bibel und schaut nach, wie auch wir im Geist statt im Fleisch unterwegs sein können, um die Leichtigkeit des Lebens im Glauben nicht zu verlieren.Wichtige Bibelstellen:Galater 4,21-311 Mose 16,121 Mose 21,12Jakobus 4,13Matthäus 6,33(Richter 14,31+15,6)(Matthäus 1,20)(2 Könige 5,21-27)(2 Könige 8,9)Unser Spendenkonto, falls Sie uns unterstützen möchten:Delta Christl. Dienste e.V. (Vorstandsvorsitzender: Gert Hoinle)DE13 7935 0101 0000 8235 91BYLADEM1KSWPaypal? Klicken Sie hier zwecks QR-Code: https://www.delta-edition.de/WPVersio...Oder an: Spende@OnlineKirche.orgUnser Wise-Tag: @deltachristlichediensteevSpendenquittung? Bitte Namen und Adresse angeben.
Vor ein paar Tagen ist Stadler Rail von Cyberkriminellen angegriffen worden. Dies teilte das Unternehmen heute mit. Dabei seien ihre Computer und IT-Systeme nicht betroffen gewesen. Die Firma hat das geforderte Lösegeld nicht gezahlt und bei der Kantonspolizei Strafanzeige eingereicht. - Die Pharma-Firma Bachem investiert eine halbe Milliarde Franken im Kanton Aargau und will in Sisseln eine Produktionsanlage für Peptide aufbauen. - Die Stadtpolizei Uster ist unter Verdacht: Der ehemalige Polizeikommandant und die zuständige Stadträtin sollen bei Finanzen getrickst haben. - Hitzewellen verändern Ansprüche der Gäste in der Tessiner Gastronomie: Die Gäste konsumieren weniger Alkohol und Fleisch, dafür mehr Wasser und Salat.
Nach dem Abpfiff des Endspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 kochen die Emotionen noch einmal hoch - auf dem Rasen und im Podcast-Studio. Während sich die unterlegenen Argentinier mit dem wirklich schlechtesten Eindruck von dieser Weltmeisterschaft verabschieden, wird im Studio diskutiert, ob in diesem Finale überhaupt jemand einen guten Eindruck gemacht hat. Wobei, diskutiert ist vielleicht etwas zu freundlich ausgedrückt. In der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Folge streiten sich Fadi Keblawi, Uli Digmayer, Flo Zenger und Sebastian Gloser darüber, ob Spanien ein Weltmeister ist, den man lieben muss oder kann. Grundsätzlich wird noch einmal auf ein Turnier zurückgeblickt, in dem prügelnde Argentinier dann aber doch nicht die größten Bösewichte waren. Die saßen nämlich auf den teuren Plätzen und sind dummerweise die Präsidenten der Fifa und der USA. Und selbst da gibt es noch Diskussionsbedarf in der diesmal nicht in allen Punkten ganz einigen Podcast-Therapiegruppe. Das Spiel um Platz drei sehen die einen als wunderbares Spektakel, befreit von allen taktischen Zwängen. Und die anderen wollen es ersatzlos streichen, auch wenn die Welt dieses 6:4 von England gegen Frankreich dann nie zu sehen bekommen hätte. Es geht also wieder einmal an Grenzen in Ka Depp und um alles - nur nicht um den 1. FC Nürnberg, der spielt dann in der kommenden Woche wieder die Hauptrolle.
Wir hören uns heute Unbeliebte Meinungen an, die meistens gar nicht so unbeliebt sind. Reddit UnbeliebteMeinung Ich lese und reagiere auf witzige und komische Reddit Geschichten bzw. Posts zu verschiedensten Reddits oder Life Hacks! Wenn Ihr mehr davon sehen wollt, lasst gerne ein daumen nach oben da! _________ Katze im Käfig: https://youtu.be/hbYTadeAJnQ Ungleichheit ist okay, bei Männern: https://youtu.be/F7DAkyBsolw Egoistische Menschen: https://youtu.be/BtzLZ9Bdl8A Reddit Kanal: https://www.youtube.com/Fufureddit Spotify: https://open.spotify.com/show/3TeWpHhL2umKCONw3BjzTm #reddit #redditstories #Maus YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCOcQEl-q9UJwKRrMQKI1b9g
“Ein tiefes Erlebnis hat mich bewegt und meine Einstellung verändert: Als ich mit 24 Jahren auf einem Bauernhof selber miterlebt habe, wie eine Kuh und ein Kalb kurz nach der Geburt des Kalbes getrennt wurden, habe ich begriffen, was für ein Trauma diese schreienden Tiere mir mitgeteilt haben: Die Kuh erlebte eine Psychose, die herzzerreißend war. Ich habe den Bauern gefragt: “Muss das sein?” Er hat mir geantwortet: “Ihr wollt es ja so! Ihr wollt Fleisch und Milch, darum müssen wir das tun!” Da habe ich zum ersten Mal begriffen, dass meine Nachfrage das Angebot und damit das Leiden der Tiere bestimmt. Ich habe von diesem Tag an nie mehr Fleisch gegessen und nach und nach auch die Milchprodukte ersetzt. Ich habe meine persönliche Freiheit dazu benutzt, meine Nachfrage zu verändern, und diese Entscheidung hat mich ein Leben lang begleitet. Sie hat dazu geführt, dass ich Soyana gegründet und versucht habe, anderen Menschen mit qualitativ guten Fleisch- und Milch-Alternativen eine Ernährungsumstellung zu erleichtern. Wir haben mit Walter Dänzer auch über neue Produkte gesprochen. www.veggiepodcast.de und www.veggieradio.de
Krebsforscher Dr. Moritz Przybilla erklärt, warum sich Krebs meist über viele Jahre entwickelt, welche Rolle Alter, erbliche Veranlagung, Rauchen, Infektionen, Alkohol, Körpergewicht und Bewegung spielen und was an Mythen wie „Zucker füttert Krebs“, Fasten oder ketogener Ernährung dran ist. Außerdem sprechen wir über Biopsien, Immuntherapie, personalisierte Krebsmedizin und die Forschung an Krebsimpfstoffen – und darüber, warum eine Erkrankung niemals eine Frage persönlicher Schuld ist. ------------------------------------------------------------------------ Dominiks Buch zur pflanzenbasierten Sporternährung im UTB-Verlag: https://www.utb.de/doi/book/10.36198/9783838560328 Dominiks Gesundheitscommunity: www.gsundes-hannover.de Dominiks Online-Knie-Kurs: https://gsundes-hannover.de/knieschmerzen/ Dominiks Online-Rücken-Kurs: https://copecart.com/products/34bd5abb/checkout Marcs veganes Online-Fitness-Coaching: https://vegainer-academy.com/ Marcs Online-Kurs: https://www.copecart.com/products/a50f88f2/checkout Moritz Instagram-Kanal: https://www.instagram.com/dr.moritzprzy/?hl=de ------------------------------------------------------------------------ Dieser Podcast wird unterstützt von der Firma Watson Nutrition. Die Firma bietet als einzige umfassend laborgeprüfte Nahrungsergänzungsmittel für eine optimierte Nährstoffversorgung. Zum Angebot zählen Multi-Supplemente, Mono-Supplemente, Sportsupplemente wie Kreatin oder auch Proteinriegel, Shakes und essenzielle Aminosäuren Mit dem Code veganperformance erhältst du 5 % Rabatt auf deine Bestellung. Zur Firmenwebseite: Watson Nutrition ------------------------------------------------------------------------ Redaktionelle Anmerkungen 00:34:26: Nicht 99 Prozent der DNA sind „ohne Funktion“. Rund 98,5–99 Prozent sind nicht proteincodierend; Teile davon erfüllen regulatorische und strukturelle Aufgaben. 01:40:15–01:41:12: Verarbeitetes Fleisch ist IARC-Gruppe 1, rotes Fleisch dagegen Gruppe 2A. Richtig erklärt wird anschließend, dass die Gruppe die Stärke der Evidenz und nicht die Größe des Risikos beschreibt. 01:40:50–01:41:12: Die Kombinationspille enthält Östrogen und ein Gestagen. Ihre IARC-Einstufung muss organspezifisch erklärt werden: Für einige Krebsarten bestehen Risikoerhöhungen, während das Risiko für Eierstock- und Gebärmutterkörperkrebs sinkt. 01:10:01–01:10:27: Dass Vaping künftig zu „hohen Lungenkrebsraten“ führen werde, bleibt eine Prognose. Eine aktuelle Bewertung hält nikotinhaltige E-Zigaretten zwar für wahrscheinlich krebserregend, bezeichnet das tatsächliche Ausmaß künftiger Krebsfälle aber ausdrücklich als noch unbekannt. Quellenverzeichnis Blass, E., & Ott, P. A. (2021). Advances in the development of personalized neoantigen-based therapeutic cancer vaccines. Nature Reviews Clinical Oncology, 18(4), 215–229. Bouvard, V., Loomis, D., Guyton, K. Z., Grosse, Y., El Ghissassi, F., Benbrahim-Tallaa, L., Guha, N., Mattock, H., & Straif, K. (2015). Carcinogenicity of consumption of red and processed meat. The Lancet Oncology, 16(16), 1599–1600. de Martel, C., Georges, D., Bray, F., Ferlay, J., & Clifford, G. M. (2020). Global burden of cancer attributable to infections in 2018: A worldwide incidence analysis. The Lancet Global Health, 8(2), e180–e190. Drexler, U., Dörfler, J., von Grundherr, J., Erickson, N., & Hübner, J. (2023). Fasting during cancer treatment: A systematic review. Quality of Life Research, 32(5), 1427–1446. Faubert, B., Solmonson, A., & DeBerardinis, R. J. (2020). Metabolic reprogramming and cancer progression. Science, 368(6487), Article eaaw5473. Fink, H., Langselius, O., Vignat, J., Rumgay, H., Rehm, J., Martinez, R. X., Santero, M., Lopez-Perez, L., Inoue, M., Zeng, H., Shield, K., Morgan, E., Ilbawi, A., Bray, F., & Soerjomataram, I. (2026). Global and regional cancer burden attributable to modifiable risk factors to inform prevention. Nature Medicine, 32, 1306–1315. Green, A. C., Williams, G. M., Logan, V., & Strutton, G. M. (2011). Reduced melanoma after regular sunscreen use: Randomized trial follow-up. Journal of Clinical Oncology, 29(3), 257–263. Hanahan, D. (2022). Hallmarks of cancer: New dimensions. Cancer Discovery, 12(1), 31–46. Havel, J. J., Chowell, D., & Chan, T. A. (2019). The evolving landscape of biomarkers for checkpoint inhibitor immunotherapy. Nature Reviews Cancer, 19(3), 133–150. International Agency for Research on Cancer. (2012). A review of human carcinogens: Part A. Pharmaceuticals (IARC Monographs on the Evaluation of Carcinogenic Risks to Humans, Vol. 100A). Lei, J., Ploner, A., Elfström, K. M., Wang, J., Roth, A., Fang, F., Sundström, K., Dillner, J., & Sparén, P. (2020). HPV vaccination and the risk of invasive cervical cancer. The New England Journal of Medicine, 383(14), 1340–1348. Ligibel, J. A., Bohlke, K., May, A. M., Clinton, S. K., Demark-Wahnefried, W., Gilchrist, S. C., Irwin, M. L., Late, M., Mansfield, S., Marshall, T. F., Meyerhardt, J. A., Thomson, C. A., Wood, W. A., & Alfano, C. M. (2022). Exercise, diet, and weight management during cancer treatment: ASCO guideline. Journal of Clinical Oncology, 40(22), 2491–2507. López-Otín, C., Blasco, M. A., Partridge, L., Serrano, M., & Kroemer, G. (2023). Hallmarks of aging: An expanding universe. Cell, 186(2), 243–278. Malone, E. R., Oliva, M., Sabatini, P. J. B., Stockley, T. L., & Siu, L. L. (2020). Molecular profiling for precision cancer therapies. Genome Medicine, 12, Article 8. Martincorena, I., Fowler, J. C., Wabik, A., Lawson, A. R. J., Abascal, F., Hall, M. W. J., Cagan, A., Murai, K., Mahbubani, K. T. A., Stratton, M. R., Fitzgerald, R. C., Handford, P. A., Campbell, P. J., Saeb-Parsy, K., & Jones, P. H. (2018). Somatic mutant clones colonize the human esophagus with age. Science, 362(6417), 911–917. McTiernan, A., Friedenreich, C. M., Katzmarzyk, P. T., Powell, K. E., Macko, R., Buchner, D., Pescatello, L. S., Bloodgood, B., Tennant, B., Vaux-Bjerke, A., George, S. M., Troiano, R. P., & Piercy, K. L. (2019). Physical activity in cancer prevention and survival: A systematic review. Medicine & Science in Sports & Exercise, 51(6), 1252–1261. Muscaritoli, M., Arends, J., Bachmann, P., Baracos, V., Barthelemy, N., Bertz, H., Bozzetti, F., Hütterer, E., Isenring, E., Kaasa, S., Krznaric, Z., Laird, B., Larsson, M., Laviano, A., Mühlebach, S., Oldervoll, L., Ravasco, P., Solheim, T. S., Strasser, F., … Bischoff, S. C. (2021). ESPEN practical guideline: Clinical nutrition in cancer. Clinical Nutrition, 40(5), 2898–2913. National Cancer Institute. (2024a). Common cancer myths and misconceptions. National Cancer Institute. (2024b). Genetic testing for inherited cancer risk: Fact sheet. National Human Genome Research Institute. (2020). Deoxyribonucleic acid (DNA) fact sheet. Robertson, E. G., & Baxter, G. (2011). Tumour seeding following percutaneous needle biopsy: The real story! Clinical Radiology, 66(11), 1007–1014. Schreiber, R. D., Old, L. J., & Smyth, M. J. (2011). Cancer immunoediting: Integrating immunity's roles in cancer suppression and promotion. 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Heute Abend endet mit dem Sommerfest für die Studierenden der Katholischen Hochschulgemeinde in Düsseldorf das Sommersemester. Nach dem Gottesdienst sprechen wir offen über unseren Glauben, wir diskutieren und wir feiern, wir müssen keine Angst haben, wenn wir eine Bibel mit uns tragen oder ein Kreuz um den Hals. Doch diese Freiheit ist nicht überall auf unserer Welt Realität. in Nord-Nigeria berichten Studierende, dass sie an Universitäten bedroht werden. Manche werden im Hörsaal nach hinten gesetzt, nur weil sie Christen sind, andere werden von Prüfungen ausgeschlossen. In Pakistan müssen Studierende ihre Bibeln verstecken. Christliche Hochschulgruppen sind an vielen Orten verboten und im Iran werden junge Menschen vom Studium ausgeschlossen und verhaftet, weil sie Christen sind. Diese Beispiele stehen für viele andere, für Situationen, in denen junge Menschen ihren Glauben nur im Verborgenen leben können, ausgerechnet dort, wo Bildung und Freiheit eigentlich zusammengehören sollten. Die Bibel kennt dieses Zerstreut-sein. Im zweiten Samuelbuch sagen die Stämme Israels zu David: “Wir sind dein Fleisch und dein Bein.” Sie suchen einen König, der sammelt und der verbindet. Auch heute ist die Kirche vielerorts zerstreut. Besonders dort, wo Christinnen und Christen keine Gemeinde bilden können, keinen Gottesdienst feiern dürfen, ihren Glauben verstecken müssen. Und doch gehören gerade diese Christinnen und Christen zu uns. Christus sammelt die Zerstreuten über Länder Sprachen und politische Grenzen hinweg. Wir sind ein Leib, eine Kirche, auch, wenn manche Glieder im Dunkeln leben müssen. Vielleicht erinnert uns das daran, wie kostbar die Freiheit des Glaubens ist, in der wir leben dürfen und wie sehr wir verbunden sind mit denen die sie nicht haben.
Rohes Fleisch, rohe Leber und die Carnivore-Diät – steckt dahinter wirklich der Schlüssel zu mehr Gesundheit? Auf TikTok, Instagram und YouTube feiern immer mehr Influencer rohes Fleisch als echtes Superfood. Sie versprechen mehr Energie, mehr Muskeln und ein gesünderes Leben. Doch was ist wissenschaftlich tatsächlich belegt – und was gehört eher in die Welt der Ernährungsmythen? In dieser Folge von ordnen wir für euch den aktuellen Fleisch-Hype sachlich ein. Wir sprechen darüber, welche wertvollen Nährstoffe Rindfleisch tatsächlich liefert, warum Eisen, Vitamin B12 und hochwertiges Eiweiß für unseren Körper wichtig sind und ob rohes Fleisch gegenüber gegartem Fleisch überhaupt Vorteile bietet. Außerdem werfen wir einen Blick auf die gesundheitlichen Risiken, die beim Verzehr von rohem Fleisch häufig ausgeblendet werden, und erklären, was die aktuelle Studienlage über roten Fleischkonsum wirklich sagt. Wie immer gilt auch in dieser Folge: keine Ideologien, keine Panikmache und keine Social-Media-Parolen – sondern wissenschaftlich fundierte Informationen, verständlich erklärt und alltagstauglich eingeordnet.
Knoll, Christiane www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Die Menschen in Kuba leiden: Es fehlen Medikamente und Lebensmittel, die Müllberge wachsen, dauernd fällt der Strom aus. Grund dafür sind auch die immer schärferen Sanktionen der USA. Die Feindschaft der beiden Länder hat eine lange Geschichte. Biesler, Jörg
Feinschmeckertouren – Der Reise- und Genusspodcast mit Betina Fischer und Burkhard Siebert
Eine kleine schwarze Beere mit ganz großer Geschichte – zu Gast im Cassissium Wein kennt man aus dem Burgund. Aber wusstest du, dass diese Region auch die Heimat einer kleinen, tiefschwarzen Beere ist, die hier seit über 100 Jahren zu einem der bekanntesten Liköre Frankreichs verarbeitet wird? Wir sind im Cassissium in Nuits-Saint-Georges – und hier dreht sich alles um die schwarze Johannisbeere. Genauer gesagt um die Noirede Bourgogne, die aromatischste und säurereichste Sorte ihrer Art, aus der der berühmte Crème de Cassis entsteht. 400 Gramm Zucker pro Liter, und trotzdem schmeckt man vor allem eines: pure, saftige Frucht. Im Gespräch mit Mélia vom Cassissium erfahren wir, warum die schwarze Johannisbeere überhaupt ins Burgund kam – und das hat tatsächlich mit einer Reblaus-Katastrophe zu tun. Wir lernen den Unterschied zwischen Likör, Sirup und Marc de Bourgogne, entdecken einen Gurkensirup und einen Basilikumsirup, die uns sprachlos machen, und verstehen, warum Schafe hier umweltfreundlicher sind als jede Maschine. Und natürlich wird verkostet: der Supercassis pur, mit Wasser, als Kir – und die Erkenntnis, dass man ihn genauso gut über Eis, zu Fleisch oder als Salatdressing verwenden kann. Ein Besuch, der zeigt: Im Burgund steckt mehr drin als Pinot Noir.
Männer, die auf Videos starren | Trashfilme, schlechte Musik und grottige Games
Zehn Jahre lang haben sich die „Männer, die auf Videos starren“ mit Mutanten geprügelt, Endzeitkriegern die Stirn geboten und sich mit größenwahnsinnigen Regisseuren angelegt. Hunderte Filme sind dabei vor unseren Visieren gelandet, unzählige Stunden Audiomaterial entstanden und vermutlich noch mehr Hirnzellen verdampft. Zeit also für eine kleine Verschnaufpause – und einen Blick zurück auf zehn Jahre Podcast-Wahnsinn. In dieser Sonderfolge erzählen wir endlich, warum wir diesen Podcast überhaupt aus der Taufe gehoben haben. Außerdem sprechen wir über unsere persönlichen Highlights, Lieblingsfolgen und darüber, wie sehr uns dieses Projekt inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen ist. Vor allem möchten wir aber euch Danke sagen. Ohne eure Unterstützung, eure Kommentare, eure Empfehlungen und eure Begeisterung gäbe es die Männer, die auf Videos starren heute nicht. Deshalb feiern wir unser Jubiläum gleich mit mehreren Aktionen:
Woran merkt man, dass die Stimmen bei „Verkocht und Abgedreht“ noch aus Fleisch und Blut bestehen? Das gesunde, nicht ungefährliche Halbwissen und der schlechte Humor könnten durchaus auf ein „Elektronenhirn“ hindeuten. Aber entscheidend sind natürlich echte Emotionen, ständiges Inswortfallen und fein säuberlich ausgesuchte Themen – das können nur der Koch und der Fernsehmann. Die 270. Folge ist zwar wieder durch veraltete Telekommunikationstechnik etwas gehemmt, da das gute alte Faxgerät für einen Podcast nicht ausreicht und der Glasfaser- und 5G-Ausbau in vielen Teilen der Welt nur auf dem Papier existiert. Aber das soll uns nicht aufhalten: Daniel bringt Recky schnell dazu, 100 kg Kartoffeln zu dörren und bekommt dafür ein Einkaufswagenparadoxon als Gegenleistung. Dem Podcasttitel entsprechend hören wir von den „Brachialen 3“, wo es um No-Gos bei Restaurantbesuchen geht, und dem Ende einer Filmsynchronisationsära – denn das können die Maschinen einfach besser! Vielleicht… Reinhören, Recky & Daniel
Ein Burger mit 30 % Erbsenprotein. Eine Bratwurst, in der texturiertes Sojaprotein mitspielt. Hybride Fleischprodukte sind keine vegane Kompromisslösung – sie sind eine der spannendsten Innovationen der Lebensmitteltechnologie. Aber wie überzeugend schmecken sie wirklich? Was passiert technologisch beim partiellen Proteinersatz? Und wer kauft so etwas – und warum? In dieser Folge des DLG Deep Dive spricht Cornelia Lapp mit Prof. Dr.-Ing. Susanne Struck von der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe über Textur, Biss, Saftigkeit und die Kunst, Fleisch klüger einzusetzen: weniger, aber besser – transparent deklariert und sensorisch überzeugend. Mehr Informationen zum Thema: Infos zur technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe und zum neuen Studiengang: https://www.th-owl.de/llg/studium/studiengaenge/detail/lebensmitteltechnologie/ Forschungsinstitut ILT.NRW: https://www.th-owl.de/ilt-nrw/ Hier die erwähnten Studien im Podcast: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0950329322000611 https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0950329323000800 Hier geht's zum DLG-MediaCenter mit Podcasts aus den Bereichen Agrar & Food, Videos und vielfältigen Publikationen!
LANESPLIT macht im Grunde jetzt schon richtig Laune. Wenn man in der Ego-Perspektive haarscharf an den Autos vorbeikachelt, pumpt das Adrenalin sofort. Das Geschwindigkeitsgefühl ist der Hammer und für eine schnelle Runde zwischendurch taugt die Jagd nach dem Highscore absolut. Man merkt dem Spiel aber an, dass es noch im Early Access steckt. Das größte Problem ist aktuell die Abwechslung: Es gibt einfach noch zu wenige Strecken und Modi, sodass sich das Ganze recht schnell abnutzt. Potenzial ist da, aber es fehlt noch das Fleisch am Knochen. Das brandneue VR-Update zeigt das perfekt: Die Mittendrin-Erfahrung im Headset ist zwar mega intensiv, fliegt einem aber aktuell noch regelmäßig um die Ohren. Die Abstürze und technischen Zicken nerven im VR-Modus leider noch spürbar.
Veganes Essen ist längst kein Nischenthema mehr – es liegt im Discounter, in der Kantine, auf jeder zweiten Speisekarte. Und trotzdem wird gerade vieles unübersichtlicher: Wer darf eigentlich „vegan" auf die Packung schreiben? Wie viel Vertrauen verdient ein Siegel, das kaum jemand vor Ort prüft? Und wie hält eine gemeinnützige Organisation ihre kritische Stimme, wenn sie mit McDonald's und Lidl zusammenarbeitet? Darüber spreche ich mit Albrecht Wolfmeyer, Leiter Strategie bei ProVeg Deutschland und langjähriger Direktor des ProVeg-Inkubators. ProVeg ist eine der einflussreichsten gemeinnützigen Ernährungsorganisationen weltweit – aktiv in vierzehn Ländern, mit eigenem V-Label, einem Förderprogramm für Food-Startups und direktem Draht zu Konzernen, Investoren und Politik. Albrecht kennt diese Welt von innen, und er sagt einige Dinge, die man so nicht überall hört. Die große Frage, um die alles kreist: Wie schafft pflanzliche Ernährung den Sprung von der Bubble in den Massenmarkt? Albrecht erklärt, warum Deutschland heute der weltweit führende Markt für pflanzliche Produkte ist, während andere Länder stagnieren. Wir reden über das V-Label und darüber, wie viel Vertrauen so ein Siegel wirklich verdient. Über die Debatte „vegan" gegen „pflanzlich" und die Reaktanz, die das Wort bei manchen auslöst. Es geht um Preisparität im Discounter und die harte Konsolidierung bei den Fleischalternativen – und darum, warum so viele Startups an Novel-Food-Regulierung, langem Atem und Produkten scheitern, die geschmacklich schlicht noch nicht überzeugen. Es wird auch unbequem: Warum setzt ProVeg auf Pragmatismus statt Ideologie? Und lässt sich das Image von Veganismus überhaupt drehen, wenn das Wort bei vielen sofort Widerstand auslöst? Zum Schluss schauen wir nach vorn: auf Milchproteine aus Präzisionsfermentation, auf kultiviertes Fleisch, auf Fischalternativen, die noch viel Arbeit brauchen – und auf die Frage, welche Kategorie in fünf Jahren so selbstverständlich im Regal steht wie heute die Hafermilch. Dazu Wolfmeyers Blick auf die Proteinwende, die Landwirtschaft und die New Food Conference im August in Berlin. Eine Folge über einen Markt im Erwachsenwerden – und über die Menschen, die entscheiden, was morgen auf unseren Tellern landet.
Deep Dive in die Welt des Essens – aber so, wie du ihn sicher selten erlebt hast. Mit der Talk-Gästin Dr. Eva Maria Endres konnte Heike in dieser aktuellen Folge # 71 unseres Podcasts „essenZ fürs Ohr“ sehr tief in das eintauchen, was unsere täglichen Mahlzeiten viel mehr bestimmt als unser Wissen über Nährstoffe, Kalorien und Gewicht. Eva ist freiberufliche Ernährungs- und Kommunikationswissenschaftlerin und Brückenbauerin. Sie verbindet dabei nicht nur die Kulinarik mit der Bildung und fördert dabei Lebensmittelkompetenzen, sie vermittelt auch öffentlichen Institutionen Fähigkeiten im Umgang mit den sozialen Medien und verbindet das Gestern mit dem Heute und Morgen. Und so haben wir auch große Brücken im aktuellen „Schnack und Snack“ gebaut. Ihr aktuelles Buch „Die Moral des Essens in Zeiten digitaler Kommunikation“ ist ein Meisterstück. Es spannt den Bogen von Hippokrates und Galan über die moderne Ernährungswissenschaft bis hin zu den sozialen Medien – alle haben eines gemeinsam: Sie beeinflussen uns und unser Essverhalten. Mal mehr, mal weniger bewusst. Eva Maria erklärt, warum das, was wir essen, nicht nur etwas über uns aussagt, sondern durch Deutungen oder Symbolcharakter auch Bilder über uns im Kopf anderer entstehen lässt. Spannend! Außerdem beschreibt sie, wie Essen Verbindung und Zugehörigkeit zu anderen – aber auch Abgrenzung – entstehen lässt. Das regt wirklich zum Nachdenken an. Ihre Antwort auf die Frage, ob wir nicht auf einem Irrweg seien, wenn wir uns auf Nährstoffe, Kalorien und Gewicht konzentrieren, ist nicht nur bemerkenswert und außergewöhnlich – sie lässt auch wohltuende Gelassenheit gegenüber all den Zahlen aufkommen. Aber hört selbst, was Eva noch so Wohltuendes zu berichten hat und warum Essen moralisch sein kann, warum Zucker essen kein Kontrollverlust sein muss, warum Fleisch nicht zwangsläufig mit Gewalt einhergeht und warum Kakao erotisierende Wirkung aufkommen lassen kann. Und lass dich inspirieren, wie du in den sozialen Medien deinen persönlichen Feelgood-Feed kreierst und wertvolle Postings von falschen oder gar gefährlichen Inhalten unterscheiden kannst. Eva ist das so wichtig, dass sie zusammen mit Ronia Schiftan InCharge gegründet hat – mehr dazu unten … Diese Podcastfolge ist für all diejenigen, die Lust haben, mal anders über Essen nachzudenken, die Spaß haben in die Vergangenheit zu blicken, um die Gegenwart, die sozialen Medien und die Foodfluencer:innen besser zu verstehen. Viel Freude beim Reinhören! Mehr zu Eva: https://www.apek-consult.de/team/dr-eva-maria-endres/ Mehr zu InCharge – die Plattform für verantwortungsvolle Ernährungs- und Gesundheitskommunikation in sozialen Medien https://www.in-charge.org/ Evas Buch „Die Moral des Essens in Zeiten digitaler Kommunikation" https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-50254-6 Wenn du mir oder uns von essenZ etwas mitteilen möchtest, schreib uns gern eine E-Mail an: team@essenZ.hamburg. Feedback, Anmerkungen, Fröhliches oder auch konstruktive Kritik sind sehr willkommen! Mehr von uns findest du auch auf unserer Website https://essenz.hamburg/ sowie auf Instagram https://www.instagram.com/essenz.hamburg/ oder Linked https://de.linkedin.com/company/essenz-hamburg Für Kolleg:innen und verwandte Disziplinen gibt es weitere Infos auf der essenZ-wissenswerk-Website: https://www.essenz-wissenswerk.hamburg sowie auf Instagram https://www.instagram.com/essenz.wissenswerk/
Für Menschen, die weniger Fleisch essen wollen, gibt es heute Fleischimitat, Hybrid-Fleisch oder Fleischalternativen. Der «Treffpunkt» dreht sich um diese neusten Foodtrends. Noch vor Kurzem galten Fleischersatzprodukte wie vegane Burger oder Chicken von Planted als Fleisch der Zukunft. Mittlerweile ist der Konsum aber rückläufig. Alternativen zu Fleisch, darunter Tofu oder Seitan, werden demgegenüber beliebter. Hinzu kommt mit Hybrid-Fleisch eine neue Alternative zum tierischen Fleisch. Die Sendung «Treffpunkt» geht der Frage nach, welche Zukunft die diversen Fleischalternativen haben: Welche Produkte sind kurzlebige Trends? Welche Produkte könnten unsere Ernährung nachhaltig verändern? Gast im Studio ist Thomas Brunner, Professor für Konsumverhalten an der Berner Fachhochschule. Er forscht unter anderem dazu, wie sich nachhaltige Ernährung entwickelt.
„Der Aufsichtsrat schneidet sich ins eigene Fleisch, sollte er den Standort schließen“, das sagt Jens Katzek, Geschäftsführer des Automotiv Cluster Ostdeutschland im Podcast „Thema in Sachsen“ von Sächsischer Zeitung und Leipziger Volkszeitung. Der Branchenexperte ordnet darin ein, welche Folgen es hätte, sollte der Volkswagen-Konzern sein Werk in Zwickau aufgeben. Der mutmaßliche Plan ist vor reichlich zwei Wochen bekannt geworden, als eine Streichliste durch einen Bericht im Manager Magazin lanciert wurde. Demnach erwägt VW offenbar die Schließung von vier Werken in Deutschland. Darunter ist auch das in Zwickau, das wiederum erst vor wenigen Jahren für mehr als eine Milliarde Euro speziell für die Produktion von E-Autos umgebaut wurde. Was würde passieren, wenn VW in Zwickau wirklich dichtmacht? Könnte das Werk von einem anderen Hersteller übernommen werden - perspektivisch vielleicht chinesische Autos produzieren? Oder macht sich die Region Südwestsachsen jetzt unabhängiger von der Autoproduktion und setzt künftig den Schwerpunkt auf andere Branchen - zum Beispiel Rüstung? Darum geht es in der aktuellen Folge des Podcasts, in der neben dem Auto-Experten Katzek auch mehrere VW-Mitarbeiter zu Wort kommen. Außerdem schildert Investigativreporter Gunnar Klehm seine Eindrücke von Recherchen vor Ort und Oberbürgermeisterin Constance Arndt beschreibt die heikle aber nicht aussichtslose Situation für ihre Stadt.
Er frisst sich durch lebendes Fleisch, kann Menschen und Tiere befallen und hat einst Hunderttausende Rinder, Schafe und Ziegen getötet: der Neuwelt-Schraubenwurm (Cochliomyia hominivorax). Vor Jahrzehnten galt er in Nord- und Mittelamerika als besiegt – dank einer der ungewöhnlichsten Seuchenbekämpfungen der Geschichte. Millionen steriler Fliegen, aus Flugzeugen abgeworfen, drängten den Parasiten Stück für Stück zurück. Doch nun ist der Schraubenwurm wieder da. Laura und Kai erzählen die Geschichte einer spektakulären Ausrottungskampagne und gehen der Frage nach, warum die biologische Barriere versagt hat und wie der Parasit heute bekämpft wird.
Er frisst sich durch lebendes Fleisch, kann Menschen und Tiere befallen und hat einst Hunderttausende Rinder, Schafe und Ziegen getötet: der Neuwelt-Schraubenwurm (Cochliomyia hominivorax). Vor Jahrzehnten galt er in Nord- und Mittelamerika als besiegt – dank einer der ungewöhnlichsten Seuchenbekämpfungen der Geschichte. Millionen steriler Fliegen, aus Flugzeugen abgeworfen, drängten den Parasiten Stück für Stück zurück. Doch nun ist der Schraubenwurm wieder da. Laura und Kai erzählen die Geschichte einer spektakulären Ausrottungskampagne und gehen der Frage nach, warum die biologische Barriere versagt hat und wie der Parasit heute bekämpft wird.
Sie hat noch nie Fleisch gegessen. Ihr ganzes Leben lang. Aglaja Brix kennst du als Vivi aus der ersten Generation der Pfefferkörner, heute ist sie Tierrechtsaktivistin, Fotografin und DJ in Berlin. In dieser Folge des Plantbased Podcast reden wir darüber, wie es ist, seit der Geburt vegetarisch aufzuwachsen, warum sie die Milchindustrie für das Krankste hält, was die Menschheit hervorgebracht hat, und wieso dein Bio-Gemüse oft gar nicht vegan angebaut wird. Außerdem: wie KI gerade die Fotografie-Branche zerlegt, was das mit ihrer Karriere gemacht hat, und wie ihr erster DJ-Gig im Berliner About Blank lief. Aglaja war vier Jahre lang Pfefferkorn, länger als jedes andere Kind der Serie. Schon damals stand auf ihren Autogrammkarten: Tiere retten, gegen Tierversuche. Am Set wurde sie als Diva abgestempelt, weil sie kein Leder tragen und keine Kosmetik mit Tierversuchen benutzen wollte. Heute macht sie veganen Aktivismus auf ihre Art, ohne Straßenkonfrontation, dafür mit Reichweite, Ästhetik und Haltung. Die stärksten Momente: "Ein Elefant plus ein Elefant?" - "Freunde." Wie Aglaja als Kleinkind Tiere gesehen hat Warum Schlachtabfälle als Dünger auf deinem Gemüse landen, auch bei Bio Die Set-Diva-Story: Als Kind am Filmset Tierversuchs-Kosmetik verweigert KI hat ihre Fotoagentur dazu gebracht, sie zu entlassen. Ihre ehrliche Bilanz Ihr Traum: ein eigener Lebenshof mit bio-veganem Anbau
Mein wunderbarer Gast würde die Butterstulle zum Weltkulturerbe küren, wenn man ihn denn ließe. In der Schule damals hatte er eine verrückte Mischung aus Weiß- und Schwarzbrot dabei, die er an manchen Tagen erfolgreich gegen Honigbrote eintauschte, aber davon erzählt Felix Kramer viel besser selbst. Der 1973 im Osten Berlins geborene Schauspieler ist überhaupt ein guter Erzähler, auch wenn er in Erfolgen wie „Dark“, „Dogs of Berlin“, „Warten auf'n Bus“ oder „Oderbruch“ ja nicht er selbst ist, aber als Gast bei Toast Hawaii dann doch. Und so sprechen wir über Fleisch, das es früher eigentlich nur gab, wenn Handwerker im Haus waren, über Knupperkirschen und Flohsamenschalen, wirklich ausführlich über Butter, Lieblingsobst, Mütter, die absichtlich langsam essen und Würstchenonkel, die immer nur zu Weihnachten auftauchen. Hat viel Spaß gemacht. *** WERBUNG Toast Hawaii wird unterstützt von dmBio, die Bio-Lebensmittelmarke von dm-drogerie markt. Ganz nach dem Motto „Natürlich lecker erleben“ bietet dmBio mit mehr als 550 Produkten eine vielfältige Auswahl – von leckeren Snacks für zwischendurch bis hin zu original italienischen Tomatensaucen. Haben auch Sie eine dmBio-Geschichte, die im Podcast erzählt werden soll? Dann schreiben Sie uns gerne unter rustberlin@icloud.com ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-007
Vom Paulusdom in Münster grüßt den Petersdom in Köln der Theologe Thomas Söding. Söding ist katholischer Seniorprofessor für Neutestamtliche Exegese an der Ruhr Universität Bochum und Vizepräsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Das Hochfest Peter und Paul beschreibt Söding in der Montagsfolge des Podcasts "Blick in die Bibel" als Symbol für die Vielfalt der Kirche. Petrus und Paulus seien sehr unterschiedliche Persönlichkeiten gewesen: Petrus der Praktiker, Paulus der gelehrte Denker und Schriftgelehrte. Trotz Konflikten hätten beide gemeinsam daran gearbeitet, die junge Kirche aufzubauen und den christlichen Glauben zu verbreiten. Paulus brachte seine jüdische Bildung in die Deutung des Glaubens an Jesus als den Christus ein, während Petrus als enger Begleiter Jesu dessen Würde als Messias erkannte und später verstand, dass Gottes Botschaft allen Menschen gilt.Besonders wichtig ist Söding die menschliche Seite des Petrus. Er sei kein makelloser Held, sondern ein Mensch mit Schwächen, der Jesus verleugnete und dennoch von ihm neu berufen wurde. Gerade darin zeige sich die Kraft der Gnade. Das Evangelium von Petrus' Bekenntnis zu Jesus als Christus versteht Söding nicht als Prüfung, sondern als Einladung zum Glaubensbekenntnis. Kirche gründe auf diesem Bekenntnis und habe die Aufgabe, Menschen den Zugang zu Gottes Reich zu öffnen. Die Geschichte des Petrus mache Hoffnung: Trotz menschlicher Fehler und Versagen gehe der Weg der Kirche weiter.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger und sprach: Für wen halten die Menschen den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes? Jesus antwortete und sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus – der Fels – und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein. (Mt 16,13-19)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Die Zukunft isst pflanzlicher. Darin sind sich die Gäste des ersten "Besser leben" Live-Podcasts im Theater im Park einig. Doch bedeutet das auch, dass alle vegan werden müssen? Und warum wird über kaum ein Ernährungsthema so emotional diskutiert wie über vegane Schnitzel, Burger und Würstel? In traumhafter frühsommerlicher Kulisse sprechen wir mit der Kochbuchautorin Katharina Seiser, der Ernährungswissenschaftlerin Petra Rust und dem Content Creator Noah Nebosis über die Zukunft unserer Ernährung. Es geht um Proteinmythen, Ersatzprodukte und die Frage, warum Fleisch für viele Männer noch immer ein Identitätsmarker ist. Vor allem aber verraten unsere Gäste, wie eine gesunde und alltagstaugliche Ernährung aussehen kann – und wie sich mehr pflanzliche Lebensmittel unkompliziert in den Alltag integrieren lassen, ganz ohne Perfektionsanspruch und mit viel Genuss.
Ein Kunde fällt aus allen Wolken, als sich Ricardo bei ihm meldet. Für 40'000 Franken soll er einen SUV gekauft haben. Der Händler will den Kauf nur gegen eine hohe Gebühr stornieren. +++ Weiteres Thema: Filiale eines Grossverteilers fälschte Ablaufdatum von Fleisch.
«Kassensturz»-Recherchen zeigen: Eine Filiale eines Schweizer Grosshändlers verkaufte abgelaufenes Fleisch. Etiketten wurden überklebt, um das Ablaufdatum zu verlängern. Was sagt die Firmenleitung? Und: Test Standventilatoren. Filiale eines Grossverteilers fälschte Ablaufdatum von Fleisch «Kassensturz»-Recherchen zeigen: In einer Filiale eines Grosshändlers wurde abgelaufenes Fleisch verkauft. Etiketten wurden überklebt und damit das Ablaufdatum verlängert. Das ist verboten, weil das Produkt so nicht mehr sicher ist. Was sagt die Firmenleitung? – Gespräch mit Claudio Beretta von der ZHAW: Sinnvoll umgehen mit Fleisch mit Ablaufdatum. Feedlot-Fleisch – Edelstücke auf Kosten des Tierwohls Wer Gourmetfleisch aus Südamerika kauft, erwartet gute Qualität. Doch «Kassensturz» zeigt: Farmen in Uruguay halten Rinder nicht artgerecht, um die begehrte intensive Marmorierung im Fleisch zu erzielen. Auch Schweizer Detailhändler verkaufen das Fleisch, ohne auf die umstrittenen Halte- und Fütterungsbedingungen hinzuweisen. Tierschützer kritisieren die Zustände scharf. Test Standventilatoren – ein Segen für Hitzetage? Getestet werden zehn Standventilatoren. Welcher Ventilator erzeugt am meisten Wind, welcher bläst am präzisesten? Welcher erfrischt angenehm leise? Die meisten Modelle sind genügend. Doch aufgepasst: In Sachen Sicherheit gibt es Abzüge.
«Kassensturz»-Recherchen zeigen: Eine Filiale eines Schweizer Grosshändlers verkaufte abgelaufenes Fleisch. Etiketten wurden überklebt und damit das Ablaufdatum verlängert. Wie konnte das geschehen? Ein Insider erzählt. Und: Wer Gourmet-Fleisch aus Südamerika kauft, muss genau hinschauen. Farmen in Uruguay halten Rinder nicht artgerecht, um die begehrte Marmorierung im Fleisch zu erzielen. Auch Schweizer Detailhändler verkaufen das Fleisch, ohne auf die umstrittenen Halte- und Fütterungsbedingungen hinzuweisen. Tierschützer kritisieren die Zustände scharf.
Wolf, Marcus www.deutschlandfunk.de, Wirtschaft und Gesellschaft
Jean Ziegler ist tot – streitbar, widersprüchlich, prophetisch. Für uns ist sein Tod Anlass zu fragen: Wie politisch ist christlicher Glaube, wenn er das Evangelium ernst nimmt? In dieser Folge sprechen Stephan und Manuel über Jean Ziegler: den Globalisierungskritiker, UNO-Sonderberichterstatter, Marxisten – und gläubigen Christen. Ziegler sah in der Bergpredigt den revolutionärsten Text der Menschheitsgeschichte und sagte: «Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet.» Was bedeutet ein solcher Satz theologisch? Wann wird Glaube zur politischen Kraft? Und wo kippt prophetischer Furor in Vereinfachung, Selbstgerechtigkeit oder problematische Nähe zu Macht? Ausgehend von Ziegler diskutieren wir auch das unterschiedliche Glaubensverständnis von Jean Ziegler und Christoph Blocher. Beide berufen sich auf christliche Überzeugungen, ziehen daraus aber sehr unterschiedliche politische Konsequenzen. Was sagt das über das Verhältnis von Evangelium und Politik aus? Gibt es eine spezifisch christliche Sicht auf Gerechtigkeit, Freiheit und Verantwortung – oder lässt sich der Glaube grundsätzlich in verschiedene politische Richtungen übersetzen? Eine Folge über Hunger, Gerechtigkeit, Jesus als Stachel im Fleisch der Welt – und die Frage, wie Christentum unpolitisch politisch sein kann.
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Jean-Pierre Bourquin ist Kinderonkologe, Forscher und leidenschaftlicher Cellist. Als Leiter der Onkologie am Kinderspital Zürich begleitet er Kinder und ihre Familien in den schwierigsten Momenten ihres Lebens. Gleichzeitig setzt er sich als Direktor des neuen nationalen Kompetenz -zentrums für Kinderkrebsforschung dafür ein, die Behandlung und Heilungschancen krebskranker Kinder weiter zu verbessern. Eine Erkenntnis begleitet ihn seit vielen Jahren: Kinder spüren immer, ob man ihnen die Wahrheit sagt. Ehrlichkeit und Vertrauen seien deshalb die Grundlage jeder Begegnung. Diese Haltung prägt seine Arbeit ebenso wie seine Überzeugung, dass Kinder niemals unterschätzt werden sollten. Geprägt wurde Bourquin von zwei Welten: der Medizin und der Musik. Sein Grossvater war Organist und vermittelte ihm früh die Freude an der Musik. Mit vierzehn Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für das Cello – ein Instrument, das ihn bis heute begleitet. Musik bedeutet für ihn weit mehr als Erholung: Sie eröffnet ihm Räume, die sich mit Worten kaum beschreiben lassen, und verbindet ihn mit den grossen Fragen des Lebens. Trotz der täglichen Konfrontation mit Krankheit, Hoffnung und Verlust empfindet Bourquin seine Arbeit als Privileg. Familien in existenziellen Situationen begleiten zu dürfen, sei für ihn eine Aufgabe von grosser Sinnhaftigkeit. Gleichzeitig treibt ihn die Vision an, durch Forschung die Zukunft von Kindern mit Krebs nachhaltig zu verbessern. In «Musik für einen Gast» bei Eva Oertle spricht Jean-Pierre Bourquin über die Verbindung von Musik und Medizin, über seine Faszination für Kinder und deren Sicht auf die Welt sowie über die Frage, wie man mit Krankheit, Sterblichkeit und den Grenzen des Machbaren umgeht. Er erzählt von seinem Weg zum Cello und von seiner Vision einer besseren Zukunft für Kinder mit Krebs. Die musikalische Reise führt von Johann Sebastian Bach über Johannes Brahms und Ludwig van Beethoven bis nach Kolumbien – Musik, die sein Leben begleitet und geprägt hat. Die Musiktitel: - Johann Sebastian Bach: Prélude aus Cellosuite Nr. 4 Es-Dur (Jean-Guihen Queyras, Violoncello) - Johannes Brahms: Denn alles Fleisch, es ist wie Gras, aus Ein deutsches Requiem (Arnold Schoenberg Chor; Wiener Philharmoniker; Nikolaus Harnoncourt) - Ludwig van Beethoven: Prestissimo, aus Klaviersonate E-Dur op. 109 (Vikingur Olafsson, Klavier) - Carlos Vives: La tierra del olvido - Franz Schubert: Streichquintett C-Dur (Alban Berg-Quartett; Heinrich Schiff, Klavier)
Das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten ist bereits unterzeichnet. Doch die innenpolitische Ausmarchung nimmt erst jetzt so richtig Fahrt auf. Kritik kommt einerseits vom Bauernverband und andererseits von Umweltorganisationen, Grünen und der SP. Während acht Jahren hat die Schweiz gemeinsam mit den weiteren Efta-Staaten ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten ausgehandelt. Im September letzten Jahres unterzeichnete der zuständige Bundesrat Guy Parmelin das Verhandlungsergebnis in Rio de Janeiro. Zum Mercosur gehören die südamerikanischen Länder Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay – ein Markt mit über 270 Millionen Menschen. Durch das Abkommen werden rund 96 Prozent der Schweizer Exporte in die Mercosur-Zone zollbefreit. Wie wichtig ist das Abkommen für die Schweizer Wirtschaft? Bauernverband droht mit Referendum Das Freihandelsabkommen ermöglicht umgekehrt auch den Mercosur-Staaten einfachere Exportbedingungen. So können sie grössere Mengen an Fleisch, Getreide oder Wein zu tieferen Zollsätzen in die Schweiz verkaufen. Dagegen regt sich Widerstand aus der Landwirtschaft. Die Bauern befürchten hohe Einbussen und fordern eine höhere Entschädigung. «Der Beschluss des Bundesrates ist derart provokativ, dass wir uns ganz klar Gedanken machen das Referendum betreffend», liess sich Bauernpräsident Markus Ritter zitieren. Muss die Schweizer Landwirtschaft höher entschädigt werden? Oder sind die Forderungen in der Höhe von über 800 Millionen Franken völlig überrissen? Kritik von Umweltorganisationen, Grünen und SP Auch aus linken Kreisen kommt Gegenwind. Sie fordern weitergehende Massnahmen in den Bereichen Umweltschutz und Menschenrechte. So soll die Schweiz etwa die Entwaldungsverordnung der EU übernehmen. Sind die im Abkommen bereits enthaltenen Nachhaltigkeitskapitel griffig? Oder droht eine unheilige Allianz aus Grünen und Bauern, das Freihandelsabkommen zum Absturz zu bringen? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 12. Juni 2026 in der «Arena»: – Markus Ritter, Nationalrat Die Mitte/SG und Präsident Schweizer Bauernverband; – Meret Schneider, Nationalrätin Grüne/ZH; – Tiana Moser, Ständerätin GLP/ZH; und – Stefan Brupbacher, Direktor Swissmem.
Ciprian* arbeitet in einem Schlachthof – wie knapp 180.000 andere Menschen in Deutschland. Oft kommen die Arbeiter und Arbeiterinnen aus dem Ausland und hoffen, hier in Deutschland gut bezahlte Arbeit zu finden. Doch die Realität ist oft eine andere: Rassismus, körperlich harte Arbeit und die psychische Belastung ständig zu töten macht den Job knochenhart. Y-Kollektiv-Reporter Moritz Kalvelage hat selbst als Schüler im Schlachthof gearbeitet und trifft jetzt, viele Jahre später, für diese Folge Ciprian* aus Rumänien, der ihm schockierende Einsichten gibt. In dieser Folge hört ihr, wie hart die Arbeit in einem Schlachthof sein kann, wie es in einem Schlachthof aussieht, worauf die Industrie achten muss und achten will – und warum kaum jemand an die Menschen denkt, die das Fleisch herstellen, das wir essen. *Name von der Redaktion geändert "Y-Kollektiv – Der Podcast" wird verantwortet von Radio Bremen und dem rbb in Zusammenarbeit mit dem SR. Diese Episode ist eine Produktion von Radio Bremen 2026. Autor: Moritz Kalvelage Host: Annika Prigge Redaktion: Jana Wagner, Daniel Kähler Produktion: Philipp Stemmer Habt ihr Feedback oder Kritik? Schreibt uns gerne an y-podcast@ard.de oder https://www.instagram.com/y_kollektiv/
Außerdem: Was bringt Demokratieförderung? (09:35) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Sebastian Sonntag.
Philipp nutzt unwissend das Hundeparfum, das Maja als Produkttesterin bewerten soll, und kommt super damit an. Klärt Maja ihn auf, dass es eigentlich für Vierbeiner gedacht ist?
Können kleine Bioreaktoren zur Produktion von "richtigem" Fleisch eine Zukunftsperspektive sein? Neuere Forschung hält das für nachhaltig.Nur jeder achte Mensch in Deutschland verzichtet ganz oder weitgehend auf Fleisch. Und gerade das Methan, das Rinder ausstoßen, gilt als Treiber des Klimawandels - vom Tierleid ganz abgesehen. Doch Kochen mit Fleisch ist auch ein kultureller Faktor. Wissenschaftsjournalistin Sigrid März stellt einen ungewöhnlichen Lösungsansatz jenseits pflanzlicher Alternativen vor: Auf einem Bauernhof in den Niederlanden steht ein kleiner Bioreaktor, mit dem "echtes" Fleisch aus tierischen Zellen kultiviert werden soll. Kann das tatsächlich eine Zukunftsperspektive sein? Im Gespräch mit Host Korinna Hennig erklärt Sigrid, wie das Verfahren funktioniert und welche Vorteile es hat, wenn Zellkulturfleisch vom Hof und nicht aus dem Labor kommt. Sie hat mit Expertinnen aus der Soziologie und der Agrarwissenschaft gesprochen, berichtet über Akzeptanzstudien, Nachhaltigkeitsmodellierungen und komplizierte Zulassungsverfahren. Und: Am Ende gibt es womöglich sogar eine Perspektive für Käseliebhaber: "echte" Kuhmilch aus der Zellkultur. HINTERGRUNDINFORMATIONENAnalyse aus Kalifornien zur Nachhaltigkeit von Fleisch aus Zellkulturen: https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acsfoodscitech.4c00281Niederländische Studie zur Nachhaltigkeit von Fleisch aus Zellkulturen: https://link.springer.com/article/10.1007/s11367-022-02128-8Studie zur Akzeptanz von Zellkulturfleisch: https://www.mdpi.com/2071-1050/17/4/1633Studie zu Nährstoffgehalt und Potenzialen von kultiviertem Fleisch: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0924224424005144Multidimensionales Review zu kultiviertem Fleisch: https://ift.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/1750-3841.70915Alle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Rauchen, Trash-TV, Fleisch, Ballerspiele: Wir alle haben Laster. Dinge, die wir tun, obwohl wir glauben, dass sie nicht gut für uns oder oder unsere Umwelt sind. In Folge 3 wollen wir verstehen, wie Freuds Theorie vom Unbewussten uns dabei helfen kann, solche Laster besser zu verstehen. Und beschäftigt die Frage, wie wir solche Triebe loswerden - oder ob das übrhaupt notwendig ist. Außerdem erzählen wir, wie Freuds Ideen vom Unbewussten Ende des 19. Jahrhunderts imer populärer werden. Wie er neue Anhäher findet und mit einigen von ihnen bricht. Autorinnen: Lucia Heisterkamp und Antonia RauthMusik und Produktion: Christoph Neuwirth und Philipp FacklerRedaktionelle Leitung: Sven Preger und Zsolt WilhelmDank geht außerdem an Stephanie Hoffmann aus der Dokumentationsabteilung des SPIEGEL und Ole Reißmann für die KI-Unterstützung. Und an unsere Gesprächspartner:innen, darunter: Georg Markus, Kolumnist beim Kurier und Autor der Biografie »Sigmund Freud. Der Mensch und Arzt. Seine Fälle und sein Leben». Cecile Loetz und Jakob Müller, ihren Podcast »Rätsel des Unbewussten« findet ihr zum Beispiel hier und überall, wo es Podcasts gibt. Die beiden haben außerdem gerade ein Buch veröffentlicht, es heißt »Jetzt bin ich schon wie meine Eltern«. Claudia Muchitsch, sie bietet mit ihrem Unternehmen Alpine Foxes Stadtführungen an, unter anderem (aber nicht nur) auf den Spuren von Sigmund Freud. Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
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