Territory or a feudal lord in medieval Europe
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Erinnerst du dich noch an den Struwwelpeter? Aus dem Haus der Großeltern ist er vielen von uns in lebendiger Erinnerung geblieben. Er ist keine moderne Erziehungsliteratur, aber voller Geschichten, die irgendwie nachwirken. Eine hat mich besonders geprägt: die Geschichte vom Hanns Guck-in-die-Luft. Hanns läuft durch die Welt und starrt oberflächlich in den Himmel. Er ist verträumt, fasziniert von den Wolken, völlig abwesend. Wir bewerten das heute schnell als Unaufmerksamkeit. Doch eigentlich zeigt Hanns eine zutiefst menschliche und schöne Haltung: das Aufschauen, das sich Öffnen für das Größere das Höhere, das über unseren oft grauen Alltag hinausweist. Aber wir wissen, wie es ausgeht. Weil Hanns den Blick nicht senkt, übersieht er die Realität, stolpert und fällt ins Wasser. Er vergisst die Erde. Dabei gehören Himmel und Erde doch zusammen.Das zeigt uns das heutige Fest, dass wir in der Kirche feiern: die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel. Maria wird ganz mit Leib und Seele in die göttliche Herrlichkeit aufgenommen. Ihre Seele schaut auf das Ewige, den Himmel, aber ihr Leib steht zutiefst für das geerdete Leben. Maria war kein weltfremder Hanns Guck-in-die-Luft. Ihr Alltag war fest verwurzelt in der harten Realität ihrer Zeit als Tochter, als Mutter, als Frau in einer einfachen Gemeinschaft. Sie erlebte tiefe Freude, aber auch bitteres Leid.Wenn sie in ihrem berühmten Lobgesang, dem Magnificat, Gott preist, dann dankt sie ihm nicht nur für eine Flucht aus der Welt, sondern für seine Gerechtigkeit hier auf der Erde. Glauben und Hoffnung bleiben genau dann lebendig, wenn wir beides zusammenhalten, den Blick nach oben und den Blick für die Menschen hier unten. Darin ist uns Maria eine wunderbare Begleiterin. Sie lädt dich ein, den Blick vertrauensvoll nach oben zu richten, Kraft im Glauben zu suchen und genau daraus die Stärke zu schöpfen und mit offenen Augen, helfenden Händen und mit einem klaren Herzen mitten in der Welt zu leben.
Was hat sich mit Jesus Christus wirklich verändert? Ist die Herrlichkeit Gottes im Neuen Testament nur ein geistliches Konzept – oder eine neue, zugängliche Realität? Im Alten Testament erschien die Herrlichkeit Gottes punktuell: auf dem Berg Sinai, in der Stiftshütte, im Tempel. Sie kam und ging. Sie war real – aber nicht dauerhaft zugänglich. Doch im Neuen Testament geschieht ein radikaler Umbruch. Die Herrlichkeit Gottes wird nicht nur sichtbar – sie bekommt ein Gesicht: Jesus Christus. Und mehr noch: Durch den Neuen Bund wird diese Herrlichkeit nicht länger an Orte gebunden, sondern an Menschen. Dieser Vortrag zeigt anhand zentraler Bibelstellen: – Wie sich die Herrlichkeit Gottes in Jesus offenbart (Johannes 1,14) – Warum die Jünger eine Herrlichkeit sahen, die Mose nie sehen konnte – Was es bedeutet, dass wir „mit unverhülltem Angesicht“ die Herrlichkeit schauen (2. Korinther 3,18) – Warum der Zugang zur Gegenwart Gottes nicht mehr begrenzt ist – Wie der Heilige Geist die Herrlichkeit Gottes in uns wirksam macht – Und was es praktisch heißt, heute in dieser Herrlichkeit zu leben Im Klartext: Die Herrlichkeit Gottes ist im Neuen Bund nicht mehr nur etwas, das man erlebt – sie ist etwas, in das man hineingeführt wird. Dieser Vortrag konfrontiert eine entscheidende Frage: Leben wir noch in einem Denken des Alten Bundes – oder haben wir verstanden, was durch Jesus wirklich geöffnet wurde? Wenn die Herrlichkeit Gottes heute zugänglich ist – warum sehen wir dann so wenig davon?
Das Losungswort und der Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine:Der HERR hat seinen Thron im Himmel errichtet, und sein Reich herrscht über alles.Psalm 103,19Wenn der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er sich setzen auf den Thron seiner Herrlichkeit, und alle Völker werden vor ihm versammelt werden.Matthäus 25,31-32Titel der Andacht: "Eine höhere Realität"Nachzulesen in nah-am-leben.de
Der HERR hat seinen Thron im Himmel errichtet, und sein Reich herrscht über alles. Psalm 103,19Wenn der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er sich setzen auf den Thron seiner Herrlichkeit, und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Matthäus 25,31-32Autorin: Gisela Wichern
Im Vorgespräch zum Tagesevangelium geht es um Reformen in der Kirche und manche Entscheidung aus Rom, mit der Monika Kleine hadert. Die langjährige Geschäftsführerin des SkF Köln ist jedoch überzeugt, dass in der Kirche bereits viele Veränderungen stattfinden – oft in Bereichen, die nicht offiziell vorgegeben, aber dennoch gelebt werden.Auf die Frage, ob sie sich vorstellen könnte, Priesterin oder sogar Erzbischöfin von Köln zu werden, antwortet Kleine, dass sie diese Gestaltungsmöglichkeit durchaus reizvoll fände. Eine Kirche unter ihrer Leitung würde sie vor allem partizipativ gestalten: Viele unterschiedliche Menschen sollten gemeinsam beraten und Verantwortung übernehmen. Gerade die Mischung aus Frauen und Männern könne fruchtbare Veränderungen bewirken.Jungen Frauen und Mädchen, die sich in der Kirche engagieren möchten, macht Kleine Mut, Ungerechtigkeiten nicht einfach hinzunehmen, sondern für Beteiligung einzutreten und Räume zu nutzen, die bereits offenstehen. Die Zukunft der Kirche sieht sie in ihrer großen Vielfalt und in den vielen kleinen „Nischen“, in denen Menschen ihren Glauben gestalten.Im Gespräch über das Tagesevangelium vom 7. August spricht Kleine über die radikale Nachfolge Jesu. Die Botschaft des Textes versteht sie weniger als Aufforderung, alles aufzugeben, sondern als Einladung, Entscheidungen mit tiefer Überzeugung zu treffen. In einer vielfältigen Welt brauche es Offenheit für unterschiedliche Wege – und zugleich Klarheit bei dem, wofür man wirklich einsteht.Evangelium nach Matthäus:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden. Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen? Der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Herrlichkeit seines Vaters kommen und dann wird er jedem nach seinen Taten vergelten. Amen, ich sage euch: Von denen, die hier stehen, werden einige den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn in seinem Reich kommen sehen. (Mt 16,24-28)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Ref.: Pfarrvikar Rainer Herteis, Wemding
Hier sind einige Bibelstellen, die dir helfen, dein Selbstvertrauen zu stärken. Lies sie, lerne sie auswendig, bete über ihnen und verlasse dich täglich auf sie: (1) „Alles, was wir für ein Leben in Ehrfurcht vor Gott brauchen, hat seine göttliche Kraft uns geschenkt durch die Erkenntnis dessen, der uns durch seine Herrlichkeit und Kraft berufen […]
In den Laudes hier bei uns im Konvent singen wir meist die angegebenen Hymnen im Stundenbuch. Und es gibt einen Hymnus für das Morgenlob, den ich sehr gern mag und ihn auch immer mal zwischendurch auswähle. Nicht nur, weil er auch eine schöne Melodie hat und wir ihn gern singen, sondern auch, weil er mir mal ganz klar und deutlich Handlungsanweisungen gibt. Da singen wir:Öffne meine Augen, Herr, für die Wunder deiner Liebe. Mit dem Blinden rufe ich: Heiland, mache, dass ich sehe.Öffne, meine Ohren, Herr, für den Anruf meiner Brüder. Lass nicht zu, dass sich mein Herz ihrer großen Not verschließe.Öffne meine Hände, Herr, Bettler stehn vor meiner Türe und erwarten ihren Teil. Christus, mache, dass ich teile.Aber wenn ich noch ein bisschen müde in der Kapelle sitze und mit dem Gebet anfangen will, beginnt das genauso, wie jetzt der Hymnus: Da muss ich auch erst bitten, dass mir Gott die Lippen öffnet, damit ich überhaupt in der Lage bin, ihn zu loben.Im Hymnus bitte ich dann zunächst, dass er mir die Augen öffnet, damit ich fähig werde, die Wunder der Herrlichkeit zu sehen, die immer da sind und für die ich oft keinen Blick habe vor lauter Alltagskram. In Städten ist manchmal aufs Straßenpflaster gemalt: Blick heben! Und dann tut man das automatisch. Dann bitte ich um offene Ohren, damit ich mitbekomme, wenn jemand auch nur ganz leise flüsternd oder in verklausulierter Sprache um Hilfe bittet. Und dann kann ich um offene Hände bitten, damit ich großzügig geben kann, wenn andere Bittende vor unserer Tür stehen, oder eine Mail schicken, oder am Telefon ganz kompliziert einen einfachen Wunsch haben. Manchmal wundere ich mich darüber, wie genau und aktuell manche Lieder und Gebete sind und wiesehr sie uns in die richtige Richtung des Lebens als Christen hinweisen.
23 Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem Samen, sondern aus unvergänglichem, durch das lebendige und bleibende Wort Gottes. 24 Denn »alles Fleisch ist wie Gras und alle seine Herrlichkeit wie des Grases Blume. Das Gras ist verdorrt, und die Blume ist abgefallen; 25 aber das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit.« Dies aber ist das Wort, das euch als Evangelium verkündigt worden ist.1. Petrus 1, 23-25 ELB
Thema: Leben nach dem Tod 9 – Die Herrlichkeit, die uns erwartetPrediger: Viktor Kamnev--------------------------------------------------------------Alle Predigten auch als Audio auf:https://freikirche.koeln/predigten/Youtube:https://youtube.com/EFKölnInstagram:https://www.instagram.com/freikirche.koelnFacebook:https://web.facebook.com/efkoeln/Tochtergemeinde Chorweiler auf Youtube:https://www.youtube.com/EFChorweilerPastor Daniel Siemens auf Youtube:https://www.youtube.com/DanielSiemens--------------------------------------------------------------
Alle franziskanischen Gemeinschaften, also die Franziskaner, die Minoriten und Kapuziner, die Franziskanerinnen und Klarissen und alle franziskanischen Familien weltweit, feiern heute das Fest des heiligen Bonaventura. Giovanni di Fidanza wurde als Sohn eines Arztes geboren. Die Überlieferung erzählt, dass das schwer kranke Kind geheilt wurde, nachdem seine Mutter ihn zu Franziskus von Assisi gebracht und der ihn gesegnet hatte. Als Franziskus 1226 im Sterben lag, besuchte ihn die Mutter mit dem gesunden Kind abermals; Franziskus rief über dem Kind aus: "Oh buona ventura", "Oh gute Fügung", was später zum Ordensnamen von Johannes wurde. Diese Geschichten aus dem 13. Jahrhundert sind einfach schön und zeigen, welches Vertrauen die Menschen in Gott hatten. Aber von Bonaventura sind unglaublich viele Bücher, Texte und Vorträge überliefert. Er galt als einer der großen Theologen seiner Zeit und in den Anfängen der Bettelorden, die noch einmal eine ganz andere inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Evangelium für unsere Kirche begonnen hat. Später wurde er Generaloberer der Franziskaner und vorher Professor an der Sorbonne in Paris. Vorher in Pisa, - habe ihn Thomas von Aquin besucht und gefragt, wo seine Bibliothek sei, aus der er sich so große Kenntnisse und Beredsamkeit erworben habe. Bonaventura zog einen Vorhang zurück und deutete auf den gekreuzigten Christus. Zwei Zitate von Bonaventura sind glaube ich auch für uns heute ziemlich gut zu bedenken. Das erste: "Wer durch den Glanz und die Herrlichkeit alles Geschaffenen nicht erleuchtet wird, ist blind. Wer durch die lauten Rufe der Schöpfung nicht aufwacht, ist taub. Wer ob aller Geschöpfe und ob aller seiner Werke Gott nicht lobt, ist stumm, und wer aus all diesen Zeugnissen den Urgrund, den Schöpfer, nicht erkennt, ist töricht und dumm." Und noch ein zweites Zitat finde ich sehr bemerkenswert: "Wegen dieser drei Dinge hat Gott die vernünftige Seele geschaffen: Dass sie Ihn lobe, dass sie Ihm diene, dass sie an Ihm sich erfreue und in Ihm ruhe; und das geschieht durch die Liebe, denn wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm."
Sardinien ist für Riccardo Wagner ein Sehnsuchtsort – doch noch mehr beeindruckt ihn eine Frau des Mittelalters: die heilige Katharina von Siena. Ihre leidenschaftliche Liebe zur Kirche und ihr mutiges Engagement haben ihn auf seinem Glaubensweg entscheidend geprägt. "Sie hat mir klargemacht, was Kirche wirklich ist", erzählt Wagner rückblickend. Auch die biblische Figur Tobit begleitet ihn bis heute: "Am Ende führt die Treue im Glauben zum Frieden", sagt er.Im Evangelium zum Fest des heiligen Benedikt spricht Wagner darüber, warum Jesus die Frage nach dem persönlichen Nutzen nicht verurteilt, sondern ernst nimmt. Er erklärt, weshalb Liebe niemals verloren geht und warum für Benedikt vor allem eines entscheidend war: die richtige Ausrichtung des Lebens. Ihn fasziniert dabei seine klare Spiritualität. "Der zentrale Punkt bei Benedikt ist: Der Liebe Christi ist nichts vorzuziehen." Außerdem spricht Wagner über die Zukunft klösterlichen Lebens und darüber, wie Kirche ihre Geschichten heute neu erzählen kann.Hören Sie rein – ein Gespräch über Sehnsucht, Glauben und die Frage, worauf es im Leben wirklich ankommt.Aus dem Matthäusevangelium: In jener Zeit sagte Petrus zu Jesus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen? Jesus erwiderte ihnen: Amen, ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen. (Mt 19,27-29)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Erfolgstypen - mit den inneren Prinzipien zu mehr Erfolg im Außen
Es ist ein Gott im Himmel, der Geheimnisse offenbart. Daniel 2,28Seinen Heiligen wollte Gott kundtun, was der herrliche Reichtum dieses Geheimnisses unter den Völkern ist, nämlich Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Kolosser 1,27Autorin: Gunda Fitschen
Das Losungswort und der Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine:Es ist ein Gott im Himmel, der Geheimnisse offenbart.Daniel 2,28Seinen Heiligen wollte Gott kundtun, was der herrliche Reichtum dieses Geheimnisses unter den Völkern ist, nämlich Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.Kolosser 1,27Titel der Andacht: "Das offenbarte Geheimnis Gottes"Nachzulesen in nah-am-leben.de
Am 4. Juli 1952 wagt die Langstreckenschwimmerin Florence Chadwick (1918–1995) als erste Frau, die 34 Kilometer lange Strecke von Insel Catalina zur kalifornischen Küste zu schwimmen. Der Pazifik ist kalt. Starke Strömungen und Quallen erschweren das Vorankommen. Nach 15 Stunden kommt ein weiteres Problem hinzu: Dichter Nebel zieht auf, und sie kann das Ufer der Insel nicht mehr sehen. Aller Mut verlässt sie, und sie kann nur noch an eines denken: »Aufgeben!« Vergeblich versuchen ihre Mutter und ihr Trainer von einem Beiboot aus, sie zum Durchhalten zu bewegen. Aber Florence will nicht mehr. Fast steif vor Kälte lässt sie sich aus dem Wasser ziehen. Erst im Boot erfährt sie, dass sie nur noch 1,5 Kilometer vom Ufer entfernt ist. Als sie von einem Reporter gefragt wird, warum sie so kurz vor dem Ziel aufgegeben hat, antwortet sie: »Es war der Nebel. Hätte ich das Land sehen können, hätte ich es geschafft. Es war der Nebel.«Im Leben gibt es immer wieder Zeiten, in denen Alltagsprobleme und Zukunftsängste unseren Blick trüben können. Wir kämpfen uns manchmal nur noch von Tag zu Tag und fragen uns, wie wir wohl den nächsten überstehen. »Aufgeben« scheint die einzige Lösung zu sein. Besonders dann, wenn wir uns über das Ziel unseres Lebens gar nicht im Klaren sind, es sozusagen »im Nebel« liegt.Wenn wir aber auf die Stimme dessen hören würden, der mit uns unterwegs ist und uns »von allen Seiten umschließt« (Psalm 139,5), würden wir um dieses Ziel wissen. In seinem Wort, der Bibel, lässt Gott uns das »Land« sehen, auf das wir zusteuern: seine ewige Herrlichkeit. Und es ist Jesus, sein Sohn, der alles dafür getan hat, dass wir dort sicher ankommen können. Dazu müssen wir ihm nur unser ganzes Vertrauen schenken.Peter GüthlerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Möchtest du eine tiefere Beziehung mit Gott erleben, dann höre Dir diese Episode an.Gehe in Gemeinschaft mit den Heiligen Geist in dieses Thema und lass dich berühren. Finde heraus was Gott für dein Leben hat.Er ruft DICH.Wenn, Du mehr von der Unsichtbaren Welt - Geistigen Welt , erfahren möchtest und Dein Herz danach schreit oder brennt.Sie sollen dich schulen und fördern. Lass dich berühren!Du brauchst Gebet oder Hilfe dann melde dich unter der Gebetshotline +49 (0) 6221 - 41 64 590 (deutschsprachig)Unser YouTube Channel: https://www.youtube.com/@TaubeReisen
Predigttext: Philipper 2,5–11 ❯❯ Gottesdienst: Jeden Sonntag in Hamburg und Stade jeweils um 10:00 Uhr | Hannover um 10:30 Uhr Weitere Infos unter https://www.arche-gemeinde.de Ihr möchtet unsere Missionsarbeit finanziell unterstützen? Schaut gern auf unserer Website vorbei: https://www.arche-gemeinde.de/spenden/ ❯❯ Abonniere jetzt unser kostenloses Magazin „Taube“: https://www.arche-gemeinde.de/ueber-uns/taube Instagram: https://instagram.com/archegemeinde Facebook: https://facebook.com/archegemeinde Spotify: https://open.spotify.com/show/4NaOBVCIwVpJR0GWkWl5Hx Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/arche-gemeinde-audio-podcast/id1172229038 Glaubensbekenntnis: https://www.arche-gemeinde.de/ueber-uns/neu-hier/was-glauben-wir #livegottesdienst #archehamburg #predigt #gottesdienst
(Sprecher: Pastor Johannes Tomaschek) Gottes Wort und sein Geist machen uns frei, wir alle müssen uns immer wieder daran erinnern und erkennen was Jesus am Kreuz für uns getan hat. Der erste Schritt um diese Freiheit zu erleben ist die gute Nachricht anzunehmen, aber auch wir Christen haben Bereiche in unserem Leben in denen wir Gottes Freiheit neu erleben dürfen. Support the show
Redner: Silvia Nickelson Colossians 1:19-20 For it pleased the Father that in Him all the fullness should dwell, and by Him to reconcile all things to Himself, by Him, whether things on earth or things in heaven, having made peace through the blood of His cross. Kolosserbrief 1:19-20 Denn es gefiel [Gott], in ihm alle Fülle wohnen zu lassen und durch ihn alles mit sich selbst zu versöhnen, indem er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes — durch ihn, sowohl was auf Erden als auch was im Himmel ist. #OikosInternationalChurch #Gottesdienst #switzerland
Predigt vom Sonntag, den 21.06.2026
Redner: Silvia Nickelson Habakkuk 2:14 For the earth will be filledWith the knowledge of the glory of the Lord,As the waters cover the sea. Habakuk 2:14Denn die Erde wird voll werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken
Siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Jesaja 60,2Jesus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8,12Autor: Andreas Hannemann
Das Losungswort und der Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine:Siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.Jesaja 60,2Jesus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.Johannes 8,12Titel der Andacht: "Licht in der Finsternis"Nachzulesen in nah-am-leben.de
Jesaja 351 Freuen werden sich die Wüste und das dürre Land, jauchzen wird die Steppe und aufblühen wie eine Narzisse. 2 Sie wird in voller Blüte stehen und jauchzen, ja, jauchzend und jubelnd. Die Herrlichkeit des Libanon ist ihr gegeben, die Pracht von Karmel und Scharon: Sehen werden sie die Herrlichkeit des HERRN, die Pracht unseres Gottes. 3 Stärkt die schlaffen Hände und festigt die wankenden[1] Knie! 4 Sagt zu denen, die ein ängstliches Herz haben: Seid stark, fürchtet euch nicht! Siehe, ⟨da ist⟩ euer Gott, Rache kommt, die Vergeltung Gottes! Er selbst kommt und wird euch retten. 5 Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet. 6 Dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch, und jauchzen wird die Zunge des Stummen. Denn in der Wüste bricht Wasser hervor und Bäche in der Steppe. 7 Und die Wüstenglut[2] wird zum Teich und das dürre Land zu Wasserquellen. An der Stelle, wo die Schakale lagerten, wird Gras sowie Rohr und Schilf sein[3]. 8 Und dort wird eine Straße sein und ein Weg, und er wird der heilige Weg genannt werden. Kein Unreiner wird darüber hinziehen, sondern er wird für sie sein. Wer auf dem Weg geht – selbst[4] Einfältige werden nicht irregehen[5]. 9 Kein Löwe wird dort sein, und kein reißendes Tier wird ⟨auf ihm⟩ hinaufgehen noch dort gefunden werden, sondern die Erlösten werden darauf gehen. 10 Und die Befreiten[6] des HERRN werden zurückkehren und nach Zion kommen mit Jubel, und ewige Freude wird über ihrem Haupt sein. Sie werden Wonne und Freude erlangen, und Kummer und Seufzen entfliehen.
In Titus 2,11-14 zeigt Paulus, was die Gnade Gottes wirklich bewirkt. Gnade bedeutet nicht nur Vergebung der Sünden, sondern verändert das Leben eines Menschen grundlegend. Sie rettet uns von der Strafe der Sünde, erzieht uns zu einem gottesfürchtigen Leben und richtet unseren Blick auf die Wiederkunft Jesu Christi. Viele Menschen wünschen sich eine Gnade, die beruhigt, aber nicht verändert. Doch die Bibel zeigt: Die Gnade Gottes ist nicht nur ein Retter, sondern auch ein Lehrer. Sie führt uns dazu, Gottlosigkeit und weltliche Begierden abzulegen und Christus ähnlicher zu werden. Diese Botschaft erinnert uns daran, dass gute Werke nicht die Wurzel unserer Rettung sind, sondern ihre Frucht. Ein Christ fragt nicht: «Wie wenig muss ich tun, um noch als Christ zu gelten?», sondern: «Herr, wie kann mein Leben Dir gefallen?» Zwischen den beiden grossen Erscheinungen Christi – Seinem ersten Kommen in Gnade und Seinem zukünftigen Kommen in Herrlichkeit – sind wir aufgerufen, als Eigentum Jesu zu leben, Ihm nachzufolgen und bereit zu sein für Seine Wiederkunft. HAT IHNEN DER PODCAST GEFALLEN?
#jesus #hoop #bremen #Sünder Echte Veränderung geschieht nicht durch eigene Kraft, sondern durch die Einheit mit Jesus Christus. Je tiefer wir ihn erkennen, desto mehr prägt und verändert er unser Leben."Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit." (Kolosser 1,27)
Das Losungswort und der Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine:Ich will rühmen Gottes Wort; ich will rühmen des HERRN Wort.Psalm 56,11Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.Johannes 1,14Titel der Andacht: "Die Bibel"Nachzulesen in nah-am-leben.de
Ich will rühmen Gottes Wort; ich will rühmen des HERRN Wort. Psalm 56,11Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes 1,14Autorin: Gisela Wichern
Send us Fan MailGott hat uns eine reiche Quelle der Weisheit und Unterweisung für unseren Alltag gegeben und die finden wir unter anderem in den Psalmen. Die Psalmen sind voll von Ermutigung, Weisheit und auch von prophetischen Worten, die uns in unserem Alltag helfen und Kraft geben können. Heute schauen wir uns Psalm 8 an, wo wir sehen wie wir Gottes Herrlichkeit in unserem Leben haben können.Seid gesegnet! Schalom!Music credit for podcast:Epic Cinematic Trailer | ELITE by Alex-Productions | https://onsound.eu/ Music promoted by https://www.free-stock-music.com Creative Commons / Attribution 3.0 Unported License (CC BY 3.0) https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en_USSupport the show
Was geschieht, wenn Menschen der realen Gegenwart Gottes begegnen? Ist Gottes Herrlichkeit nur Symbolik — oder eine erfahrbare geistliche Realität? In diesem intensiven Interview spricht Autor Frank Krause gemeinsam mit Markus Herbert über die Herrlichkeit Gottes, geistliche Erfahrungen, Visionen, die Gegenwart Gottes und die tiefe Sehnsucht des Menschen nach echter geistlicher Realität. Ausgehend von biblischen Ereignissen wie: ✦ Mose am Sinai ✦ der Berg der Verklärung ✦ die Herrlichkeit im Tempel ✦ und die Offenbarung Gottes in Jesus Christus geht es um die zentrale Frage: Kann Gottes Herrlichkeit heute noch erlebt werden? Themen dieses Interviews: ✦ Unterschied zwischen Gottes Gegenwart und Herrlichkeit ✦ Warum viele Christen wenig von Gottes Realität erleben ✦ Geistliche Erfahrungen biblisch prüfen ✦ Die Sehnsucht moderner Menschen nach Spiritualität ✦ Visionen, Träume und geistliche Wahrnehmung ✦ Die Rolle von Jesus Christus als Zugang zur Herrlichkeit Gottes ✦ Transformation durch Gottes Gegenwart ✦ Hindernisse für geistliches Wachstum und Gottesnähe Dieses Gespräch richtet sich an reife Christen und geistlich Suchende, die tiefer verstehen möchten, warum Menschen weltweit nach Spiritualität suchen — und warum die Bibel von einer realen Begegnung mit Gottes Herrlichkeit spricht. Das komplette Seminar über Gottes Herrlichkeit findest du hier: https://www.torezumhimmel.de/herrlichkeit.html .
Am Dienstag spricht bei "Blick in die Bibel" Msgr. Christoph Huber, Generalpräses von Kolping International, darüber, wie ihn seine Heimat in Oberbayern und eine offene, lebensfrohe Kirchengemeinde geprägt haben. Als Jugendlicher erlebte er Kirche als Ort voller Vertrauen, Gemeinschaft und Freude. Schon früh merkte er, dass Priester sein zu ihm passt, denn er suchte ein Leben mit Glauben, aber auch mit Nähe zu den Menschen. Im Evangelium geht es um die Frage, wer groß und wichtig sein will. Huber deutet die Worte Jesu überraschend aktuell: Wahre Autorität entsteht nicht durch Titel, sondern durchs Zuhören, Verstehen und Dienen. Auch die ehrliche Art Jesu beeindruckt ihn, weil er seinen Jüngern nichts beschönigt. Die Folge verbindet persönliche Einblicke mit starken Gedanken über Macht, Menschlichkeit und Glauben im Alltag. Wer eine klare und lebensnahe Auslegung hören möchte, sollte diesen Podcast nicht verpassen.Aus dem Markusevangelium:In jener Zeit, als Jesus und die Jünger auf dem Weg hinauf nach Jerusalem waren, ging Jesus voraus. Die Leute wunderten sich über ihn, die ihm nachfolgten aber hatten Angst. Da versammelte er die Zwölf wieder um sich und kündigte ihnen an, was ihm bevorstand. Er sagte: Siehe, wir gehen nach Jerusalem hinauf; und der Menschensohn wird den Hohepriestern und den Schriftgelehrten ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen und den Heiden ausliefern; sie werden ihn verspotten, anspucken, geißeln und töten. Und nach drei Tagen wird er auferstehen. Da traten Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, zu ihm und sagten: Meister, wir möchten, dass du uns eine Bitte erfüllst. Er antwortete: Was soll ich für euch tun? Sie sagten zu ihm: Lass in deiner Herrlichkeit einen von uns rechts und den andern links neben dir sitzen! Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, worum ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft werde? Sie antworteten: Wir können es. Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr werdet den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe empfangen, mit der ich getauft werde. Doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die es bestimmt ist. Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über Jakobus und Johannes. Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und ihre Großen ihre Macht gegen sie gebrauchen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele. (Mk 10,32-45)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Im Podcast "Blick in die Bibel" erklärt Martin Bartsch heute, wie er Liebe im Krankenhausalltag lebt: "Ein freundlicher Blick, ein Lob – das baut Menschen auf."Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium betet Jesus: "Alle sollen eins sein – wie du in mir bist und ich in dir." Martin Bartsch deutet: "Das ist Einheit in der Liebe: Wenn wir im Geist Gottes handeln, spüren wir plötzlich eine Resonanz." Diese Einheit ist "keine Uniformität, sondern ein Band der Liebe – das Gegenteil von Spaltung".Warum kleine Gesten der Liebe die Welt verändern, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und betete: Heiliger Vater, ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und sie ebenso geliebt hast, wie du mich geliebt hast.Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor Grundlegung der Welt. Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und ich in ihnen bin. (Joh 17,20-26)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Lobet Gott für seine Taten, lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit! Psalm 150,2Mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. Kolosser 3,16
Das Losungswort und der Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine:Lobet Gott für seine Taten, lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit!Psalm 150,2Mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.Kolosser 3,16Titel der Andacht: "Das klingende Gotteslob"Nachzulesen in nah-am-leben.de
Im Podcast "Blick in die Bibel" erzählt Martin Bartsch heute, wie sein Religionslehrer die Bibel lebendig machte: "Plötzlich spürte ich: Gottes Liebe gilt mir – das brannte wie bei den Emmaus-Jüngern!" Heute begleitet er Menschen in geistlichen Prozessen: "Ich suche 'Fenster', wo Gottes Geist hineinweht."Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium betet Jesus: "Verherrliche deinen Sohn!" Martin Bartsch erklärt: "Verherrlichen heißt: In Gottes Herrschaft hineinregieren – wie Jesus, der mit dem Vater eins ist." Diese Einheit ist "zeitlos und in jedem Menschen angelegt". "Nicht von dieser Welt" zu sein, bedeutet für Jesus: "Erinnere dich an deine göttliche Dimension!"Warum Gottes Liebe uns heute noch "das Herz brennen" lässt, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sagte: Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht! Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt. Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzigen wahren Gott, erkennen und den du gesandt hast, Jesus Christus.Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast. Jetzt verherrliche du mich, Vater, bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war! Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir und du hast sie mir gegeben und sie haben dein Wort bewahrt. Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist.Denn die Worte, die du mir gabst, habe ich ihnen gegeben und sie haben sie angenommen. Sie haben wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast. Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir. Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht. Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt und ich komme zu dir. (Joh 17,1-11a)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Ausharren der Heiligen – Wie Gott uns bis ans Ziel bewahrtKann ich wirklich sicher sein, dass ich im Glauben bleibe – auch wenn ich heute zweifle oder wieder sündige? In dieser fünften Folge der TULIP-Reihe sprechen Lukas Strauß und Boris Giesbrecht über den oft missverstandenen Punkt „Perseverance of the Saints“ – das Ausharren bzw. die Bewahrung der Heiligen.Drei zentrale Erkenntnisse, die tiefen Trost schenken: • Weil Gott der Retter ist (und nicht wir), kann Er sein Werk auch vollenden – Er hält fest, was Er begonnen hat (Philipper 1,6). • Wahre Heilsgewissheit wächst nicht durch ständiges In-sich-Hineinschauen, sondern durch den Blick auf Christus, die Früchte des Glaubens und den ordentlichen Gebrauch der Gnadenmittel: Wort, Gebet, Gemeinschaft und Abendmahl. • Es ist kein Freibrief für Sünde, sondern ein Ruf zur aktiven Nachfolge: Wir wirken unser Heil mit Furcht und Zittern – weil Gott in uns das Wollen und Vollbringen wirkt (Philipper 2,12–13).Boris Giesbrecht und Lukas Strauß zeigen: Diese Lehre ist keine trockene Theologie, sondern eine Quelle großen Friedens. Selbst im Kampf mit Zweifeln und Sünde dürfen wir uns als Kinder an unseren treuen himmlischen Vater halten, der niemanden verliert, den Er errettet hat.Hör rein und lass dich neu in der Gewissheit verankern: Der, der dich berufen hat, wird dich auch bewahren – bis zur vollen Herrlichkeit.
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Es ist Freitag – aber der Sonntag kommtDas ist mein KönigDie Bibel sagt: Mein König ist der König der Juden.Er ist der König Israels.Er ist der König der Gerechtigkeit.Er ist der König der Zeitalter.Er ist der König des Himmels.Er ist der König der Herrlichkeit.Er ist der König der Königeund er ist der Herr der Herren.Das ist mein König.Ich frage mich: Kennst du ihn?Mein König ist ein souveräner König.Kein Maß kann die Grenze seiner grenzenlosen Liebe bestimmen.Kein Fernglas kann die Weite seines Versorgens erfassen.Kein Hindernis kann ihn davon abhalten, seine Segnungen auszugießen.Er ist bleibend stark.Er ist vollkommen aufrichtig.Er ist ewig fest.Er ist unsterblich gnädig.Er ist königlich mächtig.Er ist unparteiisch barmherzig.Verstehst du, was ich meine?Er ist der größte Lehrer, den die Welt je kannte.Er ist das Wunder der Zeitalter.Er ist der Mittelpunkt der Zivilisation.Er steht allein in sich selbst.Er ist einzigartig.Er ist unvergleichlich.Er ist unübertroffen.Er versorgt die Schwachen.Er stärkt die Müden.Er ist Zuflucht für die Versuchenden.Er ist Retter für die Verlorenen.Er leitet die Führerund hilft den Unterdrückten.Er heilt die Kranken.Er reinigt die Aussätzigen.Er vergibt Sündern.Er befreit die Gefangenen.Er verteidigt die Schwachen.Er segnet die Jungen.Er dient den Unglücklichen.Er achtet die Alten.Er belohnt die Fleißigen.Und er verschönert die Sanftmütigen.Das ist mein König.Kennst du ihn?Mein König ist der Schlüssel zum Wissen.Er ist die Quelle der Weisheit.Er ist die Tür zur Befreiung.Er ist der Weg zum Frieden.Er ist die Straße zur Gerechtigkeit.Er ist die Autobahn zur Heiligkeit.Er ist das Tor zur Herrlichkeit.Kennst du ihn?Sein Leben ist unvergleichlich.Seine Güte ist grenzenlos.Seine Barmherzigkeit ist ewig.Seine Liebe hört niemals auf.Seine Macht kennt keine Grenzen.Seine Gnade ist unerschöpflich.Seine Herrschaft ist gerecht.Sein Joch ist sanft.Und seine Last ist leicht.Ich wünschte, ich könnte ihn dir beschreiben…Aber er ist unbeschreiblich.Ja, er ist unbeschreiblich.Er ist unbegreiflich.Er ist unbesiegbar.Er ist unwiderstehlich.Die Himmel der Himmel können ihn nicht fassen,geschweige denn ein Mensch ihn erklären.Du kannst ihn nicht aus deinem Leben verbannenund dennoch leben.Du kannst ihn nicht überdauern,und du kannst nicht ohne ihn leben.Die Pharisäer konnten ihn nicht ertragen.Aber sie fanden keinen Fehler an ihm.Pilatus konnte keine Schuld an ihm finden.Herodes konnte ihn nicht töten.Der Tod konnte ihn nicht halten.Und das Grab konnte ihn nicht festhalten.Das ist mein König!
Bruder Julian Etwas zu verinnerlichen wie passiert das? Emmaus erläutert uns das gut. Nur weil uns jemand äußerlich die Augen öffnet, habe ich das noch lange nicht verstanden. Das kommt erst nach und nach. Das geschieht durch Praxis. Durch ein Erleben. So etwas erleben die Jünger im heutigen Evangelium, sagt uns Bruder Julian. [Evangelium: Lukas, Kapitel 24, Verse 13 bis 35] Am ersten Tag der Woche waren zwei von den Jüngern Jesu auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Und es geschah: Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen. Doch ihre Augen waren gehalten, sodass sie ihn nicht erkannten. Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen und der eine von ihnen – er hieß Kléopas – antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als Einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist? Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Tat und Wort vor Gott und dem ganzen Volk. Doch unsere Hohepriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist. Doch auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe. Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht. Da sagte er zu ihnen: Ihr Unverständigen, deren Herz zu träge ist, um alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Musste nicht der Christus das erleiden und so in seine Herrlichkeit gelangen? Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht. So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten: Bleibe bei uns; denn es wird Abend, der Tag hat sich schon geneigt! Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und es geschah: Als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach es und gab es ihnen. Da wurden ihre Augen aufgetan und sie erkannten ihn; und er entschwand ihren Blicken. Und sie sagten zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften eröffnete? Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück und sie fanden die Elf und die mit ihnen versammelt waren. Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen. Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach. Abdruck des Evangelientextes mit freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet; Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Podcasts auf www.kapuziner.de/podcast
Im Podcast "Blick in die Bibel" stellt sich in dieser Woche Miriam Pawlak vor, Bibelreferentin im Erzbistum Köln. In der "Erzbischöflichen Bibel- und Liturgieschule" – kein klassisches Schulgebäude, sondern ein Ort für Kurse, Lektorenausbildung und Bibelgespräche – vermittelt sie, wie man die Heilige Schrift versteht und im Alltag lebt.Im Bibeltext aus dem Lukasevangelium begegnet der auferstandene Jesus den enttäuschten Jüngern von Emmaus. Erst beim Brotbrechen erkennen sie ihn. Miriam Pawlak erklärt: "Jesus geht mit uns, hört zu, erschließt die Schrift und wird im Mahl gegenwärtig." Sein Tod und seine Auferstehung sind untrennbar: "Ohne Kreuz keine Erlösung."Warum diese Begegnung bis heute Hoffnung schenkt, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Lukasevangelium:Am ersten Tag der Woche waren zwei von den Jüngern Jesu auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Und es geschah: Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen. Doch ihre Augen waren gehalten, sodass sie ihn nicht erkannten. Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet?Da blieben sie traurig stehen und der eine von ihnen – er hieß Kleopas – antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als Einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist? Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Tat und Wort vor Gott und dem ganzen Volk. Doch unsere Hohepriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist. Doch auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe. Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht.Da sagte er zu ihnen: Ihr Unverständigen, deren Herz zu träge ist, um alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Musste nicht der Christus das erleiden und so in seine Herrlichkeit gelangen? Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht.So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten: Bleibe bei uns; denn es wird Abend, der Tag hat sich schon geneigt! Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und es geschah: Als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach es und gab es ihnen.Da wurden ihre Augen aufgetan und sie erkannten ihn; und er entschwand ihren Blicken. Und sie sagten zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften eröffnete? Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück und sie fanden die Elf und die mit ihnen versammelt waren. Sie sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen. Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach. (Lk 24,13-35)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Im Podcast "Blick in die Bibel" schwärmt Pfarrer Ekkehard Schmid von Johannes dem Täufer: "Er ist kein absoluter Vorläufer, sondern zeigt, dass auch Propheten unvollkommen sind – und trotzdem konsequent." Schmid liebt direkte Worte und Lösungsorientierung, etwa als Dekan, wo er immer wieder improvisieren muss.Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium provoziert Jesus mit "Bevor Abraham war, bin ich". Die Juden werfen ihm vor, von einem Dämon besessen zu sein – für sie ist seine göttliche Anspruchshaltung Gotteslästerung. Pfarrer Schmid erklärt, dass das Johannesevangelium Jesus als präexistenten Sohn Gottes zeigt, der alles weiß.Hört rein, um zu verstehen, warum Jesus‘ Worte damals wie heute polarisieren – und was wir von Johannes dem Täufer lernen können!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu den Juden: Amen, amen, ich sage euch: Wenn jemand an meinem Wort festhält, wird er auf ewig den Tod nicht schauen. Da sagten die Juden zu ihm: Jetzt wissen wir, dass du von einem Dämon besessen bist. Abraham und die Propheten sind gestorben, du aber sagst: Wenn jemand an meinem Wort festhält, wird er auf ewig den Tod nicht erleiden. Bist du etwa größer als unser Vater Abraham? Er ist gestorben und die Propheten sind gestorben. Für wen gibst du dich aus?Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst verherrliche, ist meine Herrlichkeit nichts. Mein Vater ist es, der mich verherrlicht, er, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott. Doch ihr habt ihn nicht erkannt. Ich aber kenne ihn, und wenn ich sagen würde: Ich kenne ihn nicht, so wäre ich ein Lügner wie ihr. Aber ich kenne ihn und halte an seinem Wort fest. Euer Vater Abraham jubelte, weil er meinen Tag sehen sollte. Er sah ihn und freute sich.Die Juden entgegneten: Du bist noch keine fünfzig Jahre alt und willst Abraham gesehen haben? Jesus erwiderte ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Noch ehe Abraham wurde, bin ich. Da hoben sie Steine auf, um sie auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und verließ den Tempel. (Joh 8,51-59)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Nicht der »liebe Gott«, sondern der heilige Gott. Wie diese Wahrheit Dein Leben neu ausrichtet.
Herrlichkeit verändert Dich. Warum echte Transformation nicht aus Willenskraft entsteht, sondern durch das, was du betrachtest.
Je mehr wir Gott kennen, desto mehr Verlangen haben wir nach Seiner Herrlichkeit. Gott zeigt Mose Seine Herrlichkeit indem Er sich ihm vorstellt.
Dies ist die Geschichte einer kleinen Stadt und zwei großen Preußenprinzen im nördlichen Brandenburg: Rheinsberg Eine Herbstreise mit Spätsommerwetter Zu verdanken hat sie das Attribut vom Paradies dem preußischen Adel. Der damalige Kronprinz bekam die Erlaubnis, sich am dortigen See ein Schloss zu bauen. Da war er noch ziemlich jung und ziemlich glücklich. Angenehm überrascht bin ich, dass Anfang November 2025 noch so schön die Sonne scheint und die Temperaturen am Mittag über die 18 Grad Marke klettern. Das macht die paradiesische Herrlichkeit noch viel herrlicher. Rheinsberg im Herbst – foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Rheinsberg entdecken In diesem Podcast treffe ich Figuren, Menschen und Begegnungen in Rheinsberg. Der erste Blick sagt mir schon: Ganz schön, schön hier! Kein Wunder, dass der junge Kronprinz Friedrich die Idee entwickelte, hier ein Schloss an den Grienericksee zu bauen. Rheinsberg finden Rheinsberg liegt ziemlich dicht an der Kreisstadt Neuruppin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Mit dem Auto fährt man, von Berlin aus, knappe zwei Stunden. Die Stadt hat heute rund 8.000 Einwohner, ist aber flächentechnisch eine der größten deutschen Gemeinden. Das heißt auch: Hier gibt es viel Natur und dazugehörige Idylle. Es passt alles für einen Kurz- oder auch Langurlaub. Die Schlossgeschichte Schloss Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Herrschaftshäuser gab es an der Stelle, wo das Schloss steht, schon einige. Der Vorbesitzer verkaufte Land und Gut dem preußischen König und der schenkte es dann seinem Sohn Kronprinz Friedrich. Der „junge“ Fritz beauftragte dann den alten und arrivierten Knobelsdorff als Baumeister. Der baute um, stockte auf und Friedrich konnte einziehen. Es hat ihm gut gefallen aber leider durfte er nur vier Jahre bleiben. Dann starb sein Vater, er wurde König und musste zurück nach Potsdam. Schloss Rheinsberg schenkte er seinem jüngeren Bruder Heinrich, der dort 50 Jahre lebte und residierte. Friedrich der Große – Denkmal für den Kronprinzen am Eingang zum Schlossparl – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der unbekannte Heinrich Trotz der langen Zeit überstrahlt Friedrich der Große bis heute seinen kleinen Bruder Heinrich. Das sagt auch eine ganze Menge aus über das Verhältnis der Geschwister. Jörg Möller, der 1. Vorsitzende des „Vereins Stadtgeschichte Rheinberg“, spricht im Podcast sehr treffend von Friedrich als Selbstvermarktungsgenie. Jörg Möller, Vorsitzender des Vereins Stadtgeschichte Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Seine Strahlkraft übertraf Heinrich schon zu Lebzeiten und Erfolg ist das, was man aus ihm macht. Denn der „kleine“ Heinrich hat in seinem Leben, jede Menge Erfolge politisch-militärischer Natur sowie in Sachen Diplomatie, Wissenschaft und Kultur. Trotzdem ließ sich schon um 1860 der Schriftsteller Theodor Fontane in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ darüber aus, dass in Rheinsberg kein Mensch den Prinzen Heinrich kenne. Prinz Heinrich von Preußen – Gemälde in Schloss Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Des Prinzen Geburtstag und Leben 2026 ist ein besonderes Jahr. Prinz Heinrichs 300. Geburtstag hat gerade stattgefunden (18.01.) und Brandenburg, die Schlösserverwaltung, die Stadt Rheinsberg (samt der Touristiker) und die Musikwelt Rheinsberg haben ein Prinz Heinrich-Jahr gestartet. Auf das der Preußenprinz seine ihm gebührende Anerkennung posthum erhält. Schloss Rheinsberg: Blick aus dem Schlosspark – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Erfahrt im Podcast möglichst viel aus seinem Leben, von seinen politischen Einstellungen, seinem Bemühen um Kunst, Musik und Kultur, seiner Orientierung nach Frankreich inklusive einer adelsuntypischen Sympathie für die Aufständischen der Französischen Revolution von 1789. Heinrich fiel aus dem Rahmen, in jeder Hinsicht. Leben für Lust, Literatur und Musik Seine offen gelebte sexuelle Orientierung zum schwulen Leben war außergewöhnlich. Darunter leiden musste seine Frau, die er vermutlich nie geheiratet hätte, wäre nicht der Schlossbesitz davon abhängig gewesen. Bruder Friedrich hatte nicht einfach verschenkt, sondern daran eine Voraussetzung geknüpft: „Keine Frau – kein Schloss!“ Dabei soll die Erwählte, Prinzessin Wilhelmine von Hessen-Kassel aus außergewöhnlich schöne und attraktive Frau gewesen sein. Heinrich kümmerte das nur wenig und irgendwann, war's Wahrheit oder Intrige, schickte er Wilhelmine nach Berlin ins frisch erbaute Prinz-Heinrich-Palais. Das steht noch. Weiß jemand wo? (Schreibt es gern in die Kommentare) Spiegelsaal: Überbleibsel aus Friedrichs Zeiten – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Schloss & Garten Das Schloss lies er nach seinen Vorgaben umbauen. Sein Engagement in Sachen Gestaltung des Schlossparks setzte Maßstäbe.In Briefen beschäftigt er sich mitunter mit Tomantenzucht und -ernte. Morgenstimmung im Rheinsberger Schlosspark – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Politisch vom Hof aufs Abstellgleis gestellt, beschäftigte er sich mit Kultur und Musik. Die Aufführungen von Kammeropern in Rheinsberg waren legendär. Französische Gäste meinten mitunter, die Inszenierungen seien besser als am Hof von Versailles. Heinrich wollte es wissen. Er ließ 1774 ein Schlosstheater bauen für seine Aufführungen. Daneben entstand das Kavaliershaus für Gäste am Hof. Der Name spricht Bände. Schlosstheater & Kavaliershaus: Heute Musikkultur Rheinsberg – Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD „Nebenbei“ war er durchaus als Diplomat erfolgreich, machte (auch politische) Reisen und erzielte, trotz der „Kaltstellung“ in Sachen Macht, bedeutende Erfolge für das Königreich Preußen. Das Schloss Im Podcast machen wir uns auf den Weg. Die Sonne scheint und ich schlendere in Richtung See. Ist das ein Idyll. Das schöne und trotzdem bescheidene Schloss, das glänzende Wasser und im November ein fast leerer Park. Keine Menschenmassen. Wenn das die Leute wüssten, wäre es voller, hier. Auf der Schlossterrasse wartet Michael Fröhlich auf mich, um mir das Kleinod näher zu bringen. Er weist, durchaus stolz darauf hin, dass es hier gerade im Sommer ziemlich voll werden kann. Dann, wenn die Musikkultur Rheinsberg ihr Festival durchführt. Schlossterrasse – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Schloss selber beeindruckt. Heinrich hatte es auf seine Bedürfnisse zugeschnitten. Er war nicht nur cleverer Diplomat und Staatsmann, er hat auch gern gefeiert. Und das konnte dauern. Wenn dann noch die Lieblingsverwandtschaft kam, wurde vorher gebaut und anschließend lange gefeiert. Den perfekten Gastgeber hat er immer gegeben. Unterm Strich gibt es viel zu entdecken. Alles führt zur Erkenntnis, dass er seine „Unbekanntheit“ nicht verdient hat. Vielleicht liegt sein „Verschwinden“ auch daran, dass er nach seinem Tod im Jahr 1802 jede Menge Schulden hinterließ. Ein Großteil der Ausstattung musste in dieser Zeit verkauft werden. Danach erlebte Schloss Rheinsberg eine wechselhafte Geschichte, blieb aber im Besitz der Hohenzollern-Familie, bis zur Enteignung durch die Sowjetische Verwaltung im Jahr 1945. Grienericksee – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD In den Jahren der DDR war das Schloss ein Diabetiker-Sanatorium. 1990 ging es in den Besitz der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg über. Es begann die Zeit der Restaurierung von Schloss und hauptsächlich auch von Schlosstheater und Kavaliershaus. Letztere waren in den letzten Kriegsmonaten 1945 noch schwer beschädigt worden. Als Ruine musste dieser Teil bis in die 1990er Jahre auf eine Restaurierung warten. Im Jahr 2000 begann der Betrieb des neuen Schlosstheaters. Die Kammeroper Rheinsberg hatte genauso eine Heimat, wie die Brandenburgische Musikakademie. Musikkultur Rheinsberg Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Drei Säulen vereinen und ergänzen sich hier in dieser gemeinnützigen Organisation: Die Musikakademie Brandenburg, die Kammeroper Rheinsberg und das Rheinsberger Schlosstheater. Gemeinsam sind sie der Garant des kulturellen Lebens in Stadt und Region und gleichzeitig Festivalveranstalter und pädagogisches Aus- und Fortbildungshaus in Sachen Musik und Musikerziehung. Was so theoretisch klingt ist eine ziemlich einzigartige Musikinstitution, von der vor Jahren niemand glaubte, dass sie einen so durchschlagenden Erfolg hat. Erinnerungen machen, die Funken sprühen Hier entsteht das Programm des jährlichen Kammeroper- und Sommerfestivals. Im Podcast kommen sowohl der Leiter der Musikakademie Felix Görg als auch der neue künstlerische Leiter des Musikkultur Rheinsberg, Jelle Dierickx zu Wort. Felix Görg, Leiter der Musikakademie (links) & Jelle Dierickx, Künstl. Leiter Musikkultur Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ich bin nun weder Musikwissenschaftler noch Fachmann in Sachen Oper, Kammeroper oder musikalische Bildung. Trotzdem hätte ich mich mit Felix Görg und Jelle Dierickx stundenlang unterhalten können. Sagt mir gern in den Kommentaren, ob Ihr genauso denkt. Das musikalische Rheinsberg 2026 Anfang November wollte er noch nicht mit dem Programm für 2026 herausrücken. Inzwischen ist es veröffentlicht und bietet manch Klassisches, wie mehrere Kammeropern, aber auch ein Wandelkonzert, ein Liederabend für Wilhelmine und Heinrich und gefeiert werden darf auch mit einem schwedischen Sommerfest. Musikfreunde werden sicher auch in diesem Jahr von der Vielfältigkeit der Musikkultur Rheinsberg begeistert sein. Triangelplatz: Übergang zwischen Stadt und Schlosspark – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Rheinsberg – Die Stadt Oder sollte ich Städtchen sagen? Es ist mit den rund 8.000 Einwohnern in der Tat nicht riesengroß. Aber Rheinsberg liegt bezaubernd in sehr viel wundervoller Natur zwischen unendlich vielen Seen und bietet eine verzaubernde Atmosphäre. Letztlich bietet die Region fast Alles, was man für einen schönen Urlaub braucht. Rheinsberg: Die “neue” Altstadt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Kulinarik Da bin ich am Braten à la Fontane im Ratskeller im Stadtzentrum hängengeblieben. Verlockend ist der gebratene Zander aus dem See im Fischerhof, direkt am See. Zander mit Senfsoße und Linsengemüse im Fischerhof – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Für die Kaffee- und Kuchenzeit empfehle ich zudem noch das Café Claire am Kirchplatz. Ich hatte dort einen Birnen-Schmandkuchen zum Niederknien. Café Claire: Birnen-Schmandkuchen macht glücklich – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Übernachten Hotels, große wie kleine gibt es einige. Mein Geheimtipp, praktisch getestet, wurde der „Gasthof Endler“ direkt am Triangelplatz. Von hier aus ist fast jede Attraktion in längstens 10 Fußminuten zu erreichen. Die Zimmer sind gemütlich und mit allem ausgestattet, was mann und frau braucht. Gasthof & Fleischerei Endler, Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Meine besondere Empfehlung sind die unglaublich leckeren Buletten, die die Hausmetzgerei täglich im Angebot hat und die Übernachtungsgäste, mehr als oft, auch auf dem Frühstücksbüffet finden. Besichtigungen Haus der Stadtgeschichte – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Sehenswert ist das Haus der Stadtgeschichte. Hier kann man wirklich tief in die Rheinsberger Historie eintauchen. Wenn im Sommer die Sonne scheint, dann sollte man eigentlich auch eine „schnieke“ Bootstour machen. Wandern oder „Böötchen fahren“ kann man ohnehin. Bootstour ist eigentlich “Pflicht” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Touristische Infos …gibt es in der gut bestückten Tourist-Info in der Mühlenstraße. Websites und weitere Infolinks findet Ihr unten in der Rubrik Information & Links. Randbemerkung: Hier auf der Seite findet Ihr jede Menge Fotos und ich kann nur sagen: Wenn die Fotos schon im November so schön werden, welches Paradies wartet da vermutlich erst im Sommer. Rheinsberg und der Grienericksee am 05. November 25 – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Information & Links Rheinsberg – Tourismus Verein Stadtgeschichte Rheinsberg Musikkultur Rheinsberg Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg 300 Jahre Prinz Heinrich Brandenburgische Seenplatte Reiseland Brandenburg Rheinsberger Sommerfrische – Ein Reiseradio-Talk Hinweis Die Recherche für diesen Podcast wurde unterstützt von Reiseland Brandenburg und seinen Partnern vor Ort. Meine Meinung wurde nicht beeinflusst! Ein dritter Teil wartet noch. Er ist der Grund für meine ursprüngliche Motivation nach Rheinsberg zu fahren: Kurt Tucholskys „Rheinsberg – Ein Bilderbuch für Verliebte”. Das folgt zeitnah! 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Weihnachten – nicht die einzige, aber eine besondere Gelegenheit, um über die Menschwerdung Gottes nachzudenken. Paulus schreibt an sein Kind im Glauben, an Timotheus, in seinem ersten Brief von einem großen Geheimnis: „Anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottesfurcht: Gott ist geoffenbart worden im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, verkündigt unter den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit“ (1. Timotheus 3 Vers 16).
Ich möchte Sie entführen. 2000 Jahre zurück. Stellen Sie sich Folgendes vor. Es ist dunkle Nacht, die Arbeit ist getan, die Hirten halten Wache. Das Unerwartete geschieht: „Und ein Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie, und sie fürchteten sich mit großer Furcht. Und der Engel sprach …“
1 Preise den HERRN, meine Seele! HERR, mein Gott, groß und erhaben bist du, mit Herrlichkeit und Pracht hast du dich bekleidet. 2 In Licht hüllst du dich wie in ein Gewand, den Himmel spannst du wie ein Zeltdach aus. 3 Er, der die Säulen seiner Wohnung im Wasser ´des Himmelsgewölbes` errichtet, der Wolken zu seinem Wagen macht und auf […]
Das Jewish International Film Festival ist in vollem Gange. Einer der deutschen Beiträge ist The Glory of Life, oder die Herrlichkeit des Lebens, so der deutsche Titel. Es ist ein Liebesfilm und gleichzeitig ein Drama um den weltberühmten Schriftsteller Franz Kafka, der sich ein Jahr vor seinem Tod in die lebenslustige Dora Diamant verliebt. Den Film besprechen wir mit der Filmwissenschaftlerin Dr. Claudia Sandberg.