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„Brich aus der Norm aus. Verändere Deinen lyf-Style“ Der Reiseradio Talk über eine Hotelmarke mit neuer Philosophie Podcast: lyf-style and Co-Living Banken und Business – Skyline von Frankfurt am Main – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD „Der neue Weg dazu zu gehören“ Vangelis Porikis – Head of Corporate Services & lyf Europe – Foto: The Ascott Limited Hotels Das ist mal eine Ansage. Neue Generationen wollen offensichtlich andere Hotels. Gleichwohl schätzen Angehörige von „Generation X“ und „Generation Z“ weiterhin Hotels und deren Service. Das ergab eine, in den letzten Wochen veröffentlichte, Untersuchung und Umfrage bei der Zielgruppe. Nur meinen die Angehörigen dieser Generationen dasselbe wie andere, wenn sie von Hotels reden? Das ist für Hotelbetreiber und Hotelgruppen auf der einen Seite beruhigend und gleichzeitig auch herausfordernd. Denn es stellt sich die Frage, wie das gewünschte Angebot den aussehen soll. Es gibt inzwischen schon einige Angebote und dazugehörige Marken, die versuchen, diese neue Hotelphilosophie umzusetzen. Herausfinden, was begehrt ist Eventuell aber gibt es sogar genau das, was jüngere Kundschaft will, bereits als Produkt? Darüber rede ich mit Vangelis Porikis, Head of Corporate Services & lyf Europe bei der Hotelgruppe The Ascott Limited. lyf oder “live your freedom” Eine Abkürzung in Schen Lifestyle wird zum Produktnamen. Die Hotelgruppe „The Ascott Limited“, zuhause in Singapur, hat sowohl Namen als auch Konzept entwickelt und präsentiert mit dem „lyf-East Frankfurt“ das erste Haus in Deutschland. Der Ursprung ist in Asien und auch in Australien gibt es schon erfolgreich laufende Häuser der Marke. Lyf – East Frankfurt und sein „Quartier“ Anziehungspunkt Ostend Franfurt: EZB – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Haus liegt im seit einigen Jahren immer stärker angesagten Frankfurt Ostend. Der Stadtteil war früher geprägt durch Industriebetriebe, kleine Fabriken, den Osthafen der Stadt und die dort angesiedelte Großmarkthalle. Alles hat seine Zeit. Die Fabriken verschwanden. Die Großmarkthalle ist jetzt der Eingangsbereich der Europäischen Zentralbank. In die Fabriklofts zogen Werbe- und PR-Agenturen, Autohäuser gefragter Marken, von BMW über Mercedes-Benz und Audi bis Tesla. Ich schätze mal, das ist ein guter Platz, um sich anzusiedeln. Konkurrenz Der Wandel des Frankfurter Ostends brachte auch Restaurants und Hotels ins Viertel. Hier findet man neben anderen: 25 hours, Scandic, Hampton by Hilton, Innside, Motel One, moxy, B&B, A&O Hotels & Hostels. Junge Marken, alle mit einem besonderen Konzept. Folglich geht es im Hotel-TALK auch um die Unterschiede, die Philosophie und – es geht ja ums Verkaufen der Produkte – den USP (Unique Selling Point = Alleinstellungsmerkmal). Hier passt das lyf zu 100 Prozent in die Landschaft. Und dort sticht auch seine Fassade aufs Feinste heraus. Besonders überzeugend sieht das am Abend aus. Modern, stylisch und trotzdem einladend. lyf East Frankfurt: Hier geht’s lang – Foto: Rüdiger Edelmann /ttb-media TON-TEXT-BILD USP und Markencharakter Ich lese in der Markencharakterisierung über die Zielgruppe: lyf is for the go-getters, the dreamers, the trend-setters and those with a thirst for authenticity. Aha, aber was ist eine Hotelmarke für Macher, Träumer, Trendsetter und alle mit einem Durst auf Authentizität? Was damit gemeint ist erzählt Vangelis Porikis im Podcast. Co-Living Panoptikum: Für Meetings und Konferenzen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD lyf sei ein Co-Living-Konzept, das es digitalen Nomaden, Technopreneuren, Kreativen und Autodidakten ermöglicht, “ihre Freiheit” in einer dynamischen Umgebung zu leben. Die Zimmer sind gemütlich, klein aber völlig ohne Schnick-Schnack. Letzterem kann man in dem Co-Living-Bereichen begegnen. Dazu gehört nicht nur die Co-Working Zone (Connect), sondern auch ein Konferenzraum (Panoptikum), zwei Co-Living-Küchen (Bond), in denen man als Gast eigene Mahlzeiten zubereiten kann, ein Event- und Wohnraum (Huddle) und für alle Aktiven mit Burn einen gut ausgestatteten Fitnessraum im Keller. Alle Räume lassen sich wahlweise für Zusammenkünfte, Seminare oder auch Partys exklusiv buchen. Dazu kommt noch, für sonnige Nachmittage eine Dachterrasse mit Sitzgelegenheiten. Private-Living Gemütlich – Praktisch – Klein: Mein Zimmer im lyf East Frankfurt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Zimmer sind ziemlich klein, bieten aber ALLES was man braucht. Vielleicht ist die „Enge“ dort gleichzeitig eine Aufforderung sich innerhalb des Hauses dem CO-Living zu widmen. Bauliche Struktur Hotelfassade mit den Social-Living Bereichen am Abend – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das architektonische Geheimnis liegt in der Unterteilung der durch die Glasfront lichtdurchfluteten Gemeinschaftsräume im vorderen Teil des Hauses und (auch akustisch) abgetrennt die Zimmer. Seitenbereich des Hotels mit den Zimmern – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Diese Kombination bietet insbesondere für Gäste, die länger bleiben Rückzugsmöglichkeiten im Zimmer auf der einen und die Möglichkeit sozialer Kontakte in den Gemeinschaftsbereichen. Gastronomisches Angebot Restaurant “leuchtendroter” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Hier hat man sich Partner ins Boot geholt für das Restaurant „Leuchtendroter“. Hier wird abends vegane Küche zelebriert (gehobene Preise!). Die Betreiber sind auch zuständig für das Frühstückangebot, wahlweise am „Kiosk“ in der Eingangshalle oder als Frühstücksbüffet im Restaurant. Das Angebot am Morgen ist ebenfalls vegan und sehr lecker, wie ich bei meinem Aufenthalt feststellen durfte. Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD In den beiden obersten Etagen ist die Bar „Marmion“ zuhause. Drinks und Cocktails plus „satte Sounds“ in der Bar oder (bei gutem Wetter) auch eine Etage höher, auf der schon erwähnten Dachterrasse. Community Nicht in Permanenz, aber regelmäßig. Den Hotelplanern ist es wichtig, das Haus auch für die ganze Nachbarschaft zu öffnen. Im „Neighborhood-Gedanken“ spiegelt sich die Philosophie, das Hotel als integralen Bestandteil des Stadtviertels zu sehen. Für die Gäste auch Kontakt zu den Menschen der Umgebung zu bekommen und umgekehrt. Dies geschieht mit unterschiedlichsten Veranstaltungen im Haus, von Lesungen, über Konzerte, bis hin zu Yoga-Stunden und Kursen. Das „vegane Ostend“ trifft sich auch regelmäßig im Restaurant. Am Abend meiner Übernachtung, gab es dort nicht einen einzigen freien Platz. Preise Nach der Führung durchs Hotel: Rezeption heisst “Say Hi!” – Foto: ttb-media TON-TEXT-BILD Wenn man, wie ich mit Kleingruppe, in der absoluten Nebensaison (Freitag im Januar) übernachtet, trifft auf günstige Übernachtungspreise ab 58 Euro pro Doppelzimmer. Wenn Frankfurt voll ist (Messe, Konzerte etc.) sind die Zimmerpreise, am Markt orientiert, natürlich höher. Vangelis Porikis betont aber, dass man durch die östliche Randlage (trotz guter ÖPNV-Anbindung) immer etwas günstiger sein könne. Völlig überzogene Zimmerpreise, die die Konkurrenz durchaus aufrufe, lehne er aber ab. Der weitere lyf-Weg Der Ausbau der Hotelzahl ist in Europa erst im Aufbau. Bisher gibt es nur drei Hotels (Wien, Paris, Frankfurt) und damit erst ein Haus in Deutschland. Absicht sei es aber, die Marke zu verankern und die Hotelzahl bis 2030 auf mindestens 30 Hotels wachsen zu lassen. Eine echte Herausforderung. Information & Links lyf East Frankfurt lyf Hotels in aller Welt Hinweis Das “lyf East Frankfurt” hat die „Jurysitzung Audiopreis“ der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ) Ende Januar als Sponsor unterstützt. Dabei durfte ich das Hotel kennenlernen. Trotzdem wurde meine Meinung nicht beeinflusst. Das Gespräch mit Vangelis Porikis wurde Anfang dieser Woche nach journalistischen Grundsätzen geführt. The post D-RR308 – Hotel-TALK: lyf-Style & Co-Living im Hotel first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Ein Vereinchen, das im verborgenen blüht, das auf kargem Nährboden sehr zum Verdrusse seiner Freunde, noch mehr aber zur Schadenfreude seiner Feinde längere Zeit kränkelte und erst ganz neuerdings die gesetzten Hoffnungen zu erfüllen beginnt. Diese Rückkehr aus der Winterpause hat hochmoderne Beweggründe. Das Milieu für diesen Podcast ist kurz angedeutet folgendes: Fußball, Regionalliga, Trainer, Kader, Faktenverfälschung. Es ist also ein recht buntes und die Nebenmotive sind auf diesem kleinen, engen Podcast recht zahlreich. Der Podcast ist klein, aber es ist ein feiner Podcast: Es handelt sich nicht um Joe Rogan, 50+2 etc., es handelt sich um das Chemische Element, wobei wir uns im Hintergrunde stets Bastian, Jonas, Nils und Kilian denken mögen. Es handelt sich um jenen Podcast, der dem feinen reichen Fußballfan das ist, was den Armen „Copa TS“ bedeuten - den Gewohnheitspodcast; der den gemeinen Mann, soweit er sich den Genuss verstatten kann, in jene überschäumende Behaglichkeit zu versetzen pflegt, in der er sich für Momente unter die Götter, mindestens aber unter die Bankdirektoren oder andere Großen entrückt fühlt. Und weil das schwächliche Subjekt Mensch diese Selbsttäuschung so sehr liebt, darum möchte es sie gern in Permanenz haben und darum wieder fühlt es sich vom Chemischen Element so stark angezogen. Shownotes: Lindgrün MDR Interviews und Artikel zur Situation der BSG "Noch ein paar Sachen zu klären": Trainersuche bei Chemie Leipzig in der Endphase | Kicker Regionalliga: Ex-Meppen-Trainer - neuer Job bei diesem Viertligisten | Reviersport Ersatzneubau Georg-Schwarz-Brücken - Stadt Leipzig Kunstrasen, Funktionsgebäude, Kapazität: Chemie Leipzig hat 2025 viel zu stemmen Medientipps: A Guardia die una fede Slomosa | Spotify Den Kapitalismus besser machen – Schulze-Delitzsch und die Genossenschaftsidee Donald Trump – Schicksalsjahre eines Präsidenten | ARD Mediathek
Mit seinem Buch „Die permanente Revolution“ schrieb Leo Trotzki 1929 die theoretische Grundlage, auf der er selbst praktisch als Revolutionär in den Jahren 1905 und 1917 mitgewirkt hatte. Revolution versteht er als einen Prozess, der in der Permanenz stattfinden muss. Zwar beginnt sie auf nationalem Boden, doch findet sie im Gefüge des globalen, kapitalistischen Weltmarkts und seiner Produktivkräfte statt, mit denen ein Nationalstaat kaum mithalten kann. Der Entwicklungsstand der Produktivkräfte, der Zustand der Klassen und die Beziehung und Entwicklung der Wirtschaftszweige zueinander – all diese Besonderheiten, die einen spezifischen Nationalstaat ausmachen, gilt es zu erkennen und zu analysieren. Denn sie sind für die konkrete Entwicklung von revolutionären Prozessen entscheidend. Anstatt den Zustand von Nationalstaaten in Etappen oder in Stadien der Reife zu denken, sieht Trotzki also eine ungleichmäßige Entwicklung, die in den revolutionären Prozessen jeweils mitgedacht werden müssen. Trotzkis „Permanente Revolution“ wendet sich somit gegen den Stalinismus und die damit einhergehende Theorie des Sozialismus in einem Land. Es ist auch eine Kritik an der Führungsgarde der bolschewistischen Partei, die die demokratische Revolution nicht ernst nimmt und in Russland den großen Anteil der Bauernschaft in der Bevölkerung nicht ernst nahm, die, in ihrem Spannungsverhältnis zwischen Bourgeoisie und Proletariat, hätte behandelt werden müssen. Die demokratische Revolution kann nur durchgeführt werden, so Trotzki, wenn sie dann in eine sozialistische Revolution hinüberwächst. Zu Gast bei Alex Demirović ist in dieser Folge der ehemalige Trotzkist und kommunistische YouTuber Fabian Lehr.
Wie kann uns die Geschichte zu einem besseren Verständnis des Wandels verhelfen, den unsere Gesellschaften heute durchmachen?Über Fragen wie diese spricht in dieser Episode von Hessen schafft Wissen Prof. Dr. Eckart Conze. Er ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Philipps-Universität Marburg und zählt zu den profiliertesten deutschen Zeithistorikern. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Geschichte von Adel und Eliten, die internationale Politik vom 18. bis ins 21. Jahrhundert, die Geschichte der Bundesrepublik sowie die Historische Sicherheitsforschung.
13.03.2022 – Der Medienwissenschaftler Prof. Norbert Bolz, der Wirtschafts- und Finanzexperte Marc Friedrich und der Publizist Roger Letsch diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die Permanenz des Aufnahmezustands von der inszenierten Corona- bis zur inszenierten Klimakrise mit Einschub des Ukraine-Kriegs, über Politiker, die an der Nadel hängen, und solche, die für die Freiheit frieren lassen.
Walter Benjamin - zentrale Begriffe wie Aura, Katastrophe in Permanenz, Dialektik des Stillstands, historischer Matererialismus, erklärt an seinen Essays "Die Kunst im Zeitalter technischer Reproduzierbarkeit", "Zum Begriff der Geschichte" und "Zum Ursprung des deutschen Trauerspiels".
Warum unsere permanente Smartphone-Nutzung gefährlich ist Zusammen mit seinem Team hat Professor Markowetz eine App entwickelt, die das Verhalten der 40 Millionen Smartphone-Nutzer dokumentiert. Er kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: Drei Stunden täglich befassen wir uns im Schnitt mit unserem Smartphone, 55 Mal am Tag nehmen wir es zur Hand. Ständig sind wir abgelenkt, unkonzentriert, gestört. Welche dramatischen Folgen die digitale Permanenz für unsere Gesundheit, unser Leben und unsere Gesellschaft hat und was wir dagegen tun können – diesen Fragen geht Alexander Markowetz in seinem brisanten Buch auf den Grund. Interview mit Alexander Markowetz:
Zusammen mit seinem Team hat Professor Markowetz eine App entwickelt, die das Verhalten der 40 Millionen Smartphone-Nutzer dokumentiert. Er kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: Drei Stunden täglich befassen wir uns im Schnitt mit unserem Smartphone, 55 Mal am Tag nehmen wir es zur Hand. Ständig sind wir abgelenkt, unkonzentriert, gestört. Welche dramatischen Folgen die digitale Permanenz für unsere Gesundheit, unser Leben und unsere Gesellschaft hat und was wir dagegen tun können – diesen Fragen geht Alexander Markowetz in seinem brisanten Buch auf den Grund.
Warum unsere permanente Smartphone-Nutzung gefährlich ist Zusammen mit seinem Team hat Professor Markowetz eine App entwickelt, die das Verhalten der 40 Millionen Smartphone-Nutzer dokumentiert. Er kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: Drei Stunden täglich befassen wir uns im Schnitt mit unserem Smartphone, 55 Mal am Tag nehmen wir es zur Hand. Ständig sind wir abgelenkt, unkonzentriert, gestört. Welche dramatischen Folgen die digitale Permanenz für unsere Gesundheit, unser Leben und unsere Gesellschaft hat und was wir dagegen tun können – diesen Fragen geht Alexander Markowetz in seinem brisanten Buch auf den Grund.
Zusammen mit seinem Team hat Professor Markowetz eine App entwickelt, die das Verhalten der 40 Millionen Smartphone-Nutzer dokumentiert. Er kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: Drei Stunden täglich befassen wir uns im Schnitt mit unserem Smartphone, 55 Mal am Tag nehmen wir es zur Hand. Ständig sind wir abgelenkt, unkonzentriert, gestört. Welche dramatischen Folgen die digitale Permanenz für unsere Gesundheit, unser Leben und unsere Gesellschaft hat und was wir dagegen tun können – diesen Fragen geht Alexander Markowetz in seinem brisanten Buch auf den Grund.
Gedankensplitter Thema: Die Illusion der Permanenz - Wie bewertet die Metaphysik Veränderungen? Es sind Ergänzungen, Gedanken und besondere Aspekte zu den Themen der Buchreihe 'Hinter den Kulissen unserer Welt'. Der geschriebene Text liefert linear verbundene Informationen. Gedankensplitter beleuchtet diese aus einem anderen Blickwinkel. Wer jedoch nicht zuvor eines dieser Bücher gelesen hat, wird vermutlich manchen Begriff nicht einordnen können [ Link zu Begriffserläuterungen ]. Buchreihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' [ Link zur Autorenseite ] Hauptwerk der Reihe: 'Die Kraft des Bewusstseins - Wie wir in jedem Moment unsere Realität bilden' (Bd. zero) [ Link zum Verlagsshop ] Alle Bücher dieser Reihe sind jedoch kostenlos und ohne Anmeldung online einsehbar unter [ Link zur Übersichtsseite - einfach auf gewünschten Titel klicken ] Kategorien: Philosophie / Psychologie / Metaphysik Eingeflossene Quellen: [ Link zum Literaturverzeichnis ] --- Send in a voice message: https://anchor.fm/gedankensplitter/message
Im zweiten Teil unseres Podcasts zum Thema "Feedback" springen wir auf eine Metaebene und betrachten Feedback aus ethischer Sicht. Wir zeigen auf, dass die Verschülerung des Erwachsenen die mächtigste und zugleich meist ignorierte Tatsache der gegenwärtigen Managemententwicklung ist. Der Mensch wird als Halbfabrikat angesehen, vervollständigt durch Feedback. „Ändere dich!", so lautet die mehr oder weniger offene Botschaft. Erwachsene Menschen werden in entwürdigender Weise und in Permanenz auf die Schulbank gedrückt. Erhalten wir auf diesem Weg selbstverantwortliche, intrinsisch motivierte, unternehmerisch denkende Leistungspartner, die da „draußen“ beim Kunden einen Unterschied machen?
Das tagtägliche Lamento der herrschenden Polit-Kaste, jetzt müssten aber wirklich alle Demokratinnen und Demokraten ganz eng zusammenstehen, um sich gegen den Faschismus – nein, eigentlich nur gegen Hass im Allgemeinen –, zu positionieren, wird durch das alltägliche staatliche Handeln in Permanenz konterkariert. Die gesellschaftliche Affirmation des autoritär-völkischen Denkens ist in Form der Verharmlosung, der Entschuldigung, … 213 Ressentiments weiterlesen →
Du bekommst von mir den Code des Lebens vermittelt, der dich in dein persönliches PeaceLife führen wird. Eine universelle Methode, die jeder Mensch erlernen kann.In diesem Tipp werde ich dich darüber aufklären, dass du eine Kraft besitzt, die sehnsüchtig darauf wartet, zum Einsatz zu kommen. Diese Kraft ist die Basis meiner Arbeit.Sie ist das, was mich zum wahren Fan des Lebens macht und deren Magie ich mich täglich bediene. Dieses Wissen möchte ich mir dir jetzt teilen, damit du diese Kraft ebenfalls für dich und dein Leben nutzen kannst.Ich wünsche dir viel Spaß beim Hören dieser neuen PeacePerle:Abonniere den Podcast auf iTunes, Spotify oder per RSSWas du in diesem Tipp unter anderem alles lernen wirst:Was deine stärkste Kraft ist und wie du sie sofort nutzen kannst um rundum erfüllter zu lebenWas hinter dem psychologischen Konzept der Illusion der Permanenz steckt und wieso es dein Glück blockiertWieso die Tatsache der dauerhaften Veränderung dir helfen wird und was du dafür tun musst Wie du die Kraft der Gestaltung entfesselst und anwenden kannst um dich ins das Leben deiner Träume zu navigierenWelche Aktionsformen es gibt und welchen Einfluss sie haben werden, wenn du ihnen mehr Beachtung schenkst Weiterlesen
Ich war blind! Es ist Zeit zum Auftauchen! Ich bin dann mal weg … und ich sehe, ich bin nicht ganz allein auf dem Weg aus den konditionierten Untiefen heraus, hinauf in die Tiefen und Höhen des Seins, das einfach so ist, wie es ist. Genug gerudert, ich ziehe die Ruder ein, und lasse mich treiben. In einer Welt, in der ein zartes Karussell im Bauch genauso intensiv ist, wie eine himmelhohe Achterbahnfahrt im spirituellen oder erkenntnissorientierten Ausnahme”zustand”. Auch das nur Teil der Permanenz des Eins. Podcast URL: http://www.rowforsilence.com/
The Digital Oblivion. Substanz und Ethik in der Konservierung digitaler Medienkunst | Symposium Do, 04.11.2010 – Fr, 05.11.2010 Edmond Couchot counterposed the concept of »chronic time« with that of »uchronic time«. The latter was shaped by simulations, eventualities and possibilities – it refers to a condition of permanent present-ness, free from delay, duration and action. Via the Internet, everyone can construct their own history, but these stories are not reproducible. Perhaps an archive functioning like an organic, living memory might serve as a medium to transmit these stories. The digital technologies (computers, global communication networks, multimedia, electronic games or art installations) have not merely changed our relationship with the world and the other, they have shaken our relationship with time and rocked the very foundations of our culture. We are torn between two temporalities. The first temporality belongs to chronic time, the longitudinal time of history, of the events absorbed and retained by writing, writing being what organises memory and oblivion. The second temporality belongs to machines and plunges us in a time outside of time, that virtual or »uchronic« time where events give way to eventualities. What happens to our world when writing, which has guaranteed the permanence of history until now, conforms to the model of hypertext and splits? When the thread which history spans from past and present to the future threatens to tear under the pressure of »uchronic« time? Are we to reinvent our relationship to time? What are the consequences of this change of temporality for the conservation of digital art works and for the sphere of art more generally? Edmond Couchot is »Docteur d’État« and »Professeur émérite des universités«. He has directed the master studies in art and technology of the image at the Université Paris 8 for twenty years and continues to participate in research activities at the Centre for Digital Imagery and Virtual Reality. /// Laut Edmond Couchot verändern die digitalen Technologien (Computer, globale Kommunikationsnetzwerke, Multimedia, elektronische Spiele oder künstlerische Installationen) nicht nur unsere Beziehung zur Welt und zum Anderen, sie bringen ebenfalls unsere Beziehung zur Zeit durcheinander und erschüttern die Grundlagen unserer Kultur. Wir finden uns zwischen zwei Zeitlichkeiten zerrissen. Die eine Zeitlichkeit ist der chronischen Zeit eigen, der langen Zeit der Geschichte, der Ereignisse, die von der Schrift, die das Gedächtnis und das Vergessen organisiert, aufgenommen und fixiert werden. Die andere Zeitlichkeit gehört den Maschinen und versetzt uns in eine Zeit, die außerhalb der Zeit liegt, in eine virtuelle oder »uchronische« Zeit, in der das Ereignis der Eventualität weicht. Was wird aus unserer Welt, wenn die Schrift, die bis jetzt die Permanenz der Geschichte garantiert hat, sich dem Modell des Hypertexts anpasst und sich spaltet? Wann wird der rote Faden, den die Geschichte zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft spannt, unter dem Druck der »uchronischen« Zeit abreißen? Müssen wir unsere Beziehung zur Zeit neu erfinden? Was sind die Folgen dieser Veränderung der Zeitlichkeit für die Konservierung digitaler Kunst und für die Kunst allgemein? Ursprünglich bildender Künstler, schafft Edmond Couchot seit den sechziger Jahren interaktive kybernetische Installationen, die auf Klang reagieren und die Teilnahme des Betrachters erregen.