POPULARITY
Categories
Aus Köln und Sofia. Mit dem basierten Philosophen und Nietzsche Enjoyer Ben Richter (https://www.youtube.com/@benrichterphilosophie). Ich spreche mit Ben über RetardMaxxing, Hässlon Aristoteles, Trad Wives, Epstein und Sklavenmoral. Escape the Matrix. Finde den Aethervox Podcast überall: https://linktr.ee/AethervoxEhrenfeld
In einem Leitartikel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) wurde vor Weihnachten die Frage (Titel) gestellt: Wie wirklich ist Gott? Die Spuren, die der Autor, für die evangelische Kirche zuständig, dann verfolgte, liefen "über" Jürgen Habermas, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Immanuel Kant und andere Größen von Denkern, Theologen und Philosophen. Die Welt kennt diese Namen. Soll man sagen: Natürlich kam ein Apostel Paulus nicht vor, auch nicht Martin Luther, Johanens Calvin, John Nelson Darby, William Kelly, Carl Brockhaus und andere. Die Frage ist: Wer hat in Gottes Geschichtsschreibung wirklich Spuren hinterlassen. Wer eigentlich? Vermutlich mehr von denen, die hier auf der Erde Unbekannte waren ...
In dieser Folge diskutiert Matussek mit Rüdiger Safranski, dem Schriftsteller und Philosophen, den Unterschied der alten RAF zu einer neuen Terrorgruppe, zu der sich gerade gewisse Teile der Antifa und Untergrundkommandos wie die sogenannte Vulkangruppe zusammenfinden. Safranski, früher selbst Mitglied einer kommunistischen Hochschulgruppe, schildert den Beginn der sogenannten Achtundsechziger als dionysische Befreiung, Matussek spricht vom eher zufälligen Sprung Ulrike Meinhofs in die Illegalität. Weitere Themen sind der weltweite linke Aufstand, etwa am Beispiel der Unruhen in Minneapolis, sowie der gezielte Staatsbankrott des Landes, der nach den Hoffnungen linker Theoretiker eine neue revolutionäre Bewegung auslösen soll. Des Weiteren: Donald Trumps vereinfachte Weltpolitik am Beispiel des Kidnappings von Venezuelas Maduro und die Hoffnung auf eine ähnliche Blitzaktion zur Befreiung des iranischen Volkes.
Die zweite Staffel Dr. Horror endet mit einem Big - BAD!!! - Bang: Einmal weil: Premiere, Premiere: Dr. Horror war zum ersten mal Live mit eigener Show im wunderbaren MKH Wels. Zu Gast: Rechtsanwalt Michael Lanzinger, Dr. Horror Anwalt der Herzen und seineszeichens Anwalt der Härten - vor Gericht vertritt er die wirklich schweren Jungs und Mädels, von Sexual- und Gewaltdelikten bis hin zu Drogen-Deals im großen Stil! Am Programm, passend zur Profession: Das Böse! Gemeinsam mit seinem Gast fragt Dr. Horror: Wie gelingt es einem, nicht auf die dunkle Seite der Macht zu wechseln? Müssen Juristen das Böse anders sehen, als etwa Philosophen? - Und: Wie böse ist eigentlich das Gute? - Die ultimative Folge, für alle, die "böse" irgendwie immer schon gut fanden!DANKE - EUCH ALLEN!Dafür, dass ihr diese Zweite Staffel zu etwas ganz Besonderem gemacht habt - mit euren Nachrichten, den vielen Lese- und Filmtipps und eurem Power-Support für Dr. Horror. Ihr seid die Besten!!!Staffel 3 startet im März 2026Hier geht's zur HP von Michael Lanzinger:https://www.rechtsanwalt-lanzinger.at/Hier geht's zum MKH Wels:https://www.medienkulturhaus.at/
Sokrates ist ein Mysterium. Einerseits ist er einer der berühmtesten Philosophen der Welt, andererseits haben wir all unser Wissen über ihn von anderen. Sokrates gleicht ein bisschen Jesus Christus, er hat nichts geschrieben, hatte eine Gefolgschaft, machte keinen Unterschied zwischen arm und reich - und wurde schließlich zum Tode verurteilt. Vor allem mit einem seiner Schüler ist er auf ganz spezielle Art verbunden: Platon. Denn Platon hat fast ausschließlich Texte über Sokrates geschrieben, aber ist das dann nicht *nur* der "platonische Sokrates"? Gab es da nicht noch andere Quellen? Wie sah Sokrates zum Beipsiel bei Aristophanes und Xenophon aus? Über diese Fragen spricht Christian mit Nikolaos Loukidelis, der an der TU Berlin lehrt und sich in seiner Forschung speziell mit Sokrates beschäftigt.
In dieser m.next Podcast-Folge mit dem Philosophen Markus Gabriel geht es um Moral und die Verantwortung wirtschaftlichen Handelns. Ausgangspunkt ist die Frage, warum Moral für viele Menschen heute ein Reizwort ist. „Du bist immer so moralisch“ ist meist vorwurfsvoll, selten anerkennend gemeint. Und doch können wir auf moralische Orientierung nicht verzichten. Aber wann kippt Moral ins Moralisieren? Und was heißt es überhaupt, moralisch zu handeln? Gabriel spricht über universelle moralische Tatsachen, die Antworten darauf geben, was wir tun sollten und was moralisch richtig oder falsch ist. Sie existieren auf Basis unseres gemeinsamen Menschseins und gelten allgemein und objektiv, unabhängig von individuellen Meinungen oder Prägungen. Moralische Neutralität ist nicht möglich, so Gabriel. Gabriel fordert einen „ethischen Kapitalismus“, eine moralische, humane Marktwirtschaft, die nicht auf unendliches Wachstum ausgerichtet ist. Kann das realistisch sein? Diskutiert wird das Modell des Grünen Wachstums und die Grenzen zwischen ökonomischen Anforderungen und moralischer Verantwortung, etwa mit Blick auf Klimawandel, Wettbewerbsdruck und den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Überfordern sich Unternehmen, wenn sie öffentlich Haltung zu politischen oder gesellschaftlichen Fragen zeigen, oder kann das sogar ein wirtschaftlicher Vorteil sein? Welche Rolle kommt Unternehmen für die Stabilität von Demokratie und Gesellschaft zu? Ist Zuversicht eine moralische Pflicht? Markus Gabriel zählt zu den bekanntesten und einflussreichsten deutschen Philosophen der Gegenwart. Mit nur 29 Jahren wurde er zum jüngsten Philosophieprofessor Deutschlands berufen. Heute ist er Professor für Erkenntnistheorie und Philosophie der Neuzeit an der Universität Bonn sowie Direktor des Internationalen Zentrums für Philosophie. In seinen Büchern, unter anderem „Moralische Tatsachen, Gutes tun – Wie der ethische Kapitalismus die Demokratie retten kann“ und „Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten“ beschäftigt er sich seit Jahren mit Fragen der Moral.
Die Klimadebatte ist allgegenwärtig – und doch scheint sie festzustecken zwischen moralischen Vorwürfen, Abwehrreaktionen und Resignation. Viele Sätze, die wir täglich hören, klingen für viele erst einmal plausibel: "Allein kann ich eh nichts bewirken", "Man wird sich wohl noch etwas gönnen dürfen" oder "Die Katastrophe lässt sich eh nicht mehr aufhalten." In ihrem gemeinsamen Buch "Besser um die Zukunft streiten" zeigen fünf Philosophinnen und Philosophen, dass es möglich ist, über Klima und Verantwortung streitbar, differenziert und klug zu diskutieren – ohne Lautstärke, aber mit Argumenten. Darüber sprechen wir heute mit einem der Autoren, Stefan Riedener, Professor für Philosophie an der Universität Bergen.
Sternagel, Prof.Dr.Jörg www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
In dieser Folge Smoking Area benehmen sich Leute, als wären sie das erste Mal unangeleint draußen unterwegs. Was Pati als Person mit Migrationshintergrund in einer Arzt Praxis oder beim Bürgeramt nicht bringen kann, warum Pati darüber verwundert ist, dass Franzosen so gute Philosophen geworden sind und wessen Outfits in „Der Pati“ fast ihren Verstand verlieren lassen haben - all das erfahrt ihr mit nur einem Klick auf diese Folge Smoking Area.
Annette von Droste-Hülshoff zählt zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts. Adele Schopenhauer, die Schwester des Philosophen, mit der Annette von Droste-Hülshoff gut bekannt war, nannte sie in einem Brief mal Schwester Scheherazade. Wegen ihres fesselnden Erzähltalents, insbesondere mit Blick auf Märchen, Sagen und Geschichten der unheimlichen Art. Ihr Erzähltalent offenbart sich natürlich auch im gedruckten Wort, etwa in ihren Gedichten, in denen Landschaften nicht nur als Natur erscheinen, sondern auch Stimmungs-, Zeit- und Seelenlandschaften sind. So auch in ihrem Gedicht „Lebt wohl“, das vom Abschied handelt.
Der Philosoph und Buchautor Jochen Kirchhoff ist am 26.12.2025 im Alter von 81 Jahren verstorben. In Gedenken an Jochen Kirchhoff verweisen auf das Interview, das Rüdiger Lenz im Mai 2022 mit ihm geführt hat.Hier die schriftliche Anmoderation zum damaligen Interview:Jochen Kirchhoff ist Philosoph und Buchautor. Wir haben den Philosophen zum wiederholten Male zu uns gebeten, um mit ihm die Frage zu erörtern, was zwei Jahre medizinisches Diktat mit der Gesellschaft gemacht haben. Obwohl es keinen Maskenzwang mehr gibt, trägt die Mehrheit in Kaufhäuser und zu anderen Gelegenheiten noch immer einen Mund- und Nasenschutz. Was veranlasst die Mehrheit, dass noch immer zu tun?Corona, eine transzendenslose Religion, sagt Kirchhoff und erläutert seine These, in dem er tiefer auf die Geschichte der Wissenschaften eingeht. Der Mensch muss anscheinend Machtsysteme aufbauen. Er muss sich wichtig nehmen und seine Fülle kleinmachen, um über andere herrschen zu können. Vielleicht ist es das, weswegen der Mensch alles zuerst im Guten erschafft und dann wieder zerstört. Hält der Mensch das Gute nie lange aus oder hält er sich selbst nicht lange aus?Kirchhoff ist ein exzellenter Aufklärer. Er geht immer in die Tiefe und erklärt dabei alle Gänge, in die er geht. Das zeichnet ihn aus. Er philosophiert immer so, dass man leicht verstehen kann, was er meint. Wohin führt unsere Gesellschaft und was treibt sie von sich weg? Das sind die Hauptfragen, die das ganze Gespräch durchziehen.Sein neustes Buch KOSMOS ist hier erschienen: https://www.oval.media/product/kosmos/Mehr über Jochen Kirchhoff hier: https://www.youtube.com/c/JochenKirchhoff/playlists+++ Ihnen gefällt unser Programm? Machen wir uns gemeinsam im Rahmen einer "digitalen finanziellen Selbstverteidigung" unabhängig vom Bankensystem und unterstützen Sie uns bitte mit der: Spenden-Kryptowährung „Nackte Mark“: https://apolut.net/unterstuetzen/#nacktemark oder mit Bitcoin: https://apolut.net/unterstuetzen#bitcoin Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier: https://apolut.net/unterstuetzen/+++ Bitte empfehlen Sie uns weiter und teilen Sie gerne unsere Inhalte in den Sozialen Medien. Sie haben hiermit unser Einverständnis, unsere Beiträge in Ihren eigenen Kanälen auf Social-Media- und Video-Plattformen zu teilen bzw. hochzuladen und zu veröffentlichen.+++ Abonnieren Sie jetzt den apolut-Newsletter: https://apolut.net/newsletter/+++ Unterstützung für apolut kann auch als Kleidung getragen werden! Hier der Link zu unserem Fan-Shop: https://harlekinshop.com/pages/apolut Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Johannes Hartl spricht mit dem Philosophen und Psychiater Thomas Fuchs über die Verteidigung des Menschen. Es geht um Bewusstsein, Leiblichkeit, Gefühle, Werte und die Frage, warum KI kein Bewusstsein entwickeln kann – und was den Menschen im Kern menschlich macht.Eden Culture ist eine Bewegung, die Kultur gestaltet und langfristig transformiert!https://linktr.ee/edenculture.de
Was könnte uns als Atheisten überzeugen, dass es Gott gibt? Wir loten Kriterien, Belege und Denkexperimente aus und fragen, ob es intellektuell unredlich ist, wenn man darauf keine Antwort hat. Der Anlass: das Buch Serpentinen von Sebastian Stritsch, einem katholischen Philosophen und Publizisten, sowie die Debatten um seine Positionen zu Naturalismus beziehungsweise Naturrecht und zu gesellschaftspolitischen Themen. Kommentare? Hier geht's zu YouTube... Neues Buch von Jörn Dyck: Die Morde der Bibel Das Buch bietet einen fundierten und gut lesbaren Rundgang durch das Alte Testament. Jörn Dyck als Sprecher auf Deiner Veranstaltung Weitere religionskritische Quellen: Podcasts: Podcast: Ketzerpodcast Podcast: MGEN — Man glaubt es nicht Radio Athikan (Österreich) YouTube: Atheismus-TV auf YouTube Neuer Atheismus TV auf YouTube Artikel und Nachrichten: Artikel: AWQ — Answers Without Questions News in deutscher Sprache: AMB — Atheist Media Blog (Blasphemieblog) News in deutscher Sprache: HPD — Humanistischer Pressedienst Bibelwissen und Religionskritik: Bibelkritik.ch Lesenswerte Bücher: Ist der Papst ein Betrüger? Die Legende von der christlichen Moral Die Morde der Bibel Witziges: Reimbibel.de
Gegen den Winterblues in Deutschland, Österreich oder der Schweiz hilft eine Reise nach Griechenland.Heute geht es zu einem sonnigen Tag im Jahre 335 v.Chr. und dem Punk der antiken Philosophen.Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne bei Instagram: @wasbishergeschah.podcastWBG-Abo zu Weihnachten verschenken und WBG langfristig sichern: https://steady.page/de/wbg/gift_plans++ Livetour-Tickets gibts hier: wbg.190a.de ++++ Du möchtest mehr über unseren Werbepartner erfahren? Alle Infos findest du hier: https://linktr.ee/wasbishergeschah.podcast Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Heute nehmen wir Sie mit auf eine faszinierende Reise durch Philosophie, Zahlenmystik und Legenden: Welche Tugenden führten die großen Philosophen zum Glück? Was verbirgt sich hinter der mystischen Zahl 40? Und welche Geheimnisse umgibt die magische Harfe Irlands?
KI, das Wort der (inzwischen sehr lange dauernden) Stunde. Seit Jahren reden sie darüber, dass sie mal darüber reden müssen, jetzt tun sie es. Zusammen mit etwas mehr Kompetenz im Thema (in Form eines alten Podcastfreundes) hangeln man sich im schier nicht zu überblickenden und auch nicht enden wollenden Themendschungel der mit sich selbst redenden Algorithmen von Suno nach Udio, von Jura nach Theo und von der Steinzeit in hypothetische Zukünfte. Ausserdem: Indische Weihnachtshits, instabiles Werkzeug, traumatisierte Menschen, getötete Subkulturen, Sexbots, Philosophen, Ameisenstrassen, Vogelschwärme, bessere Go-Spieler, individuelle Marvelfilme, billige Fackeln und notwendige Mistgabeln. Enjoy!
Feuilletöne - Der Podcast mit wöchentlichem Wohlsein, der den Ohren schmeckt
Achtung! Es handelt sich um eine Wiederholung aus dem letzten Jahr! In dieser Episode geht es um einen deutschen Philosophen des 20. und 21. Jahrhunderts, also der Gegenwart. Er lebte in der Zeit von 1928 bis 2015. Er selbst bezeichnete sich als pyrrhonischen Skeptiker, Usualisten, als Transzendetal-Bellestristen oder auch als transzendentalen Entertainer. Durch seinen Wortwitz und Esprit wurde er auch jenseits der philosophischen Fachkreise bekannt. Nicht zuletzt prägte er den Begriff Inkompetenzkompensationskompetenz. Es verspricht also eine drollige Sendung zu werden. Wir verkosten in dieser Folge ein Barre Pilsener.
In dieser Folge begrüßt Alex einen Mann, dessen aktueller Terminkalender sich liest wie die Trophäenliste eines übermotivierten Museumskurators: Francis Graffard, der Trainer, der in diesem Jahr offenbar beschlossen hat, den globalen Rennsport einmal komplett durchzuspielen. Japan Cup? Abgehakt. Prix de l'Arc de Triomphe? Natürlich. Vermutlich hätte er auch das Rennen um den letzten Parkplatz an der Longchamp-Tribüne gewonnen, wenn es dafür eine Siegerehrung gäbe. Wir folgen Graffard hinein in die stille Werkstatt seiner Erfolge, dorthin, wo Pferde noch Persönlichkeiten sind und nicht bloß athletische Kurvenspezialisten. Er erzählt, wie aus einer Stallgasse ein kleines Parlament wird, sobald mehrere Besitzergruppen ihre Meinung äußern, und wie man die Erwartungshaltung eines internationalen Konsortiums elegant balanciert, während man gleichzeitig versucht, nicht in die Suppenschüssel des eigenen Stresslevels zu kippen. Besonders eindrucksvoll: seine Beziehung zu Pferden wie Kalandagan und Goliath. Zwei Charaktere, die nicht nur rennen, sondern offenbar auch ihre eigene Dramaturgie mitbringen. Graffard beschreibt, wie aus solchen Vierbeinern manchmal halbe Philosophen werden, die einem wortlos sagen, ob heute ein Tag für Rekorde oder eher für tiefes Nachdenken über den Sinn von Hafer ist. Gemeinsam mit Alex beleuchtet er jene schillernde Zone hinter den offiziellen Kulissen, wo Leidenschaft und Wahnsinn einander freundlich zunicken. Dort, wo Leistung entsteht, bevor die Kameras laufen, und wo echte Hingabe das einzige stabile Fundament ist, auf dem man ein Rennsportjahr dieser Größenordnung überhaupt tragen kann. Ein Genuss für alle, die den Puls des internationalen Galopprennsports nicht nur hören, sondern wie einen lebhaften Taktmeister im Brustkorb spüren möchten.
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Diese Radioséance, Teil 1 von zwei, kreist um die Zeitschrift 'La Révolution Surréaliste', ein Hauptdokument des französischen und internationalen Surrealismus. Sie erschien in zwölf Heften von 1924-1929 und liegt jetzt, 100 Jahre später, erstmals komplett in deutscher Übersetzung bei https://www.textem.de/ als 'Die Sürrealistische Revolution' in Form eines Schubers mit besagten 12 Heften vor. Dazu ist als 'Gebrauchsanleitung' bzw. als 13. Heft die 22. Ausgabe des Magazins ‚Kultur & Gespenster‘ herausgekommen. Nora Dsun vom Verlag, die Herausgeber Benjamin Dittmann-Bieber und Christian Driesen, der selbst auch Texte der Zeitschrift übersetzt hat, sowie Milena Adam, ebenfalls Übersetzerin, sind meine Gäste. Das Schweizer Medium Julia Kubik https://petarde.ch/die-petarde/team/julia-kubik, Anthropologin des Profanen, channelt Texte & Gedichte der Sürrealist:innen. Die Sürrealistische Revolution schreibt sich in dieser deutschsprachigen Übersetzung mit einem „Ü“ und bezieht sich damit auf Walter Benjamins Aufsatz „Der Sürrealismus. Die letzte Bestandsaufnahme der europäischen Intelligenz“, der im Februar 1929 in drei Folgen der Wochenschrift „Die literarische Welt“ erschien und der der Ausgabe von K&G statt einer Einleitung vorangestellt ist: Referenzpunkt dieser Sendung und ihrer Fortsetzung im Januar. Es geht um Lücken und Nicht-Verstehen und wie Übersetzer:innen dies(e) übersetzen, um Proklamationen: das „liberale moralisch-humanistisch verkalkte Freiheitsideal“ und Sprache an sich sei gleich mit „zu erledigen“; um Gedichte von Leuten, die verklemmte Macker waren ohne „Szenarien, wie sie es gerne hätten für die Zukunft“ („Nur eines ist sonnenklar, wenn das so weitergeht, dann wird es scheiße“). Die arrogant und wütend waren (zu recht), das aber im Kollektiv und dabei ganz reizendes Zeug schrieben z.B. wirklich lustige Glossare und Fragen stellen wie „Was ist Angst?“ und Antworten darauf gaben wie „Alles auf eine Karte setzen auf einem menschenleeren Platz“ & die pausenlos Beschwörungen vornahmen: „Ich wünsche mir, dass Sie sieben Tage lang so viele Geschlechter haben wie Finger an der rechten Hand“ und dann feststellen: „Priester, Ärzte, Lehrer, Schriftsteller, Dichter, Philosophen, Journalisten, Richter, Anwälte, Gesetzeshüter, Akademiker aller Art, Sie alle, die Unterzeichner dieses idiotischen Dokuments ‚Die Intellektuellen auf Seiten des Vaterlandes‘, wir werden Sie bei jeder Gelegenheit verurteilen und entlarven. Hunde, die darauf abgerichtet sind, sich das Vaterland zu Nutze zu machen, und die nur ein Gedanke umtreibt, diesen Knochen abzunagen.“ Klingt zeitgemäß. Aber: „Nach der europäischen Katastrophe sind die surrealistischen Schocks kraftlos geworden“, schreibt Adorno 1956, jedoch auch: "Der Surrealismus sammelt ein, was die Sachlichkeit den Menschen versagt; die Entstellungen bezeugen, was das Verbot dem Begehren antat...Wenn aber heute der Surrealismus selber obsolet dünkt, so darum, weil die Menschen bereits jenes Bewußtsein der Versagung sich selbst versagen, das im Negativ des Surrealimus festgehalten wird." Auch zeitgemäß. „Geschichte bietet uns ein Arsenal von Möglichkeiten kritisch zu intervenieren und das ist nie abgegolten, vielleicht kann ich mir da noch was holen“ fasst Christian Driesen am Ende des ersten Teils zusammen. Was dann kommt? Das kommt im neuen Jahr.
Kann uns die Liebe retten? Auf der Suche nach einer Frage, die zum gemeinsamen Nachdenken und Diskutieren einlädt, bin ich meine alten Ausgaben des Philosophie Magazins durchgegangen. Das Cover der Sommer-Ausgabe aus dem Jahr 2017 hat sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, mein Denken in Bewegung gesetzt. Mit der Frage nach der Liebe in Zusammenhang mit einer möglichen Rettungsfunktion hatte ich gleich eine unmittelbare Beziehung, vielleicht genau das, was wir mit dem Begriff der Resonanz in Verbindung bringen können. Aber was für eine Rolle spielt Liebe eigentlich in der Philosophie? Ich habe mir jemanden in den Podcast eingeladen, der sich genau damit auskennt. Manfred Geier hat ein Buch geschrieben mit dem Titel "Die Liebe der Philosophen - von Sokrates bis Foucault" (2020). Darüber wollte ich mehr erfahren und auch über seine Perspektive auf die Liebe als philosophisches Thema. Viel Freude beim Gedankenlauschen und eine schöne Adventszeit!
Viele Horoskope raten: Sei hübsch und sei glücklich! Wieso haben Milliarden alte Sternhaufen im All uns gerade das zu sagen? Da schreiten sogar Philosophen wie Adorno ein. Wir fragen beim Universum nach. Und bei Adorno. Nach der Graphic Novel von Liv Strömquist www.deutschlandfunkkultur.de, Freispiel
Da wir im Westen die Wurzeln unseres rationalen Denkens in der griechischen Antike sehen, übersehen wir oft etwas Grundsätzliches: In der Antike meinte Philosophie überhaupt nicht das reine rationale Denken. Philosophie wurde stattdessen als eine Art zu leben gesehen und ist damit auch manchen antiken Religionen gar nicht so unähnlich. Wie genau, das ausgesehen hat, das beschreibt der französische Philosoph und Historiker Pierre Hadot 1981 in seinem Text “Philosophie als Lebensform”, in dem er nachvollzieht, was Philosophie ursprünglich mal war und wie es dazu gekommen ist, dass wir heute Philosophie vor allem als akademische Disziplin verstehen. In diesem Special diskutieren Jens und Christian diesen Text, um sich damit auf die nächsten Folgen über die antiken griechischen Philosophen einzustimmen. Das ist aber nur der Teaser! Unterstützt uns für die kompletten zwei Stunden auf steadyhq.com/geister.
Slavoj Žižek ist einer der prominentesten Philosophen der Welt. Sein kontraintuitiver Blick beschränkt sich nicht allein auf Tagespolitik oder akademische Diskurse, er betrachtet so auch Filme. Die Dokumentarfilme von Sophie Fiennes bilden das Kondensat seines filmischen Denkens. Die Ideologiekritik steht dabei an erster Stelle, jedoch finden wir fünf verschiedene Analyse-Modi vor, mit denen sich Žižek Filmen nähert. Dabei greift er nicht nur auf Hegel, Marx, Freud und Lacan zurück, um damit das Kino zu erklären, sondern auch der umgekehrte Weg funktioniert: Was, wenn Filme Hegel, Marx, Freud und Lacan erklären? Es ist ein Denken, das ständig in Bewegung ist, aber auch vor Dogmatismus nicht zurückschreckt. Folglich sind nicht alle Filmwissenschaftler von Žižeks Methoden begeistert, zumal er bisweilen damit kokettiert, die Filme zu besprechen, ohne sie überhaupt gesehen zu haben. Tatsächlich ist Kritik berechtigt, denn wie kann es eigentlich sein, dass der Star-Intellektuelle so wenig mit Christopher Nolans „Oppenheimer“ anfangen konnte? Im neuen DeepDive spricht Wolfgang M. Schmitt zwei Stunden über Slavoj Žižeks Blickweisen auf das Kino.Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/q-a-1-the-zone-of-interest-zeit-management/id1586115282?i=1000735357409Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
"Barbara mit dem Turm, Margareta mit dem Wurm, Katharina mit dem Radl sind unsre drei heiligen Madln!"Diesen Spruch fand ich immer witzig und konnte mir damit merken, wer die drei Frauen unter den Vierzehn Nothelfern waren.Unter diesen Vierzehn Nothelfern, die auf vielen Altären in Kirchen dargestellt und auch verehrt werden, ist die Hl. Katharina von Alexandrien, an die wir mit der Kirche heute denken. Sie galt in ihrer Zeit als so gelehrt und klug, dass sie bis heute Patronin der Philosophen und manch anderer Wissenschaften ist. Ob sie wirklich gelebt hat oder ob sie eine Kultfigur ist, an deren Beispiel die Glaubenstreue und das Martyrium vieler Christen deutlich werden sollte, weiß man nicht so genau. Meine Oma Katharina war eine große Verehrerin dieser Heiligen.Aber auch bei meiner Oma wurde deutlich, was es heißt, in schlimmen Zeiten treu zum Glauben und zu Gott zu stehen. Vor den Nazizeiten hatte sie geheiratet und 6 Kinder bekommen. Im Krieg musste sie zusehen, wie sie ihre Kinder zusammenhielt und nicht an die Nazis verlor, was sie auch sehr energisch als ihre Aufgabe gesehen hat. Ihr Mann war als Lokführer unentwegt unterwegs und in den Kriegsjahren an der Front. In den Jahren des Sozialismus nach dem Krieg, in der Sperrzone zur Westgrenze, in der sie leben musste, mit all den Einschränkungen, die den Katholiken in der DDR auferlegt wurde: sie ist unerschütterlich gläubig und fromm geblieben. Immer den Rosenkranz in der Schürzentasche hat sie nicht viel Aufhebens um ihren Glauben gemacht. Sie hatte beide Beine standfest auf der Erde, tatkräftige Arme bei allen, die ihre Hilfe gebraucht haben und das Herz beim lieben Gott, wie sie ihn genannt hat. Zwei Kinder sind vor ihr gestorben und ihren Mann, der sehr cholerisch war, hat sie bei seiner Krebserkrankung in Geduld bis zum Ende gepflegt. Sie ist für mich eine der modernen Heiligen Katharinas, die es zu allen Zeiten gegeben hat und die uns, die wir in ruhigeren Zeiten leben können, immer noch Vorbild sein können.
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Ein Gespräch mit der Philosophin Mirjam Schaub anlässlich ihrer soeben erschienenen Kulturphilosophie der Radikalität. Die beiden umfangreichen Bände tragen die Titel: »Radikalität und der Riss zwischen Theorie und Praxis« und »Radikalität und der Mut zum Gebrauch des eigenen Lebens« und sind 2025 im Meiner Verlag erschienen. Das Gespräch führt Marcel Simon-Gadhof Radikalität wirkt gleichermaßen anstößig wie attraktiv. Seit der Antike hat es zu allen Zeiten radikale Äußerungsformen und Haltungen gegeben, ob bei Sokrates, im frühen Christentum, in der Republik Venedig, bei Philosophen wie Bentham und Stirner oder in der unmittelbaren Gegenwart: in der Spaß- und Stadtguerilla, bei radikalen Kunstformen wie der Performance Art etwa von Marina Abramović bis hin zu den Aktivist:innen der Letzten Generation. Musik, Sound: “Some Years” a project by Mitko Mitkov (concept, videography and words)
Sein und Streit - Das Philosophiemagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Was ist der Sinn des Lebens? Diese Frage gilt selbst vielen Philosophen als zu groß, zu subjektiv. Michael Zichy aber zeigt, dass wir durchaus eine Antwort finden können – und dass die gesellschaftliche Dimension des Lebenssinns unterschätzt wird. Rohde, Stephanie; Zichy, Michael www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit
Wüllenkemper, Cornelius www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Bestseller-Autor und Philosoph Christoph Quarch gibt jeden Freitagmorgen seinen "Frühstücks-Quarch" im Radioprogramm SWR Aktuell ab. Er sucht sich also jede Woche ein Thema aus, über das er nachdenkt und sich manchmal auch aufregt. In dieser Woche geht es um Einsamkeit und speziell um selbst gewählte Einsamkeit. Das selbst gewählte Allein-Sein liegt sogar im Trend: Jüngsten Erhebungen zufolge legen vor allem ältere Frauen immer weniger Wert auf ein Leben zu zweit. So gaben der Studie einer Partnervermittlungsagentur zufolge drei Viertel der befragten Frauen ab Mitte 50 an, lieber allein zu wohnen. Sicher ist jede dieser Antworten mit einer persönlichen Geschichte verbunden. Die hohe Zahl lässt jedoch vermuten, dass sich dahinter auch ein gesellschaftliches Thema verbirgt. Haben die Menschen ihre Bindungsfähigkeit verloren? Und warum sind gerade ältere Frauen beziehungsmüde? Darüber spricht SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch mit dem Philosophen und Bestseller-Autor Christoph Quarch.
Blockiert dein Code Review gerade mal wieder den Release oder ist es der unsichtbare Klebstoff, der Wissen im Team verteilt? In dieser Episode gehen wir der Frage auf den Grund, warum Reviews weit mehr sind als ein einfaches “looks good to me” und was sie mit sozialer Interaktion, Teamdynamik und Wissensverteilung zu tun haben. Wir sprechen mit Prof. Michael Dorner, Professor für Software Engineering an der TH Nürnberg, der seit Jahren zur Rolle von Code Reviews in der Softwareentwicklung forscht: mit Code Review Daten von Microsoft, Spotify oder trivago. Überall zeigt sich: Pull Requests sind mehr als technische Checks, sie sind Kommunikationsnetzwerke. Gemeinsam beleuchten wir, warum Tooling oft zweitrangig ist, wie sich Review-Praktiken historisch entwickelt haben und was das alles mit Ownership, Architektur und sogar Steuern zu tun hat. Ein Blick auf Code Reviews, der dir definitiv eine neue Perspektive eröffnet.Bonus: Wir erklären, warum alle Informatiker Doktoren auch Philosophen sind ;)Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
Eigentlich kann Lina Paula nicht leiden. Doch dann bekommt sie mit, dass Paula traurig ist. Oje. Als Lina mit Kater Hegel darüber spricht, erzählt er ihr von einem Philosophen im Fass. Aus der OHRENBÄR-Hörgeschichte: Lina, Kater Hegel und die Philosophie (Folge 5 von 7) von Brigitte Endres. Es liest: Timo Weisschnur. ▶ Mehr Hörgeschichten empfohlen ab 6: https://www.ohrenbaer.de/podcast/empfohlen-ab-6.html ▶ Mehr Infos unter https://www.ohrenbaer.de & ohrenbaer@rbb-online.de
Im lang vergangenen Jahr 1999 erschien mit Planescape Torment ein faszinierendes und zugleich ungewöhnliches Spiel, das sich nicht nur mit seinem Cover-Artwork von der Konkurrenz abhob: Das Rollenspiel erzählt die Geschichte eines mysteriösen Wesens, das unsterblich zu sein scheint und sich auf eine große Reise begibt um herauszufinden, woher die unverhoffte Langlebigkeit kommt. Als Bühne dienen Schauplätze aus dem Pen'n'Paper-Klassiker Dungeons & Dragons, in der Regie von Entwicklerstudio Black Isle Studios sitzen größen wie Chris Avellone (Fallout, Baldur's Gate, Neverwinter Nights), Guido Henkel (Drachen von Laas) und Komponist Mark Morgen (Fallout, Wasteland, Stasis). Trotz der prominenten Entwicklerriege und der frischen Spielidee war Planescape Torment kein großer kommerzieller Erfolg, gilt aber bis heute als Klassiker aus der zweiten Reihe. Grund genug für Dom Schott, den Titel endlich mal nachzuholen. Unterstützt wird er dabei von Daniel Martin Feige, Professor für Philosophie und seit 1999 fasziniert von Planescape Torment. Gemeinsam machen sie sich für das Rollenspiel warm, reisen in die späten 90er und diskutieren nicht zuletzt über das ungewöhnliche Spielecover.
05.10.2025 – Michael Hauke (Zeitungsverleger in Brandenburg), Ralf Schuler (Politikchef „Nius“) und Claudio Zanetti (Alt-Nationalrat Schweizerische Volkspartei) diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über das künftige „Bürokratiemeldeportal“ und andere Investitionsbooster der deutschen Regierung, über die anhaltenden Ströme der Massenmigration und deren hartnäckige Förderer, über die neue Mode, Drohnen statt Drachen steigen zu lassen, und deren Folgen für den Luftverkehr, über die dunkle Vergangenheit eines schwarzen Philosophen namens Amo – sowie über den ausbleibenden grünen Wasserstoff aus Namibia.
Ein Jahr nach Gründung der Giordano-Bruno-Stiftung verfasste Dr. Michael Schmidt-Salomon 2005 das Manifest des evolutionären Humanismus. Anlässlich dieses 20-jährigen Jubiläums sprach Helmut Fink mit dem Mitgründer und Vorstandssprecher der Stiftung, Philosophen und Buchautor. Neben einem Rückblick auf den Wandel der Religionskritik in den vergangenen zwei Jahrzehnten dreht sich das Gespräch um weitere Schlüsselthemen der Giordano-Bruno-Stiftung, Der Beitrag Freigeist (80) • Humanistische Lebensauffassung • Helmut Fink im Gespräch mit Michael Schmidt-Salomon erschien zuerst auf Kortizes-Podcast.
"Pluralismus ist eine Form der Gewaltenteilung", sagt Odo Marquard, der Skeptiker und Sprachkünstler unter den Philosophen. Zu den "Gewalten", die kritisch beleuchtet werden sollten, zählt Marquard auch Utopien und moralische Überzeugungen. Von Christian Schuler
Ref.: DDr. Boris Wandruszka, Philosoph, Arzt und Psychotherapeut, Freiburg im Breisgau Maria unter dem Kreuz ist ein Bild der vollkommenen Ohnmacht - und gleichzeitig des vollkommenen Vertrauens. Dabei ist schon das Gefühl der Ohnmacht selbst immer ein Leid. Am heutigen Fest der Schmerzen Mariens denken wir mit dem Philosophen und Psychotherapeuten DDr. Boris Wandruszka darüber nach, wie wir mit Erfahrungen der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins konstruktiv umgehen können. DDr. Boris Wandruszka ist Facharzt für Psychosomatik und psychotherapeutische Medizin in privater Praxis mit tiefenpsychologisch-integralem Ansatz. Außerdem ist er freier Dozent für Philosophie und leitet am Lehrstuhl für Christliche Religionsphilosophie der Universität Freiburg i. Br. die Forschungsstelle: „Béla von Brandenstein und sein Werk. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen gehört "Philosophie des Leidens Zur Seinsstruktur des pathischen Lebens". Dr. Wandruszka beschäftigt sich mit Thema auch aus biographischen Gründen, da er selbst seit seiner frühen Kindheit Schmerzpatient ist.
Im zweiten Teil unserer Reihe über das Ebenbild Gottes schauen wir darauf, welche Rolle diese Wahrheit in der frühen Gemeinde spielte. Denn es ist eine Sache, wenn eine Wahrheit nur theoretisch bleibt – aber eine ganz andere, wenn sie das praktische Leben verändert. Anschließend werfen wir auch einen Blick auf Politiker und Philosophen, die sich im Laufe der Geschichte auf das Ebenbild Gottes bezogen haben. Zum Schluss runden wir das Thema mit Stimmen zeitgenössischer Theologen ab, die die bleibende Relevanz der Imago Dei für unsere Gegenwart betonen.
Viele Menschen suchen nach ihrem inneren Kern, nach der persönlichen Wahrheit, die sie wirklich ausmacht. Doch was ist damit eigentlich gemeint? Ist dieser Kern etwas Unveränderliches, das wir freilegen können oder entsteht unser Selbst immer wieder neu, durch Erfahrungen, Entscheidungen und die Plastizität unseres Gehirns? Zwischen der Sehnsucht nach Beständigkeit und der Realität des Wandels liegt die Frage, wie wir authentisch leben können und ob es so etwas wie ein unverrückbares wahres Selbst überhaupt gibt. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über die Idee des Persönlichkeitskerns: von antiken Philosophen wie Platon oder den Stoikern bis hin zu modernen psychologischen Konzepten von Authentizität und Neuroplastizität. Sie diskutieren, ob Selbstoptimierung uns freier oder abhängiger macht, wie wir mehrere Wahrheiten in uns tragen können und was es praktisch bedeutet, ein authentisches Leben zu führen.
Künstliche Intelligenz nimmt dem Menschen immer mehr Arbeit ab. Auch im Privatleben stehen Chatbots mit Rat zur Seite. Was kommt da auf uns zu? Und wie stark soll KI unser Leben und unsere Arbeit bestimmen? Yves Bossart im Gespräch mit dem Philosophen und KI-Experten Christian Uhle. Musik von einer Band, die es nicht gibt. Bilder von Models, die nicht existieren. Und eine Mutter, die ihre verstorbene Tochter trifft – im virtuellen Raum. Künstliche Intelligenz macht verblüffende Fortschritte und Chatbots wie ChatGPT sind im Zentrum der Gesellschaft angekommen. Junge Menschen suchen nicht mehr im Internet, sie sprechen mit ihrem Chatbot über Schulinhalte, aber auch über Privates. Das Berufs- und Privatleben scheint sich derzeit grundlegend zu verändern. Aber wollen wir das? Wie stark soll KI unser Leben bestimmen? Und droht wirklich eine Massenarbeitslosigkeit? Darüber spricht Yves Bossart mit dem Berliner Philosophen und KI-Experten Christian Uhle.
Künstliche Intelligenz nimmt dem Menschen immer mehr Arbeit ab. Auch im Privatleben stehen Chatbots mit Rat zur Seite. Was kommt da auf uns zu? Und wie stark soll KI unser Leben und unsere Arbeit bestimmen? Yves Bossart im Gespräch mit dem Philosophen und KI-Experten Christian Uhle. Musik von einer Band, die es nicht gibt. Bilder von Models, die nicht existieren. Und eine Mutter, die ihre verstorbene Tochter trifft – im virtuellen Raum. Künstliche Intelligenz macht verblüffende Fortschritte und Chatbots wie ChatGPT sind im Zentrum der Gesellschaft angekommen. Junge Menschen suchen nicht mehr im Internet, sie sprechen mit ihrem Chatbot über Schulinhalte, aber auch über Privates. Das Berufs- und Privatleben scheint sich derzeit grundlegend zu verändern. Aber wollen wir das? Wie stark soll KI unser Leben bestimmen? Und droht wirklich eine Massenarbeitslosigkeit? Darüber spricht Yves Bossart mit dem Berliner Philosophen und KI-Experten Christian Uhle.
Was ist Bewusstsein? Gibt es den freien Willen – oder ist alles vorherbestimmt? Und: Kann Spiritualität rational sein?In diesem außergewöhnlichen Gespräch trifft Patrick Reiser auf den Philosophen und YouTuber Matthias Narr – bekannt durch seinen YouTube-Kanal „biasedSkeptic“. Gemeinsam erforschen sie die tiefsten Fragen unserer Existenz: Was ist das Ich? Was passiert nach dem Tod? Und wie lassen sich Wissenschaft und Spiritualität miteinander verbinden?Ein tiefgründiger Dialog über Philosophie, Bewusstseinsforschung, Meditation, Psychedelika, Gottesvorstellungen, die Macht der Sprache – und warum deine Gedanken vielleicht gar nicht „deine“ sind.Eine Episode für alle, die den Mut haben, sich selbst radikal zu hinterfragen – und nach einer Wahrheit jenseits der Konzepte suchen._____► Elevation Camp 2025: Befreie dich von allem was dich noch zurückhält und lege das Fundament für ein glückliches und selbstbestimmtes Leben: https://elevationcamp.de______► Jetzt Patricks neues Buch versandkostenfrei bestellen
Nachdem in der vergangenen Folge der Hör-Kolumne »Freigeist« Karl Poppers (1902–1994) frühe Jahre und sein Wirken als wegweisender Wissenschaftsphilosoph im Mittelpunkt standen, widmet sich Helmut Fink nun dem späteren Wirken des Philosophen, insbesondere seinen einflussreichen Beiträgen zur politischen Philosophie. Im Zentrum dieser Folge steht Poppers 1945 erschienenes politische Hauptwerk »Die offene Gesellschaft und ihre Feinde«. Der Beitrag Freigeist (79) • Karl Popper – Die offene Gesellschaft und ihre Feinde • Hör-Kolumne von Helmut Fink erschien zuerst auf Kortizes-Podcast.
Prof. Dr. Daniel Martin Feige unterrichtet Philosophie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, wo er auch Videospielen einen Platz in seinem Lehrplan einräumt. Und das ist kein Zufall: Der studierte Klavierspieler trägt neben seiner Leidenschaft für Musik eine große Zuneigung für Games in sich, die nicht nur zu einer vollen Steam-Bibliothek, sondern sogar zu einigen Buchpublikationen geführt hat. So stellte Daniel Martin Feige zuletzt als Mitherausgeber und Autor den Band "Computerspiele - 50 zentrale Titel" ins Bücherregal und war zu diesem Anlass auch schon in der Welt von OK COOL zu hören. Nun hat er sich erneut vor das Mikrofon von OK COOL bewegt, um aus seinem Arbeitsalltag zu erzählen und wie Spiele in die Welt der Philosophie passen (Spoiler: Ziemlich gut!).
Abschrecken und Verteidigen sind die Losung der Stunde. Von einer Zeitenwende ist die Rede. Ein Narr, wer jetzt noch über Pazifismus nachdenkt? Doch können Waffen wirklich Frieden garantieren? Und wo bleibt der Glaube an das Gute im Menschen? Katja Gentinetta und Olaf Müller nehmen Stellung. Seit der erneuten US-Präsidentschaft von Donald Trump geraten immer mehr vermeintliche Sicherheiten ins Wanken. Ganz besonders in Sachen Verteidigungsbündnisse. Europa scheint plötzlich auf sich allein gestellt. Also wird aufgerüstet wie seit langem nicht mehr – auch in der Schweiz. Militärische Abschreckung soll Frieden garantieren und sei es mittels Atomwaffen. Der Pazifismus hat in Zeiten wie diesen einen schweren Stand. Mit welchen Argumenten lässt er sich dennoch sinnvoll denken? Was genau meint Pazifismus überhaupt? Und wäre das nicht die adäquate Haltung für die neutrale Schweiz? Darüber diskutiert Olivia Röllin mit der Politphilosophin Katja Gentinetta und dem Philosophen und Pazifisten Olaf Müller. Wiederholung vom 20. April 2025
Abschrecken und Verteidigen sind die Losung der Stunde. Von einer Zeitenwende ist die Rede. Ein Narr, wer jetzt noch über Pazifismus nachdenkt? Doch können Waffen wirklich Frieden garantieren? Und wo bleibt der Glaube an das Gute im Menschen? Katja Gentinetta und Olaf Müller nehmen Stellung. Seit der erneuten US-Präsidentschaft von Donald Trump geraten immer mehr vermeintliche Sicherheiten ins Wanken. Ganz besonders in Sachen Verteidigungsbündnisse. Europa scheint plötzlich auf sich allein gestellt. Also wird aufgerüstet wie seit langem nicht mehr – auch in der Schweiz. Militärische Abschreckung soll Frieden garantieren und sei es mittels Atomwaffen. Der Pazifismus hat in Zeiten wie diesen einen schweren Stand. Mit welchen Argumenten lässt er sich dennoch sinnvoll denken? Was genau meint Pazifismus überhaupt? Und wäre das nicht die adäquate Haltung für die neutrale Schweiz? Darüber diskutiert Olivia Röllin mit der Politphilosophin Katja Gentinetta und dem Philosophen und Pazifisten Olaf Müller. Wiederholung vom 20. April 2025
Erich Fromm war einer der populärsten Philosophen und Psychoanalytiker in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Buch "Haben oder Sein" wurde zum Bestseller, der sich bis heute gut verkauft. Fromm inspirierte viele Autoren, die sich kritisch mit Konsum und Wirtschaftswachstum auseinandersetzen wollten - ja, in Fromms Werk ist bereits zu finden, was bis heute in vermeintlich kapitalismuskritischen Diskursen virulent ist: Nicht mehr das Verhältnis von Kapital und Arbeit interessiert, sondern es ist vor allem das Verhältnis des Konsumenten zu seiner Um- und Mitwelt, das Sorgen bereitet. Seit Jahren ist davon die Rede, man müsse das Bewusstsein und die Narrative ändern, aber die eigentlichen Machtzentren werden nicht mehr angegriffen. Diese Haltung geht direkt auf Fromms "Haben oder Sein" zurück. Das Werk raunt viel, analysiert wenig und versteht fast nichts vom Kapitalismus. In der neuen Folge von "Wohlstand für Alle" setzten sich Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt kritisch mit dem Kultbuch auseinander. Literatur: Erich Fromm: Haben oder Sein: Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft. dtv. Termine: Ole ist am 25. Juni in Osterholz-Scharmbeck und spricht über die Kriegstüchtigkeit: https://www.instagram.com/p/DKPezZps-Hz/?img_index=1 Am 28. Juni ist Ole in Hamburg beim Live-Event mit Lensi Schmidt, Jean-Philippe-Kindler und Robinga Schnögelrögel: https://dice.fm/event/bbk3yv-studio-rot-live-28th-jun-schanzenzelt-hamburg-tickets?lng=de Wolfgang spricht am 10. Juli in Köln über die Kriegstüchtigkeit: https://www.asta.th-koeln.de/event/kriegstuechtig-zum-frieden-eine-kritische-betrachtung-der-zeitenwende-mit-wolfgang-m-schmitt/ Wolfgang ist mit den "Neuen Zwanzigern" am 23. August in Frankfurt zu Gast: https://diekaes.reservix.de/tickets-die-neuen-zwanziger-sonderformat-liveshow-in-frankfurt-am-main-saalbau-bornheim-buergerhaus-am-23-8-2025/e2373505 Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Ein genuiner Machtpolitiker! Er treibt ganz Europa vor sich her. Heute denkt man an Donald Trump. Der Philosoph Johann Gottlieb Fichte hatte Napoleon vor Augen. In seinen Analysen lässt sich die politische Physiognomie heutiger Autokraten entdecken. Von Harro Zimmermann www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
„Kultur heute schlägt alles mit Ähnlichkeit. Film, Radio, Magazine machen ein System aus. Jede Sparte ist einstimmig in sich und alle zusammen“, schreiben Max Horkheimer und Theodor W. Adorno im Kulturindustrie-Kapitel in der „Dialektik der Aufklärung“. Wo manche Pluralisierung und Buntheit erkennen wollen, sehen die Philosophen der Frankfurter Schule eine große Vereinheitlichung innerhalb des Monopolkapitalismus am Werk, die konformes Denken und Autoritätshörigkeit produziert. Die Freizeitgestaltung unterscheidet sich nicht mehr wesentlich von der Arbeitszeit. Im Akkord wird konsumiert und produziert. Auch der Unterschied zwischen einer Ware und Kulturerzeugnissen verschwimmt, wenn alles käuflich wird. Im Zeitalter von algorithmischer Sortierung, von Spotify-Playlisten und KI-generierter Kunst lohnt es sich, das Kapitel aus dem Klassiker der Kritischen Theorie noch einmal zu lesen. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Kulturindustrie der Vergangenheit und Gegenwart. Literatur: Max Horkheimer, Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente, S. Fischer. Liz Pelly: Mood Machine. The Rise of Spotify and the Costs of the Perfect Playlist, Hodder & Stoughton. Tim Wu: The Master Switch. The Rise and Fall of Information Empires, Vintage Reprint. Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Veranstaltungen: Wir sind am 3. Mai in Zürich: https://www.millers.ch/spielplan/detail/jean-philippe-kindler-2186 Wir sind am 5. Mai in Stuttgart: https://theaterhaus.reservix.de/p/reservix/event/2318654
Abschrecken und Verteidigen sind die Losung der Stunde. Von einer Zeitenwende ist die Rede. Ein Narr, wer jetzt noch über Pazifismus nachdenkt? Doch können Waffen wirklich Frieden garantieren? Und wo bleibt der Glaube an das Gute im Menschen? Katja Gentinetta und Olaf Müller nehmen Stellung. Seit der erneuten US-Präsidentschaft von Donald Trump geraten immer mehr vermeintliche Sicherheiten ins Wanken. Ganz besonders in Sachen Verteidigungsbündnisse. Europa scheint plötzlich auf sich allein gestellt. Also wird aufgerüstet wie seit langem nicht mehr – auch in der Schweiz. Militärische Abschreckung soll Frieden garantieren und sei es mittels Atomwaffen. Der Pazifismus hat in Zeiten wie diesen einen schweren Stand. Mit welchen Argumenten lässt er sich dennoch sinnvoll denken? Was genau meint Pazifismus überhaupt? Und wäre das nicht die adäquate Haltung für die neutrale Schweiz? Darüber diskutiert Olivia Röllin mit der Politphilosophin Katja Gentinetta und dem Philosophen und Pazifisten Olaf Müller.