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In der 378. Episode spricht Marc mit Katja Fambach. Sie ist Vizepräsidentin des Amtsgerichts Offenbach und leidenschaftliche Prüferin. Das Gespräch beleuchtet ihren Weg in die Justiz sowie die Herausforderungen der Referendarausbildung. Katja erklärt, warum sich das Prüfungssystem seit über 100 Jahren kaum verändert hat und wie wichtig eine strukturierte Klausurtaktik im Zivilrecht des zweiten Staatsexamens ist. Sie gibt wertvolle Einblicke in ihre Korrekturpraxis und beschreibt typische Fehler beim Subsumieren, wobei sie scherzhaft zwischen Philosophen, Populisten und Geschichtenerzählern unterscheidet. Zudem teilt sie praktische Tipps für den Aktenvortrag und die mündliche Prüfung. Wie findet man die sogenannten Jammer-Argumente im Sachverhalt? Welche Rolle spielt die Pauspapier-Methode? Wie bewahrt man im Prüfungsgespräch einen kühlen Kopf? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
Unser Alltag ist geprägt von Tempo, Terminen und ständiger Erreichbarkeit. Oft reagieren wir, statt bewusst zu handeln. Gerade dann, wenn wir glauben, keine Zeit zu haben, wäre es vielleicht am wichtigsten, kurz innezuhalten. Denn häufig entstehen die besten Entscheidungen nicht im Aktionismus, sondern in der bewussten Unterbrechung. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum Innehalten seit der Antike als eine der wichtigsten Übungen der Lebenskunst gilt. Weshalb brauchen wir regelmäßige Momente der Stille? Warum verlieren wir im Hamsterrad so leicht den Kontakt zu uns selbst? Und wie helfen kleine Rituale, Tagebuchschreiben oder ein Spaziergang dabei, wieder Klarheit zu gewinnen? Albert erklärt, warum Distanz oft der Schlüssel zu besseren Entscheidungen ist, weshalb Philosophen von Pythagoras bis Marc Aurel zur Sammlung raten und wie regelmäßiges Innehalten zu mehr Gelassenheit, Authentizität und innerer Freiheit führen kann.
www.lifekirche.de 12. Juli 2026 - Michael Becker
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Ref.: Prof. Dr. Alexander Batthyány, Philosoph, Psychotherapieforscher und Autor Laut dem großen jüdischen Psychotherapeuten Viktor Frankl ist das Gewissen die intuitive Fähigkeit des Menschen, in jeder Lage die jeweils richtige moralische Entscheidung zu treffen. Doch wie bildet sich das Gewissen überhaupt, und ist es wirklich unfehlbar? Oder doch etwas zutiefst Persönliches, so dass zwei Menschen in ein und derselben Situation zu völlig unterschiedlichen Gewissensentscheidungen kommen können? Über das Gewissen als Kompass für ein gelingendes Leben sprechen wir im Standpunkt mit dem Philosophen, Psychotherapie-Forscher und Frankl-Experten Prof. Alexander Batthyány.
Nachdem Astronominnen und Astronomen angefangen hatten, sich mithilfe von Teleskopen ein genaueres Bild von Sonne, Mond und Sternen zu machen, stand ihnen im 19. Jahrhundert eine weitere Revolution bevor: die Spektroskopie. Dabei wird das Licht eines Himmelskörpers nicht direkt ins Auge gelenkt, sondern durch ein Spektroskop. Das weiße Sonnenlicht wird so beispielsweise in alle Farben des Regenbogens aufgeteilt, von rot über orange und gelb bis hin zu grün und blau-violett. Doch in diesem Regenbogenspektrum tauchten hunderte von dunklen Linien auf, manche von ihnen pechschwarz, andere eher dünn und blässlich. Wie sich herausstellen sollte, waren diese Absorptionslinien die eigentliche astronomische Revolution. Denn sie verrieten erstmals, welche chemischen Elemente ein Himmelskörper enthält. Mithilfe der Spektroskopie – oder, wie sie später genannt wurde, der Astrophysik – konnten Forschende nicht nur die Bewegung der Himmelskörper beobachten, sondern zum ersten Mal herausfinden, woraus sie bestehen. Es war etwas, von dem Philosophen wie der Franzose Auguste Comte nur wenige Jahre zuvor völlig überzeugt war, dass genau dies ein Ding der Unmöglichkeit sei und für immer bleiben werde. Das Spektrum der Sonne verrät, dass es in der Sonnenatmosphäre Natrium, Kalzium oder Eisen gibt. Denn die Absorptionslinien im Sonnenspektrum entsprechen den Spektrallinien dieser Elemente, die Chemiker in ihren Laboren auf der Erde messen konnten. Die Linien sind wie eine Art Fingerabdruck eines chemischen Elements. Doch als ein englischer Astronom namens Norman Lockyer im Jahr 1870 sein Spektroskop auf die Sonne richtete, entdeckte er etwas ganz und gar Ungewöhnliches: eine Spektrallinie im orange-gelben Bereich, die sich keinem bekannten Element auf der Erde zuordnen ließ. In dieser Folge des AstroGeo-Podcasts erzählt Franzi die Geschichte des himmlischen Heliums: Bis heute ist das Edelgas das einzige Element, das zuerst im Weltraum entdeckt wurde, in der Atmosphäre der Sonne, bevor Jahrzehnte später der Nachweis in einem irdischen Labor gelang. Es ist eine Geschichte, in der totale Sonnenfinsternisse eine große Rolle spielen, Prismen, unerschrockene Astronomen – sowie Heißluftballons und eine waghalsige Flucht aus dem belagerten Paris während des Deutsch-Französischen Kriegs. Episodenbild: NOAO/AURA/NSF
Die Gründungsväter der USA ließen sich vor 250 Jahren für die amerikanische Unabhängigkeitserklärung von philosophischen Ideen inspirieren. „Die großen Zeiten der Philosophie waren immer Katastrophenzeiten“, meint Richard David Precht. „Wäre dann nicht auch heute eine gute Zeit für Philosophen?“, fragt sich Markus Lanz. Was dachten und denken Philosophen über das Verhältnis zwischen Staat und Bürgern? Precht betont, dass es Aufgabe der Philosophie sei, die Inseln des Wissens auf dem Ozean des Nichtwissens miteinander zu verbinden. Und er sagt: „Ich bin kein Freund einer Expertokratie.
Die Sorge begleitet den Menschen durch das gesamte Leben. Wir alle sind angewiesen auf fremde Hilfe, ob es um die Sicherung der eigenen Existenz geht oder um die Bürde, das Dasein gut und stimmig zu gestalten. Beides kostet uns enorme Bemühungen, und die Gefahr des Scheiterns ist allgegenwärtig. Und doch ist die Sorge ein Privileg, sagt der Philosoph Franz Josef Wetz. Warum, das erklärt er in dieser Folge seines Podcasts. Was zunächst zynisch klingt, ergibt aus evolutionärer Sicht Sinn. Der Mensch ist nicht auf bestimmte Lebensbedingungen spezialisiert, sondern muss mit unterschiedlichsten Lebensbedingungen zurechtkommen – deshalb betrachten ihn manche Philosophen als Mängelwesen. Doch Wetz zeigt, wie sich der scheinbare Nachteil als besondere Stärke erweist. Um in der Welt zu bestehen, nutzt der Mensch geistige Werkzeuge: Gehirn, Verstand und Sprache. Sie sind es auch, die uns erlauben, die Welt wissenschaftlich zu erforschen, aus künstlerischer Sicht zu betrachten und reflektiert zu bestaunen. Der Beitrag Aufgeklärt Staunen mit Frajo (16) • Die Last der Sorge – ein Privileg • Franz Josef Wetz erschien zuerst auf Kortizes-Podcast.
Die eigentliche Tatort-Sport-Folge zu den Enhanced Games erzählt die Geschichte eines Sportevents, das weit mehr sein will als ein Wettkampf mit erlaubtem Doping. Sie stellt die Frage, ob sich außergewöhnliche Menschen tatsächlich technisch herstellen lassen. Für diese Recherche habe ich ausführlich mit Luca Beutel gesprochen. Er hat sich für seinen Podcast Inspirierend anders intensiv mit den Enhanced Games beschäftigt und dafür unter anderem mit Medizinern, Juristen, Philosophen und Dopingexperten gesprochen. In der Hauptfolge habt ihr nur einige Ausschnitte aus unserem Gespräch gehört. In dieser Bonusfolge veröffentlichen wir das Interview in voller Länge. Wir sprechen darüber, warum hinter den Enhanced Games weit mehr steckt als ... Folgt uns auf Instagram: Tatort Sport Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
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Die Welt besteht noch zu einem Drittel aus Wald. In den letzten einhundert Jahren haben wir eine Fläche Wald, die zwei Mal so groß wie Australien ist, verloren. Dabei ist der Wald der Ort, wo wir Schatten und Erholung finden und gleichzeitig ist er die Klimaanlage der Erde. Jeder verlorene Baum bedeutet, dass sich der Klimawandel beschleunigt. In Europa wird deshalb längst aufgeforstet. In Deutschland diskutiert man, wie der Wald von morgen aussehen sollte. Das Bundeslandwirtschaftsministerium empfiehlt die so genannte “assistierte Migration”. Sie wirft aber die Frage auf, welche neuen Baumarten unsere Wälder retten können oder ob sie auch neue Risiken mit sich bringen. Darüber spricht Moderatorin Isabel Reifenrath mit dem Biologen Pierre L. Ibisch, Christoph von Eisenhart Rothe von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Hessen und dem Philosophen und Waldkauz Ulrich Holbein. Außerdem stellen uns der Geoinformatiker Fabian Faßnacht und die Ökologin Deike Lüdtke zwei Forschungsprojekte vor, die den Wald retten könnten. Podcast-Tipp: Peter Wohlleben - Der mit dem Wald spricht Förster und Autor Peter Wohlleben ist der Mann, der mit dem Wald spricht. Er kennt die Geheimnisse dieses faszinierenden Orts - und in diesem Podcast verrät er Woche für Woche ein neues. https://www.ardsounds.de/sendung/peter-wohlleben-der-mit-dem-wald-spricht/urn:ard:show:69e41855f55650ed/
Papst Leo XIV. hat mit seiner ersten Enzyklika über die Künstliche Intelligenz (KI) weltweit Schlagzeilen gemacht. Er widmet sich darin den ethischen Fragen, die mit dieser jüngsten technologischen Revolution einhergehen. Leo kritisiert die unkontrollierte Macht der Tech-Firmen und fürchtet, dass die KI Kriege "durchführbarer" macht. Im Gespräch mit dem Philosophen und Jesuiten Godehard Brüntrup gehen die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister in "Nachgefragt" in Camino der Frage nach, welche Impulse der Papst für die Diskussion um die Künstliche Intelligenz setzt.
Mit dem basierten Philosophen und Nietzsche Enjoyer Ben Richter (https://www.youtube.com/@benrichterphilosophie). Ben besucht mich erneut in der grünen Hölle Ehrenfeld und wir besprechen, dass es sinnvoll ist, Dinge in die eigene Gewalt zu bringen. Leben ist Leiden – Overcome. Escape the Matrix. Finde den Aethervox Podcast auf Patreon: https://www.patreon.com/aethervoxehrenfeld
SHOWNOTES:Viele Menschen funktionieren – im Beruf, in Beziehungen, im Alltag. Doch was passiert, wenn wir das ständige Streben, die Erwartungen und die Rollenbilder ablegen? Wer sind wir dann eigentlich?Im Gespräch mit dem Philosophen und Autor Dr. Kai Hoffmann sprechen wir über Ego und Selbst, über Heidegger und Zen-Buddhismus und darüber, was existenzielle Selbstakzeptanz wirklich bedeutet. Eine Folge über die Kunst, weniger werden zu wollen – und mehr zu sein.------------------------------------------------------Zum Buch "Existenzielle SelbstakzeptanzZur Website von Kai Hoffmann------------------------------------------------------Interessierst du dich für ein 1:1 -Coaching oder ein Workshop-Angebot?Buche hier jetzt dein kostenloses Beratungsgespräch mit MichaelDu kämpfst mit Lampenfieber und Redeangst?Hier Ratgeber "Lampenfieber als Superkraft" downloaden:Du möchtest mehr erfahren?Hier gehts zu Michaels Website
Damit geister immer fröhlich weitergehen kann, brauchen wir dringend eure finanzielle Unterstützung! Wenn ihr den Podcast auf Steady (https://steadyhq.com/geister) mit einem Abo unterstützt, dann könnt ihr regelmäßig eine Bonus-Folge hören. In diesem Monat besprechen Jens und Christian das Höhlengleichnis. Menschen sind in einer Höhle angekettet und halten die Schatten an der Wand für die Realität. Bis einer von ihnen freigelassen wird und nicht glauben kann, was er sieht. Es ist die vielleicht bekannteste Passage der westlichen Philosophiegeschichte. Das Höhlengleichnis aus dem siebten Buch der Politeia. Aber was genau will Platon uns damit sagen? Geht bei den Angeketteten in der Höhle um politische Sklaven? Sind es verblendete Fanatiker? Sind es normale Menschen, die Philosophen werden müssen? Sehen sie Schatten von Gegenständen oder von Attrappen dieser Gegenstände? Was hat der Aufstieg mit Bildung und der Abstieg mit dem Regieren zu tun? Und ist es wirklich so, dass wir von Menschen beherrscht werden sollen, die eine abstrakte Wahrheit geschaut haben? Und was soll die “Idee des Guten” überhaupt sein? Über das alles und natürlich The Matrix, Fightclub, Inception und Backrooms sprechen Jens und Christian in diesem Special. Das ist aber nur der Teaser. Wenn ihr die ganze Folge hören wollt, dann unterstützt uns gerne auf Steady: https://steadyhq.com/geister
Status ist unsichtbar und doch allgegenwärtig. Er zeigt sich in Titeln, Autos, Followerzahlen, Kleidung oder der Art zu sprechen. Viele Menschen würden von sich behaupten, dass ihnen Status nicht besonders wichtig sei. Und dennoch beeinflusst er häufig Entscheidungen, Selbstbild und Lebensziele stärker, als wir zugeben möchten. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über die philosophische Bedeutung von Status, Anerkennung und sozialem Ansehen. Warum ist es uns so wichtig, wie andere über uns denken? Weshalb kann Lob von außen so befriedigend sein und gleichzeitig abhängig machen? Albert erklärt, warum das Streben nach Status oft Ausdruck eines tieferen Bedürfnisses nach Wertschätzung und Verbundenheit ist, weshalb Philosophen von Seneca bis Laotse vor der Jagd nach Ruhm warnen und wie es gelingen kann, Selbstwert stärker aus sich selbst als aus der Anerkennung anderer zu schöpfen.
Die Themen: Berliner Volksbühne wird zum Freibad; Gen Z hat Heimweh nach Angela Merkel; KI-Firmen stellen Philosophen ein; Türkische Regierung kritisiert Kanye West wegen „I am God“-Song; Joko & Klaas zeigen Alltag an der Ukraine-Front; Der Film „Nürnberg“ über Hermann Göring; Wird LinkedIn wieder cool?; Die Glorifizierung von Einsamkeit und Deutsche reisen nicht an Orte, die sie nicht aussprechen können Host der heutigen Folge ist Yasmine M'Barek (Zeit Online) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
In diesem Jasmin Kosubek Interview geht es um weit mehr als Politik. Die meisten kennen Jasmin Kosubek als Journalistin und Podcasterin, die mit Politikern, Aktivisten und Philosophen über die großen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit spricht. Doch irgendwann wurde ihr klar: Der größte Konflikt findet nicht zwischen politischen Lagern statt, sondern in uns selbst.Heute heißt es: Jasmin Kosubek wird interviewt.In diesem Interview bei Human Elevation sprechen Patrick Reiser und Jasmin Kosubek über Polarisierung, Medien, Demokratie, Angstzustände, innere Arbeit und die Herausforderung, in einer immer komplexeren Welt Orientierung zu finden. Außerdem erzählt Jasmin von ihrer Erfahrung mit dem stärksten Psychedelikum der Welt: Bufo/5-MeO-DMT.Ein tiefes Gespräch über Politik, Bewusstseinsentwicklung, Meinungsfreiheit, gesellschaftliche Spaltung und die Frage, wie wir menschlich bleiben können, wenn die Welt immer extremer wird._____► Jetzt Patrick's neues Buch vorbestellen: https://rich-buddha.com/_____► Kostenloser Bewusstseinsebenen Test: https://start.patrickreiser.com/bewusstseinsebenen _____► Kostenlose Achtsamkeitsmeditation für tiefere Verbundenheit und mehr Klarheit: https://start.patrickreiser.com/meditation_____► Kostenloser Klarheitstest: https://klarheitsquiz.com_____► In 12 Wochen zu tiefer Verbundenheit, Sinnhaftigkeit und Lebensfreude: Hier geht es zu meinem Mentoring: https://patrickreiser.com/human-elevation-mentoring______Alles über unseren Gast Jasmin Kosubek:► Instagram: https://www.instagram.com/jasminkosubek/?hl=de► YouTube: https://www.youtube.com/@JasminKosubekOriginal► Homepage: https://www.jasminkosubek.de/_____► Das exklusive Retreat in den Schweizer Bergen, welches die Grenzen deine Wahrnehmung sprengt und dich in eine zielgerichtete Umsetzung deiner Vision bringt: https://patrickreiser.com/retreat______Alles über Patrick Reiser und die Möglichkeiten mit ihm zusammenarbeiten zu können:► Zur Homepage: https://patrickreiser.com_____ Mehr zu Patrick auf den sozialen Medien:► Patrick Reiser auf Instagram:https://www.instagram.com/patrick.reiser/?hl=de► Human Elevation auf Instagram:https://www.instagram.com/human.elevation/?hl=desch► Patrick Reiser auf YouTube:https://www.youtube.com/@patrick.reiser/videos_____Den Human Elevation Podcast gibt es auch auf:►YouTube►Apple Podcast_____Vielen Dank, dass du da bist, dein Patrick & das Human Elevation InstitutFeedback und Kooperationsanfragen gerne an folgende Email-Adresse: kontakt@patrickreiser.com
Dell, Matthias www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Gast im heutigen Interview ist Walter McKone – Osteopath, Autor und Sportmediziner aus London. Walter ist seit 1984 Osteopath und hat eine beeindruckende und abwechslungsreiche Karriere hinter sich: Er war Teamosteopath Football Mannschaft der London Monarchs, arbeitete auch im Profi Rugby, genauso wie er sich zehn Jahre lang der Behandlung von Kindern widmete. Heute forscht und lehrt er zur Philosophie und Geschichte der Osteopathie – und fragt sich dabei: Behandeln wir heute wirklich noch das, was die Osteopathie einmal ausmachte? Im Interview mit Klaas spricht er über die Zusammenhänge der Evolutionstheorie und der Osteopathie, welche Rolle die Intuition in der Osteopathie spielt und welche alten Philosophen man gelesen haben sollte, um die praktische Philosophie der Osteopathie anwenden zu können. Hört rein!
Was kann uns einer der wohl einflussreichsten deutschen Philosophen der Gegenwart heute noch lehren? In dieser Folge spricht Dr. Alexander Fink über vier Prinzipien, die er bei Jürgen Habermas schätzen gelernt hat — und warum sie gerade in einer polarisierten Zeit überraschend relevant sind.
Im Verlauf der Geschichte hat es immer wieder Menschen gegeben, die Göttliches, Himmlisches und Ewiges mit menschlicher Logik zu erfassen suchten. Warum das zum Scheitern verurteilt ist, wollen wir in unserer Sendung untersuchen. Können wir Gott durch die Vernunft erkennen? Philosophen und Wissenschaftler haben das immer wieder versucht und sind zu keinem Ergebnis gekommen.
Was tun, wenn der Vierbeiner nicht hören will oder gar aggressiv ist? Man könnte Martin Rütter fragen. Oder man greift auf einflussreiche Philosophen zurück. Ob das jedoch Erfolg verspricht, sei dahingestellt.
Kath-Akademie Archiv: Paul Celan zum 100. Geburtstag – Jan-Heiner Tück, Markus May und Dominik Fröhlich versuchen den religiösen Dichter Paul Celan kennenzulernen(Hördauer: 110 Minuten)Viele Kenner der deutschen Lyrik halten Paul Celan für den bedeutendsten Poeten der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Gleichwohl steht Celans Dichtung – nach wie vor – in dem Ruf, schwierig und unzugänglich, ja beinahe geheimnisvoll zu sein. Ist Celans Werk also nur ein esoterischer Gegenstand akademischer Diskussionen? Celan selbst wehrte sich gegen solche Verkürzung und forderte von seinen Lesern: Wiederholung, Vertiefung, vor allem: Aufmerksamkeit. „Aufmerksamkeit ist das natürliche Gebet der Seele“ – so zitiert Celan den Philosophen und Oratorianer Nicolas Malebranche und deutet damit an, dass seine Gedichte nur vor dem Hintergrund des Religiösen wirklich zu erhellen sind. Diesem Fingerzeig wollen wir anlässlich von Paul Celans 100. Geburtstag nachgehen und gemeinsam mit unseren Gästen – dem Theologen Jan-Heiner Tück aus Wien und dem Literaturwissenschaftler Markus May aus München – den religiösen Dichter Paul Celan kennenlernen. Das einleitende Referat hält Dominik Fröhlich, Studienleiter der Katholischen Akademie in Bayern.Der abwesende Gott, die Opfer der Shoah, Spuren jüdischer Mystik und Anspielungen auf die Passion des Gekreuzigten werden dabei ebenso im Zentrum stehen wie Celans Auseinandersetzung mit dem Judentum und seiner jüdischen Identität.Unter Anleitung des Sprecherziehers Marcus Boshkow rezitieren die beiden Schauspielerinnen Nora Buzalka und Elna Lindgens einschlägige Gedichte – u.a. Benedicta, Tenebrae, Denk dir, Die Pole – und lassen so den Dichter selbst zu Wort kommen. Besondere Aufmerksamkeit ist also geboten, denn: „wir wissen ja nicht, weißt du, wir wissen ja nicht, was gilt.“ Prof. Dr. phil. Markus May, Institut für deutsche Philologie, LMU München; Prof. Dr. phil. Peter Goßens, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum; Jürgen Lehmann, em. Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft und Neuere Deutsche Literaturgeschichte, Universität Erlangen-NürnbergDominik Fröhlich: Schwerpunkte Philosophie, Literatur, Psychologie, und Romano Guardini. Mitarbeiter der Katholischen Akademie in Bayern.Jan-Heiner Tück studierte nach dem Abitur am Collegium Augustinianum Gaesdonck von 1987 bis 1994 Katholische Theologie und Germanistik an den Universitäten in Tübingen und München. Anschließend wurde er bei Peter Hünermann in Tübingen zum Dr. theol. promoviert. Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Hörbahn on Stage - live in Schwabing Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!Katholische Akademie in BayernKardinal Wendel HausMandlstraße 23, 80802 MünchenRealisation Uwe Kullnick
«Love works» - dieser Satz liefert nach der Meinung von Johannes Hartl einen ganz wichtigen Hinweis auf die Identität und gesunde Wirksamkeit eines jeden Menschen. Livenet-Chefredaktor Florian Wüthrich traf den deutschen Theologen und Philosophen nach einem Event des "Hope Business Club" in Wichtrach zu einem Gespräch beim Feierabendbier. Die beiden tauschen über Weisheiten aus dem biblischen Buch der Sprüche aus. Was gibt einem Menschen wirklich Sinn im Leben? Woran können wir uns festhalten? Warum macht es einen grossen Unterschied, wenn man im Bewusstsein lebt, von Gott geliebt zu werden? Diese und weitere Fragen werden in dem Talk thematisiert.Dir gefällt unsere Arbeit?Unterstütze uns hier: https://www.livenet.ch/spendeVielen Dank für deinen Beitrag!
"Salut Deleuze" von Martin tom Dieck und Jens Balzer: So aufregend können Comics über Philosophen sein. Martin Zeyn über ein Stück deutscher Comicgeschichte
Sein und Streit - Das Philosophiemagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Vom klassischen Alkoholismus bis zur modernen Handysucht: Wann werden Gewohnheiten zum Problem, wann zur Sucht? Und wie viel davon steckt im Menschen, wie viel in den Substanzen? Fragen an den Philosophen und Psychologen Martin Wallroth aus Münster. Newmark, Catherine; Wallroth, Martin www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit
Es wird erzählt, dass sich die 24 weisesten Philosophen und Philosophinnen der Welt versammelten und eine lange Zeit gründlich über alle großen Fragen der Menschheit nachdachten. Entnommen aus: Rainer Oberthür "Die Gottsucher", Kösel Verlag, München 2023
Wir planen, organisieren und versuchen, unser Leben möglichst gut im Griff zu haben. Und doch passiert vieles gerade dann, wenn wir nicht damit rechnen: Eine verpasste Fähre führt zu einer unerwarteten Begegnung, ein Umweg verändert einen ganzen Tag, ein scheinbares Unglück eröffnet plötzlich neue Möglichkeiten. Der Zufall begleitet unser Leben ständig. Mal als glückliche Fügung, mal als schmerzhafte Vereitelung unserer Pläne. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum gerade das Unverfügbare eine wichtige Rolle für ein gelingendes Leben spielt. Dabei geht es um die philosophische Frage, ob der Zufall eher Bedrohung oder Bereicherung ist und warum viele antike Philosophen davor warnten, äußere Ereignisse vorschnell als Glück oder Unglück zu bewerten. Denn oft zeigt sich erst später, was ein Ereignis wirklich bedeutet. Die Folge kreist um Themen wie Gelassenheit, Perspektivwechsel und die Kunst, aus allem etwas Gutes zu machen. Oder wie die Daoisten sagen würden: nicht gegen den natürlichen Gang der Dinge kämpfen, sondern lernen mitzuschwingen. Vielleicht liegt genau darin eine wichtige Erkenntnis für das Leben: offen zu bleiben für das, was ungeplant geschieht.
Wirtschaft durchdringt unser gesamtes Leben. Sie strukturiert unsere Arbeit, unsere Städte und längst auch unser Denken. Wir rechnen, vergleichen, optimieren. Wir fragen nach Nutzen, Effizienz und Rendite. Selbst Freundschaft wird zur „Beziehungsinvestition“, Freizeit zur „Quality Time“. Doch was passiert, wenn wir uns dieser Logik zumindest hin und wieder entziehen? In dieser Folge sprechen Albert und Jan mit dem Philosophen, Theologen und ehemaligen McKinsey-Partner Carsten Lotz über die Ökonomisierung unserer Lebenswelt. Über ein Denken, das uns Wohlstand gebracht hat und gleichzeitig droht, unsere Sicht auf das Leben zu verengen. Carsten Lotz kennt beide Seiten: 17 Jahre lang arbeitete er bei der weltgrößten Unternehmensberatung in der „Herzkammer der Wirtschaft“, bevor er sich bewusst entschied, auszusteigen und sich wieder ganz dem Nachdenken zu widmen. Seine These: Wirtschaft ist ein mächtiges Werkzeug, aber kein geeignetes Weltbild für alle Bereiche des Lebens. Denn sie vernachlässigt die Dimensionen eines gelingenden Lebens: Muße, Beziehung und Sinn.
Er begleitet uns, schenkt uns romantische Stunden und weckt Sehnsüchte und Fantasien. Sein Silberschein inspiriert bis heute zahllose Dichter, Maler und Komponisten, beschäftigt Filmemacher und Philosophen. Schon seit Urzeiten hat der Mond uns fasziniert. Sein regelmäßiges Werden und Vergehen, das die Menschen als Kreislauf des Lebens deuteten, weckte ihren Wunsch, Phänomene der Natur zu verstehen und den Weltraum zu erforschen. Und daran hat sich bis auf den heutigen Tag nichts geändert.Seit einigen Jahren versuchen immer mehr Menschen, wieder im Einklang mit der Natur zu leben. Da wird gegärtnert mit dem Mond, gebacken und gekocht, gesät und geerntet, geliebt, gebaut, gereist und geheilt mit dem Mond. Und Wissenschaftler bemühen sich immer wieder aufs Neue, Licht in das Dunkel der Mutmaßungen zu bringen und auch die letzten Geheimnisse unseres stillen Begleiters zu entschlüsseln.
Luft ist das Selbstverständlichste der Welt und vielleicht gerade deshalb das Übersehenste. Sie umgibt uns ständig, trägt unsere Stimmen, unsere Gerüche, unsere Stimmungen und jeden einzelnen Atemzug. In dieser Folge sprechen Albert und Jan mit dem Chemiker, Philosophen und Umweltforscher Jens Soentgen über ein Element, das wir kaum beachten und ohne das wir keine Minute leben könnten. Im Gespräch wird deutlich: Luft ist weit mehr als ein Gasgemisch aus Sauerstoff und Stickstoff. Sie ist Verbindungsraum zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen und Welt. Sie trägt Sprache, Erinnerungen, Atmosphäre und beeinflusst unser Wohlbefinden stärker, als uns oft bewusst ist. Warum beruhigt bewusstes Atmen? Weshalb tut uns frische Luft so gut? Und was verlieren wir, wenn wir uns immer mehr in klimatisierte Innenräume zurückziehen? Die Folge verbindet Naturwissenschaft und praktische Philosophie. Es geht um Atemtechniken, die Bedeutung von Gerüchen, die Weisheit alter Traditionen von Yoga bis Stoa und um die Frage, wie wir durch mehr Luftbewusstsein gelassener, gesünder und verbundener leben können. Eine Folge über das Unsichtbare, das uns trägt und darüber, warum es klug sein kann, öfter das Fenster zu öffnen, rauszugehen und einmal tief durchzuatmen.
(00:59) Schwarz‑Weiss‑Bilder aus der Kolonialzeit prägen bis heute stereotype Vorstellungen – eine Zürcher Ausstellung stellt diese Bilder radikal auf den Prüfstand. Weitere Themen: (05:20) Farbe als Statement – das Kunstmuseum Basel widmet der US-amerikanischen abstrakten Expressionistin Helen Frankenthaler eine Retrospektive. (09:47) Lilli Tollkien erzählt in ihrem Debüt-Roman «Mit beiden Händen den Himmel stützen» von einem vernachlässigten Kind – und das auf beeindruckende Weise. (13:48) Philosophinnen und Philosophen rufen zu neuer Klimadebatte auf im Buch «Besser um die Zukunft streiten».
Die Welt scheint immer komplexer zu werden. Von trivialen Alltagsdingen wie Reparaturen, Warteschleifen und Konsumentscheidungen bis hin zur Polykrise in Geopolitik, Klima und der dazugehörigen Energiewende: Ist das nur ein Gefühl, wie es in allen Zeiten vorhanden war? Oder erleben wir etwas fundamental Neues? Das fragen wir den Philosophen und Physiker Marco Wehr, der sich nicht nur mit der Komplexität beschäftigt hat, sondern auch mit dem richtigen Umgang mit ihr. Natürlich wollen wir auch wissen: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen komplex und kompliziert? Und natürlich, wie der Einzelne auf dieses Gefühl reagieren soll. In jeder Folge von Auch das noch – der freundliche Krisenpodcast sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege. Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte dabei zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch. Weitere Links zur Folge und zum Thema Komplexität finden Sie hier. Senden Sie Kritik und Anregungen gerne per E-Mail an krisen@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Im März ist Jürgen Habermas gestorben. Mehr als 70 Jahre Theorie und politisches Engagement. Er war ein Schüler Adornos, hat seit den fünfziger Jahren die Debatten in der Republik mitgeprägt und war weltweit einer der führenden Philosophen. (Wdh. vom 18.06.2024)
Peter Sloterdijk ist einer der bekanntesten deutschen Philosophen. In den 1970er Jahren reiste er nach Indien. Eine Reise, die nicht ohne Folgen blieb. Die heutige Zeit beunruhigt den 79-Jährigen – auch im Vergleich zu früheren Krisen. Scholl, Joachim www.deutschlandfunk.de, Zwischentöne
Er galt als einer der wichtigsten Philosophen unserer Zeit: Jürgen Habermas. Der „letzte große Aufklärer“, ist nun im Alter von 96 Jahren gestorben. Was zeichnete diesen berühmten Intellektuellen aus? Es war sein unbedingter Glaube an das bessere Argument und die menschliche Vernunft. „Immanuel Habermas“ nennt ihn daher Richard David Precht in Anlehnung an Immanuel Kant. Jürgen Habermas hat die bundesdeutschen Debatten über Jahrzehnte wie ein „Bundestrainer der Vernunft“ begleitet. Markus Lanz beeindruckt an der Generation Habermas der Idealismus, mit dem sie die Deutschland in den Nachkriegsjahren zu einem besseren Ort gemacht haben. Was wird von ihm bleiben? Vielleicht sein Credo: Das Wahrheit im Gespräch entsteht.
Diese Sonderfolge von Der Pudel und der Kern entsteht im Rahmen der internationalen Initiative Podcasthon, bei der Podcasts weltweit ihre Reichweite nutzen, um auf gemeinnützige Organisationen aufmerksam zu machen. In dieser Episode sprechen Jan und Albert mit Magdalena Riepl, Vorstandsmitglied des Vereins NichtGenesenKids e.V., über Engagement, Resilienz und die Kraft von Gemeinschaft. Magdalena berichtet von ihrer Tochter Elli, die nach einer Corona-Infektion schwer an ME/CFS, einer besonders schweren Form von Long-Covid erkrankte und heute vollständig bettgebunden ist. Die Erkrankung stellt nicht nur das Leben eines Kindes, sondern das einer ganzen Familie auf den Kopf: Schule, Freundschaften, Alltag, vieles ist plötzlich nicht mehr möglich. Gleichzeitig schildert Magdalena eindrücklich, wie Familien oft zusätzlich mit bürokratischen Hürden kämpfen müssen, etwa bei medizinischer Versorgung, Hilfsmitteln oder Anerkennung der Erkrankung. Aus dieser Erfahrung heraus entstand der Verein Nicht Genesen Kids e.V. Er vernetzt betroffene Familien in ganz Deutschland, bietet Austausch, fachliche Einordnungen zu medizinischen und sozialrechtlichen Fragestellungen, Online-Veranstaltungen und Orientierung im Umgang mit den Herausforderungen des Alltags. Das zentrale Anliegen: Eltern und Kinder sollen wissen, dass sie mit ihrer Situation nicht allein sind und gemeinsam Wege finden, mit einer extrem belastenden Krankheit umzugehen. Philosophisch eingeordnet wird das Gespräch von Albert, der aufzeigt, wie antike Philosophen mit Leid, Schicksalsschlägen und menschlicher Verbundenheit umgingen. Dabei wird deutlich: Engagement für andere, Solidarität und Gemeinschaft können eine entscheidende Kraftquelle sein, gerade in Situationen, die sich nicht einfach lösen lassen.
Können wir noch miteinander reden – oder haben wir längst verlernt, einander wirklich zuzuhören? In dieser Folge sprechen wir über Jürgen Habermas, einen der einflussreichsten Philosophen unserer Zeit. Kaum jemand hat so eindringlich beschrieben, dass moderne Gesellschaften davon leben, dass Menschen einander Gründe geben, Argumente austauschen – und bereit sind, sich infrage stellen zu lassen. Doch genau das scheint heute immer schwieriger zu werden. Öffentliche Debatten verhärten sich, Positionen radikalisieren sich, und oft geht es weniger um Verständigung als darum, recht zu behalten. Was heisst das für die Demokratie? Und was bedeutet das für Religion? Habermas hat nie gefordert, dass Glaube verschwindet. Im Gegenteil: Religiöse Traditionen können wichtige moralische Intuitionen in die Gesellschaft einbringen. Gleichzeitig stehen sie vor der Herausforderung, ihre Überzeugungen in einer pluralistischen Öffentlichkeit zur Sprache zu bringen – ohne sich selbst zu verlieren. Wir sprechen über die Spannung zwischen Glaube und Wissen, über die Idee der „Übersetzung“ religiöser Sprache – und darüber, ob es vielleicht auch andere Wege gibt, miteinander ins Gespräch zu kommen. Eine Folge über Wahrheit, Streit und die Frage, ob Verständigung heute noch möglich ist.
Zum Tod von Jürgen Habermas: Ein Porträt von 2009 über den großen Philosophen. Für ihn war Denken ein Werkzeug für eine freie, gerechte Gesellschaft. Seine Diskursethik setzt auf gleichberechtigten Dialog und die Kraft des besseren Arguments.
Knipp, Kersten www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
„KI ist, denke ich, eine Art Faulheitsfalle. Alles wird leichter, schneller und angenehmer. Dann muss man sich nicht anstrengen. Aber dann kann man auch keine neuen Fähigkeiten, keine neuen Skills lernen." — Sven Nyholm KI entscheidet, KI produziert, KI schreibt — aber wer trägt die Verantwortung, wenn etwas schiefgeht? Und wer bekommt den Lob, wenn es gut läuft? Die rasante Entwicklung künstlicher Intelligenz stellt nicht nur Techniker und Regulierer vor neue Aufgaben, sondern stürzt uns mitten in eine der tiefsten philosophischen Debatten der Menschheitsgeschichte: Was sind wir, wenn Maschinen das übernehmen, was uns einmal definiert hat — Denken, Schreiben, Urteilen, Entscheiden? Aristoteles, Kant und Bentham hatten keine Antwort auf autonome Waffensysteme, digitale Zwillinge oder Grief-Bots. Brauchen wir also neue Ethik für eine neue Welt? Sven Nyholm ist Professor für Ethik der Künstlichen Intelligenz an der LMU München und Principal Investigator am Munich Center for Machine Learning — einer der meistzitierten Philosophen in diesem Feld weltweit. Im Gespräch mit uns erklärt er, warum KI nicht einfach den kategorischen Imperativ lesen und befolgen kann, was es bedeutet, wenn Bots miteinander eine eigene „Religion" entwickeln — und warum KI vielleicht die größte Faulheitsfalle der Menschheitsgeschichte ist. Außerdem: Was europäische Regulierung und Jazz gemeinsam haben, warum Anthropic von Bewerbern handgeschriebene Texte verlangt — und ob KI unser Leben sinnvoller oder nur bequemer macht. --- Warum alte Ethiktheorien für KI nicht ausreichen KI-Agenten als soziales Gefüge und neue Risiken Verantwortung bei autonomen Systemen und Unfällen Die Asymmetrie zwischen Lob und Tadel in der KI-Nutzung KI, Wissen und die Enteignung menschlicher Fähigkeiten Digitale Zwillinge, Grief-Bots und das Ende der Echtheit Europa vs. USA: Regulierung als Motor der Innovation KI als Faulheitsfalle — und was das für unser Leben bedeutet
Andrea Sawatzki erzählt in dieser Folge von griechischen Philosophen, Innereien und einer gefährlichen Krankheit, über die es bis heute Vorurteile gibt.
Wir leben in Westeuropa in Zeiten relativer Sicherheit. Trotzdem kennen viele Menschen das Gefühl der Existenzangst. Die Sorge, die eigene wirtschaftliche Grundlage zu verlieren oder durch eine Fehlentscheidung plötzlich vor dem Nichts zu stehen, kann tief verunsichern. Oft geht es dabei nicht nur um Geld, sondern um etwas Grundsätzlicheres: um das Gefühl von Sicherheit, Kontrolle und Selbstvertrauen. Und nicht selten mischen sich zur Angst auch Schuldgefühle, wenn wir glauben, durch eigene Fehler in eine schwierige Lage geraten zu können. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über die philosophische Perspektive auf Existenz- und Verlustangst sowie die damit verbundene Unsicherheit. Sie zeigen, warum äußere Sicherheiten immer brüchig bleiben und weshalb viele Philosophen raten, das Fundament eines guten Lebens nicht im Besitz oder in einer vermeintlichen Sicherheit, sondern in der inneren Haltung zu suchen. Es geht darum, wie man mit Verlusten umgehen kann, warum Selbstvergebung so wichtig ist und weshalb gerade Krisen manchmal helfen können, sich auf das Wesentliche im Leben zu besinnen.
Der Iran-Krieg bringt die Weltwirtschaft ins Wanken: Die Straße von Hormus als Nadelöhr des globalen Ölhandels steht unter Druck, Märkte reagieren nervös, Tausende deutsche Reisende sind in der Golfregion gestrandet. Mit Oliver Stock, Herausgeber der Wirtschaftszeitschrift „Business Punk“, sprechen wir über wirtschaftliche Folgen und Inflationsrisiken. Andreas Schmidt, Podcastunternehmer und Radiomoderator in Dubai, schildert die Lage vor Ort. Mit dem Philosophen und Kultur- und Wissenschaftsjournalisten Alexander Grau diskutieren wir die politische Schlagseite der Berlinale. Und: Was lässt sich aus Javier Mileis Reformkurs lernen? Das hören wir von Rechtsanwalt Carlos Gebauer, Präsident des Javier-Milei-Instituts für Deregulierung in Europa.
»Warum soll es überhaupt Menschen geben?« – diese Frage rührt an die Grundfesten unserer Existenz. Antike Denker sahen den Zweck unseres Daseins in der Betrachtung der Natur und christliche Philosophen glaubten, wir wären auf der Welt, um den Schöpfergott zu preisen. Im Lichte der Rationalität betrachtet, erweist sich der Mensch jedoch als flüchtige, entbehrliche Episode der Naturgeschichte. Und wäre es angesichts von unausweichlichem Leid und Sterben nicht besser, wenn überhaupt keine Menschen geboren würden? Und doch gibt es eine Perspektive der Lebensbejahung, die ganz ohne metaphysische Illusionen auskommt. In dieser Folge seines Podcasts zeigt der Philosoph Franz Josef Wetz, warum das Leben trotz seiner kosmischen Bedeutungslosigkeit dennoch für uns kostbar und wichtig ist. Der Beitrag Aufgeklärt Staunen mit Frajo (14) • Warum soll es überhaupt Menschen geben? • Franz Josef Wetz erschien zuerst auf Kortizes-Podcast.
"Gefühlsmanagement" ist seit jeher eine schwierige Angelegenheit. Schon die antiken griechischen Philosophen erkannten der Mensch unterscheidet sich vom Tier durch die Vernunft. Entnommen aus Rolf Dobelli "Die Not-to-do-Liste", Piper Verlag, München 2025
Sternagel, Prof.Dr.Jörg www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Heute nehmen wir Sie mit auf eine faszinierende Reise durch Philosophie, Zahlenmystik und Legenden: Welche Tugenden führten die großen Philosophen zum Glück? Was verbirgt sich hinter der mystischen Zahl 40? Und welche Geheimnisse umgibt die magische Harfe Irlands?