Constitutional law of Sweden
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KI-Souveränität: Warum du nie von einem einzigen Anbieter abhängig sein darfst Wer seine Geschäftsprozesse auf ein einziges KI-Tool aufbaut, lebt gefährlich. Was passiert, wenn das Tool plötzlich verschwindet, gesperrt wird oder sich verändert? Torsten erklärt, warum echte KI-Kompetenz bedeutet, unabhängig von einzelnen Anbietern zu bleiben. Torsten Koerting auf LinkedIn: LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/torstenkoerting/ Das Claude-Fable-5-Beispiel: Hier heute, weg morgen Für kurze Zeit war Claude Fable 5 verfügbar, eines der stärksten Modelle, das viele je in den Händen hatten. Dann war es wieder weg. Wer in diesen wenigen Tagen bereits Prozesse darauf aufgebaut hatte, stand vor einem Problem. Dieses Beispiel zeigt exemplarisch, was passiert, wenn man sich zu stark auf einen einzigen Anbieter verlässt: Nicht nur einzelne Aufgaben haken, sondern ganze Workflows können zusammenbrechen, im schlimmsten Fall mit direkten geschäftlichen Folgen. Redundanz ist kein Luxus, sondern Strategie Torsten vergleicht die Situation mit der Internetanbindung seines Büros in einer 400 Jahre alten Zehnscheune: Eine einzige Kupferleitung von der Telekom, ohne Glasfaser, ohne Ausweichoption. Die Lösung: ein zweiter 5G-Router mit einem anderen Anbieter, nahtlos integriert, sodass beim Ausfall der eine übernimmt, ohne dass der Call unterbrochen wird. Genau dieselbe Logik gilt für KI-Tools. Datensouveränität bedeutet, dass du jederzeit wechseln kannst, nicht erst, wenn es brennt. Prinzipien statt Tools: Was wirklich zählt Der entscheidende Unterschied zwischen KI-Nutzern, die dauerhaft produktiv bleiben, und solchen, die bei jeder Modell-Änderung ins Straucheln geraten: die einen haben ein Tool gelernt, die anderen haben Prinzipien verstanden. Wenn du weißt, welche Mechanismen hinter einem funktionierenden KI-Workflow stecken, kannst du diese auf jeden Anbieter übertragen, ob Claude, GPT oder ein europäisches Modell. Copy-Paste-Workflows, manuelle Zwischenschritte, ständiges Neuanlernen: das alles gehört der Vergangenheit an, sobald du ein System gebaut hast, das auf übertragbaren Grundlagen steht. Fazit KI-Souveränität ist keine technische Frage, sondern eine strategische. Wer versteht, wie Systeme funktionieren, statt nur, welche Buttons er drücken muss, bleibt handlungsfähig, unabhängig davon, was die großen Anbieter entscheiden. Der erste Schritt: Schau dir an, welche deiner aktuellen KI-Workflows ausschließlich von einem einzigen Tool abhängen. Genau dort liegt das Risiko und das größte Optimierungspotenzial. Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 08:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonstJede Woche Mittwoch um 08:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 2800 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 500 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
Sie sind neu im Betriebsrat und fragen sich, welche Schulungen wirklich wichtig sind und was in den ersten Monaten ansteht? Fachanwältin Lina Goldbach erklärt im Gespräch mit Silvia Gold, welche Grundlagenseminare in den ersten drei Monaten dran sind, wer über Schulungen und Sitzungsteilnahme entscheidet und worauf Sie bei virtuellen Sitzungen, Sachmitteln und der Geschäftsordnung achten müssen. So starten Sie strukturiert und handlungssicher in Ihre Amtszeit. Themen der Episode: Welche Schulungen brauchen neugewählte Betriebsräte in den ersten drei Monaten? Wer entscheidet darüber, ob ein Betriebsratsmitglied auf Schulung oder zur Sitzung geht? Wann sind Schulungen erforderlich nach Paragraf 37 BetrVG? Wie sind virtuelle Betriebsratssitzungen erlaubt und warum ist die Aufzeichnung verboten? Welche Sach- und Hilfsmittel muss der Arbeitgeber dem Betriebsrat stellen? Seminarempfehlung aus dem Podcast:Betriebsverfassungsrecht Teil 1 | https://www.waf-seminar.de/BR163
Wenn du in Human Design einsteigst, willst du eine klare Orientierung statt einer Informationsflut. Diese Folge gibt dir die sieben wichtigsten Grundlagen, mit denen du deine eigene Chart Schritt für Schritt verstehen kannst.Du lernst, was Human Design dir zeigt, wie offene und definierte Zentren funktionieren, was dein Typ und deine Autorität bedeuten und welche Rolle dein Profil spielt. Mit konkreten Beispielen aus den Charts von Angela Merkel, Friedrich Merz und Elon Musk.
Chapel Fürth - eine dynamische Kirche in der Fürther Südstadt.Wir träumen von einer Gemeinde, in der wir Gott begegnen, Menschen begeistern und alles bewegen, um Menschen in eine leidenschaftliche Beziehung mit Jesus zu führen. Wir setzen uns durch attraktive Gottesdienste, Kinder- und Jugendarbeit sowie soziale Projekte durch unser Sozialwerk für Menschen in Fürth und der Region ein.
Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!In dieser Folge: In der heutigen Podcast Folge von Marketing im Kopf ist Liesbeth Mack-de Buur zu Gast. Liesbeth ist Managing Director für Deutschland, Österreich und die Niederlande bei Teads. Falls du Teads noch nicht kennst. Das Unternehmen bietet unter anderem eine Omnichannel-Werbeplattform und verbindet Werbetreibende mit Publishern, um digitale Werbekampagnen über verschiedene Geräte hinweg auszuspielen. Teads verwaltet ein Werbebudget von 1,7 Mrd. $ in mehr als 30 Ländern und arbeitet mit Kunden wie Gucci, Budweiser, Nestle, Lays, CocaCola, Leica, Victoria's Secret und vielen vielen weiteren. In der heutigen Folge sprechen wir über über 2 große Themen: Zum einen, wie Branding und Performance-Marketing zusammenspielen. Wann brauche ich was, wie mache ich Branding-Effekte messbar, und was steckt hinter dem Begriff BrandFormance? Und zum anderen: Was ist ConnectedTV, wie unterscheidet es sich vom klassischen Fernsehen, wie verändert Streaming das TV-Verhalten ganzer Familien und welche Targeting-Möglichkeiten bietet Werbung eigentlich auf dem Smart-TV?____________________________________________Hier kannst du Liesbeth erreichen: Linkedin: https://www.linkedin.com/in/liesbethmackdeboer/____________________________________________Unternehmen: Teams: https://www.teads.com____________________________________________Über den Podcast: In dem Podcast Marketing im Kopf soll es um die Frage gehen, was notwendig ist, um ein Produkt oder eine Dienstleistung gut vermarkten zu können und was für grundsätzliche Strategien verfolgt und ganz leicht umgesetzt werden können. Egal, ob du selbst im Bereich Marketing arbeitest, oder, ob du dich einfach nur für das Thema interessierst, in diesem Marketing-Podcast lernst du alle Grundlagen und Strategien, die aktuell im Marketing verwendet werden. ____________________________________________Vernetz dich gerne auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/luisbinder/ Instagram: https://www.instagram.com/marketingimkopf/Du hast Fragen, Anregungen oder Ideen? Melde dich unter: marketingimkopf@gmail.com Die Website zum Podcast findest du hier. [https://bit.ly/2WN7tH5]
Übertr: Kongress am Park, Augsburg, Ref.: Prof. Dr. Mihamm Kim-Rauchholz MISSION:IS:POSSIBLE Augsburg
In der neuen Folge des Video-Podcasts SportRapport – Gamechanger treffen zwei Athletinnen aufeinander, die in ihren Sportarten mit Körperkontrolle, Technik und mentaler Stärke überzeugen: die Turnerin Bianca Frysak und die Kletterin Lea Kempf.Zu Beginn verlassen die beiden ihre gewohnte Trainingsumgebung und Lea stellt sich der Herausforderung in der Turnhalle. Dort taucht sie erstmals in die Welt des Kunstturnens ein und lernt die Grundlagen an den Geräten kennen. Dabei erlebt sie hautnah, wie viel Präzision, Körperspannung, Koordination und Mut erforderlich sind, um turnerische Elemente erfolgreich auszuführen.In der zweiten Hälfte wechseln die Athletinnen an die Kletterwand, wo Bianca ihre turnerischen Fähigkeiten in einer völlig neuen Sportart unter Beweis stellen muss. Beim Klettern erfährt sie, wie wichtig Kraft, Bewegungsgefühl, Strategie und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten sind, um anspruchsvolle Routen zu meistern.Beide Athletinnen entdecken dabei die Besonderheiten und Herausforderungen der jeweils anderen Sportart und gewinnen neue Perspektiven auf Leistungssport auf höchstem Niveau. Sei dabei, wenn Bianca Frysak und Lea Kempf neue Grenzen ausloten und herausfinden, wer sich als echter „Gamechanger“ beweist!
Deutschland steckt in einer schweren Krise. Was bringt Besserung? dm-Chef Christoph Werner ist überzeugt: Einzelne Reformen reichen nicht. Wir müssen grundlegende Dinge verändern. Er schlägt längere Legislaturperioden, begrenzte Amtszeiten für politische Amtsträger und Gesetze mit Ablaufdatum vor. Das schafft Raum für frische Ideen, denn für den großen Wurf braucht es eine Vision: "In der Vergangenheit haben wir uns immer dann weiterentwickelt, wenn es Zukunftsbilder wie 'Wohlstand für alle' von Ludwig Erhard nach dem Zweiten Weltkrieg gab", sagt Werner im Interview. Doch statt einer Vision erkennt der dm-Chef bei den Verantwortlichen derzeit eher Defizite: Die Politik weiß nicht, was die Bürgerinnen und Bürger eigentlich wollen. Zuständige Behörden sind ihm zufolge nicht mit den Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft vertraut. "Deswegen wird vermutlich so oft nach dem Staat gerufen", sagt er im Podcast. Diese Unzulänglichkeiten macht er auch am Umgang der regierenden Parteien mit der AfD aus. Sein Tipp: "Wenn man feststellt, dass eine Partei großen Zulauf erlebt, sollte man sich vielleicht überlegen, warum das eigene Angebot die Menschen nicht mehr überzeugt, anstatt sie zu beschimpfen." Die anderen Themen im Podcast: +++ Wie findet dm heraus, was die Kundinnen und Kunden wirklich wollen? +++ Welche Aussage eines Lieferanten hat bei Christoph Werner Eindruck hinterlassen? +++ Welche Aussage von Robert Habeck findet er problematisch? +++ Warum wünscht er sich eine CO2-Abgabe auf ganz neu hergestelltes "Virgin Plastic"? +++ Warum ist das Lieferkettengesetz gut gemeint, aber der falsche Ansatz? +++ Warum müssen wir Menschenschutz statt Umweltschutz machen? Gast: Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Drogeriemarktkette dm Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Wirksam führen - Zusammenarbeit neu gestalten. Mit Jörg Rosenberger
In der zweiten Folge unserer dreiteiligen Serie zur „Theorie U“ tauche ich gemeinsam mit Tanja Knob tiefer in die Praxis ein. Nachdem wir in der ersten Episode die Grundlagen des Modells von Otto Scharmer kennengelernt haben, richten wir diesmal den Blick auf die erste Hälfte der Phasen dieser Theorie. In diesem Zuge sprechen darüber, warum Veränderungsprozesse häufig bereits zu Beginn scheitern, wenn Ängste, Widerstände und Erfahrungen der Beteiligten nicht ausreichend berücksichtigt werden. Tanja zeigt anhand konkreter Beispiele aus ihrer Beratungsarbeit, wie Organisationen diese frühen Phasen bewusst gestalten können – von Interviews und Stimmungsbildern über Dynamic Facilitation bis hin zu den vier Ebenen des Zuhörens. Dabei wird deutlich: Wirksame Veränderung entsteht nicht allein durch Analysen und Konzepte. Sie braucht neben dem Verstand auch Raum für Wahrnehmung, Emotionen und echtes Verstehen. Hier geht es zu Tanja Knobs Website: https://echtjetzt-coaching.com/team/tanja-knob/ Hier geht es zu Tanja Knob bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/tanja-knob-18786b95/ Mehr Infos zu unseren Gästen und alle Links zu dieser und allen anderen Folgen auf unserer Podcast-Seite: https://redenistsilber.de/podcast/ Hier kannst Du die regelmäßig neu erscheinenden Blogartikel lesen und Dich für den Newsletter anmelden https://redenistsilber.de/aktuell/ Ich freue sich über deine Kontaktanfrage unter: info@redenistsilber.de Wenn dir der Podcast gefällt, unterstütze ihn gerne: Hinterlasse eine 5-Sterne-Bewertung (z.B. auf Spotify) sowie eine Rezension und abonniere ihn.
In der neuen Folge des WandelWerker Podcasts sprechen Stefan Ganzke und Anna Ganzke darüber, wie Unternehmen einen offenen und konstruktiven Umgang mit Fehlern, Beinaheunfällen und kritischen Situationen entwickeln können und warum das eine der wichtigsten Grundlagen für nachhaltige Arbeitssicherheit ist. Im Mittelpunkt steht die Frage, was eine gute Fehlerkultur in der betrieblichen Praxis wirklich bedeutet. Stefan und Anna erklären, warum der häufig anzutreffende Fokus auf den einzelnen Mitarbeiter bei Unfallanalysen das Lernen aus Ereignissen verhindert und wie ein Perspektivenwechsel auf das Gesamtsystem bessere Erkenntnisse liefert. Dabei sprechen sie auch über die Rolle von Führungskräften als Vorbilder und darüber, warum Kulturveränderung eine systematische Begleitung über mehrere Monate erfordert. Praxisnah zeigen die beiden außerdem, wie systemische Fragen als konkretes Werkzeug für Führungskräfte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit helfen können, wahre Ursachen zu identifizieren, Kommunikation zu verbessern und schrittweise eine Kultur zu gestalten, in der das offene Gespräch zur Selbstverständlichkeit wird.
Der Staat sollte sich viel weniger einmischen und die Zügel locker lassen, weil nur ein schwacher Staat ein guter Staat ist, davon ist der Philosoph Konrad Paul Liessmann überzeugt. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Wider die Bevormundung und für die Freiheit der Gedanken, und zwar Gedanken aller Art: Konrad Paul Liessmann will sich nicht gängeln lassen, schon gar nicht vom Staat. Dieser, so ist er überzeugt, mischt sich heutzutage ohnehin in viel zu viele Bereiche des Lebens ein.Besonders empört ihn, wenn der Staat Meinungen bestimmt und Vorschriften macht. Denn das schränkt für ihn als Bürger die Freiheit ein, und Freiheit ist schließlich das höchste Gut.Ist der Mensch überhaupt ein rationales Wesen? In diesem Podcast erklärt Liessmann, warum er gegen den Wohlfahrtsstaat ist, wie er sich das Leben in einem gemeinsamen Land vorstellt und was das alles mit Immanuel Kant, Baruch Spinoza und John Stuart Mill zu tun hat. Liessmann rechtfertigt auch, warum er in gewissen Belangen reaktionär sein will. Wenn es um die Bildung geht, sollte man sich an die alten Griechen halten, denn sie hätten bereits alle Grundlagen dafür gelegt, Situationen richtig einschätzen zu können. Grundlagen statt Meinung, sagt er.Unser Gast in dieser Folge: Konrad Paul Liessmann ist Philosoph und lehrte von 1995 bis zu seiner Emeritierung 2023 an der Universität Wien. Er ist Autor zahlreicher Bücher. Liessman ist neben Barbara Bleisch Intendant des Philosophicum Lech, das in diesem Jahr unter dem Motto „Bevormundetes Denken“ steht.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Die GmbH gilt für viele Unternehmer als der nächste Schritt nach dem Einzelunternehmen – doch wann lohnt sich die Gründung tatsächlich? In dieser Episode klären wir, welche Vorteile die GmbH bei Haftung, Wachstum und Steuern bietet und welche Pflichten häufig unterschätzt werden. Wir erklären die Grundlagen der GmbH als eigenständige juristische Person, die Unterschiede zum Einzelunternehmen sowie die Rollen von Geschäftsführern und Gesellschaftern. Außerdem zeigen wir, in welchen Situationen die Haftungsbeschränkung echten Mehrwert bietet und wann eine GmbH für Solo-Selbstständige sinnvoll werden kann. Anschließend gehen wir Schritt für Schritt durch die Gründung: vom Notartermin über das erforderliche Stammkapital von 25.000 Euro bis zur Frage, ob die Einlage auf dem Geschäftskonto verbleiben muss oder bereits für betriebliche Investitionen genutzt werden darf. Auch die Unternehmergesellschaft (UG) als Alternative wird eingeordnet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Gesellschaftsvertrag. Wir besprechen typische Regelungen zu Geschäftsführungsbefugnissen, Gesellschafterbeschlüssen, Gewinnverwendungen, Wettbewerbsverboten, Kündigungs- und Erbfolgeklauseln. Anhand eines Praxisbeispiels zeigen wir, wie Konflikte zwischen Gesellschaftern bei Gewinnausschüttungen entstehen können und welche Bedeutung Mehrheits- und Einstimmigkeitsentscheidungen haben. Darüber hinaus erläutern wir die steuerlichen Besonderheiten der GmbH mit der zweistufigen Besteuerung auf Gesellschafts- und Gesellschafterebene. Dabei geht es auch um die Gestaltungsmöglichkeiten durch Geschäftsführergehälter, Mietverträge mit Gesellschaftern sowie weitere zulässige Vertragsbeziehungen. Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf die Nachteile der GmbH: Insolvenzantragspflichten, mögliche Geschäftsführerhaftung, doppelte Buchführung, Offenlegungspflichten, verdeckte Gewinnausschüttungen und den hohen Formalismus bei gesellschaftsrechtlichen Änderungen. Außerdem diskutieren wir aktuelle Alternativen wie die Personengesellschaft mit Körperschaftsteueroption und mögliche europäische Rechtsformen.
QBasis-Zertifizierungstag 2026 mit Kultusministerin Julia Willie Hamburg NLQ Zertifikatsfeier QBasis für schulisches Leitungspersonal 10. Juni 2026 | Novotel Hildesheim Beim Zertifizierungstag des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) erhielten die Absolventinnen und Absolventen der Qualifizierung QBasis für schulisches Leitungspersonal ihre Zertifikate. Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die Podiumsdiskussion mit der Niedersächsischen Kultusministerin Julia Willie Hamburg, Dr. Sarah Fichtner von der Leuphana Universität Lüneburg, der Trainerin und Schulleiterin Ellen Osterode-Meyer sowie dem Absolventen Jörg Siefker. Moderiert wurde das Gespräch von Georgios Papadopoulos vom NLQ. Im Mittelpunkt standen die wissenschaftlichen Grundlagen der Qualifizierung, die Bedeutung professioneller Schulleitung für die Schulentwicklung sowie die Frage, wie Führung die Qualität von Schule nachhaltig beeinflussen kann. Für den feierlichen Rahmen sorgte das beeindruckende oRcHeSter der Ricarda-Huch-Schule Hannover unter der Leitung von Ulrich Dreier. Die musikalischen Beiträge verliehen dem Zertifizierungstag eine besondere Atmosphäre und machten deutlich, wie vielfältig und lebendig Schulkultur sein kann. Für diese Podcast-Folge haben wir die Interviews mit Kultusministerin Julia Willie Hamburg, Dr. Sarah Fichtner, Ellen Osterode-Meyer, Trainerin im QBasis-Programm und der Schulleiterin der Ricarda-Huch-Schule, Frau Sandra Behrens, geführt. Sie sprechen über die Bedeutung guter Führung in Schulen, die wissenschaftlichen Hintergründe der Qualifizierung und Ulrich Dreier berichtet über seine Erfahrungen bei der Leitung des Schulochesters „oRcHeSter“. QBasis – Qualifizierung für schulisches Leitungspersonal: https://bildungsportal-niedersachsen.de/fortbildung-weiterbildung/qualifizierung-von-leitungspersonal?utm_source=chatgpt.com Das oRcHeSter der Ricarda-Huch-Schule Hannover: Leitung Ulrich Dreier Über SMM: https://n-report.de/2024/01/14/podcast-smm-schule-macht-medien-medien-machen-schule/
Bildungsökonomin Katja Werkmeister forscht am Ifo-Institut zur Wirkung von Bildung auf das Bruttoinlandsprodukt. "Frühkindliche Grundlagen sind besonders wirksam", sagt sie. Besser gebildete Menschen seien innovativer und könnten sich besser anpassen. Von WDR 5.
Manchmal, ja manchmal da hat einen das Zivilrecht so richtig am Haken! Da löst man die Bremsen, da lässt man sich mitziehen, da wird man nur zu gerne in Verwahrung genommen. Ihr ahnt es schon: In dieser Folge geht es um die allseits beliebten Abschleppfälle, hier in der Geschmacksrichtung „Zivilrecht“ (für die öffentlich-rechtlichen Abschleppfälle geht es bitte hier entlang). Zugleich feiert mit dieser Folge unsere Reihe zum materiellen Recht (die Folgen Materielles ZivilR 1 und 2 gibt es hier) ein Comeback - und zwar eingekleidet in eine neue Formatidee: Nur einer - in diesem Fall: Christian Walz - weiß, worum es in der Folge gehen wird und hat das Thema vorbereitet, sein Gegenüber - in diesem Fall: Anna Henrichs - stolpert ahnungslos in die Aufnahme und wird zu Beginn auch noch mit knifflige Quizfragen malträtiert (die im Verlauf der Folge natürlich aufgelöst werden). Mitraten erwünscht! Auf diese Weise erarbeiten sich die beiden das Themenfeld der zivilrechtlichen Abschleppfälle von den absoluten Grundlagen bis hin zu nerdigen Detailfragen. Und weil es sich bei den Abschleppfällen um eine echte Querschnittsmaterie handelt, lernt man wie Nebenbei noch allerhand um Besitzrecht, GoA und Deliktsrecht. Lasst uns unbedingt wissen, wie Euch diese neu-alte Formatidee gefällt. Nächste Woche erscheint Folge 2 - viel Spaß beim Hören! Besprochene Entscheidungen: BGH, Urteil vom 19. Dezember 2025 – V ZR 44/25 – BGH, Urteil vom 11. März 2016 – V ZR 102/15 – BGH, Urteil vom 18. Dezember 2015 – V ZR 160/14 – BGH, Urteil vom 21. September 2012 – V ZR 230/11 – BGH, Urteil vom 6. Juli 2012 – V ZR 268/11 – BGH, Urteil vom 5. Juni 2009 – V ZR 144/08 –, BGHZ 181, 233-242 Kapitelmarken: 00:00 Einleitung 06:49 Die sechs Quiz-Fragen 17:19 Grundfall 18:54 Possessorische Besitzschutzansprüche 23:39 Besitzstörung, teilweise Besitzentziehung (Auflösung Frage 1) und Selbsthilferechte 28:23 Wer ist Störer? 29:23 Anspruch aus § 1004 BGB 31:05 Anspruch aus § 823 I BGB und §§ 823 II, 858 BGB 34:34 Unterlassungsansprüche und Unterlassungserklärungen 46:56 Abwandlung 1 48:13 Vertragsschluss 49:12 Verbotene Eigenmacht nach Mietvertragsende? (Auflösung Frage 2) 58:32 Abwandlung 2 01:00:15 Vertragliche Ansprüche, culpa post contractum finitum 01:03:04 Normzweck und Systematik der GoA, §§ 677 ff. BGB 01:10:19 Voraussetzungen der berechtigten GoA und „Fremdheit“ des Geschäfts 01:20:23 Fremdgeschäftsführungswille (Auflösung Frage 4) 01:27:47 „Berechtigung“ der GoA, § 683 BGB 01:38:15 Deliktsrechtliche Ansprüche, § 823 I BGB und § 823 II BGB iVm. § 858 BGB 01:42:10 Wann GoA, wann Deliktsrecht? (Auflösung Frage 3) 01:45:53 Fazit http://www.refpod.de http://www.instagram.com/ref.pod/ E-Mail: jura.ref.pod@gmail.com Disclaimer: Der Podcast beinhaltet ausschließlich persönliche Ansichten der Podcasterinnen und Podcaster und insbesondere keine offiziellen Standpunkte der Justizprüfungsämter.
Was bleibt von unserer Gesellschaft, wenn die materiellen Grundlagen des Wohlstands brüchig werden? Dieser Frage geht der japanische Philosoph Kohei Saito in seinem neuen Buch "Am Ende des Fortschritts" nach. Seine Antworten gefallen nicht jedem. Kaindlstorfer, Günter www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
#DTalk #Buchtipp #DNEWS24 #JanViebig #Finanzbildung Mit der Planung der eigenen finanziellen Unabhängigkeit kann man nicht früh genug anfangen. Aber der Anlageerfolg fällt nicht vom Himmel, sondern erfordert Einsatz und den richtigen Durchblick.Dieses Buch vermittelt zentrale Begriffe und Konzepte des Vermögensaufbaus, von den Grundlagen des Investierens über Aktien und Anleihen bis zu alternativen Anlageklassen und der Risikostreuung im Portfolio.Prof. Dr. Jan Viebig, selbst ein erfahrener professioneller Investor, will in seinem neuen Buch sein Wissen mit privaten Investoren teilen, die auch gern tiefer in die Materie einsteigen möchten.
Der Begriff der „Grundausbildung" und das, was man darunter versteht, gerät heute oft etwas in Vergessenheit. Eigentlich kein Wunder, denn Pferde gesund und fair auszubilden, ist in unserer heutigen Zeit unglaublich vielschichtig geworden: Wir haben eine große Auswahl an unterschiedlichen Reitweisen und Trainingsmethoden. Die Themen Beziehung, Kommunikation und Gesunderhaltung rücken immer stärker in den Vordergrund und das ist großartig! Was dabei jedoch oft verloren geht, ist der rote Faden. Genau deshalb nimmt dich Charlotte aus unserem Team in dieser Podcastfolge mit in die Grundlagen der klassischen Reitlehre. Sie erklärt, was Pferde, aber auch wir Reiterinnen und Reiter, lernen dürfen, damit Pferde uns langfristig gesund, zufrieden und mit Leichtigkeit tragen können. Alle Infos rund um unsere pferde- und menschenfreundlichen Ausbildungsprogramme findest du ab sofort in unseren neuen Infobroschüren. Und wenn du deine Ausbildungsreise gemeinsam mit uns starten möchtest, laden wir dich herzlich zu einem kostenlosen Beratungsgespräch ein. Gemeinsam schauen wir, wo ihr gerade steht, welche nächsten Schritte sinnvoll sein könnten und wie wir euch dabei unterstützen können. Das Gespräch ist zu 100 % unverbindlich und selbst, wenn du deinen Weg danach ohne uns weitergehst, hattest du im Zweifel einfach ein sympathisches Gespräch. INFOS ZU DEN AUSBILDUNGEN BERATUNGSGESPRÄCH WEBSITE TRAINER FINDEN INSTAGRAM
Chapel Fürth - eine dynamische Kirche in der Fürther Südstadt.Wir träumen von einer Gemeinde, in der wir Gott begegnen, Menschen begeistern und alles bewegen, um Menschen in eine leidenschaftliche Beziehung mit Jesus zu führen. Wir setzen uns durch attraktive Gottesdienste, Kinder- und Jugendarbeit sowie soziale Projekte durch unser Sozialwerk für Menschen in Fürth und der Region ein.
In Bezug genommene Bibelstellen:Eph 1,16-23 / Eph 3,14-211.Kor 8,2 1.Joh 4,7-101.Thes 5,211.Joh 4,1Röm 12,2Eph 5,9Röm 12,92.Kor 2,17Mt 18,6-10Joh 13,34-35Joh 14,12-14Joh 15,7-8Joh 15,16-17
Führung ist kein statischer Zustand, sondern ein dynamischer Prozess der Weiterentwicklung – für dich selbst, dein Team und deine Organisation. In dieser Folge von Next Level Leadership spricht Julia Peters mit Dr. Peter Hardt, einem Experten für Führung und Veränderung, der einen ungewöhnlichen Werdegang vorweisen kann: vom Bankkaufmann über Theologie und Unternehmensberatung bis hin zur Selbstständigkeit als Senior Berater, Coach und Trainer für obere Führungskräfte. Im Gespräch wird klar: Echte Führung entsteht dort, wo Menschlichkeit, Klarheit und die Bereitschaft zur Veränderung aufeinandertreffen. Peter Hardt betont, dass Führungskräfte heute mehr denn je Komplexität meistern, Partizipation leben und gleichzeitig klare Entscheidungen treffen müssen – ohne dabei die menschliche Dimension aus den Augen zu verlieren. Drei zentrale Erkenntnisse prägen diese Folge: 1. Führung ist kein Zertifikat, sondern Haltung – Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern reflektiert, authentisch und lernbereit zu bleiben. 2. Veränderung ist der rote Faden – Ob im Beruf oder privat: Wer Führung übernimmt, muss sich selbst und seine Umgebung ständig weiterentwickeln. 3. Next Level beginnt im Basic Level – Bevor man nach der nächsten Stufe strebt, sollte man die Grundlagen der Führung beherrschen – wie Delegation, Kommunikation und Selbstreflexion. Das Gespräch zeigt auch, dass Führung dann besonders gut gelingt, wenn sie menschenzentriert, mutig und gleichzeitig bescheiden ist. Und nochmal 3 Takeaways für dein Next Level Führung: 1. Führung ist kein Soloakt – Partizipation schafft bessere Entscheidungen. Führungskräfte, die nur auf sich selbst hören, verpassen Potenzial. Jack Welch bringt es auf den Punkt: „Ein diverses Unternehmen sieht mehr Wirklichkeit.“ Nutze die Vielfalt deines Teams, um komplexe Herausforderungen zu meistern – aber sei dir bewusst: Partizipation ist anstrengend. Sie erfordert die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven zu integrieren und dann klare Entscheidungen zu treffen. 2. Next Level fängt im Basic Level an – Meistere die Grundlagen Bevor du nach der nächsten Stufe strebst, prüfe: Beherrschst du die Basics? Delegation, klare Kommunikation und Selbstreflexion sind keine Selbstverständlichkeiten – selbst in höchsten Führungsetagen. Peter Hardts Erfahrung: „Ich arbeite gar nicht am Next Level, sondern am Basic Level.“ Investiere Zeit darin, deine Führungsgrundlagen zu festigen, bevor du dich auf neue Herausforderungen stürzt. 3. Führung braucht Menschlichkeit – Klarheit und Wärme sind kein Widerspruch Autoritäre Führung mag kurzfristig Klarheit bieten, doch auf Dauer zerstört sie Vertrauen und Kreativität. Das Modell Radical Candor zeigt: Echte Führung vereint Klarheit mit sozialer Wärme. Peters Rat: „Führung hat für mich viel mit Menschlichkeit zu tun.“ Sei konsequent in deinen Entscheidungen, aber nie gleichgültig gegenüber den Menschen, die sie umsetzen. Zitate zum Mitnehmen von Dr. Peter Hardt: „Führung und Veränderung sind mein roter Faden – ich habe mich selbst immer wieder verändert und Organisationen mitgestaltet.“ (Peter über seinen Werdegang und die Dynamik von Führung) „Wenn nur der Chef denkt, kommt weniger Intelligentes raus, als wenn eine ganze Organisation denkt.“ (Warum Partizipation und Vielfalt bessere Entscheidungen ermöglichen) „Es geht immer weiter. Dein persönliches Next Level kann auch sein, dass du dir die Eisenhower-Matrix nochmal reinholst und wirklich anwendest.“ (Next Level als kontinuierliche Entwicklung, nicht als feste Stufe)
Perfekte Haut, ein frischer Glow und Make-up, das natürlich aussieht – genau das wünschen sich viele. Doch zwischen Social-Media-Trends, Produkt-Hypes und unzähligen Beauty-Tipps ist oft schwer zu erkennen, was wirklich funktioniert und was eher Mythos als Must-have ist. In dieser Folge von BUNTE VIP GLOSS spricht Star-Visagist Kevin Bete über die Grundlagen eines gelungenen Make-ups und verrät seine wichtigsten Tipps für den Alltag. Er erklärt, wie man Frische ins Gesicht zaubert, warum Hautpflege und Produktwahl entscheidend sind und welche Techniken für ein besonders harmonisches Ergebnis sorgen. Außerdem nimmt er beliebte Social-Media-Trends wie Glass Skin, Baking und Overlining unter die Lupe und verrät, was davon wirklich überzeugt.
In diesem Webinar geht es um alles Wichtige rund um das Thema Strahlfäule – von den anatomischen Grundlagen über Ursachen und Schweregrade bis hin zu sinnvollen Maßnahmen zur Behandlung. Der staatlich geprüfte Hufschmied Marcus Brunner beleuchtet den Zusammenhang zwischen Hufmechanismus, Trachtenzwang und Eckstreben, zeigt die Rolle der Einstreu auf und spricht über sinnvolle Hufkorrekturen. Auch das von ihm entwickelte Mittel „Strahlzauber“ kommt zur Sprache. Präsentation
Warum empfiehlt eine Plattform genau diese Tour – und nicht eine andere? In dieser Folge spricht Jonas Rashedi mit Stefan Neubig von Outdooractive über Recommender-Systeme, Knowledge Graphen und die technischen Grundlagen moderner Empfehlungstechnologien. Stefan gibt Einblicke in den Aufbau eines Graphen mit rund 92 Millionen Knoten und 140 Millionen Beziehungen. Dabei geht es um Nutzer, Touren, Regionen und Interaktionen – und darum, wie Machine-Learning-Modelle daraus personalisierte Empfehlungen ableiten. Besonders spannend: Warum Erklärbarkeit immer wichtiger wird, welche überraschenden Erkenntnisse Outdooractive bei Experimenten zur Besucherlenkung gewonnen hat und weshalb Knowledge Graphen im Zusammenspiel mit KI-Agenten eine wichtige Rolle spielen könnten. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts.
Der Deutsche Hilfsmittelvertrieb (DHV) gehört auf der Sightcity zu den meistbesuchten Ständen. Wer praktische Alltagshelfer sucht und sie direkt mitnehmen möchte, ist hier genau richtig. Im Gespräch mit Michael Kostros, frisch zertifizierter Blickpunkt-Auge-Berater, geht es um das, was Kunden häufig brauchen: Markierungspunkte, Füllstandsanzeiger, Würfel in allen Varianten. Produkte, die selten im Mittelpunkt stehen, aber den Alltag blinder und sehbehinderter Menschen häufig erleichtern. Beim Thema Uhren zeigt sich ein klarer Trend: Taktile Modelle verlieren an Boden, sprechende Uhren laufen stabil. Dazu kommen Neuigkeiten aus dem Ikonn-Sortiment: Ein Blutdruckmessgerät und ein weiteres Maßband stehen kurz vor der Verfügbarkeit. Der neue Farbsensor ist bereits erhältlich und lässt sich auf Stoff- und Kunststoffoberflächen einstellen. Außerdem ist ein Hinweis auf Infotape enthalten. Sechs mal im Jahr gibt es Testberichte rund um neue Produkte und Grundlagen aus dem Bereich der Audiotechnik.
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Wer war Sigmund Freud und warum gehört er bis heute zu den bekanntesten Psychologen der Geschichte?In diesem Video lernst du die wichtigsten Stationen seiner Biografie kennen, erfährst die Grundlagen seiner psychoanalytischen Theorie und setzt dich kritisch mit seinen Ideen auseinander.Außerdem beleuchten wir, welche Bedeutung Freud bis heute für Psychologie, Pädagogik und die Erforschung der Persönlichkeit hat.
In dieser Episode geht es um B-Lizenz Prüfungsfragen mit dem Spezialthema Ernährung. Du lernst wichtige Grundlagen zu Protein, Süßstoffen, Jod, Eisen, Fetten, BMI, Ballaststoffen, Tiefkühlgemüse, Vitaminen und Wasseraufnahme kennen. Perfekt zum Mitlernen, Wiederholen und zur Vorbereitung auf deine Fitnesstrainer Prüfung.
Sigmund Freud zählt zu den einflussreichsten und zugleich umstrittensten Denkern des 20. Jahrhunderts. Mit der Entwicklung der Psychoanalyse prägte er die moderne Psychologie, beeinflusste Pädagogik, Philosophie, Soziologie und Kulturwissenschaften und veränderte nachhaltig das Verständnis von Persönlichkeit, Entwicklung und menschlichem Verhalten.In dieser Podcast-Folge erhältst du einen umfassenden Überblick über Freuds wichtigste Werke und ihre zentralen Aussagen. Wir betrachten die Entstehung seiner Theorien, die Entwicklung der Psychoanalyse sowie seine Überlegungen zu Trieben, Persönlichkeit, Kultur, Religion und Gesellschaft.Behandelte Werke:• Die Traumdeutung (1900)Träume als Zugang zum UnbewusstenManifester und latenter TrauminhaltTraumdeutung als Methode der Psychoanalyse• Zur Psychopathologie des Alltagslebens (1901)Fehlleistungen, Versprecher und VergessenDas Unbewusste im Alltag• Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie (1905)Psychosexuelle EntwicklungKindliche SexualitätEntwicklungsphasen nach Freud• Totem und Tabu (1913)Entstehung von Religion und KulturGesellschaftliche Regeln und VerbotePsychoanalytische Kulturtheorie• Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse (1916–1917)Grundlagen der PsychoanalyseDas UnbewussteTräume, Neurosen und Persönlichkeit• Jenseits des Lustprinzips (1920)WiederholungszwangLebens- und TodestriebErweiterung der Triebtheorie• Das Ich und das Es (1923)Das Drei-Instanzen-ModellEs, Ich und Über-IchKonflikte innerhalb der Persönlichkeit• Die Zukunft einer Illusion (1927)ReligionskritikReligion als psychologisches BedürfnisFunktion religiöser Vorstellungen• Das Unbehagen in der Kultur (1930)Individuum und GesellschaftTriebverzicht und KulturentwicklungUrsachen menschlicher Konflikte• Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse (1933)Weiterentwicklung zentraler KonzepteVertiefung der psychoanalytischen Theorie• Der Mann Moses und die monotheistische Religion (1939)Freud über Religion, Geschichte und IdentitätPsychoanalytische Interpretation religiöser TraditionenIn dieser Folge erfährst du außerdem:✓ Wie Freud die menschliche Psyche verstand✓ Warum das Unbewusste eine zentrale Rolle spielt✓ Welche Bedeutung Triebe und Konflikte besitzen✓ Wie Freud Religion und Kultur erklärte✓ Welche Kritik an seinen Theorien geäußert wird✓ Warum seine Werke bis heute diskutiert werdenIdeal für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, Studierende der Pädagogik und Psychologie sowie alle, die einen fundierten Überblick über das Werk Sigmund Freuds erhalten möchten.Weitere Lernmaterialien und Zusammenfassungen findest du auf stifo.de#SigmundFreud #Psychoanalyse #Psychologie #Pädagogik #Traumdeutung #DasIchUndDasEs #Religionskritik #DasUnbehagenInDerKultur #DieZukunftEinerIllusion #Abitur #PädagogikAbitur #PsychologieLernen #Freud #Persönlichkeit #Unbewusstes #Lernen #Podcast #Stifo
Was bedeutet Deprivation? Welche Arten von Mangelzuständen gibt es und warum beeinflussen sie Bildung, Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe? In dieser Podcast-Folge erklären wir die Grundlagen von sozialer Ungleichheit und zeigen, wie materielle, soziale, kulturelle und gesundheitliche Deprivation das Leben von Menschen prägen können.Ideal für das Abitur, Klausuren in Sozialwissenschaften, Politik, Pädagogik oder Soziologie sowie für alle, die gesellschaftliche Ungleichheiten besser verstehen möchten.✅ Was ist Deprivation?✅ Absolute und relative Armut✅ Materielle und immaterielle Mangelzustände✅ Bildungschancen und soziale Herkunft✅ Gesundheitliche Ungleichheiten✅ Teilhabe an Gesellschaft und Kultur✅ Deprivation im Alltag erkennen✅ Relevanz für Sozialpolitik und Forschung
#chapel #fürth #gott #jesus #explosiv #israel #paulusChapel Fürth - eine dynamische Kirche in der Fürther Südstadt.Wir träumen von einer Gemeinde, in der wir Gott begegnen, Menschen begeistern und alles bewegen, um Menschen in eine leidenschaftliche Beziehung mit Jesus zu führen. Wir setzen uns durch attraktive Gottesdienste, Kinder- und Jugendarbeit sowie soziale Projekte durch unser Sozialwerk für Menschen in Fürth und der Region ein.
In dieser Episode sprechen Daniel Kubik und Carmine Stillitano darüber, wie ChatGPT einen 8‑Wochen‑Abnehmplan für Berufstätige erstellt – und wie viel davon in der Praxis wirklich funktioniert. Die beiden analysieren die Empfehlungen der KI, ordnen sie wissenschaftlich ein und zeigen, welche Strategien tatsächlich zu nachhaltigem Fettverlust führen. Dabei geht es um die Grundlagen eines effektiven Kaloriendefizits, die Bedeutung von Proteinpriorisierung, den Einfluss von Alltagsbewegung, sinnvolles Krafttraining und die oft unterschätzte Rolle von Schlaf und Stressmanagement. Eine Episode voller praktischer Tipps, smarter Strategien und klarer Einordnung, wie man KI‑Tools sinnvoll für die eigene Ernährung nutzen kann.
#chapel #fürth #gott #jesus #explosiv #sünde #heiligChapel Fürth - eine dynamische Kirche in der Fürther Südstadt.Wir träumen von einer Gemeinde, in der wir Gott begegnen, Menschen begeistern und alles bewegen, um Menschen in eine leidenschaftliche Beziehung mit Jesus zu führen. Wir setzen uns durch attraktive Gottesdienste, Kinder- und Jugendarbeit sowie soziale Projekte durch unser Sozialwerk für Menschen in Fürth und der Region ein.
In dieser Folge sprechen wir über eine Frage, die sich fast jeder Gitarrist früher oder später stellt: Ab wann macht Musiktheorie eigentlich wirklich Sinn?Musst du zuerst Tonleitern, Akkorde und den Quintenzirkel lernen, bevor du gute Fortschritte machen kannst? Oder ist Theorie am Anfang vielleicht sogar eher eine Ablenkung? Wir schauen uns an, welche Grundlagen du zuerst beherrschen solltest, warum viele Gitarristen Theorie zum falschen Zeitpunkt lernen und wie du Musiktheorie so einsetzt, dass sie dein Spiel tatsächlich verbessert – statt für noch mehr Verwirrung zu sorgen.Wenn du schon einmal das Gefühl hattest, in Theorie zu ertrinken, ohne wirklich besser Gitarre zu spielen, dann ist diese Folge für dich.
Die meisten reden über VO₂max, Zone 2, HIIT, Hypertrophie, Periodisierung und Supplements. Alles wichtige Themen – aber oft nicht die Dinge, die langfristig den größten Unterschied machen.In dieser Folge geht es um drei unscheinbare Grundlagen, die erfolgreiche Athleten fast alle gemeinsam haben: einen festen Wochenschedule, genug Trainingsvolumen und gezielte Intensität statt chronisch mittelhartem Training.Du erfährst, warum Struktur nicht das Gegenteil von Autoregulation ist, sondern ihre Grundlage. Warum mehr Training nicht bedeutet, sich kaputtzumachen. Und warum die lockeren Einheiten oft genau die Einheiten sind, die dein Training professioneller machen.Außerdem sprechen wir darüber, warum Freude am Training kein „weicher“ Faktor ist, sondern eine entscheidende Voraussetzung für langfristigen Fortschritt.Diese Folge ist für dich, wenn du dein Training nicht weiter zufällig optimieren, sondern wirklich tragfähig aufbauen willst.
Wie entsteht ein belastbarer Immobilienwert, wenn kaum Kaufpreise vorliegen? In dieser Folge von IMMOblick sprechen Peter Ache und Robert Krägenbring über »kaufpreisarme Lagen«, deduktive Verfahren und die Rolle intersubjektiver Schätzungen in der Immobilienbewertung. Dabei geht es um die Frage, wie Sachverständige mit Unsicherheiten, fehlenden Marktdaten und subjektiven Einschätzungen umgehen. Zwischen Wertermittlungspraxis, Statistik und Aristoteles entsteht eine spannende Diskussion über die Grundlagen moderner Verkehrswertermittlung. Kölner Wertermittlertag Melde dich jetzt mit dem Code Immoblick zum rabattierten Preis von 349,- € an – und spare dabei fast 25 % gegenüber dem Normalpreis. Hier anmelden: https://kongresse.reguvis.de/koelner-wertermittlertag/ Weitere Informationen findest du hier: Webseite: https://dvw.de/publikationen/immoblick Social Media: LinkedIn | Instagram | Facebook
Die geplanten Änderungen im Jahressteuergesetz könnten die steuerliche Praxis in mehreren Bereichen grundlegend verändern. Von der freiwilligen Umsatzsteuer-Organschaft über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Finanzamt bis hin zur elektronischen Kontenpfändung und höheren Steuerzinsen analysieren wir die wichtigsten Reformen und ihre Auswirkungen für Unternehmen, Berater und Steuerpflichtige. Ein Schwerpunkt der Episode ist die Neuregelung der umsatzsteuerlichen Organschaft. Nach dem geplanten § 2c UStG sollen die Rechtsfolgen einer Organschaft künftig nur noch auf ausdrücklichen Antrag eintreten. Gleichzeitig setzt der Gesetzgeber die Rechtsprechung von EuGH und BFH um und stellt klar, dass künftig auch Personengesellschaften Organgesellschaften sein können. Wir besprechen die neue Haftungsregelung des § 2c Abs. 5 UStG-E, mit der mögliche Steuerausfälle verhindert werden sollen, sowie die praktischen Probleme der bisherigen Rechtslage, etwa bei grenzüberschreitenden Sachverhalten und OSS-Verfahren. Die Neuregelung soll erstmals ab dem 1.1.2029 gelten. Außerdem geht es um die neue gesetzliche Regelung zur Aufteilung von Gebäude und Grund und Boden. Mit § 6f EStG soll eine im Kaufvertrag vereinbarte Kaufpreisaufteilung künftig grundsätzlich der Besteuerung zugrunde gelegt werden, sofern sie die tatsächlichen Wertverhältnisse nicht wesentlich verfehlt und wirtschaftlich vertretbar erscheint. Fehlt eine vertragliche Aufteilung, soll die Wertermittlung anhand der Immobilienwertermittlungsverordnung erfolgen. Daneben erläutern wir die verschärften Anforderungen an Sachverständigengutachten, die künftig auf einer persönlichen Vor-Ort-Besichtigung beruhen müssen, sowie die weiterhin fehlende gesetzliche Regelung zu Restnutzungsdauergutachten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Forschungszulage. Die maximale Bemessungsgrundlage soll von 15 Mio. Euro auf 25 Mio. Euro steigen. Dadurch können Großunternehmen künftig bis zu 2,5 Mio. Euro zusätzliche Förderung pro Jahr erhalten, während bei kleinen und mittleren Unternehmen aufgrund der erhöhten Förderquote sogar bis zu 3,5 Mio. Euro zusätzliche Förderung möglich sind. Besprochen werden zudem die neuen gesetzlichen Grundlagen für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Finanzverwaltung. § 29c AO setzt die Vorgaben des EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) um, der insbesondere für die öffentliche Verwaltung strenge Anforderungen an Transparenz, Kontrollierbarkeit und Risikoanalysen vorsieht. Wir analysieren, wie Finanzämter KI-Systeme künftig zur Risikoprüfung von Steuererklärungen einsetzen wollen, welche Datenquellen dabei verknüpft werden und warum die fachliche Verantwortung weiterhin bei den Finanzbeamten verbleibt. Darüber hinaus behandeln wir die geplante Erhöhung der steuerlichen Verzinsung von derzeit 1,8 % auf 3,6 % ab 2027, die Einführung der vollautomatisierten elektronischen Kontenpfändung nach § 309a AO sowie die Neuregelung des Kindergeldanspruchs bei Zuzug nach Deutschland infolge des EuGH-Urteils vom 1.8.2022 – C-411/20. Künftig soll für den Kindergeldanspruch allein der rechtmäßige Aufenthalt in Deutschland maßgeblich sein und nicht mehr die Erzielung inländischer Einkünfte. Abschließend werfen wir einen Blick auf die steuerpolitischen Reformen, die weiterhin ungelöst bleiben. Dazu gehören die Anpassung des Einkommensteuertarifs, mögliche Entlastungen niedriger Einkommen, die Zukunft des Spitzensteuersatzes, eine Ausweitung der Körperschaftsteueroption sowie Verbesserungen bei der Thesaurierungsbegünstigung. Offenbar besteht innerhalb der Bundesregierung hierzu bislang noch keine Einigkeit. Nähere Informationen zum Podcast und alle bisherigen Folgen findest Du auf unserer neuen Website: https://www.steuer-podcast.de/ Schau gern mal vorbei und stell uns Deine Frage! Du willst deine Einkommensteuererklärung selbst über ELSTER machen, aber dabei keinen Cent liegen lassen? Dann sicher dir das neues Buch: „Sei doch nicht besteuert“ (Erweiterte & aktualisierte Ausgabe 2026) https://amzn.eu/d/0aKeCQmB Mit Widmung: www.rombach.de/steuerfabi Hier findest Du unsere Kontaktdaten, um bei steuerberaten.de Mandant zu werden oder eine einmalige Steuerfrage zu stellen: https://www.steuerberaten.de/kontakt/ Du hast Fragen oder Anmerkungen zum Podcast? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an: podcast@steuerversum.de
Wie digital ist der deutsche Mittelstand wirklich? In dieser Folge spricht Jonas Rashedi mit Nicolai von der IHK über Digitalisierung, Regulatorik und die Herausforderungen, vor denen Unternehmen aktuell stehen. Ein zentrales Thema ist die Diskrepanz zwischen KI-Hype und Realität. Während viele Unternehmen nach KI-Lösungen suchen, fehlen häufig noch die Grundlagen: durchgängige Prozesse, saubere Datenstrukturen und ein gemeinsames Verständnis für den Nutzen von Digitalisierung. Darüber hinaus geht es um NIS2, den digitalen Produktpass, digitale Souveränität in Europa sowie die Frage, wie Bildung, Hochschulen und Unternehmen stärker zusammenarbeiten können, um Innovation schneller in die Praxis zu bringen. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts.
Umbruch und Wandel betreffen Staat und Kirche gleichermaßen. Unter diesen Bedingungen ist zu fragen: Welche Bedeutung haben Glaube und Kirche im pluralen und säkularen Staat von heute? Kann der Glaube Positives eintragen, den Wandel mitgestalten? Hier sind zunächst Grundlagen zu klären: Was bedeutet Säkularisierung und was sind ihre Gründe? Ist der Mensch von heute wirklich säkular oder bindet er seine Verehrung einfach nur an Anderes? Und schließlich: Bleibt Religion auch zukünftig kraftvoll? Die Diskussion dazu ist in Philosophie, Theologie und Soziologie in vollem Gange. Am Samstag, den 31. Januar, wird uns die Arbeit über Texte von Charles Taylor, William Cavanaugh oder Hartmut Rosa helfen, einen Zugang zu finden. Und auch Edith Stein trägt hier viel bei – in ihren Texten zum Staat, zu Freiheit und Spiritualität, aber auch biographisch. Referent: Prof. Dr. Tonke Dennebaum (Mainz) Karmeliten in Österreich http://www.karmel.at/ Karmeliten in Wien http://www.wien.karmel.at/ Karmeliten in Linz http://www.wien.karmel.at/ Edith Stein Gesellschaft Österreich http://www.edith-stein-gesellschaft.at/ Support the show
Drastische Klimaszenarien brechen in diesen Tagen in sich zusammen. Dr. Christoph Canne, Energieexperte und Sprecher der Initiative Vernunftkraft, erläutert die bröckelnden Grundlagen der Prophezeiungen und die politischen Folgen. Mit dem Ex-Diplomaten und Islamwissenschaftler Dr. Alfred Schlicht werfen wir einen Blick auf Eritrea: 35 Jahre nach der Unabhängigkeit gewinnt der Staat am Roten Meer geopolitisch zunehmend an Bedeutung. Den gesellschaftlichen Druck zur ständigen Selbstoptimierung analysiert der Philosoph und Publizist Dr. Alexander Grau. Und in seinem Kommentar beschäftigt sich Stefan Felber mit der politischen Rolle der Kirchen und der zunehmenden Vermischung von Glauben und Tagespolitik.
In dieser Folge spricht Erika mit Dr. Alexandra Medl über moderne Führung, Wertschätzung und authentisches Leadership.Alexandra teilt ihre Erfahrungen als Teamleiterin im Umweltmanagement der ASFINAG und spricht offen darüber, warum Klarheit, Loyalität und Wertschätzung für sie die wichtigsten Grundlagen erfolgreicher Zusammenarbeit sind. Gemeinsam sprechen sie über Führung auf Augenhöhe, den Mut zur Authentizität, Orientierung statt Kontrolle und warum echte Beziehungen im Arbeitsalltag wichtiger werden denn je.Eine inspirierende Folge für alle, die Menschen führen und dabei sich selbst treu bleiben wollen.Viel Freude beim Hören!#allesliebeerika#SelfLeadership#ConsciousLeadership#HörAufZuFunktionieren#FührenBeginntInDir#LeadershipMitHaltung#KlarStattHarmonisch#Loslassen#InnereKlarheit#FührungNeuDenken#Leadership #BeTheOne #Mut #Offenheit #Vertrauen #Persönlichkeitsentwicklung #Führung #Inspiration #PodcastNähere Informationen zu Dr. Erika Maria Kleestorfer:Website: www.kleestorfer.comInstagram: https://www.instagram.com/erikamariakleestorfer/?hl=deLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-erika-maria-k-a18426/Buch: Purpose: How Decisions in Life are Shaping Leadership JourneysLove-Cards: https://produkte.kleestorfer.com/love-cardsEmail: office@kleestorfer.com Dieser Podcast wurde bearbeitet von: Denise Berger https://www.movecut.at
Tiere kommunizieren ständig – aber nicht mit Worten. Ihre Sprache besteht aus Körperhaltung, Lauten und Gerüchen und ist überlebenswichtig. Eine Verhaltensbiologin erklärt die komplexen Signale der Tierwelt. Für Tiere ist Kommunikation eine zentrale Angelegenheit, egal ob sie in Gruppen oder allein leben. Sie dient der Partnersuche, der Vermeidung von Konflikten und dem Austragen von Rangkämpfen. Dabei nutzen sie ein ganzes Arsenal an Werkzeugen: Körpersprache, Lautäusserungen und Geruchsmarkierungen. Einzelne Signale, wie ein wedelnder Schwanz, reichen für eine Deutung oft nicht aus. Erst das Zusammenspiel verschiedener Zeichen ergibt ein klares Bild. Während die Grundlagen der Kommunikation angeboren sind, werden die Feinheiten im Laufe des Lebens erlernt.
In dieser Folge geht es um Motivation. Im ersten Teil geht es um die Grundlagen und was diese für die Schule bedeuten und in der zweiten gibt es einige sehr konkrete Beispiele, wie ich versucht habe Bedingungen zu schaffen, in denen Schüler*innen motiviert lernen konnten. Unterstützer Der Unterstützer dieser Folge ist CTS Reisen. Endlich nur auf die Klassenfahrten konzentrieren und nicht mehr auf die Organisation. www.cts-reisen.de Links Mit dem Orthografietrainer lernen Echte digitale Bildung Wie Noten die Motivation zerstören
Bis zum Sommer müssen größere Kommunen sogenannte Wärmepläne vorlegen, eine Art Stadtplan der Wärmeversorgung. So soll Heizen klimafreundlicher werden. Doch die Bundesregierung will die gesetzlichen Grundlagen verändern, das sorgt für Unsicherheit. Waltz, Manuel www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Schlaflosigkeit kann das ganze Leben auf den Kopf stellen – Molly Eastman kennt diese Angst aus eigener Zeit, bis sie ihr Wissen über Circadian-Rhythmus, Licht und Temperatur zum Dreh- und Angelpunkt für gesunden Schlaf machte. Zwischen Jetlag, Panik und Doktorfrust entstand ihre Sleep-as-a-Skill-Community, die heute Schlaf als lernbare Fähigkeit vermittelt. Praktische Wege, um mit den Rhythmen der Natur die eigene Schlafqualität zurückzugewinnen – jenseits von Mythen und schnellen Lösungen. Du erfährst... ...wie Molly Eastman sechs Wege zur Optimierung des Circadian-Rhythmus erklärt. ...warum Licht und Dunkelheit entscheidend für erholsamen Schlaf sind. ...welche Rolle Temperatur und Ernährung für die Schlafqualität spielen. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Worum geht's? Im ersten Teil unserer Folge zu PC-Netzwerken haben Henner und Gunnar von der Entstehung des Ethernet berichtet und die kommerziellen und technischen Grundlagen aus der grauen Vorzeit hergeleitet. In diesem Teil geht es um die praktische Anwendung dieser Technologien für das vernetzte Spielen, vor allem das Spielen in einem lokalen Netzwerk, einem LAN. Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Henner Thomsen, Gunnar Lott Audioproduktion: Sascha Blach, Christian Schmidt Titelgrafik: Johannes DuBois