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Rolling Pin Talks - Der Podcast über Helden aus Gastronomie und Hotellerie
Alkohol ist in der Gastro allgegenwärtig. Genau das macht das Thema so heikel. In Folge 3 von Der Retter spricht Gerhard Retter über eine Seite der Branche, über die viel getuschelt und viel zu selten offen gesprochen wird: über Alkohol, Abhängigkeit, Verharmlosung und den schmalen Grat zwischen Genuss und Kontrollverlust. Retter erzählt von Erfahrungen aus dem Gastro-Alltag, von Ritualen, die sich einschleichen, von Grenzüberschreitungen, die lange harmlos wirken, und von einem Umfeld, in dem Alkohol fast immer verfügbar ist. Es geht um Verantwortung sich selbst gegenüber, um Rücksicht auf Kollegen, Freunde und Familie – und um die unbequeme Frage, wann aus Leidenschaft ein Problem wird. Eine Folge, die nicht moralisieren will und gerade deshalb trifft. Direkt, persönlich und mit ordentlich Reibung – so wie Der Retter sein soll.
Sexarbeit ist eben nicht gleich Sexarbeit. Mit dieser Überzeugung hat Johanna Adam die Ausstellung "Sex Work - eine Kulturgeschichte der Sexarbeit" in der Kunsthalle Bonn zusammengestellt. Sie soll zeigen: Die Realität von Sexarbeit liegt zwischen Glamour-Klischee und kriminellem Milieu. Ist das Verharmlosung, Normalisierung, Aufklärung oder nichts davon? Das klärt Catrin in dieser Folge. Von Catrin Altzschner.
33 Jahre lang war Harald Martenstein ein gern gelesener Kolumnist beim Tagesspiegel. Dann endete seine Karriere plötzlich und unerwartet, weil er seine Meinung äußerte. Ob die anberaumte “Geheimkonferenz” lediglich in einem zeitlichen Zusammenhang mit dem Ereignis steht, und ob es sich um einen seltsamen Zufall handele, dass mehrere Medien gleichzeitig seinen Ausschluss aus dem öffentlichen Diskurs forderten, lässt er offen. Klar für ihn ist hingegen, dass “der Nazi- und Antisemitismus-Vorwurf” heutzutage viel zu locker sitzt und die inflationäre Diffamierung kritischer Stimmen als Anhänger der Nationalsozialisten, eine Verharmlosung der damaligen Ereignisse ist. Er erzählt mir im Gespräch, wie es dazu kam, dass seine Rede gegen ein AfD-Verbot im Thalia-Theater absurd viral ging, was das über seine Vorstellung von Demokratie aussagt, und ob es für ihn einen Weg zurück gibt, nachdem ihn Teile des Mainstreams abgeschrieben haben. Sponsoren: (WERBUNG) https://linktr.ee/ungeskriptet_werbepartner Aufnahmedatum: 28. April 2026 KAPITEL: (00:00:00) - Intro (00:02:27) - Afrikanistik, Romanistik & der Weg zum Journalismus (00:09:22) - Lokalreporter, Hausbesetzungen & drei Jobangebote (00:13:09) - Neutralität vs. Haltungsjournalismus: Ein schleichender Wandel (00:24:24) - Das Talia-Theater: Die Rede zum AfD-Verbot (00:56:52) - Tagesspiegel, Judenstern-Kolumne & der Rauswurf (01:11:57) - Koordinierte Medien & die Einschüchterung junger Journalisten (01:29:07) - Bild, Zeit & die Zukunft des Journalismus (02:26:00) - Eine letzte Frage Ben: Youtube: https://www.youtube.com/c/ungeskriptetbyben?sub_confirmation=1 TikTok: https://www.tiktok.com/@ungeskriptet Instagram: https://instagram.com/ben_ungeskriptet X: https://x.com/benungeskriptet?s=21 {ungeskriptet} gibt's hier bei YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Alle weiteren Links: https://www.ungeskriptet.com Mein Ziel ist es, der beste Podcast Host Deutschlands zu werden. Ich verspreche dir, die spannendsten Gäste an meinen Tisch zu holen. 100% Realtalk. No Bullshit. #besterpodcast. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Ob Racial Profiling oder tödliche Schüsse: Polizeigewalt ist kein Einzelfall, sondern Ergebnis eines repressiven Sicherheitsstaates, rassistischer Debatten um Kriminalität und eines unzureichend kontrollierten Polizeiapparats. Mit den Strukturen hinter der Polizeigewalt befasst sich der Journalist Mohamed Amjahid seit vielen Jahren, in "Alles nur Einzelfälle?" hat er darüber geschrieben. Ein Gespräch über die Verharmlosung des Polizeiproblems, die weit verbreitete Copaganda und abolitionistische Alternativen zur Polizei.
Karl-May-Kongress 2022 - Teil 4Vortrag Thomas Braatz: Der Münchmeyer-Verlag: Verleger, Nachfolger, die Autoren Karl May und Robert Kraft(Hördauer 60 Minuten)Diskussion zum Vortrag:(Hördauer 2 Minuten)Ein differenzierter Umgang mit Karl May. Die Karl-May-Gesellschaft tagt in der bayerischen Metropole in Kooperation mit der Bayerischen Amerika-Akademie Seit 1969 steht die Karl-May-Gesellschaft mit ihren Kongressen, Symposien und Publikationen für eine wissenschaftliche Erforschung von Leben und Werk Karl Mays (1842 – 1912). Der sächsische Fantast hat durch seine ›Reiseerzählungen‹ viele Generationen lang die Vorstellung der Deutschen und ihrer Nachbarn von außereuropäischen Kulturen geprägt. Wie wichtig ein differenzierter Umgang mit dem wirkungsmächtigen Autor ist, zeigt die lebhafte gesellschaftliche Debatte, die im August 2022 von der Entscheidung des Ravensburger Verlags ausgelöst wurde, die Begleitprodukte zu dem Kinofilm Der junge Häuptling Winnetou zurückzuziehen. Dabei ging es um die Frage, ob die in Nordamerika spielenden Erzählungen Karl Mays aus heutiger Sicht zu einer Diskriminierung indigener Kulturen und einer Verharmlosung der Verbrechen des Kolonialismus beitragen können. Die Karl-May-Gesellschaft lehnt es ab, historische Dokumente und Kunstwerke aus dem Verkehr zu ziehen oder zu verfälschen, beteiligt sich aber aktiv an der kritischen Aufarbeitung diskriminierender Diskurse. Sie hat sich zu der aktuellen Diskussion u. a. in einem Offenen Brief (Anlage) geäußert, den innerhalb von zwei Wochen rund 14000 Menschen durch ihre Unterschrift unterstützten, und bereitet weitere Aktivitäten zu einer vertieften wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Thematik vor.Dr. Frank Usbeck studierte Amerikanistik, Neue und Neueste Geschichte, Journalistik, und American Indian Studies an der Universität Leipzig und der University of Arizona. 2010 schloss er seine Dissertation über die Entwicklung der deutschen Indianerbegeisterung und deren Missbrauch durch die Nazipropaganda in den deutschen Printmedien zwischen 1925 und 1945 ab. Dem folgte ein Postdoc-Projekt an der TU Dresden über die kulturelle Arbeit amerikanischer Soldatenblogs, die Frank Usbeck aus der Perspektive indianischer Kriegerzeremonien betrachtete.Wem dies gefiel, der kann ja hier mal reinhören.oder hier: Realisiert durch: Uwe Kullnick und Steven Lundström
Ellen Germain sieht das Erinnern an die Shoah vor einer großen Herausforderung. Die US-Beauftragte für Holocaust-Fragen befürchtet eine Verharmlosung der NS-Verbrechen. So könnten KI generierte Fotos und Videos die Geschichte verzerren oder fälschen. Engelbrecht, Sebastian www.deutschlandfunk.de, Interview der Woche
Kipppunkte – das sind jene kritischen Schwellen im Erdsystem, ab denen sich Prozesse selbst verstärken und kaum noch aufhalten lassen. Lange galten sie als theoretisches Risiko. Heute rücken sie immer näher – wissenschaftlich, politisch, gesellschaftlich.In dieser Folge ist der Umweltjournalist Benjamin von Brackel zu Gast, der gemeinsam mit Toralf Staud das Buch „Am Kipppunkt – Wo das Klima zu kollabieren droht und wie wir uns noch retten können“ geschrieben hat. Benjamin war bereits in Folge 246 bei Weltwach zu hören – damals ging es um die „Völkerwanderung der Arten“.Dieses Mal nehmen wir uns eines der komplexesten Themen der Klimaforschung vor: die Kipppunkte im Klimasystem. Wir sprechen über schmelzende Eisschilde in Grönland und der Westantarktis, über die atlantische Umwälzströmung (AMOC), den Amazonasregenwald, Permafrostböden und Korallenriffe – und darüber, warum einige dieser Prozesse möglicherweise bereits begonnen haben, während andere noch verhindert werden können.Es geht um wissenschaftliche Unsicherheiten und um klare Befunde, um mediale Überdramatisierung und gefährliche Verharmlosung – und um die Frage, wie wir über Klimarisiken sprechen können, ohne in Angst oder Fatalismus zu verfallen.Ein zentraler Gedanke dieses Gesprächs: Auch wenn bestimmte Kipppunkte überschritten werden sollten, ist danach nicht „alles egal“. Jedes Zehntelgrad Erwärmung, das wir vermeiden, zählt. Und neben den bedrohlichen gibt es auch positive Kipppunkte – etwa in der Energiewende –, die zeigen, wie schnell Veränderung möglich sein kann.Ein Gespräch über fragile Gleichgewichte, Verantwortung und Handlungsspielräume – und darüber, warum es sich lohnt, genau hinzuschauen, gerade jetzt.Tipps zum Weiterhören:https://weltwach.de/ww246-benjamin-von-brackel/https://weltwach.de/ww394-sven-ploeger/https://weltwach.de/ww442-dirk-steffens/https://weltwach.de/ww446-paula-steingaesser/----------------------------------Redaktion: Erik LorenzPostproduktion: Miriam Menz----------------------------------Dieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden.----------------------------------WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwach Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
GBL – Partydroge, Sexdroge oder Lebensgefahr?GBL (Gamma-Butyrolacton) wird oft als „Liquid Ecstasy“ bezeichnet – ist aber chemisch etwas anderes als MDMA. Im Körper wird GBL zu GHB umgewandelt und wirkt stark dämpfend auf das zentrale Nervensystem.In diesem Video geht es um:• Wirkung und Wirkungsdauer• Unterschied zwischen GBL und GHB• Überdosierungsrisiko („G-Schlaf“)• Abhängigkeit & Entzug• Mischkonsum mit Alkohol – warum das lebensgefährlich ist• Konsum im Party- und Chemsex-KontextGBL hat eine extrem schmale Grenze zwischen gewünschter Wirkung und Bewusstlosigkeit.Ein paar Milliliter können den Unterschied machen.Ohne Panikmache.Aber auch ohne Verharmlosung.#GBL #GHB #LiquidEcstasy #Drogenaufklärung #Chemsex #Sucht #Überdosis #SaferUse
Es gibt Momente in unserem Leben, die längst vorbei sind und doch tragen wir sie noch mit uns herum. Ein Satz, den wir gesagt haben. Eine Entscheidung, die wir bereuen. Eine Reaktion, die nicht unserer besten Version entsprach. Und obwohl wir heute anders handeln würden, halten wir innerlich an diesem alten Urteil fest.Diese Episode ist eine Einladung, das unsichtbare Gefängnis zu erkennen, in dem so viele von uns leben. Nicht, weil das Leben uns festhält, sondern weil wir uns selbst nicht vergeben haben. Doch du kannst nicht in deiner höchsten Version leben, indem du dich selbst verurteilst. Selbstvergebung ist kein spiritueller Luxus. Sie ist eine Entscheidung. Eine Entscheidung für Ruhe und für die Freiheit nach der du dich sehnst.
Charlie Chaplin zählt zu den einflussreichsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Für ihn war Komik niemals bloße Unterhaltung oder Flucht aus der Realität, sondern ein Mittel, die Absurdität, Brutalität und Ungerechtigkeit der Welt sichtbar zu machen – und sie zugleich erträglich zu halten. Lachen bedeutete für Chaplin keine Verharmlosung, sondern konnte entlarven, bloßstellen und Machtstrukturen erschüttern. Besonders deutlich wird diese Haltung in den 1930er- und frühen 1940er-Jahren. Während Chaplin in Hollywood zu einer globalen Ikone wurde, stieg in Deutschland Adolf Hitler zur Macht auf – ein Mann, dessen äußere Erscheinung und Gestik eine irritierende Nähe zu Chaplins berühmter Leinwandfigur aufwiesen. Was zunächst Anlass für Spott und Karikaturen bot, entwickelte sich mit dem Fortschreiten der Geschichte zu einer beunruhigenden Konstellation. Beide waren Produkte derselben Epoche, einer Zeit, in der Film, Fotografie und Massenmedien begannen, politische Realität zu formen. Beide verstanden die Macht von Bildern, Gesten und Inszenierung – doch sie nutzten sie für gegensätzliche Zwecke. Während Chaplin das Lachen zur Humanisierung einsetzte und den Einzelnen sichtbar machte, nutzte Hitler Inszenierung zur Entmenschlichung und zur Mobilisierung von Hass und Gewalt. Diese Episode erzählt keine bloße historische Kuriosität, sondern stellt eine grundlegende Frage: Welche Verantwortung trägt Kunst in Zeiten politischer Extreme? Und kann Satire dem absolut Bösen etwas entgegensetzen – oder stößt sie an ihre Grenzen?
Ein Monat ohne Alkohol – für viele war der Dry January ein Experiment, für manche eine Herausforderung und für andere ein echter Augenöffner. Doch was passiert danach? Und was sagt es über unseren Umgang mit Alkohol, wenn der Verzicht plötzlich schwerer fällt als gedacht?In dieser Folge von „Ist das noch normal?! Der kronehit Psychotalk“ nehmen Meli Tüchler und die Psychotherapeutin Mag.a Romana Gilli, BA den Dry January zum Anlass, um offen und ehrlich über Alkoholsucht zu sprechen. Sie erklären, woran man erkennt, dass aus Gewohnheit oder Genuss ein ernsthaftes Problem wird, und warum es wichtig ist, früh hinzuschauen – lange bevor alles eskaliert.Gemeinsam unterscheiden sie zwischen Abusus und Abhängigkeit, sprechen über Warnsignale, typische Rechtfertigungen und die enorme gesellschaftliche Verharmlosung von Alkohol. Auch die Risiken eines unbegleiteten Entzugs werden thematisiert – ebenso wie die sozialen Folgen einer Suchterkrankung für Familie, Partnerschaft und Beruf.Diese Sendung soll Mut machen, Hilfe anzunehmen, Hoffnung geben und zeigen: Alkoholsucht ist eine Erkrankung – und sie ist behandelbar.Am Mittwoch, ab 22:00 Uhr auf kronehit. Ab Donnerstag ist die ganze Sendung, wie immer, auf allen gängigen Plattformen als Podcast verfügbar. Du möchtest mit unserer Moderatorin Meli Tüchler oder unseren psychotherapeutischen ExpertInnen, Mag.a Romana Gilli und Daniel Martos, eine Frage stellen? Schreib uns an psychotalk@kronehit.at oder auf unserem neuen Instagram-Kanal @psychotalk.at!Hilfe zum Thema Sucht:· Suchthilfe Kompass: https://suchthilfekompass.goeg.at/presentation· Dialog – Indivoduelle Suchthilfe: https://www.dialog-on.at/suchtpraevention· Anton Proksch Institus: Das „API“ bietet Begleitung und Behandlung für Menschen mit Suchterkrankungen – sowohl ambulant als auch stationär. https://www.api.or.at/sucht-abhaengigkeit/alkoholsucht/ · Suchthilfe Wien: https://www.suchthilfe.wien/2/rkomz-2/ HPE – Hilfe für pflegende Angehörige und Freunde psychisch ErkrankterBeratung, Selbthilfe und VorträgeOnline Beratungen, Gruppentreffen oder Hotline - 01 5264202https://www.hpe.at/de/Wichtige Kontakte & Links:· Polizei: 133o Gehörlose Frauen und Mädchen können per SMS rund um die Uhr unter 0800 133 133 polizeiliche Hilfe rufen (Angabe von Ort und Notsituation).· Rettung: 144· Telefonseelsorge (0-24 Uhr): 142· Psychiatrische Soforthilfe und mobiler Krisendienst: +43 1 31330 (0 - 24 Uhr), per Mail, Chat oder TelefonAlle psychosozialen Dienste für ganz Österreich findest du hier: https://www.gesundheit.gv.at/service/beratungsstellen/krankheiten/psyche/psychosozialer-dienst.html· "Rat auf Draht" für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 24 Jahre: Hotline 24 Stunden - kostenlos und anonym aus ganz Österreich - 147 - https://www.rataufdraht.at/· "Rat auf Draht" für Eltern: Kostenlose Beratung von Eltern via Video, Audio oder Text-Chat rund um: Schule, Erziehung, Sexualität usw. - https://elternseite.at/ · Gesund aus der Krise: Ermöglicht bis zu 15 kostenlose Therapieeinheiten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene! Anmeldung online oder unter 0800/800122 www.gesundausderkrise.at · Kriseninterventionszentrum: Du befindest dich in einer akuten Krise und brauchst Hilfe dann wende dich hierhin: https://kriseninterventionszentrum.at/ Mental Health Days: Dieses österreichweite Projekt stärkt das Bewusstsein für psychische Gesundheit an Schulen. Bis Juni 2024 wurden über 75.000 Schüler erreicht. www.mentalhealthdays.eu
UNTERSTÜTZT BITTE MEINE BIOGRAFIE: https://www.startnext.com/umwegeGewalt in Deutschland – nüchtern betrachtet Kurzfassung vorweg: Deutschland ist kein rechtsfreier Raum, aber Gewalt nimmt sichtbar zu, vor allem im öffentlichen Raum und bei bestimmten Delikten. Panik ist fehl am Platz, Verharmlosung aber genauso. Was die Zahlen sagen • Gewaltkriminalität steigt seit 2021 deutlich (Raub, Körperverletzung, schwere Gewalt). • Messerangriffe haben stark zugenommen – besonders in Großstädten. • Jugendgewalt ist auffällig gestiegen, auch brutalere Taten. • Die Aufklärungsquote bleibt vergleichsweise hoch, sinkt aber bei manchen Delikten. • Deutschland ist international weiterhin ein sicheres Land, aber der Trend zeigt nach oben. Diese Daten stammen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamt. Was sich real verändert hat • Öffentliche Orte fühlen sich unsicherer an, besonders nachts. • Gewalt ist enthemmter: mehr Waffen, weniger Hemmschwelle. • Täter und Opfer sind jünger als früher. • Polizei, Justiz und Sozialarbeit arbeiten am Limit. Was oft verzerrt wahrgenommen wird • Medien & Social Media verstärken Einzelfälle emotional. • Nicht jede Schlagzeile bedeutet flächendeckenden Kontrollverlust. • Angstgefühl ≠ objektive Gesamtlage. Was man ehrlich sagen muss • Migration ist ein Faktor, aber nicht die einzige Ursache. • Soziale Verwahrlosung, Armut, Perspektivlosigkeit, Gewaltkulturen spielen eine große Rolle. • Politik hat Probleme zu lange beschönigt und zu spät reagiert. • Repression allein löst nichts – Wegsehen aber auch nicht. Fazit Deutschland ist noch sicher, aber nicht mehr so stabil wie vor 10–15 Jahren.
„Narzisst spricht“ – ein selten ehrlicher Einblick aus Täterperspektive.In dieser Episode spricht Milan offen über seine Diagnose: offen-grandioser Narzissmus. Er erklärt, wie Narzissten Beziehungen wahrnehmen, warum emotionale Empathie oft fehlt, wie Manipulation, Love Bombing, Future Faking und bedingte Liebe funktionieren – und weshalb viele Betroffene sich selbst die Schuld geben.Themen der EpisodeWie ein Narzisst denkt, fühlt und Beziehungen steuertWarum „Ich liebe dich“ oft funktional und nicht emotional gemeint istDer Unterschied zwischen grandiosem und vulnerablem NarzissmusWarum fehlende emotionale Empathie zentral istKontrolle, Bedeutungsverlust und Macht als HaupttriggerWie man Narzissten besiegen kannWeshalb Hoffnung auf Veränderung meist unrealistisch istCoaching statt „Fix-him/her“-FantasienDieses Gespräch richtet sich an Menschen, die in toxischen Beziehungen, emotionaler Abhängigkeit oder narzisstischem Missbrauch waren und verstehen wollen, was wirklich passiert ist – ohne Schuldumkehr, ohne Verharmlosung.Diese Folge bietet keine Rechtfertigung, sondern Verständnis für Betroffene – als Grundlage für Heilung, Abgrenzung und Selbstwert.
In der Fitness und Bodybuilding Szene kommt regelmäßig das Thema Anabolika auf. Manche Fitness Influencer geben zu, dass sie auf Stoff sind, während andere es verschweigen und ihren Followern ins Gesicht lügen. Offen darüber zu sprechen kann aber zur Verharmlosung und Normalisierung beitragen. Von der Vorbildsfunktion mal ganz zu schweigen. Aufklärung oder Anleitung? Zusammen mit Lennart Felix sprechen wir im Zuge seiner Bodybuilding Karriere darüber!50% bei Snocks mit "CoachStefPodcast5" ► https://goto.snocks.com/coachstef_podcast_2025Lennart auf Instagram ► https://www.instagram.com/lennartkleberLennart auf Youtube ► https://www.youtube.com/@lennart_kleber
Ein Online-Namensvoting hat entschieden: Das geplante Endlager für radioaktive Abfälle in Stadel im Zürcher Unterland heisst «Terradura». Kritiker sprechen von Verharmlosung. Weitere Themen: · Die Finanzkommission des Zürcher Kantonsrats will die Steuern um 3 Prozentpunkte senken. Der Regierungsrat ist dagegen · Der Kanton Zürich plant 19 neue Deponiestandorte Hinweis: In einer ersten Version nannten wir zum Schluss des Beitrags das geplante Tiefenlager in Stadel «Terranova» statt richtigerweise «Terradura». Das war falsch und wurde korrigiert. Für den Fehler bitten wir um Entschuldigung und danken für den Korrekturhinweis.
NSU, Baseballschlägerjahre, Oktoberfestattentat: Die Bundesrepublik hat eine lange und blutige Geschichte des Rechtsterrorismus. Die Gewalt konnte auch deshalb gedeihen, weil Polizei und Behörden oft falschen Fährten folgten. Tran, Anh
Die Presse stürzt sich auf die neue Gzuz-Doku: Was verschweigen uns Gzuz und seine Ehefrau Lisa?
Merkels "Wir schaffen das" gab Hoffnung, blendete aber Probleme aus, sagt die Integrationsbeauftragte Güner Balci. Integration gelang teils, doch Konflikte bleiben bis heute: Zu niedrige Erwartungen an Geflüchtete erschwerten echte Integration. Balci, Güner www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Im zweiten Teil des Fun-Friend-Sunny-Vibes-Sommer-Doppel-Features von Null Uhr Eins machen Kim und Denise die Büchse der Pandora auf. Denn wenn man Kapitalismus sagt, warum nicht auch einfach mal - richtig! - Faschismus sagen? In abermaliger Überlänge besprechen die beiden, wie sie den Faschismus verstehen, schauen auf momentane Entwicklungen und erforschen, was für eine Rolle er in den Werken spielt, die sie mitgebracht haben. Denise, die gerne direkt vom Wochenbett auf's Konzert gegangen wäre, bespricht den Song “Смерти Больше Нет” (2018) des russischen Elektronik-Duos IC3PEAK, nach dessen Veröffentlichung die Band in Russland zensiert und sabotiert worden ist. Dabei sinniert sie auch über den demokratischen Wert von Kunst in unserer Gesellschaft. Kim wiederum hat den Vogel abgeschossen und sich den Roman “The Turner Diaries” (1978) reingezogen, der von einem der schlimmsten Faschisten der USA stammt: William L. Pierce. Das Werk gilt als Standardwerk in rechtsextremen Kreisen - deswegen geht er zwar nicht so ins Detail, erzählt euch aber, wie er den unendlichen Hass, die Absurditäten, und den Pathos des Buches erfahren hat. Und naja, der Wendler ist natürlich auch mit dabei.Disclaimer: Unser Podcast steht entschieden gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit. Wir verurteilen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Homophobie, Transfeindlichkeit und alle anderen Ideologien der Ungleichwertigkeit. Die kritische Auseinandersetzung mit extremistischen Inhalten in dieser Folge dient der Aufklärung, nicht der Verbreitung oder Verharmlosung. Dennoch sind wir keine Expert*Innen - wir hoffen jedoch, Mechanismen von Hass und Gewalt sichtbar zu machen und ihnen aktiv entgegenzutreten. Auch wenn dieser Podcast eine klare Haltung gegen Menschenfeindlichkeit bezieht, laden wir alle ein, zuzuhören: auch jene, die andere politische oder weltanschauliche Überzeugungen haben. Wenn du bereit bist, dich kritisch mit extremistischen Ideen und ihrer Wirkung auf unsere Gesellschaft auseinanderzusetzen, dann bleib doch einfach dran.Achtung!- In dieser Folge sprechen wir über “The Turner Diaries”, einen extrem rassistischen, antisemitischen und gewaltverherrlichenden Roman, der in rechtsextremen Kreisen als ideologischer Standardtext gilt. Das Buch enthält explizite Darstellungen von Hass, Terrorismus, Suizid, Genozidfantasien und Aufrufen zur Gewalt gegen marginalisierte Gruppen. Es wurde mehrfach mit realen Gewalttaten und Terroranschlägen in Verbindung gebracht. Wir besprechen den Inhalt und die Wirkung dieses Textes kritisch und kontextualisierend; dennoch kann das Material verstörend und retraumatisierend wirken. Bitte hört diese Folge nur, wenn ihr euch emotional sicher damit fühlt.Shownotes: https://www.dropbox.com/scl/fi/i10b2ijridqx1mhkv4xuz/53-Faschismus-Shownotes.docx?rlkey=njt2wkscdis4o9s8513ybh48s&st=2y1yg2ub&dl=0
DDR-Geschichte: Mehr als Stasi und Mauertote?Der Zusammenbruch der DDR ist rund 35 Jahre her. Bis heute gibt es keinen historischen Lehrstuhl in Deutschland, der sich auf DDR-Geschichte fokussiert. Und wenn Historiker die DDR betrachten, geht es vor allem um den Staat als Diktatur.Die DDR sei jedoch mehr als nur Stasi und Mauertote, findet Historikerin Katja Hoyer. Es stört sie, dass die meisten bis heute so wenig über das Leben in der DDR wissen. Mit ihrem Buch “Diesseits der Mauer” möchte sie zeigen, dass das Leben in dem sozialistischen Staat vielschichtig war.Für ihren alltagsgeschichtlichen Zugang, wird Hoyer von Kritikern eine Verharmlosung der DDR-Verbrechen vorgeworfen. Sie hingegen sieht darin den Versuch, den 16 Millionen Menschen, die in dem Staat lebten, gerecht zu werden.Unterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!basedpodcast.de------------------------------Werbung: Lest hier "mitmenschenreden" - inklusive unserer Kolumne "Zwischen Fronten".
Jetzt ist es offiziell: Sanija Ameti wird wegen Störung der Glaubensfreiheit angeklagt. Die Zürcher Staatsanwaltschaft bringt den Fall vor Gericht. Ameti steht damit exemplarisch für eine Entwicklung, die Fragen aufwirft – denn sie ist nicht die Einzige aus der Politik, die sich vor der Justiz verantworten muss. Was sagt das über den moralischen Zustand unserer Volksvertreter aus? Und: Wie viel kann eine Demokratie aushalten, bevor das Vertrauen erodiert? Darüber diskutieren Stephanie Gartenmann und Camille Lothe.
Behrens, Paul www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
Leitmedien und führende Politiker folgen schamlos westlicher PropagandaEin Standpunkt von Wolfgang Effenberger.Obwohl die Gedenkveranstaltungen zum 80. Jahrestag des Kriegsendes in Europa bereits einen Monat und mehr zurückliegen und die Erinnerung an diese Zeit in den Hintergrund getreten ist, ist es angesichts der Reichweitenentgrenzung, der konzentrierten Angriffe auf die strategische russische Nuklearluftflotte sowie diverse Brücken und der im Raum stehenden Tauruslieferungen doch notwendig, die Umstände des Kriegsendes nochmals zu reflektieren, denn trotz der Verhandlungen eskaliert die Situation dramatisch in Richtung großer Krieg.Nach dem Besuch des russischen Botschafters Sergej Netschajew, der alljährlich zum Gedenken an die viertägige Schlacht um die Seelower Höhen (16. bis 19. April 1945) zur Ehrung der Gefallenen kommt, titelte die tagesschau:"Russischer Botschafter beim Weltkriegsgedenken - Propaganda statt Erinnerung?" (1)Jedes Jahr wird im brandenburgischen Seelow an die viertägige Schlacht im Zweiten Weltkrieg erinnert - sie gilt als die größte Schlacht des Zweiten Weltkriegs auf deutschem Boden. Doch 2025 warnte das Auswärtige Amt davor, (2) dass Russland das Gedenken instrumentalisieren könnte.Grund sind vertrauliche Handlungsempfehlungen aus dem Auswärtigen Amt zum Umgang mit Vertretern Russlands und Belarus' anlässlich des 80. Jahrestags des Kriegsendes, die kürzlich an Bund, Länder und Kommunen verschickt wurde.Die zentralen Punkte sind:Ausschluss offizieller Vertreter: Kommunen, Gedenkstätten und Bundeseinrichtungen wurden aufgefordert, keine Einladungen an russische oder belarussische Diplomaten zu verschicken und ungebetene Gäste notfalls per Hausrecht auszuschließen. (3) Das Ministerium begründete dies mit der Sorge vor russischer Instrumentalisierung der Gedenkfeiern für Propaganda, Geschichtsrevisionismus und zur Verharmlosung des aktuellen Ukraine-Kriegs. Die Parlamentsverwaltung des Bundestags folgte der Empfehlung und lud die Botschafter Russlands und Belarus' nicht zur zentralen Gedenkveranstaltung am 8. Mai ein. (4) Aus Russland folgte eine scharfe Kritik an dem Ausschluss. Es wurde betont, dass der 8. Mai ein „heiliger Tag“ für alle Nachfolgestaaten der Sowjetunion sei. Die russische Botschaft kündigte eigene Gedenkveranstaltungen an. (5) Einige Kommunen wie der Landkreis Märkisch-Oderland (Schlacht um die Seelower Höhen) ignorierten die Empfehlung und luden den russischen Botschafter ein. Der Vize-Landrat von Märkisch-Oderland, Friedemann Hanke (CDU), nannte die Anweisung „absurd“. (6)Der ukrainische Botschafter befürwortete dagegen den Ausschluss und warf Russland vor, die Erinnerung an die sowjetischen Opfer für den aktuellen Angriffskrieg zu missbrauchen. (7)...hier weiterlesen: https://apolut.net/tauruslieferung-und-weltkriegsgedenken-von-wolfgang-effenberger/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wenn man Mitte der 90er bis Anfang der 2000er auch nur einmal den Fernseher angemacht hat, wird man sie kennen: Nina Bott war 8 Jahre lang nicht wegzudenken aus GZSZ („Gute Zeiten, schlechte Zeiten“), DER daily soap dieser Zeit. Heute verbringt sie ihren Alltag projektbezogener vor der Kamera und stattdessen mit ihren 4 Kindern, Hund und Ehemann zu Hause oder in der Natur. Woher wir das wissen? Den Screen, den sie täglich bedient, ist der des Handys und so sind wir eigentlich immer via Instagram Uptodate. Aber was passierte alles in ihrem Leben zwischen GZSZ und Instagram heute, zwischen dem ersten Kind, dass sie mit 25 bekam und dem vierten Kind, das sie mit über 40 bekam? Wie funktioniert Patchwork reibungslos? Und wie unterschiedlich empfindet sie es, damals berühmt zu werden im Vergleich zu heute? Wir sprechen über ihre erste Rolle als Serienstar Cora Hinze, die sie groß gemacht hat und den Weg vor der Kamera ebnete, ihr Privatleben als öffentliche Person und was sich alles in den letzten 30 Jahren verändert hat, Social Media als Image und Marketingtool, ob sie ihren Kindern auch so eine Karriere wünschen würde, warum sie ihre Kinder nicht mehr im Netz zeigt und dass sie aus eigener familiärer Erfahrung sehr empfindlich auf die Verharmlosung von dem Glas Wein nach Feierabend reagiert. Und natürlich wollte ich wissen, wie es im Dschungelcamp wirklich war! Diese Folge hält einen bunten Strauß an Themen bereit. Es lohnt sich für jede Lebenslage.
Die ukrainische Historikerin und Dissidentin Marta Havryshko ist eine unabhängige Stimme, die sich offen gegen die Verharmlosung rechtsextremer Strukturen und gegen die zunehmende Repression gegenüber Friedensaktivisten und Regierungskritikern stellt. Für ihr Engagement zahlt sie einen hohen Preis: Sie erhält regelmäßig Todesdrohungen, weil sie den autoritären Umbau unter Präsident Selenskyj kritisiert. Zugleich verurteilt sie den russischenWeiterlesen
Der Deutschrapper und Unternehmer Xatar ist mit 43 Jahren gestorben. Jule als langjährige Rap-Journalistin hatte eine sehr emotionale Beziehung zu seiner Musik, Sascha hatte bisher nur von Xatars spektakulärem Goldraub gehört. In dieser Folge diskutieren sie über die Verharmlosung und Verherrlichung von Gewaltkriminalität, wie man differenziert über jüngst Gestorbene reden kann und über das Vermächtnis des iranstämmigen, deutschen Kurden Xatar für Musikdeutschland.
Diese Woche servieren wir euch einen wilden Mix aus Magic Moments, Musik, Freundschaftsfragen und Beziehungschaos – frisch aus dem queeren Kosmos. In Folge 15 vom Hotel Anonym Podcast wird's ehrlich, laut, zärtlich – und manchmal unangenehm echt. Wir sprechen über unsere High- und Lowlights der Woche: alte Freundschaften, die plötzlich wieder auftauchen – aber ist das echtes Comeback oder nur emotionale Nostalgie im Glitzerkleid? Wir öffnen alte Wunden, wenn persönliche Narben wieder aufbrechen, und feiern gleichzeitig schöne Partymomente auf den Hollywood Tramp Club Nights. Dazu: Outing im späten Alter, der stille Kampf mit sich selbst, wenn man plötzlich merkt: Ich bin jetzt bereit – aber wie fängt man da nochmal an? Es wird deep: einseitige Freundschaften, das schleichende Gefühl, dass man immer mehr gibt als zurückkommt. Und: die Verharmlosung von Drogen in der queeren Szene – ein Thema, über das viele schweigen, wir aber nicht. Außerdem auf der Playlist: Xtina wird zur Disco-Diva, Beyoncé liest vom Teleprompter (no judgment, Queen), und wir fragen uns: Kelly, can you handle this? Wir knabbern auch an einer ganz anderen Sache: Bananen in der Öffentlichkeit. Warum ist es immer ein Act, einfach mal genüsslich abzubeißen, ohne Blicke zu kassieren
05.05.2025 um 05:55: der Veröffentlichungszeitpunkt toppt jede Schnapszahl und passt hervorragend zu unserem Besuch der Whiskymesse in Limburg. Auch wenn Whisky geographisch gesehen vor Allem auf die nordischen Länder und auf die USA begrenzt ist, haben wir dort eine unglaubliche Geschmacksvielfalt erlebt und viele Whiskys entdeckt, die uns überrascht haben. Ein rundum gelungenes Event, das zeitlich mit der Forderung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen nach einer höheren Steuer auf alkoholische Getränke zusammenfällt. Deswegen unterhalten sich die Longs in dieser Sondersendung ausführlich über das Thema Alkohol im Allgemeinen und über das Thema Whisky insbesondere. Have a drink on me!
Tue, 22 Apr 2025 13:50:55 +0000 https://podcast.stefanschulz.com/link/24085/17012303/ 61f628cd31034a29d7d47fe6f0434c2c Wir schauen die Nachrichtenwoche Wenn Merz, der mit den schlechtesten Umfragewerten aller Bald-Kanzler startet und schon jetzt keine Sonntagsfragenmehrheit mehr hat, überhaupt Erfolg haben möchte, müsse er wie Merkel regieren, sagt der Experte. Und er schließt an: "Das wird ihn ärgern." Tjaja, wir besichtigen die Tragödie in allen Details. Ohoh, der Unterstützerdank ist nur in der Video-Version. Den
In den letzten Tagen haben wir Trumps Politik beim Namen genannt – und dafür heftige Kritik geerntet. Warum halten wir es dennoch für richtig, den Begriff "neofaschistisch" zu verwenden? Widerspricht das nicht der Tatsache, dass Trump demokratisch gewählt wurde? Und was sagt die Wissenschaft dazu? Wir werfen einen umfassenden Blick auf die neuen Verhältnisse in den USA.((00:00)) Einleitung((01:58)) Auf welche Forschung beziehen wir uns?((07:21)) 10 Faschismus-Merkmale nach Stanley((31:24)) Verharmlosung und Wegbereiter((37:49)) Gefährliche Hufeisen-Theorie
In der neuen Folge von „Ist das noch normal?! Der kronehit Psychotalk“ sprechen Meli Tüchler und der psychotherapeutische Experte, Daniel Martos, über ein Phänomen, das im Alltag immer häufiger auffällt: Begriffe aus der Psychologie und Psychotherapie schleichen sich zunehmend in unseren Sprachgebrauch ein – aber oft in einem völlig falschen Kontext.Wörter wie „Trauma“, „depressiv“, „getriggert“ oder „toxisch“ werden mittlerweile fast beiläufig verwendet, wenn jemand schlecht gelaunt, genervt oder einfach nur gestresst ist. Doch was bedeutet das für Menschen, die tatsächlich mit psychischen Erkrankungen leben? Und wie wirkt sich diese inflationäre Nutzung auf das gesellschaftliche Verständnis von psychischer Gesundheit aus?Meli und Daniel gehen der Frage nach, wo die Grenze zwischen Awareness und Verharmlosung verläuft. Sie klären, warum es wichtig ist, Sprache achtsam zu nutzen – und was wir tun können, um echte psychische Belastungen sichtbar zu machen, ohne sie durch unüberlegte Alltagsfloskeln zu entwerten.Am Mittwoch, ab 22:00 Uhr geht's los auf kronehit. Ab Donnerstag ist die ganze Sendung, wie immer, auf allen gängigen Plattformen als Podcast verfügbar. Du möchtest mit unserer Moderatorin Meli Tüchler oder unseren psychotherapeutischen ExpertInnen, Mag.a Romana Gilli und Daniel Martos, eine Frage stellen? Schreib uns an psychotalk@kronehit.at oder auf unserem neuen Instagram-Kanal @psychotalk.at!Wichtige Kontakte & Links:Kontakte in Krisensituationen:· Polizei: 133o Gehörlose Frauen und Mädchen können per SMS rund um die Uhr unter 0800 133 133 polizeiliche Hilfe rufen (Angabe von Ort und Notsituation).· Rettung: 144· Telefonseelsorge (0-24 Uhr): 142· Psychiatrische Soforthilfe und mobiler Krisendienst: +43 1 31330 (0 - 24 Uhr), per Mail, Chat oder TelefonAlle psychosozialen Dienste für ganz Österreich findest du hier: https://www.gesundheit.gv.at/service/beratungsstellen/krankheiten/psyche/psychosozialer-dienst.html· Kriseninterventionszentrum: Du befindest dich in einer akuten Krise und brauchst Hilfe dann wende dich hierhin: https://kriseninterventionszentrum.at/ · "Rat auf Draht" für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 24 Jahre - Hotline 24 Stunden - kostenlos und anonym aus ganz Österreich - 147 - https://www.rataufdraht.at/· "Rat auf Draht" für Eltern: Kostenlose Beratung von Eltern via Video, Audio oder Text-Chat rund um: Schule, Erziehung, Sexualität usw. - https://elternseite.at/ · Gesund aus der Krise - ermöglicht bis zu 15 kostenlose Therapieeinheiten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene! Anmeldung online oder unter 0800/800122 www.gesundausderkrise.at
Von ADHS bis Depression: Menschen mit psychischen Problemen suchen zunehmend im Internet um Rat. In ihrem neuen Buch (“Digitale Diagnosen”) analysiert die Soziologin Laura Wiesböck den Trend unter Influencern und Usern, sich zur eigenen (vermeintlichen) Diagnose zu bekennen.Während offene Kommunikation zum Abbau des Stigmas beitragen kann, besteht gleichzeitig die Gefahr einer Kommerzialisierung psychischer Krankheiten und die Verharmlosung ernstzunehmender Symptome.Was dieser Trend mit Leistungsdruck und dem Neoliberalismus zu tun hat, bespricht Laura Wiesböck mit FALTER-Autorin Gerlinde Pölsler. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
19.03.2025 / Die wichtigsten Meldungen des Tages, die täglichen „Nachrichten AUF1“, präsentiert von Isabelle Janotka: + Erfahren wir jetzt endlich die Wahrheit? Trump gibt Akten zu Kennedy-Mord frei! + Verharmlosung und Ablenkung: So bewerten Systemmedien die Kennedy-Veröffentlichung + Urteil gegen Hammerbanden-Lina bestätigt: Muss der Antifa-Engel jetzt zurück in den Knast?
Die evangelische Sexualethik und eine Theologie, die Vergebung von Schuld ins Zentrum stellt, sind wohl die Gründe für die Vertuschung und Verharmlosung von sexualisierter Gewalt. Viele der Täter sind deshalb nicht zur Rechenschaft gezogen worden. Klein, Mechthild www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Die AfD populistisch zu nennen, sei eine Verharmlosung ihrer rassistischen Ideologie, sagt Journalist Hanno Hauenstein. Politologe Marcel Lewandowsky widerspricht: Es erkläre, dass populistische Parteien die liberale Demokratie gefährden. Florin, Christiane www.deutschlandfunk.de, Streitkultur
Der Hörspielklassiker „Das Haus des himmlischen Entzückens“ basiert auf Joseph Conrads erstem Roman „Almayers Wahn“. Almayer, ein ehemaliger Händler, der mittellos an der Ostküste Borneos festsitzt, hat lediglich seine Tochter Nina und die Hoffnungen auf die Reichtümer im Innern der Insel. Doch werden auch diese Hoffnungen erstickt, wie die Bäume von den tropischen Schlingpflanzen? Joseph Conrad gilt als einer der wichtigsten Schriftsteller des 19. Jahrhunderts. Seine Tätigkeit für die Handelsmarine hat sein Werk geprägt. Doch trotz aufkommender Kritik an einer teilweisen Verharmlosung der Auswirkungen des Kolonialismus, wird sein Werk für die tiefgründige Erforschung der menschlichen Psyche und die atmosphärische Dichte seiner Prosa geschätzt. Weitere Weltliteratur findet ihr hier: „Unsere Seelen bei Nacht“ von Kent Haruf. https://1.ard.de/unsere-seelen?cp Mit Wilhelm Kürten, Otto Rouvel, Paul Schuch, Christian Schmieder, Nina Fischer, Fränze Roloff u.v.a. Bearbeitung: Edmund Wolf Regie: Theodor Steiner hr 1950 | 55 Min (Audio verfügbar bis 04.08.2025)
Joseph Conrad gilt als einer der wichtigsten englischsprachigen Autoren des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Seine Karriere begann er als Seemann in der französischen und britischen Handelsmarine, was ihm tiefe Einblicke in die menschliche Natur und die geopolitischen Spannungen seiner Zeit ermöglichte. Diese Erfahrungen prägten seine literarischen Werke maßgeblich. Doch trotz aufkommender Kritik an einer teilweisen Verharmlosung der Auswirkungen des Kolonialismus, wird sein Werk für die tiefgründige Erforschung der menschlichen Psyche und die atmosphärische Dichte seiner Prosa geschätzt. Weitere Weltliteratur findet ihr hier: „Unsere Seelen bei Nacht“ von Kent Haruf. https://1.ard.de/unsere-seelen?cp Mit Wilhelm Kürten, Otto Rouvel, Paul Schuch, Christian Schmieder, Nina Fischer, Fränze Roloff u.v.a. Regie: Edmund Wolf hr 1950 | 47 Min (Audio verfügbar bis 04.08.2025)
Über die Lust an der Empörung einerseits und den Willen der Verharmlosung andersseits im vermeintlichen Sommermärchen 2024 zwischen Fußballmeisterschaft und Messerangriffen spricht Gerd Buurmann mit dem Bundesvorsitzender der Good Governance Gewerkschaft, Marcel Luthe und dem Schriftsteller und Journalisten Guiseppe Gracia.
Burak Yilmaz ist selbstständiger Pädagoge und Autor des Buches "Ehrensache: Kämpfen gegen Judenhass". Der 37-jährige Duisburger mit kurdisch-türkischen Wurzeln erzählt im Podcast vom Innenhof-Hopping im Dichterviertel, warum er eine Pittbull-Einstellung auf dem katholischen Privatgymnasium an den Tag legte und weshalb er zu schreiben begann. Mit Frank redet er über Radikalisierung, Verharmlosung und Pauschalisierung, über exportierten Terror und "importierten Antisemitismus" – und was passierte, als er mit muslimischen Jugendlichen nach Auschwitz fuhr. Buraks Buch: "Ehrensache: Kämpfen gegen Judenhass" Buraks Podcast: Brennpunkt (02:50) Passkontrolle (08:45) Klischee-Check (12:15) Innenhof-Hopping, Alltagsbrutalität & Mädchen/Jungs-Unterschied (22:30) Schule: Parallelgesellschaft, Alman-Modus & Pittbull-Einstellung (36:40) Teenager: Einziger Muslim, Schreiben als Anker & Radikalisierung (57:15) Beruf: Arbeiten im Jugendzentrum, Terror-Export und „importierter Antisemitismus“ (1:18:20) Fahrt nach Auschwitz: „Das erste Mal werden wir als Deutsche wahrgenommen“ (1:34:35) Muslimisch-jüdisch-deutsche Beziehungen: „Es geht derzeit viel Vertrauen verloren“ SUPPORT: Halbe Katoffl unterstützen: https://halbekatoffl.de/unterstuetzen/ Website: https://halbekatoffl.de Instagram: https://www.instagram.com/halbekatoffl/ Facebook: http://www.facebook.com/HalbeKatoffl LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/
Meyer-Feist, Andreas www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Nach verharmlosenden SS-Aussagen von AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah lässt die Parteispitze ihren Europa-Spitzenkandidaten fallen. Zur Wahl wird er trotzdem stehen. Und: Wie Robert Habeck klimafreundliche Grundstoffe bevorzugen will.
Noch ist der Entwurf des Kulturstaatsministeriums zur Vision einer neuen Deutschen Erinnerungskultur zwar nicht veröffentlicht, dennoch hat sich Claudia Roth damit aber schon den geballten Protest der Holocaust- und SED-Gedenkstätten eingehandelt. Die befürchten durch eine Vermengung mit anderen Themen, wie der Deutschen Kolonialgeschichte letztlich eine Verharmlosung und gar eine Bagatellisierung ihres Anliegens, sagt Dr. Elke Gryglewski, die Leiterin der Gedenkstätte Bergen-Belsen in SWR Kultur: Differenzierung ist wichtig "Durch diese [...] Aneinanderreihung von Themen, ohne sie in Beziehung zueinander zu setzen und ohne zu differenzieren, das ist ein Problem. Zum Beispiel : was sollen Orte der Erinnerung sein? Es ist ein großer Unterschied, ob ich von einem Tatort, einem Verbrechen vor Ort spreche oder ob ich von einem Ort spreche, wo es beispielsweise darum geht, die Geschichte der Einwanderung zu thematisieren". Geld ist nicht entscheidend Natürlich spiele auch das Geld eine Rolle, wenn künftig mehr Gedenkstätten aus einem Topf bezahlt werden. "Aber die Situation ist ja schon in den letzten Jahren so gewesen, dass wir alle als NS -und SED-Gedenkstätten uns bestimmte Mittel teilen . Aber das ist nicht die primäre Begründung, warum wir Einspruch gegen dieses Papier erhoben haben". MigrantInnen in Erinnerungskultur mit einbinden Ein neues Erinnerungskonzept sei auch schon wegen der vielen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland wichtig." Auch in den Gedenkstätten hat es lange gedauert, bis wir das wahrhaben wollten. Seit 2000 ist es ein großes Thema, und die Antworten sind vielfältig. Es hat vielfach auch mit einer Haltung zu tun, wahrzunehmen, dass Besucherinnen und Besucher zu uns kommen, die das, was sie bei uns sehen, vor dem Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen sehen und dass man darüber ins Gespräch kommt. Es gibt jetzt schon jede Menge Projekte, die genau dem Rechnung tragen"
Salomo, Ben www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Die Terrorattacke der Hamas wird einhellig verurteilt. Gerade bei westlichen Intellektuellen wird sie aber teilweise von einem «ja, aber» sekundiert, was wiederum für Empörung sorgt. Wie lässt sich über die Situation in Nahost sprechen und ist ein Weg aus dieser Spirale des Hasses überhaupt möglich? Das Grauen, das die Hamas-Terroristen mit ihrer unglaublich brutalen Attacke gegenüber unschuldigen Israelis angerichtet haben, ist kaum in Worte zu fassen, und das Reden darüber fällt schwer. Der Angriff wird in aller Schärfe verurteilt, einige schieben jedoch ein «ja, aber» nach, wollen den Terror kontextualisieren und verweisen auf die humanitäre Katastrophe im Gaza. Droht damit eine Verharmlosung, gar Rechtfertigung, und lässt sich das «akut Böse» überhaupt kontextualisieren? Andererseits: Lässt sich Terror losgelöst von einem Kontext beurteilen? Warum scheint es gerade so schwer, diskursiv zu trennen zwischen Israel-Kritik und Antisemitismus, und wann ist diese Fähigkeit zur Differenzierung abhandengekommen? Wie kann ein Ausbruch aus dem Denken der Vergeltung hin zur Vergebung gelingen, wenn Unrecht und Schuld so tief eingegraben sind? Zu Gast ist der deutsch-israelische Philosoph Omri Boehm, Professor an der renommierten New School for Social Research in New York, der die Zweitstaatenlösung als definitiv gescheitert bezeichnet und der 2020 in seinem Buch «Israel – Eine Utopie» eine binationale Republik auf dem Gebiet des heutigen Israels und Palästina vorgeschlagen hat. Mit Omri Boehm sprechen Barbara Bleisch und Wolfram Eilenberger.
Die Terrorattacke der Hamas wird einhellig verurteilt. Gerade bei westlichen Intellektuellen wird sie aber teilweise von einem «ja, aber» sekundiert, was wiederum für Empörung sorgt. Wie lässt sich über die Situation in Nahost sprechen und ist ein Weg aus dieser Spirale des Hasses überhaupt möglich? Das Grauen, das die Hamas-Terroristen mit ihrer unglaublich brutalen Attacke gegenüber unschuldigen Israelis angerichtet haben, ist kaum in Worte zu fassen, und das Reden darüber fällt schwer. Der Angriff wird in aller Schärfe verurteilt, einige schieben jedoch ein «ja, aber» nach, wollen den Terror kontextualisieren und verweisen auf die humanitäre Katastrophe im Gaza. Droht damit eine Verharmlosung, gar Rechtfertigung, und lässt sich das «akut Böse» überhaupt kontextualisieren? Andererseits: Lässt sich Terror losgelöst von einem Kontext beurteilen? Warum scheint es gerade so schwer, diskursiv zu trennen zwischen Israel-Kritik und Antisemitismus, und wann ist diese Fähigkeit zur Differenzierung abhandengekommen? Wie kann ein Ausbruch aus dem Denken der Vergeltung hin zur Vergebung gelingen, wenn Unrecht und Schuld so tief eingegraben sind? Zu Gast ist der deutsch-israelische Philosoph Omri Boehm, Professor an der renommierten New School for Social Research in New York, der die Zweitstaatenlösung als definitiv gescheitert bezeichnet und der 2020 in seinem Buch «Israel – Eine Utopie» eine binationale Republik auf dem Gebiet des heutigen Israels und Palästina vorgeschlagen hat. Mit Omri Boehm sprechen Barbara Bleisch und Wolfram Eilenberger.
33 Jahre nach der Wiedervereinigung werde die DDR immer noch verklärt, kommentiert Christoph Richter. Es brauche stattdessen das schmerzhafte Generationengespräch der heute 40- bis 50-Jährigen mit Eltern und Großeltern: ein ostdeutsches Jahr 68.Ein Kommentar von Christoph Richterwww.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der WocheDirekter Link zur Audiodatei
Nach dem großen Erfolg ihres zweiten Albums "Nevermind", sehnte sich Nirvana nach einer Zeit zurück, in der der Hype um sie noch nicht so groß war. Mit ihrem Album "In Utero" wollten sie sich vom Mainstream abgrenzen. "In Utero" ist das dritte und letzte Studioalbum von Nirvana. Erschienen ist es am 13. September 1993 und es sollte nicht mehr viel mit ihrem Erfolgsalbum "Nevermind" zu tun haben. Statt des doch eher nach Rock-Pop klingenden Sounds, wollten sie wieder ein Album mit Ecken und Kanten machen, um den Hype um sie zu reduzieren, der die Band quasi über Nacht ereilt hat. "In Utero" sollte Nirvana aus dem Mainstream rausholen Als Produzenten holten sie sich für "In Utero" Steve Albini ins Boot, der vorher schon mit den Pixies gearbeitet hatte und für seinen klaren Sound, ohne viel "Schnickschnack" bekannt ist. Mit seiner Hilfe sollte das Album wieder rockiger klingen und Nirvana in die Zeit zurückkatapultiert werden, in der sie noch nicht so erfolgreich waren. Mit der Rolle als berühmte Rockmusiker im Mainstream kam die Band nicht klar. Der Erfolg, der mit "Nevermind" kam, wurde ihnen zu viel. Mit "In Utero" wollte Nirvana nicht ins große Rampenlicht und einfach alles anders machen, so wie zu den Zeiten ihres ersten Albums "Bleach". Und genau das war auch für die Fans damals das Wichtigste, für die es nichts Schlimmeres gab, als Mainstream zu sein. Die Songtexte zeigen Kurt Cobains Zerrissenheit Obwohl Kurt Cobain "In Utero" selbst mal als unpersönlich bezeichnet hat, lässt sich in den Songtexten viel aus seinem Seelenzustand erkennen. Gerade die eigene Zerrissenheit wird in einigen Songs deutlich. Immer wiederkehrende Themen auf dem Album sind Überforderung mit dem Dasein als Rockstar, existenzielle Fragen, Drogenkonsum und natürlich die bizarre Beziehung zu Sängerin Courtney Love. Cobain schaffte es in seinen Stücken harte Themen wie Krankheit und Tod mit weichen Liebesthemen zu vereinen. So handelt das erfolgreichste Lied des Albums, "Heart-Shaped Box", einerseits von Krebserkrankungen, kann aber auf der anderen Seite auch als Liebeslied angesehen werden. Dank "Rape Me" bekamen sie doch wieder Aufmerksamkeit Der Song "Rape Me" gilt als sehr umstritten. Auf Deutsch bedeutet der Titel so viel wie "vergewaltige mich". Manche Kritiker sahen darin eine Verharmlosung von Vergewaltigungen und fanden es falsch, dass sich Cobain in die Rolle einer Betroffenen oder eines Betroffenen versetzt. "Rape Me" ist aber in Wahrheit ein Anti-Vergewaltigungssong, der sich mit den Opfern solidarisiert. Kurt Cobain nimmt darin extra die Rolle des Vergewaltigten ein, um so Stellung gegen das Unrecht zu beziehen. Die ganzen Diskussionen um "Rape Me" verhalfen der Band wieder zu mehr Aufmerksamkeit, die sie ja eigentlich gar nicht haben wollten. Ist es Nirvana mit "In Utero" geglückt, wieder aus dem Mainstream ausbrechen zu können? Und was haben Bands wie R.E.M. und die Beatles mit dem Album zu tun? All das erfahren Sie in dieser Episode der SWR1 Meilensteine. __________ Über diese Songs vom Album "In Utero" wird im Podcast gesprochen 21:46 Mins — "Serve The Servants" 35:38 Mins — "Scentless Apprentice" 41:28 Mins — "Scentless Apprentice - Demo" 46:50 Mins — "Heart-Shaped Box" 01:05:25 Mins — "Rape Me" 01:12:36 Mins — "Dumb" 01:18:22 Mins — "All Apologies" Über diese Songs wird außerdem im Podcast gesprochen 17:30 Mins — "Break My Body" von den Pixies 17:37 Mins — "It's Shoved" von den Melvins 17:54 Mins — "I Wanna Be Your Dog" von The Stooges 18:08 Mins — "Rise Above" von Black Flag 22:57 Mins — "Drive My Car" von den Beatles 24:16 Mins — "Man On The Moon" von R.E.M. 24:40 Mins — "Lithium" von Nirvana 42:10 Mins — "Immigrant Song" von Led Zeppelin 01:09:25 Mins — "Smells Like Teen Spirit" von Nirvana 01:22:38 Mins — "All Apologies" von Sinéad O'Connor __________ Shownotes: Review bei Amplifiedhttps://youtu.be/pEo5PDC_ccQ?si=wFfVHNMVVillpYzS Buchtipp:Nirvana - Die wahre Kurt-Cobain-Story http://www.hannibal-verlag.de/cgi-bin/WebObjects/TXTSVHannibal2.woa/640/wo/JZ44pB5MIfmq2nRQG4vpXq2r1vw/4.0.SuperPage.11.1.5.1.1.11.1.0.1.0.BoxArticleSmall.1.13.0 Nirvana YoutubeChannelhttps://www.youtube.com/channel/UCFMZHIQMgBXTSxsr86Caazw Blow Up – Nirvana im Film [Arte Doku über Filme über Nirvana] https://www.arte.tv/de/videos/100210-046-A/blow-up-nirvana-im-film-oder-fast/ Wer oder was ist Nirvana Was steckt eigentlich hinter diesem T-Shirt und dem Schriftzug „Nirvana“? In diesem Video erklärt Prof. Dr. PlusPlusPlus den Aufstieg und das abrupte Ende eines der wichtigsten Bands der Musikgeschichte. Beitrag von Funkhttps://www.ardmediathek.de/video/plusplusplus/wer-oder-was-ist-nirvana/funk/Y3JpZDovL2Z1bmsubmV0LzExOTYxL3ZpZGVvLzE1NDk1NjU __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die SWR1 Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Schreibt uns an: meilensteine@swr.de
Von ADHS, Autismus und Burnout über Narzissmus bis hin zu Depression: Öffnet man soziale Medien wie TikTok oder Instagram, wimmelt es von Begriffen aus dem Bereich der Psychologie. Allein zum Hashtag #adhd (engl. Abkürzung für ADHS) gibt es mehr als 28 Milliarden Beiträge - mal humorvoll gemeinte Videos, mal didaktischere Erklärstücke. Eine positive Entwicklung, die zur Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen führt? Oder eine Verharmlosung derselben, weil durch den inflationären Gebrauch der Begriffe plötzlich scheinbar jeder ADHS hat? Und: Inwiefern führt der häufige Sprachgebrauch zu einem Bedeutungswandel? - Ein Gespräch mit Susanne Kabatnik, Professorin für Germanistik, Computerlinguistik und Digital Humanities an der Universität Trier.
Menschen, die versuchen, über den Krieg in der Ukraine auch von der russischen Seite zu berichten oder Hilfsbedürftige in den neuen russischen Gebieten mit humanitärer Hilfe zu versorgen, werden aus dem öffentlichen Diskurs ausgegrenzt. Meinungs- und Pressefreiheit werden zu hohlen Begriffen. Wer in Zukunft etwas von sich gibt, was wie eine „Verharmlosung der russischen Kriegsverbrechen“Weiterlesen
Wir beginnen unser Programm mit einigen Nachrichten, die diese Woche Schlagzeilen gemacht haben. Als Erstes werden wir die Lage in Afghanistan ein Jahr nach dem Abzug der US- und NATO-Streitkräfte diskutieren. Dann sprechen wir darüber, wie das Attentat auf den bekannten Schriftsteller Salman Rushdie am vergangenen Freitag die Debatte über die Meinungsfreiheit wiederbelebt hat. Im wissenschaftlichen Teil unseres Programms geht es heute um den 29. Juni 2022, den kürzesten Tag auf der Erde seit Beginn der Atomuhr-Messungen. Und zum Schluss sprechen wir über die Forderungen einer zunehmenden Zahl von Verbrauchern nach Informationen zur Kohlenstoff-Bilanz auf Lebensmitteletiketten und Speisekarten von Restaurants. Im zweiten Teil unseres Programms, „Trending in Germany“, werden wir über REWE, Deutschlands zweitgrößten Lebensmitteleinzelhändler, sprechen, wo neuerdings Konserven im DDR-Look verkauft werden. Diese Konserven kann man auch über Amazon und andere Online-Geschäfte bestellen. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sieht darin eine Verharmlosung der DDR-Verbrechen. Wir werden außerdem über Schwimmbäder diskutieren, die in Deutschland für wenig Geld von allen genutzt werden können. Der Gasmangel und die steigenden Kosten haben jetzt die Diskussion angestoßen, dass Schwimmbäder geschlossen werden sollten. Es gibt jedoch viele Gründe, warum Schwimmbäder wichtig sind. Ein Jahr seit dem Abzug der westlichen Streitkräfte aus Afghanistan Salman Rushdie – Ikone der Meinungsfreiheit Kürzester Tag auf der Erde seit Beginn der Atomuhr-Messungen Verbraucher wünschen sich Angaben zur Kohlenstoff-Bilanz auf Lebensmitteletiketten und Speisekarten von Restaurants Ostalgie: DDR-Konserven im DDR-Look der Hit in Ostdeutschland Schwimmbad-Therapie