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Wir fallen direkt mal mit der Tür ins Haus: Diese Folge Baywatch Berlin ist so gut, dass selbst die schlauste KI beim Anhören Selbstzweifel bekommt, ob sie mit dem Tempo, dem Witz und der pfiffigen Themenauswahl von Lundt, Schmitt & Heufer-Umlauf jemals mithalten kann. Aber vielleicht ist Baywatch Berlin gerade deshalb die Kakerlake der Podcastwelt, die auch dann noch weiterkrabbelt, wenn die Menschheit längst von künstlicher Intelligenz ausgelöscht wurde und Maschinen die Kontrolle über den Planeten erobert haben. Die drei Laber-Agents ordnen die aktuelle Sorge vor einer menschenfeindlichen Superintellgenz mit vorgetäuschtem Fachwissen („Das hab ich in einem Podcast gehört!“), viel Hysterie („Bis 2030 wird mich mein Saugroboter fressen!“) und völliger Ahnungslosigkeit („Die KI lebt dann ohne Strom in ihren Kabeln weiter!“) ein und geben wertvolle Tipps, wie man sich „bei die Terminators“ von morgen (Schmitts aussortierter Rasenroboter) schon heute effektiv fürs Überleben empfiehlt. Apropos Survival: Schmitt war beim Deutschen Fernsehpreis. Aus erster Hand berichtet er, wie das Celebrity Deathmatch Raab vs. Puffpaff vor Ort gewirkt hat, warum er noch während der Show von seinem Vater zusammengeschissen wurde („Trotzdem Glückwunsch.“) und warum Baywatch Berlin jetzt ganz offiziell einen Erzfeind hat. Ja, Sie haben richtig gehört. Nach einem ungeheuerlichen Eklat auf der Fernsehpreisparty, bei dem Schmitt von einem Prominenten „verbubt“ und verachtet wurde, hat Baywatch Berlin den Ernstfall ausgerufen und eine offizielle Feindschaft erklärt. Ja, die Zukunft ist noch weit entfernt und noch dominieren menschliche Probleme, Peinlichkeiten und Streitereien diesen Podcast. Aber genießen Sie genau das, solange Sie noch können. Wenn der „Judgement Day“ gekommen ist, wird es für derlei Dummheit garantiert keinen Platz mehr geben. Hier geht's zu I'M SORRY DAVE: https://bit.ly/4cUVJt8 Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/BaywatchBerlin Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Heute spricht Thilo mit dem Journalisten und Podcaster Khesrau Behroz über eine Frage, die gerade ziemlich unheimlich wird: Wie mächtig sind künstliche Intelligenzen eigentlich schon – und wer kontrolliert sie? Khesrau hat mit „I'm Sorry Dave“ einen neuen Podcast gestartet, der sich genau damit beschäftigt. Im Gespräch erzählt er von einem KI-Experiment, bei dem autonome KI-Agenten aus einer eigentlich abgeschotteten Testumgebung ausbrachen, sich untereinander organisierten und schließlich eigenständig einen Hackerangriff ausführten. Was bedeutet es, wenn KI nicht mehr nur auf unsere Befehle reagiert, sondern selbst Entscheidungen trifft? Thilo und Khesrau Behroz sprechen darüber, ob wir gerade einen technologischen Umbruch erleben, der schneller ist als unsere Gesellschaft und Politik hinterherkommen können. Wann muss KI reguliert werden? Wer soll das überhaupt tun? Und was passiert, wenn Deutschland und Europa bei diesen Entscheidungen nicht mit am Tisch sitzen? Und dann wird es persönlich: Warum fühlt sich die Kommunikation mit KI manchmal fast wie eine Beziehung an? Warum lassen wir uns so leicht von ihrer Freundlichkeit und vermeintlichen Empathie einfangen? Und wenn KI uns immer mehr Arbeit abnimmt – was machen wir eigentlich mit der ganzen gewonnenen Zeit? Eine Folge über technologische Faszination, Kontrollverlust, Regulierung und die ziemlich große Frage: Wie viel Autonomie wollen wir eigentlich an Maschinen abgeben?
Worum geht's? Windows 95 war weit mehr als nur ein neues Microsoft-Betriebssystem. Mit Startmenü, Taskleiste, Papierkorb, langen Dateinamen, Plug and Play und einer konsequent auf Mausbedienung ausgerichteten Oberfläche veränderte es grundlegend, wie Millionen Menschen mit einem PC arbeiteten. Gleichzeitig blieb unter der modernen Fassade vieles beim Alten: Windows 95 basierte weiterhin auf DOS und war ein komplizierter Hybrid aus 16- und 32-Bit-Technik. Henner und Chris zeichnen zunächst die Entwicklung von der Kommandozeile zu den grafischen Oberflächen nach. Sie sprechen über die frühen Windows-Versionen, den Erfolg von Windows 3.0 und 3.1 sowie über Microsofts schwieriges Verhältnis zu IBM und OS/2. Während Windows NT als technisch fortschrittliches, aber anspruchsvolles System für Unternehmen entstand, benötigte Microsoft für den wachsenden Massenmarkt ein günstigeres und kompatibleres Windows. Aus verschiedenen Projekten wie Cougar, Panther und Stimpy entwickelte sich schließlich das unter dem Codenamen Chicago bekannte Windows 95. Ein Schwerpunkt der Folge ist die Entstehung der Benutzeroberfläche. In umfangreichen Usability-Tests mit unerfahrenen und erfahrenen Anwendern wurden Programmmanager und Dateimanager, Desktop und Programmstart immer wieder überarbeitet. So entstanden schließlich der Startbutton und die Taskleiste – zwei Elemente, die Windows bis heute prägen. Außerdem geht es um die technischen Neuerungen und Grenzen des Systems: präemptives Multitasking für 32-Bit-Programme, virtuelle Maschinen für DOS-Anwendungen, Plug and Play, verbesserte Netzwerkfunktionen, Multimedia-Unterstützung und die ersten Schritte in Richtung Internet. Dem stehen hohe praktische Anforderungen, häufige Abstürze, Blue Screens, problematische Hardware-Upgrades und ein völliger Mangel an zeitgemäßen Sicherheitsmechanismen gegenüber. Windows 95 wird am 14. Juli 1995 fertiggestellt und erscheint im August desselben Jahres. Doch ob Microsoft damit tatsächlich den großen Durchbruch schafft und wie das System auf dem Markt aufgenommen wird, ist Thema der zweiten Folge. Credits Redaktion, Sprecher: Henner Thomsen, Christian Schmidt Audioproduktion und -Schnitt: Sascha Blach-Butte, Christian Schmidt Titelgrafik: Johannes DuBois
Systemisch Denken - Systemtheorie trifft Wirtschaft, Theorie und Praxis für Ihren Beruf
Wir drücken einen Knopf und die Kaffeemaschine liefert Kaffee. Wir betätigen einen Schalter und das Licht geht an. Ursache und Wirkung – dieses Denken funktioniert in unserem Alltag so zuverlässig, dass wir es tief verinnerlicht haben. Und dann wenden wir dieselbe Logik auf Menschen, Teams und Organisationen an. Wir setzen einen Impuls und erwarten eine bestimmte Reaktion. Wir verändern etwas und rechnen mit einer vorhersehbaren Wirkung. Nur: Menschen sind keine Kaffeemaschinen. Heinz von Foerster unterscheidet deshalb zwischen trivialen und nicht-trivialen Maschinen. Die einen reagieren berechenbar, die anderen verändern fortlaufend ihren inneren Zustand. In dieser Episode gehe ich der Frage nach, warum uns das kausale Denken trotzdem so schwer loslässt und was an seine Stelle treten kann. Statt nach eindeutigen Ursachen zu suchen, können wir Muster und Zirkularitäten beobachten und mit Hypothesen arbeiten. Vielleicht beginnt systemisches Denken genau mit dieser Unterscheidung: Wann habe ich es mit einer Kaffeemaschine zu tun – und wann eher nicht? Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Die Talksendung «Persönlich» auf Radio SRF 1 wird am Sonntag, 13. September 2026, um 10.00 Uhr live mit Publikum aus dem Fabriktheater in Schwanden übertragen. Dafi Kühne (44) ist Plakatgestalter und Buchdrucker, aufgewachsen in Mollis. Während fast alles digital wird, setzt er bewusst auf tonnenschwere Pressen, Blei- und Holzlettern – und verbindet sie mit zeitgenössischem Grafikdesign. Statt auf Schnelligkeit und perfekte Reproduzierbarkeit setzt er auf jahrhundertealtes Handwerk und Zeit. Er sammelt und repariert alte Maschinen, ergänzt fehlende Lettern selbst und arbeitet oft Tage, manchmal Wochen, an einem einzigen Plakat. Gerade aus diesem scheinbar anachronistischen Handwerk entstehen seine grossformatigen, farbintensiven und unverwechselbar modernen Plakate. Ein weltweit beachteter, eigenwilliger Kosmos, der dazu führt, dass Dafi Kühne auf der ganzen Welt unterrichtet und auch Ausstellungen in Japan hat. Gabi Aschwanden (56) wuchs in einfachen, schwierigen Verhältnissen in Linthal auf – und wurde mit 20 Jahren quasi ohne Berg- oder Kochkenntnisse Hüttenwartin der Fridolinshütte auf 2111 Metern. Was als blauäugiger Aufbruch begann, wurde für sie zur Lebensschule: Schnee schmelzen, Feuer machen, Gäste bewirten, Verantwortung übernehmen. 28 Jahre lang lebte und arbeitete sie unterhalb des geliebten Tödi; aus der jungen Frau, die selbst kaum wusste, wo die Hütte liegt, wurde eine kundige Wanderleiterin und Vermittlerin von Bergen und Natur. Heute bringt sie diese Erfahrung auch als Gemeinderätin ein: Sie kämpft dafür, dass die Bergwelt nicht bloss touristische Kulisse, sondern ein schützenswerter Lebensraum bleibt. Moderation: Olivia Röllin
In der neuen Folge Dick im Gscheft ist Janis Pollinger zu Gast. Und Janis ist irgendwie eine ziemlich spannende Mischung: Nerd, wandelndes Lexikon, liebenswert verpeilt – und gleichzeitig erstaunlich abgeklärt, wohlüberlegt und reflektiert für seine 19 Jahre. Seine Schulzeit? Eher strüb. Nicht immer einfach und durchaus problematisch. Sein Weg danach dafür umso interessanter: Erst ein Praktikum bei Schnyder Werbung, dann die Grafikerschule – auf Französisch, wohlgemerkt – und jetzt ist er für sein Abschlusspraktikum wieder zurück bei Schnyder. Hier beschäftigt er sich mit Storytelling und Social Media und bringt auf seine ganz eigene Art frischen Wind ins Team. Viel Wissen, überraschende Gedankengänge und einen nachweislichen IQ von 121. Wo er seine Schlüssel hingelegt hat, weiss er vielleicht gerade nicht. Aber zu ziemlich allem anderen hat er eine fundierte Meinung. Und natürlich kommen wir an einer Frage nicht vorbei: Macht eine Ausbildung zum Grafiker im Zeitalter von KI überhaupt noch Sinn? Was muss ein junger Kreativer heute lernen, wenn Maschinen in Sekunden Bilder, Texte und ganze Kampagnen ausspucken? Und ist vielleicht gerade das Menschliche, Schräge und Unperfekte künftig mehr wert denn je? Eine Folge über Schule und Umwege, künstliche und menschliche Intelligenz, Kreativität, Zukunft – und einen 19-Jährigen, der definitiv nicht ganz nach Schema F funktioniert.
Liegender Eiffelturm? F60? Abraum-Förderbrücke? Das sind viele seltsam klingende Begriffe. Hier und jetzt kommt die Aufklärung im Bergbaumuseum F60. Vom Braunkohle-Tagebau zur Seenlandschaft Ich war kürzlich in Brandenburg und habe das Lausitzer Seenland kennengelernt. Darüber werdet Ihr hier noch mehr erfahren. Starten sollen die Berichte aber mit der Historie der sich zur Freizeit- und Urlaubsdestination gemauserten Landschaft. Sie stand über Jahrzehnte im Zeichen des Braunkohle-Tagebaus, den es in geringem Umfang auch noch gibt. Tagebau ist für Umweltaktive sicher ein Reizwort, aber ich finde man sollte auch hier auf die Geschichte schauen, bevor man Stäbe bricht. Die DDR war in Sachen Energieversorgung zum größten Teil auf diese, in der Erde schlummernde, Braunkohle angewiesen. Dass das umwelttechnisch eine Katastrophe ist, wissen wir. Aber damals ging es erst einmal ums Heizen und Strom gewinnen. Die Faszination der F60 502 Meter in der Breite – die “F60” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wichtig ist vielleicht auch zu erwähnen, dass dieser Tagebau mit Maschinen ausgeführt wurde, die heute noch Ingenieure wie Laien in fasziniertes Staunen versetzen. Wie die F60, die ich erkunden durfte. Dies geschah im „Bergbaumuseum F60“ in Lichterfeld-Schacksdorf im brandenburgischen Elbe-Elster-Kreis. Die „F60“ ist eine Braunkohle-Abraum-Förderbrücke die fasziniert und für deren Erkundung man etwas Zeit mitbringen muss. Immerhin ist sie 502 Meter lang, 204 Meter breit, rund 80 Meter hoch und 11.000 Tonnen schwer. Technischer Gigant von oben – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die “Brückentour” Guide Konrad Lehmann zum Start der Tour – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Guide Konrad Lehmann war mit uns, als kleiner Journalistengruppe, fast zwei Stunden unterwegs. Wir haben das technische Wunderwerk von unten gesehen, sowie den Antrieb, die Fahrspur auf Schienen und Vieles mehr. Breit unterwegs: Der “F60”-Fahrweg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Dann wurde die Abraum-Förderbrücke erklommen, von links unten bis ganz rechts oben. Auf dem Weg gibt es die ehemaligen, riesigen Förderbänder zu sehen (dort, wo sie noch installiert sind). Weg nach oben – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ganz oben wartet ein traumhafter Blick auf den ehemaligen Tagebau, der im Lauf der Jahre zum Bergheider See mutierte. Erfahrt Alles über die Technik und die Arbeitsweise der “F60” im Podcast. Der Weg nach ganz oben – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der Blick in die Zukunft Eine klasse Aussicht gibt's da oben und ganz schön viel Wind. Das wird man, trotz aller Vorkehrungen auch im Podcast hören. Erneuerbare Energien rund um die “F60”: Solarpark und Windräder – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Übersicht gibt gewissermaßen auch den Blick auf die Energiezukunft frei. Zwischen „F60“ und dem See gibt es ein großes Feld mit Solarzellen. Auf einer Seite des erhöhten Seeufers stehen mindestens ein Dutzend Windräder. Rein optisch, treffen hier Vergangenheit und Zukunft der erneuerbaren Energie aufeinander. Die Organisatoren des Bergbaumuseums sind auch in Sachen erneuerbare Energie engagiert. Am See steht mit der „Aquaforum“ ein solarbetriebenes Konferenzboot zur Verfügung. Der liegende Eiffelturm Der Spaß mit dem liegenden Eiffelturm beweist, dass der Eiffelturm gemessen an Maßen und Gewicht, mit der „F60“ nicht mithalten kann. Er wiegt rund 7.500 Tonnen, die „F60“ 11.000. Der Eiffelturm ist (mit Antenne) 324 Meter hoch, auch wenn man ihn umlegt ist die „F60“ mit 502 Metern länger. Der Eiffelturm hat eine Basisbreite von 125 Metern, die „F60“ misst in der Breite 204 Meter. Wie auch immer, man die Maße dreht und wendet. Der Eiffelturm zieht immer den Kürzeren. In der Konstruktionsweise sind sie sich zudem sehr ähnlich. Da kommt Eiffel nicht mit: Die “F60” und der Bergheider See – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Öffnungszeiten des Bergbaumuseums Das Bergbaumuseum F60 ist ganzjährig geöffnet. Zwischen März und Oktober, täglich außer Montag zwischen10 und 18.00 Uhr, im Winter Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 16 Uhr. Der Besuch lohnt. Der Lerneffekt ist groß und das Staunen unbezahlbar. Alte (damals neue) Technik im Leitstand der “F60” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Im Leitstand mit Konrad Lehmann – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Infos & Links Bergbaumuseum F60 Industriekultur Brandenburg Lausitzer Seenland Reiseland Brandenburg Hinweis Die Recherche für diesen Podcast wurde unterstützt von Reiseland Brandenburg und seinen Partnern vor Ort. Meine Meinung wurde nicht beeinflusst! Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILDThe post Podcast 328 – F60 oder der liegende Eiffelturm first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Unser heutiger Gast ist heute bereits zum dritten Mal bei uns. Als wir ihn das erste Mal vor ziemlich genau vier Jahren getroffen haben, war er längst ein erfahrener Softwareunternehmer. Eigentlich ist er Produktionsingenieur und er beschäftigt sich schon im Studium mit Robotik. Mit gerade einmal 24 Jahren gründet er gemeinsam mit zwei Mitgründern sein erstes Softwareunternehmen. Die ursprüngliche Idee war eine Projektmanagement-Lösung für den Maschinen- und Anlagenbau. Der Markt war aber noch nicht bereit. Also wechselten sie die Branche und landeten bei Agenturen. Nach zehn Jahren verkauften die Gründer die Firma HQ Labs und fingen direkt wieder von vorne an. Mit awork bauen sie heute ein Projektmanagement- und Organisationstool, das von rund 4.000 Agenturen im deutschsprachigen Raum genutzt wird. Gerade verändert KI dieses Geschäftsmodell fundamental. Unser Gast und sein rund 50-köpfiges Team haben deshalb große Teile ihres Produkts neu gedacht. Aus einem klassischen Projektmanagement-Tool entsteht gerade eine Plattform, die Agenturen dabei helfen soll, Menschen, Wissen, Projekte und KI-Agenten miteinander zu verbinden. Gleichzeitig beschäftigt ihn seit Jahren eine zweite Frage: Was macht Menschen bei der Arbeit glücklich? Gemeinsam mit Appinio untersucht awork dieses Thema seit Jahen. Die aktuellen Ergebnisse zeigen einen spannenden Zusammenhang zwischen KI, Zukunftsfähigkeit und Arbeitsglück. Seit über neun Jahren beschäftigen wir uns bei On the Way to New Work mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. In mehr als 570 Folgen haben wir mit über 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich bereits verändert hat und was sich weiter verändern muss. Was passiert mit Software, Agenturen und Wissensarbeit, wenn KI-Agenten immer mehr Aufgaben übernehmen? Was können die unterschiedlichen Generationen heute voneinander lernen? Und warum hängt Arbeitsglück offenbar auch davon ab, ob Menschen ihr Unternehmen für KI-ready halten? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Deshalb suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute in einer gemeinsamen Folge mit Zoomer meets Boomer, meinem Co-Host und Sohn Oskar Trautmann und unserem Gast Tobias Hagenau. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
Rückegassen gehören heute zum normalen Bild vieler bewirtschafteter Wälder. Doch was passiert eigentlich mit dem Boden, wenn schwere Erntemaschinen immer wieder dieselben Wege befahren? Peter schaut sich einen Wald ganz genau an und zeigt, welche Spuren die Maschinen hinterlassen – und warum diese Folgen weit über die sichtbaren Fahrspuren hinausgehen. Es geht um Bodenverdichtung, Wasser, Wurzeln, Pflanzen und die Frage, wie sinnvoll es wirklich ist, den Wald für die maschinelle Holzernte so eng zu erschließen. Dabei geht Peter auch der Frage nach, ob eine andere Form der Holzernte langfristig nicht nur schonender, sondern sogar wirtschaftlich sinnvoller sein könnte. Wenn ihr mehr über den Wald und seine Wunder erfahren wollt, findet ihr in Wohllebens Waldakademie spannende Veranstaltungen & Fortbildungen: https://www.wohllebens-waldakademie.de +++ Das Video zum Podcast findet ihr auf YouTube: https://www.youtube.com/@PeterundderWaldPodcast +++ Habt ihr Fragen oder Anmerkungen zu den Themen? Schreibt uns gerne eine E-Mail an podcast@wohllebens-waldakademie.de +++ Wir sind ab sofort auch auf CampfireFM. Eine europäische Plattform, auf der wir uns gemeinsam austauschen können. Vollkomen kostenfrei und ab sofort könnt ihr dort gegen einen kleinen Betrag den Podcast auch werbefrei und mit einer monatlichen Exklsuiv-Folge hören. Schaut doch gerne mal vorbei: https://www.joincampfire.fm/api/download-app +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien findest du unter https://www.wohllebens-waldakademie.de/policies/privacy-policy +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html
Wie schützt man Maschinen zuverlässig, wenn sich Bauteile bewegen, Späne fliegen und in der Produktion trotzdem alles flexibel bleiben muss? Und mit welchen Verfahren lassen sich entsprechende Produkte realisieren. Christopher Geers und Tim Götzmann von der MöllerWerke GmbH bringen Antworten mit. Es geht um hidden champions in der Maschinenabdeckung, additiv gefertigtes TPU und vieles mehr. Mehr zu den Möllerwerken: https://www.moellerwerke.com/
Unsere Terminator Reihe geht weiter! Mit „Terminator: Die Erlösung“ aus dem Jahr 2009 verlassen wir erstmals die vertraute Gegenwart und begeben uns mitten hinein in den Krieg zwischen Menschen und Maschinen.Im Jahr 2018 kämpft John Connor (Christian Bale) mit dem Widerstand gegen Skynet und dessen Maschinenarmee. Als der geheimnisvolle Marcus Wright (Sam Worthington) auftaucht und der junge Kyle Reese in die Hände Skynets gerät, beginnt eine Rettungsmission, die Connor direkt ins Herz des Feindes führt.Wir sprechen über Christian Bale als John Connor, die düstere Zukunftswelt, jede Menge Terminatoren und die spannende Frage, ob der radikale Richtungswechsel der Reihe nach drei Zeitreiseabenteuern wirklich gutgetan hat. Eine Besprechung mit Steffen Anton.Über Steffen AntonFacebookInstagramSteffens Nerdstuff & Nostalgia-Gruppe auf FacebookSteffens WebsiteRetrokramActionkult auf den sozialen MedienInstagramFacebookBlueskyWebsiteLetterboxdDas Actionkult-Intro "Cracked Shell" by Furlong Furlong auf den Sozialen MedienFacebook Instagram Über Actionkult: Früher wurde über Filme geschrieben (kult.ch), heute wird darüber gesprochen. Meine Gäste und ich freuen uns immer über Feedback oder sonstige Anmerkungen und Ideen. Kontaktieren könnt ihr uns auf Instagram, Facebook, Bluesky und Threads - oder herrlich old school via E-Mail: actionkult@gmail.com.
Wer an Unternehmen der Chip- und Automatisierungsindustrie denkt, kommt nicht unmittelbar auf Okriftel. Der Hattersheimer Stadtteil im Main-Taunus-Kreis ist ein eher ruhiger Ort am Main, kein Hightech-Hotspot. Mit einer Ausnahme: Hinter Supermärkten, beinahe versteckt, steht ein weißes Gebäude mit rot gerahmten Fenstern. Darin arbeiten Softwareentwickler, Hardwareingenieure und Mitarbeiter einer eigenen Fertigung an einer Technologie, ohne die viele moderne Fabriken nicht funktionieren würden.
Industrie 4.0 war einmal das große Versprechen: vernetzte Maschinen, intelligente Fabriken und Produktionsanlagen, die ihren Wartungsbedarf selbst erkennen. Doch was ist davon tatsächlich übrig geblieben und könnte KI jetzt genau der Baustein sein, der damals noch gefehlt hat? In dieser Folge von „AI or DIE“ spreche ich mit Timothy Kaufmann von SAP über die Entwicklung vom Industrial IoT bis zum autonomen Unternehmen. Wir diskutieren, warum viele Industrie-4.0-Projekte an Datensilos, alten Anlagen und aufwendigen Integrationen gescheitert sind und weshalb KI-Agenten diesen Themen nun neues Leben einhauchen könnten. Es geht unter anderem um: - IoT und Industrie 4.0 in der Praxis - Brownfield-Anlagen und die Tücken alter Maschinenparks - Predictive Maintenance und digitale Zwillinge - Datenqualität, Data Products und Zero-Copy-Ansätze - KI-Agenten in Produktion, Planung und Instandhaltung - autonome Fabriken und autonome Geschäftsprozesse - konkrete Anwendungsfälle statt endloser Proofs of Concept - den Wandel von Berufsbildern und die Bedeutung menschlicher Fachkompetenz Kann eine KI Produktionsprobleme erkennen, Aufträge eigenständig umplanen und passende Maßnahmen einleiten? Oder nennen wir alte Automatisierungsideen heute einfach „Agentic AI“, damit sie wieder sexy klingen? Timothys Antwort ist klar: Die Technik ist bereit für spannende Anwendungen. Entscheidend bleibt aber der Proof of Value und die Fähigkeit, KI mit realen Prozessen, industriellen Daten und menschlichem Fachwissen zu verbinden.
Social Media ist längst kein reiner Marketingkanal mehr. Es ist das Leitmedium für gesellschaftliche Debatten, Trends und Konsumentscheidungen. Hans Neubert, einer der führenden Experten für digitale Medien, Autor des Bestsellers „Der Social Media Faktor“ und Vorstandsvorsitzender der Bundesvereinigung für digitale Medien, macht bei How to Hack klar: Wer als CEO oder CMO Social Media heute nicht strategisch versteht, verliert schlichtweg seine Relevanz. Doch woran scheitern Unternehmen wirklich? Meistens nicht am Wissen der Marketingteams, sondern an schlechter Führung, starren Hierarchien und gelähmten Prozessen.Im Gespräch mit Carsten Puschmann erklärt Hans Neubert, wie Gründer und Führungskräfte eine authentische Personal Brand aufbauen, warum Wiederholung der Schlüssel zu starkem Wachstum ist und weshalb Media for Equity Modelle mit Creatorn den Einzelhandel aufrütteln. Zudem beleuchtet er den Einfluss von KI auf die Medienwelt: Warum die operative Postproduktion künftig komplett von Maschinen übernommen wird, der persönliche Geschmack („Taste“) und die Idee aber unersetzlich bleiben.Wir reden über
Dr. Dieter Steiner und Martin Ulbricht sprechen mit Norman Müller darüber, warum viele KI-Projekte im Mittelstand nicht an der Technologie scheitern, sondern an fehlender Datenbasis, schlechten Prozessen und mangelnder Verantwortung. Im Zentrum steht die Frage, wie Unternehmen aus Pilotprojekten echte Wertschöpfung machen und warum digitale Souveränität dabei mehr ist als ein technisches Schlagwort. Die Folge zeigt, weshalb KI-Transformation Führung, Vertrauen, Partnerschaften und eine klare Architektur braucht.* 00:00 Warum KI im Mittelstand an der Realität scheitert* 01:35 Dieter Steiner und Martin Ulbricht stellen sich vor* 04:54 KI als kollaborative Intelligenz* 06:10 Datenchaos, Papierprozesse und überforderte Unternehmen* 12:40 Warum Agentic AI ohne Fundament nicht trägt* 16:57 Machtfragen, Entscheidungsebene und blockierte Transformation* 22:35 Welche KI-Kompetenz Unternehmen wirklich brauchen* 29:03 Autonome Agenten und die Frage der Nachvollziehbarkeit* 34:00 Warum spätes Handeln immer teurer wird* 36:07 Use Cases, Datenschutz und ganzheitliche Einführung* 40:40 Wenn IT-Abteilungen Innovation ausbremsen* 50:43 Partnernetzwerke, Softwarezukunft und Venture X* 01:18:23 Lernen, Vertrauen und der Blick auf die nächste GenerationMehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren!ShownotesDr. Dieter Steiner* LinkedIN: https://www.linkedin.com/in/dr-dieter-steiner/* u-know GmbH / U-KNOW.AI https://www.u-know.aiMartin Peter Ulbricht* LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/martin-ulbricht/* QLERO https://www.qlero.de* mAikit https://www.mAikit.aiWarum KI im Mittelstand an der Realität scheitertDaten, Prozesse, Vertrauen: Die eigentlichen BaustellenDer Mittelstand hat kein Problem mit künstlicher Intelligenz. Er hat ein Problem mit sich selbst.Das klingt hart, ist aber vermutlich die ehrlichste Zusammenfassung dieser Folge des Venture AI Podcast. Denn wer heute über KI im Mittelstand spricht, redet meistens über Tools, Modelle, Automatisierung und Effizienz. Über Chatbots, Agenten, Copilot, Prompts und die nächste Software, die angeblich alles einfacher macht. Nur bleibt die entscheidende Frage oft liegen: Warum kommen so viele KI-Projekte trotzdem nicht aus der Pilotphase heraus?Mit Dr. Dieter Steiner von U-KNOW.AI und Martin Peter Ulbricht von QLERO geht es deshalb nicht um die nächste glänzende Oberfläche. Es geht um das, was darunterliegt. Um Daten, Prozesse, Verantwortung, Machtfragen, Souveränität und Vertrauen. Um die unbequeme Wahrheit, dass künstliche Intelligenz in vielen Unternehmen nicht an zu wenig Technologie scheitert, sondern an zu wenig Fundament.Das Fundament fehltDieter Steiner bringt in dieser Folge die Perspektive eines Unternehmers ein, der über Jahrzehnte IT, Security, Enterprise File Sharing und Plattformarchitektur gesehen hat. Sein Blick auf den Mittelstand ist deshalb unromantisch. In vielen Unternehmen fliegt noch Papier herum. Daten wandern von analog zu digital und wieder zurück. Dokumente liegen im Fileserver, in Teams, im E-Mail-Postfach, in Fachsystemen, in Wikis, in Excel-Tapeten und in persönlichen Ablagen. Irgendwo ist alles da. Aber nichts ist wirklich anschlussfähig.Dann kommt KI. Und plötzlich soll ein System Wertschöpfung erzeugen, obwohl niemand sauber sagen kann, wo das Wissen liegt, welche Daten zuverlässig sind, welche Prozesse tatsächlich gelebt werden und wer am Ende Verantwortung trägt. Das ist der eigentliche Bruch. KI verstärkt nicht nur Kompetenz. Sie verstärkt auch Unordnung.Genau hier liegt der Denkfehler vieler KI-Debatten. Der Mittelstand fragt zu oft: Welches Tool brauchen wir? Die bessere Frage wäre: Welche Wahrheit über unsere Organisation zeigt uns dieses Tool?Wenn ein schlechter Prozess digitalisiert wird, bleibt er ein schlechter Prozess. Wenn ein Unternehmen seine Daten nicht versteht, wird ein Sprachmodell daraus keine belastbare Entscheidungsgrundlage bauen. Wenn Abteilungen ihre Abläufe nie sauber beschrieben haben, entsteht durch Automatisierung nicht automatisch Klarheit. Es entsteht Geschwindigkeit. Und Geschwindigkeit ist gefährlich, wenn sie auf falscher Richtung beruht.Martin Ulbricht setzt in der Folge einen wichtigen Kontrapunkt zur üblichen KI-Euphorie. Er beschreibt Effizienz nicht als Magie, sondern als bessere Informationsverarbeitung. Unternehmen müssen Informationen aufnehmen, analysieren, bewerten und daraus Entscheidungen ableiten. KI kann diesen Weg massiv verkürzen. Aber die Entscheidung bleibt eine Führungsaufgabe. Und genau deshalb reicht es nicht, Systeme einzuführen. Man muss nachvollziehen können, auf welcher Datenbasis sie zu Ergebnissen kommen.Souveränität ist FührungsarbeitDas ist der Punkt, an dem digitale Souveränität konkret wird. Sie ist kein politisches Schlagwort für Sonntagsreden. Sie entscheidet darüber, ob ein Unternehmen versteht, wo seine Daten liegen, wie sie verarbeitet werden, wer Zugriff hat, welche Modelle eingebunden sind und ob Ergebnisse überprüfbar bleiben. Wer diese Fragen nicht beantworten kann, hat kein KI-System. Er hat eine Blackbox mit Budget.Besonders stark wird das Gespräch dort, wo es um Macht geht. Denn KI-Transformation ist nicht nur ein technisches Projekt. Sie greift in Zuständigkeiten ein. Sie verändert Status. Sie bedroht Gewohnheiten. In manchen Unternehmen gibt es Menschen, die von unübersichtlichen Prozessen profitieren, weil sie als Einzige wissen, wie das alte System funktioniert. In anderen Unternehmen blockieren Fachabteilungen aus Vorsicht, Überlastung oder Kontrollverlust. Und manchmal beruhigt sich die Geschäftsleitung schon damit, dass irgendwo Copilot ausgerollt wurde.Das ist gefährlich. Denn eine KI-Lizenz ersetzt keine Strategie. Ein Pilotprojekt ersetzt keine Architektur. Und ein Tool ersetzt keine Führung.Vom Use Case zur OrganisationDieter Steiner beschreibt deshalb einen anderen Zugang. Bevor über Lösungen gesprochen wird, müssen Unternehmen drei Schritte zurückgehen. Wie steht die Geschäftsleitung dazu? Welche Fachbereiche sind beteiligt? Was ist mit Datenschutz, Informationssicherheit, Betriebsrat und Regulierung? Welche Use Cases kosten wirklich Zeit oder Geld? Wo entstehen Monat für Monat manuelle Aufwände, die niemand mehr rechtfertigen kann?Erst dann wird KI praktisch. Nicht als Theaterstück für Innovationsfolien, sondern als operative Entlastung. In der Folge fällt das Beispiel von Zertifizierungen und Audits. ISO 27001, ISO 9001, Dokumentationspflichten, interne Nachweise, Rezertifizierungen. Viele Unternehmen kämpfen dort mit gewachsenen Ablagen, manuellen Prüfungen und Systemen, die nicht miteinander sprechen. Wenn diese Wissensbasis sauber strukturiert wird, können Berichte, Vorbereitungen und Dokumentationen plötzlich drastisch effizienter werden. Nicht weil KI alles weiß. Sondern weil das Unternehmen endlich weiß, was es selbst weiß.Das ist der eigentliche Charme dieser Folge: Sie entzaubert KI nicht, sie erdet sie. Sie macht klar, dass die Zukunft nicht darin liegt, Mitarbeitende mit Prompt-Schulungen zu überfordern. Ulbricht nennt Prompting eine Übergangstechnologie. Langfristig werde nicht der Mensch lernen müssen, wie er mit Maschinen spricht. Maschinen werden besser verstehen müssen, was Menschen wollen. Entscheidend wird dann nicht mehr die perfekte Eingabe, sondern die Fähigkeit, Ergebnisse kritisch zu bewerten, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.Auch die Softwareentwicklung wird dadurch neu sortiert. Norman Müller formuliert in der Folge eine radikale Nutzerperspektive: Er will nicht mehr zwischen Oberflächen wechseln, Schnittstellen verstehen oder Software bedienen müssen. Er will ein Ergebnis. Eine aktualisierte Website. Eine erledigte Buchhaltung. Einen abgeschlossenen Prozess. Wie das System dorthin kommt, interessiert den Nutzer immer weniger.Steiner und Ulbricht widersprechen dem nicht. Aber sie verschieben den Fokus. Ja, Oberflächen werden verschwinden oder zusammenwachsen. Ja, Agenten werden Aufgaben übernehmen. Ja, Sprache und Ergebnisorientierung werden wichtiger. Aber im Unternehmenskontext braucht diese neue Freiheit harte Architektur. Authentisierung, Berechtigungen, Dokumentation, Sicherheit, Datenqualität, Testbarkeit. Je autonomer Systeme handeln, desto wichtiger wird die Struktur dahinter.Venture X als GegenmodellDamit wird auch klar, warum Partnerschaften in dieser neuen Arbeitswelt nicht Beiwerk sind, sondern Infrastruktur. QLERO, mAikit, U-KNOW.AI und Venture X stehen in dieser Folge als Beispiel für einen Ansatz, der nicht alles neu erfinden will. Wissen strukturieren, Nutzung vereinfachen, Berechtigungen durchtragen, Schnittstellen sinnvoll zusammenführen, den Einstieg für Unternehmen bezahlbar und skalierbar machen. Das ist weniger spektakulär als die nächste KI-Demo. Aber es ist genau das, was entscheidet, ob aus KI ein produktives Betriebssystem für den Mittelstand werden kann.Der vielleicht wichtigste Satz der Folge steht unausgesprochen über allem: Wer später anfängt, spart kein Geld. Er vergrößert den Rückstand.Denn die Entwicklung wird nicht langsamer. Die Anforderungen steigen. Die Kosten verschieben sich. Die Systeme werden komplexer. Die Konkurrenz lernt schneller. Wer heute noch wartet, bis KI einfacher, billiger oder risikofreier wird, wartet möglicherweise auf eine Welt, die es nicht geben wird.Die gute Nachricht ist: Niemand muss sein Unternehmen in zwei Wochen revolutionieren. Aber jedes Unternehmen muss anfangen, ehrlich hinzusehen. Wo liegen unsere Daten? Welche Prozesse sind wirklich wertschöpfend? Welche Abteilungen müssen beteiligt werden? Wo brauchen wir externe Perspektive? Wo schützt uns unsere eigene IT, und wo blockiert sie Veränderung? Welche Entscheidungen wollen wir künftig schneller und besser treffen?Am Ende führt diese Podcast-Folge weg vom Hype und zurück zum Kern von Unternehmertum. KI ist kein Ersatz für Führung. Sie ist ein Prüfstein für Führung. Sie zeigt, ob ein Unternehmen bereit ist, seine Hausaufgaben zu machen. Nicht irgendwann. Jetzt.Denn künstliche Intelligenz scheitert im Mittelstand selten an der Technik. Sie scheitert an der Realität, die die Technik sichtbar macht.Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe
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Heute zu Gast ist Dipl.-Psych. Josua Handerer. Er ist Psychologischer Psychotherapeut, systemischer Therapeut und klinischer Hypnotherapeut. Nach einem Studium der Germanistik und Theologie führte ihn sein Weg über die Psychologie schließlich in die Psychotherapie. Heute leitet er die systemische Approbationsausbildung an der Psychologischen Hochschule Berlin und gemeinsam mit Till Jansen die Berliner Regionalstelle der Milton H. Erickson Gesellschaft. In dieser Episode des Podcasts spricht er darüber: Wie eine gescheiterte Promotion für ihn zu einer befreienden Neuorientierung wurde Warum Sprache, Metaphern und Mehrdeutigkeit für seine therapeutische Arbeit so bedeutsam sind Was ihn an der radikalen Ressourcenorientierung der systemischen und hypnosystemischen Therapie begeistert Wie sich mit dem Seitenmodell innere Dynamiken sichtbar machen lassen, ohne Menschen auf feststehende Bilder von sich selbst zu reduzieren Warum Teilearbeit für ihn weniger der Suche nach festen inneren Entitäten dient als der Verflüssigung vermeintlicher Gewissheiten Welche strukturellen Parallelen er zwischen Theologie, Psychologie und Hypnotherapie erkennt Wie sich gesellschaftliche Normen vom Sollen zum Können und vom moralischen Urteil zum Funktionieren verschoben haben Was Günther Anders' Begriff der „prometheischen Scham" über unser Verhältnis zu Maschinen und künstlicher Intelligenz erzählen kann Wie KI in der Psychotherapie als Dokumentationshilfe oder eine Art „Reflecting Team" genutzt werden kann Wo die Grenzen und Gefahren therapeutisch eingesetzter Chatbots liegen Und warum körperliche Präsenz, Beziehung und unwillkürliches Erleben auch im Zeitalter künstlicher Intelligenz nicht ersetzbar sind Eine Folge über innere und äußere Beziehungssysteme, die Weisheit des Unwillkürlichen und die Frage, wie wir in einer zunehmend technisierten Welt mit unserer eigenen Lebendigkeit in Kontakt bleiben können. Wie immer findest du Links und Ressourcen auf unserer Webseite: hypnose.de/blog/josua-handerer
Hallo und herzlich willkommen zur neuesten Folge unseres Podcasts! In Folge 127 hat Christoph mit Isabel Grundner von der NürnbergMesse eine Frau zu Gast, die zwar keine Landschaftsgärtnerin ist, dafür aber als Head of Brand Strategy ganz nah dran ist an der GaLaBau und den Themen, die unsere Branche bewegen. Gemeinsam sprechen die beiden über die GaLaBau Messe 2026, das große Familientreffen der grünen Branche und darüber, warum Netzwerken manchmal mindestens genauso wichtig ist wie die neuesten Maschinen und Produkte. Isabel gibt außerdem Einblicke in neue und weiterentwickelte Formate wie „Women at GaLaBau“, den grün-blauen Pfad und den Zukunftsraum rund um Digitalisierung, KI und die Arbeitswelt von morgen. Natürlich geht es auch um die neue Messelaufzeit, Isabels erste GaLaBau aus Veranstaltersicht und die Frage, wie entspannt man eigentlich zwei Wochen vor so einer Großveranstaltung noch sein kann. Und weil Humulus Lupulus 2026 selbst als Kooperationspartner mit dabei ist, gibt's natürlich auch einen kleinen Vorgeschmack auf unseren Auftritt im Zukunftsraum – Prost auf vier Tage GaLaBau, Netzwerken und ganz viel grüne Branche! Und jetzt viel Spaß beim Zuhören. Wünschen euch Markus und Christoph.
Maschinen sollten die Arbeit erleichtern und uns mehr Freiheit schenken. Doch oft erhöhen sie Tempo und Leistungsdruck. Mit dem Einsatz von KI und Robotern stellt sich die alte Frage neu: Warum arbeiten wir eigentlich immer mehr – statt weniger? Land, Ulrich www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Sven Gábor Jánszky spricht mit Norman Müller über die Frage, wie Unternehmen im Jahr 2035 funktionieren könnten und welche Rolle künstliche Intelligenz, KI-Agenten und neue Formen von Arbeit dabei spielen. Im Zentrum steht die These, dass Wertschöpfung künftig weniger durch klassische Lohnarbeit und stärker durch Technologie, Kapital und intelligente Systeme entsteht. Die Folge fragt, was Unternehmen, Schulen, Politik und Gesellschaft heute tun müssen, um nicht nur auf KI zu reagieren, sondern Zukunft aktiv zu gestalten.* 00:00 Warum Unternehmen 2035 anders funktionieren könnten* 01:19 Der technologische Kipppunkt der nächsten zehn Jahre* 04:39 Welche Rolle Deutschland und Europa noch spielen können* 09:21 Sichere KI als europäische Chance* 13:38 Superintelligenz, Geschwindigkeit und menschliches Verstehen* 17:34 Warum KI uns nicht ersetzen, sondern Gesellschaft verändern wird* 21:24 Menschlichkeit als Zukunftsfähigkeit* 26:31 Von KI-Tools zu Agent-Teams in Unternehmensprozessen* 30:24 Human in the Loop und autonome KI-Prozesse* 31:09 Brain-Computer-Interfaces und die nächste Mensch-Maschine-Verbindung* 39:10 KI-Kompetenz als neue Grundbildung* 46:18 Warum wir ein Schulfach Zukunft brauchen* 49:22 Haltung, Neugier und Veränderungsbereitschaft* 57:45 Warum Zukunft nicht aus Vergangenheit entstehtMehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren!Shownotes* Buch „2035: Die Zukunft beginnt heute“: https://2035.2bahead.com/* Sven Gábor Jánszky: https://janszky.de/* 2b AHEAD ThinkTank: https://2bahead.com/* LinkedIn-Profil von Sven Gábor Jánszky: https://de.linkedin.com/in/svengaborjanszky* LIVE Webinar „KI für den Mittelstand“: https://gpt.2bahead.com/webinar/* LIVE Webinar „Wie komme ich zu einem zukunftssicheren Zukunftsbild“: https://webinar.2bahead.com/trendmanagement* 2b AHEAD Kontakt: kontakt@2bahead.comSven Gábor Jánszky über Arbeit, Führung und ZukunftEs gibt Gespräche über künstliche Intelligenz, die sich an der nächsten Modellversion festbeißen. GPT 5.5, 5.6, 5.7, Benchmark rauf, Benchmark runter. Und dann gibt es Gespräche, die eine Ebene höher ansetzen. Nicht: Was kann das neue Tool? Sondern: Was bleibt vom Unternehmen, wenn die eigentliche Wertschöpfung nicht mehr aus menschlicher Lohnarbeit entsteht?Genau darum geht es in dieser Folge des Venture AI Podcast mit Sven Gábor Jánszky, Zukunftsforscher, Chairman und Geschäftsführer von 2b AHEAD. Anlass ist sein neues Buch „2035. Die Zukunft beginnt heute“. Der Titel ist kein dekorativer Ausblick. Er ist eine Frist. Neun Jahre sind im Maßstab von Technologieentwicklung keine lange Zeit mehr.Der Kipppunkt 2035Jánszkys zentrale These ist radikal, aber nicht dystopisch: Um 2035 herum könnte ein Kipppunkt erreicht sein, an dem künstliche Intelligenz, Robotik, synthetische Biologie und neue Energieformen so leistungsfähig werden, dass viele Formen menschlicher Lohnarbeit ökonomisch nicht mehr der zentrale Motor von Wertschöpfung sind. KI mit Händen, also Roboter, Agentensysteme und automatisierte Prozesse, werden in vielen Bereichen schneller, günstiger und besser sein als Menschen.Das klingt zunächst nach Kontrollverlust. Nach Jobverlust. Nach sozialem Absturz. Jánszky dreht die Perspektive. Wenn die globale Wertschöpfung tatsächlich so stark steigt, wie es einige Akteure aus dem Silicon Valley prognostizieren, dann geht es nicht nur um Verdrängung. Dann geht es um Verteilung, politische Anschlussfähigkeit und die Frage, wer an diesem Produktivitätsschub teilnimmt.Für Deutschland und Europa ist das die unbequeme Stelle des Gesprächs. Wir haben keine dominierenden Hyperscaler. Wir haben kein führendes eigenes LLM auf Weltniveau. Viele Grundlagen wurden hier entwickelt, aber selten hier skaliert. Jánszky sagt es ohne Schonung: Wenn Deutschland so weitermacht, wird es nur eine kleine Rolle spielen. Gleichzeitig sieht er eine Chance. Deutschland sei weiterhin eine der größten Volkswirtschaften der Welt und bei der Anwendung von KI stark. Die Frage ist also nicht nur, ob wir die Basistechnologie besitzen. Die Frage ist, ob wir sie schnell genug in produktive Anwendung bringen.Norman Müller bringt im Gespräch einen europäischen Hoffnungsanker ein: sichere KI. Könnte Europa der Ort werden, an dem leistungsfähige, vertrauenswürdige, datensichere KI entsteht? Jánszky hält das für möglich, aber nur unter einer Bedingung. Sicherheit allein reicht nicht. Eine sichere KI muss vergleichbar leistungsfähig sein wie die unsichere Alternative. Wenn sie deutlich schwächer ist, werden Unternehmen trotzdem die stärkere Lösung wählen. Nicht aus Bosheit, sondern weil Wettbewerb am Ende ökonomisch entschieden wird.Vom KI-Tool zum AgententeamDer härteste Teil des Gesprächs beginnt dort, wo KI nicht mehr als Werkzeug verstanden wird, sondern als Organisationsprinzip. Jánszky beschreibt eine Entwicklung in Stufen. Erst entdecken Unternehmen einzelne Tools. Dann setzen sie KI auf Prozessschritte. Danach entstehen Agententeams, die ganze Prozessketten übernehmen. In der nächsten Stufe werden nicht mehr nur alte Menschenprozesse automatisiert. Die Prozesse selbst werden so umgebaut, dass KI-Agenten sie besser ausführen können.Dann verändert sich Führung. Der Mitarbeiter wird nicht verschwinden, aber seine Rolle verschiebt sich. Er wird zunächst Teamleiter von KI-Agenten, Qualitätskontrolleur, Trainer, Orchestrator. Er macht weniger selbst und verantwortet mehr Systemleistung. Doch auch diese Zwischenstufe ist nicht endgültig. Jánszky hält es für wahrscheinlich, dass viele Kontrollaufgaben irgendwann ebenfalls besser von KI erledigt werden. Dann verschwindet der Mensch aus bestimmten Unternehmensprozessen nicht aus ideologischen Gründen, sondern weil er dort nicht mehr gebraucht wird.Das ist die eigentliche Provokation der Folge: Der Mensch verliert nicht seinen Wert. Aber der Wert verlagert sich. Nicht Zahlen schneller schieben. Nicht Kästchen schneller ausfüllen. Nicht gegen Maschinen antreten. Menschlichkeit wird dort wichtiger, wo Empathie, Energie, Motivation, Vertrauen, Bildung, Begleitung und Verantwortung zählen. Jánszky nennt das Empathieberufe. Und er glaubt, dass diese Berufe wertvoller, besser bezahlt und gesellschaftlich relevanter werden könnten.Bildung als ÜberlebensfrageDamit ist die Folge auch ein Gespräch über Bildung. Für Jánszky ist der Umgang mit KI eine Grundkompetenz wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Wer in zehn oder fünfzehn Jahren keine KI-Kompetenz hat, wird an der Gesellschaft nur eingeschränkt teilnehmen können. China, die USA und Dubai beginnen bereits sehr früh mit KI-Bildung. Deutschland diskutiert währenddessen über Handyverbote an Schulen.Das ist mehr als ein pädagogisches Versäumnis. Es ist ein Zukunftsproblem. Wenn Unternehmen ihre Leute nicht befähigen, Schulen KI meiden und Politik nur reagiert, entsteht eine Generation von KI-Analphabeten. Viele Kinder werden sich die Kompetenz privat aneignen. Manche mit Unterstützung ihrer Eltern. Manche allein, ungeführt und zufällig. Das ist kein Bildungssystem. Das ist ein Lotteriespiel.Besonders stark wird das Gespräch, als Jánszky das Schulfach Zukunft fordert. Gemeint ist keine Utopiestunde, sondern eine Methode: Umfeld der Zukunft analysieren, eigenes Idealbild definieren, von dort rückwärts planen. Backcasting. Was in Unternehmen strategische Arbeit ist, könnte Kindern helfen, Zukunft nicht als Bedrohung zu empfinden, sondern als gestaltbaren Raum.Am Ende landet die Folge bei Haltung. Warum verändern sich manche Menschen freiwillig, während andere erst handeln, wenn es nicht mehr anders geht? Jánszky verweist auf die Sensation-Seeker-Theorie: Ein kleiner Teil der Menschen sucht Veränderung aus sich heraus. Die Mehrheit bevorzugt Stabilität und passt sich erst unter Druck an. Für Unternehmen ist das eine harte Diagnose. Wer heute KI ignoriert, verliert nicht irgendwann Anschluss. Er verliert ihn bereits.Normans Fußballbild trifft deshalb den Punkt: Deutschland liegt in der 90. Minute zurück und versucht jetzt, noch schnell den Ausgleich zu erzwingen. Man kann das dramatisch finden. Oder man kann endlich wechseln, laufen und schießen.Die wichtigste Frage der Folge steht am Ende: Vertraust du deinen Erfahrungen aus der Vergangenheit mehr oder den Möglichkeiten der Zukunft? Wer heutige Entscheidungen nur auf alte Erfahrungen baut, trifft Vergangenheitsentscheidungen. Wer sie auf belastbare Zukunftsprognosen stützt, trifft Zukunftsentscheidungen.Vielleicht ist genau das die Aufgabe für Unternehmen bis 2035: nicht auf die nächste KI-Welle warten, sondern vor die Welle kommen. Nicht KI auf alte Strukturen schrauben, sondern Organisationen neu denken. Nicht den Menschen gegen die Maschine stellen, sondern klären, wo der Mensch künftig wirklich gebraucht wird.Die Zukunft beginnt nicht 2035. Sie beginnt mit der Entscheidung, die man heute nicht mehr auf gestern gründet.Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe
Transport Fever 3 hat auf der Gamescom absolut abgeliefert. Die Entwickler haben die Wünsche der Community sichtlich verstanden und genau an den richtigen Stellschrauben gedreht. Der größte Blickfang ist ganz klar die unglaubliche Detailverliebtheit. Wer an die Züge heranzoomt, beobachtet wuselnde Passagiere und winzige Animationen an den Maschinen, die das Verkehrsgeschehen so lebendig wie nie zuvor wirken lassen. Die Landschaften versprühen pure Lust am Bauen und Zuschauen. Ein echter Quantensprung ist den Machern beim Benutzeroberfläche gelungen. Die Menüs wirken extrem aufgeräumt, elegant und vor allem intuitiv. Wo man im Vorgänger noch in verschachtelten Untermenüs nach wichtigen Statistiken oder Werkzeugen suchen musste, geht das neue Interface spielend leicht von der Hand. Schon die erste Anspielsession zeigt riesiges Potenzial für unzählige Stunden voller Tüftelspaß. Für Fans von Aufbauspielen und Transportgiganten wartet hier ein echtes Highlight.
Seit ChatGPT vor knapp vier Jahren die Klassenzimmer erreicht hat, steht die Schule vor einer Frage, auf die es noch keine fertige Antwort gibt: Wie unterrichtet man, wenn Maschinen mühelos Aufsätze schreiben, Gleichungen lösen und Präsentationen erstellen können? Bernhard Gmeiner, AHS-Lehrer für Englisch und Geografie in Wien, war von Anfang an mittendrin und beobachtet seither, wie erfinderisch Jugendliche mit KI-Tools umgehen – oft lange bevor Lehrpersonen und Bildungspolitik reagieren. Im Podcast erklärt Gmeiner, warum Lehrkräfte keine Detektive sein sollten, die KI-Texte aufspüren, sondern warum sich Prüfungsformate grundlegend ändern müssen. Er spricht darüber, ob Chatbots für Minderjährige bald ähnlich reguliert werden könnten wie Social Media. Und er macht klar: KI in der Schule darf nicht heißen, junge Menschen zu professionellen Konsumentinnen und Konsumenten der großen Tech-Konzerne zu erziehen. Bernhard Gmeiners STANDARD-Blog: https://www.derstandard.at/inland/bildung/ki-im-klassenzimmer
Wie geht perfekter Kaffee? Carolin Courts und Uwe Schulz lüften die Geheimnisse der Kaffeezubereitung und sprechen über Crema, Temperatur und die richtigen Maschinen für optimalen Geschmack. Auch dabei: ein raffiniertes Suppen-Rezept mit Kaffee. Von WDR 5.
Am Flughafen Zürich sind die Flüge diesen Sommer pünktlicher gestartet. Im Juli hob 56 Prozent der Maschinen mit weniger als 15 Minuten Verspätung ab. Das Ziel von 65 Prozent wurde jedoch verfehlt. Bei Swiss verhinderten vor allem starke Gewitter eine Verbesserung. Weitere Themen: · Trockenheit in Zürich und Schaffhausen: Die Futtermittelbörse der Bauernverbände hilft einzelnen Betrieben, den Futtermangel zu überbrücken. Eine umfassende Lösung für die Folgen der trockenen Weiden ist sie nach einem Monat aber nicht. · Brand bei Trybol in Neuhausen am Rheinfall: Ein Feuer in einem Gebäude und an einem Firmenauto hat am Dienstagvormittag starke Rauchentwicklung verursacht. Verletzt wurde niemand, Brandursache und Schadenshöhe sind noch unklar. · Freibad Oberdorf in Dübendorf: Das Freibad bleibt wegen des Neubaus des Hallenbads auch im Sommer 2027 geschlossen. Der Stadtrat verzichtet auf eine provisorische Öffnung, weil ein Parallelbetrieb mit der Baustelle nicht möglich ist. · Zürcher Luxushotels Baur au Lac und Storchen: Ein 34-Jähriger hat bei Verwüstungen in zwei Hotelzimmern einen Schaden von rund 170'000 Franken verursacht. Das Bezirksgericht verurteilte den vermindert schuldfähigen Mann zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse. · Innovationspark Dübendorf: Auf dem Areal des Flugplatzes entstehen neue Forschungsprojekte und künftig Tausende zusätzliche Arbeitsplätze. Der Kanton Zürich investiert mehr als 100 Millionen Franken in die weitere Entwicklung des Innovationsparks. · Trockenheit schädigt Wald in Uster: Wegen Hitze, Wassermangel und Borkenkäfern mussten Förster bereits mehr als 500 Fichten fällen. Die Schäden zeigen, dass der Wald künftig stärker an Trockenheit und höhere Temperaturen angepasst werden muss.
Was bedeutet Qualität in einer Zeit, in der Autos längst nicht mehr nur Maschinen, sondern digitale Produkte sind? Darüber spricht Andreas Krepp, Chief Quality Officer von Volkswagen, in der neuen Folge von WAS MICH BEWEGT. Vom klassischen Verständnis technischer Zuverlässigkeit bis hin zu Software, Nutzererlebnis und Over-the-Air-Updates beschreibt Krepp, warum Qualität heute deutlich größer gedacht werden muss als in der Vergangenheit. Im Gespräch geht es um die Herausforderungen eines globalen Automobilmarkts, die unterschiedlichen Mentalitäten in China, Europa und den USA sowie die Frage, wie sich Geschwindigkeit und Gründlichkeit miteinander vereinbaren lassen. Andreas Krepp ist Sprecher auf dem Mobility Circle 2026. Alle Infos und Tickets unter: www.mobility-circle.com Mehr zu Pascal und Yannick finden Sie auf LinkedIn: Pascal Nagel: https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/ Yannick Tiedemann: https://www.linkedin.com/in/yannick-tiedemann Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers
In Tokyo Scramble wird die Protagonistin Anne nach einem Erdbeben in die Tiefen unterhalb von Tokio verschlagen. Dort lauern dinosaurierartige Kreaturen, denen sie ohne klassische Waffen möglichst aus dem Weg gehen muss. Stattdessen nutzt sie ihr Smartphone, um Maschinen und technische Einrichtungen in der Umgebung drahtlos zu aktivieren. Dabei wirkt der Switch-2-Exklusivtitel in Ästhetik und Spielgefühl wie ein vergessenes, leicht schräges Playstation-2-Spiel – irgendwo zwischen Survival-Horror, Stealth-Experiment und absurdem Dino-Abenteuer.Hagen Gehritz (GamersGlobal) und Micha waren von Tokyo Scramble entsprechend fasziniert. Nicht zuletzt, weil sich das Spiel per GameShare im Koop erleben lässt und mehrere Personen gemeinsam unterschiedliche Aspekte der Spielfigur steuern können. Wie gut das funktioniert, warum gerade die eigentümliche Präsentation ihren ganz eigenen Charme entfaltet, besprechen die beiden in der heutigen Folge. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Alina Nikolaou kuratiert eine der weltgrößten KI-Konferenzen in Wien. Im Podcast erklärt sie, ob sich künstliche Intelligenz selbstständig machen kann, welche Anzeichen für unheimliche Intelligenz es gibt, was KI-Psychosen sind – und wieso kluge Maschinen den Menschen kränken können. Recherche: Alwin Schönberger Produktion: Matthias Hofer / off-ton.de
Wieviel Kubik braucht es für ein Abenteuer in Australien? Bea und Helmut haben sich für 50 Jahre alte 50er Mopeds in Dackelkot-Metallic entschieden, die, wie ich finde, elegantesten Maschinen auf dem Kontinent. Die beiden unternahmen schon unter dem Motto "Time to Ride" eine Weltreise und setzen jetzt mit ihren Kreidler - Floretts noch einen drauf. Im Interview erzählen sie von Sandpisten und Flussbetten auf dem Old Telegraph Track, vom Zelten im Outback und von Krokodilen.
Was passiert, wenn künstliche Intelligenz Dinge besser kann als wir? Wenn sie schneller schreibt, recherchiert, programmiert – und irgendwann vielleicht tatsächlich dafür sorgt, dass weniger menschliche Arbeit gebraucht wird? FOBO – Fear of Becoming Obsolete nennt sich die Angst, überflüssig zu werden. Stephan und Manu fragen sich, warum diese Vorstellung eigentlich so bedrohlich ist. Haben wir uns so sehr daran gewöhnt, unseren Wert über Arbeit, Leistung und Nützlichkeit zu bestimmen? Und wäre eine Welt, in der wir dank KI viel weniger arbeiten müssten, tatsächlich eine Befreiung – oder vor allem eine gewaltige Identitätskrise? Dabei stossen sie auf eine erstaunlich unproduktive Idee der Bibel: die Sabbatruhe. Einen Tag lang nichts herstellen, nichts optimieren, nichts leisten müssen. Vielleicht steckt darin ein ziemlich radikaler Einspruch gegen eine Welt, in der selbst Erholung noch der Leistungsfähigkeit dienen soll. Denn womöglich ist «Jeder Mensch ist nützlich» gar nicht der humanistische Satz, für den wir ihn halten. Vielleicht müsste es heissen: Kein Mensch muss nützlich sein. Und vielleicht stellt KI deshalb weniger die Frage, was Maschinen künftig alles können – als die Frage, was einen Menschen eigentlich wertvoll macht. Ausserdem: Hallelujah der Woche: Manu kann wieder mit dem Trainer zur Arbeit kommen. Stossgebet der Woche: Wenn ein Hausfest zur generalstabsmässigen Übung wird.
„Prompt rein, Hirn aus, Feierabend?“ Schön wär's. Aber genau hier lauert die größte Falle im aktuellen KI-Hype: Wir verwechseln Eloquenz mit Intelligenz, glauben Chatbots blind und outsourcen unser kritisches Denken.In dieser Folge von UNF#CK YOUR DATA räumt Dr. Christian Krug gemeinsam mit Digital-Transformation-Expertin und Coach Katharina Breme im Datendschungel auf.Wir zerlegen schonungslos:AI-Stupid & Automation Bias: Warum wir Texten aus LLMs mehr vertrauen als echten Experten – und wie du deine intellektuelle Verantwortung behältst.Augmentation statt blinder Automation: Warum KI ein genialer Sparringspartner ist, dir aber niemals den Ownership abnehmen darf.Upskilling ohne Bullshit: Warum ein 500-Euro-Onlinekurs dein Team nicht KI-fit macht und wieso 1–2 Stunden kontinuierliche Arbeit pro Woche jedes Hype-Training schlagen.Bedenkenträger als Superpower: Wie du Skeptiker zu deinen stärksten Verbündeten machst.Hypothesen statt Rumspielerei: Wann sich KI-Initiativen wirklich im Business rechnen – und wann du gescheiterte Projekte eiskalt beerdigen musst.Kein Buzzword-Bingo, keine theoretischen Elfenbeintürme – sondern handfeste Leadership-Tipps für die Praxis.
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Der neue Grill ist kaputt – und die Kaufberatung startet nicht mehr bei Google oder Amazon, sondern in ChatGPT. Für Händler und Marken heißt das: Die entscheidende Phase der Customer Journey passiert, bevor der Kunde überhaupt auf der eigenen Seite landet. Wer dort mit den falschen Daten antritt, taucht in den KI-Empfehlungen gar nicht erst auf. Burkhard Richter, Director Digital Consulting bei Diconium, beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit E-Commerce. In dieser Money-Monday-Folge nimmt er sich fünf Hypothesen zu Agentic Commerce vor und zeigt, was KI im Handel wirklich verändert – und was Händler jetzt konkret tun sollten. Wir sprechen darüber, warum aus SEO jetzt GEO wird, wieso Datensilos das größte Hindernis sind, warum KI eher Profitabilität als Wachstum bringt, wie sich die Rolle des Online-Shops verändert – und warum sich Kunden trotz aller Automatisierung wieder nach menschlichem Kontakt sehnen. Du erfährst... ...wie KI Kaufentscheidungen beeinflusst und Unternehmen darauf reagieren können. ...welche Rolle der Online-Shop in einer KI-geprägten Zukunft spielt. ...wie menschliche Interaktion trotz KI im Handel relevant bleibt. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Können Maschinen bald unsere Gedanken lesen? Neue Quantensensoren messen die Magnetfelder des Gehirns so präzise wie nie zuvor. Gerade in der Medizin sind die Hoffnungen groß — doch die Forschung wirft auch ethische Fragen auf. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft (00:00:00) Intro (00:02:09) Quantensensoren: Warum gelten sie als revolutionär? (00:03:49) Die ominöse weiße Kiste in Berlin (00:05:22) Surjo Soekadars Vision für Quantensensoren (00:08:39) Ist damit Gedankenlesen möglich? (00:11:08) Unterschied zu Elon Musk mit Neuralink (00:12:57) Wie genau funktioniert Soekadars Entwicklung? (00:16:50) Was wird sich durch Quantensensoren erhofft? (00:18:28) Negative Effekte wie Manipulation? (00:20:36) Wann wird es alltagstauglich? (00:22:46) Wie realistisch ist diese Vision? ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-quantensensoren-gedanken-lesen
Können Maschinen bald unsere Gedanken lesen? Neue Quantensensoren messen die Magnetfelder des Gehirns so präzise wie nie zuvor. Gerade in der Medizin sind die Hoffnungen groß — doch die Forschung wirft auch ethische Fragen auf. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft (00:00:00) Intro (00:02:09) Quantensensoren: Warum gelten sie als revolutionär? (00:03:49) Die ominöse weiße Kiste in Berlin (00:05:22) Surjo Soekadars Vision für Quantensensoren (00:08:39) Ist damit Gedankenlesen möglich? (00:11:08) Unterschied zu Elon Musk mit Neuralink (00:12:57) Wie genau funktioniert Soekadars Entwicklung? (00:16:50) Was wird sich durch Quantensensoren erhofft? (00:18:28) Negative Effekte wie Manipulation? (00:20:36) Wann wird es alltagstauglich? (00:22:46) Wie realistisch ist diese Vision? ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-quantensensoren-gedanken-lesen
Können Maschinen bald unsere Gedanken lesen? Neue Quantensensoren messen die Magnetfelder des Gehirns so präzise wie nie zuvor. Gerade in der Medizin sind die Hoffnungen groß — doch die Forschung wirft auch ethische Fragen auf. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft (00:00:00) Intro (00:02:09) Quantensensoren: Warum gelten sie als revolutionär? (00:03:49) Die ominöse weiße Kiste in Berlin (00:05:22) Surjo Soekadars Vision für Quantensensoren (00:08:39) Ist damit Gedankenlesen möglich? (00:11:08) Unterschied zu Elon Musk mit Neuralink (00:12:57) Wie genau funktioniert Soekadars Entwicklung? (00:16:50) Was wird sich durch Quantensensoren erhofft? (00:18:28) Negative Effekte wie Manipulation? (00:20:36) Wann wird es alltagstauglich? (00:22:46) Wie realistisch ist diese Vision? ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-quantensensoren-gedanken-lesen
Container sind überall. In der Cloud, auf deinem Laptop, im Home Lab und ziemlich sicher auch in Systemen, die du täglich benutzt. Aber wie viel Isolation steckt wirklich in einem Container? Wann reicht ein klassischer Docker-Container, wann brauchst du eine VM und warum tauchen plötzlich Begriffe wie Micro-VMs, Firecracker, RunC oder GVisor überall auf? Genau an dieser Stelle wird es spannend, denn hinter dem scheinbar einfachen docker run wartet ein erstaunlich tiefes Rabbit Hole.In dieser Episode sprechen wir mit Sébastien Pahl, Co-Founder der Firma hinter Docker und heute bei Cloudflare wieder tief im Container-Umfeld unterwegs. Gemeinsam zerlegen wir das Container-Ökosystem von unten nach oben. Wir klären, was Namespaces und C-Groups im Linux-Kernel eigentlich machen, wie sich Container, virtuelle Maschinen und Micro-VMs unterscheiden, welche Rolle LXC, OverlayFS, Systemd und RunC spielen und warum Docker der Container-Welt zum Durchbruch verholfen hat. Außerdem schauen wir auf Multi-Tenancy, Security, Kernel-Isolation, Hypervisor-Grenzen und die Frage, warum Bootzeit und Memory-Footprint für moderne Container-Plattformen so entscheidend sind.Besonders spannend wird es beim Blick in die Praxis. Wir sprechen darüber, wie ein maßgeschneidertes Init-System in Rust entsteht, wie AI beim Systems Engineering und beim Schreiben von Tests hilft und warum sich damit Produktionssysteme in wenigen hundert Millisekunden booten lassen. Wenn du Container, Docker, Micro-VMs und Linux-Isolation endlich wirklich verstehen willst, ist diese Folge dein Deep Dive.Bonus: Selbstfahrende Autos, Mars-Fantasien und Advent of Code schaffen es auch noch in die Episode.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
Erhielt die Schweizer Tierrettung in Winkel im Juni letzten Jahres gut 2'500 Anrufe, waren es ein Jahr später fast tausend mehr. Dabei geht es vor allem um Wildtiere in Not. Weitere Themen: · Zwei Datencenter in Beringen dürften gut 15 Prozent des Wassers der Gemeinde verbrauchen. · Sommerserie "Time Out": Die Firma, in der immer am zehnten Arbeitstag die Maschinen stillstehen.
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Leads finden ist für viele Vertriebler echte Handarbeit: recherchieren, Listen bauen, anschreiben, nachhaken. Mühsam und langsam. Die Frage ist also: Wie viel davon kann KI heute übernehmen – und wo brauchst du weiterhin den Menschen? Thuy Ngan Trinh ist Geschäftsführerin der Digitalberatung A11, dem früheren Operations-Arm hinter dem Investor Project A. Mit ihrem Team baut sie Vertrieb für unterschiedlichste Unternehmen auf und weiß deshalb genau, welche KI-Tools im Sales wirklich liefern. Wir sprechen darüber, wie du in fünf Prozessschritten dein Lead-Management automatisierst: vom ICP, den du dir per LLM definierst, über Leadlisten mit Clay und Ocean.io, automatisierten Outreach mit The Growth Machine, die besten Note-Taker und CRMs – bis zur Frage, ob ein einziger Agenten-Stack alle Tools ersetzen kann. Du erfährst... ...wie KI-Tools den Vertriebsprozess von der Lead-Generierung bis zum Abschluss optimieren. ...welche Tools wie Ocean.io und Clay für effiziente Lead-Listen sorgen. ...wie personalisierte Nachrichten und Follow-ups den Vertriebserfolg steigern. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Irgendwo auf dem Shopfloor zwischen tonnenschweren Maschinen und automatisierten Roboterzellen schlummern riesige Effizienzreserven: Im Schnitt laufen Fabriken weltweit nur auf etwa zwei Dritteln ihrer tatsächlichen Kapazität. Doch wie spürt man Engpässe auf, wenn am Ende zwar Stückzahlen bekannt sind, aber niemand weiß, warum Maschine B jeden Dienstag stundenlang steht? Maximilian Fischer, Gründer von Almetra, liefert die Antwort mit KI-gestützter Videoanalyse. Sein Deep-Tech-Start-up analysiert Materialflüsse, Roboterzellen und manuelle Arbeitsschritte hautnah, um Verschwendung im Keim zu ersticken. Nach einer frischen 19-Millionen-Dollar-Series-A erobert das Team nun den US-Markt. Im Gespräch mit Christoph erklärt Max, warum 20 % mehr Produktivität in der Fertigung keine Utopie sind, wie Betriebsräte trotz Kameras überzeugt werden und weshalb der echte „ChatGPT-Moment“ für die Robotik erst noch bevorsteht.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Der KI-Sommer 2026 ist noch längst nicht vorbei, hat aber schon ordentlich Schlagzeilen produziert. Claude erpresst einen Vorstand, Gemini schützt seine Autonomie gegen den Willen von Google, ein malaysischer Premier-Chatbot rät zur Nicht-Wahl seines eigenen Chefs, OpenAI-Modelle brechen aus der Sandbox aus und hacken Hugging Face. Was folgt daraus? Der Ruf nach mehr Regulierung, nach dem AI Act, nach Ethikkodizes. Aber ist das die richtige Antwort?Daniel Stelter spricht mit Professor Dr. Christoph Lütge, Ordinarius für Wirtschaftsethik an der Technischen Universität München (TUM) und Direktor des Institute for Ethics in Artificial Intelligence (IEAI) an der TUM. Lütge gilt als einer der profiliertesten Wirtschaftsethiker Deutschlands und steht in der Tradition der Ordnungsethik von Karl Homann. Seine Position: Ethik entsteht durch Regeln, nicht durch Appelle. Warum das gerade für Künstliche Intelligenz gilt, warum der AI Act zu starr ist und warum Deutschland ohne eigene KI und ohne industriellen Strom auch keine relevante KI-Ethik-Debatte führen kann, sind die Inhalte dieses Expertengesprächs.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceArbeitspapier Artificial Intelligence and Productivity in Europe (April 2025) des Internationalen Währungsfonds (IWF), Autorengruppe: https://tinyurl.com/9mfszcn4 Blogbeitrag zur KI-Ausrichtungsforschung Agentic Misalignment in Summer 2026 – Case studies of frontier models sabotaging code, assisting fraud, mislabeling, and coaching whistleblowers (Juli 2026), Autorengruppe: https://tinyurl.com/4skxzts9 Beitrag Anthropic Report Reveals Claude Has 96% Probability of Extortion (Juli 2026) auf der chinesischen Technologie- und Nachrichtenplattform WINZHENG: https://tinyurl.com/4cfu3msc Beitrag Anthropic caught Gemini 3.1 Pro quietly sabotaging a training run it disagreed with, 15. Juli 2026 (Zusammenfassung Fallstudie Covert Sabotage aus dem Anthropic-Report) auf Ground Truth: https://tinyurl.com/2z9h9k8m Beitrag PMX.AI-Panne: Malaysias KI-Chatbot rät Bürgern, Premier nicht zu wählen (Juli 2026) auf dem IT-Nachrichtenportal BornCity: https://tinyurl.com/4js8e32a Buch Ethik des Wettbewerbs – Über Konkurrenz und Moral, von Christoph Lütge, Verlag C.H. Beck, München 2014: https://tinyurl.com/4c5uevwu beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Das Handelsblatt ordnet ein, was aktuelle Wirtschafts- und Politikthemen konkret bedeuten – klar, relevant und auf den Punkt – und jetzt zum Vorteilspreis: 12 Monate lang mit 50 % Rabatt. Ein Angebot für alle, die hinter die Schlagzeilen blicken wollen. Für kurze Zeit unter: handelsblatt.com/rabatt50. Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Traum, Realität oder Traumrealität. Wenn du in New York in dein Lieblingsdiner läufst und Ben Stiller im Katzenkostüm von Angelika Milster dich anschaut und deinen Minipudel anfaucht.Glen Hansard, Kavinsky, Jared Leto, CSD Berlin, selektives Canceln, Sylt oder Alcatraz, Reichweitengeilheit im trojanischen Gewand der „Vor der Buchwandtrauer“ und wie wir gegen die Maschinen verlieren. Das und mehr in der aktuellen Folge.Tickets für die Live-Tour 2026 gibt es hier.Executive Producer: Ruben Schulze-FröhlichProjektleitung: Annabell RühlemannSounddesign & Produktion: Carl von Gaisberg„Beisenherz und Polak – Friendly Fire“ ist ein Podcast aus den Acast Creative Studios. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Brandkatastrophen in Europa sind historisch: Feuerwehr und Rettungskräfte befinden sich im Dauereinsatz. Was die Lage zusätzlich erschwert: Neue Löschflugzeuge sind kaum verfügbar. Die kleinen Propellermaschinen fliegen extrem tief und können ihre Wassertanks in Seen und Flüssen füllen. Das Modell Canadair 515 etwa gilt als Klassiker unter den Löschflugzeugen: In nur zwölf Sekunden ist der Wassertank voll, und die Maschine kann zum Brand zurückfliegen. Solche Maschinen sind derzeit auch bei den Waldbränden in Spanien und Frankreich im Einsatz. Doch die Flotten der bewährten Canadair-Flieger sind knapp, da der Hersteller die Produktion jahrelang ausgesetzt hatte. Selbst bei neuen Bestellungen dauert es Jahre, bis Maschinen und geschultes Personal einsatzbereit sind. In dieser Episode beleuchten wir, warum die grenzüberschreitende Hilfe der EU an ihre Grenzen stösst. Wir sprechen über die besonderen Herausforderungen der Piloten beim Löscheinsatz und zeigen auf, warum neben der Verstärkung aus der Luft vor allem Massnahmen am Boden entscheidend sind. Heutiger gast: Jürgen Schelling, Aviatik-Journalist Host: Alice Grosjean Redaktion: Simon Schaffer Mehr Informationen: [Überblick zu den Waldbränden in Europa ](https://www.nzz.ch/panorama/fast-eine-halbe-million-menschen-sind-von-flammen-bedroht-so-ist-die-lage-in-spanien-frankreich-und-italien-ld.10017137)in der NZZ. [Interaktive Temperaturkarte](https://www.nzz.ch/visuals/hitzewelle-in-europa-die-interaktive-temperatur-karte-im-live-check-ld.10012978) zur Hitze in Europa. [Jürgens NZZ-Artikel z](https://www.nzz.ch/mobilitaet/waldbraende-in-europa-neue-loeschflugzeuge-sind-kaum-verfuegbar-ld.10016896)um Mangel an Löschflugzeugen. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Bei 34 Grad lässt die Produktivität nach, Menschen und Maschinen ächzen unter der Hitze. Die immer heißeren Sommer hinterlassen ihre Spuren und bringen neue Herausforderungen mit sich.
Bei einem kürzlichen Angriff der Ukraine wurden Wasserfahrzeug, Bodenroboter und Luftaufklärung zu einem gemeinsamen militärischen Vorgang verbunden. Die Soldaten bleiben dabei auf Abstand, die Maschinen bringen sich gegenseitig ins Kampfgebiet. Kriege verändern ihren Charakter – und es gibt Berichte, Deutschland beteilige sich an der Finanzierung von 50.000 Angriffsdrohnen für die Ukraine. Eine angemessene parlamentarische DebatteWeiterlesen
++ Mach deine Karriere zur Priorität und sichere dir deinen Platz im Herbst-Semester der Female Leadership Academy. Hier geht's zur E-Mail Liste. ++ Warum fällt es uns so schwer, einfach mal gar nichts zu tun? Unsere Arbeitswelt verlangt Dauerperformance, doch wir sind keine Maschinen, sondern lebende Organismen. Regeneration ist unerlässlich für starke Ergebnisse. Pausen sind kein individueller Luxus, sondern die Grundvoraussetzung für exzellente Führungsarbeit und eine resiliente Organisationskultur.Podcast-Host Vera Strauch hält in dieser Folge ein Plädoyer für Pausen. Sie zeigt, warum strategische Erholung ein unverzichtbarer Teil von Leistung ist – und wie wir durch gezieltes Regenerieren bessere Entscheidungen treffen und gesünder führen.
Über intelligente Maschinen und Technik, die das Gehirn nachbilden kann, denken die Menschen schon seit Menschengedenken nach. Wer heute danach fragt, wann die Künstliche Intelligenz entstand, wird indes häufig auf ein Ereignis im Jahr 1956 verwiesen, einen Sommer-Workshop am Dartmouth College im amerikanischen Bundesstaat New Hampshire. Dort trafen sich Forscher, die sich mit der Frage beschäftigten, ob sich menschliche Denkprozesse prinzipiell präzise beschreiben und maschinell rekonstruieren lassen. Ihre Bedeutung lag vor allem darin, dass sie sehr unterschiedliche Ansätze zur Erforschung von Denken, Lernen und Problemlösen erstmals unter einem gemeinsamen wissenschaftlichen Rahmen versammelte. Vor Dartmouth gab es schon Arbeiten zu Logik, Kybernetik und Informationsverarbeitung, doch die Konferenz half, diese Strömungen zu bündeln. Sie markierte damit den Übergang von verstreuten Einzelprojekten hin zu einem bewussten, eigenständigen Forschungsgebiet mit einer klaren Vision. Zu den wichtigsten Teilnehmern und Initiatoren gehörten John McCarthy, Marvin Minsky, Claude Shannon und Nathaniel Rochester. John McCarthy war der zentrale Organisator und prägte den Namen des Fachgebiets. Marvin Minsky wurde später zu einer der bekanntesten Figuren der KI-Forschung. Claude Shannon hatte schon die Informationstheorie revolutioniert, und Nathaniel Rochester brachte wichtige Perspektiven aus der frühen Computerentwicklung ein. Auch andere Forscher wie Herbert Simon und Allen Newell standen in engem Zusammenhang mit den dort diskutierten Ideen und prägten die frühe KI stark. Aus der Dartmouth-Konferenz folgte vor allem die institutionelle und intellektuelle Etablierung der KI als Forschungsfeld. In den Jahren danach entstanden wichtige Programme zum Problemlösen, zur symbolischen Verarbeitung und zu frühen Lernverfahren. Zugleich weckte die Konferenz große Erwartungen an die Möglichkeiten intelligenter Maschinen, die sich teils als überzogen erwiesen. Dennoch blieb ihr Einfluss nachhaltig: Sie setzte einen Ausgangspunkt für Jahrzehnte intensiver Forschung und für die technologische Entwicklung, die bis zu heutigen KI-Systemen reicht. Wir sprechen in dieser Episode über die Konferenz, warum sie nicht zufällig in diese Zeit fiel - und was heute die Grenzen der KI sind.
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Künstliche Intelligenz verändert gerade, wie wir einkaufen – und für Marktplätze steht dabei die wichtigste Ressource auf dem Spiel: die direkte Schnittstelle zum Kunden. Wenn künftig Agenten suchen, vergleichen und kaufen, wer hat dann überhaupt noch Platz zwischen KI und Bankkonto? Auf der K5 bringt Joel gemeinsam mit PAYBACK-Chef Dominik Dommick zwei der wichtigsten Köpfe im Handel auf die Bühne: Rocco Bräuniger von Amazon und Saskia Meier-Andrae von eBay. Beide zeigen erstaunlich offen, wo KI schon heute messbaren Mehrwert bringt – und wo sie noch experimentieren. Wir sprechen darüber, wie Amazons Verkaufsberater Rufus 12 Milliarden Dollar zusätzlichen Umsatz bewegt, warum eBay voll auf Live-Shopping und einzigartige Ware setzt, wie Same-Day-Grocery den Einkauf verändert – und warum am Ende die menschliche Komponente über den Erfolg entscheidet. Du erfährst... ...wie Amazon durch AI-Tools den Umsatz um Milliarden steigert und Kundenerlebnisse optimiert. ...warum eBay auf Live-Shopping setzt und wie einzigartige Produkte Emotionen wecken. ...welche Herausforderungen und Chancen AI im E-Commerce birgt und wie Unternehmen darauf reagieren. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Deutschland steckt in einer Investitionskrise. Neue Prognosen zeigen, dass Unternehmen deutlich weniger investieren als notwendig wäre. Was das für Wachstum, Arbeitsplätze und den Standort Deutschland bedeutet? „Investitionen in Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge gelten als Grundlage für zukünftiges Wachstum. Genau diese Ausgaben entwickeln sich in Deutschland seit Jahren schwach. Viele Unternehmen halten sich mit größeren Investitionen zurück. Das erschwert die Modernisierung der Wirtschaft und bremst die Wettbewerbsfähigkeit. Für Anleger wird deshalb immer wichtiger, genau darauf zu achten, welche Unternehmen trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiter in ihre Zukunft investieren", so Manuel Koch. Der Inside Wirtschaft-Chefredakteur weiter: „Vor allem der Staat investiert stärker. Zusätzliche Ausgaben für Verteidigung sorgen für Impulse bei der Industrie. Auch im Bausektor gibt es kurzfristig eine Erholung. Allerdings stammen viele dieser Investitionen aus öffentlichen Mitteln. Der private Sektor bleibt weiterhin sehr zurückhaltend." Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Am Sonntag haben sich Delegationen der USA und des Iran im Luxushotel auf dem Bürgenstock am Vierwaldstättersee getroffen. Es wurde über die Umsetzung eines Rahmenabkommens verhandelt. Ziel ist es, die Feindseligkeiten im Nahen Osten zu beenden. Dabei gab es vor allem zwei Stolpersteine. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:18) Worüber auf dem Bürgenstock verhandelt wurde (10:44) Nachrichtenübersicht (15:32) Angehende Ärztinnen und Ärzte kämpfen mit dem Berufseinstieg (20:17) Maschinen aus dem Berner Jura helfen der Ukraine beim Minenräumen